Zum Hauptinhalt springen

Leseliste

0

Leseliste wird geladen …

Autor: Ufuk

Sennheiser Flex 5000

Sennheiser wurde 1945 als „Labor Wennebostel“ (Labor W) von Fritz Sennheiser gegründet und gilt heute noch als Traditionsunternehmen mit Sitz in Wedemark-Wennebostel bei Hannover, Deutschland. Weltweit beschäftigt Sennheiser aktuell etwa 2600 Mitarbeiter und unterhält weltweit drei eigene Produktionsstandorte: In der Zentrale Wennebostel (Deutschland), Tullamore (Irland) und in Albuquerque (USA).

1956 entwickelte das Labor W das erste Richtrohrmikrofon, 1968 brachte Sennheiser den ersten offenen Kopfhörer der Welt auf den Markt, den HD 414. Dieser erste Kopfhörer sorgte durch damals hohen Tragekomfort, dass das Modell zum Erfolg wurde und die Kopfhörersparte zu einem wichtigen Standbein der Firma Sennheiser wurde.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Frontseitig wird der Sennheiser Flex 5000 klein präsentiert und dreisprachig erklärt. Diese Trilingualität (Deutsch, Englisch, Französisch) zieht sich durch die ganze Verpackung. Seitlich werden auf der einen Seite die wichtigsten Merkmale aufgelistet und auf der anderen Seite der Verpackungsinhalt. Die Rückseite streicht erneut die wichtigsten Merkmale heraus, dieses Mal jedoch in sieben Sprachen! Darunter werden die wichtigsten technischen Daten aufgelistet.

Die Verpackung an sich besteht aus einer matten Kartonage. Zugute zu halten ist, dass in der Verpackung alles sicher verstaut ist und einen soliden Eindruck macht. Leider jedoch, ist jedes noch so kleine Teil und Zubehör einzeln in eine Kunststofffolie verpackt. Hier hätte man gerne etwas sparsamer sein können.

(Verpackung: 2,5 von 5 Punkten)

Design

Das Design des Sennheiser Flex 5000 ist schlicht und elegant und macht so neben jedem TV, egal ob neu oder älter, eine gute Figur. Im Grunde genommen besteht der Sennheiser Flex 5000 aus zwei Teilen. Zum einen aus dem Transmitter, der an den Fernseher angeschlossen wird und einem kleinen Dongle Receiver, dem kabellosen Empfänger, an den, jeder beliebige Klinkenkopfhörer angeschlossen werden kann.

Neben einem 3.5mm AUX Kabel, fügt Sennheiser auch ein digitales optisches Kabel bei. Erfreulicherweise legt Sennheiser viele verschiedene Ladeadapter bei, die beliebig ausgetauscht werden können, somit kann der Sennheiser Flex 5000 auch auf Reisen mitgenommen werden, was nicht zuletzt auch seiner kompakten Bauweise zu verdanken ist.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Der Sennheiser Flex 5000 gibt optisch einiges her und obwohl zur Gänze aus Kunststoff, hat man hier durchaus das Gefühl eines haltbaren Produktes. Ein mattes Schwarz wird begleitet von „glänzenden“ Tasten, die ihrerseits gut bedienbar sind und einen angenehmen Druckpunkt besitzen.

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Abmessungen & GewichtHörer: ca. 29 mm x 87 mm x 25 mm; ca. 33 g
Sender: ca. 50 mm x 42 mm x 270 mm; 232 g
ImpedanzKopfhörer mit mind. 16 Ohm
AnschlussDigitaleingang: optisch
Unterstützte Datenströme: PCM, 16 – 96 kHz/16 – 24 bit
Analogeingang: 3,5-mm-Stereo-Klinkenbuchse
Eingangsspannungsbereich: 0,15 bis 4,0 Vpk
Audio-Übertragungsbereich15 Hz bis 15 kHz
Frequenz2,4 – 2,48 GHz
Latenz< 60 ms
GeräuschpegelabstandAnalogeingang: typ. 85 dBA bei 1 Veff
Digitaleingang: > 90 dBA
LeistungsaufnahmeBetrieb: typ. 1 W
Standby:≤0,5 W (ohne Ladevorgang)
StromversorgungHörer: eingebauter Lithium-Polymer- Akku BAP 800, 3,7 V, 350 mAh
Sender: 5 V , 600 mA
Betriebszeitbis zu 12 Stunden
Reichweitebis zu 30 m
Technische Daten des Sennheiser Flex 5000

Einrichtung & Bedienung

Installation

Nachdem die Basisstation mit dem etwa 1,5m langen Netzteilkabel an das Stromnetz angeschlossen wurde, wird die Basisstation des Sennheiser Flex 5000 mit einem Tonausgang des zu erweiternden Fernsehers verbunden. Dies kann einerseits über einen analogen Audioeingang mit 3,5mm-Klinkenbuchse oder aber auch mittels optischen TosLink-Eingang geschehen.

Die Anschlüsse auf der Rückseite der Basisstation sind farblich markiert. Sennheiser liefert die passenden Verbindungskabel (Analog & TosLink-Kabel) gleich mit.

Die Stecker dieser sind in gleicher Farbe wie die entsprechenden Anschlüsse der Basisstation, somit ist ein Vertauschen ausgeschlossen.

Bedienung

Die Basisstation dient als Sender für den kleinen kabellosen Empfänger. Das praktische hierbei ist, dass diese gleichzeitig auch als Ladeschale für das Empfangsteil dient – hierbei wird der Empfänger magnetisch angedockt.

An dem Wireless Dongle befinden sich nicht viele Bedienelemente: Ein Plus-Zeichen, ein Minus-Zeichen und eine kleine Taste an der Seite – zu den Funktionen der Tasten gibt es im nächsten Punkt Erklärungen.

Unten ist der 3,5mm-Klinkeneingang angebracht um den mitgelieferten Ohrkanal-Hörer MX 475 oder jeden beliebigen Klinken-Kopfhörer anschließen zu können. Weiters ist Hinten ein Befestigungsclip angebracht, den man beispielsweise an der Kleidung festmachen kann um ein Herausrutschen der Kopfhörer zu verhindern.

(Einrichtung & Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Anwendung & Klang

Für den Wireless-Empfänger gibt Sennheiser eine Akku-Laufzeit von bis zu 12h an. Im Praxistest konnte dieser Wert um etwa 2 Stunden nicht erreicht werden, wobei zu erwähnen ist, dass viel herumexperimentiert wurde.

Das Aufladen funktioniert wie zuvor erklärt durch die Basisstation, die gleichzeitig als Ladeschale dient. Über den Akku-Stand informieren drei LEDs an der Basisstation und zwar während dem Laden, wie auch wenn der Sender nicht an der Station ist.

Sennheiser gibt eine Reichweite des Empfängers von bis zu 30m an. Mangels Platz und sinnvollem Anwendungsszenario konnte dies nicht genau überprüft werden. Was aber durchaus möglich war, ist mit dem kabellosen Empfänger in das Nebenzimmer oder die Küche (beide selber Stock) zu spazieren ohne, dass es zu Verbindungsabbrüchen kommt.

Die drei Taster an der Basisstation (Sender) dienen in erster Linie zum Einstellen der verschiedenen Klangmodi. Deren Einstellung wird durch eine LED visualisiert:

Profil 1: Die Tiefen werden gestärkt und die Höhen werden minimal abgeschwächt.

Profil 2: Moderate Absenkung von Tiefen mit betonteren Höhen.

Profil 3: Senkt den Tiefen-Bereich deutlich stärker ab.

Eine kleine Taste an der Seite des Wireless-Empfängers hat eine große Funktion. Unabhängig von anderen gewählten Funktionen und Presets erlaubt es diese Funktion die Sprachverständlichkeit des Filmes bzw. der Wiedergabe generell zu verbessern. Das Besondere aber ist, dass es sich nicht um einen einfachen Filter handelt. Die Funktion analysiert nämlich durchgehend das Tonsignal und so wird es möglich sehr gut Hintergrundgeräusche zu filtern. In verschiedenen Szenarien gelingt das erstaunlich gut. Beispielsweise wird ein Dialog einer Filmszene, in der im Hintergrund ein Musikstück läuft, deutlich in den Vordergrund gedrängt, dennoch bekommt man die Musik im Hintergrund mit. Ein anderes Beispiel ist ein Fußballspiel, bei dem die Geräuschkulisse des Stadions etwas gedämpft wird, die Stimme des Kommentators aber deutlich klarer und verständlicher wird. Das ist schwierig in Worte zu fassen, weiß aber zu gefallen!

Eine weitere extrem praktische Funktion ist die automatische Angleichung bei großen Pegelunterschieden. Was das bedeutet?

Denken Sie an penetrante Werbeblöcke bei denen man leiser drehen muss, weil es unglaublich laut ist. Oder beispielsweise englischsprachige Actionfilme. Weil hier Dialoge gefühlt sehr leise sind, neigt man dazu tendenziell eine höhere Lautstärke zu wählen. Dies rächt sich spätestens bei rasanten Actionszenen, bei denen der Lautstärkepegel teilweise drastisch steigt. Genau in solchen Fällen greift diese Funktion.

Viele weitere Einstellungen sind möglich dienen unter anderem dem Feintuning: Balance, eine Ladeerinnerung für den Empfänger usw.

Eine besonders praktische Funktion ist es, bis zu vier Empfänger mit der Basisstation verbinden zu können, wobei hierbei jeder Empfänger unabhängige Einstellungen vornehmen kann. (Diese Funktionalität wurde nicht getestet, da keine weiteren Empfänger zur Verfügung standen.)

Weiters ist es möglich mithilfe der Basisstation die Toneinstellungen zu schützen um unbeabsichtigtes Ändern zu verhindern.

Im Lieferumfang befindet sich der Sennheiser MX 475 Ohrhörer. Schon diese Konfiguration liefert annehmbare Ergebnisse, egal ob Musik, Film oder Spielkonsolen.

Allerdings ist anzunehmen, dass man früher oder später auf hochwertigere Kopfhörer umsteigen will. Mit Mittelklasse Beyerdynamics In-Ear-Kopfhörerern die ich ausprobiert habe, bekommt noch mehr aus dem System raus. Will man dann noch weiter gehen kann man mit beispielsweise Sennheiser Momentum Over-Ear-Kopfhörer in ganz neue Klangwelten eintauchen. Passende Audioquelle vorausgesetzt, werden definitiv auch anspruchsvolle Hörer mit dem System Sennheiser Flex 5000 bestens bedient.

(Anwendung und Klang: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Sennheiser verspricht das „Plus“ für den TV-Ton. Einen klaren Klang und optimierte Sprachverständlichkeit und kabellose Bewegungsfreiheit mit dem Kopfhörer Ihrer Wahl.

Dem kann ich völlig zustimmen. Die beworbenen Funktionen sind wirklich tadellos umgesetzt. Interessant finde ich die Tatsache, dass Sennheiser nicht wirklich bewirbt, was das System ebenfalls ausmacht – beispielsweise in einem Haushalt mit Kleinkindern – nämlich den TV-Ton genießen können ohne leiser oder gar stummschalten zu müssen

Preis/Leistung

Das Sennheiser Flex 5000 weiß mit einfacher Handhabung zu überzeugen. Die simple Bedienung geht nicht auf die Kosten der Funktionalität. Drei vorgegebene Profile können nach Belieben erweitert und besser gestimmt werden.

Die Firma Sennheiser gibt eine UVP von 199,00 EUR vor. In Anbetracht der gegebenen Möglichkeiten und der freien Wahl der Kopfhörer, kann man hier von einem guten Preis/Leistungs-Verhältnis sprechen.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Sennheiser Momentum In-Ear Wireless

Sennheiser wurde 1945 als „Labor Wennebostel“ (Labor W) von Fritz Sennheiser gegründet und gilt heute noch als Traditionsunternehmen mit Sitz in Wedemark-Wennebostel bei Hannover, Deutschland. Weltweit beschäftigt Sennheiser aktuell etwa 2600 Mitarbeiter und unterhält weltweit drei eigene Produktionsstandorte: In der Zentrale Wennebostel (Deutschland), Tullamore (Irland) und in Albuquerque (USA). 1956 entwickelte das Labor W das erste Richtrohrmikrofon, 1968 brachte Sennheiser den ersten offenen Kopfhörer der Welt auf den Markt, den HD 414. Dieser erste Kopfhörer sorgte durch damals hohen Tragekomfort, dass das Modell zum Erfolg wurde und die Kopfhörersparte zu einem wichtigen Standbein der Firma Sennheiser wurde. Im heutigen Test beschäftigen wir uns mit dem Sennheiser Momentum In-Ear Wireless.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Der Kopfhörer wird frontseitig großzügig präsentiert und nimmt gut dreiviertel der Fläche ein. Sennheiser bewirbt die „kabellose Bewegungsfreiheit“, verzichtet aber sonst frontseitig auf Informationen. Während frontseitig weitestgehend auf Informationen verzichtet wird, werden alle relevanten Informationen, samt Verpackungsinhalt an den beiden Packungsseiten abgebildet. Die Rückseite beinhaltet neben, den wichtigsten technischen Daten, auch noch ausgewählte Merkmale des Kopfhörers in verschiedenen Sprachen bereit.

Die Verpackung an sich besteht aus einer Kartonage. Diese ist durch Beschichtung weitestgehend matt gehalten und besticht durch glänzende und eingestanzte Details.

Öffnet man die Verpackung begegnet man einem hochwertig anmutenden Hard-Case für den Transport der Sennheiser Momentum In-Ear Wireless.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Sennheiser Momentum In-Ear Wireless ist ein kabelloser Kopfhörer mit Nackenbügel. Der Bügel mündet in dickeren Ausbuchtungen aus Kunststoff. Auch bei diesem Material stimmt die Haptik. In diesen besagten Enden ist die Technik verbaut. Die Bedienelemente befinden sich allesamt am linken Bügel. Auch der Integrierte Akku kann hier durch einen micro-USB Anschluss aufgeladen werden. Um das Design nicht zu stören wurde dieser Anschluss unter einer Klappe verbaut. Der rechte Bügel dient zum Paaren per NFC (vorausgesetzt das Telefon unterstützt diese Funktion), auch der Vibrationsmotor ist hier verbaut.

Die Ohrstöpsel baumeln an Kabeln die direkt vom Bügel kommen und haben eine fixe Länge von 22 cm. Das kann praktisch, aber auch unangenehm sein. Die kurze Länge hat den Vorteil dass die Kopfhörer Kabeln nicht verheddern können. Hat man allerdings beispielsweise eine Jacke mit aufstehendem Kragen an ist es des Öfteren passiert, dass sich diese  am Kragen verheddern und den Ohrstecker aus dem Ohr „ziehen“.

Die Lautstärke wird mit den + und – Tasten reguliert, bei längerem draufdrücken, dienen diese auch zum vor- oder rückskippen. Die mittlere Taste pausiert oder spielt ab und dient weiters der Rufannahme oder dem Auflegen.

Mit der Anordnung der Bedienelemente habe ich mich nicht ganz anfreunden können. Einerseits ist es für mich als Recht-Händer ungewohnt, dass diese Links angebracht sind und dazu kommt die Tatsache, dass diese Innenseitig angebracht sind. Des Designs wegen wurde hier der Praktikabilität weniger Beachtung geschenkt weswegen es Punkteabzug gibt. Eine elegante Lösung für die nächste Generation wäre beispielswise eine Touch-Steuerung an der Außenseite. Das Sennheiser, das kann haben sie mit dem Sennheiser PXC 550 Wireless bereits bewiesen.

(Design: 3 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Sennheiser Momentum In-Ear Wireless sind sehr hochwertig verarbeitet. Der Nackenbügel ist mit feinem Leder ausgekleidet und mit einem roten Faden zusammengenäht, der einen schönen Akzent setzt. Hier gibt es wahrlich nichts zu bemängeln, ist angesichts des hohen Preises aber auch zu erwarten.

Das Gewicht ist mit genau 51g inklusive Bügel und Ohrstöpsel (samt Kabel) angenehm leicht.

An den Ohren ist Bauartbedingt kaum ein Gewicht zu spüren da der schwerste Teil des Kopfhörers auf dem Nacken liegt. Somit sind Sennheiser Momentum In-Ear Wireless angenehm zu tragen und stören auch bei längeren Tragezeiten nicht.

Apropos leicht: Die Ohrstöpsel selber sind extrem leicht. Das hat mich sehr gewundert und wirkt fast schon Billig – liegt aber wohl an der Tatsache, dass im Gegensatz zu normalen In-Ears die Meiste Technik hier in dem Bügel steckt.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Der Übertragungsbereich des Sennheiser Momentum In-Ear Wireless beträgt 15 Hz bis 22 kHz, das Wandlerprinzip ist dynamisch, geschlossen. Der Schalldruckpegel beträgt 112 dB.

Durch das Bluetooth 4.1 Modul werden die aktuellen Standards wie auch der Codec aptX unterstützt. Der wiederaufladbare Li-Ionen-Polymer-Akku hat eine Kapazität von 170mAh.

Tragekomfort

Die Nackenbügelform hat entscheidende Vorteile. Zum einen lastet kaum Druck oder Zug auf dem Ohr, da dieses Gewicht auf dem Nacken liegt. Zum anderen kann man jederzeit einen oder beide Ohrstöpsel herausziehen und loslassen und baumeln lassen, ohne Angst zu haben, dass man sie verliert oder auf dem Boden mitschleift.

Die Bauform hat aber auch ihre Macken. Einerseits ist dieser Kopfhörer ein Schönwetter-Kopfhörer, da das Tragen mit beispielsweise einem dickeren Schal fast unmöglich wird. Andererseits muss man sich im Klaren sein, dass der Bügel auf nackter Haut sitzt und der Mensch schwitzt. Die Zeit wird Zeigen wie das dem Leder zusetzen wird.

Als Sportkopfhörer eignet sich der Sennheiser Momentum In-Ear Wireless nur bedingt. Während Fahrradfahren noch gut geht, kann man beim Joggen oder anderen schnellen Sportarten getrost auf den Kopfhörer verzichten, den der Kopfhörerbügel springt munter im Takt mit.

Alles in allem ist es eine „noch“ ungewohnte Form für einen Kopfhörer. Das wohl einprägsamste, dass ich gehört habe, während mit diesen Kopfhörern unterwegs war: „Ist das ein Hörgerät?“

(Tragekomfort: 3,5 von 5 Punkten)

Klang

Auch wenn Klang ein sehr subjektiver Faktor ist: Klanglich geht der Sennheiser Momentum In-Ear Wireless keine Experimente ein. Hat man einmal die passenden Silikonstöpsel für sein Ohr gefunden, kann man sich über sehr reduzierte Umgebungsgeräusche und einen klaren Klang freuen. Bass, die Mitten und Höhen, alles klingt neutral, aber stimmig. Der Bass ist für ein In-Ear Headset präzise und druckvoll.

Die Gesamtlautstärke der Kopfhörer ist ausreichend, wenn auch nicht die lautest-mögliche, die ich je gehört habe.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

Austattung

Akku

Theoretisch legt der Sennheiser Momentum In-Ear Wireless eine Akkulaufzeit von 10 Stunden vor. Obwohl ich mit gut 9 Stunden nahezu an die Theorie rankam, würde ich mir dennoch eine längere Akkulaufzeit wünschen. Warum?
Nackenbügelkopfhörer haben in der Regel eine Noise-Canceling Funktion, auf die Sennheiser bei diesen verzichtet. Somit sollte es die doch recht große Bauform erlauben eine deutlich längere Laufzeit zu erreichen. Ich denke an beispielsweise Apple AirPods, welche mit minimaler Größe ebenfalls 6 Stunden Musikspaß bieten.

Wenn der Akku zu Neige geht muss er über ein Micro-USB Kabel aufgeladen werden.
Leider ist keine Schnellladefunktionalität integriert, sodass der Ladevorgang etwa 1,5 h Stunden benötigt.

Bluetooth

Die Einrichtung der Bluetooth Verbindung ist für User eines NFC fähigen Smartphones innerhalb weniger Sekunden erledigt. Aber auch ohne Gerät mit einer solchen Funktionalität erfordert es keiner besonderen Kenntnisse. Durch das 2-3 Sekunden lange drücken der mittleren Taste am linken Bügel, wird wie bei anderen Bluetooth Geräten auch, die Kopplung initiiert.

Solange sich Smartphone und Kopfhörer im selben Raum befinden, ist die Bluetooth-Verbindung exzellent. Kommen Wände oder wirklich großen Entfernungen dazwischen, stockt die Verbindung oder reißt ab.

Zubehör

Der Sennheiser Momentum In-Ear Wireless kommt mit einem hochwertigen Transport-Case daher. Es handelt sich hierbei um ein Hardcase mit passendem Design, ebenfalls mit roten Nähten auf Schwarz. Innen kann der Kopfhörer passgenau eingelegt werden und kann so beim Transport nicht hin und her rutschen.

Wer möchte kann ebenfalls das mitgelieferte Ladekabel und die Ersatz-Silikonstöpsel mittransportieren. Dafür bietet das Case ebenfalls Platz.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Schlankes, elegantes Design schreibt Sennheiser dem Momentum In-Ear Wireless zu. Dem kann ich teilweise zustimmen. Durch den Nackenbügel hat der Kopfhörer doch eine gewisse Größe. Die verwendeten Materialen und die Verarbeitung entsprechen ganz klar der Versprochenen Qualität.

Preis/Leistung

Beim Sennheiser Momentum In-Ear Wireless handelt es sich um einen wirklich hochwertigen und liebevoll verarbeiteten Nackenbügel-Kopfhörer. Die Klangqualität kann sich sehen lassen und auch der Tragekomfort ist gut. Während ich mich an den Bedienelementen gestört habe lernte ich zu schätzen, dass ich jederzeit die Ohrstöpsel herausziehen kann und einfach baumeln lassen kann.

Dennoch finde ich die veranschlagten 199€ für dieses Headset etwas hoch angesetzt. Durch die Bauform könnte man vermuten, dass eine aktive Geräusche-Unterdrückung vorhanden ist, leider ist dies nicht der Fall.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Sennheiser PXC 550 Wireless

Sennheiser wurde 1945 als „Labor Wennebostel“ (Labor W) von Fritz Sennheiser gegründet und gilt heute noch als Traditionsunternehmen mit Sitz in Wedemark-Wennebostel bei Hannover, Deutschland. Weltweit beschäftigt Sennheiser aktuell etwa 2600 Mitarbeiter und unterhält weltweit drei eigene Produktionsstandorte: In der Zentrale Wennebostel (Deutschland), Tullamore (Irland) und in Albuquerque (USA).

1956 entwickelte das Labor W das erste Richtrohrmikrofon, 1968 brachte Sennheiser den ersten offenen Kopfhörer der Welt auf den Markt, den HD 414. Dieser erste Kopfhörer sorgte durch damals hohen Tragekomfort, dass das Modell zum Erfolg wurde und die Kopfhörersparte zu einem wichtigen Standbein der Firma Sennheiser wurde.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung ist typisch für Sennheiser und das ist keineswegs negativ gemeint. Auf der Frontseite wird das eigentliche Produkt, der Sennheiser PXC 550 Wireless, großzügig präsentiert. Mit Blick auf den Text wird bereits hier klar, dass Sennheiser den Kopfhörer prominent als Reisebegleiter positioniert. „Upgrade to first class“ und „travel with superior sound and comfort”. Während frontseitig weitestgehend auf Informationen verzichtet wird, werden alle relevanten Informationen, samt der Kompagnon-App an den beiden Seiten abgebildet. Die Rückseite beinhaltet neben, den wichtigsten technischen Daten, auch noch ausgewählte Merkmale des Kopfhörers in verschiedenen Sprachen bereit.

Die Verpackung an sich besteht aus einer stabilen und ausreichend dicken Kartonage. Diese ist durch Beschichtung weitestgehend matt gehalten und besticht durch glänzende Details. Öffnet man den Deckel sieht man zunächst die mitgelieferte Tragetasche, welche passgenau einen großzügigen Schaumstoff geschnitten wurde.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Das Design des Sennheiser PXC 550 Wireless ist hohem Niveau. Der mattschwarz gehaltene Kopfhörer wird kombiniert mit dem Look von gebürstetem Metall. Die schwarze Echtleder-Polsterung rundet das Ganze geschmackvoll ab.

Die Bedienknöpfe des Kopfhörers sind rar. Nur beim näheren Hinsehen entdeckt man am rechten Ohrhörer einen wirklich klein gehaltenen Schieberegler, eine kleine Taste sowie den microUSB-Anschluss zum Laden des Sennheiser PXC 550 als auch ein Anschluss für analoges Audio. Die weiteren Bedienelemente sind im rechten Ohrhörer versteckt. Denn diese werden durch ein Touch-Panel bedient. Mittels Wischgesten kann so die Lautstärke reguliert werden (vertikal), die Musik „geskippt“ oder zurückgespult werden (horizontal) oder es kann mit einem Tipp auf das Panel die Musik pausiert werden oder ein Anruf abgenommen werden.

Im linken Ohrhörer wurde ein NFC-Chip integriert. Ein entsprechendes Smartphone vorausgesetzt, soll so das Paaren vereinfacht werden. Da wir allesamt auf iPhones setzen und Apple bekanntlich seit neuestem auf eine eigene Lösung mit dem W1-Chip setzt, kann diese Funktion nicht näher betrachtet werden.

Die meiner Meinung nach hilfreichste Funktion hat Sennheiser gut versteckt. Der Kopfhörer hat den Ein- und Ausschalter im Drehgelenk des rechten Ohrhörers versteckt. Werden die Kopfhörer also zusammengeklappt. Schaltet sich der Kopfhörer aus. Faltet man ihn wieder aus, schaltet er sich automatisch ein. Schön und praktisch gelöst gelöst!

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Wie es sich für einen hochpreisigen Premium-Kopfhörer gehört sollte es an der Verarbeitung des PXC 550 Wireless nichts zu beanstanden geben. Glücklicherweise gibt der Over-Ear Kopfhörer aus dem Hause Sennheiser wenig Grund zum Kritisieren. Während beispielsweise der Bowers & Wilkins P7 Wireless mehr auf Metall und Lederelemente setzt, besteht der Sennheiser PXC 550 zum größten Teil aus hochwertigem Kunststoff. Der positive Nebeneffekt: das Gewicht mit 227g ohne Kabel (nahezu 100g leichter als der P7) ist extrem angenehm zu tragen und stört auch bei längeren Tragezeiten kaum.

Sehr angenehm ist das hochwertige Leder, welches locker bespannt, die Ohren umschließt und straffer gespannt, den Kopfhörerbügel bestückt. Es hat einen matten Schimmer und ist angenehm weich, die Qualität stimmt sowohl beim verwendeten Leder als auch bei den verarbeiteten Nähten.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Der Übertragungsbereich des Sennheiser PXC 550 Wireless beträgt 17 Hz bis 23 kHz, das Wandlerprinzip ist dynamisch, geschlossen. Der Schalldruckpegel beträgt 110 dB. Die Impedanz 490 Ohm (aktiv) und 46 Ohm (passiv).

Durch das Bluetooth 4.2 Klasse 1 Modul werden die aktuellen Standards wie auch der Codec aptX unterstützt, weiter gibt es ein am Kopfhörer eine 2,5mm (auf 3,5mm für das Gerät) Klinkenbuchse und einen Mini USB Anschluss.

Tragekomfort

Typischerweise sind Ohrumschließende Over-Ear Kopfhörer nicht für ihr kleines Erscheinungsbild bekannt. Dies gilt auch für den Sennheiser PXC 550 Wireless. Allerdings ist die Ohrpolsterung, sehr weich und angenehm. Auch beim längeren Hören drückt nichts. Selbiges gilt für den Leder-überzogenen Kopfhörerbügel. Durch die zwei Gelenke an den Streben und der verstellbaren Höhe, schmiegt sich der Kopfhörer ohne Komfortverlust an verschiedenste Kopfformen.

(Tragekomfort: 4,5 von 5 Punkten)

Klang

Klanglich geht der Sennheiser PXC 550 Wireless keine Experimente ein. Wichtig zu wissen ist, dass man per Taster am rechten Kopfhörer zwischen verschiedenen EQ-Einstellungen wechseln kann: Aus, Film, Sprache, Club.

Im neutralen Modus kann man von einem unaufdringlichen, aber ausgewogenen Klang – mit sanften Höhen, betonteren Mitten und eher dezenterem Bass – sprechen.
Im direkten Vergleich mit dem BOSE QC 35, ist der Klang natürlicher, muss sich aber klanglich deutlich, dem ebenfalls getesteten B&W P7 Wireless geschlagen geben.

Wichtiger ist es aber wie sich die NoiseCancelling Funktionalität schlägt. Diese – bei Sennheiser „NoiseGard“ getaufte Funktionalität – weiß zu beeindrucken. Mittels DSP-Berechnung wird hier ein Antischall berechnet, basiert also auf dem physikalischen Prinzip der Phasenauslöschung. Die Geräuschunterdrückung funktioniert erstaunlich gut und weiß zu gefallen. Besonders bei statischem Lärm ist die Unterdrückung sehr gut und lässt einen komplett in die Musik eintauchen. Dennoch muss sich der Sennheiser knapp, aber doch dem Bose QC35 geschlagen geben, bei diesem ist die Geräuschunterdrückung noch einen ticken besser. Großer Vorteil beim Sennheiser PXC 550 Wireless ist aber, dass die Intensität per Schieberegler eingestellt werden kann: Aus, Adaptiv, Maximum. In der adaptiven Einstellung lässt sich die Geräuschunterdrückung in der CapTune-App manuell justieren.

Was mich etwas verwundert hat ist die geringe Gesamtlautstärke der Kopfhörer. Diese ist zwar sicherlich Ohrenfreundlicher, aber eben doch leiser als vergleichbare Kopfhörer.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akku

Theoretisch legt der Sennheiser PXC 550 Wireless eine Akkulaufzeit von 30 Stunden vor.

Bei mittlerer Lautstärke und dem NoiseGard auf maximaler Einstellung habe ich ein respektables Ergebnis von knapp 23 Stunden an Laufzeit erreichen können. Beim Dauerdurchlauf ohne NoiseGard und einer Lautstärke von etwa 30% habe ich gar über 30 Stunden herausholen können. Die Herstellerangabe also übertroffen.

Wenn der Akku dann doch zu Neige geht kann er über ein Micro-USB Kabel aufgeladen werden. Alternativ lässt sich der Sennheiser PXC 550 Wireless auch mit dem mitgelieferten Klinkenkabel verwenden.
Leider ist keine Schnellladefunktionalität integriert, sodass der Ladevorgang für den kanpp 700 mAh großen etwa 3h Stunden benötigt.

Bluetooth

Ist der User im Besitz eines NFC fähigen Smartphones, ist das koppeln innerhalb weniger Sekunden erledigt. Aber auch ohne Gerät mit einer solchen Funktionalität erfordert es keiner besonderen Kenntnisse. Durch das 2-3 Sekunden lange drücken des EQ-Knopfes am rechten Ohrhörer, wird wie bei anderen Bluetooth Geräten die Kopplung initiiert.

Sehr erfreulich ist die Tatsache, dass zwei Geräte gleichzeitig mit dem Sennheiser PXC 550 Wireless verbunden werden können. Das ist beispielsweise sehr praktisch, wenn man am Laptop am Arbeiten ist, und bei einem ankommenden Anruf die Kopfhörer nicht abnehmen muss, da der Kopfhörer sowohl mit Laptop, wie auch mit dem Smartphone verbunden ist. Dieses automatische switchen zwischen den Geräten klappt sehr gut. Insgesamt kann sich der Kopfhörer bis zu 8 Geräte merken.

Solange sich Smartphone und Kopfhörer im selben Raum befinden, ist die Bluetooth-Verbindung exzellent. Kommen Wände oder wirklich großen Entfernungen dazwischen, stockt die Verbindung oder reißt ab.

Zubehör

Der Sennheiser PXC 550 Wireless kommt mit einem Transport-Etui, welches für diese Preisklasse nicht angemessen ist. Das Etui wirkt sehr billig und aus einem Neoprenartigem Material. Weiters ist dieses nicht wirklich gepolstert und bietet für den Ernstfall keinen wirklichen Schutz. Das kann man besser machen!

Dafür umso erfreulicher: Ein Flugzeugadapter ist mit von der Partie, dazu kommt ein Micro-USB Kabel zum Laden des Kopfhörers und ein Klinkenkabel samt Fernbedienung.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

App

Die CapTune App von Sennheiser kann in jedem großen AppStore kostenlos heruntergeladen werden und bietet umfangreiche Möglichkeiten.

Einerseits kann die Spracheausgabe der Kopfhörer eingestellt werden. Die bereits beschriebene NoiseGard Funktion kann im adaptiven Modus manuell mittels App justiert werden. Auch beim Equalizer kann sowohl manuell justiert werden oder aber auch mittels eines A-B-Testes in weniger Schritten zum individuellen Sound justiert werden.

Weiters lassen sich individuelle Profile anlegen, praktisch wenn mehrere Personen den Kopfhörer verwenden.

(App: 5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

„Reisen First Class“ wird wohl immer noch vom eigenen Budget abhängen, allerdings muss man sagen, dass Sennheiser in der Tat ein erstklassiges Produkt auf den Markt gebracht hat. Hinsichtlich der hauseigenen NoiseCancelling Funktionalität, oder an der versprochenen Akku-Laufzeit gibt es wenig zu bemängeln. Einziger Punkt dem ich eindeutig widersprechen muss, ist das Versprechen Sennheisers, eines eleganten Transport-Etui!

Preis/Leistung

Sennheiser PXC 550 Wireless gut verarbeiteter, kabelloser Kopfhörer mit sehr guter Geräuschunterdrückung und einer respektablen Akkulaufzeit. Hinsichtlich der gebotenen Leistung und der angepeilten Zielgruppe ist eine UVP von 399€ durchaus zu rechtfertigen.

Wer viel mit Öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist oder auch oft verreist findet mit dem Kopfhörer seine verdiente Ruhe. Die modernen Touch-Funktionalitäten, die gute Qualität der Echt-Leder-Polsterungen und das zurückhaltende mattschwarze Design wissen zu gefallen. Nur sehr laut ist er nicht, der Sennheiser PXC 550 Wireless.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Flexson Standfuß (vertikal) für Sonos Play:5

Flexson ist ein englischer Zubehörhersteller für Produkte der SONOS inc., steht aber in keiner Verbindung zu jener. Die Produkte werden in Großbritannien entwickelt und produziert. Flexson hat sich zum Ziel gesetzt hochwertige Halterungen für SONOS Lautsprecher zu produzieren um das Klangerlebnis – nicht nur in optischer Hinsicht – zu verbessern. So wirbt der Hersteller bei einigen Produkten mit Vibrationsverminderungen oder auch optimaler Höhe der Lautsprecher um eine saubere Klangausbreitung zu erreichen.

Nachdem bereits die horizontale Version, des Lautsprecherständers getestet wurde, wird nun der vertikal ausgerichtete Standfuß, unter die Lupe genommen.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung kommt schlicht daher. Auf der Frontseite befindet sich großzügig bedruckt der Standfuß samt Lautsprecher-Dummy. Warum hier augenscheinlich ein Dummy verwendet wurde, darüber lässt sich nur spekulieren- es könnte sich aber auch einen simplen Druckfehler handeln. Sowohl die Website, als auch die Verpackung der horizontalen Version, des Standfußes beinhalten originale Versionen des Lautsprechers. Im Grunde geht es aber nur um den Standfuß. Bei der zuletzt getesteten horizontalen Version bemängelte ich, dass der Standfuß auf der Produktverpackung nicht prominenter platziert wurde und das dem Ambiente mehr Platz als nötig zugesprochen wurde. So freut es mich zu sehen, dass nun ein anderer Weg gegangen wird und das eigentliche Produkt im Fokus steht. Was beim Öffnen des Kartons etwas verwunderte war die Kartoneinlage, die auf den ersten Blick vermuten lässt, dass etwas fehlt, dem ist natürlich nicht so. Unter der Einlage befindet sich der Standfuß in seine Einzelteile zerlegt, samt Anleitung und Schrauben, bereit für den Aufbau.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Der Standfuß ist schlicht gehalten und auf das Wesentliche begrenzt. Eine massive Bodenplatte aus Metall, wahlweise mit einschraubbaren Kunststoffnoppen für harte Böden oder Metall-Spikes für Teppichböden, bildet das Fundament, auf den in weiterer Folge die Stange montiert wird. Auf diese wiederum wird die eigentliche Halterung für den Lautsprecher montiert. Apropos Lautsprecher: Dieser sitzt bei diesem Standfußmodel vertikal.

Dies schaut etwas befremdlich aus, da die Bodenplatte des Standfußes quasi doppelt so breit ist wie der vertikalstehende Lautsprecher. Eine quadratische Lösung wäre vielleicht besser gewesen. Design ist ebenso simpel wie clever. Der Aufbau ist selbsterklärend und bedarf keinem extra Werkzeug, lediglich zwei kleine beigelegte Sechskantschlüssel werden benötigt. Erinnert an den Schweden. Besonders gefällt die Kabelführung auf der Rückseite, die für ein aufgeräumteres und eleganteres Gesamtbild sorgt.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

An der Verarbeitung gibt es kaum etwas auszusetzen. Der Standfuß ist komplett aus Metall gefertigt und wirkt wertig und langlebig. Alle Bohrungen sind präzise verarbeitet. Alle Elemente passen problemlos aufeinander, sodass der Aufbau, auch dank der bebilderten Anleitung, zu einem Kinderspiel wird. Wie zuvor erwähnt, wird kein zusätzliches Zubehör benötigt. Mit den beigelegten zwei Sechskantschlüsseln ist der Aufbau binnen weniger Minuten erledigt. 

(Verarbeitung: 5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Funktion des Produktes

Ein Standfuß für einen Sonos Lautsprecher kann aus mehreren Gründen Sinn machen. Zum einen ist es eine optische Aufwertung und ein zusätzlicher Abstellort für den Lautsprecher. Natürlich geht das Existenzrecht dieses Standfußes darüber hinaus. Besonders in Kombination mit einem 5.1 Surround System, wie es sich eines bei Sonos zusammenstellen lässt. Natürlich macht dies auch Sinn wenn mann die Streamingplayer als Stereopaar nutzen möchte. Die Ständer bieten einem dann eine freiere Platzierung im Raum um den perfekten Sweetspot zu finden.

Kommen wir zur eigentlichen Funktion des Flexson Standfußes. Die Aufgabe besteht darin den Standfuß sicher auf einer Höhe von etwa 69cm (Unterkante Lautsprecher) zu halten. Hier war ich zunächst etwas überrascht, weil man nach dem Aufbau den Lautsprechen lediglich vertikal in die Halterung „klemmt“. Es gibt also keine weitere Sicherung eines mit 579€ recht teuren Sonos Play:5. Das klingt im ersten Moment abschreckend. Ich möchte allerdings an dieser Stelle beruhigen. Das heißt nicht, dass jeder kleine Luftstoß den Lautsprecherständer ins Schwanken bringt. Der Lautsprecher sitzt durchaus stabil in der Halterung fällt auch bei kleineren Erschütterungen keineswegs auf den Boden. Die massive Bodenplatte aus Metall sorgt hier für eine gewisse Standfestigkeit. Im Gegensatz zur horizontalen Version des Standfußes ist es, bedingt durch die Bauweise, zumindest Rückseitig stabiler. Da die Halterung hier höher liegt ist die Gefahr kleiner, dass der Lautsprecher nach hinten kippt. Dennoch würde ich mich nicht trauen wollen, die Position des Standfußes samt Lautsprecher durch herumtragen zu verändern. Das ist etwas schade, dass eine hundertprozentige Standfestigkeit nicht gegeben ist, allerdings muss man auch bedenken, dass der Speaker von Sonos sehr Schnörkellos daherkommt und entsprechend keine Befestigungspunkte, wie zum Beispiel der Play:1 bietet.

Eine andere Funktion des Ständers ist es den Lautsprecher in idealer Höhe zu positionieren. Soll heißen, dass in dieser Höhe die Schallausbreitung und Wahrnehmung besonders gut gelingen soll. Das kann ich in meinem Test insofern bestätigen, dass egal wie ich den Lautsprecher samt Standfuß platziere, die TruePlay Funktion der Sonos Controller-App keine nennenswerten Klangoptimierungen vornehmen muss und dies auch genauso mitteilt. Nehme ich im Gegenzug den Lautsprecherständer weg und stelle den Play:5 auf dieselbe Position aber auf ein Kästchen welches etwas niedriger als der Flexson Ständer ist, muss die TruePlay Funktion sehr wohl Änderungen vornehmen, die ich diesem Fall subjektiv eher nicht wahrnehme. Ein netter Nebeneffekt auch, dass die Vibrationen vermindert werden, sonst kommt es gut und gerne vor, dass bei Basslastigen Liedern das Bücherregal harmonisch mitschwankt. Für harte Böden werden hier aufschraubbare Kunststoffnoppen mitgeliefert und für Teppichböden aus Metall gefertigte Spikes. Bei diesen wird der Effekt der Vibrationsverminderung noch etwas weiter verstärkt.

(Funktion des Produkts: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Flexson wirbt mit einfachem Aufbau und Montage, einer cleveren Kabelführung. All diese Punkte kann ich so unterschreiben, auch die Produktbilder entsprechen der Realität und sind nicht irreführend oder verzerrt dargestellt.

Preis/Leistung

Ein UVP von 149,99€ für einen Ständer ist eine Ansage, bei einem Set von zwei Standfüßen macht das knapp 300€ aus. Das entspricht nahezu dem Preis des kleineren Bruders des Sonos Play:5. Bei einer Anschaffung muss man sich im Klaren sein, ob die Vorteile für einen überwiegen. Dies ist in meinem Fall gegeben, da ich die Höhe schätze, die Kabelführung gefällt und auch das Design passt perfekt zum Lautsprecher und sieht auch im Zimmer harmonisch aus. Hinzukommt, dass man bei einem Stereopaar oder 5.1 System oft auf Ständer angewiesen ist. Dennoch könnte der Ständer etwas günstiger daherkommen, ein weiterer Kritikpunkt ist die beschriebene Befestigung des Lautsprechers, die eben keine ist.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Beats Solo³ Wireless

Beats Electronics LLC wurde 2006 in Santa Monica (Kalifornien, USA) von Jimmy Irvine und dem Rapper Dr. Dre gegründet. Seit 2014 gehört Beats Electronics zu Apple, was sich nicht nur an dem auf der Produktverpackung aufgedruckten Namen bemerkbar macht.

Das Unternehmen Beats Electronics ist vor allem mit Kopfhörer und Lautsprechern der Eigenmarke Beats by Dr. Dre bekannt geworden, stellte jedoch auch Lautsprecher für HP und HTC her. Typischerweise optimiert Beats seine Kopfhörer und Lautsprecher besonders für die Wiedergabe von Bässen, was ein einzigartiges Klangbild erzeugt.

Nachdem uns die Powerbeats 3 Wireless bereits sehr gut gefallen haben, wollten wir auch den großen Bruder, die Solo 3 Wireless ganz genau unter die Lupe nehmen. Dieser Kopfhörer ist für uns eine Überraschung in vielerlei Hinsicht.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die großen Beats kommen in einer recht schlichten Schachtel, auf der man den Kopfhörer bereits von allen Seiten aufgedruckt sieht. Die Schiebepackung ist vor allem weiß, die Box darunter wurde komplett in schwarz gehalten. Schon hier setzt man auf Farbkontraste, die in ähnlicher Form auch am Kopfhörer wiederzufinden sind.
Hebt man den Deckel des Kartons an, lädt Beats in schwarzen Lettern mit dem Text „CHANGE THE WAY YOU HEAR SOUND“, dazu ein die neuen Kopfhörer zu testen.

Legt man nun erwartungsvoll die Pappabdeckung beiseite, bekommt man nicht den Kopfhörer, sondern nur eine schwarze Stoffhülle mit rotem Beats-Logo zu sehen. Nun kann man entweder die Transporthülle mit dem Kopfhörer einpacken und lospilgern, oder man öffnet ganz aufgeregt den Reisverschluss der sich daran befindet.

Nach diesem Prozess zeigt sich endlich das, worauf man sich schon die ganze Zeit gefreut hat – die Beats Solo 3 Wireless.
Hat sich der Puls wieder beruhigt findet man eine Etage tiefer noch einige Papieranleitungen, Beats Aufkleber und neben einem Karabiner auch ein MicroUSB Kabel.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Die On-Ear-Kopfhörer punkten mit schlichtem, modernem Design. Neben der goldenen Edition bieten auch die Farben Violett und Roségold einen schönen Kontrast durch weiße Elemente am Kopfhörer. Die Farbakzente gehen bis ins Detail, nicht nur die Polsterung und die Innenseite des Bügels sind in weiß gehalten, sondern auch die flexible Verbindung zwischen Gehäuse und „Ohrmuschel“. Hier wird mit Schlichtheit ein schöner Kontrast erzeugt. Die 5 übrigen Farbvarianten wirken dagegen etwas langweilig, da sie vollkommen in einer Farbe gehalten sind. Die „Beats“ Logos werden jeweils durch Hochglanzoptik hervorgehoben, fallen somit trotz gleicher Farbe ins Auge.

Lade- und Aux-Anschluss sind auf der Unterseite der Hörmuscheln angebracht und somit leicht zu erreichen. Wer die Verkabelung auf die Spitze treiben möchte kann auch Laden und gleichzeitig Musik über das Audiokabel hören. Obwohl dies bei einem Bluetooth-Kopfhörer nicht gerade Sinn ergibt, sowohl technisch als auch durch die Positionierung ist es möglich.
Die Bedientasten sind im Bügel, direkt an den Ohren versteckt und lassen sich auch durch ihre Größe leicht und intuitiv bedienen.
Zudem wurde dem Kopfhörer ein separater Ein-/Ausschalter spendiert, der zwar einfach, aber nicht versehentlich gedrückt werden kann, was unabsichtliches Ausschalten effektiv verhindert.

Da die Bügel klappbar sind lässt sich die Größe des Geräts schnell reduzieren und der Kopfhörer im mitgelieferten Transportcase optimal verstauen.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Auf den ersten Blick sind die Beats Solo 3 Wireless solide gefertigt. Der Kopfhörer besteht komplett aus Hartplastik und ist am Kopf und an den Ohrmuscheln mit weichen Materialien ausgestattet. Es fühlt sich dennoch nicht sonderlich stabil an. Vor allem durch die klappbaren Arme wirkt alles etwas wackelig. Die hohe Flexibilität ist bei diesem Kopfhörer zwar sehr positiv anzumerken, man kann sich jedoch leider nicht sicher sein, was das Material aushält und wann es nachgibt. Das Hartplastik ist zudem leider recht empfindlich für Kratzer.
Auch an den Scharnieren sind nach wenigen Wochen bereits Abnutzungsspuren erkennbar.
Der weiche Stoff an den Ohrmuscheln erinnert vor allem vom Aussehen an Leder, fühlt sich aber an wie Gummi. Stoff und Nähte wirken stabil und überstehen auch kräftiges Ziehen und Drücken. Der weiche Stoff über den Treibern sollte bei alltäglicher Behandlung ebenfalls keinerlei Probleme bereiten. Der Gummi, der den Bogen am Kopf polstert, scheint gut verarbeitet. Dieser verschmutzt zwar leicht, lässt sich aber auch gut wieder reinigen.

Zusammengefasst sind wir von der Verarbeitung etwas enttäuscht. Nach den sehr gut verarbeiteten Powerbeats waren die Erwartungen hoch, vor allem bei der Stabilität.

(Verarbeitung: 2,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Tragekomfort

Bezüglich des Tragekomforts kann ich nur von meiner Erfahrung als Brillenträger berichten. Generell sitzt der Kopfhörer sehr angenehm auf den Ohren und drückt nicht besonders stark. Nach rund 2 Stunden Nutzungsdauer musste ich die Solo3 Wireless jedoch immer absetzen, da der Druck auf den Ohren dann doch zu stark wurde. Beim Serien-schauen hat mich das mitunter wirklich gestört. Wichtig ist hier auch zu erwähnen, dass der Anpressdruck variabel ist.

Der Kopfhörer verfügt über längenverstellbare Bügel, die sich gleichzeitig auf den Druck auswirken der auf die Ohren einwirkt. Bei Menschen mit einem eher längeren Kopf ist der Anpressdruck daher höher als bei Menschen mit eher kleinem Kopf. Insgesamt gibt es 8 Stufen auf beiden Seiten.

(Tragekomfort: 3 von 5 Punkten)

Klang

Beats ist trotz der Preise nicht für High-End Klang bekannt, dank der üblicherweise kräftigen Bässe aber dennoch, vor allem bei jungen Menschen sehr beliebt. Mit den Beats Solo 3 Wireless ist jedoch Schluss mit kräftigem Bass. Man erhält zwar keine Blechdose, doch es fehlt der typische Beats Klang, den wir bereits bei den neuen Powerbeats³ vermisst haben. Der Klang passt somit zwar nicht mehr zur Marke Beats, ist jedoch klar Kopfhörern mittlerer Preisklasse zuzuordnen. Auch bei hoher Lautstärke kommt es nicht zu Verzerrungen.

Nutzt man das mitgelieferte Audiokabel bekommt man mehr Lautstärke, ab einer bestimmten Lautstärke werden die Höhen unschön und die Bässe klappern. Über Bluetooth ist die Maximallautstärke in Verbindung mit Apple Geräten leider recht niedrig. Für alle anderen Geräte gibt es zwei Lautstärkeregler, einmal am Kopfhörer und zusätzlich am Smartphone oder Tablet. Damit sind generell auch höhere Lautstärken möglich, die wie über das Kabel jedoch blechern klingen können. Wer gerne besonders laut Musik hört wird bei den Solo 3 Wireless schnell an die Grenzen stoßen.

Beats schafft es auch mit diesem Kopfhörer die von Bluetooth bekannte Verzögerung vollkommen auszumerzen. Es ist zwar nicht bestätigt, wir könnten uns jedoch vorstellen, dass der W1 Chip hier seinen Beitrag leistet. Videos und Filme kann man so wunderbar ansehen.
Telefonieren wird für beide Gesprächspartner zu einem Genuss. Mehrfach wurde ich bei langen Telefonaten auf die gute Klangqualität angesprochen, gerade für Bluetooth-Kopfhörer ist das nicht selbstverständlich, darf in dieser Preiskategorie jedoch erwartet werden.

(Klang: 2,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Die Ausstattung der Solo 3 kann sich sehen lassen. Verbaut wurde Bluetooth Class 1, welches ungeahnte Reichweite ermöglichen soll. Zudem sind der neue Apple W1 Chip und ein besonders leistungsfähiger Akku an Bord.

W1 Chip

Wie die neuen Powerbeats, wurde auch den Beats Solo 3 Wireless der W1 Chip von Apple spendiert. Dieser soll eine Art NFC (die jedoch auf Bluetooth basiert), besseren Klang als reines Bluetooth und eine deutlich höhere Reichweite bieten und den Stromverbrauch reduzieren.

Koppeln

Mit aktuellen Apple Geräten funktioniert das schnelle Verbinden, wie man es von NFC kennt. Man hält den Kopfhörer im Pairing-Modus nahe an sein iPhone oder die Apple Watch und schon fragt das Gerät, ob man sich mit dem Kopfhörer verbinden möchte. Wie auch beim kleinen Bruder wird der Kopfhörer nach dem ersten Verbinden mit dem eigenen Namen „beschrieben“, so waren es bei mir „Beats Solo 3 von Dominik“. Auch wenn man den Namen zurücksetzt, nach dem nächsten Verbinden ändert sich dieser wieder automatisch. Man muss hier also mit dem vorgegebenen Namen auskommen und kann diesen nicht weiter personalisieren.

Der Kopfhörer lässt sich fortan auf allen Apple Geräten, die mit der gleichen Apple ID verbunden sind, nutzen. Möchte man nach dem Verbinden mit dem iPhone am iPad Musik abspielen, startet man dort die Wiedergabe und kann anschließend die Beats als Wiedergabegerät auswählen. Sofort verbinden sich iPad und Kopfhörer und es kann losgehen.
Der Kopfhörer verbindet sich immer mit dem letzten Abspielgerät, bzw. falls dies nicht verfügbar ist – mit dem iPhone. Erneut verbinden ist nicht nötig. Will man den Solo 3 Wireless z.B. mit einem Android-Gerät koppeln, hält man den Powerbutton gedrückt bis die Statusleuchte blinkt und kann sein Gerät anschließend in den Bluetooth-Einstellungen, wie gewohnt verbinden.

Reichweite

In der Wohnung gab es auch bei 10m Entfernung und mehreren Wänden keinerlei Probleme, also haben wir uns für den Extremtest nach draußen begeben.
Der Reichweitenrekord lag bei unglaublichen 55 Metern, allerdings nur solange der Kopfhörer nicht auf dem Kopf sitzt und die linke Seite zum iPhone oder iPad zeigt. Setzt man die Beats in dieser Position auf sind es nur noch 40m. Dreht man sich ein Stück, so dass man in Richtung des iPhones blickt reduziert sich die Reichweite wiederum auf 20m. Wer sich weiter gegen den Uhrzeigersinn dreht darf maximal 6m entfernt sein.

Hier nochmal als Übersicht:

Maximale Reichweite: 55m
Linke Ohrmuschel zum iPhone: 40m
Blick zum iPhone: 20m
Rechte Ohrmuschel zum iPhone: 6m

Von 55m, sowie 40m kann man in jedem Fall begeistert sein, man darf sich nur nicht drehen, was im Alltag etwas problematisch werden dürfte.
Vermutlich sitzt die Antenne in der linken Ohrmuschel. Schade dass der Empfang nicht rundum 360° gewährleistet ist.
Positiv zu bemerken ist jedoch, dass die kurzen 6m auch durch Wände noch immer voll verfügbar sind. Offiziell wird keine Reichweite angegeben, dennoch würden wir zumindest 10m erwarten, gerade wenn man bedenkt, dass selbst die kleinen Powerbeats 3 Wireless ca. 10m erreichen.

Akku

Die Akkulaufzeit wird mit 40h angegeben, was für uns schwierig zu überprüfen ist. In unserem Test waren wir in jedem Fall von der Akkulaufzeit begeistert, der Ladevorgang ist ebenfalls schnell, so dass man in 5min sogar etwas mehr Ladung als für 3h nachtanken kann. Für uns ist diese grandiose Akkuperformance in jedem Fall ein großer Pluspunkt.
Versucht man jedoch die Reichweite auszureizen und entfernt sich 10m vom Smartphone oder Computer schaltet sich der Kopfhörer nach spätestens einer Stunde aus. Ganz ohne Vorwarnung verbraucht das Gerät in rund einer Stunde den gesamten Akku. In der Wohnung hatten wir das Problem nie, es fiel uns nur bei unserem Reichweitentest im Freien auf. Leider gibt es vom Kopfhörer bei geringem Akku keinerlei Hinweis, man muss gerade bei wechselnder Reichweite den Akkuzustand etwas im Auge behalten.

Transporthülle

Die Transporthülle aus Stoff ist robust und schützt den Kopfhörer dadurch sehr gut. Es wird auf stabilen Stoff gesetzt, jedoch nicht auf harte Elemente, so dass ein unglücklicher Sturz durchaus zu Schäden führen könnte.

Der Reisverschluss ist leider etwas kurz gehalten, man muss den eingeklappten Kopfhörer schon etwas in die Hülle hineinfummeln, was aber nicht sonderlich schwierig ist.

Zubehör

Neben der bereits erwähnten Transporthülle befinden sich auch ein microUSB-Kabel, ein Audiokabel und ein Karabiner im Lieferumfang. Das microUSB-Kabel benötigt man logischerweise zum Aufladen des Kopfhörers. Mit dem Karabiner lässt sich die Transporttasche beispielsweise am Rücksack befestigen. Über das Audiokabel kann man aus dem Bluetooth-Kopfhörer eine kabelgebundene Variante machen, in diesem Fall wird der Akku nicht belastet, außerdem bleibt Bluetooth ausgeschaltet. Im Kabel befindet sich zudem eine Fernbedienung um die Musik zu steuern. Man fragt sich hier zunächst wozu das ganze gut sein soll, eigentlich steuert man alles direkt an der Ohrmuschel… sobald man jedoch das Kabel einsteckt, sind sämtliche integrierten Bedienelemente tot, vermutlich um den Akku zu schonen. Ob Steve Jobs das seinerzeit wohl zugelassen hätte?

Der Spaß geht weiter, denn als iPhone 7 Nutzer hat man vom Audiokabel nichts, da es sich um einen 3,5mm Klinkenanschluss handelt, der bei Apples aktuellem Smartphone bekanntlich fehlt. Aus unserer Sicht folgt die Marke Beats, die zu Apple gehört, nicht dem Vorbild des Mutterkonzerns. Es wäre nur konsequent gewesen rein auf Bluetooth zu setzen. Der Ladeanschluss ist passend zu diesem Ausbruch aus dem System weder Lightning noch USB C, sondern Micro-USB. Apple Fans brauchen ab sofort 3 verschiedene Kabel: Lightning(iOS Geräte), USB C (Macbook) und nun auch noch MicroUSB. Was das Unternehmen sich dabei wohl gedacht hat?

Wertung Ausstattung

Nicht nur das neue Kopplungssystem mit dem W1 Chip ist ein echter Mehrwert, auch die nahezu endlose Akkulaufzeit. Zwar sind bis zu 55m Reichweite möglich, mehr als 6m sind jedoch leider nicht alltagstauglich, auch was den Akkuverbrauch angeht. Zubehör und Anschlüsse passen nicht zu Apples neuem Wireless Trend, sind aber dennoch sinnvoll. Die Abschaltung der integrierten Tasten bei Nutzung des Audiokabels passt ebenfalls nicht zu dem was man von Beats und Apple gewohnt ist. Über aktives Noise Canceling verfügt der Kopfhörer leider nicht.

Die Ausstattung ist in vielen Punkten inkonsequent und bietet Überraschungen, gerade Akku und W1 Chip bieten aber auch echten Mehrwert, wir vergeben daher 3,5 Punkte.

(Ausstattung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Sieht man die Werbung, fragt man sich zunächst ob 40h Akkulaufzeit tatsächlich möglich sind, zusätzlich soll dank FastFuel schnelles Aufladen möglich sein. Die Werbung wird von Sprüchen wie „keine Kabel“ und „preisverdächtiger Klang“ (frei übersetzt) dominiert. In der Praxis sind die Kopfhörer tatsächlich kabellos und bieten auch nahezu unendliche Akkuleistung, den preisverdächtigen Klang vermissen wir jedoch etwas. Hier verspricht die Werbung zu viel. Der Klang ist nicht schlecht, überrascht in dieser Preisklasse jedoch auch nicht.

Preis/Leistung

Akkulaufzeit und Design sind sehr gut und können positiv überraschen. Klang und Verarbeitung überraschen allerdings eher negativ. Die Reichweite hinterlässt bei uns gemischte Gefühle.
Zu einem Preis bis 200€ könnte man einen solchen Kopfhörer in jedem Fall empfehlen, für satte 299,95€ UVP erwarten wir jedoch deutlich mehr. Wer den Kopfhörer haben möchte, muss den Namenszuschlag beim Preis in Kauf nehmen, erhält dafür zwar keinen überragenden Sound, aber sicherlich ein nettes Gesamtpaket.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Bowers & Wilkins P7 Wireless

Im  Sommer 2016 wurde auch dem Bowers & Wilkins P7 das Kabel abgeschnitten, somit folgt das P7 Wireless, neben anderen Produkten des Herstellers, einem Trend, den sicher auch die Vorstellung des iPhone 7 ohne Kopfhörerbuchse, beflügelt hat: kabellose Kopfhörer.

Bowers & Wilkins ist einer der bekanntesten und renommiertesten Hersteller von Mittel- bis Hochpreislautsprechern, gerade auch wegen der generellen Beliebtheit von englischem Hi-Fi. B&W entwickelte und produzierte seit der Gründung 1966 viele eigenständige Lautsprecher und technische Details wie die Nautilus, die bekannte 800 Serie oder ihre On-Top Diamantkalotten. Mit der stetigen Erweiterung der Produktpalette seit 2007 erlangte die Marke bei einer breiten Masse Bekanntheit. Dabei sind der Zeppelin, das erste Car Audio System von B&W eingesetzt bei Jaguar und 2010 dann der erste Kopfhörer P5 wichtige Produkte.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung ist sehr schlicht gehalten und versteht es dennoch eine gewisse Exklusivität auszustrahlen. Gewisse Ähnlichkeiten zu anderen Markenprodukten sind nicht von der Hand zu weisen. Vorder- und Rückseite werden von schönen Detailaufnahmen des Geräts dominiert. Der mit bedrucktem Papier beschichtete Karton und das überzogene Kunststoff-Inlett wirken für die Klasse passend und sind solide.

Nach dem Durchtrennen des runden Siegels, kann die obere Kartonhälfte von der unteren getrennt werden. Die untere Schale ist schräg gehalten und der Kopfhörer liegt in der mit Textil beschichteten Schale. Nach dem herausziehen dieser, durch das integrierte Band, kann die gut verarbeitete Aufbewahrungstasche samt Zubehör entnommen werden. In der Tasche befindet sich ein kleines Plastiksäckchen mit dem USB-Ladekabel und dem Audiokabel für den kabelgebundenen Betrieb, sollte mal der Akku zu Neige gehen. Die Aufbewahrungstasche aus Leder dient als Schutzhülle und wird über die eingenähten Magneten einfach verschlossen.

(Verpackung: 5 von 5 Punkten)

Design

Design und Funktion ist bei diesem Kopfhörer auf hohem Niveau. Das Aluminium, der Chrom und das weiche, schwarze Leder sind optisch, wie auch haptisch, gefühlvoll kombiniert.

Die Bluetooth-Bedientaste befindet sich unten am rechten Hörer. Die Bedienelemente für Lautstärke, Stopp bzw. Play am Rand des rechten Hörers. Die einzigen Kunststoffoberflächen sind die schmalen Ringe an der äußeren Seite der Hörmuscheln, welche kaum auffallen. Vom Rand weg nach innen, wurde auch schwarzes Leder verwendet. Zum Ohr hin ist es perforiert – dieser Teil hält magnetisch, ist also abnehmbar und wird ebenso einfach wieder am Kopfhörer befestigt. Die Außenseite der Hörer besteht ebenfalls aus Leder und zur Aufnahme hin aus Aluminium, wo der Chrombügel mit dem internen Verbindungskabel befestigt ist. Im oberen Bereich des Bügels sind die Chromstreben wieder mit dem feinen Leder bespannt, welches um eine sehr angenehme Polsterung verarbeitet wurde.

Auffällig schön ist die Verbindung der zwei Gelenke, welche vom oberen Drehgelenk zum unteren Gelenk verlaufen. Umgesetzt wurde dies mit zwei Chromstreben, die mit verschiedenen Radien zwischen den Gelenken verlaufen. Das Einzige, was man vielleicht bemängeln könnte ist, dass der Kopfhörer wirklich sehr groß ist. An sich nicht ungewöhnlich für einen Over-Ear Kopfhörer, doch das recht eckige Design (viele Hersteller setzen auf rundes oder ovales Design), lässt den Kopfhörer noch massiver aussehen.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

An der Verarbeitung gibt es im Grunde wenig auszusetzen. Das Gewicht passt sehr gut zu der Größe, trotz der integrierten Elektronik und des Akkus. Vermutlich resultiert dies aus der durchdachten Konstruktion mit den feinen Streben und dem kompakten Gehäuse der Ohrhörer und den hochwertigen Materialien.

Wirklich angenehm und bestimmend für die Haptik ist das schön verarbeitete schwarze Leder. Etwa zwei Drittel der Oberflächen sind damit bespannt. Es hat einen matten Schimmer und ist angenehm weich. Auch wer sich nicht für Leder begeistern kann, wird sich damit anfreunden können. Hier stimmt die Qualität.

Kleiner Kritikpunkt ist, dass der Kopfhörer im zusammengefalteten Zustand etwas wackelig ist, das hätte man bestimmt besser lösen können.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Der B&W P7 Wireless hat für die eigentliche Schallwandlung 40 mm Treiber verbaut und setzt auf Nylon bedampfte Membranen, B&W setzt hier ebenfalls CCAW-Schwingspulen ein.

Durch das Bluetooth 4.1 Class 2 Modul werden die aktuellen Standards wie auch aptX unterstützt. Am Kopfhörer gibt es zusätzlich eine 2,5mm (auf 3,5mm für das Gerät) Klinkenbuchse und einen Mini USB Anschluss.

Tragekomfort

Der P7 Wireless ist von den Dimensionen gesehen recht wuchtig, hat 327 Gramm, was zunächst viel klingt, aber wie schon beschrieben keine Probleme beim Tragen erzeugt. Die bei einem Over-Ear Kopfhörer wichtige Ohrpolsterung, ist hervorragend gelungen, auch der Bügel ist beim längeren Tragen fein und drückt nicht. Die zwei Gelenke an den Streben funktionieren einwandfrei und haben die Drehpunkte an den richtigen Stellen.

(Tragekomfort: 5 von 5 Punkten)

Funktionen

Die Hauptfunktion des P7 Wireless ist die hochwertige und komfortable Wiedergabe von Musik. Diese Funktion erfüllt er einfach und stressfrei mit hoher Qualität.

Die Einrichtung der Bluetooth Verbindung ist für Konsumenten die täglich mit einem Smartphone, Laptop usw. arbeiten völlig intuitiv herzustellen und erfordert keine besonderen Kenntnisse. Eingeschaltet wird mittel seitlicher Betätigung des Hauptschalters an der Unterseite des rechten Ohrhörers. Durch das 2 Sekunden lange drücken wird wie bei anderen Bluetooth Geräten die Kopplung initiiert. Solange sich Handy und der Kopfhörer im selben Raum befinden ist die Bluetooth-Verbindung sehr gut, kommen Wände dazwischen, oder wirklich großen Entfernungen, reißt die Verbindung ab. Auch bei einem eingehenden Anruf am Handy greift man automatisch auf die mittlere Bedientaste, zwischen den Volume Tasten. Auch das Weiterschalten der Lieder über einen Doppelklick funktioniert einwandfrei. Alle zurzeit wichtigen Standards wie aptX, AAC, SBC werden unterstützt. Für das Telefonieren gibt es zwei Mikrofone mit einer Unterstützung des CVC2 Standards. Durch den Einsatz des Herstellers dieser Technologien wird dem Konsumenten eine hohe Klangqualität bei Musik und hohe Sprachverständlichkeit beim Telefonieren einfach ermöglicht. Was hier evtl. fehlt ist eine Aktive Geräuschunterdrückung, wurde aber aufgrund der Klangqualität absichtlich weggelassen.

Das Aufladen des integrierten Akkus (370mAh) mit einer angegebenen Laufzeit von 17 Stunden, erfolgt über die seitliche Mini USB Buchse, über welche auch die Firmware aktualisiert werden kann. Die Laufzeit von 17h kann beim leisen Hören sogar übertroffen werden.

Für den Fall, dass einmal der Akku leer ist, wird das mitgelieferte Klinkenkabel verwendet. Um dies einzustecken muss das Linke Ohrpolster abgenommen und die Buchse leicht ausgedreht werden. Das Einstecken und Einklappen der Buchse geht einfach, lediglich das Ausstecken erfordert etwas Feingefühl.

(Funktionen: 4,5 von 5 Punkten)

Klang

Klanglich erfüllt der P7 Wireless alles was man sich von einer englischen Hi-Fi Größe erwartet.

Der Klang übertrumpft den ebenfalls getesteten P5 Wireless und sogar das kabelgebundene Pendant P7. Das Ist faszinierend wie auch ungewöhnlich. Hat aber eine einfache Erklärung. Bei der Kabelgebundenen Version greift der Verstärker im Benutzen Endgerät, zumeist also Smartphones. Bei der kabellosen Version greift der interne Verstärker im Kopfhörer. Das Ergebnis kann sich hören lassen. Wir kennen aktuell keinen Kopfhörer der besser und natürlicher klingt. Wow!

Getestet wurde hier mit einem MacBook Pro, einem iPhone 7,  sowie einem Samsung Galaxy Note 4. Das iPhone unterstützt den aptX-Standard nicht, aber auch aber auch ohne diesen Codec spielt der Kopfhörer sehr gut. Klanglich konnte zum Samsung Galaxy Note 4, welcher besagten Codec unterstützt, kein unterschied festgestellt werden.  Der Klang ist angenehm und ausgewogen über den gesamten Frequenzbereich. Bässe sind genau dann hörbar und druckvoll wenn es das Musikstück vorgibt, die Höhen sind unaufdringlich und klar, die Mitten sind ebenso fein und sauber. Wenn an den klanglichen Eigenschaften etwas kritisiert werden könnte, ist es das Fehlen einer leichten Brillanz die High End Produkte gerne haben, was wiederum aber für viele den entspannten Klangcharakter kann. Hier auffallend ist die von großen Hi-Fi-Anlagen bekannte Unaufdringlichkeit der Musik, auch bei hohen Lautstärken. Auch die Räumlichkeit und Detailwiedergabe ist wirklich erstaunlich. Gerade bei den Klangeigenschaften wird beim einem B&W Kopfhörer für 399 Euro einiges erwartet, das aber auch klar erfüllt wird.

(Klang: 5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Sowohl die Bilder im Internet, als auch die Beschreibung und die versprochene Haptik des P7 Wireless stimmen und runden den guten Gesamteindruck positiv ab. Er fühlt sich gut an, hat einen feinen Klang und die Bedienung erinnert in ihrer Einfachheit an Apple, ohne das ein Kabel stört.

Preis/Leistung

Bowers & Wilkins Wireless P7 Wireless ist ein hochwertiger kabelloser Kopfhörer der genau das gut kann was er soll, Musik hochwertig wiedergeben. Die eingebaute Elektronik erlaubt es dabei ohne Kompromisse den modernen Komfort eines Headsets und einer Wireless-Verbindung zu nutzen. Auch der hohe Tragekomfort, die guten Materialien und die feine Technik rechtfertigen den relativ hohen Preis.

Der beste Klang der uns bisher unter die Hände gekommen ist rechtfertigen die veranschlagten 399 Euro definitiv. Wer gerne Musik unterwegs mit viel Qualität und Komfort genießt, wird viel Freude damit haben.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Beats Powerbeats³ Wireless

Beats Electronics LLC wurde 2006 in Santa Monica (Kalifornien, USA) von Jimmy Irvine und dem Rapper Dr. Dre gegründet. Seit 2014 gehört Beats Electronics zu Apple, was sich nicht nur an dem auf der Produktverpackung aufgedruckten Namen bemerkbar macht. 

Das Unternehmen Beats Electronics ist vor allem mit Kopfhörer und Lautsprechern der Eigenmarke Beats by Dr. Dre bekannt geworden, stellte jedoch auch Lautsprecher für HP und HTC her. Typischerweise optimiert Beats seine Kopfhörer und Lautsprecher besonders für die Wiedergabe von Bässen, was ein einzigartiges Klangbild erzeugt.

Nach dem Erfolg der 2014 vorgestellten Powerbeats 2 Wireless, einem In-Ear Bluetooth-Kopfhörer, der Dank einem Ohrbügel auch für Sportler geeignet war, präsentiert uns Apple 2016 einen auf Apple-Nutzer abgestimmten Nachfolger. Apple verbaut seinen neuen W1 Chip und verspricht neben 12h Akkulaufzeit und verbesserter Klangqualität auch schnelleres Verbinden mit Apple-Geräten.

Wir wollten wissen, ob die neuen Powerbeats³ Wireless durch den Einfluss von Apple wirklich besser geworden sind als der Vorgänger, der zwar 2014 erst kurz nach der Übernahme auf den Markt kam, aber noch ohne Apple-Einfluss entwickelt wurde.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Als Verpackung wurde wieder ein stabiler Karton mit einem durchsichtigen Plastikdeckel gewählt. Für In-Ear-Kopfhörer ist die Verpackung ziemlich groß, jedoch auch stabiler als bei der Konkurrenz. Das Design ist modern und schlicht: Man sieht durch den Deckel direkt auf die Kopfhörer, Aufdrucke auf dem Karton informieren über Spezifikationen und über die Zusammenarbeit mit dem Sportler LeBron James.

Der Plastikdeckel ist zwar völlig im Karton versenkt, durch eine kleine überstehende Lasche aus stabiler Folie lässt dieser sich jedoch problemlos öffnen. Der Kopfhörer ist in einer Kartonhalterung versenkt, so ist er für den Transport auch perfekt geschützt. Hebt man diese Halterung hoch zeigt sich eine weiter Kartonhalterung, die auf der Oberseite die wechselbaren Ohrstöpsel, im Inneren einige Anleitungen und Aufkleber, sowie auf der Unterseite eine Transportbox und das Ladekabel hält.

Aufgrund dieser deutlichen Verbesserung und der generell sehr schön gestalteten Verpackung vergeben wir volle Punktzahl. Im Vergleich zum Vorgänger unterscheidet sich die Verpackung von außen zunächst vor allem dadurch dass im Kleingedruckten als Hersteller nun Apple anstelle von Beats Electronics angegeben ist. Sobald man den Deckel hebt zeigt sich jedoch bereits das neue Innenleben der Verpackung. Die Kartonhalterung für den Kopfhörer wurde verbessert und wirkt robuster, zudem lassen die Innenteile sich deutlich leichter herausnehmen. Bei den Powerbeats 2 Wireless war das Auseinandernehmen der Verpackung immer mit Geduld und etwas Geschick verbunden. Die wechselbaren Ohrstöpsel haben ebenfalls eine neue wiederverwendbare Verpackung erhalten, wodurch diese nach dem auspacken nicht mehr in der Verpackung herumfliegen.

(Verpackung: 5 von 5 Punkten)

Design

Die Powerbeats³ Wireless sind wie die Verpackung schlicht und modern designed. Am linken Ohrhörer befinden sich ein Ladeanschluss, der Ein/Aus-Schalter und eine kleine Status-LED. Der rechte Ohrhörer ist dagegen völlig frei von Bedienelementen. Im Flachkabel, das die beiden Ohrhörer miteinander verbindet, befindet sich eine kleine Fernbedienung mit der sich nicht nur die Musik pausieren oder vorspulen lässt, auch die Sprachsteuerung Siri kann hier aktiviert werden. Ein kleines Mikrofon ist ebenfalls eingebaut, um Telefonate zu ermöglichen. Für den Sport gibt es einen kleinen Kabelclip, womit das Kabel festgezogen werden kann, damit es nicht stören.

Wie auch beim Vorgänger sind die Tasten intuitiv auffindbar, die Fernbedienung ist nun jedoch nicht mehr gummiert, sondern aus Hartplastik, wodurch sie deutlich besser bedienbar ist und nicht mehr so leicht schmutzig wird. Gleiches gilt für das flexible Verbindungskabel, das zwar weiterhin aus einem gummiartigen Material besteht, jedoch eine glatte Oberfläche aufweist.

Die neuen Powerbeats³ sind in 5 verschiedenen Farben erhältlich. Bis auf die weiße Version sind die Bügel und das Verbindungskabel zwischen den beiden Kopfhörern immer in schwarz oder grau gehalten, lediglich das Gehäuse in dem Akku und Klangtreiber versteckt sind, ist der jeweiligen Farbe angepasst. Die weiße Version ist komplett in weiß gehalten. Hat man die Kopfhörer im Ohr sieht man die Farbe jedoch nur noch am Beats Logo.

Der Vorgänger war mit vier neuen, durch Apple hinzugefügten Farben, in insgesamt neun Farben erhältlich. Jedoch war, anders als beim neuen Modell, fast das gesamte Gerät in der jeweiligen Farbe gehalten. Die Farben beim Vorgänger waren sehr kräftig, daher war es bis zur Einführung der neuen Farben schwer sich hier für eine angenehme Farbe zu entscheiden. Die vier neuen an die Apple Watch angelehnten Farben waren deutlich dezenter, von der Gestaltung her jedoch identisch zu den vorherigen.

Insgesamt gefällt mir die neue Farbpalette und die kleinen Verbesserung sehr gut. Vor allem die neue Farbe „Shock Yellow“, die wir im Test hatten, ist sehr knallig und wirkt sportlich. Da die Kopfhörer jedoch vor allem schwarz sind müssen wir hier Punkte abziehen, eine Mischung aus dem neuen und alten Farbdesign wäre schöner gewesen.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung stellt uns deutlich mehr zufrieden als beim Vorgänger. Vor allem die fehlende Gummierung von Kabel und Fernbedienung ist ein deutlicher Fortschritt. Beim Vorgänger waren diese Teile bereits nach wenigen Tagen Nutzung stark verschmutzt und nach einigen Monaten fing das Material an sich zu zerlegen. Die Powerbeats 2 Wireless wurden mir aus diesem Grund sogar auf Garantie getauscht. Beim aktuellen Modell dürfte dies nicht mehr passieren.

Generell ist die Verarbeitung nun auf einem sehr hohen Niveau. Auch Stürze aus Kopfhöhe überleben die Kopfhörer ohne Beschädigung.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

TRAGEKOMFORT

Mit nur 24g gehörten schon die Powerbeats 2 Wireless zu den leichtesten In-Ears auf dem Markt. Trotz verbesserter Akkulaufzeit und dem neuen W1 Chip hat sich das Gewicht nicht verändert. Durch dieses geringe Gewicht drücken die Kopfhörer nicht und halten durch den Ohrbügel dennoch sicher in den Ohren. Es werden wieder 8 verschiedene Ohrstöpsel mitgeliefert, sodass man die Kopfhörer auf die eigenen Ohren anpassen kann. Zudem ist der Bügel den man sich hinters Ohr klemmt flexibel, für maximalen Halt. Auch mit Brille stört der Bügel kein bisschen.

So angenehm der Bügel auch sein mag – Kopfhörer ohne Bügel sind dennoch bequemer.

Das Verbindungskabel ist ausreichend lang, kann mit dem Kabelclip jedoch auch zusammengezogen werden. Man kann je nach Vorliebe das Kabel im Nacken oder am Hals tragen. Beim Telefonieren empfiehlt es sich eher das Kabel am Hals zu tragen, da das Mikrofon sich so näher am Mund befindet. Zum Sport ist es angenehmer das Kabel im Nacken zu haben, da es dort nicht stört.

Im Vergleich zum Vorgänger sind die Kopfhörer minimal größer geworden, was selbst im direkten Vergleich kaum erkennbar ist. Dennoch ist dieser Unterschied spürbar, die Powerbeats³ fühlen sich nun noch besser und leichter an und auch die Ohrstöpsel passen, zumindest bei mir. noch etwas besser. Beim Vorgänger habe ich mehrere Tage gebraucht um die richtigen Ohrstöpsel zu finden, da keiner wirklich perfekt passte. Beim Nachfolger war diese Eingewöhnungsphase nach wenigen Minuten abgeschlossen.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Klang

Die Powerbeats³ bieten wie der Name schon vermuten lässt, kraftvolle Klänge. Meist klingen In-Ear-Kopfhörer eher klapprig und mindern den Musikgenuss. Mit diesen macht Musik endlich auch mit In-Ear-Kopfhörern richtig Spaß. Die kleinen Powerbeats³ Wireless bieten einen sehr klaren, aber dennoch kräftigen Klang. Selbst hohe Lautstärken geben sie kompromisslos wieder. Dank Noise-Cancelling werden Umgebungsgeräusche so weit reduziert, dass man kaum noch etwas von der Umwelt wahrnimmt. Steigt man von günstigen In-Ear-Kopfhörern auf die Powerbeats³ Wireless um ist dies vor allem draußen zunächst sehr ungewohnt, man hat tatsächlich das Gefühl die Musik kommt aus einem großen Kopfhörer der die Ohren komplett bedeckt. 

Im Vergleich zu den Powerbeats 2 Wireless bieten die neuen Powerbeats³ Wireless einen besonders klaren Klang, dies geht jedoch zulasten der Bassleistung. Wer die Powerbeats 2 Wireless kennt und ebenso starke Bässe erwartet wird bei der neuen Version enttäuscht sein, im Vergleich zu anderen In-Ear-Kopfhörern sind die Bässe dennoch deutlich stärker vertreten.

Telefonieren war mit den Powerbeats 2 Wireless noch nicht gut möglich, die Verbindung wurde immer wieder schlecht, so dass der Gesprächspartner oft kaum noch etwas verstehen konnte, mit den neuenPowerbeats³ ist dieser Zustand vorbei. Die Gesprächspartner konnten im Test keinen Unterschied zwischen den Kopfhörer und dem iPhone 7 hören. Hier hat Apple kräftig nachgelegt.

Es ist nun sogar problemlos möglich Videos und Filme mit den Kopfhörern anzuschauen. Im test konnten wir keine spürbare Verzögerung feststellen, beim Vorgänger hingegen war noch eine leichte Verzögerung hörbar.

Wegen deutlich reduzierter Bässe müssen wir Punkte abziehen, der generell verbesserte Klang und die gute Qualität des Mikrofons können diesen Verlust leider nicht völlig ausgleichen.

(Klang: 3,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Bei der Ausstattung können die Powerbeats³Wireless kräftig punkten. Schnelles Verbinden, Noise Cancelling, verbesserte Bluetooth-Reichweite und 12h Akkulaufzeit, all das verspricht Apple.

Für so kleine und leichte In-Ear-Kopfhörer klingt das unglaublich, bei uns müssen die Kopfhörer sich dem Härtetest stellen.

W1 Chip

Der W1 Chip soll eine Art NFC (die jedoch auf Bluetooth basiert), besseren Klang als reines Bluetooth und eine deutlich höhere Reichweite bieten und den Stromverbrauch reduzieren.

Koppeln

Mit aktuellen Apple Geräten funktioniert das schnelle Verbinden, wie man es von NFC kennt. Man hält den Kopfhörer nahe an sein iPhone oder die Apple Watch und schon fragt das Gerät ob man sich mit dem Kopfhörer verbinden möchte. Sobald man auf Verbinden tippt wird auch der Name des Kopfhörers automatisch geändert. So heißt das Gerät dann nicht mehr „Powerbeats³“, sondern in meinem Fall „Dominiks Powerbeats³“. Auch wenn man den Namen zurücksetzt, nach dem nächsten Verbinden ändert sich dieser wieder automatisch. Man muss hier also mit dem vorgegebenen Namen auskommen und kann diesen nicht weiter personalisieren.

Leider funktioniert das Ganze nicht mit allem Apple Geräten. Es werden auch einige ältere Modelle, wie das iPhone 5 unterstützt, das iPad Air 2 allerdings nicht. Zwar wird auch hier der Name des Geräts automatisch geändert, aber man muss den Kopfhörer wie bisher im Bluetooth Menü auswählen. Ob die neuen iPads und MacBooks die Funktion unterstützen, konnten wir leider nicht testen.

Die neue Funktion macht sich besondern beim häufigen Wechseln des Geräts bemerkbar. Ich nutze die Powerbeats³ gerne sowohl am iPhone als auch am iPad, das Wechseln ist so deutlich leichter möglich, auch wenn mein iPad Air 2 die neue Funktion leider noch nicht unterstützt.

Im Gegensatz zu NFC funktionierte diese neue Bluetooth-Technik in unserem Test jedoch auf bis zu 2m Entfernung (NFC ist auf wenige cm begrenzt).

Reichweite

Apple hat nicht zu viel versprochen, die Reichweite ist mit rund 20m sogar mehr als doppelt so hoch wie beim Vorgänger. Gerade zuhause war die Reichweite mit dem Vorgänger oft knapp, mit mehreren Wänden schaffen die Powerbeats 2 Wireless bei uns etwa 6-8m, auf freiem Feld sind bis zu 10m möglich, mit dem neuen W1 Chip sind auch durch Wände über 10m Reichweite kein Problem, was deutlich mehr Freiheit im Alltag bietet. Man legt das Handy einfach ab und kann sich frei durch die ganze Wohnung bewegen. Diese Reichweite ist auch mit den meisten Smartphones und Tablets anderer Hersteller, sowie mit älteren iOS-Geräten möglich.

Akku

Die Akkulaufzeit gibt Apple mit 12h an, dabei wird eine Ladezeit von maximal 1h angegeben. Innerhalb von 5 min soll man genug Ladung für 1h Musikgenuss erhalten. 

Es scheint unglaublich, aber in der Praxis sind diese Werte noch besser. Im Test konnten die Powerbeats³ Wireless etwas mehr als 12h Musik abspielen, beim Telefonieren reduziert sich die Laufzeit jedoch auf etwa 8 Stunden. 5 min Ladezeit reichen aus, um für etwa 70min Musikgenuss gewappnet zu sein. Vollgeladen ist der Akku nach rund 55 min. 

Im Test wurde ein handelsübliches 10W Ladegerät genutzt.

Nicht nur im Vergleich zum Vorgänger ist dies eine ordentliche Leistung. Aktuell kennen wir keinen anderen In-Ear-Kopfhörer, der einen derart kräftigen Akku mit an Bord hat.

Transporthülle

Eine kleine Transporthülle wird ebenfalls mitgeliefert. Der Kopfhörer passt gut hinein, je nachdem wie man ihn verpackt kann jedoch ein Teil des Kabels herausrutschen. Außerdem verschmutzt die Hülle zu leicht.

Beim Vorgänger hatte diese Hülle noch einen Reißverschluss und war durch Hartschalen deutlich stabiler. Die neue, weiche Gummihülle ist daher eher als Rückschritt zu sehen.

Zubehör

Neben der bereits erwähnten Transporthülle befinden sich auch ein microUSB-Kabel, sowie insgesamt 8 Ohrstöpsel in der Packung. Das Kabel ist qualitativ gut, aber nichts besonderes. Die wechselbaren Ohrstöpsel sind wichtig um den Kopfhörer für die eigenen Ohren anzupassen. Diese sind sehr gut zusammengestellt.

Wertung Ausstattung

Apple kann alle Versprechen einlösen und sogar übertreffen. Noise-Cancelling und der Akku sind erstaunlich stark. Die mit dem W1 Chip neu eingeführte schnelle Verbindungsfunktion ist leider nicht für alle iOS Geräte verfügbar, Android Geräte bleiben vollkommen außen vor. 

Die Transporthülle ist schlechter geworden als beim Vorgänger, das restliche Zubehör blieb jedoch gleich gut. 

Alles in allem bieten die Powerbeats³ Wireless gehobene Ausstattung, die ihresgleichen sucht, aber nicht von jedem in vollem Maße ausgenutzt werden kann. Deshalb und aufgrund der schlechteren Transporthülle können wir leider nicht volle Punktzahl vergeben.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Apple wirbt vor allem mit der enormen Akkulaufzeit von 12 Stunden und dem neuen „FastFuel“-Feature, welches mit 5min Ladezeit eine Akkulaufzeit von 1h ermöglichen soll. Daneben verspricht Apple mit dem neuen W1 Chip zusätzliche Funktionen und eine verbesserte Reichweite.

Nahezu in allen Bereichen übertreffen die Powerbeats³ Wireless diese Versprechungen, doch das schnelle Verbinden mit dem W1 Chip funktioniert leider noch nicht mit allem Geräten.

Preis/Leistung

Der Preis hat sich gegenüber dem Vorgänger nicht geändert, auch die Powerbeats³ Wireless kosten 199,95€ (UVP). Gerade für In-Ear-Kopfhörer ist dieser Preis ungewöhnlich hoch, zu dem man jedoch eine ganze Menge Funktionen und hohe Qualität bekommt. Die Powerbeats³ Wireless sind nicht nur zum Sport sehr gut geeignet, sondern auch überall im Alltag.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Epson EcoTank ET-4550

Der getestete 4-in-1 Tintenstrahldrucker EcoTank ET-4550 ist ein Produkt vom japanischen Hersteller Epson.

Die Seiko Epson Corporation ist ein Unternehmen, welches sich weltweit zu den größten Herstellern von beispielsweise PC´s, Scannern und Druckern zählen darf.
Weltweit beschäftigt dieses Unternehmen rund 75.000 Mitarbeiter in 94 Tochtergesellschaften.

Epson biete mit dem EcoTank Et-4550 eine Kombination aus Drucker, Scanner, Kopierer und Faxgerät mit integriertem Tintentanksystem an.
Diese Innovation bedeutet im Vergleich zu anderen Tintenstrahldruckern viel mehr Drucke bei weniger Kosten und Aufwand.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Der Drucker wurde in einer sehr großen und stabilen Verpackung aus robustem Karton geliefert.
Der EcoTank-ET 4550 und sämtliche Zubehörteile waren allesamt nochmal in einer Folie verpackt und zudem reichlich durch Styropor gegen Beschädigungen von äußeren Einflüssen geschützt.
In diesem Karton hat jede Komponente einen vorgesehenen Platz, somit hat alles einen festen Sitz, was besonders bei der Druckertinte überaus wichtig ist, andernfalls könnten die Behälter kaputt gehen und die Farbe auslaufen.
Einziger Wermutstropfen: Aufgrund der Verwendung von viel Folien und Styropor wird der Aspekt der Umweltfreundlichkeit ein klein wenig außen vor gelassen.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Designtechnisch ist der EcoTank-ET 4550 ohne großen Abenteuer eher schlicht gehalten und benötigt aufgrund der integrierten Tintentanks wesentlich mehr Platz als ein gewöhnlicher Office-Drucker.
Das Papierfach hätte etwas größer ausfallen können, wurde aber wahrscheinlich absichtlich eher klein gehalten, damit das Gerät nicht noch größere Abmessungen bekommt.

Das Bedienfeld, bestehend aus LC-Display und Druckknöpfen erzeugt leider einen kleinen Kritikpunkt, da dies nicht mehr Stand der Technik ist.
Tintenstrahldrucker in dieser Preisklasse verfügen üblicherweise über Farbdisplay mit resistivem Touchscreen.

Da die Menüführung jedoch sehr intuitiv ist und die Druckknöpfe einen überaus guten Druckpunkt aufweisen, fällt dieser Minuspunkt jedoch nicht so schwer ins Gewicht.

(Design: 3,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Das Gerät macht einen überaus robusten Eindruck, alles sitzt an ihrem Platz, nichts quietscht und alle Fächer und Deckel lassen sich leichtgängig in die vorgesehene Richtung bewegen.
Besonders hochwertig wirken die Auszieh-Konsolen, sie weisen kaum Spiel auf und halten einiges an Belastung stand.
Die eingebauten Tintentanks wirken ebenso widerstandsfähig, da bräuchte es schon einen Gewaltakt um diese Tanks zu beschädigen.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Farbtanks & Funktion

Nachdem man das Gerät aufgestellt und angeschlossen hat, müssen die Farbtanks noch befüllt werden.
Hierfür waren zwei komplette CMYK-Sätze Tinte (laut Herstellerangaben für 11.000 Druckseiten) im Lieferumfang enthalten.
Beim Befüllen dieser Tanks sollte man genau nach Handbuch vorgehen, damit keine bösen Überraschungen entstehen.
Nach Abschluss der Befüllung geht es an die Installation des Geräts.
Mithilfe der mitgelieferten Installations-CD oder mittels Software-Download auf der Epson-Website kann diese ganz unproblematisch step by step durchgeführt werden.
Die Installation per se nimmt in etwa 20 Minuten in Anspruch.

Selbstverständlich sind bei diesem Gerät auch Ethernet und WLAN mit an Bord.
Obendrein lassen sich mit diesem Multifunktionsgerät auch Direktdrucke von mobilen Betriebssystemen wie beispielsweise Android oder iOS durchführen.
Zudem bietet der Hersteller auch die kostenlose App Epson iPrint zum Download an, über welches sich das Gerät von jedem beliebigen Standort aktivieren und bedienen lässt.

(Farbtanks & Funktion: 4 von 5 Punkten)

Drucken

Die gedruckten Testseiten sowie Kombinationen aus Text und Grafik sind klar und kontrastreich.
Bei Fotodruck erweist sich der EcoTank ET-4550 als eher mittelmäßiges Gerät, jedoch ist dies auch nicht sein primäres Anwendungsgebiet.
Epson hat es mit diesem 4-in-1 Multifunktionsgerät klar auf Home-Office und weniger auf Grafikbüros abgesehen.
Die vom Hersteller angegebene Druckgeschwindigkeit von 13 Seiten/Minute im Schwarz-Weiß-Druck und 7 Seiten im Farbdruck kann nach unserem Praxistest bestätigt werden.

Der  EcoTank ET-4550 verfügt über  eigene Start-Knöpfe für Schwarz-Weiß-Druck sowie für Farbdruck.

Die mitgelieferte Epson Tinte ist wasserfest, beim Praxistest hielten sich die Farben nach einer Minute unter dem Wasserhahn nahezu unverändert auf dem Papier.
Die Drucklautstärke empfinden wir als nicht störend, das Gerät liegt im Vergleich mit ihren Marktbegleitern im Lautstärkepegel im gesicherten Mittelfeld.
Nach umfangreicheren Druckjobs kann es vorkommen, dass die Drucke Farbstreifen aufweisen. In solchen Fällen ist der Druckkopf manuell zu reinigen.

(Drucken: 4 von 5 Punkten)

Scannen

Der EcoTank ET-4550 unterstützt dank automatischer Papierzufuhr auch das Scannen von mehreren Seiten.
Mit der bewährten Scan-Software „Epson Scan“ kann man seine Scan-Jobs problemlos verwalten.

Je nach den in der Software eingestellten Werten an Anzahl der dpi (dots per inch) variiert selbstverständlich auch die Geschwindigkeit des Scans.

(Scannen: 3,5 von 5 Punkten)

Kopieren

Das Kopieren funktioniert mit diesem Gerät absolut tadellos und unproblematisch.
Über das Bedienfeld einfach die gewünschte Einstellung wählen und auf den Start-Knopf drücken.
Das Druckergebnis ist sowohl vom Vorlagenglas sowie aus dem ADF (Automatische Dokumentenzufuhr) absolut fehlerlos.
Der  EcoTank ET-4550 verfügt über  eigene Start-Knöpfe für Schwarz-Weiß-Druck sowie für Farbdruck.

(Kopieren: 4 von 5 Punkten)

Faxen

Über die Faxfunktion können wir leider nicht viel berichten, da wir mangels Anschluss, diese Funktion nicht unter die Lupe nehmen konnten.

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

er Hersteller posaunt das enorm hohe Druckvolumen von 11.000 druckbaren Seiten der im Lieferumfang enthaltenen Tinte hinaus.
Selbstverständlich druckten wir für unseren Test keine 11.000 Seiten nur um festzustellen, ob die Angaben von Epson auch der Richtigkeit entsprechen.
Nach Hochrechnen der gedruckten Seiten im Verhältnis der gebrauchten Tinte kommen wir zu einem Ergebnis zwischen 9.000 – 10.000 Seiten, was natürlich auch sehr stark von den Druckjobs sowie dem Druckerpapier abhängig ist.
Die angegebene Zahl wird schwer zu erreichen sein, ist aber keineswegs utopisch.

Preis/Leistung

Der EcoTank ET-4550 von Epson bietet alles was man sich von einem Office-Drucker nur erwarten kann.
Egal ob Druck, Scan, Kopie oder Fax – dieses Gerät spielt jedes Stück.
Wer bei einem Drucker keinen allzu großen Wert auf gestochen scharfe Fotodrucke legt, aber ein sehr großes Druckvolumen an Texten hat, ist mit diesem Gerät perfekt beraten.
Die sehr geringen Tintenkosten kompensieren auf kurz oder lang die etwas höheren Anschaffungskosten des Geräts.
Zudem lässt sich dieses Multifunktionsgerät mittels Netzwerkanbindung von überall auf der Welt aus steuern. Einziger kleiner Nachteil ist das Bedienteil, welches nicht mehr dem Stand der Technik entspricht.

Der Epson EcoTank ET-4550 ist beim Hersteller zum jetzigen Stand zu einem Preis von € 499,- erhältlich, was aufgrund der extrem geringen Kosten pro Blatt einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis entspricht.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Netgear Nighthawk R8500 X8

Netgear ist ein Netzwerkausrüster mit Sitz in Kalifornien. 1996 gegründet als Tochtergesellschaft von Bay Networks, ist Netgear heute ein weltweit bekanntes Unternehmen in der Elektronikbranche.

Die Produkte des Unternehmens bauen auf Technologien wie beispielsweise WiFi, LTE, Ethernet oder auch Powerline. Netgear bedient sowohl Business-Anwender oder Service Provider mit leistungsstarken, großen Netzwerken aber auch Privatanwender. Dazu gehören neben Routern auch Hubs, Wireless-Access Points, Netzwerkspeicher sowie Security IP-Kameras. Die Produkte werden weltweit vertrieben und setzen – besonders bei Produkten für Privatnutzer – auf Einfachheit in der Benutzung.

Bei den Wireless-Routern für Privatanwender erfreut sich insbesondere die „Nighthawk“-Serie großer Beliebtheit. Der getestete Netgear Nighthawk R8500 X8 stellte bis vor kurzem das Topmodell der Serie dar und wird per November 2016 vom Netgear R9000 X10 abgelöst.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung ist wahrlich riesig – kaum vorzustellen, dass in selber nur ein Router sitzen soll.
Die Oberseite Präsentiert großzügig das eigentliche Produkt, lediglich der Modelname, der Markenname gesellen sich zur Abbildung. Mit glänzenden Elementen, sieht die Verpackung hochwertig aus, lässt sich durch die reflektierende Oberfläche aber schlecht fotografieren.  Die wichtigsten Daten zum Gerät befinden sich übersichtlich seitlich an der Verpackung, wie auch an der Unterseite.

Es handelt sich um eine sehr robuste Verpackung, sodass nie das Gefühl entsteht, dass der Router durch einen kleineren Sturz beschädigt werden könnte. Nimmt man den Deckel ab kann man sehen, dass dieser innen zusätzlich mit schützendem Schaumstoff ausgekleidet ist. Den Deckel beiseitegelegt sieht man auch schon den Netgear Nighthawk R8500 X8 vor sich und es wird klar: Nicht die Verpackung trügt, es ist wirklich ein sehr großes Gerät. Die externen Antennen sind zusätzlich mit Kunststofffolien geschützt. Einmal den Router aus der Verpackung entnommen, befinden sich im unteren Teil neben Bedienungsanleitungen in Deutsch, Englisch, Französisch und Schwedisch auch noch Garantiekarten. Weiters ist das 19V – 3,16A Netzteil, ein 1,5m langes Netzwerkkabel und eine Treiber- CD beigelegt.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Trotz einschüchternder, ungewöhnlicher Größe, hat der Nighthawk X8 ein eher zurückhaltendes Design bekommen. Das hat mich etwas überrascht, da das ursprünglich vorgestellte Modell eine Wellen-Form auf der Oberseite hatte und somit deutlich futuristischer in Erscheinung trat. Das Design der europäischen Ausführung des X8 verzichtet auf die Wellenform und kommt mit einer flachen Geräteoberfläche.

Der Netgear Router ist rechteckig und verzichtet auf Antennen auf jeder Seite (wie von früheren Modellen bekannt) und begnügt sich mit 4 internen Antennen und 4 externen (sichtbaren), aktiven Antennen. Eine Besonderheit dieser aktiven Antennen: Die Signalverstärker sind direkt in diesen verbaut. Zusätzlich besitzen sie eingebaute LEDs und leuchten im Betrieb blau. Sieht gut aus, doch haben diese High-Tech Antennen den Nachteil, dass sie nicht austauschbar sind. Die Oberseite ist mit Lüftungsschlitzen durchzogen, rund um die Unterseite herum befinden sich ebenso welche. Die Lüftungsschlitze sind unerlässlich, da der Router keinen aktiven Kühler besitzt, also lediglich passiv gekühlt wird. Auf der Oberseite befinden sich auf der linken Seite insgesamt 13 Status-LEDs, welche weiß und orange leuchten. Frontseitig befinden sich Tasten zum Aktivieren der WPS Funktion, zum Abschalten des WLAN. Sowie zum Abschalten der LEDs. Seitlich etwas versteckt unter einer Kappe findet man unter einer Kappe einen USB 3.0 Port, wie auch einen älteren USB 2.0 Port. Rückseitig befinden sich 7 LAN-Ports wovon sich die ersten beiden „Link Aggregation“ beherrschen.

Alles in allem ist das Design einerseits zurückhaltend langweilig, andererseits bringen die aktiven Antennen – die ersten ihrer Art in einem Router –  mit den leuchtenden blauen LEDs ein futuristisches Feeling.

(Design: 3,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Der Netgear R8500 X8 ist sehr solide und gut verarbeitet. An der Verarbeitung des Gerätes gibt es nichts auszusetzen. Es gibt keine scharfen Kanten oder Ähnliches. Die Antennen lassen sich leicht bewegen, sitzen aber wie bereits erwähnt fest am Gehäuse und lassen sich nicht austauschen. Alle wichtigen Ports sind gut erreichbar, wobei ich mich wundere wieso die USB 3.0 und 2.0 Ports seitlich unter einer Klappe versteckt wurden und nicht hinten verbaut wurden, den Platz hätte man dafür finden können. Das Lüfter lose Design ermöglicht ein leises Arbeiten, hat aber auch zur Folge, dass sich der Router an der Oberseite spürbar erwärmt. Ob das die Lebensdauer negativ beeinflusst wird

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Einrichtung & Webintraface

Die Einrichtung klappt schnell und sehr einfach. Netgear verzichtet hier auf sehr ansprechendes User Interface. Schön ist aber zu sehen, dass die Installation für technisch nicht sehr versierte dennoch einfach klappt. Den Nighthawk X8 mit dem Modem und Strom verbinden und lediglich vom PC/Mac per WLAN oder LAN-Kabel mit dem Router verbinden. In der Regel sollte automatisch ein PopUp erscheinen in welchem die Installation startet.

Das Webinterface ist einfach unter www.routerlogin.net zu erreichen. Alternativ kann natürlich die IP Adresse des Routers zum Zugriff genutzt werden. Trotz dieses technischen Wunderwerks wirkt die Benutzeroberfläche des  „Netgear genie“ sehr altbacken. Im Vergleich zum ebenfalls getesteten Asus RT-AC8U fühlt man sich um ein Jahrzehnt zurückgesetzt. Dasselbe gilt leider auch für die entsprechende iOS Applikation.

Natürlich kann man alle Funktionen dennoch nutzen, alles ist erreichbar und funktioniert genauso gut – auch erweiterte Funktionen lassen sich einstellen. Aber eben nicht intuitiv für meinen Geschmack. Natürlich ist das ein sehr subjektiver Punkt. Manche werden wohl zum Interface sagen: Weniger ist mehr.

(Einrichtung & Webinterface: 4 von 5 Punkten)

Speed & Reichweite

Worauf es bei einem Router wirklich ankommt ist selbstredend die Geschwindigkeit. Der Netgear R8500 X8 ist ein TriBand Router, welcher laut Hersteller bis zu 5.300 Mbit/s in der Lage sein soll. Natürlich handelt es sich hierbei um einen reinen Laborwert, der so im Realszenario nie erreicht werden wird. Zusammengesetzt werden diese 5.300 Mbit/s aus 1.000 Mbit/s für das 2,4 GHz Netz und zweimal 2.166 Mbit/s auf das 5 GHz Netz.

Und jetzt kommt der Haken: Ein WLAN Empfänger, wie er in Notebooks und Smartphones verbaut ist kann sich gleichzeitig nur mit einem WLAN Netz verbinden. Somit bleiben also max. 1.000 Mbit/s oder 2.166 Mbit/s übrig. Natürlich hat Triband dennoch einen wesentlichen Vorteil wenn gelichzeitig viele im WLAN eingebucht sind und sich gegenseitig nicht Bandbreite rauben müssen.

Für meine Tempomessungen wurde auf einen USB 3.0 Wireless AC-Stick mit maximal 1300 Mbit/s als Gegenstelle zum Router zurückgegriffen. Beim ersten Test besteht direkter Sichtkontakt zum Router, welcher 5 m weit weg steht. Der zweite Test erfolgt im zweiten Stock wo das WLAN Signal zwei Wände –  eine aus Gips besteht die andere aber massiv – durchqueren muss.

Test 1 (5 GHz):
Im AC-Modus erbrachte eine Leistung von 715,2 Mbit/s

Test 2 (5 GHz):
Im AC-Modus erbrachte das Setup einen Durchsatz von 141,3 Mbit/s. 

Im 2,4 GHz Netz ist die Leistung aber leider – auch im Vergleich zu leistungsärmeren Routern -keineswegs berauschend.

Test 1 (2,4 GHz):
Im AC-Modus erbrachte eine Leistung von 136,8 Mbit/s

Test 2 (2,4 GHz):
Im AC-Modus erbrachte das Setup einen Durchsatz von 84,3 Mbit/s. 

Man muss kritisch anmerken, dass unabhängig von 2,4 GHz oder 5 GHz die beste Leistung bei Geräten mir Wireless-AC erzielt wird. Hat man nicht nur aktuellste Technik herumliegen ist die Leistung zwar immer noch gut, aber nicht besser als entsprechend teure Wireless-N-Router. Das ist jedoch bekannt, dass der limitierende Faktor oft ältere Geräte sind. Was sich durchaus bemerkbar macht sind die aktiven Antennen. Die tragen zwar subjektiv nicht zu einer weiteren Reichweite bei, sehr wohl jedoch zu einer deutlich stabileren Verbindung auch bei weniger Empfang. Auf jeden Fall ist der Nighthawk X8 zukunftssicher.

(Speed & Reichweite: 4,5 von 5 Punkten)

USB

Den Nighthawk X8 kann auch als Netzwerkfestplatte nutzen. Hierzu musst per USB ein Speichermedium an den Router angeschlossen werden. Dies kann ein USB Stick oder auch eine Festplatte sein. Zugreifen kann man auf diesen Netzwerkspeicher konventionell mit Boardmitteln von Windows oder man nutzt ReadyShare bzw. ReadyCloud. Hierbei handelt es sich um Software von Netgear, die Zugriff auf die Speichermedien per Internet ermöglicht.

In meinem Test (PC mit Samsung 850 EVO und einem USB 3.0-Stick) wurde eine Lese- und Schreibrate von 97,4 MB/s und 64,2 MB/s erreicht. Für einen Router sind das durchaus ansehnliche Werte. Weiters erlauben die USB-Ports den Anschluss eines Druckers, was ebenfalls sehr praktisch ist.

(USB: 4 von 5 Punkten)

Funktionen

Der Netgear Nighthawk X8 kommt mit vielen Funktionen daher. Die weltweit ersten Aktiv-Antennen, die für eine äußerst Stabile Verbindung sorgen oder die Port-Aggregation mittels derer zwei LAN Ports kombiniert werden um die maximale Leitungsgeschwindigkeit zu verdoppeln.

Das dynamische QoS (Quality of Service) sorgt mittels automatischer Bandbreitenpriorisierung für bessere Online-Spiele oder bessere Streaming Ergebnisse.

Sehr einfaches  erstellen und bereitstellen von Gastnetzwerken, MU-MIMO (Multi User MIMO), die zuvor angesprochene ReadyShare und die ReadyCloud Funktionalität sind nur einige sehr hilfreiche Funktionen dieses Routers.

Besonders  erfreulich ist auch die Open-Source Unterstützung (myopenrouter.com). Einzig die App und das Webinterface trüben mein Highlight-Erlebnis mit diesem sonst sehr gelungenen Produkt.

(Funktionen: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Wie bei jedem Routerhersteller üblich bedient sich auch Netgear (offiziell erlaubten) Marketingaussagen. So wird beispielsweise mit 5,3 GBit/s geworben aber nicht erwähnt, dass sich dieser Wert so nicht reproduzieren lässt sondern sich aus den theoretischen Höchstwerten aller Frequenzbändern aufsummiert. Allerdings ist das nicht nur ein Problem der Netgear-Marketingabteilung. Etwas mehr Transparenz auch den weniger Technik-affinen Kunden wäre fair und auch wünschenswert.

Preis/Leistung

Festhalten: Mit 449 € ist der Netgear Nighthawk R8500 X8 wahrlich kein Schnäppchen. Für die meisten Nutzer wird dieser Router schlicht „too much“ sein. Und nicht nur wegen dem Preis. Vielmehr richtet sich dieser für Power User oder größere Haushalte mit vielen Geräten. Durch die Fülle an Einstellungen eignet er sich hervorragend für kleinere Firmennetzwerke oder Büros.

An der Leistung gibt es wenig zu bemängeln, es ist aktuell eines der besten Router für den Privatbereich, den der Markt hergibt.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Apple iPhone 7

Der angebissene Apfel. Jeder kennt ihn. Seit Jahren nun ist Apple die wertvollste Marke der Welt und eines der bekanntesten Elektronikkonzerne der Welt – eine beispiellose Erfolgsstory.
1976 in Kalifornien gegründet wurde mit dem von Hand gebauten Apple I ein großer Erfolg gefeiert. Prompt folgte das Nachfolgemodell Apple II und entwickelte sich zu einem Verkaufsschlager. In den 1980er Jahren folgte mit „Lisa“ und „Macintosh“ die Einführung einer grafischen Oberfläche und der Maus. 2001 erschien dann der erste iPod und erweiterte Apples Geschäftsfeld auf einen neuen Produktbereich. Über die Jahre wurde der iPod auch dank geschicktem Marketing zum Kult und wohl beliebtesten MP3 Player überhaupt. Darauf folgend wurde 2003 der iTunes Store eröffnet und war eines der ersten kommerziellen Musik- und Film-Downloadportale.

2007 wurde das Zugpferd des Unternehmens vorgestellt – das iPhone. Es war wohl das erste massentaugliche Smartphone mit lediglich einem Touchscreen zur Bedienung. Das Konzept ging auf und fortan dominierte die Herstellung und Entwicklung von Touchscreen-Smartphones allerlei Hersteller die Verkaufscharts. Bis heute sind über 1.000.000.000 (in Worten: eine Milliarde!) iPhones über die Ladentheke gegangen. Mit der Einführung des AppStore 2008 wurde mit der Zeit der wohl weltgrößte Vertriebsweg für digitalen Content erschaffen. 2010 wurde das iPad vorgestellt ein 9,7“ großes Tablet und wurde von den Medien im Vorab als Flop betrachtet, wurde aber dennoch zum Erfolg.

Das getestete iPhone 7 ist nun die aktuellste Generation der Apple Smartphones und wurde am 07.September 2016 vorgestellt. Der Verkaufsstart war am 16. September 2016.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Apple war seit je her bekannt, wenn es darum geht schlichte, aber sehr ansprechende Verpackungen zu kreieren. Das hat sich auch beim iPhone 7 nicht geändert. Auf der Vorderseite ziert ein geprägter Druck der Rückseite des iPhone 7, in realer Größe, das Cover. Seitlich begnügt man sich jeweils mit dem Schriftzug „iPhone“.
Die Rückseite zeigt die Speichergröße des Smartphones, listet den Packungsinhalt in englischer, deutscher und niederländischer Sprache. Weiter unten werden die Seriennummer und IMEI-Nummer des Smartphones aufgelistet.
Das Auspacken bereitet einem Technikliebhaber Apple typisch viel Freude. Dieses Jahr gibt es eine Besonderheit. So ist nach dem Öffnen des Deckels zum ersten Mal nicht direkt das iPhone zu sehen, sondern eine kleine Kartonage mit Beschreibungs- und Installationskärtchen inklusive dem „SIM-Tool“. Darunter befindet sich schließlich das iPhone 7. Entnimmt man dieses sieht man schließlich den Ladestecker die neuen Earpods mit Lightning-Stecker ein kleines Adapterkabel, 3,5mm Klinke zu Lightning sowie das Ladekabel an sich.

Was etwas schade ist: Apple verzichtet auf ein „Transportcase“ bei den neuen Earpods. Diese sind nicht mehr, wie von vorhergehenden Generationen bekannt, in einem Hardcase verpackt, sondern begnügen sich mit einer einfachen Pappverpackung. Auf dieser ist ebenfalls das besagte Adapterkabel angebracht.

Generell wird man das Gefühl nicht los, dass Apple dieses Jahr etwas an der Verpackungsqualität gespart hat und hier Kostenoptimierung betrieben hat. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Apple veröffentlichte iPhones bis dato im „tick-tock“-Rhythmus, soll heißen: auf ein komplett neues Design, folgte im nächsten Jahr ein sogenanntes S-Modell. Das letztjährige Modell war ein S-Modell, weswegen eigentlich ein großes Redesign hätte stattfinden müssen. Eigentlich. Form und die Abmessungen sind identisch geblieben, das iPhone 7 führt eine schlichtere und stimmigere Rückseite ein. Die Antennenlinien sind jetzt nur noch oben und unten sehr dezent angebracht.
Die Kamera ist nun etwas größer und stimmiger in das Design eingebettet. Sie ragt zwar immer noch über das Gehäuse wirkt aber nicht mehr wie ein Fremdkörper, das ist durchaus schön gelöst. Das getestete Modell hat eines von zwei neuen Farben und nennt sich schlicht und einfach: „Schwarz“. Bei der zweiten Farbe handelt es sich um ein hochglanzpoliertes Schwarz und nennt sich: „Diamant-Schwarz“. Das „Schwarz“ ist hingegen matt und wirklich sehr edel. Das Apple Logo ist ebenfalls schwarz poliert und sieht noch einen Tick edler aus als das reine Edelstahl-Logo vom letzten Jahr.Besonders gut gefällt mir hierbei die passende Einfärbung der Antennenlinien aus Kunststoff. Somit sind diese kaum wahrnehmbar und wirken wirklich stimmig. Übrigens: Für die neuen Farben musste das „Space Grau“ weichen.

Das iPhone 6 – Space Grau im Vergleich zum neuen iPhone 7 – Schwarz:

An der der Vorderseite hat sich nicht viel geändert, die Front-Kamera ist gefühlt etwas größer, selbes gilt für die Ohrhöreröffnung. An der Unterseite bemerkt man, dass der Kopfhöreranschluss fehlt. Stattdessen ist ebenfalls ein Grill eingebohrt. Rein optisch wirkt das symmetriebedingt schön, stößt allerdings medial auch auf große Kritik.

Apple hat es geschafft mit marginalen Änderungen ein noch schöneres Design zu schaffen, als es ohnehin schon war.

(Design: 5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

An der Verarbeitung gibt es Apple typisch nichts auszusetzen. Ein Unibodygehäuse aus Aluminium 7000, das nahtlos in das Gehäuse eingelassene Display mit den abgerundeten Kanten. Unregelmäßigkeiten am Gehäuse oder unsaubere Bohrungen sucht man vergeblich. Sehr edel und haptisch eine gelungene Materialkombination.

Eine willkommene Erneuerung: Das iPhone 7 ist wasserdicht. Die Smartphones sind nach IP67 staub- und wasserdicht. Ein Ausrutscher in die Badewanne sollte dem iPhone nichts ausmachen

(Verarbeitung: 5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Performance

Das neue iPhone 7 wird von Apples neuem „A10 Fusion“-Prozessor angefeuert. Das ist der erste von Apple designte QuadCore-Prozessor und setzt sich aus zwei High-Performance Chips, sowie zwei schwächere Chips zusammen. Während die starken für rechenintensive Aufgaben genutzt werden sind die schwächeren Kerne für simple Tasks wie beispielsweise Mails abrufen etc. gedacht.

Apple gibt an, dass der neue A10 eine 40% bessere CPU Performance und eine doppelt so hohe Grafikleistung an den Tag legt, verglichen mit seinem Vorgänger den A9.

Geekbench-Resultate bezeugen in der Tat diesen, sehr beachtlichen, Leistungssprung. So lässt das neue iPhone 7 alle Smartphone Konkurrenten was Rechenpower geht im Schatten. Sogar das Apple eigene iPad Pro hat keine Chance.

(Performance 5 von 5 Punkten)

Display

Auch das Display wurde überarbeitet. Das als RETINA Display bekannte IPS-LC Display wurde weiter verbessert. Während die Auflösung gleich bleibt, wurde die Helligkeit auf 625 Cancela/m² und somit um 25% erhöht. Das Kontrastverhältnis bleibt bei 1300:1.

Weiters handelt es sich um Wide-Gamut-Display welches den P3 Farbraum abdeckt und so noch natürlichere und lebendigere Wiedergabe ermöglicht. Vorteile zum Vorgänger-Display machen sich auch bei direkter Sonneneinstrahlung bemerkbar.

Technologiebedingt hat das iPhone im direkten Vergleich zu Konkurrenten relativ große Balken rund ums Display herum. Deshalb ist ein nahezu randloses Display wie beim Konkurrenten Samsung nicht möglich. Der naturgetreuen und fantastischen Darstellung tut das selbstverständlich keinen Abstrich.

(Display: 4,5 von 5 Punkten)

Akku

In dem iPhone 7 sitzt nun mit 1.960 mAh ein größerer Energiespender als im Vorjahresmodell. Apple verspricht trotz hellerem Display und neuem Prozessor längere Standby-Zeiten und längere Nutzungsdauer der Smartphones. Gefühlt versorgt der Akku das Gerät länger mit der nötigen Energie. Allerdings kann man als aktiver Smartphone Nutzer auch mit diesem Akku kaum mehr als ein Tag an Laufzeit erwarten.

Beim Ladegerät setzt Apple weiterhin auf ein 5 Watt Ladegerät. Wer ein 12 Watt Ladegerät des größeren Bruders iPad hat, kann sich beim iPhone auf deutlich schnellere Ladezeiten freuen.
Obwohl der Akku im Vergleich zu Konkurrenzgeräten eine ähnliche Laufzeit aufweist, wäre es wünschenswert, würde man das iPhone 1 mm dicker machen, aber dadurch mehr Akkuleistung herauskitzeln.

(Akku: 4 von 5 Punkten)

Kameras

Auf der Rückseite setzt Apple auf eine rundumerneuerte Kamera. Während die Auflösung mit 12 Megapixel gleich bleibt, ist alles andere neu.
So hat die neue Hauptkamera einen eingebauten optischen Bildstabilisator, besteht nun aus einer aus sechs Elementen bestehenden Linse und einen f/1.8-Blende. Hinzu gesellt sich ein LED-Blitz der nun aus 4 einzelnen LEDs besteht und doppelt so hell ist wie der Vorgänger.

Mit der neuen Hauptkamera gelingen sehr Detailreiche und natürliche Fotos. Gerade bei Tageslicht sind die Fotos wahnsinnig gut. Auch Low-Light aufnahmen wurden deutlich verbessert, haben aber aufgrund der baubedingten kleinen Linse ihre Limitierungen. Besonders erfreulich dürfte für Smartphone-Foto-Enthusiasten sein, dass nun auch das Abspeichern der Bilder im Verlustfreien RAW Format möglich sind und somit einer weiteren Bearbeitung der Weg geebnet wird.

Ebenfalls verbessert wurde die Frontkamera, welche sehr gerne für Selfies genutzt wird. Statt mit 5 Megapixeln löst diese nun mit 7 Megapixeln aus. Die f/2.2-Blende ist dieselbe wie beim Vorgänger geblieben. Diese ist bei Nahaufnahmen ebenfalls einen Tick schärfer geworden.

Mit der Hauptkamera sind Videos mit 4K (30fps), 1080p (60fps) und Slo-Mo Aufnahmen mit 720p (240fps) möglich. Besonders Full-HD Videos mit 60 fps sehen dank hoher Farbtreue, guter Schärfe und einer geringen Verzeichnung aus al würden sie von einer professionellen Kamera stammen. Absolut klasse. Nicht umsonst ist das iPhone generell die beliebteste Kamera der Welt.

(Kameras: 5 von 5 Punkten)

Funktionen: 3D-Touch, Home-Button& Stereolautsprecher

Wie auch beim Vorgänger besitzt das iPhone 7 sogenanntes 3D-Touch. Die Technik dahinter beruht auf einer zusätzlichen Sensorschicht des Displays welches den lokalen Druck misst und mit dem Controller des Displays kombiniert. Hinzukommt die Messung der Stärke des Drucks, daher der Name „3D“, da nicht nur die Fläche gemessen wird sondern auch die „Eindrücktiefe“. Begleitet wird das von der neuen Taptic-Engine, die bei jeder 3D-Touch Aktion ein spürbares Feedback mittels dosierter Vibrationen abgibt. Was wie eine Spielerei klingt, ist dank guter Softwareintegration die wohl Innovativste Neuerung seit es Touchscreens gibt. Waren Aktionen auf dem Touchscreen bisher lediglich auf der Fläche möglich ermöglicht die neue Technik eine komplett neue Ebene der Interaktion. Man darf gespannt sein, was in Zukunft damit möglich sein wird.

Was viele Leute, besonders in meinem Bekanntenkreis freuen wird: Der Home-Button ist kein Button mehr. Soll heißen, er ist nicht mehr mechanisch, sondern sitzt fest. Oft wurde kritisiert, dass der mechanische Button des iPhones sehr Fehleranfällig ist. So haben Bekannte präventiv bereits mit „Assistive-Touch“ gearbeitet um den Home-Button zu schonen. Auch jetzt sitzt der Fingerprint-Reader, das sogenannte TouchID auf dem Home Button. Und lässt sich wie gewohnt nutzen. Um bei diesem festgebauten Knopf dennoch nicht auf haptisches Feedbackverzichten zu müssen hat Apple die aus den Trackpads von Mac bekannte ForceTouch Technologie eingebaut. Diese erzeugt punktgenaue Vibration und simuliert so einen Klick. Das funktioniert erstaunlich gut, wirkt aber anfangs etwas befremdlich.

Ebenfalls neu ist ein zweiter Lautsprecher am iPhone um echten Stereo-Sound wiedergeben zu können. Während der eine wie gehabt unten am Gerät sitzt, ist der neue im Ohrhörer versteckt. Die Lautsprecherqualität hat sich nicht geändert, sie ist nach wie vor für Smartphone Verhältnisse ordentlich. Sehr wohl hat sich aber die maximale Lautsprecher Lautstärke erhöht, gefühlt doppelt so laut wie bisher.

(Funktionen: 4,5 von 5 Punkten)

Software

Mit iOS 10 poliert Apple das Betriebssystem seines Smartphones noch weiter auf. Auf komplett neues Look & Feel wird verzichtet, kleinere optische sowie technische Verbesserungen runden das Update ab. Unter anderem wird nun 3D-Touch besser genutzt. Siri ist nun schlauer und versteht sich endlich auch mit Drittanbieter Apps.

Der Lockscreen ist nun neu aufgebaut, das Control-Center ist nun (endlich) funktioneller und, sinnvoller aufgebaut. Eine ausgebaute Messaging App, die für meine Verhältnisse aktuell mehr Spielerei als nutzen beinhaltet, aber gerade durch den eigenen AppStore enormes Potenzial für sinnvolle Applikationen bietet. Die ganzen Sticker, Zeichnungen und Animationen sind für mich eher ein Grund die Applikation nicht zu nutzen, auch wenn Apple das als Top Feature bewirbt. Völlig kindlicher Kram.

Trotz aller Kritik, besonders aus dem Android-Lager, bleibt iOS ein grundsolides, sehr performantes System. Natürlich muss man mit gewissen Einschränkungen leben, da das System geschlossen ist. Allerdings ist es dadurch auch nicht fragmentiert und Gefahren ausgesetzt, die andere Systeme sind.
Was man Apple jedoch vorwerfen kann ist, dass sie nicht immer gleich auf den Kunden hören und sich gerne Zeit lassen. Und dennoch kann ich mich wiederholen, dass dieses System von Grund auf performant ist und sich absolut nahtlos mit anderen Apple Geräten versteht.

(Software: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Die Beschreibungen und Produktbilder sind realitätsgetreu und sind nicht aus der Luft gegriffen.
Apples Aussagen wie „das beste iPhone aller Zeiten“, sind mit einem Schmunzeln nicht ganz ernst zu nehmen. Schließlich ist es nur konsequent, wenn das aktuellste Modele besser dasteht als das Alte. Zu Recht werden Funktionen wie beispielsweise LTE näher erklärt und dass diese nur nutzbar sind, wenn es der Mobilfunkvertrag erlaubt. Allerdings sollte man den NFC Chip nicht als solchen bewerben, wenn er nicht als solcher nutzbar ist (lediglich für ApplePay).

Preis/Leistung

Gegenüber dem Vorgängermodell ist der Preis wieder etwas gestiegen. Das Apple iPhone 7 ist ab 759 EUR (in D/A) mit 32GB internem Speicher erhältlich. Für das 128GB Modell werden 869 EUR verlangt, für das 256GB Modell gar 979 EUR. Dass diese Preise für ein Smartphone ungeheure Summen darstellen, steht nicht zur Debatte. Denn trotz Marketing- und Entwicklungsausgaben, sitzt Apple auf sehr viel Netto-Gewinn pro verkauftem iPhone.

Es ist wohl eine Frage die man sich selbst stellen muss ob dieses viele Geld mit dem eigenen Gewissen vereinbar bar ist. Ich für meinen Fall sehe in dem iPhone nicht nur ein Handy, es ist ein mobiler Computer, mit dem man heutzutage alles macht. Ein täglicher Begleiter, der in vielen alltäglichen Situationen das Leben erleichtert. Die Apple typische exzellente Verarbeitung, lässt nichts zu wünschen übrig. Auch das Design wirkt schlicht aber doch sehr elegant. Für mich als Technikliebhaber lohnt sich der Kauf definitiv. Apple Produkten kann man ebenfalls anrechnen, dass sie im Vergleich zu anderen Marken einen deutlich geringeren Wertverlust erfahren. So ist der Wiederverkaufswert dieser Geräte relativ hoch was den Kaufpreis etwas kompensiert.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

AEG Ergorapido AG35POWER 2in1

Die Marke AEG firmiert heute unter dem schwedischen Elektrokonzern Electrolux. Electrolux führt unter der Marke AEG vielerlei Elektrogeräte: Backöfen, Dunstabzüge, Geschirrspülmaschinen, Kühlschränke, Gefrierschränke, Waschmaschinen, Staubsauger, sowie Kleingeräte wie zum Beispiel Bügeleisen, Toaster, Handmixer uvm.

Seit nun zehn Jahren gibt es die Ergorapido-Serie schon. Laut AEG wurden bis dato 10 Millionen Stück verkauft. Mit dem Ergorapido 2in1 AG35POWER wurde also bewusst auf Bewährtes gesetzt.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung ist vorne mit den wichtigsten Informationen bedruckt. Das Produkt wird großzügig präsentiert und die wichtigsten Funktionen werden kurz aufgelistet. Die Rückseite ist analog bedruckt, jedoch in englischer Sprache.

Ein besonderes Auspackfeeling darf man nicht erwarten – so sind die Einzelteile, die später zusammengesteckt werden, jeweils in Kunststoff eingehüllt und in einem vorgeformten Pappkarton eingelegt. Dazu gesellen sich die Ladestation, eine Bedienungsanleitung sowie ein kleines Garantiebüchlein. 

(Verpackung: 2,5 von 5 Punkten)

Design

Die Farbe wird von AEG liebevoll „Watermelon Red Metallic“ genannt. Ich finde es ist ein dunkleres, weniger aufdringlicheres Rot, wie man es von einer Wassermelone kennt. Das ist durchaus positiv gemeint. Das metallische Rot in Kombination mit silbernen Akzenten gefällt uns gut. Das Design im Ganzen gesehen fällt recht unspektakulär aus. Ein konventioneller Handstaubsauger wie man ihn kennt und beschreiben würde.

Wie sich aus dem Titel wohl erahnen lässt, handelt es sich um ein 2in1-Gerät. Im Klartext bedeutet dies, dass der eigentliche Motor und Sauger entnommen werden kann und so als Akkusauger noch flexibler verwendet werden kann.

Wieder wie vorgesehen eingesetzt, profitiert der Handstaubsauger von einer sehr guten Elektrobürste, samt 4 LED-Lichtern. Was wie eine Spielerei klingt, hat durchaus einen Sinn. Das Licht hilft Staub besser zu erkennen und drüber zu saugen. Besonders praktisch wird dies wenn man beispielsweise unter der Couch saugen will. Apropos Couch: Der Staubsauger hat dank Doppelgelenk eine sehr gute Beweglichkeit. Diese Wendigkeit ist sehr hilfreich.

Das Gerät kann dank freistehender Parkfunktion auch gerne mal stehen gelassen werden. Allerdings muss man darauf achten, dass der Stiel in Richtung Bürste geneigt ist, nur so kann der Ergorapido das Gleichgewicht halten.

(Design: 3,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

AEG legt besonderes Augenmerk darauf, dass der Handstaubsauger „Made in Europa“ ist und dass es sich um „erstklassige Qualität aus Deutschland“ handelt.

Die generelle Verarbeitung des Ergorapido 2in1 macht einen recht guten Eindurck. Zwar besteht dieser größtenteils aus Kunststoff, doch hierbei handelt es gefühlt nicht um billiges Plastik. Das Materialgemisch wirkt auch wegen der Dicke stabil und bruchsicher. Mit knapp über 3 kg kann man den Staubsauger ohne große Mühe auch ohne Rollen von A nach B bringen.

Der Bürstenantrieb macht nun auch bei längerem Betrieb keine Probleme und hat nicht ein einziges Mal blockiert. Die Dichtungen am Schmutzfach machen einen ordentlichen Eindruck – wichtig für eine gute Saugkraft.

Gut gelöst ist ebenfalls der Mechanismus zur Entnahme des Handstaubsaugers. Mit einem Knopfdruck, lässt sich dieser bequem entnehmen und ebenso leicht wiedereinsetzen.

Was etwas besser gelöst werden hätte können: Hat man schwitzige Hände, kann das schon mal eine rutschige Angelegenheit werden, denn der Griff ist weder großartig geriffelt noch gummiert.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Saugen

Der Staubsauger bietet eine sehr gute Reinigungsleistung, die man von einem Akku-Staubsauger nicht erwarten würde. Diese gute Leistung ist einerseits dem 18V Akku und andererseits auch der Zyklon-Saugtechnologie verschuldet. Laut AEG ermöglicht die eigens patentierte Zyklon-Technologie eine Saugleistung die der eines 2200 Watt Staubsaugers gleichkommt. Allerdings kann ich durch Erfahrung sagen, dass Watt Angaben sehr willkürlich scheinen. Deshalb lassen wir diesen Werbegag unbeachtet.  Durch die integrierte Elektrobürste nimmt das Gerät den Schmutz auf glatten Böden sehr gut auf. Auch das Saugen von Teppichböden klappt erstaunlich gut. Besonders überzeugt die Aufnahme von Haaren durch die Elektrobürste. Egal ob man tierische Freunde hat oder Damen und Herren mit längeren Haaren im Haushalt – lobenswert.

Der aufgesaugte Schmutz landet schließlich in einem 0,5 Liter Auffangbehälter, der natürlich beutellos ist. Durch „Quick Clean“ lassen sich die Staubfilter kinderleicht reinigen. Das Entleeren geht einfach von der Hand, auch er Filter ist tauschbar. Kleine Info für potentielle Allergiker: das Gerät besitzt keinen HEPA-Filter. Das ist jedoch bei Handstaubsaugern auch nicht üblich.

Die Lautstärke des AEG Staubsaugers ist keineswegs flüsterleiste, aber mit gemessenen 63,8 dB auf der zweiten Stufe durchaus im Rahmen.

(Saugen: 4 von 5 Punkten)

Funktionen

Der Ergorapido 2in1 kann – wie der Name schon vermuten lässt –  sowohl als Akku-Bodenstaubsauger samt Elektrobürste verwendet werden oder als kleinerer und flexibler Akku-Handstaubsauger. Das gefällt sehr gut und erweitert die Möglichkeiten für den Einsatz deutlich.

Dank den LED-Frontlichtern wird auch der kleinste Krümel sichtbar und kann so aufgesaugt werden. Besonders praktisch ist die Funktion, wenn man unter Kommoden und unter der Couch saugen will.

Eine hervorragende Funktion ist die automatische Bürstenrollen-Reinigungsfunktion, die AEG „BRUSHROLLCLEAN TM – Technologie“ nennt. Während dem Betrieb wird auf Pedaldruck die Rolle von Haaren und ähnlichem befreit und eingesaugt.

Die extreme Wendigkeit des Staubsaugers, darf nicht unerwähnt bleiben. Dank eines Doppelgelenkes lässt sich so die Düse einfach um 180° drehen. Tischbeine und Ähnliches können so einafch umfahren werden.

Weiters kann man zwischen zwei Saugstufen auswählen. Automatisch aktiviert wird die höchste Stufe, per Knopfdruck kann man die etwas leistungsschwächere und dementsprechend minimal leisere Saugfunktion auswählen. Allerdings ist zum generellen Saugen nur die „Turbo“-Funktion zu empfehlen, da sie einfach mehr Power hat.

(Funktionen: 4,5 von 5 Punkten)

Akku & Ladestation

Die Ladezeit bis zur vollständigen Ladung beträgt etwa 4 Stunden. Mit einem vollständig aufgeladenen Akku soll, laut AEG, ein Betrieb von bis zu 35 Minuten möglich sein. Im Real-Test wurden in der höchsten Leistungsstufe knapp 24 Minuten erreicht. Im Normalfall ist dies völlig ausreichend.

Insbesondere bei den Ergorapido-Handstaubsaugern wird oft kritisiert, dass die Akkus nach 8 – 12 Monaten den Geist aufgeben und nahezu unbrauchbar sind. Aktuell gibt es natürlich keine Probleme. Dies wird aber beobachtet und falls nötig zu gegebener Zeit entsprechend ergänzt.

Der Staubsauger hat ein Intelligentes Lademanagement heißt es laut AEG. Allerdings fällt auf, dass das Gerät in der Ladestation oft nachlädt. Besser wäre, dass nach einer vollständigen Aufladung beispielsweise erst wieder bei  80% nachgeladen wird.

Die Ladestation ist nett gemeint, aber sehr unpraktisch. Die hat kaum Gewicht, noch sind die Füße rutschfest. Ersteres hat zur Folge, dass der Ergorapido bei der Entnahme jedes Mal die ganze Ladestation mitanhebt und zweiteres hat zur Folge, dass die Ladestation gerade auf glatten Böden gerne verrutscht.

(Akku & Ladestation: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Die angepriesenen Funktionen betreffend Akkulaufzeit, den LED Lichtern, der automatischen Bürstenrollen-Reinigung oder die Wendigkeit entsprechen der Realität. Auch die Bilder im Internet sind nicht übertrieben oder Realitätsverzerrend dargestellt.

Preis/Leistung

Der AEG ECO Li 35 Ergorapido AG35POWER 2in1 ist ein wirklich nützlicher Helfer im Haushalt und bietet eine gute Saugleistung. Der schnelle Umbau zum Handstaubsauger ist ebenso einfach wie praktisch.

Der Staubsauger hat eine UVP von 279,95€. Der Straßenpreis liegt aber im Schnitt 100€ unter der unverbindlichen Preisempfehlung. Zu diesem Preis ist der Ergorapido durchaus empfehlenswert.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Bowers & Wilkins P5 Wireless

Der hochwertige Wireless Kopfhörer Bowers & Wilkins P5 Wireless ist seit Mitte letzten Jahres erhältlich. Bowers & Wilkins ist einer der bekanntesten und renommiertesten Hersteller von Mittel- bis Hochpreislautsprechern, gerade auch wegen der generellen Beliebtheit von englischem Hi-Fi. B&W entwickelte und produzierte seit der Gründung 1966 viele eigenständige Lautsprecher und technische Details wie die Nautilus, die bekannte 800 Serie oder ihre On-Top Diamantkalotten. Mit der stetigen Erweiterung der Produktpalette seit 2007 erlangte die Marke bei einer breiten Masse Bekanntheit. Dabei sind der Zeppelin, das erste Car Audio System von B&W eingesetzt bei Jaguar und 2010 dann der erste Kopfhörer P5 wichtige Produkte.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung ist klassisch gestaltet und erinnert ein wenig an andere hochwertige Konkurrenzprodukte. Vorder- und Rückseite werden von schönen Detailaufnahmen des Geräts dominiert. Der mit bedrucktem Papier beschichtete Karton und das überzogene Kunststoff-Inlett wirken für die Klasse passend und sind solide. Nach dem Durchtrennen des runden Sigels kann die obere Kartonhälfte von der unteren getrennt werden. In der unteren Schale liegt der Kopfhörer in der mit einem Textil beschichteten Schale. Nach dem herausziehen der Schale, was durch das integrierte Band angenehm funktioniert, kann die gut verarbeitete Aufbewahrungstasche mit dem Zubehör entnommen werden. In der Tasche befindet sich ein kleines Plastiksäckchen mit dem USB-Ladekabel und dem Audiokabel für den Betrieb ohne Akku, bzw. ohne Bluetooth-Gerät. Weiters befindet sich ein kleines Info- und ein Sicherheitsbuch in der Hülle. Die Textiltasche dient als Schutzhülle und wird über die eingenähten Magneten simpel geschlossen. 

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Design und Funktion ist beim Bowers & Wilkins P5 Wireless ist auf hohem Niveau. Das Aluminium, der Chrom und weiche schwarze Leder sind gefühlvoll kombiniert. Die Bluetooth-Bedientaste befindet sich am rechten Hörer unten, die Bedienelemente für Lautstärke, Stop bzw. Play am Rand des rechten Hörers. Die einzigen Kunststoffoberflächen sind die schmalen Ringe an der äußeren Seite der Hörmuscheln, welche kaum auffallen. Vom Rand weg nach innen wurde auch schwarzes Leder verwendet, zum Ohr hin ist es perforiert, dieser Teil ist auch abnehmbar und wird über Magneten einfach wieder am KH befestigt. Die Außenseite der Hörer besteht auch aus Leder und zur Aufnahme hin aus Aluminium, wo der Chrombügel mit dem internen Verbindungskabel befestigt ist. Im oberen Bereich des Bügels sind die Chromstreben wieder mit dem feinen Leder bespannt, welches um eine sehr angenehme Polsterung verarbeitet wurde.
Auffällig schön ist die Verbindung der zwei Gelenke, welche vom oberen Drehgelenk zum unteren Gelenk verläuft. Umgesetzt wurde dies mit zwei Chromstreben, die mit verschiedenen Radien zwischen den Gelenken verlaufen. 

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Grundsätzlich ist der Kopfhörer sehr gut verarbeitet. Das Gewicht passt sehr gut zu der Größe, trotz der integrierten Elektronik und des Akkus. Vermutlich resultiert dies aus der durchdachten Konstruktion mit den feinen Streben und dem kompakten Gehäuse der Ohrhörer und den hochwertigen Materialien.
Das einzige auffällige war die polierte Phase am Alu Teil des KH-Gehäuse mit integriertem Bowers & Wilkins Schriftzug, an einer Seite waren hier zwei kleine Macken sichtbar.
Wirklich angenehm und bestimmend für die Haptik ist das schön verarbeitete schwarze Leder. Etwa zwei Drittel der Oberflächen sind damit bespannt. Es hat einen matten Schimmer und ist angenehm weich. Auch wer kein Freund von Leder ist, wird sich nicht daran stören.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Der B&W P5 hat für die eigentliche Schallwandlung 40 mm Chassis verbaut, welche mit Nylon beschichtet sind. Durch Bluetooth 4.1 als neusten möglichen Standard werden die aktuellen Standards wie auch aptX unterstützt, weiters gibt es ein am Kopfhörer eine 2,5mm (auf 3,5mm für das Gerät) Klinkenbuchse und einen Mini USB Anschluss.

Tragekomfort

Der Bowers & Wilkins P5 Wireless hat etwas mehr als 200 Gramm, was etwas viel klingt, aber wie schon beschrieben keine Probleme beim Tragen erzeugt. Die bei einem Kopfhörer wichtige Ohrpolsterung, gerade bei On-Ear Systemen ist hervorragend gelungen, auch der Bügel ist beim längeren Tragen fein und drückt nicht. Die zwei Gelenke an den Streben funktionieren einwandfrei und haben die Drehpunkte an den richtigen Stellen.

(Tragekomfort: 5 von 5 Punkten)

Funktionen

Die Hauptfunktion des Bowers & Wilkins P5 Wireless ist die hochwertige und komfortable Wiedergabe von Musik. Diese Funktion erfüllt er einfach und stressfrei mit hoher Qualität.

Die Einrichtung der Bluetooth Verbindung ist für Konsumenten die täglich mit einem Smartphone, Laptop usw. arbeiten völlig intuitiv herzustellen und erfordert keine besonderen Kenntnisse. Eingeschaltet wird mittel seitlicher Betätigung des Hauptschalters an der Unterseite des rechten Ohrhörers. Durch das 2 Sekunden lange drücken wird wie bei anderen Bluetooth Geräten die Verbindung hergestellt. Solange sich Handy und der Kopfhörer im selben Raum befinden ist der Bluetooth Empfang sehr gut, einzig beim weitergehen in andere Räume, oder bei wirklich großen Entfernungen reißt die Verbindung ab. Auch bei einem eingehenden Anruf am Handy greift man automatisch auf die mittlere Bedientaste, zwischen den Volume Tasten. Auch das weiterschalten der Lieder über einen Doppelklick funktioniert einwandfrei. Alle zurzeit wichtigen Standards wie aptX, AAC, SBC werden unterstützt. Für das Telefonieren gibt es zwei Mikrofone mit einer Unterstützung des CVC2 Standards. Durch den Einsatz des Herstellers dieser Technologien wird dem Konsumenten eine hohe Klangqualität bei Musik und hohe Sprachverständlichkeit beim Telefonieren einfach ermöglicht. Was hier evtl. fehlt ist eine Aktive Geräuschunterdrückung, wurde aber aufgrund der Klangqualität absichtlich weggelassen. Das Aufladen des integrierten Akkus mit einer angegebenen Laufzeit von 17 Stunden, erfolgt über die seitliche Mini USB Buchse, über welche auch die Firmware aktualisiert werden kann. Die Laufzeit von 17h kann beim leisen Hören sogar übertroffen werden. Für den Fall, dass einmal der Akku leer ist, wird das mitgelieferte Klinkenkabel verwendet. Um dies einzustecken muss das Linke Ohrpolster abgenommen und die Buchse leicht ausgedreht werden. Das Einstecken und Einklappen der Buchse geht einfach, lediglich das Ausstecken erfordert etwas Feingefühl.

(Funktion: 4,5 von 5 Punkten)

Klang

Klanglich erfüllt der Bowers & Wilkins P5 Wireless alles was man sich von einer englischen Hi-Fi Größe erwartet. Getestet wurde hier mit einem MacBook Air und einem IPhone 5s, leider unterstützt das IPhone aptX nicht, aber auch aber auch ohne diesen Codec spielt der Kopfhörer sehr gut. Der Klang ist angenehm und ausgewogen über den gesamten Frequenzbereich. Bässe sind genau dann hörbar und druckvoll wenn es das Musikstück vorgibt, die Höhen sind unaufdringlich und klar, die Mitten sind ebenso fein und sauber. Wenn an den klanglichen Eigenschaften etwas kritisiert werden könnte, ist es das Fehlen einer leichten Brillanz die High End Produkte gerne haben, was wiederum aber für viele den entspannten Klangcharakter kann. Hier auffallend ist die von großen Hi-Fi-Anlagen bekannte Unaufdringlichkeit der Musik, auch bei hohen Lautstärken. Auch die Räumlichkeit und Detailwiedergabe ist wirklich erstaunlich. Gerade bei den Klangeigenschaften wird beim einem B&W Kopfhörer für 399 Euro einiges erwartet, das aber auch klar erfüllt wird. 

(Klang: 5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Sowohl die Bilder im Internet, als auch die Beschreibung und die versprochene Haptik des P5 stimmen und runden den guten Gesamteindruck positiv ab. Er fühlt sich gut an, hat einen feinen Klang und die Bedienung erinnert in ihrer Einfachheit an Apple, ohne das ein Kabel stört.

Preis/Leistung

Bowers & Wilkins P5 Wireless ist ein hochwertiger, kabelloser Kopfhörer der genau das gut kann was er soll- Musik hochwertig wiedergeben. Die eingebaute Elektronik erlaubt es dabei ohne Kompromisse den modernen Komfort eines Headsets und einer Wireless-Verbindung zu nutzen. Auch der hohe Tragekomfort, die guten Materialien und die feine Technik rechtfertigen den relativ hohen Preis. 399 Euro sind natürlich für einen „Bluetooth Kopfhörer“ viel Geld, aber wer gerne Musik unterwegs mit viel Qualität und Komfort genießt, wird viel Freude damit haben.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen