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Schlagwort: Haushalt

Ecovacs DEEBOT X12 OmniCyclone

In aller Kürze

Der Ecovacs Deebot X12 OmniCyclone bringt einige spannende Neuerungen mit, die vor allem bei der Wischleistung überzeugen sollen. Besonders die neue Sprühtechnologie steht im Fokus, dadurch werden Hartnäckige Flecken vor dem Wischen gezielt angefeuchtet, wodurch Verschmutzungen leichter gelöst und gründlicher entfernt werden können. Unterstützt wird das Ganze durch die breitere OmniCyclone-Wischwalze, die mehr Fläche gleichzeitig reinigt und Schmutz effizienter aufnimmt.
Im Test zeigt sich, wie gut diese Technik im Alltag wirklich funktioniert und ob der Deebot X12 OmniCyclone seinem Premium-Anspruch gerecht wird. Neben der starken Reinigungsleistung werden auch Navigation, Saugleistung, Komfortfunktionen der Station sowie mögliche Schwächen genauer beleuchtet.

Gefällt uns

  • sehr einfache Einrichtung
  • Sehr starke Wischleistung dank OmniCyclone- und FocusJet-Technologie
  • Hohe Saugleistung auf Hartböden und Teppichen
  • Moderne und präzise Navigation
  • Umfangreiche Reinigungsstation mit automatischer Walzenreinigung
  • Beutellose Absaugstation ohne Folgekosten für Staubbeutel
  • Automatische Dosierung der Reinigungsmittel
  • Umfangreiche App mit vielen Einstellmöglichkeiten
  • Lange Akkulaufzeit und automatische Fortsetzung
  • Hochwertige Verarbeitung

Gefällt uns weniger

  • Hoher Preis im Premium-Bereich
  • Hinderniserkennung nicht in jeder Situation perfekt
  • Sehr niedrige Bereiche können problematisch sein

Ecovacs DEEBOT X12 OmniCyclone

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung des Ecovacs Deebot X12 OmniCyclone wirkt hochwertig und gut durchdacht. Bereits auf der Vorderseite stehen große Produktbilder sowie die wichtigsten Funktionen wie die neue OmniCyclone-Wischtechnologie, die automatische Reinigungsstation und die Sprühfunktion gegen hartnäckige Flecken im Fokus. Die Seiten der Verpackung zeigen weitere Highlights wie die starke Saugleistung, intelligente Navigation und die umfangreichen Automatikfunktionen der Omni-Station. Auf der Rückseite sind die technischen Daten und wichtigsten Funktionen übersichtlich zusammengefasst.

Im Inneren sind alle Komponenten sauber und sicher verpackt. Der Saugroboter und die Reinigungsstation werden durch stabile Kartonelemente und Schutzfolien vor Transportschäden geschützt. Zubehör und Kleinteile liegen ordentlich sortiert in separaten Fächern, wodurch das Auspacken angenehm und übersichtlich bleibt.

Zum Lieferumfang gehören neben dem DEEBOT X12 OmniCyclone auch die Omni-Station, Netzkabel, Seitenbürsten, die Wischwalze beziehungsweise Wischeinheit, Reinigungszubehör sowie Bedienungsanleitungen und Schnellstartunterlagen. Zusätzlich legt Ecovacs zwei verschiedene Reinigungsmittel bei – eine normale sowie eine intensive Reinigungslösung. Beide Flüssigkeiten werden später in die vorgesehenen Behälter der Reinigungsstation gefüllt, damit der Roboter die Reinigungsmittel automatisch beim Wischen dosieren kann.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Saugroboter

Der Ecovacs Deebot X12 OmniCyclone setzt optisch klar auf ein modernes Premium-Design und hebt sich bereits beim ersten Eindruck von vielen klassischen Saugrobotern ab. Das Gehäuse wirkt hochwertig verarbeitet und kombiniert elegante Oberflächen mit einer eher minimalistischen Formsprache. Besonders die matte Oberseite sorgt dafür, dass Fingerabdrücke und Staub weniger stark auffallen, während die dezenten Linien und Übergänge dem Roboter ein sehr aufgeräumtes Erscheinungsbild verleihen.

Anders als viele andere Modelle verzichtet Ecovacs auf einen klassischen, hervorstehenden Laserturm auf der Oberseite. Stattdessen setzt man hier auf eine direkt im Gehäuse integrierte dToF-Laser-Technologie. Dadurch wirkt der Saugroboter insgesamt flacher und moderner, was nicht nur optische Vorteile bringt, sondern auch die Reinigung unter niedrigen Möbeln erleichtert. Trotz der unsichtbar integrierten Sensorik bleibt die Navigation präzise und zuverlässig.

Auch die Front des Roboters wirkt modern gestaltet. Die Sensoren zur Hinderniserkennung sitzen hinter einer dunklen Abdeckung und fügen sich sauber in das Gesamtbild ein. Besonders interessant ist die neue Sprühtechnologie an der Vorderseite des Roboters. Diese sprüht bei Bedarf gezielt Wasser beziehungsweise Reinigungsmittel auf hartnäckige Verschmutzungen oder eingetrocknete Flecken, damit der Schmutz besser angelöst und anschließend gründlicher entfernt werden kann. Dadurch hebt sich der Deebot X12 OmniCyclone vor allem bei der Nassreinigung von vielen klassischen Saugrobotern ab.

An den Seiten zeigt sich das eher kompakte und abgerundete Design des Roboters. Die sanften Rundungen helfen nicht nur optisch, sondern verbessern auch die Navigation entlang von Möbeln und Kanten. Durch die relativ flache Bauweise erreicht der Deebot zudem viele Bereiche unter Sofas, Betten oder Schränken, die größere Modelle oft nicht erreichen.

Besonders auffällig ist die Unterseite des Roboters. Hier sitzt die breite OmniCyclone-Wischwalze, die deutlich mehr Fläche gleichzeitig reinigen kann als klassische rotierende Wischpads. Die größere Walze wirkt robust aufgebaut und unterstreicht den Fokus auf eine intensive Nassreinigung. Zusammen mit der Sprühfunktion entsteht ein Reinigungssystem, das Schmutz nicht nur oberflächlich verteilt, sondern aktiv anlöst und aufnimmt. Auch die Hauptbürste sowie die Seitenbürste sind sauber integriert und hinterlassen einen hochwertigen Eindruck.

Insgesamt vermittelt der Deebot X12 OmniCyclone ein modernes, technisch fortschrittliches und gleichzeitig elegantes Erscheinungsbild, das den Premium-Anspruch des Modells klar unterstreicht.

Reinigungsstation

Die Reinigungsstation des Ecovacs Deebot X12 OmniCyclone fällt deutlich größer aus als einfache Absaugstationen, wirkt dabei aber überraschend modern und hochwertig. Ecovacs setzt hier auf ein minimalistisches Design mit klaren Linien, glatten Oberflächen und einer insgesamt sehr sauberen Verarbeitung. Trotz der umfangreichen Technik wirkt die Station nicht überladen, sondern fügt sich vergleichsweise elegant in moderne Wohnräume ein.

Die Front der Station ist schlicht gehalten und wird hauptsächlich durch die große Einfahrtsöffnung für den Roboter geprägt. Dort dockt der Deebot automatisch zum Laden, Entleeren sowie zur Reinigung der Wischwalze an. Der untere Bereich ist etwas dunkler gestaltet, wodurch Wasserreste oder kleinere Verschmutzungen im Alltag weniger auffallen. Insgesamt wirkt die Station stabil und hochwertig verarbeitet.

Im oberen Bereich befinden sich die verschiedenen Behälter für Frisch- und Schmutzwasser, die sauber hinter Abdeckungen integriert wurden. Beide Tanks lassen sich einfach entnehmen und wieder einsetzen. Zusätzlich besitzt die Station hinter einer Blende auf der vorderen linken Seite separate Behälter für die beiden mitgelieferten Reinigungsmittel, eine normale sowie eine intensive Reinigungslösung. Diese werden direkt in die Station eingesetzt und später automatisch vom System dosiert, wodurch der Nutzer sich kaum noch um die Reinigung kümmern muss.

Eine der größten Besonderheiten der Station ist jedoch die beutellose Ausführung. Während viele Premium-Stationen weiterhin auf klassische Staubbeutel setzen, verwendet Ecovacs hier ein beutelloses System. Der aufgesaugte Schmutz landet dabei in einem integrierten Staubbehälter, der später einfach entleert werden kann. Dadurch entfallen laufende Kosten für Ersatzbeutel, was langfristig Geld spart und gleichzeitig umweltfreundlicher ist. Zudem muss man sich nicht regelmäßig um passende Staubbeutel kümmern.

Auch technisch wirkt die Station sehr durchdacht. Die breite OmniCyclone-Wischwalze wird automatisch gereinigt und anschließend getrocknet, um Gerüche und Schmutzablagerungen zu reduzieren. Insgesamt hinterlässt die Station einen sehr modernen und funktionalen Eindruck und hebt sich vor allem durch das beutellose Konzept klar von vielen Konkurrenzmodellen ab.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Bei der Verarbeitung hinterlässt der Ecovacs Deebot X12 OmniCyclone insgesamt einen sehr hochwertigen Eindruck, der dem Premium-Anspruch des Modells gerecht wird. Sowohl der Saugroboter selbst als auch die umfangreiche Reinigungsstation wirken stabil gebaut und sauber verarbeitet. Bereits beim Auspacken fällt auf, dass Ecovacs auf robuste Materialien und eine präzise Verarbeitung setzt. Klappernde Elemente oder unsaubere Übergänge sucht man hier vergeblich.

Das Gehäuse des Roboters wirkt stabil und verwindungssteif. Die einzelnen Kunststoffteile sitzen sauber zusammen, während Spaltmaße gleichmäßig ausfallen. Besonders die matte Oberfläche vermittelt einen hochwertigen Eindruck und wirkt gleichzeitig etwas unempfindlicher gegenüber Fingerabdrücken oder kleineren Kratzern im Alltag. Auch die beweglichen Komponenten wie die Seitenbürste, die Hauptbürste oder die breite OmniCyclone-Wischwalze machen einen langlebigen Eindruck und lassen sich einfach entnehmen beziehungsweise reinigen.

Die Sensoren und Bedienelemente sind sauber in das Gehäuse integriert und wirken gut geschützt. Gleiches gilt für die Stoßfänger und Frontsensoren, die stabil sitzen und im Alltag einen robusten Eindruck hinterlassen. Insgesamt vermittelt der Roboter das Gefühl eines technisch ausgereiften Premium-Geräts.

Auch die Reinigungsstation überzeugt bei der Verarbeitung. Trotz ihrer Größe wirkt sie stabil und hochwertig konstruiert. Die Wasserbehälter sitzen fest in der Station, lassen sich aber dennoch komfortabel entnehmen. Besonders positiv fällt auf, dass selbst die beweglichen Abdeckungen und Klappen sauber verarbeitet wurden und kein billiges Plastikgefühl vermitteln.

Die beutellose Staubkammer der Station wirkt ebenfalls durchdacht konstruiert. Der Behälter lässt sich unkompliziert entnehmen und reinigen, während die einzelnen Komponenten stabil sitzen. Auch die integrierten Behälter für die beiden Reinigungsmittel sind sauber verarbeitet und fügen sich gut in das Gesamtkonzept ein.

Insgesamt liefert Ecovacs hier eine sehr gute Verarbeitungsqualität ab, die dem hohen Preisniveau des Deebot X12 OmniCyclone gerecht wird. Sowohl der Roboter als auch die Station wirken langlebig, modern und hochwertig umgesetzt.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

Tineco Floor One S7 Stretch

In aller Kürze

Der Tineco Floor One S7 Stretch ist ein moderner Nass-Trockensauger, der Saugen und Wischen in einem Arbeitsgang kombiniert und damit besonders auf Hartböden für eine spürbare Zeitersparnis sorgt. Dank intelligenter Sensorik passt das Gerät seine Leistung automatisch an den Verschmutzungsgrad an, was die Reinigung effizient und angenehm macht. Durch das flexible, flache Design lassen sich zudem auch schwer erreichbare Bereiche unter Möbeln gut säubern.

Im Alltag punktet der Sauger vor allem mit seiner starken Reinigungsleistung und dem hohen Bedienkomfort. Die Selbstreinigungsfunktion sowie das übersichtliche Display erleichtern die Nutzung zusätzlich. Allerdings bringt das Gerät ein gewisses Gewicht mit sich und erfordert trotz automatischer Funktionen weiterhin eine regelmäßige Pflege. Für Teppichflächen ist es zudem nur bedingt geeignet.

Beim Preis hat sich inzwischen einiges getan. Während die unverbindliche Preisempfehlung anfangs recht hoch angesetzt war, ist der S7 Stretch mittlerweile deutlich günstiger erhältlich. Dadurch bietet er heute ein wesentlich attraktiveres Preis-Leistungs-Verhältnis und spricht eine breitere Käuferschicht an. Insgesamt ist er eine komfortable Lösung für alle, die ihre Hartböden gründlich und mit möglichst wenig Aufwand reinigen möchten.

Gefällt uns

  • gute Reinigungsleistung
  • Saugen und Wischen in einem Schritt
  • iLoop-Sensor (Passt Saugkraft und Wasserfluss an)
  • Sehr flaches Design (Stretch-Funktion)
  • Selbstreinigung mit Heißwasser & Trocknung (FlashDry)
  • Kantenreinigung & breite Walze
  • Anti-Verhedderungs-Technologie (DualBlock)
  • Selbstantrieb erleichtert Handling

Gefällt uns weniger

  • Relativ hohes Gewicht (~4,5 kg)
  • Akkulaufzeit nur durchschnittlich
  • Lange Ladezeit (ca. 4–5 Stunden)
  • App eher Zusatz als echter Mehrwert
  • Nur für Hartböden geeignet
  • Automatische Anpassung leicht verzögert
  • Regelmäßige manuelle Reinigung nötig
  • Schwächen bei angetrocknetem Schmutz

Tineco Floor One S7 Stretch

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Schon beim ersten Blick auf die Verpackung des Tineco Floor One S7 Stretch wird klar, dass der Hersteller großen Wert auf eine ansprechende und zugleich informative Präsentation legt. Der Karton ist stabil ausgeführt und rundum mit Produktbildern sowie den wichtigsten Funktionen bedruckt.

Auf der Vorder- und Rückseite sieht man das Gerät prominent im Einsatz, dargestellt wird unter anderem, wie der Wischsauger verschüttetes Müsli auf dem Boden aufnimmt. Die Darstellung ist dabei zweisprachig aufgebaut. Die wichtigsten Informationen sind sowohl auf Deutsch als auch auf Französisch auf Vorder- und Rückseite separat angegeben. Ergänzend dazu werden zentrale Features hervorgehoben, etwa die DualBlock-Technologie, die als Anti-Verhedderungs-Design beworben wird. Zudem veranschaulicht eine Abbildung, wie flach sich der Sauger unter Möbel wie Hängeschränke manövrieren lässt.

Außerdem greift man auf diesen beiden Seiten weitere Kernfunktionen auf und unterstreicht diese visuell. Hier wird unter anderem die Akkulaufzeit von bis zu 50 Minuten dargestellt sowie das FlashDry-System, das für die automatische Selbstreinigung und Trocknung der Bürste zuständig ist. Die Bilder sind klar verständlich und geben bereits vor dem Auspacken einen guten Eindruck von den Fähigkeiten des Geräts.

Auf der langen Unterseite der Verpackung findet sich eine Übersicht des Lieferumfangs, ebenfalls mit bebilderten Elementen. Neben dem Hauptgerät sind hier typischerweise Zubehörteile wie Reinigungsstation, Bürstenrolle, Trocknung-Filter, Reinigungslösung, Netzteil und Reinigungswerkzeug abgebildet. Das sorgt für Transparenz darüber, was im Karton enthalten ist.

Die lange Oberseite ist mit einem praktischen Transportgriff ausgestattet, was den Transport erleichtert. Zusätzlich sieht man hier erneut Anwendungsszenen, beispielsweise, wie eine Nutzerin den Sauger unter einem Couchtisch einsetzt. Auch an dieser Stelle werden Features wie DualBlock und FlashDry nochmals kurz aufgegriffen.

Insgesamt wirkt die Verpackung durchdacht gestaltet. Sie schützt nicht nur den Inhalt zuverlässig, sondern vermittelt gleichzeitig übersichtlich die wichtigsten Funktionen und Einsatzmöglichkeiten des Tineco Floor One S7 Stretch.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Der Tineco Floor One S7 Stretch setzt auf ein modernes, funktionales Design, das klar auf Komfort und Alltagstauglichkeit ausgelegt ist. Optisch präsentiert sich das Gerät in einem hochwertigen Look mit einer Kombination aus dunklen und dezenten Metallic-Akzenten, wodurch es insgesamt sehr „clean“ und technisch wirkt.

Der Aufbau ist klassisch für einen Nass-Trockensauger dieser Klasse. Im unteren Bereich befindet sich die Reinigungseinheit mit der rotierenden Bürstenrolle, die gleichzeitig saugt und wischt. Direkt darüber sitzt der Frischwassertank, während der Schmutzwassertank separat integriert ist, sodass sauberes und schmutziges Wasser strikt getrennt bleiben. Beide Tanks lassen sich zur Befüllung bzw. Reinigung einfach entnehmen.

Der Griffbereich ist ergonomisch geformt und liegt angenehm in der Hand. Hier sind auch die Bedienelemente untergebracht, mit denen sich das Gerät ein- und ausschalten sowie verschiedene Reinigungsmodi auswählen lassen. Oberhalb davon befindet sich ein gut ablesbares Display, das während der Nutzung wichtige Informationen wie Akkustand, Reinigungsmodus oder Verschmutzungsgrad anzeigt.

Auffällig ist das besonders flache Gelenkdesign („Stretch“-Funktion). Der Sauger lässt sich nahezu komplett nach hinten neigen, wodurch man problemlos unter niedrige Möbel wie Sofas, Betten oder Schränke kommt. Das Gelenk wirkt dabei stabil und ermöglicht gleichzeitig eine gute Manövrierbarkeit.

Die Reinigungsstation dient nicht nur als Ladestation, sondern auch zur automatischen Selbstreinigung. Das Gerät wird einfach hineingestellt und startet auf Knopfdruck den Reinigungs- und Trocknungsprozess der Bürste. Auch diese Station ist kompakt gehalten und fügt sich optisch gut ins Gesamtbild ein.

Insgesamt ist der Aufbau durchdacht und benutzerfreundlich gestaltet. Alle wichtigen Komponenten sind sinnvoll platziert, leicht zugänglich und auf eine möglichst einfache Handhabung im Alltag ausgelegt.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Beim Tineco Floor One S7 Stretch zeigt sich insgesamt eine hochwertige Verarbeitung, die den Anspruch eines solchen Geräts gerecht wird. Der Großteil des Gehäuses besteht aus robustem Kunststoff, der sauber verarbeitet ist und einen stabilen Eindruck hinterlässt. Spaltmaße sind gleichmäßig, nichts wirkt klapprig oder schlecht zusammengefügt.

Besonders positiv fällt die solide Konstruktion der Reinigungseinheit auf. Die Bürstenaufnahme sitzt fest, lässt sich aber dennoch einfach entnehmen, was die Wartung erleichtert. Auch die Tanks für Frisch- und Schmutzwasser sind stabil ausgeführt, schließen dicht und lassen sich ohne großen Kraftaufwand einsetzen und herausnehmen. Hier merkt man, dass das Gerät auf den regelmäßigen Gebrauch ausgelegt ist.

Der Griffbereich ist gut verarbeitet und ergonomisch gestaltet. Die Bedientasten haben einen klaren Druckpunkt und wirken langlebig. Das Display ist sauber integriert und durch eine stabile Abdeckung geschützt, was ebenfalls zur Wertigkeit beiträgt.

Das Gelenk, das für die flache „Stretch“-Position verantwortlich ist, macht einen sehr guten Eindruck. Es wirkt stabil und zuverlässig, selbst bei häufiger Nutzung oder beim Reinigen unter Möbeln. Hier gibt es kein übermäßiges Spiel, was für eine gute Langzeitqualität spricht.

Auch die Reinigungsstation ist ordentlich verarbeitet. Sie steht sicher, nimmt das Gerät passgenau auf und erfüllt ihre Funktion ohne Schwächen. Insgesamt gibt es kaum Kritikpunkte, lediglich kleinere Details wie Fingerabdrücke auf glänzenden Oberflächen oder das generelle Gewicht des Geräts können je nach Anspruch auffallen.

Mit einem Gewicht von rund 4,5 Kilogramm gehört der S7 Stretch nämlich nicht zu den leichtesten Geräten seiner Klasse. Beim normalen Reinigen fällt das dank des Eigenantriebs und der guten Rollenunterstützung kaum negativ auf, da sich der Sauger angenehm führen lässt. Hebt man das Gerät jedoch an macht sich das Gewicht durchaus bemerkbar, aber insgesamt würde ich es nicht als sonderlich stören einordnen. 

Unterm Strich bietet der S7 Stretch eine überzeugende Verarbeitungsqualität, die zur Preisklasse passt und auf eine lange Nutzungsdauer ausgelegt ist.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

Ecovacs Winbot W3 OMNI

In aller Kürze

Mit der Einführung des Ecovacs Winbot W3 OMNI hebt Ecovacs seine Produktlinie der Fensterputzroboter auf ein signifikant höheres Niveau an Benutzerfreundlichkeit und Automatisierung. Während der Vorgänger, der Ecovacs Winbot W2 OMNI, bereits zahlreiche Arbeitsschritte automatisierte, setzt der W3 OMNI neue Maßstäbe in Bezug auf die vollständige Autonomie der Reinigung. Im Mittelpunkt dieser Innovation steht die neu entwickelte OMNI-Station, welche nicht nur als Lade- und Aufbewahrungseinheit fungiert, sondern erstmals auch die automatische Reinigung der Wischpads ermöglicht. Dadurch entfällt ein bisher erforderlicher manueller Eingriff, was den Alltagstauglichkeit des Geräts deutlich erhöht.

Technisch gesehen wurden ebenfalls substanzielle Verbesserungen vorgenommen. Optimierte Navigationsalgorithmen, eine präzisere Kantenreinigung und ein verfeinertes Sprühsystem gewährleisten gleichmäßigere und effizientere Reinigungsergebnisse. Insgesamt präsentiert sich das System durchdachter und stärker auf maximale Automatisierung ausgerichtet als sein Vorgänger.

Dieser technologische Fortschritt geht jedoch mit einem entsprechend höheren Preis einher. Der W3 OMNI positioniert sich deutlich über älteren Modellen und gehört somit eindeutig zum Premiumsegment. Die zentrale Fragestellung lautet daher, ob die zusätzlichen Funktionen und der erhöhte Komfort den höheren Preis im täglichen Gebrauch tatsächlich rechtfertigen. Dieser Testbericht wird diese Frage im Detail beleuchten.  

Gefällt uns

  • Hervorragende Reinigungsleistung ohne Streifen
  • TrueEdge-Bürsten für Kantenreinigung
  • Effektive, automatische Pad-Reinigung in der Station
  • Hoher Automatisierungsgrad, einfache Bedienung
  • Flexible Nutzung über Akku oder Netzkabel
  • Umfangreiche Sicherheitsfunktionen

Gefällt uns weniger

  • Premiumpreis ist hoch, rechtfertigt sich aber durch die Funktionen
  • Motorgeräusch während Reinigung und Pad-Reinigung hörbar
  • Ränder der Fensterrahmen müssen manuell nachgewischt werden
  • Wischtuch ist fest mit Halterung verbunden

Ecovacs Winbot W3 OMNI

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung des Ecovacs Winbot W3 OMNI vermittelt bereits bei der ersten Betrachtung einen Premium-Anspruch. Der Karton zeichnet sich durch eine hochwertige Verarbeitung und ein modernes, aufgeräumtes Design aus. Auf der Vorderseite dominiert eine großformatige Produktabbildung, welche den Fensterputzroboter in Kombination mit der OMNI-Station präsentiert. Ergänzt wird diese Darstellung durch zentrale Marketing-Claims, die insbesondere die automatische Reinigung der Wischpads und den hohen Grad der Automatisierung hervorheben.

Die Seitenflächen der Verpackung bieten detaillierte Informationen zu den wesentlichen Funktionen des Geräts. Dort werden unter anderem die innovative Reinigungstechnologie, das optimierte Navigationssystem sowie diverse Sicherheitsfeatures grafisch und in prägnanten Stichpunkten erläutert. Zusätzlich finden sich technische Spezifikationen wie Akkulaufzeit, Einsatzgebiete und Hinweise zur Anwendung auf unterschiedlichen Glasoberflächen. Die Rückseite fasst die Kernfunktionen nochmals übersichtlich zusammen und illustriert typische Anwendungsszenarien im Alltag.

Beim Öffnen der Verpackung wird deutlich, dass Ecovacs großen Wert auf eine sichere und strukturierte Anordnung der Komponenten legt.  Alle Teile sind sorgfältig in passgenaue Formteile eingebettet und durch Schutzfolien sowie separate Kartonlagen gesichert. Dadurch ist eine ordentliche Trennung der Komponenten und ein optimaler Schutz vor Transportschäden gewährleistet.

Ein bemerkenswertes Merkmal des Geräts betrifft die Stromversorgung, der Akku ist im Lieferumfang enthalten, jedoch nicht vormontiert. Er wird in einem separaten Fach innerhalb der OMNI-Station untergebracht. Der Zugang zu diesem Fach erfolgt durch das Öffnen einer Klappe, hinter der sich der Anschluss befindet. Der Akku wird dort positioniert und mittels eines Kabelanschlusses verbunden bzw. verschraubt. In diesem Fach befinden sich ebenfalls das Sicherheitsseil sowie das Netzkabel, wodurch eine zentrale und geordnete Aufbewahrung aller relevanten Komponenten gewährleistet ist.

Zum Lieferumfang gehören neben dem Fensterputzroboter selbst die OMNI-Station, der Akku, ein Netzkabel, ein Sicherheitsseil zur zusätzlichen Absicherung, mehrere Reinigungspads sowie eine Flasche mit 230 ml der Reinigungsflüssigkeit. Des Weiteren umfasst das Paket eine Bedienungsanleitung zur Inbetriebnahme. Die Verpackung wirkt insgesamt durchdacht, hochwertig und vollständig und entspricht somit dem Premiumanspruch des Geräts.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Das Design des Ecovacs Winbot W3 OMNI zeugt von einem ausgeprägten Premiumanspruch und präsentiert sich deutlich moderner und durchdachter als seine Vorgängermodelle. Sowohl der Winbot selbst als auch die OMNI-Station zeichnen sich durch eine einheitliche Designsprache aus, die durch klare Linien, dezente Farbgebung und hochwertige Verarbeitung besticht.

Der Fensterputzroboter besticht durch eine kompakte, flache Bauform mit abgerundeten Kanten. Die Oberseite ist minimalistisch gestaltet und wird lediglich durch ein zentrales Bedienelement, den Haltegriff sowie ein dezentes Logo unterbrochen. Die matte Oberfläche verleiht dem Gerät nicht nur eine edle Optik, sondern minimiert gleichzeitig die Anfälligkeit für Fingerabdrücke. Die saubere Integration der Sprühdüsen an der Front und am Heck fügt sich unauffällig ins Gesamtbild ein. An den Seiten sind Sensoren und Lüftungselemente dezent eingelassen, sodass die technische Ausstattung zwar präsent, jedoch nicht aufdringlich wirkt.

Ein praktisches Detail ist der integrierte Transportgriff am Winbot. Dieser erleichtert das Ansetzen und Abnehmen des Winbots erheblich und sorgt für ein sicheres Handling, insbesondere bei der Verwendung an höher gelegenen Fenstern. Der Griff ist stabil verarbeitet und fügt sich unauffällig in das Gesamtdesign ein, ohne aufzutragen.

Besondere Aufmerksamkeit gilt der Unterseite des Geräts, auf der sich die Reinigungspads sowie die Antriebselemente, welche für die Haftung an der Glasfläche verantwortlich zeichnen, befinden. Die Komponenten sind mit höchster Präzision verarbeitet und so angeordnet, dass sie sowohl funktional als auch optisch harmonisch wirken. Insgesamt vermittelt der Winbot einen robusten und gleichzeitig eleganten Eindruck und positioniert sich eindeutig als Hightech-Haushaltshelfer.

Neben dem großflächigen Reinigungssystem an der Unterseite spielt die im Zentrum befindliche Vakuumtechnologie eine entscheidende Rolle. Diese gewährleistet eine zuverlässige Haftung des Roboters an der Scheibe, was für Sicherheit und Funktionalität unerlässlich ist. Das Ansaugsystem arbeitet gleichmäßig und kraftvoll und ermöglicht so ein sicheres Arbeiten auch an größeren oder vertikalen Flächen.

Die OMNI-Station setzt dieses Designprinzip konsequent fort und erweitert es um eine deutlich robustere und standfeste Bauweise. Sie präsentiert sich als kompakte Basisstation mit klar definierten Flächen und einer hochwertigen Kunststoffverarbeitung.  Besonders hervorzuheben ist die integrierte Klappe, hinter der sich der Stauraum für Akku, Netzkabel und Sicherheitsseil befindet. Diese Lösung gewährleistet nicht nur eine geordnete Aufbewahrung, sondern unterstreicht auch den funktionalen Charakter des Designs.

Die Station zeichnet sich durch eine übersichtliche Gestaltung ihrer Bedienelemente aus. Die wesentlichen Steuerungsfunktionen sind unmittelbar zugänglich, überwiegend in Form von klar beschrifteten Tasten oder dezenten Anzeigen. Dies ermöglicht die Bedienung bzw. Steuerung des Winbots auch ohne die Verwendung einer App.  Gleichzeitig wirken die Bedienelemente nicht überladen, sondern integrieren sich harmonisch in das Gesamtbild der Station.

Zudem tragen Details wie präzise geführte Kanten, exakte Spaltmaße und die insgesamt aufgeräumte Gestaltung zum positiven Gesamteindruck bei. Die Station fügt sich dadurch unauffällig in moderne Wohnumgebungen ein, ohne den Eindruck eines rein technischen Geräts zu erwecken.

Insgesamt demonstriert Ecovacs beim W3 OMNI die gelungene Verbindung von Funktionalität und Design. Das Erscheinungsbild ist bewusst reduziert und nicht verspielt, mit Schwerpunkt auf Alltagstauglichkeit, Wertigkeit und einer klaren, modernen Ästhetik.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Ecovacs Winbot W3 OMNI entspricht in weiten Teilen dem Premiumanspruch des Geräts. Ecovacs setzt hierbei auf eine solide Kombination aus hochwertigen Kunststoffen und einer insgesamt sehr sauberen Fertigungsqualität.

Sowohl der Winbot selbst als auch die OMNI-Station bestehen überwiegend aus robustem Kunststoff, der jedoch keineswegs billig wirkt. Die matte Oberflächenstruktur sorgt für eine angenehme Haptik und reduziert gleichzeitig die Anfälligkeit für Fingerabdrücke und Kratzer im täglichen Gebrauch. Die einzelnen Bauteile sind präzise gefertigt, die Spaltmaße fallen gleichmäßig und eng aus, was auf eine hohe Qualitätskontrolle hindeutet.

Besonders hervorzuheben ist die Stabilität des Winbots. Trotz seiner kompakten Bauweise wirkt das Gehäuse verwindungssteif und gut verarbeitet. Der integrierte Tragegriff ist fest im Gehäuse verankert und vermittelt Vertrauen beim Transport. Es gibt keine klappernden oder losen Teile, ein wichtiger Aspekt, insbesondere bei einem Gerät, das regelmäßig bewegt und an Glasflächen angebracht wird.

Die OMNI-Station entspricht diesen Anforderungen in nichts nach. Sie wirkt stabil, standsicher und ebenfalls sauber verarbeitet. Klappen und Abdeckungen lassen sich präzise öffnen und schließen, ohne zu haken oder billig zu wirken. Das Fach für Akku und Zubehör ist ordentlich integriert und zeugt von der Berücksichtigung der Alltagstauglichkeit. An der Unterseite ist die Station mit einem großen Saugnapf ausgestattet, der ein Verrutschen verhindert.  Dies ermöglicht beispielsweise die sichere Platzierung auf dem Dach des Wintergartens während der Reinigung. 

Ein weiterer Vorteil stellt die Verarbeitung der funktionalen Komponenten dar. Anschlüsse, Kabel und Halterungen sind robust konstruiert und vermitteln eine hohe Langlebigkeit. Auch die Reinigungspads und deren Befestigungssystem überzeugen durch eine durchdachte Gestaltung, da sie einen sicheren Sitz gewährleisten und gleichzeitig einen unkomplizierten Wechsel ermöglichen.

Insgesamt hinterlässt der W3 OMNI einen äußerst positiven Eindruck hinsichtlich der Materialanmutung und der Verarbeitung. Das Gerät vermittelt ein wertiges Gefühl, ist sauber verarbeitet und scheint für eine langfristige Nutzung konzipiert zu sein, genau das, was in dieser Preisklasse zu erwarten ist.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

Narwal Freo Z10 Ultra

In aller Kürze

Narwal ist eine noch relativ junge Marke, die im Bereich der Saugroboter mit den Marktführern Roborock und Dreame konkurrieren möchte. Mit dem neuesten Flaggschiff, dem Narwal Freo Z10 Ultra, hat das Unternehmen einen im Test überzeugenden Saugroboter mit Reinigungsstation vorgestellt. Dieser überzeugt durch eine intelligente KI-unterstützte Reinigung, die mich im Test sehr überzeugen konnte. Ausgestattet mit einer hohen Saugleistung und einer definierten Moppverlängerung überzeugt er aber nicht nur beim Reinigungsergebnis, sondern auch bei der Navigation. Es gibt zwar auch die ein oder andere Funktion, die ich hier vermisse, aber dennoch ein hervorragendes Gerät. 

Gefällt uns

  • sehr einfache Einrichtung
  • Hervorragende Saugleistung
  • ausgereifte und fortschrittliche Navigation
  • sehr gute Wischfunktion mit automatischer Reinigung des Wischtuchs
  • Erkennt Hindernisse sehr zuverlässig
  • top Akkulaufzeit

Gefällt uns weniger

  • Mehrgeschossreinigung vorhanden aber macht wenig sinn
  • kann Seitenbürste nicht ausfahren
  • kann man 2cm überwinden

Narwal Freo Z10 Ultra

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Narwal liefert den Saugroboter inklusive Reinigungsstation in einem großvolumigen und schweren Karton aus. Dieser ist auf allen Seiten mit wichtigen Details, Abbildungen und Ausstattungsmerkmalen des Narwal Freo Z10 Ultra versehen. Im Inneren befinden sich, wie von anderen Herstellern von Saugrobotern üblich, alle Bestandteile des Lieferumfangs sicher verstaut, wodurch Transportschäden ausgeschlossen werden können. Zunächst betrachten wir jedoch die äußere Gestaltung der Verpackung.

Die Verpackung präsentiert sich in den Farben Lila und Weiß, die auch auf der Unternehmenswebseite von Narwal verwendet werden. Die große Verpackung ist rundum mit Details und Bildern zum Produkt versehen. Narwal informiert hierbei nicht nur über den Saugroboter selbst, sondern auch über die Vorteile der zusätzlich enthaltenen Reinigungsstation. Nach dem Öffnen der Verpackung an der Oberseite befindet sich im großen Paket alles ordentlich verpackt. An der Oberseite liegt ein ausführlicher Quick-Start Guide, der die Inbetriebnahme in wenigen Schritten erläutert. Narwal hat die beiden Saitenbürsten in einem Kartoneinsatz platziert. In einer Ecke befindet sich ein Beutel mit dem Netzkabel für die Reinigungsstation. Entfernt man den Kartoneinleger, kommt die Reinigungsstation zum Vorschein. Hinzu kommen der Mopp-Reinigungsaufsatz und der Auffahrkeil, die bei der Einrichtung montiert bzw. eingesetzt werden müssen. Hebt man diese aus der Verpackung, erkennt man, dass der Saugroboter bereits in der Parkbucht eingesetzt ist. 

Vor dem Entfernen des Saugroboters aus der Station ist es möglich, den Deckel der Station zu öffnen und die Wassertanks zu entnehmen. In diesen sind Zubehörteile verstaut. Im Frischwassertank befinden sich Ersatz-Staubbeutel, ein Ersatzfilter und ein zweiter Einsatz für den Staubbehälter. Im Schmutzwassertank ist ein Bodenreiniger integriert, der für verbesserte Reinigungsergebnisse in der Reinigungsstation eingesetzt werden kann. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie zu einem späteren Zeitpunkt. 

Abschließend entnehmen wir den Saugroboter der Station und entfernen das Verpackungsmaterial aus der Öffnung, um spätere Probleme zu vermeiden. Damit ist das gesamte Zubehör von Narwal ausgepackt. Das Design ist insgesamt sehr aufgeräumt und durchdacht. Neben dem dunkleren Grau finden sich silberne Elemente sowie glänzende Zierringe neben dem dezenten Narwal Schriftzug. In unserem Haus wirkt der Saugroboter mit seiner Reinigungsstation zwar weiterhin wuchtig, ähnlich wie der Roborock S7 Max V Ultra, aber durch die Integration aller Komponenten in einem Gehäuse wirkt das Gesamtbild aufgeräumter.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Saugroboter

Die Abdeckung des Staubbehälters ist vollständig abnehmbar. Befestigt wird sie durch mehrere Magnete, was eine einfache und effektive Lösung darstellt. Die Inbetriebnahme erfolgt über den silbernen Einschaltknopf an der Oberseite, direkt vor dem LiDar-Sensor. Dieser rotierende Sensor, ein hervorstehender Turm im Zentrum des Roboters, ist aus dem Design aktueller Saugroboter bekannt. Im Betrieb rotiert der Sensor permanent und erstellt präzise Karten der Räumlichkeiten. 

Unter der Abdeckung befindet sich, wie bereits erwähnt, der Staubbehälter. An diesem ist ein HEPA-Filter integriert, der Feinstaub aus der Abluft filtert. Eine Besonderheit ist der doppelte Staubbehälter, anstelle eines zusätzlichen Wassertanks. Im eigentlichen Staubbehälter befindet sich ein weiterer Staubbehälter, was zu einem effektiven Luftstrom führen soll. 

Bezüglich des Staubbehälters müssen Sie sich keine Sorgen um die Entleerung machen. Sobald der Reinigungsvorgang beendet ist, wird dieser automatisch von der Reinigungsstation entleert. Der Saugroboter hat eine Größe von knapp 35,5 cm und ist mit fast 11 cm etwas höher als die bisher von mir getesteten Modelle. Dies ist eigentlich nicht weiter schlimm, jedoch ist es wichtig zu beachten, dass der Roboter auch unter Ihre Möbelstücke passt, insbesondere bei der Reinigung unter Sofas. Bei uns stellt die Couch kein Problem dar, jedoch die Toilette. Hier fährt der Saugroboter mit dem Turm gegen den unteren, tiefen Teil, sodass er nicht vollständig darunter fahren kann. Das Gewicht beträgt knapp 4,5 Kilogramm, was zwar kein Leichtgewicht ist, aber vergleichbar mit vielen anderen Modellen. Dies ist jedoch kein Problem, wenn man den Saugroboter beispielsweise vom ersten in den zweiten Stock tragen möchte.  

Die Front des Saugroboters ist durch eine Gummiabdeckung geschützt, die jedoch entfernt werden muss, um Zugang zu wichtigen Navigationselementen zu erhalten. Darunter befinden sich zwei Kameras, die als Stereosichtsystem dienen. Dieses System verbessert das Sichtfeld und die Tiefenwahrnehmung des Saugroboters, wodurch eine intelligentere und effizientere Reinigung ermöglicht wird. Die Dual-Kamera ist mit einer LED ausgestattet, die bei schlechten Lichtverhältnissen automatisch aktiviert wird. Diese Komponenten sind im halbrunden, gefederten und somit beweglichen Stoßfänger untergebracht, der wie bei anderen Saugrobotern zur Hinderniserkennung dient. Durch die spezielle Dual-Kamera erkennt der Saugroboter auch zahlreiche Objekte wie Kabel, Möbelstücke und Textilien. Diese werden nach der Reinigung in der Karte dargestellt und umfahren.

Betrachtet man den Saugroboter von der Unterseite, so befindet sich direkt am Heck die 360° drehbare Ausgleichsrolle, die zwischen den beiden rotierenden Wischmopps platziert ist. Letztere werden magnetisch fixiert, was ein schnelles Anbringen und Entfernen ermöglicht. Zwischen den beiden gefederten Antriebsrädern sitzt die Hauptbürste, die den Staub aufnimmt und zum Saugkanal leitet. Vor der Hauptbürste befindet sich eine weitere Öffnung, über die der Staub von der Reinigungsstation abgesaugt wird. An der Front des Saugroboters befinden sich zwei rotierende Seitenbürsten, die den Staub von den Ecken zur Hauptbürste leiten. Am Rand der Unterseite verlaufen drei Sensoren, mit denen der Saugroboter unter anderem Abgründe erkennen kann. Dadurch wird verhindert, dass der Saugroboter eine Treppe herunterfällt. Mit diesen Sensoren erkennt der Saugroboter außerdem eventuell vorhandene Teppiche, wodurch die Saugleistung beim Befahren automatisch erhöht wird. 

Praktisch und von Bedeutung ist die Fähigkeit des Narwal Freo Z10 Ultra, seine Wischplatte anzuheben. Dadurch entfällt das Entfernen der Wischplatte beim Befahren und Absaugen von Teppichen. Die Aufladung des Saugroboters erfolgt über die beiden Ladekontakte an der Rückseite. Nach Beenden der Reinigung fährt er zur mitgelieferten Reinigungsstation und wartet dort auf seinen nächsten Einsatz. Gleichzeitig werden die beiden Wischpads gereinigt und getrocknet. Weitere Informationen hierzu folgen im nächsten Abschnitt.

Reinigungsstation

Die mitgelieferte Reinigungsstation des Narwal Freo Z10 Ultra zählt zu den kompaktesten in dieser Preisklasse. Mit den Maßen von 43 x 46 x 39 cm passt sie auch in beengte Räume. Auffällig ist die Auffahrrampe, die mit einer Breite von knapp zwei Fingern sehr schmal ist. Dadurch wirkt der Saugroboter in der Station aufgeräumt und ragt nicht, wie bei anderen Herstellern, hervor, wodurch er nicht zu einer Stolperfalle wird. 

Die Reinigungsstation präsentiert sich hochwertig und ist in den gleichen Materialien und Farben wie der Narwal Freo Z10 Ultra gehalten. Unter der magnetisch gehaltenen Abdeckung an der Front befinden sich der 2,5 Liter große Staubbeutel und ein Reinigungsmitteldosierer. Letzterer ist im Lieferumfang enthalten, muss jedoch, sobald er leer ist und erneut benötigt wird, entsprechend vom Hersteller nachgekauft werden. Die obere Klappe ermöglicht den Zugang zum 4,5 Liter großen Frischwassertank und dem fast identisch großen Schmutzwassertank. Hier wird frisches Wasser aufgefüllt und der Schmutzwassertank regelmäßig geleert. Beide Behälter sind durch eine Dichtung und Verriegelungsmechanismen verschlossen, wodurch unangenehme Gerüche effektiv verhindert werden.

Ein weiteres hervorzuhebendes Merkmal der Reinigungsstation ist das an der Oberseite, also am Deckel, integrierte runde Display. Dieses ist bei Nichtbenutzung ausgeschaltet, um eine Störung, insbesondere am Abend, zu vermeiden. Es zeigt jedoch beispielsweise nach der Reinigung den Status an und ermöglicht beim Antippen die Ausführung grundlegender Aktionen. Narwal hat dabei an der Innenseite des Deckels alle wichtigen, über das Display möglichen Befehle in einer ausführlichen Beschreibung aufgedruckt. Sollte die Station transportiert werden müssen, beispielsweise um dahinter zu reinigen, kann sie an den beiden Griffmulden rechts und links angehoben werden, was sich als sehr praktisch erweist. 

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Narwal Freo Z10 Ultra ist ausgezeichnet. Im Test konnten keine Mängel festgestellt werden. Sowohl am Roboter als auch an der Reinigungsstation fühlt sich der Kunststoff hochwertig und langlebig an. Es wurde größtenteils ein matter Kunststoff verwendet, wodurch die graue Version durch das matte Finish besonders edel und hochwertig wirkt.

Alle pflegeintensiven Elemente können sowohl am Roboter als auch an der Station leicht ausgebaut und gereinigt oder ausgetauscht werden. Dies betrifft am Roboter unter anderem den Staubauffangbehälter inklusive Filter, die Haupt- und Seitenbürsten sowie die beiden rotierenden Wisch-Pads. Bei der Reinigungsstation ist es erforderlich, den Schmutzwassertank regelmäßig zu leeren und zu reinigen sowie den Frischwassertank wieder aufzufüllen. Außerdem muss der Staubbehälter je nach Nutzung nach etwa 120 Tagen oder bei Vollfüllung ersetzt werden. 

Das im Lieferumfang enthaltene Reinigungsmittel erzielt bessere Reinigungsergebnisse und kann, sofern gewünscht, nach dem Verbrauch ersetzt werden. Es ist jedoch nicht zwingend erforderlich. Natürlich muss auch der Reinigungsplatz des Saugroboters regelmäßig gereinigt werden. Dazu wird dieser entnommen und die Reinigungsplatte für eine einfachere Reinigung herausgenommen. 

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

Meater Block

In aller Kürze

Mit dem Meater Block hat das Unternehmen Apption Labs die bisherigen einzelnen Thermometer um eine große Version mit praktischer Aufbewahrung und zugleich Ladestation entwickelt. Meater Block ist komplett kabellos, somit gibt es hier keine störende Kabel, die ihr am Grill verlegen müsst. Dabei ist ein großer Vorteil der Einsatz an einem Drehspieß, denn hier funktionieren kabelgebunden Thermometer nicht, was bei Meater absolut kein Problem darstellt. Die ganze Elektronik steckt dabei in jedem der einzelnen Thermometer, welche die Messdaten per Bluetooth oder Wifi an euer Smartphone bzw. Tablet übertragen und dort anzeigen. Der Vorteil am Meater Block ist dabei, dass dieser auch komplett alleine verwendet werden kann, denn das kleine Display am Meater Block zeigt alle wichtigen Daten an und ebenso können alle Einstellungen hier vorgenommen werden. Dennoch kann der Meater Block auch mit der App genutzt werden und zeigt dabei alles nochmals deutlich übersichtlicher an.

Gefällt uns

  • komplett Kabellos
  • sehr gut Akkulaufzeit
  • sehr genau
  • umfangreiche Apps mit Anleitungen
  • enorme Reichweite

Gefällt uns weniger

  • etwas teuer

Meater Block

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Der Meater Block kommt in einer schlichten Verpackung daher, welche lediglich von außen dezent auf den Hersteller hinweist. Durchtrennt man den Karton, erblickt man die darin befindliche Hauptverpackung ich, welcher alles sicher verpackt ist. Im Inneren des Deckels der Umverpackung informiert apptionLabs über alle Kanäle, die man besitzt, also Facebook, Instagram, YouTube, Twitter usw.

Doch nun wie gewohnt zu Hauptverpackung, diese ist ebenfalls sehr schlicht gehalten. Dabei ziert den ungebleichten Karton am Deckel nur das Meater Logo zusammen mit der Bezeichnung Meater Block. An der Rückseite finde man dann einige Logos, die man als Hersteller angeben muss, vielmehr wichtiges gibt es hier aber nicht zu sehen.

Durchtrennt man die beiden Klebestreifen, kann der Deckel abgenommen werden und direkt kommt der Meater Block zusammen mit allem Zubehör zum Vorschein. Dabei ist dieser mit den Thermometern bereits bestückt und auch die Batterien sind bereits eingesetzt. Unter dem Meater Block befinden sich dann die Kurzanleitung, welche wirklich kurz gehalten wurde, denn hier gibt es nur den Hinweis über die Batterien und die Meater App, die für alles andere aufs Smartphone oder Tablet geladen werden kann.

Vielmehr kann ich zur Verpackung des Meater Block eigentlich nicht sagen, denn die Verpackung ist, wie man anhand der Bilder sehen kann, sehr schlicht gehalten. apptionLabs möchte ich jedoch auf jeden Fall bezüglich des Verzichts auf Kunststoff loben, denn bei der Verpackung setzt man nur auf Karton und Papier.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Beim Meater Block handelt es sich um einen Holzsockel aus Bambus, welcher in einem hellen Farbton oder wie bei mir in einem dunkleren Braun angeboten wird. Der Bambus wurde dabei wie bei einem Schneidebrett zusammengeleimt und mit einer CNC-gesteuerten Fräsmaschine wurden alle Aussparungen eingefräst. Zu diesen zählen die fürs Display, das Batteriefach, der Aufstellbügel und der Platz für die vier Temperatursensoren.

An der Front fallen direkt die vier Meater Thermometer auf, diese sind 13 cm lang und haben einen Durchmesser von 6 mm. Hier gibt es zwar auf jeden Fall viele dünnere Temperaturfühler, aber man muss hier eben bedenken, dass die ganze smarte Technik in jedem der einzelnen Fühler sitzt, was bei allen anderen nicht der Fall ist. Die Enden der Edelstahl Fühler ist aus schwarzem Keramik hergestellt und etwas breiter ausgeführt. Dabei verläuft das runde Gehäuse in ein Viereck, sodass man damit die Temperaturfühler leichter greifen kann. Am Ende ist jeder der Fühler mit einer Nummer versehen, sodass man beim Grillen direkt das entsprechende Fleischstück indizieren kann und genau weiß, welches davon die zuvor definierte Wusch-Kerntemperatur erreicht hat. Für das noch bessere Erkennen gibt es neben den Fühlern noch die mitgelieferten vier Clips, diese bringt man am Fühler an und so erkennt man die Nummer, die in diesen Blättchen eingelasert wurde noch besser.

RRechts neben den vier Temperaturfühlern ist das kleine OLED-Display samt Touch-Steuerung verbaut. Über dieses kleine OLED-Display kann der Meater Block auch komplett unabhängig ohne App gesteuert bzw. bedient werden. Umfangreicher und übersichtlicher geht das Ganze zwar dann dennoch über die App, aber wie gesagt, hier hat man den Vorteil, dass es nicht nur über die App möglich ist. 

Zu guter Letzt ist an der Rückseite noch eine Holzabdeckung vorhanden, die magnetisch gehalten wird. Darunter findet man insgesamt vier AA-Batterien, welche den Meater Block für rund 50 Stunden mit Strom versorgen. Alternativ gibt es an andere rechten Seite unter dem Bügel, welcher für einen stabileren Stand sorgt noch einen Micro-USB-Anschluss. Darüber kann der Meater Block permanent mit Strom versorgt werden, sodass diesem niemals der Strom ausgeht. Lediglich bei den Fühlern ist nach 24 Stunden der Akku leer. 

(Design: 5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Meater Block gefällt mir sehr gut. Die Materialanmutung ist sehr gut, der sehr gut verarbeitete Bambus im dunkelbraunen Ton sieht einfach schick aus. Zudem ist das Display perfekt bündig eingelassen und die vier Temperaturfühler sind darin sehr sicher aufbewahrt und werden darin für den nächsten Einsatz aufgeladen.

Die Temperaturfühler sind ebenso hochwertig, bestehen aus hitzebeständigem Metall/Keramik und lassen sich trotz ihrer dickeren Ausführung gut in das Fleisch einführen. Klar, in einem dünnen Steak macht der Meater keinen Sinn, aber macht ihr Pulled Pork, ein T-Bone Steak usw. dann nutze ich den Meater Block sehr gerne. Das Besondere beim Meater ist aber die kabellose Ausführung, denn somit kann ich auch am Drehspieß die Temperatur meines Fleisches überwachen, was mit allen kabelgebundenen Geräten absolut nicht machbar wäre.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

Winbot W1 Pro

In aller Kürze

Mit dem Ecovacs Winbot W1 Pro hat der bekannte Saugroboter Hersteller einen weiteren Alltagshelfer im Sortiment. Bei den Geräten der Winbot-Serie handelt es sich um eine Alltagserleichterung vor allem für diejenigen mit Neubauten, wo viele und vor allem große Fenster verbaut sind. Schließlich kann man hier den Roboter getrost seine Arbeit verrichten lassen und ihr könnt in diesem Moment etwas anderes tun. Bei kleinen Fenstern macht es kaum Sinn, denn hier ist der Winbot W1 Pro so schnell fertig, sodass ihr gleich dabei stehen bleiben könnt und zudem seid ihr hier per Hand sowieso schneller.

Der Ecovacs Winbot W1 Pro ist einfach in der Handhabung und erledigt seine Aufgabe so weit für ein Roboter sehr gut und das Reinigungsergebnis kann sich ebenfalls sehen lassen. Der Fensterrahmen und gerade am Rand wird das Fenster jedoch funktionsbedingt nicht gründlich gereinigt, da der Winbot hier nicht bis an die Ecken kommt und eben nur die Glasfläche und nicht den Rahmen mit reinigt. Nachteil ist zum einen der hohe Preis und man sollte den Fensterputzroboter nur als Reinigungshilfe zwischendurch sehen, denn das halbjährliche oder auch öfter Putzen des Rahmens inkl. Dichtung bleibt weiterhin an euch hängen. Am Ende muss jeder selbst entscheiden, ob sich der Kauf hier lohnt, habt ihr wie bereits erwähnt, ein neues Haus mit vielen sehr großen Fenstern würde ich zum Kauf raten, denn hier ist der Ecovacs Winbot W1 Pro eine Erleichterung.  

Gefällt uns

  • gründliche Reinigungsleistung
  • einfache Handhabung
  • sicherer Halt am Fenster
  • Wassertank vorhanden
  • guten Navigation
  • praktische Kreuzsprühtechnologie

Gefällt uns weniger

  • teuer
  • Steckdose in der nähe erforderlich
  • Absicherung über Karabiner nicht immer möglich
  • Reinigung am Rahmen und den Ecken nicht so gut
  • laut

Ecovacs Winbot W1 Pro

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Der Ecovacs Winbot W1 Pro wird genau so, wie ich es von den bisher getesteten Ecovacs Winbot Geräten kenne, in einer stabilen Umverpackung geliefert. Im Inneren befindet sich dann die bekannte, rundum informativ bedruckte Hauptverpackung mit dem praktischen Transportgriff.

Ganz wie bisher gewohnt nutz Ecovacs die Hauptseite der Verpackung dazu, um zum einen den Ecovacs Winbot W1 Pro zu präsentieren.Diesen erblickt man hierbei von oben betrachtet, also genau so, wie ihr diesen auch später während seiner Arbeit betrachten könnt. Außerdem erhält man hier dann natürlich die üblichen Dinge wie die Produktbezeichnung und der Herstellernamen. Im rechten blauen Bereich der Hauptseite widmet sich Ecovacs wie gewohnt dann den wichtigsten Ausstattungsmerkmalen des neusten Winbot Roboter. Zu diesen Merkmalen zählt die neue Generation der Navigation und zwar WIN-SLAM 3.0, die Sicherungsaspekte, damit der Roboter selbst bei einem Abfall des Vakuums nicht von der Scheibe fällt, sowie die einfache Handhabung. Ganz neu ist dabei die Kreuzsprühfunktion, denn wo man beim Vorgänger noch zuvor immer per Hand das Reinigungstuch mit der Reinigungsflüssigkeit besprühen musste, ist dies nun nicht mehr erforderlich, dazu aber später mehr. 

An der schmalen rechten sowie linken Seite zeigt Ecovacs erneut die Vorteile inkl. einem Bild, die man zuvor schon an der Vorderseite sehen konnte. Ebenso widmet sich Ecovacs auch bei der Rückseite erneut den Vorteilen des Winbot W1 Pro, dieses Mal aber auch auf mehrere Sprachen übersetzt. Zur jedem Vorteil gibt es dann auch hier noch ein Bild und so weit hat man eigentlich die wichtigsten Ausstattungsmerkmale direkt auf der Verpackung erkannt. 

In der Verpackung hat Ecovacs alles schön in einer schönen und handlichen Tasche verstaut, sodass man den Ecovacs Winbot W1 Pro auch ideal damit transportieren kann. Somit konnte ich z. B. den Roboter wunderbar mit der Tasche im Auto transportieren und hatte alles direkt dabei um den Winbot auch meiner Schwester und ein paar Freunden vorzuführen. Im Inneren der zeitweiligen Transporttasche findet man den kompletten Lieferumfang schön sortiert. Auf der einen Seite ist der Winbot W1 Pro inkl. seiner ganzen Kabel und dem Sicherungsseil und auf der anderen findet man zwei Mikrofaserwischtücher, eine kleine Flasche Reinigungsflüssigkeit inkl. Messbecher, mit dem den Tank des Winbot auffüllen kann. Außerdem findet man hier dann natürlich auch noch die Bedienungsanleitung und eine Schnellstartanleitung, die alles Wichtige zusammenfasst.

(Verpackung: 5 von 5 Punkten)

Design

Der Ecovacs Winbot W1 Pro besitzt exakt wie dessen Vorgänger die quadratische Form. Diese macht meiner Meinung nach sowieso bei einem Fensterputzroboter am meisten Sinn. Ein rundes Modell würden hier nämlich gar nicht in die Ecken kommen und beim WInbot W1 Pro ist dies nur ein schmaler Streifen, der nicht gereinigt wird. 

Farblich bzw. vom Design kommt der Winbot W1 Pro wie gewohnt im weißen Kunststoffgehäuse daher, der silberne Kunststoffkreis um den Leder-Griff lässt diesen besonders edel und schön aussehen. Der Winbot W1 Pro besitzt zwar einen Akku, welcher zwischen dem Stromkabel sitzt, aber dieser wird nicht während des Reinigungsvorgangs verwendet, dafür ist nämlich eine permanente Stromversorgung über eine Steckdose in der Nähe erforderlich. Der Akku wird lediglich als Sicherheit verwendet, sollte z. B. während der Reinigung der Strom ausfallen, dann fällt der Winbot W1 Pro nicht einfach vom Glas, sondern hält noch einige Zeit, sodass man diese sicher abnehmen kann. 

Durch das leichte Kunststoffgehäuse bringt der Winbot W1 Pro nur knapp über 1,5 Kilogramm auf die Waage, was fast 200 Gramm weniger als bei Winbot 920 ist. Dies finde ich so weit gut, denn immerhin ist dieser auch rund 22 mm größer ab beiden Seiten und bietet somit eine nochmals deutlich größere Wischfläche. Die Maße belaufen sich nun auf 270 x 270 mm und er ist 77,5 mm hoch. An der Unterseite ist der Ecovacs WInbot W1 Pro wie gewohnt umlaufend mit einer Klett-Oberfläche versehen, an der man ganz einfach eines der beiden mitgelieferten Mikrofaserwischtücher befestigen kann. Der innere Teil an der Unterseite zwischen dem Tuch muss dabei logischerweise frei bleiben, da hier der wichtige Bereich sitzt, über den der Wischroboter den Ansaugdruck (das Vakuum) erzeugt, mit dem er sich an die Scheibe festsaugt. 

Im Vergleich zur wenigen Konkurrenz kommt der Ecovacs Winbot W1 Pro deutlich besser in die Ecken, aber perfekt kann er es auch nicht, was an den Sensoren an allen vier Ecken liegt. Diese Sensoren sind aber sehr wichtig, denn hiermit erkennt der Roboter nicht nur den Rahmen von Fenstern, sondern auch die Enden von rahmenlosen Fenstern. Dies gelingt dadurch, dass beim Anfahren von Rahmen der an beiden in Fahrtrichtung sitzende Stoßdämper (vor- und zurück) ausgelöst wird und bei rahmenlosen Fenstern erkennen dies die gefederten Sensoren an den grauen Ecken. Sobald einer dieser über das rahmenlose Fenster/Tür fährt, springt dieser aufgrund der Feder vor und der Roboter weiß, ok, hier geht es nicht weiter. 

An der Oberseite, welche man beim Verwenden des Roboters immer sieht, befindet sich auffällig in der Mitte ein länglicher brauner Kunstleder-Griff, mit dem man den Roboter wunderbar an das Fenster ansetzen kann und drückt an nun den Startknopf, beginnt dieser automatisch mit der Reinigung bzw. erzeugt sein Ansaugdruck. Den Start-Knopf findet man hier direkt am oberen Bereich des Griffes und eben genau dieser wird auch am Ende wieder benötigt, damit das Vakuum beendet wird und man den Roboter wieder von der Scheibe entfernen kann. Links vom Griff ist einLautsprecher integriert, der sehr schön integriert wurde, da Ecovacs hier weitere Punkte mit auf die Oberfläche aufgedruckt hat, was für eine Auflockerung des Designs sorgt. Über den Lautsprecher teilt euch der Ecovacs Winbot W1 Pro mit, wann er fertig ist und von der Scheibe entfernt werden kann und informiert zudem über seinen Status, sodass dieser euch auf Deutsch mitteilt, wenn ihr z. B. vergessen habt, das Stromkabel anzuschließen. 

Neu an der Oberseite ist der mit eine Silikon-Stopfen abgedeckte Reinigungsflüssigkeitstank. Dieser ist 60 ml groß und hier kann man das mitgeliefert Reinigungsmittel ohne oder bei Bedarf auch mit dem ebenfalls im Lieferumfang enthaltenen Messbecher einfüllen. Von dort aus pumpt der Winbot W1 Pro dies während der Reinigung ab und gibt dies an den Kreuz-Spritzdüsen an Vorder- bzw. Rückseite aus, je nachdem in welche Richtung er gerade fährt.  Neu ist auch die Anordnung der gummierten Antriebsstränge, denn diese sind vom Zentrum nach außen gewandert und hier entsprechend im Wischtuch ausgespart. Die Gummi-Stränge werden je von zwei verzahnten Rollen angetrieben, dies ist auch wichtig, denn durch das erzeugt Vakuum muss sich der Putzroboter zwar sicher an die Scheibe saugen, aber zugleich auch noch bewegen können. Zu guter Letzt findet man im inneren Bereich auch den von den Ecovacs Produkten bereits bekannten roten Hauptschalter, über welchen man den Winbot W1 Pro einschaltet kann und eine LED, welche auf eine korrekte Anwendung hinweisen.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Ecovacs Winbot W1 Pro ist so weit sehr gut. Klar, das gute Stück besteht zum Großteil nur aus Kunststoff und dieser ist teilweise auch dünn ausgeführt, aber dies ist hierbei wichtig, denn der Winbot W1 Pro soll möglichst leicht sein. Für seinen Zweck geht die Materialanmutung auf jeden Fall in Ordnung und daher gibt es von mir hier keine wirkliche Kritik. 

Der Klett an der Unterseite hält das Reinigungstuch absolut bombenfest, sodass hier auch während der Reinigung nichts verrutscht. Auf den elektronischen Saugnapf, wie es noch beim Winbot X der Fall war, muss man jedoch auch hier genauso wie bereits beim Winbot 920 verzichten. Diesen Saugnapf fand ich persönlich aber gar nicht schlecht, schließlich konnte man diesen immer an einer haftenden Oberfläche befestigen, was mit dem herkömmlichen Sicherungsseil, wie es nun der Fall ist, leider nicht immer möglich ist.

Außerdem muss man beim Winbot W1 Pro genau wie bereits beim Winbot 920 beachten, dass hier in der Nähe, wo man diesen betreiben möchte, eine Steckdose ist. Das Netzkabel hat eine Länge von 4,7 Meter und sollte somit aber eigentlich fast immer ausreichen, falls nicht, kann man problemlos auch ein Verlängerungskabel verwenden.  

Bezüglich eines Stromausfalls, der während einer Reinigung durchaus vorkommen kann, hat Ecovacs ebenfalls mitgedacht. Hierzu wird, wie ich es bereits erwähnt habe, der verbaute Pufferspeicher am Stromkabel des Winbot genutzt. Sollte also der Strom ausfallen, bekommt ihr direkt den Hinweis über die App bzw. vom Roboter angesagt und sollte dann direkt zu diesem gehen, um ihn von der Scheibe abzunehmen, aber keine Angst dafür habt ihr genug Zeit.

Bei einem Sturz, also wenn das Vakuum aus bestimmten Gründen verloren geht und der Roboter abfällt, ist das Sicherungsseil enorm wichtig, sodass der Roboter nicht auf dem Boden einschlägt und z. B. auf dem Parket eine Macke hinterlässt. Was sich jedoch in diesem Fall kaum vermeiden lässt, ist der Aufprall gegen die Scheibe, denn durch das Fallen greift das Seil und der Roboter schlägt kurz gegen die Scheibe. Durch sein Kunststoffgehäuse geht der Roboter dabei nicht kaputt, da dies vom Material abgefedert wird, aber passiert dies häufiger, kann je nach Sturmhöhe dennoch mal was kaputt gehen. Bei mir ist dies jedoch nach mehreren Monaten Nutzungszeit bisher nie etwas passiert.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

Ecovacs Deebot T10 Turbo

In aller Kürze

Beim Ecovacs Deebot T10 Turbo handelt es sich um das teuerste Modell der Ecovacs Deebot T10 Serie. Hier setzt Ecovacs auf den sehr gut ausgestatteten Saugroboter mit KI gestützter Objekterkennung und hervorragender Saugleistung. Das Besondere beim T10 Turbo ist jedoch, dass Ecovacs hier auf die runden rotierenden Reinigungspads setzt, die hier im Doppelpack zusammen für eine gründliche Reinigung sorgen. Bei den günstigeren T10 Modellen kommt hier nämlich „nur“ das üblich gewohnte Wischtuch zu Einsatz. Ebenfalls ein Highlight ist die Reinigungsstation, hier muss man zwar auf die automatische Entleerung des Staubbehälters verzichten, aber dennoch bietet die groß ausfallende Station einen großen Vorteil bzw. eine Besonderheit. Hierbei werden nämlich nach der Reinigung die Wischpads gereinigt und der Wassertank mit frischem Wasser aufgefüllt und zudem werden diese im Anschluss direkt sobald der Roboter fertig ist, mit Heißluft getrocknet. Insgesamt ein tolles Gerät, was mich im Test sehr durch die Reinigungsleistung, die Navigation und die umfangreiche App überzeugen konnte.

Gefällt uns

  • sehr einfache Einrichtung
  • Hervorragende Saugleistung
  • ausgereifte und fortschrittliche Navigation
  • gute Wischfunktion mit automatischer Reinigung des Wischtuchs
  • Erkennt Hindernisse sehr zuverlässig
  • gute Akkulaufzeit

Gefällt uns weniger

  • mit der Absaugstation etwas laut beim Absaugen und reinigen der Wischtuchs
  • Staubbehälter muss manuell geleert werden
  • sehr hoher Preis
  • keine automatische Anhebefunktion der Wischpads

Ecovacs Deebot T10 Turbo

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Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Ecovacs liefert den Saugroboter samt Reinigungsstation in einem sehr großen und aufgrund dessen auch in einem schweren Karton aus. Dieser ist wiederum rundum mit einigen wichtigen Details, Bilder und Ausstattungsmerkmalen des Ecovacs Deebot T10 Turbo versehen. Im Inneren findet man dann wie von Ecovacs gewohnt, alle Bestandteile des Lieferumfangs sicher darin verstaut, sodass absolut nichts kaputt gehen kann. Doch wie gewohnt alles der Reihen nach und so schauen wir und doch erst einmal die Verpackung von Aussen an.

Die Verpackung kommt im gewohnten blau,/weis daher und ist rundum mit einigen Details und Bildern zum Produkt versehen worden. Daher geht Ecovacs hier in diesem Fall nicht nur auf den Saugroboter, sondern auch auf die Vorteile der Zusätzlichen hier enthaltenen Reinigungsstation ein. Nachdem man die Verpackung an der Oberseite geöffnet hat, findet man in dem sehr großen Paket alles schön säuberlich verpackt, also genau so, wie ich es von Ecovacs bereits gewohnt bin. An der Oberseite liegt ein großer Quick-Start Guide, welcher einem in wenigen Schritten die Inbetriebnahme zeigt. Darunter findet man dann zum einem in den schmalen Karton den Saugroboter, was man auch sehr gut an dem entsprechenden Symbol erkennen kann. Dieser Karton ist dann wie gewohnt mit einem Transportgriff versehen, sodass man diesen einfacher transportiere kann. Somit könnte man diesen Karton auch zum eventuellen Transport von A nach B nehmen, wenn man diesen z. B. ohne die große Station einem Bekannten vorführen möchte usw. 

Im linken breiteren Teil findet man die sehr große Reinigungsstation, welche hier ebenfalls sicher von Kartonage usw. geschützt wird und ebenso an ihrer sicheren Position gehalten wird. Doch zurück zum Karton des Saugroboters, denn hier drin findet man nicht nur diesen, sondern auch das komplette restliche Zubehör. Dabei handelt es sich zu einem um das Kabel der Reinigungsstation, die beiden rotierenden Wisch-Pads, die beiden noch anzubringenden Seitenbürsten des Roboters. Mehr gibt es hier leider nicht, denn Ersatzteile wie zusätzliche Filter usw. liefert Ecovacs hier nicht mit.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Saugroboter

Der Ecovacs T10 Turbo kommt in einem komplett weißen Look daher, denn ein schwarzes Modell wird hier nicht angeboten. Hierbei hat sich Ecovacs für eine glänzende Oberfläche entschieden, während die Seite in matt gehalten wurde. Neu ist die Klappe an der Oberseite, welche hier keine Klappe mehr ist, denn beim Ecovacs T10 Turbo handelt es sich hier um eine komplette Blende, die leicht abnehmbar ist, da diese nur mit mehreren Magneten an ihrer Position fixiert wird. 

Unter dieser Abdeckung findet man dann aber wie gewohnt den roten Power-Schalter und den WLAN-/Reset-Button. Im Zentrum befindet sich dann natürlich wie gewohnt der runde Turm, welcher wie gewohnt den LiDar-Sensor  beherbergt und im Betrieb permanent rotiert und dabei eine Karte der Räumlichkeiten erstellt. Des Weiteren befinden sich hier im Turm auch drei Mikrofone, welche dazu dienen, eure Sprachbefehle für den integrierten YIKO-Sprachassistenten zu erfassen. Dahinter sitzt dann wie üblich noch der Staubbehälter mit dem Filtereinsatz usw. welcher jedoch meiner Meinung etwas klein ausfällt. Dieser muss bei diesem Modell nach erledigter Arbeit von Hand geleert werden, denn die Reinigungsstation kümmert sich „nur“ um das Frisch-/ und Schmutzwasser bzw. der Reinigung der Wisch-Pads. Neu ist am vorderen Bereich das Feld mit den drei leuchtenden LEDs, hierbei handelt es sich um ein Feld, welches auf Berührungen reagiert. Je nachdem, wie oft man die Taste berührt, führt der Saugroboter unterschiedliche Befehle aus.

Von der Größe nimmt der Saugroboter knapp 36 cm ein und ist mit 10,3 cm nochmals etwas höher als der Roborock S7 MaxV Ultra. Dies ist eigentlich nicht weiter schlimm, aber gerade bei dem Unterfahren einer Couch usw. ist es wichtig, dies zu beachten, dass der Roboter auch bei euch drunter passt. Die Couch ist bei uns jedoch auf keinem Fall ein Problem, aber dafür die Toiletten, denn hier fährt der Saugroboter mit dem Turm gegen den unteren tiefen Teil, sodass er hier nicht komplett drunter durchfahren kann. Das Gewicht beträgt knapp 4,5 Kilogramm, was zwar kein Leichtgewicht ist, aber von 1. in den 2. Stock bekommt man den dennoch problemlos getragen, denn ein Kleinkind ist hier auch nicht sehr viel leichter. 

Die Front nimmt die neue AIVI 3.0-Kameraeinheit mit Nachtsichtsensor ein, welche im beweglichen halbrunden Stoßfänger verbaut wurde. Damit erkennt der Saugroboter zahlreiche Objekte wie Kabel, Mülleimer, verschiedene Möbel, Socken usw. Diese werden dann jedoch nicht wie z. B. bei Roborock im Anschluss der Reinigung in der Karte dargestellt, sondern nur vom Roboter umfahren. Der Stoßfänger, welcher gefedert ist, dient dann wie gewohnt dazu, durch gelegentlich leichtes Anfahren der Kanten im Raum, Tischfüße usw. zu erkennen, sollte dies nicht die Kamera erkennen. Dies ist beim Ecovacs Deebot T10 Turbo jedoch sehr selten der Fall, da hier die Kamera und die zusätzlichen Sensoren die Hindernisse sehr zuverlässig erkennen und beim Navigieren sehr helfen.

Betrachtet man den Saugroboter von der Unterseite, dann findet man hier direkt an der Front die gewohnte Ausgleichsrolle, welche zwischen den beiden noch anzubringenden rotierenden Seitenbürsten sitzt. Diese kommen hier anders als bei Roborock an beiden Seiten zum Einsatz und drehen sich zum Zentrum, sodass der Staub von den Ecken zur Hauptbürste geleitet wird. Direkt am Rand der Unterseite verlaufen dann noch insgesamt sechs Sensoren, von denen zwei ganz vorne und die anderen beiden in der höhe der Antriebsräder sitzen. Mit diesen kann der Saugroboter unter anderem Abgründe erkennen, sodass verhindert wird, dass dieser eine Treppe herunterfährt und zudem erkennt er mit diesen Sensoren auch eventuell vorhandene Teppiche, sodass dabei automatisch beim Befahren die Saugleistung erhöht wird. 

Im Zentrum des Saugroboters befinden sich dann die beiden gefederten Antriebsräder, über welche der Saugroboter eventuelle Höhenunterschiede ausgleichen kann wie z. B. Teppiche. Dazwischen sitzt wie üblich bei einem Saugroboter die sehr wichtige rotierende Haupt-Reinigungsbürste unter einer Abdeckung, welche zum Reinigen wie gewohnt ganz leicht demontiert werden kann. Zu guter Letzt kommt hier noch eine neuere Technologie beim Ecovacs T10 Turbo zum Einsatz, denn der Hersteller setzt hier auf rotierende runde Wischplatten. Diese werden hier ganz einfach magnetisch angebracht und können somit ebenso einfach wieder entfernt werden. Einen Wassertank besitzt der Ecovacs Deebot T10 Turbo jedoch nicht, denn zu Beginn des Waschvorgangs und zwischendurch werden hier die beiden Wischpads direkt von der Station entsprechend nass gemacht. 

Leider kann der Ecovacs Deebot T10 Turbo die Wischpads nicht anheben und so müssen diese beim befahren von Teppichen entfernt werden. Wer auf diese Funktion nicht verzichten kann, muss sich dann das neue T20 Modell genauer anschauen, denn das neuste Modell wurde mit eben diese Funktion ausgestattet. Aufgeladen wird der Ecovacs Deebot T10 Turbo direkt über die beiden Ladekontakte an der Rückseite, mit welcher er nach Beenden der Reinigung zur mitgelieferten Reinigungsstation fährt und auf seine nächste Arbeit wartet bzw. zugleich werden hier die beiden Wischpads gereinigt und getrocknet, dazu aber später mehr.

Reinigungsstation

Die Reinigungsstation, welche Ecovacs bei T10 Turbo mitliefert, entspricht von der Optik der aus der X1-Serie. Diese sieht zum einen stylish aus, ist aber zugleich dennoch sehr groß. Farblich kommt diese wie der Roboter in einem zeitlosen, aber zugleich edlen silber-weißen Design daher. An der Front fährt der Ecovacs Deebot T10 Turbo nach erledigter Arbeit die Rampe rückwärts hoch, sodass dieser nicht nur aufgeladen wird, sondern zugleich wird dieser bzw. dessen Pads gereinigt. Hierfür hat die Reinigungsstation eine große Aussparung, um die beiden Mopp-Platten auszuwaschen und im Anschluss mit Heißluft zu trocknen. Dabei wird das saubere Wasser zum Reinigen verwendet, die Mopp-Platten rotieren über Schmutzabstreifer und das daraus entstehende schmutzige Wasser wird in den entsprechenden Schmutzwasser-Tank gepumpt. Dieser Prozess dauert knapp über eine Minute und die beiden Wischplatten sind im Anschluss sehr sauber. 

Beide Tanks, also Frisch und Schmutzwasser, sind an der Oberseite durch eine große Klappe annehmbar und im Zentrum hat Ecovacs als Trenner ein Zwischen-Fach integriert, in welchem sogar eine Reinigungsbürste versteckt ist. Zum Befüllen und entleeren können beide Behälter geöffnet werden, den Frischwasser-Behälter kann man jedoch auch alternativ über den Befüllstutzen befüllen. Hier beim Ecovacs Deebot T10 Turbo muss man leider auf die automatische Entleerung des Staubbehälters verzichten, sodass hier immer ein händisches entleeren notwendig ist. Dafür wiederum muss man sich bezüglich der Wischplatten keine Gedanken machen, denn hier wird alles voll automatisch gereinigt. Man muss eben nur gelegentlich frisches Wasser nachfüllen und das schmutzige entleeren.

 Die Reinigungsstation nimmt wie bereits erwähnt, etwas mehr Platz in Anspruch und ist diese von der Grundfläche inkl. Rampe ähnlich zum Roborock S7 Max V Ultra bei knapp 40 x 45 cm (Tiefe x Breite). Lediglich bei der Höhe ist diese mit 45 cm noch ein paar Zentimeter höher als die große Station von Roborock. Jeder der Behälter des Ecovacs Deebot T10 Turbo fasst knapp 4 Liter, sodass die Station bezüglich der Mopp-Reinigung einige Wochen laufen kann, ohne dass ihr hier was tun müsst. Beide Behälter sind durch eine Dichtung und Verriegelungsstück verschlossen, sodass hier auch keinesfalls unangenehme Gerüche entstehen können.

An der Oberseite der Reinigungsstation hat Ecovacs direkt noch drei Touch-Bedientasten integriert, sodass man die wichtigsten Dinge auch direkt ohne Smartphone steuern kann. Hierbei handelt es sich nämlich um die Selbstreinigung-Taste, sodass der Roboter die beiden Wischtücher reinigt, eine Start/Pause-Taste, welche selbsterklärend sein sollte und eine Rückruf/ Stopp-Taste. Letzteres bricht den Reinigungsvorgang ab und sorgt dafür, dass der Ecovacs Deebot T10 Turbo wieder zur Station zurückfährt.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der beiden im Ecovacs Deebot T10 Turbo enthaltenen Produkte ist sehr gut, hierbei gibt es von meiner Seite eigentlich keine Kritikpunkte. Die Verarbeitung ist sehr gut und ebenso fühlt sich der Kunststoff sowohl am Roboter als auch bei der Reinigungsstation hochwertig und vor allem langlebig an. Man hat sich hier zum Großteil für einen matten Kunststoff entscheiden, bis auf die Blende an der Oberseite des Roboters. Somit ist dieser eigentlich unempfindlich, was Staub angeht, dennoch muss man die Oberseite und die Front mit der Kamera sowie die Sensoren mindestens einmal wöchentlich vom Staub befreien.

Sämtliche pflegebedürftigen Elemente können sowohl am Roboter als auch an der Station wunderbar ausgebaut und somit einfach gereinigt bzw. ausgetauscht werden. Dies betrifft am Roboter unter anderem den Staubauffangbehälter inkl. Filter, die Haupt- und Seitenbürsten und die beiden rotierenden Wisch-Pads. Bei der Reinigungsstation ist es nur erforderlich, die beiden Wassertanks regelmäßig zu reinigen und die Aussparung, wo der Saugroboter einfährt, mit einem Tuch auszuwischen. Außerdem ist es erforderlich, hin und wieder die Haupt- und Seitenbürsten von Haaren zu befreien. Als praktisch erwies sich die Wickelhilfe an der Rückseite der Station, denn dadurch kann das eventuell zulange Kabel praktisch auf die benötigte Länge reduziert werden.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

Roborock Q7 Max+

In aller Kürze

Für viele ist der Roborock S7 MaxV Ultra welchen ich bereits getestet habe, sicherlich trotz inzwischen einem reduzierten Preis immer noch zu teuer. Dafür hat Roborock den Q7 Max+ auf den Markt gebracht, bei dem ihr zwar ein paar Abstriche bezüglich des Funktionsumfangs und des Komforts machen müsst, aber hierbei handelt es sich dennoch um einen sehr ausgestatteten Saugroboter, der ebenso überzeugen kann. 

Der Unterschied zum Flaggschiff, dem Roborock S7 MaxV Ultra  ist unter anderem, dass hier die Wischplatte nicht vibriert, sondern nur hinterhergezogen wird. Das auffälligste Merkmal ist jedoch die Absaugstation, denn diese saugt nur den Staubbehälter des Roborock Q7 Max+ leer, während beim Roborock S7 MaxV Ultra auch  noch direkt die Wischplatte gereinigt und der Wassertank mit frischem Wasser gefüllt wird. Was noch anders als zum Flaggschiff ist, verrate ich euch im Testbericht, doch soviel sei gesagt, es ist ein sehr guter Saugroboter der Mittelklasse. 

Gefällt uns

  • sehr einfache Einrichtung
  • Hervorragende Saugleistung auch bei Tierhaaren
  • sehr gute Navigation
  • solide Hindernisserkennung
  • lange Akkulaufzeit
  • kann bezüglich des Staubbehälters rund 7 Wochen ohne eingriff des Nutzers laufen

Gefällt uns weniger

  • mit der Absaugstation etwas laut
  • Wischtuch wird nicht automatisch angehoben
  • Wischtuch wird „nur“ hinterhergezogen

Roborock Q7 Max+

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung des Roborock Q7 Max+ ist größer als bei sonstigen Saugrobotern, der Grund daran ist, dass hier nicht eine kleine simple Ladestation, sondern einen große mit Absaugstation enthalten ist. Rund um die Verpackung finde man Abbildungen zum Saugroboter inkl. Absaugstation, technische Merkmale, Ausstattungdetails usw. Hier fehlt es für mich persönlich wie von Roborock gewohnt, an keinerlei Informationen und gut finde ich auch, dass man direkt auch über den Lieferumfang informiert wird.

Nachdem man die Verpackung des Roborock Q7 Max+ geöffnet hat, findet man darin alle enthaltenen Teile des Lieferumfangs schön sortiert. Dabei beschreibt Roborock dies sogar ausführlich auf dem direkt ersichtlichen Quick Start Guide, welchen man direkt auf der Oberseite nach dem Aufklappen findet. Alles ist sauber in die Etagen sortiert und die einzelnen Styropor und Folie schützen den Lieferumfang absolut sicher.

Direkt an der obersten Ebene findet man die schwarze Basisplatte, auf welcher der Roborock Q7 Max+ später immer steht, wenn er auf seinen nächsten Einsatz wartet und zum Aufladen des Akkus parkt. Ebenfalls findet man hier auch direkt ein Ersatz-Staubsaugerbeutel für die Absaugstation, denn ein weiteren hat Roborock wie beim S7 MaxV Ultra bereits eingesetzt.

Hebt man nun den Styropor-Einsatz aus der Verpackung heraus, kommt schon das gute Stück zum Vorschein und zwar der Roborock Q7. Auch hier kann man dann diesen wieder samt Styropor-Einsatz entnehmen und schon kommt die letzte Ebene zum Vorschein. Hier findet man zentral in der Mitte die große Absaugstation, links davon das lange Netzkabel für die Stromversorgung und rechts im schmalen Bereich die Wischplatte mit bereits angebrachtem Wischtuch. Unter der Absaugstation hat Roborock noch die üblichen Beipackzettel bzw. die Bedienungsanleitung verstaut, diese wird aber in der Regel kaum benötigt, da alles auch super in der App erklärt wird.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Saugroboter

Das Design des Roborock Q7 Max+ gefällt mir sowie sehr gut, der Roboter ist von seiner Optik bzw. der Designsprache jedoch schon einiges schlichter gehalten, als es bei dem Roborock S7 MaxV Ultra der Fall ist. Ich habe das Testgerät in der Farbe weiß erhalten, es gibt diesen jedoch auch in einem schwarz. Beide Geräte sind jedoch weitestgehend einfarbig ausgeführt, jedoch zeigt der Q7 gerade im Vergleich zum S7 MaxV Ultra weniger Akzente. Dies ist aber keineswegs negativ gemeint, der Roboter sieht dennoch sehr gut aus, wirkt hochwertig, aber wenn man eben wie ich auch den S7 MaxV Ultra zu Hause hat, sieht man eigentlich direkt, welcher davon der hochpreisigere ist. 

Das Weiß ist so weit eine tolle Farbe, da diese im Alltag weitestgehend pflegeleicht ist. Lediglich das Gummi am Bumper an der Front zieht den Staub an und sieht dann schnell etwas grau aus, aber ehrlich gesagt bei einem schwarzen Modell ist es nicht weniger unauffällig. Ich persönlich finde die weiße Variante sogar dahin schöner, da hier die im Paket enthaltene Entleerungstation in einem schwarz/weiß gehalten ist, während beim schwarzen Modell alles schwarz ist, dies als kurze Info zwischendurch.

Beim Formfaktor setzt Roborock wie gewohnt auf die bewährte runde Form. Diese nimmt im Durchmesser einen Platz von knapp über 35 cm ein und inkl. seiner Laserabdeckung ist dieser 9,65 cm hoch. Somit ist der Roborock Q7 eigentlich exakt so groß wie der S7. Von seinem Gewicht ist er rund 4 Kilogramm schwer, das ist kein Leichtgewicht, aber der große Akku und der großvolumige Saug-/Wischwasserbehälter brauchen eben ihren Platz und wiegen auch nicht gerade wenig. Der gefüllte Wassertank ist hier im Gewicht jedoch nicht mit eingerechnet. Mit dem Gewicht könnte man den Saugroboter dennoch problemlos vom ersten in den 2. Stock tragen, denn ein kleines Kind ist hier auf jeden Fall auch nicht leichter.

Das Gehäuse besteht wie bei eigentlich 100 % aller Saugroboter aus Kunststoff, welcher sich hier auf jeden Fall sehr hochwertig anfühlt. Dieser Kunststoff ist sehr pflegeleicht und sieht wie erwähnt gut aus. Das schwarze Modell ist komplett matt, während das von mir getestete weiße Modell an der Oberseite in Hochglanz und seitlich Matt gehalten wurde. An der Oberseite des Saugroboters fällt direkt die große Klappe auf, welche auch hier wie beim S7 gut 2/3 davon einnimmt. Dies ist nichts Unbekanntes, sondern kommt so in dieser Größe und Machart in allen runden Saugroboter vor. Hier drunter befindet sich bei Roborock lediglich der für einen Saugroboter recht groß ausfallende Staubbehälter, bei welchem es sich jedoch um ein Kombibehälter handelt, da dieser im vorderen Teil den Schmutz und im hinteren Teil das Wischwasser fasst. Letzteres wird ganz einfach durch einen Gummistöpsel eingefüllt. 

Im Zentrum bzw. leicht nach vorne versetzt folgt dann der sehr wichtige Laserdistanzsensor (LDS), welcher für die genau Navigation unverzichtbar ist. Durch diesen wird eine präzisere Navigation ermöglicht, sodass der Roboter beim Abfahren des Raumes direkt eine Karte erstellt. Außerdem weiß er durch den LDS nach dem ersten kompletten Reinigen fortan immer genau, wo dieser gerade steht oder hinfahren soll. Auf die zusätzliche Objekterkennung muss man beim Roborock Q7 jedoch verzichten, denn hierfür fehlt es diesem schlicht und einfach gesagt an den dafür notwendigen Sensoren an der Font und der Kamera. Kleidungsstücke, Kinderspielzeug, Socken usw. sollte man daher zuvor wegräumen, denn diese würde der Roborock Q7 Max+ nur vor sich herschieben oder im blödesten Fall ein-/ansaugen. Direkt vor LDS-Abdeckung, befinden sich dann wie vom S7 gewohnt drei Knöpfe, bei denen es sich um Zentrum und den Ein-/Ausschaltknopf handelt, mit welchem man z. B. den Reinigungsvorgang manuell starten bzw. stoppen kann. Während man mit dem Haus Symbol den Roboter zur Station zurückschickt und mit der linken Taste wählt man die Punktreinigung aus.

An der Front verläuft wie bei eigentlich allen Saugrobotern der typische halbrunde Stoßfänger, mit dem welchem Saugroboter durch das gelegentlich leichte Anfahren der Kanten im Raum Tischfüße usw. erkennt. Außerdem findet man hier im Zentrum und im rechten Teil des Stoßdämpfers eine Aussparung, hinter welcher sich zum einen der integrierte Nahbereichs- und Seitensensor handelt. Damit erkennt der Roborock Q7 Max z. B. wie weit er von der Wand entfernt ist und an der Front fährt dieser dann die Dinge nicht so stark an, sondern reduziert zuvor seine Geschwindigkeit. 

Betrachtet man den Saugroboter von der Unterseite, dann fällt zum einen die an der Front angebrachte Ausgleichsrolle auf, welche zwischen den beiden silbernen Ladekontakten sitzt. Mit diesen Kontakten fährt der Saugroboter auf seine Absaugstation und wird somit direkt wieder für seinen nächsten Einsatz aufgeladen. Wie üblich befinden sich an der Front bis zu den Antriebsrädern verlaufend mehrere Sensoren, welche unter anderem dafür da sind, dass der Roboter keine Treppen herunterfährt und Teppiche erkennen kann. Roborock setzt hier anders als beim S7 MaxV Ultra nicht auf 6 Sensoren, sondern lediglich 4 Stück, aber einen wirklich negativen Einfluss konnte ich hier nicht feststellen. Hier fehlen dem Roborock Q7 Max+ einfach nur die beiden Hintersten Sensoren direkt vor dem Wischtuch.

Ebenfalls nichts Neues ist die von unten betrachtet links vorne angebrachte rotierende Seitenbürste, welche den Staub von den Ecken zur Hauptbürste leitet. Dieses besteht nicht aus Borsten wie bei zahlreichen anderen Herstellern der Fall ist, sondern aus Gummi, was jedoch nicht wirklich negativ ausfällt. Das Roborock hierbei anders als Ecovacs auf nur eine Bürste setzt, ist hierbei ebenfalls nicht störend, denn bei Roborock ist es so, dass der Roboter gleich zum Start immer den Raum in der Richtung abfährt, in welcher die Seitenbürste ist. 

Im Zentrum des Saugroboters befinden sich dann die beiden bereits erwähnten gefederten Antriebsräder, über welche der Saugroboter eventuelle Höhenunterschiede ausgleichen kann z. B. Teppiche. Dazwischen sitzt wie üblich bei einem runden Saugroboter die sehr wichtige rotierende Haupt-Reinigungsbürste unter einer Abdeckung, welche zum Reinigen jedoch ganz leicht demontiert werden kann. 

Genau wie beim Roborock S7 MaxV Ultra wird der Staub nicht über eine zusätzlich am Saugroboter angebrachte Klappe aus dem Staubbehälter herausgesaugt, sondern ganz einfach direkt über die Hauptbürste, was sehr gut funktioniert. Die Wischplatte ist wie von den Vorgängermodellen einfach aufgesteckt und starr ausgeführt. Dies bedeutet, dass der Roborock Q7 Max+ diese nicht wie das Flaggschiff S7 MaxV Ultra um 5 mm anheben kann und zudem wird dies nur hinterhergezogen, nicht durch VibraRise (Schallvibrationstechnologie) bewegt.

Absaugstation

Der Roborock Q7 Max+ wird anstelle einer kleinen Ladestation direkt mit einer großen Absaugstation samt Zusatz-Staubbeutel zum Kunden geliefert. Bevor man diese aufstellen kann, muss man zuvor noch die Bodenplatte mit dem Hauptteil verschrauben. Dies ist eigentlich recht schnell durch ein paar Schrauben eindrehen erledigt und dauert keine 2 Minute, den hierfür benötigten Schlüssel hat Roborock an der Unterseite der Bodenplatte integriert. Es handelt sich hier wie erwähnt um eine reine Absaugstation, sodass hierüber nach Beenden der Reinigung direkt der Staub aus dem Staubbehälter herausgesaugt und in einen eingesetzten Staubbeutel gesammelt wird. So weit ist das Prinzip dann absolut gleich zum Roborock S7 MaxV Ultra, hier muss man dann lediglich auf das Automatische reinigen, der Wischplatte verzichten.  

Die Farbgebung der Absaugstation gefällt mir persönlich wie bereits angedeutet beim weißen Modell sehr gut. Der dunkelgraue untere Teil und der ebenso dunkelgraue Deckel sorgen im Zusammenspiel mit dem weißen Zwischenteil für eine tolle Farbkombi. Ansonsten gibt es hier noch an der Rückseite ein praktisches Kabelmanagement und hier war ich überrascht, dass Roborock ein dunkles und kein helles Kabel mitliefert. Letzteres war ja beim Roborock S7 MaxV Ultra etwas merkwürdig, denn eine dunkle Ladestation und ein helles Kabel passen nicht wirklich optisch zusammen. Zu guter Letzt wird der Staub direkt über die Muldenöffnung an der Bodenplatte angesaugt und zum Staubbehälter gefördert, also exakt dasselbe Prinzip wie beim großen Bruder, dem S7 MaxV Ultra. 

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der beiden im Roborock Q7 Max+ enthaltenen Produkte ist sehr gut, hierbei gibt es von meiner Seite eigentlich keine Kritikpunkte. Der Kunststoff fühlt sich hochwertig an und macht einen sehr stabilen Eindruck, sodass man hier keine Sorgen haben müsste, dass schnell etwas kaputt geht. Außerdem ist die Oberfläche kaum anfällig gegenüber dem üblichen Hausstaub, welcher sich auf den Oberflächen absetzt.

Sämtliche pflegebedürftigen Elemente können sowohl am Roboter als auch an der Station wunderbar ausgebaut und somit einfach gereinigt bzw. ausgetauscht werden. Dies betrifft am Roboter unter anderem den Kombibehälter aus Staub-/Wassertank, die Haupt- und Seitenbürsten und bei der Station den Staubbeutel.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

Neato D10

In aller Kürze

Beim Neato D10 handelt es sich um den neusten und zugleich teuersten Saugroboter des Unternehmens. Neato setzt anders als die zahlreichen anderen bekannten Hersteller von Saugrobotern auf eine sogenannte D-Form anstelle der runden. Somit soll das Produkt anders als die runden Modelle komplett in die Ecken aller Räume hineinkommen, was ich so im Test jedoch leider nicht wirklich bestätigen kann.

Der Auffangbehälter wurde hierbei jedoch groß genug ausgelegt, sodass dieser nicht unbedingt nach jeder Reinigung geleert werden muss. Die Akkulaufzeit ist lange und reicht für rund 250m². und die Reinigung wird gründlich erledigt. Jedoch hätte ich mir für den geforderten Preis mehr Funktionen in der App gewünscht, denn hier kann ich keine Räume trennen, damit die Böden unterschiedlich gereinigt werden. Der verbaute HEPA Filter, soll 99,97 % aller Allergene und Staubpartikel größer als 0,3 Mikrometer einfangen, sodass er zudem für Allergiker geeignet ist.

Gefällt uns

  • einfache Einrichtung
  • gute Saugleistung auch bei Tierhaaren
  • lange Akkulaufzeit

Gefällt uns weniger

  • Navigation nicht so gut wie bei der Konkurenz
  • Kartenbearbeitung sehr beschränkt
  • hohe UVP
  • fährt sich hin und wieder gerne fest

Neato D10

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Neato liefert den Neato D10 in einer für Saugroboter typischen designten Verpackung aus, welche stabil ist, sodass der Saugroboter samt Zubehör top geschützt wird. Außerdem gibt es ein Parknischen Transportgriff, welcher den Transport enorm erleichtert und die Farben sind typisch für Neato in weiß und orange gehalten.

Die Verpackung zieren rundum Information zum Saugroboter und zudem wird dieser selbstverständlich auch von oben betrachtet an der Hauptseite gezeigt. Hier fehlt es für mich persönlich an keinerlei Informationen und gut finde ich hier zudem, dass man direkt auch über den Lieferumfang informiert wird.

Nachdem man die Verpackung des Saugroboters geöffnet hat, entnimmt man kurz die Transportsicherung in Form eines bedruckten Kartons, welcher im Inneren mit gepresster Pappe versehen wurde. Somit kann dem Lieferumfang nichts geschehen, da hier absolut nichts verrutschen kann und alles wird vor Erschütterungen usw. geschützt. Direkt beim Öffnen erblickt man dann den großen Saugroboter und die Ladestation, welche beide in einem Tuch eingewickelt wurden. 

Dabei finde ich es gut, dass man drauf geachtet hat, keinen Kunststoff zu verwenden bzw. diesen auf ein Minimum zu reduzieren. Entnimmt man den Saugroboter, findet man darunter noch eine orangene Mappe, in welcher sämtliche Dokumente, Anleitungen usw. enthalten sind. Darunter kommen dann wiederum zwei Kartonagen zum Vorschein, welche bedruckt wurden, sodass man direkt erahnen kann, was in der jeweiligen Box enthalten ist. Somit findet man in der einen Box noch zwei zusätzliche Luftfilter für den Staubbehälter im Saugroboter und in der anderen Box sind die wichtigen Kabel enthalten, um die Ladestation mit Strom zu versorgen. Der Saugroboter muss eigentlich vor dem Gebrauch nur ausgepackt werden und die Ladestation noch mit dem Kabel verbunden werden, dann ist dieser nach der Einrichtung direkt einsatzbereit.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Der Neato D10 kommt wie bereits seine Vorgängermodelle in einem schönen dunkelgrau daher und der Kunststoff wurde in einer gebürsteten Oberfläche ausgeführt. Also ehrlich gesagt handelt es sich hier definitiv nicht um ein Saugroboter, welchen man beim Besuch am besten direkt verstecken möchte, sondern ein Gerät, welches ganz gut in die Räumlichkeiten integriert werden kann.

Am auffälligsten bei sämtlichen Saugrobotern aus dem Hause Neato ist natürlich deren Form, denn wie schon beim Neato Botvac D5 Connected, welchen ich vor gut vier Jahren getestet habe, hält das Unternehmen weiterhin an der D-Form fest. Dies muss jedoch definitiv kein Nachteil sein, denn damals hat sich als gründlicher Reinigungshelfer bewiesen und stand den runden Modellen in absolut nichts nach. Von der Größe ist der Neato D10  knapp über 32 cm lang, 33,6 cm breit und die Höhe beträgt knapp über 10 cm. Das Gesamtgewicht beträgt knapp 3,3 Kilogram, was noch angenehm zu handhaben ist, sodass man den Saugroboter problemlos auch zur nächsten Etage tragen könnte. Die Betonung liegt auf könnte, denn aktuell werden noch keine Mehrgeschosskarten unterstützt.

Die Oberfläche des Neato D10 ist glänzend ausgeführt, aber wie bereits erwähnt gleicht diese auf dem ersten Blick einem gebürsteten Metall, ist jedoch in Wirklichkeit Kunststoff. An der Oberseite fällt auch direkt der nach hinten ausgelegte LiDAR-Sensor bzw. dessen Abdeckung auf, welcher jedoch nicht beweglich bzw. als sogenannter Bumper ausgeführt wurde. Dies bringt den Nachteil mit sich, dass der Roboter sich unter Umständen beim unterfahren von Möbel oder Ähnlichem leicht festfahren könnte. Direkt daneben befinden sich die Steuerelemente, welche sich aus Akku- und WiFi-Anzeige, einem Info-Knopf und einen Startknopf zusammensetzen. Damit das Tragen von Stock zu Stock einfacher gelingt, hat man direkt am Bumper an der Front eine Griffmulde integriert welche zudem das Design schön auflockert. 

Zum Abnehmen des Staubbehälters muss zuvor keine Klappe geöffnet werden, sondern man kann diesen direkt an der Oberseite entnehmen. Dieser sitzt direkt zwischen Bumper und LiDAR-Sensor und kann somit direkt durch die Griffmulde geöffnet werden. Der Behälter ist fest mit dem Deckel verbunden und bis aus diesen ist der Staubbehälter komplett transparent gehalten. Hier sieht man dann auch sehr gut den bereits angebrachten Feinstaubfilter, von welchem Neato direkt noch zwei als Ersatz mitliefert. Vor dem Filter sitzt übrigens noch ein dünnes Netz, welches den Filter zuverlässig vor Beschädigungen (groben Schmutz) schützt.

Betrachtet man den Saugroboter von der Seite, findet man hier recht wenig Überraschungen. Auffällig ist hier natürlich der große Bumper an der Front, welcher nur als solches fungiert und nicht noch zusätzlich wie bei anderen hochpreisigen Modellen mit zusätzlichen Sensoren bestückt wurde. An der rechten Seite, an der man kurz auch ein Teil der rotierenden Seitenbürste hervorschauen sieht, befindet sich ein kleiner Wandsensor, der hier den Kontakt zur Wand prüft. Am Heck wiederum findet man die Schlitze, an welchen die Abluft abgegeben wir und zugleich hat man hier zwei Chrome-Elemente, über welche die Aufladung des verbauten Akkus erfolgt. Des Weiteren befinden sich rechts von den Ladekontakten noch weitere Schlitze, hinter welchem ein Lautsprecher sitzt, sodass darüber die Sprachausgaben bzw. Töne des Roboters ausgegeben werden.

Betrachtet man den Saugroboter von der Unterseite, dann fällt auf Anhieb direkt die große und fast über die komplette Front laufende Hauptbüste auf. Diese ist sowohl mit Gummilamellen als auch Borsten in mittelharter Ausführung bestückt. Da es sich hierbei um ein regelmäßig zu reinigendes Bauteil handelt, lässt sich die Abdeckung der Bürste sehr schnell und ohne Werkzeug entfernen. Somit kann die Hauptbürste einfach herausgenommen und gereinigt werden. Seitlich in Fahrtrichtung rechts befindet sich die kurze Seitenbürste, welche den Schmutz an den Ecken zur großen Hauptbürste fegt. Das die Hauptbürste hier zur seitlichen rotierenden kleinen Bürste näher verläuft, hat den Sinn, dass die Bürste nah genug an die Wand entlangfährt und somit der Schmutz sicher eingesaugt wird. Bei runden Saugrobotern muss dies nämlich alles die Seitenbürste von der Wand zur Hauptbürste befördern.

In der Mitte des Saugroboters sieht man dann wie bei allen Modellen die großen gefederten Antriebsräder, diese sorgen für den nötigen Antrieb und zudem gleichen diese Höhenunterschiede aus, was z. B. beim Befahren von Teppichen notwendig ist. Die hinteren beiden Ausgleichsrollen Sorgen, wie der Name schon sagt für den Ausgleich, sodass der Saugroboter nicht kippt bzw. immer nahezu waagerecht arbeitet. Zu guter Letzt sieht man an der Unterseite noch drei Sensoren, mit welchen der Saugroboter unter anderem Abgründe erkennen kann. Dadurch wird verhindert, dass dieser eine Treppe herunterfährt und zudem erkennt er mit diesen Sensoren auch eventuell vorhandene Teppiche. Einer der Sensoren befindet sich hinten am Saugroboter und die anderen beide jeweils links und rechts an der Front am Bumper.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Neato D10 ist so weit sehr gut, sodass ich von meiner Seite eigentlich keine wirklichen Kritikpunkte feststellen konnte. Der Kunststoff fühlt sich hochwertig an, die Oberfläche ist bis auf den Hochglanz verlaufenden Rand recht pflegeleicht. Des Weiteren können alle Wartung/- und pflegebedürftigen Elemente ohne Werkzeug ausgebaut und somit einfach gereinigt bzw. ausgetauscht werden. Dies betrifft unter anderem den Staubauffangbehälter, die Haupt- und Seitenbürste.

Das Reinigungstool zum eventuellen beseitigen von Haaren an der Hauptbürste hat Neato praktischerweise direkt an der Rückseite der kompakten Ladestation des Neato D10 integriert. Insgesamt eine sehr gute Verarbeitung, welche hier keine Kritik offenlässt. 

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

Roborock S7 MaxV Ultra

In aller Kürze

Beim Roborock S7 MaxV Ultra handelt es sich um das neue Flaggschiff der Saugroboter aus dem Hause Roborock, was sich auch im Preis widerspiegelt, denn zusammen mit der neuen Ultra Absaugstation, welche hier im Bundle enthalten ist, kostet das gute Stück 1.399€. Somit handelt es sich hier zugleich auch um den teuersten, aktuell auf dem Markt erhältlichen Saugroboter. Aus der Roborock S7 Familie gibt es somit inzwischen vier Varianten mit unterschiedlichen Reinigungs-/Absaugstationen. Des Weiteren unterscheiden sich die Modelle auch bei der Navigation, denn nur das MaxV Ultra Modell besitzt die volle Ausstattung mit Laser-Raumvermessung sowie der ReactiveAI 2.0 Objekterkennung durch die verbauten Kameras an der Front.  

Der Roborock S7 MaxV Ultra ist auf jeden Fall aktuell einer der, wenn nicht sogar der führende Saugroboter auf dem Markt. Zudem ist mir persönlich hier kein ausgereifteres Modell bekannt, welches mit der sehr ausgereiften Navigation und der sehr gründlichen Reinigung mithalten kann. Mit dem Roborock S7 MaxV Ultra bietet Roborock sozusagen die „Eierlegende Wollmilchsau“ an, die durch ihre zahlreichen Funktionen und die automatisch Lift-Funktion der Wischplatte rundum sehr überzeugen kann. Des Weiteren überzeugt auch die neue Reinigungsstation, welche nicht nur den Staub-Behälter aussaugt, sondern den Wassertank mit frischem Wasser füllt und zugleich das Wischtuch nach bzw. zwischen der Arbeit reinigt und den Schmutz somit in einen separaten Behälter mit Staubbeutel sammelt.

Gefällt uns

  • sehr einfache Einrichtung
  • Hervorragende Saugleistung auch bei Tierhaaren
  • sehr ausgereifte und fortschrittliche Navigation
  • nahezu perfekte Wischfunktion mit automatischer Reinigung des Wischtuchs
  • Erkennt Hindernisse ohne Mängel
  • lange Akkulaufzeit
  • kann rund 7 Wochen ohne eingriff des Nutzers laufen

Gefällt uns weniger

  • mit der Absaugstation etwas laut beim Absaugen und reinigen der Wischtuchs
  • sehr hoher Preis

Roborock S7 MaxV Ultra

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Der Roborock S7 MaxV Ultra wird aufgrund der zusätzlichen Reinigungs-/Absaugstation in zwei Kartons geliefert, im kleineren Karton ist daher logischerweise der Saugroboter enthalten, als würdet ihr nur diesen kaufen und im deutlich größeren Karton ist die großem Reinigungsstation verpackt. Die Verpackung der Station wurde an den Seiten mit zwei Transportlaschen versehen, sodass man das üppige und somit auch etwas schwerere Paket leichter Transportieren kann.

Saugroboter 

Die Verpackung des Roboters ist in einem schlichten weiß/grau gehalten, informiert jedoch rundherum anhand von Bildern, Symbolen und viel Text ausführlich über das jeweilige Gerät. Hier fehlt es für mich persönlich an keinerlei Informationen und gut finde ich hier auch, dass man direkt auch über den Lieferumfang informiert wird.

Nachdem man die Verpackung des Saugroboters geöffnet hat, findet man direkt alle enthaltenen Teile des Lieferumfangs schön sortiert. Dabei finde ich des gut, dass man möglichst auf unnötigen Kunststoff verzichtet hat und somit sind die einzelnen Teile großteils durch Kartonage geschützt. Nur die wichtigen Dinge wie der Saugroboter und die normale kleine Ladestation, welche hier direkt enthalten ist, wurden in einer zusätzlichen Folie verpackt. Direkt an der obersten Ebene findet man die transparente Schutzmatte, welche an der kleinen Ladestation befestigt wird. Diese soll den Boden schützen, denn darauf steht der Saugroboter, während dieser in der kleinen Ladestation aufgeladen wird. Betreibt ihr den Roborock S7 MaxV Ultra jedoch sowieso nur mit der großen Reinigungsstation, wird die kleine Station nicht benötigt, außer man hat z. B. ein Haus mit zwei Stockwerken.

Unter der Schutzabdeckung findet man dann eine Mappe mit zahlreichen Unterlagen zum Saugroboter und zudem ist hier noch das Netzkabel für die Ladestation sowie die Wischplatte untergebracht. Letzteres kann dann sofern gewünscht direkt am Saugroboter an der Unterseite angebracht werden und bei diesem Modell immer montiert bleiben, warum, das verrate ich im weiteren Verlauf des Testberichts. Unter einer weiteren Karton-Ebene findet man schließlich noch das Hauptprodukt, den Saugroboter, welche schlicht und einfach in einem Kunststoffbeutel eingepackt wurde und somit nach dessen Einrichtung eigentlich direkt einsatzbereit ist.

Reinigungsstation

Aufgrund der großen zusätzlichen Reinigungsstation ist deren Verpackung recht groß. Im Inneren findet man hier zum einen die sehr große Station, welche somit logischerweise den Großteil der Verpackung einnimmt. Zudem ist in der obersten Ebene noch die Auffahrrampe verpackt, welche an der Station befestigt werden muss und außerdem hat Roborock hier noch die üblichen Handbücher sowie einen zusätzlichen Staubbeutel mit verpackt. Ein Staubbeutel hat Roborock bereits in den entsprechenden Platz in der Absaugstation montiert. 

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Saugroboter

Der Roborock S7 MaxV kommt wie bereits sein Vorgängermodell in der Farbe schwarz daher, welcher hierbei matt gehalten wurde und somit recht pflegeleicht ist. Auf dem ersten Blick fallen hier neben den roten Elementen an den Seiten auch die Karbon-Optik-Elemente an der Front, Rückseite und am Deckel auf, welche dem Saugroboter ein besonders hochwertiges Design verleihen.

Beim Formfaktor setzt Roborock wie die meisten anderen Hersteller von Saugrobotern auf eine runde Form, welche im Durchmesser knapp über 35 cm einnimmt und inkl. Laserabdeckung 9,7 cm hoch ist. Das Gesamtgewicht beträgt knapp 4,8 Kilogram, was zwar somit nicht gerade ein Leichtgewicht ist, aber aufgrund des großen Akkus und der darin verbauten Technik konnte man das Gewicht eben nicht mehr weiter reduzieren. Dies ist auch nicht weiter schlimm, denn so schwer, dass man den Saugroboter nicht in den zweiten Stock bekommt, ist dieser keineswegs.

Beim Gehäuse setzt Roborock wie üblich in der Branche auf eines aus hochwertigem Kunststoff, dessen Vorteil darin besteht, dass dieser pflegeleicht ist, da man diesen zum Großteil mit einem matten Oberflächenfinish versehen hat und das ganze weder einen billigen Eindruck hinterlässt, noch dazu neigt, denn Staub zu sehr anzuziehen.

An der Oberseite des Saugroboters fällt direkt die große Klappe auf, welche gut 2/3 davon einnimmt. Dies ist nichts Ungewohntes, sondern war bei bisher bei fast allen runden Saugroboter, welche ich getestet habe, vorhanden. Hier drunter befindet sich bei Roborock lediglich der für einen Saugroboter recht groß ausfallende Staubbehälter. Im Zentrum bzw. leicht nach vorne versetzt folgt dann der sehr wichtige Laserdistanzsensor (LDS), welcher für die genau Navigation unverzichtbar ist. Durch diesen wird eine präzisere Navigation ermöglicht, sodass der Roboter beim Abfahren des Raumes eine Karte erstellt und nach dem ersten kompletten Reinigen immer genau weiß, wo dieser gerade steht oder hinfahren soll. Doch wie auch Ecovacs setzt Roborock einer der führende Herstellern von Saugrobotern nicht nur auf den bewerten LDS, sondern auch auf eine an der Front verbaute Kamera-Einheit inkl. zahlreichen Sensoren. Dadurch soll die Navigation noch präziser werden, da der Roboter somit problemlos z. B. ein Kleidungsstück, Möbelstück usw. erkennt und diese umfährt. Direkt vor LDS-Abdeckung, befinden sich dann noch drei Knöpfe, bei denen es sich um Zentrum und den Ein-/Ausschaltknopf handelt, mit welchem man z. B. den Reinigungsvorgang manuell starten bzw. stoppen kann. Während man mit dem Haus Symbol den Roboter zur Station zurückschickt und mit der linken Taste wählt man die Punktreinigung aus.

An der Front verläuft wie bei eigentlich allen Saugrobotern der typische halbrunde Stoßfänger, mit dem der Saugroboter durch das gelegentlich leichte Anfahren der Kanten im Raum Tischfüße usw. erkennt. Dies ist beim Roborock S7 MaxV Ultra jedoch selten der Fall, da hier zudem direkt an der Front noch auf eine Kamera-Einheit mit zwei Linsen samt weiteren Sensoren gesetzt wird, die ebenfalls beim erkennen von Hindernissen und Navigieren unterstützen. Außerdem hat Roborock den S7 MaxV Ultra auch noch mit einer LED ausgestattet, die dem Saugroboter ebenfalls beim Erkennen und Navigieren bei Dunkelheit helfen.

Betrachtet man den Saugroboter von der Unterseite, dann fällt direkt an der Front die Ausgleichsrolle auf, welche zwischen den beiden silbernen Ladekontakten sitzt. Mit diesen Kontakten fährt der Saugroboter auf die Ladestation, während die Aufladung an der großen Reinigungsstation über die an der Font angebrachten Kontakte erfolgt. Diese sind hierbei etwas vertieft neben der Kameraeinheit untergebracht. Sobald der Kontakt erfolgt ist, wird der im Saugroboter integrierten Akku automatisch aufgeladen. Direkt am Rand der Unterseite verlaufen in gleichmäßigen Abständen insgesamt 6 Sensoren, mit welchen der Saugroboter unter anderem Abgründe erkennen kann, sodass verhindert wird, dass dieser eine Treppe herunterfährt und zudem erkennt er mit diesen Sensoren auch eventuell vorhandene Teppiche.

 An der Front links befindet sich dann auch noch die einzelne rotierenden Seitenbürsten, welche den Staub von den Ecken zur Hauptbürste leitet. Hierbei setzt Roborock anders als Ecovacs auf nur eine Bürste, dies ist hierbei jedoch nicht weiter störend, denn beim Roborock ist es so, dass der Roboter gleich zum Start immer den Raum in der Richtung abfährt, in welcher die Seitenbürste ist. Im Zentrum des Saugroboters befinden sich dann die beiden gefederten Antriebsräder, über welche der Saugroboter eventuelle Höhenunterschiede ausgleichen kann z. B. Teppiche. Dazwischen sitzt wie üblich bei einem runden Saugroboter die sehr wichtige rotierende Haupt-Reinigungsbürste unter einer Abdeckung, welche zum Reinigen jedoch ganz leicht demontiert werden kann. 

Überraschend finde ich hier direkt, dass Roborock anders als andere Hersteller nicht auf eine kleine Klappe setzt, über welche die Absaugstation direkt den Staub aus dem Staubauffangbehälter aussaugen kann, sondern der Staub wird einfach über die Hauptbürste von unten aus dem Behälter herausgesaugt. An der Rückseite wird dann zum einen der Wassertank eingesetzt und bei Bedarf die Wischplatte samt Wischtuch angesteckt. Diese kann man dann eigentlich auch immer angebracht lassen, denn beim Roborock S7 MaxV Ultra hat man den Vorteil, dass diese Generation die Wischplatte einfach um 5 mm anheben kann, sodass die gewünschten Bereiche gewischt werden und die anderen eben nicht.

Absaugstation

Die neue Absaugstation, welche Roborock hier beim S7 MaxV Ultra mitliefert, ist schon eine sehr große Station, die natürlich keinesfalls mit der kompakten reinen Ladestation mithalten kann. Dafür hat man hier aber eben den großen Vorteil, dass bei dieser Station zum einen der Staub direkt aus dem Behälter in einen eingelegten Staubbeutel gesaugt wird. Dieser Absaugvorgang erfolgt automatisch nach dem Beenden des Reinigungsvorgangs und auch nur dann, wenn nicht die gewünschten Ruhezeiten überschritten werden, dazu aber später mehr. Der Staubbehälter sitzt bei der Station ganz rechst in dem entsprechenden Kasten und kann sehr einfach ausgewechselt werden. Daneben gibt es noch zwei weitere Behälter, bei denen es sich um einen Frisch- und Schmutzwasser-Tank handelt. Somit wird automatisch, wenn man den Saugroboter zum Reinigen mit Saugen und zeitgleichem Wischen schickt, der Wischmopp gereinigt und der Wassertank aufgefüllt, ohne dass man selbst etwas tun muss. Das Einzige, was man selbst noch machen muss, ist dabei dafür zu sorgen, dass der Wassertank noch voll genug ist und man sollte den Schmutzwasserbehälter, der sehr groß ist, spätestens dann leeren und reinigen, wenn dieser meldet, dass er voll ist.  

Somit handelt es sich hier sozusagen um eine tolle autonome Reinigungsstation, welche dafür sorgt, dass der Saugroboter gut 7 Wochen alleine seine Arbeit erledigen kann. Man muss hier nämlich, während der Saugroboter in der Kombi mit der Reinigungsstation läuft, so gut wie keinen Handgriff mehr machen. Diese Station habe ich sehr lieben gelernt und möchte diese auch auf keinen Fall mehr missen. 

Die Reinigungsstation kommt bei mir wie der Saugroboter in einem komplett schwarz/grauen Design daher und ist knapp 43 cm hoch, 41,5 cm breit und mit der notwendigen Auffahrrampe 50 cm tief. Jeder der drei Behälter ist bei Roborock separat geschlossen. Während es sich beim Staubbehälter um eine schlichte Abdeckung handelt, welche einfach an ihren Platz aufgesetzt wird, handelt es sich bei den anderen Behältern (Frisch-/und Schmutzwasser) um sicher durch einen Deckel mit einer Dichtung und Verriegelungsstück verschlossenen Behältern. Der Staubbeutel, welcher bereits vom Hersteller eingesetzt wurde, besitzt ein Fassungsvermögen von knapp 3 Liter, was sehr ordentlich ist, denn somit kann der Saugroboter je nach Schmutzgrad gut 7 Wochen ohne das Zutun vom Besitzer seinen Job verrichten. Die Beutel bestehen wie üblich aus drei Schichten, sodass dafür gesorgt wird, dass 99 % der Staubpartikel aus der Luft herausgefiltert werden, was für alle Hausstaub-Allergiker wichtig ist, denn somit kann der Staub im verschließbaren Beutel entsorgt werden, ohne dass man Kontakt zu den Staubpartikeln hat. Ohne die Beutel fliegen die Partikel nämlich beim Entleeren durch die Luft, wodurch einige Menschen allergisch reagieren können. 

Die beiden Wasserbehälter fassen eine ordentliche Menge an Wasser bzw. Schmutzwasser, sodass Roborock angibt, dass die Tanks für einen Wischbereich von bis zu 300 Quadratmetern ausreichen sollen. Dies ist ebenfalls eine ordentliche Menge, was bei uns persönlich sehr lange ausreicht, da wir zum Großteil Parkett im Haus verlegt haben. Diesen müssen wir nämlich eigentlich nur absaugen lassen, während wir alle Fliesen im Technikraum, Eingangsbereich und den Bädern wischen und zugleich saugen lassen. 

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der beiden im Roborock S7 MaxV Ultra enthaltenen Produkte ist sehr gut, hierbei gibt es von meiner Seite eigentlich keine Kritikpunkte. Die Verarbeitung ist sehr gut und ebenso fühlt sich der Kunststoff hochwertig und vor allem langlebig an. Roborock hat sich beim Kunststoff sowohl beim Saugroboter als auch bei der Reinigungsstation für eine matte Oberfläche entschieden, worüber ich sehr glücklich bin, denn somit ist beides weniger stark anfällig gegenüber dem üblichen Hausstaub, welcher sich auf den Oberflächen absetzt. Ebenso ist somit alles weniger gegen Kratzer anfällig und wirkt einfach schöner im Haushalt. 

Sämtliche pflegebedürftigen Elemente können sowohl am Roboter als auch an der Station wunderbar ausgebaut und somit einfach gereinigt bzw. ausgetauscht werden. Dies betrifft am Roboter unter anderem den Wassertank, Staubauffangbehälter, die Haupt- und Seitenbürsten und bei der Station den Wasserablauf und die Reinigungsbürste sowie alle Tanks. Das Einzige, was mich bei der Station, welche komplett in Schwarz daher kommt, etwas stutzig macht, ist das Netzkabel, welches hier nämlich grau ist, was irgendwie nicht so wirklich gut passt, aber warum dies so ist, müsste man Roborock fragen.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

eufy RoboVac X8 Hybrid

In aller Kürze

Beim eufy RoboVac X8 Hybrid handelt es sich um das aktuelle Flagschiff unter den Saugrobotern des gleichnamigen Herstellers. Der Zusatz „Hybrid“ im Namen hängt mit der zusätzlichen Wischfunktion und dem dazugehörigen Wassertank, zusammen. Es handelt sich um den Nachfolger des eufy RoboVac 12.

Der eufy RoboVac X8 Hybrid setzt auf eine moderne Optik mit Carbonelementen. Weiters hat er eine Twin-Turbine-Technologie, arbeitet also mit zwei Motoren und verspricht so für ein leistungsstarkes Saugen. Im diesem Test gehen wir auf den neuen Saugroboter ein.

Gefällt uns

  • einfache Einrichtung
  • gute Saugkraft & Reinigung
  • Lasernavigation
  • App

Gefällt uns weniger

  • Wischfunktion sehr simpel
  • Hinderniserkennung rudimentär

eufy RoboVac X8 Hybrid

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Der eufy RoboVac X8 Hybrid  kommt in in einer gänzlich dunklen Verpackung. Auf der Vorderseite ist der futuristisch wirkende Saug- und Wischroboter abgebildet. Auch zu finden ist der Markenname eufy sowie der Modelname X8 Hybrid. Das Ganz wir noch begleitet von dem „CES Innovation Award 2021“ und den wichtigsten Funktionen des Roboters begleitet.

Öffnet man die Oberseite der Verpackung, findet man, zuerst eine Rutschfeste Kunststoffablage, die den Boden beim Parken schützen soll. Darunter finden sich Bedienungsanleitungen, hinweise zur App und Garantiekarten.

Klappt man diese Ebene um, sieht man bereits den Saugroboter samt Station in einer Kartonschale eingelassen. Generell fällt auf, dass eufy hier versucht, so gut es geht Kunststoff Verpackungsmaterial einzusparen und mehr auf Umweltfreundlichere Materialen zu setzen, was durchaus lobenswert ist. Unter dem Saugroboter schließlich zu finden sind das mitgelieferte Zubehör.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Saugroboter

Der eufy RoboVac X8 Hybrid misst 34,5 cm im Durchmesser, ist 9,7 cm hoch und bringt 3,5 kg auf die Waage.

Das Design ist ansprechend und mit Carbon-Optik als durchaus ansprechend zu bezeichnen. Durch die geringe Höhe passt er unter die meisten Möbelstücke und lässt sich auch ohne große Mühen von Stockwerk zu Stockwerk transportieren.

Seitlich dominiert die Carbon-Optik und dabei handelt es sich im Grunde um einen großflächigen Stoßstoßschutz/Bumper. Auf der Unterseite befinden sich 4 Sturzsensoren, die großen Gummiräder, eine Seitenbürste, die große Haupt- bzw. Saugbürste und schließlich das Navigationsrad. Weiterhin zu finden sind auf der Unterseite Staubbehälter mit einem Volumen von 400 ml, samt einer Reinigungsbürste für eben jenen Behälter. Der eufy RoboVac X8 Hybrid hat zusätzlich die Möglichkeit feucht zu Wischen, deswegen kann ein Wassertank mit einem Volumen von 250 ml angedockt werden und wird dann automatisch erkannt.

Auf der Oberseite befinden sich ein zentrierter Turm der für die Lasernavigation – die sogenannte iPath-Lasernavigation – zuständig ist. Weiters lassen sich drei physische und beleuchtete Bedienelemente auf der Oberseite finden: Spot-Taste, Start-Stopp-Taste und Home-Taste, sowie eine WLAN-LED.

Seitlich zu finden sind auch die sehr „sportlich“ anmutenden Luftauslass. Auf Kameras für eine intelligente Hinderniserkennung wird verzichtet, man hilft sich lediglich mit Sensoren und dem großflächigen Frontbumper.

Die schwarze Ladestation ist der grundsätzlich gehalten und ist schlicht. Ein langes Ladekabel mit Kabelmanagement in der Station ist vorhanden. Weiters ist eine Kunststoffmatte beigelegt die den Boden beim Parken & Laden vor Feuchtigkeit schützen soll.

Grundsätzlich hat der eufy RoboVac X8 Hybrid ein gutes, modernes Design. Für Puristen, wird er wohl einen Touch zu futuristisch rüberkommen. Ich persönlich komme damit klar, hätte aber auf die Hochglanzoberfläche, welche die Oberseite des Saugroboters bekleidet,^ verzichten können. Durch diese werden etwaige Fingerabdrücke aber mehr noch Staub sofort sichtbar – und es gibt doch nichts absurderes als einen verstaubten Staubsauger..

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitungsqualität ist erwartungsgemäß hoch. Alles was sitzen muss sitzt und alles was ausgebaut werden kann – z.B. Saubbehälter oder Wassertank – lassen sich problemlos aus- und wieder einsetzen.

Elemente die Pflege bedürfen, können ausgebaut und gereinigt werden und Notfalls auch nachgekauft werden. Dies ist wichtig für ein Produkt, dass lange halten soll und gilt für die Haupt und Seitenbürste, den Filter aber auch beispielsweise für den waschbaren Microfaserlappen für die feuchte Reinigung. Spezielles Werkzeug wird hierfür nicht benötigt.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

Ecovacs Deebot T9 AIVI

In aller Kürze

Beim Ecovacs Deebot T9 AIVI handelt es sich um den aktuellen Nachfolger des Ecovacs Deebot Ozmo T8 AIVI, welcher im Jahr 2020 auf den Markt gekommen war und den ich ausführlich getestet hatte. Anders als die Ecovacs Modelle ohne die Bezeichnung AIVI, besitzt der T9 AIVI wie bereits sein Vorgänger an der Front eine Kamera, über welche dieser eine erweiterte Objekterkennung spendiert bekommt. 

Wie bereits der Vorgänger kann mich auch dieses Modell im alltäglichen Gebrauch absolut überzeugen. Die Saugleistung ist selbst bei Tierhaaren hervorragend, was an der neuen Ausführung der Hauptbüsten liegt, denn hier setzt Ecovacs nun auf ein Doppelt-Walzen-System, welche nicht als Bürsten, sondern gummiartig ausgeführt wurden. Ebenfalls gehört weiterhin die Navigation zu Ecovacs stärken, den der Ecovacs Deebot T9 AIVI navigiert sehr zuverlässig und reinigt dabei alle Stellen gründlich. Die zusätzliche Kamera ist hierbei ebenso sehr praktisch, denn diese erkennt Gegenstände und umfährt diese, statt diese unter Umständen vor sich herzuschieben. 

Kritikpunkte wären hier z. B. der etwas zu kleine Staubauffangbehälter, den gerade bei einem Haushalt mit Tieren ist dieser recht schnell voll und zudem sind die neuen Gummi-Walzen etwas lauter als die alte Version mit normalen Bürsten. 

Gefällt uns

  • sehr einfache Einrichtung
  • sehr gute Saugleistung auch bei Tierhaaren
  • hervorragende Navigation
  • gute Wischfunktion
  • Erkennt Hindernisse zuverlässig
  • gute Akkulaufzeit

Gefällt uns weniger

  • etwas lauter als der Vorgänger
  • Schmutzbehälter für Tierhaare etwas klein
  • Preis

Ecovacs Deebot T9 AIVI

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Sowohl die Verpackungsart als auch deren Design ist so weit beim neuen Ecovacs Deebot T9 AIVI, absolut identisch zum Vorgängermodell, dem Ecovacs Deebot Ozmo T8 AIVI. Dies ist auch so weit logisch, denn man setzt hier beim Saugroboter selbst auf den exakt selben Formfaktor und auch der Lieferumfang ist fast exakt gleich. Somit hat Ecovacs auch diese Verpackung wieder mit einer praktischen Transportschlaufe versehen, welche es ermöglicht, den kompletten Saugroboter mit seinem Lieferumfang bequemer zu transportieren.

Rund um die Verpackung hat Ecovacs einige Bilder zum Produkt aufgedruckt und zudem kann man rundum auch einige Informationen zum Ecovacs Deebot T9 AIVI lesen. Daher könnte man sich selbst im Laden, wo der Saugroboter ausgestellt wird, recht gut über das Produkt informieren, sofern dieser nicht in der etwas neutraleren Verpackung ausgestellt wird, denn diese verrät weniger zum Produkt. 

Direkt nachdem man die Verpackung von unten nach vorne bzw. nach hinten hinweg aufgeklappt hat, erblickt man ein Kartonage-Einleger, in dem man sämtliche Bedienungsanleitung, Beschreibungen mit Hinweisen und die Kameraabdeckung findet. Mit Letzterem kann man dann logischerweise die Kamera abkleben, muss dabei aber zugleich auf deren Funktion verzichten. Unter dem Einleger findet man dann direkt den Ecovacs Deebot T9 AIVI, welcher sicher von Schaumstoff umhüllt wurde und zum Schutz nun nicht mehr mit Folie umhüllt ist, sondern in einem schöneren Stoffbeutel verstaut wurde, während die empfindlicheren Bauteile wie die Stoßdämpfer mit einem Schaumstoffeinsatz zum Schutz fixiert wurden. 

Direkt unter dem Ecovacs Deebot T9 AIVI bzw. dem Schaumstoff, in welchem dieser fixiert wurde, findet man nach dessen Entnahme das restliche Zubehör, welches sehr übersichtlich und sicher verstaut wurde. In dem Karton mit dem Ecovacs Aufdruck verbirgt sich die elektronische Wischplatte inkl. Wassertank mit insgesamt zwei Wischtüchern. Die kleine Gratis-Probe des „bot Clean“ Mittel, welches man in den Wassertank geben kann, legt Ecovacs hier leider nicht mehr bei. Im Zentrum findet man dann noch die beiden Seitenbürsten, welche einfach angesteckt werden, und darunter kann man schon gut die Ladestation erkennen, neben der sich im linken Karton das zugehörige Netzkabel befindet. 

Der Staubauffangbehälter und die Blende für den Betrieb ohne Wassertank sind bei der Auslieferung bereits am Saugroter an der entsprechenden Stelle angebracht und wie gewohnt findet man unter der Abdeckung der Abdeckung des Ecovacs Deebot T9 AIVI weiterhin das kleine Reinigungswerkzeug, mit dem man die Bürste usw. leichter reinigen kann. Beim Lieferumfang war ich jedoch abgesehen von dem fehlenden Reinigungsmittel auch etwas überrascht, dass Ecovacs auch den Ersatzfilter für den Staubbehälter nicht mehr beilegt, welcher beim Vorgängermodell noch enthalten war.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Ecovacs setzt bei allen Saugrobotern auf das klassische runde Design, welches sich gut bewährt hat und das Gehäuse ist bei diesem Modell komplett in Schwarz gehalten. Es gibt hier z. B. auch Neato und einige weitere Hersteller, welche auf die sogenannte D-Form setzen, doch gerade für verwinkelte Räume haben sich die runden Modelle stärker durchgesetzt bzw. bewährt. 

Die Saugroboter mit einer D-Form haben den Vorteil, dass die Hauptbürste hier nicht mittig, sondern fast ganz vorne sitzt und zudem deutlich breiter ist als die kleinere Brüste zwischen den Rädern bei runden Saugrobotern. Somit reinigt ein Saugroboter mit einer D-Form den Raum etwas schneller, da dieser eine breitere Reinigungsspur besitzt und zudem kommen diese Modelle rein von der Bürste betrachtet, besser in die Ecken ran. Hierbei helfen dem Roboter auch die kleinen rotierenden Seitenbürsten, welche den Staub aus den Ecken herausholen und zur großen rotierenden Bürste mit der Absaugung befördern. Doch dafür hat die D-Form Probleme bei engen und verwinkelten Bereichen, sodass diese gerade in diesen Beriechen nicht ganz so gründlich reinigen.

Bei einem runden Modell, wie es beim Ecovacs Deebot T9 AIVI der Fall ist, welche zudem die Mehrheit unter den Saugrobotern ausmacht, sieht das Ganze etwas anders aus. Man könnte meine, dass ein runder Saugroboter weniger gut in die Ecken kommt, doch hierfür setzen die Hersteller auf zwei rotierenden Seitenbürsten wie bei einem D-Modell, die lange ausgeführt sind und somit den Staub aus den Ecken zur Mitte des Saugroboters befördern. Dies funktioniert so weit im Alltag inzwischen bei den Top-Modellen hervorragend, sodass diese die gründliche Reinigung der Ecken mit einer wendigen (kompakteren) Form kombinieren, sodass daraus eine sehr gründliche Reinigung resultiert.

Die Größe des Ecovacs Deebot T9 AIVI ist wie bisher gehabt, sodass auch das neue Mitglied im Durchmesser knapp 35 cm einnimmt und in der Höhe inkl. Laserabdeckung 9,3 cm hoch ist. Das Gesamtgewicht beträgt knapp unter 4 Kilogramm, was ebenfalls positiv ist, denn bei mehrstöckigen Häusern, muss man den Saugroboter von unten nach oben transportieren, daher ist es gerade für Frauen wichtig, dass der Saugroboter nicht allzu schwer ist.

Beim Material des Gehäuses setzt Ecovacs wir gewohnt auf Kunststoff, der Werkstoff, der hier eigentlich auch am sinnvollsten ist, da dadurch ein Saugroboter preislich natürlich deutlich günstiger Angeboten werden kann und zudem auch ausreichend robust ist. Der Ecovacs Deebot T9 AIVI ist ein eleganter und recht schöner Saugroboter, sodass dies definitiv kein Modell ist, welches man, wenn man Besuch hat, verstecken muss. Die Kunststoff-Oberfläche wurde wie beim Vorgänger mit einem matten Oberflächenfinish ausgeführt, sodass der Roboter eben nicht nur hochwertiger wirkt, sondern auch deutlich weniger Staub anzieht als die ebenfalls oft auf dem Markt erhältlichen Hochglanz-Modelle.

Ebenso wie bereits beim Vorgängermodell gibt es natürlich auch beim Nachfolger die bereits gewohnte Klappe an der Oberseite, welche knapp 2/3 der gesamten Oberfläche einnimmt. Unter dieser Klappe findet man alle Dinge wie bereits beim Ecovacs Deebot Ozmo T8 AIVI und dies exakt in der gleichen Anordnung, da es sich hier zum Großteil um dasselbe Gehäuse handelt. Somit versteckt sich unter der Abdeckung neben dem Staubbehälter direkt darüber noch der rote Hauptschalter zum Ein- und Ausschalten des Roboters und daneben ein Sync-/Reset-Knopf. Dieser kleine Reset-Knopf wird dafür benötigt, den Saugroboter später beim Einrichtungsvorgang mit dem Wi-Fi zu verbinden bzw. um diesen mit einem neuen Netzwerk zu koppeln. Das praktische kleine Reinigungstool ist natürlich ebenfalls weiterhin im Lieferumfang enthalten und hilft dabei, mit den feinen Bürsten die verstaubten Elemente leichter zu reinigen und mit der Klinge, welche an der Rückseite integriert wurden, kann man z. B. die langen Haare von Frauen usw. besser von den Bürsten entfernen. 

Direkt vor der Klappe mit dem Staubbehälter usw. befindet sich weiterhin der für die präzise Navigation unerlässliche Laserdistanzsensor (LDS). Dieser sorgt zum einen dafür, dass der Roboter die Wände bzw. Konturen von Möbeln usw. nicht nur für euch in der App darstellt, sondern auch für sich selbst nutzt, sodass dieser damit präziser navigieren kann und nicht per Zufall im Zickzack reinigt. Beim Ecovacs Deebot T9 AIVI ,setzt Ecovacs nicht nur auf den bewerten LDS, sondern zusätzlich auch auf die bereits vom Vorgänger gut bewährte Kamera an der Front. Damit gelingt Ecovacs eine sehr präzise Navigation durch die eigenen Räumlichkeiten und der Clou an der Kamera ist, dass dieser dadurch z. B. selbst den Hausschuhen, welche im Weg liegen, ausweicht, was bei anderen Modellen nicht der Fall ist, da diese, sofern der Stoßdämpfer nicht ausgelöst wird, die Gegenstände einfach vor sich herschieben. 

Neben der besagten LDS-Abdeckung, befindet dann auch noch wie vom Vorgänger gewohnt, der Ein-/Ausschaltknopf, mit welchem man z. B. den Reinigungsvorgang manuell starten bzw. stoppen kann, alternativ geht dies natürlich auch direkt und sehr komfortable über die App. An der Front verläuft dann wie gewohnt zu den Seiten hinweg der besagte Stoßfänger, mit welchem der Ecovacs Deebot T9 AIVI durch sanftes Anfahren z. B. den Rand der Räume anfährt oder auch sonstigen Hindernissen (Stuhl-/Tischbeine usw.) erkennt. Im Zentrum des Stoßfängers befindet sich dann zudem hinter einer Schutzscheibe die besagte Kamera, welche beim Navigieren helfen soll, aber zudem auch als mobile Überwachungskamera genutzt werden kann, dazu später weitere Details.

Betrachtet man den Ecovacs Deebot T9 AIVI von unten, erkennt man direkt die einzige direkt ersichtliche Veränderung, welche jedoch für einen großen Unterschied bei der Reinigungsleistung sorgt. Hier befinden sich im Zentrum nämlich nun direkt zwei gummierte Walzen, was zuvor beim Vorgänger noch einen mit Bürsten versehen Kunststoffwalze war. Diese Technologie bzw. die Bürsten werden von Ecovacs AeroForce® Multi-Surface-Bürsten genannt. Diese neuen Gummibürsten sollen jede Art von Fußboden und auch Teppiche optimal reinigen und zudem wickeln sich darum nicht so leicht die Haare, was auch dafür sorgt, dass der Saugroboter sehr gut für Tierhaare geeignet sein soll.

Vorne an der Front findet man dann die kleine schwarze Ausgleichsrolle und direkt daneben die beiden Ladekontakte, mit welchen der Saugroboter zum Aufladen auf die Ladestation fährt und somit der Akku im inneren aufgeladen wird. Rund um den Gehäuserand befinden sich dann insgesamt 6 Sturzsensoren, damit der Saugroboter keine Treppen herunterfährt. Davon befinden sich zwei direkt vor den Ladekontakten und je zwei Weitere auf der höhe der Räder auf der rechten und linken Seite.

Vor den gefederten Rädern sind die beiden seitlichen rotierenden Büsten angebracht. Diese müsst ihr jedoch beim Kauf des Ecovacs Deebot T9 AIVI selbst anbringen, was wiederum kein Problem ist, da diese nur gesteckt werden. Zu guter Letzt ist an der Rückseite noch der Wassertank eingeschoben, welcher mit Wasser gefüllt wird und durch das Anbringen des Wischtuchs dafür sorgt, dass nicht nur gesaugt, sondern auch feucht gewischt wird.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Ecovacs Deebot T9 AIVI ist wieder einmal hervorragend. Das Gehäuse besteht aus einem hochwertigen matten Kunststoff, welcher robust wirkt und sich zudem sehr gut anfühlt. Sämtliche Elemente, egal ob Wassertank, Staubauffangbehälter lassen sich wunderbar einsetzen und wieder entnehmen, ohne dass man Angst haben muss, dass die Halte- bzw. Klipp-Elemente abbrechen. Ebenso wurde daran gedacht, dass alle Bürsten und Elemente, um welche sich während des Saugens gerne Haare herumwickeln, komplett ohne zusätzliches Werkzeug entfernt werden können, da hierbei alles gesteckt oder via Schiebemechanismen gesichert wird.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)