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Teufel CAGE PRO

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TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Headset-ArtOver-Ear-Headset
Mikrofon-ArtHD-Mikrofon abnehmbar mit magnetischer Verbindung
Farbeschwarz matt mit wenigen hochglanzelemnten
Gewicht345 Gramm
MaterialOhrmuscheln: Kunststoff;
Bügel-Aufhängung: eloxiertes Aluminium Bügelweitenverstellung: Federstahl Ohrpolster: Kunstlederbezug
Konnektivität2,5 GHz FUnktverbindung über USB-Dongle
Blueototh
3,5mm-Klinke oder USB-C
TreiberJeweils links und rechts ein 40-mm-Treiber
Treiber-Bandbreite20 – 20000 Hz
Mikrofonfrequenzbereichkeine Angaben
Impedanz32 Ohm
BesonderheitenMikrofon abnehmbar magnetisch, 2,4 GHz Funkverbindung, dezente Beleuchtung auf beiden Seiten (Beleuchtung regulierbar), unterstützt DTS Headphone:X v2 für virtuellen 7.1-Klang
LieferumfangTeufel CAGE PRO Headset
1,3 Meter langes 3,5mm Klinkenkabel
2,4 GHz USB-Dongle
Magentisches Mikrofon
0,35 cm USB-C-Kabel
Technische Daten der Teufel CAGE PRO

Tragekomfort

Das Gewicht des Gaming-Headsets hat sich mit 345 Gramm nur geringfügig erhöht, was 5 Gramm mehr sind als beim 2. Generation Teufel Cage. Dieser Unterschied ist beim Tragen jedoch kaum spürbar. Die dickere Polsterung (Kunstleder überzogen) an Ohrmuschel und Bügel sorgt für angenehmen Tragekomfort auch nach mehreren Stunden. Die großzügig bemessene Ohraussparung ist typisch für Gaming-Headsets und umschließt auch größere Ohren problemlos. 

Die Ohrpolster und die Bügelpolsterung sind angenehm weich mit Memory-Foam gepolstert, was für einen gleichmäßigen Anpressdruck rund um die Ohren sorgt. Selbst Brillenträger erleben hier kaum bis gar keine Druckbeschwerden. Die Kopfbügelverstellung mit ihren 15 Rastern ermöglicht eine präzise Anpassung des Headsets. Im Vergleich zum Cage 2020 ist mir jedoch aufgefallen, dass Teufel das Headset um knapp 10 cm schmäler gemacht hat. Besonders bei breiten Köpfen könnte dies zu Problemen führen, aber ich denke, die meisten Nutzer werden mit den Anpassungsmöglichkeiten zufrieden sein und es trifft nur sehr wenig Leute. Solltet ihr mit dem Headset nicht zufrieden sein oder es passt nicht, bietet Teufel wie gewohnt eine einfache Rückgabe an.

Die Belüftung des Teufel Cage Pro ist ordentlich, aber nicht außergewöhnlich.  Es wird zwar mit der Zeit wärmer unter dem Headset, aber der Temperaturanstieg ist langsam. Es gibt definitiv Modelle, bei denen man schneller anfängt zu schwitzen. Insgesamt ist es ein bequemes Gaming-Headset, das ich beim Tragekomfort nicht sonderlich negativ bewerten würde. 

(Tragekomfort: 4,5 von 5 Punkten)

Software

Wie die anderen Cage Gaming-Headsets bietet auch Teufel eine umfangreiche Software.  Diese ermöglicht zusätzliche Einstellungen, wie z.B. das Erstellen eines EQ-Profils, Mikrofonanpassungen und die Anpassung des virtuellen Raumklangs. 

Das „Teufel Audio Center“, eine .exe-Datei, kann kostenlos im Download/Service-Bereich im unteren Bereich der Produktseite des Cage Pro heruntergeladen werden. Es ist kompatibel mit Windows 11 und Windows 7/8/10. Für Windows 10 und 11 gibt es sogar eine entsprechende App direkt zum Download. 

Hier können Sie weitere Soundeinstellungen vornehmen, z. B. die Lautstärke anpassen, aus verschiedenen vordefinierten Presets von Teufel wählen oder einen anpassbaren 10-Band-Equalizer für Höhen, Mitten und Tiefen verwenden, um den Klang nach Ihren Wünschen zu optimieren. Darüber hinaus können Sie die Balance zwischen Game-Sound und Chat-Ton anpassen. Teufel speichert das Headset als zwei separate Soundgeräte, sodass Sie beispielsweise Spiele auf den normalen Soundausgang und eure Stimme (über das Mikrofon an Discord) auf den Chat-Ausgang umgeleitet wird. 

(Software: 4 von 5 Punkten)

Klang

Ich beschreibe den Klang anhand der Standard-Einstellungsoptionen, die der Hersteller als optimal erachtet und die standardmäßig ausgeliefert werden. Teufel setzt auf die üblichen 40-mm-Linear-HD-Töner an beiden Ohrmuscheln. Der Frequenzbereich liegt im normlange Bereich zwischen 20 Hz und 20 kHz und die Impedanz bei 32 Ohm.

Teufels Akustik-Team, bestehend aus Sebastian und Lucas, hat das Klangbild dieses Gaming-Headsets während der Entwicklung sorgfältig auf die aktuell beliebtesten Spiele abgestimmt.  Sie haben jedes Detail so lange optimiert, bis ein erstklassiges Klangbild erreicht war.  Wie bereits erwähnt, kann man den Klang über die Software weiter anpassen. Von Werk aus gefällt mir das Klangbild jedoch sehr gut, man hat hier nicht zu viel versprochen.   

Dieses Headset ist für Teufel Verhältnisse überraschend neutral abgestimmt, mit einer leichten Tendenz zu einem warmen Klangbild.  Im Vergleich dazu hatte ich schon Gaming-Headsets anderer Hersteller, die keine Kopfhörer, sondern nur Gaming-Headsets anbieten, die von Werk aus nicht so ein ausgeglichenes Klangbild geboten hatten. 

somit können bei Ego-Shooter die Schritte der anpirschenden Gegner sehr gut geortet werden und auch die Feuergefechte werden hervorragend dargestellt. Durch den kräftigen Bass der bei einem Headset zum zocken ein absolutes muss ist, kommen auch die Explosionen von Granaten usw. perfekt zur Geltung und machen mit dem Cage 2020 richtig Spaß. Somit kann kann klar sagen, dass Teufel wie versprochen an dem schon sehr guten Klang der 1. Generation angeknüpft hat und dieses sogar nochmals etwas besser abgestimmt hat. 

Jedoch ist nicht alles perfekt beim Teufel Cage 2020. So viel mir beim anschließen an die Konsole oder am PC auf, dass ein doch sehr präsentes Gundrauschen vorhanden ist. Dies nimmt man immer dann war, wenn gerade kein Ton wiedergegeben wir, sobald man über das Headset Musik hört oder zockt, wird dieses jedoch problemlos übertönt.

Das Teufel Cage Pro liefert eine saubere und geschmeidige Höhenwiedergabe, die zwar noch etwas detailreicher sein könnte, aber keineswegs verzerrt oder zu scharf ist. Die Mitten sind hervorragend abgestimmt und zeigen die Stärke der 40-mm-Treiber mit einer natürlichen Stimmwiedergabe. Sowohl beim Musikhören zum Testen des Klangbildes als auch beim Gaming bieten die Höhen eine sehr gute Auflösung und überzeugen durch ihre Fülle und Stärke. Dadurch könnt ihr die Schritte bei Ego-Shootern deutlich von anderen Spielgeräuschen unterscheiden. Der Bass ist ebenfalls gut abgestimmt, nicht übertrieben, sondern energiereich und leicht im oberen Bassbereich angehoben, wenn auch nur dezent. Es handelt sich also nicht um ein bassbetontes Headset, sondern um eines mit einem ausgewogenen Klangbild.  

Das Headset wurde grundlegend neu gestaltet und kommt nun ohne Pop-Schutz (Windschutz) aus. Es wird einfach magnetisch an der Aussparung gehalten, sodass es schnell und einfach entfernt werden kann, wenn es nicht benötigt wird. Um Atemgeräusche zu minimieren, ist im Inneren des Mikrofonkopfes ein Gewebenetz eingebaut, das diese zuverlässig reduziert. Die Audio-Ausgabe ist ordentlich, aber nicht außergewöhnlich. Man hört euch laut, klar und deutlich, ohne Rauschen. Das Klangbild, das übertragen wird, ist jedoch recht dünn und es fehlt ihm an Wärme.  Beim Zocken wird alles ausreichend gut übertragen, sodass eure Kollegen euch wunderbar verstehen werden. Für Aufnahmen ist es jedoch nicht geeignet. 

(Klang: 4,5 von 5 Punkten)

Bedienung

Da es sich beim Teufel Cage Pro nun um ein kabelloses Gaming-Headset handelt, ist es ganz klar, dass die Bedienelemente direkt am Headset verteilt sind. Teufel hat dabei die Tasten auf beide Seiten verteilt, sodass eine Fehlbedienung deutlich reduziert wird. 

An der linken Ohrmuschel befindet sich eine nach unten gerichtete 3,5-mm-Klinkenbuchse für kabelgebundenes Hören. Daneben ist eine USB-C-Buchse untergebracht, über die Sie den 1.000-mAh-Akku aufladen und die integrierte 7.1-Soundkarte für die Audiowiedergabe nutzen können. Nach vorne zeigt die Ausbuchtung für das magnetische Mikrofon, während sich nach hinten ein Lautstärken-Rad und eine Stummschalt-Taste befinden. 

An der rechten Ohrmuschel befindet sich die nach unten gerichtete Einschalttaste.  Danach folgt ein etwas kleinerer Schalter, mit dem man zwischen Bluetooth-Verbindung und kabelloser Verbindung über das 2,4-GHz-Band wechseln kann.  Unterhalb der Aufhängung der Ohrmuschel befindet sich außerdem eine frei belegbare Taste, mit der sich beispielsweise die Helligkeit der Headset-Beleuchtung anpassen lässt oder die im Teufel Audio Center entsprechend belegt werden kann. 

(Bedienung: 4,5 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Der Teufel im Cage Pro ist mit einem 1.000 mAh Akku ausgestattet, der bei mittlerer Lautstärke eine beeindruckende Laufzeit von 68 Stunden verspricht.  Persönlich bevorzuge ich bei diesem Headset die kabellose 2,4 GHz-Verbindung mit dem Dongle, die eine maximale Laufzeit von 57 Stunden ermöglicht.  Für die Testzwecke habe ich die Bluetooth-Verbindung genutzt, die eine Laufzeit von 60 Stunden erreicht. Die Ladezeit beträgt von 0 auf 100% knapp 3 Stunden, eine Schnellladefunktion ist leider nicht vorhanden. 

(Akkulaufzeit: 4,5 von 5 Punkten)

Der Testbericht ist in drei Teile unterteilt, klicke dich hier durch:

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