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Schlagwort: Haushalt

ZACO W450

In aller Kürze

ZACO ist bisher ein Hersteller gewesen, der diverse Saug- und Wischroboter im Sortiment hatte. Doch mit dem neusten Mitglied, dem ZACO W450 hat das Unternehmen den ersten reinen Wischroboter vorgestellt. Es gibt zwar inzwischen einigen reine Wischroboter auf dem Markt, doch beim ZACO W450 setzt man nicht wie gewöhnlich auf ein Wischtuch, das nur wischt, sondern eine rotierende Walze mit Frisch- und separatem Schmutzwassertank.  Im Alltagstest war ich mit dem ZACO W450 sehr zufriednen, er reinigte bei uns alle Böden gründlich, egal ob Fliesen, Laminat oder Parkett und dies ohne laut zu sein. Der Akku reicht für eine Reinigung von ca. 80 Minuten aus, was bei uns bedeutet hat, dass dieser gut 2 bis 3 Räume bzw. knapp 60 qm wischen konnte. Durch die zwei separaten Tanks mit Frisch- und Schmutzwasser und der Kombi aus rotierender Walze und Absauglippe gelingt es dem ZACO W450 die verschiedenen Böden deutlich gründlicher zu reinigen als seine Konkurrenz, die den Schmutz zum Großteil nur im Raum verteilt. Für 350€ erhält man hier ein sehr gutes Gerät, dass mit zahlreichen Sensoren ausgestattet wurde und für mich der aktuell beste Wischroboter auf dem Markt ist.

Gefällt uns

  • sehr einfache Einrichtung
  • gutes Reinigungsergebnis
  • zwei getrennte Wassertanks für Schmutz- und Frischwasser
  • 3 Jahre Garantie
  • angenehm leise
  • gute Akkulaufzeit
  • umfangreiche Einstellungsmöglichkeiten in der App

Gefällt uns weniger

  • hat Probleme bei flachen Teppichen unter 2 mm
  • muss nach der Reinigung manuell auf die Ladestation gestellt werden.

ZACO W450

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

ZACO liefert den W450 Wischroboter in einer üblichen Verpackung aus, wie man es auch von den Saugrobotern des Unternehmens gewohnten ist. Daher hat man auch diese Verpackung hier mit einem praktischen Transportgriff ausgestattet. Dadurch kann man den Wischroboter auch wunderbar zum Transport wieder verpacken und so von A nach B transportieren, falls man den Roboter z.B. Bekannten vorführen möchte.

Die Verpackung wurde rundum mit einigen Bildern des W450 versehen und zudem wird man hier über dessen Besonderheiten sowie den Lieferumfang informiert. Somit wird man selbst lokal im Markt, wo die Produkte für gewöhnlich frei präsentiert werden, sehr gut über den ZACO W450 Wischroboter informiert, wie es eigentlich bei zahlreichen Produkten der Fall ist.

Nachdem man die Verpackung geöffnet hat, kann man direkt sehen, dass der ZACO W450 beim Transport rundum sicher von Kartonage geschützt wurde. Hier hat ZACO alles sehr gut durchdacht, sodass auch hier alles sehr ordentlich verpackt wurde, wie ich es bereits vom ZACO A10 kannte. Damit die Sensoren und Stoßdämpfer beim Transport nicht beschädigt werden, wird der Roboter zusätzlich rundum von einer Folie geschützt. 

Direkt über dem Wischroboter befindet sich ein Kartonage-Einsatz, welchen man zu aller erst erblickt. In diesem findet man neben der Ladestation auch ein paar Reinigungswerkzeuge mit einer Ersatz-Reinigungswalze und die Bedienungsanleitung. Außerdem sind hier in dieser ebene noch eine Fernbedienung und die beiden dafür benötigten AAA-Batterien versteckt. Unter diesem Einsatz findet man dann den besagten sehr sicher verpackten Wischroboter und daneben das Netzteil für die Ladestation. 

Bei der Ladestation handelt es sich hier nicht um eine klassische Ladestation, auf welche der Wischroboter wie bei den ganzen Saugrobotern zum Laden alleine fahren kann, sondern eine Abtropfplatte mit integrierte Ladefunktion. Daher muss der Wischroboter anders als man es bisher gewohnt ist, nach seiner erledigten Arbeit auf diese gestellt werden, damit dieser sich für die nächste Reinigung wieder voll aufladen kann.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Der ZACO W450 ist um einiges höher als ein normaler Saugroboter, was daran liegt, dass dieser direkt zwei größere Tanks für Wasser hat. Zum einen steckt hier im Gehäuse nämlich ein 0,85 Liter-Frischwasser-Tank und dann noch ein zusätzlicher 0.9 Liter-Schmutzwasser-Tank, welche eben beide einen ordentlichen Platzbedarf haben. Das Gehäuse des Wischroboters ist wiederum einem Saugroboter sehr ähnlich, denn ZACO setzt hier auf ein bewährtes rundes Gehäuse. Die Maße des Wischroboters sind somit im Durchmesser knapp 29 cm und in der Höhe 11,5 cm und das Gewicht beträgt gut 3,4 Kilogramm ohne Wasser.

Die Oberseite hat ZACO dabei recht elegant gestaltet, denn der Verlauf von Schwarz in ein dunkleres Blau gefällt mir sehr gut. Von Werk aus hat ZACO die Oberseite unterhalb des Herstellerlogos mit einem größeren Aufkleber versehen, welcher dem Nutzer erklärt, wie die Einheit mit dem den beiden Wassertanks von der restlichen Antriebseinheit getrennt wird. Schließlich kann man nur beim Entfernen des Wassertanks diesen mit Frischwasser auffüllen und es wäre unnötig schwer, wenn man hier den ganzen Wischroboter unter den Wasserhahn stellen bzw. heben müsste. Der Griff, welcher bei nicht gebrauch bündig mit dem Gehäuse abschließt, ist nicht nur bei der De-/ und Montage des Wassertanks absolut hilfreich, sondern erweist sich auch dann als sehr nützlich, wenn man den Wischroboter händisch auf die Ladestation stellen muss. 

Am vorderen Teil des Gehäuses findet man eine Kamera, die nach oben gerichtet ist. Diese ist dadurch keineswegs in der Lage, Hindernisse im Fahrweg des Roboters zu erkennen, sondern dient lediglich dazu, die Räume anhand der Deckenflächen zu kartieren. Dies hat den Vorteil, dass der Roboter damit den Raum virtuell in der App als Karte darstellen kann, also macht dieser einfach gesagt dasselbe, was bei den aktuellen Saugrobotern der rotierende Lasersensor an der Oberseite macht. An der Vorderseite besitzt der ZACO W450 den typischen drucksensitiven Stoßfänger, welcher gummiert ist und so konstruiert wurde, dass dabei auch flache Teppiche erkannt werden. Dadurch wird direkt verhindert, dass der Wischroboter über Teppiche fährt und zudem hat man an der Unterseite noch die typischen Absturzsensoren angebracht, sodass ebenso verhindert wird, dass der Wischroboter versehentlich Treppen herunterfährt. 

Zurück an der Oberseite findet man jeweils rechts und links neben der Kamera-Linse je einen Bedienknopf, bei dem es sich rechts um den Power-On-/Clean-Taste handelt und beim linken Knopf um die Auswahl-Taste, mit welcher man auswählt, in welchem Modus gereinigt werden soll. Eine weitere wichtige Taste, welche man häufig benötigt, findet man dann noch direkt unterhalb der Kamera, diese dient dazu, die Verriegelung zu lösen, um die Tankeinheit von der Antriebseinheit zu trennen. 

An der Unterseite fällt beim ZACO W450 direkt die auswechselbare Wischwalze auf, an der direkt dahinter der Wischwasserabzug verläuft. An diesem wird, dass Wasser dann abgesaugt und in den Schmutzwassertank befördert. Des Weiteren erkennt man die beiden größeren Kontaktflächen, über welche der Akku des Wischroboters beim Auflegen auf die Ladestation aufgeladen wird. Der Antrieb erfolgt über die beiden unabhängig voneinander angetriebenen gummierten Antriebsräder, die im alltäglichen Betrieb versenkt sind, damit der Roboter sehr nah am Boden arbeiten kann. Zum Ausgleichen, das dieser aufgrund seiner Größe immer waagerecht fährt, besitzt dieser dann noch an der Vorder- und Rückseite zwei kleine Ausgleichsrollen, die jedoch nicht angetrieben werden, was auch nicht notwendig ist.    

Entfernt man die Einheit mit den beiden Wassertanks vom restlichen Roboter, kann man hier über den gummierten Stöpsel den Frischwasser-Tank mit Leitungswasser auffüllen. Jedoch kann man laut den Angaben von ZACO auch etwas heißes Wasser nehmen und einen Schuss Essig oder ein anderes Waschmittel mit untermischen, damit der Reinigungseffekt noch etwas verbessert wird. Sehr gut gefällt mit hier das System mit dem zweiten Schmutzwasser-Tank, denn dadurch wird das verschmutzte Wasser nicht erneut auf den Boden aufgetragen, was teilweise zu unangenehmen Gerüchen führen kann, sondern wird in den dafür vorgesehenen Schmutzwasser-Tank eingesaugt, den man über die Verschlusskappe an der Rückseite entleeren kann. Hier im Tank findet man dann auch einen kleinen roten Filter, welchen man bei der regelmäßigen Reinigung separat reinigen muss und darüber auch den Tank im Inneren durchspülen kann. Wie das Ganze geht, wird ebenfalls deutlich über den am Tank angebrachten Aufkleber erklärt. 

Die Ladestation des ZACO W450 ist recht Simple aufgebaut. Hier hat man lediglich die Gegenform des ZACO W450 und zwei Ladekontakte, über welcher der Wischroboter aufgeladen wird. Leider fährt der Wischroboter wie bereits erwähnt nicht selbstständig auf die Station, dies ist jedoch bewusst so gemacht, dass der Besitzer den Wischroboter auch immer reinigt, denn aufgrund der Hygiene sollte man diesen wirklich nach jedem Waschdurchgang gründlich reinigen. Sonst wundert man sich am Ende, wenn durch das schmutzige Wasser und die dreckige Walze unangenehme Gerüche entstehen. An der Unterseite der Ladestation gibt es ein gutes Kabelmanagement, sodass man das Netzteil mit dem Kabel sehr gut darunter verlegen und anschließen kann.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des ZACO W450 ist sehr gut, hierbei gibt es von meiner Seite keine allzu große Kritik zu äußern. Das Gehäuse besteht zwar aus Kunststoff, was hierbei auch teilweise in Hochglanz gehalten wurde, doch dies stört im Alltag nicht wirklich und kann direkt bei der Reinigung, wenn man denn Wassertank usw. reinigt, direkt mit geputzt werden.

Die einzelnen Elemente wie der Frisch- und Schmutzwassertank, die Reinigungswalze usw. lassen sich ohne Probleme ausbauen und ebenso einfach wieder einbauen. Dadurch wird die regelmäßige Reinigung sehr gut ermöglicht, was für mich bei solch einem Produkt sehr wichtig ist. ZACO liefert auch direkt eine zweite Reinigungswalze mit, sodass man diese austauschen kann oder bei verschiedenen Bodenbelägen mit verschiedenen Einstellungen und daher auch mit einer anderen Walze arbeiten kann.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

Ecovacs Deebot T9+

In aller Kürze

Der Ecovacs Deebot T9+ ist das neuste Flaggschiff der Saugroboter aus dem Hause Ecovacs, was sich auch im Preis widerspiegelt, denn es ist zugleich auch das aktuell teuerste Modell. Ob man sich hier das normale Modell ohne oder das Plus-Modell mit Absaugstation kauft, muss man selbst entscheiden. Mit ist der Saugroboter logischerweise teuerer, aber falls man diese später nachkaufen möchte, zahlt man dadurch jedoch deutlich mehr im Gesamtpreis. 

Der Ecovacs Deebot T9 ist auf jeden Fall aktuell einer der führenden Saugroboter, zusammen mit dem Roborock S7, den ich von meiner Schwiegermutter kenne. Der Ecovacs Deebot T9 bietet auf jeden Fall viele Funktionen und die Hinderniserkennung ist sehr gut. Die elektronisch ausgeführt Wischplatte die bereits im Vorgängermodell Einzug erhalten hat, liefert im Alltag eine gründliche Reinigung, jedoch sorgt die Vibration dafür, dass der Saugroboter deutlich lauter ist als ohne die Wischfunktion.

Gefällt uns

  • sehr schnell und einfache Einrichtung
  • gutes Reinigungsergebnis
  • gute Navigation
  • tolle Wischfunktion
  • viel Spielraum bei der Kartenerstellung
  • Lufterfrischer
  • aktuell beste Hinderniserkennung auf dem Markt
  • praktische Absaugstation mit Beutel

Gefällt uns weniger

  • hoher Preis
  • etwas lauter da elektronische Wischplatte

Ecovacs Deebot T9+

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Der Ecovacs Deebot T9+ wird aufgrund der zusätzlichen Absaugstation in einem deutlich größeren Karton geliefert, als wenn man sich z. B. nur für den Saugroboter alleine entscheidet. Die Verpackung wurde an den Seiten mit zwei Transportlaschen versehen, sodass man das üppige und somit auch etwas schwerere Paket leichter Transportieren kann.   

Die Verpackung kommt im gewohnten blau/weis daher und ist rundum mit einigen Details und Bildern zum Produkt versehen worden. Daher geht Ecovacs hier in diesem Fall nicht nur auf den Saugroboter, sondern auch auf die Vorteile der zusätzlichen hier enthaltenen Absaugstation ein.

Nachdem man die Verpackung an der Oberseite geöffnet hat, findet man, wie ich es von Ecovacs bereits gewohnt bin, alles schön säuberlich verpackt. Hier wurde alles so gut verpackt, sodass man, sofern man alles wieder sicher verstaut bekommt, die Verpackung quasi zum Transport des Saugroboters samt Station nutzen könnte, doch diese wird hier glaub kaum jemand damit vorhaben, sondern den Saugroboter schön fleißig zu Hause das Haus reinigen lassen. 

In den einzelnen Kartons ist dann wie bereits erwähnt der Zubehör verpackt und damit man direkt Bescheid weis, wo sich was verbirgt, hat Ecovacs an der Außenseite entsprechende Symbole angebracht. Anders als ich es von den bisherigen Saugrobotern aus dem Hause Ecovacs gewohnt bin, ist der Lieferumfang des Ecovacs Deebot T9+ etwas kleiner ausgefallen, bis auf die hier in diesem Set enthaltene Absaugstation und deren Zubehör.

Im mittleren Teil mit dem Transportgriff erkennt man schon anhand des Symbols, dass sich darin der Ecovacs Deebot T9 befindet, während man schon direkt daneben den oberen Teil der neuen Absaugstation sehen kann, welche durch die Entnahme der Kartons komplett herausgenommen werden kann. Im Karton davor verbirgt sich dann das restliche Zubehör wie z. B. die Seitenbürsten, Wischtücher, Wischplatte mit Tank, Netzteil usw. Somit kommt man hier komplett auf folgenden Lieferumfang: Die im Ecovacs Deebot T9+ enthaltenen Absaugstation inkl. Netzkabel, einem eingesetzten Staubbeutel und einen zusätzlichen Ersatzbeutel. Der eigentliche Deebot T9, der Ozmo Pro Wassertank mit Wischaufsatz sowie einen 10-er Pack Einwegwischtücher, zwei Seitenbürste, der neue Lufterfrischer-Duft „Wild Bluebell“ und die üblichen Beipackzettel in Form einer ausführlichen Bedienungsanleitung in mehreren Sprachen.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Saugroboter

Der Ecovacs Deebot T9 ähnelt sehr dem Deebot T8, außer dass dieser damals in meinem Test das schwarze Modell war und der Deebot T9 nun das weiße Modell ist. Vom Formfaktor ist dieser weiterhin Rund und nimmt im Durchmesser etwas mehr als 35 cm ein und in der Höhe ist dieser wie das Vorgängermodell inkl. Laserabdeckung knapp 9,3 cm hoch. Das Gesamtgewicht liegt auch hier bei knapp 3,6 kg, was soweit absolut in Ordnung ist, da man dadurch den Saugroboter leichter von Stock zu Stock tragen kann.

Beim Gehäuse setzt Ecovacs weiterhin auf einen hochwertigen Kunststoff, der pflegeleicht ist, da man diesen zum Großteil mit einem matten Oberflächenfinish versehen hat und das ganze weder einen billigen Eindruck hinterlässt, noch dazu neigt, denn Staub zu sehr anzuziehen.

An der Oberseite des Saugroboters befindet sich weiterhin wie auch bei den Modellen davor eine große Klappe, welche knapp 2/3 der gesamten Oberfläche einnimmt. Unter dieser Klappe verbirgt sich unter anderem der Staubbehälter sowie der Hauptschalter zum Ein- und Ausschalten des Roboters und ein Sync-/Reset-Knopf. Dieser kleine Reset-Knopf wird dafür benötigt, den Saugroboter später beim Einrichtungsvorgang mit dem Wi-Fi zu verbinden. Als sehr praktisches Tool hat sich bei mir das kleine Reinigungswerkzeug erweisen, welches man hier ebenfalls unter der Abdeckung findet. Damit lassen sich z. B. lange Frauenhaare, welche sich sehr gerne um die Hauptbürste wickeln, sehr einfach von der Hauptbürste an der Unterseite entfernen.

An der Oberseite versteckt sich unter der erhöhten Abdeckung mit dem Ecovacs Logo der sehr wichtige Laserdistanzsensor (LDS), welcher für die genau Navigation unverzichtbar ist. Durch diesen wird eine präzisere Navigation ermöglicht, sodass der Roboter beim Abfahren des Raumes eine Karte erstellt und nach dem ersten kompletten Reinigen immer genau weiß, wo dieser gerade steht oder hinfahren soll. Doch wie bereits beim Vorgängermodell, dem Ecovacs Deebot Ozmo T8 Aivi ,setzt Ecovacs nicht nur auf den bewerten LDS, sondern ebenfalls wieder auf eine an der Front verbaute Kamera inkl. Sensoren. Dadurch soll die Navigation noch präziser werden, da der Roboter somit problemlos z. B. ein Kleidungsstück, welches noch auf dem Boden liegt, erkennen soll. Direkt neben der LDS-Abdeckung, befindet sich noch ein Ein-/Ausschaltknopf, mit welchem man z. B. den Reinigungsvorgang manuell starten bzw. stoppen kann. 

An dem vorderen Bereich verläuft zu den Seiten hinweg der typische halbrunde Stoßfänger, mit dem der Saugroboter durch das gelegentlich leichte Anfahren der Kanten im Raum bzw. Gegenstände wie z. B. Tischfüße usw. erkennt, wo etwas steht und wo die Wand im Raum endet und er in eine andere Richtung weiterfahren muss. Direkt frontal vorne befindet sich hinter einer Scheibe die bereits erwähnte Kamera, welche beim Navigieren helfen soll, die Zusätzlichen an den Seiten integrierten schwarzen Sensoren sollen ebenfalls dabei helfen, Wände usw. besser zu erkennen.

Von unten betrachtet befindet sich direkt vorne die Ausgleichsrolle und daneben die beiden Ladekontakte, mit welchen der Saugroboter beim Aufladen auf die Ladestation bzw. Absaugstation fährt. Direkt davor findet man wie vom Vorgängermodell gewohnt, zwei der insgesamt 6 Sensoren, mit denen der Saugroboter Abgründe erkennen kann, sodass verhindert wird, dass dieser eine Treppe herunterfährt und zudem erkennt er mit diesen Sensoren Teppiche. Die restlichen Sensoren sind links und recht neben den großen Antriebsrädern und die letzten zwei kurz vor dem Wassertank-/ Lufterfrischer-Einsatz. Damit der Staub aus den Ecken zu der Hauptbürste geleitet wird, besitzt der Ecovacs Deebot T9 die typischen rotierenden Seitenbürsten, von denen eine rechts und eine weitere links angebracht wird. Diese muss man selbst anbringen, dies ist jedoch kein Problem, da diese nur gesteckt werden. 

Etwas mittig des Saugroboters befindet sich dann noch die sehr wichtige rotierende Haupt-Reinigungsbürste unter eine Abdeckung, welche zur Reinigung leicht demontiert werden kann. Direkt daneben sind zwei kleine Klappen integriert, über welche die Absaugstation direkt den Staub aus dem Staubauffangbehälter aussaugen kann. An der Rückseite kann dann bei Bedarf entweder der Einsatz, welcher von Werk eingesetzt wurde, verwendet werden und sofern vorhanden ein Lufterfrischer eingesetzt werden oder man setzt den Wischaufsatz mit dem Wassertank ein, der so genante OZMO-Pro- Wischaufsatz, damit der Saugroboter neben dem Saugen im gleichen Schritt auch feucht wischt. Die Modellbezeichnung OZMO hat Ecovacs nicht mehr im Namen des Saugroboters, da die Wischfunktion mittlerweile in allen Saugrobotern Einzug erhalten hat und somit nicht mehr extra erwähnt werden muss.

Absaugstation

Die neue Absaugstation welche in zum ersten Mal im Einsatz habe, ist natürlich deutlich größer als die herkömmliche und einfach gehaltene Ladestation, wie diese z. B. beim normalen Ecovacs Deebot T9 enthalten ist. Anfangs, als ich gelesen habe, dass nun die ersten Hersteller eine zusätzliche Absaugstation mit anbieten, dachte ich, was ist das denn nun für ein unnötiges Teil, doch inzwischen habe ich die Station einige Zeit im Gebrauch und muss ganz klar sagen, ich wurde nun etwas anderem belehrt und finde die Station klasse.

Die automatische Absaugstation entleert den kleinen Staubbehälter des Depot T9 nämlich automatisch und dies sehr gründlich, ohne dass der Nutzer etwas tun muss. Die Absaugstation kommt bei mir wie der Saugroboter in einem komplett weißen Design daher und ist knapp 43 cm hoch, 30 cm breit und 40 cm tief. Im Deckel der Station ist bereits bei der Anlieferung ein Einweg-Staubbeutel eingesetzt, so wie man es von herkömmlichen Staubsaugern mit Beutel kennt. Diese fasst insgesamt 2,5 Liter und besteht aus umweltfreundlichen Materialien. Der Beutel besteht aus drei Schichten und sorgt somit dafür, dass 99 % der Staubpartikel aus der Luft herausgefiltert werden. Sobald der Saugroboter fertig ist, fährt dieser auf die Ladestation und wird direkt und voll automatisch von der Station leergesaugt, was für wenig Sekunden dafür sorgt, dass diese sehr laut ist.

Durch die Absauglöcher am Staubsaugerroboter wird der Staub von hier aus unten entlang und dann auch oben in den Staubbeutel transportiert und darin sicher aufbewahrt. Somit ist die Absaugstation auch sehr gut für Allergiker geeignet, denn der Staub muss nicht mehr selbst aus dem Behälter herausgeholt werden, sondern landet wie erwähnt sicher im Beutel. Beim Herausziehen des Beutels zieht man an dem blauen Bereich, sodass dieser dabei automatisch verschlossen wird und kein Staub austreten kann.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der beiden im Ecovacs Deebot T9+ Set enthaltenen Produkte ist wie von Ecovacs gewohnt sehr gut. Hier konnte ich an keinen der beiden Produkten Verarbeitungsmängel feststellen und der Kunststoff fühlt sich hochwertig an und vermittelt eine lange Lebensdauer. Die Kunststoffoberfläche rundum wurde zum Glück großteils in matt gehalten, sodass der Staub nicht so sehr davon angezogen wird und zudem nicht direkt so schnell auffällt. Die obere Klappe hingegen hat man dann wiederum in Hochglanz gehalten, sodass darauf wiederum den Staub, der darauf haften bzw. liegen bleibt, direkt etwas mehr ausfällt.

Sämtliche pflegebedürftigen Elemente können wunderbar ausgebaut und somit einfach gereinigt werden. Dies betrifft unter anderem den Wassertank, Staubauffangbehälter, die Haupt- und Seitenbürsten usw. Alles kann hier problemlos ohne zusätzliches Werkzeug ausgebaut werden.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

Ecovacs Winbot 920

In aller Kürze

Beim Ecovacs Winbot 920 handelt es sich um einen sehr interessanten Fensterputzroboter, der seinen Job so weit überraschend gut erledigt, auch wenn es nicht ganz so perfekt sauber wird, wie wenn man die Fenster herkömmlich putzt. Der Putzroboter arbeitet natürlich nicht komplett autonom, schließlich kann dieser im Haus nicht von Fenster zu Fenster wandert und diese dann reinigen. Als Besitzer muss man den Roboter selbstverständlich an jedem Fenster andrücken und dann saugt dieser sich fest und reinigt das Fenster. Am Ende teilt er mit, dass er fertig ist und muss dann wieder entfernt werden. Des Weiteren müsst ihr das Reinigungsmittel manuell auftragen und den Roboter am besten immer mit dem Sicherungsseil absichern.

Sinnvoll ist der smarte Fenster-Putzroboter vor allem bei Neubauten, wo viele großflächige Verglasungen und Fenster verbaut sind, oder auch bei einem Wintergarten. In einem Altbau, wo die Fenster kleiner sind, würde der Roboter weniger Sinn machen, da man dann ständig den Roboter umsetzen müsste und somit die herkömmliche Reinigung definitiv viel schneller wäre.

Gefällt uns

  • gründliche Reinigung von Blütenstaub
  • gute Verarbeitung
  • sicherer Halt am Fenster
  • einfache Bedienung

Gefällt uns weniger

  • Manuele Handriffe notwenig
  • Steckdose in der nähe erforderlich
  • absicherung über Karabinder nicht immer möglich
  • sehr Hartnäckiger Schmutz wird nicht entfernt

Ecovacs Winbot 920

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Der Ecovacs Winbot 920 wird ebenso wie ich es bereits von Winbot X kenne, in einer stabilen Verpackung geliefert, die rundum mit Informationen zum Produkt bedruckt ist und zudem mit einem praktischen Transportgriff ausgestattet wurde.

An der Hauptseite präsentiert Ecovacs den neusten Zuwachs der Winbot-Familie, den Ecovacs Winbot 920. Diesen kann man hier von oben betrachtet sehen und bekommt zudem mitgeteilt, um welches Modell es sich handelt und zu welcher Produktkategorie dieser zählt. Außerdem informiert Ecovacs in dem blauen Bereich über die für das Unternehmen wichtigsten Ausstattungsmerkmale, zu denen die intelligente WIN-SLAM 2.0 Navigation, die sichere Reinigung mit Sicherungsseil, das schlanke Design und die Randerkennung zählen. Somit hat der Winbot 920 kein Problem damit, Verglasungen ohne Rahmen zu reinigen. Bei der linke schmalen Seite zeigt Ecovacs nicht nur den Roboter erneut, sondern geht hier auch noch mal auf das sehr durchdachte Sicherheitssystem des Winbot 920 ein, welches eine zuverlässige Reinigung ermöglicht.

An der Rückseite geht Ecovacs erneut auf die Vorteile des Winbot 920 ein, jedoch dieses Mal ausführlicher in mehreren Sprachen. Hier wird dann zudem auf die neue benutzerfreundliche Interaktion hingewiesen, da man nun eine App Steuerung ermöglicht, dazu später mehr. Zu guter Letzt geht man an der rechten schmalen Seite noch einmal etwas genauer auf die WIN-SLAM 2.0-Navigation ein.

In der Verpackung hat Ecovacs alles schön in einer Laptoptaschen ähnelnden Transporttasche verstaut, sodass ich beim Nichtgebrauch den Fensterputzroboter wunderbar darin verstauen konnte und somit auch problemlos transportieren kann. So habe ich den Roboter darin sehr gut im Auto verladen können und auch die Fenster im Neubau meiner Schwester reinigen können, was so einfach ein wenig besser zu transportieren ist, als jedes Mal alles in der Verpackung zu verstauen.

Im Inneren der zeitweilige Transporttasche findet man den Fensterputzroboter mit einem bereits angebrachten Mikrofaserwischtuch und dem am Stromkabel befestigten Sicherungsseil, ein Netzteil mit EU-Stecker, drei Ersatz Mikrofaserwischtücher, eine Reinigungslösung sowie ein kleines Poliertuch und die üblichen Bedienungsanleitungen in verschiedenen Sprachen

(Verpackung: 5 von 5 Punkten)

Design

Beim Ecovacs Winbot 920 handelt es sich wie bei allen Fensterputzrobotern aus dem Hause Ecovacs um einen quadratischen Fensterputzroboter, der in einem schlichten Weißen-Farbton daher kommt und soweit einen soliden und wertigen Eindruck macht. Da der Robert anders als der Winbot X keinen reinen Akkubetrieb ermöglich, ist dieser gut 100 Gramm leichter und kommt somit auf ein Gesamtgewicht von 1,7 kg. Die Größe des Winbot 920 beträgt 247 x 248 x 78 mm (L x B x H), daher ist der Winbot 920 wenige Millimeter größer als der Winbot X, dies macht bei der Reinigung jedoch keinen merklichen Unterschied. Das Mikrofaserwischtuch wird einfach, aber zugleich absolut sicher an der Unterseite des Roboters mit den Klett-Punkten gehalten und deckt den Rahmen des Roboters ab. Der innere Teil muss dabei logischerweise frei bleiben, da hier der wichtige Bereich sitzt, über den der Wischroboter den Ansaugdruck erzeugt, mit dem er sich an die Scheibe festsaugt.

Der Ecovacs Winbot 920 kommt in die Ecken der Fenster natürlich deutlich besser ran als seine runde Konkurrenz, doch ganz perfekt kann dies natürlich selbst der Winbot 920 nicht. Dies liegt daran, dass er an allen Ecken mit Sensoren ausgestattet wurde, die verhindern, dass der Roboter bei rahmenlosen Fenstern nicht über das Glas hinwegfährt und zudem erkennt der Putzroboter so auch den Rahmen der Fenster. Bei diesen Sensoren handelt es sich um gefederte Kunststoffelemente, die beim Überfahren eines rahmenlosen Glases ausfedern, wodurch der Ecovacs Winbot 920 das Signal bekommt, er muss wieder in die andere Richtung fahren, da hier das Glas endet. Des Weiteren besitzt der Putzroboter an zwei Seiten (in die Richtung, in der er fahren kann) je einen Bumper (Stoßfänger), wie man es bereits von den herkömmlichen Saugrobotern kennt. Damit fährt der Fensterputzroboter den Fensterrahmen an und erkennt dessen Konturen.

An der Oberseite, welche man beim verwenden des Roboters immer sieht, befindet sich auffällig in der Mitte ein länglicher blauer Griff, mit dem man den Roboter wunderbar an das Fenster ansetzen kann und daraufhin beginnt dieser automatisch mit der Reinigung bzw. erzeugt sein Ansaugdruck. Hier findet man im oberen Bereich des Griffes auch ein Power-Knopf, der dazu dient, den Roboter am Ende wieder von der Scheibe zu entfernen. Links unten sind ein paar kleine Löcher, unter der sich ein Lautsprecher versteckt. Über diesen Lautsprecher teilt euch der Ecovacs Winbot 920 mit, wann er fertig ist und von der Scheibe entfernt werden kann und informiert zudem über seinen Status, sodass dieser euch auf Englisch mitteilt, wenn ihr z. B. vergessen habt, das Stromkabel anzuschließen.

Im Zentrum des Reinigungstuches an der Unterseite befinden sich zwei gummierte Antriebsstränge, die je Antriebsstrang von zwei verzahnten Rollen angetrieben werden. Diese gummierten Antriebe sind wichtig, denn durch das erzeugt Vakuum muss sich der Putzroboter zwar sicher an die Scheibe saugen, aber zugleich auch noch bewegen können. Zu guter Letzt findet man hier im inneren Bereich auch den von den Ecovacs Produkten bereits bekannten roten Hauptschalter, über welchen man den Winbot 920 einschaltet kann und eine LED, welche auf eine korrekte Anwendung hinweisen.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Ecovacs Winbot 920 ist so weit sehr gut, sodass ich hier nichts sonderlich viel bemängeln könnte. Der Klett an der Unterseite hält das Reinigungstuch absolut sicher an seiner Stelle und auch sonst macht das Gehäuse einen wertigen Eindruck. Was ich jedoch etwas Schade finde, ist das Ecovacs beim Winbot 920 auf den elektronischen Saugnapf des Winbot X verzichtet hat, denn diesen konnte ich immer an einer haftenden Oberfläche befestigen, was mit dem herkömmlichen Sicherungsseil leider nicht immer möglich ist.

Des Weiteren erfordert es beim Winbot 920 immer, dass eine Steckdose in der Nähe ist, da hier kein permanenter Akkubetrieb möglich ist. Das Kabel hat Ecovacs hier jedoch lang genug bemessen (4,2 Meter), sodass man eigentlich immer eine Steckdose in der Nähe findet sollte und falls es mal während der Reinigung ein Stromausfall geben sollte, hat Ecovacs ebenfalls vorgesorgt. Für diesen Fall hat man nämlich einen kleinen Pufferspeicher integriert, sodass die Stromversorgung sofern dieser ausfallen sollte für bis zu 30 Minuten gesichert ist.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

ZACO A10

In aller Kürze

Beim Zaco A10 handelt es sich um den neusten Saugroboter des Herstellers aus Gelsenkirchen (Deutschland), welcher mit einer Lasernavigation und zudem über eine vibrierende Wischplatte verfügt. Dabei punktet dieser im Test mit einem fairen Preis und vielen Funktionen, welche andere Hersteller so nicht bieten. Erwähnenswert ist hier die hohe Saugleistung und zugleich geringe Lautstärke und die gute Wischfunktion.

Rein technisch und von seiner Navigation ausgehend, kann der Zaco A10 zwar nicht mit dem Ecovacs Deebot T8 mithalten, jedoch hat dieser vor allem durch seine Wischfunktion überrascht, denn hier bewegt sich das komplette Reinigungstuch, was für ein besseres Lösen des Schmutzes sorgt. Das große Manko dabei ist jedoch, dass man hier zwei Behälter hat. Dies sorgt leider dafür, dass man entweder saugen oder wischen kann und nicht beides auf einmal.

Gefällt uns

  • sehr einfache Einrichtung
  • gutes Reinigungsergebnis
  • Wischfunktion mit Rüttelplatte
  • 3 Jahre Garantie
  • leise

Gefällt uns weniger

  • Saugen und Wischen nicht gleichzeitig möglich
  • keine automatische Teppicherkennung

ZACO A10

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

ZACO liefert den A10 Saug- und Wischroboter in einer wie üblich von Saugrobotern gewohnten Verpackung aus, welche mit einem praktischen Transportgriff ausgestattet wurde. Dadurch kann man den Saugroboter auch wunderbar zum Transport wieder verpacken und so von A nach B transportieren, falls man den Roboter z.B. Bekannten vorführen möchte.

Die Verpackung wurde rundum mit einigen Bildern des A10 versehen und zudem wird man hier über dessen Besonderheiten sowie den Lieferumfang informiert. Somit wird man selbst lokal im Markt, wo die Produkte für gewöhnlich frei präsentiert werden, sehr gut über den ZACO A10 Wisch- und Saugroboter informiert.

Nachdem man die Verpackung geöffnet hat, kann man direkt sehen, dass der Zack A10 beim Transport rundum sicher von Kartonage geschützt wurde. Hierbei hat ZACO alles sehr gut durchdacht und ordentlich in der Verpackung untergebracht. Damit die Sensoren und Stoßdämpfer beim Transport nicht beschädigt werden, wird der Roboter zusätzlich rundum von einer Folie geschützt. 

Direkt über dem Saugroboter befindet sich ein Einsatz, in welchem neben der Bodenplatte der Ladestation eine Anleitung und direkt die vier Seitenbürsten, von denen zwei als Ersatz dabei sind, findet. Unter diesem Einsatz wiederum wurde direkt der Saugroboter zusammen mit einigen Ersatz-Wischtüchern für die Wischplatte verstaut. Außerdem findet man hier noch den zweiten Teil der Ladestation, nämlich das Hauptteil, also der Teil mit den Ladekontakten usw.

Das restliche Zubehör ist in einem Karton im rechten Teil verstaut. Dabei handelt es sich um den Wassertank mit einem montierten Wischtuch, ein Ersatzfilter für den Staubbehälter, das Netzteil für die Ladestation, ein weiteres Ersatztuch für die Boden-Wischplatte, eine Fernbedienung inkl. Batterien, ein Reinigungstool und eine Hartbodenbürste mit Gummilamellen.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

ZACO setzt bei all seinen Saugrobotern auf eine runde Gehäuse-Form, was zugleich der Mehrheit der auf dem Mart verfügbaren Saugrobotern entspricht. Mit wenigen Ausnahmen gibt es hier wie z. B. von Neato eine D-Form, welche gegenüber dem runden Design sowohl Vor- und Nachteile besitzt.

Vorteil eines Saugroboters in D-Form ist dessen breite Walzbürste, welche sich hier fast ganz vorne am Saugroboter befindet und somit besser in die Ecken kommt und zudem sind Roboter mit D-Form beim Reinigen oftmals schneller, da diese mit ihrer breiteren Bürste weniger Bahnen fahren müssen. Ein rundes Modell wiederum ist wendiger, da dieser auch in die engeren Stellen besser herankommen und das Manko bezüglich der schlechteren Reinigung der Ecken wird hier durch die seitlichen rotierenden Fühler, welche hier lang genug ausgeführt wurden, gewährleistet.

Die Robotergröße des ZACO A10 entspricht mit einem Durchmesser von 33 cm der Mehrheit aller Saugroboter, ist jedoch z. B. 2 cm kleiner als der Ecovacs Deebot Ozmo 950 und Deebot Ozmo T8 Aivi. Die komplette Höhe von 9,2 cm ist zudem sehr gering und mit einem Gesamtgewicht von 2,65 kg ist dieser erstaunlich leicht. Der Saugroboter des deutschen Unternehmens ZACO wurde wie eigentlich fast alle Produkte auf dem Weltmarkt in China produziert. Dieser macht soweit einen sehr schönen Eindruck und wurde wie seine Konkurrenz zum Großteil aus Kunststoff gefertigt. 

Das Design des ZACO A10 ist soweit gut gelungen, an der Oberfläche ist dieser mit einer hochglänzenden Oberfläche gehalten, die hier in Richtung Metallfinish verläuft. Am ZACO A10 gibt es nicht wie bei anderen Saugrobotern eine Klappe, durch die man an den Staubbehälter rankommt, dieser wird nämlich bei diesem Modell genauso wie der Wischbehälter an der Rückseite befestigt. Dadurch hat der ZACO A10 jedoch den Nachteil, dass dieser nicht saugen und wischen in einem Arbeitsgang, sondern nacheinander erledigen muss. Zudem erfordert dies dann eben noch die Aufmerksamkeit des Besitzers, sodass man vor der Reinigung noch den entsprechenden Behälter einsetzen muss.

An der Oberseite des Saugroboters befindet sich der sehr wichtige Laserdistanzsensor (LDS), welcher für die genau Navigation unverzichtbar ist. Dadurch erkennt der Saugroboter nämlich Hindernisse früher und reduziert schon kurz davor seine Geschwindigkeit und genau dieser ermöglicht es dem Roboter SLAM-Daten für eine Echtzeitkartierung zu erstellen. Auffällig ist hierbei, dass die Abdeckung des Lasers nicht komplett rund ist, sondern nach hinten abgeflacht wurde. Direkt von der Laser-Turm ist ein runder Knopf mit einem Play/Pause Zeichen drauf, dabei handelt es sich um die Auto-Taste, welche beim Betätigen z. B. den Reinigungsmodus startet bzw. beim Betätigen während des Reinigungsvorgangs diesen stoppt. Vor dieser Taste ist eine kleine blaue Status-LED, welche als WiFi-Indikator dient und somit die online Verbindung usw. anzeigt. 

An der Front in Fahrtrichtung verläuft an beiden Seiten bis zur Mitte hin der große Stoßsensor. Mit diesem beweglich gelagerten Dämpfer fährt der Staubsauger sanft gegen Gegenstände wie Tisch-/Stuhlbeine und umkreist dadurch das Hindernis. Dabei wird dieser Gegenstand nicht beschädigt, da der Dämpfer zusätzlich mit einer vorstehenden Gummilippe versehen wurde. An der rechten Seite zwischen dem Stoßdämpfer und dem Staubbehälter findet man zum einen dem Hauptschalter, der zum Ein-/Ausschalten des Saugroboters dient, auch eine Ladebuchse, über welche man den Saugroboter auch direkt aufladen kann, also ohne diesen auf die Ladestation stellen zu müssen. Auf der Gegenüberliegenden Seite wiederum befindet sich der Luftauslass, über welche der Saugroboter seine Abluft abgibt.

Von unten betrachtet befindet sich direkt vorne die schwarz-weiße Ausgleichsrolle und daneben die beiden Ladekontakte, mit welchen der Saugroboter zum aufladen auf die Ladestation fährt. Davor wiederum befinden sich zwei der insgesamt 6 Fallschutz-Sensoren, damit der Saugroboter keine Treppen herunterfällt. Die restlichen vier befinden sich spiegelbildlich neben den beiden großen gefederten Antriebsrädern. Diese Räder sind gefedert, sodass der Saugroboter auch Höhenunterschiede wie z. B. einen Teppich überfahren kann. Vor diesen beiden Rädern findet man die Antriebe und Befestigungspunkte für die seitlich rotierenden Büsten, welche man nach dem auspacken selbst befestigen muss. 

Etwas mittig leicht hinter den Achsen der Haupträder, befindet sich die rotierende Haupt-Reinigungsbürste, welche von einer gelben Abdeckung gesichert wird und sehr einfach zur Reinigung demontiert werden kann. Zu guter Letzt wird wie bereits erwähnt, an der Rückseite wahlweise der Staubbehälter oder Wassertank eingeschoben, je nachdem, ob man möchte, dass der Saugroboter wischt oder saugt.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des ZACO A10 ist sehr gut, hierbei gibt es von meiner Seite keine Kritik zu äußern. Das Gehäuse besteht zwar aus Kunststoff, welcher teilweise auch in Hochglanz gehalten wurde, doch durch das metallische Finish stört der Staub drauf weniger und lässt sich wunderbar abreiben, ohne auf der Oberfläche sichtbare Kratzer zu hinterlassen. 

Sämtliche Elemente, egal ob Wassertank, Staubauffangbehälter, lassen sich wunderbar einsetzen und wieder entnehmen, ohne dass man Angst haben muss, dass die Halte- bzw. Klipp-Elemente abbrechen. Ebenso wurde daran gedacht, dass alle Bürsten und Elemente, um welche sich während des Saugens gerne Haare herumwickeln, komplett ohne zusätzliches Werkzeug entfernt lasse, da hierbei alles gesteckt oder via Schiebemechanismen gesichert wird.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

Prêt à Pousser Lilo

In aller Kürze

Beim Prêt à Pousser Lilo handelt es sich um einen sogenannten smarten Indoor-Garten. Dieser gefällt mir von der Verarbeitung und auch so rein optisch sehr gut, da man hier nicht nur ein komplett aus Kunststoff gefertigtes Produkt erhält, sondern eins, bei dem auch Bambus zum Einsatz kommt. 

Mit dem Indoor-Garten ist es mir ohne großen Aufwand gelungen, meine Testpflanzen Minze, Schnittlauch und Basilikum zu schönen und vor allem ertragreichen Pflanzen großzuziehen und dies schon vom kleinen Samen ab. Die Pflanzen werden von Beginn an automatisch mit Licht und „halb automatisch“ mit Wasser versorgt. Halb automatisch daher, da man gelegentlich wieder Wasser nachgießen muss. Ansonsten ist der restliche Aufwand absolut überschaubar, wenn die Pflanzen größer werden, die LED-Leiste in der Höhe anpassen, nach dem Wasser schauen und die Pflanzen regelmäßig zurückschneiden, damit diese größer bzw. mehr Triebe erzeugen.

Das ganze Konzept funktioniert soweit ganz gut, doch von smart kann man hier nicht wirklich reden. Die App liefert zwar Infos, wann man die Pflanze das erste Mal ernten kann bzw. wann diese zurückgeschnitten werden müssen, damit diese sich besser verzweigen, doch dies beruht hier nur auf geschätzte Wert und wird somit nicht über zusätzliche Sensoren überprüft. Außerdem ist das Ganze mit der Anzucht über die Pflanzenkapseln nicht günstig, denn für eine Einheit werden zwischen 3,95€ bis 6,95€ fällig.

Gefällt uns

  • sehr schönes Design und gute Verarbeitung
  • einfache Anzucht
  • gute Ergebnisse
  • schnelles und sicheres Wachstum

Gefällt uns weniger

  • App bitte kaum Mehrwert
  • nicht wirklich smart

Prêt à Pousser Lilo

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Bei der Verpackung von dem smarten indoor Garten Lilo setzt Prêt à Pousser auf eine große ungebleichte Kartonage, welche rundum von einer bedrucken dünnen Umverpackung umhüllt ist. Auf dieser wird vorne groß der Prêt à Pousser Lilo smart Garden abgebildet. Hierbei sieht man auch gut, wie das Ganze später bei einem aussehen wird, denn im abgebildeten Smart Garden sind hier bereits drei Pflanzen zu sehen. Dabei kann man mit diesem Produkt zahlreiche verschiedene Pflanzen anpflanzen bzw. großziehen. Eine kleine Übersicht, was man darin anpflanzen kann, zeigt Prêt à Pousser z. B. an der linken Seite der Verpackung. Die Rückseite zeigt den Aufbau des Prêt à Pousser Lilo bzw. beschreibt hier ausführlich in Englisch, was das Produkt genau ausmacht. Zu guter Letzt zeigt man noch kurz auf der rechten Seite eine Karte von Frankreich und erwähnt, dass es bereits über 70.000 Indoor-Gärtner gibt, die auf Prêt à Pousser setzen.

Nachdem man den inneren Karton der Verpackung herausgeholt und geöffnet hat, erkennt man direkt das Prêt à Pousser hier viel Wert auf Nachhaltigkeit legt. Schließlich besteht das komplette Verpackungsmaterial usw. nicht aus Kunststoff, sondern aus Kartonage. Im oberen Abschnitt kommt direkt die LED-Beleuchtung zum Vorschein, die hier sauber in einem Kartonage-Einsatz eingerastet wurde. Entnimmt man diesen, befindet sich darunter die Bambusbodenplatte mit den drei Töpfen, die hier perfekt eingepasst wurden. Damit diese nicht verkratzen, wurde dazwischen ein feines Papier eingesetzt. Außerdem findet man hier noch den Bambus Stiel, an dem die LED-Beleuchtung befestigt wird, das Netzteil mit dem langen Micro-USB Kabel und eine kurze Anleitung. 

Die drei zum Beginn gewünschten Kräuter werden separat verpackt geliefert, da Prêt à Pousser hier beim Kauf des Prêt à Pousser Lilo nicht vorgibt, welche Pflanzen man beim Starter-Kit erwerben muss, sondern diese kann man sich hier beim Kauf beim Händler direkt selbst heraussuchen. Die Verpackung der Pflanzkapseln ist ebenfalls sehr nachhaltig gehalten. Hier sieht man direkt, welche Pflanze enthalten ist, dass es sich um Bio Produkte handelt und bekommt ein gezeichnetes Bild der Pflanze gezeigt. Öffnet man die Verpackung, befindet sich darin zum einen die Pflanzkapsel mit der Erde und dem Bio-Kunststoffhalter und eine kurze Beschreibung. Diese Beschreibung informiert einen ausführlich über die jeweilige Pflanze, dazu zählen z. B. die benötigte Lichteinstellungen, die durchschnittliche Keimzeit, der Erntebeginn und die Erntezeit.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Prêt à Pousser bietet den smarten Indoor-Garden Lilo nicht wie manch andere Hersteller in mehreren Farben an, sondern lediglich in einem weiß, das jedoch auch zugleich wunderbar und meiner Meinung nach am besten mit dem Bambus harmoniert. Außerdem handelt es sich hier um eine Farbkombi, die eigentlich in jede Küche passt, egal ob Modern, Landhausstil usw.  

Der Aufbau des Prêt à Pousser Lilo ist sehr einfach und nach dem Auspacken aller Teile innerhalb von einer Minute erledigt. Im Basis-Set sind neben der Bambusbodenplatte noch drei Töpfe, ein Bambus-Stiel, das Lichtmodul und ein Netzteil mit separaten USB-A auf Micro-USB-Kabel enthalten. Zusammengebaut gefällt mir das Design sehr gut, da Prêt à Pousser Lilo sehr modern und schön aussieht.

Der Standfuß (Bodenplatte) besteht wie der Stiel für die LED-Beleuchtung aus Holz, in diesem Fall ein robuster Bambus. Die drei Töpfe wiederum wurden aus dickwandigem und sehr robusten ABS-Kunststoff gefertigt, dabei handelt es sich beim äußeren Teil um einen weißen Kunststoff und bei dem inneren Teil dem Schwimmer, indem später die Pflanzkapsel eingesetzt wird um einen braunen ABS-Kunststoff. Die Lampe aus Aluminium wird einfach über den Bambusstiel geschoben und ist dadurch später je nach Wachstum bzw. Höhe der Pflanzen stufenlos über dessen Länge verstellbar.

Direkt an der LED-Lampe befindet sich der Anschluss für die Stromversorgung. Dieses hängt hier jedoch nach dem anbringen einfach von der Lampe herunter, was jedoch weiter nicht stört, da es, wenn die Pflanzen größer sind, sowieso nicht mehr so sehr sichtbar ist. 

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Bei der Verarbeitung des Lilo smart Garden von Prêt à Pousser, gibt es soweit von meiner Seite wenig zu bemängeln. Die Materialanmutung ist sehr gut, denn der Kunststoff macht einen sehr wertigen Eindruck und anders als die Konkurrenz kommt hier sogar Bambus zum Einsatz. Was mir jedoch etwas weniger gut gefallen hat, ist der Kraftaufwand, der notwendig ist, um den Bambus-Stiel in den Halter einzuschieben. Dies bekommt meiner Meinung nach eine Frau nicht so einfach hin, da dieser stärker eingepresst werden muss. Außerdem hängt das bereits erwähnte Kabel für die Stromversorgung einfach so an der Leuchte herunter, was man optisch etwas besser Lössen hätte können, jedoch im weiteren Betrieb absolut nicht stört. Vorteil daran ist wiederum, dass sowohl das Netzteil als auch das Micro-USB Kabel einfach ausgetauscht werden kann, sollte dies jemals eine defekt vorweisen.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

Proscenic 850T

In aller Kürze

Im diesem Testbericht berichte ich über den Proscenic 850T . Bei Proscenic handelt es sich um ein chinesisches Unternehmen, das sich Haushaltsprodukte spezialisiert hat. Der Proscenic 850T ist das neueste Mitglied der Saugroboterfamilie. Es handelt sich um ein gutes GEsamtpaket mit dezenter Gesamtleistung. Während die App etwas besser sein könnte kann der Roboter mit einem überzeugenden Zubehörpaket punkten. Mehr erfahrt ihr in diesem Test.

Gefällt uns

  • gute, einfache Einrichtung
  • gute Reinigung
  • Wischfunktion
  • Preis-/Leistungsverhältnis
  • Ersatzteile

Gefällt uns weniger

  • Navigation erkennt kleine Hindernisse nicht immer

Proscenic 850T

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Der Proscenic 850T wird in einer braunen Versandkartonage geliefert und besitzt einen Tragegriff. Darauf leider nur der Roboter zu sehen ist. Leider fehlt auch die Modellkennzeichnung, was ich persönlich schade finde. Nach dem Öffnen ist ein weiterer Recyclingkarton vorzufinden, welcher Aussparungen für das Produkt und die dazugehörigen Teile hat. Dadurch wird verständlicherweise verhindert, dass der Inhalt verrutschen kann und mögliche Beschädigungen erleiden kann. Jedes Teil wurde zusätzlich separat in eine Nylonfolie eingepackt, um diese vor Kratzer zu schützen. Im Lieferumfang enthalten sind: Roboter inkl Saugbehälter ohne Wischfunktion; zusätzlicher Saugbehälter inkl. Wischfunktion; 4 Bürsten; 2 Wischtücher – eines montiert und eines als Ersatz; Ladestation inkl. Netzteil, 3 lfm Magnetband zur Zonensperrung; Fernbedienung inkl. 2 AAA Batterie; 2 Filter – ebenfalls einer vormontiert und einer als Ersatz; Reinungsbürste und eine Bedienungsanleitung.

Positiv anzumerken sind die mitgelieferten Ersatzteile, da man ohne Zusatzteile und Nachkauf eine Weile auskommt.

(Verpackung: 3 von 5 Punkten)

Design

Wie wichtig ist Optik? Wenn ein Design unserem Geschmack entspricht, neigen wir eher dazu, etwas zu kaufen. Ich persönlich lege sehr viel Wert darauf. Allerdings ist die Bauform eines Saugroboters sehr wichtig. Denn das Runde muss eben ins Eck. Ob der Proscenic 850T das packt, erfahrt ihr aber weiter unten. Das Design ist dem Hersteller gut gelungen. Schwarz, dezent, elegant.

Generell tendiert der Hersteller zu dunkleren Farbtönen. Das obere Teil ist aus Glas mit einem U-förmigen, leicht bläulichen Liniendesign. Allerdings auch ein Staubmagnet. Mit einem Durchmesser von 32 Zentimeter und einer Höhe von 8,3 Zentimetern ist dieser Helfer recht klein gehalten, im Vergleich zu vielen anderen Robotern.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Sehr schade finde ich, dass der Großteil des Saugroboters aus Plastik besteht. Man muss aber dem Hersteller zugestehen, dass so Gewicht gespart wird, somit erhöht sich die Akkulaufzeit. Mit knappen 3,5 kg in Wischmodi kann man leben. Kunststoff bedeutet in diesem Fall aber nicht, dass die Qualität miserabel ist oder darunter leidet. Im Gegenteil, ich finde Verarbeitung sehr gut gelungen. Die Übergänge verlaufen gut ineinander. Es sind weder scharfe Kanten, noch unschöne Stellen vorzufinden.

Die Bürsten werden auf die Metallelemente draufgedrückt, welche dann einrasten. und halten stabil, wie sonst auch jegliche Zubehörteile. Es wird nirgendwo zusätzliches Werkzeug gebraucht. Der Ein-Ausschalter unter dem Boden ist mit einer Schutzkappe verdichtet, damit kein Wasser eindringen kann, gerade bei der Wischfunktion.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

Ultenic D5S Saugroboter

In aller Kürze

Ultenic ist ein Smarthome-Unternehmen aus London, die sich auf Saugroboter spezialisiert hat. Bisher sind zwei Roboter auf dem Markt, der Ultenic D5S und der Vorgänger Ultenic D5. Die neuere Version D5S, den ich über zwei Wochen getestet habe, saugt nicht nur das Haus sondern wischt bei Bedarf den Boden auch nass. Ob dieser Roboter meine Erwartungen erfüllt hat und ich ihn weiter empfehle, erfahrt ihr in diesem Test.

Gefällt uns

  • sehr einfache Einrichtung
  • gutes Reinigungsergebnis
  • Wischfunktion
  • Preis-/Leistungsverhältnis
  • Ersatzteile

Gefällt uns weniger

  • Navigation erkennt kleine Hindernisse nicht immer

Ultenic D5S

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Zur Verpackung gibt es nicht sehr viel zu sagen. Der Ultenic D5S wird in einem weißen Karton nach Hause geliefert, welcher sehr schlicht gehalten wird. Auf der Vorder- und Hinterseite ist eine Abbildung des Roboters dargestellt. Beim Öffnen der Verpackung sticht einem sofort der schwarze Roboter ins Auge. In einem Plastik Sack ist das Zubehör enthalten und auch die Anleitung zum Produkt sind griffbereit.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Das Unternehmen Ultenic setzt bei seinen Saugrobotern auf ein schlichtes Design.

Wie auch einige andere Saugroboter hat der Ultenic D5s ein schwarzes Kunststoffgehäuse und eine Ein-/Aus-Taste, der je nach Status die Farbe ändert. Die dunkle Farbe lässt den Roboter als unauffällige Dekoration wirken, was mir persönlich sehr gefällt. Der Ultenic D5S hat wie die meisten Saugroboter eine runde Form, was den Vorteil hat, dass er sich um die eigene Achse drehen kann und sich dabei nicht anstößt.

Mit einer Höhe von 6,5 Zentimetern passt er auch locker unter ein Sofa oder Tische, und mit den Bürsten hat der Ultenic D5s auch keine Probleme Ecken zu säubern. Das Reinigungstool, das auch beim Zubehör enthalten ist, hilft auch ohne Probleme Haare zu entfernen, die sich in den Bürsten verfangen haben. Die Unterseite des Roboters wird auch in mattem schwarz gehalten und eine Anleitung auf dem Staubbehälter soll dem Nutzer zeigen, wie der Filter gewechselt wird. Auf dem Wassertank wird bildlich dargestellt, wie dieser gereinigt werden soll.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

An der Verarbeitung habe ich kaum was zu bemängeln. Das Gehäuse ist zwar aus Kunststoff, sieht meiner Meinung nach aber ziemlich edel aus. Lediglich die Oberfläche ist glänzend, was Fingerabdrücke sichtbar macht. Hier hätte ich mir eine matte Oberfläche besser gefallen. Alle Zusatzteile, sei es der Wassertank, Bürsten oder Staubauffangbehälter lassen sich ohne Probleme einsetzen und wieder herausnehmen, ohne dass man Angst haben muss etwas kaputt zu machen. Die Bürsten sind auch ziemlich stabil. Mit der Reinigungsbürste wurde oft durch die Bürsten gekämmt um Haare zu entfernen und es gab nie Probleme damit.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

Qbo Touch

In aller Kürze

Mit der neue Qbo Touch liefert Tchibo eine schöne kompakte Kapselmaschine ab, welche in jeder Küche eine sehr gute Figur macht. Die Bauweise ist typisch für ein Kapselautomat sehr kompakt und somit benötigt diese natürlich nicht so viel Platz wie ein deutlich größerer Kaffeevollautomat. Da es sich um eine Kapselmaschine handelt, eignet sich diese vor allem für Gelegenheitskaffeetrinker oder als Kaffeemaschine, die man vielleicht mit in die Ferienwohnung mitnehmen möchte. 

Die Bedienung und Einrichtung der Maschine ist sehr einfach und erfolgt direkt über Touch-Sensoren an der Oberseite sowie zusätzlich über die passende App, die jedoch nicht zwingend erforderlich ist. Gehört ihr jedoch zu denjenigen, die sehr viele Tassen Kaffee am Tag trinken, also auch dann, wenn ihr z. B. zu dritt oder viert im Haushalt seid und jeder einen oder zwei Kaffee am Tag trinkt, lohnt sich das System natürlich nicht, denn dann ist nicht nur der Preis der Folgekosten (Kapseln) zu hoch, sonder auch der Abfall ist aufgrund der Kapseln nicht gerade klein. 

Gefällt uns

  • schönes Design
  • kompakte Bauform
  • Kaffeesorten Auswahl
  • einfache Pflege
  • leichte Bedienung
  • per App steuerbar

Gefällt uns weniger

  • Kaffeepreis teuer als Bohnen
  • höheres Müllaufkommen
  • nur für Gelegenheitstrinker

Qbo Touch

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung der Qbo Touch ist aufgrund der kompakten Kapselmaschine verhältnismäßig „klein“ gehalten. Insgesamt macht diese eine guten Eindruck, sodass die Maschine darin sicher geschützt wird. 

An der Vorderseite wird eine etwas größere Abbildung der Qbo Touch von vorne gezeigt, während diese gerade einen Kaffee zubereitet. Außerdem prangt darüber der Name der Maschine und Qbo wirbt rechts daneben mit der PressBrew Technologie mit 19 Bar und einem Wi-Fi Symbol. Letzteres soll hier direkt zeigen, dass diese Maschine mit dem WLAN verbunden werden kann, um diese mit Updates zu versehen und einige weitere nützliche Funktionen auszuführen. Außerdem wird hier klein und auf der Oberseite ganz groß mit der Farbe der Maschine geworben, in meinem Fall Onyx Black. Auf der Rückseite konzentrierte man sich voll und ganz auf die Auswahl an Kapseln, die es aktuell gibt und die drei Getränke-Arten, die mit der Qbo Touch zubereitet werden können.

Beim Aufklappen des Deckels gibt es eine kurze Beschreibung, die einem direkt zeigt, welche der fünf Sensor-Tasten für was zuständig ist bzw. was diese anzeigt oder ausführt. Beim Aufklappen der restlichen Deckel-Elemente kommt dann ein Pappkarton zum Vorschein, auf dem die kleine Tropfschale mit dem Edelstahl Tropfgitter eingelegt wurde. Entnimmt man diesen Pappkarton mit dem Zubehör, ist eine kompakte Bedienungsanleitung vorhanden und natürlich die eigentliche Kapselmaschine, welche in einer Folie eingepackt wurde. 

Nach dem Auspacken muss man an der Maschine nur wenige Klebestreifen am Wassertank usw. entfernen und die Tropfschale einsetzten. Dann wäre die Maschine soweit schon einsatzbereit bzw. kann mit Wasser gefüllt werden.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Qbo bietet die neue Touch-Kapselmaschine aktuell in drei Farbvarianten an: einem Basalt Grey, Auburn Red und Onyx Black. Letzteres entspricht hier wie bereits im Punkt Verpackung erwähnt meinem Testgerät.

Die neue Qbo Touch ist sehr kompakt gehalten, daher benötigt diese in der Fläche nur 20 x 28,5 cm (B x T) und in der Höhe 23 cm. Dieses kompakte Design gelang Qbo dadurch, dass man sich gegenüber der Qbo You-Rista den Milchaufschäumer gespart hat, den diese Funktion gibt es hier nicht. Aufgrund der kompakteren Bauweise resultiert auch ein deutlich geringeres Gewicht, denn die Maschine ist mit 3,5 kg gut halb so schwer wie die You-Rista mit Milk-Master.  

Alle drei Gehäusefarben hat man matt ausgeführt, was sehr modern und edel wirkt. Ehrlich gesagt bin ich auch kein Fan von Hochglanzoberflächen, insbesondere bei Kaffeevollautomaten usw. denn dann sieht man darauf jeden Fingerabdruck und Kaffeespritzer. Direkt an der Vorderseite befindet sich der 1.300 ml Wassertank, welcher einfach von oben über die Klappe aufgefüllt werden kann oder auch bequem zum Auffüllen entnommen werden kann. Der Wassertank ist auch leicht mattiert ausgeführt, sodass man dennoch hervorragend jederzeit den aktuellen Wasserstand im Blick hat. Einen täglichen Blick um die Maschine herum oder ein Beachten der Wasserstand-Anzeige kann man sich somit auf jeden Fall sparen, den dies erkennt man direkt, wenn man vor der Maschine steht. Neben dem Wassertank ist unter dem Qbo Schriftzug Platz für die Tasse, denn hier versteckt sich der Kaffeeauslauf sowie eine LED-Beleuchtung, welche beim zubereitendes Kaffees das Arbeitsfeld ausleuchtet. Ganz unten in der Aussparung wird die kleine Tropfschale samt mattem Edelstahlgitter eingesetzt. Letzteres meiner Meinung nach auch sehr praktisch, denn von Hochglanzedelstahl kenn ich es zu gut, dass dieser aufgrund des Keramik der Tassen nach der Zeit stark verkratzt.

Bei der Funktionalität hat sich Qbo Gedanken gemacht, man muss zwar bei der maximalen Höhe der Tassen mit 14,5 cm abstriche machen, doch dafür hat man an eine zweite ausklappbare Ebene gedacht, auf die eine bis zu 9 cm hohe Espresso-Tasse ihren Platz findet. Sehr praktisch, denn somit spritz der Espresso aufgrund der geringeren Höhe nicht an die Ausgabewand am Kapselautomat. Hinter der ausklappbaren Ebene für Espresso-Tassen ist der Auffangbehälter für das Tropfwasser und ein zusätzlich eingesetzter Auffangkorb für bis zu 9 gebrachte Kapseln. 

Das Stromkabel ist knapp 0,8 Meter lang, sodass dieses überall ausreichend sein sollte. Keine Angst, wenn es bei euch beim Auspacken kürzer sein sollte, schaut mal unter die Maschine, hier ist das Kabel gut im Boden aufgewickelt. Zu guter Letzt zur wichtigen Oberseite, hier befindet sich zum einen der große, aus Aluminium-Druckguss hergestellte Kapseleinschub. Dieser gibt direkt vor, wie dieser geöffnet wird und wie herum die Kapsel eingesetzt werden muss. Ein falsches Einsetzen wird hier somit sicher verhindert. 

Vor dem Hebel befinden sich insgesamt fünf Sensor-Tasten mit Symbolen und jeweils einer LED-Statusleuchte. Dabei handelt es sich rechts um die Status-LED fürs WLAN sowie daneben um die drei verschiedenen großen Getränkearten bzw. Größen und zu guter Letzt ganz Links um die Wassertropfen-Taste, die zum Reinigen und Entkalken benötigt wird.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der Qbo Touch ist wie von Qbo bzw. Tchibo gewohnt sehr gut und daher gibt es hier von mir keine Kritik. Das Gehäuse besteht zwar wie bei nahezu allen Kapselmaschinen komplett aus Kunststoff, wirkt aber dennoch sehr hochwertig und robust. Die massive Aluminium-Druckguss-Klappe, in der die Kapsel eingelegt wird, funktioniert geschmeidig und problemlos. Außerdem reagieren die Touch-Sensoren auf der Oberseite sehr präzise und sind hier selbsterklärend. 

Der Wasserbehälter und der Kapsel-Auffangbehälter an der Front lassen sich sehr einfach entnehmen und wieder einsetzen. Praktisch erwies sich für mich als Espresso-Trinker am Mittag die praktische ausklappbare Tassenausgabe. Damit verspritzt die Maschine nämlich weniger, wenn der Espresso in die Tasse läuft. Das Kabel ist bei der Anlieferung ebenfalls ordentlich an der Unterseite in eine Wickelhilfe aufgewickelt, sodass dieses z. B. auch beim Transport in die Ferienwohnung sauber verstaut werden könnte.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

eufy HomeVac S11 Infinity

In aller Kürze

Eufy hat nach Saugrobotern ein neues Segment ins Visier genommen: kabellose Hand-Staubsauger. Das erste Gerät: eufy HomeVac S11 Infinity. Unschwer zu erkennen ist, dass als optisches Vorbild ganz klar die Dyson Sauger der gleichnamigen britischen Firma gedient haben. Verglichen mit diesen kann man aber mit einem deutlich geringeren Gewicht, einem prallen Lieferumfang und einem deutlich niedrigeren Preis punkten. Insbesondere der austauschbare Akku gefällt mir sehr gut! Grundsätzlich bleibt zu sagen, dass eufy – einer Tochterfirma der Köpfe von Anker Innovations – ein guter Einstieg in diese neue Kategorie gelungen ist!

Gefällt uns

  • austauschbarer Akku
  • gute Saugleistung auf Hartböden
  • geringes Gewicht
  • großer Lieferumfang
  • Preis-Leistung

Gefällt uns weniger

  • keine Teppichbürste (Leistung nicht optimal)

eufy HomeVac S11 Infinity

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung ist auf das wesentlichste reduziert und kommt fast gänzlich in weißer Farbe. Auf aufwändige Drucke wurde verzichtet.

Auf den ersten Blick fehlte mir die Ausstrahlungskraft, es fehlte einfach das gewissen Etwas. Bis ich endlich verstanden hatte, welche Strategie eufy hier verfolgt. Man verzichtet auf das große Schnick-Schnack und hat eine nachhaltige Verpackung zusammengestellt.

Es wird hier gänzlich auf Schaustoff, Styropor oder Kunststoffschalen verzichtet. Öffnet man die Verpackung sind die Teile in drei Segmente geteilt, ebenfalls durch Karton. Hier wird bildlich dargestellt was sich in diesen Segmenten befindet.

Wie zuvor gesagt wird was gänzlich auf Kunststoff verzichtet, lediglich die Zubehörteile sind in Kunststofffolien verpackt, wohl auch um diese vor Kratzern zu schützen. Zusammengefasst muss gesagt, werden, dass sich der Hersteller Gedanken bei der Verpackung gemacht hat und wir den Verzicht auf Kunststoff – so gut es geht – wirklich schätzen!

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Beim getesteten eufy HomeVac S11 Infinity handelt es sich um einen Akku-Handstaubsauger – um genau zu sein um 2-in-1 Gerät.

Während der Sauger fast gänzlich in glänzendem, weißem Kunststoff gehalten ist, bildet das Saugrohr in einem pulverbeschichteten Blau einen starken Kontrast. Diese Farbgebung wird bei der Walze der motorisierten Bodenbürste und der Filtereinheit des Staubbehälters wieder. Einzelne Druckknöpfe, sowie die Räder der Elektro-Bodenbürste sind in Grau gehalten.

Apropos Druckknöpfe: Über Steckverbindungen, kann der Akku-Staubsauger einfach in ein Handgerät bzw. einen Polstersauger gewandelt werden. Auch verschiedenes Zubehör wird hier durch die Steckverbindungen gewechselt.

Grundsätzlich kann man sagen, dass der eufy HomeVac S11 Infinity ein doch auffallendes Design hat, wer also wohl auf ein zurückhaltendes Erscheinungsbild Wert legt wird wohl nicht zum HomeVac S11 greifen.

Was durchaus positiv auffällt ist das geringe Gewicht des Saubsaugers und die mit den Rollen einhergehende kinderleichte Manövrierfähigkeit. Ein Nachteil sehe ich persönlich allerdings darin, dass der eufy HomeVac S11 Infinity nicht alleine stehen kann. Also kurz stehen lassen und einen Anruf annehmen ist nicht drin. Man muss diesen entweder auf den Boden legen oder an eine Wand lehnen. Das ist allerdings auch beim deutlich teureren Dyson, dasselbe. Bei dem ebenfalls von uns getesten AEG FX9 gibt es eine Freistehfunktion.

An der Vorderseite der motorisierten Bodenbürste befinden sich LED-Lichter, die automatisch eingeschaltet werden und in dunklen Ecken oder unter Sofas, Staub und Dreck tatsächlich sichtbarer macht, ist ein weiteres praktisches Designelement.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Bis auf das pulverbeschichte Saugrohr aus Metall, setzt eufy beim HomeVac S11 Infinity gänzlich auf Kunststoff. Obwohl dieser absolut nicht billig wirkt, habe ich allerdings auch schon bessere Materialien gesehen. Zugegebener Maßen bin auch kein Fan von Hochglanz-Kunststoff in Weiß. Eine „Soft-Touch-Oberfläche“ oder ein Matter Kunststoff hätten hier vielleicht Wunder bewirkt. Aber das ist nur meine höchst persönliche Empfindung.

Ansonsten muss man dem Akku-Staubsauger anrechnen das alles fest an Ort und stelle sitzt. Auch die Steckverbindungen machen einen guten Eindruck und vermitteln nicht Gebrechlichkeit nach kürzester Zeit.

Ein großes Plus stellen die besagten Steckverbindungen dar, da diese eben auch dafür sorgen, dass der eufy beim HomeVac S11 Infinity zur Reinigung zerlegt werden kann. Egal ob dies nun der Staubbehälter ist oder aber die rotierende Bürste. Alles lässt sich entfernen und ebenso einfach wieder einsetzen.

Der Bürstenantrieb macht nun auch bei längerem Betrieb keine Probleme. Dasselbe gilt für die motorisierte Handsaugerbürste.

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

Click & Grow Smart Garden 3

In aller Kürze

Beim Click & Grow Smart Garden 3 handelt es sich um einen sogenannten Indoor-Garten. Mit diesem soll es jedem ganz einfach gelingen, zahlreiche Pflanzen in den eigenen vier Wänden aufzuziehen, da der Smart Garden 3 die Pflanze bzw. die Samen von Beginn an automatisch mit Licht und „halb automatisch“ mit Wasser versorgt.  

Das ganze Konzept funktioniert soweit zwar ganz gut bei Pflanzen wie Basilikum, Schnittlauch usw. Doch leider ist das Produkt nicht wirklich als smart zu bezeichnen, da die App zwar Infos liefert, wann ihr die Pflanze das erste Mal ernten könnt, doch dies beruht hier nur auf geschätzte Wert und wird somit nicht über zusätzliche Sensoren überprüft. Außerdem ist das Ganze mit der Anzucht über die Pflanzenkapseln nicht günstig, denn für ein 3-er Set, verlangt das Unternehmen knapp 10€. 

Gefällt uns

  • Gute Verarbeitung
  • einfache Anzucht
  • gute Ergebnisse
  • schnelles und sicheres Wachstum

Gefällt uns weniger

  • App bitte kaum Mehrwert
  • nicht wirklich smart

Click & Grow Smart Garden 3

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Bei der Verpackung handelt es sich um eine große ungebleichte Kartonage, welche rundum von einer bedrucken dünnen Umverpackung umhüllt ist. Auf dieser wird vorne groß der Click & Grow Smart Garden 3 abgebildet. Hierbei sieht man auch gut, wie das ganze später bei einem aussehen wird, denn im abgebildeten Smart Garden sind hier bereits drei Basilikum Pflanzen zu sehen. Doch Basilikum ist nicht das Einzige, was man damit anpflanzen kann. Auf der Rückseite wird nämlich an einigen Beispielen gezeigt, was man damit ebenfalls anbauen/anpflanzen kann. Außerdem wird hier als kleines Goodie ein Rezept von einem Basilikum Pesto Beschrieben und auf viele weitere Rezepte auf der Webseite von Click & Grow hingewiesen.

Nachdem man den inneren Karton der Verpackung herausgeholt hat, erkennt man direkt, dass Click & Grow hier viel Wert auf Nachhaltigkeit legt. Schließlich besteht das komplette Verpackungsmaterial usw. nicht aus Kunststoff, sondern aus Kartonage. Im oberen Abschnitt der Verpackung befindet sich ein Kartonage-Einsatz der mit einigen Worten von Mattias Lepp, dem CEO von Click & Grow versehen wurde. In diesem Abschnitt befinden sich die Pflanzenkapseln, bei denen es sich beim Starter-Kit um dreimal Basilikum handelt. 

Unmittelbar darunter befindet sich dann noch das Hauptstück des Click & Grow, nämlich der smart Garden 3. Dessen Kabel verläuft in eine weitere Kartonage, indem dann das Netzteil, zwei Adapter (EU-/ und UK-Stecker), sowie zwei Verlängerungsstangen für die LED-Beleuchtung beiliegen.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Click & Grow bietet den Smart Garden 3 aktuell in vier Farben an. Neben einem schlichten weißen Gehäuse gibt es noch Grau, Beige und die limitierte Geburtstagsfarbe zum 10-jährigen Jubiläum in Gold. Der Aufbau des Gerätes ähnelt einem Blumenkasten, welcher insgesamt für drei Pflanzen Aussparungen besitzt und komplett aus einem wertigen Kunststoff besteht. Am Ende des Gerätes sitzt ein LED-Modul, welches auf einem Halter aufgesteckt ist. Dabei handelt es sich um ein Vollspektrumleuchtmittel mit insgesamt 6.000 Kelvin, dieses kann wie bereits erwähnt durch die zwei Verlängerungen höher angesetzt werden, was man je nach Wachstumshöhe der Pflanzen vornehmen muss.

An der Beleuchtungsstrebe geht das Kabel hervor, welches in eine Steckdose eingesteckt werden muss, denn ohne Strom gibt es hier kein Licht, was jedoch für die Indoor-Pflanzen für ein schnelles Wachstum unerlässlich ist. Unter der Beleuchtung befinden sich die drei Anzuchtplätze, welche aus einem Kunststoffbecher mit einem integrierten wasserdurchlässigen Docht und einer transparenten Kuppel bestehen. Diese transparente Abdeckung braucht man natürlich nur in den ersten Tagen, damit der notwendige Treibhauseffekt erreicht wird und die nötige Wärme und Feuchtigkeit erreicht wird, damit die Samen zuverlässig keimen. Zu guter Letzt ist am vordersten Teil noch ein Schwimmer eingesetzt, der einem optisch direkt zeigt, ob im Gefäß noch genug Wasser enthalten ist, oder man dringend Wasser nachfüllen sollte.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Bei der Verarbeitung des Smart Garden 3 von Click & Grow, gibt es soweit wenig zu bemängeln. Die vielen verschieden Bauteile bestehen zwar lediglich aus Kunststoff, doch dieser Werkstoff macht hierbei einen wertigen Eindruck.

Klar halten die Teile wie z. B. die Kunststoffbecher nicht ewig, doch Click & Grow bietet daher die verschieden Bauteile für einen akzeptablen Preis im eigenen online Store an. So kann man hier nicht nur den Auslegearm für die LED, sondern auch den Schwimmer, die Kunststoffbecher, wasserdurchlässige Dochte und sogar die transparenten Kabeln nachkaufen.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

Ecovacs Winbot X

In aller Kürze

Beim Ecovacs Winbot X handelt es sich um einen sehr guten Fensterputzroboter, der seinen Job überraschend gut macht, auch wenn es nicht ganz so perfekt sauber wird, wie wenn man die Fenster herkömmlich putzt. Völlig automatisch erfolgt die Reinigung natürlich nicht ganz, man muss den Roboter zu jedem Fenster manuell hintragen und via Abfallsicherung (Saugnapf) befestigen. Dennoch ist er gerade für diejenigen die viele und vor allem große und schwer erreichbare Fenster im Haus haben sehr von Vorteil. Für normale Fenster, die nicht besonders groß sind und leicht zu erreichen sind, lohnt es sich weniger den Fensterputzroboter zu kaufen, da man hier via Handreinigung schneller ist.

Gefällt uns

  • gründliche Reinigung von Blütenstaub
  • gute Verarbeitung
  • sicherer Halt am Fenster
  • einfache Bedienung

Gefällt uns weniger

  • Manuele Handriffe notwenig
  • Akkulaufzeit könnte etwas länger sein
  • hoher Preis
  • Hartnäckiger Schmutz wird nicht entfernt

Ecovacs Winbot X

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Der Ecovacs Winbot X wird, wie es auch bei den Staubsaugrobotern aus dem Hause Ecovacs der Fall ist, in einer stabilen braunen Versandkartonage zu einem nach Hause geliefert. Öffnet man diese, dann befindet sich darin die eigentliche Verpackung des Fensterreinigungsroboters. Diese ist ebenfalls sehr stabil ausgeführt und lässt sich dank eines Tragegriffes an der Oberseite, trotz dem etwas höheren Gesamtgewicht, ganz gut tragen. Die Verpackung ist, wie ich es von Ecovacs kenne, nicht nur mit ein paar Abbildungen zum Winbot X bedruckt, sondern auch mit zahlreichen Informationen über diesen.

Auf der Vorder- bzw. Oberseite der Verpackung ist der Fensterputzroboter von oben betrachtet dargestellt. Zudem sind hier wie bei eigentlich jedem anderen Produkt üblich, der Namen des Unternehmens und der Produktname zu lesen. Die blaue rechte Seite der Verpackung ziert neben dem Unternehmensnamen ein etwas größerer Aufkleber, der mit einigen Daten zum Winbot X bedruckt ist wie z. B. dessen Gewicht und wo dieser hergestellt wurde.

Die gegenüberliegende linke Seite wiederum widmet sich den wichtigsten Funktionen des Ecovacs Winbot X. Schließlich werden einem hier in mehreren Sprachen und via Symbolen erklärt, dass der Winbot X benutzerfreundlich sei, kabellos reinigt und dabei auch in die Ecken von Fenstern kommt und er zudem nicht nur automatisch reinigen kann, sondern via mitgelieferter Fernbedienung oder Sprachbefehlen gesteuert werden kann. Zu guter Letzt werden auf der Rückseite in mehreren Sprachen und mit Beispielbildern, einige der besonderen Merkmale des Ecovacs Winbot X genannt. Jedoch handelt es sich hierbei zum Großteil um die bereits auf der linken Verpackungsseiten präsentierte Eigenschaften. Neu ist hier lediglich der Hinweis auf die sogenannte WIN-SLAM 2.0- Reinigungspfade, für eine effiziente und gründliche Reinigung und die sichere Reinigung, die via zusätzlichem elektronischem Saugnapf gewährleistet werden soll.

Öffnet man die Verpackung und klappt diese von vorne nach hinten Weg auf, erblickt man zuerst mal neben der Bedienungsanleitung viel Kartonage. Entnimmt man wiederum die Bedienungsanleitung zusammen mit dem linken größeren Teil der Kartonage, kommt der Ecovacs Winbot X zum Vorschein, der zum zusätzlichen Schutz in ein Baumwolltuch eingewickelt wurde. Im rechten Teil versteckt sich das restliche Zubehör, welches hier durch die Aufdrucke auf dem Deckel grob zeigt, worum es sich dabei handelt. Das Verpackungssystem gefällt mir sehr gut, denn hier ist alles sauber an seinem Platz verstaut und man hat den Platz der Verpackung nahezu komplett ausgenutzt und zudem den Kunststoffanteil der Verpackung deutlich reduziert.

In einzelnen Kartonagen befinden sich rechts, die Fernbedienung inkl. 2 AAA-Batterien, der separat verpackte elektronische Saugnapf, ein wertiges Mikrofasertuch zum Nachwischen und das darunter befindliche Netzteil inkl. EU-Stecker, um den Akku aufzuladen. Unter diesen Kartonagen befindet sich wiederum in einer weiteren Ebene noch drei weitere Ersatz-Wischtücher und eine von Ecovacs entwickelte Reinigungslösung zum Besprühen der Reinigungstücher.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Beim Ecovacs Winbot X handelt es sich um einen quadratischen Fensterputzroboter, der in einem schlichten Weiß daher kommt und soweit einen soliden und wertigen Eindruck macht. Der knapp 1,8 kg schwere und knapp 245 x 245 mm große Winbot X ist zwar nicht übermäßig schwer, doch anfangs dachte ich wie es sich sicher viele die den Winbot X ebenfalls das erste Mal in den Händen halten, ob die Ansaugtrakt ausreicht, um ihn an der Glasscheibe sicher zu halten. Diese Sorge stellte sich jedoch im Verlauf des Tests als völlig unbegründet ein, dazu später mehr.

Durch die eckige Bauweise kommt der Ecovacs Winbot X natürlich deutlich besser an die Ecken und Kanten der Fenster ran, als z. B. seine runden Konkurrenten. Da das Reinigungstuch an der Unterseite jedoch an den Ecken ausgespart ist, gibt es dennoch einen kleinen Bereich, an welchen dieser bauartbedingt nicht herankommen kann. Das liegt daran, da hier an jeder Ecke durchaus wichtige Sensoren verbaut sind. Die runden Ecken besitzen nämlich gefederte Kunststoffelemente, die beim Überfahren eines rahmenlosen Glases ausfedern, wodurch der Winbot X das Signal bekommt, er muss wieder in die andere Richtung fahren, da hier das Glas endet. Des Weiteren besitzt der Winbot X an zwei Seiten (in die Richtung, in der er fahren kann) je einen Bumper (Stoßfänger), wie man es bereits von den herkömmlichen Saugrobotern kennt. Damit fährt der Fensterputzroboter den Fensterrahmen an und erkennt dessen Konturen.

Ansonsten gibt es auf der Oberseite einen großen länglichen Griff, mit dem man den Fensterputzroboter angenehm tragen bzw. an das Fenster ansetzen kann und einen darauf integrierten Power-Kopf, auf den ich später genauer eingehen werden. Rechts im unteren Bereich von diesem Griff befindet sich ein Loch mit Symbolen und einer LED. Hier wird später der elektronische Saugnapf angeschlossen, der durch verschieden Farbiges aufleuchten der LED (rot oder grün) hinweist, ob die Sicherung des Saugnapfes gewährleistet wird oder nicht.

Im Zentrum des via Klett angebrachten Reinigungstuch, befinden sich zwei gummierte Antriebsstränge, die je Antriebsstrang von zwei via Verzahnung eingreifende Rollen angetrieben werden. Dazwischen befindet sich eine auf den ersten Blick lautsprecherähnliche Abdeckung, die in Wirklichkeit jedoch der Vakuumerzeugung dient. Schließlich muss sich der Saugroboter am Glas festsaugen, was nur durch das Erzeugen eines kräftigen Unterdrucks geschehen kann und kräftigen gummierten Antriebssträngen, die sich dafür eignen, dass sich der Fensterputzroboter trotz seiner hohen Ansaugtrakt fortbewegen kann. Des Weiteren gibt es hier den bereits vom Ecovacs Deebot 950 bekannten roten Hauptschalter, über welchen man den Winbot X einschaltet und zwei unterschiedlich leuchtende LED´s die auf eine korrekte Anwendung hinweisen.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Ecovacs Winbot X ist für einen Fensterputzroboter sehr gut. Ich konnte hier keinerlei Mängel bei der Verarbeitung feststellen oder unschöne Kunststofffehler am Gehäuse. Der Klett an der Unterseite hält das Reinigungstuch absolut sicher an seiner Stelle und der zugehörige Sicherungssaugnapf macht soweit ebenfalls einen sehr guten und sicheren Eindruck.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

Ecovacs DEEBOT OZMO 950

Der Hersteller ECOVACS Robotics aus China, ist hierzulande bekannt für seine Staubsaugerroboter-Serie DEEBOT und die Fensterreinigungsroboter WINBOT.

Vor wenigen Wochen hat das Unternehmen sein neustes Flaggschiffmodell Deebot Ozmo 950 vorgestellt. Dieser kann nicht nur intelligent das Haus saugen, sondern gleichzeitig auch wischen. Doch ob dieser von der Reinigungsleistung und Navigation überzeugen kann und dessen Bedienung über die zugehörige App einfach ist, verrate ich euch in diesem Testbericht. Schließlich habe ich den Staubsaugerroboter nun knapp 4 Wochen ausgiebig getestet.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Der Ecovacs Deebot Ozmo 950 wird in einer stabilen braunen Versandkartonage zu einem nach Hause geliefert. Öffnet man diese, dann befindet sich darin die eigentliche Verpackung des Staubsaugerroboters. Diese ist ebenfalls sehr stabil ausgeführt und lässt sich dank eines Tragegriffes an der Oberseite, trotz dem etwas höheren Gesamtgewicht, ganz gut tragen. Die Verpackung ist wie üblich natürlich nicht nur mit ein paar Abbildungen zum Ecovacs Deebot Ozmo 950 Staubsaugerroboter bedruckt, sondern auch mit zahlreichen Informationen. Auf diese möchte ich, bevor wir den Inhalt genauer ansehen, eingehen.

Auf der Vorder- bzw. Oberseite der Verpackung ist der Saugroboter Deebot Ozmo 950 von oben betrachtet dargestellt. Zudem sind hier wie bei eigentlich jedem anderen Produkt üblich, der Namen des Unternehmens und der Produktname zu lesen. Im Bereich unter der Produktbezeichnung erfährt man zudem auf Englisch, dass es sich um ein Saug- und Wischroboter handelt. Ebenso prangt unten links, der Hinweis auf den Red Dot Design Award Winner 2019 und die verwendete Smart Navi 3.0 Technologie.

Was es sich mit der eben erwähnte Smart Navi 3.0 Technologie auf sich hat, beschreibt Ecovacs  etwas ausführlicher auf der rechten Seite der Verpackung. Schließlich wird hier via Bild und Text in insgesamt 6 Sprachen erklärt, dass es sich hierbei um die Laserkartierung und Lasernavigation für eine hervorragende Reinigung handelt. Ob dies auch wirklich so ist, verrate ich euch natürlich etwas später unter dem Punkt „Navigation“.  

Bei der linken Seite wiederum spricht Ecovacs die Ozmo Wischtechnologie etwas genauer an. So zeigt das Unternehmen hier anhand eines Bildes, wo genau sich der Wassertank befindet und via Text, dass dadurch mit dem Deebot Ozmo 950 Saugen und Wischen in einem Arbeitsgang erfolgen kann.

Zu guter Letzt werden auf der Rückseite in mehreren Sprachen, einige der besonderen Merkmale des Ecovacs Deebot Ozmo 950 genannt. Jedoch handelt es sich hierbei zum Großteil um die bereits auf der rechten und linken Verpackungsseiten präsentierte Eigenschaften. Neu ist hier lediglich der Hinweis auf den Langzeit-Akku, die automatische Teppicherkennung, die starke Mobilitätsleistung und die Smart Home-Gerätekompatibilität. Ebenso wichtig für mich ist es jedoch auch, dass es die einfache Möglichkeit der Firmware Aktualisierung direkten über   die so genante OTA-Updates (OTA= Over the Air Update) möglich ist. Da es eine App gibt über welche die Einstellungen des Roboters vorgenommen werden, prangen unten natürlich auch die typischen Hinweise auf den AppStore (iOS) und Google Play Store (Android). Außerdem ist der Saugroboter via Alexa und Google Assistant bedienbar. 

Öffnet man die Verpackung und klappt diese von vorne nach hinten Weg auf, erblickt man direkt den Ecovacs Deebot Ozmo 950 rundum umgeben von Schaumstoff. Dieser sorgt hier für einen sehr sicheren Schutz beim Transport, was bei solch einem verhältnismäßigen teueren Gerät natürlich auch sehr wichtig ist und nebenbei für ein aufgeräumtes System sorgt.

Nimmt man den Deebot Roboter aus dem Einsatz, dann sieht man, dass dieser rundherum mit Folie beklebt wurde und der Stoßfänger an den beweglichen Elementen zusätzlich mit Schaumstoff gesichert wurde. Unter dem Roboter befindet sich natürlich doch das restliche Zubehör, was beim Deebot Ozmo 950 definitiv nicht wenig ist. Somit findet man direkt unter dem Roboter die Wisch-Platte mit dem bereits montierten blauen Wischtuch. Nimmt man nun den weiteren Schaumstoff-Einsatz aus der Verpackung heraus, dann findet man darunter einige weitere kleiner Verpackungen, in denen sich einige weitere Teile des Lieferumfangs befinden. 

Direkt vorne findet man neben der Ladestation auch das dazugehörige Netzkabel in der europäischen Ausführung. Rechts und links daneben sind sicher zentriert die beiden kleinen Eckenbürsten. Davon legt Ecovacs übrigens noch gleich zwei weiter als Ersatz dem Lieferumfang bei, diese findet man im hinteren Teil der Verpackung. Hier gibt es zudem auch noch einen weiteren HEPA-Filter für den Saugbehälter, denn einer davon ist bereits in diesen montiert. Ecovacs legt übrigens auch gleich noch einen weiteren Saugaufsatz bei, der als Direktabsaugung dient. Für was dieser jedoch genau nützlich ist, verrate ich euch natürlich später noch etwas genauer. In der Mittleren Kartonage findet man einen Beutel mit 5 weißen Reinigungstüchern, womit man die Oberfläche des Roboters reinigen kann. Dies ist zwar ganz nett, dass Ecovacs diese beilegt, denn schwarz zieht den Staub gerne an, doch ich reinige den Roboter mit einem handelsüblichen Mikrofasertuch, welches ich immer wieder waschen kann. 

Der Staubauffangbehälter, sowie der 0,2 Liter Wassertank befindet sich bei der Anlieferung bereits an ihrer Position am bzw. im Ecovacs Deebot Ozmo 950 eingesetzt. Weiterhin verbirgt sich am Saugroboter versteckt ein kleines Reinigungswerkzeug, dazu aber im nächsten Punkt mehr. Natürlich legt Ecovacs dem Saugroboter auch eine ausführliche Bedienungsanleitung in vielen Sprachen und ein kurzen Quick Start Guide bei. 

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Beim Deebot Ozmo 950 setzt Ecovacs auf die am meisten verwendete runde Form des Saugroboters. Es gibt hier Hersteller wie z. B. Neato, die auf eine D-Form setzen, doch beides hat seine Vor- und Nachteile. 

Bei einer D-Form z.B befindet sich die große Hauptreinigungsbürste weiter vorne, ist größer bzw. länger ausgeführt und kommt somit theoretisch besser in die Ecken. Mit den rotierenden seitlichen kleinen Seitenbürsten holt dieses Modell den Staub aus den Ecken und führt diese zur großen rotierenden Hauptbürste, welche diese wiederum zur Saugöffnung befördert. Doch solch eine D-Form ist etwas schwerer als eine runde Form und nicht so gut geeignet für engere Ecken, denn hier kommt diese oftmals nicht so tief rein und tritt daher oftmals schon vor dem runden Modell den Weg in eine andere Richtung an.

Bei den runden Geräten, welche die Mehrheit unter den Saugrobotern ausmacht, sieht das ganze etwas anders aus. Denn Ecken sind, wie der Name schon sagt eckig und der Saugroboter rund. Also wie soll dieser dann in die Ecken kommen? Dies erfolgt hier ebenfalls durch die seitlichen rotierenden Fühler, welche hier lang genug ausgeführt wurden, sodass diese eigentlich sehr gut den Dreck aus den Ecken herausholen. Dies passiert soweit auch beim Ecovacs Deebot Ozmo 950 sehr gut, doch dazu sag ich unter Navigation mehr.

Der Deebot Ozmo 950 kommt mit einem Durchmesser von 35 cm und einer Höhe inkl. Laserabdeckung von 9,3 cm daher. Das Gewicht wiederum liegt aufgrund der vielen Technik und der zusätzlichen Wischfunktion bei knapp 4,5 KG. 

Wie branchenüblich, setzt auch Ecovacs auf ein Kunststoffgehäuse, welches mir persönlich hier sehr gut gefällt, da dieses in einem matten Schwarz gehalten wurde. Dadurch macht dies weder einen billigen Eindruck, noch zieht dies zu sehr Staub an. Stellt euch vor es wäre Hochglanz, dann wäre das ein absoluter Staubmagnet und würde immer voll mit feinem Staub hängen. Der matte Kunststoff ist kleiner ausgeführt wie die eigentliche Fläche, daher schaut zum Teil mehr oder weniger eine leicht angeraute Oberflächenstruktur aus diesem Absatz um den Rahmen hervor. Dies lockert das Design noch einmal deutlich auf und gefällt mir soweit ganz gut. Öffnet man die Klappe an der Oberseite, dann setzt sich hier diese Oberfläche komplett fort. 

Hier unter dieser Klappe, welche knapp 2/3 der Oberfläche einnimmt, befindet sich nicht nur der Staubbehälter, sonder auch der Hauptschalter zum Ein- und Ausschalten, sowie der Sync-/Reset-Knopf. Dieser kleine Reset-Knopf wird dafür benötigt, den Saugroboter später beim Einrichtvorgang, mit dem Wi-Fi zu verbinden. Neben dem Staubbehälter befindet sich zudem noch ein kleines kompaktes Reinigungstool, welches dabei hilft, die Haare, welche sich eventuell um die Hauptbürste gewickelt haben, zu entfernen usw. 

Unmittelbar vor der Klappe befindet sich der wichtige Laserdistanzsensor (LDS), welcher für die genau Navigation unverzichtbar ist. Schließlich navigieren viel alte Saugroboter ohne diesen im Zick-Zack Modus, sodass hier beim Starten des Saugvorgangs kein wirkliches Muster bzw. System dahinter steckt. Auf die Vorteile der LDS-Navigation gehe ich jedoch auch später unter dem Punkt „Navigation“ ausführlicher ein. Neben der LDS-Abdeckung, ist ein Ein-Ausschaltknopf untergebracht, mit welchem man z. B. den Reinigungsvorgang manuell starten bzw. stoppen kann. 

So viel zur Oberseite des Ecovacs Deebot Ozmo 950, betrachten wir noch die restlichen Seiten. Vorne verläuft zu den Seiten hinweg, der üblich halbrunde Stoßfänger, mit dem der Saugroboter durch teils leichtes anstupsen bzw. anfahren der Kanten, den Rand des Raums oder sonstige Hindernisse wie z. B. Tischfüße usw. erkennt. 

An der Unterseite erkennt man direkt vorne die schwarz-weiße Ausgleichsrolle und daneben die beiden Ladekontakte, mit welchen der Saugroboter beim Laden, auf die Ladestation fährt. Davor wiederum befinden sich zwei der insgesamt 6 Sturzsensoren, damit der Saugroboter keine Treppen herunterfährt. Die restlichen vier befinden sich spiegelbildlich neben den Antriebsrädern und kurz vor dem Wassertank. Vor den gefederten Rädern sind die beiden seitlichen rotierenden Büsten angebracht. Diese müsst ihr jedoch beim Kauf des Ecovacs Deebot Ozmo 950 selbst anbringen. Diese lassen sich jedoch wirklich absolut einfach anbringen, da diese lediglich gesteckt und nicht verschraubt werden.

Etwa mittig des Saugroboters befindet sich die rotierende Haupt-Reinigungsbürste unter eine Abdeckung, welche leicht demontiert werden kann. Diese kann übrigens auch durch die im Lieferumfang beiliegende Abdeckung getaucht werden, sodass man mit der anderen ganz einfach auch Hochflor-Teppiche absaugen kann. Dafür muss jedoch die Bürste mit entfernt werden. Zu guter Letzt ist an der Rückseite noch der Wassertank eingeschoben, welcher mit Wasser gefüllt wird und durch das Anbringen der beiliegenden Wisch-Platte dafür sorgt, dass nicht nur gesaugt, sondern auch feucht gewischt wird.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Ecovacs Deebot Ozmo 950 ist für einen Saugroboter absolut top. Ich konnte hier keinerlei Mängel bei der Verarbeitung feststellen. Das Gehäuse besteht zwar aus Kunststoff, doch hier hat man glücklicherweise auf eine hochglänzende Oberfläche verzichtet. Sonst würde dieser den Staub sehr anziehen und zudem würde dieser sofort auf dem Saugroboter auffallen. Alle Elemente, egal ob Wassertank, Staubauffangbehälter lassen sich wunderbar einsetzen und wieder entnehmen. Ebenso wurde daran gedacht dass alle Bürsten und Elemente, um welche sich während des Saugens gerne Haare herumwickeln, komplett entfernbar sind. Zudem kann dies sogar ohne Werkzeug erfolgen, sodass hier alles gesteckt oder via Schiebemechanismen gesichert wird.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)