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Schlagwort: Audio

Teufel MYDN

In aller Kürze

Mit dem MYND verfolgt Teufel einen ungewöhnlichen Ansatz. Statt eines klassischen Wegwerfprodukts setzt der Hersteller auf Langlebigkeit, Reparierbarkeit und Nachhaltigkeit. Das Gehäuse ist verschraubt statt verklebt, viele Komponenten lassen sich austauschen und Teufel bietet zahlreiche Ersatzteile an. Dadurch kann der Lautsprecher bei Defekten oft selbst repariert oder über viele Jahre hinweg instand gehalten werden.

Besonders positiv fallen die hochwertige Verarbeitung, das moderne Design und das durchdachte Reparaturkonzept auf. Nutzer profitieren von einer Konstruktion, die Wartungsarbeiten erleichtert und zukünftige Upgrades oder den Austausch einzelner Komponenten ermöglicht. Das macht den MYND zu einer interessanten Alternative für alle, die Wert auf Nachhaltigkeit und eine lange Nutzungsdauer legen.

Weniger im Fokus stehen dagegen spektakuläre Effekte oder kurzlebige Trends. Der MYND möchte nicht mit möglichst vielen Zusatzfunktionen überzeugen, sondern mit einem langlebigen Gesamtkonzept und einer soliden technischen Basis.

Im Test schauen wir uns daher nicht nur Klang, Verarbeitung und Bedienung an, sondern auch die Reparaturfreundlichkeit, die Ersatzteilversorgung und die Frage, ob Teufels nachhaltiger Ansatz im Alltag tatsächlich überzeugt.

Gefällt uns

  • Hervorragende Reparierbarkeit durch verschraubte Konstruktion
  • Austauschbarer Akku
  • Zahlreiche Ersatzteile direkt von Teufel erhältlich
  • Ausgewogener Klang mit kräftigem Bassfundament
  • Sehr lange Akkulaufzeit von bis zu 42 Stunden
  • Integrierte Powerbank-Funktion
  • IP67-Zertifizierung gegen Staub und Wasser
  • Party-Link-Funktion für mehrere Lautsprecher
  • Teufel Go App mit Klang- und Geräteeinstellungen

Gefällt uns weniger

  • Für sehr große Partys etwas zu leistungsschwach
  • Für die Größe nicht der leichteste Bluetooth-Lautsprecher
  • Akku muss im Lautsprecher geladen werden
  • Konkurrenzmodelle bieten teilweise mehr Bassdruck oder höhere Maximallautstärke

Teufel Rockster MYND

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Bereits beim Auspacken wird deutlich, dass beim MYND nicht nur das Produkt selbst, sondern auch die Verpackung unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit entwickelt wurde. Der Lautsprecher wird in einem Teufel typischen stabilen Karton geliefert, der überwiegend aus recycelten Materialien besteht und auf unnötige Kunststoffverpackungen weitgehend verzichtet. Statt Hochglanzoptik und aufwendiger Präsentation setzt Teufel auf eine funktionale und umweltfreundliche Verpackungslösung.

Die Außenseite des Kartons informiert mit Produktabbildungen und den wichtigsten technischen Daten über den Inhalt. Nach dem Öffnen präsentiert sich der Lautsprecher sicher in passgenauen Formteilen, die ihn während des Transports zuverlässig vor Beschädigungen schützen. Alle Komponenten sind ordentlich voneinander getrennt und lassen sich ohne großen Kraftaufwand entnehmen.

Der MYND selbst ist zusätzlich durch Schutzfolien beziehungsweise Verpackungsmaterial gegen Kratzer und Transportschäden gesichert. Bereits beim ersten Kontakt hinterlässt das Gerät einen hochwertigen Eindruck und vermittelt das Gefühl eines langlebigen Produkts.

Zum Lieferumfang gehören neben dem Lautsprecher alle für die Inbetriebnahme erforderlichen Zubehörteile. Darüber hinaus liegen die üblichen Dokumentationen wie Kurzanleitung, Sicherheitshinweise und Garantieinformationen bei. Positiv fällt auf, dass Teufel auf unnötige Beigaben verzichtet und sich stattdessen auf das Wesentliche konzentriert.

Insgesamt hinterlässt die Verpackung einen durchdachten Eindruck. Sie schützt das Gerät zuverlässig, vermeidet überflüssigen Verpackungsmüll und passt damit gut zum nachhaltigen Konzept des MYND. Bereits beim Auspacken wird deutlich, dass hier Langlebigkeit und Umweltbewusstsein eine wichtige Rolle spielen.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Mit dem MYND verfolgt Teufel einen bewusst anderen Designansatz als viele Hersteller moderner Audioprodukte. Statt auf futuristische Formen, auffällige Beleuchtung oder kurzlebige Designtrends zu setzen, steht hier ein funktionales und langlebiges Erscheinungsbild im Mittelpunkt. Das Design soll nicht nur gut aussehen, sondern auch die nachhaltige Philosophie des Produkts widerspiegeln. Dieser Gedanke zieht sich konsequent durch die gesamte Gestaltung.

Unser Testgerät präsentiert sich in der Farbvariante Warm White (Warmweiß), die dem MYND eine besonders freundliche und moderne Ausstrahlung verleiht. Die helle Farbgebung wirkt elegant, ohne steril zu erscheinen, und fügt sich harmonisch in unterschiedlichste Wohn- und Arbeitsumgebungen ein. Gleichzeitig sorgt sie dafür, dass sich der MYND optisch deutlich von der Masse meist schwarzer Audiogeräte abhebt.

Neben Warm White bietet Teufel den MYND auch in den Farbvarianten Warm Black (Warm Schwarz), Light Mint (Helles Minzgrün) und Wild Berry (Waldbeere) an. Während Warm Black besonders dezent und klassisch wirkt, richtet sich Light Mint an Nutzer, die ihrem Arbeitsplatz oder Wohnraum einen frischen Farbakzent verleihen möchten. Wild Berry fällt durch seinen kräftigeren Farbton am stärksten auf und verleiht dem Produkt einen individuellen Charakter. Positiv ist dabei, dass alle Farbvarianten geschmackvoll umgesetzt wurden und nicht den Eindruck eines kurzlebigen Modetrends vermitteln.

Die Formgebung des MYND ist insgesamt angenehm zurückhaltend. Klare Linien, ausgewogene Proportionen und eine aufgeräumte Gestaltung sorgen dafür, dass das Produkt hochwertig wirkt, ohne sich unnötig in den Vordergrund zu drängen. Auffällig ist zudem, dass Teufel die technische Konstruktion nicht vollständig versteckt. Schrauben, einzelne Bauteile und konstruktive Elemente sind teilweise sichtbar und werden bewusst als Teil des Designs integriert. Dadurch entsteht ein authentischer, fast schon industrieller Charakter, der hervorragend zum Reparatur- und Nachhaltigkeitskonzept passt.

Besonders gelungen ist die Tatsache, dass die modulare Bauweise nicht zulasten der Optik geht. Viele reparierbare Produkte wirken technisch oder unfertig, beim MYND ist das Gegenteil der Fall. Die einzelnen Komponenten fügen sich harmonisch in das Gesamtbild ein und vermitteln bereits auf den ersten Blick den Eindruck eines durchdachten und langlebigen Produkts.

Insgesamt überzeugt das Design durch seine Eigenständigkeit. Es kombiniert moderne Gestaltung mit funktionalen Aspekten und hebt sich dadurch angenehm von der Konkurrenz ab. Der MYND versucht nicht, durch Effekthascherei Aufmerksamkeit zu erzeugen, sondern überzeugt mit einem zeitlosen Erscheinungsbild, das auch nach Jahren noch aktuell wirken dürfte.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Auch bei der Verarbeitung zeigt der MYND, dass Teufel großen Wert auf Qualität und Langlebigkeit gelegt hat. Bereits beim Auspacken hinterlässt das Produkt einen äußerst soliden Eindruck. Sämtliche Bauteile wirken präzise gefertigt und sauber montiert. Unregelmäßige Spaltmaße, scharfe Kanten oder unsaubere Übergänge sind selbst bei genauer Betrachtung nicht zu erkennen.

Ein besonderes Merkmal des MYND ist seine konsequent reparaturfreundliche Konstruktion. Während zahlreiche moderne Elektronikprodukte verklebt oder vernietet werden, setzt Teufel auf eine verschraubte Bauweise. Dadurch können einzelne Komponenten vergleichsweise einfach demontiert, ausgetauscht oder repariert werden. Dieser Ansatz ist mittlerweile eine Seltenheit und verdient besondere Anerkennung.

Die Verschraubungen sind dabei nicht nur funktional, sondern wirken hochwertig integriert. Nichts erscheint provisorisch oder nachträglich ergänzt. Vielmehr entsteht der Eindruck, dass die Reparierbarkeit bereits während der Entwicklung ein zentraler Bestandteil des Gesamtkonzepts war. Genau das unterscheidet den MYND von vielen Wettbewerbern, bei denen Reparaturen oft nur mit erheblichem Aufwand oder überhaupt nicht möglich sind.

Auch die Materialqualität überzeugt im Test. Sämtliche Oberflächen fühlen sich hochwertig an und vermitteln Vertrauen in die langfristige Haltbarkeit. Selbst bei genauer Untersuchung zeigen sich keine Schwachstellen oder Bereiche, an denen sichtbar gespart wurde. Das Gehäuse wirkt verwindungssteif und robust. Druckversuche führen weder zu störenden Knarzgeräuschen noch zu sichtbaren Verformungen.

Ein weiterer Pluspunkt ist die umfangreiche Ersatzteilversorgung. Teufel bietet zahlreiche Komponenten als Ersatzteile an, sodass Verschleiß oder kleinere Defekte nicht zwangsläufig das Ende des Produkts bedeuten. Nutzer können viele Reparaturen selbst durchführen, was nicht nur Kosten spart, sondern auch die Lebensdauer erheblich verlängert. Darüber hinaus eröffnet die modulare Konstruktion perspektivisch sogar Möglichkeiten für zukünftige Upgrades oder den Austausch einzelner Komponenten.

Gerade im Hinblick auf Nachhaltigkeit setzt der MYND damit Maßstäbe. Statt ein Produkt für wenige Jahre zu entwickeln, verfolgt Teufel einen Ansatz, der auf langfristige Nutzung ausgelegt ist. Das merkt man an nahezu jedem Detail der Verarbeitung.

Unter dem Strich gehört die Verarbeitung zu den größten Stärken des MYND. Die Kombination aus hochwertigen Materialien, präziser Fertigung, durchdachter Konstruktion und außergewöhnlich guter Reparierbarkeit macht das Produkt zu einer erfreulichen Ausnahmeerscheinung in einem Markt, der häufig von Wegwerfmentalität geprägt ist.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Artmobiler Bluetooth Lautsprecher (Bluetooth 5.3)
FarbenWarm White (Warmweiß), Warm Black (Warmschwarz), Light Mint (Helles Mintgrün), Wild Berry (Waldbeere)
Lautsprechersystem2.1-System
TreiberHochtöner: 2 × 20 mm
Tieftöner: 1 × 90 mm
Passivradiatoren: 2 × 50 × 100 mm
Verstärkerleistung35 Watt RMS
SchutzklasseIP67
Akku5.200 mAh; Bis zu 39 Stunden; Bis zu 42 Stunden im Eco-Modus
Powerbank-Funktion
BesonderheitenParty Link, App-Unterstützung (Teufel Go), Austauschbarer Akku, Reparierbare Bauweise.
Abmessungen26,0 × 18,5 × 10,3 cm (Breite x Höhe x Tiefe)
Gewichtca. 2,5 kg
Lieferumfang1 x Teufel MYND
1 x MYND Gurt
Bedienungsanleitung
Technische Daten der Teufel MYND

Inbetriebnahme

Die Inbetriebnahme des Teufel MYND gestaltet sich erfreulich unkompliziert und dürfte selbst technisch weniger versierte Nutzer vor keine Herausforderungen stellen. Nach dem Auspacken kann der Lautsprecher entweder sofort über den integrierten Akku oder über eine externe Stromquelle betrieben werden. Dadurch bietet der MYND ein hohes Maß an Flexibilität und eignet sich sowohl für den stationären Einsatz zu Hause als auch für den mobilen Betrieb unterwegs.

Besonders praktisch ist die Stromversorgung über USB-C. Der moderne Anschluss dient nicht nur zum Laden des integrierten Akkus, sondern ermöglicht auch den direkten Betrieb über ein entsprechendes USB-C-Netzteil. Dadurch muss der Lautsprecher nicht zwingend auf seinen Akku zurückgreifen, wenn eine Steckdose in der Nähe verfügbar ist. Gleichzeitig vereinfacht USB-C den Alltag, da viele Nutzer ohnehin bereits passende Ladegeräte für Smartphones, Tablets oder Notebooks besitzen.

Im mobilen Einsatz profitiert der MYND von seinem integrierten Akku. Dieser ermöglicht einen kabellosen Betrieb über viele Stunden hinweg und macht den Lautsprecher unabhängig von festen Stromquellen. Ob auf der Terrasse, im Garten, beim Camping oder unterwegs, der Lautsprecher lässt sich flexibel einsetzen und bleibt dabei jederzeit einsatzbereit.

Ein weiteres Highlight ist die integrierte Powerbank-Funktion. Über den USB-C-Anschluss können kompatible Geräte wie Smartphones, Kopfhörer oder andere mobile Elektronikprodukte unterwegs mit Energie versorgt werden. Der MYND dient somit nicht nur als Lautsprecher, sondern kann im Notfall auch als praktische Energiereserve genutzt werden. Gerade auf Reisen oder bei längeren Aufenthalten im Freien erweist sich diese Funktion als äußerst nützlich.

Musik kann bequem kabellos per Bluetooth von Smartphones, Tablets oder Computern übertragen werden. Die Verbindung gelingt schnell und stabil, sodass die Musikwiedergabe bereits wenige Augenblicke nach dem Einschalten beginnen kann. Je nach Zuspielgerät stehen dabei sämtliche gängigen Streaming-Dienste sowie lokal gespeicherte Musikbibliotheken zur Verfügung.

Für größere Veranstaltungen oder die Beschallung mehrerer Räume bietet Teufel zudem die Party-Link-Funktion. Mit dieser lassen sich mehrere kompatible Lautsprecher miteinander koppeln und synchron betreiben. Dadurch entsteht ein deutlich größeres Klangbild, das insbesondere bei Gartenpartys, Feiern oder größeren Räumen von Vorteil ist. Die Einrichtung erfolgt unkompliziert und ermöglicht eine flexible Erweiterung des Systems ohne zusätzlichen Verkabelungsaufwand.

Die Bedienung selbst erfolgt über die am Gerät angebrachten Tasten sowie ergänzend über die Teufel-App. Sämtliche wichtigen Funktionen sind schnell erreichbar und logisch angeordnet. Statusanzeigen informieren zuverlässig über den aktuellen Betriebszustand, die Bluetooth-Verbindung oder den Ladezustand des Akkus.

Insgesamt überzeugt der MYND mit einer modernen und benutzerfreundlichen Ausstattung. Die Kombination aus Akku- und Netzbetrieb, USB-C-Stromversorgung, Powerbank-Funktion, vielfältigen Wiedergabemöglichkeiten und der Party-Link-Unterstützung sorgt für eine hohe Alltagstauglichkeit und macht den Lautsprecher zu einem vielseitigen Begleiter für unterschiedlichste Einsatzszenarien.

(Inbetriebnahme: 4,5 von 5 Punkten)

Bedienung

Der Teufel-Lautsprecher lässt sich sowohl direkt über die Bedienelemente am Gerät als auch komfortabel über die Teufel Go App steuern. Dadurch haben Nutzer die Wahl, ob sie die wichtigsten Funktionen unmittelbar am Lautsprecher bedienen oder auf die erweiterten Möglichkeiten der Smartphone-App zurückgreifen möchten.

Bedienung direkt am Lautsprecher

Die Bedienelemente befinden sich gut erreichbar auf der Oberseite des Gehäuses und sind übersichtlich angeordnet. Dank ihrer klaren Beschriftung und der angenehmen Druckpunkte gelingt die Bedienung auch ohne Blick in die Anleitung schnell und intuitiv.

Über die Tasten am Lautsprecher lassen sich die wichtigsten Funktionen direkt steuern. Dazu gehören das Ein- und Ausschalten des Geräts, die Lautstärkeregelung sowie die Wiedergabesteuerung. Titel können pausiert, fortgesetzt oder übersprungen werden, ohne dass das verbundene Smartphone zur Hand genommen werden muss.

Darüber hinaus kann die Bluetooth-Kopplung direkt am Gerät gestartet werden. Neue Zuspieler lassen sich dadurch schnell verbinden oder bestehende Verbindungen wechseln. Ebenfalls lassen sich spezielle Funktionen wie Party Link direkt über die Bedienelemente aktivieren, um mehrere kompatible Lautsprecher miteinander zu koppeln.

Praktisch sind zudem die Statusanzeigen (LEDs), die über den aktuellen Betriebszustand informieren. Nutzer erhalten auf einen Blick Informationen zum Akkustand, zur aktiven Bluetooth-Verbindung oder zum Kopplungsmodus. Dadurch bleibt die Bedienung jederzeit transparent und nachvollziehbar.

Im Alltag erweist sich die direkte Steuerung als besonders komfortabel, da sämtliche Grundfunktionen ohne Smartphone verfügbar sind. Wer lediglich Musik hören möchte, muss die App daher nicht zwingend installieren.

Bedienung über die Teufel Go App

Noch mehr Möglichkeiten eröffnet die kostenlose Teufel Go App für Android und iOS. Nach der Einrichtung erkennt die Anwendung den Lautsprecher automatisch und stellt zahlreiche Zusatzfunktionen zur Verfügung, die direkt am Gerät nicht oder nur eingeschränkt erreichbar sind.

Besonders hilfreich ist die zentrale Geräteverwaltung. Hier können Informationen zum Akkustand, zur Verbindung und zum aktuellen Betriebsmodus eingesehen werden. Auch Firmware-Updates werden über die App bereitgestellt und lassen sich komfortabel installieren. Dadurch bleibt der Lautsprecher technisch auf dem neuesten Stand und profitiert gegebenenfalls von Fehlerkorrekturen oder neuen Funktionen.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil der App sind die Klanganpassungen. Nutzer können den Klang individuell an ihre Vorlieben oder die jeweilige Hörsituation anpassen. Je nach Modell stehen hierfür verschiedene Klangprofile, Equalizer-Einstellungen oder vordefinierte Soundmodi zur Verfügung. Dadurch lässt sich beispielsweise mehr Bass erzeugen oder eine ausgewogenere Wiedergabe für Podcasts und Sprachinhalte einstellen.

Auch die Verwaltung der Party-Link-Funktion wird über die App deutlich komfortabler. Mehrere kompatible Lautsprecher können einfacher miteinander verbunden und organisiert werden. Besonders bei größeren Setups mit mehreren Geräten erleichtert dies die Einrichtung erheblich.

Darüber hinaus dient die App als zentrale Schaltstelle für verschiedene Geräteeinstellungen. Nutzer können individuelle Konfigurationen vornehmen, Verbindungen verwalten und zusätzliche Funktionen aktivieren oder deaktivieren.

Im Alltag ergänzen sich die Bedienung am Lautsprecher und die Teufel Go App sehr gut. Die wichtigsten Funktionen sind jederzeit direkt am Gerät verfügbar, während die App zusätzliche Komfort- und Anpassungsmöglichkeiten bietet. Dadurch eignet sich der Lautsprecher sowohl für Nutzer, die möglichst unkompliziert Musik hören möchten, als auch für Anwender, die Klang und Einstellungen individuell anpassen wollen.

Insgesamt überzeugt das Bedienkonzept durch seine einfache Handhabung, die übersichtliche Struktur und die gelungene Kombination aus direkter Gerätebedienung und erweiterten App-Funktionen.

(Bedienung: 4,5 von 5 Punkten)

Reparierbarkeit und Modulares Konzept

Die größte Besonderheit des Lautsprechers

Eine der mit Abstand spannendsten Eigenschaften dieses Lautsprechers ist sein konsequent auf Langlebigkeit und Reparierbarkeit ausgelegtes Konzept. Während viele moderne Elektronikprodukte verklebt, vernietet oder nur mit Spezialwerkzeug zu öffnen sind, verfolgt Teufel hier einen völlig anderen Ansatz. Das gesamte Gerät wurde so konstruiert, dass einzelne Komponenten unkompliziert demontiert, ausgetauscht und bei Bedarf ersetzt werden können.

Bereits ein Blick auf die Konstruktion zeigt, dass Reparaturen ausdrücklich erwünscht sind. Statt versteckter Clips oder verklebter Bauteile kommen überwiegend Inbusschrauben zum Einsatz, die das Gehäuse sicher zusammenhalten und gleichzeitig einen schnellen Zugang zum Innenleben ermöglichen. Mit wenigen Handgriffen lässt sich der Lautsprecher öffnen, ohne dass dabei Bauteile beschädigt oder zerstört werden müssen.

Besonders erfreulich ist die modulare Bauweise. Viele Komponenten sind nicht fest verlötet oder dauerhaft verklebt, sondern über Steckverbindungen miteinander verbunden. Das erleichtert den Austausch erheblich. Sollte ein Bauteil nach Jahren verschleißen oder beschädigt werden, kann es oftmals einzeln ersetzt werden, ohne dass das komplette Gerät entsorgt werden muss. Das spart nicht nur Geld, sondern reduziert gleichzeitig unnötigen Elektroschrott.

Auch der Akku kann bei Bedarf gewechselt werden. Gerade bei mobilen Lautsprechern stellt dies einen enormen Vorteil dar, da die Akkuleistung naturgemäß mit zunehmendem Alter nachlässt. Statt das gesamte Produkt ersetzen zu müssen, kann lediglich die betroffene Komponente ausgetauscht werden.

Ein weiterer außergewöhnlicher Schritt ist die Offenheit von Teufel gegenüber der Community. Der Hersteller stellt zahlreiche Informationen und Dateien rund um das Gehäuse zur Verfügung. Dadurch erhalten Nutzer die Möglichkeit, bestimmte Bauteile selbst mittels 3D-Druck herzustellen. Sollte beispielsweise ein Gehäuseteil beschädigt werden oder nach vielen Jahren nicht mehr als Ersatzteil verfügbar sein, kann dieses theoretisch selbst nachproduziert werden.

Noch spannender wird das Konzept durch die verfügbaren Designvorlagen. Teufel und diverse Nutzer stellt verschiedene Dateien bereit, mit denen sich individuelle Anpassungen realisieren lassen. So können kreative Nutzer beispielsweise das Lautsprechergitter gegen selbst gestaltete Alternativen austauschen und dem Lautsprecher einen ganz persönlichen Look verleihen. Der Fantasie sind dabei kaum Grenzen gesetzt. Von schlichten geometrischen Mustern bis hin zu aufwendigen individuellen Designs lassen sich zahlreiche Varianten umsetzen.

Dieses Maß an Offenheit ist in der Unterhaltungselektronik nach wie vor eine absolute Ausnahme. Während viele Hersteller versuchen, Nutzer möglichst eng an ihre Produkte und ihren Service zu binden, fördert Teufel aktiv Reparaturen, Modifikationen und individuelle Anpassungen.

Im Alltag bedeutet dies vor allem eines. Der Lautsprecher ist nicht als Wegwerfprodukt konzipiert, sondern als langlebiger Begleiter für viele Jahre. Die einfache Zerlegbarkeit, die Verwendung von Standardwerkzeugen, die umfangreiche Ersatzteilversorgung sowie die Möglichkeit, Gehäuseteile und Designelemente selbst herzustellen, machen ihn zu einem der derzeit interessantesten Beispiele für nachhaltige Unterhaltungselektronik. Wer Wert auf Reparierbarkeit, Individualisierung und eine möglichst lange Nutzungsdauer legt, findet hier ein Konzept, das in dieser Form bislang nur selten anzutreffen ist.

(Reparierbarkeit und Modulares Konzept: 5 von 5 Punkten)

Klang

Klanglich setzt der Teufel MYND auf ein 2.1-System mit aktiven und passiven Treibern. Zum Einsatz kommen zwei 20-mm-Hochtöner, ein 90-mm-Tiefmitteltöner sowie zwei seitlich arbeitende Passivradiatoren im Format 50 × 100 mm. Ergänzt wird das Ganze durch einen Class-D-Verstärker mit DSP-Unterstützung und einer Gesamtleistung von 35 Watt RMS.

Die beiden Hochtöner kümmern sich um die Wiedergabe der Höhen und sorgen dafür, dass Stimmen, Details und feinere Klanginformationen sauber herausgearbeitet werden. Gerade bei Podcasts, akustischer Musik oder Gesang fällt positiv auf, dass der MYND nicht dumpf oder verhangen klingt. Stimmen stehen klar im Raum und bleiben auch bei höherer Lautstärke gut verständlich.

Der zentrale Tiefmitteltöner übernimmt den wichtigen Bereich zwischen Grundton und Bass. Mit seinen 90 mm Durchmesser ist er für einen mobilen Bluetooth-Lautsprecher ordentlich dimensioniert und sorgt für ein kräftiges Fundament. Gitarren, Stimmen, Schlagzeug und elektronische Beats werden mit guter Substanz wiedergegeben, ohne dass der Klang künstlich aufgebläht wirkt.

Für zusätzlichen Tiefgang sorgen die beiden passiven Bassmembranen. Sie besitzen keinen eigenen Antrieb, werden aber durch den Luftdruck im Gehäuse in Bewegung versetzt und unterstützen so die Basswiedergabe. Dadurch wirkt der MYND deutlich voluminöser, als es seine kompakten Abmessungen zunächst vermuten lassen. Der Bass reicht angenehm tief hinunter, bleibt kontrolliert und dröhnt im normalen Hörbereich nicht unangenehm.

In der Praxis liefert der Lautsprecher einen ausgewogenen, kräftigen und alltagstauglichen Klang. Pop, Rock, elektronische Musik und Podcasts werden gleichermaßen überzeugend wiedergegeben. Besonders positiv ist, dass der MYND nicht nur auf maximalen Bassdruck abgestimmt wurde, sondern insgesamt recht sauber und erwachsen klingt. Höhen, Mitten und Bass stehen in einem guten Verhältnis zueinander.

Auch bei höheren Lautstärken bleibt der Klang weitgehend stabil. Der Lautsprecher kann problemlos einen mittelgroßen Raum, den Schreibtischbereich oder eine Terrasse beschallen. Erst bei sehr hoher Lautstärke merkt man, dass das kompakte Gehäuse physikalische Grenzen hat. Dann verliert der Bass etwas an Druck und wirkt nicht mehr ganz so souverän wie bei moderater Lautstärke.

Sehr gut gefällt die breite Abstrahlung. Durch die getrennten Hochtöner entsteht ein für diese Geräteklasse angenehm räumlicher Eindruck. Der MYND klingt nicht wie ein kleiner Monolautsprecher, sondern erzeugt eine ordentliche Klangbühne. Für echten Stereo-Eindruck sollte man zwar nicht zu weit entfernt sitzen, dennoch wirkt die Wiedergabe offener und luftiger als bei vielen einfachen Bluetooth-Speakern.

Über die Teufel Go App lässt sich der Klang zusätzlich anpassen. Nutzer können den Sound je nach Geschmack oder Einsatzort etwas verändern, etwa wenn mehr Bass gewünscht ist oder Stimmen stärker im Vordergrund stehen sollen. Das ist praktisch, da sich der Lautsprecher dadurch flexibler an unterschiedliche Räume und Musikrichtungen anpassen lässt.

Insgesamt überzeugt der Teufel MYND klanglich mit einem kräftigen, klaren und erstaunlich erwachsenen Auftritt. Die Kombination aus zwei 20-mm-Hochtönern, einem 90-mm-Tiefmitteltöner und zwei 50 × 100 mm großen Passivradiatoren sorgt für ein sattes Klangbild mit guter Sprachverständlichkeit, solider Räumlichkeit und ordentlichem Bassfundament. Wer keinen extremen Tiefbass erwartet, sondern einen ausgewogenen, mobilen Lautsprecher mit kräftigem Sound sucht, wird hier sehr gut bedient.

(Klang: 5 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Bei der Akkulaufzeit gehört der Teufel MYND zu den ausdauernden Bluetooth-Lautsprechern seiner Klasse. Teufel gibt eine Laufzeit von bis zu 39 Stunden bei mittlerer Lautstärke an. Im Eco-Modus sind sogar bis zu 42 Stunden möglich. Damit eignet sich der Lautsprecher problemlos für lange Tage im Garten, unterwegs, beim Camping oder für mehrere Abende Musikwiedergabe ohne ständiges Nachladen. Der Akku besitzt eine Kapazität von 5.200 mAh und basiert auf Lithium-Ionen-Technik.

Wie lange der MYND im Alltag tatsächlich durchhält, hängt natürlich stark von der Lautstärke, der gewählten Klangabstimmung und der Nutzung zusätzlicher Funktionen ab. Bei moderater Lautstärke zeigt sich der Lautsprecher sehr sparsam und kann tatsächlich über viele Stunden hinweg spielen. Wird dauerhaft mit hoher Lautstärke gehört oder der Bass stärker betont, reduziert sich die Laufzeit entsprechend. Dennoch bleibt der MYND auch dann ein sehr ausdauernder Begleiter.

Geladen wird der Lautsprecher über USB-C. Praktisch ist dabei, dass der MYND mit einer maximalen Ladeleistung von bis zu 60 Watt umgehen kann. Mit einem entsprechend leistungsfähigen USB-C-Netzteil lässt sich der Akku also deutlich schneller laden als mit einem einfachen Ladegerät. Gleichzeitig unterstützt der Lautsprecher aber auch langsameres Laden ab 2,5 Watt, sodass er notfalls auch an schwächeren Ladequellen betrieben oder geladen werden kann.

Besonders sinnvoll ist der akkuschonende Lademodus in der Teufel Go App. Wird dieser aktiviert, lädt der Akku nicht vollständig bis 100 Prozent, sondern nur bis etwa 90 Prozent. Dadurch wird der Akku weniger stark belastet, was langfristig den Verschleiß reduzieren kann. Gerade wenn der Lautsprecher häufig am Strom hängt oder nicht die maximale Laufzeit benötigt wird, ist diese Funktion ein echter Vorteil.

Ein weiterer Pluspunkt ist die integrierte Powerbank-Funktion. Der USB-C-Anschluss dient nicht nur zum Laden des Lautsprechers, sondern kann auch andere Geräte wie Smartphones, Kopfhörer oder kleinere mobile Geräte mit Strom versorgen. Gerade unterwegs ist das praktisch, wenn der Smartphone-Akku zur Neige geht und keine Steckdose in der Nähe ist. Der MYND wird dadurch nicht nur zum Lautsprecher, sondern auch zur mobilen Energiereserve.

In der Praxis sollte man allerdings bedenken, dass die Powerbank-Funktion natürlich Energie aus dem Lautsprecherakku zieht. Wer sein Smartphone unterwegs auflädt, reduziert entsprechend die verbleibende Musikwiedergabezeit. Für den Notfall oder zum kurzen Nachladen ist die Funktion aber äußerst nützlich.

Insgesamt überzeugt der Teufel MYND beim Akku mit sehr langer Laufzeit, moderner USB-C-Ladetechnik, schneller Ladeoption, akkuschonendem Lademodus und zusätzlicher Powerbank-Funktion. Gerade in Kombination mit dem austauschbaren Akku passt dieses Konzept hervorragend zum nachhaltigen Anspruch des Lautsprechers.

(Akku: 5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit dem MYND beweist Teufel, dass Nachhaltigkeit, Reparierbarkeit und guter Klang problemlos miteinander vereinbar sind. Der Bluetooth-Lautsprecher überzeugt nicht nur durch seinen ausgewogenen Klang, die lange Akkulaufzeit und moderne Ausstattung, sondern vor allem durch sein einzigartiges, modulares Konzept.

Dank verschraubter Konstruktion, steckbarer Komponenten und zahlreicher verfügbarer Ersatzteile lassen sich Reparaturen und Wartungsarbeiten einfach selbst durchführen. Besonders hervorzuheben sind die von Teufel bereitgestellten Gehäusedateien, Schaltpläne und Designvorlagen, die sogar individuelle Anpassungen oder den Nachdruck einzelner Bauteile ermöglichen.

Klanglich liefert der MYND mit seinem 2.1-System eine überzeugende Vorstellung mit kräftigem Bass, klaren Mitten und sauberen Höhen. Hinzu kommen praktische Funktionen wie USB-C-Ladung, Powerbank-Funktion, Party Link und die Teufel Go App.

Wer maximale Lautstärke oder extremen Tiefbass sucht, findet am Markt leistungsstärkere Alternativen. Keine davon bietet jedoch ein vergleichbar offenes und nachhaltiges Gesamtkonzept.

Unterm Strich hält Teufel seine Versprechen weitgehend ein. Der MYND ist nicht einfach nur ein weiterer Bluetooth-Lautsprecher, sondern ein zukunftsorientiertes Produkt, das zeigt, wie langlebige Unterhaltungselektronik im Jahr 2026 aussehen kann.

Preis/Leistung

Zum Marktstart wurde der Teufel MYND für 249,99 Euro angeboten. Mittlerweile ist der Lautsprecher regelmäßig bereits für rund 199,99 Euro erhältlich, wodurch sich das Preis-Leistungs-Verhältnis nochmals deutlich verbessert hat.

Betrachtet man ausschließlich die reine Klangqualität, findet man in dieser Preisklasse durchaus starke Konkurrenz. Der MYND punktet jedoch mit Eigenschaften, die aktuell kaum ein anderer Bluetooth-Lautsprecher bietet. Dazu gehören die vollständig verschraubte Konstruktion, der austauschbare Akku, zahlreiche verfügbare Ersatzteile, frei zugängliche 3D-Druck-Dateien, offene Dokumentationen sowie die außergewöhnlich hohe Reparierbarkeit. Hinzu kommen eine lange Akkulaufzeit, Powerbank-Funktion, IP67-Zertifizierung und eine insgesamt hochwertige Verarbeitung.

Wer lediglich möglichst viel Bass oder maximale Lautstärke für sein Geld sucht, findet günstigere Alternativen. Wer dagegen Wert auf Nachhaltigkeit, Langlebigkeit und Reparierbarkeit legt, bekommt mit dem MYND derzeit ein nahezu einzigartiges Gesamtpaket.

Teufel MYND

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testr Gesamtwertung 

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://teufel.de

Cambridge Melomania M100

In aller Kürze

Mit den Melomania M100 bringt Cambridge Audio seine ersten True-Wireless-Kopfhörer mit aktiver Geräuschunterdrückung auf den Markt und richtet sich dabei klar an Klangliebhaber. Die In-Ears überzeugen vor allem mit ihrem detailreichen, ausgewogenen Klangbild, einer außergewöhnlich langen Akkulaufzeit und der Unterstützung hochwertiger Bluetooth-Codecs wie aptX Lossless. Besonders Musikfans dürften die natürliche Abstimmung und die hohe Klangqualität zu schätzen wissen.

Doch die Melomania M100 sind nicht frei von Kritikpunkten. Die aktive Geräuschunterdrückung arbeitet zwar effektiv, erreicht jedoch nicht ganz das Niveau der besten Modelle von Sony, Bose oder Apple. Zudem fällt das Design etwas klobiger aus als bei vielen Konkurrenten, und die Passform erfordert etwas Geduld, um den optimalen Sitz für bestmöglichen Klang und ANC zu finden.

Im folgenden Test klären wir, wie sich die Cambridge Melomania M100 im Alltag schlagen, wie gut Klang, ANC, Bedienung und Telefonie tatsächlich sind und ob sich die Investition für anspruchsvolle Hörer lohnt.

Gefällt uns

  • Ausgewogener und detailreicher Klang
  • Unterstützung für aptX Adaptive und aptX Lossless
  • Sehr lange Akkulaufzeit
  • Qi-Wireless-Charging und Schnellladefunktion
  • Bluetooth 5.3 mit Multipoint-Unterstützung
  • Hoher Tragekomfort
  • Stabile und zuverlässige Verbindung
  • Hochwertige Verarbeitung

Gefällt uns weniger

  • ANC nicht auf dem Niveau von Sony oder Bose
  • Transparenzmodus wirkt teilweise etwas künstlich
  • Gehäuse etwas größer als bei manchen Konkurrenten
  • Touchsteuerung kann gelegentlich Fehleingaben registrieren

Cambridge-Store bei Amazon

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Bereits beim ersten Kontakt mit den Cambridge Melomania M100 wird deutlich, dass Cambridge Audio auf eine bewusst zurückhaltende und elegante Präsentation setzt. Die Kopfhörer werden in einer schlichten schwarzen Umverpackung geliefert, die nahezu vollständig auf auffällige Grafiken oder umfangreiche Produktinformationen verzichtet. Statt großer Werbebilder oder technischer Schlagworte findet sich auf der Vorderseite lediglich die dezent eingelassene Modellbezeichnung „M100“. Dieser minimalistische Ansatz vermittelt einen hochwertigen und erwachsenen Eindruck, der hervorragend zur Markenphilosophie von Cambridge Audio passt.

Nach dem Entfernen der schwarzen Außenhülle kommt die eigentliche Verpackung zum Vorschein. Diese besteht überwiegend aus ungebleichtem Karton und unterstreicht den nachhaltigen Anspruch des Herstellers. Die natürliche Kartonfarbe sorgt für einen modernen, umweltbewussten Look und hebt sich angenehm von den oftmals stark bedruckten Hochglanzverpackungen vieler Mitbewerber ab. Die Materialien wirken stabil und hochwertig verarbeitet, während gleichzeitig weitgehend auf unnötige Kunststoffelemente verzichtet wird.

Beim Öffnen der Verpackung präsentiert sich das Ladecase samt eingesetzten Ohrhörern ordentlich und sicher verstaut. Alle Komponenten sind sauber angeordnet und werden durch passgenaue Kartonelemente geschützt. Der Aufbau der Verpackung wirkt durchdacht und vermittelt bereits beim Auspacken den Eindruck eines Premiumprodukts.

Zum Lieferumfang gehören neben den Melomania M100 und dem Ladecase verschiedene Silikon-Ohrpassstücke in mehreren Größen. Dadurch lässt sich die Passform individuell anpassen, was sowohl den Tragekomfort als auch die Klangqualität und die Effektivität der aktiven Geräuschunterdrückung verbessert. Zusätzlich legt Cambridge Audio mehrere Memory-Foam-Aufsätze bei, die für eine besonders gute Abdichtung im Ohr sorgen können.

Ebenfalls enthalten ist ein USB-C-Ladekabel zum Aufladen des Cases sowie eine Kurzanleitung mit den wichtigsten Informationen zur Inbetriebnahme. Die Dokumentation fällt bewusst kompakt aus und konzentriert sich auf das Wesentliche.

Insgesamt hinterlässt die Verpackung der Cambridge Melomania M100 einen ausgezeichneten Eindruck. Das minimalistische Design der schwarzen Umverpackung mit der dezent eingelassenen Modellbezeichnung, die Verwendung von ungebleichtem Karton sowie die hochwertige Präsentation des Inhalts vermitteln bereits vor dem ersten Hörtest den Anspruch eines sorgfältig entwickelten Premiumprodukts.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

In-Ear Kopfhörer

Die Cambridge Melomania M100 setzen auf ein modernes, funktionales Design, das sich deutlich von vielen kompakt gestalteten True-Wireless-Kopfhörern abhebt. Die Ohrhörer fallen etwas größer aus als beispielsweise AirPods Pro oder Sony WF-1000XM5, wirken dabei jedoch keineswegs klobig oder unausgereift. Stattdessen verfolgt Cambridge Audio eine eigenständige Designsprache, die den Fokus klar auf Ergonomie, Klangqualität und Akkulaufzeit legt.

Die Gehäuse bestehen aus mattem Kunststoff und präsentieren sich in einer dezenten, unaufdringlichen Optik. Die Außenseite wird von einer leicht abgeschrägten Fläche dominiert, in die das Melomania-Logo dezent integriert wurde. Durch die matte Oberfläche wirken die In-Ears hochwertig und sind gleichzeitig weniger anfällig für sichtbare Fingerabdrücke oder feine Kratzer als hochglänzende Oberflächen.

Auffällig ist die relativ tief ausgeführte Bauform. Die Ohrhörer sitzen nicht flach im Ohr, sondern ragen leicht nach außen. Dadurch entsteht genügend Raum für die großzügig dimensionierten Treiber, die Mikrofone sowie die Technik der aktiven Geräuschunterdrückung. Trotz der etwas größeren Abmessungen verteilen sich Gewicht und Druck angenehm, sodass die Melomania M100 auch bei längeren Hörsessions komfortabel getragen werden können.

Die ergonomisch geformten Schallkanäle sind leicht angewinkelt und ermöglichen zusammen mit den verschiedenen Silikon- und Schaumstoffaufsätzen eine individuelle Anpassung an unterschiedliche Ohrformen. Die Formgebung sorgt für einen sicheren Sitz, der selbst bei Bewegung oder sportlichen Aktivitäten zuverlässig erhalten bleibt.

Ladecase

Das Ladecase der Melomania M100 folgt derselben schlichten und funktionalen Designsprache wie die Ohrhörer selbst. Es besitzt eine kompakte, abgerundete Form und liegt angenehm in der Hand. Trotz der hohen Akkukapazität fällt das Case nicht übermäßig groß aus und lässt sich problemlos in einer Jacken- oder Hosentasche transportieren.

Die Oberseite wird von einer glatten, leicht gewölbten Fläche geprägt, auf der lediglich das Cambridge Audio Logo zu finden ist. Auch hier verzichtet der Hersteller bewusst auf auffällige Designelemente und setzt stattdessen auf eine elegante Zurückhaltung. Das Case wirkt dadurch zeitlos und hochwertig.

Die matte Oberfläche sorgt nicht nur für eine angenehme Haptik, sondern verhindert auch, dass sich Fingerabdrücke schnell bemerkbar machen. Gleichzeitig bietet sie ausreichend Grip, sodass das Case sicher in der Hand liegt.

Der Deckel öffnet und schließt mit einem präzisen Klappmechanismus. Die Scharniere wirken stabil und vermitteln Vertrauen in die Langlebigkeit der Konstruktion. Im Inneren werden die Ohrhörer magnetisch gehalten und finden zuverlässig ihren Platz in den Ladeschalen. Die Magnete besitzen genügend Haltekraft, um ein versehentliches Herausfallen zu verhindern.

Auf der Vorderseite befindet sich eine dezente LED-Anzeige zur Information über den Ladezustand, während der USB-C-Anschluss unauffällig an der Rückseite beziehungsweise Unterseite integriert wurde. Insgesamt wirkt das Ladecase modern, hochwertig und praxisorientiert, ohne unnötig Aufmerksamkeit auf sich ziehen zu wollen.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Bei der Verarbeitung hinterlassen die Cambridge Melomania M100 einen ausgezeichneten Eindruck. Sämtliche Bauteile sind sauber gefertigt und präzise zusammengesetzt. Spaltmaße sind gleichmäßig ausgeführt, scharfe Kanten oder unsaubere Übergänge sucht man vergeblich.

Sowohl die Ohrhörer als auch das Ladecase vermitteln trotz des überwiegend verwendeten Kunststoffs ein hochwertiges Gefühl. Die Materialien wirken robust und widerstandsfähig, ohne unnötig schwer zu sein. Besonders die matte Oberflächenbeschichtung trägt zur hochwertigen Anmutung bei und sorgt gleichzeitig für eine hohe Alltagstauglichkeit.

Der Deckel des Ladecases sitzt fest auf dem Gehäuse und zeigt auch bei stärkerem Druck kein übermäßiges Spiel. Die Magnetverbindungen zwischen Ohrhörern und Ladekontakten arbeiten zuverlässig und hinterlassen einen langlebigen Eindruck. Ebenso überzeugen die Tasten- beziehungsweise Touchflächen durch eine präzise Integration in das Gehäuse.

Insgesamt werden die Melomania M100 dem Premiumanspruch von Cambridge Audio gerecht. Zwar kommen keine luxuriösen Materialien wie Aluminium oder Glas zum Einsatz, die hohe Fertigungsqualität, die präzise Verarbeitung und die durchdachte Konstruktion sorgen jedoch für einen durchweg hochwertigen Gesamteindruck.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtTrue Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.3)
FarbeSchwarz
AkkuIntegrierter Lithium-Ionen-Akku
Laufzeit: Bis zu 16 Stunden ohne ANC, bis zu 10 Stunden mit ANC
Mehrmaligem aufladen im Case: Bis zu 52 Stunden ohne ANC, bis zu 33 Stunden mit ANC
Ladezeit: ca. 2 Stunden
Schnellladefunktion: ca. 10 Minuten laden für bis zu 1,5 Stunden Wiedergabe
Qi-Wireless-Charging
Gewicht Ohrhörer: ca. 6,65 g pro Seite, Ladecase: ca. 65 g
MaterialKunststoffgehäuse mit matter Oberfläche
KonnektivitätBluetooth 5.3, Multipoint
Audio-Codecs: SBC, AAC, aptX Adaptive, aptX Lossless
TreiberDynamische 10-mm-Treiber mit Neodym-Magneten
Frequenzbereich20 Hz – 20 kHz
Treiberempfindlichkeit bei 1 kHz/ 1 mW (dBkeine Angaben
Impedanz (Ohm)keine Angaben
SchutzklasseIPX4 (spritzwassergeschützt)
LieferumfangCambridge Melomania M100 In-Ears
1 × Ladecase
1 × USB-C-Ladekabel
Silikon-Ohrpassstücke in verschiedenen Größen (S,M,L)
Memory-Foam-Aufsätze in zwei Größen (S und L)
Kurzanleitung
Technische Daten der Cambridge Melomania M100

Tragekomfort

Der Tragekomfort zählt zu den wichtigsten Eigenschaften eines True-Wireless-Kopfhörers, schließlich nützt selbst der beste Klang wenig, wenn die Ohrhörer bereits nach kurzer Zeit unangenehm werden. Die Cambridge Melomania M100 hinterlassen in dieser Disziplin insgesamt einen sehr guten Eindruck und eignen sich problemlos für längere Hörsessions.

Dank ihrer ergonomisch geformten Bauweise sitzen die Ohrhörer sicher und stabil im Ohr. Cambridge Audio setzt auf ein klassisches In-Ear-Design mit Silikonaufsätzen, die tief genug im Gehörgang sitzen, um einen festen Halt zu gewährleisten, ohne dabei unangenehmen Druck auszuüben. Besonders positiv fällt auf, dass die Ohrhörer trotz ihrer umfangreichen technischen Ausstattung nicht übermäßig schwer wirken und sich das Gewicht gut verteilt.

Der Hersteller legt verschiedene Silikonaufsätze sowie zusätzliche Memory-Foam-Aufsätze bei. Dadurch findet praktisch jeder Nutzer eine passende Kombination für seine Ohrform. Gerade die Schaumstoffaufsätze sorgen für einen besonders sicheren Sitz und verbessern gleichzeitig die passive Geräuschisolierung. Für die bestmögliche Klangqualität und ANC-Leistung ist es jedoch wichtig, die passende Größe sorgfältig auszuwählen.

Im Alltag überzeugen die Melomania M100 durch ihren sicheren Halt. Selbst bei zügigen Spaziergängen oder leichten sportlichen Aktivitäten bleiben die Ohrhörer zuverlässig an Ort und Stelle. Ein ständiges Nachjustieren ist in der Regel nicht erforderlich. Gleichzeitig üben sie auch nach mehreren Stunden Musikwiedergabe keinen störenden Druck auf die Ohrmuschel aus.

Dennoch sind die M100 nicht vollkommen frei von Kritik. Im Vergleich zu besonders kompakten Konkurrenzmodellen wirken die Gehäuse etwas voluminöser. Nutzer mit kleineren Ohren könnten die Ohrhörer daher etwas deutlicher wahrnehmen als beispielsweise sehr kleine In-Ear-Modelle. Zudem benötigt die optimale Positionierung anfangs etwas Eingewöhnung, da bereits kleine Veränderungen des Sitzes Einfluss auf Klang und Geräuschunterdrückung haben können.

Während des mehrstündigen Testzeitraums zeigten sich die Melomania M100 jedoch insgesamt als äußerst angenehme Begleiter. Druckstellen oder Ermüdungserscheinungen traten selbst bei längeren Hörsessions kaum auf. Die Kombination aus sicherem Halt, guter Gewichtsverteilung und umfangreichen Anpassungsmöglichkeiten sorgt für einen hohen Langzeitkomfort. Gewichtsverteilung und solider Polsterung, ideal für ausgedehnte Musik-, Hörbuch- oder Gaming-Sessions.

(Tragekomfort: 4,5 von 5 Punkten)

Bedienung

Die Cambridge Melomania M100 setzen auf eine vollständig berührungsempfindliche Steuerung, die direkt über die Außenseiten der beiden Ohrhörer erfolgt. Mechanische Tasten sucht man vergeblich, wodurch das Design besonders aufgeräumt und modern wirkt. Im Alltag erweist sich dieses Bedienkonzept als komfortabel, da die wichtigsten Funktionen direkt erreichbar sind, ohne das Smartphone aus der Tasche holen zu müssen.

Bereits nach kurzer Eingewöhnung gelingt die Steuerung intuitiv. Durch einfaches Tippen oder längeres Berühren lassen sich Musikwiedergabe, Titelsprünge, Lautstärkeregelung, Anrufsteuerung sowie die Umschaltung zwischen ANC- und Transparenzmodus ausführen. Die Berührungsflächen reagieren im Test zuverlässig und erkennen Eingaben in der Regel präzise. Fehleingaben treten nur selten auf.

Besonders positiv fällt auf, dass Cambridge Audio nahezu alle relevanten Funktionen direkt auf die Touchsteuerung gelegt hat. Dadurch müssen Nutzer im Alltag nur selten zur App greifen. Gerade die Möglichkeit, die Lautstärke direkt über die Ohrhörer anzupassen, stellt einen praktischen Vorteil dar, da viele Konkurrenzmodelle hier Einschränkungen aufweisen.

Unterstützt wird die Bedienung durch akustische Sprachansagen und Signaltöne, die den aktuellen Status der Kopfhörer verständlich kommunizieren. So erhält der Nutzer beispielsweise Rückmeldungen über den Wechsel des Geräuschunterdrückungsmodus oder den Verbindungsstatus. Die Ansagen sind gut verständlich und fügen sich sinnvoll in das Bedienkonzept ein.

Auch die intelligenten Komfortfunktionen der Melomania M100 hinterlassen einen positiven Eindruck. Nach dem Öffnen des Ladecases verbinden sich die Ohrhörer innerhalb weniger Sekunden mit dem zuletzt gekoppelten Gerät. Die integrierte Trageerkennung funktioniert im Test zuverlässig und pausiert die Musikwiedergabe automatisch, sobald ein Ohrhörer herausgenommen wird. Nach dem Wiedereinsetzen wird die Wiedergabe ebenso zuverlässig fortgesetzt. Diese Funktionen arbeiten weitgehend unauffällig im Hintergrund und erhöhen den Bedienkomfort im Alltag spürbar.

Im täglichen Einsatz zeigen sich jedoch auch kleinere Schwächen. Wie bei nahezu allen Touch-Bedienungen kann es gelegentlich vorkommen, dass beim Nachjustieren des Sitzes versehentlich eine Berührung erkannt wird. Zudem benötigen einige Mehrfach-Tippgesten anfangs etwas Eingewöhnung, bis sie sicher im Muskelgedächtnis verankert sind. Nutzer, die physische Tasten bevorzugen, könnten sich an der rein berührungsempfindlichen Steuerung zunächst stören.

Insgesamt hinterlassen die Cambridge Melomania M100 jedoch einen sehr guten Eindruck. Die Kombination aus umfangreicher Steuerungsmöglichkeit, zuverlässiger Erkennung, automatischen Komfortfunktionen und schneller Geräteverbindung sorgt für eine moderne und alltagstaugliche Bedienung.

(Bedienung: 4,5 von 5 Punkten)

Klang

Klanglich gehören die Cambridge Melomania M100 zu den stärksten True-Wireless-Kopfhörern ihrer Klasse. Cambridge Audio setzt auf dynamische 10-mm-Treiber mit recycelten Neodym-Magneten, die von einer Class-A/B-Verstärkung unterstützt werden. Der angegebene Frequenzbereich liegt bei 20 Hz bis 20.000 Hz. Unterstützt werden unter anderem SBC, AAC, aptX Adaptive und aptX Lossless, wodurch die M100 besonders mit kompatiblen Android-Smartphones ihr volles Potenzial entfalten können.

Bereits beim ersten Hören fällt auf, dass Cambridge Audio keine übertriebene Effekthascherei betreibt. Der Klang wirkt ausgewogen, sauber abgestimmt und angenehm erwachsen. Die Melomania M100 setzen nicht auf einen künstlich aufgeblähten Bass oder überbetonte Höhen, sondern auf eine natürliche Wiedergabe mit guter Detailauflösung.

Der Bassbereich reicht tief hinab und besitzt genügend Druck, ohne die übrigen Frequenzen zu überdecken. Elektronische Musik, Pop und Hip-Hop profitieren von einem kräftigen Fundament, gleichzeitig bleibt der Tiefton kontrolliert und präzise. Besonders positiv ist, dass der Bass nicht schwammig wirkt, sondern sauber konturiert bleibt. Wer allerdings einen extrem basslastigen Klang bevorzugt, könnte die Abstimmung im Standardprofil als etwas zurückhaltend empfinden.

Die Mitten zählen zu den großen Stärken der Melomania M100. Stimmen werden klar, direkt und angenehm natürlich wiedergegeben. Podcasts, akustische Musik und Singer-Songwriter-Aufnahmen profitieren von dieser sauberen Mitteltondarstellung. Instrumente wirken gut voneinander getrennt, ohne dass der Klang analytisch oder kühl erscheint.

Auch im Hochtonbereich liefern die M100 eine überzeugende Vorstellung. Details wie Becken, Streicher oder feine Rauminformationen werden sauber herausgearbeitet, ohne unangenehm scharf zu wirken. Die Höhen besitzen genügend Brillanz, bleiben aber langzeittauglich und vermeiden störende Sibilanten weitgehend. Dadurch eignen sich die Ohrhörer auch für längere Hörsessions bei höherer Lautstärke.

Die räumliche Darstellung fällt für True-Wireless-In-Ears erfreulich offen aus. Die Bühne wirkt nicht übermäßig breit, aber gut sortiert und glaubwürdig. Einzelne Instrumente lassen sich sauber im Klangbild verorten. Besonders bei hochwertigen Aufnahmen zeigt sich, dass die Melomania M100 mehr Feinzeichnung bieten als viele typische Alltags-In-Ears.

Über die Melomania Connect App lässt sich der Klang zusätzlich per 7-Band-Equalizer anpassen. Das ist besonders praktisch, da Nutzer den eher ausgewogenen Grundcharakter entweder beibehalten oder gezielt mehr Bass, mehr Präsenz oder eine wärmere Abstimmung einstellen können. Die Klangveränderungen greifen hörbar, ohne den Gesamtcharakter der Kopfhörer zu zerstören.

Insgesamt präsentieren sich die Cambridge Melomania M100 als sehr musikalische, detailreiche und natürlich abgestimmte In-Ears. Sie richten sich weniger an Nutzer, die einen stark verfärbten Spaßsound suchen, sondern eher an Hörer, die Wert auf Klarheit, Balance und hochwertige Wiedergabe legen.

(Klang: 4,5 von 5 Punkten)

App

Zur Verwaltung der Melomania M100 stellt Cambridge Audio die kostenlose Melomania Connect App für Android und iOS bereit. Die App dient als zentrale Steuerungszentrale für die Kopfhörer und erweitert deren Funktionsumfang deutlich über die reine Bedienung am Ohrhörer hinaus. Bereits nach der Installation überzeugt die Anwendung mit einer aufgeräumten und übersichtlichen Benutzeroberfläche, die sich auch ohne längere Einarbeitung intuitiv bedienen lässt.

Melomania Connect
Preis: Kostenlos
Melomania Connect
Preis: Kostenlos

Nach dem ersten Start werden die Melomania M100 schnell erkannt und mit der App gekoppelt. Die Verbindung erwies sich im Test als stabil und zuverlässig. Auf der Startseite erhält der Nutzer einen Überblick über den Akkustand der einzelnen Ohrhörer sowie des Ladecases. Diese Informationen werden übersichtlich dargestellt und ermöglichen eine schnelle Kontrolle der verbleibenden Laufzeit.

Zu den wichtigsten Funktionen zählt der integrierte 7-Band-Equalizer. Dieser erlaubt eine individuelle Anpassung des Klangbildes an die eigenen Vorlieben. Neben mehreren Klangprofilen können auch eigene Presets erstellt und gespeichert werden. Die Veränderungen greifen hörbar ein und bieten genügend Spielraum, um den ohnehin sehr ausgewogenen Klang der Melomania M100 gezielt anzupassen.

Darüber hinaus ermöglicht die App die Konfiguration der Touchsteuerung. Nutzer können verschiedene Funktionen einzelnen Gesten zuweisen und die Bedienung damit an ihre persönlichen Bedürfnisse anpassen. Dieser hohe Grad an Individualisierung stellt einen klaren Vorteil gegenüber vielen Konkurrenzmodellen dar, bei denen die Belegung häufig nur eingeschränkt verändert werden kann.

Selbstverständlich lassen sich auch die Geräuschunterdrückung und der Transparenzmodus direkt über die App steuern. Die verschiedenen ANC-Stufen können komfortabel ausgewählt werden, wodurch sich die Kopfhörer flexibel an unterschiedliche Umgebungen anpassen lassen. Ergänzend bietet Cambridge Audio einen sogenannten „Melomania Mode“, der bestimmte digitale Signalverarbeitungen reduziert, um eine möglichst unverfälschte Musikwiedergabe zu ermöglichen.

Ein weiterer Pluspunkt sind regelmäßige Firmware-Updates, die direkt über die App installiert werden können. Dadurch lassen sich Fehler beheben, neue Funktionen ergänzen oder bestehende Funktionen optimieren, ohne dass zusätzliche Software benötigt wird. Die Update-Installation verlief im Test problemlos und zuverlässig.

Positiv fällt außerdem auf, dass die App weitgehend werbefrei arbeitet und sich vollständig auf die Funktionen der Kopfhörer konzentriert. Unnötige Menüs oder überladene Zusatzfunktionen sucht man hier vergeblich. Cambridge Audio verfolgt stattdessen einen klaren und funktionalen Ansatz, der gut zur Gesamtphilosophie der Marke passt.

Kleinere Kritikpunkte gibt es dennoch. Die App bietet zwar alle wichtigen Funktionen, erreicht hinsichtlich Funktionsumfang und grafischer Modernität jedoch nicht ganz das Niveau der umfangreichsten Lösungen von Sony oder Jabra. Einige Menüs könnten zudem etwas moderner gestaltet sein. Im Alltag beeinträchtigt dies die Nutzung allerdings kaum.

Insgesamt präsentiert sich die Melomania Connect App als durchdachte und zuverlässige Ergänzung zu den Melomania M100. Sie bietet alle relevanten Funktionen, arbeitet stabil und ermöglicht umfangreiche Anpassungen, ohne den Nutzer mit unnötiger Komplexität zu überfordern.

App: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

ANC / Transparenzmodus

Mit den Melomania M100 bietet Cambridge Audio erstmals eine aktive Geräuschunterdrückung in der Melomania-Serie an. Im Alltag erweist sich das ANC als sinnvolle Ergänzung, die besonders bei gleichmäßigen Störgeräuschen ihre Stärke ausspielt. Brummende Motoren, Lüfter, Klimaanlagen oder monotone Hintergrundgeräusche werden spürbar reduziert, wodurch Musik, Podcasts und Hörbücher ruhiger und konzentrierter wirken.

Die Geräuschunterdrückung arbeitet angenehm unaufdringlich. Beim Aktivieren entsteht kein starkes Druckgefühl im Ohr, wie es bei manchen ANC-Kopfhörern vorkommen kann. Dadurch bleibt der Tragekomfort auch bei längerer Nutzung erhalten. Besonders in Bahn, Bus, Büro oder Café sorgt das ANC für eine hörbar entspanntere Wiedergabe.

Vollständig ausblenden können die Melomania M100 die Umgebung jedoch nicht. Stimmen, Tastaturgeräusche oder plötzliche, unregelmäßige Geräusche dringen weiterhin durch, wenn auch gedämpft. In dieser Disziplin erreichen die Cambridge-Kopfhörer nicht ganz das Niveau der absoluten ANC-Spitzenmodelle von Sony, Bose oder Apple. Für den Alltag ist die Leistung dennoch überzeugend und deutlich besser als eine rein passive Abschirmung.

Neben der aktiven Geräuschunterdrückung bieten die M100 auch einen Transparenzmodus, mit dem Umgebungsgeräusche bewusst eingeblendet werden können. Dieser Modus ist besonders praktisch im Straßenverkehr, bei kurzen Gesprächen oder wenn man Durchsagen am Bahnhof wahrnehmen möchte, ohne die Ohrhörer herausnehmen zu müssen. Stimmen und Umgebungsgeräusche werden gut verständlich weitergeleitet und wirken ausreichend natürlich.

Ganz ohne künstlichen Charakter arbeitet der Transparenzmodus jedoch nicht. Je nach Umgebung klingen Außengeräusche leicht verstärkt oder etwas digital bearbeitet. Für kurze Gespräche und mehr Aufmerksamkeit im Alltag reicht die Umsetzung aber problemlos aus. Positiv ist, dass der Wechsel zwischen ANC, Transparenzmodus und ausgeschalteter Geräuschkontrolle schnell über die Ohrhörer oder die App möglich ist.

Ein wichtiger Faktor bleibt der richtige Sitz der Ohrhörer. Nur wenn die passenden Ohrpassstücke gewählt wurden, können sowohl die passive Abdichtung als auch das aktive ANC ihre volle Wirkung entfalten. Besonders die mitgelieferten Memory-Foam-Aufsätze können die Abschirmung zusätzlich verbessern und sorgen für eine deutlich ruhigere Klangbasis.

Insgesamt liefern die Cambridge Melomania M100 eine gute bis sehr gute Leistung beim Ein- und Ausblenden der Umgebung. Das ANC reduziert störende Alltagsgeräusche effektiv und angenehm, während der Transparenzmodus im Alltag einen echten Mehrwert bietet. Zur absoluten Referenzklasse fehlt zwar noch etwas Durchschlagskraft, dennoch ist die Umsetzung für die meisten Nutzungssituationen mehr als ausreichend.

(Ausstattung 4 von 5 Punkten)

Bluetooth

Die Cambridge Melomania M100 nutzen den aktuellen Bluetooth-5.3-Standard und sind damit technisch auf einem modernen Niveau. Die Verbindung profitiert von einer hohen Stabilität, einer verbesserten Energieeffizienz sowie einer geringen Latenz. Im Test erwiesen sich die Kopfhörer als zuverlässige Begleiter, die sowohl im Alltag als auch bei längeren Hörsessions eine stabile Verbindung zum Wiedergabegerät aufrechterhalten.

Besonders positiv fällt die umfangreiche Codec-Unterstützung aus. Neben den Standard-Codecs SBC und AAC unterstützen die Melomania M100 auch aptX Adaptive sowie aptX Lossless. Vor allem Nutzer kompatibler Android-Smartphones profitieren dadurch von einer höheren Klangqualität und einer dynamischen Anpassung der Übertragungsrate. aptX Lossless ermöglicht unter optimalen Bedingungen sogar eine verlustfreie CD-Qualität über Bluetooth, was derzeit nur wenige True-Wireless-Kopfhörer bieten.

Die Ersteinrichtung gestaltet sich unkompliziert. Nach dem Öffnen des Ladecases wechseln die Ohrhörer automatisch in den Kopplungsmodus und werden von Smartphones, Tablets oder Computern schnell erkannt. Bereits gekoppelte Geräte verbinden sich nach dem Öffnen des Cases innerhalb weniger Sekunden automatisch.

Im Test überzeugte die Verbindungsstabilität auf ganzer Linie. Selbst in Umgebungen mit vielen aktiven Funkverbindungen, beispielsweise Bahnhöfen, Einkaufszentren oder Großraumbüros, kam es nur äußerst selten zu kurzen Aussetzern. Die Verbindung blieb insgesamt sehr stabil und zuverlässig.

Auch die Reichweite fällt überdurchschnittlich aus. Im Außenbereich konnten die Melomania M100 bei freier Sicht eine stabile Verbindung über rund 15 bis 20 Meter aufrechterhalten, bevor erste Aussetzer auftraten. Damit bewegen sie sich auf dem Niveau aktueller Premiummodelle.

Innerhalb von Gebäuden hängt die Reichweite naturgemäß von Wänden, Türen und anderen Hindernissen ab. Im Test blieb die Verbindung über mehrere Räume hinweg stabil. Selbst bei einer Distanz von etwa 8 bis 12 Metern und mehreren Wänden zwischen Smartphone und Kopfhörern kam es nur selten zu Störungen. Für die alltägliche Nutzung in Wohnung, Büro oder Haus ist die Reichweite daher vollkommen ausreichend.

Ebenfalls positiv ist die geringe Verzögerung bei der Wiedergabe von Videos. Bild und Ton bleiben weitgehend synchron, wodurch sich die Melomania M100 nicht nur für Musik, sondern auch für Streaming-Dienste, YouTube oder Videotelefonie eignen. Unterstützte Geräte profitieren zusätzlich von den Vorteilen von aptX Adaptive, das die Latenz je nach Anwendung automatisch optimiert.

Die M100 unterstützen darüber hinaus Multipoint Bluetooth. Dadurch können die Kopfhörer gleichzeitig mit zwei Geräten verbunden sein. Beispielsweise lässt sich Musik über einen Laptop hören, während eingehende Anrufe vom Smartphone automatisch übernommen werden. Diese Funktion erhöht den Komfort insbesondere im Arbeitsalltag erheblich.

(Bluetooth: 4,5 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Bei der Akkulaufzeit gehören die Cambridge Melomania M100 zu den stärksten True-Wireless-Kopfhörern ihrer Klasse. Cambridge Audio gibt eine Wiedergabezeit von bis zu 10 Stunden mit aktivierter Geräuschunterdrückung und bis zu 16 Stunden ohne ANC an. Zusammen mit dem Ladecase sind insgesamt bis zu 33 Stunden mit ANC und bis zu 52 Stunden ohne ANC möglich. Damit liegen die M100 deutlich über dem Durchschnitt vieler aktueller True-Wireless-Modelle.

Im Alltag bedeutet das, selbst längere Arbeitstage, ausgedehnte Reisen oder mehrere Tage mit normaler Nutzung lassen sich problemlos bewältigen, ohne ständig an das Aufladen denken zu müssen. Besonders positiv fällt auf, dass bereits die Laufzeit der einzelnen Ohrhörer sehr hoch ausfällt. Während viele Konkurrenten nach fünf bis sieben Stunden wieder ins Ladecase müssen, halten die Melomania M100 deutlich länger durch.

Mit aktivierter Geräuschunterdrückung reduziert sich die Laufzeit zwar spürbar, bleibt aber weiterhin auf einem sehr guten Niveau. Gerade für Pendler, Büroarbeit oder Flugreisen ist das ein großer Vorteil, da ANC genutzt werden kann, ohne die Akkulaufzeit zu stark einzuschränken. Wer auf ANC verzichtet, profitiert von einer außergewöhnlich langen Spielzeit, die im Alltag nur selten ausgereizt werden dürfte.

Das Ladecase verlängert die Gesamtlaufzeit zusätzlich deutlich und bietet mehrere vollständige Ladevorgänge für die Ohrhörer. Dadurch eignen sich die M100 auch sehr gut für Reisen oder längere Wochenenden, bei denen nicht ständig eine Steckdose in der Nähe ist. Der Akkustand der Ohrhörer und des Cases lässt sich bequem über die Melomania Connect App kontrollieren.

Geladen wird das Case wahlweise über den integrierten USB-C-Anschluss oder komfortabel per Qi-Wireless-Charging. Damit können die Melomania M100 auf kompatiblen kabellosen Ladepads geladen werden, was den Bedienkomfort im Alltag zusätzlich erhöht. Die Schnellladefunktion sorgt darüber hinaus dafür, dass bereits 10 Minuten Ladezeit ausreichen, um 1,5 Stunden mit oder 2,4 Stunden ohne ANC Musik hören zu können. Eine komplette Aufladung des Cases dauert wiederum 2,5 Stunden.

Insgesamt überzeugt die Akkulaufzeit der Cambridge Melomania M100 auf ganzer Linie. Die Kombination aus sehr langer Einzelspielzeit, hoher Gesamtlaufzeit mit Ladecase, Schnellladefunktion und kabelloser Qi-Ladefunktion macht die Kopfhörer zu den ausdauerndsten und gleichzeitig komfortabelsten Vertretern ihrer Klasse.

Ebenfalls an Bord ist eine intelligente Trageerkennung. Anders als bei vielen Konkurrenzmodellen wird die Musikwiedergabe jedoch nicht bereits beim Herausnehmen eines einzelnen Ohrhörers pausiert. Die Melomania M100 stoppen die Wiedergabe erst dann automatisch, wenn beide Ohrhörer aus den Ohren entfernt werden. Dadurch können Nutzer problemlos einen Ohrhörer herausnehmen, um beispielsweise ein kurzes Gespräch zu führen, ohne dass die Musikwiedergabe unterbrochen wird.

(Akkulaufzeit: 5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit den Melomania M100 liefert Cambridge Audio einen rundum gelungenen True-Wireless-Kopfhörer ab, der die Versprechen des Herstellers größtenteils einhält. Besonders der ausgewogene und detailreiche Klang, die hervorragende Akkulaufzeit sowie die moderne Bluetooth-Ausstattung mit aptX Adaptive und aptX Lossless zählen zu den größten Stärken des Modells. Auch Verarbeitung, Tragekomfort und die übersichtliche App hinterlassen einen sehr guten Eindruck.

Größere Schwächen leistet sich der M100 nicht. Die aktive Geräuschunterdrückung arbeitet zuverlässig und reduziert störende Umgebungsgeräusche effektiv, erreicht jedoch nicht ganz das Niveau der aktuellen ANC-Spitzenreiter von Sony oder Bose. Zudem könnten die Ohrhörer für Nutzer mit kleineren Ohren etwas kompakt ausfallen.

Wer auf der Suche nach dem bestmöglichen ANC ist, findet bei Sony oder Bose stärkere Alternativen. Wer hingegen besonderen Wert auf Klangqualität, Akkulaufzeit und moderne Bluetooth-Technik legt, erhält mit den Cambridge Melomania M100 eines der derzeit ausgewogensten Gesamtpakete in der Premiumklasse.

Preis/Leistung

Die Cambridge Melomania M100 starteten mit einer UVP von 199 Euro und positionierten sich damit im gehobenen Premiumsegment. Mittlerweile sind die In-Ears im Handel häufig bereits für rund 120 bis 140 Euro erhältlich, wodurch das Preis-Leistungs-Verhältnis nochmals deutlich attraktiver ausfällt.

Für diesen Preis bieten die Melomania M100 eine Ausstattung, die in dieser Klasse keineswegs selbstverständlich ist. Dazu zählen Bluetooth 5.3, aptX Adaptive und aptX Lossless, Multipoint-Verbindungen, Qi-Wireless-Charging, eine hervorragende Akkulaufzeit sowie ein sehr ausgewogener und detailreicher Klang. Auch Verarbeitung und App überzeugen auf ganzer Linie.

Wer hauptsächlich Wert auf die bestmögliche Geräuschunterdrückung legt, findet mit den Sony WF-1000XM5 oder den Bose QuietComfort Ultra Earbuds leistungsstärkere Alternativen, muss dafür jedoch deutlich mehr investieren. Im direkten Preisbereich bieten nur wenige Modelle ein ähnlich ausgewogenes Gesamtpaket.

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: cambridgeaudio.com/de

Teufel Airy Open TWS

In aller Kürze

Die Teufel AIRY OPEN TWS stellen eine innovative Interpretation kabelloser In-Ear-Kopfhörer mit offenem Design dar, die sich bewusst von konventionellen Modellen abheben. Im Gegensatz zu tief im Ohr sitzenden In-Ear-Kopfhörern liegen die AIRY OPEN TWS locker auf dem Ohr auf und ermöglichen so ein ungestörtes Hörerlebnis, ohne die vollständige Abschirmung von Umgebungsgeräuschen.

Die leichte Bauweise in Kombination mit ergonomisch gestalteten Ohrbügeln gewährleistet einen sicheren und angenehmen Sitz auch bei körperlicher Aktivität. Funktionen wie eine stabile Bluetooth-Verbindung, Spritzwasserschutz und eine ansprechende Akkulaufzeit machen die AIRY OPEN TWS zu einem zuverlässigen Begleiter für den Alltag, sei es beim Sport, Pendeln oder in der Freizeit.

Der Schwerpunkt der AIRY OPEN TWS liegt auf Komfort und Situationswahrnehmung, anstatt auf maximaler Abschirmung oder einem besonders druckvollen Bass. Sie richten sich daher an Nutzer, die unterwegs flexibel bleiben und gleichzeitig ihre Umgebung weiterhin wahrnehmen möchten.

Gefällt uns

  • sehr bequemer und sicherer Tragekomfort
  • Gute Umgebungswahrnehmung
  • Umgebung wird wahrgenommen
  • IPX4 Schutzklasse
  • Solide Verarbeitung
  • tolle App
  • Einfache Touch-Bedienung
  • Schnellladefunktion

Gefällt uns weniger

  • bauartbedingt schwacher Bass
  • Akkulaufzeit nur durchschnittlich
  • Kein aktives Noise Cancelling
  • Keine automatische Wiedergabe-Pause
  • Materialanmutung durch matte Oberfläche etwas weniger hochwertig
  • Case fällt groß aus

Teufel Airy Open TWS

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Teufel AIRY OPEN TWS Kopfhörer werden in einer schlichten und funktionalen Verpackung präsentiert, die bewusst auf auffällige Gestaltung verzichtet. Die Vorderseite der Verpackung stellt das Produkt in den Vordergrund, ergänzt durch eine reduzierte Produktabbildung. Das Design wirkt aufgeräumt und zweckorientiert, ohne werbliche Überladung.

Die schmale Rückseite der Verpackung ist minimalistisch gestaltet und enthält ausschließlich die wesentlichen Angaben die Teufel zu seinen Produkten macht, darunter Gewicht, Farbvariante, Modellbezeichnung, Seriennummer sowie Verpackungsmaße. Weitere technische Details oder Marketinginformationen sind nicht vorhanden. Teufel hält sich, wie gewohnt, bewusst zurück und stellt den Großteil der Produktinformationen online oder im Teufel Store bereit.

Im Inneren der Verpackung sind die Komponenten sicher und ordentlich verpackt, klar strukturiert und auf einen sicheren Transport ausgelegt. Die einzelnen Komponenten sind sauber voneinander getrennt und durch Kartonage und Schaumstoff fixiert, um ein Verrutschen während des Transports zu verhindern.

Der Lieferumfang umfasst die Teufel AIRY OPEN TWS Kopfhörer, ein Ladecase, ein USB-Ladekabel sowie eine Kurzanleitung bzw. einen Schnellstart-Guide. Die Verpackung dient primär einem praktischen Zweck: Sie gewährleistet eine eindeutige Identifizierung und eine saubere Ausgabe des Produkts im Handel oder Lager, ohne unnötige Zusatzinformationen oder Marketingelemente.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Die Teufel AIRY OPEN TWS zeichnen sich durch ein Design aus, das Funktionalität, Alltagstauglichkeit und eine dezente Optik in den Vordergrund stellt. Sowohl die Ohrhörer als auch das Ladecase präsentieren sich in einem modernen, schlichten Erscheinungsbild, ohne auf übermäßige Designakzente zurückzugreifen.

Open-Ear Kopfhörer

Die Ohrhörer zeichnen sich durch ihre einzigartige Bauform aus. Anstatt klassisch im Gehörgang zu sitzen, werden sie über einen gebogenen, flexibel anpassbaren Ohrbügel am Ohr getragen. Dieses Design mag zunächst ungewöhnlich erscheinen, erweist sich im täglichen Gebrauch jedoch als durchdacht und funktional.

Die Form der Hörer ist rundlich und ergonomisch gestaltet, ohne harte Kanten oder auffällige Übergänge. Alle Elemente gehen fließend ineinander über, was nicht nur optisch harmonisch wirkt, sondern auch den Tragekomfort optimiert. Die Treibereinheit befindet sich vor dem Gehörgang, während der Bügel das Gewicht gleichmäßig um das Ohr verteilt.

Die Oberfläche ist matt gehalten und fühlt sich angenehm an. Gleichzeitig ist sie relativ unempfindlich gegenüber Fingerabdrücken und leichten Gebrauchsspuren. Insgesamt entsteht ein sauberer, moderner Look, der bewusst auf auffällige Designelemente verzichtet. Das Testgerät liegt in Schwarz vor, alternativ ist auch eine Weiße Variante erhältlich.

In die Außenseiten der Ohrhörer sind Touchflächen integriert, die optisch kaum wahrnehmbar sind. Diese ermöglichen die Steuerung von Musik und Anrufen direkt am Gerät und fügen sich nahtlos ins Gesamtbild ein.

Aufgrund der Bauweise mit Ohrbügeln sind die Hörer etwas größer als klassische In-Ears. Mit einer Größe von etwa 5,2 × 3,9 × 1,53 cm wirken sie jedoch nicht klobig, sondern bleiben gut proportioniert. Das Gewicht von rund 10 Gramm pro Hörer trägt zusätzlich dazu bei, dass sie trotz ihrer Größe angenehm leicht bleiben.

Ladecase

Das Ladecase zeichnet sich durch eine schlichte, funktionale und auf das Wesentliche reduzierte Designphilosophie aus. Aufgrund der ergonomischen Bauform der Ohrhörer, welche die Integration von Ohrbügeln erfordert, weist das Case im Vergleich zu klassischen True-Wireless-Systemen ein etwas größeres Volumen auf. Mit Abmessungen von circa 93, × 5,8 × 2,9 Zentimetern und einem Gewicht von knapp 100 Gramm ist das Case zwar spürbar voluminöser, dennoch gewährleistet seine kompakte Größe eine problemlose Transportfähigkeit. Es findet problemlos Platz in Jackentaschen oder größeren Hosentaschen und liegt durch seine abgerundete Form ergonomisch in der Hand.

Die Oberfläche des Ladecases ist matt gehalten und vermittelt ein robustes sowie alltagstaugliches Erscheinungsbild. Fingerabdrücke und kleinere Kratzer bleiben dadurch weniger sichtbar. Der Deckel schließt präzise und vermittelt ein solides Gefühl, ohne zu locker oder zu stramm zu wirken.

Im Inneren des Ladecases sind die Ohrhörer klar strukturiert angeordnet und werden magnetisch in ihrer Position fixiert. Das Einsetzen und Entnehmen der Ohrhörer erfolgt einfach und zuverlässig. Eine dezente LED-Anzeige informiert über den Ladezustand, ohne das minimalistische Design zu beeinträchtigen.

Auch beim Ladecase verzichtet Teufel weitgehend auf auffälliges Branding oder visuelle Ablenkungen. Das Gesamtbild bleibt clean und funktional.

(Design: 3,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Teufel AIRY OPEN TWS überzeugen in puncto Verarbeitung mit einem insgesamt soliden und alltagstauglichen Eindruck. Sowohl die Ohrhörer als auch das Ladecase zeichnen sich durch eine saubere und durchdachte Umsetzung aus, ohne auf eine auffällige Materialinszenierung zu setzen.

Die Ohrhörer selbst sind ordentlich verarbeitet. Die Spaltmaße sind gleichmäßig, die Übergänge sauber ausgeführt und die Verbindung zwischen Hörereinheit und Ohrbügel wirkt stabil. Die flexible Bügelkonstruktion vermittelt eine optimale Balance aus Anpassungsfähigkeit und Robustheit.

Die leicht strukturierte, matte Oberfläche ist zwar im Alltag praktisch und unempfindlich gegenüber Fingerabdrücken, vermittelt jedoch im Vergleich zu glatteren oder glänzenden Oberflächen einen etwas weniger hochwertigen Ersteindruck. Dennoch entspricht sie funktional dem Einsatzzweck und wirkt keineswegs billig.

Zusätzlich sind die Ohrhörer nach IPX4 gegen Spritzwasser geschützt, was sie für sportliche Aktivitäten und den täglichen Gebrauch zusätzlich absichert. Die integrierten Touchflächen fügen sich nahtlos ins Gehäuse ein und wirken wie ein natürlicher Bestandteil des Designs.

Das Ladecase setzt diesen Eindruck fort. Trotz der etwas größeren Bauform wirkt es stabil und gut verarbeitet. Der Deckel schließt sauber und vermittelt ein solides Gefühl, während die Ohrhörer im Inneren zuverlässig magnetisch fixiert werden.

Die Verarbeitung zeichnet sich durch eine gelungene Kombination aus Stabilität und Alltagstauglichkeit aus.  Obwohl die Materialanmutung nicht vollständig dem Premium-Niveau entspricht, besticht die Umsetzung durch eine makellose Verarbeitung und ein funktionales Design.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtTrue-Wireless Open-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.3)
Google Fast Pair
FarbeSchwarz; weitere Weiß
Akkuintegriert, 650 mAh großer Akku im Case und 70 mAh großer Akku in jedem der beiden Kopfhörern
Akku Ohrhörer: bis zu 6 h (mittlere Lautstärke)
Gesamtlaufzeit ca.: 20 h
Gewicht 120 g (Ohrhörer und Ladebox)
10 g (je Ohrhörer)
100 g (Ladebox)
MaterialOhrhörer und Case aus Kunststoff
KonnektivitätBluetooth 5.0 Audio-Codec: SBC
TreiberDynamische Treiber mit einer Größe von 14 mm (links und rechts)
Frequenzbereich70 – 16000 Hz
Treiberempfindlichkeit bei 1 kHz/ 1 mW (dBkein Angaben
Impedanz (Ohm)keine Angaben vermutlich 16 Ohm
Transparenzmodusdurch offen Bauweise immer aktiv
LieferumfangTeufel Airy Open TWS
Ladecase
USB-C auf USB-C Ladekabel
Schnellstartanleitung und Sicherheitshinweise
Technische Daten der Teufel Airy Open TWS

Tragekomfort

Der Tragekomfort der Teufel AIRY OPEN TWS stellt einen wesentlichen Bestandteil des Gesamtkonzepts dar. Das Open-Ear-Design ermöglicht eine Platzierung der Ohrhörer außerhalb des Gehörgangs, wobei diese über einen flexiblen Ohrbügel am Ohr gehalten werden. Dadurch wird ein Druckgefühl im Ohr vermieden, welches insbesondere bei längerer Nutzung positiv wahrgenommen wird.

Die Ohrbügel sind so konzipiert, dass sie sich an die individuelle Ohrform anpassen lassen. Dies gewährleistet einen sicheren Sitz der Kopfhörer, ohne dass ein unangenehmes Druckgefühl entsteht. Selbst bei schnellen Kopfbewegungen, leichter sportlicher Betätigung oder längeren Tragezeiten verbleiben die Kopfhörer stabil an ihrem Platz, ohne dass eine ständige Nachjustierung erforderlich ist.

Ein signifikanter Vorteil im Alltag besteht darin, dass der Gehörgang frei bleibt, wodurch das typische „abgeschottete“ Gefühl, wie es bei In-Ear-Kopfhörern vorkommt, vermieden wird.  Die Belastung des Ohrs wird reduziert, wodurch die AIRY OPEN TWS auch über mehrere Stunden hinweg komfortabel tragbar bleiben. Besonders für Nutzer, die empfindlich auf In-Ears reagieren oder dieses Druckgefühl ablehnen, stellt dies einen deutlichen Vorteil dar.

Das offene Design erfordert jedoch eine gewisse Eingewöhnungsphase.  Nutzer, die bisher ausschließlich klassische In-Ears verwendet haben, werden zunächst eine Veränderung des Sitzes sowie das Fehlen des direkten Schalldrucks im Ohr feststellen. Im Gegenzug wird die Umweltwahrnehmung deutlich verbessert, was je nach Anwendungsbereich von Vorteil sein kann.

Der Tragekomfort dieser Kopfhörer ist außergewöhnlich angenehm und leicht, wodurch sie sich nahezu schwerelos am Ohr anfühlen. Nach kurzer Tragezeit sind die Kopfhörer kaum noch wahrnehmbar und eignen sich somit ideal für ausgedehnte Hörsessions im Alltag, unterwegs oder beim Sport, bei denen Komfort und diskretes Tragen Vorrang vor vollständiger Abschirmung genießen.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Bedienung

Die Bedienung der Teufel AIRY OPEN TWS erfolgt direkt über die Touchflächen an den Außenseiten der beiden Ohrhörer. Das System ist grundsätzlich einfach aufgebaut und nach kurzer Eingewöhnung gut nutzbar, da die Steuerung logisch auf rechten und linken Hörer verteilt ist. So lassen sich die wichtigsten Funktionen direkt am Ohr ausführen, ohne jedes Mal zum Smartphone greifen zu müssen.

Der rechte Ohrhörer übernimmt im Alltag vor allem die klassische Mediensteuerung. Hier wird in erster Linie die Wiedergabe gesteuert. Über die Touch-Bedienung lässt sich Musik starten oder pausieren, außerdem kann zum nächsten Titel gewechselt werden. Damit ist die rechte Seite vor allem für die direkte Kontrolle der Wiedergabe zuständig und wird im täglichen Einsatz am häufigsten genutzt.

Der linke Ohrhörer ist eher für die ergänzenden Funktionen zuständig. Hier erfolgt in der Regel die Steuerung der Lautstärke. Dadurch ergibt sich eine sinnvolle Aufteilung: rechts liegt der Fokus auf Play/Pause und Titelsprung, links auf den begleitenden Anpassungen während des Hörens.

Die Steuerung von Anrufen ist in die Touchflächen integriert. Eingehende Gespräche können über beide Seiten gleichwertig angenommen oder beendet werden, was im Alltag von Vorteil ist. Insbesondere unterwegs oder während sportlicher Aktivitäten ist es angenehm, das Smartphone nicht extra hervorholen zu müssen. Die Befehle werden durch kurzes Antippen ausgelöst, was die Bedienung unkompliziert gestaltet.

Im täglichen Einsatz präsentiert sich die Bedienung als grundsätzlich komfortabel, jedoch nicht vollständig frei von den typischen Fehlern, die bei einer Touch-Bedienung auftreten können, was gelegentlich zur Ausführung unerwünschter Befehle führen kann. Da keine klassischen Tasten vorhanden sind, fehlt ein klarer Druckpunkt. Dadurch kommt es gelegentlich vor, dass Eingaben nicht sofort umgesetzt werden oder ungewollt ausgelöst werden, etwa beim Nachjustieren am Ohr. Solche kleineren Störungen können im Alltag vorkommen, ließen sich im Test aber nicht eindeutig reproduzierbar auf eine bestimmte Situation oder ein klares Fehlverhalten zurückführen. Es handelt sich daher eher um die übliche Empfindlichkeit einer Touch-Steuerung als um einen klar belegbaren Bedienfehler.

Positiv ist, dass die Touchflächen unauffällig in das Design integriert sind und die Bedienung nach kurzer Gewöhnung recht intuitiv abläuft. Hat man sich einmal eingeprägt, welche Seite welche Aufgaben übernimmt, funktioniert die Steuerung im Alltag weitgehend zuverlässig. Insgesamt ist die Bedienung damit modern, praktisch und ausreichend umfangreich, auch wenn eine klassische Tastenlösung in Sachen Rückmeldung mitunter noch etwas präziser wäre.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

Die Teufel AIRY OPEN TWS bieten klanglich ein deutlich anderes Erlebnis als klassische In-Ear-Kopfhörer, was in erster Linie am Open-Ear-Design liegt. Da die Treiber nicht direkt im Gehörgang sitzen, sondern davor positioniert sind, entsteht ein offeneres und luftigeres Klangbild. Gleichzeitig bringt diese Bauweise aber auch gewisse Einschränkungen mit sich, insbesondere beim Bass und der Abschirmung gegenüber Umgebungsgeräuschen.

Technisch kommen dynamische Treiber mit einem Durchmesser von 14 mm zum Einsatz, die speziell für diese offene Bauform ausgelegt sind. Mit einer Impedanz von rund 16 Ohm lassen sich die Kopfhörer problemlos von Smartphones und anderen mobilen Geräten betreiben. Der Frequenzbereich dieser Ohrhörer wird vom Hersteller Teufel mit 70 bis 16.000 Hertz angegeben. Da das menschliche Gehör jedoch in der Regel nur einen Frequenzgang zwischen 20 und 20.000 Hz wahrnimmt, kann ich zwar bestätigen, dass diese Ohrhörer den üblichen Hörbereich abdecken. Den erweiterten Frequenzgang konnte ich aufgrund fehlender Messgeräte jedoch nicht selbst überprüfen. 

Der Treiber selbst ist klassisch aufgebaut. Eine bewegliche Membran wird durch eine Schwingspule in einem Magnetfeld angetrieben und erzeugt so den Schall, der durch die offene Positionierung freier in Richtung Ohr abgegeben wird.

Klanglich zeigt sich eine ausgewogene Abstimmung mit klarem Fokus auf Natürlichkeit und Alltagstauglichkeit. Der Bass ist vorhanden, wirkt jedoch bauartbedingt deutlich zurückhaltender und weniger druckvoll als bei geschlossenen In-Ears. Tiefe Frequenzen verlieren etwas an Präsenz, was vor allem bei basslastiger Musik auffällt. Die Mitten hingegen sind klar und gut verständlich abgestimmt, wodurch Stimmen und Sprache sehr angenehm wiedergegeben werden. Das kommt besonders bei Podcasts, Hörbüchern oder Telefonaten zur Geltung. Die Höhen sind präsent, ohne aufdringlich zu wirken, und tragen zu einem insgesamt angenehmen, langzeittauglichen Klangbild bei.

Durch die offene Bauweise entsteht zudem eine gewisse räumliche Wirkung, die natürlicher wirkt als bei vielen klassischen In-Ears. Gleichzeitig mischt sich die Umgebung jedoch immer mit in das Klangbild hinein. In ruhiger Umgebung wirkt der Klang entsprechend ausgewogener und detailreicher, während in lauteren Umgebungen schnell Details verloren gehen können. Eine aktive Geräuschunterdrückung gibt es hier nicht, da der Fokus bewusst auf der Wahrnehmung der Umgebung liegt.

Insgesamt ist der Klang stark vom Konzept geprägt, weniger Druck und Isolation, dafür ein offenes, angenehmes Hörerlebnis mit guter Sprachverständlichkeit. Für den Alltag, Sport oder unterwegs funktioniert das sehr gut, während Nutzer mit hohen Ansprüchen an Bass oder Abschirmung hier eher Kompromisse eingehen müssen.

(Klang: 3,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akkulaufzeit

Die Teufel AIRY OPEN TWS bieten eine solide Akkuleistung, die sich gut in den Alltag integriert. Die Ohrhörer selbst erreichen eine Laufzeit von bis zu etwa 6 Stunden bei mittlerer Lautstärke. In Kombination mit dem Ladecase ergibt sich eine Gesamtlaufzeit von rund 20 Stunden, was für mehrere Tage mit normaler Nutzung ausreicht.

Das Ladecase fungiert dabei als mobile Energiereserve und ermöglicht es, die Ohrhörer unterwegs mehrfach nachzuladen. Von komplett leer auf voll aufgeladen lassen sich die Hörer über das Case etwas drei Mal, bevor auch das Case selbst erneut geladen werden muss. Damit ist man im Alltag recht flexibel und selten auf eine direkte Stromquelle angewiesen.

Ein klarer Pluspunkt ist die integrierte Schnellladefunktion. Bereits nach etwa 10 Minuten im Case stehen wieder bis zu 1,5 Stunden Wiedergabezeit zur Verfügung. Gerade in Situationen, in denen es schnell gehen muss, erweist sich das als äußerst praktisch und erhöht den Nutzwert deutlich.

Geladen wird das System über USB-C am Ladecase, was inzwischen Standard ist und gut zum unkomplizierten Gesamtkonzept passt. Die Ohrhörer selbst werden automatisch im Case geladen, sobald sie eingesetzt werden und magnetisch einrasten.

Die vollständige Ladezeit der Ohrhörer liegt bei etwa zwei Stunde und beim Case dauert das volle Aufladen etwa drei bis vier Stunden, je nach genutztem Netzteil. Im Alltag zeigt sich dabei, dass das System schnell genug wieder einsatzbereit ist und vor allem durch die Schnellladefunktion überzeugt.

Weniger überzeugend ist hingegen ein Detail, das im täglichen Umgang auffällt. Eine automatische Abschaltung beim Ablegen der Kopfhörer fehlt. Das bedeutet, dass die Wiedergabe nicht pausiert, wenn man die Hörer abnimmt, und sie sich auch nicht selbstständig abschalten. Dadurch kann es passieren, dass unnötig Akkuleistung verbraucht wird, wenn man nicht aktiv eingreift. Gerade hier wäre eine entsprechende Funktion wünschenswert gewesen.

Die vollständigen Ladezeiten für Ohrhörer und Case bewegen sich im üblichen Rahmen, ohne besonders schnell zu sein. Insgesamt ergibt sich damit ein durchwachsenes Bild. Die Akkuleistung ist keineswegs schlecht, aber angesichts der Konkurrenz auch kein Highlight. Wer großen Wert auf maximale Laufzeit legt, könnte hier etwas mehr erwarten.

(Akkulaufzeit: 3,5 von 5 Punkten)

Bluetooth

Die Teufel AIRY OPEN TWS setzen auf Bluetooth 5.3, was aktuell eine moderne und stabile Basis für die drahtlose Verbindung darstellt. Im Alltag sorgt die Version für eine zuverlässige Kopplung, eine gute Energieeffizienz und eine insgesamt stabile Verbindung ohne auffällige Aussetzer.

Ein praktisches Feature ist die Unterstützung von Google Fast Pair. Damit lassen sich die Kopfhörer besonders schnell mit kompatiblen Android-Geräten verbinden. Sobald das Case in der Nähe geöffnet wird, erscheint automatisch ein Verbindungs-Popup auf dem Smartphone, ein manuelles Suchen in den Bluetooth-Einstellungen entfällt. Das spart Zeit und macht die Ersteinrichtung sowie das erneute Verbinden deutlich komfortabler. Zusätzlich werden die Kopfhörer im Google-Konto gespeichert und können so auch mit anderen verbundenen Geräten schneller gekoppelt werden.

In der Praxis zeigt sich die Verbindung insgesamt stabil und alltagstauglich. Im Freien liegt die Reichweite unter optimalen Bedingungen bei bis zu etwa 10 Metern, ohne dass es zu Verbindungsabbrüchen kommt. Auch leichte Bewegungen oder das Tragen des Smartphones in der Tasche stellen dabei kein Problem dar.

Im Innenbereich hängt die Reichweite wie üblich von Wänden, Möbeln und Störquellen ab. Hier reduziert sich die stabile Verbindung in der Praxis auf etwa 5 bis 8 Meter, wobei einzelne Wände oder Hindernisse die Signalqualität beeinflussen können. Dennoch bleibt die Verbindung im normalen Wohn- oder Arbeitsumfeld weitgehend zuverlässig.

Insgesamt bieten die AIRY OPEN TWS eine moderne Bluetooth-Ausstattung mit stabilem Verbindungsverhalten und praktischen Komfortfunktionen. Besonders Google Fast Pair erleichtert den Einstieg spürbar, während die Reichweite im typischen Alltagsrahmen überzeugt.

(Bluetooth: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Die Teufel AIRY OPEN TWS erfüllen im Kern genau das, was Teufel verspricht. Ein komfortables Open-Ear-System für den Alltag, bei dem Tragekomfort, sichere Passform und Wahrnehmung der Umgebung im Vordergrund stehen. Besonders der angenehme Sitz, die einfache Bedienung und die solide Verarbeitung sprechen für das Konzept.

Kritik gibt es vor allem bei der Akkulaufzeit, die zwar ausreichend, aber im Vergleich zur Konkurrenz nicht auf Top-Niveau liegt. Auch klanglich muss man durch die offene Bauweise Abstriche beim Bass und der Abschirmung machen, was allerdings systembedingt ist und weniger als echter Schwachpunkt zu werten ist.

Unterm Strich liefert Teufel ein stimmiges Gesamtpaket, das seine Stärken klar im Alltag und Komfort ausspielt, sich aber bewusst nicht an Nutzer richtet, die maximale Klangperformance oder Spitzenwerte bei der Laufzeit erwarten.

Preis/Leistung

Die Teufel AIRY OPEN TWS sind zum Marktstart mit einer UVP von rund 119,99 € angetreten, liegen aktuell jedoch meist deutlich darunter und bewegen sich häufig im Bereich von etwa 80 €. Dadurch hat sich die Preis-Leistung im Vergleich zum Launch spürbar verbessert.

Für den aufgerufenen Preis bekommt man ein insgesamt stimmiges Gesamtpaket, das vor allem durch hohen Tragekomfort, das offene Nutzungskonzept und eine solide technische Basis überzeugt. Gerade im Bereich Open-Ear sind Alternativen noch nicht so zahlreich vertreten, wodurch sich das Modell in seiner Nische gut behaupten kann.

Allerdings muss man auch festhalten, dass die Ausstattung eher schlicht ausfällt. Zusätzliche Features wie App-Anbindung oder umfangreiche Klanganpassungen fehlen, und auch die Akkulaufzeit bewegt sich eher im Durchschnitt. In der gleichen Preisklasse gibt es, vor allem bei klassischen In-Ears, Modelle, die technisch mehr bieten oder eine längere Laufzeit erreichen. Auch renommierte Hersteller wie JBL und andere Unternehmen drängen mit innovativen Modellen in den Markt der Open-Ear-Kopfhörer und bieten dort qualitativ hochwertige Produkte an. 

Unterm Strich ist die Preis-Leistung daher als gut, aber nicht überragend zu bewerten. Wer gezielt ein Open-Ear-Modell sucht, erhält hier ein faires Angebot. Wer hingegen möglichst viele Funktionen oder maximale Ausdauer erwartet, findet für das gleiche Geld teilweise besser ausgestattete Alternativen.

Teufel Airy Open TWS

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: teufel.de

Huawei FreeClips 2

In aller Kürze

Die Huawei FreeClip 2 stellen eine innovative Lösung im Bereich der offenen Clip-Kopfhörer dar, die sich durch ihr Design auszeichnen, welches eine Platzierung außerhalb des Gehörgangs ermöglicht.  Dieses Open-Ear-Konzept gewährleistet eine akustische Transparenz, sodass Umgebungsgeräusche weiterhin wahrgenommen werden können. Dies stellt insbesondere im Straßenverkehr, beim Sport oder im Alltag einen erheblichen Vorteil dar, da Musikgenuss ohne vollständige Abschottung möglich ist. Darüber hinaus trägt die ergonomische Bauweise zu einem hohen Tragekomfort ohne Druckgefühl bei.

Im Rahmen der Testphase konnten die FreeClip 2 insbesondere durch ihr geringes Gewicht, ein angenehmes Tragegefühl, ein modernes Design sowie eine zufriedenstellende Akkulaufzeit überzeugen. Die Telefonqualität ist klar und deutlich, und die Multipoint-Bluetooth-Funktion ermöglicht die gleichzeitige Verbindung mit zwei Geräten.  Schwächen zeigen sich im Bereich der Klangqualität. Aufgrund der bauartbedingten Konstruktion ist der Bass weniger ausgeprägt, und ein aktives Noise Cancelling ist nicht vorhanden.

Insgesamt eignen sich die FreeClip 2 ideal für Anwender, die Wert auf Komfort und Sicherheit legen. Für Nutzer, die einen maximalen Bass und eine vollständige Abschirmung von Umgebungsgeräuschen erwarten, sind diese Kopfhörer weniger geeignet.

Gefällt uns

  • sehr bequemer und sicherer Tragekomfort
  • leichtes Gewicht
  • Umgebung wird wahrgenommen
  • IP57 Schutzklasse
  • lange Akkulaufzeit
  • tolle App
  • Ausgewogener Klang für Open-Ear
  • Sehr gute Sprachqualität

Gefällt uns weniger

  • bauartbedingt schwacher Bass
  • Musik für Umgebung hörbar:
  • Kein aktives Noise Cancelling
  • Relativ hoher Preis
  • Fingerabdrücke sichtbar

Huawei FreeClips 2

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Huawei FreeClip 2 Kopfhörer werden in einer kompakten, stabilen Kartonverpackung mit schlichtem, modernem Design präsentiert. Die Vorderseite der Verpackung zeigt ein großes Produktbild der Kopfhörer sowie den Modellnamen. Die Gestaltung wirkt hochwertig und übersichtlich. Auf der Rückseite befinden sich technische Daten sowie Informationen zu den wesentlichen Funktionen.

Im Inneren der Verpackung sind die Kopfhörer bereits im Ladecase untergebracht und durch eine passgenaue Formeinlage sicher fixiert. Unterhalb des Ladecases befinden sich die Kurzanleitung und die Garantieinformationen. Es ist zu beachten, dass ein USB-C-Ladekabel nicht im Lieferumfang enthalten ist.

Insgesamt sind die einzelnen Bestandteile der Verpackung ordentlich und gut geschützt verpackt.Die Verpackung wirkt stabil, sauber verarbeitet und verwendet minimalen Kunststoff. Dadurch vermittelt das Gesamtpaket einen hochwertigen und durchdachten Eindruck.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Open-Ear Kopfhörer

Die Huawei FreeClip 2 zeichnen sich durch ein markantes, symmetrisches Clip-Design aus, welches keine eindeutige Zuordnung zum rechten oder linken Ohr vorgibt. Beide Ohrhörer sind identisch konstruiert und verfügen über eine automatische Erkennung der Trageposition.

Der Aufbau ist klar strukturiert. Im hinteren Bereich befindet sich der Akku, welcher als Gegengewicht fungiert und einen sicheren Sitz gewährleistet. Im vorderen, runden Element ist der Treiber integriert, welcher den Klang in Richtung Gehörgang leitet. Die Verbindung beider Elemente erfolgt über ein schlankes, flexibles Verbindungsteil, welches sich ergonomisch an das Ohr anpasst.

Optisch und haptisch setzen die FreeClip 2 auf eine Kombination verschiedener Materialien. Die runden Gehäuseteile präsentieren sich in einem hochwertigen Hochglanzfinish, während das flexible Verbindungsteil eine matte, gummiartige Oberfläche aufweist. Dieser Kontrast zwischen glänzenden und dezenten Oberflächen verleiht den Kopfhörern ein modernes Erscheinungsbild.Trotz des filigranen Designs überzeugen die FreeClip 2 durch Stabilität und geringes Gewicht, was den Tragekomfort zusätzlich erhöht.

Die Bedienelemente der Huawei FreeClip 2 sind in die äußere, runde Hochglanzfläche integriert, welche sich sichtbar am Ohr befindet. Dort befindet sich eine berührungsempfindliche Touch-Fläche.

Ladecase

Das Ladecase der Huawei FreeClip 2 zeichnet sich durch ein kompaktes und schlichtes Design aus. Es ist aus robustem Kunststoff gefertigt und verfügt über eine matte Oberfläche, die sich angenehm anfühlt und eine geringe Anfälligkeit für Fingerabdrücke aufweist. Die leicht abgerundete Form gewährleistet einen ergonomischen Griff und ermöglicht einen problemlosen Transport in der Hosentasche oder im Rucksack.

Im Inneren befinden sich präzise geformte Mulden für die Kopfhörer, die einen sicheren Sitz und ein automatisches Laden gewährleisten. Das Scharnier des Deckels ist stabil konstruiert und ermöglicht ein sauberes Öffnen und Schließen.

Zur Stromversorgung verfügt das Ladecase über einen USB-C-Anschluss, über den der Akku mittels eines Kabels geladen werden kann. Darüber hinaus unterstützt das Ladecase das kabellose Laden, sodass es bequem auf ein kompatibles Qi-Ladepad gelegt werden kann.

Die Konstruktion des Ladecases ist robust, die Scharniere funktionieren einwandfrei und das Öffnen und Schließen erfolgt mit einem angenehmen, definierten Widerstand. Insgesamt vermittelt das Ladecase einen hochwertigen Eindruck und bietet durch die sichere Aufbewahrung gleichzeitig optimalen Schutz für die Kopfhörer während des Transports.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Huawei FreeClip 2 zeichnen sich durch eine hochwertige und präzise Verarbeitung aus. Die einzelnen Bauteile sind sauber zusammengesetzt, Spaltmaße sind minimal und alle Elemente vermitteln Stabilität. Die runden Gehäuseteile der Kopfhörer besitzen eine glänzende Oberfläche, während die flexible Verbindung zwischen Vorder- und Hinterteil eine matte, leicht gummiartige Textur aufweist.  Dieser Kontrast sorgt nicht nur für eine ansprechende Optik, sondern gewährleistet auch eine angenehme Haptik. Trotz ihres geringen Gewichts wirken die Kopfhörer robust und sitzen stabil am Ohr.

Das Ladecase überzeugt ebenfalls durch seine hochwertige Verarbeitung. Es besteht aus stabilem Kunststoff mit einer matten Oberfläche, die griffig ist und Fingerabdrücke reduziert. Das Scharnier des Deckels ist solide konstruiert, und das Öffnen und Schließen erfolgt gleichmäßig und hochwertig. Die Kopfhörer befinden sich im Inneren sicher in ihren Mulden und werden dort zuverlässig geladen.

Die Kopfhörer sind nach IP57 zertifiziert und somit gegen Staub geschützt. Sie sind zudem gegen Schweiß und kurzzeitigen Kontakt mit Wasser resistent, was sie besonders für sportliche Aktivitäten oder den täglichen Gebrauch geeignet macht. Das Ladecase selbst verfügt in der Regel über keinen eigenen Wasserschutz, bietet jedoch eine stabile und schützende Aufbewahrung. Insgesamt vermitteln sowohl die Kopfhörer als auch das Ladecase eine solide Materialqualität und eine durchdachte, langlebige Verarbeitung.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtTrue-Wireless Open-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 6.0)
FarbeSchwarz; weitere Farben Blau, Rosé Gold, Weiß
Akkuintegriert, 537 mAh großer Akku im Case und 60 mAh großer Akku in jedem der beiden Kopfhörern
Akku Ohrhörer: bis zu 9 h
Gesamtlaufzeit ca.: 38 h
Gewicht 48,0 g (Ohrhörer und Ladebox)
10,2 g (beide Ohrhörer)
37,8 g (Ladebox)
MaterialOhrhörer und Case aus Kunststoff
KonnektivitätBluetooth 6.0 Audio-Codec: SBC,LC3, AAC und L2HC.
TreiberDynamische Treiber mit einer Größe von 10,8 mm (links und rechts)
Frequenzbereich20 Hz bis 20 kHz
Treiberempfindlichkeit bei 1 kHz/ 1 mW (dBkein Angaben
Impedanz (Ohm)keine Angaben vermutlich 16 Ohm
Transparenzmodusdurch offen Bauweise immer aktiv
LieferumfangHuawei FreeClips 2
Ladecase
Schnellstartanleitung und Sicherheitshinweise
Garantiekarte:
Technische Daten der Huawei FreeClips 2

Tragekomfort

Der Tragekomfort der Huawei FreeClip 2 stellt eine der wesentlichen Stärken dieser Kopfhörer dar. Das Open-Ear-Design ermöglicht eine Befestigung außerhalb des Gehörgangs, wodurch ein Druckgefühl im Ohr vermieden wird. Dies stellt insbesondere bei längerer Nutzung einen deutlichen Vorteil gegenüber vielen konventionellen In-Ear-Kopfhörern dar.

Das flexible Verbindungselement passt sich ergonomisch an die individuelle Ohrform an und gewährleistet somit einen stabilen Sitz der Kopfhörer. Darüber hinaus zeichnen sich die FreeClip 2 durch ein geringes Gewicht aus, welches eine kaum spürbar Wahrnehmung während der Nutzung ermöglicht. Auch bei dynamischen Bewegungen, beispielsweise beim Gehen oder Sport, verbleiben die Kopfhörer zuverlässig in ihrer Position.

Ein weiterer Vorteil besteht in der freien Zugänglichkeit des Gehörgangs, wodurch ein angenehmes Tragegefühl mit gleichzeitiger Wahrnehmung von Umgebungsgeräuschen entsteht. Insgesamt bieten die Huawei FreeClip 2 einen außergewöhnlich hohen Tragekomfort und eignen sich somit ideal für ausgedehnte Tragezeiten im beruflichen und privaten Umfeld sowie beim Sport.

(Tragekomfort: 5 von 5 Punkten)

Bedienung

Die Bedienung der Huawei FreeClip 2 erfolgt über Touch-Gesten, die in die äußere Gehäusefläche der Kopfhörer integriert sind. Die berührungsempfindliche Fläche befindet sich auf der glänzenden Außenseite des runden Elements, das außen am Ohr positioniert ist. Durch Tippen auf diese Fläche lassen sich diverse Funktionen steuern.

Ein doppeltes Antippen ermöglicht die Steuerung der Musikwiedergabe, einschließlich Start und Pause. Des Weiteren können damit eingehende Anrufe angenommen oder beendet werden. Dreimaliges Tippen ermöglicht den Sprung zum nächsten Titel. Zusätzliche Funktionen, wie beispielsweise die Aktivierung eines Sprachassistenten, können teilweise über die zugehörige App konfiguriert werden.

Die symmetrische Bauweise der Kopfhörer, ohne festes „Rechts“ oder „Links“, gewährleistet eine identische Funktionsweise der Gesten auf beiden Seiten. Die Kopfhörer erkennen automatisch die Trageposition, was die Bedienung im Alltag vereinfacht.

Es sind jedoch einige kleinere Einschränkungen bei der Bedienung zu beachten. Die relativ kleine Touchfläche kann gelegentlich zu einer nicht sofortigen Erkennung von Gesten führen, was eine präzisere Ausführung erfordert. Die Anzahl der verfügbaren Gesten ist begrenzt, sodass nicht alle Funktionen direkt über die Kopfhörer gesteuert werden können. Einige Einstellungen müssen daher über das Smartphone oder die App vorgenommen werden.

Die Huawei FreeClip 2 ermöglichen eine effiziente Anrufsteuerung direkt über die Kopfhörer. Die Touchflächen auf den glänzenden Außenseiten ermöglichen eine intuitive Verwaltung von Anrufen. Ein doppeltes Tippen nimmt einen eingehenden Anruf an oder beendet ein laufendes Gespräch. Die Aktivierung des Sprachassistenten erfolgt optional durch längeres Berühren der Fläche.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

Die Huawei FreeClip 2 Kopfhörer in Open-Ear-Bauweise zeichnen sich durch einen ausgewogenen Klang aus. Die integrierten 10,8-mm-Treiber, die für ihre kompakte Größe relativ groß sind, ermöglichen eine klare Wiedergabe im Mittel- und Hochtonbereich.

Aufgrund des offenen Designs ist der Bass im Vergleich zu geschlossenen In-Ear- oder Over-Ear-Kopfhörern weniger kräftig und druckvoll. Für den täglichen Gebrauch, beispielsweise beim Musikhören, Podcasts oder Telefonieren, ist der Bass jedoch ausreichend. Die Mitten sind klar und gut getrennt, wodurch Stimmen und akustische Instrumente natürlich klingen. Die Höhen sind detailreich und sauber, ohne zu scharf zu wirken oder zisch-laute von sich zu geben, was zu einem luftigen und transparenten Klangbild beiträgt.

Zur Gewährleistung einer hochwertigen drahtlosen Übertragung unterstützen die FreeClip 2 moderne Bluetooth-Audio-Codecs wie LC3, AAC und L2HC. Diese Codecs verbessern die Klangqualität im Vergleich zu einfachen SBC-Verbindungen deutlich.

Die Mikrofone liefern eine klare Sprachqualität, selbst in moderat lauten Umgebungen. In sehr lauten Umgebungen lassen die offene Bauweise und das fehlende Noise-Cancelling jedoch mehr Umgebungsgeräusche durch.

Zusammenfassend bieten die Huawei FreeClip 2 Kopfhörer in Open-Ear-Bauweise einen gut ausbalancierten Klang mit klaren Mitten und Höhen, moderatem Bass und stabiler Sprachqualität. Die Kombination aus 10,8-mm-Treibern und modernen Bluetooth-Codecs sorgt für ein solides Alltags- und Büro-Erlebnis, während das offene Design ein luftiges Hörerlebnis ermöglicht.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

App

Die App präsentiert sich in einem übersichtlichen und strukturierten Design, welches die Funktionen klar in verschiedene Bereiche unterteilt, darunter Geräteübersicht, Einstellungen, Firmware-Updates und individuelle Anpassungen.

HUAWEI Audio Connect
Preis: Kostenlos

Im Rahmen des Tests erwies sich die App als äußerst intuitiv. Bei Öffnung der App werden die Kopfhörer automatisch erkannt, und der Akkustand sowohl des Ladecases als auch der einzelnen Ohrhörer wird unmittelbar angezeigt. Die App ermöglicht es Nutzern, Touch-Gesten, wie beispielsweise Doppeltippen oder längeres Berühren, anzupassen, um Funktionen wie Play/Pause, Titelsprung oder die Aktivierung des Sprachassistenten zu steuern.

Zusätzlich bietet die App die Möglichkeit, Firmware-Updates einzuspielen, um neue Funktionen oder Verbesserungen zeitnah zu integrieren. Darüber hinaus lassen sich über die App zusätzliche Einstellungen wie Sprachansagen, Autostart beim Tragen oder die Aktivierung spezifischer Audio-Codecs bequem anpassen.

Insgesamt präsentiert sich die App als übersichtlich, stabil und praxisnah. Sie erleichtert die Bedienung der Huawei FreeClip 2 deutlich und erweitert die Funktionalität der Kopfhörer über die Möglichkeiten der direkten Steuerung über die Touchflächen hinaus.

(App: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akkulaufzeit

Die Huawei FreeClip 2 zeichnen sich durch eine beachtliche Akkulaufzeit aus. Die Ohrhörer ermöglichen eine Wiedergabe von bis zu neun Stunden bei moderater Lautstärke. In Kombination mit dem Ladecase erhöht sich die Gesamtlaufzeit auf circa 38 Stunden. Bei Telefonaten beträgt die Laufzeit pro Ladung etwa sechs Stunden und kann mit dem Ladecase auf bis zu 25 Stunden verlängert werden. Jeder Ohrhörer ist mit einem 60 mAh ausgestattet, das Ladecase verfügt über eine Kapazität von 537 mAh.

Die Lademöglichkeiten der FreeClip 2 sind vielfältig. Das Ladecase kann sowohl kabelgebunden über USB-C als auch kabellos per Qi-Ladepad aufgeladen werden. Die Ladezeiten sind praxisnah gestaltet, das Ladecase inklusive der Ohrhörer benötigt circa 60 Minuten, das Ladecase allein rund 50 Minuten. Die kabellose Ladezeit beträgt ungefähr 150 Minuten. Dies ist eine übliche Dauer, da bei induktivem Laden stets ein gewisser Energieverlust auftritt. 

Eine besonders praktische Funktion stellt die Schnellladeoption dar. Bereits zehn Minuten Ladezeit im Ladecase ermöglichen eine Wiedergabe von ungefähr drei Stunden Musik. Diese Funktion ist insbesondere für unterwegs von Vorteil, wenn nur begrenzte Zeit zum Aufladen zur Verfügung steht.

Insgesamt überzeugen die FreeClip 2 durch ihre flexiblen Lademöglichkeiten, die ordentliche Akkulaufzeit und die praktische Schnellladefunktion. Diese Eigenschaften machen sie besonders alltagstauglich und sportfreundlich.

(Akkulaufzeit: 4,5 von 5 Punkten)

Bluetooth

Die Huawei FreeClip 2 Kopfhörer sind mit Bluetooth 6.0 ausgestattet, was eine stabile Verbindung und moderne Funktionen wie Multipointer ermöglicht. Diese Funktion erlaubt die gleichzeitige Verbindung mit zwei Geräten. Des Weiteren unterstützen die Kopfhörer hochwertige Audio-Codecs wie AAC, welche die Klangqualität bei kompatiblen Quellen optimieren.

Die Latenz beträgt im Standardmodus etwa 160 bis 180 Millisekunden.  Über den Low-Latency-Modus in der App kann diese auf 80 bis 120 Millisekunden reduziert werden, was eine flüssigere Wiedergabe von Videos oder Spielen ermöglicht.

Die Reichweite der Verbindung beträgt im Freien oder in offenen Räumen rund 10 bis 15 Meter, in Innenräumen mit Hindernissen etwa 6 bis 10 Meter. Die Kopplung der Kopfhörer erfolgt zügig, die Verbindung bleibt im täglichen Gebrauch stabil und der Multipoint-Support vereinfacht den Wechsel zwischen den Geräten.

(Bluetooth: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Im Test zeigen die Huawei FreeClip 2, dass sie viele der vom Hersteller versprochenen Eigenschaften tatsächlich erfüllen. Besonders beim Tragekomfort, der Verarbeitung und der Alltagstauglichkeit können die offenen Clip-Kopfhörer überzeugen. Durch das Open-Ear-Design sitzen sie leicht und angenehm am Ohr, ohne Druck im Gehörgang zu erzeugen, und eignen sich dadurch gut für längere Nutzung im Alltag, beim Sport oder im Büro. Auch die Ausstattung mit Funktionen wie Multipoint-Bluetooth, App-Anbindung und einer guten Akkulaufzeit trägt zur praktischen Nutzung bei.

Beim Klang liefern die FreeClip 2 für ihre Bauweise ein ausgewogenes und klares Klangbild. Vor allem Mitten und Höhen werden sauber wiedergegeben, wodurch Stimmen, Musik und Podcasts verständlich und angenehm klingen. Der Bass ist bauartbedingt weniger kräftig als bei klassischen In-Ear- oder Over-Ear-Kopfhörern, bleibt aber für ein Open-Ear-System ausreichend präsent. Auch die Sprachqualität bei Telefonaten überzeugt durch klare und gut verständliche Übertragung.

Insgesamt halten die Huawei FreeClip 2 ihre Versprechen in den wichtigsten Punkten weitgehend ein. Wer besonders starken Bass oder vollständige Abschirmung von Umgebungsgeräuschen sucht, wird hier zwar Kompromisse machen müssen. Für Nutzer, die Wert auf Komfort, Sicherheit im Alltag und ein luftiges Hörerlebnis legen, sind die FreeClip 2 jedoch eine sehr gelungene Lösung.

Preis/Leistung

Die Huawei FreeClip 2 wurden mit einer UVP von etwa 199 Euro auf den Markt gebracht und gehören damit zu den teureren Open-Ear-Kopfhörern. Mittlerweile sind sie im Handel teilweise etwas günstiger erhältlich, bewegen sich aber weiterhin im gehobenen Preisbereich. Dafür bieten sie eine hochwertige Verarbeitung, sehr hohen Tragekomfort, moderne Ausstattung und eine gute Akkulaufzeit. Funktionen wie Multipoint-Bluetooth, kabelloses Laden und eine stabile Verbindung tragen zusätzlich zum positiven Gesamteindruck bei.

Im Gesamtpaket zählen die FreeClip 2 aktuell zu den besten Open-Ear-Kopfhörern auf dem Markt, besonders wenn Komfort und Alltagstauglichkeit im Vordergrund stehen. Allerdings muss man sich der bauartbedingten Einschränkungen bewusst sein. Der Bass fällt deutlich schwächer aus als bei klassischen In-Ear- oder Over-Ear-Kopfhörern.

Zusammengefasst, die Huawei FreeClip 2 bieten eine starke Gesamtleistung und sind eine sehr gute Wahl für alle, die bewusst offene Kopfhörer suchen. Der Preis ist zwar relativ hoch, wird jedoch durch Komfort, Ausstattung und Qualität weitgehend gerechtfertigt, solange man mit den Einbußen beim Bass leben kann.

Huawei FreeClips 2

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unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: Huawei.com/de

Teufel Real Blue NC 3

In aller Kürze

Teufel präsentiert mit dem Real Blue NC 3 die neueste Generation seiner Noise-Cancelling-Kopfhörer. Der Nachfolger des Real Blue NC bietet deutlich längere Akkulaufzeit, optimiertes Active Noise Cancelling und erweiterte App-Funktionen. In diesem Testbericht erfahrt ihr, was sich zum Vorgängermodell geändert hat, was gut und was schlecht ist und ob sich das Upgrade lohnt. Außerdem verrate ich euch, für wen sich der Kopfhörer besonders eignet.

Gefällt uns

  • guter Tragekomfort
  • sehr gute Akkulaufzeit / Schnellladefunktion
  • gutes adaptives Noise Cancelling
  • Kräftiger, ausgewogener Klang
  • Transparenz- / Gesprächsmodus
  • AAC-Support

Gefällt uns weniger

  • kein aptX
  • ANC nicht Spitzenklasse
  • keine hochauflösenden Codecs
  • keine Start/Stop-Automatik

Teufel Real Blue NC 3

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung des Teufel Real Blue NC 3 präsentiert sich als sorgfältig konzipiert und robust. Alle Komponenten sind übersichtlich und sicher verstaut, wodurch beim Auspacken ein gepflegter Eindruck entsteht.

Der Lieferumfang umfasst neben den Over-Ear-Kopfhörern ein stabiles Hardcase für sicheren Transport, ein USB-C-Ladekabel sowie ein 3,5 mm-Klinkenkabel mit integrierter Fernbedienung, welche die Steuerung von Musik und Anrufen auch im kabelgebundenen Betrieb ermöglicht.  Des Weiteren liegen die üblichen Bedienungs- und Sicherheitshinweise bei. Ein Netzteil ist, wie bei allen Herstellern, auch hier nicht im Lieferumfang enthalten.

Insgesamt stellt Teufel damit alle notwendigen Komponenten für den sofortigen Einsatz bereit und gewährleistet Flexibilität für sowohl kabellosen als auch kabelgebundenen Gebrauch.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Der Teufel Real Blue NC 3 präsentiert sich in einem zeitgemäßen und funktionalen Over-Ear-Design, das trotz einer insgesamt robusten Bauweise ein angenehmes Tragegefühl vermittelt. Mit einem Gewicht von circa 270 Gramm zählt er zu den vergleichsweise leichten Noise-Cancelling-Kopfhörern seiner Klasse, was insbesondere bei längeren Hörsitzungen von Vorteil ist.

Teufel setzt auch beim Nachfolger auf eine dezente Eleganz, es gibt diesen in die Farben: Pearl White, Night Black und Steel Blue. Insbesondere die Farbvariante Steel Blue (mein Testgerät) mit schwarzen Akzenten an den Kopfband-Enden, dem Teufel Logo am Bügelende und dem „T-Logo“ auf den Ohrmuscheln erzeugt eine ansprechende, edle Optik, die sich zwischen sportlich und urban bewegt, ohne dabei verspielt zu wirken. Im Vergleich zur Vorgängergeneration hat sich am grundsätzlichen Formfaktor zwar nichts Wesentliches verändert, jedoch wirkt die neue Farbgebung in Kombination mit den matten Oberflächen insgesamt moderner und weniger klassisch. 

Die Verarbeitung vermittelt ebenfalls einen robusten Eindruck. Flexible Kopfbandbügel und drehbare Ohrmuscheln ermöglichen ein kompaktes Zusammenklappen, was den Transport erleichtert. Auch die Polster wurden im Detail optimiert und fühlen sich im Vergleich zum Vorgänger noch etwas weicher an, ein Vorteil für längeres Tragen.

Die Bedienelemente sind ergonomisch an den Ohrmuscheln positioniert. Auf der rechten Seite befindet sich ein Joystick-Steuerstick, mit dem sich Musik abspielen, pausieren, Titel navigieren und die Lautstärke regulieren lässt. Daneben befindet sich die Taste zum Wechseln der ANC-Modi (Active Noise Cancelling, Transparenzmodus und Conversation Mode). Auf der linken Seite befinden sich die Power/Bluetooth-Taste, der USB-C-Ladeanschluss und der 3,5-mm-Klinkeneingang.

Im Vergleich zur Vorgängergeneration hat Teufel bewusst auf physische Bedienelemente gesetzt, anstatt auf berührungsempfindliche Touch-Flächen. Dadurch wird eine zuverlässigere und weniger fehleranfällige Bedienung im Alltag gewährleistet, insbesondere bei kalten oder leicht feuchten Händen.

Insgesamt wirkt das Design des Real Blue NC 3 weniger konventionell, gleichzeitig aber funktional und hochwertig verarbeitet. Die Änderungen zur Vorgängerversion sind eher evolutionär als revolutionär, mit deutlicher Verbesserung in Komfort, Farbkonzept und Bedienbarkeit.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Teufel Real Blue NC 3 zeichnet sich durch hochwertige und robuste Materialien aus. Das Gehäuse ist aus mattem Kunststoff gefertigt, welcher Stabilität und Langlebigkeit gewährleistet, ohne dabei einen billigen oder klapprigen Eindruck zu erwecken. Der Kopfbügel aus Federstahl bietet Flexibilität und passt sich verschiedenen Kopfgrößen an, wobei er seine Form auch bei regelmäßigem Gebrauch beibehält.

Die Ohrmuscheln sind sorgfältig verarbeitet und mit Memory-Schaum-Polstern bezogen, die einen hohen Tragekomfort gewährleisten.  Im Rahmen von Praxistests konnte jedoch festgestellt werden, dass bei Bartträgern mit einer Dreitagebart das Lederimitat der Polster eine beschleunigte Abnutzung aufweist. Insbesondere an den Kontaktstellen zum Bartmaterial können sich mit der Zeit leichte Abnutzungserscheinungen zeigen, was bei häufiger Nutzung berücksichtigt werden sollte. Bei Abnutzung der Ohrpolster bietet Teufel den Vorteil eines unkomplizierten Austauschs. Die Polster sind lediglich geclipst und können daher problemlos nachgekauft und eigenständig ersetzt werden. 

Diese geringfügige Einschränkung tritt jedoch nicht ausschließlich bei den Kopfhörern von Teufel auf, sondern ist branchenweit verbreitet. Für Personen mit rasiertem Gesicht, Frauen und solche mit längerem Bart ist dieses Problem gänzlich zu ignorieren. Hier zeichnet sich das Produkt durch eine außergewöhnliche Langlebigkeit aus. Die Kombination aus Federstahl-Kopfbügel, robusten Gelenken und hochwertigen Materialien gewährleistet eine dauerhafte Funktionalität auch bei regelmäßiger Nutzung und Transport im Hardcase über einen längeren Zeitraum.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten) 2,7885

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtOver-Ear In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.3)
FarbeSteel Blue (mein Tesgerät) weitere Farben Night Black und Pearl White
Akkuintegriert, Lithium-Ionen-Akku
Akku Kopfhörer: 98 h (mittlere Lautstärke und ohne ANC) 59 Stunden (mit ANC)
Ladezeit 2 Stunden und Schnellladefunktion (15 Minuten aufladen für rund 12 Stunden Musikhören).
Gewicht 280 Gramm
Materialbis auf die stärker beanspruchten Bauteile (Scharniere und Bügel), komplett Kunststoff
KonnektivitätBluetooth 5.3 Audio-Codec: SBC und AAC. Multi-Point und Fast Pairing von Google und Microsoft Swift Pair wird unterstützt.
Treiber40 mm Treiber (links und rechts)
Frequenzbereich10 Hz – 20 kHz
Treiberempfindlichkeit bei 1 kHz/ 1 mW (dBkeine Angaben
Impedanz (Ohm)keine Angaben
Lieferumfang1 x Teufel Real Blue NC 3
1 x Transportetui 
1 x 3,5-mm-Audiokabel mit Fernbedienung 
1 x USB-C-Ladekabel 
1 x Karabiner
1 x Kurzanleitung/Sicherheitsdatenblatt
Technische Daten der Teufel Real Blue NC 3

Tragekomfort

Der Teufel Real Blue NC 3 besticht im täglichen Gebrauch durch seinen hohen Tragekomfort. Die Ohrpolster aus Memory-Schaum umschließen die Ohren vollständig und passen sich individuell an unterschiedliche Kopf- und Ohrformen an, ohne Druck auszuüben. Das weiche Lederimitat sorgt für ein angenehmes Hautgefühl, selbst bei längeren Hörsessions. Der Kopfhörer sitzt dank des flexiblen Federstahl-Kopfbügels sicher, ohne zu eng anzuliegen, und verteilt das Gewicht gleichmäßig über den Kopf.

Selbst Brillenträger profitieren von einem komfortablen Sitz ohne störenden Druck. Bei Bartträgern kann es an der Kontaktstelle zu leichter Abnutzung der Polster kommen, ohne dass der Tragekomfort signifikant beeinträchtigt wird. An heißen Tagen oder bei längerer Nutzung kann es jedoch zu leichtem Schwitzen an den Ohren kommen, was bei allen geschlossenen Over-Ear-Kopfhörern mit Lederimitat-Pads üblich ist.

Ein wesentlicher Vorteil besteht in der 8-Wochen-Rückgabegarantie von Teufel, die es Käufern ermöglicht, den Kopfhörer in Ruhe zu testen. Sollte der Sitz oder der Tragekomfort nicht den Erwartungen entsprechen, ist eine unkomplizierte Rückgabe möglich. 

Insgesamt vermittelt der Real Blue NC 3 ein Gefühl von Komfort, ausgeglichener Gewichtsverteilung und solider Polsterung, ideal für ausgedehnte Musik-, Hörbuch- oder Gaming-Sessions.

(Tragekomfort: 4,5 von 5 Punkten)

Bedienung

Die Bedienung des Teufel Real Blue NC 3 zeichnet sich durch eine übersichtliche, praxisnahe und alltagstaugliche Gestaltung aus. Analog zum Vorgängermodell setzt Teufel weiterhin auf physische Bedienelemente an den Ohrmuscheln anstelle von Touch-Flächen. Dieser bewusste Designentscheidung liegt der Vorteil zugrunde, dass die Steuerung auch unter widrigen Bedingungen, wie feuchten oder kalten Händen, zuverlässig und taktil funktioniert.

Auf der rechten Ohrmuschel befindet sich ein Joystick, der die Steuerung der Musikwiedergabe ermöglicht, einschließlich Start, Pause, Titelvor- und -rücklauf sowie Lautstärkeregelung. Direkt daneben ist die ANC-Taste positioniert, mit der zwischen Active Noise Cancelling, Transparenzmodus und Conversation Mode gewechselt werden kann. Eine Status-LED informiert über den aktuellen Betriebsmodus: Blau signalisiert eine aktive Bluetooth-Verbindung, Weiß den ANC-Modus und Rot einen niedrigen Akkustand.

Joystick-Steuerung (rechte Ohrmuschel im Detail)

Der Joystick ist das zentrale Steuerelement für Musik und Lautstärke:

  • Neigen nach oben / unten → Lautstärke erhöhen bzw. verringern
  • Neigen nach links / rechts → Titelsprung zurück oder vorwärts
  • Drücken einmal → Wiedergabe starten oder pausieren
  • Langes Drücken → Aktivierung des Sprachassistenten (z. B. Siri oder Google Assistant)

Die linke Ohrmuschel ist mit der Power/Bluetooth-Taste ausgestattet, welche die Funktionen Ein- und Ausschalten, Pairing sowie die Abfrage des Batteriestands übernimmt. Unterhalb dieser Taste befinden sich der USB-C-Ladeanschluss und der 3,5-mm-Klinkeneingang. Durch Anschließen des mitgelieferten Kabels mit integrierter Fernbedienung über den 3,5-mm-Klinkeneingang ist eine kabelgebundene Steuerung von Musik und Anrufen möglich.

Im Bereich der Haptik unterscheiden sich die Tasten und der Joystick des NC 3 nicht signifikant von ihrem Vorgänger. Sie zeichnen sich weiterhin durch Präzision, taktiles Feedback und fehlendes Spiel aus. Die Bedienung präsentiert sich als logisch strukturiert und durchdacht, sodass alle relevanten Funktionen effizient erreichbar sind. Teufel hat die Grundsteuerung im Vergleich zum Vorgängermodell nicht grundlegend modifiziert. Vielmehr wurden die bewährten Tastenpositionen und Funktionen beibehalten und lediglich um innovative Modi, wie beispielsweise den Conversation Mode, erweitert.

Ein einziger kleiner Nachteil besteht darin, dass spezifische Anpassungen, wie beispielsweise individuelle EQ-Einstellungen, weiterhin ausschließlich über die Teufel Go App vorgenommen werden müssen. Eine direkte Konfiguration dieser Funktionen am Kopfhörer ist nicht möglich.

In der praktischen Anwendung ermöglicht das Bedienkonzept eine schnelle, intuitive und zuverlässige Steuerung von Musik, Lautstärke und ANC-Modi, ohne dass ein ständiger Zugriff auf das Smartphone erforderlich ist.

(Bedienung: 4,5 von 5 Punkten)

Klang

Der Teufel Real Blue NC 3 präsentiert sich als audiophiler und hochwertiger Allrounder. Das Klangbild zeichnet sich durch eine ausgewogene Abstimmung aus, mit kräftigem, jedoch präzisem Bass, klaren Mitten und gut definierten Höhen. Stimmen und Instrumente werden natürlich reproduziert, was sowohl für Genres wie Pop, Rock und elektronische Musik als auch für Podcasts oder Hörbücher eine angenehme Wiedergabe gewährleistet.

Der Tieftonbereich bietet eine druckvolle Grundlage, ohne bei höheren Lautstärken zu übersteuern. Mitten und Höhen sind klar und detailliert, wobei bei maximaler Lautstärke leichte Präzisionsverluste auftreten können. Die Stereo-Abbildung ist für einen geschlossenen Over-Ear-Kopfhörer bemerkenswert breit, und die räumliche Wiedergabe erzeugt ein angenehmes Gefühl von Tiefe, wodurch Live-Aufnahmen besonders lebendig wirken.

Leider unterstützt der Teufel Real Blue NC 3 keine hochauflösenden Audio-Codecs wie aptX HD oder LDAC, sodass die Bluetooth-Übertragung auf Standard-Codecs (SBC/AAC) beschränkt ist.  Infolgedessen kann es bei der Wiedergabe von Videos oder Spielen zu einer geringfügigen Latenz kommen, die insbesondere bei Action- oder Rhythmusspielen wahrnehmbar sein kann.

Zu den Stärken des Real Blue NC 3 zählen ein kräftiger und sauberer Bass, ein ausgewogenes Klangbild, eine gute Stereoabbildung und die Fähigkeit, hohe Lautstärken ohne Verzerrung zu erreichen. Zu den Schwächen zählen eine im Vergleich zu High-End-Modellen geringere Auflösung, leichte Präzisionsverluste bei extrem hohen Lautstärken, die fehlende Unterstützung für hochauflösende Audio-Codecs sowie eine geringe Latenz bei kabelloser Video- oder Gaming-Nutzung.

Insgesamt bietet der Real Blue NC 3 ein sehr stimmiges Klangbild für den Alltag und die meisten Musikgenres. Für Audiophile oder Gamer, die ein extrem präzises Timing erfordern, bleibt er jedoch in Bezug auf kabellose Detailtreue und Latenz hinter High-End-Modellen zurück.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

App

Die Teufel Go App stellt eine sinnvolle Ergänzung zum Real Blue NC 3 dar und bietet erweiterte Einstellmöglichkeiten, die über die integrierten Bedienelemente hinausgehen. Die Benutzeroberfläche ist übersichtlich und intuitiv gestaltet, sodass sowohl unerfahrene als auch erfahrene Nutzer eine schnelle Einarbeitung gewährleisten können.

Teufel Go
Preis: Kostenlos
Teufel Go
Preis: Kostenlos

Über die App ist eine Anpassung des Equalizers, die Auswahl zwischen verschiedenen Presets sowie die Erstellung individueller Klangprofile möglich. Darüber hinaus können die Funktionen des aktiven Geräuschunterdrückungssystems (ANC), des Transparenzmodus und des Conversation Mode präzise konfiguriert werden. Firmware-Updates können bequem eingespielt und der Batteriestand detailliert überwacht werden.

Die App dient als Ergänzung zur physischen Bedienung und ersetzt diese nicht. Grundfunktionen wie Play/Pause, Lautstärkeregelung und Titelsprungsteuerung bleiben weiterhin direkt am Kopfhörer möglich. Für Nutzer, die eine individuelle Anpassung ihrer Kopfhörer wünschen oder aktuelle Updates installieren möchten, stellt die App ein praktisches Zusatztool dar. Sie ist jedoch optional, da alle Kernfunktionen auch ohne Smartphone nutzbar sind.

Insgesamt erhöht die Teufel Go App die Flexibilität und Personalisierbarkeit des Real Blue NC 3, ohne die Bedienung am Gerät selbst zu beeinträchtigen.

App: 3,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

ANC / Umgebungsgeräusche / Conversation Mode

Der Teufel Real Blue NC 3 zeichnet sich durch eine solide Klangqualität und ein effektives aktives Geräuschunterdrückungssystem (ANC) aus, welches Umgebungsgeräusche im Alltag signifikant reduziert.  Insbesondere gleichmäßige Störquellen, wie beispielsweise Motorengeräusche in Zügen oder Flugzeugen, Klimaanlagen oder ähnliche Geräuschkulissen, werden zuverlässig gedämpft. Dies ermöglicht eine ruhigere Hörumgebung, in der Musik oder Podcasts deutlich entspannter konsumiert werden können.

In dynamischeren Umgebungen, beispielsweise bei stark wechselnden Geräuschen oder erhöhten Stimmenpegeln, arbeitet das ANC solide, erreicht jedoch nicht das Niveau höherpreisiger Premium-Modelle.  Vereinzelt können Restgeräusche wahrgenommen werden. Insgesamt bietet Teufel jedoch eine überzeugende Geräuschunterdrückung für die entsprechende Preisklasse.

Der Transparenzmodus ermöglicht die bewusste Wahrnehmung von Umgebungsgeräuschen, ohne den Kopfhörer abzunehmen. Durch die integrierten Mikrofone werden Außengeräusche verstärkt wiedergegeben, was insbesondere im Straßenverkehr oder bei kurzen Gesprächen von Vorteil ist. Stimmen werden klar durchgelassen, wobei die Klangqualität der Umgebung naturgemäß etwas künstlich wirken kann.

Eine Besonderheit stellt der Conversation Mode dar. Bei Aktivierung reduziert der Kopfhörer automatisch die Musikwiedergabe und verstärkt gleichzeitig Stimmen in der Umgebung. Dies ermöglicht die Durchführung kurzer Gespräche, ohne die Wiedergabe vollständig pausieren zu müssen. Die Funktion arbeitet im Alltag zuverlässig und stellt ein komfortables Zusatzfeature dar, das schnell an Bedeutung gewinnt.

Der Transparenzmodus ermöglicht die Wahrnehmung von Umgebungsgeräuschen, während die Musik in gewohnter Lautstärke fortgesetzt wird. Dies ist besonders vorteilhaft, um die Aufmerksamkeit aufrechtzuerhalten. Der Conversation Mode hingegen reduziert die Musiklautstärke zusätzlich und hebt die Stimmen der Gesprächspartner hervor, sodass kurze Gespräche geführt werden können, ohne die Wiedergabe vollständig zu unterbrechen.

(Ausstattung 4 von 5 Punkten)

Bluetooth

Der Teufel Real Blue NC 3 ist mit Bluetooth 5.3 ausgestattet, was eine stabile, energieeffiziente und schnelle Verbindung gewährleistet. Die Reichweite beträgt im Innenbereich circa 10 Meter, wobei Wände und Störquellen die Signalstärke beeinflussen können. Im Freien, ohne größere Hindernisse, sind Verbindungen von bis zu rund 20 Metern möglich, bevor erste Verbindungsabbrüche auftreten.

In Bezug auf die Übertragungsqualität unterstützt der Kopfhörer die gängigen Standard-Codecs SBC und AAC, wodurch insbesondere mit Apple-Geräten eine zufriedenstellende Klangqualität erreicht wird.  Hochwertige Codecs wie aptX HD oder LDAC stehen jedoch nicht zur Verfügung, was die kabellose Detailtreue im Vergleich zu High-End-Modellen begrenzt.

Die Kopplung erfolgt dank Google Fast Pair und Microsoft Swift Pair besonders schnell und unkompliziert. Unterstützte Geräte erkennen den Kopfhörer automatisch, was die Einrichtung erheblich vereinfacht.

Im täglichen Gebrauch ist die Verbindung zuverlässig und ausreichend lippensynchron für Videos. Bei Spielen oder besonders sensiblen Anwendungen kann jedoch eine leichte Bluetooth-Latenz auftreten, da kein spezieller Low-Latency-Codec unterstützt wird. Insgesamt bietet der Real Blue NC 3 eine stabile und komfortable Funkverbindung mit guter Reichweite, bleibt bei der Codec-Ausstattung jedoch auf Standardniveau.

(Bluetooth: 4,5 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Der Teufel Real Blue NC 3 verfügt über einen 700-mAh-Akku und zählt hinsichtlich der Ausdauer zu den leistungsstärkeren Modellen seiner Kategorie. Bei aktiviertem Active Noise Cancelling (ANC) beträgt die Wiedergabezeit bis zu rund 59 Stunden, ohne aktive Geräuschunterdrückung sogar bis zu etwa 98 Stunden. Dies ermöglicht eine problemlose Nutzung des Kopfhörers während längerer Reisen oder mehrerer Tage intensiver Nutzung, ohne dass ein häufiges Aufladen erforderlich ist.

Die Ladegeschwindigkeit des Geräts erweist sich im Alltag als überzeugend. Eine vollständige Aufladung erfolgt in weniger als zwei Stunden. Besonders vorteilhaft ist die integrierte Schnellladefunktion, die bereits nach etwa 15 Minuten Ladezeit eine erneute Wiedergabe von knapp 12 Stunden ermöglicht.

Insgesamt bietet der Real Blue NC 3 eine überdurchschnittliche Akkuleistung, kurze Ladezeiten und eine hohe Alltagstauglichkeit, wodurch Ladepausen selten erforderlich sind.

(Akkulaufzeit: 5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Der Teufel Real Blue NC 3 präsentiert sich als komfortabler Allround-Kopfhörer, der durch seine ausdauernde Akkulaufzeit, solide Verarbeitung und ausgewogenes Klangbild mit kräftigem Bass, klaren Mitten und Höhen überzeugt. Die integrierten Funktionen ANC, Transparenz- und Conversation Mode ermöglichen eine flexible Nutzungssituation. Die Bluetooth 5.3-Schnittstelle mit Fast Pair gewährleistet eine stabile Verbindung.

Zu den Einschränkungen zählen das Fehlen von High-End-Codecs, eine leichte Latenz bei der Wiedergabe von Videos und Spielen, ein im Vergleich zu Premium-Modellen etwas eingeschränktes ANC sowie eine mögliche Wärmeentwicklung bei hohen Temperaturen. Die austauschbaren Ohrpolster kompensieren den beschleunigten Abrieb bei Bartträgern.

Insgesamt bietet der Real Blue NC 3 ein rundes und alltagstaugliches Paket für die Mehrheit der Nutzer.

Preis/Leistung

Der Teufel Real Blue NC 3 besticht nicht nur durch seinen Komfort, Klang und seine Funktionen, sondern auch durch ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis. Mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 229,99 € und aktuellen Internetpreisen ab etwa 149–159 € bietet er ein umfassendes Leistungspaket: eine lange Akkulaufzeit, aktive Geräuschunterdrückung (ANC), Transparenz- und Conversation Mode sowie einen ausgewogenen Klang. 

Obwohl kleinere Einschränkungen wie das Fehlen von High-End-Codecs und eine leicht begrenzte Leistung der aktiven Geräuschunterdrückung festgestellt werden können, werden diese durch die Ausstattung und den aktuellen Preis mehr als ausgeglichen, sodass der Kopfhörer ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis darstellt.

Teufel Real Blue NC 3

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://de.jbl.com

Teufel Airy TWS Pro

In aller Kürze

Mit den Teufel Airy TWS Pro präsentiert Teufel eine Premium-Variante seiner beliebten In-Ear-Kopfhörer. Diese zeichnen sich durch verbesserten Klang, optimiertes Noise-Cancelling sowie weitere Verbesserungen aus. Das Design besticht durch eine harmonischere Optik und eine hochwertigere Anmutung. Auch das Bedienkonzept wurde überarbeitet und die Farbauswahl geringfügig angepasst. Ähnlich wie die Teufel Airy TWS 2 sind die Airy Pro TWS IPX4-zertifiziert und werden durch die hauseigene „Teufel Go“-App unterstützt. 

Gefällt uns

  • angenehmer Tragekomfort
  • leichtes Gewicht der In-Ears
  • adaptives ANC und Transparenz-Modus
  • guter Klang
  • hohes max. Output
  • App-Anbindung
  • Qualcomm® aptX™ Adaptiv

Gefällt uns weniger

  • kein LDAC Support
  • ANC und Transparenz-Modus nicht die besten
  • Akkulaufzeit etwas enttäuschend

Teufel Airy TWS Pro

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Teufel Airy TWS Pro werden in einer kompakten, umweltfreundlichen Verpackung präsentiert, die ungebleicht ist und einen natürlichen Eindruck vermittelt. Die Vorderseite der Verpackung zeigt eine schlichte Skizze der In-Ear-Kopfhörer sowie das Teufel-Logo. Auf der schmalen Rückseite befindet sich ein Aufkleber mit wichtigen Informationen, darunter die Seriennummer und Details zur Farbe. Weitere Spezifikationen sind auf der Verpackung nicht explizit angegeben.

Die Verpackung der Teufel Airy TWS Pro erfüllt zwei wesentliche Funktionen: Sie gewährleistet einen zuverlässigen Schutz des Produkts während des Transports und ermöglicht eine schnelle Identifikation des Produkts durch die Mitarbeiter im Teufel-Store sowie im Lager. Für detaillierte Informationen zu den Teufel Airy TWS Pro empfehlen wir euch, die offizielle Webseite zu besuchen, auf der umfassende Details bereitgestellt werden.

Zur ordnungsgemäßen Entnahme des Produkts aus der Verpackung entfernen Sie den Klebestreifen an der Unterseite. Im Inneren befindet sich zunächst ein Schaumstoffeinsatz, welcher den Transportschutz gewährleistet. Nach der Entnehme kommt das Ladecase zum Vorschein, in welchem die beiden In-Ears bereits eingesetzt sind. Das Ladecase ist zusätzlich in Folie verpackt, um zusätzlichen Schutz zu bieten. Die In-Ear-Kopfhörer sind an den Ladekontakten mit einem Klebestreifen versehen, um den Akku während der Lagerung zu schützen. Dieser Klebestreifen muss entfernt werden, um die In-Ear-Kopfhörer durch das Ladecase aufladen zu können.

Das Ladecase wird durch einen Karton innerhalb der Verpackung zentriert gehalten. In dessen seitlichen Hohlräumen befinden sich sowohl das USB-A-auf-USB-C-Ladekabel als auch verschiedene Größen von Anpassstücken. TEUFEL liefert die Anpassstücke in den Größen XS, S, L und XL mit, während die Größe M bereits werkseitig an den In-Ear-Kopfhörern angebracht wurde. Am Boden der Verpackung befinden sich die üblichen Informationen, einschließlich Sicherheitshinweisen und einer Kurzanleitung.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

In-Ear Kopfhörer

Die Teufel Airy TWS Pro stellen das aktuelle Premium-In-Ear-Modell des renommierten Herstellers dar, was sich bereits beim Auspacken und der visuellen Betrachtung der Ohrhörer manifestiert. Sie vermitteln ein Gefühl von hochwertiger Verarbeitung, die Materialauswahl ist sorgfältig abgestimmt und die Details wirken im Vergleich zu ihren Vorgängermodellen deutlich edler.

Die In-Ears von Teufel sind in fünf Farbvarianten erhältlich: Night Black, Silver White, Misty Green sowie die exklusiven Farben Steel Blue und Comic Teal. Letzteres, mein Testmuster, zeichnet sich durch ein dunkleres, leicht glitzerndes Grün aus. Je nach Lichteinfall oder Blickwinkel variiert die Farbgebung in dunklere, leicht violette bis dunkelblaue Töne. Dieser Effekt verleiht den In-Ears und dem Charging Case ein besonders edles und ansprechendes Erscheinungsbild.

Die Airy TWS Pro von Teufel zeichnen sich durch ein mattes Kunststoff-Gehäuse aus, das Fingerabdrücke und Gebrauchsspuren im täglichen Gebrauch effektiv verbirgt. Neben der praktischen Funktionalität trägt das matte Gehäuse zur hochwertigen Optik der In-Ears bei. Mein In-Ear in der Farbe Comic Teal kommt in dieser Hinsicht besonders gut zur Geltung und wirkt nicht ganz so schlicht wie beispielsweise die weiße oder schwarze Ausführung.

Die Airy TWS Pro von Teufel setzen auf das bewährte Knospe-mit-Stiel-Design, das auch von den Apple AirPods bekannt ist. Die Außenseite ist in der gewählten Farbe gehalten, während die Innenseite und weitere Details in Schwarz ausgeführt sind. Neben dem schwarzen „T-Logo“ befindet sich auf der Außenseite auch ein schwarzes Lautsprechergitter. Eine kleine LED im oberen Bereich signalisiert den aktuellen Status der In-Ears. 

Am Ende des verlängerten Stiels befinden sich zwei vergoldete Ladekontakte sowie ein Mikrofon. An der Seite befindet sich zudem eine deutlich abgesetzte, kleine Taste, über die die In-Ear-Kopfhörer neben den zusätzlichen Gestensteuerungen bedient werden können. An der schwarzen Innenseite befinden sich zahlreiche Mikrofone, die für die aktive Geräuschunterdrückung (ANC) benötigt werden, sowie der Treiberkanal. 

Ladecase

Das Gehäuse ist in der gleichen Farbe und dem gleichen matten Kunststoff wie die In-Ear-Kopfhörer gehalten, wodurch es weitgehend fingerabdruckresistent ist. Die mehrfarbige Oberfläche des Gehäuses, die sich je nach Blickwinkel verändert, verleiht ihm zusammen mit den In-Ear-Kopfhörern ein ansprechendes Erscheinungsbild.

Das Teufel-Logo befindet sich im runden Zentrum der Vorderseite des Gehäuses. An der rechten schmalen Seite befinden sich vier LEDs zur Anzeige des Akkustands. Direkt darunter befinden sich der USB-C-Anschluss und der Kopplungs-Knopf.

Das Gehäuse ähnelt stark dem der Teufel Airy TWS 2 und ist daher recht kantig. Dadurch kann es auf nahezu jeder Seite auf den Tisch gestellt werden und steht dabei stets stabil. Der Nachteil ist jedoch, dass es sich dadurch nicht gerade als ergonomisch gestaltet. Im Alltag stellt dies jedoch kein signifikantes Problem dar. 

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitungsqualität der Teufel Airy TWS Pro ist insgesamt zufriedenstellend. Der verwendete Kunststoff vermittelt ein hochwertiges Anfassgefühl und präsentiert sich dank der matten Oberflächenbeschaffenheit optisch ansprechend. Obwohl im Vergleich zu höherpreisigen Modellen noch Verbesserungspotenzial besteht, entspricht die Verarbeitungsqualität den Erwartungen an ein Produkt in der aktuellen Preisklasse unter 120 €.

Die In-Ear-Kopfhörer zeichnen sich durch ein geringes Gewicht aus, bieten einen angenehmen Tragekomfort und gewährleisten einen sicheren Sitz im Ohr. Auch das Ladecase wirkt zweckmäßig und robust, was den Gesamteindruck der Verarbeitungsqualität positiv unterstreicht. Der Deckel des Ladecases verfügt über eine kleine Rastung. Wird dieser Widerstand nicht überwunden, schließt sich der Deckel automatisch. Bei Überwindung des Widerstandes bleibt das Ladecase geöffnet, bis es manuell geschlossen wird.

Das geringe Gewicht der Kopfhörer wird durch das Kunststoffgehäuse und die In-Ear-Bauweise erreicht, was in der Branche üblich ist. Kunststoff zeichnet sich zudem durch seine Robustheit gegenüber Schweiß und Spritzwasser aus, entsprechend der Schutzklasse IPX4. Die In-Ear-Kopfhörer sind dank der integrierten Dichtungen gegen äußere Einflüsse wie Regen geschützt. Diese Dichtungen verhindern das Eindringen von Wasser in die Elektronik und erhöhen somit die Langlebigkeit der Geräte. 

Die In-Ear-Kopfhörer zeichnen sich durch ein geringes Gewicht von jeweils 5,7 Gramm aus, während das Ladecase mit etwa 64 Gramm zu Buche schlägt. Unter Berücksichtigung der individuellen Hautbeschaffenheit, insbesondere bei fettiger Haut, können Fingerabdrücke auf dem Case sichtbar werden. Diese Spuren lassen sich jedoch problemlos entfernen und beeinträchtigen den Gesamteindruck nicht in nennenswertem Maße.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.2)
FarbeComic Teal, Alternativ auch in Night Black, Silver White, Misty Green, Steel Blue
Akkuintegriert, 500 mAh großer Lithium-Ionen Akku im Case und 50 mAh großer Akku in jedem der beiden Kopfhörern
Akku Ohrhörer: 7 h (ohne ANC) 4,5 Stunden (mit ANC) bei mittlerer Lautstärke
Gesamtspieldauer mit aufladung im Case rund 32 Stunden ohne ANC, über 19 Stunden mit ANC.
Gewicht 75,4 g (Ohrhörer und Ladebox)
11,4 g (beide Ohrhörer)
64 g (Ladebox)
MaterialOhrhörer und In-Ears aus Kunststoff
KonnektivitätBluetooth 5.2 Audio-Codec: SBC, AAC und Qualcomm® aptX™ Adaptiv
TreiberDynamische Treiber mit einer Größe von 10 mm (links und rechts)
Frequenzbereich8 Hz bis 20 kHz
Treiberempfindlichkeit bei 1 kHz/ 1 mW (dBkeine Angaben
Impedanz (Ohm)keine Angaben vermutlich 16 Ohm
ANC/ TransparenzmodusANC und Transparenzmodus mit insgesamt drei Mikrofonen
LieferumfangTeufel Airy TWS Pro In-Ears
je ein Satz Ohrstöpsel in fünf verschiedenen Größen
Ladecase aus Kunststoff
USB-C-Ladekabel
Kurzanleitung + Sicherheitsdatenblatt usw.
Technische Daten der Teufel Airy TWS Pro

Tragekomfort

Die Teufel Airy TWS Pro gewährleisten auch bei sportlichen Aktivitäten einen außergewöhnlichen Tragekomfort, obwohl dieser Aspekt von Teufel nicht explizit kommuniziert wird.  Durch die Verwendung geeigneter Silikon-Aufsätze wird ein fester Sitz im Ohr sichergestellt, welcher auch bei intensiven Bewegungen erhalten bleibt. Es besteht kein Druckgefühl, ein Verrutschen ist ausgeschlossen und es wird kein unangenehmer Druck am Ohr erzeugt, sodass ein Gefühl des Herausfallens der In-Ears vermieden wird.

Die ergonomische Formgebung, verbunden mit der daraus resultierenden Wölbung nach hinten, gewährleistet einen sicheren Halt der In-Ears im Ohr, ohne dass ein Verrutschen auftritt. Hierfür ist jedoch die Auswahl der passenden Anpassstücke aus fünf verschiedenen Größen erforderlich. Es wird empfohlen, sich die Zeit zu nehmen, die verschiedenen Größen auszuprobieren. Die korrekte Größe ist entscheidend für einen optimalen Halt, ein optimales Klangergebnis und einwandfreies aktives Geräuschunterdrückungssystem (ANC).

Bei korrektem Sitz im Ohr sind die Teufel Airy TWS Pro auf jeden Fall sichtbar, vergleichbar mit den AirPods von Apple. Der sichere Halt hat in diesem Zusammenhang jedoch Vorrang vor einem dezenten Design. 

(Tragekomfort: 4,5 von 5 Punkten)

Bedienung

Im Gegensatz zu den meisten Anbietern von True-Wireless-In-Ears, die in letzter Zeit vermehrt auf reine Touch-Bedienung setzen, verfolgt Teufel mit den Teufel Airy TWS Pro einen alternativen Ansatz und integriert Druck- und Streichgesten zur Steuerung.  Hierzu ist an jedem In-Ear ein erhabener Drucksensor integriert, dem eine berührungsempfindliche Fläche direkt gegenüberliegt.  Das Ein- und Ausschalten erfolgt weiterhin automatisch, indem die In-Ears aus dem Case entnommen werden, woraufhin eine automatische Verbindung zum zuletzt gekoppelten Gerät hergestellt wird.

Die Tastenbelegung der Teufel In-Ears ist auf beiden Seiten identisch, sodass eine einseitige Nutzung ohne Funktionsverlust möglich ist. Ein kurzer Druck auf die kleine Taste pausiert die Wiedergabe oder setzt sie bei erneutem Druck fort.  Zweimaliges Tippen ermöglicht den Sprung zum nächsten Titel, während dreimaliges Tippen die Wiedergabe zum vorherigen Titel startet.

Durch Wischen am Steg nach oben wird die Lautstärke erhöht, nach unten gesenkt. Obwohl im Alltag ein Wischen lediglich auf der Vorderseite des In-Ears ausreichend wäre, empfiehlt es sich aufgrund des möglichen Verrutschens des In-Ear-Kopfhörers, den Steg zwischen den Fingern zu „reiben“.  Ein Nachteil dieser Funktion besteht darin, dass die Lautstärke lediglich um eine Stufe angepasst werden kann. Für eine schnellere Lautstärkeregelung um mehrere Stufen empfiehlt sich die Nutzung des Smartphones.

Hochwertige kabellose Ohrhörer mit Touch-Bedienung, Lautstärkeanpassung und Sprachsteuerung.
Quelle:Teufel

Durch Betätigung einer der beiden Drucktasten für eine Dauer von etwa 1,5 Sekunden können Sie die Geräuschunterdrückung aktivieren, in den Aware-Modus wechseln oder beides deaktivieren.  Die In-Ear-Geräte ermöglichen euch zudem die vollständige Steuerung aller Anrufvorgänge. Zur Annahme eines Anrufs betätigen man einfach kurz die Drucktaste. Ein zweifacher Druck pausiert den Anruf. Der Wechsel zwischen zwei Anrufen erfolgt durch zweimaliges kurzes Drücken der Drucktaste. Um einen eingehenden Anruf abzulehnen, hält man einfach die Drucktaste für 1,5 Sekunden lang gedrückt.

In der Teufel Go-App besteht die Möglichkeit, die Belegung der Drucktasten an individuelle Präferenzen anzupassen. Im täglichen Gebrauch erwies sich die Bedienung über die Drucktaste als schnell und präzise, vergleichbar mit der Bedienung über Tippgesten via Touch. Im Gegensatz zum herkömmlichen Touch-Bedienfeld, bei dem die Steuerung mit einem Finger erfolgt, erfordert die Bedienung über die Drucktasten zwei Finger, um ein Verrutschen des jeweiligen In-Ear-Kopfhörers zu vermeiden. Die Streichgesten zur Lautstärkensteuerung funktionierten im Alltag einwandfrei und erforderten keine Anpassungen. 

(Bedienung: 4,5 von 5 Punkten)

Klang

Teufel integriert in die Teufel Airy TWS Pro 10-mm-Treiber, identisch mit denen der Teufel Airy TWS 2. Dadurch wird eine präzise Basswiedergabe bis zu einer Frequenz von 8 Hz gewährleistet. Der integrierte Digitalverstärker der neuesten Generation verspricht einen hohen Dynamikumfang. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ein außergewöhnlich breiter Frequenzgang mit präzisen Höhen, warmen Mitten und druckvollem Oberbass sowie einem kraftvollen Tiefbass, vergleichbar mit Over-Ear-Kopfhörern, erwartet werden kann. Dies verspricht zumindest Teufel, ob dies auch wirklich der Wahrheit entspricht verrate ich euch gleich nach ein paar weiteren technischen Details. 

Mit ihren 10-mm-Treibern und weiteren Klangoptimierungen bieten die Teufel Airy TWS Pro einen Frequenzbereich von 8 Hz bis 20 kHz. Dies lässt auf einen ausgewogenen Klang mit tiefen und präzisen Bässen schließen. Neben dem Standard-Audio-Codec SBC wird erneut der hochwertige AAC-Codec unterstützt. Erstmals unterstützen Teufel In-Ear-Kopfhörer den aptX Adaptive-Codec, welcher eine signifikante Verbesserung der Klangqualität ermöglicht. Dieser Aspekt ist für viele Anwender von großer Bedeutung und wurde bisher von Teufel nicht unterstützt.  

Der Bassbereich, wie von Teufel auf der Homepage erwähnt, zählt zu den Stärken der Teufel Airy TWS Pro. Diese sind gut abgestimmt, und unabhängig davon, ob das aktive oder reaktive ANC aktiviert war, blieb das Klangbild unverändert. Es ist erwähnenswert, dass viele Hersteller dieses Problem zwar inzwischen behoben haben, es jedoch gelegentlich noch Kopfhörer gibt, bei denen der Bass bei aktiviertem ANC verstärkt wird. 

Die Dynamik und Präsenz der Teufel Airy TWS Pro sind bemerkenswert. Das Klangbild ist von Werk aus gut abgestimmt und ausgewogen, wobei die Mitten und Höhen klar und detailreich wiedergegeben werden. Insgesamt zeichnen sich die Teufel Airy TWS Pro durch einen warmen und natürlichen Klang aus. Diese In-Ears sind vielseitig und kommen mit einer Vielzahl von Genres zurecht, darunter Pop, Rock, R&B und Dance/Electronic. Sie sind perfekt für aktuelle Chartstürmer und alles, was dazwischen liegt. 

Die Sprachverständlichkeit des Teufel Airy TWS Pro ist insgesamt äußerst überzeugend. Die Integration von insgesamt sechs Mikrofonen, drei auf jeder Seite, gewährleistet eine stabile und rauscharme Übertragung. Während der Telefonate war die Verständigung klar und deutlich. Bei gleichzeitigem Sprechen traten lediglich leichte Beeinträchtigungen auf, da die Stimmen leicht komprimiert klangen. Abgesehen von diesem Punkt bin ich mit der Leistung sehr zufrieden und habe die Kopfhörer gerne für Telefonate genutzt.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

App

Die hauseigene Teufel Go App unterstützt die Teufel Airy TWS Pro sinnvoll, da sie die Steuerung zahlreicher Funktionen ermöglicht und eine individuelle Anpassung der In-Ears bietet, sowohl hinsichtlich des Klangs über den Equalizer als auch der Bedienung. Die App ist kostenlos im Google Play Store und im App Store von Apple erhältlich.

Obwohl die Anwendung relativ übersichtlich gestaltet ist, bietet sie dennoch einige wesentliche Einstellungen, die eine Installation auf dem Smartphone rechtfertigen. Auf der Startseite werden die beiden In-Ear-Kopfhörer mit ihrer jeweiligen Akkukapazität einzeln angezeigt.  Es wäre wünschenswert, wenn Teufel die Anzeige des Ladecases ebenfalls integriert hätte, da dies ebenfalls nützlich wäre. Die Status-LEDs am Ladecase selbst bieten jedoch ausreichend Informationen, um den Ladezustand zu erkennen und den optimalen Zeitpunkt für das Aufladen des Cases zu bestimmen.  

Unter der Darstellung der In-Ear-Kopfhörer, die in der Farbe des gekauften Produkts gehalten ist, befinden sich die beiden essenziellen Funktionen. Diese ermöglichen den direkten Zugriff auf den Equalizer und die Geräuschunterdrückung. Teufel Audio verzichtet auf einen konventionellen Equalizer mit drei oder fünf individuell regulierbaren Bändern und setzt stattdessen auf einen parametrischen Equalizer. Dieser funktioniert ähnlich einem Koordinatensystem, in dem ein Punkt verschoben werden kann, um die Verstärkung bestimmter Musikrichtungen zu visualisieren. Es ist wichtig zu beachten, dass Pegel und Frequenz gleichzeitig angepasst werden; eine separate Regulierung ist nicht möglich.  Das Konzept überzeugt jedoch durch seine Benutzerfreundlichkeit und ermöglicht eine schnelle Einarbeitung. 

Im Zusammenhang mit der Verlinkung der „Geräuschekontrolle“ stehen Ihnen drei Modi zur Auswahl: Aus, Transparenz und Active Geräuscheunterdrückung. Im Modus „Active Geräuscheunterdrückung“ besteht die Möglichkeit, die adaptive Funktionswiese bei Bedarf zu deaktivieren. Diese Funktion ist standardmäßig aktiviert und passt die Intensität der aktiven Geräuschunterdrückung an die jeweiligen Umgebungsbedingungen an. Ich halte diese Funktion für äußerst nützlich und empfehle daher, sie aktiviert zu lassen. 

Im Bereich der Allgemeinen Einstellungen besteht die Möglichkeit, die Touch-Bedienung an individuelle Präferenzen anzupassen. Des Weiteren kann der Auto-Off-Timer konfiguriert werden, um die automatische Abschaltung des Geräts nach einer definierten Zeitspanne zu steuern. Ich empfehle die Smart Pause-Funktion aktiviert zu lassen. Diese Funktion unterbricht die Wiedergabe von Musik automatisch, sobald beide In-Ear-Kopfhörer aus den Ohren genommen werden. Bei Wiedereinsetzen beider In-Ears wird die Wiedergabe nahtlos fortgesetzt, unabhängig davon, ob es sich um Musik oder ein YouTube-Video handelt.

(App: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

ANC / Umgebung ein-/ausblenden

Das adaptive Noise Cancelling der Teufel Airy TWS Pro überzeugt durch seine Effektivität bei der Neutralisierung monotoner Geräusche, wie beispielsweise des Klangs von Fahrzeugmotoren im Straßenverkehr, Geräuschen in Zügen und Lüftergeräuschen von Ventilatoren. In Umgebungen wie Cafés oder Fitnessstudios wird die Umgebung zwar auch deutlich reduziert, jedoch wäre eine noch stärkere Geräuschunterdrückung wünschenswert. Hierbei liefern z.B. die von mir getesteten Technics EAH-AZ100 eine bessere Geräuschunterdrückung, kosten dafür aber auch das doppelte.  

Der Transparenzmodus gewährleistet eine zuverlässige Wahrnehmung der Umgebung durch Verstärkung von Stimmen und anderen Geräuschen, wie beispielsweise Verkehrslärm. Obwohl dieser Modus insgesamt zufriedenstellend funktioniert, ist er mit der Akzeptanz eines hörbaren Grundrauschens verbunden. Dieses Rauschen ist insbesondere bei geringer oder fehlender Musikwiedergabe wahrnehmbar. Im Vergleich zu einigen anderen Modellen, die in dieser Hinsicht fortschrittlicher sind, weist Teufel einen gewissen Rückstand auf. Bei einer Musikwiedergabe von etwa 50 % oder mehr wird das Grundrauschen jedoch effektiv überdeckt und stellt somit keine Beeinträchtigung mehr dar.

Akkulaufzeit

Im Gehäuse der Teufel Airy TWS Pro ist jeweils ein 50 mAh Lithium-Ionen-Akku integriert. Dieser ermöglicht eine Wiedergabedauer von bis zu sieben Stunden bei deaktiviertem ANC und mittlerer Lautstärke. Obwohl dieser Wert akzeptabel ist, stellt er nicht die Spitze der Leistung dar. So hat beispielsweise Teufel mit den Real Blue TWS 3 bewiesen, dass durch optimiertes Energiemanagement eine Wiedergabedauer von bis zu neun Stunden mit einem 45 mAh-Akku erreicht werden kann. Es ist daher bedauerlich, dass mit den Teufel Airy TWS Pro trotz höherer Akkukapazität eine geringere Wiedergabedauer erzielt wird. Bei aktivem ANC war eine Aufladung der In-Ear-Kopfhörer nach etwa 4,5 Stunden erforderlich. 

Die Akkukapazität des Ladecases beträgt, wie bereits bei den Teufel Airy TWS 2, exakt 500 mAh.  Dies ist angesichts der nahezu identischen Gehäuseform der beiden Modelle nicht verwunderlich.  Folglich ermöglicht das Ladecase mehrere vollständige Aufladungen der In-Ear-Kopfhörer, was eine Gesamtwiedergabezeit von über 32 Stunden ohne Aktivierung der Geräuschunterdrückung (ANC) ermöglicht. Mit aktiviertem ANC beträgt die Laufzeit rund 19 Stunden. In der Praxis erzielte ich eine Gesamtwiedergabezeit von knapp 17 Stunden mit aktiviertem ANC. Diese Abweichung ist akzeptabel, da sie von Faktoren wie der Lautstärke, der Intensität, mit welcher das ANC eingreifen muss, und den bevorzugten Musikgenres beeinflusst wird. Das Ladecase behält dabei seine kompakte und taschenfreundliche Form, was es besonders praktisch für den mobilen Einsatz macht.

Es ist erfreulich festzustellen, dass Teufel auch in diesem Produkt die Smart-Pause-Funktion implementiert hat. Diese Funktion ermöglicht es, die Wiedergabe von Musik oder Videos automatisch zu unterbrechen, sobald beide In-Ear-Kopfhörer aus den Ohren genommen werden, und die Wiedergabe beim Wiedereinsetzen nahtlos fortzusetzen.  Diese Funktion, die ich in früheren Produkten vermisst habe, erhöht nicht nur den Benutzerkomfort erheblich, sondern trägt auch zur Schonung der Akkulaufzeit bei. 

Bluetooth

Im Bereich der Bluetooth-Technologie implementiert Teufel bei den Airy TWS Pro die Version 5.2, im Gegensatz zu den Teufel Real Blue TWS 3, welche Bluetooth 5.3 nutzen. Ob diese Diskrepanz einen signifikanten Einfluss auf die Akkulaufzeit der Airy TWS Pro hat, kann ich nicht abschließend beurteilen, jedoch ist es denkbar, dass sie einen Beitrag leistet. 

Bezüglich der Verbindungsstabilität und Reichweite besteht kein signifikanter Unterschied zwischen den Bluetooth-Versionen 5.2 und 5.3. Die Reichweite beträgt unter Innenraumbedingungen etwa 14 Meter, was für die meisten Anwendungen ausreichend ist. Bei Vorhandensein massiver Wände oder Decken kann die Leistung jedoch beeinträchtigt werden. Im Außenbereich, unter Berücksichtigung der Abwesenheit von Hindernissen, ist eine theoretisch höhere Reichweite möglich. Es ist jedoch unwahrscheinlich, dass sich Nutzer derart weit von ihrem unbeaufsichtigten Zuspielgerät oder Smartphone entfernen werden, sofern nicht über einen weitläufigen Garten verfügt wird.

Wie bereits bei den Teufel Real Blue TWS 3 verfügt auch das Modell Teufel Airy TWS Pro über die Multipoint-Funktion. Diese ermöglicht die gleichzeitige Verbindung mit zwei Geräten und einen nahtlosen Wechsel zwischen diesen.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit der Einführung des Teufel Airy TWS Pro präsentiert Teufel eine Premium-Variante seiner beliebten In-Ear-Kopfhörer. Im Rahmen meines Tests konnten diese mich in zahlreichen Aspekten überzeugen, jedoch verbleiben einige kleinere Mängel, die mit der zweiten Generation behoben werden könnten, sodass dem Pro letztendlich nichts mehr im Wege steht. Für ein Pro-Modell hätte ich eine längere Akkulaufzeit erwartet, insbesondere da der Akku eine größere Kapazität aufweist als bei den Teufel Real Blue TWS 3.  Teufel demonstrierte mit den Real Blue TWS 3, dass auch mit einer geringeren mAh-Zahl eine gute Akkulaufzeit erzielt werden kann. 

Das Bedienkonzept mit der zusätzlichen Drucktaste ist durchaus zufriedenstellend und erweist sich im täglichen Gebrauch als funktional. Es ermöglicht die problemlose Nutzung der In-Ears im Einzelbetrieb, ohne dass auf eine Funktion der Steuerung verzichtet werden muss. Bei Modellen mit ausschließlich Touch-basierter Steuerung werden auf der rechten Seite andere Befehle zu denen auf der linken Seite ausgeführt. Sollte lediglich ein In-Ear-Modell verwendet werden, müssen entsprechende Einschränkungen bei den Steuerungsmöglichkeiten in Kauf genommen werden, was hier bei den Teufel Airy TWS Pro nicht der Fall ist. 

Die Klangqualität der Teufel Airy TWS Pro ist Teufel gut gelungen und der Tragekomfort ist ausgezeichnet. Da ANC ist zwar effektiv, jedoch nicht branchenführend. Ähnliches gilt für den Transparentmodus, der von einem hörbaren Rauschen begleitet wird, welches von anderen Herstellern teilweise besser gelöst wird.

Preis/Leistung

Die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) der Teufel Airy TWS Pro betrug zum Zeitpunkt der Markteinführung 169,99 €. Da sich die In-Ear-Kopfhörer jedoch bereits seit einiger Zeit im Handel befinden, hat Teufel den Preis auf 119,99 € reduziert. Der ursprüngliche Preis von 169,99 € war Preislich ein wenig hoch angesetzt, insbesondere im Hinblick auf die Existenz preisgünstigerer Modelle mit vergleichbarer Ausstattung.

Bei einem Preis von unter 120 € wird das Angebot deutlich attraktiver. Die Ausstattung, die klangliche Leistung und die aktive Geräuschunterdrückung entsprechen für diesen Preis dem erwarteten Standard. Ich kann diese Kopfhörer daher für diesen angepasste Preis uneingeschränkt weiterempfehlen. 

Teufel Airy TWS Pro

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://teufel.de

JBL Live Beam 3

In aller Kürze

Die JBL Live Beam 3 Kopfhörer bieten einen hervorragenden Klang und angenehmen Tragekomfort. Einzigartig ist das Smart Case, das nicht nur zum Aufladen und Aufbewahren der In-Ears dient, sondern auch über ein Touch-Display verfügt. Über dieses Display lassen sich alle wichtigen Funktionen direkt vom Smartphone aus steuern. Meines Wissens ist dies ein einzigartiges Feature, das JBL mit diesen Kopfhörern eingeführt hat. Entsprechend lag die UVP bei 199,99€.  Mittlerweile sind die Live Beam 3 jedoch schon etwas länger auf dem Markt und bereits für unter 140€ erhältlich, was sie meiner Meinung nach noch attraktiver macht.

Gefällt uns

  • sehr guter Tragekomfort
  • lange Akkulaufzeit
  • Case kan via USB-C oder kabellos via Qi aufgeladen werden
  • gutes ANC
  • Ladecase mit praktischem Display
  • Umfangreiche App
  • IPX55 Schutz (In-Ears)
  • ANC verändert Klang nicht

Gefällt uns weniger

  • ANC gut aber nicht das Beste

JBL Live Beam 3

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Kopfhörer der LIVE-Serie hat JBL nun schon einige Zeit im Sortiment und regelmäßig gibt es hier komplett neue Modelle oder ein Upgrade auf eine neue Generation. Bei den JBL Live Beam 3 handelt es sich um eine neue Generation.

JBL bleibt seinem Verpackungsdesign treu und präsentiert die In-Ears erneut in einer rundum informativen Verpackung mit dem charakteristischen Sichtfenster an der Rückseite.  Dieses Fenster ermöglicht einen Blick ins Innere und zeigt die beiden In-Ears. Beginnen wir jedoch wie gewohnt mit der Vorderseite der Verpackung.  Sie präsentiert sich in den typischen JBL-Farben Weiß, Orange und Schwarz. Die eigentliche stabile Verpackung befindet sich in der beschriebenen bunt bedruckten Umverpackung.  Eine Neuerung gibt es bei der Innenverpackung: Diese ist nun ungebleicht und nicht mehr schwarz gefärbt, was deutlich umweltfreundlicher ist.

Die Vorderseite der Verpackung zeigt die In-Ears und das neue Smart-Case. Das JBL-Logo befindet sich in der oberen linken Ecke, während die Modellbezeichnung seitlich nach unten verläuft. Die wichtigsten Ausstattungsmerkmale sind nun unten links aufgeführt. JBL hebt die Vorteile des Smart-Cases, True Adaptive Noise Cancelling und die hervorragende Sprachqualität bei Telefonaten hervor. Unten rechts informiert JBL wie gewohnt über die Akkulaufzeit. Mit einer vollen Aufladung können 12 Stunden Musik gehört werden, das Case verlängert die Laufzeit um weitere 36 Stunden.  Insgesamt ergibt sich so eine Akkulaufzeit von rund 48 Stunden mit mehreren Aufladungen. Ob dieser Wert im Alltag erreicht wird, verrate ich euch im Abschnitt „Akkulaufzeit“.

Auf der rechten schmalen Seite zeigt JBL anhand kleiner Skizzen, was im Lieferumfang der JBL Live Beam 3 enthalten ist.  Darüber hinaus gibt es Ausschnitte der App und ihrer Funktionen, die angepasst werden können.  Neben dem Equalizer lassen sich beispielsweise das ANC und der Bildschirmhintergrund des Cases ändern.

Wie die meisten Unternehmen hält sich JBL auf der Rückseite mit Details zurück.  Hier findet sich jedoch ein direkt auffälliges Sichtfenster, ähnlich dem der JBL Live Pro 2.  Dieses ermöglicht einen Blick auf das neue Smart Case, ohne die Verpackung öffnen zu müssen.  JBL präsentiert die In-Ears zusammen mit dem Case und hebt wichtige Ausstattungsmerkmale hervor, darunter das true adaptive NC, das Smart Case und den beeindruckenden JBL Raumklang. 

Entfernen Sie die beiden Klebestreifen an der Unterseite, um das gesamte Innenleben der Verpackung herauszuziehen. Sie erhalten eine ungebleichte, stabile Kartonage mit einer Aussparung im Deckel, durch die Sie das neue Smart Case durch ein Sichtfenster begutachten können.  Nach dem Aufklappen finden Sie auf der Kartonage eine Art Kurzanleitung, die Ihnen bei den ersten Schritten hilft. Im transparenten Kunststofffenster befindet sich das Case mit den beiden In-Ear-Kopfhörern direkt darin. Um den Akku über das Case aufzuladen, müssen Sie die beiden Klebestreifen an den Ladekontakten entfernen, da der Akku sonst nicht aufgeladen werden kann. Entsorgen Sie die transparente Verpackung nicht versehentlich, da JBL darin auch die weißen Anpassstücke integriert hat. Im Karton darunter finden Sie eine Anleitung und ein kurzes USB-A-auf-USB-C-Ladekabel.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

In-Ear Kopfhörer

Die JBL Live Beam 3 In-Ears zeichnen sich durch ihr Steg-Design aus, ähnlich wie die JBL Live Flex und JBL Live Pro 2.  Sie werden mit Silikonaufsätzen geliefert, die eine individuelle Anpassung an den Ohrkanal ermöglichen. Dadurch bieten sie bereits ohne aktives ANC eine deutlich bessere Geräuschisolierung als die JBL Live Flex, die ohne diese Aufsätze auskommt. Mit einem Gewicht von knapp über 5 Gramm pro Ohrhörer sind die Live Beam 3 angenehm leicht und dank ihres kompakten Designs bequem zu tragen.

Die JBL Live Beam 3 In-Ears bestehen aus zwei Teilen: der knospenförmigen Einheit, die den Treiberausgang und den Großteil der Elektronik beherbergt, und dem kurzen Steg.  Dieser Steg sorgt für einen sicheren Halt, ragt aber im Vergleich zu kompakteren In-Ears deutlich aus dem Ohr hervor. Die Bedienung erfolgt über Touch-Sensoren an der Außenseite des Stegs, wie bei allen neuen In-Ears von JBL. Das Gehäuse ist aus hochwertigem Kunststoff gefertigt, der für ein geringes Gewicht sorgt und gleichzeitig Schutz vor Staub und leichtem Strahlwasser wie Regen und Schweiß bietet, jedoch nicht wasserdicht ist.

Das Gehäuse der JBL Live Beam 3 gefällt mir sehr gut. Bei meinem silbernen Modell harmoniert das Grau perfekt mit den Chrome-Elementen. Die Außenseite am Steg ist in Hochglanz ausgeführt und neben der Status-LED ist ein JBL-Logo im Chrom eingelassen. Der Rest der In-Ears ist mattiert, wodurch sie relativ unempfindlich gegen Fingerabdrücke sind. An der Innenseite des „Stiels“ befindet sich die Seitenbeschriftung, die anzeigt, welcher In-Ear in welches Ohr gehört. Diese Beschriftung ist jedoch identisch mit der Gehäusefarbe und recht klein, sodass Personen mit eingeschränkter Sehkraft Schwierigkeiten haben könnten, sie zu erkennen.  Die Ladekontakte wurden bei dieser Kopfhörer-Serie in die Innenseite der Knospen verlegt, was sinnvoll ist, da die In-Ears im Case liegen, im Gegensatz zu den JBL Live Flex.

Jedes In-Ear-Modell verfügt über ein Mikrofon am Ende des Steges, das für Telefonate verwendet wird. Zwei weitere Mikrofone befinden sich an der Knospe: ein kleineres zeigt nach unten, während das andere kurz hinter den Anpassstücken sitzt, sobald die In-Ears im Gehörgang platziert sind. Diese Mikrofone erfassen Umgebungsgeräusche, sodass die Elektronik Gegensignale erzeugen kann, um diese Geräusche zu neutralisieren.  Schließlich befindet sich der Treiberausgang, der den Klang ins Gehör befördert, an der Innenseite der Knospe. Jeder In-Ear verfügt außerdem über einen Sensor, der erkennt, ob es getragen wird. 

Neben dem von mir getesteten Modell ist silber, gibt es die JBL Live Beam 3 auch noch in folgenden Farben: Schwarz, Blau und Lila. Daher sollte hier für jeden eine passende Farbe dabei sein. Dual-Connect gehört inzwischen beim JBL zum Standard und so kann man natürlich auch die JBL Live Flex im Stereo-Betrieb und auf Wunsch auch einzeln im Mono Betrieb verwenden. Also entweder den linken oder rechten Kopfhörer einzeln, ganz wie man dies gerade bevorzugt.

Ladecase

Das Ladecase, eigentlich ein eher überschaubarer Abschnitt meiner Tests, hat JBL hier deutlich interessanter gemacht. Das Case, das bisher nur zum Aufbewahren und Aufladen des Akkus diente, verfügt nun über ein Display. Das 1,45 Zoll große Touchscreen-Display, das erstmals mit den JBL Tour Pro 2 eingeführt wurde, ist nun auch in die anderen Generationen an True Wireless In-Ears integriert worden und erweitert deren Funktionsumfang deutlich. 

Meiner Meinung nach bietet das kleine Display einen enormen Komfort, da man alle wichtigen Einstellungen direkt über das Display vornehmen kann, ohne jedes Mal das Handy aus der Tasche zu holen. Über das im Deckel des Ladecase eingelassene Display kann man beispielsweise die Lautstärke regeln, das ANC ein- und ausschalten, die Wiedergabe steuern und den Akkustand der In-Ears und des Ladecase einsehen.   

Mit seinen Maßen von 61 x 51 x 30 cm ist das Case zwar nicht gerade klein, passt aber dennoch bequem in meine Hosentasche. Die abgerundeten Kanten sorgen für ein angenehmes Gefühl in der Hand, sodass ich es als Handschmeichler bezeichnen würde. Abgesehen vom Display befindet sich an der Außenseite nur am hinteren Bereich der USB-C-Anschluss zum Laden des Akkus. Das Smart Case kann jedoch sowohl über Kabel als auch induktiv aufgeladen werden. Eine Öse in der hinteren Ecke ermöglicht das Befestigen einer Schlaufe. 

Der Smart Cast verfügt über eine länglich verlaufende Griffmulde an der Front, die das Öffnen erleichtert. Im Inneren erwartet einen eine ansprechende Gestaltung. Der Name der In-Ears ist auf der Innenseite des Deckels eingraviert und der Bereich, in dem sie platziert werden, ist ebenfalls stilvoll gestaltet. Die Seitenbeschriftung zeigt euch genau, welcher In-Ear in welches Ohr gehört. Dank der bewährten magnetischen Halterung werden die In-Ears sicher gehalten und zuverlässig aufgeladen.  

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die JBL Live Beam 3 überzeugen mit einer hervorragenden Verarbeitung. Der Kunststoff der In-Ears und des Ladecases fühlt sich angenehm an und die Übergänge sind sauber verarbeitet. Das robuste Aluminiumscharnier des Ladecases, das häufig geöffnet und geschlossen wird, sorgt für Langlebigkeit. Sowohl das Case als auch die In-Ears sind sauber verarbeitet, sodass keine störenden Kanten oder Übergänge zu spüren sind. Alles fühlt sich glatt und geschmeidig an.

Die In-Ears von JBL verzichten auf physische Tasten und setzen stattdessen auf Touch-Sensoren. Dadurch drücken sie sich beim Betätigen nicht unangenehm ins Ohr. Angesichts des Preises stimmt die Verarbeitung der In-Ears voll und ganz, daher habe ich hier nichts zu bemängeln.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.3)
FarbeSilber, weitere Farben: Schwarz, Blau und Violet
AkkuAkku Ohrhörer: 12 h (ohne ANC) bis zu 10 Stunden (mit ANC) und bis zu 9 Stunden mit adaptiven ANC.
Gesamt mit Ladecase: bis zu 48 h (ohne ANC) bis zu 42 Stunden (mit ANC)
Gewicht 82 g (Ohrhörer und Ladebox)
10 g (beide Ohrhörer)
72 g (Ladebox)
MaterialLadecase und Ohrhörer zum Größten Teil aus Kunststoff, Scharnier am Case wurde aus Aluminium gefertigt.
KonnektivitätBluetooth 5.3 Audio-Codec: SBC, AAC, LDAC. Leider kein aptX. Unterstützte Profile A2DP V1.4, AVRCP V1.6.2, HFP V1.8
TreiberDynamische Treiber mit einer Größe von 10 mm (links und rechts)
Frequenzbereich20 Hz – 40 kHz
Treiberempfindlichkeit bei 1 kHz/ 1 mW (dB98 dB SPL
Impedanz (Ohm)16 Ohm
LieferumfangDie beiden JBL Live Beam 3 In-Ears
1 x Smart-Case
1 x Ohrstöpsel in vier Größen
1x USB-C Ladekabel
1 x Kurzanleitung/Sicherheitsdatenblatt
Technische Daten der JBL Live Beam 3

Tragekomfort

Mit einem Gewicht von nur 5 Gramm pro In-Ear und dem Stegdesign sitzen die In-Ears unglaublich bequem im Ohr. Ich bin wirklich positiv überrascht von der Wahl der richtigen Anpassstücke. Die von JBL verwendeten Silikonaufsätze sind hautfreundlich und sitzen ohne Druck im Ohr. Ihre spezielle ovale Form sorgt für einen sicheren Halt.

Die In-Ears haben beim Joggen problemlos im Ohr gehalten, ohne dass ich sie nachjustieren musste. Auch nach mehreren Stunden hatte ich kein Druckgefühl im Ohr. Genau so soll es auch sein, die JBL Live Beam 3 vermittelten einen tollen Tragekomfort. 

(Tragekomfort: 5 von 5 Punkten)

Bedienung

Die neuen JBL Live Beam 3 In-Ears bieten im Vergleich zu ihren Vorgängern einige Neuerungen in der Bedienung.  Störungen können weiterhin direkt über die Touch-Steuerung an den In-Ears oder über die App ausgeführt werden. Neu ist jedoch die Möglichkeit, diese Funktionen auch über das Smart Case zu nutzen. Wie bereits erwähnt, bietet das Smart Case zahlreiche Funktionen, sodass die App im Alltag nach dem Einrichten nicht unbedingt erforderlich ist. Ein Vorteil der Bedienung über das Smart Case ist, dass beim Tippen auf die In-Ears keine störenden Geräusche entstehen. Wie bei allen In-Ears überträgt sich nämlich beim Antippen ein dumpfes Klopfen, was manche stören könnte, da  breitete das Smart Case eine sinnvolle Alternative für alle, die dies vermeiden möchten.

JBL setzt bei den Live Beam 3, wie bei den meisten True-Wireless In-Ears der letzten Jahre, auf eine berührungsempfindliche Oberfläche zur Bedienung. In der JBL Headphones App können die Gesten zwar angepasst werden, die Auswahl ist jedoch auf vorgegebene Einstellungen beschränkt.

Die In-Ears schalten sich automatisch ein, wenn man sie aus dem Ladecase nimmt. Neu aus der Verpackung sind sie direkt im Kopplungsmodus und können mit dem Gerät verbunden werden.  Bei zukünftigen Entnahmen koppeln sie sich automatisch mit dem zuletzt verbundenen Gerät. Durch Antippen des linken In-Ears kann man zwischen ANC, Ambient Aware und allen anderen Modi wechseln. JBLs TalkThru-Funktion, die in den meisten Kopfhörern integriert ist, wird durch zweimaliges Antippen des linken In-Ears aktiviert oder deaktiviert. Um mit Siri zu sprechen, hält man die Touch-Oberfläche einfach etwas länger gedrückt. 

Die Musiksteuerung befindet sich am rechten In-Ear. Ein einmaliges Berühren pausiert die Musik, ein doppeltes Tippen springt einen Titel vor und ein dreifaches Tippen springt einen Titel zurück. Durch längeres Berühren des rechten In-Ears kann man auf Siri zugreifen, genau wie beim linken In-Ear. 

Um einen eingehenden Anruf bei den JBL Live Beam 3 anzunehmen, tippt ihr zweimal hintereinander auf einen der beiden In-Ears. Zum Auflegen tippt ihr ebenfalls zweimal hintereinander auf einen der In-Ears. Haltet ihr den Gestensteuerung länger gedrückt, lehnt ihr den Anruf ab oder schaltet das Mikro während des Telefonats stumm und wieder aktiv. 

Bei den Werkseinstellungen ist eine direkte Lautstärkeregelung über die In-Ears nicht möglich. Wünscht ihr euch diese Funktion, müsst ihr entweder auf die Umgebungsgeräusche Regulierung oder die Titel-Steuerung verzichten. Möchtet ihr hier jedoch keine Einschränkungen haben, solltet ihr wie ich es bereits erwähnt habe die Störung über das Smart Case in betracht ziehen. 

Mit dieser Funktion habt ihr die volle Kontrolle über eure Kopfhörer, ohne sie anzufassen oder euer Smartphone aus der Tasche zu holen.  Wischt einfach durch die Menüs direkt am Display, um zwischen den Einstellungen zu wechseln. Entsperrt das Display, um die Musik zu pausieren, Songs zu überspringen, die Lautstärke anzupassen, die Umgebungsgeräusche (ANC, Ambient Aware und TalkThru) zu aktivieren, den Raumsound einzuschalten, auf den Equalizer zuzugreifen, einen Timer einzustellen, die Helligkeit und den Hintergrund des Displays anzupassen, Smart Talk zu aktivieren, die automatische Wiedergabe zu deaktivieren, Benachrichtigungen auszuwählen, die Kopfhörer zu suchen und den Akkustand aller Komponenten einzeln zu überprüfen. 

Wie ihr seht, bietet das Smart Case alle wichtigen Funktionen. Und glaubt mir, wenn ihr euch daran gewöhnt habt, werdet ihr diese Art der Bedienung fast ausschließlich verwenden. 

(Bedienung: 5 von 5 Punkten)

Klang

JBL setzt bei den Live Beam 3 je In-Ear auf einen dynamischen 10 mm Treiber. JBL verspricht hiermit den JBL Signature Sound mit tiefen Bässen, klaren Höhne und ausgewogenen Mitten. Kurz zusammengefasst, so habe ich das Klangbild im Test auch exakt wahrgenommen. 

Das von Werk aus eingestellte Klangbild dieser Kopfhörer ist hervorragend abgestimmt und erfordert keine Anpassungen. Im Vergleich zu früheren JBL-Kopfhörern, bei denen ich leichte Equalizer-Anpassungen vornehmen musste, um meinen persönlichen Klang zu finden, bieten diese eine sofort zufriedenstellende Klangqualität. Der Bass ist präsent und gut abgestimmt, ohne im Mittelbassbereich aufdringlich zu wirken. Die Mitten sind relativ ausgewogen und sorgen für eine klare Wiedergabe von Stimmen und Instrumenten. Die Höhen sind detailreich und wirken nicht zu schrill, was zu einem ausgewogenen und angenehmen Klangbild beiträgt. Natürlich ist der Klang subjektiv, und wenn euch etwas nicht gefällt, könnt ihr es mit dem JBL-Equalizer wunderbar anpassen. 

Die Sprachverständlichkeit der JBL Live Beam 3 ist solide. Hintergrundgeräusche werden effektiv herausgefiltert, sodass eure Stimme klar und verständlich ankommt. Mir ist jedoch aufgefallen, dass die Geräuschunterdrückung beim Sprechen reduziert wird, sodass gelegentlich Umgebungsgeräusche mit übertragen werden.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

App

Die JBL Live Bram 3 sind wie alle neuen JBL-Kopfhörer mit der „JBL Headphone“ App kompatibel. Diese kostenlose App für iOS und Android Smartphones ermöglicht es Nutzern, Einstellungen am Equalizer vorzunehmen und weitere Personalisierungen vorzunehmen.

JBL Headphones
Preis: Kostenlos
JBL Headphones
Preis: Kostenlos

Die neue Unterkategorisierung direkt unter der Darstellung der In-Ears und des Ladecase gefällt mir gut. Dadurch gibt es nicht mehr eine einzige Seite mit allen Einstellungsmöglichkeiten, sondern alles ist nun übersichtlicher. Es gibt nun die Untermenüs „Allgemein“, „Audio“ und „Andere“. Unter „Allgemein“ könnt ihr beispielsweise alles bezüglich des ANC anpassen, Einstellungen am Smart Case vornehmen, die Passform prüfen lassen, SmartAudio & Video aktivieren, die Gestensteuerung verändern und vieles mehr. 

Der Abschnitt „Audio“ konzentriert sich natürlich auf den Klang. Hier findet ihr den Equalizer, mit dem ihr den Raumsound anpassen und einige Einstellungen für „Anrufe“ vornehmen könnt. Der Abschnitt „Andere“ umfasst die Funktion „Finde meine Ohrhörer“, den Energiesparmodus und bietet  die Funktion entspannende Töne wie Lagerfeuer, Vogelgezwitscher und Grillengeräusche wiedergeben zu lassen. 

App: 4,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

ANC / Transprenz-Modus

JBL wirbt mit seinem true Adaptive Noise Cancelling (ANC) damit, dass man die Außenwelt komplett ausblenden und die Menge der Umgebungsgeräusche, die man mitbekommen möchte, anpassen kann. Für das ANC arbeiten vier Mikrofone in Echtzeit und automatisch, um störende Umgebungsgeräusche zu erfassen und diese durch Gegensignale zu filtern. Im Alltag funktioniert das ANC recht gut, erreicht aber noch nicht das Niveau der Technics EAH-AZ100 oder In-Ears von Sony und Co. 

Kurz gesagt, das ANC ist im Alltag absolut ausreichend, aber trotz Anpassung gibt es einige In-Ears, die hier noch bessere Ergebnisse erzielen. Besonders gut gefallen mir bei den JBL Live Beam 3 der TalkThru- und der Ambient Aware-Modus. Beide Modi lassen Umgebungsgeräusche gut durch, ohne dabei ein störendes Grundrauschen zu übertragen. 

(Ausstattung: 4,5 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Die JBL Live Beam 3 In-Ear-Kopfhörer werden von einem 68 mAh Akku angetrieben, der eine Laufzeit von bis zu 12 Stunden bietet.  Die tatsächliche Laufzeit hängt jedoch von der Nutzung ab. Bei reinem Musikhören mit Bluetooth-Verbindung und deaktiviertem ANC sind 12 Stunden erreichbar. Mit aktiviertem ANC reduziert sich die Laufzeit auf 10 Stunden, und mit echtem adaptivem ANC sind es bis zu 9 Stunden. Häufige Telefonate über die Kopfhörer erhöhen den Stromverbrauch und verringern die Laufzeit um etwa eine Stunde. 

Die von JBL angegebenen Laufzeiten entsprechen in der Praxis nahezu den Angaben. Wie bereits erwähnt, hängt die tatsächliche Laufzeit stark von der Nutzung der JBL Live Beam 3 ab, aber im Allgemeinen stimmen die Werte. Ist der Akku der In-Ears leer, kann er mehrfach im Ladecase aufgeladen werden. Dieses verfügt über einen 680 mAh starken Akku, der die Gesamtlaufzeit auf bis zu 48 Stunden erhöht. 

Vergisst man die In-Ears am Vortag im Case und der Akku ist leer, bietet JBL eine Schnellladefunktion. Nach nur 10 Minuten Ladezeit kann man bis zu 4 Stunden Musik hören (ohne ANC). Mit aktiviertem ANC reduziert sich die Spielzeit auf maximal 2 Stunden. Diese Serie kann weiterhin über das mitgelieferte USB-C-Ladekabel aufgeladen werden. Darüber hinaus ist induktives Laden über eine Qi-Ladematte möglich. Es ist jedoch zu beachten, dass die Ladezeit bei Qi im Vergleich zum Kabelladen in der Regel länger ist. Die In-Ears sind mit USB-C nach etwa 2 Stunden vollständig aufgeladen, während das induktive Laden knapp 4 Stunden dauert.

Mit dem neuen Smart Case mit Display gehört die Ladezustandsanzeige via Ladebalken oder LEDs der Vergangenheit an.  Der aktuelle Ladestand wird nun direkt in Prozent am Display angezeigt. 

(Akkulaufzeit: 4,5 von 5 Punkten)

Bluetooth

JBL setzt bei den Live Beam 3 auf den aktuellen Bluetooth 5.3 Standard. Das Koppeln ist wie gewohnt einfach und nach der ersten Verbindung verbinden sich die Ohrhörer automatisch, sobald man sie aus dem Case nimmt. Die Reichweite ist gut und Verbindungsabbrüche sind selten, selbst beim Bewegen zwischen Erdgeschoss und Obergeschoss blieb die Musik unterbrechungsfrei.

(Bluetooth: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Die JBL Live Beam 3 bieten eine hervorragende Passform und sicheren Halt im Ohr.  Die klangliche Abstimmung hat mich diesmal besonders überzeugt, sodass ich im Gegensatz zu früheren Modellen keine Anpassungen über den Equalizer vornehmen musste. Das adaptive Noise Cancelling funktioniert gut, kann aber mit dem ANC der Technics EAH-AZ100 und Sony In-Ears nicht ganz mithalten. Das neue Case hat mich positiv überrascht. Zuerst hielt ich es für eine Spielerei, aber im Alltag hat es sich als sehr praktisch erwiesen. Natürlich hat man sein Smartphone oft dabei, aber das Case bietet eine tolle Alternative zur Steuerung.

Preis/Leistung

JBL hat die UVP der Live Beam 3 auf 199,99 € festgesetzt.  Meiner Meinung nach ist dieser Preis etwas hoch angesetzt, obwohl man hier ein Ladecase mit zusätzlichem Display und Steuerungsmöglichkeiten erhält.  Die aktuellen Ladenpreise von 150 € und teils auch niedriger finde ich da schon angemessener.  Für diesen Preis bekommt man ganz gute In-Ears, die klanglich überzeugen, vom Tragekomfort klasse sind, sie erhalten und auch noch viele Bedienungsmöglichkeiten bieten. Einzig das ANC leistet sich weiterhin kleine Schwächen, sodass die In-Ears der Konkurrenz ein wenig hinterherhinken.  Dennoch handelt es sich hier um ein gutes ANC, welches durchaus gute Arbeit leistet, aber eben im direkten Vergleich zeigen sich hin und wieder leichte Differenzen. 

JBL Live Beam 3

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unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://de.jbl.com

Panasonic RB-F10

In aller Kürze

Der Open-Ear Trend hat in diesem Jahr richtig Fahrt aufgenommen, und immer mehr Hersteller bringen ihre Modelle auf den Markt.  Auch Panasonic hat sich diesem Trend angeschlossen und die Panasonic RB-F10 vorgestellt.  Besonders überraschend ist dabei die UVP von nur 90€.  Das Design gefällt mir gut, der Klang ist ordentlich und der Tragekomfort ist top. 

Panasonic bietet zwar keine App-Integration an, aber ehrlich gesagt habe ich diese auch nicht vermisst. Insgesamt sind dies gut gelungene Kopfhörer, mit denen ich mein Umfeld wahrnehmen und gleichzeitig meine Musik genießen kann. Ich habe diese Ohrhörer während meiner regelmäßigen Fahrradtouren ausgiebig getestet.

Gefällt uns

  • sehr bequemer und sicherer Tragekomfort
  • leichtes Gewicht
  • Umgebung wird wahrgenommen
  • IPX4 Schutzklasse
  • lange Akkulaufzeit

Gefällt uns weniger

  • kein aptX oder LDAC Support
  • keine App

Panasonic RB-F10

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung der Panasonic RB-F10 ist zwar nicht ganz so kompakt wie die der Produkte der Marke Technics, bleibt aber dem bekannten Design treu, wie ich es bereits von meinen letzten Testprodukten aus dem Hause Panasonic kenne. 

Auf der Vorderseite präsentiert Panasonic die Open True Wireless In-Ears zusammen mit ihrem Ladecase in der gewählten Farbe.  Hier findet man auch die Modellbezeichnung und die Akkulaufzeit von bis zu 25 Stunden (7 Stunden mit den In-Ears und 28 Stunden mit dem Ladecase). Am linken Rand sind einige Symbole abgebildet, die für Panasonic wichtige Ausstattungsmerkmale darstellen.  Diese Symbole werden auf der linken Seite in englischer Sprache erläutert.  Die Rückseite, oder besser gesagt die größere Darstellung der Vorderseite, bietet einen weiteren Blick auf die In-Ears und das Ladecase. 

Im Inneren der Verpackung befindet sich ein Pappeinleger, auf dem das Ladecase mit den bereits eingesetzten In-Ears platziert ist.  Entfernen Sie einfach die beiden Papierstreifen im Case, um die Kopfhörer aufzuladen.  Darüber hinaus enthält der Lieferumfang ein USB-A auf USB-C Ladekabel und einen Beipackzettel mit Anleitung und weiteren Informationen. 

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Open-Ear Kopfhörer

Panasonic hat mit den True-Wireless-Kopfhörern RB-F10 ein gelungenes Design geschaffen. Die modernen Open-Ear-Kopfhörer zeichnen sich durch ein minimalistisches, zeitloses und elegantes Design aus. Neben dem von mir getesteten beigen Modell sind die Panasonic RB-F10 auch in einem schlichten Schwarz erhältlich. 

Das Design der Panasonic RB-F10 ähnelt stark dem der von mir bereits getesteten Shokz OpenFit. Akku- und Treibereinheit sind über einen flexiblen Silikonbügel verbunden, der für einen angenehmen und sicheren Sitz um das Ohr sorgt, ohne zu drücken. Mit nur 8,7 Gramm Gewicht sind die Kopfhörer angenehm leicht.  Dank der IPX4 Schutzklasse sind sie gegen allseitiges Spritzwasser geschützt und somit ideal für Joggen, Radfahren und viele andere Sportarten geeignet. 

Die Treibereinheit befindet sich auf der Innenseite der Ohrhörer und ist gut zu erkennen, wenn man diese von der entsprechenden Seite betrachtet.  Dort sieht man dann direkt die Lautsprecherabdeckung.  Bei diesem Modell wurde bewusst auf Tasten verzichtet und stattdessen auf eine Touch-Bedienung gesetzt.  Dies ist auch notwendig, da Tasten nicht nur das Design beeinträchtigt hätten, sondern auch eine ständige Nachjustierung der Kopfhörer erforderlich gemacht hätten.  Der Treiber, der den Klang erzeugt, ist nach dem Einsetzen der Shokz OpenFit direkt auf den Gehörgang ausgerichtet. 

Im Gegensatz zu In-Ears bleiben die Gehörgänge frei, wodurch keine vollständige Abschirmung gewährleistet ist. Das Gehäuse der Treibereinheit ist in exakt derselben Farbe gehalten wie der Silikonbügel, ist aber anders als dieser nicht gummiert. Am Treibergehäuse befinden sich unten gerichtete Ladekontakte, über die Panasonic RB-F10 im Ladecase mit Strom versorgt werden. Außerdem gibt es hier eine kleine Öffnung, in der sich an beiden Hörern ein Mikrofon befindet, das für Telefonate verwendet wird. Ein weiteres Mikrofon befindet sich an beiden Ohrhörern an der gegenüberliegenden Seite, also oben, wo sich zudem eine weitere Lautsprecherabdeckung befindet, vermutlich eine Art Membran, welches passiv den Klang verbessern soll. 

Am gegenüberliegenden Ende der Panasonic RB-F10 befindet sich ein treppenförmiges Kunststoffgehäuse, in dem sich der Akku befindet.  Dieses Ende unterscheidet sich vom ersten Ende der Ohrhörer, das mit einem metallischen Finish versehen ist, und verleiht dem ansonsten einheitlich aussehenden Open-Ear Kopfhörer ein harmonisches Aussehen.

Ladecase

Die neuen Panasonic RB-F10 True Wireless Kopfhörer kommen, wie üblich, mit einem Ladecase. Dieses dient nicht nur der Aufbewahrung, sondern auch der Wiederaufladung der Ohrhörer.   

Das Case ist in der gleichen Farbe wie die gewählten Panasonic RB-F10, in meinem Fall beige. Der Kunststoff hat eine matte Oberfläche und fühlt sich angenehm an. Das Panasonic-Logo ist auf dem Deckel eingelassen. An der Rückseite befindet sich ein USB-C-Ladeanschluss, über dem eine kleine LED den Ladezustand anzeigt.  Eine goldene Zierkante trennt Unterseite und Deckel und verleiht dem Design eine elegante Note. 

Das Case der Panasonic RB-F10 verfügt zwar über keine Griffmulde, lässt sich aber dennoch mühelos öffnen.  Wie bei den meisten In-Ears mit Case wird der Deckel magnetisch geschlossen gehalten.  Öffnet man ihn, findet man die beiden Kopfhörer in ihren jeweiligen Vertiefungen. Das Einlegen der Kopfhörer ist denkbar einfach,  Vertauschungen sind ausgeschlossen und das Case ist zudem recht kompakt. 

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Panasonic RB-F10 überzeugen mit einer hochwertigen Verarbeitung. Die verschiedenen Materialien fügen sich nahtlos zusammen, es sind keine störenden Kanten zu spüren, und die Open-Ear-Kopfhörer sitzen, wie Panasonic verspricht, äußerst bequem.  Das angenehme Gewicht sorgt dafür, dass man sie aufgrund des hohen Tragekomforts kaum merkt. 

Das Case lässt sich leicht öffnen, allerdings fehlt mir beim Schließen etwas der Widerstand, sodass der Deckel beim Wackeln relativ leicht zufällt.  Dank der Schutzklasse IPx4 sind die Kopfhörer ideal gegen Regenschauer und Schweiß geschützt und somit perfekt für sportliche Aktivitäten und den Alltag geeignet.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten) 3,065

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtTrue-Wireless Open-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.4)
FarbeBeige; weitere Farben Schwarz
AkkuAkku Ohrhörer: 7 h
Gesamtlaufzeit ca.: 25 h
Gewicht 53,4 g (Ohrhörer und Ladebox)
17,4 g (beide Ohrhörer)
36 g (Ladebox)
MaterialOhrhörer und Case aus Kunststoff
KonnektivitätBluetooth 5.4 Audio-Codec: SBC und AAC.
TreiberDynamische Treiber mit einer Größe von 17×12 mm (links und rechts)
Frequenzbereichkeine Angaben
Treiberempfindlichkeit bei 1 kHz/ 1 mW (dBkeine Angaben
Impedanz (Ohm)keine Angaben vermutlich 16 Ohm
Transparenzmodusdurch offen Bauweise immer aktiv
LieferumfangPanasonic RB-F10
Ladecase aus Kunststoff
USB-C-Ladekabel
Kurzanleitung + Garantiekarte usw.
Technische Daten der Panasonic RB-F10

Tragekomfort

Panasonic hat bei den RB-F10 Ohrhörern großen Wert auf Tragekomfort gelegt, und nach mehreren Monaten des Testens kann ich bestätigen, dass sie dieses Versprechen gehalten haben.  Der hohe Tragekomfort resultiert nicht nur aus dem geringen Gewicht, sondern auch aus der einzigartigen Form der Ohrhörer, die vor und auf dem Ohr sitzen, anstatt darin. Selbst bei mehrstündigem Tragen sind die RB-F10 kaum zu spüren.  Trotz des hohen Tragekomforts müssen Sie sich keine Sorgen um den Halt machen. Die Ohrhörer sitzen fest und sicher, sodass sie auch bei intensiven Sportarten nicht verrutschen. Ich musste sie während meiner Tests nicht einmal nachjustieren, was wirklich beeindruckend ist. 

Der größte Vorteil des Radfahrens mit Helm liegt für mich definitiv in den Open-Ears. Sie sitzen bequem und stören überhaupt nicht, was ich großartig finde.  Trägt man jedoch, wie ich, eine Brille, kann es je nach Bügeldesign etwas störend sein, dass zwei Bügel am Ohr entlanglaufen. Das könnte für einige von euch unangenehm sein. Es bleibt also nur auszuprobieren, ob Helm und Radbrille stören oder ob man damit, wie ich, problemlos zurechtkommt. 

(Tragekomfort: 5 von 5 Punkten)

Bedienung

Panasonic setzt, wie die meisten Kopfhörerhersteller, nun ausschließlich auf Touch-Bedienung und verzichtet auf physische Tasten.  Die Steuerung erfolgt über einmaliges, doppeltes, dreifaches und langes Antippen der Oberfläche.  Mit dem Panasonic RB-F10 lässt sich fast alles direkt steuern, ohne das Smartphone zu benutzen.  Allerdings dauert die Lautstärkeregelung über die Ohrhörer im Vergleich zum Smartphone etwas länger.  Dazu aber gleich mehr. 

Um die Panasonic RB-F10 einzuschalten, nehmen Sie sie einfach aus dem Case.  Wie bei allen herkömmlichen True-Wireless-Kopfhörern ist das Entnehmen unkompliziert. Beim ersten Entnehmen wechseln die Kopfhörer automatisch in den Pairing-Modus.  Sind die Panasonic RB-F10 bereits mit Ihrem Smartphone gekoppelt, verbinden sie sich nach dem Einschalten automatisch mit dem zuletzt verbundenen Gerät.

Um die Ohrhörer mit einem neuen Gerät zu koppeln, während sie bereits mit einem anderen verbunden sind, halten Sie einfach etwa 5 Sekunden lang die Touch-Oberfläche an beiden In-Ears gedrückt. Dadurch werden sie in den Pairing-Modus versetzt und können mit bis zu 10 weiteren Geräten gekoppelt werden.  Mit der Multipoint-Verbindung können Sie sie gleichzeitig mit bis zu 2 Geräten verbinden.

Für den Fall, dass Sie nur einen Ohrhörer benötigen, ist dies zwar möglich, jedoch mit Einschränkungen bei der Bedienung.  Je nachdem, welchen Ohrhörer Sie weglassen, können Sie dann möglicherweise nicht mehr die Musik oder Lautstärke regulieren.  Bei der Verwendung beider Ohrhörer, wie es in den meisten Fällen üblich ist, stoppt ein einmaliges Antippen eines der Ohrhörer die Musik automatisch.  Zweimaliges schnelles Antippen des rechten Ohrhörers springt zum nächsten Titel, während dreimaliges Antippen den Titel davor wiederholt.  Auf der linken Seite erhöht zweimaliges Antippen die Lautstärke, dreimaliges Antippen senkt sie.  

Die Panasonic RB-F10 Ohrhörer ermöglichen die Annahme eingehender Anrufe durch einfaches Tippen auf den linken oder rechten Ohrhörer.  Eine Berührung für zwei Sekunden lehnt den Anruf ab, während eine dreisekündige Berührung ihn vollständig ignoriert.  Die Lautstärke lässt sich, wie beim Musikhören, über den linken Ohrhörer anpassen. Zwei sekundäre Berührungen auf den integrierten Sprachassistenten des Smartphones ermöglichen den Zugriff.  Um die Ohrhörer auszuschalten, ohne sie ins Case zu legen, berührt man die Touch-Oberfläche jeweils fünf Sekunden lang. 

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

Die Panasonic RB-F10 sind Open-Ear-Kopfhörer, die es ermöglichen, Umgebungsgeräusche wahrzunehmen, während man Musik hört.  Sie sind nicht dafür gedacht, Umgebungsgeräusche abzuschirmen und einen ungestörten, audiophilen Klang zu bieten.  Stattdessen sollen sie die Sicherheit erhöhen, indem sie es Nutzern ermöglichen, trotz Musikhören die Umgebung wahrzunehmen.  Gerade in Städten kann es gefährlich sein, mit abschirmenden Kopfhörern unterwegs zu sein, da man so wichtige Geräusche wie den Verkehr nicht hört. Das Herzstück der Panasonic RB-F10 ist ein großer Treiber mit den Abmessungen 17×12 mm.  Panasonic hält sich bezüglich der genauen Spezifikationen jedoch bedeckt.  Darüber hinaus unterstützt der Kopfhörer Bluetooth 5.4 und bietet neben dem Standard-Audio-Codec SBC auch Unterstützung für den Codec AAC. 

ANC ist bei Open-Ear-Kopfhörern logischerweise nicht vorhanden, da es bei dieser Bauart keinen Sinn macht.  Man geht oft davon aus, dass man bei Open-Ears einen klaren Kompromiss beim Klang eingehen muss. Schließlich sitzt der Treiber nicht direkt im Gehörgang, sondern weiter entfernt vor dem Ohr, was zu einem weniger druckvollen Klang führt.  Außerdem befürchtet man, dass das Umfeld die Musik mithört, was man natürlich vermeiden möchte. 

Die Panasonic RB-F10 Kopfhörer sind offen, d.h. euer Umfeld kann eure Musik nur bei sehr hoher Lautstärke hören, z.B. im Bus. Klanglich sind sie gut, aber während die Bässe überzeugen, gehen die Höhen und Mitten etwas unter. Das Klangbild ist breit, aber ich hätte mir etwas mehr Tiefe gewünscht.  Hörbücher lassen sich gut hören, aber es gibt definitiv bessere Optionen. Die Stimmwiedergabe ist okay, wirkt aber manchmal etwas unsauber. 

Die Panasonic RB-F10 Ohrhörer sind ideal für Aktivitäten im Freien wie Joggen oder Radfahren, da sie es ermöglichen, die Umgebung wahrzunehmen und gleichzeitig Musik zu hören.  Sie sind jedoch nicht geeignet, wenn man sich von der Umgebung isolieren möchte, z. B. zu Hause oder in stark befahrenen Gebieten.  Beim Radfahren auf der Straße konnte ich heranfahrende Autos und Hupen rechtzeitig wahrnehmen, was die Sicherheit erhöht.  In der Bahn hingegen sind die OpenFit aufgrund des hohen Umgebungsgeräuschpegels weniger empfehlenswert, da die Geräuschisolierung zu stark beeinträchtigt wird. 

Die Panasonic RB-F10 Kopfhörer verfügen über „Environmental Noise Cancelling“, um Ihre Stimme bei Telefonaten klar an Ihren Gesprächspartner zu übertragen.  Das funktioniert im Allgemeinen gut. Selbst in einer etwas lauteren Umgebung auf der Straße konnte ich auf Nachfrage gut verstanden werden. Auf einem lauten Marktplatz, wo es noch deutlich lauter zugeht, nimmt die Qualität jedoch spürbar ab, bleibt aber immer noch gut. 

(Klang: 3,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akkulaufzeit

Bei den Panasonic RB-F10 verspricht der Herstellern eine Laufzeit von bis zu 7 Stunden am Stück. Die Laufzeit variiert jedoch, wie bei allen Kopfhörern, stark in Abhängigkeit von der Lautstärke und weiteren Faktoren. Im Alltagsgeschehen war es für mich möglich, die 7 Stunden auch bei etwas über der durchschnittlichen Lautstärke zu erreichen.

Das Ladecase verfügt über einen integrierten 500-mAh-Akku, der die Akkulaufzeit durch wiederholtes Aufladen verlängert.  Insgesamt ermöglicht dies bis zu 25 Stunden Musikgenuss.  Die praktische Schnellladefunktion lädt die Panasonic RB-F10 bereits nach 15 Minuten für eine Stunde Musikhören auf. Dies kam mir einmal zugute, als ich das leere Case vergessen hatte aufzuladen und es somit nicht die Ohrhörer aufladen konnte. So konnte ich die beiden Hörer nach kurzer Ladezeit auf meiner kurzen Radtour mitnehmen. 

Bluetooth

Panasonic setzt beim Bluetooth auf die neueste Version 5.4.  Diese bietet zahlreiche Vorteile, darunter eine extrem geringe Latenz, die getrennte Übertragung des linken und rechten Audiokanals sowie eine hohe Akkulaufzeit und eine ausgezeichnete Reichweite.

Das Koppeln mit meinem iPhone über die Einstellungen->Bluetooth war wie gewohnt einfach und schnell. Die Bluetooth-Reichweite hat mich im Test überzeugt. Sie war sehr stabil und betrug indoor gute 15 bis 18 Meter.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Die Panasonic RB-F10 sind Panasonics erste True-Wireless Open-Ear Kopfhörer.  Das Unternehmen hat das Konzept gut umgesetzt, auch wenn Open-Ear Kopfhörer immer noch umstritten sind, was ihre Beliebtheit angeht. Panasonic hat hier viel richtig gemacht:  Toller Tragekomfort, schlichtes, zeitloses Design, gute Akkulaufzeit und vieles mehr.  Leider gibt es, wie bereits erwähnt, keine App, sodass keine Anpassungen möglich sind.  Sollte die Nachfrage steigen, wird es hoffentlich bei der zweiten Generation eine App geben. 

Anfangs war ich Open-Ear Kopfhörern gegenüber skeptisch, aber inzwischen schätze ich das offene Konzept sehr und verwende sie beim Rennrad- und Mountainbiken gerne.  Im Gegensatz zu herkömmlichen In-Ears ermöglichen sie mir, meine Umgebung wahrzunehmen, was für mich beim Rennradfahren auf der Straße besonders wichtig ist. 

Preis/Leistung

 Die Panasonic RB-F10 Ohrhörer wurden zum Marktstart mit 89,99€ bewertet.  Mittlerweile sind sie aber schon seit einigen Monaten erhältlich und können bei einigen Händlern für unter 62€ gekauft werden. Der Preis ist absolut angemessen und keineswegs überzogen. Für dieses Geld erhält man einen guten Klang, hohen Tragekomfort und eine gute Sprachqualität.  Besonders für Sportler, Jogger oder Radfahrer, die oft auf der Straße unterwegs sind, empfehle ich die Panasonic RB-F10. Möchtet ihr wie ich beim Musikhören euer Umfeld trotzdem wahrnehmen? Dann sind diese Ohrhörer genau das Richtige für euch. Man hören herannahende Autos rechtzeitig, was bei normalen In-Ears aufgrund der Abschirmung oft nicht möglich ist.

Panasonic RB-F10

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://www.panasonic.com/de/

JBL Tour One M2

In aller Kürze

Der JBL Tour One M2, der Nachfolger des Tour One, den ich ebenfalls testen durfte, wurde mit einigen Neuerungen ausgestattet. Neben der schwarzen Variante ist er jetzt auch in Champagner erhältlich (Farbe meines Testgeräts).  Die Akkulaufzeit wurde verbessert, JBL hat sich zudem auf eine verbesserte Konnektivität konzentriert.  Eine intuitivere Gesprächsführung (Smart Talk) ist nun möglich und die Audioqualität wurde weiter verfeinert.  Angesichts des Preisverfalls von der UVP von 329,99€ auf jetzt 199,99€ ist der Over-Ear Kopfhörer sehr interessant.  

Gefällt uns

  • guter Tragekomfort
  • sehr gute Akkulaufzeit / Schnellladefunktion
  • gutes adaptives Noise Cancelling
  • ausgewogenes Klangbild
  • Umgebungs- und Talkthru-Funktion
  • AAC-Support

Gefällt uns weniger

  • kein aptX
  • hoher Preis zum Marktstart

JBL Tour One M2

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Das Verpackungsdesign des JBL Tour One M2 folgt dem gewohnten Stil des Vorgängermodells.  Wie gewohnt informiert die Verpackung rundum durch Text, Symbole und Bilder ausführlich über das Produkt. JBL setzt hier auf eine zweiteilige Verpackung, die das Unternehmen bereits häufiger bei On- und Over-Ear Kopfhörern verwendet hat. Die eigentliche stabile Verpackung ist in eine bedruckte Umverpackung eingeschoben. 

JBL setzt bei der Verpackung der Kopfhörer-Serie auf die gewohnten weiß/orange und grauen Farben, wobei Grau die dominierende Farbe ist.  Eine Nahaufnahme einer Ohrmuschel des JBL Tour One M2, die in Hochglanz und leicht erhaben ausgeführt ist, ziert die Vorderseite der Verpackung und zieht sofort den Blick auf sich.  Das Firmenlogo befindet sich ebenfalls auf der Front, während der Produktname seitlich nach unten verläuft.  Direkt darunter listet JBL die wichtigsten Funktionen des Kopfhörers auf, darunter das True adaptive Noise Cancelling.  In der rechten Ecke wird die beeindruckende Akkulaufzeit von bis zu 50 Stunden hervorgehoben.

Die schmale rechte Seite zeigt eine detailliertere Seitenansicht des Kopfhörers und informiert über die zugehörige App für iOS und Android. Die Rückseite liefert die meisten Informationen über den Kopfhörer, darunter eine vollständige Ansicht des JBL Tour One M2 und eine Auflistung seiner vier wichtigsten Ausstattungsmerkmale: True Adaptive Noise Cancelling mit Smart Ambient-Funktion, individuell anpassbaren Sound, überragende Sprachqualität, hochauflösender Raumklang und komfortable Passform. Im unteren Bereich informiert JBL darüber, dass ein Case enthalten ist, ein moderner USB-C-Anschluss verwendet wird und die Akkulaufzeit mit ANC auf 30 Stunden erhöht wurde, während ohne ANC weiterhin 50 Stunden möglich sind.

Entfernt man die Hauptverpackung aus der Umverpackung, findet man auf der Unterseite des Deckels die üblichen Skizzen, die den Lieferumfang anzeigen. Im Inneren befindet sich reichlich Schaumstoff, in dessen Zentrum das Case platziert ist.  Im Case selbst befindet sich neben dem JBL Tour One auch dessen kompletter Lieferumfang. Der Kopfhörer ist zusammengeklappt und die Ohrmuschel eingedreht, um Platz zu sparen. In der Tasche am Deckel des Cases ist das gesamte Zubehör in einer Mappe verstaut. Neben einem AUX-Kabel und einem Flugzeugadapter befindet sich darin auch das wichtige USB-A auf USB-C Ladekabel zum Aufladen des Kopfhörers. Im Fach daneben befinden sich die üblichen Beipackzettel, darunter eine Kurzanleitung.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Der JBL Tour One M2 ist auf den ersten Blick schlicht aber zugleich  und zeitlos gehalten. In der Hand bestätigt sich der Ersteindruck, denn durch die Oberflächenbehandlung des Kunststoffgehäuses, schmeichelt diese in den Händen schon nahezu. Trotz Kunststoffgehäuse und dem Lederimitat, sind diese angenehm im Tragekomfort und schön griffig.  

Im Gegensatz zum Vorgängermodell ist der JBL Tour One M2 jetzt nicht nur in Schwarz, sondern auch in Champagner erhältlich, einem dezenten Goldton.  Durch einige Hochglanzelemente setzt JBL hier gekonnt Akzente, die im ansonsten matten Gehäuse besonders hervorstechen und ihm einen eleganten Touch verleihen. 

Die wichtigsten Elemente, die regelmäßig beansprucht oder bewegt werden, sind aus Metall gefertigt. Dazu gehören der Verstellmechanismus des Kopfbügels, der sauber einrastet, und der innere Kern im Kopfband. Das Kopfband und die beiden Ohrmuscheln sind mit einem angenehm weichen Material gepolstert und mit einem wertig anfühlenden Kunstleder bezogen. Dadurch sind die Kopfhörer auch nach längerem Tragen sehr bequem, was mir sehr gut gefällt.  Man sollte jedoch bedenken, dass man wie bei Over-Ear Kopfhörern üblich an heißen Sommertagen stark schwitzt. Daher kann ich diese Kopfhörer nur selten für den sportlichen Einsatz empfehlen.

Das JBL Firmenlogo ist dezent in beide Ohrmuscheln eingraviert, während die Bedienelemente und Anschlüsse gleichmäßig verteilt sind.  Dank der 11 Raster lassen sich die Ohrmuscheln individuell in der Länge anpassen.  Sie können außerdem um über 90° gedreht und eingeklappt werden, sodass sich der Kopfhörer bei Nichtgebrauch platzsparend in der mitgelieferten Tasche verstauen lässt und im Rucksack weniger Platz einnimmt.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Der JBL Tour One M2 fühlt sich in der Hand genauso edel und hochwertig an wie sein Vorgänger. Er vermittelt nie einen billigen Eindruck und auch aufgesetzt gibt es nichts zu bemängeln. Die Bügelverstellung rastet sauber ein und die weichen Polster sorgen für einen bequemen Sitz über Stunden hinweg.  Wie schon beim Vorgängermodell gefällt mir, dass die Tasten nicht alle auf einer Ohrmuschel-Seite sitzen und unterschiedlich ausgeführt sind, um Fehlbedienungen zu minimieren. Die Drucktasten haben einen angenehmen Druckpunkt und ein minimales Klicken, das beim Musikhören problemlos überhört wird. 

JBL verwendet wie viele andere Hersteller in der Branche kein echtes Leder für die Ohrpolster und Polsterungen des Kopfbands, sondern ein sogenanntes PU-Leder.  Dieses Kunstlederimitat ist sehr weich und robust.  Positiv hervorzuheben ist, dass die Polster einfach ausgetauscht werden können, indem man sie einfach abknipst. JBL bietet Ersatzpolster im eigenen Online-Shop an, die allerdings rund 30€ kosten.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtOver-Ear In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.3)
FarbeSchwarz und Champagner
Akkuintegriert, Lithium-Ionen-Akku
Akku Kopfhörer: 50 h (ohne ANC) 30 Stunden (mit ANC)
Ladezeit 2 Stunden und Schnellladefunktion (10 Minuten aufladen für 5 Stunden Musikhören).
Gewicht 278 Gramm
Materialbis auf die stärker beanspruchten Bauteile (Scharniere und Bügel), komplett Kunststoff
KonnektivitätBluetooth 5.3 Audio-Codec: SBC und AAC. Unterstützte Profile: A2DP 1.3.2, AVRCP 1.6.2, HFP 1.7.2
Multi-Point und Fast Pairing von Google wird unterstützt.
Treiber40 mm Treiber (links und rechts)
Frequenzbereich10 Hz – 40 kHz (passive), 10 Hz – 22 kHz (active)
Treiberempfindlichkeit bei 1 kHz/ 1 mW (dB117 dB
Impedanz (Ohm)32 Ohm
Lieferumfang1 x JBL Tour One M2 Kopfhörer 
1 x Transportetui 
1 x 3,5-mm-Audiokabel 
1 Flugzeugadapter 
1 x USB-C-Ladekabel 
1 x Garantie/Warnung
1 x Kurzanleitung/Sicherheitsdatenblatt
Technische Daten der JBL Tour One M2

Tragekomfort

Der JBL Tour One M2 bietet einen bemerkenswerten Tragekomfort. Die weich gepolsterten Ohrmuscheln und der Kopfbügel sorgen für ein angenehmes Tragegefühl, selbst bei längerem Musikhören. Die Polsterungen sorgen hierbei effektiv dafür, dass der Anpressdruck gleichmässig verteilt wird. Die großzügigen Aussparungen für die Ohren verhindern unangenehmen Druck. Der Anpressdruck kann je nach Kopfform variieren, aber ich persönlich empfinde ihn als sehr angenehm. 

Mit einem Gesamtgewicht von knapp 278 Gramm ist die zweite Generation zwar etwas schwerer und gehört damit nicht zu den leichtesten Kopfhörern ihrer Bauweise.  Dank der weichen Polster spürt man das zusätzliche Gewicht jedoch kaum. Für Brillenträger würde ich die JBL Tour One M2, wie viele andere Over-Ear-Kopfhörer, weniger empfehlen. Der permanente Druck auf die Brillenbügel kann unangenehm sein und beeinträchtigt zudem die Geräuschunterdrückung (ANC).  Die Kopfhörer liegen dann möglicherweise nicht optimal auf den Ohren auf, sodass unerwünschte Geräusche ins Ohr gelangen und das Hörerlebnis stören. 

Für sportliche Aktivitäten im Freien, besonders an heißen Tagen, würde ich den Over-Ear Kopfhörer aufgrund seiner Bauweise weniger empfehlen.  Da er die Ohren vollständig bedeckt, gelangt kaum kühle Luft an diese.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Bedienung

Der JBL Tour One M2 setzt auf eine Hybrid-Bedienung, wie ich sie bereits von der ersten Generation kenne. Echte Hardware-Tasten und eine Touchbedienung sorgen für eine intuitive Steuerung.  Ein Schieberegler, drei Tasten und die am linken Ohrhörer versteckte Touch-Bedienung ermöglichen eine bequeme Bedienung für Rechts- und Linkshänder gleichermaßen.

Um den JBL Tour One M2 einzuschalten, schieben Sie den Schieberegler an der rechten Ohrmuschel von der Ausgangsstellung bündig zur Mitte. Der Kopfhörer schaltet sich ein und verbindet sich automatisch mit dem zuletzt verbundenen Gerät. Sollte dies nicht geschehen sein, versetzen Sie den Schieberegler für einige Sekunden über die Mittelstellung hinaus und halten Sie ihn dort, um den Bluetooth-Pairing-Modus zu aktivieren.

Das Koppeln der Kopfhörer mit dem iPhone ist wie gewohnt unkompliziert und erfolgt direkt über die Bluetooth-Einstellungen. Android-Nutzer profitieren vom Google Fast Pair Support, der die Kopplung nochmals beschleunigt und ein ähnliches Erlebnis wie Apple-Nutzer mit AirPods oder Beats Kopfhörern bietet, nur eben für alle Google-Geräte.  Um die Kopfhörer zu koppeln, versetzen Sie diese einfach in den Pairing-Modus.  Daraufhin erhalten Sie eine Benachrichtigung, die Sie fragt, ob Sie eine Verbindung mit dem angezeigten Gerät herstellen möchten. Durch Tippen auf „Verbinden“ wird der Kopfhörer mit dem Smartphone gekoppelt, ohne dass Sie das Bluetooth-Menü öffnen müssen.  Darüber hinaus unterstützt der Kopfhörer auch Windows Swift Pair, eine Schnellkopplungsfunktion für kompatible Windows Laptops und Computer. 

Die Musiksteuerung ist über die Touch-Oberfläche denkbar einfach. Ein einmaliges Antippen pausiert die aktuelle Wiedergabe, ein weiteres Antippen setzt sie fort.  Mit einem doppelten Antippen springt man zum nächsten Titel in der Playlist, ein dreifaches Antippen spielt den zuvor abgespielten Punkt erneut ab.  Eingehende Anrufe nimmt man mit einem doppelten Antippen an, lehnt sie mit einem weiteren doppelten Antippen ab.  Das Mikrofon lässt sich durch längeres Berühren der Oberfläche ein- und ausschalten.  Wenn gerade keine Musik läuft, aktiviert man durch langes Berühren den am Smartphone integrierten oder in der JBL Headphone App festgelegten Sprachassistenten.

Unterhalb des Schiebereglers zum Einschalten des Kopfhörers befinden sich die Lautstärkeregler.  JBL setzt hier glücklicherweise auf physische Tasten statt auf Wischgesten, was eine präzisere Lautstärkeregelung ermöglicht. An der rechten Ohrmuschel befindet sich außerdem eine Klinkenbuchse, über die man den Kopfhörer mit älteren Smartphones mit Klinkenbuchse verbinden kann, auch wenn dies wohl nur selten vorkommen dürfte.

An der linken Ohrmuschel befindet sich der nach unten gerichtete USB-C-Anschluss zum Aufladen des Kopfhörers. Daneben befindet sich eine Status-LED, die den Akkustand anzeigt.  Beim Einschalten wird der Akkustand auch per Sprachansage mitgeteilt.  Blinkt die LED rot, ist der Akkustand sehr niedrig.  Nach dem Anschließen des Ladekabels blinkt die LED rot, um das Laden zu bestätigen. Sobald der Akku voll ist, erlischt die LED.  Der Ambiente-Aware-Button ermöglicht es Ihnen, durch einmaliges Drücken zwischen ANC Ein, Ambient Aware und Aus zu wechseln.  Ein zweimaliges Tippen aktiviert Talkthru.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

Wie bei Over-Ear Kopfhörern üblich, setzt JBL beim Tour One 2 auf 40-mm-Treiber auf jeder Seite.  Laut JBL decken diese Treiber einen Frequenzbereich von 10 Hz bis 40 kHz (passiv) und 10 Hz bis 22 kHz (aktiv) ab. Die Impedanz beträgt 32 Ohm, sodass eine kabelgebundene Musikwiedergabe über ein Smartphone problemlos möglich ist (vorausgesetzt, euer aktuelles Smartphone verfügt noch über einen Klinkenanschluss).  Obwohl sich die technischen Daten gegenüber dem Vorgängermodell nicht geändert haben, bedeutet dies nicht zwangsläufig, dass sich beim Klang nichts getan hat. 

JBL wirbt beim Tour One M2 erneut mit Hi-Res-zertifiziertem Klang, doch dieser Anspruch ist bei Bluetooth-Wiedergabe fragwürdig.  Die hohe Bitrate, die für Hi-Res erforderlich ist, ist für Bluetooth nicht realisierbar.  Die maximale Lautstärke des Tour One M2 ist jedoch mehr als ausreichend und bietet ausreichend Reserven.  Für Android-Nutzer, die Wert auf hochwertige Audio-Codecs legen, gibt es leider weiterhin schlechte Nachrichten:  Der Tour One unterstützt nur AAC, was Apple-Nutzer freuen dürfte. Android-Nutzer müssen sich hingegen mit dem Standard-Codec SBC begnügen. 

Für die reine Musikwiedergabe ist die kostenfreie „JBL Headphones App“ nicht zwingend erforderlich.  Sie ist jedoch unerlässlich, wenn ihr Klanganpassungen über den 10-stufigen EQ-Regler vornehmen, wichtige Einstellungen wie den gewünschten Sprachassistenten konfigurieren oder Firmware-Updates installieren möchtet.  In meinem Test werde ich mich auf den von Werk abgestimmten Klang konzentrieren, also genau so, wie der Hersteller ihn definiert und für optimal hält.

Der JBL Tour One M2 bietet von Haus aus eine satte Abstimmung, die perfekt auf die aktuell beliebtesten Musikgenres abgestimmt ist.  Für unterwegs ist er ein hervorragender Kopfhörer, allerdings würde ich ihn nicht als neutral klingend bezeichnen. Das Klangbild ist warm, wobei die Tiefen und Mitten im Vordergrund stehen. Der Bass ist präzise, schnell und kontrolliert und neigt nicht zum Nachhallen. Die Mitten sind strukturiert und breit gestaffelt, was der Stimmwiedergabe zugutekommt. Gesang und Instrumente wie Gitarren kommen gut zur Geltung. Die Höhen sind ebenfalls gut abgestimmt, aber es ist wichtig zu erwähnen, dass es sich nicht um einen audiophilen Kopfhörer handelt. JBL hat die Detailwiedergabe zwar gut hinbekommen, aber die Stärken liegen eindeutig bei den tiefen Tönen. Dies entspricht jedoch dem Musikgeschmack der Mehrheit, da der JBL Tour One M2 bei den aktuell viel gehörten Musikrichtungen sehr gut zur Geltung kommt. Die Stereowiedergabe ist gut, aber die räumliche Tiefe ist weniger gut gelungen. Hier fehlt es mir persönlich an Details und auch die Luft zwischen den Instrumenten geht etwas unter. 

Beim Telefonieren war die Sprachqualität des JBL Tour One M2 sowohl für mich als auch für meine Gesprächspartner/innen hervorragend. Meine Stimme wurde klar und deutlich übertragen, und ich konnte meine Gesprächspartner/innen mühelos verstehen.  In lauten Umgebungen filterten die Mikrofone die Störgeräusche zuverlässig heraus, was zu einem minimalen Hall-Effekt in meiner Stimme führte.  Was die Latenz betrifft, so gab es keinerlei Verzögerung zwischen Bild und Ton, was in Zeiten von Bluetooth 5 und höher bei den meisten Herstellern Standard ist. 

(Klang: 4 von 5 Punkten)

App

Der JBL Tour One M2 ist, wie viele andere Kopfhörer auch, mit der kostenlosen JBL-App „My Headphones“ kompatibel. Diese App ist sowohl für iOS- als auch Android-Smartphones kostenlos im jeweiligen AppStore erhältlich.  Für Firmware-Updates und persönliche Einstellungen über den Equalizer empfehle ich die Installation der App. Darüber hinaus kann man hier unter anderem auch die automatische Abschaltung und weitere nützliche Funktionen einstellen. 

JBL Headphones
Preis: Kostenlos
JBL Headphones
Preis: Kostenlos

Die App bietet eine klare und verständliche Schritt-für-Schritt-Anleitung durch die Einrichtung und das Menü.  In jedem Einstellungsfenster findet man hilfreiche Erklärungen, die die Navigation erleichtern. Nach der ersten Verbindung der Kopfhörer und der vollständigen Einrichtung landet man nach jedem Start der App auf dem Startbildschirm, der alle kompatiblen Kopfhörer anzeigt, die man besitzt.

Klickt man auf den JBL Tour One M2, gelangt man in das Einstellungsmenü. Dort wird direkt unter der Abbildung des Kopfhörers die verbleibende Akkulaufzeit in Prozent angezeigt.  Darunter kann man die ANC-Funktion aktivieren oder deaktivieren und die Umgebungsgeräusch-Kontrolle einstellen.  Hier lassen sich auch die Funktionen Ambient Aware und TalkThru direkt ein- und ausschalten.  Unterhalb dieser Optionen befinden sich die Equalizer-Einstellungen, mit denen man den Klang nach eigenen Vorlieben anpassen kann.  

Darunter finden Sie zahlreiche weitere Einstellungen, darunter die Gesten- und Touchsteuerung.  Diese können Sie jedoch nicht ändern.  Scrollen Sie weiter nach unten, um weitere nützliche Einstellungsmöglichkeiten zu entdecken, darunter die Aktivierung und Regulierung von „Smart Talk“, „VoiceAware“ und „Smart Audio & Video“.  Sie können hier auch die automatische Abschaltung festlegen. Besonders wichtig finde ich die Funktion „Automatische Wiedergabe und Pause“, die standardmäßig aktiviert ist.  Lassen Sie diese am besten so, da die Musik beim Abnehmen der Kopfhörer automatisch pausiert und beim Aufsetzen wieder fortgesetzt wird. Die schaltbare Stimmerkennung ist ebenfalls praktisch, da sie einen automatischen Wechsel in den Ambient-Modus mit einstellbarer Dauer ermöglicht, bevor wieder zum Noise Cancelling gewechselt wird.

App: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

ANC / Umgebung ein-/ausblenden

Der JBL Tour One M2 verfügt über echtes adaptives Noise Cancelling (ANC), das die Umgebungsgeräusche mithilfe von vier Mikrofonen in Echtzeit analysiert und anpasst. An jeder Ohrmuschel Außenseite befindet sich ein Mikrofon für Sprachaufnahmen, während zwei Beamforming-Mikrofone (eines an jeder Seite) Echos und Umgebungsgeräusche unterdrücken. Obwohl JBL insgesamt sieben Mikrofone angibt, dienen vier davon dem ANC, während die restlichen drei für Telefonate verwendet werden. Im Alltagstest funktioniert das adaptive Noise Cancelling wie gewohnt sehr gut und eliminiert den Großteil der Umgebungsgeräusche, sodass man auch in belebten Umgebungen effizient abgeschirmt ist. Bei starkem Wind, wie beispielsweise Ende Oktober mit Windgeschwindigkeiten von über 50 km/h, treten jedoch stärkere Störgeräusche auf. 

Das adaptive Noise Cancelling kann zwar nicht manuell in der Intensität die Schieberegler reguliert werden, jedoch kann man in den Einstellungen zwischen „echtes adaptives Noise Cancelling“ und dem „alltäglichen Modus“ wählen. Hier konnte ich im Test auch direkt einen deutlichen Unterschied feststellen, denn das adaptive ANC arbeitet merklich besser, da sich dies der aktuellen Umgebung anpasst und zudem mehr Frequenzen filtert. Daher rate ich eigentlich, sofern gewünscht immer das adaptive ANC zu bevorzugen, welches nur bei absoluter Stille ein recht leises Grundrauschen erzeugt. 

Die Funktion „Smart Ambient“ ist wirklich gut gelungen. Mit einem einfachen Knopfdruck verstärkt sie die Umgebungsgeräusche auf ein definierbares Niveau, sodass man mit Personen in der Nähe kommunizieren und die Umgebung besser wahrnehmen kann, ohne die Kopfhörer absetzen zu müssen.  Besonders positiv hervorzuheben ist, dass das Klangbild beim Aktivieren von ANC unverändert bleibt, was bei vielen Kopfhörern nicht der Fall ist, da dort der Bass oft deutlich dominanter wird.

Zubehör

Der JBL Tour One M2 wird in einem robusten und hochwertigen Aufbewahrungs-Case geliefert.  Das Case ist schlicht gehalten, mit dem Herstellernamen und dem Namen der Kopfhörerserie auf der Oberseite.  Die an der Außenseite befindliche Netztasche wurde durch eine Tasche mit Klettverschluss im Deckel ersetzt, in der das Zubehör sicher verstaut werden kann.  Dank der Schlaufe lässt sich das Case einfach befestigen. Im Inneren finden sowohl die eingeklappten und eingedrehten Kopfhörer als auch das gesamte Zubehör (Ladekabel, Klinkenkabel und Flugzeugadapter) Platz.

(Ausstattung 4 von 5 Punkten)

Bluetooth

JBL hat den Tour One M2 mit dem aktuellen Bluetooth 5.3 ausgestattet.  Dieser unterstützt zwar keinen aptX-Codec, bietet aber den Standard-Audio-Codec SBC mit geringerer Bitrate sowie AAC, einen hochwertigeren Codec, der von Apple-Geräten unterstützt wird. Die Bluetooth-Reichweite beträgt etwa 15 bis 18 Meter, sodass Sie Ihr Smartphone problemlos im Zimmer lassen können, ohne die Verbindung zu verlieren.

Der JBL Tour One M2 Kopfhörer unterstützt die Multi-Point-Verbindung, ideal für Nutzer, die mehrere Geräte gleichzeitig nutzen möchten.  Dadurch kann er sich mit zwei Geräten gleichzeitig verbinden.  Wenn Sie beispielsweise auf dem iPad ein Video schauen und einen Anruf auf dem Smartphone erhalten, pausiert der Kopfhörer automatisch die Musik und leitet den Anruf an das Smartphone weiter, da Telefonate immer Vorrang haben.  Um von der Musikwiedergabe auf dem iPad zum iPhone zu wechseln, pausieren Sie einfach die Musik auf dem iPad und drücken Sie auf Play auf dem iPhone.  Voraussetzung ist, dass beide Geräte zuvor per Bluetooth mit dem JBL Tour One M2 gekoppelt wurden.

(Bluetooth: 4,5 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

JBL verspricht mit dem Tour One M2 eine beeindruckende Akkulaufzeit von bis zu 30 Stunden mit aktiviertem Active Noise Cancelling (ANC). Ohne ANC hält der Akku sogar bis zu 50 Stunden durch. Trotz gleich großem Akku konnte JBL die Laufzeit im ANC-Modus im Vergleich zur ersten Generation um ganze 5 Stunden verlängern, während die Laufzeit ohne ANC unverändert bleibt.  Diese Verbesserung ist auf Optimierungen in der Software und effizientere Hardware zurückzuführen, die weniger Stromreserven benötigt. 

 Die Laufzeit hängt natürlich von zwei Faktoren ab: der Lautstärke und der Nutzung von ANC.  Insgesamt erreichte ich mit aktiviertem adaptivem ANC und leicht erhöhter Lautstärke eine Akkulaufzeit von etwas über 30 Stunden, was etwas über dem Durchschnitt liegt.

Der JBL Tour One Kopfhörer benötigt knapp 2 Stunden für eine vollständige Aufladung.  Dank der Schnellladefunktion kann der Akku jedoch bereits nach 10 Minuten von 0 % auf etwa 5 Stunden Musikwiedergabe aufgeladen werden.  Ähnlich wie bei vielen anderen JBL Kopfhörern ist es leider nicht möglich, den Tour One während des Ladevorgangs zu verwenden.

(Akkulaufzeit: 5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Der JBL Tour One M2 besticht durch seine hochwertige Verarbeitung und den soliden Klang, der kaum Schwächen zeigt.  Besonders hervorzuheben ist das effektive adaptive ANC und die praktische Bluetooth-Multipoint-Funktion, die sich im Alltag als äußerst nützlich erweist.  Das automatische Pausieren und Fortsetzen der Musik bietet einen hohen Komfortgewinn, der selbst in teureren Modellen nicht immer selbstverständlich ist.  Einziger Wermutstropfen ist der fehlende aptX-Codec und die Neigung zu Schweißbildung unter den Kunstleder-Ohrpolstern im Sommer, was jedoch bei vielen anderen Over-Ear-Kopfhörern ebenfalls vorkommt.

Preis/Leistung

Der JBL Tour One M2 schneidet im Test gut ab. Das aktive Geräuschunterdrückungssystem (ANC) ist ordentlich, kann aber nicht ganz mit dem von Sony und Bose mithalten.  Der Funktionsumfang des JBL Tour One M2 ist jedoch beeindruckend und der Klang hat mir ebenfalls gut gefallen.  Seit seinem Markteintritt zu einem Preis von 329€ ist der Kopfhörer deutlich günstiger geworden und kostet jetzt knapp unter 199€, was ihn noch attraktiver macht.  Zu seinem ursprünglichen Preis von 329€ hatte es der Kopfhörer schwerer, sich zu behaupten, da in dieser Preisklasse auch die noch etwas besseren Over-Ear-Kopfhörer von Bose und Sony erhältlich sind. 

JBL Tour One M2

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://de.jbl.com

Google Pixel Buds Pro 2

In aller Kürze

Google hat die Pixel Buds Pro 2 vorgestellt, die zahlreiche Verbesserungen gegenüber der ersten Generation bieten. Der neue Tensor A1-Chip verbessert KI-Funktionen und Audiosignalverarbeitung. Das Active Noise Cancellation (ANC) wurde optimiert, und das Design wurde verfeinert, was zu leichteren, besser sitzenden In-Ears führt. Für Apple-Nutzer sind die In-Ears weniger attraktiv, da die App nicht das volle Potenzial ausschöpft. Android-Nutzer profitieren von einer umfangreichen App mit vielen Einstellungen. Die Akkulaufzeit beträgt bis zu 8 Stunden mit ANC oder 12 Stunden ohne ANC, mit mehrfachem Aufladen im Case sind dann sogar bis zu 30 Stunden möglich. Die In-Ears bieten eine hervorragende Haptik und bequemen Tragekomfort für langes Tragen. 

Gefällt uns

  • verbesserter und noch beqeumerer Sitz
  • verlängerte Akkulaufzeit
  • Case kan via USB-C oder kabellos via Qi aufgeladen werden
  • Gemini Unterstützung
  • Talk-Thru-Funktion
  • Spatial Audio und Erfassung von Kopfbewegungen
  • IP54 Schutz (In-Ears) IPX4 (Ladecase)

Gefällt uns weniger

  • keine hochwertigen Audio-Codecs
  • ANC hat bei Wind weiterhin etwas mehr Probleme also führende In-Ears mit ANC

Google Pixel Buds Pro 2

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung der Google Pixel Buds Pro 2 ist gleich groß wie die der 1. Generation, jedoch hat Google das Design verbessert. Produktinformationen sind begrenzt, da Google erwartet, dass sich Interessenten auf der Website über die technischen Daten informieren. 

Die Pixel Buds Pro 2 sind in einer bedruckten Verpackung, die in die neutrale Verpackung des Google Pixel 9 Pro XL passt. Die Vorderseite zeigt die In-Ears in der gewählten Farbe, während die Rückseite die Voraussetzungen für ihre Nutzung in mehreren Sprachen auflistet, darunter ein Google-Konto und ein Android-Smartphone mit Version 6.0 oder höher. 

Nach dem Entfernen des Siegelstreifens kann die Hülle abgenommen und der Deckel mit der In-Ear-Skizze vom Rest der Verpackung getrennt werden. Darunter befindet sich das Ladecase der Google Pixel Buds Pro 2, das in einer Papierhülle geschützt ist. Im Case liegen die beiden In-Ears, die in einer passgenauen Kartonaussparung sicher verstaut sind. Unter dem Case mit Einlegeboden befinden sich die Beipackzettel und eine kleine Schachtel. 

Ich finde diese Schachtel persönlich interessant, weil Google eine einfache Lösung gefunden hat, um die drei anderen Größen an Anpassstücken sicher zu verstauen. Der Karton ist mit XS, S und L beschriftet, und jedes Fach kann einzeln geöffnet werden, um die gewünschten Anpassstücke leicht herauszunehmen. Obwohl dies nur ein kleines Detail der Verpackung ist, schätze ich solche durchdachten Ideen des Unternehmens.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

In-Ear Kopfhörer

Die Google Pixel Buds Pro der 2. Generation sind deutlich kompakter und leichter, mit einem Gewicht von nur 4,7 Gramm pro Ohrhörer. Dadurch sitzen sie bequemer und wirken weniger klobig im Ohr. 

Die In-Ears haben eine kleine Knospenform, die bequemer sitzt als die vorherige größere Bohnenform. Der innere Teil ist leicht verjüngt, um den Sitz zu verbessern. Google hat eine Gummilippe im hinteren Bereich des Gehäuses eingebaut, die als Sicherungselement dient und im Alltag gut funktioniert. 

Google bietet die Pixel Buds Pro 2 in vier Farben an, wobei sich nur die Außenseite vom Vorgängermodell unterscheidet, da der Rest immer schwarz ist. Die verfügbaren Farben sind Moonstone (hellgrau), Peony (pink), Porcelain (Cremeweiß) und Hazel (dunkelgrau). Letzteres ist mein Testmodell und gefällt mir gut, aber alle Farben sind ansprechend, sodass für jeden etwas Passendes dabei ist. 

Das Firmenlogo ist dezent als „G“ in die farbige Außenseite eingelassen. Oben und unten befinden sich jeweils zwei schwarze, bohnenförmige Gitter, die die ANC-Mikrofone verbergen. Die Touch-Oberfläche ist unsichtbar in den farbigen Kunststoff integriert. Im Inneren der In-Ears gibt es ein weiteres Mikrofon, das nach oben gerichtet ist, sowie die Seitenbeschriftung und die Ladekontakte für das Aufladen im Ladecase. 

Am Ende des kurzen Treiberkanals befindet sich das Silikonanpassstück, das Google nun in vier Größen (XS bis L) anstelle von drei anbietet. Die In-Ears sind dank des Kunststoffgehäuses angenehm leicht und besser gegen Staub, Schweiß und Spritzwasser geschützt. Mit der Schutzklasse IP54 sind die Pixel Buds Pro 2 nun nicht nur spritzwasser- und schweißbeständig, sondern auch staubgeschützt. Wasserdicht sind sie jedoch nicht, daher sollten sie nicht zum Schwimmen verwendet werden.

Ladecase

Das Ladecase der Google Pixel Buds Pro 2 sieht ähnlich aus wie das der Vorgänger, weist jedoch einige nützliche Verbesserungen auf. Eine weniger bedeutende Änderung ist die Farbe des Cases, die nun etwas heller ist als die der 1. Generation, obwohl es weiterhin weiß bleibt. 

Das Case behält die bekannte flache Eierform mit Maßen von 25 x 49,9 x 63,3 mm bei und ist somit sehr kompakt. Es ist ohne Logo und wirkt hochwertig. Mit etwa 65 Gramm inklusive In-Ears ist es nur geringfügig schwerer als das Vorgängermodell, bleibt aber angenehm leicht.  

Der klappbare Deckel des Cases wird durch eine schwarze Linie hervorgehoben und verleiht ihm ein weniger steriles Aussehen. Unter dem Deckel befindet sich eine unsichtbare Status-LED, die im leuchtenden Zustand den Ladezustand anzeigt. An der Unterseite gibt es einen USB-C-Anschluss zum Aufladen, sowie Qi-Ladefähigkeit an der Rückseite. Ein weiterer Unterschied zum Vorgänger ist ein kleiner Lautsprecherschlitz neben der USB-C-Buchse. Dieser kann in der App so eingestellt werden, dass er bei niedrigem Akku oder erfolgreicher Kopplung einen Ton abspielt. Besonders nützlich ist er für die „Mein Gerät finden“-Funktion, mit der man sowohl die In-Ears als auch das Case akustisch orten kann. 

Das Ladecase hat an der Rückseite eine längliche Taste zur manuellen Kopplung der In-Ears. Auf meinem Google Pixel Smartphone erscheint jedoch direkt ein Pop-Up-Fenster, ähnlich wie bei den Apple AirPods auf dem iPhone, mit dem ich die In-Ears einfach koppeln kann.  

Im Inneren des schwarzen Gehäuses sind die beiden In-Ears sicher über Magnete befestigt. Trotz ihrer geringen Sichtbarkeit sind sie einfach einzusetzen und zu entnehmen. An ihrem Platz befinden sich Pins, die die In-Ears mit Strom versorgen und aufladen.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der Google Pixel Buds Pro 2 ist wie bei der 1. Generation sehr gut. Der Kunststoff der In-Ears und des Ladecase fühlt sich angenehm an, und die Bauteile sind nahtlos verbunden, ohne störende Kanten. 

Die Touch-Sensoren der In-Ears reagieren zuverlässig, und nach einer kurzen Eingewöhnungszeit wird die Steuerung unverzichtbar. Das Gehäuse der In-Ears ist IP54-zertifiziert gegen Spritzwasser und Staub, während das Ladecase IPX4-zertifiziert ist. Die matte Oberfläche des weißen Cases verhindert Fingerabdrücke.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.4)
FarbePorcelain, weitere Farben: Coral, Hazel, Moonstone, Peony und Wintergreen
Akkuintegriert, Lithium-Polymer-Akku
Akku Ohrhörer: 12 h (ohne ANC) bis zu 8 Stunden (mit ANC)
Gesamt mit Ladecase: bis zu 48 h (ohne ANC) bis zu 30 Stunden (mit ANC)
Gewicht 74,4 g (Ohrhörer und Ladebox)
9,4 g (beide Ohrhörer)
65 g (Ladebox)
MaterialOhrhörer und Ladecase aus Kunststoff
KonnektivitätBluetooth 5.4 Audio-Codec: SBC und AAC. Leider kein aptX
Fast Pairing von Google wird unterstützt.
TreiberDynamische Treiber mit einer Größe von 11 mm (links und rechts)
Frequenzbereichkeine Angaben
Treiberempfindlichkeit bei 1 kHz/ 1 mW (dBkeine Angaben
Impedanz (Ohm)keine Angaben aber vermutlich 16 Ohm
LieferumfangGoogle Pixel Buds Pro 2
1 x Ohrstöpsel in 4 Größen
1 x Ladecase
1 x Kurzanleitung/Sicherheitsdatenblatt
Technische Daten der Google Pixel Buds Pro 2

Tragekomfort

Die Google Pixel Buds Pro 2 sind dank ihrer ergonomischen Form und des leichten Gewichts den ganzen Tag über sehr bequem zu tragen, ohne Druck oder Unbehagen zu verursachen, die den Hörgenuss beeinträchtigen könnten.

Google bietet vier Größen von Silikon-Anpassstücken (XS, S, M, L) für eine optimale Passform im Ohrkanal. Obwohl sie nicht speziell für den Sport konzipiert sind, sorgen die Ear-Hooks dafür, dass die In-Ears beim Einsetzen sicher im Ohrkanal bleiben, sodass sie beim Joggen nicht verrutschen.  

Ob die In-Ears richtig im Ohr sitzen, könnt ihr entweder selbst entscheiden oder über die App prüfen lassen. Für letzteres ist dann auf jeden Fall ein kompatibles Android-Smartphone notwendig, denn als Apple User kann man die App nicht nutzen.

(Tragekomfort: 5 von 5 Punkten)

Bedienung

Die Pixel Buds Pro 2 setzen, genau wie ihr Vorgänger, auf eine reine Touch-Bedienung.  Durch unterschiedliche Frequenzen und Dauer des Berührens lassen sich an beiden In-Ears verschiedene Funktionen ausführen. Die Touch-Bedienung ist sehr präzise und zuverlässig, sodass Fehlbedienungen selten vorkommen.  Im Gegensatz zu Tasten drückt man sich beim Bedienen der In-Ears nicht versehentlich ins oder aus dem Ohr. 

Mit einem Android-Smartphone können Sie die Bedienung der Google Pixel Buds 2 anpassen, allerdings nicht vollständig frei wählen. Sie können lediglich bestimmen, mit welchem In-Ear Sie beispielsweise die Geräuschunterdrückung (ANC) steuern möchten.  Die Standardbedienung sieht vor, dass Sie durch einmaliges Tippen, unabhängig davon, ob Sie links oder rechts tippen, die Wiedergabe pausieren oder fortsetzen können.  Eingehende Anrufe können Sie ebenfalls durch einmaliges Tippen annehmen. Durch doppeltes Tippen springen Sie zum nächsten Titel und durch dreimaliges Tippen hintereinander zum vorherigen Titel zurück. 

Wenn ihr gerade angerufen werdet und nicht sprechen könnt oder möchtet, genügt ein doppeltes Tippen auf einen der In-Ears, um den Anruf anzunehmen oder aufzulegen.  Haltet ihr den Finger länger auf einer der Touch-Oberflächen, aktiviert oder deaktiviert ihr das ANC oder greift auf den Google Assistant zu, sofern eingestellt.  Besonders gut gefällt mir, dass man trotz der Befehlsfunktionen nicht auf eine Lautstärkeregulierung verzichten muss.  Bei einigen anderen Modellen ist dies leider nicht möglich, aber bei Google funktioniert es praktisch durch ein Wischen nach vorne oder hinten.  Ein Wischen nach vorne erhöht die Lautstärke zuverlässig, während ein Wischen nach hinten sie senkt.  Der Nachteil ist, dass man nicht mehrere Stufen auf einmal regulieren kann, sodass man mehrmals wischen muss.  Wenn man jedoch schnell von laut auf deutlich leiser stellen möchte, ist dies über das Smartphone schneller erledigt. 

Praktisch finde ich, dass man in der App beispielsweise festlegen kann, dass durch längeres Berühren des rechten Ohrhörers die ANC-Einstellungen geändert werden können, während der linke Ohrhörer auf den Befehl wartet, um den Google Assistant zu aktivieren.  Darüber hinaus kann man entscheiden, ob man alle drei ANC-Einstellungen (ANC ein, Transparenzmodus und alles aus) zur Auswahl haben möchte oder ob man bestimmte Optionen deaktivieren möchte, die dann beim Wechseln der Modi nicht mehr angezeigt werden.

(Bedienung: 5 von 5 Punkten)

Klang

Google setzt bei den Pixel Buds Pro 2 exakt wie bei der 1. Generation bei jedem In-Ear auf einen dynamischen 11 mm Treiber. Dieser wurde wieder erneut selbst entwickelt und soll durch die neu entwickelte Audio-Engine noch balancierter und ein druckvolles Klangbild liefern.

Im direkten Vergleich zur ersten Generation der Pixel Buds Pro hat Google die Klangqualität deutlich verbessert. Der Bass ist präziser und druckvoller als beim Vorgänger.  Im Tiefbassbereich fehlt es den Google Pixel Buds Pro 2 zwar etwas, aber insgesamt ist der Bass gut abgestimmt und nicht zu dominant. Wer seine Musik bassbetonter mag, kann das „Extreme Bass“-Preset in den Einstellungen aktivieren.  Dadurch wird der Klang hörbar bassbetonter, aber ich persönlich bin kein großer Fan davon. 

Die Mitten sorgen für eine angenehme Wiedergabe von Instrumenten und Stimmen.  Insgesamt sind sie gut, aber wenn sie etwas tiefer reichen, wirken sie leicht verwaschen, was zu einem leichten Verlust an Klarheit im Klangbild führt.  Durch eine Feinjustierung im Equalizer lässt sich dies jedoch neutralisieren. 

Die Höhen der Pixel Buds Pro 2 sind sehr gut abgestimmt. Sie liefern viele Details, ohne dabei zu hell zu wirken.  Obwohl es in den extrem hohen Bereichen etwas an Filigranität mangelt, würde ich die von Google festgelegte Abstimmung insgesamt als sehr gut alltagstauglich bezeichnen. 

Mit dem integrierten Equalizer, der fünf voreingestellte Presets und einen 5-Band-EQ bietet, könnt ihr den Klang ganz nach euren Wünschen anpassen.  

Die Sprachverständlichkeit der Google Buds Pro 2 ist hier wirklich beeindruckend, ich habe kaum Kritikpunkte. Meine Stimme wird klar und deutlich übertragen, und die Mikrophone erfassen störende Umgebungsgeräusche hervorragend und filtern sie direkt von der Elektronik heraus.  Besitzer einer Google Pixel 8 oder neuer können in den Systemeinstellungen der In-Ears die Funktionen „Clear Calling“ und „Super Wird Band“ aktivieren. „Clear Calling“ reduziert den Hintergrundlärm zusätzlich und hebt die Stimme hervor. „Super Wird Band“ erhöht die Frequenz der Mikrofonsignale von 16 kHz auf 32 kHz, was zu einem deutlich natürlicheren Klang bei Telefonaten führt. Die Person am anderen Ende ist dadurch realistischer zu hören, obwohl die Klangqualität auch ohne diese Funktion bereits sehr gut ist.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

App

Die Google Pixel Buds Pro 2 sind Android-Nutzern vorbehalten, da die zugehörige App und die Einstellungen nur für Android-Geräte verfügbar sind. Daher ist der Kauf der Pixel Buds Pro 2 für iOS-Nutzer weniger sinnvoll, da diese besser mit den Apple AirPods kompatibel sind. Alternativ können Nutzer auch zu neutralen Herstellern greifen.

Google Pixel Buds
Preis: Kostenlos

Nach der Installation der kostenlosen Google Pixel Buds App (auf Google Pixel Phones nicht erforderlich) werden Sie Schritt für Schritt durch die Einrichtung des Google Assistant, die Anpassung des Noise Cancelling und weitere Funktionen geführt.  Anschließend erwartet Sie eine übersichtliche App mit zahlreichen Funktionen.  

Auf der Startseite werden euch oben neben dem Namen der In-Ears der Akkustand in Prozent vom linken und rechten In-Ear separat einzeln angezeigt.  Direkt darunter könnt ihr die Aktive Geräuschunterdrückung an- oder ausschalten oder den Transparenzmodus aktivieren.  Darunter folgen zahlreiche weitere Untermenüs, die kurz und knapp beschreiben, was ihr damit einstellen könnt. Ganz oben findet ihr das Untermenü „Digitaler Assistant“, in dem ihr alles bezüglich des smarten Assistenten einstellen könnt, z. B. ob Benachrichtigungen vorgelesen werden sollen, ob Hey Google aktiv sein soll oder ob ein Startton zu Beginn ertönen soll. 

Unterhalb der Funktion „Gerät suchen“ sehen Sie den letzten aktiven Standort Ihrer In-Ears. Sie können auch einen Ton abspielen lassen, um sie leichter zu finden.  Im Abschnitt „Touchbedienung“ erfahren Sie, welche Geste welche Funktion auslöst. Im separaten Untermenü können Sie die Berühren-und-Halten-Funktion personalisieren.  Dort können Sie beispielsweise festlegen, welche Geste die Geräuschunterdrückung und den Google Assistant steuert. Im Abschnitt „Ton“ können Sie alles rund um das ANC einstellen. Sie können beispielsweise festlegen, dass bei einer Unterhaltung automatisch vom Geräuschunterdrückungsmodus in den Transparenzmodus gewechselt wird.  Außerdem können Sie hier den Sitz der Ohrhörer überprüfen und den Equalizer einstellen. 

Darüber hinaus bietet es die Funktion „Hörgesundheit“ und schließlich „Spatial Audio“, eine faszinierende Funktion. Mit dieser Funktion können Sie kompatible Medien mit einem volleren und ausgewogeneren Klang erleben.  Dafür benötigen Sie einen Streaming-Dienst wie YouTube, Netflix oder Disney Plus sowie eine Audioquelle mit 5.1 Surround Sound oder höher. Ähnlich wie bei Apples 3D-Audio erfasst es Kopfbewegungen. Wenn Sie also während eines Films Ihren Kopf bewegen, klingt das Ganze deutlich natürlicher, und es ist faszinierend, wie sich der Ton beim Bewegen des Kopfes verändert.

Unter „Weitere Einstellungen“ finden Sie Optionen zum Suchen nach Firmware-Updates und anderen Einstellungen. Ganz unten finden Sie außerdem direkte Zugriffe auf die wichtigsten Einstellungen, die Sie mit den Reglern darüber einfach ein- und ausschalten können. Insgesamt ist die App durchdacht und gut aufgebaut, sodass Sie sich schnell zurechtfinden und alle wichtigen Funktionen nutzen können.

App: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

ANC / Transprenz-Modus

Google hat das Active Noise Cancelling (ANC) der Pixel Buds Pro 2 weiter verbessert.  Im Test konnte ich feststellen, dass Hintergrundgeräusche noch etwas besser herausgefiltert werden. Das Brummen einer Klimaanlage und der Straßenverkehr werden deutlich reduziert.  Leider lässt sich die Intensität des ANC weiterhin nicht manuell anpassen.  Man kann lediglich das Adaptive ANC nutzen, das die Intensität je nach Situation automatisch anpasst.  Eigene Einstellungen sind hier nicht möglich.

Google hat das Grundrauschen bei aktivem ANC im Vergleich zu den Vorgängermodellen deutlich reduziert. Es ist jetzt nur noch minimal hörbar, wenn absolut Stille herrscht und man es aktiv wahrnehmen möchte. Im Alltag ist es jedoch nicht wahrnehmbar.  Das Klappern der M1ne Tastatur kann ich bei der neuen Generation trotz aktivem ANC weiterhin hören. Die In-Ears filtern dies nicht so gut heraus, während Stimmen je nach Länge hörbar abgedämpft, aber dennoch verständlich bleiben. 

Das ANC funktioniert im Alltag draußen gut, aber bei starkem Wind kann es störendes Rauschen geben.  Es ist nicht ganz so gut wie bei manchen anderen In-Ears mit ANC, aber es gibt auch viele schlechtere. 

Der Transparenzmodus, der genau das Gegenteil von ANC bewirken soll, hat mir sehr gut gefallen und wurde ebenfalls verbessert.  Er nutzt die integrierten Mikrofone der ANC-Technologie, um die Umgebung einzublenden. Besonders gut gefällt mir die automatische Unterhaltungserkennung.  Wenn man nur wenige Worte spricht, schalten die In-Ears automatisch vom ANC in den Transparenzmodus, sodass man sich problemlos unterhalten kann. Sobald man wieder schweigt, schalten sie automatisch wieder auf ANC zurück, was alles reibungslos funktioniert. Das Grundrauschen ist zwar etwas stärker hörbar als mit aktivem ANC, aber es hält sich in Grenzen und ist besser als bei der ersten Generation.

(Ausstattung: 4,5 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Google verspricht mit der neuen Generation eine beeindruckende Laufzeit von bis zu 8 Stunden am Stück, selbst mit aktiviertem Active Noise Cancelling (ANC).  Ohne ANC sind sogar bis zu 12 Stunden möglich – solide Werte, die im Alltag den meisten Nutzern ausreichen dürften.  Zwar gibt es immer Raum für Verbesserungen, aber im Durchschnitt sind diese Werte durchaus zufriedenstellend.  Android-Nutzer, beispielsweise mit einem Google Pixel Gerät, erhalten zu Beginn ein kleines Pop-Up-Fenster, das die aktuellen Ladezustände des Ladecases und der beiden In-Ears separat anzeigt.  Die tatsächliche Laufzeit hängt natürlich vom individuellen Nutzungsverhalten ab. Bei mittlerer Lautstärke und normalem Gebrauch kann ich diese Werte jedoch bestätigen.  Anschließend müssen die In-Ears wieder ins Ladecase eingesetzt werden, wo sie mehrmals vollständig aufgeladen werden können, bevor das Case selbst wieder aufgeladen werden muss. 

Mit dem Lade-Case erhältst du insgesamt etwa 30 Stunden Wiedergabezeit mit aktiviertem ANC und ca. 48 Stunden ohne ANC.  Danach muss das Case aufgeladen werden.  Der Akku im Case kann entweder kabellos über ein Qi-zertifiziertes Ladegerät oder über ein USB-C Ladekabel aufgeladen werden.  Bitte beachte, dass das USB-C Ladekabel separat erworben werden muss, da es nicht im Lieferumfang enthalten ist.  

Vergisst man die In-Ears am Vortag im Case und der Akku ist leer, bietet Google eine Schnellladefunktion.  Nach nur 5 Minuten Ladezeit kann man bis zu 60 Minuten Musik hören (ohne ANC). Mit ANC sind es rund 45 Minuten bis maximal 1 Stunde.  Die Trageerkennung trägt zusätzlich zur Akkulaufzeit bei. Sensoren erkennen, wenn man die In-Ears aus dem Ohr nimmt und pausieren die Musik automatisch.  Wieder eingesetzt, wird die Musik fortgesetzt.

(Akkulaufzeit: 4,5 von 5 Punkten)

Bluetooth

Google setzt bei seinen Bluetooth-Kopfhörern auf den aktuellen Bluetooth 5.4 Standard, inklusive Fast Pair.  Diese Funktion ermöglicht ein schnelles Verbinden mit kompatiblen Android-Geräten und ist vergleichbar mit Apples Technologie, die das Koppeln der In-Ears durch einfaches Öffnen des Case ermöglicht.  Alternativ kann die Kopplung auch über die Einstellungen erfolgen, beides ist unkompliziert und schnell erledigt.  Die Kopfhörer können sowohl im Stereo- als auch im Mono-Modus verwendet werden, wobei es keine Einschränkungen hinsichtlich der Verwendung des rechten oder linken In-Ears gibt.

(Bluetooth: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Die Google Pixel Buds Pro 2 sind eine deutliche Verbesserung gegenüber ihrem Vorgänger. Google hat das Produkt durch gezielte Anpassungen und Verbesserungen optimiert.  Das neue Design ist kompakter, leichter und sorgt für einen angenehmeren Tragekomfort den ganzen Tag über.  Auch die Geräuschunterdrückung und der Transparenzmodus wurden verfeinert und arbeiten nun mit deutlich weniger Grundrauschen. Das ANC ist noch etwas besser geworden.  Für Android-Nutzer, insbesondere für Besitzer von Pixel-Smartphones, bieten die Google Pixel Buds Pro 2 ein hervorragendes Angebot an In-Ear-Kopfhörern mit ANC. Dank Google Fast Pair lassen sie sich schnell und einfach mit dem Smartphone koppeln. 

Preis/Leistung

Google hat die Pixel Buds Pro 2 für 249€ auf den Markt gebracht, was 20€ mehr als der Vorgängerpreis sind.  In Zeiten von Inflation und steigenden Preisen ist dieser Anstieg zwar nicht ungewöhnlich, aber dennoch eine beträchtliche Summe für In-Ear-Kopfhörer mit ANC.  Dennoch bieten die Pixel Buds Pro 2 ein gutes Gesamtpaket.  Mittlerweile sind sie je nach Farbe bereits ab 170€ erhältlich, was sie deutlich attraktiver macht.  Besonders hervorzuheben sind das verbesserte ANC, der hohe Tragekomfort, der sichere Halt auch beim Joggen und die lange Akkulaufzeit.

Google Pixel Buds Pro 2

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://store.google.com/de/?hl=de

Technics EAH-AZ100

In aller Kürze

Mit den Technics EAH-AZ100 hat Technics die Oberklasse der hauseigenen True-Wireless-Kopfhörer vorgestellt. Diese überzeugen im Test durch hervorragenden Komfort und exzellenten Klang. Das adaptive Active Noise Cancelling (ANC) liefert ebenfalls beeindruckende Ergebnisse und kann locker mit Premium-Kopfhörern von Sony und Co. konkurrieren.

Wenn ihr auf der Suche nach True-Wireless-Kopfhörern mit detailreichem Klang seid, trefft ihr hier die richtige Wahl. Die Verarbeitungsqualität ist hochwertig, und zudem steht euch eine App mit zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten zur Verfügung.

Gefällt uns

  • guter und sicherer Sitz
  • ausreichend lange Akkulaufzeit
  • Case kan via USB-C oder kabellos via Qi aufgeladen werden
  • hervorragendes ANC
  • JustMyVoice Technologie
  • Umfangreiche App
  • IPX4 Schutz (In-Ears)

Gefällt uns weniger

  • manuelles Ausschalten nicht möglich
  • ohne ANC wird der Klang etwas flacher

Technics EAH-AZ60M2

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Genau wie bereits bei den Technics EAH-AZ60M2 ist auch das Design der Technics EAH-AZ100 nun sehr kompakt gehalten. Das gefällt mir gut, denn es reduziert den Verpackungsmüll, ohne dass der gewohnte Lieferumfang darunter leidet. Die stabile schwarze Verpackung ist in einer rundum bedruckten Umverpackung eingehüllt, die einige Details über die neuen In-Ear-Kopfhörer verrät. Im Inneren wurde vollständig auf Kunststoff verzichtet, ein Schritt in die richtige Richtung von Technics.

Die Vorderseite der Verpackung präsentiert sich in einem schlichten Design. Im Zentrum prangt der Herstellernamen, während in der unteren rechten Ecke ein In-Ear-Kopfhörer zusammen mit der Modellbezeichnung abgebildet ist. In kleiner Schrift ist zudem die Bezeichnung „Digital Wireless Stereo-Earphones“ zu erkennen. Weitere Details findet man nicht auf dieser Seite.

Auf der Rückseite gibt es zusätzliche Informationen: Neben dem Namen der In-Ears und des Herstellers ist eine Abbildung der beiden In-Ears im Ladecase zu sehen. Technics hebt hier hervor, dass die In-Ears für Dolby Atmos-Inhalte optimiert wurden. Zudem werden der hochwertige Audio-Codec LDAC und ein Hi-Res-Logo erwähnt, was auf eine exzellente Klangqualität hinweist. Ob diese Versprechen eingehalten werden, zeigt der weitere Testbericht.

Nach dem Entfernen der Umverpackung kommt eine stabile, hochwertige schwarze Box mit dezentem Technics-Logo auf dem Deckel zum Vorschein. Hebt man den Deckel ab, entdeckt man im unteren Bereich das Ladecase, in dem sich die beiden In-Ears befinden, eingehüllt in Papier. Unter dem Case und dem Einlegeboden liegt das restliche Zubehör: Vier zusätzliche Paar Ohrpassstücke in verschiedenen Größen zur optimalen Anpassung an den Gehörgang, die Größe M ist bereits vormontiert. Interessant ist die Kurzanleitung mit Hinweisen zum richtigen Einsetzen der In-Ears und den wichtigsten Touch-Befehlen. Im untersten Fach der Verpackung befinden sich ein kurzes USB-C-Ladekabel sowie die üblichen Beipackzettel und Anleitungen.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

In-Ear Kopfhörer

Die Technics EAH-AZ100 überzeugen durch ihre hochwertige Verarbeitung und das geringe Gewicht von nur 5,9 Gramm pro In-Ear. Dies wird durch das Einsatz von Kunststoff erreicht, der optisch täuschend echt wie Aluminium wirkt. In den Farben Silber, Schwarz und Champagner Gold erhältlich, besticht insbesondere das silberne Modell durch seinen zweifarbigen Look mit Aluminiumoptik und weißgrauer Innenseite.

Dank sechs verschiedener Silikon-Aufsätze bieten die In-Ears eine gute passive Geräuschisolierung, die in Kombination mit dem aktiven Noise Cancelling (ANC) noch effektiver wird. Das tropfenförmige Design sorgt für einen sicheren Halt, selbst bei intensiven Bewegungen. Die Außenseite der In-Ears ist mit einem dezenten Technics-Logo und einer hochwertigen, abgedrehten Oberfläche versehen. Hier befindet sich auch die Touch-Bedienfläche. In den abgerundeten Bereichen sind Mikrofone für das ANC und Telefonate integriert. Ein weiterer Annäherungssensor sorgt dafür, dass die Musik automatisch pausiert, wenn ein In-Ear entfernt wird.

Die Ladekontakte sowie ein Magnet zur sicheren Fixierung im Ladecase befinden sich im Inneren. Technics setzt erneut auf ein flexibles Nutzungskonzept ohne festen Master- oder Slave-Earbud, sodass beide In-Ears auch einzeln verwendet werden können. Insgesamt bieten die EAH-AZ100 ein rundum durchdachtes Design, das Qualität, Komfort und technische Raffinesse vereint.

Ladecase

Das Ladecase der Technics EAH-AZ100 ähnelt auf den ersten Blick dem der etwas günstigeren EAH-AZ60M2. Dennoch gibt es einige markante Unterschiede: Der Gehäusedeckel ziert ein eingelassener Technics-Schriftzug mit goldener Hinterlegung, und die gebürstete Oberfläche verleiht dem Case ein besonders hochwertiges Finish. Mit den Maßen von 69 mm x 36 mm x 27 mm ist das Case sogar minimal kleiner und passt problemlos in jede Tasche.

Eine interessante Materialwahl. Während der Boden aus Kunststoff besteht, wurde der Deckel aus Aluminium gefertigt. Dies sorgt nicht nur für ein geringes Gewicht von etwa 42 Gramm, sondern macht das Case auch unempfindlich gegenüber Fingerabdrücken. Farblich ist das Case perfekt auf die In-Ear-Kopfhörer abgestimmt, in meinem Fall in einem eleganten Silberton.

Praktisch zeigt sich das Design auch in der Formgebung. Sowohl der Aluminiumdeckel als auch der Kunststoffboden sind abgeflacht. Dies gewährleistet nicht nur einen stabilen Stand, sondern gewährleistet auch die Nutzung eines Qi-Ladepads für kabelloses Laden. Eine Griffmulde am Deckel fehlt zwar, dennoch lässt sich das Case mühelos öffnen. Stattdessen informiert eine mehrfarbige Status-LED an der Front über den aktuellen Ladestand. Auf der Rückseite, unterhalb des Klappscharniers, befindet sich der USB-C-Anschluss zum Aufladen des fest verbauten Akkus.

(Design: 5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Technics EAH-AZ100 und das zugehörige Ladecase überzeugen mit einer herausragenden Verarbeitung. Hierbei wird sowohl hochwertig gefertigter Kunststoff als auch Aluminium verwendet. Der Kunststoff der In-Ears, der den klassischen abgedrehten Look aufweist, imitiert Aluminium täuschend echt. Die Spaltmaße der Bauteile sind präzise, sodass keine störenden Kanten oder Übergänge spürbar sind.

Die Touch-Sensoren reagieren zuverlässig, wodurch nach kurzer Eingewöhnungszeit eine intuitive Steuerung möglich ist. Hat man erst einmal die Funktionen verinnerlicht, möchte man das komfortable Bedienkonzept nicht mehr missen. Sowohl die In-Ears als auch das Ladecase sind in der gewählten Farbkombination unempfindlich gegenüber Fingerabdrücken. Dies ist besonders erfreulich, da matte Modelle oft anfällig für fettige Fingerabdrücke sind.

In puncto Wasserresistenz bieten die In-Ears dank IPX4-Zertifizierung Schutz vor allseitigem Spritzwasser. Damit sind sie bestens gegen Schweiß beim Sport und leichten Regen gewappnet. Wichtig zu beachten ist, dass dieser Schutz ausschließlich für die In-Ears gilt und nicht für das Ladecase.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.3)
FarbeSilber, weitere Farben: Schwarz und Champagner Gold
AkkuAkku Ohrhörer: 10 h (ohne ANC) bis zu 12 Stunden (mit ANC) normaler Codec. 8 h (ohne ANC) bis zu 7 Stunden (mit ANC) mit LDAC-Codec
Gesamt mit Ladecase: bis zu 29 h (ohne ANC) bis zu 28 Stunden (mit ANC)
Gewicht 53,8 g (Ohrhörer und Ladebox)
11,8 g (beide Ohrhörer)
42 g (Ladebox)
MaterialLadecase aus Kunststoff, Ohrhörer aus Aluminium und Kunststoff
KonnektivitätBluetooth 5.3 Audio-Codec: SBC, AAC, LDAC, LC3. Leider kein aptX. Unterstützte Profile A2DP, AVRCP, HSP, HFP, TMAP, PBP
TreiberDynamische Treiber mit einer Größe von 10 mm (links und rechts)
Frequenzbereich20 Hz – 40 kHz
Treiberempfindlichkeit bei 1 kHz/ 1 mW (dBkeine Angaben
Impedanz (Ohm)keine Angaben aber vermutlich 16 Ohm
LieferumfangDie beiden Technics EAH-AZ100 In-Ears
1 x Ladecase
1 x Ohrstöpsel in fünf Größen
1x USB-C Ladekabel
1 x Ladecase
1 x Kurzanleitung/Sicherheitsdatenblatt
Technische Daten der Technics EAH-AZ100

Tragekomfort

Die Technics EAH-AZ100 überzeugen durch eine beeindruckende Auswahl an Ohranpassstücken. Insgesamt werden fünf verschiedene Größen mitgeliefert, die von XS bis L reichen. Auf den ersten Blick mag dies verwirrend erscheinen, da dies normalerweise nur vier Größen umfasst. Technics fügt jedoch zusätzlich Varianten zwischen M und L hinzu, um eine noch individuellere Passform zu gewährleisten.

Besonders hervorzuheben ist der sichere Halt der In-Ears, selbst bei sportlicher Betätigung. Ich habe die Technics EAH-AZ100 beim Joggen getestet und festgestellt, dass sie mit den passenden Anpassstücken fest und sicher sitzen. Zwar gibt es speziell für den Sport entwickelte In-Ears, doch auch dieses Modell erfüllt die Anforderungen problemlos.

Durch die ergonomische Bauweise bieten die Technics EAH-AZ100 einen angenehmen Tragekomfort. Obwohl sie im Ohr spürbar sind, verursachen sie keinen unangenehmen Druck und stören nicht im Alltag. Zusätzlich kann der Sitz der In-Ears über eine App überprüft werden. Ein praktisches Feature, das mir empfohlen hat, von der Größe M zu einer kleinere Variante zu wechseln. Dies führte zu einer spürbaren Verbesserung von Klang und Tragekomfort.

(Tragekomfort: 4,5 von 5 Punkten)

Bedienung

Technics setzt bei den AZ100 vollständig auf Touch-Bedienung, ein Trend, der sich bei vielen Herstellern durchsetzt. Diese Methode minimiert Klangbeeinträchtigungen, da einfaches Antippen oder Halten weniger Anpassungen der In-Ears erfordert und keine störenden Klickgeräusche verursacht.

Die Steuerung funktioniert über verschiedene Antipp-Muster: Einfaches Tippen (links oder rechts) pausiert und startet die Wiedergabe oder nimmt Anrufe an. Doppeltippen rechts springt zum nächsten Titel, dreimaliges Tippen zurück. Links senkt Doppeltippen die Lautstärke, dreimaliges Tippen erhöht sie. Eine direkte, mehrstufige Lautstärkeanpassung ist nicht möglich, was im Alltag selten stört.

Praktisch: In der „Technics Audio Connect“ App lassen sich Funktionen individuell anpassen. Wer angerufen wird und nicht sprechen kann, berührt einen In-Ear für 2 Sekunden, um den Anruf zu ignorieren. Rechts sorgt doppeltes Tippen fürs Stummschalten des Mikros, dreimaliges Tippen für aktive Geräuschunterdrückung. Sprachassistenten und Noise Cancelling lassen sich durch längeres Berühren (2 Sekunden) aktivieren – links für den Assistenten, rechts für die Umgebungsgeräuschsteuerung. Moduswechsel werden dabei akustisch bestätigt.

(Bedienung: 4,5 von 5 Punkten)

Klang

Die Technics EAH-AZ100 In-Ear-Kopfhörer zeichnen sich durch ihren 10 mm Treiber in jedem Ohrhörer aus, der zusammen mit der innovativen „Magnetic Fluid Driver-Technologie“ für ein klares und verzerrungsfreies Klangerlebnis sorgt. Diese Technologie nutzt magnetische Flüssigkeit unter der Aluminium-Membran, um Verzerrungen zu minimieren und eine höhere Lautstärke bei gleichbleibender Klangqualität zu ermöglichen.

Ein weiteres Highlight ist die integrierte Akustikkammer, die den Luftstrom optimiert und für eine natürliche Stimmwiedergabe sorgt. Ergänzt wird dies durch den Harmonizer, der die Höhen glättet, wodurch der Klang dynamischer und frei von Verzerrungen bleibt.

Der Frequenzgang von 20 Hz bis 40 kHz übertrifft den Standardbereich, auch wenn das menschliche Ohr nur einen Teil davon wahrnimmt. Im Alltag zeigt sich, dass das Klangbild variiert, wenn ANC oder der Transparenzmodus aktiviert sind: Der Klang wirkt wärmer und bassbetonter.

Mit aktivem ANC überzeugen die Höhen durch Detailreichtum und Klarheit, ohne zu scharf zu wirken. Der Bass ist druckvoll und tief, überlagert jedoch nicht die Mitten, die besonders bei Gesang, Podcasts und Telefonaten glänzen.

Beim Telefonieren profitieren Nutzer von der „Voice Focus AI-Technologie“ und zwei MEMS-Mikrofonen mit Beamforming-Technologie, die die Sprachverständlichkeit auch in lauten Umgebungen verbessern. Selbst bei Wind bleibt die Stimme klar verständlich, was die Technics EAH-AZ100 zu einer ausgezeichneten Wahl für den Alltag macht.

(Klang: 4,5 von 5 Punkten)

App

Genau wie bei den zuvor von mir getesteten Kopfhörern von Technics unterstützen auch die neuen Technics EAH-AZ100 die firmeneigene Technics Audio Connect App. Diese App ist für Android- und iOS-Nutzer kostenlos in den jeweiligen App-Stores verfügbar.

Technics Audio Connect
Preis: Kostenlos
Technics Audio Connect
Preis: Kostenlos

Auf der Startseite der App lässt sich der Akkustand der In-Ears sowie des Ladecases separat ablesen. Direkt darunter befindet sich das Untermenü „Geräuschunterdrückung“, das eine stufenlose Anpassung erlaubt oder auf den adaptiven Modus gestellt werden kann, der sich automatisch an die jeweilige Umgebungssituation anpasst. Dies funktionierte im Alltag erstaunlich gut. Zusätzlich kann man zwischen den Modi „Geräuschunterdrückung“, „Umgebungsgeräusche“ und „Alles Aus“ wechseln.

Im Modus „Umgebungsgeräusche“ stehen zwei Optionen zur Auswahl: „Transparent“ und „Aufmerksamkeit“. Der „Transparente“-Modus überträgt Umgebungsgeräusche über die Mikrofone, ohne die Musik zu unterbrechen. Der „Aufmerksamkeits“-Modus hingegen stoppt die Musik und verstärkt Stimmen sowie Durchsagen, beispielsweise an Bahnhöfen. Im Vergleich zur automatischen Konversationserkennung der Apple AirPods Pro ist diese Funktion weniger präzise, da sie nicht automatisch auf Gespräche reagiert.

Das Menü „Klanganpassung“ ermöglicht die Auswahl vordefinierter Presets oder das Erstellen eigener Klangprofile. Außerdem kann man auf der Startseite „Voice Focus AI“ aktivieren und den Unterschied direkt hören.

Über die unteren Menüs gelangt man schnell zu wichtigen Einstellungen wie der Umgebungssteuerung, dem Equalizer oder detaillierteren Optionen. Dort kann man die Belegung der Touch-Oberflächen anpassen, die Geräuschunterdrückung für den Gesprächspartner (normal oder stark) einstellen, Sprachansagen auf Deutsch umschalten und die automatische Abschaltung zeitlich konfigurieren.

Besonders nützlich ist die Funktion „Bestes Ohrstück wählen“, die mittels Tests ermittelt, ob die richtige Größe der Ohrpassstücke verwendet wird. In meinem Fall empfahl die App Größe S anstelle von M, was den Klang signifikant verbesserte. Daher ist diese Funktion sehr empfehlenswert.

App: 5 von 5 Punkten)

Ausstattung

ANC / Transprenz-Modus

Die Active Noise Cancelling (ANC) Technologie von Technics basiert auf der Dual Hybrid Noise Cancelling Technologie. Diese bewährte Methode nutzt außen angebrachte Feedforward-Mikrofone, die Umgebungsgeräusche erfassen und in Echtzeit von einem digitalen Filter verarbeitet werden. Zusätzlich kommen im Inneren Feedback-Mikrofone zum Einsatz, die verbleibende Geräusche registrieren. Ein weiterer Filter erzeugt ein Gegensignal, um diese Störgeräusche zu neutralisieren.

Das Zusammenspiel von Dual Hybrid Noise Cancelling und adaptivem ANC sorgt für ein äußerst effektives Noise Cancelling. Tieffrequente Geräusche wie das Brummen von Motoren werden nahezu vollständig herausgefiltert. Auch hohe Frequenzen und Stimmen werden deutlich reduziert, wenn auch nicht komplett. Im Test überzeugte das ANC durch seine Leistungsfähigkeit: Selbst beim Tippen auf der Tastatur war das Geräusch stark abgeschwächt. Positiv fällt zudem auf, dass das Grundrauschen des ANC nur dezent wahrnehmbar ist.

Im Umgebungsmodus ist das Rauschen aufgrund der Funktionsweise hingegen stärker präsent, besonders ohne Musikwiedergabe. Dieses Phänomen tritt jedoch auch bei anderen Herstellern auf.

(Ausstattung: 4,5 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

 Technics verspricht bei den In-Ears eine maximale Akkulaufzeit von bis zu 7 Stunden mit aktiviertem Noise-Cancelling (ANC) und LDAC. Ohne LDAC erreicht man sogar bis zu 10 Stunden mit ANC und bis zu 12 Stunden ohne. Diese Werte dürften für den Alltag der meisten Nutzer absolut ausreichend sein.

Natürlich variiert die tatsächliche Laufzeit je nach Nutzungsverhalten. Bei erhöhter Lautstärke und normalem Gebrauch bestätigen sich jedoch die angegebenen Werte. Nach dem Entladen können die In-Ears im Ladecase mehrmals aufgeladen werden, was eine Gesamtlaufzeit von etwa 28 Stunden mit permanent aktivem ANC und bis zu 29 Stunden ohne ANC ermöglicht. Mit dem High-Res-Codec LDAC verringert sich die Laufzeit entsprechend, was je nach Bedarf berücksichtigt werden sollte.

Für den Fall, dass die In-Ears am Vortag nicht ins Ladecase gelegt wurden und der Akku leer ist, bietet Technics eine Schnellladefunktion. Innerhalb von nur 15 Minuten Ladezeit sind die In-Ears bereit für bis zu 90 Minuten Musikwiedergabe mit ANC. Das Ladecase selbst kann sowohl über ein USB-C-Ladekabel als auch über ein Qi-kompatibles Ladegerät aufgeladen werden. Letzteres verlängert jedoch die Ladezeit leicht.

Das vollständige Aufladen der In-Ears dauert etwa 2 Stunden. Das Ladecase benötigt über USB-C rund 2,5 Stunden, während über ein Qi-Ladegerät etwa 3,5 Stunden einzuplanen sind. Werden In-Ears und Ladecase gleichzeitig geladen, verlängert sich die Ladezeit um etwa eine Stunde.

Praktisch ist auch die integrierte Trageerkennung. Dank Sensoren wird die Musikwiedergabe automatisch gestoppt, sobald die In-Ears aus dem Ohr genommen werden, und nahtlos fortgesetzt, wenn sie wieder eingesetzt werden – ein nützliches Feature zur Optimierung der Akkulaufzeit.

(Akkulaufzeit: 4,5 von 5 Punkten)

Bluetooth

Technics setzt beim Bluetooth auf den neuesten Bluetooth 5.3 Standard. Die Technics EAH-AZ100 unterstützen neben dem Standard-Codec SBC auch AAC für Apple-Geräte sowie den hochwertigen Codec LDAC. Dank Multipoint-Technologie können bis zu drei Geräte gleichzeitig verbunden werden.

Das Koppeln erfolgt gewohnt einfach über die Bluetooth-Einstellungen am Smartphone und zeigt sich sehr stabil. Die Reichweite überzeugt mit bis zu 30 Metern im Freien. Auch in Innenräumen, selbst über mehrere Etagen oder durch mehrere Wände, bleibt die Verbindung zuverlässig bestehen.

(Bluetooth: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Die Technics EAH-AZ100 haben mich in vielerlei Hinsicht überzeugt. Mit diesen In-Ear-Kopfhörern muss man keinerlei Kompromisse eingehen, da sowohl der Klang als auch der Tragekomfort und das adaptive ANC hervorragend funktionieren. Aktiviert man den LDAC-Codec, profitiert man von einem detailreichen, dynamischen Klang. Besonders beeindruckend finde ich den Einsatz von Dolby Atmos mit Headtracking beim Ansehen von Filmen – ein echtes Highlight.

Im Alltag erstaunte mich besonders, wie effektiv das adaptive ANC Hintergrundgeräusche neutralisiert. Die „Voice Focus AI“ filtert störende Umgebungsgeräusche heraus und sorgt dafür, dass Gespräche klar und deutlich beim Gesprächspartner ankommen. Zusätzlich bietet die kostenfreie App umfangreiche Personalisierungsmöglichkeiten. Auch die einfache Bedienung per Touch gefällt mir sehr. Erwähnenswert ist zudem die Schutzklasse IPX4, die den Kopfhörern Schutz vor Spritzwasser bietet – ideal für sportliche Aktivitäten oder unerwartete Regenschauer.

Preis/Leistung

Die UVP der Technics EAH-AZ100 hat Technics mit 299 € festgesetzt, nicht gerade wenig Geld, aber dafür bekommt man ein sehr gutes Gesamtpaket geboten. Diese überzeugen in vielen Bereichen – sei es beim ANC, Klang, der Akkulaufzeit oder der umfangreichen App. Preislich hat sich bislang kaum etwas verändert: Sie kosten immer noch rund 290 €. Wie bereits erwähnt, bekommt ihr dafür jedoch sehr hochwertige True-Wireless In-Ears.

Technics EAH-AZ60M2

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: www.technics.com

Jabra Elite 5

In aller Kürze

Mit den Teufel Real Blue TWS 3 präsentiert das Berliner Unternehmen die dritte Generation seiner beliebten True-Wireless-In-Ears. Dabei wurden erneut die Kritikpunkte des Vorgängermodells berücksichtigt und einige Veränderungen sowie Optimierungen vorgenommen. So sind die Kopfhörer nun weniger voluminös, was zu einem höheren Tragekomfort führt. Auch das Active Noise Cancelling soll überarbeitet worden sein. Zudem hat Teufel weiter am Klangbild gefeilt und den In-Ears eine IPX4-Zertifizierung verliehen. Die Bedienung erfolgt weiterhin wie bei den Vorgängergenerationen per Touch, was bereits bei den Vorgängermodellen positiv aufgefallen ist. 

Gefällt uns

  • angenehmer Tragekomfort
  • leichtes Gewicht
  • ANC und Transparenz-Modus
  • gutes Klangbild
  • hohes max. Output
  • staub- und strahlwassergeschützt
  • Ortung via App

Gefällt uns weniger

  • Ambient-Modus nicht überzeugend
  • leichter Druck am Ohr beim bedienen über die Tasten

Jabra Elite 5

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung der Jabra Elite 5 orientiert sich stark an der des Elite 85t, ähnlich wie bereits bei den Elite 3. Auch bei dieser Generation setzt Jabra auf ein deutlich kompakteres Design. In der Hand wirkt die Verpackung schlicht, jedoch bietet sie alle notwendigen Informationen, um einen guten Überblick über die In-Ears zu erhalten.

Daher setzt man beim farblichen Design nun auf bekannten Akzente: Weg vom klassischen Grau hin zu einem eleganten Beige, das durch die typischen gelben Logos ergänzt wird. Die In-Ears werden zudem in der gewählten Farbe auf mehreren Seiten der Verpackung präsentiert. Auch das Verpackungskonzept wurde überarbeitet – anstelle der bisherigen Lösung mit einer Hauptverpackung und einer dünneren Umverpackung, findet nun alles in einer stabilen Box Platz. Wie gewohnt, umrahmen zahlreiche Bilder und Informationen zu den Jabra Elite 5 die Verpackung.

Durch das Entfernen der beiden Klebestreifen an der Unterseite, kann die bedruckte Umverpackung abgenommen werden. Zeiht man nun noch den rechten Klebestreifen von der Seite ab, lässt sich diese von rechts nach links aufklappen. Im Deckel informiert Jabra über die 100 % nachhaltige Verpackung, die vollständig recycelbar ist und aus FSC-zertifiziertem Material besteht. Auch die verwendete Tinte basiert auf pflanzlichen Inhaltsstoffen. Diese umweltfreundliche Gestaltung finde ich besonders positiv, da heutzutage noch immer viel zu viel Plastik verwendet wird, was sich gerade beim Einkaufen bemerkbar macht.

Bevor man die In-Ears und das Ladecase samt Zubehör sieht, wird der Blick zunächst von einem Einleger mit der Begrüßung „Welcome to superior Sound“ (Willkommen zum überlegenen Klang) verdeckt. Dieser weist ebenfalls auf die kostenlose Jabra-App hin, die den Zugriff auf weitere Einstellungen ermöglicht. Auf der Rückseite des Einlegers befindet sich zudem eine kompakte Kurzanleitung.

Unter dem Einleger liegt sauber sortiert das Ladecase, umhüllt von einer Schutzfolie und bereits bestückt mit den beiden In-Ears. Um den Akku zu schützen, sind die Ladekontakte der In-Ears mit einer Folie abgedeckt. Direkt darunter befindet sich eine Aussparung, in der Jabra zusätzliche Ohranpassstücke in verschiedenen Größen verstaut hat. Diese sind ordentlich in einer Faltschachtel sortiert, in der auch ein kurzes USB-A-auf-USB-C-Ladekabel untergebracht ist. Entfernt man schließlich den Einleger und den restlichen Lieferumfang, findet man darunter die üblichen Sicherheitsinformationen.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

In-Ear Kopfhörer

Die Jabra Elite 5 und die Elite 3 ähneln sich vom Design sehr, kein Wunder, es handelt sich hier bei den Elite 5 eben nur um ein besser ausgestattetes Modell. Da Design ist  gegenüber der älteren In-Ears aus dem Hause Jabra rundlicher und minimalistischer, was moderner und zeitlose wirkt.

Beim Tragen überzeugen die Elite 5 mit einem bequemen Sitz, der fest im Ohr liegt, ohne dabei stark hervorzustehen. Auf der Außenseite befindet sich das „Jabra“-Logo, das gleichzeitig als Multifunktionstaste dient. Obwohl Jabra auf die sonst übliche mattierte, weiche Beschichtung des Kunststoffgehäuses verzichtet hat, fühlt sich der Kunststoff dennoch angenehm an. Die ergonomische Form sorgt zusätzlich für hohen Tragekomfort.

Für die Sprachqualität sind jeweils drei Mikrofone pro In-Ear integriert, von denen eines nach unten und das andere nach hinten/oben ausgerichtet ist. Das Dritte Mikrofon sitz direkt vor dem Anpassstück und erfasst somit die Gehäuse im Gehörgang. Diese Mikrofone verbessern nicht nur die Gesprächsqualität, sondern filtern auch Umgebungsgeräusche heraus und ermöglichen die Nutzung der HearThrough-Funktion, um Umgebungsgeräusche gezielt einzublenden.

Das Gehäuse der Jabra Elite 5 besteht  wie beim Elite 3 aus drei Teilen. Der verkürzte, rund geformte Ohrkanal ist mit den bekannten EarGel-Aufsätzen von Jabra ausgestattet. Der ohrnahe Teil des Gehäuses integriert den Ohrkanal und die beiden Ladekontakte, über die die In-Ears im Ladecase aufgeladen werden. Ein „R“ für rechts und ein „L“ für links erleichtern die Zuordnung.

Auf der Außenseite befindet sich eine große Taste mit dem Jabra-Logo, die bündig mit dem Gehäuse abschließt und eine einfache Bedienung direkt über die In-Ears ermöglicht. Versteckte Status-LEDs an beiden Seiten leuchten je nach Gerätestatus kurz auf. Im Inneren befindet sich ein schwarzer Punkt, der als Näherungssensor fungiert und die automatische Pause-Funktion unterstützt. Wird ein In-Ear aus dem Ohr genommen, wird die Musikwiedergabe pausiert, was sehr praktisch ist. 

Die Jabra Elite 5 sind in mehreren Farben erhältlich, darunter Schwarz, Beige und Titanschwarz (Testgerät). Alle Komponenten, einschließlich der Anpassstücke und des Ladecases, sind in der gewählten Farbe gehalten. Mit der Schutzart IP55 sind die In-Ears gegen Staub und Spritzwasser geschützt, was sie unempfindlich gegen Regen macht. Sie sind jedoch nicht für den Einsatz unter Wasser geeignet, da dies zu irreparablen Schäden führen kann.

Ladecase

Jabra verwendet für das Lade-Case das gleiche Material wie für die In-Ears, was eine einheitliche Haptik gewährleistet. Im Gegensatz zu den In-Ears bietet das Lade-Case keinen vollständigen Schutz vor Staub und Wasser. Während es weitgehend staubresistent ist, kann Spritzwasser im ungünstigsten Fall eindringen. Dank des gut schließenden Deckels ist dieses Risiko jedoch gering.

Mit seinen kompakten Maßen lässt sich das Case problemlos in Hosentaschen, Handtaschen oder Rucksäcken verstauen. Sein schlichtes Design sorgt dafür, dass es dezent und unauffällig bleibt, ohne besondere Merkmale, die ins Auge stechen.

Das Ladecase besteht aus einfachem Kunststoff und verfügt über einen magnetischen, recht dünnen Deckel. Auf der Vorderseite ist dezent der Jabra-Schriftzug eingelassen, direkt darunter befindet sich eine kleine Status-LED. Trotz des Fehlens einer Griffmulde lässt sich das Case problemlos mit beiden Händen öffnen. Der USB-C-Anschluss zur Aufladung ist zentral auf der Rückseite positioniert. Qi-Ladetechnologie wird ebenfalls unterstützt, sodass das Case auch kabellos auf einem Qi-Ladepad geladen werden kann.

Der magnetische Deckel sorgt für sicheren Verschluss, während die In-Ears im Inneren durch Magnete perfekt zentriert und fixiert werden. Selbst wenn das Case umgedreht wird, bleiben die In-Ears sicher an ihrem Platz.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der In-Ears ist für den geforderten Preis angemessen, da kein minderwertiger Kunststoff verwendet wird. Die Übergänge der einzelnen Bauteile sind sauber gestaltet und weisen keinerlei Störkanten auf. Anders verhält es sich jedoch beim Ladecase. Hier enttäuscht die Haptik ein wenig, wie bereits erwähnt. Zwar erfüllt das Case seinen Zweck einwandfrei, wirkt aber aufgrund des dünnen Deckel etwas  „billig“.

Die Jabra Elite 5 bieten einen Schutz nach IP55-Standard. Das bedeutet, dass sie gegen Schweiß, Spritzwasser und Staub resistent sind – dies gilt hauptsächlich für die In-Ear-Kopfhörer selbst. Dieser Schutz ist in den meisten Alltagssituationen vollkommen ausreichend. Sie sind zwar nicht zum Schwimmen geeignet, halten jedoch problemlos einem plötzlichen Regenschauer stand.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.2)
FarbeSchwarz, Alternativ auch in Beige und Tintenschwarz
AkkuAkku Ohrhörer: 9 h (ohne ANC) 7 Stunden (mit ANC) bei mittlerer Lautstärke
Gesamtspieldauer mit aufladung im Case rund 36 Stunden ohne ANC, über 28 Stunden mit ANC.
Gewicht 50 g (Ohrhörer und Ladebox)
10 g (beide Ohrhörer)
40 g (Ladebox)
MaterialOhrhörer und In-Ears aus Kunststoff
KonnektivitätBluetooth 5.2 Audio-Codec: SBC, aptX und AAC.
TreiberDynamische Treiber mit einer Größe von 6 mm (links und rechts)
Frequenzbereich20 Hz bis 20 kHz
Treiberempfindlichkeit bei 1 kHz/ 1 mW (dBkeine Angaben
Impedanz (Ohm)keine Angaben vermutlich 16 Ohm
ANC/ TransparenzmodusANC und Ambient-Modus mit insgesamt je drei Mikrofonen
LieferumfangJabre Elite 5
je ein Satz Ohrstöpsel in drei verschiedenen Größen
Ladecase aus Kunststoff
kurzesUSB-C-Ladekabel
Kurzanleitung + Sicherheitsdatenblatt usw.
Technische Daten der Jabra Elite 5

Tragekomfort

Die Jabra Elite 5 überzeugen mit einem hohen Tragekomfort, da sie mit nur 5 Gramm pro In-Ear besonders leicht sind. Ihre ergonomische Form sorgt zudem für einen bequemen Sitz im Ohr. Die Jabra Elite 5 bieten von Grund auf eine gute Geräuschisolierung. Ihre Bauweise sorgt zudem für einen sicheren Sitz, ohne unangenehmen Druck zu erzeugen. Dies ermöglicht ein stundenlanges, angenehmes Tragen, während Umgebungsgeräusche effektiv abgeschirmt werden. Dadurch sind die Jabra Elite 5 ideal für leichte sportliche Aktivitäten wie Joggen, Laufen oder das Training im Fitnessstudio geeignet, auch wenn sie nicht explizit als Sport-Kopfhörer ausgewiesen sind.

Der Lieferumfang der EarGel-Aufsätze ist großzügig gestaltet. Mit drei verschiedenen Größen – S, M und L – findet nahezu jeder die passende Passform. Die mittlere Größe (M) ist bereits vormontiert, während die anderen beiden Größen ordentlich in einer separaten Verpackung sortiert sind. Zwar wäre eine noch feinere Abstufung mit fünf Größen wünschenswert, jedoch bot die Größe M in meinem Fall einen hervorragenden Halt, sodass dies vermutlich auch für viele andere Nutzer zutrifft.

Der Tragekomfort war über längere Zeiträume hinweg sehr angenehm. Die In-Ears bieten einen sicheren Sitz, an dem es nichts auszusetzen gibt. Jabra hat das Design nach eigenen Angaben an Tausenden von Ohren getestet und so optimiert, dass es eine perfekte Passform gewährleistet.

(Tragekomfort: 4,5 von 5 Punkten)

Bedienung

Beim Testen der Jabra Elite 5 fällt sofort der angenehme Druckpunkt der Multifunktionstasten auf. Dieser sorgt für ein präzises haptisches Feedback, das die Bedienung intuitiv gestaltet. Beide Ohrhörer verfügen über eigene Befehle, die je nach Dauer und Häufigkeit des Tastendrucks variieren. Falls Unklarheiten bezüglich der Bedienung auftreten, bietet die begleitende App umfassende Erklärungen, auf die später noch detaillierter eingegangen wird. Eine Bedienung per Touchscreen wäre zwar wünschenswert gewesen, jedoch birgt die Bedienung über Tasten ein geringeres Risiko von Fehlbedienungen. 

Das Ein- und Ausschalten der Jabra Elite 5 gestaltet sich einfach: Entnimmt man die Ohrhörer aus dem Ladecase, schalten sie sich automatisch ein. Beim Zurücklegen in das Case erfolgt das Ausschalten und gleichzeitige Aufladen, was für den nächsten Einsatz eine volle Batterie garantiert. Die werkseitige Bedienungseinstellung lässt sich zwar nicht grundlegend personalisieren, jedoch können aus vorgegebenen Befehlen individuell diejenigen ausgewählt werden, die bei einmaligem, doppelten oder dreifachen Betätigen der Taste ausgeführt werden sollen. Die Standardeinstellung sieht wie folgt aus: Ein kurzer Druck auf den rechten In-Ear-Kopfhörer startet oder pausiert die Musikwiedergabe. Zweimaliges Drücken springt zum nächsten Titel, dreimaliges Drücken zum vorherigen Titel.

Mithilfe der Taste am linken In-Ear-Kopfhörer der Jabra Elite 5 lassen sich die Sound-Modi wechseln, d. h. die aktive Geräuschunterdrückung (ANC) aktivieren oder in den HearThrough-Modus wechseln. Durch zweimaliges Drücken wird der Sprachassistent aktiviert, sodass beispielsweise Siri oder Alexa, je nach App-Verknüpfung, angefragt werden können. 

Auch Anrufe lassen sich direkt über die In-Ear-Kopfhörer steuern. Ein kurzer Tastendruck egal ob am rechten oder linken Ohrhörer nimmt Anrufe an, während ein Doppelklick den Anruf beendet oder abweist. Während eines Gesprächs kann das Mikrofon durch kurzes Drücken einer Taste stumm- oder lautgeschaltet werden.

Die Steuerung ist intuitiv gestaltet, sodass man sich schnell daran gewöhnt. Ein kleiner Nachteil physischer Tasten ist, dass beim Drücken ein leichter Druck auf das Ohr ausgeübt wird, was unangenehm sein kann.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

Die Jabra Elite 5 bieten einen überraschen ausgewogenen Klang. Verantwortlich dafür sind 6 mm Treiber, die in jedem In-Ear integriert sind. Der abgedeckte Frequenzbereich entspricht mit 20 Hz bis 20 kHz dem Standard. In Bezug auf Audio-Codecs wird neben dem Standard auch die Unterstützung hochwertigerer Audio-Codecs wie aptX und AAC angeboten.

Nun zum Klangbild: Die Jabra Elite klingen, wie bereits erwähnt, von Werk aus relativ neutral. Die Höhen sind detailreich und hochauflösend, ebenso die Mitten. Diese sind eindringlich und voll, sodass Gesang und Stimmen sehr gut wiedergegeben werden. Der Bass ist satt, aber kontrolliert, sodass die Kopfhörer mit ihrem guten Tiefenbassbereich überzeugen, ohne übertrieben zu wirken.

Hinsichtlich der maximalen Lautstärke sind die Jabra Elite 5 ebenfalls gut aufgestellt. Die räumliche Darstellung bietet eine gute Tiefen- und Breitenstaffelung. Zudem gefällt die lebendige Dynamik, die wiedergegeben wird. Das Einschalten von ANC sorgt nur für minimale klangliche Veränderungen, die noch im Rahmen liegen. 

(Klang: 4 von 5 Punkten)

App

Die „Jabra Sound+“-App ist eine kostenlose Anwendung, die für alle Jabra-Kopfhörer, egal ob In-Ear oder Over-Ear, zur Verfügung steht. Obwohl die Kopfhörer auch ohne die App funktionieren, erweitert diese den Funktionsumfang erheblich. Nutzer können je nach Modell verschiedene Einstellungen vornehmen, wie zum Beispiel die Tastenbelegung anpassen, das Active Noise Cancelling (ANC) regulieren oder den Klang individuell abstimmen. Zusätzlich ermöglicht die App das Installieren von Firmware-Updates und informiert über neue Funktionen.

Zum Einrichten wählt man aus einer Liste kompatibler Produkte das gewünschte aus, in meinem Fall die Jabra Elite 5. Anschließend wird eine verständliche Schritt-für-Schritt-Anleitung angezeigt, die dabei hilft, die Ohrhörer in den Pairing-Modus zu versetzen und einzurichten. Nach erfolgreicher Einrichtung gelangt man beim Starten der App immer zur Startseite, auf der alle wichtigen Einstellungen vorgenommen werden können.

Im oberen Menübereich werden nicht nur beide In-Ear-Kopfhörer angezeigt, sondern auch der Akkustand der Ohrhörer und des Ladecases in Einzelschritten von einem Prozent. Im Gegensatz zu den üblichen 10%-Schritten erfolgt hier eine präzise Anzeige des Akkustands in 1%-Schritten. Im Menüpunkt „Sound-Modus“ kann der Nutzer festlegen, ob die HearThrough-Funktion oder die aktive Geräuschunterdrückung (ANC) aktiviert oder deaktiviert werden soll. Für beide Funktionen kann die Intensität in jeweils fünf Stufen reguliert werden. 

Direkt darunter befindet sich in den Einstellungen der Jabra Elite 4 ein 5-Band-Equalizer, der beispielsweise bei den ebenfalls von mir getesteten Jabra Elite 3 nicht verfügbar ist. Darüber hinaus stehen dort insgesamt sechs voreingestellte Equalizer-Presets zur Auswahl. Im nächsten Untermenü unten, symbolisiert durch eine Glühbirne, wird man umgehend benachrichtigt, sobald ein neues Firmware-Update verfügbar ist. Zudem kann man hier die Registrierung der Jabra Elite 5 für eine zweijährige Garantie gegen Schäden durch Staub und Wasser vornehmen. Auch der Zugriff auf Kurzanleitungen und das Online-Benutzerhandbuch ist hier möglich. Unter dem Menüpunkt „Über Sound+“, also im rechten unteren Abschnitt der App, finden sich hingegen kaum Informationen zu den Jabra Elite 5. Wie zu erwarten, dreht sich hier alles ausschließlich um die App selbst.

Auf der Startseite im oberen Bereich finden Sie durch Antippen des Zahnradsymbols weitere Einstellungen für die In-Ears. Hier können Sie Firmwareupdates suchen und installieren, Einstellungen der In-Ears vornehmen, die Steuerungen anpassen, die Sprache der Sprachansagen von Englisch auf Deutsch ändern und vieles mehr. Für Spotify-Nutzer ist die Funktion „Spotify Tap“ interessant: Durch zweimaliges Drücken der Taste am linken In-Ear wird die Musik von Spotify direkt gestreamt und automatisch an der Stelle fortgesetzt, an der sie zuvor angehalten wurde. 

(App: 4,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

ANC / Umgebung ein-/ausblenden

Bei den Jabra Elite 5 ist wie ich bereits angedeutet habe auch ANC mit an Bord. Aktiviert man dieses, wird der Bass minimal angehoben bzw. klingt kräftiger und voluminöser. 

Jabra verwendet für sein Active Noise Cancelling (ANC) ein Hybrid-System. Zusätzlich zu den externen Mikrofonen, die Umgebungsgeräusche erfassen, werden weitere Mikrofone im Ohr eingesetzt. Dies ermöglicht ein sehr gutes ANC, das brummende Geräusche wie Motoren- und Lüftergeräusche effektiv eliminiert. Auch Straßengeräusche, die im Alltag im Freien auftreten, werden dadurch effektiv reduziert. Selbstverständlich sollten keine Wunder erwartet werden, da nicht die gesamte Umgebung vollständig leise wird. Für In-Ears ist die Leistung jedoch sehr gut. 

Der Transparenzmodus, bei Jabra HearThrough genannt, funktioniert hingegen anders. Dieser verwendet die Mikrofone an der Außenseite, um diese verstärkt durchzulassen, sodass Sie Ihre Umgebung bzw. den Verkehr etc. wahrnehmen können. Dies funktioniert insgesamt gut, bringt jedoch, wie bei fast allen anderen Herstellern von In-Ears mit dieser Funktion, den Nachteil mit sich, dass ein hörbares Grundrauschen akzeptiert werden muss. Dieses Rauschen ist vor allem bei leiser oder keiner Musikwiedergabe wahrnehmbar. Wird jedoch Musik mit einer Lautstärke von etwa 50 % oder mehr abgespielt, wird das Grundrauschen effektiv überdeckt und stört nicht mehr.

Akkulaufzeit

Das Lade-Case der Jabra Elite 5 zeichnet sich durch seine kompakte Bauweise aus und passt problemlos in jede Hosentasche, unabhängig davon, ob es sich um Jeans oder Jogginghosen handelt. Nach dem Öffnen des Lade-Cases informiert eine einzelne Status-LED an der Vorderseite über den Akkustand des Lade-Cases. Zusätzlich informieren LEDs an den In-Ear-Kopfhörern selbst über den jeweiligen Akkustatus. Die Farbcodierung ist bei allen Jabra Kopfhörern identisch: Grün signalisiert einen vollen Akku, Gelb weist auf einen Akkustand von 50 % hin und Rot bedeutet, dass der Akkustand niedrig ist und ein baldiges Aufladen empfohlen wird.

Die Akkulaufzeit der Jabra-Kopfhörer beträgt laut Hersteller bis zu 9 Stunden (ohne ANC) und bis zu 7 Stunden (mit ANC) bei voller Aufladung. Mit dem Ladecase lassen sich die Kopfhörer zusätzlich bis zu dreimal komplett aufladen, was eine maximale Musikspielzeit von 36 Stunden (ohne ANC) und 28 Stunden (mit ANC) ergibt – ein beachtlicher Wert. In meinem Test bei einer Lautstärke von etwa 70 % konnte ich diese Angabe bestätigen.

Das Ladecase benötigt mit einem 500-mAh-Netzteil (nicht im Lieferumfang enthalten) etwa drei Stunden für eine vollständige Aufladung. Neben dem Aufladen mit einem USB-C-Ladekabel wird auch Wireless-Charging unterstützt, dies dauert jedoch etwas länger. Die In-Ears selbst sind nach etwa drei Stunden vollständig geladen. Praktisch ist die Schnellladefunktion: Bereits zehn Minuten im Ladecase genügen, um eine Akkulaufzeit von 60 Minuten zu erzielen.

Bluetooth

Die Jabra Elite 5 bieten mit Bluetooth 5.2 eine schnelle, stabile und zuverlässige Verbindung zu Ihren Geräten.

Schnelle Kopplung mit Google Fast Pair:

Öffnen Sie dazu das Ladecase. Auf dem kompatiblen Android-Gerät erscheint ein Pop-up-Fenster. Durch Antippen von „Kopieren“ werden die Geräte miteinander verbunden

Manuelles Koppeln:

Die In-Ears befinden sich nach dem Auspacken standardmäßig im Kopplungsmodus. Um eine erneute Kopplung vorzunehmen, halten Sie bitte die Tasten an beiden In-Ears drei Sekunden lang gedrückt, bis die LED blau blinkt. Navigieren Sie anschließend in den Bluetooth-Einstellungen Ihres Smartphones zu den neuen Geräten und wählen Sie „Jabra Elite 5“ aus. Die Kopplung ist nun abgeschlossen. Nach der ersten Kopplung verbinden sich die In-Ears automatisch mit dem Smartphone, sobald sie aus dem Case genommen werden.

Verbindung mit mehreren Geräten:

Es ist eine Speicherung von bis zu 8 Geräten möglich. Beim Koppeln eines 9. Geräts wird das am wenigsten genutzte entfernt. Multipoint-Technologie erlaubt die gleichzeitige Verbindung mit zwei Geräten (nur ein Gerät für die Audiowiedergabe).

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Die Jabra Elite 5 bieten ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis. Sie überzeugen mit einem guten Klangbild und effektiver Geräuschunterdrückung (ANC). Auch die Sprachqualität beim Telefonieren ist einwandfrei. Die App ermöglicht umfangreiche Anpassungsmöglichkeiten und Einstellungen. Die Akkulaufzeit ist ebenfalls sehr gut. All dies wird in einem kompakten Gehäuse verpackt, in dem die In-Ear-Kopfhörer kaum aus dem Ohr hervorstehen. Auch das Ladecase ist sehr kompakt gestaltet.

Preis/Leistung

Der empfohlene Verkaufspreis der Jabra Elite 5 beträgt 149,99 €. Je nach Farbvariante sind diese im Internet bereits zu einem reduzierten Preis erhältlich. Für diesen Preis erhält man hochwertige True-Wireless-In-Ear-Kopfhörer, die durchweg überzeugen. Kritisch anzumerken ist die Bedienung über die Tasten, da diese beim Betätigen leicht in das Ohr drücken. Dies hält sich jedoch im Rahmen und stellt keinen wesentlichen Nachteil dar. 

Jabra Elite 5

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: Jabra.de