Zum Hauptinhalt springen

Leseliste

0

Leseliste wird geladen …

Schlagwort: Netzwerk

Google Wifi 2. Generation

In aller Kürze

Mit dem Google Wifi der zweiten Generation, hat Google die Vorgängerversion neu aufgelegt, bei der auf den ersten Blick nur geringe Unterschiede erkennbar sind. Bei der Optik ist das „G“, welches für Google steht, nun in der Oberseite des Gehäuses eingelassen und man hat sich vom damals noch verbauten USB-C Anschluss verabschiedet.Weiterhin setzt Google wie schon einige Jahr auf ein recyceltes Gehäuse, aber ansonsten bleibst eigentlich alles wie gehabt, man erhält hier eine günstigere Alternative zum Nest WiFi, denn Google WiFi ist mit 99€ gut 40€ günstiger als Nest Wifi, bezogen auf den Einzelpack. Dafür muss man jedoch auf einige Funktionen gegenüber dem teureren Modell verzichten und zudem ist die Reichweite etwas geringer. Weitere Details verrate ich euch im Laufe des Testberichts.

Gefällt uns

  • schlichtes Design
  • einfach Einrichtung und Inbetriebnahme
  • Einstellungen auch von unterwegs möglich
  • geringer Stromverbrauch

Gefällt uns weniger

  • Cloud-Zwang
  • kein WiFi 6
  • für ein großes Haus mehre Zugangspunkte notwendig

Google WiFi

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Google liefert die 2. Generation des Google Wifi in einer gewohnten weißen Verpackung aus, die soweit den bisherigen Produkten aus dem Hause sehr ähnlich ist. Hierbei ist die Verpackung wie gewohnt rundum mit Information und Bilder zum Produkt bedruckt. 

An der Vorderseite wird neben dem aktuellen bunten „G“ (Google-Logo) der Name des Produktes und eine Abbildung des Google Wifi zeigt. Hier bei meinem Testgerät handelt es sich nur um ein Google Wifi-Einzelsystem, daher fällt die Verpackung hier deutlich kompakter aus, als z.B. bei zusätzlich erhältlichen Dreiersystem. An der rechten Seite wird einem kurz die Funktion des Google Wifi gezeigt, indem man hier die Abdeckung des Wifi anhand einer Mehrgeschoss-Ansicht zeigt, bei welcher die Abdeckung des Netzwerks in der blauen Kugel gezeigt wird. Des Weiteren wird hier auch direkt darauf hingewiesen, dass je nach Bauweise des Gebäudes mehr WiFi-Zugangspunkte notwendig sein könnten, da die Reichweite z. B. bei massiver Bauweise geringer ist als bei einer Holzständerbauweise. Außerdem erwähnt Google hier auch den Lieferumfang, der jedoch recht überschaubar gehalten wurde, dazu gleich mehr Details.

Die Rückseite zeigt wie bei den Produkten von Google üblich ein flächendeckendes Bild, welches einem das entsprechende Produkt in Verwendung zeigt. So sieht man hier z. B. Google WiFi, wie dieses auf einem schön dekorierten Tisch steht. An der linken Seite erwähnt Google dann nur noch, dass dieses Produkt mit „Hey Google“ funktioniert, was bei Google-Produkten eigentlich so gut wie immer der Fall ist.Zu guter Letzt verrät einem die Unterseite noch einige wichtige technische Daten zum Google WiFi und außerdem erfährt man hier noch die Anforderungen für das System.

Öffnet man den Deckel an der Oberseite, dann erblickt man direkt das Hauptgeräte, den Google WiFi-Router. Diese wurden hier, wie von Google gewohnt sicher in einer Kombi aus gepresster Zellulose und Kartonage fixiert, sodass beim Transport alles sicher an seinem Platz bleibt. Unter diesem Einsatz, welchen man durch die runde Lasche herausheben kann, verbirgt sich das restliche Zubehör. Angefangen bei der kleinen kompakten Kurzanleitung. Darunter ist wiederum ein kleinerer Kartoneinleger, unter dem sich dann das Netzteil mit einem fest angebrachten 2 Meter langen Kabel befindet. Direkt daneben ist ebenfalls noch ein kleiner Karton mit einem Netzwerksymbol hier hat Google das 2 Meter lange Netzwerkkabel versteckt, welches dazu dient, Google Wifi mit dem Modem eueres Internetanbieters zu verbinden.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

zeitlos zu gestaltet. Genau so ist es dem Unternehmen auch beim Google Wifi gelungen, hier erhält man einen runden und zugleich flachen Wifi-Router, welcher im Durchmesser 10 cm und in der Höhe 7 cm einnimmt.Farblich wird das ganze wie von zahlreichen Google Produkten nur in einem matten Weiß angeboten, was jedoch dafür sorgt, dass diese Produkte sich nahezu unauffällig in die Deko im Haus integrieren lassen.

Durch das minimalistisch und zugleich schlichte Design verzichtet Google rundum auf Knöpfe, die das Design unterbrechen würden und auch die wenigen vorhanden Anschlüsse hat man an der Unterseite in einer größeren Aussparung versteckt. An der Oberseite hat Google ein sehr dezent und nur von nahmen ersichtlichen Google-Logo in Form eines „G“ eingelassen und fast schon komplett rundum ziert die runde Seite eine Status-LED, welche je nach Status unterschiedlich aufleuchtet. 

Direkt in der Aussparung hinter dem QR-Einrichtungscode und den Zugangsdaten von Google Wifi findet man drei Anschlüsse nebeneinander. Mittig den Hohlstecker-Anschluss für die Stromversorgung und rechts sowie links daneben befindet sich ein 1-Gigabit-Ethernet-Port. Der linke davon (Grün) von unten betrachtet, bleibt einem jedoch nicht frei zur Verfügung, denn dieser muss mit einem Modem verbunden werden. Über dem Aufkleber mit den Zugangsdaten versteckt sich unterhalb des weißen Kreises der Reset-Knopf, welcher lediglich dazu dient, das System z. B. beim Verkauf oder bei einem Fehler zurückzusetzen. Die Unterseite ist wie üblich mit einem Anti-Rutsch-Gummi versehen, sodass auf nahezu jedem Untergrund bzw. Material eurer Sideboards, Regal oder wo auch immer ihr den Google Wifi aufstellst, ein sicherer Stand gewährleistet wird.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Bezüglich der Verarbeitung des Google Wifi konnte ich so weit nichts Negatives feststellen. Das Gehäuse macht einen sehr soliden und langlebigen Eindruck und alles am Gehäuse geht harmonisch ineinander über. Wunderbarer gefällt mir auch weiterhin der nachhaltige Aspekt von Google, denn wie bereits von anderen Produkten aus dem Hause Google gewohnt, setzt man auch beim Gehäuse des Google Wifi auf recycelten Kunststoff. In diesem Falle soll es sich laut Google bei 49 % der verwendeten Kunststoffteile aus recyceltem Material handeln.

Minimale Kritik könnte ich hier vielleicht am Stromanschluss aussetzten, denn hier hätte man meiner Meinung nach auf einen USB-C-Port setzen sollen, anstelle des Hohlsteckers. Schließlich könnte man so ein eventuell defektes USB-C Kabel, welches ich hier dann auch abnehmbar ausgeführt hätte, deutlich einfacher austauschen, also solch ein seltener verwendeter Hohlstecker. Beim Vorgänger war dies noch so, aber warum man dies nun geändert hat, ist mir leider unerklärlich. 

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Stromversorgungje Zugangspunkt ein 15-W-Netzteil mit Hohlstecker (fest mit Netzteil verbunden)
WLAN-StandardAC1200 MU-MIMO Wi-Fi
Antennen: 2×2 (5 GHz) und 2×2 (2,4 GHz 
Simultanes Dualband-WLAN (2,4 GHz/5 GHz) mit Unterstützung für IEEE 802.11a/b/g/n/ac
Smart-Home-KonnektivitätBluetooth® Low Energy (BLE)
FarbeWeiß
Geschwindigkeitenbis zu 1.200 Mbit/s
Reichweiteje Zugangspunkt 85 m²
SicherheitWPA3-Verschlüsselung 
Automatische Sicherheitsupdates
Stromverbrauchrund 3 Watt im Stand-by und knapp 5 Watt im aktiven Zustand
Abmessungen & GewichtDurchmesser: 106,12 mm
Höhe: 68,75 mm
Gewicht: 340 g
Lieferumfang• 1 Google WiFi Zugangspunkt
• 1 Ethernetkabel (2 m)
• 1 Netzteil 2 Meter mit Hohlstecker
Technische Daten des Google WiFi

Einrichtung und Konfiguration 

Die Ersteinrichtung des Google Wifi läuft wie von Google Produkten gewohnt sehr einfach ab. Zuerst geht es darum, den Google WiFi-Router in Betrieb zu nehmen und einzurichten. Dazu muss dieser direkt an das bisher verwendete Modem bzw. Router angeschlossen werden, denn fortan stellt Google WiFi das Netzwerk bereit und nicht mehr das der bisherige Router. Daher würde ich nach erfolgreicher Einrichtung auch direkt das WiFi-Netzwerk des bisher genutzten Routers in dessen Einstellungen deaktivieren, denn sonst erzeugen beide Geräte ein separates WiFi-Netz. Letzteres benötigt man fortan nicht mehr und kann somit abgeschaltet werden, damit das neue Netzwerk zuverlässig arbeiten kann. Wie das geht, unterscheidet sich je nach Router, doch im Internet oder der Bedienungsanleitung wird euch da sicherlich geholfen.

Die Einrichtung des Systems erfolgt sehr einfach, Schritt für Schritt über die kostenlose Google-Home-App, welche sowohl für iOS als auch Android Smartphone angeboten wird. Um Google Home nutzen zu können, muss man sich im Laufe der Einrichtung ein Konto erstellen, sofern man dies wie ich nicht schon bereits von anderen Geräten, sei es ein weiteres Google-Produkt oder ein Android basierendem Smartphone besitzt. Daraufhin ist es notwendig, ein Zuhause zu erstellen, über welches man später wie z. B. bei mir alle Google Home kompatiblen Produkte direkt wie über Apple HomeKit steuern kann. 

Nun muss man sich einen geeigneten Standort des Google Wifi aussuchen, welcher in der Nähe des bisher verwendeten Modems bzw. Router sein sollte. Schließlich sorgt fortan das bisherige Gerät für das Internet und Google Wifi erstellt nur das WLAN, mehr nicht. IIm Google Nest Wifi ist nämlich kein Modem verbaut. Anschließend steckt man den Hohlstecker des Netzteils an der Unterseite des Google Wifi ein (blauer Anschluss) und das mitgelieferte Netzwerkkabel kommt in den grünen Anschluss rein. Das andere Ende des Netzwerkkabels kommt dann wiederum an einen der vorhanden LAN-Ports am Model bzw. Router wie z. B. meiner FritzBox in der Farbe Gelb hinein. Nun noch das Netzteil an einer freien Steckdose einstecken und warten, bis die Status-Led am Google Wifi langsam blau pulsiert. Dies signalisiert, dass Google Wifi bereits ist und eingerichtet werden kann.

Anschließend erfolgt die Einrichtung über die Google Home App. Hier tippt man oben auf das Plus und wählt anschließend „neues Gerät hinzufügen“ aus. Daraufhin sucht die App automatisch nach einem neuen, noch nicht eingerichteten Google-Gerät und daher sollte spätestens zu diesem Zeitpunkt Google Wifi wie zuvor beschrieben angeschlossen worden sein. Dabei sollte, sofern ihr alles richtig gemacht habt, Google Wifi automatisch gefunden werden. Daraufhin wird man aufgefordert bzw. gefragt, ob man der App den Kamerazugriff gewähren möchte, was man auch tun sollen, denn nur dann kann man den QR-Code an der Unterseite des Routers einlesen, damit anschließend eine Verbindung erfolgen kann und das WLAN-Netz erstellt wird. Sobald dieser Schritt erledigt ist, geht es darum, dem ab sofort neuen WLAN-Netzt einen Namen und ein Passwort zu geben, dass dann nach der Einrichtung gilt und eingegeben werden muss, wenn man ein weiteres Gerät mit dem Google WiFi verbinden möchte. Zu guter Letzt erscheinen noch einige Hinweise und man zur besseren Zuordnung angeben, in welchem Raum bzw. Zimmer der Router steht. Anschließend wird das Netzwerk erstellt und die Einrichtung des Routers ist abgeschlossen, was auch durch die fortan weiß leuchtende Status-Led am Gerät bestätigt wird. 

Sofern man nicht nur das Einzelpaket, sondern eventuell aufgrund eines größeren Hauses direkt das Dreiersystem mit zwei zusätzlichen Google Wifi Zugangspunkten erwerbt, könnt ihr anschließend direkt auch diese einrichten. Somit wird man nach der abgeschlossenen Einrichtung des Google Wifi direkt gefragt, ob man ein weiteres WiFi-Gerät einrichten möchte. Die Einrichtung der zusätzlichen Zugangspunkte ist nahezu identisch zum Router, daher muss man auch diesen mit dem beiliegenden Netzkabel verbinden, während das zusätzliche Netzwerkkabel natürlich nicht mehr notwendig ist, da die weiteren Geräte über das erstellte Mesh-Netzwerk miteinander kommunizieren.

(Einrichtung und Konfiguration: 4,5 von 5 Punkten)

Funktionsumfang

Netzwerk und Sicherheit

Google setzt beim Google Wifi genau wie bereits beim Nest Wifi nicht auf den neusten WiFi 6 Standard. Dies hat laut Google den Grund, dass diesen Standard aktuell noch zu wenige Geräte unterstützen bzw. nutzen und zudem wäre damit der Preis deutlich teuerer ausgefallen, siehe das neuste Google Nest Wifi Pro mit Wi-Fi6E, welches ab 220€ erhältlich ist. 

Beim Google Wifi setzt Google auf ein simultanes Dualband-Wlan (2,4 GHz/5GHz), was bedeutet das sowohl das 2,4 GHz und das 5 GHz gleichzeitig verwendet werden. Wäre es „nur ein Dualband-Wlan, könnte man nur eine der beiden Frequenzen nutzen, doch da meisten auch noch ältere Geräte zu Hause sind und zahlreiche, die nur das 2,4 GHz Netz unterstützen, ist beides gleichzeitig aktiv zu haben definitiv die bessere Option. Beim WiFi Standard ist alles Wichtige dabei, es werden nämlich IEEE 802.11 a/b/g/n/ac unterstützt. Im Google WiFi Router sind insgesamt vier Antennen verbaut, jeweils zwei für das 5 GHz und zwei für das 2,4 GHz verbaut. Daher auch die etwas geringere Reichweite gegenüber des Nest WiFi Set, denn hier sind es anstelle von bis zu 120 m² nur noch 85 m².

Beim Verschlüsselungsstandard setzt man auf den aktuellen Standard WPA3. Das System ist somit mit einem guten und einer sehr guten Verschlüsselung geschützt und da Google regelmäßig voll Software- und Sicherheitsupdates freigibt, ist hier eigentlich auch alles für die Zukunft sicher.

App

In der Google Home App kann man dann direkt oben im Menü „WLAN“ alles wichtige zum Google Wifi einstellen. Hierüber kann man bei Bedarf ganz einfach das WLAN-Passwort ändern und die Internetgeschwindigkeit im Down- und Upload testen. Des Weiteren kann man selbstverständlich auch Jugendschutzeinstellungen vornehmen und bei Bedarf auch ein Gastnetzwerk einstellen, genau so, wie man dies auch von vielen anderen Routern kennt. 

Was ich bei Google schon immer sehr praktische am Gastnetzwerk fand, man kann ich hier wieder den WLAN-Passwortschlüssel direkt via Mail dem Besucher zusenden, ohne dass dieser den vollen Zugriff auf das System erhält, da dies ein anders Passwort erfordert. Außerdem finde ich gerade für Eltern die Sicherheitsfunktionen sinnvoll, sodass man nicht nur die Zeiten, in welchen die Kinder mit ihren Geräten online sein Dürfen ganz einfach einrichten kann, sondern ebenso können auch einzelne Seiten ganz einfach blockiert werden.

(Funktionsumfang: 3,5 von 5 Punkten)

Reichweite und Geschwindigkeit

Laut Google liegt die theoretische maximale Geschwindigkeit des Google WiFi bei 1.2000 Mbit/s. Bei diesen Werten redet man natürlich von perfekten Voraussetzungen, sprich, keine Wand oder Decke dazwischen, was bei einem Haus schlicht und einfach niemals der Fall sein kann. Des Weiteren hängt die max. Geschwindigkeit auch von der von euch gebuchten bzw. max. erreichbaren Netzwerk-Geschwindigkeit eures Anbieters ab. Hierbei kann das Google Wifi System natürlich nicht schneller übertragen als diesem von der Eingangsleitung geboten wird. 

Im Test bietet Google Wifi eine zuverlässige und stabile Verbindung, aber im Reichweitentest schneidet dies nur minimal besser als des hauseigenen Wifi meiner FritzBox 7530 AX ab. Wenn man hier dann aber zudem zu dem am Router angeschlossenen Google Wifi noch weitere Zugangspunkte, also das Dreier-Set kauft, ist die Abdeckung auf jeden Fall flächendeckender und besser. Dies liegt natürlich am Mesh-Netzwerk, den ich bei Fritz!Box nur mit einem Reapter geboten bekomme. Entfernt man sich von dem einen Zugangspunkt im Erdgeschoss zweit und ist somit z. B. am zweiten im Obergeschoss näher, dann erfolgt hier automatisch ein Wechsel, von dem man als Nutzer absolut nichts mitbekommt. Jeder Zugangspunkt biete beim Google Wifi eine Reichweite von je 85 m². Das ist absolut im Rahmen und je nach Haus sollte hier dann bei einer Wohnung ein einzelner Zugangspunkt und im Haus das dreier Set ausreichend bzw. notwendig sein. 

(Reichweite und Geschwindigkeit: 3,5 von 5 Punkten)

Stromverbrauch

Da man zu Hause eigentlich jeden Tag das WLAN an hat und somit Google Wifi immer mit Strom versorgt wird, ist der Stromverbrauch in der Zeit der steigenden Strompreise nicht unwichtig. Hier liefert Google ein 15 Watt Netzteil mit Google WiFi aus. Im Standby verbraucht das Gerät rund 3 Watt, während es im aktiven Zustand, also wenn über einige Geräte etwas heruntergeladen oder gestreamt wird, dann sind es rund 5 Watt. Dies finde ich so weit sehr gut, denn im Vergleich braucht ein Netgear Orbi Gerät, welches ich bei meinen Eltern installiert habe, rund 13 bis 16 Watt. Über die App kann bei Bedarf die Nachtabschaltung aktiviert werden, sodass das WiFi in dem gewünschten Zeitraum deaktiviert wird, was ebenfalls für eine Stromeinsparung sorgt.

(Stromverbrauch: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Das Google WiFi System fügt sich genau wie auch das etwas bessere Google Nest Wifi-Set sehr gut in die Räumlichkeiten ein. Die Einrichtung ist wie von Google gewohnt absolut einfach und vor allem schnell erledigt. Hier wird alles sehr sauber rund Schritt für Schritt erklärt, sodass es diesbezüglich keine Kritik von mir gibt. 

Alle wichtigen Einstellungen können hier gut verständlich über die App vorgenommen werden und was ich sehr gut finde, der Stromverbrauch ist sehr gering. Der Zugriff erfolgt hier jedoch nur via App, Einstellungen via Browse Der Zugriff erfolgt hier jedoch nur via App, Einstellungen via Browser, wie es bei anderen Geräten der Fall ist, werden hier nicht geboten. Da aber die meisten kaum noch einen PC verwenden und vielmehr ein Tablett zum Arbeiten und Surfen nutzen, ist die App-Lösung, welche mit jedem Smartphone vorgenommen werden kann, eine problemlose Lösung. 

Preis/Leistung

Mit einer UVP von 99,99€ ist das Google WiFi-Set, bestehend aus eine WiFi Router interessant, während beim Google Wifi-Dreiersystem mit zwei zusätzlichen Zugangspunkten 199,99€ fällig werden.  Das Set ist inzwischen jedoch schon etwas länger auf dem Markt und somit gibt es Google Wifi im Einzelpack bereits für 54,06€ und den Dreierpack für 144,26€. Somit erhält man hier zum „günstigen“ Einstiegspreis ein gutes Set, um das heimische WiFi flächendeckend zu machen und zudem profitiert man von einem geringen Stromverbrauch und einer sehr einfachen Einrichtung. 

Nachteil ist hier für den ein oder anderen eventuell der Cloud-Zwang, bzw. man muss ein Google-Konto haben, da ich dies aber aufgrund einer Türklingel und einem Android-Smartphone sowieso besitze, ist dies für mich kein wirklicher Kritikpunkt.

Google WiFi

Zum Angebot bei

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: google.com/de

devolo Mesh WLAN 2

In aller Kürze

Für viele unter euch dürfte devolo vor allem für die Powerline-Netzwerkgeräte sehr bekannt sein. Jedoch bietet das Unternehmen nun seit einiger Zeit eine besser Alternative an, das devolo Mesh WLAN 2 Set. Dieses Mesh-Kit von devolo ist gerade dann von Vorteil, wenn man ein mehrstöckiges Haus oder Wohnung besitzt, bei der zum Teil schwer durchdringbare Wände bzw. Decken vorhanden sind. Das Set setzt nämlich auf die Powerline-Technologie (Stromleitung), aber kombiniert dies nun noch mit einer komfortablen Mesh-Funktionalität. Dadurch bauen die im Lieferumfang enthaltenen Adapter ein gemeinsames Netzwerk auf und sorgen so für eine stabile WLAN-Verbindung im ganzen Haus.

Wie gut das System bei einem selbst zu Hause funktioniert, hängt jedoch auch hier wieder von einigen Faktoren ab. Gerade bei Altbauten kann des hier teils zu Problemen kommen, da bei der Verlegung der Stromleitungen nicht so sauber gearbeitet wurde. Wenn ihr in eurem obersten Stockwerk kein ausreichend starkes WLAN bekommt und ein LAN-Kabel verlegen aufgrund der Gegebenheit nicht so wie gewünscht verlegt werden kann, sollte man das Set auf jeden Fall ausprobieren. Hier könnte devolo Mesh WLAN 2 für ein stabiles Internet bis unter das Dach sorgen. Bei Nutzern von Plattenspielern würde ich von diesem Produkt jedoch abraten, denn da das Set hier Radiowellen aussendet, kann dies dafür sorgen, dass euer geliebter Plattenspieler gestört wird und die Signale aufnimmt und über die angeschlossenen Lautsprecher wiedergibt.

Gefällt uns

  • gute Netzwerk Reichweite
  • Steckdose an der Front
  • einfache Einrichtung
  • schlichtes Design

Gefällt uns weniger

  • Powerline-Netzwerk kann störanfällig sein
  • hoher Preis
  • Stromverbrauch

devolo Mesh WLAN 2 Multiroom-Kit

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

devolo liefert das neue Mesh WLAN 2 Set, welches ich hier als Multiroom-Kit erhalten habe, in dem bereits vom Unternehmen gewohnten Verpackungsdesign aus. Hierbei hat sich bei der Gestaltung nicht viel verändert, man wirbt eben nur mit neuen Bildern und aktualisierten Daten zum neuen Produkt. Neben dem Multiroom-Kit in dem drei Adapter enthalten sind, gibt es auch das günstigere Set mit 2 Adaptern, was für die meisten zweistöckigen Gebäude ausreichend sein sollte.

Die Hauptseite an der Front ziert eine Abbildung der drei Hauptgeräte des devolo Mesh Wald 2 Multiroom-Kit. Dabei ähneln sich diese Adapter rein äußerlich sehr dem devolo Magic 2 WiFi next Set nur, das hier bei der neusten Technologie alle Adapter 100 % identisch sind. Dies war beim Magic 2 Set davor nicht der Fall, da hier das Hauptgerät noch kleiner und anders von den Anschlüssen war. Wie bereits von den bisherigen Produkten aus dem Haus devolo gewohnt, ziert die Vorderseite neben den Abbildungen des Hersteller- und Produktnamen auch die Info, dass es sich um das schnellste Tri-Band-System seiner Klasse handeln soll. 

An der kurzen Stirnseite zur Linken wird einem kurz der Hinweis gegeben, dass es eine App (inkl. QR-Code Verlinkung) zur einfachen Einrichtung des Systems gibt und rechts bekommt man den kompletten Lieferumfang mit Bildern und Maßen der drei Adapter gezeigt. Direkt darunter wird zudem noch erklärt, mit welchen Geräten das Set kompatibel ist.

Die Rückseite nutzt devolo auch hier wie bereits bekannt, als Auflistung der Vorteile des Produktes und zeigt zudem ein übersichtliches Anwendungsbeispiel. Bei diesem ist ein Haus dargestellt, indem die drei Geräte dafür sorgen, dass das Mesh-Netzwerk im kompletten Haus und sogar im Garten empfangbar sein soll, sodass man damit Internet im ganzen Haus bzw. Grundstück bekommt. Im Vergleich wird einem hier auch die herkömmliche WLAN-Reichweite des Routers angezeigt, welches jedoch in Verbindung mit dem devolo Mesh WLAN 2 deaktiviert werden sollte. 

An dem blauen Teil an der Oberseite der Verpackung erwähnt devolo zudem noch weiter Vorteile des Mesh-WLAN im Vergleich zu einem reinen Betrieb mit einem Router oder einem Repeater. Nach dieser Abbildung spricht dann alles für das System von devolo, aber ob es auch so erzeugt, verrate ich euch im weiteren Verlauf des Testberichtes.

Beim Durchtrennen des Verschlussaufklebers an einer Seite und dem Herausnehmen der schlichten weißen Hauptverpackung konnte ich direkt feststellen, dass hier alles absolut sicher und identisch zu den bisherigen Produkten von devolo verpackt wurde. Nach dem Öffnen des Deckels erblickt man direkt eine Installationsanleitung, welche in mehreren Sprachen geschrieben wurde, darunter selbstverständlich auch in Deutsch. Unter den Beipackzettel kommt dann auch schon den ersten von dreien devolo Mesh WLAN 2 Adaptern zum Vorschein. Dieser ist wie alle anderen Adapter mit einer Folie auf der Vorderseite beklebt, sodass dieses vor Kratzern geschützt wird und zudem ist er in einem Karton-Einleger eingesetzt. Direkt daneben befinden sich dann spiegelbildlich zueignender angeordnet die beiden anderen Adapter und im kleinen Hohlraum dazwischen hat devolo noch das LAN-Kabel verstaut. Mit diesem LAN-Kabel wird später einer der Adapter mit dem bisher verwendeten Router verbunden. Somit ist jedes Gerät in der Verpackung sicher verpackt und bestens vor Beschädigungen geschützt.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Die Adapter des devolo Mesh WLAN 2 Multiroom-Kit sind absolut ähnlich zu denen des Magic 2 WiFi next Multiroom-Kit. Dieses Mal handelt es sich jedoch um drei absolut identische Adapter, was zuvor nicht der Fall war, denn das Hauptgerät, welches zuvor immer mit dem Router verbunden werden musste, war etwas kleiner. Da nun alle Adapter identisch sind, ist es hier beim devolo Mesh WLAN 2 Multiroom-Kit egal, welchen Adapter ihr an dem Router anschließt und welche in den einzelnen Stockwerken verteilt werden.

Somit ist dieses Set hier ideal dafür geeignet, wenn man ein mehrstöckiges Haus mit z. B. drei Stockwerken hat oder ein Haus mit einer großen Grundfläche. Für alle anderen mit nur zwei Stockwerken könnte auch das kleinere Starter Kit mit zwei Adaptern ausreichend sein. Etwas, was man beachten sollte, denn somit wäre das System aufgrund des kleineren Sets etwas günstiger.

Die Adapter des devolo Mesh WLAN 2 Multiroom-Kit sind optisch wie bereits erwähnt den anderen Adaptern ähnlich und somit kommen auch diese hier in einem schlichten weiß daher. Alle drei Adapter sind rund 370 Gramm schwer und von den Maßen 15,2 cm x 7,6 cm x 4 cm (L x B x T) groß. Die Tiefe des Gerätes ist hierbei jedoch ohne Stecker gemessen, da dieser in der Wand sitzt und somit quasi verschwindet. Beim Stecker handelt es sich um ein Schukostecker-Typ F, der für die Stromversorgung dient. Somit wird jeder der Adapter in einen freien Platz in der Steckdose eingesteckt und der Vorteil der Geräte ist hierbei weiterhin, dass der belegte Steckplatz für die Adapter nicht verloren geht, denn jeder Adapter ist hier direkt auch an der Außenseite mit einer freien Steckdose versehen. 

An der Innenseite jedes Adapters befindet sich ein Aufkleber, der unter anderem mit dem Wi-Fi Key und der Modellbezeichnung versehen ist. Am unteren Ende jedes Adapters hat devolo je zwei LAN-Ports untergebracht, somit kann man, sofern man noch im Besitz eines Gerätes mit LAN-Port ist, dieses direkt via Kabel mit einem der Adapter verbinden. Jedoch haben diesen Anschluss immer weniger Geräte, daher braucht man hier auch nicht allzu viele Anschlüsse. Unmittelbar neben den Anschlüssen finde man auch ein kleines Loch, bei dem es sich um den bekannten Reset-Knopf handelt. Dieser sitzt aus Sicherheitsgründen tiefer versteckt und muss mit einer Büroklammer oder Ähnlichem betätigt werden, sodass verhindert wird, dass dieser versehentlich betätigt wird. Des Weiteren sind die Adapter an den Seiten rundum mit Lüftungsschlitzen versehen, sodass darüber die wärme, die im Inneren entsteht, leichter entweichen kann. 

Ansonsten erblickt man an der Front fast wieder das identische Design wie z. B. von den devolo Magic 2 next Adaptern gewohnt. Am unteren rechten Bereich findet man nach oben verlaufend leicht erhaben den Firmennamen devolo und in der linken unteren Ecke ist hier Mesh WLAN zu lesen, sodass man direkt sehen kann, welchen Adapter man hier hat. Zudem sind an den drei Adaptern die bekannten zwei Knöpfe vorhanden, bei denen es sich zum einen um die PLC-Taste handelt (die mit dem Haus). Über diese Taste kann man zum einen eine manuelle Kopplung zu den anderen Adaptern herstellen und zudem informiert diese über eine erfolgreiche Verbindung mit den anderen Adapter. Jedoch informiert diese auch durch unterschiedliches Blinksignal und rotes sowie weißes Aufleuchten über den aktuellen Betriebszustand. Neben der PLC-Taste befindet sich die WiFi-Taste. Mit dieser kann man entweder durch Längeres betätigen, das Wi-Fi abschalten oder durch Kurzes drücken, die WPS-Funktion aktivieren.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des neuen devolo Mesh WLAN 2 Multiroom-Kit ist sehr gut, hier gibt es wie bereits bei den Produkten davor, von meiner seiner her keine Kritik zu äußern. Alle Geräte wurden vom Gehäuse betrachtet zwar nur aus Kunststoff hergestellt, doch dies ist bei Produkten im Indoor-Einsatz und Netzwerkprodukten absolut üblich. Schließlich werden diese ausschließlich im Haus eingesetzt und müssen somit keinen Wettereinflüssen ausgesetzt werden. Somit geht die Verarbeitung absolut in Ordnung und daran ist wie bereits erwähnt nichts auszusetzen.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

StandardsWLAN:
WLAN 4/5 (IEEE 802.11 a/b/g/n/ac/k/r/v)
2,4GHz + 5GHz Dual Band Dual concurrent
Ethernet:
IEEE 802.3 u/ab/x/az
GeschwindigkeitenWLAN:
2,4 GHz bis zu 300 Mbit/s 5 GHz bis zu 867 Mbit/s
Ethernet:
10/100/1.000 Mbit/s
ReichweiteWLAN: ca. 90 m2
Powerline: 500 Meter
SicherheitWPA/WPA2/WPA3 Personal
Anschlüsseje Gerät ein Typ F Stecker (CEE 7/4) Strombelastbarkeit: 16A
je Adapter zwei Netzwerkanschlüsse (RJ45)
MaterialKunststoff (teilweise hochglanz)
Strom- und LeistungsaufnahmeMaximal: 12,1 W Typisch: 8,9 W Stand-By: 3,1 W
Lieferumfang3x devolo Mesh WLAN 2 WiFi-Adapter
LAN-Kabel
Anleitung
Technische Daten der devolo Mesh WLAN 2 Multiroom-Kit

Einrichtung und Konfiguration 

Der Unterschied von devolo Mesh WLAN 2 zum Vorgänger, dem devolo Magic 2 next besteht am Hauptgerät. Bei den bisherigen Modulen musste man den Hauptadapter (der kleinsten im Lieferumfang) direkt mit dem Router über ein LAN-Kabel verbinden und dann den ersten Adapter im 1. Stock und den anderen z. B. im 2. Stock in eine Steckdose einstecken. Das Ergebnis war ein WLAN, das nun weiter reichte und man bekam das WLAN ins ganze Haus. Der Nachteil war hierbei jedoch, dass wenn man nun von oben in das Erdgeschoss ging und die Reichweite zu groß wurde, war die Verbindung sehr schlecht, da man noch mit dem obersten Adapter verbunden war, ein Wechsel zu dem näher liegenden Adapter fand hier nicht automatisch statt. 

Beim neuen devolo Mesh WLAN 2 ist die Vorgehensweise nun deutlich einfacher und das Ganze wurde so gelöst, dass die Unterbrechungen des Netzwerks beseitigt wurden. Dafür muss man nun das WLAN des aktuellen Routers abschalten, damit dieses nicht stört und zudem wird es nicht mehr benötigt. Während der Einrichtung über die kostenfreie App, welche sehr verständlich und Schritt für Schritt erklärt wird, kann man die drei Adapter ganz einfach für die Inbetriebnahme konfigurieren. Dabei wird das WLAN über alle drei Adapter mit exakt demselben Netzwerknamen und Passwort auf alle drei Adapter übertragen, was dafür sorgt, dass es ein flächendeckendes Mesh-Netzwerk errichtet wird. Wenn man auf Wunsch das bisherige WLAN auf die neuen Adapter überträgt, dann muss man sogar die bisherigen Geräte nicht neu ins Netzwerk einbinden, denn diese werden automatisch mit übernommen. Dies hat im Test sehr gut funktioniert, lediglich ein Gerät, mein Etikettendrucker, welchen ich via WPS-Funktion ins Netzwerk des alten Routers eingebunden hatte, bei dem hatte es nicht funktioniert, diesen musste ich daher neu verbinden, was jedoch sehr schnell und einfach erledigt war. 

Die Einrichtung über die kostenlos Home Network App von devolo, ist wie bereits von den bisherigen devolo Produkten sehr einfach halten und wird während der kompletten Konfiguration und hinzufügen der einzelnen Adapter sehr verständlich am Smartphone erklärt. Zuerst wählt man einen der Adapter aus, egal welchen, denn nun sind alle Adapter exakt identisch zueinander und bringt diesen in der Nähe des bisherigen Routers in Betrieb. Dies bedeutet, eine freie Wandsteckdose suchen und dabei auf keinen Fall eine Mehrfachsteckdose nutzen, denn gerade diese haben einen großen negativen Einfluss auf die Datenübertragung. Danach verbindet man den Router mit dem ersten Adapter mithilfe des LAN-Kabels. Danach wählt man in der App aus, dass man die bisherigen Netzwerkdaten des alten Routers nutzen möchte, sodass alle Geräte weiterhin einsatzbereit sind und nicht neu eingebunden werden müssen. Ist dies geschehen, deaktiviert man am besten das WLAN des alten Routers, denn da dieser kein Mesh-Netzwerk unterstützt, braucht man dessen WLAN-Netzwerk nicht und zudem würde es eventuell nur stören. Der Router fungiert somit nur noch als Modem und den Rest übernehmen die devolo Mesh WLAN 2 Adapter. 

Danach kann man die anderen beiden Adapter noch in den gewünschten Räumen bzw. Stockwerken anbringen und diese ebenfalls in das Netzwerk einbinden, was ebenfalls super über die App erklärt wird. Das Verbinden aller Adapter untereinander geht sehr einfach über die App, aber auch ohne ist dies problemlos möglich, denn alle Adapter verbinden sich automatisch miteinander. Dazu steckt man zuerst jeweils einen Adapter z. B. in den 3. und 2. Stock und nach ca. einer Minute sollte hier die linke Powerline-LED (Haus-Symbol) schnell weiß aufblinken, steckt man dann den dritten Adapter neben den Router und verbindet diesen mit dem LAN-Adapter, beginnt der Kopplungsvorgang. Wenn nun alle linken LEDs bei allen Adaptern) aufblinken, wird bestätigt, dass der Vorgang erfolgreich ausgeführt wird. Sobald die AES-128 gesicherte Verbindung unter allen Adaptern hergestellt wurde, leuchten alle LEDs an den drei Adaptern auf und die Daten des alten WLAN-Routers können wenn gewünscht übernommen werden. Dies erfolgt dann einfach über die WPS-Funktion, indem man an den devolo Adaptern die Linke LED kurz drückt und dann direkt die WPS-Taste am Router (sofern nicht vorhanden, muss die WPS-Funktion über das Webportal ausgeführt werden). Kurz darauf leuchten wieder alle LEDs weiß auf und das WLAN des Routers kann deaktiviert werden, sodass man nun nur noch das neue Mesh-Netzwerk der devolo Adapter verwendet. Sollte dies nicht gewünscht sein, sollte man sich den Netzwerkschlüssel vor dem Einstecken an den Adaptern merken und diesen während der Einrichtung der Adapter eingeben, dann wird ein komplett neues WLAN-Netzwerk aufgebaut. 

Etwas Wichtiges, was man unbedingt beachten sollte. Sofern ihr einen neuen Router von FitzBox! habt, der ebenfalls ein Mesh-Netzwerk unterstützt, dieser ist zwar so weit sehr gut, jedoch setzt devolo hier auf einen anderen Funk-Standard, sodass die Geräte untereinander nicht kompatibel sind. Kurz gesagt kauft ihr euch das devolo Mesh WLAN 2 Multiroom-Kit, dann könnt ihr das Netzwerk nur mit weiteren Adaptern erweitern, aber normalerweise sollten die drei Adapter hier auf jeden Fall ausreichend sein.

(Einrichtung und Konfiguration: 5 von 5 Punkten)

Funktionsumfang und Bedienung

Home Network
Preis: Kostenlos
Home Network
Preis: Kostenlos

Mit dem neuen Mesh WLAN 2 Multiroom-Kit möchte devolo gegenüber dem Vorgängermodell noch mal eine Schippe drauflegen und neue Maßstäbe setzen. 

Dafür setzt devolo wie bereits erwähnt anders als bei den devolo Magic Sets, ausschließlich auf WLAN-Einheiten, welche den vorhanden WLAN-Router durch ein reines Mesh WLAN-Netzwerk ersetzen. Der Router muss jedoch weiterhin aktiv sein, denn dieser fungiert fortan als reines Modem. Dadurch bekommt man vor allem bei älteren Routern eine schnellere Leistung geboten, da hier aktuellere Technologien zum Einsatz kommen, welche die neueren Geräte unterstützen. Der Vorteil eines Mesh-Systems kennen vielleicht schon einige, denn diesen nutzen inzwischen mehrere Anbieter. Das System weißt eurem Empfangsgerät z. B. eurem Smartphone automatisch den stärksten Zugangspunkt zu, also der nächst gelegene der drei installierten Adapter zu. Der Wechsel erfolgt dabei fast immer nahtlos und voll automatisch, ohne dass ihr euch wie z. B. von Repeater gewohnt manuell mit dem anderen Zugangspunkt verbinden müsst. 

Wie bereits bei den Magic 2 next Adaptern wird hier auch die Multi-User-Mimo-Technologie, von der weniger die neueren, sondern vorrangig die älteren Endgeräte profitieren, unterstützt. Dadurch werden Streams nämlich nicht mehr nacheinander, sondern zeitgleich abgearbeitet, sodass das komplette Heimnetzwerk von einer schnelleren Datengeschwindigkeit profitiert.

Eine weitere wichtige Neuerung ist auch hier, dass man auf den neusten Verschlüsselungsalgorithmus WPA3 setzt. Damit ist das devolo Mesh WLAN 2 Set schon jetzt zukunftssicher, denn viele andere Hersteller integrieren diese Verschlüsselung nur bei den aktuellen WiFi 6 Produkten und setzten somit oftmals noch auf den WPA2 Standard.

Ansonsten schein devolo weiterhin auf den bereit vom Vorgänger bekannten G.hn-Chip (HomeGrid Forum) zu setzen, der auch ausreicht, denn dieser erreicht zumindest im Labor gemessen, Geschwindigkeiten von bis zu 2.400 Mbit/s über Powerline und ca. bei 1.200 bis 1.500 Mbit/s via WiFi und ein Adapter soll rund 90 m2 abdecken.

Im Prinzip ist das devolo Mesh WLAN 2 Multiroom-Kit schon von Werk aus sehr gut eingestellt. Doch über den Webbrowser oder die kostenlose App (erhältlich für iOS und Android) kann man das System weiter konfigurieren. Darüber kann man dann ganz einfach ein Gäste-WiFi erstellen, die Kindersicherung aktivieren, Zeitschaltung programmieren und die besonderen Funktionen des Mesh WLAN 2 Set und zwar: Mu-MIMO und Access-Point-Steering, sodass die WLAN-Geräte automatisch immer mit dem schnellsten Zugangspunkt verbunden werden. Beim WLAN setzt devolo weiterhin „nur“ auf Wi-Fi 5 und  Wi-Fi 2,4 GHz, wobei im 2,4 Netz nur bis zu 300 Mbit/s und via 5 GHz bis zu 867 Mbit/s möglich sind.

(Funktionsumfang und Bedienung: 4,5 von 5 Punkten)

Reichweite und Geschwindigkeit

Das Mesh WLAN 2 Multiroom-Kit bietet wie bei den Magic-Adaptern via Stromnetz eine maximale Geschwindigkeit von 2.400 Mbit/s (MIMO) und 1.200 Mbit/s (SISO) beides sind hier selbstverständlich Bruttodatenraten. Im WLAN sind es 300 Mbit/s im 2,4-GHz-Netzwerk und im 5 GHz bis zu 867 Mbit/s. Das sind dann mal die Werte, welche die Theorie aussagen, doch in der Praxis sieht es bei einem Zuhause dann oft etwas anders aus, denn hier sind viele verschiedenen Produkte im Einsatz, und zudem sind auch die baulichen Gegebenheiten entscheidend, denn je nach Wand und Deckenaufbau, reduziert sich hier ebenfalls die Reichweite und somit auch die max. Geschwindigkeit. Natürlich spielt zudem auch die Internetgeschwindigkeit die ihr über euren Anbieter gebucht habt, bzw. welche euer Anschluss max. übermitteln kann eine entscheidende Rolle, denn ein langsames Internet kann das Set hier selbstverständlich auch nicht schneller machen. 

Ich habe das Set nun schon einige Monate im Einsatz und war im Alltagstest damit fast rundum zufrieden, sodass es von meiner Seite nur kleine Kritikpunkte gibt. Die Reichweite des Sets ist durch die Anzahl der Adapter in einem Haus mit Keller, Erdgeschoss und Obergeschoss vollkommen ausreichend, denn in jedem Stockwerk kommt damit ein Adapter zum Einsatz, der dann jeweils für eine gute Reichweite des Mesh-Netzwerk in dem jeweiligen Stockwerk sorgt. 

Negativ ist mir hier jedoch aufgefallen, dass der Wechsel zwischen den einzelnen Adaptern nicht immer komplett reibungslos übergeht, sodass es gerade bei Video-Telefonie z. B. über WhatsApp und Co. zu kurzen Aussetzern kommen kann. Beim Ansehen von Filmen besteht dieses Problem jedoch nicht, da hier dann meist schon einige Sekunden der Daten voraus gepuffert wurden, sodass es hier dann beim Wechsel der Stockwerke nicht zu Aussetzern kommen wird. 

Mit meiner 500 DSL-Leitung konnte ich am Ende gut 360 bis 390 Mbit/s über das Powerline-Netzwerk welches über die Steckdose übertragen wird, erreichen. Hier sind bei uns die Kabel, sprich die Elektronik noch recht neue und daher fällt hier der Verlust geringer aus als bei einem Haus, bei dem die Elektronik bereits 25 Jahre oder älter ist. Beim WLAN geht gut die Hälfte verloren, sodass sich die Übertragungsrate bei knapp über 250 Mbit/s einpendelte. 

Klar kann man hier nicht die von devolo versprochenen Brutto-Datenübertragungen erreichen, aber mal ehrlich, dies ist eigentlich bei allen Herstellern so und die Geschwindigkeiten, welche bei mir am Ende übertragen werden, reichen für die alltäglichen Dinge absolut aus. Damit ist das Streamen von Filmen in 4K-Auflösung, das Zocken und Video ansehen übers Internet absolut kein Problem. Die wirkliche Geschwindigkeit hängt jedoch wie bereits von zahlreichen Faktoren ab und daher kann ich euch hier definitiv nicht versprechen, dass die Internetgeschwindigkeit bei euch auch so gut sein wird.

(Reichweite und Geschwindigkeit: 4,5 von 5 Punkten)

Stromverbrauch

Der Stromverbrauch der Mesh WLAN 2 Adapter liegt bei rund 7 bis 6 Watt. Dieser Verbrauch ist teilweise auch auf 16 Watt angestiegen, je nachdem, wie viele WLAN Geräte usw. angeschlossen sind. Schließt man ein Gerät an die Steckdose der Adapter mit an, dann steigt der Verbrauch selbstverständlich um den entsprechenden Betrag, welchen das angeschlossene Gerät benötigt mit an.

(Stromverbrauch: 4 von 5)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit dem Mesh WLAN 2 Multiroom-Kit hat devolo einige Kritikpunkte, die ich beim Test des devolo Magic 2 WiFi next-Set noch bemängelt hatte, beseitigen können. Zum einen sind nämlich nun alle drei Adapter gleich und es gibt somit keinen reinen LAN-Adapter mehr, der nur dazu dient, das Powerline-Netzwerk zu erstellen, denn dies macht nun jeder Adapter, ebenso wie das Mesh-WLAN erstellen. 

Da man ansonsten auf die identische Hardware setzt, hat sich bei der maximalen Übertragungsgeschwindigkeit zwar nicht viel getan, aber das Set arbeitet im Alltag nochmals deutlich zuverlässiger, denn der Wechsel erfolgt nun meist ohne Probleme. Die Einrichtung ist sehr schnell erledigt und wird in der kostenfrei von devolo zur Verfügung gestellten App sehr gut Schritt für Schritt erklärt.

Preis/Leistung

Mit einer UVP von 379,90€ ist das devolo Mesh WLAN 2 Multiroom-Kit, bei dem insgesamt drei Wi-Fi-Adapter mitgefeiert werden, etwas teuerer als das Magic 2 Kit. Das Set bietet jedoch eine sehr gute Mesh-Funktion, daher ist dieser Preis relativ normal, denn auch andere Hersteller mit dieser Technologie verlangen für ihre Lösungen viel Geld.

devolo Mesh WLAN 2 Multiroom-Kit

Zum Angebot bei

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://www.devolo.de

devolo WLAN Repeater+ ac

In aller Kürze

Beim neun devolo WLAN Repeater+ ac handelt es sich um ein Produkt, mit dem man das WLAN-Netz in das komplette Haus bzw. in jede Ecke der Wohnung bekommt. Dabei benötigt das Gerät lediglich einen freien Platz in der Steckdose, wobei dieser Platz nicht verloren geht, da es am Repeater selbst eine integrierte Steckdose gibt. Der Repeater verbindet sich wie viel andere Produkte dieser Art via WLAN mit eurem Router und erweitert das Netzwerk an die Bereiche, die zuvor nicht so gut bzw. gar nicht von eurem WLAN-Netzwerk abgedeckt waren. Dabei ist auch praktisch, dass devolo hier an der Unterseite zwei LAN-Port integriert hat, sodass man bei Bedarf hierüber zwei Geräte direkt via LAN-Kabel mit dem Repeater verbinden kann. Die Ausstattung kann sich soweit absolut sehen lassen, denn mit an Bord ist auch das neue WPA3, was für eine noch höhere WLAN-Verschlüsselung sorgt.

Gefällt uns

  • zahlreiche Funktionen zur WLAN Optimierung
  • Steckdose an der Front
  • einfache Einrichtung
  • schlichtes Design
  • WPA3

Gefällt uns weniger

  • eine etwas sperrige Größe
  • eher mittelmässiges WLAN und etwas langsame LAN-Ports

devolo WLAN Repeater+ ac

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Der Lieferumfang des devolo WLAN Repeater+ ac ist relativ überschaubar, daher ist auch die Verpackung dementsprechend etwas kompakter gehalten. Dennoch heißt dies nicht, das devolo nicht im bekannten Verpackungsdesign festhält, denn wie gewohnt ist diese in dem typischen weißen Design gehalten. 

Die Hauptseite an der Front ziert eine Abbildung des Produktes und zwar den devolo WLAN Repeater+ ac, der hierbei etwas kleiner abgebildet wurde, damit man hier auch schön groß den Herstellernamen, die Produktbezeichnung und den gewohnten Satz„ devolo, stoppt die WLAN schwäche“ aufdrucken konnte. Unter der Abbildung wirbt man zudem noch mit der 3-jährigen Garantie, dass der Repeater in Deutschland entwickelt wurde und eine Plug & Play Lösung ist.

An den beiden kurzen Seiten rechts und links wird einem kurz der Hinweis gegeben, dass es eine App (inkl. QR-Code Verlinkung) zur einfachen Einrichtung des Systems gibt und rechts bekommt man den kompletten Lieferumfang mit Bildern und Maßen des devolo WLAN Repeater+ ac gezeigt.

Die Rückseite nutzt devolo auch hier wie bereits bekannt, als Auflistung der Vorteile des Produktes, während man aufgrund der kompakten Verpackungsmaße das bekannte Anwendungsbeispiel nun auf die Oberseite verlagert hat. Bei diesem Beispiel ist die Grundfläche eines kompletten Stocks von einem Haus dargestellt, indem der normale Router und der devolo WLAN Repeater+ ac dafür sorgen, dass euer WLAN im kompletten Haus empfangbar sein soll.

Beim Durchtrennen des Verschlussaufklebers an der Oberseite und dem Herausnehmen aus der schlichten Hauptverpackung erblickt man einen ungebleichten braunen Karton. Nachdem man auch diesen aufgemacht hat, kommt zu aller erst eine Installationsanleitung zum Vorschein und man erahnt unter einer Abtrennung das eigentliche Produkt, den devolo WLAN Repeater+ ac. Unter dieser Abtrennung wieder befinden sich noch die gewohnten Sicherheitshinweise, mehr gibt es im Lieferumfang nicht, denn es wird auch nicht viel mehr benötigt.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Beim devolo WLAN Repeater+ ac handelt es sich vom Design und der Größe um ein nahezu identisches Gerät zu den devolo Magic 2 WLAN-Adaptern. Die Maße sind absolut identisch, sodass auch der devolo WLAN Repeater+ ac 15,2 cm x 7,6 cm x 4 cm (L x B x T) einnimmt und ein Gewicht von knapp 350 Gramm auf die Waage bringt.

Der devolo WLAN Repeater+ ac wird wie die Produkte aus der Magic-Serie ein direkt mit dem Schukostecker-Typ F in einen freien Platz in der Steckdose eingesteckt und somit direkt über diesen mit Strom versorgt. Damit auch hier nicht der Steckplatz in der Steckdose verloren geht, wurde der Repeater mit einer zusätzlichen verfügbaren Steckdose ausgestattet. An der Innenseite befindet sich zudem ein Aufkleber, der unter anderem mit der Modellbezeichnung versehen wurde.

Am unteren Ende des devolo WLAN Repeater+ ac befinden sich zwei LAN-Ports, damit man bei Bedarf ein Gerät wie z. B. einen Fernseher oder eine Konsole direkt über den LAN-Port mit dem Internet verbinden kann. Direkt neben den beiden Anschlüssen ist außerdem ein kleines Loch vorhanden, bei dem es sich um den typischen Reset-Knopf handelt. Dieser sitzt aus Sicherheitsgründen, dass dieser nicht versehentlich betätigt wird vertieft, sodass man diesen mit einer Büroklammer oder Ähnlichem drücken muss. Des Weiteren sind die Wi-Fi-Adapter an den Seiten rundum mit Lüftungsschlitzen versehen, sodass darüber die wärme, die im Inneren entsteht, leichter entweichen kann.  

Soweit ähnelt der devolo WLAN Repeater+ ac absolut den devolo-Magic-Produkten. Lediglich an der Front gibt es minimale Unterschiede, hierbei handelt es sich jedoch nur um die Beschriftung, denn schließlich handelt es sich um ein anderes Produkt. So verläuft hier unten links nicht der graue Schriftzug „MAGIC LAN“, sondern „Repeater“. Der Rest ist mir bereits bestens von den devolo Magic-Adaptern bekannt, denn am rechten Rand an der Front verläuft von unten nach oben leicht erhaben der Firmenname devolo. Außerdem befinden sich an der Front zwei kleine Drucktasten, bei denen es sich zum einen um die PLC-Taste und die WiFi-Taste handelt. Mit dieser kann man entweder durch Längeres betätigen, das Wi-Fi abschalten oder die WPS-Funktion aktivieren.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des devolo WLAN Repeater+ ac ist sehr gut, hier gibt es keine Kritik zu äußern. Der Repeater wurde zwar weitestgehend aus Kunststoff hergestellt, doch dies ist bei Produkten im Indoor-Einsatz und Netzwerkprodukten absolut üblich und machen sämtliche andere Anbieter von solchen Produkten nicht anders. Schließlich werden diese Produkte ausschließlich im Haus eingesetzt und müssen somit keinen Wettereinflüssen ausgesetzt werden. Somit geht die Verarbeitung absolut in Ordnung und daran ist wie bereits erwähnt nichts auszusetzen. 

Sehr praktisch finde ich hier wie bereits unter „Design“ erwähnt, dass man bei diesem Repeater von devolo keinen Steckplatz für einen Stromstecker verliert und man hierüber nicht nur Geräte via WLAN ins Heimnetzwerk einbinden kann, sondern 2 stationärere Geräte problemlos auch via LAN-Kabel anschließen könnte. 

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

StandardsWLAN:
WLAN 4/5 (IEEE 802.11 a/b/g/n/ac/k/r/v)
2,4GHz + 5GHz Dual Band Dual concurrent
Ethernet:
IEEE 802.3 u/ab/x/az
GeschwindigkeitenWLAN:
2,4 GHz bis zu 300 Mbit/s 5 GHz bis zu 867 Mbit/s
Ethernet:
10/100 Mbit/s
ReichweiteWLAN: ca. 90 m2
SicherheitWPA/WPA2/WPA3 Personal
Anschlüsseje Gerät ein Typ F Stecker (CEE 7/4) Strombelastbarkeit: 16A
zwei LAN-Port (RJ45)
MaterialKunststoff (teilweise hochglanz)
Strom- und LeistungsaufnahmeMaximal: 5,6 W Typisch: 4,6 W
Lieferumfangdevolo WLAN Repeater+ ac
Anleitung
Technische Daten der devolo WLAN Repeater+ ac

Einrichtung und Konfiguration 

Die Einrichtung des devolo WLAN Repeater+ ac ist eigentlich sehr einfach und sollte problemlos auch von weniger technikaffine Leute eingerichtet werden können. Sollte man dennoch an einem Punkt nicht wirklich weiter wissen, dann kann man sich direkt Hilfe in der beiliegenden Installationsanleitung suchen, denn hier wird alles sehr gut Schritt für Schritt erklärt. Noch einfach geht das ganze jedoch über die bereits vom Vorgängermodell bekannte devolo Home Network App, welche die Einrichtung des Systems sehr verständlich auf dem Smartphone erklärt.

Zur Einrichtung muss man selbstverständlich den devolo WLAN Repeater+ ac in eine freie Steckdose stecken. Dabei muss man anders als bei den devolo Magic 2 WiFi next nicht darauf achten, dass der Repeater im selben Stromkreislauf eingesteckt wird wie euer Router, denn hierbei handelt es sich um kein Powerlineprodukt. In der App wir euch, wie bereits erwähnt alles sehr gut Schritt für Schritt erklärt, sodass euch diese auch durch die Einrichtung und Konfiguration des devolo WLAN Repeater+ ac hilft. Zu Beginn der Einrichtung werden euch zwei Optionen geboten, mithilfe der ihr den Repeater mit eurem Router verbinden könnt, entweder via WPS-Funktion, was schneller und einfach erledigt ist oder die herkömmliche Einrichtung via App. Beides dauert nicht sehr lange, wobei die WPS-Variante die etwas schnellere ist. Dazu müsst ihr nämlich zuerst den WPS-Knopf am Repeater (der mit dem Haus) kurz betätigen und dann noch innerhalb von 2 Minuten den WPS-Knopf an eurem Router (je nach Router unterschiedlich). Anschließend verbinden sich beide Netzwerke innerhalb von wenigen Sekunden miteinander, ohne dass ihr dazu noch extra euren Netzwerkschlüssel eingeben müsst.

Die andere Möglichkeit der Einrichtung ist die minimal aufwendiger. Dazu wählt man in der App, sobald man gefragt wird, die Einrichtung via App-Assistent benutzen aus. Anschließend in die WLAN-Einstellungen euers Smartphones navigieren und dort das Netzwerk mit dem Namen „devolo WiFi Repeater+ ac“ auswählen. Daraufhin wird kurz nach verfügbaren Netzwerken in der Umgebung gesucht und ihr solltet dabei das bisher von euch verwendete bzw. das, welches euer Router ausgibt, auswählen und das passende Passwort eingeben. Anschließend wird das System eingerichtet und ist einsatzbereit.

(Einrichtung und Konfiguration: 4,5 von 5 Punkten)

Funktionsumfang

Home Network
Preis: Kostenlos
Home Network
Preis: Kostenlos

Der devolo WLAN Repeater+ ac hat eigentlich dasselbe Prinzip wie alle anderen Repeater auf dem Markt. Er empfängt das ursprüngliche Signal euers Routers und gibt dies verstärkt von seinem Standort weiter, sodass das heimische drahtlose Netzwerk deutlich erweitert wird. 

In der Übersichtsseite der App wird euch der verbundene Repeater angezeigt, der mit eurem WLAN-Router verbunden ist. Klickt man hier auf das Symbol des Repeaters, dann sieht man direkt, mit welchem Router dieser verbunden ist und wie hoch der aktuelle Durchsatz in „Mbs“ ist. Hier kann man dann unter anderem einstellen, dass man den Repeater neu positionieren möchte, kann sich eine Erklärung der LED anzeigen lassen und die Konfiguration des Geräts öffnen.

Hier in diesem Menü man dann viele Informationen zur Verbindung des Netzwerks einsehen usw. Tippt man auf die drei Striche oben links, kann man dann zum Menüpunkt „Assistent“ navigieren, bei dem Punkt, an dem man dann die Möglichkeit geboten bekommt, das Gerät als Repeater oder als neuen Zugangspunkt zu konfigurieren. Dies hat man jedoch eigentlich zu Beginn der Einrichtung bestimmt und somit nimmt man hier eigentlich keine Änderung mehr vor.

Im Menüpunkt „WLAN“ wird einem ein Überblick über die mit dem Repeater verbunden Gerät angezeigt. Als weiteres Untermenüs des Punktes kann man im Abschnitt „Repeater-Netzwerke“ Einstellungen des Repeater Netzwerk vornehmen. Sodass man hier z. B. statt dem Standard eingestellten In-Band Modus den Crossband-Modus laufen lassen kann, außerdem kann das Mesh-WLAN Netzwerk bei Bedarf deaktiviert werden usw.

Sofern man ein LAN Gerät angeschlossen hat, kann man im Menüpunkt „LAN“ die Übersicht der angeschlossenen Geräte einsehen und die IPv4 / IPv6 – Adresse des Repeaters anschauen. Der letzte Menüpunkt „System“ befasst sich mit der Konfiguration des Repeaters selbst, denn hier kann man dessen Namen umbenenne, die LEDs bei Bedarf, falls diese stören sollte abschalten und nach einer neuen Firmware suchen lassen.

(Funktionsumfang: 4 von 5 Punkten)

Reichweite und Geschwindigkeit

Beim devolo WLAN Repeater+ ac wird das sogenannte Crossband-Repeating genutzt, also der Repeater von devolo funkt sowohl in der 2,4 und 5 GHz Frequenz. Die zusätzliche Multi-User-MIMO-Technologie sorgt außerdem dafür, dass eure Geräte jederzeit das beste WLAN-Netz geboten bekommen, also seid ihr in der Nähe des Repeaters, surft ihr normalerweise im 5GHz Netz und weiter weg im 2,4 GHz.  

Um die Geschwindigkeit und Reichweite meines WiFi-Netz zu verbessern, habe ich den devolo WLAN Repeater+ ac im zentralen Hausflur angebracht, sodass dieser von dort aus unser Netzwerk bis ans Ende vom Haus erweitert. Auf unserer Terrasse, auf der ich zuvor eine Download-Geschwindigkeit von knapp 100 Mbit/s erreichen konnte, betrug die Geschwindigkeit, nachdem ich den Repeater eingerichtet habe, fast 185 Mbit/s. Auch in den anderen Räumen, die bei uns im Haus etwas weiter vom Router entfernt waren, wurden mir durch den Repeater eine bessere und schnellere Downloadrate geboten, was mich soweit sehr freute und bestätigte, dass der Repeater seinen Job soweit gut erledigt. 

Laut devolo sollen hier jedoch eigentlich im 2,4 GHz bis zu 300 Mbit/s und im 5 GHz bis zu 867 Mbit/s drin sein, doch in der Praxis schaffte der Repeater bei mir selbst unter besten Bedienungen und als ich ganz nah bei diesem stand nur max. 450 Mbit/s. Das ist soweit ein guter Wert, doch im Vergleich zur Konkurrenz ist dies mehr oder weniger nur mittelmäßig. Dafür wiederum geht beim devolo Repeater zum einen keine Steckdose verloren und zudem besitzt der Repeater gleich zwei LAN-Anschlüsse, wo die Konkurrenz oft keinen oder nur einen LAN-Port bieten. 

Solltet ihr bei euch zu Hause bereits auf ein devolo Mesh-Netzwerk setzen, kann der Repeater euer bisheriges Mesh-Netzwerk problemlos erweitern, denn die Funktion besitzt dieser. Da der devolo WLAN Repeater+ ac mit allen Routern von sämtlichen Herstellern kompatibel ist, kann dieser jedes Netzwerk erweitern oder selbstverständlich auch euer devolo Powerline-Netzwerk. Durchaus positiv ist meiner Meinung nach auch der neue Verschlüsselungsstandard WPA3, der für eine erhöhte Sicherheit euerer WLAN-Verbindung sorgt.

Die beiden LAN-Anschlüsse bieten eine Geschwindigkeit von bis zu 100 Mbps, das ist zwar ok, doch beim Vorgänger dem devolo WiFi Repeater ac war es mit einem 1.000 Mbps (Gigabit-Anschluss) war deutlich mehr drin, auch wen man hier nur einen anstelle von nun zwei LAN-Ports zur Verfügung hatte.

(Reichweite und Geschwindigkeit: 4 von 5 Punkten)

Stromverbrauch

Laut devolo benötigt der devolo WiFi Repeater+ ac max. Watt, typisch wiederum 4,6 Watt. Direkt nach dem Einstecken der Adapter und dem Verbinden des Hauptgerätes mit meinem Router konnte ich gesamt einen Stand-By Verbrauch von ca. 2,5 Watt messen. Sind dann einige Endgeräte mit dem WiFi-Netz verbunden und man surft normal im Internet herum, dann ging der Verbrauch auf knapp 7 Watt hoch.

(Stromverbrauch: 4 von 5)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Der devolo WiFi Repeater+ ac zeichnet sich durch eine sehr einfache Einrichtung aus, schließlich führt einen die kostenlos zur Verfügung gestellte devolo Home Network App, Schritt für Schritt durch die Einrichtung. Zudem wird das heimische WLAN erfolgreich erweitert und zugleich verstärkt. Durch sein weißes und recht unauffällig gehaltenes Design lässt sich der devolo WiFi Repeater+ ac nahezu in jeden Raum im Haus integrieren, einzig dabei etwas schade ist dessen wuchtige Maße, denn im Vergleich zu seiner Konkurrenz ist der Repeater von devolo nicht wirklich klein. Dafür wiederum bietet dieser gleich 2 LAN Steckplätze (RJ45) und eine im Gerät integrierte Steckdose.

Preis/Leistung

Mit einer UVP von 69,90€ ist der devolo WiFi Repeater+ ac ein guter Repeater, der seinen Job gut erledigt. Der Kauf lohnt sich durchaus bei euch, wenn euer WLAN nicht im gesamten Haus empfangbar ist und ihr mit einer guten Internetgeschwindigkeit zurechtkommt, die für die alltäglichen Dinge wie Surfen usw. ausreicht. Außerdem macht der Repeater bei euch Sinn, wenn bei euch sowieso schon Mesh-netzwerkfähige Produkte wie z. B. die devolo Magic Adapter im Einsatz sind. Setzt man wiederum auch einen anderen Hersteller bei der bisherigen Hardware und möchte das Maximale aus dem Internet herausholen, dann würde ich eventuelle zu einem anderen Repeater greifen, der eine schnellere WLAN-Übertragung bietet.   

devolo WLAN Repeater+ ac

Zum Angebot bei

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://www.devolo.de

devolo Magic 2 WiFi next

In aller Kürze

Das neue devolo Magic 2 WiFi next dürfte für alle interessant sein, bei denen das WLAN aufgrund dickeren Wänden nicht ausreichend Reichweite bietet und wo nicht so einfach ein LAN-Kabel verlegt werden kann. Das Set hat mir sehr gut gefallen, da die Einrichtung hierbei wie von devolo gewohnt sehr einfach gelingt und die WLAN-Reichweite sehr ordentlich ist. Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass beim Hausbau bzw. der Renovierung die Stromleitungen sauber verlegt wurden und vom Hauptgerät zum Adapter ein Stromkreislauf verläuft. Außerdem ist das devolo Magic 2 WiFi next Set mit fast 300€ nicht gerade günstig.

Gefällt uns

  • gute WiFi 5 Reichweite
  • Steckdose an der Front
  • einfache Einrichtung
  • schlichtes Design

Gefällt uns weniger

  • max. PLC-Geschwindigkeit übertrieben
  • hoher Preis

devolo Magic 2 WiFi next

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

devolo liefert das neue Magic 2 WiFi next Multiroom-Kit in dem gewohnten Verpackungsdesign aus. Hierbei hat sich bei der Gestaltung nicht viel verändert, man wirbt eben nur mit neuen Bildern und aktualisierten Daten zum noch schnellere Powerline-Set.

Die Hauptseite an der Front ziert eine Abbildung der drei Hauptgeräte des devolo Magic 2 WiFi next Multiroom-Kit, dabei ähnelt diese zu 100 % der Vorgängerversion, da es sich quasi „nur um eine neue Version mit aktualisierter Technik handelt. Weiterhin prangen hier natürlich weitere Informationen wie der Herstellername und der Produktname sowie die Info, dass es sich um die schnellsten Adapter auf der Welt handeln soll (max. 2.400 Mbit/s). Ob dies auch wirklich stimmt, werde ich euch im Laufe des Testberichts noch ausführlich verraten.

An den beiden kurzen Seiten rechts und links wird einem kurz der Hinweis gegeben, dass es eine App (inkl. QR-Code Verlinkung) zur einfachen Einrichtung des Systems gibt und rechts bekommt man den kompletten Lieferumfang mit Bildern und Maßen der drei Adapter gezeigt. Direkt darunter wird zudem noch erklärt, mit welchen Geräten das Set kompatibel ist.

Die Rückseite nutzt devolo auch hier wie bereits bekannt, als Auflistung der Vorteile des Produktes und zeigt zudem ein übersichtliches Anwendungsbeispiel. Bei diesem ist ein Beispiel Haus dargestellt, indem die drei Geräte dafür sorgen, dass das Mesh-Netzwerk im kompletten Haus und sogar im Garten empfangbar sein soll, sodass man damit Internet im ganzen Haus bzw. Grundstück bekommt. 

An dem blauen Teil an der Oberseite der Verpackung erwähnt devolo zudem noch weiter Vorteile des Systems bzw. zeigt einem übersichtlich, was Powerline anstelle von nur einem Router oder einem Router mit zusätzlichem Repeater für Vorteile hat.

Beim Durchtrennen des Verschlussaufklebers an einer Seite und dem Herausnehmen der schlichten weißen Hauptverpackung konnte ich direkt feststellen, dass hier alles absolut identisch zum Vorgängermodell verpackt wurde. Kein Wunder, schließlich handelt es sich, wie bereits erwähnt um exakt denselben Lieferumfang und die Gehäuse der Adapter usw. sind absolut identisch. Nach dem Öffnen des Deckels erblickt man direkt eine Installationsanleitung und eine Gutscheinkarte für den devolo Online-Shop. Die Installationsanleitung ist in 7 Sprachen geschrieben, darunter natürlich auch in Deutsch. Unter den beiden Beipackzettel kommt auch das devolo Magic 2 WiFi next Hauptmodul zum Vorschein. Dieses ist mit einer Folie auf der Vorderseite beklebt, sodass dieses vor Kratzern geschützt wird und zudem ist es in einem Karton-Einleger eingesetzt. Entnimmt man diesen Einleger zusammen mit dem Hauptmodul, kommt direkt darunter das LAN-Kabel zum Vorschein. Mit dem später das Hauptmodul mit dem bisher verwendeten Router verbunden wird. Zu guter Letzt findet man links und rechts in der Verpackung noch zwei Unterteilungen aus Karton, unter denen sich die beiden Wi-Fi-Adapter verstecken. Somit ist jedes Gerät in der Verpackung sicher verpackt und bestens vor Beschädigungen geschützt.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Das Design ähnelt 100 % dem Vorgängermodell, da man hier weiterhin auf das bereits bewährte Design setzt und somit lediglich dem Innenleben einige wichtige Updates spendiert hat, sodass hier nun noch schnellere Bandbreiter erreicht werden können. Das Magic 2 next Multiroom-Kit besteht somit wie beim Vorgänger aus drei einzelnen Adaptern. Dabei handelt es sich um einen LAN- und zwei WLAN-Adaptern. Von denen wiederum der LAN-Adapter, also das Hauptmodul mithilfe des LAN-Kabels mit eurem bereits vorhanden Router verbunden wird. Die beiden WLAN-Adapter wiederum werden im Haus verteilt, also z. B. einer davon im ersten und der zweite im dritten Stock, um ein möglichst flächendeckendes Wi-Fi Netz zu erhalten.

Devolo Magic 2 next LAN-Adapter

Beim Hauptgerät, welches die Steuerzentrale ist, handelt es sich um die etwas kleinere Einheit im Vergleich zu den beiden andere Geräten. Dieser ist wie eigentlich nahezu alle Produkte aus dem Hause devolo komplett in Weiß gehalten. Das Gewicht des Adapters beträgt knapp 210 Gramm und die Abmessungen belaufen sich auf 13 cm x 6,6 cm x 4 cm (L x B x T) gemessen ohne Stecker, da dieser in der Steckdose verschwindet.

An der Rückseite, welche später in der Steckdose eingesteckt ist, befindet sich dann logischerweise ein Schukostecker-Typ F, besser bekannt als handelsüblicher Steckdosen-Stecker in Deutschland und Österreich. Etwas unterhalb von diesem wurde wiederum ein Aufkleber aufgebracht, der unter anderem mit der Security-ID und der Modellbezeichnung versehen ist. An der Unterseite des Gerätes befindet sich lediglich ein Anschluss, bei dem es sich um den LAN-Port handelt. Über diesen wird das Hauptgerät via Kabel mit dem Router verbunden. Dadurch, dass die Steuerzentrale direkt in die Steckdose eingesteckt wird, hat man praktischerweise an der Vorderseite einen neuen Steckplatz integriert. Diese Steckdose besitzt eine Belastbarkeit von max. 16 Ampere und einen Netzfilter von 2 – 80 Mhz. 

Das hat den Vorteil, dass keine der teilweise schon rar vorhanden Steckdosen im Haus verloren geht und dank dem Netzfilter werden Störgeräusche von billigen Elektrogeräten nicht mit in das wichtige Powerlinestromnetz eingeschleust. An der Vorderseite ist an der linken unteren Ecke ein grauer Schriftzug mit der Produktbezeichnung „MAGIC LAN“ zu lesen und am rechten Rand nach oben verlaufend spürt und sieht man den leicht erhabenen Firmennamen devolo. Zudem ist zentral in der Mitte im unteren Bereich eine kleine Status-LED ersichtlich, die über den aktuellen Betriebszustand informiert. Zu guter Letzt befindet sich an der rechten unteren hälfte noch eine kleine Taste, Bei der es sich um die Kopplungstaste handelt.

devolo Magic 2 WLAN-Adapter

Im Lieferumfang der Magic 2 WiFi next Multiroom-Kit befinden sich im Gegensatz zum Starter-Kit gleich zwei WLAN-Adapter anstelle von nur einem. 

Hat man somit ein dreistöckiges Haus, kann man in jedem Stockwerk ein Gerät anbringen, sodass ein flächendeckendes Netzwerk erzeugt wird. Die beiden devolo-Adapter ähneln vom Aussehen sehr dem des LAN-Adapters und kommen daher ebenfalls in komplett Weiß daher. Beide Adapter sind jedoch etwas größer als das Hauptmodul und sind somit knapp 350 Gramm schwer sowie 15,2 cm x 7,6 x 4 cm (L x B x T) groß. Die Tiefe des Gerätes ist auch hier ohne Stecker gemessen.

Die beiden Adapter werden ebenfalls wie das Hauptmodul direkt mit dem Schukostecker-Typ F in einen freien Platz in der Steckdose eingesteckt und somit direkt über diesen mit Strom versorgt. Damit auch hier nicht der Steckplatz in der Steckdose verloren geht, wurden auch die beiden Adapter mit einer zusätzlichen verfügbaren Steckdose ausgestattet. An der Innenseite jedes Adapters befindet sich ein Aufkleber, der unter anderem mit dem Wi-Fi Key und der Modellbezeichnung versehen ist.

Am unteren Ende jedes Adapters sind zwei LAN-Ports untergebracht, damit man, sofern ihr noch ein Gerät mit solch einem Anschluss besitzt, dieses direkt via LAN-Kabel mit dem Internet verbinden könnt. Direkt neben den beiden Anschlüssen ist außerdem ein kleines Loch vorhanden, bei dem es sich um den typischen Reset-Knopf handelt. Dieser sitzt aus Sicherheitsgründen, dass dieser nicht versehentlich betätigt wird vertieft, sodass man diesen mit einer Büroklammer oder Ähnlichem drücken muss. Des Weiteren sind die Wi-Fi-Adapter an den Seiten rundum mit Lüftungsschlitzen versehen, sodass darüber die wärme, die im Inneren entsteht, leichter entweichen kann. 

Im Lieferumfang der Magic 2 WiFi next Multiroom-Kit befinden sich im Gegensatz zum Starter-Kit gleich zwei WLAN-Adapter anstelle von nur einem. 

Hat man somit ein dreistöckiges Haus, kann man in jedem Stockwerk ein Gerät anbringen, sodass ein flächendeckendes Netzwerk erzeugt wird. Die beiden devolo-Adapter ähneln vom Aussehen sehr dem des LAN-Adapters und kommen daher ebenfalls in komplett Weiß daher. Beide Adapter sind jedoch etwas größer als das Hauptmodul und sind somit knapp 350 Gramm schwer sowie 15,2 cm x 7,6 x 4 cm (L x B x T) groß. Die Tiefe des Gerätes ist auch hier ohne Stecker gemessen.

Die beiden Adapter werden ebenfalls wie das Hauptmodul direkt mit dem Schukostecker-Typ F in einen freien Platz in der Steckdose eingesteckt und somit direkt über diesen mit Strom versorgt. Damit auch hier nicht der Steckplatz in der Steckdose verloren geht, wurden auch die beiden Adapter mit einer zusätzlichen verfügbaren Steckdose ausgestattet. An der Innenseite jedes Adapters befindet sich ein Aufkleber, der unter anderem mit dem Wi-Fi Key und der Modellbezeichnung versehen ist.

die im Am unteren Ende jedes Adapters sind zwei LAN-Ports untergebracht, damit man, sofern ihr noch ein Gerät mit solch einem Anschluss besitzt, dieses direkt via LAN-Kabel mit dem Internet verbinden könnt. Direkt neben den beiden Anschlüssen ist außerdem ein kleines Loch vorhanden, bei dem es sich um den typischen Reset-Knopf handelt. Dieser sitzt aus Sicherheitsgründen, dass dieser nicht versehentlich betätigt wird vertieft, sodass man diesen mit einer Büroklammer oder Ähnlichem drücken muss. Des Weiteren sind die Wi-Fi-Adapter an den Seiten rundum mit Lüftungsschlitzen versehen, sodass darüber die wärme, die im Inneren entsteht, leichter entweichen kann. 

Ansonsten erblickt man an der Front fast wieder das identische Design zum Hauptgerät, unten links der graue Schriftzug „MAGIC LAN“ zu lesen und am rechten Bereich nach oben verlaufend leicht erhaben der Firmenname devolo. Der kleine Unterschied an der Front ist lediglich, dass hier an beiden Adaptern noch jeweils zwei Knöpfe vorhanden sind. Bei diesen handelt es sich um die PLC-Taste (die mit dem Haus) mit dieser kann man zum einen eine manuelle Kopplung zum LAN-Adapter herstellen und zudem weißt diese über eine erfolgreiche Verbindung mit dem LAN-Adapter hin. Jedoch informiert diese auch durch unterschiedliches Blinksignal und rotes sowie weißes Aufleuchten über den aktuellen Betriebszustand. Neben der PLC-Taste befindet sich die WiFi-Taste. Mit dieser kann man entweder durch Längeres betätigen das Wi-Fi abschalten oder nur kurzes drücken die WPS-Funktion aktivieren.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des neuen devolo Magic 2 WiFi next Multiroom-Kit ist sehr gut, hier gibt es keine Kritik zu äußern. Alle Geräte wurden vom Gehäuse betrachtet zwar nur aus Kunststoff hergestellt, doch dies ist bei Produkten im Indoor-Einsatz und Netzwerkprodukten absolut üblich. Schließlich werden diese ausschließlich im Haus eingesetzt und müssen somit keinen Wettereinflüssen ausgesetzt werden. Somit geht die Verarbeitung absolut in Ordnung und daran ist wie bereits erwähnt nichts auszusetzen.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

StandardsWLAN:
WLAN 4/5 (IEEE 802.11 a/b/g/n/ac/k/r/v)
2,4GHz + 5GHz Dual Band Dual concurrent
Ethernet:
IEEE 802.3 u/ab/x/az
GeschwindigkeitenWLAN:
2,4 GHz bis zu 300 Mbit/s 5 GHz bis zu 867 Mbit/s
Ethernet:
10/100/1.000 Mbit/s
ReichweiteWLAN: ca. 90 m2
Powerline: 500 Meter
SicherheitWPA/WPA2/WPA3 Personal
Anschlüsseje Gerät ein Typ F Stecker (CEE 7/4) Strombelastbarkeit: 16A
ein LAN-Port an Hauptgerät und zwei an den WiFi-Adaptern
MaterialKunststoff (teilweise hochglanz)
Strom- und LeistungsaufnahmeMaximal: 12,1 W Typisch: 8,9 W Stand-By: 3,1 W
Lieferumfangdevolo Magic 2 WiFi next LAN-Adapter
devolo Magic 2 WiFi next WiFi-Adapter
LAN-Kabel
Anleitung
Technische Daten der devolo Magic 2 WiFi next

Einrichtung und Konfiguration 

Die Einrichtung der einzelnen Geräte ist sehr einfach und selbst für weniger Technik Affine sollte es kein Problem sein. Sollte man dennoch an einem Punkt nicht wirklich weiter wissen, dann kann man sich direkt Hilfe in der beiliegenden Installationsanleitung suchen, denn hier wird alles sehr gut Schritt für Schritt erklärt. Noch einfach geht das ganze jedoch über die bereits vom Vorgängermodell bekannte devolo Home Network App, welche die Einrichtung des Systems sehr verständlich auf dem Smartphone erklärt.

Zur Einrichtung muss man nun zwei oder alle drei Geräte, je nachdem welches Set ihr braucht bzw. gekauft habt, in eine freie Steckdose stecken. Dabei ist wie bereits erwähnt wichtig, dass diese alle mit demselben Stromkreislauf verbunden sind, denn nur dann synchronisieren sich die Geräte ohne Probleme und völlig automatisch, ohne das ein Knopf betätigt werden muss. Außerdem gilt zu beachten, dass alle drei Geräte direkt in eine Steckdose eingesteckt werden und nicht etwa in einen freien Steckplatz in einer Mehrfachsteckdose. Grund hierfür ist das dadurch durch die weiteren Geräte in der Mehrfachsteckdose Störquellen entstehen könnten und somit das Signal geschwächt wird. Außerdem würden die in den Mehrfachsteckdosen verbauten Überspannungs- und Entstörfilter das Powerline-System ebenfalls abschwächen.     

Hier noch kurz der ausführliche Vorgang, wie die einzelnen Geräte mietender verbunden werden, was jedoch wie erwähnt voll automatisch geht. Als Erstes steckt man die beiden devolo Magic 2 WiFi next Adapter in einer freien Wandsteckdose ein und wartet, bis das Haus-Symbol kurz rot aufleuchtet und anschließend für knapp 1 Minute weiß aufblinkt. Nun muss in dieser Zeit der LAN-Adapter (Hauptgerät) mithilfe des LAN-Kabels mit dem vorhandenen Router verbunden werden und ebenfalls in eine freie Steckdose eingesteckt werden.

Nun sollten an allen drei Geräten die Status-LEDs an der Vorderseite aufblinken, was bestätigt, dass diese sich automatisch Verschlüsseln bzw. verbinden. Sobald an allen drei Geräten die entsprechende LED permanent weiß leuchtet, ist der Vorgang erfolgreich abgeschlossen, was bis zu 3 Minuten dauern kann. Bei mir hat dies direkt auf Anhieb geklappt, doch sollte es bei euch zu Problemen kommen, wird in der Installationsanleitung auch das „manuelle Pairing“ erklärt, was dann probiert werden sollte.  

Durchaus sinnvoll ist es meiner Meinung nach die Mesh-Funktion zu aktivieren, sodass beide WLAN-Netze, also das 2,4 GHz und 5 GHz Netzwerk unter derselben SSID laufen, also demselben Netzwerknamen. Damit werden nämlich die WLAN-Zungangsdaten vom Router an den devolo Magic WiFi-Adapter übertragen, der diese dann an die anderen weitergibt und man somit im ganzen Haus, egal ob ganz unten oder ganz oben perfektes WLAN hat, ohne dass man dafür das Netzwerk wechseln muss, denn dies geschieht automatisch im Hintergrund.

Um diese Funktion zu verwenden, nimmt man einen der beiden WiFi-Adapter und steckt diesen max. 10 Meter vom Router entfernt in eine Steckdose ein. Anschließend muss man ca. 1 Minute warten, bis die Status-LED von Rot auf Weiß übergeht. Nun kurz den Haus-Knopf am WiFi-Adapter betätigen, sodass die LED weiß aufblinkt und direkt drauf die WPS-Taste am Router (innerhalb von 2 Minuten). Leuchtet auch hier anschließend die LED des Haus-Knopfes permanent weiß, dann war die Verbindung erfolgreich und der WiFi-Adapter kann zurück an seinen zukünftigen Einsatzort gebracht werden.   

(Einrichtung und Konfiguration: 4,5 von 5 Punkten)

Funktionsumfang und Bedienung

Home Network
Preis: Kostenlos
Home Network
Preis: Kostenlos

Mit dem neuen Magic 2 WiFi next Multiroom-Kit möchte devolo gegenüber dem Vorgängermodell noch mal eine Schippe drauflegen und neue Maßstäbe setzen. 

 Hier hat devolo einige Neuerungen gegenüber dem Vorgängermodell integriert, die für einen deutlichen Mehrwert sorgen. Neu ist nämlich die Multi-User-Mimo-Technologie, von der weniger die neueren, sondern vorrangig die älteren Endgeräte profitieren. Dadurch werden Streams nämlich nicht mehr nacheinander, sondern zeitgleich abgearbeitet, sodass das komplette Heimnetzwerk von einer schnelleren Datengeschwindigkeit profitiert.

Die zweite Neuerung ist das bereits angedeutete Access Point Stellring. Dieser sorgt ganz einfach, aber zugleich auch praktisch dafür, dass euer Endgerät völlig automatisch mit dem stärksten WiFi-Adapter im Haus verbunden wird, und das ohne Aussetzer beim Wechsel.

Die letzte wichtige Neuerung ist der neuste Verschlüsselungsalgorithmus WPA3. Damit ist das devolo Magic 2 WiFi next Set schon jetzt zukunftssicher, denn viele andere Hersteller integrieren diese Verschlüsselung nur bei den aktuellen WiFi 6 Produkten und setzten somit oftmals noch auf den WPA2 Standard.

Ansonsten schein devolo weiterhin auf den bereit vom Vorgänger bekannten G.hn-Chip (HomeGrid Forum) zu setzen, der auch ausreicht, denn dieser erreicht Geschwindigkeiten von bis zu 2.400 Mbit/s über Powerline (1.200 Mbit/s via WiFi) und bietet eine Powerline einer Reichweite von bis zu 500 Metern.

Im Prinzip ist das devolo Magic 2 Multiroom-Kit schon von Werk aus gut eingestellt. Doch über den Webbrowser, die kostenlose App (erhältlich für iOS und Android) sowie über eine kostenfreie Software für Mac OS, Windows oder Linux kann man das System weiter konfigurieren. Darüber kann man dann ganz einfach ein Gäste-WiFi erstellen, die Kindersicherung aktivieren, Zeitschaltung programmieren und die besonderen Funktionen wie Mesh-WLAN, Airtime Fairness, Access Point Steering und Multi-User MIMO einstellen.

(Funktionsumfang und Bedienung: 4,5 von 5 Punkten)

Reichweite und Geschwindigkeit

Das Magic 2 WiFi next bietet wie bei Vorgänger via Stromnetz eine maximale Geschwindigkeit von 2.4000 Mbit/s und über das Wi-Fi-Netz mit bis zu 1.200 Mbit/s. Um diese Werte zu erreichen, müssten jedoch perfekte Bedienungen gewährleistet sein, zu denen vor allem an auch die von eurem Internet-Anbieter bereitgestellte Internetgeschwindigkeit zählt. Außerdem sind bei euch zu Hause sicher viele weitere elektronische Geräte in Betrieb, die zu kleinen Störquellen führen könnten und beim WiFi-Netzwerk spielen natürlich weiterhin die Decken und Wände eine wichtige Rolle. Den hierbei schwächt jede massive und dicke Wand bzw. Decke das Signal sehr.  

Bei der Powerline Datenübertragung setzt man auf die gleiche Technik wie beim Vorgänger, daher sind hier auch nahezu identische Messwert zu erreichen. Hier könnte das System bei mir max. 500 Mbit/s erreichen. Jedoch schwankte dieser Wert, je nachdem, in welcher Steckdose ich den Adapter eingesteckt hatte und ist auch sehr vom alter eurer Stromleitungen abhängig. Bei uns sind noch ältere Stromleitungen vorhanden, somit ist hier die Geschwindigkeit natürlich etwas langsamer als z. B. in einem Neubau. Daher habe ich die Adapter beim besten gemessen Wert in der jeweiligen Wandsteckdose gelassen. Die Geschwindigkeit reicht bei mir für die regelmäßigen Anwendungen wie 4K-Streaming, Übertragung von Back-ups usw. problemlos aus. Jedoch kann die Geschwindigkeit im Vergleich zu den neusten WiFi-6 Routern nicht ganz mithalten und liegt somit im Alltag unter realen Bedienungen doch hinter der beworbenen Rate von 2.400 Mbits/s. Sind zudem mehrere Verbraucher am Stromnetz und mit dem Netzwerk verbunden, dann halbiert sich die Geschwindigkeit teilweise jedoch um gut die hälfte.

Bei der Verbindung via Wi-Fi-Netz bieten das neuen devolo Magic 2 WiFi next einen verbesserten Durchsatz, was unter anderem an der neuen Multi-User-Mimo-Technologie liegen muss. Hierbei konnte ich teils Geschwindigkeiten von bis zu 500 Mbit/s, was für einen zufriedenstellenden Durchsatz sorgt und somit auch stabiler als das Vorgängermodell läuft.

(Reichweite und Geschwindigkeit: 4,5 von 5 Punkten)

Stromverbrauch

Laut devolo benötigt ein Adapter maximal 12,1 Watt, typisch wiederum 8,9 Watt und im Stand-By bis zu 3,1 Watt. Direkt nach dem Einstecken der Adapter und dem Verbinden des Hauptgerätes mit meinem Router konnte ich gesamt einen Stand-By Verbrauch von 18 Watt messen. Sind dann einige Endgeräte mit dem WiFI-Netz verbunden und man surft normal im Internet herum, dann ging der Verbrauch auf 20 Watt hoch. Benötigt man wiederum nur zwei Geräte, also ein WiFi-Adapter weniger, dann sinkt der Verbrauch auf 14 Watt herunter.

(Stromverbrauch: 4 von 5)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Das WLAN-Mesh-Netzwerk via Powerline ist für alle interessant, deren aktuelles WiFi-Netzwerk vom Router nicht überall im Haus erreichbar ist und auch nachträglich kein LAN-Kabel gezogen werden kann. Das devolo Magic 2 WiFi next Multiroom-Set überzeugt im Test mit einer sehr schnellen und einfachen Einrichtung, einer besseren WiFi-Reichweite gegenüber dem Vorgänger und einem sehr guten Datendurchsatz.

Um den guten Datendurchsatz zu erreichen, ist es jedoch sehr wichtig, dass das Stromnetz sauber installiert wurde und somit alle benötigten Steckdosen in einem Kreislauf miteinander verbunden sind, was im Altbau nicht immer gegeben ist. Außerdem sorgen andere Geräte, die im Stromnetz angeschlossen sind, für viele kleine Störquellen, die das Netzwerk stören können und somit für einen langsameren Datendurchsatz sorgen. Somit hängen hier sehr viele Faktoren davon ab, ob man den theoretisch angegeben Datendurchsatz zu Hause wirklich erreicht, der meiner Meinung nach jedoch im Alltag unter realen Bedienungen kaum erreicht werden kann.

Preis/Leistung

Mit einer UVP von 299,90€ ist das Devolo Magic 2 WiFi next Multiroom-Kit, bei dem ein LAN- und zwei Wi-Fi-Adapter mitgefeiert werden, genau so teuer wie der Vorgänger und somit das aktuell teuerste Powerline-Kommunikation (PLC-System). Das Set bietet jedoch eine sehr gute Mesh-Funktion, daher ist dieser Preis relativ normal, denn auch andere Hersteller mit dieser Technologie verlangen für ihre Lösungen viel Geld.

Beachten sollte man jedoch auch hier wieder, dass die Magic Produkte nicht mit den alten dLAN Geräten kompatible sind und somit nicht zusammen genutzt werden können. Daher müsste man hier alle anderen Produkte ersetzen, was zum Teil nicht billig ist.

devolo Magic 2 WiFi next

Zum Angebot bei

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://www.devolo.de

Google Nest Wifi

In aller Kürze

Das Nest WiFi von Google ist ein sehr einfach einzurichtendes Mesh-System, sodass dieses auch weniger Technik-Affine Laien ohne größere Probleme hinbekommen sollten. Im Praxistest ist es ein zuverlässiges Router-Setup, welches mir in meiner Testphase keinerlei Probleme bereitet hat. Praktisch ist dabei, dass der zusätzliche Mesh-Zugangspunkt nicht nur ein weiteres Gerät ist, das irgendwo z. B. im nächsten Stockwerk steht und dafür sorgt, dass auch hier mit dem WiFi alles abgedeckt wird, sondern das diese einen Lautsprecher integriert hat. Dadurch kann man darüber z. B. Radio hören oder auch einfach ein Hörbuch anhören.

Etwas Schade ist wiederum, dass man am Router nur einen freien Ethernet-Port zur Verfügung hat. Daher muss man, sofern man hier mehr braucht, diese am externen Modem anschließen. Happig ist aber auch der Preis, denn für ein Setup mit einem Router und einem Mesh-Zugangspunkt werden knapp 250€ fällig.

Gefällt uns

  • schlichtes Design
  • Mikrofon und Lautsprecher integriert
  • Einstellungen auch von unterwegs möglich
  • Google Duo kompatible

Gefällt uns weniger

  • Cloud-Zwang
  • nicht gerade günstig
  • kein WiFi 6

Google Nest WiFi

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung hat Google identisch zu den bisher von mir getesteten Google bzw. Nest Produkten designt. Das Ergebnis ist eine schlichte weiße Verpackung, welche nicht wie bei vielen anderen Herstellern mit zahlreichen Bildern und Texten bedruckt ist. Hier legt Google auf ein dezentes und übersichtliches Design wert, welches lediglich einige Bildern zum Produkt und dessen Ausstattungsmerkmalen beinhaltet.

An der Vorderseite wird neben dem aktuellen bunten „G“ (Google-Logo) der Name des Produktes und eine Abbildung der beiden Geräte von vorne gezeigt. Zur rechten Seite wird einem kurz das System erklärt, also um was es sich hierbei handelt, was es genau macht und für wen oder welchen Einsatzzweck es gedacht ist. Die Rückseite zeigt wie bei den Produkten von Google üblich ein flächendeckendes Bild, welches einem das entsprechende Produkt oder manchmal auch einen Teil in Aktion bzw. in Verwendung zeigt. So sieht man hier z. B. den Mesh-Zugangspunkt, wie dieser auf einer schön dekorierten Anrichte bzw. Sideboard steht.

Die Linke Seite erwähnt unter anderem einige Vorteile des Nest-WiFi und deutet schon an, dass dieses dank integrierten Google Assistent mit zahlreichen Smart-Home-Geräten von bekannten Marken kompatible ist. Zu guter Letzt verrät einem die Unterseite noch einige wichtige technische Daten zum Google Nest WiFi und gibt im klein gedruckten Informationen zum Lieferumfang bekannt. Außerdem werden hierbei auch noch die Anforderungen für das System aufgelistet.

Hebt man den Deckel von der Verpackung ab, erblickt man direkt die beiden Hauptgeräte, den Google Nest WiFi-Router und den zusätzlichen Mesh-Zugangspunkt. Diese wurden hier, wie von Google gewohnt sicher in einer Vorrichtung aus Zellulose-Material fixiert, sodass beim Transport alles sicher an seinem Platz bleibt. Unter diesem Einsatz, den man leicht durch eine Lasche entnehmen kann, verbirgt sich das restliche Zubehör. Angefangen bei der kleinen kompakten Kurzanleitung. Darunter ist wiederum ein kleinerer Kartoneinleger, unter dem sich dann die beiden Netzteile inkl. fest angebrachtem Kabel mit Hohlstecker befinden, welche beide mit jeweils 2 Meter ausreichend lange bemessen sein sollten. Zu guter Letzt befindet sich neben den Netzteilen noch eine kleine Faltschachtel, in dem sich das 2 Meter lange Netzwerkkabel befindet, welches dazu dient, den Nest WiFi-Router mit dem Modem eueres Internetanbieters zu verbinden.  

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Google versteht es sehr gut, ein Produkt modern und zugleich einfach schön zu gestaltet. So auch beim Nest WiFi, welches hier bei meinem Set aus zwei nahezu identisch großen, etwa Tassengroße runde Geräte besteht. Diese bietet Google jedoch nur in einem matten Weiß an, was jedoch dafür sorgt, dass diese sich nahezu unauffällig in die Deko im Haus integrieren lassen.

Durch das minimalistisch und zugleich schlichte Design verzichtet Google rundum auf Knöpfe, die das Design unterbrechen würden und auch die wenigen vorhanden Anschlüsse hat man an der Rückseite im unteren Abschnitt versteckt. Der Router des Google Nest WiFi-Set, bei dem es sich um das Hauptgerät handelt, besitzt eine kleinere Aussparung an der Unterseite, hinter der sich drei Anschlüsse verstecken. Der Stromanschluss mittig und rechts sowie links daneben einen 1-Gigabit-Ethernet-Port. Der linke davon von unten betrachtet, bleibt einem jedoch nicht frei zur Verfügung, denn dieser muss mit einem Modem verbunden werden. An der Unterseite des Nest-WiFi ist zudem der QR-Code eingebracht, der benötigt wird, um das System einzurichten. Im Anti-Tusch Gummi ist zudem im vorderen Bereich ein Reset Knopf versteckt, der lediglich dazu dient, das System z. B. beim Verkauf oder bei einem Fehler zurückzusetzen. Das es sich hierbei um ein Google Produkt handelt, erkennt man hier definitiv nicht auf dem ersten Blick. Erst vom Nahen betrachten erkennt man das leicht eingeprägte „G“ an der Oberseite des Routers, welches jedoch nur wenige als ein Produkt von Google deuten würden.

Der Mesh-Zugangspunkt ist von der Form und der Größe dem Router nahezu ähnlich, der Router ist 90,4 mm hoch und nimmt im Durchmesser 110 mm ein, während der zusätzliche Mesh-Zugangspunkt 87,2 mm hoch ist und im Durchmesser einen Platz von 102,2 mm benötigt. Beim Design und dem Funktionsumfang gibt es hier wiederum deutlich größere und vor allem entscheidende Unterschiede. Der Mesh-Zungangspunkt kommt nämlich nur mit einem Stromanschluss aus, verfügt dafür jedoch an der Rückseite über einen mechanischen Schieberegler, welchen den internen Google Assistenten deaktivieren kann bzw. das Mikrofon im Gerät deaktiviert. Diese Mikrofone befinden sich hier an der Oberseite des Mesh-Zugangspunktes, gut zu erkennen an den vier kleinen Schlitzen. Am unteren Teil des Gehäuses ist der Mesh-Zugangspunkt rundherum gelocht, da sich hier im inneren ein 40 mm Treiber befindet. Dies ist nicht ohne Grund so, denn wie bereist erwähnt ist im inneren des Zugangspunktes ein 40 mm Treiber integriert. Dieser kann z. B. für Musik genutzt werden oder man kommuniziert darüber mit dem Google Assistenten. Zu guter Letzt ist auch die Unterseite des zusätzlichen Zugangspunkt mit einem Anti-Rutsch-Gummi versehen worden. Der Zwischenring, auf dem das rutschhemmende Gummi befestigt wurde, ist ein rundum leuchtender LED-Ring, der über den Status des Gerätes informiert und beim Sprachassistenten als optisches Feedback genutzt wird.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

An der Verarbeitung konnte ich nicht wirklich etwas Negatives feststellen. Die verschiedenen Bauteile der Gehäuse gehen nahtlos ineinander über und insgesamt fühlen sich die beiden Geräte sehr wertig an. Wunderbarer gefällt mir auch weiterhin der nachhaltige Aspekt von Google, denn wie bereits beim Nest Mini setzt man auch beim Gehäuse des neue Nest WiFi-Sets auf recycelten Kunststoff. Im Falle des WiFi-Routers sind es beim Gehäuse 45 % und beim WiFi-Zugangspunkt 40 %.

Minimale Kritik könnte ich hier vielleicht am Stromanschluss aussetzten, denn hier hätte man meiner Meinung nach auf einen USB-C-Port setzen sollen, anstelle des Hohlsteckers. Schließlich könnte man so ein eventuell defektes USB-C Kabel, welches ich hier dann auch abnehmbar ausgeführt hätte, deutlich einfacher austauschen, also solch ein seltener verwendeter Hohlstecker. 

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Stromversorgungjeweils ein 15-W-Netzteil mit Hohlstecker (fest mit Netzteil verbunden)
WLAN-StandardWiFi-Router
AC2200 MU-MIMO Wi-Fi
4×4 (5 GHz)
2×2 (2,4 GHz

WiFi-Zugangspunkt
AC1200 MU-MIMO Wi-Fi
2×2 (2,4 GHz/5 GHz) 

WiFi-Router & Wifi-Zugangspunkt
Simultanes Dualband-WLAN (2,4 GHz/5 GHz) mit Unterstützung für IEEE 802.11a/b/g/n/ac
Smart-Home-KonnektivitätBluetooth® Low Energy (BLE)
IEEE 802.15.4 Thread (2,4 GHz) – Funktionalität noch nicht verfügbar (Zigbee)
FarbeWeiß
GeschwindigkeitenGoogle Nest WiFi bis zu 2.2000 Mbit/s
Google WiFi Zugangspunkt bis zu 1.200 Mbit/s
ReichweiteGoogle Nest WiFi bis zu 120 m²
Google WiFi Zugangspunkt bis zu 80 m²
SicherheitWiFi-Router
WPA3-Verschlüsselung 
Automatische Sicherheitsupdates
Trusted Platform Module

WiFi-Zugangspunkt
WPA3-Verschlüsselung 
Automatische Sicherheitsupdates
Stromverbrauchjeweils 8 Watt im Stand-by und knapp 12 Watt aktiv
Abmessungen & GewichtWiFi-Router
Durchmesser: 110 mm
Höhe: 90,4 mm
Gewicht: 380 g

WiFi-Zugangspunkt
Durchmesser: 102,2 mm
Höhe: 87,2 mm
Gewicht: 350 g
Lautsprecher & Mikrofonenur beim WiFi-Zugangspunkt
360°-Sound mit 40-mm-Treiber
Bluetooth 4.2
Far Field-Mikrofone für Google Assistant
Lieferumfang• 1 Nest WiFi-Router
• 1 Nest WiFi-Zugangspunkt
• 1 Ethernetkabel (2 m)
• 2 Netzteile
Technische Daten des Google Nest WiFi

Einrichtung und Konfiguration 

Die Ersteinrichtung des Google Nest WiFi ist wie von Google Produkten gewohnt erstaunlich einfach. Zuerst geht es darum, den Google Nest WiFi-Router anzuschließen und einzurichten. Dazu muss dieser direkt an das bisher verwendete Modem bzw. Router angeschlossen werden. Das WiFi-Netzwerk des bisher genutzten Routers würde ich in dessen Einstellungen, nachdem man das Google Nest WiFi eingerichtet hat, deaktivieren, denn sonst strahlt dieser und das neue System ein separates WiFi-Netz aus, was man fortan natürlich nicht mehr benötigt. Wie das geht, unterscheidet sich je nach Router, doch im Internet oder der Bedienungsanleitung wird euch da sicherlich geholfen.

Nun zur Einrichtung des Systems dazu sollte bzw. muss man zuvor die kostenlose Google-Home-App auf das eigene Smartphone herunterladen. Diese stellt Google kostenlos im App Store für iOS – Nutzer und im Playstore für Android-User bereit. Um Google Home nutzen zu können, muss man sich im Laufe der Einrichtung ein Konto erstellen, sofern man dies wie ich nicht schon bereits von anderen Geräten, sei es ein weiteres Google-Produkt oder ein Android basierendem Smartphone besitzt.

Direkt nachdem man die App gestartet hat und auf dem Hauptmenü gelandet ist, klickt man oben auf das Plus und wählt anschließend „neues Gerät hinzufügen“ aus. Daraufhin sucht die App automatisch nach einem neuen, noch nicht eingerichteten Google-Gerät und daher sollte spätestens zu diesem Zeitpunkt der Router des Nest-Wifi an seinem Standort stehen und mit Strom sowie dem alten Router verbunden sein. Dabei sollte, sofern ihr alles richtig gemacht habt, der Nest WiFi Router automatisch gefunden werden, sodass z. B. wie bei mir „Setup5BAB.ybd“ gefunden steht. Daraufhin wird man aufgefordert bzw. gefragt, ob man der App den Kamerazugriff gewähren möchte, was man auch tun sollen, denn nur dann kann man den QR-Code an der Unterseite des Routers einlesen, damit anschließend eine Verbindung erfolgen kann und das WLAN-Netz erstellt wird. Sobald dieser Schritt erledigt ist, geht es darum, dem ab sofort neuen WLAN-Netzt einen Namen und ein Passwort zu geben, dass dann nach der Einrichtung gilt und eingegeben werden muss, wenn man ein weiteres Gerät mit dem Google Nest WiFi verbinden möchte. Zu guter Letzt erscheinen noch einige Hinweise und man zur besseren Zuordnung angeben, in welchem Raum bzw. Zimmer der Router steht. Anschließend wird das Netzwerk erstellt und die Einrichtung des Routers ist abgeschlossen.

Sofern man wie ich im Test noch direkt einen Zugangspunkt mit im Paket erwirbt, kann man anschließend direkt auch diesen einrichten. Somit wird man nach der abgeschlossenen Einrichtung des Nest-WiFi Routers direkt gefragt, ob man ein weiteres WiFi-Gerät einrichten möchte, was ich hier mit „ja“ bestätigt habe. Die Einrichtung des WiFi-Zugangspunkt ist nahezu identisch zum Router, daher muss man auch diesen mit dem beiliegenden Netzkabel verbinden. Daraufhin erfolgt die restliche Einrichtung identisch zum Router, das heißt, dass Gerät wird automatisch in der App gesucht, angezeigt und dann muss man den Code auf dem Aufkleber abscannen. Anschließend kommen jedoch hier noch ein paar zusätzliche bzw. Extra Einstellungen, die erledigt werden können, schließlich ist im Zugangspunkt ein Lautsprecher mit Google Assistant integriert, der eingerichtet werden möchte oder besser gesagt kann. Dies geht hier jedoch wie von Google gewohnt sehr einfach und wird sehr verständlich Schritt für Schritt erklärt.

(Einrichtung und Konfiguration: 4,5 von 5 Punkten)

Funktionsumfang

Netzwerk und Sicherheit

Google setzt beim Nest WiFi nicht auf den neusten WiFi 6 Standard. Dies hat laut Google den Grund, dass diesen Standard aktuell noch zu wenige Geräte unterstützen bzw. nutzen und zudem wäre damit der Preis des Nest-WiFi deutlich teuerer ausgefallen. 

Beim Nest WiFi setzt Google auf ein simultanes Dualband-Wlan (2,4 GHz/5GHz), was bedeutet das sowohl das 2,4 GHz und das 5 GHz gleichzeitig verwendet werden. Wäre es „nur ein Dualband-Wlan, kann man auch nur eine der beiden Frequenzen nutzen, doch da meisten auch noch ältere Geräte zuhause sind oder welche, die kein 5 GHz unterstützen, ist beides gleichzeitig meist die bessere Option. Beim WiFi Standard ist alles Wichtige dabei, es werden nämlich IEEE 802.11 a/b/g/n/ac unterstützt. Im Nest WiFi Router sind 4 x 4 Antennen für das 5 GHz und 2 x 2 für das 2,4 GHz verbaut, beim Zugangspunkt sind es 2 x 2 Antennen für beide Netze.

Beim Verschlüsselungsstandard setzt man auf die neusten Standard WPA3. Doch da jeder in seinem Haushalt noch zahlreiche Geräte besitzen, welche diesen Standard nicht unterstützen, kann man die vollen Vorteile des neusten Verschlüsselungsstandard nicht ausreizen. Jedoch ist das System mit einem guten Passwort sicher geschützt und dadurch, dass Google regelmäßig voll automatisch Software-Updates freigibt, ist hier alles sicher und es werden sicherlich noch einige neue bzw. zusätzliche Funktionen dazukommen. Hier könnte ich mir z. B. in Zukunft vorstellen, dass man z.B. Philips Hue Leuchtmittel direkt über das Google Nest WiFi steuern könnte, ohne eine zusätzliche Bridge von Philips nutzen zu müssen. Schließlich besitzt das System neben WiFi 5 auch Bluetooth LE und Zigbee, was Philips Hue verwendet. Letzteres wird hier von Google jedoch im Funkstandard nicht so bezeichnet, sondern bezeichnet diesen lediglich als IEEE 802.15.4-Thread.

Lautsprecher

Im Nest WiFi Zugangspunkt ist, wie bereits eingangs erwähnt ein zusätzlicher 40 Millimeter-Lautsprecher verbaut. Von diesem sollte man natürlich bauartbedingt keine klanglichen Wunder erwarten, doch um für eine Hintergrundmusik zu sorgen, oder für den Sprachassistenten reicht der Klang vollkommen aus und ist klanglich sogar etwas besser als der Nest Mini. Damit der integrierte Google-Assistent einen versteht, benötigt dieser natürlich auch Mikrofone, hierfür hat Google an der Oberseite vier Far Field-Mikrofone verbaut. Das Besondere daran ist, dass man darüber nicht nur mit dem Google-Assistent quatschen kann, sondern auch das WLAN-System via Sprache steuern kann. Somit kann man z.B. Befehle wie: Hey Google führe einen Speedtest aus, eröffne ein Gastzugang, wie wird das Wetter heute und sperre alle Kindergeräte ab 22 Uhr bis XY, verschiedene Aktionen ohne Smartphone ausführen.

Hat jemand jedoch Angst, dass man aufgrund der verbauten Mikrofone überwacht wird, kann man diese durch den kleinen Schieberegler an der Rückseite des Nest-WiFi Zugangspunkt deaktivieren. Hat man jedoch, wie ich zuhause die Far Field-Mikrofone aktiviert, funktionieren diese ausgesprochen gut, selbst wenn gerade Musik wiedergegeben wird, reagiert der Zugangspunkt sehr schnell auf „Hey Google“ und reduziert die Musik, während diese zuhört. Nutzer von Google Duo können den Zugangspunkt dadurch übrigens auch zum Telefonieren verwenden, sodass man darüber weltweit mit anderen Nutzern von Duo-kompatiblen Geräten telefonieren kann. Sollte man z.B. wie ich in der Küche den Google Nest Hub und im Obergeschoss den Nest-WiFi Zugangspunkt stehen haben, kann man dadurch sogar intern mit den Personen im Erdgeschoss reden, ohne gleich durchs ganze Haus brüllen zu müssen, sodass die gerade schlafenden Kinder nicht aufwachen. Die Lautstärke des Google Nest WiFi Zugangspunkt wird übrigens über eine Touch-Oberfläche reguliert, alternativ ist dies natürlich auch über die App möglich.

Funktionen

Damit die Sprachbefehle wie „sperre ab 22 Uhr alle Kindergeräte“ funktionieren, sollte Google Nest WiFi natürlich wissen, welche Geräte dies sind. Dies kann man dem System ganz einfach mitteilen, denn man kann hierbei mehrere Geräte, also z.B, alle der Kinder zu einer Gruppe zusammenfassen und diese dann dementsprechend benenn, sprich „Kindergeräte“. Dadurch kann man jedoch auch in der App einstellen, dass der Zugriff der Geräte zu bestimmten Zeiten unterbrochen wird oder bezüglich des Jugendschutzes bestimmte Seite blockiert werden. 

Ein Gastnetzwerk kann über die App ebenfalls schnell und einfach eröffnet werden und das sogar von unterwegs aus. Was dabei sehr praktisch ist, der WLAN-Passwortschlüssel kann direkt via Mail dem Gast zugesendet werden, ohne dass dieser den vollen Zugriff auf das System erhält, da dies ein anders Passwort erfordert.

(Funktionsumfang: 4,5 von 5 Punkten)

Reichweite und Geschwindigkeit

Laut Google liegt die theoretische maximale Geschwindigkeit des Google Nest WiFi bei 2.2000 Mbit/s und über beim WiFi Zugangspunkt bei bis zu 1.200 Mbit/s an. Bei diesen Werten redet man natürlich von perfekten Voraussetzungen, sprich, keine Wand oder Decke dazwischen, was bei einem Haus einfach nicht möglich ist. Außerdem hängt dies natürlich auch von der gebuchten bzw. max. erreichbaren Netzwerk-Geschwindigkeit eures Anbieters ab. Hierbei kann das Nest WiFi System natürlich nicht schneller übertragen, als diesem von der Eingangsleitung geboten wird. 

Hierbei konnte ich im Test beim Nest WiFi Router, der selbstverständlich direkt neben unserem bisherigen Router steht und dem zusätzlichen Zugangspunkt im Obergeschoss feststellen, dass das Netzwerk nicht schneller ist, sondern vielmehr logischerweise flächendeckender ist. Dies ist soweit auch logisch, denn mehr als die max. Leistung des bisherigen Router (250 Mbit/s) kann das Nest WiFi nicht herausholen, was im Erdgeschoss jedoch nahezu überall erreicht wird. Hier verspricht Google eine Abdeckung von 120 m² und bei jedem Zugangspunkt knapp 84 m². Oben im Obergeschoss ist das WiFi zwar weiter weg vom Router etwas schwächer, doch für die gewohnten Dinge wie Streaming usw. reicht die Geschwindigkeit auch hier vollkommen aus.

(Reichweite und Geschwindigkeit: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Das neue Google Nest WiFi System ist mattweiß und fügt sich somit absolut dezent in jedem Raum im Haus oder der Wohnung ein. Wie ich es bereits von denen Produkten aus dem Hause Google kenne, ist auch hier die Einrichtung über die gewohnte Google Home-App sehr einfach, da die Einrichtung sehr verständlich Schritt für Schritt erklärt wird. 

Praktisch ist die Software, auch wenn dieses teils für einen Laien etwas unübersichtlich ist. Arbeitet man sich jedoch etwas rein oder informiert sich im Internet darüber, findet man schnell die gewünschte Funktion. Dabei kann man einige nützliche Dinge einstellen, was zwar nur übers Smartphone nicht am PC geht, doch dies reicht aus und einmal eingestellt, kann man viele Funktionen des Systems auch via Sprache steuern.

Preis/Leistung

Mit einer UVP von 259€ ist das Google Nest WiFi -Set bestehend aus eine WiFi Router und – Zugangspunkt. Reicht wiederum nur der Router bei euch aus, dann werden bei Google 159€ und für jeden weiteren Zugangspunkt 139€ fällig. Verwendet man alle aktuellen Vorteile des Sets wie die einfach Einrichtung und den zusätzlichen Funktionsumfang, der teilweise auch noch erweitert wird, ist dies im Betracht zu Konkurrenz kein unrealistischer Preis.  

Jedoch braucht man, um das Set überhaupt zu betreiben, einen Modem, dass man in den meisten Fällen vom Anbieter zur Verfügung gestellt bekommt. Handelt es sich hier um eine Fritzbox und man kann auf die zusätzlichen Funktionen des Google Systems verzichten, dann reicht euch sicherlich auch ein zusätzlicher Repeater aus, mit dem ihr dann billiger seid. Doch habt ihr wie ich ein von der Funktion eingeschränkten Eigenmarken-Router von eurem Anbieter, greife ich gerne auf was Zuverlässiges zurück, dass einfach einzurichten ist und mehr Funktionen bietet, die ich so nicht vom Router des Anbieters geboten bekomme.

Google Nest WiFi

Zum Angebot bei

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: google.com/de

Netgear Orbi RBK852 Mesh-WLAN-System

In aller Kürze

Mit dem Netgear Orbi RBK852 Mesh-WLAN-System setzt der Hersteller auf ein bewährtes, erweiterbares System und rüstet es mit dem neuesten Stand der Technik aus. Leider widerspiegelt sich das auch am hohen Preis für diese noch junge Technologie. Performance-technisch ist das Mesh-Set ein wirklich gutes und bietet wenig Grund zum bemängeln. Wenn ich wünschen dürfte würde ich allerdings etwas mehr Funktionen, beispielsweise eine Plex-Funktionalität über eine Angeschlossene Festplatte wie es in der Vergangenheit schon Router von Netgear hatten.

Gefällt uns

  • gute Leistung
  • gute Reichweite
  • einfache Einrichtung per App
  • viele Ethernet-Anschlüsse
  • schlichtes Design

Gefällt uns weniger

  • sehr hoher Preis
  • keine USB-Konnektivität

Netgear Orbi RBK852 Mesh-WLAN-System

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Netgear setzt auf eine internationale Verpackung. Es ist also alles in englischer Sprache bedruckt. Lediglich an der Seite hält die Verpackung kurze Übersetzungen in mehreren Sprachen: Deutsch, Schwedisch, Französisch, Luxemburgisch, Italienisch, Spanisch, Polnisch und Portugiesisch. Auf der Vorderseite wird das Netgear Orbi RBK852 Mesh-WLAN-System präsentiert. Gleichzeitig wird die WiFi 6 Funktionalität und besonders hohe Abdeckung – bis zu 6+ Räume – hervorgehoben. Seitlich wird die Orbi App für das Smartphone gezeigt und die Rückseite visualisiert welche Vorteile die Mesh Funktionalität mit sich bringt.

Alles in allem handelt es sich um eine sehr informative und doch elegant gehaltene Verpackung. Gut gefällt mir auch, dass auf ein Übermaß an Kunststoff verzichtet wurde, lediglich der Orbi Router und der Satellit sind in Kunststoffhüllen verpackt.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Das Netgear Orbi RBK852 Mesh-WLAN-System besteht aus dem Router (Modell RBR850) und einem Satelliten (Modell RBS850). Router und Satellit sind ovale Zylinder aber deutlich markanter designt als die gänzlich in Weiß gehalten älteren Versionen (siehe Testbericht: Orbi Router RBR50). Wie bereits erwähnt handelt es sich um einen ovalen Zylinder, der sich nicht verstecken muss, aber auch nicht kann. Der Router wie auch der Satellit sind wirklich nicht klein und messen je: 25,4 x 7,1 x 19,1cm.

Bis auf die Ports auf der Rückseite, sehen sich der Router und der Satellit zum verwechseln ähnlich. Der ovale Zylinder ist ringsherum mit einem silbernen Rahmen versetzt. Zwischen diesem Rahmen und der weißen Front und Rückfläche ist eine Unterbrechung zu finden, die wohl neben dem optischen auch für eine ausreichende Kühlung dient. Durch diese Lücke sieht die weiße Vorderseite schwebend aus, was dem Ganzen einen futuristischen Touch verleiht. Dem trägt auch die mehrfarbige LED bei, die sich auf der unteren Vorderseite befindet. Diese gibt nämlich Auskunft wie es um den Status der Verbindung steht:

BlauVerbindung mit Router ist gut
OrangeVerbindung ist ausreichend
Rotkeine Verbindung mit dem Internet/ Synchronisation fehlgeschlagen
Verbindungsstatus

 Etwas befremdlich groß sind allerdings auch in dieser Version die zwei mitgelieferten Netzteile, die wirklich auch platz benötigen. Also wird man sich mit wenig Platz an der Steckdosenleiste oder mit der Steckdose hinter dem Schrank schwertun!

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Netgear Orbi RBK852 Mesh-WLAN-System ist sehr gut. Obwohl der Router, als auch der Satellit zur Gänze aus Kunststoff bestehen gibt es keinen Grund zum Meckern. Unsaubere Ecken und Kanten kann ich keine ausmachen. Das kein Metall verwendet wird hat natürlich Sende- und Empfangstechnische Gründe, da Metall in der Außenhülle deutlich mehr abschirmen Würde als es Kunststoff tut.

Nichtsdestotrotz handelt es sich bei den beiden Geräten wahrlich um keine Leichtgewichte. Sie sind also ziemlich standfest. Dies wird auch durch großzügige Gummifüße gewährleistet.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

ArtMesh-Router-Set
FrequenzbandAx6000-Tri-Band-WLAN (2400+2400+1200Mbps)
WLAN ÜbertragungMU-MIMO
AntennenRouter: Acht (8) interne Hochleistungsantennen mit leistungsstarken Verstärkern
Satellit: Acht (8) Hochleistungsantennen mit leistungsstarken Verstärkern
ProzessorLeistungsstarker Quad-Core-Prozessor mit 2,2 GHz
Speicher512 GB NAND Flash und 1 GB RAM
AnschlüsseOrbi Router: Vier (4) Gigabit-Netzwerkanschlüsse mit 10/100/1000 MBit; Ein (1) 2.5 Gbps Multi-Gigabit Ethernet WAN
Satellit: Vier (4) 10/100/1000 MBit/s Gigabit Ethernet Ports
SicherheitUnterstützung für WPA/WPA2-PSK/WPA3
Einfache Einrichtung des WLAN-Gastnetzwerks für einen separaten und sicheren Internetzugriff für Gäste
Abmessungen (LxBxH)Orbi Router & Satellit:
191 x 71 x 254 mm
GewichtOrbi Router & Satellit:
ca. 1.300g
LieferumfangOrbi Router (RBR850)
Orbi Satellit (RBS850)
2m Ethernet K2bel
2 x Netzteil 12V/3,5A
Quick-Start Guide

Einrichtung

Bei der Einrichtung hat Netgear wirklich gute Arbeit geleistet. Diese ist mittels kostenlos verfügbarer „Orbi App“ schnell erledigt. Die App ist für iOS und Android verfügbar.  

Die App ist schlank aufgebaut. Nachdem ein Account erstellt wird, geht es auch mit der Einrichtung schon los. Stromanschluss für beide Geräte vorausgesetzt plus Internetanschluss am Router (also ein Modem per Netzwerkkabel an den Orbi-Router anschließen) ist man in wenigen Minuten schon fertig. Auf dem Orbi Router ist eine Folie mit einem QR Code, die man mittels App und Kamera scannt und schon beginnt die Konfiguration. Die App führt einen bebildert durch die einzelnen Schritte durch und fordert anschließend auch auf den Satelliten bereitzuhalten. Mittels Synchronisationsbutton wird dieser dann „gekoppelt“. So werden dann übrigens auch weitere Satelliten hinzugefügt, mit denen das Mesh-Netzwerk sukzessive erweitert werden kann.

Natürlich kann man wie bei anderen Routern auch über ein Webinterface zugreifen, wo man dann auch umfangreichere Einstellungen finden kann. Die Idee einer simplen App ist aber allerdings gut, um nicht sehr versierte Nutzer nicht gleich zu überfordern. Alle essentiellen Einstellungen wie Firmware-Updates, der Gerätemanager, WLAN-Einstellungen, die Netzwerkübersicht oder auch das Gästenetzwerk können problemlos über die App gemanagt werden. Bei Bedarf können hier auch neue Satelliten hinzugefügt werden und auch grafisch eingesehen werden wie die Verbindung zwischen Router und Satellit ist.

(Einrichtung: 4,5 von 5 Punkten)

Speed & Reichweite

Das Netgear Orbi RBK852 Mesh-WLAN-System ist einer der ersten Wi-Fi 6 kompatiblen Mesh Router Sets. Wi-Fi 6 ist ein neuer Standard der Wi-Fi Alliance und löst mit der Einführung auch das alte Namensschema ab. Wi-Fi 6 ist nämlich 802.11ax. Neues Namensschema in folgender Tabelle:

Wi-Fi 1802.11b
Wi-Fi 2802.11a
Wi-Fi 3802.11g
Wi-Fi 4802.11n
Wi-Fi 5802.11ac
Wi-Fi 6802.11ax
Namensschema der Wi-Fi Standards

Welche Vorteile bietet Wi-Fi 6?

Prinzipiell erlaubt Wi-Fi 6 eine Datenübertragung von bis zu 10 Gbps, während der abgelöste Standard 802.11ac also Wi-Fi 5 bis 7 Gbps übertragen kann. Eine wichtige Neuerung ist, dass Wi-Fi 6 mit mehr Geräten im Netzwerk umgehen kann. Wi-Fi 6 muss auch den Sicherheitsstandard WPA 3 unterstützen. Für die neue Verschlüsselung ist aber keine neue Hardware nötig, deswegen können genauso ältere Geräte damit ausgestattet werden.

Doch zurück zum Netgear Orbi RBK852 Mesh-WLAN-System. Dieses setzt auf ein Tri-Band System und verspricht eine Abdeckung von bis zu 350 m welches der Hersteller mit „6+ Räume“ klassifiziert und Geschwindigkeiten bis zu 6 Gbps. Natürlich muss man hier vorsichtig sein handelt es sich doch um Laborwerte, welche in realen Nutzungsszenarien nie erreicht werden und meist auch gar nicht nötig sind. Ein Mesh-WLAN System benötigt mindestens zwei Geräte: die Basis und ein Satellit. Der Vorteil solcher Systeme ist, dass die Satelliten je nach Bedarf erweitert werden können und sich problemlos integrieren. Das besondere an Mesh-WLAN ist, dass die Geräte untereinander über ein eigenständiges Band kommunizieren und so – im Gegensatz zu Repeatern – keine Leistungseinbußen zur Folge haben.

Auch wenn die meisten echten Szenarien daraus bestehen, einfach überall eine stabile und schnelle Internetverbindung zu haben, wollen wir dennoch die Grenzen des Netgear Orbi RBK852 Mesh-WLAN-System sehen und schauen was das Mesh-Set hergibt.

Auch dieses Mal setzen wir wieder auf das Testszenario in einem zweistöckigen Einfamilienhaus, mit massiven Stahlbetondecken und vielen Trockenbauwänden.

Für die Geschwindigkeitsmessungen wurde auf ein Killer Wi-Fi 6 AX1650 Modul – installiert in einem Dell XPS 15 9570 – gesetzt. Im ersten Test Router und Satellit sich im Selben Raum in Sichtkontakt befinden. Im Test 2 befindet sich der Satellit noch immer im selben Stock, jedoch im hintersten Zimmer und ist durch 5-6 Trockenbauwände abgetrennt. Test 3 soll das realistischste Szenario darstellen. Wo der Router im oberen Stockwerk ist und durch eine Stahlbetondecke zum Satelliten in einem Zimmer im Unterschoss funken soll. Test 4 wiederum wechselt das Zimmer im Untergeschoss, sodass die Luftlinie weiter ist und die Abdeckung größer. Die Werte stellen ein Mittel von 5 Messungen dar und sind in folgender Tabelle zusammengefasst:

Test 1916 Mbit/s (entspricht ca. 115 MB/s)
Test 2679 Mbit/s (entspricht ca. 85 MB/s)
Test 3382 Mbit/s (entspricht ca. 48MB/s)
Test 4351 Mbit/s (entspricht ca. 44 MB/s)
Speedtest im zweistöckigen Einfamilienhaus

In dem letzten Testbericht (zu lesen hier: Netgear Orbi Voice Mesh WLAN System) war beim Test 4 eine bessere Übertragungsrate als im Test 3, die ich nicht erklären konnte. In diesem ist nun ein kleiner Leistungsabfall zu erkennen – also zumindest so, wie man es sich erwarten würde.

Zusammengefasst, bietet das Netgear Orbi RBK852 Mesh-WLAN-System ganz ordentliche Werte, die man allerdings durchaus auch erwarten darf, bei einem System mit Premiumanspruch. Trotzdem ist es so, dass es sich nicht um Riesensprünge handelt, wenn man es mit einem günstigeren Orbi Set vergleicht. Mangels vieler WiFi-6 Endgeräte können wir zum aktuellen Zeitpunkt auch nicht mehr Vorteile ausmachen, zumindest aber für die Zukunft gerüstet ist.

(Speed und Reichweite: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mesh-Netzwerke sind nicht mehr sehr neu und auch schon in vielen Wohnungen und Häusern im Einsatz. Zurecht die Technologie ist eine gute. Der Hersteller ist mit dem neuen Netgear Orbi RBK852 Mesh-WLAN-System einer der ersten die die neue WiFi-6 Technologie auch auf das Mesh-Netzwerk bringen. Und mit einer neuen Version erwartet man auch Leistungssprünge. Netgear gibt hier nur noch klein bei, dass man eine Abdeckung bis zu 350m2 erreiche, prominenter wird dargestellt, dass dies 6 oder mehr Räumen entsprechen soll.

Was mir hier etwas fehlt seitens aller Router Hersteller ist etwas mehr Transparenz. Natürlich dient ein Router nicht nur zum Surfen im Internet, man kann genauso kabellos Daten im eigenen Netzwerk transferieren etc. Allerdings nutzen es die meisten eben für das reine Surfen und hier dann zusätzlich mit höchst theoretischen Laborwerten zu werben halte ich schon für Augenauswischerei.

Preis/Leistung

Jetzt müsst ihr ganz stark sein: Der Hersteller ruft für das Netgear Orbi RBK852 Mesh-WLAN-System also einem Set bestehend aus Router und einem Satelliten stolze 799,99 EUR auf. Das sind nicht Bestwerte in Datenübertragungsraten, sondern auch ganz neue Preisdimensionen für ein Endkundenprodukt zum Surfen im Internet. Netgear lässt sich also die Weiterentwicklung eines guten Systems teuer bezahlen. Am Ende handelt es sich auch um einen Early-Adopter-Preis, denn Wi-Fi 6 ist ganz neu und es gibt noch gar nicht so viele Endgeräte, die eben jenen Standard unterstützen. Man sollte sich auch im Klaren sein, dass sich dieses Set nicht wirklich für kleine Wohnungen lohnt, sondern sich wirklich auf große Wohnungen und Häuser richtet.

Obwohl der Preis sicher noch sinken wird ist man im Moment ist man mit einem älteren Mesh-Set wahrscheinlich besser bedient.

Netgear Orbi RBK852 Mesh-WLAN-System

Zum Angebot bei

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: netgear.at/

NETGEAR Orbi Voice Mesh WLAN System

In diesem Testbericht geht es um das Netgear Orbi Voice Mesh WLAN System. Es handelt sich hierbei um ein erweiterbares Mesh WLAN, dessen Satellit gleichzeitig ein Smart-Speaker ist und gleichzeitig ein vollwertiger (Alexa) Lautsprecher mit Audio von Harman / Kardon.

Wie sich dieses Router-Set im Alltag schlägt und wie gut der Lautsprecher ist, erfahrt ihr im folgenden Bericht.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Netgear setzt auf der Verpackung auf eine internationale Ausrichtung, soll heißen, dass grundsätzlich erstmal alles in englischer Sprache gedruckt wurde. Lediglich die Rückseite hält kurze Übersetzungen in Deutsch, Französisch und Italienisch bereit.

Auf der Frontseite wird das Netgear Orbi Voice Mesh WLAN System großzügig abgebildet wie auch die theoretische Abdeckung des WLAN Systems. Sehr prominent wird aber auch der WLAN Satellit, welcher zeitgleich ein smarter Speaker ist samt Funktionen beworben. Seitlich werden die Anschlüsse des Routers und des intelligenten Lautsprechers, Orbi Voice, dargestellt. Grundsätzlich ist die Verpackung kompakt gehalten und schützt die beiden Router sehr gut.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Der Orbi Router RBR50 ist gänzlich in Weiß gehalten und ein schlanker ovaler Zylinder. Dadurch muss sich der Router auch in einem Wohnzimmer nicht verstecken und ist wie ich finde modern gestaltet. Auf der Front wird ganz schlicht das Orbi Logo gedruckt, während auf der Oberseite ein farbiger LED Kreis den aktuellen Status des Routers anzeigt (bspw. Blau, Lila…). Die Rückseite beherbergt die Anschlüsse des Routers, die da wären: 4 Gigabit-Ethernet Anschlüsse (wovon einer als Port für das Modem dient), der Stromanschluss, der Ein-Aus-Schalter, ein USB-Port sowie eine Taste zur Synchronisation von weiteren Satelliten.

Der Orbi Voice, der als Satellit und gleichzeitig als Smart-Speaker fungiert ist deutlich größer als der Router. Verständlich, da hier neben den Netzwerkkomponenten ein vollständiger Lautsprecher eingebaut ist. Der Orbi Voice ist fast gänzlich mit einem hellgrauem Akkustikstoff bespannt und unten hinten läuft dieser sauber verarbeitet zusammen. Auf der Unterseite sind rund herum Schlitze angebracht, die auf den ersten Blick wie Lüftungsschlitze anmuten aber für den Bass des Lautsprechers nötig sind. Auf der Oberseite ist auch hier ein LED-Ring eingearbeitet, weiters befindet sich auch hier das Orbi Logo. Hier sind aber auch die nötigen Far-Field Mikrofone für den Zuruf als Smart-Lautsprecher, als auch Touch-Bedienknöpfe um einerseits die Lautstärke zu regeln aber auch die Mikrofone zu aktivieren/deaktivieren, Alexa aktivieren & Mute. Auf der Vorderseite ist das harman / kardon – Logo eingearbeitet. Auch hier beherbergt die Rückseite zwei Ethernet-Ports sowie einen Power-Knopf, als auch einen Sync-Knopf. Der Orbi Voice ist wirkt edel und fügt sich gut in moderne Räume ein.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Netgear Orbi Voice Mesh WLAN System ist auf hohem Niveau. Das ist bei dem Premium- (Preis) Anspruch aber auch zu erwarten. Während der Router gänzlich aus Kunststoff besteht, fühlt sich dieser hochwertig an. Unsaubere Ecken und Kanten kann ich keine ausmachen.

Noch besser gefällt mir die Verarbeitung des Orbi Voice, das liegt wohl vermutlich an dem sehr schick aussehendem Stoff mit dem der Satellit/Smart-Speaker umspannt ist. Auch hier ist schön das sauber gearbeitet wurde, keine Naht steht hervor und keine rauen oder scharfen Kanten.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

GerätetypMesh-Routersystem mit WLAN Lautsprecher
FrequenzbandAC3000-Tri-Band-WLAN 2.4 GHz (400 Mbit/s) + 5 GHz (867 Mbit/s)
WLAN ÜbertragungMU-MIMO
Antennen
Orbi Router: Sechs (6) interne Hochleistungsantennen mit leistungsstarken Verstärkern
Orbi Voice: Vier (4) Hochleistungsantennen mit leistungsstarken Verstärkern
ProzessorLeistungsstarker Quad-Core-Prozessor mit 710 MHz
Arbeitsspeicher4 GB Flash und 512 MB RAM
AnschlüsseOrbi Router: Vier (4) Gigabit-Netzwerkanschlüsse mit 10/100/1000 MBit/s1 + 1 USB 2.0-Anschluss
Orbi Voice: Zwei (2) 10/100/1000 MBit/s Gigabit Ethernet Ports
SicherheitUnterstützung für WPA/WPA2-PSK
Einfache Einrichtung des WLAN-Gastnetzwerks für einen separaten und sicheren Internetzugriff für Gäste
Lautsprecher1x frontal ausgerichteter 3,5-Zoll-Woofer
1x 1-Zoll-Hochtöner
35 W Verstärkerleitung
AbmessungenOrbi Router: 170,18 x 78,74 x 225,81 mm
Orbi Voice: 218,44 x 164,59 x 124,46 mm
GewichtOrbi Router: 889 Gramm
Orbi Voice: 1814 Gramm
LieferumfangOrbi Router RBK50
Orbi Voice
Ladegerät 40 Watt
Kopfhörer (In-Ear) mit USB-Typ-C-Anschluss
SIM-Werkzeug
USB-Typ C Ladekabel
Technische Daten des 1more E1026BT-I

Einrichtung & Installation

Bei der Einrichtung hat Netgear wirklich gute Arbeit geleistet. Diese ist mittels kostenlos verfügbarer „Orbi App“ schnell erledigt. Die App ist für iOS und Android verfügbar.

[appcode appstore id1182184397]

[appcode googleplay com.dragonflow.android.orbi]

Die App ist schlank aufgebaut. Nachdem ein Account erstellt wird, geht es auch mit der Einrichtung schon los. Stromanschluss für beide Geräte vorausgesetzt plus Internetanschluss am Router (also ein Modem per Netzwerkkabel an den Orbi-Router anschließen) ist man in wenigen Minuten schon fertig. Auf dem Orbi Router ist eine Folie mit einem QR Code, die man mittels App und Kamera scannt und schon beginnt die Konfiguration. Die App führt einen bebildert durch die einzelnen Schritte durch und fordert anschließend auch auf den Orbi Voice Satelliten bereitzuhalten. Mittels Synchronisationsbutton wird dieser dann „gekoppelt“. So werden dann übrigens auch weitere Satelliten hinzugefügt, mit denen das Mesh-Netzwerk sukzessive erweitert werden kann.

Um Alexa nutzen zu können, muss man sich mit einem Amazon-Account verbinden. Um Alexa spezifische Einstellungen zu tätigen benötigt man dann allerdings die entsprechende App dazu:

[appcode appstore id944011620]

[appcode googleplay com.amazon.dee.app]

Mehr zur Integration von Alexa und die Nutzung als Smart-Speaker weiter unten beim Punkt „Funktionen“.

Natürlich kann man wie bei anderen Routern auch über ein Webinterface zugreifen, wo man dann auch umfangreichere Einstellungen finden kann. Die Idee einer simplen App ist aber allerdings gut, um nicht sehr versierte Nutzer nicht gleich zu überfordern.

(Einrichtung: 4,5 von 5 Punkten)

Speed und Reichweite

Das Netgear Orbi Voice Mesh WLAN System ist sicherlich besonders im Hinblick auf den Smart-Speaker, allerdings ist das Set primär eines: Ein Router. Und worauf kommt es bei einem Router an? Genau die Wireless-Abdeckung und die Geschwindigkeit.

Netgear Orbi Voice Mesh WLAN System setzt auf ein Tri-Band System und verspricht eine Abdeckung von bis zu 300 m2 und Geschwindigkeiten bi zu 3 Gbps. Natürlich muss man hier vorsichtig sein handelt es sich doch um Laborwerte, welche in realen Nutzungsszenarien nie erreicht werden, werden.

Ein Mesh-WLAN System benötigt mindestens zwei Geräte: die Basis und ein Satellit. Der Vorteil solcher Systeme ist, dass die Satelliten je nach Bedarf erweitert werden können und sich problemlos integrieren. Das besondere an Mesh-WLAN ist, dass die Geräte untereinander über ein eigenständiges Band kommunizieren und so – im Gegensatz zu Repeatern – keine Leistungseinbußen zur Folge haben.

Auch wenn Real-Life-Szenarien meist daraus bestehen, einfach überall eine stabile und schnelle Internetverbindung zu haben, ist es doch wichtig zu wissen, was das Netgear Orbi Voice Mesh WLAN System hergibt. Der Anspruch soll also nicht sein überall eine durchschnittliche Leitung von 50 Mbits herumzubeamen. Weil es sich hierbei um ein Mesh-WLAN-Set handelt, ist unsere Testumgebung ein zweistöckiges Einfamilienhaus, mit massiven Stahlbetondecken und viele Trockenbauwände, wo schon sehr viele Router aufgeben mussten.

Für meine Tempomessungen verwende ich einen Wireless-Adapter (USB 3.0) mit 1300 Mbit/s wobei im ersten Test Router und Satellit sich im Selben Raum in Sichtkontakt befinden. Im Test 2 befindet sich der Satellit noch immer im selben Stock, jedoch im hintersten Zimmer und ist durch 5-6 Trockenbauwände abgetrennt. Test drei soll das realistischste Szenario darstellen. Wo der Router im oberen Stockwerk ist und durch eine Stahlbetondecke zum Satelliten in einem Zimmer im Unterschoss funken soll. Test 4 wiederum wechselt das Zimmer im Untergeschoss, sodass die Luftlinie weiter ist und die Abdeckung größer. Die Werte stellen ein Mittel von 5 Messungen dar und sind in folgender Tabelle zusammengefasst:

Test 1574 Mbit/s (entspricht ca. 72 MB/s)
Test 2417 Mbit/s ( entspricht ca. 52 MB/s
Test 3305 Mbit/s (entspricht ca. 38 MB/s)
Test 4329 Mbit/s (entspricht ca. 41 MB/s)
Speedtest im zweistöckigen Einfamilienhaus

Test 4 erscheint komisch, und ist auch für mich nicht nachvollziehbar, könnte aber bautechnische Gründe haben, die ich nicht ohne weiteres überprüfen kann. Allerdings ist es schon erfreulich, dass dennoch einiges an Leistung durchgeht. Da unser Haus über zwei getrennte Stromleitungen verfügt, kam eine Powerline Lösung nie in Frage, mit einem einzelnen Router in Kombination mit Routern haben wir bisher keine guten Erfahrungen gemacht.

Auch wenn Orbi nicht den Anspruch eines High-Tech Systems hat, liefert man hier meiner Meinung nach, ziemlich ordentliche Werte ab.

(Speed und Reichweite: 4 von 5 Punkten)

Funktionen

Eine Besonderheit dieses Netgear Orbi Voice Mesh WLAN System ist natürlich die Nutzung als (Smart-)Lautsprecher. Ein sehr interessantes Konzept, die zwei Sachen zu kombinieren.

Alexa

Die Integration von Amazons Alexa ist bei dem Netgear Orbi Voice wirklich sehr gelungen. Dieser bietet die volle Alexa Integration mit, man muss hier also nicht auf einzelne Funktionen verzichten, wie man es von anderen Drittlösungen kennt. Man kann Befehle wie „Alexa spiele meine Lieblingsplaylist“, „Alexa starte Radio XYZ“ etc.

Selbstverständlich lassen sich auch andere SmartHome Funktionen nutzen, wie zB das Licht auf Zuruf Ein-/Ausschalten etc.

Auch die eingebauten Far-Field Mikrofone stehen dem „Original“ in nichts nach, sind höchst sensitiv und akkurat.

Lautsprecher/Klang

Für den Klang soll beim Netgear Orbi Voice die Expertise von Harman / Kardon helfen. Das Lautsprechersystem besteht hierbei aus einem 3,5 Zoll Tieftöner und einem 1 Zoll Hochtöner. Unter die Arme greift hier zusätzlich ein Verstärker.

Die Klangleistung ist gut, wenn man bedenkt, dass dieses Gerät zwei Fliegen mit einer Klatsche trifft. Für Hintergrundmusikbeschallung ist der Orbi Voice absolut geeignet. Bei moderaten Lautstärken klingen die Mitten und Höhen ausgewogen, wobei die Tiefen sich etwas vermissen lassen. Ist man ein Fan von lauter Musik, wird man keine große Freude mit dem Lautsprecher haben, da hier Die Mitten und Tiefen nicht mehr richtig greifen und die Höhen übertrieben werden.

Aber alles in allem ist es ein doch ansehnlicher Smarter Lautsprecher mit dem sich auch wirklich gut Musik und Radio hören lässt. Es ist nicht sein Anspruch Audiophile zu beglücken.

(Funktionen: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit dem Netgear Orbi Voice Mesh WLAN System geht der Hersteller einen interessanten Weg. Das System wird als leistungsstarkes Mesh WLAN System beschrieben mit einem Satelliten der sich als intelligenter Lautsprecher sehen lassen kann. „Besseres WLAN, besserer Sound. Überall.“ – dem kann ich nach meinem Test zustimmen. Besserer Sound, vorausgesetzt man ist nichts besseres gewöhnt, aber einen sonst stummen Satelliten mit einem – meiner Meinung nach – schönen Lautsprecher zu ergänzen, ist gar keine so verrückte Idee wie man meinen würde!

Preis/Leistung

Der Hersteller ruft eine UVP von 470 EUR. In Zeiten von 50 – 100 EUR Routern, schockt einen dieser Set Preis erst einmal. Diese einmalige Idee lässt sich Netgear also auch gut bezahlen. Allerdings muss man für seine jeweilige Wohnsituation eine Kosten-/ Nutzen Rechnung erstellen. Hat man nur Probleme und ungedeckte WLAN Bereiche verteilt über das Haus? Möchte man einen Smarten Speaker der gleichzeitig im selben Raum für gutes WLAN sorgt? Dann ist man mit diesem Set gut bedient. Man muss sich jedoch im Klaren sein, dass sich dieses Set nicht wirklich für kleine Wohnungen lohnt, sondern sich wirklich auf große Wohnungen und Häuser richtet.

Weiters soll erwähnt werden, dass dieses Set beliebig erweitert werden kann (mit weiteren Orbi Satelliten wohlgemerkt) und dass der Orbi Voice als auch der Orbi Router RBR50 einzeln gekauft werden können.

NETGEAR Orbi Voice Mesh WLAN System

Zum Angebot bei

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Devolo Magic 2 Multiroom-Kit

Devolo AG wurde im Jahr 2002 als Management-Buy-out (Unternehmensübernahme) aus der Datenkommunikation-Sparte der ELSA AG gegründet. Der Firmensitz befindet sich in Aachen unter der Leitung des Vorstandsvorsitzenden Heiko Habers. Devolo ist ein Hersteller von Netzwerkprodukten für den Endkunden (Privatgebrauch), gewerbliche Anwender und für das intelligente Stromnetz (Smart Grid).

Devolo ist vor allem für seine dLAN-Produkte bekannt, bei dem das Unternehmen laut eigenen Angaben in Deutschland die führende Kraft sei. Im Jahre 2015 brachte Devolo mit den devolo Home Control Geräten eine neue Produktgruppe auf den Markt. Dabei handelt es sich um Geräte, mit denen man sein Haus in ein intelligentes Smart-Home verwandeln kann.

Mit den sogenannten Powerline-Adaptern sorgt Devolo dafür, dass das Internet direkt aus der Steckdose kommt. Hierfür hat das Unternehmen vor einiger Zeit die neuste Generation auf den Markt gebracht. Diese neue Generation hört auf den Namen Magic 2 und unterstützt nun unter anderem eine höhere Datenübertragung von max. 2400 MBit/s. Ob die neue Generation der Devolo Magic-Familie für ein flächendeckendes und zuverlässiges Mesh-Wlan sorgt und um das Set im Test überzeugen kann, erfahrt ihr in folgendem Testbericht.

Devolo Magic 2 Multiroom-Kit

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung ist wie von Devolo üblich sehr informativ gestaltet und daher mit viel Text, aber auch Bildern von den Produkten und Anwendungsbeispielen bedruckt. Typischerweise für Devolo ist die eigentliche stabile Kartonage in eine bedruckte Umverpackung geschoben. Insgesamt macht die Verpackung einen sehr guten und stabilen Eindruck.

Die Vorderseite ziert neben dem Aufdruck der drei einzelnen Geräte des Magic 2 Multiroom-Kit noch den Namen des Unternehmens „devolo“ und des Sets. Des Weiteren steht hier groß Wi-Fi geschrieben, sodass man dadurch und auch anhand des weißen Textes in dem grünen Kreis erfährt, dass man mit diesem Set WLAN überall mit Mesh-Funktion erhalten soll. Für diejenigen, welche nicht wissen, was die Bezeichnung Mesh bedeutet, diese erkläre ich im Laufe des Testberichts genauer. Auf der Vorderseite erfährt man zudem noch, welche Anschlüsse an den Geräten vorhanden sind, das Set in Deutschland entwickelt wurde und Devolo 3 Jahre Garantie darauf gibt.

Auf der Rückseite ist unter anderem ein Anwendungsbeispiel zu sehen, bei dem ein Beispiel Haus dargestellt wird. In diesem dargestellten Haus sorgen die drei Geräte dafür, dass dieses und sogar der Garten mit einem Netzwerk abgedeckt ist. Dies wird einem gut gezeigt mit den grünen Kreisen. Des Weiteren liest man auf der linken Seite eine Auflistung der besonderen Funktionen des MAGIC 2 Multiroom Kit. Betrachtet man die rechte Verpackungsseite, zeigt diese eine Übersicht des kompletten Lieferumfangs und die Maße der drei Adapter. Direkt darunter wird zudem noch erklärt, mit welchen Geräten das Set kompatibel ist. 

Auf der blauen Oberseite der Verpackung findet man eine Übersichtstabelle der verschiedenen Magic Sets. Hier werden diese verglichen und die Tabelle zeigt direkt, was die unterschiedlichen Sets können oder eben nicht. So ist das neue Magic 2 Wi-Fi-Kit nicht nur doppelt so schnell, sondern besitzt eine höhere Reichweite und einen schnelleren LAN-Anschluss, als z. B. das Magic 1 Kit. Dazu aber später mehr. An der Unterseite der Verpackung wird einem in einigen Sätzen erklärt, was das Magic 2 Set kann und dass man damit heute schon im Übermorgen lebt.

Entnehmen wir die weiße Hauptverpackung aus der bedruckten Verpackungshülle und öffnen diese, kommt direkt eine kleine Installationsanleitung zum Vorschein. Diese erklärt Schritt für Schritt in insgesamt 7 Sprachen, wie das Magic 2 Set richtig angeschlossen und in Betrieb genommen wird. Neben der Installationsanleitung erkennt man in der Verpackung direkt das Hauptmodul des Magic 2 Multiroom-Kit. Dieses ist mit einer Folie auf der Vorderseite beklebt, sodass dieses vor Kratzern geschützt wird und zudem ist es in einem Karton-Einleger eingesetzt.  Entnimmt man das Hauptmodul des Magic 2 Multiroom-Kit zusammen mit dem Karton, kommt das LAN-Kabel zum Vorschein. Mithilfe von diesem wird später bei der Einrichtung der gerade entnommene LAN-Adapter mit dem Router verbunden. Zu guter Letzt findet man links und rechts in der Verpackung noch zwei Kartonagen. Unter dieses verstecken sich die beiden Wi-Fi-Adapter. Somit ist jedes Gerät in der Verpackung sicher verpackt und vor Beschädigungen geschützt.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Das Magic 2 Multiroom-Kit besteht insgesamt aus drei einzelnen Adaptern. Dabei handelt es sich um einen LAN- und zwei WLAN-Adaptern. Von denen der LAN, mit eurem Router bzw. Modem mithilfe des mitgelieferten LAN-Kabel verbunden wird und die beiden anderen WLAN-Adapter werden im Haus verteilt, um ein möglichst flächendeckendes Wi-Fi Netz zu erhalten. Nun möchte ich euch die einzelnen Adapter vom Design und den Anschlüssen genauer erklären. 

Devolo Magic 2 LAN-Adapter

Beim LAN-Adapter des Magic 2 Multiroom-Kit handelt es sich sozusagen um das Hauptgerät, ohne dieses geht nichts. Der LAN-Adapter ist wie von fast allen Devolo Geräten gewohnt, komplett in Weiß gehalten. Das Gewicht des Adapters beträgt 210 Gramm und die Abmessungen belaufen sich auf 13 cm x 6,5 cm x 4 cm (L x B x T) gemessen ohne Stecker, da dieser in der Steckdose verschwindet. 

An der Rückseite befindet sich neben dem ShuKo (Stecker-Typ F) besser bekannt als handelsüblicher Steckdosen-Stecker, noch ein Aufkleber, der unter anderem mit der Security-ID und der Modellbezeichnung versehen ist. Dieser Teil ist später im Betriebszustand nicht mehr zu sehen, da dieser in der Wandsteckdose steckt bzw. zugewendet ist. An der Unterseite befindet sich lediglich ein Anschluss, bei dem es sich um den LAN-Port handelt. Über diesen wird der LAN-Adapter via Kabel mit dem Router verbunden. Direkt auf der Vorderseite gibt es einen Steckdosen Steckplatz, sodass der Stecker-Platz, der eigentlich durch den Adapter verloren gehen würde, durch diesen ersetzt wird. Ganz unten links ist der graue Schriftzug „MAGIC LAN“ zu lesen und am rechten Rand nach oben verlaufend spürt und sieht man den leicht erhabenen Firmenname devolo. Zudem ist zentral in der Mitte im unteren Bereich eine kleine Status-LED ersichtlich, die über den aktuellen Betriebszustand informiert. Zu guter Letzt befindet sich an der rechten unteren hälfte noch eine kleine Taste, Bei der es sich um die Kopplungstaste handelt.

devolo Magic 2 WLAN-Adapter

 Im Lieferumfang des Magic 2 Multiroom-Kit befinden sich im Gegensatz zum Starter-Kit (ein Adapter) gleich zwei WLAN-Adapter. Davon kann man z. B. in jedem Stock einen anbringen, sodass das komplette Haus mit einem Netzwerk versorgt wird. Diese WLAN-Adapter ähneln vom Aussehen sehr dem des LAN-Adapters und kommen daher ebenfalls in einer schlichten weißen Optik daher. Jedoch sind die beiden WLAN-Adapter etwas größer. So wiegt jeder dieser beiden Adapter knapp 355 Gramm und ist 15 cm x 7,5 x 4 cm (L x B x T) groß. Die tiefe des Gerätes ist auch hier ohne Stecker gemessen.

Beim Stecker an der Rückseite handelt es sich somit auch um einen ShuKo (Stecker-Typ F) besser bekannt als handelsüblicher Steckdosen-Stecker. Zudem befindet sich darunter noch ein Aufkleber, der unter anderem mit dem Wi-Fi Key und der Modellbezeichnung versehen ist. Dieser Teil ist wie bereits erwähnt später im Betriebszustand nicht mehr zu sehen, da dieser sich in der Wandsteckdose befindet.

An der Unterseite sind an jedem der beiden WLAN-Adapter je zwei LAN-Ports untergebracht. Über diese kann man z. B. ein Fernseher oder ein anderes Gerät mit Netzwerk-Anschluss via LAN-Kabel anschließen. Direkt neben den Ports befindet sich zudem ein kleines Loch, bei dem es sich um den typischen Reset-Knopf handelt. Dieser sitzt aus Sicherheitsgründen, dass dieser nicht versehentlich betätigt wird vertieft, sodass man diesen mit einer Büroklammer oder Ähnlichem drücken muss. Des Weiteren sind die Wi-Fi-Adapter an den Seiten rundum mit Lüftungsschlitzen versehen, sodass darüber die wärme die im Inneren entsteht, leichter entweichen kann. 

An der Vorderseite gibt es einen Steckdosen Steckplatz, sodass auch hier wie bereits beim LAN-Adapter der Stecker-Platz, der eigentlich durch den Adapter verloren gehen würde, durch diesen ersetzt wird. Ganz unten links ist der graue Schriftzug „MAGIC LAN“ zu lesen und am rechten Bereich nach oben verlaufend befindet sich leicht erhaben der Firmenname devolo. Zu guter Letzt befinden sich an der Front noch zwei kleine Knöpfe. Bei diesen handelt es sich um die PLC-Taste (die mit dem Haus) mit dieser kann man zum einen eine manuelle Kopplung zum LAN-Adapter herstellen und zudem weißt diese über eine erfolgreiche Verbindung mit dem LAN-Adapter hin. Jedoch informiert diese auch durch unterschiedliches Blinksignal und rotes sowie weißes Aufleuchten über den aktuellen Betriebszustand. Neben der PLC-Taste befindet sich die WiFi-Taste. Mit dieser kann man entweder durch Längeres betätigen das Wi-Fi abschalten oder nur kurzes drücken die WPS-Funktion aktivieren. 

Insgesamt machen die Devolo Magic 2 Geräte einen sehr guten Eindruck und dank der neutralen weißen Farbe passen diese zu jeder Einrichtung und Wandfarbe.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

An der Verarbeitung des Devolo Magic 2 Multiroom-Kit gibt es nichts zu bemängeln. Die einzelnen Geräte besitzen zwar lediglich ein weißes Kunststoff-Gehäuse, doch dies ist für den Verwendungszweck völlig ausreichend. Schließlich werden diese indoor eingesetzt und müssen somit keinen Wettereinflüssen ausgesetzt werden. 

Ist das Magic 2 Multiroom-Kit Einrichten und die Adapter an ihren idealen Standorten eingesteckt, verbleiben diese in den meisten Fällen sehr lange Zeit an diesem Platz, daher werden diese auch nicht jeden Tag ausgesteckt usw. 

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

StandardsIEEE 802.3, IEEE 802.3u, IEEE 802.3ab, IEEE 802.3x, IEEE 802.11 a, b, g, n, ac (2.4 / 5 GHz concurrent) , IEEE 802.3az, IEEE 802.1p, Auto MDI/X, Wi-Fi Alliance, HomeGrid Forum (HGF)
GeschwindigkeitenWi-Fi 867 (mbps, 2×2 MIMO/ 5 GHz), Wi-Fi 300 (mbps, 2×2 MIMO/ 2,4 GHz) Ethernet 10/100/1000 (mbps), Powerline 1200/2400 (mbps)
Reichweite (in Metern)Powerline: 500; Wi-Fi: 300
Sicherheit
WPA/WPA2, WPS PIN, WPS PBC Wi-Fi Time Schedule 128 Bit AES
Buchse • Stecker • LänderType F (CEE 7/4) • F (CEE 7/4) • (DE,NL,ES,PT,AT,SE,FI,NO,GR,HU,SI)
MaterialKunststoff (teilweise Hochglanz)
Strom- und LeistungsaufnahmeMaximal Typisch Stand-By, 2 – 80 MHz, W/A: 12,0 W W/A: 9,0 W W/A
Anschlüsse2 x Ethernet RJ45 4 x Antenna
Lieferumfangdevolo Magic 2 LAN-Adapter
devolo Magic 2 Wi-Fi-Adapter
LAN-Kabel
Anleitung

Einrichtung und Konfiguration

[appcode appstore id1377542036]

[appcode googleplay com.devolo.dlan2]

Die Einrichtung des Multiroom-Kits ist relativ simple und daher für diejenigen welche sich technisch etwas auskennen sicherlich kein Problem. Damit alles ohne Schwierigkeiten abläuft, legt Devolo eine Schritt für Schritt Installationsanleitung bei, oder man kann die neue Home Network App installieren, welche einem die Inbetriebnahme ebenfalls sehr gut erklärt. Schade ist leider, dass die neuen Magic 2 Geräte nicht mit den dLAN-Produkten erweiterbar sind. So können nur dLAN Produkte und Magic Geräte untereinander, aber nicht miteinander gekoppelt werde. Jedoch könnt ihr problemlos beide Netzwerke parallel betreiben, doch ob dies für euch in Betracht kommt, müsst ihr selbst entscheiden.

Als Erstes muss man die beiden Devolo Magic 2 Wi-Fi-Adapter in einer freien Wandsteckdose einstecken, wodurch an diesen das Haus-Symbol kurz rot aufleuchtet und anschließend für knapp 1 Minute weiß aufblinkt. Nun muss in dieser Zeit der LAN-Adapter des Sets mit dem LAN-Kabel, welches im Lieferumfang enthalten war, mit dem vorhandenen Router verbunden werden. Anschließend muss man diesen Adapter in die Steckdose einstecken. Hier wird dazu geraten, den LAN- und die Wi-Fi-Adapter direkt in eine Wandsteckdose und nicht in eine Mehrfachsteckdose zu platzieren. Sonst würde die Powerline-Funktion nicht funktionieren. Da man aber am LAN-Adapter und den Wi-Fi-Adaptern eine weitere verwendbare Steckdose zur Verfügung hat, dürfte dies kein Problem darstellen.

Nun fängt die Status-LED an der Vorderseite des LAN-Adapters an zu blinken. Sind die beiden Wi-Fi-Adapter wie beschrieben schon davor eingesteckt, verbinden sich diese automatisch Miteinander. Somit ist es beim Magic 2 Multiroom-Kit nicht mehr nötig einen Kopf oder Ähnliches zu betätigen. Leuchtet die Status-LED am LAN-Adapter und alle beide Leuchten an den Wi-Fi-Adapter, war der Verschlüsselungsvorgang erfolgreich und die Geräte haben sich automatisch miteinander verbunden. Bei mir hat das ganze problemlos beim ersten Versuch geklappt, sollte es bei euch nicht der Fall sein, ist in der Beschreibung auch das „manuelle Pairing“ erklärt.  

(Einrichtung & Konfiguration: 4,5 von 5 Punkten)

Funktionsumfang und Bedienung

Mit dem neuen Magic 2 Multiroom-Kit möchte devolo die bisherigen alten dLAN-Adapter ablösen. Diese sind nämlich laut devolo von der Übertragung usw. nicht mehr für die Zukunft gewappnet. Somit setzt devolo mit den neuen Magic 2 Geräten als erster europäischer Hersteller von Netzwerkgeräten auf den neuen G.hn-Chip der 2. Generation. G.hn oder auch bezeichnet als HomeGrid-Standard ist der Name der „nächsten Generation“ der Heimnetzwerk-Technologien. 

Durch diesen neuen Chip gelingt es Devolo Geschwindigkeiten von bis zu 2.400 MBit/s über Powerline (1.200 MBit/s via WiFi) und einer Reichweite von bis zu 500 Metern je nach Stromnetz zu erreichen. Des Weiteren erfolgt das Verbinden der einzelnen Geräte nach dem Einstecken vollautomatisch und man muss wie bei der Einrichtung beschrieben nicht mehr rumrennen und irgendwelche Knöpfe drücken. 

Im Prinzip ist das Devolo Magic 2 Multiroom-Kit schon von Werk aus gut eingestellt. Man kann jedoch direkt nach der Einrichtung über die Devolo Home Network App einige Einstellungen vornehmen. Direkt auf der blauen Startseite sieht man die drei einzelnen Geräte und wie diese miteinander verbunden sind. Drückt man nun auf das Zeichen mit den drei horizontalen Strichen, kann man nach einem Update der Geräte suchen, Netzwerk und Wi-Fi-Einstellungen vornehmen oder auch die Seite mit den rechtlichen Hinweisen ansehen. Möchte man jedoch an den Adaptern etwas verändern, klickt man auf der Startseite einfach auf das gewünschte Gerät. 

Beim LAN-Adapter landet man direkt auf der Übersichtsseite. Hier sieht man wie gewohnt die PLC-Übersicht und erhält Infos zum System. Des Weiteren kann man im linken Menü noch die PLC- und LAN-Einstellungen einsehen und einen Reset durchführen. Leider ist bei dem Menü des LAN-Adapter alles auf Englisch beschrieben, da ich hier jedoch keine Einstellungen vorgenommen habe, störte mich das kaum.

Bei den beiden Einstellungen der WLAN-Adapter könnte deutlich mehr Veränderungen vorgenommen werden. Die Hauptmenü-Punkte lauten: Übersicht, Wi-Fi, Powerline, Lan und System. Diese Punkte wiederum sind in weitere Unterpunkte unterteilt. So kann man z. B. unter Wi-Fi ein Gastnetzwerk aktiveren, Smartes Wi-Fi einschalten, die WPS-Funktion starten oder nachsehen, welche Nachbarnetzwerke in der Umgebung vorhanden sind. In dem Einstellungsmenü System kann ebenfalls nach Aktualisierungen gesucht werden, und das System zurückgesetzt werden usw. 

(Funktionsumfang und Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Reichweite und Geschwindigkeit

Wie ich bereits erwähnt habe, gibt devolo die maximale Geschwindigkeit des Magic 2 Multiroom-Kit via Stromnetz mit 2.4000 Mbit/s und über Wi-Fi mit bis zu 1.200 Mbit/s an. Bei diesen Werten redet man natürlich von perfekten Voraussetzungen, bei denen man zum einen die Geschwindigkeit bei seinem Arbeiter überhaupt geboten bekommt und man keine Wand oder andere Störquellen in der Nähe hat. Diese idealen Bedienungen wird sicherlich kaum einer in den eigenen vier Wänden haben. 

In meinem Test konnte ich über das Stromnetz also via Powerline einen maximalen Messwert von 500 Mbit/s erreichen. Jedoch schwankte dieser Wert, je nachdem, in welcher Steckdose ich den Adapter eingesteckt hatte, war die Verbindung teilweise auch schlechter. Daher habe ich die Adapter beim besten gemessen Wert in der jeweiligen Wandsteckdose gelassen. Wichtig zu erwähnen ist hier noch einmal, dass ihr die Adapter wie in der Beschreiben erwähnt nicht mit Mehrfachsteckdose nutzt und daran keine weiteren Geräte via Doppel Steckdose einstecken dürft. Somit reicht diese Geschwindigkeit bei mir für die regelmäßigen Anwendungen wie 4K-Streaming, Übertragung von Back-ups usw. problemlos aus.

Bei der Verbindung via Wi-Fi-Netz habe ich das ganze mit meinem iPhone X gemessen. Bei diesem kam ich auf eine Geschwindigkeit von durchschnittlich 360 Mbit/s. Ich habe beide Wi-Fi Adapter im Haus verteilt und hab somit eine sehr gute Abdeckung. Trotz der etwas dickeren Wand zum Anbau, da dies eine alte 50 cm dicke Außenwand ist. Der Vorteil der neuen Magic Geräte ist die Mesh-Funktion. Dabei baut das Set ein WLAN-Netzwerk mit einheitlicher SSID (Netzwerkname) auf. In diesem bis zu 1.200 Mbit/s schnellen Wi-Fi-Netzt funken somit die beiden 2,4 und 5 GHz Netze mit dem gleichen Namen. Dabei entscheidet das System völlig automatisch, ohne das man dies merkt, ob das jeweilige Gerät gerade im 2,4 oder 5 GHz Netz surft. Hierbei wählt das Magic 2 Set automatisch wie für ein Mesh-Netzwerk üblich je nach Entfernung den besseren Zugangspunkt und führt einen automatischen Wechsel durch.

(Reichweite und Geschwindigkeit: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Das Devolo Magic 2 Multiroom-Kit sorgt wie versprochen für schnelles Internet aus der Steckdose und via Wi-Fi. Ich konnte mit dem Set, bei dem ein LAN- und zwei Wi-Fi-Apdater mitgefeiert werden problemlos dafür sorgen, dass in unserem kompletten Haus inkl. Anbau Internet vorahnenden ist. Da unser Haus zum Großteil in die Höhe geht und die Adapter daher großteils lediglich die Decken als widerstand haben, funktioniert das ganze hier sehr gut. Hat man dagegen jedoch z. B. ein breit gebautes Haus, ist es teilweise etwas problematisch das großflächige Haus komplett abzudecken. Denn hier sind unter Umständen mehr Wi-Fi-Adapter nötig, welche zusätzlich gekauft werden müssten. 

Wichtig ist zudem, dass das Set nur dann per Powerline funktioniert, wenn die Steckdosen in einem Kreislauf miteinander verbunden sind, was nicht immer gegeben ist.Bei mir funktioniert das Multiroom-Kit jedoch wunderbar und ohne Probleme, daher bin ich damit absolut zufrieden. Die Einrichtung war einfach und in wenigen Minuten erledigt

Preis/Leistung

Mit einer UVP von 299,90€ ist das Devolo Magic 2 Multiroom-Kit, bei dem ein LAN- und zwei Wi-Fi-Adapter mitgefeiert werden nicht gerade günstig. Da das Set jedoch mit einer Mesh-Funktion ausgestattet ist, ist dieser Preis relativ normal, denn auch andere Hersteller mit dieser Technologie verlangen für ihre Lösungen viel Geld.

Leider sind die Magic Produkte nicht mit den alten dLAN Geräten kompatible und so muss man dieses entweder parallel betreiben, oder die alten dLAN Adapter ersetzten. Mit dem Set konnte ich auf jeden Fall eine hohe Internet Geschwindigkeit via Powerline erreichen und auch die Wi-Fi-Funktion mit Mesh-Netzwerk konnte mich im Alltag absolut überzeugen. Da die Einrichtung der einzelnen Adapter in wenigen Minuten und vor allem sehr einfach erledigt ist, kann man mit dem Magic 2 Set schnell das komplette Haus mit rasanten und zukunftsreicheren Internet versorgen.

Devolo Magic 2 Multiroom-Kit

Zum Angebot bei

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Netgear Nighthawk R8500 X8

Netgear ist ein Netzwerkausrüster mit Sitz in Kalifornien. 1996 gegründet als Tochtergesellschaft von Bay Networks, ist Netgear heute ein weltweit bekanntes Unternehmen in der Elektronikbranche.

Die Produkte des Unternehmens bauen auf Technologien wie beispielsweise WiFi, LTE, Ethernet oder auch Powerline. Netgear bedient sowohl Business-Anwender oder Service Provider mit leistungsstarken, großen Netzwerken aber auch Privatanwender. Dazu gehören neben Routern auch Hubs, Wireless-Access Points, Netzwerkspeicher sowie Security IP-Kameras. Die Produkte werden weltweit vertrieben und setzen – besonders bei Produkten für Privatnutzer – auf Einfachheit in der Benutzung.

Bei den Wireless-Routern für Privatanwender erfreut sich insbesondere die „Nighthawk“-Serie großer Beliebtheit. Der getestete Netgear Nighthawk R8500 X8 stellte bis vor kurzem das Topmodell der Serie dar und wird per November 2016 vom Netgear R9000 X10 abgelöst.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung ist wahrlich riesig – kaum vorzustellen, dass in selber nur ein Router sitzen soll.
Die Oberseite Präsentiert großzügig das eigentliche Produkt, lediglich der Modelname, der Markenname gesellen sich zur Abbildung. Mit glänzenden Elementen, sieht die Verpackung hochwertig aus, lässt sich durch die reflektierende Oberfläche aber schlecht fotografieren.  Die wichtigsten Daten zum Gerät befinden sich übersichtlich seitlich an der Verpackung, wie auch an der Unterseite.

Es handelt sich um eine sehr robuste Verpackung, sodass nie das Gefühl entsteht, dass der Router durch einen kleineren Sturz beschädigt werden könnte. Nimmt man den Deckel ab kann man sehen, dass dieser innen zusätzlich mit schützendem Schaumstoff ausgekleidet ist. Den Deckel beiseitegelegt sieht man auch schon den Netgear Nighthawk R8500 X8 vor sich und es wird klar: Nicht die Verpackung trügt, es ist wirklich ein sehr großes Gerät. Die externen Antennen sind zusätzlich mit Kunststofffolien geschützt. Einmal den Router aus der Verpackung entnommen, befinden sich im unteren Teil neben Bedienungsanleitungen in Deutsch, Englisch, Französisch und Schwedisch auch noch Garantiekarten. Weiters ist das 19V – 3,16A Netzteil, ein 1,5m langes Netzwerkkabel und eine Treiber- CD beigelegt.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Trotz einschüchternder, ungewöhnlicher Größe, hat der Nighthawk X8 ein eher zurückhaltendes Design bekommen. Das hat mich etwas überrascht, da das ursprünglich vorgestellte Modell eine Wellen-Form auf der Oberseite hatte und somit deutlich futuristischer in Erscheinung trat. Das Design der europäischen Ausführung des X8 verzichtet auf die Wellenform und kommt mit einer flachen Geräteoberfläche.

Der Netgear Router ist rechteckig und verzichtet auf Antennen auf jeder Seite (wie von früheren Modellen bekannt) und begnügt sich mit 4 internen Antennen und 4 externen (sichtbaren), aktiven Antennen. Eine Besonderheit dieser aktiven Antennen: Die Signalverstärker sind direkt in diesen verbaut. Zusätzlich besitzen sie eingebaute LEDs und leuchten im Betrieb blau. Sieht gut aus, doch haben diese High-Tech Antennen den Nachteil, dass sie nicht austauschbar sind. Die Oberseite ist mit Lüftungsschlitzen durchzogen, rund um die Unterseite herum befinden sich ebenso welche. Die Lüftungsschlitze sind unerlässlich, da der Router keinen aktiven Kühler besitzt, also lediglich passiv gekühlt wird. Auf der Oberseite befinden sich auf der linken Seite insgesamt 13 Status-LEDs, welche weiß und orange leuchten. Frontseitig befinden sich Tasten zum Aktivieren der WPS Funktion, zum Abschalten des WLAN. Sowie zum Abschalten der LEDs. Seitlich etwas versteckt unter einer Kappe findet man unter einer Kappe einen USB 3.0 Port, wie auch einen älteren USB 2.0 Port. Rückseitig befinden sich 7 LAN-Ports wovon sich die ersten beiden „Link Aggregation“ beherrschen.

Alles in allem ist das Design einerseits zurückhaltend langweilig, andererseits bringen die aktiven Antennen – die ersten ihrer Art in einem Router –  mit den leuchtenden blauen LEDs ein futuristisches Feeling.

(Design: 3,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Der Netgear R8500 X8 ist sehr solide und gut verarbeitet. An der Verarbeitung des Gerätes gibt es nichts auszusetzen. Es gibt keine scharfen Kanten oder Ähnliches. Die Antennen lassen sich leicht bewegen, sitzen aber wie bereits erwähnt fest am Gehäuse und lassen sich nicht austauschen. Alle wichtigen Ports sind gut erreichbar, wobei ich mich wundere wieso die USB 3.0 und 2.0 Ports seitlich unter einer Klappe versteckt wurden und nicht hinten verbaut wurden, den Platz hätte man dafür finden können. Das Lüfter lose Design ermöglicht ein leises Arbeiten, hat aber auch zur Folge, dass sich der Router an der Oberseite spürbar erwärmt. Ob das die Lebensdauer negativ beeinflusst wird

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Einrichtung & Webintraface

Die Einrichtung klappt schnell und sehr einfach. Netgear verzichtet hier auf sehr ansprechendes User Interface. Schön ist aber zu sehen, dass die Installation für technisch nicht sehr versierte dennoch einfach klappt. Den Nighthawk X8 mit dem Modem und Strom verbinden und lediglich vom PC/Mac per WLAN oder LAN-Kabel mit dem Router verbinden. In der Regel sollte automatisch ein PopUp erscheinen in welchem die Installation startet.

Das Webinterface ist einfach unter www.routerlogin.net zu erreichen. Alternativ kann natürlich die IP Adresse des Routers zum Zugriff genutzt werden. Trotz dieses technischen Wunderwerks wirkt die Benutzeroberfläche des  „Netgear genie“ sehr altbacken. Im Vergleich zum ebenfalls getesteten Asus RT-AC8U fühlt man sich um ein Jahrzehnt zurückgesetzt. Dasselbe gilt leider auch für die entsprechende iOS Applikation.

Natürlich kann man alle Funktionen dennoch nutzen, alles ist erreichbar und funktioniert genauso gut – auch erweiterte Funktionen lassen sich einstellen. Aber eben nicht intuitiv für meinen Geschmack. Natürlich ist das ein sehr subjektiver Punkt. Manche werden wohl zum Interface sagen: Weniger ist mehr.

(Einrichtung & Webinterface: 4 von 5 Punkten)

Speed & Reichweite

Worauf es bei einem Router wirklich ankommt ist selbstredend die Geschwindigkeit. Der Netgear R8500 X8 ist ein TriBand Router, welcher laut Hersteller bis zu 5.300 Mbit/s in der Lage sein soll. Natürlich handelt es sich hierbei um einen reinen Laborwert, der so im Realszenario nie erreicht werden wird. Zusammengesetzt werden diese 5.300 Mbit/s aus 1.000 Mbit/s für das 2,4 GHz Netz und zweimal 2.166 Mbit/s auf das 5 GHz Netz.

Und jetzt kommt der Haken: Ein WLAN Empfänger, wie er in Notebooks und Smartphones verbaut ist kann sich gleichzeitig nur mit einem WLAN Netz verbinden. Somit bleiben also max. 1.000 Mbit/s oder 2.166 Mbit/s übrig. Natürlich hat Triband dennoch einen wesentlichen Vorteil wenn gelichzeitig viele im WLAN eingebucht sind und sich gegenseitig nicht Bandbreite rauben müssen.

Für meine Tempomessungen wurde auf einen USB 3.0 Wireless AC-Stick mit maximal 1300 Mbit/s als Gegenstelle zum Router zurückgegriffen. Beim ersten Test besteht direkter Sichtkontakt zum Router, welcher 5 m weit weg steht. Der zweite Test erfolgt im zweiten Stock wo das WLAN Signal zwei Wände –  eine aus Gips besteht die andere aber massiv – durchqueren muss.

Test 1 (5 GHz):
Im AC-Modus erbrachte eine Leistung von 715,2 Mbit/s

Test 2 (5 GHz):
Im AC-Modus erbrachte das Setup einen Durchsatz von 141,3 Mbit/s. 

Im 2,4 GHz Netz ist die Leistung aber leider – auch im Vergleich zu leistungsärmeren Routern -keineswegs berauschend.

Test 1 (2,4 GHz):
Im AC-Modus erbrachte eine Leistung von 136,8 Mbit/s

Test 2 (2,4 GHz):
Im AC-Modus erbrachte das Setup einen Durchsatz von 84,3 Mbit/s. 

Man muss kritisch anmerken, dass unabhängig von 2,4 GHz oder 5 GHz die beste Leistung bei Geräten mir Wireless-AC erzielt wird. Hat man nicht nur aktuellste Technik herumliegen ist die Leistung zwar immer noch gut, aber nicht besser als entsprechend teure Wireless-N-Router. Das ist jedoch bekannt, dass der limitierende Faktor oft ältere Geräte sind. Was sich durchaus bemerkbar macht sind die aktiven Antennen. Die tragen zwar subjektiv nicht zu einer weiteren Reichweite bei, sehr wohl jedoch zu einer deutlich stabileren Verbindung auch bei weniger Empfang. Auf jeden Fall ist der Nighthawk X8 zukunftssicher.

(Speed & Reichweite: 4,5 von 5 Punkten)

USB

Den Nighthawk X8 kann auch als Netzwerkfestplatte nutzen. Hierzu musst per USB ein Speichermedium an den Router angeschlossen werden. Dies kann ein USB Stick oder auch eine Festplatte sein. Zugreifen kann man auf diesen Netzwerkspeicher konventionell mit Boardmitteln von Windows oder man nutzt ReadyShare bzw. ReadyCloud. Hierbei handelt es sich um Software von Netgear, die Zugriff auf die Speichermedien per Internet ermöglicht.

In meinem Test (PC mit Samsung 850 EVO und einem USB 3.0-Stick) wurde eine Lese- und Schreibrate von 97,4 MB/s und 64,2 MB/s erreicht. Für einen Router sind das durchaus ansehnliche Werte. Weiters erlauben die USB-Ports den Anschluss eines Druckers, was ebenfalls sehr praktisch ist.

(USB: 4 von 5 Punkten)

Funktionen

Der Netgear Nighthawk X8 kommt mit vielen Funktionen daher. Die weltweit ersten Aktiv-Antennen, die für eine äußerst Stabile Verbindung sorgen oder die Port-Aggregation mittels derer zwei LAN Ports kombiniert werden um die maximale Leitungsgeschwindigkeit zu verdoppeln.

Das dynamische QoS (Quality of Service) sorgt mittels automatischer Bandbreitenpriorisierung für bessere Online-Spiele oder bessere Streaming Ergebnisse.

Sehr einfaches  erstellen und bereitstellen von Gastnetzwerken, MU-MIMO (Multi User MIMO), die zuvor angesprochene ReadyShare und die ReadyCloud Funktionalität sind nur einige sehr hilfreiche Funktionen dieses Routers.

Besonders  erfreulich ist auch die Open-Source Unterstützung (myopenrouter.com). Einzig die App und das Webinterface trüben mein Highlight-Erlebnis mit diesem sonst sehr gelungenen Produkt.

(Funktionen: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Wie bei jedem Routerhersteller üblich bedient sich auch Netgear (offiziell erlaubten) Marketingaussagen. So wird beispielsweise mit 5,3 GBit/s geworben aber nicht erwähnt, dass sich dieser Wert so nicht reproduzieren lässt sondern sich aus den theoretischen Höchstwerten aller Frequenzbändern aufsummiert. Allerdings ist das nicht nur ein Problem der Netgear-Marketingabteilung. Etwas mehr Transparenz auch den weniger Technik-affinen Kunden wäre fair und auch wünschenswert.

Preis/Leistung

Festhalten: Mit 449 € ist der Netgear Nighthawk R8500 X8 wahrlich kein Schnäppchen. Für die meisten Nutzer wird dieser Router schlicht „too much“ sein. Und nicht nur wegen dem Preis. Vielmehr richtet sich dieser für Power User oder größere Haushalte mit vielen Geräten. Durch die Fülle an Einstellungen eignet er sich hervorragend für kleinere Firmennetzwerke oder Büros.

An der Leistung gibt es wenig zu bemängeln, es ist aktuell eines der besten Router für den Privatbereich, den der Markt hergibt.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

ASUS RT-AC87U AC2400 Black Diamond

Die Firma ASUS ist ein taiwanischer Hersteller von Computer Hardware. Viele Leser verwenden wahrscheinlich in diesem Moment einen Laptop, der durch das weltbekannte Unternehmen produziert wurde. Neben Notebooks ist ASUS auch für ihre Router bekannt, wie zum Beispiel der ASUS RT-AC87U AC2400 Black Diamond, den wir heute genauer anschauen werden.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Auf den ersten Blick wird man mit Informationen bombardiert. Das eigentliche Produkt ist als kleines Bild dargestellt, dann ist aber rundherum auf der ganzen Verpackung kein Quadratzentimeter mehr frei. Zugutehalten halten muss man ASUS jedoch, dass alle Funktionen, Spezifikationen und auch Vergleiche mit anderen ASUS Routern direkt für den potenziellen Käufer ersichtlich sind.

Das Wichtigste bei einer Verpackung ist jedoch, den Inhalt, das eigentliche Produkt zu schützen. Hier muss man ASUS loben. Beim Unboxing wird einem schnell klar, dass man sich hier Gedanken gemacht hat und mit einem schicken, wie auch logischen Aufbau punkten kann. Erfreulicherweise verzichtet man auf Styropor, das Innenleben besteht aus umweltfreundlicher Kartonage.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

ASUS hat hier wahrlich kein zurückhaltendes Design geschaffen. Der komplett in schwarz gehaltene Router erinnert an ein Raumschiff. Die Form ist auf Geschwindigkeit ausgelegt würde man vermuten, so ist das Gehäuse aerodynamisch perfekt konzipiert. Auch die Front lässt vermuten, dass sich hier Lufteinlässe befinden. Man beschränkt sich jedoch auf die blau leuchtende LED-Leiste, unmittelbar darunter auf der linken Seite befinden sich zwei Knöpfe „LED“ und „WiFi“, mit denen sich die LEDs ein- bzw. ausschalten lassen – selbiges gilt für den WLAN-Knopf. Auf der rechten Seite verbirgt sich unter einer Gummiabdeckung der einzige USB 3.0 – Port. Die sportliche Linie zieht sich auch seitlich fort. Hier befinden sich tatsächlich Lufteinlässe, die für die Kühlung des Inneren verantwortlich sind. Die Seiten und der Deckel präsentieren sich mit einer gummierten, matten Oberfläche. Seitlich neben dem Deckel, getrennt durch Finnen, ragt eine diamantartige-Struktur hervor, die durchaus auch von anderen ASUS Produkten bekannt ist. An der Unterseite hat man zwei Gummifüße platziert, die einen sicheren Stand gewährleisten. Der Router in seiner Gesamtheit sieht wirklich edel aus und ist definitiv ein Hingucker!

Die vier mächtigen Antennen werden auf der Rückseite eingeschraubt. Einmal eingeschraubt können diese in drei Stellungen gebracht werden – 90, 135 und 180 Grad. Neben den Antennen befinden sich – bis auf den USB 3.0 Port auf der Vorderseite – alle Ports auf der Rückseite des Gerätes. Ein USB 2.0-Port, eine WPS-Taste, ein WAN-Port, vier gelb markierte LAN Anschlüsse, eine Reset-Taste, die Power-Taste und schließlich noch der Anschluss für das Netzteil

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Der ASUS RT-AC87U ist sehr gut verarbeitet. Es wird zwar zur Gänze auf Kunststoff gesetzt, dieser ist aber definitiv hochwertig und setzte mit der gummierten matten Oberfläche, wie auch mit den rauen strukturierten Oberflächen definitiv Akzente. Die Antennen lassen sich sauber einschrauben und halten auch in der eingerasteten Position. Alle wichtigen Ports sind gut erreichbar, wobei ich mich wundere wieso der USB 3.0 Port auf die Vorderseite gelegt wurde und nicht hinten oder seitlich verbaut wurde. Das Lüfter lose Design ermöglicht ein leises Arbeiten, hat aber auch zur Folge, dass sich der Router an der Oberseite spürbar erwärmt. Ob das die Lebensdauer negativ beeinflusst wird sich noch zeigen.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Funktion des Produktes

Die Installation ist auch für Laien innerhalb von Minuten erledigt. Hier hat ASUS Softwareseitig wirklich hervorragende Arbeit geleistet. Den Router mit einem Computer per LAN-Kabel verbinden und mit der sehr guten Web-GUI einrichten. Dabei kann das Gerät wahlweise als Bridge, Access Point oder Router eingerichtet werden. Alle essentiellen und erweiterten Einstellungen können durch die einfache Baumstruktur ausgewählt und bearbeitet werden.

Speed:

Worauf es bei einem Router wirklich ankommt ist selbstredend die Geschwindigkeit. ASUS wirbt hier selbstbewusst mit Geschwindigkeiten, die kein anderer Router erreicht, doch was ist da dran?

Für meine Tempomessungen wurde auf einen USB 3.0 Wireless AC-Stick mit maximal 1300 Mbit/s als Gegenstelle zum Router zurückgegriffen. Beim ersten Test besteht direkter Sichtkontakt zum Router, welcher 5 m weit weg steht. Der zweite Test erfolgt im zweiten Stock, wo das WLAN Signal zwei Wände –  eine aus Gips, die andere massiv – durchqueren muss.

Test 1: Im AC-Modus erbrachte eine Leistung von 684 Mbit/s

Test 2: Im AC-Modus erbrachte das Setup einen Durchsatz von 137 Mbit/s. Das ist durchaus beachtlich, wenn man an die Hindernisse und die Distanz denkt.

Allerdings muss man kritisch anmerken, dass der Router Bestleistungen nur im AC-Modus erbringt. Im Wireless-N-Modus, den viele Geräte in Haushalten noch nutzen, ist die Leistung zwar immer noch gut, aber nicht besser, wenn nicht gar schlechter als gleichwertige Wireless-N-Router.

USB:

Der Dual-Core unter der Haube soll auch bei den USB-Ports einen hohen Durchsatz ermöglichen. In meinem Test (PC mit Samsung 850 EVO und einem USB 3.0-Stick) wurde eine ansehnliche Lese- und Schreibrate von 43 MB/s und 40 MB/s erreicht. Mittels Weboberfläche, kann man die angeschlossene Festplatte oder den USB-Stick in einen Cloud-Speicher verwandeln. Weiters erlauben die USB-Ports den Anschluss eines Druckers, was ebenfalls sehr praktisch ist.

Funktionen:

Der ASUS RT-AC87U bietet wahrlich viele Funktionen. Das parallele Nutzen des 2,4 GHz und 5 GHz Bandes erscheint da als kleine Banalität, wäre da nicht eine Besonderheit, denn im Gegensatz zu vielen Routern, besitzt dieser für jedes Band einen eigenen Prozessor. Dieser garantieren einen schnellen und störungsfreien Dualband-Betrieb von 2,4 GHz und 5 GHz.  Egal ob man ein Gästenetzwerk erstellen will oder eine angeschlossene Festplatte in einen Cloudspeicher umwandeln will. Mit der übersichtlich und einfach gestalteten Weboberfläche von ASUS ist alles im Handumdrehen erledigt.
Analyse-Tools wie „Traffic Analyzer“ und „Adaptives QoS“ runden das Ganze ab. Über neue Firmware Versionen wird man selbstverständlich ebenfalls benachrichtigt und kann diese ebenso einfach per Klick installieren.

Zusammengefasst handelt es sich hier um ein absolut faszinierendes Gerät mit vielen Einstellungsmöglichkeiten. Die Möglichkeit den Router mit offener Firmware, wie zum Beispiel DD-WRT, zu bespielen, spricht ebenfalls ganz klar für ASUS.

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Online Beschreibung

Die Produktbeschreibung wie auch die technischen Daten entsprechen der Realität. Natürlich muss man zur Kenntnis nehmen, dass die maximalen Übertragungsraten lediglich theoretische Labor-Bestleistungen darstellen. Allerdings macht das nicht nur ASUS. Alle Hersteller bedienen sich dieser durchaus erlaubten Marketingmaßnahmen. Etwas kritisieren muss man dann aber dennoch eine Kleinigkeit, die unerfahrene Nutzer durchaus nicht wissen können. Man wirbt mit dem 5 GHz – Frequenzbereich und der damit verbundenen höheren Maximalgeschwindigkeit und den Störungsfreieren Betrieb aber erwähnt leider nicht, dass das 5 GHz-Band einen gravierenden Nachteil hat: Es funkt nur auf relativ kurze Distanzen, viel kürzere Distanzen als das 2.4 GHz-Band.

Preis/Leistung

Ein Listenpreis von 209,95 € kann definitiv abschrecken. Deshalb werden nur Leute, die explizit einen Mehrnutzen durch den Router erwarten, diesen in Betracht ziehen. Allerdings zeichnet sich der ASUS RT-AC87U AC2400 Black Diamond Router durch eine sehr hohe Geschwindigkeit, einer guten Reichweite und hervorragenden Funktionen aus.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen