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Schlagwort: Audio

Jabra Elite 85h

Der dänische Hersteller Jabra, hat vor wenigen Monaten mit dem Jabra Elite 85h einen neuen Over-Ear Kopfhörer vorgestellt. Dabei handelt es sich um ein Modell, welches mit Activ Noise Cancelling (ANC) ausgestattet ist und dank Equalizer-Einstellung zulässt, dass man das Klangbild mehr den eignen Vorlieben anpassen kann. Wie sich der neuen Over-Ear Kopfhörer von Jabra schlägt, verrate ich euch in folgendem Testbericht, denn ich habe den Kopfhörer nun 3 Wochen ausgiebig getestet.

Jabra Elite 85h

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Jabra liefert den Elite 85h in einer grau/gelben Verpackung aus, welche rundherum mit einigen Informationen bedruckt ist. Die eigentliche stabile Hauptverpackung ist wie bei vielen anderen Kopfhörer-Herstellern, in eine bzw. in dem Fall des Jabra Elite 85h in mehreren Umverpackungen eingeschoben, dazu gleich mehr.

Zuvor betrachten wir, über was uns die bedruckte Umverpackung informiert. Direkt auf der Vorderseite liest man wie üblich den Namen des Herstellers und des Kopfhörers. Zudem fällt natürlich auch direkt eine große komplette Ablichtung des Kopfhörers auf. Darunter hat Jabra zudem noch die wichtigsten Merkmale erwähnt. Zu diesen zählen: das smart Active Noise Cancelling, speziell entwickelte Lautsprecher für überlegene Musik und eine Akkulaufzeit von 26 Stunden mit aktiviertem ANC. Außerdem wird hier auch noch die Smartsound-Funktion erwähnt, welche den Klang bzw. das ANC automatisch der Umgebung anpasst. Darauf gehe ich natürlich später genauer ein. 

An der rechten Seite wird lediglich der Elite 85h Kopfhörer von der Bedienelement-Seite gezeigt. Außerdem wird damit geworben, dass der Kopfhörer in Kopenhagen, dem Firmen-Hauptsitz entwickelt und entworfen wurde. Die Rückseite zeigt erneut eine weitere Ansicht des Kopfhörers und einige weitere Ausstattungsmerkmale. Neben den bereits erwähnten Merkmale reihen sich hier zusätzlich noch die Sprachassistenten Integration, die insgesamt 8 Mikrofone für beste Sprachqualität, sowie die zertifizierte Witterungsbeständigkeit gegen Spritzwasser und Staub, ein. Zudem wird im rechten unteren Bereich noch auf die Jabra Sound+ App hingewiesen, welche den vollen Funktionsumfang des Kopfhörers ermöglicht.

Entfernt man die dünne Verpackungshülle von der gelben stabile Verpackung, dann kann man von rechts einen weiteren Karton herausziehen. Auf diesem grauen Karton liegt direkt ein Einleger, der erneut über einige Funktionen informiert und an der Rückseite kurz erklärt, wie der Kopfhörer eingeschaltet usw. Anschließend erblickt man darunter direkt eine hochwertige Transporttasche, in welcher sich sämtlicher Zubehör befindet. 

Somit findet man darin den zusammengefalteten Jabra Elite 85h Kopfhörer, ein Klinkenkabel und USB-Typ-C Ladekabel, sowie einen Flugzeugadapter. Unter der Tasche befinden sich zudem noch die üblichen Warnhinweise usw. 

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Beim Design des Jabra Elite 85h, setzt das Unternehmen auf einen Materialmix aus Metall, Kunststoff, Kunstleder und ein angenehmes Stoffgewebe. Der Kopfhörer ist sehr modern gestaltet und fällt durch seine Ohrmuscheln-Außenflächen und dem Kopfband, welches mit dem Stoffgewebe versehen wurde direkt auf. Anders wie bei vielen anderen Herstellern prangt das Herstellerlogo nicht auf den Ohrmuscheln-Außenseiten, sondern lediglich auf den Kopfbügelenden. 

Von Außen ist es zwar nicht direkt ersichtlich. Jedoch sind alle wichtigen beweglichen Elemente wie z. B. die Gelenke der Ohrmuschel, welche sich drehen und klappen lassen sowie der innere Kern des Kopfbügels aus Metall gefertigt.  

Damit der Anpressdruck, denn der Federstahlkern im inneren des Kopfbügels ausübt, nicht zu hoch ist, sind die ohrenumschließenden Polster und die Innenseite des Kopfbügels mit einem angenehm weichen Memory-Schaum ausgepolstert. Bezogen wiederum wurden die Polsterungen nicht mit Leder, sondern mit einem Leder-Imitat besser bekannt als Protein-Kunstleder, welches sich sehr leicht anfühlt. Durch die besonders weichen Ohrpolster ist die Geräuschisolierung bereits ohne aktiviertem ANC sehr gut.

Den Elite 85h bietet Jabra aktuell in 5 Farbvarianten an. Neben dem von mir getesteten Titanium Black, gibt es noch ein Modell in: reinem Schwarz, Kupfer-Black, Gold-Beige und Navy (Blau). Damit man sich leicht merken kann, wie rum der Jabra Elite 85h aufgezogen werden muss, kann man sich dabei einfach merken, dass die Seite, mit den vielen Anschlüssen und den Bedienelementen an der Außenseite nach rechts gehört. Alternativ erkennt man es aber auch durch das Betrachten der Kopfbügel-Innenseite.  

Gegen eine Bedienung via Touch-Oberfläche hat sich Jabra aufgrund des Designs entschieden. Schließlich ist es über die Stoffoberfläche nicht möglich, Berührungen zu registrieren. Daher setzt Jabra hier auf eine 3-Tasten-Bedienung an der rechten Ohrmuschel. Auf die Bedienung gehe ich später unter “Bedienung“ noch genauer. Die Bügelverstellung ist nicht wie bei anderen Herstellern gerastet, sondern stufenlos in einem größeren Bereich möglich, sodass man den Kopfhörer schnell und leicht dem eigenen Kopf anpassen kann.

Anschlüsse besitzt der Jabra Elite 85h insgesamt 2 Stück. Dabei handelt es sich zum einen um den USB-TypC Lade-Anschluss und zum anderen um die Klinkenbuchse, damit man auch bei Bedarf jederzeit via Kabel Musikhören kann. Voraussetzung ist hier natürlich, dass euer Smartphone noch einen Klinkenanschluss besitzt, oder ihr einen entsprechenden Adapter dabei habt.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Jabra Elite 85h ist auf einem sehr hohen Niveau. Der Kopfhörer kann mich persönlich mit seinem besonderen Design (Stoffgewebe) überzeugen. Damit hebt er sich von den meisten anderen Kopfhörern ab, bei denen deutlich mehr Kunststoff zu sehen ist. Gewichtstechnisch gehört der Elite 85h zwar nicht zu den leichtesten Over-Ear Kopfhörern, doch dennoch sind die genau 300 Gramm auf dem Kopf angenehm zu tragen.

Der Kopfhörer macht durch seine gute Verarbeitung einen sehr wertigen und langlebigen Eindruck. Hier muss man sich nämlich keine Sorgen machen,  Jabra hat den Kopfhörer nämlich mit einer speziellen Nano-Beschichtung versehen und zudem die inneren Bauteile gegen Wasser und Staub geschützt. Sehr schön finde ich zudem, dass Jabra beim Elite 85h auf den aktuellen USB-TYP-C Lade-Anschluss setzt. Hier verwenden immer noch einige Hersteller einen veralteten Micro-USB-Anschluss.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtOver-Ear-Kopfhörer
BesonderheitenBluetooth 5.0, NFC, ANC
FarbeTitanium Black, Black, Kupfer-Black, Gold-Beige und Navy
AkkuLaufzeit Bluetooth® . . . . . . . . . bis zu 41 Std. (ohne ANC); bis zu 36 Std. (mit ANC)
Ladezeit: ca. 2,5 Stunden
Schnellladefunktion . . . . . . . . .15-minütige Aufladung, reichen für 5 Stunden Musikwiedergabe
Gewicht300 Gramm
Unterstützte Profile/HSP V1.2 , HFP V1.7, A2DP V1.3, AVRCP V1.6, PBAP V1.1, SPP V1.2
Unterstützte CodecsSBC
Übertragungsbereich10-20.000 Hz
TönerJeweils links und rechts ein 40-mm Treiber
Lieferumfang1x Jabra Elite 85h Over-Ear-Kopfhörer
1x Klinkenkabel
1x USB-Typ-C-Ladekabel
1x Hardcase
Kurzanleitungen

Tragekomfort

Der Tragekomfort des Jabra Elite 85h ist wie bereits unter Design angedeutet sehr gut. Hierfür sorgen die bereits erwähnten weichen Ohrpolster, die ausreichend bemessene Möglichkeit der Kopfbügelverstellung und das Drehgelenk der Ohrmuschelaufhängung.  

Dadurch lässt sich der Jabra Elite 85h quasi an alle erdenklichen Kopfformen und Größen anpassen. Zudem ist die Aussparung der Ohrpolster groß genug, sodass man hier ebenfalls keine Probleme mit den Ohren bekommen sollte. Hier sollte also nichts drücken oder eingequetscht werden.

Wie bei jedem anderen geschlossenen Over-Ear Kopfhörer ist es natürlich aber auch bei den Jabra Elite 85h im Sommer an heißen Tagen schnell etwas unangenehm unter den Kopfhörern. Schließlich geben die Treiber ihre Wärme minimal auch nach innen ab. Daher ist es im Sommer für manch einen idealer ein In-Ear Modell zu tragen. Schließlich sind im allgemeinen Over-Ear Kopfhörer weniger empfehlenswert für warme Tage und den Sport. Doch dies liegt wie so häufig am eigenen Geschmack und den Vorlieben. 

Wichtig bei Over-Ear Kopfhörern ist natürlich für viele unter euch auch, ob diese sich in der Kombination mit einer Brille ebenso gut tragen. Dies trifft bei dem Elite 85h zu, jedoch kann es hier je nach breite der Brillenbügel dazu kommen, dass die Geräuschisolierung etwas geschwächt wird. Da ich meine Kopfhörer beim Nichtgebrauch meistens um den Hals trage, ist für mich natürlich auch wichtig, dass er hier sich ebenfalls gut trägt und nicht drückt. Dies geht beim Jabra Elite 85h zwar aufgrund der fehlenden Touch-Steuerung in Ordnung. Doch aufgrund des Anpressdruckes fängt der Kopfhörer nach einer weile an, am Hals zu drücken. 

(Tragekomfort: 4,5 von 5 Punkten)

Bedienung

Bisher bin ich nur auf die Anschlüsse näher eingegangen, doch wie versprochen, möchte ich euch nun auch die Bedienung des Jabra Elite 85h näher erklären.

An der linken Ohrmuschel gibt es rückseitig eine kleine Taste. Diese ermöglicht die einfache Navigation durch die Sound-Einstellungen. Zur Auswahl stehen hier ANC-an, ANC-aus und HearThrough. Diese werden hier durch jedes betätigen der Taste durchgeschaltet und von einer Frauenstimme ebenfalls genannt. Gegenüber an der rechten Ohrmuschel gibt es eine weitere Taste mit einem Mikrofon darauf. Diese aktiviert standardmäßig den auf dem Smartphone integrierten Sprachassistenten. Sprich auf einem iPhone Siri und bei allen Android-Geräten den Google Assistant. In der App kann man jedoch auch bestimmen, dass man hierbei mit Alexa reden möchte. Dafür muss man sich aber in der App mit seinem Amazon-Konto einloggen. 

Kommen wir nun zu den Bedientasten. Damit kann man durch das Betätigen der mittleren Multifunktionstaste die Musikwiedergabe starten oder pausieren. Ebenso kann man einen eingehenden Anruf darüber annehmen oder auch am Ende beenden. Möchte man mit einer Person gerade nicht reden, dann genügt es, die Taste zweimal hintereinander zu betätigen. Logischerweise erhöht das Drücken der oberen Taste, welche man an dem erhabenen Punkt zur genauen Erkennung erkennt die Lautstärke und die unter Taste senkt diese ab. Hält man die Taste oben länger als eine Sekunde gedrückt, dann springt man einen Titel vor und das untere Betätigen spielt den soeben wiedergegebenen Titel erneut ab. Durch zweimaliges Drücken des unteren Knopfes wiederum, spring man einen Track zurück.

Die Bedienung ist relativ simple und selbsterklärend aufgebaut, sodass man sich schnell an die unterschiedlichen Funktionen zur Steuerung gewöhnt.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

Bei den Treibern setzt Jabra auf die häufig in diesem Preissegment verwendeten 40 mm große Treiber. Der Übertragungsbereich (Frequenzbereich) welchen diese wiedergeben können, soll laut Hersteller bei 10 – 20.000 Hz liegen. Dies wiederum ist etwas besser, als der Durchschnitt, denn im Regelfall sind es 20 – 20.000 Hz. Ob man diesen besseren Frequenzgang jedoch persönlich wahrnimmt, ist bei jedem unterschiedlich und eher selten der Fall, denn ein normales Gehör hört im Schnitt 20 – 20.00 Hz. Für den Klang wiederum ist es durchaus etwas Schade, dass Jabra hier keine besonderen Audio-Codecs wie z. B. aptX oder AAC nutz, sondern lediglich auf den Standard Codec SBC. Das machen viele anderen Hersteller in diesem Preissegment besser und daher könnte dies schon für einige das K.-O-Kriterium sein. Doch lasst mich dennoch meinen persönlichen Eindruck vom Klangbild Beschreiben, denn hier verrate ich euch, ob er dennoch gut klingt und ob ihr dem Jabra Elite 85h dennoch eine Chance geben solltet.

Betrachten möchte ich hier das von Werk eingestellte Klangbild. Schließlich kann man dies in der App noch via 5-Band Equalizer weiter optimieren. Das Klangbild von Hause aus, würde ich als ausgewogen neutral beschreiben, sodass hier auf eine häufig verwendete wärmere Abstimmung verzichtet wurde. Die Staffelung zwischen dem Bassfundament und den Höhen ist Jabra gut gelungen, sodass keinesfalls der Tiefgang des Basses dazu neigt, die Höhen zu übertönen. Etwas dominanter wiederum sind hier die Mitten, was sich vor allem beim Gesang, aber auch beim Telefonieren und Hörbücher anhören, sehr positiv auswirkt. Das Klangbild kann somit gut überzeugen, trotz fehlender hochwertiger Audio-Codecs. Bei einigen Musikgenres konnte ich zum Teil jedoch einen leichten Hall bei den Instrumenten feststellen. 

Beim Telefonieren schneidet der Jabra Elite 85h mit Bravour ab. Hierfür nutzt der Elite 85h nämlich 6 der insgesamt 8 verbauten Mikrofone, wodurch für eine sehr gute Sprachverständlichkeit auf beiden Seiten gesorgt wird. Beim Ansehen von Filmen und Videos über Netflix, Amazon Prime oder Youtube konnte ich zwischen dem Bild und Ton keinen Versatz vorstellen.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

Der neue Jabra Elite 85h kommt wie bereits Eingangs des Testberichtes erwähnt mit einer verbauten Aktiv Noise Cancelling-Funktion daher. Dies heißt, dass dieser nicht nur durch seine Polster und sein geschlossenes Gehäuse die Umgebungsgeräusche um einem herum reduziert, sondern zusätzlich durch die verbauten Mikrofone (vier der 8 verbauten). Diese nehmen die äußeren Umgebungsgeräusche auf, und spielen diese phasenversetzt ein. Dadurch wird das Störgeräusch wie z. B. ein Flugzeugtriebwerk oder Motoren deutlich verringert.

Das ANC kann in der „Jabra Sound+“ App in insgesamt vier Szenarien gewählt werden. Zur Auswahl steht hier privat, öffentlich, pendeln und mein Moment. Bei den ersten drei handelt es sich um vordefinierte Modis, während es bei „Mein Moment“ so ist, dass sich hierbei die Abschirmung usw. ganz nach den eigenen Vorlieben angepasst werden kann. Das Aktiv Noise Cancelling arbeitet ganz gut, so reduziert es z. B. den versprochenen Klang von Motoren, Flugzeugtriebwerken auf einem hohen Maß. Autos sind ohne Musik zwar noch leicht hörbar, doch man kann damit deutlich leiser Musik hören, ohne dabei im Stadtverkehr gestört zu werden. Lediglich mit höheren Tönen hat das ANC des Jabra Elite 85h gelegentlich etwas Probleme. Somit kann ich zwar behaupten, dass im ANC weiterhin Bose und Sony etwas die Nase voraushaben, doch preislich ist der Elite 85h wiederum günstiger und dennoch in diesem Bereich ganz gut aufgestellt.

Möchte man vom Umfeld z. B. wenn jemand in der Stadt einen anredet schnell etwas hören, ohne den Kopfhörer abzunehmen, dann kann man direkt die HearThrough-Funktion aktivieren. Dadurch wird die Musiklautstärke etwas abgesenkt und die Außengeräusche verstärkt zu den Ohren durchgelassen. 

Zubehör

Jabra liefert den Elite 85h in einem sehr stabilen und hochwertigen Hardcase aus. In diesem Case lässt sich der Kopfhörer sehr gut verstauen und ist somit perfekt gegen Kratzer und sonstigen Schäden die ohne dieses entstehen könnten bestens geschützt. 

Praktisch ist hier der kleine eingenähte Zettel, der einem zeigt, wie der Kopfhörer darin eingelegt wird. Damit die Ohrmuscheln beim Transport darin nicht aneinander scheuern, befindet sich dazwischen ein Polster. In dessen Zwischenraum lässt sich problemlos das Zubehör (Ladekabel, Klinkenkabel und Flugzeugadapter) verstauen, sodass man diese immer dabei hat. Ok zugeben eine Powerbank oder ein Netzteil sollte man dennoch separat mit sich führen, denn ohne dies bringt einem das Ladekabel nicht viel. Aber im Urlaub oder so, hat man ja eigentlich sowieso immer ein Netzteil fürs Smartphone dabei, welches man hierfür perfekt nutzen kann.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

App

Jabra bietet für sämtliche Kopfhörer egal ob In-Ear oder Over-Ear Modelle, eine App Namens „Jabra Sound+“ kostenlos zum Download an. Prinzipiell kann der Jabra Elite 85h auch ohne die App zum Musikhören genutzt werden, doch den vollen Funktionsumfang erhält man auch hier nur in Verbindung mit der App. Hierfür ist es auch gar nicht nötig, sich zu registrieren oder sonstige Daten anzugeben. 

Jabra Sound+
Preis: Kostenlos
Jabra Sound+
Preis: Kostenlos

Nach dem downloaden der App aus dem AppStore, welche sowohl für iOS-Geräte, als auch Android Devices kostenlos zum Download bereitsteht, kann man die App wie gewohnt starten. Anschließend befindet man sich in der Einrichtung des Kopfhörers. Diesen sollte man hierfür natürlich durch das Drehen der Ohrmuscheln zueinander, Einschalten und in den Bluetooth-Einstellungen mit dem Smartphone koppeln. Ist dies erfolgreich gelungen, dann zurück zur App, wo man nun eine Einführung in die Bedienung des Jabra Elite 85h bekommt. Daher wird hier nun erklärt, für was die Bedientasten sind usw.  

Anschließend befindet man sich auf der Startseite der App. Die auch „Momente“ genannt wird. Hier kann man neben den verschiedenen ANC-Modis auch den 5-Band Equalizer und aus fertigen Musik-Voreinstellungen wählen. Zudem kann man hier die hinzuschaltbare Smartsound-Technologie Aktiveren. Diese analysiert anhand der Mikrofone die Umgebungsgeräusche und passt dabei die ANC-Stufe automatisch dem Umgebungslärm an. Dies funktioniert zwar nicht vollkommen fehlerfrei, doch kann im Test dennoch überraschen. Im zweiten Reiter geht es um das „Entdecken“ hier wird einem z. B. angezeigt, ob es ein Firmwareupdate für die Kopfhörer gibt, oder man kann die Kopfhörer nach einer Registrierung hier jederzeit orten.

Unter dem Punkt „Über“ kann man wiederum einige weitere Einstellungen ändern und das Benutzerhandbuch oder die Kurzanleitung einsehen.

(App: 3,5 von 5 Punkten)

Koppeln und Reichweite

Beim Elite 85h hat Jabra einen Bluetooth 5.0 Chip integriert, welcher eine Mehrfachverbindung (8 Geräte), bzw. mit zwei Geräten gleichzeitig ermöglicht. Die Kopplung via Bluetooth ist wie üblich nicht sonderlich schwer und daher in wenigen Sekunden bzw. auf jeden Fall unter einer Minute erledigt. Beim ersten Einschalten befindet sich der Jabra Elite 85h eigentlich wie jeder andere Kopfhörer auch automatisch im Pairing-Modus. Daher ist das Ganze sowieso noch einfacher gehalten, doch selbst wenn nicht, ist dies total easy.

Einfach den Kopfhörer Einschalten, indem man die Ohrmuscheln so dreht, dass diese zueinander zeigen, und schon ist der Kopfhörer eingeschaltet. Nun sollte die Status-LED blau aufblinken, was bestätigt, dass sich der Kopfhörer im gewünschten Modus befindet. Nun nur noch in den Bluetooth-Einstellungen am Smartphone die Kopfhörer mit der Bezeichnung „Elite 85h“ suchen und auswählen. Anschließend sollten sich die beiden Gerät innerhalb kurzer Zeit miteinander verbinden.

Bei der max. Reichweite gibt Jabra die üblichen 10 Meter an. Ich kam im Test jedoch auch zum Teil auf knapp 11 Meter. Indoor waren es wiederum knapp 9 Meter, doch hier hängt die Reichweite natürlich ebenfalls von den Gegebenheiten der Wände usw. ab. 

(Koppeln und Reichweite: 4 von 5 Punkten)

Akku

Der verbaute Akku im Jabra Elite 85h gehört aktuell zu einer der besten. Schließlich ermöglicht dieser eine Top Akkulaufzeit von bis zu 36 Stunden mit aktiviertem Noise-Cancelling. Ohne ANC sind es wiederum 5 Stunden mehr und somit bis zu 41 Stunden.

Natürlich ist es von Nutzer zu Nutzer etwas unterschiedlich, wie lange der Akku am Ende wirklich durchhält. Schließlich hört jeder unterschiedlich laut Musik, nutzt das ANC unterschiedlich, was eine wichtige Rolle bei der Laufzeit spielt. Schließlich verbraucht ANC aufgrund des ständigen messen und erzeugen des dementsprechenden Gegenphasigen-Signals relativ viel Strom.  

In meinem Testzeitraum von knapp 3 Wochen habe ich den Jabra Elite 85h immer wieder genutzt, jedoch ganz klar niemals 36 Stunden am Stück. Da müsste ich diesen ja sogar im Schlaf aufhaben. Daher kann ich hier nur, meine gesamte Laufzeit, die sich aus mehreren Tagen zusammensetzt, zusammenrechnen. Man kommt nach meinen Erfahrungswerten ganz gut an den von Jabra angegebenen Wert ran. Ich habe den Elite 85h fast ausschließlich mit ANC genutzt und hab somit bei etwa 60-70 % der maximalen Lautstärke eine Laufzeit von etwa 34 Stunden erreicht. Dies ist immer noch ein extrem guter Wert, denn somit kann man z. B. wenn man stolze 3 Stunden am Tag Musik hört den Kopfhörer gut 11 Tage am Stück nutzen, ehe man diese so langsam wieder aufladen sollte.

Apropos aufladen, hier setzt Jabra auf den aktuellen USB-Typ-C Ladeanschluss. Dieser ermöglicht eine Schnellladefunktion, sodass der Elite 85h bereits nach 15 Minuten wieder für 5 Stunden Musikwiedergabe bereit sein soll. Für eine volle Aufladung wiederum benötigt man knapp 150 Minuten. Nutzt man den Kopfhörer nicht, bzw. wird diesem keine Musik zugespielt, dann schaltet dieser sich automatisch nach knapp einer Stunde aus. Ebenso erkennt dieser anhand Sensoren in der Innenseite, ob er getragen wird oder nicht. Daher wird die Musik pausiert, sobald man den Kopfhörer von den Ohren nimmt. Das Ausschalten wiederum wird einfach durch das Flache eindrehen der Ohrmuscheln durchgeführt. Dies trägt soweit alles zu einer komfortablen Bedingung und möglichst langen Akkulaufzeit bei. 

(Akku: 5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Beim Jabra Elite 85h handelt es sich um den ersten Over-Ear Kopfhörer des dänischen Unternehmens. Hier zeigt es sich, dass man jedoch im Headset-Bereich bereits einige Erfahrungen mit ANC-Geräten gemacht hat. Dadurch schneidet der Elite 85h nämlich in diesem Bereich nicht mal so schlecht ab. Der Tragekomfort hat mir hier ganz gut gefallen, ebenso bietet man dank 5-Band Equalizer genug Raum, damit man sich das Klangbild den eigenen Vorlieben weitestgehend anpassen kann.  

Jabra verspricht hier eine außergewöhnlich klare Soundqualität und Energie für den ganzen Tag. Letzterem kann ich hier zwar absolut zustimmen, denn 36 Stunden Akkulaufzeit mit ANC sind echt sehr gut. Beim Klang wiederum könnte einigen unter euch, die dominanten Mitten und der gelegentliche Hall, denn ich wahrnehmen konnte stören. 

Preis/Leistung

Die UVP des Jabra Elite 85h liegt bei einem Preis von 299,99€. Jedoch erhält man den Kopfhörer aktuell bereits je nach Farbe zwischen 199,90€ bis 279€. 

Vom ANC ist der Jabra Elite 85h zwar etwas hinter Bose und Sony, doch überzeugen konnte mich persönlich dies dennoch. Wer zudem nach einem Kopfhörer sucht, der eine lange Akkulaufzeit bietet, der wird mit dem Jabra Elite 85h einen guten Kopfhörer finden. Wem daher das Stoff-Design gefällt, und man mit der leichten Betonung der Mitten leben kann, dem kann ich nur raten dem Elite 85h bei der Kopfhörerauwahl eine Chance zu  geben. Möchte man wiederum unbedingt hochwertige Audiocodecs wie aptX, aptX HD oder AAC haben, dann fällt der Elite 85h leider aus der Auswahl heraus. 

Jabra Elite 85h

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: jabra.com.de

Cambridge Audio Melomania 1

Seit nun über 50 Jahren entwickelt und fertigt Cambridge Audio aus Großbritannien Audio-Produkte im HiFi-, Lautsprecher- und Heimkino-Bereich. Nun hat das Londoner Unternehmen die daraus gesammelte Erfahrung genommen und diese in ein neues Produkt gesteckt, die Cambridge Audio Melomania 1. Das Ergebnis sind sehr kompakte (kleine) True-Wireless Kopfhörer, welche laut den Angaben des Herstellers, dennoch mit einer sehr guten Akkulaufzeit und auch der sonstigen technischen Ausstattung Überzeugen Können.

Ob die neuen Cambridge Audio Melomania 1 halten, was der Hersteller verspricht, verrate ich euch in diesem Testbericht, denn ich habe die True-Wireless Kopfhörer nun einige Wochen in meinem Alltag getestet.

CAMBRIDGE AUDIO MELOMANIA 1

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Cambridge Audio liefert die Melomania 1 in einer stabilen, schlichten, aber zugleich ausreichend über das Produkt informierenden Verpackung aus. 

Auf der Hauptseite, also der Vorderseite der Verpackung, ist wie oft üblich, der Name des Herstellers und die Modellbezeichnung zu finden. Zudem findet man hier bei dieser Verpackung noch eine vergrößert Abbildung der beiden Ohrhörer und mit einem besonderen Merkmal wird ebenfalls geworben. Dabei handelt es sich um die Akkulaufzeit von bis zu 9 Stunden ab Stück (inkl. Ladecase sind sogar stolze 45 Stunden möglich).

Die linke, sowie rechte Seite nutzt Cambridge Audio für einige wenige Informationen über sich selbst. So findet man links unter anderem die  Adresse des Firmensitzes in London und auch das für das Unternehmen typische „Great British Sound, Since 1968“ Siegel. Auf der rechten Seite ist folgender Satz zu lesen „ 50 Years of Award-Winning Great British Sound in every Pair“. Mit diesem Satz möchte der Hersteller das erwähnen, womit man auch auf der Produktseite wirbt. Die 50 Jahre preisgekrönte britische Tontechnik, welche auch hier in jedem der beiden Ohrhörer zu finden ist.

Die Rückseite der Verpackung hat Cambridge für die wichtigsten Informationen über die ersten eigenen True Wireless Kopfhörer reserviert. Im oberen Bereich findet man eine kurze Auflistung darüber, was einen alles im Inneren der Verpackung erwartet. Darauf komme ich gleich noch einmal zurück, schließlich gehe ich darauf in Kürze ausführlich ein. Zuvor schauen wir aber noch, was uns die Rückseite der Verpackung noch verrät.

Interessant ist hier die Abbildung von einem der beiden Ohrhörer, welche hier in seine Einzelteile zerlegt (Explosionsdarstellung) dargestellt wird. Dabei gibt man verteilt um die Abbildung einige Ausstattungsmerkmale bekannt. Zu diesen zählen unter anderem: Bluetooth 5.0, IPX 5 Schweiß und wassergeschützt, die verbauten Graphen-Membranen sowie Qualcomm aptX und AAC. Etwas darunter ist im rechten Bereich das Ladecase zusammen mit den beiden True Wireless Kopfhörern abgebildet. Auch hier gibt man noch drei weitere Merkmale an, bei denen es sich um die bereits erwähnte Akkulaufzeit, dem geringen Gewicht der Ohrhörer (4,6 Gramm) und die Möglichkeit, jederzeit auf die Sprachassistenten dank verbauten Mikrofon zuzugreifen handelt.

Klappt man die Verpackung, welche via zwei Magnete verschlossen gehalten wird, von rechts nach links auf. Erblickt man auf der linken Innenseite einen Begrüßungstext auf Englisch, von dem Cambridge Audio CEO James Johnson-Flint. Auf der rechten Seite wiederum befindet sich ein Einlegeboden aus einem Karton und Kunststoffmix, in dem sich das Ladecase und die beiden Ohrhörer separat zentriert befinden. Unter dem eben besagten schwarzen Einsatz ist noch der restliche Zubehör, welcher zu den Cambridge Audio Melomania 1 gehört versteckt. Neben einem kurzen Micro-USB-Ladekabel, sind hier noch drei zusätzliche paar Ohrpassstücke zu finden, von denen ein Paar aus Schaumstoff besteht, um eine höhere Isolierung zu erreichen, dazu später aber mehr. Zudem sind hier die normalen Silikon-Ohrpassstücke in S und L untergebracht, die Größe M ist bereits auf den Ohrhörer montiert. In einer weiteren kleine Mappe sind noch einige der üblichen Beilagen (Benutzerhandbuch, Kurzanleitungen, Sicherheitsinformationen) verstaut. Zudem hat Cambridge hier jedoch noch ein Aufkleber-Set, eine Broschüre, die sich mit den Ohrpassstücken und der Firmengeschichte befasst, sowie eine kleine Visitenkarte, auf der die Tastenfunktionen erklärt werden beigelegt.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Inzwischen hat fast jeder bekannte Audio-Hersteller ein oder zum Teil sogar mehrer True Wireless Kopfhörer im Angebot. Kein Wunder, denn seit Apple die AirPods der 1. Generation auf den Markt gebracht hat, boomt der Markt gerade so. 

Mit den Melomania 1 hat nun auch Cambridge Audio den Schritt gewagt und ist ebenfalls auf den neuen Trend der wirklich komplett kabellosen In-Ear Kopfhörer aufgesprungen, die man wie eben erwähnt, auch als True Wireless bezeichnet. Wie für diese Art von Kopfhörer üblich, liefert jeder Hersteller neben den eigentlichen Ohrhörer gleich noch ein Aufbewahrungs-Case mit. Dieses dient zugleich auch dazu, die In-Ear jederzeit, also auch unterwegs wieder aufzuladen. Dazu aber später mehr.

In-Ear

Vom Design hat Cambridge Audio die Melomania 1 äußerst schlicht gestaltet. Die Optik erinnert etwas an das Projektil einer kleinen Handfeuerwaffe. Hier gefällt mir ausgesprochen gut die sehr kompakte Bauweise bzw. Größe der In-Ears. Dadurch ragen die In-Ears nach dem Einsetzen in das Ohr nicht sonderlich heraus, wodurch man nicht so „Shrek mäßig“ aussieht, wie bei einigen anderen Modellen.

Beim Gehäuse setzt Cambridge überwiegend auf Kunststoff, jedoch fühlt sich das Material sehr hochwertig an und schließlich konnte man nur dadurch ein sehr geringes Gewicht von knapp 4,6 Gramm pro Ohrhörer erreichen. Die Melomania 1 bietet Cambridge Audio in zwei Farben an, dem schwarzen von mir getesteten Modell, sowie einem weiteren weißen Modell. Die Gesamtlänge der Kopfhörer beträgt inkl. Ohrpassstück (Größe M) 26,5 mm, der Durchmesser ist 15 mm groß bzw. klein. An der Außenseite befindet sich an beiden In-Ears eine Taste, welche je nachdem wie lange und häufig diese betätigt wird, verschiedene Befehle ausführt. Zudem signalisiert eine rund um die Taste verlaufenden Beleuchtung den Status der Kopfhörer. Auf die Bedienung gehe ich im späteren Verlauf dieses Testberichtes unter dem Punkt „Bedienung“ noch ausführlicher ein. Wer genau hinschaut, wird feststellen, dass diese Taste dem Cambridge Audio Logo entspricht. Diese Bedienteste steht knapp 1 mm vor dem Gehäuse hervor und hat einen sehr angenehmen Druckpunkt. Am seitlichen Gehäuse befinden sich an jedem Ohrhörer zwei gegenüberliegende Mikrofone, dies ist aus diesem Grund so, da man die beiden In-Ears aufgrund ihres runden Design beliebig einsetzen kann. Daher hat man hier gleich zwei Mikrofone verbaut, damit egal wie man den Ohrhörer einsetzt, eigentlich immer eines der beiden Mikros möglichst nah genug Richtung Mund gerichtet ist. Das andere wird zugleich als Störgeräusche-Filter während dem telefonieren genutzt.

Prinzipiell gibt es zwischen den beiden In-Ears keine Unterschiede, sodass man hier theoretisch gesehen beide In-Ears in jedem Ohr tragen könnte. Doch aufgrund des Wiedergabekanals, sollte man eigentlich schon drauf achte, dass der Rechte und der Linke Ohrhörer nicht vertauscht wird. Hierfür hat der Hersteller an der Seite ein kleines „R und L“ aufgedruckt. Weiter nach vorne verlaufend, wird der In-Ear etwas schmäler, bis zu dem Punkt, wo dieser auf das metallische Ende (Ring) trifft. Dieser Ring ist nicht ohne Funktion bzw. nicht ohne Grund hier verbaut, denn dieser dient als Magnetkörper. Daher wird diese Fläche von dem Ladecase in dem ein Ring (magnetisch) eingebaut ist angezogen und während dem Laden sicher in seiner Position gehalten. 

Das Treibergehäuse, welches unter dem Ohrpassstück sitzt, ist knapp 6 mm dick und wieder aus Kunststoff gefertigt. Lediglich die Treiberabdeckung ist mit einem Metallgitter versehen, was ebenfalls nicht ohne Hintergedanke so ausgeführt wurde. Denn irgendwie müssen die Ohrhörer schließlich auch mit Strom versorgt werden und genau dies erfolgt hierüber. Der Ladekontakt im Ladecase lädt nämlich den jeweiligen Ohrhörer über dieses Metallgitter, welches den Strom zum integrierten Akku leitet und darin einspeist. 

Ladecase

Das Lade- und Aufbewahrungs-Case wurde wie das Gehäuse der Kopfhörer aus demselben Kunststoff hergestellt. Des Weiteren haben beide Geräte die gleiche Farbe. Das Gewicht des Case beträgt angenehme 37 Gramm, daher liegt das Gewicht inkl. In-Ears bei unter 50 Gramm, was ein sehr niedriger Wert ist. Die Form und Gestaltung des Ladecase erinnert etwas an das der Apple Airpods, denn dieses hat nicht nur eine ähnliche Form, sonder wird ebenfalls im oberen Bereich aufgeklappt und via Magnetverschluss geschlossen gehalten. 

Am Deckel ist erneut das Cambridge-Logo zu sehen, welches hier jedoch vertieft eingelassen wurde, sodass man den Deckel bequem mit nur einer Hand öffnen kann. Die fünf weißen LEDs an der Vorderseite zeigen einem den Ladestand des Akkus im Case an, daher steht jede einzelne LED für 20 % Energie. Das Case ist 5,5 cm hoch, 5 cm breit und 2 cm dick. Daher lässt es sich unter den vielen True Wireless Kopfhörern, die ich bisher testen durfte am besten bzw. bequemsten in der Hosentasche verstauen.

Eingesetzt in das Ladecase halten die beiden Ohrhörer bombenfest, hier kann man das Case problemlos im offenen Zustand Überkopf halten, ohne das einer der beiden Ohrhörer herausfällt. Da das Case zudem via Magneten geschlossen gehalten wird, ist es ausgeschlossen, dass dieses versehentlich geöffnet wird, falls z. B. wie bei anderen Cases mit Knopf dieser betätigt wird. Aufgeladen wird das Ladecase über einen an der linken Seite befindlichen Micro-USB-Anschluss.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Ladecases und der True Wireless In-Ears ist soweit auf einem hohen Niveau. Die Materialverarbeitung stimmt, das Gewicht ist angenehm und die Größe der In-Ears ist genauso perfekt, wie die des Cases. 

Probleme macht hier eigentlich nur das matte Gehäuse, denn dieses ist nicht nur empfindlich gegenüber Fingerabdrücken, sondern ebenso kratzanfällig. Dagegen hat sich Cambridge aber auch gleich etwas einfallen lassen, was hier für einen perfekten Schutz sorgt. Damit meine ich die separat erhältlichen Silikon-Cover, welches dem Ganzen nicht nur eine persönliche Note verleiht, sondern für 10€ einen klasse rundum Schutz für das Aufbewahrungs-Case liefert. Das Cover steht in insgesamt 6 Farben zur Verfügung. 

 Aufgrund des Kunststoffgehäuses erreicht Cambridge mit dem Melomania 1 ein sehr geringes Gesamtgewicht von unter 50 Gramm. Des Weitern können die In-Ears problemlos bei sportlichen Tätigkeiten genutzt werden, denn dank IPX5-Zertifizierung, sind diese geschützt gegen Schweiß und Spritzwasser. Schade ist wiederum, dass Cambridge Audio hier ein Ladecase mit einem veralteten Micro-USB Ladenschluss anbietet. Hier hätte man natürlich direkt auf den aktuelleren USB-Typ-C Anschluss setzen können. Betrachte ich jedoch die True-Wireless Ohrhörer vieler anderen Hersteller, deren Modelle zum Teil noch teurer sind, bieten auch hier die wenigsten ein USB-Typ-C Case an. Auf die Funktion hat der ältere Micro-USB Anschluss zudem ebenfalls keinen Einfluss. 

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5 Klasse 2)
FarbeSchwarz, weitere Farbe: Weiß
Akkuintegriert, Lithium-Polymer-Akku
Akku Ohrhörer: 9h
Akku Ladecase: 36h
Gesamt somit: 45 h
Gewicht46,2 g (Ohrhörer und Ladebox)
9,2 g (beide Ohrhörer)
37 g (Ladebox)
MaterialKunststoff (Ohrhörer und Ladecase)
KonnektivitätBluetooth 5, Klasse 2
unterstützte Profile: A2DP, AVRCP, HSP, HFP
Codec: aptX™, AAC, SBC
LautsprechertypGraphen-Membrane mit 5,8 mm (links und rechts)
Frequenzbereich20 Hz bis 20.000 Hz (Ohrhörer)
Empfindlichkeit-Mikrofon96 dB SPL (1 kHz / 1 mW)
Frequenzgang (Mikrofon)100 Hz bis 8 kHz
LieferumfangMelomania 1 True Wireless Kopfhörer (2 Stk.)
Silikonaufsätze: Klein, Medium (an Kopfhörern befestigt), Groß
Memory-Schaum-Aufsätze
Ladebox
Mikro-USB-Ladekabel (31 cm)
Benutzerhandbuch
Anleitung zur perfekten Passform der Kopfhörer
Sicherheitshinweise
Feedback-/Anmerkungs-Booklet
Cambridge Audio-Sticker
Marken-Booklet

Tragekomfort

Zuerst habe ich bedenken gehabt, dass die Cambridge Audio Melomania 1 durch ihr lediglich rundes Design, also ohne O-Hook oder sonstiges zusätzliches Element, welches für einen zusätzlichen Sicheren halt sorgt, sicher in den Ohren halten. Doch hier wurde ich definitiv eines anderen belehrt, denn mit der Wahl der richtigen Ohrtips, saugen diese sich aufgrund der Entstehung des Unterdrucks beim einstecken in den Ohrkanal förmlich im Ohr fest. Wählt man die Silikontips mit einer zu kleinen Größe, halten diese wiederum nicht und wählt man andersrum die zu großen, dann reichen diese nicht ausreichend tief in den Ohrkanal, oder drücken sich sogar nach kurzer Zeit wieder von alleine raus.

Die beste Wahl, sofern man es selbst so mag, sind natürlich die zusätzlichen Memory-Foam Ohranpassstücke. Denn diese kann man sich im Prinzip wie ein simpler Ohropax (Gehörschutz) vorstellen. Diese bieten nicht nur die beste Isolierung der Umgebungsgeräusche, sondern passen sich dem Ohrkanal am einfachsten und besten an.

Dadurch brauchen die Cambridge Audio Melomania 1 definitiv nicht die sonst häufig bei anderen In-Ear Kopfhörern verwendeten Sport-Einsätze in Form von O-Hooks oder Flügeln. Man setzt bzw. drückt die Melomania 1 einfach in das Ohr ein und anschließend halten diese wirklich ausgesprochen gut darin. Ich hatte in meinem Test kein einziges Mal das Gefühl, als würde mir während meiner Runde joggen einer der beiden In-Ears aus den Ohren fallen.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Bedienung

Kommen wir nun wie versprochen zur Bedienung der Cambridge Audio Melomania 1. Das Einschalten der beiden In-Ears erfolgt wie bei allen True Wireless In-Ears entweder ganz simple durchs Entnehmen aus dem Lade-Case, oder durch das Drücken des Knopfes an jedem der Ohrhörer. Beim Ausschalten wiederum genügt es, die beiden Ohrhörer einfach wieder in das Lade-Case einzusetzen und dieses zu schließen. 

Viele Hersteller setzen bei ihren True Wireless In-Ear Kopfhörer auf ein sogenanntes „Master“ und „Slave“ Gerät. Also quasi ein Ohrhörer (Master), der die Daten vom Smartphone empfängt und diese anschließend mit so wenig wie möglich an Verzögerung dem Slave weiterleitet. Jedoch gibt es auch True Wireless Modelle, bei denen es keinen festen Master und Slave Ohrhörer gibt, daher können in diesem Fall beide Ohrhörer Daten empfangen und senden. Bei den Cambridge Audio Melomania 1 können theoretisch beide Kopfhörer Daten empfangen und senden und somit beide als Master und Slave genutzt werden. Jedoch lässt sich nur einer der beiden In-Ears mit dem Smartphone koppeln. Verbindet man durch ein manuelles Pairing den anderen Ohrhörer mit dem Smartphone, werden kurzzeitig beide In-Ears angezeigt, doch kurz danach verschwindet der andere wieder. Daher kann man es sich zwar zu Beginn heraussuchen, welcher der In-Ears als Master fungiert, doch in der Praxis ist dies beim ersten Koppel solange fest bestimmt, bis man dies manuell ändert. Möchte man z. B. nur mit dem rechten In-Ear Musik hören, würde dies problemlos gehen. 

Nun zur Steuerung über die Bedientasten. Drückt man egal ob am Rechten oder Linken In-Ear die Taste einmal, dann wird die Musik pausiert, bis man diese erneut betätigt. Ebenso nimmt man mit der gleichen Methode jederzeit einen eingehenden Anruf an. Möchte man einen Titel vorspringen, muss man den Knopf schnell zweimal hintereinander drücken und zum Zurückspringen dasselbe, jedoch auf der linken Seite betätigen. Um die Lautstärke zu erhöhen genügt es, die rechte Taste für mindestens 2 Sekunden gedrückt zu halten. Anschließend wird die Lautstärke solange erhöht, bis man die Taste wieder loslässt. Geht es darum, die Lautstärke abzusenken, dann dasselbe Spiel auf der linken Seite ausführen. 

Wird man gerade angerufen, wenn man keine Zeit hat, oder aus einem anderen Grund nicht mit der Person oder dem unbekannten Anrufer telefoniert möchte, dann genügt es, einfach an einem der In-Ears den Knopf 1 Sekunde gedrückt zu halten. Hat man den Anruf wiederum wie bereits oben erwähnt angenommen, dann kann man den Anruf jederzeit durch zweimaliges drücken beenden. 

Den im Smartphone integrierten Sprachassistenten kann man natürlich dank Mikrofon ebenfalls jederzeit aktivieren. Dies gelingt jedoch nicht während der Musikwiedergabe, sondern lediglich bei dem vorherigen Pausieren der Musik. Drückt man anschließend den Knopf am rechten oder linken Ohrhörer zweimal hintereinander, steht der integrierte Sprachassistent bereit. Den manuellen Pairing-Vorgang startet man jederzeit durch das 2-sekündige betätigen. 

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

Bei den Cambridge Audio Melomania 1 handelt es sich um Kopfhörer. Daher ist hier natürlich vor allem der Klang ein sehr wichtiges Kaufkriterium, passt dieser nicht, dann lohnt sich der Kauf des jeweiligen Kopfhörers nicht.

Cambridge Audio verspricht bei den Melomania 1 den typischen „Great British Sound“, welchen das Unternehmen mit den 5,8 mm großen Graphen beschichteten Treibern an jeder Seite erreichen möchte. Beim Frequenzbereich gibt der Hersteller die typischen 20 Hz – 20 kHZ an. Dies ist soweit auch absolut ausreichend, schließlich ist dies genau der Bereich, den ein menschliches Gehör abdeckt. Alle anderen Frequenzen unter oder über diesem Bereich, kann man nicht wirklich hören. Soweit zu den technischen Angaben, doch wie immer sagt dieser Werte zumeist sowieso nicht viel über den realistischen Klang aus. Den Zahlen können sich noch so gut anhören, aber eben der Kopfhörer nicht. Wichtig, für eine möglichst qualitative Bluetooth-Übertragung wäre noch zu wissen, welche Audio-Codes der Melomania 1 unterstützt. Hier werden neben dem Standard Codec SBC, auch die wichtigen aptX (Android) und AAC (iOS) unterstützt.

In meinem Klangtest konnten die Cambridge Audio Melomania 1 mit einem sehr natürlichen und ausgewogenen Klangbild überzeugen. Die Klangabstimmung ist so gewählt, dass diese von Werk aus zu vielen Genres wie z. B. Rock, Pop, Electronic usw. passt, ohne das man hier einen Equalizer zum anpassen vermissen würde. Wo andere True Wireless oder auch andere Kopfhörer oftmals ein bassbetontes Klangbild besitzen, klingt der Melomania 1 rundum ausgewogen neutral. 

Der Bass kann mit einer knackigen und präzisen Wiedergabe überzeugen, bzw. einfach gesagt, er ist weder so aufgebläht noch zu schwach. Ebenso wie die blühenden Klangfarben der Mitten, welche für eine neutrale Stimmwiedergabe sorgen, stellen mich klanglich auch die detailreichen und sauber abgestimmten Höhen sehr zufrieden.

Sehr beachtlich ist auch die extrem hohe maximale Lautstärke der Cambridge Audio Melomania 1. Solltet ihr auf der Suche nach sehr lauten In-Ear Kopfhörer sein, solltet ihr euch definitiv dieses Modell genauer anhören, denn der maximale Pegel ist hier sehr hoch. Als ich meinen maximalen Pegel, den ich persönlich hören möchte, eingestellt hatte, war ich gerade einmal bei einer Lautstärke von etwa 60 bis 70 %. Erstaunlich ist hier zudem, dass sich das Klangbild selbst bei sehr hoher Lautstärke nicht bzw. nur minimal verändert. Hier passiert es bei vielen anderen Kopfhörern oft, dass diese total übersteuern und man klanglich nur noch einen Brei an Tönen wiedergegeben bekommt. Dies ist glücklicherweise hier nicht der Fall. 

Wie bereits am Anfang meines Berichtes unter „Design“ erwähnt, besitzen die Melomania 1 Mikrofone, sodass man damit auch problemlos über die In-Ear Kopfhörer telefonieren kann. Die Sprachverständlichkeit ist dabei sehr gut, sodass ich meinen Gesprächspartner klar und deutlich hören konnte. Die verbauten Clear Calling Mikrofone mit CVC Noise Cancellation (kurz Umgebungsgeräusche Filter) sind gut, aber im Vergleich zum Klang etwas ernüchternd. Die eigene Stimme kommt in einem ruhigen Raum zwar sehr gut und verständlich rüber, doch wenn es um einen lauer wird, verliert die Stimme etwas an Stärke. Zudem wird durch den Filter auch die Stimme etwas schlechter übertragen. Im Alltag stört dies im großen Ganzen jedoch weniger, da mich der Gesprächspartner dennoch ganz gut verstanden hat.

Bei der Latenz (Verzögerung zwischen Ton und Video-Bild) schneiden die Melomania 1 ebenfalls ganz gut ab. Hier kann ich im Test mit meinem iPhone nur eine ganz minimale Verzögerung feststellen. Dabei musste ich mich jedoch sehr genau darauf konzentrieren, um dies feststellen zu können. Daher reden wir hier von einer Verzögerung von max. 1 Sekunde, jedoch eher im Millisekundenbereich. Bei einem Android-Smartphone war die Verzögerung aufgrund aptX noch etwas geringer. 

(Klang: 4,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akku & Ladecase

Mit den neuen Cambridge Audio Melomania 1 kauft man sich wie bereit erwähnt sogenannte True Wireless In-Ears. Zu deren Lieferumfang gehört natürlich ein Case, welches zum einen für den Transport und zum Schutz der In-Ear Ohrhörer dient. Zudem wird direkt nach dem Einsetzen der Kopfhörer deren integrierter Akku, über den im Case verbauten Akku wieder voll aufgeladen. 

Mit der Akkulaufzeit der Melomania 1, ist Cambridge ein absoluter Marktführer in diesem Bereich gelungen. Den zumindest mir persönlich sind aktuell keine anderen True Wireless Ohrhörer mit solch einer langen Laufzeit bekannt. Gemeint wird hier die 9 Stunden Musikwiedergabe am Stück und das nur mit einer vollen Aufladung der In-Ear Ohrhörer. Dies allein ist wie schon gesagt ein respektabler Wert, doch über das Case können diese erneut bis zu viermal voll aufgeladen werden. Daher muss man hier zu den 9 Stunden noch die 36 weitere Stunden dazurechnen und kommt insgesamt auf eine max. Akkulaufzeit von 45 Stunden. 

Doch dies sind soweit die angegeben Laufzeiten von Cambridge Audio selbst, aber halten die Kopfhörer das Versprechen auch im Alltagstest? Natürlich habe ich die In-Ear jetzt nicht 9 Stunden oder gar 45 Stunden mit Aufladen zusammenhängend verwendet. Doch zusammengerechnet, kam ich bei einer mittleren eingestellten Lautstärke, auf eine Laufzeit von knapp 7,5 bis 8 Stunden. Gehört man jedoch zu denjenigen Personen, denen die wiedergegeben Musik einfach nicht laut genug sein kann, dann sollte man mit einer Laufzeit 6,5 bis 7 Stunden, dennoch eine sehr ordentliche Laufzeit erreichen. Lässt man die In-Ear nach dem Gebrauch außerhalb des Case liegen, dann schalten diese sich nach 10 Minuten ohne Eingang einer Audiowiedergabe automatisch ab. Direkt abschalten lassen sich die Melomania 1 indem man diese in das Case legt.

Ebenso wichtig wie eine lange Akkulaufzeit, ist natürlich auch eine möglichst kurze Ladezeit der In-Ears, sowie des Lade-Cases. Das Case wird zwar leider via Micro-USB aufgeladen, doch dank Schnellladefunktion, ist die Ladezeit angenehm kurz. Nach bereits 15 Minuten Ladezeit der Melomania 1 im Ladecase, bieten diese wieder eine Laufzeit von bis zu 2 Stunde. Bei 4 Stunden sollen es 30 Minuten, bei 80 % (7 Stunden) 1 Stunden und für 100 % sollte man die Kopfhörer knapp 90 Minuten im Ladecase eingelegt lassen. 

Ebenso wie die In-Ear Ohrhörer selbst, bietet auch das Case eine Schnellladefunktion. 20 % sprich 8 Stunden Ladezeit für die In-Ears erreicht man nach bereits 15 Minuten. Jedoch ladet man im Idealfall das Case immer voll auf und dafür benötigt man 90 Minuten.

Bluetooth & Signalqualität

Die erste Verbindung der Cambridge Audio Melomania 1 via Bluetooth mit dem Smartphone oder jedem anderen beliebigen Bluetooth fähigem Gerät, geht sehr schnell und einfach. Soweit erfolgt dies, wie eigentlich bei allen anderen Bluetooth-Kopfhörern (True Wireless). Sobald man die beiden In-Ears aus dem Case genommen hat, kann man diese wie gewohnt mit dem Smartphone koppeln, da diese sich nach dem Kauf direkt im Kopplungsmodus befinden. 

Welchen Kopfhörer man hier zuerst aus dem Ladecase nimmt, ist im Prinzip egal. Schließlich kann man sich sowohl mit dem rechten, als auch Linken verbinden. Dementsprechend muss man, nachdem man das Bluetooth am Smartphone aktiviert hat, in den Einstellungen nach dem Gerät mit dem Namen „Melomani R // Cambridge“ oder „Melomania L // Cambridge“ Ausschau halten. Anschließend verbindet sich nach dem auswählen des einen In-Ear, automatisch der andere mit diesem. Beachten sollte man jedoch, dass der beim erst mal verbundene gewählte In-Ear, auch immer der Master bleibt. Bis zu dem Zeitpunkt, dass man dies via manuellen Koppeln wieder verändert, indem man den anderen Ohrhörer beim Pairing auswählt.

Kommen wir jedoch zu Reichweite der True-Wireless Ohrhörer in Verbindung zum Smartphone. Hier konnte ich im Freien die von Cambridge Audio versprochene Reichweite von 30 Metern problemlos erreichen. Im Haus wiederum hängt die Reichweite von euren Wänden und Decken ab. Schließlich reduzieren massive dicke Wände und Decken die Reichweite des Funksignals deutlich mehr, als z. B. massive Stahlbetonwände. Dennoch konnte ich hier bei unserem älteren Haus immer noch eine Reichweite von knapp 12 Metern erreichen und dies trotz mehren dicken Wänden. Daher ist die Reichweite des Bluetooth 5.0 Klasse 2 Modul, welches in den Cambridge.

(Ausstattung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit den ersten eigenen True Wireless Kopfhörern ist Cambridge Audio ein ausgesprochen guter Start gelungen. Denn in sehr vielen Bereichen können diese im Test sehr überzeugen. Neben der sehr hohen Akkulaufzeit von 9 Stunden und weiteren 36 Stunden mit Ladecase, dem super Klangbild, dem kleinen kompakten Design und vielen weiteren Ausstattungsmerkmale, hat der Hersteller an viele wichtige Punkte gedacht. Das Resultat ist ein rundum gut durchdachtes (entwickeltes) Produkt, welches soweit sehr überzeugt.

Preis/Leistung

Die UVP der Melomania 1 hat Cambridge Audio mit 129€ festgesetzt. Dies ist eine absolute Kampfansage gegenüber den deutlich teureren True Wireless In-Ear Ohrhörer von Apple, Sennheiser, Bose und Co. 

Für den geforderten Preis erhält man klanglich, und von der Verarbeitung (IPX5) hervorragende Kopfhörer. Zudem bieten die Melomania 1 eine sehr geringe Latenz und vor allem die bisher beste Akkulaufzeit unter den True Wireless Ohrhörer. Klar gibt es hier noch Modelle aus Fernost, die zum Teil etwas günstiger sind. Doch glaubt mir aktuell gehören die Cambridge Audio Melomania 1 vom Preis-Leistungs-Verhältnis zu den Besten auf dem Markt. 

CAMBRIDGE AUDIO MELOMANIA 1

Zum Angebot bei

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: cambridgeaudio.de

Beyerdynamic Lagoon ANC

Beyerdynamic hat bereits zur IFA 2019 einige neue Kopfhörer vorgestellt. Darunter den kabelgebundenen In-Ear Kopfhörer BYRD, die Bluetooth-Variante Blue BYRD, den In-Ear Kopfhörer Blue BYRD ANC und den Over-Ear Kopfhörer Lagoon ANC. 

Diese neuen Kopfhörer sind nun zum Teil seit Ende Februar und Ende April auf dem Markt erhältlich und genau eines der Modelle habe ich dieses Mal für euch getestet. Es handelt sich um Beyerdynamics ersten Over-Ear Kopfhörer mit Active Noise Cancelling  den„Lagoon ANC“. Bei dem der Hersteller aus Heilbronn einige interessante Features integriert hat. So hat man neben anpassbaren ANC, dem Light Guide-System, noch eine Touch-Steuerung und die von dem mit breites getesteten Aventho Wireless bekannte, MOSAYC Klang-Personalisierung integriert. Doch ob der neue Lagoon ANC im Alltagstest beim Klang, dem ANC usw. überzeugen konnte, verrate ich euch in diesem Testbericht, denn ich habe den Kopfhörer nun 4 Wochen im Alltag getestet.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Zur IFA 2018 stellte Beyerdynamic nicht nur neu Produkte vor, sondern stellte sich auch im Allgemeinen komplett neu auf. Das Resultat daraus ist nicht nur ein neu gestaltetes modernes Logo, sonder auch neue moderne Produkte und Produktverpackungen.

Dies sieht man soweit auch am neuen Beyerdynamic Lagoon ANC, dieser kommt nämlich in einer sehr modern gestalteten und hochwertigen Verpackung daher. Wie oftmals auch bei anderen Herstellern üblich, ist die eigentliche Hauptverpackung in eine bedruckte Umverpackung eingeschoben. Direkt auf der Vorderseite wird ein kleiner Ausschnitt des Lagoon ANC gezeigt. Des Weiteren wird hier natürlich auch der Herstellername sowie der Produktname präsentiert. Ebenso erwähnt Beyerdynamic, dass es sich um einen Bluetooth Kopfhörer mit ANC und Klang-Personalisierung handelt. Unten links werden zudem noch die Siegel von NFC, Bluetooth und Qualcomm aptX Low Latency dargestellt, da der Kopfhörer mit diesen Funktionen ausgestattet wurde. An der linken Seite wird sehr minimal gehalten in Textform der Lieferumfang und einige wichtige Ausstattungsmerkmale genannt. Zu guter Letzt wird an der Rückseite der Lagoon ANC Kopfhörer komplett dargestellt und zudem einiges an Text, über die ANC-Funktion und MOSAYC-Klang-Personalisierung erwähnt. Des Weitern weißt man auf die MIY-App, welche kostenlos für iOS und Android erhältlich ist. 

Entfernt man die bedruckte Umverpackung von der darunter befindlichen hochwertigen Verpackung, dann erblickt man auf der mattschwarzen Verpackung ein hochglänzendes „y“. Dieses sieht man auch auf den neuen In-Ear und dem Over-Ear Kopfhörer Lagoon ANC und ist das neue schlichte Logo, welches man auf der neuen Kopfhörer-Serie nutzt. An der unteren Seite hat Beyerdynamic noch die üblichen Infos zur Seriennummer des Kopfhörers, Firmenadresse und einige rechtliche Erläuterungen aufgelistet, welche vom Unternehmen erwähnt werden müssen.  

Geöffnet wird die schlichte Verpackung, welche von zwei Magneten geschlossen gehalten wird, von rechts nach links. Ist dies getan, erblickt man direkt ein sehr stabiles und hochwertiges Transport-Case, in welchem der Beyerdynamic Lagoon ANC sicher verpackt ist und somit jederzeit wieder für der Transport im Rucksack usw. darin verstaut werden kann. Dieses Transport-Case ist befindet sich in einem Einleger, welcher zu 100 % biologisch abbaubar ist. Dies finde ich sehr gut, denn oftmals wird hier auf Kunststoff gesetzt. 

Unter dem Einleger befinden sich ein 3,5 mm Klinkenkabel und ein USB-Typ C-Ladekabel. Mit Letzterem wird der Akku aufladen. Zudem dürfen die üblichen Papierbeilagen (Kurzanleitungen) nicht fehlen. Diese liegt ebenfalls im unteren Bereich der Verpackung. 

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Beim Design setzt Beyerdynamic auf ein anders, wie bei den bisherigen Produkten. Die neuen Kopfhörer wurden deutlich moderner und zeitloser gestaltet. Zudem fällt auf den Außenseiten der Ohrmuscheln das neue Markenlogo bei Kopfhörern auf, das „y“. Dieses „y“ ist der mittlere Buchstaben ihm Namen des Gründer Beyer.

Der Over-Ear Kopfhörer Lagoon ANC wurde wie die meisten anderen Kopfhörer zum Großteil aus Kunststoff gefertigt. Klar hätte man sich hier auch wie beim Aventho Wireless einige Bauteile aus Metall wünschen können, doch dann wäre der Kopfhörer wesentlich schwerer vom Gewicht ausgefallen. Dennoch gibt es einige versteckte Elemente, welche für eine lange Lebensdauer metallverstärkt ausgeführt sind. Daher wurde im Inneren des Kopfbügels inkl. der Bügelverstellung und die drehbare Achse der Ohrmuscheln aus Metall gefertigt. Beim Kopfbügel handelt es sich jedoch wie so häufig um ein Federstahl-Bügel, schließlich springt dieser Werkstoff immer in die Ausgangsform zurück, wodurch dieser für einen straffen, aber doch ganz angenehmen Anpressdruck sorgt.

Damit dieser Anpressdruck nicht zu hoch ausfällt bzw. gleichmäßig verteilt wird, wurden sowohl die ohrenumschließenden Polster als auch die Innenseite des Kopfbügels mit weichem Memory-Schaum ausgepolstert. Zudem wurden diese mit ebenfalls sehr angenehme anfühlenden Protein-Kunstleder bezogen. Des Weiteren sorgt diese angenehme Polsterung dafür, dass bereits ohne aktiviertes ANC, eine ganz gute Isolierung der Umgebungsgeräusche gewährleistet wird.

Den Lagoon ANC bietet Beyerdynamic in insgesamt zwei Farbvarianten an. Neben dem von mir getesteten grauen Modell mit braunen Lederbezügen, dem sogenannten „Explorer“, gibt es noch einen komplett schwarzen, Namens „Traveller“. Schaut man sich die Ohrpolster genauer an, stellt man fest, dass diese nicht gleichmäßig dick sind, sondern in einem Bereich dicker gepolstert wurde. Doch was hat dies für einen Grund? Der Grund hierfür ist der Nackenbereich unterhalb des Ohres, an diesem geht der Kopf nämlich zum Hals über und wird somit schmaler. Um diesen Unterschied besser auszugleichen und für eine gleichmäßige Auflage und der daraus resultierenden Isolierung zu sorgen, hat Beyerdynamic die Form des Memory-Schaum-Polsters in dieser Variante ausgeführt.

Damit man sich selbst ohne vorher auf die Beschriftung der Innenseite des Kopfbügels einfach merken kann, wie rum der Kopfhörer auf den Kopf gehört, hat Beyerdynamic alle Anschlüsse sowie Bedienelemente am Lagoon ANC an der rechten Ohrmuschel untergebracht. Damit man so viele Elemente an einer Seite unterbringt, hat sich Beyerdynamic dafür entschieden auf eine Touch-Oberfläche zu setzen, sodass die ganze Musiksteuerung via Touch-Befehle ausgeführt werden. Auf die Bedienung gehe ich später unter “Bedienung“ noch genauer.

Beyerdynamic setzt beim neuen Lagoon ANC nicht auf eine externe außen angebrachte kleine Status – LED, sondern auf das neue „Light Guide-System“. Dabei handelt es sich um LED-Ring, welcher zwischen Stoffabdeckung der Treiber und Ohrpolster-Halterung angebracht ist. Dadurch erblickt man sehr deutlich direkt beim Anschalten den Status des Kopfhörers, doch dazu bzw. was die einzelnen Farben bedeuten, erkläre ich ebenfalls unter „Bedienung“ genauer.

An den starren Kopfbügel-Enden, sowie im oberen Bereich der Ohrmuscheln prangt dezent der Name „Beyerdynamic“ und auf einer Seite „Lagoon ANC“.  Die Ohrmuscheln des Lagoon ANC sind übrigens nicht nur drehbar, sondern auch klappbar, sodass man den Kopfhörer sehr gut in das Hardcase zum aufbewahren verpacken kann. Damit kann man diesen dann sehr sicher vor Beschädigungen im Rucksack usw. transportieren.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Ziel jedes Herstellers ist es, einen Kopfhörer möglichst bequem zu gestalten und dabei gleichzeitig ein geringes Gewicht zu erreichen. Dadurch ist es natürlich schlichtweg nicht möglich, ein Kopfhörer komplett Metall (Aluminium usw.) herzustellen. Daher setzen sehr viele Hersteller und darunter auch Beyerdynamic beim Lagoon ANC auf relativ viel Kunststoff.

Dennoch ist die Verarbeitung beim Lagoon ANC auf einem sehr hohen Niveau. Der glatte Kunststoff fühlt sich ebenso hochwertig, wie das Protein-Leder (Kunstleder) an. Des Weiteren trägt der mit einem Federstahl-Kern versehene Kopfbügel und die ebenfalls damit ausgestattet 12-fache Bügelverstellung zu einem stabilen und langlebigen Eindruck bei.

Mit einem Gewicht von knapp 283 Gramm gehört der Beyerdynamic Lagoon ANC zwar nicht zu den leichtesten Over-Ear Kopfhörer. Dennoch trägt sich dieser auch auf Dauer extrem angenehm, dazu aber gleich mehr. Sehr schön finde ich, dass Beyerdynamic schon seit letztem Jahr bei allen neuen Kopfhörern auf USB-TYP-C umgestellt hat, denn somit ist auch der neue Lagoon ANC mit einem modernen USB-C Lade-Anschluss ausgestattet worden.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtOver-Ear-Kopfhörer
BesonderheitenBluetooth 4.2 Leistungsklasse 1, NFC, ANC (2-stufig) usw.
FarbeExplorer (grau/braun) weitere Farben: Traveller (schwarzblau/schwarz)
AkkuLaufzeit Bluetooth® . . . . . . . . . bis zu 45 Std. (ohne ANC); bis zu 24,5 Std. (mit ANC)
Laufzeit ohne Bluetooth® . . . bis zu 31,5 Std. (mit ANC)
Sprechzeit Bluetooth® . . . . . . bis zu 47 Std.
Ladezeit: ca. 3 Stunden
Gewicht283 Gramm
Unterstützte Profile/AVRCP 1.6; A2DP 1.3; HSP 1.2; HFP 1.7; GAP 1.3; SDP 2.1; SPP 1.2
Unterstützte CodecsaptX Low Latency™; aptX™; AAC; SBC; mSBC
Übertragungsbereich10 – 30.000 Hz/20 Ω
TönerJeweils links und rechts ein 40-mm Treiber
Lieferumfang1x Beyerdynamic Lagoon ANC Over-Ear-Kopfhörer
1x Klinkenkabel
1x 1,20 m langes USB-Typ-C-Ladekabel
1x Hardcase
Kurzanleitungen

Tragekomfort

Der Tragekomfort des Lagoon ANC ist wie bereits angedeutet auf einem sehr hohen Niveau. Der Federstahl-Kern im Kopfhörer, sorgt für einen ausreichend straffen und sicheren Anpressdruck. Jedoch wird dieser Druck, durch die im Inneren sehr weiche Memory-Schaum Polsterung und dem weichen Kunstleder sehr gleichmäßig verteilt.

Die Aussparung für die Ohren ist angenehm groß, sodass hier nichts drückt oder die Ohren gequetscht werden. Klar wird einem an den Ohren aufgrund der geschlossenen Bauweise vor allem im Sommer gerne mal heiß, doch dies ist bei eigentlich allen Over-Ear Kopfhörern der Fall. Schließlich geben die Treiber ihre Wärme minimal auch nach innen ab. Daher ist es im Sommer für manche idealer ein In-Ear Modell zu tragen, den im Allgemeinen sind Over-Ear Kopfhörer weniger empfehlenswert für warme Tage und den Sport. Doch dies liegt wie so häufig am eigenen Geschmack und den Vorlieben. 

Dank den beim aufgesetzten Zustand dickeren Ohrpolstern im hinteren Bereich (Hals/Nacken), liegt der Kopfhörer mit den Ohrmuscheln sehr angenehm und gleichmäßig um das Ohr auf. Zwar kann man den Kopfhörer auch falsch herum aufsetzen, doch dies merkt man eigentlich, da der Kopfhörer definitiv nicht mehr so gut isoliert. Der Lärm würde nämlich am hinteren Bereich zum Ohr gelangen, da dieser dann frei wäre. Zieht man den Kopfhörer wieder anders herum an, merkt man direkt den sehr großen Unterschied. Für Brillenträger kann ich den Lagoon ANC übrigens auch für längere Zeit absolut empfehlen, da die Ohrpolster wirklich sehr angenehm weich sind.

Lediglich beim um den Hals (Nacken) legen, was man bei Over-Ear Kopfhörern oft macht, sollte man die Ohrmuscheln eindrehen. Schließlich tragen diese sich so wesentlich bequemer. Doch dabei gibt es ein Problem, denn je nach Situation kann es immer wieder mal vorkommen, dass man versehentlich auf die Touch-Oberfläche kommt. Dadurch wird in diesem Fall die Musik weitergespielt, ohne dass man dies möchte. Dieses Problem hatte ich jedoch bei anderen Over-Ear Kopfhörern mit eindrehbarer Ohrmuschel und Touch-Bedienung schon öfters. Daher ist dies kein reines Problem, welches nur Beyerdynamic besitzt.

(Tragekomfort: 4,5 von 5 Punkten)

Bedienung

Wie bereits angedeutet, möchte ich euch nun die Bedienung ausführlich erklären und was es sich genau mit dem neuen Light-Guide-System, sowie dessen Farben auf sich hat.

An der rechten Seite der Ohrmuschel befinden sich sämtliche Bedienelemente, Schieberegler und wie schon angedeutet die Touch-Bedien-Oberfläche. Diese erkennt man auch gut an der etwas anders gestalteten äußeren Oberfläche. Denn hier zeigen die an allen vier Seite angebrachten Striche, den Bereich, der mit der Touch-Oberfläche versehen ist.

Bevor wir zur Touch-Oberfläche kommen, möchte ich zuvor die anderen Bedienelemente/Anschlüsse näher erläutern. So befindet sich direkt nach unten gerichtet die 3,5 mm Klinkenbuchse, um auch Musik hören zu können, fall der Akku leer sein sollte, oder es nicht erlaubt sein sollte, auf die Funkübertragung zuzugreifen. Apropos Akku, dieser wird nur wenige Millimeter daneben über den USB-TYP-C Anschluss aufgeladen. Etwas weiter nach vorne verlaufen ist zudem noch ein kleines Mikrofon versteckt, welches für Telefonate verwendet wird. Neben den eben erwähnten Anschlüssen gibt es in diesem Bereich noch zwei Regler zum Schieben. Dabei handelt es sich zum einen um den ANC-Regler, mit dem man ANC Stufe 1 + 2 auswählt oder dies abschaltet. Des Weiteren befindet sich zwischen ANC-Regler und 3,5 mm Klinke noch der Power-Regler. Durch diesen kann man durch Weiteres schieben und anschließend halten für einige Sekunden, die Bluetooth-Kopplung aktivieren. 

Soweit zu den Anschlüssen und Reglern, kommen wir zur Touch-Oberfläche. Auf dem Touchfeld nach oben wischen erhöht die Lautstärke und nach unten reduziert diese. Wenn man dabei den Finger nach dem Wischen weiterhin auf der Oberfläche hält, erhöht/senkt man die Lautstärke um mehrere Stufen ab. Zweimaliges Tippen darauf, startet bzw. pausiert die Musikwiedergabe, dies ist soweit sinnvoll, den müsste man das Feld nur einmal berühren, käme es sicherlich oft zu Fehleingaben. 

Einen Titel vor- oder zurückspringen kann man über das Touchfeld natürlich auch, dies erfolgt durch wischen nach rechts bzw. links. Überraschenderweise kann man jedoch nicht nur Titel überspringen, sondern auch vor- und zurückspulen. Dies gelingt durch wischen, wie wenn man einen Titel überspringen möchte. Jedoch hält man den Finger am Ende für mindesten 1 Sekunde weiterhin auf dem Feld, bis man am gewünschten Punkt im Titel angelangt ist. Mit Siri (iPhone) oder dem Google Assistant (Android) kann man jederzeit reden, wenn man für 2 Sekunden den Finger auf die Touch-Oberfläche auflegt.

Eine Anrufsteuerung ist ebenfalls sehr bequem am Kopfhörer möglich. Dazu einfach beim eingehenden Anruf 2-mal schnell hintereinander auf die Touch-Oberfläche tippen. Die Gesprächslautstärke kann dann ebenfalls wie die Lautstärke-Regelung der Musik, durch wischen nach oben oder unten erledigt werden. Möchte man aus zeitlichen Gründen oder aus sonstigen nicht mit der Person reden, die gerade anruft, kann man 2 Sekunden auf das Touchfeld drücken und somit den Anruf ablehnen. 

Die Bedienung ist relativ simple und selbsterklärend aufgebaut, sodass man sich schnell an die unterschiedlichen Funktionen zur Steuerung gewöhnt. Bei mir persönlich kam es kaum zu Fehlbedienungen, da die Steuerung sehr durchdacht aufgebaut wurde.

Wie bereits erwähnt, zeigt einem das Light-Guide-System kurz LGS, anhand verschiedenen Farben den Status des Kopfhörers. Welche Farbe hier auf was hindeutet, verrät folgende übersichtliche Tabelle:

Aufladen Akku 0-30% 30 – 70 70 – 99 voll (100%)  rotes Pusieren gelbes Pulsieren grünes Pulsieren dauerhaftes grünes Leuchten
Akku fast leer4x rotes Blinken
Bluetooth-Verbindungsmodus aktiv (Pairing)linke und rechte Ohrmuschel-Innseite blinken abwechseln glaub auf.
Bluetooth-Verbindung aktivorangenes Dauerleuchten
Bluetooth-Verbindung verlorenlangsames blaues Blinken mit einer Pause von 3 Sekunden
Medienwiedergabe aktivorangenes Dauerleuchten
Eingehender Anrufschnelles blaues Blinken mit 1 Sekunde Pause
Während dem telefonierenorangenes Dauerleuchten
Anzeige der Sound-Dosis (Belastung des Gehörs)Nach dem Absetzen zeigt das Light-Guide-System mit einer Skala von grün bis rot die Belastung
Links-Rechts-AnzeigeLinke Seite leuchtet bemannet weiß, rechts rot, sobald man den abgelegten Kopfhörer wieder in die Hand nimmt.
Firmware-Update-Modusrosa Blinken
Standby-Moduswird der Kopfhörer länger als 10 Sekunden nicht benutz, schaltet sich das LGS ab.
Quelle: Beyerdynamic

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

Man kann den neuen Beyerdynamic Lagoon ANC zwar direkt via Bluetooth/NFC mit dem gewünschten Zuspielgerät koppeln, doch aufgrund der Klang-Personalisierung und dem Einstellen der Empfindlichkeit des Touch-Bedienfeldes, ist es ratsam, zuerst die App Namens „MIY“ auf dem Smartphone zu installieren. Auf die App und wie die Klanganpassung abläuft, gehe ich im Abschnitt „App“ ausführlicher ein. Zuvor möchte ich euch das Klangbild im Allgemeinen ausführlich beschreiben.

Beim Klangbild setzt Beyerdynamic auf zwei 40 mm große Treiber, von denen jeweils einer rechts und einer links verbaut wurde. Dies ist soweit wie bei allen Kopfhörern in dieser Preisklasse nichts Besonderes. Der Übertragungsbereich (Frequenzbereich) welchen diese wiedergeben können, soll laut Hersteller bei 10 – 30.000 Hz liegen. Da diese zudem mit einer Impedanz von 20 Ohm angesteuert werden, ist es hier auch problemlos möglich, dass man via Smartphone und Co. ausrechend laut Musik hören kann.

Für den guten Klang in nahezu CD-Qualität ist der neue Lagoon ANC von Beyerdynamic mit sämtlichen dafür wichtigen Audio-Codec ausgestattet worden. So unterstützt dieser neben dem Standard Codec SBC, auch noch aptX Low Latency und aptX für Android, sowie passend für Apple-Devices AAC-Codecs.

Ganz klar kann ich hier sagen, das Beyerdynamic hier schon ohne durchgeführte bzw. aktivierte Klang-Personalisierung einen sehr ausgewogenen Klang hinbekommen hat. Hier gefallen mir sehr gut die hervorragend aufeinander abgestimmten Höhen und Mitten. Die Höhen sind ausgesprochen detailreich und werden kristallklar wiedergegeben, genauso wie die blühenden und eindringlichen Mitten. Dadurch resultiert eine sehr weiträumige Darstellung und lebensfrohe Dynamik. Für diejenigen, welche hier einen bassbetonten Kopfhörer suchen, würde ich jedoch zu einem anderen Modell raten, denn Beyerdynamic war bisher immer bekannt für einen guten, jedoch nicht extrem starken Bass im Tiefgang. Genau das ist auch glücklicherweise so geblieben, denn genau so gefällt mir persönlich das Klangbild. Der Bass ist weder mager noch schwammig, er ist vielmehr druckvoll und kontrolliert, ohne das es hier zu einem unangenehmen Wummern oder einer überzogenen warmen Abstimmung kommt.

Beim Telefonieren schneidet der neue Lagoon ANC von Beyerdynamic ebenfalls hervorragend ab. Das Mikrofon ist gut platziert, und man merkt sofort, dass der Hersteller sich mit Mikrofonen auskennt. Dieses liefert einen sehr guten Klang, sodass meine Gesprächspartner auf Nachfrage, sehr den guten Klang zuhause, aber auch unterwegs gelobt haben. Ebenso konnte ich alle Leute sehr gut verstehen und dank Stereo-Telefonie, hört man die Person glücklicherweise klar und deutlich auf beiden Ohren. Beim Ansehen von Videos und Filmen über mein iPhone X konnte ich keinen Versatz zischen dargestelltem Bild und dem wiedergegeben Ton feststellen. Wer zudem ein Android Smartphone besitzt, kann hier von Qualcomm aptX Low Latency profitieren, welches auch hier für eine verzögerungsfreie Wiedergabe sorgt.

(Klang: 5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Wie ich bereits unter dem Punkt „Tragekomfort“ erwähnt habe, ist die Isolierung von den Umgebungsgeräuschen bereits ohne aktiviertes ANC ausgesprochen gut. Jedoch sorgt die verbaute ANC-Technologie noch einmal für ein deutlich höheres Reduzieren der Umgebungsgeräusche.

Der Beyerdynamic Lagoon ANC kommt mit einer 2-stufigen aktiven Geräuschunterdrückung daher. Die man wie bereits erwähnt jederzeit via Regler am rechten Hörer regulieren bzw. ganz abschalten kann. Wie Beyerdynamic schon selbst im eigenen Blog verrät, empfiehlt sich das ANC auf Level 1 bei moderatem Lärm, wie z. B. einem Wartezimmer beim Arzt oder zu Hause. Diese Stufe liefert zwar zusätzlich zu den herausragenden Ohrpolster eine sehr gute Isolierung, doch unterwegs hört man dadurch noch ein Großteil der Umgebungsgeräusche und zudem rauscht diese Stufe ohne Wiedergabe von Musik etwas zu sehr. Dies lässt sich nur mit der Wiedergabe von Musik oder einem Film überspielen.

Die 2. Stufe des ANC ist dagegen schon deutlich besser und eignet sich für das Sitzen im Zug, Flugzeug und wo es noch laute Motorengeräusch gibt. Dadurch sind die relativ linear verlaufenden Geräusche des Flugzeugtriebwerks oder die typischen oft gleichen Töne im Zug (Zugrauschen) nur noch sehr geringfügig wahrnehmbar. Hier überzeugt der Lagoon ANC vor allem bei länger gleichbleibenden (linearen) Lärm. Wenn etwas jedoch in der Frequenz-Lage stärker schwankt, hat der Kopfhörer hin und wieder seine Probleme. Jedoch schneiden hierbei einige Konkurrenzgeräte zum Teil ebenfalls nicht mit Bravour ab. 

Wie üblich empfiehlt es sich, ANC egal in welcher Stufe an einem stürmischen Tag nicht zu nutzen. Schließlich hat das ANC wie bei allen anderen ANC-Kopfhörern seine Probleme damit. Daher würde der Wind als sehr lautes störendes rauschen direkt ins Innere des Kopfhörers gelangen.

Zubehör

Beyerdynamic liefert den neuen Lagoon ANC in einem sehr schönen Hardcase aus. In diesem verpackt, wird der Kopfhörer absolut sicher vor Kratzern und sonstigen Schäden geschützt. Der Zubehör wie z. B. das Ladekabel und das Klinkenkabel lassen sich dabei ebenfalls darin verstauen. Dafür hat Beyerdynamic einen Gummizug unterhalb des Kopfhörers eingenäht, in welchen man die beiden Kabel einspannt und diese somit währende dem Transport gut gehalten werden.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

App

Beyerdynamic bietet, wie bereits mehrfach erwähnt eine kostenlose App Namens „MIY“ an. Diese App wird bei sämtlichen Kopfhörern genutzt, welche via Klanganpassung personalisiert werden können. Somit ist es auch die gleiche App, die ich damals beim Test des Aventho Wireless genutzt habe. Lediglich die Version der App war damals etwas niedriger (älter). Die App steht sowohl für iOS-Geräte, als auch Android Devices kostenlos zum Download im jeweiligen AppStore bereit.

MIY
Preis: Kostenlos
MIY beyerdynamic
Preis: Kostenlos

Hat man den Kopfhörer wie ich bereits das erste Mal eingerichtet, was wirklich sehr einfach geht, da es schön Schritt für Schritt erklärt wird, ist man nach dem Start, auf der Startseite. Hier sieht man sofern eingerichtet, dass eigene Klangprofil, welches man stufenlos per Regler mehr oder weniger zuschalten kann. Des Weitern ist dieses natürlich auch komplett abschaltbar oder man kann ein neues einmessen (das alte wird dabei jedoch überschrieben und somit gelöscht). 

Hat man das Ganze noch nicht eingerichtet, kann man dies auf dieser Seite starten. Dazu wie sobald man gefragt wird, das eigene Geburtsjahr eingeben und den Kopfhörer auf 50 % der max. Lautstärke einstellen. Nun muss man sich zu einem leisen Raum begeben. Ob dieser leise genug ist, wird einem per Lautstärke-Balken dargestellt. Sobald man soweit ist, drückt man auf Start und schon gibt der Kopfhörer verschieden kurze Töne in sehr hohen, mittleren und sehr tiefen Tönen wieder. Zuerst auf dem linken und erst danach auf dem rechten Ohr. Hört man den jeweiligen Ton, soll man, sobald man diesen hört und bis man diesen nicht mehr hört den orangenen Button auf dem Display betätigen. Insgesamt dauert das ganze knapp 6 Minuten und anschließend überträgt die App die Werte auf den Kopfhörer, wodurch das Klangbild noch einmal je nach Hörvermögen deutlich verbessert wird.

Die App umfasst neben dem Reiter (Untermenü) „Profil“ noch drei weitere. Der untere graue Bereich bleibt jedoch bei allen ausgewählten Seiten immer der gleich und somit wird einem immer der gerade verbundene und kompatible Kopfhörer inkl. einer ungefähren Akku-Anzeige dargestellt. Keine Sorge bei jedem Einschalten des Kopfhörers, sagt einem eine Stimme auf Deutsch den genauen Akkustand in Prozent. 

Beim zweiten Untermenü handelt es sich um die Statistik, diese zeigt einem sozusagen die aktuelle Sounddosis an. Je nachdem wie laut und wie viel Musik man hört, steigt diese schneller. Diese Statistik soll einem helfen zu erkennen, wie viel Musik am Tag für das Gehör gut ist. Schließlich schadet zu laute Musik auf Dauer und daher sollte man regelmäßig pausen einlegen. Dies ist jedoch nur eine Hilfe und muss für diejenigen, denen das soweit egal ist, keinesfalls beachtet werden. Jedoch würde ich persönlich auf jeden Fall dazu raten, denn man hat schließlich nur zwei Ohren. 

Untermenü drei befasst sich wie der Name schon andeutet mit der Touch-Steuerung. Hier kann man nämlich die verschwinden Befehle jederzeit einsehen und auch die Empfindlichkeit (Sensitivität) der Touch-Steuerung per Regler bestimmen. Der letzte Punkt befasst sich mit zahlreichen Infos wie z. B. dem Link zum Shop, Facebook, Kontakt, FAQ usw. Jedoch gelangt man hier auch zu einem weiteren Punkt, welcher für einige interessant sein könnte. Schließlich kann man hier die Sprachansagen von Englisch auf Deutsch ändern, die Funktion des automatischen pausieren aktivieren, den Assistenten aktivieren und zahlreiche weitere Infos über den Kopfhörer nachlesen. Zu diesen zählen z. B. ob es ein Firmwareupdate gibt und die Farbe, in welcher das Light Guide System beim Start aufleuchtet, kann hier bei Bedarf verändert werden.

Sollte es bezüglich der Firmware wie es bei mir der Fall war, ein Softwareupdate geben. Wird dies zwar in der App angezeigt, das Update selbst muss jedoch am PC/ Mac erfolgen. Dafür stellt Beyerdynamic eine passende Software sowohl für Windows, als auch Mac zur Verfügung. Jedoch sollte man meiner Meinung nach ermöglichen, dass man die Updates auch via App direkt installieren kann.

(App: 4 von 5 Punkten)

Koppeln und Reichweite

Hat man persönlich ein NFC-fähiges Android-Smartphone, genügt es einfach, dass Smartphone an die linke Ohrmuschel zu halten. Sodass der NFC-Sensor am Smartphone möglichst auf dieser aufliegt. 

Besitzt das eigenen Smartphone wie z. B. auch meins (iPhone X) kein NFC (dieser wird von Apple nicht im vollen Umfang freigegeben), dann ist es natürlich auch problemlos möglich, die Verbindung herkömmlich via Bluetooth zu initialisieren. Dies ist wie üblich nicht sonderlich schwer und daher in wenigen Sekunden bzw. auf jeden Fall unter einer Minute erledigt. Beim ersten Einschalten befindet sich der Beyerdynamic Lagoon ANC jedoch sowieso automatisch im Pairing-Modus. Daher ist das Ganze sowieso noch einfacher gehalten, doch selbst wenn nicht, ist dies total easy.

Einfach den Kopfhörer am Regler auf „On“ stellen und kurz darauf bzw. direkt den Regler weiter bewegen auf das Bluetooth-Symbol und dabei 3 Sekunden halten. Nun sollten die Farben in den Ohrmuscheln auf Blau wechseln, was bestätigt, dass das ganze erfolgreich ausgeführt wurde. Nun nur noch in den Bluetooth-Einstellungen am Smartphone die Kopfhörer mit der Bezeichnung „Lagoon ANC“ suchen und auswählen. Anschließend sollten die beiden Gerät sich innerhalb kurzer Zeit miteinander verbinden.

Bei der max. Reichweite gibt Beyerdynamic 10 Meter an, was für ein Bluetooth 4.2-Modul ein Standardwert ist. Ich kam im Test jedoch auch zum Teil auf knapp 12 Meter. Dabei muss jedoch die Richtung genau passen und es dürfen keine großen Hindernisse oder Gegenstände dazwischen befinden. Logischerweise fällt die Reichweite im Haus/ Wohnung dementsprechend kleiner aus, als z. B. im Freien. Dies ist jedoch eigentlich selbsterklärend. 

(Koppeln und Reichweite: 4 von 5 Punkten)

Akku

Beyerdynamic hat im Inneren des Lagoon ANC einen Lithium-Polymer Akku, mit einer Kapazität von 1.100 mAh verbaut. Dieser soll ohne aktiviertem ANC eine Akkulaufzeit von bis zu 45 Stunden und mit ANC bis zu 24,5 Stunden ermöglichen. 

Die Laufzeit des Akkus hängt wie immer natürlich sehr davon ab, wie laut man Musik hört und in welcher Stufe man ANC nutzt. Schließlich verbraucht ANC aufgrund des ständigen messen und erzeugen des dementsprechenden Gegenphasigen-Signals relativ viel Strom. 

In meinem Testzeitraum von knapp 4 Wochen habe ich den Lagoon ANC immer wieder genutzt, jedoch keinesfalls 20 Stunden oder mehr am Stück. Dennoch kam ich zusammengerechnet auf eine Laufzeit von etwa 20 Stunden mit aktiviertem ANC Stufe 2. Ohne würd ich grob geschätzt sagen, dass man die versprochenen 45 durchaus erreichen kann, jedoch nicht auf hoher Lautstärke. Auf einer höheren Lautstärke würde ich persönlich daher eher 40 Stunden zusammengerechnet angeben. Da ich den Kopfhörer jedoch ausschließlich in meinem Testzeitraum mit ANC Stufe 2 genutzt habe, ist der Wert ohne ANC eher ein Schätzwert. 

Der 1.100 mAh große Akku ist natürlich relativ groß und so braucht dieser, trotzt USB-Typ-C Ladenschluss von 0 auf 100 % knapp 3 Stunden, bis dieser wieder voll aufgeladen ist. Eine Schnellladefunktion wurde leider nicht integriert.

(Akku: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit dem Beyerdynamic Lagoon ANC hat das Unternehmen aus Heilbronn den ersten aktiv Noise-Cancelling Kopfhörer auf den Markt gebracht. Mit diesem ist Beyerdynamic soweit ein absolut guter Start in diesem Bereich gelungen. Überzeugen konnte vor allem das sehr gute Klangbild, der hohe Tragekomfort, sowie die hohe Akkulaufzeit. 

sDoch gerade mit dem ANC kann er nicht ganz mit den Platzhirschen aus dem Hause Sony und Bose mithalten. Jedoch begibt sich der Lagoon ACN von Beyerdynamic immer noch auf einem sehr hohen Level und hat mir vom ANC dennoch im Alltag ganz gut gefallen. Vor allem kann Beyerdynamic hier jederzeit via Update weitere Veränderungen usw. vornehmen.

Preis/Leistung

Die UVP des Beyerdynamic Lagoon ANC liegt zum Marktstart bei einem stolzen Preis von 399€. Wer bereit ist, einen Kopfhörer in diesem Preissegment zu kaufen, dem kann ich nur dazu raten, dem Lagoon ACN von Beyerdynamic ebenfalls eine Chance zu geben. Die aktive Geräuschunterdrückung ist vielleicht nicht auf demselben Level wie bei Sony oder Bose, aber befindet sich dennoch auf einem sehr hohen Niveau. Zudem kann der Kopfhörer mit einem ausgesprochen hochwertigen Klangbild überzeugen, welches dank personalisierter Klanganpassung noch besser dem eigenen Hörvermögen angepasst wird. 

Ebenso kann die Akkulaufzeit, der extrem gute Tragekomfort und die überraschen präzise Touchpad-Steuerung in meinem Test überzeugen. Bemängeln könnte man in diesem Preissegment wiederum, dass man leider kein aptX HD Codec unterstützt. Damit würden Android-Nutzer noch besseren Klang geboten bekommen. Aber seinen wir mal ehrlich, für die meisten unter euch, ist der Klang schon so, ohne diesen Codec mehr als ausreichend.

Interessant für einige dürfte sicherlich auch die Verfügbarkeit von Ersatzteilen sein. Da kann ich euch soweit beruhigen, denn neben Ersatzpolster (Paar 22,90€), bietet Beyerdynamic auch das Hardcase (20,90€), das Klinken-Kabel ( 3,90€) und sogar die Treibereinheit (27,89€) als Ersatzteil an.

Beyerdynamic Lagoon ANC

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: beyerdynamic.de

JBL LIVE 400BT

JBL gehört wohl für die meisten zu den bekanntesten Audio-Herstellern im DACH-Bereich. Regelmäßig sieht man unterwegs Personen mit den mobilen JBL Lautsprechern, aber auch mit zahlreichen Kopfhörern. Kein wunder, denn der Hersteller bietet jedes Jahr zahlreiche neue Kopfhörer an, welche preislich oft sehr attraktiv sind.

Vor Kurzem hat JBL eine neue Kopfhörer-Serie Namens „LIVE“ vorgestellt, welche aktuell insgesamt vier Modelle umfasst. Die beiden Kopfhörer LIVE 650BTNC und LIVE 500BT sind als Over-Ear ausgeführt, der LIVE 400BT als ein On-Ear und beim LIVE 220BT handelt es sich um ein In-Ear Modell. Die Merkmale der LIVE-Serie sind die Integration von Ambient Aware, TalkTrue, einem bequemen Kopfbügel aus Textil und den Zugriff auf Sprachassistenten (Amazon Alexa und Google Assistant).

In dem heutigen Test möchte ich euch das On-Ear Modell, sprich den JBL LIVE 400BT genauer vorstellen. Ob es sich beim LIVE 400BT um einen guten On-Ear Kopfhörer handelt, erfahrt ihr in folgendem Testbericht, denn ich hab diesen ausführlich für euch getestet.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Bei dem Design der Verpackung bleibt JBL sich selbst treu und setzt so auf eine stabile schwarze Kartonage. Diese kommt in einer typischen von JBL verwendeten Umverpackung daher, welche in den Farben: weiß, schwarz und orange gehalten ist.

Da man dem bisherigen Design treu bleibt, wird wie bei den bisher von mir getesteten Produkten der Kopfhörer auf der Vorderseite als hochglänzendes Foto gezeigt. Zudem prangt hier natürlich auch das JBL-Firmenlogo und an der rechten Seite der Name des Kopfhörer-Modells. Unterhalb des Modellnamens verrät bzw. informiert JBL über die wichtigsten Funktionen des Produktes und weißt in der unteren linken Ecke auf die Unterstützung von Amazons Alex und Google Assistant hin.

Auf der rechten Seite der Verpackung ist die Außenseite der linken Ohrmuschel abgebildet, welche mit einer Touch-Oberfläche versehen wurde. Diese dient nicht zur Steuerung der Musik, sondern wie darüber angedeutet zur Aktivierung des zuvor in der App eingerichteten Sprachassistenten, dazu aber später mehr.

Die schwarz/grau Rückseite zeigt einem den JBL LIVE 400BT zum ersten Mal in der kompletten abfotografierten Ansicht. Ebenso wird auch hier das Firmenlogo und der Name des Kopfhörer-Modells erwähnt. Zudem werden hier links die für JBL wichtigsten Merkmale des LIVE 400 BT in mehreren Sprachen erläutert. Zur Akkulaufzeit erfährt man unten rechts zudem, dass diese bei bis zu 24 h liegt und innerhalb von 15 Minuten Ladezeit eine Musikwiedergabe von rund 2 Stunden erreicht wird. Zu guter Letzt sind an der Unterseite noch einige typischen Infos zum Unternehmen JBL zu lesen und der Lieferumfang ist hier mit Symbolbildern aufgelistet.

Klappt man die schwarze Innenverpackung nach dem Herausziehen auf, erblickt man direkt den JBL LIVE 400BT On-Ear Kopfhörer in einem schwarzen Kunststoff-Einleger. Zudem befindet sich darunter in einer separaten Aussparung noch das orangefarbene USB-A auf Micro-USB-Ladekabel, sowie ein Beutel, indem sich ein 2,5 auf 3,5 mm Klinkenkabel befindet, welches zudem mit einem Mikrofon ausgestattet ist. Zu guter Letzt befinden sich unter dem Kunststoffeinleger noch die üblichen Kurzanleitungen usw.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Beim JBL LIVE 400BT handelt es sich wie bereits eingangs des Testberichtes erwähnt um einen On-Ear Kopfhörer. Daher liegt dieser mit den Polstern komplett auf den Ohren auf, anstelle wie bei Over-Ear-Kopfhörern auf dem Kopf bzw. um die Ohren herum. Dabei muss natürlich jeder selbst entscheiden, ob er sich lieber für ein Over-Ear Modell, oder für solch ein On-Ear Modell entscheidet.

Beim Kopfhörer selbst, setzt JBL auf relativ viel Kunststoff, sodass dieser möglichst leicht beim Tragen und Transport ist. Dies ist keinesfalls negativ auszulegen, da dies bei sehr vielen anderen Herstellern bzw. deren On-/Over-Ear-Kopfhörer ebenfalls der Fall ist. Die wichtigsten Elemente wie z. B. der Verstellmechanismus und der Kern des Kopfbügels wurden jedoch aus Federstahl gefertigt. Der Kopfbügel ist nicht wie bei vielen anderen Kopfhörern mit Kunstleder überzogen, sondern mit einem gut anfühlenden Textilstoff. Auf der Oberseite wurde zudem ein JBL Schriftzug angebracht.

Insgesamt würde ich das Design als elegant, sportlich aber zugleich als zurückhaltend beschreiben. Schließlich kommt zumindest mein getestetes Modell in einem schlichten mattschwarz mit ein paar wenigen hochglänzenden Elementen daher. Wer es unter euch jedoch etwas farbiger bevorzugt, kann eventuell zu den drei weiteren Farben greifen. Dabei sind folgenden weitere Farben verfügbar: dunkelblau, weiß oder weinrot.

Bei sämtlichen Farbvarianten ist der Kunststoff Matt gehalten. Lediglich die beiden Enden des Kopfbügels, der Ring um die Ohrmuscheln und das vertiefte JBL-Logo auf den Ohrmuschel-Außenseiten wurde hochglänzenden ausgeführt. Die Bügelverstellung aus Metall besitzt insgesamt, 8 verstellbare Raster und kann an beiden Seiten eingeklappt werden. Da zudem die Ohrmuschel auch noch 90° eingedreht werden können, kann der Kopfhörer deutlich einfach und platzsparender im Rucksack verstaut werden. Jedoch fehlt hier wie bereits erwähnt ein Transportetui, sodass man der Kopfhörer geschützt vor Kratzern verstauen kann. 

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Der neue JBL LIVE 400BT macht von seiner Verarbeitung einen sehr guten Eindruck. Der Kopfhörer ist wie bereits erwähnt, zwar fast komplett aus Kunststoff gefertigt, wirkt aber keinesfalls billig oder neigt auch nicht zum Knarzen beim Aufsetzen. So würde diesem vermutlich selbst ein Sturz von einem Meter auf den Boden sicherlich nichts passieren. Bis vermutlich die ein oder andere Schramme im Kunststoff, doch die würde bei jedem anderen Kopfhörer ebenfalls entstehen. 

Die Ohrpolster wurden wie häufig nicht aus Echtleder, sondern aus PU-Leder, einem Kunstleder Imitat hergestellt. Dieses fühlt sich soweit sehr gut an und zudem ist es genauso wie der Textilbügel ausgezeichnet gut gepolstert. 

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtOver-Ear-Kopfhörer
KategorieOn-Ear-Kopfhörer mit Bluetooth 4.2
FarbeSchwarz; weitere Farben: dunkelblau, weiß oder weinrot
AkkuAkkulaufzeit bis zu 20 Stunden, Ladezeit bis zu 2 Stunden. Schnellladefunktion integriert: 15 min = 2 h Musikwiedergabe.
Gewicht186 Gramm
MaterialHochflexibler Kunststoff
Bluetooth4.2
TönerJeweils links und rechts ein 40-mm Treiber
Lieferumfang1x JBL LIVE 400BT On-Ear-Kopfhörer
1x Klinkenkabel mit Mikrofon
1x Micro-USB-Ladekabel
Kurzanleitungen

Tragekomfort

Der Tragekomfort des neuen JBL LIVE 400BT ist natürlich Geschmacksache, denn der On-Ear Kopfhörer liegt nicht wie ein Over-Ear Kopfhörer um das Ohr herum auf, sondern auf dem Ohr. Dies kann bei einigen Modellen dafür sorgen, dass der Kopfhörer aufgrund des zu hohen Anpressdruckes oder unbequemen Ohr-Polsterrungen auf Dauer zu unangenehm drückt.

Ein On-Ear Kopfhörer ist aufgrund dessen, dass dieser direkt auf dem Ohr aufsitzt und nicht den Höhenunterschied von Ohr zum Kopf überbrücken muss, deutlich dünner gepolstert. Daher sind On-Ear Kopfhörer oftmals leichter als Over-Ear Modelle und auch beim Transport komfortabler, aufgrund von Klappmechanismen usw. Dadurch erreicht JBL mit dem neue LIVE 400BT ein Gewicht von knapp 186 Gramm. Der Kopfhörer fällt angenehm groß aus, sodass dieser aufgrund der ausreichenden Verstellmöglichkeiten des Kopfbügels nicht nur für kleinere Kopfe, sondern auch etwas größere passt. 

Häufige fragen bei On-und Over-Ear Kopfhörern ist natürlich, ob diese für Brillenträger geeignet sind. Ich persönlich bin zwar kein Brillenträger, habe das Ganze aber häufig an sonnigen Tagen zusammen mit meiner Sonnenbrille getestet. Dabei kann ich soweit sagen, dass der Tragekomfort mit Brille bei kürzerer Zeit absolut angenehm ist. Erst nach längerer Zeit wird es jedoch je nach breite der Brillenbügel und eigenem Empfinden etwas unangenehm. 

Sicherlich suchen einige unter euch auch einen guten Kopfhörer, denn man für den Sport, als auch im Sportstudio nutzen kann. Dies empfiehlt sich ja eigentlich förmlich aufgrund der TalkTrue und Ambient Aware Funktion. Doch für sportliche Aktivitäten kann ich den JBL LIVE 400BT weniger empfehlen. Schließlich würde sich der Textilüberzug am Kopfband mit Schweiß vollsaugen und dieser Bezug ist leider nicht entfernbar, sodass man diesen nach einiger Zeit reinigen könnte.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Bedienung

Kommen wir nun zur Steuerung und Bedingung des JBL LIVE 400BT. Fast alle Bedienelemente befinden sich praktisch für Rechtshänder auf der rechten Seite des Kopfhörers. Lediglich die Touch-Oberfläche zum sprechen mit dem aktivierten Sprachassistenten, sowie der Micro-USB-Ladeanschluss und eine kleine Status-LED sind an der linken Seite zu finden. Die jeweiligen Seiten sind übrigens sehr einfach an dem Buchstaben „R/L“ welcher jeweils im Innenstoff der Ohrmuschel eingenäht wurde zu erkennen. 

Anders wie jedoch aktuell bei Kopfhörern zum Großteil der Trend geht, setzt JBL zumindest beim neuen LIVE 400BT nicht auf Touch-Bedienelemente zum Steuern der Musik und Funktionen, sondern auf echte Drucktasten und Schiebe-Elemente. Die Tasten sind allesamt an den Seiten der Ohrmuschel angeordnet. Direkt nach unten gerichtet ist die 2,5 mm Klinkenbuchse und nach hinten weg, folgt die 3-Tasten-Bedienung, über welche man die Lautstärke erhöht, absenkt oder die Musik pausiert. Drückt man die Lauter-Taste für 2 Sekunden, dann springt man einen Titel vor und mit der Leiser-Taste einen Track zurück. Direkt darüber ist der Power ON/OFF Schieber zu finden, mit den man durch zwei Sekunden nach oben schieben den Kopfhörer Ein-/ bzw. Ausschaltet. Mit den Plus und Minus-Tasten könne zudem eingehende Anrufe angenommen oder abgewiesen werden.

Nach vorne verlaufend folgen zwei weitere Tasten sowie ein Mikrofon. Bei dem ersten Knopf handelt es sich um die Bluetooth-Taste. Möchte man den Kopfhörer in den Kopplungsmodus versetzen, genügt es, die Taste für zwei Sekunden gedrückt zu halten. Über die andere Taste kann man zwischen den Zusatzfunktionen TalkThru On, Ambient Aware On und beide Funktionen aus wechseln. Auf diese Funktionen, bzw. was diese bringen, gehe ich später noch etwas genauer ein.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

Technisch betrachtet, hat JBL im LIVE 400BT On-Ear Kopfhörer wie bei vielen Kopfhörern üblich, je Seite einen 40 mm großen Treiber verbaut. Diese sollen einen Frequenzbereich von 20-20.00 Hertz abbilden können, was völlig ausreichend ist. Schließlich kann ein durchschnittliches menschliches Gehör alles, was im Frequenzbereich darüber oder darunter liegt, sowieso nicht hören. Des Weiteren gibt JBL die Impedanz mit 32 Ohm an, womit auch eine kabelgebunden Musikwiedergabe via Smartphone problemlos möglich ist (sofern euer aktuelles Smartphone noch einen Klinkenanschluss besitzt). Die Treiberempfindlichkeit (Schalldruckpegel) liegt bei einem Wert von 106 dB, somit sollten die Kopfhörer zudem eine gute maximale Lautstärke bieten. So viel zu den technischen Daten, nun möchte ich euch meine Empfinden des Klangbilds genauer beschreiben.

Für die Musikwiedergabe ist es eigentlich nicht erforderlich, die JBL Headphones App zu installieren. Diese wird lediglich zum Verändern der EQ-Einstellungen oder dem Einrichten der Sprachassistenten benötigt. Über die EQ-Einstellungen kann man praktischerweise die Klangabstimmungen auf die eigenen Vorlieben anpassen. Doch im Test möchte ich mich persönlich auf den von Werk abgestimmten Klang konzentrieren.

Klanglich reiht sich der JBL LIVE 400BT in die Typische etwas Tiefton verstärkte Klangcharakteristik von JBL ein. Das Volumen der Tiefen ist sehr voluminös und kraftvoll. Die Mitten wiederum, sowie die Höhen sind zwar klanglich gut auf die Tiefen abgestimmt, jedoch etwas im Hintergrund gehalten. Somit macht der JBL LIVE 400BT unterwegs in der Stadt, oder im Zug definitiv viel Spaß, denn zudem kann dieser auch sehr laut Musik wiedergeben. Doch definitiv handelt es sich hier logischerweise schon aufgrund des bassbetonten Klangs, nicht wirklich um einen Kopfhörer, der sich für die Wiedergabe von Hi-Res Musik eignet und daher ist dieser On-Ear Kopfhörer nichts für die audiophilen Leute unter euch.

JBL hat wie bereits Eingangs des Testberichtes erwähnt zwei durchaus nützliche Zusatzfunktionen in die neue LIVE-Kopfhörer-Serie integriert. Die TalkTrue und Ambient Aware Funktion. Was diese genau bringen, möchte ich hier ebenfalls kurz erwähnen. Sollte man z. B. unterwegs mit einem Kollegen reden wollen, bzw. man stellt fest, dass eine Person in der Stadt einen anspricht, könnte man jederzeit die sogenannte TalkTrue-Funktion aktiveren. Durch diese wird die Musik automatisch auf eine sehr geringe Lautstärke reduziert und die außen am On-Ear-Kopfhörer angebrachten Mikrofone leiten die Gespräche des gegenüber direkt in den Innenbereich des Kopfhörers durch, sodass man die Stimmen absolut klar und deutlich hört. Anfangs ist dies etwas ungewohnt, da ich es früher so gewohnt war, dass wenn ich mit jemand geredet habe, automatisch die Kopfhörer abgelegt hab. Doch nach einer weile gewöhnt man sich durchaus an diese nützliche Funktion. Jedoch ist es weniger sinnvoll, die Funktion bei einem windigen bzw. stürmischen Tag zu nutzen, da dabei der Wind als störendes rauschen direkt zum Ohr durchgeleitet wird. 

Eine ähnliche Funktion ist das Ambient Aware Feature. Diese funktioniert im Prinzip ähnlich, senkt jedoch die maximale Lautstärke nicht ganz so sehr ab, sodass diese bei etwas 60 – 70 % der ursprünglichen max. Lautstärke bleibt. Die Umgebungsgeräusche, also Autos, Stadtbahnen usw. hört man dadurch jedoch besser also ohne die Funktion, da diese zusätzlich über die Mikros durchgelassen werden. Dadurch bewegt man sich vor allem in einer Stadt, in welcher etwas mehr Verkehr unterwegs ist, als Fußgänger deutlich sicherer. Beim Fahrrad fahren würde ich jedoch nicht dazu raten, denn schließlich ist es mit Kopfhörern im Straßenverkehr trotz dieser Funktion einfach zu gefährlich. Zudem würde es einen Polizisten, der euch mit Kopfhörern auf dem Fahrrad erwischt sicherlich nicht interessieren, ob ihr die Leute im Umfeld durch diese Ambient Aware-Funktion hört oder nicht.

Wird man beim Musikhören angerufen, und nimmt den Anruf direkt über den Kopfhörer oder auch am Smartphone an, da man dieses gerade in der Hand hat. Kann man das Telefonat direkt über den JBL LIVE 400BT führen. Beim annehmen werden automatisch sofern aktiviert die Talk True oder Ambient Aware-Funktion deaktiviert, da man sonst den Gesprächspartner kaum hören würde und die Mikrofone dazu genutzt werden die Umgebungsgeräusche herauszufiltern. Das Telefonieren mit dem JBL LIVE 400BT funktioniert soweit sehr gut, sodass ich meinen Gesprächspartner und dieser mich problemlos verstehen konnte. Ebenso kann ich keine Kritik bei der Latenz feststellen, denn die Videos und der von den Kopfhörern wiedergegebene Ton war absolut synchron (getestet mit einem iPhone X).

(Klang: 4 von 5 Punkten)

App

JBL bietet bereits für einige Kopfhörer-Serien wie z. B. die Everest-Serie und nun auch die LIVE-Serie eine passende App an, über welche man zum Teil sinnvolle Zusatzfunktionen erhält. Diese App hört auf den Namen „My Headphones“ und steht als kostenloser Download, sowohl auf iOS, als auch Android im jeweiligen AppStore bereit.

JBL Headphones
Preis: Kostenlos
JBL Headphones
Preis: Kostenlos

Zwingend erforderlich ist die App zwar definitiv nicht. Möchte man jedoch z. B. Alexa oder den Google Assistant auf dem Kopfhörer zur Verfügung haben, oder per Equalizer Veränderungen am Klangbild des Live 400BT vornehmen, kommt man daran nicht ganz vorbei. 

Startet man die App das erste Mal, wird man sehr einfach Schritt für Schritt durch die Einrichtung und das Menü navigiert. Zudem wird einem in jedem Einstellungsfenster alles ganz gut erklärt. Ist dies soweit durchgeführt, landet man nach jedem Start der App auf dem Startbildschirm, auf dem sämtliche kompatiblen Kopfhörer die man selbst besitzt angezeigt werden. Zumindest sofern diese angeschaltet sind und man diese vorher mit dem Smartphone via Bluetooth gekoppelt hat.

Klickt man hier auf den JBL LIVE 400BT landet man in desem Einstellungsmenü, wo man direkt unter der Abbildung des Kopfhörers, dessen restliche Akkulaufzeit in Prozent angezeigt bekommt. Unmittelbar darunter kann man zudem via App die TalkThru oder Ambient Aware-Funktion zu- oder abschalten. Zudem ist es direkt von hier aus im unteren Bereich möglich, die EQ-Einstellungen vorzunehmen oder ein eigenes Klangprofil zu erstellen und zu abzusichern. Über das Zahnrad im rechten oberen Bereich gelangt man in ein weiteres Untermenü. In diesem kann man die automatische Abschaltung bei 10 Minuten ohne Musikwiedergabe Aktiveren bzw. Deaktivieren und die Assistenten einrichten, oder auf die Gerätehilfe zugreifen. Vielmehr Wichtiges gibt es hier in der App jedoch nicht zu sehen.

(App: 3,5 von 5 Punkten)

Koppeln und Reichweite

JBL setzt beim LIVE 400BT auf Bluetooth 4.2. Dies ist zwar nicht die neuste Verbindung, doch es reicht problemlos aus. Schließlich bietet der Kopfhörer eine ausreichende Akkulaufzeit (dazu im nächsten Punkt mehr) und bietet zudem eine Bluetooth-Reichweite von knapp 12-15 Metern. Bei den Audio Codec-Formaten wird neben dem Standard SBC vermutlich auch, die für Android Smartphone bessere aptX Verbindung unterstützt. Diese ermöglicht Audio Übertragungen in nahezu CD-Qualität.

Eine weitere Besonderheit des JBL LIVE 400BT ist die sogenannte Multi-Point-Verbindung. Dies ist vor allem für Leute, die gerne mehrere Geräte gleichzeitig bzw. nebenher nutzen von Vorteil. Dies gelingt dadurch, dass sich der JBL LIVE 400BT mit zwei Geräten gleichzeitig verbinden kann. Schaut ihr z. B. auf dem iPad ein Video und erhaltet zufällig einen Anruf, wird in diesem Fall automatisch die Musik pausiert und das Telefonat über das Smartphone geführt, da Telefonate immer bevorzugt behandelt werden. Wollt ihr z. B. von der Musikwiedergabe vom iPad zum iPhone wechseln, genügt es, auf dem iPad die Musik zu pausieren und am iPhone auf Play zu drücken. Voraussetzung ist hier jedoch, dass man zuvor bereits beide Geräte per Bluetooth mit dem JBL LIVE 400BT gekoppelt hat. 

(Koppeln und Reichweite: 4 von 5 Punkten)

Akku

JBL gibt an, dass die Akkulaufzeit des LIVE 400BT bei bis zu 24 Stunden liegen soll. Dafür hat man einen Lithium-Polymer-Akku (3,7 V DC, 700 mAh) verbaut. Diese Laufzeit hängt natürlich wie immer von der von einem selbst festgelegten Lautstärke ab und ob und wie oft man Ambient Aware und TalkTrue verwendet. Im Großen und Ganzen kam ich zusammengerechnet zwar nicht auf die 24 Stunden, doch die von mir erreichten 20 Stunden sind dennoch absolut ausreichend.

  Sobald der Akku des Kopfhörers leer sein sollte, dauert es für eine komplette Aufladung knapp 2 Stunden. Zudem hat JBL auch noch eine Schnellladefunktion integriert, sodass der Akku von 0 % bereits nach 15 Minuten, wieder für knapp 2 Stunden Musikwiedergabe aufgeladen ist. Wie bei vielen anderen Kopfhörern ist es auch beim JBL LIVE 400BT so, dass man diesen leider währenden des Auflade-Vorgangs nicht zum Musikhören nutzen kann. Dies ist für mich persönlich jedoch nicht weiter schlimm, da ich persönlich fast alle meine Geräte meistens in der Nacht auflade.

(Akku: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

JBL hat mit dem LIVE 400BT einen guten On-Ear Kopfhörer auf den Markt gebracht. Dieser ist JBL soweit sehr gut von der Optik und der Verarbeitung gelungen. JBL verspricht hier auf der Produktseite einen On-Ear Kopfhörer, welcher wie die anderen Produkte der LIVE-Serie mit einem verstärkten Bassbereich und nützlichen Funktionen wie der Ambient Aware und TalkTrue-Technologie daher kommt. Zudem bietet man mit einem Akku, der eine Laufzeit von bis zu 24 Stunden ermöglicht ausreichend Musikspielzeit.

Preis/Leistung

Neben dem angenehmen Tragekomfort kann der neue JBL LIVE 400BT mit einer guten Klangabstimmung überzeugen. Die gut abgestimmte Dynamik wird hier von einem präsenten Mittel-/Hochtonbereich und dem verstärken Bassbereich unterstützt. Klar gehört der Kopfhörer klanglich nicht zu den Modellen, die hier neue Maßstäbe setzen. Doch für die geforderte UVP von 129€ erhält man hier definitiv ein klanglich und von der Verarbeitung guten On-Ear Kopfhörer.

JBL LIVE 400BT

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 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: JBL.at

Teufel Effekt

Vor Kurzem habe ich euch die neue Teufel Ultima 40 Aktiv Serie (2018) vorgestellt. Wie in dem Testbericht dazu bereits berichtet, habe ich das Set zusammen mit dem beiden Teufel Effekt Lautsprechern getestet. Diese können entweder separat erworben werden, oder wie ich das gemacht habe im Teufel Ultima 40 Aktiv Surround 4.0-Set.

Wer sich für diese beiden zusätzlichen Stereo-Lautsprecher für den Rear-Bereich (Hinteren) entscheidet, bekommt zusammen mit der Cinebar Pro oder den Teufel Ultima 40 Aktiv Standlautsprechern einen echten Surround-Sound geboten. Wie diese im Klangtest abgeschnitten haben und wie diese verbunden werden, erfahrt ihr wie gewohnt in folgendem Testbericht. 

Teufel Effekt

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Wie für Teufel üblich, kommen auch die neuen Effekt-Lautsprecher in dem typischen schlichten, einfarbigen Karton daher. Die Verpackung, indem die beiden Lautsprecher verpackt sind, dient auch hier gleichzeitig als stabiler Versandkarton. Schließlich ist auch hier im Inneren alles sicher vor Transportbeschädigungen geschützt. In dem Karton befinden sich gleich beide Lautsprecher und sämtlicher Zubehör.

Auf langen Seiten der Verpackung prangt wie für Teufel üblich, der Firmenname und der Namen des Produktes. An den beiden kurzen Seiten wiederum gibt es einige Infos zum Produkt. Somit erfährt man hier die Einheit (2) und die Abmessungen, die Farbe, sowie das Gewicht. Zu guter Letzt, wird anhand des großen Aufklebers auf der Seite noch darauf hingewiesen, dass man, sofern man die Effekt Lautsprecher mit der Cinebar Pro verwenden möchte, zuvor noch ein Update auf die Cinebar installieren muss. Dieses Update findet man wie üblich online bei den Softwareupdates bei Teufel.

Öffnet man die Verpackung an der Oberseite, dann findet man darin einen Styroporeinsatz. Unter diesem befindet sich die Bedienungsanleitung, sowie die beiden Effekt-Lautsprecher. Beide Lautsprecher sind zudem in einer Schutzfolie verpackt. Das Stromkabel ist fest verbunden und jeweils 4 Meter lang.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Direkt nach dem Auspacken hat man zwei identische Lautsprecher vor sich stehen. Eine feste Vorgabe, welcher der beiden Lautsprecher später hinten rechts oder links steht bzw. hängt, gibt es nicht. Schließlich wird dies an der Rückseite der Speaker bestimmt, dazu aber gleich mehr. 

Da beide Teufel Effekt Lautsprecher identisch ausgestattet sind, haben beide dieselben Abmessungen. So sind die Effekt Speaker 15,3 cm hoch, 11,2 cm breit und ebenso 11,2 cm tief. Das Gewicht der einzelnen Lautsprecher liegt mit 960 Gramm knapp unter 1 Kilogramm.

Das Gehäuse besteht aus Kunststoff, welches an der Vorderseite hinweg über beide Seiten und leicht nach hinten mit einem typischen Lautsprechergitter versehen wurde. An der Vorderseite sieht man die beiden Treiber durch, auf die ich später unter Klang noch genauer eingehen werde. An der Rückseite befindet sich eine Aluminiumschiene, in welcher eine Schlüssellochöffnung für eine Wandmontage integriert ist. Zudem ist diese Schiene mit dem Gehäuse verschraubt und hält das u-förmige Lautsprechergitter an seinem Platz. 

Unterhalb der Aluminiumschiene ist eine Aussparung vorhanden. Hier ist wie bereits eingangs angedeutet ein Schieberegler, mit den man bestimmt, ob der jeweilige Effekt-Lautsprecher den linken rückseitigen Kanal wiedergeben soll, oder den rechten. Direkt daneben geht das fest verbundene 4 Meter lange Stromkabel aus und daneben befindet sich der Pairing-Knopf über den die beiden Speaker mit der Ultima 40 Aktiv-Serie verbunden werden können. Darauf gehe ich jedoch später genauer ein. An der Oberseite im hinteren Bereich gibt es eine kleine Status LED, welche je nach Status unterschiedlich weiß und im Standby-Betrieb rot aufleuchtet.

Betrachtet man die Unterseite, befindet sich hier in der Mitte der typische Teufel Aufkleber, welcher über den Gerätenamen und die Seriennummer informiert. Zudem ist in einer U-Form ein rotes Antirutsch-Gummi angebracht, sodass die Effekt Lautsprecher auch beim Abstellen z. B. in ein Regal gegen das Verrutschen abgesichert sind. Alternativ kann man die beiden Effekt-Lautsprecher auch auf Standfüße stellen, diese bietet Teufel im Shop separat für 49€ an.

Die Effekt-Lautsprecher sind in drei Farben bzw. Farbkombinationen erhältlich. Neben dem von mir gezeigten, komplett schwarzen Geräten, gibt es noch ein paar komplett in Weiß und in weiß mit schwarzem Lautsprechergitter. Die Zierringe um die beiden Lautsprecher sind beim schwarzen Modell in Rot und bei den weißen Geräten in Schwarz gehalten. Zu guter Letzt prangt an der Vorderseite im unteren Bereich noch ein Teufel Logo.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der beiden Teufel Effekt Lautsprechern ist soweit sehr gut. Man hat hier dank der simplen Lösung mit den Schlüsselloch-Ösen sogar an eine integrierte Wandhalterung gedacht. Dadurch ist es möglich, die beiden Effekt-Lautsprecher lediglich durch das Einbringen einer Schraube, an deren Kopf sicher aufzuhängen. Natürlich können die Lautsprecher aber wie bereits erwähnt, einfach in ein Regal gestellt werden, dabei sollte jedoch die richtige Höhe und Entfernung eingehalten werden. Sind die Effekt Lautsprecher zu hoch oder zu niedrig aufgestellt, bringen diese logischerweise nicht den gewünschten Surround-Effekt. Auf die richtige Position gehe ich gleich unter dem nächsten Punkt genauer ein. Da die Effekt-Lautsprecher mit Funk ihr Signal zugesendet bekommen und diese mit einem 4 Meter langen Stromkabel bestückt sind, muss man lediglich auf die Reichweite zu einer Steckdose achten. Daher muss kein weiteres Kabel zu dem Sender (Ultima 40 Aktiv) gelegt werden. 

Bemängeln könnte ich lediglich die etwas zu Hellen bzw. nicht abschaltbare oder dimmbare Betriebs-LED´s. Denn im dunklen Räumen ist diese eigentlich etwas zu hell und könnte einen eventuell etwas stören. Da meine Speaker sich jedoch hinter mir befinden, und das Bild wie üblich vorne am Fernseher abgespielt wird, stört dies mich persönlich nicht wirklich.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Lautsprecher Anzahlje Lautsprecher: ein 19 mm Hochtöner und 76 mm Mitteltöner
Gesamtausgangsleistungje 35 Watt Watt
Gehäuse MaterialKunststoffgehäuse
AnschlussmöglichkeitenNetzstromkabel, Verbindung zur Cinebar Pro und Ultima 40 Aktiv-Serie via Funk.
StromversorgungNetzbetrieb 4 Meter lang.
Maße/Gewicht15,3 x 11,2 x 11,2 cm (HxBxT) Gewicht: 0,96 Gramm.
Frequenzbereich120 – 20.000 Hz
Lieferumfang2 x Effekt Lautsprecher
Bedienungsanleitung

Einrichtung und Installation

Der Aufbau bzw. die Installation der Teufel Effekt-Lautsprecher ist wirklich kinderleicht und in wenigen Minuten erledigt. Zuerst sucht man sich den idealen Platz für die beiden Funklautsprecher aus. Dieser sollte sich seitlich oder rückwärtig von der Couch befinden und in einer Höhe von 1,20 m bis 2,10 m liegen. Zudem solle man beachten, dass der Mindestabstand bei 1 Meter liegt, da diese eben nur für einen Surround Effekt sorgen und nicht als normaler Lautsprecher dienen. In der Anleitung und auf der Homepage gibt Teufel zusätzliche Informationen an, was man bei der Positionierung beachten sollte und in welchem Bereich diese für die besten Ergebnisse aufgestellt bzw. aufgehängt werden sollten. Die Reichweite der Effekt-Lautsprecher liegt übrigens bei 15 Metern, jedoch wird kaum jemand unter euch die Speaker so weit vom Platz entfernt aufstellen.

Ist dies soweit getan und die Effekt-Lautsprecher sind am gewünschten Ort positioniert, kann man diese dank 4 Meter langen Stromkabel mit einer Steckdose in der Nähe verbinden. Nach dem erstmaligen verbinden mit dem Strom befinden sich die beiden Effekt-Lautsprecher bereits im Kopplungsmodus. Dies erkennt man an dem weißen Aufblinken der Betriebsanzeige (Status-LED im oberen hinteren Bereich). Dabei suchen die Signal-Empfänger der Teufel Effekt Speaker nach einem kompatiblen Sender, in meinem Fall das Ultima 40 Aktiv System. Sollte der Kopplungsmodus nicht von alleine starten, drückt man für einige Sekunden die Pairing-Taste an der Rückseite der beiden Lautsprecher, bis die Betriebs-LED weiß aufblinkt. Anschließend geht man via Fernbedienung der Ultima 40 Aktiv Standlautsprecher in das Lautsprecher-Einstellungen -> Rear-Lautsprecher und dann koppeln wählen. Nun sollte die Status-LED an der Oberseite permanent weiß leuchten, was zeigt, dass die Speaker verbunden wurden.

Zur Klangeinstellung der Effekt-Lautsprecher ist es nun noch erforderlich, sofern nicht bereits geschehen, den Kanal (rechts oder links) per Schieberegler an der Rückseite zu bestimmen. In dem Lautsprecher-Klangmenü der Ultima 40 Aktiv Lautsprecher kann man nun auch via Fernbedienung die Lautstärke des jeweiligen Lautsprechers einstellen, indem man die Entfernung zum jeweiligen Effekt-Lautsprecher in Metern auswählt. Ist die Ersteinrichtung erledigt, schalten sich die beiden Effekt Speaker jedes Mal beim Ein- und Ausschalten der Ultima 40 Lautsprecher völlig automatisch mit an.

(Einrichtung und Installation: 4,5 von 5 Punkten)

Klang

Kommen wir nun wie gewohnt zum wichtigsten Thema von Lautsprechern, dem Klang. Denn dieser entscheidet am Ende, ob man sich ein Lautsprecher-Set kauft, oder eben nicht. Doch wie gewohnt möchte ich euch zuvor einige technische Daten des verbauten Systems näher erläutern.

Teufel setzt hier auf ein 2-Wege-System, welches eine breite Abstrahlcharakteristik bietet. Dafür hat man in jeden der beiden Effekt-Lautsprecher einen 19 mm Hochtöner und 76 mm Mitteltöner verbaut, die wie für Teufel üblich von einem Class-D Verstärker angetrieben werden. Der Verstärker bietet eine Ausgangsleistung von 35 Watt, was für Rear-Speaker total Ausreichend ist. Des Weiteren gibt Teufel einen Frequenzbereich von 120 – 20.000 Hz an und einen standby Stromverbrauch von 0,5 Watt.

So viel zu der verbauten Technik usw. doch viel wichtiger ist doch die Frage, wie gut klingt das ganze verbaute Set-up im Test. Ich habe die Effekt-Lautsprecher im täglichen Alltag zusammen mit meinen Teufel Ultima 40 Aktiv Lautsprechern im Einsatz und schaue darüber Filme am Fernseher oder höre auch via Bluetooth Musik. Zusammen mit dem Ultima 40 Aktiv Standlautsprecher-Set, schaffen die Effekt-Speaker einen raumfüllenden Klang zu erzeugen, sodass die räumliche Darstellung noch einmal deutlich zunimmt. Heranfahrenden Autos aus dem Hintergrund hört man dadurch noch besser und der Hubschrauber, der von unten am Bildschirm nach oben hinweg fliegt, nimmt man zuerst, von hinten war.

So fühlt man sich noch mehr in den Film integriert und bekommt ein klasse Klangspektrum geliefert. Die räumliche Darstellung könnte ihr sehr durch die Positionierung der Effekt Speaker zu euch und die eingestellte Entfernung und den db-Wert des jeweiligen Lautsprechers verändern. Von daher empfiehlt es sich, aufjeden Fall am Anfang etwas länger damit herum zu experimentieren. Hat man die für einen selbst best klingende Abstimmung gefunden, wird man so wie bei mir mit einem raumfüllenden und sehr überzeugenden Surround-Sound umhüllt, der absolut Spaß macht. 

Achten solltet ihr jedoch, dass es sich um Rear-Speaker handelt, die nur bestimmte Töne, also Effekte wie Explosionen verstärken usw. Daher laufen die Effekt-Speaker dezent im Hintergrund und unterstützen die Front-Lautlautsprecher nur, deswegen diese nicht zu laut einstellen. Das Geschehen im Film läuft schließlich auch vorne und nicht hinter einem ab.

Spielt man dem Surround-Set Dolby Digital Tonqualität zu, erhält man den besten Klang wie im Kino, wenn man zudem noch per Fernbedienung am Ultima 40 Aktiv Speaker die Dynamore-Center-Technologie aktiviert. Dadurch wird nämlich klanglich ein mittlerer Center-Speaker simuliert.

(Klang: 4,5 von 5 Punkten)

Teufel Effekt

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Teufel Ultima 40 Stereo

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TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Teufel wirbt die Effekt-Lautsprecher als perfekte Ergänzung für ausgewählte Produkte wie der Cinebar Pro und Ultima 40 Aktiv, da diese das ganze zu einem echten Surround-Set erweitern. Zudem wird mit einer einfachen Installation geworben, da das Set über Funk angesteuert wird. 

Möchte man daher echten und vor allem kabellosen (bis aufs Stromkabel) Surround-Sound haben, so ist das Effekt-Lautsprecher-Set genau das richtige. Denn damit sorgt man im eigenen Wohnzimmer schnell und einfach für absolute klangliche Kinoatmosphäre. 

Preis/Leistung

Die beiden Teufel Effekt-Lautsprecher sind entweder als einzelnes Paar für 399,99€ erhältlich oder im Teufel Ultima 40 Aktiv Surround-Set für 1.199,99€ enthalten. Im Surround-Set spart man eigentlich gegenüber dem Einzelpreis knapp 100€, doch da das Ultima 40 Aktiv Set aktuell 100€ reduziert ist, beläuft sich der Preis bis auf 1 Cent auf den gleichen Preis.

Möchtet ihr in eurem Wohnzimmer für hervorragende Kinoatmosphäre sorgen, dann kommt ihr um den echten Surround-Sound nicht drumherum. Ich persönlich habe mich für das Teufel Ultima 40 Aktiv Surround 4.0-Set für 1199,99€ (UVP) entschieden und kann es jedem Filmfan, der gerne regelmäßig daheim Filme anschaut und auch Musik hört absolut empfehlen. Hier bekommt man für sein Geld vom Preis-Leistungs-Verhältnis ein hervorragendes, aufeinander abgestimmtes Set, mit dem man sicherlich sehr lange sein Spaß haben kann.

Teufel Effekt

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: Teufel.de

Jaybird Run XT

Jaybird, eine bekannte Größe unter den Kopfhörer-Herstellern, hat bereits im September 2017 die ersten komplett kabellosen (True Wireless) In-Ear Ohrhörer vorgestellt. Diese hörten auf den Namen Jaybird Run, da diese bei allen sportlichen Tätigkeiten eine absolute Bewegungsfreiheit bieten. Nun hat man im Februar 2019 die neue Version der True Wireless In-Ear Ohrhörer vorgestellt, die Jaybird Run XT. Diese ähneln vom Design sehr den Vorgängern, jedoch hat man hier nicht nur neu Farben im Angebot, sondern diese dank IPX7-Zertifizierung gegen Wasser und Schweiß geschützt.

Kann die 2. Generation der Jaybird Run XT überzeugen und hat der Hersteller auch etwas unter der Haube (klanglich) verändert? Das erfahrt ihr in folgendem Testbericht, denn ich habe die Jaybird RUN XT ausführlich über mehrere Wochen getestet.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung der neuen Jaybird Run XT besteht aus zwei Teilen, dem eigentlichen stabilen Karton im inneren und der dünneren Umverpackung, welche mit einigen Informationen zum Produkt bedruckt wurde. Rund um der Verpackungshülle findet man daher technische Daten zu den In-Ear Ohrhörer und passend dazu einige Produktbilder. Werfen wir wie gewohnt vor dem Inneren der Verpackung erst einen Blick auf die Außenseiten.

Auf der Vorder- bzw. Oberseite wird wie bei vielen anderen Herstellern von Kopfhörern, eine Abbildung der beiden In-Ear Ohrhörer abgebildet und wie üblich prangt hier auch der Hersteller und Produkt-Name. Zudem werden diese hier als kabellose Sport-Kopfhörer geworben, was an dem sicheren halt, für den die zusätzlichen Ohreinsätze sorgen, liegt. Des Weiteren erwähnt Jaybird hier die fürs Unternehmen drei wichtigen Merkmale des Run XT. Zu diesen zählen: 4 Stunden Musikwiedergabe am Stück und zusätzliche 8 Stunden mit dem Ladecase, völlig schweißbeständig und wasserdicht dank IPX7-Zertifizierung und die eben erwähnten Sport-Fit Einsätze für den Sicheren halt bei jeglicher sportlichen Bewegung.

Auf den restlichen Seiten prangt ebenfalls das Jaybird-Logo und der Produktname, doch zudem gibt es auch hier noch verschiedene Infos zum Produkt. So beinhaltet die linke Seite eine Abbildung des Ladecases von oben und die beiden In-Ear Kopfhörer sind hier ebenfalls abgelichtet. Zudem weißt man in mehrer Sprachen, darunter auch deutsch auf folgendes hin: Für Sportler entwickelt, für jedes Abenteuer bereit. Bei der rechten Seite handelt es sich um einige Infos zur zugehörigen Jaybird App. Daher informiert man hier über die Funktionen, die ich euch später unter dem Punkt „App“ ebenfalls näher erläutere.

Weitere Informationen zu dem neuen Jaybird Run XT gibt es zudem noch auf der Rückseite, dabei handelt es sich sogar um sehr viele Informationen. Hier werden nämlich neben den bereits auf der Vorderseite erwähnten Merkmale noch drei weitere. Dazu zählt: Fast Charge ( 5 Minuten = 1 Stunden Musikwiedergabe, Premium Klang mit EQ-Benutzereinstellung und Musik, sowie Anrufe, die über die In-Ears getätigt werden können. Zudem ist in der rechten unteren Ecke noch eine Abbildung des kompletten Lieferumfangs abgebildet und an der unteren Stirnseite gibt es einige Infos zum Unternehmen. 

Zieht man die schwarze hochwertige Hauptverpackung aus der eben beschriebenen Umverpackung, kann man diese an der Seite aufklappen. 

Direkt kommt im oberen Bereich das Ladecase zum Vorschein, die beiden In-Ears befinden sich in dem Fall des Jaybird Run XT bereits im Ladecase. Unter dem Ladecase befindet sich eine kleine Abdeckung aus Kartonage, auf der in drei Schritten die Ersteinrichtung bzw. Verbindung mit dem Smartphone erläutert wird. Darunter befindet sich zudem noch ein kleiner Zipp-Beutel (zugeschweißt) in dem sich sämtliche Ohrtips, Sporteinsätze und das relativ kurze Micro-USB-Ladekabel befindet. Die üblichen Beschreibungen hat Jaybird unter einem weiteren doppelten Boden direkt darunter versteckt.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Seit einiger Zeit nimmt der Trend der soggenante True Wireless In-Ear Ohrhörer immer mehr zu. Daher setzen natürlich auch immer mehr Hersteller auf solch komplett getrennte In-Ear Ohrhörer. Mit den Jaybird Run, brachte das Unternehmen bereits gegen Ende 2017 die ersten True Wireless In-Ears auf den Markt. Nun folgt mit dem Jaybird Run XT bereits das neue Modell der In-Ears, welches mit zwei einzelnen In-Ears daher kommt und zudem ein zusätzliches Lade-/Aufbewahrungs-Case mitgeliefert wird.

In-Ear

Das Gehäuse, der Jaybird Run XT, welches aus Kunststoff gefertigt wurde, gehört zwar nicht ganz zu den kleinsten, aber dennoch ist es kompakt genug, sodass es nach dem Einsetzen in die Ohren verhältnismäßig wenig aus den Ohren hervorsteht. Der ovale äußere Gehäuse – Teil, also der, welcher später nach dem Einsetzen aus dem Ohr hervorsteht, ist knapp 20 mm x 15 mm klein (L x B). Zwar wirkt das Gehäuse auf den ersten Blick vom Volumen, also dem inneren Platz groß genug, also z. B. größer als die 1more E1026BT-I, dennoch bietet der Akku schon alleine von den Angaben der Hersteller weniger Akkulaufzeit (Jaybird Run XT = 4 Stunden), zum Vergleich 1more E1026BT-I bietet hier bei kleinerem Gehäuse bis zu 6,5 Stunden. 

Vom äußeren Durchmesser verläuft das Gehäuse noch etwas weiter mit denselben Maßen, jedoch etwas schräg. Schließlich befindet sich der Ohrkanal im unteren Bereich des Ohres, daher verläuft das Gehäuse nach einigen Millimetern wie bei In-Ears üblich, trichterförmig und etwas kleiner weiter. Am Ende befinde sich schließlich der typische dünnere Bereich der im Ohrkanal steckt und auf den das Ohrpassstück aufgezogen wird. Damit Jaybird die Run XT als Sport-Kopfhörer bezeichnen darf, hat man dem mittleren Teil der Ohrhörer noch soggenante Sport-Fit-Einsätze spendiert. Ob diese soweit für einen guten und vor allem sichern halt sorgen, verrate ich unter dem Punkt „Tragekomfort“

Bei der Steuerung der Musik über die Ohrhörer gibt es grundsätzlich zwei Arten von Bedienung, auf welche die verschiednen Hersteller setzen, von denen beide Vor- und Nachteile mit sich bringen.

Entweder setzten die Unternehmen bei ihren True-Wireless In-Ears auf eine Touch-Bedienung, oder auf eine Bedienung via Hardware-Tasten. Jaybird setzt bei den Run XT auf die herkömmliche Ein-Tasten Bedienung an jedem der beiden In-Ears. Mit dieser ist die Bedienung, sobald man sich die Befehle nach einer gewissen Eingewöhnungszeit eingeprägt hat, wesentlich einfacher, wie via Touch und zudem kommt es zu weniger Fehleingaben. Beide Ausführungen haben jedoch wie bereits erwähnt Vor- und Nachteile, bei Touch ist es z. B. der Nachteil, dass man hier jedes Mal beim berühren gegen die Außenfläche „klopft“ dies hört man bei vielen Modellen immer als kurzen dumpfen etwas störenden Ton. Bei einer richtigen Hardware-Taste wiederum ist es der Fall, dass man hier beim Drücken der Taste den Ohrhörer halten muss, oder den Ohrhörer ins Ohr drücken muss. Letzteres ist hier ebenfalls wieder etwas unangenehmer. Hier muss man daher selbst entscheiden, ob man eher Touch, oder eine echte Taste mit gutem Druckpunkt bevorzugt. Auf die Bedienung geh ich gleich noch genauer ein. 

Die äußere Oberfläche, welche nach dem Einsetzen ins Ohr nach außen zeigt, ist wie bei vielen True-Wireless In-Ears gewölbt. Auf dieser Fläche ist neben Drucktaste, auf der auch das erhaben Jaybird Logo prangt, eine kleine Staus-LED im oberen Bereich untergebracht. Die beiden Bedienteste sehen zwar groß aus, jedoch ist nur der untere Teil beweglich, im oberen Bereich ist die Oberfläche starr. Über diese Tasten kann man an jeder Seite verschiedenen Funktionen ausführen, auf diese ich wie versprochen nun genauer eingehen werde.

Das Einschalten der beiden In-Ears erfolgt wie bei allen True Wireless In-Ears entweder ganz simple durch das Entnehmen aus dem Lade-Case, aber kann auch zusätzlich wie im Falle der Jaybird Run XT durch das Drücken des Knopfes an jedem In-Ear (ca. 3 Sekunden halten) erfolgen. Beim Ausschalten genügt es, die beiden Ohrhörer wieder in das Lade-Case einzusetzen und dieses zu schließen oder jeden Knopf für erneut 3 Sekunden gedrückt zu halten. 

Einige Hersteller setzen auf einen Master und Slave, also einen Ohrhörer der die Daten vom Smartphone empfängt und diese anschließend mit so wenig wie möglich an Verzögerung dem Slave weiterleitet. Jedoch gibt es auch True-Wireless Modelle, bei denen es keinen festen Master und Slave Ohrhörer gibt, daher können in diesem Fall beide Ohrhörer Daten empfangen und senden. Bei den Jaybird Run XT ist die erst Methode der Fall, denn hier ist der rechte Ohrhörer der Empfänger vom Smartphone und der linke erhält die Daten anschließend vom rechten.

Nun zur Steuerung über die Bedientasten. Drückt man am Master also dem rechten In-Ear kurz die Taste, wird die Musik pausiert bzw. fortgesetzt. Macht man dasselbe am linken Earbud, dann aktiviert man Siri (am iPhone) oder den Google Assistant (an sämtlichen Android Geräten). Ein Zweimaliges drücken der Knopfes am rechten oder linken In-Ear sorgt dafür, dass man einen Titel vorspringt und das Halten der Taste für 6 Sekunden setzt die Ohrhörer in den Pairing-Modus, damit man diese mit einem weiteren Gerät verbinden kann. Drückt man die Taste am jeweiligen In-Ear für 3 Sekunden, werden diese wie bereits erwähnt An-/Ausgeschaltet.

Wer wiederum lieber die Lautstärke per Tastendruck erhöhen oder Absenken möchte, kann dies in den Kopfhörer-Einstellungen in der Jaybird App tun. Dafür kann man dann aber nicht mehr die Musik steuern. Zudem vermisse ich die Möglichkeit, einen Titel zurückzuspringen. Hier hätte man z. B. das zweimalige Betätigen des rechten wie gehabt zum Vorspringen nutzen können und beim doppelt drücken des linken einen Track zurück.  

Wie bei den meisten In-Ear Ohrhörer üblich, besteht das Gehäuse aus Kunststoff. Bei den Jaybird handelt es sich jedoch auf jeden Fall um einen gut verarbeitetes und haptisch gut anfühlendes Material. Dank den Einsatz von Kunststoff sind die In-Ears nicht nur resistent gegen Schweiß, sondern auch mit knapp 7,5 Gramm pro Ohrhörer angenehm vom Gewicht.

Ladecase

Das Aufbewahrungs- bzw. Lade-Case der Jaybird Run XT In-Ear Ohrhörer besteht aus demselben Kunststoff, wie das Gehäuse der Ohrhörer. Zudem haben beide Geräte die gleiche Farbe. Das Case besitzt eine soggenante Pillen-Form und wurde logischerweise an der Unterseite für einen festen Stand abgeflacht. Das Case ist 7,5 cm lang und nimmt in der Höhe und Tiefe etwa 4 cm ein. Daher ist das Ladecase angenehm von der große und lässt sich problemlos in der Handtasche einer Frau, oder in eine Hosentasche bei einer Sporthose verstauen. Für eng anliegenden Jeans- oder Chino-Hose ist das Case aufgrund der große jedoch weniger empfehlenswert.

Das Case macht einen sehr guten und hochwertigen Eindruck und gefällt mir vom Design soweit gut. Wie üblich wird das Lasecase an einem kleinen länglichen Knopf an der Vorderseite geöffnet. Was mir dabei sehr gut gefällt, ist dass hier direkt eine Status-LED (für den Akku) im Knopf und direkt links, sowie rechts daneben eine weitere LED für den Akku-Status des jeweiligen Ohrhörer integriert wurde. Solange die jeweilige grüne LED pulsiert, wird der Akku der Ohrhörer bzw. Ladecase gerade noch aufgeladen. Sobald dieser voll ist leuchten die jeweiligen LED´s permanent auf.

Wie für ein Ladecase von True-Wireless In-Ear Ohrhörer üblich, werden die Ohrhörer über mehrer Pins (Ladekontakte) in der Innenseite des Cases geladen. Leider hat der Hersteller, anders als viele andere Ture-Wirless In-Ear – Hersteller, keine magnetische Halterung verbaut. Somit fallen die Ohrhörer beim überm Kopf halten einfach aus dem Case heraus. Dies stört zwar soweit nicht allzu sehr, doch dennoch hätte ich mir aus Sicherheit solch eine Verbindung gewünscht. Aufgeladen wird das Ladecase über einen an der Rückseite befindlichen Micro-USB-Anschluss.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der Jaybird Run XT inkl. Ladecase ist auf einem sehr guten und hohen Niveau. Sowohl das Gewicht der In-Ears selbst, als auch das des Cases ist angenehm leicht. Gesamtgewicht liegt hier bei knapp 70 Gramm.

Die Fertigung des Ladecases aus Kunststoff hat zwar den Vorteil des geringen Gewichtes, ist jedoch z. B. verstaut im Rucksack mit anderen Gegenständen anfällig gegen Kratzer. Hier hat Jaybird jedoch die matte Oberflächenstruktur nicht glatt, sonder leicht rau gestaltet, sodass Kratzer hier nicht nur kaum auffallen, sondern auch aufgrund des härteren Kunststoffes kaum entstehen. Lediglich an der hochglänzenden Unterseite fallen Kratzer schnell auf.

Wie bereits erwähnt fühlt sich sowohl das Case, als auch die Ohrhörer sehr gut an und es gibt daran lediglich zwei Punkte, die ich bemängeln kann. Zum einen ist es natürlich wie so häufig der veralteten Micro-USB Ladenschluss am Ladecase. Klar hätte man zwar auf den aktuelleren USB-Typ-C Anschluss setzen können, doch betrachte ich die True-Wireless Ohrhörer vieler anderen Hersteller, deren Modelle zum Teil noch teurer sind, bieten auch hier die wenigsten ein USB-Typ-C Case an. Auf die Funktion hat der ältere Micro-USB Anschluss zudem ebenfalls keinen Einfluss. Jedoch finde ich den zweiten Punkt etwas störenden, denn dabei handelt es sich um die Tasten an den beiden In-Ear Kopfhörer. Diese gehen etwas zu schwer und müssen zudem in Richtung Ohrkanal betätigt werden. Dadurch drückt man sich den jeweiligen In-Ear blöderweise etwas stärker ins Ohr hinein, was nicht wirklich angenehm ist. Hier würde mich ein seitlicher Knopf oder eine Touch-Oberfläche, dann doch etwas besser gefallen.

Als Besonderheit hat Jaybird die neue Generation der Run XT nach IPX7-Zertifiziert, was bedeutet, dass diese nicht nur schweißresistent, sondern auch vollständig wasserdicht sind. Dadurch muss man sich beim Sport keine Sorgen machen, dass der Schweiß den Kunststoff angreift, oder starker regen bzw. Wasser die Elektronik im inneren zerstört.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer
FarbeSTORM GRAY, weitere Farbe: BLACK-FLASH
Akkuintegriert, Lithium-Polymer-Akku
Akku Ohrhörer: 4h
Akku Ladecase: 8h
Gesamt somit: 12 h
Gewicht70 g (Ohrhörer und Ladebox)
15 g (beide Ohrhörer)
55 g (Ladebox)
MaterialKunststoff (Ohrhörer und Ladecase)
KonnektivitätBluetooth
unterstützte Profile: A2DP, Apt-X, AVRCP, HFP
Codec: SBC
Lautsprechertypdynamischer 6mm Treiber (links und rechts)
Frequenzbereich20 Hz bis 20.000 Hz (Ohrhörer)
Empfindlichkeit103 dB SPL (1 kHz / 1 mW)
Impedanz16 Ohm
Lieferumfang1x Jaybird Run XT
je ein paar Silikon-Ohradapter-Sets (XS/S/M/L)
je ein paar O-Hooks (1/2/3/4)
1x Transport- und Ladecase
1x micro-USB Ladekabel
1x Bedienungsanleitung

Tragekomfort

Dank der guten ergonomischen Form, dem großen Umfang an Ohrtips und den soggenanten Sport-Wings, haben die Jaybird Run XT einen sehr guten und vor allem sicheren halt in den Ohren. Das Einsetzen erfolgt wie häufig bei In-Ear Kopfhörern mit Sporteinsätzen durch das „eindrehen“ in das Ohr. Dazu einfach den jeweiligen Ohrhörer nehmen, beim einsetzten nach hinten drehen und dann, sobald man merkt, dass der Wing im Ohr sitz, wieder leicht nach vorne drehen. Anschließend hält der Ohrhörer nicht nur durch den typischen Unterdruck, sondern auch zusätzlichen durch den Sporteinsatz.

Wie üblich solltet ihr euch jedoch ausreichend Zeit nehmen, dass ihr beim ersten Probetragen, das richtige paar Ohrtips und Sport-Einsätze wählt. Daher auf jeden Fall alle möglichen Kombinationen ausprobieren und testen, mit welcher Kombi ihr den besten halt und Klangbild erhaltet. Ich persönlich bin bei der Wahl der richtigen Anpassstücke wie üblich vorgegangen. Zuerst habe ich die In-Ears ohne Sporteinsätze anprobiert. Dann habe ich erst mal die richtige Ohrtips gewählt, mit denen ich den sichersten, aber zugleich auch beim Kompromiss auf den Klang den besten Sitz habe. Anschließend habe ich noch die verschiedenen Sport-Einsätze aufgezogen und auch hier ausprobiert, bis ich den sichersten halt hatte und selbst beim Kopf bewegen und schütteln nichts herausfällt bzw. sich aus dem Ohr zu lösen versucht.  

Bei vielen In-Ears ohne zusätzliche Sport-Einsätze, welche sich nicht im Ohr verankern, halten diese vor allem beim Joggen und Radfahren nicht. Dies ist daher bei den Jaybird Run XT glücklicherweise nicht der Fall, denn diese halten wirklich ausgesprochen gut und ich hatte nie das Gefühl, als würde mir während meiner Runde joggen jemals einer der beiden In-Ears aus den Ohren fallen.

Der Tragekomfort ist ebenso wie der Halt sehr gut und selbst nach einer längeren Radtour von über eineinhalb Stunden verspürte ich keinen nervigen Druck oder Ähnliches im Ohr.

(Tragekomfort: 4,5 von 5 Punkten)

Klang

Jaybird hat in das Gehäuse der Run XT je Seite einen 6 mm Treiber verbaut. Dabei handelt es sich wie bisher üblich um eine Single-Treiber-Einheit, schließlich gibt es „bisher“ keinen Dual- oder Triple Driver True Wireless In-Ear. Schließlich würden mehrer Treiber mehr Strom verbrauchen, genauso, wie ein größerer Treiber. Zudem sollte man sich von der Größe der Treiber nicht irritieren lassen, denn größer bedeutet hier nicht Zwanghaft, dass diese einen besseren Klang erzeugen.

Beim Frequenzbereich welchen die Jaybird Run XT wiedergeben, gibt der Hersteller die typischen 20 Hz – 20 kHZ an. Dies ist soweit auch absolut ausreichend, schließlich ist dies genau der Bereich, den ein menschliches Gehör abdeckt. Alle anderen Frequenzen unter oder über diesem Bereich, kann man nicht wirklich hören. Bei der Impedanz verspricht man einen guten Wert von 16 Ohm und die maximale Ausgangsleistung liegt bei 12 mW RMS. Soweit zu den technischen Angaben, doch wie immer sagt dieser Werte zumeist sowieso nicht viel über den realistischen Klang aus. Den Zahlen können sich noch so gut anhören, aber eben der Kopfhörer nicht. Wichtig wäre jedoch noch zu wissen, ob man mit den Jaybird Run XT neben dem Standard Codec SBC, auch die wichtigen aptX (Android) und AAC (iOS) unterstützt. Leider unterstützt man hier nur den SBC-Codec, daher ist die drahtlose Audioübertragung einer nicht ganz so hohen Qualität wie mit aptX oder AAC.

Den Klangtest der Jaybird Run XT empfinde ich, mit den richten Ohrtips als sehr gut. Dank Equalizer-Einstellung in der Jaybird App und den zahlreichen zur Verfügung gestellten Klangprofilen kann das Klangbild natürlich sehr den eigenen Vorlieben angepasst werden. So kann man z. B. beim Training auf dem Laufband den Bass erhöhen, sodass die kräftigen Bässe und Beats einen förmlich motivieren. Von Werk aus ist die Klangabstimmung jedoch schon ganz gut. Der Bass bietet einen guten Tiefgang und überzeugt mit einer kräftigen Abstimmung, genau so, wie die eindringlichen Mitten, welche für eine gute Stimmwiedergabe sorgen. Die Höhen gefallen mir ebenfalls und überzeugen mit einer strahlenden und detailreichen Wiedergabe.

Selbst bei höherer Lautstärke neigen die 6 mm Treiber nicht dazu, zu übersteuern, und sind sehr pegelfest. Apropos laut, die Jaybird Run XT können sehr laut, sogar so laut, dass es mehr oder weniger auf dauer schädigend für die Ohr ist. Daher muss man sich hier definitiv keine Sorgen machen, ihr sucht Kopfhörer, die per EQ eingestellt werden könne und laut sind, dann sind die Jaybird Run XT soweit eine gute Wahl.

Damit man über die Kopfhörer auch telefonieren kann, hat Jaybird auch ein Mikrofon verbaut. Die Sprachverständlichkeit ist dabei soweit gut, jedoch könnte diese noch etwas lauter sein. Denn zumindest in lauteren Umgebungen war mir dies hin und wieder ein wenig zu leise. Beachten sollte man auch, das hier lediglich der rechte Ohrhörer, also quasi der Master den Ton überträgt. Der Linke bleibt beim Telefonieren leider stumm.

Bei der Latenz (Verzögerung zwischen Ton und Video-Bild) schneiden die Jaybird Run XT jedoch leider enttäuschend ab. Bei der Wiedergabe eines Youtube-Videos via iPhone X konnte ich eine Verzögerung zwischen einer bzw. sogar zwei Sekunden feststellen. Dies ist leider so sehr verzögert, dass es keinen Sinn macht, mit den Jaybird Run XT ein Film oder Video anzusehen. Daher rate ich euch, wenn ihr einen In-Ear Kopfhörer sucht, den ihr oft oder auch nur zwischendurch zum Filme und Videos anschauen nutzen möchte, unbedingt ein anderes Modell zu wählen. Mit den Jaybird Run XT hättet ihr definitiv keinen Spaß dran. Klanglich macht dies jedoch bei der Musikwiedergabe keinen klanglichen Unterschied.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akku & Ladecase

Der Hersteller verspricht mit den Jaybird Run XT eine Akkulaufzeit von bis zu 4 Stunden. Dies hört sich soweit gut an, jedoch gibt es hier bereits Modelle, die noch einige Stunden mehr erlauben. In meinem Alltagstest kam ich bei mittlerer Lautstärke auf etwa 3,5 Stunden.

Sind die 4 Stunden Musikwiedergabe rum, müssen die In-Ear Ohrhörer wieder in das Ladecase eingelegt werden, denn schließlich können diese nur darin aufgeladen werden. Jedoch denke ich persönlich, dass die meisten unter euch die In-Ears sowieso im Ladecase aufbewahren und somit werden diese immer automatisch voll aufgeladen, bis der Akku des Cases irgendwann leer sein sollte

Das Lade und Aufbewahrungs-Case bietet bei vollem Akku die Möglichkeit, die Jaybird Run XT Ohrhörer bis zu zwei-mal wieder aufzuladen. Somit bieten die True-Wireless Ohrhörer von Jaybird eine gesamte Akkulaufzeit von max. 12 Stunden. 

Die beiden In-Ears können wie üblich, durch das einfach einlegen in das Lasecase ausgeschaltet werden oder man drückt die beiden Hardware-Tasten an jedem Ohrhörer für knapp 3 Sekunden. Im Falle der Jaybird Run XT reicht es dabei aus, nur einen der beiden Ohrhörer auszuschalten, dabei schalten sich nämlich beide aus. Schaltet man wiederum nur den Rechten an, kann man auch nur diesen zum Musikhören nutzen, und der Linke kann ausgeschaltet bleiben. Andersrum geht dies wiederum nicht, da der Linke weder Musik empfangen kann, noch sich mit dem Smartphone koppeln kann.

Ebenso wichtig wie eine lange Akkulaufzeit, ist natürlich auch eine möglichst kurze Ladezeit der In-Ears und des Lade-Cases. Das Case wird via Micro-USB aufgeladen, diese dauert bei einer vollen Aufladung knapp 3 Stunden. Sind wiederum die Akkus der Ohrhörer leer, sollten diese für eine komplette Ladung knapp 2 Stunden im Case verbleiben. Jedoch sind die In-Ears auch mit einer Schnellladefunktion ausgestattet und so bietet eine Ladezeit von knapp 5 Minuten, eine weitere Musikwiedergabe von einer Stunde.

Bluetooth & Signalqualität

Die erste Verbindung der Kopfhörer via Bluetooth mit dem Smartphone oder jedem anderen Bluetooth fähigem Gerät, geht sehr schnell und einfach. Dies läuft soweit nicht anders ab, wie bei sämtlichen anderen Kopfhörern. Sobald man die beiden In-Ears aus dem Case genommen hat, kann man diese wie gewohnt mit dem Smartphone koppeln. Genauer gesagt, reicht es zuerst den rechten Ohrhörer aus dem Ladecase zu nehmen, Bluetooth am Smartphone zu aktivieren und in den Einstellungen nach dem Gerät mit dem Namen „Jaybird Run XT“ Ausschau zu halten. Diesen auswählen und schon kann man den zweiten Ohrhörer einschalten und dieser verbindet sich automatisch mit dem rechten In-Ear.

Kommen wir jedoch zu Reichweite der True-Wireless Ohrhörer in Verbindung zum Smartphone. Hier erreicht True-Wireless Kopfhörer den üblichen Wert von knapp 10 Metern, welchen aktuell so ziemlich alle Hersteller mit ihren True Wireless In-Ears erreichen. Daher geht dies soweit in Ordnung. Die Verbindung zwischen meinem Smartphone und den beiden In-Ears ist dabei sehr stabil und so konnte ich in meinem Testzeitraum keine Verbindungsunterbrechungen oder Aussetzer feststellen.

App

Jaybird bietet für die eigenen Kopfhörer eine App Namens „Jaybird My Sound“ an. Diese App ist kostenlos und steht sowohl für iOS Geräte, als auch Android Devices zum Download im jeweiligen AppStore bereit.

Startet man die App, landet man direkt auf der Startseite, bei der es sich um die Voreinstellung Seite handelt. Dies ist auch fast die wichtigste Seite, denn hier kann man nicht nur zahlreiche vordefinierte EQ-Einstellungen auswählen, sondern auch selbst an den Höhen, Mitten und Tiefen schrauben. Der untere Bereich mit den unterschiedlichen Seiten bleibt bei jedem Reiter gleich, zudem wird einem immer unten rechts der Akku der beiden In-Ear Ohrhörer einzeln in % angezeigt und links unten, welches Lied gerade wiedergegeben wird. Beim zweiten Untermenü handelt es sich um „Musik“ hier kann man besondere sportlich Playlist, die gerade von der Jaybird Community beliebt sind, anhören. Voraussetzung ist hierfür jedoch, dass ihr ein Konto bei Spotify habt und euch dann über die App dort anmeldet. Zudem müsst ihr euch ein Profil bei Jaybird erstellen, bei dem ihr neben eurem Namen, eure Mail noch ein selbst bestimmtes Passwort benötigt. Diese Daten könnt ihr dann im nächsten Untermenü „Profil“ einsehen und bei Bedarf ändern usw. 

Der Name des letzten Untermenüs, verrät einem schon anhand des Namens, worum es geht, um die Kopfhörer. Hier werden einem die verbundenen Ohrhörer angezeigt, in meinem Fall die Jaybird Run XT. Direkt darunter kann man sich den letzten Standort der Ohrhörer anzeigen lassen. Damit dies möglich ist, muss man jedoch zustimmen, dass die App immer auf die GPS-Daten (Ortungsdienste) zugreifen kann. Schließlich wird einem der letzte Standort angezeigt, bei dem das Smartphone und die Ohrhörer das letzte mal in Verbindung waren. Wer daher denkt, er kann dadurch die Ohrhörer, die man irgendwo im Zimmer abgelegt hat wieder finden, denn muss ich enttäuschen, hat man dies vergessen, hilft einem die App nicht bei der genauen Suche, sonder verrät lediglich, dass diese im Haus oder der Wohnung sein sollten. Direkt daneben kann man bei Bedarf die englische Ton-Ansage beim Anschalten deaktivieren, sodass nur ein Ton ertönt. Ansonsten sagt einem die Stimme auf Englisch, dass der Akku voll ist, die Ohrhörer mit dem Smartphone gekoppelt sind usw. Im dritten Punkt kann man die Belegung der Bedienelemente ändern, jedoch ist die Belegung hier leider nicht frei wählbar, sondern in zwei Voreinstellungen vorgegeben.

Zu guter Letzt sind darunter noch weitere Untermenüs, mit denen man sich sämtliche Ohrhörer aus dem Hause Jaybird anzeigen lassen kann. Zudem kann man die Bedienungsanleitung von sämtlichen In-Ears des Herstellers einsehen, neue Kopfhörer mit der App verbinden, neue Kopfhörer kaufen, oder sich an den Kundendienst wenden, falls es Probleme mit dem Gerät geben sollte.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit den Jaybird Run XT verspricht Jaybird einen wahren Sport True Wireless Kopfhörer. Dabei stimme ich auch soweit zu, denn die Kopfhörer halten nicht nur hervorragend in den Ohren, sondern sind komplett nach IPX7 gegen Schweiß und Spritzwasser geschützt. Zudem kann man das Klangbild via App den eigenen Geschmack anpassen und somit nicht nur in der App, sondern auch mit anderen Musik-Apps wie Apple Music, Deezer und Spotify von der angepassten Klangabstimmung profitieren.

Eigentlich wären die Jaybird Run XT genau die richtigen Sport In-Ear Ohrhörer, da diese komplett kabellos sind und hervorragend in den Ohren halten, doch leider haben diese ein Manko, und zwar die Akkulaufzeit. Diese ist mit 4 Stunden ohne aufladen für einige Sportler sicher etwas zu kurz. Klar, wer abends eine Stunde Joggen geht oder Ähnliches dem dürfte das problemlos ausreichen, doch im Sportstudio gibt es sicherlich Leute, die dort lange Zeit sind, und anschließend weiter Musik hören möchten, daher wird es je nach eingestellter Lautstärke knapp mit der Laufzeit. Dafür wiederum kann man innerhalb von 5 Minuten die beiden Ohrhörer wieder für eine weitere Stunde mit Musik versorgen. Jedoch muss man dafür das Case unbedingt dabei haben.

Preis/Leistung

Die UVP der Jaybird Run XT liegt bei 179€. Das ist auf jeden Fall nicht gerade wenig Geld. Klar gibt es hier auch Teurere, doch eben noch einige mehr die sogar günstiger sind. 

Für den geforderten Preis erhält man klanglich, und von der Verarbeitung (IPX7) sehr gute True Wireless Ohrhörer, doch leider haben diese auch schwächen. Denn gerade die hohe Latenz, sodass der Ton bei Videos bis zu 2 Sekunden verzögert wiedergeben wird, ist für viele, die gerne Filme und Videos am Smartphone unterwegs schauen, ein absolutes K. O.-Kriterium. Wer wiederum keine Videos und Filme am Smarten anschauen möchte, der kann sich die Jaybird Run XT genauer ansehen. Denn dank Equalizer kann man sich das Klangbild weitestgehend den eigenen Vorlieben anpassen. 

Jaybird Run XT

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: Jaybird.de

Teufel Ultima 40 Aktiv

Bereits zur IFA 2018 durften wir bei einer Demo-Vorführung des Teufel Ultima 40 Aktiv Probehören. Bereits die Vorgängerversion war sehr beliebt und verkaufte sich dementsprechend gut. Nun hat man die nächste Generation der beliebten Standlautsprecher mit integriertem Verstärker vorgestellt, welche nicht nur optisch, sondern auch technisch überarbeitet wurde.

So bietet das System nun ein noch schöneres Design und technisch etwas mehr Leistung. Zudem können die neuen Effekt-Lautsprecher, welche ich in einem weiteren Testbericht genauer vorstelle werde, kabellos mit den Standlautsprechern verbunden werden. In diesem Testbericht möchte ich euch jedoch vorerst nur das Teufel Ultima 40 Aktiv Set vorstellen. Ich habe mir das Set ganz genau angeschaut und nun einige Zeit in Gebrauch. Ob das Set überzeugen konnte, erfahrt ihr wie gewohnt im folgenden Testbericht.

TEUFEL ULTIMA 40 AKTIV STANDLAUTSPRECHER

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Wie eigentlich alle Pakete kommen auch die beiden neuen Teufel Ultima 40 Aktiv Standlautsprecher in einem sehr einfachen und schlichten, einfarbigen Karton daher. Diese Verpackung ist gleichzeitig auch der Versandkarton, denn im Inneren ist alles sicher vor Transportbeschädigungen geschützt. Da unter anderem ein Standlautsprecher allein schon ein ordentliches Gewicht auf die Waage bringt und es sicherer für den Versand ist, kommen beide Lautsprecher jeweils einzeln in einem Karton verpackt bei einem an. Daher kann es natürlich auch vorkommen, dass an einem Tag der eine und am nächsten erst der zweite angeliefert wird. Doch dies ist nicht weiter schlimm und zudem weißt Teufel darauf vorab hin, hat jedoch keinen Einfluss darauf, wie der Versand-Dienstleister das Ganze handhabt.

Rundum der Verpackung prangen die üblichen Aufdrucke. Auf der Oberseite prangt z. B. der Teufel Schriftzug und an den Seiten rundum einige Infos zum Produkt. Somit erfährt man hier den Namen des Produktes, die Einheit (1) und die Abmessungen, sowie das Gewicht.

Öffnet man die Verpackung an der langen Oberseite, dann kommen direkt die üblichen Beschreibungen (Bedienungsanleitungen) und jeweils einer der beiden Standlautsprecher sicher verpackt in Styropor-Einsätzen und Folie zum Vorschein. Beim Aktiv Lautsprecher befindet sich zudem noch ein großer Beutel mit weiterem Zubehör, welcher zum Anschließen und verbinden, mit dem Standlautsprecher ohne Verstärker benötigt wird. Des Weiteren befindet sich in diesem Karton noch ein Stromkabel, ein 5 Meter lagen rotes Lautsprecherkabel sowie eine Fernbedienung und die dafür benötigten zwei AAA-Batterien.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Nach dem auspacken hat man wie bereits unter dem Punkt „Verpackung“ angedeutet zwei verschiedene Standlautsprecher vor sich stehen. In dem Ultima 40 Aktiv-Set liefert Teufel nämlich einen aktiven und einen passiven Ultima 40 Lautsprecher aus. In dem Aktiven (Master-Box) befindet sich nämlich die komplette Elektronik, was das Netzteil, Verstärker usw. angeht. Zudem ist an diesem Lautsprecher an der Vorderseite ein Dot-Matrix-Display und auf der Oberseite, ein Touch-Bedienfeld, um die Eingangswahl, Play/Pause und Lautstärke zu regeln. Im passiven Lautsprecher befindet sich äußerlich nämlich bis auf die Lautsprecher und die Schraubenklemmen an der Rückseite nicht viel mehr.

Beide Teufel Ultima 40 Standlautsprecher sind 106,5 cm hoch, 21,5 cm breit und 32 cm tief. Inklusive der etwas breiteren Bodenplatte, welche für einen sicheren Stand sorgt, nehmen die Standlautsprecher eine Bodenfläche von 24,7 cm in der Breite in der Tiefe 35,2 cm ein. Das Gewicht beträgt beim passiven Gerät 20 Kg und beim Aktiven aufgrund der zusätzlichen Elektronik knapp 21,2 Kg.

Der Korpus (Gehäuse) der beiden Standlautsprecher wurde wie bei von vielen anderen Herstellern von Standlautsprechern in dieser Preisklasse aus zusammengeschraubten und geklebten MDF (mitteldichte Holzfaserplatte) hergestellt. Dies wurden anschließend nach dem Zusammensetzen mit einer matten schwarzen Folie versehen, welche eine leichte Struktur besitzt.

Die neue Ultima 40 Aktiv Serie ist wahlweise mit einem weißen und einem schwarzen Gehäuse verfügbar. Die sogenannte Schallwand, an dem die Lautsprecher eingelassen sind, ist bei beiden Modellen mattschwarz und knapp 5 mm dick. Diese ist nun nicht mehr in Hochglanz, sondern mit einer mattierten Oberfläche versehen und wirkt meiner Meinung nach deutlich hochwertiger und stimmiger. Zum Korpus verlaufend ist die Schallwand etwas abgeschrägt und die beiden weißen Streifen zwischen dem Hoch- und Mitteltöner setzen nicht nur einen optischen Akzent, sondern weißen auch auf die Serie Ultima hin. Zu den genau verwendeten Lautsprecher und den Bedien- und Anzeige-Elemente gehe ich unter den Punkten „Klang und Bedienung“ näher ein. 

Wahlweise kann man die Ultima 40 Aktiv-Serie mit Schutzgitter-Abdeckung verwenden, damit sind die Chassis (Lautsprecher) vor Beschädigungen besser geschützt, oder man nutzt sie wie ich ohne, damit man die neue schöne Optik der Teufel Ultima 40 jeden Tag aufs neue betrachten kann. Die Abdeckungen werden Mithilfe von 6 Steckpunkten ganz einfach befestigt und können daher auch sehr schnell und vor allem einfach wieder entfernt werden – einige Hersteller setzten hier zum Teil jedoch auch auf eine Magnetische Verbindung.

Beim Vorgängermodell der Ultima 40 Aktiv Standlautsprecher, erfolgt die Klangeinstellung noch über die Rückseite. Dies hat Teufel nun sehr sinnvoll geändert, denn nun übernimmt die neue Fernbedienung im Zusammenspiel mit dem Dot-Matrix-Display diese Funktion. Durch die integrierte Menüstrukturierung kann man ganz einfach die einzelnen Klangparameter usw. direkt im sitzen von der Couch aus einstellen. Dies ist natürlich auch deutlich sinnvoller, schließlich sitzt man hier auch beim Fernseher sehen und Musik hören und kann somit direkt die Parameter-Einstellung vom richtigen Punkt aus hören und verändern.

An der Rückseite der beiden Standlautsprecher befinden sich zwei große Bassreflexrohre. Beim Passiven befinden sich direkt darunter vier Klemmschraubverbindungen, über die man unter anderem den passiven mit dem aktiven Lautsprecher verbindet. Beim Aktiven Lautsprecher befindet sich an der Rückseite eine größere Platine, hinter der sich einiges an Elektronik versteckt. Für den Endverbraucher selbst sind jedoch lediglich sämtliche Anschlüsse ersichtlich. Somit findet man direkt im unteren Bereich den Power On/Off-Schalter und direkt darüber die beiden Klemmverbindungen, mit denen man via. mitgelieferten 5 Meter Lautsprecherkabel die beiden Lautsprecher verbindet. Im oberen Drittel sind schließlich die verschiedenen Eingangsquellen angeordnet. 

Ganz rechts ist der Anschluss für einen Zusätzlichen aktiv Subwoofer vorhanden. Sollte einem der Bass nicht ausreichen, kann man hier zudem noch einen via Kabel anschließen. Direkt daneben ist der mit L und R (links und rechts) beschriftete AUX IN-Anschluss für das Anschließen analoger Audiogeräte vorhanden und direkt daneben lässt sich via Drehregler der Pegel für das automatisch Einschalten für den AUX In- Anschluss einstellen. Zudem befindet sich daneben noch der optisch-digitale Audioeingang und der wohl am meisten am Fernseher genutzt HDMI-Eingang für das Anschließen an einem Fernseher mit HDMI ARC-Anschluss ( HDMI-Audio Return Channel). Zu guter Letzt ist daneben noch ein Micro-USB-Anschluss für eventuelle Software Updates und für den PC Soundkarten-Betrieb vorhanden. 

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der neuen Teufel Ultima 40 Aktiv Standlautsprecher gefällt mir soweit sehr gut. Die beiden Lautsprecher wirken ihrem Preis entsprechend gut verarbeitet und auch das Anschluss-Panel und Bedienelement an der Oberseite ist bündig in das MDF-Gehäuse eingelassen. Dass man in dieser Preisklasse kein mit Echtholz fundiertes Gehäuse, sondern ein MDF-Gehäuse mit einer Folie beklebt erhält, kann man sich bereits beim Preis denken. 

Die Sensortasten auf der Oberseite reagieren sehr präzise und auch das neue Dot-Matrix-LED Display an der Front ist hell genug, sodass es sogar mit angebrachter Soffabdeckung abgelesen werden kann. Die etwas abgeschrägten Bodenplatten sehen optisch schicker aus, als die alte flache und kantige Ausführung und sorgen zudem für einen sehr stabilen und rutschfesten Stand.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Lautsprecher Anzahlje Standlautsprecher: 2x 165mm Tieftöner (Fiberglas + Zellulose, beschichtet 1x 165mm Mitteltöner (Kevlar/Fiberglas + Chromfarbener Phase-Plug, 1x 25mm Gewebe Hochtöner (Waveguide + Phase-Plug. Rückseitig zwei Bassreflexrohre mit Thrompenteneinsatz
Gesamtausgangsleistung2x 130 Watt
GehäusematerialMDF (mitteldichte Holzfaserplatte)
AnschlussmöglichkeitenHDMI mit ARC-Unterstützung, Micro-USB-B-Anschluss für 2.0 USB-Soundkartenbetrieb, Toslink Digital-Eingänge optisch, Cinch-Eingang Stereo, Subwoofer-Ausgang und Bluetooth 4.2 mit aptX-Codec
StromversorgungNetzbetrieb, passiver Lautsprecher wird via Lautsprecherkabel mit Spannung versorgt.
Maße/Gewicht21,5 x 106,5 x 32 cm (BxHxT), Abmessungen Bodenplatte: Tiefe: 35 cm/Breite: 25 cm. Gewicht aktiver Lautsprecher: 21,2 KG; passiver 20 KG
Frequenzbereich39-20000 Hz (Aktiv); 45 – 20.000 Hz (Passiv)
Frequenzbereich20 Hz bis 20.000 Hz (Ohrhörer)
LieferumfangStand-Lautsprecher UL 40 Mk3 18 (Stk.)
rote Gummifüße (4 Stk.) für UL 20/40 Mk3 18
Stand-Lautsprecher UL 40 Active Mk2 18 (Stk.)
Stromkabel
2x AAA-Batterie
5,0m Lautsprecherkabel
rote Gummifüße (4 Stk.) für UL 20/40 Mk3 18
Ultima 40 Aktiv Fernbedienung

Einrichtung und Inbetriebnahme

Die Einrichtung und Inbetriebnahme gestaltet sich bei den Teufel Ultima 40 Aktiv Lautsprechern nicht sonderlich schwer. Falls man jedoch Probleme haben sollte, liegt eine Anleitung bei, die einem alles sehr gut erklärt.

Ich habe zu Beginn wie üblich erst mal die beiden Lautsprecher ausgepackt und an den gewünschten Ort, neben meinem TV-Lowboard aufgestellt. Dabei ist es zunächst egal, ob der aktive Lautsprecher rechts oder links steht, denn dies kann man später in dem Einstellungsmenü problemlos einstellen. Die beiden Standlautsprecher habe ich ca. 30 cm von der Wand entfernt aufgestellt (gemessen von Rückwand der Lautsprecher zur Zimmerwand). Zudem habe ich diese leicht eingewinkelt zum Platz an dem wir später auf der Couch sitzen eingedreht und mit dem im Lieferumfang beiliegenden roten Lautsprecherkabel (5 Meter Lang) verbunden. 

Anschließend habe ich mit der beiliegenden Fernbedienung aus Aluminium, welche beim Komfort ein absoluter Zugewinn ist, das Lautsprechersystem auf meinen Hörplatz (Couch), für mich klanglich perfekt eingestellt. Dazu stehen einige Klanganpassungen wie z. B. der Bass- und die Höhenregelung zur Verfügung und die Entfernung zu dem jeweiligen Standlautsprecher kann ebenfalls in Metern angegeben werden. 

Um die Klangeinstellung vornehmen zu können, muss man die Lautsprecher zuvor jedoch noch mit einer Audio-Quelle verbinden. In meinem Fall habe ich die beiden Lautsprecher via HDMI-Kabel mit dem HDMI-ARC-Anschluss an meinem LG OLED TV angeschlossen. Bei diesem Anschluss ist der Vorteil, dass dieser direkt mit dem Fernseher kommunizieren kann. Somit schalten sich die Standlautsprecher automatisch mit dem Fernseher an und auch die Lautstärke kann bequem mit der Fernbedienung des Fernsehers geregelt werden.

Neben dem HDMI-Anschluss steht wie bereits eingangs erwähnt auch ein optischer Digital-Eingang (Toslink) und ein analoger Stereo-Chinch-Eingang zur Verfügung. Des Weiteren kann auch ein separater Subwoofer via SUB-Out-Anschluss angeklemmt werden. Für alle die gerne mal Musik direkt vom Smartphone oder Tablet aus über die Ultima 40 Aktiv Standlautsprecher wiedergeben möchte, ist auch Bluetooth in der Version 4.2 mit aptX-Codec Unterstützung mit an Bord. Zu guter Letzt ist auch noch eine kabellose Schnittstelle für die neuen Teufel Effekt Lautsprecher verbaut. Diese können entweder separat, oder gleich im Ultima 40 Aktiv Surround 4.0-Set erworben werden. Dabei handelt es sich um zwei kabellos angesteuert Rear-Lautsprecher, welche das System zu einem 4.0-System erweitern. Diese Zusätzlichen Rear-Speaker stelle ich euch in einem anderen Testbericht ausführlich vor.

(Einrichtung und Installation: 4,5 von 5 Punkten)

Bedienung

Die Bedienung erfolgt entweder direkt über das Touch-Bedienfeld an der Oberseite des Aktiv-Lautsprechers, oder via Fernbedienung. An der Touch-Oberfläche kann man unter anderem die Eingangsquelle und die Lautstärke änder. So befindet sich ganz links die Power Ein- und Stand-by Taste und direkt daneben die Auswahl der Bluetooth, AUX IN, OPTICAL IN und TV (HDMI-ARC Quelle-Auswahltasten. Zudem ist daneben die Lautstärke reduzieren, Start/Pause (für Bluetooth) bzw. Mute-Taste für alle anderen Quellen und die Lautstärke erhöhen Sensor-Taste. So viel zu den Tasten, die man direkt beim Vorbeilaufen oder hinlaufen, an die Ultima 40 Aktiv Lautsprecher zur Auswahl hat. Alles andere und deutlich ausführlicher (Klanganpassung usw.) wird, bzw. kann über die neuen Aluminium Fernbedienung geregelt werden.

Ganz oben links befindet sich der Power Ein-/Standby-Knopf. Damit lässt sich das System per Fernbedienung Ein-/Ausschalten. Hat man das Teufel Ultima 40 Aktiv Set jedoch wie ich, via HDMI-ARC-Anschluss mit dem Fernseher verbunden, schaltet sich das System automatisch mit dem Fernseher aus. Direkt daneben befindet sich die Taste, auf dem ein Mond, zusammen mit einer Wolke abgebildet ist. Dabei handelt es sich um die Nachtmodus-Taste. Betätigt man diese, wird die Lautstärke abgesenkt und die Mitten werden etwas angehoben. Dadurch soll man den Partner oder Mitbewohner beim Schlaf weniger stören, sodass man, damit auch wenn die Kinder oder die Frau schläft, problemlos eine weitere Folge der Lieblingsserie auf Netflix weiterschauen kann. Bei der dritten Taste ganz oben handelt es sich um die Mute-Taste, die wie der Name schon sagt, dazu dient, schnell den Ton stumm zu schalten und bei bedarf wieder zu aktiveren.

Unterhalb der eben erwähnten Tasten sind die Play-/Pause, Lauter/Leiser und Titel vor und Zurück tasten untergebracht. Zudem kann man mit der Lauter/Leiser und Titel vor und zurück Tasten durch das Menü navigieren. Diese Tasten, um in die Einstellungsmenüs zu gelangen, befindet sich direkt unter der „-“ Taste. In diesen Menüs kann man unter anderem die Höhen und den Bass im -9dB und +9dB Bereich einstellen, die Balance zwischen rechten und linken Lautsprecher bestimmen, Upmix und DRC (Dynamic Range Compression) an oder ausschalten, die Position der beiden Leitsprecher bestimmen, also welcher rechts und welcher links steht und die Distanz im +/-10 dB Bereich einstellen. Zudem können hier noch einige weitere Funktionen eingestellt werden, doch diese sind nicht für alle wichtig, lediglich die Helligkeit Einstellung des Dot-Matrix-Displays ist noch wichtig und ob dieses permanent angeschaltet sein soll, oder nach kurzer Zeit abgeschaltet wird. Das wird über die Taste, welche mit einer Sonne bzw. aufleuchtender LED versehen ist geregelt. Über die letzte Taste recht mit der Beschriftung Center, kann man Teufels bereits aus einigen anderen Produkten bekannte Dynamore-Center-Technologie aktiveren. Ist diese aktiviert, simuliert die verbaute Stereo Verbreitungstechnologie, einen Center-Kanal, sodass das Sound-Erlebnis gesteigert wird und man klanglich das Gefühl hat, dass noch ein Zentrale Speaker in der Mitte vorhanden wäre.

Zu guter Letzt, wechselt man mit den Tasten im unteren Bereich zwischen den verschiedenen Audio-Eingangsquellen umher und kann sich via INFO-Taste die aktuellen Systemparameter anzeigen lassen.

(Bedienung: 4,5 von 5 Punkten)

Klang

Nun gehe ich wohl nach dem optischen und Funktionales Aspekt, auf die eigentlich wichtigste Funktion eines Stereo-Standlautsprecher Systems ein, dem Klang. Doch wie gewohnt möchte ich euch zuvor einige technische Daten des verbauten Systems näher erläutern.

Wie bereits bei der Vorgängerversion kommt bei der neuen Generation der Teufel Ultima 40 Aktiv Standlautsprecher ein Drei-Wege-System zum Einsatz, welches in einem MDF-Gehäuse sitzt und mit Bassreflexröhren versehen ist. Somit befinden sich wie bereits eingangs erwähnt an der Rückseite von jedem der beiden Standlautsprecher gleich zwei große Bassreflexrohre mit Trompetenrohransatz, welche die entstehenden Luft-Strömungsgeräusche auf ein kleines Minimum reduzieren sollen. Im Aktiven Lautsprecher ist bei der Ultima 40 Aktiv Lautsprecherserie ein 2-Kanal Class-D Verstärker mit einer Gesamtausgangsleistung (RMS) von 260 Watt verbaut, daher ist ein externer Verstärker nicht erforderlich.

Dieser Verstärker treibt die unterschiedlichen Treiber, welche allesamt an der Schallwand verbaut sind an. Ganz oben befindet der 165 mm große Mitteltöner, welcher direkt durch sein goldfarbenes Membran auffällt. Dieser besteht wie bereits bei der Vorgängerserie aus einem Kevlar und Fiberglas Gemisch, welches sehr stabil sein soll. Im Zentrum befindet sich ein sogenannter Phase-Plug, welcher anstelle einer üblichen Staubschutzkappe (Dustcap) verwendet wurde. Diese Aluminium Phase-Plug ist starr und direkt mit der Schwingspule und Magneten verbunden. Dies hat nicht nur den klanglichen Vorteil, dass der Abstrahlwinkel präziser und Schallreflexionen minimiert werden, was eine Phasenverschiebung vermeiden soll. Sondern auch einen weiteren positiven Nebeneffekt, denn über den aus Aluminium gefertigten Phase-Plug, welcher mit dem Kern, also dem Inneren des Lautsprechers fest verbunden ist, wird die wärme schneller aus dem Bereich der Schwingspule gefördert. Damit der Mitteltöner nicht negativ von den bedien Tieftönern beeinflusst wird, befindet dieser sich oben im Gehäuse und ist hier separat isoliert von den anderen Treibern.

Nur wenige Zentimeter unter dem Mitteltöner, befindet sich der 25 mm große Hochtöner. Dieser ist ebenfalls mit einer Neuerung versehen worden. So ist vor dem Hochtöner ebenfalls ein Phase-Plus und zusätzlich ein sogenannter Waveguide montiert. Dieser bündelt die abgestrahlten Schallwellen und erzeugt somit einen nahezu linearen Frequenzgang bzw. versucht diesen auch weitestgehend zu verstärken und die sonst vorkommenden Überlagerungen der Phasen zu minimieren.

Für den Bass sind weiterhin je Lautsprecher zwei 165 mm große Tieftöner zuständig. Diese bestehen aus einem Verbund aus Fiberglas, sowie Zellulose und wurde zusätzlich laut Teufel mit einer Beschichtung versehen. Der passive Ultima 40 Lautsprecher kommt aufgrund des etwas größeren Netto-Volumen auf einen Frequenzbereich von 45- 20.000 Hz und der aktive aufgrund der zusätzlichen Elektronik, welche im inneren des Gehäuses verbaut wurde auf 39 – 20.000 Hz.

So viel zu der verbauten Technik usw. doch viel wichtiger ist doch die Frage, wie gut klingt das ganze verbaute Set-up im Test. Am besten kommt der Klang natürlich beim Zuspielen von Musik via Bluetooth oder beim ansehen von Filmen via Blu-Ray oder Netflix und Co. zur Geltung. Den Klang würde ich persönlich als neutral und sehr ausgeglichen bezeichnen. Klar kann man die Höhen und den Bass noch im Klangmenü den eigenen Vorlieben weitestgehend anpassen, doch ich beurteile das ganze im Standard-Wert wie Teufel das Set ausliefert. Die wiedergegebenen Bässe der insgesamt vier Tieftöner sind keinesfalls übertrieben (Voraussetzung, die Standlautsprecher stehen nicht zu nah an der Wand), können mit einer knackigen und druckvollen Wiedergabe überzeugen. Dies funktionier übrigens auch bei sehr Hohen Pegeln, bei denen das Lautsprecherpaar erst richtig anfängt Spaß zu machen, jedoch kann das Ultima 40 Aktiv Set nicht nur laut, sondern auch leise überzeugen. 

Bei meiner Cinebar One+ ist es noch so, dass wenn ich die Dynamore-Technologie zuschalte, der Klang zwar breiter klingt, jedoch geht dabei die Sprachverständlichkeit, also die Stimmen etwas verloren. Hier muss ich Teufel loben, denn bei der Ultima 40 Aktiv Serie ist dieses Problem nahezu minimiert. Man bekommt das Gefühl, als hätte man unter dem Fernseher noch ein Central-Speaker stehen, ohne dass aufgrund der Technologie die Klangqualität abstriche machen muss. Ebenso wie der Bass kommen somit auch die Mitten sehr eindringlich rüber und werden sehr blühend wiedergeben. Dasselbe gilt auch für die Höhen, welche detailreich, hochauflösend und sehr sauber beim Hörer ankommen. Nicht umsonst galt schon die Vorgängerserie der Teufel Ultima 40 Aktiv Lautsprecher Serie als bestes Lautsprecherpaar in ihrem Preissegment. Die Räumliche Abbildung konnte mich persönlich mit einer sehr guten und stabilen Ortbarkeit überzeugen und somit ist das Klangbild sehr räumlich und realistisch.

Die maximale Lautstärke des Ultima 40 Aktiv Lautsprecherpaars ist natürlich ebenfalls enorm hoch. Somit kann man, wie Teufel selbst angibt, einen Raum von bis zu 35 qm ausreichend beschallen. Natürlich hört man das Set noch deutlich weiter auf maximaler Lautstärke, doch dabei würde der Klang deutlich an Qualität verlieren und wie es üblich ist, nimmt man von weiten Weg nur noch den kräftigen Bass wahr. So ist es ja auch bei einem Konzert usw.

(Klang: 5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit der neuen Ultima 40 Aktiv Serie, hat Teufel die schon davor äußerst beliebten und sehr gut verkauften Standlautsprecher mit und ohne integrierten Verstärker (Ultima 40) sehr gut verkauft. Nun hat man die Optik meiner Meinung nach noch einmal aufgewertet, den Komfort mit dem verbauten Dot-Matrix-Display, der Touch-Oberfläche und der neuen Aluminium Fernbedienung deutlich verbessert und das Klangbild in den Höhen weiter entwickelt. 

Teufel wirbt das Ultima 40 Aktiv Standlautsprecher-Set aufgrund der unterschiedlichen Anschlüsse an der Rückseite als „One for all“ und als perfekter Allrounder. Klanglich konnte mich die neuen Standlautsprecher auf jeden Fall sehr überzeugen.

Preis/Leistung

Die neue Teufel Ultima 40-Serie ist in mehreren Ausführungen erhältlich. Zum einen als reine Standlautsprecher ohne integrierten Verstärker für 499,99€ (UVP), mit integrierten Verstärker als Ultima 40 Aktiv für eine UVP von 899,99€ (so habe ich diese hier vorgestellt). Jedoch gibt es auch das Ultima 40 Aktiv Surround 4.0-Set für 1199,99€ (UVP), welches mit zwei zusätzlichen Rear-Boxen Namens „Effekt“ daher kommt. Letzteres ist eigentlich mein Testgerät, aber im Test wollte ich euch zuvor nur einmal die reinen Standlautsprecher vorstellen, da nicht jeder von euch die zusätzlichen Rear-Lautsprecher aufstellen kann, aufgrund des verfügbaren Platzes oder des Geldbeutels. Die beiden Rear-Boxen „Effekt“ stelle ich natürlich in Kürze in einem weiteren Testbericht genauer vor.

Mit dem Teufel Ultima 40 Aktiv-Set erhält man für 899€ ein klanglich, funktionell und optisch hervorragendes Aktivlautsprecher-System, welches im Test absolut überzeugen konnte.

TEUFEL ULTIMA 40 AKTIV STANDLAUTSPRECHER

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: Teufel.de

OnePlus Bullets Wireless 2

Vor Kurzem hat OnePlus nicht nur das neue OnePlus 7 und OnePlus 7 Pro vorgestellt, sondern auch gleich noch die neuen OnePlus Bullets Wireless 2.

Diese hat das Unternehmen gegenüber den Vorgängern in zahlreichen Bereichen weiter optimiert. So hat das Unternehmen um einige Beispiele vorab zu nenen: Neue Treiber für einen feineren Klang verbaut, dazu wurde noch Bluetooth 5.0 integriert und sogar der aptX-HD Codec hat den Einzug erhalten. Das Trage-Konzept hat OnePlus jedoch beibehalten, es gibt also wie bereits bei der 1. Generation der Bullets ein Nackenbügel, der via Kabel die beiden Ohrhörer verbindet. So viel zu einigen Updates der neuen Generation, doch wie diese im Test abgeschnitten haben, erfahrt ihr in folgendem Testbericht, denn ich habe die neuen OnePlus Bullets Wireless 2 knapp 4 Wochen getestet.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung der neuen OnePlus Bullets Wireless 2 ist relativ kompakt und schlicht in Weiß gehalten. Direkt auf der Vorderseite der Verpackung werden die OnePlus Bullets Wireless 2 komplett abgebildet und zudem prangt für OnePlus typisch an der Oberseite das rote/weiße OnePlus Firmenlogo und unten rechts der Name der In-Ear Ohrhörer. Dreht man die Verpackung um, findet man ganz oben die Hinweise, dass OnePlus bei der Entwicklung bzw. Technologie, Produkte von Qualcomm (für den Audio Codec: aptX HD) und Knowles (Treiberentwicklung) zusammengearbeitet hat. Des Weitern sind im unteren Drittel die Seriennummer (S/N) und einige weitere technische Daten in Chinesisch und Englisch aufgelistet.

Hebt man der Deckel von dem untern Teil der Verpackung ab, kommt direkt ein roter Einsatz zum Vorschein. Auf diesem sind die Kopfhörer mit schwarzer Farbe aufgedruckt und die Außenseite schaut durch zwei Löcher hervor. Hier merkt man wieder erneut, dass OnePlus sehr viel Wert auf ein besonders Verpackungsdesign legt. Öffnet man diese weitere rote Verpackung an der Rückseite, dann kommt der komplette Lieferumfang sehr ordentlich verstaut zum Vorschein. Die In-Ears befinden sich zum Teil in der Silikontasche, in der sich auch das kurze USB-Typ-C Ladekabel befindet. Die weiteren Silikon Ohrtips sind in einer transparenten Kunststoff Verpackung verpackt und sind direkt über der Tasche zu finden. Zum Lieferumfang der Ohtips gehören ganze vier Paar Ohrgummis (ein Paar ist bereits montiert). Zur Auswahl stehen die Größen: S; M und L.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Wie bereits eingangs erwähnt, hat sich beim Design auf den ersten Blick nicht so viel getan. Beide In-Ear Ohrhörer sind via Kabel und einem dickeren Silikon-Nackenbügel miteinander verbunden. Der flexible mit einer leichten gummierten Oberfläche überzogene Nackenbügel ist etwas dünner gehalten und mündet jeweils links und recht in zwei etwas breite Enden, welche aus Kunststoff hergestellt wurden. Von hier ab verläuft je ein dünnes knapp drei Millimeter dicke Kabel zu jedem der beiden In-Ear Ohrhörer. 

Die OnePlus Bullets Wireless 2 können, sofern einen das gummierte Nackenband nicht stört, problemlos beim Sport genutzt werden. Schließlich bieten diese durch die Fertigung aus Kunststoff einen guten Schutz vor Schweiß und zudem durch den Nackenbügel einen sicheren halt, was das Herunterfallen der Ohrhörer angehet. Doch wie bereits beim Smartphone, dem OnePlus 7 Pro verliert der Hersteller auf der Produktseite kein Wort über den Schutz vor Wasser und Schweiß, dies liegt daran, dass es auch hier keine offizielle Zertifizierung gibt, denn diese hat man sich auch hier gespart.

Der Großteil der Elektronik ist wie bei allen In-Ear Ohrhörer mit dieser Bauweise (Nackenbügel) in den beiden dickeren Enden und den beiden Ohrhörern selbst verbaut. Gesteuert wird die Musik über eine typische 3-Tasten-Fernbedienung, die sich beim Tragen etwa auf der oberen Höhe des Halses, zum Übergang des Kiefers befindet. 

Die Musik steuert man über den mittleren Knopf, bei dem es sich um die Play/Pause-Taste handelt. Die beiden anderen Taste „Plus und Minus“ dienen lediglich dazu, die Lautstärke zu erhöhen oder abzusenken. Wohingegen man mit der Mittleren-Taste nicht nur wie eben erwähnt, die Musik pausieren kann, sonder durch Längeres betätigen über einer Sekunde, den Sprachassistenten (Google und CO.) aktiviert und Anrufe annehmen, sowie beenden kann. Was ich persönlich bei der Belegung der Tasten sehr schade finde, ist die Funktion das aktuell wiedergegebene Lied zu überspringen oder ein Titel zurückzuspringen. Zwar kann man nämlich mit einem schnellen Doppelten drücken der mittleren Taste einen Song vorspringen. Doch jetzt kommt das Problem, denn man kann nicht zurückspringen. Dafür gibt es meiner Meinung nach etwas enttäuschend keine Funktion. Hier hätte man entweder die Plus und Minus Taste mit einer doppelten Druck-Funktion belegen können oder z. B. bei dreimaligem drücken der mittleren Taste springt man einen Titel zurück. So ist das ganze einfach etwas weniger durchdacht und nur umständlich übers Smartphone möglich. 

Auf der Rückseite der Fernbedienung befindet sich praktischerweise ein kleines Mikrofon. Diese verbauen viele Hersteller mit Nackenbügel und Fernbedienung an dieser Stelle, schließlich macht dies hier auch am meisten Sinn. Beim Tragen ist es nämlich der Bereich, welcher am nächsten zum Mund gerichtet ist. Am dickeren Ende an der linken Seite befindet sich an der Außenseite der Power-Knopf, mit dem die In-Ears logischerweise Ein-/Ausgeschaltet werden können. Zudem ist direkt daneben eine kleine Status-LED verbaut und auf der schmaleren Seite der USB-Typ-C Ladeport, über welchen man mithilfe des mitgelieferten Ladekabel den Akku wieder mit Strom versorgen kann. Zu guter Letzt prangt an dieser Seite noch der graue OnePlus Schriftzug. 

Dies war soweit der Teil, bei dem sich die neuen Bullets Wireless 2 nicht sonderlich von dem alten Modell unterscheiden. Kommen wir zu dem äußerlich direkt auffallenden Unterschied, zu den In-Ears selbst. Diese hat OnePlus nämlich grundlegend verändert. Bei der Vorgängerversion setzte man noch auf einen Ohrbügel, der für einen zusätzlichen sicheren halt, bei sportlichen Tätigkeiten sorgen sollte. Bei den neuen Bullets Wireless 2 hat OnePlus diese direkt in das Gehäuse integriert, sodass man sich hier für die Gehäuseform der Ohrhörer, laut eigenen Aussagen von den Seemuscheln (Nautilus-Spirale) inspirieren hat lassen. Dies soll für eine noch bessere Passform sorgen.

Ebenso setzt man nun nicht mehr auf ein Kunststoff, sondern auf ein Hochglanz Edelstahl Gehäuse, an dessen Außenseite hat OnePlus wie bereits bei den Bullets Wireless der 1. Generation Magnete verbaut. Dies ist sehr praktisch, denn zum einen kann man so bei nicht gebrauch, beide Ohrstöpsel miteinander zu einer Art Kette verbinden, sodass man diese nicht verliert und zudem wird dabei automatisch die Wiedergabe der Musik pausiert. 

Praktisch ist auch das man die Bullets Wireless 2 bei Nichtgebrauch, einfach zusammenknüllen kann und in die Aufbewahrungstasche oder auch in die Hosentasche verstauen kann. Nimmt man diese wieder aus der Tasche, dann springt diese wieder in die Ausgangsposition zurück. Somit werden wie bei bei einigen anderen Herstellern Kabelbrüche vermieden und ein verknoten der Kabel, ist quasi unmöglich.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Sowohl die Verarbeitung als auch das zum Teil neue Design der OnePlus Bullets Wireless 2 Ohrhörer, gefällt mir ganz gut. Bei der Verarbeitung der unterschiedlichen Materialien gibt es kaum etwas zu bemängeln. Die Spaltmaße sind gleichmassig und es stören keine unangenehmen Kanten der Übergänge.

Das Gehäuse der Ohrstöpsel aus Edelstahl ist deutlich hochwertiger und hübscher als das der alten Bullets Wireless, welches noch aus Kunststoff gefertigt wurde. Das Nackenband machen einen sehr stabilen sowie bruchsicheren Eindruck und auch an einen aktuellen USB-Typ-C Lade-Anschluss, hat man gedacht. Was sehr positiv ist, denn leider setzten ansonsten immer noch viele Hersteller selbst im Jahr 2019 auf den älteren Micro-USB-Anschluss.

Das Gewicht der In-Ear ist angenehm leicht und zudem ist an den Ohren bauartbedingt kaum ein Gewicht zu spüren, da der schwerste Teil des Kopfhörers um den Nacken aufliegt. Somit trägt sich der Kopfhörer beim normalen laufen, sitzen usw. sehr angenehm und ermöglich eine lange Tragezeit.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtIn-Ear-Ohrhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer
FarbeSchwarz
TrageartNackenbügel
Gewicht39 Gramm
MaterialKunststoff, Gehäuse der Ohrhörer aus Edelstahl
Tönerje Seite, zwei Knowles Freischwinger und eine 10 mm Schwingspule
Akkulaufzeitbis zu 14 Stunden, mit Warp Charge 30 Schnellladefunktion (separates Netzteil erforderlich)
Ladezeit10 Minuten laden, für 10 Stunden Musikwiedergabe (Warp Charge 30 Schnellladegerät erforderlich)
Frequenzbereich20 Hz – 20 kHz
Lieferumfang1x Paar Bullets Wireless 2
1x Aufbewahrungsbeutel
 3x Silikon-Ohrhörer (S,M,L)
1x Bedienungsanweisung
1x USB-Typ-C-Ladekabel
1x Sicherheits- und Garantiekarte
Technische Daten der OnePlus Bullets Wireless 2

Tragekomfort

Die auch von vielen anderen Herstellern benutzen Ausführung der Bluetooth In-Ear Ohrhörer mit Nackenband hat sowohl Vor-, als auch Nachteile. Daher ist es normalerweise so, dass man entweder Fan von der Ausführung mit Nackenband ist, oder eben total abgeneigt davon ist. Hier sind die Vorlieben wie glücklicherweise bei vielen anderen Dingen verschieden.

Ein großer Vorteil der Ausführung von In-Ear Ohrhörer mit gummierten Nackenbügel, ist der Tragekomfort. Ok, dieser ist hier auch wieder etwas umstritten, denn die eine mögen diesen, die anderen aber wiederum nicht. Der Vorteil darin liegt jedoch zum einen an der Gewichtsverteilung, denn durch den angenehm weich gummierten Silikon-Nackenbügel, verteilt sich das Gewicht sehr gleichmäßig über den Nacken und das Gewicht, welches sonst bei kabelgebunden oder anderen In-Ears an den Ohren lastet, wird vom Nackenbügel aufgenommen. Ein weiterer Vorteil ist dass abnehmen und baumeln lassen eines, öder beiden Ohrhörer. Denn sollte man aufgrund einer sportlichen Tätigkeit im Sportstudio oder im Zug, wegen einer Unterhaltung kurz einen Ohrhörer aus dem Ohr herausnehmen wollen, kann man diesen ohne sorgen herunterbaumeln lassen. Dieser fällt anschließend definitiv nicht auf den Boden, da der Nackenbügel das Gewicht ohne, dass dabei der andere herausfällt, abfängt. In dem Fall, dass beide In-Ears nicht gebraucht werden, können diese einfach hängen gelassen werden, wodurch ein wieder Vorteil entsteht. Schließlich hat OnePlus auch bei den neuen Bullets Wireless 2 die Ohrhörer Außenseite jeweils mit Magneten ausgestattet. Damit lassen diese sich zum einen bequem und einfach zu einer Art „Kette“ verbinden und ein weiterer Feature ist, dass beim Zusammenführen der magnetischen Verbindung die Musik automatisch pausiert. Trennt man diese wieder, wird die Musik direkt über die In-Ears fortgesetzt.

Als Sport In-Ear Kopfhörer, könnte man die neuen OnePlus Bullets Wireless 2 eigentlich auch gut beschreiben, denn der gummierte Nackenbügel trägt sich nicht nur im Alltag, sondern auch beim Sport keinesfalls unangenehm. Allerdings muss ich hier auch einen Punkt erwähnen, der vielleicht bei einigen dafür sorgt, dass In-Ear Ohrhörer mit Nackenbügeln nicht bei jedem beliebt sind. Hier ist einigen ein eventuell dünneres Kabel oder ein True-Wireless Modell, welche immer mehr auf den Markt kommen beliebter. Grund ist nicht der Sitz beim Sport, denn dieser ist sehr gut, sondern das Nackenkabel beim Joggen im Freien oder im Sportstudio auf dem Laufband. Dieses springt hier nämlich immer wieder auf und ab, was eben einige stören könnte.

(Tragekomfort: 3,5 von 5 Punkten)

Klang

Nun zum eigentlich wichtigsten Thema bei einen Kopfhörer, dem Klang. Wie schneiden die neuen OnePlus Bullets Wireless 2 hier ab und hat OnePlus hier etwas gegenüber der 1. Version verändert?

Kurz in wenigen Worten zusammengefasst, ja, OnePlus hat sogar einiges verändert und optimiert. Auf der technischen Seite setzt man nun an jeder Seite auf zwei Freischwinger (für die Höhen zuständig) aus dem Hause Knowles und eine 10 Millimeter große Schwingspule (für Mitten und tiefere Töne). Daher sind es nun im Prinzip drei Treiber in jedem Ohrhörer.

Dadurch verspricht OnePlus einen überlegenen Klang, der stark und Premium sein soll. Doch ob das das so ist, hab ich wie üblich in einem persönlichen Klangtest ausführlich über einen längeren Zeitraum mit verschiednen Musiktiteln und Genres ausprobiert. Für die besser Klangqualität ist jedoch ein Android Smartphone erforderlich. Dieses sollte zudem ebenfalls aptX HD Kompatible sein, da dies die neuen Bullets Wireless 2 ebenfalls unterstützen. Apple iPhone User schauen hier jedoch etwas in die Röhre, denn der von Apple genutzt Audio-Codec, AAC wird nicht unterstützt, somit müssten sich diejenigen mit dem SBC-Codec zufriedengeben.

Kommen wir nur zu meinem Empfinden der Tonqualität. Ich muss sagen, der Klang ist für In-Ear Kopfhörer unter 100€ sehr gut, jedoch auch nicht wirklich besonders, sodass dieses sich klar von den anderen in dieser Preisklasse abhebt. 

Der Klang ist bei mittlerer Lautstärke etwas wärmer abgestimmt, was jetzt nicht bedeutet, dass man hier einen zu sehr Bassbetonten In-Ear Ohrhörer erhält, der mit einem total überzogenen und dröhnenden Bass zu überzeugen versucht. So ist es nämlich nicht, der Bass ist druckvoll und sehr sauber im Tiefgang. Die Mitten sind zwar etwas zurückhaltend, doch beim Hören von Podcasts haben diese mir gut gefallen. Aber auch so, bei Gesangstimmen konnten die Mitten mich mit einer Griffigkeit zufriedenstellen. Bei den Höhen hat OnePlus bzw. Knowles sehr gut Arbeit geleistet, denn diese sind strahlend und gut hochauflösend. Soweit zur mittleren Lautstärke dreht man den Pegel hoch, was die neuen Bullets Wireless 2 ebenfalls sehr laut können, dann ist das Klangbild für mich nicht mehr ganz zu gut. Hier werden die Höhen etwas zu schrill und daher empfehle ich persönlich nicht nur aus dem Grunde der Gehörschutz, lieber die Musik dezenter und vor allem klanglich besser zu hören.

Wenn man unterwegs in der Stadt, Stadtbahn, oder im Bus Musik hört, möchte man diese natürlich möglichst ungestört, also ohne groß vom Umgebungslärm gestört zu werden machen. Dafür gibt es natürlich in einigen Over- und In-Ear Kopfhörern ANC. Dies kommt jedoch bei den OnePlus Bullets Wireless 2 nicht zum Einsatz, doch dennoch bin ich mit der Umgebungsisolierung durchaus zufrieden. Voraussetzung ist hier jedoch, wie auch für einen guten Klang, die Wahl der richtigen Ohrtips. Für diese Auswahl sollte man alle Größen, die im Lieferumfang dabei sind ausprobieren. Schließlich beeinflusst dies nicht nur enorm den Klang, sondern auch die Umgebungsisolierung.

Das Mikrofon, welches zum telefonieren genutzt wird, befindet sich auf der Rückseite der kleinen Drei-Tasten Fernbedienung. Die Gesprächsqualität ist eher mittelmäßig. Zwar teile mir mein Gesprächspartner auf Nachfrage mit, dass er mich laut und gut verständlich hörte, aber beklagte sich über ein permanentes Hintergrundrauschen, wofür meiner Meinung eventuell die neue Qualcomm® cVc™ Geräuschunterdrückungstechnologie verantwortlich sein könnte. Dasselbe hört man auch selbst, wenn man die Bullets 2 eingeschaltet und ohne Musik in den Ohren hat. Bei laufender Musik ist dies jedoch nicht mehr wahrnehmbar.

Bei der Latenz, der Verzögerung von Ton zum Bild bei Filmen, kommt es drauf an, welches Gerät ihr nutzt. So konnte ich zusammen mit dem OnePlus 7 Pro kaum eine Verzögerung feststellen, was jedoch mit einem Huawei Mate 20 eines Freundes wiederum nicht der Fall war. Bei meinem iPhone X konnte ich wiederum ebenfalls eine Verzögerung von etwa einer Sekunde feststellen.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akku

Laut eigenen Aussagen hat man die Akkulaufzeit der neuen OnePlus Bullets Wireless 2 gegenüber der 1. Generation noch einmal deutlich verbessert. Man verspricht hier nun eine Akkulaufzeit von bis zu 14 Stunden. Diese konnte ich zwar nicht ganz erreichen, aber zusammengerechnet kam ich auf etwas 13 Stunden. Die Laufzeit hängt jedoch wie immer von der eingestellten Lautstärke ab. 

Hier ist es auch sehr praktisch, immer wenn man die Kopfhörer beim Training usw. nicht braucht auszuschalten oder die Magnetische Zusammenführung der Ohrhörer-Rückseiten zu nutzen. Denn wie bereits erwähnt, unterbricht dies die Musik und pausiert diese automatisch, was sich definitiv positiv auf die Akkulaufzeit auswirken kann. Jedoch sollte man z. B. beim verstauen in der Tasche darauf achten, dass man diese nicht nur per Magnetrückseite pausiert, sondern lieber ganz ausschaltet. Sonst kann es vorkommen, dass sich beim Laufen oder verstauen von weiteren Gegenständen die Verbindung trennt und dadurch spielt die Musik weiter oder man bekommt einen Anruf, und wunder sich, warum die Gesprächsperson nicht gehört wird bzw. warum diese einen nicht hört. Spätestens dann fällt einem nach etwas Überlegung ein, dass sich eventuell die Verbindung getrennt hat.

Ebenso wichtig, wie eine ordentlich lange Akkulaufzeit, ist natürlich mittlerweile die Ladezeit. Schließlich möchte man, nachdem der Akku leer ist, nicht ewig warten, bis man wieder weiter Musik hören kann. Dafür hat OnePlus die aus dem neuen OnePlus 7 Pro bekannte Warp Charge 30 Technologie integriert. Damit ist es möglich, dass bereits 10 Minuten Ladezeit für 10 Stunden Musikwiedergabe ausreichen sollen. Nachteil ist hier jedoch, dass OnePlus bei den Bullets Wireless 2 lediglich ein USB-Typ-C Ladekabel mitliefert. Dies bedeutet, dass man für das Schnelladen noch das passende Schnelllade-Netzteil benötigt. Wer ein neues OnePlus 7 Pro besitzt, kann dies dafür verwenden, alle andere müssen sich für den schnellen Ladevorgang ein passenden kaufen. 

Bluetooth & Signalqualität

Bei den neuen OnePlus Bullets Wireless 2 hat man eine Schnellkupplung integriert. Diese kann jedoch nicht für alle genutzt werden, sondern ist folgenden OnePlus Smartphones vorenthalten: OnePlus 5/5T/6/6T/7/7 Pro. All diese Geräte lassen sich wirklich sehr leicht und vor allem schnell mit den In-Ears verbinden. Dazu reicht es einfach die neuen Bullets Wireless 2 neben das Smartphone zu halten, einzuschalten und schon erscheint ein Pop-Up Fenster, das fragt, ob sich das Smartphone mit den In-Ears koppeln soll und fertig. Alle anderen Android- und iOS-User bleibt hingegen der normale weg der Verbindung über die Bluetooth-Einstellungen.

Eine weitere durchaus nützliche Funktion ist das schnelle Wechseln zwischen Zweier bereits verbunden Geräte. Dazu kann man z. B. vom Smartphone, mit dem man gerade unterwegs Musik gehört hat, durch zweimaliges Doppelklicken auf den Power-Knopf schnell und völlig automatisch zum iPad wechseln, auf dem man nach dem Work-outs einen entspannten Film via Netflix schauen möchte. Die Bluetooth Reichweite liegt bei etwa 12 Metern.

Zubehör

Die OnePlus Bullets Wireless 2 kommen wie bereits eingangs erwähnt mit einer Silikontasche, welche via Magnetverschluss geschlossen wird, daher. Diese erinnert mich persönlich sehr an die Ausführung, welche auch Beats bei den Beats X mitgeliefert hatte. 

Vielleicht ist nicht jeder ein Fan dieser Tasche, doch für mich hat diese kleine Tasche im Alltag ihren Zweck absolut erfüllt. Man kann die OnePlus Bullets Wireless 2 einfach zusammenknüllen und darin verstauen. Braucht man die Ohrhörer dann wieder, holt man diese einfach heraus und dank dem besonderen Kabel, verknoten sich hier nichts. Alles springt wieder in die ursprüngliche Ausgangsform zurück.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit der nun 2. Generation der Bullets Wireless hat OnePlus die In-Ear Kopfhörer an vielen wichtigen Bereichen verbessert. So bieten diese ein sehr ordentliches Klangbild, eine gute Isolierung und mit bis zu 14 Stunden eine ausreichend lange Wiedergabezeit. Die weiteren Extras wie z. B. das schnelle Koppeln mit OnePlus Smartphones (ab OnePlus 5) ermöglicht zudem ein sehr einfaches verbinden und dank der Schnellwechsel-Funktion ist es durch zweimaliges Tippen auf den Verbindungsknopf möglich, zwischen zwei Geräten umher zu wechseln. Daher sind die neuen Bullets Wireless 2 ein würdiger Nachfolger der Vorgängerversion und ein sehr guter Begleiter für den Alltag.

Preis/Leistung

Die UVP der neuen OnePlus Bullets Wireless 2 liegt zum Marktstart bei einem Preis von 99€. Dadurch ist die 2. Generation zwar genau 30 € teurer, als die alte Version. Doch aufgrund vieler Optimierungen ist das Preis-Leistungs-Verhältnis immer noch sehr gut. Wer von euch daher preislich gute In-Ears sucht, dürfte mit den neuen Bullets Wireless 2 sicherlich zufrieden sein. Klanglich waren diese auch mit meinem iPhone, trotz fehlenden AAC-Codec gut, somit können auch Apple-Device Nutzer getrost zu den In-Ears greifen. Vorausgesetzt einen persönlich stört das etwas dickere Silikon Kabel am Nacken nicht. Denn nicht jeder bevorzugt dies, da es sich vor allem im sportlichen Bereich bei einigen Sportarten wie z. B. auf dem Laufband Joggen als stören erweisen kann. Doch hier ist wie so oft bei jedem das Empfinden anders und daher würde ich das ganze bei Interesse an den OnePlus Bullets Wireless 2 einfach ausprobieren und den persönlich entscheiden.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Master & Dynamic MW07

Mit den Master & Dynamic MW07 hat der Audio-Hersteller aus New York City den Puls der Zeit erkannt und bringt die ersten True-Wireless In Ears im eigenen Portfolio. In diesem Test wollen wir herausfinden, wie gut die komplett kabellosen Master & Dynamic MW07 wirklich sind. Klanglich hat der Hersteller einen Premiumanspruch, was sich auch bei dem Preis dieser True Wireless In Ears wiederspiegelt.

Master & Dynamic MW07

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung der Master & Dynamic MW07 ist als modern und ansprechend zu bezeichnen. Die Vorderseite zeigt die verchromte Transport- und Ladebox sowie die einzelnen Ohrhörer. Während die Verpackung in englischer Sprache gehalten wird (amerikanische Kopfhörermarke) wird an Lob nicht gespart. „Premium Materials, Superior Design & Exceptional Accoustics“ zieren die Frontseite.

Auch die Rückseite sieht aufgeräumt aus und offenbart den gesamten Inhalt der Box schön aufgeräumt. Das sieht cool aus! Dazu kommen noch kurze Beschreibungen in verschiedenen Sprachen, wo wohl auf Google Translate gesetzt wurde: „Der hochwertige handgefertigte tatsächlich drahtlose Kopfhörer aus Acetat mit seinem eleganten Ladegehäuse liefert klassenbesten Ton und Passung.“ Ähm, naja. Auf Englisch klingt es besser.

Nimmt man den weißen Überschlag weg, kommt eine schlichte, aufklappbare schwarze Box zum Vorschein, die den gesamten Inhalt beherbergt.

Hier gibt es wirklich sehr viel Liebe zum Detail, mit einzelnen Umschlägen mit eingeprägten Namen usw. Besonders gut gefällt mir, dass außer bei den EarTips fast kein Kunststoff verwendet wird.

(Verpackung: 5 von 5 Punkten)

Design

Master & Dynamic MW07 sind sogenannte True Wireless Earphones, also komplett kabellose In-Ears. Die Kopfhörer sind recht klobig und nicht allzu klein. Mit 7g pro Kopfhörer liegen diese jedoch noch im Rahmen, was das Gewicht angeht. Die Master & Dynamic MW07 sind in insgesamt 7 Farben zu haben. Ich habe das gänzlich schwarze Modell der Kopfhörer. Das Besondere ist das Material, welches an der Oberfläche verwendet wird und besonders bei den eingefärbten Versionen seine Stärken ausspielt. Es handelt sich um sogenanntes Acetat (als Chemiker gefällt mir dieser Begriff allerdings nicht, da es sich genauer um Celluloseacetat handelt). Es handelt sich hierbei um einen wertigeren Kunststoff, der insbesondere bei teureren Brillen Verwendung findet.

Um einen sicheren Halt im Ohr zu gewährleisten, besitzen die Kopfhörer eine Art Flügelaufsätze, die gummierte Rippen sind. Diese „Flügel“ gibt es natürlich gleich wie die regulären Silikon Ear-Tips in verschiedenen Größen. Hat man für die eigenen Ohren die richtigen Größen der Aufsätze gefunden, sitzen die Kopfhörer fest und angenehm.

Die True Wireless Earphones haben physische Tasten zur Steuerung. Auf dem linken Ohrhörer befinden sich zwei Tasten zur Lautstärkeregerung während am rechten Ohrhörer eine Taste zum Pairen und Play/Pause dient.

Bei True-Wireless Kopfhörern darf man auch nicht vergessen die zugehörige Transport- bzw. Ladecase näher anzusehen. Und hier macht man auch wirklich Augen! Es handelt sich um eine poliertes Edelstahlcase welches wirklich sehr besonders aussieht.  Aber allerdings wegen der Beschaffenheit schon beim Hinsehen Kratzer bekommt und ein Fingerabrückemagnet ist. Dies weiß wohl auch der Hersteller und legt im Lieferumfang zusätzlich noch eine Stofftasche bei, die dafür gedacht wäre, das Ladecase samt Kopfhörern zu transportieren.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Master & Dynamic MW07 sind sehr gut verarbeitet und werden Ihrem Premiumanspruch in diesem belangen gerecht. Ein Ohrhörer kommt auf ein Gewicht von 9g. An den Ohren wird dieses Gewicht auch bei längerem Tragen nicht als störend empfunden, da die „Flügel“ hier einen guten Ausgleich bieten.

Die Materialwahl und der Anspruch bestes zu verbauen muss bei einem Gebrauchsartikel allerdings auch kritisch betrachtet werden. So hat das polierte Edelstahlcase innerhalb von kürzester Zeit Mikrokratzer und sieht schlichtweg nicht mehr so gut aus wie zu Beginn.  Das gleiche gilt für die matt schwarze Acetatfläche, die auch Abnutzungserscheinungen zeigt (wahrscheinlich ist dieser Effekt bei rein schwarzen Kopfhörern noch mal stärker als bei den gemusterten Farben.)

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer
FarbeMatt Schwarz
Akkuintegriert, Lithium-Polymer-Akku
Akku Ohrhörer: 3,5h
Akku LAdecase: 10,5h
Gewicht9 g, je Ohrhörer
MaterialCelluloseacetat, Kunststoff, polierter Edelstahl (Ladecase)
KonnektivitätBluetooth 4.2
Codec: SBC, aptX™, aptX™ Latenzverringerung, AAC
Lautsprechertypdynamisch
AbmessungenOhrhörer: 25 x 22.2 x 28.3mm
Ladecase: 64.6 x 26.8 x 45.1mm
MikrofonMEMS, Omni-Directional
Lieferumfang1x Master & Dynamic MW07
5x Silikon-Ohrtips
2x Fit-Wings
1x Stofftasche
1x Transport- und Ladecase
1x USB-C Ladekabel
1x USB-Adapter
1x Bedienungsanleitung
Technische Daten des Master & Dynamic MW07

Tragekomfort

Der Tragekomfort ist das Argument bei True Wireless Earphones. Wie schon beschrieben, handelt es sich bei den Master & Dynamic MW07 um einen recht großen Ohrhörer. Allerdings hat es der Hersteller hier geschafft mit den austauschbaren „Gummi-Rippen“ und den klassischen Silikon Ear-Tips einen sicheren, aber auch angenehmen halt zu bewerkstelligen.

Allerdings muss man auch anmerken, dass die Kopfhörer bedingt durch die Größe und Form sicherlich nicht für jede Ohrform optimalen Tragekomfort garantieren. Insbesondere denke ich, dass dies bei kleinen Ohren zu Problemen führen könnte.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Klang

Auch wenn die Klangqualität generell sehr subjektiv ist würde mir hier keiner widersprechen, wenn ich von der gehobenen Klasse rede, wenn es um True Wireless Headphones geht. Der Hersteller verbaut hier 10mm Beryllium Treiber.  Dieses Material wird in der Regel bei hochwertigen Kopfhörern verwendet.

Grundsätzlich sind die Master & Dynamic MW07 sehr ausgewogen abgestimmt. Sehr gut gefällt mir auch die Stereo-Separation, die die Instrumente von links nach rechts wandern lässt.

Die Höhen der Kopfhörer sind sauber, klar und detailliert.  Die Mitten würde ich als unaufgeregt und neutral einstufen. Das besondere sind hier mehr die Tiefen. Der Bass der Master & Dynamic MW07 ist wirklich bemerkenswert und hat einen druckvollen und feinen Tiefgang. Man darf hier nicht vergessen, dass es sich um einen komplett Kabellosen Kopfhörer – vor allem In-Ear – handelt.

Im Grunde ist der Master & Dynamic MW07 für eine Vielzahl an Genres geeignet. Durch die Betonung der Höhen und Tiefen ist der Kopfhörer vielleicht nicht der beste der Wahl, wenn es um ruhige und bassreduzierte Lieder geht.

Neben dem Sound an sich, haben die Kopfhörer auch Omni-direktionale Mikrofone eingebaut, um den Sprachassistenten der Wahl zu nutzen oder aber auch um Telefonate führen zu können. Das klappt, ist aber nicht sonderlich gut, insbesondere wenn man am Gehen ist oder es windig ist.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akku & Ladecase

Die Laufzeit ist der Haken an diesem sonst so guten Kopfhörer. Der Hersteller gibt bei den Master & Dynamic MW07 eine Laufzeit von 3,5h und einem Ladecase, das zusätzlich 3 volle Ladungen der Ohrhörer erlaubt ehe dieses selber an das Ladegerät muss. Das ist in der Tat Mau.Realistisch komme ich leider nur auf etwas über 2 Stunden mit einer Ladung. Zum Vergleich: Die Lade- und Transportbox der Apple Airpods bieten bei geringerem Footprint einen Akku für weitere 24h Wiedergabe!

Positiv ist hingegen, dass mittels USB-C aufgeladen werden kann und das geht ziemlich flott. 40% erreicht man schon nach 15 min Ladezeit. Voll aufgeladen ist das Case nach lediglich 40 min.

Bluetooth & Signalqualität

Die Einrichtung der Bluetooth Verbindung ist für User innerhalb weniger Sekunden erledigt und erfordert keiner besonderen Kenntnisse. Während ein Ohrhörer eine direkte Verbindung mit dem Abspielgerät eingeht, verbinden sich die beiden Kopfhörer untereinander noch zusätzlich, um so Stereo geschaltet zu sein.

Die Signal Qualität der Kopfhörer ist ziemlich gut. Es wird hierbei auf Bluetooth 4.2 gesetzt. Während meiner Zeit mit den Master & Dynamic MW07 hatte ich nie einen Verbindungsabbruch, was sehr positiv ist lediglich ein zwei Mal gab es kleinere Sekunden-Aussetzer.

App

Enttäuschend finde, ich dass Master & Dynamic keine App zu den Kopfhörern anbietet. Somit können keine Firmware-Updates vom Smartphone aus eingespielt werden, kein Equalizer bedient werden etc.

(Ausstattung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Master & Dynamic ist eine recht junge Marke auf dem Audiomarkt (2014) und doch schon eine anerkannte Größe. An Selbstbewusstsein mangelt es dem Hersteller gewiss nicht, so wird mit dem besten Klang ihrer Klasse geworben, mit bestem Design und besten Materialien. Zugegeben handelt es sich um wirklich guten Klang und auch die Materialien entsprechen der gehobenen Klasse.

Preis/Leistung

Master & Dynamic MW07 ist ein exzellenter True Wireless Kopfhörer mit einer sehr guten Klangleistung. Der Hersteller will hier seinem Premiumanspruch gerecht werden und schafft dies auch. Allerdings auch mit der UVP von 299€!

Dies bedeutet, dass der Kopfhörer hier das absolute Top-Tier von True Wireless Earphones repräsentiert – zumindest, wenn es nach dem Preis geht. Wenn man aus der Masse hervorstechen will, optisch wie auch vom Klangbild, wird man mit den Master & Dynamic MW07 eine Freude haben.

Master & Dynamic MW07

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

1more E1026BT-I

Mit den 1more E1026BT-I ist der Hersteller ebenfalls auf den Trend der völlig kabellosen True Wireless In-Ears eingestiegen. Vor einiger Zeit habe ich euch bereits den kabelgebunden 1more H1707 Tripel-Driver vorstellen. Der mich bereits mit einem guten Klang, Verarbeitung und einer sehr schönen Verpackung, überzeugen konnte. 

Trifft dasselbe auch auf die neuen True Wireless In-Ears zu? Ich habe die unter 100€ teueren In-Ears einige Wochen ausgiebig getestet. Wie sich diese im Test geschlagen haben, erfahrt ihr in folgendem Testbericht. 

1MORE E1026VT-I

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung der 1More E1026BT-I True Wireless In-Ear Ohrhörer ist sehr kompakt gehalten. Diese hat 1more typischerweise sehr schön und informativ gestaltet. Werfen wir wie gewohnt vor dem Inneren der Verpackung erst einen Blick auf die Außenseiten.

Auf der Vorderseite der Verpackung werden wie bei eigentlich allen Herstellern der Name des Unternehmens und der Ohrhörer präsentiert. Des Weiteren darf natürlich auch hier bei 1more keine Abbildung der In-Ears fehlen. Somit hat man diese hier beide vergrößert von der Außenseite abgebildet. Zudem wirbt man in der unteren linken Ecke mit den Besonderheiten der In-Ears zu den folgenden Eigenschaften zählen: 24 Stunden Akkulaufzeit inkl. Ladecase, multiples Bluetooth Pairing, die Audio Codecs (AptX, und AAC usw.

Weitere Informationen gibt es zudem noch auf der Rückseite, dabei handelt es sich sogar um sehr viele Informationen. Hier werden nämlich in der oberen hälfte die für 1more wichtigen Eigenschaften, welche bereits auf der Vorderseite erwähnt wurden in zahlreichen Sprachen aufgelistet. Des Weiteren sind hier einige technischen Daten wie z.B, das Gewicht, die Maße der In-Ears und vom Case sowie die Akkugrößen aufgelistet. 

Die Verpackung wird von rechts nach links aufgeklappt. Sehr gut gefallen mir hier die beiden in der Kartonage versteckten Magnete, welche die Verpackung sicher geschlossen halten. Nach dem Aufklappen erblickt man direkt auf der Innenseite der Verpackung Skizzen der Ohrhörer und dem Case. Diese Skizzen scheinen aus dem Entwurf vor der Fertigung der True Wireless Ohrhörer zu stammen.

Auf der rechten Seite der aufgeklappten Verpackung erblickt man durch ein transparentes Sichtfenster die beiden True Wireless In-Ears, direkt darunter das Ladecase und eine kleine Schachtel, mit der Aufschrift „1more“. Wie üblich legt 1more sehr hohen Wert auf ein gutes Verpackungsdesign, das konnte ich bereits bei den von mir getesteten 1more H1707 Tripel-Driver sehen. In der bereits erwähnten kleinen Kartonage befinden sich ein kurzes Micro-USB Ladekabel, ein Plastikbeutel mit Kordelzug zur Aufbewahrung der Ladecases inkl. Ohrhörer, sowie vier Paar Ohranpassstücke (XS bis L) und drei Paar Ohrhacken (O-Hooks) Größe S bis M. Auf den In-Ears selbst sind bereits die Ohranpassstücke und O-Hooks in der Größe M vormontiert. Unter der Kartonage mit den In-Ears und dem Ladecase verbirgt sich zudem noch eine kleine Mappe, in der sich die üblichen Beschreibungen befinden.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Immer mehr Hersteller bringen soggenante True Wireless In-Ear Ohrhörer auf den Markt und genau um solche handelt es sich auch bei den E1026BT-I In-Ear Ohrhörern. Daher kommen auch diese mit zwei einzelnen In-Ears daher, bei denen zusätzlich ein Lade-/Aufbewahrungs-Case mitgeliefert wird.  

In-Ear

Das Gehäuse der beiden Ohrhörer ist angenehme klein gehalten und steht somit nach dem Einsetzen in die Ohren verhältnismäßig wenig aus den Ohren hervor. Das Gehäuse wurde wie üblich aus zwei einzelne Teilen gefertigt, hier wurde jedoch sehr sauber gearbeitet und daher hat man hier keinen unschönen Übergang oder störende Kanten. Der Teil der In-Ears, welche später nach dem Einsetzen aus dem Ohr hervorsteht, hat ein Ovales (Eierförmiges) Design und ist knapp 21 mm x 15 mm klein (L x B). Trotz des eigentlich kleinen Gehäuses soll der jeweils darin verbaute Akku eine Akkulaufzeit von 6,5h (bei 50 % Lautstärke) bieten. Vom äußeren Durchmesser wird das Gehäuse nach innen zum Ohrkanal verlaufen trichterförmig etwas kleiner. Am Ende befinde sich schließlich der typische dünnere Bereich der im Ohrkanal steckt und auf den das Ohrpassstück aufgezogen wird. Damit der Halt auch bei leicht sportlichen Tätigkeiten gewährleistet werden soll, hat man den E1026BT-I In-Ears zudem noch soggenante O-Hooks spendiert.  

Im Gegenteil zu vielen anderen Herstellern, die auf eine Touch-Bedienung setzten, hat sich 1more hier für eine herkömmliche Ein-Tasten Bedienung an jedem der beiden In-Ears entschieden. Mit dieser ist die Bedienung, sobald man sich die Befehle nach einer gewissen Eingewöhnungszeit eingeprägt hat, wesentlich einfacher, wie via Touch und zudem kommt es zu weniger Fehleingaben. Beide Ausführungen haben jedoch Vor- und Nachteile, bei Touch ist es z. B. der Nachteil, dass man hier jedes Mal beim berühren gegen die Außenfläche „klopft“ dies hört man bei vielen Modellen immer als kurzen dumpfen etwas störenden Ton. Bei einer richtigen Hardware-Taste wiederum ist es der Fall, dass man hier beim drücken der Taste den Ohrhörer halten muss, damit man sich diesen nicht aus dem Ohr drückt. Hier muss man daher selbst entscheiden, ob man eher Touch, oder eine echte Taste mit gutem Druckpunkt bevorzugt. Auf die Bedienung geh ich gleich noch genauer ein. 

Die Oberfläche, welche nach dem Einsetzen im Ohr nach außen zeigt, ist gewölbt. Auf dieser Fläche ist neben dem weißen 1more Schriftzug, eine kleine Staus-LED untergebracht. Die beiden bereits erwähnte Bedienteste befinden sich eingesetzt im Ohr an der hinteren Seite. Über diese kann man verschiedenen Funktionen ausführen, auf diese ich wie versprochen nun genauer eingehen werde.

Das Einschalten der beiden Ohrhörer erfolgt wie bei eigentlich allen True Wireless In-Ears entweder durch das Entnehmen aus dem Lade-Case, oder im Falle der 1more durch das Drücken des Knopfes an jedem In-Ear (ca. 2 Sekunden halten). Beim Ausschalten genügt es, die beiden Ohrhörer wieder in das Lade-Case einzusetzen oder jeden Knopf für 4 Sekunden gedrückt zu halten. 

Das besondere der 1more E1026BT-I ist, dass es keinen festen Master und Slave Ohrhörer gibt, daher können beide Ohrhörer Daten empfangen und senden. Somit kann auch nur ein Ohrhörer genutzt werden und die Taste an beiden In-Ears für denselben Befehl aus. 

Drückt man den Knopf (egal ob am rechten oder linken Ohrhörer) wenn ein Anruf eingeht, dann kann hiermit das Telefonat angenommen bzw. gestartet werden. Drückt man die Taste länger, dann legt man sozusagen auf. Natürlich kann man über die Tasten auch die Musik steuern. So springt man zum nächsten Titel durch ein zweimaliges Betätigen der Taste und ein dreimaliges befördert einen ein Musiktitel zurück. Den Sprachassistenten Siri (iOS) oder Google Assistent (Android) kann man ebenfalls nutzen, dazu muss jedoch die Musik pausiert sein, was durch einmaliges benötigen erfolgt und anschließend muss die Taste zweimal gedrückt werden, dann ist der Assistent ganz Ohr. Lediglich für die Regulierung der Lautstärke vermisse ich eine Taste bzw. eine Druck-Kombination. Denn diese kann man nicht direkt über die In-Ears steuern, sondern nur der Assistenten zurufen oder das Smartphone aus der Tasche holen und von da aus regeln.  

Für die meisten In-Ear Ohrhörer üblich, besteht auch das Gehäuse der 1more E1026BT lediglich aus Kunststoff, doch dabei handelt es sich wie bereits erwähnt um einen gut verarbeitetes und haptisch gut anfühlendes Material. Zudem würde man mit einem anderen Werkstoff nicht auf ein geringes Gewicht von gerade einmal knapp 6,2 Gramm pro Ohrhörer kommen.  

Lade-Case

Das Aufbewahrungs- bzw. Lade-Case der 1more E1026BT-I In-Ear Ohrhörer besteht ebenfalls aus Kunststoff und hat eine ähnliche Form, wie das der In-Ears selbst. So hat dieses ebenfalls eine eierförmige Form, welches an der Unterseite für einen festen Stand abgeflacht wurde. Das Case ist 6 cm lang und nimmt in der Höhe und Tiefe etwa 3 cm ein. Daher ist das Ladecase angenehm klein und lässt sich problemlos in einer Hosentasche verstauen. 

Die beiden In-Ears werden über die Ladekontakte an der Innenseite geladen und damit der Kontakt nicht unterbricht, halten diese zwei Magnete sicher an der richtigen Position. Aufgeladen wird das Ladecase über einen an der Rückseite befindlichen Micro-USB-Anschluss. Leider gibt es weder an der Außenseite am Case und im Inneren eine Anzeige des aktuellen Akkustands. So weiß man nicht genau, wie lange man noch Musik wiedergeben kann. Lediglich nach der entnehme der In-Ears sagt eine Stimme z. B. Akku-Level high usw. Da fehlt mir eben, wie erwähnt die Anzeige über einzelne LED´s oder ein App, die mir den genauen %-Stand anzeigt.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Rundum kann die Verarbeitung der 1more E1026BT-I Stylish True Wireless In-Ear Ohrhörer und dem dazugehörigen Lade-Case sehr überzeugen. Sowohl das Gewicht der In-Ears als auch das des Cases, wenn man es in die Hosentasche oder Rucksack packt, ist sehr angenehm leicht.

Natürlich hat die Fertigung des Ladecase aus Kunststoff einen typischen Nachteil. Schließlich ist der matte Kunststoff anfällig gegen Kratzer, welche vor allem beim Verstauen im Rucksack usw. zustande kommen können. Daher hat sich 1more etwas Gedanken gemacht und zum Schutz einen teiltransparenten Kunststoffbeutel mit Kordezug im Lieferumfang beigelegt. Ob man dieses zum Schutz vor Kratzer nutzt, ist natürlich dennoch jedem selbst überlassen. 

Das Case und die Ohrhörer fühlen sich sehr gut an und es gibt daran außer dem veralteten Micro-USB Ladenschluss am Ladecase und der fehlenden Akkuanzeige, keine große Kritik. Klar hätte man zwar auf den aktuelleren USB-Typ-C Anschluss setzen können, doch betrachte ich die True-Wireless Ohrhörer vieler anderen Hersteller, deren Modelle zum Teil noch teurer sind, bieten auch hier die wenigsten ein USB-Typ-C Case an. Auf die Funktion hat der ältere Micro-USB Anschluss zudem ebenfalls keinen Einfluss. Die Magnete, welche die Ohrhörer im Case halten, wirken grundsolide, sodass hier selbst beim Überkopf halten, keiner der Ohrhörer aus dem Case fällt.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer
FarbeSchwarz, weitere Farbe: Gold, Pink und Grün (in Kürze erhältlich)
Akkuintegriert, Lithium-Polymer-Akku
Akku Ohrhörer: 6,5h
Akku Ladecase: 17,5h
Gesamt somit 24 h
Gewicht51 g (Ohrhörer und Ladebox)
12,4 g (beide Ohrhörer)
38,6 g (Ladebox)
MaterialKunststoff (Ohrhörer und Ladecase)
KonnektivitätBluetooth 5.0
unterstützte Profile: A2DP, Apt-X, AVRCP, HFP
Codec: SBC, AAC und aptX
Lautsprechertypdynamischer 7 mm Treiber mit je einer Titan-Composite-Membran (links und rechts)
FrequenzbereichKeine Angaben vom Hersteller, vermutlich liegt der Beriech jedoch bei ca. 20 Hz bis 20.000 Hz (Ohrhörer)
Empfindlichkeit102 dB SPL (1 kHz / 1 mW)
Impedanz16 Ohm
Lieferumfang1x 1more E1026BT-I
je ein paar Silikon-Ohradapter-Sets (XS/S/M/L)
je ein paar O-Hooks (S/M/L)
1x Transport- und Ladecase
1x micro-USB Ladekabel
Aufbewahrungsbeutel
1x Bedienungsanleitung
Technische Daten des 1more E1026BT-I

Tragekomfort

Die E1026BT-I True Wireless In-Ear Ohrhörer von 1more besitzen eine gute ergonomische Form. Das Einsetzen erfolgt nicht, wie bei einigen anderen von mir bereits getestet True-Wireless durch das eindrehen, sondern dem einfachen einstecken. Dies liegt daran, dass die In-Ears mit einem praktische O-Hook (Schlaufe) und nicht mit einem Ohrhacken der sich an einem Bereich an der Ohrmuschel einhängt befestigt werden. 

Bei der Wahl des richtige paar Ohrtips und O-Hooks sollte man sich wie immer anfangs genug Zeit nehmen. Schließlich hängt von der richtigen Wahl nicht nur der beste Klang, sondern auch der sichere Halt ab. Ich persönlich bin bei der Wahl der richtigen Anpassstücke wie folgt vorgegangen. Zuerst habe ich die In-Ears ohne O-Hooks anprobiert. Dann habe ich erst mal die richtige Ohrtips gewählt, mit denen ich den sichersten, aber zugleich auch beim Kompromiss auf den Klang den besten Sitz habe. Anschließend habe ich noch die verschiedenen O-Hook aufgezogen und auch hier ausprobiert, bis ich den sichersten halt hatte und selbst beim Kopf bewegen und schütteln nichts herausfällt bzw. sich aus dem Ohr zu lösen versucht.  

Dank den O-Hooks, die ich übrigens zur Sicherheit und auch optisch nutzen würde, halten die Ohrhörer beim Laufen und bei meinen Fahrten mit dem Rennrad sehr gut. Dabei musste ich keine Angst haben einen der Ohrhörer zu verlieren. 

Der Tragekomfort ist ebenso wie der Halt sehr gut und selbst nach einer längeren Radtour von über eineinhalb Stunden verspürte ich keinen nervigen Druck oder Ähnliches im Ohr.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Klang

Zwar ist das Gehäuse der 1More E1026BT-I True Wireless In-Ear Ohrhörer wie bereits erwähnt kompakt gehalten, jedoch sind im Inneren je Seite ein 7 mm Titanium-Treiber verbaut. Wie gewohnt handelt es sich um eine Single-Treiber Einheit, schließlich gibt es „bisher“ keinen Dual- oder Triple Driver True Wireless In-Ear.Es würde daher auch bedeuten, dass mehr Treiber genau so wie größere Treiber einen höheren Stromverbrauch hätten. Dafür bräuchte man größere Akkus, was man in dem kleinen Gehäuse der True-Wireless Ohrhörer kaum hat.

Viele technischen Details verrät 1more über die ersten True Wireless In-Ears nicht. So erfährt man hier keinen Frequenzbereich. Doch wie immer sagt dieser Werte zumeist sowieso nicht viel über den realistischen Klang aus. Den Zahlen können sich noch so gut anhören, aber eben der Kopfhörer nicht. Wichtig ist jedoch, dass man mit den E1026BT-I In-Ear Ohrhörer sowohl den Standard Codec SBC, aber auch die wichtigen aptX (Android) und AAC (iOS) unterstützt. Daher soll die drahtlose Audioübertragung in nahezu perfekter Audiowiedergabe mit Android und iOS-Geräte gewährleistet werden.

Im Klangtest hören sich die 1more E1026BT-I True Wireless In-Ear Ohrhörer überraschend ausgeglichen an, mit einer leichten Tendenz zu einer wärmeren Abstimmung. Den Höhen fehlt es zwar durch den etwas wärmer abgestimmten Grundton etwas an Brillanz und Detailreichtum, doch ich würde diese auf keinem Fall als matt oder verzerrt beschreiben. Wer daher nicht gerade auf der Suche nach einem True Wireless In-Ear Ohrhörer ist, der mit einer super Brillanz überzeugen kann, wird soweit von den E1026BT-I Ohrhörer definitiv nicht enttäuscht sein.

Beim Bass und den Mitten liegen jedoch die Stärken des E1026BT-I In-Ear Ohrhörer. Bei den Mitteln können die In-Ears mit einer blühenden Klangfarbe überzeugen. Sodass hier die wiedergegebenen Gesangstimmen sehr eindringlich ausgegeben werden. Ebenso ist der Bass aufgrund des leicht angehoben (wärmeren) Grundton überzeugend. Hier schafft es 1more sehr gut das Maximum aus dem doch relativ kleinen Gehäuse der In-Ears herauszuholen. Sodass mich hier ein sattes Bassfundament mit einem kräftigen Tiefgang im Klangtest überzeugen konnte. Der Bass ist zu keinem Moment aufgebläht oder übertrieben.

Auch das oft vorkommende Problem, dass Kopfhörer bei höherer Lautstärke zum Übersteuern neigen, konnte ich hier nur minimal feststellen. Apropos Laut, die 1More E1026BT-I Ohrhörer besitzen eine sehr hohe maximale Lautstärke.

Da man mit den 1More E1026BT-I In-Ear Ohrhörer nicht nur dem auf dem Smartphone integrierten Sprachassistenten nutzen kann, sonder auch telefoniere, besitzen die Ohrhörer natürlich auch ein Mikrofon. Die verbauten Mikros haben in meinem Telefontest eine sehr gute Sprachverständlichkeit geboten. Lediglich zwischendurch erwähnte mein Gesprächspartner/in kurz, dass es zu einem leichten Hall meiner Stimme kam. 

Bei der Latenz (Verzögerung zwischen Ton und Video-Bild) konnte ich persönlich kaum Verzögerungen feststellen. Dies liegt unter anderem an dem verbauten Qualcomm CSR 3020-Chipsatz, welcher Bluetooth 5 ermöglicht. Mit einem Android Smartphone, war der Ton und das Bild sehr synchron, sodass man hier definitiv keine Kopfschmerzen bekommt. Bei meinem iPhone X wiederum konnte ich bei Einigen Videos eine minimale Verzögerung von unter einer Sekunde bemerken. Dies war jedoch wie erwähnt nicht bei allen Videos via Youtube der Fall. Bei Netflix lief alles ohne Probleme.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akku & Ladecase

1more verspricht mit den E1026BT-I True Wireless In-Ear Ohrhörer eine Akkulaufzeit von bis zu 6,5 Stunden Dauerwiedergabe bei halber eingestellter Lautstärke. Dadurch Gehören die In-Ears mit ihrem je 55 mAh großen Akku, aktuell zu den besten, von der reinen Laufzeit ohne das Aufladen via Ladecase. 

Sollte jemand von euch über 6,5 Stunden am Stück Musikhören, müssen diese im Ladecase wieder aufgeladen werden. Jedoch denke ich persönlich, dass die meisten unter euch die In-Ears sowieso im Ladecase aufbewahren und somit werden diese immer automatisch voll aufgeladen, bis der Akku des Cases irgendwann leer sein sollte. Man muss jedoch nicht beide Ohrhörer auf einmal ins Ladecase legen, man kann nämlich problemlos einen laden und mit dem anderen weiter Musikhören. Dies ist möglich, da 1more beide In-Ears als Master programmiert hat, bzw. beide als Master fungieren können. So ist im Normalfall automatisch der Ohrhörer mit der längeren Akkukapazität der Master und der ander der Slave. Die funktioniert soweit ohne Probleme und man selbst bekommt nicht mit, wenn ein Wechsel stattgefunden hat.

Das Case mit einem Akku von 410 mAh bietet bei vollem Akku die Möglichkeit, die 1more E1026BT-I Ohrhörer bis zu viermal wieder aufzuladen. Somit bieten die True-Wireless Ohrhörer von 1more eine sehr ordentliche Akkulaufzeit von max. 24 Stunden. Die Ohrhörer hab ich in meinem Testzeitraum nicht leer bekommen, da ich diese nach dem gebrauch immer wieder ins Ladecase gesteckt habe. 

Die beiden In-Ears können entweder durch das einfach einlegen in das Lasecase ausgeschaltet werden oder man drückt die beiden Hardware-Tasten an jedem Ohrhörer für knapp 4 Sekunden. Beim Fall der 1more E1026BT-I Ohrhörer muss man jeden Ohrhörer einzeln abschalten, da diese anders wie bei anderen Herstellern beide als Master fungieren können.

Ebenso wichtig wie eine lange Akkulaufzeit, ist natürlich auch eine möglichst kurze Ladezeit der In-Ears und des Lade-Cases. Das Case wird via Micro-USB aufgeladen, diese dauert bei einer vollen Aufladung knapp 85 Minuten. Sind wiederum die Akkus der Ohrhörer leer, sollten diese für eine komplette Ladung ebenfalls bis zu 85 Minuten im Case verbleiben. Jedoch sind die In-Ears auch mit einer Schnellladefunktion ausgestattet und so bietet eine Ladezeit von knapp 15 Minuten, eine weitere Musikwiedergabe von 3 Stunden.

Bluetooth & Signalqualität

Das erste Verbinden der 1more E1026BT-I True Wireless In-Ear Ohrhörer mit dem Smartphone oder jedem anderen Bluetooth fähigem Gerät geht sehr schnell und einfach. Sobald man die beiden Ohrstöpsel aus dem Case genommen hat, kann man diese wie gewohnt mit dem Smartphone koppeln. Dabei gilt jedoch zu beachten, dass es wie bereits mehrfach erwähnt keine feste Master-Slave-Verbindung gibt. Jedes Mal nach dem entnehmen aus dem Case, findet der Verbindungsaufbau neu statt und es wird auch nach bestimmend Kriterien entschieden, welcher Ohrhörer als Master fungiert.

Dies hat den besonderen Vorteil, dass man auch nur mit einem In-Ear Musik hören kann und dabei nicht achten muss, welcher es ist. Beide können schließlicht Daten empfangen, aber auch an den anderen senden. Dies geht bei vielen anderen True Wireless In-Ears nicht, da hier oft z. B. der linke In-Ear als Master fest bestimmt ist. Verliert man z. B. bei einem fest gebunden True Wireless Ohrhörer den Master, kann man keine Musik mehr hören, da der andere keine direkte Verbindung zum Smartphone aufbauen kann. Ebenso hat der Akku-Stand der In-Ears Einfluss darauf welcher als Master bestimmt wird. Im Regelfall ist es nämlich hier der mit mehr Akkukapazität. 

Einen klitzekleinen Nachteil hat das Ganze, denn man sollte, wenn möglich beide Ohrhörer auf einmal aus dem Case herausholen. Wenn man sich nämlich zu viel Zeit lässt, meint der zuerst entnommen In-Ear, das dieser alleine genutzt wird und der Zweite bleibt aus, bzw. geht nicht automatisch mit an. Daraufhin muss man diese am Knopf manuell einschalten. Dies ist jedoch keinesfalls ein Problem und zudem nimmt man im Idealfall sowieso beide Ohrhörer auf einmal aus dem Case.

Kommen wir jedoch zu Reichweite der True-Wireless Ohrhörer in Verbindung zum Smartphone. 1more verspricht eine übliche Bluetooth Reichweite von bis zu 10 Metern. Genau diesen Wert konnte ich auch in meinem Test nachmessen, zudem ist die Verbindung sehr stabil und so konnte ich in meinem Testzeitraum keine Verbindungsunterbrechungen oder Aussetzer feststellen.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit den E1026BT-I True Wireless In-Ear Ohrhörern hat 1more preislich sehr gelungene True Wireless Ohrhörer entwickelt und auf den Markt gebracht. Neben dem durchaus guten Klangbild, welches lediglich bei den Höhen etwas schwächen zeigt. Hat mich auch die Akkulaufzeit von insgesamt 24 Stunden inkl. Ladecase, ohne bis zu 6,5 Stunden überzeugen können. Das Klangbild überzeugt mit kräftigem Bass und überzeugenden Mitten.

Preis/Leistung

Die UVP des 1more E1026BT-I Stylish True Wireless In-Ear Ohrhörer liegt zum Marktstart bei 99€. Sind jedoch auch schon bereits für knapp über 50€ online erhältlich gewesen. 

Für den geforderten Preis stimmt die gebotene Leitung auf jeden Fall. Denn neben dem Klang und der langen Akkulaufzeit, können die True Wireless Ohrhörer auch noch mit weiteren Dingen überzeugen. So gefällt mir persönlich sehr, dass man die Ohrhörer auch zur Not alleine nutzen kann, da jeder der Ohrhörer als Master genutzt werden kann. Ebenso können die E1026BT-I True Wireless In-Ear Ohrhörer mit einem guten Tragekomfort und einer hervorragenden Isolierung der Umgebung überzeugen. Lediglich die Latenz variiert je nach Zuspiel-Gerät zischen einem Millisekunden Bereich und max. einer Sekunde. Das geht jedoch noch in Ordnung, denn hier sind einige teureren Modelle deutlich schlechter. 

1MORE E1026VT-I

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Cambridge Audio Yoyo L

In diesem Testbericht möchte ich euch den Cambridge Audio Yoyo L genauer vorstellen. Dabei handelt es sich um einen Streaming-Lautsprecher, der mit drei Breitband-Treibern und drei Subwoofer ausgestattet wurde und zudem nicht nur Spotify-Connect, sondern auch ein integriertes Chromecast, einen ARC-HDMI- und Optischen-Anschluss besitzt. Daher kann er auch problemlos an den Fernseher angeschlossen werden. Was der knapp über 4 kg schwere stationäre Lautsprecher noch so drauf hat und wie er in meinem Alltagstest abgeschnitten hat, erfahrt ihr in folgendem Testbericht.

Cambridge Audio Yoyo L

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Cambridge liefert den Yoyo L in einer quadratischen Schwarz/türkisen Verpackung aus, welche mit einigen Infos zum Produkt versehen ist. 

Direkt auf der schwarzen Oberseite ist der original Umriss und die Bedienelemente des Yolo L mit türkisen Linien skizziert. Auf der Vorderseite ist wie üblich der Name des Unternehmens „Cambridge Audio“, der Name des Lautsprechersystems „Yoyo“ und das Modell „L“ zu sehen. Auf der linken Seite wird lediglich mit einem kleinen Logo auf den „Great British Sound, seit 1968“ hingewiesen. Die gegenüberliegende Seite ist mit einem Aufkleber versehen, welcher über die Modellfarbe, den Name des Gerätes und die Seriennummer informiert. 

Die meisten Informationen findet man auf der Rückseite. Hier wird nämlich nicht nur wie bereits auf der Vorderseite über den Namen des Unternehmens und dem Lautsprecher informiert, sondern auch über die Funktionen und die Konnektivität. So erfährt man hier z. B. dass neben NFC, Bluetooth, Chromecast, auch noch eine IR-Fernbedienung und eine einfache Verbindung via HDMI-Kabel mit dem Fernseher möglich ist. 

Hebt man den Deckel der Verpackung vorsichtig an, präsentiert sich der Cambridge Yoyo L in einer schwarzen Kartonage zentriert. Zudem wurde er zum Schutz in einer Kunststofffolie verpackt und damit der schwere Lautsprecher beim Transport nicht hin und her fliegt, ist im Deckel zudem das Gegenstück der Zentrierung eingeklebt. Unter der schwarz gefärbten Zellulose-Zentrierung befindet sich noch weiterer Zubehör. Dieser befindet sich in einer schwarzen Kartonage. Direkt nach dem Öffnen dieser Pappschachtel kommt eine kleine Hülle auf der Oberseite zum Vorschein, in der sämtliche Beschreibungen in Zahlreichen Sprachen untergebracht sind. Rechts daneben liegt sicher verpackt die Infrarot-Fernbedienung, über welche man den Cambridge Yoyo L von der Entfernung steuern kann.

Unter der kleinen schwarzen Mappe mit den Beschreibungen ist noch einiges Weiteres verstaut. So findet man darin nicht nur die Batterien für die Fernbedienung und das europäische Netzkabel, sonder auch noch gleich das Britische (Stecker BS 1363) und sogar einen für Steckdosen in den USA (NEMA-Stecke). Doch das war es noch nicht, denn für den Anschluss an sämtliche Geräte liefert Cambridge ebenfalls alles mit, so liegt im Lieferumfang auch noch ein Klinken-Kabel, ein HDMI-Kabel und ein optisches Audiokabel bei.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Schon auf den ersten Blick hebt sich der Cambridge Audio Yoyo L von den vielen klassischen Lautsprechern aus MDF-Platten, Kunststoff und Echtholz ab. Dafür sorgt nicht nur die quadratische Formgebung, sonder auch das Material, aus dem Cambridge den Lautsprecher gefertigt hat. Durch die etwas größer abgerundeten Ecken und den mit hochwertiger 100 % Kammwolle bezogenen Seiten, wirkt dieser nahezu aus einem Stück.

 Mit seinen Abmessungen von 269 mm x 269 mm x 125 mm (L x B x H) ist der Cambridge Audio Yoyo L zwar relativ flach, aber nimmt eine etwas größere Fläche ein. Zudem überrascht dieser beim Anheben aus der Verpackung mit einem Gewicht von knapp 4,3 kg. Doch dies kommt durch den Aufbau zustande, im inneren des Lautsprechers steckt nämlich einiges an Technik. Dafür benötigt man für den Betrieb bis auf das Netzkabel für die Stromversorgung kein weiteres Kabel. Wer den Cambridge Yoyo L jedoch via Klinkenkabel mit dem Smartphone, oder HDMI bzw. Optischem Audiokabel mit dem TV verbinden möchte, kann dies ganz einfach tun, denn die Anschlüsse hierfür befinden sich an der Unterseite.

Rundum ist die Unterseite mit mehreren Anti-Rutsch-Gummis versehen, was man beim Cambridge Audio Yoyo L, trotz seines höheren Eigengewichts durchaus benötigt. Im Zentrum befindet sich ein Stativ-Gewinde, hier könnte der Yoyo L zwar auf ein Stativ geschraubt werden, aber ich glaub kaum, dass ein Stativ dieses hohe Gewicht bzw. bei Musikwiedergabe diesen lange genug halten kann. Vielleicht ist dies auch ein Überbleibsel, dass Cambridge zur Klangmessung im Studio genutzt hat.

In einer schrägen Mulde an der hinteren Rückseite sind sämtliche Anschlüsse verstaut. Hier findet man von recht aus betrachtet den Netzstrom-Anschluss, ein USB-Anschluss, um z. B. ein Smartphone oder Tablet mit max. 1 A aufzuladen, ein Toslink (optischer Audio-Anschluss), HDMI und 3,5 mm Klinke-Anschluss.

Unter dem Stoffbezug aus 100 %% Kammwolle, welcher von der britischen (Yorkshire) Weberei Marton Mills stammt, sind die sechs Treibereinheiten versteckt. Das Besondere dabei ist, dass diese an den beiden Seite und nach vorne verteilt sind. Mehr dazu jedoch unter Klang.

Doch beim Yoyo L setzt Cambridge auf einen Materialmix aus dem gewebten Stoff und Kunststoff. Die Oberfläche ist mit einem weichen Kunststoff versehen, dies fühlt sich zwar gut an, hat jedoch einen weniger guten Nachteil, denn es handelt sich hier um einen Staubmagneten. Den angezogenen Staub bekommt man hier nur sehr schlecht wieder weg. Unter bzw. in dieser Oberfläche sind zudem auch die Bedienelemente per Touch-Sensoren mit integrierter Beleuchtung untergebracht.

 Ein-/ausgeschaltet wird der Cambridge Yoyo L ganz rechts, über eine herkömmliche Drucktaste. Direkt daneben kann man mit den beiden + und – Tasten die Musik lauter-/leiser stellen. Die fünf Punkte-Anzeige, zeigt während dem verstellen der Lautstärke die Stufe an, dabei leuchten unterschiedlich viele LED´s bzw. diese leuchten auch unterschiedlich hell. Verstellt man wiederum via Fernbedienung die Stufe vom Bass, wird dieses hier im angehobenen bzw. Abgesenkten Wert angezeigt. 

Direkt neben der Lautstärkeanzeige befindet sich die Auswahl-Sensortaste um zwischen den Eingangsquellen: ARC (HDMI), Optischem- und AUX-Audioeingang zu wechseln. Je nachdem, wie die Sensortaste leuchtet, erkennt man, welche Eingangsquelle aktuell gewählt wurde. Orange steht für AUX, Lila für ARC und Weiß für den optischen Eingang. Doch der Cambridge Yoyo L verfügt noch über weitere Eingangsquellen. So befindet sich auf der Oberseite neben den Eingangsquellen-Tasten die Bluetooth-Taste. Über diese kann man durch Längeres betätigen die Paarung initialisieren und sobald einmal verbunden, jedes Mal automatisch die Wiedergabe via Bluetooth starten. Auf der rechten Seite über dem Power-Knopf ist zudem noch die WLAN-Status-LED. Diese zeigt zum einen an, ob das Gerät mit dem WiFi verbunden ist bzw. wurde und ob Google Cast oder Spotify Connect bereit ist. Zu guter Letzt befinden sich an der linken Seite noch drei Direktwahltasten, welche man mit verschiednen Spotify Playlists belegen kann.

Die Bedienung wird wie bereits eingangs erwähnt durch die zusätzlich beiliegende Fernbedienung etwas erweitert. Neben den Funktionen, welche man auch auf der Oberfläche direkt am Cambridge Yoyo L zur Verfügung hat, kann man hier im Zentrum direkt den Ton stumm schalten, aus vier Klangprofilen (Musik, TV, Film und Stimmen) wählen und den Bass in mehrere Stufen erhöhen oder absenken. 

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Bei der Herstellung der Yoyo Serie setzt Cambridge Audio auf ein besonderes Design. Der Lautsprecher Yoyo L ist an den Seiten rundum, wie bereits erwähnt mit 100 % Kammwolle überzogen. Diese Kammwolle lässt den Klang, von den Lautsprechern ungefiltert durch, wurde jedoch vorbehandelt, damit der Stoff eine abweisende Schicht gegen Schmutz und Wasser besitzt und der Verschleiß minimiert wird. Der besondere Stoff kommt von der weltbekannten Weberei Marton Mills aus Yorkshire. Insgesamt bietet man den Yoyo L in zwei Farben an, einem hellgrauen und dunkelgrauen Modell. Letzteres entspricht hier genau meinem Testmodell. Durch diesen besonderen Stoff hebt sich der Yoyo L und die anderen Geräte der Yoyo-Serie von den vielen anderen Lautsprechern, welche aus reinem Kunststoff gefertigt sind deutlich ab.

Die Sensortasten auf der Oberseite des Yoyo L reagieren sehr genau, jedoch manchmal sogar zu genau. Also ich z.B. die Fernbedienung auf den Yoyo L gelegt habe, hat die Fernbedienung schon die ein oder andere Taste betätigt. 

Die gummierte Soft-Oberfläche des Cambirdge Audio Yoyo L fühlt sich zwar sehr angenehm an, bringt jedoch wie bereits erwähnt einen Nachteil mit sich, denn die Oberfläche lässt sich durch die gummiartige Oberfläche schwerer von Staub, der drauf landet befreien. Ein weiterer kleiner Kritikpunkt ist die beiliegende Fernbedienung. Diese passt zwar auf dem ersten Blick gut zum Design des Cambridge Yoyo L. Doch was hier zwar optisch auch schwarzem gebürsteten Aluminium aussieht, ist in Wirklichkeit alles nur Kunststoff. Des Weiteren muss man die Fernbedienung zur Bedienung auf jeden Fall in die Hand nehmen. Da die Fernbedienung nämlich auf der Unterseite am Batteriefach abgerundet wurde, wippt diese nur umher, wenn diese auf einer ebenen Fläche liegen bedient wird.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Lautsprecher Anzahlje ein Hochtöner und Tiefmitteltöner an drei Seiten (vorne, links und rechts).
Gesamtausgangsleistungkeine Angabe vom Hersteller
Gehäuse MaterialKunststoff, Oberfläche mit Softtouch versehen, Rundum mit 100 % Kammwolle von der Weberei Marton Mills bezogen
AnschlussmöglichkeitenUSB-Anschluss (Ladeanschluss max. 1A), NFC, WLAN, Bluetooth, HDMI, Toslink, Klinke (3,5mm)
StromversorgungNetzbetrieb
Maße/Gewicht265 x 265 x 125 mm (LxBxH)/ 4,3 KG
Steuerungdirekt am Lautsprecher, Fernbedienung, Chromecastv
Lieferumfang2x AAA Batterie für Fernbedienung
HDMI-Kabel
Toslink-Kabel
3,5 mm Klinke-Kabel
Netzstecker Europa, Britische und amerikanische Ausführung liegt ebenfalls bei.
Anleitungen
Technische Daten des 1more E1026BT-I

Einrichtung & Installation

[appcode appstore id680819774]

[appcode googleplay com.google.android.apps.chromecast.app]

Um den Cambridge Yoyo L einzurichten, ist es anders als ich erst erwartet habe, nicht nötig, eine besondere Cambridge App aus dem Appstore herunterzuladen. Dank integriertem Google Chromecast, erfolgt die Einrichtung nämlich via Google Home App, welche man kostenlos im AppStore (iOS) und Google Play Store (Android) laden kann. Die Einrichtung ist in wenigen Schritten erledigt und eigentlich bei allen Lautsprechern, die via Chromecast eingerichtet werden identisch.

Den Verlauf der Einrichtung beschreib ich euch kurz hier, jedoch könnt ihr dies auch in den nachfolgenden Screenshots betrachten. Direkt nach dem Starten der Google Home App und dem Einschalten das Cambridge Yoyo L sollte dieser nach wenigen Sekunden automatisch angezeigt werden, bzw. sobald man unter Gerät-Einrichten—> Zuhause, auf weiter klickt und kurz wartet, bis die Suche den Yoyo L gefunden hat. Nach dem Hinweis, dass der Yoyo L gefunden wurde, wird die Verbindung hergestellt und man wird kurz gefragt, ob man einen Ton gehört hat. Ist dies der Fall, wird daraufhin im nächsten Schritt gefragt, wo man den Lautsprecher aufgestellt hat und anschließend wird der Cambridge Yoyo L noch mit dem Internet verbunden. Dazu einfach das heimische WLAN-Netz aus der Liste aussuchen, Passwort eingeben und schon ist der Yoyo L einsatzbereit.

(Einrichtung und Installation: 4 von 5 Punkten)

Bedienung

Die Bedienung das Cambridge Audio Yoyo L erfolgt entweder über die Sensortasten an der Softtouch-Oberfläche am Lautsprecher selbst, oder über die mitgelieferte Fernbedienung. Was ich jedoch bei beiden Bedienmöglichkeiten vermisse, ist die fehlende Funktion, einen Track vor- und zurückspringen. Denn diese Funktion sucht man bei beiden Möglichkeiten vergebens. Ein Titel zu überspringen ist daher nur direkt am Smartphone möglich.

Cambridge hat im Yoyo L die Google Chromecast-Schnittstelle integriert. Dies bedeutet, dass man hier ganz einfach Musik aus den Streaming-Anbietern: Spotify, Deezer, TuneIn, Tidal und Google Play Music direkt über der Yoyo L abspielen kann. Hierfür startet man eine der eben erwähnten Apps, die man zum streamen nutzen möchte, und hält darin Ausschau nach dem Chromecast-Logo. Darauf klickt man und sobald man gefragt wird, welcher Lautsprecher Zugriff erhalten soll, wählt man ganz einfach den Yoyo L aus. Schon kann man damit beginnen die Musik wiederzugeben. Dabei ist der entscheidende Vorteil des Google Chromecast, dass man nach dem Einrichten keinen weiteren Kontakt (Verbindung) beider Geräte benötigt, denn ab sofort bezieht der Cambridge Yoyo L die Musik direkt aus dem Internet. Dies hat zur Folge, dass Anrufe oder Hinweistöne während der Musikwiedergabe nicht die Musik unterbrechen. Das Smartphone kann daher völlig normal genutzt werden, was bei einer herkömmlichen Bluetooth Verbindung nicht ganz der Fall wäre.

Nutzer von Spotify kommen zudem in den Vorteil, dass diese die an der Oberfläche des Yoyo L angebrachten Speicherplätze für die Lieblingsplaylist nutzen können. Hier ist jedoch ein premium Nutzerabo erforderlich. Die Einrichtung ist auch hier denkbar einfach: Spielt man eine der aktuellen Lieblingsplaylists bei Spotify auf dem Lautsprecher ab, genügt es, einfach eine der drei Zahlen zu betätigen und für drei Sekunden gedrückt zu halten. Anschließend kann man direkt nach dem Einschalten der Cambridge Yoyo L die Playlist mit dem Betätigen der jeweiligen Taste starte. Hierfür muss das Smartphone nicht zwingend in der Nähe sein, denn auch hier wird die Musik direkt aus dem Netzwerk bezogen. 

Natürlich sind das noch nicht alle Verbindungsmöglichkeiten, schließlich ist der Yoyo L auch mit einem Bluetooth-Modul ausgestattet. Welche ebenfalls schnell eingerichtet ist. Wer es hier noch schneller bevorzugt und ein NFC-fähiges (Nearfield Communication Modul) Smartphone sein eigen nennt, kann das ganze noch etwas schneller und einfacher verbinden. Hierfür genügt es, NFC am Smartphone zu aktiveren und an den gekennzeichneten Punkt (da wo das NFC-Logo ist) zu legen und schon koppeln sich beide Geräte voll automatisch miteinander.

Zu guter Letzt bewirbt Cambridge Audio den Yoyo L auch als Lautsprecher, der an dem Fernseher angeschlossen werden kann. Dies ist durch den verbauten HDMI-Eingang, sowie den Toslink-Eingang möglich. Diese ermöglichen den Yoyo L als Heim-Audio-Lautsprecher zu nutzen. Hierfür kann man den Cambridge Audio Yoyo L entweder via dem beiliegenden HDMI-Kabel an dem beim Fernseher vorhanden HDMI-ARC Anschluss (Audio Return Channel), oder bei älteren Modellen via optischen Audio-Eingang angeschlossen werden. Sollte man noch einen ganz alten Fernseher besitzen, der keinen der eben genannten Anschlüssen besitzt, kann der analoge 3,5 mm Klinke-Anschluss zur Klangübertragung genutzt werden. Somit wäre für jeden Fernseher usw. der passende Anschluss vorhanden.

(Bedienung: 4,5 von 5 Punkten)

Klang

Kommen wir zum eigentlich wichtigsten Bestandteil eines Lautsprechers dem Klang. Schließlich kann ein Lautsprecher noch so gut aussehen und sämtliche Anschlüsse besitzen, doch gerade beim Klang ist er eine wahre Enttäuschung. Ob der Cambridge Audio Yoyo L im Klang überzeugen kann, verrate ich euch unter folgendem Punkt. Doch zuvor schauen wir uns den Aufbau des Yoyo L etwas genauer an.

Insgesamt hat Cambridge Audio den Yoyo L mit sechs Treibern bestückt. Davon befinden sich je zwei Stück an drei Seiten: vorne, links und rechts. An jeder der drei Seiten ist ein Tiefmitteltöner und ein Hochtöner verbaut. Wie groß diese sind, und welche Leistung (RMS) der Yoyo L besitzt, ist leider nicht bekannt, denn dazu macht Cambridge keine weiteren Angaben. Doch nun die Frage, wie klingt das verbaute Treiber-Set-up.

Für ein aussagekräftiges Klangbild habe ich den Cambridge Audio Yoyo L auf einem stabilen Untergrund gestellt und auf der Fernbedienung die Klangeinstellung Musik gewählt. Insgesamt kann ich ganz klar sagen, dass der Grundton des Yoyo L etwas wärmer abgestimmt ist. Dies liegt auch daran, dass sowohl für die Mitten, als auch für die Tiefen, dieselben Treiber zuständig sind. Die Höhen wiederum verstecken sich etwas im Hintergrund und werden von den restlichen Tönen übertrumpft. Dies bedeutet unter anderem auch, dass die Höhen meiner Meinung nach nicht ganz so natürlich wiedergegeben werden. Leider ist es beim Cambridge Audio Yoyo L nicht möglich, via Equalizer Einstellungen am Klang vorzunehmen, sodass man hier z. B. die Höhen erhöht, aber den Rest etwas absenkt. Lediglich der Bass, kann via Fernbedienung erhöht bzw. zurückgenommen werden. Doch gerade dieser ist beim Lautsprecher sowieso schon sehr dominant.

Quelle: Cambridge Audio

Daher ist es auch gut, dass Cambridge den Yoyo L mit den Antirutschgummis versehen hat, dreht man den Yoyo L nämlich etwas höher auf, ist das kräftige Bassfundament klar zu spüren. Mir ist im Test bei hohen Lautstärken jedoch aufgefallen, dass die Treiber aufgrund der Gehäusegröße und dem daraus etwas geringeren Volumen etwas zur Verzerrung neigt. Doch dies ist nur der Fall, wenn man die Lautstärke besonders hochdreht, was man in normalen Raumgrößen sicherlich selten machen wird.

Bei der Bühne war ich leider ebenfalls etwas enttäuscht. Zwar versucht Cambridge hier mit den Treibern, welche an drei Seiten angebracht sind diesem Problem entgegenzuwirken. Doch aufgrund des kompakten Designs, sitzen diese nah beinander bzw. gegenüber und so merkt man ganz klar, dass die Musik aus einem Gerät kommt. Dieses Problem merkt man vor allem bei dem Einsatz am TV. Denn dadurch das die seitlich Treiber mehr zur Seite und nicht nach vorne abstrahlen, klingt das Klangbild nicht breit genug. Ein weiteres Problem beim verwenden mit dem TV ist, dass der Yoyo L um diesen davor zu stellen, etwas zu hoch ist. Dieser würde das Bild im unteren Bereich verdecken. Wer den Fernseher jedoch an der Wand hängen hat, kann den Cambridge Audio Yoyo L problemlos darunter stellen.

(Klang: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Bei dem Design oder der Verarbeitung konnte mich der Cambridge Audio Yoyo L sehr überzeugen. Hier erhält man ein klasse Gerät, welches vor allem dank dem 100 % Kammstoff von Marton Mills nicht versteckt werden will. Lediglich die Softtouch-Oberfläche welche sich etwas schwerer vom Staub, der darauf landen befreien lässt, gibt es hier optisch zu bemängeln.  

Dafür bietet Cambridge mit dem Yoyo L ein Streaming Lautsprecher an, der mit zahlreichen Verbindungsmöglichkeiten ausgestattet wurde. So kann man hier dank Google Chromecast nicht nur auf Google Music, sondern auch auf Spotify, Deezer, TuneIn usw. zugreifen. Des Weitern kann man den Lautsprecher via HDMI, Toslink oder Klinke-Kabel, welche Cambridge alle im Lieferumfang mitliefert, an den TV anschließen. 

Preis/Leistung

Cambridge fordert für den Yoyo L einen Preis von 399€ (UVP). Diesen Preis hat der Lautsprecher jedoch aktuelle nach mehren Monaten immer noch.
Der geforderte Preis mag zwar aufgrund der Optik, der Verarbeitung und dem umfangreichen Lieferumfang inkl. Anschlussmöglichkeiten stimmen. Doch gerade im wichtigsten Bereich, dem Klang, schneidet des Cambridge Audio Yoyo L etwas schlechter ab. Dies trifft vor allem auf die Höhen zu, denn hier hätte ich etwas mehr erwartet. Doch leider sind hier die Mitten und Tiefen zu sehr im Vordergrund. Würde es wenigsten eine Equalizer Einstellungen geben, mit der man diesen Kritikpunkt beheben kann, wäre das Ganze gar nicht so schlimm, doch leider fehlt mit dieser. Auch was den Raumklang angeht, gibt es bessere Alternativen. Hier versucht man zwar, mit den seitlichen Treibern für ein breites Klangbild zu sorgen, doch dies gelingt nicht so sehr, wie erwartet.

Cambridge Audio Yoyo L

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 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Audio-Technica ATH-ANC900BT

Audio-Technica ist ein weltweit agierendes Unternehmen, dessen Hauptsitz sich in Machida einer Stadt in Präfektur Tokio, Japan befindet. Das Unternehmen wurde im Jahr 1962 von Hideo Matsushita in Tokio, Shinjuku-ku gegründet. 

Audio-Technica befasst sich mit der Entwicklung, der Vermarktung und dem Vertrieb von Audioausrüstung für verschiedenste Anwendungen. Ursprünglich bekannt für die Herstellung von Tonabnehmersystemen für Plattenspieler, fertigt Audio-Technica heute auch Mikrofone, Drahlossysteme, Mischer, einige Produkte für den Einsatz auf der Bühne, im Studio- und Heimbereich und auch Kopfhörer. 

Gegen Ende des letzten Jahrs habe ich euch mit dem ATH-ANC700BT einen Over-Ear Kopfhörer mit Active Noise-Cancelling aus dem Hause Audio-Technica vorgestellt. Nun hat das Unternehmen zur CES 2019 den Nachfolger des schlichten aber schönen Over-Ear Kopfhörer vorgestellt. Bei diesem hat Audio-Technica etwas den Klang optimiert, die Akkulaufzeit noch einmal deutlich verbessert und die von anderen Sport-Kopfhörern bekannte Hear-Through-Funktion hat ebenfalls Einzug erhalten. Ob mich der neue Noise-Cancelling Kopfhörer im Test überzeugen konnte, erfahrt ihr in folgendem Testbericht, denn ich habe diese nun einige Wochen getestet.

AUDIO-TECHNICA ATH-ANC900BT

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Auf dem ersten Blick würde man meinen, Audio-Technica hat bei der Verpackung gegenüber des Vorgängers kaum etwas verändert. Doch wer genau hinschaut, stellt fest, dass diese von der Vorderseite etwas aufgeräumter gestaltet wurde. Man hat hier die Abbildung des Kopfhörers etwas mehr in den Vordergrund gesetzt, was sehr gut durch den glänzenden Aufdruck gelungen ist. Zudem hat man an der Vorderseite auf die zusätzlichen Symbole und Texte verzichtet, die auf die besonderen Funktionen des ATH-ANC900BT hingewiesen habe. Die Vorderseite ist lediglich noch mit dem Firmen-Logo, dem Namen des Unternehmens und des Kopfhörer versehen. Zudem wird hier auch noch dezent erwähnt, dass es sich um einen kabellosen Noise-Cancelling Kopfhörer handelt und mit dem Bluetooth und Hi-Res-Audio Logo wird im rechten unteren Rand geworben.

Auf der rechten Seite ist erneut der Name des Noise-Cancelling Kopfhörer zu lesen und zudem ist hier eine kleinere Abbildung von diesem abgebildet. Bei dieser erkennt man jedoch noch etwas mehr vom Kopfhörer. Direkt darunter hat Audio-Technica den Lieferumfang mit Skizzen und Wörtern aufgelistet und direkt darunter die beiden Audio Codec´s aptX und AAC erwähnt. Gegenüber dem Vorgänger bietet der ATH-ANC900BT nämlich nun auch den besseren Audio Codec für Apple-Devices.

Die gegenüberliegenden linke Seite, befasst sich beim etwas veränderten Verpackungsdesign mit den für Audio-Technica als besonders zu hervorhebenden Ausstattungsmerkmale des neuen Kopfhörers. Zu diesen zählen unter anderem: Eine verbesserte Akkulaufzeit von bis zu 35 Stunden (mit aktiviertem Bluetooth und ANC), dass bei der Wiedergabe über Kabel Hi-Res Sound unterstützt wird und zwei 40 mm Treiber für einen detailreichen Klang verbaut sind.

Nun zur letzten Seite der Verpackungshülle, der Rückseite. Diese wirkt ebenfalls gegenüber der Verpackung des Vorgängers deutlich aufgeräumter. Hier zeigt man nun je zwei weitere Bilder des Kopfhörers. Diese zeigen einmal eine nähere Ansicht der Ohrmuscheln und im zweiten Bild, wird gezeigt, dass der Kopfhörer drehbare Ohrmuschel besitzt und zudem zusammengeklappt werden kann. Zudem werden unter den Bildern die wichtigsten Eigenschaften des Kopfhörers in vier Sprachen aufgelistete, sowie die wichtigsten Spezifikationen und einige Informationen zum Hersteller Audio-Technica.

Entfernt man die bedruckte Umverpackung von der eigentlichen stabilen Hauptverpackung, dann kommt eine schwarze Kartonage zum Vorschein. Öffnet man diese an der vorderen Stirnseite, kann man diese von vorne nach hinten hinweg aufklappen. Auf zwei bedruckten Kartonage-Hälften wird kurz auf die Touch- und Stippe-Funktion hingewiesen. Klappt man diese beiden Elemente zur Seite, kommt ein schwarzer Beutel zum Vorschein, in dem sich die hochwertige Transport- und Aufbewahrungstasche befindet. Diese wird ganz einfach via Reißverschluss geöffnet und verbirgt im Inneren den kompletten Zubehör. So befindet sich darin nicht nur der ATH-ANC900BT Kopfhörer, sonder auch ein Micro-USB Ladekabel, ein Klinkenkabel und ein Flugzeugadapter. Des Weiteren befindet sich unter der Tasche noch eine Bedienungsanleitung und weitere Broschüren.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Auf den ersten Blick kann man den neuen Audio-Technica ATH-ANC900BT nicht von dessen Vorgänger unterscheiden. Von allen Seiten betrachtet ähneln sich die beiden Kopfhörer ziemlich sehr. Den Unterschied machen hier nur die zum Teil veränderten bzw. anders positionierten Hardware-Tasten und den beiden glänzenden Kunststoffelementen auf der linken und rechten Seite an der Ohrmuschel-Außenseite.

Der glänzende Ring an beiden Seiten lockert hierbei das sonst nur matte Design auf, ohne dabei das Gesamtbild zu zerstören. Das Hersteller-Logo ist wie bereits beim Vorgänger erneut in die Außenseite der Ohrmuschel eingelassen und auch das matte Proteinleder (Kunstleder) der Ohrpolster rundet das schöne, schlichte Design des ATH-ANC900BT ab.

Damit man sich selbst ohne vorher auf die Beschriftung der Innenseite des Kopfbügels einfach merken kann, wie rum der Kopfhörer auf den Kopf gehört, hat Audio-Technica alle Anschlüsse sowie Bedienelemente am ATH-ANC900BT erneut an der linken Ohrmuschel untergebracht. Zudem wurden dieser wie bereits beim Modell davor durch den Einsatz einer Touch-Oberfläche auf das Wesentlichste reduziert. Auf die Touch-Oberfläche bzw. deren Bedienung gehe ich unter “Bedienung“ genauer ein, doch zuvor möchte ich euch die Anschlüsse und die Hardware-Tasten etwas genauer erläutern. 

So findet man direkt im vorderen Bereich einige Millimeter unterhalb der Aufhängung einen Micro-USB-Anschluss, um den integrierten Akku wieder aufzuladen. Hier sollte man spätestens bei den nächsten Kopfhörern, egal ob In-Ear, On-Ear oder Over-Ear, endlich auch mal auf USB-Typ-C setzen, schließlich ist der Micro-USB-Anschluss nicht mehr zeitgemäß und USB-Typ-C nun schon in vielen anderen Audio-Komponenten und Smartphones verbaut. Etwas leicht oberhalb des Ladenschlusses versteckt sich in einer kleinen Aussparung das integrierte Mikrofon, welches z. B. zum telefonieren genutzt wird.

Direkt nach unten gerichtet befindet sich der 2,5 mm Stereo-Miniklinken-Anschluss. Damit kann man dem Kopfhörer, sofern euer Abspielgerät noch über eine Audio-Klinke verfügt, Musik zugespielt werden. Dafür legt Audio-Technica ein 1,2 Meter langes Kabel bei, welches an beiden Enden vergoldete ist und an einer Seite mit einem abgewinkelten 3,5 mm Stecker und der anderen mit einem 2,5 mm Stecker versehen wurde. Zwischen der Ladebuchse und dem Klinken-Anschluss befindet sich zwei kleine Status-LED´s. Diese LED´s zeigen nicht nur den Betriebszustand des Kopfhörers an (Bluetooth verbunden usw.), sondern auch, ob ANC (Active Noise Cancellation) oder HT (Hear-Through). An-/ausgeschaltet ist.

Nun zu den letzten beiden Hardware-Knöpfen des ATH-ANC900BT. Unmittelbar hinter der Klinken-Buchse befindet sich der vom Vorgänger bereits bekannte ON/Off-Schieberegler. Mit diesem kann man, wie die Bezeichnung schon vermuten lässt, den Kopfhörer an-/ausschalten. Direkt dahinter wiederum befindet sich die sogenannte Unterfunktionstaste, mit der man die Hear-Through-Funktion ein- oder ausschalten kann. 

Die Ohrmuscheln lassen sich um etwa 90 Grad nach innen drehen und zudem nach innen klappen. Dadurch kann der ATH-ANC900BT sehr schnell und einfach in das Transportcase verstaut werden.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Wie für viele Kopfhörer-Hersteller üblich, kommt auch der neue ATH-ANC900BT zum Großteil aus einem Kunststoff-Gehäuse daher. Dieses macht aber durch seine matte Oberfläche und dem daraus Resultierenden zeitlosen Design einen dennoch hochwertigen Eindruck. Des Weiteren trägt der mit einem Federstahl-Kern versehene Kopfbügel und die ebenfalls damit ausgestattet 10-fache Bügelverstellung zu einem stabilen und langlebigen Eindruck bei. Lediglich bei den dreh-und klappbaren Gelenken der Ohrmuscheln und die Ohrschalen-Aufhängung wurden aus Kunststoff gefertigt. Diese machen jedoch nach eignen Wochen intensiv Nutzung immer noch einen hochwertigen Eindruck, wie es hier jedoch nach einem Jahr aussieht, kann ich leider nach dieser kurzen Zeit nicht sagen.

Mit knapp 261 Gramm gehört der ATH-ANC900BT zu den leichteren Over-Ear-Kopfhörern. Die mit Memory-Schaum gefüllten Ohrpolster und das Kopfband sorgen für eine angenehme Gewichtsverteilung. Die Verarbeitung des Kopfhörers gefällt mir somit sehr gut. Lediglich im Inneren der Ohrmuschel bin ich von der Verarbeitung etwas enttäuscht. Dieses Problem war jedoch bereits beim Vorgänger der Fall. Hier ist unter dem Innenbezug der Ohrmuschel ein Kunststoffbügel versteckt, welchen man durch eine erhabene Stelle bemerkt. Stören tut diese Erhöhung jedoch nicht, da diese in dem Bereich sitzt, indem diese keinen Kontakt zum Ohr hat. Doch leider ist hier der Stoff teilweise etwas lose angebracht, was zwar nur beim genauen Betrachten auffällt, aber man sicherlich beim Betrachten des Preises etwas hübscher hätte lösen können. 

Beim Lade-Anschluss habe ich ja bereits bemängelt, dass man hier zum aktuellen USB-C Anschluss greifen hätte sollen. Mittlerweile greifen nämlich immer mehr Hersteller zum modernen USB-Typ-C-Anschluss.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtOver-Ear-Kopfhörer
KategorieOver-Ear Kopfhörer mit ANC, Bluetooth 5; aptX, AAC, SBC und High-Res Audio (nur bei Kabelübertragung)
FarbeMattschwarz
Gewicht263 Gramm laut Hersteller
MaterialHochwertiger Kunststoff
TönerJeweils links und rechts ein 40 mm-Treiber
Akkulaufzeitbis zu 35 Stunden mit Bluetooth und ANC, mit Bluetooth und ANC 40 Stunden und kabelgebunden mit ANC 60 Stunden
Schalldruckpegel103 db/mW (mit ANC) ohne ANC 100 db/mW
Frequenzbereich5 Hz – 45 kHz
LieferumfangAudio-Technica ATH-ANC900BT
1,2 m langes 3,5-mm-/2,5-mm-Stereo-Miniklinkenkabel
USB-Ladekabel (30 cm, USB Typ A / Micro-USB Typ B)
Flugzeugadapter
H0chwertige Transporttasche
Beschreibung und Kurzanleitung
Technische Daten des Audio-Technica ATH-ANC900BT

 Tragekomfort

Der Tragekomfort beim ATH-ANC900BT kann mich hier genau so gut wie bei dessen Vorgänger Überzeugen. Kein Wunder, denn hier hat Audio-Technica nichts verändert. Es handelt sich quasi um die selben mit Memory-Schaum gepolsterte Ohrpolster und Kopfbügel. Dank nur minimal höheren Gewicht, trägt dieser sich auch nach längerer Hörzeiten ohne Druck auf die Ohren oder Ähnliches. So hatte ich die Kopfhörer problemlos über eine Stunde am Stück auf, ohne das diese mich störten. 

Positiv ist auch der Freiraum für die Ohren, denn die Aussparung für die Ohren sind meiner Meinung nach angenehm groß, sodass dieses angenehm umschlossen wird und dennoch genug Spielraum bieten, sodass man beim tragen ein luftiges Gefühl bekommt. Dies lässt zwar nach einiger Zeit etwas nach, aber dies ist Over-Ear Kopfhörer bedingt, da es um die Ohren vor allem im Sommer schnell warm werden kann. Ansonsten passt sich der ATH-ANC900BT durch die drehbaren Ohrmuscheln sehr gut dem Kopf an und sorgt somit, dass die Ohrpolster gleichmäßig um die Ohren aufliegen. Die weichen Ohrpolster sorgen zudem dafür, dass sich der Kopfhörer auch für Brillenträger eignet.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Bedienung

Nun möchte ich euch noch wie versprochen die Touch-Oberfläche näher erklären. Hier können wir unter anderem durch antippen mit dem Finger im oberen Bereich der Ohrmuschel die Lautstärke erhöhen und am unteren Bereich absenken. Der Fehler beim Vorgänger, dass man damit nur die Lautstärke des Kopfhörers und nicht gleich die des Smartphones erhöht, hat Audio-Technica hier behoben. Wiederum finde ich es etwas Schade, dass man die Lautstärke nur um einen Pegel (1. Stufe) erhöhen kann. Hier hätte ich mir sehr gewünscht, dass man nicht jedes mal für jede Stufe auf die Touch-Oberfläche tippen muss, sondern diese durch anschließendes halten des Fingers um mehrere Stufen erhöhen kann. 

Durch das Antippen in der Mitte wird die Musik pausiert und durch erneuten antippen weitergespielt. Dies funktioniert nicht besonders zuverlässig. Hier muss man nämlich möglichst exakt den Bereich in der Mitte, an dem das Audio-Technica Logo befindet treffen. Sonst kann es schnell sein, das man versehentlich einen Titel weiter springt. Legt man den Finger etwas länger auf der Ohrmuschel auf, aktiviert man den Sprachassistenten auf dem Smartphone. Eine Wischbewegung von unten nach oben sorgt dafür, dass die Musik einen Track vorspringt und von oben nach unten einen Titel zurück. Dies ist auch nicht wirklich präzise, denn oftmals springe ich hier gleich zwei Titel Zurück usw. Zwischen ANC an, HT und ANC Off, wechselt man ganz einfach durch auflegen der Hand auf die Ohrmuschel, bei jedem erneuten auflegen wechselt man die drei Modi durch.

Weiterhin können eingehende Anrufe ebenfalls sehr bequem am Kopfhörer angenommen werden. Dazu einfach beim eingehenden Anruf auf die Mitte der Touch-Oberfläche tippen. Die Gesprächslautstärke kann dann ebenfalls wie die Lautstärke der Musik durch berühren des oberen bzw. unteren Bereiches der Touch-Oberfläche erledigt werden.

Anfangs braucht man bei der Steuerung etwas Übung. Es kommt vor, dass man z. B. statt einen Titel zurück, gleich zwei zurückspringt. Ich hab mir dann angewöhnt, vom oberen Bereich nur bis ca. zum Audio-Technica Logo zu wischen, dann hat dies deutlich besser geklappt. Doch selbst dann kam es leider immer wieder vor, dass ich anstelle des nächsten Titels die Musik pausiert habe. Daher klappt die Bedienung über das Touch-Touch-Bedienfeld nicht immer zu 100 % und braucht anfangs auf jeden Fall etwas Übung und etwas Glück.

(Bedienung: 2,5 von 5 Punkten)

Klang

Beim ATH-ANC900BT setzt Audio-Technica wie eigentlich fast alle Kopfhörer-Hersteller in diesem Preissegment auf zwei 40 mm Treiber. Diese sollen wie bereits beim Vorgänger für eine außerordentliche Audiowiedergabe mit vollem Klangspektrum sorgen. Den Frequenzbereich gibt Audio-Technica zwar mit 5 Hertz bis 45 Kilohertz an, doch dies sagt relativ wenig aus. Schließlich kann kaum ein Mensch diese Hohen und Tiefen Frequenzen hören. Man sagt hier, dass ein Menschliches Ohr im Schnitt ein Frequenzband von 20 HZ bis 20 Kilohertz wahrnehmen kann. Daher sollte man nicht so viel Wert auf eine möglichst gute Frequenzkurve legen, sondern einen Kopfhörer probe hören, denn für ein gutes Klangbild spielen viele Faktoren eine wichtige Rolle. Daher möchte ich nun meinen persönlichen Eindruck vom Klangbild des ATH-ANC900BT beschreiben.

GBeim Vorgänger, dem ATH-ANC700BT konnte ich noch kritisieren, dass sich die Klangeigenschaft durch zu- oder abschalten des ANC zu sehr verändert hat. Dies ist nun beim neuen Modell nicht mehr der Fall. Es ist nur ein minimaler Unterschied, den man beim Bass feststellen kann, jedoch muss man sich dafür sehr drauf konzentrieren.

Das Klangbild würde ich als ausgewogen beschreiben, mit leicht angehobenen Höhen. Der Bass ist schön kräftig und satt, ohne dabei die Mitten oder Höhen zu dominieren. Daher klingt der Bass sehr ausgewogen, natürlich und keinesfalls übertrieben. Im Vergleich zu einigen bisherigen Over-Ear Kopfhörern, ist der Bassbereich daher nicht ganz so präsent und daher sollten diejenigen unter euch, welche einen bassbetonten Kopfhörer eher bevorzugen zu einem anderen Kopfhörer greifen. Die Wiedergabe der Stereobühne beherrscht der Hersteller auch beim neue  Audio-Technica ATH-ANC900BT wieder sehr gut. Hier kann mich der Kopfhörer sehr überzeugen. Die Mitten sind sehr ausgewogen abgestimmt und sorgen für eine sehr klare und natürliche Wiedergabe von Stimmen. Die Höhen sind wie bereits bei einigen anderen Kopfhörern des Herstellers etwas zu sehr betont, jedoch empfindet man dies auf keinem Fall als schrill oder störend. Es handelt sich hierbei nur um einige wenige Passagen in wenigen Liedern, ansonsten ist dies relativ selten wahrnehmbar. Die Höhen werden ansonsten klar und neutral wiedergegeben.

Das Telefonieren über den ATH-ANC900BT funktioniert zwar ganz gut, jedoch klingt man durch das eingebaute Mikrofon etwas dumpf. Beim Ansehen von Videos und Filmen über mein iPhone X konnte ich einen minimalen Versatz vom Bild zum Ton feststellen, jedoch ist dieser Versatz sehr gering und liegt unter einer Sekunde.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

Dank den sehr weichen Ohrpolstern und dem sehr angenehmen Anpressdruckes, ist die Dämmung der Umgebungsgeräusche bereits ohne aktiviertes ANC ganz gut. Jedoch reduziert das aktivierte Active Noise-Cancelling noch einmal die Umgebungsgeräusche. Das von Audio-Technica verwendete „Hybrid-Noise-Cancelling“ konnte mich jedoch nicht ganz so sehr überzeugen. Zwar wird wie bereits erwähnt der Umgebungslärm durch das Zuschalten reduziert, doch hier schneiden die Top-Noise-Cancelling Kopfhörer von Sony und Bose, die ich im Laden testen konnte deutlich besser ab.

Als ich mit dem Kopfhörer z. B. im Zug unterwegs war, oder an einer gut befahrenen Straße entlang gelaufen bin, konnte der Audio-Technica ATH-ANC900BT zwar die Geräusche reduzieren, jedoch nicht so wirkungsvoll wie z. B. mit der Beats Studio 3, welcher jedoch ebenfalls nicht zu den den Top Noise-Cancelling Kopfhörern zählt. Hier muss man dann bewusst die Lautstärke erhöhen, sodass man weniger von der Umgebung wahrnimmt. Ob dies wiederum im Straßenverkehr z. B. auf dem Rad gut ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Zum Radfahren eignet sich der Kopfhörer mit angeschaltetem ANC wiederum je nach gefahrener Geschwindigkeit ebenso wenig, wie an einem stürmischen Tag damit rauszugehen und eine Runde zu laufen. 

Der Audio-Technica ATH-ANC900BT ist nämlich mit eingeschaltetem ANC sehr windempfindlich. Hier gelangt das Surren des blasenden Windes direkt in den Kopfhörer und stört somit den Musikgenuss enorm. Es hilft dann nur, ANC komplett zu deaktivieren.

Wie einige Sport-Kopfhörer, hat Audio-Technica dem neuen Over-Ear Kopfhörer, die sogenante „Hear-Through“ Funktion spendiert. Hat man diesen Modus mit der Taste neben dem  Ein-/Ausschaltknopf aktiviert, werden die Außengeräusche über die am Kopfhörer ansonsten für das ANC benutzen Mikrofone in den Kopfhörer eingespielt. Somit werden diese je nach eingestelltem Level (3. Stufen regelbar) weniger oder sehr stark durchgeschleust. Dadurch wird automatisch die maximale Lautstärke herabgesenkt, sodass man z. B. im Sportstudio den Trainer oder Partner besser versteht, ohne den Kopfhörer aufzusetzen. Dies funktioniert sehr gut, doch da man meiste sowieso Musik beim Sport hört, ist es eventuell für den ein oder anderen sinnvoller den Kopfhörer kurz abzusetzen.

Zubehör

Audio-Technica ATH-ANC900BT kommt wie bereits eingangs erwähnt in einem ausreichend großen und stabilen Transportcase daher. In dieses passt nicht nur direkt der Kopfhörer problemlos rein, sondern auch sämtliches Zubehör. Im Inneren ist die Tasche mit einem weichen Material versehen, sodass der Kopfhörer nicht verkratzt wird. Der Reißverschluss lässt sich sehr angenehm öffnen und sorgt dafür, dass das Etui sicher geschlossen bleibt.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

App

Audio-Technica bietet für einige neuen Kopfhörer die App Namens „A-T Connect“ an. Dabei handelt es sich um dieselbe App, wie für die Audio-Technica ATH-SPORT7TW. Diese App steht sowohl für iOS Geräte, als auch Android Devices kostenlos zum Download im jeweiligen AppStore bereit.

Audio-Technica | Connect
Preis: Kostenlos
Audio-Technica | Connect
Preis: Kostenlos

Audio-Technica bietet für einige neuen Kopfhörer die App Namens „A-T Connect“ an. Dabei handelt es sich um dieselbe App, wie für die True-Wirleless Ohrhörer, welche ich bereits getestet habe. Diese App steht sowohl für iOS Geräte, als auch Android Devices kostenlos zum Download im jeweiligen AppStore bereit.

Startet man die App, landet man, sofern die ATH-ANC900BT mit dem Smartphone verbunden sind, auf der Startseite. Auf dieser Startseite wird einem der Over-Ear Ohrhörer angezeigt und zudem kann man direkt während der Musikwiedergabe per Schieberegler die Lautstärke ändern und den Titel der gerade wiedergegeben wird einsehen. Jedoch muss man dazu nicht zwingend in die App gehen, denn man kann den aktuellen Titel auch in der Musik App ändern, wie z. B. bei mir via Apple Music.

In der Mitte der Startseite wird einem der aktuelle Akkustand in % angezeigt und direkt daneben wird bei Musikwiedergabe, der aktuell verwendeten Audio-Codecs in meinem Fall AAC, angezeigt und den gewählten Rauschunterdrückungslevel. Drückt man auf den Pfeil des oben abgemeldeten In-Ear, dann gelangt man in das Einstellungsmenü. Hier kann man unter anderem, die Verbindung trennen, den Audio-Codec manuell ändern, den ANC Level änder, sowie die Kurzanleitung einsehen. 

Über die drei horizontalen Striche im linken oberen Rand gelangt man in ein weiteres Untermenü. Hier kann man praktischerweise den letzten Standort des Over-Ear-Kopfhörer abrufen, sofern man diesen verlegt hat. Um diese Funktion nutzen zu können ist es jedoch erforderlich, dass ihr der App den Zugriff auf eure GPS-Daten gebt. Zu guter Letzt kann man hier noch die Bedienungsanleitung und die aktuelle Firmwareversion usw. einsehen.

Was ich in der App vermisse, ist die Integration eines Equalizers, sodass man sich die Klangabstimmung etwas mehr den eigenen Vorlieben anpassen kann. Dies bietet die App mit der aktuellen Version 1.3.3 leider noch nicht.

(App: 3,5 von 5 Punkten)

Koppeln und Reichweite

Da NFC auch hier wieder nicht mit an Bord ist, müssen auch Nutzer eines Android Smartphones die Einrichtung wie gewohnt über die Bluetooth-Einstellungen vornehmen. Dies ist jedoch sehr schnell erledigt und erfordert keine besonderen Kenntnisse. Beim ersten Einschalten befinden sich die Audio-Technica ATH-ANC900BT üblicherweise automatisch im Paring-Modus. Dies bestätigt einem das schnelle Aufblinken der Bluetooth-LED. Nun nur noch in den Bluetooth-Einstellungen die Kopfhörer mit der Bezeichnung ATH-ANC900BT suchen und auswählen, schon ist das ganze in knapp einer Minute verbunden.

In den Räumlichkeiten war die Reichweite mit zwei dickeren Beton-Wänden auf ca. 15 Metern begrenzt. Im freien Feld sind bis zu 20 Metern kein Problem. Dabei muss man sich jedoch mit der linken Kopfhörer-Seite zum Smartphone gerichtet haben, denn in dieser Seite befindet sich der Bluetooth-Empfänger. Dreht man sich mit der rechten Seite zum Kopfhörer, ist die Reichweite einige Meter weniger.  Sobald ich den Kopfhörer angeschaltet habe, hat sich dieser mit meinem iPhone automatisch verbunden.

(Koppeln und Reichweite: 4 von 5 Punkten)

Akku

Audio-Technica konnte die Akkulaufzeit beim neuen Modell um ganze 10 Stunden verbessern. Somit kommt man nun auf dem Papier auf eine gesamte Akkulaufzeit von bis zu 35 Stunden (mit Bluetooth und aktiviertem Noise-Cancelling). Ohne aktiviertes ANC beträgt die Laufzeit bis zu 40 Stunden und kabelgebunden aber mit eingeschaltetem ANC bis zu 60 Stunden. Ich habe den Kopfhörer in meinem Testzeitraum eigentlich zu 97 % per Bluetooth und aktiviertem ANC betrieben. Die von Audio-Technica angegebenen 35 Stunden konnte in meinem Test problemlos erreichen, ich kam sogar auf zwei Stunden mehr und somit auf 37 Stunden. Dabei hatte ich die Lautstärke meistens auf etwas 75 % eingestellt. 

Leider hat Audio-Technica den ATH-ANC900BT nicht mit einer Schnellladefunktion ausgestattet und so bietet der größere Akku zwar eine länger Laufzeit, doch dafür wiederum benötigt dieser für eine volle Aufladung des Akkus fast 5,5 Stunden. Ladet ihr den Akku jedoch über ein 5 Watt Netzteil, dann dauert es immerhin knapp 4,5 Stunden.

(Akku: 5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit dem neuen Audio-Technica ATH-ANC900BT hat der Hersteller den Nachfolger des von mir bereits getesteten ATH-ANC700BT auf den Markt gebracht. Dieser ist zwar in einigen wichtigen Bereichen verbessert worden, doch leider immer noch nicht perfekt. So konnte man zwar die Akkulaufzeit auf stolze 35 Stunden am Stück erhöhen und das Problem mit der Veränderung des Klangbilds beim zu- oder abschalten des ANC neutralisieren. Jedoch kann der ATH-ANC900BT mit seinem ANC nicht mit den Platzhirschen von Bose und Sony mithalten. Daher ist das ANC der aktuell größte Schwachpunkt beim neuen Over-Ear Kopfhörer, was bei seinem Preis nicht wirklich so sein sollte. Klanglich gesehen und vom Tragekomfort ist er wiederum ein sehr gutes Gerät.

Preis/Leistung

Die UVP des Audio-Technica ATH-ANC900BT von 299€ ist noch einmal einiges höher, als die seines Vorgängers. Meiner Meinung nach ist der Preis etwas zu hoch gegriffen. Der neue Over-Ear Kopfhörer wird groß als Noise-Cancelling Kopfhörer beschrieben und leider gehört genau diese Funktion zu seinen Schwächen. Hier ist Audio-Technica leider noch etwas weiter von dem hervorragenden ANC des Bose und Sony Kopfhörern entfernt. Wer jedoch über den Punkt der besseren Isolierung vor den Umgebungsgeräuschen absehen kann und klanglich einen guten Kopfhörer sucht, der zudem eine sehr lange Akkulaufzeit sucht, kann dennoch zu diesem Kopfhörer greifen. Jedoch sollte man dann noch warten, bis dieser etwas günstiger im Angebot erhältlich ist.

Schwachpunkt ist neben dem ANC, auch die etwas fehleranfällige Touch-Bedienoberfläche und die Anfälligkeit des ANC gegen stärkeren Wind.

AUDIO-TECHNICA ATH-ANC900BT

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: Audio-Technica.com