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Autor: Ufuk

Logitech Craft

Logitech wurde mit Sitz in Apples (Schweiz) 1981 gegründet. Die Hauptzentrale liegt in Kalifornien. Logitech ist ein international tätiger Computerzubehör-Hersteller. Unter anderem war es Logitech, die die weltweit erste Lasermaus auf den Markt brachten – die Logitech MX 1000. Der Name Logitech basiert übrigens auf dem französischen Wort für Software „logiciel“, denn ursprünglich hatte das Unternehmen geplant Software herzustellen.

Neben Tastaturen, Mäusen, Lautsprechern und Headsets bietet das Unternehmen auch Smart Home Geräte an. Weiterhin entwickelt und produziert Logitech ebenfalls Zubehör für Mobilgeräte wie das iPhone, iPad und Co. Der Hersteller hat mit der Logitech Craft eine Tastatur mit Designanspruch vorgestellt. Sie kann kabellos, sowie kabelgebunden verwendet werden und verfügt über eine Hintergrundbeleuchtung. Als Besonderheit bewirbt Logitech ein Drehrad für kontextbezogene Funktionen in ausgewählten Anwendungen.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Bereits die Verpackung der Logitech Craft lässt erahnen, dass es sich hierbei um etwas ganz besonderes handeln muss. Die Verpackung ist sehr edel gestaltet und in Schwarz gehalten. Das Produkt wird großzügig auf der Vorderseite präsentiert und hebt sich glänzend von der matt-schwarzen Oberfläche ab, das sieht absolut klasse aus.

Entfernt man den Deckel von der Box, dann wird sofort die Smartwatch ersichtlich, welche in einer Aussparung in Form eines „Q“ liegt. Das Display der Uhr ist, wenn ihr euch die Fossil Q Control neu bestellt durch eine Folie geschützt. Diese zeigt den gleichen Screen wie den auf der

Die Rückseite zeigt und erklärt die wichtigsten Funktionen und Designaspekte der Logitech Craft.Auf der Seite wird die Tastatur ebenfalls von der Seite präsentiert, wobei sofort das Alleinstellungsmerkmal – das Drehrad – ins Auge sticht.

Nimmt man die Oberseite der Verpackung ab sieht man bereits direkt die Logitech Craft. Darunter befinden sich schön geordnet die Bedienungsanleitung, der winzige Unifying Empfänger und ein USB-C zu USB Kabel zum Aufladen der Tastatur. Die gesamte Verpackung der Logitech Craft erinnert stark an eben solche eines kalifornischen Herstellers.

(Verpackung: 5 von 5 Punkten)

Design

Die Logitech Craft ist eine flache Tastatur mit Hintergrundbeleuchtung. Die Tastatur hat eine integrierte und sensorgesteuerte Hintergrundbeleuchtung. Sie ist sehr rutschfest, was einerseits an den fünf Gumminoppen auf der Unterseite liegt, andererseits aber auch den dem hohen Gewicht von fast einem Kilogramm. Die Logitech Craft ist lediglich um 20 Grad geneigt und lässt sich auch nicht weiter verstellen, dennoch ist der gewählte Neigungswinkel sehr angenehm. Das Layout ist sehr geradlinig. Die obere Leiste besteht aus Aluminium auf der auch das markannte Drehrad – die Krone – sitzt. Die Aluminiumleiste schimmert schwarzgrau und beherbergt neben besagtem Drehrad auch den Akku, das Bluetooth-Modul, sowie einen USB-C Anschluss um die Logitech Craft aufzuladen oder kabelgebunden betreiben zu können.

Der Rest der Tastatur besteht aus schwarzem Kunststoff auf dem die Tasten sitzen. Beim Tastatur-Layout geht Logitech keine Experimente ein, man findet sich schnell zurecht. Besonders schön ist hier, dass die einzelnen Tasten zur Mitte hin tiefer werden. Nicht nur Optisch gefällt das Chiclet-Design aber, die Vertiefung der Tasten bietet auch eine gute Führung der Finger.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitungsqualität der Logitech Craft lässt nichts zu wünschen übrig und ist auf sehr hohem Niveau. Nichts knarzt oder klappert.

Wie bereits erwähnt besteht die obere Leiste samt Drehkrone aus Aluminium während der Rest aus mattschwarzem Kunststoff  der aber sowohl in der Haptik als auch in der Verarbeitungsqualität den hohen Ansprüchen einer Premium-Tastatur gerecht wird.

Das einzige was auffällt aber nicht weiter dramatisch ist, weil es die Verwendung des Eingabegerätes nicht beeinflusst: der Ein- und Ausschalter ist bei diesem Testgerät etwas wackelig.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Tastatur-Artkabellos
Abmessungen430,3 x 148,8 x 32,1 mm (Breite x Tiefe x Höhe)
DrucktechnologieEpson Micro Piezo™-Druckkopf
Gewicht960 Gramm
FunkprotokollKabellose 2,4-GHz-Technologie von Logitech
Bluetooth Low Energy
Akku1,5 Ah, fest verbaut
Unterstützung vonUnifying: Windows 7 und höher, Mac OS 10.11 und höher
Bluetooth Low Energy: Windows 8 und höher, Mac OS 10.12 und höher
Lieferumfang1 x Logitech Craft
1 x Logitech Unifying-USB-Receiver
1 x USB-C zu USB Ladekabel
1 x Bedienungsanlaeitung
Technische Daten der Logitech Craft

Tastatur & Funktionen

Schreiben

Das Schreibgefühl ist meines Erachtens nach ein sehr gutes. Das Tippen geht weder zu leicht noch zu schwer – der Druckpunkt gefällt. Die Tastenwege sind nicht so kurz wie bei aktuellen Tastaturen mit Butterfly-Mechanismus, was ich aber als positiv empfinde, da das Schreibgefühl für mich persönlich so viel angenehmer ist und weniger fehleranfällig.

Das Tastengeräusch ist schwierig zu beschreiben. Ich würde es als sanften aber dumpfen Tastenanklang beschreiben. Mir persönlich gefällt dieser Klang deutlich besser als die (meist) deutlich helleren Notebook-Tastaturen oder aber auch der externen Microsoft Surface-Tastatur. Aber der Klang der Tasten ist wirklich höchst subjektiv und wird natürlich auch von der Tippgeschwindigkeit, der Tippart und der Empfindlichkeit der Sitznachbarn im Büro abhängen.

Das Tastaturlayout ist gleichmäßig und geradlinig. Es ist nicht ergonomisch designt, was aber nicht heißt, dass man essentielle Tasten beim Tippen nicht erreicht. Auch dies ist ein Punkt der subjektiv ist und sehr von der physiologischen Aspekten des Schreiberlings abhängt.

Funktionstasten, Medien- und Spezialtasten teilen sich die oberste Tastenreihe. Dabei sind diese Tasten von Haus aus mit zwei Funktionen belegt und können durch die Logitech Options Tastatur weiter konfiguriert werden.

Drehrad

Das Drehrad der Logitech Craft – auch Krone genannt – ist zweifelsohne eines der Unique Selling Points dieser Tastatur. Wegen oder Dank eben diesem Drehrad möchte Logitech gezielt Kreative ansprechen.

Die Krone hat dabei drei Funktionen: Sie lässt sich drücken, drehen und im gedrückten Zustand drehen (jeweils nach links oder rechts).

Dieses Stück Hardware muss jedoch gezielt von Programmen angesprochen werden, Funktionsvielfalt, kann man sich entsprechend nur erwarten wenn das Drehrad gezielt für ein Programm optimiert wurde.

Von Haus aus werden unterstützt die Microsoft Office Suite, Adobe Programme wie Photoshop, Lightroom oder Acrobat, sowie auch verschiedene Browser.

Abhängig vom Programm, bietet das Drehrad tatsächlich Mehrwert, schafft es aber nicht meine Maus – die Logitech MX Master 2S – zu ersetzen. Die Logitech MX Master 2S ist deutlich empfindlicher und Präziser, auch was das Drehrad angeht. Somit bleibt für mich persönlich Logitechs versprechen die Hand möglichst wenig von der Tastatur zu entfernen auf der Strecke, nicht zuletzt weil die Platzierung des Drehrads nicht optimal ist. Da sie direkt über der ESC Taste sitzt löse ich hin und wieder versehentlich Aktionen wie „Lautstärke erhöhen“ aus.

Problematisch ist für mich als Rechtshänder ebenfalls, dass die Krone Links oben platziert ist. Um mit ihr zu arbeiten, habe ich mit der linken Hand schlichtweg nicht das Feingefühl, welches mir die rechte Hand bietet, ergo muss meine rechte Hand den Weg links bis zum Drehrad machen. Diese Bewegung ist für mich persönlich unnatürlicher als der Weg zur eigentlichen Maus.

Dennoch ist es eine neue Idee, die gefällt und definitiv noch potenzial hat. Ich denke an ein Drehrad, das beispielsweise magnetisch oder auf einer Schiene verschoben werden kann und somit auch ergonomischer wird. Vielleicht ist das ein Anreiz für die Ingenieure des Herstellers für die zweite Version der Logitech Craft.

Hintergrundbeleuchtung

Dank Sensorsteuerung passt sich die Helligkeit nicht nur den Lichtverhältnissen automatisch an, sondern reagiert auch auf die Hände des Benutzers.

Die Logitech Craft realisiert das dank eines kapazitiven Rings am Rand der Tastatur. Nähert man sich also der Tastatur wird die Beleuchtung automatisch eingeschaltet, nimmt man die Hände von der Tastatur, gehen sie nach 5 Sekunden wieder aus.

Weiters kann die Intensität der Tastaturbeleuchtung auch selbst beeinflussen wenn ihm die automatische Anpassung nicht passt. Allerdings fehlt mir eine Einstellung um diese Benutzerdefinierte Einstellung zu speichern.

Nutzung an mehreren Computern

Logitech Craft unterstützt die Nutzung an bis zu 3 Geräten. Mit den Tasten „1“, „2“ und „3“, die zwischen Tastatur und Zahlenblock liegen kann so einfach hin und her gewechselt werden. Besonders praktisch ist hierbei, dass sich so auch automatisch das Tastaturlayout automatisch anpasst. Somit ist es  praktisch die Logitech Craft an Mac wie auch Windows PCs zu nutzen.

(Tastatur & Funktionen: 4,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akku

Der Akku ist ein kleiner Wermutstropfen, bei dieser sonst exzellenten Tastatur. Fest verbaut und mit einer  Größe von lediglich 1,5 Ah handelt es sich schon auf Papier nicht um einen Dauerläufer. Logitech verspricht bei aktivierter Hintergrundbeleuchtung eine Laufzeit von 1 Woche, bei deaktivierter Hintergrundbeleuchtung bis zu 3 Monate.

In meinem Test mit aktivierter Hintergundbeleuchtung und recht intensiver Nutzung kam ich nicht einmal auf eine ganze Woche. Bei deaktivierter Hintergrundbeleuchtung gibt es nun ebenfalls seit gut 3 Wochen natürlich keine Probleme.

Entsprechend kann man sich darauf einstellen die Hintergrundbeleuchtung nur als „Notlösung“ zu nutzen. Zu beachten ist hierbei, diese in der Logitech Options Software zu deaktivieren, die manuelle Abschaltung an der Tastatur wird nicht gespeichert.

Bluetooth & Unifying

Die Logitech Craft kann man hierbei über Logitechs Unifying-USB-Receiver, über Bluetooth oder per Kabel verwenden. Ich bevorzuge die Variante des Unifying-USB-Receivers an meinem Haupt-Arbeitsgerät. Diese Variante ist die Zuverlässigste und ich kann mit dem winzigen Receiver ebenfalls meine Logitech MX Master 2S verbinden.

Für andere Geräte geht die Einrichtung ebenfalls schnell von der Hand und entspricht einer regulären Bluetooth Kopplung wie man es kennt.

Software

Im Grunde bin ich kein Fan von Zusatzsoftware für meine Hardware. Im Falle der Logitech Geräte macht die dazugehörige Software (Logitech Options) aber durchaus Sinn. Im Falle der Logitech Craft Tastatur ist es sogar ein Pflichtdownload.

Unter dem Reiter Drehrad können Funktionen eben dieses verändert oder ergänzt werden. Die unterstützen Programme können einzeln eingestellt werden, welche kontextbezogenen Funktionen das Drehrad übernehmen soll

Copyright Logitech

Weiters können auch die Funktionstasten konfiguriert werden. Die Software bietet hier jede Menge sinnvolle Möglichkeiten und gefällt in diesem Punkt wirklich gut!

Unter dem Reiter Easy-Switch sieht man welche Geräte unter welcher Taste (1,2 oder 3) mit der Logitech Craft gekoppelt sind.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Logitech will mit dieser Premium-Tastatur ganz klar Kreative ansprechen. Das Alleinstellungsmerkmal dieser Tastatur – das Drehrad – hat durchaus seine Berechtigung und bietet nützliche Funktionen, wenn man bereit ist diese in seinen Workflow einzubinden.

Insofern holt Logitech mit der Craft neben Leuten aus dem Premium-Segment sicherlich auch den einen oder anderen Kreativen ab. An der Haptik, dem Tippgefühl und dem Design

Preis/Leistung

Die Fossil Q Control bietet mit einer UVP von 299€ (aktuell auf 209€ reduziert) einen relativ günstigen Einstieg in die Welt der Smartwatches.

Der Hersteller ruft für die Logitech Craft eine unverbindliche Preisempfehlung von EUR 199 aus. Im Zeitalter von sehr guten Tastaturen für einen Bruchteil dieses Preises ist dieser Preis natürlich eine Wucht.

Fairerweise muss man sagen, dass man für diesen Preis aber auch eine absolut hochwertige Tastatur bekommt die wenig wünsche offen lässt. Allerdings muss man für sich selber Entscheiden ob man sich mit dem Drehrad anfreunden kann und ob es für einen selber in Frage kommt diese in seinen Workflow einzubinden. Für mich persönlich wäre eine Logitech Craft „light“ im selben Design ohne Drehrad, für einen günstigeren Preis ein Verkaufsschlager.

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Epson EcoTank ET-7700

Die Seiko Epson K.K. (Seiko Epson Corperation) ist ein Unternehmen, welches weltweit zu den größten Herstellern von Druckern, Scannern, Projektoren etc. zählt. Weltweit beschäftigt dieses Unternehmen rund 75.000 Mitarbeiter in 94 Tochtergesellschaften.

Epson Deutschland GmbH ist ein Tochterunternehmen der Seiko Epson KK und wurde 1979 gegründet. Der Firmensitz ist in Meerbusch, Deutschland. Hier wird der deutschsprachige Markt, respektive Deutschland, Österreich und Schweiz bedient und das Unternehmen zähl etwa 200 Mitarbeiter.

Epson bietet mit dem EcoTank ET-7700 eine Weiterentwicklung der Multifunktionsgeräteserie mit integriertem Tintentanksystem an. Dieses System besteht im Gegensatz zu konventionellen Tintenpatronen aus großen Tanks, die selbst befüllt werden

EPSON ECOTANK ET-7700

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Der Drucker wurde in einer sehr großen und stabilen Verpackung aus robustem Karton geliefert. Die Verpackung ist eher praktisch als schön ausgelegt, was bei einem so großen Produkt durchaus Sinn macht. Die Produktdaten sind ausführlich und gut ersichtlich abgebildet.
Der Epson EcoTank ET-7700 ist in der Verpackung nochmals durch eine Kunststofffolie geschützt und wird durch reichlich Styropor vor Beschädigungen geschützt.

Zusätzlich zur eigentlichen Verpackung, sind bewegliche Teile des Druckers mit Klebestreifen fixiert. Besonders achten sollte man deshalb bei der Einrichtung auf den Klebestreifen Im Inneren achten und diesen auf jeden Fall entfernen.

Sehr erfreulich: Direkt in der Verpackung sind bereits 10 Tintenflaschen enthalten – das sind zwei volle Sets – jeweils zwei Mal Schwarz, Magenta, Gelb, Cyan und ein weiteres Schwarz speziell für Fotoausdrücke. Ansonsten besteht der Verpackungsinhalt aus Stromkabel, Bedienungsanleitung, einer Treiber-CD und einer Reinigungs-/Wartungskasette.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Der Epson EcoTank ET-7700 ist erstaunlich kompakt, vor allem verglichen mit der Verpackungsgröße.

Das Design würde ich auf jeden Fall als modern bezeichnen, einzig die Bedienung wirkt mit einem LCD (kein Touch-Display) und großen Druckknöpfen veraltet. Schön zu sehen ist, dass die Tintentanks – die Besonderheit an diesem Drucker – gut in den Drucker integriert wirken und es auch möglich ist direkt den Tintenfüllstand zu sehen.

Die Oberseite ist glänzend / geriffelt und sieht sehr gut aus ist zugleich aber ein Magnet für Fingerabdrücke. Neben dem Bedienfeld links findet man leicht zugänglich einen SD-Karten Anschluss und darunter einen USB Anschluss.

Etwas seltsam und wohl dem kompaktem Format geschuldet ist die Papierausgabe. Die Ausgabe-Konsolen, liegt nämlich wie auch die Papierkassette(n) unter dem Bedienfeld welches hierfür hochgeklappt werden muss. Dies funktioniert nicht automatisch und muss manuell erfolgen. Dies hatte bei den ersten Versuchen für Verwunderung gesorgt – allerdings wird es gleich auf dem Display am Drucker ersichtlich was man tun muss um den Druckvorgang zu starten.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Der Epson EcoTank ET-7700  macht einen überaus robusten Eindruck, alles sitzt an ihrem Platz, nichts quietscht und alle Fächer und Deckel lassen sich leichtgängig in die vorgesehene Richtung bewegen.

Etwas verwunderlich ist, dass die Papier- und Fotopapier-Kassetten im Gegensatz zur Papier-Ausgabe-Konsole nicht fixiert sind. So kommt es vor, dass diese gut und gerne beim Rausziehen in der Hand bleiben. Generell sind diese etwas wackelig, was ich nicht ganz verstehe.

Alles in allem wirkt der Epson EcoTank ET-7700 dennoch wertig und langlebig, das beginnt bei der Materialanmutung und endet bei den Tintentanks samt Befüllungseinrichtung.

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Drucker-Art3-in-1 Multifunktionsdrucker
FarbeSchwarz
DrucktechnologieEpson Micro Piezo™-Druckkopf
min. Tröpfchengröße1,5 Pikoliter
TintentechnologiePigmenttinte Schwarz und Farbstofftinten
Düsentechnologie360 Düsen Schwarz, 180 Düsen pro Farbe
Druckauflösung5.760 x 1.440 dpi
Abmessungen425‎ x 359 x 161 mm (Breite x Tiefe x Höhe)
KonnektivitätWi-Fi, USB, Ethernet, Wi-Fi Direct, USB-Host
DruckdiensteEpson Connect (iPrint, Email Print, Remote Print Driver, Scan-to-Cloud), Apple AirPrint, Google Cloud Print
Lieferumfang1 x Epson EcoTank ET-7700
2 x Tintensets mit je 5-Tinten (BK – 140 ml, CMY & PB – 70 ml)
1 x Wartungskasette
1 x Stromkabel
1 x Aufstellanleitung
1 x Software (CD)
1 x Garantiedokument
Technische Daten des Epson EcoTank ET-7700

Funktionen & Einrichtung

Nachdem man den Epson EcoTank ET-7700 aufgestellt und angeschlossen hat, müssen die Tintentanks noch befüllt werden. Hierfür waren zwei komplette Tintenflaschensätze im Lieferumfang enthalten.
Beim ersten Befüllen dieser Tintentanks sollte man auf die Bedienungsanleitung zurückgreifen, da es etwas neues ist und somit ungewohnt. Besonders gut gefällt mir hier, dass Epson eine praktische App bietet die Step-for-Step durch den Prozess führt und alles mit kurzen Videos veranschaulicht. Einmal angesehen, kann man eigentlich nichts falsch machen, Epson hat hier gute Arbeit geleistet und das Befüllen geht einfach und tropffrei von der Hand. Dies wird durch eine durchdachte Konstruktion ermöglicht, bei der die Tintenflasche lediglich kopfüber in die Halterung gestellt werden muss. Man muss weder an der Tintenflasche drücken, noch sich über die Luftzufuhr Gedanken machen. Ein Auslaufschutz dient dazu, dass die Tinte erst rinnt wenn Sie richtig in der Halterung steckt – gut gemacht!

Nach Abschluss der Befüllung geht es an die Installation des Geräts. Selbstverständlich sind beim Epson EcoTank ET-7700 auch WLAN mit an Bord. Obendrein lassen sich mit diesem Multifunktionsgerät auch Direktdrucke von mobilen Betriebssystemen wie beispielsweise Android oder iOS durchführen.

Zudem bietet der Hersteller auch die kostenlose App Epson iPrint zum Download an, über welches sich das Gerät von jedem beliebigen Standort aktivieren und bedienen lässt.

Epson iPrint
Preis: Kostenlos
Epson iPrint
Preis: Kostenlos

Funktionen & Einrichtung: 4,5 von 5 Punkten)

Drucken – Kopieren – Scannen

Drucken

Beim Drucken von Texten wird auf Pigment-Schwarz zurückgegriffen. Bei den Farben wird auch farbstoffbasierte Tinte zurückgegriffen. Die gedruckten Testseiten sowie Kombinationen aus Text und Grafik sind klar und kontrastreich. Die Texte sind sehr gut lesbar und auch in der niedrigsten Qualitätseinstellung (Entwurf) noch völlig ausreichend.

Für Fototestdrucke habe ich Epson Premium GLOSSY Fotopapier (10 x 15 cm) gekauft. Mit der Standard-Auflösung bekommt man bereits sehr ordentliche Ergebnisse. Mit der Einstellung optimal in Kombination mit dem Fotopapier und einem Randlosdruck sieht das Ergebnis wirklich sehr schön aus.

Die Farben des Epson EcoTank ET-7700 sehen harmonisch und ausgeglichen aus. Was jedoch auffällt ist das manche Bilder etwas „kalt und blass“ erscheinen. Dies besonders bei Bildern von Menschen und hellen Farbtönen. Farbenfrohe Bilder gelingen hingegen sehr gut und sehen brillant aus.

Der Epson EcoTank ET-7700 verfügt ebenfalls über eine integrierte Duplexeinheit was gut gefällt und auf den ersten Blick aufgrund der geringen Höhe vielleicht etwas unerwartet ist.

Die Druckgeschwindigkeit ist nicht als überragend zu beurteilen aber durchaus flott. So wird in unserem Test eine Textseite in wenigen Sekunden gedruckt und zehn Testseiten (Qualität: Entwurf, schwarz-weiß) in lediglich 45-50 Sekunden.

Beim Beidseitigen Druck dauert der Druck etwas länger als doppelt so lang, was noch im Rahmen liegt. Druckt man mit Farbe kommt man auf 10 Seiten auf etwa 1:50 Minuten – das ist durchaus schnell.

Einziger Kritikpunkt: Die Druckkassette ist meiner Meinung nach unterdimensioniert mit maximal 100 Blättern (je nach Papierstärke). Dafür gibt es erfreulicherweise eine Fotopapierkasette und einen hinteren Einzug für Spezialmedien.

Verbrauch und Folgekosten des Epson EcoTank ET-7700

Die Tintenflasche für Textschwarz mit einer Reichweite von 8.000 Seiten beinhaltet 127 ml Tinte  und kostet knapp 20 EUR. Die 4 weiteren Tinten (Cyan, Magenta, Gelb und Foto-Schwarz) beinhalten 70 ml, haben eine Reichweite von 5000 Seiten und kosten etwas über 10 EUR.

Beachtlich außerdem: Epson gibt für reinen Randlos- Fotodruck auf Fotopapier im 10×15 cm nach ISO/IEC 29103 eine Reichweite von 3.400 Fotos an!

Scannen

Die Scanqualität des Epson EcoTank ET-7700 ist gut und ausreichend scharf. Scans dauern maximal 10 bis 15 Sekunden und weisen eine gute Auflösung auf. Die Farbechtheit der Scans ist sowohl bei Farbscans, als auch bei Schwarz/Weiß Scans gut und die Bildschärfe scharf. Weiterhin kann auch beim Scannen die herstellereigene Epson iPrint verwendet werden.

Kopieren

Das Kopieren ist naturgemäß etwas langsamer als der Scanvorgang, da hier zusätzlich noch das Dokument ausgedruckt werden muss. Die Wartezeit hält sich aber sehr im Rahmen und beläuft sich für eine Kopie bei knapp über 20 Sekunden. Dies gilt sowohl für Farb-Kopien als auch für Schwarz/Weiß-Kopien. Da die Seite eingescannt und im Anschluss gedruckt wird, wird auch hier eine gutes Endergebnis erreicht. Die Kopien besitzen allesamt eine gute Druckqualität.

(Drucken – Scannen – Kopieren: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Der Epson EcoTank ET-7700 hat viele Funktionen und egal ob Druck, Scan, Kopie oder Fotodruck – dieser Drucker meistert diese Disziplinen mit Bravur.

Epson bewirbt explizit die Fotodruckfunktion und diese weiß in der Tat zu gefallen und bietet sehr günstige und Reichweitenstarke Ausdrucke. Das Tintenkonzept weiß in der Tat zu gefallen und sorgt für niedrige Folgekosten. Weiterhin bietet Epson nach Registrierung des Gerätes eine 3-jährige Herstellergarantie.

Preis/Leistung

Nun kommt der große Haken an der Sache: Für den Epson EcoTank ET-7700 wird eine UVP von 599,99 EUR ausgerufen. Das ist ein gesalzener Preis und nicht von jedem Hobbyfotografen einfach zu stemmen.

Professionelle Fotografen greifen ohnehin zu anderen Lösungen. Einen Office-Drucker kann der Epson EcoTank ET-7700 ebenfalls nicht zur Gänze ersetzen und ist schlichtweg nicht dafür konzipiert. Dies beginnt schon bei der zu klein dimensionierten Papierkassette.
Die sehr geringen Tintenkosten mögen zwar auf lange Sicht die hohen Anschaffungskosten des Geräts kompensieren, doch bleibt der saftige Einstiegspreis dennoch im Magen, dieses ansonsten sehr guten Druckers.

EPSON ECOTANK ET-7700

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unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

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Link zum Hersteller: https://www.epson.de

Sennheiser CX SPORT In-Ear Wireless

Sennheiser wurde 1945 als „Labor Wennebostel“ (Labor W) von Fritz Sennheiser gegründet und gilt heute noch als Traditionsunternehmen mit Sitz in Wedemark-Wennebostel bei Hannover, Deutschland. Weltweit beschäftigt Sennheiser aktuell etwa 2600 Mitarbeiter und unterhält weltweit drei eigene Produktionsstandorte: In der Zentrale Wennebostel (Deutschland), Tullamore (Irland) und in Albuquerque (USA).

1956 entwickelte das Labor W das erste Richtrohrmikrofon, 1968 brachte Sennheiser den ersten offenen Kopfhörer der Welt auf den Markt, den HD 414. Dieser erste Kopfhörer sorgte durch damals hohen Tragekomfort, dass das Modell zum Erfolg wurde und die Kopfhörersparte zu einem wichtigen Standbein der Firma Sennheiser wurde.

Der Sennheiser CX SPORT In-Ear Wireless Kopfhörer ist der neueste  kabellos Kopfhörer aus dem Hause Sennheiser und sieht der Nicht-Sport-Version CX 6.00BT zum Verwechseln ähnlich.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Der kabellose Sport-Kopfhörer wird frontseitig großzügig präsentiert. Sennheiser verzichtet aber sonst auf Ablenkungen. Lediglich der Name und die drei wichtigsten Funktionen (Bluetooth, Akkulaufzeit & Spritzwasserberständigkeit) werden aufgelistet. Verpackungsinhalt, sowie die Möglichkeit der App-Anbindung werden beiden Packungsseiten abgebildet. Die Rückseite beinhaltet neben, den wichtigsten technischen Daten, auch noch ausgewählte Merkmale des Kopfhörers in verschiedenen Sprachen bereit.

Die Verpackung an sich besteht aus einer bedruckten Kartonage. Diese ist matt gehalten und besticht durch glänzende und eingestanzte Details. Beim Öffnen der Verpackung fällt eine großzügig dimensionierte Schaumplatte auf, in welcher die Kopfhörer eingebettet sind. Das sieht cool aus, wäre meiner Meinung nach nicht nötig gewesen.

Im Lieferumfang befinden sich neben dem Kopfhörer vier Ohrpassstücke (XS, S, M, L), drei Ohrhaken (S, M, L), ein viel zu kurzes Ladekabel, ein Neoprentäschchen, ein Ansteckklip und Dokumentationen, sowie eine bebilderte Bedienungsanleitung.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Der Sennheiser CX SPORT In-Ear Wireless ist ein kabelloser Kopfhörer gedacht für Sportler.

Der Verpackung entnommen sieht man eine unkonventionelle Designentscheidung des Herstellers. Der Akku und die Remote sind links und rechts getrennt am Kabel unter den In-Ears befestigt. Was auf den ersten Blick befremdlich wirken mag, hat durchaus einen Sinn, weil durch dieses Design beim Tragen der Zug an den Ohren gleichmäßig verteilt werden soll. Was dann allerdings doch befremdlich erscheint ist, dass der Akku samt Funkteilen wesentlich größer ist als die Remote auf der anderen Seite. Dies hätte man wohl gleichgroß gestalten können.

Weiters fallen die sogenannten Ear-Fins (Ohrhaken) auf, die gleich wie auch die Ohrpassstücke in verschiedenen Größen beigelegt ist und ausgetauscht werden kann. Die Ear-Fins sind wie auch die Remote-Tasten in Neon-Gelb gehalten. Eine sehr auffällige Farbe, die ich aber irgendwie mit Sport verbinden kann. Der Sennheiser CX SPORT hat einen Schlaufen-Clip, der es ermöglicht die Kabellänge zu variieren.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitungsqualität der Sennheiser CX SPORT In-Ear Wireless ist wie wir es von der Firma kennen auf hohem Niveau. Das Kabel ist ausreichend dick und ellipsenförmig um die von Kopfhörern bekannte Knotenbildung zu verhindern.

Die Tasten-Druckpunkte der Fernbedienung des Sennheiser CX SPORT sind angenehm und die Tasten sind genau richtig dimensioniert um angenehm gedrückt und gefunden werden zu können. Weiters sind die kabellosen Sport-Kopfhörer Schweiß- und Spritzwasserbeständig.

Das Gewicht ist mit rund 15g ist angenehm leicht. An den Ohren ist Bauartbedingt kaum ein Gewicht zu spüren da wie zuvor beschrieben, die Entscheidung Akku und Fernbedienung auf links und rechts zu verteilen, dazu beiträgt.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

ArtIn-Ear-Kopfhörer, kabellos
KategorieBluetooth Kopfhörer
FarbeSchwarz/Lime
Unterstützte Codecsapt-X ®, apt-X ® LL, AAC, SBC
Gewicht15,07 Gramm
MaterialKunststoff
Max. Schalldruckpegel112 dB (1 kHz/0 dBFS)
Frequenzbereich17 Hz – 21.000 Hz
Impedanz28 Ohm (passiv), 480 Ohm (aktiv)
Lieferumfang1x Sennheiser CX SPORT
1x Neoprentasche
1x Ladekabel USB-A auf Micro-USB
1x Ear Fins in verschiedenen Größen
1x Ohrstücke in verschiedenen Größen
1x Kurzanleitungen
Technische Daten des Sennheiser CX SPORT In-Ear-Wireless

Tragekomfort

Der Sennheiser CX SPORT sitzt dank der Ear Fins gut und sicher im Ohr. Durch die Verteilung von Akku und Fernbedienung lastet kaum Druck oder Zug auf dem Ohr, da dieses Gewicht intelligent verteilt wird. Trägt man den Sennheiser CX SPORT auf dem Nacken kann man zudem jederzeit einen oder beide Ohrstöpsel herausziehen und loslassen und baumeln lassen, ohne Angst zu haben, dass man sie verliert oder auf dem Boden mitschleift.

In seiner Paradedisziplin als Sportkopfhörer schlägt sich der Sennheiser CX SPORT erfreulicherweise ausgezeichnet. Obwohl ich meine Zweifel an den weichen und sehr biegsamen Ear Fins hatte, schaffen sie es anstandslos den Sennheiser CX SPORT sicher im Ohr zu fixieren und zu halten. Egal ob eher langsame Gym-Sessions oder heftiges Joggen – bei richtiger Einstellung (richtige Größe der Ear Fins und Ohrstücke) – sitzt der Kopfhörer perfekt.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Klang

Kommen wir zum Klang, einem subjektivem Faktor in einem Test. Hat man einmal die passenden Silikonstöpsel für sein Ohr gefunden, kann man sich über deutlich reduzierte Umgebungsgeräusche freuen. Verbindet man den Sennheiser CX SPORT per Bluetooth mit dem iPhone darf man sich durch AAC auf einen hervorragenden Klang freuen. Satter Bass, ausgewogene Mitten und Höhen. Alles klingt stimmig und eindeutig nach Sennheiser.

Der Bass ist für ein In-Ear Headset präzise und druckvoll und bereitet mir Freude, da ich präferiert auf Hip-Hop setze bei meinen Trainingseinheiten.

Allerdings kann der Kopfhörer auch mit klassischer Musik oder Gitarren-Solos bestens umgehen und klarkommen.

Erfreulich ist auch die Qualität des eigebauten Mikrofones, welches durchaus gute Telefonate ermöglicht. Für einen In-Ear-Sportkopfhörer ist das keine Selbstverständlichkeit.

Die Gesamtlautstärke der Kopfhörer ist nicht die Lauteste, die ich je gehört habe. Für Leute mit gesundem Hörorgan, völlig ausreichend wie ich meine.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akku

Theoretisch gibt der Hersteller dem Sennheiser CX SPORT eine Akkulaufzeit von 6 Stunden mit auf den Weg. Diese Zeit kann ich bestätigen und habe ich bei vollständiger Ladung auch erreicht, wobei ich nie bei Maximal-Lautstärke gehört habe. Dies hat sicherlich ebenfalls einen Einfluss auf die Laufzeit. Dennoch würde ich mir eine etwas länger Laufzeit wünschen, so schaffen es auch Kopfhörer mit minimaler Größe, beispielsweise Apple AirPods, die obendrein komplett auf Kabel verzichten, auf eine ähnliche Laufzeit zu kommen.

Wenn der Akku zu Neige geht muss er über ein Micro-USB Kabel aufgeladen werden.
Erfreulicherweise muss man die Quick-Charge Funktionalität hervorheben. Diese ermöglicht es in 10 Minuten genügend Saft für eine Stunde Laufzeit zu bieten.

Bluetooth

Die Einrichtung der Bluetooth Verbindung geht schnell von Händen. Durch das 4 Sekunden lange Drücken der mittleren Taste (Play/Pause) wird wie bei anderen Bluetooth Geräten auch, die Kopplung initiiert.

Solange sich Smartphone und Kopfhörer im selben Raum befinden, ist die Bluetooth-Verbindung exzellent. Kommen Wände oder wirklich großen Entfernungen dazwischen, stockt die Verbindung oder reißt ab.

Positiv ist hier anzumerken, dass es möglich ist sich gleichzeitig mit bis zu 2 Geräten zu verbinden.

Zubehör

Der Sennheiser CX SPORT In-Ear Wireless kommt mit einem kleinen aber praktischen Neopren Transport-Case daher. Es handelt sich hierbei um eine quadratische, durchaus ansehnliche Tasche mit Reißverschluss und einer Trage-/ Befestigungsschlaufe.

Weiters sind wie bereits aufgezählt die Ear Fins und Ohrstücke in verschiedenen Größen und ein viel zu kurzes Ladekabel.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Made to move sagt Sennheiser – im wahrsten Sinne des Wortes. Die angegebene Sporttauglichkeit, Schweißresistenz und gute Klangwiedergabe kann ich aus persönlicher Erfahrung so unterstreichen.

Preis/Leistung

Beim Sennheiser CX SPORT In-Ear Wireless handelt es sich um einen hervorragenden Sport-Kopfhörer mit hervorragender Klangqualität und einem sicheren Sitz im Ohr ohne zu stören.

Die UVP von 130€ sind sportlich – ich finde jedoch gerechtfertigt, können doch viele Sportkopfhörer nicht mit einem ähnlich guten Klang überzeugen. Am Ende wird sich jeder selbst entscheiden müssen.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

150

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

ASUS ROG Strix Fusion 500

ASUSTeK Computer Inc., besser bekannt unter dem Namen ASUS, ist ein Global Player im Computer Hardware Business mit Hauptsitz in Taipeh, Taiwan. Das börsennotierte Unternehmen wurde 1989 gegründet und beschäftigt heute fast 105.000 Mitarbeiter.

Besonders bekannt dürfte ASUS den meisten ambitionierten PC-Bastlern durch die auch heute noch beliebten ASUS Mainboards sein. Diese dominierten über Jahre hinweg den Markt und stehen für die meisten PC-Enthusiasten weiterhin für Qualität. Der Name ASUS leitet sich übrigens vom mythischen, geflügelten Pferd Pegasus ab.

Seither glänzt ASUS nicht nur in der Mainboard Sparte, sondern hat sich auch in anderen Bereichen etabliert, insbesondere im Bereich Notebooks, Monitore, Grafikkarten und Smartphones. Heute testen wir das ASUS ASUS ROG Strix Fusion 500 RGB 7.1 Gaming Headset auf Herz und Nieren und prüfen, wo ASUS sich in der umkämpften Headset Sparte platziert.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung ist wahrlich etwas Besonderes, wirkt hochwertig und stabil. Das Design eben dieser lässt es schon erahnen, hier drin befindet sich kein einfaches Headset, sondern ein waschechtes Gaming Headset. Öffnen lässt sich die Box durch seitwertiges Aufschieben, was den Inhalt der Verpackung beim Öffnen auf angenehme Weise präsentiert.

Das „RGB“ (Rot, Grün, Blau – Farbspektrum) wird bereits im Design der Verpackung beworben und vermittelt dem Gamer individualisierbare Farbeinstellungen, welche sich über das „AURA“ App nach den eigenen Wünschen – oder denen des Teams – anpassen lassen.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Das Design des ASUS ROG Strix Fusion 500 ist aufregend. Es wirkt kantig und doch fließen die Linien weich und geordnet über die glänzend schwarz-braun-goldenen Ohrmuscheln. Die ins Schwarz eingelassenen, technisch wirkenden Verzierungen und die seitlich nach hinten platzierten RGBs ergänzen die Linienführung. Die schwarzen Polster und Bügel und das einklappbare Mikrofon erzeugen einen unaufdringlichen, angenehmen Kontrast und geben dem Headset insgesamt einen erwachsenen, sauberen Look. Die Ohrteile lassen sich um 90° nach innen drehen, einklappen lassen sich diese leider nicht.

Die glänzende Optik der Ohrmuscheln wirkt zwar edel, jedoch – auch wenn dies im Gefecht nicht wirklich relevant ist – verzeiht diese keine Berührung. Fingerabdrücke und Geschmiere gehören bei so einer Oberfläche einfach dazu. Ein klares Design-Plus ist die Möglichkeit das Headset mit seinem ganzen Team, z.B. auf einer LAN-Party, zu synchronisieren.

(Design: 3,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Das ASUS ROG Strix Fusion 500 wirkt insgesamt ordentlich verarbeitet, wie man es von einem Headset dieser Preisklasse erwartet.

Die Materialien fühlen sich hochwertig an, lediglich die schwarzen Plastik-Teile am hinteren Teil der Ohrmuscheln, wie auch der Surround-Button, wirken weniger edel und vermitteln ein typisches „Plastik-Feeling“. Das mitgelieferte, vergoldete USB 2.0 Mikro B Kabel, welches für den Betrieb benötigt wird, wirkt sehr wertig.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtOver-Ear Gaming Headset
AnschlussUSB 2.0 Mikro B
Abmessung16cm x 8 cm x 16 cm
FarbeSchwarz (mit grauen Akzenten & dunklem Gold-Ton)
PlattformPC, Mac, PlayStation 4
Treiber40 mm mit Bass Tube Designxxxx
Empfindlichkeit-39 db – 3dB
Frequenzbereich50 Hz – 10.000 Hz
Impedanz32 Ω (Ohm)
Lieferumfang1x ASUS ROG Strix Fusion 500 Gaming Headset
1x 2 Meter Mikro USB-B 2.0 Kabel, vergoldet & ummantelt
1x Quick-Start Guide
1x Ersatz Set Ohrmuscheln
Technische Daten des ASUS ROG Strix Fusion 500

Tragekomfort

Die Ohrpolster sind angenehm weich und passen sich durch die bewegliche Aufhängung der Muscheln gut an die Kopfform an. Die bei Kunstleder-Over-Ears typische Wärme- und Schweißentwicklung ist auch bei diesem Headset ein Thema, jedoch nicht so ausgeprägt, wie bei so manch anderem Gaming Headset. ASUS wirbt hier mit dem „ROG Hybrid-Ohrpolster“, welche Proteinleder und Netzgewebe kombiniert.

Der gepolsterte Kopfbügel liegt angenehm auf dem Kopf und gibt ordentlichen Halt. Das Headset sitzt straff, ein bisschen zu straff für meinen persönlichen Geschmack, jedoch ist dies natürlich abhängig von der Kopfgröße und den persönlichen Vorlieben des Tragenden. Der seitwertige Druck auf den Kopf könnte für Brillenträger durchaus zum Problem werden. Mit knapp 360g hat das Headset ein ordentliches Gewicht, dass auch bei längeren Zock-Sessions nicht lästig werden dürfte.

(Tragekomfort: 3,5 von 5 Punkten)

Klang

Das Klangbild des ASUS ASUS ROG Strix Fusion 500  würde ich als „bass-lastig, aber dennoch ausgewogen“ bezeichnen. Dem audiophilen Profi wird die mangelnde Schärfe im Hoch- und Mittelbereich auffallen, jedoch sind dies typische Merkmale eines Gaming Headsets, insbesondere in dieser Preisklasse. Hier liegt der Fokus ganz klar auf dem Spagat zwischen 3D-orientiertem Zocken und alltagstauglichem Youtube und Spotify Hören. Und dies kann das Headset wirklich gut.

Das schnelle Umschalten der Surround-Funktion per Knopfdruck an der linken Ohrmuschel ist praktisch und unterstützt sowohl die Wahrnehmung der Szenerie beim Spielen, als natürlich auch die Lokalisierung des sich anschleichenden Feindes im bevorzugten Shooter durch merklich gesteigerte räumliche Wahrnehmung. Anzumerken ist hier, dass es sich bei diesem Headset um ein per Software simuliertes 7.1 handelt. (Digital-Power-Station™-Technologie von Bongiovi Acoustics).

Das einklappbare Mikrofon funktionierte einwandfrei und sorgte beim Test via Teamspeak und Skype für ordentliche Ergebnisse und eine klare Aufnahme. Die seitliche Positionierung des Mikrofons verhindert außerdem das typische Aktivieren der Aufnahme durch Luft aus Mund und Nase.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

Funktionen

Zwar liefert ASUS ein ordentliches, ummanteltes USB Mikro B Kabel und ein Ersatz-Set Ohrmuscheln mit, jedoch vermisst man eine Tasche für das sichere Verstauen für unterwegs. Insbesondere da das Headset nicht einklappbar ist und durch die stark spiegelnden Oberflächen, wäre ein entsprechendes Behältnis wünschenswert.

Touchpad

Das ASUS ROG Strix Fusion 500 besitzt neben dem Surround Button, ein funktionales Touchpad auf der Ohrmuschel, über welches sich neben der Lautstärke auch die Youtube oder Spotify Playlist bedienen lässt. Dieses funktionierte im Test weitgehend einwandfrei, jedoch fehlt dem Testr hier ein haptisches Feedback – dies ist möglicherweise jedoch schlicht eine Übungsfrage.

Die wirklich hübsche Optik des ASUS ROG Strix Fusion 500 wird durch das Wischen über das Touchpad leider ständig etwas getrübt, da hier regelmässig entsprechende Fingerabdrücke platziert werden.

Bluetooth

Etwas befremdlich wirkt, dass das Headset eine Bluetooth Funktionalität aufweist. In Kombination mit dem USB Kabel wird der Eindruck vermittelt, es handele sich um ein Wireless Headset. Dies ist natürlich nicht der Fall. Das Headset muss stets Kabelgebunden betrieben werden.

Bluetooth dient hier lediglich zum Einstellen und Synchronisieren der RGB Leuchten über ein Smartphone App, was insbesondere bei Teamplay ein besonderer Hingucker ist.

Licht

Nicht nur zwecks Untermalung der Teamzugehörigkeit kann die RGB-Funktion ein hübsches Gimmick sein. Auch lässt sich über das auf PC/MAC installierbare App „AURA Sync“ neben der Farbe auch die Art der Beleuchtung (Statisches oder atmendes leuchten, Farbzyklen, sowie ein Musik-Modus), sowie auch Profile einstellen.

(Funktionen: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Die Produktpage für das ASUS ROG Strix Fusion 500 ist ein echter Hingucker und vermittelt neben dem edlen Look auch ein modernes und wertiges Produkt. Die online gezeigten Bilder sind nicht irreführend oder falsch dargestellt. Selbiges gilt für die vorgestellten Funktionen des Headsets.

Preis/Leistung

Mit einer UVP 180€ befindet sich das ASUS ROG Strix Fusion 500 bereits in der Oberklasse der Gaming Headsets und muss seinen Ruf daher gegen so manchen mächtigen Platzhirsch verteidigen. Das gelingt dem Fusion 500 nur bedingt, da z.B. der Tragekomfort, wie auch der Sound noch Verbesserungspotential aufweisen. Doch die Verarbeitungsqualität, das Design, die Musik-Steuerungsfunktion über das Touchpad und auch der „Team-Effekt“ durch die synchronisierbaren RGB Leuchten sind durchaus erwähnenswerte Stärken dieses Gaming Headsets. Die fehlende Kompatibilität mit der Xbox ist ein Minuspunkt.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Plantronics BackBeat FIT 500

Plantronics ist eines der weltweit führenden Unternehmen für Kommunikationslösungen im professionellen und im Consumer-Bereich. Plantronics-Produkte werden nicht nur in allen amerikanischen Fortune-100-Unternehmen genutzt, sondern insbesondere auch in geschäftskritischen Umgebungen eingesetzt, wie z.B. in der Flugsicherung, in Notrufzentralen und an der New Yorker Börse. Das kalifornische Unternehmen hat in den vergangenen Jahren zunehmend damit begonnen den Lifestyle-Sektor für sich zu entdecken.

Mit dem neuen Plantronics BackBeat FIT 500 hat der Hersteller einen neuen On-Ear Kopfhörer im Angebot, welcher speziell für Sport gedacht ist und mit Schweiß klarkommen soll. Wir schauen uns den Kopfhörer in unserem Test genauer an.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Der Kopfhörer wird in einer knallig türkisen Kartonage geliefert. Sofort lässt sich erahnen worum es sich hier handeln soll: Um eine Kopfhörer konzipiert für Sport – nicht zuletzt, weil selbiges Wort auch auf der Verpackung bedruckt ist.

Die Gestaltung der Verpackung ist weder besonders aufregen, noch schlecht. Entfernt man das türkise, bedruckte Sleeve, befindet sich im Inneren ein schwarzer Karton, in welchem sich der Kopfhörer, samt Zubehör verstaut ist. Die besagten Beilagen beschränken sich auf eine Bedienungsanleitung, einem Quick-Start-Manual, eine Stoff-Hülle, einem viel zu kurzen Micro-USB Ladekabel und einem 2m-Klinkenkabel.

(Verpackung: 3 von 5 Punkten)

Design

Beim Plantronics BackBeat Fit 500 handelt es sich um einen On-Ear Kopfhörer der bewusst auffallend gestaltet ist. Dabei ist nicht die Form die ins Auge sticht, sondern die Lackierung/Bedruckung des Kopfhörers wo das Türkise sehr ins Auge sticht. Das mag wohl nicht jedermanns Geschmack treffen aber schließlich werden die Plantronics BackBeat Fit 500 auch als Sportkopfhörer vermarktet und nicht als Lifestyle-Produkt.

Am Kopfbügel befindet sich eine gute Polsterung aus Memory-Schaum. Auch die Ohrpolster haben eine ausreichende Polsterung und drücken so auch bei längeren Trainingssessions nicht.  Den Bügel kann man verstellen um so einen guten Sitz zu gewährleisten.

Die äußeren Schalen der Ohrhörer bestehen aus mattem Gummi, die aber allzu gerne verstauben. Am linken Kopfhörer befindet sich ein Schalter zum Einschalten bzw. zum Paaren per Bluetooth, sowie ein weiterer Knopf, welcher für die Annahme von Anrufen bzw. für Sprachassistenten am Telefon verwendet werden kann. Zwischen diesen beiden Schaltern befindet sich eine Status-LED. Am rechten Ohrhörer befinden sich die Bedienelemente für die Musik direkt an der Außenschale und können so gut bedient werden, auch der Druckpunkt stimmt.

(Design: 3,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Das Erste was an diesem On-Ear Kopfhörer auffällt ist das geringe Gewicht. Dieses wird unter anderem dadurch erreicht, dass der Plantronics BackBeat Fit 500 fast ausschließlich aus Kunststoff gefertigt ist eine Ausnahme stellt der Bügel zum verstellen des Kopfhörers, dieser besteht aus Aluminium und verstärkt so wohl auch den Kopfhörer insgesamt. Leider wirkt der Kopfhörer durch die Materialwahl auch nicht besonders wertig. Wie zuvor erwähnt sind die Bedientasten auf der gummierten Oberfläche des rechten Ohrbügels. Sie sind leicht gängig und bieten einen guten Druckpunkt. Was mir leider weniger gut gefällt ist die Lautstärkeregelung, die an der Seite angebracht ist. Konsequenter weite hätte man diese auch in das gummierte Bedienfeld geben können.

Die Plantronics BackBeat Fit 500 haben ein P2i – Nanobeschichtung. Die Nano-Beschichtung soll einer IPX2 Zertifizierung gleichkommen und würde bedeuten dass Regen und Schweiß kein Problem für den Kopfhörer darstellen.

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtOn-Ear-Kopfhörer, kabellos
Konnektivität Bluetooth 4.1, 3,5mm Klinke
FarbeTürkis
Unterstützte CodecsCustom SBC Codec, HFP 1.6, HSP 1.2, A2DP v1.2, AVRCP v1.4
Gewicht155 Gramm
MaterialKunststoff
Treiber40 mm mit Bass Tube Design
Empfindlichkeit92 dBPL
Frequenzbereich50 Hz – 20.000 Hz
Impedanz32 Ω (Ohm)
Lieferumfang1x Plantronics BackBeat FIT 500
1x Stofftasche
1x Ladekabel USB-A auf USB-C
1x Audiokabel Klinke 3,5 mm
1x Kurzanleitungen
Technische Daten des Plantronics BackBeat FIT 500

Tragekomfort

Sportkopfhörer sollen vor allem eines sein: Angenehm zu tragen: Mit seinen 155 Gramm ist der Plantronics BackBeat Fit 500 ein Leichtgewicht. Das ist praktisch, da auch bei längerem Hören kein beschwerendes Gefühl beklagt werden kann. Der Kopfbügel passt sich gut an und drückt nicht. Generell lässt sich sagen, dass der Kopfhörer vergleichsweise relativ klein ist. Sie liegen angenehm auf den Ohren, aber das Kunstleder mit dem Schaum vermittelt kein hochwertiges Gefühl. In der Preisklasse, in der der Kopfhörer jedoch vermarktet wird geht das absolut in Ordnung.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Klang

Die Beurteilung des Sounds ist immer etwas Subjektives. Beim Plantronics BackBeat Fit 500 kann man von einem dem Preis und dem Use Case angemessenen Sound sprechen. Die Höhen kommen klar rüber, die Mitten sind gut ausbalanciert. Der Bass ist definitiv vorhanden, wird aber nicht jedermann überzeugen. Ich persönlich finde ihn okay, dass dieser Bauartbedingt nicht sehr satt sein kann ist verständlich, jedoch wirkt er meiner Ansicht nach etwas blass. Als Sportkopfhörer macht der Plantronics BackBeat Fit 500 klangtechnisch durchaus eine gute Figur.

(Klang: 3,5 von 5 Punkten)

Funktionen & Bluetooth

Der Plantronics BackBeat Fit 500 kommt nur mit wesentlichen Funktionen. Da wäre beispielsweise die Multi-point-Technologie zu erwähnen. Diese ermöglicht, dass der Kopfhörer gleichzeitig mit zwei kompatiblen Bluetooth-Geräten gleichzeitig verbunden und ebenso einfach zwischen ihnen gewechselt werden kann. Insgesamt kann sich der Kopfhörer an bis zu 8 gekoppelte Geräte erinnern.

Weiters hat der Plantronics BackBeat Fit 500 ein Mikrofon um  Beispielsweise Sprachassistenten zu nutzen oder zu Telefonieren. Das klappt in leiseren Umgebungen erstaunlich gut und klar. Sobald man sich schneller bewegt oder der Umgebungslärm steigt wird es jedoch schwierig.

Leider fehlen beispielsweise Sensoren, die die Musik anhalten, wenn man den Kopfhörer abnimmt, dies wäre noch eine praktische Funktion gewesen. Weiters fehlt ein Auto-Abschaltmechanismus, man muss den Kopfhörer also immer manuell ausschalten.

Die Akkulaufzeit ist für ein so leichtes Gerät durchaus beachtlich. Die Herstellerangabe von 18 Stunden konnte ich bei meinen Test so bestätigen. Das ist durchaus beachtlich. Es muss aber erwähnt werden, dass nicht bei voller Lautstärke gehört wurde.

(Funktionen & Bluetooth: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Die online präsentierten Produktbilder des Plantronics BackBeat Fit 500 entsprechen durchaus der Realität. Was man in den Händen hält ist ein leichter On-Ear-Kopfhörer mit spezieller Nanobeschichtung. Auch wenn einige Funktionen wie Sensoren oder Noise-Cancelling fehlen, handelt es sich um einen leichten sportlichen Begleiter mit gutem Klang. Was man jedoch kritisieren muss ich die beigelegte Tragetasche, die wirklich in billigster Qualität daherkommt – jede Permanenttragetasche aus dem Supermarkt ist wertiger.

Preis/Leistung

Der Plantronics BackBeat Fit 500 ist ein guter On-Ear Kopfhörer für Sportler. Plantronics ruft für den Kopfhörer eine UVP von 99,99€ auf. Ich finde den Preis für das gebotene  gerechtfertigt. Ein ausgewogener Klang für einen Sportkopfhörer, eine P2i-Nanobeschichtung für Schweiß- und Regenfestigkeit, sowie eine hervorragende Akkulaufzeit.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

AEG CX8-2-95

Die Marke AEG firmiert heute unter dem schwedischen Elektrokonzern Electrolux. Electrolux führt unter der Marke AEG vielerlei Elektrogeräte: Backöfen, Dunstabzüge, Geschirrspülmaschinen, Kühlschränke, Gefrierschränke, Waschmaschinen, Staubsauger, sowie Kleingeräte wie zum Beispiel Bügeleisen, Toaster, Handmixer und viele mehr.

Seit nun über zehn Jahren gibt es die Stielstaubsauger-Serie schon. Laut AEG wurden bis dato über 10 Millionen Stück verkauft. Mit dem AEG CX8-2-95 wird ein Handstaubsauger mit hoher Leistung und einer sehr guten Akku-Laufzeit versprochen.

AEG CX8-2-95

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung ist von vorne mit wesentlichen Informationen bedruckt. Das Produkt wird großzügig präsentiert und die wichtigsten Funktionen werden erwähnt. Die Vorder- und Rückseite sind gleich und unterscheiden sich nur in der Sprache – Deutsch und Englisch.

Ein besonderes Auspackfeeling kommt nicht auf – so sind die Einzelteile, die später zusammengesteckt werden, jeweils in Kunststofffolien eingehüllt und in einem vorgeformten Pappkarton eingelegt. Dazu gesellen sich die Ladestation, eine Bedienungsanleitung sowie ein kleines Garantiebüchlein. Die Garantie bewirbt AEG bei diesem Modell übrigens ganz speziell und verspricht

(Verpackung: 3 von 5 Punkten)

Design

AEG CX8-2-95 ist die Modellnummer, der Zusatz GM (AEG CX8-2-95GM) stellt die Farbe dar und wird vom Hersteller „Iron Grey Metallic“ genannt. Es handelt sich um ein bläuliches Grau mit metallic Akzenten. Mit den grauen Bedienknöpfen, der weißen LED-Anzeige und dem goldenen Griff des Staubbeutels, ist AEG ein hier ein schlichtes aber dennoch modernes Gerätedesign gelungen. Dabei helfen auch die unterschiedlich großen Luftgebläse Löcher die absolut stimmig wirken. Die geriffelte Rückseite hilft bei der Grifffestigkeit des Handstaubsaugers.

Im Gegensatz zu vielen Firmeneigenen und Konkurrenzmodellen, handelt es sich beim AEG CX8-2-95 nicht um ein 2-in-1 Gerät. Soll heißen: Es gibt kein Handstück, das entnommen werden kann um beispielsweise die Couch oder Fugen abzusaugen.

Auch dieser Handstaubsauger profitiert von einer sehr guten Elektrobürste, samt 4 LED-Lichtern. Was wie eine Spielerei klingt, hat durchaus einen Sinn. Das Licht hilft Staub besser zu erkennen und drüber zu saugen. Besonders praktisch wird dies wenn man beispielsweise unter der Couch saugen will. Apropos Couch: Der Staubsauger hat dank Doppelgelenk eine sehr gute Beweglichkeit. Diese Wendigkeit ist sehr hilfreich.

Das Gerät kann dank freistehender Parkfunktion auch gerne mal stehen gelassen werden. Allerdings muss man darauf achten, dass der Stiel in Richtung Bürste geneigt ist, nur so kann der AEG CX8-2-95 das Gleichgewicht halten.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

AEG legt besonderes Augenmerk darauf, dass der Handstaubsauger „Made in Europa“ ist und dass es sich um „erstklassige Qualität aus Deutschland“ handelt.

Der AEG CX8-2-95 besteht fast zur Gänze aus Kunststoff. Das ist nicht weiter schlimm und auch bei anderen Herstellern üblich. Das Materialgemisch wirkt auch wegen der Dicke stabil und bruchsicher. Was mich jedoch gestört hat sind kleinste Details wie Klebstoffreste am Sauger-Schlauch und hier und da eine unsauber verarbeitet Kante.

Natürlich ist mir bewusst, dass es sich um einen Kunststoffartikel aus Massenproduktion handelt. Aber gerade in einer recht hohen Preisklasse von über 300 EUR will ich das nicht sehen!

Mit knapp 3 kg kann man den Stielstaubsauger ohne große Mühe auch ohne Rollen von A nach B bringen.

Der Bürstenantrieb macht nun auch bei längerem Betrieb keine Probleme und hat nicht ein einziges Mal blockiert. Die Dichtungen am Schmutzfach machen einen ordentlichen Eindruck – wichtig für eine gute Saugkraft.

Gut gelöst ist ebenfalls der Mechanismus zur Entnahme des Handstaubsaugers. Mit einem Knopfdruck lässt sich dieser bequem entnehmen und ebensoleicht wiedereinsetzen.

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

TypAkku-Stielstaubsauger
Gewicht2,8kg
Gehäuse-MaterialKunststoff
Akkutyp32,4 Volt, HD-Li-Ion, 9 Zellen
SaugtechnologieZyklon
Parkpositionfreistehend & in Ladestation
Staubbehältervolumen800ml
LieferumfangElektrobürste mit LEDs
3 Leistungsstufen
Ladezustandsanzeige
Ladestation mit Ladenetzteil
Bürstenreinigungsfunktion BrushRollClean
Technische Daten des AEG CX8-2-95

Saugen

Der AEG CX8-2-95 bietet eine sehr gute Reinigungsleistung, die man von einem Akku-Staubsauger nicht erwarten würde. Diese gute Leistung ist einerseits dem 32,4V Lithium High-Density Akku und andererseits auch der beutellosen Powerflow-Cyclone -Saugtechnologie verschuldet.

AEG verspricht, dass die Leistung einem konventionellen Staubsauger mit 2200W entspricht und unterstreicht dies mit einem Hartboden-Saugtest und einem Staubsauger aus der eigenen Produktion.

Obwohl ich das nicht direkt nachprüfen kann, finde ich die Saugleistung als ausreichend gut. Man muss sich auch im Klaren sein, dass ein direkter Vergleich keinen Sinn macht, da der AEG CX8-2-95 eine Elektrobürste hat und die meisten konventionellen Staubsauger eine normale, ohne Elektromotor.

Durch die integrierte Elektrobürste nimmt das Gerät den Schmutz auf glatten Böden sehr gut auf. Auch das Saugen von Teppichböden klappt erstaunlich gut. Besonders überzeugt die Aufnahme von Haaren durch die Elektrobürste. Egal ob man tierische Freunde hat oder Damen im Haushalt – lobenswert.

Der aufgesaugte Schmutz landet schließlich in einem 800 ml Auffangbehälter, der natürlich beutellos ist. Kleine Info für potentielle Allergiker: das Gerät besitzt keinen HEPA-Filter. Das ist jedoch bei Handstaubsaugern auch nicht üblich.

Die Lautstärke des AEG Staubsaugers ist keineswegs flüsterleiste, aber durchaus im vertretbaren Rahmen.

(Saugen: 4 von 5 Punkten)

Funktionen

Dank den LED-Frontlichtern wird auch der kleinste Krümel sichtbar und kann so aufgesaugt werden. Besonders praktisch ist die Funktion, wenn man unter Kommoden und unter der Couch saugen will.

Eine hervorragende Funktion ist die automatische Bürstenrollen-Reinigungsfunktion, die AEG „BRUSHROLLCLEAN TM – Technologie“ nennt. Während dem Betrieb wird auf Pedaldruck die Rolle von Haaren und ähnlichem befreit und eingesaugt.

Die extreme Wendigkeit des Staubsaugers, darf nicht unerwähnt bleiben. Dank eines Doppelgelenkes lässt sich so die Düse einfach um 180° drehen. Tischbeine und Ähnliches können so einfach umfahren werden.

Weiters kann man zwischen drei Saugstufen auswählen. Automatisch aktiviert wird die höchste Stufe, per Knopfdruck kann man eine mittlere und eine noch etwas leistungsschwächere und dementsprechend leisere Saugfunktion auswählen. Allerdings ist zum generellen Saugen nur die „Turbo“-Funktion zu empfehlen, da sie einfach mehr Power hat.

(Funktionen: 4 von 5 Punkten)

Akku & Ladestation

Die Ladezeit bis zur vollständigen Ladung betragen wenige Stunden. Mit einem vollständig aufgeladenen Akku soll, laut AEG, ein Betrieb von bis zu 92 Minuten möglich sein. Allerdings und dies ist in Klein zu lesen, redet Der Hersteller von der „Normalstufe“. Hier sollen 92 Minuten möglich sein oder die effektiv reinigbare Fläche wird mit 285 m² angegeben. In der Powerstufe sinkt dieser Wert fast schon drastisch auf 60m².  Im Real-Test wurden in der höchsten Leistungsstufe knapp 27 Minuten erreicht. Im Normalfall ist dies völlig ausreichend.

Bei den AEG-Electrolux-Handstaubsaugern wird oft kritisiert, dass die Akkus nach 8 – 12 Monaten den Geist aufgeben und nahezu unbrauchbar sind. Aktuell gibt es natürlich keine Probleme. Dies wird aber beobachtet und falls nötig zu gegebener Zeit entsprechend ergänzt. Ich denke jedoch, dass sich mit der Zeit auch an der Akku-Technologie etwas getan haben wird.

Der Staubsauger hat ein intelligentes Lademanagement heißt es laut AEG. Allerdings fällt auf, dass das Gerät in der Ladestation oft nachlädt. Besser wäre, dass nach einer vollständigen Aufladung beispielsweise erst wieder bei 80% nachgeladen wird.

Die Ladestation ist nett gemeint, aber – zumindest im nicht montiertem Zustand -sehr unpraktisch. Diese ist nämlich sehr leicht und auch die gummierten Füße sind nicht besonders standfest. Allerdings gibt es ebenfalls die Möglichkeit der Wandmontage, wer sich daran stört.

(Akku und Ladestation: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Die angepriesenen Funktionen betreffend Akkulaufzeit sind etwas geschönt dargestellt. Es ist nämlich sehr wohl ein Unterschied ob man „285m²“ oder „60m²“ saugen kann. Auch wenn dies im Kleingedruckten erklärt wird, ist es doch etwas irreführend.

Die Funktionen mit LED Lichtern, der automatischen (und patentierten) Bürstenrollen-Reinigung oder die Wendigkeit entsprechen der Realität, sind hilfreich und funktionieren auch wie sie sollen. Auch die Bilder im Internet sind nicht übertrieben oder realitätsverzerrend dargestellt.

Preis/Leistung

Der AEG CX8-2-95 (AEG UltraPower CX8-2-95GM) ist ein wirklich nützlicher Helfer im Haushalt und bietet eine gute Saugleistung. AEG ruft für den Stielstaubsauger eine UVP von 439,95€ auf.

Der Straßenpreis liegt aber im Schnitt bei etwa 300€ und somit 100€ unter der unverbindlichen Preisempfehlung. Somit ist der Staubsauger in einer Preisklasse die sich mit anderen Marken vergleichen lässt.

AEG CX8-2 HANDSTAUBSAUGER

Zum Angebot bei

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://hoerluchs-unlimited.com

Braun Series 9 9290cc

Die Braun GmbH ist ein deutsches Unternehmen mit Sitz in Kronberg und Hersteller elektrischer Kleingeräte. Produktdesign spielt seit den Anfängen eine große Rolle, sodass das Unternehmen besonders durch die Produktgestaltung bekannt geworden ist und auch international gesehen eine Pionierfunktion des Industriedesigns innehatte. Seit 2005 gehört das Unternehmen zu dem US-Riesen Procter & Gamble.

Braun setzt verstärkt auf Körperpflegeprodukte: Elektrische Rasierer, Trimmer, Haarentfernung für Frauen, Hautpflege- Produkte und Haarpflege-Produkte.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Beim Braun Series 9 9290cc setzt man auf einen üppig bedruckten Karton. Frontseitig wird der Elektrorasierer großzügig präsentiert, sowie der Rasierkopf erklärt.

Seitlich werden gewisse Funktionen hervorgehoben, sowie Deutsche Qualität und das Design besonders hervorgehoben.

Die Rückseite erklärt die Funktionsweise der Lade- und Reinigungsstation des Braun Series 9 9290cc.

Ausgepackt findet man neben einer Bedienungsanleitung, ein Hardcase-Etui (in welchem gleich schon der Rasierer sitzt), eine kleine Reinigungsbürste, das Ladegerät, die Lade- und Reinigungsstation, sowie eine Reinigungskartusche mit Reinigungsflüssigkeit.

Da die Kartusche Alkohol enthält und entsprechend brennbar ist, sind auch die dazugehörigen Gefahrensymbole sowohl auf der Verpackung, als auch auf der Kartusche wiederzufinden.

Im Großen und Ganzen handelt es sich um eine ansprechende, informative Verpackung. Die deutsche Ingenieurskunst wird stolz hervorgehoben und doch ist die Verpackung zur Gänze auf Englisch gehalten, was wohl dem internationalen Vertrieb und dem Mutterkonzern P&G verschuldet ist.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Braun sagt, dass an der Entwicklung des elektrischen Rasierers ein Team von 60 Ingenieuren gearbeitet hat.

Mit der Silber-Optik sticht der Braun Series 9 9290cc sofort ins Auge. Der Elektrorasierer hat eine silber-matte Oberfläche, die allerding dennoch Fingerabdrücke und Wasserflecken willkommen heißt.

Dennoch kann man von einem durchdachten Design sprechen, den die „deutsche Ingenieurskunst“ da zu Tage gebracht hat. Gibt man das elegante Gesamtdesign beiseite punktet der Braun Series 9 9290cc besonders mit ausgezeichneter Haptik. Der Elektrorasierer liegt wirklich sehr gut in der Hand. Dazu trägt die gummierte, rutschfeste Rückseite bei, aber auch die wirklich sehr gute Gewichtung des Gerätes. Ich war überrascht wie gut sich der Braun Series 9 9290cc in den Händen hält.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitungsqualität ist beim Braun Series 9 9290cc auf hohem Niveau. Die verwendeten Materialien und auch die gummierte zeugen von Haltbarkeit. Der Rasierer ist wasserdicht, sodass sich dieser sowohl nass und auch trocken nutzen lässt. Angemerkt werden muss, dass die hohe Verarbeitungsqualität nur für den Elektrorasierer gilt. Die Lade- und Reinigungsstation ist zur Gänze aus Plastik und wirkt im Gegenzug etwas billig.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

TypFolienrasierer
BetriebsmodusAkkubetrieb
Akkulaufzeit50 min
Ladezeitca. 60 min
QuickChargeja, 5 min
Trockenanwendungja
Nassanwendungja
Konturenanpassungja
Reinigungsfunktionja, mit Lade- & Reinigungsstation
Technische Daten des Braun Series 9 9290cc

Rasur

Was den Braun Series 9 9290cc so gut macht ist der bewegliche Scherkopf. Dieser hat fünf Positionen, bei denen er eingerastet werden kann, um das Rasieren auch an schwer zugänglichen Gesichtspartien zu ermöglichen. Dazu wurde ein entsprechender Feststellknopf integriert um das verriegeln und entriegeln zu vereinfachen.

Doch die Liebe steckt im Detail, denn nicht nur der Scherkopf sondern ach die einzelnen Scherelemente sind beweglich, sodass sichergestellt werden kann, dass der Kontakt zu den Stoppeln bleibt.

Die Rasur kann sowohl trocken als auch Nass erfolgen. Der Braun Series 9 9290cc kann bei der Trockenrasur voll überzeugen. Es ziept nichts, auch problematische Stellen wie Kinn werden gut rasiert, wobei man bei problematischen Zonen dann doch das eine oder andere Mal drüberfahren muss.

Das Endergebnis kann wirklich überzeugen, so fühlt sich die Haut sehr glatt an. Positiv ist weiterhin, dass es zu keinem Rasurbrand kam. Ich selber habe eine normale bis trockene Haut. Noch hautschonender gestaltet sich die Nassrasur mit etwas Rasierschaum. Jedoch bin ich der Meinung, dass der Komfort eines Elektrorasierers dadurch verloren geht, zumal die Rasur dann deutlich zeitintensiver ist.

Der „Direct & Cut“ Trimmer, soll laut Braun Haare, die in verschiedene Richtungen wachsen ausrichten und schneiden. Dies funktioniert im Test auch erstaunlich gut, sodass man beim ersten drüberfahren schon ein sehr gutes Ergebnis hat.

Weiterhin integriert ist ein Detailtrimmer, der sich hinter dem Rasierkopf befindet. Mit diesem kann man die Koteletten gut trimmen, für alles Weitere ist er jedoch meiner Meinung nach unbrauchbar bzw. zu Leistungsschwach – ersetzt also keineswegs einen vollwertigen Barttrimmer.

(Rasur: 5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akku

Als Akku kommt, wie heutzutage üblich, ein Lithium-Ionen-Akku zum Einsatz. Bei vollständiger Aufladung kann man etwa 50 Minuten mit dem Gerät arbeiten. Das ist genug Leistung um auch mal gute zwei Wochen auf die Ladestation zu „vergessen“.

Display

Der Braun Series 9 9290cc verfügt über ein LED Display, welches unter anderem über den Ladezustand Auskunft gibt. Dafür zeigt er 5 blau-leuchtende Batteriesegmente. Neigt sich die Akku-Ladung dem Ende, wird die restliche Betriebszeit mit einem Countdown visualisiert.

Lade- und Reinigungsstation

Ansich ist die Lade- und Reinigungsstation eine und ansehnliche Möglichkeit den Braun Series 9 9290cc abzustellen.

Die Reinigungsanzeige macht öfters auf sich aufmerksam als nötig wäre! Praktisch nach jeder Rasur signalisiert der Braun Series 9 9290cc einen kleinen Wassertropfen und verlangt nach der Reinigungsstation. Was an sich eine praktische Funktion ist, kann schnell ziemlich ins Geld gehen, da sich Braun die Kartuschen mit etwa 6 Euro teuer bezahlen lässt. Weiterhin sollen diese am Besten alle 1-2 Monate ausgetauscht werden. Ich persönlich denke, dass 1-2 mal die Woche die antiseptische Reinigung in der Station völlig ausreichend ist. Für die tägliche Reinigung reicht es meiner Meinung nach den Rasierkopf unter dem Wasserhahn zu reinigen. Aber das soll natürlich jeder für sich selbst entscheiden dürfen.

Lieferumfang

Neben dem Braun Series 9 9290cc und der clean & charge Reinigungsstation befindet sich im Lieferumfang ein Hardcase-Reiseetui von angemessener Qualität, ein Ladekabel sowie eine winzige Reinigungsbürste. Ebenso legt Braun eine Reinigungskartusche bei.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Die Verarbeitung, das Design und die Qualität der Rasur werden dem Anspruch der Premiumklasse gerecht. Auch das Versprechen der Wasserfestigkeit kann unterstrichen werden. Braun wirbt weiterhin mit der effizientesten Rasur der Welt, verglichen mit führenden Produkten aus dem Premiumsegment und unterstreicht dies mit Studienergebnissen, die man hier einlesen kann: https://www.braun.de/de-de/studienergebnisse.

Preis/Leistung

Der Braun Series 9 9290cc ist ein elektischer Rasierer der Premiumklasse und ein absolutes Top-Gerät. Die Premiumklasse wiederspiegelt sich allerdings auch im Preis. So ruft Braun eine UVP von sagenhaften 489,99 EUR aus! Glücklicherweise sieht die Realität humaner aus, so ist der geläufige Straßenpreis des Braun Series 9 9290cc mehr als 50% günstiger als die UVP. Das ist immer noch ein Patzen an Geld, in Anbetracht der Qualität und der voraussichtlichen Lebenserwartung von hoffentlich mehreren Jahren (Braun sagt, der Rasierer ist auf eine Lebensdauer von 7 Jahren ausgelegt), aber deutlich angemessener.

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Bowers & Wilkins PX

Bowers & Wilkins ist einer der bekanntesten und renommiertesten Hersteller von Mittel- bis Hochpreislautsprechern, gerade auch wegen der generellen Beliebtheit von englischem Hi-Fi. B&W entwickelte und produzierte seit der Gründung 1966 viele eigenständige Lautsprecher und technische Details wie die Nautilus, die bekannte 800 Serie oder ihre On-Top Diamantkalotten. Mit der stetigen Erweiterung der Produktpalette seit 2007 erlangte die Marke bei einer breiten Masse Bekanntheit. Dabei sind der Zeppelin, das erste Car Audio System von B&W eingesetzt bei Jaguar und 2010 dann der erste Kopfhörer P5 wichtige Produkte.

Nachdem sich der Hersteller mit dem P5 Wireless und P7 Wireless an kabellose Kopfhörer getraut hat wagt sich Bowers & Wilkins mit dem PX nun zum nächsten technologischen Sprung: dem adaptiven Noise Cancelling.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Wie bei Bowers & Wilkins üblich setzt man auf einen stabilen, weißen Karton. Gewisse Ähnlichkeiten zu anderen Markenprodukten sind nicht von der Hand zu weisen. Vorder- und Rückseite werden von schönen Detailaufnahmen des Geräts dominiert. Der mit bedrucktem Papier beschichtete Karton und das überzogene Kunststoff-Inlett wirken für die Klasse passend und sind solide.

Nachdem die obere Kartonhälfte von der unteren getrennt wurde, sitzt der Kopfhörer in einer mit Textil beschichteten Schale. Nach dem herausziehen dieser, durch das integrierte Band, kann die gut verarbeitete Aufbewahrungstasche samt Zubehör entnommen werden. In der Tasche befindet sich ein kleines Plastiksäckchen mit dem USB-Ladekabel und dem Audiokabel für den kabelgebundenen Betrieb, sollte mal der Akku zu Neige gehen. Die Aufbewahrungstasche aus feinem Zwirn dient als Schutzhülle und wird über die eingenähten Magneten einfach geschlossen.

(Verpackung: 5 von 5 Punkten)

Design

Design und Funktion ist bei diesem Kopfhörer auf hohem Niveau. Schon die Brüder P5 und P7 begeisterten durch exzellente Materialen und Design. Mit dem Bowers & Wilkins PX legt der Hersteller noch einen drauf. Das Design wird moderner und urbaner, der subjektive schönste Kopfhörer, den ich in den Händen gehalten habe!

Leder am Bügel und Ohrmuscheln. Wo gleichpreisige Konkurrenten zumeist auf Kunstleder setzen, bleibt Bower & Wilkins seiner Designphilosophie treu. Erwähnenswert ist, dass sich die Ohrmuscheln abnehmen lassen. Diese sind magnetisch am Korpus angeheftet.

Auf der Hinterseite des rechten Hörers befinden sich der Power-Schalter, welcher gleichzeitig auch für das Pairing verwendet wird, eine Dreitasten-Steuerung (Leiser, Lauter und Pause), sowie einen Noise-Cancelling On-/Off-Schalter.

Hier ist auch kleiner Kritikpunkt am Design: Die Steuerungstasten sind nicht so leicht zu ertasten.

Auffällig schön ist die Verbindung der zwei „S-Gelenke“, die man schon vom P5 und P7 Wireless kennt. Diese sind nun aus massivem Metall gefertigt. In diesen Gelenken verläuft das Kabel um Inneren die jeweiligen Hörer. Insgesamt wirken die Gelenke nun sehr viel stabiler. Der Bügel ist stufenlos verstellbar und geht leicht von der Hand.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

An der Verarbeitung gibt eigentlich nichts auszusetzen. Ein Nachteil dieser hohen Material- und Verarbeitungsqualität ist das anschauliche Gewicht von 335g. Die massiven Gelenke haben zur Folge, dass der Bowers & Wilkins PX sich nicht zusammenfalten lässt. Die Ohrmuscheln lassen sich drehen, dennoch hat man so ein großes Gerät zu verstauen.

Wirklich angenehm und bestimmend für die Haptik ist das schön verarbeitete schwarze Leder, sowohl am Bügel, als auch an den Ohrmuscheln. Es hat einen matten Schimmer und ist angenehm weich. Auch wer sich nicht für Leder begeistern kann, wird dich damit anfreunden können. Hier stimmt die Qualität.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

EingängeUSB-C (Laden, Audio, Firmware-Update), 3,5mm-Stereo Klinkenstecker
Chassis2 x 40 mm
Frequenzumfang10 Hz bis 20 kHz
Impedanz22 Ohm (passiv)
Verzerrung< 0,3% (1kHz/10mW)
Empfindlichkeit111 dB/V bei 1kHz
Gewicht335g
Akku850 mAh Li-Polymer
Bluetooth-CodecsaptX HD, AAC, SBC
Technische Daten des Bowers & Wlkins PX

Tragekomfort

Der Bowers & Wilkins PX lässt sich zwar gut tragen, hat aber ein ordentliches Gewicht von 335g. Die bei einem Over-Ear Kopfhörer wichtige Ohrpolsterung, ist hervorragend gelungen. Der Anpressdruck ist trotz des Gewichtes nicht zu hoch. Die zwei Gelenke an den Streben funktionieren einwandfrei und haben die Drehpunkte an den richtigen Stellen.

Das einzige, was insbesondere mich als „Glatzenträger“ trifft, ist folgende Beobachtung: Da keine Haare den Bügel „festhalten“, kann der Kopfhörer – wohl dem Gewicht verschuldet – bei schnelleren oder ruckartigen Bewegungen rutschen. Beispielweise wenn man eine Treppe heruntereilt um die nächste U-Bahn noch zu erwischen.

(Tragekomfort: 4,5 von 5 Punkten)

Klang

Klanglich erfüllt der Bowers & Wilkins PX alles was man sich von dem englischen Hersteller erwartet. Getestet wurde hier mit einem MacBook Pro, einem iPhone 7, sowie einem Samsung Galaxy S8. Das iPhone unterstützt den aptX -Standard nicht, aber den AAC Codec somit sind für mich keine klanglichen Unterschiede festzustellen. Besonders nicht, wenn man die 320kbit/s Musik von allen gängigen Streamingdiensten sich zu Gemüte zieht. Schließt man allerdings das Kabel an und hört sich High-Resulution FLAC-Material an, zeigt der Bowers & Wilkins PX unmissverständlich zu was er in der Lage ist. Selbstverständlich kommt das auch auf die Musikstücke an sich an. Der Klang ist angenehm und ausgewogen über den gesamten Frequenzbereich. Bässe sind von eher neutralem Charakter, die Höhen sind unaufdringlich und klar, die Mitten sind ebenso fein und sauber. Auch die Räumlichkeit und Detailwidergabe ist wirklich erstaunlich. Gerade bei den Klangeigenschaften wird beim einem B&W Kopfhörer für 399 Euro einiges erwartet, dass aber auch klar erfüllt wird.

Doch wie funktioniert das Noise-Cancelling? Diese funktioniert sehr gut obwohl sie dem Platzhirsch der Firma Bose unterlegen ist. Ein gewisses Grundrauschen ist vorhanden, hält sich aber sehr in Grenzen und stärt den Musikgenuss kaum.

Mittels App kann die Geräuschminderung adaptiv angepasst werden. Es gibt drei Voreinstellungen: Flug, Büro und Stadt. Gleichzeitig kann in Zwischenstufen (Aus-Natürlich-Verstärkt) in 6 Schritten feingetuned werden.

Weiterhin hat Der Hersteller dem Bowers & Wilkins PX Sensoren verpasst, die die Musik pausieren, wenn ein Hörer angehoben wird. Setzt man den Kopfhörer ab stoppt die Musik und versetzt den Bowers & Wilkins PX nach einer Weile in den Schlafmodus um Akku zu sparen. Was spannend und super klingt ist meiner Meinung nach unausgereift. Besonders als es noch kalt war und ich mit Schal unterwegs war, wurden die Sensoren von diesem dermaßen beeinflusst, dass die Musik alle 3 Meter stoppte. Mal den Kopfhörer abgenommen um mit der Kassiererin zu sprechen. Schon war der Bowers & Wilkins PX ausgeschaltet und die Musik kam bei Wiederbetätigung vom iPhone Lautsprecher. Für mich persönlich funktionierten die Sensoren leider zu unzuverlässig. Die App bietet zwar Möglichkeiten, die Sensitivität usw. einzustellen. Ich ging aber so weit, dass ich die Sensoren zur Gänze deaktivierte. Zumindest wird diese Funktion angeboten.

(Klang: 4,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akku

Das Aufladen des integrierten Akkus, mit einer angegebenen Laufzeit von 22 Stunden (mit aktivierter Rauschunterdrückung), erfolgt über die seitliche USB-C Buchse. Diese USB-C Dose eignet sich nicht nur zum Aufladen des Bowers & Wilkins PX, damit lässt sich auch die Firmware aktualisieren. Ganz neu ist auch USB-Audio, somit lassen sich über das USB-C Kabel auch Audio Stream übertragen.

Die Laufzeit von 22h kann ich nicht ganz unterschreiben, bin aber mit etwa 19-20h ganz gut dabei.

Für den Fall, dass einmal der Akku leer ist, wird das mitgelieferte Klinkenkabel verwendet. Bei Verwendung mit Klinkenkabel sollen es gar bis zu 33 Stunden Musikgenuss sein. Dies habe ich aber nicht getestet.

Bluetooth

Die Einrichtung der Bluetooth Verbindung ist für Konsumenten die täglich mit einem Smartphone, Laptop usw. arbeiten völlig intuitiv herzustellen und erfordert keine besonderen Kenntnisse. Eingeschaltet wird mittel seitlicher Betätigung des Hauptschalters an der Unterseite des rechten Ohrhörers. Durch das 2 Sekunden lange drücken wird wie bei anderen Bluetooth Geräten die Kopplung initiiert. Solange sich Handy und der Kopfhörer im selben Raum befinden ist die Bluetooth-Verbindung sehr gut, kommen Wände dazwischen, oder wirklich großen Entfernungen, reißt die Verbindung ab. Auch bei einem eingehenden Anruf am Handy greift man automatisch auf die mittlere Bedientaste, zwischen den Volume- Tasten. Auch das weiterschalten der Lieder über einen Doppelklick funktioniert einwandfrei. Alle zurzeit wichtigen Standards wie aptX, AAC, SBC werden unterstützt. Für das Telefonieren gibt es integrierte Mikrofone mit einer Unterstützung des CVC2 Standards. Durch den Einsatz des Herstellers dieser Technologien wird dem Konsumenten eine hohe Klangqualität bei Musik und hohe Sprachverständlichkeit beim Telefonieren einfach ermöglicht.

Zubehör

Der Bowers & Wilkins PX kommt mit einer Tragetasche die edel ausschaut, aber für meinen Geschmack etwas feminin angehaucht ist. Durch die Größe der Bowers & Wilkins PX und der Tatsache geschuldet, dass man diese nicht zusammenfalten kann, ist es gar nicht so einfach diese, beispielsweise blind, in die Tragetasche zu verstauen. Weiters stört es mich, dass es sich um eine Stofftasche handelt. Diese ist nur minimal gepolstert und bietet für den Ernstfall keinen wirklichen Schutz. Ein ansehnliches Hardcase wäre wohl eine bessere Lösung gewesen.

Neben der Tragetasche befinden sich im Lieferumfang ein Miniklinkenkabel, sowie ein USB-C zu USB-A Ladekabel.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

App

Die „Headphones“ App es sowohl für iOS als auch Android und kann kostenlos heruntergeladen werden.

Die App verbindet sich mittels Bluetooth mit dem Kopfhörer und es können eine Reihe von hilfreichen Einstellungen vorgenommen werden. Wie zuvor erklärt kann die Geräuscheunterdrückung eingestellt und justiert werden. Weiters ist es möglich die Sensoren Empfindlichkeit einzustellen oder diese ganz zu deaktivieren. Auch praktisch ist die Funktion die Firmware direkt über die App zu upgraden.

(App: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Sowohl die Bilder im Internet, als auch die Beschreibung und die versprochene Haptik des Bowers & Wilkins PX stimmen und runden den guten Gesamteindruck positiv ab. Die kabellose Freiheit ohne auf Style oder Klangqualität verzichten zu müssen.

Preis/Leistung

Bowers & Wilkins PX ist ein hochwertiger kabelloser Kopfhörer mit gut funktionierendem Noise-Cancelling und einem wunderschönen Design. Die veranschlagte UVP von 399 EUR sind natürlich nicht sehr wenig. Der Klang, die guten Materialien und die feine Technik relativieren den relativ hohen Preis meiner Meinung nach zumal direkte Konkurrenten mindestens gleich viel kosten. Man bekommt einen Kopfhörer mit sehr gutem Klang und der besten Verarbeitungs- und Materialqualität, die uns bisher untergekommen ist.

Wer gerne Musik unterwegs mit viel Qualität und Komfort genießt, wird viel Freude damit haben.

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unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

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Flexson Premium Standfuß für Sonos Play:5

Flexson ist ein englischer Zubehörhersteller für Produkte der SONOS inc., steht aber in keiner Verbindung zu jener. Die Produkte werden in Großbritannien entwickelt und produziert. Flexson hat sich zum Ziel gesetzt hochwertige Halterungen für SONOS Lautsprecher zu produzieren um das Klangerlebnis – nicht nur in optischer Hinsicht – zu verbessern. So wirbt der Hersteller bei einigen Produkten mit Vibrationsverminderungen oder auch optimaler Höhe der Lautsprecher um eine saubere Klangausbreitung zu erreichen.

Der Standfuß wurde ständig weiterentwickelt und steht seit einiger Zeit in einer Premiumversion bereit und verwendet erstmalig Materialien wie Holz und Glas.

Flexson Premium Standfuß für Sonos Play:5

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Vorderseite der Verpackung präsentiert großzügig den Flexson Premium Standfuß, sowohl in der vertikalen Aufstellungsweise, als auch die horizontale Version. Bei der zuletzt getesteten horizontalen Version des Flexson Standfuß bemängelte ich, dass der Standfuß auf der Produktverpackung nicht prominenter platziert wurde und dem Rund herum mehr Platz als nötig zugesprochen wurde. So freut es mich zu sehen, dass nun ein anderer Weg gegangen wird und das eigentliche Produkt im Fokus steht. Überrascht hat mich die deutlich dickere Verpackung im Allgemeinen. Einmal geöffnet findet man rasch die Erklärung dafür. Um die neu hinzugekommenen Materialen wie Glas und Holz zu schützen, ist alles in Schaumstoff eingebettet. Weiters ist nun zusätzlich die Halterung für das vertikale Aufstellen des Speakers beigelegt.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Der Name ist Programm. Mit der Premium Version des Standfußes kommt erstmalig eine Bodenplatte aus Glas zum Einsatz. Die Glasplatte liegt freilich auf einer Metallplatte auf, diese dient dem Schrauben des Standfuß-Ständer sowie den Kunststoffnoppen und den wahlweise einschraubbaren Spikes für sicheren Stand auf Hart- und Teppichböden. Die Premiumversion setzt beim Ständer auf ein außergewöhnliches Design und wird durch die Verwendung von echter englischer Eiche noch ein Stück exklusiver.  Auf dieses wiederum wird die eigentliche Halterung für den Sonos Lautsprecher montiert. Erstmalig hat man hier die Möglichkeit auf horizontale oder vertikale Bauweise. Beide Halterungen liegen bei.

Der Aufbau ist selbsterklärend und bedarf keinem extra Werkzeug. Lediglich zwei kleine beigelegte Sechskantschlüssel sind nötig um alles binnen Minuten aufzubauen. Besonders gut gefällt die Kabelführung auf der Rückseite, die für ein aufgeräumteres und eleganteres Gesamtbild sorgt.

(Design: 5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

An der Verarbeitung gibt es kaum etwas auszusetzen. Der Standfuß wirkt wertig und langlebig. Die neuen Elemente wie Glas und dem Hartholz harmonieren perfekt mit dem Rest und wirken nicht wie Fremdkörper. Alle Bohrungen sind präzise verarbeitet. Alle Elemente passen problemlos aufeinander, sodass der Aufbau, auch dank der bebilderten Anleitung, zu einem Kinderspiel wird. Wie zuvor erwähnt, wird kein zusätzliches Zubehör benötigt. Mit den beigelegten zwei Sechskantschlüsseln ist der Aufbau binnen weniger Minuten erledigt.

Das Einzige was mir Sorgen bereitet hat war das Glas-Element der Bodenplatte. Da es sich um Glas handelt wird auch bei der Aufbauanleitung, darauf hingewiesen, dass man die Schrauben nicht mit übermäßiger Kraft eindrehen sollte, da das Glas springen könnte. Dies hatte bei mir zur Folge, dass ich aus Angst zu locker geschraubt habe und der Ständer schlussendlich zu wackelig war.

(Verarbeitung: 5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Funktion

Ein Standfuß für einen Sonos Lautsprecher kann aus mehreren Gründen Sinn machen. Zum einen ist es eine optische Aufwertung und ein zusätzlicher Abstellort für den Lautsprecher. Besonders in Kombination mit einem 5.1 Surround System, wie es das Sonos-System zusammenstellen lässt, macht das Sinn.

Möchte man zwei Sonos Play:5 als Steropaar nutzen bietet sich der Flexson Premium Standfuß ebenfalls an. Die Ständer bieten einem dann eine freiere Platzierung im Raum um den perfekten Sweetspot zu finden.

Kommen wir zur eigentlichen Funktion des Flexson Standfußes. Die Aufgabe besteht darin den Standfuß sicher auf einer Höhe von etwa 77cm (Unterkante Lautsprecher, mit Spikes) zu halten.

Was ich bei der alten Version des Flexson Standfuß bemängelte war, dass der Sonos Play:5 lediglich auf die Lautsprecherhalterung aufgelegt wird. Obwohl es sich nicht um eine komplett wackelige Angelegenheit handelte, ist ein Umstellen des Standfußes samt Lautsprecher etwas, was ich mich nicht so schnell getraut hätte. Nun kann man den Sonos Play:5 mit einem farblich passenden L-Stück und einer Schraube absichern. Das gefällt mir gut und bietet zusätzliche Sicherheit!

Eine andere Funktion des Ständers ist es den Lautsprecher in idealer Höhe zu positionieren. Soll heißen, dass in dieser Höhe die Schallausbreitung und Wahrnehmung besonders gut gelingen soll. Das kann ich in meinem Test insofern bestätigen, dass egal wie ich den Lautsprecher samt Standfuß platziere, die TruePlay Funktion der Sonos Controller-App keine nennenswerten Klangoptimierungen vornehmen muss und dies auch genauso mitteilt. Nehme ich im Gegenzug den Lautsprecherständer weg und stelle den Play:5 auf dieselbe Position aber auf ein Kästchen welches etwas niedriger als der Flexson Ständer ist, muss die TruePlay Funktion sehr wohl Änderungen vornehmen, die ich diesem Fall subjektiv eher nicht wahrnehme. Ein netter Nebeneffekt auch, dass die Vibrationen vermindert werden, sonst kommt es gut und gerne vor, dass bei basslastigen Liedern das Bücherregal harmonisch mitschwingt. Für harte Böden werden hier aufschraubbare Kunststoffnoppen mitgeliefert und für Teppichböden aus Metall gefertigte Spikes. Bei diesen wird der Effekt der Vibrationsverminderung noch etwas weiter verstärkt.

Ebenfalls muss die wirklich intelligente Kabelführung am Rücken des Standfußes erwähnt werden. Diese bewirkt, dass das Stromkabel des Lautspreches versteckt geführt werden kann und die Optik nicht stört.

(Funktion des Produktes: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Flexson wirbt mit einfachem Aufbau und Montage, einer cleveren Kabelführung. All diese Punkte kann ich so unterschreiben, auch die Produktbilder entsprechen der Realität und sind nicht irreführend oder verzerrt dargestellt.

Preis/Leistung

Eine unverbindliche Preisempfehlung von 249,99€ für einen Ständer bereitet einem Bauchschmerzen. Dieser Preis ist sicherlich nicht jedermanns Sache. Bei einem Set von zwei Standfüßen macht das knapp 500€ aus. Das entspricht nahezu dem Preis des eigentlichen Lautsprechers Sonos Play:5. Bei einer Anschaffung muss man sich im Klaren sein, ob die Vorteile für einen überwiegen.

Man bekommt aber dennoch ein hochwertiges Produkt mit sehr guter Verarbeitung und Designanspruch. Hinzukommt, dass man bei einem Stereopaar oder 5.1 System oft auf Ständer angewiesen ist.

Flexson Premium Standfuß für Sonos Play:5

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unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

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Vanguard VEO 2 235AB

Vanguard World ist ein 1986 gegründetes, chinesisches Unternehmen und ist heute spezialisiert auf Fotozubehör (Stative, Kamerataschen, Monopods etc.). Das Familiengeführte Unternehmen ist unter der Leitung von Anne Lee. Vanguard hat sich einen Namen mit hochqualitativen Stativen gemacht und ist einer der bekanntesten Firmen in dieser Sparte. Neben Fotozubehör stellt Vanguard auch Ferngläser, Zielfernrohre und anderes Jagdzubehör her. Stolz ist man auf die Tatsache, dass man jeden Produktlebenszyklus in eigener Hand hat und somit für hohe Qualität garantieren kann.

Heue geht es um das neue Stativmitglied: Vanguard VEO 2 235AB

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die kompakten Maße der Verpackung überraschen auf den ersten Blick und lassen erahnen, was uns erwartet. Die Verpackung an sich ist schlicht gehalten. Die weiße Hintergrundfarbe lässt eine prominente Platzierung des Produktes zu.

Auf der Vorderseite ist neben dem Logo das Stativ in aufgeklappter Form zu sehen. Nicht mehr nicht weniger.

Die eine Seite zeigt das Stativ in zugeklappter Form, während die andere Seite verschiedene Einsatzmöglichkeiten, mit Hilfe von schönen Fotos inklusive der Fotografen, zeigt. Eine nette Idee.

Die Rückseite wird dazu genutzt um den Verpackungsinhalt und die Funktionen des Stativs zu erläutern. Eine simple und doch gelungene, sowie informative Verpackung.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Das Design eines Statives zu beurteilen mag auf den ersten Blick befremdlich wirken, reden wir hier doch von Tripods, die doch alle nahezu gleich aussehen.

Dennoch hat es das Design des VEO 2 235AB mir angetan. Abgesehen von der zurückhaltenden und doch eleganten Farbgebung von Anthrazit-Schwarz, glänzt das kleine Reisestativ mit einigen exklusiven Designmerkmalen.

Das beginnt beim Zusammenklappen des Statives. Anders als üblich, werden hier nicht die Beine um 180° umgeklappt. Vanguard hat eine patentierte Mittelsäulen- Lösung parat.

Dazu ist lediglich ein Sicherungsknopf der Mittelsäule zu drücken und somit kann die Mittelsäule komplett herumgeschwenkt werden. Durch diese einfach und schnelle Lösung wird ein kompaktes Packmaß von rund 40cm erreicht.

Ein weiteres einzigartiges Designmerkmal stellen die Drehverschlüsse der Stativbeine dar. Diese erlauben ein schnelles und intuitives verstellen und sichern der Beine.

(Design: 5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Das VEO 2 235AB ist erstaunlich wertig gebaut. Während die Aluminiumlegierung den Hauptbestandteil darstellt, wird im Kopf auch auf eine Magnesiumlegierung gesetzt.

Auch im ausgezogenen Zustand wirken die Stativbeine sehr solide. Eine Sollbruchstelle ist nicht zu erkennen und doch bin ich gespannt wie sich der Schwenkmechanismus der Mittelsäule halten wird. In Anbetracht des Materials sehe ich jedoch kein nahendes Problem.

in Bein ist zum Teil mit Gummi ummantelt und sorgt so für guten Griff und Rutschfestigkeit. Ebenfalls aus Gummi gefertigt sind übrigens die Stativbeine, die ihrerseits verstellbar sind und auch ersetzt werden können, beispielsweise durch separat erhältliche Spikes.

(Verarbeitung: 5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

MaterialAluminium
min. Arbeitshöhe15 cm
max. Arbeitshöhe145 cm
Packmaß40 cm (zusammengeklappter Zustand)
Gewicht1,4 kg
Belastbarkeit6 kg
Nivellierlibelleja
StativkopfartKugelkopf
Anzahl Beinauszüge4
StaivbeinsicherungTwist-Lock
Technische Daten des Vanguard VEO 2 235AB

Funktion

Das VEO 2 235 Reisestativ ist neben der von uns getesteten Aluminium-Version ebenfalls in einer Carbon Version erhältlich. Diese ist rund 200g leichter als die Aluminiumversion.

Das VEO 2 235AB kommt mit dem mitgelieferten Kugelkopf BH-50 und verfügt über drei Drehköpfe. Er besitzt somit separate Fixierungsmöglichkeiten für die Kugel, wie auch für den horizontalen Schwenk. Die Friktionseinstellung ist gut gelungen. Weiters kommt der Stativkopf mit einer Nivellierlibelle, was sehr erfreulich ist und nicht selbstverständlich für ein Stativ im mittleren Preissegment.

Die Stativbeine sind mittels Drehverschlüssen gesichert und lassen sich in vier Segmenten auf eine Arbeitshöhe von 120 cm bringen. Durch die ausziehbare Mittelsäule kann die Maximale Arbeitshöhe von 150 cm erreicht werden.

Das VEO 235AB wiegt inklusive Stativkopf rund 1400 g und ist mit bis zu 6000 g belastbar. Das ist für ein Reisestativ, mit derart kompakten Maßen, eine ordentliche Belastbarkeit.

Dies ist beispielweise mehr als ausreichend für eine Nikon D5 mit einem Prime- 300mm Teleobjektiv.

Wie bereits zuvor erklärt, werden bei dem Vanguard VEO 2 235AB nicht die Stativbeine um 180° umgeklappt. Anstelle dieser wird die Mittelsäule gedreht. Genau dies kann auch gut für Makroaufnahmen genutzt werden.

Die Stativbeine sind gut proportioniert und sichern so einen festen Stand. Dennoch ist auch beim VEO 2 235AB das letzte Segment der Stativbeine relativ dünn und beispielsweise bei Videodrehs nicht sehr windstabil. Die Stativbeine lassen sich in 20°, 45° und 80° einstellen, wobei 20°C und 45°C einrasten und durch einen mechanischen Knopf überwunden werden.

Weiterhin enthalten im Lieferumfang ist eine Transporttasche für das VEO 2 235AB. Diese ist allerdings auf das wesentliche begrenzt und aus einfachem Stoff und kann mittels Reißverschluss verschlossen werden. Ein kleiner Tragegurt hilft beim Tragen. Eine Polsterung oder extra Taschen fehlen hier.

(Funktion: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Vanguard verspricht nicht zu viel, wenn es von einem hochqualitativen Reisestativ mit innovativen und exklusiven Funktionen spricht. Die online Produktbeschreibung ist wahrheitsgemäß dargestellt.

Preis/Leistung

Das Vanguard VEO 2 235AB ist ein wirklich gelungenes Reisestativ mit Designanspruch. Funktionen, wie die einfachen aber genialen „Twist-Lock“ genannten Drehverschlüsse für die Stativbeine machen Freude und sind einfach und vor allem schnell zu bedienen. Das Stativ in seiner Gesamtheit ist sehr robust und setzt auf qualitative Materialien.

Mit einer UVP von 150 EUR ist dieses Stativ im mittleren Preissegment angesiedelt und ist damit eines der attraktivsten Reisestative auf dem Markt.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Sennheiser Flex 5000

Sennheiser wurde 1945 als „Labor Wennebostel“ (Labor W) von Fritz Sennheiser gegründet und gilt heute noch als Traditionsunternehmen mit Sitz in Wedemark-Wennebostel bei Hannover, Deutschland. Weltweit beschäftigt Sennheiser aktuell etwa 2600 Mitarbeiter und unterhält weltweit drei eigene Produktionsstandorte: In der Zentrale Wennebostel (Deutschland), Tullamore (Irland) und in Albuquerque (USA).

1956 entwickelte das Labor W das erste Richtrohrmikrofon, 1968 brachte Sennheiser den ersten offenen Kopfhörer der Welt auf den Markt, den HD 414. Dieser erste Kopfhörer sorgte durch damals hohen Tragekomfort, dass das Modell zum Erfolg wurde und die Kopfhörersparte zu einem wichtigen Standbein der Firma Sennheiser wurde.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Frontseitig wird der Sennheiser Flex 5000 klein präsentiert und dreisprachig erklärt. Diese Trilingualität (Deutsch, Englisch, Französisch) zieht sich durch die ganze Verpackung. Seitlich werden auf der einen Seite die wichtigsten Merkmale aufgelistet und auf der anderen Seite der Verpackungsinhalt. Die Rückseite streicht erneut die wichtigsten Merkmale heraus, dieses Mal jedoch in sieben Sprachen! Darunter werden die wichtigsten technischen Daten aufgelistet.

Die Verpackung an sich besteht aus einer matten Kartonage. Zugute zu halten ist, dass in der Verpackung alles sicher verstaut ist und einen soliden Eindruck macht. Leider jedoch, ist jedes noch so kleine Teil und Zubehör einzeln in eine Kunststofffolie verpackt. Hier hätte man gerne etwas sparsamer sein können.

(Verpackung: 2,5 von 5 Punkten)

Design

Das Design des Sennheiser Flex 5000 ist schlicht und elegant und macht so neben jedem TV, egal ob neu oder älter, eine gute Figur. Im Grunde genommen besteht der Sennheiser Flex 5000 aus zwei Teilen. Zum einen aus dem Transmitter, der an den Fernseher angeschlossen wird und einem kleinen Dongle Receiver, dem kabellosen Empfänger, an den, jeder beliebige Klinkenkopfhörer angeschlossen werden kann.

Neben einem 3.5mm AUX Kabel, fügt Sennheiser auch ein digitales optisches Kabel bei. Erfreulicherweise legt Sennheiser viele verschiedene Ladeadapter bei, die beliebig ausgetauscht werden können, somit kann der Sennheiser Flex 5000 auch auf Reisen mitgenommen werden, was nicht zuletzt auch seiner kompakten Bauweise zu verdanken ist.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Der Sennheiser Flex 5000 gibt optisch einiges her und obwohl zur Gänze aus Kunststoff, hat man hier durchaus das Gefühl eines haltbaren Produktes. Ein mattes Schwarz wird begleitet von „glänzenden“ Tasten, die ihrerseits gut bedienbar sind und einen angenehmen Druckpunkt besitzen.

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Abmessungen & GewichtHörer: ca. 29 mm x 87 mm x 25 mm; ca. 33 g
Sender: ca. 50 mm x 42 mm x 270 mm; 232 g
ImpedanzKopfhörer mit mind. 16 Ohm
AnschlussDigitaleingang: optisch
Unterstützte Datenströme: PCM, 16 – 96 kHz/16 – 24 bit
Analogeingang: 3,5-mm-Stereo-Klinkenbuchse
Eingangsspannungsbereich: 0,15 bis 4,0 Vpk
Audio-Übertragungsbereich15 Hz bis 15 kHz
Frequenz2,4 – 2,48 GHz
Latenz< 60 ms
GeräuschpegelabstandAnalogeingang: typ. 85 dBA bei 1 Veff
Digitaleingang: > 90 dBA
LeistungsaufnahmeBetrieb: typ. 1 W
Standby:≤0,5 W (ohne Ladevorgang)
StromversorgungHörer: eingebauter Lithium-Polymer- Akku BAP 800, 3,7 V, 350 mAh
Sender: 5 V , 600 mA
Betriebszeitbis zu 12 Stunden
Reichweitebis zu 30 m
Technische Daten des Sennheiser Flex 5000

Einrichtung & Bedienung

Installation

Nachdem die Basisstation mit dem etwa 1,5m langen Netzteilkabel an das Stromnetz angeschlossen wurde, wird die Basisstation des Sennheiser Flex 5000 mit einem Tonausgang des zu erweiternden Fernsehers verbunden. Dies kann einerseits über einen analogen Audioeingang mit 3,5mm-Klinkenbuchse oder aber auch mittels optischen TosLink-Eingang geschehen.

Die Anschlüsse auf der Rückseite der Basisstation sind farblich markiert. Sennheiser liefert die passenden Verbindungskabel (Analog & TosLink-Kabel) gleich mit.

Die Stecker dieser sind in gleicher Farbe wie die entsprechenden Anschlüsse der Basisstation, somit ist ein Vertauschen ausgeschlossen.

Bedienung

Die Basisstation dient als Sender für den kleinen kabellosen Empfänger. Das praktische hierbei ist, dass diese gleichzeitig auch als Ladeschale für das Empfangsteil dient – hierbei wird der Empfänger magnetisch angedockt.

An dem Wireless Dongle befinden sich nicht viele Bedienelemente: Ein Plus-Zeichen, ein Minus-Zeichen und eine kleine Taste an der Seite – zu den Funktionen der Tasten gibt es im nächsten Punkt Erklärungen.

Unten ist der 3,5mm-Klinkeneingang angebracht um den mitgelieferten Ohrkanal-Hörer MX 475 oder jeden beliebigen Klinken-Kopfhörer anschließen zu können. Weiters ist Hinten ein Befestigungsclip angebracht, den man beispielsweise an der Kleidung festmachen kann um ein Herausrutschen der Kopfhörer zu verhindern.

(Einrichtung & Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Anwendung & Klang

Für den Wireless-Empfänger gibt Sennheiser eine Akku-Laufzeit von bis zu 12h an. Im Praxistest konnte dieser Wert um etwa 2 Stunden nicht erreicht werden, wobei zu erwähnen ist, dass viel herumexperimentiert wurde.

Das Aufladen funktioniert wie zuvor erklärt durch die Basisstation, die gleichzeitig als Ladeschale dient. Über den Akku-Stand informieren drei LEDs an der Basisstation und zwar während dem Laden, wie auch wenn der Sender nicht an der Station ist.

Sennheiser gibt eine Reichweite des Empfängers von bis zu 30m an. Mangels Platz und sinnvollem Anwendungsszenario konnte dies nicht genau überprüft werden. Was aber durchaus möglich war, ist mit dem kabellosen Empfänger in das Nebenzimmer oder die Küche (beide selber Stock) zu spazieren ohne, dass es zu Verbindungsabbrüchen kommt.

Die drei Taster an der Basisstation (Sender) dienen in erster Linie zum Einstellen der verschiedenen Klangmodi. Deren Einstellung wird durch eine LED visualisiert:

Profil 1: Die Tiefen werden gestärkt und die Höhen werden minimal abgeschwächt.

Profil 2: Moderate Absenkung von Tiefen mit betonteren Höhen.

Profil 3: Senkt den Tiefen-Bereich deutlich stärker ab.

Eine kleine Taste an der Seite des Wireless-Empfängers hat eine große Funktion. Unabhängig von anderen gewählten Funktionen und Presets erlaubt es diese Funktion die Sprachverständlichkeit des Filmes bzw. der Wiedergabe generell zu verbessern. Das Besondere aber ist, dass es sich nicht um einen einfachen Filter handelt. Die Funktion analysiert nämlich durchgehend das Tonsignal und so wird es möglich sehr gut Hintergrundgeräusche zu filtern. In verschiedenen Szenarien gelingt das erstaunlich gut. Beispielsweise wird ein Dialog einer Filmszene, in der im Hintergrund ein Musikstück läuft, deutlich in den Vordergrund gedrängt, dennoch bekommt man die Musik im Hintergrund mit. Ein anderes Beispiel ist ein Fußballspiel, bei dem die Geräuschkulisse des Stadions etwas gedämpft wird, die Stimme des Kommentators aber deutlich klarer und verständlicher wird. Das ist schwierig in Worte zu fassen, weiß aber zu gefallen!

Eine weitere extrem praktische Funktion ist die automatische Angleichung bei großen Pegelunterschieden. Was das bedeutet?

Denken Sie an penetrante Werbeblöcke bei denen man leiser drehen muss, weil es unglaublich laut ist. Oder beispielsweise englischsprachige Actionfilme. Weil hier Dialoge gefühlt sehr leise sind, neigt man dazu tendenziell eine höhere Lautstärke zu wählen. Dies rächt sich spätestens bei rasanten Actionszenen, bei denen der Lautstärkepegel teilweise drastisch steigt. Genau in solchen Fällen greift diese Funktion.

Viele weitere Einstellungen sind möglich dienen unter anderem dem Feintuning: Balance, eine Ladeerinnerung für den Empfänger usw.

Eine besonders praktische Funktion ist es, bis zu vier Empfänger mit der Basisstation verbinden zu können, wobei hierbei jeder Empfänger unabhängige Einstellungen vornehmen kann. (Diese Funktionalität wurde nicht getestet, da keine weiteren Empfänger zur Verfügung standen.)

Weiters ist es möglich mithilfe der Basisstation die Toneinstellungen zu schützen um unbeabsichtigtes Ändern zu verhindern.

Im Lieferumfang befindet sich der Sennheiser MX 475 Ohrhörer. Schon diese Konfiguration liefert annehmbare Ergebnisse, egal ob Musik, Film oder Spielkonsolen.

Allerdings ist anzunehmen, dass man früher oder später auf hochwertigere Kopfhörer umsteigen will. Mit Mittelklasse Beyerdynamics In-Ear-Kopfhörerern die ich ausprobiert habe, bekommt noch mehr aus dem System raus. Will man dann noch weiter gehen kann man mit beispielsweise Sennheiser Momentum Over-Ear-Kopfhörer in ganz neue Klangwelten eintauchen. Passende Audioquelle vorausgesetzt, werden definitiv auch anspruchsvolle Hörer mit dem System Sennheiser Flex 5000 bestens bedient.

(Anwendung und Klang: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Sennheiser verspricht das „Plus“ für den TV-Ton. Einen klaren Klang und optimierte Sprachverständlichkeit und kabellose Bewegungsfreiheit mit dem Kopfhörer Ihrer Wahl.

Dem kann ich völlig zustimmen. Die beworbenen Funktionen sind wirklich tadellos umgesetzt. Interessant finde ich die Tatsache, dass Sennheiser nicht wirklich bewirbt, was das System ebenfalls ausmacht – beispielsweise in einem Haushalt mit Kleinkindern – nämlich den TV-Ton genießen können ohne leiser oder gar stummschalten zu müssen

Preis/Leistung

Das Sennheiser Flex 5000 weiß mit einfacher Handhabung zu überzeugen. Die simple Bedienung geht nicht auf die Kosten der Funktionalität. Drei vorgegebene Profile können nach Belieben erweitert und besser gestimmt werden.

Die Firma Sennheiser gibt eine UVP von 199,00 EUR vor. In Anbetracht der gegebenen Möglichkeiten und der freien Wahl der Kopfhörer, kann man hier von einem guten Preis/Leistungs-Verhältnis sprechen.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Sennheiser Momentum In-Ear Wireless

Sennheiser wurde 1945 als „Labor Wennebostel“ (Labor W) von Fritz Sennheiser gegründet und gilt heute noch als Traditionsunternehmen mit Sitz in Wedemark-Wennebostel bei Hannover, Deutschland. Weltweit beschäftigt Sennheiser aktuell etwa 2600 Mitarbeiter und unterhält weltweit drei eigene Produktionsstandorte: In der Zentrale Wennebostel (Deutschland), Tullamore (Irland) und in Albuquerque (USA). 1956 entwickelte das Labor W das erste Richtrohrmikrofon, 1968 brachte Sennheiser den ersten offenen Kopfhörer der Welt auf den Markt, den HD 414. Dieser erste Kopfhörer sorgte durch damals hohen Tragekomfort, dass das Modell zum Erfolg wurde und die Kopfhörersparte zu einem wichtigen Standbein der Firma Sennheiser wurde. Im heutigen Test beschäftigen wir uns mit dem Sennheiser Momentum In-Ear Wireless.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Der Kopfhörer wird frontseitig großzügig präsentiert und nimmt gut dreiviertel der Fläche ein. Sennheiser bewirbt die „kabellose Bewegungsfreiheit“, verzichtet aber sonst frontseitig auf Informationen. Während frontseitig weitestgehend auf Informationen verzichtet wird, werden alle relevanten Informationen, samt Verpackungsinhalt an den beiden Packungsseiten abgebildet. Die Rückseite beinhaltet neben, den wichtigsten technischen Daten, auch noch ausgewählte Merkmale des Kopfhörers in verschiedenen Sprachen bereit.

Die Verpackung an sich besteht aus einer Kartonage. Diese ist durch Beschichtung weitestgehend matt gehalten und besticht durch glänzende und eingestanzte Details.

Öffnet man die Verpackung begegnet man einem hochwertig anmutenden Hard-Case für den Transport der Sennheiser Momentum In-Ear Wireless.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Sennheiser Momentum In-Ear Wireless ist ein kabelloser Kopfhörer mit Nackenbügel. Der Bügel mündet in dickeren Ausbuchtungen aus Kunststoff. Auch bei diesem Material stimmt die Haptik. In diesen besagten Enden ist die Technik verbaut. Die Bedienelemente befinden sich allesamt am linken Bügel. Auch der Integrierte Akku kann hier durch einen micro-USB Anschluss aufgeladen werden. Um das Design nicht zu stören wurde dieser Anschluss unter einer Klappe verbaut. Der rechte Bügel dient zum Paaren per NFC (vorausgesetzt das Telefon unterstützt diese Funktion), auch der Vibrationsmotor ist hier verbaut.

Die Ohrstöpsel baumeln an Kabeln die direkt vom Bügel kommen und haben eine fixe Länge von 22 cm. Das kann praktisch, aber auch unangenehm sein. Die kurze Länge hat den Vorteil dass die Kopfhörer Kabeln nicht verheddern können. Hat man allerdings beispielsweise eine Jacke mit aufstehendem Kragen an ist es des Öfteren passiert, dass sich diese  am Kragen verheddern und den Ohrstecker aus dem Ohr „ziehen“.

Die Lautstärke wird mit den + und – Tasten reguliert, bei längerem draufdrücken, dienen diese auch zum vor- oder rückskippen. Die mittlere Taste pausiert oder spielt ab und dient weiters der Rufannahme oder dem Auflegen.

Mit der Anordnung der Bedienelemente habe ich mich nicht ganz anfreunden können. Einerseits ist es für mich als Recht-Händer ungewohnt, dass diese Links angebracht sind und dazu kommt die Tatsache, dass diese Innenseitig angebracht sind. Des Designs wegen wurde hier der Praktikabilität weniger Beachtung geschenkt weswegen es Punkteabzug gibt. Eine elegante Lösung für die nächste Generation wäre beispielswise eine Touch-Steuerung an der Außenseite. Das Sennheiser, das kann haben sie mit dem Sennheiser PXC 550 Wireless bereits bewiesen.

(Design: 3 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Sennheiser Momentum In-Ear Wireless sind sehr hochwertig verarbeitet. Der Nackenbügel ist mit feinem Leder ausgekleidet und mit einem roten Faden zusammengenäht, der einen schönen Akzent setzt. Hier gibt es wahrlich nichts zu bemängeln, ist angesichts des hohen Preises aber auch zu erwarten.

Das Gewicht ist mit genau 51g inklusive Bügel und Ohrstöpsel (samt Kabel) angenehm leicht.

An den Ohren ist Bauartbedingt kaum ein Gewicht zu spüren da der schwerste Teil des Kopfhörers auf dem Nacken liegt. Somit sind Sennheiser Momentum In-Ear Wireless angenehm zu tragen und stören auch bei längeren Tragezeiten nicht.

Apropos leicht: Die Ohrstöpsel selber sind extrem leicht. Das hat mich sehr gewundert und wirkt fast schon Billig – liegt aber wohl an der Tatsache, dass im Gegensatz zu normalen In-Ears die Meiste Technik hier in dem Bügel steckt.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Der Übertragungsbereich des Sennheiser Momentum In-Ear Wireless beträgt 15 Hz bis 22 kHz, das Wandlerprinzip ist dynamisch, geschlossen. Der Schalldruckpegel beträgt 112 dB.

Durch das Bluetooth 4.1 Modul werden die aktuellen Standards wie auch der Codec aptX unterstützt. Der wiederaufladbare Li-Ionen-Polymer-Akku hat eine Kapazität von 170mAh.

Tragekomfort

Die Nackenbügelform hat entscheidende Vorteile. Zum einen lastet kaum Druck oder Zug auf dem Ohr, da dieses Gewicht auf dem Nacken liegt. Zum anderen kann man jederzeit einen oder beide Ohrstöpsel herausziehen und loslassen und baumeln lassen, ohne Angst zu haben, dass man sie verliert oder auf dem Boden mitschleift.

Die Bauform hat aber auch ihre Macken. Einerseits ist dieser Kopfhörer ein Schönwetter-Kopfhörer, da das Tragen mit beispielsweise einem dickeren Schal fast unmöglich wird. Andererseits muss man sich im Klaren sein, dass der Bügel auf nackter Haut sitzt und der Mensch schwitzt. Die Zeit wird Zeigen wie das dem Leder zusetzen wird.

Als Sportkopfhörer eignet sich der Sennheiser Momentum In-Ear Wireless nur bedingt. Während Fahrradfahren noch gut geht, kann man beim Joggen oder anderen schnellen Sportarten getrost auf den Kopfhörer verzichten, den der Kopfhörerbügel springt munter im Takt mit.

Alles in allem ist es eine „noch“ ungewohnte Form für einen Kopfhörer. Das wohl einprägsamste, dass ich gehört habe, während mit diesen Kopfhörern unterwegs war: „Ist das ein Hörgerät?“

(Tragekomfort: 3,5 von 5 Punkten)

Klang

Auch wenn Klang ein sehr subjektiver Faktor ist: Klanglich geht der Sennheiser Momentum In-Ear Wireless keine Experimente ein. Hat man einmal die passenden Silikonstöpsel für sein Ohr gefunden, kann man sich über sehr reduzierte Umgebungsgeräusche und einen klaren Klang freuen. Bass, die Mitten und Höhen, alles klingt neutral, aber stimmig. Der Bass ist für ein In-Ear Headset präzise und druckvoll.

Die Gesamtlautstärke der Kopfhörer ist ausreichend, wenn auch nicht die lautest-mögliche, die ich je gehört habe.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

Austattung

Akku

Theoretisch legt der Sennheiser Momentum In-Ear Wireless eine Akkulaufzeit von 10 Stunden vor. Obwohl ich mit gut 9 Stunden nahezu an die Theorie rankam, würde ich mir dennoch eine längere Akkulaufzeit wünschen. Warum?
Nackenbügelkopfhörer haben in der Regel eine Noise-Canceling Funktion, auf die Sennheiser bei diesen verzichtet. Somit sollte es die doch recht große Bauform erlauben eine deutlich längere Laufzeit zu erreichen. Ich denke an beispielsweise Apple AirPods, welche mit minimaler Größe ebenfalls 6 Stunden Musikspaß bieten.

Wenn der Akku zu Neige geht muss er über ein Micro-USB Kabel aufgeladen werden.
Leider ist keine Schnellladefunktionalität integriert, sodass der Ladevorgang etwa 1,5 h Stunden benötigt.

Bluetooth

Die Einrichtung der Bluetooth Verbindung ist für User eines NFC fähigen Smartphones innerhalb weniger Sekunden erledigt. Aber auch ohne Gerät mit einer solchen Funktionalität erfordert es keiner besonderen Kenntnisse. Durch das 2-3 Sekunden lange drücken der mittleren Taste am linken Bügel, wird wie bei anderen Bluetooth Geräten auch, die Kopplung initiiert.

Solange sich Smartphone und Kopfhörer im selben Raum befinden, ist die Bluetooth-Verbindung exzellent. Kommen Wände oder wirklich großen Entfernungen dazwischen, stockt die Verbindung oder reißt ab.

Zubehör

Der Sennheiser Momentum In-Ear Wireless kommt mit einem hochwertigen Transport-Case daher. Es handelt sich hierbei um ein Hardcase mit passendem Design, ebenfalls mit roten Nähten auf Schwarz. Innen kann der Kopfhörer passgenau eingelegt werden und kann so beim Transport nicht hin und her rutschen.

Wer möchte kann ebenfalls das mitgelieferte Ladekabel und die Ersatz-Silikonstöpsel mittransportieren. Dafür bietet das Case ebenfalls Platz.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Schlankes, elegantes Design schreibt Sennheiser dem Momentum In-Ear Wireless zu. Dem kann ich teilweise zustimmen. Durch den Nackenbügel hat der Kopfhörer doch eine gewisse Größe. Die verwendeten Materialen und die Verarbeitung entsprechen ganz klar der Versprochenen Qualität.

Preis/Leistung

Beim Sennheiser Momentum In-Ear Wireless handelt es sich um einen wirklich hochwertigen und liebevoll verarbeiteten Nackenbügel-Kopfhörer. Die Klangqualität kann sich sehen lassen und auch der Tragekomfort ist gut. Während ich mich an den Bedienelementen gestört habe lernte ich zu schätzen, dass ich jederzeit die Ohrstöpsel herausziehen kann und einfach baumeln lassen kann.

Dennoch finde ich die veranschlagten 199€ für dieses Headset etwas hoch angesetzt. Durch die Bauform könnte man vermuten, dass eine aktive Geräusche-Unterdrückung vorhanden ist, leider ist dies nicht der Fall.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen