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Schlagwort: Zubehör

Rollei GO!

Rollei bzw. die Rollei GmbH & Co. KG wurde in Norderstedt, Deutschland im Jahr 1920, von Reinhold Heidecke und Paul Franke gegründet. 

Weltbekannt wurde das Unternehmen mit der im Jahr 1927 auf den Markt gebrachten zweiäugigen Rolleiflex, einer richtungsweisenden Rollfilmkamera.

Inzwischen fertigt das Unternehmen Rollei jedoch vor allem Stative, Foto-Filter, Blitze, Kamera-Rucksäcke/Taschen, Action-Cams, Sofortbildkameras, Dashcams, Kamera-Zubehör, sowie Smartphone- und Action-Cam Gimbals.

In diesem Testbericht möchte ein interessantes Produkt für alle Filmer unter euch vorstellen. Es handelt sich um den neuen Rollei GO! Gimbal, mit dem selbst Anfänger problemlos verwacklungsfreie Videos aufnehmen können. Ob ich mit der Stabilisierung des Gimbals zufrieden bin und ob dieser mit einem Preis unter 100€ mit den teuren Gimbals mithalten kann, erfahrt ihr in folgenden Testbericht.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Rollei liefert den neuen Gimbal „GO!“ in einer mehrteiligen Verpackung aus. Somit befindet sich wie bei einigen anderen Produkten die stabile Grundverpackung in einer bedruckten dünnen Verpackungshülle. Direkt auf der Vorder- bzw. Hauptseite der schwarzen Hülle, wird wie üblich der Name des Unternehmens und der Name des Gimbal erwähnt. Zudem wird darauf hingewiesen, dass es sich um einen Smartphone Gimbal mit kabelloser Ladefunktion handelt.

Des Weiteren wird einem ein Teil des Rollei GO! Inkl., einem darin befestigten Smartphone dargestellt und in den orange-farbigen Rechtecken darunter, die von Rollei als wichtig empfundenen fünf Funktionen angepriesen. Zu diesen zählt unter anderem: Das kabellose laden via Induktion, der Inception-Mode, für 360°-Drehungen in der Rollachse, sowie die Stativ und Porträt-Funktion.

Betrachtet man die Rückseite, wird hier im linken Bereich dasselbe, wie auf der Vorderseite dargestellt. Lediglich rechts handelt es sich nicht um eine Abbildung des Gimbal, sondern um den Lieferumfang in 7 verschiedenen Sprachen. Ebenso werden auch die fünf Symbole von der Vorderseite hier in mehrere Sprachen übersetzt. Auf der Ober- und Unterseite gibt es wenige Infos zum Produkt, denn hier ist lediglich die Webseite des Unternehmens in weißer Schrift zu lesen. 

Je nach Wahl kann man die Umverpackung auf der rechten oder linke Seite öffnen. Anschließen kann man durch anheben einfach das Innenleben (Hauptverpackung) herausziehen. Auf dieser gibt es keine großartigen Besonderheiten, hier prangt lediglich groß „Rollei GO!. Sobald man diese Hauptverpackung wiederum geöffnet hat, kommt eine große schwarze Transporttasche in Carbon-Optik zum Vorschein, in der sich neben dem Gimbal, auch das Ladekabel und das Mini-Stativ befindet. Darüber wiederum liegt in der Verpackung noch eine Kurzanleitung, eine Garantiekarte und Karte, die über die Rollei Facebook-Gruppe informiert und auf eine App Namens „RolleiMoments“ hinweist.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Der Rollei Go! wurde zum Großteil aus stabilem schwarzen Kunststoff gefertigt. Jedoch sind alle Bereich, die mit dem Smartphone oder einer Befestigungsschraube beim Zusammenlegen in Berührung kommen mit Gummi Bumpern versehen.

Es handelt sich beim Rollei Go! um einen soggenanten 3-Achsen Gimbal, da dieser mit insgesamt drei Motoren (Gelenken) ausgestattet wurde. Diese sorgen dafür, dass die Aufnahme selbst beim Bewegen immer verwacklungsfrei aufgenommen werden. Daher dient dieser, wenn darin ein Smartphone befestigt ist als Bildstabilisator. Die Motoren sind an unterschiedlichen Stellen verbaut, sodass die Bewegungen über drei Achsen ausgeglichen werden. Der erste Motor befindet sich direkt am vorderen Ende des Handgriffes, der zweite am Ende des zweiten Elements und der dritte im nächsten runden Element. Diese Motoren werden allesamt von einem Akku, der sich im Handgriff befindet mit Strom versorgt.

Der Handgriff aus Kunststoff ist ergonomisch geformt, dadurch liegt dieser ganz gut in der Hand. Zudem lässt er sich sowohl als Rechts-, also auch als Linkshänder gut bedienen. Am unteren Ende des Handgriffes befindet sich genau so wie auf der Höhe des Joysticks, jedoch rückwärtig ein 1/4 Zoll Stativgewinde. Damit lässt sich der Gimbal bei Bedarf auf das mitgelieferte Mini-Stativ oder auch auf ein beliebig anderes Stativ befestigen. An der Rückseite des Handstückes befindet sich zudem noch unter einer kleinen Gummi-Abdeckung der Micro-USB-Anschluss, über den der fest verbaute Akku aufgeladen werden kann. Weitere zusätzlich Stativ-Gewinde gibt es zudem noch zwei an der Smartphone-Halterung. Hier kann z.B, ein externes Mikro oder eine Kampe angebracht werden. 

Bedienelemente gibt es nicht besonders viele, doch diese sind wiederum zum Großteil mit mehreren Funktionen belegt. Direkt beim ersten Betrachten des Rollei Go! fällt der Joystick auf. Damit kann man je nachdem wie sehr und in welche Richtung man diesen betätigt das Smartphone in die gewünschte Richtung und der dabei bestimmten Geschwindigkeit drehen.

Direkt neben diesem Joystick befindet sich links und rechts eine Blaue-LED. Davon dient die linke als Akku-Anzeige, sollten hier beide LED´s, also die oberen und untere leuchten, ist der Akku noch zu 70 bis 100 % voll aufgeladen. Leuchtet wiederum nur die Untere, dann sind es zwischen 30 und 70 % und wenn die Untere alleine blinkt, dann sollte man den Akku aufladen, den dann ist dieser unter 30 % aufgeladen bzw. nahezu leer. Die rechte LED informiert wiederum über den aktuellen Status, also unter anderem, welcher Modus gerade eingestellt ist.

Unterhalb des Joysticks gibt es zudem noch ein Wählrad, welches man drehen kann und durch das Betätigen unterschiedliche Funktionen aktiviert. Im Zentrum des Rades befindet sich zudem die Foto-/Video-Taste. Etwas näher auf die Funktionen der Tasten gehe ich unter dem Punkt Funktion ein.

Der Rollei GO! Gimbal ist beim Transport nicht fixiert, daher würde ich diesen eher ungern in einem Rucksack mit vielen anderen Gegenständen verstauen. Dafür liefert Rollei den Gimbal gleich in einer praktischen Aufbewahrungstasche aus. In dieser passt der 350 x 115 x 60 mm (L x B x H) Rollei GO! praktischerweise inkl. des Zubehörs problemlos rein. Das Gewicht des Gimbal ohne Smartphone beträgt 555 Gramm und je nach Smartphone, welches ihr darin befestigt, kommt eben dessen Gewicht noch dazu. So waren es bei mir inkl. iPhone X knapp 730 Gramm. 

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Rollei GO! ist soweit ganz gut. Klar, dieser ist zum Großteil nur aus Kunststoff hergestellt, doch dies hat soweit keinen negativen Einfluss auf die Funktion. Damit im ausgeschaltetem Zustand nichts kaputt bzw. verkratzt wird, sind an allen Stellen wie z. B. an dem Arm, an dem die Ausbalancier-Schraube knallen kann Gummi-Bumper angebracht. Zwar handelt es sich beim Rollei Go! ganz klar nicht um den ergonomischsten Gimbal, doch dennoch kann man diesen für eine längere Aufnahme gut in der Hand halten. Lediglich nach einiger Zeit merkt man natürlich das etwas höhere Gewicht gegenüber so manch anderem Gimbal. Schließlich hat man hier inkl. Smartphone gut 700 bis 800 Gramm in der Hand. 

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Gimbal-Art3-Achsen-Gimbal für Smartphones
Kompatible GeräteAlle Smartphones mit einer Breite von 61mm – 92mm (max. Gewicht 300 g)
Schwenkachse360°
Rollachse310°
Neigeachse+/- 165° ( 330° Gesamt)
MaterialKunststoff
BetriebsdauerBis zu 10 Stunden
Maße/ Gewicht350 x 115 x 60 (L x B x H) 555 Gramm
BesonderheitenUSB-A-Ladeanschluss und Qi-Ladefunktion für kompatible Smartphones.
LieferumfangGimbal
Tasche
Stativ
Micro-USB-Kabel (Ladekabel)
Bedienungsanleitung
Technische Daten des Rollei GO!

Einrichtung

Vor der Inbetriebnahme spannt man natürlich erst einmal das Smartphone in den dafür vorgesehen Halter. Dies erfolgt durch das Auseinanderziehen der beiden Haltebacken, anschließend werden die beiden gummierten Backen automatisch durch Zugfedern zusammengezogen. Die Zugkraft ist dabei sehr hoch, sodass das Smartphone selbst bei hektischen Bewegungen bombenfest hält und nicht verrutscht. Die Smartphone-Halterung ermöglicht es zwar, Smartphones mit einer beliebten Länge, jedoch mit einer Breite von minimum 61 mm bis maximal 92 mm darin zu befestigen. Zudem sollte das maximale Gewicht des Smartphones nicht mehr, als 300 g betragen, da sonst die Motoren überlasen würden.

ie sogenannte kardanische Aufhängung (Ausgleichselemente des Gimbals) sind fest mit dem Handgriff verbunden, somit kann der Gimbal für einen Transport nicht zusammengeklappt oder zerlegt werden. Dies hat jedoch wiederum den Vorteil, dass er direkt nach dem Auspacken einsatzbereit ist. Beim ersten Einsetzen eures Smartphones würde ich direkt eine Kalibrierung durchführen. Diese kann man in den Einstellungen in der App starten. Dabei steht eine einfach und eine ausführliche Kalibrierung zu Auswahl.

Mit dem Rollei GO! können Aufnahmen sowohl horizontal, als auch vertikal (im Hochformat) aufgenommen werden. Dazu kann der Smartphone-Halter einfach an der Schraube an der Rückseite bis zum Anschlag geöffnet werden und um 90° gedreht werden. Anschließend einfach wieder die Schraube zudrehen. Unten am Griff befindet sich zudem ein Stativgewinde, womit der Gimbal ganz einfach auf das Mini-Stativ, oder ein beliebiges anderes Stativ geschraubt werden kann. Somit kann auch ohne Langes halten eine längere Aufnahme gestartet werden, oder man könnte damit eine Zeitrafferaufnahme aufnehmen.

(Einrichtung: 4 von 5 Punkten)

Software

Rollei GO!
Preis: Kostenlos
Rollei GO!
Preis: Kostenlos

Rollei stellt für den neuen Gimbal Go! eine neue App zur Verfügung. Diese hört auf den Namen „Rollei GO!“ und dabei handelt es sich mehr oder weniger um eine herkömmliche Foto-App mit einigen zusätzlichen Funktionen zum Gimbal. Lediglich von der App aus lassen sich die besonderen Funktionen wie z. B. die Funktion des verfolgen eines Gegenstands, die Kalibrierung usw. starten.  

Damit man das Wählrad zum Zoomen usw. nutzen kann und den Foto-/Videos Knopf zum Auslösen funktioniert, ist es leider zwingend erforderlich die Rollei GO! App aus dem AppStore bzw. Google Play Store zu laden. Ohne diese App sind diese Tasten ohne Funktion. Dies liegt daran, dass Rollei es nicht zulässt, dass man den Gimbal direkt via Bluetooth mit dem Smartphone koppeln kann. Dies erfolgt lediglich über die App. Außerhalb der App gehen die Tasten selbst nach der Verbindung über die App nicht.

Warum man es hier nicht ermöglicht, den Foto-/Video Knopf direkt als Bluetooth-Fernbedienung zu nutzen, ist mir ein Rätsel. Somit muss man immer auf die App zugreifen, was ich bei den billigsten Bluetooth Selfie-Sticks nicht tun muss. Klar könnte man die Aufnahme auch direkt am Smartphone starten, aber für was habe ich dann die Tasten am Gimbal. Daher ist man hier, um diese zu nutzen, voll und ganz an die Rollei GO! App gebunden.

Doch nun schauen wir uns die App und deren Funktionen dennoch etwas genauer an. Doch bevor man die Rollei Go! App startet, sollte man zuvor das Bluetooth am Smartphone aktiveren. Anschließend wählt man auf der Startseite der App das zweite Symbol unten Links, auf dem der Gimbal abgebildet ist. Hier wählt man nun den Rollei GO! Gimbal aus und schon sind beide Geräte verbunden und alle Tasten funktionsfähig.

Auf dem Startbildschirm der App befindet man sich direkt in der Foto-Ansicht. Hier kann man neben dem Bild, welches man aktuell von der Kamera übertragen bekommt einige weitere Dinge wie z. B, den aktuellen Modus des Gimbal und dessen, sowie der Akkustand des Smartphones einsehen. Diese sieht man im oberen linken Bildschirmrand. Im rechten Bereich bekommt man einen Überblick, welche Auflösung der Video-Aufnahme man eingestellt hat, ob der Blitz aktiv oder abgeschaltet ist und ob der Video- oder Foto-Modus aktiviert ist.

Beim Symbol in der rechts mittig handelt es sich wie in der normalen Foto-App um den aktuellen Zoom und direkt darunter kann man durch das rote Symbol die Aufnahme per Smartphone starten, die Einstellungen der Kamera ändern und bei dem Symbol mit den Pfeilen die im Kreis verlaufen, von der Hauptkamera zur Frontkamera wechseln. Auf diese einzelnen Funktionen kann man jedoch auch direkt via Wählrad zugreifen, dafür muss man sich jedoch zahlreiche Tastenkombinationen merken, welche alle in der Bedienungsanleitung aufgelistet sind. 

Bei den übrigen Icons am linken unteren Rand handelt es sich von Außen nach innen um die bisherige Übersicht der aufgenommen Bilder, das Gimbal Kopplungsmenü bzw. bei erfolgreicher Verbindung um das Einstellungsmenü des Gimbals und direkt daneben um das Menü, um den Verfolgungsmodus zu aktiveren bzw. das Ziel zu setzten.

Durch das Betätigen des Zahnradsymbols am rechten Rand nimmt man wie bereits erwähnt Einstellungen in den Kamera-Einstellungen vor. So kann man hier unter anderem die Auflösung verändern, ein Raster oder eine Wasserwaage zuschalten und einiges mehr.

Im Gimbal-Einstellungsmenü wiederum kann man zahlreiche Faktoren verändern. Darunter unter anderem, wie schnell sich die der Gimbal im besonders geworbenen Inspektion-Modus drehen soll, welcher Gimbal-Modus aktiv sein soll (welche Achsen bzw. Motoren aktiv sein sollen) und die Kalibrierung kann bei Bedarf ebenfalls hier durchgeführt werden.

(Software: 3,5 von 5 Punkten)

Stabilisierung

Durch die präzise 3-Achsen-Stabilisierung, gelingen mit dem Rollei GO! sehr ruhige Kameraführungen. Der Gimbal gleicht die Bewegungen sehr gut aus. Selbst etwas hektischere Bewegungen sind hier kein Problem, wobei diese eigentlich nur bei sportlichen Aktivitäten auftreten werden. Bewegungen gleicht der Gimbal hervorragend aus, sodass das Smartphone in der Grundeinstellung immer waagrecht Gehalte wird.

Das wunderbare am Rollei GO! ist, dass dieser in der Schwenkachse ohne Anschlag arbeitet. Bei der Schwenkachse handelt es sich um die Achse direkt am Handgriff. Somit eignet sich der Rollei GO! gegenüber vielen anderen Gimbals perfekt für 360° Zeitraffer- und Panorama-Aufnahmen. Hier arbeiten nämlich viele andere Hersteller nicht mit solch einer komplett drehbaren Achse, sondern oft mit nur 340° oder weniger.  

In der Rollachse wiederum stehe 310° frei zur Verfügung, was ebenfalls einen großen Bewegungsfreiraum ermöglicht. Zu guter Letzt sind es in der Neigungsachse +/- 165° (Quasi 330° gesamt) was somit ebenfalls ein sehr hoher Wert ist. Die Motoren arbeiten die meiste Zeit sehr leise und präzise. Lediglich bei hektischen Bewegungen müssen diese schneller arbeiten und fangen hör- und spürbar an etwas zu knurren. Doch im Regelfall sind diese bei einer Video-Aufnahme nicht wahrnehmbar. Bei stärken Wind konnte ich den Gimbal zusammen mit meinem Smartphone ebenfalls testen. Hier konnte der Gimbal das Smartphone größtenteils stabil halten. Lediglich wenn der Wind direkt gegen die Rückseite des Smartphones bläst, bekommt der Gimbal etwas Probleme.  

(Stabilisierung: 4 von 5 Punkten)

Funktionen

Schauen wir uns nun noch die Funktion des Rollei GO! an. Wie bereits erwähnt, besitzt er ein Wählrad, welches je nach Betätigung in den verschiedenen Himmelsrichtungen und wie oft man diese dabei betätigt, verschiedenen Funktionen aktiviert.

Betätigt man z. B. nach dem Einschalten des Gimbal erneut die Power-Taste zwei Mal kurz hintereinander, dann aktiviert man eine praktische Funktion. Nämlich wird hierbei das Ladepad in der Halterung für das Smartphone aktiviert, welche es daraufhin ermöglicht, dass Smartphone kabellos aufzuladen. Voraussetzung euer Smartphone verfügt über den Qi-Standard. Sollte dies nicht der Fall sein, dann befindet sich direkt neben der Halterung ein USB-A Anschluss, über den man das Smartphone zur Not ebenfalls via Kabel mit Strom versorgen kann. Über das Wählrad wiederum kann man zum einen die Kamera bei verbundenem Smartphone steuern oder die Gimbal-Motoren. 

Die wichtigsten Funktionen wie z. B. den Sport-Modus aktiviert man durch das Betätigen der rechten Seite des Wählrades. Dadurch gleicht der Gimbal schnelle Bewegungen deutlich besser aus. Eine weitere für interessante Funktion ist der geworbene 360° Inception-Modus. Diesen aktiviert man durch das dreimalige Drücken der oberen Taste des Wählrades. Anschließend muss man nur noch den Joystick nach links oder recht drehen, je nachdem, in welcher Drehrichtung man die Aufnahme aufnehmen möchte. Anschließend bekommt man eine Video Aufnahme, bei der sich das Bild um 360° dreht. 

Natürlich besitzt der Rollei GO! noch zahlreiche weitere Funktionen bzw. Möglichkeiten, die verschiedenen Achsen zu sperren usw. Diese jedoch hier alle zu Beschreiben wäre sehr viel Text und zudem kann man sich diese zahlreichen Tastenkombinationen sowieso nicht auswendig merken. Solltet ihr euch den Rollei GO! kaufen, rate ich euch, die Seite 4 und 5 immer parat zu haben, denn hier stehen alle Befehle ausführlich beschrieben.

(Funktionen: 4 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Der Akku im Rollei Go! ist laut Rollei 2200 mAh groß. Es handelt sich dabei um einen wiederaufladbarer Lithium-Ionen Akku, welcher jedoch fest verbaut ist und somit nicht ausgetauscht werden kann. Laut Rollei ist es mit diesem Akku möglich, insgesamt Aufnahmen von etwa 10 Stunden bildstabilisiert aufzunehmen. Lädt man jedoch gleichzeitig das Smartphone kontaktlos über die Qi-Ladefunktion auf, verkürzt sich diese Laufzeit selbstverständlich. Ebenso wird kaum einer von euch mit dem Gimbal am Stück eine Aufnahme von 10 Stunden aufnehmen, da so lange kaum ein Smartphone am Stück durchhält. 

Wer jedoch nicht die Qi-Ladefunktion, sondern das Smartphone via Kabel mit Strom versorgen möchte, sollte auf die richtige länge des Kabels achten. Zum einen sollte dieses nämlich die Bewegungen des Gimbal ohne Probleme mitmachen und sich dabei nicht verheddern.

(Akkulaufzeit: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit dem Rollei Go! sollen laut Rollei die 4K-Videoaufnahmen und die hohe Bildrate bei Smartphones überhaupt erst richtig zur Geltung kommen. Denn damit werden diese wirklich ruckelfrei aufgenommen und zudem ermöglicht der Gimbal flüssige, aber zugleich weiche Schwenks.

Zu den Besonderheiten des neuen Rollei GO! zählen neben der Möglichkeit, ein Smartphone direkt im Gimbal kontaktlos mit Strom zu versorgen einige weitere tolle Funktionen. Im Inception-Modus werden z.B. echte 360° Drehungen auf der Rollachse ermöglicht. Dabei kann man das Smartphone im Kreis drehen lassen, was völlig neue Aufnahme-Möglichkeiten bietet. Des Weiter unterstützt der Rollei GO° zwei Zeitraffer-Aufnahme: Timelaps, sowie Motion Timelaps (dabei bewegt sich der Gimbal währen der Zeitraffer-Aufnahme im zuvor eingestellten Bewegungsbereich).

Preis/Leistung

Mit einer UVP von 99,99 € ist der neue Rollei GO! eine günstige Möglichkeit, in die Welt der Bildstabilisierung via Gimbal einzusteigen. Dabei handelt es sich zwar nicht um den hochwertigsten und leichtesten Gimbal. Dafür bietet er angesichts des Preises eine sehr gute Stabilisierung und zahlreiche nützliche Funktionen.

Im Lieferumfang ist ebenfalls alles dabei, was man benötigt. Neben einer Aufbewahrungstasche in Carbon-Optik, welche im inneren gut gepolstert ist, liefert Rollei gleich noch ein Tripod bzw. ein Mini-Stativ mit, was viele andere Hersteller vergessen mitzuliefern. Denn gerade bei Zeitraffer-Aufnahmen oder bei Panorama-Aufnahme ist das kleine praktische Stativ sicherlich sehr praktisch.

Würde Rollei nun noch zulassen, dass man um den Gimbal nutzen zu können nicht unbedingt auf die extra App zugreifen muss, wäre das Ganze meiner Meinung nach noch etwas zukunftssicherer. Entwickelt Rollei nämlich die App nicht weiter oder nimmt diese vom Store, wäre der Funktionsumfang des Gimbal schlagartig sehr eingeschränkt.

Rollei GO!

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unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: Rollei.de

Flexson Standfuß für Sonos One

Flexson ist ein englischer Zubehörhersteller für Produkte der SONOS inc., steht aber in keiner Verbindung zu jener. Die Produkte werden in Großbritannien entwickelt und produziert. Flexson hat sich zum Ziel gesetzt hochwertige Halterungen für SONOS Lautsprecher zu produzieren um das Klangerlebnis – nicht nur in optischer Hinsicht – zu verbessern. So wirbt der Hersteller bei einigen Produkten mit Vibrationsverminderungen, oder auch optimaler Höhe der Lautsprecher um eine saubere Klangausbreitung zu erreichen.

Flexson hat vor kurzem für den neuen Sonos One einen Standfuß herausgebracht, den wir für euch getestet haben.

Flexson Standfuß für Sonos One

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Vorderseite der Verpackung präsentiert sehr großzügig den Flexson Standfuß für den Sonos One. Dieser ist in der Farbe nach Wahl (schwarz oder weiß) samt Sonos One abgebildet. Des weiteren ist hier auch der Name des Unternehmens, die Bezeichnung des Bodenständers in vier Sprachen, sowie die Kurzbezeichnung „S1-FS“ welche für „Sonos One Floor Stand“ steht, zu sehen. Auf der rechten und linken, sowie oberen Seite, sieht man die gleiche Darstellung, und Bezeichnungen in einer etwas kleineren Ausführung.

Die Rückseite zeigt erneut den Flexson Standfuß und am linken unteren Bereich sind die besonderen Highlights in mehreren Sprache aufgedruckt. Rechts davon findet man noch die Angaben der Höhe samt montiertem Sonos One und die Maße von der Bodenplatte. Zu guter letzt sind auf der Unterseite noch ein paar Infos zum Hersteller Flexson zu sehen.

Öffnet man den Karton, kommt direkt die Kurzanleitung zum Vorschein, diese erklärt wie der Bodenständer für den Sonos One aufgebaut bzw. angebracht wird. Neben der Kurzanleitung sieht man direkt noch das Verlängerungskabel und den Aufnahmeteller auf den der Sonos One später gestellt wird. Jeweils sicher verpackt in einem Karton befindet sich die Aluminiumstange und die Bodenplatte. Als Zubehör finden wir in einer Plastiktüte noch die Schrauben, einen passenden Inbusschlüssel und je vier Anschraubfüße in zwei verschiedenen Ausführungen.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Der Standfuß ist schlicht gehalten und auf das Wesentliche begrenzt. Die dicke Bodenplatte, in die wahlweise Gumminoppen für harte Böden oder Aluminium Spikes für Teppichböden geschraubt werden können, sorgen für einen sicheren Stand. Auf diese wird die Aluminiumstange montiert, auf welche dann die eigentliche Halterung für den Sonos One geschraubt wird. Der Standfuß besteht somit aus 3 einzelnen Teilen, die mithilfe von insgesamt vier Schrauben miteinander befestigt werden. Das Design ist ebenso simple wie clever. Mir gefällt die Kabelführung auf der Rückseite, welche ermöglicht, das sämtliche Kabel komplett im Aluminiumrohr nach unten verlaufen sehr gut. Auch das sehr saubere verlegen der Kabel in der Bodenplatte auf der Unterseite sorgt für ein aufgeräumtes und elegantes Gesamtbild.

(Design: 5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

An der Verarbeitung gibt es kaum etwas auszusetzen. Der Ständer ist fast komplett aus Metall gefertigt. Lediglich der Aufnahmeteller, auf den der Sonos One gesteckt bzw. gestellt wird, ist aus Plastik gefertigt. Hier gibt es einen kleine Kritikpunkt bei dem Flexson selbst jedoch nichts dafür kann. Der Sonos One ist auf dieser Halterung nicht eingerastet oder verschraubt, da beim Sonos One auf das Stativgewinde, welches noch beim Play:1 zum Einsatz kam verzichtet wurde. 

Was mir ebenfalls aufgefallen ist, durch das geringe Gewicht des Sonos One steht der Bodenständer nicht so sicher, wie es beim Play:5 der Fall ist. Um dieses zu vermeiden hätte man die Bodenplatte größer machen müssen, was im Verhältnis zum kleinen Sonos One einfach bescheiden ausgesehen hätte. Keine Angst, ihr müsst jetzt nicht befürchten, dass der Standfuß etwa beim Lüften umfällt. Stoßt ein tollpatschiger Hund oder ein kleines Kind hingegen dagegen und der Ständer kippt mehr als ca. 25°, dann ist der Kipppunkt erreicht und er fällt um. Daher am besten sicherheitshalber nah an eine Wand stellen um das Risiko zu mindern.

Ansonsten bin ich mit der Verarbeitung sehr zufrieden. An den drei verschraubten Einzelteilen kann man im zusammengeschraubten Zustand keine Übergänge feststellen. Hier wurde sehr sauber gearbeitet.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Funktion

Ein Standfuß für den Sonos One kann aus mehreren Gründen Sinn machen. Zum einen ist es eine optische Aufwertung, aber auch vom praktischen Nutzen ist es durchaus sinnvoll. Ich hatte den Sonos One davor auf meinem Nachttisch stehen. Nun steht er wesentlich präsenter und optisch auffälliger an einer Wand. Für diejenigen unter euch die gleich zwei Sonos One als Stereo-Paar betreiben, ist so ein Standfuß ebenfalls von Vorteil. So kann man diese beispielsweise links und rechts neben dem Sofa oder Fernseher aufstellen. Durch den Ständer ist man einfach wesentlich flexibler.

Aber kommen wir zur eigentlichen Funktion des Flexson Standfußes. Seine Aufgabe besteht darin, den Sonos One sicher auf einer Höhe von 800mm Unterkante und Oberkante 956mm zu halten. Von der Sicherheit war ich zunächst etwas skeptisch, denn beim Aufbau wird der Sonos One lediglich auf die Halterung gestellt. Es gibt wie bereits erwähnt kein Einrastmechanismus oder wie beim Play:1 eine sichere Verschraubung. Daher hatte ich anfangs Bedenken, dass der Sonos One (welcher übrigens 229€ kostet) sicher hält. Ich kann allerdings an dieser Stelle beruhigen. Auf der Halterung selbst, hält der Lautsprecher sicher genug. Wovor ich jedoch mehr Angst hätte, wäre das eventuelle Umkippen des Ständers. Wie ich bereits erwähnt habe, erreicht der Ständer ab ca. 25° seinen Kipppunkt. Dazu muss man aber sehr stark dagegen kommen. Bei leichten Stößen, z.B. Staubsaugen, geriet der Ständer nur leicht ins pendeln.

Die Kippgefahr hat Flexson schon ziemlich durch die große massive Bodenplatte reduziert, diese ist mit den Maßen 285mm x 210mm  deutlich größer als die Fläche des Sonos One (120mm x 120mm). Hätte man wiederum die Füße an der Unterseite von der Auflagefläche größer gemacht, oder die Unterseite so konstruiert, dass die gesamte Fläche der Bodenplatte als Auflagefläche genutzt wird, dann wäre diese Kippgefahr sicherlich noch einmal deutlicher minimiert worden. Dennoch müsst ihr keine Angst haben, dass euch der Ständer umfällt. Dies könnte man bei einer eventuellen Premium Variante, sofern diese beim Play One geplant ist verbessern.

Eine weitere Funktion des Flexson Standfußes ist es, den Lautsprecher quasi in idealer Höhe zu positionieren. Das kann ich in meinem Test insofern bestätigen, dass egal wie ich den Lautsprecher mit Ständer platziere, die TruePlay Funktion der Sonos Controller-App keine nennenswerten Klangoptimierungen vornehmen musste. Als ich den Sonos One dagegen auf meinem Nachttisch oder einem Hängeschrank stehen hatte, musste die TruePlay Funktion sehr wohl Änderungen vornehmen, da der Sonos One etwas höher bzw. niedriger stand. Ein netter Nebeneffekt des Ständers ist übrigens auch, dass die Vibrationen vermindert werden.

(Funktion: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Flexson wirbt mit dem sehr einfachen Aufbau und Montage des Standfußes für den Sonos One und der cleveren Kabelführung. Zudem ist er wie Flexson angibt auch mit dem Play:1 kompatibel. All diese Punkte kann ich so unterschreiben, auch die Produktbilder entsprechen der Realität und sind nicht irreführend.

Preis/Leistung

Für einen Lautsprecher-Ständer wird eine UVP von 79,99€ angegeben. Bei einem Doppelpack kann man oft einige Euro sparen. Dennoch ist das ein stolzer Preis. Doch für mich ist der Nutzen gegeben: Zum einen ist das Kabel sauber im Ständer verstaut, der Sonos One befindet sich auf einer perfekten Höhe und das Design passt sich perfekt dem Sonos One an. Hinzukommt, dass ich ihn durch das schnörkellose Design mitten im Raum aufstellen kann (Steckdose in der Nähe sollte vorhanden sein). Des Weiteren sieht ein Stereo-Paar auf Standfüßen deutlich besser aus, als irgendwo versteckt in einem Regal.

 Man bekommt ein hochwertiges Produkt mit einer sehr guten Verarbeitung und einem schönen Design. Kritik habe ich lediglich an der   erwähnten Befestigung des Lautsprechers, die eben keine ist und dem Schwachpunkt der Kippgefahr.

Flexson Standfuß für Sonos One

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unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Flexson Premium Standfuß für Sonos Play:5

Flexson ist ein englischer Zubehörhersteller für Produkte der SONOS inc., steht aber in keiner Verbindung zu jener. Die Produkte werden in Großbritannien entwickelt und produziert. Flexson hat sich zum Ziel gesetzt hochwertige Halterungen für SONOS Lautsprecher zu produzieren um das Klangerlebnis – nicht nur in optischer Hinsicht – zu verbessern. So wirbt der Hersteller bei einigen Produkten mit Vibrationsverminderungen oder auch optimaler Höhe der Lautsprecher um eine saubere Klangausbreitung zu erreichen.

Der Standfuß wurde ständig weiterentwickelt und steht seit einiger Zeit in einer Premiumversion bereit und verwendet erstmalig Materialien wie Holz und Glas.

Flexson Premium Standfuß für Sonos Play:5

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Vorderseite der Verpackung präsentiert großzügig den Flexson Premium Standfuß, sowohl in der vertikalen Aufstellungsweise, als auch die horizontale Version. Bei der zuletzt getesteten horizontalen Version des Flexson Standfuß bemängelte ich, dass der Standfuß auf der Produktverpackung nicht prominenter platziert wurde und dem Rund herum mehr Platz als nötig zugesprochen wurde. So freut es mich zu sehen, dass nun ein anderer Weg gegangen wird und das eigentliche Produkt im Fokus steht. Überrascht hat mich die deutlich dickere Verpackung im Allgemeinen. Einmal geöffnet findet man rasch die Erklärung dafür. Um die neu hinzugekommenen Materialen wie Glas und Holz zu schützen, ist alles in Schaumstoff eingebettet. Weiters ist nun zusätzlich die Halterung für das vertikale Aufstellen des Speakers beigelegt.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Der Name ist Programm. Mit der Premium Version des Standfußes kommt erstmalig eine Bodenplatte aus Glas zum Einsatz. Die Glasplatte liegt freilich auf einer Metallplatte auf, diese dient dem Schrauben des Standfuß-Ständer sowie den Kunststoffnoppen und den wahlweise einschraubbaren Spikes für sicheren Stand auf Hart- und Teppichböden. Die Premiumversion setzt beim Ständer auf ein außergewöhnliches Design und wird durch die Verwendung von echter englischer Eiche noch ein Stück exklusiver.  Auf dieses wiederum wird die eigentliche Halterung für den Sonos Lautsprecher montiert. Erstmalig hat man hier die Möglichkeit auf horizontale oder vertikale Bauweise. Beide Halterungen liegen bei.

Der Aufbau ist selbsterklärend und bedarf keinem extra Werkzeug. Lediglich zwei kleine beigelegte Sechskantschlüssel sind nötig um alles binnen Minuten aufzubauen. Besonders gut gefällt die Kabelführung auf der Rückseite, die für ein aufgeräumteres und eleganteres Gesamtbild sorgt.

(Design: 5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

An der Verarbeitung gibt es kaum etwas auszusetzen. Der Standfuß wirkt wertig und langlebig. Die neuen Elemente wie Glas und dem Hartholz harmonieren perfekt mit dem Rest und wirken nicht wie Fremdkörper. Alle Bohrungen sind präzise verarbeitet. Alle Elemente passen problemlos aufeinander, sodass der Aufbau, auch dank der bebilderten Anleitung, zu einem Kinderspiel wird. Wie zuvor erwähnt, wird kein zusätzliches Zubehör benötigt. Mit den beigelegten zwei Sechskantschlüsseln ist der Aufbau binnen weniger Minuten erledigt.

Das Einzige was mir Sorgen bereitet hat war das Glas-Element der Bodenplatte. Da es sich um Glas handelt wird auch bei der Aufbauanleitung, darauf hingewiesen, dass man die Schrauben nicht mit übermäßiger Kraft eindrehen sollte, da das Glas springen könnte. Dies hatte bei mir zur Folge, dass ich aus Angst zu locker geschraubt habe und der Ständer schlussendlich zu wackelig war.

(Verarbeitung: 5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Funktion

Ein Standfuß für einen Sonos Lautsprecher kann aus mehreren Gründen Sinn machen. Zum einen ist es eine optische Aufwertung und ein zusätzlicher Abstellort für den Lautsprecher. Besonders in Kombination mit einem 5.1 Surround System, wie es das Sonos-System zusammenstellen lässt, macht das Sinn.

Möchte man zwei Sonos Play:5 als Steropaar nutzen bietet sich der Flexson Premium Standfuß ebenfalls an. Die Ständer bieten einem dann eine freiere Platzierung im Raum um den perfekten Sweetspot zu finden.

Kommen wir zur eigentlichen Funktion des Flexson Standfußes. Die Aufgabe besteht darin den Standfuß sicher auf einer Höhe von etwa 77cm (Unterkante Lautsprecher, mit Spikes) zu halten.

Was ich bei der alten Version des Flexson Standfuß bemängelte war, dass der Sonos Play:5 lediglich auf die Lautsprecherhalterung aufgelegt wird. Obwohl es sich nicht um eine komplett wackelige Angelegenheit handelte, ist ein Umstellen des Standfußes samt Lautsprecher etwas, was ich mich nicht so schnell getraut hätte. Nun kann man den Sonos Play:5 mit einem farblich passenden L-Stück und einer Schraube absichern. Das gefällt mir gut und bietet zusätzliche Sicherheit!

Eine andere Funktion des Ständers ist es den Lautsprecher in idealer Höhe zu positionieren. Soll heißen, dass in dieser Höhe die Schallausbreitung und Wahrnehmung besonders gut gelingen soll. Das kann ich in meinem Test insofern bestätigen, dass egal wie ich den Lautsprecher samt Standfuß platziere, die TruePlay Funktion der Sonos Controller-App keine nennenswerten Klangoptimierungen vornehmen muss und dies auch genauso mitteilt. Nehme ich im Gegenzug den Lautsprecherständer weg und stelle den Play:5 auf dieselbe Position aber auf ein Kästchen welches etwas niedriger als der Flexson Ständer ist, muss die TruePlay Funktion sehr wohl Änderungen vornehmen, die ich diesem Fall subjektiv eher nicht wahrnehme. Ein netter Nebeneffekt auch, dass die Vibrationen vermindert werden, sonst kommt es gut und gerne vor, dass bei basslastigen Liedern das Bücherregal harmonisch mitschwingt. Für harte Böden werden hier aufschraubbare Kunststoffnoppen mitgeliefert und für Teppichböden aus Metall gefertigte Spikes. Bei diesen wird der Effekt der Vibrationsverminderung noch etwas weiter verstärkt.

Ebenfalls muss die wirklich intelligente Kabelführung am Rücken des Standfußes erwähnt werden. Diese bewirkt, dass das Stromkabel des Lautspreches versteckt geführt werden kann und die Optik nicht stört.

(Funktion des Produktes: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Flexson wirbt mit einfachem Aufbau und Montage, einer cleveren Kabelführung. All diese Punkte kann ich so unterschreiben, auch die Produktbilder entsprechen der Realität und sind nicht irreführend oder verzerrt dargestellt.

Preis/Leistung

Eine unverbindliche Preisempfehlung von 249,99€ für einen Ständer bereitet einem Bauchschmerzen. Dieser Preis ist sicherlich nicht jedermanns Sache. Bei einem Set von zwei Standfüßen macht das knapp 500€ aus. Das entspricht nahezu dem Preis des eigentlichen Lautsprechers Sonos Play:5. Bei einer Anschaffung muss man sich im Klaren sein, ob die Vorteile für einen überwiegen.

Man bekommt aber dennoch ein hochwertiges Produkt mit sehr guter Verarbeitung und Designanspruch. Hinzukommt, dass man bei einem Stereopaar oder 5.1 System oft auf Ständer angewiesen ist.

Flexson Premium Standfuß für Sonos Play:5

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unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Vanguard VEO 2 235AB

Vanguard World ist ein 1986 gegründetes, chinesisches Unternehmen und ist heute spezialisiert auf Fotozubehör (Stative, Kamerataschen, Monopods etc.). Das Familiengeführte Unternehmen ist unter der Leitung von Anne Lee. Vanguard hat sich einen Namen mit hochqualitativen Stativen gemacht und ist einer der bekanntesten Firmen in dieser Sparte. Neben Fotozubehör stellt Vanguard auch Ferngläser, Zielfernrohre und anderes Jagdzubehör her. Stolz ist man auf die Tatsache, dass man jeden Produktlebenszyklus in eigener Hand hat und somit für hohe Qualität garantieren kann.

Heue geht es um das neue Stativmitglied: Vanguard VEO 2 235AB

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die kompakten Maße der Verpackung überraschen auf den ersten Blick und lassen erahnen, was uns erwartet. Die Verpackung an sich ist schlicht gehalten. Die weiße Hintergrundfarbe lässt eine prominente Platzierung des Produktes zu.

Auf der Vorderseite ist neben dem Logo das Stativ in aufgeklappter Form zu sehen. Nicht mehr nicht weniger.

Die eine Seite zeigt das Stativ in zugeklappter Form, während die andere Seite verschiedene Einsatzmöglichkeiten, mit Hilfe von schönen Fotos inklusive der Fotografen, zeigt. Eine nette Idee.

Die Rückseite wird dazu genutzt um den Verpackungsinhalt und die Funktionen des Stativs zu erläutern. Eine simple und doch gelungene, sowie informative Verpackung.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Das Design eines Statives zu beurteilen mag auf den ersten Blick befremdlich wirken, reden wir hier doch von Tripods, die doch alle nahezu gleich aussehen.

Dennoch hat es das Design des VEO 2 235AB mir angetan. Abgesehen von der zurückhaltenden und doch eleganten Farbgebung von Anthrazit-Schwarz, glänzt das kleine Reisestativ mit einigen exklusiven Designmerkmalen.

Das beginnt beim Zusammenklappen des Statives. Anders als üblich, werden hier nicht die Beine um 180° umgeklappt. Vanguard hat eine patentierte Mittelsäulen- Lösung parat.

Dazu ist lediglich ein Sicherungsknopf der Mittelsäule zu drücken und somit kann die Mittelsäule komplett herumgeschwenkt werden. Durch diese einfach und schnelle Lösung wird ein kompaktes Packmaß von rund 40cm erreicht.

Ein weiteres einzigartiges Designmerkmal stellen die Drehverschlüsse der Stativbeine dar. Diese erlauben ein schnelles und intuitives verstellen und sichern der Beine.

(Design: 5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Das VEO 2 235AB ist erstaunlich wertig gebaut. Während die Aluminiumlegierung den Hauptbestandteil darstellt, wird im Kopf auch auf eine Magnesiumlegierung gesetzt.

Auch im ausgezogenen Zustand wirken die Stativbeine sehr solide. Eine Sollbruchstelle ist nicht zu erkennen und doch bin ich gespannt wie sich der Schwenkmechanismus der Mittelsäule halten wird. In Anbetracht des Materials sehe ich jedoch kein nahendes Problem.

in Bein ist zum Teil mit Gummi ummantelt und sorgt so für guten Griff und Rutschfestigkeit. Ebenfalls aus Gummi gefertigt sind übrigens die Stativbeine, die ihrerseits verstellbar sind und auch ersetzt werden können, beispielsweise durch separat erhältliche Spikes.

(Verarbeitung: 5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

MaterialAluminium
min. Arbeitshöhe15 cm
max. Arbeitshöhe145 cm
Packmaß40 cm (zusammengeklappter Zustand)
Gewicht1,4 kg
Belastbarkeit6 kg
Nivellierlibelleja
StativkopfartKugelkopf
Anzahl Beinauszüge4
StaivbeinsicherungTwist-Lock
Technische Daten des Vanguard VEO 2 235AB

Funktion

Das VEO 2 235 Reisestativ ist neben der von uns getesteten Aluminium-Version ebenfalls in einer Carbon Version erhältlich. Diese ist rund 200g leichter als die Aluminiumversion.

Das VEO 2 235AB kommt mit dem mitgelieferten Kugelkopf BH-50 und verfügt über drei Drehköpfe. Er besitzt somit separate Fixierungsmöglichkeiten für die Kugel, wie auch für den horizontalen Schwenk. Die Friktionseinstellung ist gut gelungen. Weiters kommt der Stativkopf mit einer Nivellierlibelle, was sehr erfreulich ist und nicht selbstverständlich für ein Stativ im mittleren Preissegment.

Die Stativbeine sind mittels Drehverschlüssen gesichert und lassen sich in vier Segmenten auf eine Arbeitshöhe von 120 cm bringen. Durch die ausziehbare Mittelsäule kann die Maximale Arbeitshöhe von 150 cm erreicht werden.

Das VEO 235AB wiegt inklusive Stativkopf rund 1400 g und ist mit bis zu 6000 g belastbar. Das ist für ein Reisestativ, mit derart kompakten Maßen, eine ordentliche Belastbarkeit.

Dies ist beispielweise mehr als ausreichend für eine Nikon D5 mit einem Prime- 300mm Teleobjektiv.

Wie bereits zuvor erklärt, werden bei dem Vanguard VEO 2 235AB nicht die Stativbeine um 180° umgeklappt. Anstelle dieser wird die Mittelsäule gedreht. Genau dies kann auch gut für Makroaufnahmen genutzt werden.

Die Stativbeine sind gut proportioniert und sichern so einen festen Stand. Dennoch ist auch beim VEO 2 235AB das letzte Segment der Stativbeine relativ dünn und beispielsweise bei Videodrehs nicht sehr windstabil. Die Stativbeine lassen sich in 20°, 45° und 80° einstellen, wobei 20°C und 45°C einrasten und durch einen mechanischen Knopf überwunden werden.

Weiterhin enthalten im Lieferumfang ist eine Transporttasche für das VEO 2 235AB. Diese ist allerdings auf das wesentliche begrenzt und aus einfachem Stoff und kann mittels Reißverschluss verschlossen werden. Ein kleiner Tragegurt hilft beim Tragen. Eine Polsterung oder extra Taschen fehlen hier.

(Funktion: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Vanguard verspricht nicht zu viel, wenn es von einem hochqualitativen Reisestativ mit innovativen und exklusiven Funktionen spricht. Die online Produktbeschreibung ist wahrheitsgemäß dargestellt.

Preis/Leistung

Das Vanguard VEO 2 235AB ist ein wirklich gelungenes Reisestativ mit Designanspruch. Funktionen, wie die einfachen aber genialen „Twist-Lock“ genannten Drehverschlüsse für die Stativbeine machen Freude und sind einfach und vor allem schnell zu bedienen. Das Stativ in seiner Gesamtheit ist sehr robust und setzt auf qualitative Materialien.

Mit einer UVP von 150 EUR ist dieses Stativ im mittleren Preissegment angesiedelt und ist damit eines der attraktivsten Reisestative auf dem Markt.

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unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Flexson DeskStand mit Ambient-Light für Sonos Play:1

Flexson ist ein englischer Zubehörhersteller für Produkte der SONOS Inc., steht aber in keiner Verbindung zu jener. Die Produkte werden in Großbritannien entwickelt und produziert. Flexson hat sich zum Ziel gesetzt hochwertige Halterungen für SONOS Lautsprecher zu produzieren um das Klangerlebnis – nicht nur in optischer Hinsicht – zu verbessern. So wirbt der Hersteller bei einigen Produkten mit Vibrationsverminderungen oder auch optimaler Höhe der Lautsprecher um eine saubere Klangausbreitung zu erreichen.

Nachdem bereits zwei Varianten des Lautsprecherständers für den Sonos Play:5 getestet wurden. Haben wir nun den neuen DeskStand mit Ambient-Light für den Sonos Play:1, unter die Lupe genommen.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Bereits auf der Verpackung präsentiert sich der DeskStand, samt Lautsprecher. Die Verpackung kommt auf beidseitig mit demselben Aufdruck daher. Der einzige Unterschied liegt an der Farbe des Hintergrundes. Auf der Front wird der Desk Stand samt Play:1 von einer anderen Seite betrachtet und die Highlights sind in englischer Sprache aufgedruckt. Flexson hat das Produkt selbst etwas prominenter auf der rechten Seite präsentiert. Auf der Rückseite sind nochmals alle Highlights des Desk Stand in mehreren Sprachen aufgedruckt.

Öffnet man den Karton, kommt die Kurzanleitung zum Vorschein, diese erklärt wie der Sonos Play:1 befestigt wird und wie die Beleuchtung gesteuert wird. Direkt darunter befindet sich eine kleine Pappschachtel. In dieser befindet sich das Netzteil mit UK-, US- und Euro-Adapter, außerdem ist darin noch die Befestigungsschraube zu finden. Zu guter Letzt ist unter der Pappschachtel der Ständer sicher in Folie verpackt.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Der Standfuß ist schlicht gehalten und auf das Wesentliche reduziert. Die Unterseite der Bodenplatte ist aus Plastik und mit vier Kunststoffnoppen, die für einen sicheren Stand sorgen sollen, versehen. Auf der Oberseite der Bodenplatte befindet sich die integrierte Ambient-Light Beleuchtung, die durch Sensitiv-Touch bedient wird. Diese Touch-Oberfläche zur Steuerung der Beleuchtung ist in einem Alurahmen integriert. Dadurch benötigt der neue DeskStand jedoch ein extra Netzteil, was nicht wirklich negativ anzumerken ist, da Flexson zusätzlich zwei USB-Anschlüsse integriert hat, mit denen beispielsweise das Smartphone aufgeladen werden kann.

An der Rückseite befindet sich die eigentliche Halterung für den Lautsprecher.

Apropos Lautsprecher: Dieser wird mithilfe der mitgelieferten Kreuzschlitzschraube befestigt.

(Design: 3,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

An der Verarbeitung gibt es kaum etwas auszusetzen. Zwar ist der Desk Stand wie bereits erwähnt größtenteils aus Kunststoff, aber die wichtigen Elemente wurden aus Metall gefertigt und wirken daher wertig und langlebig. Der Sonos Play:1 sitzt nach dem Befestigen auf der Halterung sicher und es wackelt nichts. Der Aufbau ist in wenigen Minuten erledigt. Zwar liegt, wie erwähnt, eine bebilderte Anleitung bei, diese sollte für die Meisten nicht nötig sein.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Funktion des Produktes

Ein Standfuß für einen Sonos Lautsprecher kann aus mehreren Gründen Sinn machen. Zum einen ist es eine optische Aufwertung und ein zusätzlicher Abstellort für den Lautsprecher. Natürlich ist die Daseinsberechtigung dieses Standfußes, dass man den Lautsprecher zum Beispiel auf dem Nachttisch im Schlafzimmer, im Wohnzimmer oder in der Küche stylish in Szene setzen kann. Besonders durch die beiden extra USB Anschlüsse kann man, wenn ihr wie in meinem Fall den Desk Stand auf eurem Nachttisch stehen habt, das Ladekabel eures Smartphone direkt an diesem anschließen und darüber aufladen. Dabei ermöglicht der Ständer eine freie Platzierung in jedem Raum, um jedoch auch die Beleuchtung Nutzen zu können, wird je eine Steckdose für den Desk Stand sowie für den Sonos Play:1 vorausgesetzt.

Kommen wir zur eigentlichen Funktion des Flexson Standfußes. Der Sonos Play:1 sitzt auf dem Metallhalter auf und wird zusätzlich wie bereits oben erwähnt, durch die Kreuzschlitzschraube die am Gewinde des Play:1 befestigt und so sicher an Ort und Stelle gehalten. Der Lautsprecher sitzt durchaus stabil in der Halterung und fällt auch bei kleineren Erschütterungen keineswegs auf den Boden.

Eine weitere Funktion des Ständers ist die Ambient-Light Funktion. Diese beleuchtet zwar hauptsächlich die Unterseite des Lautsprechers, jedoch hat diese Beleuchtung, überraschenderweiße einen sehr guten Abstrahlwinkel, sodass diese auch als kleine Nachttischlampe genutzt werden kann. Für das Lesen von Zeitschriften oder Bücher ist es dennoch zu schwach, da der Play:1 den Großteil der Beleuchtung bedeckt. Eine Akzentbeleuchtung eben.

(Funktion des Produkts: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Flexson wirbt mit dem dimmbaren Ambient-Light, sowie den 2 USB-Anschlüssen die zum Laden von Tablet, Smartphone und Co. genutzt werden können. All diese Punkte kann ich so unterschreiben, auch die Produktbilder entsprechen der Realität und sind nicht irreführend oder verzerrt dargestellt.

Preis/Leistung

Ein UVP von 59,99€ für einen an sich simdi len Tisch-Ständer erscheint im ersten Moment viel. Man bekommt jedoch eine schöne Ambient-Beleuchtung, sowie zwei zusätzliche USB-Anschlüsse. Bei einer Anschaffung muss man sich im Klaren sein, ob die Vorteile für einen überwiegen. Dies ist in meinem Fall gegeben, da ich die Beleuchtung schätze, die beiden zusätzlichen USB-Anschlüsse täglich verwende und meiner Meinung nach das Design perfekt zum Lautsprecher passt.

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unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Manfrotto Befree Reisestativ

Manfrotto ist ein Hersteller von Foto- und Videozubehör mit Sitz in Cassola, Italien.
Der italienische Fotojournalist Lino Manfrotto begann Ende der 1960er Jahre, Lichthalter und Teleskopständer zu entwickeln. Das erste Dreibeinstativ durfte die Firma 1974 vorstellen.
Hauptsächlich verkauft das Unternehmen Dreibein- und Einbeinstative, hinzu kommen Zubehörpakete und Lichtstative für Film und Fotografen. Ebenfalls fertigt Manfrotto auch zahlreiche Stativköpfe, darunter 3-Wege-Neiger, Getriebeneiger und Kugelköpfe an.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Das Dreibeinstativ kommt in einem unscheinbaren Karton an. Die relativ einfach gehaltene Verpackung ist jedoch mit den nötigsten Informationen versehen. Ebenso präsentiert Manfrotto das Stativ und kleine Details, wie zum Beispiel den Kugelkopf mit aufgedruckten Bildern. Im Inneren der Verpackung verbirgt sich eine Transporttasche, die sich bequem mit einem Reißverschluss öffnen- und schließen lässt. Ein Schultergurt vereinfacht den Transport glücklicherweise. Die Schultertasche ist nicht wasserdicht, jedoch stark wasserabweisend, was bei Outdoor-Aufnahmen definitiv von Vorteil ist. Die Transporttasche ist gut gepolstert, ist also nicht nur angenehm zu tragen, sondern schützt auch das Reisestativ.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Das Manfrotto Befree, hat ein zeitloses Design und ist doch eines der schöner gestalteten Stative. Nicht nur modern gestaltet – das Dreibeinstativ Manfrotto Befree ist auch in mehreren Farben in Kombination mit Schwarz erhältlich, da sollte für jeden Geschmack was dabei sein.

Die Transporttasche ist schlicht gehalten und die Kombination mit Schwarz und Rot, weiß ebenfalls zu gefallen.

(Design: 5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Sehr positiv fand ich, dass das Befree Stativ tatsächlich in Italien hergestellt wird und nicht in China, wie manch andere Manfrotto Stative. Mit einem Eigengewicht von 1450g ist es zwar nicht das leichteste Reisestativ, aber die portablen 40cm Packmaß machen es durchaus wieder komfortabel.

An der Verarbeitung und Materialqualität gibt es nichts zu bemängeln. Die Stativbeine sind an einem Winkel befestigt, welches aus einem Gussmaterial gefertigt wurde. Diese sind sehr leichtgängig und lassen sich gut verstellen, wie auch umklappen. Ein Stativbein wurde mit einer Gummiummantelung versehen,

wodurch das transportieren bei kälteren Temperaturen angenehmer wird und zugleich noch rutschfest ist. Das Befree Stativ besitzt eine fettfreie Kugel, was ich persönlich bevorzuge. Da gehen die Meinungen aber oft auseinander

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Funktion des Produkts

Der Arbeitsbereich liegt bei 34 bis 144cm mit einer maximalen Belastbarkeit von 4kg.

Ausreichend beispielsweise für eine Nikon D5 mit Nikon 24-70 mm und Blitz. Die Stabilität in der höchsten Einstellung des Arbeitsbereiches ist nicht besonders erfreulich, was aber den untersten Beinsegmenten mit gerade einmal 7mm Durchmesser verschuldet wird. Das ist aber meckern auf hohem Niveau, wenn man den Preis in Betracht zieht. Für Makroaufnahmen kann die 24cm lange Mittelsäule, die mit einer Flügelschraube fixiert wird, entnommen und umgekehrt eingesetzt werden. Die Stativbeine bestehen aus vier Segmenten und drei Auszügen und werden jeweils mit Klappschnellspanner gesichert, so ist ein schnelles Arbeiten vorprogrammiert. Die gewünschte Position, Höhe, Neigung ist binnen weniger Sekunden eingestellt. Zudem sind die Enden der Stativbeine mit Gummi versehen. Die Stativbeinwinkelsperren, die sich am oberen Ende der Beine befinden, sind etwas ungewohnt.

Mit einer Drehung werden diese in die gewünschte Position arretiert. Die möglichen Positionen sind auch an den Beinwinkelsperren klein abgebildet. Insgesamt sind es drei mögliche Einstellungen, wobei die erste Position für die Transportstellung ist und die anderen beiden für weitere Beinanstellwinkel mit 25° und 51°. Der abnehmbare Kugelkopf ist lediglich über ein 3/8″-Gewinde mit dem Stativ verbunden und ist somit bei Bedarf einfach und ohne Werkzeug entfernbar. Die fettlose Kugel läuft in der Kunststoffführung überraschend gut und wird per Feststell-Knebel angezogen. Der Neigungsbereich mit ca. 45° reicht vollkommen aus. Eine 200PL Schnellwechselplatte ist erfreulicherweise im Lieferumfang auch enthalten.

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Alle Informationen des Herstellers entsprechen der Realität. Das Werbeversprechen vom einfachen und leichten Auf- und Abbau hält Manfrotto mit diesem Reisestativ ebenfalls ein. Das italienische Design macht ebenfalls was her.

Preis/Leistung

Das Manfrotto Reisestativ ist eines der optisch ansprechenderen Reisestative auf dem Markt, besitzt leider jedoch keine Panoramafixierung und keine Nivellierlibelle. Mit einer UVP von 200€ ist das Stativ im mittleren Preissegment. Mittlerweile kann das Reisestativ bereits ab 140€ erstanden werden und ist in seiner Preisklasse, mit der überaus ordentlichen 200PL Schnellwechselplatte, sicherlich eines der Top Stativen.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Flexson Standfuß (vertikal) für Sonos Play:5

Flexson ist ein englischer Zubehörhersteller für Produkte der SONOS inc., steht aber in keiner Verbindung zu jener. Die Produkte werden in Großbritannien entwickelt und produziert. Flexson hat sich zum Ziel gesetzt hochwertige Halterungen für SONOS Lautsprecher zu produzieren um das Klangerlebnis – nicht nur in optischer Hinsicht – zu verbessern. So wirbt der Hersteller bei einigen Produkten mit Vibrationsverminderungen oder auch optimaler Höhe der Lautsprecher um eine saubere Klangausbreitung zu erreichen.

Nachdem bereits die horizontale Version, des Lautsprecherständers getestet wurde, wird nun der vertikal ausgerichtete Standfuß, unter die Lupe genommen.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung kommt schlicht daher. Auf der Frontseite befindet sich großzügig bedruckt der Standfuß samt Lautsprecher-Dummy. Warum hier augenscheinlich ein Dummy verwendet wurde, darüber lässt sich nur spekulieren- es könnte sich aber auch einen simplen Druckfehler handeln. Sowohl die Website, als auch die Verpackung der horizontalen Version, des Standfußes beinhalten originale Versionen des Lautsprechers. Im Grunde geht es aber nur um den Standfuß. Bei der zuletzt getesteten horizontalen Version bemängelte ich, dass der Standfuß auf der Produktverpackung nicht prominenter platziert wurde und das dem Ambiente mehr Platz als nötig zugesprochen wurde. So freut es mich zu sehen, dass nun ein anderer Weg gegangen wird und das eigentliche Produkt im Fokus steht. Was beim Öffnen des Kartons etwas verwunderte war die Kartoneinlage, die auf den ersten Blick vermuten lässt, dass etwas fehlt, dem ist natürlich nicht so. Unter der Einlage befindet sich der Standfuß in seine Einzelteile zerlegt, samt Anleitung und Schrauben, bereit für den Aufbau.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Der Standfuß ist schlicht gehalten und auf das Wesentliche begrenzt. Eine massive Bodenplatte aus Metall, wahlweise mit einschraubbaren Kunststoffnoppen für harte Böden oder Metall-Spikes für Teppichböden, bildet das Fundament, auf den in weiterer Folge die Stange montiert wird. Auf diese wiederum wird die eigentliche Halterung für den Lautsprecher montiert. Apropos Lautsprecher: Dieser sitzt bei diesem Standfußmodel vertikal.

Dies schaut etwas befremdlich aus, da die Bodenplatte des Standfußes quasi doppelt so breit ist wie der vertikalstehende Lautsprecher. Eine quadratische Lösung wäre vielleicht besser gewesen. Design ist ebenso simpel wie clever. Der Aufbau ist selbsterklärend und bedarf keinem extra Werkzeug, lediglich zwei kleine beigelegte Sechskantschlüssel werden benötigt. Erinnert an den Schweden. Besonders gefällt die Kabelführung auf der Rückseite, die für ein aufgeräumteres und eleganteres Gesamtbild sorgt.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

An der Verarbeitung gibt es kaum etwas auszusetzen. Der Standfuß ist komplett aus Metall gefertigt und wirkt wertig und langlebig. Alle Bohrungen sind präzise verarbeitet. Alle Elemente passen problemlos aufeinander, sodass der Aufbau, auch dank der bebilderten Anleitung, zu einem Kinderspiel wird. Wie zuvor erwähnt, wird kein zusätzliches Zubehör benötigt. Mit den beigelegten zwei Sechskantschlüsseln ist der Aufbau binnen weniger Minuten erledigt. 

(Verarbeitung: 5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Funktion des Produktes

Ein Standfuß für einen Sonos Lautsprecher kann aus mehreren Gründen Sinn machen. Zum einen ist es eine optische Aufwertung und ein zusätzlicher Abstellort für den Lautsprecher. Natürlich geht das Existenzrecht dieses Standfußes darüber hinaus. Besonders in Kombination mit einem 5.1 Surround System, wie es sich eines bei Sonos zusammenstellen lässt. Natürlich macht dies auch Sinn wenn mann die Streamingplayer als Stereopaar nutzen möchte. Die Ständer bieten einem dann eine freiere Platzierung im Raum um den perfekten Sweetspot zu finden.

Kommen wir zur eigentlichen Funktion des Flexson Standfußes. Die Aufgabe besteht darin den Standfuß sicher auf einer Höhe von etwa 69cm (Unterkante Lautsprecher) zu halten. Hier war ich zunächst etwas überrascht, weil man nach dem Aufbau den Lautsprechen lediglich vertikal in die Halterung „klemmt“. Es gibt also keine weitere Sicherung eines mit 579€ recht teuren Sonos Play:5. Das klingt im ersten Moment abschreckend. Ich möchte allerdings an dieser Stelle beruhigen. Das heißt nicht, dass jeder kleine Luftstoß den Lautsprecherständer ins Schwanken bringt. Der Lautsprecher sitzt durchaus stabil in der Halterung fällt auch bei kleineren Erschütterungen keineswegs auf den Boden. Die massive Bodenplatte aus Metall sorgt hier für eine gewisse Standfestigkeit. Im Gegensatz zur horizontalen Version des Standfußes ist es, bedingt durch die Bauweise, zumindest Rückseitig stabiler. Da die Halterung hier höher liegt ist die Gefahr kleiner, dass der Lautsprecher nach hinten kippt. Dennoch würde ich mich nicht trauen wollen, die Position des Standfußes samt Lautsprecher durch herumtragen zu verändern. Das ist etwas schade, dass eine hundertprozentige Standfestigkeit nicht gegeben ist, allerdings muss man auch bedenken, dass der Speaker von Sonos sehr Schnörkellos daherkommt und entsprechend keine Befestigungspunkte, wie zum Beispiel der Play:1 bietet.

Eine andere Funktion des Ständers ist es den Lautsprecher in idealer Höhe zu positionieren. Soll heißen, dass in dieser Höhe die Schallausbreitung und Wahrnehmung besonders gut gelingen soll. Das kann ich in meinem Test insofern bestätigen, dass egal wie ich den Lautsprecher samt Standfuß platziere, die TruePlay Funktion der Sonos Controller-App keine nennenswerten Klangoptimierungen vornehmen muss und dies auch genauso mitteilt. Nehme ich im Gegenzug den Lautsprecherständer weg und stelle den Play:5 auf dieselbe Position aber auf ein Kästchen welches etwas niedriger als der Flexson Ständer ist, muss die TruePlay Funktion sehr wohl Änderungen vornehmen, die ich diesem Fall subjektiv eher nicht wahrnehme. Ein netter Nebeneffekt auch, dass die Vibrationen vermindert werden, sonst kommt es gut und gerne vor, dass bei Basslastigen Liedern das Bücherregal harmonisch mitschwankt. Für harte Böden werden hier aufschraubbare Kunststoffnoppen mitgeliefert und für Teppichböden aus Metall gefertigte Spikes. Bei diesen wird der Effekt der Vibrationsverminderung noch etwas weiter verstärkt.

(Funktion des Produkts: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Flexson wirbt mit einfachem Aufbau und Montage, einer cleveren Kabelführung. All diese Punkte kann ich so unterschreiben, auch die Produktbilder entsprechen der Realität und sind nicht irreführend oder verzerrt dargestellt.

Preis/Leistung

Ein UVP von 149,99€ für einen Ständer ist eine Ansage, bei einem Set von zwei Standfüßen macht das knapp 300€ aus. Das entspricht nahezu dem Preis des kleineren Bruders des Sonos Play:5. Bei einer Anschaffung muss man sich im Klaren sein, ob die Vorteile für einen überwiegen. Dies ist in meinem Fall gegeben, da ich die Höhe schätze, die Kabelführung gefällt und auch das Design passt perfekt zum Lautsprecher und sieht auch im Zimmer harmonisch aus. Hinzukommt, dass man bei einem Stereopaar oder 5.1 System oft auf Ständer angewiesen ist. Dennoch könnte der Ständer etwas günstiger daherkommen, ein weiterer Kritikpunkt ist die beschriebene Befestigung des Lautsprechers, die eben keine ist.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Flexson Standfuß für Sonos Play:5

Heute beschäftigen wir uns mir mit dem Flexson Standfuß für „Sonos Play:5 gen2“. Wie der Name unschwer vermuten lässt, handelt es sich hierbei um ein Zubehör für den Streaminglautsprecher Sonos Play:5. Flexson ist ein englischer Zubehörhersteller für Produkte der SONOS inc., steht aber in keiner Verbindung zu jener. Die Produkte werden in Großbritannien entwickelt und produziert. Flexson hat sich zum Ziel gesetzt hochwertige Halterungen für SONOS Lautsprecher zu produzieren um das Klangerlebnis – nicht nur in optischer Hinsicht – zu verbessern. So wirbt der Hersteller bei einigen Produkten mit Vibrationsverminderungen oder auch optimaler Höhe der Lautsprecher um eine saubere Klangausbreitung zu erreichen.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung lässt schon erahnen, was einen erwartet. Bereits auf der Verpackung präsentiert sich der Standfuß, samt Lautsprecher, in schönem Ambiente weckt positive Erwartungen an das Produkt. Die Verpackung kommt –  englischsprachig – beidseitig mit dem selben Aufdruck daher. Was etwas schade ist, dass das Produkt selber nicht prominenter präsentiert wird. Ich denke da an einen minimalistischen Hintergrund beispielsweise in schwarz mit dem weißen Lautsprecher-Standfuß mittig positioniert. In der schwarzen Variante, das inverse mit weißem Hintergrund und schwarzem Ständer. Das ist natürlich Geschmackssache. Was beim Öffnen des Kartons etwas verwunderte war die Kartoneinlage, die auf den ersten Blick vermuten lässt, dass etwas fehlt, dem ist natürlich nicht so. Unter der Einlage ist der ganze Ständer in Einzelteilen, samt Anleitung und Schrauben, bereit für den Aufbau. 

(Verpackung: 3 von 5 Punkten)

Design

Der Standfuß ist schlicht gehalten und auf das Wesentliche begrenzt. Ein massiver Boden wahlweise mit einschraubaren Gumminoppen für harte Böden oder „Spikes“ für Teppichböden. Auf diesen Boden wird die Stange montiert worauf schließlich die eigentliche Halterung für den Lautsprecher aufgeschraubt wird. Zusammengefasst lässt sich vereinfacht sagen, dass der Gesamte Standfuß aus 3 Teilen besteht. Das Design ist ebenso simpel wie clever. Besonders gefällt die Kabelführung auf der Rückseite, die für ein aufgeräumteres und eleganteres Gesamtbild sorgt.

(Design: 5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

An der Verarbeitung ist nichts zu bemängeln. Der Ständer ist komplett aus Metall gefertigt und wirkt wertig und langlebig. Alle Bohrungen sind präzise verarbeitet, das ist besonders erfreulich, da dadurch der Aufbau in Verwendung der leicht verständlichen bebilderten Anleitung zu einem Kinderspiel wird. Einzig zusätzlich benötigtes Werkzeug: Ein Kreuz-Schraubendreher. 

(Verarbeitung: 5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Funktion des Produktes

Ein Standfuß für einen Sonos Lautsprecher kann aus mehreren Gründen Sinn machen. Zum einen ist es eine optische Aufwertung, aber hat definitiv auch einen praktischen Nutzen, besonders in Kombination mit einem 5.1 Surround System beispielsweise neben dem Sofa. Oder aber auch wenn man die Streamingplayer als Stereopaar nutzen möchte. Die Ständer bieten einem dann eine freiere Platzierung im Raum um den perfekten Sweetspot zu finden.
Aber kommen wir mal zur eigentlichen Funktion des Flexson Standfußes. Die Aufgabe besteht darin den Standfuß sicher auf etwa einer Höhe von 82cm zu halten. Hier war ich zunächst etwas überrascht, weil man nach dem Aufbau den Lautsprechen lediglich auf die Halterung „klemmt“. Es gibt also keine weitere Sicherung eines mit UVP 579€ G recht teuren Sonos Play:5. Das kann einige abschrecken. Ich möchte allerdings an dieser Stelle beruhigen. Der Lautsprecher sitzt sehr wohl stabil auf der Fläche und fällt auch blei kleineren Erschütterungen keineswegs auf den Boden, dafür sorgt unter anderem der Schwere Boden des Standfußes der im Übrigen genau so breit ist wie der Lautsprecher selber, was dem Ganzen eine weitere Stabilität verleiht. Ich mich allerdings nicht trauen die Position des Standfußes samt Lautsprecher durch herumtragen zu verändern. Das ist etwas schade, dass eine hundertprozentige Standfestigkeit nicht gegeben ist, allerdings muss man auch bedenken, dass der Speaker von Sonos sehr Schnörkellos daherkommt und entsprechend keine Befestigungspunkte, wie zum Beispiel der Play:1 bietet.

Eine andere Funktion des Ständers ist es den Lautsprecher quasi in idealer Höhe zu positionieren. Das kann ich in meinem Test insofern bestätigen, dass egal wie ich den Lautsprecher mit Ständer platziere, die TruePlay Funktion der Sonos Controller-App keine nennenswerten Klangoptimierungen vornehmen muss und dies auch genau so mitteilt. Nehme ich im Gegenzug den Ständer weg stelle den Play:5 quasi in die selbe Position aber auf ein Kästchen welches etwas niedriger als der Flexson Ständer ist, muss die TruePlay Funktion sehr wohl Änderungen vornehmen, die ich diesem Falls subjektiv eher nicht wahrnehme. Ein netter Nebeneffekt auch, dass die Vibrationen vermindert werden, sonst kommt es gut und gerne vor, dass bei Basslastigen Liedern das Bücherregal harmonisch mitschwankt.

(Funktion des Produkts: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Oft sind Online Beschreibungen irreführend oder Versprechen Sachen die vom Produkt nicht gehalten werden können, dies gilt insbesondere auch für irreführende Produktbilder. Flexson wirbt mit einfachem Aufbau und Montage, einer cleveren Kabelführung. All diese Punkte kann ich so unterschreiben, auch die Produktbilder entsprechen der Realität und sind nicht irreführend.

Preis/Leistung

Ein UVP von 149,99€ für einen Ständer ist sicherlich eine Ansage, bei einem Set von zwei Ständern macht das knapp 300€ aus. Das ist fast der Preis der kleineren Bruders des Sonos Play:5. Bei einer Anschaffung muss man sich im Klaren sein, ob die Vorteile für einen überwiegen. Dies ist in meinem Fall gegeben, da ich die Höhe schätze, die Kabelführung gefällt mir und auch das Design passt perfekt zum Lautsprecher und sieht auch im Zimmer harmonisch aus. Hinzukommt, dass man bei einem Stereopaar oder 5.1 System oft auf Ständer angewiesen ist. Dennoch könnte der Ständer etwas günstiger daherkommen, ein weiterer Kritikpunkt ist die beschriebene Befestigung des Lautsprechers, die eben keine ist.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen