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Autor: Ufuk

DJI Osmo Pocket 4P

In aller Kürze

Testergebnis

4,3

von 5

Mit der DJI Osmo Pocket 4P erweitert DJI seine kompakte Pocket-Serie um ein Spitzenmodell mit einem Twist: Einer zweiten Kamera. Das grundlegende Konzept bleibt dabei erhalten: Eine kompakte Kamera mit mechanischem 3-Achsen-Gimbal.

Der größte Unterschied zur Osmo Pocket 4 befindet sich direkt auf dem Gimbal. Statt nur einer Kamera besitzt die Pocket 4P zwei eigenständige Kameramodule. Neben der bekannten Weitwinkelperspektive mit 20 mm Kleinbildäquivalent kommt erstmals ein echtes 60-mm-Tele-Kamera hinzu. (Wenn man genau sein will kann man es wohl Mittel-Tele nennen). Damit eignet sich die Pocket 4P nicht mehr nur für Vlogs, Landschaften und weitwinklige Reiseaufnahmen, sondern deutlich besser für Porträts, Detailaufnahmen oder etwas weiter entfernte Motive.

Auch die Hauptkamera wurde überarbeitet. Der neue 1-Zoll-CMOS-Sensor arbeitet mit LOFIC-Technologie und erreicht laut DJI im neuen D-Log-2-Profil einen Dynamikumfang von bis zu 17 Blendenstufen. Das zweite Kameramodul kombiniert einen 1/1,28-Zoll-Sensor mit einer lichtstarken f/1.8-Optik und 60 mm Brennweite. Hinzu kommen Videoaufnahmen mit bis zu 4K und 60 Bildern pro Sekunde, Zeitlupen mit bis zu 4K/240 fps, ActiveTrack 8.0, 103 GB interner Speicher und ein drehbarer 2-Zoll-Touchscreen.

Insgesamt verspricht die DJI Osmo Pocket 4P damit eine der vielseitigsten derzeit erhältlichen Pocket-Gimbal-Kameras zu sein. Besonders die zweite Brennweite behebt einen der größten Kritikpunkte der regulären Pocket 4.

Das gefällt uns

  • Sehr gute Videoqualität
  • Sehr gute Stabilisierung
  • echtes zweites 60 mm-Kameramodul
  • 103 GB integrierter Speicher
  • 10-Bit D-Log 2 & 10-Bit D Log

Das gefällt uns weniger

  • Kein Schutz gegen Wasser & Staub
  • Kürzere Akkulaufzeit als die Pocket 4
  • 10-Bit D-Log 2 nur bei Weitwinkelkamera

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die DJI Osmo Pocket 4P wird in einer, weißen und kompakten gestalteten Verpackung geliefert. Bereits auf der Verpackung wird klar, was das wichtigste neue Merkmal des 4P-Modells ist: Auf dem mechanisch stabilisierten Gimbal sitzen erstmals zwei Kameramodule. Die Rückseite der Verpackung listet die wichtigsten Funktionen auf und macht gleichzeitig auf dden Verpackungsinhalt aufmerksam.

DJI bietet die Kamera unter anderem als Standard Combo und als umfangreichere Vlog Combo an. Hierbei handelt es sich um die Vlog Combo.

Hier findet sich in der Zubehörliste unter anderem ein DJI Mic Mini 2 Sender, ein Mini-Stativ und der neue Osmo FrameTap. Der Osmo FrameTap ist eine kleine externe Fernbedienung mit Display, über die sich das Kamerabild kontrollieren und derGimbal aus der Entfernung bedienen lässt.

Im Inneren der Verpackung sind Zwei Taschen, wobei in der größeren Transporttasche, die Kamera und Zubehör getrennt voneinander untergebracht sind.

Für den Transport ist eine kleine Aufbewahrungstasche inkludiert für kleine Einzelteile und den Osmo Pocket 4P. Ebenfalls mit an Bord ist eine etwas größere Transporttasche, die innen leicht gepolstert ist und neben der Kamera auch Platz für Zubehör wie einen Akkupack, das Mini-Stativ, das Mikrofon etc. hat.

Die einzelnen Zubehörteile sind ordentlich verpackt man verwendet allerdings für fast jedes Teil – wie auch beim kleineren Bruder – eine Kunststoff-Hülle. Dies könnte der Umwelt zulieb reduziert werden – denken wir.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

ein schmales Handstück, darüber ein motorisierter 3-Achsen-Gimbal und darunter ein drehbarer Touchscreen mit physischen Bedienelementen.

Die größte Designänderung fällt allerdings sofort ins Auge. Das Gimbal-Modul ist deutlich breiter geworden, da nun zwei vollständige Kameras nebeneinander untergebracht werden müssen. Hierbei handelt es sich zum einen um eine Weitwinkelkamera mit einem 1-Zoll-CMOS Sensor und einer Brennweite von 20 mm mit einer Blende von f/2.0 . Daneben (jenachdem ob man im eigeschaltenen oder geschlossenen Zustand darauf schaut) sitzt die besagt neue Mittel-Tele Kamera mit einer 60 mm Brennweite und einem 1/1,28 Zoll Sensor und einer f/1.8 Blende.

Mit rund 230 Gramm ist die Osmo Pocket 4P merklich schwerer als die rund 190 Gramm schwere Pocket 4. Mit ungefähr 160 × 63 × 34 Millimetern ist insbesondere der obere Bereich der Kamera deutlich breiter geworden.

Trotzdem bleibt die Kamera ausgesprochen kompakt. Sie passt weiterhin problemlos in eine Jackentasche oder eine kleinere Umhängetasche. In einer engen Hosentasche ist die normale Pocket 4 allerdings etwas angenehmer.

Der drehbare 2-Zoll-OLED-Touchscreen am Handgriff bleibt bestehen. Die Auflösung beträgt 556 × 314 Pixel und die maximale Helligkeit 1.000 Nits. Für einen derart kleinen Bildschirm ist die Darstellung ausreichend scharf und auch im Freien meist gut ablesbar. Mit dem drehen des Displays kann die Kamera automatisch ein- und ausgeschalten werden bzw. zwischen horizontaler und vertikaler Ausrichtung gewechselt werden.

Unter dem Display befinden sich der 5D-Joystick und zwei weitere Tasten. Besonders praktisch ist die Zoomtaste. Ein Druck wechselt direkt zwischen 1× und 3× – also zwischen der Weitwinkel- und der Telekamera. Durch weitere Bedienmöglichkeiten sind auch stärkere Zoomstufen erreichbar. Gerade durch die zweite Kamera ist diese Taste bei der Pocket 4P deutlich wichtiger geworden als noch bei der regulären Pocket 4

An der Seite befinden sich der USB-C-Anschluss und der geschützte Steckplatz für eine microSD-Speicherkarte. Die Oberseite des Gimbals besitzt eine magnetische Schnittstelle für Zubehör (bspw. ein Licht für aufnahmen im dunkeln).

Das Design ist insgesamt funktional und durchdacht. Die zusätzliche Kamera macht die Pocket 4P allerdings sichtbar kopflastiger. Ob das im Alltag stört, hängt stark davon ab, wie lange man die Kamera am Stück verwendet.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der DJI Osmo Pocket 4P gibt bewegt sich, wie auch bei der Osmo Pocket 4 auf einem hohen Niveau. Das Kunststoffgehäuse wirkt sauber gefertigt und ausreichend verwindungssteif. Die leicht strukturierte Oberfläche bietet einen sicheren Halt und ist weniger anfällig für Fingerabdrücke als eine vollständig glatte Hochglanzoberfläche. Auch heir ist der drehbare Bildschirm von guter Qualität und wirkt stabil mit einem klar definierten Widerstand.

Der empfindlichste Bereich bleibt selbstverständlich der Gimbal. Durch das größere Dual-Kamera-Modul wirkt dieser bei der Pocket 4P sogar noch etwas massiver als beim normalen Modell. Im Gegensatz zum Osmo Pocket 4 wo es eine magnetische Gimbal Klemme gab, besitzt der DJI Osmo Pocket 4P eine Achsensperre. Dies ist einerseits gut, weil durch das verlieren oder vergessen der Kopf trotzdem geschützt und gesperrt ist. Andererseits zeigen jetzt die Objektive nach außen und nicht mehr „geschützt“ nach innen.

Umso wichtiger ist es also den Pocket 4P nicht ungeschützt zwischen Schlüsseln, Ladegeräten oder anderen harten Gegenständen lose in einem Rucksack transportieren. Der Grund ist klar: durch die zwei Objektive steigt auch die potenzielle Fläche für Kratzer oder Fingerabdrücke. Eine passende Transporttasche beziehungsweise ein Schutz des Kameramoduls ist deshalb fast noch wichtiger als bei den Vorgängermodellen mit einer Kamera.

Der fest integrierte Akku kann nicht vom Nutzer gewechselt werden. Für besonders lange Drehtage bietet DJI einen zusätzlichen Akkugriff an, der gleichzeitig die Grifffläche vergrößert/verlängert.

Insgesamt ist die Verarbeitung aber auf einen hohen Niveau.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Artkompakte Dual-Kamera mit 3-Achsen-Gimbal
KategorieVideo- und Vlogging-Kamera
FarbeSchwarz
Haupt-Kamera20 mm Kleinbildäquivalent, neuer 1-Zoll-CMOS, f/2.0 – 9 cm bis 
Tele-Kamera60 mm Kleinbildäquivalent, 1/1,28-Zoll-CMOS, f/1.8 – 20 cm bis 
AuflösungFoto: bis 37 Megapixel
Video (horizontal): bis 4K (60 fps)
Video (vertikal): bis 3K (60 fps)
Zeitlupe Haupt-Kamera: bis 4K mit 240 fps
Zeitlupe Tele-Kamera: bis 4K mit 200 fps
Farbprofil10-Bit-D-Log 2, 10-Bit-D-Log, D-Log M, HLG sowie Standard- und verschiedene Farblooks (z. B. Normal, Vivid, Portrait)
Dynamikumfang17 Blendstufen in D-Log 2 (Haupt-Kamera)
Stabilisierungmechanischer 3-Achsen-Gimbal
TrackingActiveTrack 8.0
Display2 Zoll OLED, drehbar – bis zu 1.000 Nits
Speicher107 GB (intern) + microSD bis zu 1TB
Mikrofonedrei integrierte Mikrofone
KonnektivitätUSB-C, WLAN, Bluetooth 5.4
Akku1.545 mAh (fest verbaut), ca. 210 min Laufzeit
Gewicht230,5 g
Abmessungen160 × 63 × 34 mm
LieferumfangDJI Osmo Pocket 4P, DJI Mic Mini 2 Sender, Mini-Stativ, magnetisches Fülllicht, USB-C-Kabel, Handschlaufe, Griff mit 1/4Zoll Gewinde, Osmo FrameTab (Fernbedienung), Transporttasche, Zusatz-Akku

Bedienung

Eine Große Stärke bleibt auch beim Osmo Pocket 4P die unkomplizierte Bedienung

Soll heißen: Display drehen und Kameraist innerhalb weniger Sekunden eingeschaltet und kann verwendet werden. Die wichtigsten Funktionen werden direkt über den Touchscreen aufgerufen. Durch Wischbewegungen von den Bildschirmrändern lassen sich Aufnahmemodus, Auflösung, Bildrate, Belichtung, Fokus, Farbprofil, Gimbal-Modus und weitere Einstellungen anpassen.

Die Menüstruktur ist grundsätzlich logisch aufgebaut. Aufgrund des kleinen Displays benötigt man anfangs dennoch etwas Zeit, um sich die verschiedenen Wischgesten und Positionen der Einstellungen zu merken. Besonders umfangreiche Einstellungen sind über ein Smartphone komfortabler vorzunehmen.

Der 5D-Joystick erleichtert die präzise Ausrichtung des Gimbals. Die Kamera kann damit nach oben, unten, links und rechts bewegt werden. Durch mehrfaches Drücken lassen sich die Kamera neu zentrieren oder zwischen Front- und Selfie-Ausrichtung wechseln.

Besonders interessant ist bei der Pocket 4P die Zoomsteuerung. Mit einem Tastendruck lässt sich unmittelbar von 1× auf 3× wechseln. Das entspricht dem Wechsel von der 20-mm-Weitwinkelkamera zur 60-mm-Telekamera. Dies ist durchaus spannender und sinnvoller als ein rein digitaler Zoom. Natürlich gibt es aber zwischen und oberhalb dieser Brennweiten, weiterhin digitalen Zoom.

Eine gewisse Lernkurve bleibt auch beim Osmo Pocket 4P vorhanden. Die Einstellungen können zu Beginn überfordern und an die Steuerung des Gimbals muss man sich gewöhnen bzw. ein Gefühl dafür bekommen,

Auch die Frage, wann 20 mm und wann 60 mm die bessere Wahl sind, benötigt etwas Erfahrung. Genau das macht die Pocket 4P aber gleichzeitig interessanter: Man besitzt erstmals tatsächlich unterschiedliche Möglichkeiten der Bildgestaltung.

Zur erstmaligen Einrichtung wird weiterhin die DJI-Mimo-App benötigt. WLAN und Bluetooth müssen am Smartphone aktiviert sein und die Kamera wird anschließend über die App freigeschaltet. Danach kann die Pocket 4P grundsätzlich eigenständig verwendet werden.

Insgesamt ist die Bedienung nach kurzer Eingewöhnung und Lernphase recht intuitiv. Auch Einsteiger können gute Ergebnisse erzielen.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Bild- und Videoqualität

Der wohl interessanteste Aspekt der neuen DJI Osmo Pocket 4P ist die Bildqualität, denn genau hier wurden gleich beide Kameramodule gegenüber dem bisherigen Konzept erweitert beziehungsweise ergänzt.

20 mm Haupt-Kamera

Die Hauptkamera verwendet weiterhin einen vergleichsweise großen 1-Zoll-Sensor und eine 20 mm Brennweite mit f/2.0. Der Sensor selbst wurde für die Pocket 4P allerdings überarbeitet und arbeitet nun mit LOFIC-Technologie. DJI gibt im neuen D-Log-2-Profil einen Dynamikumfang von bis zu 17 Blendenstufen an (Vergleich 14 Blendstufen). Das ist für eine derart kompakte Kamera ein beachtlicher Wert.

Die 20-mm-Perspektive eignet sich weiterhin besonders gut für Reisen, Landschaften, Innenräume, Gruppen und klassische Selfie-Aufnahmen (vulgo: Vlogs).

Bei Tageslicht liefert die Haupt-Kamera sehr detailreiche 4K-Aufnahmen. Besonders interessant ist der verbesserte Dynamikumfang bei kontrastreichen Szenen, wie beispielsweise viel Gegenlicht etc.

D-Log 2

Neu ist das professionelle D-Log-2-Profil. Dabei handelt es sich um ein 10-Bit-Log-Profil, das möglichst viele Informationen in den hellen und dunklen Bildbereichen erhalten soll. Direkt aus der Kamera wirkt das Material entsprechend flach und kontrastarm. Die Vorteile zeigen sich erst bei der Nachbearbeitung, beispielsweise in Adobe Premiere Pro, DaVinci Resolve oder Final Cut Pro.

Allerdings gibt es eine wichtige Einschränkung: D-Log 2 mit 10 Bit steht nur bei , also mit der Weitwinkelkamera, zur Verfügung. Wer keine umfangreiche Farbkorrektur durchführen möchte – dazu zähle ich mich bei vielen schnellen Alltagsvideos ebenfalls – kann weiterhin auf das normale Farbprofil oder auf verschiedene integrierte Filmlooks zurückgreifen. Hat man aber die Zeit und das Erfahrung mit diesen Farbprofilen zu arbeiten, eröffnen sich faszinierende Möglichkeiten.

Die Pocket 4P bietet unter anderem mehrere vorgefertigte Looks wie Movie, Retro, Pastel oder Warm Tone. Damit lässt sich bereits direkt aus der Kamera ein etwas stärker bearbeiteter Look erzielen.

60-mm-Telekamera

Die eigentlich spannendste Neuerung ist meiner Meinung nach aber die zweite Kamera. Sie verwendet einen 1/1,28-Zoll-CMOS-Sensor in Kombination mit einer 60-mm-Optik und einer Blende von f/1.8.

Der Unterschied zur 20-mm-Hauptkamera ist erheblich. Während die Weitwinkel-Kamera viel Umgebung zeigt und Gesichter bei kurzen Aufnahmeabständen etwas weitwinklig wirken können, ist 60 mm eine wesentlich klassischere Brennweite für Menschen, Porträts und Detailaufnahmen. Das Gesicht wirkt natürlicher und man muss einer Person nicht mehr mit der Kamera unmittelbar vor dem Gesicht stehen, um einen engeren Bildausschnitt zu erhalten.

Gleichzeitig sorgt die Kombination aus längerer Brennweite und f/1.8 für eine sichtbar stärkere natürliche Hintergrundunschärfe. Genau das ist ein Bereich, in dem sich die Pocket 4P deutlich stärker absetzt. Auch Produktaufnahmen, Essen, Pflanzen, Tiere oder architektonische Details sollten von der zweiten Kamera profitieren.

Der entscheidende Vorteil gegenüber der normalen Pocket 4: Entfernte Motive werden nicht einfach digital vergrößert. Die 60-mm-Kamera besitzt einen eigenen Sensor und ein eigenes Objektiv.

Zwischen den beiden Kameras kann direkt während der Aufnahme gewechselt werden.

Natürlich müsst ihr beachten, dass der Übergang zwischen 20 und 60 mm nicht komplett unauffällig funktioniert. Die Perspektive ändert sich leicht. Beispielsweise seht ihr diesen Umschalteffekt direkt im nächsten Video. Dies braucht ebenso eine Eingewöhnungsphase.

Zoom

Mit der zweiten Kamera verbessert DJI einen der größten Schwachpunkte der regulären Pocket 4. Bei dieser war eine stärkere Vergrößerung letztlich nur durch einen Ausschnitt aus der 20-mm-Aufnahme möglich. Die Detailqualität nahm entsprechend ab. Die Pocket 4P verwendet dagegen, wie bereits beschrieben, eine zweite Kamera mit 60 mm Brennweite also ein 3-facher echter Zoom!

Darüber hinaus kann weiter digital vergrößert werden. DJI ermöglicht bei Videos je nach Modus bis zu 12× Zoom. Natürlich muss bewusst sein, dass die beste Qualität nicht mit den echten Zoom Stufen, also 1x und 3x möglich ist und den digitalen Zoom Helfer nur in Ausnahme Situationen zu verwenden, beispielsweise wenn es physikalisch nicht möglich ist näher an das gewünschte Objekt zu kommen.

Low Light

Die Low-Light Performance beider Kameras ist sehr gut. Bei der Hauptkamera hilft der größere Sensor mit 1 Zoll. Obwohl die Tele-Kamera eine größere Blende hat als die Hauptkamera mit f/1.8 ist bei dieser der Sensor kleiner als bei der Haupt-Kamera.

Beide Kameras geben in Innenräumen und in Situationen mit weniger Licht (bspw. am Abend) ein gutes Bild ab.

Zeitlupe

Eine weitere Stärke bleibt die Zeitlupe. Mit der Weitwinkelkamera sind Aufnahmen mit bis zu 4K/240 fps möglich. Die neue 60-mm-Kamera erreicht immerhin bis zu 4K/200 fps. Aber aufgepasst, bei hohen Bildratengilt: Es wird sehr viel Licht benötigt. Am Abend oder dünkleren Innenräumen hat man in diesem Modus ein deutliches Bildrauschen.

Fotos

Zwei separate Kameras mit unterschiedlichen Brennweiten, bedeuten natürlich auch für Fotos einen deutlichen Mehrwert. Das zweite 60 mm Objektiv macht den Fotomodus deutlich vielseitiger als bei der Osmo Pocket 4 und mach die Pocket Kamera für mich auch durchaus interessanter als kleine Reisekamera!

Fotos können im JPEG- oder DNG-Format aufgenommen werden. Die maximale Auflösung liegt je nach Seitenverhältnis bei bis zu etwa 37 Megapixeln. Die Fotoqualität ist dank des großen Sensors erstaunlich gut. Dies gild auch für die JPEG Bilder. Die Möglichkeit Raw-Bilder (DNG) aufzunehmen hilft mit erweiterten Bildbearbeitungstools.

(Bild- und Videoqualität: 5 von 5 Punkten)

Gimbal, Stabilisierung & ActiveTrack 8.0

Der mechanische 3-Achsen-Gimbal ist der größte Unterschied der DJI Osmo Pocket 4P gegenüber einem Smartphone oder einer klassischen Action-Cam. Bewegungen werden nicht ausschließlich elektronisch korrigiert, sondern durch Motoren auf der Schwenk-, Neige- und Rollachse aktiv ausgeglichen.

Beim normalen Gehen entstehen sehr ruhige und fließende Aufnahmen. Kleinere Schritte, Drehbewegungen und Bewegungen aus dem Handgelenk gleicht die Kamera zuverlässig aus. Selbstverständlich kann der Gimbal keine vertikalen Auf- und Abbewegungen vollständig kompensieren. Wer besonders ruhige Ergebnisse erzielen möchte, sollte entsprechend gleichmäßig gehen und die Kamera möglichst kontrolliert führen.

Auch hier gilt weiterhin: Ein Gimbal besitzt eine gewisse Lernkurve. Gerade zu Beginn bewegt man den Griff häufig schneller, als der Gimbal folgen kann, oder erreicht unabsichtlich den mechanischen Anschlag. Nach einiger Übung werden die Bewegungen allerdings deutlich natürlicher.

Zur Verfügung stehen mehrere Gimbal-Modi, darunter klassische Follow-Einstellungen, eine fixierte Neigung und ein dynamischerer FPV-Modus.

Noch interessanter ist ActiveTrack 8.0.

Die Kamera kann Personen, Haustiere, Fahrzeuge und andere Motive automatisch erkennen beziehungsweise verfolgen. Dabei funktioniert das Tracking nun über unterschiedliche Brennweiten hinweg und ist auch bei stärkeren Zoomstufen verfügbar.

Neu ist außerdem ein Multi-Person-Tracking. Die Pocket 4P kann mehrere Personen innerhalb einer Szene berücksichtigen und den Bildausschnitt entsprechend anpassen.

Für Personen, die sich alleine filmen, ist das ausgesprochen praktisch. Die Kamera kann beispielsweise auf einem Stativ stehen und einer sich bewegenden Person folgen. In Kombination mit Gestensteuerung, registrierten Personen und der Osmo FrameTap Fernbedienung entsteht damit ein sehr umfangreiches Solo-Filming-Setup.

In unserem Test funktionierte ActiveTrack erstaunlich gut. Denn bei der 60 mm – Brennweite ist der Bildauschnitt entsprechend begrent und man ist schnell aus dem Bereich raus. Relativ zuverlässig und vorallem schnell wurde das zu trackende Objekt allerdings wieder erfasst!

(Gimbal, Stabilisierung & ActiveTrack 8.0: 4,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akku und Ladezeit

Die DJI Osmo Pocket 4P besitzt weiterhin einen fest integrierten Lithium-Ionen-Akku mit einer Kapazität von 1.545 mAh. DJI gibt eine maximale Laufzeit von bis zu 210 Minuten an. Gemessen wird dieser Wert unter optimierten Bedingungen bei 1080p/24 fps, deaktiviertem WLAN und ausgeschaltetem Display.

Ja, der Akku geht erwartungsgemäß etwas schneller zur Neige als bei dem Osmo Pocket 4. Das erwartet man nciht nicht nur weil es das Datenblatt sagt. Aber allerine dass man sieht, dass der Gimballkopf soviel größer und schwerer ist und stabilisiert werden muss, ein zweiter Sensor, zweites Objektiv etc. Obwohl der Akku trotzdem gut ist und für die meisten im Alltag keine Probleme bereiten wird, hätte der Hersteller minimal kompensieren können und einen etwas größeren Akku einbauen können.

Immerhin: Die Schnellladefunktion bleibt auch hier erhalten. Heißt im Klartext: Eine Viertel-Stunde an den Strom und mit etwa 70-80% Akku weiter Kreativ austoben. Achtet hier jedoch unbedingt auf ein Leistungsstarkes Netzteil. DJI empfiehlt 65 W!

Während einer Aufnahme kann die Kamera über USB-C mit Strom versorgt werden. Die Pocket 4P verwendet dabei zunächst die externe Stromquelle und lädt den internen Akku nach Ende der Aufnahme weiter. Optional steht ein zusätzlicher Akkugriff zur Verfügung, der die Laufzeit deutlich verlängert.

Speicher

Die Pocket 4P besitzt 103 GB nutzbaren internen Speicher.

Das sind zwar vier Gigabyte weniger als bei der Pocket 4, trotzdem ist der integrierte Speicher eine der praktischsten Eigenschaften der Kamera.

Man kann die Pocket 4P direkt auspacken und verwenden, ohne zunächst eine microSD-Karte kaufen zu müssen.

Besonders interessant ist die Geschwindigkeit. Über USB 3.1 gibt DJI Übertragungsraten von bis zu 800 MB/s für den internen Speicher an.

Bei größeren 4K-Dateien ist das ein deutlicher Vorteil.

Zusätzlich kann eine microSD-Karte mit bis zu 1 TB eingesetzt werden.

Dateien lassen sich außerdem kabellos über die DJI-Mimo-App übertragen. DJI nennt hierbei Übertragungsraten von bis zu ungefähr 90 MB/s über WLAN.

Für einzelne Videos ist die kabellose Übertragung bequem. Bei mehreren großen 4K-Dateien würde ich allerdings weiterhin das USB-C-Kabel bevorzugen.

Mikrofone & Tonqualität

In der Pocket 4P sind weiterhin drei Mikrofone integriert. Für normale Umgebungsaufnahmen und kurze Sprachaufnahmen aus relativ geringer Entfernung dürften diese bereits brauchbare Ergebnisse liefern. Die Qualität integrierter Mikrofone hängt allerdings stark von Entfernung und Wind ab. Steht die Kamera mehrere Meter entfernt auf einem Stativ, werden naturgemäß deutlich mehr Umgebungsgeräusche aufgenommen. DJI bietet verschiedene Funktionen für gerichteten Ton, Windgeräuschreduzierung und eine Hervorhebung von Stimmen.

Eine große Stärke bleibt die direkte Integration der DJI-Funkmikrofone. Die Pocket 4P kann unter anderem mit DJI Mic 2, Mic 3, Mic Mini und Mic Mini 2 verbunden werden. Bis zu zwei Sender lassen sich direkt koppeln. Ein separater Empfänger an der Kamera ist dabei nicht notwendig. Bei angeschlossenen Funkmikrofonen kann die Kamera außerdem mehrere Audiokanäle speichern. Dadurch können beispielsweise zwei externe Mikrofone sowie der interne Stereoton parallel aufgezeichnet und später getrennt bearbeitet werden. Gerade für Interviews oder Videos mit zwei Personen ist das sehr praktisch.

Osmo FrameTap

Ein besonders interessantes neues Zubehör ist der Osmo FrameTap. Dabei handelt es sich um eine kompakte Fernbedienung mit eigenem Display. Auf dem Bildschirm kann das Livebild der Pocket 4P angezeigt werden. Zusätzlich stehen Bedienelemente zur Verfügung, um den Gimbal zu bewegen, den Zoom zu steuern, die Kamera umzudrehen oder Aufnahmen zu starten und zu stoppen.

Man kann die Pocket 4P beispielsweise mehrere Meter entfernt auf einem Stativ platzieren und trotzdem kontrollieren, ob der Bildausschnitt stimmt. In Kombination mit ActiveTrack ist das eine wirklich feine Geschichte.

DJI-Mimo-App

Die DJI-Mimo-App steht für fast alle Smartphones zur Verfügung. Die App ist auch mit Tablets kompatibel. Sie wird zur erstmaligen Aktivierung, für Firmware-Updates, zur Fernsteuerung und zur Übertragung von Aufnahmen verwendet.

Ganz gefällt mir nicht, dass die DJI Osmo Pocket 4 vor der ersten Verwendung zwingend über die App aktiviert werden muss. Danach ist die App für den regulären Betrieb allerdings nicht mehr zwingend erforderlich.

DJI Mimo
Preis: Kostenlos
Mimo
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Nach dem Einschalten verbindet sich die Kamera über WLAN und Bluetooth mit dem Smartphone. Anschließend kann das Livebild auf dem größeren Smartphone-Display betrachtet werden. Auch der Gimbal lässt sich aus der Entfernung steuern.

Darüber hinaus können Aufnahmeeinstellungen angepasst, Dateien übertragen und einfache Videos direkt in der App geschnitten werden. Vorlagen, automatische Bearbeitungsfunktionen, Filter, Musik und verschiedene Effekte erleichtern die schnelle Erstellung von Social-Media-Clips.

Die Verbindung funktionierte in dem Test zuverlässig. Die Übertragung kurzer Clips ist komfortabel. Bei größeren 4K-Dateien ist die direkte USB-C-Verbindung oder die Verwendung eines Kartenlesers meist schneller. Hinweis: Übertragungen an das MAcBook erfolgten ausschließlich mit einer USB-C Verbindung nicht mit einer optional erhältlichen microSD-Karte.

Die App ist prinzipiell sehr gut gemacht, ich bin allerdings generell kein Fan von In-App Werbung oder aufgetragenen Social Funktionen. Das ist zumindest mein persönlicher Kritikpunkt an der App

Weiteres Zubehör

DJI bietet erneut umfangreiches Zubehör an. Dazu gehören unter anderem:

  • Weitwinkelvorsatz
  • magnetisches Fülllicht
  • magnetische ND-Filter
  • Black-Mist-Filter
  • Mini-Stativ
  • Akkugriff
  • Erweiterungsadapter
  • DJI-Funkmikrofone
  • Osmo FrameTap
  • Transporttaschen

Da die Pocket 4P bereits eine echte 60-mm-Telekamera besitzt, hat sich die Auswahl an kreativen Möglichkeiten gegenüber den bisherigen Pocket-Modellen deutlich erweitert.

(Ausstattung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Gegenüber der DJI Osmo Pocket 4 wird die Zielgruppe durchaus erweitert. Während das 20 mm Objektiv ideal für Vlogs und Landschaften ist, ist es für detailaufnahmen oder weiter entfernte Motive nicht optimal.

Genau hier setzt das neue 60 mm Objektiv an. Nahezu sofort kann man von einer weitwinkligen Aufnahme auf ein Detail oder ein Portrait wechseln.

Die große Stärke der DJI Osmo Pocket 4P liegt in der Kombination aus kompakter Bauweise, guter Bildqualität und mechanischer Stabilisierung und Positioniert sich wie die Pocket 4 zwischen Smartphone, Action-Cam und klassischer Systemkamera aber eben jetzt mit einer zusätzlichen Kamera und somit einer neuen Perspektive!

Preis/Leistung

Günstig ist die DJI Osmo Pocket 4P nicht.

Die Standard Combo kostet zum Marktstart 599 Euro. Für die umfangreichere Vlog Combo werden rund 689 Euro fällig. Damit kostet bereits die Standardversion rund 100 Euro mehr als die reguläre Pocket 4.

Die entscheidende Frage lautet deshalb: Braucht man die zweite Brennweite?

Das 60-mm-Objektiv verändert die Kamera stärker, als es auf dem Papier zunächst erscheinen mag. Es geht nicht nur um „mehr Zoom“, sondern um eine zweite echte Bildperspektive. Zusätzlich erhält man den verbesserten Dynamikumfang der Hauptkamera, D-Log 2 und ActiveTrack 8.0.

Insgesamt bleibt die Pocket 4P ein teures Spezialgerät. Für ambitionierte Hobbyfilmer und Content Creator bietet sie allerdings eine Kombination aus Größe, Stabilisierung und zwei echten Brennweiten, die in dieser Form nur schwer durch ein einzelnes anderes Gerät ersetzt werden kann!

DJI Osmo Pocket 4P

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: dji.com/at

DJI Osmo Pocket 4

In aller Kürze

Testergebnis

4,2

von 5

Mit der Osmo Pocket 4 bringt DJI die vierte Generation seiner kompakten Gimbal-Kamera auf den Markt. Das grundlegende Konzept bleibt unverändert: Eine Pocket-Kamera mit mechanischem 3-Achsen-Gimbal soll deutlich ruhigere und professioneller wirkende Videoaufnahmen ermöglichen als ein Smartphone oder eine klassische Action-Cam.

Besonders: Die Osmo Pocket 4 kombiniert einen 1-Zoll-CMOS-Sensor mit einer lichtstarken Blende von f/2.0, einem drehbaren 2-Zoll-Touchscreen und Videoaufnahmen mit bis zu 4K und 60 Bildern pro Sekunde. Zeitlupen sind sogar mit bis zu 240 Bildern pro Sekunde in 4K möglich. Hinzu kommen 10-Bit-D-Log, ActiveTrack 7.0, 107 GB interner Speicher und eine deutlich verbesserte Akkulaufzeit.

Insgesamt ist die DJI Osmo Pocket 4 eine sehr starke Kamera für Reisen, Vlogs, Familienvideos und Social-Media-Inhalte. Die Bildqualität, der zuverlässige Gimbal und die einfache Bedienung überzeugen.

Das gefällt uns

  • Sehr gute Videoqualität
  • Sehr gute Stabilisierung
  • 107 GB integrierter Speicher
  • Sehr gute Akkulaufzeit
  • 10-Bit D-Log

Das gefällt uns weniger

  • Kein Schutz gegen Wasser und Staub
  • Nur eine feste Weitwinkelbrennweite

DJI Osmo Pocket 4

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die DJI Osmo Pocket 4 wird in einer kompakten und hochwertig gestalteten Verpackung geliefert. Auf der Vorderseite ist die Kamera prominent abgebildet. Auf der Rückseite macht DJI bereits auf einige der wichtigsten Funktionen wie den 1-Zoll-Sensor, die mechanische Stabilisierung und die hohe Videoauflösung aufmerksam.

Im Inneren der Verpackung sind Zwei Taschen, wobei in der größeren Transporttasche, die Kamera und Zubehör getrennt voneinander untergebracht sind. Bei der Creator Combo befinden sich neben der Osmo Pocket 4 ein USB-C-auf-USB-C-Kabel, eine Handschlaufe, eine Gimbal-Klemme, ein Mini-Stativ sowie ein DJI Mic 3 Sender und – je nach Set – weiteres Zubehör wie ein Fülllicht im Lieferumfang. Damit ist ein deutlich umfangreicheres Setup enthalten, das direkt für Vlogs und Content Creation genutzt werden kann.

Für den Transport ist eine kleine Aufbewahrungstasche inkludiert für kleine Einzelteile und den Osmo Pocket 4. Ebenfalls mit an Bord ist eine etwas größere Transporttasche, die innen leicht gepolstert ist und neben der Kamera auch Platz für Zubehör wie einen Akkupack, das Mini-Stativ, das Mikrofon etc. hat.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Bei der DJI Osmo Pocket 4 handelt es sich um eine kompakte Gimbal-Kamera. Im Gegensatz zu einer klassischen Action-Cam wird das Bild nicht nur elektronisch stabilisiert. Die Kamera sitzt auf einem motorisierten 3-Achsen-Gimbal, der Bewegungen aktiv ausgleicht.

Das Gehäuse besitzt eine schmale, längliche Form und kann bequem mit einer Hand gehalten werden. Mit Abmessungen von 144,2 × 44,4 × 33,5 Millimetern und einem Gewicht von rund 190 Gramm ist die Osmo Pocket 4 angenehm klein passt problemlos in eine Jacken- oder kleinere Umhängetasche.

Das auffälligste Element ist der drehbare 2-Zoll-OLED-Touchscreen. Wird er von der vertikalen in die horizontale Position gedreht, kann die Kamera automatisch eingeschaltet und eine Aufnahme gestartet werden. Gleichzeitig wechselt die Benutzeroberfläche zwischen Hoch- und Querformat.

Mit einer Helligkeit von bis zu 1.000 Nits lässt sich das Display auch bei hellem Tageslicht vergleichsweise gut ablesen. Die Auflösung von 556 × 314 Pixeln ist angesichts der kleinen Bildschirmfläche ausreichend. Für eine genaue Kontrolle der Schärfe oder kleiner Details bleibt das Display naturgemäß begrenzt.

Unterhalb des Displays befinden sich ein 5D-Joystick sowie zwei zusätzliche Tasten. Der Joystick dient zur Steuerung des Gimbals und kann gleichzeitig zum Zurückgehen, Zentrieren und Drehen der Kamera verwendet werden. Eine Taste ist für den Zoom vorgesehen, während die zweite Taste frei belegt werden kann. Dadurch lassen sich häufig verwendete Funktionen schneller aufrufen, ohne jedes Mal durch das Menü navigieren zu müssen.

An der Seite befinden sich der USB-C-Anschluss und der geschützte Steckplatz für eine microSD-Speicherkarte. Die Oberseite des Gimbals besitzt eine magnetische Schnittstelle für Zubehör (bspw. ein Licht für aufnahmen im dunkeln).

Das Design ist insgesamt funktional und gut durchdacht. Einschränkend muss jedoch erwähnt werden, dass die Osmo Pocket 4 nicht wasserdicht ist. Sie ist deshalb nicht als vollwertiger Ersatz für eine robuste Action-Cam gedacht. Regen, Staub, Sand und Stürze sollten möglichst vermieden werden.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der DJI Osmo Pocket 4 bewegt sich auf einem hohen Niveau. Das Kunststoffgehäuse wirkt sauber gefertigt und ausreichend verwindungssteif. Die leicht strukturierte Oberfläche bietet einen sicheren Halt und ist weniger anfällig für Fingerabdrücke als eine vollständig glatte Hochglanzoberfläche.

Auch der drehbare Bildschirm macht einen stabilen Eindruck. Die Drehbewegung besitzt einen klar definierten Widerstand und wirkt nicht locker. Die Bedienelemente sind gut erreichbar und bieten einen eindeutigen Druckpunkt.

Der empfindlichste Bestandteil bleibt erwartungsgemäß der mechanische Gimbal. Die einzelnen Achsen bewegen sich im ausgeschalteten Zustand frei und sollten weder mit Gewalt verdreht noch ungeschützt transportiert werden. Die mitgelieferte magnetische Gimbal-Klemme ist daher kein optionales Zubehör, sondern sollte konsequent verwendet werden.

Der fest integrierte Akku kann nicht vom Nutzer gewechselt werden. Für besonders lange Drehtage bietet DJI einen zusätzlichen Akkugriff an, der gleichzeitig die Grifffläche vergrößert/verlängert.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Artkompakte Gimbal-Kamera
KategorieVideo- und Vlogging-Kamera
FarbeSchwarz
Sensor1-Zoll-CMOS
Objektiv20 mm Kleinbildäquivalent
Blende/Fokusbereichf/2.0 – 0,2m bis unendlich
AuflösungFoto: bis 37 Megapixel
Video (horizontal): bis 4K (60 fps)
Video (vertikal): bis 3K (60 fps)
Zeitlupe: bis 4K mit 240 fps
Farbprofil10-Bit-D-Log, D-Log M, HLG sowie Standard- und verschiedene Farblooks (z. B. Normal, Vivid, Portrait)
Stabilisierungmechanischer 3-Achsen-Gimbal
Display2 Zoll OLED, drehbar – bis zu 1.000 Nits
Speicher107 GB (intern) + microSD bis zu 1TB
Mikrofonedrei integrierte Mikrofone
KonnektivitätUSB-C, WLAN, Bluetooth 5.4
Akku1.545 mAh (fest verbaut), ca 240 min Laufzeit
Gewicht190,5 g
Abmessungen144,2 × 44,4 × 33,5 mm
LieferumfangDJI Osmo Pocket 4, DJI Mic 3 Sender, Mini-Stativ, magnetisches Fülllicht, USB-C-Kabel, Handschlaufe, Gimbal-Klemme, Transporttasche, Zusatz-Akku

Bedienung

Eine der größten Stärken der Osmo Pocket 4 ist ihre unkomplizierte Bedienung. Durch das Drehen des Bildschirms lässt sich die Kamera innerhalb weniger Sekunden einschalten und in einen aufnahmebereiten Zustand versetzen. Dadurch eignet sie sich besonders für spontane Situationen, in denen das Smartphone oder eine größere Kamera erst umständlich vorbereitet werden müsste.

Die wichtigsten Funktionen werden direkt über den Touchscreen aufgerufen. Durch Wischbewegungen von den Bildschirmrändern lassen sich Aufnahmemodus, Auflösung, Bildrate, Belichtung, Fokus, Farbprofil, Gimbal-Modus und weitere Einstellungen anpassen.

Die Menüstruktur ist grundsätzlich logisch aufgebaut. Aufgrund des kleinen Displays benötigt man anfangs dennoch etwas Zeit, um sich die verschiedenen Wischgesten und Positionen der Einstellungen zu merken. Besonders umfangreiche Einstellungen sind über ein Smartphone komfortabler vorzunehmen.

Der neue 5D-Joystick erleichtert die präzise Ausrichtung des Gimbals. Die Kamera kann damit nach oben, unten, links und rechts bewegt werden. Durch mehrfaches Drücken lassen sich die Kamera neu zentrieren oder zwischen Front- und Selfie-Ausrichtung wechseln.

Auch die beiden zusätzlichen Tasten erweisen sich im Alltag als praktisch. Mit der Zoomtaste wird schnell zwischen verschiedenen Vergrößerungsstufen gewechselt. Die frei programmierbare Taste kann beispielsweise mit dem Wechsel des Gimbal-Modus, einem eigenen Aufnahmeprofil oder dem Drehen der Kamera belegt werden.Zur erstmaligen Verwendung muss die Kamera über die DJI-Mimo-App aktiviert werden. Dafür werden WLAN und Bluetooth am Smartphone benötigt. Nach der Aktivierung kann die Osmo Pocket 4 grundsätzlich auch eigenständig ohne dauerhaft verbundenes Smartphone verwendet werden.

Insgesamt ist die Bedienung nach kurzer Eingewöhnung und Lernphase recht intuitiv. Auch Einsteiger können gute Ergebnisse erzielen.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Bild- und Videoqualität

Das Herzstück der DJI Osmo Pocket 4 ist der 1-Zoll-CMOS-Sensor in Kombination mit dem lichtstarken f/2.0-Objektiv. Die feste Brennweite entspricht rund 20 Millimetern im Kleinbildformat und liefert damit einen deutlich weitwinkligen Bildausschnitt. Das ist insbesondere für Vlogs, Landschaften, Reisen und Aufnahmen in Innenräumen praktisch.

Bei Tageslicht liefert die Kamera sehr detailreiche und scharfe 4K-Aufnahmen. Farben werden im normalen Farbprofil kräftig, aber weiterhin weitgehend natürlich wiedergegeben. Der automatische Weißabgleich arbeitet zuverlässig und passt sich auch beim Wechsel zwischen Innen- und Außenbereichen relativ schnell an.

Guut gefällt auch der Dynamikumfang. Der Hersteller gibt hier bis zu 14 Blendenstufen an. In kontrastreichen Situationen bleiben dadurch mehr Details in hellen Wolken, Fenstern und dunkleren Schattenbereichen sichtbar. Ein vollständig ausgebrannter Himmel lässt sich dadurch zwar nicht in jeder Situation verhindern, die kleine Kamera bietet aber erstaunlich viel Spielraum.

Für Nutzer, die ihre Aufnahmen nachträglich bearbeiten möchten, steht ein 10-Bit-D-Log-Profil zur Verfügung. Das zunächst flach und kontrastarm wirkende Material enthält mehr Farbinformationen und kann in Programmen wie DaVinci Resolve, Adobe Premiere Pro oder Final Cut Pro umfangreicher angepasst werden. Allderings ist nicht jeder Profi in Videobearbeitung (Ich auch nicht!), deshalb kann man auf eine Nachbearbeitung verzichten und auf das Standardprofil oder die integrierten Filmlooks zurückgreifen.

Auch bei schwachem Licht profitiert die Osmo Pocket 4 vom vergleichsweise großen Sensor und der offenen Blende. Innenräume, Abendstimmungen und beleuchtete Straßenszenen werden sichtbar besser eingefangen als mit vielen klassischen Action-Cams. In sehr dunklen Bereichen bleibt Bildrauschen dennoch erkennbar. Besonders bei höheren ISO-Werten gehen feine Details verloren und Oberflächen wirken zunehmend geglättet.

Der spezielle Low-Light-Modus erhöht die maximale Empfindlichkeit auf ISO 25.600, ist allerdings auf maximal 4K mit 30 Bildern pro Sekunde begrenzt. Für ruhige Nachtszenen kann dieser Modus sinnvoll sein. Bei bewegten Motiven sollte geprüft werden, ob die längeren Belichtungszeiten zu unerwünschter Bewegungsunschärfe führen.

Ein Highlight ist der Zeitlupenmodus. Die Osmo Pocket 4 kann 4K-Aufnahmen mit 100, 120, 200 oder 240 Bildern pro Sekunde erstellen. Bewegungen lassen sich dadurch stark verlangsamen und bleiben trotzdem vergleichsweise detailreich. Bei hohen Bildraten wird allerdings viel Licht benötigt. In dunkleren Umgebungen steigt das Bildrauschen sichtbar an.

Die fest verbaute 20-mm-Weitwinkelbrennweite besitzt aber auch Nachteile. Entfernte Motive erscheinen relativ klein und können nicht optisch herangeholt werden. DJI bewirbt zwar einen zweifachen verlustfreien Zoom, bei stärkerer digitaler Vergrößerung nimmt die Detailqualität jedoch sichtbar ab. außerdem handelt es sich bei dem Zoom lediglich um einen Crop. Soweit auch klar, da nur ein Objektiv vorhanden. Deshalb ist die Osmo Pocket 4 mMn. nur bedingt geeignet fürPorträts, Tiere oder weit entfernte Motive.

Fotos können im JPEG- oder DNG-Format aufgenommen werden. Die maximale Auflösung liegt je nach Seitenverhältnis bei bis zu etwa 37 Megapixeln. Die Fotoqualität ist dank des großen Sensors erstaunlich gut. Dies gild auch für die JPEG Bilder. Die Möglichkeit Raw-Bilder (DNG) aufzunehmen hilft mit ereiterten Bildbearbeitungstools.

Nichtdestotrotz: Die klare Stärke der Osmo Pocket 4 liegt dennoch bei Videoaufnahmen.

(Bild- und Videoqualität: 4 von 5 Punkten)

Gimbal, Stabilisierung & ActiveTrack 7.0

Der mechanische 3-Achsen-Gimbal ist der größte Unterschied gegenüber einem Smartphone oder einer klassischen Action-Cam. Bewegungen werden nicht ausschließlich elektronisch korrigiert, sondern durch Motoren auf der Schwenk-, Neige- und Rollachse aktiv ausgeglichen.

Beim normalen Gehen entstehen sehr ruhige und fließende Aufnahmen. Kleinere Schritte, Drehbewegungen und Bewegungen aus dem Handgelenk gleicht die Kamera zuverlässig aus. Selbstverständlich kann der Gimbal keine vertikalen Auf- und Abbewegungen vollständig kompensieren. Wer beim Gehen besonders ruhige Ergebnisse erzielen möchte, sollte weiterhin möglichst gleichmäßig auftreten.

Zur Verfügung stehen unterschiedliche Gimbal-Modi. Im Follow-Modus folgt die Kamera den Bewegungen des Griffs kontrolliert. Im Tilt-Locked-Modus bleibt die Neigung weitgehend fixiert, während der FPV-Modus stärkere Rollbewegungen zulässt und dadurch dynamischere Aufnahmen ermöglicht.

Die Bewegungsgeschwindigkeit kann angepasst werden. Langsame Einstellungen eignen sich für ruhige, filmische Schwenks. Eine schnellere Reaktion ist bei Tieren, sich (schnell) bewegenden Objekten sinnvoller.

Hier muss man aber schon dazu sagen, dass es eine Lernkurve gibt. Ich habe es oft geschafft, dass ich zu schnell an die Grenze des Gimbals komme, oder nicht zu schnell zu unnatürlich bewege. Da macht wirklich Übung den Meister. Einfach Spaß an der Sache haben und nicht direkt Spielfilmqualität erhoffen. Ihr werdet merken, dass die Stabilisierung definitiv eine der größten Stärken der DJI Osmo Pocket 4 ist.

Die Osmo Pocket 4 verwendet einen Phasen-Autofokus und kann Motive automatisch erkennen und verfolgen. ActiveTrack 7.0 hält Personen, Tiere oder ausgewählte Objekte möglichst innerhalb des Bildausschnitts. Die Kamera kann auf einem Stativ positioniert werden und folgt einer Person selbstständig, während diese sich vor der Kamera bewegt. Auch Gesten können zum Starten beziehungsweise Stoppen einer Aufnahme und zur Aktivierung des Trackings verwendet werden. Die Gesten funktionierten nicht immer auf Anhieb, sind aber schon recht hilfreich wenn man sich beispielsweise alleine filmen will.

Gesichter wurden zuverlässig erkannt. Es gibt auch die Möglichkeit Gesichter zu registrieren, die dann bevorzugt werden können. Ich weiß jedoch nicht ob das wirklich etwas gebracht hat. In einigen kürzeren Tests hat die Verfolgung erstaunlich gut funktioniert, auch wenn das Motiv kurz aus dem Bildbereich verschwindet oder verdeckt wird. Bei sehr schenllen Bewegungen kommt es aber gut und gerne dazu, dass der DJI Osmo Pocket 4 die Verfolgung verliert.

(Gimbal, Stabilisierung & ActiveTrack 7.0: 4,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akku und Ladezeit

Die DJI Osmo Pocket 4 besitzt einen fest integrierten Lithium-Ionen-Akku mit einer Kapazität von 1.545 mAh. DJI gibt unter optimalen Bedingungen eine Laufzeit von bis zu 240 Minuten an. Man muss bedenken, dass es sich bei diesen Angaben um Laborbedingungen handelt. In einem normalen Nutzungsszenario über den Tag verteilt, war ich dennoch fasziniert von der guten Akkulaufzeit. Definitiv positiv überrascht. Genaue Zahlen kann ich nicht nennen (wird ja auch je nach Modus/Nutzungsszenario etc. unterschiedlich sein). Ich kann allerdings sagen, dass ich den Zusatzakku wahrscheinlich lediglich einsetzen musste um diesen und somit die Kamera mit Stativ nutzen zu können.

Der Hersteller gibt an in 18 Minuten auf 80 % Kapazität laden zu können oder in 32 Minuten vollständig laden zu können. Im eigenen Test dauerte eine wirklich vollständige Ladung eines leeren Akkus knapp über 40 Minuten. Hatte der Akku noch 10% übrig, konnte ich bereits nach 10 Minuten wieder genug Energie tanken um gut durch den Tag zu kommen. Die Schnellladefunktion macht also seinem Namen alle Ehre. Bedenkt hier natürlich dass ein ausreichend starkes Netzteil benötigt wird. In meinem Test hatte ich ein 100 Watt Multi-Port Ladegerät. Die Angaben des Herstellers zur Schnellladung hingegen sollen auf 65 Watt Ladeleistung basieren.

Während der Aufnahme kann die Kamera über USB-C mit Strom versorgt werden. Dabei verwendet sie die externe Stromquelle direkt und lädt den internen Akku erst weiter, sobald die Aufnahme beendet wurde.

Speicher

Was sehr gut gefällt ist der üppige integrierte Speicher von 107 GB. Das heißt die Kamera ist ready-to-go, auch ohne Speicherkarte. Ein weiterer Vorteil des integrierten Speichers ist, dass dieser besonders schnell ist. Definitiv schneller als eine microSD, für die ich auch einen Adapter benötigen würde. Bis zu 800 MB/s verspricht der Hersteller via USB 3.1, zum Vergleich: die schnellsten microSD Karten werben mit max 200 MB/s.

Ebenfalls möglich ist die Dateiübertragung über die kabellose Übertragung über die DJI-Mimo-App. Dies ist vor allem für schnelle, unkomplizierte Transfers einzelner Clips geeignet, für größere Datenmengen jedoch deutlich langsamer.

Mikrofone & Tonqualität

In der DJI Osmo Pocket 4 sind drei Mikrofone integriert. Sie nehmen Stereoton auf und bieten Funktionen zur Reduzierung von Windgeräuschen sowie zur Hervorhebung von Stimmen. Für reguläre Aufnahmen ist die integrierte Tonqualität  ziemlich gut. Stimmen werden in ruhigen Umgebungen verständlich aufgezeichnet. Ist man jedoch einiges von der Kamera entfernt, bspw. in Verbindung mit einem Stativ, treten die Umgebungsgeräusche schon deutlich hervor.

Bei Wind ist die Aufnahmequalität wie zu erwarten leider nicht optimal, Windgeräusche hörte ich fast immer. Die Windreduzierung bringt leider nicht sonderlich viel.

Eine große Stärke ist die direkte Verbindung mit kompatiblen DJI-Mikrofonen wie dem DJI Mic 3. Dafür ist kein separater Empfänger notwendig. Die hier näher angesehene Creator Combo enthält bereits einen DJI-Mic-3-Sender. Die Qualität mit dem DJI Mic 3 ist gegenüber den integrierten Mikrofonen deutlich besser. Stimmen klingen näher, klarer und weniger abhängig von der Entfernung zur Kamera. Auch in schwierigeren Situationen (Wind), schneidet das externe Mikrofon deutlich besser ab.

Weiters kann über die OsmoAudio-Funktion in der DJI Mimo App mehrere Tonspuren getrennt aufgenommen werden. Die Kamera unterstützt einen 4-Kanal-Ausgang, wodurch beispielsweise zwei Funkmikrofone und die internen Mikrofone gleichzeitig aufgezeichnet und später separat bearbeitet werden können.

DJI-Mimo-App

Die DJI-Mimo-App steht für fast alle Smartphones zur Verfügung. Die App ist auch mit Tablets kompatibel. Sie wird zur erstmaligen Aktivierung, für Firmware-Updates, zur Fernsteuerung und zur Übertragung von Aufnahmen verwendet.

Ganz gefällt mir nicht, dass die DJI Osmo Pocket 4 vor der ersten Verwendung zwingend über die App aktiviert werden muss. Danach ist die App für den regulären Betrieb allerdings nicht mehr zwingend erforderlich.

DJI Mimo
Preis: Kostenlos
Mimo
Preis: Kostenlos

Nach dem Einschalten verbindet sich die Kamera über WLAN und Bluetooth mit dem Smartphone. Anschließend kann das Livebild auf dem größeren Smartphone-Display betrachtet werden. Auch der Gimbal lässt sich aus der Entfernung steuern.

Darüber hinaus können Aufnahmeeinstellungen angepasst, Dateien übertragen und einfache Videos direkt in der App geschnitten werden. Vorlagen, automatische Bearbeitungsfunktionen, Filter, Musik und verschiedene Effekte erleichtern die schnelle Erstellung von Social-Media-Clips.

Die Verbindung funktionierte in dem Test zuverlässig. Die Übertragung kurzer Clips ist komfortabel. Bei größeren 4K-Dateien ist die direkte USB-C-Verbindung oder die Verwendung eines Kartenlesers meist schneller. Hinweis: Übertragungen an das MAcBook erfolgten ausschließlich mit einer USB-C Verbindung nicht mit einer optional erhältlichen microSD-Karte.

Die App ist prinzipiell sehr gut gemacht, ich bin allerdings generell kein Fan von In-App Werbung oder aufgetragenen Social Funktionen. Das ist zumindest mein persönlicher Kritikpunkt an der App

Weiteres Zubehör

DJI bietet für die Osmo Pocket 4 umfangreiches Zubehör an. Dazu gehören unter anderem:

  • Weitwinkelvorsatz
  • magnetisches Fülllicht
  • ND-Filter
  • Black-Mist-Filter
  • Mini-Stativ
  • zusätzlicher Akkugriff
  • Erweiterungsadapter
  • DJI-Funkmikrofone
  • Transporttaschen und Schutzgehäuse

Besonders sinnvoll sind je nach Einsatzzweck das Mini-Stativ, ein Funkmikrofon und ein Satz ND-Filter. Der Weitwinkelvorsatz eignet sich für besonders enge Räume oder Gruppenaufnahmen, kann aber zu einer stärkeren Verzerrung an den Bildrändern führen.

(Ausstattung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Die DJI Osmo Pocket 4 richtet sich in erster Linie an Vlogger, Reisende, Familien und Content Creator, die umfangreiches Setup gute und stabilisierte Videos aufnehmen wollen.

Ihre größte Stärke liegt in der Kombination aus kompakter Bauweise, guter Bildqualität und mechanischer Stabilisierung. Ein Smartphone kann in einigen Bereichen eine vergleichbare Bildqualität liefern, benötigt für ähnlich ruhige Bewegungsaufnahmen aber einen separaten Gimbal. Eine Action-Cam ist robuster und wasserdicht, kann bei der natürlichen Stabilisierung und bei schwachem Licht jedoch nicht immer mithalten. Nicht zu vergessen ist der 1 Zoll große Sensor, den Samrtphones und action Cams oft nich haben.

Die Osmo Pocket 4 positioniert sich deshalb zwischen Smartphone, Action-Cam und klassischer Systemkamera.

Preis/Leistung

Die DJI Osmo Pocket 4 kostet UVP 499 Euro. Die umfangreichere Creator Combo kostet UVP 619 Euro. Sie enthält zusätzlich unter anderem ein DJI Mic 3, ein Mini-Stativ, ein Fülllicht und weiteres Zubehör.

Natürlich das ein ordentliches Stück Geld, das verlangt wird. Aber die angesprochene Zielgruppe ist auch klar wie oben beschrieben. Wer erstmals eine Kamera dieser Art kauft, erhält mit der Osmo Pocket 4 eines der derzeit rundesten Gesamtpakete. Besonders für Reisen und allein produzierte Videos kann sie mehrere einzelne Geräte ersetzen.

Nicht günstig, bietet aber für den ambitionierten Hobby-Videograf einen überzeugenden Gegenwert!

DJI Osmo Pocket 4

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: dji.com/at

Anker Nano Powerbank (10K, 45W, InstaCord USB-C Kabel)

Anker ist vor allem für Ladegeräte, Kabel und Powerbanks bekannt. Mit der Anker Nano Powerbank (10K, 45W, InstaCord USB-C Kabel) bietet der Hersteller einen kompakten Zusatzakku mit 10.000 mAh, bis zu 45 W Ladeleistung und einem integrierten, einziehbaren USB-C-Kabel an.

Das Kabel lässt sich auf die gewünschte Länge herausziehen und verschwindet anschließend wieder im Gehäuse. Dadurch muss unterwegs kein zusätzliches USB-C-Kabel mitgenommen werden. Ergänzt wird die Ausstattung durch einen weiteren USB-C-Anschluss, einen USB-A-Port und ein intelligentes Display.

Anker Nano Powerbank (10K, 45W, InstaCord USB-C Kabel)

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Hand hält tragbare, magnetische Powerbank mit Stadtblick im Hintergrund.

Anker Nano Powerbank (5K, MagGo, Slim)

Anker ist unter anderem für Ladezubehör jeglicher Art bekannt. Heute geht es um ein besonders kompaktes Modell aus der Nano-Reihe: die Anker Nano Powerbank (5K, MagGo, Slim). Es dünne Powerbank – also ein tragbarer Akku – die sich magnetisch an kompatiblen Smartphones befestigt und diese kabellos auflädt.

Bei iPhones wird diese Verbindung als MagSafe bezeichnet, woraus sich auch die Bezeichnung MagGo ableitet. Eine Besonderheit der Powerbank ist die Unterstützung des offenen kabellosen Ladestandards Qi2. Dadurch ist das magnetisch ausgerichtete Schnellladen nicht mehr ausschließlich auf Apples MagSafe-Zubehör beschränkt.

Anker Nano Powerbank (5K, MagGo, Slim)

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Anker 140W Ladegerät (4-Port, PD 3.1, USB-C)

Anker ist – das kann man sagen – eine feste Größe, wenn es um Ladegeräte, Powerbanks und Zubehör für mobiles Laden geht. In diesem Bericht beschäftigen wir uns mit dem Anker Ladegerät 140W, 4-Port, PD 3.1. Es handelt sich um ein leistungsstarkes Multiport-Ladegerät mit drei USB-C-Anschlüsseneinem USB-A-Anschluss und einer maximalen Ausgangsleistung von 140 W. Damit richtet sich das Ladegerät nicht nur an Smartphone- und Tablet-Nutzer, sondern vor allem auch an jene, die unterwegs oder am Schreibtisch ein Notebook, mehrere Mobilgeräte und Zubehör gleichzeitig laden möchten. Laut Anker verfügt das Modell über 3× USB-C und 1× USB-A; USB-C1 und USB-C2 können einzeln jeweils bis zu 140 W liefern.

Anker 140W Ladegerät

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Anker MagGo PowerBank 10K

Anker ist unter anderem bekannt für Ladezubehör jeglicher Art. Heute geht es um die neue MagGo-Reihe von Anker, genauer gesagt um die Anker MagGo PowerBank 10K. Es handelt sich um eine tragbaren Akku, der sich magnetisch an iPhones mit MagSafe anhaftet und diese kabellos lädt. Apple nennt dies MagSafe, daher kommt der Name MagGo. Eine Besonderheit hier ist allerdings ist die Unterstützung des offenen (kabellosen Ladestandards) Qi2!

Anker MagGo PowerBank 10K

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Soundcore Motion 300

In aller Kürze

Mit dem Soundcore Motion 300 hat der Hersteller Anker einen neuen kleinen, aber klangstarken Lautsprecher veröffentlicht. Dieser stellt den kleinsten Bruder des Motion X600 dar – möchte sich also auch mit guter Verarbeitung in die Premiumreihe von Soundcores Bluetooth-Speakern eingliedern. Einen Haken, hat die Geschichte allerdings: Der Motion 300 verzichtet auf den räumlichen Klang, mit dem die größeren Lautsprecher der selben Reihe auftrumpfen können. Allerdings spielt er auch preislich eine ganz andere Rolle und ist deshalb für viele sehr attraktiv. Selbiges gilt für den Klang, der definitiv größer klingt, als der Lautsprecher selbst ist. Hier werkeln 30W Leistung unter der Haube.

Gefällt uns

  • Guter Klang trotz Kompaktheit
  • IPX7 Zertifizierung!
  • Custom-EQ
  • Speakerphone kompatibel

Gefällt uns weniger

  • Gewicht

Soundcore Motion 300

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Vorderseite präsentiert den Soundcore Motion 300 und hebt auch den Tragegurt hervor. Ebenfalls wird beworben, dass Hi-Res Audio Wireless und AAC LC möglich. sowohl kabelgebunden, als auch Wireless zu wiedergeben. Die Rückseite listet die wichtigsten Funktionen, Smart-EQ, Hi-Res Audio, Akkulaufzeit, Wasserfestigkeit, die Konnektivität etc. auf.

An den Verpackungsseiten wird einerseits die Detailreiche Audiowiedergabe, wie auch der abnehmbare Tragegurt beworben. Klappt man die Verpackung auf, sitzt der Bluetooth-Lautsprecher, umwickelt mit Papier, worauf auch die Grundbedienung bedruckt ist. Das ist lobenswert hat man hier offensichtlich versucht auf Kunststoff zu verzichten. In der Verpackung lässt sich sonst nicht allzu viel finden. Ein USB-C zu USB-C Kabel, sowie Kurzanleitungen.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Wie zuvor erwähnt, wähnt sich auch der Soundcore Motion 300 in der Premiumschiene des Der von mir getestete Hi-Fi Lautsprecher hört auf die Farbbezeichnung „Polargrau“. Ebenfalls erhältlich ist er in den Farben „Auroragrün“ und „Mondblau“. Der Bluetooth Lautsprecher ist länglich gebaut und hat einen markanten Tragegriff über die gesamte Breite. Der Griff ist hier ebenfalls aus Metall gefertigt und ist ganz bewusst als Designelement integriert. Dies heißt allerdings auch, dass dieser nicht verstellbar ist und somit das einpacken und mitnehmen etwas klobiger macht. Nach vorne gesehen, hat der Soundcore Motion X600 eine trapezförmige Neigung, welche erlaubt schräg noch oben zu projizieren. Dies geschieht mit dem mittig platziertem runden Treiber. Hier sitzt auch das Soundcore Logo mittig drinnen. Rechts und links befinden sich hier Bedientasten. Rechts findet man die „leiser“-, „Play/Pause“- und „Lauter“-Tasten, während links der die An- und Aus-Schalter neben der Bluetooth-Connect Taste sitzt. Weiters findet man hier die Taste für Spatial Audio , sowie die bereits bekannte „BassBoost“ Taste des Herstellers. Die ganze Oberfläche des Bedienfeldes ist eine leicht gummierte Fläche, die sich angenehm anfühlt.

Die gesamt Front des Lautsprechers besteht aus einem gefrästem Grill aus Metall, welcher abgerundet bis ganz zum Rand ragt. Das sieht sehr gut aus, wie ich finde. Auf der Rückseite wiederum finden wir auch mittig längliche, diagonale Fräsungen, die allerdings nur mittig platzirt sind. Unten links auf der Rückseite findet man schließlich noch unter einer Gummi-Kappe versteckt einen USB-C Anschluss (zum Aufladen), sowie ein Klinken-Anschluss.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Soundcore Motion 300 ist auf gutem Niveau. Die Druckpunkte der Tasten fühlen sich gut an. Während der Lautsprechergrill aus Metall besteht sind die Seiten, aus Silikon und helfen so der Rutschfestigkeit, als auch dem Griff. Apropos Rutschfestigkeit, am Boden, wie auch liegend auf der Rückseite befinden sich Gummifüße, was durchaus praktisch ist. Auch die Nute wo die Trageschlaufe befestigt wird macht einen soliden und sicheren Eindruck. Jedoch gilt: Trotz seiner Kompaktheit, kommt der Lautsprecher auf stolze 780g.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

ArtBluetooth-Lautsprecher
AudioLeistung: 2 x 15 W
KonnektivitätBluetooth-Version 5.3
AkkuKapazität: 3.100 mAh
Wiedergabezeit: 12 Stunden
Ladeoption: USB-C
Zertifizierungnach IP X7
Gewicht 780 g
Amessungen20,0 x 5,0 x 9,3 cm  (Breite x Tiefe x Höhe)
Lieferumfang1 x Soundcore Motion 300
1 x USB-C zu USB-C Kabel
1 x Kurzanleitungen und andere Dokumentationen

Klang

Der Soundcore Motion 300 verwendet zwei Breitbandlautsprecher (Full-Range) mit je 15 W Leistung. Jeder Treiber hat eine Größe von 48 mm. Ebenfalls gesellen sich im Motion 300 zwei Passivstrahler dazu. Auch hier gibt des den für Soundcore typischen Bass Boost Modus der separat per Knopf aktivierbar ist. Dies ist sicherlich eine Geschmacksache, im Grunde wird hier der Equalizer Bass hochgeschraubt. Je nach Musik bringt es mal mehr, mal weniger. Ich würde aber nicht sagen, dass es grundsätzlich nötig ist.

Was unmittelbar auffällt ist, dass ein so kompakter Lautsprecher so viel kraft haben kann. Grundsätzlich klingt er erstaunlich natürlich. Das ist so für einen kleinen Lautsprecher nicht zu erwarten. Auch die Tiefen sind annehmbar. Allerdings merkt man ganz klar, dass es ein Gefälle gibt, je lauter, desto mehr an Klang geht verloren – insbesondere an den Höhen und den Tiefen.

Den besten Klang bekommt man, wenn der Lautsprecher direkt auf den Hörer gerichtet ist. Sehr gute Arbeit leistet aber auch das von Soundcore beworbene SmartTune, die es weiß den Klang automatisch anzupassen.

Sofern die Quelle stimmt, ist Hi-Res Audio auf dem Papier zwar möglich, aber realistisch gesehen, höre ich nicht viel Unterschied. Was bei zwei „All-In-One“ Treibern nicht verwundert.

(Klang: 4,5 von 5 Punkten)

Funktionen

Die Akku Laufzeit gibt der Hersteller mit 13 Stunden an. Das kommt in meinem Test auch ganz gut hin, sofern man nicht in einer höherer Lautstärke hört oder die BassUp Funktion kontinuierlich an hat. In meinem Test kam ich durchwegs auf etwa 9-10 Stunden. Neigt sich der Akku dem Ende nahe, lässt sich dieser mittels USB-C aufladen. Eine Vollladung dauert etwa 5h.

Dann wäre noch die IPX7 Zertifizierung zu erwähnen. Damit sollte der Speaker in der Lage sein, bis zu 1 Meter in der Tiefe noch keinen Schaden zu nehmen. In die Dusche mitgenommen hat es keine Probleme gegeben, allerdings, ist der Lautsprecher auch nicht speziell dafür gemacht im oder auf Wasser für Beschallung zu sorgen. Insofern ist die Zertifizierung als guter Staub- und auch (Spritz-)Wasserschutz zu sehen. Ergo: Fürs Schwimmen oder Tauchen ist er nicht gemacht, aber etwas Regen oder Wasser macht ihm nichts an.

Auf bei Bluetooth setzt man hier auf Bluetooth 5.3. Dies sorgt für eine durchaus stabile Verbindung. Auch Google Fast-Pair ist mit an Bord, was für Android Nutzer einen deutlichen Mehrwert hat. So poppt ein Fenster auch wenn man sich dem Lautsprecher nähert für das schnelle Verbinden. Das wechseln von Endgeräten schnell und einfach möglich ist – ein einfacher Klick generiert ein akkustisches Signal und schon kann ein neues Gerät gepaart werden.

Ein weiterer Pluspunkt ist das eingebaute Mikrofon, dass es erlaubt die Soundcore Motion 300 auch als Freisprecheinrichtung zu nutzen. Die Qualität des Mikrofons ist dabei durchaus gut für gelegentliches telefonieren, aber nicht gedacht als Konferenzlautsprecher.

Hier kommt auch ein sehr interessanter Faktor ins Spiel. Der Soundcore Motion 300 hat ein Gyroskop eingebaut um den Klan entsprechend anzupassen wenn er steht, liegt oder hängt.

Gut zu wissen: Hat man einen zweiten oder eben mehr Soundcore Motion 300 oder einen anderen kompatiblen Lautsprecher der Soundcore Familie, lässt sich das Ganze mithilfe der kostenlosen App verbinden. Bis zu 100 Speaker lassen sich hier in einen Verbund zusammenschließen um eine überdimensionierte Soundkulisse zu generieren.

Apropos App: Mit der kostenlosen App gibt es Möglichkeiten für eigene EQ-Einstellungen. Damit kann der Klang den eigenen Bedürfnissen angepasst und personalisiert werden. Hier ist es auch möglich Firmware Updates – sofern verfügbar – herunterzuladen und direkt auf dem Soundcore Motion 300 zu installieren.

Anker soundcore
Preis: Kostenlos+
Anker soundcore
Preis: Kostenlos

(Funktionen: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Soundcore beweist auch mit dem Motion 300, dass sie Audio können. Für die kompakte Maße, ist der Klang wirklich groß und klar zugleich. Hi-Res Funktionaliät ist mehr Gimmik als Killer Feature. Auch haben die Tiefen und und Höhen in lauten Szenarien ihre Schwächen – trotzdem ist das Meckern auf Hohem Niveau, wenn man die Preisklasse und Größe in der der Lautsprecher konkurriert in Betracht zieht.

Preis/Leistung

Der Hersteller ruft für den Soundcore Motion 300 eine UVP von 89,90 Euro. Hier ist ein Aktionspreis noch nicht miteinberechnet. Die regelmäßigen Aktionen die der Hersteller fährt drücken den Preis des Bluethooth-Lautsprechers noch mehr. Das ist ein durchaus fairen und auch kompetitiver Preis, verglichen mit direkten Konkurrenten. Abgesehen vom unerwartet hohen Gewicht ist es ein sehr empfehlenswerter, „immer-dabei“ Lautsprecher.

Soundcore Motion 300

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: soundcore.com/de/

Anker Prime 67W GaN Ladegerät

Anker ist eine mittlerweile bekannte und beliebte Größe in Sachen Computer-Peripherie und Ladeaccessoires. Neben Ladegeräten, Ladepads, Powerbanks, Ladekabeln sind auch Adapter und Hubs im Sortiment. Neuerdings ist man auch in den Markt der mobilen Powerstations, sowie Balkonkraftwerken eingestiegen.

Heute schauen wir uns ein sehr interessantes neues Ladeaccessoire genauer an: Das Anker Prime 67W GaN Ladegerät. Es handelt sich um ein kompaktes Multiport-Ladegerät mit zwei USB-C Anschlüssen und einem USB-A Anschluss.

Anker 735 Ladegerät – 65W

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Soundcore Motion X600

In aller Kürze

Mit dem Soundcore Motion X600 hat die „Audio-Tochter“ von Anker einen neuen Bluetooth Lautsprecher – in der nun doch einige dieser umfassenden Sammlung – auf den Markt gebracht. Der große Unterschied liegt nicht im Namen sondern in der Aufmachung. Es handelt sich um einen hochwertigen Lautsprecher aus hauptsächlich Aluminum bestehend und als erster Lautsprecher im LineUp unterstützt dieser Spatal-Audio für räumlichen Klang. Leider gilt dies auch für die ausgesprochene UVP, welche ebenfalls in der oberen Liga mitspielt. Mit 12 Stunden Laufzeit ist er vielleicht nicht der mit dem längstem Atem im Geschäft, weiß aber sonst durchaus zu überzeugen. Es zeichnet sich ab, dass es sich um einen Lautsprecher handelt an dem Mann oder Frau eine lange Zeit eine Freude haben wird.

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  • Guter Klang & Spital Audio
  • IPX7 Zertifizierung
  • Bluetooth 5.3 & LDAC
  • hochwertige Verarbeitung

Gefällt uns weniger

  • Multi-Pairing nicht möglich
  • Akkulaufzeit

Soundcore Motion X600

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Vorderseite präsentiert den Soundcore Motion X600 prominent und hebt hervor, dass dieser Lautsprecher in der Lage ist Hi-Res Audio sowohl kabelgebunden, als auch Wireless zu wiedergeben. Die Rückseite listet die wichtigsten Funktionen, wie Spatial-Sound, Lossless-Audio, Akkulaufzeit, Wasserfestigkeit, die Konnektivität etc. auf. Alles in allem handelt es sich um eine wenig spektakuläre Verpackung, eben wie sie sein soll. Schlich und das wichtigste darauf.

Klappt man die Verpackung auf, sitzt der Bluetooth-Lautsprecher, eingegossen in der Verpackung und ist zusätzlich gestützt und geschützt von einem Schaumstoff. Grundsätzlich wird offensichtlich versucht auf viel Kunststoff zu verzichten, allerdings, geht es hier wohl nicht gänzlich ohne, wohl auch um dem Premiumanspruch gerecht zu werden. In der Verpackung lässt sich sonst nicht allzu viel finden. Ein USB-C zu USB-C Kabel, sowie Kurzanleitungen, das wars.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Im Gegensatz zu ebenfalls getesteten Lautsprechern der Herstellers (e.g. Soundcore Motion+) wird sofort klar, dass der Anspruch dieses neuen Premium-Lautsprechers ein anderer ist. Zum ersten Mal wir hier fast ausschließlich mit Metall gearbeitet. Der von mir getestete Hi-Fi Lautsprecher hört auf die Farbbezeichnung „Polargrau“. Ebenfalls erhältlich ist er in den Farben „Auroragrün“ und „Mondblau“. Der Bluetooth Lautsprecher ist länglich gebaut und hat einen markanten Tragegriff über die gesamte Breite. Der Griff ist hier ebenfalls aus Metall gefertigt und ist ganz bewusst als Designelement integriert. Dies heißt allerdings auch, dass dieser nicht verstellbar ist und somit das einpacken und mitnehmen etwas klobiger macht. Nach vorne gesehen, hat der Soundcore Motion X600 eine trapezförmige Neigung, welche erlaubt schräg noch oben zu projizieren. Dies geschieht mit dem mittig platziertem runden Treiber. Hier sitzt auch das Soundcore Logo mittig drinnen. Rechts und links befinden sich hier Bedientasten. Rechts findet man die „leiser“-, „Play/Pause“- und „Lauter“-Tasten, während links der die An- und Aus-Schalter neben der Bluetooth-Connect Taste sitzt. Weiters findet man hier die Taste für Spatial Audio , sowie die bereits bekannte „BassBoost“ Taste des Herstellers. Die ganze Oberfläche des Bedienfeldes ist eine leicht gummierte Fläche, die sich angenehm anfühlt.

Die gesamt Front des Lautsprechers besteht aus einem gefrästem Grill aus Metall, welcher abgerundet bis ganz zum Rand ragt. Das sieht sehr gut aus, wie ich finde. Auf der Rückseite wiederum finden wir auch mittig längliche, diagonale Fräsungen, die allerdings nur mittig platzirt sind. Unten links auf der Rückseite findet man schließlich noch unter einer Gummi-Kappe versteckt einen USB-C Anschluss (zum Aufladen), sowie ein Klinken-Anschluss.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Soundcore Motion X600 ist auf exzellentem Niveau. Dies lässt sich nicht nur an den Materialien oder dem schier hohen Gewicht ableiten. Die Druckpunkte der Tasten fühlen sich gut an. Der Gruff ist komplett aus Metall, wie das restliche Gehäuse auch und ist sehr schön verarbeitet. Nichts knarzt oder klappert. Keine großen Spaltmaße oder dergleichen.

Bei allem Lob für die Verarbeitungsqualität muss jedoch etwas klar sein: Mit seinen fast 2kg (!), ist er kein besonders portabler Weggenosse.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)1,04166666

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

ArtBluetooth-Lautsprecher
Audio2x Tieftöner, 2x Hochtöner und 1x Fullrange Treiber
50 Hz – 40 kHz
Leistung: 50 W
KonnektivitätBluetooth-Version 5.3
AUX-In
AkkuKapazität: 6.400 mAh
Wiedergabezeit: 12 Stunden
Ladeoption: USB-C
Zertifizierungnach IP X7
Gewicht 1,98 kg
Amessungen30,0 x 8,1 x 12,0 cm  (Breite x Tiefe x Höhe)
Lieferumfang1 x Soundcore Motion X600
1 x USB-C zu USB-C Kabel
1 x Kurzanleitungen und andere Dokumentationen

Klang

Der Soundcore Motion X600 hat zwei Tieftöner, 2 Hochtöner und einen Fullrange-Treiber verbaut. Eine Besonderheit des Lautsprechers ist sicherlich, der aktivierbare Spatial Audio Modus. Hier wird aus typischem 2-Wege Klang – also einer Stereo-Audio Spur – eine 3 Wege Spur generiert. Dies resultiert schließlich in einem merklich räumlicheren Klang. Dies funktioniert sogar so gut, dass ich es präferiere diesen Modus aktiviert zu lassen.

Zusätzlich gibt es den für Soundcore typischen Bass Boost Modus der seperat aktivierbar ist. Dies ist sicherlich eine Geschmackssache, im Grunde wird hier der Equalizer Bass hochgeschraubt. Manchmal klingt das gut, manchmal absolut nicht.

Wie klingt der Soundcore Motion X600 grundsätzlich? Für seine Größe erstmal wirklich sehr groß. Er weiß ohne Anstrengung einen mittelgroßen Raum ohne Schwierigkeit zu beschallen. Prinzipiell ist der gesamte Klang etwas wärmer geprägt. Während die Tiefen etwas geprägter daherkommen, sind die Mitten sehr neutral, klar und fein abgestimmt. Die Höhen fügen sich gut ins Gesamtbild ein. Selbstverständlich gibt es einen Equalizer um den Klang den eigenen Bedürfnissen anzupassen.

Durchaus einen Unterschied macht wie man den Lautsprecher räumlich aufstellt. Hat man die Möglichkeit den Lautsprecher an einer Wand aufzustellen und dann vielleicht gar mittig im Raum merkt man den Unterschied. Wie einen der Klang umarmt. Grundsätzlich erlaubt die Mobilität jedoch eine Variabilität in diesem Belangen und man kann die beste Position für sich selber ausmachen.

(Klang: 4,5 von 5 Punkten)

Funktionen

Die Akku Laufzeit gibt der Hersteller mit 12 Stunden an. Das kommt in meinem Test auch ganz gut hin, sofern man nicht in einer höherer Lautstärke hört, da ist dann gerne nach 7h+ Schluss. Neigt sich der Akku dem Ende nahe, lässt sich dieser mittels USB-C aufladen. Eine Vollladung dauert etwa 6h weil mit maximal 15 Watt geladen werden kann. Das geht besser.

Dann wäre noch die IPX7 Zertifizierung zu erwähnen. Damit sollte der Speaker in der Lage sein, bis zu 1 Meter in der Tiefe noch keinen Schaden zu nehmen. In die Dusche mitgenommen hat es keine Probleme gegeben, allerdings, ist der Lautsprecher auch nichtspeziell dafür gemacht im oder auf Wasser für Beschallung zu sorgen. Insofern ist die Zertifizierung als guter Stau- und auch (Spritz-)Wasserschutz zu sehen.

Auf bei Bluetooth setzt man hier auf Bluetooth 5.3. Dies sorgt für eine durchaus stabile Verbindung. Auch Google Fast-Pair ist mit an Bord, was für Android Nutzer einen deutlichen Mehrwert hat. So popt ein Fenster auch wenn man sich dem Lautsprecher nähert für das schnelle Verbinden. Was ich etwas schade finde und meiner Meinung nach in einem Premium-Lautsprecher dieser Preisklasse möglich sein sollte ist „Multi-Pairing“, also dass der Speaker zumindest mit zwei Endgeräten eine Verbindung eingehen kann. Dies wäre beispielsweise in einem Mehr-Personen Haushalt praktischen könnten zwei Personen jeweils mit ihren Endgeräten die Box steuern (Anm.: sofern man Spotify Premium hat, ist das u.U bereits möglich einer anderen Playlist beizutreten.). Positiv hingegen muss angemerkt werden, dass das wechseln von Endgeräten schnell und einfach möglich ist – ein einfacher Klick generiert ein akkustisches Signal und schon kann ein neues Gerät gepairt werden. Will man nicht auf Bluetooth setzen, bietet der Soundcore Motion+ ebenfalls einen klassischen AUX-In Anschluss. Somit können auch nicht Wireless-fähige Geräte als Audioquelle dienen.

Ein weiterer Pluspunkt ist das eingebaute Mikrofon, dass es erlaubt die Soundcore Motion X600 auch als Freisprecheinrichtung zu nutzen. Die Qualität des Mikrofons ist dabei durchaus brauchbar.

Gut zu wissen: Hat man einen zweiten oder eben mehr Soundcore Motion X600 oder einen anderen kompatiblen Lautsprecher der Soundcore Familie, lässt sich das Ganze mithilfe der kostenlosen App verbinden. Bis zu 100 Speaker lassen sich hier in einen Verbund zusammenschließen um eine überdimensionierte Soundkulisse zu generieren.

Apropos App: Mit der kostenlosen App gibt es Möglichkeiten für eigene EQ-Einstellungen. Damit kann der Klang den eigenen Bedürfnissen angepasst und personalisiert werden. Dies geschied mit einem sehr guten 9-Band EQ. Es gibt aber auch vorgegebene Profile (soundcore Signature, Stimme, Höhenanhebung und Ausgeglichen)die man wählen kann. Weiters können über die App die Soundeffekte auf Wunsch deaktiviert werden. Hier ist esauch möglich Firmware Updates – sofern verfügbar – herunterzuladen und direkt auf dem Soundcore Motion X600 zu installieren.

Anker soundcore
Preis: Kostenlos+
Anker soundcore
Preis: Kostenlos

(Funktionen: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Der Soundcore Motion X600 überzeugt mit wirklich raumfüllenden Klang und einer sehr guten Verarbeitungsqualität. Damit hebt sich der Speaker deutlich einen Premiumanspruch ein. Der Hersteller verspricht viel und löst auch ein. Am Ende bleibt ein doch recht schwerer aber guter Bluetooth-Lautsprecher.

Preis/Leistung

Der Hersteller ruft für den Soundcore Motion X600 eine UVP von 199 Euro. Das ist durchaus viel Geld. Aufgrund der Verarbeitungsqualität und des wirklich guten räumlichen Klanges wegen ist der Lautsprecher definitiv eine Empfehlung wert. Oft gibt es Aktionen, des Herstellers, bei denen man den Lautsprecher deutlich vergünstigt bekommt. Dennoch ist es ein Schritt des Herstellers sich in das Premium Segment zu wagen, war man normalerweise doch bekannt für preisgünstige Speaker und Kopfhörer mit überaus fairer Preis-Leistung.

Soundcore Motion X600

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: soundcore.com/de/

Anker 3-in-1 Cube mit MagSafe

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Anker 737 Powerbank

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Mittlerweile versucht der Hersteller sein – doch recht großes – Portfolio verständlicher zu kennzeichnen. So werdet ihr seit einer Weile folgende Modell-Serien finden: Series 3 (3xx), Series 5 (5xx), Series 6 (6xx) und Series 7 (7xx). Hierbei entspricht die Series 3 der simplen, preisgünstigen Geräteklasse, während die series 7 neuester Technologien und beste Performance verspricht.

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Anker 735 Ladegerät (GaNPrime 65W)

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