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Schlagwort: Audio

Urbanista Stockholm

In aller Kürze

Das schwedische Unternehmen Urbanista bietet zahlreiche kabellose Kopfhörer und Lautsprecher an. Eines davon sind die Urbanista Stockholm, welche den Apple Airpods auf dem ersten Blick etwas ähnlich sehen. Dennoch können diese keinesfalls mit diesen mithalten. Dies bezieht sich aber nicht nur auf den Klang, sondern auch auf die Passform und die Akkulaufzeit. Beim Klang fehlt der Bass total, sodass es einfach keinen Spaß macht, damit lange Musik zu hören. Ebenso sind jedoch auch 3,5 Stunden Akkulaufzeit einfach nicht viel und ohne Silikon-Tips, drücken bei mir die Kopfhörer bereits nach kurzer Zeit. Hier muss ich daher leider vom Kauf abraten, schließlich gibt es in dieser Preisklasse deutlich bessere Alternativen.

Gefällt uns

  • Touch-Bedienung
  • geringes Gewicht
  • kompaktes Lade-Case
  • Bluetooth 5.0
  • geringe Latenz

Gefällt uns weniger

  • kein Bass vorhanden
  • Verarbeitung
  • schlechter Tragekomfort

Urbanista Stockholm

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Urbanista liefert die True Wireless In-Ear Kopfhörer Stockholm in einer schlichten, aber soweit schön gestalten Verpackung aus. Auf dieser präsentiert das Unternehmen auf einem weißen Hintergrund, eine große Abbildung von beiden In-Ears, zusammen mit dem darunter befindlichen Ladecase. Ebenso prangt im oberen Bereich der Name „Stockholm“ und das es sich um ein True Wireless Modell handelt. Im rechten unteren Rand ist wiederum der Name des Unternehmens zu sehen und direkt daneben einige goldenen Symbole. Bei diesen goldenen Symbolen handelt es sich um Ausstattungsmerkmale des Urbanista Stockholm.

Rechts und Links verweist der Hersteller nicht nur auf die eigene Webseite, sondern informiert auch nochmals über den Produktnamen und die Farbe der Kopfhörer. Die Rückseite wiederum zeigt erneut ein Bild der In-Ears, welche hier jedoch im Ladecase eingelegt sind. Des Weitern sind hier ausführlich einige der wichtigsten technischen Daten des Kopfhörer-Modells in Textform, auf Englisch und Französisch nachzulesen.

Aufgeklappt wird die Verpackung, welche durch zwei Magnete geschlossen gehalten wird, von rechts nach links. Hat man dies gemacht, erblickt man durch ein großes transparentes Sichtfenster sowohl die beiden In-Ears, als auch das Ladecase. Beides ist hier sicher in einem schwarzen Schaumstoff-Einsatz eingesetzt. Unter diesem Einsatz, versteckt sich in einer Aussparung das wenige Zentimeter lange USB-A auf Micro-USB-Ladekabel, sowie eine Bedienungsanleitung in mehreren Sprachen, darunter auch Deutsch.

(Verpackung: 2,5 von 5 Punkten)

Design

Zwischen den zahlreichen auf dem Markt erhältlichen True Wireless Kopfhörern wird es immer schwerer, den Durchblick zu behalten. Kein Wunder, schließlich bringt hier regelmäßig ein weiterer Hersteller ein Modell, oder gar mehrer Modelle auf den Markt. Daher ist der True Wireless Kopfhörer-Markt inzwischen sehr umkämpft und umso wichtiger ist es, ein Produkt zu entwickeln, welches sich von den anderen aufgrund eines oder sogar mehreren Merkmalen abheben kann.

Mit dem Urbanista Stockholm hat auch das schwedische Unternehmen Urbanista einen von mehreren True Wireless In-Ear Kopfhörern auf den Markt gebracht. Wie für diese Art von Kopfhörern üblich, werden diese mit einem Ladecase ausgeliefert, welches nicht nur dazu dient, den Akku mehrmals wieder voll aufzuladen, sondern auch, um die In-Ear Kopfhörer aufzubewahren.

In-Ear

Die Grundform der Urbanista Stockholm ähnelt sehr deren, der 1. und 2. Generation der Apple Airpods. Dies liegt daran, dass diese mit ihrem Ohrstück und dem länglichen Abschnitt, der aus dem Ohr hervorsteht, sehr dem Aufbau der sehr beliebte Kopfhörer aus dem Hause Apple ähneln. Dies ist jedoch nur auf dem ersten Blick der Fall, denn beim genaueren ansehen, unterscheiden diese sich dennoch sehr voneinander. 

Urbanista liefert das True Wireless Kopfhörer-Modell Stockholm, komplett ohne Ohrpassstücke aus. Dies bedeutet, dass diese je nach der Größe des Gehörgangs, entweder gut halten, oder eben gar nicht. Das Gehäuse ähnelt wie bereits erwähnt vom Aufbau den Apple Airpods. Schließlich besitzen die Urbanista Stockholm ebenfalls einen länglichen Abschnitt, der aus dem Ohr hervorschaut und die ovale Knospen-Form, welche ins Ohr eingesetzt wird. Dadurch kommen die Urbanista Stockholm ebenfalls wie bei den normalen Apple AirPods komplett ohne Silikon-Ohrtips (Passstücke) daher, was ein individuelles Anpassen unmöglich macht. 

Das Gehäuse der In-Ears besteht aus drei Teilen, welche allesamt aus Kunststoff gefertigt wurden. Dabei wurde der längliche Teil, in dem unter anderem der Akku verbaut ist aus zwei Teil gefertigt und ein weiterer Teil an der Knospe, sodass der Treiber hier von vorne eingesetzt werden konnte. Der verwendete Kunststoff macht hierbei einen guten Eindruck, doch gerade an den Übergängen der Einzel zusammengesetzten Elemente, besitzt mein Testgerät mehrere unschönen Kanten.  

Beim Betrachten der Kopfhörer fällt auf dem ersten Blick nicht auf, von welchem Hersteller diese stammen. Zumindest bei meinem schwarzen Modell erkennt man das kleine Urbanista Logo nämlich nur beim Genauen hinsehen. Am länglichen Gehäuseteil gibt es an jedem In-Ear zwei kleine Löcher. Hierbei handelt es sich zum einen um eine kleine Status-LED, welche an der Außenseite sitz und zum anderen um ein kleines Mikrofon, welches sich am länglichen Teil nach unten gerichtet befindet. Dieses ist logischerweise hier platziert worden, da dieser Bereich beim Einsetzen in das Ohr, am nächsten zum Mund gerichtet ist.

In der Innenseite des länglichen Abschnittes befinden sich jeweils zwei kleine Kontakte. Über diese wird jeder der beiden Kopfhörer beim Einsetzen in das Lade-case mit Strom versorgt und somit wieder aufgeladen. Die Steuerung der Musik erfolgt beim Urbanista Stockholm übrigens via Touch-Bedienfeld, welche sich über den Bereich des kleinen Logos an der Außenseite erstreckt. Auf die Bedienung bzw. welche Funktionen hier geboten werden, gehe ich später unter dem Punkt „Bedienung“ genauer ein. Urbanista bietet das Modell Stockholm in insgesamt vier Farben an. Neben dem von mir getesteten Modell in Schwarz gibt es außerdem noch eins in Olive, Grün, Fluffy Cloud (weiß) und Rose Gold.

Mit dem Urbanista Stockholm unterstützt der Hersteller dank zweier verbauten Mikrofone die sogenannte Stereo-Telefonie. Dies bedeutet, man hört beim Telefonieren den Gesprächspartner auf beiden Seite und nicht wie bei manch anderen Modellen nur auf einer Seite. Dafür wiederum gibt es beim Modell Stockholm einen festen Master- und Slave-Kopfhörer. Von daher wird hier der rechte Ohrhörer als der Master genutzt (Bluetooth-Empfänger). Dieser muss somit immer verwendet werden, da nur dieser die zugespielten Daten Empfangen kann. Der Linke wiederum bekommt das empfangene Signal mit geringster Verzögerung zugesendet und könnte daher falls gewünscht auch im Lade-Case verbleiben.

Ladecase

Genau wie die Kopfhörer besteht auch das Lade- und Aufbewahrungs-Case aus demselben Kunststoff. Das Case wurde besonders flach gestaltet und ist mit 63 x 52 x 22 mm sehr kompakt gehalten. Dadurch lässt sich dieses natürlich ganz gut in der Hosentasche, dem Rucksack oder einer Handtasche verstauen.

An der Außenseite des Deckels vom Ladecase, ist etwas vertieft der Herstellername „Urbanista“ eingelassen. An der rechten Seite sind neben einem Micro-USB-Anschluss um den Akku aufzuladen, eine weitere Status-LED angebracht. Diese informiert unter anderem darüber, wann der Akku des Case voll aufgeladen ist. 

Das Ladecase wird ganz einfach an der Vorderseite aufgeklappt. Hierfür hat Urbanista an der Front eine Öffnungsmulde zum besseren Greifen angebracht. Ist das Case, welches sich knapp über 90° öffnen lässt offen, sieht man hier im Zentrum dasselbe Urbanista-Logo, wie auf den Kopfhörern. Direkt daneben sind die beiden Aussparungen, in welchen die beiden In-Ears zum Aufladen bzw. aufbewahren eingesetzt werden. Legt man die In-Ears in den jeweiligen Platz ein, werden diese durch Magnete automatisch an den richtigen Platz gezogen. Dadurch wird gewährleistet, dass die beiden Kontakte im Case, mit den Kontaktflächen am In-Ear übereinstimmen. 

(Design: 3 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Mit der Verarbeitung der Urbanista Stockholm bin ich leider weniger zufrieden. Dies liegt weniger an der Materialwahl, schließlich setzten hier viele anderen Hersteller auch auf Kunststoff, sondern an dessen Verarbeitung. Dieser Kunststoff ist zwar ausgesprochen leicht, sodass selbst die Ohrhörer mit einem Gewicht von je 3,5 Gramm kaum zu spüren sind. Doch das vermittelt mir persönlich einen eher „billigen“ Eindruck. 

Zudem stören mich persönlich die unschönen Übergänge am Gehäuse, dies sollte bei einem Kopfhörer nicht sein. Hier sind kantige Übergänge einfach ein No-Go und daher für mich nicht akzeptabel. Ebenso etwas enttäuschend ist es auch, dass der Hersteller noch auf Micro-USB setzt. Daher hätte ich mir hier natürlich einen modernen und aktuellen USB-Typ-C Anschluss gewünscht. Betrachte ich jedoch die True-Wireless Ohrhörer vieler anderen Hersteller, die ich bereits getestet habe, dann fällt auf, dass hier einige andere Hersteller ebenfalls noch schlafen und sich nicht wirklich um einen aktuellen Anschluss kümmern.

(Verarbeitung: 2 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.0)
FarbeSchwarz, weitere Farben: Olive, Grün, Fluffy Cloud (weiß) und Rose Gold
Akkuintegriert, Lithium-Polymer-Akku
Akku Ohrhörer: 3,5 h
Akku Ladecase: 10,5 h
Gesamt somit: 14 h
Gewicht 45 g (Ohrhörer und Ladebox)
7 g (beide Ohrhörer)
38 g (Ladebox)
MaterialKunststoff (Ohrhörer und Ladecase)
LautsprechertypDynamische Treiber mit einer Größe von 10 mm (links und rechts)
Frequenzgangkeine Angaben seitens des Herstellers
LieferumfangUrbanista Stockholm True Wireless Kopfhörer (2 Stk.)
Ladebox
Mikro-USB-Ladekabel (9 cm)
Benutzerhandbuch

Tragekomfort

Das Einsetzen der Urbanista Stockholm gestaltet sich als sehr einfach. Meiner Meinung nach schon zu einfach, sodass ich nach dem Einsetzen immer das Gefühl habe, dass ich jederzeit einen der In-Ears verlieren könnte.

Dies liegt daran, dass diese relativ locker in den Ohren halten, was den fehlenden Silikon-Aufsätzen zu Schulden ist. Urbanista liefert hier nämlich keine mit, sondern setzt wie auch Apple bei den normalen AirPods auf ein „universales“ Gehäuse. Persönlich muss ich jedoch sagen, dass ich die Apple Kopfhörer kenne, da ich diese früher immer genutzt habe. Diese sind jedoch keinesfalls mit diesen von Urbanista zu vergleichen. Die Urbanista sitzen zwar luftiger, doch dies gefällt mir keineswegs. Zudem fehlt es mir hier absolut an der Reduzierung der Umgebungsgeräusche. Somit gelangen die Geräusche auf der Straße fast ohne Umwege ins Ohr und stören sehr den Musikgenuss. Für den Sport würde ich die Ohrhörer ebenfalls nicht empfehlen, da diese nicht sicher genug halten.

(Tragekomfort: 2,5 von 5 Punkten)

Bedienung

Kommen wir zu Bedienung, welche wie ich bereits angedeutet habe, per Touch-Bedienfeld erfolgt. Dafür befindet sich an jedem der beiden In-Ears unter dem kleinen Urbanista Logo das entsprechend Feld. Je nachdem welche Seite, wie häufig und wie lang man dieses betätigt, werden hierbei verschiedene Befehle ausführt. 

Zuvor möchte ich erklären, wie man die Urbanista Stockholm einschaltet. Dazu nimmt die Ohrhörer einfach aus dem Case und sobald man diese ausgebraucht hat, legt man diese einfach wieder in das Case zurück. Dadurch schalten die Kopfhörer sich automatisch ein bzw. aus. Drückt man das Logo des linken Ohrhörers 2-mal hintereinander, wird die Musik pausiert oder gestartet. Das Berühren des Logos auf der rechten Seite erhöht die Musiklautstärke, möchte man die Musik wiederum leiser stellen, genügt es kurz, die linke Seite anzutippen. Um zum nächsten Titel zu springen muss man das Touch-Feld am rechten In-Ear 2 Sekunden halten. Dasselbe auf der linken Seite führt einen zurück zum Titel davor.  

Mit den Urbanista Stockholm kann man natürlich auch auf eingehende Telefonanrufe reagieren und auf den Sprachassistenten zugreifen. Um Letzteres zu aktivieren, genügt es, das Touch-Bedienfeld (Logo) zweimal zu berühren. Anschließend ist der auf dem Smartphone integrierte Sprachassistent einsatzbereit und nimmt eure Frage über das Mikrofon in den Kopfhörern entgegen.

 Wie bereits angedeutet, kann man mit den Urbanista Stockholm auch eingehen Anrufe annehmen oder ablehnen. Zum Annehmen genügt es bei einem eingehenden Anruf, auf einer der beiden Seite zweimal auf das Logo zu tippen. Ein Berühren und zweisekündiges Halten wiederum führt dazu, dass der Anruf abgelehnt wird und nach dem Gespräch kann man zum Auflegen ebenfalls eines der beiden Logos zweimal antippen.

Soweit kann man über die Urbanista Stockholm alle wichtigen Befehle direkt über die Touch-Bedienung ausführen. Doch gerade am Anfang musste ich häufig überlegen, welche Seite ich nun, für welche Funktion, wie oft bzw. wie lange berühren muss. Daher kommt es gerade am Anfang, wenn man die Kopfhörer neu hat, sehr häufig zu Fehlern bei der Bedienung.

(Bedienung: 3 von 5 Punkten)

Klang

Urbanista verspricht mit den True Wireless In-Ear Kopfhörern „Stockholm“ die Crème de la Crème der kabellosen Ohrhörer. Diese Aussage kann sich nach meinem Test jedoch auf keinen Fall auf den Klang beziehen.

Zwar verbaut Urbanista im Stockholm an jeder Seite einen 10 mm großen Treiber, doch dieser bietet ein unerwartetes Klangbild. Kurz gesagt, ich bin hier total enttäuscht. Trotz den große Treibern erreichen die Urbanista Stockholm keinen Druck, um einen Bass zu erzeugen. Egal wie ich die Ohrhörer ins Ohr eingesetzt habe, oder diese sogar teilweise ins Ohr gedrückt habe, hat sich nichts verändert. Der Bass ist absolut mager und bietet keinerlei Fundament, was total ärgerlich ist. Persönlich bin ich kein Fan von bassbetonten Kopfhörern, doch ein gewisser Tiefgang und ein sattes Bassfundament sollten dennoch gegeben sein. Doch beides fehlt hier und führt für mich dazu, dass Musikhören mit den Urbanista Stockholm keinerlei Spaß macht. Hier sind z. B. selbst die kabelgebundenen Kopfhörer die Apple oder auch andere Hersteller mitliefern um einiges besser.

Daher klingt der Urbanista Stockholm einfach zu schrill und vor allem die Höhen, dominieren die Mitten und die sowieso nicht vorhandenen Tiefen. Die maximale Lautstärke ist an einem stillen Ort zwar ok, doch da es hier weder eine Geräusche-Isolierung, noch Silikon-Ohrtips für ein Abdichten der Umgebungsgeräusche gibt, wird es an lauten Orten unmöglich die Musik zu genießen.

Die Sprachverständlichkeit der beiden Mikrofone ist ebenfalls eher als bescheiden einzustufen. Das liegt daran, dass das Mikrofon quasi am Ohr sitzt und nicht in der Nähe des Mundes. Daher kann der/die Gesprächspartner/in einen zwar in einer ruhigen Umgebung wie z. B. daheim gut verstehen, doch dennoch kommt die Stimme beim Gesprächspartner etwas dumpf an. In lauteren Umgebungen, also unterwegs im Freien, kann das verbaute Mikrofon ebenfalls nicht überzeugen, da es kaum die eigene Sprache von den Umgebungsgeräuschen, wie z. B. einem vorbeifahrenden Auto trennen kann.

Bei der Latenz wiederum schneiden die Urbanista Stockholm sehr gut ab. Dies muss an dem neueren Bluetooth 5.0 Chip liegen. Dieser sorgt dafür, dass die Verzögerung zwischen Ton und Bild beim ansehen von YouTube Videos usw. sehr gering ist.

(Klang: 2 von 5 Punkten)

Austattung

Akku & Ladecase

Die Energieversorgung der Urbanista Stockholm erfolgt jeweils über einen kleinen 30 mAh Lithium-Ionen-Akku. Dadurch soll laut Urbanista eine Akkulaufzeit von bis zu 3,5 Stunden ohne aufladen möglich sein. Sobald der Akku in den In-Ears leer ist, können diese jederzeit in dem mitgelieferten Transportcase aufgeladen werden. Diese ermöglicht mit insgesamt 300 mAh eine gesamte Akkulaufzeit von bis zu 14 Stunden.  

Die Laufzeit ohne aufladen von 3,5 Stunden, ist natürlich definitiv kein Spitzenwert, hier hatte ich bereits Modelle mit bis zu 9 Stunden im Test. Da die meisten In-Ears jedoch nach dem Gebrauch sowieso direkt in das Ladecase wandern, ist dies für diejenigen die sowieso nicht mehr als 2 oder 3 Stunden am Stück Musikhören nicht weiter schlimm. Für alle anderen, jedoch ist es ratsam, sowieso auf ein anderes Modell zurückzugreifen. In meinem Test kam ich nicht ganz auf die 3,5 Stunden, sondern eher auf knapp 3 Stunden. Dieser Wert variiert jedoch auch hier sehr danach, wie laut ihr persönlich Musik hört.   

Sobald der Akku der In-Ears leer ist, kann man diesen bis zu 3-mal wieder voll aufladen. Für einen kompletten Ladevorgang von 0 auf 100 % benötigt das Ladecase knapp 1,5 Stunden.

Bluetooth & Signalqualität

Bei der kabellosen Verbindung setzt Urbanista auf den neueren Bluetooth-Standard Version 5.0. Dieser ermöglichte bei meinem Test eine stabile Verbindung sowohl zu iOS-, als auch Android-Geräten. Die Verbindung zwischen Smartphone und In-Ears erfolgt automatisch bei der Entnahme aus dem Ladecase. Sobald man die beiden Ohrhörer aus dem Transportcase nimmt, befinden diese sich automatisch im Pairing-Modus und können daher wie bei Bluetooth-Kopfhörer üblich, direkt über die Einstellungen mit dem Smartphone verbunden werden. 

Leider können die Urbanista Stockholm nur mit einem Gerät auf einmal verbunden werden. Nutz ihr z. B. zweierlei Geräte, mit denen ihr gerne über diese Kopfhörer Musikhören wollt, geht dies leider nicht so einfach. Dazu müssen diese nämlich jedes Mal entkoppelt werden. Wofür das Ladecase voll aufgeladen sein muss und die beiden Ohrhörer im Case eingelegt werden müssen. Anschließend muss man das Logo an beiden Ohrhörern für 10 Sekunden gedrückt halten. Ist dies getan, kann man die In-Ears erneut koppeln. Das ist einfach viel zu umständlich und daher sind die Urbanista Stockholm dafür keineswegs empfehlenswert.  

Im Praxistest bieten die Urbanista Stockholm eine stabile Reichweite von bis zu 24 Metern im Freien, ohne Hindernisse. Im Haus wiederum hängt die Reichweite von euren Wänden und Decken ab. Schließlich reduzieren massive dicke Wände und Decken die Reichweite des Funksignals deutlich mehr, als z. B. dünnere. Daher kann man hier grob gesagt von einer Indoor-Reichweite von ca. 10 Metern reden.

(Ausstattung: 3 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Urbanista redet bei dem True Wireless Kopfhörer-Modell: Stockholm, von der Crème de la Crème unter den kabellosen Ohrhörer. Doch dieser Aussage, kann ich hier absolut nicht zustimmen.

Hierfür schneiden die True Wireless Kopfhörer von der Akkulaufzeit, dem Tragekomfort und dem Klang zu schlecht ab. Wenn der Klang beim Bass besser abschneiden würde, könnte ich zwar von der etwas kürzeren Akkulaufzeit absehen. Doch so kann ich es nicht wirklich glauben, dass die Entwickler der Kopfhörer den In-Ear Kopfhörer selbst probegehört haben. Von einem gut abgestimmten Klangbild kann man hier nämlich definitiv nicht reden, dies ist zu höhenlästig.

Preis/Leistung

Die UVP des True Wireless In-Ear Kopfhörer Stockholm hat Urbanista mit 89€ festgesetzt. Online sind diese jedoch inzwischen teilweise für knapp 66€ inkl. Versand erhältlich.

 Dies ist zwar soweit ein interessanter Preis, doch glaubt mir, der geforderte Preis ist für die gebotene Leistung nicht gerechtfertigt. Hier bekommt man bei anderen Herstellern für zum Teil weniger Geld ein klanglich und vom Tragekomfort deutlich besseres Produkt. 

Die Kopfhörer sind zwar kein totaler Müll, doch mich persönlich konnten diese weder von der Verarbeitung, noch dem Tragekomfort überzeugen. Preislich gesehen könnte ich hier zwar noch drüber wegsehen, aber da diese beim Klang zu den aktuell schlechtesten Kopfhörer gehören, die ich bisher genutzt habe, rate ich hier vom Kauf definitiv ab.

Urbanista Stockholm

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: urbanista.com/de

JBL Flip 5

In aller Kürze

Mit dem neuen JBL Flip 5 hat JBL die neuste Generation des sehr beliebten und robusten, mobilen Lautsprecher vorgestellt. Optisch hat man diesen nur minimal verändert, dieser ist nämlich aufgrund des deutlich größeren Akkus etwas größer geworden, bietet zugleich aber auch mehr Gesamtleistung. Zudem wird dieser nun über einen modernen USB-Typ-C Lade-Anschluss aufgeladen, der zudem nicht mehr wie der alte Anschluss mit einer Gummiabdeckung versehen wurde. Klanglich legt JBL auch noch einmal eine Schippe drauf, sodass der neue Flip 5 noch etwas kräftiger klingt.

Gefällt uns

  • robustes Gehäuse (IPX7)
  • gutes Gewicht und Größe
  • USB-Typ-C Lade-Anschluss
  • große Farbauswahl
  • guter Klang

Gefällt uns weniger

  • kein Koppeln mit alten JBL-Produkten
  • Power-Button reagiert zu direkt

JBL Flip 5

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die bisherigen Modelle des JBL Flip habe ich bisher leider nicht getestet. Doch Aufgrund dessen, dass ich den Vorgänger inkl. Verpackung bei einem Kollegen gesehen habe, kann ich definitiv von einer größeren Änderung der Verpackung reden. Diese Veränderung verbirgt sich im Inneren, doch wie immer, kommen wir zuerst zum äußeren Erscheinungsbild des neue JBL 5, bzw. dessen Verpackung.

JBL liefert den neuen Flip 5 in der bisher gewohnten zylindrischen Verpackung aus, welche rundum mit Bildern und Texten bedruckt wurde. Die Farben orange und schwarz dürfen bei einem JBL Produkt nicht fehlen und findet man daher auch hier wieder. Zum einen ist die Oberseite, an der sich die Aufhängelasche befindet, in orange gehalten. Der Boden wiederum, an dem unter anderem einiges zum Unternehmen, dem Lieferumfang und die Seriennummer verraten wird, ist schwarz. Die restlichen größeren Seiten bis auf die weiße Vorderseite, hat JBL hier unterschiedlich gefärbt, sodass diese bei meinem roten Gerät rot sind, aber bei einem schwarze z.B, Schwarz usw. Dadurch erkennt man eigentlich egal, ob die Verpackung im Laden steht oder hängt, welche Farbe der Lautsprecher darin hat, nämlich dieselbe wie die Seitenflächen. 

Auf der großen weißen Seite der Verpackung, bei der es sich sozusagen um die Vorderseite handelt, prangen die üblichen Namen bzw. Bezeichnungen. Zu diesen zählen der Name des Unternehmen JBL, sowie der Produktname FLIP 5. Außerdem darf wie für JBL üblich hier eine Abbildung der Flip 5 nicht fehlen, somit hat man diesen so dargestellt, dass dieser gerade ins Wasser eintaucht. Damit möchte der Hersteller gleich zeigen, dass diesem der Kontakt mit Wasser nichts ausmacht, da dieser wasserdicht gefertigt wurde. Zu guter Letzt prangt unten links noch das Bluetooth-Logo und rechts gibt JBL an, dass die Akkulaufzeit für bis zu 12 Stunden Musikwiedergabe ausreichen soll.

An der linken Seite prangt der seit 2017 verwendete Slogan „Dare to Listen“, welcher seither bei jedem Produkt auf einer der Verpackungsseiten prangt. Betrachtet man im Uhrzeigersinn die nächste Seite, wird hier ein Teil der Rückseite des JBL Flip 5 gezeigt, zusammen mit drei der wichtigsten Merkmale des neuen Flip 5. Zu guter Letzt geht man auf der letzten Seite noch auf die neue JBL Partyboost-Funktion ein, welche es ermöglicht, die Lautsprecher miteinander zu verbinden (bis zu 100 Stück) oder zwei davon im Stereo-Modus zu nutzen. 

 Geöffnet wird die Verpackung an der kleinen Öffnungslasche an der Unterseite. Bevor man dies jedoch macht, sollte man z. B. mit einem Messer die beiden Klebestreifen durchtrennen. Anschließend kann man den Innenteil der Verpackung entnehmen, wobei schon der erste große Unterschied zu den Vorgänger-Geräten sichtbar wird. Statt diesen wie bisher „lose“ in die Verpackung einzulegen, hat JBL den Flip 5 in eine eng anliegende aber sehr stabile Styropor-Schachtel eingelegt. Diese könnte man quasi, als Transportbox nutzt, da diese beim geschlossenen Zustand bombenfest geschlossen hält und beim Öffnen wie eine richtige Box aufgeklappt wird. In einer weiteren, länglichen dünnen schwarzen Verpackung, welche mit zahlreichen hochglänzenden Elementen verziert wurde, befinden sich nicht nur die üblichen Kurzanleitungen, Warnhinweise usw., sondern auch das neue USB-Typ-C Ladekabel. Dieses Ladekabel kann man praktischerweise zusammen mit dem Flip 5 im „Styropor-Case“ verstauen. Somit kann man, sofern man mit den äußeren Beschädigungen die eventuell entstehen können, klar kommt, dies sicherlich als solches zweckentfremden.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Auf dem ersten Blick könnte man zwar meinen, dass sich vom JBL Flip 4 zum nun neuen JBL Flip 5 beim äußeren Design nichts verändert hat. Doch beim genauen Hinsehen sind hier dennoch einige Veränderungen in Form von weiteren Verbesserungen gegenüber den Vorgängergenerationen erkennbar. 

Doch der Reihe nach. Der Flip 5 ist weiterhin in der typischen Röhrenform (Zylinderform) aufgebaut, welche von einer festen Stoffgeflecht Ummantelung umhüllt ist. Dieser Stoff findet gerade bei mobilen Lautsprechern, die robust und wasserdicht gefertigt wurden, immer mehr an Beliebtheit.

Dieser Stoff besitzt dabei bis auf das Camouflage-Modell dieselbe Farbe, wie man den Lautsprecher gewählt hat. Insgesamt stehen hier stolze 11 Farben zur Auswahl, sodass hier eigentlich sämtliche Farbwünsche abgedeckt werden. Der neue JBL FLip 5 ist aufgrund einiger Verbesserungen die im Inneren stattgefunden haben sowohl im Durchmesser, als auch in der Länge etwas gewachsen. Was dafür aber der genauere Grund war, verrate ich euch noch später im Verlaufe des Testberichts. Die neuen Maße des Flip 5 sind somit: 181 x 69 x 74 mm, beim Vorgänger waren es hingegen 175 x 68 x 70 mm. Einige unter euch werden sich nun vermutlich fragen, warum ich hier kein Durchmesser angeben, sondern zwei unterschiedliche Maße. Dies liegt daran, dass an dem gummierten Bereich, an welchem die Anschlüsse und ein Teil der Bedienelemente untergebracht sind, der Durchmesser die besagten 5 mm dicker ist. Die größere Größe hat zusammen mit den neuen Innenleben natürlich auch Einfluss auf das Gewicht des mobilen Lautsprechers, so ist dieser mit 540 Gramm knapp 25 Gramm schwerer geworden.

Der runde Teil des Gehäuses ist fast komplett mit dem festen Gewebestoff umhüllt. Lediglich an den seitlichen Öffnungen der Röhre, wo die beweglichen Passivmembranen untergebracht sind, wurden genauso wie der knapp 28 mm breite Bereich an der Rückseite mit einem festen Kunststoff versehen. An den Seiten steht der Kunststoff knapp 1 cm vor, sodass zum einen die Passivmembrane Geschütz sind und zudem klanglich nicht zu sehr beeinflusst werden, falls man den JBL Flip 5 im Hochformat aufstellt.

Die bereits von den Vorgänger bekannte Transportschlaufe hat weiterhin den Einzug erhalten und befindet sich erneut an der Rückseite. Diese ist soweit sehr praktisch und wird, wie ich es, selbst wenn ich in der Stadt unterwegs bin, sehe oft genutzt. Schließlich kann man dadurch den JBL Flip 5, aber auch denn Vorgänger-Modellen bequem an einem Rucksack oder den Fahrradlenker befestigen.  

Unterhalb dieser Schlaufe hat JBL den Name „FLIP 5“ etwas tiefer in den Kunststoff eingelassen, sodass man als Laie lediglich daran erkennt, welche Version des mobilen Speaker man hier in den Händen hält. Danach folgen einige Änderungen der Bedienelemente, welche mir persönlich so aber auch besser gefallen. In einem Rahmen der im aktivierten Partyboost-Modus aufleuchtet, befinden sich die Power- und Bluetooth-Taste. Beide Knöpfe haben hier einen sehr angenehmen Druckpunkt und sind zudem vertieft eingelassen, sowie beleuchtet. Wenige Zentimeter daneben hat es ebenfalls eine Designänderung gegeben, die bisher bekannten 5 einzelnen LED-Punkte, welche einem den Akkustand anzeigen, sind einem länglichen Lichtbalken gewichen. Dieser sitzt direkt neben dem neuen USB-TYP-C Anschluss, welcher aufgrund des gestrichenen Klinken-Eingang nicht mehr mit einer zusätzlichen Gummi-Abdeckung verschlossen werden muss. 

Gegenüber des eben Beschriebenen gummierten Bereich, sitzt im Gewebestoff ein metallisches JBL Logo, was zugleich das einzige Element ist, welches auf das Unternehmen hindeutet. Doch die Flip-Generation sollte inzwischen bei vielen Leuten bekannt sein und wenn man einen farbigen Speaker sieht, kann man sich schon fast denken, dass es ein JBL Flip Gerät ist. 

Am Flip 5 selbst gibt es natürlich auch die wichtigsten Bedienelemente, welche man zur Musiksteuerung benötigt. Diese eigentlich versteckten Knöpfe unter dem Stoff, sind in Form von verschieden Kunststoff-Symbolen erkenntlich gemacht. Zu diesen Köpfen gehört selbstverständlich die Play/Pause-Taste und ebenso ein „+“ und „-“ Lautstärke-Knopf. Beim vierten Symbol handelt es sich um den neuen Partyboost-Modus, welches nun anstelle des beliebten Connect+ weichen musste. Das dies auch Nachteile mit sich bringt und welche dies sind, erkläre ich euch im weiteren Verlauf des Testberichtes. 

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des mobilen Bluetooth Lautsprecher aus dem Hause JBL, ist wie bei den bisherigen Flip-Generationen sehr gut. Dank der IPX7-Zertifizierung kann dieser nämlich problemlos bei Regen im Freien genutzt werden oder sogar mit ins Wasser am Pool genommen werden. IPX7 bedeutet nämlich wasserdicht für bis zu 30 Minuten bei einer Tiefe von max. 1 Meter.

Der Gewebestoff ist fest mit einer Schale verklebt und am Gehäuse an mehreren Stellen geklipst. Somit lässt sich dieser Stoff nicht wie bei einigen anderen Herstellern hin und her bewegen. Bemängeln kann ich bei Flip 5 lediglich das Ein- und Ausschaltverhalten. Der Lautsprecher geht nämlich direkt beim Betätigen der Power-Taste an bzw. aus. Daher kann es trotz vertiefter Position des Knopfes im unglücklichsten Fall dazu kommen, dass der Flip 5 ungewollt im Rucksack aktiviert wird. Dann wundert man sich, warum auf einmal der Ton so laut im Rucksack wiedergeben wird. Dafür braucht es aber einen großen Zufall, was nur sehr selten vorkommen wird. Dennoch hätte man dieses Problem zu Sicherheit, durch das gedrückt halten der Power-Taste von zwei oder drei Sekunden eventuell umgehen können.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Lautsprechertypmobiler Bluetooth Lautsprecher
Treiberje links und rechts ein kleiner Passivmembran (für Bass zuständig) und ein unter dem Soff versteckte Breitband-Lautsprecher
KonnektivitätBluetooth-Version 4.2. Reichweite: selbst gemessen bis zu knapp 28 m, PartyBoost-fähig
AkkuAkku: 4.800 mAh
Wiedergabezeit: Bis zu 12 Stunden
Ladezeit: Bis zu 2,5 Stunden
Abmessungen18.1 x 6.9 x 7.4
Gewicht540 Gramm (auf der Waage nachgemessen)
LieferumfangJBL Flip 5
Trageschlaufe (bereits befestigt)
USB-Typ-C Ladekabel
Styroporschachtel zur Aufbewahrung
Bedienungsanleitung usw.

Bedienung

Kommen wir nun kurz zur Bedienung des neuen Flip 5. Wie bereits erwähnt, befinden sich hierfür die Tasten vier Stück an der Zahl, an der Vorderseite am Stoffgewebe. Über die beiden Tasten „+ und – kann man logischerweise die Lautstärke direkt am Flip 5 erhöhen bzw. absenken. Bei einer Bluetooth-Verbindung mit dem Smartphone, kann man dies jedoch jederzeit auch direkt über die Lautstärke-Tasten am Smartphone regeln. Die Taste rechts davon ist die Play-/Pause-Taste, welche beim betätigen die Musik stoppt und bei erneuten Drücken weiterlaufen lässt. Drückt man dieselbe Taste zweimal hintereinander, springt man zum nächsten Lied in der Wiedergabeliste. 

Zurückspringen geht hier leider nicht, daher muss man dies über das Smartphone machen. Hier hätte ich mir gewünscht, dass z. B. man durch 3-maliges Betätigen der Play-Taste einen Track zurückspringt. Die letzte Taste ganz Links aktiviert den PartyBoost-Modus. Über diesen kann man entweder zwei Flip 5 zu einem Stereo-Paar koppeln und den Linken und Rechten Ton getrennt wiedergeben oder bis zu 99 weitere Flip 5 miteinander koppeln.

Schade ist hier, dass man den neuen Flip 5 durch diesen neuen Modus nicht mehr mit den alten Modellen, die mit Connect+ daher kommen, koppeln kann. Daher ist es für Besitzer von mehreren Lautsprechern mit Connect+ weniger sinnvoll, ein Upgrade zum neuen Flip 5 zu machen.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

Nun zum wichtigsten Thema eines Lautsprechers, dem Klang. An diesem hat JBL ebenfalls etwas geschraubt, sodass hier nun statt 16W RMS, beim Flip 5 20W RMS geliefert werden. Ebenfalls gibt es leichte Veränderungen beim maximalen Frequenzbereich, hier soll der neue JBL Flip 5 nun mit 65Hz noch etwas tiefer agieren können, als die Vorgängermodelle. Die maximale Frequenz nach oben, bei 20 kHz bleibt jedoch weiterhin bestehen. Somit ist der Klang eine der beiden großen Änderungen, welche JBL im Inneren gemacht hat und zudem unter anderem für die neue Größe verantwortlich ist. Wohingegen beim alten JBL Flip 4 noch zwei einzelne Treiber mit je 8 Watt zum Einsatz kamen, ist es nun beim neue JBL Flip 5 ein etwas größerer Breitbandlautsprecher.

Dieser Lautsprecher sitzt zwar im Gehäuse nicht mittig, doch beim allgemeinen Musikhören, stellt man dies soweit keinesfalls fest. Lediglich als ich die Musik etwas leiser gedreht habe und mit dem Ohr hören wollte, wo die Treiber bzw. in diesem Fall der einzelne Treiber verbaut ist, konnte ich dies feststellen. Der Abstrahlwinkel des Klangs geht zwar logischerweise am meisten nach vorne, also in die Richtung, wie der Treiber verbaut ist (neben dem JBL Logo). Dennoch nimmt man den Sound rundum gut wahr, auch wenn hier natürlich nicht mehr so dynamisch. 

Der verbaute Breitbandlautsprecher an der Front, wird aktiv angetrieben, sprich dieser wird mit Strom versorgt und dadurch in Bewegung versetzt. Bei den beiden seitlichen Passivmembran ist diese wiederum anders. Diese Passivmembrane werden, wie der Namen schon vermuten lässt passiv angetrieben. Dies bedeutet, dass diese sich ohne externe Stromversorgung bewegen und durch das geschlossene Gehäuse und den Bewegungen des aktiven Treiber mit in Schwingungen gesetzt werden. Passivmembrane werden sehr häufig und gerne bei mobilen Lautsprechern eingesetzt, da diese zu einer wärmeren, verstärken Klangabstimmung führen und zudem für einen tieferen Bass sorgen.

Schon beim Anschalten des neuen JBL Flip 5 klingt der typische Ton, der dabei wiedergegeben wird voller und eindringlicher. Nicht zu vernachlässigen ist beim Klang die Positionierung des Lautsprechers, doch da hat JBL dafür gesorgt, dass man hier nicht viel falsch machen kann. Legt man den JBl Flip 5 nämlich flach auf das runde Gehäuse auf, dreht sich dieser durch den inneren Schwerpunkt und den gummierten Rand automatisch in die richtige Position. Egal, ob dieser mit dem JBL Logo auf dem Kopf, oder normal aufgelegt wird. Auch hochkant aufgestellt macht das Klangbild eine gute Figur und wird nur minimal beeinflusst. Hier sorgt nämlich der Bumper rund um den Passivmembran für genug Freigang, sodass dieser ausreichend schwingen kann und der erzeugte Ton, weitestgehend frei entweichen kann.

Klanglich hat JBL hier noch mal eine gute Schippe draufgelegt. Der neue JBL Flip 5 klingt, wie man schon an den technischen Daten erahnen kann noch kräftiger. Klar kann man hier keine klanglichen Wunder erwarten, denn zum einen ist das Gehäuse hier weiterhin sehr kompakt und es kommt schließlich nur ein größerer Treiber mit zwei Passivmembrane zum Einsatz. Dennoch ist es für mich erstaunlich, was JBL hier alles heraus kitzeln konnte. Der Flip 5 klingt in den Mitten und Höhen sehr gut, sodass der Breitbandlautsprecher hier seinen Job ordentlich erledigt. Der Tiefton geht hierbei jedoch etwas unter, da hier kein separater Treiber aktiv angesteuert wird, sondern lediglich die beiden Passivmembrane in Schwingungen gesetzt werden. In normaler Lautstärke bis etwas 80- 85 %, kann mich das Set-up, so jedoch aufgrund der Kompaktheit und dem Preis dennoch sehr zufriedenstellen. Schließlich kann auch JBL hier definitiv nicht zaubern oder gar die Physik austricksen. Ist das Gehäuse eines Lautsprechers klein, kann man eben keine Wunder im Klang erwarten, da es einfach an Volumen für den Bass usw. fehlt. Bei sehr hohem Pegel jedoch, also ca. ab 90 bis 100 % funktioniert das Set-up mit den Passivmembranen weniger gut. Dies liegt daran, dass der aktive Part, stärker schwingt und somit die beiden Passiven ebenfalls nochmals deutlich mehr angesprochen werden. Dadurch kommt eine Verzerrung zustande, welche die Tiefen und Mitten etwas durcheinanderwirbelt und zugleich die Höhen etwas deutlicher in den Vordergrund rücken. Dieses Phänomen kommt jedoch nur bei maximaler Lautstärke zum Vorschein.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

Koppeln und Reichweite

Beim neuen Flip 5 fällt die bisherige Möglichkeit, diesen via 3,5 mm Klinkenkabel mit Musik zu versorgt weg. Schließlich hat JBL diesen Anschluss bei der neuen Serie aus dem Konzept verbannt. Für manche mag dies vielleicht doof sein, doch ich persönlich hab den Klinkenanschluss, seid es Bluetooth gibt sowieso nicht mehr verwendet. Letzteres ist genau dies, was es nämlich beim neuen Flip 5, als einzige Verbindungsmöglichkeit gibt. Hierbei setzt JBL auf Bluetooth der Generation 4.2, welche jedoch auch hier weder einen AAC-/ noch aptX-Support bietet. Somit muss man nicht nur als iPhone-User, sonder auch als Android-Nutzer auf eine verlustfreiere Wiedergabe-Qualität verzichten.

Die Bluetooth-Kopplung mit dem Smartphone ist beim JBL Flip 5 sehr einfach. Direkt nach dem Auspacken und erstmaligen Einschalten, befindet dieser sich automatisch im Pairing-Modus. Danach kann dieser in den Einstellungen->Bluetooth gesucht werden und durch betätigen automatisch verbunden werden. Möchte man den Flip 5 wiederum mit einem neuen oder weiteren Gerät koppeln, dann genügt es, die Bluetooth-Taste an der Rückseite kurz zu drücken, worauf ein wiederholender Signalton ertönt. Anschließend kann man wie gehabt den Speaker in den Einstellungen am anderen Gerät suchen und verbinden.

Die maximale Reichweite der Bluetooth-Verbindung liegt beim JBL Flip 5 bei den üblichen 10 bis 12 Metern indoor. Im Freien wiederum ohne Hindernisse, war in meinem Test bei knapp 28 Metern Schluss. Je nach Hindernisse zwischen Zuspiel und Wiedergabegerät, variiert die Verbindung natürlich. Die Bluetooth-Verbindung war in meinem Testzeitraum immer sehr stabil, ohne Aussetzer oder Ähnlichem.

Den neuen JBL Flip 5 kann man wie bereits die Vorgänger mit weiteren Lautsprechern verbinden. Dadurch ist es möglich, bis zu 99 Stück oder auch nur zwei zur Stereo-Wiedergabe koppeln. Managen kann man diese Verbindung dann über die kostenfreie JBL Connect-App, welche sowohl für iOS, als auch Android im jeweiligen Store angeboten wird. Da ich jedoch nur einem Flip 5 im Test hatte, konnte ich hier nur einige Screenshots machen, mehr nicht.

Ein Nachteil hat der neue JBL Flip 5 jedoch mit seiner neuen Verbindungstechnologie. Hier setzt JBL nämlich auf die sogenannte Partyboost-Funktion und nicht mehr auf Connect+. Das Problem hierbei ist, dass diese beiden Technologien untereinander leider nicht kompatible sind. Daher kann man den neuen Flip 5, bisher nur mit anderen Flip 5 Lautsprechern verbinden. Eine Verbindung zu einem älteren JBL Flip 4 oder früher ist somit ausgeschlossen. Das solltet ihr beim Kauf der neuen Generation auf jeden Fall beachten, nicht das ihr euch dann wundert, warum der Flip nicht mit den anderen älteren Lautsprechern harmoniert.

(Koppeln und Reichweite: 4 von 5 Punkten)

Akku

Ein weiterer Grund, warum der neue JBL Flip 5 größer als seine Vorgänger wurde, ist der neue Akku. Dieser wurde von 3.000 mAh (Flip 4) auf 4.800 mAh erhöht. Daher bringt der Flip 5 auch etwas mehr Gewicht auf die Waage. Die bisherige Akkulaufzeit von 12 Stunden, bleibt jedoch unverändert. Diese konnte ich in meinem Test auch problemlos erreichen.

Zwar gibt es beim Flip 5 keine Schnellladefunktion trotz USB-Typ-C Lade-Anschluss, doch die Ladezeit konnte JBL hier dennoch etwas verkürzen. Bisher waren es knapp 3,5 Stunden, beim neuen Flip 5 dagegen sind es immerhin nur noch knapp 2,5 Stunden. 

(Akku: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit dem neuen JBL Flip 5 hat JBL den beliebten mobilen Lautsprecher nicht komplett neu erfunden, sondern an den wichtigsten Punkten weiter optimiert bzw. verbessert. Wichtige Änderungen sind die Gestaltung einiger Bedien- und Anzeige-Elemente, sowie die neue USB-Typ-C Ladebuchse. Das nun keine Klinkenbuchse verbaut wurde, kann ich soweit absolut verkraften, schließlich nutze ich und einige unter euch diese sowieso sicherlich kaum noch.

Weiterhin ist der Flip 5 wie dessen Vorgängermodelle sehr robust aufgebaut, sodass diesem ein Sturz ebenso wenig anhaben kann, wie Wasser in Form von Tropfen oder sogar untertauchen. Klanglich setzt das Unternehmen auf ein größeres Gehäuse und einen anderen Treiber, welcher mich soweit mit einem noch kräftigeren Klang überzeugen konnte.

Preis/Leistung

Zum Marktstart des JBL Flip 5, hat JBL den Preis mit einer UVP von 129€ festgelegt. Doch dieser Preis ist so, wie ich das beobachtet habe schnell gesunken und somit ist der neue Flip 5 aktuell schon zum Teil je nach Farbe für knapp über 80 € erhältlich.

Für diesen Preis muss man meiner Meinung nach nicht lang überlegen, sofern man auf der suchen nach einem mobilen Lautsprecher mit einer kompakten Größe, geringen Gewicht und guten Klangbild ist. Bei diesen Bereich kann der Flip 5 im Gesamtpaket überzeugen und somit macht man hier eigentlich nichts falsch. Hat man jedoch ältere Flip Lautsprecher oder andere Modelle aus dem Hause JBL bei sich zuhause und plant den neuen Flip 5 mit diesen über Connect+ zu koppeln, denjenigen muss ich enttäuschen. Durch die neue Verbindungstechnologie PartyBoost, ist der neue Flip 5 nämlich nicht mit den alten Geräten kompatibel.

JBL Flip 5

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: de.jbl.com

Yamaha MusicCast 50

In aller Kürze

Mit dem MusicCast 50 bietet Yamaha einen weiteren kompakten Netzwerklautsprecher an. Dieser ist im Vergleich zum MusicCast 20 um einiges größer, hat jedoch akustisch noch einiges mehr drauf. Der Yamaha MusicCast 50 eignet sich sowohl als Einzellösung, um einen mittelgroßen Raum zu beschallen, als auch wahlweise mit weiteren Lautsprechen im Stereo- oder sogar im Surround-Betrieb. Bei der Verarbeitung störte mich vor allem die hochglänzende Oberfläche, welche leicht verkratzt und etwas aus der Mitte verbaut wurde.

Gefällt uns

  • Gute Erweiterbarkeit des Systems
  • AirPlay2
  • sehr gutes Klangbild
  • Wecker-Funktion
  • Bluetooth-Empfänger und -Sender

Gefällt uns weniger

  • USB-Anschluss nicht nutzbar (nur Service)
  • App wegen Funktionsvielfalt zu verschachtelt
  • kleiner Verarbeitungsmängel

Yamaha MusicCast 50

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Da der Yamaha MusicCast 50 ebenso wie der von mir bereits getestete Yamaha MusicCast 20 nicht nur derselben Serie entspricht, sondern auch zusammen mit diesem vorgestellt wurde, besitzen beide eine sehr ähnlich gestaltetet Verpackung. Von daher wird auch der Yamaha MusicCast 50 in einer schwarzen Verpackung geliefert. Von dieser konnte ich jedoch auch hier leider nicht so viele Bilder machen, da diese in diesem Fall gleichzeitig als Versandkarton genutzt wurde und somit teils beschädigt oder beklebt war.

Dennoch möchte ich euch einige Information zu dieser verraten. An der Front der Verpackung prangt wie üblich der Hersteller und Produktname. Zudem hat das Design-Team der Verpackung hier eine Abbildung des MusicCast 50 abgelichtet. Dasselbe Bild spiegelt sich auch auf der gegenüberliegenden Seite wieder. Die dritte Seite zeigt wie beim MusicCast 20 ebenfalls lediglich ein Yamaha-Logo. An der Stirnseite gegenüber wiederum gibt Yamaha jedoch einige Informationen zum MusicCast 50 Lautsprecher bekannt. Dabei handelt es sich zum Teil um genauere Hinweise zur MusicCast-Technologie. Besser gesagt wird man hier im klein gedruckten auf die Systemanforderungen dieser besagten Technologie hingewiesen. Zu guter Letzt präsentiert die weiße Oberseite die wichtigsten 12 Dienste, mit denen der Yamaha MusicCast 50 Lautsprecher kompatible ist. Zu diesen Diensten zählt neben MusicCast selbst, Apple AirPlay2, Wi-Fi, Bluetooth, aber auch Dienste wie Spotify, Deezer, Tidal, Napster usw. sind damit problemlos kompatible.

Beim Öffnen ähneln sich die Verpackungen vom MusicCast 50 und MusicCast 20 ebenfalls sehr. Somit muss man auch beim MusicCast 50 beim Öffnen vielen Kartonage-Ebenen aufklappen. Darunter kommt ein größerer Styropor-Einsatz zum Vorschein, in dessen Zentrum sich die Bedienungsanleitung und einige weitere Beschreibungen befinden. Der Styropor-Einsatz dient hier unter anderem als Schutz und als Zentrierung. Schließlich befindet sich direkt darunter der Yamaha MusicCast 50 Lautsprecher, welcher zusätzlich in einer dünnen Polyethylen-Folie eingepackt wurde. Im Zentrum unterhalb des Lautsprechers wiederum ist das fast 3 Meter lange Netzkabel eingelegt.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Beim Yamaha MusicCast 50 handelt es sich um einen etwas größeren WLAN-Lautsprecher der MusicCast Geräte. Dieser ist somit nochmals um einiges größer bzw. breiter als der MusicCast 20. Von der Größe und dem Funktionsumfang möchte Yamaha mit dem MusicCast 50 Z. B. dem Teufel One M und Sonos Play 5 Konkurrenz machen.

Das Gehäuse des MusicCast 50 besitzt wie der MusicCast 20 eine elliptische- Zylinderform, diese ist bei diesem jedoch niedriger, aber deutlich breiter. Steht der MusicCast 50 z. B. mittig auf dem Sideboard, macht dieser selbst einzeln aufgestellt einen sehr guten Eindruck. Aber auch als Surround-Set, wenn dieser von hinten (hinter der Couch) beschallt und die MusicCast Soundbar von vorne, macht dieser Sinn. Der Yamaha MusicCast 50 ist sowohl in Schwarz (wie mein Testgerät) oder alternativ komplett in Weiß erhältlich. Bei bedien Modellen hat das Lautsprechergitter aus Metall dieselbe Farbe, wie man auch die Gehäusefarbe gewählt hat.  

Das Lautsprechergitter verläuft bis auf einen wenigen Zentimeter Breiten Rand an der Ober- und Unterseite über die komplette Front hinweg. Vor hier aus nimmt dieses jedoch auch noch die kompletten Seiten und ein kleinen Teil der Rückseite ein. Das eigentliche Gehäuse besteht beim MusicCast 50 wie oftmals üblich aus Kunststoff. Mit einem Gesamtgewicht von 4,5 kg, ist der Lautsprecher kein Schwergewicht, was im Großen und Ganzen jedoch auch gar keine Rolle spielt. Schließlich handelt es sich hierbei um keinen via. Akku betrieben Bluetooth-Lautsprecher, sondern um einen stationären Netzwerk-Lautsprecher. Mit seinen Abmessungen von 400 x 123 x 200 mm (B x H x T) nimmt der Yamaha MusicCast 50 nicht besonders viel Platz in Anspruch und sollte z. B. im Ess-/Wohnzimmer problemlos aufgestellt werden können.

Auf der Rückseite ist ein größerer Abschnitt vom Lautsprechergitter ausgespart. In diesem Bereich befindet sich ca. Zentral ein MusicCast-Logo. Unterhalb von diesem wiederum ist eine leichte Vertiefung vorhanden, in welcher sämtliche Anschlüsse untergebracht wurden. Hierbei handelt es sich von hinten betrachtet ganz links außen um den Netzanschluss, in welchen das mitgelieferte Netzkabel eingesteckt wird. Das Netzteil ist somit auch hier im Inneren des Lautsprechers integriert. Einige Zentimeter daneben befindet sich der „AUX 1“ Anschluss, bei dem es sich um ein Minibuchsen-Eingang handelt. Über dieses kann man z. B. einen MP3 Player anschließen und die drauf befindliche Musik am Yamaha MusicCast 50 wiedergeben. Daneben wiederum sind die beiden „AUX 2“ Anschlüssen, bei denen es sich um die üblich bekannten rot und weiß gefärbten Stereo-Cinch-Eingänge handelt. Außerdem befindet sich hier noch ein optischer Digitalanschluss, ein USB-Port für den Yamaha-Service und ein Netzwerk-Anschluss.

An der Oberseite kommt im Zentrum eine große hochglänzende Oberfläche aus Kunststoff zum Einsatz, was so auch beim Yamaha MusicCast 20 der Fall war. Hier prangt im Zentrum lediglich der Yamaha Schriftzug, denn anders als beim MusicCast 20 sind die acht berührungsempfindliche „Sensor-Tasten“ nicht hier, sondern im vorderen Rahmen integriert. Mit diesen „Tasten“ kann man durch das tippen auf 1, 2 oder 3 zwischen den in der App bestimmten Favoriten wechseln. Dabei kann es sich z. B. um Radiosender usw. handeln. Anstelle der Play/Pause Taste, hat Yamaha hier links davon, eine Eingangsquellen-Wahlfunktion integriert. Dadurch kann man durch das antippen ganz einfach zwischen Netzwerk, Bluetooth, Digital, AUX 1 und AUX 2 wechseln. Ganz links außen wurde die Power-Taste untergebracht, mit der man nicht nur den Lautsprecher Einschalten kann, sondern auch den Lautsprecher am Anfang einrichtet, dazu aber später mehr. Rechts neben den Favoriten-Tasten folgen zudem noch die beiden Lautstärken-Tasten, mit denen man die Musik erhöhen oder reduzieren kann. Zu guter befindet sich ganz rechts außen noch die Abbildung eines Weckers, bei dem es sich um eine nützliche Funktion handelt. Gemeint ist die Weckfunktion, welche ebenfalls in der App bestimmt wird, aber hier bequem ohne diese aktiviert bzw. deaktiviert werden kann. Am oberen Rand gegenüber gibt es zahlreiche Status-LEDs, die einem anzeigen, welche der zahlreichen Quellen gewählt bzw. aktiv sind.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Bei der Verarbeitung mach der Yamaha MusicCast 50 weitestgehend einen guten und hochwertigen Eindruck. Was ich hier etwas bemängeln kann, ist zum einen die nicht zu 100 % mittig angebrachte hochglänzende Kunststoffplatte an der Oberseite. Des Weiteren steht der obere Rand rund um den Lautsprecher teils etwas unterschiedlich vom Lautsprechergitter hervor. Lediglich an der Rückseite zum rückseitig verbauten Kunststoffelement, hat man hier einen sauberen Übergang. Dies macht zwar der Funktion keinen Abbruch, doch für einen Lautsprecher der in der UVP 499€ gekostet hat, sollte dies dennoch etwas besser gelöst sein. 

Dank seinem Eigengewicht von knapp 4,5 kg und den an der Unterseite sehr sauber angebrachten gummierten Klebefüße, bleibt der MusicCast 50 auch bei einem sehr hohen Pegel da stehen, wo man diesen aufgestellt hat. Die Sensortasten reagieren präzise und sehr zuverlässig. Sehr gut finde ich auch, dass Yamaha das Netzteil im Inneren integriert hat, sodass man lediglich ein normales Stromkabel anschließen muss und nicht noch zusätzlich ein großes Netzteil.

Die Oberseite ist jedoch wie beim Yamaha MusicCast 20 dieselbe und somit ebenfalls durch die hochglänzende Ausführung, nicht nur ein Staubmagnet, sondern zudem auch empfindlich gegenüber Fingerabdrucken und Kratzern. Bei meinem Testgerät sieht man nämlich z. B. bei Sonnenlicht sehr stark die vielen feinen Kratzer und vor allem die Fingerabdrücke.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Lautsprecheranzahl2x 10 cm Tieftöner, 2x 3cm Hochtöner
Gesamtausgangsleistung2 x 35 Watt
MaterialKunststoff
AnschlüsseLAN, WLAN 802.11a/b/g/n 2.4 GHz und 5 GHz, Bluetooth 4.2, Klinkenbuchse, Stereo-Clinch und Toslink-Anschluss
Maße/Gewicht400 x 123 x 200 mm (BxHxT)/ 4,5 kg
WiedergabeformateMP3 / WMA / MPEG-4 AAC: up to 48 kHz / 16-bit,
ALAC: up to 96 kHz / 24-bit, FLAC / WAV / AIFF: up to 192 kHz / 24-bit
LieferumfangYamaha MusicCast 50
Netzkabel
div. Anleitungen

Einrichtung & Installation

Die Einrichtung erfolgt bei allen MusicCast fähigen Geräten aus dem Hause Yamaha identisch. Daher ist hierfür immer die von Yamaha kostenlos zur Verfügung gestellte App Namens „MusicCast“ notwendig. Diese ist sowohl für iOS, als auch Android im jeweiligen AppStore erhältlich.

MusicCast Controller
Preis: Kostenlos
MusicCast Controller
Preis: Kostenlos

Bevor oder während des Downloads der App aus dem jeweiligen AppStore, könnt ihr den Yamaha MusicCast 50 Lautsprecher bedenkenlos einschalten. Dazu genügt es, diesen mit dem beiliegenden Netzkabel an eine Steckdose anzuschließen. Ist die App erfolgreich heruntergeladen, kann man diese direkt starten, woraufhin ihr einigen Benachrichtigungen zustimmen solltet. Zumindest wurde ich an meinem iPhone auf den Zugriff meiner Apple Music-Daten und den Standort gefragt. Diese Zustimmungen kann man natürlich auch beide ablehnen, doch dann muss man damit rechnen, dass einige Funktionen eventuell eingeschränkt sind.

Hat man dies soweit alles erledigt, gelangt man zum Einrichtungspunkt, wo man dazu aufgefordert wir, den MusicCast 50 an der Oberseite auf dem Ein-/Ausschaltknopf einschalten. Danach direkt in der App auf „Weiter“ klicken und wie dort beschrieben wird, die Power-Taste für ca. 5 Sekunden berühren, damit die App den Lautsprecher finden kann. Dieser sollte daraufhin nach kurzer Zeit erfolgreich gefunden werden, woraufhin man sich in die WLAN-Einstellung am Smartphone begeben soll. Wie man zu diesen gelangt, wird in der App erklärt. Hier sucht man nun nach dem Gerät mit der Bezeichnung „MusicCastSetup“ und gibt das zuvor in der App angegeben Passwort (123456778) ein. Ist dies soweit getan, geht man zurück zu MusicCast-App, wählt hier das eigene WLAN-Netz aus und gibt das zugehörige Passwort ein, sodass die App den MusicCast 50 in euer heimisches WiFi-Netz einbinden kann. 

Anschließend hat man den Yamaha MusicCast 50 fast einsatzbereit. Bisher hörte sich das nach viel mehr Schritten an, wie es in Wirklichkeit sind. Glaubt mir, die Einrichtung ist sehr einfach und schnell erledigt. Bevor der MusicCast 50 Einsatzbereit ist, wird man dazu aufgefordert, diesen noch einen Orts- (Raum) und Gerätenamen sowie ein passendes Bild zu vergeben. Dazu stellt Yamaha zahlreiche kostenlose Bilder zur Verfügung, doch wer möchte, kann hier auch selbst ein Bild machen, wo der MusicCast 50 an seinem aufgestellten Ort steht. Die Auswahl der geforderten Punkte wie Ort, Name usw. dient lediglich zu Hilfe, den richtigen Lautsprecher zu wählen, wenn man mehrer MusicCast Geräte nutz. Nach dieser Auswahl ist die Einrichtung fertig abgeschlossen und der Yamaha MusicCast 50 direkt einsatzbereit. Ratsam ist es nun, direkt in die Einstellungen des Lautsprechers zu gehen und das aktuelle Firmware-Update zu laden. Über dies benachrichtig aber auch ein Pop-up Fenster, sobald die Firmware im Hintergrund automatisch geladen wurde.

(Einrichtung und Installation: 4 von 5 Punkten)

Bedienung & Funktion

So kommen wir zur Bedienung und dem Funktionsumfang des Yamaha MusicCast 50. Dieser kann wie bereits angedeutet entweder über die zahlreichen „Sensor-Tasten“ am Lautsprecher direkt, oder deutlich bequemer und umfangreicher über die MusicCast-App gesteuert bzw. bedient werden.

Über die Touch-Bedienfelder am Rand des MusicCast 50, kann man die üblichen Funktionen, wie z. B. Lautstärke erhöhen bzw. absenken, oder Eingangsquelle wählen. Zudem kann aber auch zwischen den drei Favoriten (z. B. Radiosender) gewechselt werden. Diese müssen jedoch zuvor in der App festgelegt werden. Daher ist in den meisten Fällen wie bereits erwähnt, die App die deutlich bequemere Art der Bedienung.

Die App ist meiner Meinung nach gut strukturiert und weitestgehend selbsterklärend aufgebaut. Klar kommt es hier sicherlich anfangs vor, dass man nicht alles direkt findet. Aber dies ist dann dem Funktionsumfang zu Schulden, denn der MusicCast 50 wurde wie auch der MusicCast 20 mit zahlreichen nützlichen Funktionen ausgestattet. Wer mehrer MusicCast Geräte nutzt, hat hier den Vorteil, dass alle Lautsprecher über dieselbe App gesteuert und somit weitestgehend gleich bedient werden.

Der Yamaha MusicCast 50 hat nochmals einige Anschlüsse mehr, als der kleinere MusicCast 20. Somit bietet Yamaha hier zudem zu dem für den Nutzer zugänglichen Netzwerk-Anschluss, noch einen Toslink-Anschluss (Digitaler-Anschluss), ein Stereo-Chinch- und eine 3,5 mm Klinkenbuchse. Somit sollte man auch hier auf jeden Fall die Möglichkeit haben, seine alltägliche Musikplattform, die man bisher genutzt hat, auch auf dem MusicCast 50 zu nutzen zu können. 

Wer unter euch gerne Spotify Connect oder wie z. B. ich Apple Music nutzt, brauch sogar nicht einmal aufzustehen und zum Lautsprecher zu laufen. Schließlich wir der Lautsprecher dank AirPlay2 direkt an meinem iPhone angezeigt und kann so direkt mit Musik versorgt werden.

In der App wiederum kann man sich aus der Liste der zahlreichen Musikdienste genau diesen aussuchen, welchen man bisher immer genutzt hat. Dazu meldet man sich bei der Auswahl des jeweiligen Dienstes einfach mit den Benutzerdaten an und hat anschließend den vollen Zugriff auf die Lieblingsmusik usw. Zu den verfügbaren Diensten zählen unter anderem: TIDAL, qubuz, SiriusXm, Napster, pandora, Amazon Musik, usw.

Die meiste Art wie ich persönlich Musik über den MusicCast 50 wiedergegeben habe, war zu etwas 75 % via Apple Music und zu 25 % über Net Radio. Letzteres könnte man mit TuneIn vergleichen, da hier zahlreiche Radiosender über das Internet zur Verfügung stehen. Man findet hier sowohl Lokale als auch jegliche andere Art von Radiosender. Ich persönlich hab mir hier meine Lieblingssender direkt auf die Favoritenliste gesetzt. Hier kann man insgesamt 40 Quellen bzw. Sender hinterlegen und diese dann schneller finden und mit der Wiedergabe starten. Die ersten drei an dieser Liste sind dabei besonders wichtig, denn diese können hier zudem auch direkt über die Touch-Rand am MusicCast 50 ausgewählt werden. Daher sollte man sich hier beim Bestimmen direkt Gedanken machen, welche man am meisten hört.

Das hinzufügen von euren Lieblingssender gestaltet sich als sehr einfach. Dazu den gewünschten Sender auswählen und im Wiedergabemenü auf die drei Punkte im 2/3 unten rechts drücken. Hier kann man dann „zu Favoriten hinzufügen“ wählen und den gewünschten Platz unter den 40 freien Speicherplätzen auswählen.  

Sofern man möchte, kann man an dem hinteren LAN-Port des Yamaha MusicCast 50, wie auch beim MusicCast 20 eine Netzwerkfestplatte anschließen. Dadurch kann man direkt die darauf gespeicherte Musik wiedergeben und zudem auch ganz einfach auf die anderen MusicCast Geräte übertragen. Ansonsten bietet Yamaha hier noch die Übertragung via Toslink-Kabel oder Stereo-Clinch, worüber man in beiden fällen z. B. einen CD-Player anschließen kann. Außerdem gibt es noch eine herkömmliche 3,5 mm Klinkenbuchse, über die man ein Smartphone (mit Klinkenbuchse) oder einen MP3-Player anschließen kann und dessen Musik direkt über den MusicCast 50 abspielen kann. Leider hat man keinen Zugriff auf den USB-Port an der Rückseite, denn dieser dient nicht wie z. B. beim Teufel One S zur Musikübertragung via USB-Stick usw., sondern lediglich für den Yamaha-Service.

Für mich besonders wichtig ist jedoch der verbaute Bluetooth-Empfänger, denn damit kann ich, jederzeit auch wenn ich keine WiFi-Netz habe, Musik via. Smartphone zuspielen. Doch Yamaha hat nicht nur einen Empfänger von Bluetooth-Signalen verbaut, sondern auch noch gleich einen Sender. Daher kann man nämlich gegenüber vielen anderen Konkurrenzprodukten die MusicCast Lautsprecher mit einem separaten Kopfhörer oder sogar einem anderen bluetooth-fähigen Lautsprecher koppeln. Dies kommt soweit mir bekannt in keinem weiteren Netzwerklautsprecher in dieser Preisklasse zum Einsatz.

Yamaha bietet bei dem MusicCast 50 eine große Anzahl an möglichen Wiedergabe-Formaten. So stehen neben den unkomprimierten Audiodateien wie z. B. WAV, FLAC und AIFF für ein Hi-Res-Audio-Streaming mit bis zu 192 kHz und 24 Bit auch die komprimierten Audioformate MP3, MPED-4 AAC und WMA mit bis zu 48 kHz und 16 Bit zur Verfügung.

Der Vorteil solcher Multiroom-Lautsprecher ist, dass diese zusammen mit mehren Lautsprechern zu einem Stereopaar, aber auch als vollwertige Surround-Anlage für den Fernseher miteinander gekoppelt werden können. Natürlich kann man auch in jedem Raum verschiedene Musikgenres laufen lassen, hier sind einem also keinerlei Grenzen gesetzt. 

(Bedienung & Funktion: 4,5 von 5 Punkten)

Klang

Beim Yamaha MusicCast 50 handelt es sich um ein Zwei-Wege-Lautsprechersystem, bei dem der verbaute digital Verstärker eine maximale Ausgangsleistung von 2 x 35 Watt liefert. Für den Klang sorgen zwei 10 cm große Tieftöner, welche hier zentral mittig nebeneinander verbaut wurden. Direkt daneben befinden sich noch die beiden links und recht platzierten 3 cm soft Dome Tweeter (Hochtöner).

Soweit zur Theorie, doch da uns diese wenig zum eigentlichen Klangbild preisgibt, folgt daher nun meine persönliche Klangbeschreibung, so wie ich diesen wahrnehme. Dabei kann dieser bei den Yamaha Netzwerklautsprechern, wie bei vielen anderen Herstellern, via Equalizer in der App individuell angepasst werden. Doch ich gehe im Test eigentlich immer von der Klangabstimmung aus, wie der Lautsprecher vom Hersteller ausgeliefert wird. 

Quelle: Yamaha

Insgesamt würde ich sagen, dass der Yamaha MusicCast 50 sehr angenehm und ausgewogen klingt. Beim ersten Wiedergeben meiner Musik war ich von dem voluminösen Bass, welches zudem einen ordentlichen Tiefgang bietet überrascht. Dies hätte ich so trotz zwei dafür zuständige 10 cm Tieftöner, aufgrund des doch kompakten Gehäuse so definitiv nicht erwartet. Selbst bei höheren Pegeln ist dieser absolut Souverän und verzerrt kaum die Töne. Durch die breite Anordnung der verbauten Treiber, erreicht Yamaha hier eine gute Raumabbildung, welche mit einer guten Tiefen- und Breitenstaffelung überzeugt. Überraschend ist hier für mich jedoch auch die hervorragende Wiedergabe von Stimmen, und Instrumente. Hier leisten die beiden Hochtöner zusammen mit den beiden Tieftöner ordentliche Arbeit und sorgen für einen sehr ausgewogenen Klang.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

App

Die von Yamaha bereitgestellte App für die MusicCast-Geräte ist wie bereits angedeutet sehr umfangreich. Daher ist diese vielleicht für den ein oder anderen zu Beginn etwas unübersichtlich. Einige Funktionen verstecken sich hier nämlich in sogenannten Untermenüs, doch glaubt mir, nach einigen Tagen findet man hier alles und zudem braucht man in den Einstellungen nicht jederzeit etwas verändern. Die Grundeinrichtung usw. ist meiner Meinung nach nämlich nicht wirklich umständlicher, als bei Teufel oder Sonos. 

Startet man die App, befindet man sich direkt auf der Übersichtsseite. Auf dieser werden einem alle eigenen MusicCast Geräte mit dem selbst vergeben Namen und dem gewählten Bild dargestellt. Hier kann man zudem direkt von der App aus, die einzelnen Lautsprecher Ein- bzw. Ausschalten. Klickt man auf die Abbildung de jeweilige Lautsprecher wie z. B. bei mir auf den MusicCast 50, dann gelangt man in das „My Music“ Menü. Hier kann man auf die zahlreichen Musikdienste und Eingangsquellen wie Bluetooth, Server usw. zugreifen.  

Zurück im Hauptmenü kann man über das „Link-Symbol“ links oben bestimmen, welche Geräte miteinander gekoppelt werden. Sofern man mehrer Yamaha MusicCast Geräte sein eigenen nennen darf. Über das Zahnrad rechts gelangt man in das allgemeine Einstellungsmenü. Hier kann man entweder neue Geräte hinzufügen oder auf die Raumeinstellungen des jeweiligen Gerätes zugreifen. Ebenso kann man jedoch auch auf die Music/Cast, Surround / Stereo-Funktion zugreifen, durch die man beim besitzt von z. B. zwei MusicCast 20 oder MusicCast 50 Geräten diese zu einem Stereopaar zusammenfügen kann usw. In den App-Einstellungen wiederum, kann man einige Veränderungen in der App-Ansicht vornehmen wie z. B. die Systemfarbe von schwarz auf weiß ändern, oder bestimmen, dass man die Lautstärke direkt über die Lautstärketasten am iPhone regeln kann. Denn diese Funktion ist von Werk aus deaktiviert.

  Betrachten wir nun das Untermenü des MusicCast 50 an. Hier kann man die üblichen Einstellungen vornehmen wie z. B. den Raumnamen oder das Raumfoto ändern. Direkt darunter wird einem mitgeteilt, dass die Firmware aktuell ist. Sollte dies nicht der Fall sein, dann wird hier „neue Firmware ist verfügbar“ angezeigt, zudem erhält man aber auch per Push-Benachrichtigung eine Info, sollte es der Fall sein, dass es ein neues Update für den jeweiligen Lautsprecher gibt. Im weiteren Verlauf in diesem Untermenü kann man dann noch auf die Accounteinstellungen zugreifen, bei denen man sich unter anderem bei den Streaming-Diensten wie z. B. Deezer oder Spotify anmelden kann. Als besondere Funktion kann man beim Yamaha MusicCast 50 wie auch bei, MusicCast 20, einen Wecker programmieren. Dafür kann wie bei herkömmlichen Weckern bestimmen, wann und wie regelmäßig der Wecker klingeln soll. Doch als Besonderheit kann man sich direkt mit seiner Lieblingsmusik vom jeweiligen Streaming-Dienst oder auch direkt vom jeweiligen Radiosender der eigenen Vorlieben aus dem Schlaf wecken lassen.

(App: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Yamaha verspricht mit dem MusicCast 50 einen unerwarteten raumfüllenden und dynamischen Klang. Außerdem wird mit jeder Menge an praxisnahen Features geworben. Dies stimmt soweit alles, denn mit dem Yamaha MusicCast 50 erhält man schon im Solo-Betrieb, einen klanglich sehr guten Netzwerk-Lautsprecher, der mit einem besonders raumfüllenden und gut abgestimmten Klang zu überzeugen weiß. Damit kann man problemlos einen Raum von 25 m² oder auch etwas mehr beschallen. Aber auch im Stereo- oder gar als Surround-Lautsprecher in Verbindung mit weiteren MusicCast kompatiblen Geräten macht dieser richtig viel Spaß. Dank den vielen integrierten Musik-Streaming-Diensten und den Anschlussmöglichkeiten an der Rückseite, bietet der MusicCast 50 viele Möglichkeit, diesen mit Musik zu füttern. 

Preis/Leistung

Yamaha setzt die UVP des MusicCast 50 bei einem Preis von 499€ an. Dies ist natürlich deutlich teuerer als der kleine MusicCast 20. Hier siedelt man sich jedoch bei den beiden größten Konkurrenten dem Sonos Play:5 und dem Teufel One M ein. Inzwischen ist der Yamaha MusicCast 50, auf dem Markt bereits zu einem Preis von knapp über 370€ erhältlich und somit nochmals deutlich interessanter. Klanglich muss ich nämlich sagen, dass ich bereits alle drei Lautsprecher gehört habe und auch wenn alle drei soweit gut klingen, finde ich persönlich, dass der MusicCast 50 klanglich von Werk aus am besten abgestimmt ist. 

Der MusicCast 50 von Yamaha eignet sich wie bereits erwähnt nicht nur perfekt zum Solo-Betrieb, sondern auch als Stereopaar oder zur Integration ins Surround-Set. Lediglich bei der Verarbeitung habe ich aufgrund der kratzempfindlichen Oberseite aus Kunststoff, welche zudem leicht versetzt angebracht ist und dem Rand, der im Bereich des Lautsprechergitters unterschiedlich hervorsteht Kritik anzumerken. Ansonsten weiß der Yamaha MusicCast 50 aufgrund seines schlichten und eleganten Designs zu überzeugen.

Yamaha MusicCast 50

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unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: de.yamaha.com

Sennheiser AMBEO Soundbar

In aller Kürze

Lange hat sich Sennheiser Zeit gelassen und mit der Sennheiser AMBEO Soundbar für einen fulminanten Einstieg in dieses Segment gesorgt. Überzeugender 3D-Sound mit klarem und sattem Klang. Die automatische Klanganpassung ist binnen weniger Minuten erledigt und sorgt für angepasste Reflexionen an Decken und Wänden. Der Hersteller hat mit der Soundbar ein beachtliches Gesamtpaket auf den Markt gebracht und und stellt gleichzeitig einen Premiumanspruch. Zusammengefasst bekommt man ein Stand-alone-Gerät mit 5.1.4 Klang, den es in diesem Formfaktor noch nicht gibt. Was die Euphorie etwas trübt ist der hohe Preis dieser sonst einzigartigen Soundbar.

Gefällt uns

  • Beeindruckender 3D-Sound
  • sehr guter, klarer Klang & tiefer Bass
  •  automatische Klanganpassung mit Mikrofon
  •  Google Chromecast
  • Anschlussmöglichkeiten

Gefällt uns weniger

  • Hoher Preis
  • Staubanfälligkeit
Sennheiser

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Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Sennheiser AMBEO Soundbar kam in einer Presseverpackung, die schon ordentlich ramponiert war, weswegen ich auf Bilder von eben dieser verzichten werde.

Die offizielle Retailverpackung ist ein regulärer Karton, der mit wesentlichen Aspekten bedruckt (schwarz/weiß) ist und generell wenig spektakulär daherkommt.

Wichtiger ist allerdings wie gut das Produkt verpackt und geschützt ist. Die stattliche und mit schwere Soundbar – knapp 19 Kilogramm – ist gut durch Styroporeinlagen geschützt. An beiden Enden und einmal als Stütze in der Mitte.

(Verpackung: 3 von 5 Punkten)

Design

Die Sennheiser AMBEO Soundbar um eine große Soundbar mit Premiumanspruch, sowohl im Klang als auch im Design.

Die gesamte Vorderseite ist mit einem Akkustikstoff bespannt, wobei die Stellen an denen Lautsprecher sitzen jeweils nach Innen gewölbt sind, um so einerseits optisch ansprechend zu wirken, aber auch zu zeigen, dass man es hier mit einer ganzen Menge an Tönern zu tun hat. Selbstverständlich möchte der Hersteller nicht auf das eigene Logo vergessen, so sitzt dieses unten Links an der Vorderseite. Mittig ist hier ein monochromes LED Display eingebaut und ganz rechts das „AMBEO“ Logo.

Auf die Seiten gehend verlaufen die Ränder nicht im 90 Grad Winkel, sondern sind abgewinkelt, sodass der Grundriss der Soundbar ein Trapez darstellt. Schön ist hierbei, dass der Akkustikstoff bis an die Ränder langt.

Die Oberseite ist aus lackiertem Aluminium gehalten und stellt einen guten Kontrast zur Stoffbespannung dar. Während hier links und rechts unter einer perforierten Oberfläche je ein Breitbandlautsprecher sitzt, ist der mittlerere Teil aus gebürstetem Metall und sieht wirklich edel aus. Hier zentriert sitzen auch die Bedienknöpfe der Sennheiser AMBEO Soundbar. Diese sind zwar gut integriert und besitzen einen guten Druckpunkt, sind aber weniger wichtig, da eine explizite Fernbedienung mitgeliefert wird.

Apropos Fernbedienung, im Vergleich zu meiner minimalistischen Samsung Fernbedienung aus Metall wirkt diese wirklich altbacken und emotionslos. Bei einem Premiumgerät darf man da schon etwas mehr erwarten. Natürlich kann man die Lautstärke auch durch die reguläre Fernbedienung steuern, allerdings fehlen dann wichtige Modi die man ansteuern könnte.

Die Rückseite beherbergt alle Anschlüsse der Soundbar. Gut gefällt hier die Schalufe zur Kabeldurchführung. So bleibt alles ordentlich.

Das Design im Ganzen ist sehr edel und eine gute Kombination aus Materialien. Allerdings hat diese Kombination auch ihre Tücken. Während die Oberseite aus Metall einfach Staubbefreit werden kann, steht es um die stoffüberzogene Vorderseite nicht gut. Auch sie wirkt wie ein Staubmagnet und lässt sich diese nicht so einfach reinigen, das kann auf Dauer wirklich zu einem Problem werden.

Bleibt noch zu erwähnen, dass die Sennheiser AMBEO Soundbar aufgrund ihrer Größe eher für Fernseher ab 55 Zoll geeignet ist. Bei einem Samsung 55 Q9FN ragt sie sogar noch knapp über die Ränder hinaus.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der Sennheiser AMBEO Soundbar ist auf sehr hohem Niveau und gefällt mir gut. Alleine schon das Gewicht, lässt vermuten, dass hier gute Hardware verbaut ist.

Ein Materialmix aus Metall und einem Akkustikstoff bilden einen guten Kontrast. Hierbei ist es wichtig zu erwähnen, dass auch die Bespannung des Stoffes absolut sauber ist und wie angegossen sitzt. Dieser ist auch ausreichend dick und macht nicht den Eindruck bei der leichtesten Berührung zu reißen.

Die Oberseite und die Rückseite bestehen aus Aluminium und sind sauberst verarbeitet.

Die Fernbedienung ist, wie zuvor schon erwähnt, nicht sonderlich elegant gehalten. Sie ist recht groß und komplett aus Kunststoff gefertigt. Im Gegensatz zur Soundbar wirkt sie fast schon „billig“. Das ist dann aber schon jammern auf hohem Niveau.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Lautsprecheranzahl13 Gesamt:
6x 4″ longthrow woofer, cellulose sandwich cone
5x 1″ tweeter, aluminium dome tweeter
2x 3.5″ fullrange driver (top-firing)
Übertragungskanalzahl5.1.4
Leistungsaufnahme250W (Sinus), 500W (Peak)
Standby Power Consumption: ECO Standby ON = 1.9W, ECO Standby OFF = 5.5W
Eingänge3x HDMI In (v.2.0a), 1x HDMI Out (v.2.1 eARC)
1x Optical In
1x AUX In (Stereo RCA)
1x USB (for Service/Update)
1x Ethernet
1x Subwoofer Pre-Out (Mono-RCA, max. 2V)
1x Mic Input (2.5mm jack)
Bluetooth
Google Chromecast
Media (UPnP)
Unterstützte Surround CodecsLPCM 2 Channel, LPCM 5.1 Channel, LPCM 7.1 Channel
Dolby Digital, Dolby Digital Plus
Dolby True HD
Dolby Atmos – Dolby TrueHD, Dolby Atmos – Dolby Digital Plus
DTS
DTS-ES Discrete 6.1, DTS-ES Matrix 6.1
DTS 96/24
DTS-HD LBR
DTS:X
DSD, MPEG-H
Maße/Gewicht126,5 x 13,5 x 17,1 cm / 18,5 kg
LieferumfangSennheiser AMBEO Soundbar
Stromkabel
Fernbedienung
HDMI-Kabel
Anleitungen
Technische Daten der Sennheiser AMBEO Soundbar

Einrichtung & Funktionen

Hat man die Sennheiser AMBEO Soundbar einmal platziert und an den Strom und den Fernseher angeschlossen, geht es an die Einrichtung.

Der Hersteller legt hier ein etwa ein Meter hohes Mikrofon bei, welches per Kabel mit der Soundbar verbunden wird.

Das Stabförmige Mikrofon wird idealerweise dort platziert wo man auch vorhat zu sitzen und fernzusehen. Startet man nun den Prozess, gibt die Sennheiser AMBEO Soundbar verschiedene Töne ab, die in Kombination mit einem vom Frauenhofer-Institut entwickelten Algorithmus, einen virtuellen Raum entstehen lassen.

Die Technologie hört auf den Namen „upHear Immersive Audio Virtualizer“ und sorgt in Kombination mit den 13 verbauten Lautsprechern der Sennheiser AMBEO Soundbar, dass Wände, Decken und Fußboden des Raumes als Reflexionsflächen verwendet werden um den Eindruck zu erwecken, dass man von einer kompletten 5.1.4-Anlage umgeben ist.

Die Einrichtung kann man vereinfachen indem man die kostenlose App von Sennheiser „Smart Control“ herunterlädt. Diese ist kostenlos in den jeweiligen Stores – AppStore (iOS), sowie Google PlayStore (Android) – verfügbar.

Sennheiser Smart Control
Preis: Kostenlos
Sennheiser Smart Control
Preis: Kostenlos

In dieser können neben den verschiedenen Funktionen, auch Firmware Updates für die Soundbar durchgeführt werden. Selbstverständlich kann auch der Klang den eigenen Wünschen entsprechend per Equalizer angepasst werden.

Abgesehen davon verfügt die Soundbar über sechs vorgefertigte Soundprofile, die nach meinem Empfinden sehr gut angepasst sind:

Movie / Music / News / Sports / Neutral / Night

Die Soundbar verfügt ebenfalls über einen eingebauten Google Chromecast. Soll heißen, dass man kann beispielsweise direkt von Spotify oder Google Play Music, direkt Musik an die Soundbar streamen kann.

Fernbedienung

Die Fernbedienung habe ich zuvor bereits kritisiert, weil sie meiner Empfindung nach nicht sehr schön ist. Das heißt natürlich nicht, dass man diese nicht gebrauchen kann. Im Gegenteil. Vom Design und der Materialwahl abgesehen wirkt diese nämlich aufgeräumt und hat eine selbsterklärende Tastenbelegung. Neben dem Ein- und Ausschalter findet sich beispielsweise auch eine „AMBEO“- Taste, welche die beschriebene 3D-Virtualisierung steuert. Neben den üblichen Steuerungstasten für Quelle und Lautstärke befinden sich auf der Fernbedienung auch die zuvor beschriebenen Soundmodi.

Anschlüsse

Die Anschlüsse liegen allesamt an der Rückseite der Sennheiser AMBEO Soundbar. Neben vier HDMI-Eingängen für Fernseher, Spielkonsole etc. Darüber hinaus gibt es ebenfalls einen optischen Eingang, einen Cinch-Eingang und einen Subwoofer-Ausgang. Ebenfalls findet sich hier ein LAN-Anschluss um die Soundbar in das heimische Netzwerk integrieren zu können.

Apropos Netzwerk, natürlich kann man die Soundbar auch drahtlos in das heimische WLAN-Netzwerk einbinden. Bluetooth wird ebenso unterstützt.

(Einrichtung & Funktionen: 4,5 von 5 Punkten)

Klang

Nun zum wichtigsten – aber auch subjektivsten: Der Klangqualität.

Das Gehäuse der Sennheiser AMBEO Soundbar ist vollgepackt. Ganze 13 Lautsprecher befinden sich in der Soundbar!

Zum Einsatz kommen fünf 2,5 Zentimeter große Hochtöner, sechs 10 Zentimeter große Tieftöner, sowie zwei nach oben gerichtete 9 Zentimeter Konus-Lautsprecher. Zwei der fünf Hochtöner sitzen an den Außenseiten der Soundbar und sorgen zusammen mit den nach oben gerichteten Lautsprechern für einen Räumlichen Klang und Surroundeffekte.

Die Lautsprecher werden weiters von einer Class-D-Endstufe angetrieben.

Lässt man Musik laufen, lässt sich schon erahnen, was die Sennheiser AMBEO Soundbar drauf hat. Der Stereoeffekt und der erstaunlich klare und tiefgehende Bass sorgen für ein Staunen und stehen kleineren Stereoanlagen mit Subwoofer in nichts nach! Aktiviert man den AMBEO Effekt

Und beim Fernsehen? Vorneweg gesagt kommt der Klang ganz auf die Quelle drauf an. Zwar bietet die Soundbar an, Stereo- und 5.1-Signale upzuscalen um einen 3D-Sound zu haben, doch hat mich dieses Klangbild – mit regulärem Kabelfernsehen angetestet – nicht umgehauen. Gut aber eben nicht Premium.

Spannend wird es bei Filmen mit Surround-Sound. Der Sound macht Spaß und ist als ausgewogen und klar zu beschreiben. Die Tiefen sind druckvoll und ausgeprägt. Bemüht man die Soundbar mit beispielsweise Dolby Atmos Material kommt man aus dem Staunen kaum raus. Die Sennheiser AMBEO Soundbar erfüllt regelrecht den Raum und versetzt euch direkt in den Film! Der 3D-Effekt, den der Hersteller hier aus einer Soundbar rausbekommt, ist faszinierend.

Man sollte natürlich beachten, dass der 3D-Effekt abhängig von Reflexionen an Decke, Wänden und Boden ist. Soll heißen – sehr große Zimmer oder sehr hohe Decken können diesen Effekt beeinflussen. Mit meinen knapp 290cm Raumhöhe stellt dies natürlich noch kein Problem dar.

In einem Fußballspiel die Atmosphäre im Stadion miterleben oder im Film vorbeifliegende Geschosse oder Objekte lokalisieren. Die Sennheiser Soundbar macht es auf beeindruckende Weise möglich. Trotz keinem dezidierten Subwoofer geht es sehr tief runter und da braucht man nicht viel um den Zorn der Nachbarn auf sich zu ziehen – hier ist Vorsicht geboten.

Die Sennheiser AMBEO Soundbar unterstützt alle üblichen Stereo- und Surround Formate, sowie DTS:X und auch Dolby Atmos. Wie zuvor beschrieben ist es auch möglich, dass Stereo Signale zu einem 3D-Sound upgescaled werden.

(Klang: 5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Es ist das erste Gerät des Herstellers in diesem Segment. Sennheiser hat sich sehr lange Zeit gelassen eine Soundbar auf den Markt zu bringen. Und sie lassen es sich nicht nehmen und werben mit „So klingt die Zukunft des Home-Entertainments.“ oder „Ein Audioerlebnis auf Studioniveau“. Oder „Sie werden es fühlen. Ob Sie wollen oder nicht.“. Spannende Aussagen die vor Selbsvertrauen nur so strotzen. Und doch liefert Sennheiser ab. Ein wirkliches Kraftpaket mit erstaunlichen Soundqualitäten. Da ist auch die eine oder andere Werbeübertreibung definitiv nachsehbar.

Preis/Leistung

Der Hersteller setzt auf eine UVP von 2.499 EUR. Das ist ein saftiger Preis der das potenzielle Publikum erstmal ordentlich einschränken wird. Das ist Fakt. Dennoch muss man sehen, dass es nicht der Anspruch war eine „Mainstream“-Soundbar auf den Markt zu bringen.

Die Sennheiser AMBEO Soundbar ist vielmehr ein Experiment des Machbaren. Ein ganzes Sound System mit nur einer Box zu ersetzen war das Ziel. Mit 13 Lautsprechern einem Mikrofon zum Einmessen des Raumes und ganz viel Technik-Know-How ist dieses Experiment in meinen Augen gelungen.

Ein beeindruckender Rundumsound mit sehr gutem und klarem Klang in nur einem Gerät ist diese Lösung für Puristen die nicht auf eine aufwändige Installation samt Deckenlautsprechern etc. ist, wohl die aktuell beste Lösung.

Vergleicht man den Preis mit dezidierten 5.1.4 Lösungen von Konkurrenten relativiert sich der sehr hoch erscheinende Preis erstmal. Denn erstaunlicher Raumklang, tiefe Bässe und Streamingqualitäten aus einer Soundbar – die gibt es hier!

Sennheiser

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: sennheiser.com

JBL LIVE 650BTNC

In aller Kürze

Mit dem JBL LIVE 650BTNC hat JBL einen weiteren Kopfhörer der LIVE-Serie vorgestellt. Dieser Over-Ear Kopfhörer konnte mich mit einem sehr guten Tragekomfort und dank ANC, mit einer guten Geräuschunterdrückung überzeugen. Zudem bitte dieser mit bis zu 20 Stunden Akkulaufzeit mit aktivem ANC eine ausreichende Spielzeit. Mit dem Google Assistant, sowie Amazons Alexa hat man zudem den Zugriff auf zwei nützliche Sprachassistenten. Lediglich die eng beinander liegenden Tasten, sowie der Verzicht auf einen aktuellen USB-C Anschluss hat mich persönlich etwas enttäuscht.

Gefällt uns

  •  Tragekomfort
  •  Akkulaufzeit inkl. Schnelllade-Technologie
  •  geringes Gewicht
  •  gutes ANC

Gefällt uns weniger

  • keine hochwertigen Audio-Codecs
  •  Bedienungstasten zu identisch gestaltet
  •  dumpfes Mikrofon
JBL LIVE 650BTNC

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung des JBL LIVE 650 BTNC ähnelt vom Design weitestgehende der, vom JBL LIVE 400BT. Dies ist soweit auch gar nicht anders zu erwarten, schließlich handelt es sich hier um zwei Kopfhörer-Modelle, aus derselben Serie. 

Die eigentliche stabile, schwarze Hauptverpackung ist daher auch beim Over-Ear Modell LIVE 650BTNC in eine rundum farbig bedruckte Umverpackung eingeschoben. Auf der Front dieser Umverpackung ist wie bei eigentlich allen von mir bisher getesteten JBL Produkten, ein Teil einer Hochglanz Abbildung vom Kopfhörer zu sehen. Des Weitern darf natürlich auch hier weder das JBL Firmenlogo zur Linken, noch der Modellname zur Rechten fehlen. Nach unten verlaufend unter dem Namen des Modells, erwähnt JBL zudem ein Teil der wichtigsten Merkmale des JBL LIVE 650BTNC auf. Zu guter Letzt sind unten links noch die Logos, der beiden Sprachassistenten (Amazon Alexa und Google Assistant) abgebildet und in der Rechten Ecke wird auf eine Laufzeit von 20 h mit ANC hingewiesen.

Die rechte schmale Seite der Umverpackung widmet sich den Sprachassistenten. Daher werden hier zu jedem der beiden Assistenten ein Beispiel genannt, wie man diesem z. B. sagen kann, dass man Hip-Hop Musik hören möchte usw. Unter diesen Beispielen ist eine Abbildung der linken Außenfläche vom LIVE 650 BTNC zu sehnen, die auf eine Touch-Oberfläche hinweist. Doch wie auch beim LIVE 400BT dient diese nicht zur Steuerung der Lautstärke und Musik, sondern zum Aktivieren des Sprachassistenten. Dieser muss jedoch zuvor in der App ausgewählt und eingerichtet werden.

Auf der schwarz/grau gehaltenen, informativen Rückseite wird der JBL LIVE 650BTNC zum ersten Mal komplett dargestellt. Natürlich dürfen auch hier weder der Name des Unternehmens „JBL“ noch der, des Kopfhörers fehlen. Im linken Drittel der Verpackung sind hier erneut einige für JBL wichtige Merkmale des Kopfhörers in Textform aufgedruckt. Unten recht gibt es zudem die Information, dass es eine Schnellladefunktion gibt, sprich 15 Min aufladen reichen für 2 Stunden Musikwiedergabe. Des Weitern informiert JBL, dass die Akkulaufzeit wie bereits an der Vorderseite angegeben mit ANC für 20 h reicht und ohne ANC für 30 h.

Direkt nach dem Durchtrennen der Versiegelung an der Unterseite kann das Innenleben aus der Umverpackung herausgezogen werden. Anschließend wird der Deckel der Verpackung ganz einfach von vorne nach hinten aufgeklappt. Dabei erblickt man direkt den JBL LIVE 650BTNC, welcher in einem schlichten schwarzen Kunststoffeinleger eingelegt wurde. Des Weitern findet man in einer kleinen Aussparung darunter das typische orangefarbene JBL Ladekabel (USB-A auf Micro-USB), sowie das 120 cm lange, 2,5 mm auf 3,5 mm Klinkenkabel. Dieses Kabel ist mit einem Mikrofon ausgestattet, sodass man bei verbinden mit dem Kabel, über dieses telefonieren würde. Zu guter Letzt befindet sich unter dem Einleger noch ein Transportbeutel, in welchem sich die üblichen Papierzettel in Form einer Kurzanleitung und verschiedene Hinweise befinden.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Beim neuen JBL LIVE 650BTNC handelt es sich um das „Flaggschiff Modell“ unter den LIVE-Kopfhörern. Präziser gesagt, handelt es sich um ein Over-Ear Kopfhörer mit ANC (active Noise Cancelling). Daher unterscheidet dieser sich von einem On-Ear Modell unter anderem von den deutlich größeren und ovalen Ohrmuscheln. Gleichzeitig sind die mit Kunstleder bezogenen Ohrpolster dicker ausgeführt, da diese nicht auf, sondern um das Ohr aufliegen. Somit wird beim Over-Ear Modell das komplette Ohr abgedeckt, was schon von Grund auf für eine bessere Reduzierung der Umgebungsgeräusche sorgt. 

Das Design des JBL LIVE 650BTNC entspricht sehr dem LIVE 400BT. Dies liegt wie bereits angedeutet, daran, dass beide Kopfhörer-Modelle aus derselben Serie stammen. Beim Gehäuse des Kopfhörers kommt viel Kunststoff zum Einsatz, sodass JBL hier einen überraschen leichten Over-Ear Kopfhörer anbieten kann. Das Gehäuse komplett aus Kunststoff zu fertigen ist jedoch nichts Besonderes, schließlich setzen zahlreiche andere Unternehmen ebenfalls auf das robuste, aber doch leichte Material. 

Die wichtigen Elemente, welche regelmäßig beansprucht bzw. bewegt werden, sind jedoch aus Stahl gefertigt. Zu diesen zählen unter anderem der Verstellmechanismus des Kopfbügels und der innere Kern im Kopfband. Der Look des LIVE 650BTNC erscheint aufgrund dessen Kopfband aus Textilmaterial sportlich, aber zugleich auch modern. Wie üblich prangt das JBL Logo auf den beiden Ohrmuschel-Außenseiten, in Form eines hochglänzenden Logos und auf dem Kopfband als Kunststoff Aufdruck.

Das mattschwarze Modell, mit leichten kupferfarbenen Akzenten, welches meinem Modell entspricht, würde ich als elegant und zeitlos beschreiben. Mögt ihr persönlich jedoch lieber einen farbigeren Kopfhörer, dann stehen neben Mattschwarz noch ein Modell in Weiß und Blau zur Auswahl.

Bei allen drei Farbmodellen sind sämtliche sichtbaren Kunststoffelemente in einem matten Finish ausgeführt. Lediglich der bereits erwähnte JBL Schriftzug im Zentrum der Ohrmuscheln, ist als besser sichtbarer Kontrast in Hochglanz ausgeführt. Der schmälere Ring an den Außenseiten der Ohrmuscheln und die Enden der Kopfbügel sind zur Auflockerung des Designs in einem leichten kupferfarbenen Farbton gehalten. 

Die metallische Kopf-Bügelverstellung verfügt über insgesamt 11 Raster, zudem lassen sich die beiden Ohrmuscheln sowohl um 90° drehen, als auch einklappen. Dadurch lässt sich der Kopfhörer bei nicht Gebrauch relativ platzsparend in die mitgelieferte ungepolsterte Aufbewahrungstasche verstauen und nimmt eingepackt in einem Rucksack nicht mehr ganz so viel Platz in Anspruch.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Für einen Over-Ear Kopfhörer fühlt sich der JBL LIVE 650BTNC aufgrund der doch recht leichten Bauweise und dem gewählten Kunststoff etwas „billig“ an. Keine Ahnung warum ich genau dieses Empfinden habe, doch streiche ich über den Kunststoff um die JBL Logos, dann hab ich dabei irgendwie das Gefühl, als würde sich unter dem Bauteil nichts befinden. Doch dafür fühlt sich der Kopfhörer zumindest beim Halten an den beiden Ohrmuscheln sehr angenehm und leicht an.

Ein weiterer Punkt, der mich stört, sind die allesamt an der rechten Ohrmuschel untergebrachten Bedienelemente. Somit brauch ich selbst nach einer Woche tragen, immer noch Zeit, bis ich die richtigen Tasten finde. Selbst das funktioniert dann aber sehr selten, da ich anstelle von ANC an/aus, oft auf die Bluetooth-Taste komm. Hier muss ich mit aufgrund der sehr identischen Haptik immer mit dem Daumen suchen, wo die jeweilige Taste ist. Dieses Suchen ist ebenfalls nervig, da das entlangfahren mit dem Daumen am Kunststoff ein Reibegeräusch erzeugt, welches man beim Musikhören in diesem Moment störend wahrnimmt. Des Weitern verursachen die Tasten ein Klicken, was zwar soweit als haptisches Feedback sehr gut ist, doch genau eben dieses Klicken überträgt sich in das Innere der Treiber, sodass man auch dieses beim Musikhören hört.

JBL setzt beim Bezug der Ohrpolster wie oftmals in der Branche üblich nicht auf echtes Leder, sonder auf ein sogenanntes PU-Leder. Dabei handelt es sich um ein Kunstleder Imitat, welches sich sehr weich anfühlt und ebenso wie der Textilbezug des Kopfbands eine angenehm weiche Memory-Schaum Polsterung besitz. 

(Verarbeitung: 3 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtOver-Ear-Kopfhörer
KategorieOver-Ear-Kopfhörer mit Bluetooth 4.2
FarbeSchwarz; weitere Farben: blau und weiß
AkkulaufzeitLaufzeit Bluetooth®… bis zu 30 Std. (ohne ANC); bis zu 20 Std. (mit ANC).
Schnellladefunktion integriert: 15 min = 2 h Musikwiedergabe.
Gewicht 249 Gramm
MaterialHochflexibler Kunststoff
TönerJeweils links und rechts ein 40-mm Treiber
Bluetooth4.2
Frequenzgang20Hz – 20kHz
Lieferumfang1x JBL LIVE 650BTNC Over-Ear-Kopfhörer
1x Klinkenkabel mit Mikrofon
1x Micro-USB-Ladekabel
Kurzanleitungen
Transporttasche

Tragekomfort

Kommen wir zum Tragekomfort, einen der wichtigsten Punkte eines Kopfhörers nach der Optik und natürlich dem Klang. Da es sich beim JBL LIVE 650BTNC um einen Over-Ear Kopfhörer handelt, fallen die Polster vor den Treibern und die Aussparungen für die Ohren deutlich größer aus, als bei einem On-Ear Modell. Dies liegt daran, dass der Kopfhörer nicht auf dem Ohr, sondern um das Ohr aufliegt. 

Aufgrund dessen, dass der Kopfhörer meiner Meinung nach etwas kleiner ausfällt, habe ich den Verstellmechanismus für den Kopfbügel an jeder Seite um zwei Raster vergrößern müssen. Daher sollten hier diejenigen unter euch, die wissen, dass sie eine höhere oder breitere Kopfform haben, dies eventuell berücksichtigen und den LIVE 650BTNC vorher im lokalen Elektronikmarkt Probe tragen. Ansonsten fällt der Anpressdruck meiner Meinung nach etwas höher aus, doch aufgrund der Ohrpolster verteilt sich dieser Druck sehr gleichmäßig um die Ohren. Positiv durch diesen Anpressdruck ist jedoch, dass der Kopfhörer schon ohne aktivem ANC für eine deutliche Reduzierung der Umgebungsgeräusche sorgt.

Mit einem Gesamtgewicht von knapp 250 Gramm gehört der JBL LIVE 650BTNC wie bereits erwähnt zu den leichteren Over-Ear Kopfhörern. Aufgrund des erhöhten Anpressdruckes eignet sich der Kopfhörer wiederum weniger für Brillenträger. Dies wäre soweit bei diesem Modelle mit ANC auch kontraproduktiv, denn durch die Bügel der Brille würde der Kopfhörer nicht mehr 100 % abdichten und die Störgeräusche finden trotz ANC den Weg ins innere des Kopfhörers. Für sportliche Tätigkeit würde ich den Over-Ear Kopfhörer schon allein aufgrund seiner Bauweise weniger empfehlen. Schließlich deckt dieser die Ohren komplett ab und man bekommt kaum noch kühle Luft an die Ohren. Des Weitern würde sich der fest angebrachte Textilbügel schnell mit Schweiß vollsaugen und nicht mehr auswaschen lassen. 

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Bedienung

Am JBL LIVE 650BTNC gibt es insgesamt sechs Tasten bzw. Schieberegler. Diese befinden sich allesamt auf der rechten Seite des Kopfhörers. Dies ist zwar für Rechtshänder gut, aber Linkshänder haben hier vielleicht einen Nachteil. Lediglich die Touch-Oberfläche zum sprechen mit dem aktivierten Sprachassistenten, sowie der Micro-USB-Ladeanschluss und eine kleine Status-LED daneben, sind an der linken Seite zu finden. Letzteres zeigt hier an, dass der Akku gerade erfolgreich geladen wird und wann dieser voll ist.

Zum Starten der Musik und zum Regulieren der Lautstärke setzt JBL bei diesem Modell weiterhin auf physische Tasten. Angefangen nach unter gerichtet, zeigt die 2,5 mm Klinkenbuchse, über die man bei Bedarf jederzeit das mitgeliefert AUX-Kabel anschließen kann. Anschließend folgt nach hinten hinweg, die gleiche Anordnung der Tasten wie beim JBL LIVE 400BT. Somit befindet sich nur wenige Millimeter daneben die 3-Tasten-Bedienung, über welche man die Lautstärke erhöht, absenkt oder die Musik pausiert. Drückt man die Lauter-Taste für 2 Sekunden, dann springt man einen Titel vor und mit der Leiser-Taste einen Track zurück. Ebenfalls nur wenige Millimeter weiter, folgt der Power ON/OFF Schieber. Über diesen wird der Kopfhörer durch nach oben Schieben und anschließendem zwei Sekunden halten Ein-/ bzw. Ausgeschaltet. Mit den Plus und Minus-Tasten könne zudem eingehende Anrufe angenommen oder abgewiesen werden.

Zurück bei der Klinkenbuchse findet man zwischen dieser und zwei weiteren Tasten ein Mikrofon. Dieses wird nicht nur beim Telefonieren genutzt, sondern auch beim reden mit dem Sprachassistenten. Neben diesem Mikrofon folgt die Bluetooth-Taste, über die man den Kopfhörer durch zwei Sekunden gedrückt halten in den Pairing-Modus versetzen kann. Bei der letzten Taste direkt daneben, auf der eine Art Puls-Zeichen zu sehen ist, wird ANC zugeschaltet oder deaktiviert.

Beim Sprachassistenten ist es so, dass dieser in der JBL Headphones App bestimmt werden muss. Hat man sich anschließend mit den Log-in-Daten von Amazon bzw. Google angemeldet, kann man direkt die Fragen stellen. Dies geschieht, indem man ungefähr zentral auf der linken Seite das JBL Logo antippt. Blöde ist hier nur, dass man den Finger solange auf der Oberfläche aufliegen lassen muss, bis man die eigene Frage fertiggestellt hat. Nutzer von iOS-Geräten können neben den bereits genannten Assistenten zeitgleich auch auf Siri zugreifen. Dazu muss man jedoch die Play-/Pause-Taste zweimal hintereinander betätigen.

(Bedienung: 3,5 von 5 Punkten)

Klang

Wie üblich für Over-Ear Kopfhörer setzt JBL beim LIVE 650BTNC auf einen 40 mm Treiber auf jeder Seite. Den Frequenzbereich, welchen diese Treiber abdecken, soll laut JBL bei den Standardwerten von 20-20.00 Hertz liegen. Dies geht soweit in Ordnung, schließlich kann ein durchschnittliches menschliches Gehör alles, was im Frequenzbereich darüber oder darunter liegt, sowieso nicht hören. Die Impedanz gibt JBL wie auch beim On-Ear Modell, dem JBL LIVE 400BT mit 32 Ohm an, womit auch hier eine kabelgebunden Musikwiedergabe via Smartphone problemlos möglich ist (sofern euer aktuelles Smartphone noch einen Klinkenanschluss besitzt). 

Bei der Treiberempfindlichkeit (Schalldruckpegel) schneidet der LIVE 650BTNC etwas schwächer ab. Dennoch geht die max. Lautstärke soweit in Ordnung und dürfte für die meisten immer noch ausreichend laut sein. Ich persönlich hatte jedoch schon teils Kopfhörer-Modelle im Test, die hier noch etwas mehr Reserven beim max. Pegel bieten konnten. Was bei sämtlichen Kopfhörern der LIVE-Serie fehlt, sind hochwertige Audio-Codecs. Schließlich beherrscht auch der LIVE 650BTNC nur den Standard-Codec SBC und kein aptX  (Android) bzw. AAC (Apple).

Für die reine Musikwiedergabe ist es nicht erforderlich, die JBL Headphones App zu installieren. Diese benötigt ihr lediglich, wenn ihr Klanganpassungen via 10 stufigem EQ-Regler vornehmen oder die Firmware des Kopfhörers updaten wollt. In meinem Test möchte ich mich bei meiner Klang-Bewertung jedoch, auf den von Werk abgestimmten Klang konzentrieren.

Von der klanglichen Abstimmung von Werk aus, klingt der JBL LIVE 650BTNC typisch nach JBL. Anders ausgedrückt: Der Kopfhörer hat eine etwas Tiefton verstärkte Klangcharakteristik, wodurch man einen vollen warmen Sound geliefert bekommt. Der Bass bietet ein gutes Volumen und einen ordentlichen Tiefgang, doch genau dieses gelingt soweit auch vielen anderen Herstellern. Schließlich ist es mit den großen 40 mm Treibern leichter, einen warmen bassbetonten Klang zu erzeugen, als ein ausgewogenes Klangbild mit einer guten Dynamik bei der die Tiefen, Mitten und Höhen nahezu gleichauf sind.

Daher lässt sich beim JBL LIVE 650BTNC sagen, dass auch hier die Höhen und Mitten gut sind, aber der kräftige Bass der bei vielen Liedern sehr präsent ist, diese regelmäßig überlagert. Kommen in einem Musikstück Trommeln oder ein Schlagzeug vor, dann ist der JBL LIVE 650BTNC in seinem Element, doch wenn es gerade bei Rockmusik in den Abschnitt Gesang geht und die Gitarren einsetzen, wird mir das Ganze etwas zu dumpf und verwaschen. Dennoch wird das Klangbild aufgrund seiner wärmeren Abstimmung vielen Leuten gefallen, denn vor allem der Jugend kann ein Kopfhörer quasi nie genug Bass haben. 

Beim Telefonieren konnte ich meine Gesprächspartner sehr deutlich und klar verstehen, meine Stimme wiederum wurde aufgrund des schlechten Mikrofons nicht so gut übertragen. Auf Nachfrage teilte man mir mit, dass meine Stimme etwas dumpf klingt, mich man soweit aber gut verstehen konnte. Bei der Latenz wiederum kann ich nichts kritisieren. Der am Smartphone abgespielte Film und der wiedergegebene Ton der Kopfhörer, war sehr synchron (getestet mit einem iPhone X).

(Klang: 3,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Beim JBL LIVE 650BTNC handelt es sich wie bereits angedeutet um einen Over-Ear Kopfhörer mit einer Aktive Noise Cancelling-Funktion. Daher werden hier nicht nur die Umgebungsgeräusche durch die dicken Polster reduziert, sondern durch zusätzliche Mikrofone. Diese an der Außenseite der Ohrmuscheln angebrachte Mikrofone, nehmen wie üblich die äußeren Umgebungsgeräusche auf, und spielen diese phasenversetzt ein. Dadurch wird das Störgeräusch wie z. B. ein Flugzeugtriebwerk oder Motoren deutlich verringert. Das ANC wiederum verursacht ein wahrnehmbares Grundrauschen, welches erst durch Erhöhen der Lautstärke übertönt wird. Wer daher dezent leise Musik daheim hören möchte, sollte ANC lieber deaktivieren.

Anders als bei einigen teuren Kopfhörern mit ANC, kann das ANC beim LIVE 650BTNC nicht in mehren Stufen reguliert werden. Hier gilt daher, entweder ist das ANC aktiv, oder nicht. Ohne ANC kann der Kopfhörer aufgrund dessen geschlossenen Bauweise bereits mit einer guten Abschirmung der Außengeräusche punkten. Schaltet man ANC zu, wird der Straßenlärm noch einmal deutlicher reduziert, jedoch auf keinem Fall so gut wie z. B. bei Bose oder Sony. Dennoch geht das ANC für den Preis soweit in Ordnung. Wer aber Wert auf ein sehr gutes ANC legt, sollte eventuell zu einem anderen Modell greifen, was jedoch teuer sein kann.

Zubehör

JBL liefert den LIVE 650BTNC nicht wie die Everest-Serie in einem stabilen und hochwertigem Hardcase aus, sondern lediglich mit einer dünnen ungepolsterten Transporttasche. Diese erfüllt jedoch ihren Zweck und schützt den Kopfhörer beim Verstauen im Rucksack oder Koffer sicher vor Kratzern. Zudem lässt sich der Kopfhörer dadurch, dass dieser zusammengeklappt und die Ohrmuscheln eingedreht werden können deutlich flexibler in der Tasche verstauen. Praktisch ist zudem, dass neben dem Kopfhörer darin auch problemlos das Ladekabel und Klinkenkabel versaut werden können.

(Ausstattung: 3,5 von 5 Punkten)

App

Da der JBL LIVE 650BTNC, wie dessen Name verrät zur LIVE-Serie gehört, ist dieser wie bereits der JBL 400BT ebenfalls mit der App Namens „My Headphones“ kompatible. Diese App steht sowohl für iOS, als auch Android Smartphones als kostenloser Download im jeweiligen AppStore bereit.

JBL Headphones
Preis: Kostenlos
JBL Headphones
Preis: Kostenlos

ofern ihr Firmware-Updates des Kopfhörers durchführen, oder persönliche Einstellungen via Equalizer vornehmen möchtet, ist die App zwingend erforderlich. Wer auf dies verzichten kann bzw. möchte, muss die App nicht installieren.

Startet man die App das erste Mal, wird man sehr einfach Schritt für Schritt durch die Einrichtung und das Menü navigiert. Zudem wird einem in jedem Einstellungsfenster alles ganz gut erklärt. Ist dies soweit durchgeführt, landet man nach jedem Start der App auf dem Startbildschirm, auf dem sämtliche kompatiblen Kopfhörer die man selbst besitzt angezeigt werden. Zumindest sofern diese angeschaltet sind und man diese vorher mit dem Smartphone via Bluetooth gekoppelt hat.

Klickt man hier auf den JBL LIVE 650BTNC, landet man in dessen Einstellungsmenü, wo man direkt unter der Abbildung des Kopfhörers, dessen restliche Akkulaufzeit in Prozent angezeigt bekommt. Unmittelbar darunter kann man zudem die ANC-Funktion zu- oder abschalten. Zudem ist es direkt von hier aus im unteren Bereich möglich, die EQ-Einstellungen vorzunehmen oder ein eigenes Klangprofil zu erstellen und abzusichern. Über das Zahnrad im rechten oberen Bereich gelangt man in ein weiteres Untermenü. In diesem kann man die automatische Abschaltung bei 10 Minuten ohne Musikwiedergabe Aktiveren bzw. Deaktivieren und die Assistenten einrichten, oder auf die Gerätehilfe zugreifen. Vielmehr Wichtiges gibt es hier in der App jedoch nicht zu sehen.

(App: 3,5 von 5 Punkten)

Koppeln und Reichweite

JBL setzt beim LIVE 650BTNC auf Bluetooth 4.2, was in diesem Fall jedoch wie bereits angedeutet kein aptX und AAC zulässt. Daher unterstützt dieses Modell lediglich den SBC-Audio-Codec mit einer niedrigeren Bitrate. Die Bluetooth-Reichweite liegt bei knapp 12 bis 15 Metern, was soweit ein guter bzw. ausreichender Wert ist.

Der JBL LIVE 650BTNC bietet die Möglichkeit einer sogenannten Multi-Point-Verbindung. Dies ist vor allem für Leute, die gerne mehrere Geräte gleichzeitig bzw. nebenher nutzen von Vorteil. Dies gelingt dadurch, dass sich der JBL LIVE 650BTNC mit zwei Geräten gleichzeitig verbinden kann. Schaut ihr z. B. auf dem iPad ein Video und erhaltet zufällig einen Anruf, wird in diesem Fall automatisch die Musik pausiert und das Telefonat über das Smartphone geführt, da Telefonate immer bevorzugt behandelt werden. Wollt ihr z. B. von der Musikwiedergabe vom iPad zum iPhone wechseln, genügt es, auf dem iPad die Musik zu pausieren und am iPhone auf Play zu drücken. Voraussetzung ist hier jedoch, dass man zuvor bereits beide Geräte per Bluetooth mit dem JBL LIVE 650BTNC gekoppelt hat. 

(Koppeln und Reichweite: 4 von 5 Punkten)

Akku

Beim LIVE 650BTNC verspricht JBL eine Akkulaufzeit von bis zu 20 Stunden mit aktiviertem ANC. Ohne ANC wiederum hält der Akku knapp 10 Stunden länger durch, sodass somit max. 30 h möglich sind. Dies ist soweit nicht schlecht, denn es handelt sich um denselben Akku wie auch im LIVE 400BT, einen Lithium-Polymer-Akku (3,7 V DC, 700 mAh). Die angegebene Laufzeit hängt natürlich von zwei Faktoren ab, zum einen wie hoch ihr die Lautstärke eingestellt habt und ob ihr ANC nutzt oder nicht. Im Großen und Ganzen kam ich zusammengerechnet zwar nicht auf die 20 Stunden mit ANC, doch die von mir erreichten 18 Stunden sind dennoch absolut ausreichend.

Sobald der Akku des Kopfhörers leer sein sollte, dauert es für eine komplette Aufladung knapp 2 Stunden. Zudem hat JBL auch noch eine Schnellladefunktion integriert, sodass der Akku von 0 % bereits nach 15 Minuten, wieder für knapp 2 Stunden Musikwiedergabe aufgeladen ist. Wie bei vielen anderen Kopfhörern ist es auch beim JBL LIVE 650BTNC so, dass man diesen leider währenden des Auflade-Vorgangs nicht zum Musikhören nutzen kann.

(Akku: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Das Design des JBL LIVE 650BTNC gefällt mir persönlich gut. Allerdings fühlt sich der Kunststoff zum Teil etwas billig an, was den haptischen Eindruck bei mir etwas stört. JBL wirbt beim Klang mit einem verstärken Bass, was dem Unternehmen auf jeden Fall gelungen ist. Doch dafür schneiden sowohl die Höhen, als auch die Mitten etwas schlechter ab, denn diese verschwinden etwas im Hintergrund. 

Bei der Verarbeitung haben mir z.B, die zu eng beinander liegenden und sehr gleich anfühlenden Bedientasten nicht so gut gefallen. Diese führen nämlich zu oft zur Fehleingabe, da man diese teils länger am Gehäuserand ertasten muss. Sinnvoller wäre hier gewesen die Bluetooth- und ANC-Taste auf die andere Seite zu verlegen, damit man weniger Tasten auf einer Seite hat. Besser wäre natürlich unter Umständen auch, dass sowieso verbaute Touch-Bedienfeld auf der linken Seite zur Steuerung zu nutzen.

Preis/Leistung

Der JBL LIVE 650BTNC kann im Test mit einem guten Tragekomfort und Akkulaufzeit überzeugen. Beim Klang trennen sich natürlich die Geschmäcker, aber für mein Geschmack hat es JBL hier etwas zu gut mit dem „verstärken“ Bassbereich gemeint. Es gibt jedoch sicherlich einige, denen genau dieses gefällt. Trotz ein paar Schwächen handelt es sich beim JBL LIVE 650BTNC um ein guten Mittelklasse Over-Ear Kopfhörer, der mit einer UVP von 199€ nicht allzu teuer ausfällt. Inzwischen ist der Kopfhörer übrigens bei einigen online Händlern je nach Farbe, bereits für knapp 170€ verfügbar.

JBL LIVE 650BTNC

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: de.jbl.com

Teufel Cinebar Lux

In aller Kürze

Mit der neuen Cinebar Lux hat Teufel eine beachtlich gute Soundbar entwickelt. Diese kann soweit mit einer großen Anzahl an Anschlüssen und Zuspielmöglichkeiten überzeugen. Ein Subwoofer kann separat erworben und angeschlossen werden, doch dieser ist gar nicht unbedingt nötig. Die eigentlich kompakte Soundbar, hat nämlich einen tollen und kräftigen Bass zu bieten, der in diesem Format seinesgleichen sucht. Des Weiteren ist es Teufel durch die Dynamore 3D-Technologie gelungen ein Stand-alone-Gerät zu entwickeln, dass nicht den Eindruck macht, als würde der Ton von einem Gerät kommen.

Gefällt uns

  • gute Verarbeitung + hochwertiges Gehäuse
  •  Raumfüllender Klang dank 3D-Dynamore
  •  trotz Kompaktheit, satte Bässe
  •  umfangreiche Anschlussvielfalt
  • HDMI-ARC und Bluetooth

Gefällt uns weniger

  • kein Dolby Atmos
TEUFEL CINEBAR LUX

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Teufel liefert auch die neue Generation der Soundbars in den üblichen schlichten, wenig bedruckten Verpackungen aus. Diese ist auch im Falle der Teufel Cinebar Lux lediglich mit dem Namen des Unternehmens, des Produktes und einigen wenigen technische Daten versehen.

Bei der Cinebar Lux wurden die Aufdrucke jedoch gegenüber den bisherigen Produkten noch etwas reduziert. Es prangt nämlich lediglich links das „Teufel“ Firmenlogo und rechts sind einige wenige Auszüge der technischen Daten zu finden. Zu diesen zählen: das Gewicht, die Farbe und die Abmessungen der Soundbar.

Direkt nach dem Aufklappen der länglichen Verpackung erblickt man einen großen Styropor-Einsatz, in dem der Zubehör verteilt wurde. Hier findet man im linken Bereich, die Batterien für die Fernbedienung, welche sich rechts befindet und das Stromkabel. In der Mitte wiederum befinden sich die üblichen Beschreibungen (Bedienungsanleitung usw.). Nach dem Entfernen des Styropor-Elements erblickt man die Cinebar Lux Soundbar, welche hier zum zusätzlichen Schutz vor Staub und Kratzern in eine Kunststofffolie eingewickelt wurde.

(Verpackung: 3 von 5 Punkten)

Design

Bei der Teufel Cinebar Lux handelt es sich wie bereits Eingangs des Testberichtes erwähnt um eine kompakte Soundbar, welcher man ihren Funktionsumfang, Zuspiel- und Anschlussmöglichkeit nicht auf den ersten Blick ansieht. Die Teufel Cinebar Lux ist wie die anderen Lautsprecher der Raumfeld-Familie in zwei Farben, Schatz und Weiß erhältlich. Ich persönlich finde die weiße Variante deutlich schöner, da dadurch der Kontrast zwischen Stoffbespannung und dem Weißen Gehäuse besser zur Geltung kommt. 

Bei der der Abdeckung der Lautsprecher setzt Teufel dieses Mal nicht auf ein schwarzes Lautsprechergitter, sondern ein großflächige, hochwertig anfühlende Stoffbespannung. Die Gehäuseform der Cinebar Lux ist zwar typisch länglich, doch an den beiden seitlichen Ende ist diese nicht ohne Grund abgeschrägt bzw. Trapezförmig. Dahinter bzw. an diesen Seite befinden sich nämlich jeweils ein Side-Fire-Speaker, welcher den Ton an die Wand projiziert und von da nahezu zu einem Surround-Sound wird.

Vor dem Fernseher nimmt die Teufel Cinebar Lux eine Fläche von 114 cm (hinten) bzw. vorne 107,5 cm ein. In der Tiefe sind es wiederum 13,5 cm und in der Höhe 7,5 cm. Daher ist die Cinebar Lux wie bereits erwähnt zwar nicht gerade kurz, aber wenn ich euch unter Klang die verbauten Lautsprecher usw. aufliste, dann werdet ihr verstehen, warum ich hier dennoch von einer kompakten Soundbar rede.

An der Oberseite der Teufel Cinebar Lux findet man zentral die Steuerelemente. Diese erinnern mich persönlich zum Teil an die Bedientasten am Teufel One S und One M, was einen Grund hat. Schließlich kann die Soundbar ebenfalls in die Raumfeld App integriert werden, dazu später weitere Details. Der Vorteil der Tasten an der Oberseite ist, dass man hier direkt die Lautstärke regulieren kann. Jedoch hat man hier ebenfalls noch eine Play/Pause Taste und zwei Skip-Tasten zum Titel vor- oder zurückzuspringen. Ganz links befindet sich zudem eine Bluetooth-Taste um dies direkt zu aktiveren und daneben den Knopf, um das Eingangssignal auszuwählen. Die Tasten zur Navigation der Musik (Skip und Play/Pause) lassen sich natürlich am besten nutzen, wenn man die Teufel Cinebar Lux in das Multiroom-System von Teufel integriert.

Sämtliche Anschlüsse an der Teufel Cinebar Lux sind auf zwei Kammern an der Unterseite angebracht, welche aber logischerweise wegen dem verlegen der Kabel ebenso von der Rückseite erreichbar sind. Für den Audio-Bereich findet man hier einen optischen Toslink-Anschluss, ein Subwoofer-Out-Anschluss für einen kabelgebunden Subwoofer und eine 3,5 mm Klinkenbuchse. Zudem sind natürlich auch ein HDMI-In und ein HDMI-Out Port vorhanden. Letzteres ist hier den Anschluss, mit dem ihr im Regelfall die Soundbar mit eurem Fernseher verbindet. Der Anschluss ist HDCP 2.2 (High-bandwidth Digital Content Protection) geeignet und unterstützt den ARC-Kanal „Audio Return Channel“ (Audio-Rückkanal).Natürlich unterstützt die Soundbar wie für Teufel üblich auch die CEC-Funktion, sodass man zur Lautstärkenregulierung nicht zwangsweise an die von Teufel beigelegte Fernbedienung angewiesen ist, sondern die Lautstärke direkt über der Fernbedienung des TV´s regeln kann. Um jedoch Klangeinstellungen vorzunehmen, muss man logischerweise weiterhin die mitgelieferte Fernbedienung nutzen. Bei den restlichen beiden Anschlüssen an der Rückseite handelt es sich um ein LAN-Port und ein USB-A-Anschluss, über den man entweder via USB-Stick Musik zuspielen kann oder auch ohne Netzwerk ein Update installieren könnte.

Die Teufel Cinebar Lux besitzt insgesamt vier kleine runde Füße, die gummiert sind und somit für einen absolut sicheren Stand sorgen. Zusätzlich kann man die Soundbar natürlich aber auch an die Wand montieren. Dafür besitzt diese an der Rückseite zwei Schlüssellochöffnungen, mit denen die Cinebar Lux aufgehängt werden kann. Dafür benötigt man jedoch in einer massiven Steinwand zwei Dübel (Durchmesser 6 mm) und zwei Schrauben 4 x 55 mm, deren Schraubenkopf zwischen 7 bis 9 mm groß ist. Anschließend bohrt man mit einem Betonbohrer zwei Löcher mit einem Abstand von 68 cm in die Wand und dreht die Schrauben soweit in den Dübel bis der Abstand von Wand zum Kopf knapp 13 – 15 mm beträgt. An diesem Kopf wird dann die Soundbar mit den bereits erwähnten Schlüssellochöffnungen aufgehängt. Damit diese gerade und sicher hängt, sind an der Rückseite zusätzlich zwei gummierte Puffer angebracht. Wie ich es bereits von anderen Soundbars aus dem Hause Teufel gewohnt bin, hat auch die Cinebar Lux die zwei roten Gummi-Schlaufen neben den Anschlüssen. Diese sind soweit sehr praktisch, da in diese die Kabel durchgezogen werden und somit als Art Kabel-Manager agieren.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Das Gehäuse, sowie die Stoffbespannung der Teufel Cinebar Lux gefällt mir sehr gut. Hier macht alles einen hochwertigen Eindruck. Die Druckknöpfe an der Oberseite haben einen angenehmen Druckpunkt, ebenso wie die der Fernbedienung. Apropos, die Fernbedienung sieht der meiner Teufel Ultima 40 Aktiv Lautsprecher sehr ähnlich, ist jedoch von den Tasten anders, da die Soundbar andere Funktionen besitzt. 

Die Fernbedienung macht übrigens dank ihrem aus Aluminiumgehäuse einen hochwertigen Eindruck und wirkt dadurch keineswegs billig. Zudem gefällt mir die Abdeckung des Batterienfachs, denn diese wird nicht wie so häufig durch einrasten mit Kunststoffhaltenase geschlossen gehalten, sondern mit einer geschraubten Abdeckung. Dafür legt Teufel nämlich auch den passenden Inbus-Schlüssel bei, denn dieser ist erforderlich, damit man das Fach auf und zu schrauben kann.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Lautsprecher Anzahl16 (4x Breitbandlautsprecher von (Aussen) zwei weitere in der Mitte als Center-Speaker, sowie zwei als Sidefire-Speaker. Des weitern sind vorne vier Passiv Membrane, zwei Hochtöner an der Front und zwei Sidefire-Speaker.
Treiber-Durchmesser8 x 50mm ; 2 x 25 mm, 4 x Passiv-Membrane (48 mm x 105 mm)
Gesamtausgangsleistung (RMS)150 Watt
Gehäuse-MaterialKunststoff
AnschlussmöglichkeitenHDMI-Ausgang (HDCP 2.2, ARC + CEC fähig), HDMI-Eingang, Bluetooth, LAN, WLAN, Subwoofer-Eingang, USB 2.0, Optischer Digitaleingang, 3.5mm Klinke, Stromanschluss
Maße/Gewicht13,5 x 114 x 7,5 cm (TxBxH)/ 4,4 Kilogramm
LieferumfangTeufel Cinebar Lux
Stromkabel
Fernbedienung (ink. Batterien und Inbusschlüssel)
Anleitungen

Einrichtung & Funktion (App)

Die Einrichtung der Teufel Cinebar Lux ist sehr einfach und erfolgte daher bei mir ohne Probleme. Man kann die Cinebar Lux natürlich direkt mit dem Fernseher via HDMI-Kabel verbinden. Dan wird der Ton logischerweise direkt über die Soundbar wiedergeben. Doch mit der Raumfeld App habt ihr den vollen Funktionsumfang inkl. Updates und der Multiroom-Funktion.

Die Raumfeld App wir von Teufel kostenlos im Apple Store (iOS), aber auch im GooglePlay Store (Android) angeboten. Habt ihr diese geladen, könnt ihr die Teufel Cinebar Lux mit den bisherigen Geräten in das Multiroom-Netz einbinden oder falls dies euer einziges Gerät wäre, auch im Solo-Betrieb betreiben. Die Einrichtung ist auch hier denkbar einfach. Dazu einfach nach dem Verbinden des Netzkabels den kleinen runden Set-up-Knopf kurz drücken. Dann sollte die längliche weiße LED pulsieren, welche einige unter euch bereits vom Teufel One S und One M kennen. Im nächsten Schritt sucht die App nach einem neuen Gerät und sollte die Cinebar Lux finden, sofern ihr alles richtig gemacht habt. Anschließend noch kurz mit dem Netzwerk, welches die Cinebar Lux erstellt hat Verbinden und anschließen geht es direkt zurück in die App, um sich hier mit dem eigentlich heimischen Wi-Fi-Netz verbinden. Dabei übermittelt euer Smartphone im Normalfall das Passwort automatisch, zumindest war dies bei mir so. Anschließend ist die Teufel Cinebar Lux direkt für ihren Multiboom-Betrieb bereit, außer dass diese eventuell noch das neuste Firmware-Update herunterlädt. Daraufhin könnt ihr der Cinebar Lux direkt Musik über die App zuspielen und müsstet diese nicht mit einem weiteren Kabel anschließen, da diese alles übers Wi-Fi-Netzwerk bezieht.

Die App ist in den typischen Farben die Teufel häufig verwendet gehalten, roter Teufel Schriftzug, schwarz/grauer Hintergrund und weiße Akzente. Da ich bereits den Teufel One S und One M daheim nutze, kann ich aus eigenen Erfahrungen sagen, dass Teufel hier regelmäßig Updates für die App und die Geräte zur Verfügung stellt. Optisch macht die App einiges her und auch die Menüführung hat Teufel ständig weiter verbessert. Daher findet man sich hier relativ schnell zurecht und kann sehr einfach gruppen, neue Playlists usw. erstellen. Über die App kann man ebenso sehr schnell und einfach die Lautstärke via Schieberegler regulieren, oder übersichtlich die Gruppenverwaltung organisieren. Letzteres gilt sofern man, wie ich z. B. im Besitz weitere Raumfeld kompatiblen Geräten ist und diese eventuell auch zusammen die Musik oder den Ton wiedergeben möchte. Gegenüber dem Teufel One S und One M hat die Cinebar Lux aufgrund ihrer Fernbedienung einen Vorteil. Um z. B. auf die Schnellwahltasten zuzugreifen muss man nämlich nicht zum Lautsprecher laufen, sondern kann diese direkt an der Fernbedienung auswählen. Schließlich hat Teufel die Tasten dafür direkt an dieser integriert und nicht wie bei den anderen Raumfeld-Geräten, an deren Oberseite.

Als Lautsprecherspezialist bietet Teufel seinen Kunden natürlich auch bei der Cinebar Lux die Möglichkeit, klangliche Anpassungen selbst vorzunehmen. Dazu hat man z. B. in der App im Menü jedes Gerätes die Möglichkeit auf einen 3-Kanal-Equalizer zugreifen. Die Klanganpassung kann natürlich auch ohne Smartphone durchgeführt werden, und zwar über die Fernbedienung. Dazu muss man sich nur durch das Menü navigieren und hier die Werte für die Höhen, Mitten und Tiefen unter dem Punkt „Klang“ erhöhen oder absenken.

(Einrichtung & Funktionen (App): 4,5 von 5 Punkten)

Funktionsumfang der Fernbedienung

Kommen wir zu der Bedienung über die Fernbedienung der Cinebar Lux. Diese kommt nämlich mit vielen Köpfen daher, was den Grund hat, dass die Cinebar Lux viele Funktionen besitzt, die man vielleicht auf den ersten Blick gar nicht sieht. 

Oben angefangen, findet man hier links die Ein-/Ausschalt-Taste und ganz rechts den Stumm-Schalter. Zwischen den beiden Tasten ist die SOURCE-Taste, mit welcher man die Wiedergabequelle wählen kann. Letzteres findet man jedoch auch alternativ direkt an der Oberseite der Cinebar Lux. 

Direkt darunter hat Teufel das 5-Tasten Steuerkreuz platziert. Hierüber lässt sich die Lautstärke regulieren, die Musik beim Wiedergeben über ein Streaming-Anbieter pausieren. Ebenso sind hier die beiden Titel-Navigationstasten vorhanden, mit welchen man im Bluetooth-Modus oder beim Streamen jederzeit zum nächsten Titel vor-/zurückspringen kann. Zudem erfolgt darüber die Navigation durch das Menü der Soundbar. 

  •  High / Mid / Bass
  • Balance-Einstellung der Rear-Kanäle (Effekt-Speaker)
  • DRC – Dynamic Range Control
  • Abstand zur Sitzposition (0,3m bis 12m)
  • Abstand der Rear-Speaker zur Sitzposition (jeweils separat)
  • LipSnyc – Audioverzögerung von 0-250ms lassen sich einstellen
  • Kalibrierung mitsamt Testton

Unter dem Steuerkreutz folgt mittig die Menü Taste, über welche man in das eben erwähnte Einstellungsmenü der Teufel Cinebar Lux gelangt. Möchte man dieses wiederum verlassen oder aus einem Untermenü heraus, erfolgt dies durch die Taste direkt links daneben mit dem Return-Pfeil. Rechts neben der „Menü-Taste“ befindet sich die Dynamore Taste, über welche man die Stereo-Verbreitung des Klangs aktiveren bzw. deaktivieren kann.

Eine weitere Reihe darunter folgen drei weitere Tasten. Ganz links die durchaus sinnvolle Bluetooth-Taste, mit welcher man nicht nur zum Bluetooth-Modus wechselt, sonder durch längeres Betätigen komfortable das Bluetooth-Pairing startet. Zentral daneben folgt die Wahltaste, um direkt in die Raumfeld-Quelle zu wechseln, dabei startet im Normalfall automatisch die Wiedergabe der letzten gewählten Quelle. Über die „MODE-Taste“ daneben kann man zwischen den vorgewählten Klangbilder wechseln, dabei stehen folgende zu Auswahl: PURE (normale), VOICE (Sprache) und NIGHT (Nachtmodus).

Zu guter Letzt folgt ganz unten noch ein eingerahmter vier Tasten Bereich, welcher sich ebenfalls wie darunter stehend um den Raumfeld-Bereich dreht. Damit können wie bereits vorhin angedeutet die drei selbst bestimmten Raumfeld-Favoriten gewählt und eingestellt werden. Also hat man in der App z. B. eine Quelle gefunden, die man regelmäßig hören möchte, genügt es die jeweilige Taste, z. B. die 1 etwas länger zu drücken, und schon ist auf dieser Taste der Sender z. B. vom TuneIn-Radio gesichert. Der Knopf mit dem Viereck ganz unten, ist in der Raumfeld-App ganz frei programmierbar. Von Werk aus ist dieser aber so programmiert, das einem beim Betätigen die Information zum Raumklang, dem Klangbild und den Systeminformationen angezeigt werden. 

(Funktionsumfang der Fernbedienung: 4,5 von 5 Punkten)

Klang

Nun zum eigentlich wichtigsten Punkt bei einer Soundbar, dem Klang. Zuvor machte ich euch noch einige technische Details zu den verbauten Treibern usw. machen. Schließlich hat Teufel davon eine große Anzahl verbaut.

Zum Einsatz kommen insgesamt acht, 50 mm Breitbandlautsprecher, von denen sich zwei an den Seiten befinden. Diese dienen unter anderem für die Dynamore-Technologie, was durch den erzeugten Schall geschieht, der an die Wand gestrahlt wird und von da zu einem reflektiert wird. Zwei weitere Breitbandspeaker sitzen als doppelt Mitteltöner für natürlich Mitten an jeder Seite vorne, im Äußeren Bereich. Die anderen beiden sind als Center-Speaker für eine besonders gute Sprachverständlichkeit jeweils links und recht neben dem Display integriert. Unmittelbar am Rand außen, befinden sich neben den doppelt Mitteltönern jeweils ein 25 mm Hochtöner für qualitativ hochwertige Höhen. Da die Cinebar Lux ohne Subwoofer daher kommt, ist natürlich auch ein Bass wichtig. Hierfür hat Teufel gleich vier Passivmembrane verbaut, diese sind 105 mm lang und 48 mm breit. Verbaut sind diese jeweils im Doppelpack zwischen doppelt Mitteltöner und Center-Speakern. Zu guter Letzt preist Teufel die Cinebar Lux mit einem 3D-Dynamore Sound an. Damit dieses gelingt, reflektiert die Teufel Cinebar Lux den Ton auch nach oben zur Decke hoch, von der dieser dann ebenfalls zu einem an die Couch gelangt. Diesen Job erledigen jeweils links und recht oben unter der Stoffabdeckung ein sogenannter 50 mm Upfiring-Töner. Angetrieben wird das Ganze von einem typischen Klasse-D Verstärker mit insgesamt 9 Verstärkerkanälen. Dabei wird ein Frequenzbereich von 45 – 20.000 Hz erreicht und der Schalldruck soll bei 100 dB/1 m liegen.

So viel zu den technischen Daten. Wie ihr seht, ist hier wirklich sehr viel verbaut, doch nun die Frage, wie klingt das ganze Set-up eigentlich?

Fangen wir mit den Höhen an, diese spielt die Teufel Cinebar Lux sehr klar, detailreich und luftig wieder. Keineswegs erwarten euch hier zu helle Höhen, sondern saubere Höhen, die sehr gut auch für das normale Fernsehen überzeugen. Die Mitten können im Klangcheck durch die vielen Treiber ebenfalls positiv überraschen. Die Mitten der Cinebar Lux sind warm und vollmundig, sodass diese sowohl bei der Wiedergabe von Stimmen bzw. Gesang bei Musik, aber auch bei der Sprachverständlichkeit bei Filmen sehr gute Arbeit leisten. Dies gelingt Teufel hier durch die beiden zentral verbauten Center-Speaker, welche hier für einen guten Raumklang sorgen.

Nun noch zu den Tiefen bzw. dem Bass. Von diesem denken sicherlich die ein oder anderen unter euch, dass man nicht besonders viel erwarten kann, da eine so kompakte Soundbar keine großen Treiber bzw. Volumen bieten kann. Zudem liefert Teufel bei der Cinebar Lux keinen Subwoofer mit, da man diesen laut den Aussagen von Teufel aufgrund dessen Integration in der Soundbar nicht unbedingt benötigt. Doch hier wurde selbst ich überrascht, und zwar im positiven Sinne. Der Bass ist durchaus als kräftig zu bezeichnen und bietet einen ordentlichen Tiefgang. Der Bass ist jedoch keinesfalls zu kräftig abgestimmt, sodass dieser die restliche Klangleistung negativ übertönt. Einen Subwoofer habe ich persönlich bei der Cinebar Lux nicht vermisst, denn sowohl dezent leiser, aber auch auf höheren Pegeln machte die Soundbar sehr Spaß. Jedoch genau bei hohen Pegeln überzeugt die Teufel Cinebar Lux mit ihrem wahren klanglichen potenzial. Persönlich gehört die Cinebar Lux aktuell zu der Soundbar mit dem besten Bass im Solobetrieb.

(Klang: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Teufel wirbt die Cinebar Lux als schlanke Soundbar der Spitzenklasse für eine TV-, Musik-, und Gaming-Wiedergabe mit hohem Niveau. Ebenso muss mit dieser kein separater Subwoofer aufgestellt, geschweige denn zusätzliche gekauft werden, da vier passive Bassmembrane für ein stimmiges Bassfundament sorgen. Die zusätzlichen umfangreichen Anschlüsse und die zahlreichen Streaming-Möglichkeiten dank Raumfeld, runden das Gesamtpaket ab. Hier verspricht Teufel definitiv nicht zu viel, das Entwicklerteam hat hier sehr gute Arbeit geleistet und zeigt mal wieder, dass man selbst aus einem relativ kompakten Gehäuse viel mehr rausholen kann, als man auf den ersten Blick vermutet.

Preis/Leistung

Die UVP der Teufel Cinebar Lux wurde bei 799,99 € angesetzt. Dies ist ganz klar ein ordentlicher Preis für eine Soundbar allein, ganz ohne zusätzlichen Subwoofer. Doch wie bereits unter dem Punkt „Klang“ erwähnt, braucht man diesen gar nicht wirklich. Mit der Cinebar Lux stellt man sich ein Gerät mit einem kräftigen, vollen und gut ausbalancierten Klang vor den Fernseher. Zudem bietet diese dank integriertem Wi-Fi-Empfänger und den zahlreichen Anschlussmöglichkeiten eine große Auswahl an Wiedergabemöglichkeiten. Wer eine kompakte Soundbar mit beeindruckendem breit klingenden 3-D-Sound sucht, findet mit der Cinebar Lux genau das richtige Gerät. Mit den zusätzlichen Effekt Rear-Speakern kann man sich zum Preis von 1099,99€ einen echten 5.0 Surround-Sound erzeugen. Wer dabei jedoch noch mehr Bass benötigt greift gleich zur 1399,99€ Variante, einem 5.1 Surround-Set mit den beiden Effekt-Speakern und dem zusätzlichen T8 Subwoofer, welcher als Frontfire- aber auch Downfire  Sub genutzt werden kann. 

TEUFEL CINEBAR LUX

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unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: teufel.de

JBL Free X

In aller Kürze

Mit den JBL Free X bietet der gleichnamige Hersteller komplett kabellose True Wireless In-Ear-Kopfhörer an. Diese überzeugen im Test mit einem bequemen, sowie sicheren Sitz und einem Transportcase, welches zwar etwas größer ausfällt, doch dafür eine Gesamtlaufzeit (inkl. aufladen) von 24 h ermöglicht. Auf was man hier jedoch leider Verzichten muss, ist eine Lautstärkeregelung direkt über die Ohrhörer, doch dafür stimmt wiederum der Klang.

Gefällt uns

  • Tragekomfort
  •  IPX5-Zertifizierung (Spritzwasserschutz)
  •  geringes Gewicht (6,5 Gramm pro In-Ear)
  •  Akkulaufzeit (24 h mit Ladecase)
  •  guter Klang

Gefällt uns weniger

  •  keine Lautstärkeregeleung
  •  hohe Latenz
  •  dumpfes Mikrofon (nur Mono)
JBL FREE X

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

JBL liefert die JBL Free X wie gewohnt in einer stabilen Hauptverpackung aus, welche wiederum in eine mit zahlreichen bedruckten Umverpackung eingeschoben ist. Bevor wir uns das Innenleben und somit den Lieferumfang näher ansehen, möchte ich auch hier wieder wie gewohnt die Umverpackung näher beschreiben. Schließlich erfährt man hier die wichtigsten Merkmale der True Wireless In-Ears.

Wie ich es bereits von den bisher getesteten JBL Produkten gewohnt bin, ziert die Vorderseite nicht nur der Name des Unternehmens und des Produktes, sondern auch eine großen Abbildung der beiden Ohrhörer. Unter dem Namen des Produktes (Free X) wirbt JBL ebenso gewohnt, mit den wichtigsten Merkmalen des jeweiligen Produktes. In dem Fall der JBL Free X, zählt dazu unter anderem, dass diese schweißresistent sind und einen Tragekomfort mit sicherem Sitz bieten sollen. Rechts unten in der Ecke wird außerdem darauf hingewiesen, dass das True Wireless Modell eine komplette Akkulaufzeit von 24 Stunden inkl. Ladecase ermöglicht.

Die linke Seite hält wenig Informationen bereit, denn hier ist lediglich ein Bild von einer Frau mit dem JBL Slogan „Dare to Listen!“ Abgebildet. Dafür hält die Seite gegenüber (rechts) einige weitere Infos bereit. Hier ist nämlich erneut eine Abbildung der True Wireless In-Ears zu sehen und darunter ist der Lieferumfang in Form von kleinen Skizzen aufgelistet.

Kommen wir nun noch zur Rückseite. An dieser fällt direkt die längliche Aussparung auf, durch welche man die beiden True Wireless Ohrhörer erkennen kann. Dies ist möglich, da JBL hier in der Hauptverpackung ein transparentes Sichtfenster eingesetzt hat. Des Weiteren prangen hier natürlich die bereits von der Vorderseite bekannten Infos, wie z. B. der Herstellername und der des Produktes. Unterhalb des Sichtfensters ist eine Abbildung zu sehen, bei denen die beiden Ohrhörer in dem geöffneten Ladecase eingelegt sind. Darunter gibt JBL anders wie vorne an, dass der Akku in den Ohrhörern genau genommen 4 Stunden hält, und dank dem Ladecase um insgesamt 20 h erweitert werden kann. Zudem werden hier erneut drei für JBL wichtige Ausstattungsmerkmale genannt.

Direkt nach dem Durchtrennen der Versiegelung an der Unterseite kann das Innenleben der Umverpackung durch eine schwarze Stoffschlaufe herausgezogen werden. Anschließend wird der Deckel der Verpackung ganz einfach von vorne nach hinten aufgeklappt. Dabei stellt man direkt fest, dass hier viel mit Schaumstoff gearbeitet wurde, sodass hier alles gut geschützt wird. In dem untern 2/3 der Verpackung liegt im Zentrum einer Schaumstoff-Zentrierung das runde Ladecase, zu dem ich im nächsten Punkt noch ausführlich eingehen werde, genauso wie auf die Ohrhörer selbst. Darüber befindet sich eine kleine flache, schwarze Kartonage, in welcher sich neben einer Kurzanleitung auch die üblichen Beschreibungen befinden. Darunter wiederum befinden sich zwei weitere kleine Schachteln. In einer davon befinden sich die beiden Ohrhörer, welche hier ebenfalls in Schaumstoff eingelassen sind und in der Zweiten sind neben den verschiedenen großen Ohrtips und Gel-Einsätze auch ein kurzes Micro-USB Kabel verstaut. 

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Der Markt der True Wireless Kopfhörer wird immer schwerer umkämpft. Kein Wunder, denn inzwischen sind zahlreiche Modelle auf den Markt gekommen, welche dank guter Akkulaufzeit und gutem Klang, immer mehr die herkömmlichen via Kabel verbunden Modelle verdrängen. 

Mit den Free X hat JBL ebenfalls ein komplett kabelloses In-Ear Modell auf den Markt gebracht. Diese werden, wie für True Wireless In-Ears üblich zusammen mit einem Ladecase ausgeliefert. Dieses Ladecase ermöglicht zum einen die lange Gesamt-Akkulaufzeit und zudem können bzw. sollte die In-Ears auch darin aufbewahrt werden. Schließlich gibt es nichts Ärgerlicheres, als wenn man ständig die In-Ear Kopfhörer suchen muss. Bevor ich euch das Ladecase näher vorstelle, möchte ich euch zuvor die In-Ear Ohrhörer selbst ausführlich präsentieren.

In-Ear

JBL hat die Free X ergonomisch geformt, sodass diese selbst ohne zusätzliche Sport-Einsätze sehr gut in den Ohren halten. Das Gehäuse selbst ist tropfenförmig und auf den ersten Blick etwas „klobiger“ ausgelegt. Doch eingesetzt in den Ohrkanal, stehen diese nicht übermäßig aus dem Ohr hervor. Der Ohrkanal verläuft geschwungen in einem neutralen Bogen, sodass die Ohrhörer sich zusammen mit den aufgezogenen Ohrtips perfekt dem Ohrkanal anpassen und wie bereits erwähnt sehr sicher halten.

Das Gehäuse besteht wie bei eigentlich fast allen True Wireless In-Ears aus Kunststoff. Dieser Kunststoff fühlt sich soweit sehr gut an, sodass selbst an den Übergängen der beiden Gehäuseteilen keine gravierenden und unschönen Kanten spürbar sind. Insgesamt besteht das Gehäuse nämlich aus zwei Teilen, wobei beim äußeren Teil, welcher später nach außen zeigt zusätzlich noch links und rechts ein Druckknopf eingelassen ist. Diese Druckknöpfe, welche an jeder Seite beim betätigen unterschiedliche Kommandos ausführen, sind von einem silber-matten Ring umgeben, hinter dem sich ein Leuchtring befindet. Dieser leuchtet je nach Status weiß oder blau. Beim Laden leuchtet der Ring z. B. weiß, und direkt nach dem Drücken der Taste pulsiert dieser kurze Zeit blau auf. Auf die Bedienung komme ich später im Verlauf dieses Testberichtes unter dem Punkt „Bedienung“ noch ausführlicher zurück.

JBL bietet den Free X sowohl in dem von mir getesteten Schwarz, als auch einem schlichten Weiß an. Beim weißen ist der innere Teil des Gehäuses nicht wie an der Außenseite weiß, sondern gräulich und zudem sind die mitgelieferten Ohrtips und das Ladecase bei diesem Modell in Weiß gehalten. Ansonsten sind sich beide Modelle identisch gestaltet.

Am rechten Ohrhörer befindet sich an der äußeren Seite in Richtung Wange (bzw. Mund) eine kleine Aussparung. In bzw. hinter dieser Aussparung verbirgt sich ein kleines Mikrofon. Dieses wird unter anderem für die Bedienung des im Smartphone integrierten Sprachassistenten bzw. auch zum Telefonieren genutzt. Daher ist es bei den JBL Free X auch so, dass der rechte Ohrhörer der Master (Bluetooth-Empfänger) ist und somit immer verwendet werden muss. Der Linke wiederum bekommt das empfangene Signal mit geringster Verzögerung zugesendet und könnte daher falls gewünscht auch im Ladecase verbleiben.  

Vertauschen kann man die beiden In-Ears eigentlich nicht, denn falsch eingesetzt würde dieser nicht wirklich bequem Sitzen, geschweige denn halten. Doch damit man dennoch gleich erkennt, welcher Ohrhörer wo hinein gehört, ist an der Innenseite ein großes „R“ für rechts und „L“ für links eingeprägt. Direkt neben den Buchstaben ist eine Fläche eingebracht, welche zwei vertiefte goldene Flächen beinhaltet. In diese beiden Aussparungen dringen die goldenen Kontaktstifte des Ladecases ein und versorgen den im Ohrhörer integrierten Akku beim Einsetzen wieder automatisch mit Strom. Die beiden Kontakte umgibt eine kleine Fläche, in der ein Gegenkontakt integriert, sodass die In-Ears beim einsetzen in das Ladecase automatisch durch Magnete an ihre Position fixiert werden.

Ladecase

Genau wie die Kopfhörer besteht auch das Lade- und Aufbewahrungs-Case aus einem Kunststoff. Hierbei kommen jedoch unterschiedliche Materien bzw. Oberflächenstrukturen zum Einsatz. Beim Deckel handelt es sich z. B. um zu ca. 70 % getönten Kunststoff, der im geschlossenen Zustand wie komplett eingefärbter Kunststoff aussieht. Doch legt man die beiden In-Ear Ohrhörer ein, dann sieht man dadurch deren Status-Ring und die vier Akku Status-LED´s aufleuchten. Das sieht gerade beim Aufladen im dunkeln sehr schick aus. Die unter hälfte des Cases wiederum ist zusätzlich mit einer Oberflächenstruktur versehen, welche sich nicht nur angenehm anfühlt, sondern zudem die Gefahr vor Kratzer deutlich vermindert. 

Das Ladecase liefert JBL wie bereits angedeutet in der gleichen Farbe mit, in der man auch die True Wireless In-Ears wählt. Die Form und die Größe erinnert mich persönlich an die des JBL Clip, bloß ohne Karabiner. Mit einem Durchmesser von 75 mm und einer Höhe von 32 mm ist das Case zwar nicht wirklich klein, doch in eine Tasche oder Rucksack passt es auf jeden Fall hinein. Bei einer Jeanshose würde ich das nicht mehr behaupten, denn bei den eng anliegenden Hosen an Frauen und teils auch bei Männern, wird es da in der Hosentasche schnell eng bzw. es würde teils blöde aussehen.  

Ein Magnetverschluss, der das Case automatisch geschlossen hält, oder einen Knopf, den man zum öffnen drücken muss, gibt es bei dieser Ausführung von Case nicht. Doch dies ist auch gar nicht nötig, denn öffnet man das Case nicht über ca. 65°, dann klappt dieses automatisch durch das Gelenk wieder kraftvoll zu. Öffnet man es weiter, dann springt der Deckel automatisch auf ein Öffnungswinkel von ca. 90° auf. Dieser Verschlussmechanismus hat jedoch auch seine Nachteile. Denn durch die Federspannung am Gelenk ist es eigentlich unmöglich, das Case mit nur einer Hand zu öffnen. Daher muss man dies immer mit zwei Händen öffnen, was sich etwas Negativ auf den Komfort auswirkt. 

Im inneren des Case sind einige Zeichen wie z. B. links: Track vor- zurück und rechts Play/Paus, sowie ein Telefonhörer und ein Bluetooth-Logo. Diese sind hier nicht ohne Grund. Denn diese Zeichen geben genau an, was man durch das Betätigen des Knopfes, an welchem Ohrhörer ausführt. Dazu aber später unter „Bedienung“ mehr.

 Die vier weißen LEDs vorne, in der Innenseite zeigen einem den Ladestand des Akkus im Case an. Daher steht in diesem Fall jede einzelne LED für 25 % Energie. Eingesetzt in das Ladecase halten die beiden Ohrhörer bombenfest, hier kann man das Case problemlos im offenen Zustand Überkopf halten, ohne das einer der beiden Ohrhörer herausfällt. Sollte der Akku des Lade Case leer sein, dann wird dieser mithilfe des mitgelieferten Micro-USB-Ladekabel aufgeladen. Der Anschluss hierfür befindet sich hinten rechts unter einer Silikon-Abdeckung, welche sich dank Griffmulde einfach öffnen lässt.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Mit der Verarbeitung und Materialwahl der JBL Free X bin ich soweit zufrieden. Die Übergänge an den In-Ears sind sehr gut verarbeitet, sodass man hier zwar die Unterbrechung sieht, aber nicht spürt. Ebenfalls gefällt mit das Ladecase, dieses ist zwar im Vergleich zu manch anderen True Wireless Modellen etwas klobiger, doch dafür bietet es die Möglichkeit der Akku bis zu 5-mal aufzuladen. Sprich, es ermöglicht zu den 4 Stunden Laufzeit der In-Ear zusätzliche 20 Stunden Musikwiedergabe.

Lediglich der Deckel des Ladecase ist hier etwas empfindlicher gegenüber Fingerabdrücken. Doch diese lassen sich hier relativ gut wieder mit einem Tuch wegwischen. Zusammen mit den In-Ear und dem Case, kommt man auf ein Gewicht von 99 Gramm. Somit sind es klar nicht die leichtesten True-Wireless In-Ears, doch wir reden hier von Gramm, was verstaut in einem Rucksack oder einer Tasche eigentlich kaum negativ auffallen sollte.

 JBL hat die Free X so gebaut, dass diese gegen Spritzwasser geschützt sind. Das bedeutet, dass diese nach der Norm IPX5-Zertifiziert wurden und somit gegen Schweiß und Spritzwasser geschützt sind. Etwas Schade wiederum finde ich persönlich, dass JBL bei diesem Modell immer noch auf einen etwas in die Zeit gekommenen Micro-USB Ladenschluss setzt. Hier hätte ich mir natürlich einen modernen und aktuellen USB-Typ-C Anschluss gewünscht. Betrachte ich jedoch die True-Wireless Ohrhörer vieler anderen Hersteller, die ich bereits getestet habe, dann fällt auf, dass hier JBL kein Einzelfall ist. Immer noch verbauen auch viele andere Unternehmen bei ihren Kopfhörern ein Micro-USB Anschluss. Natürlich hat der Micro-USB Anschluss auf den Ladeprozess keinen negativen Einfluss, hier geht es einfach um die vielen verschiedenen Kabel die ich bei mir daheim haben muss.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 4.2)
FarbeSchwarz, weitere Farbe: Weiß
Akkuintegriert, Lithium-Polymer-Akku
Akku Ohrhörer: 4 h
Akku Ladecase: 20 h
Gesamt somit: 24 h
Gewicht99 g (Ohrhörer und Ladebox)
13 g (beide Ohrhörer)
86 g (Ladebox)
MaterialKunststoff (Ohrhörer und Ladecase)
KonnektivitätBluetooth 4.2
unterstützte Profile: A2DP V1.3, AVRCP V1.6, HFP V1.6, HSP V1.2
LautsprechertypDynamische Treiber mit einer Größe von 5,6 mm (links und rechts)
Frequenzbereich10 Hz bis 22.000 Hz (Ohrhörer)
Empfindlichkeit Mikrofon95 dB SPL (1 kHz / 1 mW)
LieferumfangJBL Free X True Wireless Kopfhörer (2 Stk.)
Silikonaufsätze: S, M (an Kopfhörern befestigt), L
2 paar Gel-Aufsätze in unterschiedlicher Größe
Ladebox
Mikro-USB-Ladekabel (10 cm)
Benutzerhandbuch
Sicherheitshinweise
Garantiekarte
Technische Daten der JBL Free X

Tragekomfort

Die JBL Free X sind etwas größer als die Ohrmuschel bzw. der Eingang des Ohrkanals. Dadurch wird der Tragus (der kleine Knorpel vor dem Ohr) etwas nach vorne gedrückt. Dies spürt man jedoch keineswegs, sorgt aber dafür, dass der In-Ear Ohrhörer beim Einsetzen automatisch sicher in der Öffnung der Ohrmuschel gehalten wird. 

JBL liefert insgesamt drei verschiedene Silikon-Aufsätze in der Größe S; M und L mit. Damit man die Ohrhörer dem eigenen Ohrkanal individuell anpassen kann. Bei mir persönlich haben die vormontierten in der Größe M perfekt gepasst, denn dabei stimmte sowohl der Halt, als auch die Isolierung der Umgebung. Sollten die Kopfhörer bei euch nicht halten, dann solltet ihr noch die beiden zusätzlichen Gel-Einsätze ausprobieren. Diese werden ganz einfach auf den inneren Teil des Gehäuses gezogen und vergrößern so deren Durchmesser, was in diesem Fall bei größeren Ohren ebenfalls für einen sicheren halt sorgt. 

Obwohl JBL bei diesem Modell keine zusätzlichen Sport-Einsätze anbietet, war ich von deren halt überrascht. Ich musste während meine Runde, die ich regelmäßig jogge, nur einmal kurz zwischendrin den sitzt nachjustieren, ansonsten war der halt absolut sicher.  

(Tragekomfort: 4,5 von 5 Punkten)

Bedienung

Nun gehe ich wie bereits versprochen auf die Bedienung der JBL Free X näher ein. Grundsätzlich erfolgt die Bedienung über die beiden Tasten mit dem JBL Logo an der Außenseite an jedem Ohrhörer. Davon erledigt jede Taste zwei Aufgaben, die ich euch gleich noch genauer erläutere. Zuvor möchte ich erklären, wie man die Free X einschaltet. Dazu gibt es zwei Möglichkeiten, entweder man nimmt die Ohrhörer einfach aus dem Case, oder man schaltet diese ein, indem man die Taste am rechten In-Ear ca. 3 Sekunden gedrückt hält und die des linken für 6 Sekunden. Warum man diese in diesem Fall unterschiedlich lange drücken muss, kann ich leider nicht sagen. Doch ich habe es mehrfach ausprobiert und kam immer auf dieselbe Zeit. Zum Ausschalten genügt es, einfach die beiden Ohrhörer wieder in das Ladecase einzusetzen, oder  die Taste am rechten Ohrhörer für 6 Sekunden gedrückt zu halten.

Bei True-Wireless In-Ears ist es meist üblich, dass ein Ohrhörer als ein sogenannter „Master“ und der andere als „Slave“ Gerät fungiert. Beim Master handelt es sich quasi um den Daten-Empfänger, also der Kopfhörer, der sich direkt mit dem Smartphone verbindet und die Musik via Bluetooth übertragen bekommt. Der andere wiederum, der Slave, empfängt die Daten lediglich vom Master und kann sich daher nicht direkt mit dem Smartphone verbinden. Somit kann man beim JBL Free X im Prinzip den rechten In-Ear komplett alleine nutzen, da dieser sowohl Musik empfangen kann, als auch ein Mikrofon verbaut hat. Beim Linken trifft beides nicht zu und so kann dieser keine direkte Verbindung mit dem Smartphone eingehen.

Zurück zur Bedienung über die beiden äußeren Tasten. Drückt man die rechte Taste einmalig, dann wird die Musik direkt gestartet. Ein erneutes Betätigen pausiert wiederum die Musikwiedergabe. Drückt man die Taste zweimal hintereinander, dann kann man entweder bei einem eingehenden Anruf, diesen annehmen, oder währen des Musikhören jederzeit auf die Sprachsteuerung zugreifen. Bei der Sprachsteuerung handelt es sich quasi um den Sprachassistenten, welcher in eurem Smartphone integriert ist. So ist es bei mir am iPhone Siri und bei allen Android-Nutzern der Google Assistant. 

Betätigt man den Knopf an der linken Seite, dann überspringt man das gerade abgespielte Lied um einen Titel. Drückt man diese Taste wiederum direkt zweimal hintereinander, dann gelangt man wieder zum Lied davor. Die Bedienung ist soweit logisch durchdacht aufgebaut und nach kurzer Zeit sollte man sich hier an die Bedienung gewöhnen. Eine für mich wichtige Funktion vermisse ich jedoch, es gibt nämlich an den JBL Free X keine Möglichkeit, die Lautstärke der Kopfhörer zu regulieren. Möchte man daher z. B. die Lautstärke absenken, dann muss man jedes Mal zum Smartphone greifen, was für mich persönlich etwas nervig ist, da ich die Lautstärke öfters meinem Umfeld anpasse. 

(Bedienung: 3,5 von 5 Punkten)

Klang

JBL verspricht beim Free X den typischen JBL Signatur Sound, der überzeugen soll, doch ist dem auch so? Bevor ich dies beantworte, betrachten wir doch erst einmal die technischen Daten etwas genauer.  

Den Klang erzeugt in jedem Ohrhörer ein 5,6 mm großer dynamischer Treiber. Diese besitzen einen erweiterten Frequenzgang von 10 Hz – 22.000 Hz, was im Vergleich zum gewöhnlichen Frequenzgang von 20 Hz – 20.000 Hz andeutet, dass hier ein angehobener Bassbereich (Tiefbass) vorliegt. Auf was man bei den JBL Free X jedoch leider verzichten muss, ist die Unterstützung eines hochwertigen Audio-Codes, denn bei diesem Modell werden weder aptX für (Android), noch AAC für (iOS) unterstützt.

Kommen wir zum Klangbild, wie bereits erwähnt bezeichnet dies JBL als „Signatur Sound“. Nach dem Probehören würde ich das Klangbild so beschreiben, dass die Höhen und besonders die Tiefen besonders präsent sind, während die Mitten sich wie es öfters der Fall, etwas im Hintergrund verstecken. Daher kann man, wie schon der Frequenzgang vermuten lässt definitiv von einem warmen Klangcharakter reden. Dennoch ist das wiedergegebene Klangbild keineswegs als negativ einzustufen, möchte man nämlich ein rundum besseres Klangbild haben, ist man preislich deutlich höher angesiedelt. 

 Mit den JBL Free X werden Fans von Hip-Hop, R’n’B und jegliche Art von elektronischer Musik (House usw.) sicher ihren Spaß haben. Hier kommt das knackige Bassfundament, welches mit einem druckvollen Tiefgang daher kommt, am besten zu Geltung. Wichtig dabei ist jedoch, dass das präsente Bassfundament nicht die Höhen und Mitten verschluckt. Dies ist zum Glück bei den JBL Free X nicht der Fall, sowohl die Höhen, als auch die Mitten können sich immer noch durchsetzen, wodurch sich eine gute räumliche Darstellung ergibt. Der maximale Output, also die Lautstärke der JBL Free X, ist mehr als ausreichend. Sucht ihr also einen True Wireless In-Ear Kopfhörer, der eine hohe max. Lautstärke bietet, wäre der Free X ein Kandidat, den ihr berücksichtigen solltet. 

Die Sprachverständlichkeit ist eher bescheiden einzustufen. Das liegt daran, dass das Mikrofon quasi am Ohr sitzt und nicht in der Nähe des Mundes. Daher kann der/die Gesprächspartner/in einen zwar in einer ruhigen Umgebung wie z. B. daheim gut verstehen, doch dennoch kommt die Stimme beim Gesprächspartner etwas dumpf und mit wenigen Details an. In lauteren Umgebungen, also unterwegs im Freien, kann das verbaute Mikrofon jedoch kaum die Sprache von den Umgebungsgeräuschen, wie z. B. einem vorbeifahrenden Auto trennen. Beim Telefonieren wechseln die JBL Free X übrigens direkt vom Stereo- und den Mono-Modus. Das heißt, dass während dem Telefonieren der linke In-Ear still bleibt und man nur über den rechten die Person hört.

Enttäuschend schneidet der JBL Free X auch bei der Latenz ab. Diese ist viel zu hoch, sodass die Verzögerung zwischen Ton und Bild beim ansehen von YouTube Videos usw. zur groß ist. Hier muss man sich Nichtmal drauf konzentrieren, die Verzögerung liegt bei ca. 3 Sekunden, was beim ansehen von Videos und Filmen einfach viel zu groß ist, sodass es keinen Spaß macht, diese mit den JBL Free X anzusehen.

(Klang: 3 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akku & Ladecase

Die Energieversorgung der JBL Free X erfolgt jeweils über einen 85 mAh Lithium-Ionen-Akku, welcher eine Schnellladefunktion besitzt. Diese 85 mAh Akkus sollen laut JBL eine Akkulaufzeit von bis zu 4 Stunden ohne aufladen ermöglichen. Sobald der Akku in den In-Ears leer ist, können diese jederzeit in dem mitgelieferten Transportcase aufgeladen werden. Diese ermöglicht mit insgesamt 1.500 mAh eine gesamte Akkulaufzeit von bis zu 24 Stunden. 

Die reinen 4 Stunden Laufzeit sind jetzt zwar kein Bestwert, doch die meisten dürften sowieso nicht 4 Stunden am Stück Musik hören. Meistens wandern die In-Ears sowieso nach dem Musikhören direkt in das Ladecase. In meinem Test kam ich jedoch nicht ganz auf die 4 Stunden, sondern auf ca. 3,5 Stunden. Dieser Wert variiert jedoch auch hier sehr danach, wie laut ihr persönlich Musik hört.  

Ist der Akku der In-Ears leer, kann man diesen dank der bereits erwähnten Schnellladefunktion innerhalb von 15 Minuten für eine weitere Stunde Musikwiedergabe aufladen. Eine volle Aufladung wiederum benötigt knapp 2 Stunden und erfolgt über das mitgefeiert Micro-USB Ladekabel. 

Bluetooth & Signalqualität

Bei der kabellosen Verbindung setzt JBL auf den Bluetooth-Standard 4.2. Dieser ermöglichte bei meinem Test eine stabile Verbindung sowohl zu iOS-, als auch Android-Geräten. Die Verbindung zwischen Smartphone und In-Ears erfolgt automatisch bei der Entnahme aus dem Ladecase. Sobald man die beiden Ohrhörer aus dem Transportcase nimmt, befinden diese sich automatisch im Pairing-Modus und können daher wie bei Bluetooth-Kopfhörer üblich direkt über die Einstellungen mit dem Smartphone verbunden werden. 

Möchte man wiederum die Ohrhörer mit einem weiteren Gerät verbinden, muss man die Taste am rechten Ohrhörer für knapp 8 Sekunden gedrückt halten. Anschließend geht man wie gewohnt zu den Bluetooth-Einstellungen im Smartphone und wählt hier den Kopfhörer „JBL Free“ aus. Anschließend kann man auch den linken In-Ear aus dem Case nehmen, der sich darauf automatisch mit dem Rechten verbindet.

Im Praxistest bieten die JBL Free X eine stabile Reichweite von bis zu 30 Metern im Freien, ohne Hindernisse. Im Haus wiederum hängt die Reichweite von euren Wänden und Decken ab. Schließlich reduzieren massive dicke Wände und Decken die Reichweite des Funksignals deutlich mehr, als z. B. dünnere. Daher kann man hier grob gesagt von einer Indoor-Reichweite von ca. 12 Metern reden, was ein guter Wert ist.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

JBL verspricht mit den Free X komplett kabellose In-Ear Kopfhörer, welche sich als flexibler Partner für Telefonate, Musik und einen aktiven Lebensstil eigenen. Zudem möchte man mit einer Gesamtlaufzeit von 24 Stunden punkten, sowie mit einem spritzwasserfesten IPX5-zertifizierten Gehäuse. 

Soweit kann ich hier fast allen Aussagen zustimmen. Bis auf die Aussage als flexibler Partner für Telefonate. Klar, man kann damit telefonieren, aber qualitativ ist dies nicht wirklich erstklassig. Um daheim mit jemand zu telefonieren, mag dies trotz dumpfen Klang gehen, doch unterwegs muss man oft das gesprochene wiederholen, da die Gesprächsperson nicht immer alles verständlich gehört hat. Daher macht das telefonieren mit den JBL Free X weniger Sinn.

Preis/Leistung

Die UVP der JBL Free X hat JBL mit 129€ festgesetzt. Online sind diese jedoch inzwischen teilweise für 99€ inkl. Versand erhältlich.  

Für diesen Preis bekommt man universelle True Wireless Kopfhörer, welche mit einem guten, stabilen Sitz und einem Transportcase mit ausreichender Akkureserve kommen. Des Weitern könne diese klanglich und durch ihr geringes Gewicht überzeugen.  

Was mir wiederum gar nicht gut gefällt ist die viel zu hohe Latenz, denn dadurch eigene sich die In-Ear nicht zum Filme und Videos, während der Zugfahrt schauen. Außerdem bin ich von dem verbauten Mikrofon etwas enttäuscht, denn dieses überträgt den Ton sehr dumpf und nimmt zu sehr die Umgebungsgeräusche auf. Verzichten muss man außerdem auf eine Lautstärkeregelung direkt über die Kopfhörer, dazu muss man nämlich leider immer ständig das Smartphone zur Hand nehmen. Das finde ich besonders im Winter durch das tragen von Handschuhen sehr nervig. Toll ist wiederum, dass JBL die Möglichkeit bietet ein neues Set der True Wireless In-Ears für 69,99€ nachzukaufen. Dies ist vor allem interessant, wenn ein Ohrhörer nach der Garantie kaputt geht, oder man einen davon verlieren sollte.

JBL FREE X

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: teufel.de

Yamaha MusicCast 20

In aller Kürze

Mit dem MusicCast 20 bietet Yamaha einen kompakten Netzwerklautsprecher an, welcher sich nicht nur für Multiroom-Neulinge eignet, sondern ebenso eine perfekte Ergänzung zum bestehenden MusicCast-Setup ist. Der Lautsprecher kann sowohl von seiner Verarbeitung, als auch vom Klang überzeugen. Man kann den Yamaha MusicCast 20 entweder alleine, oder wahlweise mit weiteren Lautsprechen im Stereobetrieb betreiben. Zudem macht dieser jedoch auch zusammen mit einem zusätzlichen Subwoofer einiges her und zaubert zusammen mit den anderen Geräten ein absolutes Heimkino-Feeling in die eigenen vier Wände.

Gefällt uns

  • Gute Erweiterbarkeit des Systems
  •  AirPlay2
  •  Klangbild
  •  Wecker-Funktion
  •  Bluetooth-Empfänger und -Sender

Gefällt uns weniger

  •  USB-Anschluss nicht nutzbar (nur Service)
  • App wegen Funktionsvielfalt zu verschachtelt

Yamaha MusicCast 20

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Yamaha liefert den MusicCast 20 in einer schwarzen Verpackung aus. Von dieser konnte ich diesmal jedoch leider nicht so viele Bilder machen, da diese in diesem Fall gleichzeitig als Versandkarton genutzt wurde und somit teils beschädigt oder beklebt war

Dennoch möchte ich euch einige Information zu dieser verraten. An der Frontseite ist wie oft gehandhabt nicht nur der Lautsprecher von der Seite abgelichtet, sondern wie es sich eigentlich gehört, prangt hier auch der Name des Unternehmens und des Produktes. Dasselbe Bild spiegelt sich auch auf der gegenüberliegenden Seite wieder. Die dritte Seite zeigt zwar lediglich ein Yamaha-Logo, doch gegenüber von dieser gib es in diesem Fall einige Informationen zum MusicCast 20 Lautsprecher. Dabei handelt es sich zum Teil um genauere Hinweise zur MusicCast-Technologie. Besser gesagt wird man hier im klein gedruckten auf die Systemanforderungen dieser besagten Technologie hingewiesen. Des Weiteren wird man hier noch über das Gewicht des Pakets von 3 KG und dem Herstellungsland (China) des MusicCast 20 belehrt. Zu guter Letzt präsentiert die weiße Oberseite die wichtigsten 12 Dienste, mit denen der Yamaha MusicCast 20 Lautsprecher kompatible ist. Zu diesen Diensten zählt neben MusicCast selbst, Apple AirPlay2, Wi-Fi, Bluetooth, aber auch Dienste wie Spotify, Deezer, Tidal, Napster usw. sind damit problemlos kompatibel.

Öffnet man die vielen Kartonage-Ebenen an der Oberseite, dann kommt direkt ein Styropor-Einsatz zum Vorschein. Dieser wie sollte es nicht anders sein, dient zum Schutz und hält zudem den Lautsprecher beim Transport sicher in seiner Position. Darunter befindet sich direkt der Yamaha MusicCast 20 Lautsprecher, welcher in einer dünnen Polyethylen-Folie eingepackt wurde. Seitlich neben dem Lautsprecher steckt im unteren Styropor-Einsatz die Bedienungsanleitung und einige weitere Beschreibungen. Im Zentrum nach der Entnahme des Lautsprechers ist eine Kartonage eingelegt, unter der sich das fast 3 Meter lange und somit völlig ausreichende Netzkabel befindet. Zudem befinden sich hier auch noch vier Schaumstoff-Klebepfads, welche an der Rückseite angebracht werden können damit dieser z. B. bei der Wandmontage sauber an der Wand hängt.

Design

Der Yamaha MusicCast 20 wurde zusammen mit dem größeren MusicCast 50, welchen ich ebenfalls gerade teste vorgestellt. Bei beiden Geräten handelt es sich um die aktuelle WLAN-Lautsprechergeneration, mit denen das Unternehmen Teufel und Sonos Konkurrenz machen möchte. 

Das Gehäuse des MusicCast 20 hat eine elliptische- Zylinderform, welche nicht nur einzeln aufgestellt gut ausschaut, sondern auch als Stereopaar von vorne oder hinten beschallend. Der Wahlweise in Schwarz, aber auch in Weiß erhältliche Lautsprecher besitz ein gleichfarbiges Lautsprechergitter aus Metall, welches hier bis auf einen 6,5 cm breiten Streifen an der Rückseite rundherum verläuft. Durch die Materialwahl aus Metall und Kunststoff wirkt der 186 mm Hohe, 150 mm Breite und 130 mm Tiefe Lautsprecher sehr hochwertig und überzeugt mich durch ein schlichtes Gesamtbild. Von vorne betrachtet überrascht es mich etwas, dass man hier am breiteren oberen Rahmen keinen Herstellernamen aufgedruckt hat. Jedoch ist dies auch definitiv nicht negativ, denn so wirkt das ganz noch ordentlicher. 

Auf der Rückseite wiederum ist genau an dieser Stelle, wo ich an der Vorderseite einen „Yamaha“ Schriftzug erwartet hätte ein MusicCast-Logo. Des Weitern ist an dem bereits erwähnten ausgesparten Bereich nicht nur ein Gewinde zur Befestigung an einer Wandhalterung vorhanden, sondern zudem auch eine sogenannte Schlüssellochhalterung. Mit dieser kann man bei Bedarf den Lautsprecher am Kopf einer Schraube, oder eines speziellen Wandhackens einhängen. Darunter sind in einer Vertiefung der Anschluss für die Stromversorgung, ein Netzwerkanschluss und ein USB-Port für den Yamaha-Service untergebracht.      

Die Oberseite ziert in Zentrum eine große hochglänzende Oberfläche aus Kunststoff. Diese Oberfläche umfasst insgesamt acht berührungsempfindliche „Sensor-Tasten“ die sich darunter befinden und zur Bedienung dienen. Mit diesen kann man durch das tippen auf 1,2 oder 3 zwischen den in der App bestimmten Favoriten wechseln. Dabei kann es sich z. B. um Radiosender usw. handeln. Direkt daneben sind die üblichen Play/Pause-Tasten zu finden, was man eigentlich an jedem Lautsprecher findet. Darunter wiederum ist ein Wecker abgebildet, bei dem es sich um eine nützliche Funktion handelt. Gemeint ist die Weckfunktion, welche ebenfalls in der App bestimmt wird, aber hier bequem ohne diese aktiviert bzw. deaktiviert werden kann. Links von dieser Taste, kann man die Lautstärke erhöhen und absenken und zu guter Letzt ist ganz links außen die Powertaste untergebracht, mit der man auch den Lautsprecher am Anfang einrichtet, dazu später mehr. Im oberen Rand informieren vier einzelne Anzeige-Elemente ob der Lautsprecher, der Wecker, das Netzwerk oder Bluetooth aktiv ist.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Vor der Verarbeitung her macht der Yamaha MusicCast 20 eine sehr guten und somit auch hochwertigen Eindruck. Sein Eigengewicht von 2,2 kg ist hoch genug, sodass dieser dank dem gummierten Ring an der Unterseite genau da stehen bleibt, wo man diesen aufstellt, auch wenn die Musik mal lauter wird. Die Sensortasten reagieren präzise und sehr zuverlässig.Sehr gut finde ich auch, dass Yamaha das Netzteil im Inneren integriert hat, sodass man lediglich ein normales Stromkabel anschließen muss und nicht noch zusätzlich ein großes Netzteil.

Kritik wäre für mich jedoch die hochglänzende Kunststoffoberfläche, denn diese ist nicht nur ein Staubmagnet, sondern zudem auch empfindlich gegenüber Fingerabdrucken und Kratzern. Bei meinem Testgerät sieht man nämlich z. B. bei Sonnenlicht sehr stark die vielen feinen Kratzer und vor allem die Fingerabdrücke.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Lautsprecheranzahl1x 9cm Tieftöner, 1x 3cm Hochtöner, sowie zwei Passive Membran
Gesamtausgangsleistung40 Watt
MaterialKunststoff
AnschlüsseLAN, WLAN 802.11a/b/g/n 2.4 GHz und 5 GHz, Bluetooth 4.2
Maße/Gewicht186 x 150 x 130 mm (BxHxT)/ 2,2 kg
WiedergabeformateMP3 / WMA / MPEG-4 AAC: up to 48 kHz / 16-bit,
ALAC: up to 96 kHz / 24-bit, FLAC / WAV / AIFF: up to 192 kHz / 24-bit
LieferumfangYamaha MusicCast 20
Netzkabel
div. Anleitungen
Technische Daten des Yamaha MusicCast 20

Einrichtung & Installation

Die Einrichtung des Yamaha MusicCast 20 erfolgt über die von Yamaha kostenlos zur Verfügung gestellte App Namens MusicCast. Diese ist sowohl für iOS, als auch Android im jeweiligen AppStore erhältlich.

MusicCast Controller
Preis: Kostenlos
MusicCast Controller
Preis: Kostenlos

Bevor oder während man den Download der App startet, kann man natürlich bereits den Yamaha MusicCast 20 Lautsprecher mit dem im Lieferumfang beiliegenden Stromkabel verbinden und in eine Steckdose am gewünschten Ort einstecken. Nach dem Start der App muss man ein paar Berechtigungen zustimmen. Zumindest wurde ich an meinem iPhone auf den Zugriff meiner Apple Music-Daten und den Standort gefragt. Diese Zustimmungen kann man natürlich auch beide ablehnen, doch dann muss man damit rechnen, dass einige Funktionen eventuell eingeschränkt sind.

Ist dies alles soweit erledigt, dann wird man dazu aufgefordert, den MusicCast 20 an der Oberseite auf dem Ein-/Ausschaltknopf einschalten. Anschließend auf in der App auf „Weiter“ klicken und wie dort beschrieben die Power-Taste für ca. 5 Sekunden berühren, damit die App den Lautsprecher finden kann. Hat die App den Lautsprecher gefunden, muss man anschließend in die WLAN-Einstellung am Smartphone gehen. Hier sucht man nun nach dem Gerät mit der Bezeichnung „MusicCastSetup“ und gibt das zuvor in der App angegeben Passwort (123456778) ein. Ist dies soweit getan, geht man zurück zu MusicCast-App, wählt hier das eigene WLAN-Netz aus und gibt das zugehörige Passwort ein, sodass die App den MusicCast 20 in euer heimisches WiFi-Netz einbinden kann. 

Nun wählt man nur noch einen Orts- (Raum) und Gerätenamen, sowie ein passendes Bild aus. Dazu stellt Yamaha zahlreiche kostenlose Bilder zur Verfügung, doch wer möchte, kann hier auch selbst ein Bild machen, wo der MusicCast 20 an seinem aufgestellten Ort steht. Die Auswahl der geforderten Punkte wie Ort, Name usw. dient lediglich zu Hilfe, den richtigen Lautsprecher zu wählen, wenn man mehrer MusicCast Geräte nutz. Nach dieser Auswahl ist die Einrichtung fertig abgeschlossen und der Yamaha MusicCast 20 einsatzbereit. Ratsam ist es nun, direkt in die Einstellungen des Lautsprechers zu gehen und das aktuelle Firmware-Update zu laden. Über dies benachrichtig aber auch ein Pop-up Fenster, sobald die Firmware im Hintergrund automatisch geladen wurde. 

(Einrichtung & Installation: 4 von 5 Punkten)

Bedienung & Funktion

Der Yamaha MusicCast 20 kann entweder direkt am Lautsprecher, oder deutlich bequemer und umfangreicher über die MusicCast-App gesteuert bzw. bedient werden.

Über die Touch-Oberfläche am Lautsprecher kann unter anderem die Musik gesteuert werden. Dazu zählen die üblichen Funktionen, wie z. B. Musik pausieren, Lautstärke erhöhen bzw. absenken. Zudem kann aber auch zwischen den drei Favoriten (z. B. Radiosender) gewechselt werden. Diese müssen jedoch zuvor in der App festgelegt werden. Daher ist in den meisten Fällen wie bereits erwähnt, die App die deutlich bequemere Art der Bedienung.

Die App ist meiner Meinung nach gut strukturiert und weitestgehend selbsterklärend aufgebaut. Klar kommt es hier sicherlich anfangs vor, dass man nicht alles direkt findet. Aber dies ist dann dem Funktionsumfang zu Schulden, denn der MusicCast 20 wurde mit zahlreichen nützlichen Funktionen ausgestattet.

Dank den vielen verfügbaren Anschluss- und Musikquellen, hat man hier bei den MusicCast-Geräten eine große Auswahl an verschiedenen Quellen. Sodass hier eigentlich jeder die Möglichkeit hat, seine alltägliche Musikplattform, die er bisher genutzt hat, auch auf dem MusicCast 20 zu nutzen. Ohne z. B. den Lautsprecher zu bedienen oder in die App zu gehen, kann man diesem z. B. die Apple Music Playlist vom iPhone via AirPlay2 zuspielen. Somit wird dieser direkt am iPhone als verfügbares AirPlay-Gerät angezeigt. Ebenso einfach kann man aber auch Spotify Connect nutzen.

In der App wiederum kann man sich aus der Liste der zahlreichen Musikdienste genau diesen aussuchen, welchen man bisher immer genutzt hat. Dazu meldet man sich bei der Auswahl des jeweiligen Dienstes einfach mit den Benutzerdaten an und hat anschließend den vollen Zugriff auf die Lieblingsmusik usw. Zu den verfügbaren Diensten zählen unter anderem: TIDAL, qubuz, SiriusXm, Napster, pandora, Amazon Music usw.

Die meiste Art wie ich persönlich Musik über den MusicCast 20 wiedergegeben habe, war zu etwas 75 % via Apple Music und zu 25 % über Net Radio. Letzteres könnte man mit TuneIn vergleichen, da hier zahlreiche Radiosender über das Internet zur Verfügung stehen. Man findet hier sowohl Lokale als auch jegliche andere Art von Radiosender. Ich persönlich hab mir hier meine Lieblingssender direkt auf die Favoritenliste gesetzt. Hier kann man insgesamt 40 Quellen bzw. Sender hinterlegen und diese dann schneller finden und mit der Wiedergabe starten. Die ersten drei an dieser Liste sind dabei besonders wichtig, denn diese können hier zudem auch direkt über die Touch-Oberfläche am MusicCast 20 ausgewählt werden. Daher sollte man sich hier beim Bestimmen direkt Gedanken machen, welche man am meisten hört.

Das hinzufügen von euren Lieblingssender gestaltet sich als sehr einfach. Dazu den gewünschten Sender auswählen und im Wiedergabemenü auf die drei Punkte im 2/3 unten rechts drücken. Hier kann man dann „zu Favoriten hinzufügen“ wählen und den gewünschten Platz unter den 40 freien Speicherplätzen auswählen.  

Sofern man möchte, kann man an dem hinteren LAN-Port des Yamaha MusicCast 20 auch eine Netzwerkfestplatte anschließen. Dadurch kann man direkt die darauf gespeicherte Musik wiedergeben und zudem auch ganz einfach auf die anderen MusicCast Geräte übertragen. Ansonsten bietet Yamaha hier keine weiteren Möglichkeiten einer kabelgebundenen Musikübertragung. Denn der USB-Port an der Rückseite dient z. B. nicht wie beim Teufel One S zur Musikübertragung via USB-Stick usw., sondern lediglich für den Yamaha-Service. Dafür wiederum ist nicht nur ein häufig zum Einsatz kommender Bluetooth-Empfänger verbaut, sondern auch noch gleich ein Sender. Daher kann man nämlich gegenüber vielen anderen Konkurrenzprodukten die MusicCast Lautsprecher mit einem separaten Kopfhörer oder sogar einem anderen Bluetooth-Fähigen Lautsprecher koppeln. 

Yamaha bietet bei dem MusicCast 20 eine große Anzahl an möglichen Wiedergabe-Formaten. So stehen neben den unkomprimierten Audiodateien wie z. B. WAV, FLAC und AIFF für ein Hi-Res-Audio-Streaming mit bis zu 192 kHz und 24 Bit auch die komprimierten Audioformate MP3, AAC und WMA mit bis zu 48 kHz und 16 Bit zur Verfügung.

Der Vorteil solcher Multiroom-Lautsprecher ist, dass diese zusammen mit mehren Lautsprechern zu einem Stereopaar, aber auch als vollwertige Surround-Anlage für den Fernseher miteinander gekoppelt werden könne. Natürlich kann man auch in jedem Raum verschiedene Musikgenres laufen lassen, hier sind einem keine Grenzen gesetzt. 

(Bedienung & Funktion: 4,5 von 5 Punkten)

Klang

Kommen wir nun zu einem, wenn nicht sogar der wichtigste Punkt eines Lautsprechers, dem Klang.

Die maximale Ausgangsleistung gibt Yamaha mit 40 Watt an. Dafür kommt ein 9 cm großer Tieftöner und ein 3 cm soft Dome Tweeter (Hochtöner) zum Einsatz. Des Weitern gibt es wie bei vielen anderen Lautsprechern in dieser kompakten Größe noch zwei weitere Elemente, damit meine ich die zwei verbauten passive Membrane. Diese werde wie der Name schon sagt nicht aktiv, also via Stromversorgung angetrieben, sondern durch die anderen Treiber bzw. insbesondere dem Tieftöner. Passiv Membrane fungieren ähnlich wie eine Bassreflexröhre, nur das Letzteres nicht immer verbauten werden kann aufgrund der Gehäusegröße usw. 

So genug Theorie, kommen wir nun wie versprochen zur Klangbeschreibung. Der Klang des Yamaha MusicCast 20 kann zwar per Equalizer in der App individuell den eigenen Vorlieben angepasst werden. Doch ich gehe im Test eigentlich immer von der Klangabstimmung aus, wie der Lautsprecher ausgeliefert wird.  

Fangen wir mit den Tiefen bzw. dem Bass an. Dieser ist dank des 9 cm Tieftöner ausgesprochen druckvoll und wird auch bei hohen Pegeln sauber und konturiert wiedergegeben. Insgesamt gefällt mir die klangliche Abstimmung des MusicCast 20 sehr gut, denn er ist sehr pegelfest, sodass keinerlei Töne selbst bei höherer Lautstärke dazu neige, zu verzerren. Die Mitten profitieren von den zusätzlichen Passiven Membrane, denn diese unterstützen die etwas weniger hochauflösenden Höhen. Trotzt der etwas schwachen Auflösung der Höhen, sind diese dennoch detailreich und nur minimal weniger Präsent als die Mitten.

Ich habe mit dem Yamaha MusicCast 20 verschiedene Musikgenres durchgehört, denn oft ist es so, dass nicht jeder Lautsprecher in allen Genres gleich gut überzeugen kann. Dies ist beim Yamaha MusicCast 20 nicht der Fall, dieser kann klanglich immer mit einer präzisen und dynamischen Wiedergabe überzeugen, ohne das dabei z. B. wie üblich oftmals die Mitten verzerren.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

App

Wie bereits erwähnt, ist die App sehr umfangreich. Daher ist diese vielleicht für den ein oder anderen zu Beginn etwas unübersichtlich. Einige Funktionen verstecken sich hier nämlich in Untermenüs, doch glaubt mir, nach einigen Tagen findet man hier alles und zudem braucht man in den Einstellungen nicht jederzeit etwas verändern. Die Grundeinrichtung usw. ist meiner Meinung nach nämlich nicht wirklich umständlicher, als bei Teufel oder Sonos. 

Startet man die App, befindet man sich direkt auf der Übersichtsseite. Auf dieser werden einem alle eigenen MusicCast Geräte mit dem selbst vergeben Namen und dem gewählten Bild dargestellt. Hier kann man zudem direkt von der App aus die einzelnen Lautsprecher Ein- und Ausschalten. Klickt man auf die Abbildung de jeweilige Lautsprecher wie z. B. bei mir auf den MusicCast 20, dann gelangt man in das „My Music“ Menü. Hier kann man auf die zahlreichen Musikdienste und Eingangsquellen wie Bluetooth, Server usw. zugreifen. 

Zurück im Hauptmenü kann man über das „Link-Symbol“ links oben bestimmen, welche Geräte miteinander gekoppelt werden. Sofern man mehrer Yamaha MusicCast Geräte sein eigenen nennen darf. Über das Zahnrad rechts gelangt man in das allgemeine Einstellungsmenü. Hier kann man entweder neue Geräte hinzufügen oder auf die Raumeinstellungen des jeweiligen Gerätes zugreifen. Ebenso kann man jedoch auch auf die Music/Cast, Surround / Stereo-Funktion zugreifen, durch die man beim besitzt von z. B. zwei MusicCast 20 Geräten diese zu einem Stereopaar zusammenfügen kann usw. In den App-Einstellungen wiederum, kann man einige Veränderungen in der App-Ansicht vornehmen wie z. B. die Systemfarbe von schwarz auf weiß ändern, oder bestimmen, dass man die Lautstärke direkt über die Lautstärketasten am iPhone regeln kann. Denn diese Funktion ist von Werk aus deaktiviert.

  Betrachten wir nun das Untermenü des MusicCast 20 an. Hier kann man die üblichen Einstellungen vornehmen wie z. B. den Raumnamen oder das Raumfoto ändern. Direkt darunter wird einem mitgeteilt, dass die Firmware aktuell ist. Sollte dies nicht der Fall sein, dann wird hier „neue Firmware ist verfügbar“ angezeigt, zudem erhält man aber auch per Push-Benachrichtigung eine Info, sollte es der Fall sein, dass es ein neues Update für den jeweiligen Lautsprecher gibt. Im weiteren Verlauf in diesem Untermenü kann man dann noch auf die Accounteinstellungen zugreifen, bei denen man sich unter anderem bei den Streaming-Diensten wie z. B. Deezer oder Spotify anmelden kann. Als besondere Funktion kann man beim Yamaha MusicCast 20 auch einen Wecker programmieren. Dafür kann wie bei herkömmlichen Weckern bestimmen, wann und wie regelmäßig der Wecker klingeln soll. Doch als Besonderheit kann man sich direkt mit seiner Lieblingsmusik vom jeweiligen Streaming-Dienst oder auch direkt vom jeweiligen Radiosender der eigenen Vorlieben aus dem Schlaf wecken lassen. So viel zu den wichtigsten Einstellungsmöglichkeiten des Yamaha MusicCast 20. Es gibt zwar noch einiges mehr, doch dies alles zu erklären, wäre einfach viel zu umfangreich.

(App: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Yamaha wirbt den MusicCast 20 als vielseitig verwendbaren Lautsprecher an. Dies stimmt soweit, denn man kann diesen nicht nur im Solo-Modus betreiben, sondern auch als Stereopaar oder als Surround-Lautsprecher in Verbindung mit weiteren MusicCast kompatiblen Geräten wie z. B. Soundbars, AV-Receivern usw.  

Die zahlreichen integrierten Musik-Streaming-Diensten, der Kompatibilität mit Sprachassistenten von Amazon und Google, sowie den Besonderheiten der Wecker-Funktion, machen den MusicCast 20 zu einem sehr guten Lautsprecher. Doch auch beim wichtigsten Aspekt, dem Klangbild muss sich der MusicCast 20 nicht verstecken.

Preis/Leistung

Wie bereits erwähnt hat mich der Teufel One S überzeugt. Der Preis von 249,99€ (UVP) geht in Ordnung, da vergleichbare Streaming-Lautsprecher preislich auch in diesem Segment liegen. Einen 40m² Raum ausreichend zu beschallen, stellt für ihn kein Problem dar.

Wer einen Streaming-Lautsprecher sucht, der mit nahezu allen gängigen Ansteuerungsmöglichkeiten ausgestattet ist, aber auf einen Sprachassistenten verzichten kann, ist beim Teufel One S genau richtig. Sofern ihr einen Alexa Dot daheim habt, könnt ihr diesen jedoch per AUX anschließen und somit hättet ihr den Sprachassistenten nachgerüstet. 

Yamaha MusicCast 20

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: de.yamaha.com

Aftershokz XTRAINERZ

In aller Kürze

Aftershokz Xtrainerz setzen auf die sogenannte Bone-Conduction-Technolgie. Dabei handelt es sich um keinen klassischen Kopfhörer, der die Musik direkt durch den Ohrkanal überträgt, sondern einem, der den Klang über die Wangenknochen zum Innenohr leitet. Der Vorteil dabei ist, dass die Ohren frei bleiben und man so sein Umfeld deutlich besser wahrnimmt. Zudem ist der neue Aftershokz Xtrainerz wasserdicht und hat einen integrierten MP3 Player. Somit ist dieser ein idealer Schwimmkopfhörer, den man auch in Kombination mit einer Brille, Badekappe usw. nutzen kann. Die fehlende Bluetooth-Verbindung ist ein Manko, denn an die Handhabung mit dem integrierten Speicher ist Gewöhnungssache und nicht sehr bequem.

Gefällt uns

  • Tragekomfort
  • IP68-Zertifizierung (wasserdicht)
  • geringes Gewicht (30 Gramm)
  • integrierter 4 GB Speicher (MP3-Player)
  • Bone-Conduction-Technolgie (Ohren bleiben frei)

Gefällt uns weniger

  • kein Bluetooth
  • Klang unter Wasser besser, als an Land
  • Musikauswahl durch Mp3-Player umständlich.

Aftershokz Xtrainerz

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Aftershokz liefert den neuen Xtrainerz in einer weißen, zweiteiligen Verpackung aus. Daher ist die eigentliche stabile Hauptverpackung in eine dünnere bedruckte Umverpackung eingeschoben.

Auf der Vorderseite ist ein Athlet abgebildet, welcher den Kopfhörer direkt nach seiner Trainingsrunde im Wasser trägt. Dies erkennt man an dem Neopren-Anzug und das die Haare und der Kopfhörer noch leicht nass sind. Zusätzlich prangt oben links der Herstellername und im unteren Teil in silberner Schrift der Name des Kopfhörers „ Xtrainerz “. Zudem wird darunter noch auf Englisch erwähnt, dass es sich um ein wasserdichtes Bone-Conduction MP3 Kopfhörer handelt. Auf der linken Seite wird lediglich erneut darüber informiert, um welche Art von Kopfhörer es sich dabei handelt, dass dieser nach der Norm IP68 wasserdicht ist und er sicher hält und vom Tragekomfort bequem sei.

An der Rückseite prangt natürlich erneut der Name des Herstellers, sowie der des Produktes. Außerdem ist hier eine Abbildung des Xtrainerz zu sehen. Des Weitern nennt Aftershokz hier 7 Merkmale des Kopfhörers, zu denen unter anderem folgende zählen: 4 GB Speicher für Musik, 8 Stunden Musikwiedergabe, Open-Ear-Design, da die Musik über die Wangenknochen ins Innenohr übertragen wird, usw.

Entfernt man die Hülle von der Hauptverpackung, dann findet man hier wie üblich an der Unterseite einige Infos zum Hersteller und der Name des Unternehmens ist auf der Oberseite erneut in Silber aufgedruckt. Die Verpackung wird von zwei Magneten geschlossen gehalten und wird von rechts nach link geöffnet. Direkt erblickt man hier zur rechten den kompletten Kopfhörer durch ein transparentes Sichtfenster und zur linken eine Abbildung, wo ein Mann diese während dem Schwimmtraining trägt. 

Unter dem Kunststoffelement, in dem der Kopfhörer mit Klebestreifen fixiert ist, befindet sich in einer weißen Verpackung das restliche Zubehör. Dabei handelt es sich zum einem um die USB-Ladestation, wasserdichte Ohrstöpsel, ein Handbuch, sowie eine Garantiekarte, was sich zusammen in einer Tasche aus Silikon-Material befindet.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Wie ich es bereits Eingangs des Testberichtes erwähnt habe, handelt es sich beim Aftershokz Xtrainerz um keinen gewöhnlichen Kopfhörer, sondern um einen sogenannten Bone-Conduction Kopfhörer. Der Unterschied besteht darin, dass man bei diesem nicht wie bei anderen Kopfhörern die Treiber in den Ohrkanal stecken muss, sondern diese außen vor dem Ohr am Wangenknochen sitzen. Der Vorteil dieser Technologie ist, dass dabei die Ohren absolut frei bleiben, wodurch man das Umfeld um sich selbst herum deutlich ungestörter wahrnehmen kann. Wie genau der Klang aber dann ins Gehör übertragen wird, verrate ich euch etwas später unter dem Unterpunkt „Klang“ ausführlicher. 

Beim Aftershokz Xtrainerz sind beide Transducer (Klangerzeuger) über ein ca. 3 mm dicken Federstahlkern mit Titanlegierung verbunden. Damit sich das ganze jedoch angenehm anfüllt, sowie gegen Wasser abgedichtet ist, wurde dies mit einem Gummimaterial überzogen. Diese dünne Verbindung könnte man als Nackenband bezeichnen, doch es liegt nicht wirklich auf dem Nacken auf, sondern verläuft abstehend vom Hinterkopf zu den Ohren. Das Abstehen hat hier seinen Grund, denn dies soll so sein, damit hier beim Sport wie z. B. Radfahren, Schwimmen usw. nichts stört bzw. ständig gegen den Hinterkopf klopft.

Hinter dem Ohr verläuft das „Nackenband“ auf beiden Seiten in ein dickeres Element. Dieses ist 35 x 20 x 8 (L x B x T) mm dick und beherbergt links lediglich den Akku und auf der rechten Seite ein weiteren Teil des Akkus, sowie die Steuerungselemente und in der Innenseite die Ladekontakte. Auf diese Steuerungselemente und die Bedienung gehe ich wie üblich im weiteren Verlauf dieses Testberichtes ein. Von den gerade eben erwähnten dickeren Elemente verlaufen die Kopfhörer wieder etwas dünner über das Ohr, bis diese an zwei dickeren Elemente enden. Diese sind knapp 24 x 15 x 9 (L x B x T) groß und beinhalten die Transducer, die Technologie der Bone-Conduction Klangübertragung.

Das Design der Aftershokz Xtrainerz, welche insgesamt in vier Farben erhältlich sind, darunter: Schwarz, Blau, türkis und rot, gefällt mir sehr gut. Das zusätzlich schlichte einfarbige Design wird durch die zusätzlichen weißen Kunststoffelemente, welche in den Bereich des Nackenbands und an dem Bereich der Auflageflächen der Klangerzeuger mit eingespritzt wurden deutlich aufgelockert. 

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Aftershokz Xtrainerz ist sehr gut. Hier gibt es meiner Ansicht nach nicht wirklich etwas zu bemängeln. Dank der gummierten Oberfläche fühlt sich der Xtrainerz sehr bequem an. Da diese zudem komplett mit dem Gummierten-Material überzogen wurden, ist der Kopfhörer nach IP68 wasserdicht. Dadurch kann der Aftershokz Xtrainerz beim Tauchen auf bis zu 2 Meter für max. 2 Stunden genutzt werden. Dabei muss man nicht drauf achten, dass irgendeine Abdeckung wie z. B. der Lade-Anschluss geschlossen ist, denn der Kopfhörer wird über die bereits erwähnten Ladekontakte aufgeladen.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

ArtBone-Conduction Kopfhörer
Besonderheitenmit integriertem 4 GB MP3-Player, aber ohne Bluetooth, wasserdicht nach IP68
FarbeSchwarz, blau, türkis und rot
AkkuMusiklaufzeit: bis zu 8 Stunden
Ladezeit: ca. 2 Stunden
Gewicht 30 g
Unterstützte MusikformateMP3, WMA, AAC, FLAC und WAV
Übertragungsbereich20- 20.000 Hz
TönerJeweils links und rechts ein Transducer
Lieferumfang1x Aftershokz Xtrainerz Kopfhörer
1x 20 cm Ladestation
1x Wasserdichte Ohrstöpsel
Kurzanleitungen
Garantiekarte usw.
Technische Daten des Aftershokz Xtrainerz

Tragekomfort

Beim ersten Anlegen des Aftershokz Xtrainerz merkt man direkt dessen geringes Gewicht von knapp 30 Gramm. Dennoch ist der Kopfhörer im ersten Moment etwas präsenter spürbar, da dieser leichten druck vor den Ohren erzeugt, was man von herkömmlichen In-Ears nicht gewohnt ist. Dieser ist jedoch sehr gering und daher gewöhnt man sich daran wirklich sehr schnell. Durch seine gebogene Form wird für einen Sicheren halt gesorgt, denn schließlich ist es bei diesem Kopfhörer so, dass dieser lediglich durch diesen „Anpressdruck“ und der Halterung über dem Ohr bei jeglicher Bewegung fest an der Position hält.

Dies mag man eigentlich gar nicht glauben, aber selbst bei einer Wenderolle im Schwimmen hat der Aftershokz Xtrainerz perfekt gehalten. Durch die Bauweise werden einige unter euch vielleicht meinen, dass man als Brillenträger Probleme haben wird, doch dem ist definitiv nicht so. Zwar liegt der Ohrhörer wie eine Bille über dem Ohr auf, doch dabei wird der halt der Brille bei Brillenträger eigentlich kaum beeinflusst. Ich persönlich hatte keinerlei Problem die Kopfhörer über eine länger Zeit (mehrer Stunden) zu tragen. Dies liegt unter anderem auch daran, dass die Auflagefläche der Klangerzeuger mit einem sehr angenehm anfühlenden weichen Silikonmaterial überzogen wurden.  

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Bedienung

So, nun komme ich wie bereits versprochen auf die Bedienung ausführlich zurück. Schließlich wird die Musik einzig und allein über die vier Tasten an der rechten Seite des Kopfhörers gesteuert. Es gibt nämlich beim Aftershokz Xtrainerz kein verbautes Bluetooth-Modul und somit wird dieser nicht wie die anderen Geräte des Herstellers mit dem Smartphone verbunden. Sondern die Musik wird ganz allein über den integrierten MP3 Player wiedergegeben. 

Am Bedienelement gibt es drei Tasten, die nach unten gerichtet sind. Welche unter andern dazu dienen, die Musik zu steuern. Eine weitere Taste ist nach hinten gerichtet und bietet die Möglichkeit zu bestimmen, in welcher Reihenfolge die Musik abgespielt wird. Doch der Reihe nach, fangen wir mit dem „normalen“ Tasten an. 

Zum Anschalten des Aftershokz Xtrainerz drückt man die Multifunktionstaste (mittlerer Knopf) für drei Sekunden. Dabei ertönt kurz ein Startton und die Stimme teilt einem mit, wie voll der Akku noch ist. Diese Angabe ist jedoch sehr ungenau, da diese nur: High, Medium und Low benutz. Eine Prozentanzeige gibt es daher leider nicht. Über die mittlere Taste lässt sich der Kopfhörer auch Abschalten, dazu einfach ebenfalls diese Taste 3 Sekunden gedrückt halten. 

Während der Musikwiedergabe, welche beim starten übrigens direkt anfängt zu spielen, kann die Musik jederzeit mit der mittleren Taste angehalten oder wieder weitergespielt werden. Daneben befinden sich jeweils davor und dahinter die „+“ und „-“ Tasten, über welche man logischerweise die Lautstärke regulieren kann. Drückt man jedoch eine der Tasten für zwei Sekunden, springt man im Falle der „+“ Taste einen Track vor und auf „-“ einen Titel zurück. Betätigt man wiederum im pausierten Modus eine der beiden Lautstärketasten, wird einem ebenfalls der Akkustand mitgeteilt, jedoch ebenso wie beim Start sehr unpräzise. 

Kommen wir nun noch zur etwas versteckten Taste, welche wie bereits angedaut, nach hinten gerichtet ist. Über diese Taste lässt sich der Wiedergabe-Modus einstellen. Dabei kann man ganz einfach durch jedes Betätigen zwischen „normal“, „wiederholen“ und „zufällig“ wählen. Durch Längeres betätigen kann man hier zudem vom Allgemeinen-Modus auf den Schwimmmodus wechseln. Dabei wird das Klangbild verändert, da dieses unter Wasser deutlich anders klingt, dazu aber unter „Klang“ mehr. Zu guter Letzt kann man direkt am Kopfhörer auch die Sprache ändern, denn diese ist von Werk aus ich Chinesisch eingestellt. Dies erfolgt durch das Betätigen der Lautstärke „+“ und „-“ Tasten, welche man hier beide gleichzeitig für zwei Sekunden betätigt. Bei jedem Betätigen wechselt die Sprache durch, dabei stehen jedoch lediglich Englisch, Chinesisch, Japanisch und Koreanisch zur Auswahl.

(Bedienung: 3 von 5 Punkten)

Musik

Der große Vorteil des neuen Aftershokz Xtrainerz ist der integrierte MP3 Player mit 4 GB Speicher. Dadurch besitz dieser zwar anders als die bisherigen Aftershokz Kopfhörer kein Bluetooth, was etwas Schade ist. Doch dafür ist dieser komplett wasserdicht und man kann zudem das Smartphone sofern nicht benötigt, problemlos beim schwimmen oder Lauftraining daheim lassen. Schließlich ist ein Smartphone in den meisten sportlich Anwendungen Ballast und wirkt oftmals einschränkend in den Bewegungen.

Es stehen wie bereits erwähnt 4 GB Datenspeicher für Musik zur Verfügung. Dieser Speicher kann ganz „einfach“ am Windows PC, aber auch am Mac mit Musik belegt werden. Dazu einfach den Kopfhörer mithilfe des Ladekabel (Ladeschale) am Notebook oder PC anschließen und schon wird dieser als Massenspeicher-Medium auf dem Desktop angezeigt. Somit lässt sich Musik, sofern diese auf einem Computer gespeichert ist einfach per Drag & Drop auf den internen Speicher kopieren.

Beachten sollte ihr jedoch, das hier keine Musik von Streaming-Diensten wie zum Beispiel Spotify, Deezer oder Apple Music übertragen könnt. Es können lediglich, gekaufte bzw. von der CD überspielte Musiktitel in den Formaten: MP3, WMA, AAC, FLAC und WAV übertragen werden. Daher ist man hier etwas eingeschränkt, was in der heutigen Zeit von Streaming-Diensten für einige unter euch ein großer Kritikpunkt ist. Für diejenigen ist es daher ratsam, auf ein eventuell neues Modell zu warten, welches dann ebenfalls wasserdicht sein könnte und mit Bluetooth daher kommt, oder man greift zu den älteren Modellen.

(Musikübertragung: 3,5 von 5 Punkten)

Klang

Kommen wir nun wie immer zum wichtigsten Punkt bei einem Kopfhörer, dem Klang. Auf diesen war ich beim Xtrainerz ebenfalls sehr gespannt, denn schließlich sind die Modelle von Aftershokz keine herkömmlichen Kopfhörer mit Treibern, sondern welche, die über die sogenannten „Transducer“ Musik bzw. den Klang übertragen.

Das Besondere dabei ist, dass die Klangübertragung nicht durch die Luft in den Ohrkanal eingespielt wird. Sondern die Transducer den Klang, dank ihren minimale Vibrationen, durch den Wangenknochen zum Innenohr übertragen.

Dabei hat diese Technologie natürlich Vor- und Nachteil. Zum einen bleiben die Ohren frei, sodass man trotz Musikhören alles um sich herum dennoch gut wahrnehmen kann. Redet jemand mit einem, hört man die Person völlig klar und deutlich ohne die Kopfhörer absetzen zu müssen. Dafür wiederum entsteht hier natürlich auch ein Nachteil, und zwar die Isolierung der Umgebungsgeräusche. Sucht man hier einen Kopfhörer, bei dem man ungestört die Musik genießen kann, ist man mit dieser Technologie absolut falsch. Schließlich sind die Ohren frei und von daher hört man den Straßenverkehr beim Radfahren sehr deutlich. Sodass diese selbst in der höchst möglichen eingestellten Lautstärke die Umgebung nicht ausblenden können. Dies wäre ja auch nicht der Sinn des ganzen, schließlich wirbt man hier, dass man nicht komplett von seinem Umfeld isoliert wird.  

Nun komm ich wie versprochen zum Klangbild. Den Frequenzgang gibt Aftershokz mit einem typischen Wert von 20 Hz – 20 KHz an. Doch wie so oft, sagt dieser Wert auch bei den „Lautsprecherfreien“ Kopfhörern wenig zum Klangbild aus. Daher möchte ich euch meine Meinung dazu ausführlicher beschreiben. 

Im „trockenen“ also z. B. Zuhause, oder im Freien, konnte mich der Aftershokz Xtrainerz besonders von den Mitten und Höhen positiv überraschen. Die Höhen gefallen mir besonders, durch ihre hauchauflösende und saubere Wiedergabe. Die Mitten sind zwar ebenfalls präsent, klingen jedoch im Vergleich zu den Höhen etwas dumpfer. Der Bassbereich wiederum fällt im Allgemeinen etwas mager aus und bieten bei dieser Klang-Übertragungstechnologie logischerweise ein schwächeres Fundament.

In seinem eigentlichen Verwendungsgebiet, dem Wasser, klingt der Kopfhörer vollkommen anders. Nutzt man den Aftershokz Xtrainerz beim normalen Modus im Wasser, fällt direkt auf, dass dieser hier bei gleicher Lautstärke um einige Stufen lauter klingt und zudem extrem an Tiefenbass gewinnt. Das Klangbild klingt kurz gesagt einfach deutlich wärmer abgestimmt. Dabei klingt das Ganze jedoch so bassbetont, dass dieser die Höhen und Mitten klar übertönt. Hier empfiehlt es sich daher logischerweise, den Schwimmmodus zu aktivieren. Dadurch wird das Klangbild in der Abstimmung deutlich höher abgestimmt, was zwar in der Luft extrem höhenlästig klingt, unter Wasser jedoch perfekt abgestimmt ist.

Das Problem dabei ist jedoch, dass sich das Klangbild auch beim Verwenden der mitgelieferten Ohrstöpsel verändert. Schließlich dringt ohne diese, permanent Wasser in die Ohren, was wiederum für einen verstärken Bass sorgt. Dabei verändert sich dieser jederzeit beim Atmen über Wasser und so schwankt das Klangbild permanent, außer man würde ständig unter Wasser bleiben. Somit empfiehlt es sich, die Kopfhörer im Wasser nur in Kombination mit den mitgelieferten wasserdichten Ohrstöpseln zu verwenden, da mit diesen das Problem weitestgehend umgangen wird. 

Was man noch beachten sollte und ich persönlich etwas störend finde, ist die Lautstärken-Regulierung des Systemsounds. Dieser wird nämlich bei Reduzierung der Musiklautstärke nicht mit abgesenkt und daher gibt der Kopfhörer diesen immer sehr präsent und laut wieder. Insgesamt würde ich die maximale Lautstärke als überraschend hoch bezeichnen. Angelegt auf den Wangen, neigt der Kopfhörer jedoch ab ca. 70 % dazu, sehr zu vibrieren, was einige unter euch eventuell so wie mich persönlich auf Dauer stören könnte.

(Klang: 3,5 von 5 Punkten)

Akku

Der verbaute Akku im Xtrainerz ist insgesamt 183 mAh groß. Durch diesen verspricht das Unternehmen eine Akkulaufzeit von bis zu 8 Stunden. Dieser Wert hängt dabei natürlich wie üblich von der eingestellten Lautstärke ab. Weitere Einflüsse hat man hier jedoch nicht, da keine Verbindung mit einem Smartphone aufgebaut werden muss. Schließlich ist im Kopfhörer kein Bluetooth-Modul verbaut, sondern ein fest integrierter Speicher, den man wie einen MP3 Player sehen kann. In meinem Test kam ich bei etwa mittlerer Lautstärke zusammengerechnet auf eine Laufzeit von gut 9 Stunden, was soweit ein guter Wert ist. 

Aufgeladen bzw. wieder mit Strom versorgt, wird der Aftershokz Xtrainerz über ein im Lieferumfang beiliegendes Ladecase mit einem knapp 20 cm langen USB-A Anschlusskabel. In dieser Ladeschale, welche via seitlichem Knopf geöffnet wird, kann der Xtrainerz einfach eingesetzt werden und durch das zuklappen wird dieser anschließend direkt mit Strom versorgt. Diesen Vorgang bestätigt eine versteckte LED am Kopfhörer, welche durch ein im Ladecase integriertes Sichtfenster durchleuchtet. Je nach aufleuchten erkennt man dabei, wie voll der Akku gerade ist. Für eine komplette Aufladung benötigt man ca. 2 Stunden. Eine Schnellladefunktion gibt es bei diesem Gerät nicht.  

(Akku: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Beim Aftershokz Xtrainerz handelt es sich um ein Kopfhörer, welcher angesichts seines geringen Gewichtes, der IP68-Zertifizierung und einem guten Klangbild an Land, aber einem noch besseren unter Wasser überzeugen kann. Außerdem bietet der interne Speicher genug Platz, um darauf gut 1000 Musiktitel abzuspeichern und der Tragekomfort gefällt mir ebenso. Schließlich kann der Kopfhörer selbst mit Badekappe und Brille getragen werden und hält echt bombenfest. 

Kritikpunkt ist hier lediglich die unpräzise Ansage der Akkulaufzeit, dass dieser nicht auf Deutsch gestellt werden kann und er ohne Bluetooth daher kommt. 

Preis/Leistung

Die UVP des Aftershokz Xtrainerz liegt bei 159,95€. Teilweise ist dieser online aber auch bereits für ein paar Euro weniger verfügbar. Zwar ist der Preis eigentlich hoch gesetzt. Doch im direkten Vergleich wüsste ich persönlich hier jetzt kein Produkt, was mit diesem Funktionsumfang mithalten kann, schließlich ist die Technologie anders, als bei herkömmlichen Kopfhörern. 

Könnt ihr persönlich über die von mir genanten negativen Aspekte hinwegsehen, dann kann ich den Aftershokz Xtrainerz euch ans Herz legen. Möchte man jedoch nicht den Speicher via Drag & Drop mit Musik auffüllen und diese ohne Ahnung welcher Track gleich abgespielt wird nutzen, dann sollte man auf jeden Fall zu einem Bluetooth Modell greifen. Hier kann man nämlich dann am Smartphone die Playlist auswählen und bei Bedarf diese direkt über den Kopfhörer steuern.  

Aftershokz Xtrainerz

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unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: aftershokz.com.de

AUKEY EP-T10 True Wireless

In aller Kürze

Die AUKEY EP-T10 True Wireless sind empfehlenswerte Kopfhörer mit recht kompakten Abmessungen und sehr guter Sporttauglichkeit durch einen sicheren Sitz. Die Verarbeitungsqualität, wie auch die lange Akkulaufzeit können überzeugen. Auch die Klangqualität findet gefallen, wenn sie auch nicht gänzlich überzeugen kann. Eine erstaunlich gut funktionierende Touchbedienung rundet das Ganze ab.

Gefällt uns

  • Akkulaufzeit
  •  kompakte Abmessungen
  •  Bluetooth 5.0
  •  Haptik & Sporttauglichkeit
  •  Touchbedienung

Gefällt uns weniger

  • kein aptX
  •  Synchronität bei Videos etc.
  •  Druckgefühl bei längerem Tragen

AUKEY EP-T10 TRUE WIRELESS

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die AUKEY EP-T10 True Wireless kommen in einer schlichten und minimalistischen dunkelgrauen Verpackung daher. Die Vorderseite zierten die True Wireless Kopfhörer samt Lade- und Transportcase. Das Logo der Key Series ist ein Merkmal dieser Kopfhörer, das uns noch öfters entgegenkommen wird, denn AUKEY als Hersteller wird auf der Verpackung nur klein erwähnt. Mit der Key Series hat der Hersteller Design mit gutem Klang im Programm.

Hebt man die Verpackungsoberseite an, liegt in einer Kunststoffschale das Lade- und Transportcase sowie die einzelnen Ohrhörer. Unter dieser Plastikschale wiederum finden sich Bedienungsanleitung, Granatiekärtchen, sowie jeweils einzeln verpackt, Eartips in verschiedenen Größen, wie auch ein kurzes USB-C Ladekabel.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

AUKEY EP-T10 True Wireless sind True Wireless Kopfhörer, also komplett kabellose In-Ears Kopfhörer. Die einzelnen Ohrhörer sind recht kompakt und setzen auf ein bekanntes Knopfdesign samt Silikon-Eartips.  Die AUKEY EP-T10 True Wireless sind in einer hellgrauen Farbe gehalten und mitsilbernen Akzenten versehen. Auch hier sieht man wieder das „Key Series“-Logo. Apropos – diese dient dank Touch-sensitiver Oberfläche auch als Bedienfeld.

Durch Tippen (länger oder kürzer), können hier Musik abgespielt, pausiert, lauter oder leiser gestellt werden. Die Kopfhörer verzichten gänzlich auf physische Tasten. Ein- und Ausgeschalten werden sie automatisch sobald man die dem Ladecase entnimmt oder eben zurückgibt.

Um einen besseren Halt im Ohr zu gewährleiten, besitzen die Kopfhörer kleine Haken. Hat man für die eigenen Ohren die richtigen Größen der Aufsätze gefunden, sitzen die AUKEY EP-T10 True Wireless fest und angenehm.

Das zugehörige Transport- bzw. Ladecase ist rund und im Verhältnis zu den einzelnen Ohrhöhrern relativ groß und gänzlich aus Kunststoff. Durch eine Drehbewegung wird der Deckel geöffnet. Die Arretierung hierbei hätte jedoch etwas besser gelöst werden können, weil sie sich sehr leicht löst. Auf der Vorderseite geben 4 LED Lichter Auskunft über den Akkuzustand des Ladecase. Rückseitig befindet sich ein USB-C Anschluss zum Laden. Was mir ebenfalls gut gefällt ist, dass die einzelnen Ohrhöhrer magnetisch befestigt werden und man sie somit nicht in Millimeterarbeit in das Case legen muss.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitungsqualität der AUKEY EP-T10 True Wireless ist im Großen und Ganzen gut.

Die einzelnen Kopfhörer sind für mich besser verarbeitet, als das Transport- und Ladecase. Wie schon im vorherigen Punkt ist mein Kritikpunkt der Schließmechanismus eben dieser und auch hier und da knarzt das Case.

Es wird zur Gänze auf einen gummierten Kunststoff gesetzt. Dies finde ich jedoch im Zusammenhang mit Sport und der Schweißbeständigkeit durchaus positiv.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer
FarbeGrau
Akkuintegriert
Akku Ohrhörer: 7h
Akku Ladecase: 17,5h
Gewicht8g (je Ohrhörer)
MaterialCelluloseacetat, Kunststoff, polierter Edelstahl (Ladecase)
KonnektivitätBluetooth 5.0
Codec: A2DP, AVRCP, HFP, HSP, SBC, AAC
Lautsprechertypdynamisch
AbmessungenOhrhörer: 22 x 16 x 17 mm
Ladecase: 64.6 x 26.8 x 45.1mm
MikrofonMEMS (Microphone Chip)
Lieferumfang1x AUKEY EP-T10 True Wireless
3x Silikon-Ohrtips
3x Ohrhaken
1x Transport- und Ladecase
1x USB-C Ladekabel
1x Bedienungsanleitung

Tragekomfort

Der Tragekomfort ist eines der Hauptargumente für den Kauf eines True Wireless Kopfhörers. Bei den AUKEY EP-T10 True Wireless handelt es sich wie eingangs erwähnt um relativ kompakte Kopfhörer, die nicht zu sehr aus dem Ohr hervorstehen. Hat man die passendenden Silikonaufsätze gefunden, sitzen die Kopfhörer wirklich fest, was sie meiner Meinung nach zu idealen Sportkopfhörern macht.

Dennoch finde ich, dass die AUKEY EP-T10 True Wireless nach einer gewissen Zeit ein Druckgefühl auslösen. Ich kann nicht genau nachvollziehen woran das liegt. Dies könnte am Schwerpunkt liegen oder aber auch rein anatomisch an meinen Ohren.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Klang

Der Klang ist wie immer sehr subjektiv.

Die Höhen würde ich als nicht übertreibend, aber auch nicht als zu zurückhaltend beschreiben. Die Mitten sind meiner Meinung nach ganz angenehm, aber auch nicht als besonders zu beschreiben. Bei den Tiefen wiederum würde ich den AUKEY EP-T10 True Wireless Pluspunkte geben wollten, da diese nicht zu sehr betont werden aber eben doch ausreichend gut und kräftig.

Aufallend ist, dass bei hoher Lautstärke die Klangqualität ziemlich leidet und ein gewisses Rauschen bemerkbar ist.

Das eingebaute Mikrofon ist nur in ruhigen Umgebungen brauchbar, bewegt man sich hingegen schnell oder hat Wind um die Ohren, ist es leider mehr schlecht als recht. Der Fairnesshalber muss man sagen, dass dies leider für fast alle True Wireless Kopfhörer gilt.

(Klang: 3,5 von 5 Punkten)

Akku

Die Akkulaufzeit wird auf dem Papier mit bis zu 7 Stunden angegeben, was ein erstaunlicher Wert ist. Im Alltag kam ich hingegen etwa auf knapp über 5 Stunden. Dies hängt allerdings sehr stark von den Hörgewohnheiten, insbesondere der Lautstärke ab.

Mit dem Ladecase hat man zusätzlich zweieinhalbvolle Ladungen mit in der Tasche. Das sind wirklich ganz ordentliche Laufzeiten.

Gut gefällt mir auch, dass der Hersteller auf USB-C setzt und man hier also auch gerüstet für die Zukunft ist.

Bluetooth & Signalqualität

Die Einrichtung der Bluetooth Verbindung ist für User innerhalb weniger Sekunden erledigt und erfordert keiner besonderen Kenntnisse. Während der rechte Ohrhörer der sogenannte Masterkopfhörer ist und somit eine Verbindung mit dem Endgerät eingeht, verbindet sich der Linke mit dem Master-Kopfhörer.

Obwohl AUKEY EP-T10 True Wireless auf Bluetooth 5.0 setzt, ist ein deutlicher Lag, beispielsweise bei Videos bemerkbar. Bei Musikgenuss fällt diese Latenz weniger ins Gewicht. Positiv hingegen ist die Verbindungsqualität hinsichtlich Reichweite.

App

Leider bietet AUKEY auch für seine Premium Kopfhörer-Serie keine App an, um beispielsweise Personalisierungen durchführen zu können.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit der „Key Series“ hat AUKEY Design- und Klangtechnisch anspruchsvollere Kunden im Blick. Dies ist eine interessante Strategie zumal sich der Hersteller besonders mit preisgünstigen Accessoires und Kopfhörern einen Namen gemacht hat. Allerdings muss man dem Hersteller zugutehalten, dass hier wirklich geliefert wurde und ein gutes Produkt entstanden ist.

Preis/Leistung

Der Hersteller ruft einen UVP von 109,99 EUR für den AUKEY EP-T10 True Wireless aus. Hier bewegen wir uns im guten Mittelfeld. Für diesen Preis bekommt man allerdings ein rundes Gesamtpaket mit sehr guter Akkuleistung und gutem Design.

AUKEY EP-T10 TRUE WIRELESS

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: aukey.com

Beyerdynamic Blue Byrd

In aller Kürze

Mit dem leichten Blue Byrd, hat Beyerdynamic einen kabellosen In-Ear Kopfhörer auf den Markt gebracht. Bei diesem setzt man auf eine Verbindung der einzelnen Ohrhörer via Kabel und zugleich moderne bzw. qualitativ hochwertige Audio-Codecs wie AAC und aptX LL. Dank Klangpersonalisierung verspricht das Unternehmen ein noch besseres Hörerlebnis. Zwar setzt man hier auf einen modernen USB-Typ-C Lade-Anschluss, doch 6 Stunden Akkulaufzeit sind im Vergleich zur Konkurrenz nicht besonders viel. Das Klangbild ist nicht so neutral abgestimmt wie von Beyerdynamic gewohnt, kann aber im Großen und Ganzen überzeugen.

Gefällt uns

  • Tragekomfort
  • Flaches Gehäuse
  •  geringes Gewicht ( 17 Gramm)
  • USB-Typ-C Anschluss
  •  Klangpersonalisierung

Gefällt uns weniger

  • schleschlechte Sprachverständlichkeit
  • zu geringe Akkulaufzeit (6 Stunden)
  •  teils unpräzise Bedienung

Beyerdynamic Blue Byrd

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Neben dem von mir bereits getesteten Lagoon ANC, bei dem es sich um einen Over-Ear Kopfhörer handelt, hat Beyerdynamic zur IFA 2018 auch noch einige In-Ear Modelle vorgestellt. Eines davon ist der Blue Byrd, ein Bluetooth In-Ear Kopfhörer mit dünner Kabelverbindung, modernem Design und Klangpersonalisierung.

Die Verpackung des Beyerdynamic Blue Byrd ist ausgesprochen klein, da sich das Unternehmen hierbei auf das wesentliche konzentriert hat. Bevor ich auf das eingehe, was sich im Inneren und somit im Lieferumfang befindet, möchte ich euch kurz wie gewohnt noch die Verpackung näher beschreiben.   

Die Vorderseite der kleinen Schachtel, ziert wie üblich, neben dem Herstellernamen auch der Name des In-Ear Kopfhörer „Blue Byrd“. Außerdem ist hier eine vergrößerte Abbildung der beiden Ohrstücke abgebildet und es wird auf Englisch darauf hingewiesen, dass es sich um Bluetooth In-Ear Kopfhörer handelt, der mit einer Klang-Personalisierung ausgestattet wurde. Unten links werden zudem noch die Logos von Bluetooth und Qualcomm aptX Low Latency dargestellt, da der In-Ear Kopfhörer mit diesen Funktionen ausgestattet wurde.

An der linken Seite ist wie beim Beyerdynamic Lagoon ANC, in einer kurzen Ausführung der Lieferumfang und die wichtigsten Ausstattungsmerkmale aufgelistet. Zu guter Letzt wird an der Rückseite der Blue Byrd In-Ear-Kopfhörer etwas kleiner, jedoch immerhin komplett dargestellt. Ebenso wir hier einiges an Text, über die MOSAYC-Klang-Personalisierung erwähnt. Des Weitern weißt man auf die MIY-App, welche kostenlos für iOS und Android erhältlich ist hin. 

Öffnet man die kleine Verpackung an der Oberseite, kommt direkt ein kleines, hochwertiges Transport-Etui zum Vorschein. In diesem befindet sich bei der Anlieferung nicht nur der Beyerdynamic Blue Byrd In-Ear Kopfhörer, sondern auch das USB-Typ-C Ladekabel und die Ohranpassstücke. Dieses Transport-Etui befindet sich übrigens sicher gehalten in einem 100 % Biologisch abbaubaren Material. Unter dem Element findet man schließlich noch die üblichen Kurzanleitungen, welche eigentlich bei keinem Produkt fehlen sollten.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Beim Blue Byrd, handelt es sich um einen In-Ear Kopfhörer, bei dem beiden Ohrhörer mit einem knapp 2 mm dicken Kabel miteinander verbunden sind. Zwischen diesem knapp 700 mm langen Kabel befinden sich zum einen je 190 mm unterhalb des jeweiligen In-Ear Kopfhörer eine Verdickung (Kunststoffelement). In diesem 40 x 13 x 9 mm (L x H x B) Kunststoffelement, ist jeweils ein kleiner Akku integriert, welche den In-Ear Kopfhörer mit Strom versorgen. 

Unterhalb des rechten Ohrhörers ist dazwischen jedoch noch eine größere Drei-Tasten-Fernbedienung integriert. Dies ist vom Ohrhörer 70 mm entfernt und ca. 60 x 12 x 8 mm (L x H x B) groß. Diese Fernbedienung umfasst neben den drei Drucktasten, auf die ich später noch unter Bedienung genauer eingehen werde, ein Mikrofon, sowie eine rote/blau Status-LED auf der Rückseite. Des Weiteren befindet sich direkt daneben bzw. auf der Rückseite hinter den Bedientasten ein Beyerdynamic Schriftzug und an der Seite ein USB-Typ-C Anschluss, über welchen man den Akku aufladen kann.

Das Gehäuse der In-Ear Kopfhörer wurde aus drei einzelnen Teilen gefertigt. Dem Kunststoff-Rahmen, indem das Kabel verläuft, der Trichterförmige-Kunststoff-Teil mit dem Treiber an der Vorderseite, an dem dann auch die Ohrtipps befestigt werden. Sowie dem Aluminiumelement, an dem an der Außenseite das neue Beyerdynamic-Logo in Form eines „y“ erhaben prangt.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Nicht nur bei den Over-Ear und On-Ear Kopfhörern ist es den Herstellern wichtig, ein möglichst bequemen, aber zugleich leichten Kopfhörer zu Entwickeln, sonder auch bei den In-Ear Kopfhörern. Daher verwendet auch Beyerdynamic hier zum Großteil Kunststoff. Lediglich die Aluminium-Zierplatte an der Außenseite, welche beim Tragen später nur minimal hervorsteht, wurde aus Aluminium hergestellt. Beim Gewicht kann der Beyerdynamic Blue Byrd ebenfalls überzeugen, denn mit einem Gesamtgewicht von 17 Gramm, fällt dieser sehr leicht aus.

Was ich an der Verarbeitung am neuen Blue Byrd etwas kritisieren könnte, wäre z. B. die Drei-Tasten-Fernbedienung. Diese fällt mir persönlich etwas zu groß aus und zudem gefällt mir die Unterteilung der drei Schaltbereich nicht wirklich. Beyerdynamic hat hier nämlich lediglich eine Bedienebene integriert, welche sich lediglich durch drei einzelne Druckpositionen unterscheidet. Hier hätte man meiner Meinung nach lieber auf drei einzelne vorstehende gummierte Tasten setzen sollen, denn somit könnte man diese direkt mit den Fingern ertasten. Dies ist so in dieser Ausführung leider nicht möglich, da die „+“ und „-“ Taste hier vertieft integriert wurde und sich kaum erfühlen lassen. 

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtIn-Ear-Kopfhörer
BesonderheitenBluetooth 4.2 Leistungsklasse 2
FarbeSchwarz
AkkuLaufzeit Bluetooth® . . . . . . . . . bis zu 6 Stunden.
Ladezeit: ca. 1 Stunden
Gewicht 17 Gramm komplett
Ohrhörer selbst (ohne Kabel) 6 Gramm
Unterstützte ProfileHSP, HFP, A2DP, AVRCP, SPP, GAP, SDP
Unterstützte CodecsaptX™, aptX LL™, AAC, SBC, mSBC
Übertragungsbereich10-25.000 Hz
TönerJeweils links und rechts ein geschlossener Dynamischer-Treiber
Lieferumfang1x Beyerdynamic Blue Byrd In-Ear-Kopfhörer
1x 70 cm langes USB-Typ-C-Ladekabel
1x Hardcase
Kurzanleitungen
5 Parr Ohrtips in den Größen (XS; S; M; L; XL). Vormontiert ist von Werk aus die Größe M.
Technische Daten des Aftershokz Xtrainerz

Tragekomfort

Beyerdynamic verspricht beim Blue Byrd einen hohen Tragekomfort, der dank dem ergonomisch geformten Gehäuse und dessen flachen Bauform gewährleistet werden soll. Dieser Aussage kann ich soweit auch absolut zustimmen. Direkt beim Einsetzen in den Ohrkanal merkt man schon, wie gut sich diese bzw. die Silikon-Ohrpassstücke dem Ohrkanal anpassen. Gleichzeitig stellt man auch fest, dass die Ohrstöpsel zwar gleich tief wie viele anderen In-Ear Ohrhörer im Ohr sitzen, aber dank deren flachen Bauweise kaum aus dem Ohr hervorstehen. Für mich persönlich sind das von all den In-Ear Kopfhörer die ich getestet habe, diejenigen, die am wenigsten hervorstehen. Daher kann man, wie Beyerdynamic unter anderem verspricht den Blue Byrd zum Entspannen oder auch schlafen verwenden, denn an den Ohren gibt es keinen Druck, der bei anderen Ohrhörer entstehet, wenn man auf diese liegt.

Getragen wird der Beyerdynamic Blue Byrd entspannt über den Nacken. Dabei liegt das Kabel angenehm auf der Haut auf, da dieses mit einer weichen Oberfläche überzogen wurde. Dank dieser Beschichtung wurden zudem die Kabelgeräusche die üblicherweise bei solchen Kopfhörern entstehen können auf ein geringes Minimum reduziert.

Da Beyerdynamic gleich fünf Paar Ohrpassstücke in verschiedenen Größen (XS; S; M; L) dem Lieferumfang beilegt, sollte eigentlich jeder unter euch die In-Ear Kopfhörer der eigenen Passform anpassen können. Bei mir haben direkt die Ohrpassstücke, welche von Werk aus montiert waren super gepasst. Damit konnte ich problemlos mehrer Stunden Musik hören, ohne das ich dabei ein Druckgefühl oder Ähnliches empfunden habe.

Übrigens, wer anstelle von Ohrpassstücke aus Silikon lieber welche aus Memory-Schaum nutzen möchte, kann direkt bei Beyerdynamic die Comply (Serie 500) im 3-er Pack bestellen. Diese reduzieren die Umgebungsgeräusche noch einmal deutlich mehr und lohnen sich daher sicherlich.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Bedienung

Wie bereits angedeutet, möchte ich euch nun die Bedienung ausführlich erklären, denn über die drei Tasten, kann man sämtliche wichtigen Befehle, welche man beim Musikhören braucht ausführen.

Wie bereits erwähnt, befindet sich unterhalb vom rechten Ohrhörer eine Drei-Tasten Fernbedienung. Über diese kann man wie üblich die Musik pausieren, dies erfolgt durch das Betätigen der mittleren Taste, oder man kann während des Musikhören die Lautstärke erhöhen, indem man die „Plus-Taste“ betätigt bzw. absenken, wenn man logischerweise die „Minus-Taste“ drückt. Doch bevor man dies machen kann, muss man den Kopfhörer erst einmal einschalten, was durch das drücken und halten der mittleren Multifunktionstaste erfolgt. Möchte man den Ohrhörer wiederum ausschalten, dann muss man diese Taste für knapp 6 Sekunden betätigen. 

Über diese Multifunktionstaste kann man auch sämtliche weitere Einstellungen der Medienwiedergabe steuern. Möchte man z. B. zum nächsten Titel springen, dann genügt es, die Multifunktionstaste in der Mitte 2 x kurz zu drücken. Den Titel davor wiederum kann man durch 3 x Drücken hintereinander wiedergeben. Ebenso kann man jedoch auch die Musik vorspulen und zurückspulen, was entweder durch 2 x drücken und nach dem zweiten Drücken gedrückt halten erfolgt oder 3 x drücken und anschließendes halten, bis zum gewünschten Punkt.

Eine Anrufsteuerung ist ebenfalls direkt über die Multifunktionstaste der Fernbedienung möglich. Dazu einfach beim eingehenden Anruf einmal kurz, die mittlere Taste betätigen. Die Gesprächslautstärke kann dann ebenfalls wie die Lautstärke-Regelung der Musik, durch drücken auf „+“ oder „-“ geregelt werden. Möchte man z. B. aus zeitlichen Gründen gerade nicht den Anruf annehmen, genügt es, die mittlere Taste für ca. 2 Sekunden gedrückt zu halten.

(Bedienung: 3 von 5 Punkten)

Klang

Beim Blue Byrd setzt Beyerdynamic wie auch beim Lagoon ANC auf eine Klangpersonanlisierung. Diese ist nicht zwingend erforderlich und von daher könnte man den Blue Byrd wenn gewünscht, auch komplett ohne App nutzen und somit direkt via Bluetooth mit dem gewünschten Zuspielgerät koppeln. Doch da man hier eventuelle Firmware-Updates, einige Einstellungen und auch die MOSAYC Klang-Personalisierung für ein individuelles Hörerlebnis vornehmen kann, ist es ratsam, zuerst die App Namens „MIY“ auf dem Smartphone zu installieren. 

Fürs Klangbild setzt Beyerdynamic beim Blue Byrd auf geschlossene, dynamische Treiber, zu deren Größe das Unternehmen jedoch keine Infos angibt. Dafür wird jedoch der Übertragungsbereich welchen die beiden verbauten Treiber wiedergeben können angegeben, dieser liegt im Bereich von 10 – 25.000 Hz. Für den guten Klang in nahezu CD-Qualität ist der neue Blue Byrd von Beyerdynamic mit den wichtigsten Audio-Codecs ausgestattet worden. So unterstützt dieser anders, als in dieser Preisklasse üblich nicht nur aptX für Android, sondern auch noch aptX LL (Low Latency), für eine sehr geringe Latenz bei der Wiedergabe von Videos. Jedoch kommen auch Apple User nicht zu kurz, denn der von Apple-Devices genutzte AAC-Codec wir ebenfalls unterstützt. Übrigens wird direkt beim Starten der Musikwiedergabe über die Kopfhörer bekannt gegeben, welchen Audio-Codec dieser gerade verwenden. Bei mir am iPhone erfolgte dies z. B. durch die Durchsage ACC aktiv. Bei der Gesamtlautstärke stehen dem Beyerdynamic Blue Byrd ausreichend Reserven zur Verfügung, sodass dieser mit einer hohen Maximallautstärke überzeugen kann. Doch wie gut schneidet dieser klanglich ab? Hierzu möchte ich euch natürlich meinen Eindruck vermitteln.

 Beim Beyerdynamic Blue Byrd In-Ear Kopfhörer, hat man die gleiche Klangpersonalisierung integriert, wie bei dem von mir bereits getesteten Beyerdynamic Lagoon ANC. Diese beeinflusst das Klangbild unter Umständen mehr oder weniger, kann jedoch nach dem ersten Einmessen jederzeit deaktiviert werden oder auch reduziert zugeschaltet werden. Beyerdynamic selbst rät laut Handbuch, diese in etwa mit 50 % zuzuschalten. 

Nach dem erfolgreichen Durchführen der Klangpersonalisierung konnte mich der Blue Byrd mit einem voluminösen und konturierten Bass überzeugen, ebenso fehlt es keineswegs am beliebten Tiefbass. Die Mitten konnten mich mit einer blühenden Klangfarbe und die Höhen mit einer detailreichen Wiedergabe und hochauflösenden Tönen überzeugen. Mit der Stereobühne war ich zwar zufrieden, jedoch ist die Raumabbildung meiner Meinung nach etwas zu instabil und verwaschen.

Bei der Sprachverständlichkeit während des Telefonieren und beim WhatsApp Sprachnachrichten verfassen, war ich weniger zufrieden. Den selbst in einem ruhigen Raum waren hier im Vergleich zum Mikrofon in meinem iPhone X wesentlich mehr Nebengeräusche und ein permanentes Grundrauschen wahrnehmbar. Zudem ist die Sprache allgemein leiser, wie wenn ich diese direkt über das Smartphone aufnehme. Hier hat mich daher das verbaute Mikrofon nicht ganz überzeugen können. Beim Ansehen von Videos und Filmen über mein iPhone X konnte ich keinen Versatz zwischen dargestelltem Bild und dem wiedergegeben Ton feststellen. Wer zudem ein Android Smartphone besitzt, kann hier von Qualcomm aptX Low Latency profitieren, welches auch hier für eine verzögerungsfreie Wiedergabe sorgt.

(Klang: 3,5 von 5 Punkten)

App

Beyerdynamic bietet, beim Blue Byrd genau dieselbe kostenlose App Namens „MIY“ an, welche auch für den Beyerdynamic Lagoon ANC genutzt wird. Daher ist der Aufbau der App hier zu ca. 95 % identisch. Anders ist hier lediglich das dritte Untermenü, bei dem einem hier natürlich nicht das Touch-Bedienfeld näher erklärt wird, sondern die Drei-Tasten-Fernbedienung. Ebenso erhält man im letzten Untermenü Information über den  Blue Byrd In-Ear Kopfhörer und nicht über den Lagoon ANC. 

MIY
Preis: Kostenlos
MIY beyerdynamic
Preis: Kostenlos

Aufgeladen bzw. wieder mit Strom versorgt, wird der Aftershokz Xtrainerz über ein im Lieferumfang beiliegendes Ladecase mit einem knapp 20 cm langen USB-A Anschlusskabel. In dieser Ladeschale, welche via seitlichem Knopf geöffnet wird, kann der Xtrainerz einfach eingesetzt werden und durch das zuklappen wird dieser anschließend direkt mit Strom versorgt. Diesen Vorgang bestätigt eine versteckte LED am Kopfhörer, welche durch ein im Ladecase integriertes Sichtfenster durchleuchtet. Je nach aufleuchten erkennt man dabei, wie voll der Akku gerade ist. Für eine komplette Aufladung benötigt man ca. 2 Stunden. Eine Schnellladefunktion gibt es bei diesem Gerät nicht.  

(App: 4 von 5 Punkten)

Koppeln und Reichweite

Der Beyerdynamic Blue Byrd wird, wie der Name schon vermuten lässt, via Bluetooth mit dem Smartphone verbunden. Hierbei setzt das Unternehmen jedoch noch auf Bluetooth 4.2 und nicht gleich auf den neueren Standard Bluetooth 5.0. Nichtsdestotrotz geht dies soweit in Ordnung, denn die Einrichtung wie gewohnt sehr einfach. Beim ersten Einschalten befindet sich der Beyerdynamic Blue Byrd wie üblich automatisch im Pairing-Modus und kann daraufhin über die Bluetooth-Einstellungen mit dem Smartphone gekoppelt werden.

Sollte dies nicht so sein, kann man den In-Ear Kopfhörer ganz einfach in den Bluetooth-Verbindungsmodus versetzen. Dazu im ausgeschalteten Zustand die Multifunktionstaste für 6 Sekunden gedrückt halte und warten, bis die LED auf der Rückseite abwechselnd rot und blau blinkt. Praktisch ist, dass der Blue Byrd sich mit bis zu 15 Geräten koppeln kann und diese sich merkt. Schaltet man daher eines der Geräte an, verbindet sich der Kopfhörer automatisch mit diesem. Aber zu beachten gilt hier, dass man nur mit zwei Geräten gleichzeitig eine Verbindung aufbauen kann. 

Bei der max. Reichweite gibt Beyerdynamic 10 Meter an, was für ein Bluetooth 4.2-Modul ein Standardwert ist. Ich kam im Test jedoch auch zum Teil auf knapp 12 Meter. Dabei muss jedoch die Richtung genau passen und es dürfen keine großen Hindernisse oder Gegenstände dazwischen befinden. Logischerweise fällt die Reichweite im Haus/ Wohnung dementsprechend kleiner aus, als z. B. im Freien. Dies ist jedoch eigentlich selbsterklärend. 

(Koppeln und Reichweite: 4 von 5 Punkten)

Akku

Beim Beyerdynamic wurden wie bereits erwähnt in den beiden dickeren Kunststoffelementen jeweils ein kleiner Akku (Gesamt 106 mAh) verbaut. Diese ermöglichen zusammen laut Beyerdynamic eine Akkulaufzeit von bis zu 6 Stunden. Dies ist leider absolut nicht mehr zeitgemäß, denn hier bieten einige Kopfhörer besserer Laufzeit und das sogar mit einer zusätzlichen ANC-Funktion und zudem sind inzwischen viele True Wireless In-Ear Kopfhörer erhältlich, die ebenfalls mehr Laufzeit bieten. Dafür wiederum fällt das Gehäuse der Blue Byrd In-Ear Kopfhörer extrem klein aus. Von daher muss man sich hier selbst entscheiden, ob einem die geringe Laufzeit stören könnte oder eben nicht.

Beachten sollte man bei der Angabe der Laufzeit wie immer, dass diese von der eingestellten Lautstärke abhängt. In meinem mehrwöchigen Testzeitraum kam ich bei etwas über mittlerer Lautstärke auf eine Gesamtlaufzeit von etwas knapp über 4 Stunden. Dies ist wie bereits angedeutet nicht wirklich lange und einfach etwas zu wenig.

Sobald der 106 mAh kleine Akku leer sein sollte, wird dieser einfach über den USB-Typ-C Ladenschluss aufgeladen. Dieser Vorgang dauert von 0 auf 100 % knapp über eine Stunde. Eine Schnellladefunktion wurde leider auch hier nicht integriert.

(Akku: 3 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Beim Blue Byrd handelt es sich um den neusten Bluetooth In-Ear Kopfhörer vom Unternehmen aus Heilbronn. Dieser kann zwar mit einem guten Klang und einer guten Verarbeitung überzeugen, doch ebenso hat dieser auch einige Schwächen.

Vor allem die Drei-Tasten-Fernbedienung gefällt mir persönlich von der Haptik und deren Größe weniger. Außerdem ist die Akkulaufzeit mit bis zu 6 Stunden in der heutigen Zeit einfach zu gering. Hier bietet die Konkurrenz zum Großteil eine längere Akkulaufzeit.

Preis/Leistung

Die UVP des Beyerdynamic Blue Byrd lag zum Marktstart bei 129€. Hier hat sich preislich nicht viel verändert. Lediglich über Amazon ist dieser gebraucht für unter 90€ erhältlich. Der Blue Byrd In-Ear Kopfhörer ist im Prinzip nicht schlecht, denn klanglich gefällt mir dieser dank Klangpersonalisierung ebenso gut, wie vom Tragekomfort und der Verarbeitung. 

Doch mir persönlich ist eine gute Bedienung ebenso wichtig wie auch eine möglichst lange Akkulaufzeit und genau dies sind des Blue Byrd schwächen. Die Drei-Tasten-Fernbedienung ist nicht gut gelöst. Die beiden Tasten zur Lautstärkensteuerung lassen sich nicht so gut ertasten. Des Weitern konnte mich das verbaute Mikrofon nicht überzeugen, dieses nimmt selbst in einem leisen Raum ein präsentes Hintergrundrauschen mit auf, was einfach nicht sein darf. Hie liefert selbst mein iPhone X bessere Ergebnisse. Ebenso enttäuschen ist die Akkulaufzeit von max. 6 Stunden. Hier gibt es, wie bereits erwähnt viele In-Ear Kopfhörer die deutlich länger durchhalten.

Beyerdynamic Blue Byrd

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: beyerdynamic.de

1More E1004BA Dual Driver BT ANC

1More gehört definitiv zu den jüngsten Anbieter von Kopfhörern. Doch dies bedeutet keineswegs, dass diese unerfahren sind. Schließlich habe ich bereits neben dem kabelgebundenen Over-Ear Kopfhörer H1707, auch die True Wireless Ohrhörer E1026BT-I getestet, welche mich beide angesichts ihrer guten Preis-Leistungs-Verhältnisse überzeugen konnten. Zugegeben, die Namen sind hier etwas komplizierter, doch dies ist bei vielen anderen chinesischen Unternehmen wie z. B. Audio-Technica ebenfalls ein Problem. 1More E1004BA Dual Driver BT ANC. Ähnlich ist dies auch bei diesem Produkt, welches ich euch in diesem Testbericht vorstellen möchte. Dabei handelt es sich um einen In-Ear Ohrhörer mit Dual-Treiber, welcher mit Noise-Cancelling ausgestattet ist. Diesen hat man in diesem Fall schlicht und einfach „1More E1004BA Dual Driver BT ANC“ genannt. Doch abgesehen von dem Namen, klingt der Kopfhörer von den technischen Daten sehr vielversprechend. Daher hab ich diese nun einige Zeit getestet und möchte euch hier verraten, ob diese mich im Test überzeugen konnten und ihr Geld wert sind.

1More E1004BA Dual Driver BT ANC

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Bei den bisher von mir getesteten Produkten von 1More, hat mir das Unternehmen bereits eines gezeigt, und zwar, dass man was von Design versteht. Dies fängt bei den 1More E1004BA Dual Driver BT ANC bereits bei der Verpackung an, welche mir sehr gut gefällt.

Beim Öffnungsmechanismus der Verpackung ist sich 1More treu geblieben, denn man setzt hier erneut auf ein Verschlussmechanismus, welcher durch zwei Magnete erfolgt. Die Verpackung ist sehr detailliert gestaltet, was einem die besondere Innenseite zeigt, doch zuvor möchte ich euch die Außenseite näher beschreiben. Schließlich hält auch diese einige Informationen über die In-Ear Ohrhörer bereit.

Wie eigentlich bei sämtlichen anderen Herstellern von Kopfhörern, werden auf der Vorderseite der Verpackung, neben dem Firmenlogo auch der Name des Produktes erwähnt. Zudem ist bei 1More hier auf der weißen Verpackung ein Teil einer vergrößerten „1“ zu sehen, welche hier grau ausgelegt ist und einen Ausschnitt des Kopfhörers zeigt. Genauer gesagt, handelt es sich hierbei um die Seite, an der auch sämtliche Bedienelemente untergebracht sind. Im linken unteren Bereich erwähnt der Hersteller zudem noch einige wichtige Merkmale des In-Ear Kopfhörers zu denen unter anderem folgende Eigenschaften zählen: ein dynamischer Treiber und ein Balanced-Armature-Treiber, Activ-Noise Cancelling (ANC), Schnelllade-Technologie via USB-Typ C usw.

Dieselben Eigenschaften werden jedoch auch ausführlich in vielen weiteren Sprachen auf der Rückseite präsentiert. Jedoch erwähnt das Unternehmen 1More hier auch noch ein paar technische Daten und den Standort des Unternehmens.

Wie ich bereits erwähnt habe, wird die Verpackung, welche von Magneten geschlossen gehalten wird, von rechts nach links aufgeklappt. Nach dem Aufklappen erblickt man direkt auf der Innenseite der Verpackung, einige Skizzen der Ohrhörer inkl. Aufbau. Diese Skizzen setzt 1More bisher bei allen von mir getesteten Geräten ein und sind ein Entwurf, welchen man beim Entwickeln der Kopfhörer gezeichnet hat.

Auf der rechten Seite der aufgeklappten Verpackung erblickt man durch ein transparentes Sichtfenster den kompletten In-Ear Kopfhörer. Ebenso zeigt sich hier der im Lieferumfang enthaltene Flugzeugadapter, damit man, sofern dieser Anschluss im Flugzeug an eurem Platz vorhanden ist, diesen nutzen kann. 

Unter diesem Einleger, indem sich wie eben erwähnt der In-Ear Kopfhörer und der Flugzeugadapter befindet, hat 1More noch zahlreiches weiteres Zubehör gepackt. In mehren einzelnen Kartonagen und Abdeckungen sind hier dann z. B. das USB-Typ-C Ladekabel und ein Klinkenkabel verstaut. Darüber sind neben sämtlichen Beschreibungen, auch ein Aufkleber und eine Kunststofftasche mit einem 1More Schriftzug untergebracht. Rechts daneben wiederum legt 1More ein großes Arsenal an unterschiedlich großen Ohrpassstücke (XS, M, L) und vier Paar so genante „Ear-Secure“ Passstück bei. Diese Ear-Secure-Passtücke können zusätzlich an den beiden In-Ears angebracht werden, sodass diese bei Bedarf zusätzlich gegen herausfallen gesichert werden. Die Ohrpassstücke in der Größe „M“ sind ebenfalls im Lieferumfang enthalten, diese sind jedoch beim erhalt bereits auf die In-Ears aufgezogen.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Beim 1More E1004BA Dual Driver BT ANC handelt es sich um einen Bluetooth In-Ear Kopfhörer, bei dem eine sogenannte Nackenband-Verbindung beide Ohrhörer miteinander verbindet.

Dieses Nackenband wurde wie bei den meisten anderen In-Ear Modellen, die ich bisher getestet habe, ebenfalls mit einem Silikon-Material überzogen. Dadurch fühlt sich dieses deutlich angenehmer an, als wenn dieses z. B. aus starrem Kunststoff gefertigt oder mit Kunstleder überzogen worden wäre. Des Weiteren richtet vor allem Schweiß an diesem Silikon-Material keinen Schaden an, da dieses abweisend dagegen wirkt.

Das Nackenband hat gegenüber der einfachen Kabelverbindung zwar Vorteile, aber ebenso auch Nachteile. Schließlich mögen diese Art von In-Ear Kopfhörer mit dickerem Silikonbügel um den Nacken nicht alle, da dies vor allem beim Joggen durch ständiges „hüpfen“ stören kann. Dafür wiederum, hängt das Gewicht der Ohrhörer nicht an den Ohren, sondern wird durch den Nackenbügel deutlich reduziert. Der dünnere flexible Teil des Nackenbügels (9 x 5 mm breit) mündet jeweils links und recht in zwei etwas breite Enden. Diese Enden sehen auf den ersten Blick zwar aus, als wären diese aus Aluminium gefertigt, doch dabei handelt es sich lediglich um Kunststoff, der in eben dieser Aluminium-Struktur (Optik) gestaltet wurde. Kurz vor dem starren dicker werdenden Enden (15 x 8 mm), verlaufen die beiden knapp 1,5 mm dicken und 19 cm langen Kabel der In-Ear Ohrhörer hervor. Zur optischen Auflockerung wird der schwarze Silikon Übergang zum silber-grauen Kunststoff, durch einen roten Ring unterbrochen.

Der Großteil der Elektronik befindet sich wie bei eigentlich allen In-Ear Ohrhörer in dieser Bauweise in den beiden dickeren Enden und den beiden Ohrhörern selbst. Somit findet man hier beim 1More E1004BA Dual Driver BT ANC an der linken Seite sämtliche Steuer- und Bedienelemente und im rechten Ende versteck sich der Akku. Gesteuert wird die Musik über eine gut durchdachte Bedienung, welche sich zumindest mit T-Shirt oder Hemd gut bedienen lässt. Im Winter wiederum hat man hier aufgrund einer Jacke oder einem zusätzlichen Schal seine Probleme, denn dadurch kommt man nicht mehr so gut an die Steuerungselemente. Auf die Bedienung gehe ich jedoch später unter dem Punkt „Bedienung “ ausführlicher ein. Der Ladeanschluss, bei dem es sich um einen USB-Typ-C Anschluss handelt, verbirgt sich unter der Stirnseiten-Abdeckung an der linken Seite.

Das Gehäuse der In-Ear selbst sieht nicht nur aus wie aus Aluminium, sondern ist auch wirklich daraus gefertigt. An der Außenseite (die Seite, die beim tragen nach außen zeigt) und am Bereich unterhalb der Treiberöffnung ist jeweils ein kleines Metallgitter Eingesetz, über welches die Membran ihre Luft „ansaugen“. Am länglichen Teil wiederum ist ebenfalls eine kleine Öffnung vorzufinden, in der jeweils links und recht ein Mikro versteckt ist, welches für die ANC-Funktion zuständig ist. 

Damit man direkt erkennt, welcher Stöpsel in welches Ohr gehört, sind sowohl die beiden Nackenband-Enden als auch die Ohrhörer selbst mit einem entsprechenden Buchstaben bedruckt bzw. geprägt. Praktisch finde ich die Integration der magnetischen Zusammenführung der beiden Ohrstöpsel, dadurch können diese bei nicht gebrauch praktisch zu einer „Kette“ zusammengeführt werden. 

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Bei der Verarbeitung liefert 1More wieder einmal sehr gute Arbeit ab. Man zeigt hier erneut, dass man nicht nur viel Wert auf eine schöne Verpackung mit großem Lieferumfang legt, sondern auch die Kopfhörer selbst können überzeugen. Die verwendeten unterschiedlichen Materialien harmonieren gut miteinander und sind sauber miteinander verarbeitet.

Das Gehäuse der Ohrstöpsel aus Aluminium macht einen hochwertigen Eindruck, genauso wie die Kunststoffenden. Ebenso können mich die Knöpfe und Schiebeelemente mit einer guten Haptik überzeugen und auch die Abdeckung des Ladeanschluss, lässt sich sehr einfach öffnen. 

Das Gewicht der In-Ear ist angenehm leicht und zudem ist an den Ohren bauartbedingt kaum ein Gewicht zu spüren, da der schwerste Teil des Kopfhörers um den Nacken aufliegt.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtIn-Ear-Kopfhörer, Nackenbügel
KategorieBluetooth Kopfhörer mit ANC
FarbeSchwarz/Grau
Gewicht 44,5 g
MaterialKunststoff, Gehäuse der Ohrhörer aus Aluminium
Tönerje Seite, ein dynamischer Treiber und ein Balanced-Armature-Treiber
Akkubis zu 7 Stunden, mit Schnellladefunktion (10 Minuten laden, für 3 Stunden Musikwiedergabe)
Frequenzbereichkeine Angaben
Lieferumfang1x 1More Dual Driver BT ANC
1x Aufbewahrungsbeutel
 4x Silikon-Ohrhörer (XS,S,M,L)
4x Ear-Secure-Passstücke (in vier verschiedenen Größen)
1x Bedienungsanweisung
1x USB-Typ-C-Ladekabel
1x Flugzeugadapter
1x Klinkenkabel
Technische Daten des 1More E1004BA Dual Driver BT ANC

Tragekomfort

Wie ich bereits erwähnt habe, hat die Ausführung der 1More E1004BA Dual Driver BT ANC als Kopfhörer, der über das Nackenband getragen wird sowohl Vor-, als auch Nachteile. Erfahrungsgemäß kann ich daher aus meinem Bekanntenkreis sagen, dass man entweder begeistert davon ist, oder absolut abgeneigt. Dank den zahlreichen Ohrpassstücken die 1More mit dem E1004BA Dual Driver BT ANC mitliefert, kann man die Ohrhörer bestens dem eigenen Ohrkanal anpassen. Dafür sollte man sich jedoch, wie ich es immer empfehle ausgiebig Zeit nehmen, sodass am Ende nicht nur das Klangbild passt, sondern auch die ANC-Funktion.

Fangen wir bei den Vorzügen via Nackenband-Ausführung an: Der Tragekomfort ist besser, da die Gewichtsverteilung gleichmäßig über den Nacken verteilt wird. Zudem kann man jederzeit beide oder auch nur einen Ohrhörer baumeln lassen, bzw. diese via Magneten zu einer Kette verbinden. Somit rutschen diese nicht so leicht von den Schultern, wenn man sich z. B. zum Schuhe binden bückt. 

Etwas enttäuschend finde ich wiederum, dass man trotz Magnetverbindung der In-Ear Gehäuse, auf ein automatisches Pausieren der Musik verzichtet hat. Theoretisch könnte man den 1More E1004BA Dual Driver BT ANC zwar als Sport-In-Ear Kopfhörer sehen, schließlich kann man bei Bedarf die unterschiedlich großen Ear-Secure Stücke anbringen, sodass der Kopfhörer bei sportlichen Tätigkeiten sicherer in den Ohren gehalten wird. Jedoch wird der Kopfhörer nicht als Sport-Kopfhörer geworben.

(Tragekomfort: 3,5 von 5 Punkten)

Bedienung

Wie bereits unter Design versprochen, möchte ich euch natürlich auch noch die Bedienelemente am 1More E1004BA Dual Driver BT ANC genauer erklären. 

An dem linken Bügelende des Nackenbands, befindet sich nicht nur der bereits erwähnte USB-Typ-C Ladeanschluss, sondern auch sämtliche Bedienelemente. Von oben betrachtet findet man hier ganz vorne den längliche Ein-/Ausschaltknopf. Drückt man diesen 2 Sekunden, dann wird der In-Ear Kopfhörer eingeschaltet und sobald man diesen Ausschalten möchte, dann betätigt man dieselbe Taste für 4 Sekunden. Davor befindet sich eine LED, welche durch rotes oder auch blaues aufblinken, den aktuellen Betriebsstatus anzeigt. Unmittelbar hinter dem Power-Knopf ist ein Schieberegler zu finden. Mit diesem aktiviert man durch das Schieben nach vorne das zweistufige ANC. Welches man davon aktiviert hat, teilt einem das einmalige bzw. zweimalige Geräusch mit. Wie gut dieses ANC ist, verrate ich euch später. Der Schieberegler kann auch nach hinten gezogen werden. Macht man dies, dann aktiviert man den Pass-Through-Modus, durch den Umgebungsgeräusch durch die verbauten Mikrofone ins Gehör durchgespielt werden. 

Kommen wir nun zur Musiksteuerung, diese erfolgt zur Lautstärken-Regulierung direkt über die längliche mit „+ und -“ gekennzeichnete Wippe an der Innenseite des Nackenbügelende. Davor befindet sich nicht nur ein kleines Mikrofon, sondern die Play/Pause-Taste. Praktischerweise steuert man über diese auch noch die Track Auswahl. Durch zweisekündiges Drücken und halten springt man einen Titel vor und drei Sekunden einen Track zurück. Ebenso kann man darüber übrigens jederzeit einen eingehenden Anruf annehmen oder auch ablehnen.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

Wie bereits der Name des In-Ear Kopfhörer andeutet, setzt 1More hier auf ein Dual Driver-Modell. Hierbei handelt es sich jedoch nicht um zwei separat angesteuerte dynamische Treiber an jeder Seite, sondern um einen dynamischen und einen so genanten Balanced-Armature-Treiber.

Bei einem dynamischen Treiber handelt es sich um den typischen Lautsprecher Treiber, doch beim Balanced-Armature-Treiber hingegen ist der Aufbau anders. Dabei wird eine kleiner zusätzlicher Metall-Anker zum Schwingen gebracht, welcher ebenfalls einen Klang erzeugt. Beide Treiber-Arten haben hier ihre Vorteile, doch im Endeffekt möchte ich euch hier nicht zu viel Informationen an den Kopf werfen, sondern das Klangbild beschreiben. 

1More setzt beim E1004BA Dual Driver BT ANC auf eine Bluetooth 4.2 Verbindung, bei der zwischen einem iOS-Geräte der hochwertige Audiocodec AAC unterstützt wird. Android-User muss ich jedoch enttäuschen, denn diese können lediglich auf den Audiocodec SBC zugreifen, den weder aptX, geschweige den aptX HD bietet 1More hier leider nicht an.

Kommen wir nun zum Klangbild, bei dem zuerst auf die Höhen eingehen. Die Höhen des 1More E1004BA Dual Driver BT ANC sind sehr gut, schließlich ist hier ein Treiber alleine, für diese zuständig. Bei anderen In-Ear-Kopfhörern ist dagegen ein Treiber für alle Tönen (Höhen, Mitten und Tiefen) zuständig. Die Höhen würde ich daher als sehr detailreich und hochauflösend beschreiben, ohne dass diese schrill oder zu scharf wirken. 

Bei den Mitten wiederum schneiden die 1More E1004BA Dual Driver BT ANC etwas schwächer ab, auch wenn diese dennoch nicht als schlecht einzustufen sind. Vielmehr sind die Mitten eindringlich, doch vor allem bei älterer Rockmusik usw. fehlt es mir persönlich etwas an Volumen bzw. Griffigkeit.

Im Basisbereich kann der In-Ear Kopfhörer wieder gut punkten, denn hier macht der zweite Treiber eine ordentliche Arbeit. Der wiedergegeben Bass überzeugt mit einer satten Wiedergabe und einem druckvollen Kickbass. Ebenso überzeugte mich der Kopfhörer in seiner Pegelfestigkeit, denn egal, wie laut ich den Kopfhörer gedreht habe, die unterschiedlichen Töne neigten nie dazu, sich gegenseitig zu übersteuern oder zu verzerren. 

(Klang: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

1More hat den E1004BA Dual Driver BT ANC, wie die Bezeichnung in dessen Name schon vermuten lässt, mit ANC, sprich „Aktiv Noise Cancelling“ ausgestattet. 

Hierbei setzen die Hersteller auf unterschiedliche Technologien, schließlich gibt es hier Patente, für die man dementsprechend Zahlen muss. 1More persönlich setzt bei diesem Modell auf die sogenannte „Feedforward“ ANC-Technologie. Jedoch gibt es auch noch Feedback- und Hybrid ANC. Die meisten unter euch dürften wohl Hybrid ANC kennen, da dies in den meisten „teueren“ Kopfhörer verbaut wird wie z. B. bei Teufel usw. Dabei handelt es sich um die beste ANC-Technologie, jedoch ist diese nicht immer einsetzbar. Schließlich muss man dafür zusätzlich zu den außen angebrachten Mikrofone zusätzlich noch eines im Ohrkanal integrieren. 

Dafür wäre im In-Ear Kopfhörer kaum Platz, daher wurde auch wie bereits erwähnt „Feedforward ANC“ verbaut. Diese Technologie, ist nach Hybrid ANC die zweitbeste Technik. Daher kann ich behaupten, dass die ANC-Technologie im 1More E1004BA Dual Driver BT ANC eine grundsolide Leistung bietet. Dennoch wäre es gelogen, zu behaupten, dass das ANC im In-Ear Kopfhörer besser arbeitetet, als ein Over-Ear Kopfhörer. Schließlich ist dies schon bauartbedingt kaum möglich, denn Over-Ear Kopfhörer sind geschlossen aufgebaut und isolieren nochmals etwas besser als In-Ear Kopfhörer. 

Das ANC hat keinerlei Probleme mit linearen tiefen Tönen wie z. B. brummende Motoren, die Triebwerkengeräusche von Flugzeugen und die bekannte Geräusche, die in einem Zug oder der Bahn entstehen. Bei Stimmen und anderen variierenden Geräuschpegeln hat das ANC wiederum Probleme, sodass hier kaum eine Reduzierung bemerkbar ist. Gehört ihr persönlich zu denjenigen, die gerne mal leise Musik hören und dabei ANC nutzt, muss ich euch etwas enttäuschen. Schaltet man nämlich ANC zu, dann wird bereits auf der Stufe 1 ein leichtes Rauschen wahrnehmbar. Schaltet man wiederum auf Stufe 2, ist dies noch einmal deutlich prägnanter und daher nur durch das Erhöhen der Lautstärke zu übertönen.

Zubehör

1More liefert den E1004BA Dual Driver BT ANC In-Ear Kopfhörer mit einem schlichten Kunststoffbeutel aus. Klar hätte ich mir hier ein Hardcase bzw. zumindest ein Baumwollbeutel gewünscht. Schließlich würden diese einen langlebigeren bzw. robusteren Eindruck machen, doch dennoch wird der Zweck hier erfüllt. In diesem Beutel lässt sich eigentlich problemlos der Kopfhörer inkl. sämtlichen Kabeln usw. verstauen. 

Ansonsten ist der Lieferumfang wie bereits unter Verpackung erwähnt, sehr umfangreich. Schließlich legt 1More hier genügend Ohrpassstücke bei, sodass man die Kopfhörer den eigenen Ohren anpassen kann und zudem auch noch die soggenante Ear-Secure-Passtücke und einen Flugzeugadapter. Daher kann man sich hier angesichts des Preises nicht beschweren.

(Ausstattung: 3,5 von 5 Punkten)

Bluetooth

Beim E1004BA Dual Driver BT ANC In-Ear Kopfhörer hat 1More wie bereits erwähnt einen Bluetooth 4.2 Chip integriert. Dieser ermöglicht zwar eine Mehrfachverbindung, jedoch lediglich mit einem Gerät zur gleichen Zeit. Dies bedeutet, dass der Kopfhörer sich die bereits einmal erfolgreich verbundene Geräte merken kann und somit automatisch damit verbindet.

Die Kopplung via Bluetooth ist wie üblich nicht sonderlich schwer und daher in wenigen Sekunden bzw. auf jeden Fall unter einer Minute erledigt. Einfach den Kopfhörer einschalten, der sich daraufhin normalerweise automatisch im Pairing-Modus befindet. Anschließend geht man wie gewohnt direkt in die Bluetooth-Einstellungen am Smartphone und sucht hier die Kopfhörer mit der Bezeichnung „1MORE Dual Driver BT ANC“ aus der Liste aus. Anschließend sollten sich die beiden Gerät innerhalb kurzer Zeit miteinander verbinden.

Die maximale Reichweite der Bluetooth-Verbindung beträgt hier wie üblich knapp 10 Meter. Im Haus hängt die Reichweite von der Gegebenheit eurer Wände ab, habt ihr eher dicke Betonwände, ist die Reichweite dementsprechend geringer, als wenn dies dünne Wände eines Holzständerhauses sind.

(Bluetooth: 4 von 5 Punkten)

Akku

1More verspricht bei dem E1004BA Dual Driver BT ANC eine Akkulaufzeit von bis zu 7 Stunden beim Musikhören, aber auch bei telefonieren. Die Laufzeit hängt hierbei jedoch wie immer von der eingestellten Lautstärke ab und bei diesem Kopfhörer-Modell ebenso, wie sehr ihr ANC nutzt. Die versprochenen 7 Stunden konnte ich zwar nicht ganz erreichen, doch zusammengerechnet erreichte ich bei etwas über mittlerer Lautstärke eine Laufzeit von knapp über 6 Stunden. 

Ebenso wichtig, wie eine möglichst lange Akkulaufzeit, ist natürlich mittlerweile die Ladezeit. Daher integrieren viele Hersteller eine sogenannte Schnellladefunktion, damit der Akku bereits nach wenigen Minuten laden, für mehrer Stunden Musikwiedergabe geladen wird. Genau diese Funktion hat auch 1More in diesem Modell integriert und somit ist der Akku bereits nach 10 Minuten für eine Wiedergabezeit von bis zu 3 Stunden einsatzbereit. Für einen vollen Ladevorgang wiederum benötigt man knapp 1 Stunde, was ebenfalls ein guter Wert ist.

(Akku: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit dem E1004BA Dual Driver BT ANC In-Ear Kopfhörer hat 1More einen guten Kopfhörer auf den Markt gebracht. Dieser kann soweit vom Design, der Verarbeitung und dem Klangbild positiv überraschen. Hier erhält man beim Kauf einen guten Kopfhörer, der zudem mit ANC ausgestattet ist. Das ANC wiederum, würde ich hier persönlich nicht unbedingt in die Kaufentscheidung mit einfließen lassen, da dies zwar gut gegen Motorengeräusche arbeitet, aber überzeugt dennoch nicht wie ein guter Over-Ear Kopfhörer.

Entscheidend ist hier vielmehr, ob euch der Hersteller zusagt und ihr ein Nackenband-Kopfhörer haben möchtet. Schließlich gibt es hier inzwischen viele Kopfhörer mit dünnerem Kabel oder wie die True-Wireless Kopfhörer, welche komplett ohne Kabelverbindung auskommen.

Preis/Leistung

Die UVP des 1More E1004BA Dual Driver BT ANC liegt aktuell bei 139,00€. Bei Amazon sind diese jedoch mit einer UVP von 149€ gelistet, zurzeit aber sogar auf 123,84€ reduziert. 

Wer einen In-Ear Kopfhörer mit Dual-Treiber und zusätzlichem ANC sucht, erhält hier einen ganz guten Kopfhörer. Bei In-Ear Kopfhörer kommt ANC jedoch aktuell sehr selten zum Einsatz, da dies bauartbedingt nicht so gut sein kann, wie das Hybrid ANC eines Over-Ear Kopfhörer. Daher solltet ihr hier wie bereits erwähnt keine Wunder erwarten. Letztendlich ist es vor allem entscheidend, ob ihr mit dieser Art des Tragens, mit dem dickeren Nackenband über den Hals klarkommen könnt oder nicht. Wer hier ein dünneres Kabel bevorzugt, oder komplett ohne Kabelverbindung auskommen möchte, sollte zu einem anderen Modell greifen. Dafür hat man jedoch dann bei diesen Modellen meistens kein ANC, wobei die Isolierung bei In-Ear Kopfhörern mit der Wahl der richtigen Ohrtips, schon ohne ANC sehr gut ist. 

1More E1004BA Dual Driver BT ANC

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unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: shop.1more.eu