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Schlagwort: Audio

Soundcore Spirit X2

In aller Kürze

Die True Wireless Kopfhörer der Anker Tochter sind unübersehbar Sportkopfhörer. Das sieht man den Soundcore Spirit X2 an und hört es auch. Sport macht richtig Spaß damit, für den ruhigen Hörer ist es dann doch etwas zu Basslastig. Obwohl ich kein großer Fan dieser Bauform bin, haben sie definitiv ihre Berechtigung: Sie halten bombenfest! Zusätzlich sind sie vor Wasser, Schweiß und Staub geschützt.

Gefällt uns

  • Bluetooth 5.0
  • sicherer Halt & Sporttauglichkeit
  • Schnellladefunktion
  • USB-C Anschluss
  • AAC & aptX
  • IP68

Gefällt uns weniger

  • rel. großes Case
  • „Bass Booster“ dumpft Klang

Soundcore Spirit X2

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Vorderseite zeigt den Soundcore Spirit X2 im Einsatz und wird eindrucksvoll in Szene gesetzt. Hier sieht man einen von Sport schweißgebadeten Mann, dessen Kopf sich über die Vorderseite bis zur Seite der Verpackung ragt. „EPIC BASS“, EXTREME DURABILITY“ und  „SWEAT GUARD“ sind nur einige Merkmale die ins Auge stechen und direkt SportlerInnen ansprechen. Sehr schönes Detail: Die Vorderklappe ist magnetisch befestigt und lässt sich aufklappen. Aufgeklappt sehen wir nochmal eine Bewerbung des Basses dieser True-Wireless Kopfhörer und hinter einer durchsichtigen Abdeckung die Soundcore Spirit X2 sowie das Ladecase.

Die Rückseite listet schön aufbereitet die wichtigsten Features und Funktionen in verschiedenen Sprachen und den Inhalt der Verpackung. Alles in allem eine sehr gelungene und einprägsame Verpackung wie ich finde.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

In-Ear Kopfhörer

Das Design der Soundcore Spirit X2 ist wahrlich nicht als unauffällig zu bezeichnen aber durchaus dem vorrangigen Verwendungszweck entsprechend gestaltet. Dieser dient nämlich dem Sport. Die einzelnen Ohrhörer besitzen einen Ohrbügel  der um das Ohr herum gelegt wird und so einerseitz für sicheren Halt  sorgt aber auch Druckentlastend wirken kann. Die sogenannten EarWings sind Silikonaufsätze die es in verschiedenen Größen gibt und die IM Ohr für sicheren Halt Sorgen sollen.

Die Kombination ergibt dann das relativ auffällige und teilweise an alte Hörgeräte erinnernde Design. Für Freunde von physischen Tasten hat diese Bauform natürlich einen Vorteil: Platz. So besitzen beide Kopfhörer über Bedientasten mit denen die Lautstärke, Play-Pause aber auch der Sprachassistent bemüht werden kann.

Was die Farben angeht geht man keine Experimente ein. Dunkle Grautöne dominieren und werden durch silberne Akzente unterstrichen, das gefällt mir persönlich gut.

Ladecase

Das zugehörige Transport- bzw. Ladecase ist vergleichsweise groß, aber natürlich der Bauform der Soundcore Spirit X2 geschuldet. Es ist komplett in einer Softtouch-Oberfläche gehalten, die leider Minikratzer und Fingerabdrücke anzieht und ziemlich schnell „benutzt“ aussieht. Auf der Oberseite befindet sich das Soundcore Logo während einer Leiste aus hellem grau die Ober- und Unterseite trennt.

Vorne ist hier auch eine Kerbe eingelassen, wodurch sich das Case einfach öffnen lässt. Apropos Kerbe, hier sind auch 3 LEDs integriert, die den Rest-Akkustand der Ladeschale entweder beim Öffnen oder per Knopfdruck visualisieren. Auf der Rückseite befindet sich unter einer Abdeckung der USB-C Ladeanschluss. Gut gefällt mir, dass in der Ladeschale Magneten die Kopfhörer einrasten. Auch der Deckel wird Mithilfe von Magneten festgehalten. Nicht zu leicht- nicht zu fest genau richtig.

(Design: 3,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitungsqualität der Soundcore Spirit X2 ist im Großen und Ganzen gut.  Wenn man ganz genau hinsieht kann man hier und da den Kleber durchschimmern sehen, aber die Spaltmaße etc. sind in Ordnung.

Was mich leider persönlich etwas stört ist diese gummierte Soft-Touch-Oberfläche. Sie schaut gut aus, fühlt sich auch wirklich gut an, ist aber empfindlich und sieht sehr schnell verschmutzt und beansprucht aus. Dies gilt sowohl für das Ladecase als auch für die einzelnen Ohrhörer.

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.0)
FarbeSchwarz
Akkuintegriert, Lithium-Polymer-Akku
Akku Ohrhörer: 9 h
Akku Ladecase: 27 h
Gesamt somit: 36 h
Gewicht je 11 g, inkl. Case 102 g
MaterialOhrhörer und Ladecase aus Kunststoff
KonnektivitätBluetooth 5.0 Audio-Codec: SBC, AAC und aptX
Treiberdynamisch 12-mm-Treiber + Akkustikkammer
Frequenzbereich20 Hz–20 kHz
LieferumfangSoundcore Spirit X2
Ladecase
USB-Typ-C zu USB-A Ladekabel
Eartips + EarWings in versch. Größen
Bedeinungsanleitungen etc.
Technische Daten des Soundcore Spirit X2

Tragekomfort

Über die Optik der Soundcore Spirit X2 wurde bereits gesprochen, nicht die Kleinsten, nicht die unauffälligsten aber sie sitzen wirklich sicher in den Ohren. Zum Einsatz sind die Sport Kopfhörer mehrmals im Fitnesscenter gekommen, egal ob am Laufband oder regulären Übungen – der Sitz war und blieb sicher und Fest.

Nach 1,5h hatte ich dann schon ein Druckgefühl im Ohr zu beklagen. Ein Blick in die Verpackung liefert weiterhin die Option auf individuelle Anpassung des Sitzes der Kopfhörer. Bei fünf verschiedenen Größen der Eartips und drei verschiedenen EarWings finden wohl die Meisten eine passende Größe für einen sicheren Halt.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Klang

Die Soundcore Spirit X2 beherbergen 12mm Treiber und eine zusätzliche Akkustikkammer für den Bass. Sie schöpfen also das Potential der Bauweise aus. Der Klang ist wie immer sehr subjektiv. Hier muss man auch in Betracht ziehen um was für einen Kopfhörer es sich handelt, nämlich einen Sportkopfhörer. Diese sind naturgemäß basslastiger als andere Kopfhörer, so auch beim Soundcore Spirit X2. Die True Wireless Kopfhörer besitzen einen „Bass-Boost“ der die Basswiedergabe auf Knopfdruck (Gedrückthalten der Play-Taste) aktivieren und deaktivieren kann. Dadurch wird die ohnehin ordentliche Bassleistung nochmal eine Spur erhöht, dies geht allerdings auf Kosten der restlichen Klangqualität, der dann dumpfer wird.

Trotz der (gewollten) Basslastigkeit – die ich allerdings als nicht zu penetrant empfand Stichwort: Beats – sind die Mitten ziemlich detailliert und die Höhen klar. Auch bei außersportlichen Aktivitäten kann man also gerne die Soundcore Spirit X2 zur Beschallung nutzen, da sie wirklich nicht schlecht klingen.

Die Bassbooster Funktion überzeugt mich nicht zur Gänze. Hier kommt es wohl auf den gewählten Song an. Aber überwiegt der Lyrics-Anteil verglichen mit dem Beat-Anteil klingen sie merklich dumpf und das überzeugt mich persönlich nicht allzu sehr.

Obwohl die Soundcore Spirit X2 kein ANC nutzen, kommt die sogenannte CVC-Technik zum Einsatz. Hierbei versuchen die Kopfhörer mit den integrierten Mikrofonen ungewünschte Geräusche herauszufiltern. Dies kann ich insofern bestätigen, dass dadurch eine ziemlich gute Sprachqualität bei Telefonaten ermöglicht wurde, was nicht zwangsläufig dem Haupteinsatzbereich von Sportkopfhörern entspricht und umso positiver ist.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akku & Ladecase

Der Hersteller gibt eine Akkulaufzeit von bis zu 9 Stunden an. Dadurch, dass ich die Kopfhörer explizit für Sport genutzt habe ich die Sportkopfhörer nie länger als 2-3 Stunden angehabt. Dies stellt natürlich überhaupt kein Problem dar. Testweise habe ich sie dann einmal weiterlaufen lassen und bin bei drei-viertel Lautstärke auf knapp über 7 Stunden gekommen. Dies ist zwar weniger als die Angegebenen 9 Stunden, aber die Lautstärke war auch relativ hoch eingestellt muss man fairerweise sagen.

In einem Realszenario hat man die Spirit X2 wohl nicht so lange am Stück im Ohr. Die zugehörige Ladeschale bietet weitere 3 volle Aufladungen, sodass ordentlich Power hat, um längerfristig Musik genießen zu können.

Besonders gut gefällt mir hier die integrierte Schnellladefunktion, die mit einer 10-minütigen Ladezeit auf 2 Stunden Laufzeit kommt.

IP68

Wie es sich für einen Sportkopfhörer gehört sind die Soundcore Spirit X2 nach dem IP68 Standard gegen Wasser und Staub geschützt. Eine spezielle Beschichtung schützt zudem vor Schweiß, somit sind die True-Wireless-Kopfhörer auch für intensive Trainingssessions parat.

 Bluetooth & Signalqualität

Die Einrichtung der Bluetooth Verbindung ist für User innerhalb weniger Sekunden erledigt und erfordert keiner besonderen Kenntnisse.

Der Hersteller setzt auf Bluetooth 5.0 was für eine sehr stabile Verbindung sorgt. Das Smartphone mal liegen lassen, um auf einem anderen Gerät eine Übung zu machen, oder die Wasserflasche nachzufüllen führte zu keinem Abbruch der Verbindung. Mit einer Smartwatch mit Musikfunktion ist dieser Punkt sogar nicht mal von Relevanz.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Besondere Betonung legt der Hersteller auf den Bass der Soundcore Spirit X2 und die Sporttauglichkeit der Kopfhörer.

Auf jeden Fall wurde hier gute Arbeit geleistet. Mit dem Bass hat man nicht zu wenig versprochen und definitiv einen Kopfhörer mit Wumms vorgestellt.

Preis/Leistung

Der Hersteller ruft einen UVP von 119,99 EUR für die Spirit X2 aus Für den Klang, die Laufzeit und den omnipräsenten und doch motivierenden Bass ein fairer Preis wie ich finde. Verglichen mit Beats ist man hier beispielsweise 50% günstiger.

Soundcore Spirit X2

Zum Angebot bei

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: soundcore.com

JBL Tune 220TWS

In aller Kürze

Mit den JBL Tune 220TWS präsentiert das bekannte Audio-Unternehmen JBL ein komplett anderes paar True-Wireless In-Ear Kopfhörer, wie man es bisher von dem Unternehmen gewohnt ist. Das Resultat sind leichte Ohrhörer, welche den Apple AirPods vom Grunddesign etwas ähnlich sind und daher den ähnlichen, sehr druckunempfindlichen Tragekomfort bieten. Klanglich schneiden diese zwar nicht mit einer perfekten Klangabstimmung ab, doch für den geforderten Preis erhält man durchaus guter True-Wireless Kopfhörer. Leider muss man hier jedoch auf eine Lautstärkeregelung direkt an den Ohrhörern verzichten, genau so wie auf eine lange Akkulaufzeit, denn bereits nach spätestens 3 Stunden ist leider Schluss.

Gefällt uns

  • sehr leicht
  • angenehmer Tragekomfort
  • gute Sprachwiedergabe

Gefällt uns weniger

  • keine genaue Akkuanzeige
  • sehr geringe Akkulaufzeit (<3h)
  • keine hochwertigen Audio-Codecs

JBL Tune 220TWS

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Bei der Verpackung sämtlicher True Wireless Ohrhörer bleibt JBL sich selbst absolut treu. Somit werden auch die neuen JBL Tune 220TWS in der üblichen, sehr kompakten, jedoch ausreichend stabilen Verpackung ausgeliefert. Diese wurde natürlich dementsprechend, wie ich es von JBL gewohnt bin, rundum bunt bedruckt bzw. mit verschiedenen Infos über die In-Ear Kopfhörer versehen. 

Die Vorderseite der Verpackung zieren die üblichen Aufdrucke, die JBL bei eigentlich allen Kopfhörer verwendet. Dazu zählen unter anderem der Name des Unternehmens und der des Produktes sowie ein Bild der beiden True Wireless Ohrhörer. Letzteres hat hier wie die beiden seitlichen Verpackungsseiten dieselbe Farbe, wie man die Ohrhörer gewählt hat.

Direkt unterhalb der Modellbezeichnung der Kopfhörer werden die für JBL wichtigsten Merkmale der Kopfhörer erwähnt und wie üblich informiert JBL unten rechts über die Gesamtakkulaufzeit, sowie die reine Laufzeit der Ohrhörer von bis zu 19 h bzw. 3 Stunden mit einer vollen Aufladung.

Die schmale rechte Seite zeigt die beiden Ohrhörer und geht auf die Bedienung ein, bzw. zeigt genau, welche der beiden Tasten, welchen Befehl ausführt. Darunter wird zudem noch erwähnt, dass eine Steuerung mit der eigenen Stimme möglich ist, und der Lieferumfang wird hier in Form von kleinen Skizzen aufgelistet.

Zu guter Letzt konzentriert sich JBL auf der Rückseite wie zahlreiche andere Unternehmen um die wichtigsten Ausstattungsmerkmale. Somit weißt das Unternehmen hier auf den typischen JBL Pure Bass Sound hin, dass die Ohrhörer mit Universal-Ohranpassstücken versehen sind und eine echte Stereotelefonie möglich ist. Als kleine Besonderheit wird hier das Ladecase der Ohrhörer durch ein transparentes Sichtfenster dargestellt und direkt darunter ist eine Ablichtung der Ohrhörer, die im Ladecase eingesetzt sind zu sehen. 

Nach dem Durchtrennen des Klebestreifens an der Unterseite kann man das komplette Innenleben der Verpackung an der Unterseite herausziehen. Dabei kommt ein transparenter Kunststoffeinsatz zum Vorschein, in dem man an der Oberseite direkt das Ladecase, sowie die beiden Ohrhörer herausnehmen kann. Darunter wiederum befindet sich das typische orangefarbene Micro-USB-Ladekabel, sowie die üblichen Beschreibungen in einer kleinen Mappe.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

JBL hat bereits mehrer True Wireless In-Ear Kopfhörer vorgestellt, doch bisher waren es alle knopfförmige Modelle, die direkte bzw. nahezu komplett in der Ohrmuschel und dem Gehörgang eingesetzt wurden. Mit den neuen JBL Tune 220TWS geht JBL zum erstmals einen anderen Weg, denn hierbei handelt es sich um deutlich luftigere Kopfhörer, welche nur zum Teil im Ohrhörer sitzen, der Rest ragt als Art Stäbchen aus dem Ohr heraus. Diese Art der In-Ear Kopfhörer kennt man bestens vom kalifornischen Unternehmen Apple.

Explizit um Sport-In-Ear Kopfhörer handelt es sich bei den JBL Tune 220TWS nicht, den JBL wirbt diese selbst nicht als solches. Doch einen angenehmen und sicheren halt bieten die Ohrhörer überraschenderweise dennoch, dazu aber später mehr. Mit den JBL Tune 220TWS möchte man nun mal ein ideales Konkurrenzprodukt zu den beliebten Apple AirPods im Sortiment haben, doch gelingt JBL dies mit den Tune 220TWS? Dies erfahrt ihr im Laufe des Tests. 

In-Ear Kopfhörer

Bei den JBL Tune 220TWS handelt es sich um die typischen In-Ear Kopfhörern, die sich aus einer Knospe und einem länglichen Stil zusammensetzten. Dabei sitzt die typische „Knospe“ im Ohr und der längliche Stil ragt wie üblich aus dem Ohr heraus. Daher handelt es sich hierbei um die typischen Ohrhörer, die man direkt erkennt und sich nur unter einer Mütze oder langen Haaren verstecken lassen. 

Anders wie man es von den bisherigen Kopfhörern von JBL gewohnt ist, setzt man hier auf eine Universalgröße. Somit sollen die Ohrhörer durch die anatomisch geformte Ohrknospe quasi perfekt in jedem Ohr halten, ohne das man hierfür wie sonst gewohnt erst mal die richtigen Ohranpassstücke herausfinden muss. Hierbei geht das Unternehmen jedoch einen Kompromiss ein, denn ohne die sonst üblich verwendeten Ohranpassstücke aus Silikon usw. kann natürlich die ansonsten bei klassischen In-Ears gegebene Isolationseigenschaft keineswegs erreicht werden.

Das Gehäuse der In-Ears besteht in dieser Preisklasse natürlich aus dem am häufigsten genutzten Material, einem Kunststoff. Die „Knospe“ ähnelt ziemlich den der Apple Airpods, lediglich der Treiberausgang ist bei den JBL Tune 220TWS noch etwas mehr geschwungener ausgelegt. Der Stiel-Teil ist von der Länge absolut gleich zum Apple Pedant, lediglich die Ausführung ist etwas klobiger ausgeführt. Der Kopfhörer setzt sich natürlich nicht aus einem Außenteil zusammen, sondern aus mehrer teils verschiedenfarbigen Teilen. So lockert mein Testmodell in Blau ein silberner Übergang von Knospe zu Stiel auf und auch beim Stiel kommen zwei unterschiedliche türkis/blaue Kunststoffe zum Einsatz. Neben dem blauen (türkisfarbenen) Modell der Tune 220TWS gibt es auch noch ein schlichtes Schwarz und Weiß, sowie ein an Frauen gerichtetes Pink/Rose.

Am rechten Ohrhörer und auch nur an diesem, befindet sich am unteren Ende neben den drei Ladekontakten ein weiteres Loch, in dem sich das Mikrofon für Telefonie und Sprachsteuerung versteckt. Somit ist auch direkt klar, dass falls man z. B. zur Sicherheit beim Radfahren nur einen Ohrhörer nutzen möchte, unbedingt den rechten verwenden muss. Schließlich besitzt nur dieser das verbaute Mikro, und auch nur dieser kann eine direkte Bluetooth-Verbindung zum Smartphone eingehen. Somit dient der rechte Ohrhörer als sogenannter Master und der linke „nur“ als Slave, also dieser empfängt das Signal verzögerungsfrei vom rechten Ohrhörer.  

Ladecase

Das Ladecase besteht wie die In-Ear, aus Kunststoff. Dabei hat JBL dieses wie immer farblich an die gewählte Farbe der True Wireless Ohrhörer angepasst. Somit ist das Case bei meinem Testgerät in einem matten türkisfarbenen Farbton gehalten. Wobei hier auch zwei verschiedenen Farbtöne gewählt wurde (Deckel etwas dunkler als der Rest). Wie für JBL üblich, darf natürlich an der Vorderseite der immer verwendete, leicht in den Kunststoff eingelassene JBL Schriftzug fehlen.  

Das Case ist mit den Maßen: 55 x 50 x 30 mm (L x B x H) durchaus handlich und lässt sich somit gut in der Hosentasche verstauen. An der Unterseite des Ladecase befindet sich direkt zentral ein Micro-USB Anschluss, über den logischerweise das Case mit Strom versorgt wird. Eine Anzeige, die über den Akkustand der Ohrhörer bzw. über den des Ladecase informiert, gibt es an der Außenseite nicht. Diese hat JBL nämlich dieses Mal im Inneren des Case und direkt an den Ohrhörern integriert. So zeigten drei einzelne LEDs zwischen den beiden Ohrhörern den aktuellen Zustand vom Case und die kleinen LED am hintern Lautsprechergitter den, der Ohrhörer.

Ein Magnetverschluss, welcher das Case verschlossen hält, sorgt dafür, dass auch beim sehr starken schütteln über Kopf, nichts herausfällt. Aber auch wenn der Deckel offen ist und man das Case schüttelt, werden beide Ohrhörer dank der magnetischen Sicherung problemlos an ihrer Position gehalten. Apropos offen, das Öffnen des Case wurde sehr gut gelöst, denn dieses lässt sich problemlos mit nur einer Hand öffnen, was mir persönlich sehr gut gefällt. 

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der JBL Tune 220 ist im Allgemeinen solide, jedoch erkennt man wie bereits erwähnt direkt, dass hierbei das Gehäuse aus mehreren einzelnen Kunststoffteilen zusammengefügt wurde. Dies ist bei den Huawei FreeBuds 3 zwar auch der Fall, jedoch keineswegs so direkt zu erkennen. 

Beide Ohrhörer sind außen mit einer kleinen länglichen Taste versehen. Diese bietet haptisch zwar einen guten Druckpunkt, doch auf einer Seite ist bei mir die Taste etwas schwammiger gelagert. Nachteil einer solchen Physischen-Taste gegenüber eine Touch-Bedienung ist jedoch wie üblich, dass man sich die Kopfhörer etwas gegen bzw. in den Gehörgang drückt. Zudem überträgt sich das Klacken der Taste teilweise störend auf den Musik-Genuss.

Das leicht rundlich ausgeführte Kunststoff-Case ist mit einer sogenannten Soft-Touch-Oberfläche versehen, welches wie die Kopfhörer selbst, ebenfalls matt gehalten wurde. Negativ an dieser matten Soft-Touch-Oberfläche ist jedoch, dass diese je nach gewählter Farbe sehr anfällig gegenüber Fingerabdrücke ist. Somit sammelten sich bei mir bereits nach einem Tag sehr viele Abdrücke rund um das Ladecase, welche schnell durch leicht fettige Finger entstehen können.

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.0)
FarbeBlau, weitere Farben: Schwarz, Weiß und Pink/Rosa
Akkuintegriert, Lithium-Polymer-Akku
Akku Ohrhörer: 3 h
Akku Ladecase: 16 h
Gesamt somit: 19 h
Gewicht 57 g (Ohrhörer und Ladebox)
11 g (beide Ohrhörer)
46 g (Ladebox)
MaterialOhrhörer und Ladecase aus Kunststoff
KonnektivitätBluetooth 5.0 Audio-Codec: SBC. Unterstützte Profile: A2DP 1.3, AVRCP 1.5, HFP 1.6
TreiberDynamische Treiber mit einer Größe von 12,5 mm (links und rechts)
Frequenzbereich20 Hz–20 kHz
Treiberempfindlichkeit bei 1 kHz/ 1 mW (dB105 dB
Impedanz (Ohm)32 Ohm
LieferumfangJBL TUNE 220TWS Ohrhörer
Micro-USB-Ladekabel
Ladebox
1 x Garantieschein/Warnungshinweise
1 x Kurzanleitung/Sicherheitsdatenblatt
Technische Daten der JBL Tune 220TWS

Tragekomfort

Dadurch das die JBL Tune 220TWS nicht wie die meisten üblichen In-Ear Kopfhörer klobig ausgelegt sind und somit nicht in den Ohrkanal eingedreht werden müssen, sind diese unheimlich luftig und angenehm vom Tragekomfort. Somit stören die Kopfhörer einem selbst nach längerem Musikhören nicht, was unter anderem auch an deren geringem Gewicht von knapp 5 Gramm pro Ohrhörer liegt.

Überraschenderweise halten die JBL Tune 220 TWS sogar ganz gut in den Ohren, sodass man diese z. B. trotz das JBL diese nicht als Sport-Kopfhörer wirbt, für normale nicht sonderlich hektische Sportarten tragen könnte. 

(Tragekomfort: 4,5 von 5 Punkten)

Bedienung

Über die beiden Taste an den beiden Ohrhörern kann man je nachdem, wie oft man die jeweilige Taste drückt, verschiedene Befehle ausführen. Drückt man die kleine längliche Taste am rechten Ohrhörer einmalig, dann wird die Musik direkt gestartet, ein erneutes Betätigen pausiert diese wiederum. Drückt man die Taste bei einem eingehenden Anruf, kann man diesen annehmen und später auch so beenden. Möchte man wiederum auf den im Smartphone integrierten Sprachassistenten zugreifen, dann sollte man dieselbe Taste zweimal hintereinander drücken. Hier stehen einem dann am iPhone, Siri und bei allen Android-Nutzern der Google Assistant oder Bixby (bei Samsung) zur Seite.

Die Taste am linken Ohrhörer wiederum bietet nur eine Funktion, und zwar der Musiktitel Auswahl. Betätigt man den Knopf z. B. einmal, dann überspringt man das gerade abgespielte Lied und gelangt zum nächsten Track. Durch das zweimalige hintereinander Betätigen wiederum, gelangt man zum zuvor wiedergegebenen Musiktitel. 

Somit haben die JBL Tune 220 TWS bei der Bedienung zwei wichtige Nachteile. Zum einen kann man hier nicht direkt über die Ohrhörer die Musiklautstärke erhöhen. Somit muss man hierzu, entweder unnötigerweise das Smartphone zur Hand nahmen, oder dies durch den Sprachassistenten regulieren. Des Weiteren ist es für mich sinnlos hier bei den Tune 220 TWS nur einen, sprich den rechten Ohrhörer zu nutzen. Das Problem hierbei ist nämlich, dass man über den Rechten alleine nicht den Musiktitel überspringen kann. Dies ist für mich persönlich sehr ärgerlich und bei der Bedienung ein großer Minus Punkt.

(Bedienung: 2,5 von 5 Punkten)

Klang

Je Ohrhörer hat JBL bei den Tune 220TWS einen 12,5 mm Treiber verbaut. Diese bieten beim richtigen sitzt im Ohr, einen überraschend druckvollen Bass, der jedoch leider etwas Unpräzise ist. Dies liegt aber zum Großteil an der Art der Ohrhörer, denn aufgrund des luftigeren Sitzes und den fehlende Silikon-Ohranpassstücken, können diese nicht den richtigen kernigen Bass wie besser isolierende Ohrhörer bieten. Somit ist zwar ein energiereicher Bass vorhanden, doch diesem mangelt es meiner Meinung nach zu sehr am Tiefgang. Daher kann ich dem Slogan „Pure Bass“der auf der Vorderseite der Verpackung prangt nicht wirklich zu 100 % zustimmen, denn der Bass ist nicht wirklich kräftig und voluminös, sondern eher etwas unsauber und und im Tiefbassbereich zu mager aufgestellt.

Bei den Mitten, sowie den Höhen bin ich bei den JBL Tune 220TWS ebenfalls etwas enttäuscht. Die Höhen kann man zwar durch den Equalizer, der in den Einstellungen jedes Smartphones zu finden ist etwas verbessern, doch von Werk aus sind die Höhen zwar Präsent vorhanden, jedoch neigen diese bei höheren Pegeln schnell die teilweise nervigen sehr scharfe S-Laute zu erzeugen. Zu den Stärken der JBL Tune 220TWS gehören wiederum der Gesang bzw. die Stimmen, diese werden nämlich eindringlich griffig wiedergegeben. Um das richtige Klangbild der JBL Tune 220TWs zu erhalten, muss man jedoch auf jeden Fall darauf achten, dass diese nicht zu locker im Ohr sitzen und der leicht geschwungenen Treiberausgang leicht in den Gehörgang reicht. Passt dies nämlich nicht, dann beeinflusst das den Klang auch hier ohne Silikonaufsätze sehr.

Die Sprachverständlichkeit der Kopfhörer ist wiederum überraschend gut, was auch an der Stereo-Telefonie liegt. Klar gelingt es dem einzelnen verbauten Mikro weniger gut, die Umgebungsgeräusche an lauteren Umgebungen wie z. B. an der Straße oder in der Stadt zu minimieren, doch an einem stilleren Ort konnte sowohl ich als auch mein Gesprächspartner mich laut genug und deutlich hören. Auf Nachfrage erwähnte mein Testgesprächspartner lediglich, dass meine Stimme ein leichter Hall begleitete, was bei der Verständlichkeit jedoch keine Probleme verursacht.

Was die Latenz angeht, sind die Ohrhörer gut fürs Video und Filme ansehen geeignet. Die Verzögerung zwischen Ton und Bild ist beim Ansehen von YouTube Videos usw. sehr gering, sodass ich hier nur sehr minimale Verzögerungen feststellen konnte.

(Klang: 3,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akku & Ladecase

Für die Energieversorgung der beiden JBL Tune 220TWS, hat JBL in jedem Ohrhörer einen kleinen 22 mAh Lithium-Ionen-Akku verbaut. Dieser Akku ist natürlich nicht besonders groß und somit fällt die Akkulaufzeit mit max. 3 Stunden am Stück eher gering aus. Wer von euch mehr Laufzeit braucht, sollte definitiv zu einem anderen Modell greifen, denn je nach gewählter Lautstärke liegt die Laufzeit sogar eher nur bei knapp über 2 Stunden. Dies ist dann noch sehr wenig, da es hier z. B. beim auf dem Weg ins Sportstudio und den anschließenden Work-outs doch knapp wird.

 Da die Kopfhörer im Case nicht nur aufbewahrt werden könne, sondern automatisch wieder aufgeladen werden, ist es wichtig, diese hier drin zu verstauen. Das Etui bietet eine zusätzliche Laufzeit von bis zu 16 Stunden (ca. 5 einhalb Mal aufladen) für jeden Ohrhörer. Dafür sorgt der 410 mAh große Akku, welcher gut 2 Stunden benötigt, bis dieser wieder voll aufgeladen wurde. Das Aufladen der Akkus in den Ohrhörer wiederum dauerte im Test von komplett leer auf voll knapp eineinhalb Stunden.

Bluetooth & Signalqualität

Im rechten Ohrhörer der JBL Tune 220TWS ist ein zeitgemässer Bluetooth 5.0 Chip verbaut. Dieser sorgt für eine sichere und stabile Verbindung zwischen Ohrhörer und Smartphone. Der linke Ohrhörer wiederum ist auf den recht angewiesen, da dieser nur eine direkte Verbindung mit dem rechten Ohrhörer eingehen kann und nicht direkt mit dem Smartphone. 

Die Einrichtung bzw. das Koppeln der Ohrhörer mit dem Smartphone gestaltet sich wie üblich sehr einfach. Die Ohrhörer versetzen sich nämlich beim Einlegen in das Case und der anschließenden Direkten entnehme, automatisch in den Pairing-Modus. Anschließend können diese wie alle Bluetooth-Geräte direkt über das entsprechende Einstellungsmenü am Smartphone miteinander verbunden werden. Die Übertragungsreichweite des Bluetooth Chip beträgt im Schnitt knapp 9 Meter, was indoor je nach Hausgegebenheiten etwas variieren kann.

Möchte man die beiden Ohrhörer wiederum mit einem weiteren Gerät verbinden wie z. B. dem neuen Smartphone, muss man zuerst die aktive Verbindung zum eventuell bereits verbundenen Gerät trennen. Anschließend die beiden Ohrhörer in das Case einsetzen und dann den rechten wieder herausholen und direkt die Taste am Ohrhörer für 10 Sekunden gedrückt halten. Daraufhin sind die Ohrhörer bereit, sich mit dem neuen Gerät zu verbinden.

(Ausstattung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit den neuen JBL Tune 220TWS bringt JBL vom Design für das Unternehmen völlig neue True Wireless Kopfhörer auf den Markt. Diese überzeugen mit ihrem sehr guten, lockeren, aber dennoch sicheren Tragekomfort.  

Jedoch wirbt JBL diese auch mit dem Satz: Der Sound endet nie und JBL pure Bass. Hier bin ich von beiden Aussagen weniger überzeugt. Zum einem endet der Sound nämlich nach spätestens 3 Stunden, denn daraufhin müssen diese wieder für über eine Stunde im Ladecase verstaut werden. Zudem kann JBL das mit dem Bass eigentlich besser. Hier bei den Tune 220TWS ist dieser aufgrund der Bauweise jedoch nicht so gut, wie man es ansonsten vom Unternehmen kennt.

Preis/Leistung

Die UVP des Tune 220TWS hat JBL mit 99,99€ festgesetzt. Online sind diese jedoch aktuell für 79,00€ inkl. Versand erhältlich.  

Der große Pluspunkt welcher für die JBL Tune 220TWS spricht, ist deren angenehm leichtes Gewicht und der lockerere Tragekomfort, welcher somit auch für diejenigen geeignet ist, die empfindlich auf Druck in den Ohren reagieren. Klanglich richten diese sich weniger an Genres wie Hip-Hop und Co., sondern vielmehr an die, die von Stimmen profitieren wie z. B. Hörbücher. Der größte Kritikpunkt für mich ist hierbei jedoch die Akkulaufzeit, denn die Akkulaufzeit von etwas über 2 Stunden ist einfach zu wenig.

JBL Tune 220TWS

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://de.jbl.com

Hörluchs HL1202

In aller Kürze

Hörluchs bietet mit dem HL 1202 eine sehr gute Kombination aus In-Ear Headset und Mikrofon an. Das Herzstück die Ohrhörer, sind nicht nur wunderbar verarbeitet, sondern bieten aufgrund der 2-Treiber-Einheit einen sehr guten Klang. Dieser Klang kann mit kräftigen Bässen und auch guten Mitten, sowie Höhen überzeugt. Das Mikrofon kann im Test soweit ebenfalls überzeugen, auch wenn dieses klar nicht so gut ist, wie ein gutes Großmembran-Mikrofon. An den Hörluchs HL1202 gefällt mir auch sehr das wechselbare Kabel, denn somit kann ich diese sowohl fürs Gaming und Konferenzen nutzen, aber jederzeit auch mit dem separaten Standardkabel, als normale kabelgebunden Kopfhörer.

Gefällt uns

  •  gut abgestimmtes Klangbild
  •  hoher Tragekomfort
  •  gutes Design und Verarbeitung
  •  Kabellänge
  •  2-Wege Treibereinheit
  •  wechselbares Kabel

Gefällt uns weniger

  • Mikrofon mit leichten schwächen

HÖRLUCHS HL 1202

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Bei der Verpackung der HL1202, setzt Hörluchs logischerweise auf eine nahezu identische Verpackung, wie bei den HL1100. Somit handelt es sich auch hier um eine stabile schwarze Verpackung, welche in eine dünne Verpackungshülle eingeschoben wurde. Diese Hülle, hat das Unternehmen wie es viele andere Hersteller auch machen, mit einigen Abbildungen und Informationen zu den Kopfhörern bedruckt.

Die Front der Verpackungshülle ziert neben einem auffällig großen Herstellerlogo, eine große Detailansicht der beiden Ohrhörer inkl. Mikrofon, sowie die Modellbezeichnung. Zudem wird hier darauf hingewiesen, dass das In-Ear Gaming-Headset perfekt für den Gaming-Bereich und auch für Sprecher und Moderatoren bestens geeignet ist. Außerdem wurde das Headset in Deutschland entwickelt und gefertigt. Daher auch der Satz „ Made in Germany“ an der Front.

An der rechten Seite prangt wie an jeder der vier Seiten, das Hörluchs-Firmenlogo. Außerdem wurde diese Seite mit einem großen Aufkleber versehen, der über die Adresse des Unternehmens, die Modellbezeichnung der Kopfhörer, sowie deren Farbe und Treiber-Art informiert. Die linke Verpackungsseite wiederum beschreibt lediglich in Textform, was sich im Lieferumfang alles befindet und zeigt einen Mann, der das Headset trägt. 

Kommen wir zur Rückseite, die Verpackungsseite, auf welcher die Hersteller zum Großteil, am meisten Informationen zu ihren Produkten verraten. Somit zeigt Hörluchs hier einige näher aufgenommen Details des Headsets und informiert darüber, dass die Kopfhörer lediglich 27 Gramm wiegen. Außerdem wird auch hier erwähnt, dass dieses Modell auch perfekt für den Computer-/ und Konsolen-Bereich genutzt werden kann (Adapter im Lieferumfang dabei) und das passende Headset dabei ist.

Hebt man den Deckeln der sehr stabilen Hauptverpackung ab, dann erblickt man direkt die Ohrstöpsel der beiden In-Ear Kopfhörer, samt Headset und die beiden roten Smart Caps. Dies alles befindet sich hier sicher verstaut in einem Schaumstoff-Einsatz. Darunter wiederum befindet sich das restliche Zubehör. Dabei handelt es sich zum einen um eine schön gestaltete Transporttasche aus Jeans-Stoff und einem Reinigungstuch. In der zusätzlichen schwarzen Pappschachtel liegen zudem noch die üblichen Beschreibungen und Garantieanweisungen bei, sowie weitere Ohrtips aus Silikon und Memory-Foam, sowie ein Adapter-Kabel für Konsolen.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Die Formgebung der Hörluchs HL1202 ist äußerst kompakt und flach gehalten. Dadurch, dass man das Gehäuse zur Außenseite hin flach gestaltet hat, sind die Ohrhörer, nach dem einsetzten ins Ohr absolut bündig mit dem Ohr. Die in der Innenseite angebrachte ergonomische Form wiederum sorgt für einen ausgesprochen angenehmen Tragekomfort. Der Ohrkanal ist typischerweise schräg verlaufend, sodass dieser perfekt in den Ohrkanal verläuft und mit der Wahl der richtigen Ohrtips perfekt sitzt.

Das vormontierte, jedoch wechselbare 1,60 m lange Kabel, welches über einen zweipoligen Kontakt angeschlossen wird, ist verwirbelt ausgeführt und mit einer transparenten Hülle umhüllt. Dadurch sieht das Kabel soweit nicht nur schicker aus, sondern neigt weniger dazu sich ungewollt zu verknoten. Daher ähnelt das hier beiliegende Headset-Kabel sehr dem normalen Audio-Klinken-Kabel von Hörluchs. Ebenfalls wie bei den HL1100, wird das Kabel, welches wie bereits erwähnt, über zwei offene 2-Pin Steckverbindungen verfügt, von oben in das Gehäuse der Ohrhörer eingesteckt. Von hier aus verläuft das Kabel bequem über das Ohr, hinweg nach hinten und von dort aus normal nach unten zum Controller bzw. dem Computer.

Durch das Kabel über das Ohr gelingt es Hörluchs sehr gut, eine vorteilhafte Zugentlastung zu erzeugen. Dies wiederum sorgt dafür, dass man auch mehrer Stunden die Ohrhörer im Ohr haben kann, ohne das hier etwas stört. Die Schallöffnung bzw. die Öffnung für den Treiber hat Hörluchs mit einem kleinen Gitter versehen, sodass kleinere Hautpartikel oder andere Dinge, die eventuell am bzw. im Ohr vorhanden sind, nicht ins Innere gelangen können. 

Das Besondere am so genanten Headset-Kabel aus dem Hause Hörbuchs ist, dass dieses auf der linken Seite eine Y-Verzweigung besitzt, an der nach oben der 2-Pin Stecker verläuft und am anderen Ende das Mikrofon. Außerdem ist zwischen dem Kabel auf idealer Höhe eine kleine Fernbedienung, welche nicht nur das Regeln der Lautstärke im Gehör ermöglicht, sondern auch das rasche Stummschalten der eigenen Stimme via Schieberegler.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der Hörluchs HL1202 ist, wie ich es schon aufgrund der von mir getesteten HL1100 erwartet habe, auf einem sehr guten Niveau. Wer gerade im Sommer nicht die großen Over-Ear Headset tragen möchte, sondern lieber etwas Luftiges sucht, wird sich sicherlich über die Hörluchs HL1202 freuen. Die aus robustem und hochwertigen ABS-Kunststoff gefertigten Ohrhörer, welche zudem „Made in Germany“ sind, können nämlich mit ihrer Verarbeitung absolut überzeugen.

Hörluchs liefert meiner Meinung nach hier ein gut ausgestattetes Komplettpaket, welches neben gut verarbeiteten Ohrhörern und einem robusten Kabel bietet. Zudem weiß auch der Lieferumfang zu überzeugen, denn neben einem schicken Jeans-Stoff Etui, legt Hörluchs auch einen großen Umfang an verschiedenen Ohrtips (Silikon und Memory-Foam) bei. Dank der praktischen Fernbedienung, welche im Headset-Kabel integriert wurde, kann man einfach, während man zockt, direkt via Schieberegler das Mikrofon muten (stummschalten), oder via gut erreichbarem Drehregler die Lautstärke regulieren.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtIn-Ear-Ohrhörer mit Mikrofon und 3,5 mm Klinke-Anschluss
Kabel2-poliges Kabel, welches einfach ausgetauscht werden kann.
FarbeSchwarz. Durch Smart Caps auch in Rot änderbar.
Kabellänge160 cm
Gewicht27 Gramm komplett
MaterialABS-Kunststoff
Treiberjeweils links und rechts ein 2-Wege Balanced Amateure Treiber-Einheit
Empfindlichkeit116 dB SPL/mW
Frequenzbereich20 Hz – 25 kHz
Maximaler Ausgang125 dB SPL
LieferumfangHörluchs HL1202 Kopfhörer inkl. 160cm Klinkenkabel mit integriertem Headset
2 Smart Caps (Farbe rot)
Stofftasche für den bequemen Transport
Garantiekarte
Benutzerinformation
Reinigungstuch
Domes zum Wechseln (Ohrtips)
Adapter für Konsole
Technische Daten des Hörluchs HL 1202

Tragekomfort

Die In-Ear bieten einen sehr hohen Tragekomfort. Das einsetzten in die Ohren gestaltet sich soweit als sehr einfach und die Ohrhörer gleiten quasi perfekt in die richtige Position. Anschließend diese werden mit einem sanften, aber zugleich sicheren Unterdruck in ihrer Position gehalten.

Dadurch, dass Hörluchs hier zahlreiche unterschiedlich große Ohrtips aus Silikon-Material und Memory-Foam mitliefert, sollte hier für jeden etwas Passendes dabei sein, damit man die Ohrhörer perfekt dem eigenen Ohrkanal anpassen kann. Die Ohrtips aus Memory-Foam sind natürlich, was die Reduzierung der Umgebungsgeräusche angeht deutlich besser, als die Silikon-Tips, doch aus eigener Erfahrung, kann ich wiederum sagen, dass diese für gewöhnlich leider nicht so lange halten. Hier ist es jedoch kein Problem, sich Ersatz zu kaufen.

Aufgrund des sehr geringen Gesamtgewichts und der Kabelführung über bzw. hinter dem Ohr, kann man die Hörluchs HL1202 auch noch nach sehr langem Zocken tragen, ohne das etwas drückt. Trotz der Kabelführung über dem Ohr, eignet sich das luftige Headset problemlos für Brillenträger, denn das Kabel stört hier keineswegs. Lediglich am Anfang beim justieren des Headset kann es hier aufgrund der In-Ear Kopfhörer dazu kommen, dass man sich durch die Hebelfunktion etwas den Ohrhörer auf der Seite des Headsets herauszieht. Doch bei der richtigen Wahl der Ohrtips und nach kurzem Nachjustieren des Sitzes passt hier alles wieder.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Klang

Gegenüber dem günstigeren Hörluchs HL1100, in dem lediglich ein Treiber für Höhen, Mitten und Tiefen zuständig ist, sind es im Hörluchs HL 1202 zwei getrennte Treiber. Dabei handelt es sich genauer gesagt um zwei so genannte 2-Wege Balanced Armature Treiber, bei denen diese sich getrennt um die Höhen und Tiefen (Bässe) kümmern. Der Frequenzbereich liegt mit 20 Hz bis 25 kHz etwas über dem Durchschnitt von 20 Hz – 20 kHz, was sich positiv auf den Klang auswirkt. Außerdem sollen die In-Ear Ohrhörer einen Spitzenwert von 120 dB SPL erreichen, was für eine hohe max. Lautstärke sorgt.  

Sogenannte Balanced Armature Treiber haben gegenüber den üblichen oft verwendeten dynamischen Treiber einige Vorteile, jedoch auch Nachteile. Zum einen hört sich der Klang von Balanced Armature Treibern deutlich detailreicher an, sodass sich oftmals Höhen deutlich klarer und detailreicher anhören. Zudem brauchen diese weniger platz, daher konnte Hörluchs auch so ein kompaktes Gehäuse der In-Ear Kopfhörer realisieren. Dafür wiederum ist der Bass von den häufig verwendeten dynamischen Treibern oftmals etwas kerniger (besser) und zudem sind dynamische Treiber im Einzelbetrieb, beim Klangbild ausgewogener, als ein einzelner Balanced Armature Treiber. Zu guter Letzt sind dynamische Treiber günstiger als die hochwertigeren Balanced Armature Treiber. So viel zu den unterschiedlichen Treibern, nun möchte ich euch meinen persönlichen Eindruck vom Klang der Hörluchs HL1202 beschreiben.

Das Klangbild der Hörluchs HL 1202 ist perfekt für den Gamingbereich am PC/Konsole, für die Verwendung im Callcenter, oder für die Moderation. Die Höhen sind daher sehr detailreich und filigran abgestimmt, sodass daraus ein hervorragendes Stereobild, und ein hochauflösendes Klangbild resultiert. Überraschend gefallen mir auch die Mitten, denn diese sind ebenfalls sehr eindringlich und überzeugen mit blühenden Klangfarben. Dies wirkt sich vor allem auf die Sprache positiv aus, denn somit konnte ich während dem zocken jederzeit meine Teamkollegen klar und deutlich verstehen. Zu guter Letzt gefällt mir auch die Abstimmung vom Bass, denn dieser bietet ein überraschend gutes Potenzial, sodass dieser nicht nur perfekt zu den Mitten und Höhen abgestimmt wurde, sondern zudem druckvolle und knackige Bässe liefert

Mikrofon (Aufnahmequalität)

Das verbaute Mikrofon kann klar nicht mit einem guten Großmembran-Mikrofon mithalten, doch für ein Kondensator Schwanenhalsmikrofon bietet es dennoch einen guten Klang. Die Übertragung von Stimmen ist soweit klar und deutlich, ohne das störende Rauschgeräusche übermittelt werden.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

Zubehör

Der Lieferumfang, den Hörluchs bei den HL1202 mitliefert, ist wie bereits angedeutet sehr ordentlich und umfangreich. Angefangen beim Transport-Beutel, dieser wurde aus einem schönen Jeans-Stoff gefertigt, der auf jeden Fall mal etwas was anderes ist, als die ganzen schlichten Stoff-Beutel. Hier lassen sich die Ohrhörer zusammengewickelt sehr gut verstauen und ist darin sicher verstaut.

Die zusätzlichen von Hörluchs beigelegten „Smart Caps“ in Rot, sind mit einem schlichten Hörluchs-Logo versehen und verleihen den Ohrhörern ein optisches Highlight. Zudem legt Hörluchs noch ein Reinigungstuch bei, mit dem man jederzeit die Kopfhörer reinigen kann und ein Y-Adpater Kabel, um die Kopfhörer auch an Konsolen nutzen zu können. Mit den verschiedenen Domes (Ohrtips) aus Silikon und Memory-Foam, kann man die Hörluchs Hl1202 ganz bequem den eigenen Ohrkanal anpassen.

(Ausstattung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Insgesamt liefert Hörluchs mit den HL1202 ein starkes Gesamtpaket ab. Hier kann nicht nur der Lieferumfang überzeugen, sondern auch das Design der Kopfhörer, sowie die Sound- und Sprachqualität. 

Vom Tragekomfort sind die HL1202 meiner Meinung nach absolut bequeme Kopfhörer bzw. ein Headset, welches man mehrer Stunden am Stück tragen kann. Das In-Ear Headset Konzept gefällt mir persönlich sehr gut, denn somit vermeidet man das häufige Problem von Ovear-Ear Headsets, bei denen es einem schnell unter dem Ohrmuscheln warm wird.

Aufgrund der klanglich sehr guten Abstimmung und der guten Sprachverständlichkeit, eignen sich die Ohrhörer wie bereits erwähnt, sehr gut für Sprecher, während man zockt oder als Headset im Callcenter-Einsatz. Aber man kann die Kopfhörer mit dem normalen Klinkenkabel, welches man separat kaufen kann, jederzeit auch als normale kabelgebundene Kopfhörer verwenden.

Preis/Leistung

Die UVP der HL1202 hat Hörluchs mit 299€ festgesetzt. Günstiger bekommt man diese jedoch nicht, denn auch bei verschiedenen Onlineshops, wird derselbe Preis verlangt.

Der Preis mag zwar nicht günstig sein, doch hier erhält man ein 2-Wege-Treiber-System, welches klanglich hervorragend abgestimmt ist. Auch im Lieferumfang weiß Hörluchs genau, was man braucht, denn hier hat das Unternehmen an alles gedacht.

Wer jedoch etwas Günstigeres sucht, kann eventuell auch zu dem Hörluchs HL1102 greifen, denn dabei handelt es sich um die von mir bereits getesteten HL1100 Kopfhörer, die jedoch ebenfalls mit einem Mikrofon ausgeliefert werden. Für diese werden 100€ weniger fällig, jedoch ist in diesen dann nur ein 1-Wege-Treiber verbaut.

HÖRLUCHS HL 1202

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://hoerluchs-unlimited.com

EarFun Free

In aller Kürze

EarFun ist eigentlich noch ein recht neuer und daher mehr oder weniger ein noch unbekannter Audio-Hersteller. Mit den EarFun Free hat das Unternehmen jedoch das bereits zweite paar sogenannte True Wireless Kopfhörer vorgestellt. Eigentlich, denn beim ersten Modell handelt es sich optisch um dasselbe Gerät, welches lediglich etwas verbessert wurde. Das Ergebnis sind sehr günstige True Wireless Kopfhörer, mit einem guten und ausgewogenen Klang, sowie einem hohen Tragekomfort. Kritik gibt es hier jedoch auch, denn so handelt es sich nicht wirklich um hochwertige Kopfhörer, doch für unter 50€ sind diese dennoch eine Kampfansage an die großen Hersteller.

Gefällt uns

  • guter Klang
  • durchdachte Bedienung
  • geringes Gewicht
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Halt in den Ohren
  • Akkulaufzeit

Gefällt uns weniger

  • keine genaue Akkuanzeige
  • kein aptX

EarFun Free

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung der EarFun Free 2. Generation, hat EarFun weitestgehend schlicht gehalten. Sodass diese lediglich ein paar Bilder und technische Details zu Produkt verrät.

Bei der gelb/weißen Verpackung handelt es sich um die häufig verwendete Variante, bei der ein stabiler Teil (gelb) in eine dünnere, bedruckte Umverpackung (weiß) eingeschoben wurde. Hierbei zierte EarFun die Vorderseite mit einer etwas vergrößerten Ansicht der beiden Ohrhörer, sowie einigen kleinen Symbolen, die z. B. den IPX7-Schutz verraten, sowie die Akkulaufzeit. Außerdem wird im oberen Abschnitt natürlich wie bei eigentlich fast allen Herstellern der Unternehmensname und der des Produktes genannt.

Die Linke, sowie rechte Seite der Verpackung ist mehr oder weniger uninteressant, denn hier wird lediglich auf die Webseite, die Service-Mail-Adresse und mit was sich die Ohrhörer verbinden lassen hingewiesen (Smartphones, Tablets und PC). Vielmehr dürfte jedoch die Rückseite sein, denn hier wird nicht nur ein Teil des Ladecase gezeigt, sondern zudem findet man hier eine kleine Auflistung des Lieferumfangs sowie eine Übersicht der wichtigsten Merkmale. Zu diesen zählen unter anderem: 6h Musikwiedergabe am Stück + 30 mit Ladecase, IPX7 Wasserschutz, Wireless Charge und einige weitere Dinge.

Sobald man das gelbe Innenleben der Verpackung an der Unterseite herausgezogen hat, erblickt man sowohl das Ladecase, also auch die beiden Ohrhörer durch ein transparentes Kunststofffenster. Dabei hat EarFun für ein ordentliches Gesamtbild gesorgt, indem es die drei Elemente ganz simple im schwarzen Schaumstoff eingesetzt hat. In der kleinen schwarzen Pappschachtel darunter hat das Unternehmen neben dem kurzen USB-C Ladekabel noch die restlichen Silikon-Ohranpassstücke verstaut. Zu guter Letzt sind unter dem Schaumstoffeinsatz noch die Bedienungsanleitung und zwei weitere kleine Flyer versteckt. 

(Verpackung: 3 von 5 Punkten)

Design

In-Ear Kopfhörer

Beim Gehäuse bzw. dem Design der EarFun Free, handelt es sich im Großen und Ganzen um keine allzu spektakulären Ohrhörer. Das Unternehmen hat ihr auf ein besonders Design, welches an bestimmten Merkmalen direkt zu erkennen wäre, verzichtet.  

Beim verwendeten Material handelt es sich um simplen matten Kunststoff, der mit keinerlei Extras wie z. B. einer gut anfühlenden Soft-Touch Oberfläche beschichtet wurde. Man könnte klar sagen, EarFun wollte definitiv ein günstigen True Wireless Kopfhörer anbieten, der mehr oder weniger auch so designt wurde. Nicht falsch verstehen, die Kopfhörer fühlen sich keinesfalls billig an, aber ich hatte nun schon viele Kopfhörer im Test und kann daher klar sagen, dass man es den EarFun Free anmerkt, dass diese „günstiger“ sind. Dies muss jedoch keinesfalls negativ sein.

Das Kunststoffgehäuse der Ohrhörer würde ich definitiv als klobiger bzw. kräftiger bezeichnen. Es handelt sich hier um ein Knopf-Design, ähnlich das der Sennheiser Momentum True Wireless, wobei die EarFun Free definitiv etwas runder gestaltet wurde. Im Vergleich zum klobigeren Gehäuse fällt der Ohrkanal, welcher übrigens die typische anatomische Schwingung besitzt, sehr dezent, bzw. spitz aus. Somit resultiert an der Spitze eine dezent kleine Treiberöffnung, was jedoch im Klang sicherlich nicht für einen negativen Einfluss sorgt, dazu aber später mehr.

An jedem der Ohrhörer befindet sich an der Außenseite eine einzelne leicht gummierte Drucktaste, welche soweit ein gutes haptisches Feedback bietet. Jedoch hat so eine Hardware-Taste an einem True Wireless Ohrhörer der direkt im Ohr sitzt ein typisches Problem. Man drückt sich nämlich beim Betätigen der Taste, um den Widerstand zu überwinden, automatisch den Ohrhörer etwas tiefer ins Ohr, bzw. im Falle der EarFun Free nicht direkt weiter ins Ohr, sondern das Klacken der Taste überträgt sich in den Ohrkanal. Dies kann somit für empfindliche Leute etwas störend sein und somit für ein absolutes No-Go sorgen. Gehört ihr zu denjenigen, solltet ihr daher lieber zu einem anderen True Wireless Modell greifen.

Um die Ohrhörer an den eigenen Ohrkanal anpassen zu können, legt EarFun den Free Kopfhörern mehrere Größen an Ohranpassstücken bei, sodass für jeden eine passende Ausführung dabei sein sollte. Da an der Außenseite unterhalb des Multifunktionsknopfes an beiden Ohrhörern ein Mikrofon integriert ist, können beide Ohrhörer zusammen, oder bei Bedarf auch nur einer alleine genutzt werden. Achtung! Das beidseitig verbaute Mikro war auch bei der Vorgängerversion verbaut, doch bei der ersten Generation konnte man lediglich den rechten Ohrhörer als Master verwenden. Nun mit der neuen 2020 Version ist es möglich, je nach Bedarf, den rechten oder den linken Ohrhörer im Solo-Betrieb zu verwenden. 

Die beiden Ohrhörer kann man eigentlich nicht vertauschen, denn durch den geschwungenen Ohrkanal, passen die Ohrhörer nur in eine Richtung. Damit man jedoch direkt erkennt, bei welchem Ohrhörer es sich um welchen handelt, wurden diese an der Innenseite neben den Ladekontakten mit einem „R“ für rechts und ein „L“ für links gekennzeichnet. 

An den EarFun Free gibt es auch eine kleine Status-LED, welche nicht nur über die aktuellen Betriebsstatus der Ohrhörer informieren, sondern beim Einsetzen ins Ladecase auch über den Ladezustand. Diese LED verbirgt sich direkt zwischen dem dezenten EarFun Schriftzug auf dem Knopf und dem Mikrofon.

Ladecase

Beim Ladecase handelt es sich ebenfalls wie bei den Ohrhörern um ein schlichtes unspektakuläres mattschwarzes Case, welches aus Kunststoff gefertigt wurde. Besonders ist hier lediglich der eingelassene EarFun Schriftzug im Deckel, denn ansonsten gibt es hier nicht viel Besonderes zu entdecken.

Das Ladecase ist zwar soweit Angenehmen kompakt und zudem leicht, doch je nach Hose kann es dann doch etwas unangenehm in der Hosentasche werden. Trägt man eine weite Hose, dürfte es hier keine Einschränkungen geben, doch bei einer engeren Hose, bzw. einer Röhrenjeans, wird das Case in der Hosentasche ganz schnell unbequem. 

Viel gibt es zum qualitativ als gut zu bezeichnenden Ladecase nicht wirklich zu sagen. Das aus Kunststoff gefertigte Case macht soweit einen soliden Eindruck, sodass mir der Scharnier einen soweit wertigen Eindruck vermittelt. Klar von hochwertig sind wir hier weit entfernt, aber bedenkt, wir sind hier im Preissegment deutlich unter 50€. An der Rückseite des Cases befindet sich ein offener USB-C Anschluss, um den im Ladecase integrierten Akku aufzuladen. Um den Deckel des Cases an der Front zu öffnen, muss man auf jeden Fall beide Hände nutzen.

Damit das Case sich z. B. in der verstauten Tasche oder dem Rucksack nicht ungewollt öffnet, wurde der Deckel mit Magneten versehen, sodass dieses immer sicher zugeklappt bleibt. Dasselbe gilt auch für die Ohrhörer, denn diese werden ebenfalls wie meist bei True Wireless Kopfhörern üblich, über eine magnetische Verbindung, sicher im Ladecase gehalten. Sobald diese eingesetzt sind, werden die Ohrhörer über den Ladekontakt im Inneren automatisch wieder mit Storm versorgt und sind somit anschließend direkt für die nächste Wiedergabe bereit. Damit man übrigens jederzeit über die Restkapazität des Ladecase Bescheid weiß, wurden an der Front vier kleine weiße LEDs untergebracht, von denen jede für 25 % steht.

(Design: 3,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Was die Verarbeitung der EarFun Free angeht, konnte man bereits im Punkt Design erfahren, dass es sich hier um keine Ture Wireless Kopfhörer handelt, die besonders durch ihre Verarbeitung punkten können. Nicht falsch verstehen, die Verarbeitung ist soweit gut, doch wenn man z. B. das Case oder die Ohrhörer in der Hand hält, wirken diese aufgrund deren Oberflächenstruktur nicht so hochwertig, wie ich dies von vielen anderen Kopfhörern kenne. 

Es handelt sich hier nichtsdestotrotz um einen Kunststoff, wie dieser sicherlich auch in vielen anderen Kopfhörern zu Einsatz kommt, doch hier würde ich auf jeden Fall das ganze mit einer Soft-Touch-Oberfläche versehen, sodass es sich deutlich angenehmer anfühlt. Doch betrachtet man den sehr günstigen Preis, dann würde dieser sicherlich etwas in die Höhe steigen, was dann natürlich wieder nicht so gut wäre.  Das Case wurde übrigens mit ausreichend starken Magnet versehen, sodass nicht nur die beiden Ohrhörer selbst beim offnen Deckel an ihrem Platz bleiben, sondern auch der Deckel selbst wird absolut fest geschlossen gehalten.

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.0)
FarbeSchwarz
Akkuintegriert, Lithium-Polymer-Akku
Akku Ohrhörer: 6 h
Akku Ladecase: 24 h
Gesamt somit: 30 h
Gewicht 60 g (Ohrhörer und Ladebox)
11 g (beide Ohrhörer)
49 g (Ladebox)
MaterialOhrhörer und Ladecase aus Kunststoff
KonnektivitätBluetooth 5.0 Audio-Codec: SBC und AAC. Unterstützte Profile: A2DP , AVRCP , HFP , HSP
TreiberDynamische Treiber (Graphen Beschichtete) mit einer Größe von 6 mm (links und rechts)
Frequenzbereich20 Hz–20 kHz
LieferumfangEarFun Free  True Wireless Kopfhörer (2 Stk.)
Ladebox
USB-Typ-C-Ladekabel
Eartips in den Größen: S; M und L)
Benutzerhandbuch usw.

Tragekomfort

Bei den EarFun Free handelt es sich um Kopfhörer, die dank IPX7 gegen Schweiß und Wasser Geschütz sind. Hier ist jedoch Obacht geboten, denn hier sollt man nicht von einem totalen Schutz im Wasser ausgehen, sondern lediglich von einem kurzen, sprich vermutlich so in etwa 10 bis 15 Minuten. 

Dennoch eignen sich die EarFun Free unter anderem durch diese Schutzklasse und dem zusätzlichen guten Halt, sehr gut für den mobilen, aber auch sportlichen Einsatz. Durch die etwas klobiger Bauweise werden die Ohrhörer quasi leicht in das Ohr eingedreht. Sprich, man setzt den jeweiligen Ohrhörer leicht nach vorne geneigt ins Ohr ein und dreht diese nach hinten hinweg, sodass dieser sich quasi automatisch in das Ohr einsetzt. Dadurch hält der Kopfhörer trotz nicht vorhandener Sport-Einsätze überraschend gut in den Ohren. Ein Nachjustieren ist dabei eher selten nötig, sofern man die richtige Größe an Ohrtips ausgewählt hat. Aber als In-Ear Kopfhörer für den Extremsport, wie z. B. Mountainbike fahren, was ich z. B. auch regelmäßig mache, würde ich die EarFun Free weniger empfehlen, denn hier gibt es noch bessere Alternativen.

Der Druck, der nach dem Einsetzen im Ohr ansteht ist ok. Klar merkt man hier definitiv, dass man die Kopfhörer im Ohr hat, doch hier hatte ich schon deutlich unbequemere Kopfhörer.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Bedienung

So kommen wir nun zur Bedienung, diese wurde von EarFun gegenüber der 1. Generation sinnvoll überarbeitet, da die Steuerung nun nicht nur intuitiver, sondern auch so gemacht wurde, dass man beide Kopfhörer fortan getrennt nutzen kann. 

Für sogenannte True Wireless Kopfhörer ist es üblich, dass diese mit einem Aufbewahrung-/Ladecase daher kommen und dadurch automatisch eingeschaltet werden, wenn diese entnommen werden und sobald diese wieder eingesetzt sind, ausgeschaltet werden. So ist es auch bei den EarFun Free der Fall, was hier soweit auch wunderbar klappt.

Über den Multifunktionsknopf an den beiden Ohrhörern wird wie bereits angedeutet alles gesteuert, je nachdem wie häufig man die jeweilige Taste drückt. Betätigt man egal ob rechts oder links die Taste einmal kurz, dann wird die Musik direkt gestoppt und beim Erneuten betätigen wieder an dieser Stelle fortgesetzt. Durch das Zweimalige hintereinander drücken, reguliert man ganz einfach die Lautstärke: am linken Ohrhörer leiser und am rechten lauter. Ebenfalls kann man direkt über die Kopfhörer einen Titel überspringen, dazu drückt man die jeweilige Taste dreimal: zum Vorspringen rechts und zurückspringen links.

Möchte man den vom Smartphone integrierten Sprachassistenten aufrufen, dann kann man dies hier ebenfalls über beide Ohrhörer tun, indem man ohne das aktuell Musik wiedergegeben wird entweder die Tasten rechts oder links doppelt betätigt. Um die Ohrhörer wiederum manuell auszuschalten genügt es, die Taste etwas länger gedrückt zu halten.

Wichtig und zu beachten gilt, dass sich die Belegung der Tasten im Solo-Modus nicht verändern. Nutzt ihr den rechten Ohrhörer, könnt ihr eben auch nur dessen Steuerungsbefehle ausführen. Somit ist es über diesen dann nicht möglich, die Lautstärke abzusenken oder einen Titel zurückzuspringen. Nutzt man wiederum den Linken, dann kann man eben nicht die Lautstärke erhöhen und nicht zum nächsten Lied springen. Ebenso viel mir an einem Android Smartphone auf, dass die Lautstärke der Ohrhörer nicht mit der des Smartphones synchron sind. Erhöht man hier nämlich die Lautstärke der Ohrhörer, wird nur deren Lautstärke erhöht. Daher kann es sein, dass wenn das Smartphone nur bei etwas 50 % der Lautstärke eingestellt wurde, dass man sich fragt, warum die Ohrhörer so leise sind.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

EarFun hat die Free True Wireless Kopfhörer mit einem 6 mm Treiber ausgestattet, genauer gesagt je Ohrhörer ein sogenannter Graphene Treiber. Das bedeutet in diesem Fall, dass die Treiber mit einer dünnen Kohlenstoffschicht beschichtet wurde, was für tiefe Bässe und einen erstklassigen Sound sorgen soll. 

Ansonsten gibt EarFun noch an, dass der klassische Frequenzbereich von 20-20.000Hz abgedeckt wird und neben dem Standard Audio-Codec auch der hochwertige AAC-Codec unterstützt wird, was vor allem für Apple-Nutzer gut ist, denn diesen Codec nutzt Apple bei seinen Smartphones, während Android voll und ganz auf aptX bzw. aptX HD setzt. Soviel zu den technischen Daten, doch wir gut klingen die Kopfhörer die nichtmal 50 € kosten?

Die EarFun Free bieten beim Bass eine voluminöse und knackige Wiedergabe. Dieser Bass bietet einen überraschend guten Schub, wobei es sich hier definitiv um keine Bassmonster handelt, sondern vielmehr um Kopfhörer, die einen handfesten Bass vorweisen. Die Mitten sind weitestgehend eindringlich, wobei diesen dennoch etwas zurückhaltender sind und sich somit etwas im Hintergrund des Basses halten. Dafür wiederum können die EarFun Free wieder in den Höhen deutlich punkten, denn hier wird eine detailreiche und luftige Wiedergabe gewährleistet, welche jedoch keinesfalls zu luftig abgestimmt wurde. 

Bei der Sprachverständlichkeit verspricht EarFun, dank den verbauten MEMS-Mikrofonen eine kristallklare Gesprächswiedergabe, selbst in lauten Umgebungen. Soweit geht diese in meinem Test auch in Ordnung, sodass ich hier weder ein störendes Hintergrundrauschen wahrnehmen konnte, noch das man den Gesprächspartner schlecht verstehen würde. Aber auch so und auf zusätzlicher Nachfrage beschwerte sich der Gesprächspartner nicht darüber, dass er mich schlecht verstehen konnte. Hier scheint EarFun beim 2020 Modell der Free etwas nachgebessert zu haben, den bei der ersten Version hatte man, soweit ich im Netz lesen konnte noch etwas Probleme bei der Verständlichkeit. 

Dank der Unterstützung von Bluetooth 5.0 bieten die EarFun Free eine stabile und zudem eine unterbrechungsfreie Verbindung zum Zuspielgerät. Was die Latenz angeht, also die Verzögerung zwischen Ton und Bild beim Ansehen von YouTube Videos usw. kann ich mich definitiv nicht beklagen. Die Verzögerung ist nicht wirklich feststellbar, sodass sich die Ohrhörer perfekt dazu eigenen, darüber Filme und kurze Videos anzusehen.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akku & Ladecase

EarFun hat in jedem der beiden Ohrhörer einen 50 mAh Akku verbaut, daher verspricht das Unternehmen bei den Free der 2. Generation eine reine Akkulaufzeit von bis zu 6 Stunden am Stück. Diese ist jedoch wie immer davon abhängig, wie man die Kopfhörer nutz. Daher ist es sehr entscheidend, wie laut ihr die Musik eingestellt habt. Bei einer normalen Lautstärke (etwas 60 bis 70 %, kam ich jedoch auf eine Laufzeit von knapp 5 Stunden, was definitiv ebenfalls ein guter Wert ist.

Mit dem zugehörigen Ladecase, über welches die Kopfhörer bis zu 4-mal aufgeladen werden können, sollen weitere 24 Stunden Musikwiedergabe ermöglicht werden. Somit kommt man auf insgesamt bis zu 30 Stunden Musikwiedergabe. Bis der 500 mAh große Akku im Ladecase wiederum voll aufgeladen wurde, vergehen knapp 2 Stunden, für die beiden Ohrhörer wiederum benötigt es knapp 1,5 Stunden. Interessant ist jedoch, dass EarFun die Möglichkeit integriert hat, das Case auch direkt kabellos aufzuladen, dafür benötigt man jedoch aufgrund des Energieverlustes etwas länger, sodass man hier mit einer Ladezeit von knapp zweieinhalb Stunden rechnen sollte.

Sollte man die Kopfhörer länger als 15 Minuten nicht mit einem Smartphone oder einem anderen Zuspielgerät koppeln, dann schalten diese sich automatisch ab. Außerdem wechseln diese nach kurzer Zeit beim Pausieren der Musik in den Energiesparmodus, welchen diese jedoch sofern man innerhalb kurzer Zeit die Musik wieder weiterlaufen lässt automatisch verlassen.

Bluetooth & Signalqualität

Bei der Verbindungstechnologie der Free setzt EarFun auf die bessere Bluetooth 5.0 Verbindung. Dadurch wird eine äußerst stabile und sichere Verbindung zwischen den Kopfhörern und dem Smartphone gewährleistet. Eine geringe Latenz wird wie bereits unter Klang angedeutet auf jeden Fall gewährleistet, doch wie sieht es mit der Bluetooth-Reichweite aus, dies habe ich natürlich ebenfalls ausführlich getestet. Das Koppeln der Kopfhörer geht sehr einfach vonstatten, da die Kopfhörer nach dem ersten einsetzten in das Ladecase und der anschließenden Entnahme, automatisch in den Kopplungsmodus versetzt werden.

Sollte dies nicht der Fall sein, dann beide Ohrhörer manuell Ausschalten und anschließend die Taste an jedem Kopfhörer für mindestens 8 Sekunden gedrückt halten. Dabei werden die Kopfhörer zurückgesetzt und können nach dem Einschalten wieder mit einem anderen Gerät verbunden werden. 

Im Praxistest bieten die EarFun Free zum Smartphone (bei mir mit einem iPhone X und einem Gigaset GS290 getestet) eine stabile und gute Reichweite von bis zu 15 Metern im Haus. Im Freien wiederum ist die Reichweite höher, macht jedoch wenig Sinn, da sich kaum jemand mehrer Meter ohne Blick auf sein Smartphone entfernen wird, außer man hat ein großes Grundstück und ist im Garten unterwegs.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit den EarFun Free hat das gleichnamige Unternehmen EarFun interessante True Wireless Kopfhörer vorgestellt. Diese True Wireless Kopfhörer sind nicht nur durch ihren sehr günstigen Preis interessant, sondern auch durch das resultierende Preis-Leistungs-Verhältnis. 

Der Klang gehört zwar definitiv nicht zu der besten Tonqualität, doch angesichts des Preises ist der Klang ausgesprochen gut und dürfte meiner Meinung nach auf jeden Fall der Mehrheit der Nutzer reichen, die auch nicht viel mehr Geld ausgegeben wollen. Des Weitern handelt es sich um True Wireless Kopfhörer, die einen sehr sicheren halt bieten und zudem auch noch von der Akkulaufzeit nicht schlecht abschneiden. Dies macht die neuen EarFun Free zu meinem aktuellen Geheimtipp für True Wireless Kopfhörer für unter 50€.

Preis/Leistung

Die UVP der EarFun Free hatte das Unternehmen zum Marktstart mit gerade Mal 49,99€ festgesetzt. Doch inzwischen gibt es die Kopfhörer z. B. direkt bei Amazon für 39,99€ respektive sogar dank eines 10 % Gutschein aktuell noch billiger.

Für diesen Preis können die Ohrhörer sehr überzeugen. Klar handelt es sich hier wie bereits erwähnt nicht um die rundum besten Kopfhörer, doch man muss hier den Preis im Hinterkopf behalten und für diesen sind die Ohrhörer überraschend gut.

EarFun Free

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unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: myearfun.com/de

JBL LIVE 220BT

In aller Kürze

Mit dem neuen Live 220BT hat JBL einen klanglich interessanten Kopfhörer auf den Markt gebracht. Klar handelt es sich hier nicht um ein True Wireless Kopfhörer, doch zum einen ist dieser mit unter 80€ sehr günstig und bietet zudem einen komfortablen Tragekomfort für den täglichen mobilen Einsatz. Außerdem ist der Funktionsumfang mit TalkThru und Ambient-Aware sowie Bluetooth 4.2 sehr angemessen. Lediglich hochwertigere Codecs und das aktuelle Bluetooth 5.0 vermisse ich hier dennoch ein wenig. Doch insgesamt gibt es hier zu diesem Preis kaum Kritik.

Gefällt uns

  • gute Klangqualität
  • Schnellladefunktion
  • gutes Design + Verarbeitung
  • Ambient-Aware und TalkThru
  • 10 h Akkulaufzeit

Gefällt uns weniger

  • keine hochwertigen Codec
  • Störgeräusche durchs Kabel

JBL LIVE 220BT

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Bei der Verpackung des JBL LIVE 220BT handelt es sich um eine etwas größere Verpackung wie bei den meisten In-Ear Kopfhörern, die ich bisher vom Unternehmen getestet habe. Auffallend ist hierbei jedoch, dass die Verpackung zwar insgesamt größer ausfällt, aber doch sehr schmal und zudem leicht ausfällt. Insgesamt macht die Verpackung einen guten Eindruck, doch die verwendete Kartonage ist definitiv nicht so stabil wie bisher. Das liegt unter anderem, dass hier die gleicher Verpackungsdicke wie bei den meisten anderen Kopfhörern verwendet wurde, aber JBL auf das zusätzliche dickere schwarze Verpackungsinnere verzichtet hat.

Von der farblichen Gestaltung bleibt JBL sich jedoch treu, denn weiterhin setzt man hier auf das altbekannte grau und weiß, mit einigen wenigen orangenen Akzenten. Auf der Vorderseite der Verpackung befindet sich eine magnetische Abdeckung, welche mit einer großen Abbildung des Kopfhörers, sowie dem Herstellerlogo und Produktnamen versehen wurde. Des Weitern erwähnt JBL hier direkt unter der Produktbezeichnung die für JBL besonderen Highlights des Kopfhörers. Zu diesen zählt unter anderem die Ambient Aware & TalkThru Funktion, sowie der Sprachassistenten Support (Google Assistant und Amazon Alexa). Zudem informiert JBL wie üblich im rechten unteren Rand darüber, dass die gesamte Akkulaufzeit für bis zu 10 Stunden Musikwiedergabe ausreicht. Klappt man den bereits erwähnten Deckel an der Vorderseite auf, dann erblickt man den kompletten JBL LIVE 220BT Kopfhörer durch ein großes transparentes Sichtfenster und erkennt, dass sich dieser in einem schlichten weißen Kunststoffeinsatz befindet.

Am rechten schmalen Rand erwähnt JBL, was man mit der Sprachsteuerung machen kann. So wird einem ein Beispiel zu jedem Assistenten gezeigt, bei dem durch die einfache Aussprache wie z. B. Alexa, spiel Hip-Hop Musik oder hey Google, spiel Rock Musik, der jeweilige Genre wiedergegeben wird. Einige Informationen zum Hersteller und dem Produkt, erfährt man wiederum an der Unterseite, an der JBL zudem eine kleine Übersicht (Skizzen) des Lieferumfangs präsentiert.

An der Rückseite erfährt man wie üblich bei JBL nochmals mehr bzw. ausführlicher Details zum Produkt. Im Großen und Ganzen handelt es sich hier jedoch um die bereits auf der Vorderseite genannte Punkte, welche hier jedoch in mehren Sprachen und mit Symbolen aufgelistet wurden. Neu ist hier nur, dass es sich beim Gehäuse der Ohrhörer um eines aus Aluminium handelt und das eine Multipoint-Verbindung unterstützt wird. 

Nach dem Öffnen der Verpackung an der Unterseite kann man das komplette Innenleben herausziehen. Dabei kommt dann auch der restliche Lieferumfang, welcher sich unter dem weißen Kunststoffeinleger befindet zum Vorschein. Dabei handelt es sich jedoch lediglich um ein veraltetes Micro-USB Ladekabel, die üblichen Silikon-Eartips in der Größe S; M und L, sowie eine Bedienungsanleitung.

(Verpackung: 3 von 5 Punkten)

Design

Beim JBL LIVE 220BT handelt es sich keineswegs um einen True Wireless Kopfhörer, sondern um ein In-Ear Kopfhörer, der als sogenannter Nackenband-Kopfhörer bezeichnet wird. Somit sind beide Ohrhörer, also der rechte und linke Ohrhörer über ein Kabel, welches hier mit einer dickeren, aber angenehmen gummierten Hülle umhüllt ist, miteinander verbunden. Somit kann man den Kopfhörer wie üblich bei Nichtgebrauch locker um den Hals tragen und durch die magnetische Zusammenführung auf der Rückseite, werden diese sicher zusammengehalten, sodass man den Kopfhörer selbst bei hektischen Bewegungen nicht verliert.

Ob einem selbst die Ausführung als Nackenband-Kopfhörer gefällt, ist selbstverständlich eine reine Geschmacksache, denn unbequem ist dies wie bereits erwähnt auf keinem Fall. Solltet ihr wiederum auf der Suche nach einem In-Ear Kopfhörer sein, denn man auch beim Joggen oder sonstigen Sportarten tragen kann, dann würde ich euch eventuell zu einem anderen Modell raten. Schließlich können die beiden dickeren Enden, in denen die Bedienelemente, sowie der Akku steckt, trotz einem sehr geringen Gewicht störend wirken. Denn das regelmäßige Auf und Ab springen ist sicherlich nicht jedermanns Ding und daher je nach Empfinden als störend oder eben nicht zu bezeichnen.

Der Nackenbügel des JBL LIVE 200BT, ist typisch für diese Ausführung als sogenannter In-Ear Kopfhörer mit einem etwas dickeren Silikon-Material überzogen. Dies soll soweit nicht nur für einen Schutz vor Schweiß sorgen, sondern auch für einen angenehmen und weichen Tragekomfort. Dieser etwas dünnere Teil des Nackenbügels verläuft nach vorne auf der linken sowie rechten Seite in zwei etwas breitere Kunststoffenden. In diesen Enden finden wie für diese Art von Kopfhörer üblich der Akku, die Anschlüsse (Ladeanschluss), sowie die Bedienelemente platz. Von diesen „dickeren“ Elementen verläuft wie üblich ein dünnes Kabel zu den beiden Ohrhörern. Dabei ist dieses Kabel jedoch nicht wie häufig gummiert, sondern in dem Fall des JBL LIVE 220BT handelt es sich um ein sogenanntes Textil- bzw. Stoffkabel.

Überraschend finde ich persönlich, dass trotz des geringen Preises das Gehäuse der Ohrhörer zum Teil aus Aluminium gefertigt wurde. Das Gehäuse der Ohrhörer ist soweit nicht besonders klobig, was unter anderem daran liegt, dass JBL hier sich voll und ganz auf die Treibereinheit konzentrieren konnte. Alles andere, was z. B. bei True Wireless Kopfhörern auch im Gehäuse platz finden muss, konnte JBL hier in den beiden dickeren Enden unterbringen. In beiden Gehäusen befinden sich jedoch auch noch einige Mikros, da der JBL LIVE 220BT mit Ambient Aware und TalkThru-Technologie ausgestattet wurde. Hierfür sind natürlich zusätzliche Mikros nötig, welche die Stimmen und andere Geräusche in der Umgebung registrieren bzw. Aufnahmen und diese bei Wunsch zu euch, bzw. ins Gehör mit einspielen. 

Am Gehäuse der Ohrhörer verläuft der Treiberausgang, wie es häufig der Fall ist, exzentrisch und schräg nach innen, sodass dieser beim Einsetzen in das Ohr, direkt in den Ohrkanal verläuft. Damit das Ganze bequem ist, befinden sich an der Vorderseite natürlich noch die üblichen Silikon Ohranpassstücke, welches sich bei diesem Modell überraschend einfach ohne Kraftaufwand wechseln lassen. Damit man direkt erkennt, welcher Stöpsel in welches Ohr gehört, sind die beiden Ohrhörer mit einem entsprechenden Buchstaben bedruckt.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Für einen Kopfhörer, der unter 80€ kostet, ist der JBL LIVE 220BT soweit sehr gut verarbeitet. Die verwendeten, verschiedenen Materialien machen einen sehr guten Eindruck und wurden ohne störenden Kanten und Ecken verarbeitet. Das Gewicht des Kopfhörers ist mit 31 Gramm sehr leicht und der Tragekomfort ist soweit ebenfalls im Alltag sehr gut. Übrigens hat JBL die Rückseite der Ohrhörer-Gehäuse mit einer magnetischen Zusammenführung ausgestattet, sodass diese beim Nichtgebrauch praktischerweise zu einer Art Kette zusammengeführt werden können. Jedoch muss ich diejenigen enttäuschen, die dabei direkt auf die Integration einer automatischen Start-/Stopp-Funktion gehofft haben, denn diese gibt es hier leider nicht.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtIn-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer ohne ANC
FarbeSchwarz/Grau
TrageartNackenbügel
Gewicht 31 Gramm
MaterialKunststoff/Silikon;  Gehäuse der Ohrhörer zum Teil aus Aluminium
Tönerje Seite, ein 8 mm dynamischer Treiber
Akkulaufzeitbis zu 10 Stunden, mit Schnellladefunktion
Ladezeit15 Minuten laden, für 1 Stunden Musikwiedergabe
Frequenzbereich20 Hz–20 kHz
LieferumfangJBL LIVE 220BT Kopfhörer
3 paar Silikon-Ohranpassstücke
Bedienungsanweisung
Micro-USB-Ladekabel

Tragekomfort

Die Ausführung eines In-Ear Kopfhörers hat wie bereits unter dem Punkt „Design“ erwähnt sowohl Vor-, als auch Nachteile. Schlussendlich liegt es an euch selbst, ob euch die eventuell hüpfenden Enden beim Sport usw. stören oder eben nicht und es liegt auch daran, für was ihr einen Kopfhörer sucht. Im Alltag sind die Kopfhörer sicherlich von Vorteil, denn der Nackenbügel über den Hals entlastet den Zug an den Ohren sehr angenehm. Dafür wiederum ist es weniger ein Kopfhörer für sportliche Tätigkeiten, was nicht nur an den hüpfenden Enden liegt, sondern auch daran, dass JBL hier explizit keinen 100 % Schutz gegen Schweiß usw. verspricht.

JBL legt dem JBL LIVE 220BT mehrer verschieden große Silikon-Anpassstücke bei, mit denen man die Kopfhörer weitestgehenden individuell dem eigenen Ohrkanal anpassen kann. Wie immer sollte man sich für das Erste anpassen genug Zeit lassen, denn am Ende sollte weder der Klang, noch der halt unter der falschen Wahl an Ohrtips leiden. Der Sichere halt in den Ohren ist mit der richtigen Wahl der Ohrtips sehr gut. Zudem entlastet das Nackenband den Zug auf die Ohren sehr angenehm und sorgt zudem dafür, dass das Gewicht gleichmäßig über den Nacken verteilt wird.

(Tragekomfort: 3,5 von 5 Punkten)

Bedienung

Beim JBL LIVE 220BT befinden sich die wichtigsten Bedienelemente direkt auf der rechten Seite im dickeren Kunststoffelement. Somit findet man hier drei Tasten an der Seite und eine inkl. dem verdeckten Micro-USB-Port direkt darüber. Zudem ist noch eine weitere Taste fast schon unscheinbar an der linken Innenseite versteckt.

Bei den zur Außenseite gerichteten Bedienknöpfe handelt es sich um die Knöpfe, die man am meisten benötigt, da man darüber unter anderem die Musik steuert. Zentral davon befindet sich der Multifunktionsknopf, mit dem man durch 2 Sekunden gedrückt halten, den In-Ear Kopfhörer einschaltet. Sobald man diesen Ausschalten möchte, dann betätigt man dieselbe Taste für 4 Sekunden. Direkt daneben wurde von JBL eine kleine LED integriert, welche durch rotes, weißes oder auch blaues aufblinken, den aktuellen Betriebsstatus anzeigt.

Die Bedienelemente, welche man wiederum zur Musiksteuerung benötigt, sind direkt daneben angeordnet, und soweit sehr gut an dem hervorstehenden „+ und -“ zu ertasten. Zur Regulierung der Lautstärke genügt es einfach, das „+“ zur Erhöhung und das „-“ zur Reduzierung zu betätigen. Mit der mittleren Multifunktionstaste kann man wiederum jederzeit die Musik pausieren und beim erneuten Drücken wieder weiterlaufen zu lassen. Die Lauter-/Leiser-Tasten dienen jedoch nicht nur zur Lautstärkeregulierung, sondern auch dazu, einen Musiktitel vor bzw. zurückzuspringen. Dies funktioniert ganz einfach, indem man während der Musikwiedergabe eine der beiden Tasten für zwei Sekunden gedruckt hält. Ebenso kann man über den mittleren Knopf jederzeit einen eingehenden Anruf Annehmen oder auch ablehnen, sowie die Lautstärke dafür separat regulieren. Damit ein Gesprächspartner einen gut versteht, wurde das Mikrofon hierfür in der Innenseite integriert.

Der JBL LIVE 220BT besitzt jedoch, wie bereits erwähnt noch weitere Funktionen. Man kann z. B. die bereits erwähnte Ambient Aware und TalkThru-Technologie ganz einfach über den separaten Knopf an der Oberseite direkt neben der Ladebuchse regulieren. Da JBL im LIVE 220BT zudem die Unterstützung des Sprachassistenten Google Assistant bzw. auch von Amazons Alexa integriert hat, kann man diesen, sofern man diesen in der JBL Headphones App eingerichtet hat, jederzeit über den versteckten Knopf in der Innseite, des linken Nackenbügel-Ende aufrufen.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

JBL hat im LIVE 220BT je Seite einen dynamische 8 mm Treiber verbaut. Hierbei verzichtet JBL jedoch auf die Unterstützung hochwertiger Audio-Codecs, doch dennoch würde ich das Klangbild durchaus als gut beschreiben. Beim JBL LIVE 220BT handelt es sich um einen günstigeren In-Ear Kopfhörer, der sich auf den mobilen Einsatz konzentriert. Also ist hier definitiv nicht die Rede von einem hochauflösenden Kopfhörer, da man hier sowieso bei einem höheren Preis laden würde. 

Das Klangbild ist im Bereich Bass kräftig abgestimmt, sodass mich dieses mit einem druckvollen Volumen und einem guten Tiefgang überraschte. Die Mitten sind zwar ebenfalls farbig, doch im Vergleich zum Bass deutlich zurückhaltender. Die vom LIVE 220 BT wiedergegebenen Mitten kommen beim Gesang und elektronischer Musik voll zur Geltung. Im Rockbereich geht das Klangbild zwar dennoch soweit in Ordnung, aber die Gitarrensolos sind meiner Meinung nach nicht so griffig und präsent. Zu guter Letzt schneidet der Kopfhörer im Höhenbereich gut ab, auch wenn man hier definitiv nicht von detailreich und hochauflösend reden kann. Die häufig präsenten s-Laute halten sich jedoch sehr gut zurück, sodass die Höhen nicht übertönt sind.

Sollte euch jedoch das von Werk aus abgestimmte Klangbild nicht gefallen, dann könnt ihr dies sehr einfach über die App, via Equalizer verändern. Dafür steht euch ein ausreichender 5-Band Equalizer zur Verfügung, welcher es ermöglicht, das Klangbild nochmals etwas den eigenen Vorlieben anzupassen.

Die Sprachverständlichkeit der JBL LIVE 220BT ist soweit ganz gut. Ich konnte meine Gesprächspartner-/innen sehr gut verstehen und auch diese konnten wiederum mich klar und deutlich verstehen. Ebenso wichtig wie ein guter Klang und eine gute Sprachverständlichkeit ist für viele natürlich auch die Latenz. Hier ist die Rede von der Verzögerung zwischen dem auf dem Smartphone weitergegebenen Bild, sprich dem Video und dem über die Kopfhörer abgespielten Ton. Hier kann ich mich bei dem JBL LIVE 220BT nicht beklagen. Die Verzögerung ist nicht wirklich feststellbar, sodass sich die Ohrhörer perfekt dazu eigenen, darüber Filme und Videos anzusehen.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

App

Da der JBL LIVE 220BT, zur LIVE-Serie gehört, ist dieser wie bereits der JBL LIVE 400BT und der JBL LIVE 650BTNC ebenfalls mit der App Namens „My Headphones“ kompatible. Diese App steht sowohl für iOS, als auch Android Smartphones als kostenloser Download im jeweiligen AppStore bereit.

JBL Headphones
Preis: Kostenlos
JBL Headphones
Preis: Kostenlos

Diese App ist jedoch nicht unbedingt zwingend erforderlich, da die Kopfhörer auch ohne diese problemlos genutzt werden kann. Wer jedoch Firmware-Updates, oder persönliche Einstellungen via Equalizer vornehmen möchtet und den Google Assistant bzw. Amazon Alexa als Sprachassistent nutzen will, kommt um die App nicht drumherum.

Startet man die App das erste Mal, wird man sehr einfach Schritt für Schritt durch die Einrichtung und das Menü navigiert. Zudem wird einem in jedem Einstellungsfenster alles ganz gut erklärt. Ist dies soweit durchgeführt, landet man nach jedem Start der App auf dem Startbildschirm, auf dem sämtliche kompatiblen Kopfhörer die man selbst besitzt angezeigt werden. Zumindest sofern diese angeschaltet sind und man diese vorher mit dem Smartphone via Bluetooth gekoppelt hat.

Klickt man hier auf den JBL LIVE 220BT, landet man in dessen Einstellungsmenü, wo man direkt unter der Abbildung des Kopfhörers, dessen restliche Akkulaufzeit in Prozent angezeigt bekommt. Unmittelbar darunter kann man zudem die Ambient Aware und TalkThru-Funktion zu- oder abschalten. Zudem ist es direkt von hier aus im unteren Bereich möglich, die EQ-Einstellungen vorzunehmen oder ein eigenes Klangprofil zu erstellen und abzusichern. Über das Zahnrad im rechten oberen Bereich gelangt man in ein weiteres Untermenü. In diesem kann man die automatische Abschaltung bei 10 Minuten ohne Musikwiedergabe Aktiveren bzw. Deaktivieren und die Assistenten einrichten, oder auf die Gerätehilfe zugreifen. Vielmehr Wichtiges gibt es hier in der App jedoch nicht zu sehen.

(App: 3,5 von 5 Punkten)

Bluetooth

Im JBL LIVE 220BT ist ein Bluetooth 4.2 Chip integriert, welcher die von JBL bekannte Multipoint-Verbindung unterstützt. Damit ist es möglich, die Kopfhörer zeitgleich mit zwei Geräten zu koppeln. Dies ist z. B. von Vorteil, wenn man zwei Smartphones nutzt, also z. B. ein Privates und ein Geschäftshandy oder man die Kopfhörer nicht nur fürs Smartphone, sondern auch an einem Tablet nutzen möchte. Durch das drücken der Plus und Ambiente Aware und Talk Thru-Funktions Taste für zwei Sekunden, wechselt man dann ganz bequem zwischen den beiden Geräten umher. 

Das Pairing zwischen Smartphone und Kopfhörer erfolgt wie üblich über die Bluetooth-Einstellungen am Smartphone und ist daher in wenigen Schritten bzw. Sekunden erledigt. Beim ersten Mal Anschalten befindet sich der Kopfhörer sowieso automatisch im Pairing-Modus und daher sollte es hier sehr einfach vonstattengehen. Die max. Reichweite der Bluetooth-Verbindung beträgt im Freien ca. 18 Meter. Indoor, also im Haus usw. reduziert sich die Reichweite logischerweise etwas. Dabei spielen jedoch einige Faktoren eine Rolle, welche die Reichweite beeinflussen. Dazu zähle unter anderem die Dicke und die Beschaffenheit (Material usw.) der Wände und in welcher Richtung ihr zum Smartphone steht Bluetooth-Sender).

(Bluetooth: 4 von 5 Punkten)

Akku

Die Akkulaufzeit gibt JBL beim LIVE 220BT mit bis zu 10 Stunden an. Dies ist soweit zwar kein Spitzenwert, aber dennoch definitiv nicht schlecht. Wie lange der Akku am Ende bei einem durchhält, hängt natürlich wie bei vielen elektronischen Geräten von mehreren Faktoren ab. So spielt es zum einen eine Rolle, wie hoch ihr die Lautstärke eingestellt habt und wie oft ihr darüber telefoniert usw. Hört ihr persönlich lauter Musik und dreht die Lautstärke bis auf den Anschlag auf, müsst ihr logischerweise mit eher 8 bis 9 Stunden rechnen. Wer dagegen wie ich, bei ungefähr 75 bis 90 % der maximalen Lautstärke Musik hört, kann die 10 Stunden problemlos erreichen.

JBL hat den LIVE 220BT mit einer Schnellladefunktion ausgestattet. Daher ist der Akku bereits nach 15 Minuten Ladezeit für eine Stunde Musikwiedergabe bereit. Für eine volle Aufladung wiederum vergingen im Schnitt knapp 2 Stunden, was immer noch ein top Wert ist. 

(Akku: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit dem JBL LIVE 220BT hat JBL einen klanglich guten In-Ear Kopfhörer im Sortiment. Dieser kann durch einen hohen Funktionsumfang überzeugen und besticht durch sein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. JBL verspricht hier eine Akkulaufzeit, die man problemlos erreichen kann und dank Ambient Aware und TalkThru-Technologie verpasst man keine wichtigen Ansagen am Bahnhof oder am Flughafen.

Preis/Leistung

Die UVP des JBL LIVE 220BT legte JBL zum Marktstart mit gerade Mal 79.99€ fest. Doch inzwischen ist dieser bereits bei JBL etwas günstiger erhältlich und auch in verschiedenen online Shops ist der Kopfhörer je nach Farbe für unter 65 € erhältlich.

Wer von einem In-Ear Kopfhörer mit Nackenband nicht abgeneigt ist und ein Modell mit einem ausgewogenen und guten Klang sucht, sollte sich den JBL LIVE 220BT genauer anschauen. Der Kopfhörer ist definitiv kein High-End, doch für den „günstigen“ Preis, kann man meiner Meinung nach wenig falsch machen.

JBL LIVE 220BT

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: de.jbl.com

Harman Kardon Citation One MKII

In aller Kürze

Beim neuen Harman Kardon Citation One MKII handelt es sich um das neue verbesserte Modell des kleinsten Lautsprechers aus der Citation-Serie. Das neue Modell ist nun nicht nur in weiteren Farben verfügbar, sondern wurde zugleich mit AirPlay 2 und Google Chromecast ausgestattet. Das Ergebnis ist ein gelungener Netzwerklautsprecher, der nicht nur einfach eingerichtet ist, sondern zugleich einen guten Klang bietet. Die Touchbedienung an der Oberseite reagiert sehr präzise und der schöne Stoff von Kvadrat macht ebenso einen eleganten und schönen Eindruck.

Gefällt uns

  • gute Verarbeitung & Design
  • Raumfüllender Klang
  • guter Klang
  • einfache Einrichtung
  • WLAN & Bluetooth

Gefällt uns weniger

  • Schwächen in den Mitten
Harman Kardon Citation One MKII

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Harman Kardon liefert den neuen Citation One MKII in einer informativen und somit rundum bedruckten Verpackung aus. Diese macht soweit einen sehr stabilen Eindruck, sodass der Inhalt sicher während des Transports geschützt wird und damit man die Verpackung leicht transportieren kann, wurde diese mit einem Transportgriff versehen. 

An der ersten Seite, der vier wichtigen Verpackungsseiten, hat Harman Kardon eine Ablichtung des neuen Citation One MKII platziert. Zudem prangt hier natürlich wie bei vielen anderen Produkten auch der Name des Produktes und der des Unternehmens. Außerdem weist Harman Kardon hier auf die Integration von WiFi, Bluetooth, dem Google Assistant, Google Chromecast und Apple AirPlay 2 hin. Somit erfährt man beim Betrachten der Verpackung direkt, dass es sich hierbei um einen smarten Lautsprecher handeln muss. Betrachtet man direkt die linke Seite daneben, kann man hier eine etwas vergrößerte Abbildung des Harman Kardon Citation One MKII sehen, bei der man jedoch das Touch-Bedienfeld an der Oberseite genauer dargestellt bekommt.

Die rechte Seite wiederum zeigt einem die komplette Übersicht der aktuellen Harman Kardon Citation-Familie. Außerdem wird einem hier darunter ein kleines Raumbeispiel gezeigt, bei dem neben dem Citation One auch der größere Citation 500 und die Citation Bar zum Einsatz kommen. Damit möchte Harman Kardon zeigen, dass es sich hierbei um Netzwerklautsprecher handelt, die natürlich auch Multiroom fähig sind. 

So kommen wir zur letzten Seite, bei der es sich zugleich um die informativste Seite handelt. Hier wird einem nämlich der transparente Aufbau des Harman Kardon Citation One MKII gezeigt, sodass man hier die Treibereinheiten welche das Unternehmen verbaut hat, sehen kann. Außerdem informiert Harman Kardon hier über einige fürs Unternehmen wichtige Features zu denen folgende zählen: Die Kombination aus Heim-Audio-Entertainment, welches hier auf ein detailverliebtes Design trifft, den Direkten zugriff auf den Google Assistant ohne eine Taste zu berühren, sowie die Möglichkeit den Lautsprecher mit anderen Citation-Produkten zu erweitern und die Integration von AirPlay 2. Zu guter Letzt wird hier auch auf den Lieferumfang hingewiesen und die Outputpower des Citation One MKII von bis zu 40 Watt.

Öffnet man die Verpackung an der Oberseite, bekommt man direkt die beiliegende Bedienungsanleitung zu Gesicht, welche hier lediglich von einem schwarzen Einleger gehalten wird. Darunter wiederum kommt eine Art Schaumstoffeinsatz zum Vorschein, der nicht nur dafür sorgt, dass die Anleitung an ihrem Platz bleibt, sondern auch der direkt darunter befindliche Harman Kardon Citation One MKII. Dieser befindet sich hier sicher verpackt in einem zusätzlichen Schaumstoffbeutel und wird vom Gegenstück, ebenfalls einem Schaumstoffeinsatz an der richtigen Position fixiert. Hat man diese Teile der Verpackung soweit alle entnommen, kommt darunter noch eine Kartonage zum Vorschein, welche direkt verrät, was darin ist, nämlich das bzw. die Stromkabel. Harman Kardon legt nämlich nicht nur das Europäische Netzkabel, sondern zugleich das UK-Netzkabel bei.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Mit seinem edlen Stoffgewand fügt sich der neue Harman Kardon Citation One MKII problemlos in jeden Raum ein. Das Gehäuse, welches für den stabilen Aufbau des Citation One MKII sorgt, besteht hier aus klassischem Kunststoff. Jedoch wurde der Lautsprecher nahezu komplett mit einem besonderen Stoff vom dänischen Hersteller Kvadrat eingehüllt, welcher nicht nur robust sein soll, sondern zudem schmutzabweisend und schwer entflammbar ist. Anfangs gab es den Harman Kardon Citation One nur in zwei Farben, einem schlichten Schwarz und einem helleren Grauton. Doch mit der verbesserten Version, dem Citation One MKII hat Harman Kardon diese Farben nun noch mit zwei weiteren farbvarianten Dusty Pink und Royal Blue ergänzt.  

Das neue Farbige Stoffdesign wird lediglich an der Vorderseite durch einen Harman / Kardon Schriftzug und einem sehr schmalen Streifen auf der Rückseite unterbrochen. Die Oberseite des Harman Kardon Citation One MKII nimmt eine große silberne Aluminiumplatte ein, auf welcher die wichtigsten Bedienelemente integriert wurde. Diese platte ziert am Rand eine hochglanzpolierte Fase, welche das Design nochmals etwas edler aussehen lässt. Die Bedienung an der Oberseite erfolgt über eine durchdachte Touch-Bedienung, doch vielmehr möchte ich hier noch nicht verraten, denn auf die Bedienung gehe etwas später noch ausführlicher ein. 

An der Vorderseite des Lautsprechers verstecken sich etwas unterhalb des Bedienelements hinterm Stoff verborgen, vier einzelne LEDs, die dann aufleuchten, wenn man z. B. den integrierten Google Assistant aufruft (weiße LEDs) oder das Mikrofon stumm geschaltet hat (rote LEDs) bzw. man die Bluetooth-Kopplung gestartet hat (blaue LEDs). Auf der Rückseite wiederum, befindet sich unterhalb des bereits erwähnten schmalen Streifen, der die Stoffbespannung unterbricht eine kleine Aussparung, durch die das Stromkabel geführt wird und eine darüber befindliche LED, welche auf eine aktive WLAN-Verbindung hindeutet. 

Dreht man den Lautsprecher auf den Kopf, findet man hier in einer größeren Aussparung neben dem mittleren Netzanschluss, einen Micro-USB-Anschluss für das Servicepersonal (z. B. wenn man den Citation One MKII zur Reparatur usw. einsenden muss) und ein kleinerer Reset-Knopf, der dazu dient, um den Lautsprecher wieder in die Werkseinstellungen zurückzusetzen.

Zu guter Letzt kommen wir noch zu den Abmessungen des Harman Kardon Citation One MKII, hierbei hat sich natürlich gegenüber dem Vorgänger nicht wirklich etwas geändert. Somit nimmt dieser weiterhin eine gleichmäßige Fläche von 140 x 140 Millimeter ein und ist knapp 188 Millimeter hoch. Das Gewicht ist mit knapp 2 Kilogramm nicht gerade leicht, doch da es sich hier um einen Stationären und keinen mobilen Lautsprecher handelt, ist das soweit kein Problem.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Harman Kardon Citation One MKII ist auf einem sehr hohen Niveau. Der Stoff, welcher das Kunststoffgehäuse umgibt, ist fest um das Gehäuse umspannt bzw. wenn nicht sogar verklebt. Dies macht soweit einen deutlich hochwertigeren Eindruck, als wenn dieser lose angebracht ist, bzw. nur an den Rändern gehalten wird und ansonsten locker sitzt und sich hin und her verschieben lässt.

Des Weiteren macht die Oberfläche aus Aluminium einen wertigen Eindruck und rundet das edle Design perfekt ab. Lediglich die Unterseite ist hier aus silbernen Kunststoff gefertigt, dies mach bei der Funktion jedoch keinerlei Probleme. Damit der Harman Kardon Citation One MKII auch bei lauterer Musikwiedergabe an seinem Platz stehen bleibt, befinden sich an der Unterseite insgesamt vier Gummifüße, welche aufgrund des Gesamtgewichtes des Lautsprechers für einen absolut sicheren Stand bzw. halt sorgen.

Das Netzteil befindet sich übrigens im Inneren des Lautsprechers, sodass man hier glücklicherweise nicht noch ein klobiges Netzteil am Kabel bzw. an der Steckdose hängen hat. Der hochwertige Stoff von Kvadrat macht übrigens nicht nur optisch einiges her, sondern ist auch noch robust.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Lautsprecheranzahl1 x 20-mm-Hochtöner, 1 x 89-mm-Tieftöner
Gesamtausgangsleistung (RMS)40 Watt
Gehäuse/MaterialKunststoff, großteils mit hochwertigem Stoff aus dem Hause Quadrat bespannt. Oberseite aus Aluminium.
AnschlussmöglichkeitenWLAN 802.11 a/b/g/n/ac 2.4 GHz und 5 GHz, Bluetooth 4.2
StromversorgungNetzbetrieb
Unterstützte Audio-FormateHE-AAC, LC-AAC, MP3, Vorbis, WAV (LPCM), FLAC, Opus
Maße/Gewicht140 x 188 x 140 mm (B x H x T) / 2 Kilogramm
LieferumfangHarman Kardon Citation One MKII;
Stromkabel (einmal EU- und einmal UK-Ausführung); Anleitungen

Einrichtung

Harman Kardon selbst, stellt für die hauseigenen Netzwerklautsprecher der Citation-Serie keine eigene App zur Einrichtung bereit. Hier setzt das Unternehmen wie andere Unternehmen die mit den typischen Google-Funktionen wie Google Assistant und Google Chromecast ausgestattet sind auf die Einrichtung via Google Home App. 

Diese App ist natürlich nicht nur Android-User vorenthalten, sondern zugleich auch für alle iOS-Nutzer kostenfrei im AppStore verfügbar. Während die App auf euer Smartphone geladen wird, könnt ihr direkt der Harman Kardon Citation One MKII mit dem im Lieferumfang beiliegenden Netzkabel verbinden, sodass dieser daraufhin automatisch eingeschaltet wird. Anschließend befindet sich der Citation One MKII direkt im Einrichtungsmodus, sodass dieser direkt über die Google Home App eingerichtet werden kann.

Google Home
Preis: Kostenlos

Google Home
Preis: Kostenlos

Nach dem Starten der App befindet man sich direkt auf der Übersichtsseite, hier kann man falls vorhanden, die bereits kompatiblen Geräte wie z. B. bei mir mein Nest Hub usw. sehen. Klickt man hier auf das kleine „Plus-Symbol“ an der linken oberen Ecke, gelangt man in das Untermenü, bei dem man unter anderem neue Geräte hinzufügen kann. Genau diesen Menüpunkt wählt man hier logischerweise aus, da man den neu erworbenen Harman Kardon Citation One MKII einrichten möchte, um z. B. die integrierten Google-Funktionen nutzen zu können.

Im nächsten Menüpunkt wählt man in der App „Neue Geräte einrichten“ und wählt daraufhin den Bereich im Haus, wo dieser hinzugefügt wird. Bei mir z. B. ist es der Haus-Bereich. Daraufhin sucht die App das kompatiblen Geräten und sollte nach wenigen Sekunden zeigen, dass es den Harman Kardon Citation One gefunden hat. Zudem wird im nächsten Abschnitt ein Ton über den Lautsprecher abgegeben, denn man in der App bestätigen soll, damit man hier sicher ist, dass es sich um den richtigen Lautsprecher handelt.

Zu guter Letzt noch den Aufstellungsort des Citation One MKII angeben (sehr sinnvoll bei vielen gleichen Lautsprechern, die im Haus verteilt sind) und schon übermittelt das Smartphone dem Lautsprecher, sobald man das heimische Wi-Fi aus einer Liste ausgewählt hat, völlig automatisch das Passwort usw. Anschließend kann man noch direkt den Google Assistant und Voice Match aktivieren, indem man die am Smartphone angezeigten Sätze laut und deutlich in der Nähe des Lautsprechers sagt. Daraufhin kann man zwar noch einige Dienste wie Spotify und Deezer hinzufügen aber im Großen und Ganzen ist das Lautsprecher nun direkt einsatzbereit. Fortan erfolgt die Bedienung mehr oder weniger direkt über die Bedienoberfläche am Harman Kardon Citation One MKII oder wenn man Musik dem Lautsprecher zuspielen möchte direkt über die im Lautsprecher integrierten Dienste wie z. B. Bluetooth, Wi-Fi, AirPlay 2 oder Google Chromecast.

(Einrichtung: 4,5 von 5 Punkten)

Bedienung

Die Touch-Oberflächen der Oberseite des Harman Kardon Citation One MKII umfasst insgesamt 5 Berührungsempfindliche Tasten, welche zum Teil je nachdem, wie häufig man diese betätigt, verschiednen Befehle ausführen.

So handelt es sich bei der mittleren Taste mit dem Kreis um eine Multifunktionstaste, welche dazu dient, die Musik zu pausieren bzw. wieder weiterlaufen zu lassen. Außerdem kann man darüber den eventuell gestellten Timer-/Alarm deaktivieren und sonstige Reaktionen stoppen. Berührt man die Taste wiederum länger als 2 Sekunden, dann wird der Google Assistant aufgerufen, sodass man diesen seine Fragen stellen kann usw. Etwas links daneben ist eine Taste, die ein Mikrofon zeigt, das durchstrichen ist. Über diese Taste könnt ihr die beiden darüber angebrachten Mikrofone deaktivieren bzw. beim erneuten betätigen, wieder anschalten. Rechts gegenüber, neben dem Multifunktionsknopf ist die Bluetooth-Taste, über die man den Bluetooth-Kopplungsmodus starten kann, um die Musik bei Bedarf auch ohne Netzwerk wiedergeben zu können. Zu guter Letzt sind die beiden vorderen Tasten die üblichen Lauter-/Leiser-Tasten, mit den man direkt am Lautsprecher die Lautstärke der Musik erhöhen bzw. absenken kann. Neben all den Tasten, kann man natürlich die Bedienung auch direkt über die Stimme steuern, so kann man beispielsweise Befehle wie „stelle die Lautstärke auf 50 Prozent“ oder „spiele den Titel X vom Interpret X ab“ alles von weiterer Entfernung steuern ohne ein Smartphone zur Hand nehmen zu müssen.

Die Musik Integration und Auswahl erfolgt in der Regel direkt übers Smartphone. Dank der Integration von Google Chromecast ist dies bequem über das Heimnetzwerk bei Android Smartphones möglich. Doch auch für iOS-Nutzer ist dies direkt übers Netzwerk möglich, da auch AirPlay 2 integriert wurde oder man macht das ganze via Bluetooth 4.2. Unterstützt werden hier bei allen Diensten die Audio-Formate E-AAC, LC-AAC, MP3, Vorbis, WAV (LPCM), FLAC und Opus. 

Da die Citation-Produkte allesamt für die Multi-Room-Nutzung ausgelegt wurden, kann man beim Besitz mehrerer Lautsprecher, die Musik im gesamten Haus, oder nur in einzelnen Räumen wiedergeben. Baugleiche Lautsprecher, können zudem als Stereopaar genutzt werden.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

Kommen wir nun eigentlich wichtigsten Punkt eines Lautsprechers, dem Klang. Die maximale Ausgangsleistung gibt Harman Kardon beim Citation One MKII mit 40 Watt an, was für die Größe des Lautsprechers ein normaler Wert ist, der völlig ausreichend ist. Unter der Stoffbespannung versteckt sich neben einem 20 mm Hochtöner, der an der Front etwas oberhalb sitzt, ein 89 mm Tieftöner. An der Rückseite wiederum befindet sich ein oft in dieser Größe eingesetzter Passiv Bassmembran, der ein aufgrund der „kleinen“ Bauweise nicht aktiv, sondern passiv angetrieben wird. Dies bedeutet soviel, dass der Membran nicht via Strom separat angesteuert wird, sondern durch den Tieftöner mit angesteuert wird, um den Bass noch etwas tiefer zu drücken.

So genug Theorie, kommen wir nun zur Klangbeschreibung. Das Bassfundament des Citation One MKII ist für seine Größe durchaus kräftig. Klar ist es definitiv kein Bassmonster, doch die Bässe packen kräftig zu und bieten einen ordentlichen druckvollen Bass. Die Mitten sind gegenüber dem Bass zwar etwas zurückhaltender, aber dennoch eindringlich. Klar könnten diese an einigen Stellen mehr Detail vertragen, doch das Klangbild ist für ein System, aus Tieftöner der zusammen mit einem passiv Bassmembran arbeitet durchaus ausreichend. Zu guter Letzt sorgt der Hochtöner für eine verzerrungsfreie und klare Wiedergabe der Höhen selbst bei hoher Lautstärke.

Quelle: Harman Kardon

Der Raumklang des Citation One MKII ist sehr gut, sodass man für das optimale Klangbild nicht zwingend vorm Lautsprecher sitzen muss. Das Klangbild reicht weiter in den Raum hinein, ohne dabei verloren zu gehen. Sehr gut haben mir persönlich die beiden verbauten Mikrofone gefallen, denn selbst bei höher Lautstärke konnte mich der Google Assistant mit etwas angehobener Stimme deutlich verstehen, wodurch dieser meine Befehle problemlos ausführte.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Harman Kardon verspricht mit dem neuen Citation One MKII einen hervorragenden Klang und Eleganz. Außerdem wird mit einem exklusiven Design und der Möglichkeit geworben, die eigene Lieblingsmusik überall wiederzugeben.

Diesen Punkten kann ich soweit zustimmen, denn mit dem Citation One MKII bietet das Unternehmen nicht nur die Unterstützung zahlreicher Wiedergabemöglichkeiten, sondern setzt auf ein tolles und edles Design. Wo andere Hersteller nur auf Kunststoff oder eine simple dünne Stoffbespannung setzen, setzt Harman Kardon auf einen robusten dicken Stoff aus dem Hause Kvadrat. Dieser Stoff tut dem Klang jedoch keinen Abbruch, da der Stoff so entwickelt wurde, dass der Klang ungetrübt nach außen gelangt.

Preis/Leistung

Harman Kardon die UVP des neuen Citation One MKII bei einem Preis von 229€ an. Doch trotz das dieser erst seid kurzem auf dem Markt verfügbar ist, bekommt man diesen nun bereits schon für etwas unter 200 €.

Der Harman Kardon Citation One MKII muss sich inzwischen gegen einen stark umkämpften Markt durchsetzen, bei dem dieser jedoch problemlos mithalten kann. Schließlich bietet der Citation One MKII eine durchdachte Steuerung und eine sehr einfache Einrichtung. Außerdem bietet er die wichtigsten Verbindungsmöglichkeiten wie Bluetooth und WLAN-Streaming, sowie die komfortable Bedienung via Sprache. Abgerundet wird das ganze durch ein tolles Design und einer hervorragenden Verarbeitung.

Harman Kardon Citation One MKII

testr Gesamwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: harman-kardon.de

Audio-Technica ATH-CK3TW

In aller Kürze

Bei den neuen Audio-Technica ATH-CK3TW handelt es sich um schlicht aussehend True Wireless Kopfhörer die jedoch mit einem guten Preis Punkten können. Schließlich liegt die UVP bei 99€, was somit für einen „günstigen“ Einstieg in den True Wireless Markt sorgt. Im Punkte Tragekomfort müsst ihr jedoch einen Kompromiss eingehen, denn die Ohrhörer halten z.B. bei sportlichen Aktivitäten nicht immer sicher, daher solltet ihr für den Sport lieber ein anderes Modell wählen. Klanglich gesehen wiederum können diese soweit positiv überraschen und gefallen mir hier ebenso gut, wie von ihrer Akkulaufzeit.

Gefällt uns

  • guter Klang
  • Touch-Bedienung
  • geringes Gewicht
  • Preis-Leistungs-Verhältnis

Gefällt uns weniger

  •  Halt in den Ohren
  •  keine genaue Akkuanzeige

Audio-Technica ATH-CK3TW

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Audio-Technica liefert die neuen ATH-CK3TW in einer kompakten, kleinen weißen Verpackung aus. Diese hat das Unternehmen wie üblich, rundum mit vielen Infos zu den neuen True Wireless Kopfhörern bedruckt. Gegenüber den bisher von mir getesteten True Wireless Kopfhörern aus dem Hause Audio-Technica, handelt es sich hierbei um eine deutlich kompaktere Verpackung, als bei den älteren Kopfhörern. 
Neben den üblichen dingen wie der Herstellername und die Modellbezeichnung der Kopfhörer, präsentiert Audio-Technica hier auf der Vorderseite noch eine Abbildung der True Wireless In-Ear Kopfhörer zusammen mit deren im Lieferumfang enthaltenes Ladecase. Auf der rechten Seite präsentiert man die beiden Ohrhörer nochmals etwas genauer und weißt auf eine geringe Latenz dank Qualcomm Technologie hin. Die Linke Seite der Verpackung widmet Audio-Technica wie gewohnt einer kleinen Auflistung der wichtigsten Ausstattungsmerkmale. Zu diesen zählen hier die beiden 5,8 mm Treiber, die Akkulaufzeit von bis zu 6 Stunden (max. 30 h mit Ladecase), sowie die Touch-Bedienung und eine besonders gute Gesprächsqualität. 

Zu guter Letzt gibt es auf der Rückseite noch sehr viel zum Nachlesen, denn hier wird man nicht nur über den Lieferumfang informiert, sondern auch, dass eine automatische Trage-Erkennung integriert wurde usw. Zudem bekommt man hier einen der beiden Ohrhörer durch ein transparentes Sichtfenster präsentiert.

Nach dem Öffnen der Verpackung kann man das Innenleben ganz einfach durch die Aufhängelasche herausziehen und erblickt anschließend direkt die beiden Ohrhörer und das Ladecase. In dieser Ebene sind die Kopfhörer und das Ladecase lediglich in einem simplen weißen Polypropylen (PP) Einsatz eingesetzt. Dieser erfüllt seinen Zweck zwar vollkommen, wirkt aber mehr oder weniger nur billig, weil der darunter befindliche Lieferumfang einfach „lieblos“ in der Verpackung liegt. Beim restlichen Zubehör handelt es sich um ein kurzes USB-A auf USB-Typ-C Ladekabel, ein Beutel, indem die verschiedenen Eartips verstaut sind und die üblichen Beschreibungen (Kurzanleitung usw.)

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Das Gehäuse der Audio-Technica ATH-CK3TW ist tropfenförmig ausgelegt und insgesamt etwas „klobiger“ gestaltet. Der Ohrkanal (Treiberkanal) verläuft vom Gehäuse in einem neutralen bzw. anatomischen Bogen weg, sodass dieser nach dem Einsetzen in das Ohr, perfekt in den Ohrkanal verläuft. 

Audio-Technica bietet die neuen ATH-CK3TW in insgesamt vier Farben an. Nämlich in einem schlichten Schwarz (mein Testsample), Weiß, Rot und Blau. Das Gehäuse besteht wie üblich aus schlichtem Kunststoff. Dieser fühlt sich soweit hier jedoch sehr gut an und macht einen wertigen Eindruck. Das Design der Ohrhörer ist mehr oder weniger als schlicht zu bezeichnen, denn bis auf ein dezentes Audio-Technica Logo und einen fast schon unscheinbaren Schriftzug mit der Modellbezeichnung, gibt es hier nichts, was an Audio-Technica hindeutet.

An jedem der Ohrhörer befindet sich an der Außenseite eine einzelne berührungsempfindliche Funktionsoberfläche. Hier hat man natürlich gegenüber von herkömmlichen Hardwaretasten den großen Vorteil, dass man sich die Ohrhörer beim Betätigen nicht tiefer in den Ohrkanal drückt, was zum Teil nämlich sehr unangenehm sein kann.

Um die Ohrhörer an den eigenen Ohrkanal anzupassen, legt Audio-Technica mehrere Größen an Ohranpassstücken bei, sodass für jeden eine passende Ausführung dabei sein sollte. Am äußern Gehäuse befindet sich zwar an beiden Ohrhörern ein kleines Loch, indem man vermuten könnte, dass es sich hierbei um ein Dual-Mikrofon handelt, doch dem ist nicht so, denn das Mikrofon für Telefonate befindet sich nur am rechten Ohrhörer. Dies ist daran zu erkennen, dass hier auch ein zusätzliches Mikro nach vorne zur Richtung des Mundes gerichtet ist. Bei den nach hinten Gerichteten handelt es sich daher vermutlich eher um Mikrofone, die für eine Reduzierung der Umgebungsgeräusche beim Telefonieren usw. sorgen.

Daher ist es bei den ATH-CK3TW wiederum der Fall, dass lediglich der rechte Ohrhörer als Master arbeitet und somit alleine eine direkte Verbindung mit dem Zuspielgerät aufbaut. Dieser muss daher immer getragen werden, während der Linke, der lediglich als Slave dient und die Daten vom Master zugespielt bekommt, bei Bedarf auf im Case verbleiben könnte.

Die beiden Ohrhörer kann man keineswegs vertauschen, denn durch den geschwungenen Ohrkanal, passen die Ohrhörer nur in eine Richtung. Damit man jedoch direkt erkennt, bei welchem Ohrhörer es sich um welchen handelt, wurden diese an der Innenseite neben den Ladekontakten mit einem „R“ für rechts und ein „L“ für links gekennzeichnet.  

An den ATH-CK3TW gibt es auch eine Status-LED, welche nicht nur über die aktuellen Betriebsstatus der Ohrhörer informiert, sondern beim Einsetzen ins Ladecase auch über den Ladezustand informiert. Diese LED ist nicht direkt ersichtlich, weil sich diese in der ovalen Aussparung befindet, welche rund um die Bedienoberfläche integriert wurde.

Ladecase

Beim Ladecase setzt Audio-Technica auf eine ähnlich Lösung wie Apple bei den Apple AirPods. Jedoch ist das Case von Audio-Technica etwas größer und der Öffnungsmechanismus ist ebenfalls etwas anders gestaltet.  

Durch die kompakten Maße und das geringe Gewicht von unter 5o Gramm, lässt sich das Case hervorragend im Rucksack, aber auch problemlos in der Hosentasche verstauen. Zusammen mit den ebenfalls leichten Ohrhörern mit je knapp 4,7 Gramm, gehören die Audio-Technica ATH-CK3TW zu den leichten True Wireless Kopfhörern. 

Viel gibt es zum handlichen Ladecase nicht wirklich zu sagen. Dieses wurde mit einer matten Kunststoffoberfläche versehen, sodass dieses weniger anfälliger gegenüber Fingerabdrücken ist. Lediglich wenn dies mit fettigen Fingern berührt, lassen sich hier natürlich ebenfalls keine Fingerabdrücke vermeiden. Das aus Kunststoff gefertigte Case macht soweit einen sehr soliden Eindruck, sodass auch der Scharnier einen wertigen Eindruck vermittelt. Wie bereits an der Außenseite der Ohrhörer gibt es auch hier am Case nur ein dezentes Firmenlogo, welches auf das Unternehmen Audio-Technica hinweist.

An der rechten Seite des Cases befindet sich ein offener USB-C Anschluss, um den im Ladecase integrierten Akku aufzuladen. Den Deckel des Case kann man zwar mit etwas Übung mit nur einer Hand öffnen, doch empfehlen würde ich definitiv zwei. Schließlich rutscht man beim Öffnen mit dem Daumen direkt nach dem Öffnen über die Griffmulde in das Innere des Ladecase und somit passiert es häufig, dass man während des öffnen gleich ungewollt einen der beide Ohrhörer mit herausnimmt. Daher rate ich auf jeden Fall dazu, direkt zwei Hände zu nehmen, denn so kann man dieses Problem sicher umgehen. Die Kopfhörer werden wie üblich über eine magnetische Verbindung, sicher im Ladecase gehalten. Sobald diese eingesetzt sind, werden die Ohrhörer über den Ladekontakt im Inneren automatisch wieder mit Storm versorgt und sind somit anschließend direkt für die nächste Wiedergabe bereit.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der Audio-Technica ATH-CK3TW ist von den Ohrhörern und dem Ladecase im Großen und Ganzen sehr gut. Es gibt sowohl am Gehäuse, als auch an beiden Ohrhörern keine unschönen Kanten, die beim Einsetzen in die Ohren stören. Das Case bzw. dessen Deckel knarzt zwar etwas beim Zusammendrücken, doch dies macht man im Regelfall ja eigentlich nicht und ist zudem beim Großteil aller Cases der Fall. Das Case wurde mit ausreichend starken Magnet versehen, sodass nicht nur die beiden Ohrhörer selbst beim offnen Deckel an ihrem Platz bleiben, sondern auch der Deckel selbst wird absolut fest geschlossen gehalten.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.0)
FarbeSchwarz; weitere Farben: Weiß und Rot und Blau.
Akkuintegriert, Lithium-Polymer-Akku Akku Ohrhörer: 6 h Akku Ladecase: 24 h Gesamt somit: 30 h
Gewicht60 g (Ohrhörer und Ladebox) 10 g (beide Ohrhörer) 50 g (Ladebox)
MaterialOhrhörer und Ladecase aus Kunststoff
KonnektivitätBluetooth 5.0 Audio-Codec: SBC und aptX.unterstützte Profile: A2DP, AVRCP, HFP, HSP
LautsprechertypDynamische Treiber mit einer Größe von 5,8 mm (links und rechts)
Frequenzbereich20 – 20.000 Hz
LieferumfangAudio-Technica ATH-CK3TW True Wireless Kopfhörer (2 Stk.) Ladebox USB-Typ-C-Ladekabel Eartips in den Größen: XS; S; M und L) Benutzerhandbuch usw.

Tragekomfort

Da es sich bei den ATH-CK3TW um keine für den sportlichen Einsatz vorgesehen True Wireless In-Ear Kopfhörer handelt, kann man bei Audio-Technica schon im Namen erahnen. Schließlich würde hier ansonsten in der Modellbezeichnung etwas von Sport stehen. Diese fehlende Bezeichnung liegt zum einen schon mal daran, dass die Ohrhörer über keinen Sportflügel oder Ohrschlaufen, geschweige den einen Bügel wie z. B. bei den Powerbeats Pro verfügen.

Der Tragekomfort der Audio-Technica ATH-CK3TW ist soweit gesehen zwar sehr gut, doch für den Sport kann ich diese weniger empfehlen. Hierbei können diese sich je nachdem, wie sehr ihr dabei euren Kopf bewegen müsst, bzw. ihr z. B. beim Laufen Erschütterungen ausgesetzt seid, schnell aus den Ohren rutschen. Hier müsste man daher regelmäßig nachjustieren, sodass die Ohrhörer sicher im Ohr verbleiben, was auf Dauer störend sein würde. Ansonsten ist der Tragekomfort wie bereits erwähnt sehr gut, sofern man sich genug Zeit nimmt, um die richtigen Ohrtips zu finden, die für einen selbst am besten sind.

(Tragekomfort: 3,5 von 5 Punkten)

Bedienung

Beim Bedienkonzept setzt Audio-Technica auf eine soweit durchdachte Steuerung via Touch. Daher führen die Ohrhörer je nachdem, auf welcher Seite man diese antippt und wie häufig, unterschiedliche Befehle aus. Audio-Technica hat hier bei den ATH-CK3TW an alles gedacht, sodass man darüber nicht nur die Musik pausieren, sondern auch steuern und die Lautstärke regulieren kann.

Das Ein-/Ausschalten der Kopfhörer erfolgt direkt durch die Entnahme aus dem Ladecase, bzw. durch das Einsetzen ins Ladecase, wodurch diese automatisch wieder ausgeschaltet werden. Über die Touch-Oberfläche am rechten Ohrhörer wiederum wird, wenn man den Ohrhörer einmal antippt die Musik pausiert und beim erneuten antippen wieder an derselben Stelle fortgesetzt. Möchte man den aktuellen Musiktitel überspringen, dann muss man den rechten Ohrhörer zweimal antippen, während man zum vorherigen Musiktitel durch das Dreimalige antippen gelangt. Je nach gekoppeltem Smartphone ist es zudem möglich, dass man durch das lange berühren (ca. 2 Sekunden) auf die beim Smartphone integrierten Sprach-Assistenten zugreifen kann.

Am linken Ohrhörer wiederum wird lediglich die Lautstärke geregelt. Somit führt das einmalige Antippen dazu, dass die Lautstärke um eine Stufe erhöht wird, während das zweimal hintereinander Berühren zu einer Reduzierung der Lautstärke führt. Soweit ist das Bedienkonzept sehr durchdacht und die Berührungsoberfläche reagiert, wenn man diese mit der Fingerfläche berührt sehr präzise.

Bedenken solltet ihr jedoch, dass ihr den Master Kopfhörer, sprich den rechten immer verwenden müsst, während ihr den linken auch im Case lassen könnt. Dadurch müsstet ihr jedoch auf die Lautstärkereduzierung verzichten, da diese nur über den linken Ohrhörer gestreut werden kann.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

Audio-Technica ist ein bekanntes Audio-Unternehmen, von dem ich bereits einige sehr gut klingende Kopfhörer testen konnte. Bei den AHT-CK3TW handelt es sich um die bisher günstigsten True Wireless Kopfhörern des Unternehmens, was aber definitiv nicht bedeuten muss, dass diese klanglich gesehen die schlechtesten sind. Verbaut sind hier nämlich zwei 5,8 mm dynamische Treiber, die zusammen mit der Unterstützung des hochwertigen Audio-Codecs aptX, für einen klasse Klang sorgen sollen. Doch klingen die ATH-CK3TW auch wirklich gut? Kurz gesagt, es sind zwar definitiv nicht die besten In-Ear Kopfhörer auf dem Markt, doch für unter 100€ sind diese ein gutes Gesamtpaket.

Fangen wir beim Bass an, diese bietet trotz der kleinen Größe ein sattes Bassfundament, welches durchaus kräftig zupacken kann, aber keineswegs zu übertrieben klingt. Die Mitten wiederum haben mich ebenfalls mit einer eindringlichen Klangabstimmung überzeugt, sodass hier vor allem Gitarrensolos und Gesang voll zur Geltung kommen. Zu guter Letzt sind die Höhen für diese Preisklasse unter 100€ ebenfalls ausgewogen abgestimmt. Diese gefallen mir hierbei mit einer detailreichen und geschmeidigen Wiedergabe, auch wenn es sich hierbei definitiv nicht um die filigransten und hochauflösendsten Kopfhörer handelt.

Bei der Sprachverständlichkeit verspricht Audio-Technica, dank den verbauten cVc Mikrofonen eine kristallklare und natürlich klingende Gesprächswiedergabe. Soweit geht diese in meinem Test zwar in Ordnung, sodass hier kein störendes Rauschen wahrnehmbar war, doch ich persönlich hörte mein Gesprächspartner etwas dumpf. Der Gesprächspartner wiederum beschwerte sich bei mir weder über störende Hintergrundgeräusche, noch über eine schlechte Verständlichkeit.

Dank der Unterstützung von Bluetooth 5.0 bieten die Audio-Technica ATH-CK3TW eine stabile und vor allem unterbrechungsfreie Verbindung zum Zuspielgerät. Was die Latenz angeht, also die Verzögerung zwischen Ton und Bild beim Ansehen von YouTube Videos usw. kann ich mich definitiv nicht beklagen. Die Verzögerung ist nicht wirklich feststellbar, sodass sich die Ohrhörer perfekt dazu eigenen, darüber Filme und kurze Videos anzusehen.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akku & Ladecase

Audio-Technica verspricht bei den ATH-CK3TW eine reine Akkulaufzeit von bis zu 6 Stunden am Stück. Diese ist jedoch wie immer davon abhängig, wie man die Kopfhörer nutz. Somit spielt es eine große Rolle, wie laut ihr die Musik eingestellt habe und wie häufig ihr die Touchbedienung nutzt usw. Bei einer normalen Lautstärke, kam ich auf etwas fünfeinhalb Stunden, was definitiv ein ausreichender Wert ist.

Mit dem zugehörigen Ladecase, über welches die Kopfhörer mehrmals aufgeladen werden können, sollen weitere 24 Stunden Musikwiedergabe ermöglicht werden. Somit kommt man auf insgesamt bis zu 30 Stunden Musikwiedergabe, was ein hervorragender Wert ist. Bis der Akku in den Ohrhörer im Ladecase aufgeladen wurden, vergehen knapp 2 Stunden, fürs Ladecase wiederum benötigt man knapp 2,5 Stunden. Durchaus praktisch ist meiner Meinung nach der in den Ohrhörer verbauten Annäherungssensor. Dadurch pausieren die Kopfhörer automatisch ihre Wiedergabe, wenn man sie aus dem Ohr nimmt. Dieses Feature muss jedoch erst aktiviert werden, indem man 4-6 Sekunden auf die Touchoberfläche des linken Kopfhörers drückt.

Bluetooth & Signalqualität

Bei der Verbindungstechnologie setzt Audio-Technica auf Bluetooth 5.0. Dadurch soll bzw. wird eine sehr stabile und sichere Verbindung zwischen den Kopfhörern und dem Smartphone gewährleistet. Eine geringe Latenz wird wie bereits unter Klang angedeutet auf jeden Fall gewährleistet, doch wie sieht es mit der Bluetooth-Reichweite aus, dies habe ich natürlich ausführlich getestet. Das Koppeln der Kopfhörer geht sehr einfach vonstatten, da die Kopfhörer beim ersten einsetzten in das Ladecase und der anschließenden Entnahme, sich direkt im Kopplungsmodus befinden. Sollte dies nicht der Fall sein, dann direkt beide Ohrhörer ins Ladecase einsetzen und den rechten für etwa 4 Sekunden an der Touch-Oberfläche berühren. Sobald die Status-LED weiß leuchtet werden die Ohrhörer zurückgesetzt und bestätigen dies durch das rote aufblinken. Sobald dies der Fall ist, dann erneut für zwei Sekunden den rechten Ohrhörer betätigen und schon können die Ohrhörer mit einem neuen Smartphone gekoppelt werden. 

Im Praxistest bieten die Audio-Technica ATH-CK3TW zum Smartphone (bei mir ein iPhone X) eine stabile und gute Reichweite von bis zu 12 Metern im Haus. Im Freien wiederum ist die Reichweite höher, macht jedoch wenig Sinn, da sich kaum jemand mehrer Meter ohne Blick auf sein Smartphone entfernen wird, außer man hat ein großes Grundstück und ist im Garten unterwegs.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit den neuen ATH-CK3TW hat Audio-Technica interessante True Wireless Kopfhörer vorgestellt. Diese überzeugen mit einer durchdachten Bedienung, einer tollen Ausstattung und das Ganze zu einem guten Preis unter 100€. 

In vielen Bereichen haben mich die ATH-CK3TW soweit überzeugen können, doch wer von euch True Wireless Kopfhörer mit einem perfekten sicheren Halt sucht, sollten lieber zu einem anderen Modell greifen, denn hier muss man vor allem beim Joggen häufig die Ohrhörer nachjustieren. Ansonsten bin ich wie bereits erwähnt sehr zufrieden, denn der Klang ist gut und die Akkulaufzeit ist ebenfalls absolut ausreichend.

Preis/Leistung

Die UVP der ATH-CK3TW wurde von Audio-Technica zum Marktstart mit 99€ festgesetzt. Bisher gibt es diese neu, auch nicht wirklich günstiger, außer man kauf diese unter 70€ als Warehouse-Deal bei Amazon.

Für unter 100€ bekommt man zwar klar nicht die besten Kopfhörer, doch vom Preis-Leistungs-Verhältnis sind diese sehr zu empfehlen. Neben dem kompakten Ladecase, dem guten Klang und der langen Akkulaufzeit, können diese auch mit einer geringen Latenz überzeugen. 

Lediglich Sportler sollten wie bereits erwähnt definitiv zu einem anderen Modell greifen, denn hier gibt es deutlich bessere True Wireless Kopfhörer, die einen besseren Halt in den Ohren bieten.

Audio-Technica ATH-CK3TW

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: eu.audio-technica.com

Sennheiser MOMENTUM True Wireless 2

In aller Kürze

Mit dem Sennheiser MOMENTUM True Wireless 2 hat der Hersteller den Nachfolger der erfolgreichen komplett kabellosen Kopfhörern vorgestellt. Der exzellente Klang wurde beibehalten und mit aktiver Geräuscheunterdrückung ergänzt und den Kritikpunkt mit schlechter Akku-Performance ausgemerzt. Bluetooth-Verbindungsqualität ist sehr gut. Eine gelungene Evolution!

Gefällt uns

  •  Akkulaufzeit
  •  sehr guter Klang
  •  Aktives Noise Cancelling
  •  USB-C

Gefällt uns weniger

  • Preis rel. hoch

SENNHEISER MOMENTUM TRUE WIRELESS 2

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Sennheiser MOMENTUM True Wireless 2 werden optisch ansprechend präsentiert. Ich kann viel mit der nun bekannten Sennheiser-typischen weiß-blauen Verpackung anfangen. Schlicht und modern. MOMENTUM ist metallisch eingeprägt und wird so besonders hervorgehoben. Zusätzlich listet die Vorderseite die wichtigsten Funktionen der True Wireless Kopfhörer auf. präsentieren sich auf der Vorderseite. Die Rückseite hält mehrsprachige Informationen zu Funktionen bereit, während  auf der einen Verpackungsseite auf die Konnektivität- und auf der anderen auf die Apps aufmerksam gemacht wird.

Hebt man die die Verpackungsoberseite an, sitzen die Ohrhörer und das Ladecase, sicher in Schaumstoff eingelegt darin. Unmittelbar unter dem Transportcase üblichen Beigaben, wie Bedienungsanleitungen und ein Ladekabel (USB-C).

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Die Sennheiser MOMENTUM True Wireless 2 sind – wie schon die Vorgänger auch – komplett kabellose In-Ear Kopfhörer, auch True-Wireless-Earphones genannt.

Der Hersteller hat am grundsätzlichen Design nichts geändert und setzt weiterhin auf ein Knopfdesign der einzelnen Hörer. Erwähnt werden muss, dass zusätzlich zu dem hier getesteten schwarzen Modell, demnächst auch Weiße zum Verkauf angeboten werden – dies gab es beim Vorgängermodell noch nicht.

Auf Anhieb wirken diese erstaunlich groß, doch der Schein mag trügen. Das geschwungene  Ohrkanaldesign mit den Silikontips mildert diese Tatsache jedoch ab. Die Sennheiser MOMENTUM True Wireless 2 werden nämlich mit einer Drehbewegung in das Ohr eingesetzt und sitzen dann recht angenehm im Ohr. In Kombination mit wechselbaren Silikon-Ohrtips in verschiedenen Größen sind die True-Wireless-Earphones meiner Meinung nach recht universell einsetzbar.

Erfreulicherweise stehen die beiden Ohrhörer – sofern richtig eingesetzt, mit der besagten Drehbewegung – nicht zu weit aus dem Ohr hervor.

Auf der Oberseite der Ohrhörer befindet sich ein schwarzes, in Metall gefrästes, Sennheiser Logo. Diese Designentscheidung dient auch dazu, dass das Metall gleichzeitig als kapazitive Bedienfläche dient. So können mittels Fingertipp verschiedene Funktionen aufgerufen werden.

Natürlich kommen auch die Sennheiser MOMENTUM True Wireless 2 mit einem zugehörigen Transport- bzw. Ladecase daher. Die Dimensionen sind identisch mit dem Vorjahres-Modell, also nicht zu klein, aber auch nicht so groß, dass es störend wäre. Was sich geändert hat ist die Farbe des umspannten Stoffes, dieses ist nämlich dunkler.

Das Ladecase sieht wirklich gut aus und fühlt sich auch so an. Um die Kopfhörer zu laden und sicher zu transportieren, rasten die Ohrhörer mittels Magneten im Ladecase ein. Rückseitig befindet sich ein USB-C Anschluss der zum Aufladen verwendet wird. Daneben befindet sich weiters eine Status LED, die auf Knopfdruck den Rest-Akkustand zeigt.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

An der Verarbeitung der Sennheiser MOMENTUM True Wireless 2 gibt es nichts zu bemängeln. Keine asymmetrischen Spalte, nichts.

Ein Ohrhörer wiegt 6g. Das ist kein Leichtgewicht in seiner Klasse. Richtig im Ohr eingesetzt fällt dies aber auch bei längerem Tragen nicht negativ auf.

Das Transport-Case ist wie schon beschrieben Textil bespannt und optisch als auch haptisch, sehr gelungen. Auch hier wurde sauber gearbeitet.

Die Magnete und die Scharnier sind stark und halten das Lade-Case sicher zusammen.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer
FarbeSchwarz
Akkuintegriert, Lithium-Polymer-Akku
Akku Ohrhörer: bis 7h
Akku Ladecase: 28h
Ladezeit: 1,5h für vollständige Ladung/ 10 min für 1,5h Laufzeit
Gewicht70 g (Ohrhörer und Ladebox)
12 g (beide Ohrhörer)
58 g (Ladebox)
MaterialKunststoff, Metall und Stoff (Überzug Ladecase)
Konnektivität
Bluetooth 5.1, Klasse 1
unterstützte Profile: A2DP, AVRCP, HSP, HFP
Codec: SBC, AAC, aptX™
LautsprechertypSennheiser 7mm dynamische Treiber
Frequenzbereich5 Hz bis 21 kHz (Ohrhörer)
100 Hz bis 10 kHz (Mikrofon)
Noise cancellationje ein Mikrofon pro Ohrhörer
Klirrfaktor bei 1kHz<0,08% (1kHz / 94dB)
Lieferumfang1x Sennheiser MOMENTUM True Wireless 2 Ohrhörer
1x Silikon-Ohradapter-Sets (XS/S/M/L)
1x Transport- und Ladecase
1x USB-C Ladekabel
1x Bedienungsanleitung

Tragekomfort

Der Tragekomfort ist bei den True-Wireless-Earphones Kopfhörern wie Sennheiser MOMENTUM True Wireless 2 eines der Hauptargumente. Keine störenden Kabel, keine Kabelgeräusche, kein verheddertes Kabel. Einsetzen und die Freiheit genießen.

Wie bereits im Punkt Design beschrieben setzt man die Ohrhörer mit einer Drehbewegung in das Ohr ein um guten Sitz zu gewährleisten. Hat man dies gemacht und auch die passenden Silikon Ohr-Tips gewählt sitzen die Sennheiser MOMENTUM True Wireless 2 fest und sicher. Durch das IPX4 Rating muss man sich weder um Regentropfen sorgen, noch Angst haben sollte man mal schwitzen. Dennoch sei erwähnt, dass die In-Ears nicht meine erste Wahl fürs Laufen oder einen anderen intensiven Sport wären.

Auch bei längerem Tragen hatte ich ich keine Probleme. Die Sennheiser MOMENTUM True Wireless 2 drückten oder schmerzten nicht.

(Tragekomfort: 4,5 von 5 Punkten)

Klang

Mit einem Frequenzgang von 5 Hz bis 21 kHz bieten dynamischen 7mm Treiber der Sennheiser MOMENTUM True Wireless 2 einen sehr ausgewogen, neutralen und sauberen Klang. Der Bass ist wieder sehr gut und einer der Besten den ich bei True-Wireless-Earphones hören durfte. Druckvoll und präzise bis in einen tiefen Frequenzbereich. Der Sennheiser MOMENTUM True Wireless 2 zeigt sich als Allround-Hör-Talent und beschränkt sich nicht auf ein Genre. Die Mitten warm, aber klingen detailliert und klar –  hier profitieren Stimmen und Instrumente. Die Höhen fallen absolut klar und detailliert aus und bleiben stets angenehm, sodass auch Höhenlastige Produktionen länger hörbar sind ohne zu nerven. Die dynamischen Treiber liefern exzellente Arbeit und verstehen es bei vorhandenem Druck dennoch sehr präzise zu wiedergeben und auch eine räumliche Trennung zu erreichen.

Was Sennheiser hier herausholt, bei True-Wireless-Earphones – wohlgemerkt sorgt für den einen oder anderen Wow-Effekt.

Selbstverständlich ist es ebenfalls möglich den Klang mittels App auch zu personalisieren. Auch dürfen natürlich nicht integrierte Mikrofone fehlen. Diese eigenen sich in Windstillen Umgebungen sehr gut zum Telefonieren und klingen auch recht natürlich.

Neu bei den Sennheiser MOMENTUM True Wireless 2 verglichen zum Vorjahresmodell ist das Active Noise Cancelling (ANC). Je ein Mikrofon an der Außenseite sorgt für eine Geräuscheunterdrückung. In Kombination mit der passiven Abschirmung durch die In-Ear Bauweise wird eine gute Geräuscheunterdrückung erzielt. Allerdings würde ich diese nicht als „Best-In-Class“ bezeichnen – gäbe also noch Luft nach oben. Positiv hingegen ist anzumerken, dass egal ob ANC eingeschaltet ist oder nicht, dies keinen Einfluss auf die Wiedergabequalität hat.

Auch mit an Board ist das sogenannte „Transparent Hearing“. Im Grunde wandelt diese Funktion das Noise-Cancelling um und erlaubt euch mithilfe der Mikrofone mehr von eurer Umwelt und Außengeräuschen zu hören. Das funktioniert sehr gut und wird per Doppeltab aktiviert.

(Klang: 4,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akku & Ladecase

Eine wesentliche Verbesserung zum Vorgänger hat der Hersteller mit den Sennheiser MOMENTUM True Wireless 2  in Punkto Akkulaufzeit erzielt! Während der Vorgänger 4h für die Ohrhörer plus Ladecase mit Saft von 8h weiteren Stunden anbot – hat Sennheiser nun diesen Kritikpunkt angenommen und ordentlich nachgebessert. Theoretisch sind nun 7h für die Ohrhörer und weitere 28h mit dem Ladecase möglich. Hier sei gleich dazugesagt, dass Sennheiser die Laufzeiten ohne eingeschaltetem ANC bestimmt hat. Mit eingeschaltem ANC und einer Moderaten Lautstärke bin ich auf knapp unter 5 Stunden gekommen. Dennoch ein Respektables Ergebnis wie ich finde.

Erfreulich ist auch der ausgebesserte Fehler den ich mit dem Sennheiser MOMENTUM True Wireless 2 nicht mehr reproduzieren konnte. Setzte man die Vorgänger in das Ladecase, wessen Akku leer war, schalteten sich die Ohrhörer selber nicht ab, spielten weiter bis der Akku leer wird. Erst wie das Ladecase zum Aufladen angesteckt wurde merkte man, dass die Ohrhörer sich ausschalteten. Aber egal, mit der neuen Version ist dieser Bug nun ausgebügelt wie es scheint.

Apropos Aufladen: Das Ladecase der Sennheiser MOMENTUM True Wireless 2 wird mittels mitgeliefertem USB-C Kabel aufgeladen. Eine Schnelladefunktion sorgt bei 10 min Ladezeit für eine Laufzeit von bis zu 1,5h. Will man komplett aufladen, dauert es 1,5h.

Bluetooth & Signalqualität

Die Einrichtung der Bluetooth Verbindung ist für User innerhalb weniger Sekunden erledigt und erfordert keiner besonderen Kenntnisse. Während ein Ohrhörer eine direkte Verbindung mit dem Abspielgerät eingeht, verbinden sich die beiden Kopfhörer untereinander noch zusätzlich um so Stereo geschaltet zu sein.

Die Sennheiser MOMENTUM True Wireless 2 setzen nun auf Bluetooth 5.1 und auch jetzt ist die Bleutooth-Verbindung als hervorragend zu bezeichnen. Im Alltag – unterwegs, in öffentlichen Verkehrsmitteln oder im Büro – gab es keinerlei Probleme mit Verbindungsabbrüchen oder Aussetzern. In der Wohnung ist es überhaupt kein Problem, sein Smartphone liegen zu lassen um kurz in die Küche zu gehen – die Verbindung blieb stabil. Lediglich wenn viele Wände dazwischen kommen, kommt es  – irgendwie logisch – zu einem Verbindungsabbruch.

App

Sennheiser MOMENTUM True Wireless 2 kommen mit einer passenden App, die es erlaubt diverse Einstellungen vorzunehmen. Die App „Sennheiser Smart Control“ steht sowohl für iOS Geräte, als auch für Android Geräte zum kostenlosen Download bereit.

Sennheiser Smart Control
Preis: Kostenlos
Sennheiser Smart Control
Preis: Kostenlos

Die Smart Control-App ermöglicht einerseits eine Klangpersonalisierung mittels EQ, sie zeigt aber auch den genauen Ladezustand beider Ohrhörer. Eine weitere Funktion die besonders reisenden Personen helfen soll ist die sogenannte „Transparent Hearing“ Funktion. Im Grunde macht diese Funktion nichts anderes als die Mikrofone des Sennheiser MOMENTUM True Wireless zu aktivieren und diese direkt ans Ohr weiterzuleiten. Quasi eine Verstärkung der Umgebungsgeräusche. Transparent Hearing funktioniert soweit ganz gut und mag dem einen oder anderen helfen Ansagen in Straßenbahnen und Ähnlichem zu verstehen.

Eine Neue Funktion, die man einstellen kann ist „Sidetone“. Eingeschaltet erlaubt diese Funktion, dass man seine eigene Stimme bei Telefonaten mithört und somit die Lautstärke einschätzen kann und nicht in der Öffentlichkeit herumbrüllt. Einfach aber smart, wie ich finde!In der App lassen sich auch Firmware Updates vornehmen, die allerdings bis zu 50 Minuten dauern können. Das erscheint mir extrem lange. Bei den zwei Firmware-Updates die ich bis dato durchführte, hat es dann aber doch nicht so lange gedauert.

Weitere Funktionen ist die Smart-Pause-Funktionalität die automatisch die Musik pausiert, wenn man einen Ohrhörer aus dem Ohr nimmt.

Die Smart Control App erlaubt auch die Steuerung, nach eigenem Belieben zu konfigurieren. Das funktioniert auch sehr gut.

(Ausstattung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Sennheiser hatte sich lange Zeit gelassen um in den True-Wireless-Earphones Markt einzusteigen und leistete gleich einen fulminanten Einstieg. Nun ein Jahr später gibt es mit dem Sennheiser MOMENTUM True Wireless 2 eine konsequente Evolution, denn Revolution. Besonders im Bereich der Akkulaufzeit ist nachgebessert worden und ANC ist dazugekommen. Sennheisers Slogan „Ohrhörer, die auf Sound setzen“ kann man nur unterschreiben!

Preis/Leistung

Sennheiser MOMENTUM True Wireless 2 ist für mich persönlich der Vorzeige-True-Wireless-Kopfhörer wenn es um Klangqualität geht.Sennheiser geht hier einen konsequenten weg weiter und lässt sich das auch teuer bezahlen. Wie schon beim Vorgänger ist die UVP mit 299 EUR angesetzt.

So schlimm das klingt, ist diese Preisklasse mittlerweile fast schon normal. Alle Premium-Hersteller siedeln sich bei ihren Top-Kopfhörern in diesem Bereich ein.

Entsprechend gibt es auch genau das Klientel, das bereit ist diesen Preis- für einen wirklich sehr guten Kopfhörer zu bezahlen!

Sennheiser Momentum True Wireless 2

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: sennheiser.com

Sennheiser PXC 550-II Wireless

In aller Kürze

Mit dem Sennheiser PXC 550-II Wireless hat der Hersteller aus Wedemark-Wennebostel einen neuen Reisekopfhörer vorgestellt. Sehr gut gefallen haben mir das Noise-Cancelling, die Telefonier-Qualität und der neutrale Klang. Die ANC-Qualität ist wirklich gut und das geringe Gewicht der Kopfhörer sorgen für ein angenehmes Tragegefühl!

Gefällt uns

  • Akkulaufzeit
  • ausgewogener Klang
  • Aktives Noise Cancelling
  • Touch-Bedienung

Gefällt uns weniger

  • micro-USB
  • Transport-Case

Sennheiser PXC 550-II Wireless

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung ist typisch für Sennheiser, weiß-blau gehalten. Auf der Frontseite wird das eigentliche Produkt, der Sennheiser PXC 550-II Wireless, großzügig präsentiert. Zusätzlich werden die vier Hauptfunktionen aufgelistet: Music & Calls; Touch Control; Voice Assistant und Noise Canceling.  Während grundsätzlich auf eine internationale Ausrichtung gesetzt wird – also alles Englisch ist – finden sich seitlich und auf der Rückseite Informationen in verschiedenen Sprachen bereit. Auf der Seite wird auch auf die „Sennheiser Smart Control“-App, zur Steuerung des Kopfhörers, hingewiesen.

Die Verpackung an sich besteht aus einer stabilen und ausreichend dicken Kartonage. Diese ist durch Beschichtung weitestgehend matt gehalten und besticht durch glänzende Details, beispielsweise beim Modellnamen. Öffnet man den Deckel sieht man zunächst die mitgelieferte Tragetasche, welche passgenau einen großzügigen Schaumstoff geschnitten wurde.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Das Design der Sennheiser PXC 550-II Wireless möchte ich mit modern aber aufregend beschreiben. Der mattschwarz gehaltene Kopfhörer wird kombiniert mit dem Look von dunklem-gebürstetem Metall. Die schwarze Echtleder-Polsterung rundet das Ganze geschmackvoll ab.

Bedienknöpfe an dem Kopfhörer sind rar. Nur beim näheren Hinsehen entdeckt man am rechten Ohrhörer einen wirklich klein gehaltenen Schieberegler, eine kleine „Voice-Assistant“- Taste, einen microUSB-Anschluss zum Laden der Sennheiser PXC 550-II Wireless, sowie ein Anschluss für analoges Audio. Etwas enttäuscht war ich als ich gesehen habe, dass der Hersteller hier wie schon beim Vorgänger (Sennheiser PXC 550 Wireless) lediglich auf micro-USB setzt. USB-C wäre hier wünschenswert und zeitgemäßer. Die weiteren Bedienelemente sind im rechten Ohrhörer versteckt. Denn diese werden durch ein Touch-Panel bedient. Mittels Wischgesten kann so die Lautstärke reguliert werden (vertikal), die Musik „geskippt“ oder zurückgespult werden (horizontal) oder es kann mit einem Tipp auf das Panel die Musik pausiert werden oder ein Anruf abgenommen werden.

Die meiner Meinung nach hilfreichste Funktion, hat Sennheiser gut versteckt. Der Kopfhörer hat den Ein- und Ausschalter im Drehgelenk des rechten Ohrhörers versteckt. Werden die Kopfhörer also zusammengeklappt. Schaltet sich der Kopfhörer aus. Faltet man ihn wieder aus, schaltet er sich automatisch ein. Schön und praktisch gelöst!

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Wie es sich für einen Kopfhörer mit gehobenem Anspruch gehört, gibt es an der Verarbeitung der Sennheiser PXC 550-II Wireless wenig zu beanstanden. Der Sennheiser  PXC-II Wireless setzt fast ausschließlich auf Kunststoff. Dass es der Hersteller anders kann, beweisen er mit dem Sennheiser MOMENTUM 3 Wireless. Vielmehr geht es bei diesem Modell, welcher hauptsächlich als Reisekopfhörer vermarktet wird, um den positiven Nebeneffekt der durch die Verwendung von Kunststoff entsteht: Er ist sehr leicht! Mit 227g (ohne Kabel) ist er extrem angenehm zu tragen stört auch bei längeren Tragezeiten nicht.

Sehr angenehm ist das hochwertige Leder, welches locker bespannt, die Ohren umschließt und straffer gespannt, den Kopfhörerbügel bestückt. Es hat einen matten Schimmer und ist angenehm weich, die Qualität stimmt sowohl beim verwendeten Leder als auch bei den verarbeiteten Nähten.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

ArtOver-Ear Kopfhörer
BesonderheitenBluetooth 5.0, ANC
FarbeSchwarz
Akkuintegriert, Lithium-Ion-Akku
bis zu 30 Stunden
Gewicht227 g
Unterstützte Profile/ Unterstützte Codecsunterstützte Profile: A2DP, AVRCP, HSP, HFP
Codec: SBC, AAC, aptX™, aptX™ Low Latency
Frequenzbereich17 Hz bis 23 kHz
Noise cancellationja, aktiv
TönerJeweils links und rechts ein dynamischer 32-mm Treiber
Lieferumfang1x Sennheiser PXC 550-II Wireless
1x Klinkenkabel
1x Flugzeugadapter
1x Ladekabel
1x Transporttasche
1x Bedienungsanleitung

Tragekomfort

Für einen Over-Ear-Kopfhörer wirkt der Sennheiser PXC 550-II Wireless relativ kompakt und schließt auch gut ohrumschließend ab.

Gut gefällt mir die Ohrpolsterung, die sehr weich und angenehm ist. Auch beim längeren Hören drückt nichts. Selbiges gilt für den Leder-überzogenen Kopfhörerbügel. Durch die zwei Gelenke an den Streben und der verstellbaren Höhe, schmiegt sich der Kopfhörer ohne Komfortverlust an verschiedenste Kopfformen.

(Tragekomfort: 4,5 von 5 Punkten)

Klang

Auch hier gilt wieder: Das Klangempfinden ist höchst subjektiv, und kann von einem anderen ganz anders empfunden werden aber dennoch: Klanglich geht der Sennheiser PXC 550-II Wireless keine Experimente ein aber auf hohem Niveau.

Hier kann von einem unaufdringlichen, aber ausgewogenen Klang – mit sanften, gut aufgelösten Höhen, klaren und ausgewogenen Mitten und eher dezentem Bass, der aber nie künstlich wirkt. – sprechen. Somit ist er ein Allroundtalent und meiner Meinung nach für viele Musikrichtungen brauchbar.

Der Kopfhörer hat eingebautes aktives Noise Cancelling (ANC). Das Noise Cancelling ist wirklich gut und sorgt für eine sehr gute, natürliche Geräuscheunterdrückung. Im Vergleich zu den ebenfalls getesteten Sennheiser MOMENTUM 3 Wireless, ist das Noise Cancelling um einer vielfaches besser und kommt meiner Meinung nach knapp an die etablierten Platzhirsche an.

Eingebaute Mikrofone sorgen selbstverständlich auch dafür, dass man Telefonieren kann. Und hier bin ich überrascht worden, weil ich die Verständigungsqualität beim Telefonieren wirklich als sehr gut erachte. Generell ist auffällig, dass Sennheiser eben in diesen essentiellen Bereichen für einen „Reisekopfhörer“, wie ANC und Klangqualität beim Telefonieren – besonderes Augenmerk gelegt hat. Trotzdem hat auch der Sennheiser PXC 550-II Wireless seine Probleme bei starkem Gegenwind.

Was mich etwas verwundert hat ist die geringe Gesamtlautstärke der Kopfhörer. Diese ist zwar sicherlich Ohrenfreundlicher, aber eben doch leiser als vergleichbare Kopfhörer.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akku

Theoretisch legt der Sennheiser PXC 550-II Wireless eine Akkulaufzeit von 30 Stunden vor.

Bei mittlerer Lautstärke und dem ANC auf maximaler Einstellung bin ich auf knapp 21 Stunden Laufzeit gekommen. Das ist wirklich sehr gut und sogar etwas mehr als Sennheiser angibt. Denn die 30h sollen nur bei aktiviertem ANC und mit Klinkenkabel erreichbar sein.

Wenn der Akku dann doch zu Neige geht kann er über ein Micro-USB Kabel aufgeladen werden. Alternativ lässt sich der Sennheiser PXC 550 Wireless auch mit dem mitgelieferten Klinkenkabel verwenden. Den Teil mit micro-USB verstehe ich leider nicht, hätte ich mir bei dieser Generation dann doch USB-C gewünscht. So macht es den Anschein, dass der Kopfhörer einfach recyclet wurde. Leider ist auch keine Schnellladefunktion integriert.

Bluetooth & Signalqualität

Das wohl essentiellste Update gegenüber seinem Vorgänger spielt sich in der Konnektivität ab. Der Hersteller hat dem Sennheiser PXC 550-II Wireless Bluetooth 5.0 spendiert. Hinzu kommt der AAC-Codec der auch Apple iPhone Nutzer freuen wird und auch hier für bessere  Bluetooth.Klangqualität sorgt ergänzt wird AAC mit dem bekannten aptX und AptX Low Latency, welches den Zeitversatz bei Bluetooth-Verbindungen minimieren kann.

Für die per Bluetoth erfordert es keiner besonderen Kenntnisse. Durch das 2-3 Sekunden lange drücken des Voice-Asisstant-Knopfes am rechten Ohrhörer, wird wie bei anderen Bluetooth Geräten die Kopplung initiiert.

Sehr erfreulich ist die Tatsache, dass zwei Geräte gleichzeitig mit dem Sennheiser PXC 550 Wireless verbunden werden können. Das ist beispielsweise sehr praktisch, wenn man am Laptop am Arbeiten ist, und bei einem ankommenden Anruf die Kopfhörer nicht abnehmen muss, da der Kopfhörer sowohl mit Laptop, wie auch mit dem Smartphone verbunden ist. Dieses automatische switchen zwischen den Geräten klappt sehr gut. Insgesamt kann sich der Kopfhörer bis zu 8 Geräte merken.

Solange sich Smartphone und Kopfhörer im selben Raum befinden, ist die Bluetooth-Verbindung exzellent. Kommen Wände oder wirklich große Entfernungen dazwischen, stockt die Verbindung oder reißt ab.

Zubehör

Der Sennheiser PXC 550-II Wireless kommt mit einem Transport-Case, welches für diese Preisklasse nicht angemessen ist. Es ist dasselbe wie beim Vorgänger, und das habe ich dort schon kritisiert. Das Case wirkt sehr billig und aus einem Neoprenartigem Material. Weiters ist dieses nicht wirklich gepolstert und bietet für den Ernstfall keinen wirklichen Schutz.

Das muss man in dieser Preisklasse einfach besser machen!

Dafür umso erfreulicher: Ein Flugzeugadapter ist mit von der Partie, dazu kommt ein Micro-USB Kabel zum Laden des Kopfhörers sowie ein Klinkenkabel.

App

Die neue Sennheiser Smart Control App kann in jedem AppStore kostenlos heruntergeladen werden und mit dem Kopfhörer verbinden.

Damit lässt sich beispielsweise die ANC-Stärke regeln aber auch Equalizer Einstellungen vornehmen.  Zusätzlich lässt sich auch eine Funktion namens „Smart-Pause“ einstellen, die automatisch pausiert, wenn der Kopfhörer abgenommen wird bzw. weiterspielt, wenn er wieder aufgesetzt wird. Das funktioniert auch relativ gut, ist jedoch teilweise störend, wenn man eine Jacke oder Schal trägt, sodass ich die Funktion hin und wieder deaktivieren musste.

Sennheiser Smart Control
Preis: Kostenlos
Sennheiser Smart Control
Preis: Kostenlos

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Auffallend ist, dass Sennheiser den Kopfhörer nicht mehr aggressiv als Reisekopfhörer vermarktet, sondern nunmehr auch als ein Lifestyle Pendant. War beim Vorgänger noch deutlich sichtbar auf der Verpackung „Upgrade to Forst Class – Travel with superiour sound and comfort“, so fehlt auf dem Nachfolger die explizite Erwähnung. Troztdem macht der Hersteller beispielsweise auf der Produktseite deutlich, dass es sich um einen erstklassigen Reisebegleiter handelt. Dem kann ich nur zustimmen.

Preis/Leistung

Sennheiser PXC 550-II Wireless gut verarbeiteter, kabelloser Kopfhörer mit sehr guter Geräuschunterdrückung und einer respektablen Akkulaufzeit. Hinsichtlich der gebotenen Leistung und der angepeilten Zielgruppe ist der ausgeschriebene Preis definitiv zu rechtfertigen. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Testes ist er  für 279,00 EUR zu bekommen.

Wer viel mit Öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist oder auch oft verreist findet mit dem Kopfhörer seine verdiente Ruhe. Die Touch-Funktionalitäten, die gute Qualität der Echt-Leder-Polsterungen und das zurückhaltende mattschwarze Design wissen zu gefallen.

Sennheiser PXC 550-II Wireless

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: sennheiser.com

Huawei FreeBuds 3

In aller Kürze

Mit den Huawei FreeBuds 3 hat auch Huawei die ersten True Wireless Kopfhörer vorgestellt, die über eine aktive Geräuscheunterdrückung verfügen. Diese bieten soweit eine gute Klangqualität und eine ordentliche Akkulaufzeit, doch leider sind diese in einigen Bereichen auch nicht so überzeugend. Die Tatsache, dass man z. B. zu wenige Steuerbefehle direkt über die Ohrhörer ausführen kann, ist ebenso ein Minuspunkt, wie die aktive Geräuscheunterdrückung. Diese ist zwar gut, aber dennoch hätte diese besser sein können, wenn man sich für eine Ausführung mit Ohrtips entschieden hätte. Außerdem begleitet das ANC ein leichtes Rauschen, was jedoch bei einer entsprechenden Lautstärke automatisch übertönt wird.

Gefällt uns

  • guter Klang
  • kabelloses Laden
  • geringes Gewicht
  • Schutz vor Wasser und Staub
  • guter Tragekomfort

Gefällt uns weniger

  • Akkulaufzeit gering
  • weniger für iOS geeignet
  • ANC nicht so gut

Huawei FreeBuds 3

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung in der Huawei die neuen Huawei FreeBuds 3 ausliefert, ist weitestgehend schlicht gehalten und verrät somit wenig über das Produkt.  

Auf der Vorderseite, der komplett weißen Verpackung prangen die üblichen Dinge, wie ein Huawei-Logo und der Name der Kopfhörer. Des Weitern ziert diese, wie es oftmals der Fall ist eine Abbildung der Ohrhörer zusammen mit dem zugehörigen Ladecase.  Auf der Rückseite informiert Huawei lediglich in mehreren Sprachen auf einige wenige technische Details der Kopfhörer und den enthaltenen Lieferumfang. Ebenso befindet sich an der Unterseite ein Aufkleber, der mit der Modellbezeichnung, S/N-Nummer und der Farbe beschriftet wurde. 

Zum Innenleben der Verpackung gelangt man ganz einfach, indem man den Innenteil mithilfe der Stoff-Lasche nach rechts herauszieht. Anschließend hat man eine weitere stabile weiße Verpackung in den Händen, die lediglich mit einem dezenten, kleinen Huawei Logo versehen wurde. Nach dem Öffnen des Deckels, der via Magnete geschlossen gehalten wird, erblickt man direkt das runde Ladecase, indem zugleich die beiden In-Ear Kopfhörer eingesetzt wurden. In der kleinen Schachtel darunter wiederum verbirgt sich das USB-A auf USB-C Ladekabel und unter dem Ladecase sind noch die üblichen Beschreibungen versteckt.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

In Ear Kopfhörer

Die Huawei FreeBuds 3 sehen auf dem ersten Blick den Apple AirPods sehr ähnlich. Der Unterschied welchen man als Laie direkt feststellen kann, ist das schwarze und rote Modell, denn diese beiden Farben gibt es bei Apple nicht. Huawei bietet die FreeBuds 3 nämlich in der besagten Farbe schwarz und zusätzlich in Weiß und Rot an.

Das Gehäuse der Ohrhörer besteht aus insgesamt drei Teilen. Dem länglichen runden Teil, in dessen inneren sich nicht nur der Akku befindet, sondern auch das Mikrofon, welches am unteren Ende, unter der Chrom-Abdeckung platziert wurde. Dieser lange „Mast“ verläuft etwas höher wie das Treibergehäuse, welches sehr nach dem der Apple AirPods ausschaut. Hier drin befindet sich der Großteil der Elektronik, wie z. B. die Hauptplatine, der Kirin A1 Chip und der 14 mm Treiber.

Der Treiberkanal, der hier zwar kurz, aber leicht geschwungen ist, wurde so platziert, dass dieser nach dem Einsetzen der Ohrhörer direkt in den Ohrkanal reicht. Für die Huawei FreeBuds 3 gibt es keine Ohranpassstücke, da man hier das gleichen System wie bei Apple nutzt, ein universales Gehäuse, was in „fast“ allen Ohren perfekt sitzt. Doch dieses System ohne sogenannte Ohrtips hätte Huawei hier nicht wählen sollen, denn ohne diese dichten die Ohrhörer weniger gut ab, was dazu führt, dass das ANC nicht so sauber arbeiten kann, wie z. B. bei den neuen AirPods Pro usw.  

Ladecase

Beim Ladecase geht Huawei wiederum zum Glück einen eigenen Weg und setzt hier auf eine runde Form. Mit einem Gewicht von knapp unter 50 Gramm ist das Case angenehm leicht, sodass dies zusammen mit den beiden je 4,5 g leichten Ohrhörer eher zu den leichten True Wireless Kopfhörern gehört. 

Viel gibt es zum kompakten Ladecase nicht zu sagen, außer, dass dieses, wie zum Teil an meinen Bildern zu erkenne, sehr anfällig gegenüber Fingerabdrücken ist. Das aus Kunststoff gefertigte Case macht soweit einen soliden Eindruck und durch den aus Metall gefertigten Scharnier wird mir ein langlebiger Eindruck vermittelt. Der Scharnier ist an der Außenseite etwas größer gehalten, da hier dezent ein Huawei-Schriftzug prangt. Dies ist eigentlich auch der einzige Hinweis, welchen es sowohl an den Kopfhörer, als auch beim Ladecase gibt. Ansonsten würde einem als Laie kaum auffallen, dass es sich hier um ein Produkt aus dem Hause Huawei handelt.

An der Unterseite des Ladecase befindet sich der USB-C Anschluss, um den im Ladecase integrierten Akku aufzuladen. Doch man kann das Case auch kabellos über ein Induktionsladegerät aufladen, denn dies hat Huawei hier von Werk aus ohne Aufpreis verbaut. Neben dem Ladenschluss versteckt sich am Ladecase an der rechten Seite ein fast unsichtbarer Knopf, denn man je nach Halten des Case auf den ersten Blick gar nicht direkt sieht. Hierüber setzt man die Ohrhörer bzw. das Ladecase in den Kopplungszustand, sodass man die Ohrhörer mit einem Smartphone koppeln kann.

Die Kopfhörer werden wie üblich über eine magnetische Verbindung, sicher im Ladecase gehalten. Sobald diese eingesetzt sind, werden die Ohrhörer über den Ladekontakt im Inneren automatisch wieder mit Storm versorgt und sind somit anschließend direkt für die nächste Wiedergabe bereit.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der Huawei FreeBuds 3 und vom Ladecase ist soweit als sehr gut zu Beschreiben. Es gibt sowohl am Gehäuse, als auch an beiden Ohrhörern keine unschönen Kanten, die beim Einsetzen in die Ohren stören. Zudem halten diese erstaunlich gut, was bei luftigen Kopfhörern nicht immer der Fall ist. Das Ladecase besitzt einen sehr stabilen Scharnier, der für eine hohe Langlebigkeit ausgelegt ist und für einen ordentlichen Schließ- und Öffnungsvorgang sorgt.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.1)
FarbeSchwarz
Akkuintegriert, Lithium-Polymer-Akku
Akku Ohrhörer: 4 h
Akku Ladecase: 16 h
Gesamt: 20 h
Gewicht57 g (Ohrhörer und Ladebox)
9 g (beide Ohrhörer)
48 g (Ladebox)
MaterialKunststoff
KonnektivitätBT/BLE Dual-Mode Bluetooth 5.1 SoC; Audio-Codec: SBC und AAC
LautsprechertypDynamische Treiber mit einer Größe von 14,0 mm (links und rechts)
Frequenzbereichkeine Angaben
LieferumfangHuawei FreeBuds 3 True Wireless Kopfhörer (2 Stk.)
Ladebox
USB-Typ-C-Ladekabel
Benutzerhandbuch usw.

Tragekomfort

Der Tragekomfort der Huawei FreeBuds 3 ist soweit sehr gut, diese sitzen sehr sicher im Ohr, ohne dabei unangenehm zu drücken. Bei vielen mit Silikon-Tips ausgestatteten In-Ear Kopfhörer hat man das Problem, dass man sich diese ins Ohr drücken muss und diese bei der falschen Größe nicht sicher halten oder sogar erst nach der Zeit herausrutschen. Dies hat man so bei den Huawei FreeBuds 3 definitiv nicht, denn diese bleiben auch nach dem lockeren Einsetzen an Ort und Stelle.  

Für den sportlichen Einsatz kann man die Huawei FreeBuds 3 auf jeden Fall ebenfalls verwenden, denn der Halt ist auch hier sehr gut, sodass man sich hier bei dem Großteil aller Übungen keine Sorgen machen muss, dass die Ohrhörer aus den Ohren herausfallen. 

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Bedienung

Mit der Bedienung der Kopfhörer aus dem Hause Huawei bin ich weniger zufrieden. Dies liegt nicht daran, dass man hier auf eine Touch-Bedienung setzt, sondern daran, dass man als iOS – Nutzer, anders als Android-Nutzer, nicht die Belegung der Funktionen verändern kann. Das wäre ja soweit nicht schlimm, wenn man über die Touchsteuerung alle wichtigen Funktionen steuern könnte, doch dem ist im Falle der Huawei FreeBuds 3 leider nicht so. Als iOS-Nutzer kann man nur auf die voreingestellten Funktionen via Touch zugreifen: Ein Doppeltipp auf die linke Seite, schaltet nämlich das aktiv Noise Cancelling an bzw. wieder aus, auf der rechten Seite wiederum, führt ein doppeltes Antippen dazu, dass man zum nächsten Titel in der Playlist gelangt. Daher lohnen sich die Huawei FreeBuds 3 für iPhone-User definitiv weniger, als für Android bzw. Huawei Nutzer.

Android-User können nämlich die Funktionen bzw. die Belegung verändern. Um dies jedoch zu machen, muss man sich die kostenlose App Namens „AI Life“ aus dem GooglePlay Store herunterladen. Anschließend muss man natürlich zudem die Huawei FreeBuds 3 mit dem Smartphone koppeln. Dazu drückt man, während die beiden Ohrhörer im Ladecase eingesetzt sind, den kleinen Soft-Button an der rechten Seite des Ladecase, worauf dieses die Ohrhörer in den Pairing-Modus versetzt. Nun kann man die Kopfhörer wie gewohnt in den Bluetootheinstellungen suchen und mit der Verbindung fortfahren bzw. diese werden einem im entsprechenden Fenster in der App angezeigt, worauf man diese mit dem Smartphone koppelt. 

Huawei-Nutzer, auf deren Smartphone das aktuelle EMUI 10 installiert ist, haben hier jedoch einen weiteren Vorteil, denn hier geht das Koppeln noch einfacher. Hier lassen sich die Kopfhörer genauso einfach wie die Apple AirPods mit einem iPhone koppeln. Öffnet man das Ladecase neben einem Huawei-Smartphone erscheint direkt ein Pop-up Fenster, durch welches man mit einem simplen Tippen auf die Bestätigung beide Geräte miteinander verbindet.  

Anschließend kann man als Android-User in der AI Life App auf der Startseite der Huawei FreeBuds 3 im Menüpunkt „Verknüpfungen“ die Belegung der Touch-Bedienung verändern. Hier stehen dann folgenden Belegungen zu Auswahl: Wiedergabe/nächster Titel; Wiedergabe/Pausieren; Sprachassistenten aktivieren; aktive Geräuscheunterdrückung ein-/ausschalten; keine Aktion. Von diesen Funktionen kann man dann die zwei, die man selbst am häufigsten nutzen möchte wählen und auf die entsprechende Seite setzen. Dies ist zwar soweit ok, doch ich persönlich reguliere gelegentlich über meine Kopfhörer direkt die Lautstärke, was hier ebenso wenig geht, wie wenn ich einen Titel zurückspringen möchte. Hier haben andere Hersteller daher ein besser durchdachtes Bedienkonzept.

(Bedienung: 3 von 5 Punkten)

Klang

Huawei verspricht mit den FreeBuds 3 einen großartigen Klang, der absolut überzeugen soll. Viele Details zu den technischen Daten verrät Huawei jedoch nicht, daher gibt es hier keine genauen Angaben zum Frequenzgang usw. Verraten wird lediglich, dass je Ohrhörer ein dynamischer 14 mm Treiber verbaut wurde. Etwas überraschend fand ich jedoch die unterstützten Audio-Codecs, denn neben Standard SBC, wird lediglich AAC unterstützt und nicht wie ich es persönlich erwartet hätte aptX. Dies ist soweit komisch, da sich die Kopfhörer eigentlich eher für Android bzw. Huawei-Nutzer eigenen, da nur hier der volle Funktionsumfang geboten wird, aber die Hersteller hier nicht auf AAC, sondern eigentlich auf aptX setzen.

Wie bereits erwähnt, sitzen die Huawei FreeBuds 3 mehr oder weniger luftig in den Ohren, bieten aber einen überraschend guten und festen sitzt, bei dem nichts in den Ohren drückt. Der Klang, der ins Trommelfell gelangt, ist durchaus als ausgewogen und Transparent zu Beschreiben. Die Stärken liegen hier definitiv in den Bässen, die soweit mit einem guten Tiefgang und mit einem satten Fundament daher kommen. Die Höhen gefallen mir soweit auch, da diese luftig nach oben sind und sauber wiedergegeben werden. Schwachpunkt bei den Huawei FreeBuds 3 sind somit leider die Mitten, diese können sich leider nicht gegenüber den anderen Tönen durchsetzen, sodass das gesamte Klangbild etwas verloren geht bzw. zu schlank ausfällt.

Bei der Sprachverständlichkeit verspricht Huawei wiederum kristallklare Gespräche, welche dank des integrierten Huawei Kirin A1 Chip ermöglicht werden. Dieser soll völlig automatisch die störenden Hintergrundgeräusche herausfiltern, was für eine exzellente Gesprächsqualität sorgen soll. Soweit hat Huawei hier auch definitiv nicht zu viel versprochen, denn bei der Nachfrage während meiner Testtelefonate konnten sich meine Gesprächspartner keineswegs über eine schlechte Übertragungsqualität beschweren. Somit macht das verwendete active Noise Cancelling hier eine vorbildliche Arbeit, sodass man auch unterwegs in einer etwas lauteren Umgebung problemlos über die FreeBuds 3 telefonieren kann. Positiv fand ich die Sprachqualität sogar beim stärkeren Wind wie z. B. während des Radfahrens. Hier nahmen meine Gesprächspartner kein störendes Rauschen wahr, sondern konnte mich dennoch gut und klar verstehen.

Auch wenn die Huawei FreeBuds 3 zumindest für Android Smartphones keinen hochwertigen Audio-Codecs unterstützt, sorgt der verbaute Kirin A1 Chip mit der Unterstützung von Bluetooth 5.1 für eine sehr geringe Latenz. Sprich die Verzögerung zwischen Ton und Bild beim Ansehen von YouTube Videos usw. ist so gering, dass man diese eigentlich nicht wahrnehmen kann.

(Klang: 3,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

ANC

Huawei hat die FreeBuds 3 mit aktive Noise Cancelling ausgestattet. Hier ist mir negativ aufgefallen, dass dieses beim Hinzuschalten für einen deutlich Anstieg des Rauchpegels sorgt. Dies kommt funktionsbedingt von den dafür zuständigen, an der Außenseite angebrachten Mikros, die den Klang (Umgebungsgeräusche) aufnehmen und diesen mit einer Gegenfrequenz neutralisieren. Dadurch resultiert wie bei vielen anderen ANC Kopfhörern, egal ob In-Ear oder Over-Ear ein höheres Grundrauschen.  In der App kann man an einem Android-Smartphone via Drehregler einstellen, dass bestimmte Frequenzen mehr und andere weniger durchgelassen werden. So kann man z. B. das Ganze so einstellen, dass man trotz ANC, die eventuell für einen selbst wichtigen Durchsagen am Bahnhof hören kann, während die anfahrenden, bzw. durchfahrenden Züge kaum bzw. weniger hörbar sind. Dies erfordert jedoch etwas Zeit, die man sich beim ersten Mal an einem Bahnhof nehmen muss, damit man den richtigen Dreh heraus hat. 

Insgesamt macht das active Noise Cancelling zwar eine ganz gute Arbeit, doch bauartbedingt kann dies durch die offene Bauweise nicht so sehr überzeugen wie bei einem In-Ear Kopfhörer mit ANC und Silikonaufsätzen. Schließlich schotten die Silikon-Einsätze bei herkömmlichen In-Ear Kopfhörer schon deutlich besser ab, als die luftigen Huawei FreeBuds 3 und Apple AirPods. Das ANC versucht jedoch, die Umgebungsgeräusche dennoch zu eliminieren, was soweit aber nicht komplett gelingen kann, da diese durch die kleinen Lücken zwischen Ohr und Kopfhörer ins Trommelfell gelangen können.

Akku & Ladecase

Das flache und kompakte Ladecase kann wie bereits erwähnt entweder über den USB-C-Anschluss, als auch via Ladepad durch das einfache auflegen aufgeladen werden. Wer zudem z. B. ein Huawei P30 Pro oder ein anderes Smartphone besitzt, welches die sogenannte „Reverse Charging“ Funktion besitzt, kann das Case sogar durch das Auflegen auf der Rückseite aufladen. Kleiner Tipp, mit diesen Smartphones kann man sogar die meisten elektrischen Zahnbürsten aufladen, falls man mal z. B. bei der Partnerin oder dem Partner ist, aber das Ladegerät vergessen hat.

Huawei verspricht mit den FreeBuds 3 eine Laufzeit von bis zu 4 Stunden. Ich persönlich konnte hier jedoch mit teilweise aktivem ANC knapp über 3 Stunden Laufzeit erreichen, was leider nicht gerade viel ist. Jedoch kann man wie für True Wireless Kopfhörer üblich, die Ohrhörer mehrmals über das Ladecase aufladen. Im Falle der Huawei FreeBuds kann man dies sogar viermal machen, sodass man auf zusätzliche knapp 16 Stunden Musikwiedergabe kommen kann. Insgesamt sollen somit bis zu 20 Stunden möglich sein, wobei ich hier eher von 17 bis 18 Stunden ausgehen würde, da diese Laufzeit natürlich von der eingestellten Lautstärke und auch davon abhängt, wie oft ihr ANC aktiviert habt. Bis die Ohrhörer komplett aufgeladen wurden, vergeht knapp eine Stunde, was somit absolut in Ordnung geht.

Bluetooth & Signalqualität

Bei der Verbindungstechnologie setzt Huawei auf den Hauseigenen Kirin A1 Chip, der mit der weltweit ersten zertifizierte BT/BL Dual-Mode Bluetooth 5.1 SoC Technologie arbeitet. Dieser Chip garantiert laut Huawei eine stabile, schnelle und präzise Audio- und Videosynchronisation. Das Letzteres soweit absolut zustimmt, habe ich euch ja bereits unter dem Punkt “Klang “ beschrieben. Doch wie schaut es mit der Bluetooth-Verbindung aus. Diese gestaltet sich wie bereits erwähnt, unter Huawei Geräten sehr einfach und schnell. Einmal das Case aufklappen und schon werden einem alle Akku-Stände angezeigt und durch ein einfaches Bestätigen sind die Geräten miteinander gekoppelt. Bei allen anderen Android- und iOS-Geräten ist dies zwar etwas aufwendiger, aber keinesfalls kompliziert. Einfach den seitlich Knopf am Case drücken, und schon kann man die Kopfhörer über die Bluetooth-Einstellungen suchen und verbinden.  

Im Praxistest bieten die Huawei FreeBuds 3 zum Smartphone (bei mir ein iPhone X) eine stabile und gute Reichweite von bis zu 12 Metern im Haus. Im Freien wiederum ist die Reichweite höher, mach jedoch wenig Sinn, da sich kaum jemand mehrer Meter ohne Blick auf sein Smartphone entfernen wird, außer man hat ein großes Grundstück und ist im Garten unterwegs.

App

Das Koppeln der Kopfhörer mit dem Smartphone habe ich euch ja bereits Beschrieben. Daher möchte ich euch nun die AI Life App näher beschreiben, bzw. erklären, was man damit alles machen kann.

Nach dem Starten der App werden euch alle verbunden Geräte angezeigt, bei mir sind dies jedoch lediglich die FreeBuds 3. Klickt man hier auf die Kachel, gelangt man in deren Menü. Direkt im oberen Abschnitt wir euch hier, eine Abbildung der Ohrhörer zusammen mit dem Case dargestellt. Direkt darunter wiederum steht das Fenster (Verbunden) da die Ohrhörer mit meinem Smartphone in diesem Fall meinem Gigaset GS290 verbunden sind. Klickt man hier auf Einstellungen, gelangt man auf eine weitere Seite, welche die verfügbaren Mediengeräte und die derzeit verbunden anzeigt. Hier ist eigentlich nur das Zahnrad oben rechts wichtig oder ihr klickt auf das derzeit verbundene Gerät (die FreeBuds 3) denn dann gelangt ihr in das Untermenü, bei dem ihr eigentlich nichts verändern müsst, jedoch jederzeit wählen könnt ob AAC unterstützt wird, oder Telefonanrufe usw. ermöglicht werden sollen.

Unbekannte App
Preis: Kostenlos

Zurück auf dem Start-Bildschirm sieht man direkt unter dem eben erwähnten Menüpunkt die Akku-Restkapazitäten in Prozent von jedem einzelnen Gerät. Sprich, den vom Ladecase und den beiden Ohrhörern getrennt. Links darunter folgt das Menü „Verknüpfungen“, welches ich euch bereits unter Bedienung näher erklärt habe. Rechts daneben folgt das Untermenü Rauschunterdrückung, bei dem man, sofern aktiviert (geht auch über die App) die Intensität des ANC regulieren kann. Hier ist anfangs auf jeden Fall etwas herum probieren angesagt, bis man den idealen Wert findet. Schließlich gibt es hier keine Skala oder einen Wert, sondern einfach ein stufenloser Drehregler.

Zu guter Letzt handelt es sich bei den beiden Letzten Abschnitten um „Hilfe“ und „Aktualisieren“. Letzteres dient dazu, ein eventuelles Update für die Kopfhörer zu suchen und dieses dann hierüber zu installieren. Der Punkt Hilfe wiederum, ist bei allen Fragen hilfreich, die ihr zu den Kopfhörern hab. Solltet ihr z. B. ein Problem damit haben, kann es durchaus sinnvoll sein erst hier nachzulesen.

(App: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit den FreeBuds 3 hat Huawei soweit eigentlich ganz gute In-Ear Kopfhörer im Sortiment. Diese können wie von Huawei versprochen in einigen Punkten wie z.B, der Verarbeitung, dem Klang und dem angenehmen Tragekomfort soweit gut überzeugen. Lediglich im Bereich active Noise Cancelling schneiden diese aufgrund ihrer Bauweise nicht ganz so hervorragend ab. Außerdem können iOS-User nicht so einfach den vollen Funktionsumfang nutzen, da diese nicht auf die App zugreifen können und die Akkulaufzeit ist mit nicht ganz 4 Stunden am Stück mehr oder weniger nur Durchschnitt. Dafür wiederum kann man das Ladecase kabellos aufladen, was natürlich beim Komfort Pluspunkte gibt, sofern man sowieso das Smartphone auch kabellos auflädt.

Preis/Leistung

Die UVP der Huawei FreeBuds 3 hat Huawei zum Marktstart mit 180€ festgesetzt. Online sind diese jedoch inzwischen teilweise je nach Farbe für knapp 127€ inkl. Versand erhältlich.  

Für diesen Preis bekommt ihr wie bereits angedeutet gut verarbeitete Kopfhörer, die zudem einen angenehmen Tragekomfort ohne das etwas drückt bieten und der Klang ist auch soweit ganz gut. Doch die Akkulaufzeit ist leider zu gering und das ANC kann ohne Silikonaufsätze nicht die volle Funktion ausschöpfen. Daher haben es die Huawei FreeBuds 3 hier, gegen die gute Konkurrenz von Apple, Sony, Libratone usw. nicht gerade leicht. Für alle iPhone-User kann ich daher eher zu einem anderen True Wireless Kopfhörer-Modell raten. Wer jedoch ein Android oder sogar ein Huawei-Gerät besitzt, kann den Funktionsumfang deutlich mehr ausschöpfen und daher macht es für diese Gruppe mehr Sinn, sofern einem der luftige Sitz, das schwache ANC und die geringe Akkulaufzeit nicht stört.

Huawei FreeBuds 3

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: consumer.huawei.com/at

Klipsch T5 True Wireless

In aller Kürze

Bei den Klipsch T5 True Wireless handelt es sich um sehr edle True Wireless Kopfhörer. Diese bieten eine ordentliche Akkulaufzeit von bis zu 8 Stunden am Stück, besitzen eine einfache Bedienung und einen guten Klang. Das Ladecase besteht aus Edelstahl, ist dadurch zwar nicht leicht, macht aber vom Design einen sehr guten Eindruck. Negativ finde ich, dass es Klipsch bisher trotz der Ankündigung einer App nicht geschafft hat, diese zu veröffentlichen. Klar tut diese dem ganzen kein Abbruch, doch da diese wie das Unternehmen angekündigt hat, neben einem Equalizer viele weitere Funktionen bieten soll, ist dies doch etwas Schade. Zudem ist das Mikrofon nicht das Beste, sodass mich meine Gesprächspartne nicht so gut verstehen konnten.

Gefällt uns

  • guter Klang
  • Akkulaufzeit ( 31 h mit Ladecase)
  • geringes Gewicht der Ohrhörer
  • IPX4
  • Solo-Betrieb beider Ohrhörer möglich

Gefällt uns weniger

  • fehlende App
  • Tragekomfort nicht so sicher
  • keine andere Ohrtips kompatible

Klipsch T5 True Wireless

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Klipsch versteht einiges von schönem Design, dies sieht man nicht nur an den vielen Lautsprechern, die das Unternehmen herstellt, sondern auch bei den neue Klipsch T5 True Wireless, bzw. an deren Verpackung. Die stabile schwarze Hauptverpackung wurde hierbei, wie es öfters der Fall ist, in eine bedruckte stabile Hülle eingeschoben.

Auf der Vorderseite, der weiß/grauen Verpackungshülle, erblickt man neben einer hochauflösenden Ablichtung der T5 True Wireless Kopfhörer zusammen mit dem zugehörigen Transportcase, den Herstellernamen, sowie die Produktbezeichnung. Unterhalb dieser Abbildung weißt Klipsch außerdem darauf hin, dass die Kopfhörer eine Laufzeit von 8 Stunden + zusätzliche 24 Stunden mit dem Ladecase bieten, diese via Bluetooth mit eurem Zuspielgerät verbunden werden und es eine App Namens „Klipsch Connect“ geben soll, welche weitere Einstellungen zulässt. Letzteres gibt es jedoch aktuell noch nicht, trotz, dass die Kopfhörer bereits einige Zeit erhältlich sind.

Die rechte schmale Seite der Umverpackung erklärt in 6 Sprachen einige der Besonderheiten der neuen Klipsch T5 True Wireless Kopfhörer. Zu diesen zählt erneut die erwähnte Akkulaufzeit, dass diese schweißgeschützt sind und einen hervorragenden Tragekomfort dank oval geformten Ohrtips bieten sollen. Ob dies soweit wirklich zutrifft, werdet ihr noch im Laufe des Testberichts erfahren. Zuvor geht es weiter mit der restlichen Umverpackung, denn auf dieser gibt es noch weitere Informationen. Die linke Seite z. B. zeigt einem die Abmessungen der Ohrhörer und die des Transport- und Ladecase. Außerdem wird man hier durch kleine Abbildungen über den Lieferumfang informiert.

Zu guter Letzt gibt es auf der Rückseite einige bereits bekannte, aber auch neue Infos zu den Kopfhörern. So kann man hier nicht nur eine neue Abbildung der beiden In-Ear Kopfhörer erblicken, sondern auch eine vom geschlossenen Ladecase. Des Weiteren geht man hier nochmals in Englisch auf die schweißresistente Bauweise und die speziellen Ohrtips für einen hohen Tragekomfort und Geräusche-Isolierung ein. 

Um das Innenleben aus der Umverpackung herausziehen zu können, muss man das goldenen Klipsch-Siegel entfernen. Danach kann man den Innenteil einfach durch das hochheben herausrutschen lassen. Daraufhin erblickt man eine schlichte schwarze Verpackung, auf der Folgendes steht: True Comfort, True Performance, True Independence und True You. Damit spricht Klipsch alle Vorteile der sogenannten True Wireless In-Ear Kopfhörer an. Der Deckel wiederum wird von vorne nach hinten hochgeklappt und ist an der Innenseite mit eine kleinen „True Story“ vom Unternehmen Klipsch bedruckt.

Auf der Oberseite der Verpackung findet man nach dem öffnen unmittelbar die hochwertige Produktbeschreibung, welche an der Vorderseite mit dem typischen Klipsch Siegel versehen wurde. Unter dieser wiederum, befinden sich direkt die beiden In-Ear Ohrhörer und das Ladecase, welche hier allesamt in einem Schaumstoff-Einsatz eingesetzt wurde. In der oberen Hälfte wiederum, befindet sich eine kleine Kartonage, die nicht nur mit einer Kurzanleitung bedruckt wurde, die einem beschreibt, wie man die Kopfhörer einschaltet und mit dem Smartphone verbindet, sondern zudem das restliche Zubehör enthält. Zu diesem zählen die zusätzlichen Ohrtips, ein langes doppelseitiges USB-Typ-C Ladekabel und einen USB-Typ-C auf USB-A Adapter.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Die beiden Klipsch T5 True Wireless Ohrhörer würde ich persönlich nicht als kompakt beschreiben, sondern eher schon in die Richtung klobige Bauweise. Denkt man sich der Ohrkanal vom Gehäuse der Kopfhörer weg, dann haben diese eine leichte trichterförmige Kapselform. 

Das Kunststoff-Gehäuse wurde aus drei einzelnen Bauteilen gefertigt und mit einer matten Soft-Touch-Oberfläche versehen, sodass sich diese nicht nur in der Hand angenehm anfühlen, sondern auch in den Ohren. Die Außenseite ziert ein großes Bedienfeld, bei dem es sich um eine einfache Taste handelt, die ein größeres rossgoldenes Klipsch-Logo ziert. Darum befindet sich ein keilförmiges und ovales Element, welches nicht nur die Taste an der Position hält, sondern zudem als Abschluss (Deckel) des restlichen Gehäuses dient. Schließlich folgt hier der letzte und zugleich größte Teil des In-Ear Gehäuses, indem sich sämtliche Elektronik wie z. B. die Treiber, der Akku usw. befinden. Dieses Gehäuse ist wie die komplette Form der Ohrhörer oval ausgeführt und verläuft trichterförmig nach vorne zum exzentrisch angegossenen Ohrkanal. 

An der Seite des Gehäuses gibt eine kleine Status-LED, welche über den Ladezustand und den aktuellen Status der In-Ear Ohrhörer informiert. Nach hinten gerichtet findet man hier zudem an jedem der Ohrhörer zwei kleine Löcher, in denen sich vermutlich die Mikrofone befinden, schließlich fand ich am Gehäuse keine weiteren Öffnungen, welche auf Mikrofone vermuten lassen. Rätselhaft ist mir dass Ganze jedoch dennoch, denn beim Einsetzen wären die Mikrofone dadurch nach hinten gerichtet, anstelle nach vorne, was der Sprachverständlichkeit schaden würde. Zu guter Letzt sind Richtung Innenseite, neben den Seitenbeschriftung noch zwei Ladekontakte untergebracht, über welche die beiden Ohrhörer im Ladecase mit Strom versorgt werden.

Ladecase

Die Ladebox, welche Klipsch bei den T5 True Wireless mitliefert, macht definitiv einen edlen Ersteindruck. Das Edelstahlgehäuse erinnert nicht nur sehr an ein Zippo-Feuerzeug, sondern wird auch wie solches geöffnet. Durch die Fertigung aus Edelstahl ist das Ladecase mit knapp 100 Gramm, natürlich etwas schwerer, als eines, welches aus Kunststoff gefertigt wäre. Zudem verkratzt diesen leichter, bzw. die Kratzer sind auffälliger als bei mancher Oberfläche aus Kunststoff, da die gebürstete Oberfläche anfälliger dafür ist. An der Front der Ladebox wurde neben einem Klitsch-Logo auch das Gründungsdatum und der Firmensitz des Unternehmens„USA“ in die Oberfläche durch einen Laser eingraviert. Auf der Rückseite der Box befindet sich ein USB-Typ-C-Anschluss, über den der Akku mithilfe des mitgelieferten Ladekabel aufladen werden kann.

Eine Griffmulde am Gehäuse, wie bei anderen Transportcase von True Wireless Kopfhörern, hat Klipsch hier nicht eingebracht, da es dieses an der Vorlage, einem Zippo-Feuerzeug ebenfalls nicht gibt. Dadurch öffnet man das Case entweder mit zwei Händen oder umgreift es mit dem Mittelfinger in der Handfläche, während man den Deckel zwischen Daumen und Zeigefinger nimmt und damit das Case in einer Hand öffnet. Beides ist hier möglich, wobei die erste Methode natürlich die sichere ist, um das Ladecase zu öffnen. 

Die Innenseite des Ladecase wurde aus schlichtem schwarzem Kunststoff gefertigt. Welchen der Ohrhörer man hier, in welche Aussparung einsetzt, ist übrigens völlig egal, da beide identisch gefertigt wurden. Somit kann hier zumindest beim Ladevorgang nichts vertauscht werden. In den Ohren sollte man jedoch lieber auf die Beschriftung an der Innenseite achten, um den Audiokanal nicht gespiegelt zu hören. Eine Ladeanzeige, die den Akkustand des Ladecase anzeigt, hat Klipsch hier auch verbaut, diese ist auf den ersten Blick jedoch nicht ersichtlich, da Klipsch diese direkt an den Rand am schwarzen vorstehenden Kunststoffrahmen versteckt hat.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der Klipsch T5 True Wireless ist sehr gut, doch das wahre Highlight ist au jeden Fall das edle Ladecase aus gebürstetem Edelstahl. Die Übergänge wurden sowohl am Ladecase, also auch an den Ohrhörern sehr gut verarbeitet, sodass man hier für den geforderten Preis eine gute handwerkliche Arbeit geliefert bekommt.

Beim Ladecase, welches wie bereits erwähnt sehr schön aussieht, muss man jedoch ein paar Kompromiss eingehen, und zwar das Gewicht, denn mit knapp 94 Gramm ist dieses ein kleiner Brocken. Außerdem wirkt der Deckel vom Ladecase etwas wacklig und der Deckel rastet nicht ein, sondern fällt bereits nach einer leichten Bewegung zu. Die Ohrhörer wiederum gehören mit jeweils knapp 5,5 Gramm zur leichteren Sorte. Lobenswert ist der sichere Schutz gegen Spritzwasser und Schweiß, nach der Schutzklasse IPX4, dadurch können die Ohrhörer, sofern diese sicher halten, problemlos bei sportlichen Aktivitäten getragen werden. 

Für den geforderten Preis sind jedoch die Tasten etwas wackelig gelagert, bzw. der Druckpunkt ist in der Mitte und die Taste kann etwas Hin und Her wippen. Dies stört im Gebrauch nicht, doch für fast 200€ ist es dennoch besser lösbar. Sehr schön ist wiederum, dass man direkt einen modernen USB-TYP-C Ladeport integriert hat und ein passendes doppelseitiges USB-C Ladekabel inkl. Adapter mitliefert, sodass ich das Case direkt über mein MacBook Pro ohne Adapter aufladen kann.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer
FarbeSchwarz mit Kupferakzenten
Akkuintegriert, Lithium-Polymer-Akku
Akku Ohrhörer: 8 h
Akku Ladecase: 24 h
Gesamt: 32 h
Gewicht105 g (Ohrhörer und Ladebox)
11 g (beide Ohrhörer)
94 g (Ladebox)
MaterialOhrhörer aus Kunststoff; Ladecase aus Edelstahl
KonnektivitätBluetooth 5.0 Audio-Codec: SBC, AAC und aptX.
unterstützte Profile: A2DP 1.3; AVRCP 1.6; HSP 1.2; HFP 1.7
LautsprechertypDynamische Treiber mit einer Größe von 5,0 mm (links und rechts)
Frequenzbereich10 Hz bis 19.000 Hz (Ohrhörer)
LieferumfangKlipsch T5 True Wireless Kopfhörer (2 Stk.)
Silikonaufsätze: S, M (an Kopfhörern befestigt), L
Ladebox
USB-Typ-C-Ladekabel
USB-C auf USB-A Adapter
Benutzerhandbuch

Tragekomfort

Wer nach dezenten Ohrhörern sucht, die nicht weit aus den Ohren hervorstehen, ist bei den Klipsch T5 True Wireless eher falsch. Schließlich kann man diese wie auf den Bildern ersichtlich nicht wirklich als klein und kompakt bezeichnen. Zudem kann man diese somit definitiv nicht unter einer Mütze im Winter, oder einem Helm tragen. 

Klipsch liefert die T5 True Wireless mit drei verschieden großen Paar Ohrtips aus, welche oval ausgeführt sind, damit ein höherer Tragekomfort, sowie eine hervorragende Abdichtung der Umgebungsgeräusche erreicht werden soll. Was soweit zwar gut erreicht wird, doch an ein echtes ANC kommt dies natürlich keinesfalls ran. Schade finde ich es jedoch etwas, das Klipsch hier spezielle Ohrtips verwendet. Diese werden über ein Kunststoffring, der mit dem Silikon der Ohrtips verschmolzen wurde, in den Ohrkanal durch leichtes einrücken befestigt. Da es hier nicht wie üblich einen Flansch mit Kerbe gibt, über den wie üblich Standard Ohrtips übergestülpt werden, können bei den Klipsch T5 True Wireless keine separaten Ohrtips befestigen. Diesen Punkt sollte man auf jeden Fall beachten denn einige bevorzugen sicherlich die so genannten Memory-Foam Passtücke, welche sich somit mit den Klipsch T5 True Wireless nicht verwenden lassen. 

Mit den mitgelieferten ovalen Silikon Ohrtips bin ich soweit dennoch zufrieden, diese sorgen bei der richtigen Größe für einen guten Halt und eine tolle Abschirmung der Geräusche im Umfeld. Definitiv jedoch eigenen sich die Klipsch T5 True Wireless trotzt IPX4 Zertifizierung nicht für sämtliche sportliche Aktivitäten, den hierfür fehlen sogenannt Sport-Einsätze, die für den nötigen sichern halt sorgen. Kleine sportliche Übungen kann man mit den Kopfhörern sicherlich machen, doch fürs Joggen z. B. würde ich persönlich ein speziell für den sportlichen Einsatz angepriesenen Produkt bevorzugen. Schließlich ist nichts ärgerlicher, als wenn man ständig die Ohrhörer nachjustieren muss, oder im schlimmsten Fall einen verliert, ohne es zu bemerken.

(Tragekomfort: 3,5 von 5 Punkten)

Bedienung

Die Bedienung der Musik usw. erfolgt wie es für sogenannte True Wireless Kopfhörer üblich ist, direkt über deren Bedientasten. Dafür dienen die beiden großen Tasten an der Außenseite der Ohrhörer, welche eine simple Bedienung ermöglichen. Davon verfolgt Klipsch dasselbe Bedienkonzept wie es die anderen Hersteller auch machen, die lediglich auf eine einzelne Taste setzten. Jede Taste erledigt nämlich mehrere Aufgaben, je nachdem, wie lange und häufig man diese betätigt.

Fürs Einschalten der Ohrhörer hat man bei den Klipsch T5 True Wireless zwei Möglichkeiten. Die einfachste und komfortabelste Methode, ist die einfache Entnahme der beiden Ohrhörer aus dem Ladecase. Dabei befinden sich die Ohrhörer beim ersten Entnehmen automatisch im Pairing-Modus und können somit mit dem Smartphone gekoppelt werden. Eine weitere Möglichkeit die Klipsch T5 True Wireless einzuschalten wäre, dass man die beiden Tasten für jeweils 3 Sekunden gedrückt hält. Dies ist jedoch nur dann notwendig, wenn man die Ohrhörer nach dem letzten Musikhören nicht ins Ladecase verstaut hat oder wenn man die Ohrhörer manuell durch erneutes jeweils 3 Sekunden drücken, der Taste ausgeschaltet hat. Setzt man die beiden Kopfhörer nämlich wie üblich, einfach in das Ladecase ein, werden diese nicht nur aufgeladen, sondern auch ausgeschaltet.

Bei den Klipsch T5 True Wireless wurde in beiden Ohrhörern ein Bluetooth-Chip verbaut, sodass hierbei anders wie bei vielen anderen True Wireless Kopfhörer beide Ohrhörer sowohl als Master, als auch Slave genutzt werden können. Der Vorteil darin ist, dass man hier somit sowohl den rechten, als auch den linken im Solo-Betrieb nutzen kann. Der Ohrhörer, der als Master genutzt wird, geht eine direkte Verbindung mit eurem Smartphone ein, der zweite wiederum nur mit dem anderen Ohrhörer. Welchen Ohrhörer man bei den Klipsch T5 True Wireless zuerst anschaltet, ist völlig egal, dies macht keinerlei Unterschiede bei der Tastenzuordnung oder anderen dingen. Lediglich wenn man einen der Ohrhörer im Solo-Betrieb nutzt, verändert sich die Tastenbelegung etwas. Sodass man hierbei nicht mehr die Lautstärke regulieren kann. 

Nutzt man wie in den meisten Fällen beide Ohrhörer zusammen, dann sorgt ein einmaliges kurzes Drücken der Taste am rechten Ohrhörer dafür, dass die Musik angehalten, bzw. bei erneutem betätigen wieder am gestoppten Punkt fortgesetzt wird. Ein langes Drücken und Halten erhöht die Lautstärke stufenlos, bis man die Taste loslässt und zweimal hintereinander drücken sorgt dafür, dass man zum nächsten Titel vorspringt. Auf der linken Seite wird durch einmaliges Betätigen der Sprachassistent auf dem Smartphone aufgerufen. Ein langes gedrückt halten wiederum, reduziert die Lautstärke solange, bis man die Taste loslässt und ein zweimaliges Drücken ruft den zuletzt wiedergegebenen Titel auf. Anrufe können ebenfalls direkt über die Ohrhörer angenommen werden, was beim eingehenden Anruf durch einmaliges Betätigen der Taste am rechten Ohrhörer erfolgt und beim zweimaligen betätigen legt man wieder auf.  

Generell spricht gegen die von Klipsch gewählte Bedienung via echten Hardware-Tasten nichts, denn gegenüber einer Touch-Bedienung, führen diese oftmals zu weniger Fehler bei der Bedienung. Klipsch hat bei den T5 True Wireless an alle wichtige Funktionen gedacht, sodass man während der Musikwiedergabe das Smartphone getrost in der Hosentasche lassen kann. Hier kenne ich einige andere Hersteller, auf denen man z. B. auf die Lautstärkeregulierung verzichten muss. Die beiden Tasten der T5 True Wireless reagiert sehr präzise und zuverlässig beim Betätigen. Jedoch hat die gewählte Bedienung einen Nachteil, denn durch das Drücken der Tasten, drückt man sich gleichzeitig die Ohrhörer etwas weiter in den Gehörgang, was für den ein oder anderen eventuell etwas unangenehm wirken kann. Dennoch muss ich hier klar sagen, dass ich hier bereits einige Modelle im Test hatte, die deutlich schwergängige Bedientasten hatte, als es bei den Klipsch T5 True Wireless der Fall ist.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

Klipsch spricht bei den T5 True Wireless von einer legendären klanglichen Freiheit, die mit einem detailreichen und dynamisch Klangbild überzeugen soll. Für dies sprechen zumindest mal auf jeden Fall die technischen Daten, denn Klipsch gibt einen ausgeprägten Frequenzgang von 10 Hz bis 19 kHz an und die Treiber sind jeweils 5,0 Millimeter groß. Außerdem werden bei der Bluetooth-Übertragung sowohl aptX (für Android), als auch AAC (für iOS) unterstützt. So viel zu einigen der technischen Daten, doch nun möchte ich meinen persönlichen Eindruck vom Klangbild beschreiben.

Das Klangbild entspricht der typischen Badewannen Abstimmung, sprich, angehobene Höhen und einen kräftigen Bass, wohingegen die Mitten etwas abfallen. Die Höhen sind detailreich und kristallklar, ohne störende Zisch-Laute zu erzeugen, denn häufig kommen diese bei einer zu starken Höhenabstimmung zum Vorschein, doch dies ist bei den Klipsch T5 True Wireless definitiv nicht der Fall. Der Bass bietet einen guten Tiefgang, mit präzisen und knackigen Bässen. Wobei man hier meiner Meinung nach noch etwas am Bassregler hätte drehen können. Hier wäre eventuell eine App mit Equalizer von Vorteil, diese wird zwar von Klipsch beworben, doch gibt es zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht, was sehr schade ist. Zu den Schwächen der Klipsch T5 True Wireless zählen definitiv die Mitten, so gehen bei der Wiedergabe einige Instrumente etwas verloren. Insgesamt würde ich die Mitten als etwas verwaschen und zurückhaltend bezeichnen. Jedoch die Klangqualität der Klipsch T5 True Wireless dennoch sehr überzeugen, auch wenn diese nicht ganz mit den klanglich, nochmals etwas besseren True Wireless Kopfhörern von Sennheiser mithalten können.

Die Klipsch T5 True Wireless besitzen einen sehr ordentlichen Output, sprich, die Teile können richtig Laut bzw. gehören wenn nicht sogar zu den von mir bisher lautesten Kopfhörer, die ich getestet habe. Doch so laut sollte man die True Wireless Kopfhörer nicht stellen, dies hat nämlich zwei Gründe. Zum einen könnt ihr damit auf Dauer eurem Gehör schaden und bzw. noch Nachteiliger ist die Veränderung des Klangbildes. Durch das zu extreme erhöhen der max. Lautstärke verliert das Klangbild definitiv seinen Halt, sodass mir aufgefallen ist, dass das Bassfundament zwar stärker wird, doch die Höhen und Mitten werden zum Teil unangenehm schrill. 

Mit der Wahl der richtigen ovalen Ohrtips, bieten die Ohrhörer eine hohe Abschirmung vom Umfeld. Wichtig ist, alle drei Größen der Ohtips auszuprobieren, denn ich dachte auch, dass mir die vormontieren Tips in der Größe M perfekt passen, doch den sichersten halt und somit die beste Abschirmung hatte ich erst, mit den kleinen in der Größe S. Bei der Größe M hat zwar der linke Ohrhörer gut gehalten, doch der rechte wiederum wanderte mit der Zeit immer wieder aus dem Ohr. Als ich auf die Kleineren gewechselt hatte, war dieses Problem behoben und der Klang, sowie die Abschirmung perfekt.

Die Sprachverständlichkeit der Kopfhörer ist leider nur mittelmäßig. Beim Telefonieren hört man den Gesprächspartner zwar deutlich über beide Ohrhörer, da hier echte Stereo-Telefonie unterstütz wird, doch das Mikrofon ist hier mehr oder weniger als schlecht zu bezeichnen, was eventuell auch an dessen Platzierung liegen kann. Man kann sich definitiv über die Ohrhörer mit einer Person unterhalten, doch eure Worte kommen beim Gesprächspartner doch etwas dumpf und blechern an.

Dank den hochwertigen Audio-Codecs aptX und AAC, sowie dem neuen Bluetooth 5.0 Chip, liefern die Klipsch T5 True Wireless bei der Latenz, also die Verzögerung zwischen Ton und Bild beim Ansehen von YouTube Videos usw. eine sehr gute Arbeit ab. Hierbei konnte ich keine Verzögerung feststellen, sodass ich die Ohrhörer für Serien dun Filmfreaks absolut empfehlen kann.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akku & Ladecase

Für die Energieversorgung der Klipsch T5 True Wireless ist in jedem Ohrhörer ein 55 mAh Akku zuständig, die eine Akkulaufzeit von guten 8 Stunden am Stück ermöglichen. Sobald der interne Akku der Ohrhörer leer sein sollte, können diese bis zu dreimal hintereinander mit dem mitgelieferten Transportcase aufgeladen werden. Diese ermöglicht mit insgesamt 360 mAh eine weitere Musikspielzeit von 24 Stunden, sodass man gesamt auf eine Laufzeit von 32 Stunden kommt, was eine ordentliche Akkulaufzeit ist.

Diese von Klipsch angegeben Laufzeit kann man bei vernünftiger (und ausreichender) Lautstärke auf jeden Fall erreichen. Bis der 360 mAh Akku des Ladecase und der Ohrhörer wiederum voll aufgeladen ist, vergingen in meinem Test knapp 2 Stunden.

Bluetooth & Signalqualität

Bei der Verbindungstechnologie setzt Klipsch auf einen Bluetooth 5.0 Chip, der im Test eine gute Verbindung sowohl zu iOS-, als auch Android-Geräten geboten hat. Diese erfolgt wie bei sämtlichen True Wireless Kopfhörern, automatisch bei der Entnahme aus dem Ladecase. Sobald man die beiden Ohrhörer zum ersten Mal aus dem Transportcase nimmt, befinden diese sich nämlich automatisch im Pairing-Modus und können daher wie bei Bluetooth-Kopfhörer üblich, direkt über die Einstellungen mit dem Smartphone verbunden werden.

Im Praxistest bieten die Klipsch T5 True Wireless zum Smartphone (bei mir ein iPhone X) eine stabile und gute Reichweite von bis zu 10 Metern im Haus. Im Freien wiederum ist die Reichweite höher, mach jedoch wenig Sinn, da sich kaum jemand mehrer Meter ohne Blick auf sein Smartphone entfernen wird, außer man hat ein großes Grundstück und ist im Garten unterwegs.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit den Klipsch T5 True Wireless verspricht Klipsch ein paar schicke Drahtlose-Kopfhörer, die allen überlegen sein sollen. Außerdem beschreibt das Unternehmen diese als True Wireless Kopfhörer mit der ultimativen Kombination aus Tragekomfort, Design, Effizienz und legendärer klanglichen Klarheit.

Diesen Aussagen kann ich so jedoch nur zum Teil zustimmen. Es handelt sich definitiv um gute True Wireless Kopfhörer, aber leider nicht um die, welche allen anderen überlegen sind. Positiv sind definitiv die gut durchdachte Bedienung, die lange Akkulaufzeit und der durchaus als gut zu bezeichnende Klang.

Der Tragekomfort war bei mir gut, aber keineswegs sehr gut bzw. sicher. Denn für sportliche Einsätze würde ich definitiv andere Modelle empfehlen. Was mich jedoch sehr enttäuscht hat, ist die fehlende App, welche das Unternehmen schon zum Marktstart angekündigt hat, doch bisher immer noch nicht verfügbar ist.

Preis/Leistung

Die UVP der Klipsch T5 True Wireless hat Klipsch mit 199 EUR festgesetzt. Online sind diese jedoch inzwischen teilweise für knapp 176 EUR inkl. Versand erhältlich.  

Für diesen Preis bekommt man gut klingende True Wireless Kopfhörer geliefert, die zwar in einigen Punkten überzeugen können, doch ebenso auch noch Schwächen besitzen. Davon könnte man sicherlich einige mit einer App welche, wie bereits erwähnt noch in Arbeit ist nachbesser. Doch so schneiden die True Wireless Kopfhörer gut ab, doch die Konkurrenz ist sehr groß, da es bessere Modell gibt, die zum Teil sogar günstiger sind.

Klipsch T5 True Wireless

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: klipsch.com

Hörluchs HL1100

In aller Kürze

Hörluchs hat das Einsteigermodell HL1100 der kabelgebundenen In-Ear-Kopfhörer ergonomisch geformt, sodass diese sich, aufgrund ihres zusätzlichen sehr geringen Gewichts, hervorragend in den Ohren anfühlen. Der Lieferumfang ist ausreichend bemessen und das wechselbare 1,60 m lange Kabel, macht einen guten Eindruck. Für den Klang wurden die Kopfhörer mit einem Single-Treiber mit präsenten Höhen und Mitten ausgestattet, sodass sich dieses Modell zwar auch für Hörbücher und Hörspiele nutzen lässt, doch das vorgesehene Einsatz gebiet ist für Musiker auf der Bühne oder Gamer, wo der Klang ohne Latenz zum Ohr gelangen muss.

Gefällt uns

  • Tragekomfort
  •  Kabellänge
  •  geringes Gewicht
  •  wechselbares Kabel
  •  gute Höhen und Mitten

Gefällt uns weniger

  • keine Fernbedienung am Kabel
  •  kabelgebunden
  •  schwache Bässe
Hörluchs HL1100

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Hörluchs liefert die HL1100 in einer stabilen schwarzen Verpackung aus, die von einer dünnen Verpackungshülle umhüllt ist. Diese Hülle, welche ich euch gleich näher beschreibe, hat das Unternehmen mit einigen Abbildungen und Informationen zu den Kopfhörern bedruckt.

Die Vorderseite der Verpackung zieren neben einem auffälligen Herstellerlogo, eine große Detailansicht der beiden Ohrhörer und deren Modellbezeichnung. Zudem wird man hier direkt unterhalb vom Firmenlogo darüber informiert, dass im Lieferumfang zwei sogenannte Smart Caps enthalten sind, die bei Bedarf über das ansonsten schwarze Gehäuse der In-Ear Kopfhörer geklipst werden kann.

An der rechten Seite prangt wie an jeder der vier Seiten, das Hörluchs-Firmenlogo. Außerdem wurde diese Seite mit einem großen Aufkleber versehen, der über die Adresse vom Unternehmen, die Modellbezeichnung der Kopfhörer, sowie deren Farbe und Treiber-Art informiert. Außerdem steht hier „Made in Germany“, da die Kopfhörer allesamt im fränkischen Hersbruck bei Nürnberg gefertigt werden. Die linke Verpackungsseite wiederum beschreibt lediglich in Textform, was sich im Lieferumfang alles befindet, mehr nicht.

Kommen wir zur Rückseite, die Verpackungsseite, auf welcher die Hersteller zum Großteil, am meisten Informationen zu ihren Produkten verraten. So ist es nämlich auch bei Hörluchs der Fall. Präsentiert werden hier nämlich die beiden Ohrhörer in der Makro-Fotografie und einigen Eckdaten. So erfährt man, dass diese komplett nur 27 Gramm wiegen, dieses Modell auch für den Computer genutzt werden kann (Adapter eventuell erforderlich) und ein optionales Headset verfügbar ist. Bei Letzterem hat man einen entscheidenden Vorteil, der bei den Hörluchs HL1100 zum Vorschein kommt. Wie nämlich in den Abbildungen darunter zu sehen ist, kann das Kabel der Ohrhörer ausgewechselt werden. Dadurch kann man z. B. das Standard-Kabel durch eines mit Headset ersetzen und die Ohrhörer somit einfach beim Zocken am PC als Gaming-Headset nutzen. Unter dieser größeren Abbildung mit der Makro-Aufnahme nennt das Unternehmen 5 weitere Highlights des Kopfhörer-Modells. Zu diesen zählt: ein modernes Design, die wechselbaren Smart Caps, der 3,5 mm Stereo Klinkenanschluss, wechselbare Domes (Ohrtips) und das wechselbare Kabel.

Hebt man den Deckeln der sehr stabilen Hauptverpackung ab, dann erblickt man direkt die Ohrstöpsel der beiden In-Ear Kopfhörer und die beiden roten Smart Caps, welche in einem Schaumstoff-Einsatz eingesetzt sind. Darunter wiederum befindet sich das restliche Zubehör. Dabei handelt es sich zum einen um eine schön gestaltete Transporttasche aus Jeans-Stoff, einem Reinigungstuch und zwei weitere braune Smart Caps. In der zusätzlichen schwarzen Pappschachtel liegen zudem noch die üblichen Beschreibungen und Garantieanweisungen bei, sowie weitere Ohrtips aus Silikon und zusätzlich drei verschiede Größen aus Memory-Foam. 

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Das Gehäuse der Hörluchs HL1100 ist äußerst kompakt gehalten. So ist dies nach außen hin abgeflacht und an der Innenseite ergonomisch geformt. Dadurch passen die Ohrhörer hervorragend in die Ohren, ohne dass diese aus den Ohren hervorstehen. Der Ohrkanal ist typischerweise schräg verlaufend, sodass dieser perfekt in den Ohrkanal verläuft und mit der Wahl der richtigen Ohrtips perfekt sitzt.

Das wechselbare 1,60 m lange Kabel, welches über einen zweipoligen Kontakt angeschlossen wird, ist verwirbelt ausgeführt und mit einer transparenten Hülle umhüllt. Dadurch sieht das Kabel soweit nicht nur schicker aus, sondern neigt weniger dazu sich ungewollt zu verknoten. Das Kabel, welche wie bereits erwähnt, über zwei offene Steckverbindungen mit den Ohrhörern verbunden wird, steckt man von oben in das Gehäuse der Ohrhörer ein. Von hier aus verläuft das Kabel wie z. B. bei Shure SE215  über das Ohr, hinweg nach hinten und dann von dort aus normal nach unten zum Smartphone oder einem anderen Zuspielgerät. So gelingt es Hörluchs erfolgreich, für eine gute Zugentlastung zu sorgen. Die Schallöffnung bzw. die Öffnung für den Treiber hat Hörluchs mit einem kleinen Gitter versehen, sodass kleinere Hautpartikel oder andere Dinge, die eventuell am bzw. im Ohr vorhanden sind, ins Innere gelangen können. 

Insgesamt ist das Design Hörluchs sehr gut gelungen und ich bin hier mit dem Funktionsumfang und vor allem mit dem Formfaktor der Ohrhörer sehr zufrieden. Man erkennt hier direkt, dass sich das Unternehmen nicht nur mit Gehörschutz, sondern auch In-Ear Ohrhörer sehr gut auskennt und in jeder Preisklasse ein passendes Produkt im Sortiment hat.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der Hörluchs HL1100 ist auf einem hohen Niveau. Klar handelt es sich hier um kabelgebunden Kopfhörer, welche es in der heutigen Zeit von Bluetooth Kopfhörer nicht mehr leicht haben. Im Vergleich vieler anderer kabelgebundener In-Ear Kopfhörer machen die Hörluchs HL1100  jedoch einen sehr guten Eindruck. Dies liegt unter anderem an dem hochwertigen ABS-Kunststoff, welcher äußerst robust ist. 

Hörluchs liefert hier ein gut ausgestattetes Komplettpaket, welches neben gut verarbeiteten Ohrhörern und einem robusten Kabel, auch ein schickes Jeans-Stoff Etui und einen großen Umfang an verschiedenen Ohrtips (Silikon und Memory-Foam) enthält. Da dieses Kopfhörer-Modell weniger an den Endverbraucher, sondern sich vor allem an Musiker und Gamer richtet, denen eine Fernbedienung am Kabel eher stört, gibt es dieses an dem Hörluchs HL1100 nicht. Lediglich bei dem Headset-Modell gibt es ein Kabel, welches eine Fernbedienung zur Steuerung des Headsets bietet. Hier kann man dann während des zocken, direkt an der Fernbedienung via Schieberegler das Mikrofon muten (stummschalten), oder via Drehregler die Lautstärke regulieren.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtIn-Ear-Ohrhörer mit 3,5 mm Klinke-Anschluss
Kabel fest/ wechselbar?2 poliges Kabel, welches einfach ausgetauscht werden kann.
FarbeSchwarz. Durch Smart Caps auch in Rot bzw. Braun änderbar.
Kabellänge160 cm
Gewicht je 4 g (Ohrhörer )
14 g (beide Ohrhörer)
MaterialABS-Kunststoff
Treiberjeweils links und rechts ein 1-Wege Balanced Amateure Treiber
Empfindlichkeit105 dB SPL/mW
Frequenzbereich20 Hz bis 20.000 Hz
Maximaler-Ausgang125 dB SPL
LieferumfangHörluchs HL1100 Kopfhörer inkl. 160cm Klinkenkabel
2 Smart Caps (Farbe rot)
2 Smart Caps (Farbe braun)
Stofftasche für den bequemen Transport
Garantiekarte
Benutzerinformation
Reinigungstuch
Domes zum Wechseln (Ohtips)

Tragekomfort

Der Tragekomfort der Hörluchs HL1100 ist wie bereits unter „Design“ angedeutet sehr gut. Das sehr flache und an der Innenseite ergonomisch geformte Gehäuse der Ohrhörer sorgt zusammen mit den mitgelieferten Ohrpassstücken aus Silikon und Memory-Foam für einen sehr angenehmen Sitz, sowie einen sicheren Halt. 

Aufgrund ihres sehr geringen Gesamtgewichts inkl. Kabel von knapp 27 Gramm und der Kabelführung über bzw. hinter dem Ohr, kann man die Hörluchs HL1100 lange tragen, ohne dass hier etwas unangenehm stört. Der halt ist wie üblich mit der Wahl der richtigen Ohrpassstücke sehr sicher, sodass hier nichts verrutschen sollte. Ich persönlich habe mich hier für die Memory-Foam Variante entschieden da diese die beste Abschirmung von Außengeräuschen besitzen und dadurch den Klang der Hörluchs HL1100 am besten zur Geltung bringen.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Klang

Hörluchs verspricht mit den HL1100 durch den 1-Wege Balanced Armature Treiber ein besonders ausgewogenes Klangbild. Den Frequenzbereich gibt das Unternehmen jedoch mit einem durchschnittlichen Wert von 20 Hz – 20 kHz an. Sogenannte Balanced Armature haben gegenüber den üblichen Dynamischen Treiber einige Vorteile, jedoch auch Nachteile. 

Zum einen hört sich der Klang von Balanced Armature Treibern detailreicher an, sodass sich oftmals Höhen deutlich klarer und detailreicher anhören. Zudem brauchen diese weniger Platz und haben weniger Gewicht als dynamische Treiber. Dafür wiederum ist der Bass von dynamischen Treibern oftmals besser und zudem sind dynamische Treiber im Einzel Betrieb einiges besser als ein einzelner Balanced Armature Treiber. Zu guter Letzt sind dynamische Treiber günstiger als die hochwertigeren Balanced Armature Treiber. Soviel zu den unterschiedlichen Treibern, nun möchte ich euch meinen persönlichen Eindruck vom Klang der Hörluchs HL1100 beschreiben.

Der single Balanced Armature-Treiber sorgt dafür, dass vor allem die Mitten im Vordergrund stehen. Somit klingen vor allem Stimmen eindringlich und präsent. Die Höhen kommen ebenfalls detailreich und kristallklar daher, sodass sich die Kopfhörer vor allem für Liebhaber von Hörbüchern, Filmen usw. eigenen. Zu den Schwächen der Hörluchs HL1100 zählen jedoch definitiv die Tiefen. Hierfür fehlt definitiv ein zweiter Treiber, denn die Bässe sind doch sehr mager und es fehlt ihnen etwas an Fundament.

Hörluchs hat sich bei den Kopfhörern bewusst für eine kabelgebunden Variante entschieden, da sich die Kopfhörer weniger an die Endverbraucher richten. Für Musiker auf der Bühne und Gamer ist es wichtig, dass der Ton in wenigen Millisekunden am Ohr ankommt. Da Bluetooth eine gewisse Verzögerung mit sich bringt, die je nach Modell größer ausfallen kann, kommt dies für Musiker und Gamer nicht infrage. Daher ist auch der Bass reduziert bzw. ausgewogen zu den Höhen und Mitten abgestimmt, da es vor allem als Musiker sehr wichtig ist, dass der Klang neutral abgespielt wird und nicht alles vom Bass übertönt wird.

(Klang: 3,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Zubehör

Der Lieferumfang, den Hörluchs bei den HL1100 mitliefert, ist wie bereits angedeutet umfangreich und gut durchdacht. Angefangen beim Transport-Beutel, dieser wurde aus einem schönen Jeans-Stoff gefertigt, der mal was anderes ist, als die ganzen schlichten Stoff-Beutel. Hier lassen sich die Ohrhörer zusammengewickelt sehr gut verstauen und sind darin sicher verstaut. Die beiden zusätzlichen „Smart Caps“ in Braun und Rot, sind mit einem schlichten Hörluchs-Logo versehen. Diese lassen sich einfach an das schlichte Schwarz Gehäuse der Kopfhörer aufstecken, um die Optik individueller gestalten zu können. Zu guter Letzt legt Hörluchs noch ein Reinigungstuch bei, mit dem man problemlos die Ohrhörer reinigen kann.

(Ausstattung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit den HL1100 liefert Hörluchs ein nettes Gesamtpaket, welches vom Lieferumfang definitiv überzeugen kann. Ebenso ist die Verarbeitung, sowie das Design der Kopfhörer exzellent, sodass ich klar bestätigen kann, dass die Aussagen bezogen auf einen sehr hohen Tragekomfort und einer kleinen kompakten Bauweise, der Wahrheit entsprechen. Die Hörluchs HL1100 gehören zu der Kategorie der wirklich kompakten und flachen In-Ear Kopfhörer, die keineswegs aus dem Ohr hervorstehen.

Klanglich wurde das Kopfhörer-Modell mit dem Single Balanced Armature-Treiber ausgewogen abgestimmt, sodass sowohl die Höhen, als auch die Mitten und Bässe gut aufeinander abgestimmt wurden. Als Endverbraucher würden sich die Kopfhörer vor allem zum Hörspiele, Hörbücher und Zocken eigenen. Doch richtig zu Geltung kommen diese für ihr vorgesehenes Einsatzgebiet, die Bühne. Genau da, wo eine ausgewogene Klangabstimmung, eine Latenz im Millisekundenbereich und ein perfekter Tragekomfort gefragt ist.

Beim Hörluchs HL110 legt man die Stärken jedoch definitiv auf ausgeprägte Mitten und zum Teil auf die Höhen. Im Bereich Bässe wiederum, schneiden die Ohrhörer erstaunlicherweise schlecht ab. Hier schafft es der single Treiber leider nicht, einen ordentlichen Druck aufzubauen, sodass der Bass neben den definierten Mitten und Höhen etwas verloren wirkt.

Preis/Leistung

Die UVP der Hörluchs HL1100 hat Hörluchs mit 179€ festgesetzt. Online sind diese jedoch inzwischen teilweise für unter rund 20€ weniger, also knapp 159€ inkl. Versand verfügbar.  

Für diesen Preis bekommt ein gutes Gesamtpaket geliefert, welches wie bereits erwähnt, im Lieferumfang zu überzeugen weiß. Das Klangbild wurde wie bereits bewusst neutral abgestimmt, sodass der Bass nicht die Höhen und Mitten überspielt. Schließlich ist es für Musiker wichtig, dass diese den Ton möglichst originalgetreu aufs Ohr gespielt bekommen und nicht verfälscht.

Hörluchs HL1100

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: hoerluchs-unlimited.com