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Schlagwort: Audio

Sharp GX-BT280

Das Unternehmen Sharp wurde 1912 in Osaka, Japan vom Erfinder Tokuji Hayakawa gegründet. Doch ganz zu Beginn war es eine reine Metallverarbeitung Werkstatt, welche Hayakawa Metals getauft wurde. Erst 1953, als das Unternehmen die Lizenz erwarb, als erstes japanisches Unternehmen Fernseher zu produzieren, änderte man den Namen auf den noch heutigen Firmennamen „Sharp“ um.

Neben Fernseher fertigte das Unternehmen auch Taschenrechner, Mikrowellen, Solarzellen usw. Damit gehörte das Unternehmen bereits nach wenigen Jahren zu den größten Elektronik-Konzernen. Doch kurz nach dem 100. Jubiläum brach der Umsatz Jahr für Jahr ein und so ging der Großteil des Konzerns in Europa, an andere Unternehmen wie z. B. kurzzeitig Faxcoon und UMC über. Doch Anfang 2017 kaufte das Unternehmen mit knapp 57 % die Markenrechte wieder zurück. 

Zur IFA 2018 zeigte man uns am Stand von Sharp, was das Unternehmen für Produkte in der kommenden Zeit auf den Markt bringen wird. Darunter waren neben vielen Fernsehern (4K und 8K) auch die ersten wieder in Europa erhältlichen Smartphones und drei Bluetooth Lautsprecher.

Bei letzt genannten dreht es sich um das Testprodukt in diesem Testbericht. Genauer gesagt um den mobilen Bluetooth Lautsprecher Sharp GX-BT280. Dieser ist in drei Farben erhältlich, ist IP56-Zertifiziert und bietet eine ordentliche Laufzeit. Doch lohnt sich der Kauf des Neuling oder sind die alten Vertreter hier überlegen? Das erfahrt ihr in folgendem Testbericht. 

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Der Sharp GX-BT280 Lautsprecher wird in einer rechteckigen, rundum bedruckten Verpackung geliefert. Direkt auf der Vorderseite wird der rote (Farbe ist hier von dem gewählten Modell abhängig) GX-BT280 von vorne betrachtet dargestellt. Des Weiteren befindet sich an der rechten oberen Ecke der Name Sharp und das Bluetooth Symbol abgebildet. Dadurch ergibt sich auch die Bezeichnung an der unteren rechten Ecken, denn es handelt sich dabei um einen Portable Bluetooth Lautsprecher. Zu guter Letzt ist neben dem Hinweis auf eine Spritzwasser- und Staubgeschütze Bauweise, auch noch die Laufzeit von bis zu 12 h ersichtlich.

Auf der rechten und hinteren Seite wird erneut dasselbe Sharp- und Bluetooth Logo dargestellt. Zudem wird in insgesamt 8 Sprachen auf die besonderen Eigenschaften und die Abmaße des GX-BT280 hingewiesen.

An der roten Schlaufe rechts, kann man die Verpackung, welche mithilfe zweier Magnete geschlossen gehalten wird, von rechts nach links aufklappen. Anschließend erblickt man direkt den Bluetooth Lautsprecher, welcher in einem simplen schwarzen Kunststoff-Einsatz und einem transparenten Einsatz, als Gegenstück sicher in der Verpackung gehalten wird. Entnimmt man die Einsätze zusammen mit dem Lautsprecher, befinden sich darunter noch ein USB-A auf Micro-USB-Ladekabel, ein beidseitiges 3,5 mm Klinkenkabel und die üblichen Beschreibungen (Quick-Start-Guide und Benutzeranleitung). 

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Beim Design erinnert mich der Sharp GX-BT280 sehr an eine Mischung aus JBL Flip 4 (Formfaktor und Treiberanordnung) und UE Blast (Bedienkonzept).

Der Sharp GX-BT280 ist in drei verschieden Farbausführungen erhältlich. Neben dem roten Model, welches meinem Testgerät entspricht, gibt es noch Blau und Schwarz. Beim Formfaktor setzt Sharp auf die klassische und somit bei vielen anderen mobilen Lautsprecher eingesetzte zylindrische Form. Somit ist der GX-BT280 186 mm hoch, hat einen Durchmesser von 67 mm. Das Eigengewicht beträgt auf der Waage knapp 485 Gramm.

Das Gehäuse des Sharp GX-BT280 wird fast komplett von einem festen Gewebestoff umhüllt. Lediglich an Ober- und Unterseite befinden sich zwei Kunststoffelemente, welche leichte Stöße abfangen und zudem die Passivmembranen schützen sollen. Auf der Rückseite ist ebenfalls ein knapp 23 mm breiter gummierter Bereich vorhanden, an dem sich an der Oberseite eine Transportschlaufe befindet. Damit kann der mobile Lautsprecher unterwegs z. B. an einen Rucksack befestigt werden. Direkt darunter ist der Power-Button und eine Status LED, welche beim eingeschalteten Zustand Blau leuchtet. Etwas weitere zentral mittig sind direkt nach dem Einschalten vier weiße LED´s ersichtlich. Diese zeigen einem die restliche Akkukapazität an, indem kurz nach dem Einschalten eine bestimmte Anzahl der LED´s leuchtet. Sind z. B. zwei der insgesamt vier LED´s an, bedeutet es, dass der Akku noch knapp 50 % Restkapazität besitzt. Jede LED bedeutet somit 25 % mehr Restladung.

Unter einer länglichen, leicht vorstehenden Silikon-Abdeckung befindet sich zwei Anschlüsse. Dabei handelt es sich um den Micro-USB-Ladeanschluss und den 3,5 mm Klinken-Anschluss. Die Abdeckung lässt sich dank Griffmulde gut öffnen und soll die Anschlüsse schützen, sodass kein Spritzwasser eindringen kann.

An der Vorderseite des Lautsprechers befinden sich direkt unter dem Stoffbezug drei Tasten. Damit man diese sofort findet, hat Sharp hier über jedem versteckten Knopf ein graues Kunststoffelement angebracht. So findet man am GX-BT280 die typischen Knöpfe eines mobilen Bluetooth Lautsprecher. Zu denen neben der Play/Pause-Taste auch ein „+“ und „-“ Lautstärke-Knopf gehört. Die beiden Tasten, mit der man die Lautstärke erhöhen oder absenken kann, sind dabei mit einer weiteren Funktion belegt. Drückt man diese nämlich etwas länger, dann kann man z. B. mit der „+“ Taste einen Titel vorspringen und mit der anderen einen Titel zurück. 

Telefonieren ist dank dem direkt neben der Play/Pause Taste verbauten Mikrofon ebenfalls möglich. Ebenso kann man Siri (iOS) und den Google Assistant (Android) dank diesem Mikrofon ebenfalls bequem über den Sharp GX-BT280 bedienen. Anrufe werden übrigens bei eingehendem Anruf via klick der Play/Pause-Taste angenommen und doppelt klick abgelehnt. Die Sprachassistenten wiederum aktiviert man ebenfalls durch doppeltes Klicken des selben Knopfes.

Zu guter Letzt sind an den beiden Enden des Lautsprechers jeweils ein passiv Bassmembran mit Aluminium Zentrum untergebracht. Auf dessen Mitte ist ein schwarzes Sharp-Logo aufgedruckt. Des Weiteren ist der GX-BT280 mit noch zwei weiteren Treibern versehen, diese sind jedoch nicht direkt sichtbar. Mehr dazu erzähl ich euch jedoch unter dem Punkt „Klang“.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des mobilen Bluetooth Lautsprecher aus dem Hause Sharp ist gut, jedoch habe ich ein paar Kritikpunkte. 

Bei der Robustheit steht der Sharp GX-BT280 sicherlich dem JBL Flip und UE Blast in nichts nach. Alle Geräten macht es daher nichts aus, wenn diese aus ca. einem Meter auf den Boden fallen. Doch gerade was den Schutz gegen Wasser angeht, scheidet der GX-BT280 von Sharp schlechter als die beiden anderen Modelle ab. So besitzt der Sharp GX-BT280 zwar eine IP56-Zertifizierung, doch dies heißt „nur“, dass er gegen Staub und starkes Strahlwasser geschützt ist. Somit ist zwar Regen für ihn kein Problem, doch anders als die Konkurrenz, sollte er nicht unter Wasser getaucht werden.

Was mir ebenfalls nicht ganz so gut gefällt ist, das Ein-/Ausschalten. Hier genügt es schon, kurz den Knopf an der Rückseite zu betätigen, und der Lautsprecher schaltet sich ein. Hier hätte ich mir persönlich aus Sicherheit gewünscht, dass man den Knopf ca. 3 Sekunden drücken muss. Denn somit kann sich der Lautsprecher, wenn dieser z. B. im Rucksack verstaut ist, sehr leicht einschalten. Ebenso kann diesen dadurch der 3-jährige Sohn meiner Schwester viel leichter einschalten, als einen, bei dem man den Knopf länger halten muss.

Ein weiterer, jedoch nur kleiner Kritikpunkt wäre zudem noch die etwas umständliche Methode, um sich die aktuelle Akku-Kapazität anzeigen zu lassen. Diese zeigt der Sharp GX-BT280 zwar jedes Mal nach dem Einschalten an. Anschließend gehen die Lampen jedoch wieder aus. Möchte ich nun nach einiger Zeit erfahren, wie voll der Akku noch ist, muss ich dafür für knapp zwei Sekunden die Play/Pause Taste gedrückt halten. Hier wäre es praktischer, wenn man durch kurzes Drücken des Power-Buttons die Kapazität angezeigt bekommen würde. Doch da durch das Betätigen direkt der Lautsprecher ausgeschaltet wird, geht dies leider nicht. 

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Lautsprechertypmobiler Bluetooth Lautsprecher
Treiberje links und rechts ein kleiner Passivmembran (für Bass zuständig) und zwei unter dem Soff versteckte Lautsprecher.
KonnektivitätBluetooth-Version 4.2. Reichweite: selbst gemessen bis zu knapp 27 m, Klinkenbuchsen-Eingang 3,5 mm.
AkkuAkku: 2.800 mAh
Wiedergabezeit: Bis zu 12 Stunden
Ladezeit: Bis zu 3 Stunden
Abmessungen6,7 x 18,6 cm  (Durchmesser x Höhe)
Gewicht485 Gramm (auf der Waage nachgemessen)
LieferumfangSharp GX-BT280
Trageschlaufe (bereits befestigt)
Micro-USB-Ladekabel
3,5 mm Klinkenkabel
Bedienungsanleitung usw.
Technische Daten des Sharp GX-BT280

Klang

Kommen wir nun zur eigentlich wichtigsten Eigenschaft eines Lautsprechers, dem Klang. Dieser ist beim Sharp GX-BT280 für den Preis ganz ordentlich, doch es gibt klanglich definitiv noch bessere Geräte.

Sharp setzt beim GX-BT280 auf zwei 10 Watt (gesamt 20 Watt RMS) Treiber. Zur genauen Größe hat man hier keine genauen Angaben gemacht, aber ich vermute, dass diese aufgrund des kleinen Gehäuse nicht sonderlich groß sein werden, sonder max. 50 mm groß sind.

Diese beiden Treiber sind jeweils links und rechts neben der Play-Taste untergebracht und strahlen ihren Klang weitestgehend nach vorne ab. Zwar nimmt man den Klang auch an den Seiten wahr, doch das beste Klangbild erhält man direkt vorne. Diese beiden Treiber treiben wiederum jeweils einen der beiden außen befindlichen Passivmembran an. Diese Passivmembrane werden, wie der Namen schon vermuten lässt passiv angetrieben. Dies bedeutet, dass diese sich ohne externe Stromversorgung bewegen und nur von den beiden daneben befindlichen Lautsprechern, angetrieben werden. Passivmembrane werden sehr gerne bei mobilen Lautsprechern eingesetzt, da diese die Mitten unterstützen und zudem für einen tieferen Bass sorgen sollen.  

Doch nun die Frage, kann der Neuling klanglich überzeugen? Wichtig für das Klangbild ist die richtige Aufstellung des Lautsprechers. Zwar sieht es so aus, dass man aufgrund der Positionierung der Tasten, den Lautsprecher hochkant betreibt, doch dem ist nicht wirklich so. Man kann diesen so natürlich verwenden, doch das Klangbild leidet darunter etwas. Ich empfehle den Sharp GX-BT280 liegend, mit den Tasten so ausgerichtet, dass diese zu einem gerichtet sind, hinzulegen. Damit strahlen die Treiber nach vorne und die beiden Passivmembran zu den Seiten hinweg.

Vom Klangbild kann man jedoch aufgrund der Treibergröße, der Passivmembrane und des Gehäusevolumen, keine besonderen Wunder erwarten. Die Höhen werden sehr klar wiedergegeben und auch die Mitten sind präsent. Doch selbst mit der Unterstützung der beiden Passivmembrane erzeugen die beiden Kleinen aktiv Treiber nicht genug Kraft, um einen ordentlichen Bass (Tieftonbereich) zu erzeugen. Dennoch kann ich sagen, dass der Sharp GX-BT280 vom Klangbild bei niedriger bis fast mittlerer Lautstärke am besten klingt. Erhöht man jedoch die Lautstärke über den mittleren Bereich, dann verzerrt dieser sehr schnell die Mitten, was auch zur Folge hat, dass der Bass verloren geht. Schließlich werden alle Treiber und Membrane abhängig voneinander angetrieben. 

(Klang: 3 von 5 Punkten)

Koppeln und Reichweite

Der Sharp GX-BT280 kann entweder kabelgebunden via 3,5 mm Klinkenkabel mit Musik versorgt werden oder wie vermutlich in den meisten Fällen direkt über Bluetooth. Schließlich ist er via Bluetooth deutlich flexibler einsetzbar und ist nur so komplett gegen Staub und Spritzwasser geschützt. Bei der Bluetooth Version setzt Sharp auf Bluetooth 4.2, jedoch ohne aptX-Support. Somit muss man nicht nur als iPhone User, sonder auch als Android-Nutzer auf eine verlustfreiere Wiedergabe-Qualität verzichten.

Die Kopplung erfolgt ganz einfach. Sobald man den mobilen Lautsprecher anschaltet, befindet dieser sich automatisch im Pairing-Modus. Falls der Sharp GX-BT280 bereits mit einem Gerät verbunden war, koppelt er sich automatisch nach dem Einschalten erneut mit dem Gerät. Möchte man den Lautsprecher jedoch mit einem anderen Gerät verbinden, dann muss man meiner Meinung nach umständlich die Play/Pause Taste für 10 Sekunden gedrückt halten. Anschließend wird die Verbindung mit dem aktuellen Gerät getrennt und man kann in den Bluetooth Einstellung des anderen Gerät den Sharp GX-BT280 auswählen.

Die maximale Reichweite der Bluetooth-Verbindung gibt Sharp zwar nicht an. Jedoch habe ich dies wie bei jedem Testgerät einmal im Freien und im Haus getestet und nachgemessen. Im Freien setzte die Verbindung nach knapp 27 Metern aus. Im Indoor-Einsatz spielen jedoch viele weitere Faktoren eine Rolle, wie gut die Verbindung zwischen Smartphone und Sharp GX-BT280 ist. So spielen z. B. sehr die dicke, eurer Wände eine Rolle und aus welche Material diese sind. Handelt es sich z. B. bei einem Holzständer Haus lediglich um dünne Holzplatten, dann wird die Verbindung weniger verringert, als bei massiven und dicken Stahlbeton Wänden. Bei mir im Haus befinden sich zwei dickere und Massive Betonwände, bei denen die Verbindung nach knapp 13 Metern unterbrach. 

Solltet ihr einen Lautsprecher suchen, denn ihr bei Bedarf auch mit mehreren identischen koppeln könnt, muss ich euch hier leider enttäuschen. Diese Funktion bietet Sharp bei den neuen GX-Lautsprechern leider nicht an.

(Koppeln und Reichweite: 4 von 5 Punkten)

Akku

Wie bereits erwähnt, handelt es sich beim Sharp GX-BT280 um einen mobilen Lautsprecher, der mit einem wiederaufladbaren Akku bestückt ist. Dabei handelt es sich um einen Li-Ion Akku mit einer Gesamtkapazität von 2800 mAh. Dieser soll laut Sharp bis zu 12 Stunden Musikwiedergabe ausreichen.

In meinem Laufzeit-Test kam ich bei fast mittlere Lautstärke nicht ganz auf die 12 Stunden. Dennoch können sich knapp 10 Stunden und 15 Minuten sehen lassen. Die Laufzeit hängt hier natürlich sehr davon ab, ob ihr die Musik lieber voll aufdreht oder leiser hört. Der von mir eingestellte Wert, nicht ganz im Mittelfeld, reicht jedoch problemlos aus, um einen normalen Raum mit knapp über 20 m² zu beschallen.

Aufgeladen wird der Akku des Sharp GX-BT280 über den Micro-USB Anschluss unter der Abdeckung auf der Rückseite. Bis der integrierte Akku von 0 auf 100 % aufgeladen ist, dauert es knapp 3 Stunden.

(Akku: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit dem GX-BT280 bringt Sharp einen guten mobilen Lautsprecher auf den Markt. Klanglich gehört der Sharp GX-BT280 meiner Meinung zwar nicht zu der Oberliga der mobilen Lautsprecher bis 150€. Doch dennoch kann er klanglich zumindest bis mittlerer Lautstärke ein gutes Klangbild darstellen. Möchte man jedoch auch auf höherer Lautstärke ein vernünftigeres Klangbild, sollte man eventuell zu einem anderen Gerät greifen, denn hier kommt der GX-BT280 zu schnell an seine Grenzen.

Zwar wurde der Lautsprecher aus dem Hause Sharp robust gefertigt und fängt somit auch Stürze aus geringer Höhe ab. Doch das können einige Konkurrenz Geräte in dieser Preisklasse ebenfalls und bieten zudem noch einen besseren Schutz gegen Wasser. Der Sharp GX-BT280 ist nämlich nicht wasserdicht, sondern lediglich gegen Spritzwasser geschützt.

Preis/Leistung

Die unverbindliche Preisempfehlung des Sharp GX-BT280 liegt bei 99€. Doch der seit Anfang des Jahres erhältliche mobile Lautsprecher, ist aktuell je nach Wunschfarbe bereits ab 56 bis 70€ erhältlich. 

Für seine Größe klingt er zwar ganz ordentlich, kommt jedoch wie viele andere kleine Lautsprecher früh an seine Grenzen. Zudem hat der Sharp GX-BT280 noch einige Schwächen, die ich euch jedoch erwähnt habe. Am Ende müsst ihr euch daher natürlich selbst entscheiden, ob euch dieser trotz der Schwachpunkte ausreicht.

Bedenken solltet ihr aber, dass es bereits ab 100€ bis 150€ noch deutlich bessere Lautsprecher gibt, die unter Umständen zwar etwas mehr kosten. Jedoch bieten diese einen robusteren Schutz gegen Wasser und einen kräftigeren und ein verlustfreieres Klangbild.

Sharp GX-BT280

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Teufel AIRY

Lautsprecher Teufel GmbH wurde 1980 in Berlin von Peter Tschimmel gegründet. Teufel fertigt HiFi-Komponenten wie Kopfhörer und Lautsprecher. Bekannt ist die Firma als Hersteller kompletter Audiosystem-Komponenten, wie z.B. kompletten Heimkino-Systemen. Der eine oder andere von euch hat sich sicherlich schon einmal gefragt, warum kein Elektronikfachmarkt Teufel Produkte im Sortiment besitzt. Das liegt daran, das Teufel Produkte im mittleren Preissegment einzuordnen sind. Um die günstigen Preise zu ermöglichen, bietet das Unternehmen ihre Produkte ausschließlich als Direktversender über den eigenen Online-Shop an.

Teufel hat auf der IFA 2018 wieder einige Neuheiten vorgestellt, welche zum Teil bereits 2018 und zum Teil bis Sommer 2019 auf den Markt kommen werden. Darunter auch das neuste Update des beliebten Teufel AIRY On-Ear Kopfhörer. Dieser wurde in einigen Punkten optimiert, dieser bietet nun eine Laufzeit von bis zu 30 Stunden, kann einfach zusammengeklappt werden und der Klang wurde zudem noch feiner abgestimmt. Doch ist der neue Teufel AIRY  ein würdiger Nachfolger seines Vorgängers? Das erfahrt ihr in folgendem Testbericht.

Teufel AIRY

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Typischerweise versendet Teufel alle Geräte in einem ungebleichten Karton, welcher mit den üblichen Teufel Logos, dem Produkt Namen „AIRY“ und einigen technischen Daten bedruckt ist. Hier erfährt man neben den Maßen und dem Gewicht auch die Farbe des Kopfhörers. 

Im Inneren kommt die für Teufel Produkte typische schwarze Verpackung zum Vorschein, in welcher sich der Kopfhörer und sämtlicher Zubehör, befindet. Die Verpackung ist daher wie alle anderen Kopfhörer, die ich bisher von Teufel getestet habe, sehr schlicht gestaltet und auf das Wesentlichste reduziert.

Auf der oberen Seite hinweg zur Stirnseite, ist die Abbildung des Kopfhörers in weißen Umrissen skizziert. Des Weiteren ist das Logo, des Herstellers und der Name „AIRY“ aufgedruckt. Auf der Rückseite sind leider kaum Informationen über das Produkt aufgelistet, sondern eher die Infos zum Hersteller.

Klappt man die Verpackung nach oben auf, dann kommt direkt der Teufel AIRY On-Ear Kopfhörer zum Vorschein, welcher in zwei Folien eingepackt wurde. Direkt unter dem roten Einleger in dem der Airy Kopfhörer zentriert ist, befindet sich der restliche Zubehör in einer weißen Kartonage verpackt. Neben einem 1,3 Meter langem 3,5 mm Klinkenkabel befindet sich darin noch ein Micro-USB-Ladekabel (0,3 Meter), 3 paar Farbringe: Rot, Grün und Gelb (Zur Personalisierung des Kopfhörers), sowie eine Stofftasche, indem der Kopfhörer aufbewahrt werden kann. Zudem befindet sich in der Verpackung noch eine Anleitung zum Kopfhörer.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Beim Teufel AIRY (2019) handelt es sich wie bereits bei seinem Vorgänger um einen kabellosen On-Ear-Kopfhörer. Dieser ist nicht mehr nur in Schwarz, sondern mit der neusten Generation nun auch in Weiß erhältlich. Bei dem von mir getesteten Modell handelt es sich um den schwarzen Kopfhörer, welcher eine mattschwarze Kunststoffoberfläche besitzt. Farbige Akzente setzt hier nur das Lautstärke Rad (dazu später mehr) und die Farbringe, welche zischen Ohrmuschel und Ohrpolster montiert werden. Beim Airy 2019 liefert Teufel neben den bereits montierten grauen Farbringen noch ein paar in Rot, Gelb und Grün mit.  

Gegenüber dem Vorgänger besitzt der mit einem Federstahl-Kern bestückte On-Ear-Kopfhörer nun nicht mehr nur eine 11-stufige Bügelverstellung, sondern kann nun an beiden Seiten eingeklappt werden. Somit kann der Kopfhörer deutlich besser als ein Over-Ear-Kopfhörer transportiert werden. An beiden Bügelenden befindet sich auf der matten Oberfläche ein Hochglanz „T“ welches für Teufel steht. 

Sämtliche Bedienelemente sind beim Teufel AIRY für Rechtshänder ausgelegt und somit auf der rechten Seite untergebracht. Hier setzt der Hersteller jedoch nicht auf eine Touch-, sondern auf echte Drucktasten. Die Tasten und Regler befinden sich alle um das Teufel-Logo verteilt. Direkt über dem Logo ist die Play/Pause Taste untergebracht. Diese dient hier gleichzeitig als Multifunktionstaste und somit kann man durch Längeres drücken, den Kopfhörer Ein-/Ausschalten oder durch schnelles zweimaliges betätigen hintereinander die Sprachsteuerung (Siri und Google Assistant) aktivieren bzw. beenden.  

Direkt unterhalb des Logos befinden sich die beiden Tasten, Titel vor- und zurückspringen. Mit diesen kann man jedoch auch noch einen geraden aktiven Anruf anhalten und den eventuell wartenden Anruf annehmen. Die Lautstärke wiederum wird mit einem simplen Drehrad geregelt, was eine ziemlich coole Idee ist. Doch wirklich überzeugen konnte mich dieses nicht, dazu aber unter Verarbeitung mehr. Wer den Airy trotz Bluetooth lieber mit Klinkenkabel betreiben möchte, findet den Anschluss am unteren Ende des Ohrbügels. Zu guter Letzt ist an der Seite knapp über dem Lautstärke-Drehrad ein Micro-USB-Anschluss vorhanden, über den der Akku wieder aufgeladen werden kann. Hier zeigt einem dann die Status-LED unterhalb der Play-/Pause-Taste durch blinken an, dass dieser geladen wird und sobald dieser voll ist, leuchtet diese dauerhaft. 

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Was die Verarbeitung angeht, würde ich diese als ganz gut Beschreiben, aber definitiv nicht als sehr gut. Der Kopfhörer ist wie bereits erwähnt fast komplett aus Kunststoff gefertigt, was in zu einem besonders leichten On-Ear-Kopfhörer macht. Lediglich die Klappscharniere und der Kern des Bügels, wurden aus Federstahl gefertigt. Beim Bewegen auf dem Kopf, und beim Aufsetzen, kann es daher immer wieder mal vorkommen, dass der Kunststoff etwas knarzt. 

Dennoch ist der Kopfhörer sehr robust, denn wie Teufel angibt, wurde er euch einem Falltest aus 1,5 Metern unterzogen und diesen hat er problemlos überstanden. Klar, wenn er blöde im Freien auf den Asphalt oder Bordstein fällt, hat er sicher irgendwo eine Schramme, aber das ist bei jedem anderen Kopfhörer ebenfalls der Fall.

Ein weiterer Kritikpunkt ist die Lautstärke-Regulierung. Diese mit dem Rädchen zu Steuern ist eine interessante Idee, doch hier nicht perfekt umgesetzt. Die Steuerung damit gestaltet sich meiner Meinung nach zu umständlich, daher muss man das Rad sehr oft drehen, um von leiser Musik auf laute zu regulieren. Hier ist man mit Handy aus der Tasche holen und darüber die Lautstärke zu regulieren fast genauso schnell, oder sogar etwas schneller. Daher ist die Regulierung mit dem Rädchen zu unpräzise. Zudem stört es mich etwas, dass diese stufenlos und dich gerastet ist. Somit hat man keinerlei Feedback sonder lediglich bei voller Lautstärke ertönt ein Hinweiston. 

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtOn-Ear-Kopfhörer
Kategoriekabellos, Bluetooth 4.2
FarbeSchwarz/Grau; weitere Farben Weiß/Grau
Gewicht165 Gramm
MaterialHochflexibler Kunststoff
AkkulaufzeitAkkulaufzeit bis zu 30 Stunden (bei 0-30% Lautstärke) 20 h bei bis zu 50% und 14 h bei bis zu 80%.
TönerJeweils links und rechts ein 40-mm-Linear-HD-Treiber mit Neodym-Magneten
Lieferumfang1x Teufel AIRY On-Ear-Kopfhörer
1x Transportbeutel mit Reißverschluss
1x Klinkenkabel ( 1,3 Meter)
1x Micro-USB-Ladekabel (0,3 Meter )
3 weitere paar Farbringe (Rot,Grün und Gelb)
Kurzanleitung
Technische Daten des Teufel AIRY

Tragekomfort

Da es sich beim Teufel AIRY um einen soggenanten On-Ear Kopfhörer handelt, liegt dieser komplett auf den Ohren auf, anstelle wie bei Over-Ear Kopfhörern auf dem Kopf bzw. um die Ohren aufzuliegen. Hier liegt es natürlich an den eigenen Vorlieben, denn es gibt einige Nutzer, die bevorzugen diese On-Ear Trageart, andere wiederum nutzen viel lieber Over-Ear Kopfhörer.

Im Vergleich zu den Over-Ear Kopfhörern der Real Blue-Serie, verfügt der Teufel AIRY über deutlich dünnere Ohrpolster, doch dies ist bei einem On-Ear Ohrhörer in der Regel immer so und daher völlig normal. Zudem erreicht er durch die leichte Bauweise ein sehr geringes Gewicht von knapp 165 Gramm.

or dem ersten Aufsetzen rate ich jedoch, die Bügelverstellung etwas weiter zu verstellen, als wie ihr das üblich von einem anderen Kopfhörer Modell gewohnt seid. Der Teufel AIRY fällt meiner Meinung nach deutlich kleiner aus, denn wo ich den Real Blue NC nur ein Raster größer Stellen musste, sind es beim Airy stolze sieben Raster. Daher ist der Teufel AIRY sicherlich nicht für sehr längliche (hohe) Kopfformen geeignet, da er lediglich 11 Stufen je Seite ausgezogen werden kann.

Teufel wirbt jedoch auch, dass der Airy für Brillenträger geeignet sei. Dem kann ich jedoch auf keinem Fall zustimmen. Mit meiner Sonnenbrille spürte ich direkt einen starken Druck auf die Bügel, die daraufhin gegen mein Kopf gedrückt wurde. Daher kann ich den On-Ear Kopfhörer Airy definitiv nicht für Brillenträger empfehlen. 

(Tragekomfort: 3 von 5 Punkten)

Klang

Kommen wir zu dem Klang des Teufel AIRY. Hier war ich aufgrund der schmalen Ohrmuschel überrascht, was für einen guten Klang der Kopfhörer bietet. Für diesen guten Klang sorgt links und rechts jeweils ein 40-mm-Linear-HD-Treiber, welche mit einem leichten Neodym-Magneten und einer verkupferten Aluminiumschwingspule angetrieben werden. Daraus soll eine bessere Auflösung und mehr Tiefenbass, als mit dem alten Airy ermöglicht werden, doch wie schneidet der neue Teufel AIRY im Klangtest ab?

Sehr loben kann ich das kräftige Bassfundament, hier war ich sehr überrascht, denn von vielen anderen On-Ear Kopfhörern war ich etwas enttäuscht, da diese mich gerade im Tiefbassbereich enttäuscht haben und somit keine satte Basswiedergabe bieten konnte. Dies ist beim neuen Teufel AIRY nicht der Fall. Dieser macht hier einen hervorragenden Job und konnte mich mit einem sehr guten Tiefenbass und Volumen überzeugen. Ebenfalls zu seinen Stärken zählt die Stereobühne. Das Klangbild des Airy klingt sehr breit und voluminös, sodass Teufel hier nicht zu viel versprochen hat. 

Die Höhen klingen keinesfalls dumpf oder verzerrt, sondern werden schön luftig, jedoch mit einer leichten wärmeren Betonung wiedergegeben. Über die Auflösung der Höhen kann ich mich definitiv nicht beklagen, diese wirken sehr detailreich und hochauflösend.

Kommen wir zu den Mitten. Diese gehören ebenfalls zu den Stärken des Teufel AIRY. Auch hier konnte mich der On-Ear Kopfhörer mit griffigen Mitten überzeugen, welche keinesfalls verwaschen klingen. Neben dem guten Klang kann der Kopfhörer auch mit einem sehr hohen Output überzeugen. Somit bietet dieser sehr gute Lautstärkereserven, sodass man damit auch trotz fehlendem ANC selbst in lauteren Umgebungen voll in die Musik eintauchen kann.

Das Telefonieren mit dem Teufel AIRY funktioniert ebenfalls sehr gut. Das integrierte Mikrofon sorgt für eine sehr gute Sprachqualität beim Telefonieren usw. Bei Videos oder Filmen konnte ich zudem keine Verzögerungen feststellen.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

Zubehör

Teufel liefert den neuen Airy 2019 nicht in einem stabilen Transportetui aus, sondern lediglich in einem ungepolsterten Transportbeutel. Dieser macht dennoch einen sehr guten Eindruck und schützt den leichten On-Ear Kopfhörer, der darin zusammengeklappt problemlos hineinpasst sehr gut vor Kratzern. Der Transportbeutel ist zwar nur mit einem Kunststoff-Reißverschluss versehen, doch der Krampen (Verschluss) ist aus Metall gefertigt.

Neben dem Transportetui befinden sich noch drei paar weitere Gummiringe im Lieferumfang, welche es ermöglichen, den Teufel AIRY farblich dem eigenen Geschmack anzupassen.

(Ausstattung: 4,5 von 5 Punkten)

Koppeln & Reichweite

Die Verbindung zwischen dem Teufel AIRY Kopfhörer und dem Abspielgerät, erfolgt über Bluetooth 4.2. Teufel verspricht mit der Neuauflage des Airy eine Reichweite von bis zu 12 Metern. In meinem Test kam ich Outdoor sogar auf knapp 16 Meter und im Haus mit einer knapp 25 cm dicken Wand dazwischen auf knapp 10 Meter. Dreht man sich mit dem rechten Ohr in Richtung Smartphone, kommt man sogar auf 2 – 3 Metern mehr, da sich auf dieser Seite der Bluetooth Empfänger befindet. Wer von euch ein Android Smartphone besitzt, profitiert zudem von der Bluetooth aptX Verbindung, denn diese überträgt die Musik in einer höheren Wulstet die nahe an die CD-Qualität herankommt. Jedoch hätte man bei einem Preis von knapp 150€ auch aptX HD erwarten können

(Koppeln und Reichweite: 4 von 5 Punkten)

Akku

Teufel verspricht mit der neuen Airy Generation eine Laufzeit von bis zu 30 h. Hier gibt man jedoch im klein gedruckten an, dass diese Laufzeit bei 0 -30 % der Lautstärke erreicht wird. Bei 50 % sind es immerhin noch 20 h und bei 80 % knapp 14 h. Falls der Akku leer sein sollte, dauert es knapp 3 Stunden, bis dieser wieder voll aufgeladen ist. Das sind allesamt Werte, die absolut überzeugen können. 

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Diese Werte spiegelten sich auch im Praxistest wieder. Man bekommt mit dem Teufel AIRY je nach eingestellter Lautstärke einen On-Ear Kopfhörer, der problemlos mehrer Tage ohne Aufladung aushält. 

Mir ist jedoch aufgefallen, dass man, während der Airy aufgeladen wird, keine Musik wiedergeben kann. Sobald man das Ladekabel einsteckt, wird der Kopfhörer abgeschaltet. Da ich diesen aber im Normalfall nachts auflade, ist dies für mich kein Problem.

(Akku: 5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Teufel wirbt den Airy als leichten On-Ear Kopfhörer an, der lediglich beim Sound schwer aufträgt. Zudem soll er gegenüber dem Vorgänger behutsam optimiert und verfeinert worden sein. Soweit hat Teufel viel richtig gemacht, man hat nicht nur an der Klangabstimmung Hand angelegt, sondern auch die Akkulaufzeit wurde deutlich erhöht. Somit gibt der Teufel AIRY (2019) nicht nur einen kräftigeren Tiefenbass wieder, sondern spielt Musik bis zu 30h am Stück ab. Da er nun auch noch mit einem beidseitigen Klappmechanismus ausgestattet wurde, lässt sich der 165 Gramm leichte Kopfhörer problemlos in jeden Rucksack verstauen und kann so bequem überall mit hingenommen werden.

Preis/Leistung

Den neuen Teufel AIRY kann ich dank der neutralen Klangabstimmung und der kräftigen Basswiedergabe vor allem Fans von modernen bassbetonter Musik empfehlen. Mit seinem faltbaren Design und der langen Akkulaufzeit, eignet er sich zudem sehr gut als täglicher Begleiter auf dem Weg zu Arbeit usw. 

Größter Kritikpunkt ist für mich jedoch die stufenlose Lautstärkeregulierung, denn dieser ist für mich etwas zu unpräzise und umständlich zum schnellen erhöhen bzw. absenken der Lautstärke. Für ein On-Ear Kopfhörer wiederum bietet der Teufel AIRY einen sehr guten und ausbalancierten Klang. Solltet ihr somit auf der Suche nach einem leichten und kompakt zur verstauenden On-Ear Kopfhörer sein, solltet ihr euch den Airy 2019 zum UVP von 149,99€ auf jeden Fall etwas genauer ansehen. Wer wiederum einen Over-Ear Kopfhörer bevorzugt, demjenigen kann ich  den Teufel Real Blue, der knapp 20€ mehr kostet an Herz legen.

Teufel AIRY

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unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

1More H1707

1more ist ein Unternehmen, welches seinen Hauptsitz in San Diego Kalifornien (USA) hat. 1More hat sich ausschließlich auf die Entwicklung und Herstellung von Kopfhörer spezialisiert. 

Das Unternehmen verspricht hochwertige Kopfhörer, die zu einem besonders guten Preis-Leistung-Verhältnis erhältlich sind. 
In diesem Testbericht möchte ich euch den kabelgebunden Kopfhörer 1more H1707 Tripel-Driver vorstellen. Dabei handelt es sich um einen audiophilen Over-Ear Kopfhörer, der ein besonderes Design bietet und mit einem Triple-Driver (Drei Treiber) ausgestattet ist.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung des 1More kommt in einer hochwertigen rechteckigen Form daher. Die eigentliche stabile Hauptverpackung ist in eine dünne, bedruckte Umverpackung eingeschoben. Auf der Vorderseite der Hülle ist der H1707 von der Seite abgebildet und zudem erblickt man unten links das Hi-Res-Audio Siegel. 

Die Rückseite zeigt neben den Besonderheiten des Kopfhörers in mehrere Sprachen noch die wichtigsten technischen Daten. Entnimmt man die Hauptverpackung aus der Hülle, kann man diese an der Seite, welche hier via zwei Magnete verschlossenen gehalten wird öffnen. Auf der Innenseite des Deckels sind mehrer Skizzen zu sehen, welche unter anderem den Aufbau des Kopfhörers zeigen.

Blickt man in die rechte Hälfte der Verpackung, ist hier unterhalb der Aufbewahrungstasche, in der sich der Kopfhörer befindet eine kleine Schachtel zu sehen. In dieser befindet sich ein Beutel, in dem der Kopfhörer platzsparend verstaut werden kann und einige Gebrauchsanweisungen. Der Beutel kann per Kordelzug ganz einfach zugezogen werden.

Der 1more H1707 Over-Ear Kopfhörer befindet sich wie bereits erwähnt in dem schwarzen ovalen Transportetui, welches mit einem Reißverschluss verschlossen und geöffnet werden kann. Zudem befindet sich in dem Etui eine Netztasche, in der das Y-Klinkenkabel verstaut ist.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Neben der von mir getesteten schwarzen/silbernen Variante gibt es den 1more H1707 noch in schwarz/kupferfarben. Das Design würde ich als anmutig bzw. besonders beschreiben. Direkt fallen die Außenseiten der Ohrmuscheln ins Auge, denn diese sind mit einem Plexiglas versehen, welche mit schwarzen Aluminium Streben verziert wurden. Die zum Teil an Ohrmuscheln und Kopfband angebrachten silbernen Zierelemente harmonieren sehr gut mit dem schwarz matten Kopfhörer.   

Der 1more H1707 ist komplett frei von Bedienelementen, man findet lediglich an beiden Ohrmuscheln jeweils einen 3,5 mm Klinken-Anschluss. Diese Klinkenbuchse ist am rechten Ohrhörer Rot und am linken Weiß, damit man den Anschluss und somit das Audiosignal nicht verwechselt. Damit man gleich weiß, wie rum der Kopfhörer auf die Ohren gehört, ist im inneren der Ohrpolster ein großes „R“ bzw. „L“ eingenäht.

(Design: 3,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Auf dem ersten Blick kann der 1More Triple Driver mit seiner Verarbeitung überzeugen. Der Großteil des Kopfhörers besteht aus Aluminium. Lediglich das Kopfband, die Ohrpolster, sowie das Sichtfenster der Ohrmuscheln wurde aus Kunststoff, bzw. Kunstleder gefertigt.

Das aus Federstahl gefertigte Kopfband sorgt dafür, dass der Kopfhörer immer wieder in den Ursprungszustand springt und sich somit perfekt dem Kopf anpasst. Auch die Bügelverstellung und das Gelenk zum zusammenklappen und drehen der Ohrmuschel ist aus Aluminium gefertigt und macht somit einen sehr langlebigen Eindruck. Trotz, dass der 1more H1707 zum Großteil aus Aluminium gefertigt ist, bringt dieser lediglich knapp 205 Gramm inkl. Kabel auf die Waage, was für einen Over-Ear Kopfhörer noch in Ordnung geht.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtOver-Ear-Kopfhörer
KategorieOver-Ear-Kopfhörer (kabelgebunden)
FarbeMattschwarz/silber (weitere Farben: mattschwarz/kupfer)
Gewicht304 Gramm inkl. Kabel (287 Gramm ohne Kabel)
MaterialZum Großteil aus Aluminium
TreiberJeweils links und rechts ein Triple-Driver (drei hintereinander platzierte Treiber, bzw. zwei aktiv Treiber und ein passiv Bassmembran)
Kabellänge1,35 Meter
Lieferumfang1more H1707 Triple Driver Kopfhörer
Y-Klinkenkabel
Transportetui
Transporttasche mit Kordel
Beschreibungen

Tragekomfort

Der Tragekomfort beim 1more Triple Driver ist ganz gut. Dies ist zu einem den weichen Ohrpolstern und dem angenehmen Anpressdruck zu verdanken. Der Druck rund um die Ohren verteilt sich somit gleichmäßig. 

Kritikpunkte sind für mich lediglich der etwas zu kleine Innendurchmesser der Ohpolster. Dieser beträgt bei dem 1more H1707 45 mm. Hier wäre anstelle einer runden Ausführung eine ovale deutlich besser, denn z. B. meine Ohren sind etwas größer, von daher passen diese nicht so gut darin hinein. Somit wird hier das Ohrläppchen etwas eingeengt.

Typischerweise eigenen sich Over-Ear Kopfhörer weniger an heißen Tagen oder bei Sport, da man darunter schnell warme Ohren bekommt und somit schwitzt. Die Ohrmuscheln sind nach vorne knapp 10 Grad und nach hinten 80 Grad drehbar. Dadurch passt sich der Kopfhörer praktischerweise so ziemlich an alle Kopfformen an. Der Bügel lässt sich insgesamt in 12 Stufen verstellen und garantiert somit, dass wirklich jede Kopfform von dem 1more H1707 Over-Ear Kopfhörer profitieren kann.

(Tragekomfort: 3,5 von 5 Punkten)

Klang

Beim 1more H1707 handelt es sich um einen Triple Driver-Kopfhörer. Daher besitzt dieser eigentlich drei Treiber, doch das stimmt soweit nicht zu 100 %. Denn neben dem typischen dynamischen Treiber, wie diese bei vielen üblichen Kopfhörern verbaut wird, besitzt der H1707 noch einen extra Keramikhochtöner und eine passive Bassreflexeinheit. Daher ähnelt der Aufbau der Treiber eher dem eines Bluetooth Lautsprecher und nicht einem klassischen Over-Ear Kopfhörer. Die Treiber sind jedoch nicht Nebeneinander, sondern hintereinander angeordnet, daher können die Treiber in der Größe deutlich größer ausgelegt werden, als wenn diese in der kleinen Ohrmuschel nebeneinander angeordnet wären. Doch dies bedeutet nicht, dass dieser schlecht ist. Diese „Triple-Driver-Technologie“ soll laut 1more für ein kräftiges Bassfundament und auch für detailreichen und klare Mitten und Höhen sorgen. Doch entspricht diese Aussage auch der Wahrheit, was sagt der Praxistest?

Die verbauten Treiber sorgen für ein Grundsolides und druckvolles Bassfundament, unter dem jedoch keinesfalls die Mitten und Höhen untergehen. Durch die größere Anzahl an Treibern kann mich der H1707 von 1more bei dem gebotenen Stereobild (Raumklang) absolut überzeugen. Wer unter euch ein Fan von bassbetonter Musik ist, wird mit dem Over-Ear Kopfhörer seinen Spaß haben, denn damit hört sich vor allem elektronische Musik sehr gut. Für klassische Musik oder Stücken mit viel Gesang ist er eher weniger geeignet. Bei den Höhen und Mitten schneidet der Kopfhörer ebenfalls gut ab, auch wenn ich hier etwas von dem verwaschenen Klangbild enttäuscht bin. 

Wer daher einen kabelgebunden Kopfhörer sucht, der einen etwas angehobenen Bassbereich besitzt und somit unterwegs für viel Hörspaß sorgt, kann sich den 1more H1707 Tripe-Driver Kopfhörer etwas genauer anschauen. Zudem kann dieser auch extrem laut und somit eignet er sich auch dazu, in einer lauteren Umgebung voll in die Musik einzutauchen, auch wenn es teilweise über das gesunde Maß reicht.

(Klang: 3,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Zubehör

Neben dem größeren stabilen Transportetui, in dem der Kopfhörer gefaltet eingelegt hineinpasst, liefert 1more noch einen weiteren Aufbewahrungsbeutel mit. In diesem kann der Kopfhörer ebenfalls verstaut werden, wird dabei jedoch nicht ganz so gut geschützt. Dafür wiederum nimmt er darin deutlich weniger platz ein. Beide Taschen bzw. Etuis machen einen sehr hochwertigen Eindruck und bieten genug platz, um den Kopfhörer samt Kabel darin zu verstauen.

(Ausstattung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit dem H1707 Triple Driver verspricht 1more einen präzisen HiFi-Sound, welcher für jeden Musikgenre geschaffen ist und dank dem klappbaren Ohrmuschel kann dieser überall verstaut werden. Diesen Aussagen stimme ich somit fast komplett zu. Klanglich gehört der 1more H1707 Triple Driver definitiv nicht zu den besten, doch dank der faltbaren Konstruktion, der kompakten Größe und dem geringen Gewicht, eignet er sich sehr gut als mobiler Begleiter.

Aufgrund seine etwas bassbetonten Abstimmung, würde ich den H1707 nicht als universal nutzbar empfehlen. Wie bereits erwähnt, eignet dieser sich eher für elektronische Musik, welche hier von dem druckvollen Bass profitieren kann. 

Preis/Leistung

Beim Marktstart im letzten Jahr startete der Preis des 1more H1707 Triple Driver bei knapp unter 200€. Inzwischen ist der Kopfhörer schon etwas länger auf dem Markt erhältlich und bei einigen Onlineshops liegen die Preise bei knapp 150€.

Der Klang des 1more H1707 Triple Driver ist genau wie sein Design mit der transparenten Plexiglasscheibe an der Außenseite der Ohrmuschel etwas besonderes. Das Klangbild ist nicht nur besonders dynamisch, sondern auch breit, denn der Stereoklang kann aufgrund der drei Treiber im Test überzeugen. Wer einen kabelgebunden Kopfhörer mit einem guten Bassfundament für unterwegs sucht, sollte daher gerne einen Blick auf den 1more H1707 werfen, denn zeigt in diesen Bereichen seine stärken.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Skullcandy Push

Skullcandy Inc. ist ein US-amerikanisches Unternehmen mit dem Sitz in Park City, Utah. Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 2003 von Rick Alden. Das erste Skullcandy-Produkt war 2003 der „Skullcandy portable Link, ein System, bei dem es sich um einen Kopfhörer handelte, mit dem man nahtlos zwischen Musik und Anrufen umschalten konnte. Skullcandy fertigt unter anderem Ohrhörer, Bluetooth-Lautsprecher und Kopfhörer.

Immer mehr Kopfhörer Hersteller folgen dem aktuellen Trend und setzen bei ihren neusten In-Ears auf ein komplett kabelloses Modell. So hat auch Skullcandy vor kurzem die ersten True-Wireless In-Ear Ohrhörer auf den Markt gebracht. Die Skullcandy Push und kommen wie bereits erwähnt komplett ohne Kabel daher. Können die knapp 130€ teueren Ohrhörer klanglich, vom Tragekomfort und von der Verarbeitung überzeugen? Das erfahrt ihr in folgendem Testbericht.

Skullcandy Push

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Tolle Verpackungen zu Designen kann Skullcandy sehr gut, dies zeigt sich auch beim neuen Push erneut. Bei der Verpackung werden direkt auf der Vorderseite die beiden True-Wireless Ohrhörer, welche in einem schwarzen Schaumstoff Einsatz eingesteckt sind präsentiert. Hier gefällt mir sehr gut, dass man selbst auf kleine Details achtet und so einen der Ohrhörer von der Außenseite und den anderen von der Seitenansicht sehen kann. Betrachtet man die Verpackung leicht schräg, erkennt man, dass sich unter dem Karton, welcher ca. die hälfte der Vorderseite bedeckt noch das Transport- bzw. Ladecase befindet. 

 Auf diesem etwas dickeren Papiereinleger, sind die für Skullcandy wichtigsten Eigenschaften, der Herstellername und der Name der Ohrhörer aufgedruckt. Des Weiteren steht hier noch der englische Satz: Sound Without Boundaries, was auf Deutsch so viel bedeutet wie „ Klang ohne Einschränkungen“. Damit meint Skullcandy unter anderem das komplett kabellose Design, durch das einem keine Kabel oder andere Dinge stören könnten.

Betrachtet man die Rückseite, zeigt diese einem noch einmal die vier besonderen Funktionen inkl. einem Satz zu jeder Funktion, zudem wird hier auch der Lieferumfang aufgelistet. An der Unterseite der Verpackung gibt es ebenfalls noch viel Text, bei dem es sich unter anderem um die technischen Daten und dem Herstellungsland handelt.

Öffnet man den transparenten Deckel am Klebestreifen an der Unterseite, kann man, wie bereits erwähnt das Ladecase und die beiden Ohrhörer im Schaumstoff erblicken. Entnimmt man diesen Einsatz, befindet sich darunter ein Einleger, welcher darüber informiert, wie die True-Wireless Push mit dem Smartphone gekoppelt werden und welcher für was zuständig ist bzw. was man am jeweiligen Ohrhörer steuern kann. Unter dieser Kurzanleitung sind noch die Ohrtips, das USB-Typ-C Ladekabel und ein User-Guide verstaut. 

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Ohrhörer

Wie für True-Wireless Ohrhörer üblich kommen diese komplett ohne Kabel zwischen den beiden Ohrstöpsel daher. Somit liefert auch Skullcandy zusätzlich zu den beiden In-Ears noch ein Lade-/Aufbewahrungs-Case mit, in dem die Ohrhörer nicht nur aufbewahrt, sondern zudem erneut aufgeladen werden können. 

 Das Gehäuse der beiden In-Ear Ohrhörer ist relativ flach gehalten und besitzt eine ovale Form. Aktuell werden die Ohrhörer in vier Farben: Psychotropical Teal, Gray Day, Elevated Olive und Bold Tangerine angeboten. Letzteres entspricht der Farbe meiner Version, welche wie ihr sehen könnt, in einem orangen/weißen Design daher kommt. Wen man bedenkt, dass sich in den beiden Gehäusen der Skullcandy Push neben der ganzen Elektronik wie Treiber usw. auch jeweils ein Akku befindet, der stolze 6 Stunden Musikwiedergabe ermöglichen soll, wirkt das Gehäuse im Vergleich einiger anderen True-Wireless Ohrhörern sehr kompakt.

Beide Ohrhörer kommen wie üblich mit unterschiedlich großen Ortips daher, sodass man den sitzt so gut, wie möglich den eigenen Ohren anpassen kann. Zusätzliche soggenante FitFin™-Gelaufsätze, hacken sich beim Eindrehen in der Biegung im Ohrkanal ein und sorgen somit auch bei teilweise schnelleren Bewegungen für einen sicheren Sitz. Diese sind jedoch in einer Einheitsgröße montiert und können nicht entfernt werden, da diese vermutlich verklebt wurden.

 Das Einsetzen der beiden Ohrhörer in das Ohr erfolgt wie bereits erwähnt durch ein leichtes eindrehen. Dies erfordert zwar am Anfang etwas Fingerspitzengefühl und Zeit, doch mit jedem mal gewöhnt man sich mehr daran und damit gelingt dies immer schneller. 

Wie ich bereits erwähnt habe, besitzt das Gehäuse der In-Ears eine ovale Form und ist somit 32 mm hoch und 20 mm breit. Zwar ist das Gehäuse selbst nur knapp 7 mm dick. Doch dafür ist in diesem Teil wenig Platz für die Treiber und somit steht der Bereich, welcher sich später im äußeren Gehörgang befindet inkl. Kanal etwas hervor. Dadurch steckt das äußere Gehäuse der Skullcandy Push nicht komplett im Ohr, sondern blickt etwas heraus. Dadurch sind die True-Wireless Ohrhörer definitiv präsenter ersichtlich als manch andere In-Ears. 

Das Gehäuse der Skullcandy Push In-Ear Ohrhörer besteht wie bei den meisten anderen Herstellern zwar lediglich aus Kunststoff, doch dies macht einen hochwertigen Eindruck und sorgt zudem dafür, dass jeder der beiden In-Ears gerade einmal knapp 9 Gramm auf die Waage bringt. An der Außenfläche befindet sich an jedem der Ohrhörer ein 15 mm großer Druckknopf, mit dem unter anderem die Musik gestreut werden kann.

Bedienelemente

Um die Wiedergabe des aktuellen Musiktitel zu stoppen, kann man nach belieben entweder den Knopf am rechten oder linken Ohrhörer betätigen. Die Lautstärke kann ebenfalls reguliert werden, indem man den Knopf am Linken In-Ear doppelt klickt, wird diese reduziert und über die rechte Seite bei Doppelklick erhöht. Einen Titel vor bzw. zurückspringen erfolgt durch drücken und dreisekündiges Halten des Knopfes, dabei springt man durch den rechten Ohrhörer vor- und den linken zurück. Zu guter Letzt kann man bei Bedarf durch das Dreimalige betätigen an beiden Ohrhörern den Sprachassistenten wie z. B. Siri (iOS) oder Google Assistent (Android) aktivieren oder bei einem eingehenden Anruf durch einmaliges tippen diesen annehmen.

Ladecase

Das Aufbewahrungs- bzw. Ladecase ist zwar aus dem gleichen Kunststoff wie die beiden True Wireless Ohrhörer gemacht, doch dieses wirkt von der Verarbeitung definitiv nicht so hochwertig. Dazu gehe ich jedoch unter dem Punkt Verarbeitung genauer ein.

Um die beiden Ohrhörer zu laden und sicher zu transportieren, werden die beiden In-Ears mittels Magneten im Ladecase gehalten. Die Aufladung erfolgt über die drei goldenen Kontakt am jeweiligen In-Ear und am Ladecase. Auf der Vorderseite des Ladecase befindet sich neben dem Öffnungsknopf eine Status-LED, welche anhand vier einzelnen LED´s die restliche Akkukapazität des Cases anzeigt. Diese leuchten entweder auf, wenn man den runden Knopf darunter kurz betätigt, oder das USB-Typ-C Ladekabel zum Aufladen des integrierten Akkus an der rechten Seite einsteckt. Zu guter Letzt ist an der Oberseite noch das typische Skullcandy Firmenlogo eingelassen.

(Design: 3,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Mit der Verarbeitung der Skullcandy Push True-Wireless Ohrhörern bin ich soweit zufrieden. Das Kunststoffgehäuse macht hier wie bereits erwähnt einen fertigen Eindruck und sorgt dafür, das jeder der beiden Ohrhörer gerade einmal knapp 9 Gramm auf die Waage bringt. Daher wird dieses geringe Gewicht selbst nach längerem Tragen nicht als störend empfunden.

Anders sieht das Ganze wiederum beim Transport- und Ladecase aus. Dieses wurde zwar ebenfalls aus dem gleichen Kunststoff gefertigt, doch diese macht meiner Meinung nach einen weniger guten Eindruck. Zum einen ist die matte Oberfläche nämlich empfindlich gegen Kratzer. So schützt dieses Case zwar die darin befindlichen Ohrhörer, doch kommt es z. B. in einer Frauen Handtasche mit dem Schlüssel in Berührung, sieht das Case nicht allzulange gut aus. Zudem gefällt mir der Öffnungsmechanismus weniger gut. Betätigt man diesen, springt das Case, wie ich es von vielen anderen True-Wireless Ohrhörern kenne nicht von alleine auf, sondern man muss das etwas schwerer gängige Case selbst aufklappen. Dies hat zwar den Vorteil, dass wenn in der Tasche versehentlich der Öffnungsmechanismus betätigt wird, das Case nicht von allein aufgeht. Doch das automatische Aufspringen gefällt mir persönlich deutlich besser. 

Des Weiteren wurde der Schaumstoff-Einsatz an der Innenseite des Deckels leicht schräg eingeklebt, was der Funktion zwar nichts ausmacht, aber beim betrachten einfach weniger gut ausschaut. Zu guter Letzt stehen die Status-LED´s welche die Ladekapazität des Cases anzeigen teilweise aus dem Gehäuse hervor, was mir ebenfalls einen nicht so hochwertigen Eindruck vermittelt. 

Wiederum Loben am Case kann ich, dass Skullcandy hier als Lade-Anschluss auf USB-Typ-C setzt und nicht wie einige andere Hersteller auf einen veralteten Micro-USB-Anschluss. Sowie, dass das Ladecase mit gerade einmal 20 Gramm sehr leicht ist. Die Magnete, welche die Ohrhörer im Case halten, wirken grundsolide. Sodass hier selbst beim Überkopf halten, keiner der Ohrhörer aus dem Case fällt.

(Verarbeitung: 3 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer
Farbeorange/weiß
Akkuintegriert, Lithium-Polymer-Akku
Akku Ohrhörer: 6 h
Akku Ladecase: 6 h
Gesamt somit 12 h
Gewicht57 g (Ohrhörer und Ladebox)
17 g (beide Ohrhörer)
42 g (Ladebox)
MaterialKunststoff (Ohrhörer und Ladecase)
KonnektivitätBluetooth 4.2
unterstützte Profile: A2DP, AVRCP, HSP, HFP
Codec: SBC
Treiberdynamischer 9,2 mm Treiber (links und rechts)
Frequenzbereich20 kHz bis 20 Hz (Ohrhörer)
Schalldruck100 +/-3dB (1mW/500Hz)
Impedanz16 Ohm
Lieferumfang1x Skullcandy Push True Wireless Ohrhörer
je ein paar Silikon-Ohradapter-Sets (XS/S/M/L)
1x Transport- und Ladecase
1x kurzes USB-Typ C Ladekabel
1x Bedienungsanleitung
Technische Daten der Skullcandy Push

Tragekomfort

Typische für True-Wireless Ohrhörer ist der deutlich bessere Tragekomfort oder besser gesagt die daraus Resultierende Freiheit. Die sonst bei herkömmlichen In-Ears oftmals störenden Kabel gehören damit der Vergangenheit an und somit sind auch die bekannten klappernden Kabelgeräusche, das eventuell verknotete Verbindungskabel Geschichte. Daher kann man die Skullcandy Push einfach in die Ohren einsetzen und hat anschließend vollkommene Freiheit.

Das Einsetzen der beiden Ohrhörer erfolgt für True Wireless Ohrhörer typisch durch leichtes Eindrehen in das jeweilige Ohr. Daher nimmt man z. B. den rechten Ohrhörer, setzt diesen senkrecht in das Ohr und dreht diesen etwa 20° nach hinten. Dabei bewegt sich der soggenante FitFin-Einsatz in die Biegung der Ohrmuschel und sorgt damit für einen sicheren und festen halt. Im Gegensatz zu den Silikonaufsätzen (Ohrtips) lassen sich die FitFin-Aufsätze nicht wechseln.

Auch nach einer längeren Tragezeit hatte ich persönlich keine Probleme. Die Skullcandy Push True-Wireless Ohrhörer verursachten bei mir weder ein drücken noch Schmerzen. Wobei hier wie typische für True-Wireless Ohrhörer erwähnt werden muss, dass „längeres Trage“ relativ ist – mehr dazu aber unter dem Punkt Akkulaufzeit. 

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Klang

Beim „Push“ hat Skullcandy pro Seite einen 9,2 mm großen Single-Treiber verbaut. Dual- oder Triple-Treiber braucht man bei einem True-Wireless Ohrhörer aktuell nicht zu erwarten. Hierfür wäre die Akkulaufzeit sämtlicher True-Wireless Ohrhörer nicht ausreichend, denn die kleinen Gehäuse haben nicht allzu viel Platz für einen großen Akku und so würden diese nicht lange laufen.

Beide verbauten Treiber decken laut Skullcandy einen Frequenzbereich von 20 kHz – 20 Hz ab und haben eine niedrigen Impedanz von 16 Ohm. Der Grundton des Push ist etwas wärmer abgestimmt, sodass man hier von einem angehoben Bass sprechen kann.

Die Basswiedergabe bietet ein sattes Fundament und kann mit einem knackigen Tiefenbassbereich überzeugen. Jedoch könnte die Basswiedergabe meiner Meinung nach noch ein wenig präziser sein. Gerade bei tiefen Bässen fällt dieses auf, denn hier wirken die Töne etwas unpräzise. Die Mitten werden klar und eindringlich wiedergegeben, sodass davon vor allem der Gesang, also die Stimmen und die räumliche Wiedergabe profitieren. Bei den Höhen wiederum zeigt der Skullcandy Push leichte schwächen, denn hier sind zwar die Töne ebenfalls klar, doch gerade bei höherer Lautstärke neigen die Ohrhörer zum Überstreuen, was sich als etwas verzerrte Wiedergabe äußert.

Mit der bereits erwähnten wärmen Abstimmung (Bassbetonung) eigenen sich der Skullcandy Push vor allem für diejenigen, die Fans von elektronischer Musik sind. Wer einen In-Ear Ohrhörer für Titel sucht, die mit mehr Stimmen und weniger mit Bass versehen sind, sollte eventuell zu einem anderen In-Ear Ohrhörer greifen. Bei der Maximallautstärke können die Skullcandy Push wiederum absolut überzeugen, denn die kleinen True-Wireless Ohrhörer haben ordentlich Power in den Treibern. Dies reicht definitiv über den gesunden Wert hinaus.

Weniger zufrieden war ich klanglich von dem verbauten Mikrofon, welches unter anderem zum telefonieren genutzt werden kann. Hierbei nahm die Person, mit der ich telefonierte immer wieder Störgeräusche war, sodass ich mich teilweise wiederholen musste. Hier gibt es Ohrhörer mit besseren Mikrofonen, die für eine bessere Sprachverständlichkeit sorgen.

(Klang: 3,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akku & Ladecase

Bei der Akkulaufzeit der Push, gibt Skullcandy eine maximale Musikwiedergabe von bis zu 6 Stunden an. Diese max. Laufzeit hängt aber wie immer von der Verwendung ab. Also ob man damit z. B. viel telefoniert, da damit zusätzlich die Mikrofone Strom verbrauchen und wie laut die Musik eingestellt ist. In meinem Testzeitraum kam ich zusammengerechnet auf eine Musikwiedergabe von knapp Fünf einhalb Stunden, was für True-Wireless Ohrhörer ein sehr guter Wert ist.

Für den ein oder anderen unter euch mögen selbst die von Skullcandy angegebenen 6 Stunden im Vergleich zu den bisher erhältlichen kabelgebunden In-Ears nach nicht nach viel klingen. Dies stimmt auch soweit, doch um dieses Manko auszugleichen, liefern alle Hersteller von True-Wireless Ohrhörern ein zusätzliches Aufbewahrungscase mit, welches gleichzeitig als Ladecase genutzt wird. 

Legt man die beiden oder bei Bedarf auch nur einen der Ohrhörer in das Case hinein und schließt dieses, werden diese automatisch aufgeladen. Das Case bietet bei vollem Akku die Möglichkeit die Push einmal komplett wieder aufzuladen. Also beläuft sich die komplette Laufzeit der True-Wireless Ohrhörer, sofern der Akku der Ohrhörer, sowie der des Cases voll aufgeladen wurde auf eine Laufzeit von bis zu 12 h. Hier hätte ich mir zumindest gewünscht, dass das Case eine größere Akkukapazität besitzt und man die Push In-Ears bis zu zwei Mal aufladen hätte können, um auf 18 Stunden Musikwiedergabe zu kommen.

Ebenso vermisse ich bei den Skullcandy Push eine automatische Abschaltung bei der Entnahme aus den Ohren, bzw. sobald ich die Verbindung zwischen Wiedergabegerät und Ohrhörer trenne. Somit ist es lediglich möglich die Ohrhörer durch drücken und 5 Sekunden halten des Knopfes am linken Ohrhörer diese Ein- oder Auszuschalten oder diese wie bei vielen anderen True-Wireless Ohrhörer einfach in das Ladecase zu legen, denn dann schalten diese sich ebenfalls aus.

Wenn wir schon bei der Laufzeit sind, ist natürlich auch die Ladezeit sehr wichtig. Das Case wird erfreulicherweise via USB-Typ-C aufgeladen, was mir gegenüber dem alten Micro-USB-Anschluss sehr gut gefällt. Wiederum hat Skullcandy leider keine Schnellladefunktion integriert, und so dauert es knapp 4 Stunden bis das Ladecase voll aufgeladen ist und knapp 2 Stunden bis beide Ohrhörer im Ladecase wieder voll aufgeladen sind.

Bluetooth & Signalqualität

Skullcandy setzt bei den neuen Push auf Bluetooth 4.2. Die Bluetooth-Verbindung klappte in meinem Praxistest ohne Problem via iOS- und Android-Geräten. Die Einrichtung der Bluetooth-Verbindung ist mit den True-Wireless In-Ears aus dem Hause Skullcandy fast so simple wie mit herkömmlichen Bluetooth-Ohrhörern. 

Werden die beiden Ohrstöpsel nach dem ersten koppeln aus dem Case genommen Verbinden diese sich bei Entnahme aus dem Case automatisch wieder mit dem bereits verbundenen Gerät. Beim ersten Verbindungsaufbau ist wiederum ein manuelles Koppeln nötig. Hierzu wird der Knopf am linken Ohrhörer im ausgeschaltetem Zustand für sieben Sekunden gedrückt gehalten, sodass sich der Ohrhörer in den Pairing-Modus versetzen. Nun blinkt bei diesem die Status-LED permanent Blau auf. Dies bedeutet, dass er erfolgreich in den Pairing-Modus versetzt wurden und man nun in den Bluetooth-Einstellungen am Smartphone das Gerät mit der Bezeichnung „Push“ Suchen muss. 

Nun ist es nicht erforderlich, das Smartphone auch noch mit dem rechten Ohrhörer zu koppeln, sonder dieser stellt beim Einschalten automatisch eine Verbindung zum linken Ohrhörer her. So ist der linke Ohrhörer beim „Push“ der Empfänger des Audio-Signals und dem rechten wird dies mit so wenig Zeitverzögerung wie möglich übermittelt. Dies funktioniert beim Skullcandy Push sehr gut und ich konnte beim Musikhören keine Verzögerungen feststellen. Lediglich zum Videos via Netflix, Amazon Prime Video oder YouTube ansehen, eignen sich die In-Ears weniger. Hier ist die Latenz zu hoch, sodass es bei der Wiedergabe via iPhone X der Ton etwas (unter einer Sekunde) Zeitversetzt weitergegeben wird. Dies ist jedoch ein Problem, welches aktuell mehrer True-Wireless Ohrhörer haben.

Skullcandy verspricht auf der Webseite eine Bluetooth Reichweite von bis zu 30 Metern, dabei ist jedoch wichtig, dass man sich mit dem linken Ohr zum Smartphone befindet. Ist man mit der rechten Kopfseite zur Richtung das Smartphones gerichtet, dann ist die maximale Entfernung deutlich geringen. Zudem kommt man auf diese Reichweite nur unter perfekten Bedienungen, also ohne Störquellen und Wände zwischen Wiedergabegerät und Ohrhörern. 

In meinem Alltagstest kam ich im Indoor-Bereich auf knapp 8 Metern, im Außenbereich waren 12 Meter ebenfalls kein Problem. Hierbei sollte man jedoch um beide Werte erreichen zu können mit dem linken Ohrhörer in Richtung Smartphone gedreht sein.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Skullcandy hat mit den „Push“ ebenfalls wie einige andere Hersteller die ersten True-Wireless Ohrhörer auf den Markt gebracht. Diese konnten mich mit den passenden gewählten Ohrtips mit einem bequemen Sitz und dank den so genanten FitFin-Gelaufsätzen mit einem stabilen Halt überzeugen. Des Weiteren bieten die Ohrhörer eine gute Akkulaufzeit und die Bedienung via Hardware-Tasten ist einfach und verursacht weniger Fehlbedienungen wie eine Touch-Oberfläche.

Preis/Leistung

Die UVP des Skullcandy Push von 129,99€ ist für True-Wireless Ohrhörer ein guter Preis. 

Klanglich gehören die Skullcandy Push zwar nicht zu den besten, denn der Grundton ist etwas wärmer abgestimmt. Daher eignen sich die Skullcandy Push vor allem für Genres wie Elektro und alles weitere, was von einem angehobenen Bass profitiert. Wer zudem sehr laute Ohrhörer sucht, dem könnten die Push von Skullcandy eventuell gut gefallen.

Jedoch muss man Abstriche in der Verarbeitung des Ladecase und beim verbauten Mikrofon machen. Fürs Telefonieren eignen sich die Skullcandy Push nämlich weniger.

Skullcandy Push

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Teufel Rockster Cross

Lautsprecher Teufel GmbH wurde 1980 in Berlin von Peter Tschimmel gegründet. Teufel fertigt HiFi-Komponente wie Kopfhörer und Lautsprecher. Bekannt ist die Firma als Hersteller kompletter Audiosystem-Komponenten, wie z. B. kompletten Heimkino-Systemen. Der eine oder andere von euch hat sich sicherlich schon einmal gefragt, warum kein Elektronikfachmarkt Teufel Produkte im Sortiment besitzt. Das liegt daran, dass Teufel Produkte im mittleren Preissegment einzuordnen sind. Um die günstigen Preise zu ermöglichen, bietet das Unternehmen ihre Produkte ausschließlich als Direktversender über den eigenen Online-Shop an.

Teufel ist bekannt für seine vielen Produkte im Audio-Bereich, sei es Kopfhörer, Soundbars oder Heimkino-Anlagen. Es gibt ziemlich alles bei Teufel für den HiFi-Bereich. 

Neben den Rockster Go, welchen ich euch bereits vorgestellt habe, hat mir Teufel zur IFA 2018 viele neue Produkte vorgeführt bzw. gezeigt. Darunter auch einen weiteren portablen Lautsprecher der Rockster Familie. Dieser hört auf den Namen Teufel Rockster Cross, ein Bluetooth-Lautsprecher, welcher gegen Spritzwasser und Stöße geschützt ist. Dieser im Vergleich zum Rockster Go deutlich größere Lautsprecher knüpft da an, wo sein kleiner Bruder aufgehört hat. Somit ist dieser nicht nur doppelt so groß, sondern noch lauter, kräftiger und leistungsfähiger. Ob der Preis von 299,99€ für diesen gerechtfertigt ist, erfahrt ihr in folgendem Testbericht. 

TEUFEL ROCKSTER CROSS

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Der Rockster Cross wird wie eigentlich sämtliche Produkte aus dem Hause Teufel in dem typischen braunen Versandkarton geliefert. Wie gewohnt ist die Verpackung rundum mit einigen Infos zum Produkt, welches sich darin befindet versehen. Daher ist es auch wenig Überraschen, das direkt auf der Oberseite der typische „Teufel“ Schriftzug prangt. Derselbe Schriftzug befindet sich zudem noch auf der linken Seite und im schwarzen Bereich ist der Name „Rockster Cross“ des portablen Speakers ersichtlich. Auf der Vorder-, sowie auf der rechten Seite ist erneut der „Rockster Cross“ Name zu sehen. Zusätzlich erfährt man hier noch einige technische Daten zum Lautsprecher und zum Unternehmen. Dabei handelt es sich um die Adresse des Unternehmens Teufel, und deren Webseite, aber auch die Abmaße und das Gewicht des Rockstar Cross erfährt man hier.

Öffnet man den Versandkarton, kommt direkt ein großer Styropor-Einsatz zum Vorschein, auf dessen Oberseite einige Teile des Zubehörs zu sehen sind. So befinden sich in den drei Aussparungen neben der Bedienungsanleitung, der Transport-Gurt, und das Netzteil, um den Akku aufzuladen. Entnimmt man die Anleitung, erkennt man durch das Loch im Styropor, das direkt darunter der Rockster Cross verstaut wurde. Dieser befindet sich zum zusätzlichen Schutz in einer Folie eingepackt. Durch das Styropor wird der Rockster Cross inkl. dem Zubehör sehr gut vor möglichen Transportschäden geschützt. Beim auspacken des Rockster Cross solltet ihr auch den unteren Styropor-Einsatz entnehmen, denn darunter befindet sich der Netzstecker für das Netzteil. 

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Der Großteil aller Teufel Produkte kommt in den für das Unternehmen typischen Farben daher. So ist es beim neuen Rockster Cross auch der Fall, welchen Teufel durch seine Größe gerne SUV nennt. Der knapp 38 mm breite Bluetooth-Lautsprecher kommt somit in dem üblichen schwarzen Look, mit den roten Akzenten daher. 

Direkt auf dem schwarzen Lochgitter aus Stahlblech prangt dezent in Schwarz das „Teufel“ Firmenlogo. Dieses leicht glänzende Logo ist je nach Lichteinfall auf der mattschwarzen Oberfläche mehr oder weniger erkennbar. Das Lautsprechergitter verläuft an beiden Rändern hin im 45°-Winkel, in diesem Bereich sind die beiden Stereo-Hochtöner verbaut, welche dadurch für den echten Stereo-Sound sorgen.

  Beim Gehäuse setzt Teufel auf hochwertigen Kunststoff. Dadurch kommt der mobile Lautsprecher mit den Abmaßen von 160 x 380 x 130 mm (H x B x T) auf ein stolzes Gewicht von 2,4 kg. Somit kann man beim Rockster Cross definitiv nicht mehr von einem kompakten bzw. handlichen Bluetooth-Speaker reden, sondern von einem wie Teufel ihn bezeichnet „ der SUV unter den portablen Speaker“. Doch nur durch seine Größe bietet der neue Rockster Cross genug Platz für den großen Akku, die vielen Treiber und Verstärker, welche für den ungemein guten Sound zuständig sind. Zur Auflockerung des schwarzen Design befindet sich zwischen dem Lautsprechergitter und dem Rockster Cross Gehäuse eine rote Gummi Umrandung. An der Oberseite am vorderen Bereich lässt sich zum einfacheren Transport an den beiden Ösen der Tragegurt befestigen. Damit kann man den Rockster Cross trotz seiner Größe und dem Gewicht bequem an der Hüfte oder am Rücken tragen kann.

Kommen wir zu den Bedienelementen des Rockster Cross. Hier gibt es direkt vier Stück an der Oberseite und vier weitere kleinere Tasten an der Rückseite in der oberen Hälfte. Vor den vier oberen gummierten Tasten, welche sich generell auf die Musiksteuerung fixieren, befindet sich ein in den Kunststoff eingeprägte Teufel Logo. Mit den für ein Bluetooth-Lautsprecher typischen Musik Steuerungstasten kann man bequem die Musik steuern. Von vorne betrachtet befindet sich rechts außen die „+“ Taste, mit dieser kann man die Lautstärke regulieren. Direkt daneben ist die klassische Wiedergabe/Pause-Taste. Mit dieser kann man die Musik anhalten oder durch Wiederholtes drücken wieder fortsetzen. Zudem ist es möglich, bei einem eingehenden Anruf durch kurzes Betätigen diesen anzunehmen oder am Ende des Gespräches aufzulegen. Bei der dritten Bedientaste, handelt es sich um die „-“ Taste. Hiermit kann man logischerweise nicht nur die Lautstärke der Musik reduzieren, sondern einem eingehenden Telefonanruf durch betätigen abweisen.

Wer von euch den Testbericht zum Rockster Go nicht gelesen hat, fragt sich nun eventuell warum die beiden Lauter und Leiser Tasten nicht nebeneinander platziert wurden. Dies hat einen wichtigen Grund. Um nämlich einen Titel vor- oder zurückzubringen, betätigt man beim Vorspringen die Play/Pause-Taste zusammen mit der „+“ Taste und beim Zurückspringen die Play/Pause-Taste mit der „-“ Taste. Zu guter Letzt handelt es sich bei der letzten Taste um die Sprachassistenten-Taste. Bei Bluetooth-Wiedergabe aktiviert man durch das Betätigen dieser Taste den Sprachassistenten Siri (iOS) oder Google Assistant (Android). Zudem kann man auch hier bei einem eingegeben Anruf diesen durch drücken der Taste annehmen oder ablehnen.

So viel zu den Musik-Steuerungstasten, doch neben diesen gibt es, wie ich bereits erwähnt habe noch vier weitere Tasten an der Rückseite. Hier befindet sich von hinten betrachtet rechts der Ein- und Ausschaltknopf. Direkt neben diesem sind vier weiß leuchtende LED´s untergebracht. Diese zeigen gleich nach dem Einschalten und während der Wiedergabe durch kurzes betätigen in 25 % Schritten die restliche Akkulaufzeit an. Direkt neben den vier LED´s ist der Knopf, mit dem man den sogenannten Outdoor-Modus aktiviert, untergebracht. Auf diesen Klangmodus gehe ich unter Klang genauer ein. Bei der vorletzten Taste handelt es sich um die bekannte Bluetooth-Taste, mit der man den Rockster Cross in den Pairing-Modus versetzt, um diesen z. B. mit einem Smartphone zu koppeln. Zu guter Letzt handelt es sich beim letzten Knopf um die Connect-Modus-Taste. Mit dieser kann man z.B, zwei Rockster Cross oder einen Rockster Cross mit einem Rockster Go miteinander koppeln.   

Bleiben wir bei der Rückseite, findet man hier noch links und rechts Außen eine Griffmulde, mit der es einfacher ist, den großen Rockster Cross in den Händen zu halten. Zudem befindet sich im Zentrum ein Kunststoffgitter, hinter dem die Passivmembrane verbaut, sind. Direkt unter den Passivmembranen sind noch die Anschlüsse unter zwei Gummiabdeckungen versteckt. Hierbei handelt es sich um insgesamt vier Anschlüsse, welche schon auf der Abdeckung beschriftet sind. Somit findet man links ein AUX-Anschluss und direkt daneben den Netzanschluss, mit dem der integrierte Akku geladen werden kann. Unter der rechten Abdeckung befindet sich neben dem Micro-USB Service-Anschluss, noch ein USB-A-Anschluss mit dem man beim Bedarf den Akku des Wiedergabegeräts wie z. B. des Smartphones aufladen kann. 

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Bei der Verarbeitung hat Teufel gute Arbeit geleistet, denn hier kann der Rockster Cross absolut überzeugen. Das sehr robuste Gehäuse schützt die im Inneren verbauten Elemente hervorragend und absorbiert durch die flexible Bauweise bei einem Aufprall die Kräfte. So übersteht der Rockster Cross problemlos Stöße oder einen Aufprall aus einer Höhe von etwa 50 cm, daher auch die IPX5 Zertifizierung. Dank dieser macht es dem Cross auch nichts aus, wenn jemandem unabsichtlich Wasser drüber laufen lassen sollte, denn dieser ist gegen Strahlwasser bestens geschützt.

Der Teufel Rockster Cross besitzt wie alle seine Brüder einen integrierten Akku und möchte daher gerne auch im Freien genutzt werden. Dabei muss man sich, wie eben erwähnt wenig Gedanken um das Wetter machen, denn dank der komplett gummierten Unterseite, ist diese bestens gegen Feuchtigkeitsschäden geschützt. Zudem gibt Teufel an, dass er sogar bis -10 °C winterfest sei, daher spielt selbst bei kalten Temperaturen Musik. Somit kann er auch wunderbar zum Wintergrillen mit ins freie genommen werden. Die gummierten Tasten an Ober- und Unterseite geben Feuchtigkeit keine Chance, ins Innere zu gelangen und sorgen selbst bei fettigen oder nassen Fingern für gute Griffigkeit.  

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Lautsprechertypmobiler Bluetooth Lautsprecher
Treiberzwei 20 mm Hochtöner aus Gewebe (schräg angeordnet für ein echtes Stereo-Klangbild;  ein mistiger 120 mm Tieftöner aus Gewebe für kräftigen Pass und zwei 95 x 75 mm Passivmembrane aus Metall.
KonnektivitätBluetooth-Version 4.2 aptX Reichweite: selbst gemessen bis zu knapp 19 m, Klinkenbuchsen-Eingang 3,5 mm,, USB-A Anschluss um ein Smartphone mit 0,5 Ampere aufzuladen, koppeln von bis zu zwei Rockster Go oder ein Rockster Go und ein Rockster Cross möglich.
AkkuWiedergabezeit: Bis zu 16 Stunden
Ladezeit: Bis zu 3,5 Stunden118 x 178,5 x 67,3 mm (HxBxT) / Gewicht: 480 Gramm
Abmessungen38 x 13 x 16 cm  (Breite x Tiefe x Höhe)
Gewicht2,4 Kilogramm
LieferumfangTeufel Rockster Cross
Trageschlaufe
Netzteil und Netzkabel
Bedienungsanleitung
Technische Daten des Teufel Rockster Cross

Klang 

Kommen wir nun zu dem wichtigsten Punkt bei einem Lautsprecher, dem Klang. Teufel verspricht hier einen druckvollen Sound, der zudem portable ist. Doch stimmt diese Aussage? Um diese Frage in einem Satz zu beantworten: Ja, der „große“ Portable Rockster Cross, kann von seinem Klangbild absolut überzeugen!

Wie bei vielen anderen Lautsprechern hat Teufel im inneren des Rockster Cross einen Class-D Verstärker (Digitalendstufe) verbaut, der dafür sorgt, das sehr hohe Pegel erreicht werden, die kaum zum Verzerren neigen. Der Verstärker treibt wiederum zwei jeweils links und rechts leicht schräg untergebrachte 20 mm Hochtöner aus Gewebematerial an. Die beiden Hochtöner sich im 45°-Winkel verbaut, sodass man beim Rockster Cross einen echten Stereo-Sound geboten bekommt. Daher wirbt Teufel hier auch mit der hauseigenen Dynamore-Technologie, welche für eine Verbreitung des Stereoklangbilds zuständig ist. 

Zwischen den beiden Hochtontreibern sitzt ein 120 mm großer Tieftöner, welcher ebenfalls aus Gewebematerial besteht und für einen kräftigen, sowie präzisen Bass mit einem langen Hub versehen wurde. Zur Unterstützung des Bassfundaments setzt Teufel zwei auf der Rückseite befindliche Passiv-Membrane ein. Diese jeweils 95 x 75 mm großen Metall-Membrane werden wie der Namen schon vermuten lässt passiv angetrieben. Dies bedeutet, dass diese ohne externe Stromversorgung genutzt werden und nur rein von dem Tieftöner davor, in Schwingung gesetzt werden. Der Passivmembran hat ein ähnliches Prinzip wie ein Bassreflexrohr. Dieser sorgen für klare und kräftigere Bässen, ohne dabei das von einem Bassreflexrohr typische Geräusch der Luft, die durch die Öffnung gesaugt wird zu erzeugen.

Doch nun möchte ich euch den Klang des Teufel Rockster Cross noch etwas ausführlicher beschreiben? Teufel gibt an, dass der Frequenzbereich des Rockster Cross von 50 – 20.000 Hz reicht und der maximale Schalldruckpegel bei 98 dB/1m liegt. Diese Werte hören sich schon einmal ganz gut an, doch wie schneidet er beim Probehören ab? 

Hier kann ich Teufel sehr loben, die verwendeten Treiber und wie diese im Gehäuse platziert wurden, kann absolut begeistern, denn es sorgt für ein sehr ordentliches Klangbild. Angefangen bei den Höhen, hier merkt man beim Probehören direkt, dass gleich zwei schräg untergebrachte hochwertige Hochtöner verbaut wurden. Diese geben kristallklare und detailreiche Höhen wieder, welche zudem selbst wenn man nicht mittig vor dem Rockster Cross steht, hörbar sind. Daher kann ich beim Cross auch den breiten Stereoklang loben. Die Dynamore-Technologie bzw. der Winkel, wie die Hochtöner untergebracht sind, sorgt hier für eine breite Stereo-Bühne. Etwas schwächer dagegen sind die Mitten abgestimmt. Diese hört man etwas weniger heraus, da diese zum Teil auch durch den von Teufel typischen etwas wärmer abgestimmten Grundton (angehobener Bass) unter gehen. Bei der Wiedergabe von Stimmen, also Gesang usw. macht der Rockster Cross wiederum einen sehr guten Job.

Kommen wir zum Bass, diesen sauber abzustimmen beherrscht Teufel sehr gut. Der Bass ist hier dank den beiden, zusätzlich verwendeten Passivmembranen als druckvoll und kräftig zu bezeichnen. Steht man in der Nähe des Rockster Cross, schafft dieser es bei einer höheren Lautstärke sogar, dass man die Kraft des Voluminösen Bass spürt. Hier bringt der Cross ein gutes Volumen mit, was im Zusammenspiel mit den restlichen Treibern dafür sorgt, dass man damit einen größeren Raum (25 m²) ausreichend beschallen kann.

Mit dem zuschaltbaren Outdoor-Modus, welcher mit der auf der Rückseite befindlichen Taste aktiviert werden kann, wird der Klang für den Outdoor-Bereich angepasst. Dadurch werden die Höhen etwas angehoben. Dieser Outdoor-Modus kann natürlich problemlos im Indoor-Einsatz genutzt werden, ob man den Outdoor-Modus oder den normalen Modus bevorzugt, liegt hier bei einem selbst. Auf jeden Fall ist bei aktivierten Outdoor-Modus das Klangbild etwas heller, jedoch wird die Bühne gefühlt noch etwas breiter. Nachteil wiederum hier ist, dass die maximale Lautstärke reduziert wird.  

Wer einen sehr lauten, aber dennoch einfach zu transportierenden mobilen Akku-Lautsprecher sucht, ist beim Rockster Cross genau richtig. Hier hat Teufel wieder einmal ein wahres Brüllmonster entwickelt, welches gewaltig laut sein kann. 

(Klang: 4,5 von 5 Punkten)

Koppeln und Reichweite

Ein portabler Bluetooth-Lautsprecher wird in ca. 99 % der Fälle via Bluetooth mit dem Abspielgerät, wie z. B. einem Smartphone gekoppelt. Klar, kann man auch einen MP3-Player, der kein Bluetooth besitzt, via Klinke-Kabel verbinden, doch dies machen sicherlich weniger von euch. Beachten sollte man bei der Verwendung über den AUX-Anschluss, dass der Rockster Cross nicht mehr so gut gegen Spritzwasser usw. geschützt ist. Durch die Abdeckung, die dazu auf der Hinterseite frei gemacht werden muss, kann im ungünstigsten Fall etwas eindringen und die Elektronik beschädigen. 

Bei der Bluetooth Version setzt Teufel wie bereits beim Rockster Go auf Bluetooth 4.2 mit aptX, was bei der Verbindung mit einem Android Smartphone für die Wiedergabe in CD-Qualität sorgt. Das AAC-Format welches bei iPhones genutzt wird, wird daher nicht unterstützt.

Bei der Reichweite vom Bluetooth gibt Teufel keinen exakten Wert an, sondern nur, dass damit Reichweiten von mindestens 10 Metern erreicht werden können. Daher habe ich das Ganze im Freien und im Haus getestet und nachgemessen. Im Außeneinsatz hielt die Verbindung zum Rockster Cross bis knapp 19 Metern. Im Indoor-Einsatz hängt die Reichweite wiederum von der dicke, eurer Wände hab. Hier brach bei mir die Verbindung nach knapp 12 Metern ab. Dazwischen befanden sich jedoch zwei dickere Wände.

Ein besonderes Extra ist die Möglichkeit, dass man einfach per Knopfdruck zwei Teufel Rockster Cross, oder einen Cross und einen Go miteinander koppeln kann. Dabei können die beiden Geräte bei guten Bedienungen bis zu 8 Meter voneinander entfernt stehen.

(Koppeln und Reichweite: 4,5 von 5 Punkten)

Akku

Wie bei allen Lautsprechern der Rockster Familie handelt es sich auch beim zweiten neuen Mitglied dem Cross um einen mobilen Bluetooth Lautsprecher. Daher ist dieser mit einem wiederaufladbaren Lithium-Ionen Akku ausgestattet. Dieser soll laut Teufel bis zu 16 Stunden Musikwiedergabe ausreichen.

Natürlich hängt diese Laufzeit sehr stark davon ab, wie laut ihr die Musik wiedergebt. Ob diese per Bluetooth oder AUX-Anschluss dem Cross zugespielt wird und ob man z. B. nebenher das Smartphone mit dem USB-Anschluss auf der Rückseite auflädt. In meinem Test konnte ich jedoch die von Teufel angegebene Laufzeit ganz gut erreichen. Bei mir war nach knapp 15 Stunden der Akku leer, was problemlos ausreicht, um eine Party zuhause ohne Pause mit Musik zu beschallen. 

Aufgeladen wird der Rockster Cross über den Rundstecker-Anschluss auf der Rückseite. Bis der integrierte Akku von 0 auf 100 % aufgeladen ist, dauert es knapp 3,5 Stunden. Diese Ladezeit geht vollkommen in Ordnung, was wieder nicht sonderlich schnell ist, ist der Powerbank-Anschluss (USB-A). Dieser lädt angeschlossene Geräte wie z. B. ein Smartphone mit nur 0,5 Ampere, daher wird dieses sehr langsam aufgeladen.

(Akku: 5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Teufel beschreibt den Rockster Cross als handlichen, nicht zu schweren und einfach zu transportierenden mobilen Lautsprecher, der überall für einen ganz großen Auftritt sorgt. 

Diesen genanten Punkten kann ich soweit absolut zustimmen. Der Rockster Cross ist, wie Teufel diesen selbst beschreibt, als SUV unter den mobilen Lautsprechern zu bezeichnen. Dieser legt aufgrund seiner Größe und den dadurch größeren Treibern noch eine Schippe drauf und fängt somit da an, wo der kleine Bruder der Rockster Go aufgehört hat. Wer einen klanglich überzeugenden und von der Verarbeitung top Lautsprecher für unterwegs sucht, bekommt mit dem Teufel Rockster Cross meiner Meinung nach genau das geliefert. Dank IPX5 Zertifizierung, welche diesen gegen Staub und Spritzwasser schützt und einer Akkulaufzeit von bis zu 16 Stunden, rockt der Rockster Cross jede Party in den eigenen vier Wänden. 

Preis/Leistung

Mit dem neuen Rockster Cross hat Teufel neben dem Rockster Go einen weiteren mobilen Bluetooth-Lautsprecher aus der Rockster Familie auf den Markt gebracht. Dieser kommt in den typischen Teufel Farben (Schwarz/Rot) daher und überzeugt mit einer sehr guten Verarbeitung und dem zeitlosen tollen Design. 

Klanglich kann auch der größere Rockster Cross absolut überzeugen. Für den Preis von 299,99€ (UVP) bekommt man meiner Meinung nach den aktuell besten klingenden Lautsprecher in dieser Preisklasse. Wer es gerne sehr laut mag, und einen Lautspeicher sucht, dem es nichts ausmachen, wenn er dreckig wird, oder versehentlich eine Flasche Wasser oder Ähnliches drüber geleert wird, ist beim Rockster Cross genau richtig.

TEUFEL ROCKSTER CROSS

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unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Audio-Technica ATH-SPORT7TW

Audio-Technica ist ein weltweit agierendes Unternehmen, dessen Hauptsitz sich in Machida einer Stadt in Präfektur Tokio, Japan befindet. Das Unternehmen wurde im Jahr 1962 von Hideo Matsushita in Tokio, Shinjuku-ku gegründet. 

Audio-Technica befasst sich mit der Entwicklung, der Vermarktung und dem Vertrieb von Audioausrüstung für verschiedenste Anwendungen. Ursprünglich bekannt für die Herstellung von Tonabnehmersystemen für Plattenspieler, fertigt Audio-Technica heute auch Mikrofone, Drahlossysteme, Mischer, einige Produkte für den Einsatz auf der Bühne, im Studio- und Heimbereich und auch Kopfhörer. 

Mit den ATH-SPORT7TW hat Audio-Technica zusammen mit den ATH-CKR7TW die ersten eigenen True-Wireless In-Ear Ohrhörer (komplett kabellos) auf den Markt gebracht. Diese konnte ich mir beide schon kurz auf der IFA letztes Jahr anschauen und seid einiger Zeit habe ich die ATH-SPORT7TW bei mir Zuhause und konnte diese ausgiebig testen. Wie sich die schweiß- sowie wetterfesten Sport In-Ear Ohrhörer im Alltag schlagen, erfahrt ihr in folgendem Testbericht.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Audio-Technica bleibt dem eigenen Verpackungsdesign treu und so kommen die neuen ATH-SPORT7TW in einer zum Großteil in Weiß gehaltenen Verpackung daher. Das äußere Design der Audio-Technica Produktverpackungen gefiel mir bereits bei den von mit getesteten Produkten sehr gut, daher gibt es auch hier keinen Grund daran etwas zu verändern. Im Inneren der mit einigen Information zum Produkt bedruckten Umverpackung befindet sich ein weiterer stabiler schwarzer Hauptkarton. Doch wie immer werfen wir zuerst einmal einen Blick auf die Umverpackung.

 Wie üblich ist die Vorderseite neben dem Logo und Namen des Unternehmens, noch mit dem Namen der neuen ATH-SPORT7TW bedruckt. Zudem sehen wir hier einen der Ohrhörer von der Seite und den anderen von der Außenseite betrachtet abgebildet. Umgeben sind beide Ohrhörer von Wassertropfen, was zeigen soll, dass die Ohrhörer schweiß- und wetterfest sind. Dies wird zudem durch das Wassertropfen-Symbol mit dem IPX5 Schriftzug ersichtlich, denn diese Zertifizierung steht für einen Schutz gegen Strahlwasser aus beliebigen Winkeln. 

Dreht man die Verpackung zur linken Seite, werden einem hier die vier wichtigsten Merkmale des ATH-SPORT7TW mit Symbolen und Sätzen erklärt. Zu diesen gehören unter anderem die 5.8 mm verbauten Treiber, die Akkulaufzeit von 3,5 h + 14 h mit Case, die integrierten Mikrofone und die Steuerung der Musik direkt über die In-Ears. Betrachtet man die rechte Seite, ist erneut das Firmenlogo zu sehen und man bekommt anhand Abbildungen und Text erklärt, was sich alles im Lieferumfang befindet. Ganz unten werden einem zudem noch die Audio Codecs, welche die ATH-SPORT7TW unterstützen angezeigt. Neben dem Standard Codec SBC, welcher von allen Smartphones usw. unterstützt wird, bietet Audio-Technica noch den AAC-Codec, welcher von Apple Geräte genutzt wird an. AptX und AptX-HD sind nicht mit an Bord, was selten der Fall ist. Häufig ist es nämlich andersrum und der AAC-Codec wird nicht unterstützt. Dies dürfte somit alle Apple-User freuen, denn diese bekommen damit Klangqualität in perfekter Qualität geliefert.

 Betrachtet man die Rückseite, zeigt diese einem noch einmal die True-Wireless In-Ears zusammen mit dem Lade- bzw. Aufbewahrungsetui abgebildet. Zudem werden einem in 6 Sprachen die Besonderheiten der ATH-Sport7TW beschrieben und im linken unteren Bereich ist zudem eine kurze Auflistung der wichtigsten technischen Merkmale zu sehen. 

Öffnet man die Verpackung auf der Oberseite, kann man den schwarzen stabilen Karton herausziehen. Direkt sieht man durch das transparente Sichtfenster das Aufbewahrung-Case und darüber die beiden In-Ear Ohrhörer. Die einzelnen Produkte sind sicher eingelegt und zentriert in einem Schaumstoff-Einsatz. Die Verpackung wird mithilfe einer kleinen Lasche an dem transparenten Sichtfenster geöffnet. Entfernt man die Geräte und den Einsatz, befindet sich darunter noch ein Kartoneinleger, unter dem wiederum der restliche Zubehör verstaut ist. 

 So befindet sich unter dem Einleger nicht nur die Beschreibungen und Sicherheitsinformationen. Sondern auch das Micro-USB Ladekabel, die verschiednen Ohrtips in den großen XS; S und L (M ist bereits montiert). Des Weiteren hat Audio-Technica auch noch premium COMPLY Foam-Tips (aus Memorie-Schaum und die Sport-Einsätze beigelegt. Auf diese speziellen Einsätze, welche für den perfekten und sicheren halt beim Sport sorgen sollen gehe ich unter Tragekomfort noch einmal näher ein.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Anders als bei herkömmlichen Bluetooth In-Ear Kopfhörer, handelt es sich bei den Audio-Technica ATH-SPORT7TW um komplett kabellose In-Ear Ohrhörer, auch True-Wireless-Kopfhörer genant. Dementsprechend kommen die neuen ATH-SPORT7TW als zwei einzelnen In-Ears daher, bei denen zusätzlich ein Lade-/Aufbewahrungs-Case mitgeliefert wird. 

  Das Design der Audio-Technica ATH-SPORT7TW würde ich als Knopfdesign bezeichnen, denn anders als z. B. die Apple AirPods, sehen diese nicht einem Zahnbürsten-Kopf ähnlich. Die In-Ears besitzen ein kompaktes Design, was auf den ersten Blick zwar klobiger daher kommt als ein herkömmlicher In-Ear, doch man muss hier bedenken, dass in den beiden Gehäusen sämtliche Elektronik, also nicht nur Treiber, sondern auch der Akku, Bluetooth-Modul usw. untergebracht werden musste. 

Neben dem leicht gewölbten Ohrkanal, auf welchen die verschieden Ohrtips befestigt werden, besitzt der Bluetooth-Sportkopfhörer auch noch so genante ergonomisch geformte Sport-Flügelaufsätze. Diese sorgen dafür, dass sich der Kopfhörer überhaupt als echter Sport-In-Ear Ohrhörer bezeichnen darf, denn diese kommen in unterschiedlichen Größen daher und verschaffen einen Bombenfesten halt in den Ohren. Das Einsetzen der beiden Ohrhörer in das Ohr erfolgt durch ein leichtes eindrehen. Dies erfordert zwar am Anfang etwas Fingerspitzengefühl und Zeit, doch mit jedem mal gewöhnt man sich mehr daran und damit gelingt dies immer schneller. 

Das Gehäuse der In-Ears hat eine ovale Form und ist 23 mm hoch und 18 mm breit somit dürften die Audio-Technica ATH-SPORT7TW in jeden Gehörgang passen. Sofern richtig Eingesetzt stehen die beiden Ohrhörer trotz, dem etwas dickeren Gehäuse nicht allzu weit aus dem Ohr hervor. Dies ist für mich persönlich sehr wichtig für das Design. Bei den Bose Sport Free z. B. gefällt mir dies nämlich gar nicht, denn diese sind etwas anders vom Design und stehen deutlich weitere aus dem Gehörgang hervor.

Das Gehäuse der ATH-SPORT7TW In-Ear Ohrhörer besteht zwar lediglich aus Kunststoff, doch dieser macht einen sehr hochwertigen Eindruck und sorgt zudem dafür, dass jeder der beiden In-Ears gerade einmal knapp 6 Gramm auf die Waage bringt. An der leicht gewölbten Oberfläche mit dem Audio-Technica Logo, welche nach dem Einsetzen nach außen zeigt, befindet sich eine kapazitive Oberfläche. Darüber können mittels einfachem Fingertippen verschiedenen Funktionen ausgeführt werden.

Damit man nicht ungewollt eine Funktion durch Berührung beim Einsetzen der In-Ears ausführt, hat Audio-Technica hier eine Blockierung des Berührungssensors programmiert. Daher muss man diese vor dem ersten Befehl erst einmal durch das Antippen des rechten In-Ear an der Außenfläche deaktivieren. Anschließend kann man durch Erneutes berühren die verschiedenen Befehle am rechten oder linke Ohrhörer ausführen. 

Berührt man den Berührungssensor an der rechten Seite (rechter In-Ear) dann wird die Wiedergabe der Musik oder dem Video, welches gerade wiedergegeben wird pausiert oder beim erneuten betätigen wieder gestartet. Tippt man die Seite wiederum 2-mal hintereinander an, springt man einen Titel vor und bei 3-maligen betätigen einen Track zurück. Langes Berühren für knapp 2 Sekunden führt den Sprachassistenten wie z. B. Siri (iOS) oder Google Assistent (Android) aus.

Die Lautstärke wiederum steuert man bequem durch berühren des linken Ohrhörer. So erhöht das kurze Antippen die Lautstärke um eine Stufe und senkt diese um eine Stufe bei 2-maligen berühren wieder ab. Des Weiteren kann man die soggenante „Hear-Through“Funktion durch etwa 2 Sekunden langes tippen aktivieren. Darauf gehe ich jedoch unter dem Punkt Klang etwas näher ein. 

Das Aufbewahrungs- bzw. Ladecase ist von der Größe genau richtig. Dies ist klein genug, sodass man es in eine Hosentasche oder Handtasche stecken könnte, aber es ist wiederum auch nicht so klein, dass man es nicht sofort irgendwo finden würde. 

Die Box besteht aus dem gleichen hochwertigen matten Kunststoff, aus dem die Ohrhörer gefertigt wurden. Diese macht einen angenehm Eindruck, sodass es die True-Wireless In-Ear Ohrhörer gut schützt. Um die beiden Ohrhörer zu laden und sicher zu transportieren, werden die beiden In-Ears mittels Magneten im Ladecase gehalten. Die Aufladung erfolgt über die drei goldenen Kontakt am jeweiligen In-Ear und am Ladecase. Auf der Vorderseite des Ladecase befindet sich neben dem großen Öffnungsknopf links und recht eine Status-LED. Diese informiert, ob der jeweilige Ohrhörer eingelegt ist und gerade geladen wird oder schon voll ist. An der Rückseite des Case befindet sich ein Micro-USB Anschluss, über den der Akku des Ladecase aufgeladen wird. Direkt daneben ist eine weitere Status-LED untergebracht, welche über den Ladezustand des Cases informiert. Zu guter Letzt gibt es an der Rückseite noch eine Möglichkeit eine Transportschlaufe zu befestigen.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der ATH-SPORT7TW von Audio-Technica gefällt mir sehr gut. Wie bereits erwähnt wiegt ein einzelner Ohrhörer gerade einmal knapp 6 Gramm. Daher wird dieses geringe Gewicht auch nach längerem Tragen nicht als störend empfunden. An beiden Ohrhörern, den wechselbaren Ohrtips, sowie den Sport-Flügeleinsätzen steht sowohl die Größe, als auch die Seite, sodass hier nichts vertauscht werden kann.

Das Transportcase besteht aus matten Kunststoff, sodass es hier vorkommen kann, dass wenn dieses in einer Frauen Handtasche mit dem Schlüssel in Berührung kommt, leicht verkratzen kann. Daher dies lieber sofern vorhanden in eines der Seitenfächer verstauen. Ansonsten fühlt sich das Case sehr gut an und es gibt daran außer dem veralteten Micro-USB Ladenschluss keine große Kritik. Hier hätte man meiner Meinung nach lieber zum besseren USB-Typ-C Anschluss greifen sollen. Auf die Funktion hat dies jedoch keinen Einfluss. Die Magnete, welche die Ohrhörer im Case halten, wirken grundsolide. Sodass hier selbst beim Überkopf halten, keiner der Ohrhörer aus dem Case fällt.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer
Farbeschwarz
Akkuintegriert, Lithium-Polymer-Akku
Akku Ohrhörer: 3,5h
Akku Ladecase: 14h
Gesamt somit 17,5 h
Gewicht76.8 g (Ohrhörer und Ladebox)
12,8 g (beide Ohrhörer)
64 g (Ladebox)
MaterialKunststoff (Ohrhörer und Ladecase)
KonnektivitätBluetooth 5.0
unterstützte Profile: A2DP, AVRCP, HSP, HFP
Codec: SBC, AAC
Lautsprechertypdynamischer 5,8 mm Treiber (links und rechts)
Frequenzbereich20 Hz bis 25.000 Hz (Ohrhörer)
20 Hz bis 20.000 Hz (Mikrofon)
Empfindlichkeit91 dB SPL (1 kHz / 1 mW)
Impedanz14 Ohm
Lieferumfang1x Audio-Technica ATH-SPORT7TW True Wireless Ohrhörer
je ein paar Silikon-Ohradapter-Sets (XS/S/M/L)
je ein paar Sport-Flügeleinsätze
ein paar Premium COMPLY Foam-Tips
1x Transport- und Ladecase
1x micro-USB Ladekabel (20cm)
1x Bedienungsanleitung
Technische Daten des Audio-Technica ATH-SPORT7TW

Tragekomfort

Der größte Vorteil von True-Wireless Ohrhörer ist der Tragekomfort oder besser gesagt die daraus Resultierende Freiheit. Es gibt an den In-Ears keine störenden Kabel, somit gehören die klappernden Kabelgeräusche, das eventuell verknotete Verbindungskabel der Vergangenheit an. Die ATH-SPORT7TW von Audio-Technica setzt man in die Ohren ein und hat vollkommene Freiheit. 

Wie ich bereits im Punkt Design erwähnt habe, werden die beiden Ohrhörer durch leichtes Eindrehen in das jeweilige Ohr eingesetzt. Daher nimmt man z. B. den rechten Ohrhörer, setzt diesen in Richtung Ohr-Tragus (in Richtung Wangenknochen) an und dreht diesen zur Richtung Ohrmuschel ins Ohr. Sollte dies nicht gut gelingen, sollte man eventuelle die kleineren Sport-Flügeleinsätze testen. Sollte es mit diesen einfacher gelingen und die Ohrhörer anschließend immer noch gut halten, hat man die richtigen Ohrtips und Flügeleinsätze gefunden.

Bei mir haben die von Haus aus montierten Ohrtips und Sport-Flügeleinsätze in der Größe M perfekt gepasst. Diese sorgten auch für einen Bombensicheren halt. Ich konnte diese beim Rennen, im Sportstudio bei sämtlichen Übungen und beim Radfahren problemlos tragen, ohne das ich jemals das Gefühl hatte, ich würde einen der Ohrhörer verlieren. So haben die ATH-SPORT7TW wie Audio-Technica angibt mich nicht enttäuscht und sich als wahre Sport True-Wireless In-Ears bewiesen.

Der Tragekomfort ist sehr hoch. Man hat zwar direkt beim Einsetzen ein kurzes komisches, vermutlich weil ungewohntes Gefühl, doch dies war nach sehr kurzer Zeit wieder weg. Bei den Audio-Technica ATH-SPORT7TW verspürte ich selbst nach längerem Tragen kein Drücken oder einen Schmerz. Wobei hier wie typische für True-Wireless Ohrhörer erwähnt werden muss, dass „längeres Trage“ relativ ist – mehr dazu aber unter dem Punkt Akkulaufzeit. 

(Tragekomfort: 4,5 von 5 Punkten)

Klang

Beim ATH-SPORT7TW setzt Audio-Technica pro Seite auf einen 5,8 mm großen Treiber. Hier kann man ganz klar keine Dual- oder Triple-Treiber erwarten. Hierfür wäre die Akkulaufzeit sämtlicher True-Wireless Ohrhörer nicht ausreichend, denn die kleinen Gehäuse haben nicht allzu viel Platz für einen großen Akku und so würden diese nicht lange laufen.

Diese Beiden Treiber geben laut Audio-Technica einen Frequenzbereich von 20 – 25.000 Hz wieder und haben eine niedrigen Impedanz von 14 Ohm. Der eigentlich als Sportkopfhörer angepriesenen ATH-SPORT7TW liefert ein erstaunt ausgewogenes und rundum neutral abgestimmtes Klangbild, bei dem keine der verschiednen Frequenzen dazu neigt die anderen zu überstimmen. Dies ist für mich soweit überraschend, da ich bei einem Sportkopfhörer mit einer dominanten Basswiedergabe gerechnet hätte. Schließlich werden damit am meisten Work-out-Songs mit kräftigen Bass abgespielt. Daher kommen Sportkopfhörer oftmals mit einer stärkeren Bass Dominanz daher. 

Dies ist beim ATH-SPORT7TW glücklicherweise nicht der Fall. Dies bedeutet wiederum nicht, dass diese vom Bass total schwammig oder ähnliches sind. Die Bässe werden schließlich energiereich und trocken weitergegeben sodass die Audio-Technica ATH-SPORT7TW ein perfektes Klangbild bei elektronischer Musik bieten. Zwar fehlt es hin und wieder etwas am Tiefbassbereich, doch das ansonsten satte Bassfundament konnte mich in meinem Test überzeugen. Dies neigte zudem kaum dazu, die Mitten und die Höhen zu verschlucken. Die Mitten konnten mich am ATH-SPORT7TW mit ihrer blühenden Klangfarbe genauso gut überzeugen wie die detailreichen und klar wiedergegebenen Höhen. 

Lediglich die kompakte, aber etwas zu schmal geratene Stereobühne und die Auflösung im oberen Bereich könnte etwas feiner bzw. besser abgestimmt sein. Doch da es sich hierbei um einen Sportkopfhörer handelt, muss man bedenken, dass dieser in diesen Abschnitt nicht ganz so gut abschneidet wie sein Bruder der ATH-CKR7TW. Denn dieser kommt mit deutlich größeren Treibern und einem breiteren Frequenzbereich daher. Dennoch eignet sich der ATH-SPORT7TW nicht ausschließlich für elektronische Musik, sondern zudem gefällt dieser mir beim Hören von Rock, Alternative, Klassik usw. sehr gut, sodass die Ohrhörer nicht nur im Sportbereich überzeugen können. Die hohe maximale Lautstärke sorgt zudem dafür, dass man auch in den lautesten Umgebungen die Musik genießen kann, aber der Audio-Technica ATH-SPORT7TW klingt selbst bei leiserer Wiedergabe sehr gut.

Dank den beiden im ATH-SPORT7TW verbauten Mikrofonen, können Telefonate direkt über die True-Wireless In-Ears geführt werden. Das Audio-Technica neben Kopfhörern auch Mikrofone herstellt, merkt man an den ATH-SPORT7TW. Diese wurden an jedem Ohrhörer mit einem MEMS Typ Mikrofon ausgestattet, welches eine Kugel (Omnidirectional) Richtercharakteristik besitzt. Diese sorgen nicht nur beim Telefonieren für eine kristallklare Wiedergabe von Stimmen, sondern auch der soggenanten „Hear-Through-Funktion.  

Diese Funktion aktiviert man wie bereits im Punkt Design erwähnt durch berühren und anschließendes Halten der linken Außenfläche am Ohrhörer für etwas 2 Sekunden. Hat man dadurch die Hear-Through-Funktion aktiviert, nähmen die beiden Mikrofone die Außengeräusche auf, und lassen diese zu euren Ohren durch. Dies trägt enorm zur Sicherheit bei, denn somit kann man z. B. beim Joggen den Straßenverkehr verstärkt wahrnehmen, sodass man ein heranfahrendes Auto frühzeitig regestiert. Dies funktioniert wie Audio-Technica angibt nur bei reduzierter Lautstärke. Hört man auf zu hoher Lautstärker Musik, bringt diese Funktion kaum etwas, da diese die Geräusche übertönen würde. Daher rate ich im Allgemeinen sowieso immer im Straßenverkehr die Musik nicht voll aufzudrehen. 

(Klang: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akku & Ladecase

Die Akkulaufzeit der Audio-Technica ATH-SPORT7TW gibt der Hersteller mit bis zu 3,5 Stunden Musik Dauerwiedergabe an. Diese Laufzeit hängt aber wie immer von der Verwendung, also mit oder ohne Hear-Trough-Funktion und der eingestellten Lautstärke ab. In meinem Test kam ich auf etwa 3h Musikwiedergabe, was ein guter Wert ist. 

Nun werden sich diejenigen, die solche True-Wireless In-Ears nicht kennen Fragen hä? 3h bzw. 3,5 Stunden Musikwiedergabe, ist doch total wenig. Das mag zwar stimmen, doch die True-Wireless Ohrhörer kommen wie bereits erwähnt mit einem Aufbewahrungscase daher, welches gleichzeitig als Ladecase genutzt wird. Legt man die beiden oder bei Bedarf auch nur einen der Ohrhörer in das Case hinein und schließt dieses, werden diese automatisch aufgeladen. Das Case bietet bei vollem Akku die Möglichkeit die ATH-SPORT7TW bis zu 5-mal wieder aufzuladen. Also bieten die True-Wireless Ohrhörer von Audio-Technica, sofern der Akku der Ohrhörer, sowie der des Cases voll aufgeladen wurde eine Laufzeit von bis zu 17,5 h. Dies ist für mich persönlich ein sehr guter Wert.

Toll finde ich die automatische Abschaltung der ATH-SPORT7TW. Nimmt man nämlich die beiden Ohrhörer aus dem Ladecase, hört einige Zeit Musik und legt diese anschließend einfach irgendwo hin, dann schalten diese sich nach 5 Minuten automatisch ab, sofern keine Verbindung mit einem anderen Gerät vorliegt. Die Ohrhörer besitzen keinen herkömmlichen Ein-/Ausschaltknopf und so müssen diese zum Ausschalten einfach in das Ladecase gelegt werden und dieses zugeklappt werden. Anschließend hört man die Stimme sagen „Power Off“. 

Wenn wir schon bei der Laufzeit sind, ist natürlich auch die Ladezeit sehr wichtig. Das Case wird wie bereits erwähnt via Micro-USB aufgeladen. Dieser Vorgang dauert bei einer vollen Aufladung knapp 3 Stunden. Sind die Akkus der Ohrhörer leer, sollten diese für eine komplette Ladung ca. 1,5 bis 2h im Case verbleiben. Eine Schnellladefunktion hat Audio-Technica in der ATH-SPORT7TW ebenfalls integriert. Bereits nach 10 Minuten Ladezeit sind die Ohrhörer für 45 Minuten Musikwiedergabe aufgeladen. Jedoch wird der Ladestrom anschließend zugunsten der Lebensdauer des Akkus reduziert, sodass für 100 % Akku eine Ladedauer von 2h fällig wird.

Bluetooth & Signalqualität

Die Einrichtung der Bluetooth-Verbindung ist mit True-Wireless In-Ears genau so simple wie mit herkömmlichen Bluetooth-Ohrhörern. Werden die beiden Ohrstöpsel aus dem Case genommen blinkt am rechten Ohrstöpsel die Status-LED permanent Blau auf. Dies bedeutet, dass dieser sich im Pairing-Modus befindet und man nun in den Bluetooth-Einstellungen am Smartphone das Gerät mit der Bezeichnung „ATH-SPORT7TW“ suchen muss. Anschließen koppelt sich das Smartphone mit dem rechten Ohrhörer. 

Nun ist es nicht erforderlich, das Smartphone auch noch mit dem linken Ohrhörer zu koppeln, sonder diese stellen automatisch eine Verbindung untereinander her. So ist der rechte Ohrhörer bei den meisten True-Wireless In-Ears der Empfänger des Audio-Signals und dem linken wird dies mit so wenig Zeitverzögerung wie möglich übermittelt. Dies funktioniert beim ATH-SPORT7TW sehr gut und ich konnte beim Musikhören keine Verzögerungen feststellen. Lediglich beim Ausschalten merkt man, sofern man darauf achtet, das der rechte Ohrhörer minimal früher aufhört, Musik wiederzugeben wie der linke. Doch dies ist definitiv kein Kritikpunkt, da es während der Musikwiedergabe keine Verzögerung gibt. Lediglich zum Videos via Netflix, Amazon Prime Video oder YouTube ansehen, eignen sich die In-Ears weniger. Hier ist die Latenz zu hoch, sodass es bei der Wiedergabe via iPhone X der Ton knapp 1 bis 2 Sekunden Zeitversetzt weitergegeben wird. Dies ist jedoch ein Problem, welches aktuell mehrer True-Wireless Ohrhörer haben

Dank Bluetooth 5.0 ist die Stärke des Bluetooth-Signals beim Audio-Technica ATH-SPORT7TW sehr gut. Audio-Technica verspricht eine Bluetooth Reichweite von bis zu 10 Metern, dabei ist jedoch wichtig, dass man sich mit dem rechten Ohr zum Smartphone befindet. Ist man mit der linken Kopfseite zur Richtung das Smartphones gerichtet, dann ist die Reichweite geringen. Im Alltagstest kam ich auf knapp 9 Metern, das Ganze habe ich mit meinem iPhone X getestet. Im Alltag hatte ich mit den ATH-Sport7TW keinerlei Probleme mit Verbindungsunterbrechungen oder Ähnlichem. Oftmals hört man ja davon, dass True-Wireless Ohrhörer gerne die Verbindung zueinander verlieren. Hier hat Audio-Technica jedoch gute Arbeit geleistet und so konnte ich selbst bei sportlichen Tätigkeiten und schnellem Kopfschütteln keine Aussetzer feststellen.

App

Audio-Technica bietet für die ATH-SPORT7TW und einige andere neueren Kopfhörer eine passende App Namens „A-T Connect“ an. Diese App steht sowohl für iOS Geräte, als auch Android Devices kostenlos zum Download im jeweiligen AppStore bereit.

[appcode appstore id1410663056]

appcode googleplay jp.co.audiotechnica.connect]

Startet man die App, landet man, sofern die ATH-SPORT7TW mit dem Smartphone verbunden sind auf der Startseite. Hier wird einem direkt der Name des Kopfhörers und ein Bild der Ohrhörer angezeigt. Zudem kann man per Schieberegler die Lautstärke direkt in der App ändern und den Titel der gerade weitergegeben wird einsehen. Doch dies geht auch problemlos in der Musik App wie z. B. bei mir via Apple Music.

In der Mitte kann man den aktuellen Akkustand in % einsehen, die Hear-Through Funktion Ein-/Ausschalten oder in den drei Stufen Low; Medium und High regulieren, je nachdem wie viel der Umgebungsgeräusche man durchlassen möchte. Mit dem mittleren Symbol kann man bei Bedarf den Codec einsehen bzw. ändern. Hier stehen wie bereits erwähnt nur AAC und SBC zur Verfügung. Sollte es bei euch der Fall sein, dass die Verbindung schlecht ist und der Ton in einem Video nicht 100 % zum Bild synchron wiedergegeben wird, dann reicht es oftmals manuell auf den SBC-Codec umzuschalten.

Über die drei horizontalen Striche im linken oberen Rand gelangt man in ein weiteres Untermenü. Hier kann man praktischerweise den letzten Standort der True-Wireless Ohrhörer abrufen, sofern man z. B. einen davon verloren hat. Um diese Funktion nutzen zu können ist es jedoch erforderlich, dass ihr der App den Zugriff auf eure GPS-Daten gebt. Zu guter Letzt kann man hier noch die Bedienungsanleitung und die aktuelle Firmwareversion usw. einsehen.

Was ich in der App vermisse, ist das mir zum einen, der Akkustand der beiden Ohrhörer separat angezeigt wird. Aber auch der des Ladecase könnte man hier leider nicht einsehen. So würde man vor der Reise gleich wissen, ob man das Case noch davor laden sollte oder nicht. Des Weiteren wäre es für manche sicher eine tolle Funktion, wenn man per Equalizer Klangeinstellungen vornehmen könnte. Dies bietet die App mit der aktuellen Version 1.3.1 leider nicht.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Audio-Technica hat mit den ATH-SPORT7TW sehr gute True-Wireless Ohrhörer auf den Markt gebracht. Diese halten mit der richtigen Wahl der Ohrtips und Sporteinsätzen absolut fest in den Ohren. Hier muss man sich definitiv keine Sorgen machen, dass einem beim Work-out einer der beiden Ohrhörer unbemerkt herausfällt. 

Klanglich sind diese überraschen neutral abgestimmt und eigenen sich nicht nur für elektronische Musik, sondern auch für viele weitere Genres wie Rock, Klassik usw. Zudem bin ich mit der gesamten Akkulaufzeit inkl. aufladendem Case von max. 17,5 h sehr zufrieden. Auch wenn man die Ohrhörer bereits nach gut 3,5 h wieder zum Aufladen ins Case legen muss. Dafür sind die Ohrhörer bereits nach 10 Minuten für 45 Minuten Musikwiedergabe aufgeladen.

Preis/Leistung

Die UVP des ATH-SPORT7TW von 199€ hört sich zwar nach viel Geld an. Doch es gibt Modelle, die sogar bis zu 300 € kosten. True-Wireless ist gerade erst richtig bei uns angekommen, daher sind die Preise der aktuellen Modelle noch relativ teuer. Für einen komplett kabellosen In-Ear Ohrhörer bei dem ich beim Sport jeglicher Art, außer schwimmen keine Rücksicht nehmen muss, gebe ich daher gerne mehr Geld aus und persönlich wäre ich eher bereit das Geld für den höheren Komfort zu bezahlen. Ob es dies jedoch für einen selbst auch der Fall ist, muss jeder für sich selbst entscheiden.

Ich persönlich bin mit dem Klangbild, der Akkulaufzeit und den Funktionen soweit sehr zufrieden. Lediglich die erwähnte Akkuanzeige der einzelnen Ohrhörer und dem Ladecase vermisse ich etwas. Zudem wäre es toll, wenn man per Update eine EQ Einstellungen zulässt. Sieht man über diese Kritikpunkte hinweg, ist der erste Sport True-Wireless Ohrhörer Audio-Technica sehr gut gelungen. 

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Teufel Rockster Go

Lautsprecher Teufel GmbH wurde 1980 in Berlin von Peter Tschimmel gegründet. Teufel fertigt HiFi-Komponente wie Kopfhörer und Lautsprecher. Bekannt ist die Firma als Hersteller kompletter Audiosystem-Komponenten, wie z. B. kompletten Heimkino-Systemen. Der eine oder andere von euch hat sich sicherlich schon einmal gefragt, warum kein Elektronikfachmarkt Teufel Produkte im Sortiment besitzt. Das liegt daran, dass Teufel Produkte im mittleren Preissegment einzuordnen sind. Um die günstigen Preise zu ermöglichen, bietet das Unternehmen ihre Produkte ausschließlich als Direktversender über den eigenen Online-Shop an.

Teufel ist bekannt für seine vielen Produkte im Audiobereich, sei es Kopfhörer, Soundbars oder Heimkino-Anlagen. Es gibt ziemlich alles bei Teufel für den HiFi-Bereich. Dieses Mal möchte ich euch ein neues Produkt von Teufel vorstellen, welches mir bereits auf der IFA 2018 gezeigt wurde. Es handelt sich dabei um einen kleinen wasserdichten Bluetooth-Lautsprecher, welcher zudem gegen Stürze und Stöße geschützt ist. Dieser neue Lautsprecher hört auf den Namen Teufel Rockster Go was sehr passend ist. Der Lautsprecher ist nämlich relativ leicht, klein und besitzt einen integrierten Akku, sodass er praktisch überall mitgenommen werden kann. 

Ob mich der neue mobile Rockster Go in meinem Test von seiner Lautstärke, vom Klangbild und von der Akkulaufzeit überzeugen konnte und ob es sich lohnt diesen zu kaufen? Das erfahrt ihr in folgendem Testbericht.

Teufel Rockster Go

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Der Rockstar Go wird in einem typischen braunen Versandkarton geliefert. Dieser ist wie gewohnt rundum mit einigen Infos bedruckt. Direkt auf der Vorderseite prangt groß das Teufel-Logo. Auf der Unterseite, sowie auf der Rückseite sind einige technische Daten zum Lautsprecher und zum Unternehmen zu lesen. Dabei handelt es sich um die Adresse des Unternehmens Teufel, und deren Webseite, aber auch die Abmaße und das Gewicht des Rockstar Go erfährt man hier. Zudem ist auf der Rückseite direkt über den technischen Daten noch der Name des Portablen Speaker „Rockster Go“ aufgedruckt.

Öffnet man den Versandkarton, kommt die eigentliche Verpackung des Teufel Rockstar Go zum Vorschein. Diese befindet sich zusätzlich in einer Schutzfolie. Die Verpackung kommt in dem Teufel typischen schwarzen Design mit roten Akzenten daher. 

Auf der Oberseite ist die Abbildung des Rockstar Go in weißen Umrissen gezeichnet. So kennt man es auch von den Kopfhörern, die ich für euch getestet habe. Neben der Abbildung des Rockstar Go, kann man direkt darunter noch den Namen des Bluetooth-Speakers und des Unternehmens Teufel lesen. Zudem lockern die roten Akzente auf der Vorderseite das Design der Verpackung etwas auf.

Betrachtet man die Unterseite, sieht man auch hier die gleichen roten Linien, wie auf der Oberseite. Zudem sind hier einige Informationen zum Unternehmen, die Seriennummer und einige Siegel wie z. B. das von Bluetooth und das Qualcomm aptX abgebildet. Ansonsten sieht man nur noch auf der Vorderseite, an dem die Verpackung aufgeklappt wir das typische rote „T“ Logo und darunter steht Teufel geschrieben. 

 Klappt man die Verpackung nach oben auf, dann liegt auf der Oberseite direkt die technische Beschreibung und Bedienungsanleitung. Unter dieser wiederum ist ein roter Einleger mit einem Loch in der Mitte. Dadurch lässt sich schon erahnen, was sich darunter befindet, denn man erkennt ein Teufel Logo. Hebt man schließlich den roten Einsatz aus der Verpackung heraus, kommt der Teufel Rockstar Go in einer Folie eingepackt zum Vorschein. Dieser wiederum befindet sich zentriert in einem Styroporeinsatz. In dem Styroporeinsatz ist unter dem Rockster Go eine Aussparung. Darin ist der Zubehör untergebracht. Es handelt sich dabei um die Trageschlaufe und ein Micro-USB-Ladekabel. 

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Bei der Optik bleibt Teufel seinem Design treu, denn der Rockster Go kommt in den typischen Schwarz/Roten Farben daher. Die Optik gefällt mir ausgesprochen gut, direkt in der Mitte des Teufel Rockster Go fällt das große etwas vertiefte Element mit dem „T“ auf. Bei diesem handelt es sich um das für denn Bass zuständigen Passivmembran. Beim Gehäuse verwendet Teufel Kunststoff, dadurch ist der mobile Lautsprecher mit den Abmaßen von 110 x 210 x 60 mm sehr kompakt und bringt gerade einmal knapp 700 Gramm auf die Waage. An der Ober-, Unter- und Rückseite ist die Oberfläche mit einer leichten Gummierung versehen. Die Vorderseite ist fast komplett bis auf das Passivmembran mit einem festen engmaschigen Stoffgewebe versehen. Hier darunter verbergen sich direkt neben dem Passivmembran zwei weitere Treiber. 

Zur Auflockerung des schwarzen Design befindet sich an Ober- und Unterseite zwischen dem Stoffgewebe und der gummierten Oberfläche eine rote Umrandung. Diese verläuft hier jeweils rund um den Lautsprecher und sorgt dafür, dass der Rockster Go nicht komplett schwarz daher kommt. Ein sehr nettes kleines Detail ist das Stoffetikett mit dem Teufel-Schriftzug am linken Rand des Stoffgewebes. An der Rückseite lässt sich die im Lieferumfang enthaltene Trageschlaufe anbringen. 

 An der Unterseite befindet sich zentral in der Mitte ein 1/4 Zoll Stativgewinde. Dies hat Teufel aus der Entwicklung des Rockster Go übernommen. Bereits bei den Prototypen war diese vorhanden, da man für die Messvorgänge den Rockster Go auf ein Stativ befestigt hat. Dies hat Teufel gefallen und so hat man dies auch am fertigen Rockster Go verbaut, sodass der Käufer bei bedarf diesen auf ein eventuell vorhandenes Stativ schrauben kann.

Auf der rechten kurzen Seite des Rockster Go befindet sich eine kleinen Verschlusskappe, welche etwas schwerer aufgeht. Dies liegt aber daran, dass diese mit einem Dichtgummi versehen ist, sodass darin kein Wasser eindringen kann. Da der Rockster Go nämlich nach IPX zertifiziert wurde, ist dieser wasserdicht und somit müssen die Anschlüsse abgedichtet sein. Unter der Klappe befindet sich neben einem Klinkenanschluss noch ein Micro-USB-Ladeanschluss. 

Kommen wir zu den Bedienelementen des Rockster Go. Hier gibt es direkt vier Stück an der Oberseite und zwei kleinere Tasten an der oberen hälfte über der Trageschlaufe an der Rückseite. Über der Trageschlaufe ist direkt ein Teufel Logo zu sehen. Neben diesem befindet sich links der Ein- und Ausschaltknopf und rechts die Bluetooth-Taste, um das Pairing zu initialisieren. Neben dem Ein-und Ausschaltknopf befinden sich noch vier weiß leuchtende LED´s. Diese zeigen gleich nach dem Einschalten und während der Wiedergabe durch kurzes betätige in 25 % Schritten die restliche Akkulaufzeit an. Die beiden Tasten sind nach dem Einschalten und bei gekoppeltem Modus durch einen roten (Powerbutton) und blauen (Bluetooth-Knopf) Kreis beleuchtet.

An der Oberseite der Rockster Go findet man die typischen Steuerungstasten eines Bluetooth-Lautsprechers. Ganz links befindet sich die „-“ Taste, mit dieser kann man die Lautstärke in 30 Stufen regulieren. Bei einem Telefonanruf, der beim gekoppelten Smartphone eingeht, kann man durch betätigen der „-“ Taste den Anruf zudem bei Bedarf abweisen. Bei der Taste rechts daneben handelt es sich um die Play/Pause-Taste. Mit dieser kann man die Musik anhalten oder durch Erneutes betätigen wieder wiedergeben. Zudem nimmt man damit einen Anruf an und nach dem Telefonat legt man damit auch auf.

Bei dem dritten Button handelt es sich um die „+“ Taste. Mit dieser kann man logischerweise die Lautstärke in 30 Stufen aufwärts regulieren. Nun fragt sich eventuell sein ein oder andere wie ich am Anfang, warum sind die Lauter/Leiser Tasten nicht nebeneinander. Dies hat einen wichtigen Grund, um nämlich einen Titel vor- oder zurückzubringen betätigt man beim Vorspringen die Play/Pause-Taste zusammen mit der „+“ Taste und beim Zurückspringen die Play/Pause-Taste mit der „-“ Taste. 

Zu guter Letzt handelt es sich bei der letzten Taste um die Sprachassistenten Taste. Bei Bluetooth-Wiedergabe aktiviert man durch das drücken dieser Taste den Sprachassistenten Siri (iOS) oder Google Assistant (Android). Zudem kann man auch hier bei einem eingegeben Anruf diesen durch drücken der Taste annehmen oder ablehnen.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Teufel Rockster Go ist auf einem sehr hohen Niveau. Das robuste Kunststoffgehäuse schützt den Teufel Rockster Go problemlos vor Stürzen aus geringerer Höhe. Das Gehäuse dämpft den Aufprall sehr, sodass der Bluetooth-Lautsprecher keinen Schaden nimmt.

Der Teufel Rockster Go besitzt einen integrierten Akku und kann somit auch problemlos im Outdoor-Einsatz verwendet werden. Damit man den Rockster Go auch problemlos am Strand oder in der Dusche nutzen kann, ist dieser nach der Schutzart IPX-7 zertifiziert. Somit kann dieser für maximal 30 Minuten in einer Wassertiefe von bis zu 1 Meter ohne Schaden genutzt werden.

Bemängeln könnte ich am Rockster Go lediglich die beiden Knöpfe auf der Rückseite, denn diese haben einen kaum spürbaren Druckpunkt. Dies ist bei den vier Tasten auf der Oberseite definitiv besser. Doch dies ist im Alltag nicht wirklich ein Problem und geht daher in Ordnung. Zudem viel mir auf, dass der Rockster Go durch sein geringes Eigengewicht bei sehr lauter Musik gerne zum Wandern neigt, das liegt auch an der Unterseite, denn diese sorgt hier leider nicht für die nötige Standfestigkeit. Doch auf dies weißt Teufel auch in der Bedienungsanleitung hin und verweist darauf, dass der Rockster Go möglichst auf einem festen Untergrund, von dem dieser nicht fallen kann, stehen sollte.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Lautsprechertypmobiler Bluetooth Lautsprecher
Treibereinen 70 mm Passivmembran (für Bass zuständig) und zwei schräg abstrahlende 50 mm Breitbandlautsprecher.
KonnektivitätBluetooth-Version 4.2 aptX Reichweite: selbst gemessen bis zu knapp 30 m, Klinkenbuchsen-Eingang 3,5 mm, Wiedergabe über integrierte 2.1 Soundkarte (bei Anschluss über Micro-USB-kabel an PC oder Laptop), koppelt von bis zu zwei Rockster Go oder ein Rockster Go und ein Rockster Cross
AkkuWiedergabezeit: Bis zu 12 Stunden
Ladezeit: Bis zu 4 Stunden
Abmessungen21 x 6 x 11 cm (Breite x Tiefe x Höhe)
Gewicht0,7 Kilogramm
LieferumfangTeufel Rockster Go
Trageschlaufe
Micro-USB-Ladekabel
Bedienungsanleitung

Klang

So kommen wir zum wichtigsten Thema beim Test eines Lautsprechers, zum Klang. Dieser ist beim Rockster Go im Betracht auf seiner Größe sehr gut. Hier hat Teufel wieder das maximale aus dem kleinen Gehäuse-Volumen herausgekitzelt.

Teufel hat im Rockster Go einen Class-D Verstärker verbaut, der dafür sorgt, dass sehr hohe Pegel erreicht werden, die kaum zum Verzerren neigen. Dieser treibt zwei jeweils links und rechts leicht schräg verbaute 50 mm Breitbandlautsprecher aus Aluminium an. Das verwendete Material Aluminium verschafft auch hier für einen konstanten pegelsicheren Klang. Beiden Breitbandlautsprecher sind etwas schräg eingebaut, sodass diese ein möglichst breites Stereo-Klangbild erzeugen, was Teufel durch die eigene Dynamore-Technologie sehr gut funktioniert. Zwischen den beiden unter dem Stoffgewebe versteckten Treibern sitzt ein sichtbarer 70 mm großer Passivmembran aus Aluminium. Dieser Passivmembran wird, wie der Namen schon vermuten lässt passiv angetrieben. Dies bedeutet, dass dieser sich ohne externe Stromversorgung bewegt und nur von den beiden daneben befindlichen Breitbandlautsprechern, angetrieben wird. Der Passivmembran hat ein ähnliches Prinzip wie ein Bassreflexrohr, dieser sorgen für klare und kräftigere Bässen, ohne dabei das von Bassreflexrohren häufig störende Geräusch der Luft, die durch die Öffnung gesaugt wird zu erzeugen. Bassreflexrohre wären beim Teufel Rockster Go auch von Nachteil, denn damit wäre dieser am Gehäuse offen und würde nicht mehr nach IPX-7 Zertifizierung wasserdicht sein.

Doch nun die Frage, wie gut ist der Klang des Teufel Rockster Go? Teufel gibt an, dass der Frequenzbereich des Rockster Go von 60 – 20.000 Hz reicht. Dieser Wert hört sich schon einmal ganz gut an, doch wie schneidet er beim Probehören ab? Hier kann ich Teufel sehr loben, für die sehr kompakten Maße des Rockster Go bringt dieser einen ordentlichen Klang zustande. Nach dem Einschalten und dem ersten Probehören meiner Playlist war ich überrascht, wie druckvoll und knackig der Bass des kleinen Speakers ist. Hier leistet der Passivmembran hervorragende Arbeit, denn von vielen ähnlich großen Lautsprechern die ich bereits probegehört habe, ist der Rockster Go aktuell die Nr. 1. Stellt man den Lautsprecher vor sich auf, merkt man sogar, wie viel Schwungmasse der Rockster GO bietet. Hier spürt man bei vielen Liedern denn Bass sogar in dem Umfeld des Lautsprechers.

Die Höhen, die der Rockster Go wiedergibt, können mit einer Klarheit und einer sauberen Wiedergabe überzeugen. Jedoch sind die Höhen nicht so dominant wie z. B. der Bass. Dieser nimmt diesen etwas die Kraft. Mir viel zudem auf, dass man das beste Klangbild direkt gerade gerichtet zum Rockster Go bekommt. Sitzt man z. B. in einem 90° Winkel zu diesem, dann wirkt dieser wärmer abgestimmt und die Höhen gehen etwas verloren. Überraschend ist die Bühnenabbildung des Rockster Go. Sodass das Klangbild dank der Daymore Technologie schön breitwiedergegeben wird. Die Mitten, welche von den Breitbandlautsprechern erzeugt werden sind sehr griffig und eindringlich. Somit kann ich klar sagen, dass der Rockster Go für Teufel typisch etwas wärmer abgestimmt ist, was den meisten Leuten, die einen mobilen Bluetooth-Lautsprecher suchen sowieso am besten gefällt.

Wer zudem einen lauten mobilen Lautsprecher sucht, ist beim Rockster Go genau richtig. Hier hat Teufel ein kleines Brüllmonster entwickelt, welches gewaltig laut sein kann. Klar verzerrt dieser bei der maximalen Lautstärke, aber diese ist dann auch wirklich extrem laut.

(Klang: 4,5 von 5 Punkten)

Koppeln und Reichweite

Die Verbindung beim Rockster Go erfolgt vermutlich in den meisten Fällen direkt über Bluetooth, denn nur so ist dieser mobile, also auch unterwegs einsetzbar und ist wasserdicht. Bei der Bluetooth Version setzt Teufel auf Bluetooth 4.2 mit aptX, was bei der Verbindung mit einem Android Smartphone für die Wiedergabe in CD-Qualität sorgt. Das AAC-Format welches bei iPhones genutzt wird, wird daher leider nicht unterstützt.

Bei der Reichweite von Bluetooth gibt Teufel keinen genauen Wert an, daher habe ich das Ganze im Freien und im Haus getestet und nachgemessen. Im Außeneinsatz brach die Verbindung zum Rockster Go erst nach fast 29 Metern ab, dies ist schon einmal ein ganz guter Wert. Im indoor Einsatz hängt die Reichweite wiederum von der dicke, eurer Wände hab. Hier brach bei mir die Verbindung nach knapp 12 Metern ab. Dazwischen befanden sich jedoch zwei dickere Wände.

Den Rockster Go kann man jedoch auch über weitere Möglichkeiten mit einer Wiedergabequelle verbinden. Man kann z. B. das Smartphone direkt mit der 3,5 mm Klinke (sofern diese noch an eurem Smartphone vorhanden ist) verbinden. Dadurch ist das Gerät aber nicht mehr wasserdicht. Zudem besitzt der Rockster Go im inneren eine 2.1 USB-Soundkarte, diese wird über das Micro-USB Kabel genutzt. Schließt man den Teufel Rohster Go darüber an einen PC oder Laptop an, indem die Soundkarte erkannt wird (ältere Geräte haben hier eventuell Probleme), dann kann man den Ton z. B. beim Musikhören oder zocken vom PC direkt über den Rockster Go wiedergeben.

(Koppeln und Reichweite: 4,5 von 5 Punkten)

Akku

Beim Rockster Go handelt es sich wie bei seinen größeren Brüdern um einen mobilen Bluetooth Lautsprecher. Daher ist dieser mit einem wiederaufladbaren Akku ausgestattet. Dieser soll laut Teufel bis zu 12 Stunden Musikwiedergabe ausreichen.

In meinem Test konnte ich die von Teufel angegebene Laufzeit ganz gut erreichen. Jedoch spielt es wie immer eine große Rolle, wie laut ihr diesen eingestellt habt. Bei mir war nach knapp 11 Stunden der Akku leer, was sich aber angesichts seiner Größe absolut sehen lassen und somit eine gute Akkulaufzeit ist.

Aufgeladen wird der Rockster Go über den Micro-USB Anschluss. Bis der integrierte Akku von 0 auf 100 % aufgeladen ist, dauert es knapp 4 Stunden.

(Akku: 5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Teufel beschreibt den Rockster Go als klangstark, portable, robust und wasserdicht. Diesen erwähnten Punkten kann ich auch absolut zustimmen. Der Rockster Go ist für seine Größe nicht nur klanglich sehr gut, sondern zudem sehr laut. Des Weiteren ist dieser dank, integriertem Akku der bis zu 12 Stunden durchhält portable und kann somit zu jeder Party, Festival usw. mitgenommen werden. Durch das gummierte Gehäuse absorbiert der kleine Bluetooth-Lautsprecher sogar Stöße und übersteht somit Stürze aus geringer Höhe problemlos. Ein weiteres tolles Feature ist, dass der Rockster Go wasserdicht nach IPX-7 zertifiziert ist und somit auch unter die Dusche genommen werden kann.

Preis/Leistung

Mit dem neuen Rockster Go hat Teufel einen weiteren mobilen Bluetooth-Lautsprecher aus der Rockster Familie auf den Markt gebracht. Dieser kommt in den typischen Teufel Farben (Schwarz/Rot) daher und überzeugt mit seiner sehr guten Verarbeitung und dem zeitlosen tollen Design. 

Klanglich kann dieser wie die anderen Rockster Geräte absolut überzeugen. Mann bekommt hier für den Preis von 149,99€ (UVP) klanglich ein hervorragend Lautsprecher. Dieser überrascht aufgrund seiner Größe mit seiner sehr hohen maximalen Lautstärke. Des Weiteren erhält man hier einen IPX-7 zertifizierten Lautsprecher, sodass man sich keine Sorgen machen muss, wenn man diesen zum Pool mitnimmt und kann diesen zudem, mit in die Dusche nehmen. Um Akku zu sparen, schaltet sich der Rockster Go nach 10 Minuten ohne Eingangssignal automatisch in den Ruhemodus. Wird wieder Musik zugespielt oder eine Taste betätigt, schaltet sich dieser wieder an. Bei betrieb über den Akku, schaltet er sich zudem nach weiteren 10 Minuten ohne Eingangsquelle in den Energiesparmodus. Aus dem diesem kann er nur noch über die Power-Taste aufgeweckt werden kann.

Der Rockster Go kann zudem mit einem weiteren gekoppelt werden, dies ist jedoch auf maximal zwei Speaker limitiert. Jedoch kann man den Rockster Go auch problemlos mit dem ebenfalls neuen Rockster Cross koppeln. Die geboten Akkulaufzeit von max. 12 Stunden entspricht einem sehr guten Wert, sodass man mit dem Rockster Go ausgiebig unterwegs am Strand usw. Musik hören kann. 

Teufel Rockster Go

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unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Shure Motiv MV88+

Shure wurde 1925 in einem kleinen Büro in Chicago von Sidney N. Shure unter dem Namen Shure Radio Company gegründet. Zu diesem Zeitpunkt verkaufte man ausschließlich Radio-Bausätze, daher auch der damalige Name des Unternehmens. Drei Jahre später stieg sein Bruder Samuel mit in das Unternehmen ein, und die beiden nannten die Firma fortan Shure Brother Company.

Kurz drauf, um genauer zu sein, im Jahr 1930, verließ Samuel Shure das Unternehmen wieder aufgrund der damaligen, allgemeinen wirtschaftlichen Lage. Sidney N. Shure änderte daraufhin das Unternehmenskonzept und fertigte statt Radio-Bausätzen nur noch Mikrofone. Zudem nannte er das Unternehmen in den noch heutigen Firmennamen Shure Incorporated (kurz Shure) um. Im Jahre 1931 kam das erste Shure-Mikrofon auf den Mark und schon am darauf folgenden Jahr mit dem Modell 40D das erste Kondensatormikrofon des Unternehmens. 

Im Laufe der Zeit entwickelte Shure zahlreiche Produkte selbst wie z. B. HiFi-Tonabnehmer, Funkmikrofone, In-Ear-Monitore, Bügel-Kopfhörer und In-Ear Ohrhörer. Besonders bekannt ist das Unternehmen weiterhin für seine zahlreichen Mikrofone, von denen ich euch heute das neuste Modell vorstellen möchte.

Es handelt sich dabei um das Shure Motiv MV88+, den Nachfolger des MV88. Dies ist ein Stereo-Kondensatormikrofon, welches ganz einfach via Kabel mit dem Smartphone verbunden wird. Damit soll man noch besser Video- bzw. Audioaufnahmen geliefert bekommen, denn die aktuellen Top-Smartphones liefern zwar bei gutem Licht ein klasse Bild, doch am Ton mangelt es aufgrund kleiner Mikrofone fast immer. Dies soll mit dem neuen Shure Motiv MV88+ nicht mehr der Fall sein, da dieses hochauflösenden Audioaufnahmen ermöglicht. Ob das neue MV 88+ von Shure sein Geld wert ist und ob es im Test überzeugen konnte, erfahrt ihr im folgenden Testbericht.

Shure Motiv MV88+

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Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Das neue Shure Motiv MV88+ kommt in einer weißen quadratischen Verpackung daher. Diese ist rundum mit zahlreichen Informationen und Bildern über das Produkt versehen. Direkt auf der Vorderseite ist neben dem Namen des Unternehmens „Shure“ auch der Name des Produktes „MV88+ Video Kit“ und eine Abbildung des Stereo-Kondensatormikrofon inkl. mini Tripod zu sehen. Dieser befindet sich nämlich ebenfalls im Lieferumfang dabei, dazu aber später mehr. Des Weitern steht neben der Abbildung des Gerätes in roter Schrift, dass das MV88+ Video Kit an alle Vlogger, Filmemacher, Musiker und Podcaster gerichtet ist, die einen professionellen Klang bei ihren Aufnahmen haben möchten. 

Die rechte Seite beschreibt in mehrere Sprachen, dass es sich beim MV88+ Video Kit um ein Premium-Stereomikrofon mit Video Zubehör für mobile Aufnahmen handelt. Sowie, dass das Produkt in den USA entwickelt, aber in China gefertigt wurde. Dreht man die Verpackung weiter um, zeigt einem diese auf der Rückseite einige technische Daten sowie eine Abbildung des Stereo-Kondensatormikrofon inkl. dessen Anschlüsse. Zudem sieht man hier auch eine Auflistung des Lieferumfangs, welcher sich in der Verpackung befindet. 

Zu guter Letzt zeigt einem die linke Seite noch Informationen zu der zugehörigen Shure MOTIV-App. Hier wird neben deren besonderen Funktionen auch gezeigt, wie die App auf dem Smartphone aussieht und das das neue MV88+ Video Kit bzw. die App Made für iPod, iPhone und iPad gemacht ist. Somit wurde das MV88+ inkl. App nicht nur für Android-Smartphones entwickelt, sonder wurde für Apple Geräte konstruiert, und von Shure zertifiziert, dass es den von Apple geforderten Leistungsnormen entspricht. 

Öffnet man die Verpackung, kommt direkt ein kleiner Pappkarton zum Vorschein, der mit dem Hashtag #madeWithMOTVI wirbt und einigen Bilder, welche die unterschiedlichen MOTIV (MV) Geräte in Verwendung zeigt. Entnimmt man den Einleger, kommt ein brauner Karton zum Vorschein, denn man aus der Verpackung ziehen muss. Diesen aus der Verpackung zu bekommen könnte durch eine Lasche jedoch etwas leichter sein, denn ohne diese ist dies durch das genau Passmaß etwas schwieriger.

Nach dem Entnehmen aus der Verpackung musste ich leider direkt einen etwas unangenehmen Geruch wahrnehmen. Dieser kam aus der Tasche, in welcher der Lieferumfang verstaut ist. Vermutlich ist hier der Kunststoff der Folien, in welche man die Kabel usw. eingeschweißt hat noch nicht ganz ausgegast. Daher riecht es am Anfang etwas komisch, daher am besten an einem schönen Tag kurz nach draußen legen. Ob dies nur bei meinem Testprodukt der Fall ist, welches vermutlich noch zur ersten Charge gehört, oder auch bei den späteren Geräten kann ich jedoch nicht sagen.

Zentriert im braunen Karton befindet sich die bereits erwähnte schwarze Aufbewahrungstasche aus Neopren artigen Stoff. In dieser findet man in einzelnen Netzeinschüben den Zubehör. Jedes Teil davon ist einzeln zusätzlich in Folie verpackt, es handelt sich dabei um folgende Teile: Ein Lightning und ein USB-Typ-C Kabel um das Mikro mit den aktuellen Smartphones zum verbinden, ein Universal-Halter um das Smartphone an den Tripod zu montieren, ein Mikrofon Schuh, auf den das MV88+ über dem Smartphone-Halter montiert werden kann und zu guter Letzt befindet sich in der Tasche noch das MV88+ selbst inkl. angebrachten Windschutz. 

Unter der Tasche befindet sich noch eine Garantie-Broschüre und eine „Before using-Beschreibung“. Zudem befindet sich sicher im Karton zentriert der Mini Tripod, bei dem es sich um das Modell „PIXI“ vom Hersteller Manfrotto handelt. So ist im Lieferumfang alles dabei, was man für das erstellen von professionellen Audioaufnahmen mit dem Smartphone benötigt.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Das Shure MOTIV MV88+ ist ein kabelgebundenes Stereo-Kondensatormikrofon (Richtmikrofon). Dieses wurde komplett aus Aluminium gefertigt und macht beim ersten Anfassen schon einen sehr guten Eindruck. Das Mikrofon hat eine Länge von knapp 77 mm und hat an der dicksten Stelle einen Durchmesser von 27 mm. Nach vorne hin zu den beiden Mikrofonen wird das Gerät etwas schmaler. Hier wird der Windschutz übergezogen, falls man im Outdoor-Bereich eine Aufnahme aufnehmen möchte. An dem schwarzen Gehäuse steht an der Außenseite groß in weißer Schrift, ein „R“ und ein „L“. Diese zeigen einem, wie das Mikrofon in den Halter eingesteckt werden muss, ist dies nämlich vertauscht, stimmt der Eingang des Audiokanals nicht mit dem Video überein. Zwischen den beiden Aufschriften ist noch in schwarzer glänzender Schrift das Shure Logo zu sehen.

An der flachen Rückseite gibt es lediglich zwei Anschlüsse, die anhand Symbolen direkt zeigen, was daran angeschlossen wird. So wird an dem rechten Anschluss, bei dem es sich um einen Mikro-USB-Anschluss handelt eines der beiden Datenkabel (Lightning oder USB-Typ-C) angeschlossen. Dieses wird dann logischerweise mit dem Smartphone verbunden. Beim linken Anschluss sieht man einen Kopfhörer abgebildet. Dieser dient dazu, einen Kopfhörer mit einer 3,5mm Klinke anzuschließen und den aktuell Audio-Ton, der gerade aufgezeichnet mit ich Echtzeit zu hören. 

Neben dem MV88+ befindet sich im Lieferumfang auch gleich noch alles weitere, was man für die professionellen Aufnahmen benötigt. So ist im Lieferumfang gleich noch ein Mini Tripod (Dreibeiniges Stativ) dabei, an dem zusätzlich noch der Universal-Smartphone-Halter und der Blitzschuh, mit dem Stereo-Headset Halter montiert wird. Hierbei ist alles sehr schön gestaltet und man hat durch den Tripod die Möglichkeit die Aufnahme stehend, also so, dass der Tripod auf dem Boden oder Tisch steht oder man nutzt diesen zusammengeklappt als Selfie-Stick und kann daher während der Aufnahme laufen. Dabei sollte euer Smartphone jedoch einen guten Video-Stabilisator besitzen. Ohne diesen würde zwar der Klang sehr gut aufgenommen werden, aber die Qualität der Aufnahme wäre schlecht, da diese unter Umständen viel zu sehr verwackeln würde.

Wie die einzelnen Elemente des MV88+, also Tripod, Smartphone-Halter, Mikrofon-Halter und MV88+ montiert werden, zeige ich euch später unter dem Punkt Funktion genauer. 

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des MV88+ kann mich absolut überzeugen. Das Mikrofon wurde aus einem hochwertigen Metall-Gehäuse gefertigt. Somit kommt schon alleine das MV88+ auf ein Gewicht von 70 Gramm. Insgesamt wiegt das komplette Video Set, also mit MV88+, Tripod, Smartphone Halter inkl. Kabel und Blitzschuh (Mikrofon-Halter) 355 Gramm. In Verbindung mit meinem iPhone X, welches sich in einem Apple Leder Case befindet, kam ich so auf ein Gewicht von 558 Gramm. Dennoch liegt das Video-Set des MV88+ dank dem Tripod, welcher als Selfie Stick zusammengeklappt werden kann sehr gut in der Hand und sorgt für professionelle Audioaufnahmen.  

Die Materialwahl der einzelnen Kompetentesten aus Kunststoff und Metall gefällt mir gut. So wurde der Halter des Mikrofons und des Smartphones aus Kunststoff gefertigt, welche einen sehr hochwertigen Eindruck machen. Auch der Manfrotto Tripod wirkt trotz Kunststoffbeinen sehr hochwertig und sorgt dadurch für ein eigentlich geringes Gewicht. Das Kugelgelenk an der Oberseite kann man durch das Drücken des Manfrotto Logos verstellen. Diese besteht übrigens aus Stahl und ist somit sehr robust gefertigt und gegen Verschleiß gesichert. Der Smartphone Halter ist in der Innenseite, in der das Smartphone befestigt wird gummiert, sodass diese sicher gehalten wird. Verstellen lässt sich der Halter an der Rückseite durch eine Feststellschraube.  

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Mikrofon-ArtStereo-Kondensatormikrofon
Kategoriemobiles Mikrofon für Smartphones usw.
Farbeschwarz
Kabelgebunden/LängeKabelgebunden via USB-Lightning oder USB-Typ-C/ länge der Kabel 38 cm
GewichtMikrofon 70 Gramm/ inkl. Tripod, Smartphone-Halter und Mikrohalter: 255 Gramm
MaterialMV88+ aus Aluminium/ Tripod/Smartphone-Halter und Mikrofonhalter zum Großteil aus Kunststoff
RichtcharakteristikAcht,Niere
Maximaler Schalldruck120 dB SPL
DSP Modi / PresetsFlat, Loud, Akustisch, Gesang, Sprache
Frequenzgang20 Hz – 20 kHz
LieferumfangShure Motiv MV88+
Windschutz
Manfrotto Tripod
Smartphone-Halter
Blitzschuhe mit Mikrofon Halter
Lightning-Kabel
USB-Typ-C-Kabel
Transporttasche
Broschüren

Funktion

Beim Vorgänger dem Shure MV88 wurde das Mikro noch direkt am Lade-Anschluss an der Unterseite angeschlossen. Dadurch musste das Smartphone im Prinzip bei den Aufnahmen verkehrt herum gehalten werden. Zudem war beim alten MV88 kein Android-Modell, sondern nur ein Modell mit Lightning-Anschluss also only for Apple erhältlich.

Dies ist nun mit dem neuen verbesserten Shure Motiv MV88+ geändert worden. Nun ist das Stereo-Kondensatormikrofon für iOS und Android gleichermaßen nutzbar. Dies ist möglich, da das neue Mikro nun an der Rückseite einen Mikro-USB-Anschluss besitzt und Shure sowohl ein USB-Typ-C, als auch ein Lightning-Kabel mit zum Lieferumfang beilegt. Des Weiteren ist nun ein Mini Tripod aus dem Hause Manfrotto dabei, welcher zusammengeklappt als kleiner Selfie-Stick oder man stellt ihn als kleines Stativ irgendwo ab, indem man die drei Beine auseinanderzieht, genutzt werden kann. Die Smartphone-Halterung bietet platz für breitere Smartphones und so kann auch direkt die Hülle am Smartphone dran gelassen werden. Die Halterung ist mit einer Rändelschraube an der Rückseite versehen, sodass man diese einfach aufdreht, auseinanderzieht, das Smartphone einsteckt, die Halterung zusammendrücken und die Rändelschraube wieder festziehen.

Das Mikrofon, welches in einem Blitzschutz eingeschoben wir, hält darin bombenfest. Möchte man z. B. von der Selfie Audio-Aufnahme auf die Tonaufnahme der Umgebung wechseln, reicht es schon aus, die Befestigungsschraube leicht zu lösen und das MV88+ andersrum einzustecken. Neben einem Anschluss an das Smartphone besitzt das MV88+ auch noch einen Kopfhörer-Ausgang. Dieser ist besonders nützlich, da man darüber direkt Live mithören kann, was man gerade aufnimmt und nicht später, wenn man die Aufnahme anhört, unangenehm überrascht wird, da man etwas falsch eingestellt hat oder Ähnliches. Einstellungen können in der App bzw. zwei Apps, die Shure zur Verfügung stellt vorgenommen werden, dazu aber und dem Punkt „App“ mehr.

(Funktion: 4,5 von 5 Punkten)

Tonqualität

Die Tonqualität ist bei einem Mikrofon natürlich die wichtigste Funktion. Der Übertragungsbereich des Mikros liegt bei 20 Hertz – 20 Kilohertz, was auch dem Frequenzband entspricht, was die meisten Menschen hören können. Der Klang, den das Shure Motiv MV88+ aufnimmt, kann überwiegend als neutral beschrieben werden und somit eignet sich das Mikrofon für zahlreiche Anwendungsgebiete. So überzeugt mich das MV88+ bei meinen Testaufnahmen mit klaren Sprachaufnahmen und im Betracht der Größe kann das MV88+ absolut überzeugen.

Für die Aufnahmen z. B. in einem leisen Raum, reicht oftmals das eingebaute Mikrofon bzw. Mikrofone im Smartphone aus. Wird es jedoch Lauter oder man befindet sich z. B. bei einer Messe, bei der viele unterschiedlichem Audioquellen aufeinandertreffen. Dann ist das Shure Motiv MV88+ dem integrierten Mikro im Smartphone klar überlegen. Die Reduzierung von Windgeräuschen merkt man gegenüber dem in meinem iPhone integrierten Mikros sehr gut. Die Aufnahmen entstanden auf dem Zimmer meiner an einem sehr windigen Tag. Hier liefert das Shure Motiv MV88+ eine deutlich besser Aufnahme, denn hier war der Wind deutlich reduziert.  

(Tonqualität: 4,5 von 5 Punkten)

App

Da das Shure Motiv MV88+ komplett ohne Knöpfe daher kommt, erfolgt die Bedienung über die App. Es kann zwar auch einfach mit der Standard Kamera-App von eurem Smartphone genutzt werden, jedoch können Einstellungen lediglich über die Shure App vorgenommen werden. Ist dies jedoch getan, kann man wie gewohnt über die Standard App Videos aufnehmen. Sobald man das MV88+ das erste Mal mit dem Smartphone verbindet, zeigt einem das Smartphone an, dass die Shure Motive App noch nicht installiert ist. Mit einem klick, gelangt man direkt in den App Store, zur App und kann diese downloaden.

Shure bietet für die MOTIV-Serie der mobilen Mikrofone gleich zwei Apps an. Die eine davon nennt sich MOTIV Video (kompatible mit MV88 und MV88+) und die andere MOTIV Audio (kompatible mit allen MV-Produkten. Die ältere App MOTIV Audio funktioniert mit allen Smartphones, egal ob Android oder iOS. Die neue MOTIV Video-App ist ebenfalls mit Android und iOS kompatible, doch diese funktioniert lediglich mit dem MV88 und dem von mir getesteten MV88+.

Der größte Unterschied der beiden Apps liegt darin, dass man mit dem Shure Motiv Video neben der Audioaufnahme auch noch gleich das Video mit der Kamera Aufnahmen kann und dies dann direkt in der Galerie bzw. in der Foto-App gespeichert wird. Beim Shure Motiv Audio wird jedoch lediglich der Ton aufgenommen. 

In beiden Apps können Audioaufnahmen in ALAC- oder WAV-Dateien mit bis zu 24 Bit & 48 kHz aufgezeichnet werden. Zudem kann man diese auch in dem speichersparenden Format AAC absichern. Hier stehen AAC-Datei mit 96, 128 oder 256 Kilobit pro Sekunde zur Auswahl. Des Weiteren kann man in den Apps die Mikrofonverstärkung in einem Wert von: 0 – 36 dB manuell einstellen und zwischen mehreren Richtcharakteristik wählen. Hierbei steht zur Option: Stereo, Mono-Nierencharakteristik, Mono-Achtercharakteristik und Roh-Mitte-Seite zur Auswahl. Bei der Einstellung Stereo kann die Breite mit 60°, 75°, 105° 120° und 135° eingestellt werden. 

Zudem lassen sich noch folgende Parameter modifizieren:

Limiter An/Aus

Kompressor Aus/Leicht/Mittel/Stark

Hochpassfilter Aus/75 HZ/150HZ

Klangkurve (Equalizer)

Des Weiteren kann man noch aus fünf Presets (voreingestellte Einstellungen), welche für die häufigsten Aufnahmesituationen passen, die gewünscht auswählen. Diese können anhand der fünf Icons direkt unter der Monitormischung auswählen. Diese sind:

Sprache

Gesang

Neutral

Akustische Musikinstrumente

Lautsprecher-Wiedergabe 

Direkt auf der Startseite in der Shure MOTIV Video App sieht man nicht nur das Live-Bild der Aufnahme. Sonder kann auch die Video Qualität und das Audio-Format ändern. Des Weiteren kann man hier neben dem Raster, auch eine Wasserwaage zuschalten, sodass die Aufnahmen gut ausgerichtet zum Motiv aufgenommen werden können. Damit die Aufnahmen ohne Störgeräusche usw. klappt, empfiehlt die App beim Smartphone den Flugmodus und die nicht Stören Funktion, zu aktivieren.

(App: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Shure wirbt das neue zur CES 2019 vorgestellte MOTIV MV88+ Video Kit als hochwertiges, digitales Stereo-Kondensatormikrofon für hochauflösende mobile Video- und Audioaufnahmen. Das einen atemberaubenden Klang überall ermöglichen soll.

Ich kann dieser Aussage soweit zustimmen. Da MV88+ liefert eine klasse Aufnahmequalität und bietet viele Funktionen, sodass man bei einer Aufnahme gezielt die Aufnahmequelle die man aufnehmen möchte, hört und die Nebengeräusche rausfiltern kann. 

Dadurch kann man die bauartbedingt schlechteren im Smartphone integrierten Mikros ausgleichen und somit gelingen neben einem guten Video auch gute Aufnahmen des Klanges.

Preis/Leistung

Mit einer UVP von 229,00 € ist das Shure MOTIV MV88+ zwar nicht günstig, aber wer neben guten Aufnahmen mit dem Smartphone auch sehr guten Klang aufzeichnen möchte, für den ist das MV88+ genau das richtige. Schon der Vorgänger das MV88 wurde sehr gelobt, doch dies war nur mit iOS Geräten kompatible. Dies ist nun mit dem MV88+ Geschichte, denn damit kann man auch USB-Typ-C Geräte auf denen Android läuft anschließen.

 Zudem liefert Shure gleich noch einen Tripod mit, den man neben der Stativ Funktion auch als Selfie-Stick nutzen kann. Somit hat man für die mobilen Aufnahmen gleich alles dabei, was man benötig. 

Für alle die gerne Livekonzerte, Außenaufnahmen, Interviews sowie Gesang und Instrumentenaufnahmen aufnehmen möchte, ist das neue Shure Motiv MV88+ daher absolut empfehlenswert.

Shure Motiv MV88+

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 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Sennheiser MOMENTUM True Wireless

Sennheiser wurde 1945 als „Labor Wennebostel“ (Labor W) von Fritz Sennheiser gegründet und gilt heute noch als Traditionsunternehmen mit Sitz in Wedemark-Wennebostel bei Hannover, Deutschland. Weltweit beschäftigt Sennheiser aktuell etwa 2600 Mitarbeiter und unterhält weltweit drei eigene Produktionsstandorte: In der Zentrale Wennebostel (Deutschland), Tullamore (Irland) und in Albuquerque (USA).

1956 entwickelte das Labor W das erste Richtrohrmikrofon, 1968 brachte Sennheiser den ersten offenen Kopfhörer der Welt auf den Markt, den HD 414. Dieser erste Kopfhörer sorgte durch damals hohen Tragekomfort, dass das Modell zum Erfolg wurde und die Kopfhörersparte zu einem wichtigen Standbein der Firma Sennheiser wurde.

Mit dem Sennheiser Momentum True Wireless hat der Hersteller die ersten komplett kabellosen In-Ear Kopfhörer auf den Markt gebracht und tritt damit in direkte Konkurrenz mit den Apple AirPod und Co. Wie gut sind die ersten True-Wireless Kopfhörer von Sennheiser, finden wir er heraus.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Sennheiser MOMENTUM True Wireless werden samt (Lade-)Case auf der Vorderseite gezeigt. Die Verpackung ist Sennheiser-typisch mehrheitlich in weiß und blau gehalten. Schlicht aber dennoch modern. Metallische Akzente und die wichtigsten Funktionen präsentieren sich auf der Vorderseite. Die Rückseite hält mehrsprachige Informationen zu Funktionen bereit, während seitlich die Konnektivität mittels Bluetooth 5.0 und die Codecs aptX, AAC etc. aufmerksam gemacht wird.

Hebt man die die Verpackungsoberseite an, sitzen die Ohrhörer und das Ladecase, sicher in Schaumstoff eingelegt darin. Unter dem Schaumstoff befinden sich die üblichen Beigaben, wie Bedienungsanleitungen und ein Ladekabel (USB-C).

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Die Sennheiser MOMENTUM True Wireless sind komplett kabellose In-Ear Kopfhörer, auch True-Wireless-Earphones genannt. Entsprechend bestehen sie nur aus den Ohrhöhrern und sind mit keinerlei Kabel verbunden.

Sennheiser setzt auf ein Knopfdesign der einzelnen Hörer. Diese sind und wirken recht bulkig. Das geschwungene  Ohrkanaldesign mit den Silikontips mildert diese Tatsache jedoch ab. Die Sennheiser MOMENTUM True Wireless werden nämlich mit einer Drehbewegung in das Ohr eingesetzt und sitze dann auch angenehm und fest. Meiner Meinung nach ist das Design recht universell, wobei auch Silikontips mithelfen, traue mich jedoch nicht urteilen ob dies für jede Ohranatomie gilt.

Auf alle Fälle stehen die beiden Ohrhörer – sofern richtig eingesetzt – nicht zu weit aus dem Ohr hervor was für mich eine gute Designentscheidung ist und auch erlaubt beispielsweise Mützen aufzusetzen ohne aberwitzig auszusehen.

Die Kopfhörer sind fast zur Gänze aus Kunststoff, wobei gesagt werden muss, dass es sich um einen hochwertigen Kunststoff handelt und sich die Ohrhörer nicht „billig“ anfühlen. Auf der Oberfläche der Hörer befindet sich ein in Metall gefrästes Sennheiser Logo in Schwarz. Diese Metallplatte erfüllt nicht nur ästhetische Gründe, sondern dient auch als kapazitive Bedienfläche. So können mittels Fingertipp verschiedene Funktionen aufgerufen werden.

Bei True-Wireless Kopfhörern darf man auch nicht vergessen die zugehörige Transport- bzw. Ladecase näher anzusehen. Bei dieser ist es ähnlich wie bei den Kopfhörern selbst: Nicht allzu klein, aber auch nicht so groß, dass es störend wäre!

Die Box ist mit einem grauen Stoff bespannt und sieht und fühlt sich durch diesen grandios an. Um die Kopfhörer zu laden und sicher zu transportieren, halten die Ohrhörer mittels Magneten im Ladecase.  Auf der Rückseite des Ladecase befindet sich ein USB-C Anschluss der zum Aufladen verwendet wird. Daneben befindet sich weiters eine Status LED, die auf Knopfdruck den Rest-Akkustand zeigt.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der Sennheiser MOMENTUM True Wireless ist auf hohem Niveau.

Ein Ohrhörer kommt auf ein Gewicht von 6,6g. An den Ohren wird dieses Gewicht auch bei längerem Tragen nicht als störend empfunden (sofern der richtige Einsatz mit der Drehbewegung klappt).

Das Transportcase ist wie schon beschrieben mit einem Stoff bespannt. Dieser wirkt sehr widerstandsfähig und hat keinerlei offene Nähte oder schlecht verarbeite Stellen.

Auch die Magnete wirken grundsolide und halten sowohl die Ohrhörer als auch das Case selber fest und geschlossen.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer
FarbeSchwarz
Akkuintegriert, Lithium-Polymer-Akku
Akku Ohrhörer: 4h
Akku LAdecase: 8h
Gewicht
69.8 g (Ohrhörer und Ladebox)
13.2 g (beide Ohrhörer)
56.6 g (Ladebox)
MaterialKunststoff, Metall und Stoff (Überzug Ladecase)
KonnektivitätBluetooth 5.0, Klasse 1
unterstützte Profile: A2DP, AVRCP, HSP, HFP
Codec: SBC, aptX™, aptX™ Latenzverringerung, AAC
Lautsprechertypdynamisch
Frequenzbereich5 Hz bis 21 kHz (Ohrhörer)
100 Hz bis 10 kHz (Mikrofon)
Empfindlichkeit107 dB SPL (1 kHz / 1 mW)
Klirrfaktor bei 1kHz<0,08% (1kHz / 94dB)
Lieferumfang1x Sennheiser MOMENTUM True Wireless Ohrhörer
1x Silikon-Ohradapter-Sets (XS/S/M/L)
1x Transport- und Ladecase
1x USB-C Ladekabel (20cm)
1x Bedienungsanleitung

Tragekomfort

Der Tragekomfort bzw. die Freiheit ist bei den True-Wireless Kopfhörern wie Sennheiser MOMENTUM True Wireless das Hauptargument. Keine störenden Kabel, keine Kabelgeräusche, kein verheddertes Kabel. Einsetzen und die Freiheit genießen.

Wie bereits im Punkt Design beschrieben setzt man die Ohrhörer mit einer Drehbewegung in das Ohr ein um guten Sitz zu gewährleisten. Hat man dies gemacht und auch die passenden Silikon Ohr-Tips gewählt sitzen die Sennheiser MOMENTUM True Wireless fest und sicher. Auch wenn Sport bzw. Joggen nicht zum gedachten Usecase dieser Kopfhörer gehören, könnte ich mir leichtere Sporttätigkeit gut vorstellen.

Auch bei längerem Tragen hatte ich persönlich keine Probleme, die True-Wireless Kopfhörer drückten oder schmerzten nicht. Wobei gesagt werden muss, das „längeres Tragen“ relativ ist – mehr dazu bei dem Punkt Akku und Laufzeit.

(Tragekomfort: 4,5 von 5 Punkten)

Klang

Wer den Sennheiser MOMENTUM Klang kennt und liebt, wird sich auch bei den Sennheiser MOMENTUM True Wireless  wiederfinden.

Der Klang ist sehr ausgewogen, neutral und als sauber zu bezeichnen. Der Bass – die passenden Silikon-Tips vorausgesetzt – ist einer der Besten den ich bei In-Ear Kopfhörern bis dato hören durfte. Dass ist insbesondere erstaunlich da es sich hier nicht nur um einen In-Ear handelt sondern auch um einen komplett kabellosen noch dazu. Man würde meinen Kompromisse für diese Tragefreiheit eingehen zu müssen. Nichts da! Druckvoll und präzise bis in einen tiefen Frequenzbereich. Der Sennheiser MOMENTUM True Wireless zeigt ganz klar, dass er kein präferiertes Musik-Genre hat sondern mit allen kann. Die Mitten klingen detailliert und klar. Dies gilt auch für Stimmen egal ob leise oder lautere Töne. Die Höhen fallen absolut klar und detailliert aus und bleiben stets angenehm, sodass auch Höhenlastige Produktionen länger hörbar sind ohne zu nerven. Die dynamischen Treiber liefern exzellente Arbeit und verstehen es bei vorhandenem Druck dennoch sehr präzise zu wiedergeben und auch eine räumliche Trennung zu erreichen.

Was Sennheiser hier – der Physik zu Trotz – aus den kleinen Kopfhörern herausholen kann, ist wahrlich erstaunlich und muss gelobt werden!

Selbstverständlich ist es ebenfalls möglich den Klang mittels App auch zu personalisieren. Auch dürfen natürlich nicht integrierte Mikrofone fehlen. Diese eigenen sich in Windstillen Umgebungen sehr gut zum Telefonieren und klingen auch recht natürlich.

(Klang: 4,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akku & Ladecase

Die Laufzeit der Sennheiser MOMENTUM True Wireless  gibt der Hersteller mit 4h an. Je nach Lautstärke und Verwendung sind hier 3h realistischer. Auch wenn das auf den ersten Moment ernüchternd klingt laden diese, einmal in die Ladebox zurückgelegt automatisch wieder auf. Diese bietet theoretisch eine Kapazität von 2 vollen Akkuladungen, also maximal 8h. Somit würde man im Idealfall auf eine Gesamtlaufzeit von 12h kommen.

Dies mag den einen oder anderen Enttäuschen. Auch ich finde man hätte den Akku in der Ladebox großzügiger dimensionieren können. Zum Vergleich: Die Lade- und Transportbox der Apple Airpods bieten bei geringerem Footprint einen Akku für weitere 24h Wiedergabe!

Was mir ebenfalls aufgefallen ist dürfte ein Fehler in der Firmware sein und könnte wohl mit einem Update behoben werden. Aber ist der Akku der Transportbox leer und man setzt die Kopfhörer ein, schalten sich diese nicht aus. Nein sie spielen weiter und der Akku der Ohrhörer leert sich weiter. Erst wenn man das Ladecase zum Aufladen ansteckt merkt man, dass sich diese Ausschalten. Natürlich könnte man in den Einstellungen die Verbindung zu den Kopfhörern trennen, sodass sich diese nach einer gewissen Zeit in den Standby-Modus versetzen, das is aber mit einem Komfortrückgang verbunden. Apropos Aufladen. Die Ladebox der Sennheiser MOMENTUM True Wireless wird mittels mitgeliefertem USB-C Kabel aufgeladen, Die Ladezeit beträgt hier etwa 1,5 – 2h.

Bluetooth & Signalqualität

Die Einrichtung der Bluetooth Verbindung ist für User innerhalb weniger Sekunden erledigt und erfordert keiner besonderen Kenntnisse. Während ein Ohrhörer eine direkte Verbindung mit dem Abspielgerät eingeht, verbinden sich die beiden Kopfhörer untereinander noch zusätzlich um so Stereo geschaltet zu sein.

Dank Bluetooth 5.0 ist die Signalstärke bei den Sennheiser MOMENTUM True Wireless hervorragend. Im Alltag hatte ich keinerlei Probleme mit Verbindungsabbrüchen oder dergleichen. Dies ist ja ein Hauptkritikpunkt bei True-Wireless Kopfhörern, die gerne mal die Verbindung  verlieren. Der Hersteller hat hier aber sehr gute Arbeit geleistet, sodass man sich nicht über Kopfbewegungen etc. den Kopf zerbrechen muss.

Ich habe versucht einen Abbruch zu erzwingen und habe es nicht geschafft, bis ich meinen Kopf in einer Straßenbahn zwischen zwei Metallplatten gesteckt habe- kein Witz! Hier habe ich es dann tatsächlich geschafft, dass die Kopfhörer untereinander die Verbindung kurzzeitig verloren haben.

App

Sennheiser MOMENTUM True Wireless kommen mit einer passenden App, die es erlaubt diverse Einstellungen vorzunehmen. Die App „Sennheiser Smart Control“ steht sowohl für iOS Geräte, als auch für Android Geräte zum kostenlosen Download bereit.

[appcode appstore id1408526071]

[appcode googleplay com.sennheiser.control]

Einerseits ermöglicht sie die eine Klangpersonalisierung mittels EQ, sie zeigt aber auch den genauen Ladezustand beider Ohrhörer. Eine weitere Funktion die besonders Reisenden Personen helfen soll ist die sogenannte „Transparent Hearing“ Funktion. Im Grunde macht diese Funktion nichts anderes als die Mikrofone des Sennheiser MOMENTUM True Wireless zu aktivieren und diese direkt ans Ohr weiterzuleiten. Quasi eine Verstärkung der Umgebungsgeräusche. Transparent Hearing funktioniert soweit ganz gut und mag dem einen oder anderen helfen Ansagen in Straßenbahnen und Ähnlichem zu verstehen.

Ich persönlich habe diese Funktion selten genutzt, entweder weil ich darauf vergessen habe oder weil der Automatismus einsetzte und ich einen Ohrhörer direkt aus dem Ohr hinausnahm, was übrigens auch bewirkt, dass die Musik automatisch pausiert!

(Ausstattung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Sennheiser hat sich ein gutes Stück Zeit gelassen um ein technisch ausgereiftes Produkt auf den Markt zu bringen. In Anbetracht zu der Tatsache, dass es sich um das erste derartige Produkt des Herstellers handelt, kann man von einem perfekten Start sprechen. Der Hersteller verspricht „außergewöhnlichen Klang“ und „höchsten Tragekomfort“ welches ich so unterschreiben kann.

Preis/Leistung

Sennheiser MOMENTUM True Wireless ist ein Vorzeigekopfhörer, wenn es um komplett Kabellose In-Ear Kopfhörer geht. Sie sind die neue Referenz, die es zu schlagen gilt. Dies ist wohl auch Sennheiser bewusst, so lässt man sich das gute Stück Technik teuer bezahlen!

Mit einer angesetzten UVP von 299€ muss der eine oder andere zweimal hinschauen. Bei dieser Preisklasse muss man sich auch im klaren sein, dass der durchschnittliche Musikhörer wohl eher zu Alternativen greifen wird. Und dennoch werden sich Liebhaber finden, die sich bereit zeigen diesen Preis für einen exzellenten True-Wireless Kopfhörer auszugeben.

Sennheiser MOMENTUM True Wireless

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Libratone Zipp Mini 2

Libratone wurde 2009 als kleines Start-up von drei dänischen Designern, die einen gemeinsamen Traum hatten, gegründet. Gemeinsam hatten die drei vor, Lautsprecher für Musikhörer des 21. Jahrhunderts zu entwickeln. Den Designern war klar, dass Ihnen das nur gelingt, wenn Sie Produkte entwerfen, die ohne lästigen Kabelsalat auskommen. So entwickelten die drei Designer ihre ersten drahtlosen Lautsprecher, die mit ihrem kraftvollen Sound und zugleich mit ihrem skandinavischen Design überzeugen konnte. 

Auf das Symbol „Die Nachtigall“ kam das Unternehmen auch das berühmte Werk des dänischen Autors Hans Christian Andersen, dessen Märchen die Idee verkörpert den Klang zu befreien wie Libratone durch seine Produkte. Der Name Libratone erklärt sich auch sehr einfach, denn dieser ist aus zwei englischen Worten zusammengesetzt, „libration“(Befreiung) und „tone“(Ton), was genau sich Libratone auch zum Ziel gesetzt hat, nämlich den Klang zu befreien. 

Inzwischen wird das Unternehmen vom CEO Jan McNair geführt und hat sich durch das seit 2014 in das Unternehmen eingeflossene Kapital und das Know-How der neuen Eigentümer stetig weiter entwickelt. 2015 stellt das Unternehmen seine SoundSpaces Technologie vor, welche es ermöglichte mehrere Lautsprecher ganz einfach miteinander zu verbinden. Damit war es möglich, bis zu acht Lautsprechergruppen mit je bis zu sechs Lautsprecher zu erstellen. 

Vor Kurzem habe ich euch bereits mit dem Testbericht zum Zipp 2 den ersten neuen 360°-Full-Room Lautsprecher von Libratone vorgestellt. Doch wie bereits beim Vorgängermodell, gibt es auch bei der neuen Generation neben dem großen Modell einen kleineren, welcher auf den Namen Zipp 2 mini hört. Dieser ist im Design ebenfalls gleich geblieben, jedoch hat Libratone auch hier einige Neuerungen integriert. Zu diesen zählen die Unterstützung von AirPlay 2 und der Sprachassistent Alexa, welcher ebenfalls Einzug in den 360° Lautsprecher erhalten hat. Zudem hat man etwas den Klang optimiert und die Akkulaufzeit verbessert. Doch kann der neue smarte Libratone Zipp 2 mini ebenfalls überzeugen? Das erfahrt Ihr in diesem Testbericht.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Beim kleinen Zipp mini 2 hat sich Libratone wie bereits beim großen Zipp 2 für ein neues Design der Verpackung entschieden. Daher ist die Verpackung des Zipp mini 2 nun nicht mehr rund, sondern rechteckig. Ansonsten ist die Verpackung zu dem von mir bereits getesteten Zipp 2 bis auf deren Größenunterschiede gleich gestaltet.

Auf der Vorderseite ist somit der kleinere Zipp mini 2 abgebildet, darüber ist der Name „Libratone“ und darunter der Name des Lautsprechers Zipp mini 2 zu lesen. Der abgebildete Zipp mini 2 und die beiden Nachtigall Logos auf der rechten und linken Seite der Verpackung sind hier rot abgebildet. Dies liegt daran, das mein Testgerät welches ich von Libratone zur Verfügung gestellt bekommen habe, genau diese Farbe hat und somit in Cranberry Red daher kommt.  

Auf der Rückseite der weißen Verpackung ist im oberen Drittel der Libratone Zipp mini 2 erneut abgebildet. Hier ist dieser aber einmal von vorne und daneben um 180° gedreht abgebildet. Darunter sind die wichtigsten technischen Daten wie z. B. die Akkulaufzeit und die Verbindungsmöglichkeiten zu lesen. Des Weiteren befindet sich darunter noch einige Embleme wie z. B. das Bluetooth Logo, WiFi, dlan usw. Zu guter Letzt informiert die Unterseite darüber, welche Geräte (iPhone) für die Nutzung der verschiedenen Dienste vorausgesetzt wird.

Das Öffnen der Verpackung erfolgt wie bereits beim großen Zipp 2, durch einen Aufreißstreifen an der Oberseite. Der Deckel besitzt somit einen Streifen, der durch Sollbruchstellen gezielt abgerissen werden kann. Ist dieser entfernt und der Deckel somit offen, erblickt man direkt die von den bekannten runden Beschreibungen. Diese liegen in einem Styroporeinsatz eingelassen, der Einsatz wiederum soll den Libratone Zipp mini 2 währen des Transports und bei der Lagerung beim Händler vor Beschädigungen schützen. Entfernt man den oberen Einsatz, kommt direkt der Libratone Zipp mini 2 zum Vorschein, welcher in einem Beutel verpackt ist. Dieser Beutel soll den Zipp mini 2 vor Staub und Kratzer schützten. Zudem erkennt man am Boden der Verpackung einen zweiten Styroporeinsatz. Dieser sorgt ebenfalls für den nötigen Schutz und hält diesen zusammen mit dem oberen in der Mitte der Verpackung zentriert. Neben dem Zipp mini 2, befindet sich in der Verpackung noch eine Schachtel, die an dem Stecker-Symbol an der Außenseite schon andeutet, dass sich darin das Netzkabel zum Aufladen des Akkus befindet. Öffnet man schließlich den Karton, befindet sich darin das Netzteil und die beiden Stecker-Adapter für die europäische Steckdose und die Britische.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Das Design des Libratone Zipp mini 2 ist zu dem seines Vorgängers großteils identisch. Das Design zu sehr zu verändern, wäre auch gar nicht nötig, denn mit ihrer Zylinderform und mit dem auffälligen Reißverschluss, der es ermöglicht, den Überzug farblich zu ändern, hatte Libratone schon mit dem Vorgängermodell ein schönes und zeitloses Gerät auf den Markt gebracht.

Falls welche von euch sich schon einmal gefragt haben, wie Libratone auf den Namen Zipp kam, dieser kommt von dem Reißverschluss. Den Überzug kann man durch diesen in sehr kurzer Zeit gegen einen anderen (andere Farbe/Material) austauschen. Die Zahl 2 stammt wie bereits eingangs erwähnt von der zweiten Version (eigentlich 3. Generation). Da gegenüber dem normalen Zipp jedoch kaum etwas verändert wurde, hat Libratone diesen Zipp 2 genannt.

Der Grundkörper des Zipp 2 besteht aus Kunststoff. Die verbauten Treiber sind durch den wechselbaren Überzug aus widerstandsfähigem Stoffgewebe verdeckt. Diesen Überzug gibt es, wie bereits erwähnt in verschieden Farben. So bietet Libratone den Zipp 2 aktuell in der Farbe Cranberry Red (die Farbe meines Testgerätes) Stormy Black, Frost Grey und Pine Green an. Es gibt im Einzelhandel jedoch auch noch weitere Bezüge in anderen Farben und Materiellen z. B. italienische Wolle, diese können für knapp 30 € aufwärts erworben werden. Für die neuen Zipp mini 2 Modelle kann problemlos die Überzüge (Cover) des normalen Zipp mini kaufen, da sich bei diesem gegenüber dem neuen Überzug und Lautsprecher nichts verändert hat. Lediglich der Libratone Anhänger am Reißverschluss ist bei den neuen aus Silikon (Kunststoff) und nicht mehr aus einem Stoffgewebe. So ist auch der neue Zipp mini 2: 22,4 cm Hoch, hat einen Durchmesser von 10 cm und bringt ein Gewicht von 1,1 KG auf die Waage.

Im Grunde hat der Zipp mini 2 die gleiche Form wie der etwas größer Zipp 2. Lediglich die Oberseite, ist beim Zipp mini 2 stärker gewölbt und hat somit eine rundere Oberseite. An diese Oberfläche ist das kleine, kreisrunde Touch-Bedienfeld eingelassen. Diese ist wie bereits beim Vorgänger dem Zipp mit dem typischen Nachtigall-Emblem versehen und das einzige Bedienelement am Libratone Zipp mini 2. Auf dieses gehe ich unter dem Punkt Bedienung näher ein. Auf der Rückseite wiederum sind die gleichen Anschlüsse wie beim Zipp 2 vorhanden. So findet man hier neben einem USB-Port, einen Klinke-Anschluss, den Netzanschluss, um den integrierten Akku aufzuladen. Zudem findet man hier der Ein-/Ausschaltknopf, um den Libratone Zipp 2 einzuschalten. Dies geschieht durch kurzes gedrückt halten des Knopfes, bis ein Ton ertönt.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Libratone Zipp mini 2 ist selbstverständlich wie die des Vorgängers auf einem hohen Niveau. Der Bezug aus dem von Libratone genannten CoolWeave Meshmaterial (Textilstoff) fühlt sich sehr angenehm an und macht einen robusten und somit langlebigen Eindruck. Weiterhin ist die Transportschlaufe aus echtem Leder hergestellt und das Gehäuse ist wie bereits erwähnt aus matt-weißem Kunststoff und unter dem Überzug aus schwarzem Kunststoff gefertigt. Positiv ist auch die gummierte Unterseite, denn diese sorgt für einen sicheren und selbst bei hoher Lautstärke festen Stand.

Kommen wir zu der einzigen direkt ersichtlichen Änderung am Libratone Zipp mini 2 gegenüber dessen Vorgänger. Dabei handelt sich um die gleiche Änderung wie bereits beim größeren Zipp 2, nämlich um das Touch-Bedienfeld. Dieses ist nun nicht mehr hochglänzend, sonder ist nun matt und fühlt sich haptisch etwas angenehmer an. Zudem hat man sich hier von dem Chrom Ring darum verabschiedet. Beim Vorgängermodell störte mich noch die hochglänzende Oberfläche des Bedienfeldes ein wenig, denn dieses konnte ich bei Sonnenlicht im Freien durch die etwas störenden Spiegelungen weniger gut ablesen. Beim neuen Zipp mini 2 ist Libratone auf diesen Kritikpunkt eingegangen und hat hier auf ein wesentlich unempfindlicheres Bedienfeld gesetzt. Dieses kann in der App zudem in der Helligkeit in drei Stufen verändert werden.

(Verarbeitung: 5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Art360-Grad Full-Room Lautsprecher
KategorieLautsprecher mit integriertem Akku
Farbeweiß/rot (Cranberry Red) weitere Farben: Stormy Black, Frost Grey, Pine Green.
AkkuAkku fest verbaut. Akkulaufzeit reicht für bis zu 12 Stunden Wiedergabe aus
Gewichtknapp 1100 Gramm
MaterialKunststoff
Eingänge/MusikdiensteWLAN-Dualband (2,4 GHz und 5 GHz), IEEE 802.11 b/g/n/ac; AirPlay 2; DLNA (Android und Windows); SoundSpace Link; Spotify Connect, Alexa, Bluetooth 4.1 aptX; 3,5mm Klinke-Anschluss; USB-Wiedergabe Eingang/Lade Ausgang.
Treibereinheiten360 Grad-Reflektor; 3-Zoll Neodymium-Tieftöner; 1x 1-Zoll Soft-Dome-Neodymium-Hochtöner; 2x 3,5-Zoll Niedrigfrequenzradiatoren
Lieferumfang1x Libratone ZIPP mini 2
1x Netzteil
1x Netzteil Adapter EU
1x Netzteil Adapter UK
Bedienungsanleitungen in mehreren Sprachen

Ausstattung

Eine der großen Besonderheiten der Libratone Zipp-Geräte ist weiterhin, dass diese dank den vielen wechselbaren Bezügen aus CoolWeave Meshmaterial, welche in vielen Farben erhältlich sind, sehr einfach dem eigenen Geschmack angepasst und somit personalisiert werden können. Des Weiteren bietet der Zipp mini 2 genauso wie der größere Zipp 2 einen 360° Full-Room Sound. Dieser soll jedoch gegenüber den Vorgängermodellen noch etwas besser klingen, da Libratone hier der 360° Reflektor optimiert hat. Die Wiedergabefrequenzen liegen jedoch weiterhin bei 50 Hz bis 20 kHz. Was Libratone beim Zipp mini 2 jedoch ebenfalls verbessern konnte, ist die Akkulaufzeit, denn diese soll nun für bis zu 12 Stunden aktive Nutzung reichen, nicht mehr nur für 10 Stunden.

An der praktischen Lederhandschlaufe kann der Lautsprecher ganz einfach, an den gewünschten Ort getragen werde und wenn gewünscht z. B. an einem Haken oder Ähnliches aufgehängt werden. Beim Zipp mini 2 ist die Schlaufe fest, während die beim Zipp 2 entfernt werden kann. Dies dient jedoch nur zur Einfacheren entfernen des Überzuges. Für alle Apple-Nutzer dürfte die Integration von AirPlay 2 von Vorteil sein, denn damit kann man ganz bequem die Musik vom iPhone am Zipp 2 wiedergeben und kann zudem mehrer Geräte miteinander koppeln (Multiroom). Wer wiederum kein iPhone besitzt, kann mit der SoundSpace Link Technologie bis zu 6 Lautsprecher miteinander koppeln. Somit kann man die eigene Playlist bequem in mehrere Räumen gleichzeitig abspielen, darauf gehe ich jedoch unter Bedienung noch etwas genauer ein. Übrigens über den vorhanden USB-Port kann man nicht nur Musik abspielen, sondern auch einen eventuell leeren Smartphone Akku wieder aufladen. 

(Ausstattung: 4,5 von 5 Punkten)

Klang

So kommen wir zum wichtigsten Thema beim Test eines Lautsprechers, zum Klang. Dieser war ja bereits beim Vorgänger sehr gut, und konnte mich in meinem Test sehr überzeugen. Dennoch hat Libratone auch hier beim kleineren Zipp mini 2 Hand angelegt und vor allem den 360° Klang noch einmal verbessert. Doch wie ist dies dem Unternehmen gelungen?

Da der Libratone Zipp 2 von seiner Größe etwas kleiner als der normale Zipp 2 ist, bietet dieser natürlich etwas weniger Platz für die Treiber und zudem besitzt er ein geringeres Volumen. Somit ist der Klang erwartungsmässig etwas schwächer als beim Zipp 2. Libratone setzt beim Zipp mini 2 aufgrund der Größe auf 3,5“ Niederfrequenzradiatoren, welche passiv, also ohne externe Stromversorgung von dem darüber verbauten und somit nach oben abstrahlenden Tieftöner angetrieben werden. Diese Niederfrequnzradiatoren haben ein ähnliches Prinzip wie Bassreflexröhren, sorgen nämlich für klare und kräftigere Bässen, ohne dabei das von Bassreflexrohren häufig störende Geräusch der Luft, die durch die Öffnung gesaugt wird zu erzeugen. Zudem wäre beim Zipp mini 2 kein Platz für die Bassreflexrohre, da dieser, wenn er die Luft von unten ansaugt, auf Füßen stehen müsste, was einfach bescheiden aussehen würde. Die beiden Passivmembrane sind sich gegenüber angeordnet und strahlen somit ihren Klang zu den Seiten hinweg ab. Über den beiden Radiatoren befindet sich ein 3“ großer Neodymium-Tieftöner, welcher wie bereits erwähnt die beiden Radiatoren antreibt. Dieser sorgt durch die beiden Passivmembrane für den nötigen Bass und strahlt sein Klang nach oben hinweg.

Da man mit den bisher erwähnten Lautsprechern nicht wirklich ein gutes Klangbild haben würde (nur Tieftöner verbaut) sind natürlich auch Hochtöner für den Gesang und ein Teil der Instrumente nötig. Hierfür hat Libratone einen 1-Zoll großen Soft-Dome-Neodymium-Hochtöner verbaut, welcher ganz oben unter dem Touch-Bedienfeld sitz und nach unten zu der Basseinheit (Tieftöner usw.) seinen Klang wiedergibt. Dadurch entsteht natürlich keineswegs ein 360° Klang, da die Töne nur gegeneinander gestrahlt werden würden und somit von den jeweils gegenüberliegenden Membran total unterbrochen und verworfen werden würden. Somit hat sich hier Libratone etwas feines einfallen lassen, was man an den Bildern durch die Rote Farbe erkennt.

Dabei handelt es sich um einen sogenannten 360°-Reflektor. Dieser besitzt eine geschwungene Form und dient, wie der Name vermuten lässt als Schall-Reflektor. Somit trifft der Schall bzw. die Töne des Tieftöner von unten gegen den Reflektor und die des Hochtöner von oben gegen den geschwungenen 360°-Reflektor. Dieser zerstreut die Töne gezielt und vor allem gleichmassig rundum nach Außen und sorgt somit, dass der versprochene 360° Klang erzeugt wird. Dies hört sich einfach an, doch die Entwicklung der perfekten Form des 360° Reflektor nimmt sicherlich eine Zeit in Anspruch. Doch Libratone ist es hervorragend gelungen, denn der versprochen Full-Room Raumklang des Libratone Zipp mini 2 ist noch etwas besser als der des Vorgängers.

Doch nun die Frage, wie gut ist der Klang des neuen Zipp mini 2? Klanglich kann man hier nicht  ganz erwarten, dass der kleine Zipp mini 2 mit seinem größeren Bruder mithalten kann. Dies liegt ja zum einem wie bereits erwähnt an der Größe und den kleineren Treibern, welche für die tiefen Töne zuständig sind. So ist der Zipp mini 2 verständlicherweise etwas Bassärmer abgestimmt. Man kann den Klang in der App zwar mit verschiedenen Klangprofilen anpassen, doch ich habe den Zipp mini 2 im neutralen Zustand, so wie ihn der Hersteller abgestimmt hat getestet. Der Bass des Zipp mini 2 ist aufgrund dessen Größe wie ich bereits erwähnt, habe etwas schwächer. Ansonsten hören sich die beiden Lautsprecher sehr ähnlich an und können bei Bedarf auch als Stereo-Paar genutzt werden. 

Für einen via Akku betriebenen Speaker, der zudem einen 360°-Klang bietet, ist der Klang gut genug, um damit ein kleines Wohnzimmer oder Schlafzimmer zu beschallen. Ich bin mit der Darstellung von Gesangstimmen sehr zufrieden, diese wurden sehr sauber und ohne Verlust wiedergegeben. Auch die Höhen haben mir sehr gut gefallen, sodass diese klar und mit einer ausgewogenen Brillanz überzeugen konnten. Beim kleineren Libratone Zipp mini 2 ist mir jedoch aufgefallen, dass dieser bei etwas über 90% der Lautstärke anfängt zu übersteuern und somit geht etwas an Klangqualität verloren.

Der Vorteil der Libratone Zipp 2 Geräte ist jedoch weiterhin, dass man dieses Klangbild rund um diesen ziemlich gleichmäßig hört. Dank des 360° Reflektor werden die Töne gleichmäßig abgestrahlt und somit eignet sich der Zipp 2 perfekt, um eine keine Party im Haus oder im Freien zu beschallen.

(Klang: 3,5 von 5 Punkten)

Bedienung

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Die Bedienung und somit auch die Einrichtung verläuft noch etwas leichter als beim Vorgänger. Der Zipp mini 2 führt einen nämlich wie der Zipp 2 über eine Sprachansage Schritt für Schritt durch die sehr einfache Einrichtung. So weist dieser nach dem Einschalten mit einer Männerstimme (auf Englisch) gleich drauf hin, dass der Zipp mini 2 mit dem WiFi verbunden werden soll und man hierfür die kostenlose Libratone App aus der AppStore laden soll. Die Einrichtung und Bedienung ist somit bei beiden Geräten identisch, da beide über ein identisches Touch-Bedienfeld und über die selbst App bedient werden.

Ist die App erfolgreich geladen, kann man diese wie gewohnt starten. Nun muss man ein Konto bei Libratone erstellen. Hier muss man jedoch nur die eigene E-Mail-Adresse und ein selbst ausgedachtes Passwort festlegen. Ist dies getan, erscheint der Zipp mini 2 direkt auf der Startseite, sofern ihr diesen bereits eingeschaltet habt. Nun werdet ihr gefragt, ob ihr diesen mit dem Account verbinden möchtet, und müsst anschließend diesen mit dem Wi-Fi-Netz verbinden. Dazu wird einem automatisch das WLAN-Netz mit dem euer Smartphone aktuell verbunden ist angezeigt und ihr müsst lediglich das Passwort eingeben. Ist das alles korrekt, teilt einem die Stimme freundlich mit, das der Zipp mini 2 erfolgreich mit dem WLAN verbunden wurde und einsatzbereit ist. Sollte man im Freien und somit eventuell ohne WLAN in der Nähe sein, ist dies natürlich kein Problem, denn hierfür hat Libratone den Zipp mini 2 wie bereits den Vorgänger mit Bluetooth ausgestattet. Somit kann der Zipp mini 2 auch ohne Einrichten direkt über Bluetooth mit dem Smartphone gekoppelt werden.

Den neuen Zipp mini 2 kann man wie sein großer Bruder bei Bedarf mit dem Sprachassistenten von Amazon (Alexa) gekoppelt werden. Dies ist natürlich nicht zwingend erforderlich, wer dies jedoch machen möchte, kann das tun und sich einfach mit dem Amazon Konto einloggen und schon dient der Zipp mini 2 als Echo Alternative. Anschließend kann man wie bei den Sprachassistenten üblich diesen mit zahlreichen Fragen löchern. Damit Alexa die Sprachbefehle versteht, ist der kleinere Zipp mini 2 mit 3 Fernfeld-Mikrofonen von Amazon ausgestattet. Der große Bruder besitzt 6 Mikrofone, doch bei der Verständlichkeit von Alexa konnte ich beim Zurufen keine Unterschiede feststellen. Klar ist jedoch, dass bei hoher Lautstärke Alexa weniger gut reagiert wie bei angenehm Elster Musik. Amazon stellt allen Herstellern, welche in ihren Speakern die Alexa Spracherkennung integrieren möchten, die passende Hardware (Mikrofone usw.) zur Verfügung. Dies weiß ich von verschiedenen Herstellern, was Amazon daran verdient bzw. was die Sprachsteuerungseinheit für die Hersteller kostet, wird jedoch nicht verraten.

Man kann den Libratone Zipp mini 2, wie bereits erwähnt entweder über die App, oder direkt am Touch-Bedienfeld steuern. In der App hat man natürlich den etwas umfangreicheren Funktionsumfang, denn hier kann man nicht nur das Klangbild dem eigenen Geschmack anpassen, sondern auch einen Sleep-Timer einstellen, weitere Geräte verbinden oder auch Updates durchführen. Der Aufbau der App gefällt mir ganz gut, doch für den neuen Zipp mini 2 braucht man diese eigentlich fast nur noch zum Einrichten und eventuell zum hinzufügen eines weiteren Speakers, denn alles andere geht eigentlich direkt am Zipp mini 2 selbst.

Daher erkläre ich nun das Touch-Bedienfeld etwas genauer. Dieses wurde um einige weitere Befehle erweitert und besitzt nun sechs Menüpunkte. Durch das lange drücken auf die Mitte des Touch-Bedienfeld erscheinen diese Menü-Punkte. Auf dem obersten Symbol über dem Kopf der Nachtigall, kann man die Mikros deaktivieren, sodass Alexa nicht alles mithören kann.

Betrachtet man im Uhrzeigersinn das nächste Symbol, handelt es sich hierbei um die Taste, um den Zipp 2 via Bluetooth bzw. mit dem WiFi-Netz zu koppeln. Bei dem Icon rechts unten, also das „d-Symbol mit dem Kreis“ handelt es sich um die Raum-Korrektur Taste. Drückt man diese, teilt einem die Stimme in Englisch mit, das der Zipp mini 2 nun eine Raum-Korrektur ausführt. Dies dient dazu, dass der Zipp mini 2 seinen 360° Full-Room-Sound richtig entfalten kann. Beim Einmessen richtet er sich nämlich auf die eventuellen Hindernisse ein, die den Schallweg versperren würden. Einen großen Klangunterschied konnte ich nach der Durchführung jedoch nicht feststellen. Mit der unteren Taste auf 6 Uhr, kann man sich die davor in der App festgelegten Internetradio-Sender oder z. B. auch Playlists, die man als Favorit gespeichert hat direkt mit nur einem Klick auf das Herz-Icon abspielen. Es lassen sich wie bereits beim Vorgänger bis zu sechs Favorit in der Libratone-App speichern.

Das nächste Icon auf etwa 7 Uhr, ist denjenigen, die den alten Zipp schon kennen ebenfalls bekannt. Hierbei handelt es sich um das Sound-Space-Link-Symbol, mit dieser Taste kann man mehrer Zipp Speaker koppeln. Dazu reicht es einfach die Taste am ersten Zipp 2 zu drücken und anschließend an jedem weiteren, denn man damit koppeln möchte und schon verbinden sich diese automatisch miteinander. Mit dem letzten Menü oben links kann man direkt per kurzer Berührung überprüfen, ob die Software des Zipp mini 2 aktuell ist, daher benötigt man keine App und die Stimme teilt einem gleich mit, ob es ein Update gibt oder eben nicht.

Somit kann ich ganz klar sagen, dass man mithilfe des neuen Touch-Bedienfelds den Libratone Zipp mini 2 bis auf die Ersteinrichtung komplett über dieses neue gestaltete Bedienfeld steuern kann. Man benötigt somit die App anschließend kaum noch. Achja die vom alten Modell bekannten Steuerungen sind natürlich auch noch vorhanden. So erhöht man durch berühren des Touchfelds mit dem Zeigefinger und dem kreisen im Uhrzeigersinn die Lautstärke und andersrum wird diese abgesenkt. Die Steuerung der Musik ist weiterhin über das Nachtigall-Touchbedienfeld möglich, doch die Gesten haben sich gegenüber des Vorgängers aufgrund der neuen Untermenü-Punkte verändert. Wo vorher noch Pfeiltasten vorhanden waren, ist nun das Nachtigall-Logo selbst mit verschiedenen Gesten belegt. Tippt man das Logo einmal kurz an, wird die Musik pausiert oder fortgesetzt. Tippt man zweimal hintereinander, dann gelangt man zum nächsten Titel und ein dreimaliges tippen spielt das zuletzt gespielte Lied erneut ab. Falls man einen unerwartet Anruf bekommt oder jemand mit einem reden will, kann man zudem die „Hush“ Funktion nutzen. Diese blendet die Musik kurzzeitig aus, indem man die Hand über das Touch-Bedienfeld legt.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Koppeln und Reichweite

Die Einrichtung des neuen Zipp mini 2 ist dank der gut aufgebauten App und der zusätzlichen Sprachansagen des Zipp mini 2, wirklich sehr einfach und in wenigen Minuten erledigt. Ich persönlich empfehle solange ihr bei euch oder jemand anderen Zuhause seid, die WLAN Verbindung zu bevorzugen, so habt ihr nämlich den vollen Funktionsumfang des Zipp mini 2. Alternativ könnt ihr natürlich einfach nur Bluetooth oder das neue Airplay 2 nutzen, doch für AirPlay 2 ist es ebenfalls nötig, dass sich euer Smartphone und der Zipp mini 2 im gleichen WLAN-Netz befinden. Daher bleibt im Freien ohne WiFi natürlich nur Bluetooth übrig. Bei Bluetooth setzt Libratone nicht auf 5.0, sondern 4.1 jedoch mit aptX Unterstützung.

Über WLAN und AirPlay 2 ist die Reichweite natürlich deutlich höher als mit Bluetooth. Bei der Reichweite von Bluetooth gibt Libratone keine genaue Reichweite an, doch in meinem Test unterbrach die Verbindung erst nach knapp 15 Metern. In den eigenen vier Wänden rate ich persönlich daher zur Wiedergabe über WiFi, sobald man unterwegs ist, ist Bluetooth logischerweise die bessere Wahl.

Dank der bereits genanten SoundSpace-Technologie, ist es möglich, bis zu sechs Speaker ganz einfach über die App miteinander zu verbinden. Dabei ist es egal, ob es ein großer Zipp oder ein kleiner Zipp mini ist. Somit kann man wie bereits beim Vorgängermodell mehrer Zipp Geräte koppeln, um diese bei einer Party verteilt im Raum aufzustellen oder eben die Musik in mehren Räumen wiederzugeben.

AirPlay 2 bringt gegenüber der alten Version, also AirPlay ebenfalls einige Vorteile mit sich. Auf AirPlay 2 ist Libratone sehr stolz, denn das Unternehmen war eines der ersten die Apples AirPlay 2 Technologie in einem Lautsprecher eingesetzt haben. AirPlay 2 sorgt zum einen für ein besseres Puffern der Titel. So liegt das vorladen nicht nur bei wenigen Sekunden, sonder in der gleichen Zeit wie beim alten AirPlay bei mehren Minuten. So spielt die Musik selbst weiter, auch wenn die Verbindung zum WiFi kurz abbrechen sollte. Ebenfalls neu ist die Multiroom-Steuerung, damit kann man in iOS zum ersten Mal mehrer Lautsprecher ansteuern und die Musik unterschiedlich regeln. Damit kann man die Lautstärke und alles weiter bequem über das Kontrollzentrum von iOS verändern.

(Koppeln und Reichweite: 4,5 von 5 Punkten)

Akku

An der Akkulaufzeit des neuen Zipp 2 hat Libratone wie bereits erwähnt ebenfalls geschraubt. Obwohl der Zipp mini 2 von den Abmaßen kleiner als sein großer Bruder ist, soll dieser wie Libratone angibt ebenfalls eine Akkulaufzeit von bis zu 12 Stunden aktive Nutzung bieten. In meinem Test kam ich mit dem kleinen Zipp mini 2 auf knapp 11 Stunden, doch wie immer hängt die Laufzeit natürlich von der Lautstärke ab und über welche Quelle ihr mit dem Zipp mini 2 Musik hört. Den je nachdem ob ihr Bluetooth, AirPlay 2 oder WiFi nutz, variiert die Laufzeit zudem spielt es auch eine Rolle, ob ihr einen oder mehrer Lautsprecher nutzt.

Sollte der Akku zu neige gehen, könnt ihr den Zipp mini 2 natürlich auch via Netzteil betreiben. Der Akku wird per mitgelieferten Netzteil aufgeladen. Da dieses jedoch keinen USB-Anschluss, sondern einen Rundstecker ist, muss dieses bei einer längeren Reise natürlich mitgenommen werden, damit man den Akku aufladen kann. Dieses ist natürlich durch das Netzteil deutlich größer als ein einfaches USB-Kabel und somit nimmt es in dem Rucksack, Koffer oder Ähnliches etwas mehr Platz ein. Hier wäre natürlich ein Aufladen via USB etwas besser. Mit dem mitgelieferten Ladekabel dauert es knapp 2 einhalb Stunden, bis der Akku wieder von 0 % auf 100 % aufgeladen wurde.

(Akku: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Libratone gibt an, dass die neue Zipp Generation entwickelt wurde, damit dies noch beliebter als ihre Vorgänger werden. Daher hat man auch bei Zipp mini 2 die Batterielaufzeit, die Akustik verbessert und zudem AirPlay 2 und den Sprachassistenten „Alexa“ integriert. Weiterhin hat man das von mir damals leicht bemängelte Touch-Bedienfeld verbessert und trotzdem das zeitlose elegante Design beibehalten. 

Ich kann diesem Punkten soweit absolut zustimmen. Viel musst Libratone bei den neuen Zipp Geräten gegenüber dem Vorgänger nicht ändern und hat somit das Design fast identisch gelassen. Wo andere Hersteller gleich ein komplettes neues Design (Form usw.) entwickeln, hat Libratone beim Zipp mini 2 genau an den richtigen Bereichen nachgebessert und den tollen 360° Lautsprecher wie angegeben feiner abgestimmt und für einen noch besseren 360° Full-Room-Sound gesorgt. 

Der Zipp mini 2 ist zwar vom Bass etwas schwächer als sein großer Bruder abgestimmt. Dies liegt jedoch an dem kleineren Gehäuse und dem daraus resultierten kleineren Volumen, welches weniger Platz für die Treiber gelassen hat. Dennoch ist der Klang der kleinen Zipp 2 sehr gut gelungen und dank der Handschlaufe kann dieser problemlos aufhängt werden. Da der Zipp mini 2 weiterhin widerstandsfähig gegen Luftfeuchtigkeit ist, kann dieser auch problemlos beim Duschen mit ins Bad gestellt werden.

Preis/Leistung

Der Preis der Libratone Zipp 2 liegt wie bereits beim Vorgänger bei 249,99€ (UVP). Daher ist er 50 € günstiger als der große Bruder. Klar ist auch dies nicht wenig Geld und am Ende muss man sich Entscheiden, ob man nicht gleich den Größeren etwas wärmer Abgestimmten Zipp 2 für 50€ mehr kaufen möchte. Jedoch erhält man selbst mit dem Zipp mini 2 einen schönen smarten Lautsprecher mit einem ganz guten Klang. Dieser ist gegenüber dem Zipp mini 2 mit 1,1 Kg etwas leichter, sodass er sich besser für den mobilen Einsatz eignet als der 1,5 KG schwere Zipp 2. Zusätzlich spielt dieser wie der Zipp 2 einen 360°-Full-Room Sound, sodass man rund um den Zipp mini 2 die Musik zu etwa 90 % identisch hört. Da Libratone nun zur bisherigen WiFi, Bluetooth und dlan Verbindung nun noch das AirPlay auf die neuste Version AirPlay 2 geupdated hat, zudem weiterhin USB und einen Klinken-Anschluss verbaut hat, kann man den Libratone Zipp 2 sehr vielseitig einsetzen. 

Des Weitern wurde nun auch die Akkulaufzeit verbessert, sodass man mit einer Akkuladung bis zu 12 Stunden Musik hören kann und „Alexa“ hat als Sprachassistent ebenfalls Einzug in den Zipp mini 2 erhalten. Somit ist der neu Libratone Zipp mini 2 ein würdiger Nachfolger des alten Zipp mini und wurde genau an den richtigen Stellen verbessert.

Libratone Zipp 2 Mini

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Libratone Zipp 2

Libratone wurde 2009 als kleines Start-up von drei dänischen Designern, die einen gemeinsamen Traum hatten, gegründet. Gemeinsam hatten die drei vor, Lautsprecher für Musikhörer des 21. Jahrhunderts zu entwickeln. Den Designern war klar, dass Ihnen das nur gelingt, wenn Sie Produkte entwerfen, die ohne lästigen Kabelsalat auskommen. So entwickelten die drei Designer ihre ersten drahtlosen Lautsprecher, die mit ihrem kraftvollen Sound und zugleich mit ihrem skandinavischen Design überzeugen konnte. 

Auf das Symbol „Die Nachtigall“ kam das Unternehmen auch das berühmte Werk des dänischen Autors Hans Christian Andersen, dessen Märchen die Idee verkörpert den Klang zu befreien wie Libratone durch seine Produkte. Der Name Libratone erklärt sich auch sehr einfach, denn dieser ist aus zwei englischen Worten zusammengesetzt, „libration“(Befreiung) und „tone“(Ton), was genau sich Libratone auch zum Ziel gesetzt hat, nämlich den Klang zu befreien. 

Inzwischen wird das Unternehmen vom CEO Jan McNair geführt und hat sich durch das seit 2014 in das Unternehmen eingeflossene Kapital und das Know-How der neuen Eigentümer stetig weiter entwickelt. 2015 stellt das Unternehmen seine SoundSpaces Technologie vor, welche es ermöglichte mehrere Lautsprecher ganz einfach miteinander zu verbinden. Damit war es möglich, bis zu acht Lautsprechergruppen mit je bis zu sechs Lautsprecher zu erstellen. 

Ich habe euch im Juli 2017 bereits die zweite Generation der Libratone Zipp Lautsprecher vorgestellt. Zur IFA 2018 hat Libratone eine neue verbesserte Version dieser Lautsprecher vorgestellt. Zu deren größten Neuerung zähl die Unterstützung von AirPlay 2 und der Sprachassistent Alexa hat ebenfalls Einzug in den 360° Lautsprecher erhalten. Zudem hat man etwas den Klang optimiert und die Akkulaufzeit verbessert. Doch kann der neue smarte Libratone Zipp 2 ebenfalls überzeugen? Das erfahrt Ihr in diesem Testbericht.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Das Design der Verpackung von den Libratone Zipp 2 Modellen wurde gegenüber den Vorgängern grundlegend verändert. Diese ist nämlich nun nicht mehr rund, sondern rechteckig. Des Weitern sind auf der Verpackung nun auch die Lautsprecher abgebildet, was beim Vorgänger ebenfalls nicht der Fall war.

So ist auf der Vorderseite der Verpackung direkt der Speaker von der Seite betrachtet dargestellt. Bei der Farbe des abgebildeten Zipp 2 handelt es sich um die gleiche, welche auch der Zipp 2 in der Verpackung hat. So handelt es sich bei meinem Modell um den Zipp 2 in der Farbe Frost Gray (ein hellen Grauton), was man auch an den beiden seitlichen Nachtigall-Logos auf der Verpackung erkennt, denn auch diese besitzen die Farbe des Covers. Auf der Vorderseite steht über der Abbildung des Zipp 2 noch der Firmennamen und darunter der Name des Lautsprechers.

Auf der Rückseite der weißen Verpackung ist der Libratone Zipp 2 erneut abgebildet. Dieses Mal ist dieser aber einmal von vorne und daneben um 180° gedreht abgebildet. Darunter sind die wichtigsten technischen Daten wie z. B. die Akkulaufzeit und die Verbindungsmöglichkeiten zu lesen. Des Weiteren befindet sich darunter noch einige Embleme wie z. B. das Bluetooth Logo, WiFi, dlan usw. Zu guter Letzt informiert die Unterseite darüber, welche Geräte (iPhone) für die Nutzung der verschiedenen Dienste vorausgesetzt wird.

Das Öffnen der Verpackung erfolgt durch einen Aufreißstreifen an der Oberseite. Der Deckel besitzt somit einen Streifen, der durch Sollbruchstellen gezielt abgerissen werden kann. Ist dieser entfernt und die Verpackung offen, erblickt man direkt die von den Vorgänger bekannten runden Beschreibungen. Diese liegen in einem Styroporeinsatz eingelassen, der Einsatz wiederum soll den Libratone Zipp 2 währen des Transports und bei der Lagerung beim Händler vor Beschädigungen schützen. Hat man den oberen Styroporeinsatz inkl. den Beschreibungen entfernt, erblickt man den Libratone Zipp 2 sicher zentriert in einem zweiten Styroporeinsatz. Dieser sorgt ebenfalls für den nötigen Schutz und hält diesen zusammen mit dem oberen in der Mitte der Verpackung zentriert. Neben dem Zipp 2, der zusätzlich in einen Schutzbeutel eingewickelt ist, befindet sich in der Verpackung noch eine Schachtel, die an dem Stecker-Symbol an der Außenseite schon andeutet, dass sich darin das Netzkabel zum Aufladen des Akkus befindet. Öffnet man schließlich den Karton, befindet sich darin das Netzteil und die beiden Stecker-Adapter für die europäische Steckdose und die Britische.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Beim Design des Libratone Zipp 2 hat sich gegenüber dem Vorgänger auf den ersten Blick nichts geändert. Dies war auch gar nicht nötig, denn bereits der Libratone Zipp war mit seiner Zylinderform und mit dem auffälligen Reißverschluss, der es ermöglicht, den Überzug farblich zu ändern ein optisch rundum schönes und zeitloses Gerät. 

Für diejenigen, die noch nicht wissen, warum der Libratone Zipp 2 seinen Namen Zipp hat, dies kommt von dem Reißverschluss. Den Überzug kann man dadurch in sehr kurzer Zeit gegen einen anderen (andere Farbe/Material) austauschen. Die Zahl 2 stammt wie bereits Eingangs erwähnt von der zweiten Version (eigentlich 3. Generation), da gegenüber dem normalen Zipp jedoch kaum etwas verändert wurde, hat Libratone diesen Zipp 2 genannt.

Der Grundkörper des Zipp 2 besteht aus Kunststoff. Die verbauten Treiber sind durch den wechselbaren Überzug aus widerstandsfähigem Stoffgewebe verdeckt. Diesen Überzug gibt es, wie bereits erwähnt in verschieden Farben. So bietet Libratone den Zipp 2 aktuell in der Farbe Frost Grey (die Farbe meines Testgerätes) Stormy Black, Cranberry Red und Pine Green an. Es gibt im Einzelhandel jedoch auch noch weitere Bezüge in anderen Farben und Materiellen z. B. italienische Wolle, diese können für knapp 30 € aufwärts erworben werden. Hier kann man die Überzüge (Cover) des normalen Zipp kaufen, da sich bei diesem gegenüber dem neuen Überzug und Lautsprecher nichts verändert hat. Lediglich der Libratone Anhänger am Reißverschluss ist bei den neuen aus Silikon (Kunststoff) und nicht mehr aus einem Stoffgewebe. So ist auch der neue Zipp 2: 26,1 cm Hoch, hat einen Durchmesser von 12,2 cm und bringt ein Gewicht von 1,5 KG auf die Waage.

Auf der Oberseite ist an der angenehm anfühlenden Kunststoffoberfläche das kleine, kreisrunde Touch-Bedienfeld eingelassen. Diese ist wie bereits beim Vorgänger dem Zipp mit dem typischen Nachtigall-Emblem versehen und das einzige Bedienelement am Libratone Zipp 2. Auf dieses gehe ich unter dem Punkt Bedienung näher ein. Auf der Rückseite, im unteren Bereich sind zudem alle Anschlüsse wie der USB-Port, der Klinke-Anschluss und der Netzanschluss um den integrierten Akku aufzuladen untergebracht. Zudem findet man hier der Ein-/Ausschaltknopf um den Libratone Zipp 2 einzuschalten. Dies geschieht durch kurzes gedrückt halten des Knopfes, bis ein Ton ertönt.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Libratone Zipp 2 ist selbstverständlich wie die des Vorgängers auf einem sehr hohen Niveau. Der Bezug aus dem von Libratone genannten CoolWeave Meshmaterial (Textilstoff) fühlt sich sehr angenehm an und macht einen robusten und somit langlebigen Eindruck. Weiterhin ist die Transportschlaufe aus echtem Leder hergestellt und das Gehäuse ist wie bereits erwähnt aus matt-weißem Kunststoff und unter dem Überzug aus schwarzem Kunststoff gefertigt. Positiv ist auch die gummierte Unterseite, denn diese sorgt für einen sicheren und selbst bei hoher Lautstärke festen Stand.

Kommen wir zu der einzigen direkt ersichtlichen Änderung am Libratone Zipp 2 gegenüber dessen Vorgänger. Es handelt sich hierbei um das Touch-Bedienfeld an der Oberseite. Denn dieses ist nun nicht mehr hochglänzend, sonder ist nun leicht matt und fühlt sich haptisch etwas angenehmer an. Zudem hat man sich hier von dem Chrom Ring darum verabschiedet. Beim Vorgängermodell störte mich noch die hochglänzende Oberfläche des Bedienfeldes ein wenig, denn dieses konnte ich bei Sonnenlicht im Freien durch die etwas störenden Spiegelungen weniger gut ablesen. Beim neuen Zipp 2 ist Libratone auf diesen Kritikpunkt eingegangen und hat hier auf ein wesentlich unempfindlicheres Bedienfeld gesetzt. Dieses kann in der App zudem in der Helligkeit in drei Stufen verändert werden. 

(Verarbeitung: 5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Art360-Grad Full-Room Lautsprecher
KategorieLautsprecher mit integriertem Akku
Farbeweiß/grau (Frost Grey) weitere Farben: Stormy Black, Cranberry Red, Pine Green.
AkkuAkku fest verbaut. Akkulaufzeit reicht für bis zu 12 Stunden Wiedergabe aus
Gewichtknapp 1500 Gramm
MaterialKunststoff
Eingänge/MusikdiensteWLAN-Dualband  (2,4 GHz und 5 GHz), IEEE 802.11 b/g/n/ac; AirPlay 2; DLNA (Android und Windows); SoundSpace Link; Spotify Connect, Alexa,
Bluetooth 4.1 aptX; 3,5mm Klinke-Anschluss; USB-Wiedergabe Eingang/Lade Ausgang.
Treibereinheiten360 Grad-Reflektor; 4-Zoll Neodymium-Tieftöner; 1x 1-Zoll Soft-Dome-Neodymium-Hochtöner; 2x 4-Zoll Niedrigfrequenzradiatoren
Lieferumfang1x Libratone ZIPP 2
1x Netzteil
1x Netzteil Adapter EU
1x Netzteil Adapter UK
Bedienungsanleitungen in mehreren Sprachen

Ausstattung

Eine der großen Besonderheiten der Libratone Zipp-Geräte ist weiterhin, dass diese dank den vielen wechselbaren Bezügen aus CoolWeave Meshmaterial, welche in vielen Farben erhältlich sind, sehr einfach dem eigenen Geschmack angepasst und somit personalisiert werden können. Des Weiteren bietet der Zipp 2 wie bereits sein Vorgänger einen 360° Full-Room Sound, der jedoch laut den Angaben von Libratone noch besser klingen soll. Die Wiedergabefrequenzen liegen jedoch weiterhin bei 50 Hz bis 20 kHz. Was Libratone beim Zipp 2 jedoch ebenfalls verbessern konnte, ist die Akkulaufzeit, denn diese soll nun für bis zu 12 Stunden aktive Nutzung reichen, nicht mehr nur für 10 Stunden. 

An der praktischen Lederhandschlaufe kann der Lautsprecher ganz einfach, an den gewünschten Ort getragen werde und wenn gewünscht z. B. an einem Haken oder ähnliches aufgehängt werden. Für alle Apple-Nutzer dürfte die Integration von AirPlay 2 von Vorteil sein, denn damit kann man ganz bequem die Musik vom iPhone am Zipp 2 wiedergeben und kann zudem mehrer Geräte miteinander koppeln (Multiroom). Wer wiederum kein iPhone besitzt, kann mit der SoundSpace Link Technologie bis zu 6 Lautsprecher miteinander koppeln. Somit kann man die eigene Playlist bequem in mehrere Räumen gleichzeitig abspielen, darauf gehe ich jedoch unter Bedienung noch etwas genauer ein. Übrigens über den vorhanden USB-Port kann man nicht nur Musik abspielen, sondern auch einen eventuell leeren Smartphone Akku wieder aufladen. 

(Ausstattung: 4,5 von 5 Punkten)

Klang

So kommen wir zum wichtigsten Thema beim Test eines Lautsprechers, zum Klang. Dieser war ja bereits beim Vorgänger sehr gut, und konnte mich in meinem Test sehr überzeugen. Dennoch hat Libratone hier erneut Hand angelegt und vor allem den 360° Klang noch einmal verbessert. Doch wie ist dies dem Unternehmen gelungen?

Libratone setzt erneut auf 4“ Niederfrequenzradiatoren, welche passiv, also ohne externe Stromversorgung von dem darüber verbauten und somit nach oben abstrahlenden Tieftöner angetrieben werden. Diese Niederfrequnzradiatoren haben ein ähnliches Prinzip wie Bassreflexröhren, sorgen nämlich für klare und kräftigere Bässen, ohne dabei das von Bassreflexröhren häufig störende Geräusch der Luft, die durch die Öffnung gesaugt wird zu erzeugen. Zudem wäre beim Zipp 2 kein Platz für die Bassreflexrohre, da dieser, wenn er die Luft von unten ansaugt, auf Füßen stehen müsste, was einfach bescheiden aussehen würde. Die beiden Passivmembrane sind sich gegenüber angeordnet und strahlen somit ihren Klang zu den Seiten hinweg ab. Wie bereits erwähnt befindet sich im Gehäuse über den Membranen der 4“ große Neodymium-Tieftöner. Dieser sorgt durch die beiden Passivmembrane für den nötigen Bass und strahlt sein Klang nach oben hinweg. 

Da man mit den bisher erwähnten Lautsprechern nicht wirklich ein gutes Klangbild haben würde (nur Tieftöner verbaut) sind natürlich auch Hochtöner für den Gesang und ein Teil der Instrumente nötig. Hierfür hat Libratone einen 1-Zoll großen Soft-Dome-Neodymium-Hochtöner verbaut, welcher ganz oben unter dem Touch-Bedienfeld sitz und nach unten zu der Basseinheit (Tieftöner usw.) seinen Klang wiedergibt. Dadurch entsteht natürlich keineswegs ein 360° Klang, da die Töne nur gegeneinander gestrahlt werden würden und somit von den jeweils gegenüberliegenden Membran total unterbrochen und verworfen werden würden. Somit hat sich hier Libratone etwas feines einfallen lassen, was man an den Bildern durch die Rote Farbe erkennt.

Dabei handelt es sich um einen sogenannten 360°-Reflektor. Dieser besitzt eine geschwungene Form und dient, wie der Name vermuten lässt als Schall-Reflektor. Somit trifft der Schall bzw. die Töne des Tieftöner von unten gegen den Reflektor und die des Hochtöner von oben gegen den geschwungenen 360°-Reflektor. Dieser zerstreut die Töne gezielt und vor allem gleichmassig rundum nach Außen und sorgt somit, dass der versprochene 360° Klang erzeugt wird. Dies hört sich einfach an, doch die Entwicklung der perfekten Form des 360° Reflektor nimmt sicherlich eine Zeit in Anspruch. Doch Libratone ist es hervorragend gelungen, denn der versprochen Full-Room Raumklang des Libratone Zipp 2 ist noch etwas besser als der des Vorgängers. 

Doch nun die Frage, wie gut ist der Klang des neuen Zipp 2? Generell kann ich sagen, dass das Klangbild von Libratone aus sehr gut abgestimmt wurde. Wem dieses jedoch nicht zusagen sollte, kann dies in der App mit verschiedenen Klangprofilen anpassen. Der Bass des Zipp 2 klingt aufgrund dessen Größe zwar nicht so gut wie bei einem voluminöseren Lautsprecher, doch zum einen handelt es sich schließlich um ein via Akku betriebenen Speaker, der zudem einen 360°-Klang bietet. Aufgrund seiner Größe (Volumen) war ich dennoch überrascht, wie knackig und Präzise dieser den Bass wiedergegeben hat. Aufgrund der beiden Passivmembrane und des 4-Zoll Tieftöners neigt der Zipp 2 jedoch, etwas wärmer abgestimmt zu sein, sodass die Mitten leider etwas kürzer kommen und so etwas an Kraft verlieren. Dennoch bin ich mit der Darstellung von Gesangstimmen sehr zufrieden und diese wurden sehr sauber und ohne Verlust wiedergegeben. Die Höhen wiederum haben mir sehr gut gefallen, sodass diese klar und mit einer ausgewogenen Brillanz überzeugen konnten. 

Das tolle am Zipp 2 ist, dass man dieses Klangbild rund um diesen ziemlich gleichmäßig hört. Dank des 360° Reflektor werden die Töne gleichmäßig abgestrahlt und somit eignet sich der Zipp 2 perfekt, um eine keine Party im Haus oder im Freien zu beschallen. Sollte einem ein Zipp 2 nicht ausreichen, kann dieser ja ganz einfach mit weiteren gekoppelt werden und sogar als Stereo-Paar betrieben werden.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

Bedienung

[appcode appstore id461374277]

[appcode googleplay com.libratone]

Die Bedienung und somit auch die Einrichtung verläuft noch etwas leichter als beim Vorgänger. Der Zipp 2 führt einen nämlich über eine Sprachansage Schritt für Schritt durch die sehr einfache Einrichtung. So weist dieser nach dem Einschalten mit einer Männerstimme (auf Englisch) gleich drauf hin, dass der Zipp 2 mit dem WiFi verbunden werden soll und man hierfür die kostenlose Libratone App aus der AppStore laden soll.

Ist die App erfolgreich geladen, kann man diese wie gewohnt starten. Nun muss man ein Konto bei Libratone erstellen. Ja richtig, den ein oder anderen wird dies eventuell stören, doch man muss lediglich die eigenen E-Mail-Adresse und ein selbst ausgedachtes Passwort festlegen. Ist dies getan, erscheint der Zipp 2 direkt auf der Startseite, sofern ihr diesen bereits eingeschaltet habt. Nun werdet ihr gefragt, ob ihr diesen mit dem Account verbinden möchtet, und müsst anschließend diesen mit dem Wi-Fi-Netz verbinden. Dazu wird einem automatisch das WLAN-Netz mit dem euer Smartphone aktuell verbunden ist angezeigt und ihr müsst lediglich das Passwort eingeben. Ist das alles korrekt, teilt einem die Stimme freundlich mit, das der Zipp 2 erfolgreich mit dem WLAN verbunden wurde und einsatzbereit ist. Sollte man im Freien und somit eventuell ohne WLAN in der Nähe sein, ist dies natürlich kein Problem, denn hierfür hat Libratone den Zipp 2 wie bereits den Vorgänger mit Bluetooth ausgestattet. Somit kann der Zipp 2 auch ohne Einrichten direkt über Bluetooth mit dem Smartphone gekoppelt werden.

Den neuen Zipp 2 kann man bei Bedarf auch mit dem Sprachassistenten von Amazon (Alexa) koppeln. Dies ist natürlich nicht zwingend erforderlich, wer dies jedoch machen möchte, kann das tun und sich einfach mit dem Amazon Konto einloggen und schon dient der Zipp 2 als Echo Alternative. Anschließend kann man durch „Alexa“ sagen, diese mit zahlreichen Fragen löchern. Damit Alexa die Sprachbefehle versteht, ist der Zipp 2 mit 6 Fernfeld-Mikrofonen von Amazon ausgestattet. Amazon stellt allen Herstellern, welche in ihren Speakern die Alexa Spracherkennung integrieren möchten, die passende Hardware (Mikrofone usw.) zur Verfügung. Dies weiß ich von verschiedenen Herstellern, was Amazon daran verdient bzw. was die Sprachsteuerungseinheit für die Hersteller kostet, wird jedoch nicht verraten. 

Man kann den Libratone Zipp 2, wie bereits erwähnt entweder über die App, oder direkt am Touch-Bedienfeld steuern. In der App hat man natürlich den etwas umfangreicheren Funktionsumfang, denn hier kann man nicht nur das Klangbild dem eigenen Geschmack anpassen, sondern auch einen Sleep-Timer einstellen, weitere Geräte verbinden oder auch Updates durchführen. Der Aufbau der App gefällt mir ganz gut, doch für den neuen Zipp 2 braucht man diese eigentlich fast nur noch zum Einrichten und eventuell zum hinzufügen eines weiteren Speakers, denn alles andere geht eigentlich direkt am Zipp 2 selbst.

Daher erkläre ich nun das Touch-Bedienfeld etwas genauer. Dieses wurde um einige weitere Befehle erweitert und besitzt nun sechs Menüpunkte. Durch das lange drücken auf die Mitte des Touch-Bedienfeld erscheinen diese Menü-Punkte. Auf dem obersten Symbol über dem Kopf der Nachtigall, kann man die Mikros deaktivieren, sodass Alexa nicht alles mithören kann. 

Betrachtet man im Uhrzeigersinn das nächste Symbol, handelt es sich hierbei um die Taste, um den Zipp 2 via Bluetooth bzw. mit dem WiFi-Netz zu koppeln. Bei dem Icon rechts unten, also das „d-Symbol mit dem Kreis“ handelt es sich um die Raum-Korrektur Taste. Drückt man diese, teilt einem die Stimme in Englisch mit, das der Zipp 2 nun eine Raum-Korrektur ausführt. Dies dient dazu, dass der Zipp 2 seinen 360° Full-Room-Sound richtig entfalten kann. Beim Einmessen richtet er sich nämlich auf die eventuellen Hindernisse ein, die den Schallweg versperren würden. Einen großen Klangunterschied konnte ich nach der Durchführung jedoch nicht feststellen. Mit der unteren Taste auf 6 Uhr, kann man sich die davor in der App festgelegten Internetradio-Sender oder z. B. auch Playlists, die man als Favorit gespeichert hat direkt mit nur einem Klick auf das Herz-Icon abspielen. Es lassen sich wie bereits beim Vorgänger bis zu sechs Favorit in der Libratone-App speichern. 

  • Einrichtung Zipp 2
  • Koppeln mit dem WiFi
  • Startseite Libratone App
  • Startseite des Zipp 2
  • Einstellungen Zipp 2
  • Klangprofil neutral
  • Klangprofil im Freien
  • Klangprofil im Regal
  • Klangprofil auf dem Tisch
  • Klangprofil auf dem Boden
  • Sprachansage
  • Equalizer 1
  • Equalizer 2
  • Equalizer 3
  • Equalizer 4
  • Equalizer 5
  • Equalizer 6
  • Equalizer 7
  • Equalizer 8
  • Equalizer 9

Das nächste Icon auf etwa 7 Uhr, ist denjenigen, die den alten Zipp schon kennen ebenfalls bekannt. Hierbei handelt es sich um das Sound-Space-Link-Symbol, mit dieser Taste kann man mehrer Zipp Speaker koppeln. Dazu reicht es einfach die Taste am ersten Zipp 2 zu drücken und anschließend an jedem weiteren, denn man damit koppeln möchte und schon verbinden sich diese automatisch miteinander. Mit dem letzten Menü oben links kann man direkt per kurzer Berührung überprüfen, ob die Software des Zipp 2 aktuell ist, daher benötigt man keine App und die Stimme teilt einem gleich mit, ob es ein Update gibt oder eben nicht.  

Somit kann ich ganz klar sagen, dass man mithilfe des neuen Touch-Bedienfelds den Libratone Zipp 2 bis auf die Ersteinrichtung komplett über dieses neue gestaltete Bedienfeld steuern kann. Man benötigt somit die App anschließend kaum noch. Achja die vom alten Modell bekannten Steuerungen sind natürlich auch noch vorhanden. So erhöht man durch berühren des Touchfelds mit dem Zeigefinger und dem kreisen im Uhrzeigersinn die Lautstärke und andersrum wird diese abgesenkt. Die Steuerung der Musik ist weiterhin über das Nachtigall-Touchbedienfeld möglich, doch die Gesten haben sich gegenüber des Vorgängers aufgrund der neuen Untermenü-Punkte verändert. Wo vorher noch Pfeiltasten vorhanden waren, ist nun das Nachtigall-Logo selbst mit verschiedenen Gesten belegt. Tippt man das Logo einmal kurz an, wird die Musik pausiert oder fortgesetzt. Tippt man zweimal hintereinander, dann gelangt man zum nächsten Titel und ein dreimaliges tippen spielt das zuletzt gespielte Lied erneut ab. Falls man einen unerwartet Anruf bekommt oder jemand mit einem reden will, kann man zudem die „Hush“ Funktion nutzen. Diese blendet die Musik kurzzeitig aus, indem man die Hand über das Touch-Bedienfeld legt.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Koppeln und Reichweite

Dank der meiner Meinung nach gut aufgebauten App und der zusätzlichen Sprachansagen des Zipp 2, ist die Einrichtung des Libratone Zipp 2 wirklich sehr einfach und in wenigen Minuten erledigt. Ich persönlich empfehle solange ihr bei euch oder jemand anderen Zuhause seid, die WLAN Verbindung zu bevorzugen, so habt ihr nämlich den vollen Funktionsumfang des Zipp 2. Alternativ könnt ihr natürlich einfach nur Bluetooth oder das neue Airplay 2 nutzen, doch für AirPlay 2 ist es ebenfalls nötig, dass sich euer Smartphone und der Zipp 2 im gleichen WLAN-Netz befinden. Daher bleibt im Freien ohne WiFi natürlich nur Bluetooth übrig. Bei Bluetooth setzt Libratone nicht auf 5.0, sondern 4.1 jedoch mit aptX Unterstützung.

Über WLAN und AirPlay 2 ist die Reichweite natürlich deutlich höher als mit Bluetooth. Bei der Reichweite von Bluetooth gibt Libratone keine genaue Reichweite an, doch in meinem Test unterbrach die Verbindung erst nach knapp 15 Metern. In den eigenen vier Wänden rate ich persönlich daher zur Wiedergabe über WiFi, sobald man unterwegs ist, ist Bluetooth logischerweise die bessere Wahl. 

Dank der bereits genanten SoundSpace-Technologie, ist es möglich, bis zu sechs Speaker ganz einfach über die App miteinander zu verbinden. Somit kann man wie bereits beim Vorgängermodell mehrer Zipp Geräte koppeln, um diese bei einer Party verteilt im Raum aufzustellen oder eben die Musik in mehren Räumen wiederzugeben.

AirPlay 2 bringt gegenüber der alten Version, also AirPlay ebenfalls einige Vorteile mit sich. Auf AirPlay 2 ist Libratone sehr stolz, denn das Unternehmen war eines der ersten die Apples AirPlay 2 Technologie in einem Lautsprecher eingesetzt haben. AirPlay 2 sorgt zum einen für ein besseres Puffern der Titel. So liegt das vorladen nicht nur bei wenigen Sekunden, sonder in der gleichen Zeit wie beim alten AirPlay bei mehren Minuten. So spielt die Musik selbst weiter, auch wenn die Verbindung zum WiFi kurz abbrechen sollte. Ebenfalls neu ist die Multiroom-Steuerung, damit kann man in iOS zum ersten Mal mehrer Lautsprecher ansteuern und die Musik unterschiedlich regeln. Damit kann man die Lautstärke und alles weiter bequem über das Kontrollzentrum von iOS verändern. 

(Koppeln und Reichweite: 4,5 von 5 Punkten)

Akku

An der Akkulaufzeit des neuen Zipp 2 hat Libratone wie bereits erwähnt ebenfalls geschraubt. Die Akkulaufzeit soll nun bis zu 12 Stunden aktive Nutzung ermöglichen. In meinem Test kam ich auf knapp 11 Stunden, doch wie immer hängt die Laufzeit natürlich von der Lautstärke ab und über welche Quelle ihr mit dem Zipp 2 Musik hört. Den je nachdem ob ihr Bluetooth, AirPlay 2 oder WiFi nutz, variiert die Laufzeit. Zudem spielt es auch eine Rolle, ob ihr einen oder mehrer Lautsprecher nutzt.

Sollte der Akku zu neige gehen, könnt ihr den Zipp 2 natürlich auch via Netzteil betreiben. Da dieses jedoch keinen USB-Anschluss, sondern einen Rundstecker ist, muss dieses bei einer längeren Reise natürlich mitgenommen werden, damit man den Akku aufladen kann. Dieses ist natürlich durch das Netzteil deutlich größer als ein einfaches USB-Kabel und somit nimmt es in dem Rucksack, Koffer oder ähnliches etwas mehr Platz ein. Hier wäre natürlich ein Aufladen via USB etwas besser. Mit dem mitgelieferten Ladekabel dauert es knapp 2 einhalb Stunden, bis der Akku wieder von 0 % auf 100 % aufgeladen wurde.

(Akku: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Libratone gibt an, dass der Zipp 2 entwickelt wurde, damit dieser noch beliebter als der Vorgänger wird. Daher hat man die Batterielaufzeit, die Akustik verbessert und zudem AirPlay 2 und den Sprachassistenten „Alexa“ integriert. Weiterhin hat man das von mir damals leicht bemängelte Touch-Bedienfeld verbessert und trotzdem das zeitlose elegante Design beibehalten. 

Ich kann diesem Punkten soweit absolut zustimmen. Viel musst Libratone gegenüber dem Vorgänger nicht ändern und hat somit das Design fast identisch gelassen. Wo andere Hersteller gleich ein komplettes neues Design (Form usw.) entwickeln, hat Libratone beim Zipp 2 genau an den richtigen Stellen nachgebessert und den tollen 360° Lautsprecher wie angegeben Klanglich feiner abgestimmt und für einen noch besseren 360° Full-Room-Sound gesorgt. 

Egal wo der Libratone Zipp 2 hinstellt und auch per Handschlaufe aufhängt, fällt dieser auf und sorgt für einen guten Sound. Da der Zipp 2 weiterhin widerstandsfähig gegen Luftfeuchtigkeit ist, kann dieser auch problemlos ins Badezimmer gestellt werden. Mit unter die Dusche sollte man den Zipp 2 jedoch nicht nehmen, da dieser nicht wasserfest ist.

Preis/Leistung

Der Preis der Libratone Zipp 2 liegt wie bereits beim Vorgänger bei 299,99€ (UVP). Klar ist dies auf den ersten Blick viel Geld. Doch dafür erhält man einen smarten Lautsprecher mit einem ganz guten Klang. Zusätzlich spielt dieser wie bereits der Vorgänger einen 360°-Full-Room Sound, sodass man rund um den Zipp 2 die Musik zu etwa 90 % identisch hört. Da Libratone nun zur bisherigen WiFi, Bluetooth und dlan-Verbindung nun noch das AirPlay auf die neuste Version AirPlay 2 geupdated hat, ist der Libratone Zipp 2 sehr vielseitig einsetzbar. Wer lieber auf eine kabelgebunden Verbindung setzt, ist mit dem Zipp 2 ebenfalls gut bedient, denn an der Rückseite sind weiterhin ein USB- und einen Klinken-Anschluss verbaut. 

Des Weitern wurde nun auch die Akkulaufzeit verbessert, sodass man mit einer Akkuladung bis zu 12 Stunden Musik hören kann und „Alexa“ hat als Sprachassistent ebenfalls Einzug in den Zipp 2 erhalten. Somit ist der neu Libratone Zipp 2 ein würdiger Nachfolger des alten Zipp und wurde genau an den richtigen Stellen verbessert.

Libratone Zipp 2

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

200

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

JBL Everest Elite 150 NC

Die US-amerikanische Firma JBL wurde 1946 in Los Angeles unter dem Namen Lansing Sound Inc. von James Bullough Lansing gegründet. Zuvor arbeitete er bis zu seinem Ausscheiden bei Altec Lansing, da es aber wegen dem Namen Lansing als Produktname einen Rechtsstreit gab, änderte man letztendlich den Namen in James B. Lansing Sound Inc. Daraus lässt sich auch der aktuelle Firmenname JBL ableiten.

Nach dem Suizid von James B. Lansing, übernahm 1949 William Thomas bis zum Jahre 1969 die Geschäftsführung und rettete es aus den finanziellen Schwierigkeiten. Da er jedoch aus privaten Gründen nicht mehr in der Lage war, die Firma weiter zu leiten, fand man mit Dr. Sydney Harman schnell einen idealen Käufer. Seit dem gehört JBL zur Harman-International-Group, zu der unter anderem auch AKG und Harman/Kardon gehören. JBL stellt neben Auto-Lautsprecher auch Heim-Audio und Kopfhörer her.

In diesem Testbericht möchte ich euch einen neuen Bluetooth In-Ear Ohrhörer aus dem Hause JBL vorstellen. Es handelt sich um den JBL Everest Elite 150 NC, welcher wie alle In-/Over-Ear Kopfhörer der Everest-Serie mit adaptiven Noise-Cancelling ausgestattet ist. Zudem handelt es sich dabei aktuell um den teuersten In-Ear Ohrhörer aus dem Hause JBL. Doch kann der JBL Everest Elite 150 NC vom Klang, dem Noise-Cancelling überzeugen und ist er knapp 200€ wert? Das erfahrt ihr in diesem Testbericht.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung ist überwiegend schwarz gehalten, besitzt aber wie alle JBL Produkte die typischen orangenen Farbakzente. Wie bereits beim JBL Everest Elite 750 NC, befindet sich die eigentliche stabile schwarze Hauptverpackung in einer bedruckte Umverpackung.

Auf der grauen Vorderseite ist der In-Ear Ohrhörer groß abgelichtet. Des Weiteren ist an der oberen linken Ecke das orangefarbene Logo des Herstellers „JBL“ und auf der rechten Seite nach unter verlaufend der Name „Everest Elite 150 NC„ aufgedruckt. Zudem erfährt man hier einige besondere Funktionen, z. B. dass es sich um einen kabellosen In-Ear Ohrhörer mit adaptiven Noise-Cancelling handelt, daher auch die Bezeichnung „NC“ im Namen des In-Ears. Außerdem wird auf die Akkulaufzeit von bis zu 14 Stunden mit ANC hingewiesen. 

Auf der rechten Seite der Verpackung ist die rechte Seite der Steuereinheit zu sehen. Des Weiteren wird einem hier im unteren Bereich der Frequenzbereich, die Treibergröße und der Lieferumfang gezeigt. An der orangefarbenen Oberseite befindet sich lediglich eine Aufhängelasche, an dem die Verpackung im Laden aufgehängt werden kann und in vier Sprachen wird hier drauf hingewiesen, dass es sich um wireless In-Ear NC Kopfhörer handelt. Die linke Seite zeigt lediglich in silberner Schrift den JBL-Slogan „Dare to Listen!“ Zu guter Letzt sind auf der Rückseite der Verpackungshülle erneut die JBL Everest Elite 150 NC In-Ears abgebildet. Dieses Mal jedoch von vorne betrachtet und mit dem Slogan „Legendary Sound, Superior Experience“. Zudem ist hier wie bereits auf der Vorderseite das Logo von JBL, der Name der Ohrhörer und die Akkulaufzeit in weißer Farbe zu lesen. Bei der Akkulaufzeit erfährt man nun aber, dass bei aktiviertem ANC die angegeben 14 h Laufzeit möglich sind und ohne ANC bis zu 16 h.

Des weiteren erwähnt JBL auf der Rückseite die wichtigsten Funktionen mit Symbolen und Text. So erfährt man hier unter anderem, dass der Everest Elite 150 NC mit einem legendären JBL Pro Sound ausgestattet sein soll, über ANC verfügt, ein Dual-Mikrofon mit Echounterdrückung besitzt, mit bequemen Ohrtips geliefert wird und für den Transport sozusagen „zusammengeknüllt“ werden könne. Zu guter Letzt sind an der Unterseite noch einige typischen Infos zum Unternehmen JBL zu lesen.

Klappt man die schwarze Innenverpackung nach dem herausziehen aus der Hülle auf, kommt direkt ein hochwertiges Transportetui zum Vorschein. In diesem ist neben dem kompletten Zubehör (Ladekabel, verschiedenen Ohrtips und Sport-Ohreinsätze) , auch der JBL Everest Elite 150 NC Ohrhörer untergebracht. Zudem befindet sich unter dem Etui noch eine Kurzanleitung zum Everest Elite 150 NC.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Den JBL Everest Elite 150 NC gibt es nur in der Farboption Gunmetal (dunkelgrau). Diese Farbe gefällt mir persönlich sehr gut. Es handelt sich beim Everest Elite 150 NC um einen Wireless-In-Ear Ohrhörer, bei dem jedoch beide Ohrhörer mit einem Nackenbügel verbunden sind. Der flexibel Nackenbügel besteht aus einer Kunststoffummantelung, in deren inneren ein dünner Federstahl eingearbeitet wurde. Dadurch springt der 6 mm dicke Nackenbügel nach dem Umformen immer wieder in seine ursprüngliche Form zurück.

An den besagten etwas dickeren Enden sind die Bedienelemente und der größte Teil der Technik untergebracht. Den integrierten Akku kann man per Micro-USB-Buchse aufladen. Diese befindet sich im rechten Teil des JBL Everest Elite 150 NC unter einer Kunststoffkappe. Knapp einen Zentimeter daneben ist eine Status-LED zu sehen. Diese weißt auf den aktuell Betriebsstatus des Elite 150 NC hin. Eine weitere Status-LED findet man direkt gegenüber nach oben zeigend. Die untere LED informiert darüber ob das ANC an ist und über den Status des Akkus. Anhand der oberen Status-LED sieht man, ob sich der Ohrhörer gerade im Kopplungsmodus befindet oder bereits verbunden ist. Betrachtet man die Bedienelemente auf der rechten Seite, erkennt man hier drei einzelne Knöpfe. Der runde 8 mm große Kopf dient, wie das Symbol darauf vermuten lässt, als Ein- und Ausschaltknopf. Direkt davor sind zwei weiter länglichere Knöpfe, welche mit einem Bluetooth-Symbol und einem „S“ versehen sind. 

Der „Bluetooth-Knopf“ dient dazu, den Pairing-Modus zu aktiveren, falls man den Everest Elite 150 NC z. B. mit einem zweiten Gerät verbinden möchte. Bei dem „S“ Knopf handelt es sich um den soggenanten Smart-Button. Dieser kann mit zwei unterschiedlichen Funktionen belegt werden. Von JBL aus ist die Taste mit der Ambient Awareness Funktion belegt. Daher regelt man hier per Knopfdruck wie stark die Umgebungsgeräusche herausgefiltert werden sollen. Durch mehrmaliges drücken des Knopfes kann man so zwischen dem Level Low, High und Off wechseln. In der App direkt kann dies jedoch noch genauer eingestellt werden. In der App kann der Smart-Button auch umprogrammiert werden, sodass man damit das ANC Ein-/Ausschalten kann.

Betrachtet man die Knöpfe am linken Bedienelement, befindet sich hier ebenfalls drei Tasten mit dem gleichen Formfaktor wie auf der rechten Seite. Dabei handelt es sich jedoch um keine besonderen Tasten, sondern um die Play/Pause und leiser und lauter Tasten. Der runde 8 mm Knopf dient dazu, die Musik zu pausieren und bei erneutem betätigen wieder wiederzugeben. Erhält man, während der JBL Everest Elite 150 NC mit dem Smartphone genutzt wird eun Anruf, dann kann dieser durch einmaliges Betätigen der Play-Taste entgegengenommen werden oder durch drücken und 3 Sekunden halten abgelehnt werden. Ebenso kann man bei Gesprächsende den Anruf durch betätigen der Play-Taste beenden und durch zweimaliges drücken Siri / Google Now aktiveren. Mit den beiden Knöpfen mit dem „+“ und „-“ Symbol, kann man die Musik Lauter/Leiser stellen und bei 3 Sekunden drücken einen Titel vor- bzw. zurückspringen. Zu guter Letzt, befindet sich an der Oberseite der Bedienelemente jeweils an der rechten und linken Seite ein Mikrofon mit Echounterdrückung, um Telefonate zu ermöglichen. 

Die Ohrstöpsel baumeln an Kabeln, die direkt vom Bügel kommen und haben eine fixe Länge von ca. 22 cm. Ein Verknoten der Kabel ist durch die Länge nicht wirklich möglich. Bei Kleidung mit Kragen wie z. B. ein Polohemd, kommt es jedoch wie oftmals bei einer Ausführung von In-Ear Ohrhörern mit Nackenbügel dazu, dass dieser am Kabel reibt und unangenehme Störgeräusche auf die Kopfhörer überträgt. Daher würde ich Oberteile mit Kragen lieber vermeiden.

Die Steuerung des JBL Everest Elite 150 NC ist entweder wie bereits erwähnt über die Bedienelemente am Halsbereich möglich oder über das Smartphone. Im Sommer mit T-Shirt usw. ist es problemlos möglich, den In-Ear Ohrhörer an den Bedientasten zu bedienen. Jedoch sehe ich bei der Nackenbügelausführung einen Nachteil, den die Bedienelemente kann man im Winter mit dicker Jacke und einem Schall kaum erreichen. Hier muss man dann die Musik direkt via Smartphone steuern, da dies in dem Fall deutlich komfortabler ist.

Die Ohrhörer selbst haben ein rundes 15 mm großes Gehäuse, welches an der Außenseite abgeflacht ist und mit einem Chrom JBL Logo versehen wurde. Die Grundfarbe der Ohrhörer ist ebenfalls Gunmetal. Für einen bequemen Sitz sind die Ohrstöpsel mit den typischen Ohrtips in verschiedenen Größen ausgestattet. Zudem sorgen die ebenfalls in unterschiedlichen Größen beigelegten Sport-Einsätze für einen sichern halt beim Rennen usw. Diese Sport-Einsätze müssen jedoch genutzt werden, ohne können die In-Ears nicht genutzt werden. Grund hierfür ist eine Haltenase an der Innenseite der Ohrstöpsel, durch welche die Sporteinsätze gegen verdrehe gesichert werden. 

Das Design der JBL Everest Elite 150NC In-Ear-Kopfhörer gefällt mir sehr gut. Zwar wurde dieser lediglich aus verschiedenen Kunststoffen gefertigt, aber dies machen andere Hersteller bei ihren In-Ear Ohrhörer mit Nackenbügel und ANC auch nicht anders. Ein großer Vorteil ist hier das sehr leichte Gewicht und selbst wenn der Ohrhörer einmal herunterfällt, ist dieser sicherlich nicht gleich defekt. 

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des JBL Everest Elite 150 NC gefällt mir sehr gut. Die Übergänge der verschiedenen Materialien sind hervorragend und ich konnte keine scharfen oder unschönen Kanten finden. Das Nackenband liegt sehr angenehm um den Hals und durch das geringe Gewicht sitzt bzw. liegt der Everest Elite 150 NC sehr angenehm um den Hals. 

Die Kabellänge ist mehr als ausreichend. Meiner Meinung nach könnte der Nackenbügel, sowie das Kabel der Ohrhörer jeweils gut 1-2 cm kürzer sein. Jedoch ist es auf keinem Fall so, dass es zu lange ist und stören würde. Hat man den In-Ear Ohrhörer einige Zeit genutzt und sich mit den Bedientasten vertraut gemacht, kann man den Everest Elite 150 NC quasi blind bedienen. Hier gefällt mir sehr gut die ca. 1 mm vorstehende runde Taste links und recht, denn so findet man schnell auch die beiden anderen Tasten.

Das Gewicht ist mit 53 g inklusive Ohrstöpsel (und Kabel) angenehm leicht. Beim Lade-Anschluss hätte man zum aktuellen USB-C Anschluss greifen können und nicht zum alten Micro-USB-Anschluss, doch zum neuen USB-C greifen aktuell leider immer noch nicht viele Hersteller.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

ArtIn-Ear-Ohrhörer
KategorieIn-Ear-Ohrhörer mit Bluetooth 4.1 SBC-Codec
FarbeGunmetal
TrageartNackenbügel, Kabellänge von Nackenbügelenden bis Ohrhörer 22 cm
Gewicht53 Gramm
MaterialNackenbügel aus Kunststoff und teilweise Silikon. Ohrhörer ebenfalls aus Kunststoff.
TönerJeweils links und rechts ein 12 mm Dynamic-Membran
Akkulaufzeitbis zu 16 Stunden; Ladezeit 2 Stunden.
Schalldruckpegel94 db/mW
Frequenzbereich10 Hz – 22 kHz
Lieferumfang1x JBL Everest Elite 150 NC
3 paar Silikon Ohrtips Passstücke (S, M, L)
2 paar Sport-Einsätze (S, M, L)
Micro-USB-Ladekabel
Beschreibung
Transportetui

Tragekomfort

Mit dem Tragekomfort des JBL Everest Elite 150 NC bin ich sehr zufrieden. Hat man die richtigen Ohrtips und Sporteinsätze gefunden, dann halten die In-Ears selbst bei hektischen Bewegungen problemlos. JBL liefert sowohl die normalen Ohrtips als auch die Sporteinsätze in drei Größen S, M, L mit. Ein Paar davon ist bereits vormontiert und dies waren auch genau das richtige Paar, welches ich für den perfekten Sitz benötigt habe. Mit diesen mitgelieferten Ohrtips kann der Everest Elite 150 NC perfekt den eigenen Ohren angepasst werden und dafür rate ich euch unbedingt genug Zeit zu nehmen. Denn bei In-Ears ist es extrem wichtig, dass diese richtig Sitzen. Ein zu kleiner Ohrtip sorgt dafür, dass dieser nicht isoliert und ständig herausfällt. Ist der Ohrtip zu groß gewählt, drückt dieser unter Umständen nicht nur, sondern sitzt nicht tief genug im Gehör und somit bekommt man ein falsches Klangbild. Auf einmal fehlt der Bass total usw. Daher unbedingt 5 oder 10 Minuten Zeit nehmen und die Ohrtips und Sport-Einsätze alle durchprobieren.

In meinen Testberichten zu In-Ear Ohrhörern mit einer Nackenbügel-Ausführung, habe ich bereits oft erwähnt, dass diese Variante einige Vorteile hat. Jedoch hat fast jedes System auch Nachteile, so ist es auch bei der Nackenbügel-Ausführung. Einer der größten Vorteile ist die gleichmäßige Verteilung des Gewichtes über den Nacken. Hierdurch spürt man an den Ohren deutlich weniger Zug, als bei herkömmlichen Ohrhörern. Ein weiterer Vorteil ist, das man jederzeit einen oder beide Ohrstöpsel herausziehen und loslassen kann, ohne sich sorgen machen zu müssen, dass man die Ohrhörer verliert. Praktischerweise hat JBL beim Everest Elite 150 NC einen Magnetverschluss eingebaut. So verbinden sich die beiden Ohrhörer beim herausziehen und hängen lassen automatisch an der Rückseite zu einer Kette. Dies ist zwar sehr praktisch, doch leider hätte man hier eventuell die Funktion integrieren können, dass bei der Verbindung automatisch die Musik pausiert wird. So haben es nämlich bereits einige andere Hersteller, bei ihren Ohrhörer mit Nackenbügel bzw. Kabel gemacht. 

Der Nachteil dieser Nackenbügel Bauform ist unter anderem, dass sich solche Kopfhörer selten für Sport eignen. Es gibt hier zwar Ausnahmen wie z. B. den von mir bereits getesteten JBL Reflect Fit, doch dieser wird auch extra als Sport-Ohrhörer angepriesen. Dies ist beim JBL Everest Elite 150 NC jedoch nicht der Fall. Ich persönlich würde euch, falls ihr nach einem In-Ear Ohrhörer sucht, welcher auch zum Sport genutzt werden kann, zu einem mit einem dünnen Kabel anstelle des dickeren Silikonbands inkl. klobigeren Enden raten. Fürs Sportstudio ist der Everest Elite 150 NC schlichtweg nicht geeignet und dafür auch gar nicht konzipiert. Denn er ist, wie JBL angibt nicht auf schweißresistent und Wasserabweisung geprüft bzw. dafür vorgesehen. 

(Tragekomfort: 4,5 von 5 Punkten)

Klang

Beim JBL Everest Elite 150 NC kommt pro Ohrhörer jeweils ein 12 mm-Dynamikmembran zum Einsatz. JBL wirbt die In-Ears mit „Legendärem JBL Pro Audio Sound“ an. Damit möchte JBL seine über 70-jährige Erfahrung in der Entwicklung der Technik für präzisen und natürlichen Sound in Kinos, Tonstudios und Konzerthallen werben und das genau diese auch in den In-Ears zum Einsatz kommt. Hier sollte man jedoch beachten, dass es sich zwar um verhältnismäßig große Membrane für In-Ear Ohrhörer handelt. Doch diese können bauartbedingt nicht wie z. B. ein Over-Ear Kopfhörer klingen können.  

Betrachtet man die technischen Daten des JBL Everest Elite 150 NC, sieht man zum einen, dass der Frequenzgang von 10Hz bis 22 kHz reicht, somit deckt dieser einen große Frequenzwiedergabe ab. Die Impedanz liegt bei niedrigen 16 Ohm und der Schalldruckpegel bei 94 dB. Soviel zu den technischen Angaben, die sich soweit vielversprechend anhören, doch wie immer sagen diese nichts aus, ob der Ohrhörer am Ende gut klingt oder eben nicht. Daher nun die Frage, wie gut klingt der Everest Elite 150 NC?

Zuerst möchte ich dazu sagen, dass leider kein aptX/aptX HD oder AAC Codec unterstützt werden. Somit verfügt der Everest Elite 150 NC lediglich über die nicht ganz so gute Bluetooth-Übertragung mit dem SBC Codec. Bei einer guten Signalübertragung ist die Soundqualität sehr gut, diese nimmt jedoch bei Hindernissen und steigender Entfernung schnell ab. Bei aptX und ANC ist es wie mit Digitalradio, hier gibt es entweder eine sehr gute Soundqualität Übertragung oder gar keine. Daher finde ich es bei einem fast 200€ teuren In-Ear Ohrhörer etwas Schade, dass hier keiner der besseren Codecs unterstützt wird.

Vom Klang her ist der Everest Elite 150 NC typisch für JBL etwas bassbetonter abgestimmt. Der Everest Elite 150 NC hat jedoch ein ähnliches Problem mit dem ANC wie der von mir bereits getestete Everest Elite 750 NC. Denn auch hier sorgt das aktivere ANC für ein anderes Klangbild, sodass man beim aktiveren eine deutliche Betonung des Basses wahrnimmt. Dies dürfte zwar Liebhaber von Bassbetonten-Kopfhörern gefallen, aber das Ziel sollte eigentlich sein, dass die Ohrhörer bei aktiviertem und deaktiviertem ANC fast identisch klingen. 

Der Klang ohne ANC gefällt mit persönlich deutlich besser. Hier ist das Klangbild sehr ausgewogen, es ist zwar dennoch eine leichte Bassbetonung vorhanden, aber diese weiß zu überzeugen. Nach mehren unterschiedlichen Genres, die ich mit dem JBL Everest Elite 150 NC gehört habe, kann ich beurteilen, dass die Höhen sehr sauber und detailreich wiedergegeben werden. Stimmen klingen natürlich und keineswegs schrill. Die Mitten klingen ebenfalls gut, sind jedoch aufgrund der Bassbetonung etwas zurückhaltend. Der Bass ist ohne ANC druckvoll und sehr präzise, wie gesagt gefällt mir der Kopfhörer ohne ANC klanglich deutlich besser. Aktivere man ANC übertönt der Bass vor allem bei hoher Lautstärke sehr, sodass dieser zu unpräzise wirkt und die Mitten zu sehr überspielt. Abhilfe schafft hier, wenn man in der „My JBL Headphones“ App in den Equalizer Einstellungen änderungen vornimmt und hier z. B. die Bassfrequenz etwas reduziert. Doch JBL könnte hier eventuell auch mit einem Firmwareupdate für die Ohrhörer das Problem automatisch beheben, denn über die App können die Everest Kopfhörer auch geupdatet werden.

Die Geräuschunterdrückung ist beim JBL Everest Elite 150 NC entweder direkt über den Smart-Button oder in der App regulierbar. Man kann hier entweder ANC Ein-/Ausschalten oder bestimmen, wie viel der Umgebungsgeräusche zu einem durchgelassen werden. Man kann die Intensität der Umgebungsgeräusche in der App in vier Stufen einstellen. Das Ganze geht jedoch auch per Smart-Button, hier jedoch nur in drei Stufen. Wechselt man per Knopfdruck das Level der Unterdrückung, sagt einem eine Stimme in englischer Sprache, in welcher Stufe man sich nun befindet.

[appcode appstore id1053136947?l=en]

[appcode googleplay jbl.stc.com]

Umgebungsgeräusche auf hoch geschaltet, lassen die meisten Umgebungsgeräusche durch. Mittel und leicht reduzieren die Umgebungsgeräusche deutlich. Schaltet man die Funktion aus, werden alle Umgebungsgeräusche weitestgehend eliminiert. Vom Noise-Cancelling sind die JBL Everest Elite 150 NC definitiv nicht schlecht, das Noise-Cancelling arbeitet sehr zuverlässig. Kommt jedoch mit dem typischen Grundrauschen daher, was gerade bei leiserer Musikwiedergabe z. B. beim abends leise Musik hören stört. Daher empfehle ich, ANC sowieso bei alle Kopfhörern nur zu nutzen, wenn man in einer lauten Umgebung ist. In einem leisen Raum z. B. zuhause, würde das typische ANC Rauschen zu sehr stören und zudem die Laufzeit der Kopfhörer reduzieren, daher deaktiviere ich es zuhause fast immer und schalte es erst an, wenn ich im Freien in der Stadt unterwegs bin.

Das Telefonieren, mit dem Everest Elite 150 NC funktionierte ohne Probleme. Bei Telefongesprächen werden die beiden Mikrofone, die an den Bedienelementen sind verwendet. In mehrer Telefonaten mit den In-Ears in verschiedenen Umgebungen und Situationen, hat sich keiner meiner Gesprächspartner über Probleme beschwert. Meine Stimme wurde weder verzerrt, noch störten Umgebungsgeräusche von vorbeifahrenden Autos usw. Beim Ansehen von Videos und Filmen konnte ich zudem keine Verzögerungen feststellen.

(Klang: 3,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akku

Laut JBL kann man mit dem Everest Elite 150 NC bis zu 16 Stunden Musik genießen. Schaltet man ANC an, reduziert sich die Laufzeit auf immer noch gute 14 Stunden. Verständlicherweise hängt die effektive Laufzeit der Ohrhörer von mehren Faktoren ab wie z. B. der Lautstärke. In meinen Test habe ich die Kopfhörer eine längere Zeit im Alltag genutzt. Ich kam in meinem Test auf zusammengerechnet ca. 13,5 Stunden. Dabei habe ich jedoch häufig zwischen aktiven ANC und nicht aktiven ANC gewechselt. Für mich persönlich ist die erreichte Laufzeit für einen Ohrhörer dieser Größe und mit ANC ausgestattet eine sehr gute Laufzeit. Wenn der Akku zu Neige geht, muss er über ein micro-USB-Kabel aufgeladen werden. Die Ladezeit beträgt etwas 2 Stunden. 

Bluetooth

Die Einrichtung der Bluetooth-Verbindung ist sehr schnell erledigt und erfordert keine besonderen Kenntnisse. Beim ersten Einschalten befindet sich der JBL Everest Elite 150 NC automatisch im Kopplung Modus. Ist dies nicht der Fall, oder ihr wollt ein weiteres Gerät mit dem Ohrhörer koppeln, dann muss man lediglich für 3 Sekunden den Bluetooth-Knopf an der rechten Seite des Nackenbügels gedrückt halten. Dadurch wird wie bei anderen Bluetooth Geräten auch, die Kopplung initiiert und man kann in den Bluetooth-Einstellungen den Kopfhörer suchen und beide Geräte miteinander koppeln.

In den Räumlichkeiten war die Reichweite mit zwei dickeren Beton-Wänden auf ca. 9 Metern begrenzt. Im freien Feld sind bis zu 15 Metern kein Problem. Dabei müsst ihr jedoch zu dem iPhone schauen und euch mit der rechten Seite des Nackenbügels zum iPhone befinden, denn in der rechten Seite im vorderen Bereich ist die Antenne verbaut. Sobald ich die Kopfhörer angeschaltet habe, hat sich dieser mit meinem iPhone automatisch verbunden.

Zubehör

JBL liefert den Everest Elite 150 NC in einer praktischen und ausreichend großen Transportetui aus. Darin passt nicht nur der Nackenbügel Ohrhörer problemlos rein, sondern man kann zudem noch das Ladekabel und sogar die Ohrtips/Sporteinsätze darin verstauen. Das Transportetui besteht aus einem Kunstleder und macht einen sehr hochwertigen und schönen Eindruck. Im Lieferumfang befinden sich wie bereits erwähnt drei paar Silikon-Ohrstöpsel und drei paar Sporteinsätze. Die wechselbaren Ohrstöpsel sind wichtig um den Kopfhörer für die eigenen Ohren anzupassen.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

JBL wirbt den Everest Elite 150 NC mit seinem legendären JBL Pro Audio Sound, dem adaptiven Noise-Cancelling und einer Laufzeit von bis zu 16 Stunden. Ich kann dem ganzen auch soweit zustimmen, der Klang des Everest Elite 150 NC ist ohne aktiviertes ANC gut. Aktiviert man ANC, ist das Klangbild zu basslastig und leidet von der Qualität sehr darunter. Das Noise-Cancelling arbeitet sehr gut und weiß zu überzeugen. Gerade mit tiefen gleichbleibenden Tönen hat es keinerlei Probleme und eliminiert diese Umgebungsgeräusche hervorragend. Die Verarbeitung und das Design des Everest Elite 150 NC gefällt mir sehr gut.

Preis/Leistung

Mit einem einer UVP von 199€ ist der Everest Elite 150 NC der aktuell teuerste In-Ear Ohrhörer aus dem Hause JBL. Für dieses Geld bekommt man jedoch einen schönen Ohrhörer, welcher eine sehr gute Akkulaufzeit und sogar adaptives Noise-Cancelling besitzt. Wer einen In-Ear Ohrhörer sucht, der auch in der Stadt oder im Flugzeug dafür sorgt, dass man ungestört die Musik genießen kann, ist beim JBL Everest Elite 150 NC genau richtig. Ein Kritikpunkt wäre die fehlende Funktion, dass die Musik automatisch pausiert, wenn die magnetische Zusammenführung der Ohrstöpsel genutzt wird und das kein aptx/aptx HD oder AAC unterstütz wird. Was mich jedoch etwas mehr stört, als die beiden eben genannten Kritikpunkte ist, dass das Klangbild beim aktivierten ANC sich zu sehr verändert. Hier sollte man eventuell per Softwareupdate nachbessern und dafür sorgen, dass das Klangbild beim aktivierten ANC wie ohne klingt. Denn ohne ANC gefällt mir persönlich der Klang deutlich besser, da dieser wesentlich ausgewogener und besser abgestimmt ist.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

200

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen