Schlagwort: Audio

JBL Live 300TWS

In aller Kürze

Bei den neuen JBL LIVE 300TWS handelt es sich um interessante True Wireless In-Ear Ohrhörer, die sowohl mit einem angenehmen Klang, also auch technischen Highlights überzeugen können. Direkt die erfreulichste Neuerung, endlich gibt es auch aus dem Hause JBL ein TWS-Kopfhörer mit einer USB-C Ladebuchse, darauf hatte ich nämlich schon länger gewartet. Außerdem mit an Bord, die kostenfreie App, mit einem guten Mehrwert, sodass man die Kopfhörer klanglich noch etwas mehr den eigenen Vorlieben anpassen kann. Der halt in den Ohren gefällt mir gut, jedoch sind diese aufgrund der etwas klobigeren Bauweise nicht wirklich für kleinere Ohren geeignet. Außerdem werden leider immer noch keine hochwertigen Audio-Codecs unterstützt, sodass man sich hier erneut nur mit dem Standardformat SBC zufrieden geben muss.

Gefällt uns

  • kräftige Bässe
  • bequemer Tragekomfort
  • Schnellladefunktion
  • USB-C Anschluss
  • Ambient-Aware- und TalkThru-Funktion

Gefällt uns weniger

  • Erkennung der Wischgesten teils ungenau
  • keine hochwertigen Audio-Codecs

JBL Live 300TWS

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Das Verpackungsdesign bei JBL bleibt weiterhin unverändert und somit werden auch die neue JBL Live 300TWS  in einer rundum bedruckten und sehr kompakten Verpackung ausgeliefert. Die gewohnten Farben von JBL haben selbstverständlich auch hier wieder Einzug erhalten und so zieren diese wie gewohnt die weiß, graue und orangenen Grundfarben. 

Auf der Vorderseite befinden sich wie gewohnt eine große Abbildung der beiden Ohrhörer, zusammen mit dem gewohnten Herstellerlogo, welches in der oberen Ecke prangt. Außerdem verläuft wie gewohnt entlang der langen Seite die Produktbezeichnung und einige Merkmale des Produktes. Zudem informiert JBL hier über die Gesamt- und einzelne Akkulaufzeit, sowie auf die Unterstützung von der Sprachassistenten (Google Assistant und Alexa). An der rechten langen Seite wird hierzu noch auf einige Anwendungsbeispiele der Sprachassistenten hingewiesen und es wird eine kleine Übersicht des Lieferumfangs gezeigt.  

Nun zur häufig wichtigen Seite jedes Produktes, da diese in der Regel mit den meisten Informationen versehen ist. Neben den üblichen Abbildungen, dem JBL-Logo und den Namen der True Wireless In-Ears, ist hier eine Abbildung der beiden In-Ears zusammen mit dem Ladecase zu sehen. Direkt darüber ist zudem ein längliches Sichtfenster eingebracht, durch welches man die äußere Seite der beiden Ohrhörer in der Verpackung sehen kann. Außerdem beschreibt JBL hier unterhalb der Abbildung einige wichtige Merkmale der JBL Live 300TWS Ohrhörer in mehreren Sprachen.

Nach der entnehme des Innenlebens der Verpackung an der Unterseite, kann man die komplett schwarze Verpackung nach oben hinweg aufklappen. Darunter folgen einige Informationen, welche sich auf die Touch-Bedienung der beiden Ohrhörer und dem ersten Koppeln mit dem Smartphone beziehen. Im unteren Drittel der Verpackung befindet sich unter der kurzen Beschreibung ein kleiner Schaumstoffeinsatz, bei dessen entnehme man direkt das Ladecase entnehmen kann. Im oberen Abschnitt folgen in dem Einleger mit der „Funktionsbeschreibung“ die üblichen Beipackzettel (Sicherheitshinweise und Bedienungsanleitungen). Darunter befindet sich im oberen Abschnitt ein kleiner Karton, in dem die beiden bereits von hinten gesehenen Ohrhörer eingesetzt sind und dazwischen befindet sich in einer weiteren Kartonage der restliche Zubehör. Hierbei handelt es sich zum einen um das neue USB-A auf USB-C Ladekabel sowie den Ohrtips und Sporteinsätze.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

In-Ear Kopfhörer

Bei den neusten JBL Live 300TWS handelt es sich definitiv um etwas klobigere In-Ear Kopfhörer, welche den von mir bereits getesteten JBL Reflect Flow von der Größe sehr ähnlich sind. Daher stehen auch diese, nachdem einsetzten bzw. eindrehen in das Ohr etwas mehr hervor wie manch andere Ohrhörer. Doch so gewaltig ist es dann natürlich auch wieder nicht und wären diese deutlich kleiner, dann müsste man sicherlich in einigen Punkte wie z. B. beim Klang und dem Akku deutliche Abstriche machen. Beim Tragen einer Strickmütze, welche über die Ohren geht, kann ich die Ohrhörer jedoch weniger empfehlen, denn hier kann unter Umständen ein erhöhter Druck auf den Ohren entstehen. Doch dies gilt in diesem Fall nicht nur für die JBL Live 300TWS, sondern für so ziemlich alle True Wireless In-Ear Kopfhörer auf dem Markt.  

So wie es bei eigentlich fast allen In-Ear Kopfhörern der Fall ist, bestehen auch die neuen JBL Live 300TWS zum Großteil aus Kunststoff. Dabei setzt sich das Gehäuse natürlich wieder aus mehreren Elementen zusammen und gefällt mir durch die farbliche Kombination grau, schwarz sehr gut. Typisch für JBL wurde die Außenseite, welche nach dem einsetzen ins Ohr, immer noch sichtbar bleibt und zugleich als Touch-Bedienoberfläche dient, mit dem gewohnten Firmenlogo versehen. Zudem wurde hier für einen optischen Akzent ein Mokka farbebener Ring rundum angebracht, welcher sehr gut mit dem restlichen Gehäuse harmoniert. An der Seite des Gehäuses befinden sich an beiden Ohrhörern ein Mikrofon, welches beim tragen leicht nach hinten gerichtet ist. Dieses wird nicht für Noise-Cancelling genutzt, sondern dient der TalkTruh/Ambient Aware-Funktion, welche JBL in diesem TWS-Modell integriert hat. Am rechten Ohrhörer wiederum befindet sich zudem noch ein weiteres Mikrofon, welches nach vorne in Richtung des Mundes gerichtet ist. Dieses dient somit als einziges Mikrofon bei Telefonaten und somit muss auch dieser Kopfhörer immer genutzt werden, während der linke bei Bedarf auch im Case verbleiben kann.  

Um für einen besseren Halt zu sorgen, wurde hier auf die zusätzlichen, sogenannten stabilisierende Ohrpassstücke in denGrößen: XS; S; M und L, gesetzt, bei denen es sich quasi um Ear-Hocks (Sport-Einsätze) handelt. Diese sollen im Alltag für einen sicheren Halt sorgen, was auch soweit gut erreicht wird, vorausgesetzt, man nutzt die richtige Kombi aus Ohrtips und „Ear-Hocks“. Im inneren Teil, also der, welcher selbstverständlich später im Ohr sitzt, befindet sich der kurze, leicht geschwungene Treiber-Kanal und die üblichen drei goldenen Ladekontakte, über welche die In-Ears selbstverständlich im Ladecase aufgeladen werden können. Eine Neuerung gibt es hier auch zu sehen, denn neben dem Treiber-Kanal, ziemlich mittig des Ohrhörers befindet sich ein kleiner Sensor, welche erkennen kann, ob man diese Ohrhörer trägt oder nicht. Sofern in der App aktiviert, wird dadurch bei der Entnahme der Ohrhörer automatisch die Musik pausiert und beim einsetzten wieder fortgesetzt. Diese Funktion ist jedoch nicht komplett neu erfunden, sondern wird bereits von mehreren Herstellern wie z. B. Apple schon seit Längerem genutzt.

JBL bietet den Live 300TWS sowohl in dem von mir getesteten Schwarz, als auch in einem farbigeren Modell in Blau, sowie einer weißen Variante an. Wie bereits angedeutet, handelt es sich auch bei den JBL Live 300TWS beim rechte Ohrhörer um den Master (Bluetooth-Empfänger) welcher somit immer verwendet werden muss. Der Linke wiederum bekommt das empfangene Signal mit geringster Verzögerung vom rechten Ohrhörer zugesendet und könnte daher falls gewünscht auch im Ladecase verbleiben.

Ladecase

Das Ladecase besteht optisch auf jeden Fall aus demselben Kunststoff wie die Ohrhörer. Schließlich hat JBL die Farbe des Case so gewählt, dass diese mit den beiden Ohrhörern perfekt übereinstimmt. Das es sich hierbei um ein Case von JBL Kopfhörern handelt, erkennt man lediglich am JBL-Logo an der Vorderseite, denn ansonsten ist dieses sehr schlicht gehalten.

Ganz klar gehört das Ladecase mit den Maßen: 70 x 30 x 50 mm (L x T x H) nicht wirklich zu den kompaktesten, denn hier ist z. B. das Case der Cambridge Melomania 1 deutlich kompakter, doch das es auch um einiges größer geht, zeigt Beats bei den Powerbeats Pro. Sofern ihr nicht gerade eine enge Röhrenjeans tragt, lässt sich das Case somit problemlos in der Hosentasche verstauen und als Frau passt dieser ohne großartig Platz wegzunehmen sicherlich noch in die Handtasche hinein.

Der Ladeanschluss des Ladecase befindet sich dieses Mal wieder an der Unterseite und sehr erfreulich ist, dass es sich dieses Mal, zum ersten mal um einen USB-C Ladeanschluss handelt. Nettes Feature ist hier die leuchtende Status LED rund um den Ladeanschluss, welche über den aktuellen Ladezustand des Cases usw. informiert. Weiterhin gibt es im inneren eine LED, welche über den aktuellen Zustand der Ohrhörer hinweist und davor befindet sich ein manueller Pairing-Kopf. Ein magnetischer Verschluss hält den Deckel des Case ebenso sicher verschlossen, wie die Magnete, welche die beiden Ohrhörer sicher an ihrer Position halten. 

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Zwar gefallen mir die beiden Ohrhörer sehr gut von der Verarbeitung, doch beim Ladecase sieht dies wiederum etwas anders aus. Hier hat man meiner Meinung nach die Griffmulde zu klein gewählt, sodass man damit das Case bzw. dessen Deckel nicht wirklich mit nur einer Hand aufbekommt. Dies ist jedoch kein großer Kritikpunkt, denn mit zwei Händen geht dies problemlos und bei vielen anderen Cases ist dies ebenso der Fall. Weitaus störender finden ich für den Preis die Lagerung des Deckels, denn dieser hat eine etwas zu hohes Spiel, sodass dieser sowohl offen, als auch geschlossen hin und her klappern kann. Dies ist zwar im Alltag nicht störend, doch angesichts des Preises von gut 150€ bekommen das einige anderen Anbieter mit günstigeren True Wireless Kopfhörern besser hin.  

Ansonsten sind die Übergänge der einzelnen Kunststoffelemente sehr gut verarbeitet und es gibt keine störenden Kanten an den Ohrhörern oder am Ladecase. Da es sich hierbei um Schweiß- und wasserabweisende (IPX5) True Wireless In-Ear Ohrhörer handelt, können diese probelos bei jedem Wetter und bei sogar beim Sport getragen werden.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

Soundcore Spirit Dot 2

In aller Kürze

Die True Wireless Kopfhörer Soundcore Spirit Dot 2 sind zeitgleich mit den ebenfalls von uns getesteten Spirit X2 veröffentlicht worden. Anker vermarktet auch diese Kopfhörer als Sportkopfhörer. Gut gefällt der kompakte Formfaktor und der sichere Halt durch die AirWings. Ein gewisses Grundrauschen ist bemerkbar, die Spirit Dot 2 machen aber eine gute Figur insbesondere bei Basslastigen Liedern.

Gefällt uns

  • Bluetooth 5.0
  • IPX7
  • klein & leicht
  • USB-C Anschluss
  • Schnellladefunktion

Gefällt uns weniger

  • Grundrauschen vorhanden

Soundcore Spirit Dot 2

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Vorderseite zeigt den Soundcore Spirit Dot 2 im Einsatz und wird eindrucksvoll in Szene gesetzt. Hier wird ein Mann gezeigt der offensichtlich gerade Sport betreibt begleitet von dem „EPIC BASS“ Schriftzug. Weitere Merkmale wie die Schweißbeständigkeit etc. werden aufgelistet. Seitlich wird nochmal auf die Wasserbeständigkeit durch IPX7 verweisen, während die andere Verpackungsseite einen Meilenstein der Marke Soundcore zeigt: über 10 Millionen Menschen sollen bereits Soundcore Kopfhörer nutzen! Die Rückseite listet schön aufbereitet die wichtigsten Features und Funktionen in verschiedenen Sprachen und den Inhalt der Verpackung.

In der Verpackung findet man schließlich das Ladecase mit den Soundcore Spirit Dot 2 und ersatz-Ohrstöpsel und Earwings.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

In-Ear Kopfhörer

Das Design der Soundcore Spirit Dot 2 ist verglichen mit Spirit X2 sehr klein und unauffällig. Der Hersteller setzt hier auf ein Knopfdesign und jeder Ohrhörer hat etwa 6 Gramm. Mit Silikon Eartips in Kombination mit sogenannten AirWings – ebenfalls aus Silikon – die für einen sicheren Halt sorgen sollen. 

Zum Steuern der Sportkopfhörer wird auf keine physischen Tasten gesetzt, sondern auf eine berührungsempfindliche Oberfläche. Dies wird durch und in Bereich des metallischen Logos auf den Ohrhörern ermöglicht.  Auch zu finden ist eine kleine Status-LED, sowie ein Mikrofon je Ohrhörer.

Ladecase

Das zugehörige Transport- bzw. Ladecase ist aus dunkelgrauem, schimmerndem Kunststoff mit den Maßen 79 x 44,5 x 28,5 mm. Durch die kompakte Größe kann es auch leicht in der Hosentasche transportiert werden.

Der Deckel lässt sich mittels Schiebemechanismus öffnen, was mir sehr gut gefällt und auch leicht von Hand geht. Die Konstruktion ist hierbei aber ausreichend solide, sodass man keine Angst haben muss, dass der Deckel abfällt oder sich gar von selbst öffnet, hat aber im geschlossenen Zustand durchaus ein Spiel. Unter dem Deckel sind 3 Status LEDs die für den Akkustand anzeigen. Auf der Rückseite ist der USB-C Anschluss zum Aufladen des Cases welcher durch eine Gummikappe verdeckt wird.

Die Soundcore Spirit Dot 2 zwei werden durch vergoldete Kontakte im Case geladen und magnetisch an Ort und Stelle gehalten.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitungsqualität der Soundcore Spirit Dot 2 ist im Großen und Ganzen ziemlich gut.

Die Kopfhörer sind sehr klein und gut verarbeitet, hier gibt es nichts zu kritisieren. Sucht man einen Kritikpunkt könnte man sagen, dass die austauschbaren Silikonaufsätze vielleicht hier und da nicht optimal verarbeitet sind. Allerdings sind diese dann auch im Ohr und nicht sichtbar.

Durch die schimmernde dunkelgraue Oberfläche der Soundcore Spirit Dot sind die Ohrhörer wie auch das Ladecase weniger empfindlich gegenüber Fingerabdrücken, verglichen mit der Soft-Touch-Oberfläche der Spirit X2. Das finde ich deutlich angenehmer. Der Deckel des Ladecase hat im geschlossenen Zustand deutlich ein Spiel ist aber nicht weiter schlimm wie ich finde.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

Soundcore Spirit X2

In aller Kürze

Die True Wireless Kopfhörer der Anker Tochter sind unübersehbar Sportkopfhörer. Das sieht man den Soundcore Spirit X2 an und hört es auch. Sport macht richtig Spaß damit, für den ruhigen Hörer ist es dann doch etwas zu Basslastig. Obwohl ich kein großer Fan dieser Bauform bin, haben sie definitiv ihre Berechtigung: Sie halten bombenfest! Zusätzlich sind sie vor Wasser, Schweiß und Staub geschützt.

Gefällt uns

  • Bluetooth 5.0
  • sicherer Halt & Sporttauglichkeit
  • Schnellladefunktion
  • USB-C Anschluss
  • AAC & aptX
  • IP68

Gefällt uns weniger

  • rel. großes Case
  • „Bass Booster“ dumpft Klang

Soundcore Spirit X2

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Vorderseite zeigt den Soundcore Spirit X2 im Einsatz und wird eindrucksvoll in Szene gesetzt. Hier sieht man einen von Sport schweißgebadeten Mann, dessen Kopf sich über die Vorderseite bis zur Seite der Verpackung ragt. „EPIC BASS“, EXTREME DURABILITY“ und  „SWEAT GUARD“ sind nur einige Merkmale die ins Auge stechen und direkt SportlerInnen ansprechen. Sehr schönes Detail: Die Vorderklappe ist magnetisch befestigt und lässt sich aufklappen. Aufgeklappt sehen wir nochmal eine Bewerbung des Basses dieser True-Wireless Kopfhörer und hinter einer durchsichtigen Abdeckung die Soundcore Spirit X2 sowie das Ladecase.

Die Rückseite listet schön aufbereitet die wichtigsten Features und Funktionen in verschiedenen Sprachen und den Inhalt der Verpackung. Alles in allem eine sehr gelungene und einprägsame Verpackung wie ich finde.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

In-Ear Kopfhörer

Das Design der Soundcore Spirit X2 ist wahrlich nicht als unauffällig zu bezeichnen aber durchaus dem vorrangigen Verwendungszweck entsprechend gestaltet. Dieser dient nämlich dem Sport. Die einzelnen Ohrhörer besitzen einen Ohrbügel  der um das Ohr herum gelegt wird und so einerseitz für sicheren Halt  sorgt aber auch Druckentlastend wirken kann. Die sogenannten EarWings sind Silikonaufsätze die es in verschiedenen Größen gibt und die IM Ohr für sicheren Halt Sorgen sollen.

Die Kombination ergibt dann das relativ auffällige und teilweise an alte Hörgeräte erinnernde Design. Für Freunde von physischen Tasten hat diese Bauform natürlich einen Vorteil: Platz. So besitzen beide Kopfhörer über Bedientasten mit denen die Lautstärke, Play-Pause aber auch der Sprachassistent bemüht werden kann.

Was die Farben angeht geht man keine Experimente ein. Dunkle Grautöne dominieren und werden durch silberne Akzente unterstrichen, das gefällt mir persönlich gut.

Ladecase

Das zugehörige Transport- bzw. Ladecase ist vergleichsweise groß, aber natürlich der Bauform der Soundcore Spirit X2 geschuldet. Es ist komplett in einer Softtouch-Oberfläche gehalten, die leider Minikratzer und Fingerabdrücke anzieht und ziemlich schnell „benutzt“ aussieht. Auf der Oberseite befindet sich das Soundcore Logo während einer Leiste aus hellem grau die Ober- und Unterseite trennt.

Vorne ist hier auch eine Kerbe eingelassen, wodurch sich das Case einfach öffnen lässt. Apropos Kerbe, hier sind auch 3 LEDs integriert, die den Rest-Akkustand der Ladeschale entweder beim Öffnen oder per Knopfdruck visualisieren. Auf der Rückseite befindet sich unter einer Abdeckung der USB-C Ladeanschluss. Gut gefällt mir, dass in der Ladeschale Magneten die Kopfhörer einrasten. Auch der Deckel wird Mithilfe von Magneten festgehalten. Nicht zu leicht- nicht zu fest genau richtig.

(Design: 3,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitungsqualität der Soundcore Spirit X2 ist im Großen und Ganzen gut.  Wenn man ganz genau hinsieht kann man hier und da den Kleber durchschimmern sehen, aber die Spaltmaße etc. sind in Ordnung.

Was mich leider persönlich etwas stört ist diese gummierte Soft-Touch-Oberfläche. Sie schaut gut aus, fühlt sich auch wirklich gut an, ist aber empfindlich und sieht sehr schnell verschmutzt und beansprucht aus. Dies gilt sowohl für das Ladecase als auch für die einzelnen Ohrhörer.

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

JBL Tune 220TWS

In aller Kürze

Mit den JBL Tune 220TWS präsentiert das bekannte Audio-Unternehmen JBL ein komplett anderes paar True-Wireless In-Ear Kopfhörer, wie man es bisher von dem Unternehmen gewohnt ist. Das Resultat sind leichte Ohrhörer, welche den Apple AirPods vom Grunddesign etwas ähnlich sind und daher den ähnlichen, sehr druckunempfindlichen Tragekomfort bieten. Klanglich schneiden diese zwar nicht mit einer perfekten Klangabstimmung ab, doch für den geforderten Preis erhält man durchaus guter True-Wireless Kopfhörer. Leider muss man hier jedoch auf eine Lautstärkeregelung direkt an den Ohrhörern verzichten, genau so wie auf eine lange Akkulaufzeit, denn bereits nach spätestens 3 Stunden ist leider Schluss.

Gefällt uns

  • sehr leicht
  • angenehmer Tragekomfort
  • gute Sprachwiedergabe

Gefällt uns weniger

  • keine genaue Akkuanzeige
  • sehr geringe Akkulaufzeit (<3h)
  • keine hochwertigen Audio-Codecs

JBL Tune 220TWS

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Bei der Verpackung sämtlicher True Wireless Ohrhörer bleibt JBL sich selbst absolut treu. Somit werden auch die neuen JBL Tune 220TWS in der üblichen, sehr kompakten, jedoch ausreichend stabilen Verpackung ausgeliefert. Diese wurde natürlich dementsprechend, wie ich es von JBL gewohnt bin, rundum bunt bedruckt bzw. mit verschiedenen Infos über die In-Ear Kopfhörer versehen. 

Die Vorderseite der Verpackung zieren die üblichen Aufdrucke, die JBL bei eigentlich allen Kopfhörer verwendet. Dazu zählen unter anderem der Name des Unternehmens und der des Produktes sowie ein Bild der beiden True Wireless Ohrhörer. Letzteres hat hier wie die beiden seitlichen Verpackungsseiten dieselbe Farbe, wie man die Ohrhörer gewählt hat.

Direkt unterhalb der Modellbezeichnung der Kopfhörer werden die für JBL wichtigsten Merkmale der Kopfhörer erwähnt und wie üblich informiert JBL unten rechts über die Gesamtakkulaufzeit, sowie die reine Laufzeit der Ohrhörer von bis zu 19 h bzw. 3 Stunden mit einer vollen Aufladung.

Die schmale rechte Seite zeigt die beiden Ohrhörer und geht auf die Bedienung ein, bzw. zeigt genau, welche der beiden Tasten, welchen Befehl ausführt. Darunter wird zudem noch erwähnt, dass eine Steuerung mit der eigenen Stimme möglich ist, und der Lieferumfang wird hier in Form von kleinen Skizzen aufgelistet.

Zu guter Letzt konzentriert sich JBL auf der Rückseite wie zahlreiche andere Unternehmen um die wichtigsten Ausstattungsmerkmale. Somit weißt das Unternehmen hier auf den typischen JBL Pure Bass Sound hin, dass die Ohrhörer mit Universal-Ohranpassstücken versehen sind und eine echte Stereotelefonie möglich ist. Als kleine Besonderheit wird hier das Ladecase der Ohrhörer durch ein transparentes Sichtfenster dargestellt und direkt darunter ist eine Ablichtung der Ohrhörer, die im Ladecase eingesetzt sind zu sehen. 

Nach dem Durchtrennen des Klebestreifens an der Unterseite kann man das komplette Innenleben der Verpackung an der Unterseite herausziehen. Dabei kommt ein transparenter Kunststoffeinsatz zum Vorschein, in dem man an der Oberseite direkt das Ladecase, sowie die beiden Ohrhörer herausnehmen kann. Darunter wiederum befindet sich das typische orangefarbene Micro-USB-Ladekabel, sowie die üblichen Beschreibungen in einer kleinen Mappe.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

JBL hat bereits mehrer True Wireless In-Ear Kopfhörer vorgestellt, doch bisher waren es alle knopfförmige Modelle, die direkte bzw. nahezu komplett in der Ohrmuschel und dem Gehörgang eingesetzt wurden. Mit den neuen JBL Tune 220TWS geht JBL zum erstmals einen anderen Weg, denn hierbei handelt es sich um deutlich luftigere Kopfhörer, welche nur zum Teil im Ohrhörer sitzen, der Rest ragt als Art Stäbchen aus dem Ohr heraus. Diese Art der In-Ear Kopfhörer kennt man bestens vom kalifornischen Unternehmen Apple.

Explizit um Sport-In-Ear Kopfhörer handelt es sich bei den JBL Tune 220TWS nicht, den JBL wirbt diese selbst nicht als solches. Doch einen angenehmen und sicheren halt bieten die Ohrhörer überraschenderweise dennoch, dazu aber später mehr. Mit den JBL Tune 220TWS möchte man nun mal ein ideales Konkurrenzprodukt zu den beliebten Apple AirPods im Sortiment haben, doch gelingt JBL dies mit den Tune 220TWS? Dies erfahrt ihr im Laufe des Tests. 

In-Ear Kopfhörer

Bei den JBL Tune 220TWS handelt es sich um die typischen In-Ear Kopfhörern, die sich aus einer Knospe und einem länglichen Stil zusammensetzten. Dabei sitzt die typische „Knospe“ im Ohr und der längliche Stil ragt wie üblich aus dem Ohr heraus. Daher handelt es sich hierbei um die typischen Ohrhörer, die man direkt erkennt und sich nur unter einer Mütze oder langen Haaren verstecken lassen. 

Anders wie man es von den bisherigen Kopfhörern von JBL gewohnt ist, setzt man hier auf eine Universalgröße. Somit sollen die Ohrhörer durch die anatomisch geformte Ohrknospe quasi perfekt in jedem Ohr halten, ohne das man hierfür wie sonst gewohnt erst mal die richtigen Ohranpassstücke herausfinden muss. Hierbei geht das Unternehmen jedoch einen Kompromiss ein, denn ohne die sonst üblich verwendeten Ohranpassstücke aus Silikon usw. kann natürlich die ansonsten bei klassischen In-Ears gegebene Isolationseigenschaft keineswegs erreicht werden.

Das Gehäuse der In-Ears besteht in dieser Preisklasse natürlich aus dem am häufigsten genutzten Material, einem Kunststoff. Die „Knospe“ ähnelt ziemlich den der Apple Airpods, lediglich der Treiberausgang ist bei den JBL Tune 220TWS noch etwas mehr geschwungener ausgelegt. Der Stiel-Teil ist von der Länge absolut gleich zum Apple Pedant, lediglich die Ausführung ist etwas klobiger ausgeführt. Der Kopfhörer setzt sich natürlich nicht aus einem Außenteil zusammen, sondern aus mehrer teils verschiedenfarbigen Teilen. So lockert mein Testmodell in Blau ein silberner Übergang von Knospe zu Stiel auf und auch beim Stiel kommen zwei unterschiedliche türkis/blaue Kunststoffe zum Einsatz. Neben dem blauen (türkisfarbenen) Modell der Tune 220TWS gibt es auch noch ein schlichtes Schwarz und Weiß, sowie ein an Frauen gerichtetes Pink/Rose.

Am rechten Ohrhörer und auch nur an diesem, befindet sich am unteren Ende neben den drei Ladekontakten ein weiteres Loch, in dem sich das Mikrofon für Telefonie und Sprachsteuerung versteckt. Somit ist auch direkt klar, dass falls man z. B. zur Sicherheit beim Radfahren nur einen Ohrhörer nutzen möchte, unbedingt den rechten verwenden muss. Schließlich besitzt nur dieser das verbaute Mikro, und auch nur dieser kann eine direkte Bluetooth-Verbindung zum Smartphone eingehen. Somit dient der rechte Ohrhörer als sogenannter Master und der linke „nur“ als Slave, also dieser empfängt das Signal verzögerungsfrei vom rechten Ohrhörer.  

Ladecase

Das Ladecase besteht wie die In-Ear, aus Kunststoff. Dabei hat JBL dieses wie immer farblich an die gewählte Farbe der True Wireless Ohrhörer angepasst. Somit ist das Case bei meinem Testgerät in einem matten türkisfarbenen Farbton gehalten. Wobei hier auch zwei verschiedenen Farbtöne gewählt wurde (Deckel etwas dunkler als der Rest). Wie für JBL üblich, darf natürlich an der Vorderseite der immer verwendete, leicht in den Kunststoff eingelassene JBL Schriftzug fehlen.  

Das Case ist mit den Maßen: 55 x 50 x 30 mm (L x B x H) durchaus handlich und lässt sich somit gut in der Hosentasche verstauen. An der Unterseite des Ladecase befindet sich direkt zentral ein Micro-USB Anschluss, über den logischerweise das Case mit Strom versorgt wird. Eine Anzeige, die über den Akkustand der Ohrhörer bzw. über den des Ladecase informiert, gibt es an der Außenseite nicht. Diese hat JBL nämlich dieses Mal im Inneren des Case und direkt an den Ohrhörern integriert. So zeigten drei einzelne LEDs zwischen den beiden Ohrhörern den aktuellen Zustand vom Case und die kleinen LED am hintern Lautsprechergitter den, der Ohrhörer.

Ein Magnetverschluss, welcher das Case verschlossen hält, sorgt dafür, dass auch beim sehr starken schütteln über Kopf, nichts herausfällt. Aber auch wenn der Deckel offen ist und man das Case schüttelt, werden beide Ohrhörer dank der magnetischen Sicherung problemlos an ihrer Position gehalten. Apropos offen, das Öffnen des Case wurde sehr gut gelöst, denn dieses lässt sich problemlos mit nur einer Hand öffnen, was mir persönlich sehr gut gefällt. 

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der JBL Tune 220 ist im Allgemeinen solide, jedoch erkennt man wie bereits erwähnt direkt, dass hierbei das Gehäuse aus mehreren einzelnen Kunststoffteilen zusammengefügt wurde. Dies ist bei den Huawei FreeBuds 3 zwar auch der Fall, jedoch keineswegs so direkt zu erkennen. 

Beide Ohrhörer sind außen mit einer kleinen länglichen Taste versehen. Diese bietet haptisch zwar einen guten Druckpunkt, doch auf einer Seite ist bei mir die Taste etwas schwammiger gelagert. Nachteil einer solchen Physischen-Taste gegenüber eine Touch-Bedienung ist jedoch wie üblich, dass man sich die Kopfhörer etwas gegen bzw. in den Gehörgang drückt. Zudem überträgt sich das Klacken der Taste teilweise störend auf den Musik-Genuss.

Das leicht rundlich ausgeführte Kunststoff-Case ist mit einer sogenannten Soft-Touch-Oberfläche versehen, welches wie die Kopfhörer selbst, ebenfalls matt gehalten wurde. Negativ an dieser matten Soft-Touch-Oberfläche ist jedoch, dass diese je nach gewählter Farbe sehr anfällig gegenüber Fingerabdrücke ist. Somit sammelten sich bei mir bereits nach einem Tag sehr viele Abdrücke rund um das Ladecase, welche schnell durch leicht fettige Finger entstehen können.

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

Hörluchs HL1202

In aller Kürze

Hörluchs bietet mit dem HL 1202 eine sehr gute Kombination aus In-Ear Headset und Mikrofon an. Das Herzstück die Ohrhörer, sind nicht nur wunderbar verarbeitet, sondern bieten aufgrund der 2-Treiber-Einheit einen sehr guten Klang. Dieser Klang kann mit kräftigen Bässen und auch guten Mitten, sowie Höhen überzeugt. Das Mikrofon kann im Test soweit ebenfalls überzeugen, auch wenn dieses klar nicht so gut ist, wie ein gutes Großmembran-Mikrofon. An den Hörluchs HL1202 gefällt mir auch sehr das wechselbare Kabel, denn somit kann ich diese sowohl fürs Gaming und Konferenzen nutzen, aber jederzeit auch mit dem separaten Standardkabel, als normale kabelgebunden Kopfhörer.

Gefällt uns

  •  gut abgestimmtes Klangbild
  •  hoher Tragekomfort
  •  gutes Design und Verarbeitung
  •  Kabellänge
  •  2-Wege Treibereinheit
  •  wechselbares Kabel

Gefällt uns weniger

  • Mikrofon mit leichten schwächen

HÖRLUCHS HL 1202

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Bei der Verpackung der HL1202, setzt Hörluchs logischerweise auf eine nahezu identische Verpackung, wie bei den HL1100. Somit handelt es sich auch hier um eine stabile schwarze Verpackung, welche in eine dünne Verpackungshülle eingeschoben wurde. Diese Hülle, hat das Unternehmen wie es viele andere Hersteller auch machen, mit einigen Abbildungen und Informationen zu den Kopfhörern bedruckt.

Die Front der Verpackungshülle ziert neben einem auffällig großen Herstellerlogo, eine große Detailansicht der beiden Ohrhörer inkl. Mikrofon, sowie die Modellbezeichnung. Zudem wird hier darauf hingewiesen, dass das In-Ear Gaming-Headset perfekt für den Gaming-Bereich und auch für Sprecher und Moderatoren bestens geeignet ist. Außerdem wurde das Headset in Deutschland entwickelt und gefertigt. Daher auch der Satz „ Made in Germany“ an der Front.

An der rechten Seite prangt wie an jeder der vier Seiten, das Hörluchs-Firmenlogo. Außerdem wurde diese Seite mit einem großen Aufkleber versehen, der über die Adresse des Unternehmens, die Modellbezeichnung der Kopfhörer, sowie deren Farbe und Treiber-Art informiert. Die linke Verpackungsseite wiederum beschreibt lediglich in Textform, was sich im Lieferumfang alles befindet und zeigt einen Mann, der das Headset trägt. 

Kommen wir zur Rückseite, die Verpackungsseite, auf welcher die Hersteller zum Großteil, am meisten Informationen zu ihren Produkten verraten. Somit zeigt Hörluchs hier einige näher aufgenommen Details des Headsets und informiert darüber, dass die Kopfhörer lediglich 27 Gramm wiegen. Außerdem wird auch hier erwähnt, dass dieses Modell auch perfekt für den Computer-/ und Konsolen-Bereich genutzt werden kann (Adapter im Lieferumfang dabei) und das passende Headset dabei ist.

Hebt man den Deckeln der sehr stabilen Hauptverpackung ab, dann erblickt man direkt die Ohrstöpsel der beiden In-Ear Kopfhörer, samt Headset und die beiden roten Smart Caps. Dies alles befindet sich hier sicher verstaut in einem Schaumstoff-Einsatz. Darunter wiederum befindet sich das restliche Zubehör. Dabei handelt es sich zum einen um eine schön gestaltete Transporttasche aus Jeans-Stoff und einem Reinigungstuch. In der zusätzlichen schwarzen Pappschachtel liegen zudem noch die üblichen Beschreibungen und Garantieanweisungen bei, sowie weitere Ohrtips aus Silikon und Memory-Foam, sowie ein Adapter-Kabel für Konsolen.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Die Formgebung der Hörluchs HL1202 ist äußerst kompakt und flach gehalten. Dadurch, dass man das Gehäuse zur Außenseite hin flach gestaltet hat, sind die Ohrhörer, nach dem einsetzten ins Ohr absolut bündig mit dem Ohr. Die in der Innenseite angebrachte ergonomische Form wiederum sorgt für einen ausgesprochen angenehmen Tragekomfort. Der Ohrkanal ist typischerweise schräg verlaufend, sodass dieser perfekt in den Ohrkanal verläuft und mit der Wahl der richtigen Ohrtips perfekt sitzt.

Das vormontierte, jedoch wechselbare 1,60 m lange Kabel, welches über einen zweipoligen Kontakt angeschlossen wird, ist verwirbelt ausgeführt und mit einer transparenten Hülle umhüllt. Dadurch sieht das Kabel soweit nicht nur schicker aus, sondern neigt weniger dazu sich ungewollt zu verknoten. Daher ähnelt das hier beiliegende Headset-Kabel sehr dem normalen Audio-Klinken-Kabel von Hörluchs. Ebenfalls wie bei den HL1100, wird das Kabel, welches wie bereits erwähnt, über zwei offene 2-Pin Steckverbindungen verfügt, von oben in das Gehäuse der Ohrhörer eingesteckt. Von hier aus verläuft das Kabel bequem über das Ohr, hinweg nach hinten und von dort aus normal nach unten zum Controller bzw. dem Computer.

Durch das Kabel über das Ohr gelingt es Hörluchs sehr gut, eine vorteilhafte Zugentlastung zu erzeugen. Dies wiederum sorgt dafür, dass man auch mehrer Stunden die Ohrhörer im Ohr haben kann, ohne das hier etwas stört. Die Schallöffnung bzw. die Öffnung für den Treiber hat Hörluchs mit einem kleinen Gitter versehen, sodass kleinere Hautpartikel oder andere Dinge, die eventuell am bzw. im Ohr vorhanden sind, nicht ins Innere gelangen können. 

Das Besondere am so genanten Headset-Kabel aus dem Hause Hörbuchs ist, dass dieses auf der linken Seite eine Y-Verzweigung besitzt, an der nach oben der 2-Pin Stecker verläuft und am anderen Ende das Mikrofon. Außerdem ist zwischen dem Kabel auf idealer Höhe eine kleine Fernbedienung, welche nicht nur das Regeln der Lautstärke im Gehör ermöglicht, sondern auch das rasche Stummschalten der eigenen Stimme via Schieberegler.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der Hörluchs HL1202 ist, wie ich es schon aufgrund der von mir getesteten HL1100 erwartet habe, auf einem sehr guten Niveau. Wer gerade im Sommer nicht die großen Over-Ear Headset tragen möchte, sondern lieber etwas Luftiges sucht, wird sich sicherlich über die Hörluchs HL1202 freuen. Die aus robustem und hochwertigen ABS-Kunststoff gefertigten Ohrhörer, welche zudem „Made in Germany“ sind, können nämlich mit ihrer Verarbeitung absolut überzeugen.

Hörluchs liefert meiner Meinung nach hier ein gut ausgestattetes Komplettpaket, welches neben gut verarbeiteten Ohrhörern und einem robusten Kabel bietet. Zudem weiß auch der Lieferumfang zu überzeugen, denn neben einem schicken Jeans-Stoff Etui, legt Hörluchs auch einen großen Umfang an verschiedenen Ohrtips (Silikon und Memory-Foam) bei. Dank der praktischen Fernbedienung, welche im Headset-Kabel integriert wurde, kann man einfach, während man zockt, direkt via Schieberegler das Mikrofon muten (stummschalten), oder via gut erreichbarem Drehregler die Lautstärke regulieren.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

EarFun Free

In aller Kürze

EarFun ist eigentlich noch ein recht neuer und daher mehr oder weniger ein noch unbekannter Audio-Hersteller. Mit den EarFun Free hat das Unternehmen jedoch das bereits zweite paar sogenannte True Wireless Kopfhörer vorgestellt. Eigentlich, denn beim ersten Modell handelt es sich optisch um dasselbe Gerät, welches lediglich etwas verbessert wurde. Das Ergebnis sind sehr günstige True Wireless Kopfhörer, mit einem guten und ausgewogenen Klang, sowie einem hohen Tragekomfort. Kritik gibt es hier jedoch auch, denn so handelt es sich nicht wirklich um hochwertige Kopfhörer, doch für unter 50€ sind diese dennoch eine Kampfansage an die großen Hersteller.

Gefällt uns

  • guter Klang
  • durchdachte Bedienung
  • geringes Gewicht
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Halt in den Ohren
  • Akkulaufzeit

Gefällt uns weniger

  • keine genaue Akkuanzeige
  • kein aptX

EarFun Free

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung der EarFun Free 2. Generation, hat EarFun weitestgehend schlicht gehalten. Sodass diese lediglich ein paar Bilder und technische Details zu Produkt verrät.

Bei der gelb/weißen Verpackung handelt es sich um die häufig verwendete Variante, bei der ein stabiler Teil (gelb) in eine dünnere, bedruckte Umverpackung (weiß) eingeschoben wurde. Hierbei zierte EarFun die Vorderseite mit einer etwas vergrößerten Ansicht der beiden Ohrhörer, sowie einigen kleinen Symbolen, die z. B. den IPX7-Schutz verraten, sowie die Akkulaufzeit. Außerdem wird im oberen Abschnitt natürlich wie bei eigentlich fast allen Herstellern der Unternehmensname und der des Produktes genannt.

Die Linke, sowie rechte Seite der Verpackung ist mehr oder weniger uninteressant, denn hier wird lediglich auf die Webseite, die Service-Mail-Adresse und mit was sich die Ohrhörer verbinden lassen hingewiesen (Smartphones, Tablets und PC). Vielmehr dürfte jedoch die Rückseite sein, denn hier wird nicht nur ein Teil des Ladecase gezeigt, sondern zudem findet man hier eine kleine Auflistung des Lieferumfangs sowie eine Übersicht der wichtigsten Merkmale. Zu diesen zählen unter anderem: 6h Musikwiedergabe am Stück + 30 mit Ladecase, IPX7 Wasserschutz, Wireless Charge und einige weitere Dinge.

Sobald man das gelbe Innenleben der Verpackung an der Unterseite herausgezogen hat, erblickt man sowohl das Ladecase, also auch die beiden Ohrhörer durch ein transparentes Kunststofffenster. Dabei hat EarFun für ein ordentliches Gesamtbild gesorgt, indem es die drei Elemente ganz simple im schwarzen Schaumstoff eingesetzt hat. In der kleinen schwarzen Pappschachtel darunter hat das Unternehmen neben dem kurzen USB-C Ladekabel noch die restlichen Silikon-Ohranpassstücke verstaut. Zu guter Letzt sind unter dem Schaumstoffeinsatz noch die Bedienungsanleitung und zwei weitere kleine Flyer versteckt. 

(Verpackung: 3 von 5 Punkten)

Design

In-Ear Kopfhörer

Beim Gehäuse bzw. dem Design der EarFun Free, handelt es sich im Großen und Ganzen um keine allzu spektakulären Ohrhörer. Das Unternehmen hat ihr auf ein besonders Design, welches an bestimmten Merkmalen direkt zu erkennen wäre, verzichtet.  

Beim verwendeten Material handelt es sich um simplen matten Kunststoff, der mit keinerlei Extras wie z. B. einer gut anfühlenden Soft-Touch Oberfläche beschichtet wurde. Man könnte klar sagen, EarFun wollte definitiv ein günstigen True Wireless Kopfhörer anbieten, der mehr oder weniger auch so designt wurde. Nicht falsch verstehen, die Kopfhörer fühlen sich keinesfalls billig an, aber ich hatte nun schon viele Kopfhörer im Test und kann daher klar sagen, dass man es den EarFun Free anmerkt, dass diese „günstiger“ sind. Dies muss jedoch keinesfalls negativ sein.

Das Kunststoffgehäuse der Ohrhörer würde ich definitiv als klobiger bzw. kräftiger bezeichnen. Es handelt sich hier um ein Knopf-Design, ähnlich das der Sennheiser Momentum True Wireless, wobei die EarFun Free definitiv etwas runder gestaltet wurde. Im Vergleich zum klobigeren Gehäuse fällt der Ohrkanal, welcher übrigens die typische anatomische Schwingung besitzt, sehr dezent, bzw. spitz aus. Somit resultiert an der Spitze eine dezent kleine Treiberöffnung, was jedoch im Klang sicherlich nicht für einen negativen Einfluss sorgt, dazu aber später mehr.

An jedem der Ohrhörer befindet sich an der Außenseite eine einzelne leicht gummierte Drucktaste, welche soweit ein gutes haptisches Feedback bietet. Jedoch hat so eine Hardware-Taste an einem True Wireless Ohrhörer der direkt im Ohr sitzt ein typisches Problem. Man drückt sich nämlich beim Betätigen der Taste, um den Widerstand zu überwinden, automatisch den Ohrhörer etwas tiefer ins Ohr, bzw. im Falle der EarFun Free nicht direkt weiter ins Ohr, sondern das Klacken der Taste überträgt sich in den Ohrkanal. Dies kann somit für empfindliche Leute etwas störend sein und somit für ein absolutes No-Go sorgen. Gehört ihr zu denjenigen, solltet ihr daher lieber zu einem anderen True Wireless Modell greifen.

Um die Ohrhörer an den eigenen Ohrkanal anpassen zu können, legt EarFun den Free Kopfhörern mehrere Größen an Ohranpassstücken bei, sodass für jeden eine passende Ausführung dabei sein sollte. Da an der Außenseite unterhalb des Multifunktionsknopfes an beiden Ohrhörern ein Mikrofon integriert ist, können beide Ohrhörer zusammen, oder bei Bedarf auch nur einer alleine genutzt werden. Achtung! Das beidseitig verbaute Mikro war auch bei der Vorgängerversion verbaut, doch bei der ersten Generation konnte man lediglich den rechten Ohrhörer als Master verwenden. Nun mit der neuen 2020 Version ist es möglich, je nach Bedarf, den rechten oder den linken Ohrhörer im Solo-Betrieb zu verwenden. 

Die beiden Ohrhörer kann man eigentlich nicht vertauschen, denn durch den geschwungenen Ohrkanal, passen die Ohrhörer nur in eine Richtung. Damit man jedoch direkt erkennt, bei welchem Ohrhörer es sich um welchen handelt, wurden diese an der Innenseite neben den Ladekontakten mit einem „R“ für rechts und ein „L“ für links gekennzeichnet. 

An den EarFun Free gibt es auch eine kleine Status-LED, welche nicht nur über die aktuellen Betriebsstatus der Ohrhörer informieren, sondern beim Einsetzen ins Ladecase auch über den Ladezustand. Diese LED verbirgt sich direkt zwischen dem dezenten EarFun Schriftzug auf dem Knopf und dem Mikrofon.

Ladecase

Beim Ladecase handelt es sich ebenfalls wie bei den Ohrhörern um ein schlichtes unspektakuläres mattschwarzes Case, welches aus Kunststoff gefertigt wurde. Besonders ist hier lediglich der eingelassene EarFun Schriftzug im Deckel, denn ansonsten gibt es hier nicht viel Besonderes zu entdecken.

Das Ladecase ist zwar soweit Angenehmen kompakt und zudem leicht, doch je nach Hose kann es dann doch etwas unangenehm in der Hosentasche werden. Trägt man eine weite Hose, dürfte es hier keine Einschränkungen geben, doch bei einer engeren Hose, bzw. einer Röhrenjeans, wird das Case in der Hosentasche ganz schnell unbequem. 

Viel gibt es zum qualitativ als gut zu bezeichnenden Ladecase nicht wirklich zu sagen. Das aus Kunststoff gefertigte Case macht soweit einen soliden Eindruck, sodass mir der Scharnier einen soweit wertigen Eindruck vermittelt. Klar von hochwertig sind wir hier weit entfernt, aber bedenkt, wir sind hier im Preissegment deutlich unter 50€. An der Rückseite des Cases befindet sich ein offener USB-C Anschluss, um den im Ladecase integrierten Akku aufzuladen. Um den Deckel des Cases an der Front zu öffnen, muss man auf jeden Fall beide Hände nutzen.

Damit das Case sich z. B. in der verstauten Tasche oder dem Rucksack nicht ungewollt öffnet, wurde der Deckel mit Magneten versehen, sodass dieses immer sicher zugeklappt bleibt. Dasselbe gilt auch für die Ohrhörer, denn diese werden ebenfalls wie meist bei True Wireless Kopfhörern üblich, über eine magnetische Verbindung, sicher im Ladecase gehalten. Sobald diese eingesetzt sind, werden die Ohrhörer über den Ladekontakt im Inneren automatisch wieder mit Storm versorgt und sind somit anschließend direkt für die nächste Wiedergabe bereit. Damit man übrigens jederzeit über die Restkapazität des Ladecase Bescheid weiß, wurden an der Front vier kleine weiße LEDs untergebracht, von denen jede für 25 % steht.

(Design: 3,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Was die Verarbeitung der EarFun Free angeht, konnte man bereits im Punkt Design erfahren, dass es sich hier um keine Ture Wireless Kopfhörer handelt, die besonders durch ihre Verarbeitung punkten können. Nicht falsch verstehen, die Verarbeitung ist soweit gut, doch wenn man z. B. das Case oder die Ohrhörer in der Hand hält, wirken diese aufgrund deren Oberflächenstruktur nicht so hochwertig, wie ich dies von vielen anderen Kopfhörern kenne. 

Es handelt sich hier nichtsdestotrotz um einen Kunststoff, wie dieser sicherlich auch in vielen anderen Kopfhörern zu Einsatz kommt, doch hier würde ich auf jeden Fall das ganze mit einer Soft-Touch-Oberfläche versehen, sodass es sich deutlich angenehmer anfühlt. Doch betrachtet man den sehr günstigen Preis, dann würde dieser sicherlich etwas in die Höhe steigen, was dann natürlich wieder nicht so gut wäre.  Das Case wurde übrigens mit ausreichend starken Magnet versehen, sodass nicht nur die beiden Ohrhörer selbst beim offnen Deckel an ihrem Platz bleiben, sondern auch der Deckel selbst wird absolut fest geschlossen gehalten.

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

JBL LIVE 220BT

In aller Kürze

Mit dem neuen Live 220BT hat JBL einen klanglich interessanten Kopfhörer auf den Markt gebracht. Klar handelt es sich hier nicht um ein True Wireless Kopfhörer, doch zum einen ist dieser mit unter 80€ sehr günstig und bietet zudem einen komfortablen Tragekomfort für den täglichen mobilen Einsatz. Außerdem ist der Funktionsumfang mit TalkThru und Ambient-Aware sowie Bluetooth 4.2 sehr angemessen. Lediglich hochwertigere Codecs und das aktuelle Bluetooth 5.0 vermisse ich hier dennoch ein wenig. Doch insgesamt gibt es hier zu diesem Preis kaum Kritik.

Gefällt uns

  • gute Klangqualität
  • Schnellladefunktion
  • gutes Design + Verarbeitung
  • Ambient-Aware und TalkThru
  • 10 h Akkulaufzeit

Gefällt uns weniger

  • keine hochwertigen Codec
  • Störgeräusche durchs Kabel

JBL LIVE 220BT

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Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Bei der Verpackung des JBL LIVE 220BT handelt es sich um eine etwas größere Verpackung wie bei den meisten In-Ear Kopfhörern, die ich bisher vom Unternehmen getestet habe. Auffallend ist hierbei jedoch, dass die Verpackung zwar insgesamt größer ausfällt, aber doch sehr schmal und zudem leicht ausfällt. Insgesamt macht die Verpackung einen guten Eindruck, doch die verwendete Kartonage ist definitiv nicht so stabil wie bisher. Das liegt unter anderem, dass hier die gleicher Verpackungsdicke wie bei den meisten anderen Kopfhörern verwendet wurde, aber JBL auf das zusätzliche dickere schwarze Verpackungsinnere verzichtet hat.

Von der farblichen Gestaltung bleibt JBL sich jedoch treu, denn weiterhin setzt man hier auf das altbekannte grau und weiß, mit einigen wenigen orangenen Akzenten. Auf der Vorderseite der Verpackung befindet sich eine magnetische Abdeckung, welche mit einer großen Abbildung des Kopfhörers, sowie dem Herstellerlogo und Produktnamen versehen wurde. Des Weitern erwähnt JBL hier direkt unter der Produktbezeichnung die für JBL besonderen Highlights des Kopfhörers. Zu diesen zählt unter anderem die Ambient Aware & TalkThru Funktion, sowie der Sprachassistenten Support (Google Assistant und Amazon Alexa). Zudem informiert JBL wie üblich im rechten unteren Rand darüber, dass die gesamte Akkulaufzeit für bis zu 10 Stunden Musikwiedergabe ausreicht. Klappt man den bereits erwähnten Deckel an der Vorderseite auf, dann erblickt man den kompletten JBL LIVE 220BT Kopfhörer durch ein großes transparentes Sichtfenster und erkennt, dass sich dieser in einem schlichten weißen Kunststoffeinsatz befindet.

Am rechten schmalen Rand erwähnt JBL, was man mit der Sprachsteuerung machen kann. So wird einem ein Beispiel zu jedem Assistenten gezeigt, bei dem durch die einfache Aussprache wie z. B. Alexa, spiel Hip-Hop Musik oder hey Google, spiel Rock Musik, der jeweilige Genre wiedergegeben wird. Einige Informationen zum Hersteller und dem Produkt, erfährt man wiederum an der Unterseite, an der JBL zudem eine kleine Übersicht (Skizzen) des Lieferumfangs präsentiert.

An der Rückseite erfährt man wie üblich bei JBL nochmals mehr bzw. ausführlicher Details zum Produkt. Im Großen und Ganzen handelt es sich hier jedoch um die bereits auf der Vorderseite genannte Punkte, welche hier jedoch in mehren Sprachen und mit Symbolen aufgelistet wurden. Neu ist hier nur, dass es sich beim Gehäuse der Ohrhörer um eines aus Aluminium handelt und das eine Multipoint-Verbindung unterstützt wird. 

Nach dem Öffnen der Verpackung an der Unterseite kann man das komplette Innenleben herausziehen. Dabei kommt dann auch der restliche Lieferumfang, welcher sich unter dem weißen Kunststoffeinleger befindet zum Vorschein. Dabei handelt es sich jedoch lediglich um ein veraltetes Micro-USB Ladekabel, die üblichen Silikon-Eartips in der Größe S; M und L, sowie eine Bedienungsanleitung.

(Verpackung: 3 von 5 Punkten)

Design

Beim JBL LIVE 220BT handelt es sich keineswegs um einen True Wireless Kopfhörer, sondern um ein In-Ear Kopfhörer, der als sogenannter Nackenband-Kopfhörer bezeichnet wird. Somit sind beide Ohrhörer, also der rechte und linke Ohrhörer über ein Kabel, welches hier mit einer dickeren, aber angenehmen gummierten Hülle umhüllt ist, miteinander verbunden. Somit kann man den Kopfhörer wie üblich bei Nichtgebrauch locker um den Hals tragen und durch die magnetische Zusammenführung auf der Rückseite, werden diese sicher zusammengehalten, sodass man den Kopfhörer selbst bei hektischen Bewegungen nicht verliert.

Ob einem selbst die Ausführung als Nackenband-Kopfhörer gefällt, ist selbstverständlich eine reine Geschmacksache, denn unbequem ist dies wie bereits erwähnt auf keinem Fall. Solltet ihr wiederum auf der Suche nach einem In-Ear Kopfhörer sein, denn man auch beim Joggen oder sonstigen Sportarten tragen kann, dann würde ich euch eventuell zu einem anderen Modell raten. Schließlich können die beiden dickeren Enden, in denen die Bedienelemente, sowie der Akku steckt, trotz einem sehr geringen Gewicht störend wirken. Denn das regelmäßige Auf und Ab springen ist sicherlich nicht jedermanns Ding und daher je nach Empfinden als störend oder eben nicht zu bezeichnen.

Der Nackenbügel des JBL LIVE 200BT, ist typisch für diese Ausführung als sogenannter In-Ear Kopfhörer mit einem etwas dickeren Silikon-Material überzogen. Dies soll soweit nicht nur für einen Schutz vor Schweiß sorgen, sondern auch für einen angenehmen und weichen Tragekomfort. Dieser etwas dünnere Teil des Nackenbügels verläuft nach vorne auf der linken sowie rechten Seite in zwei etwas breitere Kunststoffenden. In diesen Enden finden wie für diese Art von Kopfhörer üblich der Akku, die Anschlüsse (Ladeanschluss), sowie die Bedienelemente platz. Von diesen „dickeren“ Elementen verläuft wie üblich ein dünnes Kabel zu den beiden Ohrhörern. Dabei ist dieses Kabel jedoch nicht wie häufig gummiert, sondern in dem Fall des JBL LIVE 220BT handelt es sich um ein sogenanntes Textil- bzw. Stoffkabel.

Überraschend finde ich persönlich, dass trotz des geringen Preises das Gehäuse der Ohrhörer zum Teil aus Aluminium gefertigt wurde. Das Gehäuse der Ohrhörer ist soweit nicht besonders klobig, was unter anderem daran liegt, dass JBL hier sich voll und ganz auf die Treibereinheit konzentrieren konnte. Alles andere, was z. B. bei True Wireless Kopfhörern auch im Gehäuse platz finden muss, konnte JBL hier in den beiden dickeren Enden unterbringen. In beiden Gehäusen befinden sich jedoch auch noch einige Mikros, da der JBL LIVE 220BT mit Ambient Aware und TalkThru-Technologie ausgestattet wurde. Hierfür sind natürlich zusätzliche Mikros nötig, welche die Stimmen und andere Geräusche in der Umgebung registrieren bzw. Aufnahmen und diese bei Wunsch zu euch, bzw. ins Gehör mit einspielen. 

Am Gehäuse der Ohrhörer verläuft der Treiberausgang, wie es häufig der Fall ist, exzentrisch und schräg nach innen, sodass dieser beim Einsetzen in das Ohr, direkt in den Ohrkanal verläuft. Damit das Ganze bequem ist, befinden sich an der Vorderseite natürlich noch die üblichen Silikon Ohranpassstücke, welches sich bei diesem Modell überraschend einfach ohne Kraftaufwand wechseln lassen. Damit man direkt erkennt, welcher Stöpsel in welches Ohr gehört, sind die beiden Ohrhörer mit einem entsprechenden Buchstaben bedruckt.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Für einen Kopfhörer, der unter 80€ kostet, ist der JBL LIVE 220BT soweit sehr gut verarbeitet. Die verwendeten, verschiedenen Materialien machen einen sehr guten Eindruck und wurden ohne störenden Kanten und Ecken verarbeitet. Das Gewicht des Kopfhörers ist mit 31 Gramm sehr leicht und der Tragekomfort ist soweit ebenfalls im Alltag sehr gut. Übrigens hat JBL die Rückseite der Ohrhörer-Gehäuse mit einer magnetischen Zusammenführung ausgestattet, sodass diese beim Nichtgebrauch praktischerweise zu einer Art Kette zusammengeführt werden können. Jedoch muss ich diejenigen enttäuschen, die dabei direkt auf die Integration einer automatischen Start-/Stopp-Funktion gehofft haben, denn diese gibt es hier leider nicht.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

Harman Kardon Citation One MKII

In aller Kürze

Beim neuen Harman Kardon Citation One MKII handelt es sich um das neue verbesserte Modell des kleinsten Lautsprechers aus der Citation-Serie. Das neue Modell ist nun nicht nur in weiteren Farben verfügbar, sondern wurde zugleich mit AirPlay 2 und Google Chromecast ausgestattet. Das Ergebnis ist ein gelungener Netzwerklautsprecher, der nicht nur einfach eingerichtet ist, sondern zugleich einen guten Klang bietet. Die Touchbedienung an der Oberseite reagiert sehr präzise und der schöne Stoff von Kvadrat macht ebenso einen eleganten und schönen Eindruck.

Gefällt uns

  • gute Verarbeitung & Design
  • Raumfüllender Klang
  • guter Klang
  • einfache Einrichtung
  • WLAN & Bluetooth

Gefällt uns weniger

  • Schwächen in den Mitten
Harman Kardon Citation One MKII

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Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Harman Kardon liefert den neuen Citation One MKII in einer informativen und somit rundum bedruckten Verpackung aus. Diese macht soweit einen sehr stabilen Eindruck, sodass der Inhalt sicher während des Transports geschützt wird und damit man die Verpackung leicht transportieren kann, wurde diese mit einem Transportgriff versehen. 

An der ersten Seite, der vier wichtigen Verpackungsseiten, hat Harman Kardon eine Ablichtung des neuen Citation One MKII platziert. Zudem prangt hier natürlich wie bei vielen anderen Produkten auch der Name des Produktes und der des Unternehmens. Außerdem weist Harman Kardon hier auf die Integration von WiFi, Bluetooth, dem Google Assistant, Google Chromecast und Apple AirPlay 2 hin. Somit erfährt man beim Betrachten der Verpackung direkt, dass es sich hierbei um einen smarten Lautsprecher handeln muss. Betrachtet man direkt die linke Seite daneben, kann man hier eine etwas vergrößerte Abbildung des Harman Kardon Citation One MKII sehen, bei der man jedoch das Touch-Bedienfeld an der Oberseite genauer dargestellt bekommt.

Die rechte Seite wiederum zeigt einem die komplette Übersicht der aktuellen Harman Kardon Citation-Familie. Außerdem wird einem hier darunter ein kleines Raumbeispiel gezeigt, bei dem neben dem Citation One auch der größere Citation 500 und die Citation Bar zum Einsatz kommen. Damit möchte Harman Kardon zeigen, dass es sich hierbei um Netzwerklautsprecher handelt, die natürlich auch Multiroom fähig sind. 

So kommen wir zur letzten Seite, bei der es sich zugleich um die informativste Seite handelt. Hier wird einem nämlich der transparente Aufbau des Harman Kardon Citation One MKII gezeigt, sodass man hier die Treibereinheiten welche das Unternehmen verbaut hat, sehen kann. Außerdem informiert Harman Kardon hier über einige fürs Unternehmen wichtige Features zu denen folgende zählen: Die Kombination aus Heim-Audio-Entertainment, welches hier auf ein detailverliebtes Design trifft, den Direkten zugriff auf den Google Assistant ohne eine Taste zu berühren, sowie die Möglichkeit den Lautsprecher mit anderen Citation-Produkten zu erweitern und die Integration von AirPlay 2. Zu guter Letzt wird hier auch auf den Lieferumfang hingewiesen und die Outputpower des Citation One MKII von bis zu 40 Watt.

Öffnet man die Verpackung an der Oberseite, bekommt man direkt die beiliegende Bedienungsanleitung zu Gesicht, welche hier lediglich von einem schwarzen Einleger gehalten wird. Darunter wiederum kommt eine Art Schaumstoffeinsatz zum Vorschein, der nicht nur dafür sorgt, dass die Anleitung an ihrem Platz bleibt, sondern auch der direkt darunter befindliche Harman Kardon Citation One MKII. Dieser befindet sich hier sicher verpackt in einem zusätzlichen Schaumstoffbeutel und wird vom Gegenstück, ebenfalls einem Schaumstoffeinsatz an der richtigen Position fixiert. Hat man diese Teile der Verpackung soweit alle entnommen, kommt darunter noch eine Kartonage zum Vorschein, welche direkt verrät, was darin ist, nämlich das bzw. die Stromkabel. Harman Kardon legt nämlich nicht nur das Europäische Netzkabel, sondern zugleich das UK-Netzkabel bei.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Mit seinem edlen Stoffgewand fügt sich der neue Harman Kardon Citation One MKII problemlos in jeden Raum ein. Das Gehäuse, welches für den stabilen Aufbau des Citation One MKII sorgt, besteht hier aus klassischem Kunststoff. Jedoch wurde der Lautsprecher nahezu komplett mit einem besonderen Stoff vom dänischen Hersteller Kvadrat eingehüllt, welcher nicht nur robust sein soll, sondern zudem schmutzabweisend und schwer entflammbar ist. Anfangs gab es den Harman Kardon Citation One nur in zwei Farben, einem schlichten Schwarz und einem helleren Grauton. Doch mit der verbesserten Version, dem Citation One MKII hat Harman Kardon diese Farben nun noch mit zwei weiteren farbvarianten Dusty Pink und Royal Blue ergänzt.  

Das neue Farbige Stoffdesign wird lediglich an der Vorderseite durch einen Harman / Kardon Schriftzug und einem sehr schmalen Streifen auf der Rückseite unterbrochen. Die Oberseite des Harman Kardon Citation One MKII nimmt eine große silberne Aluminiumplatte ein, auf welcher die wichtigsten Bedienelemente integriert wurde. Diese platte ziert am Rand eine hochglanzpolierte Fase, welche das Design nochmals etwas edler aussehen lässt. Die Bedienung an der Oberseite erfolgt über eine durchdachte Touch-Bedienung, doch vielmehr möchte ich hier noch nicht verraten, denn auf die Bedienung gehe etwas später noch ausführlicher ein. 

An der Vorderseite des Lautsprechers verstecken sich etwas unterhalb des Bedienelements hinterm Stoff verborgen, vier einzelne LEDs, die dann aufleuchten, wenn man z. B. den integrierten Google Assistant aufruft (weiße LEDs) oder das Mikrofon stumm geschaltet hat (rote LEDs) bzw. man die Bluetooth-Kopplung gestartet hat (blaue LEDs). Auf der Rückseite wiederum, befindet sich unterhalb des bereits erwähnten schmalen Streifen, der die Stoffbespannung unterbricht eine kleine Aussparung, durch die das Stromkabel geführt wird und eine darüber befindliche LED, welche auf eine aktive WLAN-Verbindung hindeutet. 

Dreht man den Lautsprecher auf den Kopf, findet man hier in einer größeren Aussparung neben dem mittleren Netzanschluss, einen Micro-USB-Anschluss für das Servicepersonal (z. B. wenn man den Citation One MKII zur Reparatur usw. einsenden muss) und ein kleinerer Reset-Knopf, der dazu dient, um den Lautsprecher wieder in die Werkseinstellungen zurückzusetzen.

Zu guter Letzt kommen wir noch zu den Abmessungen des Harman Kardon Citation One MKII, hierbei hat sich natürlich gegenüber dem Vorgänger nicht wirklich etwas geändert. Somit nimmt dieser weiterhin eine gleichmäßige Fläche von 140 x 140 Millimeter ein und ist knapp 188 Millimeter hoch. Das Gewicht ist mit knapp 2 Kilogramm nicht gerade leicht, doch da es sich hier um einen Stationären und keinen mobilen Lautsprecher handelt, ist das soweit kein Problem.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Harman Kardon Citation One MKII ist auf einem sehr hohen Niveau. Der Stoff, welcher das Kunststoffgehäuse umgibt, ist fest um das Gehäuse umspannt bzw. wenn nicht sogar verklebt. Dies macht soweit einen deutlich hochwertigeren Eindruck, als wenn dieser lose angebracht ist, bzw. nur an den Rändern gehalten wird und ansonsten locker sitzt und sich hin und her verschieben lässt.

Des Weiteren macht die Oberfläche aus Aluminium einen wertigen Eindruck und rundet das edle Design perfekt ab. Lediglich die Unterseite ist hier aus silbernen Kunststoff gefertigt, dies mach bei der Funktion jedoch keinerlei Probleme. Damit der Harman Kardon Citation One MKII auch bei lauterer Musikwiedergabe an seinem Platz stehen bleibt, befinden sich an der Unterseite insgesamt vier Gummifüße, welche aufgrund des Gesamtgewichtes des Lautsprechers für einen absolut sicheren Stand bzw. halt sorgen.

Das Netzteil befindet sich übrigens im Inneren des Lautsprechers, sodass man hier glücklicherweise nicht noch ein klobiges Netzteil am Kabel bzw. an der Steckdose hängen hat. Der hochwertige Stoff von Kvadrat macht übrigens nicht nur optisch einiges her, sondern ist auch noch robust.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

Audio-Technica ATH-CK3TW

In aller Kürze

Bei den neuen Audio-Technica ATH-CK3TW handelt es sich um schlicht aussehend True Wireless Kopfhörer die jedoch mit einem guten Preis Punkten können. Schließlich liegt die UVP bei 99€, was somit für einen „günstigen“ Einstieg in den True Wireless Markt sorgt. Im Punkte Tragekomfort müsst ihr jedoch einen Kompromiss eingehen, denn die Ohrhörer halten z.B. bei sportlichen Aktivitäten nicht immer sicher, daher solltet ihr für den Sport lieber ein anderes Modell wählen. Klanglich gesehen wiederum können diese soweit positiv überraschen und gefallen mir hier ebenso gut, wie von ihrer Akkulaufzeit.

Gefällt uns

  • guter Klang
  • Touch-Bedienung
  • geringes Gewicht
  • Preis-Leistungs-Verhältnis

Gefällt uns weniger

  •  Halt in den Ohren
  •  keine genaue Akkuanzeige

Audio-Technica ATH-CK3TW

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Audio-Technica liefert die neuen ATH-CK3TW in einer kompakten, kleinen weißen Verpackung aus. Diese hat das Unternehmen wie üblich, rundum mit vielen Infos zu den neuen True Wireless Kopfhörern bedruckt. Gegenüber den bisher von mir getesteten True Wireless Kopfhörern aus dem Hause Audio-Technica, handelt es sich hierbei um eine deutlich kompaktere Verpackung, als bei den älteren Kopfhörern. 
Neben den üblichen dingen wie der Herstellername und die Modellbezeichnung der Kopfhörer, präsentiert Audio-Technica hier auf der Vorderseite noch eine Abbildung der True Wireless In-Ear Kopfhörer zusammen mit deren im Lieferumfang enthaltenes Ladecase. Auf der rechten Seite präsentiert man die beiden Ohrhörer nochmals etwas genauer und weißt auf eine geringe Latenz dank Qualcomm Technologie hin. Die Linke Seite der Verpackung widmet Audio-Technica wie gewohnt einer kleinen Auflistung der wichtigsten Ausstattungsmerkmale. Zu diesen zählen hier die beiden 5,8 mm Treiber, die Akkulaufzeit von bis zu 6 Stunden (max. 30 h mit Ladecase), sowie die Touch-Bedienung und eine besonders gute Gesprächsqualität. 

Zu guter Letzt gibt es auf der Rückseite noch sehr viel zum Nachlesen, denn hier wird man nicht nur über den Lieferumfang informiert, sondern auch, dass eine automatische Trage-Erkennung integriert wurde usw. Zudem bekommt man hier einen der beiden Ohrhörer durch ein transparentes Sichtfenster präsentiert.

Nach dem Öffnen der Verpackung kann man das Innenleben ganz einfach durch die Aufhängelasche herausziehen und erblickt anschließend direkt die beiden Ohrhörer und das Ladecase. In dieser Ebene sind die Kopfhörer und das Ladecase lediglich in einem simplen weißen Polypropylen (PP) Einsatz eingesetzt. Dieser erfüllt seinen Zweck zwar vollkommen, wirkt aber mehr oder weniger nur billig, weil der darunter befindliche Lieferumfang einfach „lieblos“ in der Verpackung liegt. Beim restlichen Zubehör handelt es sich um ein kurzes USB-A auf USB-Typ-C Ladekabel, ein Beutel, indem die verschiedenen Eartips verstaut sind und die üblichen Beschreibungen (Kurzanleitung usw.)

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Das Gehäuse der Audio-Technica ATH-CK3TW ist tropfenförmig ausgelegt und insgesamt etwas „klobiger“ gestaltet. Der Ohrkanal (Treiberkanal) verläuft vom Gehäuse in einem neutralen bzw. anatomischen Bogen weg, sodass dieser nach dem Einsetzen in das Ohr, perfekt in den Ohrkanal verläuft. 

Audio-Technica bietet die neuen ATH-CK3TW in insgesamt vier Farben an. Nämlich in einem schlichten Schwarz (mein Testsample), Weiß, Rot und Blau. Das Gehäuse besteht wie üblich aus schlichtem Kunststoff. Dieser fühlt sich soweit hier jedoch sehr gut an und macht einen wertigen Eindruck. Das Design der Ohrhörer ist mehr oder weniger als schlicht zu bezeichnen, denn bis auf ein dezentes Audio-Technica Logo und einen fast schon unscheinbaren Schriftzug mit der Modellbezeichnung, gibt es hier nichts, was an Audio-Technica hindeutet.

An jedem der Ohrhörer befindet sich an der Außenseite eine einzelne berührungsempfindliche Funktionsoberfläche. Hier hat man natürlich gegenüber von herkömmlichen Hardwaretasten den großen Vorteil, dass man sich die Ohrhörer beim Betätigen nicht tiefer in den Ohrkanal drückt, was zum Teil nämlich sehr unangenehm sein kann.

Um die Ohrhörer an den eigenen Ohrkanal anzupassen, legt Audio-Technica mehrere Größen an Ohranpassstücken bei, sodass für jeden eine passende Ausführung dabei sein sollte. Am äußern Gehäuse befindet sich zwar an beiden Ohrhörern ein kleines Loch, indem man vermuten könnte, dass es sich hierbei um ein Dual-Mikrofon handelt, doch dem ist nicht so, denn das Mikrofon für Telefonate befindet sich nur am rechten Ohrhörer. Dies ist daran zu erkennen, dass hier auch ein zusätzliches Mikro nach vorne zur Richtung des Mundes gerichtet ist. Bei den nach hinten Gerichteten handelt es sich daher vermutlich eher um Mikrofone, die für eine Reduzierung der Umgebungsgeräusche beim Telefonieren usw. sorgen.

Daher ist es bei den ATH-CK3TW wiederum der Fall, dass lediglich der rechte Ohrhörer als Master arbeitet und somit alleine eine direkte Verbindung mit dem Zuspielgerät aufbaut. Dieser muss daher immer getragen werden, während der Linke, der lediglich als Slave dient und die Daten vom Master zugespielt bekommt, bei Bedarf auf im Case verbleiben könnte.

Die beiden Ohrhörer kann man keineswegs vertauschen, denn durch den geschwungenen Ohrkanal, passen die Ohrhörer nur in eine Richtung. Damit man jedoch direkt erkennt, bei welchem Ohrhörer es sich um welchen handelt, wurden diese an der Innenseite neben den Ladekontakten mit einem „R“ für rechts und ein „L“ für links gekennzeichnet.  

An den ATH-CK3TW gibt es auch eine Status-LED, welche nicht nur über die aktuellen Betriebsstatus der Ohrhörer informiert, sondern beim Einsetzen ins Ladecase auch über den Ladezustand informiert. Diese LED ist nicht direkt ersichtlich, weil sich diese in der ovalen Aussparung befindet, welche rund um die Bedienoberfläche integriert wurde.

Ladecase

Beim Ladecase setzt Audio-Technica auf eine ähnlich Lösung wie Apple bei den Apple AirPods. Jedoch ist das Case von Audio-Technica etwas größer und der Öffnungsmechanismus ist ebenfalls etwas anders gestaltet.  

Durch die kompakten Maße und das geringe Gewicht von unter 5o Gramm, lässt sich das Case hervorragend im Rucksack, aber auch problemlos in der Hosentasche verstauen. Zusammen mit den ebenfalls leichten Ohrhörern mit je knapp 4,7 Gramm, gehören die Audio-Technica ATH-CK3TW zu den leichten True Wireless Kopfhörern. 

Viel gibt es zum handlichen Ladecase nicht wirklich zu sagen. Dieses wurde mit einer matten Kunststoffoberfläche versehen, sodass dieses weniger anfälliger gegenüber Fingerabdrücken ist. Lediglich wenn dies mit fettigen Fingern berührt, lassen sich hier natürlich ebenfalls keine Fingerabdrücke vermeiden. Das aus Kunststoff gefertigte Case macht soweit einen sehr soliden Eindruck, sodass auch der Scharnier einen wertigen Eindruck vermittelt. Wie bereits an der Außenseite der Ohrhörer gibt es auch hier am Case nur ein dezentes Firmenlogo, welches auf das Unternehmen Audio-Technica hinweist.

An der rechten Seite des Cases befindet sich ein offener USB-C Anschluss, um den im Ladecase integrierten Akku aufzuladen. Den Deckel des Case kann man zwar mit etwas Übung mit nur einer Hand öffnen, doch empfehlen würde ich definitiv zwei. Schließlich rutscht man beim Öffnen mit dem Daumen direkt nach dem Öffnen über die Griffmulde in das Innere des Ladecase und somit passiert es häufig, dass man während des öffnen gleich ungewollt einen der beide Ohrhörer mit herausnimmt. Daher rate ich auf jeden Fall dazu, direkt zwei Hände zu nehmen, denn so kann man dieses Problem sicher umgehen. Die Kopfhörer werden wie üblich über eine magnetische Verbindung, sicher im Ladecase gehalten. Sobald diese eingesetzt sind, werden die Ohrhörer über den Ladekontakt im Inneren automatisch wieder mit Storm versorgt und sind somit anschließend direkt für die nächste Wiedergabe bereit.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der Audio-Technica ATH-CK3TW ist von den Ohrhörern und dem Ladecase im Großen und Ganzen sehr gut. Es gibt sowohl am Gehäuse, als auch an beiden Ohrhörern keine unschönen Kanten, die beim Einsetzen in die Ohren stören. Das Case bzw. dessen Deckel knarzt zwar etwas beim Zusammendrücken, doch dies macht man im Regelfall ja eigentlich nicht und ist zudem beim Großteil aller Cases der Fall. Das Case wurde mit ausreichend starken Magnet versehen, sodass nicht nur die beiden Ohrhörer selbst beim offnen Deckel an ihrem Platz bleiben, sondern auch der Deckel selbst wird absolut fest geschlossen gehalten.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

Sennheiser MOMENTUM True Wireless 2

In aller Kürze

Mit dem Sennheiser MOMENTUM True Wireless 2 hat der Hersteller den Nachfolger der erfolgreichen komplett kabellosen Kopfhörern vorgestellt. Der exzellente Klang wurde beibehalten und mit aktiver Geräuscheunterdrückung ergänzt und den Kritikpunkt mit schlechter Akku-Performance ausgemerzt. Bluetooth-Verbindungsqualität ist sehr gut. Eine gelungene Evolution!

Gefällt uns

  •  Akkulaufzeit
  •  sehr guter Klang
  •  Aktives Noise Cancelling
  •  USB-C

Gefällt uns weniger

  • Preis rel. hoch

SENNHEISER MOMENTUM TRUE WIRELESS 2

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Sennheiser MOMENTUM True Wireless 2 werden optisch ansprechend präsentiert. Ich kann viel mit der nun bekannten Sennheiser-typischen weiß-blauen Verpackung anfangen. Schlicht und modern. MOMENTUM ist metallisch eingeprägt und wird so besonders hervorgehoben. Zusätzlich listet die Vorderseite die wichtigsten Funktionen der True Wireless Kopfhörer auf. präsentieren sich auf der Vorderseite. Die Rückseite hält mehrsprachige Informationen zu Funktionen bereit, während  auf der einen Verpackungsseite auf die Konnektivität- und auf der anderen auf die Apps aufmerksam gemacht wird.

Hebt man die die Verpackungsoberseite an, sitzen die Ohrhörer und das Ladecase, sicher in Schaumstoff eingelegt darin. Unmittelbar unter dem Transportcase üblichen Beigaben, wie Bedienungsanleitungen und ein Ladekabel (USB-C).

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Die Sennheiser MOMENTUM True Wireless 2 sind – wie schon die Vorgänger auch – komplett kabellose In-Ear Kopfhörer, auch True-Wireless-Earphones genannt.

Der Hersteller hat am grundsätzlichen Design nichts geändert und setzt weiterhin auf ein Knopfdesign der einzelnen Hörer. Erwähnt werden muss, dass zusätzlich zu dem hier getesteten schwarzen Modell, demnächst auch Weiße zum Verkauf angeboten werden – dies gab es beim Vorgängermodell noch nicht.

Auf Anhieb wirken diese erstaunlich groß, doch der Schein mag trügen. Das geschwungene  Ohrkanaldesign mit den Silikontips mildert diese Tatsache jedoch ab. Die Sennheiser MOMENTUM True Wireless 2 werden nämlich mit einer Drehbewegung in das Ohr eingesetzt und sitzen dann recht angenehm im Ohr. In Kombination mit wechselbaren Silikon-Ohrtips in verschiedenen Größen sind die True-Wireless-Earphones meiner Meinung nach recht universell einsetzbar.

Erfreulicherweise stehen die beiden Ohrhörer – sofern richtig eingesetzt, mit der besagten Drehbewegung – nicht zu weit aus dem Ohr hervor.

Auf der Oberseite der Ohrhörer befindet sich ein schwarzes, in Metall gefrästes, Sennheiser Logo. Diese Designentscheidung dient auch dazu, dass das Metall gleichzeitig als kapazitive Bedienfläche dient. So können mittels Fingertipp verschiedene Funktionen aufgerufen werden.

Natürlich kommen auch die Sennheiser MOMENTUM True Wireless 2 mit einem zugehörigen Transport- bzw. Ladecase daher. Die Dimensionen sind identisch mit dem Vorjahres-Modell, also nicht zu klein, aber auch nicht so groß, dass es störend wäre. Was sich geändert hat ist die Farbe des umspannten Stoffes, dieses ist nämlich dunkler.

Das Ladecase sieht wirklich gut aus und fühlt sich auch so an. Um die Kopfhörer zu laden und sicher zu transportieren, rasten die Ohrhörer mittels Magneten im Ladecase ein. Rückseitig befindet sich ein USB-C Anschluss der zum Aufladen verwendet wird. Daneben befindet sich weiters eine Status LED, die auf Knopfdruck den Rest-Akkustand zeigt.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

An der Verarbeitung der Sennheiser MOMENTUM True Wireless 2 gibt es nichts zu bemängeln. Keine asymmetrischen Spalte, nichts.

Ein Ohrhörer wiegt 6g. Das ist kein Leichtgewicht in seiner Klasse. Richtig im Ohr eingesetzt fällt dies aber auch bei längerem Tragen nicht negativ auf.

Das Transport-Case ist wie schon beschrieben Textil bespannt und optisch als auch haptisch, sehr gelungen. Auch hier wurde sauber gearbeitet.

Die Magnete und die Scharnier sind stark und halten das Lade-Case sicher zusammen.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

Sennheiser PXC 550-II Wireless

In aller Kürze

Mit dem Sennheiser PXC 550-II Wireless hat der Hersteller aus Wedemark-Wennebostel einen neuen Reisekopfhörer vorgestellt. Sehr gut gefallen haben mir das Noise-Cancelling, die Telefonier-Qualität und der neutrale Klang. Die ANC-Qualität ist wirklich gut und das geringe Gewicht der Kopfhörer sorgen für ein angenehmes Tragegefühl!

Gefällt uns

  • Akkulaufzeit
  • ausgewogener Klang
  • Aktives Noise Cancelling
  • Touch-Bedienung

Gefällt uns weniger

  • micro-USB
  • Transport-Case

Sennheiser PXC 550-II Wireless

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung ist typisch für Sennheiser, weiß-blau gehalten. Auf der Frontseite wird das eigentliche Produkt, der Sennheiser PXC 550-II Wireless, großzügig präsentiert. Zusätzlich werden die vier Hauptfunktionen aufgelistet: Music & Calls; Touch Control; Voice Assistant und Noise Canceling.  Während grundsätzlich auf eine internationale Ausrichtung gesetzt wird – also alles Englisch ist – finden sich seitlich und auf der Rückseite Informationen in verschiedenen Sprachen bereit. Auf der Seite wird auch auf die „Sennheiser Smart Control“-App, zur Steuerung des Kopfhörers, hingewiesen.

Die Verpackung an sich besteht aus einer stabilen und ausreichend dicken Kartonage. Diese ist durch Beschichtung weitestgehend matt gehalten und besticht durch glänzende Details, beispielsweise beim Modellnamen. Öffnet man den Deckel sieht man zunächst die mitgelieferte Tragetasche, welche passgenau einen großzügigen Schaumstoff geschnitten wurde.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Das Design der Sennheiser PXC 550-II Wireless möchte ich mit modern aber aufregend beschreiben. Der mattschwarz gehaltene Kopfhörer wird kombiniert mit dem Look von dunklem-gebürstetem Metall. Die schwarze Echtleder-Polsterung rundet das Ganze geschmackvoll ab.

Bedienknöpfe an dem Kopfhörer sind rar. Nur beim näheren Hinsehen entdeckt man am rechten Ohrhörer einen wirklich klein gehaltenen Schieberegler, eine kleine „Voice-Assistant“- Taste, einen microUSB-Anschluss zum Laden der Sennheiser PXC 550-II Wireless, sowie ein Anschluss für analoges Audio. Etwas enttäuscht war ich als ich gesehen habe, dass der Hersteller hier wie schon beim Vorgänger (Sennheiser PXC 550 Wireless) lediglich auf micro-USB setzt. USB-C wäre hier wünschenswert und zeitgemäßer. Die weiteren Bedienelemente sind im rechten Ohrhörer versteckt. Denn diese werden durch ein Touch-Panel bedient. Mittels Wischgesten kann so die Lautstärke reguliert werden (vertikal), die Musik „geskippt“ oder zurückgespult werden (horizontal) oder es kann mit einem Tipp auf das Panel die Musik pausiert werden oder ein Anruf abgenommen werden.

Die meiner Meinung nach hilfreichste Funktion, hat Sennheiser gut versteckt. Der Kopfhörer hat den Ein- und Ausschalter im Drehgelenk des rechten Ohrhörers versteckt. Werden die Kopfhörer also zusammengeklappt. Schaltet sich der Kopfhörer aus. Faltet man ihn wieder aus, schaltet er sich automatisch ein. Schön und praktisch gelöst!

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Wie es sich für einen Kopfhörer mit gehobenem Anspruch gehört, gibt es an der Verarbeitung der Sennheiser PXC 550-II Wireless wenig zu beanstanden. Der Sennheiser  PXC-II Wireless setzt fast ausschließlich auf Kunststoff. Dass es der Hersteller anders kann, beweisen er mit dem Sennheiser MOMENTUM 3 Wireless. Vielmehr geht es bei diesem Modell, welcher hauptsächlich als Reisekopfhörer vermarktet wird, um den positiven Nebeneffekt der durch die Verwendung von Kunststoff entsteht: Er ist sehr leicht! Mit 227g (ohne Kabel) ist er extrem angenehm zu tragen stört auch bei längeren Tragezeiten nicht.

Sehr angenehm ist das hochwertige Leder, welches locker bespannt, die Ohren umschließt und straffer gespannt, den Kopfhörerbügel bestückt. Es hat einen matten Schimmer und ist angenehm weich, die Qualität stimmt sowohl beim verwendeten Leder als auch bei den verarbeiteten Nähten.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

Huawei FreeBuds 3

In aller Kürze

Mit den Huawei FreeBuds 3 hat auch Huawei die ersten True Wireless Kopfhörer vorgestellt, die über eine aktive Geräuscheunterdrückung verfügen. Diese bieten soweit eine gute Klangqualität und eine ordentliche Akkulaufzeit, doch leider sind diese in einigen Bereichen auch nicht so überzeugend. Die Tatsache, dass man z. B. zu wenige Steuerbefehle direkt über die Ohrhörer ausführen kann, ist ebenso ein Minuspunkt, wie die aktive Geräuscheunterdrückung. Diese ist zwar gut, aber dennoch hätte diese besser sein können, wenn man sich für eine Ausführung mit Ohrtips entschieden hätte. Außerdem begleitet das ANC ein leichtes Rauschen, was jedoch bei einer entsprechenden Lautstärke automatisch übertönt wird.

Gefällt uns

  • guter Klang
  • kabelloses Laden
  • geringes Gewicht
  • Schutz vor Wasser und Staub
  • guter Tragekomfort

Gefällt uns weniger

  • Akkulaufzeit gering
  • weniger für iOS geeignet
  • ANC nicht so gut

Huawei FreeBuds 3

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung in der Huawei die neuen Huawei FreeBuds 3 ausliefert, ist weitestgehend schlicht gehalten und verrät somit wenig über das Produkt.  

Auf der Vorderseite, der komplett weißen Verpackung prangen die üblichen Dinge, wie ein Huawei-Logo und der Name der Kopfhörer. Des Weitern ziert diese, wie es oftmals der Fall ist eine Abbildung der Ohrhörer zusammen mit dem zugehörigen Ladecase.  Auf der Rückseite informiert Huawei lediglich in mehreren Sprachen auf einige wenige technische Details der Kopfhörer und den enthaltenen Lieferumfang. Ebenso befindet sich an der Unterseite ein Aufkleber, der mit der Modellbezeichnung, S/N-Nummer und der Farbe beschriftet wurde. 

Zum Innenleben der Verpackung gelangt man ganz einfach, indem man den Innenteil mithilfe der Stoff-Lasche nach rechts herauszieht. Anschließend hat man eine weitere stabile weiße Verpackung in den Händen, die lediglich mit einem dezenten, kleinen Huawei Logo versehen wurde. Nach dem Öffnen des Deckels, der via Magnete geschlossen gehalten wird, erblickt man direkt das runde Ladecase, indem zugleich die beiden In-Ear Kopfhörer eingesetzt wurden. In der kleinen Schachtel darunter wiederum verbirgt sich das USB-A auf USB-C Ladekabel und unter dem Ladecase sind noch die üblichen Beschreibungen versteckt.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

In Ear Kopfhörer

Die Huawei FreeBuds 3 sehen auf dem ersten Blick den Apple AirPods sehr ähnlich. Der Unterschied welchen man als Laie direkt feststellen kann, ist das schwarze und rote Modell, denn diese beiden Farben gibt es bei Apple nicht. Huawei bietet die FreeBuds 3 nämlich in der besagten Farbe schwarz und zusätzlich in Weiß und Rot an.

Das Gehäuse der Ohrhörer besteht aus insgesamt drei Teilen. Dem länglichen runden Teil, in dessen inneren sich nicht nur der Akku befindet, sondern auch das Mikrofon, welches am unteren Ende, unter der Chrom-Abdeckung platziert wurde. Dieser lange „Mast“ verläuft etwas höher wie das Treibergehäuse, welches sehr nach dem der Apple AirPods ausschaut. Hier drin befindet sich der Großteil der Elektronik, wie z. B. die Hauptplatine, der Kirin A1 Chip und der 14 mm Treiber.

Der Treiberkanal, der hier zwar kurz, aber leicht geschwungen ist, wurde so platziert, dass dieser nach dem Einsetzen der Ohrhörer direkt in den Ohrkanal reicht. Für die Huawei FreeBuds 3 gibt es keine Ohranpassstücke, da man hier das gleichen System wie bei Apple nutzt, ein universales Gehäuse, was in „fast“ allen Ohren perfekt sitzt. Doch dieses System ohne sogenannte Ohrtips hätte Huawei hier nicht wählen sollen, denn ohne diese dichten die Ohrhörer weniger gut ab, was dazu führt, dass das ANC nicht so sauber arbeiten kann, wie z. B. bei den neuen AirPods Pro usw.  

Ladecase

Beim Ladecase geht Huawei wiederum zum Glück einen eigenen Weg und setzt hier auf eine runde Form. Mit einem Gewicht von knapp unter 50 Gramm ist das Case angenehm leicht, sodass dies zusammen mit den beiden je 4,5 g leichten Ohrhörer eher zu den leichten True Wireless Kopfhörern gehört. 

Viel gibt es zum kompakten Ladecase nicht zu sagen, außer, dass dieses, wie zum Teil an meinen Bildern zu erkenne, sehr anfällig gegenüber Fingerabdrücken ist. Das aus Kunststoff gefertigte Case macht soweit einen soliden Eindruck und durch den aus Metall gefertigten Scharnier wird mir ein langlebiger Eindruck vermittelt. Der Scharnier ist an der Außenseite etwas größer gehalten, da hier dezent ein Huawei-Schriftzug prangt. Dies ist eigentlich auch der einzige Hinweis, welchen es sowohl an den Kopfhörer, als auch beim Ladecase gibt. Ansonsten würde einem als Laie kaum auffallen, dass es sich hier um ein Produkt aus dem Hause Huawei handelt.

An der Unterseite des Ladecase befindet sich der USB-C Anschluss, um den im Ladecase integrierten Akku aufzuladen. Doch man kann das Case auch kabellos über ein Induktionsladegerät aufladen, denn dies hat Huawei hier von Werk aus ohne Aufpreis verbaut. Neben dem Ladenschluss versteckt sich am Ladecase an der rechten Seite ein fast unsichtbarer Knopf, denn man je nach Halten des Case auf den ersten Blick gar nicht direkt sieht. Hierüber setzt man die Ohrhörer bzw. das Ladecase in den Kopplungszustand, sodass man die Ohrhörer mit einem Smartphone koppeln kann.

Die Kopfhörer werden wie üblich über eine magnetische Verbindung, sicher im Ladecase gehalten. Sobald diese eingesetzt sind, werden die Ohrhörer über den Ladekontakt im Inneren automatisch wieder mit Storm versorgt und sind somit anschließend direkt für die nächste Wiedergabe bereit.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der Huawei FreeBuds 3 und vom Ladecase ist soweit als sehr gut zu Beschreiben. Es gibt sowohl am Gehäuse, als auch an beiden Ohrhörern keine unschönen Kanten, die beim Einsetzen in die Ohren stören. Zudem halten diese erstaunlich gut, was bei luftigen Kopfhörern nicht immer der Fall ist. Das Ladecase besitzt einen sehr stabilen Scharnier, der für eine hohe Langlebigkeit ausgelegt ist und für einen ordentlichen Schließ- und Öffnungsvorgang sorgt.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

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