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Schlagwort: Haushalt

Roborock S7 MaxV Ultra

In aller Kürze

Beim Roborock S7 MaxV Ultra handelt es sich um das neue Flaggschiff der Saugroboter aus dem Hause Roborock, was sich auch im Preis widerspiegelt, denn zusammen mit der neuen Ultra Absaugstation, welche hier im Bundle enthalten ist, kostet das gute Stück 1.399€. Somit handelt es sich hier zugleich auch um den teuersten, aktuell auf dem Markt erhältlichen Saugroboter. Aus der Roborock S7 Familie gibt es somit inzwischen vier Varianten mit unterschiedlichen Reinigungs-/Absaugstationen. Des Weiteren unterscheiden sich die Modelle auch bei der Navigation, denn nur das MaxV Ultra Modell besitzt die volle Ausstattung mit Laser-Raumvermessung sowie der ReactiveAI 2.0 Objekterkennung durch die verbauten Kameras an der Front.  

Der Roborock S7 MaxV Ultra ist auf jeden Fall aktuell einer der, wenn nicht sogar der führende Saugroboter auf dem Markt. Zudem ist mir persönlich hier kein ausgereifteres Modell bekannt, welches mit der sehr ausgereiften Navigation und der sehr gründlichen Reinigung mithalten kann. Mit dem Roborock S7 MaxV Ultra bietet Roborock sozusagen die „Eierlegende Wollmilchsau“ an, die durch ihre zahlreichen Funktionen und die automatisch Lift-Funktion der Wischplatte rundum sehr überzeugen kann. Des Weiteren überzeugt auch die neue Reinigungsstation, welche nicht nur den Staub-Behälter aussaugt, sondern den Wassertank mit frischem Wasser füllt und zugleich das Wischtuch nach bzw. zwischen der Arbeit reinigt und den Schmutz somit in einen separaten Behälter mit Staubbeutel sammelt.

Gefällt uns

  • sehr einfache Einrichtung
  • Hervorragende Saugleistung auch bei Tierhaaren
  • sehr ausgereifte und fortschrittliche Navigation
  • nahezu perfekte Wischfunktion mit automatischer Reinigung des Wischtuchs
  • Erkennt Hindernisse ohne Mängel
  • lange Akkulaufzeit
  • kann rund 7 Wochen ohne eingriff des Nutzers laufen

Gefällt uns weniger

  • mit der Absaugstation etwas laut beim Absaugen und reinigen der Wischtuchs
  • sehr hoher Preis

Roborock S7 MaxV Ultra

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Der Roborock S7 MaxV Ultra wird aufgrund der zusätzlichen Reinigungs-/Absaugstation in zwei Kartons geliefert, im kleineren Karton ist daher logischerweise der Saugroboter enthalten, als würdet ihr nur diesen kaufen und im deutlich größeren Karton ist die großem Reinigungsstation verpackt. Die Verpackung der Station wurde an den Seiten mit zwei Transportlaschen versehen, sodass man das üppige und somit auch etwas schwerere Paket leichter Transportieren kann.

Saugroboter 

Die Verpackung des Roboters ist in einem schlichten weiß/grau gehalten, informiert jedoch rundherum anhand von Bildern, Symbolen und viel Text ausführlich über das jeweilige Gerät. Hier fehlt es für mich persönlich an keinerlei Informationen und gut finde ich hier auch, dass man direkt auch über den Lieferumfang informiert wird.

Nachdem man die Verpackung des Saugroboters geöffnet hat, findet man direkt alle enthaltenen Teile des Lieferumfangs schön sortiert. Dabei finde ich des gut, dass man möglichst auf unnötigen Kunststoff verzichtet hat und somit sind die einzelnen Teile großteils durch Kartonage geschützt. Nur die wichtigen Dinge wie der Saugroboter und die normale kleine Ladestation, welche hier direkt enthalten ist, wurden in einer zusätzlichen Folie verpackt. Direkt an der obersten Ebene findet man die transparente Schutzmatte, welche an der kleinen Ladestation befestigt wird. Diese soll den Boden schützen, denn darauf steht der Saugroboter, während dieser in der kleinen Ladestation aufgeladen wird. Betreibt ihr den Roborock S7 MaxV Ultra jedoch sowieso nur mit der großen Reinigungsstation, wird die kleine Station nicht benötigt, außer man hat z. B. ein Haus mit zwei Stockwerken.

Unter der Schutzabdeckung findet man dann eine Mappe mit zahlreichen Unterlagen zum Saugroboter und zudem ist hier noch das Netzkabel für die Ladestation sowie die Wischplatte untergebracht. Letzteres kann dann sofern gewünscht direkt am Saugroboter an der Unterseite angebracht werden und bei diesem Modell immer montiert bleiben, warum, das verrate ich im weiteren Verlauf des Testberichts. Unter einer weiteren Karton-Ebene findet man schließlich noch das Hauptprodukt, den Saugroboter, welche schlicht und einfach in einem Kunststoffbeutel eingepackt wurde und somit nach dessen Einrichtung eigentlich direkt einsatzbereit ist.

Reinigungsstation

Aufgrund der großen zusätzlichen Reinigungsstation ist deren Verpackung recht groß. Im Inneren findet man hier zum einen die sehr große Station, welche somit logischerweise den Großteil der Verpackung einnimmt. Zudem ist in der obersten Ebene noch die Auffahrrampe verpackt, welche an der Station befestigt werden muss und außerdem hat Roborock hier noch die üblichen Handbücher sowie einen zusätzlichen Staubbeutel mit verpackt. Ein Staubbeutel hat Roborock bereits in den entsprechenden Platz in der Absaugstation montiert. 

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Saugroboter

Der Roborock S7 MaxV kommt wie bereits sein Vorgängermodell in der Farbe schwarz daher, welcher hierbei matt gehalten wurde und somit recht pflegeleicht ist. Auf dem ersten Blick fallen hier neben den roten Elementen an den Seiten auch die Karbon-Optik-Elemente an der Front, Rückseite und am Deckel auf, welche dem Saugroboter ein besonders hochwertiges Design verleihen.

Beim Formfaktor setzt Roborock wie die meisten anderen Hersteller von Saugrobotern auf eine runde Form, welche im Durchmesser knapp über 35 cm einnimmt und inkl. Laserabdeckung 9,7 cm hoch ist. Das Gesamtgewicht beträgt knapp 4,8 Kilogram, was zwar somit nicht gerade ein Leichtgewicht ist, aber aufgrund des großen Akkus und der darin verbauten Technik konnte man das Gewicht eben nicht mehr weiter reduzieren. Dies ist auch nicht weiter schlimm, denn so schwer, dass man den Saugroboter nicht in den zweiten Stock bekommt, ist dieser keineswegs.

Beim Gehäuse setzt Roborock wie üblich in der Branche auf eines aus hochwertigem Kunststoff, dessen Vorteil darin besteht, dass dieser pflegeleicht ist, da man diesen zum Großteil mit einem matten Oberflächenfinish versehen hat und das ganze weder einen billigen Eindruck hinterlässt, noch dazu neigt, denn Staub zu sehr anzuziehen.

An der Oberseite des Saugroboters fällt direkt die große Klappe auf, welche gut 2/3 davon einnimmt. Dies ist nichts Ungewohntes, sondern war bei bisher bei fast allen runden Saugroboter, welche ich getestet habe, vorhanden. Hier drunter befindet sich bei Roborock lediglich der für einen Saugroboter recht groß ausfallende Staubbehälter. Im Zentrum bzw. leicht nach vorne versetzt folgt dann der sehr wichtige Laserdistanzsensor (LDS), welcher für die genau Navigation unverzichtbar ist. Durch diesen wird eine präzisere Navigation ermöglicht, sodass der Roboter beim Abfahren des Raumes eine Karte erstellt und nach dem ersten kompletten Reinigen immer genau weiß, wo dieser gerade steht oder hinfahren soll. Doch wie auch Ecovacs setzt Roborock einer der führende Herstellern von Saugrobotern nicht nur auf den bewerten LDS, sondern auch auf eine an der Front verbaute Kamera-Einheit inkl. zahlreichen Sensoren. Dadurch soll die Navigation noch präziser werden, da der Roboter somit problemlos z. B. ein Kleidungsstück, Möbelstück usw. erkennt und diese umfährt. Direkt vor LDS-Abdeckung, befinden sich dann noch drei Knöpfe, bei denen es sich um Zentrum und den Ein-/Ausschaltknopf handelt, mit welchem man z. B. den Reinigungsvorgang manuell starten bzw. stoppen kann. Während man mit dem Haus Symbol den Roboter zur Station zurückschickt und mit der linken Taste wählt man die Punktreinigung aus.

An der Front verläuft wie bei eigentlich allen Saugrobotern der typische halbrunde Stoßfänger, mit dem der Saugroboter durch das gelegentlich leichte Anfahren der Kanten im Raum Tischfüße usw. erkennt. Dies ist beim Roborock S7 MaxV Ultra jedoch selten der Fall, da hier zudem direkt an der Front noch auf eine Kamera-Einheit mit zwei Linsen samt weiteren Sensoren gesetzt wird, die ebenfalls beim erkennen von Hindernissen und Navigieren unterstützen. Außerdem hat Roborock den S7 MaxV Ultra auch noch mit einer LED ausgestattet, die dem Saugroboter ebenfalls beim Erkennen und Navigieren bei Dunkelheit helfen.

Betrachtet man den Saugroboter von der Unterseite, dann fällt direkt an der Front die Ausgleichsrolle auf, welche zwischen den beiden silbernen Ladekontakten sitzt. Mit diesen Kontakten fährt der Saugroboter auf die Ladestation, während die Aufladung an der großen Reinigungsstation über die an der Font angebrachten Kontakte erfolgt. Diese sind hierbei etwas vertieft neben der Kameraeinheit untergebracht. Sobald der Kontakt erfolgt ist, wird der im Saugroboter integrierten Akku automatisch aufgeladen. Direkt am Rand der Unterseite verlaufen in gleichmäßigen Abständen insgesamt 6 Sensoren, mit welchen der Saugroboter unter anderem Abgründe erkennen kann, sodass verhindert wird, dass dieser eine Treppe herunterfährt und zudem erkennt er mit diesen Sensoren auch eventuell vorhandene Teppiche.

 An der Front links befindet sich dann auch noch die einzelne rotierenden Seitenbürsten, welche den Staub von den Ecken zur Hauptbürste leitet. Hierbei setzt Roborock anders als Ecovacs auf nur eine Bürste, dies ist hierbei jedoch nicht weiter störend, denn beim Roborock ist es so, dass der Roboter gleich zum Start immer den Raum in der Richtung abfährt, in welcher die Seitenbürste ist. Im Zentrum des Saugroboters befinden sich dann die beiden gefederten Antriebsräder, über welche der Saugroboter eventuelle Höhenunterschiede ausgleichen kann z. B. Teppiche. Dazwischen sitzt wie üblich bei einem runden Saugroboter die sehr wichtige rotierende Haupt-Reinigungsbürste unter einer Abdeckung, welche zum Reinigen jedoch ganz leicht demontiert werden kann. 

Überraschend finde ich hier direkt, dass Roborock anders als andere Hersteller nicht auf eine kleine Klappe setzt, über welche die Absaugstation direkt den Staub aus dem Staubauffangbehälter aussaugen kann, sondern der Staub wird einfach über die Hauptbürste von unten aus dem Behälter herausgesaugt. An der Rückseite wird dann zum einen der Wassertank eingesetzt und bei Bedarf die Wischplatte samt Wischtuch angesteckt. Diese kann man dann eigentlich auch immer angebracht lassen, denn beim Roborock S7 MaxV Ultra hat man den Vorteil, dass diese Generation die Wischplatte einfach um 5 mm anheben kann, sodass die gewünschten Bereiche gewischt werden und die anderen eben nicht.

Absaugstation

Die neue Absaugstation, welche Roborock hier beim S7 MaxV Ultra mitliefert, ist schon eine sehr große Station, die natürlich keinesfalls mit der kompakten reinen Ladestation mithalten kann. Dafür hat man hier aber eben den großen Vorteil, dass bei dieser Station zum einen der Staub direkt aus dem Behälter in einen eingelegten Staubbeutel gesaugt wird. Dieser Absaugvorgang erfolgt automatisch nach dem Beenden des Reinigungsvorgangs und auch nur dann, wenn nicht die gewünschten Ruhezeiten überschritten werden, dazu aber später mehr. Der Staubbehälter sitzt bei der Station ganz rechst in dem entsprechenden Kasten und kann sehr einfach ausgewechselt werden. Daneben gibt es noch zwei weitere Behälter, bei denen es sich um einen Frisch- und Schmutzwasser-Tank handelt. Somit wird automatisch, wenn man den Saugroboter zum Reinigen mit Saugen und zeitgleichem Wischen schickt, der Wischmopp gereinigt und der Wassertank aufgefüllt, ohne dass man selbst etwas tun muss. Das Einzige, was man selbst noch machen muss, ist dabei dafür zu sorgen, dass der Wassertank noch voll genug ist und man sollte den Schmutzwasserbehälter, der sehr groß ist, spätestens dann leeren und reinigen, wenn dieser meldet, dass er voll ist.  

Somit handelt es sich hier sozusagen um eine tolle autonome Reinigungsstation, welche dafür sorgt, dass der Saugroboter gut 7 Wochen alleine seine Arbeit erledigen kann. Man muss hier nämlich, während der Saugroboter in der Kombi mit der Reinigungsstation läuft, so gut wie keinen Handgriff mehr machen. Diese Station habe ich sehr lieben gelernt und möchte diese auch auf keinen Fall mehr missen. 

Die Reinigungsstation kommt bei mir wie der Saugroboter in einem komplett schwarz/grauen Design daher und ist knapp 43 cm hoch, 41,5 cm breit und mit der notwendigen Auffahrrampe 50 cm tief. Jeder der drei Behälter ist bei Roborock separat geschlossen. Während es sich beim Staubbehälter um eine schlichte Abdeckung handelt, welche einfach an ihren Platz aufgesetzt wird, handelt es sich bei den anderen Behältern (Frisch-/und Schmutzwasser) um sicher durch einen Deckel mit einer Dichtung und Verriegelungsstück verschlossenen Behältern. Der Staubbeutel, welcher bereits vom Hersteller eingesetzt wurde, besitzt ein Fassungsvermögen von knapp 3 Liter, was sehr ordentlich ist, denn somit kann der Saugroboter je nach Schmutzgrad gut 7 Wochen ohne das Zutun vom Besitzer seinen Job verrichten. Die Beutel bestehen wie üblich aus drei Schichten, sodass dafür gesorgt wird, dass 99 % der Staubpartikel aus der Luft herausgefiltert werden, was für alle Hausstaub-Allergiker wichtig ist, denn somit kann der Staub im verschließbaren Beutel entsorgt werden, ohne dass man Kontakt zu den Staubpartikeln hat. Ohne die Beutel fliegen die Partikel nämlich beim Entleeren durch die Luft, wodurch einige Menschen allergisch reagieren können. 

Die beiden Wasserbehälter fassen eine ordentliche Menge an Wasser bzw. Schmutzwasser, sodass Roborock angibt, dass die Tanks für einen Wischbereich von bis zu 300 Quadratmetern ausreichen sollen. Dies ist ebenfalls eine ordentliche Menge, was bei uns persönlich sehr lange ausreicht, da wir zum Großteil Parkett im Haus verlegt haben. Diesen müssen wir nämlich eigentlich nur absaugen lassen, während wir alle Fliesen im Technikraum, Eingangsbereich und den Bädern wischen und zugleich saugen lassen. 

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der beiden im Roborock S7 MaxV Ultra enthaltenen Produkte ist sehr gut, hierbei gibt es von meiner Seite eigentlich keine Kritikpunkte. Die Verarbeitung ist sehr gut und ebenso fühlt sich der Kunststoff hochwertig und vor allem langlebig an. Roborock hat sich beim Kunststoff sowohl beim Saugroboter als auch bei der Reinigungsstation für eine matte Oberfläche entschieden, worüber ich sehr glücklich bin, denn somit ist beides weniger stark anfällig gegenüber dem üblichen Hausstaub, welcher sich auf den Oberflächen absetzt. Ebenso ist somit alles weniger gegen Kratzer anfällig und wirkt einfach schöner im Haushalt. 

Sämtliche pflegebedürftigen Elemente können sowohl am Roboter als auch an der Station wunderbar ausgebaut und somit einfach gereinigt bzw. ausgetauscht werden. Dies betrifft am Roboter unter anderem den Wassertank, Staubauffangbehälter, die Haupt- und Seitenbürsten und bei der Station den Wasserablauf und die Reinigungsbürste sowie alle Tanks. Das Einzige, was mich bei der Station, welche komplett in Schwarz daher kommt, etwas stutzig macht, ist das Netzkabel, welches hier nämlich grau ist, was irgendwie nicht so wirklich gut passt, aber warum dies so ist, müsste man Roborock fragen.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

StromversorgungAkku
Akku-ArtLi-Ionen (5.200 mAh)
NavigationLDS-Lasernavigation, ReactiveAI 2.0 Hindernis-Vermeidung, PreciSense-LiDAR Navigation
FarbeSchwarz
Lautstärkezwischen 50 bis 70 dB (je nach eingestellter Saugstufe)
Hauptbürsteeine Gummibüsten
Formklassische runde Form mit einer Seitenbürsten
Betriebszeitbis zu 3 Stunden bzw. 300 m²
SensorenHebesensor; Sturzsensoren und Ultraschall Teppicherkennung, Kamera-Sensoren zum erkennen von Objekten (Hindernissen), LED-Licht zur besseren Erkennung und automatische Anhebung der Tischplatte beim befahren von Teppichen.
MaßeSaugroboter: 35,00 cm x 9,7 cm (Durchmesser x Höhe), Reinigungsstation: 43 x x41,5 x 50cm (H x B x T)
Gewicht4,8 kg
LieferumfangRoborock S7 MaxV Ultra
Ultra Reinigungsstation
1x Seitenbürsten
Wischtücher 
Staubfilter 
Netzkabel (europäischer Stecker) 
Bedienungsanleitung
Technische Daten des Roborock S7 MaxV Ultra

Ersteinrichtung und Inbetriebnahme 

Die Ersteinrichtung des Roborock S7 MaxV Ultra ist wirklich sehr einfach und wird komplett über die kostenlose App „Roborock“ Schritt für Schritt erklärt.

Nachdem man den Saugroboter, die Absaugstation und das restliche Zubehör ausgepackt hat, muss man Teilwiese noch ein paar wenige Verpackungselemente entfernen bzw. Klebstreifen, welche zur Transportsicherung zuständig sind, abziehen. Die Seitenbürste hat Roborock anders als z. B. Ecovacs bereits montiert, sodass man eigentlich nach der Einrichtung der App direkt mit dem Saugvorgang beginnen kann. Schade finde ich jedoch etwas, das Roborock hier an Ersatzteilen spart, denen man legt hier weder eine zusätzliche Seitenbürste, noch Wischtücher oder einen Staubfilter bei, was früher immer noch bei den älteren Modellen dabei war.  

Den Staubauffangbehälter muss bim Roborock S7 MaxV Ultra ebenfalls nicht mehr eingesetzt werden, denn dieser wurde bereits vom Hersteller an seinem entsprechenden Platz unter der Abdeckung platziert. Der Wassertank ist ebenso bereits eingesetzt, was man jedoch noch selbst kurz anbringen muss, ist die Wischplatte, denn nur dann kann neben dem Saugen auch direkt feucht gewischt werden. Hat man sich wie ich für den Roborock S7 MaxV Ultra entschieden, dann muss man den Wischbehälter vor der ersten Reinigung nicht mehr auffüllen, denn dies macht die Reinigungsstation direkt zu Beginn voll automatisch, aber dazu später mehr. Das manuelle Auffüllen mit Wasser erfolgt dann wiederum, indem man den Behälter ausbaut, den Stopfen öffnet und dadurch das Wasser mit eventuell etwas Bodenreiniger auffüllt. An der Wischplatte haftet bereits ein Mehrweg-Tuch, welches man immer wieder auswaschen kann bzw. von der Reinigungsstation automatisch und sehr gründlich erledigt wird. 

Bevor man den Saugroboter das erste Mal startet, sollte man diesen noch über die App einrichten, da der Saugroboter zum einen direkt ein Firmware-Update bekommt, welches einige Verbesserungen mit sich bringt und zudem die ein oder anderen Fehler beseitigt. Des Weiteren sollte man selbstverständlich auch noch die Ladestation bzw. in meinem Fall die Reinigungsstation zuvor noch am gewünschten Ort im Haus aufstellen. Schließlich soll der Roboter diese finden und sein Akku wieder aufladen können, sofern dieser leer sein sollte und zudem kann nur so der Staubbehälter automatisch ausgesaugt werden und der Mopp gewaschen und nachgefüllt werden.

Man könnte den Roborock S7 MaxV Ultra auch ohne die vom Hersteller zur Verfügung gestellten App verwenden, aber wirklich Sinn macht diese natürlich nicht, denn wenn man hier spezifisch nur einzelne Räume oder Bereiche reinigen lassen möchte oder auch bestimmen möchte, dass der Roboter an bestimmten Tagen bzw. Uhrzeiten reinigt, dann geht dies eben nur über die App.

Die Einrichtung bzw. Einbindung des Roborock S7 MaxV Ultra ist über die App „Roborock“, welche kostenlos für Android im GooglePlay Store und für iOS im Apple Store zur Verfügung gestellt wird, schnell und einfach erledigt. Hierbei wird der Vorgang nämlich sehr ausführlich und Schritt für Schritt erklärt. Nachdem man den alles ausgepackt hat und der Saugroboter auf die angeschlossene Absaugstation/Ladestation gestellt hat, kann man diesen am Hauptschalter an der Front einschalten. 

Zuerst muss man sich dafür jedoch Registrieren bzw. einen Account anlegen, für welchen man jedoch nur eine gültige Mail-Adresse und ein selbst definiertes Passwort benötigt. Danach geht des darum, dass man ein paar Zugriffsrechten zustimmt und schon landet man auf der Seite, wo man nach einem Saugroboter suchen kann. Dabei kann man z. B. den gekauften Saugroboter aus der großen Auswahl auswählen und schon leitet einen die App Schritt für Schritt weiter durch den Einrichtungsprozess. Dabei kann man unter anderem auch bestimmen, dass die App den Standort von Abfragen darf, dies wird dafür genutzt, dass man die Namen der verfügbaren Netzwerke im weiteren Verlauf angezeigt bekommt.

Nun muss man am Saugroboter kurz die beiden Tasten „Punktreinigung“ und „Dock“ für drei Sekunden gedrückt halten bzw. bis der Roboter „WLAN wird zurückgesetzt“, sagt. Danach befindet sich der Roborock S7 direkt im Kopplungsmodus und man kann in der App das Kästchen „WLAN-Anzeige blinkt langsam“ aktivieren und auf „Weiter“ tippen. Danach direkt über die App zu den WLAN-Einstellungen navigieren und dort vorerst „roborock_vacuum“ auswählen, danach verbindet sich das Smartphone mit dem Saugroboter und verbindet diesen wieder mit dem eigentlichen WLAN bei euch zu Hause. Anschließend noch kurz denen rechtlichen Hinweisen zustimmen und schon wird angezeigt, dass ein neues Firmware-Update verfügbar ist, was wir natürlich direkt installieren lassen. Im Weiteren Verlauf wird man gefragt, ob man Haustiere zu Hause hat, denn dann bewegt sich der Roboter bei der Reinigung anders, sodass laut Roborock eine bessere Hinderniserkennung für Tiere aktiv sein soll. Da wir jedoch keine Haustiere haben, habe ich hier nicht auf „Zuhause mit Haustieren“ gewählt. Danach ist man auch schon auf der zukünftigen Startseite und der Saugroboter samt Station wäre direkt nach dem vollen Aufladen des Akkus für seinen ersten Einsatz bereit.

(Ersteinrichtung und Inbetriebnahme: 5 von 5 Punkten)

Reinigungsleistung und Navigation

Bei der Reinigungsleistung liefert der Roborock S7 MaxV Ultra ein hervorragendes Ergebnis ab bzw. für mich aktuell das Beste unter den aktuell auf den Markt verfügbaren Saugrobotern. Dis mag unter anderem daran liegen, dass Robrock die max. Saugleistung von 2.500 Pa (beim Vorgänger-Modell) mehr als verdoppelt hat und zwar auf max. 5.100 Pa. Ob die Saugleistung jedoch wirklich soviel gesteigert wurde, kann ich aufgrund mangelender Messmittel nicht nachprüfen, aber im Reinigungsdurchgang hat der Saugroboter wirklich alles sehr gründlich eingesaugt. Der Saugroboter bietet mehrere Saugstufen, von denen „Max+“ die höchste ist und logischerweise dann auch die volle Saugleistung bietet. Im Alltag habe ich jedoch bei unseren Fliesen und Parkett immer im Saug-Modus „Normal„ verwendet. 

Bei der Navigation gehört der Roborock S7 MaxV Ultra ebenfalls zu den Top-Geräten. Denn seine Navigation, die sehr präzise erfolgt, gelingt Roborock durch das Zusammenspiel der LiDAR-Navigation an der Oberseite des Geräts, also den rotierenden Laser sowie die Kamera, welche strukturiertes 3D-Licht scannt und die RGB-Kamera. Somit erkennt der Roboter selbst sehr kleine und schmale Gegenstände wie unsere Stuhlbeine, um welche er herum navigiert, ohne diese wirklich mit seinem Dämpfer anzufahren. Außerdem wohnen wir im Neubau, wo mir noch nicht alle Möbel haben und somit liegen bei uns die Schuhe den Tag über gerne mal durcheinander im Eingang herum. Selbst hier navigiert der Roboter, ohne die Schuhe zu verschieben, durch den Eingangsbereich und zweigt mit in der Karte am Ende sogar ein Foto von den Schuhen, die im Weg waren. 

Die Lasernavigation bietet den Vorteil, dass diese auch bei Dunkelheit problemlos funktioniert, aber zugleich hat diese auch den Nachteil, dass diese Spiegel und Glastüren nicht als Hindernis bzw. Wand erkennt. Somit ist es bei uns z. B. so, dass die Terrassentüren durch den Laser durchbrochen werden und somit sieht es auf der Karte hier teilweise so aus, als würde hier der Raum noch weiter gehen. Dies stört zwar nicht, sieht jedoch optisch etwas unschön aus. Gegen Einen Spiegel oder Glastür fährt den Saugroboter jedoch dennoch nicht, denn hierfür hat dieser selbstverständlich weitere Sensoren, die dies als Hindernis erkennen. 

Bei der Navigation erkennt der Roborock S7 MaxV Ultra auch wie inzwischen viele anderen Saugroboter mit Wischfunktion Teppiche, was durch die Sensoren an der Unterseite möglich ist. Somit erhöht der Saugroboter aus dem Hause Roborock hier nicht nur automatisch die Saugleistung beim Befahren von Teppichen, sondern hebt auch die Wischplatte an, doch mehr dazu im Unterpunkt „Wischfunktion“.

Durch die zahlreichen Sensoren erstellt der Saugroboter eine sehr genaue Karte eurer Räume und diese kann in der App auf Wunsch auch in 3D angezeigt werden. Ein nettes Feature, doch ich bevorzuge weiterhin die normale 2D Variante, da ich hierbei eine bessere Übersicht der unterteilten Räume usw. habe. Der Roborock S7 MaxV Ultra geht mit Hindernissen meiner Meinung nach nahezu perfekt vor und merkt direkt, dass vor im etwas ist, und weicht somit den Hindernissen mit Bravour aus. Hier wurden in meinem langen Testzeitraum kaum Gegenstände angefahren und es kam nie dazu, dass ich feststellen musste, dass der Roborock S7 MacV Ultra irgendwelche Gegenstände wie z. B. Socken vor sich hergeschoben hat.

Mit dem von inzwischen zahlreichen zum Einsatz kommenden rotierenden Laserdistanzsensor misst der Roboter permanent den Abstand um sich herum, und zwar in alle Richtungen. Aus diesen Informationen bzw. Messwerten erstellt dieser schließlich die Raumkarte eurer Wohnung oder dem Stock vom Haus, wo dieser arbeitet. Dadurch resultiert ebne die sehr präzise Navigation durch die Räume, welche durch die zusätzlichen Sensoren noch extrem gesteigert wird. Durch den rotierenden Sensor an der Oberseite, weis der S7 MaxV Ultra eigentlich zu jeder Zeit, wo genau er sich gerade befindet, sofern dieser zuvor einmal den kompletten Stock gereinigt hat und eine Raumkarte erstellt hat. 

Die Navigation von Grund auf ist jedoch beim Roborock S7 MaxV Ultra nicht sonderlich anders als bei den bisher von mir getesteten Modellen von Zaco, Neato oder Ecovacs. Startet man die Reinigung, unterteilt der Roboter die Wohnung bzw. größere Räume im Haus automatisch in mehrere kleine Bereiche bzw. Sektoren. Diese umfährt dieser dann zuerst in einer etwas zügigeren Fahrweise komplett an den Wänden herum an, bis der äußere Bereich einmal komplett umfahren und dabei gereinigt wurde. Direkt danach beginnt dieser dann den inneren Teil in geraden Bahnen abzufahren, sofern dazwischen keine Hindernisse sind. Sind diese vorhanden, dann umfährt dieser diese selbstverständlich automatisch.

Die Navigation während des Reinigungsvorgangs ist sehr effizient. Der Roboter weiß durch den ersten kompletten Reinigungsvorgang, bei dem man vorher alle Gegenstände wie Schuhe usw. entfernt hat jederzeit, wo sich dieser gerade beim Reinigungsvorgang befindet. Somit lässt dieser, auch wenn es manchmal so aussieht, keinen Bereich aus, schließlich kommt dieser im Laufe der Reinigung zu dem zuvor ausgelassenen Bereich zurück und schließt damit die komplette Reinigung mit Bravour ab. 

Als Nutzer-/in kann man, während der Saugroboter reinigt, jederzeit live nachverfolgen, wo der Roboter schon entlanggefahren ist, was hier sehr gut durch die abgefahrenen Linien ersichtlich ist. Hat man im ersten Reinigungsvorgang festgestellt, dass der Roboter an einem Punkt oder mehren Probleme hatte bzw. es vorkommen sollte, dass dieser Gefahr läuft, sich hier festzufahren, kann man in der App die Bereiche bestimmen, die er beim Reinigen nicht mehr befahren soll. Bei uns musste ich hierbei jedoch nicht eingreifen, da bei uns solche Stellen nicht vorhanden waren.

Treppen kann der S7 MaxV Ultra wie seine Mitbewerber nicht versehentlich herunterstürzen, denn um dies zuverlässig zu verhindern, hat Roborock wie viele andere Hersteller den Saugroboter am Boden mit mehreren Absturzsensoren ausgestattet. Durch diese besagten Sensoren, welche am Rand um den Unterboden des Saugroboters angebracht wurden, erkennt der Saugroboter einen Abgrund, bremst davor ab und fährt die Kante entlang ab. Durch genau diese Sensoren kann es jedoch wie bei zahlreichen anderen Saugrobotern zu Problemen mit Teppichen kommen. Habt ihr z. B. einen weißen Boden und einen dunklen kurzhaarigen Teppich, dann könnte es dazu kommen, dass die Sensoren dies als Abgrund erkennen und der Roboter somit nicht über bzw. auf den Teppich fährt. Da wir doch einen Parket aus Eiche haben, ist der Kontrast anderes uns somit kam es hier zu keinem Problem.

Hindernisüberwindung

Neben einer präzisen Navigation ist auch die zuverlässige Hindernisüberwindung bei einem Saugroboter sehr wichtig, denn ebenso wie Teppiche können dem Saugroboter auch Übergangsleisten zwischen den Räumen usw. im Weg sein. Beim Roborock S7 MaxV Ultra hat man gerade für Teppiche eine tolle Funktion integrieret, denn hier hebt der Saugroboter automatisch die Wischplatte um 5 Millimeter an, sodass man die Wischplatte anders als bei anderen Modellen nicht abnehmen muss, sondern permanent am Roboter lassen kann. Dasselbe gilt auch, wenn man wie ich z. B. dem Roboter den Befehl gibt, dass dieser den Parkett nur saugen soll und den gefliesten Bereich dahingegen Wischen und Saugen soll.

Durch die Antriebstechnik kann der Roborock S7 MaxV Ultra problemlos Steigungen von bis zu 20 % überwinden und ebenso hat er mit Schwellen von bis zu 2 cm keinerlei Probleme. Damit dies jedoch problemlos gelingt, sollte die Kante leicht abgerundet oder schräg ausgeführt sein, denn bei harten Kanten ist wie bei anderen Saugrobotern schon bei gut 1-1,5 cm Schluss.  

Sehr gut gefällt mir die VitraRise-Funktion von Roborock, denn dadurch arbeitet der Saugroboter deutlich autonomer als seine Konkurrenz. Wo ich bei den bisherigen Saugrobotern mit Wischfunktion immer noch selbst in der App sogenannte No-Mop-Zonen bestimmen musste, legt man hier beim Roborock S7 MaxV Ultra nur noch in der App fest, wie dieser mit Teppichen umgehen soll. Dabei kann man zwischen Wischtuch um 5 Millimeter anheben und dem automatischen erhöhen der Saugleistung wählen oder bestimmen, dass dieser Bereich automatisch als No-Wop-Zone behandelt werden soll.

Saugleistung

Der Roborock S7 MaxV Ultra bietet, wie ich es bereits zuvor erwähnt habe, eine hervorragende Saugleistung. Bisher ist mir kein anderes Modell bekannt, welches solch eine starke und gründliche Reinigung bietet. Bei uns im Neubau ist im Haus zwar so gut wie alles fertig, aber die Außenanlage ist teils für dieses Jahr noch geplant und daher haben wir vor dem Haus noch Schotter, welcher dafür sorgt, dass wir beim ins Haus gehen, immer Dreck mit in den Hauseingang schleifen. Hier lasse ich den Saugroboter regelmäßig den Eingang und natürlich das restliche Haus saugen und dabei saugt dieser alles ohne Problem und absolut gründlich ein. 

Ich persönlich lasse zu Hause eigentlich immer in der Stufe „Normal“ saugen, doch man kann hier wie bereits erwähnt zwischen mehreren Saugstufen wählen, bei welchen die maximale Saugkraft „Max+“ sogar extra mit einem separat von den anderen Modis abgesetzten virtuellen Button ausgelöst werden muss. Dies macht meiner Meinung nach auch Sinn, denn die maximale Stufe habe ich bisher nicht wirklich benötigt und macht dann nur Sinn, wenn man einen Teppich sehr gründlich auch in den tiefen Poren reinigen möchte.

Bei Teppichen steigt die Lautstärke des Saugroboters logischerweise, da dabei zugleich die Saugkraft erhöht wird. Daher wird es dann schon hin und wieder bei Teppichen lauter, sodass hier Fernsehen nebenher nicht wirklich toll ist. Die Saugleistung finde ich auch dank der gummierten Walze super, denn hier wickeln sich keine Haare herum und zudem wird der Staub auch direkt darüber, also über die Saugöffnung aus dem Behälter gesaugt, sodass hier alles auch um die Bürste herum herausgesaugt wird. 

Man kann wie bereits erwähnt als Nutzer-/in bei der App frei wählen, wie stark die Saugleistung ist. Hierbei hat man die Wahl zwischen: Leise, Normal, Turbo, Max und Max+, dabei ist Standard von Werk aus eingestellt. Je nach gewählter Saugleistung erhöht sich selbstverständlich auch die Lautstärke des Roboters, doch gerade die beiden Stufen Leise und Normal kann man getrost auch dann nutzen, wenn man gerade zuhause ist.

Wischfunktion

Die Wischfunktion des Roborock S7 MaxV Ultra ist exzellent, denn dieses ist für einen sogenannten Hybrid Saugroboter, welcher eine Saug- und Wischfunktion kombiniert aktuell eine der besten. Dank der Wischplatte welche mit hochfrequenten Bewegungen arbeitet, wird der Schmutz besser gelöst und somit ist die Reinigungsleistung der Wischfunktion hervorragend. Klar kann man hier nicht dieselbe Reinigungsleistung wie beim Wischen bzw. schrubben mit der Hand erwarten, aber für ein Kombi-Gerät ist das Ergebnis einfach top. 

Hier kommt dann auch die neue Reinigungsstation zum Einsatz, welche für die besondere Gründlichkeit beim Wischen sorgt. Das größte Problem bei den bisherigen Modellen an Saugroboter mit Wischfunktion, welche ich getestet habe, war nämlich, dass der Schmutz irgendwann im Laufe der Reinigung nicht mehr vom Wischtuch aufgenommen werden konnte, da dies zu schmutzig wurde und sich somit zugesetzt hat. Somit hätte man das Tuch zwischendurch händisch reinigen müssen, was hier nun komplett bei der neuen Station entfällt.

Nach erledigter Arbeit fährt der Roborock S7 MaxV Ultra nämlich zuerst rückwärts auf die Ladestation und dabei wird nicht nur das Wischtuch gereinigt, sondern auch der Wassertank mit frischem Wasser aufgefüllt. Hierbei verfährt bei der Reinigungstation eine Rollenbürste über das Wischtuch und entfernt dabei den Schmutz absolut gründlich. Dadurch muss man als Nutzer deutlich weniger am Saugroboter erledigen, denn zudem saugt die Station auch den Schmutz aus dem Saugbehälter in einen separaten Staubbeutel. Man muss somit je nachdem, wie viel Quadratmeter der Saugroboter regelmäßig reinigen muss nur noch gelegentlich das Frischwasser nachfüllen und zugleich den Schmutzwassertank ausleeren und reinigen.

In meinem Testzeitraum hat das Frischwasser für knapp über 200 Quadratmeter gereicht, dabei hängt die Reichweite jedoch davon ab, wie häufig ihr in der App bestimmt habt, dass eine Spülung des Wischtuchs durchgeführt werden soll. Der Standardwert liegt hier bei allen 20 Minuten, jedoch kann man diese Laufzeit auch reduzieren oder sogar bestimmen, dass für jeden Raum immer zugleich auch das Wischtuch gereinigt werden soll. Die Wasserabgabe des Wasserbehälters ist schön gleichmäßig und somit konnte ich keine Streifen oder Ähnliches feststellen.

Beim Wischmodus stehen in der App unter den Einstellungen drei Wischfunktionen zur Auswahl, sanft standardmäßig aktiv, mittel und intensiv, damit der Boden noch gründlich geschrubbt wird. Des Weiteren kann man hier auch die Wischroute bestimmen, ob Standard oder gründlich, bei gründlich fährt der Saugroboter alles überkreuzt ab und die Saugleistung wird reduziert. Positiv muss ich auch erwähnen, dass die Lautstärke des Saugroboters beim Waschvorgang nicht extrem laut ausfällt, zumindest in der Stufe sanft. Hier war in meinem Test der Ecovacs T9 Aivi mit beweglicher Wischplatte deutlich lauter.

 Etwas Schade finde ich persönlich, dass Roborock hier keinerlei Ersatzteile im Lieferumfang belegt, somit ist hier natürlich auch kein zusätzliches Wischtuch enthalten. Gerne würde ich hier das Tuch hin und wieder auswechseln oder hätt gern ein Ersatz, denn ewig kann das enthaltene Wischtuch sicherlich auch nicht verwendet werden. Der Austausch des Wischtuchs ist wiederum sehr einfach, da dieses ganz einfach via Klettverschluss befestigt werden und dadurch bombenfest halten, bis es wieder abgezogen wird.

(Reinigungsleistung: 5 von 5 Punkten)

App

Roborock
Preis: Kostenlos
Roborock
Preis: Kostenlos

Wie bereits im Laufe des Testberichts erwähnt, können sämtliche Einstellungen des Roborock S7 MaxV Ultra wie von deren Saugrobotern gewohnt, mithilfe der umfangreichen App eingestellt werden. Hier hat Roborock eine tolle, übersichtliche App entwickelt, die alle wichtige Funktionen auf der Startseite zeigt und alles Weitere kann in den Nebeneinstellungen eingestellt werden. Die Einbindung des Roborock S7 MaxV Ultra in die kostenlose „Roborock“ App ist selbsterklärend bzw. wird wie bereits erwähnt, sehr verständlich und Schritt für Schritt erklärt. Somit sollte dies für alle Nutzer kein Problem sein und in kurzer Zeit erledigt sein.

Die App von Roborock ist insgesamt übersichtlich aufgebaut, sodass man sich hier eigentlich recht schnell zurechtfindet. Alle Funktionen, welche man regelmäßig benötigt, sind direkt auf der Startseite des Saugroboters integriert, während die tieferen Einstellungen in dem weiteren Untermenü untergeordnet sind. Die Karte, welche der Saugroboter nach dem ersten kompletten reinigen erstellt hat, ist sehr übersichtlich gehalten und kann bei Bedarf natürlich noch umfangreich bearbeitet werden. Bei mir wurden alle Räume richtig unterteilt, sodass z. B. beim Erdgeschoss neben dem Flur, das Gäste-Bad, der Technik-Raum, das Büro und vor allem das große Ess-Wohnzimmer mit der offenen Küche richtig in die einzelnen Räume unterteilt wurden. Zusätzlich gibt es auch noch eine 3D-Karte auf welche man direkt zugreifen kann, hier werden dann direkt in der App auch die entsprechenden erkannten Möbel mit dargestellt, was insgesamt recht schön ist, aber ich mehr als eine Spielerei einstufe. 

Man kann dank der Live-Ansicht auch auf die Kamera des Roborock S7 MaxV Ultra zugreifen, was Roborock hier Remote-Zugriff nennt. Dies funktioniert erstaunlich gut und anders als bei bisherigen Modellen wird hier nicht nur ein gutes Bild geliefert, sondern dies ist auch wirklich Live und nicht um wenige Sekunden verzögert. Hierbei verspricht Roborock, dass die privaten Aufnahmen bzw. Einblicke der persönlichen Wohnräume nicht weitergegeben werden, sondern nur dem entsprechenden Nutzer vorbehalten sind. Ist der Live-View Modus aktiv, dann gibt dies der Saugroboter zum einen alle paar Sekunden akustisch bekannt und zudem leuchtet das Status-LED-Band an der Oberseite violett auf. 

Habt ihr wie ich zu Hause nicht nur Fliesen, sondern z. B. Parkett, dann ist es auch wichtig, dass der Saugroboter auch in einzelnen Räumen nur saugt, denn ein Parkett reinige ich nur selten mit Wasser, während Fliesen bei uns immer gesaugt und gewischt werden. Daher kann man direkt in auf der Startseite der App festlegen, dass der Roborock S7 MaxV Ultra die entsprechenden Räume nur gesaugt, andere, die gefliest sind, wiederum gesaugt und gewischt werden. Des Weiteren kann man durch das Bearbeiten der Karte und weiteren Optimierungen individuell auf jeden Raum eingegangen werden und somit kann man individuell bestimmen, mit welche Saugstufe gesaugt werden soll und wie hoch die verwendet Wasserabgabe der Wischfunktion sein darf. 

Nun beschreibe ich euch noch die App etwas ausführlicher Schritt für Schritt. Auf der Startseite bekommt man nach der ersten kompletten Reinigung eines Geschosses eine mehrfarbige Karte angezeigt, in der die Räume unterteilt sind. Diese musst ich nur noch Benennen und kurz nachsehen, ob die Bodenbeläge stimmen, was bei mir jedoch gepasst hat, also wo bei uns Fliesen sind, zeigt die Karte dies auch so an, und der Holzboden stimmte ebenfalls. Des Weiteren kann man hier anhand der Symbole am rechten Rand direkt ins Bearbeitungsmenü der Karte gelangen, wo man diese sehr umfangreich abreiten kann, also nicht nur die Bodenart ändern, sondern Grenzen setzen, No-Wisch-Zonen erstellen, die Räume trennen uvm. dazu gehe ich später im Punkt „Kartenerstellung“ noch umfangreicher ein. 

Im oberen Abschnitt wird einem die zuletzt gereinigt Reinigungsfläche, die dafür benötigt, Zeit und der aktuell Akkustand angezeigt. Unten links kann man dann bestimmen, ob alles, nur einzelne Räume oder sogar nur ein markierter Bereich gereinigt werden soll und rechts daneben kann man dann noch auswählen, ob nur gesaugt bzw. gewischt werden soll, beides oder individuell. Bei Letztrem kann man auf bearbeiten tippen und dann „smart“ wählen, sodass die App automatisch bestimmt, wo gesaugt und wo gewischt werden darf. Ich habe hier jedoch dann noch im Nachgang eine Bearbeitung durchgeführt, sodass auf dem Parkett nur gesaut wird, denn die App wollte hier auch wischen. Ganz unten kann man dann noch mit dem linken Button wie beschriftet den Reinigungsvorgang starten, während man mit dem rechten „Andocken“ bzw. bestimmen kann, ob der Staubbehälter auf Befehl gereinigt werden soll bzw. die Tischplatte gereinigt werden soll. 

In ein umfangreiches Einstellungsmenü gelangt man über die drei Punkte an der rechten oberen Ecke. Hier kann man dann als erstes die Karten verwalten und somit auch bestimmen, ob man eine Ebene oder mehrere Ebenen Zuhause hat. Letzteres ist dann sinnvoll, wenn man den Saugroboter z. B. auf zwei Stockwerken nutzt. Im Menü „Pläne“ kann man Reinigungspläne erstellen, sodass man direkt bestimmen kann, wann und an welchen Tagen der Saugroboter automatisch seinen Dienst verrichten soll. Beim Punkt „ReactiveAI-Objekterkennung“ kann man alle Dinge bezüglich der Sensoren am Saugroboter steuern bzw. aktivieren oder abwählen. Hier kann man dann auch auswählen, dass man eine Katz oder Hund hat, sodass der Saugroboter sich dann langsamer bewegt, dass eine besser Hinderniserkennung ermöglicht wird, Joch wird dabei zugleich auch die Reinigungsleistung reduziert. Außerdem kann hier das Aufhelllicht am Saugroboter von Automatik auf „aus“ gestellt werden, was jedoch auch zur folge hat, dass die Hinderniserkennung verschlechtert wird. Das Aufhelllicht ist nämlich für die zusätzlichen Sensoren wichtig, denn damit arbeiten diese zuverlässiger, denn anders als der rotierende Sensor an der Oberseite brauchen die Kameras auch Licht für klare Konturen. 

Beim Punkt Teppicheinstellungen kann man genau bestimmt, wie der Saugroboter bei Teppichen reagieren soll. Man kann hier per Schieberegler zum einen bestimmen, dass die Saugleistung automatisch erhöht wird und zudem hat man bei der Reaktion die Wahl zwischen „Anheben“,„Vermeiden“ oder „Ignorieren“, dabei wird an dem grauen Text darunter direkt erklärt, was die jeweilige Auswahl an Verhalten des Roborock S7 MaxV Ultra mit sich bringt.

Das nächste Menü befasst sich mit der Reinigungsstation, hier kann man nicht nur die Moppwäsche-Intervall bestimmen, also nach welcher Zeit der Saugroboter zurück zur Station kommen soll, damit der Mopp gereinigt wird, sondern man kann auch den Modus, wie gründlich dies erledigt werden soll, bestimmen. Des Weiteren kann hier auch die automatische Entleerung deaktiviert werden und man kann dann auch hier bestimmen, wie gründlich die Entleerung sein soll, wählt man hier wie ich „smart“, dann passt sich die Station dem Saugzyklus an, sodass bei mir immer alles gepasst hat und der Staubbehälter immer absolut gründlich ausgesaugt wurde.  

Die nächsten drei Untermenüs sind weniger relevant, denn hier kann man nur die Roboterstimme wählen, die Remote-Anzeige aktivieren und einige weitere Robotereinstellungen bestimmen. Dazu zählt auch eine Kindersicherung, sodass die Tasten am Roboter auf Wunsch gesperrt werden, dass nicht ungewünscht der Roboter gestartet wird usw. Danach folgen Pin-and-Go, sodass der Roboter speziell auf der Karte nach Wunsch hingeschickt werden kann und von dort dann eine Punktreinigung startest usw. Des Weiter folgt dann eine Fernsteuerung, mit welcher man den Saugroboter selbst navigieren kann, eine Funktion, welche ich jedoch nicht im Alltag nutze.

Am Schluss folgen noch einige Dinge bezüglich der Wartung, wo alle Bauteile, welche gereinigt bzw. irgendwann ausgetauscht werden müssen, aufgelistet sind. Dabei zeigt Roborock in der App an, wann eine Reinigung bzw. der Austausch notwendig ist und man erklärt dann auch, wie das ganz vonstattengeht. Außerdem gelangt man hier noch in den gespeicherten Reinigungsverlauf, kann die Produktinformationen einsehen und nach Firmwareupdates suchen, jedoch erschein hier auch direkt ein Pop-up Fenster sollt eins verfügbar sein.

Kartenerstellung

Wie jeder aktuelle Saugroboter mit einem Laserdistanzsensor (LDS) erstellt auch der Roborock S7 MaxV Ultra voll automatisch während der Reinigung eine sehr genaue Karte der eigenen Räumlichkeiten. Dabei kann man, wie ich bereits erwähnt habe, während bzw. nach dem Saugen unter anderem auch direkt erkennen, wo man z. B. einen Teppich liegen hat bzw. ein Bett, die Stühle usw. stehen. Nach einmaligem Saugen und eventuellen Wischen aller Räume hat man somit direkt eine Karte der kompletten Räumlichkeiten im Haus und kann anschließend die Räume benennen, virtuelle Wände einzeichnen oder Nicht-Wischen-Zone einfügen. Das Besondere am Roborock S7 MaxV Ultra ist, dass dieser direkt in der Karte die Gegenstände anzeigt, die im bei der Reinigung im Weg waren. Dazu zählen z. B. Schuhe, Kabel und zahlreiche weitere Dinge. Der Clou dabei ist, dass wenn man in der App auf das entsprechende Symbol tippt, direkt ein Bild der Gegenstand, welche gestört hat, angezeigt wird. Dieses Bild macht der Saugroboter mit seiner verbauten Kamera und finde ich sehr toll, denn so haben wir z. B. noch einen Löffel gefundene, welcher vermutlich meinem Neffen bzw. der Nichte unter die Couch gefallen ist. 

Toll finde ich hier, dass man eine Mehrgeschoss-Karte erstellt kann, denn einige unter uns haben sicherlich nicht nur eine Wohnung mit einem Stockwerk, sondern ein mehrstöckiges Haus, bei dem man eben nicht für jeden Stock ein Saugroboter kaufen möchte, sondern einen für alle Stockwerke nutzen möchte. Dabei kann man entweder wählen, ob die intelligente Kantenerkennung verwendet werden soll oder man dies immer zuvor auf der Startseite selbst auswählen möchte. Die intelligente Mehrgeschosskarten-Erkennung funktioniert so weit auch sehr gut, sodass ich diese eigentlich auch bevorzugen würde. 

Eine komplette Karte hat der Roborock S7 MaxV Ultra direkt nach bzw. sogar schon während der Reinigung erstellt und speichert diese in der App ab. Hierbei kann man diese dann sehr umfangreich bearbeiten, was gerade am Anfang für die Reinigungsplanung usw. sinnvoll ist. Beim Startbildschirm neben der Karte hat man mehrere Symbole, über die man unter anderem zur Bearbeitung der Karte gelangt. Hierbei kann man zahlreiche Funktionen nutzen, welche alle gut beschrieben werden. Über den oberen Button mit dem Würfel kann man z. B. bestimmen, welche Dinge man auf der Karte angezeigt bekommen möchte, dazu zähle: Raumname, Bodentyp, Möbel und Hindernisse. Des Weitern kann hier dann auch noch die Karte gedreht werden und man kann zwischen der 2D und 3D Karte wechseln. Beim Symbol darunter gelangt man in das Menü, wo man unsichtbare Wände in die Karte einzeichnen kann und zudem können Sperrzonen und Wischfreie Zonen hinzugefügt werden. Bei Sperrzonen handelt es sich um Bereiche, welche der Roboter vermeiden soll, da er sich hier z. B. festfahren könnte oder z. B. den Bereich meiden soll, da hier der Sohn sein ganzes Lego Set aufgebaut hat, welches kreuz und quer im Raum verteilt wurde. 

In das Bearbeitungsmenü der Karte gelangt man dann schließlich über das Symbol mit der Karte und dem Bleistift. Hier kann man dann ebenso direkt die auf die Kartendetails und auf die Sperrzonen-Funktion zugreifen, was man aber auch über die bereits zuvor erwähnten Methoden machen kann. Des Weiteren kann man hier aber auch noch Räume bearbeiten, also diese zusammenführen, trennen usw. Außerdem kann man bei Bedarf Möbel in die entsprechenden Hindernisse einsetzen, die Fläche bearbeiten und den Ablauf umplanen.  

Bei Fläche bearbeiten kann man z. B. Möbel in die Karten einsetzen oder die Böden ändern und beim Punkt „Ablauf“ kann die automatische Reihenfolge der zu reinigenden Räume bestimmt werden, welche der Roboter dann beim Programmieren automatisch in der gewünschten Reihenfolge abarbeitet.

(App: 5 von 5 Punkten)

Lautstärke

Die Lautstärke des Roborock S7 MaxV Ultra ist sehr gut. Denn dieser gehört aktuell, je nach gewählter Saugstufe zu den leisesten Saugrobotern auf dem Markt. Trotz der hohen maximalen Saugleistung von bis zu 5.100 pa ist die max. Lautstärke nicht lauter (rund 66 Dezibel), als z. B. beim Ecovacs Deebot T9, was ich sehr gut finde. Bei meiner bevorzugen Saugstufe „Normal“, was für Hartböden absolut ausreicht, ist der Saugroboter mit rund 54 Dezibel sogar noch leiser. Während bei dem Modus „Max+“ mit knapp über 70 Dezibel natürlich schon enorm lauter wird. Hier muss man auch klar bedenken, dass schon 20 Dezibel mehr für eine Verdopplung der Lautstärke steht. Somit ist zwischen normal und Max+ die Lautstärke mehr als doppelt so hoch. 

Mit der Wischfunktion, die Roborock hier integriert hat, bin ich sehr zufrieden, die Schalltechnologie reinigt erstaunlich gründlich und zudem ist diese angenehm leise, sodass Roboter beim zusätzlichen Wischen nicht sonderlich lauter wird, als wenn man nur saugen lässt. Dies ist z. B. bei Ecovacs immer anders gewesen, denn hier war die elektronische Tischplatte mit ihren stärkeren Bewegungen enorm laut, sodass der Saugroboter dadurch gut doppelt so laut wurde, was hier eben nicht der Fall ist.

Hin und wieder gibt der Saugroboter auch ein Rasseln von sich, was beim Richtungswechsel bei den Ecken vorkam, dies war am Anfang zwar etwas ungewohnt und ich dachte, da sei immer ein Krümel oder Ähnliches gewesen, aber im weiteren Verlauf war dies immer so und nach nun mehreren Monaten Testzeit gab es hierzu keine Probleme, sodass hier zwar das Geräusch weiterhin vorhanden ist, aber es ist keinerlei defekt eingetreten.

Laut wird es teilweise jedoch gerade im Bezug zur Ultra-Reinigungsstation, denn gerade wenn der Saugroboter auf diese auffährt, quietscht und kracht es teilweise ein wenig, aber hier ist kein Verschleiß oder ein anderes Problem festzustellen, denn am Ende klappt das befahren immer auf Anhieb. Während des Absaugvorgangs wird es logischerweise sehr laut, da hier mit ordentlich Power der Staub aus dem Behälter in den Beutel hineingesaugt werden muss. Dies dauert jedoch nicht sonderlich lange, sodass man sich in der Zeit zwar keineswegs unterhalten kann bzw. es beim TV schauen stört, aber eben nur kurz andauert. Beim reinigen des Wischtuchs macht die Station ebenfalls hörbare Geräusche, dies ist zwar etwas leiser, aber gerade am Schluss beim Absaugen des Schmutzwassers vom Boden der Station in den Schmutzbehälter hört sich so an, als würde man mit einem Strohhalm aus einem Becher den letzten Rest Flüssigkeit saugen wollen. 

Alles in einem ist der Roborock S7 MaxV Ultra jedoch angenehm leise, in Kombi mit der Ultra -Reinigungsstation kommt jedoch zwar ein großer Komfortgewinn dazu, aber gerade Letzteres sorgt eben auch für eine Erhöhung der Lautstärke, gerade beim Reinigen am Schluss.

(Lautstärke: 4,5 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Damit der Roborock S7 MaxV Ultra die Ladestation bzw. Reinigungsstation schnellstmöglich nach dem Ende des Reinigungsvorgangs findet, solltet ihr diesen direkt von der Station aus starten lassen, so mache ich dies nämlich bei jedem Saugroboter. Dies ist immer sehr von Vorteil, denn ansonsten kann es vorkommen, dass dieser teils etwas länger durch eure Räumlichkeiten umher irrt und diese eventuell gar nicht findet. Doch dieses Problem hatte ich in meinem Test nicht, der Roboter fuhr zwar gelegentlich erst in die falsche Richtung, doch dann wendete er direkt und machte sich auf den direkten Weg zu Ladestation. Hatte ich diesen, wie es normalerweise üblich ist, direkt von der Ladestation aus gestartet, dann hat er diese immer zu 100 % gefunden. 

Roborock liefert den S7 MaxV Ultra mit der normalen kleinen Ladestation aus wie von den bisher von mir getesteten Saugrobotern gewohnt, aber gerade im MaxV Ultra-Set ist hier in dem separaten sehr großen Paket die besagte große Ultra-Reinigungsstation enthalten. 

Der im Saugroboter integrierte Akku ist wie in der Branche ähnlich mit einem 5.200 mAh großen Akku bestückt. Dies soll für eine Reinigungsleistung von rund 3 Stunden sorgen, wenn man aber mehrere Teppiche zu Hause auf dem Boden liegen hat und die automatische Saugkraftanhebung aktiv hat, reduziert sich die Saugleistung logischerweise. Logisch ist auch, habt ihr viele rechteckige Zimmer, welche der Saugroboter nach dem Rand abfahren, möglichst im inneren Feld gerade abfahren kann, dann reicht die Akkulaufzeit weiter aus, als wenn hier viele Tischfüße usw. im Weg sind.

Sollte der Akku jedoch während des Reinigungsvorgangs fast leer gehen, aber die Etage noch nicht fertig gereinigt sein, dann setzt der Roborock S7 MaxV Ultra die Reinigung direkt nach dem aufladen automatisch fort. Für eine volle Akkuladung benötigt der S7 rund 4 Stunden, was daran liegt, dass die Aufladung über die große Ladestation etwas schneller vonstattengeht als über die kleine Station.

(Akkulaufzeit: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Vom Funktionsumfang hat Roborock auf keinem Fall zu viel versprochen, denn meiner Meinung nach handelt es sich hierbei um den aktuell besten Saugroboter mit Wischfunktion, welcher auf dem Markt erhältlich ist. Denn gerade im Bezug auf den Komfort ist das Gerät dank der zusätzlichen Ultra-Station megapraktisch und auch die Navigation des Saugroboters ist ebenso wie die übersichtliche App und die Reinigungspower des Saugroboters top. Braucht man hingegen die 3D-Objekterkennung nicht, kann man sicherlich auch auf das neue S7 Pro Ultra Modell zugreifen, welches bis auf die besagte Objekterkennung aufgrund der weggelassenen Kameras und dem etwas günstigeren Preis absolut identisch ist. Die Objekterkennung ist jedoch top, da unsere Roboter dadurch kaum Wände bzw. Gegenstände anfährt und somit möchte ich den Roborock S7 MaxV Ultra aktuell auf keinem Fall mehr missen.

Preis/Leistung

Für den neusten und fortschrittlichsten Saugroboter Roborock S7 MaxV Ultra muss man aktuell ordentlich in die Taschen greifen, denn Roborock hat die UVP mit stolzen 1.399,00 € inkl. der Absaugstation angesetzt, definitiv nicht günstig. Aktuell ist das Gerät auch noch recht frisch auf dem Markt und so ist das gute Stück auch im Netz noch nicht sonderlich günstiger verfügbar, sodass hier entweder warten oder eben in den sauren Apfel beißen und den hohen Preis zahlen müsst. Verzichtet man auf die 3D-Objekterkennung landet man immerhin auf gut 1.150€, was definitiv auch nicht günstig ist, aber immerhin 200€ weniger sind.

Der Roborock S7 MaxV Ultra ist aktuell nicht nur das Flaggschiff von Roborock, sondern zugleich auch mit unter der beste Saugroboter, welcher auf dem Markt erhältlich ist. Den sowohl beim Reinigungsergebnis als auch beim Erkennen von zahlreichen Hindernissen macht diesem kaum ein anderer Saugroboter etwas vor. Der Funktionsumfang ist sehr üppig und mit komplexeren Räumen hat der Saugroboter kein Problem, ebenso wie der Komfort, denn dieser ist dank der Reinigungsstation einfach klasse.

Roborock S7 MaxV Ultra

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://de.roborock.com

eufy RoboVac X8 Hybrid

In aller Kürze

Beim eufy RoboVac X8 Hybrid handelt es sich um das aktuelle Flagschiff unter den Saugrobotern des gleichnamigen Herstellers. Der Zusatz „Hybrid“ im Namen hängt mit der zusätzlichen Wischfunktion und dem dazugehörigen Wassertank, zusammen. Es handelt sich um den Nachfolger des eufy RoboVac 12.

Der eufy RoboVac X8 Hybrid setzt auf eine moderne Optik mit Carbonelementen. Weiters hat er eine Twin-Turbine-Technologie, arbeitet also mit zwei Motoren und verspricht so für ein leistungsstarkes Saugen. Im diesem Test gehen wir auf den neuen Saugroboter ein.

Gefällt uns

  • einfache Einrichtung
  • gute Saugkraft & Reinigung
  • Lasernavigation
  • App

Gefällt uns weniger

  • Wischfunktion sehr simpel
  • Hinderniserkennung rudimentär

eufy RoboVac X8 Hybrid

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Der eufy RoboVac X8 Hybrid  kommt in in einer gänzlich dunklen Verpackung. Auf der Vorderseite ist der futuristisch wirkende Saug- und Wischroboter abgebildet. Auch zu finden ist der Markenname eufy sowie der Modelname X8 Hybrid. Das Ganz wir noch begleitet von dem „CES Innovation Award 2021“ und den wichtigsten Funktionen des Roboters begleitet.

Öffnet man die Oberseite der Verpackung, findet man, zuerst eine Rutschfeste Kunststoffablage, die den Boden beim Parken schützen soll. Darunter finden sich Bedienungsanleitungen, hinweise zur App und Garantiekarten.

Klappt man diese Ebene um, sieht man bereits den Saugroboter samt Station in einer Kartonschale eingelassen. Generell fällt auf, dass eufy hier versucht, so gut es geht Kunststoff Verpackungsmaterial einzusparen und mehr auf Umweltfreundlichere Materialen zu setzen, was durchaus lobenswert ist. Unter dem Saugroboter schließlich zu finden sind das mitgelieferte Zubehör.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Saugroboter

Der eufy RoboVac X8 Hybrid misst 34,5 cm im Durchmesser, ist 9,7 cm hoch und bringt 3,5 kg auf die Waage.

Das Design ist ansprechend und mit Carbon-Optik als durchaus ansprechend zu bezeichnen. Durch die geringe Höhe passt er unter die meisten Möbelstücke und lässt sich auch ohne große Mühen von Stockwerk zu Stockwerk transportieren.

Seitlich dominiert die Carbon-Optik und dabei handelt es sich im Grunde um einen großflächigen Stoßstoßschutz/Bumper. Auf der Unterseite befinden sich 4 Sturzsensoren, die großen Gummiräder, eine Seitenbürste, die große Haupt- bzw. Saugbürste und schließlich das Navigationsrad. Weiterhin zu finden sind auf der Unterseite Staubbehälter mit einem Volumen von 400 ml, samt einer Reinigungsbürste für eben jenen Behälter. Der eufy RoboVac X8 Hybrid hat zusätzlich die Möglichkeit feucht zu Wischen, deswegen kann ein Wassertank mit einem Volumen von 250 ml angedockt werden und wird dann automatisch erkannt.

Auf der Oberseite befinden sich ein zentrierter Turm der für die Lasernavigation – die sogenannte iPath-Lasernavigation – zuständig ist. Weiters lassen sich drei physische und beleuchtete Bedienelemente auf der Oberseite finden: Spot-Taste, Start-Stopp-Taste und Home-Taste, sowie eine WLAN-LED.

Seitlich zu finden sind auch die sehr „sportlich“ anmutenden Luftauslass. Auf Kameras für eine intelligente Hinderniserkennung wird verzichtet, man hilft sich lediglich mit Sensoren und dem großflächigen Frontbumper.

Die schwarze Ladestation ist der grundsätzlich gehalten und ist schlicht. Ein langes Ladekabel mit Kabelmanagement in der Station ist vorhanden. Weiters ist eine Kunststoffmatte beigelegt die den Boden beim Parken & Laden vor Feuchtigkeit schützen soll.

Grundsätzlich hat der eufy RoboVac X8 Hybrid ein gutes, modernes Design. Für Puristen, wird er wohl einen Touch zu futuristisch rüberkommen. Ich persönlich komme damit klar, hätte aber auf die Hochglanzoberfläche, welche die Oberseite des Saugroboters bekleidet,^ verzichten können. Durch diese werden etwaige Fingerabdrücke aber mehr noch Staub sofort sichtbar – und es gibt doch nichts absurderes als einen verstaubten Staubsauger..

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitungsqualität ist erwartungsgemäß hoch. Alles was sitzen muss sitzt und alles was ausgebaut werden kann – z.B. Saubbehälter oder Wassertank – lassen sich problemlos aus- und wieder einsetzen.

Elemente die Pflege bedürfen, können ausgebaut und gereinigt werden und Notfalls auch nachgekauft werden. Dies ist wichtig für ein Produkt, dass lange halten soll und gilt für die Haupt und Seitenbürste, den Filter aber auch beispielsweise für den waschbaren Microfaserlappen für die feuchte Reinigung. Spezielles Werkzeug wird hierfür nicht benötigt.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

AkkuLi-Ionen (5.200 mAh)
Akku-Laufzeit200 min
Akku-Ladezeit320 min
Navigationrotierende Laser-Navigation (iPath-Lasernavigation) mit Sensoren
FarbeSchwarz
Lautstärkebis 68 dB (je nach eingestellter Saugstufe)
Formklassisch; runde Form mit Seitenbürste
SensorenHebesensor; Sturzsensoren und automatische Teppicherkennung
Maße34,5 cm x 9,7 cm (Durchmesser x Höhe)
Gewicht3,5 kg
Saugleistung3.000 pa
Wischfunktionja, passiv
Staubehälter420 ml
Wassertank240 ml
Appja
Lieferumfangeufy RoboVac X8 Hybrid
Ladestation
1 x Ersatz-Seitenbürsten
1 x Ersatz-Filter
5 Stück Einweg-Putztücher
1 x waschbares Microfasertuch
1 x Kunststoff-Unterlegmatte
Kabelbinder
1 x Anleitung
Technische Daten des eufy RoboVac X8 Hybrid

Ersteinrichtung und Inbetriebnahme 

In meinem Test erfolgte die Ersteinrichtung des eufy RoboVac X8 Hybrid mühelos und hat sich einfach mit dem WLAN und dem Smartphone koppeln lassen.

Nachdem man den Saug- und Wischroboter ausgepackt hat und den Staubbehälter montiert hat kann es auch schon losgehen. Mit der kostenlosen App eufy Home (kostenlos erhältlich in allen App-Stores) lässt sich der Staubsauger mit einer Schritt-für-Schritt Anleitung einrichten.

Weiters sollte die Ladestation aufgestellt werden, den Saug- und Wischroboter aufladen lassen und gegebenenfalls vorhandene Firmware-Updates in der App durchführen (setzt voraus, dass das Gerät in der Ladestation ist).

Alles in allem ist die Ersteinrichtung sehr einfach gestaltet und auch für technisch nicht sehr versierte Personen geeignet.

(Ersteinrichtung und Inbetriebnahme: 5 von 5 Punkten)

Ersteinrichtung und Inbetriebnahme 

Saugleistung

Der Hersteller legt beim Bewerben des eufy RoboVac X8 Hybrid besonderes Augenmerk auf die starke Saugleistung, die sich durch die „Twin-Turbine-Technologie“ ergeben soll. Im Grunde heißt das, dass zwei Saugmotoren, statt wie üblich, einem verbaut sind. Dies soll eine maximale Saugleistung von bis zu 4.000 pa ermöglichen.

Und in der Tat, es handelt sich um einen Saugroboter mit wirklich starker Saugleistung – zumindest in der höchsten Stufe. Dies wiederspiegelt sich dann allerdings auch in der Lautstärke.

Im Test wurde Kaffeepulver souverän aufgenommen, bei gröberen Krümmeln kam es durchaus vor, dass diese erst auf die Seite geschoben wurden um dann aber in einem neuen Anlauf souverän aufgenommen zu werden.

Haare werden souverän entfernt, bleiben aber gerne an der Hauptbürste stecken. Das kann bei ganz vielen Haaren durchaus zum Problem werden. Selbstverständlich kann man die Hauptbürste problemlos entnehmen und reinigen, allerdings gibt es hier keinen Automatismus, der dies übernehmen könnte.

Wichtig ist, dass der eufy RoboVac X8 Hybrid auch in Ecken, um Tischbeine etc. gut reinigt. Trotzdem muss gesagt werden, dass die Saugleistung nicht das wichtigste bei einem Saugroboter ist, da viel über die rotierenden Bürsten aufgenommen würd und die Saugfunktion hier (lediglich) mithilft – soll heißen, die Bürstenfunktion ist mindestens gleich wichtig.

Als Nutzer hat man in der App jederzeit die Möglichkeit die Saugleistung manuell anzupassen. Dabei kann man zwischen „Pure“, „Power“, „Turbo“ und „Maximalmodus“ wählen. Mit der Erhöhung der Leistung erhöht sich selbstverständlich auch die Lautstärke. Die BoostIQ – Funktion sorgt dafür, dass der Saugmodus automatisch an das Bodenmaterial angepasst wird.

Zusammengefasst hat der Robovac X8 Hybrid eine gute Saug- und Reinigungsleistung, aber nicht die beste, die durch die Twin-Turbine-Technologie suggeriert wird.

Wischfunktion

Das Hybrid im Namen steht für die Wischfunktion des Roboters. Hier muss man sich im Vornhinein schon im Klaren sein, dass es sich hierbei um eine passive Lösung handelt. Im Grunde wird also ein Wassertank mit angebrachtem Mikrofasertuch mitgezogen. Es gibt weder die Möglichkeit für eine elektronische Vibration um das manuelle „Schrubben“ zu simulieren, noch den Wasserfluss zu steuern. Hier kann ich aber sagen, dass sehr wenig Wasser auf dem Boden landet, sodass man sich keinerlei Sorgen um den teuren Parkettboden machen muss. Bei hartnäckigen Flecken oder Kochumfällen muss immer noch selbst Hand angelegt werden.

Was sehr enttäuschend für ein Gerät der gehobenen Mittelklasse mit Wischfunktion ist, dass keinerlei Sensor-Teppicherkennung vorhanden ist, wie man es von anderen Saug- und Wischrobotern kennt. Anstatt also auf einem Teppich die Wischplatte hochzufahren um diesen nicht nass zu machen, kümmert das den eufy Robovac X8 Hybrid herzhaft wenig. er fährt einfach munter drüber..

Ich nutze die Wischfunktion dennoch gelegentlich sehr gerne, da sie gerade in der Pollensaison, meiner Meinung für zusätzliche Sauberkeit sorgt auch wenn es gelegentliches „manuelles“ Wischen nicht ersetzen kann.

(Reinigungsleistung: 4 von 5 Punkten)

Navigation & Hinderniserkennung

Navigation

Der eufy RoboVac X8 Hybrid ein Laser-basiertes Navigationssystem. Hierbei sitzt der Laser in einem Turm auf der Oberseite und rotiert. Dadurch hat er die Möglichkeit den Abstand in alle Richtungen zu messen. Dies ermöglicht auch eine durchaus präzise Erstellung einer Umgebungskarte.

Durch die Lasernavigation weiß der Saugroboter zu jedem Zeitpunkt wo er gerade ist, wo er schon war und wo er noch hin muss. Diese Präzision erlaubt es die Wohnung in systematischen und geplanten Bahnen zu reinigen – somit sind auch komplexe Wohnungen kein Problem und können einfach kartographiert sowie gereinigt werden.

Räume werden in klar strukturierten Unterteilungen abgefahren und dies geschieht in der Regel sehr gewissenhaft. Es kommt aber auch vor, dass der RoboVac gelegentlich komplett willkürliche Bewegungen einleitet und diese dann korrigiert. , dies passiert oft in engen Umgebungen, wo er durchpasst aber sich doch mehrmals dreht.

Alles in allem ist die Navigation als sehr gut zu bezeichnen und die Lasernavigation ist sehr zuverlässig.

Hinderniserkennung

Bei der Hindernisserkennung sieht es leider nicht so perfekt aus. Diese ist zwar gut, setzt aber auf keinerlei Kamera sondern nur auf den Frontbumper und seitlichen Sensoren. Allerdings werden beispielsweise freiliegende Kabel und Socken nicht erkennt und können Probleme bereiten.

Was mich im Test aber am meisten störte war die Nicht-Erkennung von den Wandleisten meines Parketbodens, wie im nachfolgenden Bild zu sehen. Diese sind sehr flach, sind aber gewinkelt und werden etwas höher, aber offensichtlich nicht hoch genug um erkennt zu werden. Anscheinend weder vom Sensor, noch vom Bumper. Die meiste Zeit also erkennt der eufy RoboVac X8 Hybrid diese nicht und bei manchen Manövern bei jedem Reinigungsdurchgang kracht oder steigt er in die Wand – zwar leicht, dies reicht aber für unschöne und vermeidbare Spuren!

(Navigation & Hinderniserkennung: 3,5 von 5 Punkten)

App

eufy Clean (EufyHome)
Preis: Kostenlos
eufy Clean(EufyHome)
Preis: Kostenlos

Die meiner Meinung nach gut gestaltete eufy Home App bietet viele Möglichkeiten um Nutzung des Roboters zu vereinfachen.

Man kann eine 2D Karte der Wohnung erstellen, was sehr gut funktioniert. Mehrere Stockwerke sind möglich. So lassen sich bis zu 3 Stockwerke als Karten abspeichern und der eufy RoboVac X8 Hybrid kann diese abfahren.

Man kann ebenfalls eine Raumunterteilung durchführen und den Roboter gezielt in einen Raum schicken, beispielsweise nach einem Filmabend nur in das Wohnzimmer. Das selbe funktioniert mit der Bereich-Reinigung, bei der du einen Bereich festlegen kannst und den Roboter dorthin schicken kannst.

Ebenso möglich sind No-Go Zonen und virtuelle Wände, die man in der App festlegen kann.

Zu guter letzt erinnert die App auch bei etwaig vorhandenen Firmware-Updates und sollten Push-Benachrichtigungen eingestellt sein, bekommt man auch Meldungen zum Status des Saugroboters (bspw. das rechte Rad ist stecken geblieben…). Ich kann auch den Reinigungsfortschritt in der Wohnung dank Live-Ansicht verfolgen – auch wenn ich außer Haus bin. Sehr praktisch.

(App: 4,5 von 5 Punkten)

Lautstärke

Trotz der hohen Saugleistung, lässt es sich im Maximalmodus aushalten. Nebenbei ein Video zu schauen oder Lesen ist zwar nicht empfehlenswert, aber wir reden nicht von einem Ohrenbetäubenden Lärmniveau. Interessant ist vielleicht noch, dass es mit dem zusätzlichen Wischmodus etwas lauter wird.

In den kleineren Stufen ist der eufy RoboVac X8 Hybrid angenehm leise.

(Lautstärke: 4 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Die Akku-Laufzeit des eufy RoboVac X8 Hybrid ist als ordentlich zu bezeichnen. Bis zu 180 m2 oder 200 min sollen möglich sein. In meinem Testszenario wurde mangels Quadratmeter schlichweg die Ladestation vom Strom getrennt und geschaut vie viele Reinigungen das Gerät durchhält.

Ich kann die gute Laufzeit definitiv unterschreiben. Je nach Saugstärke, varriert diese jedoch, aber auf über 2 Stunden Laufzeit bin ich immer gekommen!

(Akkulaufzeit: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Der Markt ist Hart umkämpft und jeder Hersteller versucht mit neuen Funktionen zu punkten. eufy versucht es hier mit der hohen Saugleistung durch die „Twin-Turbine-Technologie“ und der 2-in-1 Funktionalität zu punkten. In der Tat ist die Saugleistung auf hohem Niveau.

Preis/Leistung

Der Hersteller setzte zu Beginn eine UVP von 579,99 EUR für den eufy RoboVac X8 Hybrid aus, heute bekommt man den Saug- und Wischroboter um mehr als 100 EUr günstiger. Auch wenn es sich um ein gutes Gerät der gehobenen Mittelklasse handelt, lässt der eufy RoboVac X8 Hybrid als aktuelles Top-Model des Herstellers doch einige Funktionen vermissen. Zum einen wäre die teils unzureichende Hinderniserkennung zu bemängeln, oder aber die nicht-erkennung und Vermeidung von Teppichböden, bzw. diese zu nicht zu „nässen“.

Trotzdem kann man bei Angeboten getrost zuschlagen, da hier Qualität und Reinigungsleistung passt! Der Hersteller entwickelt die App konstant weiter im Testzeitraum wurden bereits drei Firmwareupdates ausgeteilt, was für Produktpflege spricht und lobenswert ist!

eufy RoboVac X8 Hybrid

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 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://de.eufylife.com/

Ecovacs Deebot T9 AIVI

In aller Kürze

Beim Ecovacs Deebot T9 AIVI handelt es sich um den aktuellen Nachfolger des Ecovacs Deebot Ozmo T8 AIVI, welcher im Jahr 2020 auf den Markt gekommen war und den ich ausführlich getestet hatte. Anders als die Ecovacs Modelle ohne die Bezeichnung AIVI, besitzt der T9 AIVI wie bereits sein Vorgänger an der Front eine Kamera, über welche dieser eine erweiterte Objekterkennung spendiert bekommt. 

Wie bereits der Vorgänger kann mich auch dieses Modell im alltäglichen Gebrauch absolut überzeugen. Die Saugleistung ist selbst bei Tierhaaren hervorragend, was an der neuen Ausführung der Hauptbüsten liegt, denn hier setzt Ecovacs nun auf ein Doppelt-Walzen-System, welche nicht als Bürsten, sondern gummiartig ausgeführt wurden. Ebenfalls gehört weiterhin die Navigation zu Ecovacs stärken, den der Ecovacs Deebot T9 AIVI navigiert sehr zuverlässig und reinigt dabei alle Stellen gründlich. Die zusätzliche Kamera ist hierbei ebenso sehr praktisch, denn diese erkennt Gegenstände und umfährt diese, statt diese unter Umständen vor sich herzuschieben. 

Kritikpunkte wären hier z. B. der etwas zu kleine Staubauffangbehälter, den gerade bei einem Haushalt mit Tieren ist dieser recht schnell voll und zudem sind die neuen Gummi-Walzen etwas lauter als die alte Version mit normalen Bürsten. 

Gefällt uns

  • sehr einfache Einrichtung
  • sehr gute Saugleistung auch bei Tierhaaren
  • hervorragende Navigation
  • gute Wischfunktion
  • Erkennt Hindernisse zuverlässig
  • gute Akkulaufzeit

Gefällt uns weniger

  • etwas lauter als der Vorgänger
  • Schmutzbehälter für Tierhaare etwas klein
  • Preis

Ecovacs Deebot T9 AIVI

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Sowohl die Verpackungsart als auch deren Design ist so weit beim neuen Ecovacs Deebot T9 AIVI, absolut identisch zum Vorgängermodell, dem Ecovacs Deebot Ozmo T8 AIVI. Dies ist auch so weit logisch, denn man setzt hier beim Saugroboter selbst auf den exakt selben Formfaktor und auch der Lieferumfang ist fast exakt gleich. Somit hat Ecovacs auch diese Verpackung wieder mit einer praktischen Transportschlaufe versehen, welche es ermöglicht, den kompletten Saugroboter mit seinem Lieferumfang bequemer zu transportieren.

Rund um die Verpackung hat Ecovacs einige Bilder zum Produkt aufgedruckt und zudem kann man rundum auch einige Informationen zum Ecovacs Deebot T9 AIVI lesen. Daher könnte man sich selbst im Laden, wo der Saugroboter ausgestellt wird, recht gut über das Produkt informieren, sofern dieser nicht in der etwas neutraleren Verpackung ausgestellt wird, denn diese verrät weniger zum Produkt. 

Direkt nachdem man die Verpackung von unten nach vorne bzw. nach hinten hinweg aufgeklappt hat, erblickt man ein Kartonage-Einleger, in dem man sämtliche Bedienungsanleitung, Beschreibungen mit Hinweisen und die Kameraabdeckung findet. Mit Letzterem kann man dann logischerweise die Kamera abkleben, muss dabei aber zugleich auf deren Funktion verzichten. Unter dem Einleger findet man dann direkt den Ecovacs Deebot T9 AIVI, welcher sicher von Schaumstoff umhüllt wurde und zum Schutz nun nicht mehr mit Folie umhüllt ist, sondern in einem schöneren Stoffbeutel verstaut wurde, während die empfindlicheren Bauteile wie die Stoßdämpfer mit einem Schaumstoffeinsatz zum Schutz fixiert wurden. 

Direkt unter dem Ecovacs Deebot T9 AIVI bzw. dem Schaumstoff, in welchem dieser fixiert wurde, findet man nach dessen Entnahme das restliche Zubehör, welches sehr übersichtlich und sicher verstaut wurde. In dem Karton mit dem Ecovacs Aufdruck verbirgt sich die elektronische Wischplatte inkl. Wassertank mit insgesamt zwei Wischtüchern. Die kleine Gratis-Probe des „bot Clean“ Mittel, welches man in den Wassertank geben kann, legt Ecovacs hier leider nicht mehr bei. Im Zentrum findet man dann noch die beiden Seitenbürsten, welche einfach angesteckt werden, und darunter kann man schon gut die Ladestation erkennen, neben der sich im linken Karton das zugehörige Netzkabel befindet. 

Der Staubauffangbehälter und die Blende für den Betrieb ohne Wassertank sind bei der Auslieferung bereits am Saugroter an der entsprechenden Stelle angebracht und wie gewohnt findet man unter der Abdeckung der Abdeckung des Ecovacs Deebot T9 AIVI weiterhin das kleine Reinigungswerkzeug, mit dem man die Bürste usw. leichter reinigen kann. Beim Lieferumfang war ich jedoch abgesehen von dem fehlenden Reinigungsmittel auch etwas überrascht, dass Ecovacs auch den Ersatzfilter für den Staubbehälter nicht mehr beilegt, welcher beim Vorgängermodell noch enthalten war.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Ecovacs setzt bei allen Saugrobotern auf das klassische runde Design, welches sich gut bewährt hat und das Gehäuse ist bei diesem Modell komplett in Schwarz gehalten. Es gibt hier z. B. auch Neato und einige weitere Hersteller, welche auf die sogenannte D-Form setzen, doch gerade für verwinkelte Räume haben sich die runden Modelle stärker durchgesetzt bzw. bewährt. 

Die Saugroboter mit einer D-Form haben den Vorteil, dass die Hauptbürste hier nicht mittig, sondern fast ganz vorne sitzt und zudem deutlich breiter ist als die kleinere Brüste zwischen den Rädern bei runden Saugrobotern. Somit reinigt ein Saugroboter mit einer D-Form den Raum etwas schneller, da dieser eine breitere Reinigungsspur besitzt und zudem kommen diese Modelle rein von der Bürste betrachtet, besser in die Ecken ran. Hierbei helfen dem Roboter auch die kleinen rotierenden Seitenbürsten, welche den Staub aus den Ecken herausholen und zur großen rotierenden Bürste mit der Absaugung befördern. Doch dafür hat die D-Form Probleme bei engen und verwinkelten Bereichen, sodass diese gerade in diesen Beriechen nicht ganz so gründlich reinigen.

Bei einem runden Modell, wie es beim Ecovacs Deebot T9 AIVI der Fall ist, welche zudem die Mehrheit unter den Saugrobotern ausmacht, sieht das Ganze etwas anders aus. Man könnte meine, dass ein runder Saugroboter weniger gut in die Ecken kommt, doch hierfür setzen die Hersteller auf zwei rotierenden Seitenbürsten wie bei einem D-Modell, die lange ausgeführt sind und somit den Staub aus den Ecken zur Mitte des Saugroboters befördern. Dies funktioniert so weit im Alltag inzwischen bei den Top-Modellen hervorragend, sodass diese die gründliche Reinigung der Ecken mit einer wendigen (kompakteren) Form kombinieren, sodass daraus eine sehr gründliche Reinigung resultiert.

Die Größe des Ecovacs Deebot T9 AIVI ist wie bisher gehabt, sodass auch das neue Mitglied im Durchmesser knapp 35 cm einnimmt und in der Höhe inkl. Laserabdeckung 9,3 cm hoch ist. Das Gesamtgewicht beträgt knapp unter 4 Kilogramm, was ebenfalls positiv ist, denn bei mehrstöckigen Häusern, muss man den Saugroboter von unten nach oben transportieren, daher ist es gerade für Frauen wichtig, dass der Saugroboter nicht allzu schwer ist.

Beim Material des Gehäuses setzt Ecovacs wir gewohnt auf Kunststoff, der Werkstoff, der hier eigentlich auch am sinnvollsten ist, da dadurch ein Saugroboter preislich natürlich deutlich günstiger Angeboten werden kann und zudem auch ausreichend robust ist. Der Ecovacs Deebot T9 AIVI ist ein eleganter und recht schöner Saugroboter, sodass dies definitiv kein Modell ist, welches man, wenn man Besuch hat, verstecken muss. Die Kunststoff-Oberfläche wurde wie beim Vorgänger mit einem matten Oberflächenfinish ausgeführt, sodass der Roboter eben nicht nur hochwertiger wirkt, sondern auch deutlich weniger Staub anzieht als die ebenfalls oft auf dem Markt erhältlichen Hochglanz-Modelle.

Ebenso wie bereits beim Vorgängermodell gibt es natürlich auch beim Nachfolger die bereits gewohnte Klappe an der Oberseite, welche knapp 2/3 der gesamten Oberfläche einnimmt. Unter dieser Klappe findet man alle Dinge wie bereits beim Ecovacs Deebot Ozmo T8 AIVI und dies exakt in der gleichen Anordnung, da es sich hier zum Großteil um dasselbe Gehäuse handelt. Somit versteckt sich unter der Abdeckung neben dem Staubbehälter direkt darüber noch der rote Hauptschalter zum Ein- und Ausschalten des Roboters und daneben ein Sync-/Reset-Knopf. Dieser kleine Reset-Knopf wird dafür benötigt, den Saugroboter später beim Einrichtungsvorgang mit dem Wi-Fi zu verbinden bzw. um diesen mit einem neuen Netzwerk zu koppeln. Das praktische kleine Reinigungstool ist natürlich ebenfalls weiterhin im Lieferumfang enthalten und hilft dabei, mit den feinen Bürsten die verstaubten Elemente leichter zu reinigen und mit der Klinge, welche an der Rückseite integriert wurden, kann man z. B. die langen Haare von Frauen usw. besser von den Bürsten entfernen. 

Direkt vor der Klappe mit dem Staubbehälter usw. befindet sich weiterhin der für die präzise Navigation unerlässliche Laserdistanzsensor (LDS). Dieser sorgt zum einen dafür, dass der Roboter die Wände bzw. Konturen von Möbeln usw. nicht nur für euch in der App darstellt, sondern auch für sich selbst nutzt, sodass dieser damit präziser navigieren kann und nicht per Zufall im Zickzack reinigt. Beim Ecovacs Deebot T9 AIVI ,setzt Ecovacs nicht nur auf den bewerten LDS, sondern zusätzlich auch auf die bereits vom Vorgänger gut bewährte Kamera an der Front. Damit gelingt Ecovacs eine sehr präzise Navigation durch die eigenen Räumlichkeiten und der Clou an der Kamera ist, dass dieser dadurch z. B. selbst den Hausschuhen, welche im Weg liegen, ausweicht, was bei anderen Modellen nicht der Fall ist, da diese, sofern der Stoßdämpfer nicht ausgelöst wird, die Gegenstände einfach vor sich herschieben. 

Neben der besagten LDS-Abdeckung, befindet dann auch noch wie vom Vorgänger gewohnt, der Ein-/Ausschaltknopf, mit welchem man z. B. den Reinigungsvorgang manuell starten bzw. stoppen kann, alternativ geht dies natürlich auch direkt und sehr komfortable über die App. An der Front verläuft dann wie gewohnt zu den Seiten hinweg der besagte Stoßfänger, mit welchem der Ecovacs Deebot T9 AIVI durch sanftes Anfahren z. B. den Rand der Räume anfährt oder auch sonstigen Hindernissen (Stuhl-/Tischbeine usw.) erkennt. Im Zentrum des Stoßfängers befindet sich dann zudem hinter einer Schutzscheibe die besagte Kamera, welche beim Navigieren helfen soll, aber zudem auch als mobile Überwachungskamera genutzt werden kann, dazu später weitere Details.

Betrachtet man den Ecovacs Deebot T9 AIVI von unten, erkennt man direkt die einzige direkt ersichtliche Veränderung, welche jedoch für einen großen Unterschied bei der Reinigungsleistung sorgt. Hier befinden sich im Zentrum nämlich nun direkt zwei gummierte Walzen, was zuvor beim Vorgänger noch einen mit Bürsten versehen Kunststoffwalze war. Diese Technologie bzw. die Bürsten werden von Ecovacs AeroForce® Multi-Surface-Bürsten genannt. Diese neuen Gummibürsten sollen jede Art von Fußboden und auch Teppiche optimal reinigen und zudem wickeln sich darum nicht so leicht die Haare, was auch dafür sorgt, dass der Saugroboter sehr gut für Tierhaare geeignet sein soll.

Vorne an der Front findet man dann die kleine schwarze Ausgleichsrolle und direkt daneben die beiden Ladekontakte, mit welchen der Saugroboter zum Aufladen auf die Ladestation fährt und somit der Akku im inneren aufgeladen wird. Rund um den Gehäuserand befinden sich dann insgesamt 6 Sturzsensoren, damit der Saugroboter keine Treppen herunterfährt. Davon befinden sich zwei direkt vor den Ladekontakten und je zwei Weitere auf der höhe der Räder auf der rechten und linken Seite.

Vor den gefederten Rädern sind die beiden seitlichen rotierenden Büsten angebracht. Diese müsst ihr jedoch beim Kauf des Ecovacs Deebot T9 AIVI selbst anbringen, was wiederum kein Problem ist, da diese nur gesteckt werden. Zu guter Letzt ist an der Rückseite noch der Wassertank eingeschoben, welcher mit Wasser gefüllt wird und durch das Anbringen des Wischtuchs dafür sorgt, dass nicht nur gesaugt, sondern auch feucht gewischt wird.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Ecovacs Deebot T9 AIVI ist wieder einmal hervorragend. Das Gehäuse besteht aus einem hochwertigen matten Kunststoff, welcher robust wirkt und sich zudem sehr gut anfühlt. Sämtliche Elemente, egal ob Wassertank, Staubauffangbehälter lassen sich wunderbar einsetzen und wieder entnehmen, ohne dass man Angst haben muss, dass die Halte- bzw. Klipp-Elemente abbrechen. Ebenso wurde daran gedacht, dass alle Bürsten und Elemente, um welche sich während des Saugens gerne Haare herumwickeln, komplett ohne zusätzliches Werkzeug entfernt werden können, da hierbei alles gesteckt oder via Schiebemechanismen gesichert wird.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

StromversorgungAkku
Akku-ArtLi-Ionen (5.200 mAh)
NavigationSmart-Navigation 2.0 mit Lasernavigation und Kameraerkennung AIVI 2.0 und Puffer
FarbeSchwarz
Lautstärkezwischen 50 bis 67 dB (je nach eingestellter Saugstufe und ob mit oder ohne elektronischer Wischplatte)
Hauptbürstezwei gegenläufige Gummibüsten
Formklassische runde Form mit zwei Seitenbürsten
Betriebszeitbis zu 2,5 Stunden bzw. 200 m²
SensorenHebesensor; Sturzsensoren und automatische Teppicherkennung, Kamera zum erkennen von Objekten
Maße35,00 cm x 9,3 cm (Durchmesser x Höhe)
Gewicht3,9 kg
LieferumfangEcovacs Deebot T8 AIVI Saugroboter
Ladestation
2x Seitenbürsten
1x Staubbehälter
2 waschbare Wischtücher
Wischplatte (elektronisch; inkl. Wassertank)
2x Hochleistungsfilter (ist bereits im Staubbehälter eingebaut)
Benutzerhandbuch
1x Reinigungswerkzeug
1x Kameraabdeckung
Technische Daten des Ecovacs Deebot T9 AIVI

Ersteinrichtung und Inbetriebnahme 

Die Ersteinrichtung des Ecovacs Deebot T9 AIVI ist weiterhin sehr einfach gestaltet und sollte somit von jedem zu Meistern sein. Direkt nachdem man den Saugroboter ausgepackt hat, kann man die beiden Seitenbürsten montieren und anstelle des Füllstücks an der Rückseite den Wassertank mit elektronischer Wischplatte einsetzen und daran ein Wischtuch anbringe, sofern man auch feucht wischen möchte. Die Seitenbürsten können übrigens nicht vertauscht werden, da diese von Ecovacs entsprechen unterschiedlich farbig ausgelegt wurden.

Der Staubauffangbehälter muss nicht mehr eingesetzt werden, da dieser bereits von Ecovacs eingesetzt wurde. Man sollte dann natürlich sofern wie bereits erwähnt auch gewischt werden sollt, zuvor noch den Wassertank mit Wasser auffüllen, den trocken funktioniert das ganze natürlich nicht. Neben dem Saugroboter muss natürlich auch die Ladestation entsprechend platziert werden, dies sollte jedoch eine geeignete Stelle sein, welche nicht direkt in einer Ecke seht, sodass der Saugroboter die Ladestation gut finden kann.

Prinzipiell kann man den Ecovacs Deebot T9 AIVI auch ohne die vom Hersteller kostenfrei zur Verfügung gesellte App verwenden, aber sofern man einen Reinigungsplan nutzen, über alles benachrichtig werden möchte oder auch No-Go-Zonen erstellen will, ist die App zwingende erforderlich. Das Reinigen ohne App geht hier sehr einfach, dazu muss man lediglich die Klappe öffnen, den Schieberegler auf „Ein“ stellen und dann den Knopf an der Oberseite neben dem Sensor betätigen. Dieselbe Taste führt auch dazu, dass man den Reinigungsvorgang jederzeit stoppen kann. Wirklich Sinn macht der Ecovacs Deebot T9 AIVi jedoch meiner Meinung nach nur, wenn man diese mit der App nutzt, denn nur so kann man auch neben den bereits erwähnten Punkten Firmware-Updates installieren usw.

Die Einrichtung über die App erfordert selbstverständlich etwas mehr Zeitaufwand, aber insgesamt hält sich dies absolut in Grenzen. Bei der Einrichtung kann man direkt die App „Ecovacs Home“ starten bzw. zuvor aufs Smartphone laden, verfügbar ist diese kostenfrei für iOS und Android im jeweiligen AppStore. Danach muss man, sofern man noch einen Account besitzt, zuerst eine neuen erstellen, dafür ist eine E-Mail-Adresse und ein selbst ausgedachtes Passwort notwendig. Anschließend landet man auf der Einrichtungsseite, wo es um die Einrichtung des Saugroboters geht. Dafür wählt man diesen entweder selbstständig aus den dargestellten Geräten aus, oder man klickt einfach oben auf „Zum Hinzufügen QR-Code scannen“. Diesen zu scannenden QR-Code findet man direkt unter der Klappe, neben dem Hauptschalter.

Nun geht es darum, den Ecovacs Deebot T9 AIVI mit dem eigenen WLAN zu verbinden. Dazu erst einmal den kleinen grauen Reset-Knopf neben dem Hauptschalter für eine Sekunde drücken, bis der Saugroboter ein Signalton von sich gibt, von Werk aus sollte diese den entsprechenden Ton jedoch nach wenigen Sekunden von sich geben. Anschließend sollte man wie in der App beschrieben in die WLAN-Einstellungen gehen und erst einmal das Netzwerk mit dem Namen „ECOVACS_….“ Auswählen. Danach geht es zurück in die App und wählt hier das heimische WiFi-Netz aus und gibt das dafür benötigte Passwort ein, dies wurde bei mit jedoch automatisch vom Smartphone übermittelt. Anschließend kommt die Meldung in der App, dass die Verbindung bzw. Einrichtung mit dem Smartphone erfolgreich war, und schon hat man den vollen Zugriff auf alle Funktionen des Ecovacs Deebot T9 AIVI.

(Ersteinrichtung und Inbetriebnahme: 4,5 von 5 Punkten)

Reinigungsleistung

Bei der Reinigungsleistung liefert der Ecovacs Deebot T9 AIVI ein sehr gutes Ergebnis ab und ist nochmals ein wenig besser als die des Vorgängermodells. Hierfür müssen zum einen die neuen Bürsten an der Unterseite sorgen, die im Alltag gründlicher den Schmutz aufsammeln und zudem wurde die max. Saugkraft gegenüber des Deebot Ozmo T8 AIVI verdoppelt und zwar auf 3.000 Pa. Die beiden Reinigungswalzen laufen gegeneinander, sodass der Schmutz hervorragend aufgenommen werden kann, aber man kann diese auch gegenläufig arbeiten lassen, sodass verhindert wird, das Kabel usw. eingefangen werden. Ich muss jedoch ehrlich zugeben, selbst das Vorgängermodell hat sehr gut gereinigt, aber mit dem neuen Modell gelingt dies eben nochmals um einiges besser. Das tolle dabei ist auch zugleich, dass sich bei den neuen Walzen sehr wenige Haare um die Walze wickeln, was bei den bisherigen Walzen nicht der Fall war, diese musst man regelmäßig von den langen Haaren befreien. 

Da sich die Reinigungsleistung meiner Meinung nach aus der intelligenten Navigation und der Saug- und Wischleistung zusammensetzt, möchte ich dies hier wie gewohnt bei einem Saugroboter-Test in mehrere Unterkategorien unterordnen.

Navigation

Beim Deebot T9 AIVI setzt Ecovacs auf den sehr überzeugend rotierenden Laser-Sensor an der Oberseite. Dieser misst um sich herum permanenten, während der Saugroboter reinigt den Abstand zur nächsten Wand und dies in alle Richtungen. Daraus erstellt der Saugroboter dann eine virtuelle Karte der eigenen Räumlichkeiten und zudem wird das ganze hier beim Ecovacs Deebot T9 AIVI noch von der zusätzlichen Kamera an der Front unterstützt.

Durch diese Kamera, welche nur in den AIVI-Modellen zum Einsatz kommt, sind diese Saugroboter-Modelle in der Lage, auch Gegenstände, welche andere Roboter unter Umständen vor sich herschieben würden, zu erkennen. Die Kombi aus Laser-Sensor und Kamera führt dazu, dass der Roboter sehr genau seinen Standort in den Räumlichkeiten erkennt und somit auch Bescheid weiß, wo er schon war und noch reinigen muss.

Bei der grundlegenden Navigation unterscheidet sich der neue intelligente Ecovacs Deebot T90 AIVI eigentlich kaum von den Modellen ohne Kamera, denn rein von der Navigation ist der Ablauf identisch. Startet man die Reinigung, unterteilt der Roboter die Wohnung bzw. größere Räume im Haus automatisch in mehrere kleine Bereiche bzw. Sektoren. Diese umfährt dieser dann an der Wand komplett herum, bis der äußere Bereich einmal komplett umfahren und dabei gereinigt wurde. Direkt danach beginnt dieser dann den inneren Teil in geraden Bahnen abzufahren, sofern dazwischen keine Hindernisse sind. Sind diese vorhanden, dann umfährt dieser diese selbstverständlich, dies trifft bei dem AIVI-Modell auch auf Spielzeuge, Socken, Hausschuhe usw. zu, was durch die zusätzliche Kamera an der Front ganz gut gelingt. Dies funktioniert zwar nicht immer zu 100 % zuverlässig, aber dennoch muss ich hier klar sagen, dass der Saugroboter vorsichtiger an die Gegenstände heranfährt als ein normaler Saugroboter ohne die AI-Funktion.

Die Navigation während des Reinigungsvorgangs ist meine Meinung nach eine der Besten, die ich bisher beobachten konnte. Der Roboter weiß durch den ersten kompletten Reinigungsvorgang, bei dem man vorher alle Gegenstände wie Schuhe usw. entfernt hat jederzeit, wo sich diese gerade beim Reinigen befindet. Somit lässt dieser, auch wenn es manchmal so aussieht, keinen Bereich aus, schließlich kommt dieser im Laufe der Reinigung zu dem zuvor ausgelassenen Bereich zurück und schließt damit die komplette Reinigung ab.

Nach der Reinigung bzw. auch während dessen kann man in der App Live auf der Karte verfolgen, wo der Saugroboter bereits seine Bahnen gezogen hat und wo dieser noch nicht war. Sollte es zu Problemen kommen, bei denen es passiert, dass der Roboter sich festfährt, kann man in der App ganz einfach die entsprechenden Bereiche bestimmen, welche dieser zukünftig nicht mehr befahren soll. Dies kann z. B. das Holz-Ablagefach unter dem Holzkamin sein oder ein Stuhl in der Ecke, unter den dieser kommt, jedoch gelegentlich Probleme hat, wieder heraus zu navigieren. 

Wie inzwischen bei zahlreichen anderen Saugrobotern muss man sich beim Ecovacs Deebot T9 AIVI keinerlei Sorgen machen, dass dieser bim Reinigen versehentlich Treppen herunterfährt, denn hierfür hat Ecovacs an der Unterseite ausreichend Sensoren untergebracht, welche dies Genua verhindern sollen. Dadurch erkennt diese einen Abgrund und bremst davor ab und fährt diesen an der Kante entlang ab. Durch genau diese Sensoren kann es jedoch wie bei zahlreichen anderen Saugrobotern zu Problemen mit Teppichen kommen. Habt ihr z. B. einen weißen Boden und einen dunklen kurzhaarigen Teppich, dann passiert es meistens, dass die Sensoren dies als Abgrund erkennen und der Roboter somit nicht über bzw. auf den Teppich fährt. Dies ist jedoch bei zahlreichen weiteren Saugrobotern auch der Fall und hängt sehr von eurem Boden und dem Kontrast zum Teppich ab.

Hindernisüberwindung

Ebenso wichtig wie eine gute Navigation ist auch die Hindernisüberwindung. Schließlich habe sicherlich einige unter euch z. B. einen Teppich im Haus liegen und diesen sollte ein Saugroboter überfahren können, denn nicht jeder Teppich ist eben kurz mal weggeräumt und nicht jedes Mal möchte man dies vor der Reinigung machen.

Damit der Ecovacs Deebot T9 AIVI damit keine Probleme hat, setzt Ecovacs hier weiterhin auf die bereits sehr gut bewährte Antriebstechnik, durch welche es für den Roboter kein Problem ist, Hindernisse bis zu einer Höhe von 2 cm zu überwinden. Damit dies jedoch problemlos gelingt, sollte die Kante leicht abgerundet sein, denn bei harten Kanten ist schon bei gut 1 bis 1,5 cm Schluss. 

Sofern man das Wischsystem OZMO™ Pro 2.0 nutzt, also den im Lieferumfang enthaltene Wassertank samt Wischtuch an den Saugroboter andockt, erkennt der Saugroboter aufgrund der verbauten Elektronik automatisch die Teppiche und überfährt in diesem Zuge dann keine Teppiche mehr, da diese in diesem Fall natürlich nicht sinnvoll wäre. Möchte man wiederum auch, dass der Saugroboter die Teppiche überfährt, muss man die Wischplatte entfernen und dann das Füllstück einsetzen. Danach saugt der Saugroboter auch Teppiche ab und erhöht automatisch auf diesen die Saugleistung, sodass der Schmutz draus effektiver herausgeholt werden kann.

Saugleistung

Der Ecovacs Deebot T9 AIVI hat in meinem Test eine sehr gute Saugleistung bzw. ein sehr gutes Reinigungsergebnis erzielt. Kein Wunder, denn Ecovacs hat die maximale Saugleistung gegenüber dem Vorgängermodell verdoppelt und zwar auf 3.000 Pa. Dies ist schon eine ordentliche Leistung, wenn ich zurückdenken, wie gut schon der T8 AIVI im Test bezüglich seiner Saugleistung überzeugen konnte. Die erhöhte Saugleistung liegt jedoch auch zum Großteil an den neu entwickelten Bürsten an der Unterseite, hier setzt Ecovacs wie bereits erwähnt auf zwei Gummiwalzen, die gegeneinander laufen und somit den Schmutz perfekt aufnehmen sollen. Dieser hervorragenden Saugleistung kann ich auch zustimmen, der Ecovacs Deebot T9 AIVI saugt unter all die Saugroboter, die ich getestet habe und auch von Bekannten kennengelernt habe, mit abstand am besten. 

Der alltägliche Hausstaub auf glatten Böden ist für die wenigsten aktuellen Saugroboter ein Problem. Daher reinigt der Ecovacs Deebot T9 AIVI sämtliche Arten von Hartböden wie z. B. Fließen, Parkett, Vinyl usw. sehr gründlich und hat hier keinerlei Probleme. Erfreulich ist hier zudem, dass sich die neuen Walzen sehr bewährt haben, denn die Haare meiner Frau verwickeln sich darin kaum. 

Bei Teppichen haben jedoch einigen Saugroboter etwas Problem und holen hier den Staub nicht ganz so perfekt heraus. Hierbei hat mich der Ecovacs Deebot T9 AIVI jedoch ebenfalls absolut überzeugt, denn auch hier zeigen die neuen Doppelwalzen, die gegenläufig laufen und die erhöhte Saugkraft eine sehr gründliche Reinigung. Bisher kenn ich hier kein Saugroboter, der auf Hartböden und Teppichen so gründlich gesaugt hat.

Die Saugleistung kann in der App weiterhin wie gewohnt in mehrere Stufen (Leise, Standard, Maximal und Maximal+) selbst bestimmt werden. Von Werk aus ist hier Standard eingestellt, was auch bei den meisten Böden und Situationen die ideale Saugstufe ist. Je nach festgelegter Saugleistung erhöht sich selbstverständlich auch die Lautstärke des Roboters, doch gerade die beiden Stufen Leise und Standard kann man getrost auch dann nutzen, wenn man gerade zuhause ist. 

Die automatische Teppicherkennung wurde selbstverständlich auch im neuen Ecovacs Deebot T9 AIVI integriert und sorgt somit weiterhin dafür, sofern aktiviert, dass der Saugroboter beim befahren von Teppichen völlig automatisch die Saugleistung erhöht und beim Verlassen auch ebenso wieder reduziert.

Wischfunktion

Die Wischfunktionen, welche in einem Saugroboter integriert wurde, kann grundsätzlich nicht das Wischen mit dem Wischmopp ersetzen, denn bei den meisten Geräten wird lediglich das Wischtuch, welches permanent leicht befeuchtet wird, nur hinterhergezogen. Beim Ecovacs Deebot T9 AIVI ist die Technik jedoch wie bei einigen anderen aktuellen Geräten etwas vielversprechender, denn hier kommt weiterhin die Ozmo Pro-Technologie zum Einsatz, welche jedoch nicht mehr im Produktnamen auftaucht, da diese inzwischen zum Standard geworden ist.

Dabei ist des bei diesem Modell so, dass hier nicht mehr zwei Wischplatten zum Einsatz kommen, sondern nur noch eine und zwar die besser, welche vibriert und nicht nur hinterhergezogen wird. An der Wischplatte die elektronisch zum Vibrieren gebracht wird, ist dann das im Lieferumfang enthaltene Wischtuch befestigt und wird permanent befeuchtet. Durch die Vibration entsteht etwas mehr Druck bzw. Reibung auf die Böden, sodass ein Teil der Verschmutzungen wirklich besser gelöst wird als bei einer starren Wischplatte. Das Ergebnis der Wischfunktion ist sehr gut, sodass hier selbst teils stärkere Verschmutzungen zuverlässig entfernt werden.

Nachteil der elektronischen Wischplatte ist jedoch logischerweise, dass der Deebot T9 AIVI durch diese nochmals deutlich lauter ist. Hier liegt der Unterschied bei knapp über 15 bis 20 dB, was dementsprechend schon einiges ist, schließlich gilt hier, dass 10 dB mehr gut doppelt so laut bedeutet. Sollte man zu Hause sein und den Roboter mit der elektronischen Wischplatte laufen lassen wollen, dann kann ich hier jedenfalls abraten, denn dies ist akustisch zu laut, sodass man damit im Hintergrund nicht Fernsehen kann oder Ähnliches.

Die Wasserdurchflussmenge des 180 ml Wassertank kann man in der App selbst konfigurieren, dabei steht die Option: niedrig, Mittel, Hoch und sehr Hoch zur Auswahl. Für eine Wohnfläche von knapp 40 m² reicht der Wassertank aus, aber möchte man ein komplettes Haus reinigen bzw. eine normale große einer Wohnung, dann muss man hier auf jeden Fall das Wasser zwischendurch nachfüllen. 

Durchaus sinnvoll ist es, die bereits erwähnte automatische Teppicherkennung des Deebot T9 AIVI zu aktivieren. Dadurch müssen nämlich Teppiche und Fußmatten vor dem Wischen nicht unbedingt weggeräumt werden, sondern der Saugroboter erkennt diese automatisch und umfährt diese. Dafür nutz der Deebot T9 AIVI die Sensoren an der Unterseite zur Teppicherkennung und man muss nicht mal eine „Nicht-Wischen-Funktion“ einzeichnen, dazu aber im Punkt „App“ mehr. Die Wisch-Funktion wird automatisch aktiviert, sobald der Wassertank mit Wasser gefüllt wurde und man die Wisch-Platte angebracht hat. Möchte man nicht das gewischt wird, kann man den Roboter problemlos auch ohne Wassertank laufen lassen bzw. man setzt den Adapter ein, welcher von Werk aus angebracht war.

(Reinigungsleistung: 5 von 5 Punkten)

App

ECOVACS HOME
Preis: Kostenlos
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Preis: Kostenlos

Wie bereits im Laufe des Testberichts erwähnt, können sämtliche Einstellungen des Ecovacs Deebot T9 AIVI, mithilfe der umfangreichen App eingestellt werden. Die App ist trotz der zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten meiner Meinung nach überschaubar aufgebaut.

Beim Starten der App landet man direkt auf der Übersichtsseite, bei der einem normalerweise alle Ecovacs-Geräte aufgelistet werden. Bei mir ist dies jedoch aktuell lediglich der Ecovacs Deebot T9+. Hier muss man dann, wenn man den Ecovacs Deebot T9 AIVI einrichten möchte, auf das innerer der beiden Symbole am oberen Bereich antippen, sodass man ein neues Produkt einrichten kann. Hierbei kann man dann direkt den QR-Code unter den Deckel des Saugroboters scannen, sodass die App automatisch weiß, welches Produkt man einrichten möchte.

Anschließend wird man Schritt für Schritt durch die Einrichtung geführt, welche sehr ausführlich erklärt wird und ebenso auch in sehr kurzer Zeit durchgeführt werden kann. Hat man hier alles erfolgreich ausgeführt, landet man auf der Übersichtsseite des Ecovacs Deebot T9 AIVI von welcher man z. B. direkt eine automatische Reinigung durchführen kann oder man sendet den Saugroboter direkt zur Ladestation, sofern dieser nicht schon von euch direkt drauf gestellt wurde. Ebenso wird einem auf dieser Seite direkt unter dem Bild des Ecovacs Deebot T9 AIVI angezeigt, dass dieser aktuell online ist und direkt nebenan wird der Akkustand in Prozent angezeigt.

Über die beiden blauen Symbole kann man direkt von der Startseite aus entweder zur „Intelligente Reinigung“ navigieren oder den „Videomanager“ auswählen, je nachdem, ob man Einstellungen am Roboter vornehmen möchte oder diesen als Überwachungskamera nutzen möchte.

Die Funktion „Videomanager“ ist eine durchaus interessante Zusatzfunktion, welche sich durch die Frontkamera am Saugroboter ergibt. Mit dieser Funktion ist es möglich, den Ecovacs Deebot T9 AIVI als mobile- und fernsteuerbare Überwachungskamera nutzen zu können. Somit kann man auch von unterwegs aus, wenn man möchte nach dem Rechten sehen, indem man quasi zu jedem Raum im Haus fährt, sofern diese alle auf einer Etage sind. Zudem kann man darüber bei Bedarf auch über den verbauten Lautsprecher z. B. mit dem/der Partner-/in reden und fragen, ob alles Daheim ok ist. Nutzt man diese Funktion nicht, kann man die von Ecovacs beigelegte Kameraabdeckung aufkleben, damit man hier seine Privatsphäre hat. Während des Ladevorgangs geht diese Funktion übrigens nicht, da die Kamera logischerweise von der Ladestation abgedeckt wird. Dies wird euch jedoch auch am Smartphone angezeigt, denn dies erkennt die Ladestation bzw. der Roboter automatisch.

Wählt man im Startbildschirm intelligente Reinigung aus, dann gelangt man in das Untermenü des Saugroboters. In diesem Menü würde ich direkt den erweiterten Modus aktivieren, dadurch erhält man nämlich noch einmal deutlich mehr Einstellungsmöglichkeiten dazu. Im Menü „Grundeinstellungen“ kann man unter anderem die Saugkraft von „Standard“ auf: Leise, maximal und maximal+ verändern. Bedenken sollte man hier jedoch, dass eine höhere Saugkraft zwar besser saugt, jedoch zeitgleich auch die Lautstärke des Saugroboters erhöht. Im Menüpunkt darunter regelt man die Wasserdurchflussrate, bei der man wie schon erwähnt zwischen dem Standard-Wert „mittel“ auch niedrig, hoch und sehr hoch einstellen kann. Hier könnt ihr eigentlich frei wählen, passt jedoch darauf auf, dass ein Parkettboden nur feucht und nicht nass gewischt werden darf und zudem sollte man auch auf den Hinweis von Ecovacs achten, denn der Hersteller informiert in diesem Menü darüber, dass ein hoher Wasserdurchfluss dazu führen kann, dass der Roboter mit seinen Rändern auf Fliesen wegrutschen könnte. Beim verwenden der elektronisch gesteuerten Wischplatte kann man im Menü „Schrubbmuster“ wählen, ob dieser einen normalen S-fömigen Pendelwischbetrieb (Schnellschrubben) oder den Vor- und Zurück-Pendelwischbetrieb (Tiefenschrubben) ausführen soll. Das Schnellschrubben ähnelt dabei dem normalen Saugen, bei dem der Saugroboter einzelne Bahnen abfährt, während er bei Tiefenschrubben die einzelnen Bahnen doppelt befährt, was somit eine doppelt so gründliche Reinigung ermöglicht.

Beim Punkt Reinigungstuch-Erinnerung kann man aktiveren, dass man per Push-Benachrichtigung informiert wird, das Reinigungstuch an der Unterseite zu entfernen und kurz sauber machen sollte (nach ca. 30 Minuten Wischen), hier setzt Ecovacs zum Glück wieder auf waschbare Tücher, die Einwegtücher, welche beim Vorgängermodell enthalten sind, gehören hier der Vergangenheit an.

Die Auto-Saugkraftverstärkung sollte man im entsprechenden Menüpunkt auf jeden Fall auch aktivieren, sofern man möchte, dass der Roboter diese selbstständig erhöht, wenn dieser auf einen Teppich fährt. Kontinuierliche Reinigung wiederum habe ich ebenfalls aktiviert, da diese meiner Meinung nach besonders sinnvoll ist. Ist nämlich der Akku leer, fährt der Roboter zur Ladestation und setzt die Reinigung fort, sobald dieser wieder voll aufgeladen ist.

Aktiviert man den „Ruhemodus“, dann startet der Roboter weder die eventuell geplanten Reinigungen noch fortgesetzte Reinigungen und auch die Sprachmeldungen sowie Leuchten am Saugroboter sind deaktiviert. Im Menüpunkt darunter kommt man in einer durchaus sinnvolle und von mir häufig genutzt Funktion, die Reinigungsplanung. Dabei kann man nämlich genau bestimmen, an welchen Tagen und welcher Uhrzeit usw. der Deebot T9 AIVI mit der Reinigung beginnen soll bzw. wann dieser z. B. welche Räume zu welcher Uhrzeit bzw. Tagen reinigen soll.

In den restlichen Menüpunkten kann man sich noch anzeigen lassen, wann man den Zubehör reinigen bzw. wechseln sollte das Reinigungsprotokoll einsehen, die Sprachmeldung aktivieren (ganz wichtig, diese von Englisch auch Deutsch umstellen) oder den Saugroboter suchen. Drückt man hier auf das obere rechte Symbol, teilt der Deebot T9 AIVI einem mit, wo dieser gerade ist, indem er durch den verbauten Lautsprecher „ich bin hier“ sagt.

Kartenerstellung

Wie jeder aktuelle Saugroboter mit einem Laserdistanzsensor (LDS) erstellt auch der neue Ecovacs Deebot T9 AIVI automatisch während der Reinigung eine Karte der eigenen Räumlichkeiten. Dabei kann man während bzw. nach dem Saugen unter anderem auch direkt erkennen, wo man z. B. einen Teppich liegen hat oder die Tischfüße bzw. die Stuhlbeine sind. Nach einmaligem Saugen aller Räume hat man somit direkt eine Karte der kompletten Räumlichkeiten im Haus. Anschließend kann man in der Karte jederzeit eine virtuelle Wand, die der Roboter nicht befahren soll, bestimmen oder auch eine Nicht-Wischen-Zone einfügen. Diese Nicht-Wisch-Zone dient dazu, dass der Deebot hier eben nicht die Wischfunktion aktiviert, falls es eben in diesem Bereich aufgrund eines empfindlicheren Bodens nicht ideal wäre. Ebenfalls genial finde ich die Go-To-Zonen, welche ich sehr praktisch finde, denn hier kann ich z. B. versehentlich Mehl oder was anderes in der Küche verschüttet habe, direkt den Saugroboter zum Reinigen an den entsprechenden Punkt schicken. Dasselbe geht übrigens auch im Überwachungsmodus mit dem Videomanager, hier kann man auch dem Roboter mitteilen, dass dieser an einen bestimmten Ort hinfährt, um dort das aktuelle Live-Bild von der Kamera betrachten zu können.

Kommen wir noch zur bereits angedeuteten Erstellung der Mehrgeschosskarten. Diese ist nämlich vor allem für Hausbesitzer von Vorteil, denn somit kann man die tollen Kartenfunktionen auch problemlos auf zwei Etagen nutzen. Um diese Funktion nutzen zu können, muss man jedoch den „Erweiterten Modus“ in den Einstellungen aktiviert haben und es muss die Mehrgeschossreinigung im Menü des Roboters und die Ortung am Smartphone aktiv sein. 

Hat der Saugroboter den ersten Stock, also den Bereich im Erdgeschoss komplett gereinigt und ist wieder an der Ladestation angekommen, erstellt dieser die erste Karte vom Erdgeschoss. Anschließend muss man wie in der Anleitung in der App beschrieben, den Saugroboter inkl. Ladestation in den nächsten Stock tragen und dort aufstellen. Ist der Saugroboter voll aufgeladen, kann man umgehend die Reinigung vom zweiten Stock starten, dies sollte jedoch auch von der Ladestation aus erfolgen. Ist der Roboter auch hier fertig, dann kann man auch dieses Geschoss abspeichern. Anschießend kann man die Karten in der Karten-Verwaltung jederzeit aufrufen und hier virtuelle Wände einzeichnen usw.

(App: 4 von 5 Punkten)

Lautstärke

Die neue doppelt Walzentechnologie bringt leider den Nachteil mit sich, dass der Ecovacs Deebot T9 AIVi etwas lauter als sein Vorgänger. Dies trifft vor allem dann du, wenn der Saugroboter wendet usw. Ich würde es zwar nicht als extreme laut einstufen und auch nicht störend, aber die Walzen sind im Vergleich zum Saugroboter ohne Gummiwalzen hörbar, denn der Ecovacs Deebot T9 AIVI ist z. B. lauter als der fast Identische Ecovacs Deebot T9+.  

Die Lautstärke hängt jedoch auch etwas von der gewählten Saugleistung ab, aber im Schnitt landet der Ecovacs Deebot T9 AIVI bei rund 47 dB ohne Wischplatte und bei bis 70 dB mit normaler Lautstärke und angebrachter elektronischer Wischplatte.

(Lautstärke: 4 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Damit der Ecovacs Deebot T9 AIVI die Ladestation schnellstmöglich nach dem Ende des Reinigungsvorgangs findet, solltet ihr diesen direkt von der Station aus starten lassen, aber auch in meinem Test, als der Saugroboter wenige Meter von der Station entfernt war, hat dieser die Station recht schnell gefunden. 

Da der neue Deebot T8 AIVI auf derselben Basis wie das Vorgängermodell basiert, besitzt dieser exakt denselben Akku. Dieser ist 5.200 mAh groß und ermöglicht eine Betriebszeit von ca. 2,5 bis 3 Stunden bzw. ca. 200 m². Ob diese reine Arbeitszeit für eure komplette Wohnung bzw. Haus ausreicht, hängt dabei natürlich von euren Räumlichkeiten, also von der Größe eurer Wohnung oder dem Haus und wie verwinkelt diese sind. Habt ihr viele rechteckige Zimmer, welche der Saugroboter nach dem Rand abfahren, möglichst im inneren Feld gerade abfahren kann, dann reicht dies weiter aus, als wenn hier viele Tischfüße usw. im Weg sind.

Sollte der Akku jedoch während des Reinigungsvorgangs fast leer gehen, aber die Etage noch nicht fertig gereinigt sein, dann setzt der Ecovacs Deebot T9 AIVI die Reinigung wie bereits erwähnt nach dem aufladen automatisch fort (sofern in den Einstellungen aktiviert). Für eine volle Akkuladung benötigt der Deebot T9 AIVI knapp 6,5 Stunden, was daran liegt, dass der Akku verhältnismäßig groß ausfällt. Schließlich muss dieser nicht nur den Antrieb, sondern auch die ganzen Sensoren, die Kamera, den Saugmotor, die Reinigungsbürsten und die Wischplatte antreiben. Dies alles braucht einiges an Strom und daher ist dieser große Akku auch absolut wichtig.

(Akkulaufzeit: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Der Ecovacs Deebot T9 AIVI bietet eine sehr gute Saugleistung, die mich im Test bei allen Arten von Böden sehr überzeugen konnte. Hier kann das neue Doppel-Walzen-System sehr überzeugen, denn dieses holt den Schmutz perfekt aus dem Teppich und es wickeln sich kaum Haare um die Walzen. Des Weiteren gehört weiterhin auch die Navigation zu Ecovacs stärken, denn der Saugroboter navigiert sehr Präzise durch die Räume und reinigt dabei alle Räumlichkeiten sehr zuverlässig und absolut präzise. Hat man z. B. speilende Kinder, hat auch die Kamera ihre Vorteile, denn diese erkennt z. B. ein Hausschuh oder andere Ding und umfährt diese dann beim Reinigen direkt, ohne diese durch die Gegend zu schieben. Stören könnte jedoch der etwas zu klein geratende Schmutzbehälter, denn dieser ist gerade dann, wenn man z. B. einen Hund zu Hause hat, recht klein, sodass selbst dann, wenn der Roboter bei uns alle vier Tage mit einer Wohnfläche von gut 170 m² putzt, ich dann immer einen komplett vollen Behälter habe. Mit einem Hund ist hier daher schon nach zwei Tagen oder früher der Behälter immer voll.

Preis/Leistung

Für den Ecovacs Deebot T9 AIVI muss man ordentlich in die Taschen greifen, denn Ecovacs hat die UVP wie bereits beim Vorgängermodell mit stolzen 799,00 € angesetzt. Online ist dieser jedoch inzwischen etwas im Preis gefallen, sodass man den Roboter für etwas über 600€ bekommen kann, was immer noch ein stolzer Preis ist. 

Keine Frage, der Saugroboter ist aktuell einer der Besten auf dem Markt, den bei Reinigungsergebnis ist dieser nochmals etwas besser als sein Vorgängermodell. Die Navigation ist sehr präzise, sodass sich der Ecovacs Deebot T9 AIVI auch für komplexere Räume eignet und die Akkulaufzeit ist sehr ordentlich. 

Dafür wiederum bietet die Kamera zwar die Saugroboter den Vorteil, dass dieser Objekte besser umfährt, aber für den Nutzer selbst ist die Kamera vom Funktionsumfang recht eingeschränkt. Hier schicken z. B. andere Saugroboter im Anschluss der Reinigung ein Bild, damit man genau weiß, wo man etwas liegen gelassen hat, was bei Ecovacs nur auf der Karte gezeigt wird. Des Weiteren ist der Saugroboter etwas lauter als sein Vorgänger und der Behälter ist für Haushalte mit Tieren doch recht klein, sodass dieser jedes Mal geleert werden muss.

Ecovacs Deebot T9 AIVI

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://www.ecovacs.com/de

ZACO W450

In aller Kürze

ZACO ist bisher ein Hersteller gewesen, der diverse Saug- und Wischroboter im Sortiment hatte. Doch mit dem neusten Mitglied, dem ZACO W450 hat das Unternehmen den ersten reinen Wischroboter vorgestellt. Es gibt zwar inzwischen einigen reine Wischroboter auf dem Markt, doch beim ZACO W450 setzt man nicht wie gewöhnlich auf ein Wischtuch, das nur wischt, sondern eine rotierende Walze mit Frisch- und separatem Schmutzwassertank.  Im Alltagstest war ich mit dem ZACO W450 sehr zufriednen, er reinigte bei uns alle Böden gründlich, egal ob Fliesen, Laminat oder Parkett und dies ohne laut zu sein. Der Akku reicht für eine Reinigung von ca. 80 Minuten aus, was bei uns bedeutet hat, dass dieser gut 2 bis 3 Räume bzw. knapp 60 qm wischen konnte. Durch die zwei separaten Tanks mit Frisch- und Schmutzwasser und der Kombi aus rotierender Walze und Absauglippe gelingt es dem ZACO W450 die verschiedenen Böden deutlich gründlicher zu reinigen als seine Konkurrenz, die den Schmutz zum Großteil nur im Raum verteilt. Für 350€ erhält man hier ein sehr gutes Gerät, dass mit zahlreichen Sensoren ausgestattet wurde und für mich der aktuell beste Wischroboter auf dem Markt ist.

Gefällt uns

  • sehr einfache Einrichtung
  • gutes Reinigungsergebnis
  • zwei getrennte Wassertanks für Schmutz- und Frischwasser
  • 3 Jahre Garantie
  • angenehm leise
  • gute Akkulaufzeit
  • umfangreiche Einstellungsmöglichkeiten in der App

Gefällt uns weniger

  • hat Probleme bei flachen Teppichen unter 2 mm
  • muss nach der Reinigung manuell auf die Ladestation gestellt werden.

ZACO W450

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

ZACO liefert den W450 Wischroboter in einer üblichen Verpackung aus, wie man es auch von den Saugrobotern des Unternehmens gewohnten ist. Daher hat man auch diese Verpackung hier mit einem praktischen Transportgriff ausgestattet. Dadurch kann man den Wischroboter auch wunderbar zum Transport wieder verpacken und so von A nach B transportieren, falls man den Roboter z.B. Bekannten vorführen möchte.

Die Verpackung wurde rundum mit einigen Bildern des W450 versehen und zudem wird man hier über dessen Besonderheiten sowie den Lieferumfang informiert. Somit wird man selbst lokal im Markt, wo die Produkte für gewöhnlich frei präsentiert werden, sehr gut über den ZACO W450 Wischroboter informiert, wie es eigentlich bei zahlreichen Produkten der Fall ist.

Nachdem man die Verpackung geöffnet hat, kann man direkt sehen, dass der ZACO W450 beim Transport rundum sicher von Kartonage geschützt wurde. Hier hat ZACO alles sehr gut durchdacht, sodass auch hier alles sehr ordentlich verpackt wurde, wie ich es bereits vom ZACO A10 kannte. Damit die Sensoren und Stoßdämpfer beim Transport nicht beschädigt werden, wird der Roboter zusätzlich rundum von einer Folie geschützt. 

Direkt über dem Wischroboter befindet sich ein Kartonage-Einsatz, welchen man zu aller erst erblickt. In diesem findet man neben der Ladestation auch ein paar Reinigungswerkzeuge mit einer Ersatz-Reinigungswalze und die Bedienungsanleitung. Außerdem sind hier in dieser ebene noch eine Fernbedienung und die beiden dafür benötigten AAA-Batterien versteckt. Unter diesem Einsatz findet man dann den besagten sehr sicher verpackten Wischroboter und daneben das Netzteil für die Ladestation. 

Bei der Ladestation handelt es sich hier nicht um eine klassische Ladestation, auf welche der Wischroboter wie bei den ganzen Saugrobotern zum Laden alleine fahren kann, sondern eine Abtropfplatte mit integrierte Ladefunktion. Daher muss der Wischroboter anders als man es bisher gewohnt ist, nach seiner erledigten Arbeit auf diese gestellt werden, damit dieser sich für die nächste Reinigung wieder voll aufladen kann.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Der ZACO W450 ist um einiges höher als ein normaler Saugroboter, was daran liegt, dass dieser direkt zwei größere Tanks für Wasser hat. Zum einen steckt hier im Gehäuse nämlich ein 0,85 Liter-Frischwasser-Tank und dann noch ein zusätzlicher 0.9 Liter-Schmutzwasser-Tank, welche eben beide einen ordentlichen Platzbedarf haben. Das Gehäuse des Wischroboters ist wiederum einem Saugroboter sehr ähnlich, denn ZACO setzt hier auf ein bewährtes rundes Gehäuse. Die Maße des Wischroboters sind somit im Durchmesser knapp 29 cm und in der Höhe 11,5 cm und das Gewicht beträgt gut 3,4 Kilogramm ohne Wasser.

Die Oberseite hat ZACO dabei recht elegant gestaltet, denn der Verlauf von Schwarz in ein dunkleres Blau gefällt mir sehr gut. Von Werk aus hat ZACO die Oberseite unterhalb des Herstellerlogos mit einem größeren Aufkleber versehen, welcher dem Nutzer erklärt, wie die Einheit mit dem den beiden Wassertanks von der restlichen Antriebseinheit getrennt wird. Schließlich kann man nur beim Entfernen des Wassertanks diesen mit Frischwasser auffüllen und es wäre unnötig schwer, wenn man hier den ganzen Wischroboter unter den Wasserhahn stellen bzw. heben müsste. Der Griff, welcher bei nicht gebrauch bündig mit dem Gehäuse abschließt, ist nicht nur bei der De-/ und Montage des Wassertanks absolut hilfreich, sondern erweist sich auch dann als sehr nützlich, wenn man den Wischroboter händisch auf die Ladestation stellen muss. 

Am vorderen Teil des Gehäuses findet man eine Kamera, die nach oben gerichtet ist. Diese ist dadurch keineswegs in der Lage, Hindernisse im Fahrweg des Roboters zu erkennen, sondern dient lediglich dazu, die Räume anhand der Deckenflächen zu kartieren. Dies hat den Vorteil, dass der Roboter damit den Raum virtuell in der App als Karte darstellen kann, also macht dieser einfach gesagt dasselbe, was bei den aktuellen Saugrobotern der rotierende Lasersensor an der Oberseite macht. An der Vorderseite besitzt der ZACO W450 den typischen drucksensitiven Stoßfänger, welcher gummiert ist und so konstruiert wurde, dass dabei auch flache Teppiche erkannt werden. Dadurch wird direkt verhindert, dass der Wischroboter über Teppiche fährt und zudem hat man an der Unterseite noch die typischen Absturzsensoren angebracht, sodass ebenso verhindert wird, dass der Wischroboter versehentlich Treppen herunterfährt. 

Zurück an der Oberseite findet man jeweils rechts und links neben der Kamera-Linse je einen Bedienknopf, bei dem es sich rechts um den Power-On-/Clean-Taste handelt und beim linken Knopf um die Auswahl-Taste, mit welcher man auswählt, in welchem Modus gereinigt werden soll. Eine weitere wichtige Taste, welche man häufig benötigt, findet man dann noch direkt unterhalb der Kamera, diese dient dazu, die Verriegelung zu lösen, um die Tankeinheit von der Antriebseinheit zu trennen. 

An der Unterseite fällt beim ZACO W450 direkt die auswechselbare Wischwalze auf, an der direkt dahinter der Wischwasserabzug verläuft. An diesem wird, dass Wasser dann abgesaugt und in den Schmutzwassertank befördert. Des Weiteren erkennt man die beiden größeren Kontaktflächen, über welche der Akku des Wischroboters beim Auflegen auf die Ladestation aufgeladen wird. Der Antrieb erfolgt über die beiden unabhängig voneinander angetriebenen gummierten Antriebsräder, die im alltäglichen Betrieb versenkt sind, damit der Roboter sehr nah am Boden arbeiten kann. Zum Ausgleichen, das dieser aufgrund seiner Größe immer waagerecht fährt, besitzt dieser dann noch an der Vorder- und Rückseite zwei kleine Ausgleichsrollen, die jedoch nicht angetrieben werden, was auch nicht notwendig ist.    

Entfernt man die Einheit mit den beiden Wassertanks vom restlichen Roboter, kann man hier über den gummierten Stöpsel den Frischwasser-Tank mit Leitungswasser auffüllen. Jedoch kann man laut den Angaben von ZACO auch etwas heißes Wasser nehmen und einen Schuss Essig oder ein anderes Waschmittel mit untermischen, damit der Reinigungseffekt noch etwas verbessert wird. Sehr gut gefällt mit hier das System mit dem zweiten Schmutzwasser-Tank, denn dadurch wird das verschmutzte Wasser nicht erneut auf den Boden aufgetragen, was teilweise zu unangenehmen Gerüchen führen kann, sondern wird in den dafür vorgesehenen Schmutzwasser-Tank eingesaugt, den man über die Verschlusskappe an der Rückseite entleeren kann. Hier im Tank findet man dann auch einen kleinen roten Filter, welchen man bei der regelmäßigen Reinigung separat reinigen muss und darüber auch den Tank im Inneren durchspülen kann. Wie das Ganze geht, wird ebenfalls deutlich über den am Tank angebrachten Aufkleber erklärt. 

Die Ladestation des ZACO W450 ist recht Simple aufgebaut. Hier hat man lediglich die Gegenform des ZACO W450 und zwei Ladekontakte, über welcher der Wischroboter aufgeladen wird. Leider fährt der Wischroboter wie bereits erwähnt nicht selbstständig auf die Station, dies ist jedoch bewusst so gemacht, dass der Besitzer den Wischroboter auch immer reinigt, denn aufgrund der Hygiene sollte man diesen wirklich nach jedem Waschdurchgang gründlich reinigen. Sonst wundert man sich am Ende, wenn durch das schmutzige Wasser und die dreckige Walze unangenehme Gerüche entstehen. An der Unterseite der Ladestation gibt es ein gutes Kabelmanagement, sodass man das Netzteil mit dem Kabel sehr gut darunter verlegen und anschließen kann.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des ZACO W450 ist sehr gut, hierbei gibt es von meiner Seite keine allzu große Kritik zu äußern. Das Gehäuse besteht zwar aus Kunststoff, was hierbei auch teilweise in Hochglanz gehalten wurde, doch dies stört im Alltag nicht wirklich und kann direkt bei der Reinigung, wenn man denn Wassertank usw. reinigt, direkt mit geputzt werden.

Die einzelnen Elemente wie der Frisch- und Schmutzwassertank, die Reinigungswalze usw. lassen sich ohne Probleme ausbauen und ebenso einfach wieder einbauen. Dadurch wird die regelmäßige Reinigung sehr gut ermöglicht, was für mich bei solch einem Produkt sehr wichtig ist. ZACO liefert auch direkt eine zweite Reinigungswalze mit, sodass man diese austauschen kann oder bei verschiedenen Bodenbelägen mit verschiedenen Einstellungen und daher auch mit einer anderen Walze arbeiten kann.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

StromversorgungAkku
Akku-ArtLi-Ionen (2.900 mAh)
Navigation360° PanoView-Navigation 2.0
FarbeGlanz-Look, Farbe „Midnight Blue”
Lautstärke≤ 72 dB im MAX-Modus (diesen braucht man eigentlich kaum)
Formrunde Form mit rotierender Mikrofaser-Walze und Absauglippe
Betriebszeitca. 80 Minuten bzw. rund 60 qm
SensorenAAnti-Stoß
Fallschutz Infrarot (OBS)
Gyroskop 2.0
Accelerometer
360° Präzisionskamera
TanksystemeFrischwassertank (850 ml)
Schmutzwassertank (900ml)
i-Dropping-Schutz
3-Stufen Wasserregulierung
MaßeHöhe 11,5 cm
Durchmesser 29,2 cm
Gewicht3,4 Kg
LieferumfangZACO W450 Wischroboter
Ladeplattform
Adapter-Kabel
Fernbedienung (inkl. Batterien)
Reinigungsbürste
Reinigungswerkzeug
Bedienungsanleitung (DE, EN, IT, FR, ES)
Technische Daten des ZACO W450

Ersteinrichtung und Inbetriebnahme 

Bevor man den ZACO W450 seine Arbeit beginnen lässt, muss man diesen noch kurz dafür vorbereiten, was jedoch nur bedeutet, dass man den Frischwasser-Tank auffüllen muss und schon wäre dieser für seine erste Reinigung in euren vier Wänden einsatzbereit. Zuvor sollte bzw. muss man jedoch noch den Akku voll aufladen, denn dieser ist in der Regel nicht komplett voll, daher würde ich den ZACO W450 zuerst für ca. 5 Stunden auf die angeschlossene Ladestation stellen. Ist der Akku nämlich nicht komplett voll, wird euch der Wischroboter nicht lange euere Räume durchwischen. Ist der Akku komplett aufgeladen, erkennt man dies anhand der Farben der beiden Tasten und kann den Wischroboter von der Ladestation abnehmen und direkt den Power-Knopf drücken, damit der ZACO W450 seine Arbeit startet. 

Alternativ kann man den Wischroboter auch in das heimische WiFi-Netzwerk einbinden, was über die kostenlos zur Verfügung gestellte App Namens „ ZACO Home„ möglich ist, welche sowohl für iOS, als auch Android angeboten wird. Der Vorteil der App liegt darin, dass man hier zum einen einige Einstellungen am Wischroboter vornehmen kann und nur darüber die Räume kartieren kann, um z. B. den Wischroboter gezielt zu einem Bereich schicken zu können, in dem er wischen soll usw. 

Die Einrichtung über die App ist wie vom ZACO A10 Saugroboter gewohnt sehr einfach gehalten, denn es wird einem alles ausführlich und Schritt für Schritt erklärt. Direkt zu Beginn muss man einen kostenlosen Account erstellen, sofern man diesen wie ich bereits noch nicht besitzt. Anschließend auf das Plus-Symbol tippen und auswählen, welches Produkt man Einrichten möchte, damit die App einem zeigt, wie man diesen für die Netzwerksuche vorbereitet. Dazu zuerst den Wischroboter über die rechte Power-Taste anschalten, dies in der App bestätigen und dann die Mode-Taste solange betätigen, bis „ Start Wi-Fi pairing Mode“ zu hören ist und die WLAN-Anzeige darüber aufblinkt. Nun sucht man in der App das eigene WLAN aus und gibt das Passwort ein, woraufhin man dann kurz in die WLAN-Einstellungen des Smartphones navigieren muss und hier dann kurz wie in der App beschrieben das WiFi-Netzwerk des Roboters auswählt. Dann bindet die App den ZACO W450 in das vorhandene Netzwerk ein und schon ist alles erledigt. Wichtig ist dabei jedoch zu beachten, dass hier nur ein WLAN-Netzwerk im 2,4 GHz-Band verbunden werden kann, 5 GHz wird nicht funktionieren.

(Ersteinrichtung und Inbetriebnahme: 4 von 5 Punkten)

Reinigungsleistung

Beim Reinigungsvorgang kann man zwischen drei Modis wählen: Spot-, Bereich- und dem Standard-Modus Pfad. Je nach gewähltem Modi erfolgt die Reinigung bzw. die Navigation des ZACO W450 etwas anders. 

Pfad-Modus 

Im Pfad-Modus der im Standard ausgewählten Modus reinigt der Wischroboter alle Flächen in möglichst geraden Bahnen. Sofern dabei etwas im Weg ist, fährt dieser darum herum und ist alles fertig gereinigt, fährt dieser zu seiner Ausgangsstellung, an der er gestartet wurde, zurück. In der App kann man dabei am Ende genau nachsehen, wo der Wischroboter überall entlanggefahren ist und dies bei jeder Reinigung.

Spot-Modus

Der Spot-Modus richtet sich an kleine Bereich und dient dazu, z. B. etwas verschüttetes gezielt nur in diesem Bereich zu beseitigen. Dies ist vor allem in der Küche sehr praktisch, fliegt mir hier etwas Zucker, Mehl oder Ähnliches auf den Boden, schick ich direkt den ZACO W450 zu diesem Bereich und schon macht dieser gezielt diesen Bereich sauber. Anschließend fährt der Roboter auch hier wieder zu seiner Ausgangsstellung zurück und ist mit seiner Aufgabe fertig. 

Bereichs-Modus

Der Bereich-Modus sagt eigentlich schon direkt aus, für was dieser dient. Damit reinigt man alle Bereiche „vor“ dem Saugroboter. Das „vor“ habe ich hier bewusst betont, denn hier ist der eigentliche Reinigungsverlauf absolut gleich zum Pfad-Modus, jedoch erledigt der ZACO W450 die Arbeit nur in dem Bereich vor sich und nicht hinter sich. Alles dahinter gilt somit als Sperrzone und wird nicht gereinigt. 

Ihr müsst euch keine Sorgen machen, dass der ZACO W450 Treppenstufen herunterstürzt. Schließlich hat man diesen wie inzwischen alle intelligenten Saug- und Wischroboter mit mehreren Absturzsensoren an der Unterseite ausgestattet. Dadurch erkennt diese einen Abgrund, bremst davor ab und fährt diesen an der Kante entlang ab.

Hindernisüberwindung

Damit der ZACO W450 keine Teppiche überfährt, hat ZACO den Wischroboter sozusagen sehr tief ausgeführt, kurz gesagt, durch die gefederten Antriebsräder und die flachen Ausgleichsrollen ist die Bodenfreiheit nur ca. 2 mm hoch. Dadurch fährt der ZACO W450 bewusst mit seinem Stoßfänger höhere Teppiche an und wird somit abgehalten, diese zu befahren. Dies funktioniert bei Hochflor Teppichen soweit sehr gut, aber habt ihr einen sehr falschen Teppich, ist es ratsam, diesen wegzuräumen, denn eine Teppicherkennung hat der ZACO W450 ansonsten nicht wirklich und so kommt es vor, dass dieser einfach über den flachen Teppich fahren würde und dieser total nass wäre. 

Der Nachteil der tieferen Ausführung ist jedoch, dass sofern ihr Räume mit höheren Türschwellen habt, der Wischroboter hier das Problem hat, dass er zum nächsten Raum unter Umständen nicht von selbst kommen kann, sondern ihr diesen dann in den anderen Raum manuell tragen müsst.

Reinigungsfunktion

Beim ZACO W450 wird das Frischwasser über ein feines Düsensystem auf den Boden direkt vor der Walze aufgetragen, während der Wischroboter vorwärtsfährt, dreht sich die rotierende Mikrofaser-Walze gegen die Fahrtrichtung, um so das verschmutze Wasser hinter der Walze in den Schmutzwasser-Tank einzusaugen. Damit dieses verschmutze Wasser nicht unkontrolliert entweichen kann, wird dies dabei direkt von einer Gummilippe abgezogen. 

Mit der Reinigungsleistung des ZACO W450 bin ich sehr zufrieden. Er hat sowohl mit Haaren, Flüssigkeiten und sonstigem Schmutz keinerlei Probleme, sodass der Wischroboter einen hervorragenden Job macht. Somit kann ich diesen auch wunderbar für Tierbesitzer weiterempfehlen, denn er saugt und wischt die Tierhaare ebenso zuverlässig weg wie er die dreckigen Stellen, die vom Spazieren gehen, mit dem Hund an einem regnerischen Tag entstanden sind, problemlos beseitigt. Die Haare, sofern es keine größeren Haarbüschel sind, nimmt der Wischroboter auf und befördert diese in den Schmutztank und auch Flüssigkeiten werden hervorragend weggesaugt bzw. weggewischt. Es kam hin und wieder vor, dass es dem Roboter nicht auf Anhieb gelungen ist, hartnäckigen Schmutz direkt beim ersten Wischdurchgang zu beseitigen, aber da er automatisch noch einen Durchgang ausführt, wird dies dann im zweiten Durchgang komplett beseitigt.

(Reinigungsleistung: 4,5 von 5 Punkten)

App

ZACOHome
Preis: Kostenlos
ZACOHome
Preis: Kostenlos

Der ZACO W450 wird von derselben App „ZACO Home“ wie der ZACO A10 Saug-Wischroboter unterstützt. Dies bedeutet, dass man auch hier nach dessen Einrichtung verschiedene Einstellungen bezüglich des Wischroboters vornehmen kann. Diese App ist wie bereits erwähnt, sowohl im AppStore für iOS-Devices sowie im Google PlayStore für Android-Smartphones kostenlos erhältlich. Die App verlangt wie im Punkt „Einrichtung“ erwähnt, dass ihr euch ein kostenloses Nutzerkonto erstellt und nach der erwähnten Einrichtung könnt ihr direkt einen Blick auf die umfangreichen Einstellungsmöglichkeiten des ZACO W450 werfen. 

Hierbei kann man von der Wassermenge bis hin zur fahr und Bürstengeschwindigkeit alles selbst bestimmen. Der wichtigste Punkt ist hier wohl die Wassermenge, denn diese lässt sich hier von ganz fein bis hin zur sehr Nass einstellen und kann somit ideal auf den bei euch vorhanden Boden angepasst werden.

Direkt beim Starten der App und dem Auswählen des ZACO W450  ladet ihr im Homescreen, wo euch nach der ersten kompletten Reinigung eure Karte virtuell angezeigt wird. Unten links findet man am Rand die Möglichkeit, den Reinigungsplan einzustellen, tippt ihr auf dieses Feld, wird euch angezeigt, wie oft der Wischroboter die Fläche Wischen (Blau) und trockenen (gelb) soll. Wählbar sind hier zwischen 1 bis 3-mal. 

Wie der ein oder andere es schon von einem smarten Saugroboter kennt, kann man auch beim ZACO W450 live in der App nachverfolgen, wo der Wischroboter schon seine Arbeit abgeschlossen hat. Dabei sieht man die weißen Linien, welche die abgefahrenen Strecken sind und je nach Laufzeit auch blaue und gelbe Bereiche. Blau gilt hier für den bzw. die Bereiche, welche von dem ZACO W450 schon gereinigt wurde, während die abgezogenen (abgesaugten) Flächen, welche getrocknet wurden, Gelb dargestellt werden. Soweit zu den wichtigsten Funktionen, welchen man über die App geboten bekommt. Der Wischroboter kann bei Bedarf auch über die mitgelieferte Fernbedienung gesteuert werden, was vor allem für diejenigen sinnvoll ist, die kein Smartphone haben bzw. den Roboter nicht ins WLAN einbinden möchten. Man bekommt hier ebenfalls alle wichtigen Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten geboten nur in einer etwas weniger umfangreichen Möglichkeit als in der App, aber noch absolut ausreichend.

(App: 4 von 5 Punkten)

Lautstärke

Die Lautstärke des ZACO W450 ist sehr angenehm. Selbst wenn man hier in den Einstellungen alles auf max. stellt, stört der Wischroboter eigentlich nicht. Die maximale Lautstärke beträgt laut ZACO unter 72 dB, was sich wie gesagt auch im Test bestätigt, denn der Wischroboter ist angenehm leise.

(Lautstärke: 4,5 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Der Akku des ZACO W450 ist 2.900 mAh groß und soll eine Betriebszeit von mehr als 80 Minuten bzw. eine Reichweite von knapp 60 qm ermöglichen. Die Akkulaufzeit hängt jedoch von mehren Faktoren ab, wie habt ihr den Roboter eingestellt und kann dieser möglichst gerade Bahnen fahren oder muss er viele Möbel aufwendig umfahren. Letzteres kostet natürlich einiges an Strom, was dazu führt, dass die Akkulaufzeit verkürzt wird. Im normalen Alltag kommt der Wert den ZACO angibt jedoch gut an die Realität ran und aufgrund der effektiven Reinigung bin ich damit wirklich sehr zufrieden. 

Sollte der Akku leer sein, muss der Akku selbstverständlich aufgeladen werden, was bei diesem Model wie bereits erwähnt leider nicht automatisch erfolgt, sondern von euch manuell gemacht werden muss. Das bedeutet, ihr müsst den Wischroboter auf die Ladestation stellen. Dies stört jedoch nicht weiter, in diesem Zug reinige ich direkt auch den Wassertank und die Walze und lasse es während des langen Ladevorgangs von gut 5 Stunden ausreichend lange trocknen.

(Akkulaufzeit: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

ZACO wirbt den W450 als den smarten Hartboden-Spezialist, der auch hartnäckige Flecken problemlos entfernen soll. Dem kann ich so weit auch zustimmen, denn im Vergleich zu seiner Konkurrenz arbeitet dieser Wischroboter nicht mit einem simplen Reinigungstuch, welches den Schmutz gefangen im Tuch vor sich herschiebt. Hier beim ZACO W450 ist die Technik deutlich durchdachter, hier sprühen feine Düsen Wasser auf den Boden, und direkt danach folgt eine gegen die Fahrtrichtung laufende Mikrofaser-Bürste, welche den Schmutz beseitigt. Anschließend wird das überschüssige Wasser teils schon während der Reinigung in den separaten Schmutzwassertank gesaugt und der Rest wird anstandslos in der Trocknungsphase aufgewischt, wenn der Roboter alles komplett durchgewischt hat. In dieser Trocknungsphase fährt der Roboter noch mal alles ab und saugt das restliche Wasser komplett ein. Für mich handelt es sich hier um das aktuelle Top-Model unter den Wischrobotern, denn anders als seine Konkurrenz reinigt dieser Wischroboter effizienter und gründlicher. Zudem hat dieser keine Probleme, wenn auf dem Boden noch Krümel oder Haar liegen, denn diese saugt dieser automatisch beim Reinigen mit ein.

Die Kartierung läuft automatisch während der ersten Reinigung ab und hierbei sollt man alle Hindernisse aus dem Weg räumen, hat der Roboter alles gereinigt und im Anschluss noch getrocknet, ist die Karte im System und kann für die Spot-Reinigung usw. verwendet werden. Was mir auch hier wieder sehr gut gefällt, ZACO bietet bei diesem Modell nicht wie üblich 2 Jahre Garantie, sondern insgesamt 3 Jahre.

Preis/Leistung

ZACO hat die UVP des W450 bei 349,99€ angesetzt und aktuell ist dieser noch nicht günstiger zu haben. 

Für diesen Preis holt man sich den aktuell besten Wischroboter mit Saugfunktion ins Haus, den ich als Alltagshelfer absolut weiterempfehlen kann. Die Akkulaufzeit ist mit rund 80 Minuten bzw. rund 60 qm recht gut bemessen und das Reinigungsergebnis ist hervorragend. Des Weiteren ist der Roboter zwar während seiner Arbeit hörbar, aber keineswegs unangenehm laut und störend. 

Kritik wäre hier eigentlich nur der Punkt, dass man den Roboter nach seiner Arbeit manuell auf die Ladestation stellen muss, doch dies stört mich nicht wirklich. Schließlich muss man den Roboter sowieso in die Hand nehmen und den Schmutzwasser-Tank Ausleeren und reinigen, ebenso wie den Mikrofaser-Bürste. Daher kann man in diesem Zuge direkt beides Verbinden, was von ZACO vermutlich auch so vorgesehen ist. Schließlich würde es unangenehm reichen, wenn das Schmutzwasser lange stehen bleibt. 

ZACO W450

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://www.zacorobot.eu

Ecovacs Deebot T9+

In aller Kürze

Der Ecovacs Deebot T9+ ist das neuste Flaggschiff der Saugroboter aus dem Hause Ecovacs, was sich auch im Preis widerspiegelt, denn es ist zugleich auch das aktuell teuerste Modell. Ob man sich hier das normale Modell ohne oder das Plus-Modell mit Absaugstation kauft, muss man selbst entscheiden. Mit ist der Saugroboter logischerweise teuerer, aber falls man diese später nachkaufen möchte, zahlt man dadurch jedoch deutlich mehr im Gesamtpreis. 

Der Ecovacs Deebot T9 ist auf jeden Fall aktuell einer der führenden Saugroboter, zusammen mit dem Roborock S7, den ich von meiner Schwiegermutter kenne. Der Ecovacs Deebot T9 bietet auf jeden Fall viele Funktionen und die Hinderniserkennung ist sehr gut. Die elektronisch ausgeführt Wischplatte die bereits im Vorgängermodell Einzug erhalten hat, liefert im Alltag eine gründliche Reinigung, jedoch sorgt die Vibration dafür, dass der Saugroboter deutlich lauter ist als ohne die Wischfunktion.

Gefällt uns

  • sehr schnell und einfache Einrichtung
  • gutes Reinigungsergebnis
  • gute Navigation
  • tolle Wischfunktion
  • viel Spielraum bei der Kartenerstellung
  • Lufterfrischer
  • aktuell beste Hinderniserkennung auf dem Markt
  • praktische Absaugstation mit Beutel

Gefällt uns weniger

  • hoher Preis
  • etwas lauter da elektronische Wischplatte

Ecovacs Deebot T9+

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Der Ecovacs Deebot T9+ wird aufgrund der zusätzlichen Absaugstation in einem deutlich größeren Karton geliefert, als wenn man sich z. B. nur für den Saugroboter alleine entscheidet. Die Verpackung wurde an den Seiten mit zwei Transportlaschen versehen, sodass man das üppige und somit auch etwas schwerere Paket leichter Transportieren kann.   

Die Verpackung kommt im gewohnten blau/weis daher und ist rundum mit einigen Details und Bildern zum Produkt versehen worden. Daher geht Ecovacs hier in diesem Fall nicht nur auf den Saugroboter, sondern auch auf die Vorteile der zusätzlichen hier enthaltenen Absaugstation ein.

Nachdem man die Verpackung an der Oberseite geöffnet hat, findet man, wie ich es von Ecovacs bereits gewohnt bin, alles schön säuberlich verpackt. Hier wurde alles so gut verpackt, sodass man, sofern man alles wieder sicher verstaut bekommt, die Verpackung quasi zum Transport des Saugroboters samt Station nutzen könnte, doch diese wird hier glaub kaum jemand damit vorhaben, sondern den Saugroboter schön fleißig zu Hause das Haus reinigen lassen. 

In den einzelnen Kartons ist dann wie bereits erwähnt der Zubehör verpackt und damit man direkt Bescheid weis, wo sich was verbirgt, hat Ecovacs an der Außenseite entsprechende Symbole angebracht. Anders als ich es von den bisherigen Saugrobotern aus dem Hause Ecovacs gewohnt bin, ist der Lieferumfang des Ecovacs Deebot T9+ etwas kleiner ausgefallen, bis auf die hier in diesem Set enthaltene Absaugstation und deren Zubehör.

Im mittleren Teil mit dem Transportgriff erkennt man schon anhand des Symbols, dass sich darin der Ecovacs Deebot T9 befindet, während man schon direkt daneben den oberen Teil der neuen Absaugstation sehen kann, welche durch die Entnahme der Kartons komplett herausgenommen werden kann. Im Karton davor verbirgt sich dann das restliche Zubehör wie z. B. die Seitenbürsten, Wischtücher, Wischplatte mit Tank, Netzteil usw. Somit kommt man hier komplett auf folgenden Lieferumfang: Die im Ecovacs Deebot T9+ enthaltenen Absaugstation inkl. Netzkabel, einem eingesetzten Staubbeutel und einen zusätzlichen Ersatzbeutel. Der eigentliche Deebot T9, der Ozmo Pro Wassertank mit Wischaufsatz sowie einen 10-er Pack Einwegwischtücher, zwei Seitenbürste, der neue Lufterfrischer-Duft „Wild Bluebell“ und die üblichen Beipackzettel in Form einer ausführlichen Bedienungsanleitung in mehreren Sprachen.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Saugroboter

Der Ecovacs Deebot T9 ähnelt sehr dem Deebot T8, außer dass dieser damals in meinem Test das schwarze Modell war und der Deebot T9 nun das weiße Modell ist. Vom Formfaktor ist dieser weiterhin Rund und nimmt im Durchmesser etwas mehr als 35 cm ein und in der Höhe ist dieser wie das Vorgängermodell inkl. Laserabdeckung knapp 9,3 cm hoch. Das Gesamtgewicht liegt auch hier bei knapp 3,6 kg, was soweit absolut in Ordnung ist, da man dadurch den Saugroboter leichter von Stock zu Stock tragen kann.

Beim Gehäuse setzt Ecovacs weiterhin auf einen hochwertigen Kunststoff, der pflegeleicht ist, da man diesen zum Großteil mit einem matten Oberflächenfinish versehen hat und das ganze weder einen billigen Eindruck hinterlässt, noch dazu neigt, denn Staub zu sehr anzuziehen.

An der Oberseite des Saugroboters befindet sich weiterhin wie auch bei den Modellen davor eine große Klappe, welche knapp 2/3 der gesamten Oberfläche einnimmt. Unter dieser Klappe verbirgt sich unter anderem der Staubbehälter sowie der Hauptschalter zum Ein- und Ausschalten des Roboters und ein Sync-/Reset-Knopf. Dieser kleine Reset-Knopf wird dafür benötigt, den Saugroboter später beim Einrichtungsvorgang mit dem Wi-Fi zu verbinden. Als sehr praktisches Tool hat sich bei mir das kleine Reinigungswerkzeug erweisen, welches man hier ebenfalls unter der Abdeckung findet. Damit lassen sich z. B. lange Frauenhaare, welche sich sehr gerne um die Hauptbürste wickeln, sehr einfach von der Hauptbürste an der Unterseite entfernen.

An der Oberseite versteckt sich unter der erhöhten Abdeckung mit dem Ecovacs Logo der sehr wichtige Laserdistanzsensor (LDS), welcher für die genau Navigation unverzichtbar ist. Durch diesen wird eine präzisere Navigation ermöglicht, sodass der Roboter beim Abfahren des Raumes eine Karte erstellt und nach dem ersten kompletten Reinigen immer genau weiß, wo dieser gerade steht oder hinfahren soll. Doch wie bereits beim Vorgängermodell, dem Ecovacs Deebot Ozmo T8 Aivi ,setzt Ecovacs nicht nur auf den bewerten LDS, sondern ebenfalls wieder auf eine an der Front verbaute Kamera inkl. Sensoren. Dadurch soll die Navigation noch präziser werden, da der Roboter somit problemlos z. B. ein Kleidungsstück, welches noch auf dem Boden liegt, erkennen soll. Direkt neben der LDS-Abdeckung, befindet sich noch ein Ein-/Ausschaltknopf, mit welchem man z. B. den Reinigungsvorgang manuell starten bzw. stoppen kann. 

An dem vorderen Bereich verläuft zu den Seiten hinweg der typische halbrunde Stoßfänger, mit dem der Saugroboter durch das gelegentlich leichte Anfahren der Kanten im Raum bzw. Gegenstände wie z. B. Tischfüße usw. erkennt, wo etwas steht und wo die Wand im Raum endet und er in eine andere Richtung weiterfahren muss. Direkt frontal vorne befindet sich hinter einer Scheibe die bereits erwähnte Kamera, welche beim Navigieren helfen soll, die Zusätzlichen an den Seiten integrierten schwarzen Sensoren sollen ebenfalls dabei helfen, Wände usw. besser zu erkennen.

Von unten betrachtet befindet sich direkt vorne die Ausgleichsrolle und daneben die beiden Ladekontakte, mit welchen der Saugroboter beim Aufladen auf die Ladestation bzw. Absaugstation fährt. Direkt davor findet man wie vom Vorgängermodell gewohnt, zwei der insgesamt 6 Sensoren, mit denen der Saugroboter Abgründe erkennen kann, sodass verhindert wird, dass dieser eine Treppe herunterfährt und zudem erkennt er mit diesen Sensoren Teppiche. Die restlichen Sensoren sind links und recht neben den großen Antriebsrädern und die letzten zwei kurz vor dem Wassertank-/ Lufterfrischer-Einsatz. Damit der Staub aus den Ecken zu der Hauptbürste geleitet wird, besitzt der Ecovacs Deebot T9 die typischen rotierenden Seitenbürsten, von denen eine rechts und eine weitere links angebracht wird. Diese muss man selbst anbringen, dies ist jedoch kein Problem, da diese nur gesteckt werden. 

Etwas mittig des Saugroboters befindet sich dann noch die sehr wichtige rotierende Haupt-Reinigungsbürste unter eine Abdeckung, welche zur Reinigung leicht demontiert werden kann. Direkt daneben sind zwei kleine Klappen integriert, über welche die Absaugstation direkt den Staub aus dem Staubauffangbehälter aussaugen kann. An der Rückseite kann dann bei Bedarf entweder der Einsatz, welcher von Werk eingesetzt wurde, verwendet werden und sofern vorhanden ein Lufterfrischer eingesetzt werden oder man setzt den Wischaufsatz mit dem Wassertank ein, der so genante OZMO-Pro- Wischaufsatz, damit der Saugroboter neben dem Saugen im gleichen Schritt auch feucht wischt. Die Modellbezeichnung OZMO hat Ecovacs nicht mehr im Namen des Saugroboters, da die Wischfunktion mittlerweile in allen Saugrobotern Einzug erhalten hat und somit nicht mehr extra erwähnt werden muss.

Absaugstation

Die neue Absaugstation welche in zum ersten Mal im Einsatz habe, ist natürlich deutlich größer als die herkömmliche und einfach gehaltene Ladestation, wie diese z. B. beim normalen Ecovacs Deebot T9 enthalten ist. Anfangs, als ich gelesen habe, dass nun die ersten Hersteller eine zusätzliche Absaugstation mit anbieten, dachte ich, was ist das denn nun für ein unnötiges Teil, doch inzwischen habe ich die Station einige Zeit im Gebrauch und muss ganz klar sagen, ich wurde nun etwas anderem belehrt und finde die Station klasse.

Die automatische Absaugstation entleert den kleinen Staubbehälter des Depot T9 nämlich automatisch und dies sehr gründlich, ohne dass der Nutzer etwas tun muss. Die Absaugstation kommt bei mir wie der Saugroboter in einem komplett weißen Design daher und ist knapp 43 cm hoch, 30 cm breit und 40 cm tief. Im Deckel der Station ist bereits bei der Anlieferung ein Einweg-Staubbeutel eingesetzt, so wie man es von herkömmlichen Staubsaugern mit Beutel kennt. Diese fasst insgesamt 2,5 Liter und besteht aus umweltfreundlichen Materialien. Der Beutel besteht aus drei Schichten und sorgt somit dafür, dass 99 % der Staubpartikel aus der Luft herausgefiltert werden. Sobald der Saugroboter fertig ist, fährt dieser auf die Ladestation und wird direkt und voll automatisch von der Station leergesaugt, was für wenig Sekunden dafür sorgt, dass diese sehr laut ist.

Durch die Absauglöcher am Staubsaugerroboter wird der Staub von hier aus unten entlang und dann auch oben in den Staubbeutel transportiert und darin sicher aufbewahrt. Somit ist die Absaugstation auch sehr gut für Allergiker geeignet, denn der Staub muss nicht mehr selbst aus dem Behälter herausgeholt werden, sondern landet wie erwähnt sicher im Beutel. Beim Herausziehen des Beutels zieht man an dem blauen Bereich, sodass dieser dabei automatisch verschlossen wird und kein Staub austreten kann.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der beiden im Ecovacs Deebot T9+ Set enthaltenen Produkte ist wie von Ecovacs gewohnt sehr gut. Hier konnte ich an keinen der beiden Produkten Verarbeitungsmängel feststellen und der Kunststoff fühlt sich hochwertig an und vermittelt eine lange Lebensdauer. Die Kunststoffoberfläche rundum wurde zum Glück großteils in matt gehalten, sodass der Staub nicht so sehr davon angezogen wird und zudem nicht direkt so schnell auffällt. Die obere Klappe hingegen hat man dann wiederum in Hochglanz gehalten, sodass darauf wiederum den Staub, der darauf haften bzw. liegen bleibt, direkt etwas mehr ausfällt.

Sämtliche pflegebedürftigen Elemente können wunderbar ausgebaut und somit einfach gereinigt werden. Dies betrifft unter anderem den Wassertank, Staubauffangbehälter, die Haupt- und Seitenbürsten usw. Alles kann hier problemlos ohne zusätzliches Werkzeug ausgebaut werden.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

StromversorgungAkku
Akku-ArtLi-Ionen (5.200 mAh)
NavigationTrueDetect 2.0 mit dToF-Lasersensor, Kamera, weiteren Sensoren und Puffer
Farbeweiß
Lautstärke47 bis 67 dB (je nach eingestellter Saugstufe und ob mit oder ohne elektronische Wischplatte)
Formklassische runde Form mit zwei Seitenbürsten
Betriebszeitbis zu 3 Stunden bzw. 300 m²
SensorenHebesensor; Sturzsensoren und automatische Teppicherkennung, Kamera zum erkennen von Objekten
Maße35,00 cm x 9,3 cm (Durchmesser x Höhe)
Gewicht3,5 kg
Akkulaufzeitmax. 3 Stunden
Saugleistung3.000 pa
Absaugstation-Behälter2,5 Liter
LieferumfangEcovacs Deebot T9 Saugroboter
Ladestation bzw. in diesem Fall Absaugstation
2x Staub-Beutel einmal in Absaugstation und einer als Ersatz
2x Seitenbürsten
1x Staubbehälter
10 Stück Einweg-Reinigungstücher
elektronisch Wischplatte mit Wassertank
Benutzerhandbuch
1x Reinigungswerkzeug
Technische Daten des Ecovacs Deebot T9+

Ersteinrichtung und Inbetriebnahme 

Die Ersteinrichtung des Ecovacs Deebot T9 bzw. beim T9+ Modell ist wie von Ecovacs gewohnt sehr einfach und wird in der App, die kostenlos angeboten wird, sehr verständlich Schritt für Schritt erklärt.  

Nachdem man den Saugroboter und die Absaugstation ausgepackt und alle Verpackungselemente entfernt hat, kann man am Saugroboter direkt die beiden Seitenbürsten montieren. Diese findet man im separaten großen Karton, wo auch der ganze restliche Zubehör verstaut wurde. Vertauschen kann man die beiden Seitenbürsten eigentlich nicht, den um dies zu vermeiden, hat Ecovacs den Halter und die Bürsten paarweise in gleichen Farben gehalten. Somit gibt es hier eine rote und grüne Bürste, die jeweils am passenden Halter aufgesteckt wird.  

Den Staubauffangbehälter muss man nicht mehr einsetzen, denn dieser wurde bereits vom Hersteller an seinem entsprechenden Platz unter der Abdeckung platziert. Von Werk aus ist an der Rückseite also von hinten nicht der Wassertank, sondern der Lufterfrischer-Aufsatz eingesetzt. Wenn man nicht feucht Rauschwischen möchte, kann man hier bei Bedarf die im Lieferumfang beiliegenden Duft-Patrone einsetzen, dann verbreitet der Staubsauger beim Saugen zeitgleich einen dezenten frische Duft. Sofern man aber zusätzlich zum Saugen auch feucht wischen möchte, muss man den Wassertank auffüllen und diesen anstelle des Lufterfrischer einsetzen. Bei den älteren Modellen konnte man wahlweise noch zwischen der starren und elektrisch angetriebenen Wischplatte entscheiden, doch nun setzt Ecovacs wie die anderen Hersteller nur noch auf eine elektrische Ausführung. Den Wassertank muss man dann noch selbstverständlich auffüllen und eines der 10 beiliegenden Einweg-Wischtücher befestigen. Ein Mehrweg-Tuch, welches man immer wieder auswaschen kann, liegt leider nicht mehr im Lieferumfang bei, was somit nachgekauft werden muss, aber beim Preis von weit über 500€ wäre es sicherlich drin gewesen, entsprechend mindestens eines mit in den Lieferumfang zu geben. 

Bevor man den Saugroboter startet, sollte man diesen noch über die App einrichten, da dieser ein paar Firmware-Updates bekommt und zudem muss man die Ladestation bzw. in meinem Fall die Absaugstation noch aufstellen und mit dem Netzkabel verbinden. Schließlich soll der Roboter diese finden und sein Akku wieder aufladen können, sofern dieser leer sein sollte.

Anschließend kann man den Ecovacs Deebot T9 eigentlich auch ohne die von Ecovacs zur Verfügung gestellte App verwenden, doch meiner Meinung macht solch ein Saugroboter natürlich nur dann Sinn, wenn man dieser Programmieren kann und auch die Einstellungen vornehmen kann, was logischerweise nur über die App möglich ist.  

Die Einrichtung über die kostenlose App „EcovacsHome“, welche kostenlos für Android im GooglePlay Store und für iOS im Apple Store zur Verfügung gestellt wird, ist schnell und einfach erledigt, da diese sehr ausführlich und Schritt für Schritt erklärt wird. Nachdem man den alles ausgepackt hat und der Saugroboter auf die angeschlossene Absaugstation/Ladestation gestellt hat, kann man diesen am Hauptschalter unter der Abdeckung einschalten. 

Anschließend startet man die App und erlaubt der App, dass diese dem Nutzer-/in Push-Benachrichtigungen senden darf, sodass man z.B. Benachrichtigt wird, wenn der Reinigungsvorgang abgeschlossen wurde usw. Außerdem muss man sofern noch nicht vorhanden einen kostenlosesten Nutzer-Account erstellen, hierfür reichen jedoch die eigenen E-Mail-Adresse und ein selbst ausgedachtes Passwort aus. Danach landet man auf der Einrichtungsseite, wo es um die Einrichtung des Saugroboters geht. Hier klickt man dann einfach oben auf „Zum Hinzufügen QR-Code scannen“ und scannt den Code ab, welcher sich direkt unter der Klappe neben dem Hauptschalter befindet.

Nun geht es darum, den Ecovacs Deebot T9 mit dem eigenen WLAN zu verbinden. Dazu den Hauptschalter auf ein stellen, falls noch nicht geschehen und sobald man in der App darauf hingewiesen wird, kurz den Reset-Knopf daneben betätigen. Daraufhin sollte der Saugroboter einen kurzen Signalton von sich geben und bei der daraufhin erscheinenden Push-Benachrichtigung zustimmen, dass der Saugroboter sich mit eurem WLAN verbinden darf, welches ihr zuvor bei der Einrichtung ausgewählt habt und das Passwort eingegeben habt. Daraufhin wird der Saugroboter in euer Netzwerk eingebunden und der Roboter wird zudem in der App hinterlegt, sodass ihr diesem nun auch einen eigenen Namen geben könnt, sofern gewünscht. Anschließend kann man noch die Sprache von Englisch auf Deutsch usw. verändern und dann kommen schon die Hinweise, die aktuellen Firmware-Updates zu installieren, was bei mir zuerst von Version 1.2.7 auf 1.4.1 war und dann noch von 1.4.1 auf 1.4.8. 

(Ersteinrichtung und Inbetriebnahme: 5 von 5 Punkten)

Reinigungsleistung

Bei der Reinigungsleistung liefert der Ecovacs Deebot T9 ein hervorragendes Ergebnis ab. Was unter anderem daran liegt, dass Ecovacs die max. Saugleistung von 1.500 pa verdoppelt hat und diese nun bei max. 3.000 pa liegt. Für eine präzisiere Navigation setzt man weiterhin auf die Kombi aus DToF-Laser-Sensor und die Kamera inkl. ihren Sensoren an der Front und an den Seiten. Letzteres hat man hier weiterentwickelt und somit trägt dies die Bezeichnung TrueDetect 3D 2.0. Die elektronische Wischplatte hat mir wiederum bereits beim Vorgängermodell sehr gut gefallen und entspricht auch soweit ich dies beurteilen kann absolut der, des Vorgängers. Hier ist es somit gut, dass Ecovacs hier nichts weiter verändert hat, denn wie heißt es so schön „ Never Change a running System“. Da sich die Reinigungsleistung meiner Meinung nach aus der intelligenten Navigation und der Saug- und Wischleistung zusammensetzt, möchte ich dies hier wie gewohnt in mehrere Unterkategorien unterordnen.

Navigation

Beim neuen Deebot T9 kombiniert Ecovacs die bereits sehr überzeugende Navigation via Laserdistanzsensor (DToF) zusammen mit der überarbeiteten, an der Front verbauten Kamera und ihren zusätzlichen Sensoren rund um den Saugroboter. Durch die weiterentwickelten Sensoren erstellt der Saugroboter eine sehr genaue Karte eurer Räume und diese kann in der App nun auf Wunsch auch in 3D angezeigt werden.

Der Ecovacs Deebot T9 erkennt meiner Meinung nach im Vergleich zum Vorgängermodell, dem Ecovacs Deebot Ozmo T8 Aivi Hindernisse noch präziser und beim Beobachten konnte ich oft feststellen, das dieser die Tischbeine, Stühle und sogar Vorhänge gar nicht angefahren hat, sondern kurz vor dem Hindernis stehen blieb und an diesem vorbei gefahren ist. Durch die bereits vom Vorgänger bekannte Kamera, welche nun noch weiter verbessert wurde, erkennt der Deebot T9 kleinere Objekte wie das Spielzeug der Kinder, Socken, Schuhe usw. noch zuverlässiger. Dies konnte ich im Test sehr gut beobachten, wie gut dies inzwischen funktioniert, denn ein herkömmlicher Roboter fährt gegen diesen Gegenstand und sofern diese nicht den Stoßdämpfer auslöst, schiebt der Saugroboter diese einige Zeit vor sich her, was hier nicht passiert.

Mit dem bekannten rotierenden Laserdistanzsensor misst der Roboter permanent den Abstand um sich herum, und zwar in alle Richtungen. Aus diesen Informationen bzw. Messwerten erstellt dieser schließlich die Raumkarte eurer Wohnung oder dem Stock vom Haus, wo dieser arbeitet, wodurch dieser dann deutlich präziser navigieren kann als ohne diesen Sensor. Dadurch weiß der Deebot T9 eigentlich zu jeder Zeit, wo genau er sich gerade befindet, sofern dieser zuvor einmal den kompletten Stock gereinigt hat und eine Raumkarte erstellt hat. 

Die grundlegende Navigation des Ecovacs Deebot T9 ist jedoch nicht sonderlich anders als bei den bisher von mir getesteten Saugrobotern von Ecovacs. Startet man die Reinigung, unterteilt der Roboter die Wohnung bzw. größere Räume im Haus automatisch in mehrere kleine Bereiche bzw. Sektoren. Diese umfährt dieser dann an der Wand komplett herum, bis der äußere Bereich einmal komplett umfahren und dabei gereinigt wurde. Direkt danach beginnt dieser dann den inneren Teil in geraden Bahnen abzufahren, sofern dazwischen keine Hindernisse sind. Sind diese vorhanden, dann umfährt dieser diese selbstverständlich.

Die Navigation während des Reinigungsvorgangs ist sehr effizient. Der Roboter weiß durch den ersten kompletten Reinigungsvorgang, bei dem man vorher alle Gegenstände wie Schuhe usw. entfernt hat jederzeit, wo sich diese gerade beim Reinigen befindet. Somit lässt dieser, auch wenn es manchmal so aussieht, keinen Bereich aus, schließlich kommt dieser im Laufe der Reinigung zu dem zuvor ausgelassenen Bereich zurück und schließt damit die komplette Reinigung ab. 

Als Nutzer-/in kann man, während der Saugroboter reinigt, jederzeit live nachverfolgen, wo der Roboter schon entlanggefahren ist und wo er noch nicht war. Hat man im ersten Reinigungsvorgang festgestellt, dass der Roboter an einem Punkt oder mehren Probleme hatte und sich dabei festfahren kann, könnt ihr über die App Bereiche bestimmen, die er beim Reinigen nicht mehr befahren soll.

Treppen kann der Ecovacs Deebot T9 nicht versehentlich herunterstürzen, denn um dies zuverlässig zu verhindern, hat Ecovacs wie viele andere Hersteller den Saugroboter am Boden mit mehren Absturzsensoren ausgestattet. Durch diese besagten Sensoren, welche an Rand um den Unterboden des Saugroboters angebracht wurden, erkennt der Deebot T9 einen Abgrund, bremst davor ab und fährt die Kante entlang ab. Durch genau diese Sensoren kann es jedoch wie bei zahlreichen anderen Saugrobotern zu Problemen mit Teppichen kommen. Habt ihr z. B. einen weißen Boden und einen dunklen kurzhaarigen Teppich, dann passiert es meistens, dass die Sensoren dies als Abgrund erkennen und der Roboter somit nicht über bzw. auf den Teppich fährt.

Was mir bei der Navigation des Ecovacs Deebot T9 ebenfalls positiv aufgefallen ist, war das dieser im Vergleich zu den bisher von mir getesteten Saugrobotern auch häufiger rückwärts fährt, sodass dieser auch in besonders engen Stellen, die zudem etwas knifflig sind, hineinkommt. Jedoch hat dieser dann dennoch hin und wieder das Problem, dass dieser zwar hinein kommt, aber beim herausfahren aus den kniffligen Ecken wiederum ein Problem hat und sich gelegentlich festfahren kann. Wenn dies der Fall ist, hilft es hier entweder sofern möglich das Möbelstück oder den Gegenstand etwas zu versetzen oder man muss hier eine virtuelle Barriere in der Karte über die App einfügen.

Hindernisüberwindung

Neben einer präzisen Navigation ist auch eine Hindernisüberwindung beim Saugroboter sehr wichtig, denn ebenso wie Teppiche können dem Saugroboter auch Übergangsleisten zwischen den Räumen usw. im Weg sein.

Einen Teppich sollte der Ecovacs Deebot T9 daher problemlos überwinden, denn diesen ständig vor dem Reinigungsvorgang wegzuräumen, wird wohl niemand auf Dauer machen und wenn auf dem Teppich die Couch oder das Sofa steht, erst recht nicht. Ecovacs setzt daher auf die bereits von den Vorgängermodellen bekannte Antriebstechnik, durch welche auch der Deebot T9 keinerlei Probleme hat, einen Höhenunterschied von bis zu 2 cm zu überwinden. Damit dies jedoch problemlos gelingt, sollte die Kante leicht abgerundet sein, denn bei harten Kanten ist schon bei gut 1-1,5 cm Schluss. 

Sofern man eine die elektronisch gesteuerte Wischplatte montiert hat, erkennt der Roboter dies und überfährt dann automatisch keine Teppiche und somit müssen diese nicht weggeräumt werden. Möchte man diese wiederum abgesaugt haben, dann kann man die Wischplatte nach der Reinigung entfernen und den Saugroboter mithilfe der Karte den Bereich des Teppichs zeigen und ihm das Kommando geben, dass dieser nur den Bereich nochmals reinigt, aber ohne Wischplatte.

Saugleistung

Der Deebot T9 hat in meinem Test eine sehr gute Saugleistung bzw. ein sehr gutes Reinigungsergebnis erzielt. Der Saugroboter reinigte die verschiedenen Böden (Granit, Fließen, Parkett und Vinyl) sehr gut und sehr gründlich. Teppiche haben wir zwar wenige im Haus, aber den im Eingangsbereich hat der Saugroboter ebenso sehr gründlich gereinigt, da hier automatisch die Saugleistung erhöht wird. Dies ist absolut sinnvoll, da man hier auch mehr Power benötigt, damit der Staub aus den Teppich-Haaren herausgesaugt wird.  

Man kann als Nutzer-/in in der App frei wählen, wie stark die Saugleistung ist. Hierbei hat man die Wahl zwischen: Leise, Standard, Maximal und Maximal+, dabei ist Standard von Werk aus eingestellt. Je nach gewählter Saugleistung erhöht sich selbstverständlich auch die Lautstärke des Roboters, doch gerade die beiden Stufen Leise und Standard kann man getrost auch dann nutzen, wenn man gerade zuhause ist. 

Wischfunktion

Kommen wir nun zur Wischfunktion, mit der inzwischen fast jeder Saugroboter ausgestattet wird. Bei dieser muss man sich jedoch ganz klar sein, dass diese keineswegs das regelmäßige Wischen bzw. schrubben, mit der Hand ersetzt, denn hierfür fehlt der Wischplatte der nötige Anpressdruck usw. Man bekommt mit der Wischplatte jedoch definitiv den feinen Staub, der sonst so fein ist, dass dieser nicht eingesaugt wird eingefangen und zudem kann die rotierende Wischplatte leichte bis mittlere Flecken ebenfalls problemlos entfernen. Beim Wischmodus stehen in der App unter den Einstellungen zwei Wischfunktionen zur Auswahl, Schnellschrubben standardmäßig aktiv und „Tiefenschrubben“, damit der Boden noch gründlich geschrubbt wird. 

Der Nachteil dieser mechanischen Wischplatte ist jedoch weiterhin wie bereits beim Vorgängermodell die Lautstärke, denn mit der aktiven Wischplatte ist der Reinigungsvorgang deutlich lauter. Hier liegt der Unterschied bei knapp 20 dB, was dementsprechend schon einiges ist, schließlich gilt hier, dass 10 dB mehr gut doppelt so laut bedeutet. Sollte man zu Hause sein und den Roboter mit der elektronischen Wischplatte laufen lassen wollen, dann kann ich hiervon jedenfalls abraten, denn dies ist akustisch zu laut, sodass man damit im Hintergrund nicht TV sehen kann bzw. sich ordentlich unterhalten. Die Wasserdurchflussmenge kann in der App konfiguriert werden, dabei steht die Option: niedrig, Mittel, Hoch und sehr Hoch zur Auswahl.

Durchaus sinnvoll ist die bereits erwähnte automatische Teppicherkennung des Deebot T9. Dadurch müssen nämlich Teppiche und Fußmatten vor dem Wischen nicht weggeräumt werden, sondern der Saugroboter erkennt diese automatisch, fährt diese langsam an und umfährt diese dann zuverlässig. Dafür nutz der Deebot T9 wie sein Vorgänger die Teppicherkennung, sodass man dafür keine „Nicht-Wischen-Funktion“ in der Karte über die App einzeichnen muss. Die Wisch-Funktion wird automatisch aktiviert, sobald der Wassertank mit der Wischplatte mit Wasser gefüllt wurde und am Saugroboter angebracht wurde. Möchte man nicht das gewischt wird, kann man den Roboter problemlos auch ohne Wassertank laufen und stattdessen der Air-Fresher anbringen, sodass dieser durch das Einsetzen der Duft-Kartusche einen angenehmen frische Duft im Haus verteilt. 

Etwas Schade finde ich persönlich, dass Ecovacs hier nur einen 10er-Pack Einwegwischtücher mit in den Lieferumfang beilegt, denn für den Preis des Deebot T9 wäre es meiner Meinung nach angebracht gewesen, ein waschbareres Mikrofaser-Wischtuch mit in den Zubehör-Karton einzulegen. Der Austausch des Wischtuchs ist wiederum sehr einfach, da dieses ganz einfach via Klettverschluss befestigt werden und dadurch bombenfest halten, bis es wieder abgezogen wird.

(Reinigungsleistung: 4,5 von 5 Punkten)

App

ECOVACS HOME
Preis: Kostenlos
ECOVACS HOME
Preis: Kostenlos

Wie bereits im Laufe des Testberichts erwähnt, können sämtliche Einstellungen des Ecovacs Deebot T9+, mithilfe der umfangreichen App eingestellt werden. Hier hat Ecovacs in der App nachgebessert, denn meiner Meinung nach sind die wichtigen Einstellungen nun übersichtlicher untergebracht und somit ist die App insgesamt benutzerfreundlicher gestaltet.

Beim Starten der App landet man direkt auf der Übersichtsseite, bei der einem normalerweise alle Ecovacs Geräte aufgelistet werden, sofern man mehrere Geräte aus dem Hause Ecovacs besitzt. Ist man auf der Übersichtsseite des Deebot T9, kann man von hier aus direkt eine automatische Reinigung starten oder den Saugroboter zur Ladestation zurücksenden. Tippt man hier jedoch auf intelligente Reinigung, gelangt man in das ausführlichere Menü, wo einem nach der ersten kompletten Reinigung automatisch die Raumkarte mit den automatisch vom Saugroboter unterteilten Bereichen (Räumen) gezeigt werden. Hier kann man dann ebenfalls durch den Play-Button automatisch die komplette Reinigung starten oder die Karten bearbeiten und den Staubsauger bei Bedarf manuell dazu auffordern, dass dieser zur Absaugstation fährt, damit sein Staubauffangbehälter geleert wird. 

Wischt man hier jedoch von unten nach oben, kommt ein erweitertes Einstellungsmenü zum Vorschein. Hier kann man dann noch die Saugkraft regulieren, die Wasserdurchflussrate des OZMO Pro (Wischplatte) bestimmen, die Wischeinstellungen bestimmen (Standard oder Tiefenreinigung), den Lufterfrischer aktivieren, sofern dieser eingesetzt wurde, auf den eventuell erstellten Reinigungsplan zugreifen und die Lautstärke der Sprachansagen einstellen. Dies sind eigentlich die wichtigsten Einstellungen, welche man regelmäßig brauchen wird, doch über den Button ganz unten gelangt man noch zu den weiteren Einstellungen. Im Menüpunkt „ Reinigungsplan“ gelangt man in eine durchaus sinnvolle und von mir häufig genutzt Funktion. Dabei kann man nämlich genau bestimmen, an welchen Tagen und welcher Uhrzeit usw. der Deebot T9 mit der Reinigung der eigenen Räumlichkeiten beginnen soll.

In diesen Einstellungen kann man das Reinigungsprotokoll ansehen, also genau nachsehen, wann und wo zuletzt gereinigt wurde, man kann den erweiterten Modus aktivieren, sodass man die Bereichsreinigung, benutzerdefinierte Reinigung und die Kartenbearbeitung verwenden kann, und man kann den Status der einzelnen Zubehörteile ansehen, sodass man nachsehen kann, wann es Zeit wird, die Bürsten, Filter oder Lufterfrischerkapsel zu ersetzen. Außerdem kann man bei Bedarf den „Ruhemodus“ aktivieren, dann startet der Deebot T9 weder die eventuell geplanten Reinigungen noch fortgesetzte Reinigungen und auch die Sprachmeldungen sowieLeuchten am Saugroboter sind deaktiviert.

Im Untermenü intelligente Reinigung sollte man die Auto-Saugkraftverstärkung bei Teppichen auf jeden Fall aktiviert lassen, sofern man möchte, dass der Roboter diese selbstständig erhöht, wenn dieser auf einen Teppich fährt. Kontinuierliche Reinigung wiederum sollte man noch aktivieren, da diese meiner Meinung nach besonders sinnvoll ist. Sollte nämlich der Akku während der Reinigung leer gehen, fährt der Roboter zur Ladestation und setzt die Reinigung fort, sobald dieser wieder voll aufgeladen ist.

Kartenerstellung

Wie jeder aktuelle Saugroboter mit einem Laserdistanzsensor (LDS) erstellt auch der neue Ecovacs Deebot T9 voll automatisch während der Reinigung eine sehr genaue Karte der eigenen Räumlichkeiten. Dabei kann man während bzw. nach dem Saugen unter anderem auch direkt erkennen, wo man z. B. einen Teppich (erkennbar durch graue Schraffierungen) liegen hat oder die Füße des Tisches und der Stühle sind. Nach einmaligem Saugen aller Räume hat man somit direkt eine Karte der kompletten Räumlichkeiten im Haus und kann anschließend die Räume benennen, virtuelle Wände einzeichnen oder Nicht-Wischen-Zone einfügen. 

Diese Nicht-Wisch-Zone dient dazu, dass der Deebot T9 hier eben nicht die Wischfunktion aktiviert, falls es eben in diesem Bereich aufgrund eines empfindlicheren Bodens nicht ideal wäre. Ebenfalls genial finde ich die Go-To-Zonen, welche ich häufig verwende, da man damit z. B. wenn die Kinder am Tisch gegessen haben, wo viele Krümel auf dem Boden laden, einfach den Ecovacs Deebot T9 den Auftrag geben kann, dass dieser den Bereich saugt und wischt. 

Kommen wir noch kurz zur Erstellung und Verwendung der Mehrgeschosskarten. Diese ist nämlich vor allem für Hausbesitzer von Vorteil, denn somit kann man die tollen Kartenfunktionen auch problemlos bei mehreren Stockwerken (bis zu 3 Karten/Stockwerke) verwenden. Hierzu muss man keine Änderungen in den Einstellungen vornehmen, den jeder erstellten Karte kann man einen Namen vergeben, so wie ich das EG logischerweise auch als Erdgeschoss bezeichnet habe und das OG als Obergeschoss. 

Hat der Saugroboter den ersten Stock, also den Bereich im Erdgeschoss komplett gereinigt und ist wieder an der Ladestation/ Absaugstation angekommen, erstellt dieser die erste Karte vom Erdgeschoss. Anschließend muss man den Saugroboter inkl. Ladestation in den nächsten Stock tragen und dort aufstellen. Ist der Saugroboter voll aufgeladen, kann man umgehend die Reinigung vom zweiten Stock starten, dies sollte jedoch auch von der Ladestation aus erfolgen. Ist der Roboter auch hier fertig, dann kann man auch dieses Geschoss abspeichern. Anschießend kann man die Karten in der Karten-Verwaltung jederzeit aufrufen und hier virtuelle Wände einzeichnen usw.

(App: 4 von 5 Punkten)

Lautstärke

Die Lautstärke des Ecovacs Deebot Ozmo T9 ist sehr gut. Denn dieser gehört, wenn man nur das reine Saugen betrachtet zu den leisesten Saugrobotern auf dem Markt. Trotz verdoppelter maximaler Saugleistung von 1.500 pa auf 3.000 pa ist die max. Lautstärke unverändert gegenüber dem Vorgängermodell bei 67 dB geblieben. Je nach gewählter Saugleistung ist der Saugroboter jedoch logischerweise auch leiser, sodass dieser auf der Schwächsten Stufe bei ca. 47 dB liegt und bei jeder erhöhten Stufe zu 52 dB, 57 dB und zu guter Letzt bei den besagten 67 dB landet. Am lautesten beim Saugen ist der Ecovacs Deebot daher auf Teppichen, denn hat man hier die automatische Teppicherkennung aktiviert erhöht dieser die Saugleistung und landet bei seiner max. Leistung.  

Bei der elektronischen Wischplatte ist dies mit der Lautstärke jedoch wie bereits angedeutet anders, denn diese hat einen deutlichen Einfluss auf die max. Lautstärke. Durch hier ständige schnelle Bewegung ist die Reinigungslautstärke deutlich lauter, sodass der Roboter nun nicht mehr nur 50 dB wie beim Saugen erreicht, sondern etwas über 70 dB. Was wie bereits erwähnt, deutlich lauter ist.

(Lautstärke: 4,5 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Damit der Ecovacs Deebot T9 die Ladestation schnellstmöglich nach dem Ende des Reinigungsvorgangs findet, solltet ihr diesen direkt von der Station aus starten lassen. Dies ist immer sehr von Vorteil, denn ansonsten kann es vorkommen, dass dieser teils etwas länger durch eure Räumlichkeiten umher irrt und diese eventuell gar nicht findet, bis dieser euch mitteilt, dass ihr ihn bitte zu dieser bringen sollt. Doch dieses Problem hatte ich in meinem Test nicht, der Roboter fuhr zwar gelegentlich erst in die falsche Richtung, doch dann wendete er direkt und machte sich auf den direkten Weg zu Ladestation. Hatte ich diesen, wie es normalerweise üblich ist, direkt von der Ladestation aus gestartet, dann hat er diese immer zu 100 % gefunden. 

Ecovacs liefert den Deebot T9 entweder mit der normalen kleinen Ladestation aus wie von den bisher von mir getesteten Saugrobotern oder wie hier bei meinem Deebot T9+ Modell mit der deutlich größeren Absaugstation. Der im Saugroboter integrierte Akku ist weiterhin 5.200 mAh groß und ermöglicht die gewohnte Betriebszeit von bis zu 3 Stunden bzw. ca. 300 m². Ob diese reine Arbeitszeit für eure komplette Wohnung bzw. Haus ausreicht, hängt dabei natürlich von euren Räumlichkeiten ab, also von der Größe eurer Wohnung oder dem Haus und wie verwinkelt die einzelnen Räume sind. Habt ihr viele rechteckige Zimmer, welche der Saugroboter nach dem Rand abfahren, möglichst im inneren Feld gerade abfahren kann, dann reicht die Akkulaufzeit weiter aus, als wenn hier viele Tischfüße usw. im Weg sind.

Sollte der Akku jedoch während des Reinigungsvorgangs fast leer gehen, aber die Etage noch nicht fertig gereinigt sein, dann setzt der Ecovacs Deebot T9 die Reinigung wie bereits erwähnt nach dem aufladen automatisch fort (sofern in den Einstellungen aktiviert). Für eine volle Akkuladung benötigt der Deebot T9 genauso wie sein Vorgänger gut 5 Stunden, was daran liegt, dass der Akku verhältnismäßig groß ausfällt. Schließlich muss dieser nicht nur den Antrieb, sondern auch die ganzen Sensoren, die Kamera, den Saugmotor, die Reinigungsbürsten und die Wischplatte antreiben. Dies alles braucht einiges an Strom und daher ist dieser große Akku auch absolut wichtig.

(Akkulaufzeit: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Laut Ecovacs ist der Deebot T9+ die nächste Entwicklung für intelligente Roboter mit Saug- und Wischtechnologie, dem ich so weit aus zustimmen kann. Es handelt sich schließlich technisch gesehen um einen sehr gut ausgestatteten Saugroboter, der durch seine vielen Sensoren sehr präzise navigiert, viele Einstellungen ermöglicht und dank der neuen Absaugstation entfällt dem Nutzer-/in seine regelmäßige Aufgabe, den Staubauffangbehälter zu entleeren, denn dies macht die Station voll automatisch.

Liegen hier im Reinigungsbereich Gegenstände wie das Spielzeug der Kinder, Schuhe oder Ähnliches umfährt diese der Roboter sehr präzise und bremst auch da, wenn eine Person vor seinen Sensoren vorbeiläuft. Hier würden andere Saugroboter gegen diese Gegenstände fahren und diese vor sich herschieben, was natürlich nicht sinnvoll wäre, da hat Ecovacs sehr gute Arbeit geleistet. Der eingebaute Lufterfrischer ist tatsächlich wie Ecovacs damit wirbt, eine Branchenneuheit, man kann hier aktuell aus drei verschiedenen Düften wählen und es hilft tatsächlich schlechte Gerüche zu beseitigen, wie es z. B. bei uns gelegentlich der Fall ist, da wir eine offene Küche haben.

Der Ecovacs Deebot T9+ ersetzt zwar trotz Wischfunktion weiterhin nicht komplett das gelegentliche händische Wischen im Haus, aber wenn ich betrachte, wie dreckig das Wischtuch nach dem Einsatz ist, hat es definitiv einen Effekt und reinigt dennoch überraschend gut.

Preis/Leistung

Für den neusten und fortschrittlichsten Saugroboter Ecovacs Deebot T9 muss man aktuell ordentlich in die Taschen greifen, denn Ecovacs hat die UVP mit stolzen 699,00 € ohne Absaugstation und 899,00€ mit Absaugstation angesetzt. Inzwischen sind beide Varianten bei verschiedenen Online-Händlern jedoch schon etwas günstiger zu haben, sodass man beim normalen Ecovacs Deebot T9 bei ca. 600€ und beim Ecovacs Deebot T9+ bei knapp 725€ landet.

Der Ecovacs Deebot T9+ ist aktuell nicht nur das Flaggschiff von Ecovacs, sondern zugleich auch mit unter der beste Saugroboter, welcher auf dem Markt erhältlich ist. Den sowohl beim Reinigungsergebnis als auch beim Erkennen von zahlreichen Hindernissen macht diesem kaum ein anderer Saugroboter etwas vor. Der Funktionsumfang ist sehr üppig und mit komplexeren Räumen hat der Saugroboter zumindest meist keine Probleme. 

Natürlich ist dies dennoch ein sehr stolzer Preis und nicht jeder kann bzw. will sich ein Saugroboter für rund 700€ kaufen, für viel ist hier 300 bis 400€ schon sehr viel. Man bekommt von Ecovacs jedoch auch den Deebot T8 (Testbericht) und N8 mit oder ohne Absaugstation die ebenfalls sehr ordentlich ausgestattet sind, aber ein paar 100 Billiger sind und zudem gibt es auch noch den Ecovacs Deebot OZMO 950, der bei mir im Test im Jahr 2019 ebenfalls sehr gut abgeschnitten hat. 

Ecovacs Deebot T9+

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://www.ecovacs.com/de

Ecovacs Winbot 920

In aller Kürze

Beim Ecovacs Winbot 920 handelt es sich um einen sehr interessanten Fensterputzroboter, der seinen Job so weit überraschend gut erledigt, auch wenn es nicht ganz so perfekt sauber wird, wie wenn man die Fenster herkömmlich putzt. Der Putzroboter arbeitet natürlich nicht komplett autonom, schließlich kann dieser im Haus nicht von Fenster zu Fenster wandert und diese dann reinigen. Als Besitzer muss man den Roboter selbstverständlich an jedem Fenster andrücken und dann saugt dieser sich fest und reinigt das Fenster. Am Ende teilt er mit, dass er fertig ist und muss dann wieder entfernt werden. Des Weiteren müsst ihr das Reinigungsmittel manuell auftragen und den Roboter am besten immer mit dem Sicherungsseil absichern.

Sinnvoll ist der smarte Fenster-Putzroboter vor allem bei Neubauten, wo viele großflächige Verglasungen und Fenster verbaut sind, oder auch bei einem Wintergarten. In einem Altbau, wo die Fenster kleiner sind, würde der Roboter weniger Sinn machen, da man dann ständig den Roboter umsetzen müsste und somit die herkömmliche Reinigung definitiv viel schneller wäre.

Gefällt uns

  • gründliche Reinigung von Blütenstaub
  • gute Verarbeitung
  • sicherer Halt am Fenster
  • einfache Bedienung

Gefällt uns weniger

  • Manuele Handriffe notwenig
  • Steckdose in der nähe erforderlich
  • absicherung über Karabinder nicht immer möglich
  • sehr Hartnäckiger Schmutz wird nicht entfernt

Ecovacs Winbot 920

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Der Ecovacs Winbot 920 wird ebenso wie ich es bereits von Winbot X kenne, in einer stabilen Verpackung geliefert, die rundum mit Informationen zum Produkt bedruckt ist und zudem mit einem praktischen Transportgriff ausgestattet wurde.

An der Hauptseite präsentiert Ecovacs den neusten Zuwachs der Winbot-Familie, den Ecovacs Winbot 920. Diesen kann man hier von oben betrachtet sehen und bekommt zudem mitgeteilt, um welches Modell es sich handelt und zu welcher Produktkategorie dieser zählt. Außerdem informiert Ecovacs in dem blauen Bereich über die für das Unternehmen wichtigsten Ausstattungsmerkmale, zu denen die intelligente WIN-SLAM 2.0 Navigation, die sichere Reinigung mit Sicherungsseil, das schlanke Design und die Randerkennung zählen. Somit hat der Winbot 920 kein Problem damit, Verglasungen ohne Rahmen zu reinigen. Bei der linke schmalen Seite zeigt Ecovacs nicht nur den Roboter erneut, sondern geht hier auch noch mal auf das sehr durchdachte Sicherheitssystem des Winbot 920 ein, welches eine zuverlässige Reinigung ermöglicht.

An der Rückseite geht Ecovacs erneut auf die Vorteile des Winbot 920 ein, jedoch dieses Mal ausführlicher in mehreren Sprachen. Hier wird dann zudem auf die neue benutzerfreundliche Interaktion hingewiesen, da man nun eine App Steuerung ermöglicht, dazu später mehr. Zu guter Letzt geht man an der rechten schmalen Seite noch einmal etwas genauer auf die WIN-SLAM 2.0-Navigation ein.

In der Verpackung hat Ecovacs alles schön in einer Laptoptaschen ähnelnden Transporttasche verstaut, sodass ich beim Nichtgebrauch den Fensterputzroboter wunderbar darin verstauen konnte und somit auch problemlos transportieren kann. So habe ich den Roboter darin sehr gut im Auto verladen können und auch die Fenster im Neubau meiner Schwester reinigen können, was so einfach ein wenig besser zu transportieren ist, als jedes Mal alles in der Verpackung zu verstauen.

Im Inneren der zeitweilige Transporttasche findet man den Fensterputzroboter mit einem bereits angebrachten Mikrofaserwischtuch und dem am Stromkabel befestigten Sicherungsseil, ein Netzteil mit EU-Stecker, drei Ersatz Mikrofaserwischtücher, eine Reinigungslösung sowie ein kleines Poliertuch und die üblichen Bedienungsanleitungen in verschiedenen Sprachen

(Verpackung: 5 von 5 Punkten)

Design

Beim Ecovacs Winbot 920 handelt es sich wie bei allen Fensterputzrobotern aus dem Hause Ecovacs um einen quadratischen Fensterputzroboter, der in einem schlichten Weißen-Farbton daher kommt und soweit einen soliden und wertigen Eindruck macht. Da der Robert anders als der Winbot X keinen reinen Akkubetrieb ermöglich, ist dieser gut 100 Gramm leichter und kommt somit auf ein Gesamtgewicht von 1,7 kg. Die Größe des Winbot 920 beträgt 247 x 248 x 78 mm (L x B x H), daher ist der Winbot 920 wenige Millimeter größer als der Winbot X, dies macht bei der Reinigung jedoch keinen merklichen Unterschied. Das Mikrofaserwischtuch wird einfach, aber zugleich absolut sicher an der Unterseite des Roboters mit den Klett-Punkten gehalten und deckt den Rahmen des Roboters ab. Der innere Teil muss dabei logischerweise frei bleiben, da hier der wichtige Bereich sitzt, über den der Wischroboter den Ansaugdruck erzeugt, mit dem er sich an die Scheibe festsaugt.

Der Ecovacs Winbot 920 kommt in die Ecken der Fenster natürlich deutlich besser ran als seine runde Konkurrenz, doch ganz perfekt kann dies natürlich selbst der Winbot 920 nicht. Dies liegt daran, dass er an allen Ecken mit Sensoren ausgestattet wurde, die verhindern, dass der Roboter bei rahmenlosen Fenstern nicht über das Glas hinwegfährt und zudem erkennt der Putzroboter so auch den Rahmen der Fenster. Bei diesen Sensoren handelt es sich um gefederte Kunststoffelemente, die beim Überfahren eines rahmenlosen Glases ausfedern, wodurch der Ecovacs Winbot 920 das Signal bekommt, er muss wieder in die andere Richtung fahren, da hier das Glas endet. Des Weiteren besitzt der Putzroboter an zwei Seiten (in die Richtung, in der er fahren kann) je einen Bumper (Stoßfänger), wie man es bereits von den herkömmlichen Saugrobotern kennt. Damit fährt der Fensterputzroboter den Fensterrahmen an und erkennt dessen Konturen.

An der Oberseite, welche man beim verwenden des Roboters immer sieht, befindet sich auffällig in der Mitte ein länglicher blauer Griff, mit dem man den Roboter wunderbar an das Fenster ansetzen kann und daraufhin beginnt dieser automatisch mit der Reinigung bzw. erzeugt sein Ansaugdruck. Hier findet man im oberen Bereich des Griffes auch ein Power-Knopf, der dazu dient, den Roboter am Ende wieder von der Scheibe zu entfernen. Links unten sind ein paar kleine Löcher, unter der sich ein Lautsprecher versteckt. Über diesen Lautsprecher teilt euch der Ecovacs Winbot 920 mit, wann er fertig ist und von der Scheibe entfernt werden kann und informiert zudem über seinen Status, sodass dieser euch auf Englisch mitteilt, wenn ihr z. B. vergessen habt, das Stromkabel anzuschließen.

Im Zentrum des Reinigungstuches an der Unterseite befinden sich zwei gummierte Antriebsstränge, die je Antriebsstrang von zwei verzahnten Rollen angetrieben werden. Diese gummierten Antriebe sind wichtig, denn durch das erzeugt Vakuum muss sich der Putzroboter zwar sicher an die Scheibe saugen, aber zugleich auch noch bewegen können. Zu guter Letzt findet man hier im inneren Bereich auch den von den Ecovacs Produkten bereits bekannten roten Hauptschalter, über welchen man den Winbot 920 einschaltet kann und eine LED, welche auf eine korrekte Anwendung hinweisen.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Ecovacs Winbot 920 ist so weit sehr gut, sodass ich hier nichts sonderlich viel bemängeln könnte. Der Klett an der Unterseite hält das Reinigungstuch absolut sicher an seiner Stelle und auch sonst macht das Gehäuse einen wertigen Eindruck. Was ich jedoch etwas Schade finde, ist das Ecovacs beim Winbot 920 auf den elektronischen Saugnapf des Winbot X verzichtet hat, denn diesen konnte ich immer an einer haftenden Oberfläche befestigen, was mit dem herkömmlichen Sicherungsseil leider nicht immer möglich ist.

Des Weiteren erfordert es beim Winbot 920 immer, dass eine Steckdose in der Nähe ist, da hier kein permanenter Akkubetrieb möglich ist. Das Kabel hat Ecovacs hier jedoch lang genug bemessen (4,2 Meter), sodass man eigentlich immer eine Steckdose in der Nähe findet sollte und falls es mal während der Reinigung ein Stromausfall geben sollte, hat Ecovacs ebenfalls vorgesorgt. Für diesen Fall hat man nämlich einen kleinen Pufferspeicher integriert, sodass die Stromversorgung sofern dieser ausfallen sollte für bis zu 30 Minuten gesichert ist.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

AntriebsartStromversorgung über Steckdose
ReinigungsmodusAutomatisch, X2, Punktuell, mit Kantenerkennungssensoren und Puffer
Farbeweiß
Lautstärkeca. 70 dB
FormEckige Form mit großem flächigem Reinigungstuch
Betriebszeitunbegrenzt
SensorenAusschaltschutz, Kantenerkennung, Sensoren zur Erkennung Rahmenloser Glasoberflächen, Alarm, Sicherungsseil.
Maße & Gewicht24.7 cm x 24,8 cm; Gewicht knapp 1,7 kg
Länge des Stromkabels
4,2 m
Länge des Sicherungsseils1,5 m
LieferumfangFensterreinigungsroboter WINBOT 920
Reinigungslösung
Poliertuch
Netzadapter inkl.Verlängerungskabel
4 Reinigungspads
Sicherungsseil mit Karabiner
Benutzerhandbuch
technische Daten des Ecovacs Winbot 920

Inbetriebnahme

Die Inbetriebnahme des Ecovacs Winbot 920 ist eigentlich sehr einfach und erfordert nur wenige Schritte. Zuerst verbindet man des Winbot 920 mit dem Netzteil und Stromkabel, sodass dieser mit Strom versorgt wird. Dann kann man bei Bedarf auch die Ecovacs Home App, welche kostenlos für Android und iOS verfügbar ist, aus dem jeweiligen AppStore herunterladen. Hat man den Roboter nämlich über die App eingerichtet, was sehr einfach vonstattengeht, kann man darüber z. B. einstellen, ob der Roboter beim Reinigungsvorgang eine automatische Reinigung, eine Tiefenreinigung oder Punktreinigung ausführt. Unbedingt notwendig ist die App jedoch nicht, denn vor Werk aus reinigt der Putzroboter die Fenster dann im Automatischen-Modus.

Nachdem der Winbot 920 mit dem Stromnetz verbunden wurde und ihr den Roboter bei Bedarf eingerichtet habt, kann das Sicherungsseil an einem festen Gegenstand wie z. B. einer Gardinenstange, einem Möbelstück usw. befestigen. Anschließend muss man das beiliegende Reinigungsmittel jeweils achtmal auf die zwei breiten Seiten des Wischtuchs aufsprühen. Dabei jedoch unbedingt drauf achten, dass man nicht zu viel aufträgt und dies nicht auf den gummierten Antrieben landet, denn sonst würde der Roboter rutschen und den Reinigungsvorgang eventuell nicht starten, da er nicht sicher halten würde. Anschließend den Hauptschalter einschalten und den Roboter an die Scheibe drücken, bis dieser sich daraufhin selbstständig festsaugt und mit der Reinigung vollautomatisch beginnt. Dies teilt einem der Roboter auch durch ein Signalton mit und informiert euch zudem, wenn er den Vorgang abgeschlossen hat, sodass ihr diesen wieder am Griff haltet und dabei einig Sekunden den Knopf betätigt, sodass er dabei das Vakuum bzw. das Ansaugen an die Scheibe beendet.

Die Sicherung des Ecovacs Winbot 920 ist eigentlich der aufwendigste und zugleich nervigste Teil des Roboters. Den gerade im Neubau stell ich mir hier bei so gut wie jedem Fenster die Frage, wo mach ich dies am besten Fest? In der Beschreibung steht, dass man den Karabiner an einem festen und sicheren Metallgeländer befestigen soll, was ich bei mir jedoch nirgends finde. Doch ich habe mir hier etwas Gedanken gemacht und habe den Roboter teils am Griff der Fenster befestigen können.

(Inbetriebnahme: 4 von 5 Punkten)

Reinigung & Navigation

Sobald der Roboter sicher am Fenster angebracht wurde, beginnt dieser mit dem zuvor in der App festgelegten Reinigungsmodus. Von Werk aus ist hier „Auto“ eingestellt, sodass der Roboter je nachdem, wie man diesen ansetzt, einmal alle Bereiche abfährt und dann fertig ist. Hat man hingegen Tiefenreinigung in der App ausgewählt, fährt der Roboter erst das Fenster in der Senkrechten und dann horizontal ab. Es ist sehr faszinieren, dem Fensterputzroboter das erste Mal zuzusehen, denn wenn man so etwas noch nicht kennt, ist man schon erstaunt, wie das ganze funktioniert, wie dieser sich so einfach an dem Fenster festsaugt und dann seine Bahnen abfährt. Dabei erreicht der Roboter eigentlich bis auf die Ecken all Bereiche, was für deine überraschend gründliche Reinigung sorgt.

Natürlich kann der Winbot 920 nicht wie ein Saugroboter komplett autonom arbeiten. Man muss nämlich zum einen regelmäßig das Reinigungstuch mit dem Reiniger besprühen und den Roboter von Fenster zu Fenster transportieren und zudem absichern.

Grundsätzlich war ich von der Reinigungsleistung des Ecovacs Winbot 920 positiv überrascht. Besprüht man das Reinigungstuch gleichmäßig, dann gelingt dem Winbot 920 eine nahezu streifenfrei und überraschend gründliche Fensterreinigung. Sehr hartnäckige Verschmutzungen beseitigt das Gerät jedoch nicht so gut, dafür ist der Anpressdruck einfach nicht ausreichend, sodass einem sowieso geraten wird, die Fenster einmal gründlich manuell zu reinigen, bevor man den Fensterputzroboter benutzt. Anschließend kann man die Fenster regelmäßig mit dem Roboter reinigen und bekommt so die besten Reinigungsergebnisse. Leichtere Verschmutzungen wie Fingerabdrücken von Kinder und der häufig anfallende Blütenstaub entfernt der Winbot 920 wiederum sehr zuverlässig.

(Reinigung & Navigation: 4 von 5 Punkten)

Sicherheit  

Während der Reinigung muss man sich keine Sorgen machen, dass der Winbot 920 die Haftung verliert und zu Boden stürzt. Schließlich würde dieser sich zum einen melden, wenn er keinen sicheren Halt erzeugen kann, wäre zudem in den meisten Fällen mit dem Sicherungsseil gesichert und besitzt einen 30 Minuten Puffer-Akku, der automatisch eingreift, falls die Stromversorgung ausfallen sollte.

Eine völlig autonome Angelegenheit ist der Ecovacs Winbot 920 sowieso nicht, denn schließlich müsst ihr diesen nach dem Reinigen selbst entfernen und zum nächsten Fenster transportieren. Daher solltet ihr beim Reinigen immer anwesend sein bzw. euch nicht weit vom Roboter entfernen, da dieser je nach Fenstergröße nach gut 10 Minuten fertig ist und abgenommen werden sollte.

(Sicherheit: 4 von 5 Punkten)

Lautstärke

Von der Lautstärke her ist der Ecovacs Winbot 920 bis zu 70 dB laut, was zwar nicht gerade leise ist, doch viel lauter als ein guter Saugroboter ist dies nicht. Die Lautstärke wurde ich daher als normale und absolut ertragbar bezeichnen.

(Lautstärke: 4 von 5 Punkten)

App

Die Einrichtung über die App ist wie von Ecovacs gewohnt sehr einfach und somit auch schnell erledigt. Dazu wählt man einfach zu Beginn das Produkt aus, welches man mit der App einrichten möchte und folgt dann der Schritt für Schritt Anleitung, welche einem zeigt, wie man den Roboter einschaltet usw. Anschließend sollte euch der Roboter direkt in der App angezeigt werden, wählt man diesen aus, wird diese in der App hinterlegt und kann bei Bedarf mit einem Namen versehen werden, was eventuell bei mehren Produkten Sinn macht. Im Anschluss folgt noch kurz eine kurze Anleitung, welche einem die wichtigen Handgriffe des Roboters zeigt uns schon ist man auf der Hauptseite, auf der man alles wichtige Einstellen kann.

Die App ist unerlässlich, wenn man die Tiefen- und Punktreinigung nutzen möchte, denn diese beiden Funktionen und die Steuerung via Smartphone ist nur darüber möglich. Selbstverständlich können über die App auch Firmwareupdates heruntergeladen und installiert werden, sofern der Hersteller eventuelle Fehler beheben möchte oder den Funktionsumfang erweitern will.

In der App kann man dann zwischen den drei Modis auswählen und man kann die Fernbedienung über das Smartphone verwenden. Außerdem ist es möglich, die Reinigung kurz zu pausieren oder den Roboter an einen vorgegebenen Punkt zurückzuschicken, was praktisch ist, wenn man den Roboter am aktuell Punkt nicht erreichen kann.

Die App ist so weit gut aufgebaut, doch gerade für die Auswahl der Modi hätte man eventuell auch entsprechende Tasten am Gerät integrieren können, sodass auch diejenigen, die kein Smartphone haben, alle Modis nutzen könnten.

(App: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Der Winbot 920 von Ecovacs soll die Fenster im Haus einfach und sicher strahlend sauber putzen. Ganz so einfach ist es dann jedoch leider nicht und ganz ohne menschliches Zutun funktioniert dies dann aktuell nicht. Von einem völlig autonomen reinigen, wie wir es inzwischen von Saugrobotern kennen, sind wir hier noch weit weg, doch das es hier jemals eine Lösung gibt, bezweifle ich zum jetzigen Zeitpunkt. Dennoch hat Ecovacs mit dem Winbot 920 einen ausgetüftelten und soweit gut funktionierenden Fensterputzroboter entwickelt, der mich gerade beim Reinigen von vielen großen Fensterfronten, die normalerweise nicht so einfach zu reinigen sind, überzeugt hat. Wir haben einen Neubau, wo all Fenster sehr groß sind, hier macht der Roboter bei den Fenstern mit Festverglasung durchaus einen sehr guten Job. Natürlich muss ich hier bei der Reinigung permanent anwesend sein, aber dies müsste ich bei der normalen Reinigung mit der Hand auch und während der Roboter das Fenster wischt, sauge ich die Räume oder ähnliches.

In einem Altbau mit vielen kleinen Fenster, die man auch so also händisch sehr gut reinigen kann, lohnt sich der Putzroboter meiner Meinung nach nicht, denn in der Zeit, in welcher der Roboter zum Reinigen von einem Fenster mehrer Minuten benötigt, hat man sicherlich zwei oder mehr Fenster von außen und innen gereinigt. Warum Ecovacs mit dem Winbot 920 nun nach dem von mir bereits getesteten Winbot X wieder ein kabelgebunden Modell auf den Markt gebracht hat, ist für mich zwar ein kleines Rätsel, doch vermutlich war hier die Akkulaufzeit von max. 50 Minuten ein Punkt, welchen man umgehen wollte und so lieber ein Modell mit einem sehr langen Kabel entwickelt hat.

Preis/Leistung

Die UVP des Ecovacs Winbot 920 hat das Unternehmen mit 399 € angesetzt, was ein wenig günstiger ist als der Winbot X. Preislich hat sich hier bei dem noch relativ neuen Modell nicht viel getan und so bekommt man diesen auch nicht wesentlich günstiger.

Der kleine Putzhelfer ist somit ganz klar kein Schnäppchen, doch wer viele große und schwer erreichbare Fenster besitzt, wird damit sicher einen treuen Putzhelfer finden, der sich schnell bezahlt macht. Durch seine große Kabelreichweite und den Netzbetrieb kann dieser problemlos große Flächen reinigen, sodass selbst ein Wintergarten mit viel Verglasung kein Problem ist. Man darf hier jedoch nicht erwarten, dass man den Fensterputzroboter direkt auf ein stark verschmutztes Fenster, welches man sehr lange nicht gereinigt hat, anbringt und dieser alles perfekt reinigt. Es wird empfohlen, stark verschmutzte Fenster das erste Mal manuell vorzureinigen und dann regelmäßig mit dem Roboter zu reinigen, denn dann ist das Ergebnis am Besten, da der Winbot 920 keinerlei Probleme mit Blütenstaub und Fingerabdrücken hat.

Ecovacs Winbot 920

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unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller:Ecovacs.com/at

ZACO A10

In aller Kürze

Beim Zaco A10 handelt es sich um den neusten Saugroboter des Herstellers aus Gelsenkirchen (Deutschland), welcher mit einer Lasernavigation und zudem über eine vibrierende Wischplatte verfügt. Dabei punktet dieser im Test mit einem fairen Preis und vielen Funktionen, welche andere Hersteller so nicht bieten. Erwähnenswert ist hier die hohe Saugleistung und zugleich geringe Lautstärke und die gute Wischfunktion.

Rein technisch und von seiner Navigation ausgehend, kann der Zaco A10 zwar nicht mit dem Ecovacs Deebot T8 mithalten, jedoch hat dieser vor allem durch seine Wischfunktion überrascht, denn hier bewegt sich das komplette Reinigungstuch, was für ein besseres Lösen des Schmutzes sorgt. Das große Manko dabei ist jedoch, dass man hier zwei Behälter hat. Dies sorgt leider dafür, dass man entweder saugen oder wischen kann und nicht beides auf einmal.

Gefällt uns

  • sehr einfache Einrichtung
  • gutes Reinigungsergebnis
  • Wischfunktion mit Rüttelplatte
  • 3 Jahre Garantie
  • leise

Gefällt uns weniger

  • Saugen und Wischen nicht gleichzeitig möglich
  • keine automatische Teppicherkennung

ZACO A10

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

ZACO liefert den A10 Saug- und Wischroboter in einer wie üblich von Saugrobotern gewohnten Verpackung aus, welche mit einem praktischen Transportgriff ausgestattet wurde. Dadurch kann man den Saugroboter auch wunderbar zum Transport wieder verpacken und so von A nach B transportieren, falls man den Roboter z.B. Bekannten vorführen möchte.

Die Verpackung wurde rundum mit einigen Bildern des A10 versehen und zudem wird man hier über dessen Besonderheiten sowie den Lieferumfang informiert. Somit wird man selbst lokal im Markt, wo die Produkte für gewöhnlich frei präsentiert werden, sehr gut über den ZACO A10 Wisch- und Saugroboter informiert.

Nachdem man die Verpackung geöffnet hat, kann man direkt sehen, dass der Zack A10 beim Transport rundum sicher von Kartonage geschützt wurde. Hierbei hat ZACO alles sehr gut durchdacht und ordentlich in der Verpackung untergebracht. Damit die Sensoren und Stoßdämpfer beim Transport nicht beschädigt werden, wird der Roboter zusätzlich rundum von einer Folie geschützt. 

Direkt über dem Saugroboter befindet sich ein Einsatz, in welchem neben der Bodenplatte der Ladestation eine Anleitung und direkt die vier Seitenbürsten, von denen zwei als Ersatz dabei sind, findet. Unter diesem Einsatz wiederum wurde direkt der Saugroboter zusammen mit einigen Ersatz-Wischtüchern für die Wischplatte verstaut. Außerdem findet man hier noch den zweiten Teil der Ladestation, nämlich das Hauptteil, also der Teil mit den Ladekontakten usw.

Das restliche Zubehör ist in einem Karton im rechten Teil verstaut. Dabei handelt es sich um den Wassertank mit einem montierten Wischtuch, ein Ersatzfilter für den Staubbehälter, das Netzteil für die Ladestation, ein weiteres Ersatztuch für die Boden-Wischplatte, eine Fernbedienung inkl. Batterien, ein Reinigungstool und eine Hartbodenbürste mit Gummilamellen.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

ZACO setzt bei all seinen Saugrobotern auf eine runde Gehäuse-Form, was zugleich der Mehrheit der auf dem Mart verfügbaren Saugrobotern entspricht. Mit wenigen Ausnahmen gibt es hier wie z. B. von Neato eine D-Form, welche gegenüber dem runden Design sowohl Vor- und Nachteile besitzt.

Vorteil eines Saugroboters in D-Form ist dessen breite Walzbürste, welche sich hier fast ganz vorne am Saugroboter befindet und somit besser in die Ecken kommt und zudem sind Roboter mit D-Form beim Reinigen oftmals schneller, da diese mit ihrer breiteren Bürste weniger Bahnen fahren müssen. Ein rundes Modell wiederum ist wendiger, da dieser auch in die engeren Stellen besser herankommen und das Manko bezüglich der schlechteren Reinigung der Ecken wird hier durch die seitlichen rotierenden Fühler, welche hier lang genug ausgeführt wurden, gewährleistet.

Die Robotergröße des ZACO A10 entspricht mit einem Durchmesser von 33 cm der Mehrheit aller Saugroboter, ist jedoch z. B. 2 cm kleiner als der Ecovacs Deebot Ozmo 950 und Deebot Ozmo T8 Aivi. Die komplette Höhe von 9,2 cm ist zudem sehr gering und mit einem Gesamtgewicht von 2,65 kg ist dieser erstaunlich leicht. Der Saugroboter des deutschen Unternehmens ZACO wurde wie eigentlich fast alle Produkte auf dem Weltmarkt in China produziert. Dieser macht soweit einen sehr schönen Eindruck und wurde wie seine Konkurrenz zum Großteil aus Kunststoff gefertigt. 

Das Design des ZACO A10 ist soweit gut gelungen, an der Oberfläche ist dieser mit einer hochglänzenden Oberfläche gehalten, die hier in Richtung Metallfinish verläuft. Am ZACO A10 gibt es nicht wie bei anderen Saugrobotern eine Klappe, durch die man an den Staubbehälter rankommt, dieser wird nämlich bei diesem Modell genauso wie der Wischbehälter an der Rückseite befestigt. Dadurch hat der ZACO A10 jedoch den Nachteil, dass dieser nicht saugen und wischen in einem Arbeitsgang, sondern nacheinander erledigen muss. Zudem erfordert dies dann eben noch die Aufmerksamkeit des Besitzers, sodass man vor der Reinigung noch den entsprechenden Behälter einsetzen muss.

An der Oberseite des Saugroboters befindet sich der sehr wichtige Laserdistanzsensor (LDS), welcher für die genau Navigation unverzichtbar ist. Dadurch erkennt der Saugroboter nämlich Hindernisse früher und reduziert schon kurz davor seine Geschwindigkeit und genau dieser ermöglicht es dem Roboter SLAM-Daten für eine Echtzeitkartierung zu erstellen. Auffällig ist hierbei, dass die Abdeckung des Lasers nicht komplett rund ist, sondern nach hinten abgeflacht wurde. Direkt von der Laser-Turm ist ein runder Knopf mit einem Play/Pause Zeichen drauf, dabei handelt es sich um die Auto-Taste, welche beim Betätigen z. B. den Reinigungsmodus startet bzw. beim Betätigen während des Reinigungsvorgangs diesen stoppt. Vor dieser Taste ist eine kleine blaue Status-LED, welche als WiFi-Indikator dient und somit die online Verbindung usw. anzeigt. 

An der Front in Fahrtrichtung verläuft an beiden Seiten bis zur Mitte hin der große Stoßsensor. Mit diesem beweglich gelagerten Dämpfer fährt der Staubsauger sanft gegen Gegenstände wie Tisch-/Stuhlbeine und umkreist dadurch das Hindernis. Dabei wird dieser Gegenstand nicht beschädigt, da der Dämpfer zusätzlich mit einer vorstehenden Gummilippe versehen wurde. An der rechten Seite zwischen dem Stoßdämpfer und dem Staubbehälter findet man zum einen dem Hauptschalter, der zum Ein-/Ausschalten des Saugroboters dient, auch eine Ladebuchse, über welche man den Saugroboter auch direkt aufladen kann, also ohne diesen auf die Ladestation stellen zu müssen. Auf der Gegenüberliegenden Seite wiederum befindet sich der Luftauslass, über welche der Saugroboter seine Abluft abgibt.

Von unten betrachtet befindet sich direkt vorne die schwarz-weiße Ausgleichsrolle und daneben die beiden Ladekontakte, mit welchen der Saugroboter zum aufladen auf die Ladestation fährt. Davor wiederum befinden sich zwei der insgesamt 6 Fallschutz-Sensoren, damit der Saugroboter keine Treppen herunterfällt. Die restlichen vier befinden sich spiegelbildlich neben den beiden großen gefederten Antriebsrädern. Diese Räder sind gefedert, sodass der Saugroboter auch Höhenunterschiede wie z. B. einen Teppich überfahren kann. Vor diesen beiden Rädern findet man die Antriebe und Befestigungspunkte für die seitlich rotierenden Büsten, welche man nach dem auspacken selbst befestigen muss. 

Etwas mittig leicht hinter den Achsen der Haupträder, befindet sich die rotierende Haupt-Reinigungsbürste, welche von einer gelben Abdeckung gesichert wird und sehr einfach zur Reinigung demontiert werden kann. Zu guter Letzt wird wie bereits erwähnt, an der Rückseite wahlweise der Staubbehälter oder Wassertank eingeschoben, je nachdem, ob man möchte, dass der Saugroboter wischt oder saugt.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des ZACO A10 ist sehr gut, hierbei gibt es von meiner Seite keine Kritik zu äußern. Das Gehäuse besteht zwar aus Kunststoff, welcher teilweise auch in Hochglanz gehalten wurde, doch durch das metallische Finish stört der Staub drauf weniger und lässt sich wunderbar abreiben, ohne auf der Oberfläche sichtbare Kratzer zu hinterlassen. 

Sämtliche Elemente, egal ob Wassertank, Staubauffangbehälter, lassen sich wunderbar einsetzen und wieder entnehmen, ohne dass man Angst haben muss, dass die Halte- bzw. Klipp-Elemente abbrechen. Ebenso wurde daran gedacht, dass alle Bürsten und Elemente, um welche sich während des Saugens gerne Haare herumwickeln, komplett ohne zusätzliches Werkzeug entfernt lasse, da hierbei alles gesteckt oder via Schiebemechanismen gesichert wird.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

StromversorgungAkku
Akku-ArtLi-Ionen (2.900 mAh)
Navigation3D Laser-Navigation und Puffer
FarbeIndustrial-Look Aluminium, matt Farbe „Iron Grey”
Lautstärke≤ 72 dB im MAX-Modus (diesen braucht man eigentlich kaum)
Formklassische runde Form mit zwei Seitenbürsten
Betriebszeitbis zu 120 Minuten
SensorenAnti-Stoß / Fallschutz Infrarot, 360° LDS SLAM Laser Gyroskop 2.0 Accelerometer
MaßeHöhe 9,2 cm
Durchmesser 33 cm
Gewicht2,65 Kg
LieferumfangZACO A10 Saugroboter
Ladestation + Bodenplatte
Adapter-Kabel
Fernbedienung inkl. Batterien
Hybrid-Borsten-Bürste (vorinstalliert)
Zusätzliche Gummi- Lamellen-Bürste
Zusätzlicher Feinpartikel-Filter
Staubtank (vorinstalliert)
Wischtank-Modul & Microfasertuch
4x zusätzliches Microfasertuch
4x Seitenbürsten
1x Reinigungswerkzeug
Technische Daten des ZACO A10

Ersteinrichtung und Inbetriebnahme 

Bei Bedarf kann der ZACO A10 anders als seine Konkurrenz komplett ohne App verwendet werden jedoch muss man dann einige wenige Einschränkungen bezüglich des Funktionsumfangs in Kauf nehmen, denn virtuelle Grenzen usw. kann man damit dann nicht erstellen. Zur Bedienung besitzt der ZACO A10 an der Oberseite zum einen einzelnen Knopf und man kann zudem die beiliegende Fernbedienung verwenden. Über diese Fernbedienung kann man zahlreiche Funktionen nutzen, also nicht nur den Saugroboter manuell steuern, sondern auch den Spot- oder Kanten-Modus aktivieren und die Saugleistung sowie Zeitpläne für die Reinigung erstellen.  

Den vollen Funktionsumfang bietet jedoch wie besagt nur die App „ZACO Home“. Die Einrichtung darüber ist sehr einfach und wird einem Schritt für Schritt in Textform mit zusätzlichen Bildern erklärt. Während die App heruntergeladen wird, kann man am Saugroboter direkt die beiden Seitenbürsten montieren. Damit man diese nicht vertauscht, sind diese einmal in Blau und in Gelb ausgeführt. Dementsprechend befestigt man die blaue Bürste an der blauen Halterung und die andere an der gelben.

Den Staubauffangbehälter muss nicht mehr einsetzen, da dieser wurde bereits vom Hersteller an seinem Platz eingesetzt. Möchte man wiederum nach der Einrichtung nicht saugen, sondern direkt wischen, dann muss man selbstverständlich den Wassertank anstelle des Staubauffanbehälters einsetzen und zuvor noch mit Wasser auffüllen. Die Ladestation kann ebenfalls zusammengeführt und in eine freien Steckplatz in einer Steckdose eingesteckt werden. Beim Aufstellungsort der Station sollte man darauf achten, dass diese nach rechts und links 1 Meter frei ist und davor 2 Meter, sodass immer gewährleistet wird, dass der Roboter die Station erreicht bzw. findet.

Ohne App kann man den Saugroboter direkt nachdem man alles angeschlossen hat, starten. Dazu muss man einfach den kleinen Kippschalter an der Seite auf „Ein“ stellen und dann fährt der Saugroboter hoch und gibt bekannt, wenn er zur Reinigung bereit ist. Über den Knopf an der Oberseite kann man dann direkt die Reinigung starteten oder wie bereits erwähnt geht dies dann auch über die umfangreichere Fernbedienung mit dem kleinen Display. Jedoch macht der ZACO A10 meiner Meinung nach deutlich mehr Sinn, wenn man diesen zusammen mit der App nutzt, denn somit kann man viele Einstellungen vornehmen und sogar Firmware-Updates installieren usw.

Die kostenlose App „ZACO Home“ führt einen Schritt für Schritt durch den Einrichtungsprozess, bei dem man direkt zu Beginn einen kostenlosen Account erstellen muss. Anschließend muss man das eigenen WLAN aus der Liste aussuchen und daraufhin mit dem des Roboters verbinden, sodass dieser in euer System eingebunden werden kann. Hierbei muss man darauf achten, dass man den Saugroboter mit einem WLAN im 2,4 GHz-Band verbindet, denn 5 GHz wird nicht unterstützt. 

Anschließend kann man zahlreiche Features nutzen, welche man auch von anderen Saugrobotern kennt, zu denen ich später im Unterpunkt „App“ nochmals ausführlich eingehen werde.

(Ersteinrichtung und Inbetriebnahme: 4 von 5 Punkten)

Reinigungsleistung

Der Hausstaub, welcher von der großen Hauptbürste des ZACO A10 erfasst wird, landet in einem 450 ml großen Staubbehälter. Anders als die Konkurrenz steckt im Staubbehälter jedoch mehr Technik dahinter, denn im Inneren wird der Dreck nicht einfach nur gesammelt, sondern man setzt auf einen zellularen Behälter, welcher den feinen Staub vom groben Schmutz trennt. Dies sorgt dafür, dass die Saugleistung auch dann konstant hoch bleibt, wenn der Behälter voller wird. Was mir zudem sehr gut gefällt, ist hierbei, dass man den Staubbehälter komplett aufklappen kann und somit wunderbar entleeren und im Inneren reinigen kann, was bei der Konkurrenz nicht immer so einfach möglich ist.

Beim Wischen setzt man auf einen 350 ml großen Wassertank und eine vibrierende Wischplatte, was für ein besonders leises Wischen sorgt, denn anders als die Konkurrenz wird dabei nur sehr leise gesaugt. Das Reinigungsergebnis hat mir soweit gut gefallen, da sich die eigentliche Reinigungsleistung meiner Meinung jedoch aus der intelligenten Navigation und der Saug- und Wischleistung zusammensetzt, möchte ich dies hier in mehrere Unterkategorien unterordnen.

Navigation

Als ich den ZACO A10 das erste Mal gestartet habe, erstellte dieser zuerst eine Karte vom Stockwerk, dazu startete dieser von der Station beginnend und fuhr kurz alle Räume entlang. Dabei war dieser überraschend leise und als dieser damit fertig war, erhöhte dieser die Saugleistung und startete automatisch die Reinigung.

Beim Navigieren durch die Räume setzt ZACO auf den inzwischen in jedem Saugroboter verbauten Laserdistanzsensor (LDS), aber nicht wie die neusten Modelle auf eine Frontkamera, welche zusätzlich für eine noch bessere Erkennung von Hindernissen sorgen soll. Gerade Letzteres nutzt nämlich nicht jeder gerne, denn hier weiß man nie, ob nicht der Hersteller drauf zugreift und das Videomaterial für irgendwelche Zwecke nutzt. Hier muss ich ganz ehrlich sein, dass ich davon auch kein Fan bin, denn bei einem anderen Wischroboter, den ich mal ausprobiert hatte, war eine Kamera verbaut und da der Akku darin schon nach wenigen Stunden leer war, will ich gar nicht wissen, wie oft hier der Hersteller auf die Kamera zugegriffen hat. Doch anderes Thema, denn ZACO legt hier mehr wert auf die Privatsphäre und hat in diesem Modell zum Glück keine Kamera verbaut. 

Mithilfe des Laserdistanzsensors erstellt der Saugroboter eine Karte eures zu reinigen Stockwerks und somit könnt ihr nach Abschluss der Reinigung genau sehen, wie dieser die Räume abgefahren ist und wie diese automatisch in mehrere Reinigungszonen unterteilt wurden. Dies erkennt man sehr gut an den unterschiedlichen Farben der Räume. Durch den Sensor erkennt der Roboter Hindernisse zum Teil bereits einige Zentimeter früher und drosselt seine Geschwindigkeit, bevor er mit dem Stoßfänger zum Teil gegen diese fährt. Der Roboter erkennt wie seine Mitbewerber problemlos Wände, Schränke und Stuhlbeine. Alle Kleinteile sollte man dagegen wegräumen, was jedoch eigentlich logisch sein sollte. 

Durch den beim Reinigungsvorgang rotierenden Laserdistanzsensor misst der Roboter permanent den Abstand um sich herum und zwar in alle Richtungen. Aus diesen Informationen bzw. Messwerten erstellt dieser schließlich eine präzise Raumkarte, wodurch dieser dann auch sehr genau navigiert und seine Fahrbahnen berechnen kann. Dadurch weiß der ZACO A10 jederzeit, wo er sich befindet, sofern dieser zuvor einmal den kompletten Stock gereinigt hat und eine Raumkarte erstellt hat. 

Der ZACO A10 erstellt nur beim ersten Mal eine Karte vom Stockwerk, bei der dieser wie bereits anfangs erwähnt mit reduzierter Lautstärke die Räumlichkeiten abfährt. Nach den anschließenden Reinigungsvorgängen startet dieser dann immer direkt mit der normalen Reinigung. Die Navigation während des Reinigungsvorgangs war bei mir im Test weitestgehend effizient. Auch wenn es mal so aussehen sollte, dass diese einen Bereich vergisst, täuscht dies, schließlich kommt dieser im Laufe der Reinigung zu dem zuvor ausgelassenen Bereich zurück und schließt damit die komplette Reinigung ab. Lediglich bei engen Aussparungen z. B. zwischen Wand und Möbel hat der Roboter gelegentlich seine Probleme, hier möchte er möglichst eng an der Wand saugen, stößt dann hin und wieder mit dem Bumper gegen die Wand und weicht dann zu sehr ab, sodass er zu stark entgegen lenkt und direkt an die gegenüber liegende Wand fährt und somit zum Teil tiefe Ecken nicht komplett reinigt. 

Ansonsten hatte der ZACO A10 bei der täglichen Reinigung (Saugen) keine Probleme, sofern man zuvor alle Kleinteile wie Spielzeug, Socken usw. aus dem Weg geräumt hat. Zudem hatte er keine Probleme mit den Bereichen unter unseren Schwingstühlen, bei denen andere Modelle teils Probleme hatte. Sollte es bei euch Bereiche geben, bei denen der Saugroboter Probleme hat oder nicht hinfahren darf, kann man in der App angeben, welche Bereiche dieser nicht mehr befahren soll. Dies kann z. B. das Holz-Ablagefach unter dem Holzkamin sein usw. 

Ihr müsst euch keine Sorgen machen, dass der ZACO A10 Treppenstufen herunterstürzt. Schließlich hat man diesen wie inzwischen alle Saugroboter mit mehreren Absturzsensoren an der Unterseite ausgestattet. Dadurch erkennt diese einen Abgrund und bremst davor ab und fährt diesen an der Kante entlang ab.

Bei unserer Couch, die knapp 9,8 cm hoch ist, fuhr der ZACO A10 jedoch nicht drunter, da es für diesen laut dem Laser zu eng wird. Zum Teil würde dieser sogar darunter passen, doch hier verlaufen darunter tiefere Stege zur Versteifung der Couch und da würde dieser eventuell hängen bleiben. Daher sollte eure Couch unter der ihr reinigen wollt, entweder mehr Platz bieten oder nahezu auf dem Boden aufliegen. Bei einigen bisher getesteten Saugrobotern war es an unserer aktuellen Couch sogar so, dass dieser darunter gekommen ist, aber nicht mehr herausgefunden hat, da dieser überall angestoßen war. Daher ist es mir dann doch lieber, dass der Roboter wie der ZACO A10 gar nicht erst unter die Couch fährt, anstelle spontan immer wieder mal darunter stecken zu bleiben.

Hindernisüberwindung

Ebenso wichtig wie eine gute Navigation ist auch die Hindernisüberwindung. Schließlich habe viele unter euch, wie auch wir, einen oder sogar mehrere Teppiche in der Wohnung oder im Haus liegen. Diesen sollte der ZACO A10 jedenfalls ohne Probleme überwinden, denn diesen ständig wegzuräumen, würde einen auf Dauer natürlich absolut stören. Wichtig ist hierbei jedoch nach der ersten kompletten Reinigung, also dem ersten Saugen, direkt in der App die Teppichzonen zu markieren, denn dadurch weiß dieser automatisch, welche Bereiche er beim Wischen nicht befahren soll. Eine spezielle Teppicherkennung gibt es bei ZACO nämlich leider nicht. 

Damit der ZACO A10 auch Höhenunterschiede wie z.B Türschwellen oder Teppiche überwinden kann, setzt man auf die bewährte Antriebstechnik, bei denen die Räder gefedert sind. Somit hat der ZACO A10 keine Probleme, höhen von bis zu 2 cm zu überwindet. Damit dies jedoch problemlos gelingt, sollte die Kante leicht abgerundet sein, denn bei harten Kanten ist schon bei gut 1 bis 1,5 cm Schluss. Ganz wichtig mit dunklen Teppichen hat der Saugroboter kein Problem, denn hier gibt es Modelle, die schwarze Teppiche nicht befahren, da dem Roboter durch die Absturzsensoren vorgegaukelt wird, das dies ein Abgrund wäre. Dies passier am häufigsten bei hellem Boden und dunklen Teppichen, ist hier wie erwähnt jedoch kein Problem.

Saugleistung

Der ZACO A10 hat in meinem Test mit einer sehr guten Saugleistung gepunktet, sodass man hier von einem sehr guten Reinigungsergebnis reden kann. Schmutz auf Hartböden wie z.B. Fließen, Parkett, Vinyl usw. hat dieser sehr gründlich entfernt und auch bei Teppichen war die Reinigungsleistung gut, jedoch haben mich hier die Modelle mit einer automatischen Teppicherkennung mehr überzeugt. Während der Reinigung kann man praktischerweise die Saugleistung stufenlos regulieren, sodass man bei einem Parkett weniger Saugleistung einstellt als bei Teppichböden usw. Je nach festgelegter Saugleistung erhöht sich dabei logischerweise auch die Lautstärke des Roboters, doch gerade die Saugleistung bis ca. 40 % kann man auch dann einstellen, wenn man gerade zuhause ist. 

Als sehr nützlich hat sich die einstellbare Rotationsgeschwindigkeit der beiden Seitenbürsten herausgestellt, denn diese hätte ich mir schon bei so manch anderen Saugroboter gewünscht. Somit kann sehr effektiv verhindert werden, dass der Staub von einer Seite weggestoßen wird und somit unter Umständen nicht eingesaugt wird. Dies ist wirklich nur ein kleines Detail, doch man sollte dieses nützliche Feature nicht unterschätzen.

Wischfunktion

Die Wischfunktion des ZACO A10 gefällt mir gut, denn hierbei vibriert die komplette Wischplatte sehr schnell, was deutlich leiser ist, denn gerade bei den ersten Saugrobotern mit elektronischer Wischplatte sorgte dies für einen deutlich höheren Lärm. 

Die besagte Wischfunktion ersetzt jedoch auch hier keineswegs das normal händische Wischen, denn hierfür kann der kompakte Saugroboter nicht genug Druck aufbringen. Ich würde diese Funktion eher als Methode bezeichnen, bei welcher der sehr feine Staub, welcher beim Saugen übrig bleibt, aufgesammelt wird. Einen hartnäckigen Fleck wie z. B. angetrockneten Saft usw. bekommt der Roboter nicht anstandslos beseitigt.

Da es beim ZACO A10 der Fall ist, dass dieser entweder saugen oder wischen kann, hat man den Wischbehälter mit einer kleinen Mulde versehen, indem eine geringe Menge Staub eingefangen werden kann. Diese Mulde für Staub kann zur Reinigung einfach ausgespült werden, was zwar nicht so einfach geht wie der aufklappbare Saugbehälter, jedoch ist es dennoch kein großer Akt. Die Wasserdurchflussmenge kann man wie bei allen zeitgemäßen Wischrobotern in der App selbst konfigurieren, dabei steht die Option: Sanft, Standard und Stark zur Auswahl.

(Reinigungsleistung: 4,5 von 5 Punkten)

App

ZACOHome
Preis: Kostenlos
ZACOHome
Preis: Kostenlos

Wie bereits im Laufe des Testberichts erwähnt, können sämtliche Einstellungen des ZACO A10 mithilfe der umfangreichen App eingestellt werden. Hierbei wurde alles übersichtlich gehalten und man findet sich schnell zurecht.

Beim ersten Aufrufen der Startseite des ZACO A10 wird einem kurz und knapp ein Teil der Funktionen erklärt. Auf dieser Übersichtsseite sieht man, sofern der Saugroboter noch nie gereinigt hat, nur den aktuellen Akkustand und man kann die verschiednen Befehle ausführen. Bei Dauer und Reinigungsfläche werdet ihr erst einen Wert angezeigt bekommen, wenn man eine Karte erstellt hat und der Saugroboter das erste Mal die Etage gereinigt hat. 

Somit wird man, sofern man den Haushaltshelfer direkt starten möchte, erst noch darauf hingewiesen, dass noch keine Karte gespeichert wurde. Dies sollte man tun, denn nur so kann man die ganzen zusätzlichen Funktionen wie Sperrzonen, To-Go-Zonen usw. nutzen. Beim erstellen der Karte könnt ihr Live in der App nachverfolgen, wie der Roboter immer mehr Fläche bzw. Bereiche der Karte ergänzt und wo dieser dazu entlanggefahren ist. Anschließend startet dieser dann direkt die Reinigung und fährt einen bis zu diesem Zeitpunkt komplett in hellblau eingefärbten Raum ab. Sobald dieser fertig ist, unterteilt der Roboter die Räume voll automatisch in der App, was man wunderbar an den verschiedenen Farben erkennt, dies hat auch noch weitere Vorteile, die man mit den zusätzlichen Funktionen nutzen kann.  

Zu Beginn sieht man auf der Startseite nur die Tasten „Start, Aufladen und Fernbedienung“ diese sollte soweit selbsterklärend sein, wischt man nun jedoch nach oben, erscheinen fünf weitere Menüpunkte. Zu diesen zählt die Funktion Suche Roboter, bei der dieser durch seinen Lautsprecher mitteilt, wo sich dieser befindet. Dies ist dann sinnvoll, wenn man, während man nicht zu Hause war, den Roboter das Haus reinigen gelassen hat und diesen aus irgendeinem Grund nicht auf seiner Ladestation findet. Kartenmanagement dient dazu, die Karten zu verwalten, was bei mehren Stockwerken sinnvoll ist. Außerdem kann man hier dann noch raumspezifische Reinigung, To-Go Zonen und Sperrzonen erstellen. Gerade Letzteres kann hier sehr nützlich sein, denn darüber habe ich z. B. den Eingangsbereich, der mit einem Teppich versehen ist, mit einem No-Wish Bereich versehen. Alternativ kann man hier in der Karte auch eine virtuelle Wand bzw. Grenze einfügen usw.  

Tippt man oben rechts auf das Balkensymbol, gelangt man in das Einstellungsmenü der ZACO A10, hier kann man dementsprechend einige Einstellungen vornehmen. Dazu zählt z. B. die Möglichkeit, einen Reinigungsplan zu erstellen, also selbst zu bestimmen, wann der Saugroboter an welchem Tag und zu welchen Uhrzeiten dieser seine Arbeit verrichten soll. Im Menüpunkt Wartung kann man einsehen, wann es Zeit wird, die Bürsten, Sensoren usw. zu reinigen. Dabei wird einem wunderbar erklärt, wie man das jeweilige Element wartet, sodass dies jeder hinbekommen sollte. Ebenfalls nützlich finde ich hier die Möglichkeit, die Saugstärke stufenlos regulieren zu können sowie die Geschwindigkeit der beiden Seitenbürsten zu bestimmen. Selbstverständlich kann man hier, wie es sich für einen Saugroboter mit Wischfunktion gehört, auch die Wassermenge, die beim Wischen verwendet werden darf, einstellen. Zu den restlichen Menüpunkten zählt hier dann noch die Spracheinstellung, die man gleich zu Beginn auf Deutsch umstellen sollte und zudem kann man nach Firmware-Updates suchen usw.

Kartenerstellung

Jeder Saugroboter mit einem Laserdistanzsensor (LDS) erstellt während seiner Reinigung eine Karte und daher macht dies der neue ZACO A10 ebenfalls voll automatisch. Dabei kann man während bzw. nach dem saugen unter anderem auch direkt erkennen, wo die Füße des Tisches und der Stühle sind oder wo der Roboter nicht hingekommen ist. Nach einmaligem Saugen aller Räume hat man somit direkt eine Karte der kompletten Räumlichkeiten im Haus. Anschließend kann man in der Karte jederzeit eine virtuelle Wand, die der Roboter nicht befahren soll, bestimmen oder auch eine Nicht-Wischen-Zone einfügen. Diese Nicht-Wisch-Zone dient dazu, dass der ZACO A10 hier eben nicht die Wischfunktion aktiviert, falls es eben in diesem Bereich aufgrund eines empfindlicheren Bodens nicht ideal wäre oder man hier einen Teppich liegen hat, was dieser nicht erkennt. Ebenfalls genial finde ich die Go-To-Zonen, diese dienen dazu, dass man dem Saugroboter direkt mitteilt, dass dieser zur in der Karten gekennzeichnete Fläche fährt und diese dann reinigt. Dies ist sehr vorteilhaft, wenn man z. B. etwas Zucker oder Mehl in der Küche verschüttet hat und zu faul ist, den herkömmlichen Staubsauger herzuholen.

Kommen wir noch zur bereits angedeuteten Erstellung der Mehrgeschosskarten. Diese ist nämlich vor allem für Hausbesitzer von Vorteil, denn somit kann man die tollen Kartenfunktionen auch problemlos auf bis zu drei Etagen nutzen. Hat der Saugroboter den ersten Stock, also den Bereich im Erdgeschoss komplett gereinigt und ist wieder an der Ladestation angekommen, erstellt dieser die erste Karte vom Erdgeschoss. Anschließend muss man den Saugroboter inkl. Ladestation in den nächsten Stock tragen und dort aufstellen. Ist der Saugroboter voll aufgeladen, kann man umgehend die Reinigung vom zweiten Stock starten, dies sollte jedoch auch von der Ladestation aus erfolgen. Ist der Roboter auch hier fertig, dann kann man auch dieses Geschoss abspeichern. Anschießend kann man die Karten in der Kartenverwaltung jederzeit aufrufen und hier virtuelle Wände einzeichnen usw.

(App: 4 von 5 Punkten)

Lautstärke

Die Lautstärke des ZACO A10 ist wirklich sehr angenehm. Die von Werk eingestellte Saugleistung ist bei 35 % eingestellt und hierbei ist dieser wirklich überraschen leise. Allerdings begleitet das dezente Saugen permanent in Pfeifen, welches einige Leute als störend empfinden könnten. Bei max. Saugleistung beträgt die Lautstärke knapp über 62 Dezibel, was erstaunlich ist, denn für mich ist dies somit der bisher leistete Saugroboter. Dies verändert sich hier auch nicht, wenn man die elektronische Wischplatte montiert, denn in diesem Modus saugt der Staubsauger nur gering bis gar nicht, sodass man dabei fast nur den Antrieb des Roboters hört. 

(Lautstärke: 4,5 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Damit der ZACO A10 die Ladestation schnellstmöglich nach dem Ende des Reinigungsvorgangs findet, solltet ihr diesen direkt von der Station aus starten lassen. Dies ist immer sehr von Vorteil, denn ansonsten irrt dieser teils etwas länger umher oder findet diese gar nicht. Jedoch hatte ich im Test zu keinem Zeitpunkt dieses Problem, der Roboter fuhr zwar gelegentlich erst in die falsche Richtung, doch dann wendete er direkt und machte sich auf den direkten Weg zu Ladestation.

Der Akku im ZACO A10 ist im Vergleich zu seiner Konkurrenz mit 2.900 mAh deutlich kleiner, denn diese haben teils Akkus mit 5.000 mAh und etwas mehr. Dies hat zufolge, dass der Roboter bei niedriger Saugleistung, die jedoch meistens auch ausreichend sein sollte, bis zu 2 Stunden am Stück saugen kann. Ob diese reine Arbeitszeit für eure komplette Wohnung bzw. Haus ausreicht, hängt dabei natürlich von euren Räumlichkeiten ab, also von der Größe eurer Wohnung oder dem Haus und wie verwinkelt es bei euch ist. Habt ihr viele rechteckige Zimmer, welche der Saugroboter möglichst gerade abfahren kann, dann reicht dies weiter aus, als wenn hier viele Tischfüße usw. im Weg sind.

Sollte der Akku jedoch beim Reinigungsvorgang fast leer gehen, aber die Etage noch nicht fertig gereinigt worden sein, dann setzt der ZACO A10 logischerweise die Reinigung nach dem aufladen automatisch fort. Für eine volle Akkuladung benötigt dieser knapp 4 Stunden.

(Akkulaufzeit: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

ZACO wirbt den A10 als den smartesten Saugroboter der ZACO-Famile. Dem kann ich soweit natürlich auch zustimmen, denn es handelt sich technische gesehen um das neuste Top-Modell des Unternehmens, welcher dank seiner ausgereiften Saug- und Wischleistung punktet. Außerdem bekommt ihr vom deutschen Unternehmen nicht wie üblich 2 Jahre Garantie, sondern insgesamt 3 Jahre.  

Der ZACO A10 reinigt dank seines Laserdistanzsensors sehr präzise und erstellt sehr exakte Karten eurer Wohnung bzw. von eurem Haus. Dadurch manövriert dieser weitestgehend durch jeden Abschnitt in euren Räumlichkeiten, sofern dieser auch in die Ecken bzw. Lücken passt. 

Bei Saugen und Wischen kann man jedoch hier leider nicht beides auf einmal machen, sondern möchte man von Saugen auf Wischen wechseln, dann muss man den Behälter manuell wechseln, sodass dies nicht möglich ist, wenn man auf der Arbeit ist. Hier erfordert es somit etwas mehr eingreifen vom Nutzer, was man bei anderen Modellen nicht muss.

Dafür wiederum bietet der ZACO A10 eine sehr ordentliche Saug- und gute Wischleistung, bei dem beide Arbeiten zudem mit einer erstaunlich leisen Lautstärke überraschten. Des Weiteren punktet der ZACO A10 bei Staubbehälter mit einer sehr einfachen Entleerung, denn hier kann man den kompletten Behälter ohne eine störende Kante öffnen. 

Preis/Leistung

ZACO hat die UVP des A10 bei 469€e angesetzt, doch in verschiednen Onlineshops ist dieser aktuell für 399€ verfügbar.

Der Saugroboter hat zwar hier und da kleine Schwächen, zu denen z. B. die nicht ganz so genau Navigation zählt, doch dafür punktet dieser mit anderen Funktionen. Dazu zählen neben den bereits im Abschnitt „Beschreibung“ erwähnten Punkten auch die stufenlose Regulierung der Saugleistung und die Drehgeschwindigkeit der beiden Seitenbürsten. In puncto Saug- und Wischleistung konnte mich der ZACO A10 soweit absolut überzeugen, denn er liefert ein gründliches Reinigungsergebnis.

ZACO A10

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://www.zacorobot.eu

Prêt à Pousser Lilo

In aller Kürze

Beim Prêt à Pousser Lilo handelt es sich um einen sogenannten smarten Indoor-Garten. Dieser gefällt mir von der Verarbeitung und auch so rein optisch sehr gut, da man hier nicht nur ein komplett aus Kunststoff gefertigtes Produkt erhält, sondern eins, bei dem auch Bambus zum Einsatz kommt. 

Mit dem Indoor-Garten ist es mir ohne großen Aufwand gelungen, meine Testpflanzen Minze, Schnittlauch und Basilikum zu schönen und vor allem ertragreichen Pflanzen großzuziehen und dies schon vom kleinen Samen ab. Die Pflanzen werden von Beginn an automatisch mit Licht und „halb automatisch“ mit Wasser versorgt. Halb automatisch daher, da man gelegentlich wieder Wasser nachgießen muss. Ansonsten ist der restliche Aufwand absolut überschaubar, wenn die Pflanzen größer werden, die LED-Leiste in der Höhe anpassen, nach dem Wasser schauen und die Pflanzen regelmäßig zurückschneiden, damit diese größer bzw. mehr Triebe erzeugen.

Das ganze Konzept funktioniert soweit ganz gut, doch von smart kann man hier nicht wirklich reden. Die App liefert zwar Infos, wann man die Pflanze das erste Mal ernten kann bzw. wann diese zurückgeschnitten werden müssen, damit diese sich besser verzweigen, doch dies beruht hier nur auf geschätzte Wert und wird somit nicht über zusätzliche Sensoren überprüft. Außerdem ist das Ganze mit der Anzucht über die Pflanzenkapseln nicht günstig, denn für eine Einheit werden zwischen 3,95€ bis 6,95€ fällig.

Gefällt uns

  • sehr schönes Design und gute Verarbeitung
  • einfache Anzucht
  • gute Ergebnisse
  • schnelles und sicheres Wachstum

Gefällt uns weniger

  • App bitte kaum Mehrwert
  • nicht wirklich smart

Prêt à Pousser Lilo

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Bei der Verpackung von dem smarten indoor Garten Lilo setzt Prêt à Pousser auf eine große ungebleichte Kartonage, welche rundum von einer bedrucken dünnen Umverpackung umhüllt ist. Auf dieser wird vorne groß der Prêt à Pousser Lilo smart Garden abgebildet. Hierbei sieht man auch gut, wie das Ganze später bei einem aussehen wird, denn im abgebildeten Smart Garden sind hier bereits drei Pflanzen zu sehen. Dabei kann man mit diesem Produkt zahlreiche verschiedene Pflanzen anpflanzen bzw. großziehen. Eine kleine Übersicht, was man darin anpflanzen kann, zeigt Prêt à Pousser z. B. an der linken Seite der Verpackung. Die Rückseite zeigt den Aufbau des Prêt à Pousser Lilo bzw. beschreibt hier ausführlich in Englisch, was das Produkt genau ausmacht. Zu guter Letzt zeigt man noch kurz auf der rechten Seite eine Karte von Frankreich und erwähnt, dass es bereits über 70.000 Indoor-Gärtner gibt, die auf Prêt à Pousser setzen.

Nachdem man den inneren Karton der Verpackung herausgeholt und geöffnet hat, erkennt man direkt das Prêt à Pousser hier viel Wert auf Nachhaltigkeit legt. Schließlich besteht das komplette Verpackungsmaterial usw. nicht aus Kunststoff, sondern aus Kartonage. Im oberen Abschnitt kommt direkt die LED-Beleuchtung zum Vorschein, die hier sauber in einem Kartonage-Einsatz eingerastet wurde. Entnimmt man diesen, befindet sich darunter die Bambusbodenplatte mit den drei Töpfen, die hier perfekt eingepasst wurden. Damit diese nicht verkratzen, wurde dazwischen ein feines Papier eingesetzt. Außerdem findet man hier noch den Bambus Stiel, an dem die LED-Beleuchtung befestigt wird, das Netzteil mit dem langen Micro-USB Kabel und eine kurze Anleitung. 

Die drei zum Beginn gewünschten Kräuter werden separat verpackt geliefert, da Prêt à Pousser hier beim Kauf des Prêt à Pousser Lilo nicht vorgibt, welche Pflanzen man beim Starter-Kit erwerben muss, sondern diese kann man sich hier beim Kauf beim Händler direkt selbst heraussuchen. Die Verpackung der Pflanzkapseln ist ebenfalls sehr nachhaltig gehalten. Hier sieht man direkt, welche Pflanze enthalten ist, dass es sich um Bio Produkte handelt und bekommt ein gezeichnetes Bild der Pflanze gezeigt. Öffnet man die Verpackung, befindet sich darin zum einen die Pflanzkapsel mit der Erde und dem Bio-Kunststoffhalter und eine kurze Beschreibung. Diese Beschreibung informiert einen ausführlich über die jeweilige Pflanze, dazu zählen z. B. die benötigte Lichteinstellungen, die durchschnittliche Keimzeit, der Erntebeginn und die Erntezeit.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Prêt à Pousser bietet den smarten Indoor-Garden Lilo nicht wie manch andere Hersteller in mehreren Farben an, sondern lediglich in einem weiß, das jedoch auch zugleich wunderbar und meiner Meinung nach am besten mit dem Bambus harmoniert. Außerdem handelt es sich hier um eine Farbkombi, die eigentlich in jede Küche passt, egal ob Modern, Landhausstil usw.  

Der Aufbau des Prêt à Pousser Lilo ist sehr einfach und nach dem Auspacken aller Teile innerhalb von einer Minute erledigt. Im Basis-Set sind neben der Bambusbodenplatte noch drei Töpfe, ein Bambus-Stiel, das Lichtmodul und ein Netzteil mit separaten USB-A auf Micro-USB-Kabel enthalten. Zusammengebaut gefällt mir das Design sehr gut, da Prêt à Pousser Lilo sehr modern und schön aussieht.

Der Standfuß (Bodenplatte) besteht wie der Stiel für die LED-Beleuchtung aus Holz, in diesem Fall ein robuster Bambus. Die drei Töpfe wiederum wurden aus dickwandigem und sehr robusten ABS-Kunststoff gefertigt, dabei handelt es sich beim äußeren Teil um einen weißen Kunststoff und bei dem inneren Teil dem Schwimmer, indem später die Pflanzkapsel eingesetzt wird um einen braunen ABS-Kunststoff. Die Lampe aus Aluminium wird einfach über den Bambusstiel geschoben und ist dadurch später je nach Wachstum bzw. Höhe der Pflanzen stufenlos über dessen Länge verstellbar.

Direkt an der LED-Lampe befindet sich der Anschluss für die Stromversorgung. Dieses hängt hier jedoch nach dem anbringen einfach von der Lampe herunter, was jedoch weiter nicht stört, da es, wenn die Pflanzen größer sind, sowieso nicht mehr so sehr sichtbar ist. 

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Bei der Verarbeitung des Lilo smart Garden von Prêt à Pousser, gibt es soweit von meiner Seite wenig zu bemängeln. Die Materialanmutung ist sehr gut, denn der Kunststoff macht einen sehr wertigen Eindruck und anders als die Konkurrenz kommt hier sogar Bambus zum Einsatz. Was mir jedoch etwas weniger gut gefallen hat, ist der Kraftaufwand, der notwendig ist, um den Bambus-Stiel in den Halter einzuschieben. Dies bekommt meiner Meinung nach eine Frau nicht so einfach hin, da dieser stärker eingepresst werden muss. Außerdem hängt das bereits erwähnte Kabel für die Stromversorgung einfach so an der Leuchte herunter, was man optisch etwas besser Lössen hätte können, jedoch im weiteren Betrieb absolut nicht stört. Vorteil daran ist wiederum, dass sowohl das Netzteil als auch das Micro-USB Kabel einfach ausgetauscht werden kann, sollte dies jemals eine defekt vorweisen.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

max. PflanzenanzahlPlatz für drei Pflanzen gleichzeitig
MaterialBoden und der Stiel: Bambus
Töpfe und Schwimmer: ABS (Kunststoff)
Leuchte: Aluminium
Pflanz-Kapseln: biologisch abbaubarem, pflanzlichen Kunststoff
Kabellänge2 Meter
Wassertankgröße3 x 750ml
Leistungsaufnahme4.5 im Frühlings- und 6.5W im Sommermodus
Stromkosten Stromkosten von etwa 5-7€ pro Jahr
BeleuchtungLED (Vollspektrumleuchtmittel)
Gewichtohne Wasser knapp 2,35 Kg
FarbenWeißen Gehäuse, Pfanzbehälter braun.
Abmessungen (HxBxT)47 cm x 30,5 cm x 13,5 cm
LieferumfangPrêt à Pousser Lilo
Netzteil und 2 Meter langem Micro-USB-Kabel
Bambus Stiefel und Bodenplatte
3x Wasserbehälter
3x Schwimmer
LED Beleuchtung verstellbar über Stiel
3 Anzuchtkapseln (frei Auswahl)
Bedienungsanleitung usw.
Technische Daten des Prêt à Pousser Lilo

Einrichtung und Inbetriebnahme

Die Inbetriebnahmen bzw. der Aufbau des Prêt à Pousser Lilo ist sehr schnell erledigt. Man stellt lediglich die Bambusbodenplatte auf, steckt den Bambusstab in den Halter (erfordert etwas mehr Kraft), setzt die Pflanztöpfe auf ihre Position und hängt die LED an den Stiel. Durch das kopflastige (Front) Übergewicht der LED-Leiste hält dies automatisch an der gewünschten Höhe, was sehr ausgeklügelt ist.

Nun geht es direkt an das „Einpflanze“. Dazu packt man die länglichen Saatkapseln aus und setzt diese in die entsprechende Öffnung in die Schwimmer ein. Dann kann man direkt in jeden der Töpfe ca. 0,4 Liter Wasser einfüllen bzw. soviel, bis der Schwimmer bündig mit dem weißen Topf abschließt. Ist dies alles erledigt, schließt man noch das LED-Licht an die Steckdose an und schon ist alles einsatzbereit.   

In jedem der Pflanzenkapseln befindet sich nicht nur die notwendige Anzuchterde, bei der es sich um nährstoffreiche Kokosfaser- und Torf-Erde handelt, sondern zugleich das Saatgut. Dabei war es bei meinen Pflanzen (Basilikum, Schnittlauch und Minze) so, dass in jedem Set je drei Kammern mit Samen enthalten waren. Somit erhält man beim Prêt à Pousser Lilo sofern alles richtig keimt, je Kapsel gleich 3-mal die gewünschte Pflanze. Das Kapseln entsprechen der Bioqualität, das heißt, diese sind frei von Pestiziden, Fungiziden und Gentechnik.

Beim Aufstellungsort muss man aufgrund der Beleuchtung nicht darauf achten, dass tagsüber ausreichend Licht an die Pflanzen kommt, denn dies macht die besagte Beleuchtung absolut ausreichend. Beim Prêt à Pousser Lilo kann man zwischen Sommer- und Frühlingszeit wählen, beim erst genannten leuchten die LEDs nicht nur etwas heller, sondern auch mit 14 Stunden am längsten. Beim Frühlingsmodus sind die LEDs denn dementsprechend dunkler und leuchten nur 12 Stunden, ehe diese dann wieder für 12 Stunden ausgeschaltet bleiben. Welchen Modus man hier wählt, ist nicht abhängig von der aktuellen Jahreszeit, sondern von den Pflanzen, die man anpflanzen möchte. Daher wäre es hier ratsam, drauf zu achten, dass man immer alle drei Pflanzen in einer Belichtungszeit auswählt, also so wie z. B. bei mir Schnittlauch, Basilikum und Minze, die alle drei den Sommermodus erfordern. 

Somit wird die Beleuchtung nicht automatisch geregelt, sondern folgt vielmehr einem Rhythmus, sodass man z. B. wie ich es gemacht habe, so vorgehen kann, dass man Prêt à Pousser Lilo nicht direkt ans Stromnetz anschließt, wenn man diese am Abend eingepflanzt hat, sondern am Morgen, wenn man das Haus verlässt. Bei mir war es dann so, dass die Beleuchtung morgens direkt nach dem einstecken in die Steckdose anging und dann 14 Stunden leuchtet, also bis 20 Uhr und dann automatisch ausgeschaltet wurde, bis es am nächsten Tag um exakt dieselbe Zeit wieder eingeschaltet wurde und dies jeden Tag erneut.

(Einrichtung und Inbetriebnahme: 4 von 5 Punkten)

Anzucht (Wachstum und Erfolg)

Sobald man den Prêt à Pousser Lilo in die Steckdose einsteckt, leuchten die LEDs wie besagt bei mir im Sommermodus für 14 Stunden am Stück und gehen dann für 20 Stunden aus. Daher sollte man wie bereits im Punkt davor erwähnt, genau planen, wann man den Garten an den Strom hängt. Morgens um 6 Uhr wäre ideal, da die Beleuchtung dann um 20 Uhr ausgeschaltet wird. Steckt man den Garden wiederum viel später ein, dann würden die Pflanzen eventuell zu viel Licht bekommen, falls diese auf einer Fensterbank in Südausrichtung stehen. Das wäre dann nicht ganz so gut, da gesund und gut wachsend Pflanze nicht nur Licht benötigen, sondern auch ausreichend Ruhe (Dunkelheit).

Nachdem ich die Pflanzen bzw. Pflanzenkapseln eingesetzt habe (bei mit Minze, Schnittlauch und Basilikum), vergingen nur 5 bis 6 Tage, bis ich die ersten Keimlinge bzw. deren zwei Keimblätter gesehen habe, interessanterweise keimten die Samen in den Kapseln nicht gleichmäßig, sondern unterschiedlich, was jedoch nicht weiter schlimm war, sondern nur eine reine Feststellung. Die Keimblätter der kleinen Keimlinge sind sehr wichtig, denn diese versorgen diese zu Beginn an mit Nährstoffen, da diese am Anfang noch nicht selbstständig die sogenannte Photosynthese betreiben können. Sobald die Primärblätter (richtigen Blätter der jeweiligen Pflanze) die Arbeit richtig aufgenommen haben, wirft die Pflanze diese Keimblätter in den meisten Fällen automatisch ab.

So viel zur Theorie eines Keimlings, doch wie entwickelten sich die Pflanzen weiter? Nach gut 12 Tagen zeigten sich die dünnen, aber schon deutlich höheren Halme des Schnittlauches, die restlichen Pflanze zeigten dann zu diesem Zeitpunkt allesamt mehr Keimling, die ihr erstes Keimblattpaar bekommen hatten. Was jedoch an allen Pflanzkapseln dazu kam, war ein Schimmelpilz auf der Erdoberfläche. Dabei machte ich mir jedoch weniger sorgen, da die Pflanzen dennoch sehr gut gewachsen sind und mit den geernteten Blättern keinen direkten Kontakt hatten. Außerdem mag dieser Schimmel zwar anfangs etwas befremdlich aussehen, schadet jedoch der Pflanze nicht, denn von der Pilzzucht kenne ich es auch sehr gut, dass hier die Erde gerne etwas schimmelt, was an der permanent feuchten Erde liegt, was auch hier der Fall ist. 

An Tag 15 kamen bei den ersten Basilikum-Keimling das zweite Blattpaar und am Tag 20, war der Schnittlauch schon doppelt so hoch wie wenige Tage davor, die Minze zeigte vielen kleinen Keimlingen und der Basilikum erstrahlte ebenfalls mit mehreren größeren Blättern.

Am Tag 25 waren alle Pflanzen schon deutlich größer, sodass die Minze nun deutlich schneller Wuchs und mehrere neue Blattpaare vorwies, genauso wie der Basilikum, denn ich nun zum ersten Mal auf das erste Richtige Blattpaar runtergeschnitten habe. Dazu habe ich mit der Schere etwas oberhalb des ersten richtigen Blattpaares alles abgeschnitten, sodass sich die Pflanze von hier aus der Blattachsel mit zwei neuen Trieben verzweigen kann. Den Schnittlauch habe ich zu diesem Zeitpunkt dann ebenfalls gekürzt, dazu habe ich alles, was länger als 15 cm war, abgeschnitten, sodass sich dieser von unten her vermehrt bzw. breite wird. 

Am 30 Tag waren die Pflanzen allesamt sehr gut und sehr buschig. Sodass ich nun auch die Minze etwas zurückgeschnitten habe, dazu hab ich auch dies über einem größeren Blattpaar abgeschnitten, sodass auch diese sich besser verzweigen. 

Fortan verbrauchten die Pflanzen auch mehr Wasser, denn mehr Blätter bedeutet auch automatisch, dass die jeweilige Pflanze mehr Wasser benötigt, sodass vorrangig die Minze und der Basilikum spätestens all 2 Wochen wieder gegossen werden müssen, da diese sonst schnell kein Wasser mehr haben und dies einem so übel nehmen, dass diese teils eingehen würden bzw. länger benötigen, ehe diese sich wieder davon erholt haben. 

Die Pflanzen habe ich in den folgenden Tagen regelmäßig zurückgeschnitten und diesen Rückschnitt beim Kochen und Zubereiten von Gerichten wunderbar verwenden können. Zudem kann der Rückschnitt natürlich auch problemlos eingefroren werden. Die Pflanzen sehen alle sehr gut aus und wachsen soweit sehr gleichmäßig in die Höhe und durch den regelmäßigen Rückschnitt auch in die Breite. Wichtig dabei ist es, immer die Höhe der LED zu beachten, denn diese dürfen mit den Blättern auf Dauer nicht an diese kommen, da diese sonst etwas verbrennen würden. Daher immer jeden Morgen die Höhe kontrollieren und falls die LED nicht mehr höher geht, ist es sowieso an der Zeit, die Pflanzen zurückzuschneiden.

(Anzucht (Wachstum und Erfolg: 4 von 5 Punkten)

App

Prêt à Pousser bezeichnet das Produkt als smart indoor Garden. In dieser Bezeichnung steckt zwar das Wort „smart“, was auf eine App-Anbindung hoffen lässt, doch wirklich geben tut es diese nicht, möchte man solch ein Modell, dann sollt man zum neuen Lilo Connect greifen, bei dem man dann z. B. die Beleuchtung über die App steuern kann. 

Eine App für den normalen Lilo indoor Garten gibt es zwar schon, diese ist soweit auch kostenlos sowohl im AppStore bei iOS-Geräten, als auch im Google PlayStore für Android-User verfügbar, doch wirklich notwendig ist die App mit dem Namen „PrêtàPousser “ nicht wirklich. Diese gibt einem jedoch grundlegende Informationen zu den Pflanzen und wie man den ersten Rückschnitt und Ernteschnitt durchführt.

Ansonsten bietet die App natürlich keine exakten Hintergrundinformationen zum Status der Pflanzen. Es werden lediglich Informationen auf der Basis des Alters der Pflanzen angeboten. Über den Wasserstand oder Ähnliches gibt es in der App leider ebenfalls keine Infos, schließlich wurde hierfür keine Sensoren verbaut. Daher muss man sowohl täglich den Wasserstand optisch überprüfen (Schwimmerhöhe beobachten) und den Kontakt zu den LEDs prüfen.

(App: 2 von 5 Punkten)

Stromverbrauch

Bei einem Produkt, das länger bzw. permanent am Stromnetz hängt, ist natürlich ein wichtiger Punkt der Stromverbrauch. Beim Prêt à Pousser Lilo ist dieser abhängig, wie lange die LEDs Leuchten. Hier hatte ich ja bereits erwähnt, dass diese bei mir am Tag 14 Stunden angeschaltet waren, was der höheren Leuchtstufe entspricht. Bei der Messung verrät mir mein Messgerät einen Stromverbrauch von knapp 8 Watt. Würde Prêt à Pousser Lilo bei euch das ganze Jahr über am Stromnetz hängen, dann wären diese bei einem kWh Preis von 30 Cent rund 12,27€ im ganzen Jahr. Was somit absolut im Rahmen liegt und durchaus als sparsam zu bezeichnen ist. 

(Stromverbrauch: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Prêt à Pousser verspricht mit dem smart indoor Garden Lilo das einfache anbauen von Kräutern, Salate, Mini-Gemüse und Blumen in den eigenen vier Wänden und das über das ganze Jahr über. Der autonome Indoor-Kräutergarten kümmert sich laut der Aussage des Herstellers um die Beleuchtung und in den Kapseln sind schon alle Pflanzensamen und Nährstoffe erhalten, sodass der Anzucht nicht viel im Weg steht. 

Völlig autonom geht das Ganze jedoch dann doch nicht, denn man muss natürlich zum einen regelmäßig den Wasserstand prüfen und je nach Pflanze, die man großziehen möchte, diese regelmäßig zurückschneiden. Daher ist hier die Bezeichnung Smart nicht zu 100 % zutreffend, auch wenn der Garten funktionell sehr durchdacht ist und rein optisch direkt zeigt, ob noch genug Wasser in den einzelnen Pflanzen vorhanden ist. Möchte man ein etwas smarteren Garten, dann sollte man zum teueren Lilo Connect greifen. 

Der anfangs immer flächendeckend werdende Schimmel hat den Pflanzen nichts angetan und diese sind dennoch wunderschön und vor allem groß geworden. Außerdem ist dieser nicht schädlich, da es aufgrund der unbehandelten Erde und da diese permanent feucht ist, gerne zum Schimmel neigt, denn genau dieser liebt eben genau diese Voraussetzungen.

Preis/Leistung

Stolze 99,95 €, soviel kostet der smarte Garten Lilo direkt bei Prêt à Pousser. Hier sind im Starter-Paket drei Pflanzkapseln enthalten, welche man im Online-Shop von Prêt à Pousser nach der Auswahl des smarten Garten Lilo zusätzlich auswählen kann. Online ist das „Starter-Kit“ jedoch bereits für unter 90€ erhältlich, dabei hat man dann jedoch nicht die Auswahl, welche Kapseln enthalten sind, sondern muss dann Basilikum, Minze und Schnittlauch wählen.

Ich hatte mich zufällig genau für diese drei Kräuter entscheiden und bei mir sind alle drei Sorten wunderbar angewachsen und groß geworden. Ich war zuvor, als ich die kleinen kompakten Kapseln mit der wenigen Erde gesehen hatte, sehr überrascht und hätte ehrlich gesagt niemals erwartet, dass sich hieraus so gesunde und große Pflanzen entwickeln würden. Allerdings legt man für die frischen Kräuter in den eignen vier Wänden nicht gerade wenig Geld auf den Tisch, denn zum Gerät kommen auch die Pflanzkapseln und die Wasser- und die Stromkosten hinzu. Somit würde man zwar mit den Kräutern vom Supermarkt definitiv günstiger fahren, doch mit dem smarten Garten Lilo von Prêt à Pousser erhält man sehr gesunde und während des Wachstums unbehandelte Pflanzen, was man so im Supermarkt nicht erwarten kann.

Prêt à Pousser Lilo

Zum Angebot bei

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: pretapousser.de

Proscenic 850T

In aller Kürze

Im diesem Testbericht berichte ich über den Proscenic 850T . Bei Proscenic handelt es sich um ein chinesisches Unternehmen, das sich Haushaltsprodukte spezialisiert hat. Der Proscenic 850T ist das neueste Mitglied der Saugroboterfamilie. Es handelt sich um ein gutes GEsamtpaket mit dezenter Gesamtleistung. Während die App etwas besser sein könnte kann der Roboter mit einem überzeugenden Zubehörpaket punkten. Mehr erfahrt ihr in diesem Test.

Gefällt uns

  • gute, einfache Einrichtung
  • gute Reinigung
  • Wischfunktion
  • Preis-/Leistungsverhältnis
  • Ersatzteile

Gefällt uns weniger

  • Navigation erkennt kleine Hindernisse nicht immer

Proscenic 850T

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Der Proscenic 850T wird in einer braunen Versandkartonage geliefert und besitzt einen Tragegriff. Darauf leider nur der Roboter zu sehen ist. Leider fehlt auch die Modellkennzeichnung, was ich persönlich schade finde. Nach dem Öffnen ist ein weiterer Recyclingkarton vorzufinden, welcher Aussparungen für das Produkt und die dazugehörigen Teile hat. Dadurch wird verständlicherweise verhindert, dass der Inhalt verrutschen kann und mögliche Beschädigungen erleiden kann. Jedes Teil wurde zusätzlich separat in eine Nylonfolie eingepackt, um diese vor Kratzer zu schützen. Im Lieferumfang enthalten sind: Roboter inkl Saugbehälter ohne Wischfunktion; zusätzlicher Saugbehälter inkl. Wischfunktion; 4 Bürsten; 2 Wischtücher – eines montiert und eines als Ersatz; Ladestation inkl. Netzteil, 3 lfm Magnetband zur Zonensperrung; Fernbedienung inkl. 2 AAA Batterie; 2 Filter – ebenfalls einer vormontiert und einer als Ersatz; Reinungsbürste und eine Bedienungsanleitung.

Positiv anzumerken sind die mitgelieferten Ersatzteile, da man ohne Zusatzteile und Nachkauf eine Weile auskommt.

(Verpackung: 3 von 5 Punkten)

Design

Wie wichtig ist Optik? Wenn ein Design unserem Geschmack entspricht, neigen wir eher dazu, etwas zu kaufen. Ich persönlich lege sehr viel Wert darauf. Allerdings ist die Bauform eines Saugroboters sehr wichtig. Denn das Runde muss eben ins Eck. Ob der Proscenic 850T das packt, erfahrt ihr aber weiter unten. Das Design ist dem Hersteller gut gelungen. Schwarz, dezent, elegant.

Generell tendiert der Hersteller zu dunkleren Farbtönen. Das obere Teil ist aus Glas mit einem U-förmigen, leicht bläulichen Liniendesign. Allerdings auch ein Staubmagnet. Mit einem Durchmesser von 32 Zentimeter und einer Höhe von 8,3 Zentimetern ist dieser Helfer recht klein gehalten, im Vergleich zu vielen anderen Robotern.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Sehr schade finde ich, dass der Großteil des Saugroboters aus Plastik besteht. Man muss aber dem Hersteller zugestehen, dass so Gewicht gespart wird, somit erhöht sich die Akkulaufzeit. Mit knappen 3,5 kg in Wischmodi kann man leben. Kunststoff bedeutet in diesem Fall aber nicht, dass die Qualität miserabel ist oder darunter leidet. Im Gegenteil, ich finde Verarbeitung sehr gut gelungen. Die Übergänge verlaufen gut ineinander. Es sind weder scharfe Kanten, noch unschöne Stellen vorzufinden.

Die Bürsten werden auf die Metallelemente draufgedrückt, welche dann einrasten. und halten stabil, wie sonst auch jegliche Zubehörteile. Es wird nirgendwo zusätzliches Werkzeug gebraucht. Der Ein-Ausschalter unter dem Boden ist mit einer Schutzkappe verdichtet, damit kein Wasser eindringen kann, gerade bei der Wischfunktion.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

StromversorgungAkku
Akku-ArtLi-Ionen (2600 mAh)
NavigationGyroskop-Navigation
Farbeschwarz
Saugleistung3000 Pa
Formklassisch rund, mit zwei Seitenbürsten
Betriebszeitim stillen Modus bis zu 120 min
Staubbehälter-/Wassertank-Kapazität500ml / 300 ml
Maße32 cm x 8,2 cm (Durchmesser x Höhe)
Gewicht3,5 kg
LieferumfangProscenic 850T
Saugbehälter
1x Wassertank
2x Wischtücher
4x Bürsten
3m Magnetband
1x Fernbedienung (inkl. Batterie)
2x Filtereinsätze
1x Reinigungsbürste
Bedienungsanleitung
Technische Daten des Proscenic 850T

Ersteinrichtung & Inbetriebnahme 

Na bin ich froh, dass die Inbetriebnahme nicht wie der Rasenmähroboter erfolgte. Ein Kinderspiel – welch eine Freude. Auspacken, zwei Seitenbürsten am Boden des Roboters per Fingerdruck befestigen. Ladestation einstecken, den Roboter, an dem auf der unteren Seite vorzufindende Schalter umklappen, auf den Glaspanel die Touchbedienung nutzen oder mit der Fernbedienung starten. Der Staubsauger kann in 3 Stufen arbeiten: Ruhe, Standard und Stark, ist die gewünschte Stufe gewählt, geht’s auch schon los. Ich habe für die Testzwecke selbstverständlich auch die App runtergeladen, welche zwar kein Muss ist, aber durchaus auch Vorteile hat, dazu aber unten mehr. Auch kann der Staubsaugerroboter über Alexa Sprachgesteuert werden. Allerdings sollten unnötige Hindernisse, wie Spielzeuge oder ähnliches, die auf dem Boden liegen beiseite geräumt werden.

Möchte man Nass-Wischen, muss der beiliegende 300ml Wassertank aufgefüllt werden und mit dem Staubbehälter ausgetauscht werden. Mit dem Wassertank kann man aber auch eine 2 in 1 Reinigung starten. Saugen und Wischen zugleich. Wasserausstoß kann ebenso über die App reguliert werden. Das beiliegende Magnetband dient zur Sperrung gewisser Zonen, Räume, Bereiche. Treppen und Stufen braucht man nicht abzusperren, da der Roboter erfreulicherweise über einen Anti-Absturz-Sensor verfügt.

(Ersteinrichtung & Inbetriebnahme: 4 von 5 Punkten)

App & Alexa-Steuerung

Hält man auf dem Roboter den WLAN-Zeichen 5 Sekunden gedrückt, wird in der App bereits die ersten Schritte sorgfältig erklärt. Die Verbindung erfolgt problemlos und ist binnen wenigen Sekunden erledigt. Sobald der Proscenic 850T seine erste Runde dreht, wird die Route und die Hindernisse in der App gekennzeichnet. Den Standort kann man live mitverfolgen. Nach dem Start wird die bereits gereinigte Fläche und die Reinigungsdauer angezeigt. Und diese Angaben werden in Echtzeit angegeben. Der Akkustand wird ebenfalls angezeigt. Schade finde ich, dass das Menü sehr weit unten in der App ist und die Kartenzeichnung sehr viel vom Bildschirm nimmt. Die App erkennt zudem auch, welcher Tank am Proscenic installiert ist.

Mit Alexa kann man den Staubsaugerroboter starten, in die Ladestation befördern, stoppen oder zwischen den drei Reininungsmodi wechseln.

(App & Alexa-Steuerung: 3 von 5 Punkten)

Saug- & Reinigungsleistung

Ganz klar – der wichtigste Aspekt des Gerätes. Es sollte jedem bewusst sein, dass ein Staubsaugerroboter einen Handsauger nicht ersetzen kann. Ein Haus ist möbliert, da kommt auch der gute Proscenic 850T nicht in alle Ecken. Das Unmögliche darf man nicht erwarten.

Die Reinigungsleistung dieses Testgerätes sollte für sehr viele Haushalte völlig ausreichend sein. Nach gut 30 Minuten im stillen, also dem ersten Modus, stoppte ich den Roboter und habe mir den Staubbehälter angesehen. Tatsächlich musste ich diesen bereits entleeren. Naja, ich stehe auf skandavischen Stil, meine Couch steht durch die Holzfüße knapp 10 Zentimetern über dem Boden. Natürlich sauge ich da nicht wöchentlich, da ich mit dem Handstaubsauger auch nicht hinreiche. Da hat sich einiges angesammelt und dieser Helfer leistet genau hier perfekte Arbeit und erleichtert einem die Arbeit. Durch die beiden Seitenbürsten werden die Krümel in den Ecken ebenfalls sehr gut gesaugt. Verwundert war ich, als ich eine M4 Mutter im Staubbehälter vorgefunden habe, da dieser auch einiges an Gewicht hat. Da musste ein Test her, um zu beobachten. Der Roboter Proscenic 850T hat diesen Test bestanden und die M4 Mutter ohne jegliche Bemühungen aufgesaugt. Hut ab!

Die Wischfunktion ist nice-to-have, aber für sehr gute Resultate reicht es leider nicht aus. Die beste Leistung fand ich hier bei Parkettböden. Da Fliesen auch Fugen haben, wird der Dreck sozusagen nur in die Fugen geführt. Achtung bei Laminatböden, bei zu hohem Wasserausstoß kann dieser aufquellen.  Zwischendurch mal Nass zu wischen finde ich persönlich in Ordnung, aber eine Handarbeit wird dadurch nicht ersetzt. Ein kleiner Tipp: es dauert immer eine Weile, bis das Wischtuch komplett durchfeuchtet ist, daher evtl zuvor mal kurz unter Wasser tauchen und ausdrücken. Ich habe in den Wassertank noch etwas Zitrusduft dazugegeben – Testergebnis: Wischleistung nicht verringert, angenehmer Duft und keine Spuren/Schleier hinterlassen. Wie schon erwähnt, kann auch der Wasserausstoß nach eigenen Bedürfnissen eingestellt werden. Der Saugroboter erkennt, ob der Wassertank oder der Staubbehälter installiert ist. Auch wird erkannt, wenn der Roboter über einen Teppich fährt, dann wird die Wischfunktion direkt deaktiviert.

(Saug- & Reinigungsleistung: 4 von 5 Punkten)

Navigation & Hindernisüberwindung

Dank der intelligenten Programmierung und Laserdistanzsensor erkennt der Roboter nach den ersten 5 Minuten die Grundrisse des Raumes. Da er auch seine Position jederzeit kennt, wird die zu reinigende Fläche systematisch abgefahren und gesaugt. Allerdings wird die erstellte Grundrisskarte und Route nicht gespeichert, sodass bei leerem Akkustand nicht da weiter gemacht wird, wo der kleine Helfer auch aufgehört hat. Des Weiteren wurden Anti-Sturzsensoren verbaut, um mögliche Abstürze bei Treppen oder Stiegen zu vermeiden, was auch hervorragend funktioniert. Bei Hindernissen wie Stühle, Tische oder ähnliche wird verlangsamt sich der Roboter und wendet. Es kann aber auch vorkommen, dass er irgendwo dagegen fährt, jedoch in so einem geringen Tempo, dass weder an dem Hindernis, noch an dem Sauger Schäden entstehen. Teppiche werden sofort erkannt, anschließend wechselt der Sauger in den starken Modus. Ist er wieder auf harten Böden unterwegs, wechselt er wieder in den voreingestellten Modus.

Kabel o.Ä. sollten weggeräumt werden, da sich der kleine Helfer sonst einwickelt und nicht mehr davonkommt. Ich besitze einen Langfloorteppich im Wohnzimmer mit einer Dicke von 2 cm. Der Hersteller gibt an, dass bis zu 1,5 cm Absätze dem Roboter nichts anhaben. Erstaunlicherweise schlägt sich der Proscenic auch bei dieser Herausforderung sehr gut. Auch wenn es mal vorkommt, dass er wieder wendet, weil der Sensor diesen als Hindernis sieht, irgendwann klappts – alle guten Dinge sind 3.

Mit dem beiliegenden Magnetband können verschiedenste Bereiche abgesperrt werden. Das Magnetband einfach am Boden mit Klebestreifen anbringen und schon wird diese nicht überquert.

(Navigation & Hindernisüberwindung: 3 von 4 Punkten)

Lautstärke & Akkuleistung

Fangen wir mal mit der Lautstärke an. Im starken Modus wurden 62 dB gemessen, im stillen Modus 34 dB und das ist akzeptabel. Im schwachen und mittlerem Modi können Unterhaltungen sehr locker geführt werden, wo man sich bei dem starken Modus doch etwas lauter Ausdrücken muss.

2600mAh ist nicht alle Welt und für große Wohnflächen ab 80m² eher abzuraten. Auch im stillen Modi, hält der Sauger maximal 2 Stunden durch und muss wieder tanken. Wobei auch zu erwähnen ist- umso mehr Hindernisse der Staubsaugerroboter hat, umso mehr muss er sich wenden. Das kostet Kraft und verkürzt beträchtlich die Akkulaufzeit.

(Lautstärke & Akkuleistung: 3 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Ich muss zugestehen, dass Proscenic die Produktbeschreibungen, Werbungen und Marketing gut im Griff hat. Oftmals wird bei Herstellern gelogen, betrogen, übertrieben. Bei Proscenic sieht das anders aus: kleine Versprechen, aber sie entsprechen der Wahrheit und werden eingehalten. So wird man weniger, oder eben gar nicht enttäuscht, weil die Erwartungen sich aus dem Preis und Beschreibungen des Produktes ergeben. Die angegebenen technischen Daten, wie auch die beschriebenen Funktionen des Herstellers entsprechen ebenso der Wahrheit. Wenn man ein max. Budget von bis zu 300€ hat, macht man mit dem Kauf des 850T Saugroboters definitiv nichts falsch. Einfache Inbetriebnahme für Nicht-App-User, oder auch für Technikaffine ist die Einrichtung ein Kinderspiel. Die Saug- und Reinigungsleistung sind sehr gut, ob auf Fliesen-, Parkettböden oder auch auf Teppiche.

Preis/Leistung

Mit einer UVP von knapp 240€ liegt dieser Saugroboter im günstigeren Preissegment. Hat man im Vorhinein schon gewisse Erwartungen, sollte man sich natürlich vergewissern, ob dieser Helfer auch die Funktionen bieten kann. Sehr viele Saugroboter in dieser Preisklasse bleiben nach leerem Akkustand einfach stehen und muss dann manuell zur Ladestation gebracht werden. Bei der Proscenic 850T habt ihr dieses Problem nicht. Allerdings speichert der 850T die zuvor gefahrene Route nicht, sodass es vorkommen kann, dass dieselben Stellen die bereits gereinigt wurden, erneut gesaugt werden. Und andere Stellen bleiben mehr „unbeachtet“. Im Gegenzug leistet der Staubsauger schnelle und sorgfältige Arbeit. In knapp 25 Minuten wurden rund 40 m² Fläche, aufgeteilt auf 2 Zimmern gereinigt. Sowie die Saugleistung, als auch die Reinigungsleistung sind sehr zufriedenstellend. Die Kosten hierfür sind nach meiner Meinung gerechtfertigt.

Proscenic 850T

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unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://www.proscenic.com/de

Ultenic D5S Saugroboter

In aller Kürze

Ultenic ist ein Smarthome-Unternehmen aus London, die sich auf Saugroboter spezialisiert hat. Bisher sind zwei Roboter auf dem Markt, der Ultenic D5S und der Vorgänger Ultenic D5. Die neuere Version D5S, den ich über zwei Wochen getestet habe, saugt nicht nur das Haus sondern wischt bei Bedarf den Boden auch nass. Ob dieser Roboter meine Erwartungen erfüllt hat und ich ihn weiter empfehle, erfahrt ihr in diesem Test.

Gefällt uns

  • sehr einfache Einrichtung
  • gutes Reinigungsergebnis
  • Wischfunktion
  • Preis-/Leistungsverhältnis
  • Ersatzteile

Gefällt uns weniger

  • Navigation erkennt kleine Hindernisse nicht immer

Ultenic D5S

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Zur Verpackung gibt es nicht sehr viel zu sagen. Der Ultenic D5S wird in einem weißen Karton nach Hause geliefert, welcher sehr schlicht gehalten wird. Auf der Vorder- und Hinterseite ist eine Abbildung des Roboters dargestellt. Beim Öffnen der Verpackung sticht einem sofort der schwarze Roboter ins Auge. In einem Plastik Sack ist das Zubehör enthalten und auch die Anleitung zum Produkt sind griffbereit.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Das Unternehmen Ultenic setzt bei seinen Saugrobotern auf ein schlichtes Design.

Wie auch einige andere Saugroboter hat der Ultenic D5s ein schwarzes Kunststoffgehäuse und eine Ein-/Aus-Taste, der je nach Status die Farbe ändert. Die dunkle Farbe lässt den Roboter als unauffällige Dekoration wirken, was mir persönlich sehr gefällt. Der Ultenic D5S hat wie die meisten Saugroboter eine runde Form, was den Vorteil hat, dass er sich um die eigene Achse drehen kann und sich dabei nicht anstößt.

Mit einer Höhe von 6,5 Zentimetern passt er auch locker unter ein Sofa oder Tische, und mit den Bürsten hat der Ultenic D5s auch keine Probleme Ecken zu säubern. Das Reinigungstool, das auch beim Zubehör enthalten ist, hilft auch ohne Probleme Haare zu entfernen, die sich in den Bürsten verfangen haben. Die Unterseite des Roboters wird auch in mattem schwarz gehalten und eine Anleitung auf dem Staubbehälter soll dem Nutzer zeigen, wie der Filter gewechselt wird. Auf dem Wassertank wird bildlich dargestellt, wie dieser gereinigt werden soll.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

An der Verarbeitung habe ich kaum was zu bemängeln. Das Gehäuse ist zwar aus Kunststoff, sieht meiner Meinung nach aber ziemlich edel aus. Lediglich die Oberfläche ist glänzend, was Fingerabdrücke sichtbar macht. Hier hätte ich mir eine matte Oberfläche besser gefallen. Alle Zusatzteile, sei es der Wassertank, Bürsten oder Staubauffangbehälter lassen sich ohne Probleme einsetzen und wieder herausnehmen, ohne dass man Angst haben muss etwas kaputt zu machen. Die Bürsten sind auch ziemlich stabil. Mit der Reinigungsbürste wurde oft durch die Bürsten gekämmt um Haare zu entfernen und es gab nie Probleme damit.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

StromversorgungAkku
Akku-ArtLi (2600 mAh)
NavigationGyroskop-Navigation
Farbeschwarz
Saugleistung2200pa
Formklassische runde Form mit zwei Seitenbürsten
Betriebszeitbis zu 70-120 Minuten bzw. ca. 100 m²
Staubbehälter-/Wassertank-Kapazität500ml / 300 ml
Maße35,00 cm x 9,3 cm (Durchmesser x Höhe)
Gewicht2,6 kg
LieferumfangUltenic D5S
Saugroboter
Ladestation
Adapter
1x Grenzstreifen
2x AAA-Batterien
4x Seitenbürsten
1x Staubbehälter
2x Reinigungstücher
1x Wassertank
2x Hochleistungsfilter 
1x Benutzerhandbuch
1x Reinigungsbürste
Technische Daten des Ultenic D5s

Ersteinrichtung und Inbetriebnahme 

Die Ersteinrichtung und Inbetriebnahme des Ultenic D5s war sehr einfach und innerhalb von einer Minute gemacht.

Nach dem Auspacken werden die Seitenbürsten wie in der Anleitung angegeben zusammengebaut, die Ladestation angeschlossen und der Roboter an der Unterseite des Geräts eingeschalten. Danach kann es losgehen. Entweder manuell, per Fernbedienung, oder mit der App kann man den Roboter einschalten und die Reinigung starten.

Für die Fernbedienung werden 2 AAA Batterien benötigt, die in der Verpackung enthalten sind. Der Ultenic D5s hat verschiedene Saug-Modi. Ich persönlich nutze nur eine davon regelmäßig – die automatische Reinigung. In diesem Modus fährt der Roboter durch die ganze Wohnung (solang keine zu großen Hindernisse sind) und saugt den Boden wie er es für richtig hält. In der App sieht man sogar wie viel Prozent der Reinigungsfläche schon gesaugt wurde und wie lange der Akku noch hält. Alles in allem, hat es einen guten ersten Eindruck bei mir hinterlassen.

Die Wischfunktion habe ich ebenfalls getestet. Dazu wird der Staubbehälter mit dem Wasser gefüllten Tank ersetzt und der Roboter fährt die gleiche Route, diesmal eben Nass. Ich habe den Reinigungstank mit ein bisschen Reinigungsmittel gefüllt, es gab kein Problem damit. Es ist zwar ein nettes extra, aber ersetzen tut es die Nass-Reinigung per Hand nicht.  
Sollte ein Raum gemieden werden, hilft das Magnetband. Einfach vor die Tür legen, und der Ultenic D5s ignoriert den Raum.

(Ersteinrichtung und Inbetriebnahme: 4,5 von 5 Punkten)

Reinigungsleistung

Die Reinigungsleistung ist der wichtigste Aspekt eines Sauggeräts. Von dieser bin ich positiv überrascht worden. Vor dem ersten Einsatz wurde per Handstaubsauger gründlich im Wohnzimmer gesaugt. Am darauffolgenden Tag habe ich die verschiedenen Funktionen des Geräts testen wollen und ließ diesen im Wohnzimmer saugen. Man mag gar nicht glauben was dieser Roboter für kleine Krümel aufsaugt, die mit dem freien Auge nur schwer zu sehen sind. Auch Teppiche und Möbel wie Sofas und Tische stellen für den Ultenic D5s kein Problem dar. Unter das Sofa schafft man es mit dem Handstaubsauger nur bedingt, da hilft der Saugroboter auch enorm. In der App lässt sich die Saugkraft des Geräts einstellen, aber die einfache und mittlere Stufe war stark genug für das Wohnzimmer, beim Teppich schaltet es von selbst auf die höchste Stufe obwohl ich der Ansicht bin, dass die mittlere Stufe mehr als stark genug dafür wäre.

Hindernisüberwindung

Der Roboter war bei mir hauptsächlich im Wohnzimmer im Einsatz. Das Wohnzimmer hat relativ viele Hindernisse die der Ultenic zunächst gut meistern konnte. Selten kommt es vor, dass der Roboter Unebenheiten nicht mehr erkennt – sei es an die Tür oder Möbel – und stößt sich an. Auch wenn der Roboter mal feststecken sollte, versucht dieser sich zu befreien, bevor er aufgibt und rot blinkt. Wenn der Roboter rot blinkt sollte, weswegen auch immer, steht in der Gebrauchsanleitung detailliert was zu tun ist.

Damit der Ultenic D5S keine Probleme hat von Zimmer zu Zimmer zu fahren, setzt der Hersteller hier auf die bereits beim Deebot Ozmo 950 bewährte Antriebstechnik, durch die es für den Roboter kein Problem ist, Hindernisse bis zu einer Höhe von 2 cm zu überwindet.

Um zu sehen wo der Roboter Probleme kriegen könnte, würde ich ihn ein mal durch die Wohnung fahren lassen um Problemzonen beim nächsten Mal vermeiden zu können.

Saugleistung

Der Ultenic D5S hat in meinem Test eine sehr gute Saugleistung bzw. ein sehr gutes Reinigungsergebnis erzielt. Auf dem Parkett und Fließen hat dieser eine echt ordentliche Arbeit geleistet und alles sehr gründlich entfernt. Kleine Krümel die ich mit dem Auge nicht gut erkennen konnte, hat der Roboter aufgesaugt. Auch mit Teppichböden hatte ich keine Probleme, die Saugkraft wurde von selbst erhöht, obwohl dies, wie ich vorhin schon erwähnt habe, nicht notwendig gewesen wäre. Hier stehen mehrere Stufen (Ruhe, Standard, Starke) zur Auswahl, von denen der Modus „Standard“ automatisch eingestellt ist. Je nach festgelegter Saugleistung erhöht sich selbstverständlich auch die Lautstärke des Roboters.

(Reinigungsleistung: 3,83 von 5 Punkten)

App

Ultenic
Preis: Kostenlos

Nach 2-3 Einsätzen im Wohnzimmer, die ich alle mit der Fernbedienung oder manuell am Gerät gestartet habe, habe ich die App entdeckt. Zunächst wird das Übliche mit Name, Email und WLAN abgeklärt. Zunächst wird der On/Off Knopf auf der Vorderseite des Geräts für ein paar Sekunden gedrückt gehalten bis der Roboter einen Ton von sich gibt. Anschließend soll man in die WLAN-Einstellungen gehen und das Netzwerk mit Ultenic auswählen. Hat man das alles erledigt, hat man in der App schon vollen Zugriff auf die Funktionen.

Sie zeigt wie viel m^2 schon gereinigt worden sind, den Akkustand und die Reinigungsdauer. Auch den Modus und die Saugkraft kann man in der App einstellen. Sollte man Lust kriegen den Roboter selbst zu steuern, hilft einem der Fernbedienungsmodus. Was mir an der App aber am meisten gefallen hat ist die Angabe wie lange die Verbrauchsmaterialien noch halten. Sowohl in Prozent, als auch in Stunden wird angegeben wann man Teile des Produktes ersetzten, oder waschen sollte. Mehrere Familienmitglieder können die App bedienen.

(App: 4 von 5 Punkten)

Lautstärke

Die Lautstärke empfinde ich persönlich als ok. Es gibt drei verschiedene Saugstufen, die „Ruhe Stufe“, die „Standard Stufe“ und die „Starke Stufe“. Unterhaltungen können werden des Saugens bei der ersten und zweiten locker geführt werden, bei der dritten muss man sich konzentrieren, das Gesagte zu verstehen. Nichtsdestotrotz ist die Lautstärke subjektiv und muss jeder für sich selbst entscheiden.

(Lautstärke: 3,5 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Rund 50 m^2 saugt der Roboter den Boden bis er 50% der Ladekapazität verbraucht hat und rund 40 Minuten wurden dafür benötigt. Der Akku besitzt eine Kapazität von 2600 mAh, was dem Saugroboter eine Arbeitszeit von ca. 60-100 Minuten ermöglicht. Das Gerät fährt bevor der Akkustand kritisch wird in die Station und lädt sich auf. Nach dem Aufladen geht er seiner Arbeit wieder nach.

(Akkulaufzeit: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Ultenic hat mit dem D5s einen Saugroboter entwickelt, der nicht nur in angenehmer Lautstärke saugt, sondern auch mit einer recht starken Saugkraft überzeugen kann. Die App ist ein nettes Zubehör, wenn man die Fernbedienung verlegen sollte. Auch konnte der Ultenic D5s mich mit extra Ersatzteilen überzeugen, sodass man nicht nach einigen Reinigungen etwas nachbestellen muss.

Preis/Leistung

Für 219 Euro ist der Ultenic D5s unter den Saugrobotern ein eher günstigeres Gerät. Die Funktion lässt bis auf minimale Aussetzer keine Wünsche offen und überzeugt auch mit vielen Ersatzteilen. Man kann vom Ultenic D5s keine Wunder erwarten, aber für den Preis ist das Gerät spitze und würde vielen Haushalten für wenig Geld den Alltag enorm erleichtern!

Ultenic D5s

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unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://www.ultenic.com/

Qbo Touch

In aller Kürze

Mit der neue Qbo Touch liefert Tchibo eine schöne kompakte Kapselmaschine ab, welche in jeder Küche eine sehr gute Figur macht. Die Bauweise ist typisch für ein Kapselautomat sehr kompakt und somit benötigt diese natürlich nicht so viel Platz wie ein deutlich größerer Kaffeevollautomat. Da es sich um eine Kapselmaschine handelt, eignet sich diese vor allem für Gelegenheitskaffeetrinker oder als Kaffeemaschine, die man vielleicht mit in die Ferienwohnung mitnehmen möchte. 

Die Bedienung und Einrichtung der Maschine ist sehr einfach und erfolgt direkt über Touch-Sensoren an der Oberseite sowie zusätzlich über die passende App, die jedoch nicht zwingend erforderlich ist. Gehört ihr jedoch zu denjenigen, die sehr viele Tassen Kaffee am Tag trinken, also auch dann, wenn ihr z. B. zu dritt oder viert im Haushalt seid und jeder einen oder zwei Kaffee am Tag trinkt, lohnt sich das System natürlich nicht, denn dann ist nicht nur der Preis der Folgekosten (Kapseln) zu hoch, sonder auch der Abfall ist aufgrund der Kapseln nicht gerade klein. 

Gefällt uns

  • schönes Design
  • kompakte Bauform
  • Kaffeesorten Auswahl
  • einfache Pflege
  • leichte Bedienung
  • per App steuerbar

Gefällt uns weniger

  • Kaffeepreis teuer als Bohnen
  • höheres Müllaufkommen
  • nur für Gelegenheitstrinker

Qbo Touch

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung der Qbo Touch ist aufgrund der kompakten Kapselmaschine verhältnismäßig „klein“ gehalten. Insgesamt macht diese eine guten Eindruck, sodass die Maschine darin sicher geschützt wird. 

An der Vorderseite wird eine etwas größere Abbildung der Qbo Touch von vorne gezeigt, während diese gerade einen Kaffee zubereitet. Außerdem prangt darüber der Name der Maschine und Qbo wirbt rechts daneben mit der PressBrew Technologie mit 19 Bar und einem Wi-Fi Symbol. Letzteres soll hier direkt zeigen, dass diese Maschine mit dem WLAN verbunden werden kann, um diese mit Updates zu versehen und einige weitere nützliche Funktionen auszuführen. Außerdem wird hier klein und auf der Oberseite ganz groß mit der Farbe der Maschine geworben, in meinem Fall Onyx Black. Auf der Rückseite konzentrierte man sich voll und ganz auf die Auswahl an Kapseln, die es aktuell gibt und die drei Getränke-Arten, die mit der Qbo Touch zubereitet werden können.

Beim Aufklappen des Deckels gibt es eine kurze Beschreibung, die einem direkt zeigt, welche der fünf Sensor-Tasten für was zuständig ist bzw. was diese anzeigt oder ausführt. Beim Aufklappen der restlichen Deckel-Elemente kommt dann ein Pappkarton zum Vorschein, auf dem die kleine Tropfschale mit dem Edelstahl Tropfgitter eingelegt wurde. Entnimmt man diesen Pappkarton mit dem Zubehör, ist eine kompakte Bedienungsanleitung vorhanden und natürlich die eigentliche Kapselmaschine, welche in einer Folie eingepackt wurde. 

Nach dem Auspacken muss man an der Maschine nur wenige Klebestreifen am Wassertank usw. entfernen und die Tropfschale einsetzten. Dann wäre die Maschine soweit schon einsatzbereit bzw. kann mit Wasser gefüllt werden.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Qbo bietet die neue Touch-Kapselmaschine aktuell in drei Farbvarianten an: einem Basalt Grey, Auburn Red und Onyx Black. Letzteres entspricht hier wie bereits im Punkt Verpackung erwähnt meinem Testgerät.

Die neue Qbo Touch ist sehr kompakt gehalten, daher benötigt diese in der Fläche nur 20 x 28,5 cm (B x T) und in der Höhe 23 cm. Dieses kompakte Design gelang Qbo dadurch, dass man sich gegenüber der Qbo You-Rista den Milchaufschäumer gespart hat, den diese Funktion gibt es hier nicht. Aufgrund der kompakteren Bauweise resultiert auch ein deutlich geringeres Gewicht, denn die Maschine ist mit 3,5 kg gut halb so schwer wie die You-Rista mit Milk-Master.  

Alle drei Gehäusefarben hat man matt ausgeführt, was sehr modern und edel wirkt. Ehrlich gesagt bin ich auch kein Fan von Hochglanzoberflächen, insbesondere bei Kaffeevollautomaten usw. denn dann sieht man darauf jeden Fingerabdruck und Kaffeespritzer. Direkt an der Vorderseite befindet sich der 1.300 ml Wassertank, welcher einfach von oben über die Klappe aufgefüllt werden kann oder auch bequem zum Auffüllen entnommen werden kann. Der Wassertank ist auch leicht mattiert ausgeführt, sodass man dennoch hervorragend jederzeit den aktuellen Wasserstand im Blick hat. Einen täglichen Blick um die Maschine herum oder ein Beachten der Wasserstand-Anzeige kann man sich somit auf jeden Fall sparen, den dies erkennt man direkt, wenn man vor der Maschine steht. Neben dem Wassertank ist unter dem Qbo Schriftzug Platz für die Tasse, denn hier versteckt sich der Kaffeeauslauf sowie eine LED-Beleuchtung, welche beim zubereitendes Kaffees das Arbeitsfeld ausleuchtet. Ganz unten in der Aussparung wird die kleine Tropfschale samt mattem Edelstahlgitter eingesetzt. Letzteres meiner Meinung nach auch sehr praktisch, denn von Hochglanzedelstahl kenn ich es zu gut, dass dieser aufgrund des Keramik der Tassen nach der Zeit stark verkratzt.

Bei der Funktionalität hat sich Qbo Gedanken gemacht, man muss zwar bei der maximalen Höhe der Tassen mit 14,5 cm abstriche machen, doch dafür hat man an eine zweite ausklappbare Ebene gedacht, auf die eine bis zu 9 cm hohe Espresso-Tasse ihren Platz findet. Sehr praktisch, denn somit spritz der Espresso aufgrund der geringeren Höhe nicht an die Ausgabewand am Kapselautomat. Hinter der ausklappbaren Ebene für Espresso-Tassen ist der Auffangbehälter für das Tropfwasser und ein zusätzlich eingesetzter Auffangkorb für bis zu 9 gebrachte Kapseln. 

Das Stromkabel ist knapp 0,8 Meter lang, sodass dieses überall ausreichend sein sollte. Keine Angst, wenn es bei euch beim Auspacken kürzer sein sollte, schaut mal unter die Maschine, hier ist das Kabel gut im Boden aufgewickelt. Zu guter Letzt zur wichtigen Oberseite, hier befindet sich zum einen der große, aus Aluminium-Druckguss hergestellte Kapseleinschub. Dieser gibt direkt vor, wie dieser geöffnet wird und wie herum die Kapsel eingesetzt werden muss. Ein falsches Einsetzen wird hier somit sicher verhindert. 

Vor dem Hebel befinden sich insgesamt fünf Sensor-Tasten mit Symbolen und jeweils einer LED-Statusleuchte. Dabei handelt es sich rechts um die Status-LED fürs WLAN sowie daneben um die drei verschiedenen großen Getränkearten bzw. Größen und zu guter Letzt ganz Links um die Wassertropfen-Taste, die zum Reinigen und Entkalken benötigt wird.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der Qbo Touch ist wie von Qbo bzw. Tchibo gewohnt sehr gut und daher gibt es hier von mir keine Kritik. Das Gehäuse besteht zwar wie bei nahezu allen Kapselmaschinen komplett aus Kunststoff, wirkt aber dennoch sehr hochwertig und robust. Die massive Aluminium-Druckguss-Klappe, in der die Kapsel eingelegt wird, funktioniert geschmeidig und problemlos. Außerdem reagieren die Touch-Sensoren auf der Oberseite sehr präzise und sind hier selbsterklärend. 

Der Wasserbehälter und der Kapsel-Auffangbehälter an der Front lassen sich sehr einfach entnehmen und wieder einsetzen. Praktisch erwies sich für mich als Espresso-Trinker am Mittag die praktische ausklappbare Tassenausgabe. Damit verspritzt die Maschine nämlich weniger, wenn der Espresso in die Tasse läuft. Das Kabel ist bei der Anlieferung ebenfalls ordentlich an der Unterseite in eine Wickelhilfe aufgewickelt, sodass dieses z. B. auch beim Transport in die Ferienwohnung sauber verstaut werden könnte.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Maschinen-ArtKapselmaschine
Kapsel-ArtKapseln aus recyceltem Kunststoff
FarbenBasalt Grey, Auburn Red und Onyx Black
Wassertank1300 ml für ca. 7 Tassen Caffè oder 22 Tassen Espresso
Größe/ Gewicht(H x B x T): 23 x 20 x 28,5 cm, Gewicht: ca. 3,5 kg
MaterialKunststoff
KonnektivitätBluetooth WiFi
Leistung1600 Watt
Tassenhöhe14,5 cm, mit ausklappbarem Espressotisch bis 9 cm
Kabellänge0,8 m
BedienungTouch-Bedienoberfläche mit LED, und via App
LieferumfangQbo Touch
Technische Daten der Qbo Touch

Einrichtung/ Inbetriebnahme

Die Einrichtung einer Kapselmaschine gestaltet sich in der Regel immer etwas einfacher als die eines Kaffeevollautomaten. Dies liegt daran, dass man nur Strom, Wasser und die passenden Kapseln benötigt. Im Falle der Qbo Touch ist das ganze jedoch nochmals einfacher als bei der Qbo You-Rista, da diese ohne Display daher kommt und quasi direkt einsatzbereit wäre, außer man möchte die Kaffeemenge bzw. Tassengröße verändern, was über die App jedoch sehr einfach erledigt wird, doch der Reihen nach.

Zuerst sucht man sich in der Küche einen geeigneten Platz für die Qbo Touch Kapselmaschine aus, was normalerweise kein Problem sein sollte, denn viele Platz benötigt diese ja wie bereits erwähnt nicht. Ist dies getan, kann man das massive Edelstahlgitter in die Tropfschale einlegen und dies zusammen in die Qbo Touch einschieben. Der Kapselauffangbehälter, die kleine ausklappbare Abstellfläche für Espressotassen und der Wassertank befinden sich bei der Anlieferung bereits in bzw. an der Maschine.

Bei der Tropfschale handelt es wie beim Kapselauffangbehälter um einfach zu entnehmende Einschubfächer und beim Wassertank um einen, den man entweder von oben über die Klappe auffüllt oder diesen bei geöffneter Klappe direkt entnimmt und dann so unterm Wasserhahn füllt.

So kommen wir nun zum Einrichten der Qbo Touch Kapselmaschine. Diese kann wie bereits erwähnt, eigentlich direkt nachdem man diese mit Wasser gefüllt hat und am Stromnetz angeschlossen hat, verwendet werden. Dazu schaltet man diese an der Oberseite an, indem man eine der fünf Bedientasten betätigt. Daraufhin blinken die LEDs der drei Tassensymbole 2x pulsierend auf und die Pflege-LED beim Wassertropfen blinkt auf, welche man dann berührt, damit die Maschine die Leitungen im Inneren mit Wasser füllt und automatisch stoppt, wenn dies kurz darauf geschehen ist. Anschließend ist die Maschine direkt einsatzbereit und kann die vorprogrammierte Menge an Kaffee zubereiten.  

Sollte man jedoch die smarte Funktion der Maschine nutzen wollen und z. B. die Portionengröße der drei Getränkegrößen einsehen bzw. verändern wollen, muss man dies über die APP machen, denn nur dann wird diese dauerhaft gespeichert. Voreingestellt sind hier beim Espresso 40 ml, beim Kaffee 125 ml und Kaffee Grande 280 ml. Nun noch kurz zum Einbinden der Maschine ins heimische WLAN-Netz, ist diese eingeschaltet und die kostenlose App auf dem Smartphone installiert, dann kann man die Maschine hier einfach verknüpfen. Dies geht wirklich sehr einfach und wird eine sehr verständlich erklärt. Sofern ein Software-Update für die Maschine verfügbar ist, führt sie dies automatisch nach der Einrichtung aus.

(Einrichtung/ Inbetriebnahme: 4,5 von 5 Punkten)

Bedienung

Ist die Qbo Touch eingerichtet, mit dem WLAN verbunden und alle Getränke nach der Portionsgrößen eingestellt, braucht man die App eigentlich nicht mehr. Schließlich kann man anschließend alle Getränke (Espresso, Kaffee und Kaffee Grande) direkt an der Maschine auswählen. Die App wird anschließend nur noch zur Programmierung von Ausgabezeiten benötigt, wenn es Updates gibt oder man den Pflegestatus einsehen möchte benötigt. 

Ist die Qbo Touch eingeschaltet und der Wassertank ausreichend voll, geht man beim Zubereiten wie folgt vor: Zuerst die gewünschte Kapsel wählen, hierbei stehen insgesamt 12 Sorten zur Auswahl und der Hersteller schreibt direkt auf die Kapselverpackung und auf die Kapsel, ob es sich dabei um eine für Espresso oder Kaffe handelt. Damit weiß man direkt, dass man bei einer Espresso-Kapsel eher die linke oder eventuell auch die mittlere Taste tippen sollte. Bei einer Kaffee-Kapsel wiederum sollte man die mittlere Taste für einen kleinere Kaffee und die rechte für einen großen Kaffee Grande wählen, also sehr einfach das Ganze.

Genauso einfach wie die Getränkeauswahl ist auch das Einlegen der Kapsel in die Qbo Touch. Man öffnet dazu den langen Hebel an der Oberseite und dann sieht man direkt am vorderen Abschnitt in der Maschine eine Öffnung, die genau die Form der Kapsel hat und somit genau vorgibt, wie diese eingesetzt werden muss. Ist dies getan, dann den Hebel wieder schließen, Tasse unter den Auslauf stellen und den gewünschte Getränkegröße auswählen und schon startet die Zubereitung.

Ist das Getränk fertig ausgeben, erlischt die Tassenbeleuchtung und die verbrauchte Kapsel fällt nach dem Brühvorgang automatisch in den Kapselbehälter, welcher ca. 9 Kapseln fassen soll. Sobald der Behälter voll ist, meldet dies ein Sensor der Maschine, die euch ein optisches Zeichen gibt, indem alle drei Kaffeezubereitungstasten aufblinken. Wann der Wassertank gefüllt werden muss, erkennt man trotz fehlenden Sensor dennoch sehr gut, denn da der Wassertank zentral vorne angebracht ist, sieht man jederzeit beim Betrachten der Maschine, wie voll der Wassertank noch ist. 

Manch einer fragt sich nun sicherlich, warum der Kapselauffangbehälter bei einer Kapselmaschine Wasser enthält und dieses darum geleert werden muss. Ganz einfach, die Maschine nutzt bei der Zubereitung eine kleine Menge Wasser, um den Heizkreislauf wieder herunterzukühlen. Dieses Wasser fliest dann in den Auffangbehälter und muss zwischendurch genauso wie die Tropfschale gelegentlich ausgeleert und gereinigt werden.

(Bedienung: 4,5 von 5 Punkten)

App

So kommen wir nun zur smarten Funktion der Qbo Touch, denn hat man diese erfolgreich mit dem heimischen WLAN verbunden, kann man diese eigentlich fast komplett über die App steuern. Diese App mit dem Namen „Qbo – create your coffee“ ist sowohl für Android als auch iOS kostenlos im jeweiligen AppStore verfügbar.

Hat man die Qbo Touch mit der App verknüpft und damit auch ins WLAN eingebunden, kann man die App als eine Art Fernbedienung für die Kapselmaschine verwenden. Doch kommen wir der Reihe nach zu den Vorteilen, wenn man die Maschine in Verbindung mit der App verwendet.

Startet man die App nach der Einrichtung, landet man immer direkt auf der ersten Unterseite „Getränke“. Hier werden einem überraschend nicht nur drei Getränke wie auf den Bedientasten an der Qbo Touch gezeigt, sondern eines mehr. Dabei handelt es sich um das zusätzliche Getränk Ristretto, der nur 20 ml beinhaltet und somit nochmals etwas kleiner als die 40 ml des Espresso ist. Wählt man hier eines der Getränke aus, kann man durch das tippen auf das Symbolbild die Wassermenge verändern, welche die Kapsel beim Brühvorgang durchläuft, sodass dadurch im Endeffekt das Getränk größer wird. Hat man hier die Getränkegröße nach den eigenen Vorlieben im grafisch sehr schön dargestellten Menü verändert, kann man diese direkt an die Maschine senden, damit diese das Getränk bei bereits eingesetzter Kapsel direkt zubereitet. Alternativ kann man auch die Uhrzeiten der Zubereitung planen und das Getränk bzw. die veränderte Portionsgröße auf dem Touch-Tasten übertragen.

Beim Menüpunkt „Maschine“ sieht man direkt die Kapselmaschine und deren Pflegestatus. Drückt man auf die Maschine, bekommt man noch mehr Infos zum Pflegestatus. Sofort wird einem angezeigt, wie viel Kapseln noch zubereitet werden können, bis die Maschine mit einer Qbo-Reinigungskapsel gereinigt werden muss. Direkt daneben steht, wie viel Liter Wasser noch verbraucht werden kann, bis eine Entkalkung notwendig ist.

Außerdem ist es in diesem Menü möglich, einige Einstellungen an der Maschine vorzunehmen, sodass man auch hier das Getränkemenü bearbeiten kann und z. B. bestimmen kann, ob die Qbo-Maschine Pusch-Benachrichtigungen an das Smartphone bzw. an die Apple Watch senden soll usw.

Der dritte Menüpunkt „Profil“ widmet sich dem Qbo-Account und das Kaffee-Logbuch. Hier seht ihr, wie viel Getränke und wie viel Koffein ihr heute konsumiert habt. Außerdem gibt es einige Erfolge, die man z. B. über eine bestimmte Anzahl an zubereiteten Kaffeegetränken freischalten kann. Auch wird einem der soggenante Qbo-Rang (Qbo-Einsteiger, Qbo-Freund etc.) angezeigt sowie die letzten Getränke, die mit der Qbo Touch bereits zubereitet wurden.

Kommen wir nun zum vorletzten Menüpunkt, bei diesem gelangen wir in den Qbo-Store um z.B. Zubehör wie Löffel, Gläser oder Kapsel nachzubestellen. Der Letzte und somit fünfte Menüpunkt beherbergt einen Qbo-Finder, zum Finden von Qbo-Stores in der Nähe und einige weitere Punkte wie Datenschutz, Impressum usw.

(App: 4 von 5 Punkten)

Reinigung, Pflege, Entkalkung

Zwar ist der Reinigungs- und Pflegeaufwand bei einer Kapselmaschine deutlich geringer als bei einem Kaffeevollautomaten, doch dennoch muss dies auch hier regelmäßig getan werden und geschieht nicht von selbst. Da jedoch nicht alle Teile der Qbo-Touch mit Wasser und Kaffee in Berührung kommen, ist dieser Umfang recht überschaubar. 

Die Maschine und dessen Zubehör wie Wasserbehälter, Kapsel-Auffangbehälter inkl. Auffangkorb können mit einem milden Reiniger besprüht und mit frischem Wasser abgespült werden. Sämtliche Teile der Qbo Touch sollten nicht in Geschirrspülern gereinigt werden, da diese auf langer Sicht auf jeden Fall dem Kunststoff schaden würde.

Sobald eine Reinigung notwendig ist, wird dies in der App angezeigt oder auch an der Maschine gut ersichtlich, wenn die Pflege-Taste ganz links direkt nach dem Einschalten ca. 3 Sekunden blau leuchtet. Die genauere Angabe, wann eine Reinigung notwendig ist, erhält man jedoch über die App, denn hier wird euch direkt angezeigt, wie viele Kapseln man noch bis zu Reinigung zubereiten kann. 

Ist dies notwendig, dann den Auffangbehälter usw. leeren, wieder einsetzten und den Wassertank, falls noch nicht geschehen auffüllen. Anschließend nimmt mein eine der Reinigungskapseln, die immer im 4er-Pack verkauft werden, und legt diese wie eine normale Kapsel in die Qbo Touch ein. Ist dies getan, dann kurz 1x die Pflege-Taste drücken und direkt darauf diese 3 Sekunden gedrückt halten, damit die Reinigung beginnt. Die Pflege-Taste bzw. LED leuchtet anschleifend solange, bis die Reinigung abgeschlossen ist. Sobald die Maschine fertig ist, fällt die Reinigungskapsel in den Auffangbehälter. Da der Inhalt der Reinigungskapsel nicht mit dem Wassertank in Kontakt kommt, muss dieser nicht ausgespült werden. Somit kann direkt danach der nächste Kaffee zubereitet werden.

Nach ca. 40- 60 Liter Wasser, abhängig vom Härtegrad, muss die Maschine auch einmal entkalkt werden. Eine Entkalkung dauert ca. 30 Minuten und benötigt 2 Entkalkungstabletten, diese werden in den bereits bis zur seitlichen Markierung gefüllten Wassertank gegeben. Nun warten, bis die beiden Entkalkungstabletten sich vollständig aufgelöst haben und auch hier die Pflege-Taste 3 Sekunden gedrückt halten. Anschließend pumpt die Maschine in 1-Minuten Abständen regelmäßig Wasser durch den Kreislauf, bis diese fertig ist und dies zeigt, indem die Kontrollleuchte der Pflege-Taste weiß aufblinkt. Nun das den Kapsel-Auffangbehälter leeren und den Wassertank mit klarem Wasser ausspülen. Nun diesen wieder bis zur Markierung mit Wasser füllen und das ganze mit frischem Wasser durchspülen lassen. Achtung Auffangbehälter unter den Auslauf stellen nicht vergessen.

(Reinigung, Pflege, Entkalkung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Qbo Touch ist eine kleine kompakte Kapselmaschine, die in der Küche wenig Platz wegnimmt und sehr einfach zu bedienen ist. Bei der Zubereitung konzentriert man sich hier voll und ganz auf die Standardkaffeegetränke wie Ristretto, Espresso, Kaffee und Kaffee Grande. 

Bei einer Kapselmaschine ist natürlich auch der Geschmack des Kaffees sowie die Auswahl sehr wichtig und die ist bei Qbo nicht gerade klein. Mit je 7 Kaffee- und 5 Espresso-Sorten in verschiedenen Intensitäten sowie einer koffeinfreien Espresso-Sorte dürfte jeder eine Kapsel nach seinen Geschmack finden. Der Kaffee schmeckt mir persönlich sehr und wer diesen bei mir probiert hat, war auch sehr Zufriednen mit dem Geschmack. Der tägliche Kaffeegenuss ist daher absolut garantiert.

Preis/Leistung

Die Qbo Touch kostet direkt bei Tchibo/ Eduscho aktuell nur 77€ bzw. 79€ anstelle von 96€, was diese Maschine somit sehr interessant macht. Solltet ihr jedoch Fan von Cappuccino und Latte Macchiato sein, dann solltet ihr, falls euch die Qbo Touch gefällt, lieber zur Qbo Your-Rita + Milk Master greifen, denn diese kann, wie ich für euch vor einiger Zeit bereits getestet hatte, sehr leckere Milchgetränke zubereiten. 

Übrigens eine Packung Kapseln, in der 8 Stück drin sind, kostet 2,95 Euro. Das ist natürlich für 7,5 Gramm Kaffee viel Geld, aber wie gesagt für diejenigen, die zu Hause nur ab und zu Kaffe trinken möchten, ist so eine Kapselmaschine sicherlich sinnvoller als ein Kaffeevollautomat. Doch der Aspekt Umwelt bleibt auch hier ein wichtiges Thema, schließlich fallen bei allen Kapselmaschinen deutlich mehr Müll an als bei einem großen Beutel Kaffeebohnen und am Ende muss der Kunde oder Verbraucher entscheiden, ob dies für ihn ok ist, denn auch wen die Kapseln aus recyceltem Kunststoff bestehen, ist dies nicht besser für die Umwelt und auch im Betracht auf die dabei verbuchte Energie nicht immer gut.

Qbo Touch

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://www.qbo.coffee/de/de/touch

eufy HomeVac S11 Infinity

In aller Kürze

Eufy hat nach Saugrobotern ein neues Segment ins Visier genommen: kabellose Hand-Staubsauger. Das erste Gerät: eufy HomeVac S11 Infinity. Unschwer zu erkennen ist, dass als optisches Vorbild ganz klar die Dyson Sauger der gleichnamigen britischen Firma gedient haben. Verglichen mit diesen kann man aber mit einem deutlich geringeren Gewicht, einem prallen Lieferumfang und einem deutlich niedrigeren Preis punkten. Insbesondere der austauschbare Akku gefällt mir sehr gut! Grundsätzlich bleibt zu sagen, dass eufy – einer Tochterfirma der Köpfe von Anker Innovations – ein guter Einstieg in diese neue Kategorie gelungen ist!

Gefällt uns

  • austauschbarer Akku
  • gute Saugleistung auf Hartböden
  • geringes Gewicht
  • großer Lieferumfang
  • Preis-Leistung

Gefällt uns weniger

  • keine Teppichbürste (Leistung nicht optimal)

eufy HomeVac S11 Infinity

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung ist auf das wesentlichste reduziert und kommt fast gänzlich in weißer Farbe. Auf aufwändige Drucke wurde verzichtet.

Auf den ersten Blick fehlte mir die Ausstrahlungskraft, es fehlte einfach das gewissen Etwas. Bis ich endlich verstanden hatte, welche Strategie eufy hier verfolgt. Man verzichtet auf das große Schnick-Schnack und hat eine nachhaltige Verpackung zusammengestellt.

Es wird hier gänzlich auf Schaustoff, Styropor oder Kunststoffschalen verzichtet. Öffnet man die Verpackung sind die Teile in drei Segmente geteilt, ebenfalls durch Karton. Hier wird bildlich dargestellt was sich in diesen Segmenten befindet.

Wie zuvor gesagt wird was gänzlich auf Kunststoff verzichtet, lediglich die Zubehörteile sind in Kunststofffolien verpackt, wohl auch um diese vor Kratzern zu schützen. Zusammengefasst muss gesagt, werden, dass sich der Hersteller Gedanken bei der Verpackung gemacht hat und wir den Verzicht auf Kunststoff – so gut es geht – wirklich schätzen!

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Beim getesteten eufy HomeVac S11 Infinity handelt es sich um einen Akku-Handstaubsauger – um genau zu sein um 2-in-1 Gerät.

Während der Sauger fast gänzlich in glänzendem, weißem Kunststoff gehalten ist, bildet das Saugrohr in einem pulverbeschichteten Blau einen starken Kontrast. Diese Farbgebung wird bei der Walze der motorisierten Bodenbürste und der Filtereinheit des Staubbehälters wieder. Einzelne Druckknöpfe, sowie die Räder der Elektro-Bodenbürste sind in Grau gehalten.

Apropos Druckknöpfe: Über Steckverbindungen, kann der Akku-Staubsauger einfach in ein Handgerät bzw. einen Polstersauger gewandelt werden. Auch verschiedenes Zubehör wird hier durch die Steckverbindungen gewechselt.

Grundsätzlich kann man sagen, dass der eufy HomeVac S11 Infinity ein doch auffallendes Design hat, wer also wohl auf ein zurückhaltendes Erscheinungsbild Wert legt wird wohl nicht zum HomeVac S11 greifen.

Was durchaus positiv auffällt ist das geringe Gewicht des Saubsaugers und die mit den Rollen einhergehende kinderleichte Manövrierfähigkeit. Ein Nachteil sehe ich persönlich allerdings darin, dass der eufy HomeVac S11 Infinity nicht alleine stehen kann. Also kurz stehen lassen und einen Anruf annehmen ist nicht drin. Man muss diesen entweder auf den Boden legen oder an eine Wand lehnen. Das ist allerdings auch beim deutlich teureren Dyson, dasselbe. Bei dem ebenfalls von uns getesten AEG FX9 gibt es eine Freistehfunktion.

An der Vorderseite der motorisierten Bodenbürste befinden sich LED-Lichter, die automatisch eingeschaltet werden und in dunklen Ecken oder unter Sofas, Staub und Dreck tatsächlich sichtbarer macht, ist ein weiteres praktisches Designelement.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Bis auf das pulverbeschichte Saugrohr aus Metall, setzt eufy beim HomeVac S11 Infinity gänzlich auf Kunststoff. Obwohl dieser absolut nicht billig wirkt, habe ich allerdings auch schon bessere Materialien gesehen. Zugegebener Maßen bin auch kein Fan von Hochglanz-Kunststoff in Weiß. Eine „Soft-Touch-Oberfläche“ oder ein Matter Kunststoff hätten hier vielleicht Wunder bewirkt. Aber das ist nur meine höchst persönliche Empfindung.

Ansonsten muss man dem Akku-Staubsauger anrechnen das alles fest an Ort und stelle sitzt. Auch die Steckverbindungen machen einen guten Eindruck und vermitteln nicht Gebrechlichkeit nach kürzester Zeit.

Ein großes Plus stellen die besagten Steckverbindungen dar, da diese eben auch dafür sorgen, dass der eufy beim HomeVac S11 Infinity zur Reinigung zerlegt werden kann. Egal ob dies nun der Staubbehälter ist oder aber die rotierende Bürste. Alles lässt sich entfernen und ebenso einfach wieder einsetzen.

Der Bürstenantrieb macht nun auch bei längerem Betrieb keine Probleme. Dasselbe gilt für die motorisierte Handsaugerbürste.

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

TypAkku-Stielstaubsauger
LeistungsstufenMin/Mittel/Max-Modus
Max. Laufzeit40 Minuten (niedrigste Stufe)
AkkutypLithium-Ionen-Akku
SaugtechnologieZyklon
Staubbehältervolumen650ml
Ausstattung & Zubehör+ HomeVac S11 Infinity
+ motorisierte Hauptbürsteneinheit
+ Kombiwalze
+ Softwalze (für Hartböden)
+ Mini-Motor Bürste
+ Metall-Saugrohr
+ verlängerte Fugendüse
+ 2-in-1 Fugendüse mit Bürste
+ Verlängerungsschlauch
+ Wandhalterung samt Halterung für das Zubehör (3 Stück)
+ 2 Schrauben und Dübel für die Wand
+ Netzteil (EU)
+ 2 Akkus
+ Bedienungsanleitung

Saugleistung

Der eufy HomeVac S11 Infinity bietet drei Leistungsstufen. Das Saugen wird mit dem Drücken und Gedrückthalten der Powertaste gestartet. Während des Saugens muss diese Taste also gehalten werden. Lässt man sie los, schaltet der Sauger ab.

Er startet automatisch in der mittleren Leistungsstufe. Mittels Powerknopf kann man in die höchste Leistungsstufe wechseln oder in den Energiesparmodus. Die automatische mittlere Stufe stellt hier einen guten Kompromiss zwischen Leistung und Akkulaufzeit (dazu später mehr) her.

Die Saugleistung auf glatten Böden, wie beispielsweise Laminatbösen ist wirklich sehr gut. Die Mitgelieferten motorisierten Bürsten sind quasi für solche Böden gemacht und optimiert. So gleitet der eufy HomeVac S11 Infinity mühelos auf den Böden und entfernt Staub, Haare und Krümel mühelos. Die Ergebnisse auf glatten Böden sprechen hier für sich und sind sehr überzeugend.

Bei Teppichböden wird es schon etwas schwieriger. Wie zuvor erwähnt sind die Bürstenrollen eindeutig für Hartböden gemacht entsprechend tun sich diese schwer oder verweigern gar ihren Dienst. Eine Abhilfe kann schaffen, die Rolle zu entfernen. Funktioniert auch soweit, nur kann das nicht die Lösung sein wie ich finde. Für Teppichböden kann ich den Akku-Sauger nur bedingt empfehlen. Mich trifft das eher weniger, da ich hauptsächlich glatte Hartböden besitze, ist aber sicherlich ein Punkt, den man im Hinterkopf behalten sollte.

Bei Polstermöbeln wie bspw. Eine Couch, hatte ich hingegen mit dem Hand-Bürstenaufsatz keine Probleme. Hier passt alles wunderbar.

Was mir auch gut gefällt ist das Filtersystem des Saugers. Das Eingesaugte bleibt auch wirklich wo es soll und kommt nicht am anderen Ende wieder raus. Also es riecht auch „sauber“. Die Gesamtlautstärke ist okay. Nicht flüsterleise, aber auch nicht störend laut.

Insgesamt kann die Reinigungsleistung durchaus überzeugen insbesondere auf glatten Böden!

(Saugleistung: 4 von 5 Punkten)

Funktionen & Zubehör

Der Staubsauger ist in zwei Varianten erhältlich. Als eufy HomeVac S11 Go und eufy HomeVac S11 Infinity. In der getesteten Infinity Version ist ein Zusatzakku beigelegt und ebenfalls eine Ersatzrolle für die motorisierte Bürsteneinheit. Ansonsten sind diese Identisch.

Und dennoch fällt der Lieferumfang wirklich üppig aus! Neben dem Saugrohr und der großen motorisierten Bürste, legt der Ehrsteller auch eine Fugendüse, eine 2-in-1 Bürste und eine kleine motorisierte Bürste (für Möbel etc.) bei. Hinzu kommt der besagte Zusatzakku, eine Wandhalterung mit Montagezubehör.

Gut gefällt mir, dass auf der Wandhalterung die Zubehörteile angesteckt werden können und somit nicht lose herumliegen. Was allerdings etwas schade ist: Eine Ladeversorgung in der Wandhalterung ist nicht vorgesehen, geladen wird über ein Kabel.

Durch das praktische „Push&Click“ Design, hat man schnell den Bodenstaubsauger in einen Handstaubsauger umfunktioniert, oder kümmert sich mit der Fugendüsen um Krümel in Ritzen. Für das Sofa kommt hier die kleine Polster-Elektrodüse zum Einsatz.

Ein besonderer Vorteil ist das leichte Gewicht des Staubsauers. So fallen auch arbeiten abseits des Bodens relativ einfach. Egal ob es ein Spinnennetz an der Decke ist, oder Das Regal gesaugt werden soll.

Die LED Frontlichter sind für mich eine wirklich sinnvolle Funktion. Wer das nicht selber genutzt hat, wird es belächeln. Fakt ist aber, dass mit diesen Frontlichtern auch jeder kleinste Krümel sichtbar wird und so aufgesaugt werden kann. Besonders praktisch unter Kommoden und unter der Couch. Zwei kleine Kritikpunkte wären zum einen, dass der eufy HomeVac S11 Infinity nicht frei stehen kann und zum anderen, dass man zum Saugen, die Powertest immer gedrückt halten muss und es hier keine Arretierung dafür gibt. Für mache ist das eine gute Lösung, ich persönlich hätte eine ähnliche Funktion wie an der Zapfsäule der Tankstelle erhofft: Durchgängig drücken oder drücken und

(Funktionen & Zubehör: 4,5 von 5 Punkten)

Akku

In der Ausführung Infinity kommt der Akku-Staubsauger mit einem zweiten Akku daher. Laut Herstellerangaben soll er bis zu 40 Minuten halten. Dies ist allerdings lediglich bei dem Leistungsschwächsten der drei Powerstufen möglich!

Saugt man in der höchsten Stufe ist bereits nach 8 Minuten Schluss. Für mich ist der automatisch eingestellte mittlere Modus ein Guter Kompromiss. Hier sollen laut eufy 25 Minuten möglich sein. Auch wenn ich 25 nie ganz erreicht habe. War ich mit knapp 20 Minuten gut dabei. Und sollte ich einmal mehr benötigen, gibt es ja glücklicherweise den Zusatzakku.

Apropos Akku: der Akku ist bei Saugern dieser Art meistens der Limitierende und alternde Faktor. Ist der Akku am Ende seines Zyklus ist bei vielen Modellen somit auch der Staubsauger Elektromüll. Hier geht eufy einen vorbildlichen Weg mit einem austauschbaren Akku, anstatt auf einen fest verbauten zu setzen! Die Akkuleistung im Gesamten liegt also eher im Mittelfeld, besticht aber eben durch einen austauschbaren Akku.

Während des Saugbetriebes informiert der eufy HomeVac S11 Infinity über 3 LEDs über seinen Ladestatus. Beim Laden des Zusatzakkus fehlt jedoch diese Anzeige. Eine Komplettaufladung des Akkus nimmt etwa 3-4 Stunden in Anspruch

(Akku: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

eufy bewirbt das Gerät als federleichtes, flexibles und mobiles Staubsaug-Gerät. Bei den versprochenen Akkulaufzeiten ist man fair und transparent und muss nichts kaschieren oder schönreden. Entsprechend legt man auch Wert auf den abnehmbaren Akku. Das einzige wo ich der Hersteller-Beschreibung vielleicht widersprechen möchte, ist der Satz: „ideal für Teppiche und Hartböden“. Während die Leistung auf Hartböden super ist, hat sie auf Teppich leider nicht sehr überzeugt.

Preis/Leistung

Der Hersteller ruft für das eufy HomeVac S11 Infinity Model eine UVP von 299 EUR aus. Möchte man auf den Zusatzakku und die Zusatzrolle verzichten, kann man mit dem eufy HomeVac S11 Go Modell 50 EUR sparen. Ich persönlich rate zu dem Infinity Model, da der Zusatzakku eine wirkliche Bereicherung ist und es einfach praktisch ist einen vollgeladenen Akku als Ersatz zu haben.

Grundsätzlich kann man sagen, dass eufy für ein gutes Gerät einen fairen Preis in Rechnung stellt. Klar gibt es den einen oder anderen Kompromiss verglichen mit wesentlich teureren Konkurrenzgeräten aber alleine der NICHT fest verbaute Akku ist schon fast ein Kaufgrund.

eufy HomeVac S11 Infinity

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen