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Autor: Ufuk

Soundcore Spirit Dot 2

In aller Kürze

Die True Wireless Kopfhörer Soundcore Spirit Dot 2 sind zeitgleich mit den ebenfalls von uns getesteten Spirit X2 veröffentlicht worden. Anker vermarktet auch diese Kopfhörer als Sportkopfhörer. Gut gefällt der kompakte Formfaktor und der sichere Halt durch die AirWings. Ein gewisses Grundrauschen ist bemerkbar, die Spirit Dot 2 machen aber eine gute Figur insbesondere bei Basslastigen Liedern.

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  • Bluetooth 5.0
  • IPX7
  • klein & leicht
  • USB-C Anschluss
  • Schnellladefunktion

Gefällt uns weniger

  • Grundrauschen vorhanden

Soundcore Spirit Dot 2

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Vorderseite zeigt den Soundcore Spirit Dot 2 im Einsatz und wird eindrucksvoll in Szene gesetzt. Hier wird ein Mann gezeigt der offensichtlich gerade Sport betreibt begleitet von dem „EPIC BASS“ Schriftzug. Weitere Merkmale wie die Schweißbeständigkeit etc. werden aufgelistet. Seitlich wird nochmal auf die Wasserbeständigkeit durch IPX7 verweisen, während die andere Verpackungsseite einen Meilenstein der Marke Soundcore zeigt: über 10 Millionen Menschen sollen bereits Soundcore Kopfhörer nutzen! Die Rückseite listet schön aufbereitet die wichtigsten Features und Funktionen in verschiedenen Sprachen und den Inhalt der Verpackung.

In der Verpackung findet man schließlich das Ladecase mit den Soundcore Spirit Dot 2 und ersatz-Ohrstöpsel und Earwings.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

In-Ear Kopfhörer

Das Design der Soundcore Spirit Dot 2 ist verglichen mit Spirit X2 sehr klein und unauffällig. Der Hersteller setzt hier auf ein Knopfdesign und jeder Ohrhörer hat etwa 6 Gramm. Mit Silikon Eartips in Kombination mit sogenannten AirWings – ebenfalls aus Silikon – die für einen sicheren Halt sorgen sollen. 

Zum Steuern der Sportkopfhörer wird auf keine physischen Tasten gesetzt, sondern auf eine berührungsempfindliche Oberfläche. Dies wird durch und in Bereich des metallischen Logos auf den Ohrhörern ermöglicht.  Auch zu finden ist eine kleine Status-LED, sowie ein Mikrofon je Ohrhörer.

Ladecase

Das zugehörige Transport- bzw. Ladecase ist aus dunkelgrauem, schimmerndem Kunststoff mit den Maßen 79 x 44,5 x 28,5 mm. Durch die kompakte Größe kann es auch leicht in der Hosentasche transportiert werden.

Der Deckel lässt sich mittels Schiebemechanismus öffnen, was mir sehr gut gefällt und auch leicht von Hand geht. Die Konstruktion ist hierbei aber ausreichend solide, sodass man keine Angst haben muss, dass der Deckel abfällt oder sich gar von selbst öffnet, hat aber im geschlossenen Zustand durchaus ein Spiel. Unter dem Deckel sind 3 Status LEDs die für den Akkustand anzeigen. Auf der Rückseite ist der USB-C Anschluss zum Aufladen des Cases welcher durch eine Gummikappe verdeckt wird.

Die Soundcore Spirit Dot 2 zwei werden durch vergoldete Kontakte im Case geladen und magnetisch an Ort und Stelle gehalten.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitungsqualität der Soundcore Spirit Dot 2 ist im Großen und Ganzen ziemlich gut.

Die Kopfhörer sind sehr klein und gut verarbeitet, hier gibt es nichts zu kritisieren. Sucht man einen Kritikpunkt könnte man sagen, dass die austauschbaren Silikonaufsätze vielleicht hier und da nicht optimal verarbeitet sind. Allerdings sind diese dann auch im Ohr und nicht sichtbar.

Durch die schimmernde dunkelgraue Oberfläche der Soundcore Spirit Dot sind die Ohrhörer wie auch das Ladecase weniger empfindlich gegenüber Fingerabdrücken, verglichen mit der Soft-Touch-Oberfläche der Spirit X2. Das finde ich deutlich angenehmer. Der Deckel des Ladecase hat im geschlossenen Zustand deutlich ein Spiel ist aber nicht weiter schlimm wie ich finde.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.0)
FarbeSchwarz
Akkuintegriert, Lithium-Polymer-Akku
Akku Ohrhörer: 5,5 h
Gesamt somit: 66 h
Gewicht je 6 g, inkl. Case 63 g
MaterialOhrhörer und Ladecase aus Kunststoff
KonnektivitätBluetooth 5.0 Audio-Codec: SBC und AAC
Treiberdynamisch
LieferumfangSoundcore Spirit Dot 2
Ladecase
USB-Typ-C zu USB-A Ladekabel
Eartips + AirWings in versch. Größen
Bedeinungsanleitungen etc.
Technische Daten des Soundcore Spirit Dot 2

Tragekomfort

Wie zuvor bereits besprochen, setzen die Soundcore Spirit Dot 2 auf ein In-Ear Knopfdesign und sitzen so ziemlich eben im Ohr. Das Tragegefühl ist erstaunlich angenehm, was wohl durch das geringe Gewicht von 6 Gramm pro Seite begünstigt wird. Gut gefällt mir auch, dass die von mir anfangs kritisch betrachte „AirWings“ sehr zum komfortablen Tragen beitragen und für sicheren Sitz sorgen.

Ich empfehle allerdings unbedingt verschiedene EarTips und Airwings auszuprobieren, damit der beste Halt für Dein Ohr gefunden werden kann. Wird dies gemacht sind diese auch sehr taugliche Sportkopfhörer. Ich habe auch diese zum Laufen verwendet und bin überaus zufrieden mit dem Halt. Allerdings muss man natürlich sagen, dass dies von Ohr zu Ohr unterschiedlich ausfallen kann und bei den zuvor getesteten Spirit X2 ein zusätzlicher Halt durch den Ohrumliegenden Bügel gewährleistet ist.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Klang

Die Soundcore Spirit Dot 2 werden mit starken Bässen beworben, denen sie in der Tat gerecht werden. Für diese kleine Baugröße ist das durchaus beachtlich. Wer wie ich gerne HipHop hört bei sportlichen Aktivitäten wird definitiv auf seine Kosten kommen. Allerdings ist ein gewisses Grundrauschen der Ohrhörer bemerkbar.

Weiters ist anzumerken, dass die Sportkopfhörer im Vergleich zu ihrem großen Bruder Spirit X lediglich über einen SBC und AAC Codec verfügt. Das ist okay, besitzt man ein iPhone. Android Nutzer werden wohl aptX vermissen.

Die Höhen und Mitten sind klar, es fehlt aber an Detailtreue. Alles in allem sind es gute Kopfhörer für Sport, in ruhigen Umgebungen und ruhigen Titeln, wird man keine große Freude haben. Fairerweise muss man die Preisklasse ebenso beachten, wie auch die Ausrichtung der Kopfhörer für Sport.

Die eingebauten Mikrofone erlauben ebenso Telefonate. Dies funktioniert soweit ganz gut, klingt aber etwas blechern.

(Klang: 3,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akku & Ladecase

Anker gibt für die Soundcore Spirit Dot 2 eine Laufzeit von 5,5 Stunden pro Ladung an. Das Ladecase liefert weitere zwei Ladungen, sodass insgesamt 16 Stunden möglich sind. In meinen Tests komme ich recht nah an die Angaben des Herstellers.

Besonders gut gefällt mir hier die integrierte Schnellladefunktion, die mit einer 10-minütigen Ladezeit auf 1 Stunde Laufzeit kommt.

IPX7

Wie es sich für einen Sportkopfhörer gehört sind die Soundcore Spirit Dot 2 Wasser und gegen Staub geschützt. Mit dem Standard ist es möglich, dass die Kopfhörer bis zu einer Tiefe von 1m, 30 min unbeschadet überstehen können.

 Bluetooth & Signalqualität

Die Einrichtung der Bluetooth Verbindung ist für User innerhalb weniger Sekunden erledigt und erfordert keiner besonderen Kenntnisse.

Der Hersteller setzt auf Bluetooth 5.0 was für eine sehr stabile Verbindung sorgt. Das Smartphone mal liegen lassen, um auf einem anderen Gerät eine Übung zu machen, oder die Wasserflasche nachzufüllen führte zu keinem Abbruch der Verbindung. Mit einer Smartwatch mit Musikfunktion ist dieser Punkt sogar nicht mal von Relevanz.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Der Hersteller bewirbt die Soundcore Spirit Dot 2 als kleine, gut zu tragende Sportkopfhörer mit ordentlichem Bass. Besonders Wert legt der Soundcore, darauf, dass es gelungen ist die Kopfhörer um 20% kleiner zu machen.

Ebenfalls ist man stolz auf die sogenannten Zero-Pressure AirWings. Ich kann diese Punkte bestätigen, die Kopfhörer sind angenehm leicht und kompakt und die AirWings verrichten wirklich einen sehr guten Dienst, wenn es darum geht einen sicheren, aber dennoch druckreifen Halt zu gewährleisten.

Preis/Leistung

Der Hersteller ruft einen UVP von 79,99 EUR für die Soundcore Spirit Dot 2 aus was ich durchaus für fair empfinde, für die Leistung, die geboten wird. Es handelt sich um wirklich gut zu tragende True-Wireless Sportkopfhörer.

Soundcore Spirit Dot 2

Zum Angebot bei

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: soundcore.com

Soundcore Spirit X2

In aller Kürze

Die True Wireless Kopfhörer der Anker Tochter sind unübersehbar Sportkopfhörer. Das sieht man den Soundcore Spirit X2 an und hört es auch. Sport macht richtig Spaß damit, für den ruhigen Hörer ist es dann doch etwas zu Basslastig. Obwohl ich kein großer Fan dieser Bauform bin, haben sie definitiv ihre Berechtigung: Sie halten bombenfest! Zusätzlich sind sie vor Wasser, Schweiß und Staub geschützt.

Gefällt uns

  • Bluetooth 5.0
  • sicherer Halt & Sporttauglichkeit
  • Schnellladefunktion
  • USB-C Anschluss
  • AAC & aptX
  • IP68

Gefällt uns weniger

  • rel. großes Case
  • „Bass Booster“ dumpft Klang

Soundcore Spirit X2

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Vorderseite zeigt den Soundcore Spirit X2 im Einsatz und wird eindrucksvoll in Szene gesetzt. Hier sieht man einen von Sport schweißgebadeten Mann, dessen Kopf sich über die Vorderseite bis zur Seite der Verpackung ragt. „EPIC BASS“, EXTREME DURABILITY“ und  „SWEAT GUARD“ sind nur einige Merkmale die ins Auge stechen und direkt SportlerInnen ansprechen. Sehr schönes Detail: Die Vorderklappe ist magnetisch befestigt und lässt sich aufklappen. Aufgeklappt sehen wir nochmal eine Bewerbung des Basses dieser True-Wireless Kopfhörer und hinter einer durchsichtigen Abdeckung die Soundcore Spirit X2 sowie das Ladecase.

Die Rückseite listet schön aufbereitet die wichtigsten Features und Funktionen in verschiedenen Sprachen und den Inhalt der Verpackung. Alles in allem eine sehr gelungene und einprägsame Verpackung wie ich finde.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

In-Ear Kopfhörer

Das Design der Soundcore Spirit X2 ist wahrlich nicht als unauffällig zu bezeichnen aber durchaus dem vorrangigen Verwendungszweck entsprechend gestaltet. Dieser dient nämlich dem Sport. Die einzelnen Ohrhörer besitzen einen Ohrbügel  der um das Ohr herum gelegt wird und so einerseitz für sicheren Halt  sorgt aber auch Druckentlastend wirken kann. Die sogenannten EarWings sind Silikonaufsätze die es in verschiedenen Größen gibt und die IM Ohr für sicheren Halt Sorgen sollen.

Die Kombination ergibt dann das relativ auffällige und teilweise an alte Hörgeräte erinnernde Design. Für Freunde von physischen Tasten hat diese Bauform natürlich einen Vorteil: Platz. So besitzen beide Kopfhörer über Bedientasten mit denen die Lautstärke, Play-Pause aber auch der Sprachassistent bemüht werden kann.

Was die Farben angeht geht man keine Experimente ein. Dunkle Grautöne dominieren und werden durch silberne Akzente unterstrichen, das gefällt mir persönlich gut.

Ladecase

Das zugehörige Transport- bzw. Ladecase ist vergleichsweise groß, aber natürlich der Bauform der Soundcore Spirit X2 geschuldet. Es ist komplett in einer Softtouch-Oberfläche gehalten, die leider Minikratzer und Fingerabdrücke anzieht und ziemlich schnell „benutzt“ aussieht. Auf der Oberseite befindet sich das Soundcore Logo während einer Leiste aus hellem grau die Ober- und Unterseite trennt.

Vorne ist hier auch eine Kerbe eingelassen, wodurch sich das Case einfach öffnen lässt. Apropos Kerbe, hier sind auch 3 LEDs integriert, die den Rest-Akkustand der Ladeschale entweder beim Öffnen oder per Knopfdruck visualisieren. Auf der Rückseite befindet sich unter einer Abdeckung der USB-C Ladeanschluss. Gut gefällt mir, dass in der Ladeschale Magneten die Kopfhörer einrasten. Auch der Deckel wird Mithilfe von Magneten festgehalten. Nicht zu leicht- nicht zu fest genau richtig.

(Design: 3,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitungsqualität der Soundcore Spirit X2 ist im Großen und Ganzen gut.  Wenn man ganz genau hinsieht kann man hier und da den Kleber durchschimmern sehen, aber die Spaltmaße etc. sind in Ordnung.

Was mich leider persönlich etwas stört ist diese gummierte Soft-Touch-Oberfläche. Sie schaut gut aus, fühlt sich auch wirklich gut an, ist aber empfindlich und sieht sehr schnell verschmutzt und beansprucht aus. Dies gilt sowohl für das Ladecase als auch für die einzelnen Ohrhörer.

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.0)
FarbeSchwarz
Akkuintegriert, Lithium-Polymer-Akku
Akku Ohrhörer: 9 h
Akku Ladecase: 27 h
Gesamt somit: 36 h
Gewicht je 11 g, inkl. Case 102 g
MaterialOhrhörer und Ladecase aus Kunststoff
KonnektivitätBluetooth 5.0 Audio-Codec: SBC, AAC und aptX
Treiberdynamisch 12-mm-Treiber + Akkustikkammer
Frequenzbereich20 Hz–20 kHz
LieferumfangSoundcore Spirit X2
Ladecase
USB-Typ-C zu USB-A Ladekabel
Eartips + EarWings in versch. Größen
Bedeinungsanleitungen etc.
Technische Daten des Soundcore Spirit X2

Tragekomfort

Über die Optik der Soundcore Spirit X2 wurde bereits gesprochen, nicht die Kleinsten, nicht die unauffälligsten aber sie sitzen wirklich sicher in den Ohren. Zum Einsatz sind die Sport Kopfhörer mehrmals im Fitnesscenter gekommen, egal ob am Laufband oder regulären Übungen – der Sitz war und blieb sicher und Fest.

Nach 1,5h hatte ich dann schon ein Druckgefühl im Ohr zu beklagen. Ein Blick in die Verpackung liefert weiterhin die Option auf individuelle Anpassung des Sitzes der Kopfhörer. Bei fünf verschiedenen Größen der Eartips und drei verschiedenen EarWings finden wohl die Meisten eine passende Größe für einen sicheren Halt.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Klang

Die Soundcore Spirit X2 beherbergen 12mm Treiber und eine zusätzliche Akkustikkammer für den Bass. Sie schöpfen also das Potential der Bauweise aus. Der Klang ist wie immer sehr subjektiv. Hier muss man auch in Betracht ziehen um was für einen Kopfhörer es sich handelt, nämlich einen Sportkopfhörer. Diese sind naturgemäß basslastiger als andere Kopfhörer, so auch beim Soundcore Spirit X2. Die True Wireless Kopfhörer besitzen einen „Bass-Boost“ der die Basswiedergabe auf Knopfdruck (Gedrückthalten der Play-Taste) aktivieren und deaktivieren kann. Dadurch wird die ohnehin ordentliche Bassleistung nochmal eine Spur erhöht, dies geht allerdings auf Kosten der restlichen Klangqualität, der dann dumpfer wird.

Trotz der (gewollten) Basslastigkeit – die ich allerdings als nicht zu penetrant empfand Stichwort: Beats – sind die Mitten ziemlich detailliert und die Höhen klar. Auch bei außersportlichen Aktivitäten kann man also gerne die Soundcore Spirit X2 zur Beschallung nutzen, da sie wirklich nicht schlecht klingen.

Die Bassbooster Funktion überzeugt mich nicht zur Gänze. Hier kommt es wohl auf den gewählten Song an. Aber überwiegt der Lyrics-Anteil verglichen mit dem Beat-Anteil klingen sie merklich dumpf und das überzeugt mich persönlich nicht allzu sehr.

Obwohl die Soundcore Spirit X2 kein ANC nutzen, kommt die sogenannte CVC-Technik zum Einsatz. Hierbei versuchen die Kopfhörer mit den integrierten Mikrofonen ungewünschte Geräusche herauszufiltern. Dies kann ich insofern bestätigen, dass dadurch eine ziemlich gute Sprachqualität bei Telefonaten ermöglicht wurde, was nicht zwangsläufig dem Haupteinsatzbereich von Sportkopfhörern entspricht und umso positiver ist.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akku & Ladecase

Der Hersteller gibt eine Akkulaufzeit von bis zu 9 Stunden an. Dadurch, dass ich die Kopfhörer explizit für Sport genutzt habe ich die Sportkopfhörer nie länger als 2-3 Stunden angehabt. Dies stellt natürlich überhaupt kein Problem dar. Testweise habe ich sie dann einmal weiterlaufen lassen und bin bei drei-viertel Lautstärke auf knapp über 7 Stunden gekommen. Dies ist zwar weniger als die Angegebenen 9 Stunden, aber die Lautstärke war auch relativ hoch eingestellt muss man fairerweise sagen.

In einem Realszenario hat man die Spirit X2 wohl nicht so lange am Stück im Ohr. Die zugehörige Ladeschale bietet weitere 3 volle Aufladungen, sodass ordentlich Power hat, um längerfristig Musik genießen zu können.

Besonders gut gefällt mir hier die integrierte Schnellladefunktion, die mit einer 10-minütigen Ladezeit auf 2 Stunden Laufzeit kommt.

IP68

Wie es sich für einen Sportkopfhörer gehört sind die Soundcore Spirit X2 nach dem IP68 Standard gegen Wasser und Staub geschützt. Eine spezielle Beschichtung schützt zudem vor Schweiß, somit sind die True-Wireless-Kopfhörer auch für intensive Trainingssessions parat.

 Bluetooth & Signalqualität

Die Einrichtung der Bluetooth Verbindung ist für User innerhalb weniger Sekunden erledigt und erfordert keiner besonderen Kenntnisse.

Der Hersteller setzt auf Bluetooth 5.0 was für eine sehr stabile Verbindung sorgt. Das Smartphone mal liegen lassen, um auf einem anderen Gerät eine Übung zu machen, oder die Wasserflasche nachzufüllen führte zu keinem Abbruch der Verbindung. Mit einer Smartwatch mit Musikfunktion ist dieser Punkt sogar nicht mal von Relevanz.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Besondere Betonung legt der Hersteller auf den Bass der Soundcore Spirit X2 und die Sporttauglichkeit der Kopfhörer.

Auf jeden Fall wurde hier gute Arbeit geleistet. Mit dem Bass hat man nicht zu wenig versprochen und definitiv einen Kopfhörer mit Wumms vorgestellt.

Preis/Leistung

Der Hersteller ruft einen UVP von 119,99 EUR für die Spirit X2 aus Für den Klang, die Laufzeit und den omnipräsenten und doch motivierenden Bass ein fairer Preis wie ich finde. Verglichen mit Beats ist man hier beispielsweise 50% günstiger.

Soundcore Spirit X2

Zum Angebot bei

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: soundcore.com

XPG Precog

In aller Kürze

Bei XPG handelt es sich um die Gaming-Sparte von ADATA. Der xPG Precog ist ein überaus fähiges Gaming-Headset mit enormen Frequenzbereich und üppigen Zubehör. Während der Klang grundsätzlich gefällt fehlt es an „Wumms“.

Gefällt uns

  • mit Klinke, USB-C oder USB-A nutzbar
  • guter Tragekomfort
  • abnehmbares Mikrofon
  • Transportcase + Zubehör

Gefällt uns weniger

  • kein benutzerdefinierter Equalizer
  • Tiefen fehlen

XPG Precog Gaming Headset

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung ist minimalistisch und entsprechend lässt sich nicht viel darüber auf Blatt Papier bringen. Im Grunde dient hier das Hardcase des XPG Precog als Verpackung. Lediglich eine Kartonage ist rundherum gewickelt, die aber in diesem Fall komplett ausreichend ist. Vorne wird das Gaming Headset präsentiert und die wichtigsten Eigenschaften, seitlich listet man das Zubehör auf und die Rückseite geht auf die Lautsprecher im Kopfhörer ein.

Ein interessantes Konzept wie ich finde. Außerdem auch umweltfreundlicher als andere Verpackungen, das muss man loben!

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Das XPG Precog zeigt sich als relativ wuchtiges Gaming Headset. Es handelt sich hierbei um einen Over-Ear Kopfhörer, also um einen Ohrumschließenden Kopfhörer. Das Gaming Headset ist schwarz gehalten mit roten Akzenten. So ist der XPG Schriftzug und die Nähte am Kopfband in dieser Farbe gehalten. Konsequenterweise können auch während des Betriebes die Außenseiten der Ohrmuscheln mittels LED rot beleuchtet werden – allerdings wirklich nur rot, man kann also nicht andere Farben auswählen.

Der Kopfbügel besteht aus zwei Streben, die für den festen Sitz am Kopf sorgen. Das Kopfband ist sehr angenehm gepolstert. Selbiges gilt für die Ohrmuscheln die auch großzügig gepolstert sind, was sich auf positiv auf die passive Schalldämpfung wirkt aber allerdings auch schnell warm werden kann.

Die linke Ohrmuschel beherbergt einen 3,5mm – Klinkenanschluss, sowie einen USB-C Anschluss. Hier wird auch das Mikrofon angesteckt – falls erwünscht. Das ist eine bessere Lösung als ein permanent befestigtes Mikrofon, finde ich.

Das XPG Precog Gaming Headset kann sowohl per Klinkenanschluss als auch per USB betrieben werden über die Vorteile spreche ich im zweiten Teil des Testberichts.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Kunststoff dominiert die Verarbeitung. Das kann man mögen, muss man aber nicht. Um fair zu bleiben: Wir reden hier nicht von einem „immer-dabei“ Lifestyle-Kopfhörer. Und die Verarbeitungsqualität ist trotz Kunststoff recht gut. Der Kopfbügel besteht aus Gummi-überzogenen Metallstreben.

Was mich allerdings sehr stört ist die Aufhängung der Ohrmuscheln, die in Metalloptik daherkommen aber in Wirklichkeit aus Kunststoff besteht, wo man wirklich nur die Tage schätzen kann wann der Lack abgeht. In dieser Preisklasse kann man das besser gestalten.

(Verarbeitung: 3 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtOver-Ear-Headset
KabelUSB Typ-C: 1,3 m
USB Typ-A Verlängerungskabel: 1,25 m
3,5-mm-Klinkenkabel: 1,25 m
Y-Kabel, Klinkenanschluss: 1,36 m
FarbeSchwarz
Frequenzbereich5 Hz – 50.000 Hz
MikrofonCardioid/Unidirektional mit ENC (Environmental Noise Cancellation)
20 Hz – 20.000 Hz
MaterialKunststoff
Treiberdynamische und elektrostatische Treiber
Abmessungen69 x 237 x 198 mm (LxBxH)
Gewicht361 g
LieferumfangXPG Precog
Hardcase Transpottasche
USB Typ-C: 1,3 m
USB Typ-A Verlängerungskabel: 1,25 m
3,5-mm-Klinkenkabel: 1,25 m
Y-Kabel, Klinkenanschluss: 1,36 m
Mikrofon (abnehmbar)
Bedieunungsanleitungen
Technische Daten des XPG Precog

Tragekomfort

Typischerweise sind Over-Ear Gaming Headsets nicht für ihr zurückhaltendes Aussehen bekannt, doch wie trägt sich das XPG Precog?

Wie bereits im Teil 1 des Tests erwähnt ist das Kopfband angenehm gepolstert und sorgt auch nach längerer Zeit für bequemes Tragen. Die Ohrpolster sind aus Kunstleder und können an wärmeren Tagen oder längeren Gaming-Sessions durchaus zu Hitzestau und Schweiß führen. Unter dem Kunstleder sitzt hier Memory-Schaum welches wie auch das Kopfpolster ziemlich angenehm auf den Ohren liegt.

Die Ohrmuscheln lassen sich um 90 Grad drehen und können sich so auch an verschiede Ohr- und Kopftypen anpassen.

Positiv finde ich persönlich, dass das XPG Precog Gaming Headset nicht allzu festdrückt – Im Gegenzug können das jedoch manche Menschen als zu wenig fest empfinden.

(Tragekomfort: 3,5 von 5 Punkten)

Klang

Unter den Ohrpolstern sieht man die Treiber, die den XPG Precog besonders machen: runde, dynamische Treiber in Kombination mit elektrostatischen Treibern. Dies ist ein wahrlich besonderes Konzept, das ich so nicht von anderen Marken kenne. Der Hersteller verspricht sich durch die Kombination eine bessere Trennung von Tief- und Hochtönen und das resultiert in einem unglaublichen Frequenzbereich von 5 Hz bis 50.000 Hz, somit ist das Gaming Headset also auch für Hi-Res-Audio gerüstet.

Der Klang im Musikmodus ist sehr ausgewogen und klar, die Stereo-Trennung sehr gut. Hierbei werden die Höhen und Mitten gut ausgegeben, lassen aber die Tiefen etwas vermissen. Sprich Spiele mit ordentlich Wumms könnten hier etwas enttäuschen. Weiters gibt es einen FPS- Modus, welcher eine voreingestellte Equalizer-Einstellung aktiviert. Dadurch sollen beispielsweise Gegnerische Schritte etc. deutlich hörbar sein und dem Gamer einen Vorteil verschaffen. Mir hat diese Einstellung allerdings nicht wirklich gefallen, da der Klang sonst sehr viel an Kraft verliert. Weiters kann ein 7.1-Surround-Sound aktiviert werden, der per Kabelfernbedienung aktiviert wird.

Die Mikrofonqualität allerdings hat mir sehr gut gefallen, so wirbt Adata – die Mutter der Gamingmarke XPG – mit einem erstaunlichen Frequenzbereich von 20 Hz – 20.000 Hz. Das Mikrofon kann durch biegen auch so positioniert werden, dass es optimal passt.

Die Stimme, die aufgenommen wird, ist absolut klar und man hat eine wirklich gute Sprachqualität, die man mit dem XPG Precog hier erreichen kann. Aktiviert man das ENC – also die Umgebungsgeräuschverminderung – werden Störgeräusche erstaunlich gut weggefiltert. Allerdings ist dann auch ein fiepen wahrnehmbar, das mich persönlich etwas gestört hat. Interessanterweise war dieses besagte fiepen nicht ständig da, sodass ich nicht reproduzieren konnte woran es lag.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

Anschlüsse

Das XPG Precog Gaming Headset bietet erfreulicherweise eine Vielzahl an Anschlüssen. Es wird der PC, eine PlayStation 4, eine Xbox One oder auch auch die Nintendo Switch unterstützt und somit das Gros aller Konsolen. Mittels USB-C können auch weitere Geräte angeschlossen werden, selbiges gilt für den analogen Klinkenanschluss.

Kabelfernbedienung

Bei Nutzung mittels USB ermöglicht die Kabelfernbedienung mit integriertem Klangprozessor. Mit der Kabelfernbedienung lassen sich verschiedene Funktionen für das Gaming Headset einstellen. Einerseits kann die Lautstärke mittels gut greif- und fühlbarem Rad geregelt werden. Ein Knopfdruck auf selbigen mutet das Mikrofon. Auf der Oberseite findet sich unter dem Drehrad ein Schieberegler, der die verschiedenen Klangmodi steuert. Seitlich findet man die Steuerung für die LED-Beleuchtung und die Umgebungsgeräuscheunterdrückung.

Zubehör

Das  XPG Precog Gaming Headset kommt mit einem großzügigen Hardcover daher, welcher alles Zubehör – ordentlich in einzelne Netze verstaut – beherbergen kann. Das ist sehr gut gelöst und mittels Tragegriff, kann man das Transportcase auch schnell einmal mitnehmen. Die Mitgelieferten Kabel sind ordentlich und von guter Qualität und wie gesagt: nicht nur die Anschlüsse sondern auch alle Kabel sind inkludiert!

(Ausstattung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Der Hersteller bewirbt das XPG Gaming Headset insbesondere mit den Dualen Treibern, was in der Tat besonders ist. Die plattformübergreifende Kompatibilität kann ich auch bestätigen. Insgesamt macht der Hersteller keine übertriebenen Versprechungen und ist in der Produktbeschreibung ehrlich!

Preis/Leistung

Es handelt sich um ein durchaus auffälliges Headset mit besonderen Funktionen. Der Hersteller gibt dem XPG Precog eine UVP von 179 EUR mit auf den Weg. Verglichen mit anderen Gaming Headsets ist dieses Headset in einer ähnlichen Preisklasse. Erfreulicherweise kann man das Gaming Headset bereits mit einem netten Preisabschlag erwerben.

XPG Precog Gaming Headset

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

ADATA SE800 1TB

In aller Kürze

Die ADATA SE800 ist eine externe SSD in einem äußerst kompakten Format und ganz ordentlichen Lese- und Schreibraten.

Gefällt uns

  • kleine Abmessungen
  • sehr leicht (38g)
  • Aluminiumhülle
  • USB-C zu USB-C Kabel inkludiert
  • USB-C zu USB-A Kabel inkludiert

Gefällt uns weniger

  • Halterung für den Kunststoffdeckel

ADATA SE800

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung der ADATA SE800 ist ziemlich auffällig. Eine glänzend schwarze Verpackung mit ebenfalls in Glanz gehaltenen Schriftzügen. Die Vorderseite präsentiert die externe SSD – tatsächlich in Originalgröße wie ich draufgekommen bin – zeigt neben dem Produktbild auch die Kapazität an. Besonderes Augenmerk legt man auf den Schriftzug „ULTRA FAST“, welches man dann mit dem Anschlussnamen präzisiert.

Die Rückseite hält allerlei Informationen in verschiedenen Sprachen bereit. Positiv ist, dass ein USB-C zu USB-C Kabel, sowie ein USB-C zu USB Kabel im Lieferumfang enthalten sind.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Die ADATA SE800 SSD ist wirklich winzig und kaum größer als zwei meiner Finger.

Die Abmessungen lauten 72,7 x 44 x12.2 mm (LxBxH) und das Gewicht beträgt lediglich 38g. Der Körper besteht aus einem blauen, gebürsteten Aluminium mit zwei Kunstoffkappen auf den Seiten. Diese wiederum sind mit Gummi abgedichtet, was den IP68 Standard erklärt. So ist die kompakte SSD vor Wasser und Staub geschützt und kann bis zu 30 Minuten bei 1,5m Tiefe unter Wasser gehalten werden. Weiterhin gibt der Hersteller an, dass die externe SSD auch nach dem Militärstandard MIL-STD 810G zertifiziert ist – unter anderem geht es hier hauptsächlich um Sturz und Temperaturbeständigkeit.

Unter einer Kunststoffabdeckung befindet sich der USB-C Anschluss samt einer Statusleuchte. Der Deckel bleibt dabei verbunden, damit er nicht verloren gehen kann.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung ist sehr gut und gibt eigentlich kaum Grund zur Kritik, die Aluminiumhülle ist steif und fest genug. Die Kunststoffabdeckung lässt sich einfach ausklappen und wieder verschließen. Einziger nennenswerter Kritikpunkt könnte hierbei die Haltbarkeit des Kunststoff Verbindungsstück sein. Es wird sich zeigen, wie lange sich dieser hält.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Technik

Während viele Hersteller auf fertige Pakete an NVMe SSD’s setzen und diese einfach in ein externes Gehäuse packen macht es der Hersteller mit der ADATA SE800 anders und setzt auf eine eigene Entwicklung – was auch diese erstaunlich kompakte Bauform ermöglicht!

Im Inneren sitzt ein Flash-Speicher von Intel/Micron mit einem speziellen Controller, welche NVMe und zwei PCIe (Gen3) Lanes unterstützt. Um die Kompatibilität mit USB 3.2 Gen.2 zu ermöglichen ist noch ein sogenannter Bridge-Chip verbaut. Der Bridge-Chip unterstützt zwei PCIe Gen.3 Lanes und kann somit mehr Geschwindigkeit bringen als von der USB 3.2 Gen2 Schnittstelle erlaubt wird.

Mit USB 3.2 Gen2 sind theoretisch maximal 10 Gbit/s möglich das sind also maximal 1250 MB/s.

(Technik: 4,5 von 5 Punkten)

Geschwindigkeit

Der Hersteller wirbt, dass man die ADATA SE800 fast überall verwenden kann:

  • Windows XP/Vista/7/8/8.1/10
  • Mac OS X 10.6 (oder neuer)
  • Linux Kernel 2.6 (oder neuer)
  • Android 5.0 (oder neuer)

Das liegt insbesondere an der Werksseitigen Formatierung mit dem exFAT Format. Bei meinen Tests funktionierte die Verwendung auch problemlos – sowohl unter Windows 10, als auch unter macOS.

Die theoretisch maximale Geschwindigkeit ist wie schon erwähnt mit 1250 MB/s gesetzt. ADATA gibt für diese Festplatte (1TB Version) eine Schreibrate von 1000 MB/s.

Unsere Messungen einmal MacBook Pro 13 mit Thunderbolt 3 (mit Blackmagic 3.1) und einmal an einem Dell XPS 13 (2019) ebenfalls mit Thunderbolt 3 (mit Crystal DiskMark):

Lesen Ø 891 MB/s
Schreiben Ø907 MB/s
Geschwindigkeitstest am MacBook Pro 13 (2019)
Lesen Ø 886 MB/s
Schreiben Ø714 MB/s
Geschwindigkeitstest am Dell XPS 13 (2019)

Während der Test auf dem MacBook Pro wirklich gute Resultate liefert, die annähernd den Herstellerangaben entsprechen, merkt man bei den Durchschnittsgeschwindigkeiten an dem Windows Testgerät deutliche Unterschiede.

Dies wird sich auch so durchziehen, egal wie viele Testgeräte wir hätten, eine einheitliche Geschwindigkeit kann man bei unterschiedlichen Geräten nicht erwarten. Nichtsdestotrotz finde ich die Leistung wirklich sehr gut, für ein äußerst kompaktes und solides Gerät!

(Geschwindigkeit: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Der Hersteller ist in seinen Angaben sehr transparent und deklariert auch die USB Schnittstelle korrekt als USB 3.2 Gen 2 USB-C. Die Versprochenen 1000MB/s Lese- und Schreibrate werden in meinen Tests annähernd erreicht.

Preis/Leistung

Bei der ADATA SE800 handelt es sich um eine äußerst kompakte SSD, die gewissermaßen speziell entwickelt wurde und nicht einfach mit fertigen Chips etc. zusammengestellt wurde. Dies ermöglicht kleine Dimensionen resultiert aber auch gewissermaßen in einem etwas höheren Preis. Die in unserem Test verwendete 1TB Version gibt es aber schon ab etwa 170 EUR zu kaufen.

ADATA SE800

Zum Angebot bei

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

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Link zum Hersteller: adata.com/de/

Sennheiser MOMENTUM True Wireless 2

In aller Kürze

Mit dem Sennheiser MOMENTUM True Wireless 2 hat der Hersteller den Nachfolger der erfolgreichen komplett kabellosen Kopfhörern vorgestellt. Der exzellente Klang wurde beibehalten und mit aktiver Geräuscheunterdrückung ergänzt und den Kritikpunkt mit schlechter Akku-Performance ausgemerzt. Bluetooth-Verbindungsqualität ist sehr gut. Eine gelungene Evolution!

Gefällt uns

  •  Akkulaufzeit
  •  sehr guter Klang
  •  Aktives Noise Cancelling
  •  USB-C

Gefällt uns weniger

  • Preis rel. hoch

SENNHEISER MOMENTUM TRUE WIRELESS 2

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Sennheiser MOMENTUM True Wireless 2 werden optisch ansprechend präsentiert. Ich kann viel mit der nun bekannten Sennheiser-typischen weiß-blauen Verpackung anfangen. Schlicht und modern. MOMENTUM ist metallisch eingeprägt und wird so besonders hervorgehoben. Zusätzlich listet die Vorderseite die wichtigsten Funktionen der True Wireless Kopfhörer auf. präsentieren sich auf der Vorderseite. Die Rückseite hält mehrsprachige Informationen zu Funktionen bereit, während  auf der einen Verpackungsseite auf die Konnektivität- und auf der anderen auf die Apps aufmerksam gemacht wird.

Hebt man die die Verpackungsoberseite an, sitzen die Ohrhörer und das Ladecase, sicher in Schaumstoff eingelegt darin. Unmittelbar unter dem Transportcase üblichen Beigaben, wie Bedienungsanleitungen und ein Ladekabel (USB-C).

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Die Sennheiser MOMENTUM True Wireless 2 sind – wie schon die Vorgänger auch – komplett kabellose In-Ear Kopfhörer, auch True-Wireless-Earphones genannt.

Der Hersteller hat am grundsätzlichen Design nichts geändert und setzt weiterhin auf ein Knopfdesign der einzelnen Hörer. Erwähnt werden muss, dass zusätzlich zu dem hier getesteten schwarzen Modell, demnächst auch Weiße zum Verkauf angeboten werden – dies gab es beim Vorgängermodell noch nicht.

Auf Anhieb wirken diese erstaunlich groß, doch der Schein mag trügen. Das geschwungene  Ohrkanaldesign mit den Silikontips mildert diese Tatsache jedoch ab. Die Sennheiser MOMENTUM True Wireless 2 werden nämlich mit einer Drehbewegung in das Ohr eingesetzt und sitzen dann recht angenehm im Ohr. In Kombination mit wechselbaren Silikon-Ohrtips in verschiedenen Größen sind die True-Wireless-Earphones meiner Meinung nach recht universell einsetzbar.

Erfreulicherweise stehen die beiden Ohrhörer – sofern richtig eingesetzt, mit der besagten Drehbewegung – nicht zu weit aus dem Ohr hervor.

Auf der Oberseite der Ohrhörer befindet sich ein schwarzes, in Metall gefrästes, Sennheiser Logo. Diese Designentscheidung dient auch dazu, dass das Metall gleichzeitig als kapazitive Bedienfläche dient. So können mittels Fingertipp verschiedene Funktionen aufgerufen werden.

Natürlich kommen auch die Sennheiser MOMENTUM True Wireless 2 mit einem zugehörigen Transport- bzw. Ladecase daher. Die Dimensionen sind identisch mit dem Vorjahres-Modell, also nicht zu klein, aber auch nicht so groß, dass es störend wäre. Was sich geändert hat ist die Farbe des umspannten Stoffes, dieses ist nämlich dunkler.

Das Ladecase sieht wirklich gut aus und fühlt sich auch so an. Um die Kopfhörer zu laden und sicher zu transportieren, rasten die Ohrhörer mittels Magneten im Ladecase ein. Rückseitig befindet sich ein USB-C Anschluss der zum Aufladen verwendet wird. Daneben befindet sich weiters eine Status LED, die auf Knopfdruck den Rest-Akkustand zeigt.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

An der Verarbeitung der Sennheiser MOMENTUM True Wireless 2 gibt es nichts zu bemängeln. Keine asymmetrischen Spalte, nichts.

Ein Ohrhörer wiegt 6g. Das ist kein Leichtgewicht in seiner Klasse. Richtig im Ohr eingesetzt fällt dies aber auch bei längerem Tragen nicht negativ auf.

Das Transport-Case ist wie schon beschrieben Textil bespannt und optisch als auch haptisch, sehr gelungen. Auch hier wurde sauber gearbeitet.

Die Magnete und die Scharnier sind stark und halten das Lade-Case sicher zusammen.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer
FarbeSchwarz
Akkuintegriert, Lithium-Polymer-Akku
Akku Ohrhörer: bis 7h
Akku Ladecase: 28h
Ladezeit: 1,5h für vollständige Ladung/ 10 min für 1,5h Laufzeit
Gewicht70 g (Ohrhörer und Ladebox)
12 g (beide Ohrhörer)
58 g (Ladebox)
MaterialKunststoff, Metall und Stoff (Überzug Ladecase)
Konnektivität
Bluetooth 5.1, Klasse 1
unterstützte Profile: A2DP, AVRCP, HSP, HFP
Codec: SBC, AAC, aptX™
LautsprechertypSennheiser 7mm dynamische Treiber
Frequenzbereich5 Hz bis 21 kHz (Ohrhörer)
100 Hz bis 10 kHz (Mikrofon)
Noise cancellationje ein Mikrofon pro Ohrhörer
Klirrfaktor bei 1kHz<0,08% (1kHz / 94dB)
Lieferumfang1x Sennheiser MOMENTUM True Wireless 2 Ohrhörer
1x Silikon-Ohradapter-Sets (XS/S/M/L)
1x Transport- und Ladecase
1x USB-C Ladekabel
1x Bedienungsanleitung

Tragekomfort

Der Tragekomfort ist bei den True-Wireless-Earphones Kopfhörern wie Sennheiser MOMENTUM True Wireless 2 eines der Hauptargumente. Keine störenden Kabel, keine Kabelgeräusche, kein verheddertes Kabel. Einsetzen und die Freiheit genießen.

Wie bereits im Punkt Design beschrieben setzt man die Ohrhörer mit einer Drehbewegung in das Ohr ein um guten Sitz zu gewährleisten. Hat man dies gemacht und auch die passenden Silikon Ohr-Tips gewählt sitzen die Sennheiser MOMENTUM True Wireless 2 fest und sicher. Durch das IPX4 Rating muss man sich weder um Regentropfen sorgen, noch Angst haben sollte man mal schwitzen. Dennoch sei erwähnt, dass die In-Ears nicht meine erste Wahl fürs Laufen oder einen anderen intensiven Sport wären.

Auch bei längerem Tragen hatte ich ich keine Probleme. Die Sennheiser MOMENTUM True Wireless 2 drückten oder schmerzten nicht.

(Tragekomfort: 4,5 von 5 Punkten)

Klang

Mit einem Frequenzgang von 5 Hz bis 21 kHz bieten dynamischen 7mm Treiber der Sennheiser MOMENTUM True Wireless 2 einen sehr ausgewogen, neutralen und sauberen Klang. Der Bass ist wieder sehr gut und einer der Besten den ich bei True-Wireless-Earphones hören durfte. Druckvoll und präzise bis in einen tiefen Frequenzbereich. Der Sennheiser MOMENTUM True Wireless 2 zeigt sich als Allround-Hör-Talent und beschränkt sich nicht auf ein Genre. Die Mitten warm, aber klingen detailliert und klar –  hier profitieren Stimmen und Instrumente. Die Höhen fallen absolut klar und detailliert aus und bleiben stets angenehm, sodass auch Höhenlastige Produktionen länger hörbar sind ohne zu nerven. Die dynamischen Treiber liefern exzellente Arbeit und verstehen es bei vorhandenem Druck dennoch sehr präzise zu wiedergeben und auch eine räumliche Trennung zu erreichen.

Was Sennheiser hier herausholt, bei True-Wireless-Earphones – wohlgemerkt sorgt für den einen oder anderen Wow-Effekt.

Selbstverständlich ist es ebenfalls möglich den Klang mittels App auch zu personalisieren. Auch dürfen natürlich nicht integrierte Mikrofone fehlen. Diese eigenen sich in Windstillen Umgebungen sehr gut zum Telefonieren und klingen auch recht natürlich.

Neu bei den Sennheiser MOMENTUM True Wireless 2 verglichen zum Vorjahresmodell ist das Active Noise Cancelling (ANC). Je ein Mikrofon an der Außenseite sorgt für eine Geräuscheunterdrückung. In Kombination mit der passiven Abschirmung durch die In-Ear Bauweise wird eine gute Geräuscheunterdrückung erzielt. Allerdings würde ich diese nicht als „Best-In-Class“ bezeichnen – gäbe also noch Luft nach oben. Positiv hingegen ist anzumerken, dass egal ob ANC eingeschaltet ist oder nicht, dies keinen Einfluss auf die Wiedergabequalität hat.

Auch mit an Board ist das sogenannte „Transparent Hearing“. Im Grunde wandelt diese Funktion das Noise-Cancelling um und erlaubt euch mithilfe der Mikrofone mehr von eurer Umwelt und Außengeräuschen zu hören. Das funktioniert sehr gut und wird per Doppeltab aktiviert.

(Klang: 4,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akku & Ladecase

Eine wesentliche Verbesserung zum Vorgänger hat der Hersteller mit den Sennheiser MOMENTUM True Wireless 2  in Punkto Akkulaufzeit erzielt! Während der Vorgänger 4h für die Ohrhörer plus Ladecase mit Saft von 8h weiteren Stunden anbot – hat Sennheiser nun diesen Kritikpunkt angenommen und ordentlich nachgebessert. Theoretisch sind nun 7h für die Ohrhörer und weitere 28h mit dem Ladecase möglich. Hier sei gleich dazugesagt, dass Sennheiser die Laufzeiten ohne eingeschaltetem ANC bestimmt hat. Mit eingeschaltem ANC und einer Moderaten Lautstärke bin ich auf knapp unter 5 Stunden gekommen. Dennoch ein Respektables Ergebnis wie ich finde.

Erfreulich ist auch der ausgebesserte Fehler den ich mit dem Sennheiser MOMENTUM True Wireless 2 nicht mehr reproduzieren konnte. Setzte man die Vorgänger in das Ladecase, wessen Akku leer war, schalteten sich die Ohrhörer selber nicht ab, spielten weiter bis der Akku leer wird. Erst wie das Ladecase zum Aufladen angesteckt wurde merkte man, dass die Ohrhörer sich ausschalteten. Aber egal, mit der neuen Version ist dieser Bug nun ausgebügelt wie es scheint.

Apropos Aufladen: Das Ladecase der Sennheiser MOMENTUM True Wireless 2 wird mittels mitgeliefertem USB-C Kabel aufgeladen. Eine Schnelladefunktion sorgt bei 10 min Ladezeit für eine Laufzeit von bis zu 1,5h. Will man komplett aufladen, dauert es 1,5h.

Bluetooth & Signalqualität

Die Einrichtung der Bluetooth Verbindung ist für User innerhalb weniger Sekunden erledigt und erfordert keiner besonderen Kenntnisse. Während ein Ohrhörer eine direkte Verbindung mit dem Abspielgerät eingeht, verbinden sich die beiden Kopfhörer untereinander noch zusätzlich um so Stereo geschaltet zu sein.

Die Sennheiser MOMENTUM True Wireless 2 setzen nun auf Bluetooth 5.1 und auch jetzt ist die Bleutooth-Verbindung als hervorragend zu bezeichnen. Im Alltag – unterwegs, in öffentlichen Verkehrsmitteln oder im Büro – gab es keinerlei Probleme mit Verbindungsabbrüchen oder Aussetzern. In der Wohnung ist es überhaupt kein Problem, sein Smartphone liegen zu lassen um kurz in die Küche zu gehen – die Verbindung blieb stabil. Lediglich wenn viele Wände dazwischen kommen, kommt es  – irgendwie logisch – zu einem Verbindungsabbruch.

App

Sennheiser MOMENTUM True Wireless 2 kommen mit einer passenden App, die es erlaubt diverse Einstellungen vorzunehmen. Die App „Sennheiser Smart Control“ steht sowohl für iOS Geräte, als auch für Android Geräte zum kostenlosen Download bereit.

Sennheiser Smart Control
Preis: Kostenlos
Sennheiser Smart Control
Preis: Kostenlos

Die Smart Control-App ermöglicht einerseits eine Klangpersonalisierung mittels EQ, sie zeigt aber auch den genauen Ladezustand beider Ohrhörer. Eine weitere Funktion die besonders reisenden Personen helfen soll ist die sogenannte „Transparent Hearing“ Funktion. Im Grunde macht diese Funktion nichts anderes als die Mikrofone des Sennheiser MOMENTUM True Wireless zu aktivieren und diese direkt ans Ohr weiterzuleiten. Quasi eine Verstärkung der Umgebungsgeräusche. Transparent Hearing funktioniert soweit ganz gut und mag dem einen oder anderen helfen Ansagen in Straßenbahnen und Ähnlichem zu verstehen.

Eine Neue Funktion, die man einstellen kann ist „Sidetone“. Eingeschaltet erlaubt diese Funktion, dass man seine eigene Stimme bei Telefonaten mithört und somit die Lautstärke einschätzen kann und nicht in der Öffentlichkeit herumbrüllt. Einfach aber smart, wie ich finde!In der App lassen sich auch Firmware Updates vornehmen, die allerdings bis zu 50 Minuten dauern können. Das erscheint mir extrem lange. Bei den zwei Firmware-Updates die ich bis dato durchführte, hat es dann aber doch nicht so lange gedauert.

Weitere Funktionen ist die Smart-Pause-Funktionalität die automatisch die Musik pausiert, wenn man einen Ohrhörer aus dem Ohr nimmt.

Die Smart Control App erlaubt auch die Steuerung, nach eigenem Belieben zu konfigurieren. Das funktioniert auch sehr gut.

(Ausstattung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Sennheiser hatte sich lange Zeit gelassen um in den True-Wireless-Earphones Markt einzusteigen und leistete gleich einen fulminanten Einstieg. Nun ein Jahr später gibt es mit dem Sennheiser MOMENTUM True Wireless 2 eine konsequente Evolution, denn Revolution. Besonders im Bereich der Akkulaufzeit ist nachgebessert worden und ANC ist dazugekommen. Sennheisers Slogan „Ohrhörer, die auf Sound setzen“ kann man nur unterschreiben!

Preis/Leistung

Sennheiser MOMENTUM True Wireless 2 ist für mich persönlich der Vorzeige-True-Wireless-Kopfhörer wenn es um Klangqualität geht.Sennheiser geht hier einen konsequenten weg weiter und lässt sich das auch teuer bezahlen. Wie schon beim Vorgänger ist die UVP mit 299 EUR angesetzt.

So schlimm das klingt, ist diese Preisklasse mittlerweile fast schon normal. Alle Premium-Hersteller siedeln sich bei ihren Top-Kopfhörern in diesem Bereich ein.

Entsprechend gibt es auch genau das Klientel, das bereit ist diesen Preis- für einen wirklich sehr guten Kopfhörer zu bezahlen!

Sennheiser Momentum True Wireless 2

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

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Link zum Hersteller: sennheiser.com

Sennheiser PXC 550-II Wireless

In aller Kürze

Mit dem Sennheiser PXC 550-II Wireless hat der Hersteller aus Wedemark-Wennebostel einen neuen Reisekopfhörer vorgestellt. Sehr gut gefallen haben mir das Noise-Cancelling, die Telefonier-Qualität und der neutrale Klang. Die ANC-Qualität ist wirklich gut und das geringe Gewicht der Kopfhörer sorgen für ein angenehmes Tragegefühl!

Gefällt uns

  • Akkulaufzeit
  • ausgewogener Klang
  • Aktives Noise Cancelling
  • Touch-Bedienung

Gefällt uns weniger

  • micro-USB
  • Transport-Case

Sennheiser PXC 550-II Wireless

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung ist typisch für Sennheiser, weiß-blau gehalten. Auf der Frontseite wird das eigentliche Produkt, der Sennheiser PXC 550-II Wireless, großzügig präsentiert. Zusätzlich werden die vier Hauptfunktionen aufgelistet: Music & Calls; Touch Control; Voice Assistant und Noise Canceling.  Während grundsätzlich auf eine internationale Ausrichtung gesetzt wird – also alles Englisch ist – finden sich seitlich und auf der Rückseite Informationen in verschiedenen Sprachen bereit. Auf der Seite wird auch auf die „Sennheiser Smart Control“-App, zur Steuerung des Kopfhörers, hingewiesen.

Die Verpackung an sich besteht aus einer stabilen und ausreichend dicken Kartonage. Diese ist durch Beschichtung weitestgehend matt gehalten und besticht durch glänzende Details, beispielsweise beim Modellnamen. Öffnet man den Deckel sieht man zunächst die mitgelieferte Tragetasche, welche passgenau einen großzügigen Schaumstoff geschnitten wurde.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Das Design der Sennheiser PXC 550-II Wireless möchte ich mit modern aber aufregend beschreiben. Der mattschwarz gehaltene Kopfhörer wird kombiniert mit dem Look von dunklem-gebürstetem Metall. Die schwarze Echtleder-Polsterung rundet das Ganze geschmackvoll ab.

Bedienknöpfe an dem Kopfhörer sind rar. Nur beim näheren Hinsehen entdeckt man am rechten Ohrhörer einen wirklich klein gehaltenen Schieberegler, eine kleine „Voice-Assistant“- Taste, einen microUSB-Anschluss zum Laden der Sennheiser PXC 550-II Wireless, sowie ein Anschluss für analoges Audio. Etwas enttäuscht war ich als ich gesehen habe, dass der Hersteller hier wie schon beim Vorgänger (Sennheiser PXC 550 Wireless) lediglich auf micro-USB setzt. USB-C wäre hier wünschenswert und zeitgemäßer. Die weiteren Bedienelemente sind im rechten Ohrhörer versteckt. Denn diese werden durch ein Touch-Panel bedient. Mittels Wischgesten kann so die Lautstärke reguliert werden (vertikal), die Musik „geskippt“ oder zurückgespult werden (horizontal) oder es kann mit einem Tipp auf das Panel die Musik pausiert werden oder ein Anruf abgenommen werden.

Die meiner Meinung nach hilfreichste Funktion, hat Sennheiser gut versteckt. Der Kopfhörer hat den Ein- und Ausschalter im Drehgelenk des rechten Ohrhörers versteckt. Werden die Kopfhörer also zusammengeklappt. Schaltet sich der Kopfhörer aus. Faltet man ihn wieder aus, schaltet er sich automatisch ein. Schön und praktisch gelöst!

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Wie es sich für einen Kopfhörer mit gehobenem Anspruch gehört, gibt es an der Verarbeitung der Sennheiser PXC 550-II Wireless wenig zu beanstanden. Der Sennheiser  PXC-II Wireless setzt fast ausschließlich auf Kunststoff. Dass es der Hersteller anders kann, beweisen er mit dem Sennheiser MOMENTUM 3 Wireless. Vielmehr geht es bei diesem Modell, welcher hauptsächlich als Reisekopfhörer vermarktet wird, um den positiven Nebeneffekt der durch die Verwendung von Kunststoff entsteht: Er ist sehr leicht! Mit 227g (ohne Kabel) ist er extrem angenehm zu tragen stört auch bei längeren Tragezeiten nicht.

Sehr angenehm ist das hochwertige Leder, welches locker bespannt, die Ohren umschließt und straffer gespannt, den Kopfhörerbügel bestückt. Es hat einen matten Schimmer und ist angenehm weich, die Qualität stimmt sowohl beim verwendeten Leder als auch bei den verarbeiteten Nähten.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

ArtOver-Ear Kopfhörer
BesonderheitenBluetooth 5.0, ANC
FarbeSchwarz
Akkuintegriert, Lithium-Ion-Akku
bis zu 30 Stunden
Gewicht227 g
Unterstützte Profile/ Unterstützte Codecsunterstützte Profile: A2DP, AVRCP, HSP, HFP
Codec: SBC, AAC, aptX™, aptX™ Low Latency
Frequenzbereich17 Hz bis 23 kHz
Noise cancellationja, aktiv
TönerJeweils links und rechts ein dynamischer 32-mm Treiber
Lieferumfang1x Sennheiser PXC 550-II Wireless
1x Klinkenkabel
1x Flugzeugadapter
1x Ladekabel
1x Transporttasche
1x Bedienungsanleitung

Tragekomfort

Für einen Over-Ear-Kopfhörer wirkt der Sennheiser PXC 550-II Wireless relativ kompakt und schließt auch gut ohrumschließend ab.

Gut gefällt mir die Ohrpolsterung, die sehr weich und angenehm ist. Auch beim längeren Hören drückt nichts. Selbiges gilt für den Leder-überzogenen Kopfhörerbügel. Durch die zwei Gelenke an den Streben und der verstellbaren Höhe, schmiegt sich der Kopfhörer ohne Komfortverlust an verschiedenste Kopfformen.

(Tragekomfort: 4,5 von 5 Punkten)

Klang

Auch hier gilt wieder: Das Klangempfinden ist höchst subjektiv, und kann von einem anderen ganz anders empfunden werden aber dennoch: Klanglich geht der Sennheiser PXC 550-II Wireless keine Experimente ein aber auf hohem Niveau.

Hier kann von einem unaufdringlichen, aber ausgewogenen Klang – mit sanften, gut aufgelösten Höhen, klaren und ausgewogenen Mitten und eher dezentem Bass, der aber nie künstlich wirkt. – sprechen. Somit ist er ein Allroundtalent und meiner Meinung nach für viele Musikrichtungen brauchbar.

Der Kopfhörer hat eingebautes aktives Noise Cancelling (ANC). Das Noise Cancelling ist wirklich gut und sorgt für eine sehr gute, natürliche Geräuscheunterdrückung. Im Vergleich zu den ebenfalls getesteten Sennheiser MOMENTUM 3 Wireless, ist das Noise Cancelling um einer vielfaches besser und kommt meiner Meinung nach knapp an die etablierten Platzhirsche an.

Eingebaute Mikrofone sorgen selbstverständlich auch dafür, dass man Telefonieren kann. Und hier bin ich überrascht worden, weil ich die Verständigungsqualität beim Telefonieren wirklich als sehr gut erachte. Generell ist auffällig, dass Sennheiser eben in diesen essentiellen Bereichen für einen „Reisekopfhörer“, wie ANC und Klangqualität beim Telefonieren – besonderes Augenmerk gelegt hat. Trotzdem hat auch der Sennheiser PXC 550-II Wireless seine Probleme bei starkem Gegenwind.

Was mich etwas verwundert hat ist die geringe Gesamtlautstärke der Kopfhörer. Diese ist zwar sicherlich Ohrenfreundlicher, aber eben doch leiser als vergleichbare Kopfhörer.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akku

Theoretisch legt der Sennheiser PXC 550-II Wireless eine Akkulaufzeit von 30 Stunden vor.

Bei mittlerer Lautstärke und dem ANC auf maximaler Einstellung bin ich auf knapp 21 Stunden Laufzeit gekommen. Das ist wirklich sehr gut und sogar etwas mehr als Sennheiser angibt. Denn die 30h sollen nur bei aktiviertem ANC und mit Klinkenkabel erreichbar sein.

Wenn der Akku dann doch zu Neige geht kann er über ein Micro-USB Kabel aufgeladen werden. Alternativ lässt sich der Sennheiser PXC 550 Wireless auch mit dem mitgelieferten Klinkenkabel verwenden. Den Teil mit micro-USB verstehe ich leider nicht, hätte ich mir bei dieser Generation dann doch USB-C gewünscht. So macht es den Anschein, dass der Kopfhörer einfach recyclet wurde. Leider ist auch keine Schnellladefunktion integriert.

Bluetooth & Signalqualität

Das wohl essentiellste Update gegenüber seinem Vorgänger spielt sich in der Konnektivität ab. Der Hersteller hat dem Sennheiser PXC 550-II Wireless Bluetooth 5.0 spendiert. Hinzu kommt der AAC-Codec der auch Apple iPhone Nutzer freuen wird und auch hier für bessere  Bluetooth.Klangqualität sorgt ergänzt wird AAC mit dem bekannten aptX und AptX Low Latency, welches den Zeitversatz bei Bluetooth-Verbindungen minimieren kann.

Für die per Bluetoth erfordert es keiner besonderen Kenntnisse. Durch das 2-3 Sekunden lange drücken des Voice-Asisstant-Knopfes am rechten Ohrhörer, wird wie bei anderen Bluetooth Geräten die Kopplung initiiert.

Sehr erfreulich ist die Tatsache, dass zwei Geräte gleichzeitig mit dem Sennheiser PXC 550 Wireless verbunden werden können. Das ist beispielsweise sehr praktisch, wenn man am Laptop am Arbeiten ist, und bei einem ankommenden Anruf die Kopfhörer nicht abnehmen muss, da der Kopfhörer sowohl mit Laptop, wie auch mit dem Smartphone verbunden ist. Dieses automatische switchen zwischen den Geräten klappt sehr gut. Insgesamt kann sich der Kopfhörer bis zu 8 Geräte merken.

Solange sich Smartphone und Kopfhörer im selben Raum befinden, ist die Bluetooth-Verbindung exzellent. Kommen Wände oder wirklich große Entfernungen dazwischen, stockt die Verbindung oder reißt ab.

Zubehör

Der Sennheiser PXC 550-II Wireless kommt mit einem Transport-Case, welches für diese Preisklasse nicht angemessen ist. Es ist dasselbe wie beim Vorgänger, und das habe ich dort schon kritisiert. Das Case wirkt sehr billig und aus einem Neoprenartigem Material. Weiters ist dieses nicht wirklich gepolstert und bietet für den Ernstfall keinen wirklichen Schutz.

Das muss man in dieser Preisklasse einfach besser machen!

Dafür umso erfreulicher: Ein Flugzeugadapter ist mit von der Partie, dazu kommt ein Micro-USB Kabel zum Laden des Kopfhörers sowie ein Klinkenkabel.

App

Die neue Sennheiser Smart Control App kann in jedem AppStore kostenlos heruntergeladen werden und mit dem Kopfhörer verbinden.

Damit lässt sich beispielsweise die ANC-Stärke regeln aber auch Equalizer Einstellungen vornehmen.  Zusätzlich lässt sich auch eine Funktion namens „Smart-Pause“ einstellen, die automatisch pausiert, wenn der Kopfhörer abgenommen wird bzw. weiterspielt, wenn er wieder aufgesetzt wird. Das funktioniert auch relativ gut, ist jedoch teilweise störend, wenn man eine Jacke oder Schal trägt, sodass ich die Funktion hin und wieder deaktivieren musste.

Sennheiser Smart Control
Preis: Kostenlos
Sennheiser Smart Control
Preis: Kostenlos

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Auffallend ist, dass Sennheiser den Kopfhörer nicht mehr aggressiv als Reisekopfhörer vermarktet, sondern nunmehr auch als ein Lifestyle Pendant. War beim Vorgänger noch deutlich sichtbar auf der Verpackung „Upgrade to Forst Class – Travel with superiour sound and comfort“, so fehlt auf dem Nachfolger die explizite Erwähnung. Troztdem macht der Hersteller beispielsweise auf der Produktseite deutlich, dass es sich um einen erstklassigen Reisebegleiter handelt. Dem kann ich nur zustimmen.

Preis/Leistung

Sennheiser PXC 550-II Wireless gut verarbeiteter, kabelloser Kopfhörer mit sehr guter Geräuschunterdrückung und einer respektablen Akkulaufzeit. Hinsichtlich der gebotenen Leistung und der angepeilten Zielgruppe ist der ausgeschriebene Preis definitiv zu rechtfertigen. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Testes ist er  für 279,00 EUR zu bekommen.

Wer viel mit Öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist oder auch oft verreist findet mit dem Kopfhörer seine verdiente Ruhe. Die Touch-Funktionalitäten, die gute Qualität der Echt-Leder-Polsterungen und das zurückhaltende mattschwarze Design wissen zu gefallen.

Sennheiser PXC 550-II Wireless

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unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: sennheiser.com

Netgear Orbi RBK852 Mesh-WLAN-System

In aller Kürze

Mit dem Netgear Orbi RBK852 Mesh-WLAN-System setzt der Hersteller auf ein bewährtes, erweiterbares System und rüstet es mit dem neuesten Stand der Technik aus. Leider widerspiegelt sich das auch am hohen Preis für diese noch junge Technologie. Performance-technisch ist das Mesh-Set ein wirklich gutes und bietet wenig Grund zum bemängeln. Wenn ich wünschen dürfte würde ich allerdings etwas mehr Funktionen, beispielsweise eine Plex-Funktionalität über eine Angeschlossene Festplatte wie es in der Vergangenheit schon Router von Netgear hatten.

Gefällt uns

  • gute Leistung
  • gute Reichweite
  • einfache Einrichtung per App
  • viele Ethernet-Anschlüsse
  • schlichtes Design

Gefällt uns weniger

  • sehr hoher Preis
  • keine USB-Konnektivität

Netgear Orbi RBK852 Mesh-WLAN-System

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Netgear setzt auf eine internationale Verpackung. Es ist also alles in englischer Sprache bedruckt. Lediglich an der Seite hält die Verpackung kurze Übersetzungen in mehreren Sprachen: Deutsch, Schwedisch, Französisch, Luxemburgisch, Italienisch, Spanisch, Polnisch und Portugiesisch. Auf der Vorderseite wird das Netgear Orbi RBK852 Mesh-WLAN-System präsentiert. Gleichzeitig wird die WiFi 6 Funktionalität und besonders hohe Abdeckung – bis zu 6+ Räume – hervorgehoben. Seitlich wird die Orbi App für das Smartphone gezeigt und die Rückseite visualisiert welche Vorteile die Mesh Funktionalität mit sich bringt.

Alles in allem handelt es sich um eine sehr informative und doch elegant gehaltene Verpackung. Gut gefällt mir auch, dass auf ein Übermaß an Kunststoff verzichtet wurde, lediglich der Orbi Router und der Satellit sind in Kunststoffhüllen verpackt.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Das Netgear Orbi RBK852 Mesh-WLAN-System besteht aus dem Router (Modell RBR850) und einem Satelliten (Modell RBS850). Router und Satellit sind ovale Zylinder aber deutlich markanter designt als die gänzlich in Weiß gehalten älteren Versionen (siehe Testbericht: Orbi Router RBR50). Wie bereits erwähnt handelt es sich um einen ovalen Zylinder, der sich nicht verstecken muss, aber auch nicht kann. Der Router wie auch der Satellit sind wirklich nicht klein und messen je: 25,4 x 7,1 x 19,1cm.

Bis auf die Ports auf der Rückseite, sehen sich der Router und der Satellit zum verwechseln ähnlich. Der ovale Zylinder ist ringsherum mit einem silbernen Rahmen versetzt. Zwischen diesem Rahmen und der weißen Front und Rückfläche ist eine Unterbrechung zu finden, die wohl neben dem optischen auch für eine ausreichende Kühlung dient. Durch diese Lücke sieht die weiße Vorderseite schwebend aus, was dem Ganzen einen futuristischen Touch verleiht. Dem trägt auch die mehrfarbige LED bei, die sich auf der unteren Vorderseite befindet. Diese gibt nämlich Auskunft wie es um den Status der Verbindung steht:

BlauVerbindung mit Router ist gut
OrangeVerbindung ist ausreichend
Rotkeine Verbindung mit dem Internet/ Synchronisation fehlgeschlagen
Verbindungsstatus

 Etwas befremdlich groß sind allerdings auch in dieser Version die zwei mitgelieferten Netzteile, die wirklich auch platz benötigen. Also wird man sich mit wenig Platz an der Steckdosenleiste oder mit der Steckdose hinter dem Schrank schwertun!

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Netgear Orbi RBK852 Mesh-WLAN-System ist sehr gut. Obwohl der Router, als auch der Satellit zur Gänze aus Kunststoff bestehen gibt es keinen Grund zum Meckern. Unsaubere Ecken und Kanten kann ich keine ausmachen. Das kein Metall verwendet wird hat natürlich Sende- und Empfangstechnische Gründe, da Metall in der Außenhülle deutlich mehr abschirmen Würde als es Kunststoff tut.

Nichtsdestotrotz handelt es sich bei den beiden Geräten wahrlich um keine Leichtgewichte. Sie sind also ziemlich standfest. Dies wird auch durch großzügige Gummifüße gewährleistet.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

ArtMesh-Router-Set
FrequenzbandAx6000-Tri-Band-WLAN (2400+2400+1200Mbps)
WLAN ÜbertragungMU-MIMO
AntennenRouter: Acht (8) interne Hochleistungsantennen mit leistungsstarken Verstärkern
Satellit: Acht (8) Hochleistungsantennen mit leistungsstarken Verstärkern
ProzessorLeistungsstarker Quad-Core-Prozessor mit 2,2 GHz
Speicher512 GB NAND Flash und 1 GB RAM
AnschlüsseOrbi Router: Vier (4) Gigabit-Netzwerkanschlüsse mit 10/100/1000 MBit; Ein (1) 2.5 Gbps Multi-Gigabit Ethernet WAN
Satellit: Vier (4) 10/100/1000 MBit/s Gigabit Ethernet Ports
SicherheitUnterstützung für WPA/WPA2-PSK/WPA3
Einfache Einrichtung des WLAN-Gastnetzwerks für einen separaten und sicheren Internetzugriff für Gäste
Abmessungen (LxBxH)Orbi Router & Satellit:
191 x 71 x 254 mm
GewichtOrbi Router & Satellit:
ca. 1.300g
LieferumfangOrbi Router (RBR850)
Orbi Satellit (RBS850)
2m Ethernet K2bel
2 x Netzteil 12V/3,5A
Quick-Start Guide

Einrichtung

Bei der Einrichtung hat Netgear wirklich gute Arbeit geleistet. Diese ist mittels kostenlos verfügbarer „Orbi App“ schnell erledigt. Die App ist für iOS und Android verfügbar.  

Die App ist schlank aufgebaut. Nachdem ein Account erstellt wird, geht es auch mit der Einrichtung schon los. Stromanschluss für beide Geräte vorausgesetzt plus Internetanschluss am Router (also ein Modem per Netzwerkkabel an den Orbi-Router anschließen) ist man in wenigen Minuten schon fertig. Auf dem Orbi Router ist eine Folie mit einem QR Code, die man mittels App und Kamera scannt und schon beginnt die Konfiguration. Die App führt einen bebildert durch die einzelnen Schritte durch und fordert anschließend auch auf den Satelliten bereitzuhalten. Mittels Synchronisationsbutton wird dieser dann „gekoppelt“. So werden dann übrigens auch weitere Satelliten hinzugefügt, mit denen das Mesh-Netzwerk sukzessive erweitert werden kann.

Natürlich kann man wie bei anderen Routern auch über ein Webinterface zugreifen, wo man dann auch umfangreichere Einstellungen finden kann. Die Idee einer simplen App ist aber allerdings gut, um nicht sehr versierte Nutzer nicht gleich zu überfordern. Alle essentiellen Einstellungen wie Firmware-Updates, der Gerätemanager, WLAN-Einstellungen, die Netzwerkübersicht oder auch das Gästenetzwerk können problemlos über die App gemanagt werden. Bei Bedarf können hier auch neue Satelliten hinzugefügt werden und auch grafisch eingesehen werden wie die Verbindung zwischen Router und Satellit ist.

(Einrichtung: 4,5 von 5 Punkten)

Speed & Reichweite

Das Netgear Orbi RBK852 Mesh-WLAN-System ist einer der ersten Wi-Fi 6 kompatiblen Mesh Router Sets. Wi-Fi 6 ist ein neuer Standard der Wi-Fi Alliance und löst mit der Einführung auch das alte Namensschema ab. Wi-Fi 6 ist nämlich 802.11ax. Neues Namensschema in folgender Tabelle:

Wi-Fi 1802.11b
Wi-Fi 2802.11a
Wi-Fi 3802.11g
Wi-Fi 4802.11n
Wi-Fi 5802.11ac
Wi-Fi 6802.11ax
Namensschema der Wi-Fi Standards

Welche Vorteile bietet Wi-Fi 6?

Prinzipiell erlaubt Wi-Fi 6 eine Datenübertragung von bis zu 10 Gbps, während der abgelöste Standard 802.11ac also Wi-Fi 5 bis 7 Gbps übertragen kann. Eine wichtige Neuerung ist, dass Wi-Fi 6 mit mehr Geräten im Netzwerk umgehen kann. Wi-Fi 6 muss auch den Sicherheitsstandard WPA 3 unterstützen. Für die neue Verschlüsselung ist aber keine neue Hardware nötig, deswegen können genauso ältere Geräte damit ausgestattet werden.

Doch zurück zum Netgear Orbi RBK852 Mesh-WLAN-System. Dieses setzt auf ein Tri-Band System und verspricht eine Abdeckung von bis zu 350 m welches der Hersteller mit „6+ Räume“ klassifiziert und Geschwindigkeiten bis zu 6 Gbps. Natürlich muss man hier vorsichtig sein handelt es sich doch um Laborwerte, welche in realen Nutzungsszenarien nie erreicht werden und meist auch gar nicht nötig sind. Ein Mesh-WLAN System benötigt mindestens zwei Geräte: die Basis und ein Satellit. Der Vorteil solcher Systeme ist, dass die Satelliten je nach Bedarf erweitert werden können und sich problemlos integrieren. Das besondere an Mesh-WLAN ist, dass die Geräte untereinander über ein eigenständiges Band kommunizieren und so – im Gegensatz zu Repeatern – keine Leistungseinbußen zur Folge haben.

Auch wenn die meisten echten Szenarien daraus bestehen, einfach überall eine stabile und schnelle Internetverbindung zu haben, wollen wir dennoch die Grenzen des Netgear Orbi RBK852 Mesh-WLAN-System sehen und schauen was das Mesh-Set hergibt.

Auch dieses Mal setzen wir wieder auf das Testszenario in einem zweistöckigen Einfamilienhaus, mit massiven Stahlbetondecken und vielen Trockenbauwänden.

Für die Geschwindigkeitsmessungen wurde auf ein Killer Wi-Fi 6 AX1650 Modul – installiert in einem Dell XPS 15 9570 – gesetzt. Im ersten Test Router und Satellit sich im Selben Raum in Sichtkontakt befinden. Im Test 2 befindet sich der Satellit noch immer im selben Stock, jedoch im hintersten Zimmer und ist durch 5-6 Trockenbauwände abgetrennt. Test 3 soll das realistischste Szenario darstellen. Wo der Router im oberen Stockwerk ist und durch eine Stahlbetondecke zum Satelliten in einem Zimmer im Unterschoss funken soll. Test 4 wiederum wechselt das Zimmer im Untergeschoss, sodass die Luftlinie weiter ist und die Abdeckung größer. Die Werte stellen ein Mittel von 5 Messungen dar und sind in folgender Tabelle zusammengefasst:

Test 1916 Mbit/s (entspricht ca. 115 MB/s)
Test 2679 Mbit/s (entspricht ca. 85 MB/s)
Test 3382 Mbit/s (entspricht ca. 48MB/s)
Test 4351 Mbit/s (entspricht ca. 44 MB/s)
Speedtest im zweistöckigen Einfamilienhaus

In dem letzten Testbericht (zu lesen hier: Netgear Orbi Voice Mesh WLAN System) war beim Test 4 eine bessere Übertragungsrate als im Test 3, die ich nicht erklären konnte. In diesem ist nun ein kleiner Leistungsabfall zu erkennen – also zumindest so, wie man es sich erwarten würde.

Zusammengefasst, bietet das Netgear Orbi RBK852 Mesh-WLAN-System ganz ordentliche Werte, die man allerdings durchaus auch erwarten darf, bei einem System mit Premiumanspruch. Trotzdem ist es so, dass es sich nicht um Riesensprünge handelt, wenn man es mit einem günstigeren Orbi Set vergleicht. Mangels vieler WiFi-6 Endgeräte können wir zum aktuellen Zeitpunkt auch nicht mehr Vorteile ausmachen, zumindest aber für die Zukunft gerüstet ist.

(Speed und Reichweite: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mesh-Netzwerke sind nicht mehr sehr neu und auch schon in vielen Wohnungen und Häusern im Einsatz. Zurecht die Technologie ist eine gute. Der Hersteller ist mit dem neuen Netgear Orbi RBK852 Mesh-WLAN-System einer der ersten die die neue WiFi-6 Technologie auch auf das Mesh-Netzwerk bringen. Und mit einer neuen Version erwartet man auch Leistungssprünge. Netgear gibt hier nur noch klein bei, dass man eine Abdeckung bis zu 350m2 erreiche, prominenter wird dargestellt, dass dies 6 oder mehr Räumen entsprechen soll.

Was mir hier etwas fehlt seitens aller Router Hersteller ist etwas mehr Transparenz. Natürlich dient ein Router nicht nur zum Surfen im Internet, man kann genauso kabellos Daten im eigenen Netzwerk transferieren etc. Allerdings nutzen es die meisten eben für das reine Surfen und hier dann zusätzlich mit höchst theoretischen Laborwerten zu werben halte ich schon für Augenauswischerei.

Preis/Leistung

Jetzt müsst ihr ganz stark sein: Der Hersteller ruft für das Netgear Orbi RBK852 Mesh-WLAN-System also einem Set bestehend aus Router und einem Satelliten stolze 799,99 EUR auf. Das sind nicht Bestwerte in Datenübertragungsraten, sondern auch ganz neue Preisdimensionen für ein Endkundenprodukt zum Surfen im Internet. Netgear lässt sich also die Weiterentwicklung eines guten Systems teuer bezahlen. Am Ende handelt es sich auch um einen Early-Adopter-Preis, denn Wi-Fi 6 ist ganz neu und es gibt noch gar nicht so viele Endgeräte, die eben jenen Standard unterstützen. Man sollte sich auch im Klaren sein, dass sich dieses Set nicht wirklich für kleine Wohnungen lohnt, sondern sich wirklich auf große Wohnungen und Häuser richtet.

Obwohl der Preis sicher noch sinken wird ist man im Moment ist man mit einem älteren Mesh-Set wahrscheinlich besser bedient.

Netgear Orbi RBK852 Mesh-WLAN-System

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: netgear.at/

Anker PowerPort Atom III Slim

In diesem LITE Bericht möchte ich den Anker PowerPort Atom III Slim vorstellen. Es handelt sich hierbei um ein Netzteil mit 3 USB Ports und einem USB-C Port.
Anker, ein chinesischer Hersteller, ist mittlerweile eine bekannte Größe wenn es um qualitativ hochwertige Ladegeräte und Ladezubehör für Smartphones und Co. geht.

Anker Store auf Amazon.de

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AQL Hurricane

In aller Kürze

Mit dem AQL Hurricane hat das „Audio Quality Lab“ von Cellularline – einem bekannten Hersteller für Smartphone Zubehör – einen Lautsprecher in der neuen Audiopalette vorgestellt. Der Lautsprecher ist Wasserdicht, hat eine Akkulaufzeit von 10 Stunden und einen 360° Sound. Leider fehlt es dem AQL Hurricane an einigem um voll überzeugen zu können. Das beginnt bei dem fehlen eines Tieftöners und führt sich fort bei der nicht optimalen Verarbeitungsqualität. Dennoch wird der Bluetooth-Lautsprecher sicherlich Abnehmer finden – ich glaube auch, dass Cellularline mit der nächsten Version vieles besser machen wird.

Gefällt uns

  • IPX7-Zertifizierung (wasserbeständig)
  •  Akkulaufzeit

Gefällt uns weniger

  • kraftloser Klang
  •  Verarbeitungsqualität
  •  Preis-/Leistung
CELLULARLINE

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Bei der Verpackung des AQL Hurricane handelt es sich um eine transparente Kunststoffverpackung, in welcher der Bluetooth Lautsprecher direkt gesehen werden kann. Selber sitzt er dann in einer Kartoneinlage.

Der transparente Verpackung ist mit einigen wesentlichen Eigenschaften des Lautsprechers bedruckt. Hinzu kommt noch eine Wasserfontäne, die die Wasserfestigkeit des AQL Hurricane visualisieren sollen. Interessant ist, dass Cellularline nicht erwähnt wird, sondern dass nur AQL (=Audio Quality Lab) aufgeführt wird. AQL gehört direkt zur Marke Cellularline und soll eben Audio Produkte umfassen.

Die Rückseite der Verpackung gibt detaillierte Informationen zu Eigenschaften und Funktionen in englischer- und italienischer Sprache, während seitlich der Verpackungsinhalt aufgeführt wird. Hier findet man ein USB-A zu micro-USB Kabel eine Trageschlaufe, sowie ein Klinke zu Klinke Kabel und übliche Kurzanleitungen.

Alles in allem gefällt mir die Verpackung nicht sehr gut, weder das Produkt ist gut geschützt bei einem etwaigen Sturz, noch wirkt die Aufmachung selber schön.

(Verpackung: 2,5 von 5 Punkten)

Design

Der AQL Hurricane wird als 360° Lautsprecher beworben, ist aber nicht rundherum mit einem Lautsprechergitter überzogen. Auf der Rückseite wird dieser unterbrochen von den Bedienelementen, darunter sitzt auch das ganze „Gehirn“ des Lautsprechers.

Der von mir getestete Lautsprecher ist gänzlich Schwarz und länglich Batterieförmig gebaut. Während rundherum ein Lautsprechernetz ragt sind oben und unten zwei passive Bass-Membranen angebracht. An sich sieht das gut aus, ist aber auch anfälliger für etwaige Beschädigungen. In der Mitte des Lautsprechernetzes ist ein quadratisches AQL Logo platziert. Das besagte Netz ragt bis zur Rückseite, wo dann die Bedienelemente platziert sind. Diese sind flächenbündig in eine gummierte Oberfläche „eingebettet“. Ein + und – für lauter oder leiser und eine kreisförmige Taste für Play/Stopp (Vor/Zurück).

Links neben diesen Bedienelementen befinden sich zwei Indikator LEDs welche eine Kopplung zeigen oder auch die Bereitschaft dazu indizieren. Apropos Kopplung, neben den Bedienelementen findet sich eine dezidierte Taste dafür um den Kopplungsvorgang zu starten. Neben diesem – unter einer Gummi-Kappe versteckt – ein micro-USB Anschluss (zum Aufladen), sowie ein AUX-Anschluss.

(Design: 3 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Leider wirkt die Verarbeitung des AQL Hurricane mäßig. Hier uns da unsauber gegossene Stellen, Klebereste die ersichtlich sind. Der gesamte Lautsprecher ist aus Kunststoff gefertigt, was an sich noch kein Problem darstellt. Er ist dadurch leicht und gut zu tragen. Leider ist jedoch die Materialanmutung und Haptik billig und nicht sehr vertrauenserweckend. Das Lautsprechernetz ist beispielsweise aus einem Polyester Mesh, der sich einfach nicht hochwertig anfühlt und auch nicht so aussieht. Ohne einen Kratztest durchgeführt zu haben liegt die Vermutung nahe, dass dieses auch nicht so Widerstandfähig ist wie eines aus Stoff.

Zusammengefasst hätte ich mir hier mehr erwartet.

(Verarbeitung: 2,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

LautsprechertypBluetooth-Lautsprecher
Audio1x Hochtöner
1x Mitteltöner
Zwei passive Membranen
Leistung: 20 W
KonnektivitätBluetooth (Version nicht näher spezifiziert)
NFC
AkkuWiedergabezeit: 10 Stunden
Ladeoption: micro-USB
AbmessungenZylinderförmig
21,2 x 8,2 cm  (Breite x Durchmesser)
Gewicht606 Gramm
Lieferumfang1 x AQL Hurricane
1 x USB-A zu micro-USB Kabel
1 x Klinke zu Klinke-Kabel
1 x Kurzanleitungen und andere Dokumentationen

Klang

Der AQL Hurricane verfügt über zwei aktive Treiber, wovon einer ein Mitteltöner und einer ein Hochtöner ist. Dazu kommen zwei passive Bassmembranen hinzu. Die besagten passiven Bassmembranen befinden sich jeweils seitlich am Lautsprecher verbaut.

Und wie klingt der AQL Hurricane? Er klingt warm und bemüht, jedoch ist ganz klar heraushörbar, dass ein aktiver Tieftöner fehlt. Die passiven Membranen können da nicht groß weiterhelfen.

Auch die Mitten und Höhen können nicht allzusehr überzeugen. Die Mitten sind nicht ganz klar, während die Höhen leider zu wenig betont sind.

Als Lautsprecher, den man im Park beim Picknicken mitnimmt als Hintergrundbeschallung, reicht der AQL Hurricane allemal, allerdings ist er absolut nichts für Hörer mit einem höheren Anspruch.

Die Positionierung spielt hier eine enorme Rolle, weil der Lautsprecher nur über zwei aktive Treiber verfügt. Soll heißen, dreht man den AQL Hurricane, klingt er ganz anders als von vorne. Gute Erfahrung habe ich damit gemacht, wenn der Lautsprecher mich, etwa ein bis eineinhalb Meter entfernt mittig aufgestellt, beschallt.

(Klang: 2,5 von 5 Punkten)

Funktionen

Die Akku Laufzeit gibt der Hersteller mit 10 Stunden an. Diesen Wert habe ich auch ohne Probleme erreichen können, wobei der AQL Hurricane immer auf mittlerer Lautstärke gespielt hat. Neigt sich der Akku dem Ende, lässt sich der Lautsprecher mittels micro-USB aufladen. Schade das man hier nicht schon auf USB-C setzt, welcher in immer mehr Geräten seinen Platz findet.

Dann wäre noch die IPX7 Zertifizierung zu erwähnen. Damit sollte der Speaker in der Lage sein, bis zu 1 Meter in der Tiefe noch wasserfest zu bleiben. Ein kurzes Unterwasserhalten hat der AQL Hurricane problemlos weggesteckt. IPX7 heißt jedoch nicht, dass der Bluetooth-Lausprecher für eine längere Unterwasser-Beschallung gemacht ist.

Es wird nicht genau spezifiziert auf welche Bluetooth Version der AQL Hurricane setzt. Interessanterweise habe ich es auf Anhieb nicht geschafft mich mit meinem iPhone zu verbinden. Nach dem dritten Versuch hat es dann geklappt. Ich war allerdings nicht in der Lage Musik über den Lautsprecher abzuspielen. Die Musik wurde immer auf dem iPhone abgespielt. Allerdings war es möglich mit dem Lautsprecher lauter, leiser zu stellen oder auch zu pausieren etc. Also haben die Bedienelemente zwar funktioniert- der Rest nicht. Anschließend habe ich den Lautsprecher mit dem iPad verbunden und hatte hier keinerlei Probleme, ebenso mit einem Android-Smartphone. Bis heute funktioniert es mit dem iPhone nicht, den Fehler oder Grund habe ich leider immer noch nicht herausgefunden.

Weiters ist es möglich – sofern man über ein NFC fähiges Endgerät verfügt – den AQL Hurricane schnell zu verbinden. Bevorzugt man gar die Kabelgebundene Variante der Musikwiedergabe ist das mittels AUX-In ebenfalls möglich.

Sollte man einen zweiten AQL Hurricane besitzen ist es möglich die beiden Lautsprecher zu verknüpfen und im Stereo Modus zu nutzen.

Eine App – und somit die Möglichkeit von persönlichen EQ-Einstellungen – gibt es leider nicht.

(Funktionen: 3 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

AQL, also Audio Quality Lab will mit dem Hurricane einen portablen, kabellosen Lautsprecher schmackhaft machen. Vollmundiges Marketingsprech wie „Full-Bodied Bass will make your listening rich and defined”, sind versprechen, die ich leider überhaupt nicht nachvollziehen kann und alleine schon durch das reine Datenblatt unglaubwürdig klingen.

Preis/Leistung

Die UVP des JBL LIVE 220BT legte JBL zum Marktstart mit gerade Mal 79.99€ Laut Pressemeldung – den AQL Hurricane gibt es im deutschsprachigen Raum noch nicht zu kaufen – wird für den Lautsprecher eine UVP von 89,99 EUR. Leider hat mich die Audioqualität, wie auch die Verarbeitungsqualität nicht allzu sehr überzeugt, weswegen ich den Preis für zu hoch halte. Für diesen Preis, der doch im oberen Mittelfeld angesiedelt ist, bekommt man beispielsweise den Soundcore Flare+ oder den Soundcore Motion+, welche mich in vielen Belangen mehr überzeugt haben.

CELLULARLINE

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unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: cellularline.com/de

Soundcore Motion+

In aller Kürze

Mit dem Soundcore Motion+ hat der chinesische Hersteller Anker Innovations einen weiteren Bluetooth-Lautsprecher im Portfolio. Der Lautsprecher ist sehr gut verarbeitet und setzt auf Bluetooth 5.0, wie auch einen USB-C Anschluss. Mit 12 Stunden Laufzeit ist er vielleicht nicht der mit dem längstem Atem im Geschäft, weiß aber durchaus zu überzeugen. Alles in allem finde ich das es sich um einen PReis-Leistungstechnisch guten Bluetooth-Lautsprecher handelt, an dem man lange Freude haben wird.

Gefällt uns

  • ordentlicher Klang
  • IPX7-Zertifizierung (wasserbeständig)
  • Bluetooth 5.0
  • Akkulaufzeit
  • USB-C

Gefällt uns weniger

  • Soft-Touch-Oberfläche (Fingerabrücke)

Soundcore Motion+

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Vorderseite präsentiert den Soundcore Motion+ und stellt den „Immersive Hi-Res Sound“ in den Vordergrund. Die wichtigsten Funktionen, wie Leistung, Akkulaufzeit, Wasserfestigkeit etc. werden ebenfalls aufgelistet. Seitlich wird einerseits der Raumfüllende Klang beworben und auf der anderen Seite ein Meilenstein: 10 Millionen+ Menschen, die den Soundcore Sound lieben. Alles in allem handelt es sich um eine gute Verpackung, die auch ausreichenden Schutz für das Produkt bietet. Die Rückseite listet alle Funktionen in mehreren Sprachen auf, gibt Informationen zum Verpackungsinhalt, sowie die Apps.

In der Verpackung sitzt der Bluetooth-Lautsprecher eingegossen in eine Kunststoffschale. Weiters finden sich in   der Verpackung neben einem USB-A zu USB-C Kabel auch ein Klinke zu Klinke- Kabel, sowie Kurzanleitungen.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Im Gegensatz zum ebenfalls getesteten Soundcore Flare+ handelt es sich beim Soundcore Motion+ um keinen 360-Grad-Lautsprecher. Der von mir getestete Lautsprecher ist gänzlich schwarz. Allerdings ist der Soundcore Motion+ ebenfalls in einer roten- und einer blauen Farbe erhältlich. Der Bluetooth Lautsprecher ist länglich Batterieförmig gebaut und nach hinten gehend ist er trapezförmig aufgebaut, sodass die Lautsprecher selber nach oben hin geneigt sind und nicht gerade aus „strahlen“ . Während rundherum ein gummierter Kunststoff verwendet wird, ist die gesamte Vorderseite bis hin zu den Seiten vom Lautsprechergrill überzogen. Dieser lässt so einen Blick auf die verbauten Töner erhaschen. In der Mitte des Lautsprechergrills ist ein metallisches Soundcore Logo angebracht.

Die erwähnte gummierte Oberfläche ist angenehm anzufassen, sieht aber leider sehr schnell reinigungsbedürftig aus. Fingerabrücke etc. fühlen sich darauf sehr wohl. Auf der Oberseite sind hier auch die Bedienelemente angebracht: Eine Bluetooth-Taste zum Verbinden (mit LED Indikator), lauter, leiser und Play/Stopp (Vor/Zurück)-Taste. Daneben befindet sich zusätzlich noch eine BassUp-Taste – ebenfalls mit einem LED-Indikator. Seitlich ist der An-/Aus-Schalter für den Soundcore Motion+ und unter einer Gummi-Kappe versteckt ein USB-C Anschluss (zum Aufladen), sowie ein Klinken-Anschluss.

Alles in alle ist das Design des Soundcore Motion+ ordentlich und so wie man sich einen mobilen Lautsprecher vorstellt.

(Design: 3,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Soundcore Motion+ ist auf hohem Niveau. Es klappert nichts, der Lautsprecher ist ausreichend massiv, was auch die über 1000g des Soundcore Motion+ unterstreichen. Er ist sauber verarbeitet, keine scharfen Kanten oder unsaubere Verklebungen – so soll es sein. Die Druckpunkte der gummierten Flächen sind okay, wenn auch nicht ganz leichtgängig. Ansonsten gibt es verarbeitungstechnisch wenig zu bemängeln.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

ArtBluetooth-Lautsprecher
AudioTreiber: Zwei 25mm Tweeter + Zwei 50mm Neodym-Tieftöner + Zwei passive Radiatoren
Leistung: 30 W
KonnektivitätBluetooth-Version 5.0
Unterstützt A2DP, AVRCP, HFP Profile sowie SBC
AUX-In
Reichweite: 20m
AkkuWiedergabezeit: 12 Stunden
Ladeoption: USB-C
Gewicht 1050 g
Amessungen25,5 x 8,0 x 7,0 cm  (Breite x Tiefe x Höhe)
Lieferumfang1 x Soundcore Motion+
1 x USB-A zu USB-C Kabel
1 x Klinke zu Klinke-Kabel
1 x Kurzanleitungen und andere Dokumentationen

Klang

Der Soundcore Motion+ hat gleich sechs Treiber verbaut, davon sind vier aktiv und zwei passiv. Wie vorhin erwähnt sind die Treiber allesamt an der Front und leicht nach oben angewinkelt platziert. Bei den vier aktiven Treibern handelt sich um zwei Hoch-, einen Mittel- sowie einen Tieftöner.

Und wie klingt der Soundcore Motion+? Es ist wirklich schwierig zu beschreiben und ist auch enorm positionsabhängig! Damit ist gemeint, wie und wo ihr den Lautsprecher aufstellt.

Was mir etwas fehlt bzw. verloren geht sind die Höhen des Soundcore Motion+. Für mich sind sie einfach zu wenig betont. Die Mitten hingegen sind klar und deutlich. Ich würde ihn als authentisch beschreiben. Die Tiefen sind klar und ausreichend, jedoch nur wenn der „BassUp“ Modus aktiviert ist. Meiner Meinung nach hätte man den Modus auch „Nacht Modus“ nennen können, aber der aktivierte „BassUp“ Modus muss und sollte der Standard-Klang sein. Damit der Tiefgang nicht zu schlecht dasteht nutzt man hier ebenfalls einen passiven Radiator der Rückseitig in der Mitte sitzt.

Gut gefällt mir die räumliche Abbildung des Klangs. Hierbei spielt sicherlich auch die Positionierung der beiden Hochtöner eine wesentliche Rolle die jeweils ganz seitlich den Sound nach Außen hin abgeben.

Passend dazu muss auch gesagt werden, dass der Soundcore Motion+ besser klingt je weiter man weg ist – also der Lautsprecher nicht direkt in Ohr Nähe ist.

(Klang: 3,5 von 5 Punkten)

Funktionen

Die Akku Laufzeit gibt der Hersteller mit 12 Stunden an. Das kommt in meinem Test auch ganz gut hin, wobei ich auch noch ein Firmware update durchgeführt habe. Neigt sich der Akku dem Ende nahe, lässt sich dieser mittels USB-C aufladen. Das ist sehr lobenswert, dass Anker bzw. Soundcore hier auf den neueren Anschluss setzt und nicht mehr auf langsamen micro-USB Anschluss setzt.

Dann wäre noch die IPX7 Zertifizierung zu erwähnen. Damit sollte der Speaker in der Lage sein, bis zu 1 Meter in der Tiefe noch wasserfest zu bleiben. Probiert wurde jedoch lediglich das Abspülen mit Wasser. Dies hat der Soundcore Motion+, wie zu erwarten war problemlos weggesteckt. Es sollte jedoch jedem klar sein, dass der Bluetooth-Lautsprecher nicht geeignet ist für eine längere Zeit für „Unterwasser-Beschallung“ zu sorgen.

Auf bei Bluetooth setzt man hier auf Bluetooth 5.0, was noch nicht überall üblich ist und deshalb erfreulich. Verbindungsprobleme hatte ich keine, diese ist ausreichend stabil, schade nur, dass man nicht zwei Verbindungen gleichzeitig aufrechterhalten kann – dies wäre eine tolle Funktion, wenn man mit einigen Freunden beisammensitzt und nicht nur einer „DJ“ spielen möchte. Will man nicht auf Bluetooth setzen, bietet der Soundcore Motion+ ebenfalls einen klassischen AUX-In Anschluss. Somit können auch nicht Wireless-fähige Geräte als Audioquelle dienen.

Gut zu wissen: Hat man einen zweiten Soundcore Motion+, lässt sich das Ganze mithilfe der kostenlosen App zu einem Stereopaar verbinden.

Apropos App: Mit der kostenlosen App gibt es Möglichkeiten für eigene EQ-Einstellungen. Damit kann der Klang den eigenen Bedürfnissen angepasst und personalisiert werden. Es gibt aber auch vorgegebene Profile die man wählen kann. Viel mehr kann man dann an der App nicht einstellen. Wenn man möchte, kann man dem Lautsprecher noch einen eigenen Namen geben. Weiters ist es hier auch möglich Firmware Updates – sofern verfügbar – herunterzuladen und direkt auf dem Soundcore Motion+ zu installieren. Dies geht zwar reibungslos von statten braucht aber erstaunlich lange, mein Update hat ganze 25 Minuten gedauert.

Anker soundcore
Preis: Kostenlos+
Anker soundcore
Preis: Kostenlos

(Funktionen: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Ein raumfüllender Klang mit HiFi- Sound wird versprochen, alles in einer kleinen Box. Den raumfüllenden Klang kann ich nicht ganz unterstreichen, dieser hängt aber enorm von der Positionierung des Lautsprechers ab. Hat man eine gute Position gefunden, kann der Soundcore Motion+ durchaus überzeugen und kann auch ordentlich Krach machen. Die HiFi-Fähigkeiten sind jedoch begrenzt und mehr Show, als eigentliche Leistung. Das erwarte ich mir aber auch nicht von einem portablem Bluetooth-Lautsprecher.

Preis/Leistung

Der Hersteller ruft für den Soundcore Motion+ eine UVP von 99 Euro. Oft gibt es Aktionen, des Herstellers, bei denen man den Lautsprecher – oder gar das Paar, welches im Stereo-Betrieb verwendet werden kann – deutlich günstiger bekommt. Ich finde, dass der Preis durchaus gerechtfertigt ist und sich gegen Boxen etablierter Marken in dieser Preisklasse verstecken muss – ganz im Gegenteil.

Soundcore Motion+

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: soundcore.com/de/

Philips Hue Smart Button

In diesem testr LITE Bericht möchte ich den Philips Hue Smart Button vorstellen. Es handelt sich um eine kleine Fernbedienung mit dem es möglich ist ein installiertes Philips Hue System zu steuern.

Bei Philips Hue handelt es sich um ein smartes LED-Licht Steuerungssystem, das beliebig erweitert werden kann und mittels Smartphone oder auch mittels Sprachassistenten gesteuert werden kann.

Philips Hue Smart Button

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Sennheiser MOMENTUM 3 Wireless

In aller Kürze

Mit dem Sennheiser MOMENTUM 3 Wireless hat der Hersteller aus Wedemark-Wennebostel die nun dritte Iteration ihrer MOMENTUM Over-Ear Kopfhörerserie auf den Markt gebracht. Besonders überzeugt hat der klare und ausgewogene Klang, sowie der gute Tragekomfort, der auch bei längerem Tragen nicht drückt. Dem berühmten Retro-Design ist Sennheiser auch bei diesem MOMENTUM-Model treu geblieben. An der Verarbeitungsqualität gibt es nichts zu bemängeln, an der Akkulaufzeit mit 17 Stunden hingegen schon. Die ANC-Funktion ist gut, wenn auch nicht im Spitzenfeld. Zusammengefasst handelt es sich um einen Kopfhörer der Extraklasse!

Gefällt uns

  • Design & Verarbeitung
  •  toller Klang
  •  USB-C
  •  smarte Funktionen

Gefällt uns weniger

  •  Akkulaufzeit
  •  Transport-Case

Sennheiser Momentum 3 Wireless

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Sennheiser MOMENTUM 3 Wireless sind in einer Sennheiser-typischen weiß-blauen Schachtel verpackt. Schlicht, aber dennoch modern. Der Over-Ear Kopfhörer wird auf der Vorderseite prominent präsentiert – dazu kommen metallische Akzente samt dem Namen des Kopfhörers und die wichtigsten Funktionen.

Seitlich wird auf die im Kopfhörer integrierte Tile Funktionalität aufmerksam gemacht, dazu kommen Informationen zur App und der Konnektivität mittels Bluetooth. Die Verpackungsrückseite hält mehrsprachige Informationen zu den wichtigsten Funktionen parat.

Öffnet man die Verpackung sieht man direkt die graue, runde Stoff-Tasche der Sennheiser MOMENTUM 3 Wireless.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Seit jeher ist das Retro-Design das Markenzeichen der MOMENTUM Serie. Auch der Sennheiser MOMENTUM 3 Wireless macht hier keine Ausnahme und setzt auf eine Designsprache, die keinem Konkurrenzprodukt ähnelt.

Bei den Materialien wird auf eine durchweg hochwertige Auswahl zurückgegriffen. Das Kopfband und die Ohrpolster sind mit einem feinen Leder bespannt. Die beiden Ohrmuscheln selber sind aus Kunststoff. Bei dem Verstellmechanismus für die Größe wurde Metall verwendet. Apropos: die Größe der Sennheiser MOMENTUM 3 Wireless lässt sich stufenlos verstellen und lässt sich so auch bei größeren Köpfen problemlos tragen.

Rückseitig auf dem rechten Ohrhörer sitzen die Bedienelemente für die wesentlichen Funktionen: den Schalter für ANC und das Transparent-Hearing sind oben, darunter Bedientasten für Lautstärke, Play/Pause. Weiter unten befindet sich der Button um die Kopplung via Bluetooth zu starten, eben dieser dient auch zur Aktivierung der Sprachassistenten.

Weiter unten befindet sich der USB-C Anschluss, mit dem sich der Kopfhörer aufladen lässt. Falls erwünscht kann mit diesem Anschluss auch kabelgebunden Musik gehört werden.

Was man vergeblich sucht ist ein Powerbutton., dieser fehlt komplett. Stattdessen schalten sich die Sennheiser MOMENTUM 3 Wireless durch zusammenklappen an- und aus.

Allerdings muss man hier auf die Faltrichtung achten, da der Kopfhörer bei nicht korrektem Falten nicht ausschaltet.

Beim Transport Case handelt es sich leider um kein Hardcase sondern um eine Runde Stofftasche, die weder dem Premiumanspruch gerecht wird, noch ausreichenden Stoßschutz bietet.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der Sennheiser MOMENTUM 3 Wireless liegt auf hohem Niveau, nichts knarzt oder wackelt. Der Mechanismus zum Falten wirkt gut gelöst und langlebig.

Die zuvor bereits angesprochenen Materialien bewirken nicht nur einen optisch schönen Materialmix, sondern fühlen sich ebenso Premium an.

Das fängt beim Schafsleder an wo sonst viele andere (Premium-)Kopfhörer lediglich auf Kunststoff und Kunstleder setzen. Oder den Metallschienen die nicht nur ein stufenloses Verstellen der Höhe ermöglichen aber ebenso stabil wirken.

Das Einzige was mir nicht ganz gefällt sind hier die Halterung der Gelenke, diese sind auf den ersten Blick ebenfalls aus Metall, hierbei handelt es sich jedoch um metallisch lackierten Kunststoff.

Die Bedienelemente haben allesamt einen guten Druckpunkt und lassen sich durch eine „gummierung“ leicht ertasten.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtOver-Ear-Kopfhörer
BesonderheitBluetooth 5.0, NFC, ANC (3-stufig)
FarbeSchwarz
AkkuLi-Ion Akku; bis zu 17 Stunden (bei aktiviertem Bluetooth und ANC)
Gewicht 283 Gramm
Unterstützte Profile/
Unterstützte Codecs
A2DP, AVRCP, HSP, HFP
SBC, aptX™, aptX™ Low Latency, AAC
Frequenzbereich6Hz – 22.000 Hz
TönerJeweils links und rechts ein 40-mm Treiber
Lieferumfang1x Sennheiser MOMENTUM 3 Wireless
1x Klinkenkabel
1x USB-C  zu USB-A Adapter
1x Transporttasche
Kurzanleitungen

Tragekomfort

ei jedem Over-Ear Kopfhörer ist der Tragekomfort von entscheidender Bedeutung. Der Sennheiser MOMENTUM 3 Wireless hat großzügig dimensionierte Ohrmuscheln, die auch meine recht großen Ohren vollumfänglich umschließen. Dabei ist die Ohrpolsterung aus Schafsleder, sehr weich und angenehm zu tragen. Auch bei längerem Musikhören drückt und schmerzt nichts. Selbiges gilt auch für den Lederüberzogenen Kopfhörerbügel.

Durch die stufenlose Höhenverstellung schmiegt sich der Sennheiser MOMENTUM 3 Wireless ohne jeglichen Komfortverlust an verschiedenste Kopfformen an.

(Tragekomfort: 4,5 von 5 Punkten)

Klang

Die Sennheiser MOMENTUM Serie ist bekannt für Klang auf höchstem Niveau. Der Klang kann zusammengefasst als perfekt balanciert bezeichnet werden. Besonders gut gefällt die sehr gute räumliche Darstellung, die den Hörer gerne mal mitten in das Konzert versetzt.

Die Bass-Performance ist sehr gut. Balanciert, weitläufig und doch etwas zurückhaltend. Für mich perfekt Hardcore-Bassfans sind aber dennoch an der falschen Adresse.

Die Mitten sind exzellent. Die Reproduzierung der Stimmen ist klar und natürlich. Die Höhen sind je nach Song nicht so ausgeprägt wie die Mitten und Tiefen.

Zusammengefasst kann man den Klang der Sennheiser MOMENTUM 3 Wireless als natürlich und unverfälscht bezeichnen. Wer möchte kann natürlich mittel Equalizer in der App Einstellungen vornehmen und den Klang den eigenen Vorlieben und dem Musik Genre anpassen.

Zusätzlich hat Sennheiser dem Over-Ear-Kopfhörer aktives Noise Cancelling (ANC) spendiert. Per App lässt sich hier zwischen drei Stufen unterscheiden: Maximal, Anti-Wind und Anti-Druck, welches das typische Druckgefühl bei ANC-Kopfhörern vermindert.

Die Außengeräusche werden bei der maximalen Einstellung gut reduziert. Allerdings kommt man hier nicht an Platzhirsche wie den Sony WH-1000 XM3, sowie den Bose NC 700 heran. Ich habe mir von einer Sennheiser Mitarbeiterin auch erklären lassen, dass dies gar nicht der Anspruch der Sennheiser MOMENTUM 3 Wireless ist. Ihre Erklärung war, dass die Klangqualität priorisiert wurde und man als Reisekopfhörer den Sennheiser PXC 550 II im Portfolio hat, welcher mehr Mikrofone für ein besseres Noise Cancelling verbaut hat.

Apropos Mikrofon, selbstverständlich kann man mit diesen Kopfhörern auch telefonieren und das klingt erstaunlich gut und natürlich. Wie jeder Kopfhörer, hat allerdings auch dieser Probleme bei starkem Wind.

(Klang: 5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akku

Der Hersteller gibt eine Ausdauer von maximal 17 Stunden pro Ladung vor, wenn Bluetooth und das ANC aktiviert sind. In meiner Testperiode habe durchschnittlich etwa 15 Stunden herausholen können, bis der Kopfhörer wieder an den Stecker musste.

Einmal angesteckt ist er innerhalb von 3 Stunden wieder vollständig aufgeladen. Immerhin setzt Sennheiser hier bereits auf USB-C.

Die Gesamte Akku-Performance finde ich leider dennoch enttäuschend. Während Konkurrenten auf 25-30h kommen, begnügt sich Sennheiser hier mit nahezu halb soviel.

Berücksichtigt man die Bauform, wäre da meiner Meinung nach mehr drin gewesen.

Bluetooth

Der Hersteller setzt hier auf Bluetooth 5.0. Besitzt der User ein NFC fähiges Smartphone, ist das koppeln innerhalb weniger Sekunden erledigt. Aber auch ohne Gerät mit einer solchen Funktionalität erfordert es keiner besonderen Kenntnisse. Durch das Drücken der Kopplungstaste am rechten Ohrhörer, wird wie bei anderen Bluetooth Geräten die Kopplung initiiert.

Reichweitentechnisch lässt sich überhaupt nicht meckern, da verrichtet der Sennheiser MOMENTUM 3 Wireless sehr gute Dienste. Das Smartphone kann man dann ruhig mal im Nebenzimmer vergessen und der Musikgenuss wird nicht unterbrochen.

Tile-Support

Eine weitere spannende Neuerung ist der eingebaute Tile. Bei Tile handelt es sich um einen Bluetooth-Tracker mit dem man verlorene Gegenstände finden kann. Ursprünglich wurde Tile erfunden um damit verloren gegangene Schlüssel(-bünde) wieder zu finden. Die Einstellung funktionierte reibungslos, verrichten auch seinen Dienst. Ich persönlich bin kein großer Fan, weil ich bei einem Over-Ear-Kopfhörer den großen Mehrwert nicht erkenne und hätte mir stattdessen gewünscht, dass der Platz für mehr Akku verwendet werden würde. Aber es ist ein neues und nettes Feature trotz alledem.

Um Tile nutzen zu können wird die kostenlose Tile-App benötigt:

Tile - Find lost keys & phone
Preis: Kostenlos+
Tile
Preis: Kostenlos

Zubehör

Der Sennheiser MOMENTUM 3 Wireless kommt mit einem Soft-Case daher. Leider wird dieses, einem Kopfhörer aus dem Premiumsegment nicht gerecht wie ich finde. Das ist leider oft ein Kritikpunkt bei Sennheiser Kopfhörern.

Die Polsterung ist minimal und bietet somit leider auch im Ernstfall keinen ausreichenden Schutz vor Stößen.

App

Die neue Sennheiser Smart Control App kann in jedem AppStore kostenlos heruntergeladen werden und mit dem Kopfhörer verbinden.

Damit lässt sich beispielsweise die ANC-Stärke regeln aber auch Equalizer einstellungen vornehmen.  Zusätzlich lässt sich auch eine Funktion namens „Smart-Pause“ einstellen, die automatisch pausiert, wenn der Kopfhörer abgenommen wird bzw. weiterspielt, wenn er wieder aufgesetzt wird. Das funktioniert auch sehr gut, ist jedoch teilweise störend wenn man im Winter einen größeren Schal trägt, sodass ich die Funktion hin und wieder deaktivieren musste.

Sennheiser Smart Control
Preis: Kostenlos
Sennheiser Smart Control
Preis: Kostenlos

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Sennheiser setzt auf eine bewährte Formel aus Retro-Design, hochwertigen Materialien und einem exzellenten Klang. Auch wenn die Akkulaufzeit nicht überragend ist überzeugt der Sennheiser MOMENTUM 3 Wireless auf ganzer Linie. Eine interessante Neuerung ist der eingebaute Tile-Support. Einzig bei der Transporttasche spart Sennheiser leider wiedermal, das ist sehr schade.

Preis/Leistung

Der Hersteller ruft für den Sennheiser MOMENTUM 3 Wireless eine UVP von 399 EUR auf und reiht sich damit in die Riege der Premium-Over-Ear-Kopfhörer. Wer auf einen klaren, natürlichen Klang steht wird mit diesem Kopfhörer eine große Freude haben. Wer allerdings auf extremen Bass steht und auch die beste Noise-Cancelling-Funktionalität auf dem Markt erwartet wird enttäuscht werden.

Alles in allem ein sehr gelungener Kopfhörer und eine gelungene Kopfhörer-Alternative für das Premium-Segment.

Sennheiser Momentum 3 Wireless

Zum Angebot bei

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: sennheiser.com