Mit dem AQL Hurricane hat das „Audio Quality Lab“ von Cellularline – einem bekannten Hersteller für Smartphone Zubehör – einen Lautsprecher in der neuen Audiopalette vorgestellt. Der Lautsprecher ist Wasserdicht, hat eine Akkulaufzeit von 10 Stunden und einen 360° Sound. Leider fehlt es dem AQL Hurricane an einigem um voll überzeugen zu können. Das beginnt bei dem fehlen eines Tieftöners und führt sich fort bei der nicht optimalen Verarbeitungsqualität. Dennoch wird der Bluetooth-Lautsprecher sicherlich Abnehmer finden – ich glaube auch, dass Cellularline mit der nächsten Version vieles besser machen wird.
Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung
Verpackung
Bei der Verpackung des AQL Hurricane handelt es sich um eine transparente Kunststoffverpackung, in welcher der Bluetooth Lautsprecher direkt gesehen werden kann. Selber sitzt er dann in einer Kartoneinlage.
Der transparente Verpackung ist mit einigen wesentlichen Eigenschaften des Lautsprechers bedruckt. Hinzu kommt noch eine Wasserfontäne, die die Wasserfestigkeit des AQL Hurricane visualisieren sollen. Interessant ist, dass Cellularline nicht erwähnt wird, sondern dass nur AQL (=Audio Quality Lab) aufgeführt wird. AQL gehört direkt zur Marke Cellularline und soll eben Audio Produkte umfassen.
Die Rückseite der Verpackung gibt detaillierte Informationen zu Eigenschaften und Funktionen in englischer- und italienischer Sprache, während seitlich der Verpackungsinhalt aufgeführt wird. Hier findet man ein USB-A zu micro-USB Kabel eine Trageschlaufe, sowie ein Klinke zu Klinke Kabel und übliche Kurzanleitungen.
Alles in allem gefällt mir die Verpackung nicht sehr gut, weder das Produkt ist gut geschützt bei einem etwaigen Sturz, noch wirkt die Aufmachung selber schön.
(Verpackung: 2,5 von 5 Punkten)
Design
Der AQL Hurricane wird als 360° Lautsprecher beworben, ist aber nicht rundherum mit einem Lautsprechergitter überzogen. Auf der Rückseite wird dieser unterbrochen von den Bedienelementen, darunter sitzt auch das ganze „Gehirn“ des Lautsprechers.
Der von mir getestete Lautsprecher ist gänzlich Schwarz und länglich Batterieförmig gebaut. Während rundherum ein Lautsprechernetz ragt sind oben und unten zwei passive Bass-Membranen angebracht. An sich sieht das gut aus, ist aber auch anfälliger für etwaige Beschädigungen. In der Mitte des Lautsprechernetzes ist ein quadratisches AQL Logo platziert. Das besagte Netz ragt bis zur Rückseite, wo dann die Bedienelemente platziert sind. Diese sind flächenbündig in eine gummierte Oberfläche „eingebettet“. Ein + und – für lauter oder leiser und eine kreisförmige Taste für Play/Stopp (Vor/Zurück).
Links neben diesen Bedienelementen befinden sich zwei Indikator LEDs welche eine Kopplung zeigen oder auch die Bereitschaft dazu indizieren. Apropos Kopplung, neben den Bedienelementen findet sich eine dezidierte Taste dafür um den Kopplungsvorgang zu starten. Neben diesem – unter einer Gummi-Kappe versteckt – ein micro-USB Anschluss (zum Aufladen), sowie ein AUX-Anschluss.
(Design: 3 von 5 Punkten)
Verarbeitung
Leider wirkt die Verarbeitung des AQL Hurricane mäßig. Hier uns da unsauber gegossene Stellen, Klebereste die ersichtlich sind. Der gesamte Lautsprecher ist aus Kunststoff gefertigt, was an sich noch kein Problem darstellt. Er ist dadurch leicht und gut zu tragen. Leider ist jedoch die Materialanmutung und Haptik billig und nicht sehr vertrauenserweckend. Das Lautsprechernetz ist beispielsweise aus einem Polyester Mesh, der sich einfach nicht hochwertig anfühlt und auch nicht so aussieht. Ohne einen Kratztest durchgeführt zu haben liegt die Vermutung nahe, dass dieses auch nicht so Widerstandfähig ist wie eines aus Stoff.
Zusammengefasst hätte ich mir hier mehr erwartet.
(Verarbeitung: 2,5 von 5 Punkten)
TEIL 2
bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung
Lautsprechertyp
Bluetooth-Lautsprecher
Audio
1x Hochtöner 1x Mitteltöner Zwei passive Membranen Leistung: 20 W
Konnektivität
Bluetooth (Version nicht näher spezifiziert) NFC
Akku
Wiedergabezeit: 10 Stunden Ladeoption: micro-USB
Abmessungen
Zylinderförmig 21,2 x 8,2 cm (Breite x Durchmesser)
Gewicht
606 Gramm
Lieferumfang
1 x AQL Hurricane 1 x USB-A zu micro-USB Kabel 1 x Klinke zu Klinke-Kabel 1 x Kurzanleitungen und andere Dokumentationen
Klang
Der AQL Hurricane verfügt über zwei aktive Treiber, wovon einer ein Mitteltöner und einer ein Hochtöner ist. Dazu kommen zwei passive Bassmembranen hinzu. Die besagten passiven Bassmembranen befinden sich jeweils seitlich am Lautsprecher verbaut.
Und wie klingt der AQL Hurricane? Er klingt warm und bemüht, jedoch ist ganz klar heraushörbar, dass ein aktiver Tieftöner fehlt. Die passiven Membranen können da nicht groß weiterhelfen.
Auch die Mitten und Höhen können nicht allzusehr überzeugen. Die Mitten sind nicht ganz klar, während die Höhen leider zu wenig betont sind.
Als Lautsprecher, den man im Park beim Picknicken mitnimmt als Hintergrundbeschallung, reicht der AQL Hurricane allemal, allerdings ist er absolut nichts für Hörer mit einem höheren Anspruch.
Die Positionierung spielt hier eine enorme Rolle, weil der Lautsprecher nur über zwei aktive Treiber verfügt. Soll heißen, dreht man den AQL Hurricane, klingt er ganz anders als von vorne. Gute Erfahrung habe ich damit gemacht, wenn der Lautsprecher mich, etwa ein bis eineinhalb Meter entfernt mittig aufgestellt, beschallt.
(Klang: 2,5 von 5 Punkten)
Funktionen
Die Akku Laufzeit gibt der Hersteller mit 10 Stunden an. Diesen Wert habe ich auch ohne Probleme erreichen können, wobei der AQL Hurricane immer auf mittlerer Lautstärke gespielt hat. Neigt sich der Akku dem Ende, lässt sich der Lautsprecher mittels micro-USB aufladen. Schade das man hier nicht schon auf USB-C setzt, welcher in immer mehr Geräten seinen Platz findet.
Dann wäre noch die IPX7 Zertifizierung zu erwähnen. Damit sollte der Speaker in der Lage sein, bis zu 1 Meter in der Tiefe noch wasserfest zu bleiben. Ein kurzes Unterwasserhalten hat der AQL Hurricane problemlos weggesteckt. IPX7 heißt jedoch nicht, dass der Bluetooth-Lausprecher für eine längere Unterwasser-Beschallung gemacht ist.
Es wird nicht genau spezifiziert auf welche Bluetooth Version der AQL Hurricane setzt. Interessanterweise habe ich es auf Anhieb nicht geschafft mich mit meinem iPhone zu verbinden. Nach dem dritten Versuch hat es dann geklappt. Ich war allerdings nicht in der Lage Musik über den Lautsprecher abzuspielen. Die Musik wurde immer auf dem iPhone abgespielt. Allerdings war es möglich mit dem Lautsprecher lauter, leiser zu stellen oder auch zu pausieren etc. Also haben die Bedienelemente zwar funktioniert- der Rest nicht. Anschließend habe ich den Lautsprecher mit dem iPad verbunden und hatte hier keinerlei Probleme, ebenso mit einem Android-Smartphone. Bis heute funktioniert es mit dem iPhone nicht, den Fehler oder Grund habe ich leider immer noch nicht herausgefunden.
Weiters ist es möglich – sofern man über ein NFC fähiges Endgerät verfügt – den AQL Hurricane schnell zu verbinden. Bevorzugt man gar die Kabelgebundene Variante der Musikwiedergabe ist das mittels AUX-In ebenfalls möglich.
Sollte man einen zweiten AQL Hurricane besitzen ist es möglich die beiden Lautsprecher zu verknüpfen und im Stereo Modus zu nutzen.
Eine App – und somit die Möglichkeit von persönlichen EQ-Einstellungen – gibt es leider nicht.
(Funktionen: 3 von 5 Punkten)
TEIL 3
bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung
Beschreibung
AQL, also Audio Quality Lab will mit dem Hurricane einen portablen, kabellosen Lautsprecher schmackhaft machen. Vollmundiges Marketingsprech wie „Full-Bodied Bass will make your listening rich and defined”, sind versprechen, die ich leider überhaupt nicht nachvollziehen kann und alleine schon durch das reine Datenblatt unglaubwürdig klingen.
Preis/Leistung
Die UVP des JBL LIVE 220BT legte JBL zum Marktstart mit gerade Mal 79.99€ Laut Pressemeldung – den AQL Hurricane gibt es im deutschsprachigen Raum noch nicht zu kaufen – wird für den Lautsprecher eine UVP von 89,99 EUR. Leider hat mich die Audioqualität, wie auch die Verarbeitungsqualität nicht allzu sehr überzeugt, weswegen ich den Preis für zu hoch halte. Für diesen Preis, der doch im oberen Mittelfeld angesiedelt ist, bekommt man beispielsweise den Soundcore Flare+ oder den Soundcore Motion+, welche mich in vielen Belangen mehr überzeugt haben.
Passend zur IFA 2019 hatte Audio-Technica neue True Wireless In-Ear Kopfhörer im Gepäck. Ein paar davon waren die neuen Audio-Technica ATH-CKS5TW, die vom Formfaktor etwas den ATH-CKR7TW ähneln. Überragend ist bei diesem neuen Modelle das Energiemanagement, den Audio-Technica gelingt es hier, eine überragende Akkulaufzeit von bis zu 15 Stunden zu erreichen. Des Weitern ist der Akku sowohl von den In-Ears, als auch vom Ladecase schnell aufgeladen und die Sprachverständlichkeit ist ebenfalls top. Die klangliche Abstimmung geht jedoch etwas in die Bass-Betonung, wodurch sich die True Wireless In-Ears weniger als Allrounder auszeichnen, sondern vielmehr zur Wiedergabe von elektronischer Musik und alles anderen Genres, die von einem kräftigeren Bass profitieren. Die Bedienung via Tasten ist ok, doch hierbei muss man darauf achten, dass man sich dadurch die In-Ear nicht versehentlich aus den Ohren drückt.
Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung
Verpackung
Audio-Technica liefert die neuste Generation True Wireless In-Ears weiterhin in einer weißen stabilen Verpackung aus. Die das Unternehmen mit vielen Informationen über das darin befindliche Produkt bedruckt hat. Der Formfaktor der Verpackung ist jedoch in diesem Fall bei den neuen Audio-Technica ATH-CKS5TW etwas kleiner geworden und somit nun in einer schmalen rechteckigen Form gestaltet.
Auf der Oberseite des Verpackungsdeckels werden groß die beiden True-Wireless Ohrhörer von zwei unterschiedlichen Seiten dargestellt. Des Weiteren prangen hier darüber, wie bei den bisherigen Produktverpackungen, das Audio-Technica Firmenlogo sowie die Produktbezeichnung der True Wireless Ohrhörer. In der untern linken Ecke wird zudem noch auf die Akkulaufzeit von bis zu 15 h mit einer vollen Aufladung hingewiesen.
Die Linke Seite der Verpackung zeigt einem die fürs Unternehmen wichtigsten Merkmale des ATH-CKS5TW mit Symbolen und Textform. Zu diesen gehören unter anderem die 10 mm verbauten Treiber, die Akkulaufzeit von 15 h (Gesamt mit Case bis zu 45 h), die integrierten Mikrofone und die Steuerung der Musik direkt über die In-Ears.
Die rechte Seite widmet sich dem Lieferumfang, der hier in Form von kleinen Skizzen und Beschreibungen dargestellt wird. Außerdem wird hier mit dem Qualcomm aptX Audio Codec geworben und natürlich darf auch hier die Bezeichnung der In-Ear nicht fehlen. Zu guter Letzt hält auch die Rückseite zahlreiche Informationen über die neuen True Wireless In-Ear Kopfhörer bereit. Hier hat Audio-Technica eine kleine Abbildung der Ohrhörer abgebildet, die hierbei im offenen Ladecase eingesetzt sind. Des Weiteren werden in insgesamt vier Sprachen die Besonderheiten der neuen Ohrhörer beschrieben und im Abschnitt darunter ist eine Tabelle aufgelistet, die ebenfalls ein paar technische Daten der In-Ear verrät.
Hebt man den Deckel von der Verpackungsunterseite ab, dann erblickt man direkt das längliche Ladecase der Audio-Technica ATH-CKS5TW. Dieses befindet sich hier in einem simple schwarzen Polystyrol (PS) Einsatz. Der seinen Zeck aber vollkommen erfüllt. Entfernt man den Einsatz inkl. dem Case, in dem sich übrigens die In-Ear Kopfhörer befinde, ist darunter noch das restliche Zubehör verstaut. Dabei handelt es sich um ein kurzes USB-A auf USB-Typ-C Ladekabel, ein Einsatz in dem die verschiedenen Eartips und Silikon-Ringe verstaut sind und die üblichen Beschreibungen (Kurzanleitung usw.)
(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)
Design
Mit den ATH-CKS5TW, hat Audio-Technica das dritte Paar True Wireless In-Ear Ohrhörer auf den Markt gebracht. Diese ähneln vom Design etwas den von mir bereits getesteten ATH-CKR7TW, denn beide habe eine etwas größere Bauform.
Audio-Technica setzt zwar weiterhin auf eine Tastenbedienung und auf sogenannte Silikon-Ringe mit Schlaufe, damit ein sicher halt geboten wird, doch gegenüber den ATH-CKR7TW hat sich ein wichtiger Faktor verändert, und zwar die Akkulaufzeit. Diese wurde nun auf stolze 15 h ohne Aufladen erhöht, was soweit mir bekannt, aktuell die beste Akkulaufzeit sämtlicher auf dem Markt erhältlichen True Wireless In-Ear Ohrhörer ist.
In-Ear
Die Audio-Technica ATH-CKS5TW In-Ears sind mit jeweils 8 g zwar nicht die leichtesten True Wireless In-Ohrhörer, aber keineswegs als schwer zu bezeichnen. Dennoch muss ich klar sagen, dass diese aufgrund ihrer Bauweise etwas größer ausfallen und somit auch deutlicher aus den Ohren hervorstehen. Das Kunststoffgehäuse wurde komplett aus mattem Kunststoff gefertigt, lediglich der Ring um das Audio-Technica Logo an der Außenseite, wurde zur optischen Hervorhebung in einem leicht Metallic-Look ausgeführt.
Wie bereits erwähnt, ähneln die ATH-CKS5TW aufgrund ihrer klobigeren Bauweise etwas den ATH-CKR7TW. Daher ist es auch hier so, dass der Aufbau hinterm Ohrkanal, in dem sich die komplette Technik befindet (Akku, Treiber, Mikrofone usw.) etwas länger ausfällt. Dies führt dazu, dass die In-Ears etwas mehr aus dem Ohrkanal hervorstehen wie manch andere. Dieser rundliche Gehäuseaufbau, der nach dem Einsetzen, aus dem Ohr heraussteht, hat jedoch auch ein Vorteil. So bietet das größere Gehäuse deutlich mehr Platz für den Akku, wodurch dieser mit bis zu 15 h erstaunlich lange durchhält.
Das Gehäuse wurde aus insgesamt vier Einzelteile gefertigt. Der innere Teil, der später im Ohr sitzt, ist abgestuft und umfasst nicht nur den Ohrkanal, indem der Treiber sitz, sondern auch den Bereich, an dem der Sport-Einsatz befestigt wird. Dieser Teil verläuft nahezu übergangslos in den äußeren Teil, der nicht nur die Ladekontakte beinhaltet, über den die Ohrhörer im Ladecase wieder aufgeladen werden, sondern auch jeweils eine Multifunktionstaste inkl. Status-LED und je ein Mikrofon. Das Mikrofon ist nach dem Einsetzen ins Ohr, zur Richtung des Mundes gerichtet, sodass eine bestmögliche Verständlichkeit gewährleistet werden soll. Das äußere Gehäuse ist nicht komplett rund gehalten, sondern verläuft an einem Abschnitt spitz zu. Dies ist nicht ohne Grund so, denn dadurch hat Audio-Technica für eine gerade Fläche gesorgt, sodass hier die Ladepins des Ladecase, eine sichere Kontaktfläche zu den Kontakten an den Ohrhörer haben. Zu guter Letzt zeigt die Außenseite der ATH-CKS5TW ein Audio-Technica Logo, welches zur hervorheben des Designs von einem abgeschrägten Ring umgeben ist, der ein leichten metallic Look vorweist.
Durch die klobigere Bauweise der In-Ear Kopfhörer werden diese zumindest mit den sogenannte Ear-Hook durch leichtes Eindrehen in das Ohr eingesetzt. Dadurch halten die Audio-Technica ATH-CKS5TW deutlich besser, als wenn man diese ohne sogenannte Ear-Hook, also nur mit dem Silikonring ins Ohr einsetzt. Neben den bereits von Werk aus montieren Eartips in der Größe M, liefert Audio-Technica noch drei weitere Paar in den Größen XS; S und L mit, sodass man die In-Ear möglichst perfekt dem eigenen Ohrkanal anpassen kann.
Audio Teschnica bietet die ATH-CKS5TW nur in ein er Farbe an, nämlich den von mir Getesteten schwarz. Dieses Schwarz entspricht jedoch eher einem dunkleren Mokka Farbton. Bei den ATH-CKS5TW von Audio-Technica, ist es wie häufig der Fall, dass nur einer der Ohrhörer ein Bluetooth Chip verbaut hat. Bei diesem Modell ist es der rechte In-Ear, der somit die Verbindung mit eurem Smartphone als Master eingeht. Der linke wiederum, baut mit diesem via NFMI (Near Field Magnetic Induktion) eine Verbindung auf und empfängt darüber die Daten vom rechten Ohrhörer mit einer möglichst geringen Verzögerung, die man nicht wahrnehmen kann. Da daher nur der rechte In-Ear als Master arbeitet, kann man nur diesen im Monobetrieb nutzen. Der Linke wiederum kann nicht alleine genutzt werden, sondern nur, wenn auch der rechte verwendet wird.
Ladecase
Das Ladecase der ATH-CKS5TW wurde aus demselben mattierten Mokka-farbenen Kunststoff, wie die In-Ear Kopfhörer hergestellt. Das Case fällt mit 92 x 37 x 35 mm (L x T x H) zwar nicht so kompakt wie z. B. das der Apple AirPods aus, doch aufgrund dessen, dass die Ohrhörer etwas klobiger ausfallen, muss natürlich auch das Ladecase etwas größer bzw. in diesem Fall länger sein. Außerdem fällt das Ladecase zusammen mit den beiden eingesetzten True Wireless In-Ears mit knapp 73 Gramm nicht sonderlich ins Gewicht, wenn diese z. B. im Handgepäck verstaut werden.
Insgesamt macht das Case einen sehr guten Eindruck und überzeugt mit einem schlichten Design. Die beiden In-Ears werden seitlich mit den goldenen Kontakten nach unten in das Case eingelegt. Damit diese sicher an beim Laden an ihrer Position gehalten werden, hat Audio-Technica darin Magnete verbaut, die diese automatisch fixieren.
Den Deckel des Ladecase ziert lediglich ein dezentes, ca. 1 mm tief eingelassenes Audio-Technica Logo. An der Vorderseite befindet sich eine großzügige, breit verlaufende Griffmulde, mit der das Ladecase, welches durch einen Magnetverschluss gehalten wird, leichter geöffnet werden kann. Zudem sind an der linken unteren Ecke drei kleine LED´s eingelassen, welche über den Ladezustand des Cases informiert. Jede der LED´s steht hier für 25 % Akkuladung, sodass z. B. wenn alles drei LED´s leuchten, der Akku zu 75 % aufladen ist und 100 % erreicht wurde, wenn alles LED´s aus sind. Zu guter Letzt versteckt sich auf der Rückseite im unteren Abschnitt noch ein moderner USB-C-Ladeanschluss, über den das Ladecase schnell wieder aufgeladen werden kann, sobald dieses leer sein sollte.
(Design: 4 von 5 Punkten)
Verarbeitung
Bei der Verarbeitung liefert Audio-Technica die gewohnte hochwertige Arbeit ab. Sowohl das Gehäuse der True Wireless In-Ear, als auch das des zugehörigen Ladecase, konnten mich hierbei überzeugen. Denn die Übergänge der verschieden Bauteile, fließen nahezu nahtlos einender über, sodass man hier keinerlei störende Kanten spüren kann.
Das Gewicht der einzelnen In-Ears ist angenehm leicht, sodass man diese, selbst nach längeren Tragen nicht, als störend empfindet. Damit die Ohrhörer bei mir jedoch auch bei Bewegungen gut in den Ohren halten, musste ich die von Werk angebrachten Halteschlaufen montiert lassen. Denn mit den einfach Silikonringe, die alternativ angebracht werden könne, hatte ich einfach nicht das sichere Gefühl, was den halt angeht.
Das Transportcase besteht wie für Audio-Techncia üblich, aus matten Kunststoff. Somit kann es leicht vorkommen, dass diese in der Handtasche einer Frau, durch den Schlüssel leicht verkratzt werden kann. Daher solltet ihr das Case, wenn ihr es zusammen mit anderen (scharfen) Gegenständen in einer Tasche (Hosentasche) verstaut lieber separat verstauen. Ansonsten kann mich das Case auch aufgrund des USB-Typ-C Ladenschluss zufriedenstellen, denn damit hat nun Audio-Technica auf den modernen Anschluss umgestellt.
(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)
TEIL 2
bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung
Tragekomfort
Die Audio-Technica ATH-CKS5TW gehören aufgrund ihrer große zu der Sorte True Wireless In-Ear Ohrhörer, die in euren Ohren definitiv auffallen werden. Dies liegt wie bereits erwähnt daran, da diese weiter aus dem Ohr herausstehen wie einige anderen Modelle. Manch einer bezeichnet diesen Fall dann als Schrek-Ohren, was hier auch der Fall ist. Ohne die Ear-Hook halten die ATH-CKS5TW ganz gut, doch da ich gerne mal auch sportlicher unterwegs bin, habe ich die Ear-Hooks immer benutz, da diese sich beim Tragekomfort sowieso nicht negativ auswirken.
Der Tragekomfort ist nach dem Einsetzen in den Ohrkanal absolut angenehm, sodass ich selbst nach mehrer Stunden am Stück Musikhören, keinen unangenehmen Druck oder Ähnliches gespürt habe. Durch die insgesamt vier verschiednen Größen an Eartips, ist es möglich, die Ohrhörer individuell eurem eigenen Gehörgang anzupassen, sodass zusammen mit der Ear-Hook Schlaufe ein sicherer halt erreicht werden sollte. Ist dies nicht der Fall, dann solltet ihr eventuell zu Comply Foam Tips greifen, dabei sollten diese einen Innendurchmesser von 4-5 bis 5 mm haben. Der Vorteil solcher sogenannter Memory-Foam Eeartips ist, dass diese sich perfekter eurem Ohrkanal anpassen, wodurch ein besserer Halt und Umgebungsgeräusche Isolierung erreicht wird. Nachteil solcher Eartips ist wiederum, dass diese nicht so lange halten und daher meistens schnell kaputt gehen.
Bei den Audio-Technica ATH-CKS5TW handelt es sich weniger um True Wireless In-Ear Ohrhörer, die für den sportlichen Einsatz gemacht wurde. Dafür stehen diese einfach etwas zum weit aus den Ohren hervor und bei ganz schnellen und Hecktischen Bewegungen kann es daher kurzzeitig dazukommen, dass man einen der Ohrhörer nachjustieren muss. Ein so Bombenfesten halt wie die ATH-SPORT7TW bieten die ATH-CKS5TW daher keinesfalls, aber es ist jetzt auch nicht so, dass man ständig Angst haben muss, dass einer der Ohrhörer beim Normalen bewegen in der Stadt usw. herausfallen kann.
(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)
Bedienung
Beide In-Ears hat Audio-Technica wie bereits angedeutet mit länglichen Bedientasten versehen. Diese führen an jeder Seite verschiedene Funktionen aus, abhängig davon, wie oft man die jeweilige Taste betätigt.
Bei der Entnahme aus dem Case, werden die True Wireless In-Ear Ohrhörer wie üblich automatisch eingeschaltet und legt man diese wieder ein, dann werden diese abgeschaltet. Dies ist die komfortablere und einfachste Methode, jedoch kann man diese auch, falls diese nicht im Ladecase wären, durch die Tasten einschalten. Dazu betätigt man die beiden Tasten für 2 Sekunden, um die Ohrhörer einzuschalten, und sobald man diese abschalten möchte, drückt man an beiden dieselbe Taste für 4 Sekunden.
Beim rechten In-Ear ist die sogenannte Multifunktionstaste integriert, welche je nachdem wie häufig man diese drückt, verschiedene Befehle ausführt werden. Drückt man die Taste z.B einmalig, dann wird die Musik direkt gestartet und ein erneutes Betätigen setzt diese wieder am gestoppten Punkt fort. Drückt man die Taste wiederum während eines eingehenden Anrufs, kann man diesen annehmen und später ebenso bequem darüber beenden. Leider kann man über die In-Ear weder eingehen Anrufe ablehnen, noch auf den Sprachassistenten des Smartphones zugreifen. Doch diese Funktionen nutze ich sowieso kaum via Kopfhörer, daher finde ich dies nicht wirklich schlimm. Dafür kann man wiederum direkt über die Taste beim zweimal hintereinander betätigen einen Titel vorspringen und bei Dreimaligen betätigen einen Titel zurück springen. Kommen wir zur linken Taste, bei der es sich um die Lautstärke-Taste handelt. Durch einmaliges Drücken erhöht man die Lautstärke und zweimaliges Betätigen, senkt man diese wieder ab.
Die Bedienung ist meiner Meinung nach soweit absolut logisch und durchdacht aufgebaut, sodass man sich nach kurzer Zeit an das Bedienungskonzept gewöhnen sollte. Audio-Technica hat hier an alle Funktionen gedacht, die man dazu benötigt, um die Musik zu steuern, ohne dass man das Smartphone aus der Hosentasche nehmen muss. Dadurch das man die Tasten seitliche angeordnet hat, ist Audio-Technica dem Problem, welches viele anderen True Wireless Ohrhörer haben aus dem Weg gegangen. Bei diesem Modell drückt man sich nämlich durch Betätigen der Knöpfe nicht tiefer in den Ohrkanal, was für mich soweit ein absoluter Pluspunkt ist.
(Bedienung: 4 von 5 Punkten)
Klang
Nun kommen wir zu einem, bzw. wenn nicht sogar dem wichtigsten Thema von Kopfhörer, dem Klang. Hier setzt Audio-Technica je Seite, auf einen 10 mm großen dynamischen Treiber, welche einen umfangreichen Frequenzgang von 5 Hz bis 40 kHz erzeugen und eine Empfindlichkeit von 110 Dezibel vorweisen können. Beim Bluetooth setzt man auf die aktuelle Version 5.0 welche die Bluetooth-Profile: A2DP, AVRCP, ASP und AFP unterstütz und außerdem werden für hochwertigen Klang sowohl der Audio-Codec AAC (für Apple-Devices), als auch aptX (für Android-Geräte) unterstützt.
So viel zu den technischen Daten, doch wie klingen die neuen True Wireless In-Ear Ohrhörer aus dem Hause Audio-Technica jetzt? Dies kann ich in zwei Sätzen kurz zusammenfassen, die ATH-CKS5TW klingen im Vergleich zu den ATH-CKR7TW deutlich wärmer abgestimmt. Wo die 7-er noch mit einer Mittelbetonung daher kamen, bieten die neuen ATH-CKS5TW deutlich mehr Bass.
Der Bassbereich der ATH-CKS5TW ist sehr knackig. Beim Training z. B. sorgt die richtige Musikwahl für einen ordentlichen Motivationsschub, da die Bässe mich mit einem sehr guten Tiefgang und kräftig zupackenden Bässen absolut fesseln konnten. Die Mitten sind ebenfalls präsent, gehen jedoch gegenüber den deutlich kräftigeren Tiefen etwas unter. Dasselbe trieft auch auf die Höhen zu, die zwar etwas verhangen klingen, aber aufgrund dessen, nicht so schrill wie bei manchen anderen Ohrhörern sind, bei denen ich dann nach einer weile die Ohrhörer aus den Ohren nehmen musste, das diese mir zu anstrengen waren. Was mir etwas negativ aufgefallen ist, war das kurze Surren, wenn man die Musik pausiert. Dieses hört jedoch nach kurzer Zeit auf und verschwindet bei normaler Musikwiedergabe komplett.
Gegenüber den ersten True Wireless Modellen, also z. B. dem ATH-CKR7TW hat Audio-Technica beim hier getesteten ATH-CKS5TW nochmals beim Mikrofon nachgebessert. Hier wurde nämlich nicht nur die Empfindlichkeit etwas verbessert, sondern auch die Ausrichtung, sodass hier eine sehr gute Sprachverständlichkeit bei Telefonaten erreicht wurde. Was die Latenz angeht, bin ich mit den ATH-CKS5TW ebenfalls sehr zufrieden. Hier stimmt die Wiedergabe des Tons ziemlich exakt mit dem wiedergegebenen Filme/Video überein, sodass man die In-Ears problemlos fürs Filme ansehen nutzen kann.
(Klang: 4 von 5 Punkten)
Ausstattung
Akku & Ladecase
Die Akkulaufzeit der ATH-CKS5TW ist mit bis zu 15 Stunden für True Wireless In-Ear Ohrhörer außergewöhnlich lange. Damit übertrifft Audio-Technica zahlreiche Konkurrenzprodukte, was für ein sehr gutes Alleinstellungsmerkmal sorgt. Schließlich nehmen aktuell sicherlich einige unter euch Abstand von sogenannten True Wireless Kopfhörern, da diese oftmals eine fortlaufende Laufzeit von max. 6 Stunden oder sogar weniger bieten.
Aufgrund unterschiedlicher Nutzerverhalten (Lautstärke usw.) variiert die Laufzeit der In-Ear Ohrhörer natürlich. Zusammengerechnet kam ich jedoch dennoch ungefähr auf die angegeben 15 Stunden. Sollte der Akku der beiden In-Ears leer sein, kann man bzw. sollte man diese in das Lade-Case einsetzen. Legt man beide oder bei Bedarf auch nur einen der Ohrhörer in das Case hinein und schließt dieses, werden diese automatisch aufgeladen. Das Case bietet bei vollem Akku die Möglichkeit, die ATH-CKS5TW weitere zweimal voll aufzuladen. Somit bieten die True-Wireless Ohrhörer von Audio-Technica, vollgeladen in Kombination, des voll aufgeladenen Case eine maximale Laufzeit von bis zu 45 h.
Ebenso wichtig wie eine lange Akkulaufzeit, ist natürlich auch eine möglichst kurze Ladezeit der In-Ears und des Lade-Cases. Das Case wird via modernen USB-Typ-C Anschluss aufgeladen und nimmt knapp 3,5 Stunden in Anspruch. Sind wiederum die Akkus der Ohrhörer leer, sollten diese für eine komplette Ladung bis zu 2h im Case verbleiben. Audio-Technica hat jedoch eine Schnellladefunktion integriert, sodass der Akku der Ohrhörer bereits nach knapp einer Stunde auf 75 % aufgeladen ist.
Bluetooth & Signalqualität
Die Einrichtung bzw. des erste koppeln der ATH-CKS5TW True-Wireless In-Ears via Bluetooth-Verbindung ist genauso einfach, wie mit jedem anderen Bluetooth-Kopfhörer. Sobald man die beiden Ohrstöpsel aus dem Case genommen hat, blinkt an beiden In-Ears die Status-LED permanent auf. Dies bedeutet, dass dieser sich im Pairing-Modus befindet und man nun in den Bluetooth-Einstellungen am Smartphone das Gerät mit der Bezeichnung „ATH-CKS5TW“ suchen sollte. Anschließen koppelt sich das Smartphone mit dem rechten Ohrhörer.
Anschließend ist es nicht erforderlich, das Smartphone auch noch mit dem linken Ohrhörer zu koppeln, denn dieser baut automatisch eine Verbindung mit dem rechten (Master) auf. Dies liegt daran, dass auch hier, wie bei den meisten anderen True-Wireless In-Ears der Empfänger des Audio-Signals im rechten Ohrhörer verbaut ist. Dieser leitet anschließend das empfangene Audio-Signal mit möglichst geringster Zeitverzögerung an den linken In-Ear weiter.
Bei Bluetooth-Verbindung setzt Audio-Technica auf die Version 5.0. Dadurch ist eine deutliche Steigerung der Reichweite möglich, sodass ich selbst indoor, mit mehreren massiven Wänden, eine stabile Reichweite von ca. 17- 18 Metern erreichen konnte. Im Außeneinsatz war die Reichweite selbst noch nach 30 Metern stabil, wobei sich kaum jemand so weit von seinem Smartphone entfernen wird.
(Ausstattung: 3,5 von 5 Punkten)
App
Für sämtliche neue Kopfhörer bietet Audio-Technica schon seit einiger Zeit eine eigene App Namens „A-T Connect“ an. Diese App steht sowohl für iOS-Devices, als auch Android-Geräte kostenlos zum Download im jeweiligen AppStore bereit.
Startet man die App, landet man, sofern die ATH-CKS5TW mit dem Smartphone verbunden sind, auf der Startseite. Auf dieser Startseite wird einem der In-Ear Ohrhörer angezeigt und zudem kann man direkt darunter per Schieberegler direkt aus der App, die Lautstärke ändern und den Titel der gerade wiedergegeben wird einsehen. Jedoch muss man dazu nicht zwingend in die App gehen, denn man kann den aktuellen Titel auch in der Musik App ändern, wie z. B. bei mir via Apple Music oder über die Tasten an den In-Ears.
Im Zentrum der Startseite wird unterhalb des Bildes der Ohrhörer, der aktuelle Akkustand in Prozent angezeigt und direkt daneben wird bei aktiver Musikwiedergabe, der aktuell verwendete Audio-Codec, in meinem Fall AAC, angezeigt. Berührt man das Bild oder den Pfeil, der darin nach rechts zeigt, gelangt man in das Einstellungsmenü der In-Ears. Hier kann man unter anderem, die Verbindung trennen, den Audio-Codec von automatisch auf manuell ändern, die Tastenzuweisungen von „Muster A“ auf „Muster B“ ändern, sowie die Kurzanleitung einsehen.
Über die drei horizontalen Striche auf der Startseite im linken oberen Rand, gelangt man in ein weiteres Untermenü. Hier kann man praktischerweise den letzten Standort der True-Wireless Ohrhörer abrufen, sofern man z. B. einen davon verloren hat. Um diese Funktion nutzen zu können ist es jedoch erforderlich, dass ihr der App den Zugriff auf eure GPS-Daten gebt. Zu guter Letzt kann man hier noch die Bedienungsanleitung und die aktuelle Firmware Version usw. einsehen.
Was ich in der App wie bereits bei den Vorgängermodellen vermisse, ist eine separat einzelne Anzeige des Akkustands der beiden Ohrhörer. Schließlich geht im Normalfall der Akku des Masters, also des rechten Ohrhörers schneller leer, als der linke. Zudem wäre es praktisch, wenn einem hier zudem noch der Akkustand es Ladecase angezeigt wird. So würde man vor der Reise gleich wissen, ob man das Case noch davor laden muss oder nicht. Des Weiteren wäre es für manche sicherlich eine tolle Funktion, wenn man per Equalizer eigene Klangeinstellungen vornehmen könnte.
Als ich die In-Ears erhalten habe, stand direkt ein Firmware-Update zur Verfügung. Dieses zu installieren gestaltet sich jedoch komischerweise umständlicher als bei den ATH-CKR7TW und den ATH-SPORT7TW. Hier muss man nämlich jeden der beiden Ohrhörer separat updaten, was zudem etwas länger dauert. Bei den Vorgänger In-Ears ging das Ganze deutlich einfacher, indem man beide Ohrhörer im Case gelassen hat, bis das Update installiert war.
(App: 3,5 von 5 Punkten)
TEIL 3
bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung
Beschreibung
Die Audio-Technica ATH-CKS5TW können in einigen Punkten souverän überzeugen. Dazu zählt die sehr gute Sprachverständlichkeit, die sehr lange Akkulaufzeit inkl. Schnellladefunktion und die gute Latenz gegenüber der 1. Generation True Wireless In-Ears aus dem Hause Audio-Technica. Dafür fallen die Ohrhörer jedoch relativ groß aus und können vom Klang nicht bei allen Genres überzeugen. Hier haben nämlich vorrangig diejenigen ihren Spaß, die auf Musik mit einem höheren Bassanteil stehen. Als neutral klingende In-Ear Ohrhörer kann man dieses Modell daher definitiv nicht bezeichnen.
Preis/Leistung
Die UVP des ATH-CKS5TW von 159€ ist deutlich günstiger als bei den Vorgängern, aber immer noch kein Schnäppchen. Klar bekommt man hier die aktuell bestehen True Wireless In-Ear´s im Bezug auf die Akkulaufzeit am Stück und auch von der Sprachverständlichkeit. Doch beim Klang sind diese zwar gut, aber keineswegs perfekt. Dadurch hat es Audio-Technica nicht leicht sich mit den ATH-CKS5TW gegen die Konkurrenz durchzusetzen, da diese mittlerweile mit neuen Funktionen wie einem Transparentsmodus oder sogar ANC Punkten kann.
Die Audio-Technica ATH-CKS5TW würde ich für diejenigen empfehlen, denen es zum einen nichts ausmacht, dass die Ohrhörer etwas größer sind und somit mehr aus dem Ohr herausstehen. Zudem muss man sich im Klaren sein, dass der Klang wärmer abgestimmt ist, was soweit ich mich im Freundeskreis umgehört habe, bei vielen auch bevorzugt ist. Hier ist es scheinbar immer noch so, dass es ordentlich Fetzen muss, was man mit den ATH-CKS5TW auf jeden Fall geboten bekommt. Gehört ihr jedoch nicht zu dieser Gruppe, der genau diese Faktoren gefallen, dann sind die In-Ears wahrscheinlich eher nichts für euch.
Mit der neuen Teufel Cinebar Ultima hat der Hersteller eine weitere klangstarke Soundbar entwickelt. Bei dieser kann man zwar zusätzlich einen Subwoofer anschließen, doch aufgrund ihres voluminösen, kräftigen Basses und der hohen Pegelfestigkeit, braucht man diesen eigentlich nicht unbedingt. Die zusätzlich zuschaltbare Dynamore Ultra-Technologie erweitert die räumliche Darstellung des Klangs nochmals enorm. Typischerweise bekommt man von Teufel hier die gewohnte Anschlussvielfalt geboten und das Design mit den magnetisch angebrachten Lautsprecher-Abdeckungen weiß zu überzeugen. Die Cinebar Ultima ist zwar nicht günstig, aber eine der aktuell besten Soundbars auf dem Markt, die selbst einigen Soundbars mit zusätzlichen Subwoofer Konkurrenz macht.
Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung
Verpackung
Die neusten Soundbars-Generationen aus dem Hause Teufel werden weiterhin wie von Teufel gewohnt, in einer stabilen Verpackung zu einem nach Hause geliefert. Somit trieft dies natürlich auch auf die neue Teufel Cinebar Ultima zu, welche lediglich mit dem Namen des Unternehmens, des Produktes und einigen wenigen technische Daten versehen wurde. Bei den wenigen Auszügen der technischen Daten an zwei Seiten macht Teufel Angaben zum Gewicht, der Farbe und den Abmessungen der Soundbar.
Direkt nach dem Aufklappen der länglichen Verpackung erblickt man einige Styropor-Einsätze und Kartonage-Leisten, die allesamt dafür sorgen, dass alles an seinem Platz bleibt und somit Geschütz wird. Im mittleren Styropor-Einsatz sind in Ausbuchtungen, die zwei kleinen seitlichen Lautsprecherabdeckungen verstaut. Direkt daneben in einer kleinen Schachtel befindet sich die Aluminium-Fernbedienung inkl. Batterien und das Netzkabel.
Im Zentrum der Verpackung wird die Teufel Cinebar Ultima sicher durch die Styropor-Einsätze in der Mitte, sowie den beiden Außenseiten gehalten. Zudem wird das lange Front-Lautsprechergitter ebenfalls von denselben Einsätzen gehalten. Beide Elemente, also Lautsprechergitter und Soundbar, sind hier zudem in einer Folie eingepackt. Eine Bedienungsanleitung darf natürlich nicht fehlen, diese legt Teufel natürlich auch bei und befindet sich im unteren Abschnitt der Verpackung.
(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)
Design
Bei der Teufel Cinebar Ultima handelt es sich definitiv um eine etwas größere und schwerere Soundbar. Kein Wunder, schließlich wurde die 110 x 16,40 x 13,30 cm (B x T x H) Soundbar anders als die Teufel Cinebar Lux nicht aus Kunststoff, sondern MDF (mitteldichte Holzfaserplatten) hergestellt. Dadurch entsteht auch das stolze Gewicht von knapp 11,2 KG.
Die Größe des MDF-Gehäuses ist jedoch nicht nur der Treiberanzahl geschuldet, auf die ich noch genauer eingehen werden, sondern aufgrund der Resonanz. Schließlich kann aus einem flachen Gehäuse schon physikalisch kein so voluminöser und kräftiger Klang entstehen, wie bei einem, welches deutlich mehr Platz bietet. Genau Letzteres ist Teufel nämlich auch sehr wichtig, schließlich hat man sich mit den neuen Soundbars bewusst gegen das direkte Angebot eines Sets mit Subwoofer entschieden, da diesen viele die zur Miete wohnen, sowieso nicht voll nutzen können. Möchte man den Subwoofer nämlich einmal etwas mehr ausreizen oder einfach etwas lauter den Film anhören, dann bekommt die Person unter einem alles durch die tiefen Bässe mit, was somit schnell zu Beschwerden führen kann. Wer dennoch einen Subwoofer haben möchte, kann diesen natürlich in einem etwas teuren Set oder nachträglich separat erwerben.
Teufel bietet die Soundbar Cinebar Ultima wie gewohnt in zwei Farben an, nämlich zum einen in Schwarz und zum anderen in Weiß. Dabei ist jedoch nur die Farbe des MDF-Gehäuses anders foliiert, die sogenannte Schallwand, an der die verschiedenen Treiber und das DOT-Matrix-Display verbaut sind, ist bei beiden Farbvarianten in Schwarz matt gehalten. Dasselbe gilt auch für die Lautsprecherabdeckungen, denn auch diese gibt es nur in Schwarz.
Bei den drei Abdeckung der Lautsprecher, welche je nach eigenem Geschmack angebracht werden können, setzt Teufel Kunststoffhalterungen, welche mit einer gut anfühlenden Stoffbespannung bespannt wurden. Hier sieht man dann sehr deutlich zu welcher Familie die Soundbar gehört, denn nicht nur das Gehäuse aus MDF-, sondern auch die Treiber und die Lautsprechergitter sind vom Design typisch für die Ultima-Serie. Doch im kompletten Design erkennt man hier sehr viel weitere Merkmale, die ich bereits von den Teufel Ultima 40 Aktiv Standlautsprechern kenn. Da jedoch nicht jeder solch große Lautsprecher stellen mag bzw. kann, ist es sehr sinnvoll, dass Teufel der Ultima-Serie nun auch eine Soundbar spendiert hat.
Die Gehäuseform der Teufel Cinebar Ultima ist wie für Teufel inzwischen üblich, an den beiden Enden rechts und links abgeschrägt. Dies hat man nicht ohne Grund so gestaltet, dahinter steckt nämlich die sogenannte Dynamore-Technologie. Durch die Schräge wird der abgegebene Schall bzw. Klang der beiden sogenannten Side-Fire-Speaker beeinflusst, was dazu führt, dass der Ton an die Wand projiziert wird und von da, nahezu zu einem Surround-Sound wird, indem er von der Wand reflektiert und zum Hörer, also im Normalfall zu euch übertragen wird. Dabei zeigten mir bereits einige der von mir getesteten Produkte aus dem Hause Teufel, welche über diese Technologie verfügt haben, dass dies dem Unternehmen sehr gut gelingt.
An der Oberseite hat Teufel das von den beiden Ultima 40 Aktiv Standlautsprechern bekannte Touch-Bedienfeld ins Gehäuse eingelassen. Dies ist jedoch hier in einer etwas abgespeckten Funktionsweise ausgeführt, sodass man hier keine einzelnen Quellen-Auswahltasten zur Verfügung hat, sondern eine Multi-Quelle-Taste, mit welcher man durch mehrfaches tippen zwischen den verschiedenen Quellen wechseln kann. Der Vorteil der Tasten an der Oberseite ist, dass man von hier aus, direkt die Lautstärke regulieren kann, somit kann man sich den Weg sparen, falls die Fernbedienung vielleicht weiter Weg liegt. Alternativ kann man die Soundbar jedoch auch über die mitgelieferte Fernbedienung steuern, deren Funktionen ich später noch genauer erklären werden.
Alle Anschlüsse hat Teufel bei der Cinebar Ultima an der Rückseite angebracht, welche logischerweise wegen einer Montage an der Wand auch von unten erreichbar sind. In der linken Ausbuchtung findet man neben dem Netzanschluss, in den das Stromkabel angeschlossen wird, zwei HDMI-Ports. Dabei handelt es sich einmal um einen HDMI-TV- und einen HDMI-IN-Anschluss. Den Erstgenannten solltet ihr verwenden, sofern ihr die Soundbar mit eurem Fernseher über ein HDMI-Kabel verbinden möchtet.
In der Ausbuchtung rechts, also von hinten betrachtet, findet man: Einen optischen Toslink-Anschluss, ein AUX-IN Eingang (zum Anschließen eines analogen Audio-Quellgerät) und ein Micro-USB-Anschluss, über den man die Soundbar mit dem PC Verbinden kann, um den Soundkartenbetrieb zu nutzen, oder Software-Updates durchführen kann.
Übrigens, der HDMI-Port für die Verbindung mit eurem Fernseher ist HDCP 2.2 (High-bandwidth Digital Content Protection) geeignet und unterstützt den ARC-Kanal „Audio Return Channel“ (Audio-Rückkanal). Außerdem unterstützt die Soundbar natürlich wie für Teufel üblich auch die CEC-Funktion, sodass man zur Lautstärkenregulierung nicht zwangsweise an die von Teufel beigelegte Fernbedienung angewiesen ist, sondern die Lautstärke direkt über der Fernbedienung des TV´s regeln kann. Um jedoch Klangeinstellungen vorzunehmen, muss man logischerweise weiterhin die mitgelieferte Fernbedienung nutzen.
Teufel hat die Cinebar Ultima mit insgesamt vier kleine runden Gummifüßen versehen, welche im Stand, auf dem Lowboard für einen ausreichend sicheren Stand sorgen. Zusätzlich kann man die Soundbar natürlich aber auch an die Wand montieren. Dafür besitzt diese an der Rückseite zwei Schlüssellochöffnungen, mit denen die Cinebar Ultima aufgehängt werden kann. Dafür benötigt man jedoch in einer massiven Steinwand zwei Dübel (Durchmesser 6 mm) und zwei Schrauben 5 x 55 mm, deren Schraubenkopf zwischen 9 bis 12 mm groß ist. Anschließend bohrt man mit einem Betonbohrer zwei Löcher mit einem Abstand von 60 cm in die Wand und dreht die Schrauben soweit in den Dübel bis der Abstand von Wand zum Kopf knapp 13 – 15 mm beträgt. An diesem Kopf wird dann die Soundbar, mit den bereits erwähnten Schlüssellochöffnungen aufgehängt. Damit diese gerade und sicher hängt, sind an der Rückseite zusätzlich zwei gummierte Puffer angebracht.
(Design: 4,5 von 5 Punkten)
Verarbeitung
Das aus MDF gefertigte Gehäuse der Cinebar Ultima macht durch die typische Folie mit Struktur einen soliden und wertigen Eindruck. Durch die Ausführung der Lautsprecherabdeckungen mit Magnethalterungen, können diese sehr schnell und einfach entfernt bzw. angebracht werden. Kritisieren könnte ich lediglich das mitgelieferte Netzkabel, denn dieses könnte bei manchen mit knapp 1 Meter länge etwas zu kurz sein.
Das Touchbedienfeld welches ich bereits von den Teufel Ultima 40 Aktiv Standlautsprechern kenne, ermöglicht eine schnelle Bedienung direkt an der Soundbar, doch sitzt man gerade auf der Couch, geht das ganze noch einfacher mit der Fernbedienung. Apropos, Fernbedienung diese macht dank Aluminiumgehäuse einen sehr hochwertigen Eindruck und wirkt keineswegs billig. Zudem gefällt mir die Abdeckung des Batterienfachs, denn diese wird nicht wie so häufig durch einrasten mit Kunststoffhaltenasen geschlossen gehalten, sondern mit einer geschraubten Abdeckung. Dafür legt Teufel nämlich auch den passenden Inbus-Schlüssel bei, denn dieser ist erforderlich, damit man das Fach auf und zu schrauben kann.
(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)
TEIL 2
bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung
Lautsprecher-Anzahl
6 Stück; 2x Breitbandlautsprecher (Dynamore Ultra) zwei weitere aussen an der Front, Center-Speaker. Zudem sind an der Front neben dem Display zwei Tieftöner verbaut.
Treiber
4 x 90mm (Breitbandlautsprecher, 2 x Tieftöner (200 mm x 100 mm)
Teufel Cinebar Ultima 3x Lautsprechergitter (einmal groß, für die Front und zwei kleine für die Seiten) Stromkabel Fernbedienung (ink. Batterien und Inbusschlüssel) Anleitungen
Einrichtung & Funktionen
Die Einrichtung der neuen Teufel Cinebar Ultima ist denkbar einfach und somit selbst für einen Laien ein Kinderspiel. Sollte man dennoch Probleme haben, sollte ein Blick in die mitgelieferte Bedienungsanleitung weiterhelfen, denn hier wird einem alles verständlich erklärt. Anders als die Cinebar Lux hat die Cinebar Ultima kein WLAN-Modul und somit keine Integration ins Raumfeld-System erhalten und keine Funktion, die zur Steuerung via App dient.
Nach dem Auspacken der Cinebar Ultima habt ihr die Wahl, ob ihr diese einfach aufstellt, oder an die Wand hängt. Diese Entscheidung und über welchen Anschluss ihr diese anklemmt, sind jedoch die einzigen und „größten“ Entscheidungen die ihr treffen müsst. Ich persönlich rate euch dazu, die Soundbar via HDMI-Anschluss anzuschließen, denn dann wird die Soundbar automatisch zusammen mit eurem Fernseher eingeschaltet, und ihr könnt mit der Fernbedienung eures Fernsehers die Lautstärke der Soundbar regeln. Klar könnt ihr die Cinebar Ultima auch via Toslink-Kabel anschließen, doch dann müsst ihr im Komfort Einbußen machen, da man hierbei immer beide Fernbedienungen in die Hände nehmen muss.
Ist die Soundbar erfolgreich angeschlossen, kann man bequem über die mitgelieferte Fernbedienung von der Couch aus, an dem Platz wo man im Normalfall immer sitzt, die Klanganpassungen vornehmen. Dazu stehen einige Klanganpassungen wie z. B. der Bass- und die Höhenregelung zur Verfügung. Dies ist eigentlich der einzige Moment, in dem ich die mitgelieferte Fernbedienung in die Hand nehme. Nachdem ich die Klanganpassungen eingestellt habe, regle ich eigentlich zum Großteil nur noch die Lautstärke, was dank HDMI-Anschluss mit Audio Return Channel (ARC), wie bereits erwähnt, direkt mit der Fernbedienung des TV´s erfolgt.
Neben dem HDMI-Anschluss und Toslink Anschluss, steht wie bereits unter „Design“ erwähnt eine AUX IN- Eingangsbuchse zur Verfügung, über die ihr z. B. einen analogen Plattenspieler anschließen könnt. Wer zusätzlich unbedingt einen Subwoofer zur Cinebar Ultima verwenden möchte, muss zu einem der kabellosen Funkt-Subwoofer aus dem Hause Teufel greifen, denn eine Verbindungsmöglichkeit via Kabel ist bei dieser Soundbar nicht vorgesehen. Daher kann man sich hier zwischen folgenden beiden Modellen von Teufel entscheiden, dem T8 oder T10 Subwoofer. Beide Subwoofer können sowohl als Down- aber auch Frontfire Subwoofer genutzt werden, was durch einen einfachen Umbau der Füße erfolgt.
Für alle die gerne mal Musik direkt vom Smartphone oder Tablet aus über die Cinebar Ultima wiedergeben möchten, ist auch Bluetooth mit aptX-Codec Unterstützung mit an Bord. Zu guter Letzt ist auch noch eine kabellose Schnittstelle für die neuen Teufel Effekt Lautsprecher verbaut. Diese können entweder separat, oder gleich wie z. B. die Cinebar Ultima Power Edition (mit Subwoofer), im Cinebar Ultima Surround 4.0-Set erworben werden. Dabei handelt es sich um zwei kabellos angesteuert Rear-Lautsprecher, welche das System zu einem 4.0-System erweitern. Diese zusätzlichen Rear-Speaker habe ich bereits zusammen mit meinen Teufel Ultima 40 Aktiv Standlautsprecher getestet, wie diese abgeschnitten haben könnt ihr hier nachlesen.
(Einrichtung & Funktionen: 4,5 von 5 Punkten)
Fernbedienung
Die Bedienung der Cinebar Ultima erfolgt entweder direkt über das Touch-Bedienfeld an deren Oberseite, oder via Fernbedienung. An der Touch-Oberfläche erfolgt der Wechsel der Eingangsquelle mit der Source-Taste. Mit der man bei jedem berühren, solange zwischen den verfügbaren Quellen wechselt, bis die gewünschte Quelle erreicht wurde. Außerdem kann man über das Bedienfeld, die Soundbar Ein-/Ausschalten, die Lautstärke änder und die Wiedergabe stoppen. Alles andere und deutlich ausführlicher (Klanganpassung usw.) wird, bzw. kann über die Aluminiumfernbedienung geregelt werden.
Die Fernbedienung ähnelt bis auf wenig Tasten sehr der, von den Ultima 40 Aktiv Standlautsprechern. Ganz oben angefangen, findet man links die Ein-/Ausschalt-Taste. Damit kann man logischerweise die Soundbar Ein-/Ausschalten. Hat man die Cinebar Ultima jedoch wie ich, via HDMI-ARC-Anschluss mit dem Fernseher verbunden, schaltet sich das System automatisch mit dem Fernseher ein, bzw. aus. Direkt daneben befindet sich die Taste, auf dem ein Mond, zusammen mit einer Wolke abgebildet ist. Dabei handelt es sich um die Nachtmodus-Taste. Betätigt man diese, wird die Lautstärke abgesenkt und die Mitten werden etwas angehoben. Dadurch soll man den Partner oder Mitbewohner beim Schlaf weniger stören, sodass man, damit auch wenn die Kinder oder die Frau schläft, problemlos eine weitere Folge der Lieblingsserie auf Netflix weiterschauen kann. Bei der dritten Taste ganz oben, handelt es sich um eine simple Mute-Taste, die wie der Name schon sagt, dazu dient, schnell den Ton stumm zu schalten und bei Bedarf wieder zu aktiveren.
Direkt darunter hat Teufel das 5-Tasten Steuerkreuz platziert. Hierüber lässt sich die Lautstärke regulieren, oder die Musik beim Wiedergeben über ein Streaming-Anbieter pausieren. Ebenso sind hier jedoch auch die beiden Titel-Navigationstasten vorhanden, mit welchen man im Bluetooth-Modus oder beim Streamen jederzeit zum nächsten Titel vor-/zurückspringen kann. Des Weitern navigiert man mit dem Steuerkreuz durch das Menü der Soundbar, mit der man die bereits erwähnten Klanganpassungen usw. vornehmen kann.
Um in das besagte Menü der Soundbar zu gelangen, muss man die mittlere Taste, direkt unter dem Steuerkreuz betätigen. Anschließend werden euch sämtliche Einstellungspunkte auf dem DOT-Matrix-Display an der Front der Schallwand angezeigt. Das erste Menü, welches einem hier angezeigt wird, ist „Klang“. Hier kann man die Höhen und die Mitten im Bereich von -10 dB und + 10 dB absenken, bzw. anheben. Das Menü Klang ist jedoch in noch einige weitere Untermenüs unterteilt, zu denen man gelangt, indem man mit dem Steuerkreuz nach oben bzw. unten navigiert. So folgt z. B. die Modus-Auswahl, bei der das Klangbild „Normal“ und „Sprache“ (klarer Ton für Nachrichten) zur Auswahl stehen. In der Regel lässt man hier jedoch den von Werk eingestellten Wert „Normal“ eingestellt. Es folgt die Option, Teufels Dynamore-Technologie hinaufzuschalten oder wieder zu deaktivieren. Dadurch wird im aktivierten Zustand ein breiterer und räumlicher Klang erzeugt, auf den ich im nächsten Punkt ausführlich eingehen werde. Dynamore kann man jedoch deutlich einfacher über die Direktwahl-Taste neben der Menü-Taste steuern, daher muss man hierfür nicht immer umständlich ins Menü navigieren. Der nächste Punkt ist „Nacht-Modus“, welcher wie bereits erwähnt ebenfalls direkt mit der Direktwahl-Taste geregelt werden kann. Des Weiteren steht im letzten Menüpunkt unter Klang noch die erweiterte Klang-Einstellungen zur Auswahl, mit denen man der Surroundsound regeln kann und DRC (Dynamic Range Compression) An- oder Ausschalten kann. Bei Letzterem werden bei entsprechend codierten Inhalten leise Passagen angehoben und laute abgesenkt.
Nach dem Menüpunkt „Klang“, folgen die Lautsprecher-Einstellungen. Hierbei sollte man auf jeden Fall beim ersten Untermenü, den Abstand zur Cinebar Ultima einstellen. Je nach Entfernung kann der räumliche Klang nämlich beeinflusst werden. Daher solltet ihr hier angeben wie weit ihr im Normalfall, also auf der Couch von der Cinebar entfernt sitzt. Dabei kann ein Wert zwischen 0,3 bis 12 Meter gewählt werden.
Möchte man aus einem Menü zurück, bzw. dieses verlassen, erfolgt dies einfach durch die Taste direkt links neben der Menü-Tate, mit dem Return-Pfeil. Rechts neben der „Menü-Taste“ befindet sich die Dynamore Taste, über welche man die Stereo-Verbreitung des Klangs aktiveren bzw. deaktivieren kann. Für Nutzer der Effekt-Speakers sind übrigens die Menüpunkte Rear wichtig, denn hier kann man diese mit der Soundbar koppeln, die relative Lautstärke anheben bzw. absenken (+/- 10 dB und die Distanz zum jeweiligen Speaker ebenfalls von 0,3 bis 12 Meter einstellen. Nutzt ihr die Cinebar Ultima mit einem externen Subwoofer aus dem Hause Teufel, dann könnt ihr dieselben Werte im Punkt „externer Sub“ regulieren. Im letzten Menüpunkt „System“ können Einstellungen vorgenommen werden wie z. B. Auto-On An-/Aus, also dass die Soundbar automatisch beim Erkennen einer Wiedergabequelle angeht, die Software Versionen eingesehen werden usw.
Die nächste Tastenreihe, bestehend aus drei Knöpfen, befasst sich ebenfalls mit den Klanganpassungen, denn durch diese kann man ohne ins Menü zu navigieren den Bass, die Höhen einstellen und den gewünschten Klangmodus wählen. Zu guter Letzt folgen darunter noch drei weitere Reihen mit je zwei Tasten im Doppelpack. Hierbei handelt es sich um die Quellen-Tasten, mit denen man z. B. zwischen TV (HDMI), Bluetooth usw. wechseln kann. Mit der sinnvollen Bluetooth-Taste kann man in diesem Fall nicht nur die Quelle wählen, sondern durch längeres Betätigen komfortable das Bluetooth-Pairing startet.
(Fernbedienung: 4,5 von 5 Punkten)
Klang
Nun komme ich zum wichtigsten Abschnitt einer Soundbar, und zwar dem Klang. Wie gewohnt möchte ich euch zuvor jedoch noch einige technische Details zu den verbauten Treibern usw. verraten. Schließlich hat Teufel davon einiges verbaut, sodass die Soundbar selbst ohne Subwoofer ordentlich Power besitzen soll.
Teufel hat in der Cinebar Ultima insgesamt vier 90 mm Breitbandlautsprecher verbaut, von denen sich zwei an den äußeren Seiten befinden. Diese dienen unter anderem für die Dynamore-Technologie, was durch den erzeugten Schall geschieht, der an die Wand gestrahlt wird und von da zu einem reflektiert wird, sodass ein räumlicher und deutlich breiterer Klangcharakter entsteht. Die zwei anderen Breitbandspeaker wurden jeweils links und rechts, im äußeren Abschnitt der Schallwand platziert und dienen als Art Center-Speaker. Neben diese beiden Breitbandlautsprechern und dem DOT-Matrix-Display hat Teufel an der schwarzen Schallwand zudem noch zwei Tieftöner integriert, die mit einer breite von 200 mm und einer Höhe von 100 mm nicht klein geraten sind. Diese beiden Tieftöner sollen für einen präzisen und druckvollen Sound sorgen.
Das Gesamtpaket an Treibern wir von einem für Teufel typischen Klasse-D Verstärker mit insgesamt 6 Verstärkerkanälen angetrieben, die eine Gesamtausgangsleistung von bis zu 380 Watt (RMS) erreichen können. Dabei wird ein Frequenzbereich von 44 – 18.000 Hz erreicht und der Schalldruck soll bei 99 dB/1 m liegen. So viel zu den technischen Daten. Wie ihr seht, bietet die neue Teufel Cinebar Ultima einiges an Leistung, denn durch ihr beachtliches 9 Liter Netto-Innen-Volumen, sollte diese genug Kraft für ein ordentliches Klangbild sorgen, doch ist dem auch so? Das verrate ich euch nun in meinem Eindruck vom Klangbild.
Die Stärken der Teufel Cinebar Ultima liegen schon beim Betrachten des Aufbaus und der Treiber, ganz klar in den Tiefen, also dem Bass. Kein Wunder, denn selbst Teufel verspricht hier einen kräftigen Bass und fulminanten Sound. Dennoch schauen wir uns wie gewohnt zuerst die Höhen an. Die Höhen, welche von den Breitbandlautsprechern erzeugt werden, sind überraschend gut. Diese werden äußerst präzise und klar wiedergegeben, sodass diese keineswegs anstrengend sind und nicht nur für Filme einiges her machen, sondern auch beim normalen täglichen Fernsehen überzeugen. Lediglich in einigen wenigen Passagen, bei Filmen, die ich am Anfang während meiner Testphase angesehen habe, konnte ich feststellen, dass die Höhen es etwas schwer haben, sich doch gegen die etwas dominantere Abstimmung der Tiefen durchzusetzen.Solltet ihr hier ebenfalls den Eindruck nach dem Probehören haben, dann ist das soweit nicht weiter problematisch, denn das von Werk abgestimmte Klangbild, lässt sich wie bereits im Laufe des Testberichtes erwähnt, in den Höhen und Tiefen noch manuell feinabstimmen. Erhöht ihr hier z. B. die Höhen um einige dB, dann neutralisiert sich dieses Problem vollständig.
Für die Mitten, also unter anderem auch für die Stimmwiedergabe, sind zum Großteil, die zwei an der Front angebrachten Breitbandlautsprecher (Frontfiring-Töner) verantwortlich. Diese geben äußerst eindringlich und griffige Mitten von sich, sodass diese bei der Wiedergabe von Stimmen in Filmen, aber auch beim Gesang bei Musik, hervorragende Arbeit leisten. Bei einigen Filmen kommt es jedoch vor, dass Dialoge etwas untergehen und Effekte etwas verstärkt wiedergegeben werden, doch dieses Problem liegt in der klanglichen Abstimmung des jeweiligen Films und nicht bei Teufel. Da wahrscheinlich viele unter euch, nicht nur TV-Serie ansehen, sondern auch Filme streamen, hat Teufel neben dem normalen Modus auch ein Sprach-Modus integriert. Zwischen diese beiden kann man einfach durch die Mode-Taste auf der Fernbedienung wechseln. Wer daher z. B. eine Serie im Free-TV anschaut, kann jederzeit den Sprach-Modus aktivieren, bei dem die Höhen und die Mitten im oberen Bereich etwas stärker angehoben werden. Dadurch gelingt eine angenehme Sprachverständlichkeit, welche mir hier sogar etwas besser, als die normale Einstellung gefallen hat. Bei den meisten Filmen habe ich jedoch den normalen Modus aktiviert, da ich hier die angehobenen Höhen und Mitten nicht benötige.
Die Paradedisziplin der Teufel Cinebar Ultima liegt ganz klar in den Tiefen, also unter anderem beim Bass. Hier kann meiner Meinung nach der Cinebar Ultima, aktuell keine andere Soundbar im Solo-Betrieb das Wasser reichen. Klar bietet ein zusätzlicher Subwoofer im direkten Vergleich ein größeres Netto-Volumen, doch seien wir mal ehrlich, wie viele unter euch, können diesen richtig ausreizen? In einer Mietwohnung ist dies eigentlich kaum der Fall und hat man daheim Kinder, dann muss man den Bass abends zurückdrehen, da sonst die Kinder vom Scheppern der Möbel wach werden.
Zudem muss ich ganz klar sagen, dass die wenigsten unter euch nach dem ersten Probehören der Cinebar Ultima einen Subwoofer vermissen werden. Die Soundbar zaubert durch ihr 9 Liter Nettovolumen, den beiden Tieftönern und den seitlichen Bassreflexöffnungen, einen absolut voluminösen Bass mit ordentlichem Tiefgang, der selbst einige Soundbars mit Subwoofer-Kombi alt aussehen lassen. Der Bass ist definitiv nochmals etwas kräftiger als bei der ebenfalls neuen Teufel Cinebar Lux.
Teufel setzt seit einigen Jahren auf einen virtuellen Raumklang, den das Unternehmen Dynamore genannt hat. Im Falle der Teufel Cinebar Ultima handelt es sich um Dynamore Ultra, welcher durch die beiden seitlichen, schräg abstrahlenden Breitbandlautsprechern gelingt. Aktiviert man diesen, dann wird die Lautstärke der beiden seitlichen Treiber erhöht und deren Klang wird zur nah gelegenen Wand gestrahlt und von dort zum Hörer reflektiert. Das Ergebnis ist ein breiterer Klang, der den Raumklang ungemein verbessert, ohne dabei das Klangbild zu verschlechtern. Beim ansehen von Filmen hatte ich diesen Modus z. B. immer aktiv, da man dadurch den Eindruck bekommt, als würden die Geräusche seitlich von einem kommen. Bei Musik wiederum ist das Ganze Geschmacksache und auch vom Musik-Genre abhängig. Ich persönlich habe Dynamore Ultra hier meistens deaktiviert, doch dies hängt von eurem Raum ab und wie weit ihr von der Cinebar Ultima entfernt sitzt. Der Raumklang ist bei der Cinebar Ultima dank Dynamore Ultra sehr gut, doch wer hier noch mehr haben möchte, sollte vielleicht einen Blick auf die Teufel Cinebar Lux werfen, denn diese bietet dank Dynamore 3D nochmals etwas mehr Raumklang, was durch die zusätzlich auch noch nach oben reflektierenden Treiber realisiert wurde.
(Klang: 4,5 von 5 Punkten)
TEIL 3
bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung
Beschreibung
Die Cinebar Ultima wird von Teufel als leistungsstarke Soundbar der Spitzenklasse für eine TV-, Musik-, und Gaming-Wiedergabe auf hohem Niveau angepriesen. Ebenso muss man hier aufgrund des integrierten Subwoofer-Systems, keinen separaten Subwoofer aufstellen, da die Cinebar Ultima mit ihren 6 High-Performance-Töner viele Soundbars mit zusätzlichem Subwoofer blass aussehen lässt.
Preis/Leistung
Mit einer UVP von 699,99€ ist die Teufel Cinebar Ultima nicht unbedingt ein Produkt, welches man sich mal einfach so kauft. Doch glaubt mir, seid ihr auf der Suche nach einer Soundbar, die einen sehr guten Klang, sowie umfangreiche Verbindungsmöglichkeiten bietet, dann ist die Cinebar Ultima genau die richtige für euch. Diese kann nämlich klanglich absolut überzeugen und das selbst bei sehr hohen Pegeln, denn auch dann bleibt diese absolut pegelfest.
Mit den zusätzlichen Effekt Rear-Speakern kann man sich zum Preis von 1.099,98€ einen echten 4.0 Surround-Sound erzeugen. Wer dabei jedoch nur mehr Bass benötigt greift zur 1.119,98€ Variante, mit zusätzlichem T10 Subwoofer oder mit dem 4.1 Surround-Set Power-Edition für 1.519,,97 € mit den beiden Effekt-Speakern und dem zusätzlichen T10 Subwoofer, zum rundum sorglos Paket.
Das Konzept von Earebel mit der Mütze, welche über integrierte Kopfhörer verfügt, gefällt mir sehr gut. Bei der ersten Version setzte man noch auf Sound aus dem Hause AKG, doch nun bei der neuen Version sind es welche von JBL. Klar sieht man beim genauen hinsehen, dass es sich um keine herkömmliche Mütze handelt und bei hoher Lautstärke nimmt das Umfeld, die Musik war, doch im Tragekomfort überzeugt die Kombi. Es ist deutlich bequemer unterwegs eine Mütze zu tragen, in der die Kopfhörer integriert sind, als irgendwelche In-Ear, On-Ear oder Over-Ear Kopfhörer. Lediglich die Bedienung ist etwas negativ, da man die Tasten nicht klar erfühlen kann, sodass man gelegentlich länger an der Außenseite nach der richtigen Taste suchen muss.
Gefällt uns
ausgewogener Klang
Spritzwasserschutz
perfekte Kombi für den Winter
Tragekomfort
Gefällt uns weniger
veralteter Micro-USB Anschluss
Soft-Touch Bedienung
TEIL 1
Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung
Verpackung
Bei meinen Testmustern von Earebel, welche ich zur Verfügung gestellt bekommen habe, waren neben den eigentlichen Headphones, gleich drei verschiedene Mützen-Modelle enthalten. Dabei handelt es sich um ein sogenanntes Presse-Kit, welches für Testberichte zusammengestellt wurde. Dieses Presse-Kit wurde in einer kompakte schwarzen Verpackung angeliefert, welche somit nicht der Verkaufsverpackung, so wie ihr diese erhalten würdet, entspricht. Daher kann ich euch die Verkaufspackung in diesem Fall nicht beschreiben, da ich diese nicht erhalten habe.
Meine drei Mützen, wurden wie bereits erwähnt, in einer schwarzen stabilen Verpackung geliefert, die lediglich an der Ober-/ und Unterseite ein hochglänzendes Earebel-Logo aufgedruckt hat. Zudem wurde auf der Unterseite ein paar wenige Infos zum Unternehmen und dem Kooperationspartner JBL erwähnt.
Das Set im Lieferumfang meines Presse-Kits setzt sich aus der Dock Beanie (Style-Serie), einem Stirnband Namens Impulse Headband (Sport-Serie) und der winterlichen Striped Beanie (Prime-Serie) zusammen. Diese Mützen möchte ich euch natürlich einzeln etwas näher beschreiben. Den hat man sich die Earebel Bluetooth Headphones mit Sound by JBL einmal gekauft, kann man diese mit allen Earebel-Mützen verwenden. Dafür werden diese einfach in das gewünschte Modell eingesetzt, dazu aber später mehr.
Im Lieferumfang sind natürlich nicht nur die Mützen enthalten, sondern auch ein Lautsprecher-Paar, sowie ein Micro-USB-Ladekabel um den integrierten Akku aufzuladen, sowie zwei zusätzliche Fleece-Aufkleber, welche dazu dienen, den Tragekomfort bei „offenen Mützen, wie z. B. dem Stirnband, welches zu den Ohren nicht zusätzlich abgedeckt ist, zu verbessern. Natürlich sind in der Verpackung auch eine Kurzanleitung sowie die üblichen Garantiebestimmungen beigelegt.
(Verpackung: 4 von 5 Punkten)
Design
Die Earebel Headphones müsst ihr nach dem Erhalt eures gewählten Starter-Kits selbst in die Mütze einsetzen. Dass man diese herausnehmen kann, ist wichtig, denn sollte man die Mütze einmal waschen wollen, würde ansonsten die Elektronik im Lautsprecher einen Schaden nehmen.
Die beiden Lautsprecher (Headphones) sind mit einem dünnen Kabel miteinander verbunden. Dieses Kabel ist für einen besseren Schutz zusätzlich mit etwas Nylon umhüllt. Hier sollte man jedoch dennoch sorgfältig umgehen, nicht das dieses an einem der Kopfhörer abknickt. Die Earebel Headphones haben beide einen Durchmesser von 50 mm und sind ohne Fleece-Polsterung knapp 15 mm dick. Am Rand sind diese rundum von einer ca. 7 mm breiten Nut umgeben, in der später die Mütze sitzt.
Der linke Lautsprecher beinhaltet an dessen Außenseite eine Bedieneinheit, welche sich aus drei Knöpfen zusammensetzt. Dabei handelt es sich um sogenannte Soft-Tasten, welche jedoch einen definierten Druckpunkt besitzen. An der bereits erwähnten Aussparung an der Seite, findet man zudem am linken Lautsprecher einen Micro-USB Ladeport, über den der Akku der Earebel Headphones aufgeladen wird. Auf die Bedienung gehe ich wie gewohnt später ausführlicher ein, kommen wir zunächst etwas zu den verschiedenen Mützen.
Earebel Impulse Stirnband
Dieses Stirnband gehört der Sport-Serie an und wurde zu 100 % aus soft Polyacryl hergestellt. Erhältlich ist das 10 cm breite Stirnband in zwei Farben, einem klassischen Schwarz und einem hellblau (Cyan). Der Vorteil von Acryl ist, dass dieser Stoff sehr leicht ist und sich beim Tragen warm und durchaus wollähnlich anfühlt. Dennoch kommt dieser Stoff natürlich nicht an ein echtes Wollmaterial ran, da es sich um eine chemische Faser handelt. Keine Angst nach der Herstellung ist der Stoff nicht schädlich, sondern resistenter gegenüber Sonnenlicht, Chemikalien und gegen Motten.
Die Innenseite des Stirnbands ist mit einem Fleece-Material versehen, sodass sich dieses beim Tragen besonders angenehm anfühlt. Dieses Fleece-Material setzt sich aus 51 % Polyamid, 33 % Polyester und 16 % Elastan zusammen. Dadurch eignet sich dieses, wie bereits erwähnt besonders für den sportlichen Einsatz. Außerdem verspricht Earebel durch das elastische Material eine Einheitsgröße für alle Kopfgrößen und dass man das Band problemlos unter einem Helm tragen kann (Fahrrad-, Ski- und Snowboardhelm tauglich).
Das Eaerbel Stirnband ist ansonsten schlicht gehalten, lediglich an der Front wurde ein dezentes Herstelleretikett angenäht und an den Seiten fällt links und recht eine runde Öffnung auf. In diese Öffnung werden später die beiden Lautsprecher eingesetzt und das Kabel, welches diese verbindet, wird durch den Gummizug an der hinteren Innenseite gezogen.
Earebel Street Beanie
Diese schlichte Beanie gehört der Style-Serie an und wurde komplett aus Polyacryl gefertigt. Erhältlich ist die Street-Beanie in drei Farben: Rot, Grün und Schwarz. Die Street Beanie ist die „längere“ Variante der Beanie, welche für Erwachsene gedacht ist. Hierbei handelt es sich ebenfalls um eine Einheitsgröße und ein Unisex-Modell. Für Leute mit einem kleineren Kopfumfang, also auch Kindern, empfiehlt es sich die Dock Beanie zu wählen, denn diese ist etwas kleiner.
Das Earbel Street Beanie ist wie das Stirnband ebenfalls schlicht gehalten. Lediglich an der Front wurde ein kleines Earebel Logo aufgenäht und an den Seiten fällt links und recht logischerweise ebenfalls eine runde Öffnung auf. In diese Öffnungen werden später die beiden Lautsprecher eingesetzt und das Kabel, welches diese verbindet, wird durch den Gummizug an der hinteren Innenseite gezogen.
Earebel Striped Beanie
Bei der Striped Beanie handelt es sich um eine handgefertigte Mütze der Prime-Kollektion. Diese werden unter der Aufsicht der ersten Earebel-Strickerin und Mutter des Mitgründers Manuel Reisacher aus 100 % Schurwolle gestrickt und auf ihre Qualität kontrolliert.
Erhältlich ist die Striped-Beanie in sieben Farben: Pink, Grau, Weiß, Schwarz und den gestreiften Mützen: Blau/Rot/Weiß, Lila/Pink/Weiß und Schwarz/Grau/Weiß. Letzteres entspricht meiner Variante. Mit ihrem weichen 10 cm hohen Innenfleece, welches aus 100 % Polyester hergestellt wurde und der warmhaltenden Schurwolle, handelt es sich hierbei um eine perfekte Wintermütze.
Die Striped Beanie ist laut Earebel das Flaggschiff unter der handgefertigten Prime-Kollektion. Mit dem schön gerippten Strickbund und der farblich passenden Bommel (kann einfach entfernt werden) ist es wirklich eine sehr schöne Mütze. Diese unterscheidet sich ansonsten von herkömmlichen bzw. anderen Strick-Beanie lediglich aufgrund ihrer beiden seitlichen Öffnungen für die Lautsprecher und dem kleinen Leder-Streifen mit dem Earebel-Logo. Die Lautsprecher einzusetzen gestaltet sich hier jedoch etwas schwieriger, da diese zwischen Fleece und Wollstoff eingeführt werden müssen.
(Design: 4 von 5 Punkten)
Verarbeitung
Die Verarbeitung der Mützen ist so weit es gut. Sowohl die maschinell gefertigten, also auch die handgestrickte Variante aus Wolle, können mich soweit von ihrer Verarbeitung absolut überzeugen. Bei der Earebel Striped Beanie, die ich im kälteren Dezember getragen habe, kann ich ganz klar sagen, dass diese den Kopf schön warm hält und man somit definitiv auch durch die kalten Tage ohne frieren kommt.
Bei den Lautsprechern wiederum finde ich das dünne Kabel etwas kritisch, dieses ist nämlich sehr dünn. Hier hätte ich z. B. bedenken, dass dieses beim häufigeren Wechsel eventuell kaputt geht. Eine getrennte Bauweise wäre hier zwar besser, doch dann würde sich dies definitiv negativ auf die Größe der Lautsprecher und die Akkulaufzeit auswirken.
Die Earebel Headphones machen weitestgehend einen guten Eindruck. Da es im Winter gerne mal schneit und auch in den sonstigen Jahreszeiten mal regnen kann, sind die Lautsprecher spritzwassergeschützt. Lediglich der Kunststoff macht einen minimal billigen Eindruck, doch dieser tut der Funktion keinerlei Abbruch. .
Zum Thema Reinigung und Pflege, gibt Earebel an, dass die Mützen natürlich gewaschen werden können. Jedoch sollte man dies nicht in der Waschmaschine erledigen, sondern lediglich mit schonender Handwäsche und natürlich nur, wenn zuvor die Lautsprecher entnommen wurden.
(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)
TEIL 2
bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung
Kopfhörer-Art
wechselbare Kopfhörer in Mütze
Farbe
Schwarz
Akku
integriert, Lithium-Polymer-Akku mit 8 h Akkulaufzeit
Material
Kunststoff (Ohrhörer und Ladecase)
Konnektivität
Bluetooth 5.0 mit AAC-Audio-Codec
Lautsprechertyp
offener Kopfhörer (links und rechts).
Frequenzbereich
20 Hz bis 20.000 Hz
Lieferumfang
Earebel Headphones (Sound by JBL) Fleece-Polster Micro-USB-Ladekabel Benutzerhandbuch Warnhinweise Mütze (beim kauf eines Sets)
Tragekomfort
Ob einem die handgestrickter Wollmütze, ein Stirnband oder einer der zahlreichen anderen Mützen die Earebel im Sortiment hat am Ende besser gefällt, entscheidet am Ende der persönliche Geschmack. Wer die Earebel Headphones nicht nur im Winter, sondern auch in den anderen Jahreszeiten nutzen möchte, wird sich sicherlich sowieso zwei oder sogar mehr Modelle bestellen.
Die drei verschiedenen Mützen die ich zum Testen erhalten haben, waren allesamt bequem und zusammen mit den eingesetzten Earebel Headphones, boten diese einen ganz guten Tragekomfort. Jedoch muss ich erwähnen, dass die Mützen mir persönlich aufgrund dessen, dass ich einen großen Kopfumfang habe, zumindest am Anfang etwas eng waren bzw. besser gesagt etwas um den Kopf gespannt haben. Doch dieses Problem war nach einigen Tagen komplett weg. Diesen Kompromiss muss man hier jedoch eingehen, da es sich um Einheitsgrößen handelt.
Die Variante mit dem Stirnband habe ich, da Earebel verspricht, dass diese mit Helmen harmonieren auf jeden Fall bei meinen Radtouren getestet. Hierbei störten diese mich selbst nach einer längeren Fahrt nicht und hielten meine Ohren schön warm. Natürlich sind die Earebel Lautsprecher in den Mützen, also zumindest beim Stirnband und der normalen Beanie ziemlich ersichtlich, da diese aufgrund ihrer breite etwas mehr als der sonstige Stoff hervorstehen, doch diesen Kompromiss gehe ich persönlich lieber ein, als wenn ich hier Over-Ear oder In-Ear Kopfhörer über bzw. unter der Mütze tragen müsste.
(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)
Bedienung
Die Bedienung der Earebel Headphones kann, muss aber nicht über die Earebel Headphones erfolgen. Zur Steuerung hat Earebel am linken Kopfhörer ein Soft-Touch Bedienfeld integriert, welches drei Funktionsknöpfe beinhaltet. Zum einen wäre hier zentral unter dem Earebel-Logo der Power-Button, mit dem man die Kopfhörer durch etwas Längeres gedrückt halten An- bzw. Ausschaltet. Außerdem kann man hiermit während der Musikwiedergabe die Musik anhalten und beim Erneuten betätigen wieder weiterlaufen lassen. Da in den Lautsprechern zudem ein Mikrofon verbaut wurde, kann damit zudem telefoniert werden, eingehende Anrufe nimmt man daher ebenfalls über die mittlere Taste an und beendet diese auch darüber.
Quelle: Earebel
Direkt recht und links neben dieser eben beschriebenen Taste, sind die Skip-Tasten. Wenn man diese etwas länger gedrückt hält, dann springt man einen Track vor, bzw. zurück. Betätigt man die Taste wiederum nur kurz, dann kann man darüber die Lautstärke regulieren, was jedoch etwas umständlich ist, da man hierfür immer wieder die Taste antippen muss und diese dafür nicht gedrückt halten kann. Schließlich sorgt ein langes Drücken für ein Überspringen der Titel.
(Bedienung: 3,5 von 5 Punkten)
Klang
Earebel verspricht mit der neuen Generation der Bluetoothkopfhörer mit „Sound by JBL“ ein verbessertes Klangergebnis mit Radial Sound Comfort. Wer von der ersten Generation zur neuen wechseln möchte, kann, dies lediglich durch den Kauf der neuen Kopfhörer tun, denn dank identischen Abmaßen, passen auch die neuen in alle alten Mützen.
Eine genau Angabe, wie groß die Treiber in den Lautsprechern sind, macht Earebel leider nicht. Jedoch gibt man an, dass diese einen gewöhnlichen Frequenzgang von 20 Hz – 20.000 Hz wiedergeben. Außerdem wurde das verbaute Mikrofon verbessert. Doch wie klingt der Sound mit den neuen Lautsprechern, die mit JBL entwickelt wurden?
Die Mitten der beiden Speaker bieten meiner Meinung nach blühende Klangfarben und sind die Stärken der neuen Earebel Lautsprecher. Jedoch brauchen sich die Höhen davor nicht verstecken, denn diese sind zwar nicht hochauflösend, bieten aber dennoch eine detailreiche und ausgewogene Wiedergabe. Zu guter Letzt kommt auch der Bass nicht zu kurz, dieser bietet ein energiereiches Bassfundament, welches keineswegs übertrieben klingt.
Quelle: Earebel
Wichtig anzumerken ist, dass die Isolierung der Lautsprecher vom Earebel gewollt nicht komplett abschirmen. Dem Unternehmen ist nämlich die Sicherheit sehr wichtig, sodass man trotz Musikhören sein Umfeld immer noch ganz gut wahrnehmen kann. Schließlich wäre es fatal, wenn ein Fußgänger wegen zu lauter Musik nichts vom Umfeld mitbekommt und somit Unfälle passieren. Somit leidet darunter natürlich etwas die Audioqualität, welche dadurch eben nicht so gut sein kann, wie ein deutlich besser isolierender In-Ear oder Over-Ear Kopfhörer.
Da in den Lautsprecher wie bereits bei den Vorgängern ein Mikrofon verbaut wurde, kann man drüber problemlos anrufe annehmen. Je nach Windstärke ermöglichen die Lautsprecher eine sehr gute Sprachverständlichkeit. Also an einem relativ windstillen Tag, könnt ihr darüber sehr gut telefonieren, fährt man hingegen schneller mit dem Rad, oder der Wind ist an dem Tag stärker, dann sollte man irgendwo anhalten, denn dann wird es für einen selbst, aber auch für den Gesprächspartner schwerer, einen deutlich zu verstehen.
Was die Latenz angeht, hatte ich bei mir mit meinem iPhone X keinerlei Probleme. Somit waren bei mir das Bild und der Ton sehr synchron zueinander, sodass man damit unterwegs in der Bahn oder im Bus problemlos einige Videos über YouTube oder einen Film via Netflix und Co. ansehen kann. Während man keinen Ton über die Earebel Lautsprecher wiedergibt, geben diese ein hörbares Summen von sich, dieses verschwindet jedoch während der Musikwiedergabe komplett und stört daher nicht.
(Klang: 3,5 von 5 Punkten)
Ausstattung
Akkulaufzeit
Earebel verspricht mit den neuen Lautsprechern eine Akkulaufzeit von 8 Stunden, bei maximaler Lautstärke. Da ich persönlich jedoch eher bei ca. 70% Musik gehört habe, kam ich bei meinem Test auf knapp 11 bis 12 Stunden, was soweit sehr gut und absolut ausreichend ist.
Die Ladezeit beträgt in etwas 2 Stunden und erfolgt via mitgeliefertem Micro-USB Ladekabel am PC, oder z.B. mit dem Netzteil eures Smartphones an einer Steckdose.
Bluetooth & Signalqualität
Beim Bluetooth setzt Earebel anders als auf der Webseite angegeben auf Version 5.0, welches eine stabile und schnelle Verbindung von bis zu 10 Metern, sowohl zu iOS-, als auch Android-Geräten ermöglicht. Die erstmalige Verbindung erfolgt ganz einfach, indem man die Kopfhörer lediglich einschaltet. Schließlich befinden diese sich im neuen Zustand automatisch im Kopplungsmodus.
Möchte man die Earebel Headphones wiederum mit einem weiteren oder neuen Gerät koppeln, dann muss man diese manuell, in den Verbindungsmodus versetzten. Dies erfolgt durch das 5 Sekunden lange Drücken der Play-/Pause-Taste, bis die LED´s unterhalb der Bedienelemente blau und rot aufleuchten. Nun wie gewohnt in die Bluetooth-Einstellungen des Smartphones gehen und dort das Gerät mit der Bezeichnung „Earebel Speaker“ auswählen. Daraufhin sollte die LED nur noch blau aufleuchten und eine Stimme teilt einem über die Lautsprecher zudem mit, dass die Verbindung erfolgreich war.
(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)
TEIL 3
bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung
Beschreibung
Mit den neuen Earebel Headphones „Sound by JBL“, verspricht das Unternehmen aus Bayern eine perfekte Passform und perfekten Sound bei jeder Bewegung. Außerdem ist man sehr stolz, beim Klang mit der äußerst beliebten Audiofirma JBL zusammenzuarbeiten und das man mit den Lautsprechern nicht nur Musik hören kann, sondern auch telefonieren.
Soweit kann ich Earebel hier absolut zustimmen. Die verschiedenen Mützen, die ich erhalten habe, bieten allesamt einen sehr bequemen Tragekomfort und gefallen mir im Winter wo es kälter ist definitiv besser als normale Kopfhörer. Schließlich müsste ich On-/ und Over-Ear Kopfhörer über der Mütze tragen, sodass hier immer wieder mal etwas verrutscht und In-Ear Kopfhörer mit Mützen vertragen sich auch nicht wirklich.
Preis/Leistung
Die UVP der Earebel Headphones „Sound by JBL“ liegt bei 49,95€. Das Vorgängermodell wiederum ist 10€ billiger. Doch wenn man nur die Lautsprecher kauft, bringt es wenig, denn zudem benötigt ihr noch eine oder mehrer Mützen. Daher gibt es für den Anfang sogenannte Sets, bei denen beides dabei ist. Diese kosten je nach gewählter Mütze zwischen 59,95€ bis 99,95€. Die Preise der einzelnen Mützen schwanken ebenfalls sehr nach der Kollektion bzw. der Herstellungsart. Daher ist natürlich die handgefertigte Prime-Kollektion etwas teuer, aber insgesamt kann man sich bei Earebel Mützen zwischen 19,95€ und 59,95€ zusätzlich zum Starter-Set kaufen.
Für diesen Preis bekommt man sehr gute Mützen, die meiner Meinung nach im Winter, zum Musik hören, die beste Lösung sind. Schließlich gibt es genug unter uns, die im Winter, wenn es kälter wird, meistens eine Mütze tragen, aber am liebsten nicht auf ihre Musik verzichten möchten.
testr Gesamtwertung
unter Berücksichtigung aller Teilwertungen
Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen
Mit den Jabra Elite Active 65t, hat Jabra, dasUnternehmen aus Dänemark vor einiger Zeit ein interessanter Paar True Wireless-Kopfhörer präsentiert. Diese bieten einen sehr sicheren halt, einen guten Klang, den man zudem via Equalizer anpassen kann und einen Schutz gegen Schweiß und Staub, gemäß der Schutzklasse IP56. Dies macht die Jabra Elite Active 65t zu einem guten Alltag und Sport In-Ear Kopfhörer. Jedoch konnten diese mich beim Tragekomfort nicht überzeugen, denn zumindest an meinen Ohren sitzen diese nicht ganz so bequem. Nach etwas über einer Stunde musste ich die Ohrhörer kurz aus den Ohren entfernen, da diese zu sehr drückten.
Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung
Verpackung
Bei dem Design der Produktverpackungen bleibt sich Jabra absolut treu, denn wie die Jabra Elite 85h, kommen auch die Jabra Elite Active 65t in einer grau/gelben Verpackung daher. Dabei ist es auch so, dass die eigentliche stabile Hauptverpackung, in mehrer Umverpackung eingeschoben wurde. Die äußere Umverpackung zeigt dabei wie immer zahlreiche Informationen über das darin befindlich Produkt.
Auf der Vorderseite der Verpackung liest man nicht nur die üblichen Angaben wie den Namen des Herstellers und des Produktes, sondern erblickt zudem eine vergrößerte Ansicht der beiden True Wireless Kopfhörer. Diese sind dabei zudem von Spritzwasser umgeben, was auf den Schutz gegen dieses nach der Norm IP56 anspielt. Außerdem wird im unteren Abschnitt damit geworben, dass es sich um True Wireless Kopfhörer für Musik, Anrufe und Sport handelt, die zudem komplett ohne ein störendes Kabel auskommen.
Die gelbe rechte Seite, ziert eine Abbildung der beiden Jabra Elite Active 65t Ohrhörer, welche hier im zugehörigen Transportcase eingelegt sind. Außerdem werden davor die mitgelieferten Secure-Fitting-Ohrtips präsentiert. Außerdem wird damit geworben, dass der Kopfhörer in Kopenhagen, dem Firmen-Hauptsitz entwickelt und entworfen wurde.
So kommen wir zur wichtigsten bzw. informativsten Seite der Verpackung, die Rückseite. Diese zeigt wie von Jabra gewohnt erneut eine Darstellung der beiden Ohrhörer inkl. Ladecase. Außerdem wurden hier 6 Merkmale der Kopfhörer aufgelistet, zu denen unter anderem die mitgelieferten Secure-Fitting-Earbuds, 2 Jahre garantierter Schutz gegen Staub und Wasser, bis zu 5 Stunden Akkulaufzeit (15 Stunden mit aufladen über das Ladecase) und die Klang-Personalisierung via Equalizer zählen. Letzteres wird durch die kostenlose App Jabra Sound+ ermöglicht, welche den vollen Funktionsumfang der True Wireless Kopfhörer ermöglicht. Auf diese gehe ich später im Verlaufe des Testberichts noch ausführlich ein.
Durch das entfernen/durchtrennen zweier Klebestreifen an der Unterseite, kann man die Umverpackung nach oben hinweg entfernen. Darunter kommt eine stabile gelbe Verpackung zum Vorschein, in der von rechts eine weitere stabile, graufarbige Kartonage eingeschoben ist. Auf dieser grauen Schachtel liegt ein Einleger als Abdeckung drauf, durch welchen man lediglich die beiden Ohrhörer erblicken kann. Zudem prangt hier in Gelb der Satz „ Welcome to superior Sound“ was auf Deutsch so viel bedeutet wie: Willkommen zum überlegenen Klang.
Unter dem Einleger befindet sich ein matt beschichteter Einsatz, in dem schön ordentlich im oberen Abschnitt das Transportcase, mittig die beiden In-Ear Ohrhörer und zu guter Letzt unten eine Mappe eingesetzt wurde. In dieser Mappe, befinden sich neben den üblichen Beschreibungen (Kurzanleitung und einige Warnhinweise), ein Micro-USB-Ladekabel und zwei weitere Größen der Ohrtips.
(Verpackung: 4 von 5 Punkten)
Design
Mit den Jabra Elite Active 65t, hat Jabra nicht das erste True Wireless Kopfhörer-Modell im Sortiment. Das dänische Unternehmen hat nämlich mit den Jabra Elite Sport bereits Anfang 2017 die erste echten True Wireless Kopfhörer vorgestellt. Darauf folgte gegen Ende 2017 bereits ein verbessertes Modell und mit den nun von mir getesteten Jabra Elite Active 65t sozusagen die 3. Generation.
Der Boom der True Wireless In-Ear Kopfhörer ist aktuell nicht mehr zu stoppen, daher hat eigentlich inzwischen so ziemlich jeder Audio-Hersteller eines oder sogar zum Teil gleich mehrer komplett kabellose In-Ear Kopfhörer im Sortiment. Daher ist es für die Hersteller inzwischen nicht nur wichtig, ein vom Klang gutes Modell auf den Markt zu bringen, sondern eines, welches vom Design, Tragekomfort und weiteren besonderen Funktionen überzeugen kann.
In-Ear
Angefangen bei den In-Ear Ohrhörern. Diese sind mit knapp 6 g zwar sehr leicht, doch von der Größe, fallen diese etwas klobiger aus. Doch alles der Reihe nach. Der von Jabra verwendete Kunststoff wurde mattiert, dadurch bieten die Jabra Elite Active 65t eine gute Griffigkeit, was sich positiv beim Entnehmen aus dem Case und beim Einsetzen ins Ohr auswirkt.
Auffallend bei der Form der Jabra Elite Active 65t sind die beiden Äußeren Vorläufe an beiden Ohrhörern. An deren Ende, sowie an der nach außen zeigenden Seite, befinden sich Mikrofone. Diese sind somit etwas in Richtung des Mundes vorgezogen, sodass die Sprachverständlichkeit deutlich verbessert wird. Die Mikrofone seitlich wiederum werden für die hinzu schaltbare HearThrough-Funktion genutzt. Dabei werden sofern gewünscht, via Knopfdruck die Außengeräusche zum Teil zur Musik beigemischt, sodass man z. B. unterwegs auf den Straßen nicht komplett abgeschirmt ist.
Das Gehäuse der Jabra Elite Active 65t wurde aus drei Teilen gefertigt. Der innere Teil, der nicht nur den Ohrkanal umfasst, sondern auch anatomisch geformt wurde, sodass dieser in nahezu sämtliche Ohrkanalöffnungen passt. Der mittlere Teil, in dem zusammen mit dem inneren Teil die komplette Technik (Akku, Sensoren, Treiber usw.) verbaut wurde und der äußere Teil, welcher nicht nur die Mikrofone abdeckt, sondern zugleich auch die Tasten an jedem Ohrhörer an ihrer Position fixieren. Auffallend gestaltet sind an beiden In-Ear Kopfhörern jeweils der runde Button, die nicht nur zur Steuerung dienen, sondern zugleich mit einem Jabra-Logo versehen wurden. Auf die Bedienung, gehe ich natürlich wie gewohnt später im Punkt „Bedienung“ ausführlich ein.
Da die Jabra Elite Active 65t über das Transportcase aufgeladen werden, findet man die dafür nötigen Ladekontakte in der Innenseite der Ohrhörer. Dabei handelt es sich um zwei goldene Kontakte, welche im eingesetzten Zustand nicht stören. Unmittelbar unter diesen beiden Ladekontakten ist eine kleine Aussparung ersichtlich, hierbei könnte man meinen, dass es sich um ein Mikrofon handelt, doch dem ist in diesem Fall nicht so. Das ist nämlich ein Sensor, welcher dafür sorgt, dass die Musik automatisch gestoppt wird, sobald man einen der beiden Ohrhörer aus den Ohren nimmt.
Durch die klobigere bzw. fülligere Bauweise der In-Ear Kopfhörer werden diese in das Ohr eingedreht. Dies erfolgt durch ein leichtes nach oben orientiertes Einsetzen der In-Ears und anschließendes nach unten drehen. Anschließend halten die Jabra Elite Active 65t absolut fest, was an der gut durchdachten anatomischen Gehäuseform liegt. Dank den zusätzlichen beiliegenden drei Paar von Jabra getauften„EarGels“ Silikoneinsätzen in den Größen: S; M und L, wird dieser gute halt nochmals verstärkt.
Die Jabra Elite Active 65t gibt es aktuell in vier Farben, Titanium Schwarz, Schwarz-Kupfer, Rot-Kupfer und Navy (einem schönen Blau). Letztere Farbe entspricht genau meinem Modell, dabei gefällt es mir besonders, dass Jabra das Gehäuse in einem dunkeln Blauton gehalten hat und die Bedientasten wie bei den anderen Modellen in einer schönen Kupfer-Färbung. Lediglich beim Titanium Schwarz sind die Knöpfe in Silber.
Bei den Jabra Elite Active 65t ist es wie häufig der Fall, dass nur einer der Ohrhörer ein Bluetooth Chip verbaut hat. Bei diesem Modell ist es der rechte In-Ear, der somit die Verbindung mit eurem Smartphone als Master eingeht. Der linke wiederum, baut mit diesem via NFMI (Near Field Magnetic Induktion) eine Verbindung auf und empfängt darüber die Daten vom rechten Ohrhörer mit einer möglichst geringen Verzögerung, die man nicht wahrnehmen kann. Da daher nur der rechte In-Ear als Master arbeitet, kann man nur diesen im Monobetrieb nutzen. Der Linke wiederum kann nicht alleine genutzt werden, sondern nur, wenn auch der rechte verwendet wird.
Ladecase
Das Ladecase besteht aus demselben mattierten Kunststoff, wie bei den In-Ear Kopfhörern. Dabei hat das Case in diesem Fall dieselbe Farbe, wie man auch die Kopfhörer gewählt hat.
Das Case fällt mit den Maßen: 60 x 45 x 33 mm (L x B x T) sehr kompakt aus und lässt sich somit ganz gut in der Hosentasche verstauen, ohne dass dies gleich blöde ausschaut. Außerdem fällt das Case mit einem Gewicht von 53 Gramm inkl. den beiden eingesetzten True Wireless In-Ears angenehm leicht aus. Die Vorderseite des Ladecase prägt lediglich der ca. 1 mm tief eingelassene Jabra Schriftzug und eine leichte Griffkante am Deckel. Ansonsten befindet sich an der Unterseite ein Micro-USB Anschluss, bei dem ich mir natürlich ein USB-C Anschluss gewünscht hätte, doch der Funktion tut dies soweit keinen Abbruch. Unmittelbar neben dem Anschluss zum Aufladen befindet sich noch eine kleine LED, welche je nachdem wie diese leuchtet, darauf hinweist, ob der Akku voll ist, oder noch geladen wird.
Das Ladecase wird nicht wie bei einigen anderen Herstellern via Magneten oder einem Knopf geöffnet, sondern durch drücken. Also man drückt sozusagen den über eine Achse und einen Scharnier gelagerten Deckel nach hinten, sodass die Verriegelung im Inneren frei wird. Dadurch wird das Case sehr gut geschlossen gehalten, lässt sich aber jederzeit mit der richtigen Technik ohne großen Kraftaufwand öffnen. Beim geöffneten Zustand können die beiden Ohrhörer an ihrem jeweiligen Platz eingelegt werden, um diese über die beiden goldenen Kontakt-Pins aufzuladen. Achten sollte man darauf, dass man das Case immer geschlossen hält, denn die Jabra Elite Active 65t werden nicht via zusätzliche Magnete an ihrer Position gehalten und würden daher einfach herausfallen.
(Design: 4 von 5 Punkten)
Verarbeitung
Bei der Verarbeitung liefert Jabra wie gewohnt sehr gute Arbeit ab. Sowohl der Gehäuse der True Wireless In-Ears, als auch das dazugehörende Ladecase, können mich persönlich soweit von deren Verarbeitung sowie Materialwahl überzeugen.
Hier stimmen sowohl die einzelnen Übergänge der verschiedenen Kunststoffbauteile und außerdem sind sowohl die Ohrhörer als auch das Case sehr sauber verarbeitet. Beim Einsetzen der Ohrhörer ins Ohr konnte ich z. B. keinerlei unsaubere Kanten oder Ähnliches bemerken. Das Ladecase ist kompakt gehalten, fällt aber z.B, dennoch Größer als das der Apple AirPods aus. Etwas Schade ist dies nämlich aus dem Grund, dass man diese im Case nur zweimal aufladen kann, wo man bei anderen Herstellern teils deutlich mehr Gesamtlaufzeit geboten bekommt. Dazu aber später unter dem Punkt Akku mehr.
Da Jabra die Elite Active 65t mit der Schutzklasse IP56 versehen hat, bieten diese einen Schutz gegen Schweiß und Staub. Damit sind die True Wireless Ohrhörer für jeden Einsatz gewappnet und können problemlos in der Freizeit oder auch beim Sport im Fitnessstudio usw. getragen werden.
(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)
TEIL 2
bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung
Kopfhörer-Art
True-Wireless In-Ear Kopfhörer
Kategorie
Bluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5)
Farbe
Navy (blau), weitere Farbe: Titanium Black, Kupfer Schwarz, Kupfer Rot.
Akku
integriert, Lithium-Polymer-Akku Akku Ohrhörer: 5 h Akku Ladecase: 10 h Gesamt somit: 15 h
Gewicht
53 g (Ohrhörer und Ladebox) 12 g (beide Ohrhörer) 41 g (Ladebox)
Material
Kunststoff (Ohrhörer und Ladecase)
Konnektivität
Bluetooth 5.0 mit AAC-Audio-Codec
Treiber
Dynamische Treiber mit einer Größe von 6,0 mm (links und rechts)
Frequenzbereich
20 Hz bis 20.000 Hz (Ohrhörer)
Lieferumfang
Jabra Elite Active 65t True Wireless Kopfhörer (2 Stk.) Silikonaufsätze: S, M (an Kopfhörern befestigt), L Ladebox Mikro-USB-Ladekabel Benutzerhandbuch Warnhinweise
Tragekomfort
Das Gehäuse der Jabra Elite Active 65t fällt etwas größer aus, dies beizieht sich weniger auf das Herausstehen aus den Ohren, sondern um den Platz, welchen diese eingesetzt einnehmen. Dadurch bieten diese jedoch selbst ohne sogenannt Sport-Einsätzen einen extrem guten halt. Dies ist Jabra dadurch gelungen, dass man die Gehäuseinnenseite wie bereits erwähnt so geformt hat, dass diese dem Menschlichen Ohr nahezu perfekt passt. Außerdem wird das Gehäuse im unteren Abschnitt etwas breite und durch die klobigere Form, werden diese sozusagen in das Ohr geklemmt bzw. eingedreht.
Doch diese klobige Bauweise sorgt bei mir für einen minimalen Druck am Ohr, der dazu führt, dass ich beide Ohrhörer nach knapp einer Stunde wieder kurz aus den Ohren nehmen muss. Dieses Problem hatte ich bei vielen anderen bereits getesteten In-Ear Kopfhörern nicht. Dies kann natürlich gut möglich sein, denn meine Ohren fallen etwas kleiner aus, daher kann für mich die Größe etwas zu groß sein. Hier hätte man vielleicht doch lieber auf Silikon-Einsätze greifen sollen, die man einfach wechseln kann, schließlich kann sich dadurch jeder das richtige Paar aussuchen und zudem sollte Silikon bzw. Gel nochmals etwas bequemer sein.
Bei den Elite Active 65t liefert Jabra insgesamt drei verschieden große Silikon-Aufsätze mit. Dabei handelt es sich wie gewohnt um die Größen: S; M und L, von denen die Mittleren, also M bereits vormontiert wurden. Damit kann man die Ohrhörer wie gewohnt weitestgehend dem eigenen Ohrkanal anpassen, um dafür zu sorgen, dass man den sichersten halt und besten Klang geliefert bekommt. Durch ihre etwas klobigere Form und den richtig gewählten Silikon-Aufsätzen, decken die Jabra Elite Active 65t gut den Ohrkanal ab, dies führt dazu, dass die beiden Ohrhörer selbst ohne verbaute ANC-Funktion eine grundsolide Umgebungsreduzierung bieten. Diese ist jedoch natürlich nicht mit einem echten ANC zu vergleichen.
(Tragekomfort: 3,5 von 5 Punkten)
Bedienung
Beide In-Ears hat Jabra wie bereits unter „Design“ erwähnt, mit einem runden kupferfarbenen Knopf versehen. Diese führen an jeder Seite verschiedene Funktionen aus, da es sich hier zum einen um zwei Lautstärketasten am linken und eine Multifunktionstaste am rechten Ohrhörer handelt. Dazu gleich noch genauere Informationen.
Zuvor möchte ich jedoch noch erklären, wie man die Jabra Elite Active 65t einschaltet, sofern diese bereits mit einem Zuspiel-Gerät verbunden wurde. Wie man diese wieder mit einem Gerät koppelt, erkläre ich unter „Bluetooth“. Zum Einschalten der In-Ears gibt es wie in den meisten Fällen von sogenannten True Wireless In-Ear Kopfhörern zwei Möglichkeiten. Entweder man nimmt die Ohrhörer einfach aus dem Case, oder man schaltet diese ein, indem man die Taste an jedem der Ohrhörer für 2 Sekunden gedrückt hält. Dazu sollte man zuerst den Rechten und anschließend den Linken einschalten. Eine kurz grün aufblinkende LED bestätigt einem das erfolgreiche Einschalten. Zum Ausschalten genügt es, einfach die beiden Ohrhörer wieder in das Ladecase einzusetzen, oder die Multifunktionstaste am rechten und die „(-) Taste“ am linken In-Ear solange zu drücken, bis die LED kurz rot aufblinkt.
Wie ich euch bereits erzählt habe, fungiert bei den Jabra Elite Active 65t nur der rechte In-Ear als sogenannter „Master“ und der linke ausschließlich als „Slave“ Gerät. Beim Master handelt es sich somit um den Ohrhörer, der den Bluetooth 5.0 Chip enthält, während der andere nur die Daten von diesem ohne Verzögerung weitergeleitet bekommt. Somit geht der linke keine direkte Verbindung mit einem Smartphone ein und kann nicht im Solo-Betrieb genutzt werden.
Nun gehe ich wie bereits versprochen auf Bedienung über die beiden äußeren Tasten ausführlicher ein. Beim rechten In-Ear ist die sogenannte Multifunktionstaste integriert, welche je nachdem wie häufig man diese drückt, verschiedene Befehle ausführt. Drückt man die Taste z.B einmalig, dann wird die Musik direkt gestartet und ein erneutes Betätigen setzt diese wieder am gestoppten Punkt fort. Drückt man die Taste wiederum während eines eingehenden Anrufs, kann man diesen annehmen und später ebenso bequem darüber beenden. Sollte man jedoch gerade nicht ans Telefon rangehen wollen, dann kann man die Taste Zweimals antippen und schon wird der eingehende Anruf abgewiesen. Hält man die Multifunktionstaste beim Betätigen für ca. 1 Sekunde gedrückt, dann kann man außer während Telefonaten, auf den Sprachassistenten zugreifen. Dabei stehen sowohl die integrierten Assistenten sprich, bei iOS Devices (Siri) und bei Android-Smartphones (Google Assistant) als auch der zusätzliche Sprachassistent aus dem Hause Amazon (Alexa)zur Verfügung. Letzteres kann man über die App aktivieren, dazu später mehr. Zu guter Letzt kann man durch zweimaliges Drücken der Multifunktionstaste die Hear-Through-Funktion an-/ausschalten. Dabei werden einem die Umgebungsgeräusche im eingeschalteten Zustand mit zur Musik eingespielt und im ausgeschalteten Zustand nicht bzw. weniger.
Kommen wir zur linken Taste, bei der es sich wie bereits erwähnt um eine Lautstärke-Wippe handelt. Somit besitzt dieser auf dem ersten Blick als einzelne Taste erkennbare Knopf, eigentlich zwei Tasten. Diese sind soweit wunderbar erkennbar an ihrer leicht erhöhten Stelle. Die Leiser-Taste befindet sich dabei in Richtung Mikrofon und die Lauter-Taste gegenüber der Leiser-Taste. Betätigt man dann logischerweise eine der beiden Tasten, erhöht oder senkt man die Gesamtlautstärke. Hält man hingegen eine der beiden Tasten für ca. 2 Sekunden gedrückt, dann springt man während der Musikwiedergabe mit Plus einen Titel vor und mit Minus ein Titel zurück. Sollte man gerade nicht telefonieren und keine Musik hören, sagen die In-Ears ihren Akkuladestand an, indem man eine der beiden Lautstärketasten betätigt. Dies erfolgt jedoch lediglich durch die Ansagen: Hoch, Mittel und Niedrig.
Die Bedienung ist soweit logisch durchdacht aufgebaut und nach kurzer Zeit sollte man sich hier an die Bedienung gewöhnen. Jabra hat hier an alle Funktionen gedacht, die man dazu benötigt die Musik zu steuern und zu regeln, ohne dass man das Smartphone aus der Hosentasche nehmen muss. Natürlich haben physischen Tasten ein typisches Problem, und zwar, dass man sich durch das betätigen von diesen, sich die Ohrhörer leicht ins Ohr drückt, was durchaus unangenehm sein kann. Doch da kommt man als Hersteller nicht anders drumherum, als wenn man dann lieber auf eine Touch-Steuerung zurückgreift, jedoch hat auch diese ihre Nachteile.
(Bedienung: 4 von 5 Punkten)
Klang
Jabra verspricht mit den Elite Active 65t einen Sound, der den eigenen Bedürfnissen und der Umgebung angepasst werden kann. Dies wird durch die zusätzliche App „Jabra Sound+“ ermöglicht, denn darüber kann man via Equalizer das Frequenzband der Musik, mithilfe von zahlreichen voreingestellten Presets ändern, oder man nimmt den Eingriff manuell vor und stellt die Schieber der fünf Frequenz-Bänder manuell ein. Bei der Klangbeschreibung konzentrieren ich mich persönlich auf das von Werk eingestellte Klangbild, denn jeder bevorzugt ein etwas anderen Klang und daher ist es hier meiner Meinung sinnlos, den Klang nach meinen Einstellungen zu beschreiben.
Doch bevor ich euch den Klang der Jabra Elite Active 65t ausführlich beschreiben werde, möchte ich noch kurz einige technische Daten der In-Ears verraten. In jedem der In-Ear sitzt neben einem Akku und einiges an anderer kleiner Elektronikteile, auch ein 6 mm großer dynamischer Treiber. Diese wird von Jabra mit einem gewöhnlichen Frequenzgang von 20 Hz – 20.000 Hz angegeben. Bei den hochwertigen Audio-Codec haben alle Apple-User ein Vorteil, denn die Jabra Elite Active 65t unterstützen den AAC-Codec (Advance Audio Coding). Somit haben diese den verlustfreieren und besseren Klang, ganz anders als die Android-User, denn deren aptX-Codec, wird leider nicht unterstützt.
Vom Klangbild liefern die Jabra Elite Active 65t von Werk aus eine sehr ausgeglichene und detailreiche Abstimmung der Töne. Hier gibt es meinerseits kein Grund zu meckern, denn ist einem persönlich der Bass doch zu schwach, da man es richtig wummernd mag, muss man nur via App das Frequenzband im Equalizer anpassen. Der Bass ist knackig und dies selbst dann, wenn man diesen noch weiter erhöht, keinesfalls dröhnend oder überzogen. Die Mitten-Wiedergabe kann mich durch die eindringliche Abstimmung ebenso überzeugen, wie die Höhen, die detailreich aber zugleich schön luftig abgestimmt wurde. Diese klangliche Abstimmung sorgt dafür, dass die räumliche Bühne sehr weiträumig ist. Beim maximalen Output haben die Jabra Elite Active 65t ebenfalls ordentlich etwas zu bieten, denn diese kann man meiner Meinung nach so laut stellen, dass es auf jeden Fall auf Dauer ungesund für das Gehör ist. Wer daher besonders laute True Wireless In-Ears sucht, kann hier zugreifen.
(Klang: 4 von 5 Punkten)
App
Jabra bietet für sämtliche Kopfhörer egal ob In-Ear oder Over-Ear Modelle, eine App Namens „Jabra Sound+“ kostenlos zum Download an. Prinzipiell könnt ihr die Jabra Elite Active 65t natürlich auch ohne die App nutzen, doch um den vollen Funktionsumfang zu erhalten, sprich Updates zu installieren und Equalizer-Einstellungen vorzunehmen, ist die App unerlässlich. Um die App nutzen zu könne, ist es nicht nötig, sich zu registrieren oder sonstige Daten anzugeben.
Nach dem downloaden der App aus dem AppStore, welche sowohl für iOS-Geräte, als auch Android Devices kostenlos zum Download bereitsteht, kann man die App wie gewohnt starten. Daraufhin muss man die True Wireless In-Ears die man verbinden möchte, aus einer Liste sämtlicher kompatibler Kopfhörer auswählen. Nun bekommt man eine Schritt-für-Schritt Anleitung, die einem zeigt, wie man die Ohrhörer in den Pairing-Modus versetzt.
Anschließend sucht man die Kopfhörer wie gewohnt in den Bluetooth-Einstellungen und geht nach der Verbindung zurück in die App. Daraufhin befindet man sich auf der Startseite der App. Die auch „Momente“ genannt wird.
Hier kann man den HearThrough-Modus aktiveren, aber auch den 5-Band Equalizer einstellen und aus fertigen Musik-Voreinstellungen wählen. Zur linken Seite hin, sieht man einen Zug, eine Person die am Schreibtisch sitzt und ein Läufer. Dabei handelt es sich um sogenannte Widgets, mit denen man z.B, beim Schreibtisch zum Fokus-Menü wechselt. Bei diesem Widget kann man sich via Soundscape-Funktion verschiedene Klänge wie. Z. B. Regen, Wasserfall usw. in die Kopfhörer übertragen und dabei eventuell entspannen. Ob man dies braucht, ist jedoch jedem selbst überlassen. Das letzte Widget ist die Aktiv-Funktion, bei der automatisch der HearThrough-Modus aktiviert wird. Außerdem kann man hier direkt einen Timer für Workouts starten.
Beim nächsten Reiter (Untermenü) handelt es sich um Headset. Hier wird einem direkt der Akkuzustand der Ohrhörer angezeigt. Außerdem kann man prüfen, ob es z. B. neue Firmware für die In-Ears gibt, oder die Sprache der Ansagestimmen von Englisch auf Deutsch ändern usw.. Im dritten Reiter geht es um das „Entdecken“ hier wird einem z. B. angezeigt, ob es ein Firmwareupdate für die Kopfhörer gibt, oder man kann die Kopfhörer nach einer Registrierung hier jederzeit orten usw.. Unter dem Punkt „Über“ kann man wiederum einige weitere Einstellungen ändern und das Benutzerhandbuch oder die Kurzanleitung einsehen.
(App: 4 von 5 Punkten)
Ausstattung
Akku & Ladecase
Das Ladecase, in welchem die Ohrhörer nicht nur aufgeladen, sondern auch aufbewahrt werden, ist sehr kompakt gehalten. Somit passt das Case problemlos in jede Hosentasche (bis auf enge Röhrenjeans). Zwei LED´s, eines an der Außenseite und eines in der Innenseite, informiert einen über den Ladestand der Kopfhörer. Besser gesagt, das Äußere zeigt den des Cases und die innere LED, den Zustand der Ohrhörer.
Jabra verspricht bei den Elite Active 65t eine Akkulaufzeit von bis zu 5 Stunden am Stück. Durch die Möglichkeit die Ohrhörer im Case zwei-mal wieder voll aufzuladen, kommt man dadurch auf eine Akkulaufzeit von max. 15 Stunden. Die 5 Stunden sind zwar kein Bestwert, dürften für die meisten jedoch vollkommen ausreichend sein. Leidlich die gesamte Laufzeit von 15 Stunden ist etwas schwach ausgelegt.
Für eine volle Aufladung des Ladecase benötigt man mit einem zusätzlichen 500 mAh Netzteil knapp 2 Stunden. Praktisch ist jedoch, dass Jabra eine Schnellladefunktion integriert hat, denn so kann man die beiden Kopfhörer beim einlegen in das Case in 15 Minuten soweit aufladen, dass diese wieder 1,5 Std. Audiowiedergabe bieten.
Etwas Schade ist für mich, dass Jabra womöglich aufgrund des möglichst geringsten Gewichts keine Magnete im Case eingebaut hat. Dadurch werden die In-Ears nämlich nur ins Case gelegt und durch den Deckel gehalten. Würde man das Case öffnen, dann fallen die Ohrhörer direkt heraus. Gut ist dabei jedoch, dass der Öffnungsmechanismus nicht so leicht aufgeht, sonst würden beide Ohrhörer im Rucksack oder der Trainingstasche irgendwo hin rutschen.
Bluetooth & Signalqualität
Jabra setzt bei den Elite Active 65t auf einen Bluetooth 5.0 Chip. Dieser liefert in meinem Test eine stabile Verbindung von 10 Metern, sowohl zu iOS-, als auch Android-Geräten. Die Verbindung zwischen Smartphone und In-Ears erfolgt wie bei eigentlich sämtlichen True Wireless Kopfhörer, die neu sind, automatisch bei der Entnahme aus dem Ladecase. Schließlich sollten sich beide Ohrhörer, wenn diese neu sind, automatisch im Pairing-Modus befinden. Dadurch können diese wie bei Bluetooth-Kopfhörer üblich direkt über die Einstellungen, mit dem Smartphone verbunden werden.
Möchte man die beiden Ohrhörer wiederum mit einem weiteren Gerät verbinden, muss man bei ausgeschalteten Kopfhörern die Taste am rechten Ohrhörer für knapp 5 Sekunden gedrückt halten. Dabei sollte eine Stimme das Zurücksetzen bestätigen und die blaue LED an der Taste sollte aufblinken. Anschließend kann man wie gewohnt zu den Bluetooth-Einstellungen im Smartphone gehen und wählt hier den Kopfhörer „Jabra Elite Active 65t“ aus. Direkt danach nimmt man auch den linken In-Ear aus dem Case oder schaltet diesen manuell ein, indem man die Lautstärketasten (-) für eine Sekunde betätigt. Anschließend sollte dieser sich automatisch mit dem Rechten verbinden.
Im Praxistest bieten die Jabra Elite Active 65t zwischen Kopfhörer und meinem Smartphone (iPhone X) eine sehr stabile und gute Reichweite von bis zu 25 Metern im Freien, ohne Hindernisse. Im Haus wiederum hängt die Reichweite von euren Wänden und Decken ab. Schließlich reduzieren massive dicke Wände und Decken die Reichweite des Funksignals deutlich mehr, als z. B. dünnere. Daher kann man hier grob gesagt von einer Indoor-Reichweite von ca. 9 Metern reden.
(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)
TEIL 3
bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung
Beschreibung
Mit den Jabra Elite Active 65t hat Jabra ein gutes True Wireless In-Ear Modell im Sortiment. Diese können mit einem sehr guten Klang und Funktionsumfang überzeugen. Dass man den Klang der Musikwiedergabe in der App individuell via App anpassen kann, ist ebenfalls hervorragend. Des Weiteren macht die Verarbeitung einen sehr guten Eindruck und Jabra hat das Gehäuse nach IP56 gegen Wasser und Staub geschützt.
Preis/Leistung
Die UVP des Jabra Elite Active 65t ist mit 189,99€ festgesetzt. Online sind diese jedoch je nach Farbe aktuell bereits ab 106€ inkl. Versand erhältlich.
Für diesen Preis bekommt man sehr gute True Wireless Kopfhörer, welche klanglich zumindest am iPhone sehr überzeugen können. Abstriche muss man bei den Elite Activ 65t jedoch bei der kompletten Akkulaufzeit inkl. Aufladung im Ladecase machen. Hier sind 15 Stunden zwar nicht schlecht, aber definitiv kein Spitzenwert. Aber was mich deutlich mehr stört, ist der Tragekomfort, denn dieser ist anscheinend an kleineren Ohren auf Dauer nicht angenehm. Bei mir persönlich drückten die Ohrhörer nach knapp einer Stunde so sehr, dass ich diese kurz aus den Ohren nehmen musste.
Mit den Beats Powerbeats Pro, hat nun auch Beats die ersten True Wireless In-Ears im Sortiment. Die Powerbeats Pro besitzen quasi dieselbe Technik, die Apple in den AirPods 2 verbaut hat, schließlich gehört Beats, seit einigen Jahren zu Apple. Dank dem zusätzlichen Bügel, den man bereits von den Powerbeats3 kennt, eignen die Powerbeats Pro sich nicht nur für die Freizeit, sondern auch perfekt für den Sport. Beats hat dabei an alles Wichtige gedacht, einen sehr guten Klang, eine schweiß- und wasserbeständige Verarbeitung, sowie einen schnellladefähigen Akku. Das einzige Manko könnte eventuell das große und dadurch nicht wirklich handliche Transportcase, sowie der hoch angesetzte Preis sein.
Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung
Verpackung
Beats liefert die neuen Powerbeats Pro in einer typischen robusten Verpackung aus, welche wie man es z. B. auch von Apple kennt, mit wenig Schnickschnack verziert wurde. Zudem bietet diese auch die gewohnte, sehr ordentlich durchdachte Unterbringung des Lieferumfangs. Die eigentliche Hauptverpackung ist dabei von unten in eine Umverpackung geschoben, die ich euch nun ausführlicher beschreiben möchte, schließlich zieren diese einige Infos zum Produkt.
Die Verpackung ist von sämtlichen Verpackungen von Kopfhörern, die ich bisher getestet habe die kompakteste. Die fast schon würfelförmige schwarze Verpackung, ziert an der Front die Abbildung des rechten In-Ear Ohrhörer. Dieser hat dabei die Farbe, in der man sich die Powerbeats Pro ausgesucht hat, was in meinem Fall schwarz ist. Unter der etwas vergrößerten Abbildung des In-Ears, steht in weißer Schrift auch noch der Name der In-Ears und zwar „Powerbeats Pro“. Überraschenderweise befindet sich hier kein direktes auffallendes rotes Beats Logo, sondern lediglich das, welches man am Kopfhörer sieht. Dafür wiederum ziert der Name „Beats“ zusammen mit diesem eben erwähnten roten Beats-Logo die rechte Seite. An der gegenüberliegenden Seite erwähnt Beats wiederum vier der wichtigste Merkmale der Powerbeats Pro. Dazu zählt z. B. die Akkulaufzeit von 9 Stunden (24 Stunden mit Case), dass es sich um schweiß- und wasserresistente Kopfhörer handelt und diese mit anpassbaren Ohrbügeln ausgestattet sind.
Die Rückseite der stabilen Umverpackung ziert wiederum eine Abbildung der Ohrhörer, die hierbei beide im offenen Transportcase eingelegt sind. Des Weiteren wird hier auf die Art der Kopfhörer hingewiesen und dass diese Made for Apple tv, iPhone und iPad gemacht sind, aber auch mit Android-Smartphone und Android-Tablets harmonieren.
Zieht man die Hauptverpackung aus der Umverpackung heraus, erblickt man eine Schachtel, auf deren Oberseite im Zentrum, dezent ein Beats-Logo eingeprägt ist. Nach dem Anheben des Deckels erblickt man direkt das verhältnismäßig große Transportcase, in dem sich die beiden Powerbeats Pro In-Ears befinden. Das Ladecase ist in einer Verpackungszentrierung eingelegt und wird auch von oben mit solch einer Zentrierung an seiner Position gehalten, sodass hier beim Transport ja nichts Hin und Her wackelt. Unter dem Einsatz, in dem das Transportcase liegt, hat Beats das restliche Zubehör verstaut. Hierbei handelt es sich um einen weiteren Einsatz aus Kartonage, in welchem neben den üblichen Beats bekannten Appförmigen Beschreibungen und Kurzanleitung auch der bekannte Beats-Aufkleber eingeschoben wurde. Darauf wiederum ist das Lighting-Kabel aufgewickelt und im Zentrum von diesem sind noch weitere Größen der Silikon-Ohrtips verstaut.
(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)
Design
Mit den neuen Powerbeats Pro hat Beats, das Tochterunternehmen von Apple, nun ebenfalls die ersten True Wireless In-Ear Kopfhörer auf den Markt gebracht. Diese richten sich aufgrund ihrer Bauweise an alle, die nicht nur im Alltag beim Weg zur Schule Musik hören möchten, sondern auch beim Sport. Schließlich haben gerade bei Letzterem, also beim Sport, einige True Wireless Kopfhörer-Modelle ihre Probleme. Oftmals bieten diese nämlich bei hektischen und schnellen Kopfbewegungen keinen allzu sicheren Halt. Genau hierbei profitieren die Powerbeats Pro, denn diese besitzen den von den Powerbeats 3 bekannten anpassbaren Ohrbügel, sodass die In-Ears für alle Work-outs gewappnet sind. Zusammen mit der Technologie, welche auch in den AirPods der 2. Generation zum Einsatz kommt, sollen die Powerbeats Pro rundum überzeugen.
In-Ear
Bei den Beats Powerbeats Pro, handelt es sich definitiv nicht um unauffällige True Wireless In-Ear Kopfhörer. Schließlich schauen diese nach dem Einsetzen in die Ohren definitiv aus den Ohren hervor. Doch diese Ausführung hat definitiv seine Gründe, zum einen bietet das Gehäuse nämlich genug Platz für den Akku und außerdem bieten diese dank der praktischen Ohrbügel einen sehr guten Tragekomfort.
Dank diesem bereits erwähnten Ohrbügel, welcher sich beim Einsetzen hinter das Ohr legt, sowie den mitgelieferten verschieden großen Ohrtips, bieten die neue Powerbeats Pro einen sehr sicheren halt. Das Gehäuse der In-Ears besteht wie bei eigentlich fast allen True Wireless In-Ears aus Kunststoff. Dabei ist das Gehäuse aus insgesamt fünf Teile gefertigt. Den äußeren Abschnitt, in dem sich der Großteil der Elektronik befindet und der zudem auch die Lautstärketasten, sowie die Auflade-Kontakte beherbergt. Außerdem sind hier jeweils an der Ober- und Unterseite jeweils ein Mikrofon integriert. Auf dieses Gehäuseteil ist wiederum eine dünne Abdeckung aufgesetzt, welche zudem den dezenten Play/Pause-Knopf mit Beats-Logo beherbergt.
Zum Gehörteil hin, verläuft der In-Ear etwas eingeschnürter und wird dann wieder typisch für den Teil, der im Ansatz des Gehörgangs sitzt kapselförmig. Dieser Abschnitt setzt sich zusammen mit dem Endteil mit dem Gehörkanal ebenfalls aus zwei Teilen zusammen. In der Kapsel sitzt natürlich der Treiber, eine nach außen gerichtete längliche Bassreflexöffnung und der nach innen zum Ohr gerichtete Annäherungssensor. Dieser Sensor sorgt dafür, dass die Musik automatisch pausiert wird, sobald man die Ohrhörer aus dem Ohr nimmt und wieder weiterläuft, sobald man diese eingesetzt hat. Zu guter Letzt ist der fünfte Teil des Gehäuses der Ohrbügel, welcher ca. 1/3 starr und 2/3 flexible ist, sodass man sich diesen dem eigenen Ohr anpassen kann.
Beats bietet die Powerbeats Pro aktuell in insgesamt vier Farben an. Neben dem von mir getesteten schlichten Schwarz gibt es noch: Elfenbeinweiß, Marineblau und Moosgrün. Beim weißen und schwarzen Modell ist das äußere Beats-Logo schwarz und bei den beiden anderen in Gold gehalten.
Das interessante bzw. besser gesagt Besondere bei den Powerbeats Pro ist, dass beide Tue Wireless In-Ears absolut identisch aufgebaut sind. Klar, kann man hier rechts und links nicht miteinander vertauschen, aber beide besitzen dieselben Tasten, Mikrofone usw. Daher ist es möglich einen In-Ear Kopfhörer egal welchen, im Ladecase zu lassen und nur mit einem zu telefonieren oder Musik zu hören. Daher können bei den Powerbeats Pro beide Ohrhörer als Master verwendet werden und nicht wie bei vielen anderen nur der, welcher vom Hersteller bestimmt wurde.
Ladecase
Das Transport- und zugleich Ladecase der Powerbeats Pro besteht wie so häufig, aus robustem Kunststoff. Das schwarze Case ist jedoch das große Manko der Powerbeats Pro, denn dieses ist aufgrund der üppigen Größe der In-Ears, eines der größten Transportcases auf dem Markt. Wer daher ein True Wireless In-Ear Modell mit einem kompakten Ladecase sucht, muss sich definitiv ein anderes Modell suchen.
Das Case lässt sich nämlich mit den Maßen: 75 x 75 x 42 mm (L x T x H) nicht wirklich bequem in der Hosentasche verstauen. Im Vergleich zum sehr kompakten Case der Apple Airpods der 2. Generation ist das Casemehr als doppelt so groß. Zumindest als Frau kann man das Case jedoch in der Handtasche verstauen, sofern man nicht nur eine kleine Clutch mit sich herumträgt.
An der Rückseite des Ladecase befindet sich unterhalb des breiten Klappscharniers ein leicht vertiefter Ladeanschluss. Dabei handelt es sich nicht um einen Micro-USB oder USB-C-Anschluss, sondern wie für Beats bekannt, um einen Lightning-Port. Daher ist es für Apple Device Nutzer sehr vorteilhaft, denn diese können das Ladekabel ihres iPhones und iPad zum Aufladen verwenden. Daher benötigen zumindest diejenigen kein extra Kabel wie z. B. Android Smartphone und Tablet-User, außer man verwendet das neue iPad Pro mit USB-C-Ladeanschluss. An der Front des Cases befindet sich eine einfache, aber breite Griffmulde, um das Ladecase einfach öffnen zu können. Unmittelbar darunter wiederum, versteckt sich eine kleine LED, welche beim Öffnen aufleuchtet, um zu zeigen, dass es sich im Verbindungs-Modus befindet. Während des aufladen wiederum leuchtet es rot, bis der Akku voll aufgeladen ist, denn dann geht es aus.
Ein Magnetverschluss, der das Case verschlossen hält, sorgt wiederum dafür, dass auch beim sehr starken schütteln über Kopf, nichts herausfällt. Selbst auch dann, wenn der Deckel offen sein sollte und das Case geschüttelt wird, werden beide Ohrhörer dank dieser magnetischen Sicherung problemlos an ihrer Position gehalten. Im Inneren befindet sich natürlich eine große Mulde, in dem die beide True Wireless Ohrhörer eingesetzt werden und mit Strom versorgt werden. Sollte man die In-Ears zurücksetzten wollen, dann muss man beide Ohrhörer ins Case einlegen und den Systemknopf, der dich an der Fläche von den Ohrhörern befindet für bis zu 15 Sekunden gedrückt halten.
(Design: 4 von 5 Punkten)
Verarbeitung
Sowohl die Powerbeats Pro selbst, als auch das dazugehörende Ladecase, können mich persönlich soweit von deren Verarbeitung und Materialwahl überzeugen. Klar ist das Ladecase nicht gerade klein und mit 130 Gramm (inkl. Ohrhörer) auch nicht leicht, doch diesen Kompromiss muss man hier aufgrund der sportlichen Bauweise der Powerbeats Pro eingehen. Die Übergänge der einzelnen Kunststoffbauteile bei den Ohrhörern sind hervorragend. Alles ist hier sauber verarbeitet, sodass es hier keine unschönen und störenden Kanten gibt.
Außerdem überzeugen mich die Powerbeats Pro aufgrund der Sensoren, die automatisch beim entnehmen aus dem Ohr die Musik pausieren, sowie dass die Kopfhörer gegen Schweiß und Wasser beständig sind.
(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)
TEIL 2
bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung
Kopfhörer-Art
True-Wireless In-Ear Kopfhörer
Kategorie
Bluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5) mit Apple H1 Chip
Farbe
Schwarz
Akku
integriert, Lithium-Polymer-Akku Akku Ohrhörer: 9 h Akku Ladecase: 15 h Gesamt somit: 24 h
Gewicht
130 g (Ohrhörer und Ladebox) 21 g (beide Ohrhörer) 109 g (Ladebox)
Material
Kunststoff (Ohrhörer und Ladecase)
Konnektivität
Bluetooth 5.0 Klasse:1 (Apple H1 Chip)
Lieferumfang
Beats Powerbeats Pro True Wireless Kopfhörer (2 Stk.) Silikonaufsätze: XS, S, M (an Kopfhörern befestigt), L Ladebox Lightning auf USB-A Ladekabel Kurzanleitung Beats-Aufkleber Garantiekarte
Tragekomfort
Da Beats die Powerbeats Pro mit den bereits mehrfach erwähnten anpassbaren Ohrbügeln ausgestattet hat, besitzen diese einen sehr sicheren halt. Zum Anlegen benötigt man jedoch unter Umständen gerade am Anfang vielleicht beide Hände, da man damit den Silikonbügel leichter um das Ohr führen kann. Nach einiger Übung sollte das Ganze jedoch auch ganz gut mit nur einer Hand vonstattengehen.
Nach dem anlegen sollte man diese dennoch leicht wie von anderen Ohrhörern gewohnt, leicht in den Ohrkanal drücken. Die Betonung liegt hier joch auf „leicht“ nicht fest. Schließlich soll das Ganze nicht wehtun, sondern es soll nur der typische Unterdruck-Effekt der beim Andrücken der Silikon-Ohrtips erzeugt wird stattfinden. Macht man dies nämlich nicht, dann stimmt das Klangbild unter Umständen nicht richtig. Nach dem Einsetzen und „leichten“ festdrücken, halten die Powerbeats Pro wirklich bombenfest. Egal wie ich den Kopf hin und her geschüttelt habe, die Ohrhörer bewegen sich null.
Beats liefert bei den Powerbeats Pro insgesamt vier verschiedene Silikon-Aufsätze in der Größe XS; S; M und L mit, von denen ein paar bereits montiert wurde, und zwar das Paar in der Größe M. Genau dies war auch das Paar, was bei mir für den besten halt und zugleich Klang gesorgt hat. Aufgrund der Ausführung mit Ohrbügel, kann es natürlich für Brillenträger zu Problemen kommen, da die Brille dann auf den Bügel aufliegt. Mit meiner Sonnenbrille hatte ich hierbei jedoch keinerlei Probleme. Das lässt sich jedoch nicht verallgemeinern, denn ob es euch stört, liegt zum einen an eurem Schmerz- bzw. Störempfinden, denn dieses ist bei jedem anders. Außerdem spielt es auch eine Rolle, wie die Brillenbügel eurer Brille ausgeführt sind.
(Tragekomfort: 4,5 von 5 Punkten)
Bedienung
Kommen wir nun noch kurz zur Bedienung zurück, denn diese kann bei einigen True Wireless In-Ears, da die Bedienung direkt über diese und nicht über eine Fernbedienung erfolgt, teilweise sehr störend sein. Das liegt daran, das hier manche Hersteller auf eine Touch-Steuerung und machen wiederum auf physische Tasten setzten, die aber teilweise stärker gedrückt werden müssen. Oftmals empfinden einige daher das Betätigen der Tasten als störend, da man sich dadurch ungewollt, den True Wireless In-Ear fester ins Ohr drückt. Bei einer Touch-Steuerung wiederum kommt es häufig dazu, dass man sich die Ganzen befehle durch antippen und streichen, nicht alle merken kann und es gelegentlich zudem zu Fehleingaben kommt.
Bei den Powerbeats Pro kommt anders als bei den Apple Airpods keine Touch-Bedienung zum Einsatz, sondern eine, über einfach Tasten. Das Besondere bei den Powerbeats Pro ist jedoch, dass hier die Knöpfe an beiden Seiten, also an jedem In-Ear dieselben sind und somit auch dieselben Funktionen ausführen. Somit kann man ohne Probleme nur einen In-Ear nutzen und den anderen im Case belassen.
Um einen oder beide Ohrhörer einzuschalten, genügt es wie gewohnt, die True Wireless Ohrhörer einfach aus dem Case zu nehmen. Wie man diese mit dem Smartphone verbindet, verrate ich euch unter dem Punkt „Bluetooth“ doch soviel sei gesagt, als Apple-Device Nutzer, ist es wie von Beats und Apple Kopfhörern gewohnt total einfach. Zum Ausschalten der Powerbeats Pro genügt es wiederum, diese einfach wieder in das Ladecase einzusetzen.
An jedem Ohrhörer der Powerbeats Pro gibt es zwei Bedienelemente. Zum einen den runde Knopf mit dem Beats-Logo, welcher mehrere Funktionen ausführt und die längliche Lautstärke-Wippe. Bei dieser Wippe senkt man durch das Betätigen der Taste in der Richtung des Beats-Logo die Musiklautstärke ab und am anderen Ende wird diese erhöht. Sobald man die Lautstärke an einem In-Ear Kopfhörer verändert, wird diese natürlich automatisch auch beim anderen geregelt.
Nun zum Beats-Logo (Knopf) betätigt man dieses einmal, dann wird die Musik angehalten oder gestartet. Ebenfalls kann man hier jedoch auch problemlos die Musik steuern, indem man nämlich das Logo zweimal drückt, springt man zum nächsten Titel in der Playlist und beim dreimaligen Betätigen einen Titel zurück.
Mithilfe der beiden Tasten mit dem Beats-Logo, kann man natürlich auch Anrufe annehmen. Somit genügt es, die Taste bei einem eingehenden Anruf einmal zu betätigen und ein erneutes betätigen am Ende eures Telefonats führt dazu, dass der Anruf beendet wird. Sollte wiederum, während man telefoniert ein weiterer Anruf eingehen, dann kann man den ersten anhalten, indem man das Beats-Logo einmal betätigt. Während zwei Anrufe aktiv sind, kann man durch das Einmalige betätigen der Taste, zwischen den Telefongesprächen hin- und her wechseln. Einen eingehenden Anruf kann man ablehnen, indem man die Beats-Taste für eine Sekunde gedrückt hält.
Neben den eben genanten Remote-Tasten verfügen die Powerbeats Pro über eine Sensorunterstütze Wiedergabe. Diese sorgt dafür, dass nach dem Entnehmen der Powerbeats Pro automatisch die Musik pausiert wird und sobald man diese wieder einsetzt, automatisch weitergespielt wird. Diese Einstellung kann man sofern nicht gewünscht, in den iOS Bluetooth-Einstellungen jederzeit deaktivieren. Diese „Ohrenerkennung“ funktioniert ausgesprochen gut und gefällt mir sehr gut, da diese nicht nur für einen großen Komfortgewinn sorgt, sondern auch dabei hilft, Akkukapazität einzusparen. Ein weiteres Highlight welches man z. B. auch von den Apple AirPods kennt, ist die „Hey Siri-Funktion“. Diese ist besonders beim Sport nützlich und wenn man das Smartphone nicht im selben Raum daheim liegen hat. Dadurch kann man nämlich ohne die Hände vom Trainingsgerät nehmen zu müssen, durch die Aussprache der zwei Wörter auf Siri zugreifen und dieser mitteilen, man möchte die Lautstärke erhöhen oder vieles mehr. Alternativ kann man jedoch jederzeit auch über die Beats-Taste zugreifen, indem man diese solange gedrückt hält, bis das gewohnte Siri-Signal ertönt.
(Bedienung: 4,5 von 5 Punkten)
Klang
Informationen zu der verbauten Treibergröße und welche Frequenzen usw. wiedergegeben werden können, gibt Beats wie gewohnt nicht an. Daher kann ich nur so viel sagen, Beats verspricht bei den Powerbeats Pro einen Top-Sound für Top-Workouts. Doch ist dem auch so? Das zeigt mir wie gewohnt der Klangcheck. Das Klangbild der Beats Powerbeats Pro ist vollmundig und sehr harmonisch. Das Bassfundament ist wie für Sportkopfhörer dennoch druckvoll und besitzt einen kräftig zupackenden Tiefgang. Letzteres ist jedoch nicht zu dominant, sodass hier die Mitten oder gar die Höhen überspielt werden. Teilweise konnte ich jedoch feststellen, dass die Powerbeats Pro beim Tiefgang etwas an ihrem knackigen Klangcharakter verlieren und die Höhen ebenfalls etwas an Detailreichtum verlieren. Dennoch gefällt mir das Klangbild sehr gut, da diese zum einen mit ihrem sehr hohen Output genug Lautstärkereserven bieten und für den Sportlichen-Einsatz perfekt geeignet sind, da das druckvolle Klangbild einem absolut beim Sport zur Motivation hilft.
Was die Sprachverständlichkeit der Powerbeats Pro angeht, kann ich soviel sagen, dass diese gut ist. Man kann zwar gut direkt über die Powertest Pro telefonieren, jedoch kommt die eigene Stimme beim Gesprächspartner etwas dazu leise an. Das kann gut an der Ausrichtung der Mikrofone liegen, doch was mir auffiel, dass Problem wird bei einer ruhigen Umgebung nahezu neutralisiert.
Was die Latenz angeht, also die Verzögerung zwischen Ton und Bild beim Ansehen von YouTube Videos usw. können die Powerbeats Pro überzeugen. Dies liegt an dem Apple H1 Chip, welcher für eine schnelle und sehr stabile Verbindung der Geräte sorgt.
(Klang: 4,5 von 5 Punkten)
Ausstattung
Akku & Ladecase
Beats gibt die Akkulaufzeit der Powerbeats Pro mit bis zu 9 Stunden an. Dies ist trotz der Bauweise eine sehr gute Laufzeit, was nicht nur dem verbauten Akku, sondern ebenfalls dem sparsamen Apple H1 Chip zu Schulden ist. Bei meinem Alltagstest kam ich zusammengerechnet jedoch sogar auf meiner gewählten Lautstärke auf knapp über 10 Stunden.
Sobald der Akku der Powerbeats Pro In-Ears leer ist, können diese jederzeit im mitgelieferten Transportcase aufgeladen werden. Dies ermöglicht bei vollem Akku der In-Ear Kopfhörer und Ladecase eine gesamte Laufzeit von gut 24 Stunden oder je nach eingestellter Lautstärke sogar etwas mehr. Praktisch ist die integrierte Fast-Fuel-Technologie (Schnellladefunktion), diese ermöglicht es nämlich, dass wenn man vergessen hat die leeren Powerbeats Pro zurück ins Transportcase zurückzulegen, diese innerhalb von 5 Minuten für etwas mehr, als eine Stunde Musikwiedergabe aufzuladen. Um das Ladecase wiederum komplett aufzuladen, benötigt es knapp eine Stunde und 20 Minuten.
Nutzer eines iOS-Device haben zwei Möglichkeit sich über den Akkustand der In-Ears und des Ladecase zu informieren. Öffnet man das Ladecase z. B. erscheint das typische Pop-up-Fenster, welches über die verbleibenden Kapazitäten der einzelnen Komponenten informiert. Außerdem könnt ihr den Akku natürlich jederzeit über das Batterien-Widget einsehen.
Bluetooth & Signalqualität
Bei den Powerbeats Pro hat der von Apple neu entwickelte H1 Chip Einzug erhalten. Dieser soll nochmals für eine deutlich stabilere und schnellere Verbindung der Geräte sorgen. Dadurch erfolgt das Koppeln mit allen aktuellen Apple-Devices auf denen auch das neuste iOS-Betriebssystem läuft sehr einfach.
Nun zur Verbindung der Powerbeats Pro, als iOS-Device Benutzer ist das ganze Total easy. Hier reicht es, das Case, indem die beiden Powerbeats Pro eingelegt sind, nah an das Gerät zu halten, mit denen man diese verbinden möchte. Anschließend klappt man das Case auf und automatisch erscheint ein Pop-Up-Fenster am Smartphone. Dieses zeigt die Kopfhörer mit dem Case an und man wird gefragt, ob man die Kopfhörer verbinden möchte. Sobald man nun auf „Verbinden“ tippt, sind die Kopfhörer mit dem iOS-Device gekoppelt. Das praktische hierbei ist, dass ihr die Kopfhörer nicht mit euren weiteren Apple-Geräten koppeln müsst. Automatisch werden diese euch auch bei den anderen Geräten in den Bluetooth-Einstellungen angezeigt und ihr könnt innerhalb weniger Sekunden bei der Wiedergabe zwischen den einzelnen Geräten wechseln.
Seid ihr Nutzer eines Android-Smartphones oder Tablet, könnt ihr die Powerbeats Pro natürlich ebenfalls nutzen, denn auch mit diesen Geräten sind die Powerbeats Pro kompatible. Dabei ist der Kopplungsvorgang jedoch etwas „aufwendiger“, aber keineswegs komplizierter als bei einer herkömmlichen Bluetooth-Verbindung. Um die Powerbeats Pro mit eurem Android-Smartphone zu koppeln, müssen beide Ohrhörer im magnetischen Ladecase eingelegt sein. Anschließend betätigt man den kleinen Pairing-Knopf, der sich in der Innenseite der Ladeschale befindet. Daraufhin sollte die LED an der Vorderseite aufblinken. Nun wie gewohnt in die Bluetooth-Einstellungen eures Gerätes gehen und aus der Liste die Powerbeats Pro suchen, darauf klicken und schon koppeln sich beide Geräte miteinander.
Die Reichweite der Powerbeats Pro ist überraschend hoch. Apple gibt an einen Bluetooth-Chip (Bluetooth 5.0) der Klasse 1 verbaut zu haben und dies merkt man auch. Bisher hatte ich noch keine True Wireless Kopfhörer in meinem Test, die solch eine große Bluetooth-Reichweite bieten konnten. In Räumlichkeiten mit zwei dickeren Beton-Wänden fing die Musik erst ab ca. 30 Metern an zu stocken, im freien Feld sind wiederum bis zu 50 Metern kein Problem.
(Ausstattung: 4,5 von 5 Punkten)
TEIL 3
bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung
Beschreibung
Mit den neuen Powerbeats Pro verspricht Beats Top-Sound für Top-Workouts und dank des neuen Apple H1 Chip eine schnellere, stabilere kabellose Verbindung zu den Geräten, welche eine noch höhere Reichweite mit weniger Unterbrechungen bieten. Des Weiteren soll das Design mit flexiblen Ohrbügel, sowie die Ausführung mit einem Schweiß- und Wasserbeständigen Gehäuse dafür sorgen, dass die Powerbeats Pro nicht nur im Alltag, sondern auch für jedes sportliche Workout gewappnet sind. Diesen Aussagen kann ich soweit zustimmen, denn das Konzept der Powerbeats Pro ist absolut gelungen.
Preis/Leistung
Die UVP der Powerbeats Pro ist mit 249,95€ festgesetzt und somit nicht gerade günstig. Online sind diese jedoch je nach Farbe „etwas“ günstiger für knapp 222€ inkl. Versand erhältlich.
Für den Preis bekommt man den aktuell besten und bequemsten Halt bei True Wireless In-Ear Kopfhörer. Ebenso ist die Akkulaufzeit sehr gut und für jedes Workout ausreichend und der Klang kann nicht nur laut, sondern zugleich auch gut. Wer die Kopfhörer beim Sport oder auch im Alltag viel nutzen möchte, für denjenigen lohnen sich die Powerbeats Pro auf jeden Fall, doch sucht ihr dagegen Kopfhörer, die ihr vielleicht nur 3-mal im Monat nutz, dann lohnen sich diese für euch meiner Meinung nach nicht.
Den Kompromiss welchen man aufgrund ihrer Bauweise machen muss, könnte jedoch neben dem Preis ein weiteres K.O-Kriterium sein, denn dieses zählt zu den größten seiner Art.
Mit dem Soundcore Motion+ hat der chinesische Hersteller Anker Innovations einen weiteren Bluetooth-Lautsprecher im Portfolio. Der Lautsprecher ist sehr gut verarbeitet und setzt auf Bluetooth 5.0, wie auch einen USB-C Anschluss. Mit 12 Stunden Laufzeit ist er vielleicht nicht der mit dem längstem Atem im Geschäft, weiß aber durchaus zu überzeugen. Alles in allem finde ich das es sich um einen PReis-Leistungstechnisch guten Bluetooth-Lautsprecher handelt, an dem man lange Freude haben wird.
Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung
Verpackung
Die Vorderseite präsentiert den Soundcore Motion+ und stellt den „Immersive Hi-Res Sound“ in den Vordergrund. Die wichtigsten Funktionen, wie Leistung, Akkulaufzeit, Wasserfestigkeit etc. werden ebenfalls aufgelistet. Seitlich wird einerseits der Raumfüllende Klang beworben und auf der anderen Seite ein Meilenstein: 10 Millionen+ Menschen, die den Soundcore Sound lieben. Alles in allem handelt es sich um eine gute Verpackung, die auch ausreichenden Schutz für das Produkt bietet. Die Rückseite listet alle Funktionen in mehreren Sprachen auf, gibt Informationen zum Verpackungsinhalt, sowie die Apps.
In der Verpackung sitzt der Bluetooth-Lautsprecher eingegossen in eine Kunststoffschale. Weiters finden sich in der Verpackung neben einem USB-A zu USB-C Kabel auch ein Klinke zu Klinke- Kabel, sowie Kurzanleitungen.
(Verpackung: 4 von 5 Punkten)
Design
Im Gegensatz zum ebenfalls getesteten Soundcore Flare+ handelt es sich beim Soundcore Motion+ um keinen 360-Grad-Lautsprecher. Der von mir getestete Lautsprecher ist gänzlich schwarz. Allerdings ist der Soundcore Motion+ ebenfalls in einer roten- und einer blauen Farbe erhältlich. Der Bluetooth Lautsprecher ist länglich Batterieförmig gebaut und nach hinten gehend ist er trapezförmig aufgebaut, sodass die Lautsprecher selber nach oben hin geneigt sind und nicht gerade aus „strahlen“ . Während rundherum ein gummierter Kunststoff verwendet wird, ist die gesamte Vorderseite bis hin zu den Seiten vom Lautsprechergrill überzogen. Dieser lässt so einen Blick auf die verbauten Töner erhaschen. In der Mitte des Lautsprechergrills ist ein metallisches Soundcore Logo angebracht.
Die erwähnte gummierte Oberfläche ist angenehm anzufassen, sieht aber leider sehr schnell reinigungsbedürftig aus. Fingerabrücke etc. fühlen sich darauf sehr wohl. Auf der Oberseite sind hier auch die Bedienelemente angebracht: Eine Bluetooth-Taste zum Verbinden (mit LED Indikator), lauter, leiser und Play/Stopp (Vor/Zurück)-Taste. Daneben befindet sich zusätzlich noch eine BassUp-Taste – ebenfalls mit einem LED-Indikator. Seitlich ist der An-/Aus-Schalter für den Soundcore Motion+ und unter einer Gummi-Kappe versteckt ein USB-C Anschluss (zum Aufladen), sowie ein Klinken-Anschluss.
Alles in alle ist das Design des Soundcore Motion+ ordentlich und so wie man sich einen mobilen Lautsprecher vorstellt.
(Design: 3,5 von 5 Punkten)
Verarbeitung
Die Verarbeitung des Soundcore Motion+ ist auf hohem Niveau. Es klappert nichts, der Lautsprecher ist ausreichend massiv, was auch die über 1000g des Soundcore Motion+ unterstreichen. Er ist sauber verarbeitet, keine scharfen Kanten oder unsaubere Verklebungen – so soll es sein. Die Druckpunkte der gummierten Flächen sind okay, wenn auch nicht ganz leichtgängig. Ansonsten gibt es verarbeitungstechnisch wenig zu bemängeln.
(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)
TEIL 2
bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung
Art
Bluetooth-Lautsprecher
Audio
Treiber: Zwei 25mm Tweeter + Zwei 50mm Neodym-Tieftöner + Zwei passive Radiatoren Leistung: 30 W
1 x Soundcore Motion+ 1 x USB-A zu USB-C Kabel 1 x Klinke zu Klinke-Kabel 1 x Kurzanleitungen und andere Dokumentationen
Klang
Der Soundcore Motion+ hat gleich sechs Treiber verbaut, davon sind vier aktiv und zwei passiv. Wie vorhin erwähnt sind die Treiber allesamt an der Front und leicht nach oben angewinkelt platziert. Bei den vier aktiven Treibern handelt sich um zwei Hoch-, einen Mittel- sowie einen Tieftöner.
Und wie klingt der Soundcore Motion+? Es ist wirklich schwierig zu beschreiben und ist auch enorm positionsabhängig! Damit ist gemeint, wie und wo ihr den Lautsprecher aufstellt.
Was mir etwas fehlt bzw. verloren geht sind die Höhen des Soundcore Motion+. Für mich sind sie einfach zu wenig betont. Die Mitten hingegen sind klar und deutlich. Ich würde ihn als authentisch beschreiben. Die Tiefen sind klar und ausreichend, jedoch nur wenn der „BassUp“ Modus aktiviert ist. Meiner Meinung nach hätte man den Modus auch „Nacht Modus“ nennen können, aber der aktivierte „BassUp“ Modus muss und sollte der Standard-Klang sein. Damit der Tiefgang nicht zu schlecht dasteht nutzt man hier ebenfalls einen passiven Radiator der Rückseitig in der Mitte sitzt.
Gut gefällt mir die räumliche Abbildung des Klangs. Hierbei spielt sicherlich auch die Positionierung der beiden Hochtöner eine wesentliche Rolle die jeweils ganz seitlich den Sound nach Außen hin abgeben.
Passend dazu muss auch gesagt werden, dass der Soundcore Motion+ besser klingt je weiter man weg ist – also der Lautsprecher nicht direkt in Ohr Nähe ist.
(Klang: 3,5 von 5 Punkten)
Funktionen
Die Akku Laufzeit gibt der Hersteller mit 12 Stunden an. Das kommt in meinem Test auch ganz gut hin, wobei ich auch noch ein Firmware update durchgeführt habe. Neigt sich der Akku dem Ende nahe, lässt sich dieser mittels USB-C aufladen. Das ist sehr lobenswert, dass Anker bzw. Soundcore hier auf den neueren Anschluss setzt und nicht mehr auf langsamen micro-USB Anschluss setzt.
Dann wäre noch die IPX7 Zertifizierung zu erwähnen. Damit sollte der Speaker in der Lage sein, bis zu 1 Meter in der Tiefe noch wasserfest zu bleiben. Probiert wurde jedoch lediglich das Abspülen mit Wasser. Dies hat der Soundcore Motion+, wie zu erwarten war problemlos weggesteckt. Es sollte jedoch jedem klar sein, dass der Bluetooth-Lautsprecher nicht geeignet ist für eine längere Zeit für „Unterwasser-Beschallung“ zu sorgen.
Auf bei Bluetooth setzt man hier auf Bluetooth 5.0, was noch nicht überall üblich ist und deshalb erfreulich. Verbindungsprobleme hatte ich keine, diese ist ausreichend stabil, schade nur, dass man nicht zwei Verbindungen gleichzeitig aufrechterhalten kann – dies wäre eine tolle Funktion, wenn man mit einigen Freunden beisammensitzt und nicht nur einer „DJ“ spielen möchte. Will man nicht auf Bluetooth setzen, bietet der Soundcore Motion+ ebenfalls einen klassischen AUX-In Anschluss. Somit können auch nicht Wireless-fähige Geräte als Audioquelle dienen.
Gut zu wissen: Hat man einen zweiten Soundcore Motion+, lässt sich das Ganze mithilfe der kostenlosen App zu einem Stereopaar verbinden.
Apropos App: Mit der kostenlosen App gibt es Möglichkeiten für eigene EQ-Einstellungen. Damit kann der Klang den eigenen Bedürfnissen angepasst und personalisiert werden. Es gibt aber auch vorgegebene Profile die man wählen kann. Viel mehr kann man dann an der App nicht einstellen. Wenn man möchte, kann man dem Lautsprecher noch einen eigenen Namen geben. Weiters ist es hier auch möglich Firmware Updates – sofern verfügbar – herunterzuladen und direkt auf dem Soundcore Motion+ zu installieren. Dies geht zwar reibungslos von statten braucht aber erstaunlich lange, mein Update hat ganze 25 Minuten gedauert.
bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung
Beschreibung
Ein raumfüllender Klang mit HiFi- Sound wird versprochen, alles in einer kleinen Box. Den raumfüllenden Klang kann ich nicht ganz unterstreichen, dieser hängt aber enorm von der Positionierung des Lautsprechers ab. Hat man eine gute Position gefunden, kann der Soundcore Motion+ durchaus überzeugen und kann auch ordentlich Krach machen. Die HiFi-Fähigkeiten sind jedoch begrenzt und mehr Show, als eigentliche Leistung. Das erwarte ich mir aber auch nicht von einem portablem Bluetooth-Lautsprecher.
Preis/Leistung
Der Hersteller ruft für den Soundcore Motion+ eine UVP von 99 Euro. Oft gibt es Aktionen, des Herstellers, bei denen man den Lautsprecher – oder gar das Paar, welches im Stereo-Betrieb verwendet werden kann – deutlich günstiger bekommt. Ich finde, dass der Preis durchaus gerechtfertigt ist und sich gegen Boxen etablierter Marken in dieser Preisklasse verstecken muss – ganz im Gegenteil.
Mit den JBL Reflect Flow, hat das Audio-Unternehmen JBL ein weiteres komplett kabellose True Wireless In-Ear-Kopfhörer-Modell im Sortiment. Diese bieten nach der Schutzklasse IPX7, eine Beständigkeit gegen Schweiß und Wasser und bieten einen sicheren Halt auch bei sportlichen Tätigkeiten. Des Weiteren fällt die Laufzeit ohne Aufladen von über 10 Stunden sehr ordentlich aus und dank Aware- und TalkThru-Technologie kann man auch jederzeit die Umgebung um sich wahrnehmen. Auf was man hier jedoch leider weiterhin Verzichten muss, ist eine Lautstärkeregelung direkt über die Ohrhörer und auf hochwertige Audio-Codecs.
Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung
Verpackung
JBL bleibt seiner kompakten und stabilen Hauptverpackung treu und so kommen die neuen JBL Reflect Flow in einer bunt bedruckten Verpackung daher. Bevor wir uns das Innenleben und somit den Lieferumfang näher ansehen, möchte ich auch hier wieder wie gewohnt die äußere Verpackung näher beschreiben. Schließlich erfährt man hier viele wichtige Informationen über die darin befindlichen True Wireless In-Ears.
Die Front, welche später nach links aufgeklappt wird, beinhaltet die Üblichen aufdrucke. Zu diesen zählen der Name des Unternehmens und der des Produktes, aber auch eine Ablichtung der beiden True Wireless In-Ear darf hier nicht fehlen. Diese werden hier übrigens in der Farbe, in der man diese gewählt hat gezeigt. Außerdem haben die Seiten der Verpackung ebenfalls die gewählte Farbe. Unter dem Namen des Produktes (Reflect Flow) wirbt JBL ebenso wie gewohnt, mit den wichtigsten Merkmalen des Produktes. In dem Fall der neuen JBL Sport Kopfhörer Reflect Flow, zählt dazu unter anderem, dass diese wasser- und schweißresistent sind und Ambient Aware bieten sollen. Rechts unten in der Ecke wird außerdem wie gehabt, auf die komplette Akkulaufzeit hingewiesen, was bei diesem Modell 30 Stunden inkl. Ladecase aufladung entspricht.
Die linke schmale Seite ziert wir gewohnt lediglich der von JBL bekannte Slogan „Dare to Listen!“. Außerdem ist hier eine sportliche Frau abgebildet, welche die JBL Reflect Flow beim Sport bzw. besser gesagt beim warm machen trägt. Die schmale Seite gegenüber beinhaltet ein großzügiges Sichtfenster, durch welche man ein Teil der Ohrtips und Sport-Einsätze sehen kann. Zudem wird hier darunter mit dem Lieferumfang geworben, der hier in Form von kleinen Skizzen aufgelistet ist.
Nun zur häufig wichtigen Seite jedes Produktes, da diese in der Regel mit den meisten Informationen versehen ist. Neben den üblichen Abbildungen, dem JBL-Logo und den Namen der True Wireless In-Ears, ist hier eine größere Abbildung der In-Ears hau sehen. Diese werden hierbei jedoch zusätzlich zusammen mit dem Ladecase abgebildet. Außerdem beschreibt JBL hier die bereits von der Vorderseite genannten Merkmale der JBL Reflect Flow in mehreren Sprachen und informiert darüber, dass der Akku in den Ohrhörern genau genommen 10 Stunden hält, und dank dem Ladecase um insgesamt weitere 20 h erweitert werden kann.
Beim Aufklappen der Verpackung sieht man sowohl die True Wireless In-Ear Kopfhörer, als auch das Ladecase durch ein transparentes Sichtfenster. In der Innenseite des Deckels wiederum, sieht man erneut die Frau von der linken schmalen Seite, die hier erneut die JBL Reflect Flow bei ihren Work-outs trägt. Auf dem mehrschichtigen Schaumstoff-Einsatz in der Hauptverpackung, in welchem sich die Ohrhörer und das Ladecase befinden, ist eine dünne Kartonage aufgeklebt. Diese informiert darüber, mit welchem Knopf am jeweiligen In-Ear man, welche Funktionen ausführen kann, dazu aber später unter Bedienung mehr. Direkt rechts neben diesem Einsatz befindet sich eine weitere Kartonage, in der ein grauer Kunststoff-Einsatz eingeschoben ist. Hier sind die bereits von dem seitlichen Sichtfenster kurz erblickten Ohr-Anpassstücke verstaut. Zu guter Letzt sind unter im Boden der Verpackung noch das kurze Micro-USB-Ladekabel und die üblichen Beschreibungen verstaut.
(Verpackung: 4 von 5 Punkten)
Design
Regelmäßig kommen neue True Wireless Kopfhörer auf den Markt, von daher ist dieser weiterhin schwerer umkämpft. Somit ist es hier wichtig, nicht nur klanglich ein starkes Produkt im Sortiment zu haben, sondern eines, dass auch mit einer langen Akkulaufzeit, einem guten Tragekomfort und einem fairen Preis punkten kann.
Mit den neuen JBL Reflect Flow hat JBL ein weiteres True Wireless Kopfhörer-Modell vorgestellt. Diese richten sich vor allem an sportliche Aktivitäten, da diese mit sogenannten Sport-Einsätzen ausgestattet wurden. Doch dennoch sind diese auch für den alltäglichen Alltag, problemlos geeignet. Wie üblich werden die sogenannten True Wireless In-Ears zusammen mit einem Ladecase ausgeliefert. Dieses Ladecase ermöglicht zum einen die lange Gesamt-Akkulaufzeit und zudem können bzw. sollte die In-Ears auch darin aufbewahrt werden.
In-Ear
Bei den JBL Reflect Flow handelt es sich um etwas klobigere In-Ear Kopfhörer, welche von der Form sehr den Sennheiser Momentum True Wireless ähneln. Somit hat man hier definitiv ein paar True Wireless In-Ears in den Ohren, welche etwas mehr aus den Ohren hervorstehen. Doch definitiv ist dies soweit nicht störend, lediglich im Winter mit Mütze könnte diese etwas auf die Ohrhörer drücken, was dabei unangenehm wird.
Dank den zusätzlichen von JBL getauften„Freebit“ Sporteinsätzen in den Größen: S; M und L, halten die In-Ears, nach dem einsetzen ins Ohr sehr gut, dazu aber später mehr. Das Gehäuse selbst würde ich persönlich als Knopf-Design bezeichnen, da es definitiv klobiger ausgelegt ist, als z. B. Apples Airpods. Doch nach dem eindrehen in das Ohr, spürt man direkt, dass diese bombenfest in den Ohren halten werden.
Das Gehäuse der In-Ears besteht wie bei eigentlich fast allen True Wireless In-Ears aus Kunststoff. Dabei ist das Gehäuse in drei Teile unterteilt. Den mittleren breiten silbernen Rahmen, in welchem jeweils, die Mikrofone für die TalkTruh/Ambient Aware-Funktion und für Telefonate integriert sind. Dem äußeren blauen Teil mit dem JBL-Logo, welches an jeder Seite ein Multifunktion-Knopf verbirgt und dem Inneren ebenfalls blauen Teil, in dem sich der Treiber verbirgt. Daher findet man hier nicht nur den Treiber-Kanal, sondern auch die drei goldenen Ladekontakte, über welche die In-Ears im Ladecase aufgeladen werden. Auf die Bedienung komme ich später im Verlauf dieses Testberichtes unter dem Punkt „Bedienung“ noch ausführlicher zurück.
JBL bietet den Reflect Flow sowohl in dem von mir getesteten Blau (Teal), als auch einem schlichten schwarz (Anthrazit) an. Beim dunkleren Modell ist der mittlere Teil nicht Silber, sondern eher Anthrazit ausgelegt und die anderen Elemente sind eben schwarz, nicht blau.
Am rechten Ohrhörer befindet sich am silbernen Rahmen nicht nur ein Mikrofon, sondern gegenüber dem einen ein weiteres, welches in Richtung Wange (bzw. Mund) gerichtet ist. In bzw. hinter dieser Aussparung verbirgt sich das Mikrofon, welches für Telefonate genutzt wird. Außerdem ist dies zugleich für die Bedienung des im Smartphone integrierten Sprachassistenten zuständig. Daher ist es bei den JBL Reflect Flow so, dass der rechte Ohrhörer der Master (Bluetooth-Empfänger) ist und somit immer verwendet werden muss. Der Linke wiederum bekommt das empfangene Signal mit geringster Verzögerung zugesendet und könnte daher falls gewünscht auch im Ladecase verbleiben.
Ladecase
Das Ladecase besteht wie die In-Ear, aus Kunststoff. Dabei hat JBL dieses farblich an die gewählte Farbe der True Wireless Ohrhörer angepasst. Somit ist das Case bei meinem Testgerät in einem matten türkisfarbenen Farbton gehalten. Die Vorder- und Rückseite wiederum, ist in silberner Aluminiumoptik ausgeführt, wobei hier an der Vorderseite das JBL-Logo in demselben türkischen Farbton prangt.
Das Case ist nicht das kompakteste, aber dennoch lässt dieses sich mit den Maßen: 84 x 31 x 38 mm (L x T x H) gut in der Hosentasche verstauen. Lediglich bei eng anliegenden Hosen könnte es hier auf Dauer etwas unbequem drücken. An der Rückseite des Ladecase befindet sich unterhalb des Klappscharniers ein türkis umrandeter Micro-USB Anschluss, über den logischerweise das Case mit Strom versorgt wird. Direkt darunter ist eine Akku-Anzeige, welche durch vier einzelne weiße LED´s anzeigt, wie voll der Akku des Cases ist. Daher steht hier jede LED für 25 % Akku Restkapazität. Ein Magnetverschluss, der das Case verschlossen hält, sorgt dafür, dass auch beim sehr starken schütteln über Kopf, nichts herausfällt. Aber auch wenn der Deckel offen ist und man das Case schüttelt, werden beide Ohrhörer dank der magnetischen Sicherung problemlos an ihrer Position gehalten.
(Design: 4 von 5 Punkten)
Verarbeitung
Sowohl die True Wireless In-Ears, als auch das dazugehörende Ladecase, können mich persönlich soweit von deren Verarbeitung und Materialwahl überzeugen.
Die Übergänge der einzelnen Materialien sowohl an den Ohrhörer, als auch beim Ladecase, wurden sauber verarbeitet. Es gibt hier keinerlei unsaubere Kanten oder Ähnliches. Ebenfalls gefällt mir die Größe bzw. Form des Ladecase. Dieses ist zwar im Vergleich zu manch anderen True Wireless Modellen etwas klobiger, doch dafür bietet dies die Möglichkeit, den Akku im Case 2-mal aufzuladen, was zu einer zusätzlichen Musikspielzeit von 20 Stunden führt. Zusammen mit den beiden In-Ears, bringt das Ladecase ein Gewicht von 89 Gramm auf die Waage, was soweit völlig ok ist.
JBL hat die Reflect Flow für den Sporteinsatz gebaut, daher sind diese wasserdicht gemäß der Schutzklasse IPX7. Etwas Schade ist natürlich für mich, dass JBL bei diesem Modell immer noch auf einen etwas in die Zeit gekommenen Micro-USB Ladenschluss setzt. Hier hätte ich mir natürlich einen modernen und aktuellen USB-Typ-C Anschluss gewünscht.
(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)
TEIL 2
bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung
Kopfhörer-Art
True-Wireless In-Ear Kopfhörer
Kategorie
Bluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5)
Farbe
Teal (blau), weitere Farbe: Anthrazit
Akku
integriert, Lithium-Polymer-Akku Akku Ohrhörer: 10 h Akku Ladecase: 20 h Gesamt somit: 30 h
Gewicht
89 g (Ohrhörer und Ladebox) 16 g (beide Ohrhörer) 73 g (Ladebox)
Material
Kunststoff (Ohrhörer und Ladecase)
Konnektivität
Bluetooth 5 unterstützte Profile: A2DP 1.3; AVRCP 1.5; HFP 1.6
Lautsprechertyp
Dynamische Treiber mit einer Größe von 5,8 mm (links und rechts)
Frequenzbereich
20 Hz bis 20.000 Hz (Ohrhörer)
Empfindlichkeit Mikrofon
96 dB SPL (1 kHz / 1 mW)
Lieferumfang
JBL Free Reflect Flow True Wireless Kopfhörer (2 Stk.) Silikonaufsätze: S, M, L. Drei paar Sport-Einsätze: S, M, L Ladebox Mikro-USB-Ladekabel (10 cm) Benutzerhandbuch Sicherheitshinweise Garantiekarte
Tragekomfort
Da das Gehäuse der JBL Reflect Flow etwas größer als die Ohrmuschel bzw. der Eingang des Ohrkanals ist, werden diese aus diesem, und dem Grund der Sport-Einsätze in das Ohr eingedreht. Dadurch muss man die In-Ears beim Einsetzen etwas ins Ohr drücken und kurz nach hinten und wieder nach vorne eindrehen. Dadurch legt sich der „Hacken“ des Sport-Einsatzes in die Ohrmuschel-Windung, was zusammen mit den normalen Ohrtips für einen sehr sicheren halt sorgt.
JBL liefert beim Reflect Flow insgesamt drei verschiedene Silikon-Aufsätze in der Größe S; M und L und drei passende Sport-Einsätze in denselben Größen mit. Damit kann man die Ohrhörer dem eigenen Ohrkanal und Ohrmuschel problemlos individuell anpassen. Bei mir persönlich haben die vormontierten in der Größe M perfekt gepasst, denn dabei stimmte sowohl der Halt, als auch die Isolierung der Umgebung. Die JBL Reflect Flow bieten einen absolut sichern halt und eigenen sich sowohl für sportliche Aktivitäten, als auch für den Alltag.
(Tragekomfort: 4,5 von 5 Punkten)
Bedienung
Grundsätzlich erfolgt die Bedienung der JBL Reflect Flow über die beiden Tasten, mit dem JBL Logo an den Außenseiten der beiden In-Ears. Davon erledigt jede Taste mehrere Aufgaben, die ich euch gleich noch genauer erläutern werde. Zuvor möchte ich erklären, wie man die JBL Reflect Flow einschaltet. Dazu gibt es zwei Möglichkeiten, entweder man nimmt die Ohrhörer einfach aus dem Case, oder man schaltet diese ein, indem man die Taste an jedem der In-Ears für 2 Sekunden gedrückt hält. Zum Ausschalten genügt es, einfach die beiden Ohrhörer wieder in das Ladecase einzusetzen, oder die Taste an beiden Ohrhörer für 5 Sekunden gedrückt zu halten.
Bei True-Wireless In-Ears ist es meist üblich, dass ein Ohrhörer als ein sogenannter „Master“ und der andere als „Slave“ Gerät fungiert. Beim Master handelt es sich quasi um den Daten-Empfänger, also der Kopfhörer, der sich direkt mit dem Smartphone verbindet und die Musik via Bluetooth übertragen bekommt. Der andere wiederum, der Slave, empfängt die Daten lediglich vom Master und kann sich daher nicht direkt mit dem Smartphone verbinden. Somit kann man wie bei JBL üblich, den rechten In-Ear quasi komplett alleine nutzen, da dieser sowohl Musik empfangen kann, als auch ein Mikrofon verbaut hat.
Zurück zur Bedienung über die beiden äußeren Tasten. Drückt man die Taste am rechten Ohrhörer einmalig, dann wird die Musik direkt gestartet. Ein erneutes Betätigen pausiert wiederum die Musikwiedergabe. Drückt man die Taste bei einem eingehenden Anruf, kann man diesen annehmen und später auch so beenden. Drückt man diese Taste wiederum zweimal hintereinander, dann kann man auf die Sprachsteuerung zugreifen. Bei der Sprachsteuerung handelt es sich quasi um den Sprachassistenten, welcher in eurem Smartphone integriert ist. So ist es bei mir am iPhone Siri und bei allen Android-Nutzern der Google Assistant oder Bixby (bei Samsung).
Betätigt man den Knopf an der linken Seite zweimal hintereinander, dann überspringt man das gerade abgespielte Lied um einen Titel. Durch das einmalige drücken, wechselt man zwischen: TalkThru, Ambiente Aware umher oder kann die beiden Funktionen beim erneuten betätigen wieder deaktivieren. Die Bedienung ist soweit logisch durchdacht aufgebaut und nach kurzer Zeit sollte man sich hier an die Bedienung gewöhnen. Lediglich eine Möglichkeit, die Musiklautstärke direkt über die Reflect Flow In-Ears zu steuern, vermisste ich etwas. Daher muss man hier jedes Mal zum Smartphone greifen, was für mich persönlich etwas nervig ist, da ich die Lautstärke öfters meinem Umfeld anpasse. Was mir außerdem weniger gut gefällt, sind die etwas schwergängige Knöpfe. Dadurch drückt man sich die In-Ears zum Teil etwas tiefer in den Gehörgang, was durchaus unangenehm sein kann.
(Bedienung: 3,5 von 5 Punkten)
Klang
JBL verspricht beim Reflect Flow den typischen JBL Signatur Sound, der hier jedoch mit einem kraftvollen Sound überzeugen soll. Doch ist dem auch so, oder gibt dieser nur einen Brei wieder? Bevor ich dies beantworte, betrachten wir doch erst einmal die technischen Daten etwas genauer.
In jedem der In-Ear sitzt neben einem Akku und einiges an anderer kleiner Elektronikteile, auch ein 5,8 mm großer dynamischer Treiber. Diese besitzen einen gewöhnlichen Frequenzgang von 20 Hz – 20.000 Hz, was jedoch zum Klang nur soviel aussagt, dass dieser ausgewogen mit einer leichten Bassbetonung abgestimmt ist. Auf was man bei den JBL Reflect Flow jedoch leider weiterhin wie bei vielen anderen JBL Kopfhörern verzichten muss, ist die Unterstützung eines hochwertigen Audio-Codes. Schließlich wird auch bei diesem Modell weder aptX für (Android), noch AAC für (iOS) unterstützt.
Beim Klangbild stellt man fest, dass es sich hier um einen sportlich In-Ear handelt. Schließlich bietet dieser zum einen ein kraftvollen Output, sprich, er bietet eine hohe max. Lautstärke, welche zudem nahezu voll ausgereizt werden kann, ohne zu verzehren. Ebenfalls erkennt man es beim richtigen Sitz der In-Ears, an dem Bass, denn dieser ist voluminös und druckvoll, bietet zudem aber auch einen ordentlichen Tiefgang. Jedoch ist die klangliche Abstimmung JBL hier gut gelungen, denn werden die Höhen, noch die Mitten werden hier nicht wie so oft bei anderen In-Ears dominiert.
Beim JBL Reflect Flow zeigt JBL mal wieder, dass es nicht unbedingt notwendig ist, dass Kopfhörer die hochwertigen Audiocodecs wie z. B. AAC und aptX usw. unterstützen müssen. Schließlich bieten die Reflect Flow auch ohne diese Codecs einen gut auflösenden Klang, welcher weitestgehend klar und ausgewogen wiedergegeben wird. Dennoch muss ich hier klar sagen, dass die JBL Reflect Flow bei bassbetonter Musik ihr wahres Können zeigen und daher genau hier ihre Stärke liegt.
Die Sprachverständlichkeit der Kopfhörer ist gut. Klar gelingt es den verbauten Mikros, welche es versuchen, die Umgebungsgeräusche etwas zu minimieren nicht ganz, alles um einen herum während Telefonaten zu neutralisieren. Daher hört der eigenen Gesprächspartner z. B. ein vorbeifahrendes Auto oder einen Zug. Aber gegenüber den JBL Free X ist das verbaute Mikrofon besser und so verstanden mich meine Gesprächspartner-/innen bei mäßigem Umgebungslärm durchaus gut. Übrigens unterstützen die Reflect Flow auch beim Telefonieren den Stereomodus. Das heißt, dass während dem Telefonieren beiden In-Ears den Ton wiedergeben, was ich persönlich deutlich besser finde, als bei einer Mono-Wiedergabe. Außerdem kann TalkThru und Ambient Aware, während Telefonaten nicht genutzt werden, was durchaus Sinn macht. Schließlich werden die dafür genutzten Mikros für die Reduzierung der Umgebungsgeräusche genutzt und würden zudem den Ton zum Gehör durchlassen, was bei der Verständlichkeit nur für ein durcheinander sorgen würde.
Was die Latenz angeht, also die Verzögerung zwischen Ton und Bild beim Ansehen von YouTube Videos usw. können die Reflect Flow überzeugen. Das muss unter anderem am Bluetooth 5.0 Chip liegen, denn bei den von mir bereits getestet JBL Free X mit Bluetooth 4.2 war die Latenz doch sehr enttäuschend.
(Klang: 4 von 5 Punkten)
Ausstattung
Akku & Ladecase
Für die Energieversorgung der JBL Reflect Flow, hat JBL in jedem Ohrhörer einen 110 mAh Lithium-Ionen-Akku verbaut, welche zudem eine Schnellladefunktion besitzen. Diese 110 mAh Akkus ermöglichen laut JBL eine Akkulaufzeit von bis zu 10 Stunden am Stück. Dies ist soweit ein sehr guter Wert, schließlich halten viele anderen Modelle zum Teil deutlich weniger durch (4 bis 6 Stunden). Sobald der Akku der JBL Reflect Flow In-Ears leer ist, können diese jederzeit in dem mitgelieferten Transportcase aufgeladen werden. Diese ermöglicht mit insgesamt 850 mAh eine gesamte Akkulaufzeit von bis zu 30 Stunden.
(App: 3,5 von 5 Punkten)
Im Alltag ermöglichen die Reflect Flow je nach eingestellter Lautstärke sogar eine etwas längere Akkulaufzeit, wie von JBL angegeben. Somit kam ich sogar bei einem etwas angehobenen Pegel auf fast 11 Stunden Akkulaufzeit. Dank der zusätzlichen Schnellladefunktion, reichen bereits 10 Minuten Ladezeit im Transportcase aus, um damit gut über eine Stunde am Stück wieder Musik hören zu können. Während eine volle Aufladung im Transportcase knapp 1 Stunde und 45 Minuten beansprucht. Das Aufladen erfolgt übrigens via Micro-USB-Kabel, wobei mir hier sehr gut gefällt, dass einem der Ladefortschritt durch die vier LED´s an der Rückseite angezeigt wird.
Bluetooth & Signalqualität
Beim Reflect Flow setzt JBL auf den neuen Bluetooth 5 Chip. Dieser liefert in meinem Test eine stabile Verbindung sowohl zu iOS-, als auch Android-Geräten. Die Verbindung zwischen Smartphone und In-Ears erfolgt wie bei eigentlich sämtlichen True Wireless Kopfhörer, automatisch bei der Entnahme aus dem Ladecase. Sobald man die beiden Ohrhörer zum ersten Mal aus dem Transportcase nimmt, befinden diese sich automatisch im Pairing-Modus und können daher wie bei Bluetooth-Kopfhörer üblich direkt über die Einstellungen mit dem Smartphone verbunden werden.
Möchte man die beiden Ohrhörer wiederum mit einem weiteren Gerät verbinden, muss man die Taste am rechten Ohrhörer für knapp 5 Sekunden gedrückt halten. Anschließend geht man wie gewohnt zu den Bluetooth-Einstellungen im Smartphone und wählt hier den Kopfhörer „JBL Reflect Flow“ aus. Anschließend kann man auch den linken In-Ear aus dem Case nehmen, der sich darauf automatisch mit dem Rechten verbindet.
Im Praxistest bieten die JBL Reflect Flow zwischen Kopfhörer und Smartphone (bei mir ein iPhone X) eine sehr stabile und gute Reichweite von bis zu 30 Metern im Freien, ohne Hindernisse. Im Haus wiederum hängt die Reichweite von euren Wänden und Decken ab. Schließlich reduzieren massive dicke Wände und Decken die Reichweite des Funksignals deutlich mehr, als z. B. dünnere. Daher kann man hier grob gesagt von einer Indoor-Reichweite von ca. 9 Metern reden, was ein guter Wert ist.
(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)
TEIL 3
bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung
Beschreibung
Mit den neuen Reflect Flow verspricht JBL komplett kabellose In-Ear Kopfhörer, welche absolute Freiheit sowohl im Fitnessstudio, als auch im Freien bieten sollen. Des Weiteren wird mit einem wasserdichten und schweißresistenten Gehäuse nach Schutzklasse IPX7 geworben und eine ununterbrochene Musikwiedergabe von mehr als 10 Stunden.
Preis/Leistung
Die UVP des Reflect Flow hat JBL mit 149€ festgesetzt. Online sind diese jedoch inzwischen teilweise für 119,90€ inkl. Versand erhältlich.
Für diesen Preis bekommt man sehr gute True Wireless Kopfhörer, welche zwar klanglich nicht High-End sind, aber dennoch rundum mit einem guten Gesamtpaket überzeugen können. JBL liefert hier ein paar True Wireless Kopfhörer, welche mit einem guten Klang, einem sehr sicheren Tragekomfort und einer sehr guten Akkulaufzeit am Stück überzeugen.
Die Mängel, die ich noch beim JBL Free X hatte, hat man beim Reflect Flow neutralisiert. Daher gibt es hier von mir weder bei der Latenz, noch von bei der Sprachverständlichkeit Kritik. Lediglich auf eine Lautstärkeregelung direkt über die Kopfhörer, muss man verzichten. Daher muss man dazu leider immer noch ständig das Smartphone zur Hand nehmen oder man erledigt es via Sprachsteuerung, was durchaus gut funktioniert.
Mit dem Sennheiser MOMENTUM 3 Wireless hat der Hersteller aus Wedemark-Wennebostel die nun dritte Iteration ihrer MOMENTUM Over-Ear Kopfhörerserie auf den Markt gebracht. Besonders überzeugt hat der klare und ausgewogene Klang, sowie der gute Tragekomfort, der auch bei längerem Tragen nicht drückt. Dem berühmten Retro-Design ist Sennheiser auch bei diesem MOMENTUM-Model treu geblieben. An der Verarbeitungsqualität gibt es nichts zu bemängeln, an der Akkulaufzeit mit 17 Stunden hingegen schon. Die ANC-Funktion ist gut, wenn auch nicht im Spitzenfeld. Zusammengefasst handelt es sich um einen Kopfhörer der Extraklasse!
Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung
Verpackung
Die Sennheiser MOMENTUM 3 Wireless sind in einer Sennheiser-typischen weiß-blauen Schachtel verpackt. Schlicht, aber dennoch modern. Der Over-Ear Kopfhörer wird auf der Vorderseite prominent präsentiert – dazu kommen metallische Akzente samt dem Namen des Kopfhörers und die wichtigsten Funktionen.
Seitlich wird auf die im Kopfhörer integrierte Tile Funktionalität aufmerksam gemacht, dazu kommen Informationen zur App und der Konnektivität mittels Bluetooth. Die Verpackungsrückseite hält mehrsprachige Informationen zu den wichtigsten Funktionen parat.
Öffnet man die Verpackung sieht man direkt die graue, runde Stoff-Tasche der Sennheiser MOMENTUM 3 Wireless.
(Verpackung: 4 von 5 Punkten)
Design
Seit jeher ist das Retro-Design das Markenzeichen der MOMENTUM Serie. Auch der Sennheiser MOMENTUM 3 Wireless macht hier keine Ausnahme und setzt auf eine Designsprache, die keinem Konkurrenzprodukt ähnelt.
Bei den Materialien wird auf eine durchweg hochwertige Auswahl zurückgegriffen. Das Kopfband und die Ohrpolster sind mit einem feinen Leder bespannt. Die beiden Ohrmuscheln selber sind aus Kunststoff. Bei dem Verstellmechanismus für die Größe wurde Metall verwendet. Apropos: die Größe der Sennheiser MOMENTUM 3 Wireless lässt sich stufenlos verstellen und lässt sich so auch bei größeren Köpfen problemlos tragen.
Rückseitig auf dem rechten Ohrhörer sitzen die Bedienelemente für die wesentlichen Funktionen: den Schalter für ANC und das Transparent-Hearing sind oben, darunter Bedientasten für Lautstärke, Play/Pause. Weiter unten befindet sich der Button um die Kopplung via Bluetooth zu starten, eben dieser dient auch zur Aktivierung der Sprachassistenten.
Weiter unten befindet sich der USB-C Anschluss, mit dem sich der Kopfhörer aufladen lässt. Falls erwünscht kann mit diesem Anschluss auch kabelgebunden Musik gehört werden.
Was man vergeblich sucht ist ein Powerbutton., dieser fehlt komplett. Stattdessen schalten sich die Sennheiser MOMENTUM 3 Wireless durch zusammenklappen an- und aus.
Allerdings muss man hier auf die Faltrichtung achten, da der Kopfhörer bei nicht korrektem Falten nicht ausschaltet.
Beim Transport Case handelt es sich leider um kein Hardcase sondern um eine Runde Stofftasche, die weder dem Premiumanspruch gerecht wird, noch ausreichenden Stoßschutz bietet.
(Design: 4,5 von 5 Punkten)
Verarbeitung
Die Verarbeitung der Sennheiser MOMENTUM 3 Wireless liegt auf hohem Niveau, nichts knarzt oder wackelt. Der Mechanismus zum Falten wirkt gut gelöst und langlebig.
Die zuvor bereits angesprochenen Materialien bewirken nicht nur einen optisch schönen Materialmix, sondern fühlen sich ebenso Premium an.
Das fängt beim Schafsleder an wo sonst viele andere (Premium-)Kopfhörer lediglich auf Kunststoff und Kunstleder setzen. Oder den Metallschienen die nicht nur ein stufenloses Verstellen der Höhe ermöglichen aber ebenso stabil wirken.
Das Einzige was mir nicht ganz gefällt sind hier die Halterung der Gelenke, diese sind auf den ersten Blick ebenfalls aus Metall, hierbei handelt es sich jedoch um metallisch lackierten Kunststoff.
Die Bedienelemente haben allesamt einen guten Druckpunkt und lassen sich durch eine „gummierung“ leicht ertasten.
(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)
TEIL 2
bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung
Kopfhörer-Art
Over-Ear-Kopfhörer
Besonderheit
Bluetooth 5.0, NFC, ANC (3-stufig)
Farbe
Schwarz
Akku
Li-Ion Akku; bis zu 17 Stunden (bei aktiviertem Bluetooth und ANC)
ei jedem Over-Ear Kopfhörer ist der Tragekomfort von entscheidender Bedeutung. Der Sennheiser MOMENTUM 3 Wireless hat großzügig dimensionierte Ohrmuscheln, die auch meine recht großen Ohren vollumfänglich umschließen. Dabei ist die Ohrpolsterung aus Schafsleder, sehr weich und angenehm zu tragen. Auch bei längerem Musikhören drückt und schmerzt nichts. Selbiges gilt auch für den Lederüberzogenen Kopfhörerbügel.
Durch die stufenlose Höhenverstellung schmiegt sich der Sennheiser MOMENTUM 3 Wireless ohne jeglichen Komfortverlust an verschiedenste Kopfformen an.
(Tragekomfort: 4,5 von 5 Punkten)
Klang
Die Sennheiser MOMENTUM Serie ist bekannt für Klang auf höchstem Niveau. Der Klang kann zusammengefasst als perfekt balanciert bezeichnet werden. Besonders gut gefällt die sehr gute räumliche Darstellung, die den Hörer gerne mal mitten in das Konzert versetzt.
Die Bass-Performance ist sehr gut. Balanciert, weitläufig und doch etwas zurückhaltend. Für mich perfekt Hardcore-Bassfans sind aber dennoch an der falschen Adresse.
Die Mitten sind exzellent. Die Reproduzierung der Stimmen ist klar und natürlich. Die Höhen sind je nach Song nicht so ausgeprägt wie die Mitten und Tiefen.
Zusammengefasst kann man den Klang der Sennheiser MOMENTUM 3 Wireless als natürlich und unverfälscht bezeichnen. Wer möchte kann natürlich mittel Equalizer in der App Einstellungen vornehmen und den Klang den eigenen Vorlieben und dem Musik Genre anpassen.
Zusätzlich hat Sennheiser dem Over-Ear-Kopfhörer aktives Noise Cancelling (ANC) spendiert. Per App lässt sich hier zwischen drei Stufen unterscheiden: Maximal, Anti-Wind und Anti-Druck, welches das typische Druckgefühl bei ANC-Kopfhörern vermindert.
Die Außengeräusche werden bei der maximalen Einstellung gut reduziert. Allerdings kommt man hier nicht an Platzhirsche wie den Sony WH-1000 XM3, sowie den Bose NC 700 heran. Ich habe mir von einer Sennheiser Mitarbeiterin auch erklären lassen, dass dies gar nicht der Anspruch der Sennheiser MOMENTUM 3 Wireless ist. Ihre Erklärung war, dass die Klangqualität priorisiert wurde und man als Reisekopfhörer den Sennheiser PXC 550 II im Portfolio hat, welcher mehr Mikrofone für ein besseres Noise Cancelling verbaut hat.
Apropos Mikrofon, selbstverständlich kann man mit diesen Kopfhörern auch telefonieren und das klingt erstaunlich gut und natürlich. Wie jeder Kopfhörer, hat allerdings auch dieser Probleme bei starkem Wind.
(Klang: 5 von 5 Punkten)
Ausstattung
Akku
Der Hersteller gibt eine Ausdauer von maximal 17 Stunden pro Ladung vor, wenn Bluetooth und das ANC aktiviert sind. In meiner Testperiode habe durchschnittlich etwa 15 Stunden herausholen können, bis der Kopfhörer wieder an den Stecker musste.
Einmal angesteckt ist er innerhalb von 3 Stunden wieder vollständig aufgeladen. Immerhin setzt Sennheiser hier bereits auf USB-C.
Die Gesamte Akku-Performance finde ich leider dennoch enttäuschend. Während Konkurrenten auf 25-30h kommen, begnügt sich Sennheiser hier mit nahezu halb soviel.
Berücksichtigt man die Bauform, wäre da meiner Meinung nach mehr drin gewesen.
Bluetooth
Der Hersteller setzt hier auf Bluetooth 5.0. Besitzt der User ein NFC fähiges Smartphone, ist das koppeln innerhalb weniger Sekunden erledigt. Aber auch ohne Gerät mit einer solchen Funktionalität erfordert es keiner besonderen Kenntnisse. Durch das Drücken der Kopplungstaste am rechten Ohrhörer, wird wie bei anderen Bluetooth Geräten die Kopplung initiiert.
Reichweitentechnisch lässt sich überhaupt nicht meckern, da verrichtet der Sennheiser MOMENTUM 3 Wireless sehr gute Dienste. Das Smartphone kann man dann ruhig mal im Nebenzimmer vergessen und der Musikgenuss wird nicht unterbrochen.
Tile-Support
Eine weitere spannende Neuerung ist der eingebaute Tile. Bei Tile handelt es sich um einen Bluetooth-Tracker mit dem man verlorene Gegenstände finden kann. Ursprünglich wurde Tile erfunden um damit verloren gegangene Schlüssel(-bünde) wieder zu finden. Die Einstellung funktionierte reibungslos, verrichten auch seinen Dienst. Ich persönlich bin kein großer Fan, weil ich bei einem Over-Ear-Kopfhörer den großen Mehrwert nicht erkenne und hätte mir stattdessen gewünscht, dass der Platz für mehr Akku verwendet werden würde. Aber es ist ein neues und nettes Feature trotz alledem.
Um Tile nutzen zu können wird die kostenlose Tile-App benötigt:
Der Sennheiser MOMENTUM 3 Wireless kommt mit einem Soft-Case daher. Leider wird dieses, einem Kopfhörer aus dem Premiumsegment nicht gerecht wie ich finde. Das ist leider oft ein Kritikpunkt bei Sennheiser Kopfhörern.
Die Polsterung ist minimal und bietet somit leider auch im Ernstfall keinen ausreichenden Schutz vor Stößen.
App
Die neue Sennheiser Smart Control App kann in jedem AppStore kostenlos heruntergeladen werden und mit dem Kopfhörer verbinden.
Damit lässt sich beispielsweise die ANC-Stärke regeln aber auch Equalizer einstellungen vornehmen. Zusätzlich lässt sich auch eine Funktion namens „Smart-Pause“ einstellen, die automatisch pausiert, wenn der Kopfhörer abgenommen wird bzw. weiterspielt, wenn er wieder aufgesetzt wird. Das funktioniert auch sehr gut, ist jedoch teilweise störend wenn man im Winter einen größeren Schal trägt, sodass ich die Funktion hin und wieder deaktivieren musste.
bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung
Beschreibung
Sennheiser setzt auf eine bewährte Formel aus Retro-Design, hochwertigen Materialien und einem exzellenten Klang. Auch wenn die Akkulaufzeit nicht überragend ist überzeugt der Sennheiser MOMENTUM 3 Wireless auf ganzer Linie. Eine interessante Neuerung ist der eingebaute Tile-Support. Einzig bei der Transporttasche spart Sennheiser leider wiedermal, das ist sehr schade.
Preis/Leistung
Der Hersteller ruft für den Sennheiser MOMENTUM 3 Wireless eine UVP von 399 EUR auf und reiht sich damit in die Riege der Premium-Over-Ear-Kopfhörer. Wer auf einen klaren, natürlichen Klang steht wird mit diesem Kopfhörer eine große Freude haben. Wer allerdings auf extremen Bass steht und auch die beste Noise-Cancelling-Funktionalität auf dem Markt erwartet wird enttäuscht werden.
Alles in allem ein sehr gelungener Kopfhörer und eine gelungene Kopfhörer-Alternative für das Premium-Segment.
Mit dem 1More S100BT, ist 1More ein sehr guter Einstand in den mobilen Lautsprechermarkt gelungen. Der Lautsprecher bietet einen natürlichen Klang, der dennoch mit einem soliden Bassfundament überzeugen kann. Lediglich wenn keine Musik wiedergegeben wird, besitzt der Speaker ein deutlich hörbares Grundrauschen und die Stoffbespannung ist ein Staubfänger. Dies sind aber beides Punkte, die den vielen Positiven Aspekten kein Abbruch tun und somit konnte mich persönlich der Lautsprecher sehr überzeugen.
Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung
Verpackung
1More liefert den ersten Lautsprecher in einer quadratischen zweiteiligen Verpackung aus. Diese ist schlicht in den üblichen Farben die 1More bei den bisherigen Verpackungen verwendet hat gehalten, nämlich grau und weiß.
Die Designsprache der Verpackung ähnelt daher sehr den bisherigen 1More Produkten, die ich getestet habe. Dies erkennt man schon wunderbar an der Front der Verpackung, denn diese zeigt die graue Kontur einer eins, in der zudem ein Ausschnitt des Portable BT Speaker zu sehen ist. Im Linken unteren Abschnitt listet 1More unter dem Namen des Bluetooth-Speakers, die für das Unternehmen wichtigsten Merkmale. Dazu zählt die IPX4-Zertifizierung, bis zu 12 Stunden Akkulaufzeit und der Mono- und Stereo-Betrieb.
An den grauen Seiten des Deckels prangen ebenfalls links und rechts je zwei Merkmale. Zu denen unter anderem das verbaute Bluetooth 4.2 Modul gehört, welches die hochwertige Audioübertragung AAC für Apple-Devices unterstützt. Zu guter Letzt ist wie bei vielen anderen Produkten die Rückseite bzw. Unterseite der Verpackung mit zahlreichen ausführlicheren Merkmalen, technischen Daten und Informationen zum Hersteller und dem Produkt bedruckt.
Direkt nach dem Abheben des Deckels von der Unterseite kommt das Hauptprodukt, der 1More portable Bluetooth Speaker zum Vorschein. Welcher von seiner genaueren Bezeichnung eigentlich 1More S1001BT heißt. Dieser ist sicher verpackt in einer dünnen Schaumstofffolie und liegt zentriert in einem Kunststoff-Einsatz. Unter dem 1More S100BT befindet sich eine kleine Vertiefung, in welcher sich das USB-Typ-C Ladekabel und die üblichen Beschreibungen (Kurzanleitung, Garantiekarte und ein 1More-Aufkleber) befinden.
(Verpackung: 4 von 5 Punkten)
Design
Den runden, flachen Formfaktor, den 1More beim S100BT Lautsprecher gewählt hat, ist soweit nichts Neues. Dieser ähnelt z. B. sehr der Form des deutlich teueren Beoplay A1. Mit einem Durchmesser von knapp 136 mm und einer Höhe von 51 mm ist der knapp 495 Gramm schwere Lautsprecher kompakt gehalten, bietet aber genug Platz, um einen ordentlichen Klang zu erzeugen.
Beim Gehäuse setzt man beim 1More S100BT zum Großteil auf Kunststoff. Die Treiberwand, welche nach oben gerichtet ist, besteht aus Aluminium, ist jedoch nicht sichtbar, da diese mit einem Lautsprechergitter aus Kunststoff verdeckt ist. Diese wiederum ist mit dem aktuellen Trendmaterial bei Lautsprechern bezogen. Die Rede ist von der Stoffbespannung, welche den Lautsprecher rundum umgibt. Diese Bespannung wird lediglich von einem Kunststoffring, welcher den oberen Bereich des 1More S100BT umgibt unterbrochen.
Die Oberseite zeigt lediglich ein präsenter 1More Schriftzug, welcher bündig mit der Stoffbespannung abschließt. Sämtliche Anschlüsse und Tasten befinden sich allesamt am Rand untergebracht. Hier findet man die üblichen Bedientasten, wie z. B. einen Einschaltknopf, lauter/leiser und die Kopplungstaste. Diese Tasten sind jedoch zum Teil mit mehreren Funktionen belegt, doch was welche Taste ausführt, erkläre ich unter Bedienung genauer. Neben den Tasten befindet sich eine gummierte Klappe, unter welcher sich der USB-Typ-C Port zum aufladen des Akkus und ein 3,5 mm AUX-Anschluss befindet.
Ein weiteres Merkmal welches bei vielen anderen kompakten Lautsprecher dieser größer Einklang findet, hat auch im 1More S100BT seine Integration gefunden. Damit meine ich die durchaus praktische Transportschlaufe, welche z. B. beim JBL Flip 5 sehr gerne genutzt wird. Schließlich kann man dadurch den 1More S100BT bequem an einem Rucksack oder den Fahrradlenker befestigen.
Eine Akkukapazität-Anzeige, wie ich diese von vielen anderen mobilen Lautsprechern kenne, gibt es beim 1More S100BT leider nicht. Hier informiert lediglich beim Einschalten eine Stimme darüber, welche jedoch nur drei Ansagen kennt: Batterie High, Middle und Low. Daher ist diese Angabe etwas unpräzise, aber wenn man den Akku bei der Ansage Low auflädt, sollte das ganze kein Problem sein.
Beim Großteil der Musikwiedergabe wird der mobile Lautsprecher z. B. auf dem Tisch stehen usw. Daher ist die Unterseite abgeflacht und mit einem schmalen gummierten Bereich versehen. Dieser sorgt dafür, dass der Lautsprecher während der Musikwiedergabe sicher an dem Ort stehen beleibt, an den man diesen abgestellt hat und nicht umher wandert.
(Design: 4 von 5 Punkten)
Verarbeitung
Die Verarbeitung des 1More S100BT ist soweit sehr gut, es gibt nur wenige Kritikpunkte. Zum einen ist das Gehäuse nach IPX4 geschützt. Dies bedeutet, dass ihr den 1More S100BT definitiv nicht wie z. B. die Lautsprecher von JBL oder Teufel unter Wasser tauchen dürft, sondern, dass diese lediglich gegen leichtes Spritzwasser geschützt sind.
Der Gewebestoff ist an der Oberseite fest verklebt, an der Unterseite wiederum, ist dieser „nur“ bespannt. Dies bedeutet, dass ihr den Stoff hier etwas hin und her bewegen könnt, was aber im allgemeinen Gebrauch kaum stören dürfte. Ebenso ist mir aufgefallen, dass man die Oberseite etwas eindrücken kann. Diese springt jedoch wieder zurück in die ursprüngliche Form, was daran liegt, dass diese aus Kunststoff gefertigt wurde. Je nachdem wie unglücklich etwas auf die Oberseite des 1More S100BT fällt, bzw. wie unglücklich dieser herunterfällt, kann es daher jedoch passieren, dass dieser Kunststoff brechen kann. Daher gibt es hier soweit mir bekannt, keinen rundum Schutz gegen Stoßkräfte.
Sehr gut gefällt mir, dass der Power-Button nicht direkt wie beim JBL Flip5 bereits auf kurzes Drücken reagiert. Dadurch wird gezielt verhindert, dass der mobile Lautsprecher ungewollt z. B. im Rucksack eingeschaltet wird. Gleiches gilt auch für das Ausschalten, denn auch hier muss man den Knopf für mehrer Sekunden gedrückt halten. Positiv ist auch der moderne USB-TYp-C Anschluss, auf den leider immer noch zu wenig Hersteller setzen. Wobei ich glaube, dass sich dies im Jahr 2020 weitestgehend ändern wird.
(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)
TEIL 2
bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung
Lautsprechertyp
mobiler Bluetooth Lautsprecher
Treiber
85 mm (Plane Woofer) Tieftöner & einen 27 mm Tweeter (Hochtöner)
Konnektivität
Bluetooth-Version 4.2. mit SBC und AAC-Audio-Codec, Reichweite: selbst gemessen bis zu knapp 28 m, Stereo-fähig.
Akku
Akku: 2.600 mAh Wiedergabezeit: Bis zu 12 Stunden Ladezeit: Bis zu 3 Stunden
Wie versprochen, komme ich nun kurz zur Bedienung des 1More S100BT. Die Bedientasten, befinden sich wie bereits Eingangs des Testberichtes erwähnt, am Rand bei der Stoffbespannung. Hierbei handelt es sich um insgesamt fünf Tasten, welche allesamt mit mehreren Funktionen belegt wurden. Über die beiden Tasten „+“ und „ -“ kann man logischerweise die Lautstärke direkt am 1More S100BT erhöhen bzw. absenken. Bei einer erfolgreichen Bluetooth-Verbindung zwischen Smartphone und Speaker, ist es jedoch zudem bequem möglich, die Lautstärke, direkt über die Lautstärke-Tasten am Smartphone zu regeln. Zugleich kann man durch das Betätigen und zwei Sekunden halten der „+“ Taste einen Titel vorspringen und durch die „-“ Taste einen Track zurückspringen.
Daneben befindet sich die übliche Play/Pause-Taste, mit der man ganz simple die Musik pausieren kann, oder wieder weiterlaufen lassen kann. Direkt nebenan, befindet sich die Stummschalttaste, welche zeitgleich auch dazu dient, den Sprachassistenten auf dem Smartphone zu aktivieren. Bei der letzten Taste, handelt es sich um die Power-Taste, über welche man den Lautsprecher Ein-/ und Ausschalten kann. So viel zu den Bedientasten, es ist jedoch auch möglich, zwei 1More S100BT zu einem Stereo-Paar zu koppeln. Dazu muss man beide Lautsprecher einschalten und an einem der beiden die Power-Taste zweimal hintereinander betätigen. Automatisch koppeln sich beide miteinander und geben die Musik im Stereo-Klang wieder. Die Verbindung wird automatisch getrennt, sobald man beide oder auch nur einen der Lautsprecher ausschaltet.
(Bedienung: 4,5 von 5 Punkten)
Klang
Widmen wir uns nun wie üblich dem wichtigsten Thema, dem Klang. Hier setzt 1More trotz kompakter Bauweise auf einen 85 mm (Plane Woofer) Tieftöner & einen 27 mm Tweeter (Hochtöner). Daher kommt hier ein echtes 2-Wege-System zum Einsatz. Beide Treiber sind im Gehäuse nach oben gerichtet, sodass der Klang nach oben abgestrahlt wird. Daher ist hierbei das Klangbild etwas „schlechter“, als wenn man diesen schräg nach vorne zum Zuhörer aufstellt.
Schräg zum Zuhörer aufgestellt, empfand ich das Klangbild als überraschend ausbalanciert. Doch lege ich diesen wie von 1More vorgesehen auf die abgeflachte Unterseite, dann wird die Klangcharakteristik etwas geschwächt. Der verbaute DSP-Chip (Digitaler Signalprozessor) sorgt dafür, dass klanglich das Maximum aus dem kompakten 1More S100BT herausgeholt wird, jedoch ohne, dass das Klangbild übertrieben beeinflusst wird.
Der Bass des 1More S100BT bietet ein ordentliches Fundament. Hier lieferte der Tieftöner eine sehr gute Arbeit ab, sodass dieser ganz ohne zusätzliche Passivmembran, einen druckvollen Bass bietet. Dieser nimmt bei höherer Lautstärke etwas ab, sodass der Bass zwar etwas reduziert wird, aber gezielt verhindert wird, dass dieser bei voller Lautstärke die restlichen Töne überlagert. Beim Gesang macht der 1More S100BT einen guten Job, denn dieser gefällt mit weitestgehend. Lediglich bei höheren Stimmlagen wie z. B. von Frauen, merkt man, dass das Klangbild etwas bassbetont ist und somit begleitet diese eine geringe Basslastigkeit. Dasselbe gilt auch etwas für die Höhen, wenn auch diese sich etwas besser gegen den Bass durchsetzen können. Diese Klangbeschreibung entspricht wie bereits angedeutet, dem Test, bei dem ich den Lautsprecher mit der abgeflachten Fläche vor mich hingestellt habe. Als ich den 1More S100BT Lautsprecher wiederum mit den Treibern zu mir positioniert habe, war das Klangbild nochmals etwas anders. Genauer gesagt, war es dadurch nochmals deutlich besser. Dadurch konnten nämlich auch die Höhen und Mitten besser überzeugen, da diese direkt zu mir, also dem Zuhörer gerichtet waren.
Daher hätte 1More beim S100BT eventuell die Fläche anders platzieren sollen, sodass der Lautsprecher leicht schräg aufgestellt wird. Dadurch würde dieser jedoch nicht so sauber bzw. sicher stehen, somit ist dies bei dessen Formfaktor etwas unpraktischer. Fakt ist jedoch, dass das Klangbild auch liegend sehr gut ist, jedoch eben einfach nicht ganz so überzeugen kann, wie wenn die beiden Treiber direkt zum Zuhörer gerichtet sind.
(Klang: 4 von 5 Punkten)
Koppeln und Reichweite
Beim 1More S100BT gibt es unter der seitlichen Gummiabdeckung, eine bei Smartphones inzwischen immer seltener vorkommende 3,5 mm Klinkenbuchse. Darüber kann man, sofern das eigene Smartphone noch eine Klinkenbuchse besitzen sollte, die Musik via Kabelverbindung zum 1More S100BT übertragen. Das Kabel hierfür muss jedoch separat erworben werden, falls ihr solch eines nicht besitzen solltet.
Doch die deutlich bessere und einfacher Verbindung zwischen Smartphone und dem 1More S100BT erfolgt via Bluetooth. Hierbei setzt 1More auf Bluetooth der Generation 4.2, welche neben dem herkömmlichen SBC-Audio-Codec, überraschenderweise auch den hochwertigen und nahezu verlustfreien Audio-Codec AAC für Apple-Devices unterstützt.
Inzwischen erfolgt die Verbindung zwischen Smartphone und Bluetooth-Abspielgerät in den meisten Fällen sehr einfach und zuverlässig. So ist es auch beim 1More S100BT der Fall. Direkt nach dem Auspacken und erstmaligen Einschalten, befindet dieser sich automatisch im Pairing-Modus. Danach kann dieser in den Einstellungen-> Bluetooth gesucht werden und durch betätigen automatisch verbunden werden. Möchte man den 1More S100BT wiederum mit einem neuen oder weiteren Gerät koppeln, dann genügt es, die Power-Taste für kurze Zeit gedrückt zu halten, bis ein kurzes Piepen ertönt. Zudem bestätigt ein blau/rotes aufblinken der Status-LED diesen Zustand.
Die maximale Reichweite der Bluetooth-Verbindung liegt beim 1More S100BT bei den üblichen 10 Metern indoor. Im Freien wiederum ohne Hindernisse, war in meinem Test bei knapp 25 Metern Schluss. Je nach Hindernisse zwischen Zuspiel und Wiedergabegerät, variiert die Verbindung natürlich.
(Koppeln und Reichweite: 4 von 5 Punkten)
Akku
Der fest verbaute Akku im 1More S100BT bietet eine Kapazität von 2.600 mAh und verspricht eine Akkulaufzeit von bis zu 12 Stunden. Diese Laufzeit ist kein Rekordwert, entspricht jedoch einem guten Wert, der für ein ausreichend lange Musikwiedergabe am Stück ausreicht.
In meinem Test konnte ich diese angegebenen 12 Stunden zwar nicht ganz erreichen, doch zusammengerechnet kam ich auf knapp 11 Stunden, was soweit immer noch ein guter Wert ist. Eine Schnellladefunktion hat 1More leider trotz USB-Typ-C Ladeanschluss nicht integriert. Daher dauert es knapp 3 Stunden, bis der Akku von 0 % wieder auf 100 % aufgeladen ist. Während des Ladevorgangs leuchtet die Status-LED an der Seite rot auf. Sobald der Akku voll aufgeladen wurde, erlischt diese und der Speaker kann wieder genutzt werden.
(Akku: 4 von 5 Punkten)
TEIL 3
bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung
Beschreibung
Mit dem S100BT steigt 1More nun neben dem Kopfhörer-Geschäft, in einen weiteren Markt ein, nämlich den, der mobilen Lautsprecher. Dieser Einstieg ist 1More soweit sehr gut gelungen. Das Ergebnis ist ein guter mobiler Lautsprecher, welcher neben einer modernen USB-Typ-C Ladebuchse und Bluetooth 4.2, auch mit dem AAC-Audio-Codec ausgestattet wurde. Das verbaute 2-Wege System mit einem Tief- und Hochtöner kann im Klangcheck soweit überzeugen und durch das Koppeln zweier 1More S100BT Speaker, erhält man einen sehr guten Stereo-Klang.
Preis/Leistung
Zum Marktstart des S100BT, legte 1More den Preis mit einer UVP von 99,90 pro Speaker fest. Für das Stereo-Paar lag der Preis bei 199,80€. Doch inzwischen ist der Preis bereits direkt bei 1More im Shop reduziert worden. Somit verlangt man aktuell für einen Speaker 69,90€ und für zwei 119,90€.
Für den aktuellen reduzierten Preis ist der 1More S100BT definitiv keine Fehlinvestition, sofern einem das Design zusagt und man mit dem fehlenden Schutz gegen das untertauchen im Wasser klar kommt. Klanglich habe ich am 1More S100BT absolut nichts zu beanstanden und auch abseits von diesem, macht dieser eine sehr gute Figur und kann von seiner Verarbeitung überzeugen.
Das schwedische Unternehmen Urbanista bietet zahlreiche kabellose Kopfhörer und Lautsprecher an. Eines davon sind die Urbanista Stockholm, welche den Apple Airpods auf dem ersten Blick etwas ähnlich sehen. Dennoch können diese keinesfalls mit diesen mithalten. Dies bezieht sich aber nicht nur auf den Klang, sondern auch auf die Passform und die Akkulaufzeit. Beim Klang fehlt der Bass total, sodass es einfach keinen Spaß macht, damit lange Musik zu hören. Ebenso sind jedoch auch 3,5 Stunden Akkulaufzeit einfach nicht viel und ohne Silikon-Tips, drücken bei mir die Kopfhörer bereits nach kurzer Zeit. Hier muss ich daher leider vom Kauf abraten, schließlich gibt es in dieser Preisklasse deutlich bessere Alternativen.
Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung
Verpackung
Urbanista liefert die True Wireless In-Ear Kopfhörer Stockholm in einer schlichten, aber soweit schön gestalten Verpackung aus. Auf dieser präsentiert das Unternehmen auf einem weißen Hintergrund, eine große Abbildung von beiden In-Ears, zusammen mit dem darunter befindlichen Ladecase. Ebenso prangt im oberen Bereich der Name „Stockholm“ und das es sich um ein True Wireless Modell handelt. Im rechten unteren Rand ist wiederum der Name des Unternehmens zu sehen und direkt daneben einige goldenen Symbole. Bei diesen goldenen Symbolen handelt es sich um Ausstattungsmerkmale des Urbanista Stockholm.
Rechts und Links verweist der Hersteller nicht nur auf die eigene Webseite, sondern informiert auch nochmals über den Produktnamen und die Farbe der Kopfhörer. Die Rückseite wiederum zeigt erneut ein Bild der In-Ears, welche hier jedoch im Ladecase eingelegt sind. Des Weitern sind hier ausführlich einige der wichtigsten technischen Daten des Kopfhörer-Modells in Textform, auf Englisch und Französisch nachzulesen.
Aufgeklappt wird die Verpackung, welche durch zwei Magnete geschlossen gehalten wird, von rechts nach links. Hat man dies gemacht, erblickt man durch ein großes transparentes Sichtfenster sowohl die beiden In-Ears, als auch das Ladecase. Beides ist hier sicher in einem schwarzen Schaumstoff-Einsatz eingesetzt. Unter diesem Einsatz, versteckt sich in einer Aussparung das wenige Zentimeter lange USB-A auf Micro-USB-Ladekabel, sowie eine Bedienungsanleitung in mehreren Sprachen, darunter auch Deutsch.
(Verpackung: 2,5 von 5 Punkten)
Design
Zwischen den zahlreichen auf dem Markt erhältlichen True Wireless Kopfhörern wird es immer schwerer, den Durchblick zu behalten. Kein Wunder, schließlich bringt hier regelmäßig ein weiterer Hersteller ein Modell, oder gar mehrer Modelle auf den Markt. Daher ist der True Wireless Kopfhörer-Markt inzwischen sehr umkämpft und umso wichtiger ist es, ein Produkt zu entwickeln, welches sich von den anderen aufgrund eines oder sogar mehreren Merkmalen abheben kann.
Mit dem Urbanista Stockholm hat auch das schwedische Unternehmen Urbanista einen von mehreren True Wireless In-Ear Kopfhörern auf den Markt gebracht. Wie für diese Art von Kopfhörern üblich, werden diese mit einem Ladecase ausgeliefert, welches nicht nur dazu dient, den Akku mehrmals wieder voll aufzuladen, sondern auch, um die In-Ear Kopfhörer aufzubewahren.
In-Ear
Die Grundform der Urbanista Stockholm ähnelt sehr deren, der 1. und 2. Generation der Apple Airpods. Dies liegt daran, dass diese mit ihrem Ohrstück und dem länglichen Abschnitt, der aus dem Ohr hervorsteht, sehr dem Aufbau der sehr beliebte Kopfhörer aus dem Hause Apple ähneln. Dies ist jedoch nur auf dem ersten Blick der Fall, denn beim genaueren ansehen, unterscheiden diese sich dennoch sehr voneinander.
Urbanista liefert das True Wireless Kopfhörer-Modell Stockholm, komplett ohne Ohrpassstücke aus. Dies bedeutet, dass diese je nach der Größe des Gehörgangs, entweder gut halten, oder eben gar nicht. Das Gehäuse ähnelt wie bereits erwähnt vom Aufbau den Apple Airpods. Schließlich besitzen die Urbanista Stockholm ebenfalls einen länglichen Abschnitt, der aus dem Ohr hervorschaut und die ovale Knospen-Form, welche ins Ohr eingesetzt wird. Dadurch kommen die Urbanista Stockholm ebenfalls wie bei den normalen Apple AirPods komplett ohne Silikon-Ohrtips (Passstücke) daher, was ein individuelles Anpassen unmöglich macht.
Das Gehäuse der In-Ears besteht aus drei Teilen, welche allesamt aus Kunststoff gefertigt wurden. Dabei wurde der längliche Teil, in dem unter anderem der Akku verbaut ist aus zwei Teil gefertigt und ein weiterer Teil an der Knospe, sodass der Treiber hier von vorne eingesetzt werden konnte. Der verwendete Kunststoff macht hierbei einen guten Eindruck, doch gerade an den Übergängen der Einzel zusammengesetzten Elemente, besitzt mein Testgerät mehrere unschönen Kanten.
Beim Betrachten der Kopfhörer fällt auf dem ersten Blick nicht auf, von welchem Hersteller diese stammen. Zumindest bei meinem schwarzen Modell erkennt man das kleine Urbanista Logo nämlich nur beim Genauen hinsehen. Am länglichen Gehäuseteil gibt es an jedem In-Ear zwei kleine Löcher. Hierbei handelt es sich zum einen um eine kleine Status-LED, welche an der Außenseite sitz und zum anderen um ein kleines Mikrofon, welches sich am länglichen Teil nach unten gerichtet befindet. Dieses ist logischerweise hier platziert worden, da dieser Bereich beim Einsetzen in das Ohr, am nächsten zum Mund gerichtet ist.
In der Innenseite des länglichen Abschnittes befinden sich jeweils zwei kleine Kontakte. Über diese wird jeder der beiden Kopfhörer beim Einsetzen in das Lade-case mit Strom versorgt und somit wieder aufgeladen. Die Steuerung der Musik erfolgt beim Urbanista Stockholm übrigens via Touch-Bedienfeld, welche sich über den Bereich des kleinen Logos an der Außenseite erstreckt. Auf die Bedienung bzw. welche Funktionen hier geboten werden, gehe ich später unter dem Punkt „Bedienung“ genauer ein. Urbanista bietet das Modell Stockholm in insgesamt vier Farben an. Neben dem von mir getesteten Modell in Schwarz gibt es außerdem noch eins in Olive, Grün, Fluffy Cloud (weiß) und Rose Gold.
Mit dem Urbanista Stockholm unterstützt der Hersteller dank zweier verbauten Mikrofone die sogenannte Stereo-Telefonie. Dies bedeutet, man hört beim Telefonieren den Gesprächspartner auf beiden Seite und nicht wie bei manch anderen Modellen nur auf einer Seite. Dafür wiederum gibt es beim Modell Stockholm einen festen Master- und Slave-Kopfhörer. Von daher wird hier der rechte Ohrhörer als der Master genutzt (Bluetooth-Empfänger). Dieser muss somit immer verwendet werden, da nur dieser die zugespielten Daten Empfangen kann. Der Linke wiederum bekommt das empfangene Signal mit geringster Verzögerung zugesendet und könnte daher falls gewünscht auch im Lade-Case verbleiben.
Ladecase
Genau wie die Kopfhörer besteht auch das Lade- und Aufbewahrungs-Case aus demselben Kunststoff. Das Case wurde besonders flach gestaltet und ist mit 63 x 52 x 22 mm sehr kompakt gehalten. Dadurch lässt sich dieses natürlich ganz gut in der Hosentasche, dem Rucksack oder einer Handtasche verstauen.
An der Außenseite des Deckels vom Ladecase, ist etwas vertieft der Herstellername „Urbanista“ eingelassen. An der rechten Seite sind neben einem Micro-USB-Anschluss um den Akku aufzuladen, eine weitere Status-LED angebracht. Diese informiert unter anderem darüber, wann der Akku des Case voll aufgeladen ist.
Das Ladecase wird ganz einfach an der Vorderseite aufgeklappt. Hierfür hat Urbanista an der Front eine Öffnungsmulde zum besseren Greifen angebracht. Ist das Case, welches sich knapp über 90° öffnen lässt offen, sieht man hier im Zentrum dasselbe Urbanista-Logo, wie auf den Kopfhörern. Direkt daneben sind die beiden Aussparungen, in welchen die beiden In-Ears zum Aufladen bzw. aufbewahren eingesetzt werden. Legt man die In-Ears in den jeweiligen Platz ein, werden diese durch Magnete automatisch an den richtigen Platz gezogen. Dadurch wird gewährleistet, dass die beiden Kontakte im Case, mit den Kontaktflächen am In-Ear übereinstimmen.
(Design: 3 von 5 Punkten)
Verarbeitung
Mit der Verarbeitung der Urbanista Stockholm bin ich leider weniger zufrieden. Dies liegt weniger an der Materialwahl, schließlich setzten hier viele anderen Hersteller auch auf Kunststoff, sondern an dessen Verarbeitung. Dieser Kunststoff ist zwar ausgesprochen leicht, sodass selbst die Ohrhörer mit einem Gewicht von je 3,5 Gramm kaum zu spüren sind. Doch das vermittelt mir persönlich einen eher „billigen“ Eindruck.
Zudem stören mich persönlich die unschönen Übergänge am Gehäuse, dies sollte bei einem Kopfhörer nicht sein. Hier sind kantige Übergänge einfach ein No-Go und daher für mich nicht akzeptabel. Ebenso etwas enttäuschend ist es auch, dass der Hersteller noch auf Micro-USB setzt. Daher hätte ich mir hier natürlich einen modernen und aktuellen USB-Typ-C Anschluss gewünscht. Betrachte ich jedoch die True-Wireless Ohrhörer vieler anderen Hersteller, die ich bereits getestet habe, dann fällt auf, dass hier einige andere Hersteller ebenfalls noch schlafen und sich nicht wirklich um einen aktuellen Anschluss kümmern.
(Verarbeitung: 2 von 5 Punkten)
TEIL 2
bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung
Art
True-Wireless In-Ear Kopfhörer
Kategorie
Bluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.0)
Farbe
Schwarz, weitere Farben: Olive, Grün, Fluffy Cloud (weiß) und Rose Gold
Akku
integriert, Lithium-Polymer-Akku Akku Ohrhörer: 3,5 h Akku Ladecase: 10,5 h Gesamt somit: 14 h
Gewicht
45 g (Ohrhörer und Ladebox) 7 g (beide Ohrhörer) 38 g (Ladebox)
Material
Kunststoff (Ohrhörer und Ladecase)
Lautsprechertyp
Dynamische Treiber mit einer Größe von 10 mm (links und rechts)
Das Einsetzen der Urbanista Stockholm gestaltet sich als sehr einfach. Meiner Meinung nach schon zu einfach, sodass ich nach dem Einsetzen immer das Gefühl habe, dass ich jederzeit einen der In-Ears verlieren könnte.
Dies liegt daran, dass diese relativ locker in den Ohren halten, was den fehlenden Silikon-Aufsätzen zu Schulden ist. Urbanista liefert hier nämlich keine mit, sondern setzt wie auch Apple bei den normalen AirPods auf ein „universales“ Gehäuse. Persönlich muss ich jedoch sagen, dass ich die Apple Kopfhörer kenne, da ich diese früher immer genutzt habe. Diese sind jedoch keinesfalls mit diesen von Urbanista zu vergleichen. Die Urbanista sitzen zwar luftiger, doch dies gefällt mir keineswegs. Zudem fehlt es mir hier absolut an der Reduzierung der Umgebungsgeräusche. Somit gelangen die Geräusche auf der Straße fast ohne Umwege ins Ohr und stören sehr den Musikgenuss. Für den Sport würde ich die Ohrhörer ebenfalls nicht empfehlen, da diese nicht sicher genug halten.
(Tragekomfort: 2,5 von 5 Punkten)
Bedienung
Kommen wir zu Bedienung, welche wie ich bereits angedeutet habe, per Touch-Bedienfeld erfolgt. Dafür befindet sich an jedem der beiden In-Ears unter dem kleinen Urbanista Logo das entsprechend Feld. Je nachdem welche Seite, wie häufig und wie lang man dieses betätigt, werden hierbei verschiedene Befehle ausführt.
Zuvor möchte ich erklären, wie man die Urbanista Stockholm einschaltet. Dazu nimmt die Ohrhörer einfach aus dem Case und sobald man diese ausgebraucht hat, legt man diese einfach wieder in das Case zurück. Dadurch schalten die Kopfhörer sich automatisch ein bzw. aus. Drückt man das Logo des linken Ohrhörers 2-mal hintereinander, wird die Musik pausiert oder gestartet. Das Berühren des Logos auf der rechten Seite erhöht die Musiklautstärke, möchte man die Musik wiederum leiser stellen, genügt es kurz, die linke Seite anzutippen. Um zum nächsten Titel zu springen muss man das Touch-Feld am rechten In-Ear 2 Sekunden halten. Dasselbe auf der linken Seite führt einen zurück zum Titel davor.
Mit den Urbanista Stockholm kann man natürlich auch auf eingehende Telefonanrufe reagieren und auf den Sprachassistenten zugreifen. Um Letzteres zu aktivieren, genügt es, das Touch-Bedienfeld (Logo) zweimal zu berühren. Anschließend ist der auf dem Smartphone integrierte Sprachassistent einsatzbereit und nimmt eure Frage über das Mikrofon in den Kopfhörern entgegen.
Wie bereits angedeutet, kann man mit den Urbanista Stockholm auch eingehen Anrufe annehmen oder ablehnen. Zum Annehmen genügt es bei einem eingehenden Anruf, auf einer der beiden Seite zweimal auf das Logo zu tippen. Ein Berühren und zweisekündiges Halten wiederum führt dazu, dass der Anruf abgelehnt wird und nach dem Gespräch kann man zum Auflegen ebenfalls eines der beiden Logos zweimal antippen.
Soweit kann man über die Urbanista Stockholm alle wichtigen Befehle direkt über die Touch-Bedienung ausführen. Doch gerade am Anfang musste ich häufig überlegen, welche Seite ich nun, für welche Funktion, wie oft bzw. wie lange berühren muss. Daher kommt es gerade am Anfang, wenn man die Kopfhörer neu hat, sehr häufig zu Fehlern bei der Bedienung.
(Bedienung: 3 von 5 Punkten)
Klang
Urbanista verspricht mit den True Wireless In-Ear Kopfhörern „Stockholm“ die Crème de la Crème der kabellosen Ohrhörer. Diese Aussage kann sich nach meinem Test jedoch auf keinen Fall auf den Klang beziehen.
Zwar verbaut Urbanista im Stockholm an jeder Seite einen 10 mm großen Treiber, doch dieser bietet ein unerwartetes Klangbild. Kurz gesagt, ich bin hier total enttäuscht. Trotz den große Treibern erreichen die Urbanista Stockholm keinen Druck, um einen Bass zu erzeugen. Egal wie ich die Ohrhörer ins Ohr eingesetzt habe, oder diese sogar teilweise ins Ohr gedrückt habe, hat sich nichts verändert. Der Bass ist absolut mager und bietet keinerlei Fundament, was total ärgerlich ist. Persönlich bin ich kein Fan von bassbetonten Kopfhörern, doch ein gewisser Tiefgang und ein sattes Bassfundament sollten dennoch gegeben sein. Doch beides fehlt hier und führt für mich dazu, dass Musikhören mit den Urbanista Stockholm keinerlei Spaß macht. Hier sind z. B. selbst die kabelgebundenen Kopfhörer die Apple oder auch andere Hersteller mitliefern um einiges besser.
Daher klingt der Urbanista Stockholm einfach zu schrill und vor allem die Höhen, dominieren die Mitten und die sowieso nicht vorhandenen Tiefen. Die maximale Lautstärke ist an einem stillen Ort zwar ok, doch da es hier weder eine Geräusche-Isolierung, noch Silikon-Ohrtips für ein Abdichten der Umgebungsgeräusche gibt, wird es an lauten Orten unmöglich die Musik zu genießen.
Die Sprachverständlichkeit der beiden Mikrofone ist ebenfalls eher als bescheiden einzustufen. Das liegt daran, dass das Mikrofon quasi am Ohr sitzt und nicht in der Nähe des Mundes. Daher kann der/die Gesprächspartner/in einen zwar in einer ruhigen Umgebung wie z. B. daheim gut verstehen, doch dennoch kommt die Stimme beim Gesprächspartner etwas dumpf an. In lauteren Umgebungen, also unterwegs im Freien, kann das verbaute Mikrofon ebenfalls nicht überzeugen, da es kaum die eigene Sprache von den Umgebungsgeräuschen, wie z. B. einem vorbeifahrenden Auto trennen kann.
Bei der Latenz wiederum schneiden die Urbanista Stockholm sehr gut ab. Dies muss an dem neueren Bluetooth 5.0 Chip liegen. Dieser sorgt dafür, dass die Verzögerung zwischen Ton und Bild beim ansehen von YouTube Videos usw. sehr gering ist.
(Klang: 2 von 5 Punkten)
Austattung
Akku & Ladecase
Die Energieversorgung der Urbanista Stockholm erfolgt jeweils über einen kleinen 30 mAh Lithium-Ionen-Akku. Dadurch soll laut Urbanista eine Akkulaufzeit von bis zu 3,5 Stunden ohne aufladen möglich sein. Sobald der Akku in den In-Ears leer ist, können diese jederzeit in dem mitgelieferten Transportcase aufgeladen werden. Diese ermöglicht mit insgesamt 300 mAh eine gesamte Akkulaufzeit von bis zu 14 Stunden.
Die Laufzeit ohne aufladen von 3,5 Stunden, ist natürlich definitiv kein Spitzenwert, hier hatte ich bereits Modelle mit bis zu 9 Stunden im Test. Da die meisten In-Ears jedoch nach dem Gebrauch sowieso direkt in das Ladecase wandern, ist dies für diejenigen die sowieso nicht mehr als 2 oder 3 Stunden am Stück Musikhören nicht weiter schlimm. Für alle anderen, jedoch ist es ratsam, sowieso auf ein anderes Modell zurückzugreifen. In meinem Test kam ich nicht ganz auf die 3,5 Stunden, sondern eher auf knapp 3 Stunden. Dieser Wert variiert jedoch auch hier sehr danach, wie laut ihr persönlich Musik hört.
Sobald der Akku der In-Ears leer ist, kann man diesen bis zu 3-mal wieder voll aufladen. Für einen kompletten Ladevorgang von 0 auf 100 % benötigt das Ladecase knapp 1,5 Stunden.
Bluetooth & Signalqualität
Bei der kabellosen Verbindung setzt Urbanista auf den neueren Bluetooth-Standard Version 5.0. Dieser ermöglichte bei meinem Test eine stabile Verbindung sowohl zu iOS-, als auch Android-Geräten. Die Verbindung zwischen Smartphone und In-Ears erfolgt automatisch bei der Entnahme aus dem Ladecase. Sobald man die beiden Ohrhörer aus dem Transportcase nimmt, befinden diese sich automatisch im Pairing-Modus und können daher wie bei Bluetooth-Kopfhörer üblich, direkt über die Einstellungen mit dem Smartphone verbunden werden.
Leider können die Urbanista Stockholm nur mit einem Gerät auf einmal verbunden werden. Nutz ihr z. B. zweierlei Geräte, mit denen ihr gerne über diese Kopfhörer Musikhören wollt, geht dies leider nicht so einfach. Dazu müssen diese nämlich jedes Mal entkoppelt werden. Wofür das Ladecase voll aufgeladen sein muss und die beiden Ohrhörer im Case eingelegt werden müssen. Anschließend muss man das Logo an beiden Ohrhörern für 10 Sekunden gedrückt halten. Ist dies getan, kann man die In-Ears erneut koppeln. Das ist einfach viel zu umständlich und daher sind die Urbanista Stockholm dafür keineswegs empfehlenswert.
Im Praxistest bieten die Urbanista Stockholm eine stabile Reichweite von bis zu 24 Metern im Freien, ohne Hindernisse. Im Haus wiederum hängt die Reichweite von euren Wänden und Decken ab. Schließlich reduzieren massive dicke Wände und Decken die Reichweite des Funksignals deutlich mehr, als z. B. dünnere. Daher kann man hier grob gesagt von einer Indoor-Reichweite von ca. 10 Metern reden.
(Ausstattung: 3 von 5 Punkten)
TEIL 3
bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung
Beschreibung
Urbanista redet bei dem True Wireless Kopfhörer-Modell: Stockholm, von der Crème de la Crème unter den kabellosen Ohrhörer. Doch dieser Aussage, kann ich hier absolut nicht zustimmen.
Hierfür schneiden die True Wireless Kopfhörer von der Akkulaufzeit, dem Tragekomfort und dem Klang zu schlecht ab. Wenn der Klang beim Bass besser abschneiden würde, könnte ich zwar von der etwas kürzeren Akkulaufzeit absehen. Doch so kann ich es nicht wirklich glauben, dass die Entwickler der Kopfhörer den In-Ear Kopfhörer selbst probegehört haben. Von einem gut abgestimmten Klangbild kann man hier nämlich definitiv nicht reden, dies ist zu höhenlästig.
Preis/Leistung
Die UVP des True Wireless In-Ear Kopfhörer Stockholm hat Urbanista mit 89€ festgesetzt. Online sind diese jedoch inzwischen teilweise für knapp 66€ inkl. Versand erhältlich.
Dies ist zwar soweit ein interessanter Preis, doch glaubt mir, der geforderte Preis ist für die gebotene Leistung nicht gerechtfertigt. Hier bekommt man bei anderen Herstellern für zum Teil weniger Geld ein klanglich und vom Tragekomfort deutlich besseres Produkt.
Die Kopfhörer sind zwar kein totaler Müll, doch mich persönlich konnten diese weder von der Verarbeitung, noch dem Tragekomfort überzeugen. Preislich gesehen könnte ich hier zwar noch drüber wegsehen, aber da diese beim Klang zu den aktuell schlechtesten Kopfhörer gehören, die ich bisher genutzt habe, rate ich hier vom Kauf definitiv ab.
Mit dem neuen JBL Flip 5 hat JBL die neuste Generation des sehr beliebten und robusten, mobilen Lautsprecher vorgestellt. Optisch hat man diesen nur minimal verändert, dieser ist nämlich aufgrund des deutlich größeren Akkus etwas größer geworden, bietet zugleich aber auch mehr Gesamtleistung. Zudem wird dieser nun über einen modernen USB-Typ-C Lade-Anschluss aufgeladen, der zudem nicht mehr wie der alte Anschluss mit einer Gummiabdeckung versehen wurde. Klanglich legt JBL auch noch einmal eine Schippe drauf, sodass der neue Flip 5 noch etwas kräftiger klingt.
Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung
Verpackung
Die bisherigen Modelle des JBL Flip habe ich bisher leider nicht getestet. Doch Aufgrund dessen, dass ich den Vorgänger inkl. Verpackung bei einem Kollegen gesehen habe, kann ich definitiv von einer größeren Änderung der Verpackung reden. Diese Veränderung verbirgt sich im Inneren, doch wie immer, kommen wir zuerst zum äußeren Erscheinungsbild des neue JBL 5, bzw. dessen Verpackung.
JBL liefert den neuen Flip 5 in der bisher gewohnten zylindrischen Verpackung aus, welche rundum mit Bildern und Texten bedruckt wurde. Die Farben orange und schwarz dürfen bei einem JBL Produkt nicht fehlen und findet man daher auch hier wieder. Zum einen ist die Oberseite, an der sich die Aufhängelasche befindet, in orange gehalten. Der Boden wiederum, an dem unter anderem einiges zum Unternehmen, dem Lieferumfang und die Seriennummer verraten wird, ist schwarz. Die restlichen größeren Seiten bis auf die weiße Vorderseite, hat JBL hier unterschiedlich gefärbt, sodass diese bei meinem roten Gerät rot sind, aber bei einem schwarze z.B, Schwarz usw. Dadurch erkennt man eigentlich egal, ob die Verpackung im Laden steht oder hängt, welche Farbe der Lautsprecher darin hat, nämlich dieselbe wie die Seitenflächen.
Auf der großen weißen Seite der Verpackung, bei der es sich sozusagen um die Vorderseite handelt, prangen die üblichen Namen bzw. Bezeichnungen. Zu diesen zählen der Name des Unternehmen JBL, sowie der Produktname FLIP 5. Außerdem darf wie für JBL üblich hier eine Abbildung der Flip 5 nicht fehlen, somit hat man diesen so dargestellt, dass dieser gerade ins Wasser eintaucht. Damit möchte der Hersteller gleich zeigen, dass diesem der Kontakt mit Wasser nichts ausmacht, da dieser wasserdicht gefertigt wurde. Zu guter Letzt prangt unten links noch das Bluetooth-Logo und rechts gibt JBL an, dass die Akkulaufzeit für bis zu 12 Stunden Musikwiedergabe ausreichen soll.
An der linken Seite prangt der seit 2017 verwendete Slogan „Dare to Listen“, welcher seither bei jedem Produkt auf einer der Verpackungsseiten prangt. Betrachtet man im Uhrzeigersinn die nächste Seite, wird hier ein Teil der Rückseite des JBL Flip 5 gezeigt, zusammen mit drei der wichtigsten Merkmale des neuen Flip 5. Zu guter Letzt geht man auf der letzten Seite noch auf die neue JBL Partyboost-Funktion ein, welche es ermöglicht, die Lautsprecher miteinander zu verbinden (bis zu 100 Stück) oder zwei davon im Stereo-Modus zu nutzen.
Geöffnet wird die Verpackung an der kleinen Öffnungslasche an der Unterseite. Bevor man dies jedoch macht, sollte man z. B. mit einem Messer die beiden Klebestreifen durchtrennen. Anschließend kann man den Innenteil der Verpackung entnehmen, wobei schon der erste große Unterschied zu den Vorgänger-Geräten sichtbar wird. Statt diesen wie bisher „lose“ in die Verpackung einzulegen, hat JBL den Flip 5 in eine eng anliegende aber sehr stabile Styropor-Schachtel eingelegt. Diese könnte man quasi, als Transportbox nutzt, da diese beim geschlossenen Zustand bombenfest geschlossen hält und beim Öffnen wie eine richtige Box aufgeklappt wird. In einer weiteren, länglichen dünnen schwarzen Verpackung, welche mit zahlreichen hochglänzenden Elementen verziert wurde, befinden sich nicht nur die üblichen Kurzanleitungen, Warnhinweise usw., sondern auch das neue USB-Typ-C Ladekabel. Dieses Ladekabel kann man praktischerweise zusammen mit dem Flip 5 im „Styropor-Case“ verstauen. Somit kann man, sofern man mit den äußeren Beschädigungen die eventuell entstehen können, klar kommt, dies sicherlich als solches zweckentfremden.
(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)
Design
Auf dem ersten Blick könnte man zwar meinen, dass sich vom JBL Flip 4 zum nun neuen JBL Flip 5 beim äußeren Design nichts verändert hat. Doch beim genauen Hinsehen sind hier dennoch einige Veränderungen in Form von weiteren Verbesserungen gegenüber den Vorgängergenerationen erkennbar.
Doch der Reihe nach. Der Flip 5 ist weiterhin in der typischen Röhrenform (Zylinderform) aufgebaut, welche von einer festen Stoffgeflecht Ummantelung umhüllt ist. Dieser Stoff findet gerade bei mobilen Lautsprechern, die robust und wasserdicht gefertigt wurden, immer mehr an Beliebtheit.
Dieser Stoff besitzt dabei bis auf das Camouflage-Modell dieselbe Farbe, wie man den Lautsprecher gewählt hat. Insgesamt stehen hier stolze 11 Farben zur Auswahl, sodass hier eigentlich sämtliche Farbwünsche abgedeckt werden. Der neue JBL FLip 5 ist aufgrund einiger Verbesserungen die im Inneren stattgefunden haben sowohl im Durchmesser, als auch in der Länge etwas gewachsen. Was dafür aber der genauere Grund war, verrate ich euch noch später im Verlaufe des Testberichts. Die neuen Maße des Flip 5 sind somit: 181 x 69 x 74 mm, beim Vorgänger waren es hingegen 175 x 68 x 70 mm. Einige unter euch werden sich nun vermutlich fragen, warum ich hier kein Durchmesser angeben, sondern zwei unterschiedliche Maße. Dies liegt daran, dass an dem gummierten Bereich, an welchem die Anschlüsse und ein Teil der Bedienelemente untergebracht sind, der Durchmesser die besagten 5 mm dicker ist. Die größere Größe hat zusammen mit den neuen Innenleben natürlich auch Einfluss auf das Gewicht des mobilen Lautsprechers, so ist dieser mit 540 Gramm knapp 25 Gramm schwerer geworden.
Der runde Teil des Gehäuses ist fast komplett mit dem festen Gewebestoff umhüllt. Lediglich an den seitlichen Öffnungen der Röhre, wo die beweglichen Passivmembranen untergebracht sind, wurden genauso wie der knapp 28 mm breite Bereich an der Rückseite mit einem festen Kunststoff versehen. An den Seiten steht der Kunststoff knapp 1 cm vor, sodass zum einen die Passivmembrane Geschütz sind und zudem klanglich nicht zu sehr beeinflusst werden, falls man den JBL Flip 5 im Hochformat aufstellt.
Die bereits von den Vorgänger bekannte Transportschlaufe hat weiterhin den Einzug erhalten und befindet sich erneut an der Rückseite. Diese ist soweit sehr praktisch und wird, wie ich es, selbst wenn ich in der Stadt unterwegs bin, sehe oft genutzt. Schließlich kann man dadurch den JBL Flip 5, aber auch denn Vorgänger-Modellen bequem an einem Rucksack oder den Fahrradlenker befestigen.
Unterhalb dieser Schlaufe hat JBL den Name „FLIP 5“ etwas tiefer in den Kunststoff eingelassen, sodass man als Laie lediglich daran erkennt, welche Version des mobilen Speaker man hier in den Händen hält. Danach folgen einige Änderungen der Bedienelemente, welche mir persönlich so aber auch besser gefallen. In einem Rahmen der im aktivierten Partyboost-Modus aufleuchtet, befinden sich die Power- und Bluetooth-Taste. Beide Knöpfe haben hier einen sehr angenehmen Druckpunkt und sind zudem vertieft eingelassen, sowie beleuchtet. Wenige Zentimeter daneben hat es ebenfalls eine Designänderung gegeben, die bisher bekannten 5 einzelnen LED-Punkte, welche einem den Akkustand anzeigen, sind einem länglichen Lichtbalken gewichen. Dieser sitzt direkt neben dem neuen USB-TYP-C Anschluss, welcher aufgrund des gestrichenen Klinken-Eingang nicht mehr mit einer zusätzlichen Gummi-Abdeckung verschlossen werden muss.
Gegenüber des eben Beschriebenen gummierten Bereich, sitzt im Gewebestoff ein metallisches JBL Logo, was zugleich das einzige Element ist, welches auf das Unternehmen hindeutet. Doch die Flip-Generation sollte inzwischen bei vielen Leuten bekannt sein und wenn man einen farbigen Speaker sieht, kann man sich schon fast denken, dass es ein JBL Flip Gerät ist.
Am Flip 5 selbst gibt es natürlich auch die wichtigsten Bedienelemente, welche man zur Musiksteuerung benötigt. Diese eigentlich versteckten Knöpfe unter dem Stoff, sind in Form von verschieden Kunststoff-Symbolen erkenntlich gemacht. Zu diesen Köpfen gehört selbstverständlich die Play/Pause-Taste und ebenso ein „+“ und „-“ Lautstärke-Knopf. Beim vierten Symbol handelt es sich um den neuen Partyboost-Modus, welches nun anstelle des beliebten Connect+ weichen musste. Das dies auch Nachteile mit sich bringt und welche dies sind, erkläre ich euch im weiteren Verlauf des Testberichtes.
(Design: 4 von 5 Punkten)
Verarbeitung
Die Verarbeitung des mobilen Bluetooth Lautsprecher aus dem Hause JBL, ist wie bei den bisherigen Flip-Generationen sehr gut. Dank der IPX7-Zertifizierung kann dieser nämlich problemlos bei Regen im Freien genutzt werden oder sogar mit ins Wasser am Pool genommen werden. IPX7 bedeutet nämlich wasserdicht für bis zu 30 Minuten bei einer Tiefe von max. 1 Meter.
Der Gewebestoff ist fest mit einer Schale verklebt und am Gehäuse an mehreren Stellen geklipst. Somit lässt sich dieser Stoff nicht wie bei einigen anderen Herstellern hin und her bewegen. Bemängeln kann ich bei Flip 5 lediglich das Ein- und Ausschaltverhalten. Der Lautsprecher geht nämlich direkt beim Betätigen der Power-Taste an bzw. aus. Daher kann es trotz vertiefter Position des Knopfes im unglücklichsten Fall dazu kommen, dass der Flip 5 ungewollt im Rucksack aktiviert wird. Dann wundert man sich, warum auf einmal der Ton so laut im Rucksack wiedergeben wird. Dafür braucht es aber einen großen Zufall, was nur sehr selten vorkommen wird. Dennoch hätte man dieses Problem zu Sicherheit, durch das gedrückt halten der Power-Taste von zwei oder drei Sekunden eventuell umgehen können.
(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)
TEIL 2
bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung
Lautsprechertyp
mobiler Bluetooth Lautsprecher
Treiber
je links und rechts ein kleiner Passivmembran (für Bass zuständig) und ein unter dem Soff versteckte Breitband-Lautsprecher
Konnektivität
Bluetooth-Version 4.2. Reichweite: selbst gemessen bis zu knapp 28 m, PartyBoost-fähig
Akku
Akku: 4.800 mAh Wiedergabezeit: Bis zu 12 Stunden Ladezeit: Bis zu 2,5 Stunden
Kommen wir nun kurz zur Bedienung des neuen Flip 5. Wie bereits erwähnt, befinden sich hierfür die Tasten vier Stück an der Zahl, an der Vorderseite am Stoffgewebe. Über die beiden Tasten „+ und – kann man logischerweise die Lautstärke direkt am Flip 5 erhöhen bzw. absenken. Bei einer Bluetooth-Verbindung mit dem Smartphone, kann man dies jedoch jederzeit auch direkt über die Lautstärke-Tasten am Smartphone regeln. Die Taste rechts davon ist die Play-/Pause-Taste, welche beim betätigen die Musik stoppt und bei erneuten Drücken weiterlaufen lässt. Drückt man dieselbe Taste zweimal hintereinander, springt man zum nächsten Lied in der Wiedergabeliste.
Zurückspringen geht hier leider nicht, daher muss man dies über das Smartphone machen. Hier hätte ich mir gewünscht, dass z. B. man durch 3-maliges Betätigen der Play-Taste einen Track zurückspringt. Die letzte Taste ganz Links aktiviert den PartyBoost-Modus. Über diesen kann man entweder zwei Flip 5 zu einem Stereo-Paar koppeln und den Linken und Rechten Ton getrennt wiedergeben oder bis zu 99 weitere Flip 5 miteinander koppeln.
Schade ist hier, dass man den neuen Flip 5 durch diesen neuen Modus nicht mehr mit den alten Modellen, die mit Connect+ daher kommen, koppeln kann. Daher ist es für Besitzer von mehreren Lautsprechern mit Connect+ weniger sinnvoll, ein Upgrade zum neuen Flip 5 zu machen.
(Bedienung: 4 von 5 Punkten)
Klang
Nun zum wichtigsten Thema eines Lautsprechers, dem Klang. An diesem hat JBL ebenfalls etwas geschraubt, sodass hier nun statt 16W RMS, beim Flip 5 20W RMS geliefert werden. Ebenfalls gibt es leichte Veränderungen beim maximalen Frequenzbereich, hier soll der neue JBL Flip 5 nun mit 65Hz noch etwas tiefer agieren können, als die Vorgängermodelle. Die maximale Frequenz nach oben, bei 20 kHz bleibt jedoch weiterhin bestehen. Somit ist der Klang eine der beiden großen Änderungen, welche JBL im Inneren gemacht hat und zudem unter anderem für die neue Größe verantwortlich ist. Wohingegen beim alten JBL Flip 4 noch zwei einzelne Treiber mit je 8 Watt zum Einsatz kamen, ist es nun beim neue JBL Flip 5 ein etwas größerer Breitbandlautsprecher.
Dieser Lautsprecher sitzt zwar im Gehäuse nicht mittig, doch beim allgemeinen Musikhören, stellt man dies soweit keinesfalls fest. Lediglich als ich die Musik etwas leiser gedreht habe und mit dem Ohr hören wollte, wo die Treiber bzw. in diesem Fall der einzelne Treiber verbaut ist, konnte ich dies feststellen. Der Abstrahlwinkel des Klangs geht zwar logischerweise am meisten nach vorne, also in die Richtung, wie der Treiber verbaut ist (neben dem JBL Logo). Dennoch nimmt man den Sound rundum gut wahr, auch wenn hier natürlich nicht mehr so dynamisch.
Der verbaute Breitbandlautsprecher an der Front, wird aktiv angetrieben, sprich dieser wird mit Strom versorgt und dadurch in Bewegung versetzt. Bei den beiden seitlichen Passivmembran ist diese wiederum anders. Diese Passivmembrane werden, wie der Namen schon vermuten lässt passiv angetrieben. Dies bedeutet, dass diese sich ohne externe Stromversorgung bewegen und durch das geschlossene Gehäuse und den Bewegungen des aktiven Treiber mit in Schwingungen gesetzt werden. Passivmembrane werden sehr häufig und gerne bei mobilen Lautsprechern eingesetzt, da diese zu einer wärmeren, verstärken Klangabstimmung führen und zudem für einen tieferen Bass sorgen.
Schon beim Anschalten des neuen JBL Flip 5 klingt der typische Ton, der dabei wiedergegeben wird voller und eindringlicher. Nicht zu vernachlässigen ist beim Klang die Positionierung des Lautsprechers, doch da hat JBL dafür gesorgt, dass man hier nicht viel falsch machen kann. Legt man den JBl Flip 5 nämlich flach auf das runde Gehäuse auf, dreht sich dieser durch den inneren Schwerpunkt und den gummierten Rand automatisch in die richtige Position. Egal, ob dieser mit dem JBL Logo auf dem Kopf, oder normal aufgelegt wird. Auch hochkant aufgestellt macht das Klangbild eine gute Figur und wird nur minimal beeinflusst. Hier sorgt nämlich der Bumper rund um den Passivmembran für genug Freigang, sodass dieser ausreichend schwingen kann und der erzeugte Ton, weitestgehend frei entweichen kann.
Klanglich hat JBL hier noch mal eine gute Schippe draufgelegt. Der neue JBL Flip 5 klingt, wie man schon an den technischen Daten erahnen kann noch kräftiger. Klar kann man hier keine klanglichen Wunder erwarten, denn zum einen ist das Gehäuse hier weiterhin sehr kompakt und es kommt schließlich nur ein größerer Treiber mit zwei Passivmembrane zum Einsatz. Dennoch ist es für mich erstaunlich, was JBL hier alles heraus kitzeln konnte. Der Flip 5 klingt in den Mitten und Höhen sehr gut, sodass der Breitbandlautsprecher hier seinen Job ordentlich erledigt. Der Tiefton geht hierbei jedoch etwas unter, da hier kein separater Treiber aktiv angesteuert wird, sondern lediglich die beiden Passivmembrane in Schwingungen gesetzt werden. In normaler Lautstärke bis etwas 80- 85 %, kann mich das Set-up, so jedoch aufgrund der Kompaktheit und dem Preis dennoch sehr zufriedenstellen. Schließlich kann auch JBL hier definitiv nicht zaubern oder gar die Physik austricksen. Ist das Gehäuse eines Lautsprechers klein, kann man eben keine Wunder im Klang erwarten, da es einfach an Volumen für den Bass usw. fehlt. Bei sehr hohem Pegel jedoch, also ca. ab 90 bis 100 % funktioniert das Set-up mit den Passivmembranen weniger gut. Dies liegt daran, dass der aktive Part, stärker schwingt und somit die beiden Passiven ebenfalls nochmals deutlich mehr angesprochen werden. Dadurch kommt eine Verzerrung zustande, welche die Tiefen und Mitten etwas durcheinanderwirbelt und zugleich die Höhen etwas deutlicher in den Vordergrund rücken. Dieses Phänomen kommt jedoch nur bei maximaler Lautstärke zum Vorschein.
(Klang: 4 von 5 Punkten)
Koppeln und Reichweite
Beim neuen Flip 5 fällt die bisherige Möglichkeit, diesen via 3,5 mm Klinkenkabel mit Musik zu versorgt weg. Schließlich hat JBL diesen Anschluss bei der neuen Serie aus dem Konzept verbannt. Für manche mag dies vielleicht doof sein, doch ich persönlich hab den Klinkenanschluss, seid es Bluetooth gibt sowieso nicht mehr verwendet. Letzteres ist genau dies, was es nämlich beim neuen Flip 5, als einzige Verbindungsmöglichkeit gibt. Hierbei setzt JBL auf Bluetooth der Generation 4.2, welche jedoch auch hier weder einen AAC-/ noch aptX-Support bietet. Somit muss man nicht nur als iPhone-User, sonder auch als Android-Nutzer auf eine verlustfreiere Wiedergabe-Qualität verzichten.
Die Bluetooth-Kopplung mit dem Smartphone ist beim JBL Flip 5 sehr einfach. Direkt nach dem Auspacken und erstmaligen Einschalten, befindet dieser sich automatisch im Pairing-Modus. Danach kann dieser in den Einstellungen->Bluetooth gesucht werden und durch betätigen automatisch verbunden werden. Möchte man den Flip 5 wiederum mit einem neuen oder weiteren Gerät koppeln, dann genügt es, die Bluetooth-Taste an der Rückseite kurz zu drücken, worauf ein wiederholender Signalton ertönt. Anschließend kann man wie gehabt den Speaker in den Einstellungen am anderen Gerät suchen und verbinden.
Die maximale Reichweite der Bluetooth-Verbindung liegt beim JBL Flip 5 bei den üblichen 10 bis 12 Metern indoor. Im Freien wiederum ohne Hindernisse, war in meinem Test bei knapp 28 Metern Schluss. Je nach Hindernisse zwischen Zuspiel und Wiedergabegerät, variiert die Verbindung natürlich. Die Bluetooth-Verbindung war in meinem Testzeitraum immer sehr stabil, ohne Aussetzer oder Ähnlichem.
Den neuen JBL Flip 5 kann man wie bereits die Vorgänger mit weiteren Lautsprechern verbinden. Dadurch ist es möglich, bis zu 99 Stück oder auch nur zwei zur Stereo-Wiedergabe koppeln. Managen kann man diese Verbindung dann über die kostenfreie JBL Connect-App, welche sowohl für iOS, als auch Android im jeweiligen Store angeboten wird. Da ich jedoch nur einem Flip 5 im Test hatte, konnte ich hier nur einige Screenshots machen, mehr nicht.
Ein Nachteil hat der neue JBL Flip 5 jedoch mit seiner neuen Verbindungstechnologie. Hier setzt JBL nämlich auf die sogenannte Partyboost-Funktion und nicht mehr auf Connect+. Das Problem hierbei ist, dass diese beiden Technologien untereinander leider nicht kompatible sind. Daher kann man den neuen Flip 5, bisher nur mit anderen Flip 5 Lautsprechern verbinden. Eine Verbindung zu einem älteren JBL Flip 4 oder früher ist somit ausgeschlossen. Das solltet ihr beim Kauf der neuen Generation auf jeden Fall beachten, nicht das ihr euch dann wundert, warum der Flip nicht mit den anderen älteren Lautsprechern harmoniert.
(Koppeln und Reichweite: 4 von 5 Punkten)
Akku
Ein weiterer Grund, warum der neue JBL Flip 5 größer als seine Vorgänger wurde, ist der neue Akku. Dieser wurde von 3.000 mAh (Flip 4) auf 4.800 mAh erhöht. Daher bringt der Flip 5 auch etwas mehr Gewicht auf die Waage. Die bisherige Akkulaufzeit von 12 Stunden, bleibt jedoch unverändert. Diese konnte ich in meinem Test auch problemlos erreichen.
Zwar gibt es beim Flip 5 keine Schnellladefunktion trotz USB-Typ-C Lade-Anschluss, doch die Ladezeit konnte JBL hier dennoch etwas verkürzen. Bisher waren es knapp 3,5 Stunden, beim neuen Flip 5 dagegen sind es immerhin nur noch knapp 2,5 Stunden.
(Akku: 4 von 5 Punkten)
TEIL 3
bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung
Beschreibung
Mit dem neuen JBL Flip 5 hat JBL den beliebten mobilen Lautsprecher nicht komplett neu erfunden, sondern an den wichtigsten Punkten weiter optimiert bzw. verbessert. Wichtige Änderungen sind die Gestaltung einiger Bedien- und Anzeige-Elemente, sowie die neue USB-Typ-C Ladebuchse. Das nun keine Klinkenbuchse verbaut wurde, kann ich soweit absolut verkraften, schließlich nutze ich und einige unter euch diese sowieso sicherlich kaum noch.
Weiterhin ist der Flip 5 wie dessen Vorgängermodelle sehr robust aufgebaut, sodass diesem ein Sturz ebenso wenig anhaben kann, wie Wasser in Form von Tropfen oder sogar untertauchen. Klanglich setzt das Unternehmen auf ein größeres Gehäuse und einen anderen Treiber, welcher mich soweit mit einem noch kräftigeren Klang überzeugen konnte.
Preis/Leistung
Zum Marktstart des JBL Flip 5, hat JBL den Preis mit einer UVP von 129€ festgelegt. Doch dieser Preis ist so, wie ich das beobachtet habe schnell gesunken und somit ist der neue Flip 5 aktuell schon zum Teil je nach Farbe für knapp über 80 € erhältlich.
Für diesen Preis muss man meiner Meinung nach nicht lang überlegen, sofern man auf der suchen nach einem mobilen Lautsprecher mit einer kompakten Größe, geringen Gewicht und guten Klangbild ist. Bei diesen Bereich kann der Flip 5 im Gesamtpaket überzeugen und somit macht man hier eigentlich nichts falsch. Hat man jedoch ältere Flip Lautsprecher oder andere Modelle aus dem Hause JBL bei sich zuhause und plant den neuen Flip 5 mit diesen über Connect+ zu koppeln, denjenigen muss ich enttäuschen. Durch die neue Verbindungstechnologie PartyBoost, ist der neue Flip 5 nämlich nicht mit den alten Geräten kompatibel.
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