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Schlagwort: Audio

Yamaha YH-L700A

In aller Kürze

Mit dem YH-L700A hat Yamaha einen besonderen Bluetooth Over-Ear Kopfhörer im Angebot, der zum einen durch sein komplett anderes Design wie bei der Konkurrenz besticht, aber auch durch die rundum überzeugende klangliche Leistung überzeugen kann. Diese sollte jedoch bezüglich des Preises auch nicht wirklich anders sein, denn den preislich liegt der Kopfhörer nochmals deutlich über dem hervorragenden Sony WH-100XM4 und Bose Noise Cancelling Headphones 700.

Das Noise Cancelling abreitet recht zuverlässig, auch wenn hier die Konkurrenz noch etwas besser ist. Des Weiteren bekommt man hier Funktionen wie z. B. Listening Optimizer, Listening Care und 3D Sound Field geboten, welche sich gut lesen, aber meiner Meinung nach ohne hochwertiges Wiedergabematerial keinen Sinn machen. Dennoch handelt es sich beim Yamaha YH-L700A um einen klanglich, sehr starken Kopfhörer, der technisch und vom Design sehr interessant ist, aber schlichtweg auch zugleich keineswegs günstig ist.

Gefällt uns

  • guter Tragekomfort
  • gute Akkulaufzeit
  • solides Noise Cancelling
  • gutes Klangbild
  • 3D Sound und Headtracking
  • AAC und aptX-Support

Gefällt uns weniger

  • Ohrpolster nicht wechselbar
  • recht hohe Preis

Yamaha YH-L700A

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Yamaha liefert den YH-L700A in einer recht informativen Verpackung aus, welche zum einen das Produkt zeigt und zudem über die wichtigsten Funktionen informiert. Man setzt hier auf eine bunt bedruckte, stabile Hauptverpackung, welche in einer schwarz/grauen Umverpackung mit den besagten Aufdrucken von der Seite eingeschoben wurde. Verschlossen wird das ganze durch ein Yamaha-Siegel aus Karton.

An der Vorderseite der Umverpackung erblickt man einen Teil des Kopfhörers, genauer gesagt einen Ausschnitt, bei dem man die äußere linke Ohrmuschel gezeigt bekommt. Im Hintergrund kann man einen Drummer (Schlagzeuger) erkennen, typisch für Yamaha Audio. Im unteren Rand wiederum kann man den die Modellbezeichnung des Kopfhörers lesen, man bekommt die Siegel Hi-Res-Audio, Bluetooth und aptX gezeigt und neben der Akkulaufzeit mit 3D-Sound von bis zu 11 Stunden und 34 Stunden mit ANC, aber ohne 3D-Sound. Auf Letzteres der integrierten Noise-Cancelling-Funktion wird natürlich ebenfalls hingewiesen. An der Rückseite wiederum wird einem der Yamaha YH-L700A nochmals etwas kleiner, aber dafür ausführlicher dargestellt und man bekommt hier zudem eine Auflistung der Ausstattungsmerkmale und Funktionen gezeigt. 

Zieht man die Hauptverpackung aus der Umverpackung heraus, erblickt man eine farbenfrohe, stabile Aufbewahrung. Diese ist an der Front mit dem Satz „Bring you closer to the Artist“, ein von Yamaha Audio gern verwendeter Slogan, wenn es um Audio Produkte geht. Klappt man die Hauptverpackung, welche magnetisch verschlossen wird von rechts nach links auf, erblickt man direkt einen dünnen Einleger, der einem kurz den Lieferumfang zeigt, wie der Kopfhörer aufgeladen wird und wie das Koppeln funktioniert. Entnimmt man diesen Einleger, findet man darunter das hochwertige Aufbewahrungs-Case, in dem sich der Yamaha YH-L700A befindet. Im Deckel unter der Stofftasche hat Yamaha dann noch der Zubehör verstaut, zu welchem ein ausreichend langes Klinken-Kabel, ein kurzes USB-A auf USB-C Ladekabel und ein Flugzeugadapter zählen. Unter dem Kunststoffeinleger, in welchem das Case liegt, findet man dann noch die üblichen Beipackzettel, welche jedoch im Alltag kaum benötigt werden.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Der Yamaha YH-L700A besteht zum Großteil aus einem solide verarbeiteten und angenehmen anfühlenden mattschwarzen Kunststoff. Der angenehm weich gepolsterte Kopfbügel und die Außenseiten der Hörschalen sind wiederum mit einer schwarz/graue Stoffbespannung versehen worden, was ein wenig den Retro-Look mit sich bringt. Die beiden Ohrmuschel sind dann wieder, wie es bei Over-Ear Kopfhörern üblich ist angenehm weich gepolstert und mit einem Kunstleder überzogen. Vom Design geht Yamaha hier definitiv mal einen etwas anderen Weg, wie man es von den ganzen anderen Herstellern gewohnt ist, denn die Ohrmuscheln sind nicht oval, wie es häufig der Fall ist, sondern äußerlich eher als rechteckig zu bezeichnen.

Beim Kopfhörer handelt es sich um ein geschlossenes Modell, sodass Außengeräusche durch die Ohrpolster und einen sauberen Sitz deutlich reduziert werden. Der Vorteil daran ist, dass man bei diesen Modellen ungestört Musik hören kann, da so gut wie kein Ton nach außen bzw. ebenso nach innen gelangt, was bei einem offenen Modell komplett anders wäre. 

Durch die an beiden Seiten beweglich gelagerten Hörmuscheln, welche zudem jeweils um etwas mehr als 90° gedreht werden können, lassen sich die Kopfhörer nicht nur kompakt verstauen, sondern zugleich machen diese dadurch auch jegliche Kopfbewegung mit. Hierbei ist mir jedoch aufgefallen, dass der Spalt zwischen dem Bügel und den Ohrmuscheln etwas zu gering bemessen wurde, sodass die Ohrmuscheln beim Drehen etwas dezent Quietschen, was man jedoch beim Alltäglichen tragen, keineswegs hört. Damit der Kopfhörer platzsparend im Case verstaut werden kann, können die Ohrmuscheln jedoch nicht nur eingedreht, sonder auch eingeklappt werden.  

Die wichtigen Elemente, welche regelmäßig beansprucht bzw. bewegt werden, sind, wie man es bei dieser Preisklasse erwarten kann bzw. sollte aus robustem Metall gefertigt worden. Zu diesen zählen unter anderem der Verstellmechanismus des Kopfbügels, welcher schön säuberlich einrastet, die Ohrmuschel-Aufhängung und der innere Kern im Kopfband. An beiden Außenseiten der Ohrmuscheln wurde hochwertig ein metallisches Yamaha-Logo in der Stoffbespannung eingebracht und im Übergang vom Stoff zum Kunststoff finde man hier an beiden Seiten einen länglichen Schlitz, in welchem ein dezentes Lochgitter sitzt. Dahinter verstecken sich die Mikrofone, welche unter anderem fürs ANC genutzt werden.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Der Yamaha YH-L700A ist keineswegs billig verarbeitet, er macht trotz Kunststoff-Gehäuse einen sehr angenehmen, langlebigen und stabilen Eindruck. Die Bügelverstellung rastet so wie ich es mir wünsche, sehr sauber ein und die Polster sowie das Kopfband sind wie bereits erwähnt angenehm weich. Gut gefällt mir hier zudem, dass man auf keine Touch-Bedienung setz, denn dies funktioniert bei Over-Ears oftmals nicht immer zuverlässig. Jedoch habe ich gerade bei den Steuertasten, welche an der Außenseite etwas eingelassen wurden, ein Kritikpunkt, denn hierbei fällt es mir etwas schwer, diese immer zu ertasten. Diese hätten nach meinem empfinden definitiv etwas erhabener ausgeführt werden können, sodass diese schneller ertastet werden können. Der Druckpunkt passt wiederum, sodass jeder Befehl durch ein sauberes Klicken bestätigt wird.

Wie es in der Branche inzwischen üblich ist, besteht der Ohrpolster-Bezug nicht aus echtem Leder, sonder man setzt hier auf ein sogenanntes PU-Leder. Dabei handelt es sich um ein Kunstleder Imitat, welches sich sehr weich anfühlt und sehr robust ist. Schade ist hier nur, dass die Ohrpolster nicht ausgetauscht werden können.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtOver-Ear In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.0)
FarbeSchwarz
Akkuintegriert, Lithium-Ionen-Akku
Akku Kopfhörer: 34 h (mit ANC) 11 Stunden (mit ANC und 3D-Sound)
Ladezeit bis komplett aufgeladen: 3,5 Stunden
Gewicht 330 Gramm
Materialbis auf die stärker beanspruchten Bauteile (Scharniere und Bügel), komplett Kunststoff und einigen Stoff Applikationen.
KonnektivitätBluetooth 5.0 Audio-Codec: SBC, AAC und aptX. Unterstützte Profile: A2DP, AVRCP, HFP, HSP
Treiber40 mm Treiber (links und rechts)
Frequenzbereich8–40.000 Hz
Treiberempfindlichkeit bei 1 kHz/ 1 mW (dBkeine Angaben
Impedanz (Ohm)keine Angaben
LieferumfangYamaha YH-L600A Over-Ear Kopfhörer
1 x USB-C-Ladekabel
1 x Transportetui
1 x Audiokabel
1 x Flugzeugadapter
die üblichen Beipackzettel
Technische Daten des Yamaha YH-L600A

Tragekomfort

Durch die Kombination aus weicher Polsterung, sowohl beim Kopfband, als auch der beiden Ohrmuscheln, von denen Letztres nicht nur durch ein Gelenk schwenkbar ist, sondern auch dreh- und klappbare, ergibt sich ein hervorragender Tragekomfort. Zugleich kann durch das eindrehen der beiden Hörer und das zusätzliche einklappen von einem der ganze Kopfhörer platzsparend im mitgelieferten Transportcase verstaut werden. Ist man viel zu Fuß unterwegs, ist es mir ein wenig aufgefallen, dass der Kopfhörer je nach Kopfform und eingestellter Größe auch gerne etwas dazu neigt, nach vorne zu verrutschen. Die Aussparungen für die Ohren ist nicht die Größte, aber noch absolut akzeptabel, als Besitzer von großen Ohren kann es hier je nach Empfinden etwas eng werden, aber wirklich ein unangenehmer Druck ansteht hier dennoch nicht. Ich hatte schon Kopfhörer im Test (Sennheiser HD 4.50 BTNC) die weit aus weniger Platz für die Ohren geboten haben. 

Die Bügelverstellung und die beweglich gelagerten Ohrmuscheln ermöglicht mit insgesamt 13 Raster eine ausreichende Möglichkeit, den Kopfhörer an die Kopfform anzupassen. Zugleich ist der Anpressdruck genau passend, sodass sich der Druck durch die weichen Poster sehr angenehm rund um die Ohren verteilt wird.

Mit einem Gesamtgewicht von 338 Gramm (selbst gewogen, Hersteller gibt 330 Gramm an) gehört der Yamaha YH-L700A definitiv nicht zur leichteren Sorte, denn hier hatte ich bereits Kopfhörer mit knapp über 250 Gramm in den Händen. Dennoch muss ich klar sagen, dass man hier das höhere Gewicht im Alltag weder im Rucksack verstaut, noch beim Tragen auf dem Kopf merklich spüren kann bzw. dass es stört keineswegs.

Für Brillenträger würde ich die Yamaha YH-L700A wie viele andere Over-Ear Kopfhörer weniger empfehlen, denn hier kann zum einen der permanente Druck auf die Brillenbügel etwas unangenehm werden und zudem erreicht man hierdurch ein etwas weniger gutes ANC, da die Kopfhörer dann mit den Polstern nicht mehr sauber den Bereich um die Ohren abdecken. Somit gelangen Geräusche, die man eigentlich nicht beim Musikhören mitbekommen möchte, ungestört ins Gehör, was definitiv nicht gut ist.

Für sportliche Tätigkeit würde ich den Over-Ear Kopfhörer schon allein aufgrund seiner Bauweise weniger empfehlen. Schließlich deckt dieser die Ohren komplett ab und man bekommt kaum noch kühle Luft an die Ohren. Des Weiteren ist hier der Halt nicht 100 % sicher, sodass man den Kopfhörer zwar definitiv nicht verlieren wird, aber er wird je nach Sportart etwas verrutschen, was eine häufige Nachjustierung mit sich bringen würde.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Bedienung

Beim Yamaha YH-L700A setzt man auf keinerlei Touch-Bedienung, also weder auf eine reine Form, noch auf eine Hybrid-Nutzung, sondern ausschließlich auf echte Drucktasten. 

An der linken Ohrmuschel gibt es recht wenig Bedienelemente, nämlich nur eines, welches etwas versteckt ist und einen Anschluss, daher fange ich hier auf dieser Seite an. Beim besagten Anschluss handelt es sich um eine nach unter gerichtete 3,5 mm Klinkenbuchse, falls man den Kopfhörer lieber via Kabel nutzen möchte z. B. an einem Verstärker oder am Smartphone, sofern dieses den Anschluss noch besitzt. Nach hinten gerichtet, unter der beweglich gelagerten Achse der Ohrmuschel findet man zudem dann noch das erwähnte Bedienelement, bei dem es sich um eine gut mit dem Daumen steuerbare ANC-Funktionstaste handelt. Damit kann man zwischen ANC, dem Transparenzmodus und alles „Aus“ wechseln. Das war es auch schon, weiter zur anderen Hörmuschel mit einigen weiteren Anschlüssen und mehreren Steuerungstasten.

Als Anschluss finden wir hier an derselben Position wie an der linken Seite einen USB-C Anschluss, über welchen der Akku im Inneren mit Strom versorgt wird. Bei den Daumentasten gibt es nun direkt zwei Stück, eine also die weiter untere dient zum Ein-/Ausschalten des Kopfhörers und zugleich durch längeres gedrückt halten, um den Pairing-Modus zu starten, damit man den Kopfhörer mit einem neuen Gerät koppeln kann. Direkt darüber ist dies DSP-Raumklang-Taste, mit dieser kann man sozusagen eine Art Equalizer hinzuschalten, dabei wird einem bei jedem Tippen der nun ausgewählte Modus auf Englisch angesagt.

An der Außenfläche der rechten Ohrmuschel gibt es dann noch drei Tasten (spürbare Markierungen), welche in einer kleinen lederartigen Oberfläche eingelassen wurde. Dabei handelt es sich mittig um die Funktionstaste, welche zugleich für mehr Funktionen genutzt wird. Beim Musikhören wird darüber die Musik pausiert und beim erneuten Betätigen wieder am selben Punkt fortgesetzt. Geht ein Telefonanruf ein, kann dieser darüber angenommen werden, aber auch ebenso beendet werden und möchte bzw. kann man grade nicht ans Telefon gehen, genügt es, die Taste 2 Sekunden betätigt zu halten. Zudem kann darüber auch auf den am Smartphone integrierten Sprachassistenten zugegriffen werden. Mit den beiden äußeren Tasten wird dann die Lautstärke reduziert bzw. erhöht. Hier handelt es sich beim Tragen hinten um die leiser und vorne um die lauter Taste. Betätigt man eine der Tasten für ca. 2 Sekunden, springt man bei der vorderen einen Titel vor und bei der anderen einen Musiktitel zurück. 

Die Steuerung funktioniert somit sehr gut und absolut ohne Fehler. Lediglich die Lautstärke muss man so leider durch mehrmaliges Antippen regulieren, denn hält man die Taste länger gedrückt, springt man zum nächsten Titel, aber im Alltag hat das mehrfache Tippen keineswegs gestört.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

Wie üblich für Over-Ear Kopfhörer setzt Yamaha beim YH-L700A auf einen 40 mm Treiber auf jeder Seite, soweit nichts Außergewöhnliches. Den Frequenzbereich, welchen diese Treiber abdecken, soll laut Yamaha bei 8 Hz–40 kHz liegen, dies ist etwas aus der Norm, denn hier liegt schon die Vermutung Nahe, dass der Kopfhörer recht kräftige Bässe bieten kann, schließlich sind es normalerweise meist 20 Hz- 20kHz. Bezüglich der Impedanz macht Yamaha jedoch keine Angaben, ich vermute jedoch, dass wir hier bei den üblichen 16 bis 32 Ohm liegen, sodass hier eine kabelgebunden Musikwiedergabe via Smartphone problemlos möglich ist (sofern euer aktuelles Smartphone noch einen Klinkenanschluss besitzt).

Yamaha wirbt hier beim YH-L700A mit einem Hi-Res-zertifizierten Klang, doch hierauf würde ich definitiv keinen allzu großen Wert legen, denn bei der Bluetooth-Wiedergabe ist Hi-Res aufgrund der hohen Bitrate, welche hierfür benötigt wird, keineswegs möglich. Die maximale Lautstärke des Yamaha YH-L700A ist viel mehr als ausreichend, man kann den Kopfhörer so laut aufdrehen, dass man die Musik selbst ohne das Aufsetzen klar und deutlich versteht, sodass ich es definitiv nicht versucht habe, den Kopfhörer dabei zu tragen, denn dann brauche ich in nächster Zeit sicherlich keinen Kopfhörer mehr testen. Also vom max. Output sind genug Reserven da, und wer es sehr laut mag, ist hier genau richtig.

Bei den Audio-Codecs wird neben dem Standard SBC auch die hochwertigen Codecs AAC und aptX voll unterstützt, sodass alle in den Genuss von verlustfreier Musik kommen können. Prinzipiell kann man den Kopfhörer logischerweise auch komplett ohne die kostenfreie „Yamaha Headphones Controller“ App auf das Smartphone installiert zu haben, nutzen. Man kann darüber dann alle Funktionen bequem in der App aktivieren oder ändern, aber eigentlich kann man das wichtigste wie die ANC-Steuerung, die Klanganpassung usw. direkt am Kopfhörer vornehmen.

Klanglich hat Yamaha den YH-L700A ihr gut abgestimmt, der Kopfhörer kommt mit ordentlich Power daher und in diese entfaltet sich bei gehobener Lautstärke sehr gut, wovon der Kopfhörer mehr als genug Reserven hat. Denn wie bereits erwähnt besitzt der Yamaha YH-L700A einen enorm hohen max. Output. Der Bass bietet einen sehr ordentlichen Tiefgang, ist energiereich und punktete mit druckvollen und präzisen Bässen. Die Mitten trumpfen vor allem bei der Stimmwiedergabe sehr hervor, egal ob beim Gesang oder bei Hörbüchern, doch von den guten Mitten profitieren auch sämtliche Instrumente, egal ob es die Gitarre ist, die Trompeten oder ob es die klassischen Streichinstrumente sind, sie entfalten sich klanglich hervorragend. Zudem punktet Yamaha hier auch bei den Höhen mit einer detailreichen Wiedergabe, die auch filigran sein können, aber hin und wieder auch etwas zur nervös und schrill klingen. Letzteres ist seltener der Fall, aber je nach gewähltem Musikstück bzw. Musik-Genres kommt dies eben vor.

Bei der Stereobühne kann der Yamaha YH-L700A sehr breit, sodass alle Instrumente sehr gut geortet werden können und man voll und ganz ins Musikstück eintauchen kann. Die Raumeffekte sind daher gut hörbar und gefallen mir sehr gut, sodass man kurz und knapp klar sagen kann, Yamaha hat hier vom Klang sehr viel richtig gemacht. 

Beim Telefonieren konnte ich meine Gesprächspartner sehr deutlich und klar verstehen und auch meine eigene Stimme wurde hier sehr verständlich für mein/e Gesprächspartner-/innen übertragen. Ebenso gibt es bei der Latenz keine Kritik, sodass es keine Verzögerung zwischen Bild und Ton gibt, aber dies haben in Zeiten von Bluetooth 5.0 eigentlich alle Hersteller in den Griff bekommen.

(Klang: 4,5 von 5 Punkten)

App

Der Yamaha YH-L700A kann wie bereits erwähnt, problemlos auch ohne die App genutzt werden, jedoch macht es dennoch Sinn, diese aufs Smartphone (Android oder iOS) zu installieren und auszuprobieren, denn ein paar Funktionen davon sind recht nützlich.

Headphones Controller
Preis: Kostenlos
Headphones Controller
Preis: Kostenlos

Zum einen wird einem nämlich nur in der App der Akkustand in Prozent angezeigt und außerdem kann man nur darüber die Funktionen „Listening Care“ und „Listening Optimizer“ an-/ausschalten, nach Firmware-Updates suchen und diese dann aufspielen. Zudem kann man auch nur über die App die Sandy-Zeit einstellen, also nach wie langer Zeit ohne zuspielen von Musik usw. der Kopfhörer automatisch ausgeschaltet werden soll.   

Dabei gelangt man direkt bei Starten der App auf eine Seite, wo einem der Kopfhörer mit der Akkuanzeige in Prozent dargestellt wird. Darunter kann man dann direkt 3D-Sound aktivieren, zwischen den Surround-Modi´s wählen und das Head-Tracking aktivieren bzw. deaktivieren. Tippt man auf dem Pfeil nach rechts, kann man dann noch die Funktion: Listening Care, Listening Optimizer und zwischen ANC usw. wechseln. Im letzten Menü lässt sich dann zudem noch die automatische Abschaltung einstellen, welche von Werk aus bei 30 Minuten steht. Tippt man auf die drei Striche in der linken oberen Ecke, kann man zudem noch nach eventuellen Firmware-Updates suche oder direkt zum Handbuch (online) navigieren.

App: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

ANC/Ambient Sound

Der Yamaha YH-L700A wurde mit einem aktiven Noise Cancelling ausgestattet. Hierbei kann man entweder direkt am Kopfhörer oder in der App zwischen ANC, dem Ambient-Sound-Modus oder alles „Aus“ wechseln. Beim Ambient-Sound-Modus werden wie üblich die Außengeräusche um einen herum automatisch über die außen angebrachten Mikrofone in den Hörkanal bzw. die Ohrmuscheln eingespielt, so wie man es von vielen andren Herstellern ebenso kennt. Regulieren lässt sich das ANC jedoch z. B. nicht, also weder über die App noch am Kopfhörer, hier gibt es dann entweder „an“ oder „aus“ mehr nicht.

Das ANC sorgt zuverlässig für einen ungestörten Musikgenuss, sowohl bim ruhigen daheim chillen, indem hierbei wenig Grundrauschen herrscht, als auch unterwegs, wenn es etwas lauter um einen herum ist. Die Nebengeräusche werden mittelmäßig bis gut herausgefiltert, sodass das ANC auch hier gut arbeitet, aber z. B. die Geräusche der Tastatur oder das sprechen von Sitznachbarn gelangt hierbei weiterhin, wenn auch reduzierter ins Gehör. Das Positive ist, man hat hier beim Tragen kein Unterdruckgefühl, jedoch hat auch dieser Kopfhörer das typische ANC-Problem mit Windgeräuschen, dass diese sich aktuell nicht vermeiden lassen und ein hörbares bzw. teilweise auch störendes Rauschen eingespielt wird.

3D-Sound + Headtracking

Für die 3D Sound-Funktion setzt Yamaha auf sogenannte DSP-Algorithmen. Damit wirkt die Kopfhörersteuerung bzw. die Technologie im Inneren dem eigentlichen Klang des Kopfhörers bzw. des Treibers entgegen. Hier merkt man sehr gut, dass Yamaha auch Verstärker entwickelt, denn dies Technologie kombiniert man hier sogar noch mit dem Headtracking.

Je nach gewählten DSP-Modus verändert sich die Musik mit abgeschaltetem Headtracking schon sehr. Hier wirkt dann je nach Modi die Musik räumlicher und eben kurz gesagt ein wenig mehr dreidimensionaler. Ja, nach Musikquelle macht es hier vielleicht Sinn, eine der Modis „Cinema, Music Video, Drama, Outdoor Live, Audio Room, Concept Hall zu wählen, aber ich bevorzug einen neutralen Klang, so wie dieser von den Treibern wiedergegeben wird und daher habe ich hier das „DSP“ durch längeres gedrückt halten der 3D-Taste abgeschaltet. Nutzt man hier jedoch Dolby Atmos oder 360 Audio-Formate, dann kann das Feature wiederum sicherlich sehr gut funktionieren, aber ich glaube, dies werden die wenigsten nutzen.

Das Headtracking kennen einige unter euch, sicherlich auch von Apples Kopfhörer. Ist diese Funktion aktiv, prüft der Kopfhörer permanent die Ausrichtung des Kopfes über die inter verbaute Beschleunigungssensoren, um somit die Stereomitte parallel zur Kopfbewegung mitzuführen. Dies mag sich zwar sehr toll anhören, aber beim alltäglich Musikhören ist es mehr störend, da z. B. beim schräg liegen, die Musik dann auf einem Ohr präsenter ist als auf dem anderen. Daher ist das Feature schon sehr nice, denn es funktioniert auf jeden Fall aber dann eben nur, wenn man speziell dafür ausgelegte Dateien anhört, sodass man sich damit vielleicht wie bei VR in einer virtuellen Welt bewegt und auch den Klang real nur dort hört, wo dieser herkommt. Im Alltag macht es jedoch nicht wirklich Sinn, diese Funktion zu aktivieren.

Listening Care und Listening Optimizer

Listening Care wirkt unabhängig zur eingestellten Lautstärke, hierbei passt der Kopfhörer in Echtzeit die Musik an die Umgebung an, sodass man nicht wie sonst häufig einfach nur die Lautstärke erhöht, wenn die Umgebung einen stört, sondern der Kopfhörer bzw. dessen Technologie passt gezielt den Bereich an, der darunter leidet. Somit soll der Hörer geschützt werden, also daher auch der Begriff Care, denn wenn man einfach nur die Lautstärke erhöht, ist dies nicht gut für das Gehör. Effektiv schaut es bei mir jedoch so aus, dass bei diesem Modus und einer lauteren Umgebung vorrangig der Bass angehoben wurde, was ich mir so nicht gewünscht habe, daher habe ich diese Funktion deaktiviert.  

Bei Listening Optimizer setzt Yamaha auf die intern verbauten Mikros, welche alle 20 Sekunden die Abdichtung und den Luftaustritt in der Hörmuschel messen. Dabei wird die Wiedergabe in Echtzeit optimiert, sodass die daraus gemessene Abweichungen zwischen Quelle und der tatsächlichen Hörsituation ausgeglichen werden. Veränderungen konnte ich dabei jedoch nicht bemerken, aber da bei mir die Kopfhörer hervorragend sitzen, kann es auch gut sein, dass es hier nichts zu verbessern gibt. 

Zubehör

Yamaha liefert den YH-L700A in einem sehr stabilen und hochwertigen Aufbewahrungs-Case aus. Dieses sieht optisch recht hübsch aus und fühlt sich auch hochwertig an. Es wurde rundum mit robustem Kunstleder bezogen, der Reissverschluss läuft flüssig, genau so, wie es sein soll. Im Inneren findet dann zudem nicht nur der Kopfhörer im eingeklappten und eingedrehten Zustand Platz, sondern auch der komplette Zubehör (Ladekabel, Klinkenkabel und Flugzeugadapter).

(Ausstattung 4 von 5 Punkten)

Bluetooth

Yamaha setzt beim YH-L700A auf das zeitgemäße Bluetooth 5.0, mit dem Standard Audio-Codec SBC mit einer niedrigeren Bitrate und AAC, sowie aptX zwei hochwertigeren Codec, welcher von Apple-Devices (AAC) und Android-Smartphones (aptX) unterstützt wird. Die Bluetooth-Reichweite liegt bei knapp 11 bis 13 Metern, sodass ihr das Smartphone problemlos im Zimmer lassen könnt ohne das direkt die Verbindung verloren geht.

Zum Koppeln mit einem neuen Device betätigt man den Power-Button für 5 Sekunden und daraufhin bestätigt den erfolgreichen Vorgang das blau/rote aufblinken der Status-LED sowie die Stimme über den Kopfhörer teilt einem das ganze ebenfalls mit. Man kann dabei bis zu 8 Geräte mit dem Kopfhörer verbinden, natürlich nicht zeitgleich, aber so, dass sich die Geräte bzw. der Kopfhörer automatisch mit diesen Geräten verbinden. Ab den 9 Gerät wird das älteste Gerät, welches als erstes verknüpft wurde, automatisch gelöscht.

(Bluetooth: 4 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Beim YH-L700A verspricht Yamaha eine maximale Akkulaufzeit von bis zu 34 Stunden bei aktiviertem Noise Cancelling. Aktiviert man hier zusätzlich noch den 3D-Sound-Modus wird die Laufzeit nochmals deutlich reduziert und zwar auf max. 11 Stunden.

Die angegebene Laufzeit hängt natürlich von zwei Faktoren ab, zum einen, wie hoch ihr die Lautstärke eingestellt habt und ob ihr ANC und die anderen Funktionen nutzt oder nicht. Im Großen und Ganzen kam ich zusammengerechnet auf knapp über 32 Stunden Akkulaufzeit mit aktiviertem ANC und einer etwas leicht angehobenen Lautstärke habe aber dabei die zusätzlichen Funktionen wie 3D-Sound usw. allesamt deaktiviert.

Sobald der Akku des Kopfhörers leer sein sollte, dauert es für eine komplette Aufladung knapp 3,5 Stunden. Eine Schnellladefunktion hat man jedoch nicht integriert, was jedoch im Betracht der max. Akkulaufzeit auch nicht wirklich notwendig ist. 

(Akkulaufzeit: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Der Yamaha YH-L700A liefert Yamaha ein Pedant zu den Apple AirPods Max ab, die gut mit diesen mithalten können. Der Vorteil des Kopfhörers aus dem Hause Yamaha ist wiederum, dass man hier nicht an die Hardware bzw. Software von Apple zurückgreifen muss, sondern die speziellen Funktionen mit vielen Quellen nutzen kann.

Die 3D-Klanganpassung ist Yamaha sehr gut gelungen und verbessert den Klang je nach Audio-Quelle sehr gut. Doch dadurch kann die Musik sehr beeinflusst werden, sodass Musiktitel anders wiedergegeben werden, wie man es kennt, aber vielleicht so, wie man es bevorzugt. Das Headtracking ist sehr interessant und würd beim VR sehen sicherlich Sinn machen, aber im Alltag stört es mich leider zu sehr.

Das ANC ist sehr gut gelungen und beeinflusst keineswegs das Klangbild. Dafür wiederum ist das ANC zwar für die meisten Zwecke absolut ausreichend, kommt aber nicht an das der Apple AirPods Max oder des Sony WH-1000XM4 ran.

Preis/Leistung

Der Yamaha YH-L700A kann im Test ganz gut überzeugen. Das ANC ist gut, aber kommt dennoch nicht ganz an das vom Sony WH-1000XM4 und Co. heran. Der Funktionsumfang beim Yamaha YH-L700A ist sehr ordentlich und es wird einem hier klanglich und auch vom Tragekomfort ein sehr guter Kopfhörer geboten.

 Kritik wäre wir jedoch der Preis, denn mit eine UVP von 549€ ist der Kopfhörer nicht günstig, auch wenn dieser inzwischen bei einigen Shops für gut unter 480€ gelistet wurde, was immer noch kein Schnäppchen ist. Am Ende muss man somit für den Kopfhörer, welcher zwar gut klingt und viele Extras bietet, ordentlich in die Tasche greifen, hat aber dafür ein etwas schlechteres ANC als beim günstigeren Modell von Sony usw.

Yamaha YH-L700A

Zum Angebot bei

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https:de.yamaha.com

JBL Tour One

In aller Kürze

Mit dem JBL Tour One hat JBL neben dem In-Ear Modell,  JBL Tour Pro+ TWS, auch ein Over-Ear Modell im Sortiment. Bei diesem Modell setzt JBL ebenfalls den Fokus auf den Business-Sektor und Geschäftsreisende, die damit dank adaptiven Noise-Cancelling ungestört ihre Musik in der Bahn, am Flughafen usw. hören können. 

Im Test hat mich der Over-Ear Kopfhörer mit einer sehr guten Verarbeitung, einer langen Akkulaufzeit sowie durch seine klanglichen Eigenschaften und dem guten Noise Cancelling überzeugen können. Bevorzugt man jedoch eine noch etwas bessere Materialanmutung, dann würde ich empfehlen, vielleicht auch mal einen Blick auf dem JBL  Club One zu werfen, denn dieser Kopfhörer hat mir im kurzen Hands On und Probehören ebenfalls gut gefallen. Lediglich im Bezug der Sprachqualität und den zusätzlichen Funktionen wie dem smarten Sleeptimer und der Alarmfunktion hat der JBL Tour One seine Nase vorn.

Gefällt uns

  • guter Tragekomfort
  • sehr gute Akkulaufzeit / Schnellladefunktion
  • gutes adaptives Noise Cancelling
  • gutes Klangbild
  • Umgebungs- und Talkthru-Funktion
  • AAC-Support

Gefällt uns weniger

  • kein aptX
  • Ohrpolster nicht wechselbar

JBL Tour One

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Beim Verpackungsdesign des JBL Tour One setzt JBL auf das bereits von den bisherigen Kopfhörern gewohnte Design, welches rundum durch Text, Symbole und Bilder ausführlich über das entsprechende Produkt informiert. JBL setzt hier auf eine zweiteilige Verpackung, welche das Unternehmen bisher öfters bei On- und Over-Ear Kopfhörer genutzt hat, sodass man die eigentliche stabile Verpackung in eine bedruckte Umverpackung eingeschoben hat. 

Bei den Farben der Verpackung setzt JBL auf die gewohnten weiß/orange und graue Farben, wobei gerade letztgenanntes die dominanteste Farbe bei dieser Kopfhörer-Serie ist. An der Vorderseite der Verpackung präsentiert JBL eine Nahaufnahme einer Ohrmuschel des JBL Tour One. Diese wurde hierbei in hochganz und leicht erhaben ausgeführt, sodass dieser Teil direkt ins Auge sticht. Zudem findet man an der Front selbstverständlich auch das Firmenlogo und seitlich nach unten verlaufend den Produktnamen platziert. Direkt darunter erwähnt JBL dann wie gewohnt die wichtigsten Funktionen des Kopfhörers, zu denen unter anderem das adaptive Noise Cancelling zählt. In der rechten Ecke erfährt man dann noch direkt, dass der Kopfhörer eine max. Akkulaufzeit von bis zu 50 Stunden bietet, was sehr ordentlich ist.

Die schmale rechte Seite zeigt den Kopfhörer nochmals etwas genauer von der Seite betrachtet und zudem informiert JBL hier darüber, dass es eine zugehörige App für iOS und Android gibt. Zu guter Letzt verrät die Rückseite wie gewohnt die meisten Informationen über den Kopfhörer. Hierbei bekommt man unter anderem den JBL Tour One im vollen Gewand zu Gesicht und zudem listete JBL hier wie gewohnt die vier wichtigen Ausstattungsmerkmale des Kopfhörers auf. Zu diesen zählt das adaptive Noise Cancelling mit Smart Ambient-Funktion, der Smart Audio & Video Mode, Hands Free Voice Control und die hochwertige Gesprächsqualität durch die vier Mikrofone usw. Im unteren Bereich informiert JBL zudem darüber, dass ein Case enthalten ist, man auf einen modernen USB-C Anschluss setzt und dass die Akkulaufzeit mit ANC bei 25 Stunden liegt (ohne 50 Stunden).

Zieht man die Hauptverpackung aus der Umverpackung heraus, kann man an deren Deckel-Unterseite die üblichen Skizzen sehen, welche über den Lieferumfang informieren. Im Innren findet man dann viel Schaumstoff, in dessen Zentrum das schön und ausreichend große Case eingesetzt wurde. In dem Case wiederum befindet sich neben dem JBL Tour One auch dessen kompletter Lieferumfang. Der Kopfhörer ist dabei zusammengeklappt und die Ohrmuschel eingedreht, sodass der Kopfhörer möglichst kompakt darin verstaut werden kann, direkt daneben liegen dann auch sicher verstaut, ein AUX-Kabel, ein Flugzeugadapter und das wichtige USB-A auf USB-C Ladekabel, mit welchem man den Akku des Kopfhörers aufladen kann. Unter dem Case findet man zudem noch eine kleine Hülle, in welcher die üblichen Beipackzettel in Form einer Kurzanleitung usw. enthalten sind.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Beim JBL Tour One setzt man beim Gehäuse nahezu ausschließlich auf Kunststoff, hierbei hatte ich zwar schon andere Kopfhörer im Test, die etwas mehr hochwertige Materialien geboten haben, aber dennoch macht der JBL Tour One einen wertigen Eindruck. Der Kopfhörer wird wie das In-Ear Modell lediglich in einer Farbe und zwar mattschwarz angeboten. Dazu kommen einige Hochglanz-Akzente an beiden Seiten des Kopfbügels und zum Teil auch an den Ohrmuscheln, welche das Design nochmals leicht eleganter wirken lassen.

Die wichtigen Elemente, welche regelmäßig beansprucht bzw. bewegt werden, sind jedoch aus Metall gefertigt. Zu diesen zählen unter anderem der Verstellmechanismus des Kopfbügels, welcher schön säuberlich einrastet und der innere Kern im Kopfband. Das Kopfband wurde wie die beiden Ohrmuschel mit einem angenehm weichen Material gepolstert, welches dann wiederum mit einem wertig anfühlenden Kunstleder bezogen wurde. Dies trägt somit bei, dass sich der Kopfhörer auch nach langer Zeit sehr angenehm trägt und gefällt mir sehr gut. Jedoch muss man auch hier bedenken, dass man wie es bei Over-Ear Kopfhörern üblicherweise der Fall ist, gerade an heißen Sommertagen sehr unter den Postern schwitzt, daher kann ich diese Kopfhörer auch seltene für den sportlichen Einsatz empfehlen.

An beiden Ohrmuscheln wurde recht dezent das JBL Firmenlogo eingelassen und die Bedien- und Anschlusselemente wurden über beide Ohrmuschel verteilt. Die Ohrmuschel können mithilfe der insgesamt 11 Raster in der Länge angepasst werden, zudem lassen sich die beiden Ohrmuscheln sowohl um etwas mehr als 90° drehen als auch einklappen. Dadurch lässt sich der Kopfhörer bei nicht Gebrauch relativ platzsparend in die mitgelieferte Aufbewahrungstasche verstauen und nimmt eingepackt in einem Rucksack nicht mehr ganz so viel Platz in Anspruch.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Der JBL Tour One fühlt sich trotz seines Kunststoffgehäuses recht hochwertig an, denn dieser vermittelt keinesfalls einen billigen Eindruck. Die Bügelverstellung rastet sauber ein und die Polster sind wie bereits erwähnt angenehm weich. Gut gefällt mir hier zudem, dass man nicht alle Tasten auf einer Ohrmuschel-Seite untergebracht hat und diese zudem unterschiedlich ausgeführt hat, denn so wird eine Fehlbedienung zuverlässig minimiert. Die Drucktasten haben einen angenehmen Druckpunkt, der zudem nur ein minimales klicken ins Kopfhörer innere überträgt, dies wird jedoch beim Musikhören problemlos überspielt. 

JBL setzt beim Bezug der Ohrpolster und bei den Polsterungen des Kopfbands wie oftmals in der Branche üblich nicht auf echtes Leder, sonder auf ein sogenanntes PU-Leder. Dabei handelt es sich um ein Kunstleder Imitat, welches sich sehr weich anfühlt und sehr robust ist. Schade ist hier nur, dass die Ohrpolster nicht wie z. B. bei der Club-Serie ausgetauscht werden können.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtOver-Ear In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.0)
FarbeSchwarz
Akkuintegriert, Lithium-Ionen-Akku
Akku Kopfhörer: 50 h (ohne ANC) 25 Stunden (mit ANC)
Ladezeit 2 Stunden und Schnellladefunktion (10 Minuten aufladen für 2 Stunden Musikhören).
Gewicht 268 Gramm
Materialbis auf die stärker beanspruchten Bauteile (Scharniere und Bügel), komplett Kunststoff
KonnektivitätBluetooth 5.0 Audio-Codec: SBC und AAC. Unterstützte Profile: HFP V1.7, A2DP V1.3, AVRCP V1.6
Multi-Point und Fast Pairing von Google wird unterstützt.
Treiber40 mm Treiber (links und rechts)
Frequenzbereich10–40.000 Hz
Treiberempfindlichkeit bei 1 kHz/ 1 mW (dB95 dB
Impedanz (Ohm)32 Ohm
LieferumfangJBL Tour One Kopfhörer
1 x USB-C-Ladekabel
1 x Transportetui
1 x Audiokabel
1 x Flugzeugadapter
1 x Garantie/Warnung
1 x Produkt-Kurzanleitung
1 x Google Assistant Einrichtungsanleitung
1 x Amazon Alexa Einrichtungsanleitung / Sicherheitsblatt
Technische Daten der JBL Tour One

Tragekomfort

Bezüglich des Tragekomforts habe ich beim JBL Tour One kaum Kritikpunkte gefunden. Die Polster des Kopfbands und die der beiden Ohrmuscheln sind angenehm weich gepolstert, sodass sich der Kopfhörer selbst nach längerem Musikhören absolut bequem trägt. Die Aussparungen für die Ohren sind angenehmem groß, sodass hier kein unangenehmer Druck auf die Ohren entstehen kann. 

Die Bügelverstellung und die beweglich gelagerten Ohrmuscheln ermöglicht mit insgesamt 11 Raster eine ausreichende Möglichkeit, den Kopfhörer an die Kopfform anzupassen. Zugleich ist der Anpressdruck sehr angenehm, sodass sich der Druck durch die weichen Poster sehr angenehm rund um die Ohren verteilt.

Mit einem Gesamtgewicht von knapp 268 Gramm gehört der JBL Tour One zwar nicht ganz zu den leichtesten seiner Sorte, aber durch die besagten weichen Polster spürt man dieses etwas höhere Gewicht kaum. Für Brillenträger würde ich die JBL Tour One wie viele andere Over-Ear Kopfhörer weniger empfehlen, denn hier kann zum einen der permanente Druck auf die Brillenbügel etwas unangenehm werden und zudem erreicht man hierdurch kein gutes ANC, da die Kopfhörer dann mit den Polstern nicht mehr sauber auf den Ohren aufliegen. Somit gelangen Geräusche, die man eigentlich nicht beim Musikhören mitbekommen möchte, ungestört ins Gehör, was definitiv nicht gut ist. 

Für sportliche Tätigkeit würde ich den Over-Ear Kopfhörer schon allein aufgrund seiner Bauweise weniger empfehlen. Schließlich deckt dieser die Ohren komplett ab und man bekommt kaum noch kühle Luft an die Ohren.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Bedienung

Beim JBL Tour One setzt JBL auf eine Hybrid-Bedienung, also sowohl auf echte Hardware-Tasten als auch auf eine Touchbedienung. Dabei handelt es sich um einen Schieberegler, drei Tasten und die am linken Ohrhörer versteckte Touch-Bedienung. Die Bedienung ist meiner Meinung nach somit sowohl als Rechts-, aber auch als Linkshänder sehr gut möglich.

Das Einschalten des JBL Tour One erfolgt über den Schieberegler an der rechten Ohrmuschel. Schiebt man diesen von der Ausgangsstellung also bündig zur Mitte hin, wird der Kopfhörer eingeschaltet und verbindet sich automatisch mit dem zuletzt verbundenen Gerät. Ist dies wiederum noch nicht geschehen, dann muss man diesen in den Bluetooth-Pairing-Modus versetzen, was erfolgt, indem man den Schieberegler für wenig Sekunden über die Mittelstellung hinausschiebt und an der Position hält. Danach kann man den Kopfhörer bei Bedarf mit bis zu einem weiteren Gerät koppeln.

Das Koppeln erfolgt am iPhone wie gewohnt und recht einfach direkt über die Bluetooth-Einstellungen. Alternativ und noch einfacher gelingt das Koppeln jedoch dank „Fast Pair“ über alle Smartphones mit Android 6.0 oder höher. Dadurch erfolgt die Kopplung der Kopfhörer nochmals etwas schneller und ist eigentlich genau dasselbe, wie Appel-User es von den AirPods bzw. Beats Kopfhörern kennen, nur eben für alle Google-Devices. Dazu versetzt man den Kopfhörer einfach in den Pairing-Modus und schon bekommt man eine Benachrichtigung, die einen fragt, ob man eine Verbindung mit dem angezeigten Gerät herstellen möchte. Tippt man hier auf Verbinden, wird der Kopfhörer mit dem Smartphone gekoppelt, ohne dass man ins Bluetooth-Menü navigieren muss. 

Die Musiksteuerung erfolgt wiederum ganz simpel über die Touch-Oberfläche. Ein einmaliges Antippen hält die aktuell wiedergegeben Musik am gewünschten Punkt an und tippt man die Fläche erneut an, wird dies Musik wieder fortgesetzt. Das doppelte Antippen sorgt dafür, dass man einen Musiktitel in der Playlist vorspringt und in dreimaliges Antippen spielt den zuvor wiedergegeben Punkt erneut ab. Ebenso können eingehende Anrufe durch ein zweifaches Antippen angenommen werden und ebenso abgelehnt werden. Das Mikrofon lässt sich sofern gewünscht durch ein längeres Berühren der Oberfläche abschalten und ebenso wieder aktivieren und wenn gerade keine Musik abgespielt wird, aktiviert man durchs lange Betätigen den am Smartphone integrierten Sprachassistenten.

Etwas unterhalb des Schiebereglers, über welchen man diesen Kopfhörer einschaltet, wurde die Tasten zur Lautstärken-Einstellung untergebracht. Hier finde ich sehr gut, dass JBL hier auf keine Wischgeste wie manch andere Hersteller setzt, denn über echte Tasten funktioniert die Steuerung der Lautstärke deutlich präziser. Direkt nach unten gerichtet findet man hier an der rechten Ohrmuschel dann auch noch die Klinkenbuchse, über welche man den Kopfhörer mit einem älteren Smartphone mit Klinkenbuchse betreiben kann, was jedoch sicherlich die wenigsten machen.

Kommen wir nun noch zur linken Ohrmuschel, wo man nach unten gerichtet den USB-C Anschluss findet, über welchen man den Akku des Kopfhörers aufladen kann. Daneben ist direkt eine Status-LED, welche über den Status des Akkus informiert, wobei man diesen auch via Sprachansage beim Einschalten mitgeteilt bekommt. Die LED zeigt einem jedoch auch den Ladezustand des Akkus an, blinkt die LED rot auf, ist der Akkustand sehr niedrig, während das rote Aufleuchten bedeutete, dass der Akku geladen wird und sobald der Akku voll ist, geht die Status-LED aus. Nun komm ich noch kurz zum Ambiente-Aware Button, über welchen man beim einmaligen Betätigen zwischen ANC An, Ambient Aware und alles Aus wechseln kann, ein zweimaliges tippen, aktiviert wiederum Talkthru und ein langes gedrückt halten aktiviert, sofern in der App aktiviert Amazons Alexa. 

Beim Sprachassistenten ist es so, dass dieser in der JBL Headphones App bestimmt werden muss. Hat man sich anschließend mit den Log-in-Daten von Amazon angemeldet, kann man direkt die Fragen stellen. Ich nutze in diesem Fall direkt Siri, was wunderbar klappt und und mir gut gefällt, denn man muss hierbei, während man redet, nicht permanent eine Taste gedrückt halten.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

Wie üblich für Over-Ear Kopfhörer setzt JBL beim Tour One auf einen 40 mm Treiber auf jeder Seite. Den Frequenzbereich, welchen diese Treiber abdecken, soll laut JBL bei 10 Hz–40 kHz (passiv) und 10 Hz–22 kHz (aktiv) liegen. Die Impedanz gibt JBL mit 32 Ohm an, sodass hier eine kabelgebunden Musikwiedergabe via Smartphone problemlos möglich ist (sofern euer aktuelles Smartphone noch einen Klinkenanschluss besitzt). 

JBL wirbt hier beim Tour One mit einem Hi-Res-zertifizierten Klang, doch hierauf würde ich definitiv keinen allzu großen Wert legen, denn bei der Bluetooth-Wiedergabe ist Hi-Res aufgrund der hohen Bitrate, welche hierfür benötigt wird, keineswegs möglich. Die maximale Lautstärke des JBL Tour One ist absolut ausreichend, sodass dieser Kopfhörer meiner Meinung nach gute Reserven besitzt. Sofern einem hochwertige Audio-Codecs wichtig sind, muss ich beim Tour One zumindest alle Android-User leider weiterhin enttäuschen, denn hier wird nur AAC unterstützt, was Apple-User freuen wird. Alle Android-User müssen sich somit mit dem Standard-Codec SBC zufriedengeben. 

Für die reine Musikwiedergabe ist es keineswegs erforderlich, die kostenfreie „JBL Headphones App“ zu installieren. Diese benötigt ihr jedoch auf jeden Fall, wenn ihr Klanganpassungen via 10 stufigem EQ-Regler vornehmen wollt, wichtige Einstellungen wie den gewünschten Sprachassistenten oder Firmware-Updates installieren wollt usw. In meinem Test möchte ich mich bei meiner Bewertung zum Klangbild jedoch auf den von Werk abgestimmten Klang konzentrieren, also genau so, wie es der Hersteller von Werk aus definiert hat und für gut empfunden hat.

Der JBL Club One vermittelt direkt beim ersten Musikhören den typischen Klang, welchen ich von JBL Kopfhörern gewohnt bin. Anders ausgedrückt: Der Kopfhörer hat eine etwas Tiefton verstärkte Klangcharakteristik, wodurch man einen vollen warmen Sound geliefert bekommt. Die Details werden griffig wiedergegeben und sind keineswegs zu feinselig, die Bässe sind hier typisch für JBL im Vordergrund und bieten einen sehr ordentlichen Tiefgang. Die Mitten sind ebenfalls recht präsent, sodass davon auch die Stimmwiedergabe profitiert, denn hier kommt sowohl Gesang als auch die Instrumente wie Gitarren usw. gut zur Geltung. Die Höhen sind auch gut abgestimmt, aber ganz klar muss ich hier natürlich zugeben, dass es sich um keinen audiophilen Kopfhörer handelt. Somit ist JBL hier die Detailwiedergabe insgesamt gut gelungen, aber die Stärken sind hier ganz klar die tiefen Töne, aber dies entspricht auch ganz klar dem Musik-Geschmack der Mehrheit, denn gerade bei den aktuell viel gehörten Musikrichtungen kommt der JBL Tour One sehr gut zur Geltung. 

Beim Telefonieren konnte ich meine Gesprächspartner sehr deutlich und klar verstehen und auch meine eigene Stimme wurde hier sehr verständlich für mein Gesprächspartner-/innen übertragen. Lediglich bei einer etwas lauteren Umgebung filtern die Mikros zwar die Störgeräusche absolut zuverlässig heraus, aber zugleich führt dis zu einem leicht hörbaren Hall-Effekt in der Stimme. Überzeugend ist der JBL Tour One dabei jedoch auch im Bereich Latenz, hier gibt es absolut keine Verzögerung zwischen Bild und Ton, aber dies haben in Zeiten von Bluetooth 5.0 eigentlich alle Hersteller in den Griff bekommen. 

(Klang: 4 von 5 Punkten)

App

Wie inzwischen zahlreiche Kopfhörer ist auch der JBL Tour One mit der kostenlos von JBL zur Verfügen gestellten App Namens „My Headphones“ kompatible. Diese App steht sowohl für iOS als auch Android Smartphones als kostenloser Download im jeweiligen AppStore bereit. Sofern ihr Firmware-Updates des Kopfhörers durchführen oder persönliche Einstellungen via Equalizer vornehmen möchtet, kann ich nur dazu raten, die App zu installieren, denn hier kann man auch die automatische Abschaltung und zahlreiche weitere nützliche Funktionen einstellen. 

JBL Headphones
Preis: Kostenlos
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Nachdem man die App das erste Mal gestartet hat, wird man sehr verständlich und Schritt für Schritt durch die Einrichtung und das Menü der App navigiert. Zudem finde ich es toll, dass einem alles Wichtige in jedem Einstellungsfenster erklärt wird, sodass man hier recht schnell zurechtkommt. Hat man den Kopfhörer das erste Mal verbunden und alles eingerichtet, landet man nach jedem Start der App auf dem Startbildschirm, auf dem sämtliche kompatiblen Kopfhörer, die man selbst besitzt, angezeigt werden.

Klickt man hier auf den JBL Tour One, landet man in dessen Einstellungsmenü, wo man direkt unter der Abbildung des Kopfhörers dessen restliche Akkulaufzeit in Prozent angezeigt bekommt. Unmittelbar darunter kann man zudem die ANC-Funktion zu- oder abschalten und es gibt die Option der Umgebungsgeräusch-Kontrolle. Über Letzteres kann man direkt die Dinge wie Ambient Aware, TalkThru bestimmen oder man kann den Smart Audio & Video Modus steuern. Mit Letzterem kann man entscheiden, ob man den Audio-Modus für den besten Klang bei Musik oder den Video-Modus für absolut synchronen Ton und Video bevorzugt. Zu guter Letzt ist es hier ganz unten noch möglich, direkt in die EQ-Einstellungen zu navigieren, um hier den Klang noch etwas auf den eigenen Geschmack abzustimmen. 

Über das Zahnrad im rechten oberen Bereich gelangt man in ein weiteres Untermenü, in welchem man noch einige weitere, nicht ganz unwichtige Dinge einstellen kann. So kann man hier z. B. bestimmen, ob die Funktionstaste wie voreingestellt dazu dient, denn Sprachassistenten zu aktivieren oder die Umgebungsgeräusche zu steuern. Letzteres wird von Werk aus jedoch über die Touch-Oberfläche gestreut und kann im darauffolgenden Menü bei Bedarf auch auf den Sprachassistenten gestellt werden. Ich persönlich habe hier jedoch beides genau so gelassen, wie es von JBL definiert wurde, denn somit kam ich wunderbar klar. Eine neue Funktion, welche man auch im JBL Tour Pro+ TWS integriert hat, ist „Mein Alarm“. Diese Funktion kann dabei helfen, z. B. während der langen Geschäftsreise entspannter einzuschlafen. Dabei kann man bestimmen, wie lange die Musik gespielt werden soll und wie lange man danach schlafen möchte. Der Clou dabei ist, dass während der Zeit, die man als schlafen definiert hat, die Musik automatisch deaktiviert wird, aber das Noise Cancelling aktiv bleibt, sodass einen die typischen Störgeräusche im Zug nicht stören.

Weitere nützliche Einstellungen sind noch das automatisch Abschalten, sodass man hier einstellen kann, dass der Kopfhörer automatisch nach 15, 30 Minuten oder 1, 2, 3 oder 4 Stunden automatisch abschaltet, sofern dieser im Ruhezustand ist, also mit keiner Quelle verbunden ist. Voice Aware dient dann z. B. dazu, selbst zu kontrollieren, wie stark die Umgebungsgeräusche, wie z. B. die eigene Stimme beim Tragen der Kopfhörer durch diese zu hören sind. Zu guter Letzt würde ich auf jeden Fall dazu raten, den Schieberegler bei „Wiedergabe und Pause“ zu aktivieren, denn dadurch wird die Musik beim Abnehmen der Kopfhörer pausiert und automatisch wieder fortgesetzt, wenn man diese wieder aufsetzt und unter Sprachassistent kann man neben den am Smartphone integrierten Assistenten auch Amazon Alexa nutzen. Selbstverständlich kann man in den Einstellungen auch die Sprachansagen von Englisch auf Deutsch umstellen und auf die Gerätehilfe zugreifen.

App: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

ANC / Umgebung ein-/ausblenden

Beim JBL Tour One setzt man auf echtes adaptives Noise Cancelling, welches jederzeit in Echtzeit die Umgebungsgeräusche über die Mikrofone analysiert und dadurch das Noise Cancelling daran anpasst. Hierfür setzt JBL auf insgesamt vier Mikrofone, davon befinden sich an jeder Ohrmuschel Außenseite je ein Mikrofon, welches für die Sprachaufnahmen zuständig ist und die anderen beiden Mikros, von welchen auch an jeder Seite ein Mikrofon sitzt, sind Beamforming-Mikros, welche für die Unterdrückung von Echos und Umgebungsgeräusche zuständig sind. Das adaptive Noise Cancelling funktioniert hier im Alltagstest erstaunlich gut, sodass der Großteil der Umgebungsgeräusche neutralisiert bzw. zumeist von der Lautstärke reduziert werden. Das Grundrauschen, welches hier bei ANC häufig vorkommt, ist kaum hörbar und gerade Tiefere Töne werden zu 99% zuverlässig neutralisiert.

Das adaptive Noise Cancelling kann zwar nicht manuell in der Intensität die Schieberegler reguliert werden, jedoch kann man in den Einstellungen zwischen „echtes adaptives Noise Cancelling“ und dem „alltäglichen Modus“ wählen. Hier konnte ich im Test auch direkt einen deutlichen Unterschied feststellen, denn das adaptive ANC arbeitet merklich besser, da sich dies der aktuellen Umgebung anpasst und zudem mehr Frequenzen filtert. Daher rate ich eigentlich, sofern gewünscht immer das adaptive ANC zu bevorzugen, welches nur bei absoluter Stille ein recht leises Grundrauschen erzeugt. 

Positiv ist hier auch anzumerken, dass beim hinzuschalten von ANC das Klangbild unverändert bleibt, was nicht üblich ist, denn bei vielen Kopfhörern wird mit ANC der Bass deutlich dominanter.

Zubehör

JBL liefert den Tour One in einem stabilen und hochwertigen Aufbewahrungs-Case aus. Dieses sieht optisch recht hübsch aus, da dies mit einer angenehmen Stoffoberfläche versehen wurde. An der Außenseite befindet sich zudem eine praktische Netztasche, in welcher man Dinge verstauen kann und dank der Schlaufe kann das Case problemlos an etwas befestigt werden. Im Inneren findet nicht nur der Kopfhörer im eingeklappten und eingedrehten Zustand Platz, sondern auch der komplette Zubehör (Ladekabel, Klinkenkabel und Flugzeugadapter).

(Ausstattung 4 von 5 Punkten)

Bluetooth

JBL setzt beim Tour One auf das zeitgemäße Bluetooth 5.0, was in diesem Fall jedoch kein aptX zulässt, sondern nur den herkömmlichen Audio-Codec SBC mit einer niedrigeren Bitrate und AAC, einen hochwertigeren Codec, welcher von Apple-Devices unterstützt wird. Die Bluetooth-Reichweite liegt bei knapp 12 bis 15 Metern, sodass ihr das Smartphone problemlos im Zimmer lassen könnt ohne das die Verbindung verloren geht.

Der JBL Tour One bietet die Möglichkeit einer sogenannten Multi-Point-Verbindung. Dies ist vor allem für Leute, die gerne mehrere Geräte gleichzeitig bzw. nebenher Nutzen von Vorteil. Dies gelingt dadurch, dass sich der Kopfhörer mit zwei Geräten gleichzeitig verbinden kann. Schaut ihr z. B. auf dem iPad ein Video und erhaltet zufällig einen Anruf auf dem Smartphone, wird in diesem Fall automatisch die Musik pausiert und das Telefonat über das Smartphone geführt, da Telefonate immer bevorzugt behandelt werden. Wollt ihr z. B. von der Musikwiedergabe vom iPad zum iPhone wechseln, genügt es, auf dem iPad die Musik zu pausieren und am iPhone auf Play zu drücken. Voraussetzung ist hier jedoch, dass man zuvor bereits beide Geräte per Bluetooth mit dem JBL Tour One gekoppelt hat.

(Bluetooth: 4,5 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Beim JBL Tour One verspricht JBL eine Akkulaufzeit von bis zu 25 Stunden mit aktiviertem ANC. Ohne ANC wiederum hält der Akku sogar doppelt solange durch, sodass somit max. 50 h möglich sind. Dies ist so weit sehr gut, sodass der Lithium-Ionen-Akku (3,7 V DC, 920 mAh) genug Reserven bietet um für langen Musikgenuss zu sorgen.

 Die angegebene Laufzeit hängt natürlich von zwei Faktoren ab, zum einen, wie hoch ihr die Lautstärke eingestellt habt und ob ihr ANC nutzt oder nicht. Im Großen und Ganzen kam ich zusammengerechnet auf knapp 27 Stunden Akkulaufzeit mit aktiviertem adaptiven ANC und einer etwas leicht angehobenen Lautstärke, also ganz leicht über den Mittelwert.

Sobald der Akku des Kopfhörers leer sein sollte, dauert es für eine komplette Aufladung knapp 2 Stunden. Zudem hat JBL auch noch eine Schnellladefunktion integriert, sodass der Akku von 0 % bereits nach 10 Minuten wieder für knapp 2 Stunden Musikwiedergabe aufgeladen ist. Wie bei vielen anderen Kopfhörern aus dem Hause JBL ist es auch beim JBL Tour One leider so, dass man diesen währenden des Auflade-Vorgangs nicht zum Musikhören nutzen kann.

(Akkulaufzeit: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Der JBL Tour One überzeugt unter anderem mit seiner guten Verarbeitung und dem Klang, der sich nur geringe Schwächen leistet. Des Weiteren ist das echte adaptive ANC überraschend gut und Bluetooth-Multipoint erwies sich im Alltag als sehr nützlich. Das automatische Pausieren und fortsetzen der Musik ist für mich im Alltag zudem ein hoher Komfortgewinn, der zum Teil selbst in teueren Modellen nicht immer mit an Bord ist. Negativ würde ich lediglich den fehlenden aptX-Codec werten und das man im Sommer schnell dazu neigt, unter den Ohrpolstern aus Kunstleder zu schwitzen, was jedoch bei zahlreichen anderen Over-Ear Kopfhörern auch der Fall ist.

Preis/Leistung

Der JBL Tour One kann im Test gut überzeugen. Das ANC ist gut, aber kommt dennoch nicht ganz an das vom Sony WH-1000XM4 ran, den ich inzwischen auch häufig nutze. Der Funktionsumfang beim JBL Tour One ist gut und klanglich hat mir dieser gut gefallen. Inzwischen ist der Kopfhörer, welcher zum Start mit 299€ angepriesen wurde, auch kräftig im Preis gefallen und kostet nur noch knapp unter 199€, was diesen Kopfhörer so auch nochmals deutlich interessanter macht. Für die UVP von 299€€ hatte es der Kopfhörer nämlich schwerer, da hier der Sony WH-1000XM4 mit aktuell 259€ der nochmals etwas besser Kopfhörer war. 

JBL Tour One

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://de.jbl.com

Technics EAH-AZ40

In aller Kürze

Die Technics EAH-AZ40 True Wireless In-Ear Buds können im Test überzeugen. Technics ist es hier gelungen, sehr schöne In-Ear Buds mit einem bequemen Tragekomfort zu kombinieren. Die Akkulaufzeit ist mit bis zu 7,5 Stunden gut, aber eigentlich ebenso inzwischen zum Standard-Wert geworden, wie der Funktionsumfang. Möchte man nämlich Noise-Cancelling haben, muss man hier zum 80€ treueren Technics EAH-AZ60 greifen.

Sehr gut gefällt mir hier die App-Unterstützung, sodass man in dieser einen zusätzlichen Funktionsumfang geboten bekommt. Durch die App kann man unter anderem einige Einstellungen wie z. B. die im Equalizer vornehmen und zudem können darüber auch vorhanden Firmware-Updates auf die In-Ears installiert werden uvm.

Gefällt uns

  • sehr leichte Ohrhörer
  • bequemer Tragekomfort
  • Schnellladefunktion
  • USB-C Anschluss
  • lange Akkulaufzeit
  • guter Klang

Gefällt uns weniger

  • kein aptX, aptX HD und LDAC
  • Sprachqualität ist lauterer Umgebung nicht so gut
  • kein ANC

Technics EAH-AZ40

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Bei der Verpackung setzt Technics auf eine haptisch gut anfühlende rechteckige Verpackung, welche ganz einfach von unten nach oben hinweg aufgeklappt wird. Direkt an der Front zeigt Technics einen Aufdruck der beiden In-Ear Buds und zudem kann man hier selbstverständlich auch den Hersteller und Produktnamen (Technics EAH-AZ 40) lesen. 

An der linken schmalen Seite wird man kurz über die verfügbare App zu den In-Ears informiert und da hier als Sprachassistent auch Alexa verwendet werden kann, wird auch daraufhin mit dem entsprechenden Logo hingewiesen. Die restlichen Seiten haben weniger Informationen für euch parat, aber dafür nutzt Technics die Rückseite wie üblich dafür, um über die zahlreichen technischen Merkmale zu informieren. Hierbei wird einem dann zum einen ein weiteres Bild der Kopfhörer geboten, aber dieses Mal sieht man nicht nur die In-Ears, sondern man bekommt diese eingesetzt, in Ladecase gezeigt und nebenan noch das geschlossen Case. Zudem informiert Technics hier über die vier für das Unternehmen wichtigsten Ausstattungsmerkmalen, zu denen die 6 mm Treiber, die Akkulaufzeit von bis zu 7,5 Stunden, die gute Sprachverständlichkeit sowie die sehr gute Gesprächsqualität zählen. Rechts daneben gibt es dann noch einige technische Details bzw. nähere Infos zum Lieferumfang, mehr nicht. 

Klappt man die Verpackung auf, kann man in der Innenseite einen kleinen Begrüßungstext lesen, bei dem einen Technics mit auf die Reise zum besonderen Klang mitnehmen möchte. In der Verpackung selbst findet man dann direkt den kompletten Lieferumfang. Dabei sieht man direkt ganz unten eine Kartonage, in welcher die Ohranpassstücke eingesetzt wurden. Hierbei findet man die Größe XS; S und L, während die Größe M bereits an den Earbuds angebracht wurde. In diesem Einsatz, in welchem man die Anpassstücke findet, versteckt sich dazwischen noch das knapp 20 cm lange USB-A auf USB-C Ladekabel, über welches der Akku der In-Ears aufgeladen werden kann.

Im Zentrum befindet sich ein Papp-Einleger, in welchem das sehr kompakte Ladecase sitzt, welches zudem die beiden In-Ears beinhaltet. Direkt darüber in eine recht dicke Mappe, findet man die zahlreichen Beipackzettel (Anleitungen), welche Technics hier in zahlreichen Sprachen ausgeführt hat.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

In-Ears

Bei den Technics EAH-AZ40 handelt es sich um sehr kompakte In-Ear Kopfhörer, die daher mit je 5 Gramm erstaunlich leicht sind. Neben dem von mir getesteten schwarzen Modell gibt es die Ohrhörer auch noch in einem ebenfalls recht schlichten Weiß und einer etwas ungewohnteren Farbe, nämlich Roségold.  

Der innere Teil der In-Ears, welcher später im Ohr sitzt, ist komplett in Schwarz gehalten, während die nach außen zeigende Seite in einem grau/metallic gehalten wurde. Bei der Bedienung über die In-Ears setzt Technics auf eine reine Steuerung via Touch-Sensoren, welche an beiden In-Ears an der Außenseite mit dem Technics-Logo eingelassen wurde. Hiebei hat man diese Oberfläche beim genauen Betrachten gerillt ausgeführt, was sich nicht nur beim Anfassen etwas besonders anfühlst, sondern auch optisch schön aussieht, da sich dadurch das Licht, welches darauf einfällt, besonders reflektiert wird. 

Weiter Details sie man hier direkt von außen sehen kann, sind die Mikrofone. Davon befindet sich eines in der leicht längliche Kerbe, welche nach vorne gerichtet ist, und eine weitere größere Fläche, welche gelocht ist und bündig abschließt, aber nach oben gerichtet wurde. Während bei den Technics EAH-AZ40 das vordere Mikro dazu genutzt wird, um die gesprochenen Inhalte beim Telefonieren usw. zum Gesprächspartner zu übertragen, wird das nach oben gerichtet aktiviert, wenn man den Umgebungs-Modus nutzen möchte, sodass die Umgebungsgeräusche hinzugeschaltet werden. 

Am inneren Teil der In-Ears, befindet sich der typische kurze und leicht geschwungene Treiber-Kanal und die üblichen drei Ladekontakte, über welche die In-Ears selbstverständlich im Ladecase aufgeladen werden können. Für den sicheren Halt im Case befindet sich im Zentrum eine etwas größere silberne Vertiefung, bei der es sich um das Gegenstück der Magentischen Zentrierung im Ladecase handelt. Des Weiteren findet man hier weitere kleine Löcher, bei denen es sich um ein Spracherkennungs- und ein Talk-Mikro handelt, welche zur verbesserten Gesprächs- und Verständlichkeitsübertragung beitragen. 

Einen festen Master uns Slave In-Ear gibt es bei Technics wie bei vielen anderen Herstellern ebenfalls nicht mehr, sodass hier auf eine separate Signalübertragung zu beiden In-Ears gesetzt wird. Dies bedeutet, dass beide das Audio-Signal übermittelt bekommen, sodass problemlos der linke oder der rechte Ohrhörer auch alleine verwendet werden kann, daher auch exakt dieselbe Anzahl an Mikros usw. an beiden In-Ears.

Ladecase

Das Ladecase ist in einer länglichen, aber recht flachen Form gehalten und lässt sich somit wunderbar in jeder Hosentasche jeden Rucksack oder Handtaschen verstauen. Das Case besteht komplett aus Kunststoff, dies ist in dieser Branche jedoch bei der Mehrheit der Fall und überzeugt daher mit einem geringen Gesamtgewicht. 

Das Case ist sowohl am Boden als auch an der Deckel-Oberseite abgeflacht, sodass hier für einen sicheren bzw. sauberen Stand gesorgt wird. Im abgeflachten Bereich des Deckels hat Technics zugleich direkt das dezente Firmenlogo in den Kunststoff einglasen. Typischerweise findet man die Ladebuchse, in diesem Fall einen zeitgemäßen USB-C Anschluss an der Rückseite, direkt unter dem Scharniergelenk. An der Front wiederum findet man eine recht schmal gehaltene Griffmulde, die das Öffnen des Deckels erleichtern soll. 

Fast schon unscheinbar bzw. nicht direkt auf dem ersten Blick ersichtlich, versteckt sich in der Griffmulde eine Status LED. Diese informiert den Besitzer durch eine Mehrfarbige LEDs jederzeit über den aktuellen Status. Aufgeklappt findet man im Case beide Ohrhörer sicher an ihren Plätzen und werden hier auch absolut sicher gehalten, sodass hier selbst beim geöffneten Case, wenn man dies über Kopf hält, nichts herausfallen kann.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung vom Ladecase und der beiden In-Ear Kopfhörer ist gut und soweit würde ich beides als recht hochwertig einstufen. Definitiv ist das Case in diesem Fall natürlich nicht so hochwertig wie z. B. das Metall-Case der Klipsch T5 True Wireless, aber insgesamt gibt es hier ´beim Ladecase von Technics keine Kritik. Das Case schließt sauber, alle Spaltmaße passen und es wackelt nichts. 

Das Gehäuse der In-Ears wurde wie bei fast allen In-Ear Ohrhörern aus mehreren Teilen zusammengebaut, hier stimmen jedoch die Spaltmaße, sodass alles schön bündig übergeht und auch sehr gut aussieht. Durchaus praktisch finde ich, dass Technics hier auf einen IPX4 Schutz der Ohrhörer setzt (nicht beim Ladecase), dieser schützt diese gegen allseitiges Spritzwasser, was bedeutet, dass diese gegen Schweiß und z. B. einem Regenschauer geschützt sind.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.2)
FarbeSchwarz, weitere Farben: Weiß und Roségold
Akkuintegriert, Lithium-Polymer-Akku
Akku : 7,5 h
Gesamtlaufzeit: 25 h
Gewicht 40 g (Ohrhörer und Ladebox)
10 g (beide Ohrhörer)
30 g (Ladebox)
MaterialOhrhörer und Ladecase aus Kunststoff
KonnektivitätBluetooth 5.2 Audio-Codec: SBC und AAC. Unterstützte Profile: A2DP, AVRCP, HSP, HFP
TreiberDynamische Treiber mit einer Größe von 6 mm (links und rechts)
Frequenzbereich20 Hz–20 kHz
Treiberempfindlichkeit bei 1 kHz/ 1 mW (dBkeine Angaben vom Hersteller
Impedanz (Ohm)keine Angaben vom Hersteller
LieferumfangTechnics EAH-AZ40 True Wireless In-Ear Kopfhörer
Ladecase
USB-C-Ladekabel: Ca. 0,2 m
Ohr-Passstücke: XS/S/M/L/XL (M aufgesetzt)
Technische Daten der Technics EAH-AZ40

Tragekomfort

Technics liefert die EAH-AZ40  True Wireless In-Ear Buds mit insgesamt vier Ohrpassstücken aus, die zur individuellen Anpassung beitragen und wodurch ein hoher Tragkomfort erreicht wird. 

Die sehr leichten und vom Gehäuse her kleinen In-Ears sitzen durch ihre ergonomische Formgebung, welch ich als Tropfenform bezeichnet würde sehr bequem im Ohr und liegen hier fast schon anschmiegsam und federleicht im Ohr. Eingesetzt ins Ohr stehen die beiden In-Ears recht wenig aus dem Ohr hervor, hier gibt es definitiv deutlich auffälligere Modelle und zudem halten diese recht gut im Ohr, trotz, dass Technics hier auf keine zusätzlichen soggenant Sport-Einsätze setzt. Beim Joggen bzw. anderen Sportarten sollte man vielleicht dennoch zu einem anderen Modell greifen, denn hier können die In-Ears doch etwas aus dem Ohr gleiten und daher empfehle ich hierfür immer auf extra für den Sport-Einsatz geworbene In-Ears zu setzen.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Bedienung

Technics setzt bei den EAH-AZ40 wie ich bereits erwähnt habe, auf eine reine Touch-Bedienung. Dieses Bedienkonzept bringt demnach wie inzwischen gewohnt, sowohl Vor- als auch Nachteile mit sich. Zum einen kommt es dadurch gelegentlich vor, dass es zu falschen Ausführungen von Befehlen kommen kann, die sich jedoch nach kurzer Gewöhnungsphase auf ein absolutes Minimum reduzieren. Dafür wiederum drückt man sich bei einer Touch-Bedienung die Ohrhörer nicht tiefer ins Ohr bzw. diese verrutschen nicht beim Betätigen, wie z. B. bei Tasten und die Geräusche, die sonst durch das Klicken der Tasten ausgelöst wird, wird hierbei nicht in den Gehörgang übertragen.

Der erste Pairing-Vorgang mit den Technics EAH-AZ40 erfolgt wie von eigentlich allen True Wireless Kopfhörer gewohnt recht einfach, da die In-Ears bei der Entnahme aus dem Case direkt in den einsprechenden Kopplungsmodus versetzt werden. Entnimmt man nun die In-Ears aus dem Case, kann man diese wie sämtliche anderen Bluetooth-Geräte in den Einstellungen-> Bluetooth auswählen und somit das Smartphone mit den Ohrhörern koppeln. 

Möchte man die Technics EAH-AZ40 wiederum mit einem anderen Gerät koppeln, ist dies problemlos möglich, da hier eine sogenannte Multipoint-Verbindung mit bis zu zwei Geräten auf einmal erlaubt wird. Um die In-Ear Kopfhörer mit einem weiteren Gerät zu koppeln, ist des nötig, diese zuvor erneut in den Pairing-Modus zu versetzten. Dazu muss man an einem der Ohrhörer egal ob links oder rechts, nach der Entnahme, wenn die LED blau leuchtet, das Touch-Bedienfeld für 7 Sekunden gedrückt halten. Dabei leuchtet die LED an den Ohrhörern abwechselnd blau/rot und man kann das Touch-Feld loslassen. Dadurch wird signalisiert, dass die In-Ears in den Kopplungsmodus versetzt wurde und man kann diese wie gewünscht mit einem zusätzlichen Gerät koppeln.

Das Ausschalten erfolgt dann wiederum wie bei allen True Wireless In-Ears völlig automatisch, sobald man diese wieder ins Case einlegt. Alternativ kann man jedoch in der App auch die automatische Abschaltung aktivieren, doch ich persönlich würde die Ohrhörer sowieso immer im Case aufbewahren, damit diese nicht so leicht verloren gehen und der Akku aufgeladen wird.

Die Bedienung direkt über die Kopfhörer erfolgt gleichmäßig über beide In-Ear Buds. Ein einmaliges Antippen des linken oder rechten In-Ear führt direkt dazu, dass die Musik pausiert wird und beim erneuten Antippen wieder am selben Punkt fortgesetzt wird. Die Lautstärke der Musik wird wiederum nur über den linke In-Ear geregelt und zwar so, dass man beim Zweimaligen antippen, die Lautstärke reduziert und beim Dreimaligen tippen erhöht. Dasselbe Bedienkonzept gibt es auch am rechten Ohrhörer, jedoch wird hier beim Zweimaligen tippen der nächste Titel und beim Dreimaligen der zuvor abgespielte Track wiedergegeben. Berührt man den linken In-Ear für 2 Sekunden, startet man den in den Einstellungen gewählten Sprachassistenten (hierbei, kann man zwischen dem im Smartphone integrierten oder Amazon Alexa wählen). Hält man wiederum den rechten In-Ears 2 Sekunden berührt, dann kann man beim Technics EAH-AZ40 zwischen Umgebungsgeräusche an/aus wechseln. 

Selbstverständlich kann man über die Technics EAH-AZ40 auch problemlos telefonieren und somit auch direkt einen eingehenden Anruf annehmen, indem man einfach einen der In-Ears antippt. Die Lautstärke des Gesprächsteilnehmers kann man wie beim Musikhören über den linken In-Ear regulieren, während ein zweimaliges antippen des Rechten dazu führt, dass das Mikrofon stummgeschaltet wird und ein dreimaliges reguliert die Geräuschunterdrückung für den Gesprächspartner. Einen Anruf, den man nicht annehmen möchte oder gerade nicht annehmen kann, weißt man ab, indem man die Oberfläche von einem der In-Ears für 2 Sekunden berührt hält und ebenso kann man so auch den Anruf am Ende beenden.

Die Bedienung über die Touch-Oberfläche funktioniert so weit sehr gut und reagiert ohne Verzögerung. Mit beiden In-Ears kann man alle notwendigen Funktionen direkt ohne das Smartphone steuern, was mir sehr wichtig ist. Über die Technics-App welche für iOS und Android verfügbar ist, kann man die Belegungen der Befehle noch etwas anpassen, jedoch finden ich die Standard-Einstellungen sehr gut gewählt.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

Technics hat bei den EAH-AZ40 jeden mit einen 6 mm Treiber ausgestattet, welche insgesamt für ein klares Klangbild mit viel Räumlichkeit und Tiefe bieten sollen. Bezüglich des Frequenzgangs macht das Unternehmen selbst zwar keine Angaben, jedoch würde ich hier von den typischen 20 Hz – 20.000 Hz ausgehen. Bei den Audio-Codecs setzt Technics nicht nur auf das Standardformat SBC, sondern zur Freude aller Apple-User auch auf den hochwertigen Audio-Code AAC, welcher von allen iOS-Devices unterstützt wird. Somit wir einem hierbei eine verbesserter bzw. verlustfreie Bluetooth-Musikwiedergabe ermöglicht.

Das Klangbild der EAH-AZ40 hat Technics von Werk aus so abgestimmt, dass dieses recht ausgewogen und meiner Meinung nach sogar recht überraschend detailreich klingt. Die zugespielte Musik, welche ich mit meinem iPhone übertragen habe, wurde mit druckvollen Bässen wiedergeben, ohne dass diese die Höhen und Mitten zu sehr überstimmen. Klar könnten hier die Mitten und Höhen noch etwas mehr in den Vordergrund rutschen, doch für diese Preisklasse ist dies in der Regel fast immer so. Schlecht klingen die Technics EAH-AZ40 keinesfalls, diese sind lediglich für audiophile Musikliebhaber weniger geeignet.

Die Sprachverständlichkeit beim Telefonieren ist sehr gut, hierfür hat Technics auch insgesamt sechs sogenannte MEMS-Mikrofone verbaut, also je In-Ear drei Stück. Meine Gesprächspartner/-innen haben mich auf Nachfrage gut verstanden und auch in konnte so weit alles gut verstehen. Ist die Umgebung um einen herum jedoch lauter, dann versuchen hier die Mikrofone die strengen Geräusche zu eliminieren, was dazu führt, dass gerade dann die Sprachverständlichkeit nicht mehr ganz so überzeugend ist. Was die Latenz angeht, diese ist sehr gering und vom menschlichen Auge absolut nicht sichtbar.

Natural Ambient- und Attention Mode

Active Noise Cancelling besitzen die Technics EAH-AZ40 zwar nicht, aber dafür werden die verbauten Mikros unter anderem für zwei interessante Modis verwendet. Diese führen dazu, dass man die eigene Umgebung besser wahrnehmen kann. 

Durch den Natural Ambient Mode gelingt es den In-Ears Umgebungsgeräusche und vor allem Stimmen einzufangen und diese über die Kopfhörer bzw. direkt über die Treiber in den Gehörgang zu übertragen. Damit bekommt man das Gefühl, als würde man keine In-Ears tragen, welche schon Werk aus eine gute Isolierung von Umgebungsgeräuschen bieten.

Im Attention Mode wiederum werden die Außengeräusche um einer herum reduziert, damit man die Stimme der Person besser hören kann. Dies ist eine gute Funktion im Flughafen usw. denn dadurch verpasst man die wichtigen Durchsagen nicht, sondern hört diese problemlos trotzt In-Ears.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

App

Technics stellt für die eigenen True Wireless In-Ear Ohrhörer eine passende App kostenlos zur Verfügung. Diese App hört auf den Namen „Technics Audio Connect“ und steht sowohl für iOS als auch Android Smartphones kostenlos im jeweiligen AppStore zum Download bereit.

Technics Audio Connect
Preis: Kostenlos
Technics Audio Connect
Preis: Kostenlos

Diese App ist jedoch wie bei vielen anderen Herstellern nicht unbedingt zwingend erforderlich, da die Kopfhörer auch ohne diese problemlos genutzt werden könnten. Wer jedoch Firmware-Updates (stand bei mir direkt eins zur Verfügung) oder persönliche Einstellungen via 5-Band-Equalizer vornehmen möchtet und den Amazons Alexa als Sprachassistent nutzen will, kommt um die App nicht drumherum.

Startet man die App das erste Mal, wird man sehr einfach Schritt für Schritt durch die Einrichtung bzw. die erste Verbindung mit den Kopfhörern geführt und kann einige Funktionen der App direkt aktivieren, was man jedoch auch problemlos später noch in den Einstellungen machen kann. Wichtig ist hier nur, dass man die Sprache auf Deutsch stellt, damit die Status-Ansagen der Kopfhörer auf deutsch sind.

Beim ersten Starten der App und dem anschließenden Einrichten wird einem direkt gezeigt, wie man genau was einstellen kann. Anschließen sieht man die zukünftige Startseite in voller Pracht. Dabei werden einem direkt die In-Ears in der Farbe, die man gekauft hat, angezeigt und unter jedem In-Ear sieht man den aktuellen Akkustand. Darunter kann man direkt zu den wichtigsten Einstellungen gelangen, zu denen die Steuerung der Umgebungsgeräusche, der Klangmodus, die Funktion „Kopfhörer finden“ und „JustMyVoice-Test“ zählen. 

Für die Funktion „Kopfhörer finden“, muss man der App den Zugriff auf den Standort gewähren, denn nur so kann dieser dein Standort der letzten Verbindung orten. Über Umgebungsgeräusche steuern kann man die Umgebungsgeräusche hinzuschalten oder auf wünsch auch ungestört Musik hören. Dabei kann man genauer einstellen, ob nur der von Werk eingestellte Transparent-Modus genutzt wird, bei dem die Musik nicht angehalten wird, während die Geräusche um einen herum mit eingespielt werden oder man aktiviert hier Aufmerksamkeit, sodass die Musik angehalten wird und die Stimmen somit hervorgehoben werden. In den Einstellungen „Klangmodus“ kann man den 5-Band-Equalizer einstellen oder aus mehren vordefinierten Presets eins auswählen und zu guter Letzt kann man hier direkt mit JustMyVoic testen, wie ein Gesprächspartner einen versteht. Hier verspricht Technics, dass einen Anrufer selbst dann klar verstehen, wenn man in einer lauteren Umgebung sein sollte, was jedoch nicht ganz so wie gewünscht funktioniert. 

Direkt über den Startbildschirm gelangt man aber auch durch die unteren Untermenüs direkt zur Umgebung und Klang- bzw. Ton-Einstellung mit dem Equalizer. Zudem findet man hier das Menü „Einstellungen“, in dem man neben den bereits erklärten Funktionen noch zahlreiche Weiter geboten bekommt. Wichtig wäre hier, wie bereits erwähnt, bei den Sprachaufforderungen die Sprache Deutsch auszahlen, welche dann direkt geladen und auf die Ohrhörer übertragen wird. Dann kann man hier noch die wichtige automatische Abschaltung regulieren, welche von Werk aus auf „immer an“ steht. Hier empfiehlt es sich, eine andere Zeit auszuwählen, zur Auswahl hat man hier 5, 10, 30 oder 60 Minuten. Im „Verbindungsmodus kann man auswählen, ob die Klangqualität (AAC) oder die Konnektivität (nur SBC) bevorzugt werden soll und man kann im nächsten Menü die Ton und Video Verzerrung einstellen. Zu guter Letzt währe es dann noch möglich, die Belegung des Berührungssensors anders zu belegen und man kann die Geräuschunterdrückung von normal auf stark erhöhen. 

So weit gibt es hier viele Funktionen, jedoch ist alles gut strukturiert aufgebaut und ich habe mich sehr schnell in der App zurechtgefunden. Die wichtigsten Einstellungen, die man häufiger brauchen wird, hat man direkt im Startbildschirm verknüpft und alles andere erfordert zwar etwas mehr Klicks, jedoch verändert man hier sowieso selten etwas.

(App: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akkulaufzeit

Technics gibt die Akkulaufzeit der EAH-AZ40 mit bis zu 7,5 Stunden an, zusammen mit dem Ladecase, über welchen die In-Ears mehrfach aufgeladen werden können, kommt man so auf eine Laufzeit von bis zu 25 Stunden. Im Alltag konnte ich die von Technics angegeben max. Laufzeit auch fast annähernd erreichen, auch wenn hier die von euch gewählte Lautstärke und einig weitere Faktoren eine entscheidende Rolle spielen. Wer viel über die In-Ears telefoniert usw. wird eben mehr Akku verbrauchen, als wenn man darüber nur Musik hört, aber mehr als 6-6,5 Stunden sind auf jeden Fall drin. 

Für spontane Einsätze, wenn man z. B. eine Runde Radfahren möchte, jedoch vergessen hat, die Kopfhörer aufzuladen, besteht die Möglichkeit, auf die integrierte Schnellladefunktion zuzugreifen. Diese ermöglicht es, die beiden Ohrhörer innerhalb von nur 15 Minuten für gut 1 Stunden und 30 Minuten wieder mit Energie zu versorgen. Möchte man die beiden Ohrhörer wiederum komplett aufladen, muss man knapp 2 Stunden warten und beim Ladecase, welches übrigens via USB-C aufgeladen wird, dauert es gut 2,5 Stunden und lädt man alles auf einmal auf (die leeren In-Ears im leeren Ladecase) muss man ca. 3 Stunden warten.

Bluetooth

Technics setzt bei den EAH-AZ40 auf den neuen Bluetooth 5.2 Chip. Dieser liefert in meinem Test eine sehr stabile Verbindung sowohl zu iOS- als auch Android-Geräten. Zudem zeichnet sich die neue Version mit einem geringeren Stromverbrauch, sodass man damit die Akkulaufzeit gut verbessern kann bzw. das Gehäuse dementsprechend bei gleicher Laufzeit auch wesentlich kompakter gestallten kann. 

Die Verbindung zwischen Smartphone und In-Ears erfolgt wie bei eigentlich sämtlichen True Wireless Kopfhörer automatisch bei der Entnahme aus dem Ladecase. Sobald man die beiden Ohrhörer zum ersten Mal aus dem Transportcase nimmt, befinden diese sich automatisch im Pairing-Modus und können daher wie bei Bluetooth-Kopfhörer üblich, direkt über die Einstellungen mit dem Smartphone verbunden werden. 

Bei den Technics EEAH-AZ40 wird auch eine Bluetooth Multipoint-Verbindung unterstützt, sodass die In-Ears mit zwei Wiedergabequellen zugleich gekoppelt werden können. Dies ermöglicht es, dass man z. B. einen Film mit den In-Ears am Tablet oder Notebook anschaut bzw. Musik hört und sobald ein Anruf am Smartphone eingeht, diesen direkt annehmen kann.

Kommen wir nun zur Bluetooth-Reichweite hier bin ich von der max. Reichweite sehr überrascht, denn diese ist zum einen sehr stabil und im Freien war hier ohne Hindernis erst nach knapp über 32 Meter Schluss. Im Haus oder der Wohnung ist die Reichweite ebenfalls gut, denn hier war es selbst im nächsten Stock noch problemlos möglich, ohne Aussetzer Musik weiter zuhören.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit den Technics EAH-AZ40 hat das Unternehmen ein sehr gutes Produkt auf den Markt gebracht. Hier war ich zum einen von dem gut abgestimmten Klang überrascht und auch wie gut die Touch-Bedienung funktioniert. Des Weiteren ist die Akkulaufzeit absolut angemessen und das Case sowie die In-Ears sind sehr kompakt gehalten. 

Vielleicht wird hier jemand der hochwertig Audio Codec für Android-Geräte fehlen, aber meine Meinung nach hören dies Unterschied sowieso nur wenige raus und für die Mehrheit ist es wahrscheinlich egal, ob aptX an Bord ist bzw. viele wissen nicht mal, was dies ist. 

Preis/Leistung

Die UVP der EAH-Az40 hat Technics mit 149€ festgesetzt und viel günstiger sind diese auch bei anderen Händlern noch nicht erhältlich. Mit dem Preis ist man definitiv etwas hochpreisiger, denn beim zugehörigen Unternehmen Panasonic bekommt man bereits für ein paar Euro mehr bzw. inzwischen zum kleineren Preis In-Ears mit ANC, nämlich die Panasonic RZ-S500W, welche ich vor einiger Zeit schon getestet habe. Technics hat zwar auch das Geschwisterpaar EAH-AZ60 mit ANC neu auf den Markt gebracht, doch dies konnte ich bisher nicht testen und kostet zudem 229€.

Technics EAH-AZ40

Zum Angebot bei

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: technics.com/de/

JBL Tour Pro+ TWS

In aller Kürze

Mit einer UVP von 199€ sind die JBL Tour Pro+ im Vergleich zu den vielen anderen True Wireless In-Ears die JBL anbietet, das aktuell teuerste Modell im Sortiment. Im Test zeigen die In-Ears aber auch, dass diese das aktuell beste Modell aus dem Hause JBl sind, denn diese überzeugen mit einer hohen Verarbeitungsqualität, einem eleganten und zugleich schlichten Design sowie einer guten adaptiven Geräuscheunterdrückung. Sehr praktisch im Alltag erwies sich zudem die automatische Pause-Funktion, durch welche die verbauten Tragesensoren die Musik beim Entnehmen aus dem Ohr automatisch die Musik anhalten und beim Einsetzen wieder fortsetzen. Lediglich die hin und wieder etwas falsch reagierende Touch-Bedienung kann hier etwas nerven, doch dafür bieten die In-Ears einen sehr guten Klang und bequemen Sitzt.

Gefällt uns

  • sehr beqeumer Sitz
  • gute Akkulaufzeit
  • Case kan via USB-C oder kabellos via Qi aufgeladen werden
  • Amazon Alexa und Google Assistant unterstützung
  • Umgebungs- und Talkthru-Funktion
  • AAC-Support

Gefällt uns weniger

  • kein aptX
  • manuelles Ausschalten nicht möglich
  • keine Ladestand-Anzeige an den Kopfhörern
  • teils fummelige Touch-Bedienung

JBL Tour Pro+ TWS

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Bei der Kopfhörer-Serie TOUR aus dem Hause JBL handelt es sich um eine neue Serie, welche sich laut JBL perfekt an Pendler, Geschäftsreisende oder Nutzer im Businessumfeld richtet. Aber selbstverständlich können diese auch problemlos im Alltag verwendet werden, denn dank moderner Technik spricht hier absolut nichts dagegen.  

Beim Verpackungsdesign setzt JBL auf das bereits von den anderen Kopfhörer gewohnte Design, welches rundum durch Text, Symbole und Bilder ausführlich über das Produkt informiert. Nach dem Aufklappen der Verpackung kann man dann zudem direkt die Produkte (Case und In-Ears) durch ein transparentes Sichtfenster begutachten, doch wie immer der Reihe nach. 

Bei den Farben der Verpackung setzt JBL auf die gewohnten weiß/orange und graue Farben und auch sonst ist man der umfangreichen bedruckten Verpackung absolut treu geblieben. An der Vorderseite erblickt man druck das gewohnte Design direkt eine große Abbildung der neuen In-Ears zusammen mit dem geöffneten Case. Des Weiteren hat man hier selbstverständlich das Firmenlogo und seitlich nach unten verlaufend den Produktnamen platziert. Direkt darunter erwähnt JBL dann wie gewohnt die wichtigen Funktionen der Ohrhörer, zu denen das adaptive Noise Cancelling und Wireless Charging zählen. In der rechten Ecke erfährt man dann noch direkt, dass die In-Ears eine max. Akkulaufzeit von bis zu 8 Stunden bieten und das Case zusätzlich nochmals 24 Stunden. Zusammen kommt man daher durch mehrfaches Aufladen auf eine Akkulaufzeit von bis zu maximal 32 Stunden.

Die schmale rechte Seite zeigt zum einen durch kleine Skizzen den Lieferumfang, welchen einen dann in der Verpackung erwartet und man informiert über die App Integration sowie die hervorragenden Telefonier-Eigenschaften, welche die In-Ears bieten sollen. Zu guter Letzt kommen wir noch zur wichtigen Rückseite, denn diese zeigt einem die meisten Informationen zum Produkt. Hier bekommt man zum einen erneut eine Abbildung der In-Ears zusammen mit dem Ladecase geboten. Des Weiteren informiert JBL hier direkt darunter über die vier wichtigen Ausstattungsmerkmale der In-Ears. Zu diesen zählt das adaptive Noise Cancelling mit Smart Ambient-Funktion, ein bequemer Sitz im Ohr sowie der Smart Audio-/ und SilentNow-Modus. 

Klappt man die Verpackung von rechts nach links auf, kann man sowohl die In-Ears, als auch das Ladecase durch das bereits erwähnte Sichtfenster erblicken. Hat man hier den Klebestreifen an der Seite entfernt, kann man das Sichtfenster aufklappen und direkt im Zentrum die In-Ears und das Ladecase aus einem Schaumstoffeinsatz entnehmen. Direkt darüber und darunter ist dann noch jeweils eine kleinen schwarze Kartonage vorhanden, bei der man oben das USB-C Ladekabel und unten die unterschiedlich großen Silikon-Anpassstücke und einen zusätzlichen Satz Sicherungsgummis findet. Unter all diesen Einsätzen findet man dann ganz unten in der Verpackung noch eine weitere Hülle, in der die üblichen Beipackzettel in Form einer Kurzanleitung usw. enthalten sind.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

In-Ear Kopfhörer

Bei den JBL Tour Pro+ TWS handelt es sich um die typischen Earbuds-Design bzw. Form, denn bei diesen In-Ears setzt JBL auf das klassische Knopf-Design, ganz anders als z. B. bei den JBL Live Pro, die mit einem zusätzlichen „Stäbchen“ versehen wurden. Mit je rund 7,5 Gramm sind die In-Ears zwar nicht die leichtesten In-Ears ihrer Klasse, aber immer noch sehr leicht und sitzen zudem sehr bequem im Ohr. Das Design ist recht schlicht gehalten, denn zum einen gibt es die In-Ears nur in Schwarz und zudem lockert die komplett mattschwarze Oberfläche nur ein dezenter Ring auf, der um das komplette Gehäuse verläuft. Dieser Ring ist in einem kurzen Abschnitt etwas breiter, da man hier sehr schön das Wort „Tour“ eingebracht hat, welches logischerweise der Name der Kopfhörer-Serie ist. Ansonsten findet man an der Außenseite ein JBL Logo in Chrom, welches je nach Lichteinfall mehr oder weniger auffallend sichtbar ist. 

Damit das adaptive Noise-Cancelling richtig arbeiten kann, ist es wichtig, dass die In-Ears schon von Grund auf eine vernünftige Abschirmung von den Umgebungsgeräuschen bieten. Dies schafft JBL hier sehr gut durch die mitgelieferten Silikon-Eartips, welche man in insgesamt fünf verschiedenen Größen mitliefert.

Das Gehäuse der In-Ears ist wie bereits erwähnt rund gehalten und läuft nach innen zum Ohrkanal leicht konisch zu. Durch den bereits angebrachten Silikonring, welcher am oberen Abschnitt leicht oval bzw. breiter ausgeführt wurde, erreicht JBL hier einen sicheren Halt und dieser kann bei Bedarf durch ein weiteres kleineres Set etwas angepasst werden. Die Steuerung der Musik usw. erfolgt direkt über die In-Ears, hierfür hat JBL die Außenseite mit einer nicht sichtbaren berührungsempfindlichen Oberfläche versehen, die eine angenehme Steuerung ermöglichen, ohne dass man sich dabei die In-Ears tiefer in den Ohrkanal drücken muss. Jedoch bringt dies zugleich auch einen Nachteil mit sich, aber dazu später im Abschnitt „Bedienung“ weitere Details.

Das Gehäuse wurde aus hochwertig anfühlenden Kunststoff gefertigt, was für das entsprechend geringe Gewicht sorgt und zudem ist dieses Material robust gegen Schweiß und Spritzwasser (IPX4). Eingesetzt in das Ohr, findet man zwei Mikros an jedem der In-Ears an der Außenseite (eines nach oben und eines nach unten gerichtet) und ein weiteres im etwas weiter innen verlaufenden Gehäuseteil, sodass ein recht gutes adaptives Noise Cancelling erreicht wird und zudem werden die insgesamt 6-Mikrofone auch beim Telefonieren genutzt. 

An der Innenseite der beiden In-Ears hat JBL die üblichen drei goldenen Ladekontakte platziert, über welche die In-Ears beim Einsetzen in das Ladecase mit Strom versorgt werden. Außerdem findet man hier auch eine dezente Einprägung, welche darüber informiert, welcher In-Ear ins rechte und welcher ins linke Ohr gehört und man erkennt einen etwas größeren hochglänzenden Punkt, bei dem es sich um einen Annäherungssensor handelt. Dieser dient dazu, dass die Musik sofern in der App eingestellt, automatisch beim entnehmen der In-Ears aus dem Gehörgang angehaltene wird. 

Die bereits öfters eingesetzte Dual-Connect Technologie hat auch hier in die neuen Kopfhörer Einzug erhalten und so ist es möglich, die In-Ears auch einzeln als Mono In-Ear zu verwenden. Daher sind beide Ohrhörer nun in der Lage, sich direkt untereinander oder auch einzeln mit eurem Smartphone zu verbinden. Somit macht es hier auch Sinn, dass JBL an beiden Ohrhörern die gleiche Anzahl an Mikrofone verbaut hat, sodass beide bei Bedarf auch einzeln für Telefonate genutzt werden können.

Ladecase

Das Ladecase der JBL Tour Pro+ TWS ist sehr kompakt gehalten und liegt somit sehr gut in der Hand und findet nahezu in jeder Hosen bzw. Handtasche platz. Das Case besitzt dasselbe Design wie die In-Ears, sodass dieses ebenfalls durch ein mattes Finish überzeugt und durch die hochglänzenden Elemente entsprechend aufgelockert wird. Doch gerade diese hochglänzenden Akzente sind dann zugleich recht anfällig gegenüber Fingerabdrücken, doch da der Anteil im geschlossenen Zustand des Cases recht gering ist, stört dies weniger bis gar nicht. 

Das Case ist etwas größer als das der normalen Apple AirPods, aber durch die Maße von ca. 55 x 50 x 33 mm (L x B x H) noch immer sehr handlich und bringt nicht mehr als 57 Gramm auf die Waage. Insgesamt ist es wie bereits erwähnt, recht schlicht gehalten und kann mit etwas Übung sogar mit nur einer Hand geöffnet werden. Direkt an der Front ist, wie auch bei den Ohrhörern, ein hochglänzendes JBL-Logo eingelassen, welches auch hier je nach Blickwinkel mehr oder weniger sichtbar ist. An der abgerundeten Unterseite wurde der USB-C Ladeanschluss platziert und unmittelbar daneben eine kleine dezente Status-LED sowie ein Pairing-Knopf, über welchen man die In-Ears zurücksetzen und mit einem neuen Gerät koppeln kann. 

Während des Aufladevorgangs kann das Case sicher auf die abgeflachte Rückseite aufgelegt werden, welch zudem gummiert wurde und somit nicht verkratzt. Doch der gummierte Bereich ist hier nicht ohne Grund so ausgeführt, denn das Ladecase kann nicht nur kabelgebunden über ein USB-C Ladekabel aufgeladen werden, sondern alternativ sofern vorhanden auch über in Qi-Ladestation. Geöffnet zeigt das Case rund um die Fläche, in deren Zentrum die beiden Plätze für die In-Ears eingelassen sind eine Hochglanzoberfläche aus Kunststoff und in der Griffmulde wurde dezent der Name der Kopfhörer-Serie eingelassen. Ansonsten gibt es im Case selbst recht wenig Ungewohntes zu erblicken, man sieht hier auf den ersten Blick nur die üblichen drei Ladestifte, über welche die In-Ears im eingesetzten Zustand aufgeladen werden.

Ein Magnetverschluss, welcher das Case verschlossen hält, sorgt dafür, dass auch beim sehr starken schütteln über Kopf nichts herausfällt. Aber auch wenn der Deckel offen ist und man das Case schüttelt, werden beide Ohrhörer dank der magnetischen Sicherung problemlos an ihrer Position gehalten.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der JBL Tour Pro+ TWS ist meiner Meinung nach sehr gut. Das Gehäuse der In-Ears zeigt ebenso keine Mängel bei der Fertigung wie das Ladecase. Alle Bauteile gehen nahezu nahtlos ineinander über und durch den Einsatz von Touch-Sensoren bei der Bedienung drückt man sich die In-Ears beim Betätigen nicht unangenehm ins Ohr. Daher habe ich hier eigentlich nichts zu bemängeln, denn das Gewicht ist insgesamt recht leicht und der Kunststoff fühlt sich sehr angenehm an.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.0)
FarbeSchwarz
Akkuintegriert, Lithium-Polymer-Akku
Akku Ohrhörer: 8 h (ohne ANC) 6 Stunden (mit ANC)
Akku Ladecase: 24 h
Gesamt somit ca.: 32 h
Gewicht 71,8 g (Ohrhörer und Ladebox)
15 g (beide Ohrhörer)
56,8 g (Ladebox)
MaterialOhrhörer und Ladecase aus Kunststoff
KonnektivitätBluetooth 5.0 Audio-Codec: SBC und AAC. Unterstützte Profile: A2DP V1.3, AVRCP V1.6, HFP V1.7
Fast Pairing von Google wird unterstützt.
TreiberDynamische Treiber mit einer Größe von 6,8 mm (links und rechts)
Frequenzbereich20 Hz–20 kHz
Treiberempfindlichkeit bei 1 kHz/ 1 mW (dB100 dB
Impedanz (Ohm)16 Ohm
LieferumfangJBL Tour Pro+ TWS
je ein Satz Ohrstöpsel in 5 verschiedenen Größen
je einen Satz Stabilisatoren in 2 Größen
1 x USB-C-Ladekabel
1 x Ladestation
1 x Garantie/Warnung
1 x Kurzanleitung/Sicherheitsdatenblatt
Technische Daten der JBL Tour Pro+ TWS

Tragekomfort

Auf den ersten Blick wirken die JBL Tour Pro+ TWS natürlich etwas klobiger als die vor kurzem von mir getesteten JBL Live Pro+ TWS. Dies bedeutet jedoch keineswegs, dass diese nicht angenehm im Ohr sitzen, denn mit dem Tragekomfort bin ich sehr zufrieden. Der Halt ist dank der Stabilisatoren mit der leichten Erhöhung sehr sicher, denn dieser sorgt dafür, dass sich die beiden In-Ears beim leichten eindrehen, in das Ohr in der Ohrmuschel verankern. Das Ergebnis ist ein komfortabler und sicherer halt selbst nach sehr langem Tragen, ohne dass hier etwas stört bzw. drückt.

JBL liefert zum Anpassen der In-Ears insgesamt fünf Silikon-Eartips mit, welche in den Standard-Größen S, M und L sowie zusätzlich noch in zwei flacheren Ausführungen in M und L beiliegen. Außerdem liegen auch von den Silikonringen, welche JBL Stabilisatoren nennt, für jeden in-Ear zwei Ausführungen bei. Dadurch kann man den sitzt der beiden In-Ears ziemlich genau auf die eigene Ohröffnung anpassen, sodass daraus eigentlich ein sehr guter halt entsteht. Für kurzes Rennen usw. halten die Ohrhörer gut im Ohr, doch bei längeren sportlichen Aktivitäten sollte man auf jeden Fall beachten, dass hier keine zusätzliche Absicherung in Form von Ear-Hooks oder Flügeln vorhanden ist, welche sich noch besser in der Ohrmuschel verankern könnten. 

Ob die In-Ears richtig im Ohr sitzen, könnt ihr entweder selbst entscheiden oder über die App prüfen, hier gibt es im Untermenü eine Funktion, die einen kurzen Ton wiedergibt und euch dann direkt mitteilt, ob alles richtig sitzt oder z. B. einer und der Ohrhörer nachjustiert werden sollte. Dies funktioniert über die verbauten Mikros in der Innenseite der Ohrhörer, die dabei prüfen können, ob Geräusche von außen durchkommen bzw. ob der Ton durch einen falschen oder zu lockeren sitzt leicht entweicht.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Bedienung

JBL setzt bei diesen In-Ears auf eine berührungsempfindliche Oberfläche zur Bedienung. Dies hat zwar den Vorteil, dass man sich die In-Ears nicht ins Ohr drückt, wenn man z. B. eine Taste drücken muss, doch ein Nachteil bringt dies zugleich automatisch mit sich. So kann man die In-Ears nämlich nicht über die Touch-Funktion einschalten und benötigt so stets das Ladecase. Zudem ist es dann auch so, dass der Akku beim Einsetzen ins Case immer geladen wird, wie es z. B. auch bei den AirPods der Fall ist, was somit auf Dauer dafür sorgt, dass der Akku schneller kaputt geht.

Über die JBL Headphones App kann man bei Bedarf die Belegung der Touch-Zuweisung etwas verändern, jedoch hat man hier dann nicht komplett die freie Wahl, sondern kann aus verschiedenen Settings das passende Auswählen. Von Werk aus ist die Bedienung so gewählt, dass man durch das antippen der linken Oberfläche zwischen ANC und dem Umgebungsmodus wechseln kann, während man durch ein zweimaliges antippen die TalkThru-Funktion ein- und ausschalten kann. Die Musiksteuerung erfolgt wiederum am rechten In-Ear, sodass ein einmaliges berühren, die Musik pausiert und ein doppeltes zum Vor- und dreimaliges Antippen einen Musiktitel zurückspringt. Einen eingehenden Anruf kann man bei den JBL Live Pro+ TWS über beide Seiten annehmen, indem man einmal auf einen der beiden In-Ears tippt und möchte man den Sprachassistenten nutzen, muss man eine Seite der In-Ears länger berührt halten.

Von den Werkseinstellungen muss man auf eine Lautstärkeregulierung verzichten, doch wenn man in den Einstellungen der App z. B. auf die Titelauswahl verzichtet, kann man anstelle von dieser die Lautstärke regulieren usw.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

JBL setzt bei den Tour Pro+ TWS je In-Ear auf einen 6,8 mm Treiber, der überraschenderweise fast halb so klein wie bei den JBL Live Pro+ TWS ist. Dies muss jedoch keineswegs bedeutet, dass somit der Klang schlechter ist, denn kleinere Treiber können durchaus ebenso gut oder sogar besser klingen. Die klangliche Abstimmung ist hier typisch für JBL, denn die Tour Pro+ TWS trumpfen von Werk aus mit einem gut abgestimmten Klangbild auf, welches von kräftigen Bässen mit einem sehr ordentlichen Tiefgang begleitet wird.

Der Klang gefällt mit wie bereits bei den JBL Live Pro+ TWS sehr gut und klingt hier sehr ähnlich, nur dass ich ehrlich zugeben muss, dass JBL hier noch eine kleine Schippe draufgelegt hat. Schließlich bieten die JBL Tour Pro+ TWS bezüglich des maximalen Outputs nochmals etwas mehr Reserven und der Bass hat nochmals einen kräftigeren Punch. Die Tieftöne entfalten sich hier im Ohrkanal hervorragend und somit überzeugt die JBL Tour Pro+ TWS bei eigentlich allen Musik-Genres. Der Bass ist hier doch keineswegs zu dominant, sodass dieser die Mitten und Höhen verschluckt, aber es herrscht hier eben die typische Mainstreamabstimmung, die somit ganz klar der Mehrheit gefallen wird, schließlich bevorzugen sehr viele die bassbetonte Musik. Die Höhen und Mitten sind definitiv Präsent, aber beiden fehlt es hier etwas an Detailreichtum und die Mitten könnten definitiv etwas eindringlicher sein. Die Stimmwiedergabe ist wiederum sehr gut, denn ich hab über die In-Ears gerne Hörbücher gehört, doch Instrumente und Gesang werden hier leider nicht ganz so detailreich wiedergegeben, wie ich es über gute neutral abgestimmt Kopfhörer gewohnt bin. 

Bei der Sprachverständlichkeit bim Telefonieren habe ich nichts zu beanstanden, denn hier sorgen die insgesamt drei Mikrofon je In-Ear dafür, dass die eigene Stimme klar und verständlich übertragen wird. Hier war ich selbst beim Test im Freien sehr begeistert, denn auch hier werden Störgeräusche wie z. B. die sonst häufig vorkommenden und störenden Windgeräusche oder Motorengeräusche von einigen vorbeifahrenden Autos sehr zuverlässig eliminiert. Lediglich im viel befahrenen Straßenverkehr in der Stadt beklagte sich meine Gesprächsperson hin und wieder aufgrund von Rauschen im Hintergrund, was jedoch von der Elektronik übermittelt wird, weil diese versucht, die lauten Geräusche des Verkehrs zu neutralisieren. Zu guter Letzt versteht man selbst die Gesprächsperson sehr klar und deutlich und auch sonst gibt es hier nichts zu beanstanden.

Die Latenz beim ansehen von Filmen und Videos haben eigentlich inzwischen alle Hersteller im Griff und so konnte ich auch bei den JBL Tour Pro+ TWS keine Verzögerungen zischen dem auf dem Smartphone dargestellten Bild und dem Ton, der über die Kopfhörer wiedergegeben wird, feststellen. Dafür kann man dank der neuen Technologie Smart Audio bestimmen, dass man gerade Musik hört, dann wird der Fokus auf eine gute klangliche Wiedergabe gelegt oder man wählt den Videomodus, dann wird die Latenz reduziert, sodass diese von einem menschlichen Auge nicht bemerkt wird.

(Klang: 4,5 von 5 Punkten)

App

JBL bietet für viele Kopfhörer eine kostenlose App-Anbindung für iOS und Android Smartphones an, über die man weitere Personalisierung vornehmen kann.

JBL Headphones
Preis: Kostenlos
JBL Headphones
Preis: Kostenlos

Direkt auf der Startseite kann man dabei wie von allen mit der App kompatiblen JBL Kopfhörer den Akkustand in 10 % Schritten des Ladecase und der beiden In-Ears getrennt voneinander einsehen. Darunter findet man dann zudem die wichtigsten Funktionen, mit denen man das ANC aktivieren kann und hat Zugriff auf die Umgebungsgeräusch-Kontrolle, bei der man sofern aktiv zwischen Ambient Aware oder TalkThru wechseln kann. Zu guter Letzt ist darunter noch die Smart Audio & Video Funktion integriert worden, über welche man bestimmen kann, ob der normale Modus für eine stabile Verbindung, der Audio-Modus für den besten Klang oder der Video-Modus für eine perfekte Synchronisation zwischen Video und Audio bevorzugt werden soll. 

Die üblichen Einstellungen wie z. B. der Equalizer stehen hier natürlich auch zur Verfügung und ermöglicht es entweder zwischen einigen voreingestellten EQ-Settings zu wählen oder einen eigenen zu erstellen und diese abzuspeichern.

Außerdem können über die App selbstverständlich wie gewohnt Firmware-Updates installiert werden, oder man kann die automatische Abschaltung aktivieren, was natürlich dafür sorgt, dass der Akku geschont wird. Eine tolle Funktion ist auch die integrierte Kopfhörer-Suchfunktion. Dabei geben die Kopfhörer einen permanenten Piepton von sich, der beim Finden der In-Ears sehr hilfreich ist und und der Passformtest ist ebenfalls nützlich, damit man prüfen kann, ob die In-Ears mit den gewählten Anpassstücken richtig sitzen. Eine neue Funktion ist „Mein Alarm“ die dabei helfen kann, z. B. während der langen Geschäftsreise entspannter einzuschlafen. Dabei kann man bestimmen, wie lange die Musik gespielt werden soll und wie lange man danach schlafen möchte. Der Clou dabei ist, dass während der Zeit, die man als schlafen definiert hat, die Musik automatisch deaktiviert wird, aber das Noise Cancelling aktiv bleibt, sodass einen die typischen Störgeräusche im Zug nicht stören.

App: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

ANC / Umgebung ein-/ausblenden

JBL hat die Tour Pro+ TWS mit ANC ausgestattet, was zu dem geforderten Preis natürlich auch absolute Pflicht ist, denn sonst wäre die UVP mit 200€ definitiv zu hoch angesetzt. Das aktivieren von ANC führt auch bei diesem Modell funktionsbedingt zu einem dezenten Grundrauschen, welches sich jedoch absolut im Rahmen hält. Dieses Rauschen wird nämlich schon beim Abspielen von recht leiser Musik problemlos überspielt bzw. neutralisiert.  

Das aktivieren von ANC hat jedoch auch zudem wie bereits bei den JBL Live Pro+ TWS das Problem, dass dies die Klangeigenschaften leicht beeinflusst, denn das aktivieren von ANC führt dazu, dass der Bass, der von Grund auf schon sehr kräftig ist, nochmals etwas kräftiger wird. Ambient Aware führt zudem aufgrund der Übertragung des Klangs über die Mikrofone zu einem stärker hörbaren Rauschen, was bei TalkThru ebenfalls zu hören ist, aber minimal geringer ausfällt. Dafür sorgen die beiden Funktionen dafür, dass die Geräusche um einen herum verstärkt zu einem durchgelassen werden und bei einer mittleren Lautstärke kann man je nach Musikrichtung die Mitmenschen noch gut verstehen.

Das ANC arbeiten gut, aber dies nur bei sehr tiefen bis mittleren Frequenzen, sodass es Motorgeräusche zuverlässig herausfiltert, aber bei hohen Frequenzen teils Probleme hat. Beim Wechseln zwischen den Modis wird einem der aktuell aktive Modus per Sprache angesagt, was mir gut gefällt, denn so muss ich nicht extra in der App nachsehen, welcher Modus aktiv ist, sondern bekomme es eben direkt mitgeteilt. 

Akkulaufzeit

Bei der Energieversorgung der JBL Tour Pro+ TWS setzt JBL auf einen 55 mAh großen Akku, welcher somit exakt gleich groß ist wie beim JBL Live Pro+ TWS. Dieser Akku in jedem der beiden In-Ears sorgt für eine ausreichend lange Akkulaufzeit von bis zu 8 Stunden am Stück (ohne ANC und mit ANC rund 6 Stunden. Dies ist zwar sicherlich kein Spitzenwert, aber meiner Meinung nach eine absolut ausreichende Laufzeit, denn ich glaube, kaum jemand wird hier mehr als 6 bzw. 8 Stunden am Stück Musik über die Kopfhörer hören.

Da die Kopfhörer im Case wie üblich nicht nur aufbewahrt werden können, sondern automatisch der Akku auch wieder aufgeladen wird, ist es wichtig, diese immer im Ladecase zu verstauen. Das Etui mit seinem 510 mAh Akku bietet die Möglichkeit, die In-Ears insgesamt bis zu drei Mal von komplett leer auf voll aufzuladen, sodass man auf eine gesamte Akkulaufzeit von ca. 32 Stunden kommen kann.

Sofern man die In-Ears spontan aufladen muss, da man diese z. B. vergessen hat, ins Ladecase einzusetzen, damit diese wieder für den nächsten Tag voll aufgeladen sind, hat JBL hier eine Schnellladefunktion integriert. Diese nützliche Funktion sorgt dafür, dass die beiden In-Ears bereits nach nur 10 Minuten Aufladen im Ladecase für eine ganze Stunde Musikhören bereit sind.

Des Weiteren ist die zusätzliche Funktion, dass man das Case nicht nur kabelgebunden aufladen kann, sondern auch induktiv via Qi-Ladestation sehr toll. Dabei gilt jedoch zu beachten, dass die Ladezeit bei Qi oftmals länger dauert als mit Kabel, sodass das Ladecase mit USB-C bereits nach gut 2 Stunden komplett aufgeladen ist und beim induktiven Laden insgesamt knapp 4 Stunden vergehen. Während des Ladevorgangs zeigt einem die LED an der Unterseite des Case an, wann dieses voll aufgeladen wurde, rot blinkend steht für einen niedrigen Akkustand, rot leuchtend, zeigt den erfolgreichen Ladevorgang an und sobald die LED ausgeht, ist das Case voll aufgeladen. 

Eine sehr sinnvolle Funktion, welche ich auf jeden Fall in der App aktivieren würde, ist die automatische Play/Pause Funktion. Dadurch wird die Musik vollkommen automatisch und sehr zuverlässig bei der Entnahme der beiden In-Ears aus dem Ohr angehalten und wieder fortgesetzt, wenn man diese einsetzt. Ebenso kann man hier noch das automatische Abschalten aktivieren, sodass die Kopfhörer automatisch nach 15 Minuten, 30 Minuten, 1 Stunden oder 2 Stunden ohne Musikwiedergabe bzw. Bluetooth-Verbindung ausgeschaltet werden.

Bluetooth

Beim Bluetooth setzt JBL auf den Bluetooth-Standard 5.0 mit Fast Pair, sowie Dual Connect+. Fast Pair ermöglicht hier ein sehr schnelles Verbinden mit kompatiblen Android-Geräten. Dabei handelt es sich um das Pedant zur Apple-Technologie, die es ermöglicht, dass direkt durch das Öffnen des Case, die In-Ears mit dem Android Smartphone schnell und einfach gekoppelt werden können. Dank Dual Connect+ können die Kopfhörer nicht nur im Stereo, sondern bei Bedarf auch jederzeit einzeln im Single-Modus verwendet werden und dabei ist es völlig egal, ob man den rechten oder linken In-Ear bevorzugt. 

Das Koppeln mit einem iPhone ist hingegen wie gewohnt auch nicht sonderlich umständlich, denn dies erfolgt ganz normal über die Einstellungen->Bluetooth und hier wählt man dann, nachdem man die Kopfhörer aus dem Case genommen hat die „JBL Tour Pro+ TWS“ aus. Die Bluetooth-Reichweite hat mir im Test gut gefallen, denn diese war zum einen sehr stabil und zudem auch mit gut 13 bis 15 Metern indoor überraschend hoch.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Vom Klang her gefallen mir die JBL Tour Pro+ TWS noch einen ticken besser als die JBL Live Pro+ TWS, denn hier ist der maximale Output nochmals etwas höher und auch der Bass noch ein klein bisschen kräftiger. Ebenso hat mir die Musikwiedergabe bei zahlreichen Musik-Genres sehr gut gefallen. Bezüglich der Verarbeitung gibt es bei mir hier keinerlei Kritik und JBL hat hier an eigentlich alle wichtigen Funktionen wie eine Schnellladefunktion, Geräuscheunterdrückung und einen automatischen Wiedergabestopp per Annäherungssensoren gedacht. Lediglich die hin und wieder etwas unkontrolliert reagierende Touch-Bedienung ist mir hier teilweise etwas negativ aufgefallen. 

Preis/Leistung

Definitiv ist die UVP von 199€ nicht gerade wenig Geld, doch hier bekommt man meiner Meinung nach die aktuell besten In-Ear Kopfhörer aus dem Hause JBL geboten, welche noch ein klein bisschen besser sind, als die JBL Live Pro+ TWS sind. Hier stimmt der Tragekomfort, man bekommt eine ausreichend lange Akkulaufzeit und zudem überzeugt das Klangbild. Aber natürlich gefällt mir auch das ANC sowie die zahlreichen weiteren Funktionen, welche von JBL hier integriert wurden und da die In-Ears aktuell sogar für gut 150€ verfügbar sind, dürften die JBL Tour Pro+ definitiv für viele noch interessanter sein. 

JBL Tour Pro+ TWS

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://de.jbl.com

Roberts BluTune 300

In aller Kürze

Mit dem Roberts BluTune 300 zeigt das Unternehmen aus Großbritannien, dass Radios in der heutigen Zeit immer noch ihre Daseinsberechtigung haben. Schließlich besitzt dieses Radio nicht nur ein gutes aussehen, sondern kann zudem vom Funktionsumfang überzeugen. Roberts BluTune 300 ist mit DAB+ ausgestattet und kann via Bluetooth mit Musik versorgt werden. Zudem muss man sich als Besitzer von CDs nicht von diesen trennen, denn das Gerät besitzt auch ein CD-Laufwerk. Als kleines Highlight hat Roberts an der Oberfläche eine Qi-Ladefläche verbaut, sodass man neben dem Musik hören direkt das Smartphone aufladen kann. 

Klanglich hat das recht kompakte Gerät ordentlich etwas drauf, auch wenn ich hier etwas die fehlende Stereobühne vermisse und die Mitten etwas schwach daher kommen. Zudem unterstützt das Gerät, da kein WiFi-Modul verbaut wurde, kein AirPlay oder Spotify Connect, was sicherlich viele unter euch eigentlich nicht missen möchten.

Gefällt uns

  • hochwertige Materialwahl
  • schönes zeitloses Design
  • Teleskopantenne
  • guter Klang
  • DAB+ und FM-Radioempfang
  • Bluetooth
  • Fernbedienung
  • Qi-Ladefläche

Gefällt uns weniger

  • kein WiFi
  • Mitten etwas zurückhaltend
  • hoher Preis

Roberts-Store

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Roberts liefert das BluTune 300 Radio in seiner hübsch gestalteten Verpackung aus, welche zum Teil auf zwei Seiten das Radio zeigt und zudem an den Seiten anhand von unterschiedlichen Symbolen über die Funktion bzw. Ausstattung informiert. Farblich kommt die Verpackung wiederum in einem türkis/weiß daher und im Inneren wird alles sicher von Kartonage geschützt. 

Direkt nachdem man den Deckel öffnet hat, kommt neben dem Handbuch ein kompakt Fernbedienung mit passenden Batterien und ein Netzkabel zum Vorschein. Unter dem ersten Kartoneinleger findet man dann auch noch direkt das Roberts BluTune 300 Radio, welches von einer Folie umhüllt wird und dank des Verpackungsmaterials perfekt beim Transport geschützt wird.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Beim Design setzt Roberts optisch auf ein leichtes Retro-Design, während man die Form jedoch als zeitlos und modern einstufen kann. Durch die klassische Teleskop-Antenne an der Rückseite wirkt das Roberts BluTune 300 ausgeschaltet recht unscheinbar, aber eingeschaltet erkennt man das farbige Display, welches dann wiederum direkt zeigt, dass es sich hier von den Funktionen keineswegs um ein Retro-Radio handelt. 

Die Materialanmutung des Gehäuses ist sehr schön, denn hier hat Roberts auf ein hochwertiges Gehäuse aus Holz gesetzt. Hierbei hat man zum einen die Wahl zwischen dem aschgrauen Modell, welches meinem Modell entspricht, sowie weiteren Holzarten. Bei meinem Testgerät ist das Holz nicht naturbelassen worden, sondern speziell behandelt worden, sodass dieses so schwarz ist. Dann gibt es noch ein graues Modell mit Kunststoffgehäuse, ein dunkleres Nussbaum-Modell und ein naturbelassnes Holzmodell. Hierbei unterscheiden diese verschiedenen Modelle sich nur vom äußeren Gehäuseteil, während die Front und Rückseite mit einem hochwertigen Aluminium-Finish und schwarzem Kunststoff überzeugt.

An der Front findet direkt unter dem Display, welches von einem breiteren Rahmen umgeben ist ein Einschubfach für CDs und in der gebürsteten Aluminiumleiste wurde rechts unten eine 3,5-mm-Klinkenbuchse integriert. Über diesen Anschluss kann man sofern gewünscht, einen kabelgebundenen Kopfhörer anschließen und die Musik dann darüber für sich alleine genießen. Zudem ziert dis Blende in der Mitte auch das ein Roberts Firmenlogo.

Sämtliche Bedienelemente hat Roberts an der Oberseite des BluTune 300 integriert. Hierüber kann man alle relevanten Funktionen direkt am Gerät steuern. Zudem liefert Roberts, wie bereits zu Beginn erwähnt, auch eine Fernbedienung mit, welche eine bequeme und umfangreiche Bedienung vom Esstisch usw. ermöglicht. Mit dieser besagten Fernbedienung bin ich jedoch nicht ganz so zufrieden, dazu aber im Punkt „Verarbeitung“ weitere Details.

An der Rückseite findet man dann einige weitere Anschlüsse, zentral in der Mitte ist hier direkt auffallen die verchromte Teleskop-Antenne zu finden. Rechts und links daneben findet man dann jeweils einen der beiden passiven Bassradiator. Letzteres soll für einen besseren Klang im Bezug des Basses sorgen. Unter der Antenne findet man dann noch einen AUX-In Port, über den man via 3,5 mm Klinkenkabel die Musik auf den Roberts BluTune 300 übertragen kann und einen herkömmlichen USB-A Anschluss, über den es zum einen möglich ist, Musik auf das Gerät zu übertragen und zugleich wird das Gerät auch mit Strom versorgt. Der USB-Port zwischen AUX-In und dem 5 Watt USB-A Port, dient lediglich als Wartungsanschluss. Also sollte ein defekt vorkommen, kann hierüber der Hersteller beim Einsenden des Radios darauf zugreifen. Zu guter Letzt findet man an der Rückseite noch einige Hinweise, welche aufgedruckt wurde. So wird man hier unter anderem über den Modellnamen des Radios informiert und kann die typischen Hinweise auf den Bluetooth und dab+ Support anhand der Logos erfahren. Außerdem sind hier auch die abgedeckten FM- und DAB+ Frequenzen zu lesen und man findet die Info, dass beim Wireless Charging max. 15 Watt unterstützt werden. 

Für einen sicheren Stand hat Roberts das Radio an der Unterseite mit vier größeren Gummifüßen versehen, welche dafür sorgen, dass das Radio jederzeit sicher steht und sich bei der Musikwiedergabe nicht bewegt.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Bezüglich der Verarbeitung des Roberts BluTune 300 hab ich einheitlich am Radio selbst keine Kritik. Hier setzt das Unternehmen auf eine hohe Verarbeitung und durch das Holzgehäuse vermittelt das Gerät eine sehr gute Haptik. Alle Tasten bieten hier einen schönen Druckpunkt und die Drehregler lassen sich sehr gut drehen. Außerdem bietet das kleine Farbdisplay eine hohe Auflösung und auch an Anschlüssen mangelt es hier kaum. 

Kritik gibt es von mir hier nur bezüglich der zusätzlichen Fernbedienung. Dies ist zwar praktisch, sodass man das Gerät auch von der Ferne aus steuern kann, aber bezüglich der Haptik hätte ich mir aufgrund des eigentlich so tollen Designs des Radios und dessen Preises etwas besser gewünscht. Die Fernbedienung besteht zwar aus Kunststoff, was soweit nicht schlimm wäre, denn dies ist bei zahlreichen anderen Produkten auch der Fall, sondern ich beziehe mich hier auf den schwammigen Druckpunkt der Tasten. Hier hatte ich definitiv schon hochwertigere Fernbedienungen in der Hand, daher hätte Roberts dies auch besser hinbekommen können.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Lautsprecher Anzahl2 x Hochwertige Breitband-Stereolautsprecher an der Front
2 x passive Bassradiator an der Rückseite
Treiber-Durchmesserleider keine Angaben
Gesamtausgangsleistung (RMS)20 Watt
Gehäuse MaterialFurnierholz, Kunststoff und Stoff
AnschlussmöglichkeitenAUX; Klinkenbuchsen-Eingang 3,5 mm; Klinkenbuchsen-Ausgang 3,5 mm Bluetooth, USB-2.0 (5Watt) Anschluss um ein Gerät darüber aufzuladen.
KonnektivitätDAB+, FM-Radio, Alarmfunktion, Sleeptimer, Qi-Ladefläche
Maße26,5 x 36 x 13,8 cm (TxBxH)
LieferumfangRoberts BluTune 300
Infrarot-Fernbedienung
Netzkabel
Anleitung
Technische Daten des Roberts BluTune 300

Bedienung

Die Kernfunktionen wie die Lautstärkeregulierung, die Senderwahl und Auswahl im Menü erfolgt über die zwei größeren Drehregler aus Kunststoff. Dabei dient der linke Regler rein für die Lautstärkeregulierung, währen der Rechte dann eben als Auswahl, Sender-Wechsel und Schlummertaste bei aktiviertem Wecker dient. 

Zwischen den Drehreglern findet man im vorderen Bereich dabei handelt es sich links um den Ein-/Ausschaltknopf, der zudem auch zugleich dazu dient, das Radio in den Standby-Modus zu versetzt und den Sleeptimer zu aktivieren. Rechts daneben ist dann Modus-Taste (Wiedergabequelle Auswahl), über die man auch den Alarm des Weckers einstellen kann.

Etwas weiter hinten am Bedienelement, findet man dann noch zwei Reihen mit je drei Tasten. Hier folgen in der oberen Reihe die Musik-Steuertasten, mit diesen kann man mittig die Musik pausieren und am angehaltenen Punkt wieder weiterlaufen lassen und rechts einen Titel vor- und links zurückspringen. Mit den beiden Äußeren Skipp-Tasten kann man zudem auch durch die Sendersuche navigieren bzw. zum nächsten Musiktitel springen. Über die Play/Pause-Taste in der Mitte kann dann zudem die Bluetooth-Kopplung ausgeführt werden. Dazu navigiert man mit der Modus-Taste zuvor zum Bluetooth-Modus und beim längeren gedrückt halten der Play-/Pause-Taste wird das Robert BluTune 300 Radio in den Pairing-Modus versetzt und kann wie gewohnt mit dem Smartphone usw. gekoppelt werden. 

Bei den anderen drei Tasten davor handelt es sich in der Mitte um die Stop-Taste und zudem dient dies Taste auch dazu, eine eventuell zuvor eingeschobene CD aus dem CD-Einschubfach auswerfen zu lassen. Links davon folgt die Info-Taste, die weniger gebraucht wird, und rechts findet man die Menü-Taste, welche zudem auch als Zurück-Taste im Menü dient. 

Neben der Bedienung direkt am Radio selbst ist dies auch problemlos über die bereits erwähnte Fernbedienung möglich. Hierbei muss man bezüglich der Funktionen keine Abstriche machen, denn auch hier ist alles einstellbar, was auch direkt am Gerät möglich ist. Positiv ist dabei, dass man durch die Schnelltasten an der Fernbedienung unter anderem den Equalizer direkt aufrufen kann, was am Gerät mit etwas mehr Aufwand verbunden ist, da man erst in das entsprechende Menü navigieren muss.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Funktionen

Beim Roberts BlutTune 300 handelt es sich definitiv nicht nur um ein langweiliges Radio, sondern um ein funktionsreiches Soundsystem. Schließlich bietet dies nicht nur den Empfang vom herkömmlichen analogen FM-Radio, sonder auch dem zeitgemäßen DAB+ (Digitalradio). Hier kann man natürlich direkt beim Wechsel zwischen den beiden Quellen feststellen, das DAB+ von der Klangqualität usw. deutlich besser ist und daher sollte man, sofern möglich immer DAB+ dem FM-Radio vorziehen. Man kann insgesamt 20 Radiosender am Radio abspeichern, was eigentlich für jeden locker ausreichen sollte. 

Eine weitere Funktion ist das Abspielen von CDs, was mir sehr gut gefällt, denn somit kann ich mit demselben Gerät auch meine alten CDs anhören. Hier gefällt es mir gut, dass der CD Einschub recht unauffällig an der Front platziert wurde und automatisch die CDs einzieht, während die Ausgabe via Taste an der Oberseite ausgeführt wird. Eine weitere Wiedergabequelle ist der AUX-Anschluss (3,5 mm Klinkenbuchse) dabei handelt es sich eigentlich auch schon fast um eine Rarität, denn in den letzten Jahren, seit immer weniger Smartphones mit diesem Anschluss ausgestattet werden, wird dieser zugleich auch immer weniger genutzt. Sofern vorhanden kann man über diesen Anschluss z. B. auch den nebenan stehenden Plattenspieler anschließen oder eben jedes andere Gerät mit einer Klinkenbuchse. 

Ein weiterer älterer, aber immer noch sehr zeitgemäßer Anschluss ist der USB-Anschluss, über welchen dem Roberts BluTune 300 ebenfalls Musik zuspielen kann und zugleich das angeschlossene Gerät mit Strom versorgt wird. Die durchaus neben den Radiofunktionen am meisten genutzt Wiedergabequell wird jedoch sicherlich Bluetooth sein, was hier in der Version 5.0 integriert wurde. Bei den Audio-Codecs wird neben dem Standard Codec SBC auch der hochwertige AAC-Codec für alle Apple-Devices unterstützt. 

Erwähnenswert ist natürlich auch die integrierte Qi-Ladefläche an der Oberfläche des Roberts BluTune 300, welche es ermöglicht, dass man ein kompatibles Smartphone problemlos mit bis zu 15 Watt absolut kabellos aufladen kann. Somit eignet sich das Radio sehr gut fürs Wohn-/Esszimmer, sodass man das Gerät neben der Musikbeschallung auch als stationäre Ladestation für Smartphones verwenden kann. 

Das einzige, was mir hier beim Roberts BlueTune 300 fehlt, ist die Integration von WiFi, sodass man hier leider auf die direkte Verknüpfung von den bekannten Streamingdiensten wie Spotify-Connect, Amazon Musik, Deezer, Tidal usw. verzichten muss. Wer dies unbedingt haben möchte, muss zum optisch gleichen Gerät, dem Roberts Stream 67 greifen, denn genau dieses bietet unter anderem diese Funktionen zusätzlich. 

(Funktionen 4 von 5)

Klang

Bezüglich der technischen Daten zum Klang des BluTune 300 hat sich Roberts hier relativ verdeckt gehalten und macht dazu leider keine genauen angaben. Dies ist für mich etwas Schade, denn ich interessiere mich eigentlich sehr dafür, damit ich bei einem Produkt informiert bin, was für ein Lautsprechersystem zum Einsatz kommt usw. Auch wenn Roberts bezüglich des BluTune 300 keine Angaben macht, kann ich hier klar sagen, dass das System insgesamt recht gut klingt.  

Zuerst war ich bezüglich des Gehäuses etwas skeptisch, denn hier ist es wichtig, dass dieses ein gutes Volumen bietet, was hier trotz CD-Laufwerk und der weiteren verbauten Technik wie das integrierte Netzteil usw. dennoch gut gegeben zu scheint. Des Weiteren verspricht der Hersteller bei dem gewählten Gehäusematerial eine sehr gute Eigenschaft, die dafür sorgt, dass sich der Klang nahezu ungestört entfalten kann. Bezüglich der Treiber setzt Roberts auf zwei einzelne Stereo-Treiber an der Vorderseite und zwei sichtbare passivem Bassradiator an der Rückseite. Die Musik wird dadurch recht breit abgestrahlt, auch wenn ich klar zugeben muss, dass die Stereobühne direkt vor dem Gerät deutlich besser ist als einige Meter neben dem Gerät. Hierfür wurden die Treiber dann vermutlich gerade ins Gehäuse verbaut, sodass der Klang logischerweise mehr frontal als in die Breite geht.

Der wiedergegebene Klang hat mir bei sämtlichen Wiedergabequellen gefallen und auch bei verschiedenen Genres kann das Roberts BluTune 300 recht gut überzeugen. Sowohl für Moderne, Elektronische, Indie und klassische Musik kann ich das Radio sehr empfehlen, denn hier liefert es ein tolles Klangbild ab. Für seine Größe entfalten sich hier recht kräftige Bässe trotz fehlendem Subwoofer und auch die Höhen werden klar und recht detailreich wiedergeben. Lediglich bei den Mitten hätte ich mir ebenfalls etwas mehr Griffigkeit gewünscht, denn diesen fehlt es meiner Meinung nach etwas an Körperkraft und so sorgen diese gerade bei Gitarrensolos für eine schlechtere Wiedergabe, die sich mit recht dumpfen Klang bemerkbar macht. 

Diese von mir beschriebene Klangbeschreibung entspricht dem von Werk eingestellten Klangbild. Im Einstellungsmenü kann man jedoch via Equalizer den Klang bezüglich der Höhen, Mitten und Tiefen noch etwas individuell den eigenen Vorlieben anpassen, aber das Manko mit den Mitten bleibt dennoch etwas bestehen. Der max. Output reicht problemlos aus, um auch größere Wohnräume zu beschallen, aber Kritik gibt es von mir wie bereits angedeutet bei der Stereobühne. Hier ist die Klangwiedergabe doch recht frontal, was andere Hersteller wie z. B. Teufel mit dem Radio 3sixty und spezieller Dynamore-Technik deutlich besser hinbekommen, denn hier klingt der Klang rund um das Gerät schön gleichmäßig, was hier bei Roberts BlueTune 300 eben nicht der Fall ist. Daher sollte der Aufstellort mit Bedacht gewählt werden, sodass der Ort, an dem man die Musik hören möchte, auch perfekt mit der gewünschten Musik beschallt wird.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit dem Roberts BluTune 300 hat das britische Traditionsunternehmen sehr gut gezeigt, das man Radios heutzutage noch nicht abschreiben sollte. Das Radio bzw. besser gesagt das Soundsystem bietet viele Wiedergabequellen, die fast keine Wünsche offenlassen. Vermissen wird manch einer hier eventuell nur das nicht integrierte WLAN, sodass man über das Roberts BluTune 300 leider nicht direkt Musik via Spotify Connect usw. laufen lassen kann. Sehr toll find ich dafür jedoch die Idee mit der verbauten Qi-Ladefläche an der Oberseite, die das schöne Radio zugleich zur Ladestation des Smartphones macht. Aber auch klanglich bietet man hier ein gutes System, das mir vor allem bei den Höhen und Tiefen gut gefällt. Die Mitten klingen jedoch leider etwas Zurückhaltenden und weniger kraftvoll und bezüglich der Stereobühne hätte ich mir hier eine breitere Beschallung gewünscht. 

Preis/Leistung

Die UVP des Roberts BluTune 300 hat das Unternehmen bei stolzen 499,00€ festgesetzt, sodass es sich hier nicht gerade um ein günstiges Radio handelt. Dennoch muss ich ganz klar sagen, dass man hierfür auch ein vielseitiges Radio erhält, dass zahlreiche Wiedergabequellen unterstützt und zudem mit einem recht guten Klangbild punkten kann. Des Weiteren überzeugt das Gerät mit einem tolles zeitlosen Design, sowie hochwertigen Materialien, bietet ein hohes maximales Output und als kleines Highlight ist hier auch ein Wecker und eine Qi-Ladefläche integriert worden.

Roberts-Store

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unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://www.robertsradio.com

Sennheiser CX Plus True Wireless

In aller Kürze

Mit dem Sennheiser CX Plus True Wireless sind eine verbesserte Version der Sennheiser CX True Wireless und bieten zusätzlich aktives Noise-Cancelling an. Optisch haben sie allerdings mehr Parallelen zu den bereits abgelösten Sennheiser CX 400BT True Wireless. Rein technisch wurde der CX True Wireless erweitert, der Klang bleibt auf gleichem aber gutem Niveau.

Gefällt uns

  • ausgewogener Klang
  • leicht
  • USB-C
  • ANC & Transparency Mode

Gefällt uns weniger

  • setzt nicht auf das schlichtere Design der Sennheiser CX True Wireless

Sennheiser CX Plus True Wireless

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Verpackt werden die kabellosen Kopfhörer wie auch die anderen Audioprodukte der Marke in der typisch blau-weißen Verpackung. Die Ohrhörer werden prominent auf der Vorderseite präsentiert und mit Bullet-Points mit den wichtigsten Merkmalen ergänzt. Die Rückseite hält mehrsprachige Informationen zu Funktionen bereit, während  auf der einen Verpackungsseite auf die Konnektivität- und auf der anderen auf die Apps aufmerksam gemacht wird.

Hebt man die die Verpackungsoberseite an, sitzen die Ohrhörer und das Ladecase in einer Schale drinnen. Unmittelbar unter dem Transportcase üblichen Beigaben, wie Bedienungsanleitungen und ein Ladekabel (USB-C).

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Die Sennheiser CX Plus True Wireless erinnern optisch mehr an Sennheiser CX 400BT True Wireless, als an die Sennheiser CX True Wireless und sind ebenfalls in Schwarz oder Weiß erhältlich. Allerdings sind minimale Unterschiede vorhanden, so sind die einzelnen Ohrhörer etwas kompakter und auch das Sennheiser Logo ist nicht mehr silber sondern nun grau. Die gleiche glänzende Touch-sensitive Fläche bleibt. Hier befindet sich auch das Sennheiser Logo. Der restliche Kopfhörer ist matt gehalten.

Das Ladecase entspricht von den Dimensionen und dem Aussehen exakt dem Vorgänger und ist rechteckig und leicht abgerundet. Das Ladecase kann zwar in der Hosentasche getragen werden, ist aber wohl eher Handtaschen oder Jackentaschen kombatibel. Auch hier rasten die Ohrhörer mittels Magneten im Ladecase ein.

Rückseitig findet man den USB-C Anschluss zum laden, während zentriert auf der Vorderseite die LED für die Anzeige des Akkuzustandes sitzt.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Ein Ohrhörer wiegt 6g. Dies ist nicht allzuleicht, aber auch nicht so schwer, dass es unangenehm wird. Bei der Verarbeitung gibt es nicht wirklich was zu bemängeln. Allerdings verstehe ich nicht, warum man nicht bei der Deisgnsprache der Sennheiser CX True Wireless (ohne Plus) geblieben ist. Diese setzen auf ein ganz mattes und meiner Meinung nach moderneres Design.

Das Ladecase erfüllt den Zweck, ist weder übermäßig gut noch übermäßig kompakt. Der Mechanismus zum Öffnen und Schließen des Deckels wirkt etwas billig. Die Magnete sind stark genug und halten die Ohrhörer sicher in dem Ladecase. Ergänzt wir das ganze durch eine einzelne LED für den Ladezustand und einem USB-C Port zum Aufladen.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer
FarbeSchwarz
Akkuintegriert, Lithium-Polymer-Akku
Akku Ohrhörer: 8h
Gesamt: 24h
Gewicht6 g (je Ohrhörer)
35 g (Ladebox)
MaterialKunststoff
KonnektivitätBluetooth 5.2
unterstützte Profile: A2DP, AVRCP, HFP
Codec: SBC, AAC, aptX™
Besonderheitenaktive Geräuscheunterdrückung (ANC) und Transparenzmodus
LautsprechertypSennheiser 7mm True response Treiber
Frequenzbereich5 Hz bis 21 kHz (Ohrhörer)
Lieferumfang1x Sennheiser CX Plus True Wireless
1x Silikon-Ohradapter-Sets (XS/S/M/L)
1x Transport- und Ladecase
1x USB-C Ladekabel
1x Bedienungsanleitung
Technische Daten des Sennheiser CX Plus True Wireless

Tragekomfort

Die Ohrhörer setzen auf ein klobiges Knopfdesign und der Hersteller empfiehlt diese mit einer Drehbewegung in das Ohr zu geben.

Der Tragekomfort ist dank einer Auswahl von verschiedenen Silikonstöpseln angenehm und ermöglichen einen relativ sicheren Halt im Ohr.

Mit dem IPX4 Rating sind the Sennheiser CX Plus True Wireless auch resistent gegen Spritzwasser und Schweiß.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Klang

Klanglich leistet der Hersteller auch hier keine schwäche. Zum Einsatz kommen hier die selben dynamischen 7mm- Treiber wie beim CX True Modell. Die Klangqualität ist somit äquivalent.

Der Sennheiser CX Plus True Wireless ist ein sehr gutes True Wireless Paar und ist für jede Musikrichtung zum Empfehlen. Audiophile Kopfhörer sind es definitiv nicht, doch es lässt sich sehr wohl auch klassische und ruhige Jazzmusik genießen.

Neu im Vergleich zum „Nicht-Plus-Modell“ ist hier die technische Erweiterung mit aktivem Noise-Cancelling und Transparenzmodus.

Das Noise-Cancelling arbeitet mit jeweils einem Außenmikrofon am Ohrhörer. Die Geräuscheunterdrückung arbeitet hierbei nur mit einem Modus. Es gibt also keine verschiedenen Stufen. Es ist eine deutliche Unterdrückung wahrnehmbar. So werden Stimmen gut gefiltert, selbes gilt auch für statische Geräusche. Hochfrequente und dynamische Geräusche werden allerdings nicht allzugut gedämpft. Der Tranzparenzmodus ist eine Umkehr der aktiven Geräuscheunterdrückung und nutzt die Mikros um die Außengeräusche in den Ohrkanals zu bringen.

(Klang: 4,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akku & Ladecase

Die Kopfhörer haben genug Akku für 8h Musikgenuss. In Kombination mit dem Ladecase bekommt man weiter zwei vollständige Ladungen und kommt somit auf 24h Gesamtlaufzeit. Fairerweise muss man sagen, dass dieser Wert nur bei ausgeschaltetem ANC erreicht wird.

Dies ist etwas schade, weil auch die Gesamtlaufzeit etwas niedriger ist als das Standardmodell (CX True Wireless).

Aufgeladen wird auch hier mit einem USB-C Kabel, welchem im Lieferumfang inkludiert ist.

Bluetooth & Signalqualität

Die Einrichtung der Bluetooth Verbindung ist für User innerhalb weniger Sekunden erledigt und erfordert keiner besonderen Kenntnisse. Während ein Ohrhörer eine direkte Verbindung mit dem Abspielgerät eingeht, verbinden sich die beiden Kopfhörer untereinander noch zusätzlich um so Stereo geschaltet zu sein.

Die Kopfhörer setzen auf Bluetooth 5.2. Schon beim Vorgänger gab es wenig Grund zum Meckern. auch hier ist die Verbindungsqualität hervorragend. Im Alltag – unterwegs, in öffentlichen Verkehrsmitteln oder im Büro – gab es keinerlei Probleme mit Verbindungsabbrüchen oder Aussetzern.

App

Auch die Sennheiser CX Plus True Wireless kommen kommen mit der „Sennheiser Smart Control“ App, die sowohl für iOS Geräte, als auch für Android Geräte zum kostenlosen Download bereit.

Sennheiser Smart Control
Preis: Kostenlos
Sennheiser Smart Control
Preis: Kostenlos

Optisch finde ich die App wirklich sehr gelungen und auch die Personalisierungsmöglichkeiten sprechen für sich: die Smart Control-App ermöglicht einerseits eine Klangpersonalisierung mittels EQ, sie zeigt aber auch den genauen Ladezustand beider Ohrhörer.

In der App lassen sich auch Firmware Updates vornehmen, was ich sehr praktisch finde, da der Hersteller kleinere Fehler, oder Ungereimtheiten beheben kann.

Die Smart Control App erlaubt auch die Steuerung, nach eigenem Belieben zu konfigurieren. Das funktioniert auch sehr gut.

(Ausstattung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Die Sennheiser CX Plus True Wireless überzeugen mit einem sehr guten Klang und bringen im Vergleich zum Standardmodell (CX True Wireless) sinnvolle Funktionserweiterungen, wie ANC, Transparenzmodus oder auch die Trageerkennung mit.

Preis/Leistung

Die getesteten Kopfhörer sind preislich etwas über dem Standardmodell gelistet aber immer noch im preislichen Mittelfeld der True-Wireless Ära. Wichtige Funktionen wurden nachgereicht und man bietet einen sehr guten Sound zu einem fairen Preis.

Sennheiser CX Plus True Wireless

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://de-at.sennheiser.com/

Cambridge Melomania Touch

Cambridge hat mittlerweile zwei True Wireless Kopfhörer im Sortiment, die etwas günstigeren Melomania 1+ (bzw. Melomania 1 „ohne Plus“, das ältere Modell) und die neuen Melomania Touch. Die Melomania 1+ habe ich bereits vor kurzem getestet und nun möchte ich euch noch die neuen In-Ears vorstellen. Die Melomania Touch sind optisch sehr ansprechende True-Wireless Kopfhörer, welche wie die Melomania 1 nicht nur gut klingen, sondern auch durch ihre Touch-Bedienung einfach zu bedienen sind und mit einer ausdauernden Akkulaufzeit punkten. Auch hierbei handelt es sich Preislich gesehen um sehr interessante In-Ears, die einen sehr bequeme Tragekomfort bieten und nahezu rundum überzeugen können. Vermissen wird der ein oder andere hier eventuell nur Noise-Cancelling, denn auf dies hat Cambridge hier leider verzichtet, doch dafür fällt der Preis mit unter 140€ sehr gut aus. 

Gefällt uns

  • lange Akkulaufzeit
  • gutes Klangbild
  • IPX4 (Spritzwasserschutz)
  • App-Anbindung
  • Transparenzmodus
  • guter Tragekomfort

Gefällt uns weniger

  • Touch-Bedienung etwas zu empfindlich
  • kein Noise-Cancelling

Camebridge Melomania Touch

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung der Cambridge Melomania Touch ist von der Aufmachung identisch zu den Melomania 1+. Der Unterschied liegt hier lediglich bei den Aufdrucken, welche hier logischerweise anders sind, da es sich um einen anderen Kopfhörer handelt. Die Grundfarbe der Verpackung wurde hier um das Modell optisch hervorzuheben nicht weiß, sondern orange/weiß gehalten und rundum gibt es einige Details und Bilder zum Produkt. 

An der Vorderseite findet man wie üblich den Namen des Herstellers und selbstverständlich auch den der Kopfhörer. Zudem informiert Cambridge Audio hier auch über die gesamte Akkulaufzeit in der rechten oberen Ecke und ganz groß ist hier ein Mann zu sehen, der die In-Ears im Ohr trägt. Wie bereits beim Vorgängermodell geht Cambridge auch hier an der linken Seite der Verpackung auf die neue Melomania App ein. Hierbei zeigt man ein kleines Bild von einem Smartphone, welches die Startseite der App zeigt und informiert, dass die App im Google Play Store für Android und Appstore für iOS verfügbar ist. Außerdem wird man noch darauf hingewiesen, dass man hier EQ-Einstellungen vornehmen kann und Firmware Upgrades ausführen kann. Ebenso typische zeigt Cambridge an der rechten Seite der Verpackung weiterhin den für mich von den Vorgängermodellen bekannten Satz„ 50 Years of  Award-Winning Great British Sound in every Pair“. Mit diesem Satz möchte der Hersteller das erwähnen, womit man auch auf der Produktseite wirbt. Die 50 Jahre preisgekrönte britische Tontechnik, welche auch hier in jedem der beiden Ohrhörer zu finden ist.

An der Rückseite fällt direkt die hoch hochglänzende Abbildung auf, welche die beiden Ohrhörer zusammen mit dem Ladecase zeigt. Zudem findet man hier auch einige technische Daten. So erwähnt Cambridge hier unter anderem die vier wichtigsten Merkmale zu den In-Ears, bei denen es sich um die lange Akkulaufzeit von bis zu 50 Stunden, den bequemen Tragekomfort, den einstellbaren Equalizer und den zuschaltbaren Transparenzmodus-Modus handelt. Zudem zeigt man mit entsprechenden Symbolen, dass die In-Ears nach IPX4 gegen Spritzwasser geschützt sind und man informiert darüber, dass diese neben dem Standard Audio-Codec SBC auch aptX und AAC unterstützen.

Klappt man die Verpackung, welche via zwei Magnete verschlossen gehalten wird, von rechts nach links auf, erblickt man auf der linken Innenseite einen Begrüßungstext auf Englisch von dem Cambridge Audio CEO James Johnson-Flint. In der rechten Seite sieht man dann direkt in einem stabilen Einleger die beiden In-Ear Kopfhörer und direkt darunter das dazugehörige Ladecase. Entnimmt man diesen Einleger, findet man in diesem ein seitliches Fach zum Öffnen, indem Cambridge das USB-C Ladekabel und die zusätzlichen Ohranpassstücke und die zusätzlichen Silikonbänder verstaut hat. Letzteres dient hier sozusagen als Sport-Einsatz, denn diese unterschiedlich großen Bänder sorgen für einen sicheren Halt im Ohr. Zu guter Letzt hat Cambridge ganz unten in der Verpackung noch den Quick-Start Guide und die restlichen Beipackzettel verstaut.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

In-Ears

Bei den Cambridge Audio Melomania Touch handelt es sich um ergonomisch geformte In-Ears mit einem abgewinkelten Treiberkanal, welche angenehm leicht sind und in zwei Farben erhältlich sind, nämlich weiß und schwarz. Das Gehäuse der In-Ears ist relativ kompakt gehalten, sodass die beiden In-Ears eingesetzt in die Ohren nur wenig hervorstehen.  

Das Gehäuse der In-Ears besteht eigentlich wie bei so ziemlich allen In-Ears aus Kunststoff, welcher sich hochwertig anfühlt und an der Außenseite in Hochglanz aber innen matt gehalten wurde. Diese äußere Oberfläche sorgt jedoch leider dafür, dass man die Fingerabdrücke drauf sehr schnell sieht, jedoch stört dies im Alltag nicht wirklich. Neben dem Cambridge Audio Logo findet man hier auch eine kleine versteckte Status-LED, welche über den aktuellen Zustand der In-Ears informiert. 

Durch das Kunststoffgehäuse kommen die Melomania Touch auf ein relativ geringes Gewicht von 5,9 Gramm je In-Ear, was nun 1,1 Gramm mehr ist, als bei den Melomania 1+. Anders als bei den Melomania 1+ setzt Cambridge Audio hier auf eine Touchbedienung, daher auch der Name der In-Ears. Je nachdem, ob man die Touch-Oberfläche einmal, mehrmals oder länger berührt hält, führt man unterschiedliche Befehle aus, auf die ich später unter Bedienung noch ausführlich eingehen werden. 

Beide In-Ears besetzten ein Mikrofon, welches im eingesetzten Zustand nach vorne gerichtet ist, also in Richtung des Mundes. Hier werden jedoch nicht beide Mikros nur bei Telefonaten verwendet, sondern ebenso dienen diese auch dazu, bei Bedarf die Umgebungsgeräusche durchzulassen. An der Innenseite findet man neben dem Treiberausgang die Bezeichnung, für welche Seite der In-Ear ist und zudem findet man hier in den kleinen Löchern die goldenen Kontaktpunkte, über welche die In-Ears im Ladecase mit Strom versorgt werden.

Ladecase

Das Lade- und Aufbewahrungs-Case gefällt mir sehr gut, denn hier geht Cambridge einen anderen Weg als viele anderen Hersteller. Zwar handelt es sich hier ebenfalls um ein Case aus Kunststoff, jedoch wurde dies mit einem veganen Kunstleder überzogen. Dies gefällt mir soweit sehr gut, denn somit fühlt sich das Case nicht nur sehr gut an, sonder hat auch die Eigenschaft, nicht so anfällig gegen Kratzer usw. zu sein. Das Gewicht des Case beträgt knapp 55,6 Gramm und zusammen mit den In-Ears liegt das Gewicht bei rund 67,4 Gramm. 

Das Case hat die typische Pillen-Form und und ist recht schlicht gehalten. An der Oberseite hat Cambridge das Firmenlogo eingelassen und für einen sicheren Stand hat man das Case an der Unterseite abgeflacht. An der Vorderseite findet man fünf kleine LEDs, welche die Restkapazität des Ladecase bei dessen Öffnen anzeigen und an der Rückseite ist der USB-C Anschluss verbaut, über welcher der Akku des Ladecase wieder voll aufgeladen werden kann. 

Eine spezielle Einkerbung, um das Case leichter öffnen zu können, hat Cambridge nicht integriert, daher muss das Case sowieso mit zwei Hände geöffnet werden. Das Case hält die eingesetzten In-Ears sicher am Platz. Sodass selbst beim über Kopf heben nichts herausfallen kann. Ebenso wird auch der Deckel magnetisch zugehalten, sodass hier beim Transport nichts herausfallen kann. Apropos Transport dieser ist sowohl problemlos im Rucksack und einer Tasche möglich, aber man kann durch das kompakte Ladecase die In-Ears auch wunderbar in der Hosentasche verstauen.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Bei der Verarbeitung hat Cambridge Audio wieder sehr gut Arbeit geleistet, sowohl das Ladecase, als auch die In-Ears wurden rundum top verarbeitet. Die Materialien wurden alle aufeinander abgestimmt, die Spaltmaße stimmen exakt und die Verarbeitung ist rundum überzeugend. Probleme macht hier nur das Hochglanzgehäuse der In-Ears, welches sich somit zwar angenehm anfühlt, aber eben gerade deswegen etwas anfälliger gegenüber Fingerabdrücke ist. 

Aufgrund des Kunststoffgehäuses erreicht Cambridge mit dem Melomania Touch ein sehr geringes Gesamtgewicht von unter 67,4 Gramm (In-Ears und Ladecase). Des Weitern können die In-Ears problemlos bei einem Regenschauer oder Sport genutzt werden, denn dank IPX4-Zertifizierung, sind diese sowohl gegen Spritzwasser als auch Schweiß geschützt.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5 Klasse 2)
FarbeSchwarz, weitere Farbe: Weiß
Akkuintegriert, Lithium-Polymer-Akku
Akku Ohrhörer: 9h (im Energiesparmodus)
Akku Ladecase: 41h (im Energiesparmodus)
Gesamt somit: 50 h
Gewicht67,4 g (Ohrhörer und Ladebox)
11,8 g (beide Ohrhörer)
55,6 g (Ladebox)
MaterialKunststoff (Ohrhörer) Kunststoff und veganes Kunstleder (Ladecase)
KonnektivitätBluetooth 5, Klasse 2
unterstützte Profile: A2DP, AVRCP, HSP, HFP
Codec: aptX™, AAC, SBC
LautsprechertypGraphen-Membrane mit 5,8 mm (links und rechts)
Frequenzbereich20 Hz bis 20.000 Hz (Ohrhörer)
Empfindlichkeit-Mikrofon100 dB SPL (1 kHz / 1 mW)
Frequenzgang (Mikrofon)100 Hz bis 8 kHz
Lieferumfang2 x Ohrhörer
1 x Etui
1 x USB-A-auf-USB-C-Ladekabel
je 4 x Silikonaufsätze (S,M und L)
je ein paar Silikonbänder (S,M und L)
Quick-Start-Guide usw.
Technische Daten der Cambridge Melomania Touch

Tragekomfort

Anders als es bei den Melomania 1+ der Fall ist, setzt Cambridge Audio hier auf eine ergonomische Bauweise der In-Ears, welche nicht nur mit den gewohnten Anpassstücken daher kommen, sondern zusätzlich legt Cambridge noch speziellen Bändern mit in den Lieferumfang, welche mit einem Ohr-Haken versehen wurden. Diese sollen dafür sorgen, dass die In-Ears auch im Alltag und bei sportlichen Bewegungen stets sicher im Ohr halten.  

Sowohl die Silikon-Anpassstücke als auch die zusätzlichen Silikonbänder werden in drei Größen mitgeliefert. Durch diese Kombi kann man die In-Ears ideal dem eigenen Gehörgang anpassen und daraus resultiert eine sehr gute Grundisolierung der Umgebungsgeräusche sowie eine gute Passgenauigkeit mit einem sehr sicheren halt im Ohr. 

Selbst nach längerem Musikhören entsteht hier somit kein unangenehmes Druckgefühl und alles hält wie erwähnt sicher im Ohr. Hier rate ich natürlich wie immer dazu, sich am Anfang ausreichend Zeit zu nehmen, um die verschiedenen Größen an Ohranpassstücken und Silikonbänder auszuprobieren, denn wählt man zu kleine, dann Fallen die In-Ears direkt wieder heraus und sind die Anpassstücke zu groß, werden diese sich nach einiger Zeit von selbst aus dem Gehörgang herausdrücken.

Die von den Cambridge Melomania 1+ gewohnten Memory-Foam Anpassstücke werden hier leider nicht mitgeliefert. Jedoch kam ich auch ohne dies ganz gut zurecht.

(Tragekomfort: 4,5 von 5 Punkten)

Bedienung

Das Einschalten der Cambridge Melomania Touch erfolgt wie bei allen True Wireless In-Ears ganz simple durchs Entnehmen aus dem Lade-Case, während zum Ausschalten diese einfach wieder zurück in das Lade-Case eingesetzt werden können. Durch längeres Berühren (2 Sekunden) der Touch-Oberfläche werden die In-Ears bei Bedarf jedoch auch manuell Ein- bzw. Ausgeschaltet. 

Die Touch-Bedienung hat definitive ihre Vorteile, aber wie auch bei den meisten Mitbewerbern besteht auch hier wie immer die Gefahr, dass es durch das versehentliche Berühren zum Ausführen von Funktionen kommen kann, welche man nicht ausführen wollte.

Zum Erhöhen der Lautstärke hält man die berührungsempfindliche Oberfläche am rechten In-Ears während der Musikwiedergabe gedrückt, bis die gewünschte Lautstärke erreicht wurde. Möchte man die Lautstärke wiederum reduzieren, macht man exakt dasselbe, jedoch am linken In-Ear. Die Musik-Wiedergabe und das Pausieren erfolgen wiederum durch das einmalige Tippen an einem der beiden In-Ears. Titel kann man ebenfalls überspringen, indem man zweimal schnell hintereinander auf den Rechten für vorspringen und links für zurückspringen tippt. 

Ebenso, wie man die Musik pausiert und wieder fortsetzt, kann man auch Anrufe, welche bei einem Eingehen annehmen. Einmal zu Beginn einen der beiden In-Ears antippen und schon wird das Telefongespräch gestartet, während ein für knapp 1 Sekunden Langes gedrückt halten, den Anruf am Ende beendet. Den Transparenzmodus kann man ebenfalls direkt über die In-Ears aktivieren, dazu muss man einfach dreimal hintereinander einen der In-Ears antippen. Bei angehaltener Musik kann man auch auf den Sprachassistenten am Smartphone zugreifen, indem man zweimal hintereinander auf einen der In-Ears tippt. Das manuelle Pairing startet man wiederum durch 8 Sekunden gedrückt halten der In-Ears. Insgesamt handelt es sich somit um eine durchdachte Steuerung, die keine Wünsche offenlässt, aber komplett ohne Fehleingaben kommt man hier bei den Cambridge Audio Melomania Touch nicht aus, denn alleine schon beim Einsetzen ins Ohr konnte ich es nicht vermeiden, das automatisch die Musik gestartet wird.

(Bedienung: 3,5 von 5 Punkten)

Klang

Bei den Cambridge Melomania Touch kommen an beiden Seiten je ein dynamischer 7 mm Treiber mit Graphen-Membran zum Einsatz. Beim Frequenzbereich gibt Cambridge die typischen 20 Hz – 20 kHz an, was soweit auch absolut ausreicht, schließlich ist dies genau der Bereich, den ein menschliches Gehör hören kann. Wichtig für eine möglichst qualitative Bluetooth-Übertragung wäre noch zu wissen, welche Audio-Codes die Melomania Touch unterstützen. Hier werden neben dem Standard Codec SBC auch die hochwertigeren aptX (Android) und AAC (iOS) unterstützt, welche automatisch von den Kopfhörern ausgewählt werden.

Die Treiber der Cambridge Melomania Touch geben ein ausgewognes Klangbild wieder, welches mit satten Bässen daher kommt und sehr rauscharm ist. Die Kopfhörer sind klanglich auf den mobilen Einsatz getrimmt, sodass für einen freudigen Hörspaß mit warmen Klängen gesorgt wird. Von einem audiophilen Klang sind wir hier auf jeden Fall weit entfernt, was jedoch keineswegs negativ ist. 

Der Bass wird ihr definiert und druckvoll wiedergegeben, zudem ist dieser auch noch tief und sehr sauber. Man könnte hier somit meinen, das Klangbild ist vor allem im Bassbereich betont, aber übersteuert und wummernd ist der Bass keineswegs, er ist einfach gut und Präsent. Trotz etwas dominanten Bässen rücken die Mitten nicht in den Hintergrund, wie es sonst häufiger der Fall ist. Somit kommen auch die Instrumente, egal ob klassische oder die modernen wie Schlagzeug und Gitarren sehr detailreich zur Geltung. Zudem wirkt sich dies positiv auf die Stimmen aus, denn auch diese werden natürlich und deutlich weitergegeben. Die Höhen punkten ebenfalls mit einer sehr guten Detailauflösung und einem strahlenden Output. 

Diese rundum gute Klangwiedergabe sorgt auch dafür, dass die Stereobühne mich sehr überzeugen konnte und die räumliche Wiedergabe ist auch nicht schlecht, da man hier die einzelnen Instrumente sehr gut orten kann. 

Bezüglich der Sprachverständlichkeit kann Cambridge mit den Melomania Touch ebenfalls punkten, denn die verbauten Clear Calling Mikrofone mit CVC Noise Cancellation (Umgebungsgeräusche Filter) sind gut, sodass man vom Gesprächspartner ganz gut verstanden wird. Lediglich in etwas lauterer Umgebung schwächen die In-Ears wie viele ihrer Mitbewerber etwas.

Bei der Latenz (Verzögerung zwischen Ton und Video-Bild) schneiden die Melomania Touch wie ihre Vorgänger mit Bravour ab, sodass das wiedergebe Bild am Abspielgerät absolut lippensynchron zum Ton wiedergegeben wird.

(Klang: 4,5 von 5 Punkten)

App

Für die Konfiguration der Kopfhörer bietet Cambridge die kostenlose „Melomania-App“ für iOS und Android an. Hierbei handelt es sich exakt um dieselbe App, die man bereits bei den Melomania 1+ bereitgestellt hat.

Diese App bietet zusätzliche Einstellungsmöglichkeiten, sodass einem hier der Ladezustand der Akkus angezeigt wird, man kann die Kopfhörer darüber Orten, Firmware-Updates installieren (Test mit Version 2.1.9) und natürlich umfassende Konfigurationen der Touch-Oberfläche vornehmen. Hier werden einem in den Einstellungen alle mögliche Funktionen, welche über die In-Ears möglich sind, angezeigt und sollte man einige Funktionen davon nicht benötigen, kann man diese schlicht deaktivieren. Dadurch wird die Bedienung vereinfacht, denn somit werden eventuell ähnliche Befehle, von denen man z. B. einige nicht benötigt, schlicht und einfach abgeschaltet.

In der App kann man bei Bedarf auch Klanganpassungen vornehmen, indem man aus einem der vordefinierten Equalizer einen auswählt oder man stellt selbst einen über den speicherbaren 5-Band Equalizer ein.

(App: 4,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akkulaufzeit

Mit den Cambridge Audio Melomania Touch verspricht der Hersteller eine max. Akkulaufzeit von bis zu 9 Stunden, wenn man die In-Ears noch mehrmals im Case auflädt, kommen hier noch weitere 41 Stunden dazu, sodass die max. Akkulaufzeit bis zu 50 Stunden Musikwiedergabe beträgt.

Die Akkulaufzeit von bis zu 9 Stunden ist je nachdem, wie laut man die In-Ears eingestellt hat, auch sehr gut möglich. Realistisch sind hier jedoch ca. 7,5 Stunden, denn im sogenannten High-Performance-Modus, indem der Klang nochmals etwas besser ist wird die Laufzeit etwas reduziert. Die Ladezeit, bis der Akku des Case voll aufgeladen wurde, beträgt knapp 120 Minuten, während der Akku der In-Ears nach etwas über einer Stunde voll aufgeladen wurde.

Bluetooth

Die erste Verbindung der Cambridge Audio Melomania Touch mit dem entsprechenden Zuspielgerät ist, wie man es von Bluetooth Kopfhörern jeder Art kennt, schnell und einfach erledigt. Schließlich befinden sich die In-Ears nachdem man diese in das Ladecase zum kompletten Aufladen eingesetzt hat und anschließend entnimmt, automatisch im Kopplungsmodus.

Ob man dabei zuerst den rechten oder den linken In-Ear aus dem Case nimmt, ist bei den Cambridge Melomania Touch eigentlich egal. Schließlich kann man sich sowohl mit dem rechten als auch Linken In-Ear verbinden. Dementsprechend muss man, nachdem man das Bluetooth am Smartphone aktiviert hat, falls dies nicht bereits aktiv war, in den Einstellungen nach dem Gerät mit dem Namen „Melomania Touch R“ oder „Melomania Touch L“ Ausschau halten. Anschließend verbindet sich nach dem auswählen des einen In-Ear, automatisch der andere mit diesem und der Master mit eurem Smartphone. Dabei verbleibt der gewählte In-Ear solange der Master, bis man die Kopfhörer neu mit dem Smartphone koppelt.

Die Reichweite der Cambridge Melomania Touch ist dank Bluetooth 5.0 der Klasse 2 sehr gut, sodass man im Außenbereich ohne Hindernisse zwischen Smartphone und Kopfhörern auf max. 28 Meter kommen kann. Im Haus oder der Wohnung hängt die Reichweite wiederum von euren Wänden und Decken ab. Schließlich reduzieren massive dicke Wände und Decken die Reichweite des Funksignals deutlich mehr, als z. B. sehr dünne Wände. Dennoch konnte ich hier bei unserem älteren Haus immer noch eine Reichweite von knapp 13 Metern erreichen und dies trotz mehren dicken Wänden.

(Ausstattung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit den Cambridge Melomania Touch hat Cambridge hier sehr interessante True-Wireless-Kopfhörer im Sortiment, die für ihren preis nicht nur gut klingen, sondern auch ein durchdachtes Bedienkonzept besitzen. Der Tragkomfort gefällt mir hier sehr gut, denn die In-Ears halten zu oder Zeit sicher im Ohr. Zudem punkten die In-Ears mit einer sehr guten Akkulaufzeit und der Transparenzmodus ist ebenfalls gut. Vermissten könnte man hier lediglich das Noise Cancelling, denn dieses bieten die Cambridge Melomanie Touch nicht.

Preis/Leistung

Die UVP der Melomania Touch hat Cambridge mit 139,95€ festgesetzt. Dies ist ein sehr guter Preis, denn angesichts der gebotenen Funktion können die Cambridge Melomania Touch sehr überzeugen. Aktuell gibt es direkt bei Cambridge und bei Amazon 50€ Rabatt, sodass es die Kopfhörer sogar unter 90€ gibt. Dieses Angebot gilt jedoch nur so lange, wie der Vorrat reicht. Man erhält hier klanglich sehr gute In-Ears mit einem IPX4 Schutz gegen Spritzwasser und Schweiß und insgesamt leisten sich diese In-Ears kaum schwächen.

Camebridge Melomania Touch

Zum Angebot bei

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: cambridgeaudio.de

Shure Aonic 215 Gen 2

In aller Kürze

Mit dem Shure Aonic 215 Gen 2 bekommt man klanglich und bezüglich der Tragesicherheit sehr guten True Wireless Kopfhörer geliefert, vorausgesetzt, man kommt mit dem Bügelkonzept klar, was jedoch sicherlich nicht jedem Nutzer gefallen wird. Preislich macht man hier jedoch nicht viel verkehrt, denn die Kopfhörer haben den Vorteil, dass man diese vom TWS-Gehäuse trennen kann, was zum Einen dafür sorgt, dass man weiterhin für die Zukunft gerüstet ist, indem man einfach die In-Ears vom Bluetooth Modul trennt. Zudem könnte man so z. B. bei einem defekt einfach nur das TWS-Modul erneuert und hätte wieder einen neuen Akku in den Kopfhörern. Störend könnte hier jedoch das Ladecase sein, denn dieses ist nicht gerade klein und daher nicht wirklich handlich, doch dafür findet eine Frau es in der vollen Handtasche sicherlich schneller, als ein kleines kompaktes Case.

Gefällt uns

  • sicherer Halt auch bei Sport
  • gute Akkulaufzeit
  • Umgebungsgeräusche-Funktion
  • aptX- und AAC-Support
  • erweiterbar dank MMCX-Anschlüsse

Gefällt uns weniger

  • klobige Bauweise
  • klobiges Case

Shure AONIC 215 Gen2

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung der Shure Aonic 215 Gen 2 ist meiner Meinung nach mal etwas besonders, denn man setzt hier auf eine etwas andere Form von Verpackung, wie man es sonst bei den zahlreichen angebotenen Kopfhörern gewohnt ist. Shure setzt hier nämlich auf eine zylindrische Verpackung, welche an der Front direkt das Produkt präsentiert und an der Rückseite über viele Details und technische Daten informiert. Am runden Abschnitt hat man dann oben eine Schlaufe zum Aufhängen angebracht und unten zwei Gummifüße, sodass ich die Verpackung besser fotografieren kann, bzw. für den eigentlichen Zweck, dass die Verpackung auch im Zimmer oder ähnlichen schön präsentiert aufgestellt werden kann.

An der Vorderseite präsentier Shure eine vergrößerte Abbildung der neuen True Wireless In-Ears und natürlich präsentiert man hier auch das Firmenlogo und den Namen der In-Ears. Zudem beschreibt man mit zwei kurzen Bezeichnungen den Klang, nämlich „klarer Sound und tiefer Bass“ und man informiert über den Bluetooth 5 Support. 

Wirft man einen Blick auf die Rückseite, sieht man dabei erneut einen Teil, welchen man bereits vorne erblicken konnte, nämlich den Herstellernamen und der des Produktes. Zudem listet Shure hier direkt im oberen Abschnitt mehrere Ausstattungsmerkmale auf, und zwar mit Symbolen und englischer Beschreibung. Darunter folgt eine Beschreibung, welche einem kurz zeigt, dass man auf eine Multifunktions-Tasten-Bedienung setzt und wie oft man über das Ladecase die Kopfhörer aufladen kann. Daneben sind dann noch einige technischen Ausstattungsmerkmale zusammen mit dem Lieferumfang zu lesen und darunter wird in mehren Sprachen die genaue Bezeichnung der Kopfhörer beschrieben. 

Sobald man die beiden Klebestreifen an der Rückseite der Verpackung entfernt hat, kann man den Deckel abnehmen und bekommt den Quik-Start-Guide zu Gesicht, welchen man sich zu Beginn natürlich gerne durchlesen kann, um zu erfahren, wie die Bedienung usw. erfolgt. Darunter wiederum kommt dann direkt das große runde Ladecase zum Vorschein und darüber sind die beiden In-Ears eingesetzt. Diese Teile sind dann alle in einem simplen Kunststoffeinsatz eingesetzt und werden beim Transport sicher darin zentriert bzw. gehalten. Unter diesem Einsatz findet man noch einen weiteren, in welchem man dann noch ein weiteres kleinen Handbuch, ein USB-A auf USB-C Kabel und die zahlreichen Ohranpassstücke findet.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

In-Ear Kopfhörer

Betrachtet man die Shure Aonic 215 Gen 2, dürften diese einigen Leser-/innen unserer Testberichte sicherlich bekannt vorkommen. Schließlich sieht das Gehäuse hier sehr dem Shure SE215-BT1 ähnlich, doch beide Modelle sind sich hier beim Gehäuse nicht nur ähnlich, es sind sogar dieselben. Somit stammen die In-Ears aus dem In-Ear- Monitoring Sortiment von Shure, welches hier in diesem Fall dann einfach mit dem neuen drahtlosen Empfänger-Stück verbunden wurde, welches man bei Tragen über das Ohr legt. 

Hier zeigt sich der Vorteil der Technik von Shure, hat man sich hier nämlich zur damaligen Zeit teuere kabelgebundene Kopfhörer des Herstellers gekauft, hat es sich gelohnt, diese nicht direkt zu verkaufen. Schließlich konnte man diese z. B. vor einigen Jahren mit dem Bluetooth-Nackenkabel Bluetooth fähig machen und nun sogar TWS-fähig, also komplett ohne Verbindungskabel ausstatten. Der Clou dabei ist nämlich, dass die Tue Wireless Secure Fit Adapter Gen 2 mit allen Shure Sound Isolating Ohrhörer kompatible sind und zudem selbst vom Nutzer ganz einfach ausgewechselt werden können. Hier hat sich das patentierte abnehmbare Kabel (MMCX-Schnittstelle), welches einfach ersetzt bzw. ausgetauscht werden kann, als sehr gute Lösung gezeigt. 

Das Gehäusedesign der Shure Aonic 215 Gen 2 gefällt mir sehr gut, es gibt die In-Ears in Schwarz und Blau. Beide Modelle sind hierbei teiltransparent, sodass man beim nahen Betrachten wunderbar die inneren Bauteile (Treiber und die feinen Kabel) sehen kann. Die Technologie für die Stromversorgung und die Bluetooth-Technolgie steckt hierbei dann im Aonic-Adapter. Dieser verläuft dann wie ein Bügel um das Ohr, nur dass hierbei das Ende etwas größer ausfällt, als es z. B. bei den Powerbeats Pro der Fall ist. Dies liegt darin, dass eben das Gehäuse der Shure nur auf die Treiber ausgelegt ist und bei den Beats z. B. nicht. Am Ende des Bügels befindet sich ein großer rund zulaufender Kreis, an dem man den Bedienknopf findet, über welche mehrere Befehle ausgeführt werden können. Auf das Bedienkonzept gehe ich im späteren Verlauf des Testberichts noch ausführlich ein. 

Am unteren Abschnitt der In-Ear bzw. des Aonic-Adapters findet man neben den Ladepunkten, über welche die True Wireless  im Ladecase mit Strom versorgt werden, auch die kleinen Öffnungen, in welchen die Mikrofone versteckt sind.

Ladecase

Das Ladecase der Shure Aonic 215 Gen 2 ist keineswegs als kompakt zu bezeichnen. Shure setzt hier nicht auf das typische Case, welches aufgeklappt werden kann und mit Magneten verschlossen gehalten wird, sondern auf ein robustes, hartes Kunststoff-Case, welches rund ist und mit einem Reißverschluss geöffnet und ebenso wieder verschlossen wird. An der Oberseite ist das Shure-Emblem eingelassen und man sieht einen runden Punkt, der einem durch einen kleinen Lupen-Effekt den Ladezustand der In-Ears anhand einer LED anzeigt. An der Unterseite findet man dann wiederum einen USB-C Ladeanschluss und eine eingelassene Akku-Anzeige, welche beim Betätigen des kleinen Batterie-Symbols die Restkapazität des Akkus mit drei daraufhin aufleuchtenden LEDs anzeigt.

Aufgeklappt findet man im Inneren dann die Vorrichtung, in welchem die In-Ears gehalten werden und in dieser Position dann direkt mit Strom versorgt werden, sodass der Akku der In-Ears wieder voll aufgeladen wird. 

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der Shure Aonic 215 Gen 2 ist sehr gut. Wie es bei vielen Kopfhörern üblich ist, wurde hier zwar alles auf Kunststoff gefertigt, jedoch macht hier alles einen hochwertigen Eindruck. Shure setzt bei der Bedienung auf Hardware-Tasten, diese sind hinter dem Ohr integriert, was von Vorteil ist, denn somit drückt man sich die In-Ears beim Betätigten nicht unangenehm tiefer in den Gehörgang. 

Alles wurde wie erwähnt sauber verarbeitet und alle Übergänge gehen sauber ineinander über. Lediglich das Ladecase fällt etwas groß aus, aber es vermittelt dennoch einen sehr soliden und robusten Eindruck. 

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.0)
FarbeSchwarz, weitere Farben: Blau
Akkuintegriert, Lithium-Polymer-Akku
Akku Ohrhörer: 8 h
Akku Ladecase: 24 h
Gesamt somit: 32 h
Gewicht 59,5 g (Ohrhörer und Ladebox)
10 g (beide Ohrhörer)
49,5 g (Ladebox)
MaterialOhrhörer und Ladecase aus Kunststoff
KonnektivitätBluetooth 5.0 Audio-Codec: Qualcomm aptX™, SBC, AAC.
TreiberSingle Dynamic MicroDriver (links und rechts)
Frequenzbereich2402 bis 2480 MHz
Treiberempfindlichkeit bei 1 kHz/ 1 mW (dB107 dB
Impedanz (Ohm)20 Ohm
Lieferumfang1x RMCE-TW2 Wireless Adapter-Set
1 Paar abnehmbare 215 Sound Isolating Ohrhörer
1x Transport-Case mit Ladefunktion
1 USB-C-Ladekabel
Soft Flex Ohrpassstücke (S, M, L)
Schaumstoff-Ohrpassstücke (S, M, L)
Technische Daten der Shure Aonic 215 Gen 2

Tragekomfort

Das Anlegen der Shure Aonic 215 Gen 2 über das jeweilige Ohr ist aufgrund der um 360° drehbaren Treiber auf Anhieb nicht ganz so einfach, denn dadurch, dass diese sich drehen können, bedarf dies anfangs etwas Übung, aber es ist definitiv nicht unmöglich. Mit einer Brille oder den Masken, die wir aktuell leider alle noch tragen müssen, ist dies jedoch dennoch etwas aufwendiger zu handhaben. 

Dafür wiederum sitzen die In-Ears nach dem richtigen Einsetzen in beide Ohren sehr bequem und halten absolut sicher in den Ohren, sodass man diese auch problemlos beim Sport tragen kann. Dazu trägt auch die IPX4-Zertifizieurng bei, denn diese schützt die Kopfhörer zuverlässig gegen Schweiß und Wasser. Der Nachteil ist jedoch, dass die In-Ears aufgrund der Bauweise mit knapp über 20 Gramm etwas schwerer ausfallen als ihre Konkurrenz.

Shure liefert die Aonic 215 Gen 2 mit einer üppigen Anzahl an Ohranpassstücken aus. Im Lieferumfang sind drei unterschiedlich große Passstücke aus Silikon und ebenso drei Größen aus Memoryschaumstoff enthalten, sodass hier keine Wünsche offenbleiben sollten und man auf jeden Fall ein passendes Paar finden wird. Daher resultiert hieraus ein sehr komfortabler Tragekomfort, der sehr lange anhält.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Bedienung

Shure setzt bei den Aonic 215 Gen 2 auf eine Bedienung via Multifunktionstasten. Davon kann man bis auf wenige Befehle alle auf beiden In-Ears ausführen. Das Einschalten der In-Ears erfolgt wie bei fast allen In-Ears automatisch, indem man die In-Ears aus dem Ladecase entnimmt, bzw. wenn man diese einsetzt, werden diese wieder ausgeschaltet. Alternativ kann man die Shure Aonic 215 Gen 2 auch ein oder abschalten, indem man den Knopf an dem jeweiligen Kopfhörer für 2 Sekunden gedrückt hält.

Um die In-Ears neu mit einem Bluetooth-fähigem Gerät zu koppeln, muss man die Tasten im ausgeschalteten Zustand für 5 Sekunden gedrückt halten. Betätigt man die Taste einmal, dann wird die Musik angehalten oder an dem gestoppten Punkt wieder fortgesetzt und bei zweimaligen tippen werden die Umgebungsgeräusche durchgelassen oder wider ausgeblendet. Natürlich kann man auch auf den Sprachassistenten, welcher im eigenen Smartphone integriert ist, zugreifen, indem man die Taste, egal an welchem In-Ear dreimal hintereinander betätigt. Die Lautstärke wiederum steuert man getrennt voneinander, sodass durch das betätigten des rechten In-Ear und anschließenden gedrückt halten, die Lautstärke erhöht und am Linken reduziert.

Shure hat auch daran gedacht, dass man auf die Anruffunktion zugreifen kann. Geht ein Anruf an, genügt es an einem der In-Ear die Taste einmal zu betätigen und ihr könnt direkt mit dem Anrufer telefonieren. Am Ende könnt ihr ebenso auch wieder auflegen. Wollt ihr gerade nicht reden oder habt dafür keine Zeit, müsst ihr nur 2 Sekunden den Knopf betätigt halten und schon wird der Anruf abgelehnt. Die Mikrofonstummschaltung erfolgt durch dreimaliges Betätigen. 

Schade finde ich ein wenig, dass Shure keine Sensoren verbaut hat, die dafür sorgen, dass die Musik automatisch pausiert wird, wenn man die In-Ears aus dem Ohr nimmt. Daher muss das pausieren, der Musik hier selbstverständlich manuell über den Nutzer erfolgen.

(Bedienung: 4,5 von 5 Punkten)

Klang

Klanglich gefallen mir die Shure Aonic 215 Gen 2 Uhr gut. Hier liefern die dynamischen Treiber eine sehr gute Arbeit ab und der Pegel bietet genug Reserven, sodass die In-Ears auch sehr laut können. 

Je nachdem, wie gut man die Passstücke ausgewählt hat, resultiert in den tiefen Frequenzen eine sehr gute Wiedergabe. Bässe kommen mit viel Druck daher und die Intensität gefällt mir sehr gut, denn dennoch leidet drunter keineswegs die Präzision. Der Tiefbassbereich hält sich jedoch etwas im Hintergrund, aber die Tonalität und die dynamische Wiedergabe wissen zu gefallen.

Die Mitten werden neutral wiedergegeben, sodass mich die Sprachverständlichkeit sehr gut gefallen hat. Daher habe ich mit den Shure Aonic 215 Gen 2 auch sehr gerne Hörbücher gehört. Ebenso sind die Mitten hervorragend für Rock- und Pop Musik ausgelegt, denn die klassischen Orchester-Instrumente und Gitarren kommen damit sehr gut zu Geltung. Die breite Klangbühne wird dann noch von den detailreichen Höhen abgerundet, welch mir im Klangtest sehr gut gefallen haben. Insgesamt hat Shure hier klanglich für knapp über 200€ sehr gut klingenden In-Ears im Sortiment.

Die Latenz beim ansehen von Filmen und Videos haben eigentlich inzwischen alle Hersteller im Griff und so konnte ich auch bei den Shure Aonic 215 Gen 2 keine Verzögerungen zischen dem auf dem Smartphone dargestellten Bild und dem Ton, der über die Kopfhörer wiedergegeben wird, feststellen. Die Sprachverständlichkeit beim Telefonieren ist so weit auch in Ordnung, aber mir sind hier teils Hintergrundgeräusche aufgefallen, die ich bei anderen In-Ears nicht wahrnehmen konnte.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

App

Die Shure Aonic 215 Gen 2 können nicht nur direkt über die In-Ears gesteuert werden, denn vom Hersteller wird auch eine kostenlose App mit dem Namen „ ShurePlus Play“ angeboten, welche sowohl für iOS und Android verfügbar ist. Hier wird einem, nachdem man die Ohrhörer eingerichtet bzw. verbunden hat, einige Zusatzfunktionen geboten. 

Somit kann man z. B. direkt auf der Startseite die restliche Akkulaufzeit einsehen und man kann eventuell vorhandene Firmware-Updates (in meinem Test 1.3.9.0) aufspielen und es wird sogar ein integrierter Media Player geboten. Außerdem wird hier dann zudem noch der gerade aktive Bluetooth Audio Codec angezeigt, in meinem Fall ACC, da ich ein iPhone nutze.

Des Weiteren kann man direkt auf der Startseite den Umgebungsmodus aktivieren und dessen Intensität per Schieberegler selbst justieren. Im Untermenü der Einstellungen können dann noch bei Bedarf die Befehle der Funktionstasten selbst bestimmt werden und man bekommt einen sehr feinen Equalizer zum selbst einstellen geboten oder alternativ wählt man einen der vielen voreingestellten Presets aus.

App: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akkulaufzeit

Die max. Akkulaufzeit des Shure Aonic 215 Gen 2 hängt je nach eingestellter Lautstärke ab und beträgt max. 8 Stunden. Dies ist zwar sicherlich kein Spitzenwert, aber meiner Meinung nach eine absolut ausreichende Laufzeit, denn ich glaube, kaum jemand wird hier mehr als 8 Stunden am Stück Musik über Kopfhörer hören.

Da die Kopfhörer im mitgelieferten Case wie üblich nicht nur aufbewahrt werden können, sondern automatisch wieder aufgeladen werden, ist es wichtig, dass diese hier drin verstaut werden, denn nur darin wird der Akku wieder voll aufgeladen. Das recht große Etui ermöglicht es die In-Ears beide nochmals bis zu drei mal komplett aufzuladen, sodass man durch die 24 Stunden des Ladecase auf insgesamt bis zu 32 Stunden kommen kann.

Eine Schnellladefunktion hat Shure hier leider nicht integriert, sodass ich all diejenigen enttäuschen muss, welche gerne vergessen, ihre Kopfhörer am Bande aufzuladen und darauf hoffen, dies dann schnell noch morgen nachzuholen, dies geht hier leider nicht. Zudem wird auch das induktive Aufladen nicht unterstützt.Am Case hat man sowohl für dieses, aber auch für die In-Ears an eine Status-LED gedacht, sodass man bei beidem immer genau weiß, wann diese nach dem Aufladen voll aufgeladen sind.

Bluetooth

Beim Bluetooth setzt Shure auf den Bluetooth-Standard 5.0 und ebenso kann man nicht nur beide In-Ears auf einmal nutzen, sondern bei Bedarf auch nur einen davon im Mono betrieb. 

Das Koppeln mit einem iPhone ist wie gewohnt nicht sonderlich umständlich, denn dies erfolgt ganz normal über die Einstellungen->Bluetooth und hier wählt man dann, nachdem man die Kopfhörer aus dem Case genommen hat, die „Shure AONIC TW2“ aus. Alternativ kann das koppeln auch direkt über die App erledigt werden, Vorteil dabei, es wird dabei Schritt für Schritt erklärt. Die Bluetooth-Reichweite hat mir im Test gut gefallen, denn diese war zum einen sehr stabil und zudem auch mit gut 12 Metern indoor überraschend hoch.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit den Shure Aonic 215 Gen 2 hat Shure ein stimmigen True Wireless In-Ear Kopfhörer im Sortiment, der mit einem guten Klang und einer hohen Qualität überzeugt. Der Klang überzeugt hier ebenso wie die Tragesicherheit, denn das Bügeldesign macht die In-Ears zum idealen Begleiter beim Sport. Dennoch wird gerade dieses Design eventuell nicht jedem gefallen, denn viele möchten möglichst kompakte In-Ears. 

Dennoch überzeugen die Shure Aonic 215 Gen 2 vom Gesamtpaket, denn hier bekommt man relativ viel geboten und zudem sind die In-Ears erweiterbar. Also sollte sich in der Technik was verändern, kann man durch den Kauf neuer TWS-Adapter die In-Ears aufwerten, ohne dass man gleich die ganzen Kopfhörer erneuern muss. Schließlich sind die In-Ears dieselben, welche ich bereits im Jahr 2019 mit dem damals erschienenen Bluetooth-Modul getestet habe.

Preis/Leistung

Die UVP der Aonic 215 Gen 2 hat Shure bei 229€ angesetzt. Selbst bei anderen Online-Händlern sind diese aktuell nur geringfügig günstiger zu haben, sodass dennoch knapp über 210€ fällig werden. 

Dies ist zwar nicht gerade wenig Geld, doch Shure hat hier ein stimmiges Gesamtpaket entwickelt, das von der Akkulaufzeit, vom Klang und den restlichen Funktionen sehr überzeugen kann. Kritik wäre hier lediglich der Tragekomfort, denn dieser ist zwar absolut sicher, aber durch den klobigen Ohrbügel, in welchem die Technik sitzt, nicht gerade unauffällig im Ohr und zudem ist das Ladecase recht klobig.

Shure AONIC 215 Gen 2

Zum Angebot bei

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://www.shure.com/de-DE

Sennheiser CX True Wireless

In aller Kürze

Mit dem Sennheiser CX True Wireless löst die ebenfalls getesteten Sennheiser CX 400BT True Wireless ab und geht preiswerter als diese ins Rennen. Der Kopfhörer peilt ein breites Hörerpublikum und nicht unbedingt audiophile Hörer und doch gelingt es dem Hersteller ein ausgewogenes Klangprofil bereitzustellen und die Sennheiser Klang-Expertise spüren zu lassen.

Gefällt uns

  • ausgewogener Klang
  • leicht
  • USB-C
  • mattes Design

Gefällt uns weniger

  • kein Auto-Stopp/-Wiedergabe beim Herausnehmen oder Einsetzen der Ohrhörer

Sennheiser CX True Wireless

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Der Verpackungsphilosophie bleibt der Hersteller auch bei den Sennheiser CX True Wireless treu. So werden diese in der typischen blau-weißen Verpackung geliefert. Die True-Wireless Ohrhörer werden prominent auf der Vorderseite präsentiert. Zusätzlich listet die Vorderseite die wichtigsten Funktionen der True Wireless Kopfhörer als Bullet-Points auf. Die Rückseite hält mehrsprachige Informationen zu Funktionen bereit, während  auf der einen Verpackungsseite auf die Konnektivität- und auf der anderen auf die Apps aufmerksam gemacht wird.

Hebt man die die Verpackungsoberseite an, sitzen die Ohrhörer und das Ladecase in einer Kunststoffschale drinnen. Unmittelbar unter dem Transportcase üblichen Beigaben, wie Bedienungsanleitungen und ein Ladekabel (USB-C).

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Verglichen mit den Vorgängern, den Sennheiser CX 400BT True Wireless, sehen sich die CX True Wireless zum verwechseln ähnlich. Dies beginnt schon bei dem nahezu identischen Ladecase und ist auch an dem eckigen Design der einzelnen Ohrhörer zu erkennen. Verglichen mit dem Vorgänger setzt mann hier aber auf matten Kunstoff, was mir insbesondere bei der weißen Variante sehr gut gefällt.

Durch das eckige Design wirken die True-Wireless Kopfhörer relativ klobig, bedingt durch die Form stehen sie also auch deutlich über das Ohr hinaus. Das ist Geschmacksache, dem einen gefällt es, dem anderen nicht. Die Ohrhörer haben etwa 6g, sind also keine Federgewichte und durchaus spürbar.

Auf der Rückseite der Ohrhörer befindet sich eine Touch-Oberfläche in welche auch das Sennheiser Logo zu sehen ist. Wie bereits erwähnt sind die Kopfhörer matt gehalten, so auch die Touch Oberflächen.

Wie bei allen True-Wireless Kopfhörern üblich kommen auch die CX True Wireless mit einem zugehörigen Transport- bzw. Ladecase daher.

Dieses ist rechteckig und leicht abgerundet. Sollte man keine Skinny-Jeans tragen, so ist das Ladecase durchaus Hosentaschenkompatibel, aber schon grenzwertig meiner Meinung nach. Um die Kopfhörer zu laden und sicher zu transportieren, rasten die Ohrhörer mittels Magneten im Ladecase ein.

Rückseiting findet man den USB-C Anschluss zum laden, während zentriert auf der Vorderseite die LED für die Anzeige des Akkuzustandes sitzt.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Ein Ohrhörer wiegt 6g. Dies ist nicht allzuleicht, aber auch nicht so schwer, dass es unangenehm wird. Die Verarbeitung gefällt mir verglichen mit dem Vorgänger besser. Vor allem der matte Kunststoff macht was her.

Das Ladecase setzt auf das selbe Material, wie die Kopfhörer. Man merkt auch hier, dass man ein für die MEnge kompatibles Produkt hat und nicht ein Premiumprodukt. Der Mechanismus zum Öffnen und Schließen des Deckels wirkt etwas billig. Die Magnete sind stark genug und halten die Ohrhörer sicher in dem Ladecase.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer
FarbeSchwarz
Akkuintegriert, Lithium-Polymer-Akku
Akku Ohrhörer: 9h
Ladecase: 18h
Gesamt: 27h
Gewicht6 g (je Ohrhörer)
37 g (Ladebox)
MaterialKunststoff
KonnektivitätBluetooth 5.2
unterstützte Profile: A2DP, AVRCP, HFP
Codec: SBC, AAC, aptX™
LautsprechertypSennheiser 7mm True response Treiber
Frequenzbereich5 Hz bis 21 kHz (Ohrhörer)
Lieferumfang1x Sennheiser CX True Wireless
1x Silikon-Ohradapter-Sets (XS/S/M/L)
1x Transport- und Ladecase
1x USB-C Ladekabel
1x Bedienungsanleitung
Technische Daten des Sennheiser CX True Wireless

Tragekomfort

Die Ohrhörer setzen auf ein eckiges Knopfdesign. Es wird empfohlen, diese mit einer Drehbewegung in das Ohr zu drehen.

Macht man das und findet auch die für den eigenen Gehörgang passenden Silikon-Stöpsel, sitzen sie fest in den Ohren. Mit dem IPX4 Rating sind the Sennheiser CX True Wireless auch resistent gegen Spritzwasser und Schweiß. Für explizit sportkompatibel halte ich sie allerdings nicht.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Klang

Sennheiser bleibt auch bei diesem Modell gut. Beim Klang geht der Hersteller bei ihrem günstigeren True-Wireless Modell keine Kompromisse ein.

Die dynamischen 7mm Treiber sorgen für einen sehr ausgewogen und sauberen Klang. Der Bass ist auch hier ziemlich druckvoll und geht bis Tief in den Keller hinab und bleibt auch die meiste Zeit sauber und präzise – wird es allerdings lauter, verliert er an Präzision.

Die Mitten warm, aber klingen detailliert und klar –  hier profitieren Stimmen und Instrumente.

Die Höhen sind fein aufgelöst und detailliert in der räumlichen Darstellung. Beworben wird auch eine dezidierte BassBoost Funktion, von der ich allerdings nicht wirklich überzeugt bin, da ich der Meinung bin, dass dieser nicht beim CX True Wireless nicht extra angehoben werden muss.

Auch hier ist es möglich den Klang mittels App zu personalisieren. Die integrierten Mikrofone sind durchschnittlich, eignen sich aber in windstillen Umgebungen gut zum Telefonieren.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akku & Ladecase

Die Kopfhörer liefern genug Saft für 9h Musikgenuss. In Kombination mit dem Ladecase bekommt man weiter zwei vollständige Ladungen und kommt somit auf 27h Gesamtlaufzeit. Auch hier finden wir eine sinnvolle Verbesserung gegenüber des Vorgängermodells.

Aufgeladen wird auch hier mit einem USB-C Kabel. Das Kabel ist inkludiert, ein Ladegerät hingegen nicht.

Bluetooth & Signalqualität

Die Einrichtung der Bluetooth Verbindung ist für User innerhalb weniger Sekunden erledigt und erfordert keiner besonderen Kenntnisse. Während ein Ohrhörer eine direkte Verbindung mit dem Abspielgerät eingeht, verbinden sich die beiden Kopfhörer untereinander noch zusätzlich um so Stereo geschaltet zu sein.

Die Sennheiser CX True Wireless setzen auf Bluetooth 5.2. Schon beim Vorgänger gab es wenig Grund zum Meckern. auch hier ist die Verbindungsqualität hervorragend. Im Alltag – unterwegs, in öffentlichen Verkehrsmitteln oder im Büro – gab es keinerlei Probleme mit Verbindungsabbrüchen oder Aussetzern.

App

Auch die Sennheiser CX True Wireless kommen kommen mit der „Sennheiser Smart Control“ App, die sowohl für iOS Geräte, als auch für Android Geräte zum kostenlosen Download bereit.

Sennheiser Smart Control
Preis: Kostenlos
Sennheiser Smart Control
Preis: Kostenlos

Optisch finde ich die App wirklich sehr gelungen und auch die Personalisierungsmöglichkeiten sprechen für sich: die Smart Control-App ermöglicht einerseits eine Klangpersonalisierung mittels EQ, sie zeigt aber auch den genauen Ladezustand beider Ohrhörer.

In der App lassen sich auch Firmware Updates vornehmen, was ich sehr praktisch finde, da der Hersteller kleinere Fehler, oder Ungereimtheiten beheben kann.

Die Smart Control App erlaubt auch die Steuerung, nach eigenem Belieben zu konfigurieren. Das funktioniert auch sehr gut.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit den Sennheiser CX True Wireless möchte der Hersteller eine größeres Publikum ansprechen und bietet ein attraktives Gesamtpaket an. Premiumklang mit Kompromissen an anderen Stellen, so könnte man die True-Wireless Kopfhörer beschreiben.

Mit den bewährten Funktionen, einer längeren Akkulaufzeit und einem etwas moderneren Design, hat man ein gutes Gesamtpaket zusammengeschnürt.

Preis/Leistung

Die Sennheiser CX True Wireless sind mit 99 EUR wirklich sehr zu empfehlen. Diese sind nun wesentlich günstiger als der Vorgänger zu haben, kommen aber hier und da mit sinnvollen Verbesserungen.

Wer auf aktives Noise-cancelling verzichten kann, wird mit einem guten Klang, einer guten App und einer angemessenen Laufzeit belohnt. Ich kann diese Kopfhörer guten Gewissens empfehlen.

Sennheiser CX True Wireless

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://de-at.sennheiser.com/

1More Dual Driver ANC Pro

In aller Kürze

Beim 1More Dual Driver BT ANC Pro handelt es sich um eine verbesserte Version des von mir bereits getesteten 1More Dual Driver BT ANC aus dem Jahre 2019. Dieser In-Ear Kopfhörer mit Nackenbügel überzeugt mit einem guten Tragekomfort und ebenso gut arbeiteten Noise Cancelling. Der Klang ist wie bereits beim Vorgängermodell ebenso überzeugend. Neu ist die Unterstützung von Bluetooth 5, was für eine etwas längere Akkulaufzeit sorgt und zudem wurden beim Design die Enden des Nackenbügels nun in Mattschwarz gehalten, was direkt erkennen lässt, dass es sich hier um ein anderes Modell handelt und mir persönlich sogar besser gefällt.

Gefällt uns

  • gutes Klangbild
  • LDAC und AAC-Audio-Codec
  • gutes ANC
  • angenehmer Tragekomfort
  • gutes Bedienkonzept
  • gute Sprachqualität

Gefällt uns weniger

  • hoher Preis

1More Dual Driver ANC Pro

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Beim Design der Verpackung setzt 1More auf das altbewährte Konzept, warum sollte man dies auch ändern, schließlich wird damit nicht nur das Produkt sehr gut beworben, sondern man selbst bekommt hier als Käufer/Besitzer auch alle wichtigen Informationen geliefert.

Beim Schließmechanismus setzt 1More wie bei allen Kopfhörern des Unternehmens auf den typischen Magnetverschluss, an dem es keine Kritik gibt, denn dieser ist schnell geöffnet und schließt auch ebenso absolut sicher. Rund um die Verpackung bekommt man, wie bereits erwähnt, zahlreiche Informationen zum Kopfhörer geboten und dies dabei in zahlreichen Sprachen.

Die Vorderseite ziert dann wie gewohnt einen großen Ausschnitt des Kopfhörers, der hier etwas über die Hälfte zu sehen ist. Außerdem findet man hier selbstverständlich auch das Herstellerlogo und die Modellbezeichnung. Im linken unteren Bereich erwähnt der Hersteller zudem noch einige wichtige Merkmale des In-Ear Kopfhörers zu denen die Schnellladefunktion, die Hybrid Dual-Driver und der Support von den beiden Audio-Codecs LDAC/AAC gehören. An der schmalen Seite verrät 1More dann noch durch einige Symbole und einem kleinen Textanteil weitere Details zu dem Kopfhörer und komplett ausführlich wird es dann an der Rückseite, denn hier wird alles dann nochmals in Sätzen in zahlreichen Sprachen beschrieben. 

Nach dem Aufklappen der Verpackung erblickt man, wie man es von 1More gewohnt ist, direkt auf der Innenseite, einige Skizzen der Ohrhörer inkl. Aufbau, was mir persönlich gut gefällt. In der rechten Hälfte wiederum kann man durch ein komplett durchsichtiges Sichtfenster den kompletten In-Ear Kopfhörer erblicken, der hier in einem Kunststoff-Einsatz eingesetzt wurde. Unter diesem Einleger findet man das restliche Zubehör, bei dem es sich zum einen um die vier paar Ohranpassstücke, ein USB-Ladekabel, ein USB- auf 3,5 mm Adapterkabel und ein Tragebeutel handelt.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Vom Design ähnelt der neuere 1More Dual Driver BT ANC Pro fast zu 100 % seinem Vorgängermodell, dem Dual Driver BT ANC. Hier hat 1More lediglich etwas die Farbe der Nackenbügel-Enden verändert und das Bedienkonzept etwas überarbeitet.

Erneut sind hier die beiden In-Ears mit einem dünnen Kabel verbunden, welches dann jeweils in einen dickeren sogenannten Nackenbügel übergehen. Damit der Tragekomfort effektiv erhöht wird, hat man das flexible Nackenband mit dem gewohnten Silikon-Material überzogen. Dadurch wird jedoch nicht nur der Tragekomfort erhöht, sondern zugleich fühlt sich das Material auch deutlich hochwertiger an und ist resistent gegenüber Schweiß.

Über die bekannten Vor-/ und Nachteile eines In-Ear Kopfhörer mit Nackenband muss ich euch hier sicherlich nicht mehr aufklären, denn diese sollten inzwischen jedem ausreichend bekannt sein. Der Nackenbügel des 1More Dual Driver ANC Pro ist weiterhin flexible ausgeführt und knapp 9 x 5 mm breit. Der angenehm weiche Bügel geht an beiden Enden dann in zwei breitere Enden über, welche aus Kunststoff gefertigt wurde und wie besagt nun in Mattschwarz gehalten sind. Kurz bevor das flexible Band in die breiter werdenden Enden (15 x 8 mm) übergehen, verlaufen die beiden 1,5 mm dicken und knapp 19 cm langen Kabel der In-Ear Ohrhörer hervor. Zur optischen Auflockerung wird der Übergang von dem flexiblen Band zu den breiteren Enden, durch einen roten Ring unterbrochen.

Die Elektronik des 1More Dual Driver ANC Pro befinden sich sowohl in den dickeren Enden als auch in den In-Ears selbst. Am linken dickeren Ende findet man sämtliche Steuer- und Bedienelemente und im rechten Ende versteck sich wiederum der Akku, welcher die Treiber und die komplette Elektronik mit Strom versorgt. Gesteuert wird beim Kopfhörer alles über fünf gut voneinander getrennte und zudem gut ertastbare Bedienelemente. Auf die ausführliche Bedienung bzw. deren Konzept gehe ich jedoch später unter dem Punkt „Bedienung “ ausführlicher ein. Der Ladeanschluss, bei dem es sich um einen USB-Typ-C Anschluss handelt, verbirgt sich unter der Stirnseiten-Abdeckung ebenfalls an der linken Seite.

Beim Gehäuse der In-Ears selbst, also der Teil, der im Ohr steckt und in dem auch die Treiber sitzen, wurde wie bereits beim Vorgänger aus Aluminium gefertigt. An der Außenseite ist jeweils ein kleines Metallgitter Eingesetz, über welches die Membran im Inneren der Kopfhörer ihre Luft „ansaugen“. Außerdem findet man hier noch eine Öffnung, in denen die Mikrofone stecken, die fürs telefonieren verwendet werden und zudem auch der ANC-Funktion dienen. Zu guter Letzt ist weiterhin wie bereits beim Vorgänger auch die magnetische Zusammenführung integriert worden, sodass beide Ohrstöpsel bei Nichtgebrauch praktisch zu einer „Kette“ zusammengeführt werden können.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Bei der Verarbeitung gibt es beim 1More Dual Driver ANC Pro ebenso wie bei dessen Vorgänger nichts Großes zum Beanstanden, schließlich hat das Unternehmen auch hier sehr gute Arbeit geleistet. Die verwendeten Materialien sind gut aufeinander abgestimmt und harmonieren somit sehr gut miteinander. 

Das Gehäuse der Ohrstöpsel aus Aluminium macht einen hochwertigen Eindruck, genauso wie die Kunststoffenden. Ebenso könnten mich die ganzen Bedienelemente mit ihrer Haptik und den Druckpunkten überzeugen, sodass hier eine präzise Bedingung ermöglicht wird.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtIn-Ear Kopfhörer mit Nackenkabel
KategorieBluetooth-Kopfhörer (Bluetooth 5) mit ShareMe-Funktion
Akkuintegriert, Lithium-Polymer-Akku
Akku Ohrhörer: 14 h (mit ANC) und 20 h (ohne ANC)
Ladezeit: ca. 1 Stunden
Schnellladefunktion: 10 Minuten für 3 Stunden Musikwiedergabe.
Gewicht45 g
MaterialNackenbügel aus Kunststoff; Kopfhörer-Gehäuse aus Aluminium
KonnektivitätBluetooth 5.0 mit AAC und LDAC Audio-Codec
Frequenzbereich20 – 20000 Hz
Treibergröße13,6 mm Dual Driver
LieferumfangEcovacs Deebot T9 Saugroboter
Ladestation bzw. in diesem Fall Absaugstation
2x Staub-Beutel einmal in Absaugstation und einer als Ersatz
2x Seitenbürsten
1x Staubbehälter
10 Stück Einweg-Reinigungstücher
elektronisch Wischplatte mit Wassertank
Benutzerhandbuch
1x Reinigungswerkzeug
Technische Daten des 1More Dual Driver ANC Pro

Tragekomfort

Seid es immer mehr True Wireless Kopfhörer auf dem Markt gibt, werden die zuvor durchaus beleibten In-Ear Kopfhörer mit Nackenbügel immer mehr verdrängt, denn die meisten entscheiden sich hier inzwischen für die inzwischen zum Teil auch sehr günstigen True Wireless Kopfhörer.  

Dennoch haben die In-Ear Kopfhörer wie der 1More Dual Driver ANC Pro mit Nackenbügel dennoch ihre Daseinsberechtigung, denn der Tragekomfort ist bei diesen In-Ears ebenso gut wie die gute Akkulaufzeit und der sichere Halt, denn man kann hier nicht versehentlich einen der In-Ears verlieren. 

Dank den zahlreichen Ohrpassstücken, die 1More mit dem Dual Driver ANC Pro mitliefert, kann man die Ohrhörer bestens dem eigenen Ohrkanal anpassen. Dafür sollte man sich jedoch, wie ich es immer empfehle, ausgiebig Zeit nehmen, sodass am Ende nicht nur das Klangbild passt, sondern auch die ANC-Funktion zuverlässig funktioniert.

Der Tragekomfort eines In-Ear Kopfhörer mit Nackenbügel ist besser, da hier die Gewichtsverteilung gleichmäßig über den Nacken verteilt wird. Zudem kann man jederzeit beide oder auch nur einen Ohrhörer baumeln lassen bzw. diese via Magneten zu einer Kette verbinden, was bei True Wireless Kopfhörern nicht möglich ist. Leider bin ich jedoch weiterhin etwas enttäuscht, dass man hier auch bei diesem Modell trotz Magnetverbindung der In-Ear Gehäuse, auf ein automatisches Pausieren der Musik verzichtet hat.

Für sportliche Aktivitäten ist dieses Kopfhörer-Modell weniger geeignet, denn hierfür ist zum einen das Gewicht zu hoch und zudem halten die In-Ears hierfür bei hektischen Bewegungen nicht zuverlässig, da hier spezielle Sicherungen fehlen.

(Tragekomfort: 3,5 von 5 Punkten)

Bedienung

Die Bedienung des 1More Dual Driver ANC Pro ist wie bereits zu Beginn des Testberichtes kurz erwähnt, sehr intuitiv und durchdacht aufgebaut. 

An dem linken Bügelende des Nackenbands befindet sich nicht nur der bereits erwähnte USB-Typ-C Ladeanschluss unter einer Abdeckung, sondern auch sämtliche Bedienelemente. Von oben betrachtet findet man hier zum einen den länglichen Ein-/Ausschaltknopf, über welche man den Kopfhörer durch das gedrückt halten, von zwei Sekunden aktivieren und ebenso auch Ausschalten kann, indem man dieselbe Taste für vier Sekunden gedrückt hält. Direkt davor findet man zwei weitere dicht aneinander sitzende Tasten, welche minimal kleiner als der Power-Button sind. Hierbei handelt es sich zum einen um die Noise Cancelling- und Wind Noise Reduction-Tasten. Bei erstem kann man hier die Intensität des ANC in zwei Stufen regulieren und die neue Taste ist sehr nützlich an einem windigen Tag. 

Kommen wir nun zur Musiksteuerung, welche über die Tasten in der Innenseite des In-Ears gesteuert wird. Dabei findet man hier zum einen die Multifunktionstaste für das Starten und Pausieren der Musik. Außerdem kann man durch dieselbe Taste auch durch die Musiktitel skippen, denn drückt man den Play-Button zweimal hintereinander, dann gelangt man ein Titel vor und bei dreimaligen tippen springt man zum Titel davor zurück. Außerdem wird dieselbe Taste auch verwendet, um z. B. eingehende Anrufe anzunehmen bzw. zu Beenden und man kann darüber den Sprachassistenten aufrufen. Zu guter Letzt findet man als letztes Bedienelement noch die Schaltwippe für die Lautstärke, über welche man die Lautstärke direkt am Kopfhörer regulieren kann und man findet dazwischen eine simple Status-LED.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

Kommen wir nun zum Klangcheck des 1More Dual Driver ANC Pro, welche ich mit meinem iPhone 11 Pro Max getestet habe. Die LDAC-Fähigkeit konnte ich daher jedoch leider nicht ausprobieren, da ich leider kein Smartphone besitze, welches diesen Audio-Codec unterstützt.

Ebenso wie beim Vorgängermodell setzt 1More beim Dual Driver ANC Pro auf ein Set aus zwei Treibern je In-Ear, hierbei handelt es sich um einen dynamischen 13,6-mm-Composit-Treiber und einen so genanten Balanced-Armature-Treiber für den Hochtonbereich. Bei einem dynamischen Treiber handelt es sich um den typischen Lautsprecher Treiber der häufig zum Einsatz kommt, doch beim Balanced-Armature-Treiber hingegen ist der Aufbau anders. Dabei wird ein kleiner zusätzlicher Metall-Anker zum Schwingen gebracht, welcher ebenfalls einen Klang erzeugt. Beide Treiber-Arten haben hier ihre Vorteile, doch im Endeffekt möchte ich euch hier nicht zu viel Informationen an den Kopf werfen, sondern das Klangbild beschreiben. 

Der 1More Dual Driver ANC Pro Kopfhörer wurde mit dem neuen Bluetooth 5.0 ausgestattet und unterstützt den hochwertigen Audio-Codec AAC. Android-User muss ich jedoch zum Großteil enttäuschen, denn diese können lediglich auf den Audiocodec SBC oder sofern verfügbar auf den hochwertigen LDAC zugreifen, aptx bzw. aptX HD wird leider nicht unterstützt. 

Bei eingeschaltetem Noise Cancelling ist der ist der Klang des 1More Dual Driver ANC Pro recht ausgewogen, aber im Vergleich zu einigen anderen teils teureren Modellen ist der Klang dennoch etwas schwächer. Der Bass ist sehr solide, füllig und wird kontrolliert wiedergegeben. Hier bekommt man kein wummerndes Bass geliefert, sondern knackige und präzise Bässe. Sollte einem der Klang jedoch nicht zusagen, bietet 1More hier leider in der App keine Möglichkeit eines Equalizers, um den Klang individuell einzustellen. 

Die Mitten werden natürlich wiedergegeben, sodass davon sowohl die Stimmen und auch Instrumente sehr sauber wiedergegeben werden. Außerdem gefällt mir hier die Stimmwiedergabe sehr gut, sodass man darüber auch gut Hörbücher usw. hören kann. Zu guter Letzt können auch die Höhen mit einer guten Wiedergabe punkten, schließlich ist hierfür auch ein einzelner Treiber allein verantwortlich. Die Feinauflösung der Höhen ist zwar gut, doch gerade in dem höhen Bereich fehlt mir das gewisse Etwas und die Stereo-Bühne ist ebenfalls etwas mau und könnte definitiv etwas breiter sein.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

ANC

In der Bezeichnung der 1More Dual Driver ANC Pro steckt das Wort „ANC“, was für„Aktiv Noise Cancelling“ steht, daher wird hier dank vier Mikrofonen ein Hybrid ANC ermöglicht, welches gut von der Umgebung abschottet. 

Die In-Ears dämpfen zwar die Umgebungsgeräusche schon ohne das aktive ANC gut, doch wer komplett von der Umgebung abgeschottet sein möchte, aktiviert definitiv das Noise Cancelling. Dieses kann man wie erwähnt in zwei Stufen direkt über den Kopfhörer oder alternativ auch in der App steuern. Das ANC ist mit einer Dämpfung von bis zu 35 dB sehr ordentlich und sorgt für eine sehr gute Abschottung, wenn auch zugleich in den leiseren Phasen und Pause ein leichtes Grundrauschen erzeugt wird. Das ANC ist sehr ordentlich, aber keineswegs so gut wie bei einem großen Over-Ear Kopfhörer.

1More setzt beim neuen Dual Driver ANC Pro auf Hybrid ANC daher nicht nur auf die äußeren Mikros, die Umgebungsgeräusche erfassen und diese kompensieren, sondern zusätzlich noch die Geräusche im Ohrkanal mit jeweils einem weiteren Mikrofon erfassen. 

Das ANC arbeitet insbesondere bei linearen tiefen Tönen wie z. B. brummende Motoren, wie z. B. bei Triebwerk Geräusche von Flugzeugen und die bekannte Geräusche, die in einem Zug oder der Bahn entstehen, sehr zuverlässig. Bei Stimmen und anderen variierenden Geräuschpegeln hat das ANC wiederum Probleme, sodass hier kaum eine Reduzierung bemerkbar ist. Das ANC funktioniert auch ohne Musikwiedergabe und auch dann, wenn man die Kopfhörer im Kabelbetrieb mit dem Adapter-Kabel (USB-C auch Miniklinke) betreibt. 

Etwas Schade wiederum ist, dass man beim neuen Modell auf die Möglichkeit zum Einblenden von Außengeräuschen verzichten muss. Eine Funktion, die ich persönlich hin und wieder sehr gerne verwende. 

Zubehör

1More liefert den Dual Driver BT ANC Pro In-Ear Kopfhörer mit einem schlichten Kunststoffbeutel aus. Dieser ermöglicht es, den Kopfhörer inkl. sämtlichen Kabeln usw. sauber zu verstauen. Ansonsten ist der Lieferumfang wie bereits beim Punkt „Verpackung“ erwähnt, sehr umfangreich. Schließlich legt 1More hier genügend Ohrpassstücke bei, sodass man die Kopfhörer den eigenen Ohren anpassen kann.

(Ausstattung: 3,5 von 5 Punkten)

Bluetooth

1More setzt beim Dual Driver BT ANC Pro In-Ear Kopfhörer auf einen neuen Bluetooth 5.0 Chip. Die Verbindung erfolgt hier zuverlässig und schnell, ist jedoch leider nur auf ein Gerät zugleich begrenzt. Der Kopfhörer merkt sich somit wie andere Bluetooth-Kopfhörer die letzte Verbindung zu einem Gerät und verbindet sich automatisch damit, wenn dieser eingeschaltet wird.

Die Kopplung via Bluetooth ist wie üblich nicht sonderlich schwer und daher in wenigen Sekunden erledigt. Nach dem ersten Einschalten befindet sich der Kopfhörer automatisch im sogenannten „Pairing-Modus“ und ist somit bereit, sich mit einem Zuspielgerät zu koppeln. Nach dem Einschalten navigiert man am Smartphone direkt in die Bluetooth-Einstellungen und sucht hier die Kopfhörer aus der Liste aus. Anschließend sollten sich die beiden Gerät innerhalb kurzer Zeit miteinander verbinden.

Die maximale Reichweite der Bluetooth-Verbindung beträgt hier in den eigenen vier Wenden ca. 12 Meter, während im Außeneinsatz eine deutlich höhere Reichweite von weit über 20 Metern drin waren.

(Bluetooth: 4 von 5 Punkten)

Akku

1More verspricht bei dem neuen Dual Driver BT ANC Pro eine verbesserte Akkulaufzeit von bis zu 14 Stunden beim Musikhören mit ANC und bis zu 20 Stunden ohne ANC. Bei diesen Werten geht 1More jedoch von einer Lautstärke von 50 % aus, dreht man diese lauter, reduziert sich diese logischerweise etwas. 

In der Praxis haben sich diese Angaben jedoch durchaus als realistisch erwiesen und im Alltag vollkommen ausgereicht. Ebenso hat mir hier die Schnellladefunktion gut gefallen, denn dadurch wird es ermöglicht, dass die Kopfhörer bereits nach 10 Minute Ladezeit für eine Musikwiedergabe von bis zu 3 Stunden aufgeladen sind. Daher ist es nicht so schlimm, dass man die Kopfhörer, während diese gerade aufgeladen werden, nicht nutzen kann.

(Akku: 4 von 5 Punkten)

App

1MORE MUSIC
Preis: Kostenlos
1MORE MUSIC
Preis: Kostenlos

Die App mit den Namen „1moreMusik“, welche 1More hier kostenlos für iOS und Android zur Verfügung stellt, ist recht überschaubar gehalten. Diese bietet zu Beginn ein kleines Tutorial, welches euch zeigt, welche Funktionen am Kopfhörer für welche Funktionen dienen. Ansonsten hat man hier dann direkt die Möglichkeit, ein Firmwareupdate durchzuführen, was bei mir die Version 1.02.03 war. Dieses Update bietet jedoch keine relevanten Veränderungen, sondern soll nur kleine Fehler beseitigen. 

In der Übersichtsseite wird dem Nutzer dann noch die Batterieanzeige in Prozent dargestellt und man kann zwischen den Noise-Cancelling Funktionen wechseln, was jedoch ebenso auch direkt am Kopfhörer möglich ist. 

Hier vermisse ich wirklich einen Equalizer, wie man diesen eigentlich ansonsten von vielen Herstellern geboten bekommt, denn die Kopfhörer nochmals etwas auf die eigenen Vorlieben anzupassen wäre wünschenswert gewesen. 

(App: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit dem Dual Driver BT ANC Pro hat 1More eine leicht optisch, aber vor allem technisch gesehen einen würdigen Nachfolger des 1More E1004BA Dual Driver BT ANC vorgestellt. Dieser überzeugt mit einem alltagstauglichen ANC, langer Akkulaufzeit und einer stabilen Bluetooth-Verbindung. 

Überzeugen kann der Kopfhörer im Test auf jeden Fall, doch wirklich entscheidend ist hier vielmehr, ob ihr ein Nackenband-Kopfhörer haben möchtet. Schließlich gibt es hier inzwischen viele Kopfhörer mit dünnerem Verbindungskabel oder sogar ganz ohne Kabel wie bei den ganzen True-Wireless Kopfhörer, welche inzwischen auch deutlich günstiger zu haben sind.

Preis/Leistung

Die UVP des 1More Dual Driver BT ANC Pro liegt aktuell bei 159,99€. Bei einigen Anbietern ist der Kopfhörer jedoch für knapp über 100€ erhältlich.  

Wer einen In-Ear Kopfhörer mit Dual-Treiber und zusätzlichem ANC sucht, erhält hier einen ganz guten Kopfhörer. Das ANC ist gut, aber kann technisch gesehen nicht mit einem Over-Ear Kopfhörer mit ANC mithalten. Letztendlich ist es vor allem entscheidend, ob ihr mit dieser Art des Tragens mit dem dickeren Nackenband über den Hals klarkommen könnt oder nicht. Wer hier ein dünneres Kabel bevorzugt oder komplett ohne Kabelverbindung auskommen möchte, sollte zu einem anderen Modell greifen, ansonsten erhaltet ihr hier einen tollen Kopfhörer mit ANC.

1More Dual Driver ANC Pro

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://usa.1more.com

Soundcore Life P3

In aller Kürze

Mit dem Soundcore Life P3 hat der Hersteller einen preisgünstigen und für die Breite Masse spannenden True-Wireless Kopfhörer vorgestellt. Der Klang ist durchweg ausgewogen und bietet einen angemessenen Bass. Feiner und detailreicher ist der (teurere) Bruder Soundcore Liberty Air 2 Pro im direkten Vergleich jedoch schon. Auch bei der Haptik muss man sich dem Premium-Model geschlagen geben, allerdings ist man mit 80 EUR UVP auch in deutlich attraktiveren Preisregionen unterwegs.

Sehr lobenswert und definitiv herauszustreichen sind außerdem das aktive Noise-Canceling (ANC) und die APP-Anbindung, samt Firmware-Updates, was für diese Preisklasse durchaus unüblich ist. Hut ab!

Gefällt uns

  • toller Klang & Bass
  • gutes ANC
  • gute Akkulaufzeit
  • USB-C

Gefällt uns weniger

  • Tranzparenzmodus rauscht etwas

Soundcore Life P3

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung kommt nun in bekannter Soundcore Manier daher. Die Frontseite wirbt mit „Compact Buds with Ultimate Noise Canceling“ groß eingeprägt, während der Marken- und Modelname dezente Platzierungen finden. Die einzelnen True-Wireless Ohrhörer werden ebenfalls auf der Verpackungsvorderseite illustriert.

Die Verpackungsseiten zeigen zum einen die Ladehülle und auf der anderen Seite die App-Anbindung, während die Rückseite Details zu Funktionen bereithält.

In der Verpackung findet man neben dem Ladecase und den beiden Ohrhörern zusätzlich ein Ladekabel, verschiedene Silikon-Aufsätze sowie eine Bedienungsanleitung.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Die Soundcore Life P3 sind komplett kabellose In-Ear Kopfhörer, auch True-Wireless Kopfhörer genannt.

Die Kopfhörer setzen auf ein „Stöpsel“-Design mit klassischem In-Ear Design mit austauschbaren Silikonstöpseln.

Im Steg der Kopfhörer ist neben dem Akku zusätzliche Elektronik verbaut, so sitzen hier auch die Sensoren für die Touch-Steuerung.

Die in diesem Test besprochenen Kopfhörer sind in der Farbe Korallenrosa und Himmelblau gehalten. Insgesamt gibt es die Kopfhörer in fünf Farben, die zusätzlichen Farben, die zur Auswahl stehen sind: Nachtschwarz, Ozeanblau und Champagnerweiß.

Wie angemerkt, befindet sich auf der Oberseite das kapazitive Touchpad zur Steuerung der Musik. Die Oberfläche ist hier mattiert und mit einem farblich korrelierenden Soundcore-Logo bedruckt. Der mattierte Steg wird von einem metallisierten Rahmen ergänzt.

Der restliche Kopfhörer ist in einem „glossy“ Kunststoff gehalten und wird mit Silikon-Tips in der selben Farbe komplettiert.

Das Ladecase ist abgerundet und relativ kompakt. Das Case ist mattiert (ist natürlich in der jeweiligen Ohrhörerfarbe gehalten) und fühlt sich durchaus angenehm an.

Auf der Vorderseite befinden sich drei kleine LED, die den Ladezustand des Ladecase zeigen. Auf der Rückseite finden wir den USB-C Ladeanschluss. Das Case wird aufgeklappt und die Ohrhörer halten und sitzen dank Magneten fest in diesem. Hier befindet sich übrigens auch der Button um die Kopfhörer mit einem Endgerät zu pairen.

(Design: 3,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der Soundcore Life P3 ist durchschnittlich. Nimmt man Sie in die Hand merkt man sofort, dass diese sich weniger wertig anfühlen, verglichen mit den ebenfalls getesteten Soundcore Liberty Air Pro 2. Dies ist selbstverständlich nicht verwunderlich, so sind die Life P3 auch wesentlich günstiger. Beide True-Wireless-Kopfhörer bestehen aus Kunststoff.

Das soll keineswegs heißen, dass sich die Soundcore Life P3 „billig“ anfühlen, das wäre nicht korrekt. Die Verarbeitung ist gelungen und man braucht sich nicht verstecken. Nur die Premium-Anmutung fehlt.

Ladecase, dass zeitgleich auch als Transportcase fungiert, besteht aus einem matten Kunststoff. Durch diese Soft-Touch-Oberfläche und die kompakte Größe liegt diese angenehm in der Hand und lässt sich auch gut in der Hosentasche verstauen. Die gefederte Scharnier wirkt grundsolide. Die verbauten Magneten sind stark genug um die Ohrhörer an Ort und Stelle zu halten bzw. auch zu bringen. Generell ist wenig an dem Lade-Case zum bemängeln!

(Verarbeitung: 3 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer
FarbeKorallenrosa, Himmelblau, Nachtschwarz, Ozeanblau, Champagnerweiß
Akkuintegriert, Lithium-Polymer-Akku
Akku Ohrhörer: bis 7 h
Gesamtakkuleistung mit Ladecase: 35 h

Schnellladefunktion: 10 min laden = 2 h Leistung
Gewicht62 g (beide Ohrhörer und Ladebox)
5,5 g (je Ohrhörer)
MaterialKunststoff
KonnektivitätBluetooth 5.0
Codec: SBC, AAC
Lautsprechertyp11mm Bio-Komposit-Audiotreiber & BassUp Technologie für intensiven Bass
Frequenzbereich20 Hz bis 20 kHz (Ohrhörer)
Noise cancellation6 Mikrofone mit Uplink-Geräuschisolierung
Lieferumfang1x Soundcore Live P3
1x Silikon-Ohradapter-Set (XS/S/M/L/XL)
1x Transport- und Ladecase
1x USB-C Ladekabel
1x Bedienungsanleitung

Tragekomfort

Der Tragekomfort der Soundcore Life P3 ist gut. Vorausgesetzt man hat für die eigenen Ohren passende Silikon-Tips gefunden, ist der Sitz der Kopfhörer gut. Es wackelt nicht und drückt auch nicht.

Grundsätzlich muss ich allerdings anmerken, dass die Kopfhörer nicht wirklich für Sport geeignet sind. Bei zu hastigen Bewegungen kann es schon sein, dass diese aus den Ohren rutschen. Entsprechend sind die Soundcore Life P3 eher für den normalen Alltag geschaffen. Auch bei längerem Tragen haben sich die Kopfhörer – zumindest in meinen Ohren – angenehm angefühlt.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Klang

Doch wie klingen die Soundcore Life P3? Grundsätzlich kann man von einem ausgewogenen, klaren und doch warmen Soundprofil – mit einem kraftvollen Bass sprechen.

Beim Bass hilft hier die sogenannte BassUp-Technologie von Soundcore, die das Gespielte in Echtzeit analysiert und die Tiefen automatisch verstärkt. Dies macht sich durchaus bemerkbar hör man basslastige Songs an. Diese werden kraftvoll und satt wiedergeben. Wer sogar mehr Tiefen bevorzugt, kann das mit der App zusätzlich erhöhen, dann geht aber Detail verloren – wie ich finde.

Grundsätzlich hat mich der Klang überrascht – im positiven Sinne. Unaufgeregt und generell ausgewogen, meistern sie hier fast jedes Genre.

Die Mitten sind grundsätzlich okay, so kommen Stimmen klar rüber, es fehlt hier aber etwas an Details.Die Höhen sind außerordentlich klar und können überzeugen, während die Mitten leider etwas leise ausfallen. Die Mitten kommen gut zur Geltung, Stimmen sind klar verständlich doch wirken sie etwas reduziert. Die Höhen sind sauber aber fallen im Spektrum etwas ab.

Was hier besonderns gelobt werden muss ist – insbesondere in dieser Preisklasse – die App-Anbindung der Kopfhörer und mit dieser auch die individuelle Einstellbarkeit des Klangprofils dank Equalizer. Neben vorgegebenen Klanprofilen, kann man hier auf Wunsch auch ein eigenes Klangprofil erstellen und abspeichern.

Doch damit nicht genug! Die Soundcore Life P3 bieten aktives Noise-Cancelling! Wie bei dem Premium-Model ist es auch hier in mehreren Stufen einstellbar. Die Grundeinstellungen sind Geräusche-Unterdrückung, Transparenzmodus und Normal. Da ich hauptsächlich öffentlich unterwegs bin, erziele ich gute Resultate mit dem Noise-Canceling – dieses ist wirklich sehr brauchbar. Was für mich leider nicht so natürlich klingt, ist der Transparenzmodus, hier ist ein deutliches Grundrauschen wahrzunehmen.

Wie der Klang – ist der Tranzparenzmodus bis zu einem gewissen grad subjektiv. Für mich persönlich aber hinsichtlich des Transparenzmodus sind die Spitzenreiter bei True-Wireless-Kopfhöreren immernoch die AirPods Pro, wo man bei eingestelltem Transparenzmodus gar mal vergessen kann, Kopfhörer im Ohr zu haben.

Während der Klang alleine nicht so gut wie das hauseigene Premiummodell ist, muss man die Bewertung auch in Relation zum Preis und der Geräteklasse sehen, hier schlägt sich der Soundcore Life P3 wirklich gut

(Klang: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akku & Ladecase

Der Hersteller gibt für die Ohrhörer eine Laufzeit von 7 Stunden mit einer vollständigen Ladung an. Realistisch gesehen landet man je nach Lautstärke bei 4-5 h. Mit dem Ladecase zusammen gibt der Hersteller eine Laufzeit von bis zu 35 h an. Das ist sehr gut!

Aufgeladen wird zeitgemäß mittels USB-C. Besonders erfreulich: Der Schnelllademodus, der mit 10 Minuten Ladezeit genug Saft für 2 Stunden Audiowiedergabe bringt. Zusätzlich ist auch die Möglichkeit für Wireless-Charging mit an Board.

Das ist für diese Preisklasse wirklich gut!

Bluetooth & Signalqualität

Die Einrichtung der Bluetooth Verbindung ist für User innerhalb weniger Sekunden erledigt und erfordert keiner besonderen Kenntnisse. Funktioniert schnell und zuverlässig.

Die Signalqualität ist ausreichend gut. Unter normaler Verwendung konnte ich keine Verbindungsabbrüche feststellen.

App

Die Soundcore App wird stetig weiterentwickelt und ist auch sehr ansprechend gestaltet. Bebilderte Darstellungen und eine intuitive Bedienung die ich sehr schätze.

Anker soundcore
Preis: Kostenlos+
Anker soundcore
Preis: Kostenlos

Neben den Beschrieben Funktionen wie ANC, Tranzparenzmodus dem Equalizer, bietet die App auch einen EarTip Test und vorallem, die Möglichkeit die Kopfhörer mit einem Firmware-Update zu updaten. Auch hier muss man wieder die Funktionsvielfalt loben!

(Ausstattung: 5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Der Hersteller verspricht ein Paar preisgünstiger, mit Funktionen vollgepackten Kopfhörer mit gutem Klang und Funktionen wie man sie von der Oberklasse kennt.

Und das Tochterunternehmen von Anker liefert auch ein nicht nur auf dem Papier gelungenes Gesamtpaket

Preis/Leistung

Eine UVP von 79,99 EUR ist durchschnittlich für die Geräteklasse vonvTrue-Wireless Kopfhörern. Allerdings schnürt Soundcore mit diesen Kopfhörern ein Gesamtpaket, das Preis-Leistungs-Technisch sehr sehr ansprechend ist.

Funktionen wie ANC, App-Anbindung (mit Firmware Updates), Equalizer etc. waren bis dato in dieser Preisklasse nicht üblich.

Dieser Schritt gefällt mir sehr gut, da so viel mehr Leute die Möglichkeit bekommen Musik mit deutlich gedämpften Umgebungsgeräuschen zu genießen!

Soundcore Life P3

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://de.soundcore.com/

JBL Live Pro+ TWS

In aller Kürze

Bei den JBL Live Pro+ TWS handelt es sich um sehr bequeme True Wireless In-Ears, die mir im Alltag unter anderem durch ihr warmes Klangbild und dem ANC gefallen haben. Dank den vielen verbauten Mikros pro Ohrhörer kann man nicht nur auswählen, dass man von der Umgebung weitestgehend abgeschirmt wird, sondern kann zudem auch wählen, ob man die inzwischen von JBL sehr gern integrierte TalkThru- oder Ambient-Aware Funktion nutzen möchte. Des Weiteren bietet JBL durch die kostenlose App die Möglichkeit, Firmware-Updates zu installieren, Klanganpassungen via EQ vorzunehmen oder den Google Assistant bzw. Amazon Alexa einzurichten. Zu guter Letzt sind die In-Ears auch spritzwassergeschützt gemäß IPX4, sodass diesen weder ein Regenschauer noch der Schweiß der z. B. bim Training entsteht, etwas anhaben kann.

Gefällt uns

  • sehr beqeumer Sitz
  • gute Akkulaufzeit
  • Case kan via USB-C oder kabellos via Qi aufgeladen werden
  • Amazon Alexa und Google Assistant unterstützung
  • Umgebungs- und Talkthru-Funktion
  • AAC-Support

Gefällt uns weniger

  • kein aptX
  • manuelles Ausschalten nicht möglich
  • keine Ladestand-Anzeige an den Kopfhörern

JBL Live Pro+ TWS

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Bei der Kopfhörer-Serie LIVE aus dem Hause JBL handelt es sich um keine neue Serie, denn von dieser gab es schon andere In-Ears, sowie On-/ und Over-Ear Kopfhörer. Nichtsdestotrotz handelt es sich bei den JBL Live Pro+ TWS um neue In-Ears welche auch mit der neusten Technik bestückt sind.

Das Design der Verpackung gefällt mit bei den neuen Kopfhörer wieder einmal ganz gut, denn hier setzt JBL wieder auf das schon öfters verwendete Sichtfenster, durch welches man an der Rückseite ein Teil des Innenlebens der Verpackung erblicken kann, doch der Reihe nach.

Nichts Neues ist hier mal wieder, das JBL auf die typischen weiß-orange und graue Farben bei der Verpackung setzt und auch sonst ist man dem gewohnten Design treu geblieben. An der Vorderseite präsentier JBL direkt eine große Abbildung der neuen In-Ears zusammen mit dem geöffneten Case. Des Weiteren hat man hier selbstverständlich das Firmenlogo und seitlich nach unten verlaufend den Produktnamen platziert. Direkt darunter erwähnt JBL dann wie gewohnt die wichtigen Funktionen der Ohrhörer, zu denen das ANC, Wireless Charging und Dual Connect + Sync zählen. In der rechten Ecke erfährt man dann noch direkt, dass die In-Ears eine max. Akkulaufzeit von bis zu 7 Stunden bieten und das Case zusätzlich nochmals 21 Stunden. Zusammen kommt man so mit mehrfachem Aufladen auf eine Akkulaufzeit von maximal 28 Stunden ein guter Wert.

Die schmale rechte Seite zeigt zum einen durch kleine Skizzen den Lieferumfang, welchen einen dann in der Verpackung erwartet. Zudem wirbt man darüber mit der Möglichkeit, dass man Amazons Alexa oder den Google Assistant direkt über die In-Ears nutzen kann. Zu guter Letzt kommen wir noch zur wichtigen Rückseite, denn diese zeigt einem die meisten Informationen zum Produkt. Hier gibt es zum einen ein direkt auffallendes Sichtfenster, durch welches man die beiden In-Ears, welche in der Verpackung sind, betrachten kann. Zudem zeigt JBL hier nochmals die In-Ears gemeinsam mit dem Case und geht auf die vier wichtigen Ausstattungsmerkmale der In-Ears ein. Zu diesen zählt der integrierte JBL Signature Sound, das ANC mit Smart Ambient, die gute Sprachqualität dank je drei Mikrofonen und dem wasserabweisenden Gehäuse mit bequemen Tragekomfort.

Nach dem Durchtrennen des Klebestreifens an der Unterseite kann man das komplette Innenleben der Verpackung an der Unterseite herausziehen. Dabei hat man dann eine schwarze stabile Kartonage in der Hand, welche direkt nach dem Aufklappen eine Abdeckung parat hält, die eine in drei Schritten den Vorgang erklärt, wie man die In-Ears mit dem Smartphone koppelt. Darunter kommt dann zum einen direkt das sicher verstaute Ladecase zum Vorschein und darüber ist eine kleine Mappe, die alle Beschreibungen enthält. Entnimmt man diese Mappe, findet man darunter zwei weitere Kartonage, welche ebenfalls mit Symbolen versehen sind, sodass man daran direkt erkennen kann, dass im oberen Teil die In-Ears versteckt sind und darunter das USB-C Ladekabel zusammen mit den unterschiedlich großen Ohranpassstücken verstaut wurde.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

In-Ear Kopfhörer

Die JBL Live Pro+ TWS ähneln von der Größe und dem Design den Apple AirPods Pro. Jeder der In-Ears bringt gerade einmal fünf Gramm auf die Waage und dank des kompakten Designs und der ovalen Knospe schmiegen sich die In-Ears nahezu in die Ohrmuschel und stören dabei selbst bei langen Einsätzen nicht. Damit das ANC richtig arbeiten kann, ist es wichtig, dass die In-Ears schon von Grund auf eine vernünftige Abschirmung von den Umgebungsgeräuschen bieten, was selbstverständlich am besten über die mitgelieferten Silikon-Eartips funktioniert, welche JBL in insgesamt fünf großen mitliefert.

Vom Design setzen sich die JBL Live Pro+ TWS aus der Knospenform, an welcher der Treiberausgang sitzt und dem kurzen Steg zusammen, welcher nach dem Einsetzen ins Ohr herausragt. Hier hat JBL dann auch die nicht sichtbaren berührungsempfindlichen Sensoren integriert, über welche die Steuerung der Ohrhörer erfolgt und zudem versteckt sich in diesem Part auch der wichtige Akku und ein Teil der Mikrofone. Das Gehäuse wurde aus hochwertig anfühlenden Kunststoff gefertigt, was für das entsprechend geringe Gewicht sorgt und zudem robust gegen Schweiß und Spritzwasser ist.

An der Innenseite des „Stiels“ hat JBL je In-Ear drei goldene Ladekontakte platziert, über welche die In-Ears beim Einsetzen in das Ladecase mit Strom versorgt werden. Zudem hat man hier direkt darunter doch die unterschiedlich farbigen Richtungsbeschreibungen aufgedruckt, sodass man direkt daran erkennen kann, welcher In-Ear ins rechte und welcher ins linke Ohr gehört. Vertauschen kann man diese jedoch aufgrund ihres Aufbaus nicht, denn falsch eingesetzt sitzen diese sehr unbequem und der Klang kommt nicht richtig ins Ohr.

Neben dem von mir getesteten Modell ist schwarz, gibt es die JBL Live Pro+ TWS auch noch in folgenden Farben: Weiß, Pink und Beige. Daher sollte hier für jeden eine passende Farbe dabei sein, in welcher einem die JBL Live Pro+ TWS gefallen sollten. Die von den JBL Tune 225 TWS verwendete Dual-Connect Technologie hat auch hier in die neuen Kopfhörer Einzug erhalten und so ist es möglich, die In-Ears auch einzeln als Mono In-Ear zu verenden. Daher sind beide Ohrhörer nun in der Lage, sich direkt untereinander oder auch einzeln mit eurem Smartphone zu verbinden. Somit macht es hier auch Sinn, dass JBL an beiden Ohrhörern die gleiche Anzahl an Mikrofone verbaut hat, sodass beide bei Bedarf einzeln für Telefonate genutzt werden können.

Ladecase

Das Ladecase der JBL Live Pro+ TWS ist sehr kompakt und klein gehalten. Es sieht aufgrund des Kunststoffgehäuses mit mattem Finish und dem hochglänzenden JBL Schriftzug sehr ansprechend aus, doch leider ist gerade diese Oberfläche etwas zu ihr anfällig für Fingerabdrücke. Das Case liefert JBL dabei immer in der Farbe mit, in welcher man die Kopfhörer ausgesucht hat.

Das Case kann dank seiner geringen Maße von: 55 x 50 x 30 mm (L x B x H) problemlos in die Hosentasche verstaut werden und bringt gerade einmal 50 g auf die Waage (mit Ohrhörer 57g). Insgesamt ist es relativ schlicht gehalten, während man an der Rückseite das USB-C Kabel zum Aufladen des Akkus einsteckt, wird einem an der Vorderseite an der Griffmulde anhand von drei einzelnen LEDs der Ladezustand anzeigt. Dies geschieht sowohl während des Aufladens, als auch wenn man das Case öffnet. Im Inneren des Case gibt es sonst auch nichts Atemberaubendes zu sehen, hier findet man die beiden Plätze, in welchen die In-Ears zum Aufladen eingesetzt werden und dabei über die je drei Ladekontakte mit Strom versorgt werden. Zu guter Letzt findet man auch hier, die dezent klein gehalten Buchstaben, welche einem zeigen, wo welcher In-Ear seinen Platz hat, doch wirklich wichtig ist dieser Hinweis nicht, denn man bekommt den rechten nicht in die Aussparung des linken In-Ear hinein. In der Mitte gibt es zudem noch eine Aussparung für eine Büroklammer, wenn man diese betätigt, während die In-Ears eingesetzt sind, werden diese auf die Werkseinstellung zurückgesetzt.

Ein Magnetverschluss, welcher das Case verschlossen hält, sorgt dafür, dass auch beim sehr starken schütteln über Kopf nichts herausfällt. Aber auch wenn der Deckel offen ist und man das Case schüttelt, werden beide Ohrhörer dank der magnetischen Sicherung problemlos an ihrer Position gehalten.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der JBL Live Pro+ TWS ist sehr gut, das Gehäuse der In-Ears wurde sehr sauber verarbeitet, der Kunststoff fühlt sich sehr angenehm an und die einzelnen Übergänge der Bauteile spürt man kaum bis gar nicht. Da JBL hier nicht auf physische Tasten setzt, sondern auf Touch-Sensoren, drückt man sich die In-Ears beim Betätigen nicht unangenehm ins Ohr. Hier habe ich daher nichts zu bemängeln, denn angesichts des Preises stimmt die Verarbeitung der In-Ears voll und ganz.

Das leichte Kunststoff-Case ist mit einer sogenannten Soft-Touch-Oberfläche versehen, welches wie die Kopfhörer selbst ebenfalls matt gehalten wurde. Negativ an dieser matten Soft-Touch-Oberfläche ist jedoch, dass diese je nach gewählter Farbe sehr anfällig gegenüber Fingerabdrücke ist. Somit sammelten sich bei mir bereits nach einem Tag sehr viele Abdrücke rund um das Ladecase, welche schnell durch leicht fettige Finger entstehen können. Bis auf diesen Punkt habe ich daran dann jedoch nichts zu Bemängeln, JBL hat hier ebenfalls auch eine saubere Verarbeitung achtet und der Deckel und der untere Teil des Gehäuses schließen bündig.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.0)
FarbeSchwarz, weitere Farben: Pink, Weiß und Beige
Akkuintegriert, Lithium-Polymer-Akku
Akku Ohrhörer: 7 h (ohn ANC) 6 Stunden (mit ANC)
Akku Ladecase: 21 h
Gesamt somit: 28 h
Gewicht 59,5 g (Ohrhörer und Ladebox)
10 g (beide Ohrhörer)
49,5 g (Ladebox)
MaterialOhrhörer und Ladecase aus Kunststoff
KonnektivitätBluetooth 5.0 Audio-Codec: SBC und AAC. Unterstützte Profile: AA2DP V1.3, AVRCP V1.6, HFP V1.7
Fast Pairing von Google wird unterstützt.
TreiberDynamische Treiber mit einer Größe von 11 mm (links und rechts)
Frequenzbereich20 Hz–20 kHz
Treiberempfindlichkeit bei 1 kHz/ 1 mW (dB102 dB
Impedanz (Ohm)16 Ohm
LieferumfangJBL Live Pro+ TWS
1 x Ohrstöpsel in 5 Größen
1 x USB-C-Ladekabel
1 x Ladestation
1 x Garantie/Warnung (W/!)
1 x Kurzanleitung/Sicherheitsdatenblatt (S/i)
Technische Daten der JBL Live Pro+ TWS

Tragekomfort

Durch ihr sehr geringes Gewicht und den angenehm leichten Sitz bieten die JBL Live Pro+ TWS einen sehr angenehmen Tragekomfort. JBL liefert zum Anpassen der In-Ears insgesamt fünf Silikon-Eartips mit, welche in den Standard-Größen S, M und L sowie zusätzlich noch in zwei flacheren Ausführungen in M und L beiliegen. Dadurch kann man den sitzt der beiden In-Ears ziemlich genau auf die eigene Ohröffnung anpassen, sodass daraus eigentlich ein sehr guter halt entsteht.

Bei sportlichen Aktivitäten sollte man jedoch auf jeden Fall beachten, dass hier keine zusätzliche Absicherung in Form von Ear-Hooks oder Flügeln vorhanden sind. Ob die In-Ears richtig im Ohr sitzen, könnt ihr entweder selbst entscheiden oder über die App prüfen, hier gibt es im Untermenü eine Funktion, die einen kurzen Ton wiedergibt und euch dann direkt mitteilt, ob alles richtig sitzt oder z. B. einer und der Ohrhörer nachjustiert werden sollte. Dies funktioniert über die verbauten Mikros in der Innenseite der Ohrhörer, die dabei prüfen können, ob Geräusche von außen durchkommen bzw. ob der Ton durch einen falschen oder zu lockeren sitzt leicht entweicht.

(Tragekomfort: 4,5 von 5 Punkten)

Bedienung

JBL setzt bei diesen In-Ears auf eine berührungsempfindliche Oberfläche zur Bedienung. Dies hat zwar den Vorteil, dass man sich die In-Ears nicht ins Ohr drückt, wenn man z. B. eine Taste drücken muss, doch ein Nachteil hat dies auch. Man kann die In-Ears nämlich nicht über die Touch-Funktion einschalten und benötigt so stets das Ladecase. Zudem ist es dann auch so, dass der Akku beim Einsetzen immer geladen wird, wie es z. B. auch bei den AirPods der Fall ist, was zudem auf Dauer dafür sorgt, das der Akku schneller verschleißen wird.

Über die JBL Headphones App kann man bei Bedarf die Belegung der Touch-Zuweisung etwas verändern, jedoch hat man hier dann nicht komplett die freie Wahl, sondern kann aus verschiedenen Settings das passende Auswählen. Von Werk aus ist die Bedienung so gewählt, dass man durch das antippen der linken Oberfläche zwischen ANC und dem Umgebungsmodus wechseln kann, während man durch ein zweimaliges antippen die TalkThru-Funktion ein- und ausschalten kann. Die Musiksteuerung erfolgt wiederum am rechten In-Ear, sodass ein einmaliges berühren, die Musik pausiert und ein doppeltes zum Vor- und dreimaliges Antippen einen Musiktitel zurückspringt. Einen eingehenden Anruf kann man bei den JBL Live Pro+ TWS über beide Seiten annehmen, indem man einmal auf einen der beiden In-Ears tippt und möchte man den Sprachassistenten nutzen, muss man eine Seite der In-Ears länger berührt halten.

Von den Werkseinstellungen muss man auf eine Lautstärkeregulierung verzichten, doch wenn man in den Einstellungen der App z. B. auf die Titelauswahl verzichtet, kann man anstelle von dieser die Lautstärke regulieren.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

JBL setzt bei den Live Pro+ TWS je In-Ear auf einen 11 mm Treiber, der somit wie von JBL inzwischen gewohnt gut doppelt so groß ist wie bei einigen Mitbewerbern. Die klangliche Abstimmung ist hier typisch für JBL, denn die Live Pro+ TWS trumpfen von Werk aus mit einem warmen Klangbild auf, welches von kräftigen Bässen mit einem sehr ordentlichen Tiefgang begleitet wird.

Dabei gefällt es mir gut, wie gut sich die Tieftöne entfalten können und mir diese bei zahlreichen Musik-Genres sehr gut gefallen haben. Der Bass wird kontrolliert abgespielt, ohne dabei zu sehr aus der Reihe zu tanzen und bleibt eigentlich weitestgehend präzise. Die Höhen und Mitte bleiben jedoch aufgrund des satten Basses und den großen Treibern etwas zu sehr verborgen. Hier fehlt es mir persönlich etwas an Detailreichtum und die Mitten könnten definitiv etwas eindringlicher sein. Die Stimmwiedergabe ist hier wiederum gut, denn ich hab über die In-Ears gerne Hörbücher gehört, doch Instrumente und Gesang werden hier leider nicht ganz so detailreich wiedergegeben, wie ich es über gute Kopfhörer gewohnt bin.

Bei der Sprachverständlichkeit der JBL Live Pro+ TWS habe ich nichts zu beanstanden, denn hier sorgen die zahlreichen je In-Ear verbauten Mikrofone dafür, dass die eigene Stimme klar und sehr gut verständlich übertragen wird und dies selbst im Freien, denn auch hier werden Störgeräusche wie z. B. die sonst häufig vorkommenden und störenden Windgeräusche sehr zuverlässig eliminiert. Lediglich im lauteren Straßenverkehr, also dann, wenn man an einer viel befahrenen Straße entlangläuft, beklagte sich meine Gesprächsperson hin und wieder aufgrund von Rauschen im Hintergrund, was jedoch von der Elektronik übermittelt wird, weil diese versucht, die lauten Geräusche des Verkehrs zu neutralisieren. Zu guter Letzt versteht man selbst die Gesprächsperson sehr klar und deutlich und auch sonst gibt es hier nichts zu beanstanden.

Die Latenz beim ansehen von Filmen und Videos haben eigentlich inzwischen alle Hersteller im Griff und so konnte ich auch bei den JBL Live Pro+ TWS keine Verzögerungen zischen dem auf dem Smartphone dargestellten Bild und dem Ton, der über die Kopfhörer wiedergegeben wird, feststellen.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

App

JBL bietet für viele Kopfhörer eine kostenlose App-Anbindung für iOS und Android Smartphones an, über die man weitere Personalisierung vornehmen kann.

Dazu zählt z. B. die Möglichkeit, dass man bei der Bluetooth-Übertragung auswählen kann, ob einem die Stabilität der Verbindung, der Klang oder die Synchronität von Bild und Ton wichtiger ist. Zudem kann man dasselbe auch bei der Geräuschunterdrückung wählen bzw. man kann hier zischen drei Profilen wählen. Zu Auswahl seht der Alltagsmodus, welcher auch von Werk eingestellt ist und ich so belassen habe und zudem gibt es noch den Reise- und Aktivmodus.

In dem Einstellungsmenü kann zudem bestimmt werden, ob man den am Smartphone integrierten Sprachassistenten nutzen möchte oder alternativ kann man auch sowohl Amazons Alexa und den Google Assistant darüber nutzen und einrichten. Die üblichen Einstellungen wie z. B. der Equalizer stehen hier natürlich auch zur Verfügung und ermöglicht es entweder zwischen einigen voreingestellten EQ-Settings zu wählen oder eigene zu erstellen und diese abzuspeichern.

Außerdem können über die App selbstverständlich wie gewohnt Firmware-Updates installiert werden, oder man kann die automatische Abschaltung aktivieren und bei Bedarf die integrierte Kopfhörer-Suchfunktion verwenden. Dabei geben die Kopfhörer einen permanenten Piepton von sich, der beim Finden der In-Ears sehr hilfreich ist und und der Passformtest ist ebenfalls nützlich, damit man prüfen kann, ob die In-Ears mit den gewählten Anpassstücken richtig sitzen.

App: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

ANC / Umgebung ein-/ausblenden

JBL hat die Live Pro+ TWS mit ANC ausgestattet, was so weit gut ist, jedoch ist mir dabei aufgefallen, dass wohl alle drei Profile der Geräuschunterdrückung als auch die Funktionen Ambient Aware und TalkThru zu einer hörbaren Verstärkung des Bassbereichs führen. Der Bass ist zwar auch ohne ANC und Co. präsent und gut, doch aktiviert man einen der Modi, wird dieser nochmals etwas markanter.

Das ANC führt jedoch zudem zu einem dezent leicht hörbaren Grundrauschen, was bei vielen Kopfhörern mit ANC der Fall ist. Im Umgebungsmodus ist das Rauschen dann noch etwas stärker wahrnehmbar und man hört es z. B. bei ruhigen Passagen teilweise schon deutlich hervor. Dafür sorgt der Modus dafür, dass die Geräusche um einen herum verstärkt zu einem durchgelassen werden und bei einer mittleren Lautstärke kann man je nach Musikrichtung die Mitmenschen noch gut verstehen.

Das ANC arbeiten gut, aber dies nur bei sehr tiefen bis mittleren Frequenzen, sodass es Motorgeräusche zuverlässig herausfiltert, aber bei hohen Frequenzen teils sehr Probleme hat. Zudem finde ich es etwas Schade, dass einem nicht angesagt wird, welchen Modus man gerade eingestellt hat, sondern dies dann in der App prüfen muss.

Akkulaufzeit

Bei der Energieversorgung der JBL Live Pro+ TWS setzt JBL auf einen 55 mAh großen Akku, der im Stiel sitzt und in dieser Größe notwendig ist, da dieser trotz ANC usw. für einen ausreichend lange Akkulaufzeit von bis zu 7 Stunden am Stück sorgen soll. Dies ist zwar sicherlich kein Spitzenwert, aber meiner Meinung nach eine absolut ausreichende Laufzeit, denn ich glaube, kaum jemand wird hier mehr als 7 Stunden am Stück Musik über die Kopfhörer hören. Je nach gewählter Lautstärke pendelt sich die Laufzeit ohne ANC bei knapp über 7 Stunden und mit ANC bei etwa sechseinhalb Stunden Laufzeit ein, ehe die In-Ears wieder in das Ladecase eingesetzt werden müssen, damit deren Akku wieder aufgeladen wird.

Da die Kopfhörer im Case wie üblich nicht nur aufbewahrt werden können, sondern automatisch wieder aufgeladen werden, ist es wichtig, diese hier drin zu verstauen, was auch nicht anders möglich ist, denn sind die In-Ears leer, können diese nur durch das einsetzen und der Anschließenden entnehme aus dem Case eingeschaltet werden. Das Etui mit seinem 500 mAh Akku bietet die Möglichkeit, die In-Ears insgesamt bis zu drei Mal von komplett leer auf voll aufzuladen, sodass man mit ANC auf eine gesamte Akkulaufzeit von ca. 25 Stunden und ohne ANC auf knapp 31 Stunden kommen sollte.

Sofern man die In-Ears spontan aufladen muss, da man diese z. B. vergessen hat ins Ladecase einzusetzen, dann ist die integrierte Schnellladefunktion durchaus praktisch, denn diese sorgt dafür, dass man innerhalb von gerade einmal 10 Minuten aufladen für gut eine Stunde im ANC-Modus Musik hören kann. Außerdem meiner Meinung nach sehr praktisch ist es beim Ladecase, dass man dieses entweder kabelgebunden über das USB-C Ladekabel aufladen kann oder induktiv via Qi. Dabei gilt jedoch zu beachten, dass die Ladezeit bei Qi oftmals länger dauert als mit Kabel, sodass die In-Ears mit USB-C bereits nach gut 2 Stunden komplett aufgeladen sind und beim induktiven Laden insgesamt knapp 3 Stunden vergehen.

Schade finde ich hier leider etwas, dass JBL auf eine Status-LED an den In-Ears verzichtet hat, denn somit weiß ich im Alltag nicht direkt, wann die In-Ears komplett aufgeladen sind, sondern muss ungefähr auf die Uhr schauen und warten, bis die 75 Minuten um sind. Am Ladecase wiederum hat man drei LEDs integriert, die einen während des Ladens vom Case den Ladezustand anzeigen.

Sinnvoll finde ich auch die automatische Play/Pause Funktion, welche man in der App aktivieren kann, denn dadurch wird die Musik automatisch bei der Entnahme der beiden In-Ears aus dem Ohr angehalten und wider fortgesetzt, wenn man diese einsetzt. Des wird im Alltag sehr zuverlässig von dem nicht sichtbaren Annäherungssensor erkannt und hilft enorm dabei, den Akku zu schonen.

Bluetooth

Beim Bluetooth setzt JBL auf den Bluetooth-Standard 5.0 mit Fast Pair, welches ein schnelles Verbinden mit kompatiblen Android-Geräten unterstützt. Dabei handelt es sich um das Pedant zur Apple-Technologie, die es ermöglicht, dass direkt durch das Öffnen des Case, die In-Ears mit dem Android Smartphone schnell und einfach gekoppelt werden können. Die Kopfhörer können jedoch nicht nur im Stereo, sondern bei Bedarf auch einzeln im Single-Modus verwendet werden und dabei ist es völlig egal, ob man den rechten oder linken In-Ear bevorzugt.

Das Koppeln mit einem iPhone ist hingegen wie gewohnt auch nicht sonderlich umständlich, denn dies erfolgt ganz normal über die Einstellungen->Bluetooth und hier wählt man dann, nachdem man die Kopfhörer aus dem Case genommen hat die „JBL Live Pro+ TWS“ aus. Die Bluetooth-Reichweite hat mir im Test gut gefallen, denn diese war zum einen sehr stabil und zudem auch mit gut 13 Metern indoor überraschend hoch.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Die JBL Live Pro+ TWS wurden vom Klang her soweit gut abgestimmt, sodass diese der Mehrheit sicherlich gefallen wird, denn ein warmes Klangbild mit kräftigen Bass passt zu der aktuellen Musik absolut. Des Weiteren bieten die In-Ears zusammen mit dem Ladecase einen sehr ordentlich Akkulaufzeit und über die kostenlose App können zudem noch einige interessante Einstellungen vorgenommen werden. Vergessen zu erwähnen sollte ich auch nicht den Schutz gemäß IPX4, denn dadurch kann den kompakten In-Ears weder ein überraschender Regenschauer noch der Schweiß bei einem kleinen Training etwas anhaben.

Leider schwächelt das ANC wiederum etwas bei den hohen Frequenzen, die es fast komplett ungefiltert durchlässt, während es in den tieferen Frequenzen top arbeitet. Gut gefallen haben mit wiederum sowohl TalkTru, als auch AmbientAware, denn beide Funktionen sorgen dafür, dass ihr euer Umfeld auf Wunsch sehr gut wahrnehmen könnt, auch wenn beide Funktionen hier von einem etwas höheren Grundrauschen begleitet werden.

Preis/Leistung

Die UVP der Live Pro+ TWS hat JBL bei 179€ angesetzt, jedoch sind diese direkt bei JBL und diversen weiteren Online-Shop inzwischen für 163€ erhältlich.

Dies ist zwar dennoch nicht gerade wenig Geld, doch aufgrund des bequemen Tragekomforts, der langen Akkulaufzeit und des guten Klangbilds glaube ich nicht, dass man den Kauf hier bereuen wird. Im Klaren muss man sich hier jedoch ganz klar sein, dass es beim ANC noch schwächen gibt und mir persönlich die Ansagen fehlen, die mir mitteilen, welche Modus ich gerade gewählt. Des Weiteren vermisse ich eine LED, welche mir im eingesetzten Zustand zeigt, wann der Akku der In-Ears voll aufgeladen ist.

JBL Live Pro+ TWS

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://de.jbl.com