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Schlagwort: Audio

Teufel Real Blue Pro

In aller Kürze

Teufel hat der aktuellen Teufel Real Blue Kopfhörer-Serie ein „Pro“ Modell spendiert, welches ich nun über einige Woche ausführlich getestet habe. Hierbei handelt es sich laut Teufel selbst um den bisher leistungsstärksten Kopfhörer des Unternehmens, welcher einen kompromisslosen Klang in zahlreichen Situationen bieten soll. Im Vergleich zum normalen Teufel Real Blue NC wirkt der neue Pro nochmals vom Design bzw. seiner Verarbeitung um einiges hochwertiger. Außerdem kann der Kopfhörer von der Ausstattung überzeugen, denn neben einem digitalen hybrid Noise Cancelling sind hier nun 44 mm Treiber verbaut und ebenso überzeugt mich auch die Klanganpassung und das Bedienkonzept mit dem praktischen Joystick. Das war aber noch nicht alles, denn zudem überzeugt der Teufel Real Blue Pro mit einer Akkulaufzeit von bis zu 56 Stunden ohne und 44 Stunden mit ANC und dem automatischen pausiere der Musik beim Absetzen des Kopfhörers.

Gefällt uns

  • guter Klang
  • sehr gute Akkulaufzeit
  • solides Noise Cancelling
  • MiMi Klanganpassung
  • faltbar
  • geniale Steuerung
  • AAC, aptX und aptX Adaptive Support
  • Schnellladefunktion
  • bequemer Tragekomfort
  • Smart-Pause-Funktion

Gefällt uns weniger

  • ANC anfällig gegen Windrauschen und Trittschall
  • hohe UVP

Teufel Real Blue Pro

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Teufel liefert die neue Pro Version der Real Blue Kopfhörer-Serie im gewohnten ungebleichten und gleich großen Karton aus. Das Design der Verpackung ist daher ebenfalls sehr ähnlich, hier wurden lediglich die Aufdrucke ein wenig verändert.

Teufel setzt hier wie inzwischen gewohnt auf ein weitergehend nachhaltiges Verpackungskonzept, bei welchem fast komplett auf Kunststoff verzichtet wurde. Die Verpackung schützt den Kopfhörer hervorragend, denn hier sorgt eine Zentrierung aus Karton im Boden und eine dünne Polsterung unter dem Deckel dafür, dass nicht verrutschen kann. 

Direkt auf der Oberseiten, also auf dem Deckel, findet man die gewohnte Skizze des Kopfhörers, die dabei sogar leicht in den schmalen Bereich, welchen man später öffnet, übergeht. Außerdem findet man hier auf der Oberseite natürlich den Namen des Kopfhörers sowie der Herstellername „Teufel“. Bei den restlichen Seiten hat sich etwas mehr getan, bzw. hier haben sich die Stellen, wo man die technischen Daten usw. findet verlagert. 

An der linken Seite sind nun die Adressdaten von Teufel sowie sämtliche aktuellen Webseiten (Domains), über welche man zu Teufel gelangt gelistet. Auf die schmale Rückseite ist wiederum der Aufkleber gewandert, welcher neben dem Modellnamen auch die Seriennummer beinhaltet und über die im Paket enthaltenen Farbe des Teufel Real Blue Pro informiert. Direkt daneben findet man dann wiederum direkt auf den Karton aufgedruckt die Maße der Verpackung und das Gewicht. Zu guter Letzt ziert die schmale rechte Seite noch das Bluetooth-Logo und MiMi ) die neu integrierte Soundpersonalisierung). Letzteres ist für mich persönlich nicht unbekannt, denn bereits Beyerdynamic setzt auf die Technologie des Unternehmens Mimi Defined.

Durchtrennt man das Klebesiegel an der Unterseite, kann man die Verpackung öffnen und dann erblickt man den Schaumstoffeinsatz, der den Kartoninhalt gut schützt. Darunter kommt dann wiederum direkt das große und hochwertige Transportcase zu Vorschein, welches zum Lieferumfang des Teufel Real Blue Pro gehört. Hier im Case hat Teufel, genau wie eigentlich alle anderen Hersteller, die ihren Over-Ear Kopfhörer mit einem Ladecase ausliefern, direkt auch den Kopfhörer samt Zubehör im Inneren verstaut. Somit findet man hier drin eben nicht nur den Teufel Real Blue Pro, welcher zusammengefaltet und mit einer eingedrehten Ohrmuschel platzsparend darin verstaut wurde, sondern auch das USB-A auf USB-C Ladekabel, sowie ein Klinkenkabel mit Fernbedienung. Die beiden Kabel sind hierbei separat in einer Abtrennung aus Polsterungsmaterial verstaut, sodass die Kabel bei Transport nicht den Kopfhörer verkratzen. Zu guter Letzt hat Teufel unter dem Case noch die üblichen Beipackzettel verstaut, zu denen wie üblich eine Bedienungsanleitung usw. gehören.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Auf dem ersten Blick sieht der neue Teufel Real Blue Pro der „normalen“ Version dem Teufel Real Blue NC sehr ähnlich. Dennoch gibt es hier einige optische und auch haptische Unterschiede, welche den Kopfhörer der „Pro“ Bezeichnung würdig machen. Farblich gibt es hier zwei Modelle zur Auswahl, schwarz und ein grau, von dem das letzt genante die Farbe meines Testgeräts ist und mir persönlich als eigentlicher Fan von schwarzen Kopfhörer hier überraschenderweise dann sogar besser gefallen hat. 

Großteil setzt Teufel hier zwar wie üblich auf Kunststoff, aber dennoch wirkt der Teufel Real Blue Pro nochmals etwas hochwertiger als z. B. der Real Blue NC. Dies liegt nicht nur an den neuen Farben, sondern auch daran, dass hier die beiden Außenseiten der Ohrmuscheln aus gebürstetem Aluminium bestehen. Beide Farbvarianten bieten schöne goldene Akzente, welche das Design weiter verfeinern und dazu beitragen, dass mir persönlich der Teufel Real Blue Pro sehr gut gefällt. Zu diesen Highlights, welche den Kopfhörer besonders elegant aussehen lassen, zählen das Teufel Logo an beiden Ohrmuscheln in Form eines „T“, inkl. der Ring um die Touch-Oberfläche sowie der kleinere Teufel Schriftzug an beiden Enden des Kopfbügel und die beiden Elemente, von denen das Kopfband in die Polsterung übergeht. 

Sämtliche wichtige bzw. regelmäßig beanspruchte Bauteile wurden von Teufel wie es für die Preisklasse auch nicht anders zu erwarten wäre, aus Metall gefertigt. Dazu zählt unter anderem der Verstellmechanismus des Kopfbügels, welcher schön spürbar einrastet und der innere Kern im Kopfband. Als besonderes Highlight der Real Blue Pro Serie besteht hier auch das beidseitige Touch-Bedienfeld aus Metall und optisch gefällt mir dabei sehr gut, dass hierbei das „T“ erhaben ist. Dies bringt nämlich zudem einen positiven Nebeneffekt mit sich, denn dadurch ertastet man die Touch-Oberfläche sehr zuverlässig. 

Das Kopfband wurde wie die Ohrmuschel mit einem angenehm weichen Memory-Foam gepolstert, was jederzeit für einen sehr bequemen Sitz sorgt und zum Schutz und besseren Tragegefühl hat man dieses wie üblich mit einem angenehm anfühlenden Kunstleder bezogen. Bei Over-Ear Kopfhörer muss ich jedoch ganz klar immer erwähnen, dass diese sich im Sommer teils weniger angenehm tragen, was dran liegt, dass man hier bauartbedingt bei allen Herstellern unter den Polstern schwitzt. Somit kann ich persönlich die Kopfhörer weniger für den sportlichen Einsatz empfehlen, aber jeder empfindet dies etwas anders.

Mit fast 300 Gramm ist der Teufel Real Blue Pro ein wenig schwerer als der Teufel Real Blue NC, dies war mir aber direkt klar, auch wenn man es nicht direkt im Alltag spürt. Schließlich setzt Teufel hier auf noch etwas mehr Metall, ei nen größeren Akku und zudem sind zusätzliche Sensoren andere Treiber verbaut, was eben für ein paar Gramm mehr auf der Waage sorgt. Durch die Klappscharniere und drehbaren Ohrmuscheln kann man den Over-Ear Kopfhörer kompakt zusammenklappen, sodass dieser entweder in dem hochwertigen mitgelieferten Case oder auch einfach so im Rucksack verstaut werden kann. Ich empfehle hier ganz klar letzteres, denn somit wird der Kopfhörer perfekt geschützt und zudem ist darin auch das Zubehör perfekt verstaut. Das Kopfband kann wie gewöhnlich bei einem Over-Ear Kopfhörer individuell angepasst werden und so bietet man hier eine 10-stufige Bügelverstellung. Diese sorgt wiederum in Kombination mit dem Federstahlkern im Kopfbügel und den weichen Polstern für einen angenehmen Anpressdruck und dies problemlos über mehrere Stunden. 

Schon als ich den Teufel Real Blue NC in den Händen hielt, viel mir direkt die Ähnlichkeit zum alten Teufel Mute BT auf, was hier bei. Ähnlich aussehenden Teufel Real Blue Pro nicht anders ist. Die Form, Designsprache allgemein und vor allem die Ohrmuscheln sind sich eben sehr ähnlich und abgerundet wird die Ähnlichkeit mit dem „T“ an beiden Ohrmuschel, welches hier genau wie beim Mute BT von einem Ring umgeben ist. 

Genau wie beim Teufel Real Blue NC setzt man hier auf dasselbe Bedienkonzept, also eine sogenannte Hybrid-Steuerung. Die Bezeichnung Hybrid trifft hier zu, da man sowohl auf Touch als auch auf Tasten und im Falle des Real Blue Pro genau so wie beim normalen Modell auch auf die überzeugende Steuerung mit dem Joystick setzt. Dieser besondere „Joystick“ kam das erste Mal im Teufel Supreme On zum Einsatz und hat mir damals schon sehr gut gefallen, zudem setzt Teufel diesen seither in jedem Over-Ear und On-Ear Kopfhörer ein, was ich persönlich sehr gut finde. 

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Teufel Real Blue Pro ist sehr gut. Aufgrund der kleinen Details, die hier beim „Pro“ sogar noch aus Metall gefertigt wurden, wirkt dieser entsprechend nochmals ein wenig hochwertiger als der normale Real Blue NC. Somit finde ich, hat dieser das Pro nicht nur von seiner verbauten Technik, sondern auch Haptik auf jeden Fall verdient. Neben Metall kommt hier wie üblich aber zum Großteil Kunststoff zu Einsatz, aber auch dieser vermittelt ein hochwertigen und somit langlebigen Gesamteindruck. Die 10-fache Bügelverstellung rastet sauber ein und wie bereits erwähnt tragen die weichen Ohrpolster zu einem angenehmen Tragekomfort bei. 

Des Weiteren gefällt mit hier das Bedienkonzept außerordentlich gut. Hier hat Teufel nämlich anstelle beide Seiten der Ohrmuscheln mit zahlreichen Tasten zu versehen, die sich beim Ertasten nahezu identisch anfühlen, sich etwas Cleveres ausgedacht. Teufel setzt hier nämlich auch einen sehr gut steuerbaren Joystick, zwei simplen Tasten und eine Touch-Steuerung, welche über beide Ohrmuschel verteilt wurden. Die beiden Drucktasten haben einen angenehm spürbaren Druckpunkt, der nur ein minimal zu hörendes Klicken ins Innere des Kopfhörers überträgt. Beim Musikhören wird dies jedoch problemlos überspielt und fällt nicht störend auf. 

Teufel setzt beim Bezug der Ohrpolster und bei den Polsterungen des Kopfbands wie oftmals in der Branche üblich nicht auf echtes Leder, sonder auf ein sogenanntes PU-Leder. Dabei handelt es sich um ein Kunstleder Imitat, welches sich sehr weich anfühlt und sehr robust ist. Sehr gut finde ich hier das Teufel für 19,99€ zzgl. Versand Ersatzpolster inkl. Montageanleitung anbietet, sodass im Fall eines Defektes nach der Garantie die Ohrpolster selbst ausgetauscht werden können.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtOver-Ear In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.1)
FarbeTitanium Grey; weitere Farbe Night Black
Akkuintegriert, Lithium-Ionen-Akku
Akku Kopfhörer: 56 h (ohne ANC) 44 h (mit ANC) bei mittlerer Lautstärke.
Ladezeit bis komplett aufgeladen: 2,5 Stunden
Schnellladefunktion 15min für 7 Stunden Wiedergabe
Gewicht 296 Gramm
Materialbis auf die stärker beanspruchten Bauteile (Scharniere und Bügel), weitestgehend aus Kunststoff. Hier wurden jedoch die Touch-Oberflächen (Ohrmuschel-Aussenseiten) aus Aluminium gefertigt.
KonnektivitätBluetooth 5.1 Audio-Codec: AAC, aptX und aptX Adaptive
Treiber44 mm Treiber (links und rechts)
Frequenzbereich10 Hz bis 21 kHz
Treiberempfindlichkeit bei 1 kHz/ 1 mW (dBkeine Angaben
Impedanz (Ohm)ca. 16 Ohm
LieferumfangREAL BLUE Pro
1 ×Audiokabel mit Fernbedienung
1 × Transporttasche
1 × USB-C Ladekabel
die üblichen Beipackzettel
Technische Daten des Teufel Real Blue Pro

Tragekomfort

Bezüglich des Tragekomforts habe ich beim Teufel Real Blue Pro genau wie beim nahezu identischen Teufel Real Blue NC kaum Kritikpunkte gefunden. Die Polster des Kopfbands und die der beiden Ohrmuscheln sind sehr angenehm weich gepolstert, sodass sich der Kopfhörer selbst nach mehreren Stunden Musikhören absolut bequem trägt. Die Öffnung der beiden Ohrmuscheln bzw. deren Polster ist groß genug, sodass darin normale bis größere Ohren problemlos hineinpassen, ohne dass hier auf Dauer etwas uninahem drücken wird. 

Bei sehr großen Ohren sollte man die Kopfhörer dennoch ausprobieren, ob diese einem passen, falls nicht, hat man hier bei Teufel ja 8 Wochen Rückgaberecht. Der Verstellmechanismus des Kopfbügels bietet die Möglichkeit, sich weit verstellen zu lassen, sodass kleine Köpfe aber auch größere damit einen perfekten Sitz geboten bekommen. Des Weiteren hat Teufel die Ohrmuscheln leicht nach vorne geneigt, sodass sich der Kopfhörer laut eigener Aussage besser dem Kopf- und der Ohrenform anpassen soll. 

Mit einem Gesamtgewicht von exakt 296 Gramm gehört der Real Blue Pro zwar definitiv nicht zu den leichtesten seiner Sorte, aber dafür fühlt dieser sich deutlich hochwertiger an und zudem spürt man hier durch die weichen Polster das höhere Gewicht kaum. Für Brillenträger würde ich den Kopfhörer wie viele andere Over-Ear Kopfhörer weniger empfehlen, denn hier kann zum einen der permanente Druck auf die Brillenbügel etwas unangenehm werden und zudem erreicht man hierdurch kein gutes ANC, da die Kopfhörer dann mit den Polstern nicht mehr sauber auf den Ohren aufliegen. Somit gelangen Geräusche, die man eigentlich nicht beim Musikhören mitbekommen möchte, ungestört ins Gehör, was definitiv nicht gut ist. 

Für sportliche Tätigkeit würde ich den Over-Ear Kopfhörer schon allein aufgrund seiner Bauweise weniger empfehlen. Schließlich deckt dieser die Ohren komplett ab, sodass kaum bis gar keine Luft zirkulieren kann, was wiederum dazu führt, dass man unter den Polster schwitzt.

(Tragekomfort: 4,5 von 5 Punkten)

Bedienung

Teufel setzt beim Teufel Real Blue Pro, wie ich es bereits erwähnt habe, auf eine Bedienung aus Tasten, dem Joystick und Touch-Sensoren. Dabei finde ich es genau so, wie Teufel es gelöst hat sehr gut, denn das ANC wird über den separaten ANC-Schalter reguliert, der Joystick übernimmt alles bezüglich der Musiksteuerung und der Lautstärke und die Sensorenfelder an beiden Ohrmuscheln dienen um zum Transparenz-Modus zu wechseln oder Dynamore Ein-/ Auszuschalten. 

Der Joystick ist, wie ich es bereits erwähnt habe, im Hause Teufel keine Neuheit, denn dieser kam bereits beim Teufel Supreme On zum Einsatz und dem von mir getesteten Teufel Real Blue NC. Diesen kleinen Joystick kann man in vier Richtungen bewegen und zudem auch drücken, sodass man je nachdem, in welche Richtung man diesen betätigt, verschiedene Befehle ausführen kann. Für mich ist dies das aktuell beste Bedienkonzept, da man sich zum einen das mühsame Ertasten der vielen ähnlichen Tasten an den Ohrhörern erspart und zudem nervt mich dann auch keine Touch-Bedienung, bei der es zu oft zu falschen Befehlen kommt, da dies falsch erkannt wird. 

An der linken Seite des Teufel Real Blue Pro findet man neben der mittig nach unten gerichteten 3,5 mm Klinkenbuchse ein nach vorne gerichtetes Mikrofon für Telefonate. Dieses versteckt sich hierbei aber sehr unauffällig als gelochtes Gitter im seitlichen Design der Ohrmuschel, optisch gesehen sehr gut gelöst und sieht dabei genau so aus, wie die Mikrofone, welche die Umgebungsgeräusche fürs ANC erfassen. Neben der Klinkenbuchse findet man dann noch die USB-C Ladebuchse, über welche der Akku aufgeladen wird, sowie ein nach hinten angeordneter Power-Button inkl. Status-LED. Über diesen Power-Knopf schaltet man durch 1,5 Sekunden gedrückt halten den Kopfhörer ein-/ aus. Kurz drücken führt dazu, dass einem der aktuelle Batteriestand anhand der aufleuchtenden Status-LED angezeigt wird und zweimal hintereinander betätigen führt dann wiederum dazu, dass man den Bluetooth-Kopplungsmodus aktiviert. Hält man die Taste 8 Sekunden gedrückt, dann löscht man die aktuelle Geräteliste, aber dies ist kaum bis sehr selten erforderlich. 

 Genau wie beim Teufel Real Blue NC finde ich auch hier beim Teufel Real Blue Pro schade, dass der Akkustand nur über die Status-LED angezeigt wird, dies sieht man nämlich nur, wenn man den Kopfhörer nicht trägt. Hier hätte ich mir vielleicht zusätzlich noch gewünscht, dass eine Stimme mir die Restkapazität in Prozent direkt über die Kopfhörer mitteilt. Somit muss ich dann in die App navigieren und hier den Akkustand einsehen oder dies tun, bevor ich den Kopfhörer aufsetze. 

Kurz erläutere ich hier noch die LED-Anzeige des Akkus, die je nach Restkapazität unterschiedlich farbig aufleuchtet. Ein durchgängiges weißes Aufleuchten zeigt an, dass die Kapazität des Akkus noch bei (60 – 100 %) liegt. Leuchtet die LED wiederum gelb auf, sind es noch (21 – 59 %), während rot pulsierend eine niedrige Kapazität anzeigt (1 – 20 %) und somit sollte man spätestens dann schauen, dass man den Akku in der nächsten Zeit wieder voll auflädt.

Kommen wir nun zur rechten Ohrmuschel hier findet man zum einen den von mir bereits gelobten Joystick, der sozusagen als Multifunktion-Bedienelement betrachtet werden kann.Durch einmaliges Drücken wird die Musik angehalten und fortgesetzt, wenn man diesen erneut betätigt. Drückt man den Joystick wiederum nach oben, sprich nach hinten, dann wird die Lautstärke der Musik stufenweise erhöht oder so lange, bis man den Joystick nicht mehr in die entsprechende Richtung gedrückt hält. Um die Lautstärke wiederum zu verringern, drückt man den Joystick nach unten bzw. nach vorne. Um den aktuell wiedergegebenen Musiktitel zu überspringen, betätigt man den Joystick nach rechts, also nach außen und sobald man dies in die entgegengesetzte Richtung macht, spielt man den vorherigen Titel erneut ab, oder springt je nachdem wie oft man ihn betätigt, mehrere Titel zurück. Hält man den Joystick in eine der beiden Richtungen gedrückt, ist sogar ein Vor- bzw. Zurückspulen möglich, was ich gut finde, denn dies ist bei vielen anderen Kopfhörern nicht möglich und muss über das Smartphone erfolgen. 

Zudem kann man über den Joystick auch die automatische Trageerkennung deaktivieren/aktivieren, indem man den Joystick 4 Sekunden gedrückt hält. Ich persönlich würde das Ganze jedoch wie von Werk eingestellt aktiv lassen, denn so wird die Musik automatisch angehalten wenn ihr den Kopfhörer absetzt und fortgesetzt, wenn ihr ihn wieder aufhabt. Neu beim Teufel Real Blue Pro sind die Touch-Sensoren an beiden Ohrmuschel-Außenseiten, die hierbei jedoch egal auf welcher Seite exakt dieselben Befehle ausführt. So genügt es zweimal das Touch-Feld anzutippen, um den Transparenz-Modus zu aktivieren, sodass euch die Umgebungsgeräusche verstärkt eingespielt werden und ein erneutes doppeltes betätigen sorgt wieder für mehr Ruhe. Hierbei finde ich es sehr gut, dass Teufel sozusagen ein Schnellzugriff auf den Transparenz-Modus direkt über die Touch-Sensoren ermöglicht hat, denn so kann man schnell wichtige Ansagen am Bahnhof oder Flughafen hören, ohne die Kopfhörer abnehmen zu müssen. Würde man das ganze umständlich über die ANC-Taste tun, würde dies deutlich länger dauern. Tippt man die Fläche wiederum dreimal hintereinander an, dann aktiviert man Dynamore. Bei Dynamore handelt es sich um eine besondere Funktion aus dem Hause Teufel, die den Stereoklang dynamisch erweitert und so für eine besseres bzw. breiteres Stereobild sorgt, auf welches ich jedoch im Punkt „Klang“ ausführlich eingehen werde.

Über den Teufel Real Blue Pro kann man neben der Musik steuern und regulieren, auch den Sprachassistenten aktivieren und telefonieren. Möchte man z. B. Siri und Co. etwas fragen, dann genügt es, den Joystick für 1,5 Sekunden zu betätigen und schon wartet Siri auf euren Befehl bzw. eure Frage. Sobald ein Anruf eingeht, wird eure Musik automatisch angehalten und wieder am selben Punkt fortgesetzt, sobald man aufgelegt hat. Geht gerade ein Anruf ein, kann man diesen durch einmaligen Betätigen des Joysticks annehmen und ablehnen, wenn man diesen für knapp 1,5 Sekunde gedrückt hält.

Zum Steuern des ANC-Modus hat Teufel an der rechten Ohrmuschel einen separaten länglichen Knopf integriert. Hiermit kann man durch jedes Betätigen zwischen den drei verfügbaren ANC Stufen (hoch, mittel und niedrig) wechseln. Dabei wechselt man nach der Reihe durch alle drei ANC Modis und den Transparenz-Modus und gelangt dann nach dem Transparenz-Modi wieder zu ANC (hoch). Hält man die Taste für 1,5 Sekunden gedrückt, dann deaktiviert man das ANC und den Transparenz-Modus. Die Status-LED direkt daneben zeigt einem durch verschieden Farben an, in welchem Modus man den Kopfhörer gerade eingestellt hat, alternativ kann man dies auch hören oder eben über die App einsehen. Leuchtet die RGB-LED cyan, dann ist ANC (hoch) an, grün bedeutet ANC (mittel) und hellgrün (ANC niedrig). Weiß steht dann für den Transparenz-Modus und ein leichtes graues Licht sagt aus, dass ANC und der Transparenz-Modus deaktiviert sind.

(Bedienung: 5 von 5 Punkten)

Klang

Bei Teufel Real Blue Pro ist wirklich in vielen Punkten auch das versprochene „Pro“ enthalten. Optisch konnte ich dies schon voll und ganz bestätigen und auch im Bezug der Bedienung haben sich kleine, aber feine Dinge verbessert. Nun kommen wir zum Klang und auch hier sieht man direkt beim Betrachten der technischen Daten, hier ist ebenfalls etwas verändert worden und so macht der Real Blue Pro seinen Namen alle Ehre.

Anstelle von zwei 40 mm Treibern an jeder Seite, wie es oftmals üblich in der Branche ist, setzt Teufel hier beim Teufel Real Blue Pro auf 44 mm Linear-HD-Treiber. Diese sollen laut der Aussage von Teufel für eine extrem ausgewogene Klangdarstellung, detailreiche Höhen und einem trockenen Tiefbass sorgen, sodass das Ganze auch High Resolution Audio unterstützen soll. Zur Besonderheit gehört auch hier dann wieder die Aluminiumschwingspulen, welche bereits im Real Blue NC verbaut waren. Diese bewirken, dass auch bei hohen Pegeln keine Verzerrung auftritt und das insgesamt eine konstante Klanggetreue herrscht. Die belüftete Rückraumkammer beim Treiber reduziert dann den sogenannten Klirr-Faktor und sorgt zugleich für einen präzisen und breiten Klang. Zuletzt wäre da dann noch die akustische Abstimmplatte zu erwähnen, die ebenso den Frequenzgang konstant hält, was für eine ausgewogene und tolle Wiedergabe sorgt. Also kurz zusammengefasst einiges ist zum Teufel Real Blue NC ähnlich, aber der 44mm Treiber ist neu und daher war auch ich vor meinem Test gespannt, was ich hier geboten bekomme.  

 Hochwertige Audio-Codecs hat Teufel hier selbstverständlich in dieser Preisklasse mit integriert, sodass hier neben AAC auch aptX und sogar aptX Adaptive unterstützt wird. Bei aptX Adaptive handelt es sich um den Nachfolger von aptX LL und somit einfach gesagt um eine Weiterentwicklung des aptX, welches je nach Inhalt den ihr über euer Abspielgerät wiedergebt, die Latenz anpasst. Bei Musik ist nämlich die Latenz nicht so wichtig, hier muss die Qualität im Vordergrund stehen, währen es bei Videos bzw. Filmen wichtig ist, dass hier das Bild absolut zum Ton passt. Dafür sorgt eben aptX Adaptive, sodass diese automatisch immer perfekt angepasst wird, ohne das ihr etwas davon mitbekommt, dies läuft alles im Hintergrund ohne euer Zutun. 

Somit sind alle wichtigen Audio-Codecs mit an Bord und daher haben sowohl iPhone- als auch Android-Nutzer beim Teufel Real Blue Pro einen klaren und hochwertigen Klang. Beim Frequenzgang gibt Teufel einen überdurchschnittlichen Frequenzgang von 10 Hz bis 21 kHz an, sodass man hier bei Klang einen noch etwas tieferen Bass erwarten kann. Jedoch muss ich hier klar dazu sagen, dass der eigentliche menschliche hörbare Bereich bei 20 Hz im Bassbereich endet, aber es gibt dennoch junge Leute unter uns, die diesen Bereich noch wahrnehmen.

Teufel ist mit dem Real Blue Pro den Schritt zur persönlichen Klanganpassung gegangen und so arbeitet Teufel hier mit Mimi (Mimi Defined) zusammen, einem führenden Unternehmen ist diesem Bereich, mit dem bereits Beyerdynamic zusammenarbeitet. Diese Funktion würde ich raten zu verwenden, denn damit wird der abgespielte Klang passend zum Gehör des Trägers also euch angepasst. Dabei durchläuft man quasi wie einen Hörtest bei dessen Einrichtung, bei dem man, sobald man das abgespielte Grundrauschen hört, dies bestätigt. Die Korrektur bzw. deren Ziel ist es, die Hörschwächen des Nutzers zu komprimieren. Anschließend kann man dieses Klangprofil in der Intensität anpassen und das Resultat ist auf jeden Fall deutlich hörbar. Der „Hörtest“ dauert rund drei Minuten, hierbei wird  jedes Ohr nach der Reihe individuelle analysiert indem verschiedene Frequenzen an Piepstönen wiedergeben werden. Hört man das Piepsen, hält man den Button, solange man diesen Ton hört, berührt und dann wird im Anschluss alles angepasst und euer Klangprofil kann direkt verwendet werden. Für mich ist der direkte Unterschied mit aktiviertem Klangprofil sehr beeindruckend, ich höre auf einmal Instrumente heraus, die ich zuvor nicht wirklich wahrgenommen habe und im Testsound, den man über die App abspielen kann, höre ich das Vogelzwitschern deutlich, was ich zuvor nicht wirklich als Zwitschern wahrgenommen hatte. Daher eine wirklich tolle Technologie, die man auf jeden Fall nutzen sollte, wenn der Kopfhörer diese Funktion bietet. Nachteil des Ganzen, man kann die hier nicht mehrere Klangprofile absichern.

Kommen wir nun zum Klang für Teufel typisch punktet der Real Blue Pro mit einem ausgewogenen Klangbild mit knackigen und druckvollen Bässen. Die Staffelung des Tiefbassbereichs ist sehr gut gelungen und so überzeugt mich auch die tolle Dynamik, was wiederum dafür sorgt, dass egal ob Pop, Rock, Hip-Hop oder die normalen Charts gehört werden, der Teufel Real Blue Pro hat damit absolut kein Problem und klingt beeindruckend gut. Eine Nachbesserung über den Equalizer in der App ist hier eigentlich nicht wirklich notwendig, denn der Teufel Real Blue Pro klingt Out of the Box einfach schon top. Die maximale Lautstärke des Teufel Real Blue Pro ist ebenfalls spitze, denn hier sind mehr als genug Reserven vorhanden, sodass man den Kopfhörer auch sehr Laut drehen kann. Auf Dauer sollte man dies aber nicht tun, denn dies ist keineswegs gut für die Ohren, aber dies wisst ihr ja alle selbst. 

Die Mitten des Teufel Real Blue Pro sind griffig und verstecken sich nicht hinter dem etwas dominanteren Bass, somit hören sich mit dem Real Blue Pro auch Hörbücher gut an, denn die Stimmen werden sehr natürlich und deutlich wiedergegeben. Des Weiteren profitieren von den Mitten auch die Instrumente wie Gitarren, die bei ihren Solos sehr griffig und eindringlich daher kommen. Dann wären da natürlich noch die Höhen, die detailreich und kristallklar hörbar sind und zusammen mit dem Bass und den Mitten für eine tolle räumliche Klangdarstellung sorgen. 

Insgesamt ein toller Klang, welcher Teufel hier mit dem Real Blue Pro gelungen ist, welcher von der Klanganpassung sogar noch deutlich angehoben wird, sodass man hier einen wirklich sehr gut klingenden Kopfhörer geboten bekommt. Selbstverständlich kann der Klang in der App im Equalizer angepasst werden, sodass z. B. der Bass, sofern Bedarf besteht, zurückgenommen werden kann. Somit kann der Klang noch in der App ein wenig feingetunt werden und perfekt angepasst werden, was aber wie gesagt nicht unbedingt notwendig sein wird. 

Kurz möchte ich hier auch noch die Dynamore-Funktion erwähnen, die mit dem Teufel Real Blue Pro zum ersten Mal auch so in einem Kopfhörer zum Einsatz kommt. Bisher war dies nur den Soundbars, Lautsprechern usw. vorenthalten, aber nun hat Teufel die eigene Technologie auch in einen Kopfhörer integriert. Dynamore ist ja bekanntlich dafür zuständig, das vorhandene Stereobild dynamisch zu erweitern, also das durch exakt dieselbe Lautsprecher der Klang beim hinzuschalten noch breiter klingen bzw. wirken soll. Also im Falle des Real Blue Pro soll so noch mehr an räumlicher Bühne erreicht werden, was sogar sehr gut gelingt. Jedoch empfehle ich hier, dies persönlich auszuprobieren, denn je nach Musikgenre bzw. Titel kann dies auch zu einem negativen Effekt führen, aber beim Großteil der Musik und Filme kann man Dynamore auf jeden Fall aktiviert lassen. 

Die Sprachverständlichkeit des Teufel Real Blue Pro ist sehr gut, hier habe ich eigentlich nichts zu bemängeln. Die eigene Stimme wird klar und sehr verständlich übertragen, und dabei ist es egal, ob man daheim in Ruhe oder unterwegs im Freien telefoniert. Störgeräusche um einen herum werden zuverlässig neutralisiert, sodass man weitestgehend eine gute Ruhe geboten bekommt und so ungestört telefonieren kann. Lediglich im viel befahrenen Straßenverkehr in der Stadt beklagte sich meine Gesprächsperson hin und wieder etwas aufgrund von Rauschen im Hintergrund meiner Stimme, was jedoch von der Elektronik übermittelt wird, weil diese versucht, die lauten Geräusche des Verkehrs zu neutralisieren. Zu guter Letzt versteht man selbst die Gesprächsperson sehr klar und deutlich und auch sonst gibt es hier nichts zu beanstanden. 

Das Thema Latenz ist ja inzwischen bekanntlich auch kein Problem mehr, denn die haben alle Hersteller im Griff und so ist hier alles absolut synchron, sodass das Bild beim Ansehen von Filmen perfekt zum abgespielten Ton der Kopfhörer passt.

(Klang: 4,5 von 5 Punkten)

App

Inzwischen gelingt es Teufel allen neue, auf den Markt kommenden Kopfhörern eine App Anbindung zu spendieren, sodass man die neusten Kopfhörer mit der kostenlosen Teufel Headphones App nutzen kann. Diese App bietet Teufel sowohl für iOS als auch. Android im jeweiligen AppStore kostenlos zum Download an.

Teufel Go
Preis: Kostenlos
Teufel Go
Preis: Kostenlos

Inzwischen hat sich etwas mehr bei der Entwicklung getan und so wurde aus der anfänglichen schlichten und mit wenig Anpassungsmöglichkeiten eine nun weiterhin übersichtliche, aber etwas umfangreichere App, welche mehr Einstellungen bietet. Ist der Teufel Real Blue Pro wie gewöhnlich via Bluetooth mit dem Smartphone gekoppelt, kann man die Teufel Headphone App öffnen und hier dann ebenfalls noch kurz den Kopfhörer verknüpfen. Anschließend landet man direkt auf der Startseite, auf welcher man zu Beginn immer zuerst landet. Hierbei wird einem neben dem Kopfhörer und dessen Namen auch direkt der Akkustand in einzelnen Prozentschritten (10 % Schritten) gezeigt. 

Unmittelbar darunter hat man dann noch im Falle des Real Blue Pro noch vier Einstellungsmöglichkeiten, bei denen es sich um Dynamore An/Aus, Mimi (Klanganpassung) An/Aus handelt und darunter folgen noch die Geräuschkontrolle und der Equalizer. Beim Tippen auf Dynamore, kann man dies nur entweder An-/ oder Ausschalten mehr nicht, während man beim Tippen auf „Mimi“ auf ein weiteres Untermenü gelangt. Hier kann man dies dann zu Beginn einrichten, was wie gesagt einfach ist und nur rund 3 Minuten dauert mehr nicht. Im Anschluss kann man dies dann Ein-/Ausschalten und die Intensität regulieren. Darunter wird einem dann erklärt, was euch nach dem Erstellen des Klangprofils angepasst wurde, also welche Tonlagen ihr weniger gut hört und somit verstärkt wiedergegeben werden und ihr könnt einen neuen Hörtest usw. erstellen.

Zurück auf der Startseite wählen wir das Einstellungsmenü Geräuscherkennung, hier kann das ANC aktiviert und in den drei Stufen reguliert werden und zudem kann bei Bedarf auch der Transparenz-Modus aktiviert bzw. deaktiviert werden. Diese Einstellung kann man aber wie bereits unter „Bedienung“ erklärt, auch direkt und schnell am Kopfhörer vornehmen. Zu guter Letzt folgt dann noch das Menü „EQ“, wo man den Equalizer nach den eigenen Vorlieben anpassen kann. Anstelle eines 3- bzw. 5-Band Equalizer setzt Teufel hier auf einen parametrischen EQ, bei dem man etwas mehr Gewöhnungszeit benötig, bis man alles eingestellt hat. Dies liegt daran, dass man hier sowohl den Pegel als auch die Frequenz immer zusammen einstellen muss. Hier ist etwas Übung und Probieren angesagt, aber dann lernt man die Vorzüge schnell kennen und kann z. B. den Bass, wenn dieser zu dominant wäre zurücknehmen usw.

Alle weiteren Einstellungen, welche nicht täglich benötig werden, erreicht man über das Einstellungsmenü, zu welchem man über das Zahnrad-Symbol oben rechts gelangt. Hier angekommen findet man ganz oben die Funktion „ShareMe“ diese ist nur dann wichtig und sinnvoll, wenn z. B. ihr und euer-/e Partner-/in ebenfalls einen Teufel Real Kopfhörer (gleiches Modell erforderlich) besitzt. Mit Share Me könnt ihr völlig kabellos beide Kopfhörer mit einem Smartphone verbinden, sodass z. B. jeder für sich mit dem eigenen Kopfhörer einen Film auf Netflix am Smartphone ansehen kann. 

Darunter folgen dann noch weitere Einstellungsmöglichkeiten, die durchaus interessant sind. Dazu zählt z. B. Dynamik Bass ist dies aktiv, wird der Bass auch bei geringer Lautstärke etwas angehoben, sodass die Klangwahrnehmung unabhängig von der eingestellten Lautstärke gleich sein soll. Danach folgt „Smart Pause“ dies ist sehr wichtig, denn somit wird die Musik pausiert, wenn ihr den Kopfhörer abnehmt und automatisch fortgesetzt, wenn ihr ihn wieder aufsetzt. Danach folgt noch ANC und Touch-Steuerung, wo euch genau erklärt wird, was wie ausgeführt wird und bei ANC könnt ihr z.B. bestimmen, dass ihr hier nur das höchste ANC und den Transparenz-Modus wählen könnt, also ganz so, wie ihr es selbst wollt. Zu guter Letzt folgt dann noch die Auto-Off-Funktion, also wann der Kopfhörer ausgeschaltet werden soll, wenn er mit keinem Gerät verbunden ist und ihr könnt auf die Anleitung zugreifen. Alles andere ist weniger wichtig und betrifft z. B. oben im Untermenü App nur weniger interessante Infos zu App.

App: 4 von 5 Punkten)

ANC/Umgebungsmodus

Beim Teufel Real Blue Pro fehlt zwar die Bezeichnung NC im Namen, aber angesichts des Preises wäre es mehr als fragwürdig, wäre hier kein ANC an Bord, somit war mir dies direkt klar. Hier setzt Teufel auf die exakt gleiche Technologie wie beim Teufel Real Blue NC und somit auf ein Hybrid-ANC, was zwar zuverlässig und effizient arbeitet, aber nicht ganz mit Sony mithalten kann. Schlecht ist das ANC aber keineswegs, es ist jedoch eher als obere Mittelklasse nicht als Premium anzuordnen, kann im Alltag in den meisten Situationen voll und ganz überzeugen, auch wenn hier wie gesagt ein Sony WH-1000XM4 nochmals etwas besser arbeitet. 

Die am Teufel Real Blue Pro verbauten Mikrofone, sowohl an den Ohrmuscheln-Außenseiten als auch Innen arbeiten dabei zusammen. Während die Äußeren die Störgeräusche erfassen und hier bereits ein entsprechend passendes Gegensignal generieren, misst das Innere ebenfalls nach, was noch durchkommt und somit wird noch feiner alles, was durchkommen möchte, herausgefiltert. 

In der ANC-Technologie hat sich noch einiges getan in den letzten Jahren und so wird zum einen der Klang nicht mehr vom Aktivieren des ANC beeinflusst und zudem wurde das Grundrauschen, was sonst vorhanden war, ebenfalls fast komplett neutralisiert. Genau so ist es auch beim Teufel Real Blue Pro, das Aktivieren von ANC, führt zu einer tollen Ruhe, ohne störendes Rauschen und der Klang wird nicht bzw. nur wenig verändert. Das ANC arbeitet sehr gut, ist jedoch kein marktführendes ANC, aber ein sehr gut Arbeitendes. Mittlere Frequenzen werden fast komplett herausgefiltert, zu denen die typischen Geräusche wie Motorengeräusche im Verkehr und die Turbinengeräusche beim Fliegen zählen. Hochfrequente und sehr tiefe Geräusche kommen noch durch, aber deutlich gedämpfter als ohne aktives ANC. Probleme hat das ANC hier jedoch ganz typisch mit starken Windgeräuschen, hier sollte man dieses abschalten, denn das Rauschen, welches dadurch mit eingespielt wird, stört zu sehr. In einer ruhigen Umgebung, also z. B. zu Hause ist mir zudem beim Laufen aufgefallen, dass hier ein leichtes hallen meiner Schritte durch das ANC eingespielt wird, dieses wiederum stört im Alltag nicht, denn bereits bei mittlerer Lautstärke wird dieses Geräusch neutralisiert und geht im Hintergrund unter. 

Beim Transparenz-Modus ist es dann wiederum so, dass Außengeräusche bewusst verstärkt in den Kopfhörer übertragen werden. Dabei entsteht zugleich aufgrund der Technik ein verstärktes Grundrauschen, was daran liegt, dass die Geräusche in der Umgebung mit den Mikros aufgenommen und eingespielt werden. Dieser Modus ist dann sinnvoll, wenn man sich trotz aufgesetztem Kopfhörer mit jemand unterhalten möchte oder eventuelle Ansagen am Flughafen oder am Bahnhof mitbekommen möchte. 

(ANC: 4 von 5 Punkten)

Zubehör

Teufel liefert den Real Blue Pro in einem sehr stabilen und hochwertigen Aufbewahrungs-Case aus. Dieses sieht optisch recht hübsch aus und fühlt sich auch wertig an. Es wurde rundum mit robustem Kunstleder bezogen und besitzt im Inneren Polsterung, sodass darin wunderbar das Zubehör verstaut werden kann.

(Zubehör: 4 von 5 Punkten)

Bluetooth

Beim Bluetooth setzt Teufel auf den Bluetooth-Standard 5.1, hierbei wird eine sehr stabile und absolut zuverlässig Verbindung zum Zuspielgerät ermöglicht. Zum Koppeln navigiert man wie gewöhnlich in die Bluetootheinstellungen, hier dann den Teufel Real Blue Pro auswählen und schon ist dieser gekoppelt. Dann bei Bedarf noch mit der App verknüpfen und schon koppelt dieser sich nach dem Einschalten automatisch mit dem Smartphone. 

Im Praxistest lieferte das Bluetooth eine Reichweite von gut 13 Meter indoor und erst nach knapp 29 Meter war outdoor Schluss. Allesamt gute Werte, welche sich sehen lassen können und somit kann man sich auch im Haus über zwei bis drei Stockwerke bewegen, ohne dass gleich die Verbindung abbricht. Bei der Wiedergabe via Bluetooth profitieren Android- und Apple-User, denn hier wird sowohl der aptX, aptx Adaptive als auch der AAC-Codec unterstützt, welches eine Musikübertragung in nahezu CD-Qualität ermöglicht.

Wie bereits erwähnt, unterstützt der Teufel Real Blue Pro auch die Share-Me-Funktion aus dem Hause Teufel. Somit können zwei Kopfhörer desselben Modells völlig kabellos mit einem Smartphone verbunden werden, sodass jeder für sich mit dem eigenen Kopfhörer einen Film auf Netflix am Smartphone ansehen können.

(Bluetooth: 4 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Im Teufel Real Blue Pro sind größere Treiber verbaut, welche energiehungriger sind und ebenso verbrauchen auch die Touch-Sensoren permanent einen geringen Anteil an Strom. Somit war es eigentlich ein Muss, dass Teufel hier einen 100 mAh größeren Akku als beim Real Blue NC verbaut, denn mit den 800 mAh erreicht dieser ungefähr dieselbe Akkulaufzeit bzw. knapp 1 Stunden mehr. Mit diesem Akku soll laut Teufel eine Laufzeit von bis zu 56 Stunden am Stück bei mittlerer Lautstärke möglich sein. Schaltet man wiederum ANC hinzu, dann erreicht man damit immer noch sehr lange 44 Stunden, was absolut ausreichend ist und hier gibt es kaum eine Konkurrenz in dieser Preisklasse, die hier mithalten kann. Beachten sollte man hier aber die 44 Stunden erreicht man im niedrigen ANC Modus nutzt man nur den hohen, also effektivsten Modus, dann erreicht man im Alltag eher 36 bis 37 Stunden, abhängig von der gewählten Lautstärke. 

Sollte der Akku dennoch unerwartet leer gehen, kann man den Kopfhörer noch mit dem mitgelieferten Kabel (mit integrierter Fernbedienung) betrieben. Mangels Klinkenbuchse wird das bei den neueren Smartphones kaum einer machen, den hierfür müsste man dann ständig auch den Adapter mit im Case haben und sind wir mal ehrlich, wer nutzt heutzutage noch einen Kopfhörer mit Kabel, der von Werk aus auch Bluetooth kann.

Erneut hat Teufel auch die für viele sehr wichtige Schnellladefunktion integriert, sodass gut 15 Minuten Aufladen für bis zu 7 Stunden Musikwiedergabe (ohne ANC) ausreichen. Eine komplette Aufladung dauert wiederum knapp zweieinhalb Stunden, was angesichts der langen Akkulaufzeit sehr gut ist. Außerdem finde ich es gut, dass man den Kopfhörer auch während des Ladevorgangs nutzen kann, ein wichtiges Detail, welches nicht immer der Fall ist.

(Akkulaufzeit: 5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit dem neusten Teufel Real Blue Pro ist Teufel ein rundum sehr überzeugender Kopfhörer gelungen. Hier steckt auch sehr viel Pro drin, denn das Design gefällt mir sehr gut und auch bei der Verarbeitung gibt es von mir ebenso viel Lob. Hier hat das Team von Teufel nochmals einige Details weiter verfeinert, sehr gute Arbeit. Außerdem bietet der Kopfhörer einen „Pro“ würdigen Tragekomfort, denn selbst nach mehreren Stunden Musikhören trägt dieser sich hervorragend und damit man dies auch gut testen kann, bietet man eine mehr als ausreichend lange Akkulaufzeit. Mir gefällt hier auch sehr gut, dass Teufel mit MiMi zusammengearbeitet hat, denn so kann man den Kopfhörer dem eigenen Gehör durch einen Test anpassen und das Ergebnis beeindruckt mich sehr, denn hier habe ich einen sehr starken Unterschied gegenüber ohne die Klanganpassung festgestellt. Zu guter Letzt kann ich hier auch noch in der Zusammenfassung erwähnen, dass das ANC sehr solide und gut abschneidet, es kann zwar nicht ganz mit dem des Sony WH-1000XM5 mithalten, aber wie im Test erwähnt es ist dennoch ganz gut und mir persönlich gefällt der Kopfhörer vom Klang und den anderen Faktoren so gut, dass ich diesen auf jeden Fall weiterempfehlen kann, sofern man einen Kopfhörer in dieser Preisklasse sucht.

Preis/Leistung

Teufel hat den Real Blue Pro mit einer UVP von 349,99€ auf den Markt gebracht, was definitiv nicht wenig Geld ist. Inzwischen bietet Teufel diesen jedoch für 299,99 € an, was ebenfalls nicht wenig ist, aber hierfür bekommt man auch einen klanglich sehr guten Kopfhörer geboten. Ebenso kann der Teufel Real Blue Pro durch seine tolle Verarbeitung, dem schönen edlen Design und dem tollen Bedienkonzept punkten. Das ANC ist zwar nicht besser als beim Teufel Real Blue NC, aber es war schon bei diesem gut, wenn auch nicht perfekt. Für mich ist das Highlight hier beim Teufel Real Blue Pro auch die MiMi Klangpersonalisierung, denn hier ist der Unterschied im Vergleich ohne bei mir persönlich deutlich höher, als ich es erwartet hätte.

Teufel Real Blue Pro

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unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://teufel.de

Soundcore Motion X600

In aller Kürze

Mit dem Soundcore Motion X600 hat die „Audio-Tochter“ von Anker einen neuen Bluetooth Lautsprecher – in der nun doch einige dieser umfassenden Sammlung – auf den Markt gebracht. Der große Unterschied liegt nicht im Namen sondern in der Aufmachung. Es handelt sich um einen hochwertigen Lautsprecher aus hauptsächlich Aluminum bestehend und als erster Lautsprecher im LineUp unterstützt dieser Spatal-Audio für räumlichen Klang. Leider gilt dies auch für die ausgesprochene UVP, welche ebenfalls in der oberen Liga mitspielt. Mit 12 Stunden Laufzeit ist er vielleicht nicht der mit dem längstem Atem im Geschäft, weiß aber sonst durchaus zu überzeugen. Es zeichnet sich ab, dass es sich um einen Lautsprecher handelt an dem Mann oder Frau eine lange Zeit eine Freude haben wird.

Gefällt uns

  • Guter Klang & Spital Audio
  • IPX7 Zertifizierung
  • Bluetooth 5.3 & LDAC
  • hochwertige Verarbeitung

Gefällt uns weniger

  • Multi-Pairing nicht möglich
  • Akkulaufzeit

Soundcore Motion X600

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Vorderseite präsentiert den Soundcore Motion X600 prominent und hebt hervor, dass dieser Lautsprecher in der Lage ist Hi-Res Audio sowohl kabelgebunden, als auch Wireless zu wiedergeben. Die Rückseite listet die wichtigsten Funktionen, wie Spatial-Sound, Lossless-Audio, Akkulaufzeit, Wasserfestigkeit, die Konnektivität etc. auf. Alles in allem handelt es sich um eine wenig spektakuläre Verpackung, eben wie sie sein soll. Schlich und das wichtigste darauf.

Klappt man die Verpackung auf, sitzt der Bluetooth-Lautsprecher, eingegossen in der Verpackung und ist zusätzlich gestützt und geschützt von einem Schaumstoff. Grundsätzlich wird offensichtlich versucht auf viel Kunststoff zu verzichten, allerdings, geht es hier wohl nicht gänzlich ohne, wohl auch um dem Premiumanspruch gerecht zu werden. In der Verpackung lässt sich sonst nicht allzu viel finden. Ein USB-C zu USB-C Kabel, sowie Kurzanleitungen, das wars.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Im Gegensatz zu ebenfalls getesteten Lautsprechern der Herstellers (e.g. Soundcore Motion+) wird sofort klar, dass der Anspruch dieses neuen Premium-Lautsprechers ein anderer ist. Zum ersten Mal wir hier fast ausschließlich mit Metall gearbeitet. Der von mir getestete Hi-Fi Lautsprecher hört auf die Farbbezeichnung „Polargrau“. Ebenfalls erhältlich ist er in den Farben „Auroragrün“ und „Mondblau“. Der Bluetooth Lautsprecher ist länglich gebaut und hat einen markanten Tragegriff über die gesamte Breite. Der Griff ist hier ebenfalls aus Metall gefertigt und ist ganz bewusst als Designelement integriert. Dies heißt allerdings auch, dass dieser nicht verstellbar ist und somit das einpacken und mitnehmen etwas klobiger macht. Nach vorne gesehen, hat der Soundcore Motion X600 eine trapezförmige Neigung, welche erlaubt schräg noch oben zu projizieren. Dies geschieht mit dem mittig platziertem runden Treiber. Hier sitzt auch das Soundcore Logo mittig drinnen. Rechts und links befinden sich hier Bedientasten. Rechts findet man die „leiser“-, „Play/Pause“- und „Lauter“-Tasten, während links der die An- und Aus-Schalter neben der Bluetooth-Connect Taste sitzt. Weiters findet man hier die Taste für Spatial Audio , sowie die bereits bekannte „BassBoost“ Taste des Herstellers. Die ganze Oberfläche des Bedienfeldes ist eine leicht gummierte Fläche, die sich angenehm anfühlt.

Die gesamt Front des Lautsprechers besteht aus einem gefrästem Grill aus Metall, welcher abgerundet bis ganz zum Rand ragt. Das sieht sehr gut aus, wie ich finde. Auf der Rückseite wiederum finden wir auch mittig längliche, diagonale Fräsungen, die allerdings nur mittig platzirt sind. Unten links auf der Rückseite findet man schließlich noch unter einer Gummi-Kappe versteckt einen USB-C Anschluss (zum Aufladen), sowie ein Klinken-Anschluss.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Soundcore Motion X600 ist auf exzellentem Niveau. Dies lässt sich nicht nur an den Materialien oder dem schier hohen Gewicht ableiten. Die Druckpunkte der Tasten fühlen sich gut an. Der Gruff ist komplett aus Metall, wie das restliche Gehäuse auch und ist sehr schön verarbeitet. Nichts knarzt oder klappert. Keine großen Spaltmaße oder dergleichen.

Bei allem Lob für die Verarbeitungsqualität muss jedoch etwas klar sein: Mit seinen fast 2kg (!), ist er kein besonders portabler Weggenosse.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)1,04166666

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

ArtBluetooth-Lautsprecher
Audio2x Tieftöner, 2x Hochtöner und 1x Fullrange Treiber
50 Hz – 40 kHz
Leistung: 50 W
KonnektivitätBluetooth-Version 5.3
AUX-In
AkkuKapazität: 6.400 mAh
Wiedergabezeit: 12 Stunden
Ladeoption: USB-C
Zertifizierungnach IP X7
Gewicht 1,98 kg
Amessungen30,0 x 8,1 x 12,0 cm  (Breite x Tiefe x Höhe)
Lieferumfang1 x Soundcore Motion X600
1 x USB-C zu USB-C Kabel
1 x Kurzanleitungen und andere Dokumentationen

Klang

Der Soundcore Motion X600 hat zwei Tieftöner, 2 Hochtöner und einen Fullrange-Treiber verbaut. Eine Besonderheit des Lautsprechers ist sicherlich, der aktivierbare Spatial Audio Modus. Hier wird aus typischem 2-Wege Klang – also einer Stereo-Audio Spur – eine 3 Wege Spur generiert. Dies resultiert schließlich in einem merklich räumlicheren Klang. Dies funktioniert sogar so gut, dass ich es präferiere diesen Modus aktiviert zu lassen.

Zusätzlich gibt es den für Soundcore typischen Bass Boost Modus der seperat aktivierbar ist. Dies ist sicherlich eine Geschmackssache, im Grunde wird hier der Equalizer Bass hochgeschraubt. Manchmal klingt das gut, manchmal absolut nicht.

Wie klingt der Soundcore Motion X600 grundsätzlich? Für seine Größe erstmal wirklich sehr groß. Er weiß ohne Anstrengung einen mittelgroßen Raum ohne Schwierigkeit zu beschallen. Prinzipiell ist der gesamte Klang etwas wärmer geprägt. Während die Tiefen etwas geprägter daherkommen, sind die Mitten sehr neutral, klar und fein abgestimmt. Die Höhen fügen sich gut ins Gesamtbild ein. Selbstverständlich gibt es einen Equalizer um den Klang den eigenen Bedürfnissen anzupassen.

Durchaus einen Unterschied macht wie man den Lautsprecher räumlich aufstellt. Hat man die Möglichkeit den Lautsprecher an einer Wand aufzustellen und dann vielleicht gar mittig im Raum merkt man den Unterschied. Wie einen der Klang umarmt. Grundsätzlich erlaubt die Mobilität jedoch eine Variabilität in diesem Belangen und man kann die beste Position für sich selber ausmachen.

(Klang: 4,5 von 5 Punkten)

Funktionen

Die Akku Laufzeit gibt der Hersteller mit 12 Stunden an. Das kommt in meinem Test auch ganz gut hin, sofern man nicht in einer höherer Lautstärke hört, da ist dann gerne nach 7h+ Schluss. Neigt sich der Akku dem Ende nahe, lässt sich dieser mittels USB-C aufladen. Eine Vollladung dauert etwa 6h weil mit maximal 15 Watt geladen werden kann. Das geht besser.

Dann wäre noch die IPX7 Zertifizierung zu erwähnen. Damit sollte der Speaker in der Lage sein, bis zu 1 Meter in der Tiefe noch keinen Schaden zu nehmen. In die Dusche mitgenommen hat es keine Probleme gegeben, allerdings, ist der Lautsprecher auch nichtspeziell dafür gemacht im oder auf Wasser für Beschallung zu sorgen. Insofern ist die Zertifizierung als guter Stau- und auch (Spritz-)Wasserschutz zu sehen.

Auf bei Bluetooth setzt man hier auf Bluetooth 5.3. Dies sorgt für eine durchaus stabile Verbindung. Auch Google Fast-Pair ist mit an Bord, was für Android Nutzer einen deutlichen Mehrwert hat. So popt ein Fenster auch wenn man sich dem Lautsprecher nähert für das schnelle Verbinden. Was ich etwas schade finde und meiner Meinung nach in einem Premium-Lautsprecher dieser Preisklasse möglich sein sollte ist „Multi-Pairing“, also dass der Speaker zumindest mit zwei Endgeräten eine Verbindung eingehen kann. Dies wäre beispielsweise in einem Mehr-Personen Haushalt praktischen könnten zwei Personen jeweils mit ihren Endgeräten die Box steuern (Anm.: sofern man Spotify Premium hat, ist das u.U bereits möglich einer anderen Playlist beizutreten.). Positiv hingegen muss angemerkt werden, dass das wechseln von Endgeräten schnell und einfach möglich ist – ein einfacher Klick generiert ein akkustisches Signal und schon kann ein neues Gerät gepairt werden. Will man nicht auf Bluetooth setzen, bietet der Soundcore Motion+ ebenfalls einen klassischen AUX-In Anschluss. Somit können auch nicht Wireless-fähige Geräte als Audioquelle dienen.

Ein weiterer Pluspunkt ist das eingebaute Mikrofon, dass es erlaubt die Soundcore Motion X600 auch als Freisprecheinrichtung zu nutzen. Die Qualität des Mikrofons ist dabei durchaus brauchbar.

Gut zu wissen: Hat man einen zweiten oder eben mehr Soundcore Motion X600 oder einen anderen kompatiblen Lautsprecher der Soundcore Familie, lässt sich das Ganze mithilfe der kostenlosen App verbinden. Bis zu 100 Speaker lassen sich hier in einen Verbund zusammenschließen um eine überdimensionierte Soundkulisse zu generieren.

Apropos App: Mit der kostenlosen App gibt es Möglichkeiten für eigene EQ-Einstellungen. Damit kann der Klang den eigenen Bedürfnissen angepasst und personalisiert werden. Dies geschied mit einem sehr guten 9-Band EQ. Es gibt aber auch vorgegebene Profile (soundcore Signature, Stimme, Höhenanhebung und Ausgeglichen)die man wählen kann. Weiters können über die App die Soundeffekte auf Wunsch deaktiviert werden. Hier ist esauch möglich Firmware Updates – sofern verfügbar – herunterzuladen und direkt auf dem Soundcore Motion X600 zu installieren.

soundcore
Preis: Kostenlos+
Soundcore
Preis: Kostenlos

(Funktionen: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Der Soundcore Motion X600 überzeugt mit wirklich raumfüllenden Klang und einer sehr guten Verarbeitungsqualität. Damit hebt sich der Speaker deutlich einen Premiumanspruch ein. Der Hersteller verspricht viel und löst auch ein. Am Ende bleibt ein doch recht schwerer aber guter Bluetooth-Lautsprecher.

Preis/Leistung

Der Hersteller ruft für den Soundcore Motion X600 eine UVP von 199 Euro. Das ist durchaus viel Geld. Aufgrund der Verarbeitungsqualität und des wirklich guten räumlichen Klanges wegen ist der Lautsprecher definitiv eine Empfehlung wert. Oft gibt es Aktionen, des Herstellers, bei denen man den Lautsprecher deutlich vergünstigt bekommt. Dennoch ist es ein Schritt des Herstellers sich in das Premium Segment zu wagen, war man normalerweise doch bekannt für preisgünstige Speaker und Kopfhörer mit überaus fairer Preis-Leistung.

Soundcore Motion X600

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unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: soundcore.com/de/

DOCKIN D FINE EVO

In aller Kürze

DOCKIN hat vor Kurzem mit dem DOCKIN D FINE EVO eine neue Version des beliebten Bluetooth-Lautsprechers vorgestellt. Dabei soll die neuste Generation mit einem ausgezeichneten Klangerlebnis, einer App Unterstützung sowie einer langen Akkulaufzeit überzeugen. Das für mich hier aber wichtigste Ausstattungsmerkmal ist der Akku, bzw. dass dieser ganz einfach vom Nutzer durch die Klappe am Boden des Lautsprechers bei einem defekt oder sofern man einen zusätzlichen Akku nutzen möchte, ausgetauscht werden kann. Dieser kostet bei DOCKIN im Zubehör-Shop nur 30 € und wird einfach gesteckt, was den Austausch sehr einfach macht. Dies finde ich sehr gut, denn es gibt hier leider inzwischen kaum noch Modelle, an denen der Akku austauschbar ist, denn oft ist das ganze Gehäuse nur noch verklebt. Wie sich der DOCKIN D FINE EVO ansonsten im Test geschlagen hat, verrate ich euch wie gewohnt im weiteren Verlauf des Testberichts.

Gefällt uns

  • zeitloses Design
  • Akkulaufzeit von bis zu 15 n
  • ausgewogenes neutrales Klangbild
  • IP55
  • Austauschbarer Akku
  • gute Verarbeitung
  • App Unterstützung
  • Powerbank-Funktion

Gefällt uns weniger

  • Preis ist ein wenig hoch
  • könnte noch ein weniger lauter sein

DOCKIN D FINE EVO

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

DOCKIN liefert den D Fine EVO entsprechend seiner Größe in einer etwas größeren Verpackung aus. Beim Karton handelt es sich um einen ungebleichten, stabilen Karton, welcher mit einigen Produktinformationen und Ausstattungsmerkmal bedruckt wurde.

Angefangen auf dem Deckel, diesen ziert zum einen groß aufgedruckt den Herstellernamen „DOCKIN“ und zudem gibt es hier zwei Siegel, die vor dem Öffnen der Verpackung durchtrennt werden müssen. Betrachtet man die von mir angenommene Vorderseite der Verpackung, findet man hier dann einen Aufdruck des mobilen Bluetooth Lautsprecher zusammen mit dessen Namen darüber und unterhalb erwähnt DOCKIN dann wiederum die fürs Unternehmen wichtigsten Ausstattungsmerkmale. Zu diesen zählen die vier aktiven Lautsprecher, zwei passive Bass-Membrane, sowie der austauschbare Akku, die Stereo Fähigkeit und dass dieser auch bei Bedarf als Powerbank verwendet werden kann.

Interessanterweise zeigt DOCKIN direkt auf der rechten Seite, welche Anschlüsse einen beim DOCKIN D FINE EVO erwarten. Hier werden einem nämlich neben den Anschlüssen AUX, USB-C In und USB-C Out auch die im Karton enthalten Kabel dargestellt, nämlich ein AUX und ein USB-C Kabel. An der direkt gegenüber liegenden rechten Seite zeigt DOCKIN dann noch einmal die wichtigsten Merkmale des DOCKIN D FINE EVO. Dazu zählen der 50 Watt starke 2-Wege Stereo-Klang, welcher von den hier ebenfalls erwähnten vier aktiv Treiber und den beiden passiven Bassmembrane erzeugt wird. Außerdem wird hier erneut mit der Powerbank Funktion geworben und dass der Lautsprecher nach der Schutzklasse IP55 gegen Staub und Spritzwasser geschützt ist.  

Zu guter Letzt befasst man sich an der Unterseite ein wenig mit dem Unternehmen und welche Anleitungen im Paket bzw. auch online verfügbar sind und was man alles im Paket findet. Während wiederum an der Rückseite erneut zahlreiche Merkmale und technische Details zum DOCKIN D FINE EVO aufgelistet sind. Hier erfährt man dann neben der Größe auch das Gewicht, die Batteriegröße usw. 

Hat man dann die Siegel bzw. Klebestreifen durchtrennt und klappt den Deckel auf, wird man von DOCKIN freundlich in Englisch als Mitglied der „DOCKIN Familie“ begrüßt. Ist dann die Verpackung komplett geöffnet, dann erblickt man zu aller erst das überraschen große Handbuch, welches alles Wichtige erklärt und sogar auf die technischen Details genauer eingeht. Dabei ist hier neben Englisch auch etwas weiter hinten alles auf Deutsch übersetzt. Unmittelbar darunter erblickt man dann den in ein Papier eingewickelten und durch zwei Zentrierungselemente bestens geschützten DOCKIN D FINE EVO. Hier bin ich mit dem Verpackungsmaterial sehr zufrieden, denn DOCKIN hat hier voll und ganz auf unnötigen Kunststoff verzichtet. Ganz unten im Paket liegt dann noch neben dem AUX-Kabel auch das beidseitige USB-C Ladekabel, damit man den Akku wieder aufladen kann. 

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Der DOCKIN D FINE EVO kommt in einem blockartigen Design daher also absolut schlicht und zugleich zeitlos. Mit der Größe von 285 x 100 x 103 mm (L x T x H) fällt dieser zwar relativ groß aus, ist jedoch mit rund 1.930 Gramm noch als portable einzustufen und somit noch als mobiler Bluetooth Lautsprecher definierbar. Dennoch kann dieser ganz einfach auch als einfacher stationärer Lautsprecher verwendet werden mit der Option, dass man diesen jederzeit mitnehmen kann, wenn man raus auf die Terrasse geht und hier beim Chillen in der Liege musikhören möchte. 

Der DOCKIN D FINE EVO kommt in einem komplett schwarzen Gehäuse daher, was sich zum Großteil aus Kunststoff zusammensetzt und lediglich an der Front und der Rückseite gibt es ein Lautsprechergitter aus robusten, schwarzen Metall. Rechts und links hat man den DOCKIN D FINE EVO dann wiederum mit einer Gummioberfläche versehen, somit schützt dies zum einen gegen Stöße und zudem konnte so die Gummiabdeckung, unter welcher DOCKIN die ganzen Anschlüsse versteckt hat, besser integrieren. Diese besagte Klappe finde man auf der rechten Seite und hat man diese etwas schwerer zu öffnende Klappe mit den Fingernägeln geöffnet, findet man darunter den AUX-Anschluss, um ein Gerät daran anzuschließen und ein USB-C Eingang und USB-C Ausgang. Der Eingang dient hier, um den Akku aufzuladen, während der Ausgang verwendet werden kann, damit man den DOCKIN D FINE EVO als Powerbank nutzt und so den Akku des Smartphones während der Musikwiedergabe aufladen zu können. Hierbei wird das Smartphone mit max. 5 Watt geladen, also nicht rasant schnell, aber eben geladen, was über vielen anderen Lautsprechern gar nicht erst möglich ist. 

Dank der IP55 Schutzklasse ist der DOCKIN D FINE EVO sowohl gegen Staub als auch Spritzwasser bestens geschützt. Hierbei sollte man aber immer beachten, dass die Gummiklappe auch richtig verschlossen ist, denn dringt hierdurch Staub oder Wasser ein, kann dies gegebenenfalls zu einem Defekt führen. Einem mobilen Einsatz steht somit nichts im Wege, aber als besonders leicht ist der Lautsprecher wie bereits erwähnt auf jeden Fall nicht definierbar. 

Die Vorderseite also wo die Hoch- und Mitteltöner verbaut sind, erkennt man gut an dem im Lautsprechergitter eingelassen DOCKIN Firmenlogo. Diese Seite sollte immer nach vorne gerichtet sein, denn damit hat man die beste klangliche Beschallung nach hinten gerichtet sind dahingegen vorrangig die beiden Bassmembrane deutlich dominanter hörbar. An der Oberseite findet man wiederum vier Bedientasten, über welche man alle wichtigen Funktionen direkt am Lautsprecher steuern kann, darauf gehe ich jedoch später im Punkt „Bedienung“ ausführlich ein. Kleines Extra für alle Android-User mit NFC-fähigem Smartphone, hier hat DOCKIN an der Oberseite neben den Steuerungstasten die NFC-Schnittstelle integriert. Über diese kann einentsprechendes Gerät schnell und direkt mit dem Lautsprecher gekoppelt werden, Apple-User wie ich nutzen dahingegen ganz normale Bluetooth. 

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Bezüglich der Verarbeitung des DOCKIN D FINE EVO gibt es kaum Kritik. Der Kunststoff wirkt keineswegs billig und macht einen stabilen Eindruck, welche die beiden Lautsprechergitter aus Metall an Vorder- und Rückseite nochmals verstärken. Dabei wurden die Gitter so ausgeführt, dass diese sich oben und unten hinweg wie das Gehäuse verlaufend wölben und so zu dem besagten zeitlosen Design beitragen und eine sehr angenehme Haptik vermitteln. 

Hierbei muss man sogar, wie ich es bereits erwähnt habe, nicht auf eine IP-Zertifizierung verzichten, denn DOCKIN hat das ganze nach IP55 zertifizieren lassen uns so ist der DOCKIN D FINE EVO sowohl gegen Staub als auch gegenüber Spritzwasser bestens geschützt. Sollte euch das Eigengewicht von fast zwei Kilogramm nicht stören, kann das gute Stück also sowohl Indoor als auch Outdoor problemlos verwendet werden. Was mir schon bei der Verpackung sehr gut gefällt, DOCKIN legt großen Wert auf Nachhaltigkeit und dies auch beim Produkt selbst. Schließlich kann der Akku, wie ich es schon als großen Vorteil erwähnt habe, einfach ausgetauscht werden. Einen Ersatzakku bekommt man im Shop für 30 € und ist schnell und einfach eingebaut, dafür stellt DOCKIB sogar auf der eigenen Homepage ein Video bereit, welches das austauschen ausführlich zeigt.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Lautsprecher Anzahl2-Wege-Stereo-Lautsprecher
(zwei aktive Hochtöner und zwei aktive Mitteltöner nach vorne gerichtet und zwei passiver Bassradiator nach hinten gerichtet)
Treiber-Durchmesser2 x 50 mm Tieftöner und 2x 20 mm Hochtöner
Gesamtausgangsleistung (RMS)50 Watt
Gehäuse MaterialKunststoff und Metall
AnschlussmöglichkeitenKlinkenbuchsen-Eingang 3,5 mm, USB-C In und USB-C Out Anschluss
KonnektivitätBluetooth, NFC
Maße285 x 100 x 103mm (LxBxH)
LieferumfangDOCKIN D FINE EVO
USB-C Ladekabel und AUX-Kabel
Anleitungen
Technische Daten des DOCKIN D FINE EVO

Bedienung

Die Bedienung des DOCKIN D FINE EVO ist größtenteils direkt über den Lautsprecher direkt möglich, jedoch gibt es dennoch eine kostenlose App, die weitere Funktionen bietet, darunter den Zugriff auf einen Equalizer und den Stereo-Kopplungsmodus.

Über die Tasten wird ganz rechts entsprechend dem Symbol direkt neben der Taste der DOCKIN D FINE EVO Ein- bzw. Ausgeschaltet. Dazu einfach die Taste drücken und etwas halten, also total easy. Direkt daneben ist auch direkt eine blau aufleuchtende Bluetooth-Status-LED untergebracht, die dessen Status anzeigt. In den Kopplungsmodus versetzt man den DOCKIN D FINE EVO indem man die Play/Pause Taste neben dem Einschaltknopf etwas länger betätigt. Während der Musikwiedergabe dient dieselbe Teste dazu, die Musik zu pausieren oder beim erneuten drücken wieder fortzusetzen. Daneben folgen dann die Plus- und eine zusätzliche Minus-Taste, über welche man die Lautstärke in einzelnen Stufen regulieren kann. Drückt und hält man die Taste betätigt, dann führt die Plus-Taste dazu, dass man zum nächsten Titel springt und Minus zum vorherigen Titel. Zu guter Letzt folgt dann neben der Minus-Taste noch eine Akku-Status-LED, welche durch grünes Aufblinken zeigt, dass der Akku noch über 50 % geladen ist, während bei gelb der Akku noch unter 50 % voll ist und bei rot 20 % erreicht hat. 

Alles weitere wird dann über die kostenfreie App gesteuert, hierüber kann man den DOCKIN D FINE EVO nämlich bequem fernsteuern und zudem noch am Equalizer Einstellungen vornehmen. Dabei kann man entweder aus zahlreichen voreingestellten Presets ein passendes auswählen oder nach dem eigenen Geschmack die fünf Bänder frei justieren. Besitzt man sogar zwei DOCKIN D FINE EVO, kann in der App auch der Lautsprecher-Modi auf Stereo geändert werden. 

(Bedienung: 4,5 von 5 Punkten)

Klang

Kommen wir nun zum Klang des DOCKIN D FINE EVO. Hierbei handelt es sich um ein 2 Wege Lautsprecher, da wir hier sowohl zwei Hochtöner als auch zwei Tieftöner als aktive Treiber haben. Aktiv bedeutet, dass dieser von der Elektronik entsprechend wie üblich bei einem Lautsprecher angesteuert werden und so wie üblich den Klang erzeugen. Die beiden 50 mm Tieftöner sind an der Front im Zentrum nebeneinander angebracht, während die 20 mm Hochtöner getrennt außen jeweils links und rechts untergebracht wurden. An der Rückseite befinden sich dann noch zwei sogenannte oval ausgeführte passiv Radiatoren mit einer Länge von 105 mm. Genau genommen handelt es sich hierbei um Membrane, die eben passiv und nicht aktiv angetrieben werden. Also einfach gesagt, diese schwingen von den aktiven Treibern (vorrangig Tieftöner) angetrieben mit und erzeugen so einen noch wärmeren und kräftigeren Klang. Dies alles soll für ein kräftiges Klangbild mit mehr Räumlichkeit und zugleich für ein höheres maximales Output sorgen. Doch ob dies auch genau so ist, verrate ich euch nun von meinem Eindruck des Klangs.

Die max. Lautstärke des DOCKIN D FINE EVO ist zwar gut, aber ich hatte hier schon ähnlich große Modelle im Test, welche eine noch höhere maximale Lautstärke geboten hatten. Dennoch beschallt der DOCKIN D FINE EVO bei uns einen normal großen Raum von rund 30 bis 40 m2 ohne Probleme und ausreichend, aber auf Grund der Größe hatte ich hier eben noch ein paar mehr Reserven erwartet. 

Die Höhen gibt der DOCKIN D FINE EVO sehr sauber, klar und detailreich wieder, hier merkt man, dass neben den Mitteltönern auch zwei Hochtöner verbaut wurden. Die Mitten schwächen wiederum ein wenig, diese sind zwar griffig und präsent, aber halten sich genau wie der Bass etwas zu sehr zurück. Hier muss man auf jeden Fall in der App am Equalizer den Bass etwas erhöhen, was aber nur in einem gewissen Rahmen geht. Im Vergleich zu einem Teufel Lautsprecher kann der DOCKIN D FINE EVO eben nicht mit einem druckvollen Tiefgang begeistern. Der Klang wurde einfach gesagt rund und relativ neutral abgestimmt, ohne das Klangbild eines Songs zu sehr zu verfälschen. 

In der App kann ein sogenannter Bass Boost hinzugeschaltet werden, aber dieser sorgt nicht wirklich für ein gutes Klangbild. Aktiviert man dies, klingt es schon fast so, als würde man den DOCKIN D FINE EVO hierbei zu einem dominanteren Bass zwingen wollen, was eben sehr unnatürlich wirkt. Aktiviert man in der App wiederum nicht per separaten Schalter den Bass Boost, sondern wählt hier unter den Presets Bass Boots aus, klingt das Ganze etwas stimmiger, aber auch hier neigt der DOCKIN D FINE EVO dann gelegentlich etwas zu übersteuern. Jedoch ist dies auch Teil etwas vom Titel abhängig. 

(Klang: 4 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Der Akku im DOCKIN D FINE EVO ist überraschenderweise wie ich es bereits erwähnt habe anders als meistens gewohnt, nicht fest verbaut. Dieser kann bei Bedarf einfach durch die kleine verschraubte Klappe an der Unterseite ausgetauscht werden. Dazu einfach die vier kleinen Kreuzschrauben herausdrehen, die Klappe öffnen und dann den Akku aus der Öffnung holen und noch den Stecker abziehen, fertig. Sehr einfach und schnell erledigt, warum machen das nicht viel mehr Hersteller so nachhaltig wie DOCKIN. Im Online-Shop des Herstellers kann man direkt für unter 30 € einen Ersatzakku bestellen, sollte der bisherige kaputt sein oder man benötigt allgemeinen einen zweiten Akku als Reserve. 

Der Akku, den DOCKIN hier verbaut hat, bietet eine Kapazität von 7.800 mAh und laut Hersteller kommt man damit auf eine Laufzeit von bis zu 15 Stunden am Stück. DOCKIN selbst gibt hier ehrliche 12 bis 15 Stunden als Akkulaufzeit an, was sich im Alltagstest auch als sehr realistisch bestätigte, denn je nach gewählter Lautstärke variiert die Laufzeit von 12 und max. 15 Stunden. Hört ihr wie ich eher etwas dezent Musik, könnt ihr gut 14, 5 bis 15 Stunden erreichen, aber hört ihr deutlich lauter, also max. Lautstärke ist nach spätestens 12 Stunden der Akku leer.  

DOCKIN hat hier übrigens dran gedacht, dass man den D FINE EVO auch problemlos während des Aufladens weiter nutzen kann, etwas, dass sehr wichtig ist. Dies ist nämlich so nicht bei alles Modellen der Fall, denn hin und wieder hatte ich hier auch schon Geräte, die währenddessen nicht verwendet werden können. Super ist hier natürlich meiner Meinung nach auch die Powerbank-Funktion, denn über den USB-C Out Anschluss kann man, während man den Lautsprecher nutzt, problemlos ein Smartphone aufladen, welches hier mit max. 5 Watt aufgeladen wird. Dies ist zwar kein Schnellladen, aber besser als nichts und meiner Meinung nach für den Zweck absolut ausreichend.

(Akkulaufzeit: 4,5 von 5 Punkten)

App

DOCKIN bietet für den D FINE EVO eine kostenlose App an. Das Verknüpfen mit der App geht sehr einfach und anschließen kann man darüber unter anderem den Lautsprecher steuern. Nach dem Koppeln landet man auf der zukünftigen Startseite, auf welcher einem direkt der Lautsprecher angezeigt wird. Darunter folgen alle wichtigen Elemente bezüglich der Steuerung, also Pause, Play, Stop, sowie nächster Song bzw. den Song davor. Direkt unterhalb folgt ein Schiebebalken, über welchen man direkt auch die Lautstärke anpassen kann. 

Unmittelbar darunter folgt dann der Equalizer, durch den man entweder aus mehren Presets eines auswählen kann oder man erstellt selbst eins. Oberhalb des Equalizers kann man dann den besagten 3D-Sound aktivieren, der aber eben nicht so wirklich überzeugen kann. Zurück auf der Startseite folgt dann noch das Menü „Lautsprecher Modi“, wo man, sofern man zwei Lautsprecher über Stereo-Link miteinander verbunden hat, zwischen dem Party- oder Stereo-Modus wechseln kann. 

Oben gibt es dann noch ein Zahnrad, über welches man zum Einstellungsmenü gelangt. Hierüber kann man den Namen des Lautsprechers ändern, auf die Bedienungsanleitung zugreifen oder nach einem Software-Update suchen. Viel mehr gibt es hier zwar nicht, ist aber so weit auch nicht wirklich erforderlich, denn das wichtigste ist der Equalizer und dann noch die Fernsteuerung, mehr eigentlich nicht.

(App: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit dem DOCKIN D FINE EVO hat das Berliner Unternehmen zwar kein Klangwunder entwickelt, aber dennoch sticht dieser aufgrund einiger anderen Punkten positiv hervor. Für mich steht hier ganz vorne der austauschbare Akku, denn dies sorgt für einen wichtigen Nachhaltige Aspekt, denn so muss bei einem Defekt nach der Garantie nicht der Lautsprecher entsorgt werden, sondern man kann einfach einen Ersatzakku kaufen und selbst einbauen. Klanglich macht der DOCKIN D FINE EVO dennoch einen sehr guten Eindruck, denn der mobile Lautsprecher bietet einen guten soliden Klang mit detailreichen Höhen und einem guten Bass. Letzteres ist zwar nicht Spitzenklasse, aber dennoch ganz gut. 

Sucht man also einen mobilen Lautsprecher mit kräftigen Kickbässen, ist man hier mit dem DOCKIN D FINE EVO auf jeden fall falsch. Dieser liefert eher einen neutralen, aber guten Klang und eine sehr gute Akkulaufzeit von bis zu 15 Stunden.

Preis/Leistung

Die UVP des DOCKIN D FINE EVO hat das Unternehmen bei 139,95 € festgesetzt, nicht gerade wenig Geld, aber dafür bekommt man eben auch soweit ein gutes Produkt geboten. Man bekommt einen nahezu unverfälschten guten Klang geboten, die Akkulaufzeit ist sehr gut und das tolle ist eben der selbst austauschbare Akku und der IP55 Schutz gegen Staub und Spritzwasser. Gewünscht hätte ich mir hier persönlich jedoch eine etwas höhere max. Lautstärke, denn hier hätte ich aufgrund der Größe etwas mehr Reserven erwartet, aber ansonsten ist alles so weit gut.

DOCKIN D FINE EVO

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://www.robertsradio.com

Beyerdynamic Blue BYRD (2. Generation)

In aller Kürze

Mit dem Blue BYRD der 2. Generation hat Beyerdynamic dem sehr leichten In-Ear Kopfhörer ein Update spendiert. Bei diesem setzt man zwar weiterhin auf eine Verbindung der einzelnen Ohrhörer, also kein True Wireless, aber dafür hat man das Design größtenteils überarbeitet. Anstelle zwei dicke Zwischenstücke im Kabel und die zusätzlich Fernbedienung hat man nun einen typischen Nackenbügel In-Ear mit einem sogenannten halbfesten Nackenband. Außerdem hat man die Ohranpasstücke verbessert, sodass diese einen noch besseren Sitz und Komfort bieten sollen und die Akkulaufzeit wurde mehr als verdoppelt (von 6 Stunden auf bis zu 14 Stunden. Apropos Akku, hierbei kann man den Blue BYRD 2. Generation nun auch während des Ladevorgangs nutzen und außerdem unterstützen die In-Ears nun  Google Fast Pair und sind Apple zertifiziert. Das Klangbild gefällt mir gut, dieses kann zudem durch die Klangpersonalisierung über die App noch individuell angepasst werden und so bringt das Ganze einen deutlichen Mehrwert mit sich vorausgesetzt, diese Funktion wird richtig genutzt.

Gefällt uns

  • Tragekomfort
  • Flaches Gehäuse
  • geringes Gewicht
  • Klangpersonalisierung

Gefällt uns weniger

  • kein ANC

Beyerdynamic Store

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung des Beyerdynamic Blue BYRD der 2. Generation entspricht auf dem ersten Blick weitestgehend der des Vorgängermodells. Hierbei hat sich auf dem ersten Blick lediglich die Anordnung der Beschreibungen verändert und natürlich auch zum Teil das Detailbild der In-Ears. Wie üblich ziert den oberen Abschnitt der Herstellername „Beyerdynamic“ und direkt im rechten Abschnitt fällt die vergrößerte Darstellung der beiden In-Ears mit einem kurzen Teil deren Kabel auf. Die Modellbezeichnung ist nun wieder nach unten gewandert und hier kann man nur im klein gedruckten erkennen, es handelt sich und die sogenannte 2. Generation. Unter der Modellbezeichnung wird dann genau wie beim Vorgängermodell auf Englisch darauf hingewiesen, dass es sich um Bluetooth In-Ear Kopfhörer handelt, welche mit einer Klang-Personalisierung ausgestattet wurde. Außerdem werden hier unten wie vom Unternehmen gewohnt noch das Bluetooth und Qualcomm aptX Adaptive Logo dargestellt, da der In-Ear Kopfhörer mit diesen Funktionen ausgestattet wurde.

Rund um die Verpackung gibt es weniger Hinweise zum Produkt, sondern lediglich ein paar Details, sodass man hier erfährt, dass die Beyerdynamic Blue BYRD „Made for iPhone/iPad“ kompatible sind und zudem auch Works with Android und Alexa built-in wurde ebenso integriert. Zu guter Letzt wird an der Rückseite der Blue Byrd In-Ear-Kopfhörer der 2. Generation etwas kleiner als an der Front, aber dafür in voller Pracht dargestellt. Ebenso wird hier auf die MOSAYC-Klang-Personalisierung bzw. MiMi hingewiesen und natürlich auch auf die kostenlose MIY-App, welche für iOS und Android erhältlich ist. 

Öffnet man die Verpackung an der Oberseite, kommt direkt ein aufklappbarer Zwischeneinleger zum Vorschein. Drauf informiert Beyerdynamic auf dessen Rückseite über die unterschiedlichen Größen an Ohranpassstücken und es gibt hier auf englisch Infos zum perfekten Sitz und der Klanganpassung. Außerdem gibt es hier noch zwei QR-Codes, welche einen direkt zum jeweiligen AppStore leiteten, also entweder den AppStore oder den Google Play Store.

Unter dem Einleger kommt dann direkt das hochwertige Transport-Etui zum Vorschein, in welchem nicht nur der Beyerdynamic Blue BYRD perfekt geschützt wird, sondern dieser sicher verpackt verstaut werden kann zusammen mit dem mitgelieferten USB-C Ladekabel. Im schwarzen Kunststoff-Einsatz gibt es unten beim Etui noch ein Klebestreifen, welcher auf die verschiedenen Ohranpassstücke hinweist, zieht man diesen ab, finde man darunter 5 paar Ohranpassstücke in zahlreichen Größen. Unter dem Kunststoff-Einsatz findet man schließlich noch die üblichen Beipackzettel in Form von einer Kurzanleitung usw.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Beim Blue BYRD 2. Generation handelt es sich keineswegs um ein True Wireless Kopfhörer, sondern um einen In-Ear Kopfhörer, der als sogenannter Nackenband-Kopfhörer bezeichnet wird. Somit sind hier bei diesem Kopfhörer genau wie z. B. beim JBL LIVE 220BT mit einem Kabel, welches hier zum Teil mit einer dickeren, aber angenehmen gummierten Oberfläche versehen wurden, miteinander verbunden. Das Praktische an solchen Kopfhörer ist, dass man diese bei Nichtgebrauch locker und den Hals tragen kann, aber eine magnetische Zusammenführung an der Außenseite der In-Ears gibt es hier wiederum leider nicht. 

Inzwischen ist der Markt sehr stark von zahlreichen True Wireless In-Ears überseht und somit ist hier für jeden Geldbeutel etwas erhalten. Dennoch ist es eine reine Geschmacksache, ob einem die Version mit Nackenband gefällt oder nicht und es kommt ebenso zum Teil drauf an, für was man den Kopfhörer nutzen möchte. Solltet ihr wiederum auf der Suche nach einem In-Ear Kopfhörer sein, denn man auch beim Joggen oder sonstigen Sportarten tragen kann, dann würde ich euch eventuell zu einem anderen Modell raten. Schließlich können die beiden dickeren Enden, in denen die Bedienelemente sowie der Akku steckt, trotz einem sehr geringen Gewicht störend wirken. Denn das regelmäßige Auf und Ab springen ist sicherlich nicht jedermanns Ding und kann daher je nach Empfinden durchaus als störend bezeichnet werden.

Gegenüber dem Vorgängermodell gibt es beim Beyerdynamic Blue BYRD der 2. Generation optisch wie bereits erwähnt, eine deutliche Veränderung beim Design. Denn nun handelt es sich beim Kabel nicht mehr um ein komplett dünnes mit mehreren dickeren Zwischenelementen, die teils am Kabel unangenehm gezogen hatten. Fortan verbindet die beiden In-Ears ein etwas dickeres, aber durchaus ein sehr flexibles Nackenband, welches mit einem angenehm anfühlenden Silikon-Material überzogen wurde. Dieses angenehme Material sorgt für den bequemen Tragekomfort und schützt das Ganze zudem vor Schweiß, da dieser dem Material nichts anhaben kann. Wie üblich bei dieser Art von Kopfhörer ist dieser rund 5 mm hoch, aber nur 2 mm breit und verläuft zu den beiden Enden links und rechts zu einem etwas breiteren Aluminiumelement. In diesen beiden Elementen des Kopfhörers findet man wie üblich zum einen der Akku und den Ladeanschluss, während die Bedienelemente hier in diesem Modell nicht in diesem Bereich, sondern in einer separaten Steuereinheit zwischen dem 2 mm dünnen Kabel zum rechten In-Ear übergeht. Von diesen beiden besagten Enden verläuft das übliche dünne Kabel zu den beiden In-Ears, während am rechten dazwischen noch die 3-Tasten-Bedienung mit integriertem Mikrofon verbaut wurde. 

Die Gesamtlänge des Beyerdynamic Blue BYRD beläuft sich auf knapp 85 cm, aber dies ist weniger wichtig, da das Kabel mehr als ausreichend lang ist und mit dem dickeren Teil um den Nacken liegt, während das dünnere Kabel von dort zu den Ohren bzw. In-Ears verläuft. Die beiden dickeren Endstücke sind rund 70 x 13 x 7 mm dick und beherbergen wie bereits erwähnt, im Inneren den Akku, welcher den Blue BYRD mit Strom versorgt. Außerdem versteckt sich hier am linken Teil ein vielleicht nicht direkt auffallendes, aber ein erhabenes Beyerdynamic Logo, welches hier nicht ohne Grund ist. Hierbei handelt es sich nämlich ebenfalls um eine Taste und diese ist sehr wichtig, denn damit schaltet man den Blue Byrd An-/Aus. 

Unterhalb des rechten Ohrhörers ist dazwischen wie bereits erwähnt die Drei-Tasten-Fernbedienung integriert. Dies ist vom Ohrhörer knapp über 90 mm entfernt und ca. 40 x 8 x 8 mm (L x H x B) groß. Diese Fernbedienung umfasst neben den drei besagten gummierten Drucktasten, auf die ich später noch unter Bedienung genauer eingehen werde auch noch ein Mikrofon auf der Rückseite. Die In-Ears selbst bzw. deren Gehäuse fällt wie bereits bei der 1. Generation sehr kompakt aus. Hier setzt sich alles wie gehabt aus drei einzelnen Bauteilen zusammen, dem Kunststoff-Rahmen, indem das Kabel verläuft, der Trichterförmige-Kunststoff-Teil mit dem Treiber an der Vorderseite, an dem dann auch die Ohrtipps befestigt werden. Sowie dem Aluminiumelement, an dem an der Außenseite das Beyerdynamic-Logo in Form eines „y“ erhaben prangt.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Beyerdynamic setzt hier um ein möglichst geringes Gewicht zu erreichen und auch aufgrund des Preises wie üblich in der Branche Großteil auf Kunststoff. Aber dennoch kommen auch hochwertige Materialien wie z. B. Aluminium zum Einsatz, denn die Zierplatte an der Außenseite und der beiden In-Ears und die Enden am dickeren Teil wurden aus Aluminium hergestellt. Beim Gewicht hat die 2. Generation zwar mit rund 32 Gramm etwas zugelegt (liegt am Aluminium), aber dafür fühlt sich der Beyerdynamic Blue BYRD 2. Generation nun nochmals hochwertig an und trägt sich auch besser als dessen Vorgänger. 

Leider nutzt Beyerdynamic nicht wie andere Hersteller bei dieser Art von Im-Ears die magnetische Zusammenführung der beiden In-Ears, was auch dazu führt, dass keine automatische Start-/Stopp-Funktion der Musik geboten wird. Andere Hersteller haben dies nämlich integriert, sodass beim Zusammenführen der In-Ears bzw. deren Rückseite zueinander automatisch die Musik angehalten wird. Diese Funktion vermisse ich hier schon ein wenig, aber im kompakten Gehäuse der In-Ears war hierfür vermutlich kein Platz mehr.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtIn-Ear-Kopfhörer
BesonderheitenBluetooth 5.2
FarbeSchwarz
AkkuLaufzeit Bluetooth® . . . . . . . . . bis zu 14 Stunden.
Ladezeit: ca. 1:40 Std.
Schnellladefunktion: (2 Std. Laufzeit nach 10 min Laden)
Gewicht 32 Gramm komplett
Unterstützte ProfileHSP 1.2, HFP 1.7.1, A2DP 1.3.1, AVRCP 1.6, AVCTP 1.4, AVDTP 1.3, SPP 1.2, Device ID 1.3, RFCOMM1.2, GAVDP 1.3
Unterstützte CodecsaptX™ Adaptive, aptX™, AAC, SBC
Übertragungsbereich10-25.000 Hz
TönerJeweils links und rechts ein geschlossener Dynamischer-Treiber
Lieferumfang1x Beyerdynamic Blue BYRD 2.Generation In-Ear-Kopfhörer
1x 84 cm langes USB-Typ-C-Ladekabel
1x Hardcase
Kurzanleitungen
5 Parr Ohrtips in den Größen (XS; S; M; L; XL).
Technische Daten des Beyerdynamic Blue BYRD 2.Generation

Tragekomfort

Beyerdynamic verspricht beim Blue BYRD 2. Generation einen hohen Tragekomfort, der dank dem ergonomisch geformten Gehäuse und der flachen Bauform gewährleistet werden soll. Dieser Aussage kann ich so weit auch absolut zustimmen. Direkt beim Einsetzen in den Ohrkanal merkt man schon, wie gut sich diese bzw. die neuen Silikon-Ohrpassstücke dem Ohrkanal anpassen. Hier finde ich zudem gut, dass Beyerdynamic eine große Auswahl mitliefert, sodass für jeden eigentlich etwas Passendes dabei sein sollte. Andere Herstellersparen hierbei oftmals, sodass nicht jeder in der Lage ist, den perfekten Sitzt mit den entsprechenden In-Ears zu erreichen. 

Durch die sehr flache Bauweise sitzen die Beyerdynamic Blue BYRD 2. Generation zwar genau wie anders In-Ears sicher im Ohr, aber stehen dabei nicht so weit aus dem Ohr hervor. Für mich persönlich sind es daher genau wie bei der 1. Generation, die von all den In-Ear Kopfhörer die ich getestet habe, diejenigen, die am wenigsten hervorstehen. Daher bieten die In-Ears wie Beyerdynamic weiterhin die Möglichkeit, dass man diese sogar beim Entspannen oder auch Schlafen verwenden kann, denn an den Ohren kann hier kaum Druck entstehen, welcher wiederum bei den ganzen anderen In-Ears entsteht, wenn man auf diese liegt.

Getragen wird der Beyerdynamic Blue BYRD entspannt über den Nacken. Dabei liegt das neue dickere Kabel wie von dieser Art von Kopfhörern gewohnt sehr angenehm auf der Haut auf, da dieses mit einer weichen Oberfläche überzogen wurde. Die Übertragung der Kabelgeräusche, welche sich hier gelegentlich durch Reibung bzw. Bewegung erzeugen, wurden hier auf ein Minimum reduziert. Klar bleiben diese nicht ganz aus, aber es geht im Großen und Ganzen in Ordnung und möchte man diese Probleme nicht haben, greift man dann eben lieber zu einem True Wireless Modell, denn hier kann kein Kabel stören. 

Da Beyerdynamic gleich fünf Paar Ohrpassstücke in verschiedenen Größen (XS; S; M; L; XL) dem Lieferumfang beilegt, sollte eigentlich jeder unter euch die In-Ear Kopfhörer der eigenen Passform anpassen können. Bei mir haben direkt die Ohrpassstücke in der Größe M gepasst, aber hier gilt wie immer, Zeit nehmen und alle Größe durchprobieren, denn nur so kann sich der Klang richtig entfalten. Ein zu lockerer sitzt, schirmt euch nämlich nicht nur kaum bis gar nicht vom Umfeld ab, sondern der Bass kann sich nicht entfalten, was ebenso für die zu groß Gewählten gilt. Bei letzterem kommt jedoch dazu, dass zu große Anpassstücke dazu führen werden, dass bei euch die In-Ears wie bei den zu kleinen nicht sicher halten und dazu führen, dass diese nach kurzer Zeit aus dem Ohrkanal herausgedrückt werden.

Übrigens, wer anstelle von Ohrpassstücke aus Silikon lieber welche aus Memory-Schaum nutzen möchte, kann direkt bei Beyerdynamic die Comply (Serie TX-500 S) im 3-er Pack bestellen. Diese reduzieren die Umgebungsgeräusche noch einmal deutlich mehr und lohnen sich daher für knapp unter 25€ sicherlich.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Bedienung

Die Bedienung des Beyerdynamic Blue BYRD ist recht einfach und auch verständlich aufgebaut worden. Ein-/Ausgeschaltet wird der In-Ear Kopfhörer über das Firmenlogo am linken dickeren Aluminiumende. Dazu einfach zum Einschalten 4 Sekunden die Taste gedrückt halten und schon befindet sich der Kopfhörer auch automatisch im Kopplungsmodus, was die blau/rot blinkende Status-LED an der Innenseite des rechten Aluminiumende anzeigt. Genau so schaltet man auch den Kopfhörer ab, indem man die Taste wieder für rund 4 Sekunden betätigt hält. 

Die Steuerung der Musik und die Regulierung der Lautstärke erfolgt dann wiederum wie alles andere direkt über die 3-Tasten Fernbedienung. Die Wiedergabe der Musik kann dann wie eigentlich selbsterklärend direkt über die mittlere der drei Tasten angehalten und beim erneuten kurzen Drücken wieder am zuvor angehaltenen Punkt fortgesetzt werden. Betätigt man wiederum die obere „Plus“-Taste, dann wird die Musik erhöht und die untere „Minus“-Taste reduziert die Lautstärke. Möchte man die Lautstärke um mehrere Stufen erhöhen bzw. reduzieren, ist dies auch kein Problem, einfach die entsprechende Taste so lange gedrückt halten, bis die gewünschte Lautstärke erreicht wurde. 

Über diese Multifunktionstaste in der Mitte kann man auch alles weitere bezüglich der Medienwiedergabe steuern. Möchte man z. B. zum nächsten Titel springen, dann genügt es, die Multifunktionstaste 2 x kurz zu drücken. Den Titel davor wiederum kann man durch 3 x Drücken hintereinander wiedergeben. Ebenso kann man jedoch auch die Musik vorspulen und zurückspulen, was entweder durch 2 x drücken und nach dem zweiten Drücken gedrückt halten erfolgt oder 3 x drücken und anschließendes halten, bis zum gewünschten Punkt.

Eine Anrufsteuerung ist ebenfalls über den Beyerdynamic Blue BYRD 2. Generation möglich und erfolg ebenso über die Multifunktionstaste. Dazu einfach beim eingehenden Anruf einmal kurz die mittlere Taste betätigen. Die Gesprächslautstärke kann dann ebenfalls wie die Lautstärke-Regelung der Musik durch Drücken auf „+“ oder „-“ geregelt werden. Möchte man z. B. aus zeitlichen Gründen gerade nicht den Anruf annehmen, genügt es, die mittlere Taste für ca. 2 Sekunden gedrückt zu halten. Alle weiteren Funktionen werden dann natürlich ausführlich im Handbuch beschrieben, ich habe mich hier wie gewohnt auf die wichtigsten Funktionen fokussiert.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

eim Blue BYRD 2. Generation setzt Beyerdynamic wie auch beim Vorgänger und dem vor einiger Zeit von mit getesteten Lagoon ANC auf eine Klangpersonanlisierung. Diese ist zwar nicht zwingend erforderlich und somit könnte man den Blue BYRD wenn gewünscht, auch komplett ohne App verwenden. Doch da man über die MIY-App eventuelle Firmware-Updates, einige Einstellungen und auch die MOSAYC Klang-Personalisierung für ein individuelles Hörerlebnis vornehmen kann, ist es ratsam, die App Names „MIY“ auf das Smartphone zu installieren und auch zu nutzen.

Fürs Klangbild setzt Beyerdynamic beim Blue BYRD auf geschlossene, dynamische Treiber, zu deren Größe das Unternehmen jedoch keine Infos angibt. Dafür wird jedoch der Übertragungsbereich, welchen die beiden verbauten Treiber wiedergeben können, angegeben, dieser liegt im Bereich von 10 – 25.000 Hz, also exakt wie beim Vorgängermodell. Für den guten Klang in nahezu CD-Qualität ist der Blue Byrd exakt wie die 1. Generation mit den wichtigsten Audio-Codecs ausgestattet worden. So unterstützt dieser anders als in dieser Preisklasse üblich nicht nur AAC für Apple-User und das herkömmliche aptX für Android, sondern auch noch aptX Adaptive (Nachfolger von aptX LL). Letzteres ist einfach eine Weiterentwicklung des aptX, welches je nach Inhalt den ihr über euer Abspielgerät wiedergebt, die Latenz anpasst. Bei Musik ist nämlich die Latenz nicht so wichtig, hier muss die Qualität im Vordergrund stehen, währen es bei Videos bzw. Filmen wichtig ist, dass hier das Bild absolut zum Ton passt. 

Bei der Gesamtlautstärke stehen dem Beyerdynamic Blue BYRD weiterhin ausreichend Reserven zur Verfügung, sodass dieser mit einem hohen max. Output punkten kan. Doch wie gut schneidet dieser klanglich ab, bzw. hat sich was gegenüber der 1. Generation verändert? Hierzu möchte ich euch nun wie gewohnt meinen Eindruck vermitteln.

 Beim Beyerdynamic Blue BYRD hat das Unternehmen wie bereits mehrfach erwähnt die inzwischen gewohnte Klangpersonalisierung integriert. Diese beeinflusst das Klangbild unter Umständen mehr oder weniger, kann jedoch nach dem ersten Einmessen jederzeit deaktiviert werden oder auch reduziert zugeschaltet werden. Die Klangpersonalisierung stammt von Mimi Defined und wird „MOSAYC“ genannt, damit ist es möglich, den Klang passend zum Gehör des Anwenders anzupassen. Dabei durchläuft man quasi wie einen Hörtest bei dessen Einrichtung, bei dem man, sobald man das abgespielte Grundrauschen hört, dies bestätigt. Die Korrektur bzw. deren Ziel ist es, die Hörschwächen des Nutzers zu komprimieren. Anschließend kann man dieses Klangprofil in der Intensität anpassen und das Resultat ist auf jeden Fall deutlich hörbar. Nachteil des Ganzen, man kann die hier nicht mehrere Klangprofile absichern, was dann etwas schade ist, wenn man sich die In-Ears z. B. mit einer anderen Person teilt.

Der Blue BYRD 2. Generation überzeugte mich im Test mit einem druckvollen und breit gestaffelten Bass und Tiefbassbereich, sodass wir hier zwar von einem neutralen Kopfhörer deutlich weg sind, aber er sorgt somit eben für den gewiesen Hörspaß für unterwegs und auch daheim. Die Mitten bieten ebenso eine gute Fülle und wirken keinesfalls verwaschen oder aufdringlich. Zu guter Letzt überzeugten mich auch die Höhen mit einer gewissen Luftigkeit, einem detailreichen und klaren Klangbild. Klar kein wahrer Allrounder, aber für die meisten Musik-Ganres ein Allrounder, der für die meisten ein sehr gutes Klangbild erzeugt. 

Bei der Sprachverständlichkeit ist hier bei der 2. Generation deutlich verbessert worden. Das Grundrauschen wurde effektiv beseitigt, sodass nun auch in einer ruhigen Umgebung das wichtigste hörbar ist, nämlich eure Stimme und kein Hintergrundrauschen mehr. Beim Ansehen von Videos und Filmen ist alles wunderbar synchron. Hier sieht man, dass durch die neuste Technik (Bluetooth usw.) dies eigentlich so gut wie alle Hersteller in den letzten Jahren problemlos in den Griff bekommen haben.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

App

Beyerdynamic bietet beim Blue BYRD 2. Generation genau dieselbe kostenlose App Namens „MIY“ an, welche auch für den Beyerdynamic Lagoon ANC, sowie die 1. Generation genutzt wird. Daher ist der Aufbau der App hier zu ca. 95 % identisch. Anders ist hier lediglich das dritte Untermenü, bei dem einem hier natürlich nicht das Touch-Bedienfeld näher erklärt wird, sondern die Drei-Tasten-Fernbedienung. Ebenso erhält man im letzten Untermenü Information über den  Blue BYRD In-Ear Kopfhörer und nicht über den Lagoon ANC.

MIY beyerdynamic
Preis: Kostenlos
MIY
Preis: Kostenlos

Auf der Startseite der App findet man wiederum zahlreiche Einstellungen zum Beyerdynamic Blue BYRD 2. Generation. Wichtig wäre hier zum einen der Equalizer, welcher mit insgesamt fünf voreingestellten Presets daher kommt, aber sehr schade finde ich hier, dass Beyerdynamic keine Anpassungsmöglichkeiten bietet, um den Klang individuell anzupassen. Dann gibt es noch die Funktion „Sounddosis“, dabei wird einem angezeigt, wie viel Musik man gehört hat, und man wird gewarnt, wenn man das empfohlene max. für das Gehör erreicht hat.

Des Weiteren ist es noch möglich „Sidetone“ zu aktivieren, dabei soll die Hörbarkeit der eigenen Stimme beim Telefonieren verbessert werden, indem diese dann durch die Mikros in den Treiber eingespielt werden. Es gibt dann zwar noch ein paar weitere Einstellungen, aber hier habe ich nun die meiner Meinung nach am wichtigsten aufgezählt bzw. erklärt. 

(App: 4 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Beim Beyerdynamic Blue Byrd 2. Generation hat das Heilbronner Unternehmen auch die Akkulaufzeit deutlich verbessert, sodass nun bis zu 14 Stunden Musikhören möglich sind und zudem wurde auch eine Schnellladefunktion integriert. Der Akku ist gerade mal um 19 mAh größer geworden und bietet dennoch eine etwas mehr als doppelt so lange Laufzeit, das ist schon eine sehr gute Leistung. Hier bin ich somit bezüglich der Laufzeit deutlich zufriedenen als bei der 1. Generation, die max. 6 Stunden Musikhören ermöglicht hat und dies gerade mal bei mittlerer Lautstärke. 

Die Schnellladefunktion sorgt übrigens dafür, dass bereits nach 10 Minuten Ladezeit der Akku für bis zu 2 Stunden Wiedergabe aufgeladen wird. Eine komplette Aufladung von 0 auf 100 % dauert dann wiederum knapp 1:40 Minuten.

(Akkulaufzeit: 4 von 5 Punkten)

Bluetooth

Der Beyerdynamic Blue BYRD 2. Generation wird wie inzwischen alle In-Ears via Bluetooth mit dem Smartphone verbunden. Hierbei setzt das Unternehmen auf das aktuelle Bluetooth 5.2, dies sorgt für eine Akku schonende Verbindung und zudem für eine absolut stabile und große Reichweite. Das Kopplen funktionier wie üblich via Bluetooth sehr einfach und schnell aber solltet ihr ein Google Fast Pair kompatibles Gerät haben, geht dies natürlich nochmals deutlich schneller, indem nach dem Einschalten direkt ein Pop-Up Fenster am Smartphone erschient, wo ihr nur auf koppeln drücken müsst. 

Bei der max. Reichweite des Bluetooth erreicht man hier knapp 12 bis 15 Meter was absolut ausreichend ist und zudem den üblichen Standardwert bei Bluetooth-Kopfhörern entspricht. Indoor fällt die Reichweite je nach Beschaffenheit bzw. Bauart (Massiv oder Holzständer) unterschiedlich aus, daher ist hier kein pauschaler Wert definierbar.

(Bluetooth: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Beim Blue BYRD 2. Generation handelt es sich um einen sinnvollen Nachfolger der 1. Generation, welcher nun inzwischen auch durch ein ANC Modell abgelöst wurde. Die 2. Generation gefällt mir vom Tragekomfort sehr gut und auch so passt das Preis-Leistung-Verhältnis ganz gut. Die Akkulaufzeit wurde deutlich erhöht und ist in der Realität auch so wie angegeben erreichbar und ebenso überzeugt auch die MiMi Klanganpassung und die Schnellladefunktion im Alltag. Hier hat Beyerdynamic alles richtig gemacht und einen sinnvollen Nachfolger im Sortiment, der überzeugt, sofern es nicht unbedingt True Wireless sein muss.  

Preis/Leistung

Die UVP des Beyerdynamic Blue BYRD lag genau wie beim Vorgängermodell zum Marktstart bei 129€. Hier hat man den In-Ear Kopfhörer im Netz bei einigen Anbietern vor gut einem Monat noch für unter 80€ bekommen, doch da dieser langsam ausläuft, hat sich der Preis wieder auf knapp 110€ erhöht. Aber bekommt man den Blue BYRD günstig bzw. zu diesem Preis, dann hat man klanglich und vom Funktionsumfang einen sehr guten In-Ear Kopfhörer in den Händen.

Wer von einem In-Ear Kopfhörer mit Nackenband nicht abgeneigt ist und ein Modell mit einem ausgewogenen und guten Klang sucht, sollte sich dieses Modell auf jeden Fall mal genauer anschauen oder wenn es mit ANC sein soll, dann direkt das neue Modell für exakt ebenfalls 129€.

Beyerdynamic Store

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: beyerdynamic.de

JBL LIVE 660NC

In aller Kürze

Mit dem JBL Live 660NC hat JBL sozusagen dem aus dem Jahr 2019 stammende JBL Live 650NC einen Nachfolger spendiert. Hierbei handelt es sich, wie die Bezeichnung zum Teil schon verrät, weiterhin um einen Over-Ear Kopfhörer mit Noise-Cancelling aus der „Live-Serie“. Vom Design hat sich hier zumindest auf den ersten Blick wenig verändert, auffallend ist hier nur, dass der Kopfhörer nun fast komplett einfarbig daher kommt, also nur schwarz, wo zuvor noch zusätzlich kupferfarbene Elemente vorhanden waren. 

Unter der Haube hat sich dann wiederum mehr verändert, hier hat man nun die Akkulaufzeit von 30 Stunden ohne ANC auf bis zu 40 Stunden erhöht und zudem wurde die Geschwindigkeit der Schnellladefunktion verdoppelt. Ansonsten hat man den Kopfhörer entsprechen der Zeit angepasst, sodass nun auch USB-C vorhanden ist und man setz ebenso auf den aktuellen Bluetooth 5.0 Standard.

Gefällt uns

  •  Tragekomfort
  •  Akkulaufzeit inkl. Schnelllade-Technologie
  •  angenehmes Gewicht
  •  solides ANC

Gefällt uns weniger

  • weiterhin keine hochwertigen Audio-Codecs
  •  Bedienungstasten zu identisch gestaltet
JBL LIVE 660NC

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung des JBL LIVE 660 NC ähnelt weitestgehend der vom JBL LIVE 650 BTNC. Dies ist so weit auch absolut kein Wunder, schließlich handelt es sich hierbei um ein und dieselbe Kopfhörer-Serie und zudem ist dies hier sozusagen das Nachfolgermodell. 

Genau wie von JBL gewohnt, hat man auch hier die eigentliche stabile schwarze Hauptverpackung von unten in eine rundum bedruckte Umverpackung eingeschoben. An der Vorderseite zeigt JBL wie gewohnt eine Abbildung des Produktes, in diesem Fall dem JBL LIVE 660NC. Natürlich dürfen hier auch die üblichen Dinge wie der Hersteller- und Produktname nicht fehlen. Außerdem erwähnt JBL hier an der rechten Seite nach unten verlaufend die wichtigsten Merkmale des JBL LIBVE 660NC. Zu guter Letzt finde man links unten noch das Bluetooth-Logo, zusammen mit den beiden Logos der Sprachassistenten (Google Assistant und Amazon Alexa), so wie in der rechten Ecke die Info über die max. Akkulaufzeit von bis zu 50 Stunden (ohne ANC). 

Die rechte schmale Seite der Verpackung widmet sich wie gewohnt den Sprachassistenten. Daher werden hier zu jedem der beiden Assistenten (Google und Alexa) ein Beispiel genannt, wie man diesem z. B. sagen kann, dass man die Musik erhöhen möchte usw. Unter diesen Beispielen ist eine Abbildung der linken Außenfläche vom LIVE 660 NC zu sehnen, die auf eine Touch-Oberfläche hinweist. Doch wie auch bei den anderen On-/Over-Ear Kopfhörer der LIVE-Serie dient diese nicht zur Steuerung der Lautstärke und Musik, sondern zum Aktivieren des Sprachassistenten. Dieser muss jedoch zuvor in der App ausgewählt und eingerichtet werden.

Auf der für JBL typischen, in schwarz/grau gehaltenen Rückseite informiert das Unternehmen über die wichtigsten Merkmale des neuen Kopfhörers. Hier bekommt man dann zugleich auch zum ersten Mal den JBL LIVE 660NC komplett dargestellt präsentiert. Natürlich dürfen auch hier dann weder der Name des Unternehmens „JBL“ noch der des Kopfhörers fehlen. Während im linken Drittel der Verpackung einige für JBL wichtige Merkmale des Kopfhörers in Textform aufgelistet sind. Rechts unten wird man dann zudem wieder bezüglich Details zum Akku informiert. Somit erfährt man hier, dass es eine Schnellladefunktion gibt, sodass bereits 10 Minuten aufladen für bis zu 4 Stunden Musikhören ausreichen sollen. Des Weitern informiert JBL, dass die Akkulaufzeit wie bereits an der Vorderseite angegeben mit aktiven ANC für 40 h ausreicht und ohne ANC für 50 h.

Direkt nach dem Durchtrennen der Versiegelung an der Unterseite kann das Innenleben aus der eben beschriebenen Umverpackung herausgezogen werden. Anschließend gibt es bei der Schwarzen stabilen Verpackung noch ein Klebestreifen, welcher durchtrennt werden muss und schon kann der untere Teil nach oben bzw. hinten hinweg aufgeklappt werden. Dabei erblickt man dann direkt den JBL LIVE 660NC, welcher in einem schlichten schwarzen Kunststoffeinleger eingelegt wurde. Des Weitern findet man in einer kleinen Aussparung darunter das typische orangefarbene JBL Ladekabel (USB-A auf USB-C), sowie das 120 cm lange, 2,5 mm auf 3,5 mm Klinkenkabel.  Zu guter Letzt befindet sich unter dem Einleger noch ein Transportbeutel, in welchem sich die üblichen Papierzettel in Form einer Kurzanleitung und verschiedene Hinweise befinden.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Beim JBL LIVE 660NC handelt es sich um das neue „Flaggschiff Modell“ unter den LIVE-Kopfhörern. Dieser kommt als neue Generation bzw. Nachfolger des von mir bereits vor einigen Jahren getesteten JBL LIVE 650BTNC daher. Somit hält man hier erneut einen Over-Ear Kopfhörer mit ANC (active Noise Cancelling) in den Händen, welcher mit der neusten Technik, wie z. B. USB-C und das aktuelle Bluetooth sowie einem verbesserten Akku ausgestattet wurde. 

Gegenüber einem kleineren On-Ear Modell der LIVE-Serie kommt der JBL LIVE 660NC mit deutlich größeren und ovalen Ohrmuscheln daher. Gleichzeitig sind die mit Kunstleder bezogenen Ohrpolster dicker ausgeführt, da diese nicht auf, sondern um die Ohren aufliegen. Somit wird beim Over-Ear Modell das komplette Ohr abgedeckt, was schon von Grund auf für eine bessere Reduzierung der Umgebungsgeräusche sorgt. Soweit nichts besonders, denn dies ist eigentlich bei sämtlichen Over-Ear Kopfhörern gegenüber einem On-Ear Kopfhörer der große Unterschied. 

Das Design des JBL LIVE 660NC entspricht sehr dem Design des  JBL LIVE 650BTNC, sodass JBL hier von der Materialwahl nichts verändert hat und die LIVE-Serie optisch weitestgehend unverändert daher kommt. Beim Gehäusematerial setzt JBL wie gewohnt auf viel Kunststoff, dies sorgt für ein angenehmes Gewicht und ist weiter nicht schlimm, da das Material sich dennoch hochwertig anfühlt. Außerdem setzen zahlreiche andere Anbieter zum Großteil auch bei deutlich teurere Kopfhörer ebenfalls nur auf ein Kunststoffgehäuse. 

Sämtliche Elemente, welche regelmäßig beansprucht und bewegt werden, sind zudem mit Stahl verstärkt, sodass hier einer langen Lebensdauer eigentlich nichts im Wege steht. Zu diesen Elementen zählen unter anderem der Verstellmechanismus des Kopfbügels und der innere Kern im Kopfband. Die Optik des LIVE 660NC erscheint durch das bereits vom Vorgängermodell bekannte Kopfband aus Textilmaterial sportlich, aber zugleich auch modern. Wie üblich prangt das JBL Logo auf den beiden Ohrmuschel-Außenseiten, dieses Mal aber in der Ohrmuschel eingelassen und nicht in Hochglanz, sondern in einem dezenten und hochwertigen matten Look. Außerdem findet man im Zentrum der Kopfbands ebenso das JBL-Logo, welches hier aus einem Kunststoff besteht und aufgedruckt bzw. aufgeklebt wurde.

Ich durfte erneut das mattschwarze Modell testen, welches nun nicht mehr mit den leichten kupferfarbenen Akzenten daher kommt. Dieses Mal sind die entsprechenden Elemente (Ring um die Ohrmuscheln und Kopfband-Ende aus einem leicht helleren grau/schwarz gefertigt worden. Dies sorgt weiterhin für einen eleganten und zugleich zeitlosen Lock, der eigentlich zu jedem Outfit passt. Bevorzugt ihr wiederum lieber andere Farben als ein dunkles grau/schwarz, gibt es den JBL LIVE 660NC noch in weiß und einem dunkleren Blau. Also exakt dieselben Farben wie bereits beim Vorgängermodell. 

 Bei allen drei Farbmodellen sind sämtliche sichtbaren Kunststoffelemente in einem matten Finish ausgeführt. Lediglich der bereits erwähnte schmälere Ring an den Außenseiten der Ohrmuscheln und die Enden der Kopfbügel sind zur Auflockerung des Designs in einer anderen Farbe ausgeführt. Bei Schwarz und Blau ist dies ein leicht hellerer metallic Farbton, während es bei Weiß in einem kontrastreichen Silber gehalten wurde. Somit finde ich das weiße Modell so deutlich besser, als wenn dieses komplett in Weiß daher kommen würde, aber ich persönlich bevorzuge weiterhin lieber dunklere Farben, da ich diese wie bereits erwähnt zu jedem Outfit kombinieren kann.

Die metallische Kopf-Bügelverstellung verfügt über insgesamt 11 Raster, zudem lassen sich die beiden Ohrmuscheln sowohl um 90° drehen, als auch einklappen. Dadurch lässt sich der Kopfhörer bei nicht Gebrauch relativ platzsparend in die mitgelieferte ungepolsterte Aufbewahrungstasche verstauen und nimmt eingepackt in einem Rucksack nicht mehr ganz so viel Platz in Anspruch.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Anders als sein Vorgängermodell empfinde ich den JBL LIVE 660NC hochwertiger, denn dieser fühlt sich insgesamt besser an. Die Ohrpolster sowie das Kopfband sind angenehm gepolstert, sodass ein bequemer Tragekomfort gewährleistet wird.  

Etwas Schade finde ich jedoch weiterhin, dass JBL sämtliche Bedienelemente bzw. Tasten an der rechten Ohrmuschel untergebracht hat. Somit brauch ich selbst nach einer Woche des regelmäßigen Tragens immer noch Zeit, bis ich die richtigen Tasten finde. Hier fühlen sich die Tasten beim Ertasten sehr ähnlich an, sodass ein verteilen auf beide Ohrmuscheln mir persönlich besser gefallen hätte. Somit müsste man nämlich nicht ständig die richtige Taste ertasten, was hier zudem für ein Reibegeräusch sorgt, welches sich beim Musikhören störend im Hintergrund bemerkbar macht. Des Weitern verursachen die Tasten ein Klicken, was zwar soweit als haptisches Feedback sehr gut ist, doch genau eben dieses Klicken überträgt sich in das Innere der Ohrmuschel, sodass man auch dieses beim Musikhören wahrnimmt.

JBL setzt beim Bezug der Ohrpolster wie oftmals in der Branche üblich nicht auf echtes Leder, sonder auf ein sogenanntes PU-Leder. Dabei handelt es sich um ein Kunstleder Imitat, welches sich sehr weich anfühlt und ebenso wie der Textilbezug des Kopfbands eine angenehm weiche Memory-Schaum Polsterung besitz.

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtOver-Ear-Kopfhörer
KategorieOver-Ear-Kopfhörer mit Bluetooth 5.0
FarbeSchwarz; weitere Farben: blau und weiß
AkkulaufzeitLaufzeit Bluetooth®… bis zu 50 Std. (ohne ANC); bis zu 40 Std. (mit ANC).
Schnellladefunktion integriert: 10 min = 4h Musikwiedergabe.
Gewicht 265 Gramm
MaterialHochflexibler Kunststoff
TönerJeweils links und rechts ein 40-mm Treiber
Bluetooth5.0
Frequenzgang26Hz – 20kHz
Lieferumfang1x JBL LIVE 660NC Over-Ear-Kopfhörer
1x Klinkenkabel
1x USB-C-Ladekabel
Kurzanleitungen
Transporttasche
Technische Daten des JBL LIVE 660NC

Tragekomfort

Bezüglich des Tragekomforts bin ich beim JBL LIVE 660NC sehr zufrieden. Die Aussparungen für die Ohren wurden wie beim Vorgängermodell groß genug gewählt, sodass darin auch größere Ohren ihren Platz haben. Der Kopfbügel wurde an beiden Seiten mit einem 11-fachen Verstellmechanismus versehen, sodass man die Größe des Kopfhörers sehr genau einstellen kann. Ansonsten fällt der Anpressdruck angenehm aus, sodass sich dieser durch die gut gepolsterten Ohrpolster gleichmässig um die Ohren verteilt. Durch eben genau diesen Anpressdruck herrscht auch schon ohne aktives ANC eine hervorragende Isolierung von den Umgebungsgeräuschen um einen herum, was durch das ANC nochmals verbessert wird. 

Mit einem Gesamtgewicht von knapp 265 Gramm ist der JBL LIVE 660NC nur minimal schwerer als dessen Vorgänger. Dennoch gehört dieser zu den leichteren Over-Ear Kopfhörern die ich jedoch weniger für sportliche Aktivitäten empfehlen würde. Dies liegt daran, dass ich Over-Ear Kopfhörer gerade an warmen Tagen ungern trage, schließlich schwitzt man schnell unter den Ohrmuscheln, da hier die Luft nicht mehr wirklich zirkulieren kann. Des Weitern würde sich der fest angebrachte Textilbügel schnell mit Schweiß vollsaugen und nicht mehr auswaschen lassen, sodass ich hier lieber zu einem mit Kunstleder bezogenen Modell greifen würde.

(Tragekomfort: 4,5 von 5 Punkten)

Bedienung

Am JBL LIVE 660NC gibt es genau wie bereits beim Vorgängermodell insgesamt sechs Tasten bzw. Schieberegler. Diese befinden sich allesamt auf der rechten Seite des Kopfhörers. Dies ist zwar für Rechtshänder gut, aber Linkshänder haben hier einen Nachteil, da diese sich immer mit der linken Hand vors Gesicht fassen müssen, um die rechte Seite zu erreichen. Die Touch-Oberfläche zum sprechen mit dem Sprachassistenten sowie der USB-C Ladeanschluss und eine kleine Status-LED findet man wiederum an der linken Ohrmuschel. Letzteres zeigt hier an, dass der Akku gerade erfolgreich geladen wird und wann dieser voll ist.

Zum Starten der Musik und zum Regulieren der Lautstärke setzt JBL bei diesem Modell weiterhin auf physische Tasten. Angefangen nach unter gerichtet, zeigt an der rechten Ohrmuschel die 2,5 mm Klinkenbuchse, über diese kann bei Bedarf jederzeit das mitgeliefert AUX-Kabel angeschlossen werde. Anschließend folgt nach hinten hinweg die gleiche Anordnung der Tasten wie beim JBL LIVE 400BT und dem Vorgängermodell JBL LIVE 650BTNC. Somit findet man nur wenige Millimeter daneben die 3-Tasten-Bedienung, über welche man die Lautstärke erhöht, absenkt oder die Musik pausiert. Drückt man die Lauter-Taste für 2 Sekunden, dann springt man einen Titel vor und mit der Leiser-Taste einen Track zurück. Ebenfalls nur wenige Millimeter weiter folgt der Power ON/OFF Schieber. Über diesen wird der Kopfhörer durch nach oben Schieben und anschließendem zwei Sekunden halten Ein-/ bzw. Ausgeschaltet. Mit den Plus und Minus-Tasten könne zudem eingehende Anrufe angenommen oder abgewiesen werden.

Zurück bei der Klinkenbuchse findet man zwischen dieser und zwei weiteren Tasten ein Mikrofon. Dieses wird nicht nur beim Telefonieren genutzt, sondern auch beim sprechen mit dem Sprachassistenten. Neben diesem Mikrofon folgt die Bluetooth-Taste, über die man den Kopfhörer durch zwei Sekunden gedrückt halten in den Pairing-Modus versetzen kann. Bei der letzten Taste direkt daneben, auf der eine Art Puls-Zeichen zu sehen ist, wird ANC zugeschaltet oder deaktiviert.

Beim Sprachassistenten ist es so, dass dieser in der JBL Headphones App bestimmt werden muss. Hat man sich anschließend mit den Log-in-Daten von Amazon bzw. Google angemeldet, kann man direkt die Fragen stellen. Dies geschieht, indem man ungefähr zentral auf der linken Seite das JBL Logo antippt. Blöde ist hier nur, dass man den Finger solange auf der Oberfläche aufliegen lassen muss, bis man die eigene Frage fertiggestellt hat. Nutzer von iOS-Geräten können neben den bereits genannten Assistenten zeitgleich auch auf Siri zugreifen. Dazu muss man jedoch die Play-/Pause-Taste zweimal hintereinander betätigen.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

Wie üblich für Over-Ear Kopfhörer setzt JBL beim LIVE 660NC auf jeder Seite bzw. Ohrmuschel auf einen 40 mm Treiber. Den Frequenzbereich, welchen diese Treiber abdecken, soll laut JBL bei 16Hz bis 20kHz liegen, was etwas überdurchschnittlich ist, denn üblich ist der Standard bei 20 Hz bis 20kHz. Somit sorgt der tiefere Frequenzgang rein von den technischen Daten betrachtet für einen tieferen Bass als beim Vorgänger, aber ob diese auch so ist, verrate ich euch in meinem persönlichen Klangeindruck. Zuvor noch ein paar weitere Ausstattungsmerkmale der Kopfhörer, zum einem wäre hier die Impedanz, welche JBL mit 32 Ohm angibt, womit hier eine kabelgebunden Musikwiedergabe via Smartphone problemlos möglich ist (sofern euer aktuelles Smartphone noch einen Klinkenanschluss besitzt). Die max. Lautstärke des JBL LIVE 660NC ist absolut ausreichend, hier gibt es zwar ein paar Modelle, welche einen noch höheren max. Output bieten, aber was hier geboten wird, reicht eigentlich absolut aus. Was bei sämtlichen Kopfhörern der LIVE-Serie weiterhin fehlt, sind hochwertige Audio-Codecs. Schließlich beherrscht auch der LIVE 660NC nur den Standard-Codec SBC und kein aptX (Android) bzw. AAC (Apple).

Die Installation der von JBL kostenfrei zur Verfügung gestellte „JBL Headphones“ App ist zur Nutzung des Kopfhörers nicht zwingend erforderlich. Diese benötigt ihr lediglich, wenn ihr Klanganpassungen via 10 stufigem EQ-Regler vornehmen oder die Firmware des Kopfhörers aktualisieren wollt, sofern ein Firmwareupdate verfügbar ist. Bzw. ein paar andere Einstellungen vornehmen möchtet, ist dies nicht gewünscht, kann der Kopfhörer auch einfach so verwendet werden. Nun kommen wir jedoch zum wichtigen Punkt eines Kopfhörers, zur klanglichen Bewertung und wie immer gehe ich hier auf die Abstimmung ein, wie diese vom Hersteller von Werk aus eingestellt wurde, auch wenn diese via EQ noch etwas feiner angepasst werden kann.

Von der klanglichen Abstimmung von Werk aus klingt der JBL LIVE 660NC typisch nach JBL. Also dominiert hier wie gewohnt der Tieftonbereich (der Bass), wodurch man einen vollen warmen Sound geliefert bekommt, also eben die typische warme Klangabstimmung. Der Bass bietet ein gutes Volumen und einen ordentlichen Tiefgang, doch genau dieses gelingt so weit auch vielen anderen Herstellern sehr gut. Schließlich ist es mit den in der Regel als Standard verbauten großen 40 mm Treibern leichter, einen warmen, bassbetonten Klang zu erzeugen als ein ausgewogenes Klangbild mit einer guten Dynamik, bei welchen die Tiefen, Mitten und Höhen nahezu gleichauf sind.

Daher lässt sich beim JBL LIVE 660NC sagen, dass auch hier die Höhen und Mitten gut sind, aber dennoch ist der kräftige Bass weiterhin definitiv am präsentesten und sticht somit am markantesten heraus. Kommen in einem Musikstück tiefe Bässe oder ein Schlagzeug vor, dann ist der JBL LIVE 660NC in seinem Element, doch wenn es gerade bei Rockmusik in den Abschnitt Gesang geht und die Gitarren einsetzen, wird mir das Ganze etwas ein wenig verwaschen, wenn auch nur dezent. Dennoch wird das Klangbild aufgrund seiner wärmeren Abstimmung vielen Leuten gefallen, denn vor allem der Jugend kann ein Kopfhörer quasi nie genug Bass haben. 

Beim Telefonieren konnte ich meine Gesprächspartner sehr deutlich und klar verstehen, meine Stimme wurde zudem gut und verständlich übertragen, sodass hier gegenüber dem Vorgängermodell das Mikro weiter verbessert wurde. Dennoch hat der Kopfhörer weiterhin ein schwäche, denn in lauterer Umgebung haben die Mikros viel zu tun und dann wird die Verständlichkeit um einiges schlechter, da hier die Mikros auch meine eigene Stimme verändern bzw. dumpfer wirken lassen und zum Teil auch verzerren. Bei der Latenz wiederum kann ich nichts kritisieren. Der am Smartphone abgespielte Film und der wiedergegebene Ton der Kopfhörer war absolut synchron, aber inzwischen mit dem neusten Bluetooth haben hiermit kaum noch Hersteller Probleme.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

ANC / Umgebung ein-/ausblenden

Beim JBL LIVE 660NC handelt es sich wie bereits beim Vorgänger und wie auch die Bezeichnung „NC“ im Produktnamen verrät um einen Over-Ear Kopfhörer mit aktive Noise Cancelling-Funktion. Daher werden hier nicht nur die Umgebungsgeräusche durch die dicken Polster reduziert, sondern durch zusätzliche Mikrofone, welche diese erfassen und durch die zusätzliche Elektronik herausfiltern. Diese an der Außenseite der Ohrmuscheln angebrachte Mikrofone nehmen wie üblich die äußeren Umgebungsgeräusche auf und spielen diese phasenversetzt ein. Dadurch wird das Störgeräusch wie z. B. ein Flugzeugtriebwerk oder Motoren deutlich verringert. 

Das ANC sorgt nur für ein ganz minimales Grundrauschen, welches jedoch schon beim leisesten Musikhören problemlos überspielt wird. Hier hat JBL somit das ANC gegenüber dem Vorgänger gut verbessert, denn beim JBL LIVE 650BTNC war hier noch ein deutlicheres Grundrauschen im Hintergrund zu hören. Das ANC kann leider nicht in der Intensität reguliert werden, sondern hier gilt nur ANC an oder aus. Ohne ANC kann der Kopfhörer aufgrund dessen geschlossenen Bauweise bereits mit einer guten Abschirmung der Außengeräusche punkten. Schaltet man ANC zu, wird der Straßenlärm oder ein Lüfter um einen herum noch einmal deutlicher reduziert, jedoch nicht so so gut wie z. B. bei Bose oder Sony. Dennoch geht das ANC für den Preis so weit in Ordnung. Wer aber Wert auf ein sehr gutes ANC legt, sollte eventuell zu einem anderen Modell greifen, was jedoch teuer sein wird.

Neben ANC bietet der JBL LIVE 660NC auch noch zwei verschiednen Transparenzmodi. Beides gehört bei JBL inzwischen zum Standard und ist bei jedem Kopfhörer mit ANC integriertet. Gemeint ist hier zum einen Ambient Aware, dem klassischen Transparenzmodus, bei dem der Nutzer die Umgebung wahrnehmen lässt, indem die Umgebungsgeräusche durch die außen angebrachten Mikros verstärkt eingespielt werden. Daneben gibt es noch TalkThru, welcher Stimmen bei Gesprächen noch deutlicher hervorhebt und somit eine Unterhaltung trotz aufgesetztem Kopfhörer erlaubt. Beide Transparenzmodi begleitet jedoch funktionsbedingt das verstärkte Grundrauschen, welches jedoch bei zahlreichen anderen Herstellern ebenso der Fall ist und funktionsbedingt nicht vermieden werden kann.

Zubehör

JBL liefert den LIVE 660NC wie dessen Vorgänger in einer dünnen ungepolsterten Transporttasche. aus Diese erfüllt ihren Zweck und schützt den Kopfhörer beim Verstauen im Rucksack oder Koffer sicher vor Kratzern. Zudem lässt sich der Kopfhörer dadurch, dass dieser zusammengeklappt und die Ohrmuscheln eingedreht werden können deutlich flexibler in der Tasche verstauen. Praktisch ist zudem, dass neben dem Kopfhörer darin auch problemlos das Ladekabel und Klinkenkabel versaut werden können.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

App

Inzwischen sind eigentlich sämtliche Kopfhörer die JBL auf den Markt bringt, mit der hauseigenen und kostenfreien App namens „JBL Headphones“ kompatible. Somit natürlich auch der JBL LIVE 660NC und wie immer steht die App sowohl für iOS, als auch Android Smartphones als kostenloser Download im jeweiligen AppStore bereit.

JBL Headphones
Preis: Kostenlos
JBL Headphones
Preis: Kostenlos

Inzwischen sind eigentlich sämtliche Kopfhörer die JBL auf den Markt bringt, mit der hauseigenen und kostenfreien App namens „JBL Headphones“ kompatible. Somit natürlich auch der JBL LIVE 660NC und wie immer steht die App sowohl für iOS, als auch Android Smartphones als kostenloser Download im jeweiligen AppStore bereit.

Sofern ihr Firmware-Updates des Kopfhörers durchführen oder persönliche Einstellungen via Equalizer vornehmen möchtet, ist die App zwingend erforderlich. Wer auf dies verzichten kann bzw. möchte, muss die App nicht zwingend installieren.

Startet man die App das erste Mal, wird man sehr einfach Schritt für Schritt durch die Einrichtung und das Menü navigiert. Zudem wird einem in jedem Einstellungsfenster alles ganz gut erklärt. Ist dies so weit durchgeführt, landet man nach jedem Start der App auf dem Startbildschirm, auf dem sämtliche kompatiblen Kopfhörer, die man selbst besitzt, angezeigt werden. Zumindest sofern diese angeschaltet sind und man diese vorher mit dem Smartphone via Bluetooth gekoppelt hat.

Klickt man hier auf den JBL LIVE 660NC, landet man in dessen Einstellungsmenü, wo man direkt unter der Abbildung des Kopfhörers dessen restliche Akkulaufzeit in Prozent angezeigt bekommt. Unmittelbar darunter kann man zudem die ANC-Funktion zu- oder abschalten und ebenso in den Ambient Aware oder TalkTru-Modus wechseln. Zudem ist es direkt von hier aus im unteren Bereich möglich, die EQ-Einstellungen vorzunehmen oder ein eigenes Klangprofil zu erstellen und abzusichern. Darunter Folgen noch weiter Einstellungsmöglichkeiten, zu denen Smart Audio & Video zählen. Dabei kann man wählen, ob man gerade bevorzugt Musik für den besten Klang oder in den Video-Mode für die perfekte Ton-Synchronität wechseln möchte.

Über Voice Aware kann man selbst bestimmen, wie sehr man z. B. beim Telefonieren die eigene Stimme hören möchte, denn ist dies deaktiviert, redet man ungewollt sehr laut, ein typisches Problem, wenn man sehr gut isolierende Kopfhörer trägt, was hier sehr gut verhindert wird. Zu guter Letzt ist noch Auto Play & Pause wichtig, sodass beim Aktivieren automatisch die Musik pausiert wird und wieder weiter läuft, wenn man den JBL LIVE 660 NC aufsetzt. Dann gibt es noch die beiden wichtigen Einstellungen Power Saving und Voice Assistant, bei Letzterem kann man den gewünschten Sprachassistenten einstellen, währen unter Power Saving die automatische Abschaltung ohne Musikwiedergabe bestimmt werden kann.  

Über das Zahnrad im rechten oberen Bereich gelangt man in ein weiteres Untermenü. Hier kann man noch ein paar weitere Einstellungen vornehmen, z. B. die Sprache verändern, aber alles Wichtige findet man auf der zuvor beschriebenen Hauptseite.

(App: 4 von 5 Punkten)

Bluetooth

JBL setzt beim LIVE 660NC auf die aktuellste Bluetooth 5.0 Version, hierbei wird jedoch wie von JBL gewohnt kein Support für aptX und AAC gewährt. Daher unterstützt auch dieses neue Modell lediglich den SBC-Audio-Codec mit einer niedrigeren Bitrate. Die Bluetooth-Reichweite liegt bei knapp 15 Metern, was so weit ein guter und absolut ausreichender Wert ist.

Die Verbindung mit Google Fast Pair kompatiblen Android-Devices geht dabei sehr schnell vonstatten. Hier reicht es einfach, den Kopfhörer anzuschalten bzw. in den Kopplungsmodus zu versetzen und dann auf das Pop-up Fenster, welches am Smartphone erscheint, zu tippen und schon ist die Kopplung erfolgt. Bei iOS-Devices erfolgt die Kopplung dann wie üblich direkt über die Bluetooth-Einstellungen, was ebenfalls recht schnell und einfach vonstattengeht. 

Der JBL LIVE 660NC bietet die Möglichkeit einer sogenannten Multi-Point-Verbindung. Etwas, was JBL nun schon bei zahlreichen weiteren Kopfhörern integriert hast und sehr von Vorteil ist, wenn man mehrere Geräte zu Hause nutzt. Die Multi-Point-Verbindung ermöglicht es nämlich, mehrere Geräte gleichzeitig bzw. nebenher nutzen zu können. Dies gelingt dadurch, dass sich der JBL LIVE 660NC mit zwei Geräten gleichzeitig verbinden kann. Schaut ihr z. B. auf dem iPad ein Video und erhaltet zufällig einen Anruf, wird in diesem Fall automatisch die Musik pausiert und das Telefonat über das Smartphone geführt, da Telefonate immer bevorzugt behandelt werden. Wollt ihr z. B. von der Musikwiedergabe vom iPad zum iPhone wechseln, genügt es, auf dem iPad die Musik zu pausieren und am iPhone auf Play zu drücken. Voraussetzung ist hier jedoch, dass man zuvor bereits beide Geräte per Bluetooth mit dem JBL LIVE 660NC gekoppelt hat.

(Koppeln und Reichweite: 4 von 5 Punkten)

Akku

Beim LIVE 660NC verspricht JBL eine Akkulaufzeit von bis zu 40 Stunden mit aktiviertem ANC. Ohne ANC wiederum hält der Akku knapp 10 Stunden länger durch, sodass somit max. 50 h möglich sein sollen. Dies hört sich so weit sehr gut an, denn somit hat JBL die Akkulaufzeit gegenüber dem Vorgängermodell nochmals deutlich gesteigert. Verbaut ist hier ein Lithium-Polymer-Akku (3,7 V DC, 750 mAh und somit ein 50 mAh stärkerer Akku als beim Vorgänger. Somit wurde nicht nur durch dessen größeren Leistung, sondern auch durch die Optimierung des Energiemanagements die Laufzeit deutlich verbessert.

Die angegebene Laufzeit hängt natürlich von zwei Faktoren ab, zum einen, wie hoch ihr die Lautstärke eingestellt habt und ob ihr ANC nutzt oder nicht. Im Großen und Ganzen kam ich zusammengerechnet zwar nicht auf die 40 Stunden mit ANC, doch die von mir erreichten knapp 36 Stunden sind dennoch sehr gut und mehr als ausreichend.

Sobald der Akku des Kopfhörers komplett leer sein, dann dauert eine komplette Aufladung knapp unter 2 Stunden. Wurde wiederum versehentlich vergessen, den Akku aufzuladen, hat JBL auch eine Schnellladefunktion integriert, somit reichen bereits 10 Minuten aufladen aus, um den Akku für ganze 4 Stunden Musikhören aufzuladen. Wie bei vielen anderen Kopfhörern ist es leider auch noch beim JBL LIVE 660NC der Fall, dass man diesen leider währenden des Auflade-Vorgangs nicht zum Musikhören nutzen kann.

(Akku: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Das Design des JBL LIVE 660NC gefällt mir genau wie bei dessen Vorgänger sehr gut, kein Wunder, diese sehen sich auch sehr ähnlich. Die Haptik wurde verbessert, sodass sich der Kopfhörer insgesamt hochwertig anfühlt und zudem ist es JBL gelungen, die Akkulaufzeit nochmals deutlich zu verbessern.  JBL wirbt beim Klang mit dem typischen JBL Signature Sound, also dem fürs Unternehmen typischen verstärken Bassbereich, was dem Unternehmen auf jeden Fall gelungen ist. Doch dafür schneiden sowohl die Höhen als auch die Mitten etwas schlechter ab, denn diese verschwinden leicht vernebelt im Hintergrund. 

Bezüglich der Bedienung hätte ich die Tasten auf beide Ohrmuschel verteilt, denn die Tasten liegen weiterhin dicht aneinander und so erfordert es einige Zeit der Gewöhnung, bis man die richtige Taste betätigt bzw. findet. Alle Tasten fühlen sich hier nahezu identisch an, was das Ganze leider nicht besser macht. Vielleicht wäre es hier zudem sinnvoller gewesen, die Touch-Oberfläche umfangreicher zu nutzen, aber im Großen und Ganzen kommt man nach einiger Zeit gut mit dem Kopfhörer klar und bekommt hier fürs Geld eine guten Over-Ear Kopfhörer mit ANC.

Preis/Leistung

Der JBL LIVE 660NC kann im Test mit einem guten Tragekomfort und noch besserer Akkulaufzeit überzeugen. Beim Klang trennen sich natürlich die Geschmäcker, aber für mein Geschmack hat es JBL hier etwas zu gut mit dem „verstärken“ Bassbereich gemeint. Es gibt jedoch sicherlich einige, denen genau dieses gefällt. Trotz ein paar Schwächen handelt es sich beim JBL LIVE 660NC um ein guten Mittelklasse Over-Ear Kopfhörer mit ANC, der als sehr guten Nachfolger der JBL LIVE 650NCBT dient. Mit einer UVP von 199€ hat JBL den Preis exakt so wie beim Vorgänger festgesetzt, aber inzwischen ist dieser bei einigen online Händlern je nach Farbe bereits für knapp unter 90€ verfügbar, was diesen noch sehr viel interessanter macht.

JBL LIVE 660NC

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: de.jbl.com

Shokz OpenRun Pro

In aller Kürze

Schokz ehemals Aftershokz setzt bei seinem Kopfhörer-Sortiment auf die sogenannte Bone-Conduction-Technolgie. Bei dieser Technologie wird der Klang nicht wie herkömmlich direkt über den Ohrkanal ins Gehör übertragen, sondern über die Wangenknochen zum Innenohr geleitet. Der große Vorteil bei Shokz ist, dass hierbei die Ohren frei bleiben, was zu einer deutlich besseren Umgebungswahrnehmung und somit für mehr Sicherheit bei Sport bzw. im Straßenverkehr sorgt. Weiterhin überzeugt dieses Modell mit einem sicheren und vor allem komfortablen Halt, was bei klassischen In-Ears nicht immer der Fall ist.

Dennoch bringen die speziellen Knochenschall-Kopfhörer auch ein paar Nachteile mit sich. Zum einen erreicht man hier bauartbedingt bzw. aufgrund der Technologie keinen audiophilen Klang. Außerdem sorgt bei hoher bzw. max. Lautstärke der Bass für ein dezentes kribbeln am Ohr und die Musik hört man auch etwas stärker als bei herkömmlichen In-Ears im Umfeld.

Gefällt uns

  • sehr angenehmer Tragekomfort
  • sehr geringes Gewicht
  • IP55-Zertifizierung
  • gBone-Conduction-Technolgie (Ohren bleiben frei)
  • mit App kompatible

Gefällt uns weniger

  • Vom Bass nicht so gut wie In-Ears
  • Klang ist auch vom Umfeld hörbar

Shokz OpenRun Pro

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Shokz liefert den OpenRun Pro in einer hübschen Verpackung aus, genau so, wie ich es bereis vom Unternehmen gewohnt bin. Dabei setzt der Hersteller hier erneut auf eine stabile schwarze Hauptverpackung, welche von der Seite in eine dünnere, mit Bildern und Informationen bedruckten Umverpackung eingeschoben wurde.

Auf der Vorderseite ist hier bei meinem Modell eine junge Frau nach ihrem sportlichen Workout abgebildet, welche die Kopfhörer in der Farbe, die ich gewählt habe, trägt. Natürlich darf an der Vorderseite keinesfalls der dezent gehaltene Herstellername an der oberen linken Ecke und der deutlich größer aufgedruckte Name der Kopfhörer „OpenRun Pro“ fehlen. Des Weiteren informiert Shokz direkt unter dem Modellnamen darüber, dass es sich hier um kabellose Bone-Conduction Kopfhörer handelt und oben links zeigt Shokz direkt, dass man auf die Kopfhörer 2 Jahre Garantie gibt. Weiter Informationen zu den Kopfhörern gibt es hier dann noch auf der Rückseite, an der Unterseite widmet man sich nämlich wie üblich nur einigen Details zum Unternehmen.

Neben einer weiteren von der Seite betrachteten Darstellung der Shokz OpenRun Pro erblickt man an der Rückseite selbstverständlich erneut den Hersteller- und Modellnamen.  Jedoch verrät Shokz hier zudem ein paar für das Unternehmen wichtige Ausstattungsmerkmale. Zu diese zählen: Das Open-Eear Design, sodass man weiterhin sein Umfeld wahrnehmen kann, eine verbesserte Basswiedergabe dank Shokz TurboPitch, der im Inneren sitzende Titanrahmen im Nackenbügel, bis zu 10 Stunden Akkulaufzeit, wasserfest nach IP55 und auch die Schnellladefunktion. 

Entfernt man die Hülle von der Hauptverpackung, kann man den Deckel der schwarzen Verpackung abheben. Anschließend kommt direkt ein Aufbewahrungsetui zum Vorschein, welches durch eine zusätzliche Folie geschützt wird. Öffnet man dieses, dann findet man darin direkt das Hauptprodukt und zwar die Shokz OpenRun Pro zusammen mit dem speziellen Ladekabel. Hebt man den schrägen Boden im Karton unter dem Etui an, findet man hier drunter noch zahlreiche Beipackzettel, die so weit dem Standard entsprechen. Wichtig wäre hier der User Guide, indem alles bezüglich der Bedienung usw. erklärt wird. Außerdem finde man hier noch eine Karte mit der Seriennummer, falls man von der Garantie gebrauch machen müsste und ein Zettel, welcher über die Kostenlose Shokz-App informiert. Weiteres Zubehör gibt es hier nicht, wird auch soweit nicht benötigt, einfach die Kopfhörer aufladen und schon kann man nach dem koppeln Musik hören.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Bei sämtlichen Kopfhörern aus dem Hause Shokz handelt es sich um keine herkömmlichen Kopfhörer, denn allen Modellen, welche Shokz im Sortiment hat, bezeichnet man als sogenannten Bone-Conduction Kopfhörer. Der Unterschied gegenüber eines herkömmlichen In-Ears besteht hauptsächlich darin, dass die Kopfhörer hierbei nicht im Ohrkanal stecken, sonder außen direkt vor dem Ohr am Wangenknochen. Dies bringt den Vorteil mit sich, dass beide Ohren frei bleiben und man so auf keinen Fall ein Druckgefühl im Ohr bekommen kann. Der wichtigste Aspekt ist meiner Meinung nach jedoch das Umfeld, denn des nimmt man mit den Kopfhörern aus dem Hause Shokz deutlich besser wahr, sodass ich diese Kopfhörer sehr gerne beim Radfahren usw. verwende.Nachteil daran ist jedoch, dass der Klang anders übertragen wird und sich somit nicht ganz so gut entfallen kann wie z. B. bei tief im Ohr sitzende In-Ears.

Beim Shokz OpenRun Pro setzt Shokz auf einen ca. 3 mm dicken Rahmen aus Titan, welcher beide Transducer (Klangerzeuger) miteinander verbindet. Damit hier ein bequemer Tragekomfort und ein Schutz nach IP55 gegenüber Wasserspritzer und Schweiß gegeben ist, hat Shokz den ganzen Kopfhörer mit einem angenehm anfühlenden Silikon überzogen, welches hier beim beigen farbigen Modell zweifarbig ausgeführt wurde.Dabei setzt man auf den dunkleren Farbton beim dünnen Rahmen sowie bei den Bedienelementen, während der obere Abschnitt am vordern Bereich heller ausgeführt wurde. 

Solltest ihr die Kopfhörer von Shokz bzw. ehemals Aftershokz nicht kennen, fragt ihr euch zu Beginn sicher, wie werden diese getragen und liegen diese wie vor einigen Jahren die In-Ears auf dem Nacken auf? Nein, das ist hier nicht der Fall. Die Shokz OpenRun Pro verlaufen mit ihrem Bügel am Hinterkopf vorbei, stehen dabei jedoch ab, sodass insgesamt ein bequemer Tragekomfort entsteht. Man spürt diese nur durch den leichten Anpressdruck etwas an der Wange direkt vor den Ohren, wo die Klangerzeuger aufliegen. 

Vom dünnen Verbindungssteg aus verläuft der Shokz OpenRun Pro zu zwei dickeren Elementen, welche die Elektronik, Bedienelemente sowie den Akku beinhalten. Diese sind etwas kleiner als z. B. beim Aeropex und belaufen sich auf ca. 30 x 15 x 8 mm (L x B x T). Shokz hat hier wie gewohnt links lediglich den 140mAh Akku versteckt, während man an der rechten Seite die restliche Elektronik in Form von den beiden Steuerungsknöpfe und nach hinten gerichtet den offenen Ladekontakt platziert hat. 

Von dem gerade eben erwähnten beiden dickeren Elementen verlaufen die Kopfhörer wieder etwas dünner über das Ohr, bis diese an zwei dickeren Elemente enden. Diese sind knapp 25 x 15 x 10 (L x B x T) groß und beinhalten die beiden Klangerzeuger bzw. Transducer, die Technologie der Bone-Conduction Klangübertragung. Am linken Transducer findet man nach außen gerichtet die gewohnte Multifunktionalste, über die man die Musik steuern kann, wie das funktioniert, erkläre ich jedoch später beim Punkt „Bedienung“ ausführlich.

Das Design des Shops OpenRun Pro gefällt mir sehr gut, denn hier setzt man auf ein harmonisches zweifarbiges Gehäuse, welches in schlichten, aber zugleich auch in knalligen Farben daher kommt. Shokz bietet hier neben Schwarz auch blau, Rosa und die Farbe meines Testprodukts nämlich Beige an. Bei allen Modellen ist wie bisher von Shokz der vordere Teil in einem helleren Farbton gehalten, während der hintere Teil einen passenden dunkleren Farbton spendiert bekommen hat. Meiner Meinung nach eine weiterhin tolle Idee, was dazu führt, das die Kopfhörer schöner aussehen, als wenn diese nur in einer Farbe ausgeführt wären.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Shokz OpenRun Pro ist so weit sehr gut. Mir ist hier im Test nichts sonderliches Negatives aufgefallen, was ich bemängeln könnte. Die Kopfhörer sind sehr leicht, sind wie erwähnt bequem und nach IP55 gegen Schweiß und Spritzwasser geschützt. Schwimmen kann man somit zwar mit diesem Modell nicht, aber ansonsten ist der Shokz OpenRun Pro für zahlreiche Sportarten bestens geeignet.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtBone-Conduction Kopfhörer
KategorieBone-Conduction Bluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.1)
FarbeBeige, alternativ auch in schwarz, blau und rosa.
Akkufest integrierter 140 mAh, welcher mi einem speziellen magnetischen Anschluss aufgeladen wird.
Akkulaufzeit bis zu 10 Stunden
Ladezeit knapp 1,5 Sunden
Schnellladefunktion, bereis nach 5 Minuten für 1,5 Sunden aufgeladen.
Gewicht 29 g
MaterialRahmen aus Titan, komplettes Gehäuse mit einem annehme anfüllenden Silikon überzogen.
KonnektivitätBluetooth 5.1 Audio-Codec: SBC.
TreiberJeweils links und rechts ein Knochenleitungswandler
Frequenzbereich20 Hz bis 20 kHz
Empfindlichkeit bei 1 kHz/ 1 mW (dB
105 ± 3dB
LieferumfangShokz OpenRun Pro
Ladekabel
stabilees Etui
Kurzanleitung + Sicherheitsdatenblatt usw.
Technische Daten des Shokz OpenRun Pro

Tragekomfort

Vom Tragekomfort merkt man direkt, dass geringe Gewicht von knapp 29 Gramm, denn bis auf einen geringen Druck am an den Wangen spürt man fast nicht, dass man den Kopfhörer trägt. Definitiv übt der Kopfhörer durch die spezielle Konstruktion und die weiße, wie man diesen trägt, einen geringen Druck aus, doch dieser ist meiner Meinung nach auf längerer Zeit betrachte deutlich angenehmer als bei vielen In-Ears, bei denen bei mir ein permanentes Drücken im Ohr ansteht. Durch den federnden ausgeführten Titan-Rahmen im Nackenbügel möchte der Shokz OpenRun Pro eigentlich immer in seine Ursprungsform zurückspringen. Dieser Effekt sorgt wiederum dafür, dass der Halt absolut sicher ist und egal ob beim Radfahren oder auch beim Joggen verrutscht hier absolut nichts.

Nach ein paar Minuten der Gewöhnungsphase spürt man den Kopfhörer eigentlich auch gar nicht mehr, was an dem angenehm anfühlenden Silikon-Material liegt und somit gibt es von mir bezüglich des Tragekomforts keine Kritik.

(Tragekomfort: 4,5 von 5 Punkten)

Bedienung

Die Bedienung hat Shokz beim OpenRun Pro gut durch die bereits erwähnte Multifunktionstaste gelöst. Eingeschaltet wird der Kopfhörer durch langes Drücken auf den Lautstärke-Plus-Knopf, dabei kann man dann auch direkt das gewünschte Smartphone mit den Kopfhörern koppeln, denn von Werk aus befindet sich der Kopfhörer wie meist üblich, nach dem ersten Einschalten automatisch im Bluetooth-Kopplungsmodus. Sollte dies nicht der Fall sein, dann einfach die Kopfhörer kurz noch einmal Ausschalten, indem man dieselbe solange betätigt, bis die Status-LED an der Seite rot aufblinkt bzw. „Power off “ertönt. Direkt darauf kann der Shokz OpenRun Pro wieder eingeschaltet werden, indem man die Power-Taste solange betätigt, bis die Status-LED abwechselnd rot und blau aufleuchtet. Danach den Kopfhörer in den Bluetooth-Einstellungen suchen und beides miteinander koppeln und schon ist es erledigt. 

Über die beiden Tasten wird natürlich dann auch die Lautstärke reguliert, was einem eigentlich schon direkt das kleine erhabene Plus-/ und Minus-Symbol darauf verrät. Dabei muss die Lautstärke jedoch stufenweise durch jedes Einzelne betätigen reguliert werden, denn ein gedrückt halten sorgt hier nicht für eine stufenlose Regulierung, sondern schaltet beim Plus z. B. den Shokz OpenRun Pro einfach aus. 

Möchte man die EQ-Einstellung ohne die neue Shokz App regulieren, ist dies auch direkt am Kopfhörer möglich. Hierfür muss man beim Musikhören beide Tasten, also Plus und Minus solange betätigen, bis ein Piepen ertönt. Dann kann man zwischen dem Standard-Modus und dem Vocal Booster Modus wechseln, was gerade beim Anhören von Hörbüchern gut ist, denn so werden Stimmen besonders hervorgehoben. Toll ist hierbei, dass der Modus, der gerade aktiv ist, beim Wechsel automatisch mit angesagt wird, etwas, dass ich noch bei den älteren Modellen bemängelt hatte.

Shokz hat wie bereits gewohnt am vorderen Beriech beim Shokz hat wie bereits gewohnt am vorderen Bereich beim Klangerzeuger die Multifunktionstaste versteckt, mit welcher zahlreichen Aktionen ausgeführt werden können. Beim einmaligen Betätigen wird die Musik angehalten bzw. beim erneuten Betätigen an der zuvor pausierten Stelle fortgesetzt. Zweimal hintereinander drücken während der Musikwiedergabe sorgt wiederum dafür, dass der nächste Titel wiedergegeben wird und dreimal hintereinander drücken spielt den vorherigen Song ab.

Neben der Musiksteuerung kann man den Shokz OpenRun Pro selbstverständlich auch zum Telefonieren nutzen bzw. auf den im Smartphone integrieren Sprachassistenten zugreifen. Möchte man Letzteres tun, genügt es, die Multifunktionstaste für 2 Sekunden lang gedrückt zu halten. Das einmalige Betätigen der Multifunktionstaste nimmt dann wiederum einen eingehenden Anruf an, während das halt für zwei Sekunden dazu führt, dass der eingehende Anruf ablehnt wird. Zum Ende des Telefonats kann man einfach einmal die Taste drücken und legt dabei auf.

Das waren im Großen und Ganzen die wichtigsten Funktionen, es können zwar noch ein paar weitere ausgeführt werden, doch diese zu erwähnen wäre zu umfangreich und ebenso werden diese ausführlich in der beiliegen Anleitung beschrieben.

(Bedienung: 4,5 von 5 Punkten)

Klang

Für all diejenigen, welche von Shokz bzw. ehemals Aftershokz noch nicht gehört haben bzw. die Kopfhörer noch nie ausprobiert haben, der Klang kann definitiv nicht mit einem herkömmlichen In-Ear Kopfhörer mithalten. Dies liegt dran, dass hier der Klang nicht über das Trommelfell, sondern über Knochenschall ins Gehör übertragen wird.

Bezüglich des Frequenzbands gibt Shokz zwar die üblichen 20 Hz bis 20 kHz an, aber auf besonders Audio-Codecs muss hier verzichtet werden, sodass man sich mit dem Standard SBC zufriedengeben muss. Doch was am Ende im Gehör landet, liegt nicht immer an den technischen Daten, denn in der Realität sieht es oftmals anders aus. Nach meiner Testzeit kann ich ganz klar aussagen, dass bei den Shokz OpenRun Pro der Fokus weiterhin in den Mitten liegt, der Bass und die Höhen sind hörbar aber im Hintergrund. Doch bleiben wir zuerst bei den starken Mitten, diese gefallen mir hier sehr gut, da diese präzise und zudem detailvoll wiedergegeben werden, was z. B. Hörbüchern, Podcasts zugutekommt, aber auch beim Telefonieren profitiert hiervon die sehr gute Stimmwiedergabe. 

Das Problem liegt darin, dass die Bone-Conduction-Kopfhörer aufgrund der anderen Klangübertragung-Technologie den typischen kräftigen Bassbereich von In-Ear Kopfhörer nicht erreichen können. Zudem ist mir aufgefallen, dass bei höherer Lautstärke ein Vibrieren erzeugt wird, was wiederum für ein Kribbeln sorgt, dies kann je nach Empfinden etwas unangenehm werden. Außerdem muss ich ganz ehrlich sein, herkömmliche In-Ears liefern im Bezug zum Bass auf jeden Fall eine bessere Leistung ab. Also macht der Shokz OpenRun Pro nur Sinn, wenn man die spezielle Technologie haben möchte, aber dafür eben diesen Kompromiss eingehen möchte.  

Die Höhen sind wie die mitten auf einem soliden Niveau und schneiden um einiges besser als der Bass ab. Schaltet man bei Bedarf den speziellen Equalizer „Vocals Boots Mode“ hinzu, werden Stimmen wie bereits erwähnt noch zusätzlich hervorgehoben. Dies gelingt dadurch, da mit diesem EQ die Mitten nochmals etwas angehoben werden, dies war im Alltag sehr gut und überzeugt mich bei Hörbüchern usw. sehr. 

Der Vorteil des Konzepts aus dem Hause Shokz ist weiterhin jedoch ganz klar der, dass man sein Umfeld dank den freien Ohren besser mitbekommt als bei herkömmlichen In-Ears, vorausgesetzt, man dreht die Lautstärke nicht zu hoch auf, denn dann geht dieser Effekt komplett verloren. Bei normaler Lautstärke wiederum kann man den Personen im Umfeld noch eine Antwort geben, sollten diese z.B, eine Frage stellen.

Über einer Lautstärke von 75 % würde ich den Shokz OpenRun Pro jedoch klanglich wie dessen Vorgängermodelle nicht wirklich empfehlen, da diese wie bereits erwähnt, dann anfangen, sehr zu vibrieren, was etwas unangenehm ist und klanglich nichts verbessert, sondern verschlechtert. Dafür wiederum kann man die Kopfhörer auch zum Video anschauen nutzen, denn der Klang wird wie beim Telefonieren sehr synchron wiedergegeben. Filme ansehen macht dabei jedoch nicht so viel Sinn, denn klanglich ins Geschehen eintauschen wie mit klassischen Over-Ear oder In-Ear Kopfhörer kann man hiermit nicht wirklich.

Bezüglich der Mikrofonqualität überzeugt Shokz weiterhin, hierfür setzt man beim OpenRun Pro auf insgesamt zwei Mikrofone, welche zudem die Dual-Noise-Cancelling-Funktion unterstützen. Dadurch werden sowohl die Windgeräusche um einen herum als auch alltäglich Umgebungsgeräusche weitestgehend herausgefiltert. Gegenüber den Gesprächspartner habe ich auf Nachfrage das Feedback bekommen, dass diese mich klar und deutlich verstehen konnten.  Lediglich in einer lauteren Umgebung kommt es dann doch zu leichten Störungen, aber dieses Problem haben zahlreiche andere Hersteller ebenso.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

App

Zusammen mit den Shokz OpenRun Pro hat das Unternehmen auch eine App mit den Namen Shokz vorgestellt. Diese wird kostenlos für iOS, als auch für Android im jeweiligen Appstore angeboten. Hat man den Kopfhörer zuvor via Bluetooth mit dem Smartphone gekoppelt, wird der Kopfhörer zuverlässig erkannt und schon wird einem die Bedienung erklärt 

Die App ist übersichtlich, aber im Großen und Ganze auch zugleich recht schlicht gehalten. Direkt auf der Startseite wird einem der Shokz OpenRun Pro in der Farbe gezeigt, in welche man diesen gekauft hat. Außerdem wird einem direkt darunter der Akku in exakten Prozentschritten angezeigt. Unmittelbar darunter kann man dann zwischen den beiden Equalizer-Modi wählen, entweder Standard oder Gespräch bzw. Stimmen. Des Weiteren kann man noch bei Bedarf die Multipoint-Paring Funktion aktiveren und die Musik pausieren und steuern. 

Dann gibt es hier noch ein kleines Einstellungsmenü, welches man durch das Zahnrad in der oberen rechten Ecke erreichen kann. Hier findet man allerdings keine allzu umfangreichen Funktionen, sondern kann nur ein eventuell verfügbares Firmwareupdate suchen, den Kopfhörer umbenennt und auf das Nutzerhandbuch zugreifen, alles andere ist mehr oder weniger unwichtig.

(App: 3,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akkulaufzeit

Shokz hat im OpenRun Pro einen Akku mit einer Kapazität von 140 mAh verbaut. Dabei verspricht man eine max. Akkulaufzeit von bis zu 10 Stunden, was so weit gut ist, denn gegenüber den älteren Modellen hat man hier mit einem etwas kleineren Akku eine längere Laufzeit erreicht. Dieser Wert hängt dabei natürlich wie bei allen Kopfhörern davon ab, wie laut die Kopfhörer eingestellt sind. In meinem Test habe ich zwar nicht ganz die 10 Stunden erreichen können, aber zusammengerechnet kam ich hier so bei ca. 8,5 bis 9 Stunden raus. 

Aufgeladen wird der Shokz OpenRun Pro mit einem speziellen Ladekabel, welches magnetisch ist und über zwei PIN-Ladekontakt den Kopfhörer bzw. den Akku wieder mit Strom versorgt. Für eine komplette Aufladung benötigt man damit gerade einmal 1,5 Sunden und dank Schnellladefunktion reichen bereits 5 Minuten aufladen aus, damit ihr gut 1,5 Studien Musikhören könnt. 

Das laden über das beiliegende Ladekabel, funktioniert ohne Problem, bringt jedoch einen entscheidenden Nachteil mit sich. Das eigene entwickelte Ladekabel bedeutet nämlich, dass man nicht einfach z. B. ein herkömmliches USB-C Ladekabel zum Aufladen des Akkus nutzen kann. Verliert man das beiliegende Ladekabel oder geht dieses unglücklicherweise kaputt, muss man sich eines bei Shokz nachkaufen, was aktuell 10,95€ kostet, der Versand ist kostenlos. 

Bluetooth

Bei der Verbindungstechnologie setzt Shokz auf Bluetooth 5.1 und gibt an, dass die Bluetooth-Reichweite bei rund 10 Metern liegen soll. Die Verbindung mit meinem iPhone und auch einem Android-Device klappe auf Anhieb, ohne Aussetzer oder andere Probleme. Das Koppeln erfolgt beim ersten Mal sehr einfach, da sich der Kopfhörer nach dem Einschalten direkt im Kopplungsmodus befand. Anschließend wie von allen Bluetooth-Geräten gewohnt in die Einstellung ins Smartphone navigieren und die Kopfhörer „OpenRun Pro by Shokz“ auswählen. Anschließend sind beide Geräte miteinander gekoppelt und der Kopfhörer verbinden sich nach dem Einschalten fortan automatisch mit dem Smartphone.
 
Die Reichweite der Kopfhörer ist dabei gut und die von Shokz angegebenen 10 Meter Reichweite konnte ich im Test auch problemlos erreichen. Genau wie die bisherigen Modelle unterstütz auch der Shokz OpenRun Pro das sogenannte Multipoint-Pairing, sodass man den Kopfhörer mit zwei Geräten gleichzeitig koppeln kann. Daher kann man hier bei Bedarf einfach von dem einen zum anderen Device wechseln, was dann sinnvoll ist, wenn man z. B. vom Smartphone zum Tablet wechseln möchte. Das Multipoint-Pairing muss über eine Tastenkombination bzw. in der App zuvor jedoch erst aktiviert werden, doch dies geht relativ einfach und wird ausführlich im Benutzerhandbuch der Kopfhörer erklärt

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

eim Shokz OpenRun Pro handelt es sich um recht schlichte, aber auch zugleich edle Bone-Conduktion-Kopfhörer. Diese Punkten durch ihre gute Verarbeitung, dem leichten Gewicht sowie dem hervorragenden Tragekomfort. Außerdem bleibt damit das Umfeld besser hörbar vorausgesetzt die Lautstärke wurde nicht zu hoch gewählt. Die Ohren bleiben eben hierbei frei und daher resultiert ein fast ungestörtes Wahrnehmen der Umgebung, was gerade beim Radfahren, Joggen usw. für zusätzliche Sicherheit sorgt.

Die Aussagen bezüglich der Produktbeschreibung von Shokz entsprechen der Wahrheit, der Bass wurde weiter verbessert, ist somit zwar besser gegenüber den Vorgängermodellen, aber reicht leider noch nicht an In-Ears heran. Die Akkulaufzeit wurde trotz eines etwas kleineren Akkus um gut 2 Stunden erhöht und praktisch erwies sich auch die Schnelllladefunktion.

Preis/Leistung

Die UVP des Shokz OpenRun Pro liegt bei 189,95€. Teilweise ist dieser online aber je nach gewählter Farbe schon für rund 160 bis 170€ erhältlich. Dies ist zwar definitiv nicht gerade wenig Geld, doch hier setzt man auch auf eine komplett andere Technologie als bei herkömmlichen In-Ears. Zudem gefällt mir der hohe Tragekomfort beim Sport und gerade beim Radfahren bekommt man das Umfeld weiterhin gut mit.

Negativ ist hier klar etwas der Klang, der jetzt nicht extrem schlecht ist, aber natürlich nicht mit rundum abdichtenden In-Ears mithalten kann. Die Bluetooth-Übertragung ist wiederum sehr gut und auch von der Akkulaufzeit kann der Shokz OpenRun Pro sehr überzeugen.

Shokz OpenRun Pro

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://de.shokz.com

JBL Quantum 350

In aller Kürze

Mit dem JBL Quantum 350 ergänzt JBL das inzwischen recht umfangreiche Arsenal an Headsets für den Gaming-Bereich um ein weiteres preiswertes kabelloses Gaming-Headset. Mit einer UVP 99€ (inzwischen schon bei 74€ erhältlich), ist es das günstigste kabellose Headset der Serie und bietet für den Preis eine gute Klangqualität. Die Akkulaufzeit ist mit knapp 22 Stunden am Stück sehr gut und dank Schnellladefunktion sollte dies auch kaum zum Problem werden. Gut gefällt mir hier die Software, in welcher man den Klang via Equalizer anpassen kann und auch das Mirko überträgt die Stimme sehr gut.  Kritik gibt es hier von mir nur bezüglich der Haptik, denn das Headset wirkt schon etwas billig, aber preislich gesehen ist es dies auch, was aber keines Wegs bedeutet, dass es schlecht ist. Für hochwertigere Modelle, die klanglich eine ähnliche Leistung bieten, zahlt man hier oft das doppelte. Zusammengefasst erhält man mit dem JBL Quantum 350 ein gut gelungenes Headset zum erschwinglichen Preis.

Gefällt uns

  • guter Tragekomfort
  • gutes Mikrofon
  • guter Klang
  • Wireless
  • beim Aufladen nutzbar
  • tolle Software
  • gute Akkulaufzeit

Gefällt uns weniger

  • schlechte Haptik
  • schlichtes Design
  • kein Bluetooth und Klinkenbuchse

JBL Quantum 350

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung des JBL Quantum 350 ist recht groß, sodass diese noch mal um einiges größer ausfällt als bei den Over-Ear aus dem Hause JBL. Beim Design der Verpackung erkennt man wiederum die bekannte JBL Signatur, denn hier findet man direkt die typischen Farben wie z. B. orange mit blau und die bekannten weißen Schriftzüge. 

Direkt an der Vorderseite präsentier JBL das Quantum 350 Headset in voller Pracht, was hier gut gelingt, da man das Headset leicht von der Seite betrachtet abgebildet hat. Am Rand verläuft hier genau so, wie man es auch von den anderen Produkten kennt von oben nach unten der Produktname und unter dem Headset wird man in mehreren Sprachen darüber informiert, dass es sich um ein kabelloses Over-Ear Headset mit Surround-Sound und einem abnehmbarem Mikrofon handelt. Des Weiteren wird hier der JBL Quantum Surround Klang beworben, es wird ausführlich gezeigt, mit welchen Endgeräten das Headset genutzt werden kann und es wird erwähnt, dass man beim Funk-Standard auf 2,4 GHz mit einer geringen Latenz setzt. 

An der rechten langen Seite gibt es zusätzlich zu den bereits an der vorderen Seite gezeigten Infos noch eine Abbildung des Headsets, dieses Mal aber von der Seite betrachtet. Mehr gibt es hier nicht zu sehen, interessanter wird es hingegen wie gewohnt an der Rückseite. Hier zeigt JBL erneut das Headset und geht nochmals etwas ausführlicher auf die besonderen Ausstattungsmerkmale ein. So wirbt man hier mit dem 40 mm Treibern, dem leichten Gewicht und dem abnehmbaren Headset mit Stummschaltung. Unten links gibt JBL dann auch noch Infos zur maximalen Akkulaufzeit, welche bei bis zu 22 Stunden liegen soll und bereits nach 5 Minuten soll das Headset wieder für 1 Stunden aufgeladen sein. 

Geöffnet wird die Verpackung an der Unterseite und anschließen kann man das komplette Innenleben herausziehen. Dabei befindet sich alles in einem gepressten Karton aus Zellulose, was ich sehr gut findet, denn so wird ein Großteil des Verpackungsmaterials durch etwas Nachhaltigeres ersetzt. In dem Einsatz findet man dann das Headset, welches hier durch ein Kunststoffbeutel, in welches dieses eingeschoben wurde, geschützt wird. In der Aussparung unmittelbar darunter findet man dann in einer Folie noch die üblichen Beipackzettel (Anleitung usw.) sowie das Mikrofon, ein USB-A auf USB-C Ladekabel und die zur Verbindung benötigte USB-Dongle.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Das Gehäuse des JBL Quantum 350 ist wie üblich in der Gaming-Branche komplett aus Kunststoff gefertigt worden. Hierbei spürt man auch direkt den Preisunterschied zum JBL Quantum 600, denn es wirkt auf jeden Fall ein ganzes Stück billiger, aber dafür bekommt man hier wie bereits zu Beginn erwähnt ein solides Headset mit Wireless-Funktion. Diese Funktion sorgt eben dafür, dass man bei der Materialwahl bzw. der Materialanmutung als Endverbraucher abstrichen machen muss. Das Headset ist übrigens nochmals um einiges leichter als das große Quantum 600, denn anstatt von 350 Gramm beträgt das Gewicht nur geringe 250 Gramm. 

Das Quantum 350 wird wie der Großteil der Headset-Serie nur in Schwarz angeboten und ansonsten findet man hier nur wenige Akzente. Lediglich die Seitenbeschriftung im Inneren der Ohrmuscheln und das Kabel an der Innenseite des Verstellmechanismus, welches hier zu beiden Ohrmuscheln verläuft, setzt hier geringe Akzente, die jedoch beim Tragen nicht auffallen. Auf eine RGB-Beleuchtung muss in dieser Preisklasse verzichtet werden, alles andere wäre auch überraschend gewesen.

Die Ohrmuscheln sind groß genug ausgeführt und besitzen auch eine gute Tiefe, sodass hier die Ohren nicht eingeklemmt werden bzw. im inneren Netz der Treiberabdeckung drücken. Ebenso ist auch die Polsterfläche am Kopfbügel dick genug, sodass hier auf Dauer ein guter Tragekomfort geben ist. Dabei sind alle Polsterungen mit einem pflegeleichten und schweißresistenten Kunstleder überzogen. Der Kopfbügel ist hier vermutlich nur mit einem Kunststoffband versehen, üblicherweise kommt hier ein robuster Federstahl zum Einsatz. Beim JBL Quantum 350 ist fest vorgegeben, wo das Headset angebracht wird, denn dies kann hier nicht frei angebracht werden, sonder muss am vorgesehenen Anschluss an der linken Seite angebracht werden. Damit man direkt weiß, wie das Headset getragen werden muss, wurden im Inneren auf dem dünnen Stoff der Treiberabdeckung jeweils ein großes „R“ und „L“ eingenäht.

(Design: 3,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Angesichts des Preises und das man hier sogar ein Wireless Headset geboten bekommt, war mir klar, dass JBL irgendwo etwas sparen muss. Beim JBL Quantum 350 ist dies auf jeden Fall die Materialanmutung, denn hier bekommt man ausschließlich Kunststoff geliefert. Vorteil das Gewicht ist angenehm leicht, aber dafür spürt man eben, wen man das Headset in den Händen hält direkt den Unterschied zu einem teureren.

Das Kunstleder der Ohrmuscheln und des Kopfbands besitzen wie bereits erwähnt, eine angenehm weiche Polsterung und dank der beiden Gelenken an den Ohrmuscheln können diese so eingedreht werden. Sodass diese beim Abnehmen flacher beim Transport sind bzw. angenehm Flach mit eingedrehten Ohrmuscheln über die Schulter hängen, können. Beim Schütteln bzw. rütteln klappert hier alles wein wenig, was die „günstigere“ Verarbeitung betätigt, aber dafür bekommt man klanglich und vom Tragekomfort dennoch ein gutes Gerät geliefert. Die Größenverstellung mit einem Raster läuft leichtgängig und Raster hörbar ein und auch das mitgelieferte Zubehör stimmt von der Qualität.

(Verarbeitung: 3,6 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Headset-ArtOver-Ear-Headset
Mikrofon-ArtOmnidirektional-Mikrofon, verstellbar und abnehmbar mit Pop-Schutz
FarbeSchwarz
Gewicht252 Gramm
MaterialNahezu komplett aus Kunststoff,
Ohrpolster + Kopfband: Kunstlederbezug
Konnektivitätnur zusammen mit der USB-Dongle (2,4-GHz-Wireless), also kein Bluetooth oder Klinkenbuchse
TreiberJeweils links und rechts ein 40-mm-Treiber
Treiber-Bandbreite20 – 20000 Hz
Mikrofonfrequenzbereich100 Hz – 10 kHz
Impedanz32 Ohm
BesonderheitenJBL QuantumEngine Software mit EQ, Sidetone, Surround-Sound, kabelloses 2,4-GHz-Headset.
LieferumfangJBL Quantum 350 Headset
USBA auf USB-C-Ladekabel
USB-WLAN-Dongle
abnehmbares Mikrofon mit Windschutz
Kurzanleitung | Garantieschein | Sicherheitsblatt
Technische Daten der JBL Quantum 350

Tragekomfort

Das Headset ist weniger Verwindungssteif und beim Schütteln klappert alles ein wenig, daher muss man hier wie bereits erwähnt bezüglich der Materialanmutung wegen der sonst gute Ausstattung eben abstriche machen. Ist einem eine bessere Verarbeitung wichtig, muss man eben zu einem der etwas teureren Quantum-Headsets greifen. Nichtsdestotrotz ist die Polsterung wie bereis angeben gut genug, sodass ein bequemer Sitz über eine längere Spielzeit gegeben ist. Die Ohrpolster sind drehbar, sodass diese sich dem Kopf sehr gut anpassen und eben trägt auch der gefederte Kopfbügel dazu bei. Der verstellbare Bereich des Kopfbügels ist groß genug gewählt, sodass einer mehrstündigen Gaming-Session nichts im Weg stehen sollte. 

Die beiden Ohrmuscheln wurden außerdem groß genug gewählt, sodass hier problemlos auch größere Ohren hineinpassen, ohne dass diese eingeengt werden oder unangenehm im inneren anliegen. Die Bespannung der Polster mit Kunstleder ist bei zahlreichen Headsets und Kopfhörern exakt so der Fall, aber dies bringt immer den Nachteil mit sich, dass dieses Material kaum bis gar nicht atmungsaktiv ist. Somit muss man das Headset nach einiger Zeit kurz anheben oder absetzen, damit frische Luft an die Ohren herankommt. 

Der Anpressdruck rund um die Ohren ist gleichmäßig verteilt und dieser ist weder zu gering noch zu hoch, denn wenn dieser zu gering wäre, könnte das Headset bei zu heftigen Kopfbewegungen verrutschen. Ob sich das Headset für Brillenträger eignet, würde ich mit„ jein“ beantworten, denn dies hängt zum Teil von den Brillenbügeln als auch vom Schmerz- bzw. Störempfinden ab. Es ist also so, dass es sein kann, dass man beim Zocken die Brille spürt bzw. diese nach der Zeit an der Schläfe drücken könnte.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Bedienung

Die Bedienungselemente hat JBL nahezu komplett an der linken Ohrmuschel untergebracht. An der rechten Seite findet man nur den Power-Schieberegler und eine dazugehörige Status-LED. Schiebt man diesen kurz in die nächste Stellung (mittig), schaltet man das Headset an und schiebt man den Regler dann noch gegen den Anschlag vor, erfolgt eine manuelle Kopplung. Dies ist nur dann notwendig, wenn man die USB-Dongle und das Headset neu koppeln möchte. Dazu den seitlichen Knopf am Dongle für 5 Sekunden gedrückt halten, bis die LED schnell weiß aufblinkt, dann noch kurz am Headset den Anschalter gegen den Anschlag gedrückt halten und schon koppeln sich beide Geräte wieder. 

An der linken Ohrmuschel findet man zentral nach unten gerichtet die USB-C Ladebuchse, über welche der verbaute Akku wieder voll aufgeladen werden kann. Direkt daneben etwas nach vorne gerichtet sieht man eine kleine Klinkenbuchse, hier muss das Headset, welches im Lieferumfang dabei ist, eingesteckt werden. Zu guter Letzt ist neben dem USB-C Anschluss noch eine Status-LED, welche den Ladezustand anzeigt und darüber folgt die Stummschalt-Taste, welche einrastet und beim erneuten Betätigen wieder hervorkommt. Darüber wiederum gibt es dann noch den Lautstärkeregler, welche wie üblich nach hinten gerichtet ist. Mit diesem reguliert man die Lautstärke, welche einem in die Ohren abgespielt wird. Dieser Regler ist stufenlos, was mir nicht ganz so gut gefällt, hier hätte ich mir ein Raster gewünscht, sodass ich haptisch spüre, wann ich das Rad wie sehr drehe. 

Die Bedienung des JBL Quantum 350 ist gut, nichts sonderlich Außergewöhnliches, aber im Alltag gut und man kann alles Wichtige regulieren. Zudem ist die Bedienung nicht überladen, sodass man schnell die richtige Taste findet, aber beim Regulieren der Lautstärke wäre ein haptisch spürbares Raster von Vorteil gewesen. Eine automatische Stummschaltung gibt es wie bei den teurere Quantum-Headsets leider nicht, und somit muss zum Stummschalten immer die entsprechende Taste betätigt werden.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Software

JBL bietet für die Quantum-Headset-Serie eine kostenlose Software mit dem Namen QuantumENGINE an, mit der man je nach Headset mehrere Anpassungsmöglichkeiten hat. Dies Software zähl definitiv zu den Stärken der Quantum-Serie, denn JBL ist hier eine sehr schöne und zudem übersichtliche Software gelungen. Die Software gibt es sowohl für Windows als auch inzwischen für macOS. Bei Windows ist die Voraussetzung, dass man mindestens Windows 7 oder neuer installiert hat und rund 500 MB freien Speicher auf der Festplatte sollte ebenso vorhanden sein. Bei macOS wird der Download über den MacApp Store geladen, daher sollte dieser auf eurem Mac vorhanden sein. Ich wollte das JBL Quantum 350 mit meinem MacBook Pro aus dem Jahre 2018 verbinden, aber scheinbar hat hier die App aktuell noch ein Problem, denn egal was ich versucht habe, das Headset wurde nicht von der Software als verbunden erkannt. Daher hab ich das Ganze dann eben über meinen Windows Laptop eingerichtet und getestet. 

Über QuantumENGINE kann man zahlreiche Einstellungen bezüglich des Klangs vornehmen, sodass einem hier alle Möglichkeiten geboten werden, das Headset auf die eigenen Vorlieben anzupassen. Sehr gut finde ich hier direkt die ausführliche Einleitung beim ersten Start, denn hier werden einem alle wichtigen Funktionen Schritt für Schritt erklärt. Jedoch ist die Menüführung sowieso sehr überschaubar aufgebaut, sodass man sich hier sehr schnell zurechtfindet. 

In den Klangeinstellungen ist es z. B. möglich, den Klang selbst mit einem anpassbaren 10-Band Equalizer in den Höhen, Mitten und Tiefen nach den eigenen Vorlieben anzupassen. Außerdem kann über die Software das neuste Firmwareupdate installiert werden, man kann den virtuellen Surround-Modus aktiveren und das Mithören für das Mikrofon aktivieren.

(Software: 4 von 5 Punkten)

Klang

JBL setzt beim Quantum 350 links und rechts auf einen großen 40 Millimeter Treiber, was dem Standard entspricht, aber auf jeden Fall gehört der Klang hier zu den stärken. Doch bevor ich euch meinen Eindruck vom Klang beschreibe, schauen wir uns noch gemeinsam ein paar technische Daten dazu an. Den Frequenzgang gibt JBL mit 20 Hz und 20 kHz und die Impedanz liegt bei 32 Ohm, sodass hier eigentlich auch eine mobile Wiedergabe am Smartphone als Kopfhörer möglich wäre.  Jedoch wäre hier das Headset sicherlich nicht ganz so laut wie ein herkömmlicher, fürs Musikhören ausgelegter Kopfhörer mit weniger Ohm. Das Omnidirekt-Mikrofon wurde auf die reine Sprachverständlichkeit ausgelegt und bietet die üblichen 100 Hz bis 10KHz. 

Nun zum Klangbild, dieses ist überraschend kräftig, mit dominanten Bässen, die insbesondere im Spiel vollsten überzeugen. Vor allem bei den typischen Ego-Shooter mit lauten Explosionen und einem heftigen Feuergefecht kommt der Bass wunderbar zur Geltung. Somit nimmt man alles, was um einen herum passiert, gut wahr und Gegner können ein nicht mehr so leicht überraschen. Die Mitten sorgen hier beim JBL Quantum 350 für eine solide Wiedergabe von Stimmen im Spiel und ebenso lassen die Höhen kaum Kritik zu, vor allem angesichts des geforderten Preises. Klar ist das Klangbild nicht so detailreich wie bei JBL Quantum 600 und Co. aber ich war doch nach der Haptik des Headsets über den Klang positiv überrascht. Sollte einem das von Werk eingestellte Klangbild nicht zusagen, kann dieses noch mit der von JBL zur Verfügung gestellten Software individuell angepasst werden.

Bei einem Gaming-Headset ist jedoch nicht nur der Klang, welchen man auf die Ohren bekommt, wichtig, sondern ebenso ist auch die Übertragungsqualität des Mikros nicht zu vernachlässigen. Schließlich gibt es nichts Schlimmeres, als wenn eure Mitspieler bzw. Teamkollegen euch nur abgehackt oder gar nicht gut hören. Das Mikro kann sowohl abgenommen werden und ist zudem biegsam, somit kann dieses gut in Richtung des Mundes ausgerichtet werden, was wichtig ist. Die Aufnahmequalität hat mir im Test sehr gut gefallen, die Stimmübertragung war sehr verständlich, klar und neutral, also ohne Verfälschungen. 

In etwas lauteren Umgebungen, also wenn ihr z. B. in einem Zimmer mit euren Teamkollegen zockt und dabei über Headset miteinander kommuniziert, tut sich das Headset jedoch etwas schwer. Hierbei werden zwar die Stimmen der anderen Kollegen zuverlässig neutralisiert, aber dafür überträgt das Headset die Klick-Geräusche meiner Tastatur und von den anderen Kollegen.

Der zusätzlichen mitgelieferte Popschutz kann bei Bedarf entfernt werden, sorgt jedoch beim verwenden dafür, dass störende Hintergrundgeräusch wie z. B. der rotierende Lüfter nebenan nicht mehr so stark mit aufgenommen wird.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Bei der max. Akkulaufzeit gibt JBL bis zu 22 Stunden an, jedoch variiert diese Nutzungsdauer je nach Lautstärke usw. Beim Test bzw. zocken habe ich nicht permanent auf die Uhr geschaut und schon gar nicht habe ich 22 Stunden am Stück durch gezockt, aber zusammengerechnet kann ich die Laufzeit so wie von JBL angegeben bestätigen. Mit der Akkulaufzeit sollte man jedoch im Alltag sowieso aufgrund der Schnellladefunktion keine Probleme bekommen, denn mit dem mitgelieferten USB-A auf USB-C Ladekabel ist der Akku bereits nach 5 Minuten Ladezeit für eine ganze Stunde aufgeladen. Eine vollständige Akkuaufladung dauert dann gut 2 Stunden, was angesichts der 22 Stunden Laufzeit enorm kurz ist. Praktisch ist hier zudem das Headset kann, während dies aufgeladen wird, weiterhin verwendet werden, somit ist das Thema Akkulaufzeit eigentlich hier absolut kein Problem.

(Akkulaufzeit: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Beim JBL Quantum 350 handelt es sich um das günstigste Gaming-Headset der Serie, welches kabellos daher kommt. Es ist vom Preis-/Leistungsverhältnis sehr interessant, da es einen guten Klang bietet, welcher dank der tollen Software individuell angepasst werden kann. Der Tragekomfort passt so weit und die Mikrofon-Qualität lässt sogar manch teuerere Modell hinter sich. Hier hat JBL auf keinen Fall zu viel versprochen, man bekommt hier genau das, was JBL auch wirbt, ein soweit sehr gutes Headset zum Einsteigerpreissegment. Dafür muss man wie bereits erwähnt Abstriche bezüglich der Haptik und dem Design machen, aber vom Rest ist es ein tolles Headset.

Preis/Leistung

Von der UVP hat JBL Quantum 350 mit 99€ festgesetzt, aber inzwischen hat JBL selbst dies bereits auf 73,99€ runtergesetzt. Das ist auf jeden Fall ein fairer Preis, denn wenn man ein gutes Headset mit guter Software sucht, macht man bei diesem Preis nicht wirklich etwas falsch. Muss es wiederum auch ein Headset sein, welches von der Haptik und dem Design hochwertiger ist, oder man möchte sogar eine RGB-Beleuchtung, muss man etwas tiefer in die Tasche greifen und sich vielleicht das JBL Quantum 600 oder eines der anderen Modelle genauer anschauen.

JBL Quantum 350

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unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://de.jbl.com

Teufel Real Blue TWS 2

In aller Kürze

Beim Teufel Real Blue TWS 2 handelt es sich um eine neue Generation der bereits von mir getesteten Real Blue TWS. Hierbei hat Teufel die Kritikpunkte der Vorgängerversion teils zu Herzen genommen und so ist diese Generation nun auch endlich mit der hauseigenen App kompatible, welche zusätzliche Anpassungen ermöglicht. Außerdem wurde das Klangbild noch weiter verfeinert sodass eine noch höhere Pegelsicherheit erreicht wurde. Die Bedienung via Touch ist wie beim Vorgänger einfach und somit schnell eingeprägt und der Tragekomfort gefällt mir ebenso gut.

Gefällt uns

  • angenehmer Tragekomfort
  • leichtes Gewicht der In-Ears
  • ANC und Transparenz-Modus
  • guter Klang
  • hohes max. Output
  • endlich auch mit App kompatible

Gefällt uns weniger

  • kein aptX oder LDAC Support
  • Akkulaufzeit eher mittelmässig

Teufel Real Blue TWS 2

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Teufel liefert die Teufel Real Blue TWS 2 in einem kompakten und wie gewohnt ungebleichten Karton aus, welcher bezüglich der bedruckten Informationen recht dezent gehalten wurde. Kein Wunder, schließlich findet man allerlei Informationen direkt auf der Homepage von Teufel oder kann sich im Teufel-Store ausgiebig darüber informieren. Daher dient diese Verpackung lediglich dem Schutz beim Transport und zur genauen Indizierung, welches Produkt genau darin enthalten ist. Der Karton bzw. die Verpackung ist sehr stabil sodass, das Produkt darin sicher geschützt wird. Rundum findet man wie gewohnt ein paar wenige Informationen bzw. eine Skizze der In-Ears und ein paar technische Details an der Rückseite. 

 Durchtrennt man den Klebestreifen an der Unterseite der Verpackung, kann man diese aufklappen und findet dann direkt schon das Ladecase. Dieses ist in eine Plastiktüte eingepackt, sodass dies vor Kratzern geschützt wird und enthält wie von den anderen True-Wireless In-Ears aus dem Hause Teufel gewohnt, auch direkt die beiden In-Ears. Damit das Case beim Versand nicht beschädigt wird, ist dies zudem in einen Kartonage-Einsatz eingesetzt worden, der zudem das Zubehör enthält. Hier hat Teufel nämlich in den beiden seitlichen Hohlräumen das Zubehör verstaut, bei welchem es sich auf der einen Seite um ein relativ kurzes USB-A auf USB-C Ladekabel handelt und auf der anderen Seite, um die zusätzlichen unterschiedlich großen Ohranpassstücke. Letzteres liefert Teufel in den Größen XS, S, L und XL mit, während die Größe M bereits vormontiert wurde. Somit ist hier zur noch besseren Anpassung ein zusätzliches Paar Anpassstücke enthalten was dafür sorgt, dass man diese noch genauer anpassen kann. Zu guter Letzt befinden sich unter dem Einsatz noch die üblichen Beipackzettel in Form von einer Kurzanleitung, Sicherheitshinweisen usw.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

In-Ear Kopfhörer

Das Design der Teufel Real Blue TWS 2, hat sich gegenüber dem Vorgängermodell optisch etwas verändert, denn wo zuvor ein etwas kantiges Design herrschte, wurde nun alles schön abgerundet und auch haptisch gibt es mehr Details.  Anders als bisher gibt es die neue Generation nicht mehr nur in Schwarz, sondern auch in Weiß.

Weiterhin setzt Teufel auf das typische Knopf-Design welches genau so auch von zahlreichen anderen Herstellern verwendet wird. Das Gehäuse ist in matt gehalten und an der Außenseite prangt das typische „T“, was hier logischerweise für Teufel steht und eben sämtliche Kopfhörer ziert. Eine sichtbare und spürbare Änderung fällt hier gegenüber dem Vorgänger direkt auf, denn bei der 2. Generation ist das „T“ nicht mehr nur aufgedruckt, sondern im Bereich der Touch-Oberfläche eingelassen. Somit spürt man beim Bedienen bzw. mit dem Finger berühren direkt dieses und weiß, man hat den richtigen Bereich berührt, wo man sich wiederum beim Vorgänger eben nur sicher war, wenn der entsprechende Befehl ausgeführt wurde. Um das Bedienfeld hat Teufel dann noch einen dünnen Hochglanz-Ring eingelassen, welcher das Design zusammen mit der strukturierten Außenseite (Lochmuster) deutlich besser aufwertet als beim Vorgänger. Somit kann ich hier schon direkt bestätigen, die Teufel Real Blue TWS 2 sind vom Design auf jeden Fall hübscher als deren Vorgängermodell. 

Neben dem Bedienfeld findet man exakt wie beim Vorgänger eines der Mikrofone, welches in diesem Fall für das ANC verwendet wird, um die Geräusche in der Umgebung zu erfassen. Des Weiteren ist dieses Mikrofon auch bei Telefonaten wichtig, denn hiermit werden eure Worte erfasst und an den Gesprächspartner übertragen. Etwas seitlich am Gehäuse ist unterhalb des Mikros eine weitere kleine Öffnung jedoch handelt es sich hier in diesem Fall nicht um ein weiteres Mikro, sondern um eine Status-LED. Das zweite Mikro befindet sich wiederum nach oben gerichtet, also direkt gegenüberliegend der Status-LED und ist somit ebenfalls fürs ANC zuständig, für welches insgesamt drei Mikrofone notwendig sind. 

Von der Touch-Oberfläche ab, fällt die Form der In-Ears etwas abgeschrägt ab, wobei diese in diesem Fall in die Tropfenform der In-Ears übergeht, was somit nicht gleichmäßig ist, sondern unten breiter wird als oben hinweg. Dabei ist dies wie bereits erwähnt nicht mehr so abrupt und kantig, sondern harmonisch und schön gleichmäßig abgerundet ausgeführt. Zur Innenseite hinweg gehen die Kopfhörer in eine Hochglanzoberfläche über und genau hier findet man dann auch das dritte und letzte Mikro, welches sich somit beim Tragen der In-Ears in der Innenseite befindet. Somit ist auch direkt klar, dass Teufel hier wie bei ersten Generation auf die bekannte Feedforward-Mikrofone Technologie beim ANC setzt, bei welchem Feedback-Mikrofone an der Innenseite des Ohrs und Feedforward-Mikrofone an der Außenseite platziert wurden. Daher sollen die In-Ears weniger anfällig gegenüber dem genauen Sitz im Ohr sein da das äußere Mikrofon die eingehende Störgeräusche erkennt, das ganze von der Elektrik dann gegensteuert wird und das innere Mikrofon misst nach, ob bzw. was im Ohr dennoch hindurch kommt und sorgt somit für eine noch bessere Regulierung des fortschrittlichen Hybrid ANC, welches hier zum Einsatz kommt.

Das Restliche, was man hier dann noch sieht, ist wiederum absolut identisch zum Vorgänger. Neben dem Mikrofon findet man an der Innenseite noch die beiden Ladekontakte, über welche die In-Ears beim Eisnetzen in das Ladecase mit Strom versorgt werden und zudem ist hier natürlich auch noch der Ohrkanal vorhanden, welche den Klang des Treibers ausgibt und somit in den Gehörgang befördert. Auf dem Ohrkanal sitzen die laut Teufel spezielle Mushroom-Ear-Tips aus antibakteriellem Silikon, diese sorgen für einen sicheren und komfortablen Halt im Ohr.  Jedoch muss ich ehrlich zugeben, wirklich speziell sind diese meiner Meinung auch nicht, sondern wie viel anderen Silikon-Ear-Tips als normal zu bezeichnen. Mushroom steht hier logischerweise nur für die Form, da dies einem Mushroom, also Pilzen, sehr ähnlich ist.

Ladecase

Das Case ist weiterhin wie beim Vorgängermodell sehr schlicht gehalten, aber wurden ebenfalls überarbeitet. In der Größe ist das neue Case weitestgehend identisch, aber beim Design hat sich etwas getan, denn wo das vom Vorgängermodell noch rundum abgerundet war, ist das Neue nun vorne und hinten kantiger ausgeführt worden. Der aufgedruckte Teufel Schriftzug ist an der Front verschwunden und ist nun beim neuen Case in Hochglanz direkt im Deckel eingelassen, also passend zu dem Logo an den In-Ears. Zudem ist die Griffmulde markanter sodass diese insgesamt griffiger ausgeführt wurde und somit wird ein sicheres Öffnen des Case ermöglicht. 

Das Ladecase besteht aus demselben Kunststoff wie auch die beiden In-Ears und wurde an der Unterseite abgeflacht sodass diese auf dieser Fläche stehen bleibt und selbst dann, wenn man beide In-Ears herausnimmt, bleibt es gut stehen. An der Front des Ladecase befinden sich unter der Griffmulde drei einzelne LEDs, welche einem den aktuellen Akkustand bzw. Ladestand der In-Ears anzeigt. Hierbei ist das ganze sehr Simple zu verstehen, denn man zeigt damit nicht an, wie viel Prozent das Ladecase noch hat, sondern jede der LEDs steht hier für ein Komplette Aufladung der In-Ears. Leuchten also alle drei LEDs auf, kann das Case die beiden Ohrhörer dreimal aufladen, während bei einer LED nur noch eine komplette Aufladung möglich ist. Ist der Akku schwach, blinkt die linke LED auf und der Akku sollte mit dem passenden Ladekabel direkt aufgeladen werden. 

An der Rückseite befindet sich die USB-C Ladebuchse, über welche das Ladecase aufgeladen wird, also exakt wie beim Vorgängermodell. Des Weiteren findet man hier auch die Modellbezeichnung der True Wireless In-Ears „Real Blue TWS 2“, welche aufgedruckt wurde. Die Innenseite des Ladecase wurde wie an der Außenseite aus schlichtem schwarzem Kunststoff hergestellt, davon ist das meiste Matt und alle Vertiefungen sind in Hochglanz ausgeführt. Welcher der Ohrhörer man hier in welche Aussparung einsetzt, ist gekennzeichnet, sodass man direkt weiß, welcher Ohrhörer rechts und welcher links eingesetzt werden muss. Zu guter Letzt finde man in der Vertiefung noch jeweils zwei Ladekontakte, über welche die In-Ears aufgeladen werden und ansonsten gibt es hier nichts weiteres Spannendes zu sehen. 

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der Teufel Real Blue TWS 2 empfinde ich ein wenig besser als beim Vorgängermodell, aber hier gibt es definitiv noch einige hochwertiger verarbeitete Produkte. Alles besteht hier zwar wie besagt aus Kunststoff, macht aber dennoch einen hochwertigen Eindruck und das Case lässt sich dank der dezent gehaltenen Griffmulde gut mit zwei Händen öffnen. Beim Öffnen des Case spürt man jedoch einen deutlichen Widerstand zwischen geschlossen und offnen, der zwar beim Vorgänger aus spürbar war, aber keineswegs so stark. Ein flüssiges Öffnen ist somit nicht möglich, aber extrem störend ist es dennoch nicht.  

Durch den Einsatz von Kunststoff ist das Gesamtgewicht angenehm leicht und dennoch passt die Verarbeitung, sodass hier nichts knarzt oder klappert. Das Scharnier des Deckels am Case finde ich nun sogar besser gelagert sodass man das Spiel hier reduziert hat aber dies kann auch der Grund sein warum der Deckel etwas schwerer auf und zugeht. Die beiden In-Ears bringen gut 11 Gramm und das Case knapp über 37 Gramm auf die Waage, sodass alles zusammen wie bereits beim Vorgänger angenehm leicht ausfällt. Der matte Kunststoff bringt jedoch leider den Nachteil mit sich, dass dieser sehr anfällig gegen Fingerabdrücke ist, sodass man gerade wenn man die In-Ears wie üblich auch viele unterwegs nutzt, diese hin und wieder mit einem Tuch reinigen sollte, vor allem dann, wenn man fettige Finger hat. Weiterhin ist das Case wie bei der 1. Generation nach der Schutzklasse IPX3 geschützt, sodass den beiden In-Ears ein kurzer Regenschauer nichts ab kann, jedoch bedeutet dies keineswegs, dass diese wasserdicht sind, sondern eben nur gegen leichtes Sprühwasser immun sind.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.2)
FarbeSchwarz, Alternativ auch in Weiß
Akkuintegriert, 370 mAh großer Lithium-Polymer-Akku im Case und 60 mAh großer Lithium-Ionen Akku in jedem der beiden Kopfhörern
Akku Ohrhörer: 8 h (ohne ANC) 6 Stunden (mit ANC)
Akku Ladecase: 17 h (ohne ANC) 12 Stunden (mit ANC)
Gesamt somit ca.: 25 h bzw. 18 mit ANC
Gewicht 47,4 g (Ohrhörer und Ladebox)
11,2 g (beide Ohrhörer)
36,2 g (Ladebox)
MaterialOhrhörer und In-Ears aus Kunststoff
KonnektivitätBluetooth 5.2 Audio-Codec: SBC und AAC.
TreiberDynamische Treiber mit einer Größe von 12 mm (links und rechts)
Frequenzbereich10 Hz bis 20 kHz
Treiberempfindlichkeit bei 1 kHz/ 1 mW (dBkeine Angaben
Impedanz (Ohm)keine Angaben vermutlich 16 Ohm
ANC/ TransparenzmodusANC und Transparenzmodus mit insgesamt drei Mikrofonen
LieferumfangTeufel Real Blue TWS 2
je ein Satz Ohrstöpsel in fünf verschiedenen Größen
Ladecase aus Kunststoff
USB-C-Ladekabel
Kurzanleitung + Sicherheitsdatenblatt usw.
Technische Daten der Teufel Real Blue TWS 2

Tragekomfort

Der Tragekomfort der Teufel Real Blue TWS ist sehr gut, hier konnte ich diese problemlos über Stunden nutzen, ohne dass hier etwas unangenehm gedrückt hat. Durch ihre anatomische Formgebung sitzen diese im Zusammenspiel mit den richtig gewählten Silikon-Ear-Tips sehr bequem im Ohr. Somit stört mir auch nach dem sehr langen Musikhören absolut nichts.

Ebenso, wie der bequeme sitzt im Ohr kann ich mich hier auch keineswegs bezüglich des sicheren Haltes beschweren, denn die Silikon-Tips sorgen hier für den wichtigen Unterdruck, der gering ausfällt, aber dennoch dafür sorgt, dass die In-Ears auch bei leicht hektischeren Bewegungen nicht aus den Ohren rutschen. Der sitzt lässt sich dank insgesamt fünf Anpassstücke je Seite ideal an das eigene Ohr anpassen und hier rate ich auch wie immer dazu, sich hierfür genug Zeit zu nehmen und alle durchzuprobieren. Schließlich sorgt die richtige Größe zum einen nicht nur für einen sicheren Halt und einen bequemen Tragekomfort, sondern ebenso hätte hier der inkorrekte sitzt auch Auswirkungen auf das ANC.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Bedienung

Beim Bedienkonzept setzt Teufel wie inzwischen die Mehrheit aller Hersteller auf keinerlei Tasten, sondern nur auf Touch. Dabei unterscheidet man hier beim Bedienen zwischen einem einmaligen, doppelten, dreimaligen Antippen der Oberfläche und zudem reagieren diese auch auf das knapp über eine Sekunde gedrückt halten, wobei hier auf jeder Seite zum Teil auch unterschiedliche Aktionen ausgeführt werden.

Zum Einschalten der Ohrhörer genügt es, diese einfach aus dem Ladecase herauszunehmen und schon werden diese im Anschluss beim Ersten entnehmen und vollen Aufladen in den Pairing-Modus versetzt. Damit diese aber geladen werden, muss man den blauen Ladekontakt-Schutz entfernen und am besten noch direkt das Ladecase mit einem Ladekabel verbinden sodass man direkt mit allem voll aufgeladen durchstarten kann. Sollten die In-Ears wiederum bereits mit eurem Smartphone gekoppelt geworden sein, verbinden diese sich natürlich fortan immer automatisch nach dem Einschalten mit dem zuletzt verbundenen Gerät.

Sollten die In-Ears bereits mit einem Device verbunden geworden sein und ihr möchtet diese mit einem anderen Gerät koppeln, dann haltet die linke und rechte Touch-Oberfläche für 1,5 Sekunden berührt. Dadurch wechseln diese direkt in den Kopplungsmodus und können somit mit einem neuen Gerät gekoppelt werden. Anschließend verbinden sich die In-Ears wie gewohnt automatisch mit dem bereits verbundenen Gerät, wenn beides eingeschaltet ist und am Zuspielgerät „Bluetooth“ aktiviert ist. 

Durch die neuste Bluetooth-Technologie (in diesem Fall Version 5.2), ist es eigentlich bei so gut wie allen True Wireless In-Ears der Fall, dass hier beide Ohrhörer auch einzeln genutzt werden können. Somit können auch hier beide Ohrhörer als eigenständiger Master verwendet werden. Dies bedeutet somit auch, dass beide In-Ears direkt mit dem Smartphone kommunizieren und auch Musik empfangen können, während der andere bei Bedarf im Ladecase verbleiben kann.

Nutzt man wie in den meisten Fällen beide Ohrhörer zusammen, dann sorgt ein einmaliges kurzes Berühren der Touch-Oberfläche dafür, dass die Lautstärke reguliert werden kann. Dabei sorgt ein einmalige antippen der rechten Seite dafür, dass die Musiklautstärke erhöht wird und die linke Seite für ein Absenken der Lautstärke. Nachteil, man kann die Musik nur durch jeden Antippen erhöhen, also länger gedrückt halten funktionier hier nicht. Tippt man wiederum egal ob am rechten oder alternativ auch linken Ohrhörer zweimal hintereinander auf die Oberfläche, dann wird z. B. die Musik direkt angehalten bzw. bei erneutem Betätigen wieder am zuvor angehaltenen Punkt fortgesetzt. Dreimaliges Antippen ermöglicht es hingegen, dass man zum vorherigen oder nächsten Song in der Playlist springen, dazu tippt man rechts für Vorspringen und links für zurück. 

Der Sprachassistenten am Smartphone kann ebenfalls direkt über die In-Ears aufrufen werden, indem man den rechten In-Ear länger, also knapp 1,5 Sekunden lang berührt hält. Ebenso gibt es am linken In-Ear die gleiche Aktion, jedoch ruft man hier nicht den Sprachassistenten auf, sondern reguliert das ANC bzw. den Transparenz-Modus. Bei jedem knapp 1,5 Sekunden langen halten wechselt man somit durch die unterschiedlichen Funktionen durch: Geräuschunterdrückung (ANC) Ein –> Transparenz-Modus Ein –> Geräuschunterdrückung (ANC) Aus.

Anrufe können selbstverständlich ebenfalls direkt über die Ohrhörer angenommen werden, was beim eingehenden Anruf durch zweimaliges Drücken der Oberfläche am rechten oder alternativ auch am linken Ohrhörer erfolgt. Ebenso beendet man so auch selbst am Ende des Telefonats den Anruf durch das kurze berühren. Kann man im aktuellen Zeitpunkt nicht telefonieren oder Ähnliches genügt wiederum das knapp 1,5 Sekunden lange berühren einer der beiden Seite und schon wird der eingehende Anruf abgelehnt.  

An für sich bin ich mit der Steuerung sehr zufrieden, hier reagiert wie bereits beim Vorgänger alles sehr zuverlässig und präzise, jedoch bin ich mit einem Punkt nicht ganz so zufrieden. Was mich nämlich stört ist der Punkt bezüglich der Lautstärken Anpassung möchte man nämlich wie erwähnt, die Lautstärke direkt um mehrere Stufen auf einmal regulieren, geht dies leider nicht, denn würde man zweimal hintereinander auf den linken In-Ear tippen, dann wird der Titel erneut abgespielt. Somit muss man zwischen der Regulierung immer ein wenig warten, was mich im Test doch gestört hatte.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

Bezüglich der Audio-Qualität wird hier exakt wie beim Teufel Real Blue TWS der 1. Generation auf einen überdurchschnittlich großen 12 mm Treiber gesetzt. Hierbei verspricht Teufel einen weiten Frequenzgang, einen starken Bass, warme Mitten sowie präzise Höhen. Doch wie gewohnt alles der Reihe nach, betrachten wir zuerst mal wie gewohnt die Basis der In-Ears.

Das Herzstück der Teufel Real Bau TWS 2 ist wie bereits zuvor erwähnt der in jeder Seite zum Einsatz kommende 12 mm Treiber welche laut Teufel einen Frequenzgang von 10 Hz bis 20 kHz bieten. Hier ist soweit alles wie bei der 1. Generation, was auch so nicht anders zu erwarten war. Bei den verfügbaren Audio-Codecs setzt Teufel auf AAC, was vorrangig von iOS Geräten unterstützt wird, jedoch können die In-Ears selbstverständlich wie sämtliche anderen In-Ears auch mit Android-Devices verwendet werden, aber hierbei wird dann eben „nur“ der Standard-Codec SBC verwendet.

Klanglich hat Teufel genau das eingehalten was man eigentlich auch verspricht. Die beiden großen Treiber sorgen beim richtigen Sitz der In-Ears, welcher für das perfekte Klangergebnis absolut wichtig ist für einen tollen Klang. Der Tiefbass soll laut der Aussage von Teufel bis zu zu 10 Hertz erreichen, was ich beim Klangtest auch direkt gespürt habe, denn hier bieten die Teufel Real Blue TWS 2 einen dominanten Bassbereich, der vielen Leuten und vorneweg den jüngeren Kaufinteressenten gefallen wird, aber ehrlich gesagt ist diese für meiner Wenigkeit ein bisschen zu betont. Die Mitten welche eindringlich wiedergegeben werden, sorgen für eine detailreiche und zugleich präsente Gesang und Stimm Wiedergabe. Ebenso wie die Mitten gefallen mir aber auch die Höhen, welche strahlend und sauber hörbar sind und dabei auch nicht verzerren, wenn man mal die maximale Lautstärke ausreizen möchte. 

Kurz zusammengefasst liefert Teufel mit dem hier abgestimmten Klangbild der Real Blue TWS 2 wie bereits erwähnt ein gutes Klangbild ab, welches der Mehrheit sehr gut gefallen wird. Audiophilen-Personen wird der bassbetonte Klang wiederum nicht zusagen aber für alle anderen ist es genau das Klangbild, wie es gut 99 % Kaufinteressenten gefallen wird.  Schließlich ist das warme Klangbild bei vielen Musikrichtungen, welche heutzutage gehört werden, überzeugend und wird für viele einem neutralen Klangbild vorgezogen. 

 Die Sprachverständlichkeit der Kopfhörer ist im Großen und Ganzen gut. Die von Teufel hier eingesetzten Echo- und Geräuschunterdrückung arbeitet zuverlässig, sodass mich meine Gesprächspartner selbst in einer lauteren Umgebung gut verstehen konnten. Lediglich hin und wieder wenn es sehr laut um mich herum war, bemängelten meine Gesprächspartner etwas, dass es an der Dynamik bei meiner Stimme gefehlt hat aber verstehen konnte man mich dennoch problemlos aber eben nicht ganz so klar wie bei manch anderen In-Ears. 

Dank des hochwertigen Audio-Codec AAC, sowie dem Bluetooth 5.2 Chip liefern die Teufel Real Blue TWS bei der Latenz, also die Verzögerung zwischen Ton und Bild beim Ansehen von YouTube Videos usw. eine sehr gute Arbeit ab, sodass hier keine Verzögerung festgestellt werden kann. Dies haben aber soweit inzwischen alle Namenhaften Hersteller in den Griff bekommen, sodass es hier kaum noch ein Problem gibt. 

(Klang: 4 von 5 Punkten)

App

Endlich die 2. Generation der Teufel Real Blue TWS ist nun auch mit der hauseigenen App kompatible etwas was ich beim Vorgänger noch bemängelt hatte. Die App ist, wie üblich kostenlos und gibt es sowohl für iOS und Android ist zwar insgesamt sehr kompakt gehalten, aber zumindest bietet diese den Mehrwert, dass man den Klang dank Equalizer etwas anpassen kann. 

Die App ist vom Funktionsumfang wie gewohnt sehr schlicht gehalten und hier wurde leider recht wenig Zeit bzw. liebe hineingesteckt, aber dafür ist, die App keineswegs überladen und unübersichtlich, was auch wieder von Vorteil ist. Hat man den Teufel Real Blue TWS 2 via Bluetooth wie gewöhnlich mit dem Smartphone gekoppelt, kann man die heruntergeladene App öffnen und hier dann ebenfalls noch kurz den Kopfhörer verknüpfen. Anschließend landet man direkt auf der Startseite auf welcher man zu Beginn immer zuerst landet. Hierbei wird einem neben dem Kopfhörer und dessen Namen auch direkt der Akkustand je In-Ear getrennt in einzelnen Prozentschritten gezeigt. Leider wird wiederum der Akku des Ladecase nicht dargestellt was bei anderen Herstellern der Fall ist, somit muss man hierfür eben immer auf die Batterieanzeige am Case direkt achten.  

Direkt unter der Abbildung der beiden In-Ears findet man noch zwei Einstellungsmöglichkeiten, bei denen es sich um die Geräuschkontrolle und den Equalizer handelt. Beim Punkt Geräuscherkennung“ gibt es nur ANC, Transparenz oder Aus regulieren lässt sich hier leider nichts, sodass man diese Funktion im Alltag sowieso mehr oder weniger direkt am Kopfhörer mit dem entsprechenden Touch-Befehl regulieren kann. 

Viel wichtiger ist hier dann der nächste Menüpunkt „EQ“, denn hier kann man den Klang personalisieren. Anstelle eines 3- bzw. 5-Band Equalizer setzt Teufel hier auf einen parametrischen EQ, bei dem man etwas mehr Gewöhnungszeit benötig, bis man alles eingestellt hat. Dies liegt daran, dass man hier sowohl den Pegel als auch die Frequenz immer zusammen einstellen muss. Hier ist etwas Übung und Probieren angesagt, aber dann lernt man die Vorzüge schnell kennen und kann z. B. den Bass, wenn dieser zu dominant wäre zurücknehmen usw. 

In den Allgemeinen-Einstellungen, zu welchen ihr über das Zahnrad auf der Startseite gelangt, können z. B. den Auto-Off Timer für das automatische Abschalten einstellen und man kann direkt über die App auf die Kurzanleitung zugreifen. Viel mehr wichtiges gibt es hier nicht zu sehen bzw. Einzustellen. 

(App: 3,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

ANC / Umgebung ein-/ausblenden

Teufel hat die Real Blue TWS 2 selbstverständlich wie dessen Vorgängermodell mit ANC ausgestattet. Dies hat mich schon damals verwundert, da hier kein Hinweis drauf im Name versteckt ist, schließlich war es bisher bei Teufel so, dass hier zumindest „NC“ im Produktnamen stand. Vielleicht wäre hier aber der Name „Teufel Real Blue TWS NC“ einfach zu lang und hat dem Unternehmen so nicht gefallen. Das die Bezeichnung NC fehlt ist ja auch absolut nicht schlimm und umso besser, wenn es dann vorhanden ist. Beim ANC handelt es sich wie bei der 1. Generation um ein Hybrid-ANC, welches überraschend gut funktioniert. Natürlich sollte man hier aufgrund der Bauweise nicht das ANC wie bei einem Over-Ear Kopfhörer erwarten, welcher eine nahezu vollständige Isolierung von der Außenwelt bietet, aber immerhin das Niveau was Teufel damit gelungen ist, kann sich sehen bzw. in dem Fall hören lassen.

Das ANC ist auf demselben Level wie bei der 1. Generation, daher leistet dies so weit eine gute Arbeit und blendet die tieferen Umgebungsgeräusche (Motoren-Geräusche usw.), um einen herum effektiv aus. Höhere Töne und oder z. B. Stimmen gelangen wiederum ins Gehör, werden aber dennoch etwas durch den isolierenden sitzt gedämpft. Mir gefällt hierbei jedoch auch sehr gut, dass beim aktiven ANC dies kaum Auswirkungen auf das Klangbild hat und somit wird hier nichts verfälscht. Ich hatte hier bereits Modelle im Test, welche beim aktivieren den Bass deutlich angehoben haben, dies ist hier jedoch glücklicherweise nicht der Fall. Mit den Spitzenmodellen aus dem Hause Sony und Co., kann das ANC der Teufel Real Blue TWS zwar nicht mithalten, aber dafür kosten diese auch einiges weniger und am Ende muss man selbst entscheiden, ob das bessere ANC überhaupt benötigt wird und vor allem hat man das Geld dafür überhaupt. 

Der Transparenzmodus welcher Stimmen und andere Geräusche z. B. den Verkehr um einen herum verstärkt durchlässt, arbeitet sehr zuverlässig. Diesen kann man ganz gut nutzen, hinkt aber ein wenig anderen Modellen hinterher, denn hier wird das ganze von einem hörbaren Grundrauschen begleitet, was jedoch nur bei leiser und keiner Wiedergabe auffällt. Hört man Musik in mittlerer Lautstärke wird das Grundrauschen effektiv überspielt.

Akkulaufzeit

Bei der Energieversorgung der Teufel Real Blue TWS 2 hat sich gegenüber dem Vorgängermodell absolut nichts verändert. Kein Wunder, sowohl das Case als auch die In-Ears sind nahezu gleich groß und bieten so kein Platz für größere Akkus. Der je Seite 55 mAh große Akku bietet somit weiterhin eine Laufzeit von bis zu 8 Stunden (ohne ANC) und mit ANC kommt man auf rund 6 Stunden mit jeweils einer vollen Aufladung. Hier gibt es zwar ein paar Modelle, welche eine längere Akkulaufzeit bieten, aber die der Teufel Real Blue TWS 2 dürfte absolut ausreichend sein und schlecht ist 6 bis 8 Stunden auf jeden Fall nicht. 

Das zusätzliche Ladecase besitzt einen 370 mAh Akku, welcher die Akkulaufzeit durch mehrmaliges Aufladen nochmals erweitert. Somit kommt man insgesamt auf max. 25 Stunden ohne ANC und auf 18 Stunden mit aktivem ANC. Im Alltag haben sich die Laufzeiten bei leicht angehobener Lautstärke auch genau so bestätigt bzw. teilweise konnte ich sogar etwas länger Musik hören. Das Ladecase ist sehr klein und kompakt, sodass ich es als hosentaschenfreundlich bezeichnen würde und mir somit gut gefällt. 

Sehr Schade finde ich jedoch auch bei der neuen Generation noch, dass man auf eine automatische Play/Pause Funktion verzichtet hat. Dies hätte ich mir sehr gewünscht und wird hoffentlich in einer kommenden Generation integriert, denn damit würde die Musik bei der entnehme der In-Ears aus dem Ohr automatisch gestoppt werden und beim Einsetzen wieder fortgesetzt werden, was meiner Meinung nach viel Komfort mit sich bringt. 

Bluetooth

Beim Bluetooth setzt Teufel wie aktuell bei eigentlich allen neuen Kopfhörer auf den Bluetooth-Standard 5 bzw. besser gesagt auf Bluetooth 5.2. Der Vorteile der neusten Version ist hier eine sehr geringe Latenz und der rechte und linke Audiokanal kann jeweils getrennt voneinander übertragen werden usw. Zudem ist diese Version sehr schonend zum Akku und die Reichweite ist ebenfalls top. 

Das Koppeln mit meinem iPhone ist wie gewohnt über die Einstellungen->Bluetooth sehr einfach und schnell erledigt. Die Bluetooth-Reichweite hat mir im Test gut gefallen, denn diese war zum einen sehr stabil und zudem auch mit gut 12 bis 14 Metern indoor sehr gut.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit dem Teufel Real Blue TWS 2 hat Teufel die nun 2. Generation des Kopfhörers auf den Markt gebracht, welche von der Optik nochmals etwas aufgewertet wurde und sich somit auch haptisch besser anfühlt. Des Weiteren hat man nun die neue Generation endlich mit der hauseigenen App kompatible gemacht, sodass man hier auf den Equalizer zugreifen kann und die automatische Abschaltung kann auch angepasst werden. Das ANC arbeitet im Alltagstest solide und auch von der Klangqualität bin ich sehr zufrieden.

Preis/Leistung

Der UVP Preis der Teufel Real Blue TWS liegt exakt wie beim Vorgängermodell bei 149,99€ und hier hat sich bisher auch noch nichts verändert, da die In-Ears noch relativ neu auf dem Markt sind. Der Preis ist meiner Meinung nach auch hier trotzt der App Integration etwas hoch angesetzt. Hier heißt es dann vielleicht noch Warten, denn wie beim Vorgänger wird der Preis sicherlich mit den bekannten Angeboten von Teufel noch etwas fallen. Die Ausstattung und Leistung ist gut, keine Frage, aber hier hat z. B. JBL und auch andere Anbieter True Wireless In-Ears im Sortiment welche günstiger sind und nahezu die identische Ausstattung bieten. Sollte man jedoch nach einem Bassbereich mit sauberem Tiefgang suchen, ist man beim Teufel Real Blue TWS 2 genau richtig.

Teufel Real Blue TWS 2

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://teufel.de

Teufel Real Blue NC

In aller Kürze

Mit dem Teufel Real Blue NC hat Teufel nun bereits die 2. Generation des Noise-Cancelling Over-Ear Kopfhörer vorgestellt. Hierbei hat sich das Design gegenüber des Vorgängers deutlich verändert, ist jedoch nicht neu bei Teufel, denn bereits der Teufel Mute BT aus dem Jahre 2017 sah genau so aus und hat mir damals sehr gut gefallen. Kombiniert wir das Design mit neuster Technik, der praktischen Bedienung mit dem Joystick, bekannt vom Teufel Supreme On und weiteren Highlights wie der langen Akkulaufzeit usw. 

Gefällt uns

  • guter Klang
  • sehr gute Akkulaufzeit
  • solides Noise Cancelling
  • faltbar
  • geniale Steuerung
  •  AAC, aptX Support
  • Schnellladefunktion
  • bequemer Tragekomfort

Gefällt uns weniger

  • Transparenzmodus sorgt für Grundrauschen
  • App etwas einfach gehalten
  • keine Smart-Pause-Funktion

Teufel Real Blue NC

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Teufel liefert die Teufel Real Blue NC in der gewohnten Verpackung aus, welche durch ihr schlichtes Äußeres bekannt ist. Somit setzt man auch hier auf die gewohnte ungebleichte Verpackung, welche nur wenig bedruckt wurde. Teufel setzt hier auf ein weitergehend nachhaltiges Verpackungskonzept, bei welchem fast komplett auf Kunststoff verzichtet wurde. Die Verpackung schützt den Kopfhörer hervorragend, denn hier hat man eine ausreichende Polsterung integriert und setzt auf eine Zentrierung, welche das Produkt bzw. in diesem Fall das Transportscase sicher schützen. Auf eine bunt bedruckte Verpackung verzichtet Teufel wie gewohnt, denn hier findet man rund um die Verpackung nur einige technische Daten und eine Skizze, die ein Teil des Teufel Real Blue NC zeigt. 

Somit findet man an der Oberseite hinweg zur Vorderseite die besagte Skizze des Teufel Real Blue NC und zudem sieht man hier natürlich auch den Hersteller und Produktnamen. Links findet man dann noch einen Aufkleber, welcher darüber informiert, welche Farbe des Teufel Real Blue NC enthalten ist und an der Rückseite gibt es ein paar wenige Details zum Kopfhörer. 

Durchtrennt man das Klebesiegel an der Unterseite, kann man die Verpackung öffnen und schon erblickt man direkt das Transportcase, welches zum Lieferumfang des Teufel Real Blue NC gehört. Hier drin hat Teufel dann wie von anderen Herstellern gewohnt, den Lieferumfang direkt mit integriert. Somit findet man hier den Kopfhörer, welcher zusammengefaltet und mit einer eingedrehten Ohrmuschel platzsparend darin verstaut wurde. In dessen Zentrum findet man dann wiederum in einer Polsterung das USB-A auf USB-C Ladekabel und ein Klinkenkabel vor. Zu guter Letzt hat Teufel unter dem Case noch die üblichen Beipackzettel verstaut, zu denen wie üblich eine Bedienungsanleitung usw. gehören.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Beim Teufel Real Blue NC setzt das Berliner Unternehmen wie üblich in der Branche hauptsächlich auf Kunststoff. Ich hatte hier zwar auch schon einige Kopfhörer im Test, die etwas mehr hochwertige Materialien geboten haben, aber zum einen waren die dann nochmals teuerer und ehrlich gesagt, macht der Teufel Real Blue NC dennoch einen wertigen Eindruck. Teufel bietet den Kopfhörer in insgesamt drei Farben an, nämlich in Weiß, einem hübschen Blau und in Schwarz, wovon Letzteres genau meinem Testgerät entspricht. Anders als das schwarze Modell bieten die anderen Farben auch noch ein paar farbliche Akzente, welche hier bei meinem Modell nur schwarz gehalten wurden. Beim weißen Modell kommen hier nämlich auch silberne Akzente zum Einsatz und beim blauen sind diese Akzente an der Ohrmuschel und an den Kopfbügel-Enden in Schwarz gehalten. 

Die wichtigen Elemente, welche regelmäßig beansprucht bzw. bewegt werden, sind wie üblich bei qualitativen Over-Ear Kopfhörern aus Metall gefertigt worden. Dazu zählt unter anderem der Verstellmechanismus des Kopfbügels, welcher schön spürbar einrastet und der innere Kern im Kopfband. Das Kopfband wurde wie die beiden Ohrmuschel mit einem angenehm weichen Material gepolstert, was für einen sehr bequemen Sitz sorgt und zum Schutz und besseren Tragegefühl hat man dieses wie üblich mit einem wertig anfühlenden Kunstleder bezogen. Jedoch muss man auch hier bedenken, dass man wie es bei Over-Ear Kopfhörern üblicherweise der Fall ist, gerade an heißen Sommertagen sehr unter den Postern schwitzt, daher kann ich diese Kopfhörer auch seltene für den sportlichen Einsatz empfehlen. Mit rund 280 Gramm ist der Teufel Real Blue NC zudem für den Sport etwas schwer, aber dennoch gibt es hier einige Leute, die beim Training einen Over-Ear Kopfhörer vorziehen und lieber tragen als ein On-Ear bzw. In-Ear Modell, aber Letzteres sieht man definitiv am meisten. Durch die Klappscharniere und drehbaren Ohrmuscheln kann man den Over-Ear Kopfhörer kompakt zusammenklappen, sodass dieser entweder im mitgelieferten Case oder auch einfach so im Rucksack verstaut werden kann. Das Kopfband kann wie gewöhnlich Individuelle angepasst werden und so bietet man hier eine 10-stufige Bügelverstellung. Diese sorgt wiederum in Kombination mit dem Federstahlkern im Kopfbügel und den weichen Polstern für einen angenehmen Anpressdruck. 

Das Design des Teufel Real Blue NC erinnert mich direkt an den alten Teufel Mute BT Kopfhörer, da hier die Form und das Ohrmuschel-Design nahezu identisch sind. Auffallend ist hier auf jeden Fall das Teufel „T“ an den Ohrmuscheln, welches von einem Ring umgeben ist. Anders als beim Vorgänger, dem Teufel Real Blue NC aus dem Jahre 2020, setzt man bei neuen Modell nicht mehr auf eine Hybriden-Steuerung aus Tasten und Touch. Beim neuen Teufel Real Blue NC hat sich Teufel für die Kombination aus zwei Tasten und dem vom Teufel Supreme On bereits bekannten Joystick entschieden. Auf dessen Vorteile gehe ich wie gewohnt später im Punkt „Bedienung“ ausführlich ein und es sei soviel verraten, ich bevorzuge diese präzise Steuerung jeder Touch-Bedienung. 

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Teufel Real Blue NC ist meiner Meinung nach sehr gut. Der Kunststoff fühlt sich hochwertig an und vermittelt keineswegs einen „billigen“ Eindruck. Die 10-fache Bügelverstellung rastet sauber ein und wie bereits erwähnt tragen die weichen Ohrpolster zu einem angenehmen Tragekomfort bei. Zudem gefällt mir das Bedienkonzept weg von den mit zahlreichen Tasten belegten Ohrmuscheln hin zum präzise steuerbaren Joystick und zwei simplen Tasten, von denen je eine an jeder Ohrmuschel sitzt. Beide Drucktasten haben einen angenehm spürbaren Druckpunkt, der nur ein minimal zu Hörendes klicken ins Innere des Kopfhörers überträgt. Beim Musikhören wird dies daher problemlos überspielt und fällt nicht störend auf. 

Teufel setzt beim Bezug der Ohrpolster und bei den Polsterungen des Kopfbands wie oftmals in der Branche üblich nicht auf echtes Leder, sonder auf ein sogenanntes PU-Leder. Dabei handelt es sich um ein Kunstleder Imitat, welches sich sehr weich anfühlt und sehr robust ist. Sehr gut finde ich hier das Teufel für 14,99€ zzgl. Versand Ersatzpolster inkl. Montageanleitung anbietet, sodass im Fall eines defektes nach der Garantie die Ohrpolster selbst ausgetauscht werden können.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtOver-Ear In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.0)
FarbeSchwarz; weitere Farben Weiß und Blau
Akkuintegriert, Lithium-Ionen-Akku
Akku Kopfhörer: 55 h (ohne ANC) 41 h (mit ANC) bei mittlerer Lautstärke.
Ladezeit bis komplett aufgeladen: 2 Stunden
Schnellladefunktion 5min für 4 Stunden Wiedergabe
Gewicht 280 Gramm
Materialbis auf die stärker beanspruchten Bauteile (Scharniere und Bügel), komplett Kunststoff.
KonnektivitätBluetooth 5.0 Audio-Codec: AAC, aptX.
Treiber40 mm Treiber (links und rechts)
Frequenzbereich10 Hz bis 20 kHz
Treiberempfindlichkeit bei 1 kHz/ 1 mW (dBkeine Angaben
Impedanz (Ohm)ca. 16 Ohm
LieferumfangREAL BLUE NC
1 ×Audiokabel mit Fernbedienung
1 × Transporttasche
1 × USB-C Ladekabel
die üblichen Beipackzettel
Technische Daten des Teufel Real Blue NC

Tragekomfort

Bezüglich des Tragekomforts habe ich beim Teufel Real Blue NC kaum Kritikpunkte gefunden. Die Polster des Kopfbands und die der beiden Ohrmuscheln sind angenehm weich gepolstert, sodass sich der Kopfhörer selbst nach längerem Musikhören absolut bequem trägt. Die Öffnung der Ohrposter ist groß genug, sodass normal große Ohren problemlos hinein passen, ohne ein unangenehmes Drücken oder Sonstiges. Bei sehr großen Ohren sollte man die Kopfhörer dennoch ausprobieren, ob diese einem passen, falls nicht, hat man hier bei Teufel ja 8 Wochen Rückgaberecht. Der Verstellmechanismus bietet die Möglichkeit, sich weit verstellen zu lassen, sodass kleine Köpfe aber auch größere damit einen perfekten Sitz geboten bekommen. Des Weiteren hat Teufel die Ohrmuscheln leicht nach vorne geneigt, sodass sich der Kopfhörer laut eigener Aussage besser dem Kopf- und der Ohrenform anpassen soll. 

Mit einem Gesamtgewicht von knapp 280 Gramm gehört der Real Blue NC zwar nicht zu den leichtesten seiner Sorte, aber durch die besagten weichen Polster spürt man dieses etwas höhere Gewicht kaum. Für Brillenträger würde ich den Kopfhörer wie viele andere Over-Ear Kopfhörer weniger empfehlen, denn hier kann zum einen der permanente Druck auf die Brillenbügel etwas unangenehm werden und zudem erreicht man hierdurch kein gutes ANC, da die Kopfhörer dann mit den Polstern nicht mehr sauber auf den Ohren aufliegen. Somit gelangen Geräusche, die man eigentlich nicht beim Musikhören mitbekommen möchte, ungestört ins Gehör, was definitiv nicht gut ist. 

Für sportliche Tätigkeit würde ich den Over-Ear Kopfhörer schon allein aufgrund seiner Bauweise weniger empfehlen. Schließlich deckt dieser die Ohren komplett ab, sodass kaum bis gar keine Luft zirkulieren kann, was wiederum dazu führt, dass man unter den Polster schwitzt.

(Tragekomfort: 4,5 von 5 Punkten)

Bedienung

Teufel setzt hier beim Real Blue NC wie ich es bereits erwähnt habe, nicht auf eine Bedienung via Touch, sondern einem Joystick mit mehreren Funktionen und zwei Tasten. Der Joystick ist bei Teufel nichts komplett Neues, denn dieser war bereits beim Teufel Supreme On verbaut und hat mir schon bei diesem sehr gut gefallen. Dabei kann man diesen kleinen Joystick in vier Richtungen bewegen und drücken, sodass man je nachdem, in welche Richtung man diesen betätigt, verschiedene Befehle ausführt. Für mich ist dies das beste Bedienkonzept, da man sich zum einen das mühsame Ertasten der vielen ähnlichen Tasten an den Ohrhörern erspart und zudem kommt es zu keinen Fehleingaben wie bei der Touch-Bedienung.

An der linken Seite des Teufel Supreme On gibt es neben der mittig nach unten gerichteten 3,5 mm Klinkenbuchse ein nach vorne gerichtetes Mikrofon für Telefonate. Außerdem findet man hier noch eine leicht nach hinten ausgerichtete USB-C Ladebuchse, sowie ein nach hinten angeordneter Power-Button inkl. Status-LED. Über diesen Power-Knopf schaltet man durch 2 Sekunden gedrückt, halten den Kopfhörer ein-/ aus. Kurz drücken führt dazu, dass einem der Akkustand anhand der aufleuchtenden Status-LED angezeigt wird und zweimal hintereinander betätigen führt dann wiederum dazu, dass man den Bluetooth-Kopplungsmodus aktiviert. Beim Akkustand hätte ich mir gewünscht, dass hier dann vielleicht nicht nur eine LED-durch farbliches Aufleuchten die Restkapazität darstellt, sondern eine Stimme, die Restkapazität in Prozent direkt über die Kopfhörer mitteilt. Schließlich bringt es mir kaum etwas, wenn ich den Kopfhörer aufhabe und die LED-zeigt mir eine Farbe an, die ich beim Tragen nicht sehe, somit muss ich dann in die App navigieren und hier den Akkustand einsehen. 

Direkt nach dem Einschalten zeigt einem die LED aber ebenso den aktuellen Ladestand des Akkus an, somit ist man zumindest vor dem Aufsetzen des Kopfhörers über dessen Restlaufzeit ungefähr informiert, für alles Weitere muss man dann eben in der App nachsehen. Kurz erläutere ich hier noch die LED-Anzeige des Akkus, die je nach Restkapazität unterschiedlich farbig aufleuchtet. Ein durchgängiges weißes Aufleuchten für 3 Sekunden zeigt an, dass die Kapazität des Akkus noch hoch ist (100 %), während ein weißes Aufblinken anzeigt, dass die Kapazität noch bei (60 – 99 %) liegt. Blinkt die LED wiederum gelb auf, sind es noch (21 – 59 %), während rot pulsierend eine niedrige Kapazität anzeigt (1 – 20 %) und somit sollte man spätestens dann schauen, dass man den Akku in der nächsten Zeit wieder voll auflädt.

Die rechte Ohrmuschel beherbergt den besagten und von mir bereits gelobten Joystick, der sozusagen als Multifunktion-Bedienelement betrachtet werden kann. Durch Einmaliges drücken wird die Musik Angehalten und fortgesetzt, wenn man diesen erneut drückt. Drückt man den Joystick wiederum nach oben, sprich nach hinten, dann wird die Lautstärke der Musik stufenweise erhöht oder so lange, bis man den Joystick nicht mehr in diese Richtung gedrückt hält. Um die Lautstärke wiederum zu verringern, drückt man den Joystick nach unten bzw. nach vorne. Um den aktuell wiedergegebenen Musiktitel zu überspringen, betätigt man den Joystick nach rechts, also nach außen und sobald man dies in die entgegengesetzte Richtung macht, spielt man den vorherigen Titel erneut ab, oder springt je nachdem wie oft man ihn betätigt, mehrere Titel zurück.

Über den Teufel Real Blue NC kann man jedoch nicht nur die Musik steuern, sondern auch den Sprachassistenten aktivieren und Telefonieren. Sofern man, während man den Kopfhörer verwendet, auf den Sprachassistenten zugreifen möchte, drückt und hält man den Joystick für zwei Sekunden betätigt. Sobald ein Anruf eingeht, wird eure Musik automatisch angehalten und wieder am selben Punkt fortgesetzt, sobald man aufgelegt hat. Geht gerade ein Anruf ein, kann man diesen durch einmaligen betätigen des Bedienknopfes annehmen und ablehnen, wenn man diesen zweimal drückt.

Das Teufel hier in dieser Preisklasse auf die vom Teufel Supreme On bekannte Funktion „Smart-Pause“ verzichtet hat, kann ich leider nicht wirklich verstehen. Denn mit dieser Funktion wird die Musik automatisch angehalten, wenn man den Kopfhörer absetzt und wieder fortgesetzt, wenn dieser wieder aufgesetzt wird. Hier hätte ich diese Funktion bei einem Kopfhörer mit einer UVP von über 200€ auf jeden Fall erwartet und daher finde ich es echt etwas Schade.

Zum Steuern des ANC/ Transparenz-Modus hat Teufel an der rechten Ohrmuschel einen separaten länglichen Knopf integriert. Bein einmaligen betätigen, wechselt man zwischen den beiden Modi durch, während ein 2 Sekunden langes Betätigen dazu führt, dass beides deaktiviert ist. Die Status-LED direkt daneben zeigt einem durch grünes Licht an das ANC an ist und weiß, dass man im Transparenz-Modus ist.

(Bedienung: 4,5 von 5 Punkten)

Klang

Teufel setzt bei den Real Blue NC pro Seite auf einen 40 mm großen Treiber. Dies ist so weit die übliche Größe bei Over-Ear Kopfhörern und somit in den letzten Jahren auch ein klarer Standard geworden. Besonderheit sind hier dann jedoch weitere Details, die zum guten Klang beitragen, hierzu zählt z. B. die Aluminiumschwingspule. Diese bewirkt, dass auch bei hohen Pegeln keine Verzerrung auftritt und das insgesamt eine konstante Klanggetreue herrscht. Die belüftete Rückraumkammer beim Treiber reduziert dann den sogenannten Klirr-Faktor und sorgt zugleich für einen präzisen und breiten Klang. Zuletzt wäre da dann noch die akustische Abstimmplatte zu erwähnen, die ebenso den Frequenzgang konstant hält, was für eine ausgewogene und tolle Wiedergabe sorgt. 

 Hochwertige Audio-Codecs hat Teufel mit integriert, sodass hier neben aptX auch AAC unterstützt wird. Somit haben sowohl iPhone- als auch Android-Nutzer beim Teufel Real Blue NC einen klaren und hochwertigen Klang. Beim Frequenzgang gibt Teufel einen überdurchschnittlichen Frequenzgang von 10 Hz bis 20 kHz an, sodass man hier bei Klang einen noch etwas tieferen Bass erwarten kann. Jedoch muss ich hier klar dazu sagen, dass der eigentliche menschliche hörbare Bereich bei 20 Hz im Bassbereich endet, aber es gibt dennoch junge Leute unter uns, die diesen Bereich noch wahrnehmen.

Für Teufel typisch punktet der Real Blue NC mit einer knackigen und druckvollen Basswiedergabe. Hier wird einem eine tolle Tiefenstaffelung beim Bass geboten und die Dynamik ist ebenso sehr gut. Somit macht es mit dem Real Blue NC sehr viel Spaß, Genres wie Pop, Rock und alle modernen Musiktitel zu hören. Das Erstaunliche ist hier zudem der Teufel Real Blue NC kann auch verdammt laut, also bekommt ihr hier ein sehr hohes max. Output geboten, was für mich persönlich auf jeden Fall mehr als ausreichend laut ist. Volle Lautstärke über mehrere Minuten könnte ich damit nicht ertragen, bzw. danach kann ich direkt prüfen lassen, ob ich ein Gehörschaden habe. Also hier auf jeden Fall acht geben und nicht übertreiben.

Die Mitten des Teufel Real Blue NC gefallen mir gut und verstecken sich kaum bis nur wenig hinter dem dominanten Bass. Somit klingen auch Stimmen beim Hören von Hörbüchern, bei Gesangstimmen usw. sehr gut und auch Gitarrensolos können mit ihrer Griffigkeit punkten. Zu guter Letzt punkten auch die Höhen mit einer sauberen Klangwiedergabe und sorgen für eine gute, transparente Raumabbildung. Insgesamt ein toller Klang, welcher Teufel hier mit dem Real Blue NC gelungen ist und wer es gerne laut und bassbetont mag, ist hier genau richtig. Der Klang kann in der App im Equalizer angepasst werden, sodass z. B. der Bass sofern gewünscht zurückgenommen werden kann. Somit kann der Klang noch in der App ein wenig feingetunt werden.

Die Sprachverständlichkeit des Teufel Real Blue NC ist sehr gut, hier habe ich eigentlich nichts zu bemängeln. Die eigene Stimme wird klar und sehr verständlich übertragen, und dabei ist es egal, ob man daheim in Ruhe oder unterwegs im Freien telefoniert. Störgeräusche um einen herum werden zuverlässig neutralisiert, sodass man weitestgehend eine gute Ruhe geboten bekommt und so ungestört telefonieren kann. Lediglich im viel befahrenen Straßenverkehr in der Stadt beklagte sich meine Gesprächsperson hin und wieder etwas aufgrund von Rauschen im Hintergrund meiner Stimme, was jedoch von der Elektronik übermittelt wird, weil diese versucht, die lauten Geräusche des Verkehrs zu neutralisieren. Zu guter Letzt versteht man selbst die Gesprächsperson sehr klar und deutlich und auch sonst gibt es hier nichts zu beanstanden. 

Die Latenz beim ansehen von Filmen und Videos haben eigentlich inzwischen alle Hersteller im Griff. Somit konnte ich auch beim Teufel Real Blue NC absolut keine Verzögerungen zischen dem auf dem Smartphone dargestellten Bild und dem Ton, der über die Kopfhörer wiedergegeben wird, feststellen. Also hat Teufel hier nicht zu viel versprochen, wenn man hier mit einer Lippensynchron-Funktion wirbt, denn diese hat man hier voll und ganz eingehalten.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

App

Teufel bietet für einige aber leider noch nicht immer für jeden Kopfhörer eine kostenlose App-Anbindung für iOS und Android Smartphones an, über die man weitere Personalisierung bzw. Einstellungen vornehmen kann. Im Falle des Teufel Real Blue NC ist dieser mit der Teufel Headphones App kompatible und so kann man hier über die App ein paar Dinge anpassen.

Teufel Go
Preis: Kostenlos
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Ich muss jedoch ehrlich gestehen, die App ist vom Funktionsumfang recht schlicht gehalten, sodass hier nur wenige Anpassungsmöglichkeiten geboten werden, aber dafür ist immerhin die App sehr übersichtlich gehalten. Hat man den Teufel Real Blue NC via Bluetooth wie gewöhnlich mit dem Smartphone gekoppelt, kann man die heruntergeladene App öffnen und hier dann ebenfalls noch kurz den Kopfhörer verknüpfen. Anschließend landet man direkt auf der Startseite, auf welcher man zu Beginn immer zuerst landet. Hierbei wird einem neben dem Kopfhörer und dessen Namen auch direkt der Akkustand in einzelnen Prozentschritten gezeigt. 

Unmittelbar darunter hat man dann noch drei Einstellungsmöglichkeiten, bei denen es sich um die Geräuschkontrolle, den Equalizer und ShareMe handelt. Beim Punkt Geräuscherkennung“ gibt es nur ANC, Transparenz oder Aus regulieren lässt sich hier nichts, sodass man diese Funktion im Alltag sowieso mehr oder weniger direkt am Kopfhörer mit dem entsprechenden Knopf einstellt. 

Viel wichtiger ist hier dann der nächste Menüpunkt „EQ“, denn hier kann man den Klang personalisieren. Anstelle eines 3- bzw. 5-Band Equalizer setzt Teufel hier auf einen parametrischen EQ, bei dem man etwas mehr Gewöhnungszeit benötig, bis man alles eingestellt hat. Dies liegt daran, dass man hier sowohl den Pegel als auch die Frequenz immer zusammen einstellen muss. Hier ist etwas Übung und Probieren angesagt, aber dann lernt man die Vorzüge schnell kennen und kann z. B. den Bass, wenn dieser zu dominant wäre zurücknehmen usw.  

ShareMe ist nur dann wichtig, wenn z. B. ihr und euer-/e Partner-/in ebenfalls einen Teufel Real Blue NC Kopfhörer haben, denn dann könnt ihr völlig kabellos beide Kopfhörer mit einem Smartphone verbinden, sodass z. B. jeder für sich mit dem eigenen Kopfhörer einen Film auf Netflix am Smartphone ansehen kann. In den Allgemeinen-Einstellungen, zu welchen ihr über das Zahnrad auf der Startseite gelangt, können z. B. die Systemtöne deaktiviert werden, der Auto-Off Timer für das automatische Abschalten kann eingestellt werden und man es ist möglich zu bestimmen, dass der Sprachassistent nicht über den Kopfhörer verwendet werden kann. Viel mehr wichtiges gibt es hier nicht zu sehen bzw. Einzustellen, ausser man möchte hier noch auf die Kurzanleitung zugreifen, was dann jedoch online erfolgt. 

App: 3,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

ANC/Umgebungsmodus

Wie die Endung im Name schon verrät, handelt es sich beim Teufel Real Blue NC um einen Over-Ear Kopfhörer mit Noise-Cancelling. Dies ist natürlich zum geforderten Preis von über 200€ auch absolut Pflicht, denn alles andere währe in der heutigen Zeit ein absolutes No-Go. Zum Einsatz kommt hier ein digitales Hybrid-ANC, was sehr zuverlässig und effizient arbeitet. Die am Teufel Real Blue NC verbauten Mikrofone, sowohl an den Ohrmuscheln Außenseiten als auch innen arbeiten dabei zusammen.Während die Äußeren die Störgeräusche erfassen und hier bereits ein entsprechend passendes Gegensignal generieren, misst das innere ebenfalls nach, was noch durchkommt und somit wird noch feiner alles, was durchkommen möchte, herausgefiltert. 

In der ANC-Technologie hat sich noch einiges getan in den letzten Jahren und so wird zum einen der Klang nicht mehr vom Aktivieren des ANC beeinflusst und zudem wurde das Grundrauschen, was sonst vorhanden war, ebenfalls fast komplett neutralisiert. Genau so ist es auch beim Teufel Real Blue NC, das aktivieren von ANC, führt zu einer tollen Ruhe, ohne störendes Rauschen und der Klang wird nicht verändert. Das ANC arbeitet sehr gut, ist jedoch kein marktführendes ANC, aber ein sehr gut Arbeitendes. Mittlere Frequenzen werden fast komplett herausgefiltert, zu denen die typischen Geräusche wie Motorengeräusche im Verkehr und die Turbinengeräusche beim Fliegen zählen. Hochfrequente und sehr tiefe Geräusche kommen noch durch, aber deutlich gedämpfter als ohne aktives ANC. Daher ein guter ANC-Kopfhörer, der zwar nicht mit dem Modell von Sony und Co. mithalten kann, aber dafür auch etwas günstiger ist. 

Beim Transparenz-Modus ist es dann wiederum so, dass Außengeräusche bewusst verstärkt in den Kopfhörer übertragen werden. Dabei entsteht zugleich aufgrund der Technik ein verstärktes Grundrauschen, was daran liegt, dass die Geräusche in der Umgebung mit den Mikros aufgenommen und eingespielt werden. Dieser Modus ist dann sinnvoll, wenn man sich trotz aufgesetztem Kopfhörer mit jemand unterhalten möchte oder eventuelle Ansagen am Flughafen oder am Bahnhof mitbekommen möchte. 

Zubehör

Teufel liefert den Real Blue NC in einem sehr stabilen und hochwertigen Aufbewahrungs-Case aus. Dieses sieht optisch recht hübsch aus und fühlt sich auch wertig an. Es wurde rundum mit robustem Kunstleder bezogen und besitzt im Inneren Polsterung, sodass darin wunderbar das Zubehör verstaut werden kann.

Den Großteil nimmt jedoch der Kopfhörer eine der darin aber sicher geschützt sitzt.

(Ausstattung 4 von 5 Punkten)

Bluetooth

Beim Bluetooth setzt Teufel auf den Bluetooth-Standard 5.0.Die Verbindung ist äußerst stabil und wie gewohnt schein hergestellt. Dazu einfach in die Bluetootheinstellungen navigieren, den Teufel Real Blue NC auswählen und schon ist dieser gekoppelt. Dann bei Bedarf noch mit der App verknüpfen und schon koppelt dieser sich nach dem Einschalten automatisch mit dem Smartphone. 

Im Praxistest lieferte das Bluetooth eine Reichweite von gut 12 Meter indoor und erst nach knapp 27 Meter war outdoor Schluss. Allesamt gute Werte, welche sich sehen lassen können und somit kann man sich auch im Haus über zwei bis drei Stockwerke bewegen, ohne dass gleich die Verbindung abbricht. Bei der Wiedergabe via Bluetooth profitieren Android- und Apple-User, denn hier wird sowohl der aptX- als auch der AAC-Codec unterstützt, welches eine Musikübertragung in nahezu CD-Qualität ermöglicht.

Wie bereits erwähnt, unterstützt der Teufel Real Blue NC die Share-Me-Funktion aus dem Hause Teufel. Somit können zwei Kopfhörer völlig kabellos mit einem Smartphone verbunden werden, sodass jeder für sich mit dem eigenen Kopfhörer einen Film auf Netflix am Smartphone ansehen können. Vorausgesetzt, beide haben denselben Kopfhörer.

(Bluetooth: 4 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Bei der Energieversorgung des Teufel Real Blue NC setzt Teufel auf einen recht großen 700 mAh, sodass hier direkt auch klar ist, warum hier bis zu 55 Stunden Musikwiedergabe bei mittlerer Lautstärke ohne Pause möglich sind. Aktiviert man ANC, reduziert sich die Laufzeit zwar auf rund 41 Stunden, aber das ist immer noch sehr viel und hier gibt es aktuell mir kaum eine bekannte Konkurrenz, die hier mithalten kann, zumindest nicht in dieser Preisklasse. Sollte der Akku dennoch unerwartet leer gehen, kann man den Kopfhörer noch mit dem mitgelieferten Kabel betrieben, aber mangels Klinkenbuchse wird das bei den neueren Smartphones kaum einer machen, den einen Adapter müsste man dann auch noch bei haben. 

Eine Schnellladefunktion ist mit integriert, sodass gut 5 Minuten Aufladen für bis zu 4 Stunden Musikwiedergabe (ohne ANC) ausreichen. Eine komplette Aufladung dauert wiederum knapp über 2 Stunden, was angesichts der langen Akkulaufzeit enorm schnell ist. Außerdem finde ich es gut, dass man den Kopfhörer auch während des Ladevorgangs nutzen kann, ein wichtiges Detail, welches nicht immer der Fall ist.

(Akkulaufzeit: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Bei der neusten Generation des Teufel Real Blue NC gefällt mir gut, dass hier die neuste Technologie im Design des Teufel Mute BT daher kommt. Das ANC funktioniert sehr gut, sodass Störgeräusche weitestgehend neutralisiert werden und ein wahrer Traum ist die Steuerung mit dem Joystick. Dieses habe ich bereits beim Teufel Supreme On lieben gelernt und ich bin froh, das Teufel sich hier ebenfalls dafür entscheiden hat und von der Touchbedienung Abschied genommen hat. Klanglich kann man sich beim Teufel Real Blue NC nicht beklagen, denn dieser kann nicht nur sehr laut, sondern auch mit einem guten Klangbild punkten. Teufel hat hier auf keinen Fall zu viel versprochen und einen würdigen Nachfolger des alten Teufel Real Blue NC auf den Markt gebracht. 

Preis/Leistung

Teufel hat den Real Blue NC mit einer UVP von 229,99€ auf den Markt gebracht, was definitiv nicht günstig ist. Inzwischen bietet Teufel diesen jedoch für 200€ an, was ebenfalls nicht wenig ist, aber hierfür bekommt man auch einen klanglich sehr guten Kopfhörer geboten. Dieser bietet einen bequemen Tragekomfort, ein tolles Bedienkonzept und ein solides ANC. Braucht man wiederum kein ANC, kann man sich vielleicht auch den 119€ teueren Teufel Real Blue anschauen, dieser bietet bis auf das ANC absolut die gleichen Eigenschaften.

Teufel Real Blue NC

Zum Angebot bei

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://teufel.de

JBL Reflect Flow Pro

In aller Kürze

Mit den JBL Reflect Flow Pro hat JBL nun eine rundum überarbeitete Pro-Version von der Reflect Flow-Serie vorgestellt. Rundum überbautet bedeutet hier jedoch nicht nur, dass die beiden In-Ears ein neues, modernes und schöneres Design erhalten haben, sondern auch das zugehörige Ladecase ist nun noch kompakter geworden und unterstützt nun auch Wireless Charging. Die Verarbeitung ist sehr gut, der Tragekomfort mit den Ear-Hooks ist bombenfest und nun ist sogar ANC mit an Bord. Abgerundet wird das Ganze von einer IP68 Zertifizierung, sodass diese fortan staubdicht und sogar wasserdicht sind. Somit ist damit selbst schwimmen kein Problem, was die JBL Reflect Flow Pro zum idealen Allrounder für jede Situation macht.

Gefällt uns

  • guter Sitz und extrem sicherer Halt
  • gute Akkulaufzeit
  • ANC
  • Umgebungs- und Talkthru-Funktion
  • Case kan via USB-C oder kabellos via Qi aufgeladen werden
  • Amazon Alexa und Google Assistant unterstützung

Gefällt uns weniger

  • kein aptX und AAC
  • manuelles Ausschalten nicht möglich
  • keine Lautstärkeregulierung

JBL Reflect Flow Pro

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Bei der Kopfhörer-Serie Reflect Flow aus dem Hause JBL handelt es sich um keine neue Serie, denn es gab hier 2019 und dazwischen ein paar weitere Generationen. Mit dem Reflect Flow Pro bringt JBL nun die neuste Generation auf den Markt, welche sowohl im Alltag als auch für schweißtreibende Workouts  geeignet ist. 

Beim Verpackungsdesign setzt JBL auf das bereits von den anderen Kopfhörer gewohnte Design, welches rundum durch Texte, Symbole und Bilder ausführlich über das Produkt informiert. Nach dem Aufklappen der Verpackung kann man dann zudem direkt die Produkte (Case und In-Ears) durch ein transparentes Sichtfenster begutachten, doch wie immer der Reihe nach. 

Bei den Farben der Verpackung setzt JBL ebenso auf das gewohnte farbliche Konzept. Daher sind auch hier weiß/orange und graue Farben vorzufinden, also ein typisches JBL Erkennungsmerkmal. An der Vorderseite zeigt JBL direkt in groß die beiden In-Ears und darunter ist in der rechten Ecke das aufgeklappte Case zu sehen. Bei den beiden In-Ears hat JBL nicht ohne Grund das Wasser dargestellt, denn damit möchte man direkt darstellen, dass diese wasserdicht sind. Des Weiteren hat man hier selbstverständlich das Firmenlogo und seitlich nach unten verlaufend den Produktnamen platziert. Direkt darunter erwähnt JBL dann wie inzwischen gewohnt die wichtigsten Funktionen der Ohrhörer, zu denen unter anderem das adaptive Noise Cancelling und Wireless Charging zählen. Die untere rechte Ecke ziert wie von JBL gewohnt die Darstellung der Akkulaufzeit, sodass man hier direkt auf einen Blick sieht, dass die In-Ears eine Laufzeit von bis zu 10 Stunden bieten und das Case diese um zusätzliche 20 Stunden auf insgesamt 30 Stunden erweitert. 

Die schmale rechte Seite zeigt zum einen durch kleine Skizzen den Lieferumfang, welchen einen dann in der Verpackung erwartet. Außerdem wird man darüber informiert, dass sowohl Alexa built-in als auch ok Google mit den JBL Reflect Flow Pro verwendet werden kann. Zu guter Letzt kommen wir nun wie gewohnt noch zur wichtigen Rückseite, denn wie üblich verrät diese einem die meisten Informationen zum Produkt. Hier bekommt man zum einen erneut eine Abbildung der In-Ears zusammen mit dem Ladecase geboten. Des Weiteren informiert JBL hier direkt daneben über die vier wichtigen Ausstattungsmerkmale der In-Ears. Zu diesen zählt z. B. das adaptive Noise Cancelling mit Secure-Fit, welches für einen sicheren Halt sorgt, sowie der Schutz gegen Staub und Wasser.

Klappt man die Verpackung von rechts nach links auf, kann man sowohl die In-Ears, als auch das Ladecase durch das bereits erwähnte Sichtfenster erblicken.  Form einer Kurzanleitung usw. enthalten sind. Hat man hier den Klebestreifen an der Seite entfernt, kann man das Sichtfenster aufklappen und direkt im Zentrum die In-Ears und das Ladecase aus einem Schaumstoffeinsatz entnehmen. Direkt darüber und darunter ist dann noch jeweils eine kleinen schwarze Kartonage vorhanden, bei der man oben das USB-C Ladekabel und unten die unterschiedlich großen Silikon-Anpassstücke und einen zusätzlichen Satz Sicherungsgummis findet. Unter all diesen Einsätzen findet man dann ganz unten in der Verpackung noch eine weitere Hülle, in der die üblichen Beipackzettel in Form einer Kurzanleitung usw. enthalten sind.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

In-Ear Kopfhörer

Das Design der JBL Reflect Flow Pro ist sportlich, modern und zugleich auch absolut alltagstauglich. Beim Formfaktor setzt man hier auf das klassische Knopf-Design, also auf etwas klobigere In-Ears die aber ohne zusätzliches Stäbchen wie z. B. bei den JBL Live  Pro+ auskommen. Mit je 7,5 Gramm pro In-Ear, sind diese zwar nicht die leichtesten ihrer Klasse, aber dennoch angenehm vom Gewicht, dass diese trotzdem bequem und vor allem absolut sicher im Ort halten.Das Design gefällt mit gut, JBL bietet die In-Ears in insgesamt vier Farben an, darunter: Pink, Weiß, Blau und Schwarz. Letzteres entspricht daher genau meinem Testsample, welches mir optisch gut gefällt. Durch die farbliche Auswahl sollte eigentlich für jeden eine passende Farbe welche zusaget dabei sein.

Bei meinem Testgerät in Schwarz wird das Design durch den äußeren silbernen Ring etwas aufgewertet, welcher wiederum bei den anderen Farben in derselben Farbe gehalten wurde wie die In-Ears selbst sind. Hierbei befindet sich an der Außenseite innerhalb des besagten silbernen Rings das bekannte JBL Logo. Zugleich verbirgt sich hier auf dieser Oberfläche auch eine Touch-Fläche, sodass beim JBL Reflect Flow Pro auf eine Bedienung via Touch gesetzt wird. Zusätzliche Tasten gibt es hier bei diesem Modell nämlich nicht. Der rundum laufende silberne Ring ist an zwei Bereichen oben und unten etwas breiter und mit einem länglichen Schlitz versehen, dies dient hierbei nicht nur dem Design. Hierbei handelt es sich nämlich wie von ANC In-Ears gewohnt um die Öffnungen für die Mikros, von welchen hier jeweils oben und unten im Schlitz eines sitzt. 

Seitlich an den In-Ears fällt dann direkt das Erkennungsmerkmal für einen sportlich orientierten In-Ear auf, denn man hat hier sogenannte POWERFINS-Stabilisatoren angebracht, welche in einer Aussparung bündig übergestülpt werden. Diese sind, wenn man genau hinschaut, sogar mit dem Namen der In-Ears versehen. Diese POWERFINS-Stabilisatoren sorgen beim Eindrehen der In-Ears für einen absolut sicheren Halt, sodass hier egal ob im Alltag oder beim Sport alles absolut bombenfest im Ohr hält. An der Innenseite der In-Ears fällt dann vor allem mal der Treiberkanal auf, welche wie gewohnt mit Silikon-Eartips versehen wurde. Damit hier nicht nur der sitzt gut ist, sondern sich auch der Klang richtig entfalten kann, liefert JBL hier insgesamt drei Größen an Silikon-Eartips mit. Damit sollte man diese problemlos anpassen können, was auch wichtig ist, denn da ANC mit an Bord ist, sollten die In-Ears schon von Grund auf gut abdichten. 

Die Innenseite hat JBL mit einem kleinen Wabenmuster versehen, was das sportliche Design unterstreicht und auch wenn man es beim Tragen nicht sieht, beim betrachten der In-Ears schön aussieht. Des Weiteren findet man hier noch drei goldene Ladekontakte, über welche die True-Wireless In-Ears wie üblich im Case mit Strom versorgt werden. Zudem erkennt man hier an der Innenseite noch eine kleine runde Öffnung, in welcher das dritte Mikrofon, welches für ANC benötigt wird, platziert wurde. Dieses misst bzw. erfasst die Geräusche, die unter Umständen dennoch durchs Gehör gelangen würden und sorgt dafür, dass die verbaute ANC-Elektronik das Entsprechenden spiegelbildliche Anti-Rausch -Signal sendet, um diesen frühzeitig entgegenzuwirken. Ein kleines Detail fällt unter Umständen an der Innenseite nicht direkt auf, doch der Clou ist, dass in dem Wabenmuster eine etwas dunklere schwarze Wabe sitzt, in der JBL den Annäherungssensor versteckt hat.  Dieser sorgt wie gewohnt dafür, dass die Musik automatisch angehalten wird, wenn man einen der In-Ear aus dem Ohr nimmt und wieder weiter läuft, wenn man diesen eingesetzt hat. 

Die JBL Reflect Flow Pro können auch einzeln als Mono In-Ear verwendet werden, hierbei muss man sich jedoch im Klaren sein, dass dann die Bedienung je nachdem, welchen In-Ear man nutzt, etwas eingeschränkt ist. Schließlich sind Touch-Oberflächen unterschiedlich belegt und nutzt man nur einen, ist man daher von der Störung direkt über den In-Ear deutlich eingeschränkter und muss öfters das Handy zur Hand nehmen.

Ladecase

Das Ladecase der JBL Reflect Flow Pro wurde wie gewohnt aus Kunststoff gefertigt und liegt gut in der Hand. Hierbei fällt bei diesem Modell direkt die fest integrierte Schlaufe auf, sodass man das Case auch um das Handgelenk oder an einem Gürtel usw. befestigen kann. Zu den kleinen Case gehört das der JBL Reflect Flow Pro jedenfalls nicht, denn es ist mit den Maßen von ca. 70 x 40 x35 (L x B x H) nicht unbedingt kompakt gehalten, aber natürlich auch nicht so groß wie das der Powerbeats oder der Teufel Airy Sports TWS. Vom Gewicht bringt das Case ohne In-Ears gut 62 Gramm auf die Waage, kein Leichtgewicht, aber zugleich auch kein schwerer Brocken.

Optisch ist das Case zwar etwas schlicht gehalten, aber dennoch auch irgendwie etwas auffällig, was an der fest integrierten Handschlaufe liegt. Diese verleiht dem Case meiner Meinung nach einen dezenten sportliche Look und somit kann das Case nicht nur in der Hosentasche, sondern wie erwähnt, auch am Handgelenk getragen werden oder einfach an etwas angebunden werden. Die Oberseite des Deckels ziert wie von JBL gewohnt lediglich ein JBL-Logo, welches hier anders als bisher gewohnt, aber etwas erhaben, also spürbar aufgebracht wurde. An der Front und Rückseite ist das Ladecase abgeflacht, genauso wie an der Unterseite. Somit kann man dies bei Bedarf auf mehrere Seiten auflegen, ganz wie es einem selbst gefällt. An der Vorderseite befindet sich zum leichteren Öffnen des Case eine Griffmulde und direkt darunter eine Akkuanzeige in Form eines Balkens. Während man an der Rückseite neben einem USB-C Ladeanschluss auch einen kleinen Reset-Knopf findet.

Im Inneren des Case gibt es nichts Atemberaubendes zu sehen, hier findet man die beiden Plätze, in welchen die In-Ears zum Aufladen eingesetzt werden und dabei über je drei Ladekontakte mit Strom versorgt werden. Im Zentrum findet man eine kleine Status-LED, diese zeigt einem jedoch nur den Bluetooth-Status an, also ob dieses nach einer Verbindung sucht, bereits verbunden ist oder nicht verbunden ist. Eine Beschriftung, welcher In-Ear wo reinkommt, ist hier nicht notwendig, denn aufgrund der Hacken können diese nicht falsch eingesetzt werden. Zu guter Letzt sorgt wie inzwischen von allen True-Wireless In-Ears gewohnt, der Magnetverschluss, welcher das Case verschlossen hält, dafür, dass auch beim sehr starken schütteln über Kopf nichts herausfällt. Aber auch wenn der Deckel offen ist und man das Case schüttelt, werden beide Ohrhörer dank der magnetischen Sicherung problemlos an ihrer Position gehalten.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der JBL Reflect Flow Pro ist meiner Meinung nach sehr gut. Das Gehäuse der In-Ears zeigt saubere Übergänge, keine Mängel im Bezug zur Fertigung und auch das Case ist ohne Makel. Die gewählten Materialien harmonieren gut miteinander, die In-Ears sind robust und auch das Case würde einen Sturz bis auf ein paar Kratzer bzw. Macken sicherlich überstehen.

Durch den Einsatz von Touch-Sensoren bei der Bedienung drückt man sich die In-Ears beim Betätigen nicht unangenehm ins Ohr. Daher habe ich hier eigentlich nichts zu bemängeln, denn das Gewicht ist insgesamt recht leicht und die In-Ears sind sogar staub und wasserdicht, sodass man damit sogar zeitweise schwimmen bzw. tauchen könnte.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.0)
Farbeschwarz, weitere Farben: Pink, Weiß, Blau
Akkuintegrierter, Lithium-Polymer-Akku
Akku Ohrhörer: 8 h(mit ANC); 10 h (ohne ANC)
Akku Ladecase: 20 h
Gesamt somit: bis zu 30 h
Gewicht 77 g (Ohrhörer und Ladebox)
15 g (beide Ohrhörer)
62 g (Ladebox)
MaterialOhrhörer und Ladecase aus Kunststoff
KonnektivitätBluetooth 5.0 Audio-Codec: SBC. Unterstützte Profile: A2DP V1.3, AVRCP V1.6, HFP V1.7. Fast Pairing von Google wird unterstützt.
TreiberDynamische Treiber mit einer Größe von 6,8 mm (links und rechts)
Frequenzbereich20 Hz–20 kHz
Treiberempfindlichkeit bei 1 kHz/ 1 mW (dB100 dB SPL bei 1 kHz
Impedanz (Ohm)16 Ohm
Lieferumfang1x JBL Reflect Flow Pro In-Ears (links und rechts)
1 x Silikonanpassstücke in 3 Größen
1x POWERFINS Stabilisatoren in 4 Größen
1 x USB-C-Ladekabel
1 x Ladecase
x Garantie/Warnung (W/!)
1 x Produkt-Kurzanleitung / 1 x Google Assistant Einrichtungsanleitung / 1 x Amazon Alexa Einrichtungsanleitung / Sicherheitsblatt (S / i)
Technische Daten der JBL Reflect Flow Pro

Tragekomfort

Auf den ersten Blick wirken die JBL Reflect Flow Pro wie z. B. die von mir bereits getesteten JBL Tour Pro+ TWS natürlich etwas klobiger als die JBL Live Pro+ TWS. Dies bedeutet jedoch keineswegs, dass diese nicht angenehm im Ohr sitzen, denn mit dem Tragekomfort bin ich hier dennoch sehr zufrieden. Der Halt ist dank der POWERFINS-Stabilisatoren mit ihren Hacken absolut fest, denn dieser sorgt dafür, dass sich die beiden In-Ears durch leichtes eindrehen, in der Ohrmuschel verankern. Das Ergebnis ist ein komfortabler und dennoch sicherer halt sowohl im Alltag, also auch bei so gut wie allen sportlichen Aktivitäten.

Zur Anpassung an den eigenen Ohrkanal liefert JBL bei den Reflect Flow Pro insgesamt drei Größen an Silikon-Eartips mit und sogar 4 Größen an POWERFINS-Stabilisatoren, sodass man die In-Ears sehr gut individuell anpassen kann. Das Resultat ist ein absolut sicherer Halt, ohne das hier was verrutscht und vom Tragekomfort sind die In-Ears zwar zu spüren, aber keineswegs unangenehm oder störend. Egal ob unterwegs auf der Straße bzw. bei  jeder sonstigen Aktivität im Alltag, aber auch bei sportlichen Aktivitäten verrutscht hier absolut nichts.

Ob die In-Ears richtig im Ohr sitzen, könnt ihr entweder selbst entscheiden oder über die App prüfen, hier gibt es im Untermenü eine entsprechende Funktion. Diese Funktion sorgt dafür, dass ein kurzer Ton wiedergegeben wird und euch wird im Anschluss direkt mitteilt, ob alles richtig sitzt oder z. B. einer und der Ohrhörer nachjustiert werden sollte. Dies funktioniert über die verbauten Mikros in der Innenseite der Ohrhörer, die dabei prüfen können, ob Geräusche von außen durchkommen bzw. ob der Ton durch einen falschen oder zu lockeren sitzt leicht entweicht.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Bedienung

JBL setzt wie inzwischen bei so gut wie allen In-Ears auf eine berührungsempfindliche Touch-Oberfläche zur Bedienung. Dies hat zwar den Vorteil, dass man sich die In-Ears nicht ins Ohr drückt, als wenn man z. B. eine Taste drücken muss, doch ein Nachteil bringt dies zugleich automatisch mit sich. So kann man die In-Ears nämlich nicht über die Touch-Funktion einschalten und benötigt so stets das Ladecase. 

Über die JBL Headphones App kann man bei Bedarf die Belegung der Touch-Zuweisung etwas verändern, jedoch hat man hier dann nicht komplett die freie Wahl, sondern kann aus verschiedenen Settings das passende Auswählen. Von Werk aus ist die Bedienung so gewählt, dass man durch das Antippen der linken Oberfläche zwischen ANC und dem Ambient Aware (Umgebungsmodus) wechseln kann, während man durch ein zweimaliges antippen die TalkThru-Funktion ein- und ausschalten kann. Die Musiksteuerung erfolgt wiederum am rechten In-Ear, sodass ein einmaliges berühren, die Musik pausiert, ein doppeltes zum nächsten Titel springt und dreimaliges Antippen einen Musiktitel zurückspringt Einen eingehenden Anruf kann man bei den JBL Reflect Flow Pro über beide Seiten annehmen, indem man zweimal auf einen der beiden In-Ears tippt. Des Weiteren legt man dann am Ende ebenso darüber auf und das Mikro kann man muten, indem man eine der beiden Touch-Oberflächen länger berührt hält. Möchte man wiederum den Sprachassistenten nutzen, muss man eine Seite der In-Ears länger berührt halten.

Leider ist es hier so, dass JBL von Werk aus auf eine Lautstärkeregulierung verzichtet hat, jedoch kann man hier in den Einstellungen z. B. auf die Titelwahl verzichten und diese Funktion mit der Lautstärkenregulierung belegen. Daher muss man sich hier leider für einen Kompromiss entscheiden ganz nachdem, auf was man eher verzichten kann bzw. möchte.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

JBL setzt bei den Reflect Flow Pro je In-Ear auf einen 6,8 mm großen Treiber, was der üblichen Größenanordnung bei den meisten Herstellern entspricht. Hochwertige Audio-Codecs werden wie von JBL auch hier leider nicht unterstützt, jedoch bemerkt man dies, da man keinen direkten Vergleich hat im Alltag kaum bis gar nicht. Beim Frequenzgang gibt JBL ebenso die gewöhnlichen 20 Hz bis 20 kHz an, also genau den Bereich, welchen ein menschliches Gehör in der Regel auch wahrnehmen kann, denn alles, was darüber bzw. darunter liegt, hören sowieso nur die wenigsten unter uns. 

JBL verspricht hier bei den Reflect Flow Pro Ohrhörer, dass diese so gut klingen wie diese Aussehen und zudem den gewohnten JBL Signature Sound liefern. Bestätigen kann ich auf jeden Fall, dass diese ordentlich zupacken können, sodass diese eine Hohes max. Output bieten. Hierbei verzerrt auch nicht, egal, ob man leiser zu Hause oder in einer lauten Umgebung mit max. Lautstärke Musik hört. Der Bass steht wie von JBL etwas im Vordergrund, dieser bietet keinen kräftigen Tiefgang mit einem überzeugenden, tief reichenden Fundament. Somit ideal für Workouts, denn die kräftigen Bässe puschen einem beim Training sehr gut. Die Mitten und Höhen sind wie bei JBL üblich etwas im Hintergrund, aber keineswegs klingt der Klang dabei unstimmig, die Mitten geben Stimmen und Gitarrensolos gut wieder und die Höhen klingen dennoch sauber und luftig, jedoch fehlt es hier und da je nach Musik-Genre etwas an der Feinsinnigkeit.  JBL bietet in der App auch einen Equalizer, sodass man den Klang entweder noch etwas individuell anpassen kann, oder man wählt eine Presets aus den fünf Vorgegebenen aus.

Die Sprachverständlichkeit der JBL Reflect Flow Pro ist sehr gut, hier habe ich eigentlich nichts zu bemängeln. Die eigene Stimme wird klar und sehr verständlich übertragen, und dabei ist es egal, ob man daheim in Ruhe oder unterwegs im Freien telefoniert. Störgeräusche um einen herum werden sehr zuverlässig neutralisiert, sodass man wirklich eine sehr gute Ruhe geboten bekommt und so ungestört telefonieren kann. Lediglich im viel befahrenen Straßenverkehr in der Stadt beklagte sich meine Gesprächsperson hin und wieder etwas aufgrund von Rauschen im Hintergrund meiner Stimme, was jedoch von der Elektronik übermittelt wird, weil diese versucht, die lauten Geräusche des Verkehrs zu neutralisieren. Zu guter Letzt versteht man selbst die Gesprächsperson sehr klar und deutlich und auch sonst gibt es hier nichts zu beanstanden. 

Die Latenz beim ansehen von Filmen und Videos haben eigentlich inzwischen alle Hersteller im Griff und so konnte ich auch bei den JBL Reflect Flow Pro absolut keine Verzögerungen zischen dem auf dem Smartphone dargestellten Bild und dem Ton, der über die Kopfhörer wiedergegeben wird, feststellen. In der App kann man hierfür zudem dank der neuen Technologie Smart Audio & Video bestimmen, dass man gerade Musik hört, dann wird der Fokus auf eine gute klangliche Wiedergabe gelegt oder man wählt den Videomodus, dann wird die Latenz reduziert, sodass diese von einem menschlichen Gehör nicht bemerkt wird.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

App

JBL bietet für viele Kopfhörer eine kostenlose App-Anbindung für iOS und Android Smartphones an, über die man weitere Personalisierung vornehmen kann. So auch für die hier von mir getesteten JBL Reflect Flow Pro. 

JBL Headphones
Preis: Kostenlos
JBL Headphones
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Direkt auf der Startseite kann man dabei wie von allen mit der App kompatiblen JBL Kopfhörer den Akkustand in 10 % Schritten vom Ladecase und der beiden In-Ears getrennt voneinander einsehen. Unter diesen Angaben findet man dann zudem die wichtigste Funktion, nämlich Umgebungsgeräusch-Kontrolle. Hier kann man das ANC aktivieren und auch zwischen Ambient Aware oder TalkThru wechseln. Des Weiteren ist darunter noch die Smart Audio & Video Funktion integriert worden. Über diese kann bestimmt werden, ob der normale Audio-Modus für eine stabile Verbindung und besten Klang oder der Video-Modus für eine perfekte Synchronisation zwischen Video und Audio bevorzugt werden soll.

Die üblichen Einstellungen wie z. B. der Equalizer stehen hier natürlich auch zur Verfügung und ermöglicht es entweder zwischen einigen voreingestellten EQ-Settings zu wählen oder einen eigenen zu erstellen und diese abzuspeichern. Außerdem können über die App selbstverständlich wie gewohnt Firmware-Updates installiert werden, oder man kann die automatische Abschaltung aktivieren, was dafür sorgt, dass der Akku geschont wird. Eine tolle Funktion ist auch die integrierte Kopfhörer-Suchfunktion, die ich schon hin und wieder benötigt habe. Dabei gibt der gewählte oder beide Kopfhörer einen permanenten Piepton von sich, der beim Finden der In-Ears sehr hilfreich ist. Außerdem ist hier in der Pro-Serie auch der bekannte Passform-Test mit integriert, damit kann geprüft werden, ob die In-Ears mit den gewählten Anpassstücken richtig sitzen. 

App: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

ANC / Umgebung ein-/ausblenden

JBL hat die Reflect Flow Pro wie eigentlich alle „Pro-Modelle“ mit ANC ausgestattet, was beim vom Unternehmen geforderten Preis von 150€ zum Marktstart auch auf jeden Fall Pflicht ist. Das Aktivieren von ANC führt hier erstaunlicherweise zu einem nur minimal hörbaren Grundrauschen, welches ich jedoch nur bei absoluter Ruhe und sehr genauen hinhören wahrnehmen konnte. Das Rauschen wird somit schon bei sehr leiser Musik problemlos überspielt bzw. neutralisiert, also hat JBL hier gute Arbeit geleistet.

Das aktivieren von ANC hat jedoch auch hier wie bei vielen anderen In-Ears aus dem Hause JBL die Eigenschaft, dass dies die Klangeigenschaften leicht beeinflusst, denn das aktivieren von ANC führt dazu, dass der Bass, der von Grund auf schon sehr kräftig ist, nochmals etwas kräftiger wird. Ambient Aware führt zudem aufgrund der Übertragung des Klangs über die Mikrofone zu einem stärker hörbaren Rauschen, was bei TalkThru ebenfalls zu hören ist, aber minimal geringer ausfällt. Dafür sorgen die beiden Funktionen dafür, dass die Geräusche um einen herum verstärkt zu einem durchgelassen werden und bei einer mittleren Lautstärke kann man je nach Musikrichtung die Mitmenschen noch gut verstehen.

Das ANC arbeiten, wie ich es bereits von JBL gewohnt bin, sehr gut, kein überragendes ANC, aber für den geforderten Preis dennoch gut gelungen. Bei sehr tiefen bis mittleren Frequenzen funktioniert das ANC sehr gut, sodass es Motorgeräusche zuverlässig herausfiltert, aber bei hohen Frequenzen hat es wie üblich seine Probleme. Beim Wechseln zwischen den Modis wird einem der aktuell aktive Modus per Sprache angesagt, was mir gut gefällt, denn so muss ich nicht extra in der App nachsehen, welcher Modus aktiv ist, sondern bekomme es eben direkt mitgeteilt, sofern ich den Wechsel direkt über die In-Ears durchführe.

Akkulaufzeit

Bei der Energieversorgung der Reflect Flow Pro setzt JBL auf einen recht großen 85 mAh großen Akku, sodass hier klar ist, warum hier bis zu 10 Stunden Musikwiedergabe ohne Pause möglich ist. Bei 10 Stunden mein JBL jedoch mit deaktiviertem ANC, denn mit aktiven ANC sind es bis zu 8 Stunden, was immer noch ein sehr guter Wert ist. 

Da die Kopfhörer im Case wie üblich nicht nur aufbewahrt werden können, sondern automatisch der Akku auch wieder aufgeladen wird, ist es wichtig, diese immer im Ladecase zu verstauen. Das Etui mit seinem 540 mAh Akku bietet die Möglichkeit, die In-Ears insgesamt bis zu zwei Mal von komplett leer auf voll aufzuladen, sodass man auf eine gesamte Akkulaufzeit von ca. 30 Stunden kommen kann.

Sofern man die In-Ears spontan aufladen muss, da man diese z. B. vergessen hat, ins Ladecase einzusetzen, damit diese wieder für den nächsten Tag voll aufgeladen sind, hat JBL hier eine Schnellladefunktion integriert. Diese nützliche Funktion sorgt dafür, dass die beiden In-Ears bereits nach nur 10 Minuten Aufladen im Ladecase für eine ganze Stunde Musikhören bereit sind.

Des Weiteren ist die zusätzliche Funktion, dass man das Case nicht nur kabelgebunden aufladen kann, sondern auch induktiv via Qi-Ladestation sehr toll. Dabei gilt jedoch zu beachten, dass die Ladezeit bei Qi oftmals länger dauert als mit Kabel, sodass das Ladecase mit USB-C bereits nach gut 2 Stunden komplett aufgeladen ist und beim induktiven Laden insgesamt knapp 4 Stunden vergehen. Während des Ladevorgangs zeigt einem der halbe Ladebalken an, dass der Akku geladen wird, während das Abschalten der Status-LED zeigt, dass der Akku komplett aufgeladen wurde.

Eine sehr sinnvolle Funktion, welche ich auf jeden Fall in der App aktiv lassen würde, ist die automatische Play/Pause Funktion. Dadurch wird die Musik vollkommen automatisch und sehr zuverlässig bei der Entnahme der beiden In-Ears aus dem Ohr angehalten und wieder fortgesetzt, wenn man diese einsetzt. Ebenso kann man hier noch das automatische Abschalten aktivieren, sodass die Kopfhörer automatisch nach 15 Minuten, 30 Minuten, 1 Stunden oder 2 Stunden ohne Musikwiedergabe bzw. Bluetooth-Verbindung ausgeschaltet werden.

Bluetooth

Beim Bluetooth setzt JBL auf den Bluetooth-Standard 5.0 mit Fast Pair, sowie Dual Connect+. Fast Pair ermöglicht hier ein sehr schnelles Verbinden mit kompatiblen Android-Geräten. Dabei handelt es sich um das Pedant zur Apple-Technologie, die es ermöglicht, dass direkt durch das Öffnen des Case, die In-Ears mit dem Android Smartphone schnell und einfach gekoppelt werden können. Dank Dual Connect+ können die Kopfhörer nicht nur im Stereo, sondern bei Bedarf auch jederzeit einzeln im Single-Modus verwendet werden und dabei ist es völlig egal, ob man den rechten oder linken In-Ear bevorzugt. 

Das Koppeln mit einem iPhone ist hingegen wie gewohnt auch nicht sonderlich umständlich, denn dies erfolgt ganz normal über die Einstellungen->Bluetooth und hier wählt man dann, nachdem man die Kopfhörer aus dem Case genommen hat die „JBL Reflect FLow Pro“ aus. Die Bluetooth-Reichweite hat mir im Test gut gefallen, denn diese war zum einen sehr stabil und zudem auch mit gut 12 bis 15 Metern indoor überraschend hoch.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Die JBL Reflect Flow sind zwar hauptsächlich für den Sport gemacht, jedoch Schlagen diese sich auch im Alltag sehr gut. Hierfür sorgt zum einen der absolut sichere und feste Sitz im Ohr und das gute Klangbild. Außerdem lässt die Verarbeitung keine wirklich große Kritik zu und zudem überzeugt auch die lange Akkulaufzeit im Test. Weitere Highlights sind die Integration einer Schnellladefunktion, Geräuschunterdrückung und einen automatischen Wiedergabestopp per Annäherungssensoren.

Preis/Leistung

Definitiv ist die UVP von 149€ nicht gerade wenig Geld, doch hier bekommt man meiner Meinung nach überzeugende In-Ears die bestens für den Sport gemacht sind, aber ebenso auch im Alltag ohne Probleme verwendet werden können. Der Tragekomfort ist bequem und absolut sicher und die hohe Akkulaufzeit sorgt dafür, dass man damit lange Musik hören kann. Da die JBL Reflect Flow Pro nun schon etwas auf dem Markt sind, bekommt man diese online bei einigen Händlern sogar schon für knapp 114€, sodass die In-Ears nochmals etwas interessanter sind. Sucht man perfekt und gut klingende In-Ears für den Sport, die ANC bieten und sogar im Alltag verwendet werden können, ist man hier genau richtig.

JBL Reflect Flow Pro

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://de.jbl.com

Roberts Revival Petite

In aller Kürze

Mit dem Roberts Revival Petite hat das Unternehmen aus Großbritannien einen kleinen kompakten DAB+/FM-Radio im Sortiment, welcher im gewohnten Retrostil daher kommt. Neben dem Empfang von Radiosendern kann dem Radio jedoch auch Musik via Bluetooth zugespielt werden und dank des verbauten Akkus mit bis zu 20 Stunden Akkulaufzeit kann dieses somit überall eingesetzt werden. Klanglich hat der kleine Speaker einen tollen Klang, was durch den verbauten Bassradiator ermöglicht wird und somit beschallt das Radio z. B. problemlos beim Kochen die Küche usw.

Gefällt uns

  • schönes Retro Design
  • Akkulaufzeit von 20 Stunden
  • ausgewogenes neutrales Klangbild
  • Bluetooth
  • gute Lautstärke
  • geringes Gewicht
  • sehr kompakt

Gefällt uns weniger

  • keine IP-Schutzklasse
  • Preis

Roberts Revival Petite

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Roberts liefert den kompakten Roberts Revival Petite in einer schlichten Verpackung aus, welche sich aus einem stabilen Karton und einer bedruckten Umverpackung zusammensetzt. Die stabile Verpackung aus Kartonage ist dabei in die dunkelblaue Umverpackung von der Seite eingeschoben worden und verrät dabei dezente Details zum Produkt. Dies war bei den bisherigen Geräten aus dem Hause Roberts ebenso der Fall und somit bleibt sich das Unternehmen hierbei absolut treu. 

So erfährt man hier an der Front nur eine ungefähre Größe des mobilen DAB+ Radios, denn hier hat Roberts eine Skizze in der Originalgröße des Radios mit dem Herstellernamen aufgedruckt. Den Modellnamen sieht man wiederum an der Unterseite bzw. der schmalen Seite, während die gegenüberliegende Seite mit den bekannten königlichen Siegeln bzw. einmal des Fürsten von Wales und das Wappen des Königs versehen wurde.

An der Rückseite findet man hier dann wie gewohnt den Herstellernamen und darunter erneut den Produktnamen„ Revival Petite“. Des Weiteren informiert man hier wie gewohnt auch über die Produktkategorie in diesem Fall „DAB/DAB+ FM RDS portables Radio mit Bluetooth. Am unteren Teil findet man die Info, dass der Roberts Revival Petite zwar in UK (Vereinigtes Königreich) entwickelt wurde, aber wie fast alle technischen Produkte in China hergestellt wird.

Hat man die Umverpackung von der Hauptverpackung getrennt, kommt direkt ein stabiler Einleger zum Vorschein, welcher wie eine Kurzanleitung bezüglich der wichtigsten Funktionen bedruckt wurde. Entfernt man diesen, kommt auch schon der Roberts Revival Petite zum Vorschein, welcher zum Schutz in ein Baumwolltuch eingewickelt wurde. Damit beim Transport nichts beschädigt wird, hat Roberts in den eigentlich stabilen Karton noch einen weißen gepressten Pappkarton eingesetzt, der dafür sorgt, dass alles an seinem Platz bleibt. Neben dem Roberts Revival Petite findet man in dem Fach darunter noch das lange USB-A auf Micro-USB Ladekabel, eine Radioantenne mit AUX-Stecker und eine gefaltete Bedienungsanleitung.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Beim Design bleibt das Unternehmen Roberts sich treu, denn genau wie die beiden großen stationären Radio-Modelle und der Roberts Beacon 325 kommt auch der Roberts Revival Petite in einem hübschen Retro Design daher. Dafür sorgt nicht nur das gewählte Material, sondern auch die goldenen Akzente und eben die komplette Designsprache des Produktes. Roberts bietet den Revival Petite in insgesamt sechs Farben an, darunter Sonnengelb, Altrosa, Mintgrün, Orange, Schwarz und Mitternachtsblau, von welchen Letzterem meiner gewählten Farbe entspricht. 

Das Erscheinungsbild des Roberts Revival Petite ist daher wie vom Unternehmen gewohnt, typisch für Roberts und kombiniert das moderne Design mit der klassischen Haptik. Das Holz-Gehäuse wurde rundum mit einem Leder bezogen, welches hier bei meinem Modell in Blau gehalten wurde. Zur Auflockerung und zum Erhalt des Retro-Looks hat Roberts hier zudem am vorderen und hinteren Teil je rundum einen goldenen Zierrahmen integriert und an der Unterseite gibt es vier gummierte Füße, welche für einen festen und sicheren Stand sorgen. Hier im Zentrum der Füße hat Roberts dann auch Kunststoffplatte aufgebracht, welche über den Modellnamen, die Batteriegröße sowie über die DAB- und FM-Frequenzen informiert, welche man mit dem Gerät empfangen kann. 

Die Abmessungen des Roberts Revival Petite belaufen sich auf 12,4 x 6,5 cm und die Höhe beträgt 7,3 cm. Das ist ohne den Drehregler gemessen, misst man diesen mit, dann kommt man bei der Tiefe nicht auf 6,5 cm, sondern 7,6 cm. Durch gerade einmal 450 Gramm kann der Roberts Revival Petite auf jeden Fall ach als mobiler Lautsprecher bezeichnet werden, denn das Gewicht und die Maße sind sehr gering bzw. kompakt gehalten. Beachten muss man jedoch, dass dieser aufgrund der fehlenden Schutzklassen nicht vor Staub oder Wasser geschützt wird. Daher würde ich diesen als klassischen heimischen Bluetooth-Lautsprecher bezeichnen, der sich super im Büro, in der Küche oder im Schlafzimmer zum abendlichen Hörbuch hören bzw. Musik hören eignet.

An der Front erwartet uns ein überschaubares und leicht verständliches Bedienkonzept, welches sich aus einem Vier-Tasten-Konzept zusammensetzt und im Zentrum noch ein Drehregler beherbergt. Hierbei hat Roberts diese Elemente alle in Gold gehalten, lediglich der Drehregler ist dann zusätzlich an der Außenfläche noch in Blau gehalten. Direkt darüber befindet sich das schwarze Monochrom-Display, welches alle wichtige Daten visuell für den Nutzer darstellt. Daneben gibt es dann noch ein blaues Lautsprechergitter mit einem goldenen Roberts Schriftzug, hinter welches sich leicht durchschimmernd der 40 mm Treiber versteckt. 

Zu guter Letzt betrachten wir noch die Rückseite. Hier finden wir zum einen ebenfalls ein großes Kunststoff-Lautsprechergitter, hinter dem sich aber in diesem Fall kein aktiver, sondern der passive Radiator befindet. Dieser wird, wie einem die Bezeichnung schon verrät, passiv angetrieben, sprich durch die Schwingungen des Aktiven wird dieser hier in Bewegung versetzt. Weitere Details zum Funktionsprinzip erfahrt ihr dann jedoch wie gewohnt im Punkt „Klang“.  Neben dem Lautsprechergitter hat Roberts beim Revival Petite noch sämtliche Anschlüsse integriert, die sich aber im Rahmen halten. Hier findet man oben den schwarzen Klinkenanschluss, an welchem die sogenannte Wurfantenne, welche im Lieferumfang enthalten ist, angeschlossen werden kann. Darunter folgt dann der herkömmliche AUX-Anschluss in Grün und darunter der Micro-USB-Anschluss, um den integrierten Akku aufzuladen.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Bezüglich der Verarbeitung des Roberts Revival Petite hab ich eigentlich kaum Kritik. Die Verarbeitung ist auf einem guten Niveau, sodass hierbei alles fest ist und die Tasten bieten einen sehr guten Druckpunkt. Die Farbkombis sind sehr gut aufeinander abgestimmt und der Retrolook ist einfach zeitlos und somit lässt sich der Roberts Revival Petite wunderbar in ein Moderne, aber auch in alle anderen Einrichtungsstile integrieren. 

Man könnte hier vielleicht die mangelnde IP-Zertifizierung bemängeln, sodass es bei diesem Gerät keinen Schutz gegenüber Staub und Feuchtigkeit bzw. Wasser gibt. Jedoch würden sich die meisten sicherlich für ein anderes Modell entscheiden, wenn man einen robusten Bluetooth-Lautsprecher bevorzugt. Bei Kauf sollte man eben bedenken, dass es sich hierbei um einen modischen und schönen Lautsprecher handelt, welchen man auch gerne mal auf dem Sideboard stehen lassen möchte.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Lautsprecher Anzahl1 x40-mm-Neodym-Lautsprecher
ein passiver Bassradiator
Treiber-Durchmesser40-mm Treiber
Gesamtausgangsleistung (RMS)keine Angaben
Gehäuse MaterialHolz, Kunststoff und Leder
AnschlussmöglichkeitenKlinkenbuchsen-Eingang 3,5 mm, Klinkenbuchse für Wurfantenne und Bluetooth
KonnektivitätBluetooth, DAB+, DAB, FM und UKW
Maße12,4 x 7,6 x 7,3 cm (LxBxH)
LieferumfangRoberts Revival Petite
Wurfantenne mit Klinkenbuchse
USB-A auf Micro-USB Ladekabel
Anleitungen
Technische Daten des Roberts Revival Petite

Bedienung

Die Bedienung des Roberts Revival Petite ist sehr einfach aufgebaut und somit ist schnell klar, mit welcher Taste man den jeweiligen Befehl ausführt. Die Taste links oben neben dem Drehregler dient dazu, denn Roberts Revival Petite An-/Auszuschalten. Ein kurzes gedrückt halten reicht hier schon aus, sodass der kompakte Lautsprecher eingeschaltet wird und ebenso auch darüber ausgeschaltet werden kann. Rechts daneben folgen untereinander die Plus- und Minus-Tasten, mit diesen reguliert man ganz simple die Lautstärke. Zu guter Letzt dient die linke untere Taste dazu, den gewünschten Modus auszuwählen, sodass man herüber die gewünschte Wiedergabequelle auswählt. Zur Auswahl stehen hier Bluetooth, DAB, FM und AUX. Zwischen diesen wechselt man hier in der angegebenen Reihenfolge umher, bis man die gewünschte Quelle am Display angezeigt bekommt. Sofern der Bluetooth-Modus aktiv ist, zeigt euch dies auch eine kleine LED, welche man an der Front durch das Lautsprechergitter sieht. Darunter befindet sich auch noch eine rote LED, welche in diesem Fall jedoch als Batterieanzeige dient. Aber eine zusätzliche Akkuanzeige ist hier auch im Display integriert, sodass diese in der Regel absolut ausreicht. 

Im Zentrum der vier Tasten gibt es dann noch den Drehregler, welche von Roberts nicht nur als Tuning, sondern auch an Auswahl und Menüsteuerung verwendet wird. Also meistens wird dieser dann dazu genutzt, um bei Bluetooth zwischen den Musiktitel zu wechseln oder eben bei der DAB- und FM-Wiedergabe zwischen den Sendern, welche beim ersten Suchlauf gefunden und gespeichert wurden, zu wechseln. Betätigt man den Drehregler ein paar Sekunden lang, gelangt man in das Menü des Roberts Revival Petite. Dabei kann man je nach gewähltem Modi z. B. einen neuen Scan nach Sendern durchführen, die Helligkeit des Displays einstellen, einen Sleep-Timer stellen usw. Beim Radioempfang kann es erforderlich sein, die beiliegende Wurfantenne an das Roberts Revival Petite anzuschließen, je nach Empfang geht es bei einigen Sendern jedoch auch ohne.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

Kommen wir nun zum Klang des Roberts Revival Petite. Bezüglich der technischen Details bzw. dem verbauten Treiber usw. macht Roberts wie gewohnt auch hier leider keine umfangreichen Angaben, sondern gibt nur bekannt, dass ein einzelner 40-mm-Treiber verbaut wurde mit einem passiven Bassradiator an der Rückseite. Letzteres wird, wie der Name schon verrät und ich auch schon erwähnt habe, passiv angetrieben, was hier durch den aktiven 40 mm Treiber geschieht. Dadurch wird ein besserer Klang erreicht, bzw. der Bass und die Mitten werden trotz des kleineren Gehäuses erstaunlich ausgeprägt wiedergeben. Jedoch sollte man hier keine wummernden Bässe bzw. kräftige Kickbässe erwarten, aber schlecht klingt der Roberts Revival Petite für seine Größe auf jeden Fall nicht. 

Von der maximalen Lautstärke gefällt mir der Roberts Revival Petite auch sehr gut, denn auch wenn hier Bluetooth minimal Leiser ist als die DAB-Radiosender, war ich mit der Lautstärke sehr zufrieden. Der Roberts Revival Petite beschallt bei uns die Küche mit Esszimmer sehr gut und kann hier problemlos mit Apple HomePod Mini mithalten. Der Klang ist räumlich und überzeugt mit einer guten Gesang- und Stimmwiedergabe, was sowohl bei den Radiosendern wenn die Moderatoren sprechen, als auch herkömmlich bei der Musik gut zur Geltung kommt. Der passive Bassradiator macht einen guten Job, denn dieser sorgt für eine gute satte Wiedergabe, die für einen unverfälschten, klaren Sound sorgt.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Der Akku im Roberts Revival Petite ist leider wie branchenüblich fest verbaut und bietet eine Kapazität von 2.600 mAh bzw. 9.438 Wh. Dies bedeutet, dass hier eine Akkulaufzeit von bis zu 20 Stunden am Stück möglich ist.

Im Alltagstest konnte ich diese Laufzeit auf leicht angehobener Lautstärke auch ganz gut erreichen, sodass Roberts hier nicht zu viel versprochen hat. Diese Laufzeit reicht somit über den Tag hinweg problemlos aus, aber ich denke, kaum jemand hört die 20 Stunden am Stück Musik, sodass man hier mit dem Roberts Revival Petite problemlos über mehrere Tage hinweg immer wieder Radio hören kann, ohne ständig das Gerät aufladen zu müssen. Apropos Aufladen, hier finde ich es klasse, dass Roberts auch hier bei diesem Modell dran gedacht hat, dass man, während der Akku aufgeladen wird, das Gerät weiterhin ungehindert nutzen kann. Dies ist nämlich leider noch immer nicht bei allen Geräten der Fall, denn oft habe ich hier Geräte im Test bzw. im Besitz, welche während diese aufgeladen werden nicht verwendet werden können.

(Akkulaufzeit: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit dem Roberts Revival Petite hat das britische Traditionsunternehmen einen kompakten Radio im Sortiment, welcher auch mitgenommen werden kann, da dieser einen Akku besitzt. Dieser überzeugt aufgrund seiner Kompaktheit und erstaunlicherweise hat dieser kleine Radio mit Bluetooth einen hohen max. Output und klanglich gefällt er mir ebenso. Klar kann hier ein größerer Bluetooth-Lautsprecher oder Radio noch mehr, aber betrachtet von seiner Größe ist es schon beachtlich, was dieser leistet. Die Akkulaufzeit von 20 Stunden ist sehr lange und die Verbreitung mit Holzgehäuse, welche mit Leder überzogen wurde, überzeugt absolut. Hier hat Roberts somit auf jeden Fall nicht zu viel versprochen, denn kleines Format, großer Klang trifft hier voll und ganz zu.

Preis/Leistung

Die UVP des Roberts Revival Petite hat das Unternehmen bei stolzen 149€ festgesetzt, ein Preis, der sehr stabil ist, denn aktuell bekommt man den Radio mit Bluetooth nirgendwo günstiger. Hier gibt es zwar andere mobile Radios mit Bluetooth, die vielleicht günstiger sind, aber gerade wenn man auf einen natürlichen, unverfälschten Klang wert legt, sollte man sich dieses Modell genauer anschauen, denn klanglich gesehen gefällt mir der kleine kompakte Roberts Revival Petite sehr gut. Das Einzige, was hier fehlt, ist die IP-Zertifizierung, denn somit handelt es sich hierbei mehr um einen Radio/Bluetooth-Lautsprecher, welchen man im Haus mobil nutzt, als einen, den man auch im Garten oder unterwegs zum Skaterpark usw. mitnimmt. Aber hätte man den Lautsprecher nach dem IP-Standard gebaut, würde diesem der Charme fehlen, denn auf Leder hätte man hier auf jeden Fall verzichten müssen.

Roberts Revival Petite

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unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://www.robertsradio.com

Yamaha TW-E7B

In aller Kürze

Bei den Yamaha TW-E7B TWS handelt es sich um die aktuell neusten In-Ears und zugleich auch um das Topmodell der aktuellen Generation. Diese überzeugen mit einem guten Klangbild, einem hohen Output, ihrem soliden ANC und das Design gefällt mir ebenfalls gut. Der Tragekomfort ist gut und sorgt für einen sichereren Halt und die Leichten schwächen bezüglich der Stimmwiedergabe können zum Glück direkt in der App im Equalizer neutralisiert werden. Somit handelt es sich hier um sehr gute In-Ears aus dem Hause Yamaha, die sich jedoch gegen die Top-Modelle von Sony, Sennheiser und Co. behaupten müssen.

Gefällt uns

  • guter Sitz und sicherer Halt
  • solide Akkulaufzeit
  • gutes Bedienkonzept
  • ANC-/ und Ambient-Modus
  • AAC und aptX Unterstützung

Gefällt uns weniger

  • Stimmwiedergabe muss im EQ-feinjustiert werden
  • hohe UVP

Yamaha TW-E7B

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Beim Design der Verpackung setzt Yamaha auf das bewährte Konzept, eine rundum informative Verpackung mit vielen technischen Daten, Bilder und auch farbenfroh. Die eigentliche stabile Hauptverpackung wurde hierbei in eine bedruckte Umverpackung eingeschoben, welche wir uns wie gewohnt zuvor genauer ansehen. 

Direkt an der Front prangt zum einen sehr auffällig das Yamaha Logo und direkt darunter etwas ungewöhnlich groß steht hier zudem die Modellbezeichnung. Diese beiden Segmente nehme den Großteil der Verpackungsvorderseite ein, während darunter dann die beiden In-Ears in der gewählten Farbe abgebildet sind. Zu guter Letzt erwähnt Yamaha noch, dass es sich um True Wireless Earbuds handelt und zeigt bezüglich der Lizenzen hier auch direkt das Bluetooth-/ und Qualcomm-Logo. Die schmale rechte Seite ziert zum einen erneut der Modellname und eine Abbildung der In-Ears, aber dieses Mal zusammen mit dem Ladecase. Außerdem gibt es hier eine kleine Info zur zugehörigen App und anhand vier Symbole wird man simple und einfach über den Lieferumfang informiert.

Zu guter Letzt hält die Rückseite wie von eigentlich allen Herstellern gewohnt, noch einige wichtige Informationen zum Produkt bereit. Hier präsentiert man nämlich einmal ein Bild, welches das Case in der Hand einer Person zeigt und daneben trägt ein Mann einen der In-Ears im linken Ohr. Darunter folgt das klein Gedruckte, was weniger interessant ist, während die Texte über den Bildern mehr Informationen bereit halten. Hier wird man nämlich über die technischen Daten informiert. Dazu zählen Punkte wie z. B. das Advance ANC, Listening Care und Listening Optimizer und zudem werden hier auch Ausstattungsmerkmale wie IPX5, die Akkulaufzeit von 6+16 Stunden usw. erwähnt.

Nach dem Entfernen des Klebestreifens an der Oberseite kann man das komplette Innenleben der Verpackung herausziehen. Hierbei hat man dann einen schwarzen stabilen Karton in der Hand, welcher den Inhalt gut schützt. Direkt auf der Oberseite kommt dann direkt eine schwarze Mappe zum Vorschein, in welcher Yamaha alle Beschreibungen wie z. B. die Kurzanleitung usw. verstaut hat. Entnimmt man diese Mappe, erblickt man direkt darunter einen schwarzen Stoffbeutel, in welchem das Ladecase eingepackt wurde und welches wie üblich direkt auch die beiden Yamaha TW-E7B In-Ears enthält. Damit der Akku nicht durch die Lagerung beschädigt wird, sind die beiden Ladekontakte mit einer Folie isoliert, diese muss selbstverständlich noch entfernt werden.

Direkt über dem Ladecase findet man dann noch eine Abdeckung vor, welche zugleich samt Inhalt entnommen werden kann. In dieser Schachtel hat Yamaha neben dem 20 cm langen USB-C Ladekabel auch die zusätzlichen fünf Größen an Anpassstücke für die Yamaha TW-E7B verpackt.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

In-Ear Kopfhörer

Das Design der Yamaha TW-E7B ist optisch zuerst etwas ungewohnt, denn man setzt hier bei der äußeren Grundform zwar auf eine gewohnte runde Scheibe, jedoch knüpft hier direkt noch eine weitere kleine Scheibe an, welche in die große verläuft. Auf den ersten Blick würde ich das ganze als modern und zeitlos beschreiben, aber diesen direkt ersichtlichen Teil der In-Ears sieht man auch sehr, denn die In-Ears stehen leider etwas weiter aus der Ohrmuschel hervor. Unbequem ist das Ganze jedoch nicht, denn der eigentliche Teil, welcher in der Ohrmuschel sitzt, ist vom Durchmesser kleiner und trägt somit zum bequemen Tragekomfort bei.

Jeder der In-Ears bringt knapp über 7 Gramm auf die Waage und dank des Konzepts des eindrehen ins Ohr sitzen diese bombenfest und absolut sicher. Leider kann es jedoch gerade deswegen dazu kommen, dass nach einiger Zeit die In-Ears an den Ohren etwas leicht drücken, dies muss jedoch nicht unbedingt sein. Dafür wiederum sorgt das Konzept egal bei welchen Bewegungen, ob normal beim Laufen oder sogar beim Sport für einen sicheren Halt. Damit das ANC richtig arbeiten kann, ist es wichtig, dass die In-Ears schon von Grund auf eine vernünftige Abschirmung von den Umgebungsgeräuschen bieten. Dies gelingt bei den Yamaha TW-E7B ganz gut, da Yamaha hier fünf Größen an Silikon-Eartips zum individuellen Anpassen mitliefert. 

Im Prinzip setzt Yamaha hier auf ein Knopf-Design, wenn man dabei nur den Teil betrachtet, welcher im Ohr sitzt. Dieser verläuft dann nach außen hin zu einem zwei Scheiben-Design, bei welchem wie bereits erwähnt, die kleine Scheibe als Exzenter in die große Scheibe integriert wurde. Das Gehäuse wurde aus unterschiedlichen Kunststoffarten gefertigt, denn der Teil, welcher im Ohr sitzt, wurde mit einer Soft-Touch-Oberfläche versehen, welche sich weich anfühlt, während der Teil außen aus einem härteren Kunststoff beseht. Dabei fällt die Außenseite jedoch direkt optisch ins Auge, denn hier wurde z. B. bei meinem weißen Modell nicht auf ein schlichtes weiß gesetzt, sondern man erkennt hier kleine silberne Kunststoffartikel in der Oberfläche, welche diese edler und schöner wirken lassen. Als zusätzlichen Kontrast hat man hier beim weißen Modell die kleine Scheibe in Silber ausgeführt, was die Optik ebenfalls deutlich aufwertet. 

Neben Weiß, der Farbe meines Testgeräts gibt es noch drei weitere Farbkombis, nämlich Schwarz, Beige und Blau. Bei Beige und schwarz sind beide äußere Scheiben in derselben Farbe, während beim blauen Modelle die kleinere Scheibe Braun ist, und bei meinem weißen eben in Silber. Bei allen Modellen ziert selbstverständlich die Front auch das bekannte Yamaha-Logo und zwischen der kleinen Scheibe und dem großen Gehäuseteil sitzt in einer kleinen Aussparung eine versteckte Status-LED, welche dem Nutzer über den Akkustand usw. informiert. Die kleine Scheibe bzw. deren Abdeckung besteht übrigens aus eloxiertem Aluminium und wertet die Haptik noch weiter auf. 

Schaut man sich die Seiten der Yamaha TW-E7B an, erkennt man direkt, dass Yamaha nicht auf eine Touch-Bedienung, sondern auf ein Drei-Tasten-Konzept setzt. Dabei befinden sich zwei Tasten am rechten und eine am linken In-Ear. Um eins vorneweg zunehmen das Konzept der Bedienung gefällt mir dabei sehr gut und warum dies so ist, verrate ich euch wie gewohnt beim Punkt „Bedienung“ ausführlich. 

Wie ich es bereits zuvor erwähnt habe, wurde der innere Teil des Gehäuses aus einem Kunststoff gefertigt, welcher mit einer sogenannten Soft-Touch-Oberfläche versehen wurde. Hier hat Yamaha auch insgesamt je vier Mikros integriert, welche unter anderem bei Telefonaten verwendet werden, aber auch großteils dem ANC dienen. Die In-Ears sind nach der IPX5 Norm gegen Strahlwasser geschützt, sollte euch also ein Regenschauer überraschen, keine Panik, die In-Ears halten das problemlos aus. 

An der Innenseite fällt auf jeden Fall noch die längliche Kerbe an der Seite auf, diese ist wichtig, denn diese sorgt beim Eindrehen der In-Ears ins Ohr für einen sicheren Halt. Somit halten die Yamaha TW-E7B sehr gut im Ohr und fallen auf jeden Fall nicht so einfach heraus. Neben dem Treiberkanal mit dem Silikonanpassstücken findet man hier im Zentrum der vier Ladekontakte einen schwarzen Kreis. Hierbei handelt es sich um einen Annäherungssensor, sodass bei den Yamaha TW-E7B automatisch die Musik angehalten wird, wenn man die In-Ears aus dem Ohr nimmt und wieder fortgesetzt wird, wenn diese wieder im Ohr sind. Außerdem hat Yamaha an den In-Ears selbstverständlich auch eine Seitenbeschriftung aufgedruckt, sodass diese nicht vertauscht werden können.

Die Yamaha TW-E7B können auch einzeln als Mono In-Ear verwendet werden, hierbei muss man sich jedoch im Klaren sein, dass dann die Bedienung je nachdem, welchen In-Ear man nutzt, etwas eingeschränkt ist. Schließlich sind die Tasten an den beiden In-Ears unterschiedlich und je nachdem, welchen In-Ear man verwendet, stehen bestimmte Tasten eben nicht zur Verfügung. In diesem Fall müsste man dann teilweise auf die Steuerung übers Smartphone zurückgreifen. Da bei den Yamaha TW-E7B an beiden Ohrhörern die gleiche Anzahl an Mikrofone verbaut wurden, ist es natürlich ebenso möglich, beide bei Bedarf einzeln für Telefonate zu nutzen.

Ladecase

Das Ladecase der Yamaha TW-E7B ist exakt aus demselben Material wie die Außenseite der In-Ears gefertigt worden. Daher kommt auch diese in dem weißen Look mit den silbernen Pigmenten daher, was dem Case ein hübsches Äußeres beschert. Als klein würde ich das Ladecase wiederum nicht unbedingt einstufen, denn es fällt mit den Maßen von 60 x 40 x 45 mm (L x B x H) nicht unbedingt kompakt aus. Vom Gewicht bringt das Case ohne In-Ears gut 53 Gramm auf die Waage, kein Leichtgewicht, aber auch nicht sehr schwer.

Optisch wäre das Case ohne die spezielle Oberfläche recht schlicht gehalten, denn ansonsten gibt es hier wenig Überraschungen. Die Oberseite des Deckels ziert lediglich ein kleines Yamaha-Logo und über die vier Status-LEDS, welche den aktuellen Akkustand des Case zeigen, gibt es nur noch eine kleine Griffmulde. Letzteres erleichtert das Öffnen des Case, welches wie üblich durch Magnete geschlossen gehalten wird. Zu guter Letzt gibt es an der Rückseite noch einen USB-C Anschluss, über welchen der im Case verbaute Akku wieder aufgeladen werden kann. 

Im Inneren des Case gibt es nichts Atemberaubendes zu sehen, hier findet man die beiden Plätze, in welchen die In-Ears zum Aufladen eingesetzt werden und dabei über je zwei Ladekontakte mit Strom versorgt werden. Zu guter Letzt findet man auch hier im oberen Bereich die dezent klein gehalten Buchstaben, welche einem zeigen, wo welcher In-Ear seinen Platz hat. Der bereits erwähnte Magnetverschluss, welcher das Case verschlossen hält, sorgt dafür, dass auch beim sehr starken schütteln über Kopf nichts herausfällt. Aber auch wenn der Deckel offen ist und man das Case schüttelt, werden beide Ohrhörer dank der magnetischen Sicherung problemlos an ihrer Position gehalten.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der Yamaha TW-E7B und deren Case ist sehr gut, hier habe ich eigentlich absolut nichts zu bemängeln. Die einzelnen Kunststoffelemente gehen sauber ineinander über und auch so fühlt sich hier alles geschmeidig an. Da Yamaha bei den TW-E7B auf physische Tasten setzt, kommt es kaum zu Fehlbedienungen, aber dafür überträgt sich leicht das Klickgeräusch der Tasten, was jedoch nur bei sehr leiser Musik auffällt. Zudem ist es beim Laufen hin und wieder der Fall, dass man beim betätigen der Tasten die In-Ears etwas leicht nachjustieren muss, aber dies war nur zu Beginn der Fall und bei einem richtigen Sitz sollte hier alles sicher im Ohr verbleiben.

Positiv gefällt mir an dem gewählten matten Kunststoff, dass dieser hier bei meinem weißen Modell absolut unempfindlich gegenüber Fingerabdrücke ist, ein Punkt der bei einigen anderen Modellen nicht so gut gelöst wurde.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.2)
FarbeWeiß, weitere Farben: Schwarz, Blau und Beige
Akkuintegrierter, Lithium-Polymer-Akku
Akku Ohrhörer: 6 h (mit ANC)
Akku Ladecase: 16 h
Gesamt somit: bis zu 22 h
Gewicht 68 g (Ohrhörer und Ladebox)
15 g (beide Ohrhörer)
53 g (Ladebox)
MaterialOhrhörer und Ladecase aus Kunststoff
KonnektivitätBluetooth 5.2 Audio-Codec: SBC. Unterstützte Profile: A2DP, AVRCP, HFP, HSP. Fast Pairing von Google wird unterstützt.
TreiberDynamische Treiber mit einer Größe von 10 mm (links und rechts)
Frequenzbereich20 Hz–20 kHz
Treiberempfindlichkeit bei 1 kHz/ 1 mW (dBkeine Angaben
Impedanz (Ohm)keine angaben, aber vermutlich 16 Ohm
LieferumfangYamaha TW-E7B
1 x Silikonanpassstücke in 5 Größen
1 x 20cm USB-C-Ladekabel
1 x Ladecase
Kurzanleitungen usw.
Technische Daten der Yamaha TW-E7B

Tragekomfort

Für einen bequemen und sicheren Halt sorgen bei den Yamaha TW-E7B unter anderem die unterschiedlich großen Ohranpassstücke aus dem angenehmen Silikon-Material. Hier liefert Yamaha insgesamt fünf Größen mit, sodass eigentlich für jeden eine passende Größe enthalten sein sollte. Des Weiteren werden die Yamaha TW-E7B sozusagen in das Ohr eingedreht und verankern sich durch ihre leichte Kerbung im Gehäuse im Ohr. Dies sorgt dafür, dass die In-Ears absolut sicher im Ohr halten und schon von Werk aus eine gute Isolierung bieten. 

Auf jeden Fall rate ich dazu, mehrere Größen auszuprobieren, denn der richtige Halt durch die Silikon-Anpassstücke ist sehr wichtig. Schließlich ist es sonst wie immer bei In-Ears mit Silikon-Anpassstücken der Fall, dass bei zu groß gewählten diese sich nach kurzer Zeit aus dem Ohr herausdrücken, während zu kleine nicht wirklich sicher halten und der Klang sich dann nicht voll und ganz entfalten kann.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Bedienung

Yamaha setzt bei den Yamaha TW-E7B auf eine normale Bedienung mit Tasten, davon befinden sich zwei am rechten und eine am linken In-Ear. Das Konzept mit den drei Tasten finde ich interessant, da man somit im Falle der Yamaha TW-E7B genau weiß, dass man rechts alles bezüglich der Lautstärke und Titelauswahl ausführt und links nimmt man Anrufe an, pausiert die Musik und steuert das ANC.

Obwohl eine App verfügbarer ist, hat Yamaha es nicht vorgesehen, dass man die Tastenbelegung wie bei manchen anderen Herstellern nach den eigenen Wünschen verändern kann. Jedoch ist dies nicht wirklich schlimm, denn ich finde die Tastenbelegung bzw. die Steuerung sehr gut, wie diese von Yamaha festgelegt wurde. Am rechten In-Ear, handelt es sich sozusagen bei der oberen Taste um die Plustaste und bei der direkt daneben um die Minustaste. Daher steuert man hierüber direkt die Lautstärke, ein einmaliges Betätigen erhöht die Lautstärke und mit der anderen Taste wird diese wieder reduziert. Tippt man wiederum zweimal hintereinander auf die Tasten, springt man durch die Plustaste einen Titel vor und die Minustaste sorgt dafür, dass man einen Titel zurückspringt. Die Plustaste bietet ansonsten keine weiteren Funktionen, aber die Minustaste aktiviert durch dreimaliges Tippen den Gaming-Modus. Ist dieser Modus aktiv, wird die Verzögerung zwischen Audio und Video verringert, sodass die Latenz perfekt für das Anschauen von Videos und dem Spielen von Games ausgelegt wird. Zu guter Letzt aktiviert das ca. eine Sekunde gedrückt halten der Minustaste den Sprachassistenten, was bei iOS Devices Siri und bei Android-Geräten der Google Assistant ist.

Kommen wird nun noch zum Multifunktionsknopf am linken In-Ear. Hierüber kann man durch einmaliges Betätigen der Taste die Musik anhalten und beim erneuten Betätigen wieder am zuvor angehaltenen Punkt fortsetzen. Außerdem steuert man darüber auch das ANC, sodass man durch das doppelte drücken von Ambiente Sound, zu Advance ANC und beides Aus wechselt. Dies geschieht hier über die In-Ears immer in der beschriebenen Reihenfolge, aber über die App ist auch ein direktes Wechseln zwischen den Modis möglich. Während eines Telefonats können Anrufe ebenso über den linken In-Ear durch einmaliges Betätigen der Taste angenommen werden und auflegt wird ganz einfach durch eine Sekunde gedrückt halten. Die Lautstärke kann dann wiederum über die beiden Tasten am rechten In-Ear reguliert werden. 

Die Bedienung bzw. das von Yamaha gewählte Konzept gefällt mir so weit sehr gut, denn zu Fehlbedienungen kam es bei mir nicht. Hier muss man jedoch beachten, dass man die In-Ears beim Betätigen zusätzlich neben dem Finger, welchen man zum Betätigen nutzt, noch mit zwei Weiteren unterstützt, denn sonst Drehen die In-Ears aus dem Ohrkanal zu rutschen. Hierfür benötigt man eine recht kurze Gewöhnungsphase und dann hat man aber den richtigen Griff raus und es ist kein Problem mehr.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

Yamaha setzt bei den TW-E7B je In-Ear auf einen recht großen 10 mm Treiber, in der Regel sind hier nämlich meistens 6 mm Treiber verbaut. Hochwertige Audio-Codecs sind, wie man es zu dem geforderten Preis erwarten würde, ebenfalls mit an Bord und so wir neben aptX (Android) auch AAC (iOS) unterstützt. Selbstverständlich ist auch der Standard-Codec SBC mit integriert, aber automatisch wird hier der hochwertigere Codec verwendet. Beim Frequenzgang gibt Yamaha die gewöhnlichen 20 Hz bis 20 kHz an, also genau den Bereich, welchen ein menschliches Gehör in der Regel auch wahrnehmen kann, denn alles, was darüber bzw. darunter liegt, hören sowieso nur die wenigsten unter uns. 

Yamaha verspricht hier ein unvergessliches Hörerlebnis, welches durch hochwertige Komponenten und die einzigartige Technologie des Unternehmens entstanden sei. Doch ist dies auch so? Dies verrate ich euch genau hier in meinem Eindruck des Klangbilds. 

Eins vorne Weg, das Klangbild kann hier in der zugehörigen App noch angepasst werden, jedoch beschriebe ich das Klangbild so, wie es von Werk abgestimmt wurde und vom Hersteller somit auch als gut befunden wurde. Mit dem richtigen sitzt der In-Ears entfaltet sich ein ganz gutes Klangbild, die Bässe sind satt, knackig und bieten einen ordentlichen Tiefgang. Die Mitten und Höhen gehen hierbei jedoch von der Grundeinstellung etwas unter und somit fehlt es beiden etwas an Fülle. Die Mitten sind nämlich etwas diffus und die Höhen leicht vernebelt, aber beides kann man durch den vorhandenen Equalizer gut neutralisieren. Die Raumabbildung gefällt mir gut, denn diese ist weiträumig und bietet eine gute Tiefen- und Breitenstaffelung. Also out of the Box sind die Yamaha TW-E7B etwas schwach, was die Höhen und Mitten angeht, aber angepasst im 5 Band-Equalizer merkt man davon nichtsmehr.    

Die Sprachverständlichkeit der Yamaha TW-E7B ist insgesamt gut. Meine Gesprächspartner haben auf Nachfrage meine Stimme rauschfrei und verständlich wahrgenommen, jedoch wurde ein leichter Hall-Effekt mit übertragen. Dies mag daran liegen, dass die für Telefonate verwendete Mikros recht empfindlich sind, denn auch als ich nebenher den Bericht am Laptop getippt habe, hat man dies durch das Übertragen der Tippgeräusche von der Tastatur gehört. Ich selbst als Hörer mit den Yamaha TW-E7B habe beim Telefonieren jedoch keine Kritik, denn ich konnte meine Gesprächspartner hervorragend verstehen ohne Einschränkungen. 

Die Latenz beim ansehen von Filmen und Videos haben eigentlich inzwischen alle Hersteller im Griff und so konnte ich auch bei den Yamaha TW-E7B keine Verzögerungen zischen dem auf dem Smartphone dargestellten Bild und dem Ton, der über die Kopfhörer wiedergegeben wird, feststellen. In der App kann man hier den Gaming-Modus aktivieren, was für eine bessere Lippensynchronisierung beim spielen dun Filme anschauen sorgen soll, ob man das benötigt, kann jeder dann selbst entscheiden. 

(Klang: 4,5 von 5 Punkten)

App

Die Yamaha TW-E7B können problemlos auch ohne die App genutzt werden, jedoch macht es dennoch Sinn, diese aufs Smartphone (Android oder iOS) zu installieren und auszuprobieren, denn einige Funktionen davon sind recht nützlich.

Headphones Controller
Preis: Kostenlos
Headphones Controller
Preis: Kostenlos

Die Yamaha TW-E7B können problemlos auch ohne die App genutzt werden, jedoch macht es dennoch Sinn, diese aufs Smartphone (Android oder iOS) zu installieren und auszuprobieren, denn einige Funktionen davon sind recht nützlich.

Zum einen wird einem nämlich nur in der App der Akkustand in Prozent angezeigt und außerdem kann man nur darüber die Funktionen „Listening Care“ und „Listening Optimizer“ an-/ausschalten, nach Firmware-Updates suchen und diese dann aufspielen. Zudem kann man auch nur über die App die Sandy-Zeit einstellen, also nach wie langer Zeit ohne zuspielen von Musik usw. der Kopfhörer automatisch ausgeschaltet werden soll usw.  

Dabei gelangt man direkt bei Starten der App auf die Hauptseite, auf welcher einem die beiden In-Ears mit der jeweiligen Akkuanzeige in Prozent für die rechte und linke Seite separat dargestellt werden. Darunter kann man dann direkt auf den 5-Band-Equalizer zugreifen oder aus den fünf voreingestellten Presets ein Passendes auswählen. Direkt unter dem Equalizer folgen dann noch die Möglichkeit, zwischen Ambient Sound, ANC bzw. Off zu wechseln, indem man auf das entsprechend Symbol tippt und danach hat man noch die Option: Listening Care und Listening Optimaler sowie den Gaming Modus zu aktivieren. 

Über das Zahnrad Symbol an der oberen linken Ecke gelangt man dann zum Untermenü, in dem man unter anderem die automatische Abschaltung bestimmen kann, hier steht zur Auswahl: Aus, 5 min, 30 min, 1 Stunde oder sogar 3 Stunden. Direkt darunter ist es zu empfehlen, die Im-Ohr-Erkennung aktiv zu lassen, denn dies bringt den Komfort mit sich, dass die Musik automatisch angehalten wird, wenn man einen der In-Ears aus dem Ohr nimmt und wieder weiterläuft, wenn man diesen wieder einsetzt.

App: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

ANC / Ambient Sound

Die Yamaha TW-E7B wurde mit einem aktiven Noise Cancelling ausgestattet. Hierbei kann man entweder direkt am Kopfhörer oder in der App zwischen ANC, dem Ambient-Sound-Modus oder alles „Aus“ wechseln. Beim Ambient-Sound-Modus werden wie üblich die Außengeräusche um einen herum automatisch über die außen angebrachten Mikrofone in den Hörkanal bzw. die Ohrmuscheln eingespielt, so wie man es von vielen andren Herstellern ebenso kennt. Regulieren lässt sich das ANC jedoch z. B. nicht, also weder über die App noch am Kopfhörer, hier gibt es dann entweder „an“ oder „aus“ mehr nicht.

Das ANC sorgt für eine gute akustische Isolierung von den Umgebungsgeräuschen, was für In-Ears bauartbedingt oftmals schwieriger ist als für Over-Ear Modelle. Sitzt man im Flugzeug, sorgen diese ebenso für eine Ruhephase wie beim Musikhören zu Hause. Hier herrschte schon von Grund auf durch die richtige Wahl der Ohranpassstücke eine gute Isolierung, welche das ANC nochmals etwas, wenn auch nicht extrem hörbar erweitert. Hier konnte ich glücklicherweise nur ein ganz leichtes Grundrauschen wahrnehmen, was jedoch nur dann zu hören ist, wenn keine Musik wiedergeben wird. Hier liefern zwar die teuren In-Ears von Sony bezüglich des ANC eine noch etwas bessere Leistung, aber schlecht ist das von Yamaha hier keineswegs. Beim Aktivieren von Ambient Sound habe ich festgestellt, dass hierbei das Klangbild leicht höhenlästig wird, hier hilft es den EQ in dem entsprechenden Bereich etwas zurückzunehmen und dann passt es auch hier klanglich gut.

Listening Care und Listening Optimizer

Listening Care wirkt unabhängig zur eingestellten Lautstärke, hierbei passt der Kopfhörer in Echtzeit die Musik an die Umgebung an, sodass man nicht wie sonst häufig einfach nur die Lautstärke erhöht, wenn die Umgebung einen stört, sondern der Kopfhörer bzw. dessen Technologie passt gezielt den Bereich an, der darunter leidet. Somit soll der Träger der In-Ears geschützt werden, also daher auch der Begriff Care, denn wenn man einfach nur die Lautstärke erhöht, ist dies nicht gut für das Gehör. Hier konnte ich beim Aktivieren jedoch nur einen minimalen Unterschied feststellen, aber auf keinen Fall verschlechtert sich das Klangbild dadurch.  

Bei Listening Optimizer setzt Yamaha auf die intern verbauten Mikros, welche alle 20 Sekunden die Abdichtung und den Luftaustritt messen. Dabei wird die Wiedergabe in Echtzeit optimiert, sodass die daraus gemessene Abweichungen zwischen Quelle und der tatsächlichen Hörsituation ausgeglichen werden. Veränderungen konnte ich dabei jedoch nicht feststellen, aber da bei mir die In-Ears sehr gut im Ohr sitzen, kann es auch gut sein, dass es hier nichts zu verbessern gibt.

Akkulaufzeit

Bezüglicher der Akkukapazität macht Yamaha bei den Yamaha TW-E7B zwar keine Angaben, aber viel wichtiger sind hierbei die Laufzeit und dazu hat Yamaha, wie es sein muss, auch Angaben gemacht. Der Akku in den beiden In-Ears bietet eine Laufzeit von bis zu 6 Stunden am Stück, bei etwas angehobener Lautstärke und aktivem ANC. Kein Spitzenwert, aber eine Laufzeit, die sicherlich in den meisten Fällen absolut ausreichend sein wird. Je nach Nutzungsverhalten variiert die Laufzeit noch ein wenig nach oben bzw. unten, aber im Großen und Ganze erreicht man hier die angegebenen 6 Stunden.

 Das Case dient wie üblich nicht nur zum Aufbewahren der beiden In-Ears, sondern versorgt diese beim Einsetzen auch automatisch wieder mit Strom. Ist das Case komplett voll aufgeladen, erweitert es die Laufzeit von 6 Stunden um weitere 16 Stunden, sodass daraus ohne zusätzliche Stromquelle eine Laufzeit von bis zu 22 Stunden ermöglicht wird. Insgesamt kann das Ladecase die beiden In-Ears somit fast drei Mal komplett aufladen, dabei zeigen die vier LEDs an der Front des Cases den aktuellen Akkustand in 25 % Schritten an. Leuchten alle permanent ist das Case zu 100 % voll, während bei drei permanent und einer blinkenden noch 75 bis 100 % verfügbar sind. Jede weitere LED, welche ausgeht, zeigt somit an, dass der Akkustand um weitere 25 % gefallen ist. Eine komplette Aufladung der beiden In-Ears im Case dauert knapp 2 Stunden und beim Case sind es knapp 3 Stunden. 

Eine Schnellladefunktion wird hier leider nicht unterstützt. Dafür hat man jedoch eine automatische Play/Pause Funktion integriert, was durch die beiden schwarzen Annäherungssensoren an beiden In-Ears ermöglicht wird. Diese erkenn, wenn einer der beiden In-Ears aus dem Ohr genommen wird und halten dann die Musik an und setzen diese wieder fort, wenn der entnommen In-Ear wieder eingesetzt wird. Des Weiteren kann man wie bereits erwähnt in der App bestimmen, dass die In-Ears automatisch nach der festgelegten Zeit ohne Aktivität bzw. Wiedergabequelle in den Standby-Betrieb übergehen.

Bluetooth

Beim Bluetooth setzt Yamaha auf den Bluetooth-Standard 5.2 mit Fast Pair, welches ein schnelles Verbinden mit kompatiblen Android-Geräten unterstützt. Dabei handelt es sich um das Pedant zur Apple-Technologie, die es ermöglicht, dass direkt durch das Öffnen des Case, die In-Ears mit dem Android Smartphone schnell und einfach gekoppelt werden können. Die Kopfhörer können jedoch nicht nur im Stereo, sondern bei Bedarf auch einzeln im Single-Modus verwendet werden und dabei ist es völlig egal, ob man den rechten oder linken In-Ear bevorzugt. 

Das Koppeln mit einem iPhone ist hingegen wie gewohnt auch nicht sonderlich umständlich, denn dies erfolgt ganz normal über die Einstellungen->Bluetooth und hier wählt man dann, nachdem man die Kopfhörer aus dem Case genommen hat die „Yamaha TW-W7B“ aus. Die Bluetooth-Reichweite hat mir im Test gut gefallen, denn diese war zum einen sehr stabil und zudem auch mit gut 14 Metern indoor mit einigen Wänden dazwischen sehr gut.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Die Yamaha TW-E7B bieten ein gutes Gesamtpaket. Der Klang ist gut abgestimmt, sodass man hier vor allem knackige und präzise Bässe geliefert bekommt. Das ANC macht eine gute Arbeit, auch wenn ich ganz ehrlich zugeben muss, dass es nicht ganz mit den führenden Modellen von Sony und Co. mithalten kann. Der Tragekomfort ist gut, sodass ein sehr sicherer Halt geboten wird und absolut nichts verrutscht und ebenso gefällt mir das Design gut. Dank IPX5-Zertifizierung muss man sich zudem keinerlei sorgen bezüglich eines Regenschauers oder Schweiß machen, was die Yamaha TW-E7B eigentlich zu den idealen Begleitern macht, wäre da nicht der Preis.

Preis/Leistung

Die UVP der Yamaha TW-E7B hat Yamaha nämlich mit stolzen 269,00€ angesetzt, was im Vergleich zur direkten Konkurrenz definitiv etwas zu hoch angesetzt ist. Jedoch sind die In-Ears nun schon ein paar Monate auf dem Markt und so wurde der Preis angepasst und man bekommt diese je nach Farbe für 179€, was natürlich immer noch viel Geld ist, aber ein deutlich passender Preis zur gebotenen Leistung bzw. Ausstattung ist. Die Leistung bezüglich des Klangs, ANC und der Tragekomfort gefällt mir gut und auch das Bedienkonzept weiß zu überzeugen, sodass man, sofern man bereit ist, das Geld auszugeben, gerne einen Blick auf die Yamaha TW-E7B werfen kann.

Yamaha TW-E7B

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://de.yamaha.com/de