Zum Hauptinhalt springen

Leseliste

0

Leseliste wird geladen …

Autor: Ufuk

Cellularline PowerTank 10.000mAh

In diesem testr LITE Bericht möchte ich die Powerbank Cellularline PowerTank 10.000mAh vorstellen. Es handelt sich um eine kleine & kompakte Powerbank mit 12W Ausgangsleistung und univeresellen Anschlüssen.
Die italienische Firma gehört heute europaweit zu den führenden Herstellern von Smartphone- und Tablet-Zubehör. Heute führt Cellularline neben Schutzfolien und Schutzhüllen auch Ladegeräte, Kabel, Powerbanks, Kopfhörer, Headsets usw. im Sortiment.

Cellularline Store auf Amazon.de

Weiterlesen

Sennheiser AMBEO Soundbar

In aller Kürze

Lange hat sich Sennheiser Zeit gelassen und mit der Sennheiser AMBEO Soundbar für einen fulminanten Einstieg in dieses Segment gesorgt. Überzeugender 3D-Sound mit klarem und sattem Klang. Die automatische Klanganpassung ist binnen weniger Minuten erledigt und sorgt für angepasste Reflexionen an Decken und Wänden. Der Hersteller hat mit der Soundbar ein beachtliches Gesamtpaket auf den Markt gebracht und und stellt gleichzeitig einen Premiumanspruch. Zusammengefasst bekommt man ein Stand-alone-Gerät mit 5.1.4 Klang, den es in diesem Formfaktor noch nicht gibt. Was die Euphorie etwas trübt ist der hohe Preis dieser sonst einzigartigen Soundbar.

Gefällt uns

  • Beeindruckender 3D-Sound
  • sehr guter, klarer Klang & tiefer Bass
  •  automatische Klanganpassung mit Mikrofon
  •  Google Chromecast
  • Anschlussmöglichkeiten

Gefällt uns weniger

  • Hoher Preis
  • Staubanfälligkeit
Sennheiser

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Sennheiser AMBEO Soundbar kam in einer Presseverpackung, die schon ordentlich ramponiert war, weswegen ich auf Bilder von eben dieser verzichten werde.

Die offizielle Retailverpackung ist ein regulärer Karton, der mit wesentlichen Aspekten bedruckt (schwarz/weiß) ist und generell wenig spektakulär daherkommt.

Wichtiger ist allerdings wie gut das Produkt verpackt und geschützt ist. Die stattliche und mit schwere Soundbar – knapp 19 Kilogramm – ist gut durch Styroporeinlagen geschützt. An beiden Enden und einmal als Stütze in der Mitte.

(Verpackung: 3 von 5 Punkten)

Design

Die Sennheiser AMBEO Soundbar um eine große Soundbar mit Premiumanspruch, sowohl im Klang als auch im Design.

Die gesamte Vorderseite ist mit einem Akkustikstoff bespannt, wobei die Stellen an denen Lautsprecher sitzen jeweils nach Innen gewölbt sind, um so einerseits optisch ansprechend zu wirken, aber auch zu zeigen, dass man es hier mit einer ganzen Menge an Tönern zu tun hat. Selbstverständlich möchte der Hersteller nicht auf das eigene Logo vergessen, so sitzt dieses unten Links an der Vorderseite. Mittig ist hier ein monochromes LED Display eingebaut und ganz rechts das „AMBEO“ Logo.

Auf die Seiten gehend verlaufen die Ränder nicht im 90 Grad Winkel, sondern sind abgewinkelt, sodass der Grundriss der Soundbar ein Trapez darstellt. Schön ist hierbei, dass der Akkustikstoff bis an die Ränder langt.

Die Oberseite ist aus lackiertem Aluminium gehalten und stellt einen guten Kontrast zur Stoffbespannung dar. Während hier links und rechts unter einer perforierten Oberfläche je ein Breitbandlautsprecher sitzt, ist der mittlerere Teil aus gebürstetem Metall und sieht wirklich edel aus. Hier zentriert sitzen auch die Bedienknöpfe der Sennheiser AMBEO Soundbar. Diese sind zwar gut integriert und besitzen einen guten Druckpunkt, sind aber weniger wichtig, da eine explizite Fernbedienung mitgeliefert wird.

Apropos Fernbedienung, im Vergleich zu meiner minimalistischen Samsung Fernbedienung aus Metall wirkt diese wirklich altbacken und emotionslos. Bei einem Premiumgerät darf man da schon etwas mehr erwarten. Natürlich kann man die Lautstärke auch durch die reguläre Fernbedienung steuern, allerdings fehlen dann wichtige Modi die man ansteuern könnte.

Die Rückseite beherbergt alle Anschlüsse der Soundbar. Gut gefällt hier die Schalufe zur Kabeldurchführung. So bleibt alles ordentlich.

Das Design im Ganzen ist sehr edel und eine gute Kombination aus Materialien. Allerdings hat diese Kombination auch ihre Tücken. Während die Oberseite aus Metall einfach Staubbefreit werden kann, steht es um die stoffüberzogene Vorderseite nicht gut. Auch sie wirkt wie ein Staubmagnet und lässt sich diese nicht so einfach reinigen, das kann auf Dauer wirklich zu einem Problem werden.

Bleibt noch zu erwähnen, dass die Sennheiser AMBEO Soundbar aufgrund ihrer Größe eher für Fernseher ab 55 Zoll geeignet ist. Bei einem Samsung 55 Q9FN ragt sie sogar noch knapp über die Ränder hinaus.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der Sennheiser AMBEO Soundbar ist auf sehr hohem Niveau und gefällt mir gut. Alleine schon das Gewicht, lässt vermuten, dass hier gute Hardware verbaut ist.

Ein Materialmix aus Metall und einem Akkustikstoff bilden einen guten Kontrast. Hierbei ist es wichtig zu erwähnen, dass auch die Bespannung des Stoffes absolut sauber ist und wie angegossen sitzt. Dieser ist auch ausreichend dick und macht nicht den Eindruck bei der leichtesten Berührung zu reißen.

Die Oberseite und die Rückseite bestehen aus Aluminium und sind sauberst verarbeitet.

Die Fernbedienung ist, wie zuvor schon erwähnt, nicht sonderlich elegant gehalten. Sie ist recht groß und komplett aus Kunststoff gefertigt. Im Gegensatz zur Soundbar wirkt sie fast schon „billig“. Das ist dann aber schon jammern auf hohem Niveau.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Lautsprecheranzahl13 Gesamt:
6x 4″ longthrow woofer, cellulose sandwich cone
5x 1″ tweeter, aluminium dome tweeter
2x 3.5″ fullrange driver (top-firing)
Übertragungskanalzahl5.1.4
Leistungsaufnahme250W (Sinus), 500W (Peak)
Standby Power Consumption: ECO Standby ON = 1.9W, ECO Standby OFF = 5.5W
Eingänge3x HDMI In (v.2.0a), 1x HDMI Out (v.2.1 eARC)
1x Optical In
1x AUX In (Stereo RCA)
1x USB (for Service/Update)
1x Ethernet
1x Subwoofer Pre-Out (Mono-RCA, max. 2V)
1x Mic Input (2.5mm jack)
Bluetooth
Google Chromecast
Media (UPnP)
Unterstützte Surround CodecsLPCM 2 Channel, LPCM 5.1 Channel, LPCM 7.1 Channel
Dolby Digital, Dolby Digital Plus
Dolby True HD
Dolby Atmos – Dolby TrueHD, Dolby Atmos – Dolby Digital Plus
DTS
DTS-ES Discrete 6.1, DTS-ES Matrix 6.1
DTS 96/24
DTS-HD LBR
DTS:X
DSD, MPEG-H
Maße/Gewicht126,5 x 13,5 x 17,1 cm / 18,5 kg
LieferumfangSennheiser AMBEO Soundbar
Stromkabel
Fernbedienung
HDMI-Kabel
Anleitungen
Technische Daten der Sennheiser AMBEO Soundbar

Einrichtung & Funktionen

Hat man die Sennheiser AMBEO Soundbar einmal platziert und an den Strom und den Fernseher angeschlossen, geht es an die Einrichtung.

Der Hersteller legt hier ein etwa ein Meter hohes Mikrofon bei, welches per Kabel mit der Soundbar verbunden wird.

Das Stabförmige Mikrofon wird idealerweise dort platziert wo man auch vorhat zu sitzen und fernzusehen. Startet man nun den Prozess, gibt die Sennheiser AMBEO Soundbar verschiedene Töne ab, die in Kombination mit einem vom Frauenhofer-Institut entwickelten Algorithmus, einen virtuellen Raum entstehen lassen.

Die Technologie hört auf den Namen „upHear Immersive Audio Virtualizer“ und sorgt in Kombination mit den 13 verbauten Lautsprechern der Sennheiser AMBEO Soundbar, dass Wände, Decken und Fußboden des Raumes als Reflexionsflächen verwendet werden um den Eindruck zu erwecken, dass man von einer kompletten 5.1.4-Anlage umgeben ist.

Die Einrichtung kann man vereinfachen indem man die kostenlose App von Sennheiser „Smart Control“ herunterlädt. Diese ist kostenlos in den jeweiligen Stores – AppStore (iOS), sowie Google PlayStore (Android) – verfügbar.

Sennheiser Smart Control
Preis: Kostenlos
Sennheiser Smart Control
Preis: Kostenlos

In dieser können neben den verschiedenen Funktionen, auch Firmware Updates für die Soundbar durchgeführt werden. Selbstverständlich kann auch der Klang den eigenen Wünschen entsprechend per Equalizer angepasst werden.

Abgesehen davon verfügt die Soundbar über sechs vorgefertigte Soundprofile, die nach meinem Empfinden sehr gut angepasst sind:

Movie / Music / News / Sports / Neutral / Night

Die Soundbar verfügt ebenfalls über einen eingebauten Google Chromecast. Soll heißen, dass man kann beispielsweise direkt von Spotify oder Google Play Music, direkt Musik an die Soundbar streamen kann.

Fernbedienung

Die Fernbedienung habe ich zuvor bereits kritisiert, weil sie meiner Empfindung nach nicht sehr schön ist. Das heißt natürlich nicht, dass man diese nicht gebrauchen kann. Im Gegenteil. Vom Design und der Materialwahl abgesehen wirkt diese nämlich aufgeräumt und hat eine selbsterklärende Tastenbelegung. Neben dem Ein- und Ausschalter findet sich beispielsweise auch eine „AMBEO“- Taste, welche die beschriebene 3D-Virtualisierung steuert. Neben den üblichen Steuerungstasten für Quelle und Lautstärke befinden sich auf der Fernbedienung auch die zuvor beschriebenen Soundmodi.

Anschlüsse

Die Anschlüsse liegen allesamt an der Rückseite der Sennheiser AMBEO Soundbar. Neben vier HDMI-Eingängen für Fernseher, Spielkonsole etc. Darüber hinaus gibt es ebenfalls einen optischen Eingang, einen Cinch-Eingang und einen Subwoofer-Ausgang. Ebenfalls findet sich hier ein LAN-Anschluss um die Soundbar in das heimische Netzwerk integrieren zu können.

Apropos Netzwerk, natürlich kann man die Soundbar auch drahtlos in das heimische WLAN-Netzwerk einbinden. Bluetooth wird ebenso unterstützt.

(Einrichtung & Funktionen: 4,5 von 5 Punkten)

Klang

Nun zum wichtigsten – aber auch subjektivsten: Der Klangqualität.

Das Gehäuse der Sennheiser AMBEO Soundbar ist vollgepackt. Ganze 13 Lautsprecher befinden sich in der Soundbar!

Zum Einsatz kommen fünf 2,5 Zentimeter große Hochtöner, sechs 10 Zentimeter große Tieftöner, sowie zwei nach oben gerichtete 9 Zentimeter Konus-Lautsprecher. Zwei der fünf Hochtöner sitzen an den Außenseiten der Soundbar und sorgen zusammen mit den nach oben gerichteten Lautsprechern für einen Räumlichen Klang und Surroundeffekte.

Die Lautsprecher werden weiters von einer Class-D-Endstufe angetrieben.

Lässt man Musik laufen, lässt sich schon erahnen, was die Sennheiser AMBEO Soundbar drauf hat. Der Stereoeffekt und der erstaunlich klare und tiefgehende Bass sorgen für ein Staunen und stehen kleineren Stereoanlagen mit Subwoofer in nichts nach! Aktiviert man den AMBEO Effekt

Und beim Fernsehen? Vorneweg gesagt kommt der Klang ganz auf die Quelle drauf an. Zwar bietet die Soundbar an, Stereo- und 5.1-Signale upzuscalen um einen 3D-Sound zu haben, doch hat mich dieses Klangbild – mit regulärem Kabelfernsehen angetestet – nicht umgehauen. Gut aber eben nicht Premium.

Spannend wird es bei Filmen mit Surround-Sound. Der Sound macht Spaß und ist als ausgewogen und klar zu beschreiben. Die Tiefen sind druckvoll und ausgeprägt. Bemüht man die Soundbar mit beispielsweise Dolby Atmos Material kommt man aus dem Staunen kaum raus. Die Sennheiser AMBEO Soundbar erfüllt regelrecht den Raum und versetzt euch direkt in den Film! Der 3D-Effekt, den der Hersteller hier aus einer Soundbar rausbekommt, ist faszinierend.

Man sollte natürlich beachten, dass der 3D-Effekt abhängig von Reflexionen an Decke, Wänden und Boden ist. Soll heißen – sehr große Zimmer oder sehr hohe Decken können diesen Effekt beeinflussen. Mit meinen knapp 290cm Raumhöhe stellt dies natürlich noch kein Problem dar.

In einem Fußballspiel die Atmosphäre im Stadion miterleben oder im Film vorbeifliegende Geschosse oder Objekte lokalisieren. Die Sennheiser Soundbar macht es auf beeindruckende Weise möglich. Trotz keinem dezidierten Subwoofer geht es sehr tief runter und da braucht man nicht viel um den Zorn der Nachbarn auf sich zu ziehen – hier ist Vorsicht geboten.

Die Sennheiser AMBEO Soundbar unterstützt alle üblichen Stereo- und Surround Formate, sowie DTS:X und auch Dolby Atmos. Wie zuvor beschrieben ist es auch möglich, dass Stereo Signale zu einem 3D-Sound upgescaled werden.

(Klang: 5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Es ist das erste Gerät des Herstellers in diesem Segment. Sennheiser hat sich sehr lange Zeit gelassen eine Soundbar auf den Markt zu bringen. Und sie lassen es sich nicht nehmen und werben mit „So klingt die Zukunft des Home-Entertainments.“ oder „Ein Audioerlebnis auf Studioniveau“. Oder „Sie werden es fühlen. Ob Sie wollen oder nicht.“. Spannende Aussagen die vor Selbsvertrauen nur so strotzen. Und doch liefert Sennheiser ab. Ein wirkliches Kraftpaket mit erstaunlichen Soundqualitäten. Da ist auch die eine oder andere Werbeübertreibung definitiv nachsehbar.

Preis/Leistung

Der Hersteller setzt auf eine UVP von 2.499 EUR. Das ist ein saftiger Preis der das potenzielle Publikum erstmal ordentlich einschränken wird. Das ist Fakt. Dennoch muss man sehen, dass es nicht der Anspruch war eine „Mainstream“-Soundbar auf den Markt zu bringen.

Die Sennheiser AMBEO Soundbar ist vielmehr ein Experiment des Machbaren. Ein ganzes Sound System mit nur einer Box zu ersetzen war das Ziel. Mit 13 Lautsprechern einem Mikrofon zum Einmessen des Raumes und ganz viel Technik-Know-How ist dieses Experiment in meinen Augen gelungen.

Ein beeindruckender Rundumsound mit sehr gutem und klarem Klang in nur einem Gerät ist diese Lösung für Puristen die nicht auf eine aufwändige Installation samt Deckenlautsprechern etc. ist, wohl die aktuell beste Lösung.

Vergleicht man den Preis mit dezidierten 5.1.4 Lösungen von Konkurrenten relativiert sich der sehr hoch erscheinende Preis erstmal. Denn erstaunlicher Raumklang, tiefe Bässe und Streamingqualitäten aus einer Soundbar – die gibt es hier!

Sennheiser

Zum Angebot bei

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: sennheiser.com

AUKEY EP-T10 True Wireless

In aller Kürze

Die AUKEY EP-T10 True Wireless sind empfehlenswerte Kopfhörer mit recht kompakten Abmessungen und sehr guter Sporttauglichkeit durch einen sicheren Sitz. Die Verarbeitungsqualität, wie auch die lange Akkulaufzeit können überzeugen. Auch die Klangqualität findet gefallen, wenn sie auch nicht gänzlich überzeugen kann. Eine erstaunlich gut funktionierende Touchbedienung rundet das Ganze ab.

Gefällt uns

  • Akkulaufzeit
  •  kompakte Abmessungen
  •  Bluetooth 5.0
  •  Haptik & Sporttauglichkeit
  •  Touchbedienung

Gefällt uns weniger

  • kein aptX
  •  Synchronität bei Videos etc.
  •  Druckgefühl bei längerem Tragen

AUKEY EP-T10 TRUE WIRELESS

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die AUKEY EP-T10 True Wireless kommen in einer schlichten und minimalistischen dunkelgrauen Verpackung daher. Die Vorderseite zierten die True Wireless Kopfhörer samt Lade- und Transportcase. Das Logo der Key Series ist ein Merkmal dieser Kopfhörer, das uns noch öfters entgegenkommen wird, denn AUKEY als Hersteller wird auf der Verpackung nur klein erwähnt. Mit der Key Series hat der Hersteller Design mit gutem Klang im Programm.

Hebt man die Verpackungsoberseite an, liegt in einer Kunststoffschale das Lade- und Transportcase sowie die einzelnen Ohrhörer. Unter dieser Plastikschale wiederum finden sich Bedienungsanleitung, Granatiekärtchen, sowie jeweils einzeln verpackt, Eartips in verschiedenen Größen, wie auch ein kurzes USB-C Ladekabel.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

AUKEY EP-T10 True Wireless sind True Wireless Kopfhörer, also komplett kabellose In-Ears Kopfhörer. Die einzelnen Ohrhörer sind recht kompakt und setzen auf ein bekanntes Knopfdesign samt Silikon-Eartips.  Die AUKEY EP-T10 True Wireless sind in einer hellgrauen Farbe gehalten und mitsilbernen Akzenten versehen. Auch hier sieht man wieder das „Key Series“-Logo. Apropos – diese dient dank Touch-sensitiver Oberfläche auch als Bedienfeld.

Durch Tippen (länger oder kürzer), können hier Musik abgespielt, pausiert, lauter oder leiser gestellt werden. Die Kopfhörer verzichten gänzlich auf physische Tasten. Ein- und Ausgeschalten werden sie automatisch sobald man die dem Ladecase entnimmt oder eben zurückgibt.

Um einen besseren Halt im Ohr zu gewährleiten, besitzen die Kopfhörer kleine Haken. Hat man für die eigenen Ohren die richtigen Größen der Aufsätze gefunden, sitzen die AUKEY EP-T10 True Wireless fest und angenehm.

Das zugehörige Transport- bzw. Ladecase ist rund und im Verhältnis zu den einzelnen Ohrhöhrern relativ groß und gänzlich aus Kunststoff. Durch eine Drehbewegung wird der Deckel geöffnet. Die Arretierung hierbei hätte jedoch etwas besser gelöst werden können, weil sie sich sehr leicht löst. Auf der Vorderseite geben 4 LED Lichter Auskunft über den Akkuzustand des Ladecase. Rückseitig befindet sich ein USB-C Anschluss zum Laden. Was mir ebenfalls gut gefällt ist, dass die einzelnen Ohrhöhrer magnetisch befestigt werden und man sie somit nicht in Millimeterarbeit in das Case legen muss.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitungsqualität der AUKEY EP-T10 True Wireless ist im Großen und Ganzen gut.

Die einzelnen Kopfhörer sind für mich besser verarbeitet, als das Transport- und Ladecase. Wie schon im vorherigen Punkt ist mein Kritikpunkt der Schließmechanismus eben dieser und auch hier und da knarzt das Case.

Es wird zur Gänze auf einen gummierten Kunststoff gesetzt. Dies finde ich jedoch im Zusammenhang mit Sport und der Schweißbeständigkeit durchaus positiv.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer
FarbeGrau
Akkuintegriert
Akku Ohrhörer: 7h
Akku Ladecase: 17,5h
Gewicht8g (je Ohrhörer)
MaterialCelluloseacetat, Kunststoff, polierter Edelstahl (Ladecase)
KonnektivitätBluetooth 5.0
Codec: A2DP, AVRCP, HFP, HSP, SBC, AAC
Lautsprechertypdynamisch
AbmessungenOhrhörer: 22 x 16 x 17 mm
Ladecase: 64.6 x 26.8 x 45.1mm
MikrofonMEMS (Microphone Chip)
Lieferumfang1x AUKEY EP-T10 True Wireless
3x Silikon-Ohrtips
3x Ohrhaken
1x Transport- und Ladecase
1x USB-C Ladekabel
1x Bedienungsanleitung

Tragekomfort

Der Tragekomfort ist eines der Hauptargumente für den Kauf eines True Wireless Kopfhörers. Bei den AUKEY EP-T10 True Wireless handelt es sich wie eingangs erwähnt um relativ kompakte Kopfhörer, die nicht zu sehr aus dem Ohr hervorstehen. Hat man die passendenden Silikonaufsätze gefunden, sitzen die Kopfhörer wirklich fest, was sie meiner Meinung nach zu idealen Sportkopfhörern macht.

Dennoch finde ich, dass die AUKEY EP-T10 True Wireless nach einer gewissen Zeit ein Druckgefühl auslösen. Ich kann nicht genau nachvollziehen woran das liegt. Dies könnte am Schwerpunkt liegen oder aber auch rein anatomisch an meinen Ohren.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Klang

Der Klang ist wie immer sehr subjektiv.

Die Höhen würde ich als nicht übertreibend, aber auch nicht als zu zurückhaltend beschreiben. Die Mitten sind meiner Meinung nach ganz angenehm, aber auch nicht als besonders zu beschreiben. Bei den Tiefen wiederum würde ich den AUKEY EP-T10 True Wireless Pluspunkte geben wollten, da diese nicht zu sehr betont werden aber eben doch ausreichend gut und kräftig.

Aufallend ist, dass bei hoher Lautstärke die Klangqualität ziemlich leidet und ein gewisses Rauschen bemerkbar ist.

Das eingebaute Mikrofon ist nur in ruhigen Umgebungen brauchbar, bewegt man sich hingegen schnell oder hat Wind um die Ohren, ist es leider mehr schlecht als recht. Der Fairnesshalber muss man sagen, dass dies leider für fast alle True Wireless Kopfhörer gilt.

(Klang: 3,5 von 5 Punkten)

Akku

Die Akkulaufzeit wird auf dem Papier mit bis zu 7 Stunden angegeben, was ein erstaunlicher Wert ist. Im Alltag kam ich hingegen etwa auf knapp über 5 Stunden. Dies hängt allerdings sehr stark von den Hörgewohnheiten, insbesondere der Lautstärke ab.

Mit dem Ladecase hat man zusätzlich zweieinhalbvolle Ladungen mit in der Tasche. Das sind wirklich ganz ordentliche Laufzeiten.

Gut gefällt mir auch, dass der Hersteller auf USB-C setzt und man hier also auch gerüstet für die Zukunft ist.

Bluetooth & Signalqualität

Die Einrichtung der Bluetooth Verbindung ist für User innerhalb weniger Sekunden erledigt und erfordert keiner besonderen Kenntnisse. Während der rechte Ohrhörer der sogenannte Masterkopfhörer ist und somit eine Verbindung mit dem Endgerät eingeht, verbindet sich der Linke mit dem Master-Kopfhörer.

Obwohl AUKEY EP-T10 True Wireless auf Bluetooth 5.0 setzt, ist ein deutlicher Lag, beispielsweise bei Videos bemerkbar. Bei Musikgenuss fällt diese Latenz weniger ins Gewicht. Positiv hingegen ist die Verbindungsqualität hinsichtlich Reichweite.

App

Leider bietet AUKEY auch für seine Premium Kopfhörer-Serie keine App an, um beispielsweise Personalisierungen durchführen zu können.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit der „Key Series“ hat AUKEY Design- und Klangtechnisch anspruchsvollere Kunden im Blick. Dies ist eine interessante Strategie zumal sich der Hersteller besonders mit preisgünstigen Accessoires und Kopfhörern einen Namen gemacht hat. Allerdings muss man dem Hersteller zugutehalten, dass hier wirklich geliefert wurde und ein gutes Produkt entstanden ist.

Preis/Leistung

Der Hersteller ruft einen UVP von 109,99 EUR für den AUKEY EP-T10 True Wireless aus. Hier bewegen wir uns im guten Mittelfeld. Für diesen Preis bekommt man allerdings ein rundes Gesamtpaket mit sehr guter Akkuleistung und gutem Design.

AUKEY EP-T10 TRUE WIRELESS

Zum Angebot bei

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: aukey.com

Soundcore Icon Mini

In diesem testr LITE Bericht möchte ich den Bluetooth Lautsprecher Soundcore Icon Mini vorstellen. Es handelt sich um einen mobilen Bluetooth-Lautsprecher mit Wasserbeständigkeit.
Die Audio-Marke Soundcore zu Anker, einem chinesischen Hersteller und wird seit 2018 als eigenständige Marke weitergeführt.

Anker Store auf Amazon.de

Weiterlesen

Anker PowerCore 10000 PD Redux

In diesem testr LITE Bericht möchte ich den neuen Anker PowerCore 10000 PD Redux vorstellen. Es handelt sich um eine Powerbank mit 10000mAh Nominal-Kapazität und PowerDelivery Funktionalität. Die chinesische Marke Anker ist seit 2011 auf dem Markt und fokussiert auf die Herstellung von Computer-Peripherie und Ladeaccessoires. Mittlerweile ist Anker eine bekannte und durchaus geschätzte Größe in diesem Markt.

Anker Store auf Amazon.de

Weiterlesen

Master & Dynamic MW07

Mit den Master & Dynamic MW07 hat der Audio-Hersteller aus New York City den Puls der Zeit erkannt und bringt die ersten True-Wireless In Ears im eigenen Portfolio. In diesem Test wollen wir herausfinden, wie gut die komplett kabellosen Master & Dynamic MW07 wirklich sind. Klanglich hat der Hersteller einen Premiumanspruch, was sich auch bei dem Preis dieser True Wireless In Ears wiederspiegelt.

Master & Dynamic MW07

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung der Master & Dynamic MW07 ist als modern und ansprechend zu bezeichnen. Die Vorderseite zeigt die verchromte Transport- und Ladebox sowie die einzelnen Ohrhörer. Während die Verpackung in englischer Sprache gehalten wird (amerikanische Kopfhörermarke) wird an Lob nicht gespart. „Premium Materials, Superior Design & Exceptional Accoustics“ zieren die Frontseite.

Auch die Rückseite sieht aufgeräumt aus und offenbart den gesamten Inhalt der Box schön aufgeräumt. Das sieht cool aus! Dazu kommen noch kurze Beschreibungen in verschiedenen Sprachen, wo wohl auf Google Translate gesetzt wurde: „Der hochwertige handgefertigte tatsächlich drahtlose Kopfhörer aus Acetat mit seinem eleganten Ladegehäuse liefert klassenbesten Ton und Passung.“ Ähm, naja. Auf Englisch klingt es besser.

Nimmt man den weißen Überschlag weg, kommt eine schlichte, aufklappbare schwarze Box zum Vorschein, die den gesamten Inhalt beherbergt.

Hier gibt es wirklich sehr viel Liebe zum Detail, mit einzelnen Umschlägen mit eingeprägten Namen usw. Besonders gut gefällt mir, dass außer bei den EarTips fast kein Kunststoff verwendet wird.

(Verpackung: 5 von 5 Punkten)

Design

Master & Dynamic MW07 sind sogenannte True Wireless Earphones, also komplett kabellose In-Ears. Die Kopfhörer sind recht klobig und nicht allzu klein. Mit 7g pro Kopfhörer liegen diese jedoch noch im Rahmen, was das Gewicht angeht. Die Master & Dynamic MW07 sind in insgesamt 7 Farben zu haben. Ich habe das gänzlich schwarze Modell der Kopfhörer. Das Besondere ist das Material, welches an der Oberfläche verwendet wird und besonders bei den eingefärbten Versionen seine Stärken ausspielt. Es handelt sich um sogenanntes Acetat (als Chemiker gefällt mir dieser Begriff allerdings nicht, da es sich genauer um Celluloseacetat handelt). Es handelt sich hierbei um einen wertigeren Kunststoff, der insbesondere bei teureren Brillen Verwendung findet.

Um einen sicheren Halt im Ohr zu gewährleisten, besitzen die Kopfhörer eine Art Flügelaufsätze, die gummierte Rippen sind. Diese „Flügel“ gibt es natürlich gleich wie die regulären Silikon Ear-Tips in verschiedenen Größen. Hat man für die eigenen Ohren die richtigen Größen der Aufsätze gefunden, sitzen die Kopfhörer fest und angenehm.

Die True Wireless Earphones haben physische Tasten zur Steuerung. Auf dem linken Ohrhörer befinden sich zwei Tasten zur Lautstärkeregerung während am rechten Ohrhörer eine Taste zum Pairen und Play/Pause dient.

Bei True-Wireless Kopfhörern darf man auch nicht vergessen die zugehörige Transport- bzw. Ladecase näher anzusehen. Und hier macht man auch wirklich Augen! Es handelt sich um eine poliertes Edelstahlcase welches wirklich sehr besonders aussieht.  Aber allerdings wegen der Beschaffenheit schon beim Hinsehen Kratzer bekommt und ein Fingerabrückemagnet ist. Dies weiß wohl auch der Hersteller und legt im Lieferumfang zusätzlich noch eine Stofftasche bei, die dafür gedacht wäre, das Ladecase samt Kopfhörern zu transportieren.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Master & Dynamic MW07 sind sehr gut verarbeitet und werden Ihrem Premiumanspruch in diesem belangen gerecht. Ein Ohrhörer kommt auf ein Gewicht von 9g. An den Ohren wird dieses Gewicht auch bei längerem Tragen nicht als störend empfunden, da die „Flügel“ hier einen guten Ausgleich bieten.

Die Materialwahl und der Anspruch bestes zu verbauen muss bei einem Gebrauchsartikel allerdings auch kritisch betrachtet werden. So hat das polierte Edelstahlcase innerhalb von kürzester Zeit Mikrokratzer und sieht schlichtweg nicht mehr so gut aus wie zu Beginn.  Das gleiche gilt für die matt schwarze Acetatfläche, die auch Abnutzungserscheinungen zeigt (wahrscheinlich ist dieser Effekt bei rein schwarzen Kopfhörern noch mal stärker als bei den gemusterten Farben.)

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer
FarbeMatt Schwarz
Akkuintegriert, Lithium-Polymer-Akku
Akku Ohrhörer: 3,5h
Akku LAdecase: 10,5h
Gewicht9 g, je Ohrhörer
MaterialCelluloseacetat, Kunststoff, polierter Edelstahl (Ladecase)
KonnektivitätBluetooth 4.2
Codec: SBC, aptX™, aptX™ Latenzverringerung, AAC
Lautsprechertypdynamisch
AbmessungenOhrhörer: 25 x 22.2 x 28.3mm
Ladecase: 64.6 x 26.8 x 45.1mm
MikrofonMEMS, Omni-Directional
Lieferumfang1x Master & Dynamic MW07
5x Silikon-Ohrtips
2x Fit-Wings
1x Stofftasche
1x Transport- und Ladecase
1x USB-C Ladekabel
1x USB-Adapter
1x Bedienungsanleitung
Technische Daten des Master & Dynamic MW07

Tragekomfort

Der Tragekomfort ist das Argument bei True Wireless Earphones. Wie schon beschrieben, handelt es sich bei den Master & Dynamic MW07 um einen recht großen Ohrhörer. Allerdings hat es der Hersteller hier geschafft mit den austauschbaren „Gummi-Rippen“ und den klassischen Silikon Ear-Tips einen sicheren, aber auch angenehmen halt zu bewerkstelligen.

Allerdings muss man auch anmerken, dass die Kopfhörer bedingt durch die Größe und Form sicherlich nicht für jede Ohrform optimalen Tragekomfort garantieren. Insbesondere denke ich, dass dies bei kleinen Ohren zu Problemen führen könnte.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Klang

Auch wenn die Klangqualität generell sehr subjektiv ist würde mir hier keiner widersprechen, wenn ich von der gehobenen Klasse rede, wenn es um True Wireless Headphones geht. Der Hersteller verbaut hier 10mm Beryllium Treiber.  Dieses Material wird in der Regel bei hochwertigen Kopfhörern verwendet.

Grundsätzlich sind die Master & Dynamic MW07 sehr ausgewogen abgestimmt. Sehr gut gefällt mir auch die Stereo-Separation, die die Instrumente von links nach rechts wandern lässt.

Die Höhen der Kopfhörer sind sauber, klar und detailliert.  Die Mitten würde ich als unaufgeregt und neutral einstufen. Das besondere sind hier mehr die Tiefen. Der Bass der Master & Dynamic MW07 ist wirklich bemerkenswert und hat einen druckvollen und feinen Tiefgang. Man darf hier nicht vergessen, dass es sich um einen komplett Kabellosen Kopfhörer – vor allem In-Ear – handelt.

Im Grunde ist der Master & Dynamic MW07 für eine Vielzahl an Genres geeignet. Durch die Betonung der Höhen und Tiefen ist der Kopfhörer vielleicht nicht der beste der Wahl, wenn es um ruhige und bassreduzierte Lieder geht.

Neben dem Sound an sich, haben die Kopfhörer auch Omni-direktionale Mikrofone eingebaut, um den Sprachassistenten der Wahl zu nutzen oder aber auch um Telefonate führen zu können. Das klappt, ist aber nicht sonderlich gut, insbesondere wenn man am Gehen ist oder es windig ist.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akku & Ladecase

Die Laufzeit ist der Haken an diesem sonst so guten Kopfhörer. Der Hersteller gibt bei den Master & Dynamic MW07 eine Laufzeit von 3,5h und einem Ladecase, das zusätzlich 3 volle Ladungen der Ohrhörer erlaubt ehe dieses selber an das Ladegerät muss. Das ist in der Tat Mau.Realistisch komme ich leider nur auf etwas über 2 Stunden mit einer Ladung. Zum Vergleich: Die Lade- und Transportbox der Apple Airpods bieten bei geringerem Footprint einen Akku für weitere 24h Wiedergabe!

Positiv ist hingegen, dass mittels USB-C aufgeladen werden kann und das geht ziemlich flott. 40% erreicht man schon nach 15 min Ladezeit. Voll aufgeladen ist das Case nach lediglich 40 min.

Bluetooth & Signalqualität

Die Einrichtung der Bluetooth Verbindung ist für User innerhalb weniger Sekunden erledigt und erfordert keiner besonderen Kenntnisse. Während ein Ohrhörer eine direkte Verbindung mit dem Abspielgerät eingeht, verbinden sich die beiden Kopfhörer untereinander noch zusätzlich, um so Stereo geschaltet zu sein.

Die Signal Qualität der Kopfhörer ist ziemlich gut. Es wird hierbei auf Bluetooth 4.2 gesetzt. Während meiner Zeit mit den Master & Dynamic MW07 hatte ich nie einen Verbindungsabbruch, was sehr positiv ist lediglich ein zwei Mal gab es kleinere Sekunden-Aussetzer.

App

Enttäuschend finde, ich dass Master & Dynamic keine App zu den Kopfhörern anbietet. Somit können keine Firmware-Updates vom Smartphone aus eingespielt werden, kein Equalizer bedient werden etc.

(Ausstattung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Master & Dynamic ist eine recht junge Marke auf dem Audiomarkt (2014) und doch schon eine anerkannte Größe. An Selbstbewusstsein mangelt es dem Hersteller gewiss nicht, so wird mit dem besten Klang ihrer Klasse geworben, mit bestem Design und besten Materialien. Zugegeben handelt es sich um wirklich guten Klang und auch die Materialien entsprechen der gehobenen Klasse.

Preis/Leistung

Master & Dynamic MW07 ist ein exzellenter True Wireless Kopfhörer mit einer sehr guten Klangleistung. Der Hersteller will hier seinem Premiumanspruch gerecht werden und schafft dies auch. Allerdings auch mit der UVP von 299€!

Dies bedeutet, dass der Kopfhörer hier das absolute Top-Tier von True Wireless Earphones repräsentiert – zumindest, wenn es nach dem Preis geht. Wenn man aus der Masse hervorstechen will, optisch wie auch vom Klangbild, wird man mit den Master & Dynamic MW07 eine Freude haben.

Master & Dynamic MW07

Zum Angebot bei

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Anker PowerPort III mini

In diesem testr LITE Bericht geht es um den neuen Anker PowerPort III mini mit der neuen PowerIQ 3.0 Technologie. Die chinesische Marke Anker ist seit 2011 auf dem Markt und fokussiert auf die Herstellung von Computer-Peripherie und Ladeaccessoires. Mittlerweile ist Anker eine bekannte und durchaus geschätzte Größe in diesem Markt.

Anker Store auf Amazon.de

Weiterlesen

NETGEAR Orbi Voice Mesh WLAN System

In diesem Testbericht geht es um das Netgear Orbi Voice Mesh WLAN System. Es handelt sich hierbei um ein erweiterbares Mesh WLAN, dessen Satellit gleichzeitig ein Smart-Speaker ist und gleichzeitig ein vollwertiger (Alexa) Lautsprecher mit Audio von Harman / Kardon.

Wie sich dieses Router-Set im Alltag schlägt und wie gut der Lautsprecher ist, erfahrt ihr im folgenden Bericht.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Netgear setzt auf der Verpackung auf eine internationale Ausrichtung, soll heißen, dass grundsätzlich erstmal alles in englischer Sprache gedruckt wurde. Lediglich die Rückseite hält kurze Übersetzungen in Deutsch, Französisch und Italienisch bereit.

Auf der Frontseite wird das Netgear Orbi Voice Mesh WLAN System großzügig abgebildet wie auch die theoretische Abdeckung des WLAN Systems. Sehr prominent wird aber auch der WLAN Satellit, welcher zeitgleich ein smarter Speaker ist samt Funktionen beworben. Seitlich werden die Anschlüsse des Routers und des intelligenten Lautsprechers, Orbi Voice, dargestellt. Grundsätzlich ist die Verpackung kompakt gehalten und schützt die beiden Router sehr gut.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Der Orbi Router RBR50 ist gänzlich in Weiß gehalten und ein schlanker ovaler Zylinder. Dadurch muss sich der Router auch in einem Wohnzimmer nicht verstecken und ist wie ich finde modern gestaltet. Auf der Front wird ganz schlicht das Orbi Logo gedruckt, während auf der Oberseite ein farbiger LED Kreis den aktuellen Status des Routers anzeigt (bspw. Blau, Lila…). Die Rückseite beherbergt die Anschlüsse des Routers, die da wären: 4 Gigabit-Ethernet Anschlüsse (wovon einer als Port für das Modem dient), der Stromanschluss, der Ein-Aus-Schalter, ein USB-Port sowie eine Taste zur Synchronisation von weiteren Satelliten.

Der Orbi Voice, der als Satellit und gleichzeitig als Smart-Speaker fungiert ist deutlich größer als der Router. Verständlich, da hier neben den Netzwerkkomponenten ein vollständiger Lautsprecher eingebaut ist. Der Orbi Voice ist fast gänzlich mit einem hellgrauem Akkustikstoff bespannt und unten hinten läuft dieser sauber verarbeitet zusammen. Auf der Unterseite sind rund herum Schlitze angebracht, die auf den ersten Blick wie Lüftungsschlitze anmuten aber für den Bass des Lautsprechers nötig sind. Auf der Oberseite ist auch hier ein LED-Ring eingearbeitet, weiters befindet sich auch hier das Orbi Logo. Hier sind aber auch die nötigen Far-Field Mikrofone für den Zuruf als Smart-Lautsprecher, als auch Touch-Bedienknöpfe um einerseits die Lautstärke zu regeln aber auch die Mikrofone zu aktivieren/deaktivieren, Alexa aktivieren & Mute. Auf der Vorderseite ist das harman / kardon – Logo eingearbeitet. Auch hier beherbergt die Rückseite zwei Ethernet-Ports sowie einen Power-Knopf, als auch einen Sync-Knopf. Der Orbi Voice ist wirkt edel und fügt sich gut in moderne Räume ein.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Netgear Orbi Voice Mesh WLAN System ist auf hohem Niveau. Das ist bei dem Premium- (Preis) Anspruch aber auch zu erwarten. Während der Router gänzlich aus Kunststoff besteht, fühlt sich dieser hochwertig an. Unsaubere Ecken und Kanten kann ich keine ausmachen.

Noch besser gefällt mir die Verarbeitung des Orbi Voice, das liegt wohl vermutlich an dem sehr schick aussehendem Stoff mit dem der Satellit/Smart-Speaker umspannt ist. Auch hier ist schön das sauber gearbeitet wurde, keine Naht steht hervor und keine rauen oder scharfen Kanten.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

GerätetypMesh-Routersystem mit WLAN Lautsprecher
FrequenzbandAC3000-Tri-Band-WLAN 2.4 GHz (400 Mbit/s) + 5 GHz (867 Mbit/s)
WLAN ÜbertragungMU-MIMO
Antennen
Orbi Router: Sechs (6) interne Hochleistungsantennen mit leistungsstarken Verstärkern
Orbi Voice: Vier (4) Hochleistungsantennen mit leistungsstarken Verstärkern
ProzessorLeistungsstarker Quad-Core-Prozessor mit 710 MHz
Arbeitsspeicher4 GB Flash und 512 MB RAM
AnschlüsseOrbi Router: Vier (4) Gigabit-Netzwerkanschlüsse mit 10/100/1000 MBit/s1 + 1 USB 2.0-Anschluss
Orbi Voice: Zwei (2) 10/100/1000 MBit/s Gigabit Ethernet Ports
SicherheitUnterstützung für WPA/WPA2-PSK
Einfache Einrichtung des WLAN-Gastnetzwerks für einen separaten und sicheren Internetzugriff für Gäste
Lautsprecher1x frontal ausgerichteter 3,5-Zoll-Woofer
1x 1-Zoll-Hochtöner
35 W Verstärkerleitung
AbmessungenOrbi Router: 170,18 x 78,74 x 225,81 mm
Orbi Voice: 218,44 x 164,59 x 124,46 mm
GewichtOrbi Router: 889 Gramm
Orbi Voice: 1814 Gramm
LieferumfangOrbi Router RBK50
Orbi Voice
Ladegerät 40 Watt
Kopfhörer (In-Ear) mit USB-Typ-C-Anschluss
SIM-Werkzeug
USB-Typ C Ladekabel
Technische Daten des 1more E1026BT-I

Einrichtung & Installation

Bei der Einrichtung hat Netgear wirklich gute Arbeit geleistet. Diese ist mittels kostenlos verfügbarer „Orbi App“ schnell erledigt. Die App ist für iOS und Android verfügbar.

[appcode appstore id1182184397]

[appcode googleplay com.dragonflow.android.orbi]

Die App ist schlank aufgebaut. Nachdem ein Account erstellt wird, geht es auch mit der Einrichtung schon los. Stromanschluss für beide Geräte vorausgesetzt plus Internetanschluss am Router (also ein Modem per Netzwerkkabel an den Orbi-Router anschließen) ist man in wenigen Minuten schon fertig. Auf dem Orbi Router ist eine Folie mit einem QR Code, die man mittels App und Kamera scannt und schon beginnt die Konfiguration. Die App führt einen bebildert durch die einzelnen Schritte durch und fordert anschließend auch auf den Orbi Voice Satelliten bereitzuhalten. Mittels Synchronisationsbutton wird dieser dann „gekoppelt“. So werden dann übrigens auch weitere Satelliten hinzugefügt, mit denen das Mesh-Netzwerk sukzessive erweitert werden kann.

Um Alexa nutzen zu können, muss man sich mit einem Amazon-Account verbinden. Um Alexa spezifische Einstellungen zu tätigen benötigt man dann allerdings die entsprechende App dazu:

[appcode appstore id944011620]

[appcode googleplay com.amazon.dee.app]

Mehr zur Integration von Alexa und die Nutzung als Smart-Speaker weiter unten beim Punkt „Funktionen“.

Natürlich kann man wie bei anderen Routern auch über ein Webinterface zugreifen, wo man dann auch umfangreichere Einstellungen finden kann. Die Idee einer simplen App ist aber allerdings gut, um nicht sehr versierte Nutzer nicht gleich zu überfordern.

(Einrichtung: 4,5 von 5 Punkten)

Speed und Reichweite

Das Netgear Orbi Voice Mesh WLAN System ist sicherlich besonders im Hinblick auf den Smart-Speaker, allerdings ist das Set primär eines: Ein Router. Und worauf kommt es bei einem Router an? Genau die Wireless-Abdeckung und die Geschwindigkeit.

Netgear Orbi Voice Mesh WLAN System setzt auf ein Tri-Band System und verspricht eine Abdeckung von bis zu 300 m2 und Geschwindigkeiten bi zu 3 Gbps. Natürlich muss man hier vorsichtig sein handelt es sich doch um Laborwerte, welche in realen Nutzungsszenarien nie erreicht werden, werden.

Ein Mesh-WLAN System benötigt mindestens zwei Geräte: die Basis und ein Satellit. Der Vorteil solcher Systeme ist, dass die Satelliten je nach Bedarf erweitert werden können und sich problemlos integrieren. Das besondere an Mesh-WLAN ist, dass die Geräte untereinander über ein eigenständiges Band kommunizieren und so – im Gegensatz zu Repeatern – keine Leistungseinbußen zur Folge haben.

Auch wenn Real-Life-Szenarien meist daraus bestehen, einfach überall eine stabile und schnelle Internetverbindung zu haben, ist es doch wichtig zu wissen, was das Netgear Orbi Voice Mesh WLAN System hergibt. Der Anspruch soll also nicht sein überall eine durchschnittliche Leitung von 50 Mbits herumzubeamen. Weil es sich hierbei um ein Mesh-WLAN-Set handelt, ist unsere Testumgebung ein zweistöckiges Einfamilienhaus, mit massiven Stahlbetondecken und viele Trockenbauwände, wo schon sehr viele Router aufgeben mussten.

Für meine Tempomessungen verwende ich einen Wireless-Adapter (USB 3.0) mit 1300 Mbit/s wobei im ersten Test Router und Satellit sich im Selben Raum in Sichtkontakt befinden. Im Test 2 befindet sich der Satellit noch immer im selben Stock, jedoch im hintersten Zimmer und ist durch 5-6 Trockenbauwände abgetrennt. Test drei soll das realistischste Szenario darstellen. Wo der Router im oberen Stockwerk ist und durch eine Stahlbetondecke zum Satelliten in einem Zimmer im Unterschoss funken soll. Test 4 wiederum wechselt das Zimmer im Untergeschoss, sodass die Luftlinie weiter ist und die Abdeckung größer. Die Werte stellen ein Mittel von 5 Messungen dar und sind in folgender Tabelle zusammengefasst:

Test 1574 Mbit/s (entspricht ca. 72 MB/s)
Test 2417 Mbit/s ( entspricht ca. 52 MB/s
Test 3305 Mbit/s (entspricht ca. 38 MB/s)
Test 4329 Mbit/s (entspricht ca. 41 MB/s)
Speedtest im zweistöckigen Einfamilienhaus

Test 4 erscheint komisch, und ist auch für mich nicht nachvollziehbar, könnte aber bautechnische Gründe haben, die ich nicht ohne weiteres überprüfen kann. Allerdings ist es schon erfreulich, dass dennoch einiges an Leistung durchgeht. Da unser Haus über zwei getrennte Stromleitungen verfügt, kam eine Powerline Lösung nie in Frage, mit einem einzelnen Router in Kombination mit Routern haben wir bisher keine guten Erfahrungen gemacht.

Auch wenn Orbi nicht den Anspruch eines High-Tech Systems hat, liefert man hier meiner Meinung nach, ziemlich ordentliche Werte ab.

(Speed und Reichweite: 4 von 5 Punkten)

Funktionen

Eine Besonderheit dieses Netgear Orbi Voice Mesh WLAN System ist natürlich die Nutzung als (Smart-)Lautsprecher. Ein sehr interessantes Konzept, die zwei Sachen zu kombinieren.

Alexa

Die Integration von Amazons Alexa ist bei dem Netgear Orbi Voice wirklich sehr gelungen. Dieser bietet die volle Alexa Integration mit, man muss hier also nicht auf einzelne Funktionen verzichten, wie man es von anderen Drittlösungen kennt. Man kann Befehle wie „Alexa spiele meine Lieblingsplaylist“, „Alexa starte Radio XYZ“ etc.

Selbstverständlich lassen sich auch andere SmartHome Funktionen nutzen, wie zB das Licht auf Zuruf Ein-/Ausschalten etc.

Auch die eingebauten Far-Field Mikrofone stehen dem „Original“ in nichts nach, sind höchst sensitiv und akkurat.

Lautsprecher/Klang

Für den Klang soll beim Netgear Orbi Voice die Expertise von Harman / Kardon helfen. Das Lautsprechersystem besteht hierbei aus einem 3,5 Zoll Tieftöner und einem 1 Zoll Hochtöner. Unter die Arme greift hier zusätzlich ein Verstärker.

Die Klangleistung ist gut, wenn man bedenkt, dass dieses Gerät zwei Fliegen mit einer Klatsche trifft. Für Hintergrundmusikbeschallung ist der Orbi Voice absolut geeignet. Bei moderaten Lautstärken klingen die Mitten und Höhen ausgewogen, wobei die Tiefen sich etwas vermissen lassen. Ist man ein Fan von lauter Musik, wird man keine große Freude mit dem Lautsprecher haben, da hier Die Mitten und Tiefen nicht mehr richtig greifen und die Höhen übertrieben werden.

Aber alles in allem ist es ein doch ansehnlicher Smarter Lautsprecher mit dem sich auch wirklich gut Musik und Radio hören lässt. Es ist nicht sein Anspruch Audiophile zu beglücken.

(Funktionen: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit dem Netgear Orbi Voice Mesh WLAN System geht der Hersteller einen interessanten Weg. Das System wird als leistungsstarkes Mesh WLAN System beschrieben mit einem Satelliten der sich als intelligenter Lautsprecher sehen lassen kann. „Besseres WLAN, besserer Sound. Überall.“ – dem kann ich nach meinem Test zustimmen. Besserer Sound, vorausgesetzt man ist nichts besseres gewöhnt, aber einen sonst stummen Satelliten mit einem – meiner Meinung nach – schönen Lautsprecher zu ergänzen, ist gar keine so verrückte Idee wie man meinen würde!

Preis/Leistung

Der Hersteller ruft eine UVP von 470 EUR. In Zeiten von 50 – 100 EUR Routern, schockt einen dieser Set Preis erst einmal. Diese einmalige Idee lässt sich Netgear also auch gut bezahlen. Allerdings muss man für seine jeweilige Wohnsituation eine Kosten-/ Nutzen Rechnung erstellen. Hat man nur Probleme und ungedeckte WLAN Bereiche verteilt über das Haus? Möchte man einen Smarten Speaker der gleichzeitig im selben Raum für gutes WLAN sorgt? Dann ist man mit diesem Set gut bedient. Man muss sich jedoch im Klaren sein, dass sich dieses Set nicht wirklich für kleine Wohnungen lohnt, sondern sich wirklich auf große Wohnungen und Häuser richtet.

Weiters soll erwähnt werden, dass dieses Set beliebig erweitert werden kann (mit weiteren Orbi Satelliten wohlgemerkt) und dass der Orbi Voice als auch der Orbi Router RBR50 einzeln gekauft werden können.

NETGEAR Orbi Voice Mesh WLAN System

Zum Angebot bei

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

AUKEY USB-C Ladegerät 56,5W

AUKEY ist ein chinesisches Unternehmen, welches international tätig ist. Als primären Vertriebsweg setzt die Firma dabei auf Amazon. Neben dem getesteten AUKEY USB-C Ladegerät 56,5W hat der Hersteller weitere Powerbanks und anderes Zubehör für Smartphones ebenfalls im Zubehör, wie z.B. Kopfhörer, Lampen, USB-Hubs usw.

AUKEY Store auf Amazon.de

Weiterlesen

HTC Desire 12s

1997 wurde von Peter Chou, H.T.Cho und Cher Wang die High Tech Computer Corporation, besser bekannt unter dem Namen HTC, gegründet. Das Unternehmen, dessen Firmensitz sich in Taoyuan (Taiwan) befindet, ist vor allem für seine Mobiltelefone bekannt.

Aufgrund des starken Umsatzrückgangs im Jahr 2012/2013 den HTC zu verkraften hatte, verließen einige leitende Angestellte das Unternehmen, darunter auch der Mitgründer Peter Chou welcher 2015 seinen Posten als CEO an die Mitgründerin Cher Wang übergab. 

Mit dem HTC Desire 12s bringt HTC ein neues Einsteiger-Smartphone auf den Markt und ergänzt damit die „Desire“ Familie. 

Das Desire 12s kommt mit einem 5,7-Zoll-Display im 18:9 Format und besticht durch eine doch sehr unkonventionelle Optik. Kann das neue Desire 12s jedoch auch im Test überzeugen?

HTC Desire 12s

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung des HTC Desire 12s ist eine schlicht gehaltene rechteckige Box. Auf der Grundseite ist mittig das Smartphone von hinten zu sehen, welches leicht nach rechts eingedreht ist. Die grauen, dünnen Linien, die das HTC auf der Rückseite des Geräts zieren, werden auch auf der Verpackung aufgegriffen. Die linke Seite der Verpackung zeigt Abbildungen der derzeit erhältlichen Farben Charcoal Black (wie mein Testgerät) und Crystal Silver. 

Auf der Oberseite der Verpackung befindet sich der Name des Smartphones, während die Rückseite die wichtigsten Spezifikationen über das Gerät zeigt. Die Unterseite verfügt über einen großen Aufkleber, der unter anderem über die IMEI-Nummer, S/N-Nummer, Modellbezeichnung, sowie die Farbe des HTC Desire 12s informiert.

Nach Öffnen des Deckels kommt direkt das HTC Desire 12s Smartphone, welches mit einer matten Schutzfolie auf dem Display versehen ist zum Vorschein. Die Folie ist unter anderem mit dem Namen des Smartphones und einem Hinweis auf den Ort des Power-Buttons gekennzeichnet. 

Das Zubehör des Smartphones verbirgt sich in der Box unter dem Gerät. Beim Lieferumfang gibt es wenige Überraschungen, es ist im Wesentlichen alles dabei, was man für den täglichen Smartphone-Einsatz benötigt: Ladekabel, Netzteil, SIM-Tool und die üblichen Beschreibungen. 

Da das HTC Desire 12s mit einer Klinken-Buchse versehen ist, befinden sich im Lieferumfang zudem klassische In-Ear Kopfhörer. Bei diesen handelt es sich leider um eine sehr billige Ausführung ohne Ohranpassungsstücke (Ohrtips).

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Die Abmessungen des HTC Desire 12s betragen 154,2 × 72,7 × 8,3 Millimeter (L x B x H) bei einem Gewicht von 150 Gramm. Das schlichte Design der Verpackung, spiegelt jenes des Smartphones wieder. Die Front des HTC Desire 12s umfasst ein 5,7 Zoll großes Display im 18:9-Format das von einer dicken Stirn (oberer Rand) und einem ziemlichen dicken Kinn( unterer Rand) eingefasst ist. Zudem sind die äußeren Ränder sehr breit. Diese Optik ist heutzutage verhältnismäßig unüblich, sodass das Smartphone etwas veraltet wirkt.

Auf der Rückseite des HTC Desire 12s findet man das sogenannte Dual-Finish-Design, welches von HTC erstmals beim U12life eingesetzt wurde. Dieses Design beschreibt die Hochglanz Optik im oberen Drittel und die geriffelte 3D-Oberfläche in den unteren zwei Dritteln des Smartphones. Durch diese erwähnte Oberfläche erhält man eine verbesserte Haptik, sodass das Smartphone selbst mit abgerundeten Kanten gut in der Hand liegt.Durch die hochglänzende Rückseite sind jedoch Fingerabdrücke sehr stark sichtbar und somit kaum vermeidbar. 

Bedienelemente

An der Oberseite des Smartphones befinden sich links oben die Frontkamera und ein Mono-LED Blitz auf der rechten Seite. Dazwischen ist die typische Ohrmuschel untergebracht. Betrachtet man die Rückseite, ist hier im oberen Drittel in der Mitte ein knapp 0,6 mm vorstehendes Plateau ersichtlich. Darin ist neben der Hauptkamera ein Mono-LED Blitz untergebracht. Unter der Hauptkamera befindet sich ein Fingerabdrucksensor, der sehr gut mit dem Zeigefinger zu erreichen ist. 

Die obere linke Seite des HTCs umfasst den SIM- und MicroSD-Slot. Beide Fächer sind mittlerweile wie bei den meisten Android-Smartphones zum Standard geworden und in einem kombiniert. So können beim HTC Desire 12s entweder zwei Nano SIM-Karten oder eine Nano SIM-Karte und eine microSD-Speicherkarte gleichzeitig eingelegt werden. Direkt unterhalb des Slots befindet sich die Lautstärkewippe und gegenüber auf der rechten Seite des Smartphones, ist der Ein-/Ausschaltknopf platziert. 

An der oberen Seite des HTC Desire 12s befindet sich lediglich rechts oben der Klinken-Anschluss um z. B. einen kabelgebundenen Kopfhörer anzuschließen.Zu guter Letzt, findet man an der Unterseite neben dem mittig platzierten Micro-USB-Anschluss, ein Mikrofon zur linken und zur rechten ein Lautsprechergitter, unter dem der Mono-Lautsprecher verbaut ist.

(Design: 3,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Das Gehäuse des HTC Desire 12s besteht leider nur aus Kunststoff und fühlt sich daher weniger hochwertig an. Zudem ist es dadurch deutlich anfälliger gegen Kratzer, als wenn dieses aus Aluminium oder Glas bestehen würde. Dennoch liegt das Gerät dank den abgerundeten Rändern an der Rückseite sehr gut in der Hand. Etwas enttäuschend, aber in dieser Preisklasse nicht anders zu erwarten, sind zudem die Knöpfe, denn diese wurden ebenfalls aus Kunststoff gefertigt. 

Loben wiederum kann ich, dass das Smartphone trotz des 5,7 Zoll Displays gut mit einer Hand bedienbar ist. Die einzelnen Bedienelemente verfügen über einen guten Druckpunkt. Das hier keine Dual-Kamera, True-Tone Blitz und Stereo-Lautsprecher verbaut ist, sollte einem in der Preisklasse von 150€ definitiv klar sein. Irgendwo muss man schließlich abstriche machen. 

(Verarbeitung: 3 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Display5, 7 Zoll (18:9 Format) 720 x 1.440 Pixel, Pixeldichte beträgt 282 ppi
CPU/GPUQualcomm Snapdragon 435 Octa-Core, 4x 1.4 GHz und 4x 1.1 GHz ARM Cortex-A53, 64-Bit / GPU Adreno 505
RAM3 GB RAM
Speicher32 GB (mit microSD bis zu 2 TB erweiterbar)
BetriebssystemAndroid 8.1 „Oreo“ mit HTC-Sense UI Benutzeroberfläche
Haupt-Kamera13 MP f/2,0 Blende, Mono LED Blitz
Front-Kamera13 MP f/2,2 Blende, Mono LED Blitz
Anschlüsse3,5 mm Stereo-Audioanschluss, Micro-USB
Akku3.075 mAh nicht austauschbar
KonnektivitätWi-Fi 802.11 b/g/n (2,4 GHz-Band) Mobilfunknetz bis 4G, Wi-Fi Direct, Bluetooth 4.2, GPS, A-GPS, GLONASS, NFC
Abmessungen (LxBxH)154,2 x 72,7 x 8,3 mm
Gewicht150 Gramm
LieferumfangHTC Desire 12 s
Netzteil
Micro USB – Kabel
SIM – Karten Tool
In – Ear Kopfhörer
Bedienungsanleitung
Technische Daten des HTC Desire 12s

Performance

Das HTC Desire 12 s verfügt über einen Qualcomm Snapdragon 435 Prozessor, welcher mit insgesamt Acht Rechenkernen ausgestattet ist. Von diesen Kernen takten vier mit 1,4 GHz, die verbliebenen vier mit bis zu 1,1 GHz. Der Octa-Core Prozessor wird von 3 Gigabyte RAM und einem Adreno 505 GPU unterstützt. Der interne Flash-Speicher ist mit 32 Gigabyte (Netto knapp 20 Gigabyte) nicht allzu groß bemessen, kann aber bei Bedarf mit einer mircoSD-Speicherkarte um bis zu 2 TB erweitert werden. Als Betriebssystem ist Android 8.1 mit der HTC Sense UI vorinstalliert.

Beim mobilen Internet wird Cat 6 LTE unterstützt, dieses erlaubt eine Downloadgeschwindigkeit von bis zu 301,5 Mbps und 51 Mbps im Upload. Die Wi-Fi Unterstützung beträgt 802.11 b/g/n, jedoch lediglich im 2,4-GHz-Band.

Das Smartphone ist für den Alltag vollkommen ausreichend: Mails verfassen, WhatsApp Nachrichten schreiben und im Internet surfen stellen kein Problem dar. Die schwächere Leistung des Geräts macht sich jedoch bei anspruchsvolleren Games bemerkbar, da die Spiele nur mit rucklern laufen und nur mit eingeschränkter bzw. reduzierter Grafikqualität spielbar sind. 

Das HTC Desire 12s wurde auch dem Benchmark Test unterzogen: Die Benchmarks sagen — 46213 Punkte bei Antut, bei Geekbench 4 kommt es im Single-Core Test auf 548 Punkte und beim Multi-Core-Test auf 1705 Punkte.

(Performance: 2,5 von 5 Punkten)

Display

Das 5,7 Zoll große Display, besitzt wie bereits erwähnt, einen 18:9 Formfaktor. Der Screen-to-Body-Ratio Wert liegt bei 75,03% (dieser Wert gibt an, wie viel der Vorderseite mit einem Display abgedeckt ist). Beim verbauten Display handelt es sich um ein HD+ IPS-Panel, welches mit insgesamt 1440×720 Pixel auflöst. Die Pixeldichte beträgt lediglich 282 ppi, was leider nicht mehr zeitgemäß ist. 

Die Blickwinkelstabilität ist relativ zufriedenstellend, kann aber ganz klar nicht mit OLED-Display mithalten. Die maximale Bildschirmhelligkeit ist für den Alltag ausreichend. Im Outdoor-Einsatz bei direkter Sonneneinstrahlung auf das Display, gibt es jedoch bei maximaler Hintergrundbeleuchtung gelegentlich Probleme, alles zu erkennen. Die Spiegelungen des Displays halten sich jedoch in Grenzen.

(Display: 3 von 5 Punkten)

Akku

Der fest verbaute Akku hat eine Kapazität von 3.075 mAh. Dieser reicht je nach Nutzungsintensität für gut einen Tag aus, leider jedoch nicht wirklich für mehr. Der verbaute Akku unterstützt keine Schnellladefunktion. Daher dauert es mit dem 5 V 1 A Netzteil ca. vier Stunden, bis der Akku wieder zu 100 % aufgeladen ist. Zudem setzt HTC hier auf einen veralteten Micro-USB-Anschluss, anstelle eines aktuellen USB-Typ-C Anschluss.

(Akku: 2,5 von 5 Punkten)

Kamera

Die Kamera auf der Rückseite des Smartphones verfügt über eine 13 Megapixel Linse mit einer f/2,0 Blende. Ein Mono-LED Blitz ist ebenso vorhanden.

Die Kamera liefert eine gute Bildschärfe, auch die Farbwiedergabe war bei Testaufnahmen selbst bei etwas schlechteren Lichtverhältnissen zufriedenstellend. Ebenso verfügt die Kamera über eine softwareseitige Panoramaaufnahme Funktion welche es ermöglicht größere Gebäude oder andere Objekte, einfacher aufzunehmen. 

Die Front-Kamera verfügt über eine 13 Megapixel-Linse und eine f/2.2 Blende. Die Bilder der Selfie-Kamera sind jedoch enttäuschend schlecht. Sowohl innen als auch außen entsteht ein hohes Rauschen im Bild, ebenso war die Schärfe der Bilder mehr als enttäuschend.  

Videos können mit dem HTC Desire 12s nicht mit 4K, sondern lediglich in Full-HD (1080p) und 30 fps aufgenommen werden, dies reicht für den Großteil der Aufnahmen jedoch aus.

(Kamera: 2,5 von 5 Punkten)

Software

Das HTC Desire 12s besitzt als Betriebssoftware Android 8.1 Oreo. Vermutlich wird es keine Aktualisierungsmöglichkeit auf Android 9.0 geben, da dafür das System meiner Meinung nach nicht flüssig genug laufen würde.   

HTC verpasst seinen Smartphones üblicherweise eine eigene Benutzeroberfläche mit dem Namen „HTC Sense“, daher ist auch das Desire 12s mit der HTC Sense UI ausgestattet. Aufgrund dieser vorinstallierten Benutzeroberfläche verfügt das Smartphone über eine große Anzahl von Apps, wodurch leider ein Großteil des Speichers verloren geht, da diese Apps zum Großteil nicht deinstalliert werden können.

(Software: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Die online präsentierten Produktbilder des HTC Desire 12s entsprechen durchaus der Realität. 

HTC beschreibt das Desire 12s mit Sätzen wie: „Zwei 13-Megapixel-Kameras auf der Vorder- und Rückseite liefern Dir neue Lieblingsbilder. Und mit seiner präzisen und geschmeidigen Leistung wird Dich das HTC Desire 12s sicher begeistern. “ 

Die Rückkamera erzeugt zwar verhältnismäßig gute Bilder, jedoch lässt die Front-Kamera sehr zu wünschen übrig, was leider sehr enttäuschend ist.Auch die Leistung des Smartphones ist leider nicht die Beste. Zu den größten Kritikpunkten meinerseits gehören z. B. der fehlende Dual-LED Blitz, der veraltete Mircro-USB Anschluss und der knapp bemessen Speicherplatz. Für die Kategorie der Einsteiger-Smartphones ist die Leistung für den Alltag dennoch ausreichend.

Preis/Leistung

Zum Markstart des HTC Desire 12s wird laut HTC eine UVP von 130 – 140€ erwartet. Die Ausstattung, die man für diesen Preis beim HTC Desire 12s geboten bekommt, ist für den geforderten Preis ganz gut. Jedoch muss man am Ende selbst entscheiden, ob einem dieses Smartphone ausreicht oder ob man lieber ein anderes Smartphone mit einer besseren Ausstattung haben möchte. Dafür wäre dieses wiederum dann logischerweise teuerer.Wer nur besondere Momente in Schnappschüssen festhalten, Nachrichten schreiben oder im Internet surfen möchte, für den reicht das HTC Desire 12s dennoch auf jeden Fall aus. Wer höhere Ansprüche hat oder gerne anspruchsvolle Spiele spielen möchte, sollte nach einem anderen Gerät ausschau halten.

HTC Desire 12s

Zum Angebot bei

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen