AUKEY ist ein chinesisches Unternehmen, welches international tätig ist. Als primären Vertriebsweg setzt die Firma dabei auf Amazon. AUKEY hat hat neben Powerbanks und anderem Zubehör für Smartphones ebenfalls Kopfhörer, Lampen, USB-Hubs usw. im Zubehör:
1997 wurde von Peter Chou, H.T.Cho und Cher Wang die High Tech Computer Corporation, besser bekannt unter dem Namen HTC, gegründet. Das Unternehmen, dessen Firmensitz sich in Taoyuan (Taiwan) befindet, ist vor allem für seine Mobiltelefone bekannt.
Aufgrund des starken Umsatzrückgangs im Jahr 2012/2013 den HTC zu verkraften hatte, verließen einige leitende Angestellte das Unternehmen, darunter auch der Mitgründer Peter Chou welcher 2015 seinen Posten als CEO an die Mitgründerin Cher Wang übergab.
Mit dem HTC Desire 12s bringt HTC ein neues Einsteiger-Smartphone auf den Markt und ergänzt damit die „Desire“ Familie.
Das Desire 12s kommt mit einem 5,7-Zoll-Display im 18:9 Format und besticht durch eine doch sehr unkonventionelle Optik. Kann das neue Desire 12s jedoch auch im Test überzeugen?
Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung
Verpackung
Die Verpackung des HTC Desire 12s ist eine schlicht gehaltene rechteckige Box. Auf der Grundseite ist mittig das Smartphone von hinten zu sehen, welches leicht nach rechts eingedreht ist. Die grauen, dünnen Linien, die das HTC auf der Rückseite des Geräts zieren, werden auch auf der Verpackung aufgegriffen. Die linke Seite der Verpackung zeigt Abbildungen der derzeit erhältlichen Farben Charcoal Black (wie mein Testgerät) und Crystal Silver.
Auf der Oberseite der Verpackung befindet sich der Name des Smartphones, während die Rückseite die wichtigsten Spezifikationen über das Gerät zeigt. Die Unterseite verfügt über einen großen Aufkleber, der unter anderem über die IMEI-Nummer, S/N-Nummer, Modellbezeichnung, sowie die Farbe des HTC Desire 12s informiert.
Nach Öffnen des Deckels kommt direkt das HTC Desire 12s Smartphone, welches mit einer matten Schutzfolie auf dem Display versehen ist zum Vorschein. Die Folie ist unter anderem mit dem Namen des Smartphones und einem Hinweis auf den Ort des Power-Buttons gekennzeichnet.
Das Zubehör des Smartphones verbirgt sich in der Box unter dem Gerät. Beim Lieferumfang gibt es wenige Überraschungen, es ist im Wesentlichen alles dabei, was man für den täglichen Smartphone-Einsatz benötigt: Ladekabel, Netzteil, SIM-Tool und die üblichen Beschreibungen.
Da das HTC Desire 12s mit einer Klinken-Buchse versehen ist, befinden sich im Lieferumfang zudem klassische In-Ear Kopfhörer. Bei diesen handelt es sich leider um eine sehr billige Ausführung ohne Ohranpassungsstücke (Ohrtips).
(Verpackung: 4 von 5 Punkten)
Design
Die Abmessungen des HTC Desire 12s betragen 154,2 × 72,7 × 8,3 Millimeter (L x B x H) bei einem Gewicht von 150 Gramm. Das schlichte Design der Verpackung, spiegelt jenes des Smartphones wieder. Die Front des HTC Desire 12s umfasst ein 5,7 Zoll großes Display im 18:9-Format das von einer dicken Stirn (oberer Rand) und einem ziemlichen dicken Kinn( unterer Rand) eingefasst ist. Zudem sind die äußeren Ränder sehr breit. Diese Optik ist heutzutage verhältnismäßig unüblich, sodass das Smartphone etwas veraltet wirkt.
Auf der Rückseite des HTC Desire 12s findet man das sogenannte Dual-Finish-Design, welches von HTC erstmals beim U12life eingesetzt wurde. Dieses Design beschreibt die Hochglanz Optik im oberen Drittel und die geriffelte 3D-Oberfläche in den unteren zwei Dritteln des Smartphones. Durch diese erwähnte Oberfläche erhält man eine verbesserte Haptik, sodass das Smartphone selbst mit abgerundeten Kanten gut in der Hand liegt.Durch die hochglänzende Rückseite sind jedoch Fingerabdrücke sehr stark sichtbar und somit kaum vermeidbar.
Bedienelemente
An der Oberseite des Smartphones befinden sich links oben die Frontkamera und ein Mono-LED Blitz auf der rechten Seite. Dazwischen ist die typische Ohrmuschel untergebracht. Betrachtet man die Rückseite, ist hier im oberen Drittel in der Mitte ein knapp 0,6 mm vorstehendes Plateau ersichtlich. Darin ist neben der Hauptkamera ein Mono-LED Blitz untergebracht. Unter der Hauptkamera befindet sich ein Fingerabdrucksensor, der sehr gut mit dem Zeigefinger zu erreichen ist.
Die obere linke Seite des HTCs umfasst den SIM- und MicroSD-Slot. Beide Fächer sind mittlerweile wie bei den meisten Android-Smartphones zum Standard geworden und in einem kombiniert. So können beim HTC Desire 12s entweder zwei Nano SIM-Karten oder eine Nano SIM-Karte und eine microSD-Speicherkarte gleichzeitig eingelegt werden. Direkt unterhalb des Slots befindet sich die Lautstärkewippe und gegenüber auf der rechten Seite des Smartphones, ist der Ein-/Ausschaltknopf platziert.
An der oberen Seite des HTC Desire 12s befindet sich lediglich rechts oben der Klinken-Anschluss um z. B. einen kabelgebundenen Kopfhörer anzuschließen.Zu guter Letzt, findet man an der Unterseite neben dem mittig platzierten Micro-USB-Anschluss, ein Mikrofon zur linken und zur rechten ein Lautsprechergitter, unter dem der Mono-Lautsprecher verbaut ist.
(Design: 3,5 von 5 Punkten)
Verarbeitung
Das Gehäuse des HTC Desire 12s besteht leider nur aus Kunststoff und fühlt sich daher weniger hochwertig an. Zudem ist es dadurch deutlich anfälliger gegen Kratzer, als wenn dieses aus Aluminium oder Glas bestehen würde. Dennoch liegt das Gerät dank den abgerundeten Rändern an der Rückseite sehr gut in der Hand. Etwas enttäuschend, aber in dieser Preisklasse nicht anders zu erwarten, sind zudem die Knöpfe, denn diese wurden ebenfalls aus Kunststoff gefertigt.
Loben wiederum kann ich, dass das Smartphone trotz des 5,7 Zoll Displays gut mit einer Hand bedienbar ist. Die einzelnen Bedienelemente verfügen über einen guten Druckpunkt. Das hier keine Dual-Kamera, True-Tone Blitz und Stereo-Lautsprecher verbaut ist, sollte einem in der Preisklasse von 150€ definitiv klar sein. Irgendwo muss man schließlich abstriche machen.
(Verarbeitung: 3 von 5 Punkten)
TEIL 2
bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung
Display
5, 7 Zoll (18:9 Format) 720 x 1.440 Pixel, Pixeldichte beträgt 282 ppi
CPU/GPU
Qualcomm Snapdragon 435 Octa-Core, 4x 1.4 GHz und 4x 1.1 GHz ARM Cortex-A53, 64-Bit / GPU Adreno 505
RAM
3 GB RAM
Speicher
32 GB (mit microSD bis zu 2 TB erweiterbar)
Betriebssystem
Android 8.1 „Oreo“ mit HTC-Sense UI Benutzeroberfläche
Haupt-Kamera
13 MP f/2,0 Blende, Mono LED Blitz
Front-Kamera
13 MP f/2,2 Blende, Mono LED Blitz
Anschlüsse
3,5 mm Stereo-Audioanschluss, Micro-USB
Akku
3.075 mAh nicht austauschbar
Konnektivität
Wi-Fi 802.11 b/g/n (2,4 GHz-Band) Mobilfunknetz bis 4G, Wi-Fi Direct, Bluetooth 4.2, GPS, A-GPS, GLONASS, NFC
Abmessungen (LxBxH)
154,2 x 72,7 x 8,3 mm
Gewicht
150 Gramm
Lieferumfang
HTC Desire 12 s Netzteil Micro USB – Kabel SIM – Karten Tool In – Ear Kopfhörer Bedienungsanleitung
Technische Daten des HTC Desire 12s
Performance
Das HTC Desire 12 s verfügt über einen Qualcomm Snapdragon 435 Prozessor, welcher mit insgesamt Acht Rechenkernen ausgestattet ist. Von diesen Kernen takten vier mit 1,4 GHz, die verbliebenen vier mit bis zu 1,1 GHz. Der Octa-Core Prozessor wird von 3 Gigabyte RAM und einem Adreno 505 GPU unterstützt. Der interne Flash-Speicher ist mit 32 Gigabyte (Netto knapp 20 Gigabyte) nicht allzu groß bemessen, kann aber bei Bedarf mit einer mircoSD-Speicherkarte um bis zu 2 TB erweitert werden. Als Betriebssystem ist Android 8.1 mit der HTC Sense UI vorinstalliert.
Beim mobilen Internet wird Cat 6 LTE unterstützt, dieses erlaubt eine Downloadgeschwindigkeit von bis zu 301,5 Mbps und 51 Mbps im Upload. Die Wi-Fi Unterstützung beträgt 802.11 b/g/n, jedoch lediglich im 2,4-GHz-Band.
Das Smartphone ist für den Alltag vollkommen ausreichend: Mails verfassen, WhatsApp Nachrichten schreiben und im Internet surfen stellen kein Problem dar. Die schwächere Leistung des Geräts macht sich jedoch bei anspruchsvolleren Games bemerkbar, da die Spiele nur mit rucklern laufen und nur mit eingeschränkter bzw. reduzierter Grafikqualität spielbar sind.
Das HTC Desire 12s wurde auch dem Benchmark Test unterzogen: Die Benchmarks sagen — 46213 Punkte bei Antut, bei Geekbench 4 kommt es im Single-Core Test auf 548 Punkte und beim Multi-Core-Test auf 1705 Punkte.
(Performance: 2,5 von 5 Punkten)
Display
Das 5,7 Zoll große Display, besitzt wie bereits erwähnt, einen 18:9 Formfaktor. Der Screen-to-Body-Ratio Wert liegt bei 75,03% (dieser Wert gibt an, wie viel der Vorderseite mit einem Display abgedeckt ist). Beim verbauten Display handelt es sich um ein HD+ IPS-Panel, welches mit insgesamt 1440×720 Pixel auflöst. Die Pixeldichte beträgt lediglich 282 ppi, was leider nicht mehr zeitgemäß ist.
Die Blickwinkelstabilität ist relativ zufriedenstellend, kann aber ganz klar nicht mit OLED-Display mithalten. Die maximale Bildschirmhelligkeit ist für den Alltag ausreichend. Im Outdoor-Einsatz bei direkter Sonneneinstrahlung auf das Display, gibt es jedoch bei maximaler Hintergrundbeleuchtung gelegentlich Probleme, alles zu erkennen. Die Spiegelungen des Displays halten sich jedoch in Grenzen.
(Display: 3 von 5 Punkten)
Akku
Der fest verbaute Akku hat eine Kapazität von 3.075 mAh. Dieser reicht je nach Nutzungsintensität für gut einen Tag aus, leider jedoch nicht wirklich für mehr. Der verbaute Akku unterstützt keine Schnellladefunktion. Daher dauert es mit dem 5 V 1 A Netzteil ca. vier Stunden, bis der Akku wieder zu 100 % aufgeladen ist. Zudem setzt HTC hier auf einen veralteten Micro-USB-Anschluss, anstelle eines aktuellen USB-Typ-C Anschluss.
(Akku: 2,5 von 5 Punkten)
Kamera
Die Kamera auf der Rückseite des Smartphones verfügt über eine 13 Megapixel Linse mit einer f/2,0 Blende. Ein Mono-LED Blitz ist ebenso vorhanden.
Die Kamera liefert eine gute Bildschärfe, auch die Farbwiedergabe war bei Testaufnahmen selbst bei etwas schlechteren Lichtverhältnissen zufriedenstellend. Ebenso verfügt die Kamera über eine softwareseitige Panoramaaufnahme Funktion welche es ermöglicht größere Gebäude oder andere Objekte, einfacher aufzunehmen.
Die Front-Kamera verfügt über eine 13 Megapixel-Linse und eine f/2.2 Blende. Die Bilder der Selfie-Kamera sind jedoch enttäuschend schlecht. Sowohl innen als auch außen entsteht ein hohes Rauschen im Bild, ebenso war die Schärfe der Bilder mehr als enttäuschend.
Videos können mit dem HTC Desire 12s nicht mit 4K, sondern lediglich in Full-HD (1080p) und 30 fps aufgenommen werden, dies reicht für den Großteil der Aufnahmen jedoch aus.
(Kamera: 2,5 von 5 Punkten)
Software
Das HTC Desire 12s besitzt als Betriebssoftware Android 8.1 Oreo. Vermutlich wird es keine Aktualisierungsmöglichkeit auf Android 9.0 geben, da dafür das System meiner Meinung nach nicht flüssig genug laufen würde.
HTC verpasst seinen Smartphones üblicherweise eine eigene Benutzeroberfläche mit dem Namen „HTC Sense“, daher ist auch das Desire 12s mit der HTC Sense UI ausgestattet. Aufgrund dieser vorinstallierten Benutzeroberfläche verfügt das Smartphone über eine große Anzahl von Apps, wodurch leider ein Großteil des Speichers verloren geht, da diese Apps zum Großteil nicht deinstalliert werden können.
(Software: 4 von 5 Punkten)
TEIL 3
bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung
Beschreibung
Die online präsentierten Produktbilder des HTC Desire 12s entsprechen durchaus der Realität.
HTC beschreibt das Desire 12s mit Sätzen wie: „Zwei 13-Megapixel-Kameras auf der Vorder- und Rückseite liefern Dir neue Lieblingsbilder. Und mit seiner präzisen und geschmeidigen Leistung wird Dich das HTC Desire 12s sicher begeistern. “
Die Rückkamera erzeugt zwar verhältnismäßig gute Bilder, jedoch lässt die Front-Kamera sehr zu wünschen übrig, was leider sehr enttäuschend ist.Auch die Leistung des Smartphones ist leider nicht die Beste. Zu den größten Kritikpunkten meinerseits gehören z. B. der fehlende Dual-LED Blitz, der veraltete Mircro-USB Anschluss und der knapp bemessen Speicherplatz. Für die Kategorie der Einsteiger-Smartphones ist die Leistung für den Alltag dennoch ausreichend.
Preis/Leistung
Zum Markstart des HTC Desire 12s wird laut HTC eine UVP von 130 – 140€ erwartet. Die Ausstattung, die man für diesen Preis beim HTC Desire 12s geboten bekommt, ist für den geforderten Preis ganz gut. Jedoch muss man am Ende selbst entscheiden, ob einem dieses Smartphone ausreicht oder ob man lieber ein anderes Smartphone mit einer besseren Ausstattung haben möchte. Dafür wäre dieses wiederum dann logischerweise teuerer.Wer nur besondere Momente in Schnappschüssen festhalten, Nachrichten schreiben oder im Internet surfen möchte, für den reicht das HTC Desire 12s dennoch auf jeden Fall aus. Wer höhere Ansprüche hat oder gerne anspruchsvolle Spiele spielen möchte, sollte nach einem anderen Gerät ausschau halten.
Die Seiko Epson K.K. (Seiko Epson Corperation) ist ein Unternehmen, welches weltweit zu den größten Herstellern von Druckern, Scannern, Projektoren etc. zählt. Weltweit beschäftigt dieses Unternehmen rund 75.000 Mitarbeiter in 94 Tochtergesellschaften.
Epson Deutschland GmbH ist ein Tochterunternehmen der Seiko Epson KK und wurde 1979 gegründet. Der Firmensitz ist in Meerbusch, Deutschland. Hier wird der deutschsprachige Markt, respektive Deutschland, Österreich und Schweiz bedient und das Unternehmen zähl etwa 200 Mitarbeiter.
Der Epson EcoTank ET-4700 ist ein neuer Drucker der Multifunktionsgeräteserie mit integriertem Tintentanksystem. Dieses System besteht im Gegensatz zu konventionellen Tintenpatronen aus großen Tanks, die selbst befüllt werden.
Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung
Verpackung
Der Epson EcoTank ET-4700 wird in einer stabilen Verpackung aus Karton geliefert. Die Verpackung ist eher praktisch als schön ausgelegt, was bei einem empfindlichen Produkt durchaus Sinn macht. Der Hersteller listet alle Funktionen auf den Verschiedenen Packungsseiten und hebt besodners die kompakten Abmessungen des Druckers hervor, wie auch das „ecotank – ink tank system“. Die Produktdaten sind ausführlich und gut ersichtlich abgebildet. Der Epson EcoTank ET-4700 ist in der Verpackung nochmals durch eine Kunststofffolie geschützt und wird durch reichlich Styropor vor Beschädigungen geschützt.
Zusätzlich zur eigentlichen Verpackung, sind bewegliche Teile des Druckers mit Klebestreifen fixiert. Besonders achten sollte man deshalb bei der Einrichtung auf den Klebestreifen Im Inneren achten und diesen auf jeden Fall entfernen.
Erfreulich: Direkt in der Verpackung sind bereits 4 Tintenflaschen enthalten. Jeweils Schwarz, Gelb, Magenta und Cyan. Die Verpackung verspricht mit den Inkludierten Tintenflaschen eine Druck-Reichweite von bis zu 3600 für Schwarz und 6500 für die Farben!
(Verpackung: 4 von 5 Punkten)
Design
Der Epson EcoTank ET-4700 ist äußerst kompakt gehalten. Das Design generell wirkt ziemlich modern insofern verstehe ich nicht wie Epson auf so eine Bedienung setzt. Ein winziges 1,5 Zoll Farbdisplay ohne Touch, bedient wird durch Folientasten daneben. Das wirkt nicht zeitgemäß und zerstört den sonst schlichten Look. modern würde ich auf jeden Fall als modern bezeichnen, einzig die Bedienung wirkt mit einem LCD (kein Touch-Display) und großen Druckknöpfen veraltet. Schön zu sehen ist, dass die Tintentanks – die Besonderheit an diesem Drucker – gut in den Drucker integriert wirken und es auch möglich ist direkt den Tintenfüllstand zu sehen.
Die Oberfläche des Druckers ist weitestgehend in mattem schwarz gehalten mit geriffelten Akzenten beispielsweise auf der Oberseite oder auch beim Tintentank. Sieht gut aus wie ich finde. Das gesamte Bedienfeld hingegen ist durchgehend glänzend und somit auch ein Magnet für Fingerabdrücke.
Beim Epson EcoTank ET-7700 hatte ich sowohl die Papierausgabe, als auch die Papierkassete kritisiert. Als hätte der Hersteller auf meine Kritik reagiert ist das nun besser gelöst worden. Die Papierzufuhr erfolgt von hinten und für die Ausgabe muss nun nicht das Bedienfeld zuerst hochgeklappt werden. Das ist erfreulich, wenngleich ich kein großer Fan bin immer hinter den Drucker greifen zu müssen um Papier nachzulegen. Je nach Positionierung des Druckers kann das lästig werden.
(Design: 3,5 von 5 Punkten)
Verarbeitung
Der Epson EcoTank ET-4700 macht keinen gänzlich soliden Eindruck. Zumindest sitzt alles sitzt an seinem Platz und nichts quietscht.
Wie vorhin kurz angemerkt bin ich kein großer Fan der rückseitigen Papierhalterung, Abgesehen von der Positionierung wirkt diese nicht sehr vertrauenserweckend wie ich finde. Mehr stört mich aber, dass das obere Viertel des eingelegten Papieres „in der Luft hängt“.
Weiters stört mich die Abdeckung für den Scanner, dieser wirkt leider nicht so solide wie der restliche Drucker. Hebt man diesen nicht direkt in der Mitte an, muss man etwas rütteln, da er nicht mehr ganz abschließt. Das geht besser – Punktabzug.
(Verarbeitung: 3 von 5 Punkten)
TEIL 2
bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung
Drucker-Art
4-in-1 Multifunktionsdrucker
Farbe
Schwarz
Drucktechnologie
Epson Micro Piezo™-Druckkopf
min. Tröpfchengröße
3 Pikoliter
Tintentechnologie
Dye Ink (Farbstofftinten)
Düsentechnologie
180 Düsen Schwarz, 59 Düsen pro Farbe
Druckauflösung
5.760 x 1.440 dpi
Abmessungen
375 x 347 x 237 mm (Breite x Tiefe x Höhe)
Konnektivität
Wi-Fi, USB, Ethernet, Wi-Fi Direct.
Druckdienste
Epson Connect (iPrint, Email Print, Remote Print Driver, Scan-to-Cloud), Apple AirPrint, Google Cloud Print
Lieferumfang
1 x Epson EcoTank ET-4700 1 x Tintensets mit 4 Tinten (BK , C, M, Y) 1 x Stromkabel 1 x Aufstellanleitung 1 x Software (CD) 1 x Garantiedokument
Technische Daten des Epson EcoTank ET-4700
Funktionen & Einrichtung
Nachdem man den Epson EcoTank ET-4700 aufgestellt und an den Strom angeschlossen hat, müssen die Tintentanks noch befüllt werden. Hierfür waren erfreulicherweise bereits die Tintenflaschensätze für ein komplettes Befüllen im Lieferumfang dabei. Beim ersten Befüllen dieser Tintentanks sollte man auf die Bedienungsanleitung zurückgreifen, da es etwas Neues ist und somit ungewohnt. Besonders gut gefällt mir hier, dass Epson eine praktische App bietet die Step-for-Step durch den Prozess führt und alles mit kurzen Videos veranschaulicht. Einmal angesehen, kann man eigentlich nichts falsch machen, Epson hat hier gute Arbeit geleistet und das Befüllen geht einfach und tropffrei von der Hand. Dies wird durch eine durchdachte Konstruktion ermöglicht, bei der die Tintenflasche lediglich kopfüber in die Halterung gestellt werden muss. Man muss weder an der Tintenflasche drücken, noch sich über die Luftzufuhr Gedanken machen. Ein Auslaufschutz dient dazu, dass die Tinte erst rinnt, wenn Sie richtig in der Halterung steckt – gut gemacht!
Nach Abschluss der Befüllung geht es an die Installation des Geräts. selbstverständlich sind bei diesem Gerät auch Ethernet und WLAN mit an Bord. Obendrein lassen sich mit diesem Multifunktionsgerät auch Direktdrucke von mobilen Betriebssystemen wie beispielsweise Android oder iOS durchführen. Zudem bietet der Hersteller auch die kostenlose App Epson iPrint zum Download an, über welches sich das Gerät von jedem beliebigen Standort aktivieren und bedienen lässt.
Leider gibt es keine Anschlüsse für den direkten Druck, ganz zu schweigen von einem SD-Karten-Leser.
Beim Drucken von Texten wird beim Epson EcoTank ET-4700 leider nicht auf Pigment-Schwarz zurückgegriffen. Gleich wie die drei Farben bestehen also alle vier aus Dye-Tinte. Das merkt man leider auch, so sind die Textdrucke etwas „blasser“ als pigmentbasierte Drucke. Nicht falsch verstehen, die gedruckten Testseiten sowie Kombinationen aus Text und Grafik sind klar und kontrastreich. Die Texte sind gut lesbar und auch in der niedrigsten Qualitätseinstellung (Entwurf) noch völlig ausreichend. Für den normalen Office-Nutzer, würde ich keinen großen Nachteil sehen.
Auf explizite Fotoausdrücke mit Fotopapier habe ich verzichtet, da der Drucker nicht dafür ausgelegt ist. Testausdrücke von Grafiken aber auch Bildern sahen ganz okay aus und müssen sich nicht verstecken. Positiv zu erwähnen ist der Randlosdruck, wie auch der automatische Dokumenteneinzug (max. 30 Blätter). Leider wird beim EcoTank ET-4700 auch auf eine Duplexeinheit verzichtet. Schade das man heutzutage Duplexdruck immer noch „Profi“geräten zumutet.
Die Druckgeschwindigkeit ist überraschend flott. So wird in meinem Test eine Textseite in wenigen Sekunden gedruckt und zehn Testseiten (Qualität: Entwurf, schwarz-weiß) in lediglich 30-35 Sekunden. Zehn vollgeschriebene Seiten brauchen mit 1:25 min immer noch recht wenig. Das gefällt.
Kritikpunkt: Die offene Papierzufuhr ist auf maximal 100 Blatt Papier begrenzt (je nach Papierstärke).
Verbrauch und Folgekosten des Epson EcoTank ET-4700
Die vier Tinten (Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz) zum Nachkaufen beinhalten je 65ml, sollen für eine Druck-Reichweite von bis zu 4500 für Schwarz und 7500 Seiten für die Farben reichen.
Als Tinte wird auf Epson 104 gesetzt mit einer UVP von je 9,99€ pro Tintenflasche.
Leider und das gefällt mir wirklich nicht, gibt es keinen wechselbaren Resttintenbehälter, wie es ihn beispielsweise bei dem größeren Epson EcoTank ET-7700 gegeben hat. Das heißt im Klartext: Sobald der Schwamm im Drucker drinnen als voll deklariert wird muss der Drucker zum Service!
Scannen
Die Scanqualität des Epson EcoTank ET-4700 ist gut und ausreichend scharf. Scans dauern maximal 10 bis 15 Sekunden und weisen mit bis zu 1200 dpi eine gute Auflösung auf. Die Farbechtheit der Scans ist sowohl bei Farbscans, als auch bei Schwarz/Weiß Scans gut und die Bildschärfe scharf. Weiterhin kann auch beim Scannen die herstellereigene Epson iPrint verwendet werden.
Kopieren
Das Kopieren ist naturgemäß etwas langsamer als der Scanvorgang, da hier zusätzlich noch das Dokument ausgedruckt werden muss. Die Wartezeit hält sich aber sehr im Rahmen und beläuft sich für eine Kopie bei knapp über 20 Sekunden. Dies gilt sowohl für Farb-Kopien als auch für Schwarz/Weiß-Kopien. Da die Seite eingescannt und im Anschluss gedruckt wird, wird auch hier eine gutes Endergebnis erreicht. Die Kopien besitzen allesamt eine gute Druckqualität. Der automatische Einzug von Dokumenten hilft ist aber wie bereits erwähnt auf 1-seitige Dokumente limitiert.
(Drucken – Kopieren – Scannen: 3 von 5 Punkten)
TEIL 3
bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung
Beschreibung
Der Epson EcoTank ET-4700 ist ein 4-in-1 Gerät mit einer wirklich großen Stärke: Günstige Druckkosten. Und genau das ist auch das Haupt-Verkaufs-Merkmal des Herstellers. Während Epson keine Unrichtigen oder übertriebenen Angaben zum Gerät macht, habe ich über etwas Schmunzeln müssen: Das Display wird mit 3,7 cm auf der Verpackung angegeben. Ohne wirklich darüber nachzudenken, ging ich davon aus dass es wohl 3,7 Zoll sind, wurde dann beim Einrichten eines besseren belehrt.
Preis/Leistung
Das ist eben so eine Sache: Für den Epson EcoTank ET-4700 wird eine UVP von 459,99 EUR ausgerufen. Realistischerweise bekommt man den Drucker Stand 16. März 2019 um mindestens 100 EUR weniger.
Auch wenn die Preise für die EcoTank Serie sinken, finde ich, dass man relativ viele Kompromisse in Kauf nehmen muss. Ich störe mich beispielsweise am fehlenden Duplexdruck, der Papierzufuhr aber beispielsweise auch an der NICHT-Pigmentbasierten schwarzen Tinte. Auch aus diesen Gründen würde ich persönlich wohl eher zum ebenfalls getesteten Epson EcoTank ET-7700 und den Aufpreis in Kauf nehmen.
Um nicht alles schlecht zu reden: Es ist dennoch ein gutes Einstiegsgerät und auch für die meisten Heimanwender völlig ausreichend. Ich meckere auf hohem Niveau. Das gute Tintentanksystem bleibt, damit lassen sich die höheren Anschaffungskosten bis zu einem gewissen Maße kompensieren.
Die Firma Anker wurde im Juli 2011 von Steven Yang gegründet. Seitdem fokussierte man sich auf die Herstellung von Computer-Peripherie und Ladeaccessoires. Das Headquarter befindet sich derzeit in Guangdong, Shenzhen. Mittlerweile ist Anker eine bekannte und durchaus geschätzte Größe in diesem Markt. Heute stelle ich den Anker PowerPort Atom PD 1 vor – ein ultrakompaktes Ladegerät des Herstellers.
Die Firma Anker wurde im Juli 2011 von Steven Yang gegründet. Seitdem fokussierte man sich auf die Herstellung von Computer-Peripherie und Ladeaccessoires. Das Headquarter befindet sich derzeit in Guangdong, Shenzhen. Mittlerweile ist Anker eine bekannte und durchaus geschätzte Größe in diesem Markt. Heute stelle ich den Anker 7-in-1 USB C Hub vor.
Die Marke AEG firmiert heute unter dem schwedischen Elektrokonzern Electrolux. Electrolux führt unter der Marke AEG vielerlei Elektrogeräte: Backöfen, Dunstabzüge, Geschirrspülmaschinen, Kühlschränke, Gefrierschränke, Waschmaschinen, Staubsauger, sowie Kleingeräte wie zum Beispiel Bügeleisen, Toaster, Handmixer und viele mehr.
Seit über zehn Jahren stellt AEG Akku-Staubsauger her. Die Ergorapido-Serie ist höchst erfolgreich und laut eigenen Angaben wurden bis dato über 10 Millionen Stück abgesetzt.
In diesem Testbericht geht es um eine Neuentwicklung: den AEG FX9. Ein Premium Akku-Staubsauger, der das Beste aus zwei Reinigungswelten kombinieren soll: Der AEG FX9 Akku-Staubsauger. Im Test wird die Variante AEG FX9-1-ANIM näher angeschaut. Dieser unterscheidet sich in der Farbe dem beigelegten im Zubehör-Set von der Basis Version.
Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung
Verpackung
Hinweis: Bei der Verpackung handelt es sich um die „Indigo Blue Metallic“ Farbe, beim Testprodukt handelt es sich jedoch um die „Chili Red Metallic“ Variante.
Die Verpackung ist schlicht gehalten und präsentiert das Produkt von vorne. Lediglich die Neuerfindung des Staubsaugers wird uns mitgeteilt. Und die LED Lichtfunktion der Bürste gezeigt. Seitlich, werden bebildert Funktionen und Verwendungsmöglichkeiten des Geräts gezeigt. Die Rückseite hält schließlich noch multilinguale Informationen rund um den AEG FX9 bereit.
Ein besonderes Auspackfeeling kommt nicht auf – so sind die Einzelteile, die später zusammengesteckt werden, jeweils in Kunststofffolien eingehüllt und in einem vorgeformten Pappkarton eingelegt. Dazu gesellen sich die zusammenzusteckende Ladestation, eine Bedienungsanleitung sowie ein kleines Garantiebüchlein.
(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)
Design
Der getestete AEG FX9 hört auf die Modellnummer ANIMAL, genauer: AEG FX9-1-ANIM. Der Akku-Staubsauger kommt in der Farbe Chili-Red-Metallic daher. Man würde erwarten, dass das Gerät in Einzelteilen geliefert wird und erst montiert werden muss. Falsch! Der AEG FX9 wird nämlich komplett montiert geliefert und ist praktisch nach dem anstecken der Bürste einsatzbereit.
Das Design wirkt auf den ersten Blick vertraut und doch ungewöhnlich. Schnell bemerkt man, dass es sich nicht um einen regulären Stiel-Akku-Staubsauger handelt. Es lässt sich beispielsweise die gesamte Motoreinheit verschieben. Damit wird der Gewichtsschwerpunkt verlagert und jeder kann für sich die komfortabelste Position zum Saugen finden. Klingt unnötig, würde man meinen, ist aber wirklich sehr praktisch und bevormundet den Nutzer nicht. Zum anderen und das wird kleinere, wie auch größere Personen gleichermaßen freuen ist die stufenlos verstellbare Teleskopstange. Das sind wirklich überlegte Details, die das Saugen Rückenfreundlich und auch einfacher machen.
Der AEG FX9 profitiert von einer sehr guten Elektrobürste, samt 10 LEDs an der Front. Diese Leuchten sobald der Akku-Staubsauger im Betrieb ist. Was wie eine Spielerei klingt, hat durchaus einen Sinn. Das Licht hilft Staub besser zu erkennen und drüber zu saugen. Besonders praktisch wird dies wenn man beispielsweise unter der Couch saugen will. Apropos Couch: Der Staubsauger hat dank Doppelgelenk eine sehr gute Beweglichkeit. Diese Wendigkeit ist sehr hilfreich. Und auch hier hilft die Funktion des verschiebbaren Motors, denn dieses ermöglicht weiter unter den Schrank zu kommen. Auch das Gelenk der Bodendüse ist im Vergleich zu dem ebenfalls getesteten AEG CX8 kleiner geworden.
Auch wenn der AEG FX9 kein konventionelles Handstück hat, stehen ihm diese Funktionen auch zur Verfügung. Ein zweiter Griff bei der Motoreinheit, sowie die mit mitgeliefertem Zubehör austauschbare Bodendüse ermöglichen beispielsweise einfaches Saugen des Sofas, von Fugen oder sogar Kopfüber.
Der AEG FX9 kann dank freistehender Parkfunktion auch gerne mal stehen gelassen werden.
(Design: 4,5 von 5 Punkten)
Verarbeitung
Auch wenn sich der bereits getestete AEG CX8 keineswegs „billig“ anfühlt liegen zwischen diesem und dem AEG FX9 Welten. Man merkt, das AEG hier eigenen ganz eigenen Anspruch hat. Das spürt man auch sofort. Der Akku-Staubsauger ist optisch ist sehr hochwertig und auch die Haptik lässt nicht zu wünschen übrig.
Beim AEG FX9 besteht der verstellbare Stiel aus Metall, was aufgrund der Verstellungsmechanik auch durchaus Sinn macht. Das wirkt sehr edel. Auch der sonst verbaute Kunststoff ist von hoher Qualität. Verarbeitungstechnische Mängel konnte ich keine feststellen, erwarte ich mir aber auch bei einem hochpreisigen Premiumprodukt. Mit über 4 kg wiederspiegelt sich die Materialwahl allerdings auch im Gewicht. Der AEG FX9 ist wahrlich kein Leichtgewicht.
Der Bürstenantrieb macht nun auch bei längerem Betrieb keine Probleme und hat nicht ein einziges Mal blockiert. Die Dichtungen am Schmutzfach machen einen ordentlichen Eindruck – wichtig für eine gute Saugkraft, dazu später mehr. Auch die Knöpfe und Arretierungen für das Verstellen der Motoreinheit als auch der Teleskopstange wirken solide.
Gut gelöst ist ebenfalls der Mechanismus zur Entnahme des Handstaubsaugers. Mit einem Knopfdruck lässt sich dieser bequem entnehmen und ebensoleicht wiedereinsetzen.
(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)
TEIL 2
bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung
Typ
Akku-Stielstaubsauger
Leistungsstufen
ECO/Normal/Power-Stufe
Max. Laufzeit
60 Minuten (im ECO-Modus)
Akkutyp
36 Volt, Ultra-HD Lithium-Power-Akku
Saugtechnologie
Zyklon
Parkposition
freistehend & in Ladestation
Staubbehältervolumen
700ml
Ausstattung & Zubehör
AEG FX9 Akku-Staubsauger 3in1 Multifunktionsdüse Ergo-Winkelaufsatz Möbel-Softbürste AnimalCare – Elektrosaubgbürste Automatische Saugkraftregulierung Ladestation, optional zur Wandmontage
Saugleistung
Die Saugleistung des AEG FX9 wird seitens Hersteller besonders beworben. Ist das wirklich ein Kabelloser Staubsauger der einen regulären Staubsauger zur Gänze ersetzen kann?
Ich bin sehr überrascht. Natürlich erwartet man sich eine gute Leistung von einem Premiumprodukt aber die Saugleistung würde ich als Beste bezeichnen, die ich bis jetzt im Einsatz hatte. Auch der ECO-Modus, der beim AEG FX9 die leistungsschwächste Stufe darstellt, liefert auf Hartböden eine ordentliche Saugleistung. Relevanter wird der Turbomodus bei Teppichböden.
Insgesamt gibt es 3 Stufen: Eco-Modus, die normale Stufe, sowie den Turbomodus. Außerdem gibt es einen Automatik- Modus, der sich automatisch an den jeweiligen Untergrund anpasst. Dieser wählte in meinem Fall aber fast immer den normalen Modus. Kleinere Matten gestalten sich schwer zum Saugen, da die normale Stufe die Matte sofort anhebt. Der AEG FX9 saugt mit dem bereits bekannten Zyklon-Prinzip. Diese Technologie hat sich bereits bewährt und verrichten auch in diesem Gerät in Kombination mit guten Filtern eine sehr gute Arbeit.
Durch die integrierte Elektrobürste nimmt das Gerät den Schmutz auf glatten Böden sehr gut auf. Auch das Saugen von Teppichböden klappt erstaunlich gut. Besonders überzeugt die Aufnahme von Haaren durch die Elektrobürste. Egal ob man tierische Freunde hat oder Damen im Haushalt – lobenswert.
Der aufgesaugte Schmutz landet schließlich in einem 700 ml Auffangbehälter, der natürlich beutellos ist und sehr einfach entleert werden kann. Der Auffangbehälter ist mit vielen Filtern versehen. Zum einen ist da ein grober Vorfilter, der von weiteren Feinfiltern unterstützt wird. Alle Filter machen einen soliden Eindruck. Dies gilt auch für die Gummidichtungen des Gerätes. Ein Pluspunkt ist auf jeden Fall, dass alle Filter des AEG FX9 mit Wasser ausgewaschen werden können. Wichtige Information für Allergiker: Der Hersteller gibt an Partikel in der Größe zwischen 0,2 und 2,5 µm mit bis zu 98,6% herausgefiltert werden. Das ist für einen Akku-Staubsauger ein wirklich guter Wert!
Die Lautstärke des AEG FX9 ist als keineswegs störend zu bezeichnen. Je nach Leistungsstufe ist der Akku-Staubsauger laut, aber gleicht zu keinem Zeitpunkt einem Düsenjet und ist zu jedem Zeitpunkt in vertretbaren Rahmen. Die Lautstärke ist als Vergleich zum ebenfalls getesteten AEG CX8 etwas leiser und angenehmer.
(Saugleistung: 4,5 von 5 Punkten)
Funktionen
Einige Funktionen des AEG FX9 wurden bereits angesprochen und doch gibt es soviel mehr.
Zur verstellbaren Motoreneinheit und zur Teleskopstange habe ich bereits im Punkt Design ein paar Sätze verloren. Sehr praktisch und intelligente Funktionen!
Zum einen ist da der Saugschlauch, den man sonst nur von regulären Staubsaugern kennt. Zu diesem kommt man wenn man die Elektrobürste per Klick abmontiert. Wenn dies geschehen ist, kann man den Saugschlauch bis zu 30 Zentimeter herausziehen und damit noch flexibler saugen besonders in Kombination mit dem mitgelieferten Zubehör (beim ANIMAL Model enthalten). Damit lässt sich der AEG FX9 zum Multifunktionssauger umgestalten. Auf den Saugschlauch kann man beispielsweise eine 3-in-1 Multifunktionsdüse setzen. Diese dient als Fugendüse, Polsterdüse und Möbeldüse besonders praktisch durch den Winkel ist das Kopfübersaugen auf Schränken etc. Allerdings finde ich dieses Zubehör für Möbel nicht praktisch. Für das Sofa kommt hier die kleine Polster-Elektrodüse zum Einsatz. Ein kleiner Nachteil bei dieser ist, dass diese starr ist und so das Handling damit dem recht großen Footprint des AEG FX9 etwas unhandlich wird.
Kommen wir zu einer bereits bekannten Funktion von Akku-Staubsaugern des Herstellers AEG. Die LED-Frontlichter. Mit diesen wird auch der kleinste Krümel sichtbar und kann so aufgesaugt werden. Besonders praktisch ist die Funktion, wenn man unter Kommoden und unter der Couch saugen will. Allerdings fällt mir hier auf, dass die LED Lichter auf die Bodenfläche einen gelben Streifen haben als auch einen weißen. Ich bin mir nicht sicher ob dies gewollt ist oder es sich um einen simplen LED oder Diffusor-Problem handelt. Die älteren Generationen hatten nämlich einen durchgehenden weißen Schein. Generell aber ist die Lichtleistung heller, da auf mehr LEDs in dieser Bodensaugdüse gesetzt wird.
Was mich etwas enttäuscht, weil ich diese Funktion höchst innovativ fand, ist die sogenannte „BRUSHROLLCLEAN TM – Technologie“, auf die der Hersteller beim AEG CX8 beispielsweise noch setzte. Diese ermöglichte es während dem Betrieb auf Pedaldruck die Rolle von Haaren und ähnlichem zu befreien und diese anschließend einzusaugen. Bei dem Premium-Model des Herstellers hätte ich mir diese Funktion auch gewünscht.
Natürlich muss man dem AEG FX9 zugutehalten, dass sich beispielsweise die Bürstenrolle einfach ausbauen lässt und so händisch gereinigt werden kann und ebenso einfach wieder in der Bodensaugdüse sitzt. Praktisch ist auch die freistehende Parkfunktion. Dies können aber mittlerweile viele Akku-Staubsauger. Die extreme Wendigkeit des Staubsaugers, darf nicht unerwähnt bleiben. Dank eines Doppelgelenkes lässt sich so die Düse einfach um 180° drehen. Tischbeine und Ähnliches können so einfach umfahren werden.
(Funktionen: 4,5 von 5 Punkten)
Akku und Ladestation
Der AEG FX9 ist der wird mit ganzen 36 Volt betrieben! Diese hohe Spannung sorgt auch für die außerordentlich gute Saugleistung. Der Akku liefert eine Kapazität von 90 Wh bei 35V und 2500 mAh. Dies ist ein größerer Akku als bei älteren Modellen gegeben war.
Die Ladezeit bis zur vollständigen Ladung betragen bis zu 5 Stunden. Einen Schnell-Laderekord bricht AEG hiermit leider nicht, sollte sich dies in einer langen Akku-Lebensdauer wiederspiegeln, soll es mir natürlich recht sein. Mit einem vollständig aufgeladenen Akku soll, laut AEG, ein Betrieb von bis zu 60 Minuten (bzw. bis zu 270 m2). Die 60 Minuten gelten allerdings für den ECO Modus. Im Turbomodus sollen bis zu 16 Minuten (bzw. bis zu 80 m2) möglich sein. Meine Tests haben diese Angaben sogar übertroffen und das finde ich persönlich sehr gut! Im Maximalen Power-Modus bis ich auf knapp 20 Minuten gekommen. Generell denke ich hier, dass die Hersteller bewusst vorsichtige Angaben machen und nicht mehr auf Kundentäuschung aus sind. Dies ist bei Produkten mit Premiumanspruch durchaus nachvollziehbar und natürlich begrüßenswert.
Die Ladestation wirkt endlich Standfester und edler und besteht nicht wie bei den älteren Modellen aus nur zwei Kunststoffteilen. Auch diese Ladestation lässt sich an die Wand montieren und ich kann das auch nur empfehlen sofern es die Gegebenheiten vor Ort ermöglichen. Allerdings kommt bei der Ladestation ein Nachteil zur Erscheinung der eigentlich ein Topargument für den AEG FX9 ist: Die verschiebbare Motoreinheit. Denn um zu laden, muss diese an der untersten Position sein, damit sich die Kontakte berühren und somit der Akku laden kann. Mir ist es durchaus passiert, dass ich eben nicht daran gedacht habe und beim nächsten Saubermachen vor einem AEG FX9 mit leerem Akku gestanden bin. Das ist ärgerlich.
(Akku und Ladestation: 4 von 5 Punkten)
TEIL 3
bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung
Beschreibung
AEG bewirbt das Gerät als ultimativen Staubsaugen und ein 2-in-1 Gerät. Generell ist der Ansatz des Herstellers sehr gut und lobenswert – stellt sie doch eine Innovation in Funktionsvielfalt in diesem Reinigungssegment dar und doch hat das Gerät seine Vor- und Nachteile. Im Großen und Ganzen fährt der Hersteller aber eine ehrliche und transparente Marketingstrategie wenn es zu den Funktionen des Staubsaugers kommt.
Preis/Leistung
Auch wenn ich persönlich den AEG FX9 als Hauptgerät nutze, ist es noch nicht ganz ein perfektes 2-in-1 Gerät, da der eigentliche Hauptmotor nicht vom Teleskopstiel zu entfernen ist und somit ein wirklich kleines und Handliches Handgerät ermöglicht. Man ist zu Kompromissen gezwungen und man muss es ganz klar sagen, das wird den einen oder anderen auch stören. Geräte wie z.B. Dyson VX10 erlauben viele Komfortfunktionen des AEG FX9 nicht. So ist der Motor fixiert an oberster Stelle, allerdings kann man daraus dann auch ein praktischeres Handgerät machen, welches zudem leichter ist.
AEG ruft eine UVP von 599 EUR für das Premium Gerät aus. Realistischerweise bekommt man den Staubsauger mittlerweile aber um etwa 100 EUR günstiger. Auch wenn der Preis auf den ersten Blick schwer im Magen liegt, muss man bedenken, dass es ist um ein sehr effektives und multifunktionales Reinigungsgerät handelt, das für Komfortgewinn und Reinheit sorgt. Ein Investment für mehr Komfortgewinn im Haushalt sozusagen.
Cellularline wurde 1990 als Cellularline S.p.A in Reggio Emilia gegründet und gehört heute europaweit zu den führenden Herstellern von Smartphone- und Tablet-Zubehör. Seit 2013 gehört die Marke Cellularline der L Capital Gesellschaft, der Name wird aber weitergeführt. Heute führt Cellularline neben Schutzfolien und Schutzhüllen auch Ladegeräte, Kabel, Powerbanks, Kopfhörer, Headsets usw. im Sortiment.
Nachdem wir uns bereits den Cellularline Freepower Manta 8000 Wireless angesehen haben, wollen wir in diesem LITE Test die Cellularline PowerUp 20000 etwas genauer anschauen.
Cellularline wurde 1990 als Cellularline S.p.A in Reggio Emilia gegründet und gehört heute europaweit zu den führenden Herstellern von Smartphone- und Tablet-Zubehör. Seit 2013 gehört die Marke Cellularline der L Capital Gesellschaft, der Name wird aber weitergeführt. Heute führt Cellularline neben Schutzfolien und Schutzhüllen auch Ladegeräte, Kabel, Powerbanks, Kopfhörer, Headsets usw. im Sortiment.
Sennheiser wurde 1945 als „Labor Wennebostel“ (Labor W) von Fritz Sennheiser gegründet und gilt heute noch als Traditionsunternehmen mit Sitz in Wedemark-Wennebostel bei Hannover, Deutschland. Weltweit beschäftigt Sennheiser aktuell etwa 2600 Mitarbeiter und unterhält weltweit drei eigene Produktionsstandorte: In der Zentrale Wennebostel (Deutschland), Tullamore (Irland) und in Albuquerque (USA).
1956 entwickelte das Labor W das erste Richtrohrmikrofon, 1968 brachte Sennheiser den ersten offenen Kopfhörer der Welt auf den Markt, den HD 414. Dieser erste Kopfhörer sorgte durch damals hohen Tragekomfort, dass das Modell zum Erfolg wurde und die Kopfhörersparte zu einem wichtigen Standbein der Firma Sennheiser wurde.
Mit dem Sennheiser Momentum True Wireless hat der Hersteller die ersten komplett kabellosen In-Ear Kopfhörer auf den Markt gebracht und tritt damit in direkte Konkurrenz mit den Apple AirPod und Co. Wie gut sind die ersten True-Wireless Kopfhörer von Sennheiser, finden wir er heraus.
TEIL 1
Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung
Verpackung
Die Sennheiser MOMENTUM True Wireless werden samt (Lade-)Case auf der Vorderseite gezeigt. Die Verpackung ist Sennheiser-typisch mehrheitlich in weiß und blau gehalten. Schlicht aber dennoch modern. Metallische Akzente und die wichtigsten Funktionen präsentieren sich auf der Vorderseite. Die Rückseite hält mehrsprachige Informationen zu Funktionen bereit, während seitlich die Konnektivität mittels Bluetooth 5.0 und die Codecs aptX, AAC etc. aufmerksam gemacht wird.
Hebt man die die Verpackungsoberseite an, sitzen die Ohrhörer und das Ladecase, sicher in Schaumstoff eingelegt darin. Unter dem Schaumstoff befinden sich die üblichen Beigaben, wie Bedienungsanleitungen und ein Ladekabel (USB-C).
(Verpackung: 4 von 5 Punkten)
Design
Die Sennheiser MOMENTUM True Wireless sind komplett kabellose In-Ear Kopfhörer, auch True-Wireless-Earphones genannt. Entsprechend bestehen sie nur aus den Ohrhöhrern und sind mit keinerlei Kabel verbunden.
Sennheiser setzt auf ein Knopfdesign der einzelnen Hörer. Diese sind und wirken recht bulkig. Das geschwungene Ohrkanaldesign mit den Silikontips mildert diese Tatsache jedoch ab. Die Sennheiser MOMENTUM True Wireless werden nämlich mit einer Drehbewegung in das Ohr eingesetzt und sitze dann auch angenehm und fest. Meiner Meinung nach ist das Design recht universell, wobei auch Silikontips mithelfen, traue mich jedoch nicht urteilen ob dies für jede Ohranatomie gilt.
Auf alle Fälle stehen die beiden Ohrhörer – sofern richtig eingesetzt – nicht zu weit aus dem Ohr hervor was für mich eine gute Designentscheidung ist und auch erlaubt beispielsweise Mützen aufzusetzen ohne aberwitzig auszusehen.
Die Kopfhörer sind fast zur Gänze aus Kunststoff, wobei gesagt werden muss, dass es sich um einen hochwertigen Kunststoff handelt und sich die Ohrhörer nicht „billig“ anfühlen. Auf der Oberfläche der Hörer befindet sich ein in Metall gefrästes Sennheiser Logo in Schwarz. Diese Metallplatte erfüllt nicht nur ästhetische Gründe, sondern dient auch als kapazitive Bedienfläche. So können mittels Fingertipp verschiedene Funktionen aufgerufen werden.
Bei True-Wireless Kopfhörern darf man auch nicht vergessen die zugehörige Transport- bzw. Ladecase näher anzusehen. Bei dieser ist es ähnlich wie bei den Kopfhörern selbst: Nicht allzu klein, aber auch nicht so groß, dass es störend wäre!
Die Box ist mit einem grauen Stoff bespannt und sieht und fühlt sich durch diesen grandios an. Um die Kopfhörer zu laden und sicher zu transportieren, halten die Ohrhörer mittels Magneten im Ladecase. Auf der Rückseite des Ladecase befindet sich ein USB-C Anschluss der zum Aufladen verwendet wird. Daneben befindet sich weiters eine Status LED, die auf Knopfdruck den Rest-Akkustand zeigt.
(Design: 4,5 von 5 Punkten)
Verarbeitung
Die Verarbeitung der Sennheiser MOMENTUM True Wireless ist auf hohem Niveau.
Ein Ohrhörer kommt auf ein Gewicht von 6,6g. An den Ohren wird dieses Gewicht auch bei längerem Tragen nicht als störend empfunden (sofern der richtige Einsatz mit der Drehbewegung klappt).
Das Transportcase ist wie schon beschrieben mit einem Stoff bespannt. Dieser wirkt sehr widerstandsfähig und hat keinerlei offene Nähte oder schlecht verarbeite Stellen.
Auch die Magnete wirken grundsolide und halten sowohl die Ohrhörer als auch das Case selber fest und geschlossen.
(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)
TEIL 2
bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung
Der Tragekomfort bzw. die Freiheit ist bei den True-Wireless Kopfhörern wie Sennheiser MOMENTUM True Wireless das Hauptargument. Keine störenden Kabel, keine Kabelgeräusche, kein verheddertes Kabel. Einsetzen und die Freiheit genießen.
Wie bereits im Punkt Design beschrieben setzt man die Ohrhörer mit einer Drehbewegung in das Ohr ein um guten Sitz zu gewährleisten. Hat man dies gemacht und auch die passenden Silikon Ohr-Tips gewählt sitzen die Sennheiser MOMENTUM True Wireless fest und sicher. Auch wenn Sport bzw. Joggen nicht zum gedachten Usecase dieser Kopfhörer gehören, könnte ich mir leichtere Sporttätigkeit gut vorstellen.
Auch bei längerem Tragen hatte ich persönlich keine Probleme, die True-Wireless Kopfhörer drückten oder schmerzten nicht. Wobei gesagt werden muss, das „längeres Tragen“ relativ ist – mehr dazu bei dem Punkt Akku und Laufzeit.
(Tragekomfort: 4,5 von 5 Punkten)
Klang
Wer den Sennheiser MOMENTUM Klang kennt und liebt, wird sich auch bei den Sennheiser MOMENTUM True Wireless wiederfinden.
Der Klang ist sehr ausgewogen, neutral und als sauber zu bezeichnen. Der Bass – die passenden Silikon-Tips vorausgesetzt – ist einer der Besten den ich bei In-Ear Kopfhörern bis dato hören durfte. Dass ist insbesondere erstaunlich da es sich hier nicht nur um einen In-Ear handelt sondern auch um einen komplett kabellosen noch dazu. Man würde meinen Kompromisse für diese Tragefreiheit eingehen zu müssen. Nichts da! Druckvoll und präzise bis in einen tiefen Frequenzbereich. Der Sennheiser MOMENTUM True Wireless zeigt ganz klar, dass er kein präferiertes Musik-Genre hat sondern mit allen kann. Die Mitten klingen detailliert und klar. Dies gilt auch für Stimmen egal ob leise oder lautere Töne. Die Höhen fallen absolut klar und detailliert aus und bleiben stets angenehm, sodass auch Höhenlastige Produktionen länger hörbar sind ohne zu nerven. Die dynamischen Treiber liefern exzellente Arbeit und verstehen es bei vorhandenem Druck dennoch sehr präzise zu wiedergeben und auch eine räumliche Trennung zu erreichen.
Was Sennheiser hier – der Physik zu Trotz – aus den kleinen Kopfhörern herausholen kann, ist wahrlich erstaunlich und muss gelobt werden!
Selbstverständlich ist es ebenfalls möglich den Klang mittels App auch zu personalisieren. Auch dürfen natürlich nicht integrierte Mikrofone fehlen. Diese eigenen sich in Windstillen Umgebungen sehr gut zum Telefonieren und klingen auch recht natürlich.
(Klang: 4,5 von 5 Punkten)
Ausstattung
Akku & Ladecase
Die Laufzeit der Sennheiser MOMENTUM True Wireless gibt der Hersteller mit 4h an. Je nach Lautstärke und Verwendung sind hier 3h realistischer. Auch wenn das auf den ersten Moment ernüchternd klingt laden diese, einmal in die Ladebox zurückgelegt automatisch wieder auf. Diese bietet theoretisch eine Kapazität von 2 vollen Akkuladungen, also maximal 8h. Somit würde man im Idealfall auf eine Gesamtlaufzeit von 12h kommen.
Dies mag den einen oder anderen Enttäuschen. Auch ich finde man hätte den Akku in der Ladebox großzügiger dimensionieren können. Zum Vergleich: Die Lade- und Transportbox der Apple Airpods bieten bei geringerem Footprint einen Akku für weitere 24h Wiedergabe!
Was mir ebenfalls aufgefallen ist dürfte ein Fehler in der Firmware sein und könnte wohl mit einem Update behoben werden. Aber ist der Akku der Transportbox leer und man setzt die Kopfhörer ein, schalten sich diese nicht aus. Nein sie spielen weiter und der Akku der Ohrhörer leert sich weiter. Erst wenn man das Ladecase zum Aufladen ansteckt merkt man, dass sich diese Ausschalten. Natürlich könnte man in den Einstellungen die Verbindung zu den Kopfhörern trennen, sodass sich diese nach einer gewissen Zeit in den Standby-Modus versetzen, das is aber mit einem Komfortrückgang verbunden. Apropos Aufladen. Die Ladebox der Sennheiser MOMENTUM True Wireless wird mittels mitgeliefertem USB-C Kabel aufgeladen, Die Ladezeit beträgt hier etwa 1,5 – 2h.
Bluetooth & Signalqualität
Die Einrichtung der Bluetooth Verbindung ist für User innerhalb weniger Sekunden erledigt und erfordert keiner besonderen Kenntnisse. Während ein Ohrhörer eine direkte Verbindung mit dem Abspielgerät eingeht, verbinden sich die beiden Kopfhörer untereinander noch zusätzlich um so Stereo geschaltet zu sein.
Dank Bluetooth 5.0 ist die Signalstärke bei den Sennheiser MOMENTUM True Wireless hervorragend. Im Alltag hatte ich keinerlei Probleme mit Verbindungsabbrüchen oder dergleichen. Dies ist ja ein Hauptkritikpunkt bei True-Wireless Kopfhörern, die gerne mal die Verbindung verlieren. Der Hersteller hat hier aber sehr gute Arbeit geleistet, sodass man sich nicht über Kopfbewegungen etc. den Kopf zerbrechen muss.
Ich habe versucht einen Abbruch zu erzwingen und habe es nicht geschafft, bis ich meinen Kopf in einer Straßenbahn zwischen zwei Metallplatten gesteckt habe- kein Witz! Hier habe ich es dann tatsächlich geschafft, dass die Kopfhörer untereinander die Verbindung kurzzeitig verloren haben.
App
Sennheiser MOMENTUM True Wireless kommen mit einer passenden App, die es erlaubt diverse Einstellungen vorzunehmen. Die App „Sennheiser Smart Control“ steht sowohl für iOS Geräte, als auch für Android Geräte zum kostenlosen Download bereit.
[appcode appstore id1408526071]
[appcode googleplay com.sennheiser.control]
Einerseits ermöglicht sie die eine Klangpersonalisierung mittels EQ, sie zeigt aber auch den genauen Ladezustand beider Ohrhörer. Eine weitere Funktion die besonders Reisenden Personen helfen soll ist die sogenannte „Transparent Hearing“ Funktion. Im Grunde macht diese Funktion nichts anderes als die Mikrofone des Sennheiser MOMENTUM True Wireless zu aktivieren und diese direkt ans Ohr weiterzuleiten. Quasi eine Verstärkung der Umgebungsgeräusche. Transparent Hearing funktioniert soweit ganz gut und mag dem einen oder anderen helfen Ansagen in Straßenbahnen und Ähnlichem zu verstehen.
Ich persönlich habe diese Funktion selten genutzt, entweder weil ich darauf vergessen habe oder weil der Automatismus einsetzte und ich einen Ohrhörer direkt aus dem Ohr hinausnahm, was übrigens auch bewirkt, dass die Musik automatisch pausiert!
(Ausstattung: 4,5 von 5 Punkten)
TEIL 3
bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung
Beschreibung
Sennheiser hat sich ein gutes Stück Zeit gelassen um ein technisch ausgereiftes Produkt auf den Markt zu bringen. In Anbetracht zu der Tatsache, dass es sich um das erste derartige Produkt des Herstellers handelt, kann man von einem perfekten Start sprechen. Der Hersteller verspricht „außergewöhnlichen Klang“ und „höchsten Tragekomfort“ welches ich so unterschreiben kann.
Preis/Leistung
Sennheiser MOMENTUM True Wireless ist ein Vorzeigekopfhörer, wenn es um komplett Kabellose In-Ear Kopfhörer geht. Sie sind die neue Referenz, die es zu schlagen gilt. Dies ist wohl auch Sennheiser bewusst, so lässt man sich das gute Stück Technik teuer bezahlen!
Mit einer angesetzten UVP von 299€ muss der eine oder andere zweimal hinschauen. Bei dieser Preisklasse muss man sich auch im klaren sein, dass der durchschnittliche Musikhörer wohl eher zu Alternativen greifen wird. Und dennoch werden sich Liebhaber finden, die sich bereit zeigen diesen Preis für einen exzellenten True-Wireless Kopfhörer auszugeben.
Die Firma Anker wurde im Juli 2011 von Steven Yang gegründet. Seitdem fokussierte man sich auf die Herstellung von Computer-Peripherie und Ladeaccessoires. Das Headquarter befindet sich derzeit in Guangdong, Shenzhen. Mittlerweile ist Anker eine bekannte und durchaus geschätzte Größe in diesem Markt. Mit der nun (seit 2018) eigenständigen Marke „Soundcore“ hat Anker einen Audioableger und konzentriert sich auf Audioprodukte wie Kopfhörer, Bluetooth-Boxen etc.
ie Firma Anker wurde im Juli 2011 von Steven Yang gegründet. Seitdem fokussierte man sich auf die Herstellung von Computer-Peripherie und Ladeaccessoires. Das Headquarter befindet sich derzeit in Guangdong, Shenzhen. Mittlerweile ist Anker eine bekannte und durchaus geschätzte Größe in diesem Markt. Mit der nun (seit 2018) eigenständigen Marke „Soundcore“ hat Anker einen Audioableger und konzentriert sich auf Audioprodukte wie Kopfhörer, Bluetooth-Boxen etc. In diesem Testbericht werde ich mir den Anker Soundcore Flare+ genauer anschauen.
Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung
Verpackung
Es muss angemerkt werden, dass die gesamte Verpackung auf Englisch gedruckt ist. Die Vorderseite präsentiert das Produkt und stellt den 360° Sound in den Vordergrund. Die wichtigsten Funktionen werden ebenfalls aufgelistet.
Die Verpackungsseiten verzichten auf großen Text und stellen Produktfunktionen vor: Zum einen wäre es das farbige-LED Licht des Anker Soundcore Flare+, welches mit dem Rhythmus des abgespielten Songs synchronisiert und leuchtet, zum anderen zeigt die andere Verpackungsseite eine weitere Eigenschaft des Anker Soundcore Flare+: Wasserfestigkeit. Anker verspricht hier einen Schutz von IPX7. Alles in allem handelt es sich um eine gute Verpackung, die auch ausreichenden Schutz für das Produkt bietet.
(Verpackung: 4 von 5 Punkten)
Design
Beim Anker Soundcore Flare+ handelt es sich um einen sogenannten 360-Grad-Lautsprecher, der also in der Lage ist den Sound rundherum abzugeben. Entsprechend lässt sich auch das Design ableiten. Wir haben eine zylindrische, nach oben hin etwas schmaler werdende Bauform. Der Lautsprecher hat einen schwarz-grauen Stoffüberzug und sieht sehr ansprechend an und fühlt sich auch so. Unten am Lautsprecher befindet sich der LED- Ring, welcher hinter einer milchig-grauen Kunststoffschale versteckt ist. Diese passt im ausgeschalteten Zustand gut zum Design und wirkt keineswegs wir ein Fremdkörper.
Auf der Unterseite befindet sich ein Gummiring, der ein verrutschen des Anker Soundcore Flare+ verhindern soll. Auf der Rückseite befinden sich die Bluetooth-Kopplungstaste, sowie der Power-Button unter diesen – versteckt hinter einer Gummikappe – ein USB Anschluss, ein Micro-USB Anschluss, sowie ein AUX-Anschluss. Oben am Lautsprecher befindet sich eine Trageschlaufe, die beim Transport des Anker Soundcore Flare+ behilflich sein soll. Zu guter Letzt ist da noch die gummierte Bedienfläche oben am Lautsprecher, die neben Leiser, Lauter, Play-Tasten auch noch je eine Taste für das Licht und für den Bass.
(Design: 3,5 von 5 Punkten)
Verarbeitung
Die Verarbeitung des Anker Soundcore Flare+ kann durchaus überzeugen und muss sich keineswegs verstecken. Der Stoffüberzug ist sauber verarbeitet und verklebt, nichts franst oder steht aus. Die Druckpunkte der gummierten Flächen sind okay, wenn auch nicht ganz leichtgängig. Ansonsten gibt es verarbeitungstechnisch wenig zu bemängeln.
(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)
TEIL 2
bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung
Lautsprechertyp
360° Bluetooth Lautsprecher
Audio
Treiber: Zwei 5cm Full Range Treiber + Zwei Passive Radiatoren + Zwei Tweeter Leistung: 25 W, THD (Total Harmonic Distortion) <= 1%
1 x Anker Soundcore Flare+ 1 x Stromkabel 1 x Kurzanleitungen und andere Dokumentationen
Technische Daten des Anker Soundcore Flare+
Klang
Beim Anker Soundcore Flare+ kommen zwei 2-Zoll Treiber zum Einsatz, die ihrerseits je von einem seitlichen passiven Radiator für Bassleistung unterstützt werden, hinzu kommen Tweeter die vorne und hinten werkeln.
Und wie ist der Klang? Ich muss sagen ich war etwas enttäuscht. Der Klang war im ersten Moment etwas Substanzlos, gar blechern. Die Aktivierung der Basstaste bewirkt sehr viel, so klingt es schon viel besser. Obwohl der Lautsprecher ein 360°-Design hat, ist die richtige Aufstellung des Lautsprechers noch wichtiger als Frontstrahler. Das klingt paradox, macht aber klangtechnisch wirklich erstaunlich viel aus.
Die richtige Position vorausgesetzt, verrichtet der Anker Soundcore Flare+ durchaus gute Dienste. Wo es ihm fehlt sind ganz klar die Mitten. Und hier gilt insbesondere je lauter, desto schlechter und rauer klingen diese.
Mit der kostenlosen App gibt es Möglichkeiten für eigene EQ-Einstellungen. Die Einstellungen sind anschaulich und verständlich gestaltet und dürften durchaus hilfreich für den einen oder anderen sein.
Der Anker Soundcore Flare+ kommt mit einigen interessanten Funktionen daher. Zuerst das offensichtliche: Es handelt sich um einen Bluetooth Lautsprecher mit beeindruckenden 20h Akkulaufzeit. Dieser Wert kommt ganz gut hin, auch wenn der Dauertest auf niedriger Lautstärke erfolgte.
Die große Akkukapazität macht auch anderweitig Sinn, denn der Anker Soundcore Flare+ ist in der Lage als Powerbank zu dienen und kann so andere Geräte per USB aufladen. Das ist durchaus praktisch zumal es sich speziell um einen portablen Lautsprecher handelt. Apropos Akku: Dieser lässt sich wie üblich per micro-USB Anschluss aufladen. Leider gibt dieser nur 10W her, sodass ein Ladevorgang wirklich sehr lange dauert. Dies gilt es zu bedenken.
Dann wäre noch die IPX7 Zertifizierung zu erwähnen. Damit sollte der Speaker in der Lage sein, bis zu 1 Meter in der Tiefe noch wasserfest zu bleiben. Probiert wurde jedoch lediglich das Abspülen mit Wasser. Dies hat der Anker Soundcore Flare+, wie zu erwarten war problemlos weggesteckt. Allerdings sollte hier klar sein, dass es sich um einen Textilüberzug handelt. Somit kann es bei längerem Kontakt zu aufsaugen von Wasser kommen. Meine Vermutung geht also dahingehend, dass der Trocknungsprozess dann, recht lange dauern könnte.
Ein prominent beworbenes Feature stellt die Licht-Funktion dar. Mittels Button auf der Oberseite, lässt sich die Licht-Funktion des Lautsprechers einschalten. Diese Multi-Color LED sollen aktiv auf die spielende Musik reagieren und im Takt in verschiedenen Farben leuchten. Persönlich empfand ich die „Lichtshow“ viel zu hektisch und übertrieben. Eher wahllos als harmonisch. Allerdings ist das sicher Geschmacksache. Ich persönlich bräuchte generell keine Beleuchtung an einem Bluetooth-Lautsprecher und doch finde ich die passive Beleuchtung in einzelnen Farben – die ebenfalls einstellbar ist – recht angenehm. Auch hier bietet die hauseigene App Einstellungsmöglichkeiten für verschiedene Farben, Effekte usw.
Will man nicht auf Bluetooth setzen, bietet der Anker Soundcore Flare+ ebenfalls einen klassischen AUX-In Anschluss. Somit können auch nicht Wireless-fähige Geräte als Audioquelle dienen.
Gut zu wissen: Hat man einen zweiten Anker Soundcore Flare+, lässt sich das Ganze zu einem Stereopaar verbinden.
(Funktionen: 4 von 5 Punkten)
TEIL 3
bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung
Beschreibung
Ein kräftiger Sound und eine „Rhythmus geladene Lichtershow“ wird versprochen. Während ich den kräftigen und bassgeladenen Sound durchaus – mit Abstrichen – unterstreichen kann, ist die besagte Lichtershow-Funktion, mehr anstrengend als ansprechend. Zum Glück lässt sich diese jedoch problemlos abstellen, oder auf eine einfarbige Beleuchtung umstellen. Abgesehen von diesem Versprechen, dass so nicht überzeugt, überzeugen alle anderen beworbenen Funktionen zuverlässig und gut. Auch die Akku-Laufzeit weiß zu überzeugen.
Preis/Leistung
Der Hersteller ruft für den Anker Soundcore Flare+ eine UVP von 129 Euro. Das zeigt, dass man nicht nur Design und Funktionstechnisch mit bekannten Marken mitspielen will sondern sich auch preislich an diese heranwagt. In Anbetracht der Funktionen, der guten Akkulaufzeit und des durchaus ansprechenden Designs ist der Anker Soundcore Flare+ definitiv eine Überlegung wert.
Koogeek ist ein Hersteller von SmartHome Produkten und Accessoires. Der Hersteller wirbt mit einfacher Anwendung der Produkte per App und Integration mit den geläufigen Assistenten und SmartHome Komponenten. Die Kogeek Smart Outlet mit dem sich dieser testr LITE Test befasst ist eine schalt und steuerbare Steckdose, was sie kann sehen wir uns an.
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