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Schlagwort: Audio

Teufel Real Blue

Lautsprecher Teufel GmbH wurde 1980 in Berlin von Peter Tschimmel gegründet. Teufel fertigt HiFi-Komponenten wie Kopfhörer und Lautsprecher. Bekannt ist die Firma als Hersteller kompletter Audiosystem-Komponenten, wie z. B. kompletten Heimkino-Systemen. Der eine oder andere von euch hat sich sicherlich schon einmal gefragt, warum kein Elektronikfachmarkt Teufel Produkte im Sortiment besitzt. Das liegt daran, dass Teufel Produkte im mittleren Preissegment einzuordnen sind. Um die günstigen Preise zu ermöglichen, bietet das Unternehmen ihre Produkte ausschließlich als Direktversender über den eigenen Online-Shop an.

Vor Kurzem habe ich mit dem Real Blue NC Teufels neustes Over-Ear Flaggschiff vorgestellt. Dieser kam zusammen mit zwei weiteren Kopfhörern auf den Markt. Heute möchte ich euch den etwas günstigeren Teufel Real Blue vorstellen, dieser ist ebenfalls wie der Real Blue NC klappbar, besitzt einen Touch-Oberfläche mit der die Musik gesteuert werden kann, ist jedoch ohne Noise-Cancelling ausgestattet. Ob der Teufel Real Blue im Test überzeugen konnte, das erfahrt ihr in diesem Testbericht.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung des Real Blue gleicht bis auf die Schriftzüge mit dem Namen des Kopfhörers der vom Real Blue NC. Im Lieferumfang wurde zudem der Flugzeugadapter entfernt, das Ladekabel und das Klinkenkabel sind jedoch wie beim Teufel Teufel Real Blue NC dabei.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Das Design des Real Blue ähnelt bis auf den Schieberegler an der linken Ohrmuschel und den schwarzen Luftauslässen dem des Real Blue NC. Die Bedienelemente sind an der rechten Ohrmuschel untergebrachten und durch die neue Touch-Oberfläche auf das wesentliche reduziert. Die Anordnung der Bedienelemente ist genau identisch zum Teufel Real Blue NC.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Bei der Verarbeitung konnte ich keine besonderen Mängel feststellen. Das Gehäuse wurde zwar wie beim Real Blue NC aus Kunststoff gefertigt, doch dafür ist der Kopfhörer angenehm leicht und wirkt dennoch sehr stabil und robust, sodass diesem auch ein etwas gröberer Umgang nicht viel anhaben kann.

Leider fühlt sich auch hier die Oberfläche am Bügel etwas billig an. Aber keine Angst, zerbrechen tut hier nichts, es ist einfach dünn gehalten und die leicht raue Oberfläche des Kunststoffes vermittelt mir persönlich keinen so angenehmen Eindruck. Dies ist bei teureren Teufel Real Blue NC ebenfalls der Fall.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtOver-Ear-Kopfhörer
KategorieKopfhörer mit Bluetooth
FarbeSchwarz/Grau
Gewicht 254 Gramm
MaterialHochflexibler Kunststoff
TreiberJeweils links und rechts ein 40-mm-Linear-HD-Treiber mit Neodym-Magneten
AkkulaufzeitAkkulaufzeit bis zu 30 Stunden im Bluetooth Betrieb
Frequenzbereich20 – 20.000 Hz
LieferumfangTeufel Real Blue Over-Ear-Kopfhörer
Transportetui mit Zubehörbeutel
Micro-USB-Ladekabel
3,5 mm Klinke-Kabel (1,3 m lang)
Technische Daten des Teufel Real Blue

Tragekomfort

Mit knapp 254 Gramm gehört der Teufel Real Blue zu den leichteren Over-Ear-Kopfhörern auf dem Markt. Die beiden mit Kunstleder bezogenen Ohrpolster sind angenehm weich und gut belüftet. Zudem sind diese angenehm groß, sodass diese die Ohren sehr gut umschließen und beim Tragen ein relativ luftiges Gefühl geben. Zu dem angenehmen Tragekomfort trägt auch das gut gepolsterte Kopfband bei, welches mich ebenfalls positiv überzeugen konnte.

Teufel gibt an, dass die weichen Ohrpolster aufgrund des geringen Auflagedruckes auch für Brillenträger geeignet sind. Dies ist jedoch abhängig von den Brillenbügeln und dem eigenen Empfinden. Daher werde Brillenträger unter Umständen nach längerer Zeit merken, dass der Kopfhörer trotz den weichen Polstern etwas stärker auf die Brillenbügel drückt. Dies ist jedoch ein typisches Merkmal von Over-Ear Kopfhörern.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Klang

Teufel gibt an, dass die Real Kopfhörer-Serie so abgestimmt ist, dass diese für jede Musikrichtung uneingeschränkt geeignet sind. Dem kann ich soweit auch zustimmen, denn beim Testhören unterschiedlicher Musikgenres wie Jazz, Hip-Hop, Rock, usw. entpuppte sich der Real Blue als klanglich universal einsetzbar.

Den Frequenzbereich gibt Teufel mit den Standardwerten 20 Hertz bis 20 Kilohertz an. Die beiden links und rechts verbauten 40-mm Treiber mit jeweils einem Neodym-Magnet sollen für eine minimale Verzerrung sorgen. Abgerundet wird das ganze mit einer sehr niedrigen Nennimpadanz von 16 Ohm. So viel zu den technischen Daten, doch wie wirkt sich das ganze auf den Klang aus?

Die Mitten sind sehr ausgewogenen und sorgen für eine natürliche Wiedergabe von Stimmen. Dasselbe gilt auch für die Höhen, welche sehr neutral und klar rüberkommen. Im Bassbereich ist der Teufel Real Blue etwas kräftiger abgestimmt, sodass er mit einem tiefen und satten Bass punkten kann. Die räumliche Darstellung beherrscht der Real Blue ebenfalls sehr gut.

Das Telefonieren mit dem Teufel Real Blue funktioniert ganz gut, jedoch klingt die eingebaute Freisprecheinheit etwas mittelmäßig. Bei Videos oder Filmen konnte ich keine Verzögerungen feststellen.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

Der Teufel Real Blue ist nicht wie der 60€ teurere Real Blue NC mit Noise-Cancelling ausgestattet. Dies ist auch der größte Unterschied der beiden Kopfhörern. Die Bluetooth-Reichweite, sowie die Akkulaufzeit sind sich sehr ähnlich, auch wenn hier der Teufel Real Blue dank der fehlenden Geräuscheunterdrückung etwas länger durchhalten mag. Auch hier gilt jedoch: Leider kann man den Akku nicht selbst wechseln.

TRANSPORTETUI

Der Teufel Real Blue kommt in dem typischen Teufel Transportetui daher. Dieses ist sehr gut verarbeiteten und bietet im inneren Platz für den Kopfhörer selbst und sogar für den Zubehör. Dieses Transportetui kennen wir bereits von dem Teufel Mute BT. In einem kleinen Beutel mit Reißverschluss, der per Klettverschluss an der Innenseite des Etuis befestigt werden kann, findet das mitgelieferte Micro-USB-Ladekabel und das Klinken-Kabel platz.

(Ausstattung: 4,5 von 5 Punkten)

Koppeln & Reichweite

Die Verbindung zwischen dem Teufel Real Blue Kopfhörer und dem Abspielgerät, in meinem Fall das Apple iPhone X erfolgt über Bluetooth. Es handelt sich dabei um Bluetooth 4.1. Mit der Reichweite von knapp 16 Metern erreicht der Kopfhörer mehr, als Teufel angibt. In den Räumlichkeiten war die Reichweite mit zwei Wänden aus Rigips auf ca. 13 Metern begrenzt. Im freien Feld sind bis zu 16 Metern kein Problem, was deutlich mehr Freiheit im Alltag bietet.

Der Kopfhörer kann mit maximal zwei Geräten gleichzeitig verbunden werden und ist in der Lage, die letzten 6 Geräte, mit denen er bereits gekoppelt war zu merken. Sobald ich die Kopfhörer angeschaltet habe, hat sich dieser mit meinem iPhone automatisch verbunden. Er kann sich übrigens mit iOS-, Android-, Blackberry-, Mac-, Linux-, Windows- und Windows-Phone Geräten koppeln.

(Koppeln & Reichweite: 4 von 5 Punkten)

Akku

Die Akkulaufzeit des Real Blue gibt Teufel mit 30+ Stunden an. Falls der Akku leer sein sollte, dauert es knapp 2 Stunden, bis dieser wieder voll aufgeladen ist.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Diese Werte spiegelten sich auch im Praxistest wieder. Auf dem Weg zur Arbeit hörte ich täglich knapp 1,5 Stunden Musik und dies über einen Zeitraum von knapp 3 Wochen. Danach hatte ich immer noch knapp 20 % Akku laut Anzeige am iPhone X. Die Lautstärke der Musik hatte ich dabei bei ungefähr 70 %. Somit kann ich zum Akku sagen, dass mich die Laufzeit absolut überzeugt hat.Mir ist jedoch aufgefallen, dass man, während der Real Blue aufgeladen wird, keine Musik wiedergeben kann. Da ich diesen aber im Normalfall nachts auflade, ist dies für mich kein Problem.

(Akku: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Teufel wirbt den Real Blue als der kabellose Bluetooth-Kopfhörer, der den besten Sound seiner Klasse liefert. Das Klangbild ist weitestgehend neutral abgestimmt, lediglich der Tiefbass ist etwas angehoben, dieser überspielt jedoch auf keinem Fall die anderen Frequenzbereiche. Die maximale Lautstärke ist übrigens mehr als ausreichend, sodass ich den Real Blue selten auf maximal Lautstärke stellte. Die Laufzeit über Bluetooth mit bis zu 30 Stunden, kann sich absolut sehen lassen.

Preis/Leistung

Teufel hat mit dem Real Blue einen sehr guten Over-Ear Kopfhörer auf den Markt gebracht. Dieser kann absolut überzeugen. Der Preis von 169,99€ (UVP), aktuell für 149,99€ im Angebot, ist für das gebotene Klangbild, dem Design und der Verarbeitung gerechtfertigt. Wer auf der Suche nach einem Kopfhörer ist, der einen natürlich Klang mit kräftigen tiefen Bass bietet und auf Noise-Cancelling verzichten kann, der ist beim Teufel Real Blue genau richtig.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://www.teufel.de

Audio-Technica ATH-SPORT70BT

Audio-Technica ist ein weltweit agierendes Unternehmen, dessen Hauptsitz sich in Machida einer Stadt in Präfektur Tokio, Japan befindet. Das Unternehmen wurde im Jahr 1962 von Hideo Matsushita in Tokio, Shinjuku-ku gegründet. 

Audio-Technica befasst sich mit der Entwicklung, der Vermarktung und dem Vertrieb von Audioausrüstung für verschiedenste Anwendungen. Ursprünglich bekannt für die Herstellung von Tonabnehmersystemen für Plattenspieler, fertigt Audio-Technica heute auch Mikrofone, Drahlossysteme, Mischer, einige Produkte für den Einsatz auf der Bühne, im Studio- und Heimbereich und auch Kopfhörer. 

Aus der letzten Kategorie möchte ich euch heute ein interessantes Produkt vorstellen, denn vor Kurzem hat Audio-Technica neue In-Ear Sportkopfhörer vorgestellt. Ich möchte euch darunter das neue Model den Audio-Technica ATH-SPORT70BT genauer vorstellen. Dabei handelt es sich um einen Bluetooth-In-Ear Kopfhörer, welcher mit einem 9mm Treiber ausgestattet ist und mit einer zusätzlichen Technologie mit dem Namen „Hear-through“, welche es ermöglicht, durch das Antippen des linken Ohrhörer sofort die Umgebungsgeräusche hörbar zu machen. 

Doch kann der ATH-SPORT70BT auch mit seinem Klang und weiterem überzeugen? Das verrate ich euch im folgendem Test! Ich habe mir für euch den neuen In-Ear Kopfhörer in der Farbe Schwarz mal genauer angeschaut.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung des Audio-Technica ATH-SPORT70BT ist überwiegend in Weiß gehalten. Der Deckel zum Aufklappen auf der Oberseite, der durch zwei Magneten verschlossen gehalten wird, gefällt mir sehr gut. Dieser wird von der rechten Seite hinweg, komplett nach links aufgeklappt. Direkt auf der Vorderseite ist ein Mann abgebildet, welcher den ATH-SPORT70BT trägt. Zudem sehen wir hier neben dem Logo des Unternehmens, den Namen der In-Ears, sowie einige besondere Funktionen, z. B. dass es sich um Sport-Kopfhörer handelt, diese nach IPX5 gegen Spritzwasser und Schweiß geschützt sind und in der Farbe schwarz sind. 

Auf der rechten Seite, welche ebenfalls mit aufgeklappt wird, ist erneut der Name des In-Ears zu lesen und zudem sind hier die Ohrhörer komplett dargestellt. Auf der gegenüberliegenden Seite sehen wir weitere wichtige Ausstattungsmerkmale, zu diesen zählen unter anderem, eine Laufzeit von bis zu 6 Stunden, die „Hear-through“ Technologie und die beiden verbauten 9 mm Treiber.

Die Rückseite zeigt uns neben den wichtigsten technischen Daten auch noch den Lieferumfang sowie eine kleine Erklärung zu der besonderen „Hear-through“ Funktion. Klappt man den Deckel auf, sieht man den In-Ear-Kopfhörer durch ein großes Sichtfenster. Auf der Innenseite des Deckels ist zudem noch einmal die Hand des Mannes von der Vorderseite zu sehen, wie diese einen der Ohrhörer in den Händen hält.

Entfernt man das Sichtfenster der Innenverpackung, findet man den Audio-Technica ATH-SPORT70BT an einem festen Platz in einem Kunststoff-Einsatz untergebracht. Hebt man den Einsatz samt In-Ear Ohrhörer an, befindet sich darunter noch eine Aufbewahrungstasche, in welcher der restliche Lieferumfang verstaut ist. Darin findet man ein micro-USB-Ladekabel und die verschiedenen Ohrtips. Unter der Tasche ist noch eine kleine Bedienungsanleitung und weitere Broschüren beigefügt. Bei dem Lieferumfang an Silikon-Ohrtips stehen vier Größen, zur Auswahl: Die Größen XS, S, M und L, zudem liegt  ein paar COMPLY-Memoryschaum-Ohraufsätze in der Größe M bei.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Die ATH-SPORT70BT kommen in einem schlichten und modernen Design daher. Es handelt sich bei den Ohrhörern um eine kabellose Ausführung, bei der lediglich die beiden In-Ears mit einem 2 mm dicken Kabel verbunden sind. Zwischen dem Kabel befindet sich für sportliche Tätigkeiten eine praktische Kabelzusammenführung, womit das Kabel ganz einfach festgezogen werden kann, damit dieses nicht stört. 

Zwischen dem gummierten Kabel, welches die beiden Ohrhörer miteinander verbindet, befindet sich eine kleine 3-Tasten-Fernbedienung. Über diese kann man durch Längeres drücken der mittleren Taste die Ohrhörer Ein-/Ausschalten. Ebenfalls kann man die Musik mit dieser Taste nach dem Einschalten pausieren oder wieder weiterspielen. Mit den beiden + und – Tasten kann man nicht nur die Lautstärke verändern, sonder durch Zweimaliges drücken hintereinander der + oder – Taste einen Titel vor oder zurückspringen. Durch das zweimalige drücken der mittleren Taste wird der Sprachassistent auf dem Smartphone aktiviert, in meinem Fall Siri.

Am linken Ohrhörer befindet sich der Micro-USB-Ladeanschluss, ein Mikrofon, welches für Telefonate genutzt wird und auf der Oberseite ist eine kleine Status-LED untergebracht. Des Weiteren regiert die Oberfläche des linken Ohrhörer auf Berührungen, durch die man die Hear-through-Funktion de-/aktiveren kann. Der rechte Ohrhörer ist dagegen völlig frei von Bedienelementen, lediglich für die gerade erwähnte Hear-through-Funktion befinden sich an beiden Ohrhörern ein weiteres Mikrofon.

Die ATH-SPORT70BT können sowohl mit dem Kabel nach vorne zum vorderen Hals-Bereich getragen werden, aber auch ein verlegen um den Nacken ist problemlos möglich. Ich bevorzuge die Variante um den Nacken, da mir persönlich dies beim Sport besser gefällt. Die Kabellänge ist für beide Tragearten ausreichend, wobei ich festgestellt habe, das sich die Fernbedienung bei tragen um den Nacken etwas zu sehr seitlich vom Hals befindet, daher könnte das Kabel hierfür noch etwas länger sein. Das Design der Audio-Technica ATH-SPORT70BT gefällt mir ganz gut. Die Materialien harmonieren sehr gut miteinander und das schlichte Design gefällt mir ausgesprochen gut.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung und Materialwahl stellt mich beim Audio-Technica ATH-SPORT70BT  sehr zufrieden. Zwar wurde alles aus Kunststoff gefertigt, doch dies hat den Vorteil, dass die In-Ears insgesamt mit einem Gewicht von 28 g inklusive Ohrstöpsel angenehm leicht sind. Zudem sind diese dadurch nicht nur gegen Spritzwasser und Schweiß geschützt, sondern halten auch problemlos einen Sturz aus Kopfhöhe ohne Beschädigungen aus. Beim Lade-Anschluss hätte man zum aktuellen USB-C Anschluss greifen können und nicht zum alten Micro-USB-Anschluss, doch zum neuen USB-C greifen aktuell leider immer noch nicht viele Hersteller und wenn dann nur zu ihren Premium-Modellen. 

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

ArtIn-Ear-Ohrhörer
KategorieIn-Ear-Ohrhörer mit Hear-through-Fuktion und Bluetooth 4.1 ACC, SBC
Farbeschwarz (weitere Farben: Rotgold)
TrageartOhren-Bügel und Nackenkabel
Akkulaufzeitbis zu 6 Stunden
Gewicht26 Gramm
MaterialSpritzwasser- und Schweißresistenter Kunststoff
TönerJeweils links und rechts ein 9 mm-Membran
Frequenzbereich20 Hz – 20 kHz
Lieferumfang1x Audio-Technica ATH-Sport70BT
4 paar Silikon Ohrtips Passstücke (XS, S, M, L)
1 paar COMPLY-Memoryschaum-Ohraufsätze (Größe M)
Micro-USB-Ladekabel
Beschreibung
Transportetuid
Technische Daten des Audio-Technica ATH-SPORT70BT

Tragekomfort

Mit einem Gewicht von 26 g drücken die Kopfhörer nicht und halten dank den Ohrbügeln selbst bei sportlichen Aktivitäten hervorragend in den Ohren. Dank den 4 Paar mitgelieferten Ohrstöpsel in den Größen XS, S, M und L und dem zusätzlichen Paar aus Memoryschaum, können die Audio-Technica ATH-SPORT70BT perfekt an die eigenen Ohren angepasst werden. Zudem sorgt der flexible Bügel, welchen man sich hinter das Ohr klemmt für einen maximalen Halt bei jeder Bewegung. Dieser störte übrigens nicht, als ich die In-Ears zusammen mit einer Sonnenbrille getragen hatte.

Das Verbindungskabel ist ausreichend lang, kann mit der Kabelzusammenführung jedoch auch zusammengezogen werden. Man kann wie bereits erwähnt je nach Vorliebe das Kabel im Nacken oder am Hals tragen. Beim Telefonieren empfiehlt es sich eher, das Kabel am Hals zu tragen, da das Mikrofon sich so näher am Mund befindet. Zum Sport ist es angenehmer, das Kabel im Nacken zu haben, da es dort nicht stört.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Klang

Die Klangabstimmung des Audio-Technica ATH-SPORT70BT würde ich als warm bezeichnen. Die beiden verbauten 9 mm Treiber, welche Carbon beschichtet sind, geben einen guten und kräftigen Bass wieder. Davon profitieren vor allem Musik-Genres wie Hip-Hop, Pop und EDM (Elektronische Tanz Musik) die man gerade beim Sport sehr gerne zu Motivation hört. Leider geht diese erhöhte Bassbetonung zur Last der Mitten und der Höhen, denn diese gehen dadurch etwas verloren. Wer die Audio-Technica ATH-SPORT70BT zum Rock oder Klassik-Musik hören kaufen möchte, dem kann ich daher davon abraten, denn hierfür eigene sich die In-Ears weniger. 

Eine besondere Funktion des ATH-SPORT70BT ist die „Hear-through“-Technologie. Diese ermöglicht es wie bereits erwähnt, durch antippen des linken Ohrhörer das durchlasen der Umgebungsgeräusche. Bei hoher Lautstärke bringt dieses Feature logischerweise kaum etwas, aber bei leiserer Musikwiedergabe hört man die Stimmen um einen herum deutlich besser. Beim aktiveren dieser Technologie wird jedoch automatisch auch die maximale Lautstärke reduziert, tippt man den Ohrhörer wieder an, erhöht sich diese wieder. Das Klangbild bleibt jedoch unverändert.

Auch das Telefonieren, mit den Audio-Technica ATH-SPORT70BT funktionierte ohne Probleme. Bei Telefongesprächen wird das Mikrofon, am linken Ohrhörer genutzt. In mehrer Telefonaten mit den In-Ears in verschiedenen Umgebungen und Situationen, hat sich keiner meiner Gesprächspartner über Probleme beschwert. Beim Ansehen von Videos und Filmen konnte ich zudem keine Verzögerungen feststellen.

(Klang: 3,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akku

Beim Audio-Technica ATH-SPORT70BT wird eine Akkulaufzeit von bis zu 6 Stunden angegeben. Dies ist jetzt kein Spitzenwert, dürfte jedoch für die meisten Work-outs problemlos ausreichen. Die Laufzeit hängt verständlicherweise von der eingestellten Lautstärke ab. Ich kam bei meinem Test auf eine Laufzeit von knapp 6 Stunden, was dem angegeben Wert von Audio-Technica entspricht und daher in Ordnung ist. Leider ist wiederum die Ladezeit von fast 3 Stunden bei einer Laufzeit von 6 Stunden viel zu lange, das machen andere Anbieter besser. Ob dies sich jedoch Positiv auf die Akkulebensdauer auswirkt, kann ich nach dieser kurzen Testzeit noch nicht sagen.

Bluetooth

NFC für Android Smartphones ist leider nicht an Bord, daher muss man die Einrichtung der Bluetooth-Verbindung wie gewohnt über die Bluetooth-Einstellungen vornehmen. Dies ist jedoch sehr schnell erledigt und erfordert keine besonderen Kenntnisse. Beim ersten Einschalten befinden sich die Audio-Technica ATH-SPORT70BT automatisch im Paring-Modus. Ein schnelles Aufblinken der Status-LED bestätig, dass der ATH-SPORT70BT sich nun im Paring-Modus befindet. Nun nur noch in den Bluetooth-Einstellungen die In-Ears suchen und schon ist das ganze in knapp einer Minute verbunden.

In den Räumlichkeiten war die Reichweite mit zwei dickeren Beton-Wänden auf ca. 10 Metern begrenzt. Im freien Feld sind bis zu 14 Metern kein Problem. Sobald ich die Kopfhörer angeschaltet habe, hat sich dieser mit meinem iPhone automatisch verbunden. 

Zubehör

Mit dem Audio-Technica ATH-SPORT70BT wir ein praktisches, kleines Aufbewahrungsetui mitgeliefert. Darin lässt sich dieser problemlos verstauen. Im Lieferumfang befinden sich wie bereits erwähnt vier paar Silikon-Ohrstöpsel und ein paar COMPLY-Memoryschaum-Ohraufsätze in der Größe M. Die wechselbaren Ohrstöpsel sind wichtig um den Kopfhörer für die eigenen Ohren anzupassen. Am liebsten habe ich persönlich die Letzteren genutzt, da diese für mich am bequemsten sind und die beste Isolierung bieten.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Die Audio-Technica ATH-SPORT70BT werden mit einem Schweiß- und wasserresistenten Gehäuse, den beiden besonders leistungsstarken Carbon beschichteten 9mm-Treibern und der Touch-Steuerung mit „Hear-through-Technologie“ beworben. Diesen Angeben kann ich auch fast allen soweit zustimmen. Lediglich beim Klang bin ich einer anderen Meinung, diese ist zwar leistungsstark, aber nicht besonders. Der Klang geht für einen Sport-In-Ear Kopfhörer vollkommen in Ordnung, aber durch die starke Bassbetonung gehen leider die Mitten und Höhen stark verloren. Das Design der In-Ear, sowie das diese Schweiß- und wasserresistent nach der Schutzart IPX5 sind, bestätigt es, dass es sich dabei um einen guten In-Ear Kopfhörer für sportliche Aktivitäten handelt.

Preis/Leistung

Die UVP des Libratone Track+von 199€ ist zwar nicht gerade günstig, doch dafür bekommt man einen schönen und gut verarbeiteten In-Ear, welcher zudem mit Noise-Cancelling ausgestattet ist. Des Weiteren konnte mich der Track+ klanglich, trotzt kleinen Schwächen, überzeugen. Ich kann den Track+ denjenigen empfehlen, die auf der Suche nach einem In-Ear Kopfhörer mit Noise-Cancelling sind, welche sich nicht nur eignen, um diese in der Freizeit zu tragen, sondern auch beim Sport.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Marshall Mid A.N.C.

Das englische Unternehmen Marshall wurde 1962 in London unter dem Namen Marshall Amplification PLc. von dem Schlagzeugladenbesitzer und Schlagzeuger Jim Marshall gegründet. Der Sitz des Unternehmens ist in Bletchley, Milton Keynes, Buckinghamshire.

Bekannt wurde das Unternehmen vor allem durch seine Bass- und Gitarrenverstärker. Diese kommen bis auf wenige Sonderanfertigungen alle in einem schwarz-weißen Design mit den markanten Messingbedienpaneelen und dem großen weißen „Marshall“ Schriftzug.

Seit 2010 produziert Marshall Headphones Kopfhörer und Lautsprecher im typischen Look der Verstärker. Marshall Headphones gehört zu dem schwedischen Unternehmen Zoundindustries und hat von dem Unternehmen Marshall Amplification die Lizenz bekommen, den Markennamen „Marshall“  für diese Produkte zu verwenden.

Aus der Produktkategorie Kopfhörer möchte ich euch heute ein Produkt vorstellen. Es handelt sich dabei um den neuen Marshall Mid A.N.C., ein Bluetooth On-Ear Kopfhörer mit aktive Noise-Cancelling und ebenfalls dem typischen schwarz/goldenen Design. Kann der Marshall MID A.N.C. im Test überzeugen? Das erfahrt ihr in diesem Testbericht.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die schwarze Verpackung, in welche sich der Marshall Mid A.N.C. befindet, ist in eine weitere stabile Hülle geschoben, welche mit einigen technische Daten bedruckt ist.

Auf der oberen Seite der Umverpackung ist die linke Ohrmuschel des Kopfhörers zu sehen. Zudem ist hier groß in Weiß das Logo des Herstellers, der Name „Mid A.N.C.“ und zu sehen, dass es sich um einen kabellosen Bluetooth Kopfhörer mit aktive Noise Cancelling handelt aufgedruckt. Für das zuletzt genannte steht auch die Bezeichnung im Namen „A.N.C“. Auf der Rückseite sieht man, wie jemand den Kopfhörer zwischen den Händen hält, zudem sehen wir hier erneut den Namen des Produktes. Des Weiteren sind hier drei besondere Funktionen erwähnt, über die wir neben dem bereits erwähnten ANC auch erfahren, dass der Kopfhörer mit Bluetooth aptX und einer Laufzeit von bis zu 20 Stunden daher kommt. 

Auf der rechten Seite sehen wir neben den wichtigsten technischen Daten (Wiedergabe-Frequenz, Impedanz usw.) mit Bild und Text, was im Lieferumfang dabei ist. Zu guter Letzt sind auf der linken Seite noch einige Infos zum Hersteller zu lesen.

Ziehen wir die schwarze Hauptverpackung aus der Hülle heraus, kommt direkt das Transport-Etui zum Vorschein. In welchem zusammengeklappt der Marshall Mid A.N.C. verstaut ist. In einer schwarzen Kartonage daneben befindet sich neben dem Ladekabel noch ein Klinke-Kabel mit einer 1-Tasten-Fernbedienung. Entnimmt man das Transport-Etui, befindet sich darunter noch eine Kurzanleitung in mehrer Sprachen.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Bei dem komplett in Schwarz gehaltenen Marshall Mid A.N.C. handelt es sich um einen On-Ear-Kopfhörer, daher liegt dieser auf den Ohren auf. Auf der Außenseite beider Hörmuscheln prangt ein messingfarbenes Marshall-Logo. 

Der Kopfbügel ist leicht gepolstert und mit zwei verschiednen Materialien bzw. Oberflächen überzogen. Auf der Außenseite (Oberseite) hat das Kunstleder eine typische Rindsleder-Prägung, auf der Innenseite handelt es sich um ein Wildleder-Imitat. Auf dieser Wildleder-Oberfläche ist ein weiteres Mal in goldener Schrift das Marshall-Logo aufgedruckt. Ich gehe davon aus, dass diese Beschriftung sich nach einigen Monaten bzw. Wochen ablöst. Denn auch beim Marshall MID II den ich mir gekauft habe, war diese Beschriftung nach gut 3 Monaten weg.

Die Außenseite der Hörmuscheln besteht aus einer mattschwarzen Kunststoffhartschale mit der gleichen Rindsleder-Optik wie die Außenseite des Kopfbügels. Sehr hochwertig wirken die beiden Hörmuschelhalter, welche aus matt-schwarzem Aluminium gefertigt wurden. Bei dem Kabel, welches zu den Hörmuscheln verläuft, handelt es sich um ein Spiralkabel, welches einen deutlich wertigeren Eindruck macht, als wäre dies ein gerades Kabel.

Sämtliche Anschlussmöglichkeit findet man auf der rechten Seite, hier kann direkt neben dem Micro-USB-Ladekabel das Miniklinken-Kabel für den Kabelbetrieb angeschlossen werden. Direkt neben der Ladebuchse befindet sich eine sehr kleine Status-LED, welche über den aktuellen Status des Marshall Mid A.N.C. informiert. Im getragenen Zustand befindet sich an der rechten Ohrmuschel ein Schieberegler. Mit diesem kann das aktive Noise-Cancelling An-/ Ausschalten. Hier gibt es leider keine Ein-. bzw. Auskennzeichnung, sondern lediglich einen roten und goldenen Punkt. Rot steht für ANC aus und Gold für aktiv. 

Bei der Bedienung hat sich Marshall etwas cleveres einfallen lassen, was so bisher bei jedem Kopfhörer des Unternehmens zum Einsatz kommt. Statt mehrere Bedienelemente an der Hörmuschel zu platzier, setzt Marshall auch beim Mid A.N.C. auf einen kleinen Multifunktional-Joystick. Dieser lässt sich nicht nur in vier Richtungen bewegen (Titel vor-/ Zurückspringen; Musik lauter/ leiser), sondern auch drücken. Durch einmaliges Drücken pausiert man die Musik, drückt man diesen und hält ihn für ca. 3 Sekunden betätigt, wird der Kopfhörer an-/ ausgeschaltet. Es können auch Anrufe angenommen werden oder der Sprachassistent auf dem Smartphone aktiviert werden. 

An den Hörmuscheln befinden sich jeweils zwei Mikrofone, welche für das ANC genutzt werden. Das Mikrofon für Telefonate befindet sich an der rechten Hörmuschel. Der Marshall Mid A.N.C. kann nur zusammengeklappt werden, die Gelenke lassen ein drehen leider nicht zu, dadurch wird der Kopfhörer zwar kleiner, aber nicht flacher.

(Design: 3,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Klappscharniere sind aus Aluminium gefertigt und garantieren dadurch eine lange Lebensdauer. Der Kopfhörer gefällt mir von der Verarbeitung ganz gut, es gibt nur zwei kleine Dinge, welche ich etwas Bemängeln kann. Da wäre z. B. der Kunststoff Schieberegler für die Geräuschunterdrückung, dieser hätte meiner Meinung nach ebenfalls, wie der Multifunktionsknopf aus Messing sein können. Dasselbe gilt auch für die Marshall Schriftzüge auf den Außenseiten der Hörmuscheln. Diese sind ebenfalls aus Kunststoff gefertigt und fühlen sich beim Anfassen nicht besonders hochwertig an. 

Dafür kann ich wiederum den metallverstärkte 12-stufige Verstellmechanismus des Kopfhörerbügels loben, sowie den Multifunktional-Joystick. Durch den Multifunktional-Joystick wird das Design nicht durch zahlreichen Knöpfe verunstaltet, sondern kommt mit nur einem einzigen Steuerelement daher, welches man nach etwas Anlernphase ganz gut beherrscht. Die Ohrpolster der Marshall Mid A.N.C. sind für einen On-Ear Kopfhörer ebenfalls gut bzw. angenehm gepolstert, sodass auch nach längerer Tragezeit nichts drückt.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtOn-Ear-Ohrhörer
KategorieOn-Ear-Kopfhörer mit Bluetooth und ANC
FarbeSchwarz
AkkulaufzeitAkkulaufzeit bis zu 20 Stunden (mit aktiviertem Bluetooth und ANC). Ohne ANC bis zu 30 Stunden.
Gewicht 210 Gramm (mit Kabel ca. 240 Gramm)
MaterialKunststoff
TönerJeweils links und rechts ein 40-mm Wandler
Bluetooth4.0 ; aptX (Cd-Klangqualität für Android Smartphones)
Frequenzgang20 – 20.000 Hz
Impedanz32 Ohm
Lieferumfang1x Marshall Mid A.N.C.
1x Transport-Case
1x 3,5-mm-Klinkenkabel mit Fernbedienung und Mikrofon
1x Micro-USB-Ladekabel
Bedienungsanleitung und Sicherheitsinformationen
Technische Daten des Marshall Mid A.N.C

Tragekomfort

Die gut bemessen Kabellänge des Marshall Minor II lässt zu, dass man diesen sowohl nach vorne vor dem Hals, als auch um den Nacken tragen kann. Ich persönlich bevorzuge die letzt genante Variante, da man beim abnehmen der Ohrhörer diese einfach ohne Gefahr baumeln lassen Mit einem Gewicht von 210 Gramm (ohne Kabel) gehört der Marshall Mid A.N.C. zu den leichteren Kopfhörern. Der Anpressdruck würde ich im Vergleich mit anderen Kopfhörern, welche ich bereits getestet habe in einem mittleren Bereich angeben. So konnte ich auch nach längerer Tragezeit dank den angenehm weichen Ohrpolstern, kein unangenehmes drücken feststellen. Zudem reduziert der Kopfhörer durch die weichen kunstlederbezogenen Polster und den optimalen Anpressdruck die Umgebungsgeräusche auch ohne aktives ANC deutlich. 

Auch für Brillenträger dürfte der Tragekomfort kein Problem sein, ich hatte die Kopfhörer mehrer Stunden mit Sonnenbrille an, ohne das ich einen Druck auf die Brillenbügel oder Ähnliches feststellen konnte. Durch den flexiblen Kopfbügel passt sich der Marshall Mid A.N.C. quasi an alle Kopf- und Ohrenformen bestens an.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Klang

Mit der Geräuschunterdrückung des Marshall Mid A.N.C. bin ich relativ zufrieden, diese arbeitete in meinem Test ohne Probleme und weiß vor allem bei Motorengeräuschen wie etwa solchen die von Triebwerken eines Flugzeugs entstehen, zu überzeugen. Hohe Töne wie etwa Stimmen filtert das ANC nur gering heraus. Was mir aufgefallen ist und nicht so gut gefällt ist, dass bei aktiviertem ANC die Lautstärke des Kopfhörers deutlich zunimmt. Klanglich ist der Mid A.N.C wie die meisten Kopfhörer aus dem Hause Marshall etwas wärmer abgestimmt.

Gerade im Bassbereich und beim Tiefenbass hat der Marshall Mid A.N.C. seine stärken. Diese werden dank den beiden 40mm-Treiber, kräftig wiedergeben, ohne das diese scheppern oder Ähnliches. Die Mitten sind etwas reduziert, was zwar zu einer besseren Sprachverständlichkeit führt, doch gerade bei Gitarrensolos hab ich diese wiederum vermisst. Die Höhen sind wiederum sehr klar und deutlich wahrnehmbar.

Dank dem aptX-Standard haben alle Android Besitzer eine sehr gute Übertragung in CD-Qualität. Apple´s ACC-Standard wird leider nicht unterstützt. Die Maximallautstärke des Marshall Mid A.N.C. ist sehr gut, dies liegt unter anderem an der geringeren Nennimpedanz von 32 Ohm und dem Schalldruckpegel von 98 dB SPL. Bei aktiviertem Noise-Cancelling hört man beim Aufsetzen der Kopfhörer ohne Wiedergabe von Musik oder nur leiser Wiedergabe das typische Rauschen und surren, was sich jedoch sehr in Grenzen hält. Bei alltäglicher Nutzung hört man dies eigentlich kaum, da man Musik normalerweise lauter hört und somit dieses Grundrauschen übertönt wird. 

(Klang: 3,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Dank der weichen Ohrpolstern und dem gut abgestimmten Anpressdruckes, ist die Dämmung der Umgebungsgeräusche schon ohne ANC ganz gut. Aber das Active Noise-Cancelling reduziert die Außengeräusche auch bei dem On-Ear Bluetooth Kopfhörer nochmals deutlich. Das verwendete ANC filtert bei den Umgebungsgeräuschen sehr gut den Bass heraus, so hat man während der Zugfahrt oder im Flugzeug eine deutlich ruhigere Atmosphäre und kann sich viel besser auf die Musik konzentrieren. 

Neben der guten Bluetooth-Reichweite, konnte mich auch die Akkulaufzeit von bis zu 20 Stunden (30 Stunden ohne ANC) überzeugen. Diese ist jedoch abhängig, auf welche Lautstärke ihr den Marshall Mid A.N.C. eingestellt habt und ob ihr diesen per Bluetooth, ANC usw. betreibt. Aber selbst wenn man nur auf eine Laufzeit von ca. 17 Stunden bei eingeschaltetem ANC und 75% Lautstärke kommt, ist dies mehr als ausreichend. Leider kann man wie bei fast allen Kopfhörern auch beim Marshall Mid A.N.C. den Akku nicht selbst wechseln.

Transportetui

Der Marshall Mid A.N.C. kommen in einem soggenanten Travel-Case, welches eine optisch passende Vinyl-Oberfläche in Rindsleder-Optik bietet wie der Kopfhörer selbst. Im inneren des Case kommt eine Purpurrote Velours Oberfläche zum Einsatz, welche nach einiger Zeit ihre Abnutzungsspuren zeigt (Druckstellen). In das Case passt neben dem Mid A.N.C. auch das Klinkekabel und das Ladekabel, auch wenn der Platz dafür etwas eng ist. Das Case lässt sich dank zwei Magnetverschlüssen sehr angenehm öffnen und schließen.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

Koppeln und Reichweite

Die Verbindung zwischen dem Marshall Mid A.N.C. und dem Abspielgerät, in meinem Fall das Apple iPhone X erfolgt über Bluetooth, wer wie bereits erwähnt ein Smartphone mit einem Android Betriebssystem besitzt, kann dank dem aptX-Standard seine Musik in CD-Qualität wiedergeben. Die Reichweite der Bluetooth-Verbindung gibt Marshall mit 10 Metern an, ich erreichte jedoch eine etwas höhere Reichweite. Im Indoor-Einsatz kam ich mit zwei etwas dickeren Beton-Wänden auf eine Reichweite von ca. 15 Metern. Im freien Feld sind bis zu 20 Metern kein Problem, was deutlich mehr Freiheit im Alltag bietet. Sobald ich die Kopfhörer angeschaltet habe, hat sich dieser mit meinem iPhone automatisch verbunden.

(Koppeln und Reichweite: 4 von 5 Punkten)

Akku

Die Akkulaufzeit gibt Marshall wie bereits erwähnt mit 20 Stunden bei eingeschaltetem Bluetooth und ANC an. Falls der Akku leer sein sollte, kann dieser mit dem mitgelieferten micro-USB-Ladekabel aufgeladen werden. Eine volle Akkuaufladung dauert knapp 3 Stunden. Bei abgeschaltetem ANC und einer Wiedergabe über Bluetooth hält der Akku knapp 20 Stunden durch. Das klingt nach ganz guten Werten.

Doch wie sieht es in der Praxis aus? Diese Werte entsprechen fast auch den praktischen Werten. Auf dem Weg zur Arbeit hörte ich täglich knapp eine Stunde Musik und dies über einen Zeitraum von knapp 2 Wochen. In dieser Zeit machte der Kopfhörer nicht schlapp. 

Erwähnen möchte ich jedoch noch, dass das ANC ca. eine halbe, Stunde bevor der Akku leer geht, nicht mehr zugeschaltet werden kann. 

(Akku: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Marshall wirbt den Mid A.N.C. vor allem mit dem Active Noise-Cancelling, einer Laufzeit von bis zu 20 Stunden (mit ANC) und dem dem Bluetooth aptX an. Ich kann diesen Angaben soweit zustimmen. Die Laufzeit kommt ziemlich an den von Marshall angegebenen Wert heran. Das Noise-Cancelling gehört zwar nicht zu den besten, aber sorgt dennoch dafür, dass man sich fast komplett ungestört auf die Musik konzentrieren kann. Der Klang, sowie das Design gefällt mir beides sehr gut.

Preis/Leistung

Beim Mid A.N.C. handelt es sich um den ersten Active Noise-Cancelling Kopfhörer aus dem Hause Marshall. Das ANC arbeitet wie bereits erwähnt ganz gut, aber für einen Preis von 269,00€ (UVP) gibt es einige Kopfhörer, die noch ein etwas besseres ANC bieten und vom Klang ebenfalls noch besser abgestimmt sind. Dennoch erhält man mit dem Marshall Mid A.N.C. einen schönen und guten On-Ear Kopfhörer mit Noise-Cancelling, welcher vom Design an die legendären Marshall Gitarrenverstärker erinnert.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://www.marshallheadphones.com/de/de/

Libratone Track+

Libratone wurde 2009 als kleines Start-up von drei dänischen Designern, die einen gemeinsamen Traum hatten gegründet. Gemeinsam hatten die drei vor, Lautsprecher für Musikhörer des 21. Jahrhunderts zu entwickeln. Ihnen war klar, dass Ihnen das nur gelingt, wenn Sie Produkte entwerfen, die ohne lästigen Kabelsalat auskommen. So entwickelten die drei Designer ihren ersten drahtlosen Lautsprecher, der mit seinem kraftvollen Sound und skandinavischen Design überzeugen konnte.

Auf das Symbol „Die Nachtigall“ kam das Unternehmen durch das berühmte Werk des dänischen Autors Hans Christian Andersen, dessen Märchen die Idee verkörpert den Klang zu befreien, wie Libratone durch seine Produkte. Der Name Libratone erklärt sich auch sehr einfach, dieser ist aus zwei englischen Wörtern zusammengesetzt, „libration“(Befreiung) und „tone“(Ton), was genau sich Libratone auch zum Ziel gesetzt hat, nämlich den Klang zu befreien.

Vor Kurzem hat Libratone die neuste Generation ihrer In-Ears auf den Markt gebracht. Dabei handelt es sich um die Libratone TRACK+, welche nun nicht mehr wie die Q-Adapt In-Ear kabelgebunden sind, sonder per Bluetooth mit dem Abspielgerät verbunden werden. Zudem wurde die Trageart überarbeitet und Noise-Cancelling (City Mix II) ist ebenfalls wieder mit an Bord. Doch nun zu der wichtigsten Frage bei einem Kopfhörer: Wie ist der Klang? Ich habe für euch den TRACK+ Kopfhörer in der Farbe Stormy Black näher unter die Lupe genommen. Wie er im Test abgeschnitten haben, das erfahrt Ihr in diesem Testbericht.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung ist überwiegend in Weiß gehalten. Die eigentliche stabile Hauptverpackung ist in eine bedruckte Umverpackung geschoben. Direkt auf der Vorderseite wird der Ohrhörer komplett dargestellt. Zudem sehen wir hier den Namen des Herstellers, der In-Ears und das es sich um Noise-Cancelling In-Ears handelt. Die Rückseite zeigt uns links die im Nacken-Kabel integrierte Fernbedienung, sowie die wichtigsten technischen Daten. So lesen wir hier unter anderem, dass der Libratone TRACK+ eine Akkulaufzeit von bis zu 8 Stunden, Premium Sound bieten soll und auch nach der Norm IPX4 schweißresistent ist. Des Weiteren lesen wir hier einige Infos zum Hersteller und das der In-Ear Ohrhörer Bluetooth besitzt. Zu guter Letzt ist auf der linken und rechten Seite der Verpackungshülle noch das Logo (Nachtigall) des Unternehmens abgebildet.

Ziehen wir die Hauptverpackung aus der weißen Hülle heraus, kommt eine stabile schwarze Klappschachtel zum Vorschein, welche durch einen Magnetverschluss verschlossen wird. 

Klappen wir den Deckel auf, findet man den Libratone TRACK+ an einem festen Platz in einem Schaumstoff-Einsatz untergebracht. Dies sieht sehr ordentlich aus, zieht man den den Schaumstoff-Einsatz an einer Lasche heraus, befindet sich darunter noch eine kleine Aussparung mit Deckel, unter welcher ein Micro-USB Ladekabel und die kleinen Kurzanleitungen untergebracht sind. In dem Fach daneben befinden sich in einer kleinen Verpackung die Ohrtips und die beiden Sport-Einsätze.

Zum Lieferumfang der Ohtips gehören ganze vier Paar Ohrgummis (ein Paar ist bereits montiert). Zur Auswahl bei den Ohrtips stehen: Drei Paar Silikon Tips in verschiednen Größen und die bereits erwähnten Sport-Ohrtips.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Beim Libratone Track+ handelt es sich um einen kabellosen Kopfhörer mit Nackenbügel. Der flexible Kunststoff-Bügel ist mit 3×5 mm sehr dünn gehalten. Der flexible Teil mündet in 10×5 mm dicke Enden, welche aus Aluminium hergestellt sind. Von hier aus verläuft zu jedem Ohrhörer ein ca. 3 mm dickes Kunststoff-Kabel. Bei den verwendeten Materialien stimmt die Haptik, denn zum einen sind die In-Ears dadurch schweißresistent und zudem mit nur 26 Gramm ausgesprochen leicht. In den beiden Aluminium-Elementen ist der Großteil der Technik verbaut. 

So befindet sich unterhalb des rechten Ohrhörer, sämtliche Steuerelemente in einer 3-Tasten-Fernbedienung, die sich beim Tragen auf Halshöhe befindet. Auch der integrierte Akku kann hier durch einen Micro-USB-Anschluss aufgeladen werden. In dem linken Aluminium-Element, welches mit „LIBRATONE“ beschriftet ist, ist nicht nur der Akku verbaut, sondern auch der Ein-/Ausschaltknopf.

Die Ohrstöpsel baumeln an Kabeln, die direkt vom Bügel kommen und haben eine fixe Länge von ca. 19 cm. Dies ist eine hervorragende Länge, beim Tragen eines T-Shirts und auch im Winter mit einem Pullover und Jacke reicht die Länge problemlos aus. Zwar gibt es keine Magnethalterung, welche die Ohrstecker bei Nichtgebrauch zusammenhalten, jedoch habe ich dies nicht vermisst, da die In-Ears dank ihrer Kunststoff-Oberfläche auch ohne diese am Nacken halten.Praktisch ist auch das man den Track+ bei Nichtgebrauch quasi zusammenknüllen kann und in die Hosentasche verstauen kann. Nimmt man in wieder aus der Hosentasche raus, dann springt dieser wieder in die Ausgangsposition zurück. So sollen laut Libratone auch Kabelbrücke vermieden werden und ein verknoten der Kabel ist unmöglich.

Die komplette Steuerung ist wie bereits erwähnt über die 3-Tasten-Fernbedienung möglich. So kann man z.B. an einem iPhone die Musik pausieren (mittlere runde Taste) oder Lauter/Leiser stellen (+ und – Tasten), aber auch die Sprachsteuerung Siri kann hier durch längeres Drücken der mittleren Taste aktiviert werden. Bei zweimaligen Drücken des mittleren Knopfes springt man einen Titel vor und bei dreimaligen Drücken zurück. Jeweils ein kleines Mikrofon an beiden Aluminium-Endstücken ist ebenfalls eingebaut, um Telefonate zu ermöglichen. Das Design des Libratone TRACK+ In-Ear-Kopfhörer gefällt mir ausgesprochen gut. Die Materialien harmonieren perfekt miteinander und das schlichte Design gefällt mir ausgesprochen gut.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung und Materialwahl stellt mich beim Libratone Track+ absolut zufrieden. Hier gibt es kaum etwas zu bemängeln. Das Gehäuse der Ohrstöpsel aus Aluminium wirkt sehr hochwertig. Auch das Kabel und das Nackenband machen einen sehr stabilen sowie bruchsicheren Eindruck. Lediglich beim Lade-Anschluss hätte man zum aktuellen USB-C Anschluss greifen können und nicht zum alten Micro-USB-Anschluss. 

Das Gewicht ist mit genau 26g inklusive Ohrstöpsel sehr angenehm leicht. An den Ohren ist bauartbedingt kaum ein Gewicht zu spüren, da der schwerste Teil des Kopfhörers auf dem Nacken liegt. Somit trägt sich der Libratone Track+ sehr angenehm und stören auch nach längeren Tragezeiten nicht.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtIn-Ear-Ohrhörer
KategorieIn-Ear-Ohrhörer mit Noise-Cancelling und Bluetooth 4.1 aptX
FarbeStormy Black (weitere Farben: Cloudy White)
Akkulaufzeitbis zu 8 Stunden
Gewicht 26 Gramm
MaterialSpritzwasser- und Schweißresistenter Kunststoff
TreiberJeweils links und rechts ein 11,8mm-Dynamikmembran
Schalldruck105 db
Frequenzgang20 – 20.000 Hz
Lieferumfang1x Libratone Track+
4 paar Silikon Ohrtips Passstücke
1 paar Silikon Sport-Ohreinsätze
Micro-USB-Ladekabel
Beschreibung
Technische Daten des Libratone Track+

Tragekomfort

Die Ausführung mit Nackenbügel hat mehrer Vorteile. So lastet das Gewicht nicht an den Ohren, sonder verteilt sich gleichmäßig über den Nacken. Zudem kann man problemlos einen oder beide Ohrstöpsel entfernen und baumeln lassen, ohne das der Libratone Track+ herunterfällt. In dem Fall, dass beide In-Ears nicht gebraucht werden, können diese einfach hängen gelassen werden.

Als Sportkopfhörer kann ich den Libratone Track+ ebenfalls empfehlen, da dieser zum einen schweißresistent ist und zudem mit den Sporteinsätzen für einen noch besseren halt versehen werden kann. Bei meinen sportlichen Aktivitäten wie z. B. Radfahren oder Joggen störte mich der Nackenbügel nicht. Dies liegt unter anderem auch an dem sehr geringen Gewicht und dem angenehmen Tragegefühl. Die Sporteinsätze brauchte ich nicht, da bei mir persönlich die In-Ears schon so bombenfest gehalten haben. Ich konnte meinen Kopf schnell hin und her schütteln, ohne das einer der In-Ears sich löste geschweige den heraus fiel. Eine Kabelzusammenführung, wie ich diese von den meisten anderen In-Ears kenne, gibt es beim Libratone TRACK+ nicht, vermisst habe ich diese aber auch nicht, da mich beim Sport nichts störte und auch keine negativen Geräusche durch die Kabel entstanden sind.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Klang

Den Klang, den die Libratone Track+ wiedergeben, würde ich persönlich als sehr ausgewogen neutral beschreiben. Die beiden verbauten 11,8 mm Dynamik-Treiber geben Höhen sehr klar wieder, auch wenn es ein wenig an Detailreichtum fehlt. Das selbst gilt auch für die Mitten, diese klingen ebenfalls neutral und keineswegs dominant, was dazu führt, dass der Gesang und die Stimmen dennoch gut dargestellt werden. Der Libratone Track+ ist definitiv nicht bassbetont, zwar könnte meiner Meinung nach der Bass noch etwas tiefer sein, aber das ist Geschmacksache. Der Klang kann per Equalizer in der App etwas angepasst werden, dazu stehen drei EQ-Einstellungen zur Auswahl: neutral, extra Bass und verbesserte Höhen.

ine besondere Funktion des Libratone Track+ ist die Geräuschunterdrückung. Diese – bei Libratone „City Mix Noise Guard“ getaufte Funktionalität – weiß zu beeindrucken, denn diese ist nun zusätzlich adaptiv. 

Die Geräuschunterdrückung ist beim Libratone Track+ entweder manuell oder adaptiv (automatisch) regelbar. Im adaptiven Modus (City Mix Smart), verändert der Track+ über die App und je nach Bewegungsgeschwindigkeit, stufenlos die Intensität des Noise-Cancelling. Dies funktioniert nach dem Update auf die aktuelle Software Version „76“ überraschend gut. Möchte man die Intensität des City Mix lieber selbst steuern, kann dies in vier Stufen direkt in der App einstellen. Das Ganze geht jedoch auch über den Ein-/Ausschaltknopf, betätigen wir diesen nach dem einschalten des Track+ nur kurz, wechseln wir zwischen den vier Modi der Geräuschunterdrückung durch. Ein für jeden Modus unterschiedliches Klickgeräusch macht es einfach, genau zu wissen, in welcher Stufe man sich aktuell befindet. Insgesamt lässt sich das City Mix (Noise-Canceling) wie bereits erwähnt in vier Stufen einstellen.

  • Stufe 1: In dieser Stufe werden die Umgebungsgeräusche nicht reduziert, sondern mit +6 db zu euren Ohren durchgelassen.
  • Stufe 2: Entspricht der niedrigsten Noise-Cancelling Stufe und Filter 0 db, was ideal für Windgeräusche ist.
  • Stufe 3: In dieser Stufe werden die Umgebungsgeräusche um -12 db reduziert. Es werden ein Großteil der Geräusche in der Umgebung weggefiltert, wie z. B. das Heranfahren eines Zuges im U-Bahnhof.
  • Stufe 4: Es werden die Umgebungsgeräusche um -20 db reduziert. Damit könnt ihr fast komplett ohne Störgeräusche in eure Musik eintauchen. Dieses Level ist auf keinem Fall im Stadtverkehr mit dem Fahrrad zu empfehlen.

Auch das Telefonieren, mit den Libratone Track+ funktionierte ohne Probleme. Bei Telefongesprächen werden die beiden Mikrofone, die auch für die Geräuschunterdrückung genutzt werden verwendet. In mehrer Telefonaten mit den In-Ears in verschiedenen Umgebungen und Situationen, hat sich keiner meiner Gesprächspartner über Probleme beschwert. Meine Stimme wurde weder verzerrt, noch störten Umgebungsgeräusche von vorbeifahrenden Autos usw. Beim Ansehen von Videos und Filmen konnte ich zudem keine Verzögerungen feststellen.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akku

Libratone gibt beim Track+ eine Akkulaufzeit von bis zu 8 Stunden an. Diese Laufzeit hängt jedoch zum einen von eurem eingestellten Noise-Cancelling Level ab, sowie von der eingestellten Lautstärke. Ich kam bei meinem Test auf eine Laufzeit von knapp 6 einhalb Stunden, was zwar jetzt nicht nach extrem viel klingt, aber da ich eigentlich immer Noise-Cancelling aktiv hatte und auf 75% der maximal Lautstärke Musik hörte, finde ich, geht diese Laufzeit in Ordnung. Ratsam ist es, die automatische Abschaltung bei Nichtnutzen der In-Ears von einer Stunde auf eine kürzere Zeit einzustellen, somit verlängert sich die Laufzeit, in der ihr Musik hören könnt. Sobald ihr wieder Musik hören wollt, wacht der Track+ automatisch aus der Schlaffunktion auf. Positiv ist auch die Ladezeit, denn bereits nach 1 Stunde ist der Akku wieder voll aufgeladen.

Bluetooth

NFC für Android Smartphones ist leider nicht an Bord, daher muss man die Einrichtung der Bluetooth-Verbindung wie gewohnt über die Bluetooth-Einstellungen vornehmen. Dies ist jedoch sehr schnell erledigt und erfordert keine besonderen Kenntnisse. Beim ersten Einschalten befinden sich die Libratone Track+ automatisch im Pairing-Modus, sollte dies nicht der Fall sein, dann einfach 5 Sekunden lange im ausgeschaltetem Zustand den Ein-/Ausschaltknopf gedrückt halten. Ein schnelles Aufblinken der Status-LED bestätig, dass der Track+ sich nun im Pairing-Modus befindet. Nun nur noch in den Bluetooth-Einstellungen die In-Ears suchen und schon ist das ganze in knapp einer Minute verbunden.

In den Räumlichkeiten war die Reichweite mit zwei dickeren Beton-Wänden auf ca. 10 Metern begrenzt. Im freien Feld sind bis zu 12 Metern kein Problem. Sobald ich die Kopfhörer angeschaltet habe, hat sich dieser mit meinem iPhone automatisch verbunden. 

Zubehör

Leider kommt der Libratone Track+ ohne Aufbewahrungstasche daher, somit muss dieser entweder in der Verpackung verstauen oder irgendwo hingelegt werden. Unterwegs kann man diese sofern dabei, einfach in eine Handtasche oder in einem Rucksack verstauen. Es ist jedoch auch problemlos möglich, die In-Ears einfach zusammenzuknüllen und in die Hosentasche zu stecken. Nimmt man diese wieder raus, springen diese wie bereits erwähnt wieder in ihre Ausgangsform zurück. 

Im Lieferumfang befinden sich wie bereits erwähnt vier paar Ohrstöpsel und zwei Sport-Einsätze. Die wechselbaren Ohrstöpsel sind wichtig um den Kopfhörer für die eigenen Ohren anzupassen. Die Sporteinsätze würde ich sicherheitshalber bei allen sportlichen Tätigkeiten nutzen, denn damit halten die In-Ears zusätzlich sehr gut und in Ohren.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Libratone wirbt den Track+ mit seinem Active Noise Cancelling (4-Stufig), dem schweiß- und Spritzwassergeschützen Design und als perfekter Begleiter für einen aktiven Lebensstil an. Ich kann dem ganzen auch soweit zustimmen, dass Noise-Cancelling hat mir am Track+ sehr gut gefallen, aber auch die Möglichkeit diesen als Sport-In-Ear Kopfhörer nutzen zu können hat mir sehr gut gefallen. Durch das schlichte Design kann man die In-Ears aber auch problemlos im Alltag tragen. Des Weiteren ist die Verarbeitung und Materialwahl hervorragend. Sowohl das Aluminium und der Kunststoff sind schweißresistent und garantieren so eine lange Tragfähigkeit.

Preis/Leistung

Die UVP des Libratone Track+von 199€ ist zwar nicht gerade günstig, doch dafür bekommt man einen schönen und gut verarbeiteten In-Ear, welcher zudem mit Noise-Cancelling ausgestattet ist. Des Weiteren konnte mich der Track+ klanglich, trotzt kleinen Schwächen, überzeugen. Ich kann den Track+ denjenigen empfehlen, die auf der suche nach einem In-Ear Kopfhörer mit Noise-Cancelling sind, welche sich nicht nur eignen, um diese in der Freizeit zu tragen, sondern auch beim Sport.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://www.libratone.com/de/

Ultrasone Performance 880 Bundle

Ultrasone wurde 1991 mit Sitz im bayrischen Tutzing von Florian M. König gegründet. Neben Kopfhörer für professionelle Anwender wie z.B. Tontechniker fertigt das Unternehmen auch klassische HiFi-Kopfhörer an. Mit hochpreisigen Modellen, aus Materialien wie Zebrano-Holz, Ruthenium- und Palladiumbeschichtungen spricht das Unternehmen vor allem die Zielgruppe HiFi-Enthusiasten an. 

Ultrasone hat über 60 Patenten erfolgreich angemeldet und forscht ständig weiter. So setzt das Unternehmen auf eine natürliche Klang-Signatur, welche die Aufnahmen so widerspiegelt, wie diese vom Künstler erdacht wurde. Zudem kommt jeder Kopfhörer mit der sogenannten „S-Logic“ Technologie daher, bei dem es sich um das technische Herzstück der Ultrasone-Kopfhörer handelt. Dessen Vorteil beschrieb ich euch jedoch später unter dem Punkt Klang etwas genauer.

Heute möchte ich euch ein Kopfhörer-Modell aus der Performance Serie vorstellen. Es handelt sich dabei um den Ultrasone Performance 880 in der Bundle Edition. Dabei handelt es sich um einen Over-Ear Kopfhörer mit titanbeschichteten 40 mm Schallwandler, welche zudem mit dem „SIRIUS“  Bluetooth-Adapter daher kommt. Doch kann des Ultrasone Performance 880 Bundle im Test überzeugen? Das erfahrt ihr in meinem Testbericht.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die schlichte Verpackung ist überwiegend in Grau/Rot gehalten. Es handelt sich dabei um eine sehr stabile Kartonage.

Auf der Vorderseite ist der Kopfhörer komplett inkl. Klinke-Kabel zu sehen. Des Weiteren ist das Logo des Herstellers, der Name „Performance 880“ aufgedruckt, sowie ein gelber Aufkleber aufgeklebt, auf dem „Sirius Bluetooth Adapter inside“ steht. Unten rechts sieht man zudem ein Logo, welches uns „Innovation from Bravia zeigt.  Auf der Rückseite sehen wir erneut den Namen des Herstellers und des Produktes. Des Weiteren sind hier einige der wichtigsten Funktionen und der Lieferumfang aufgelistet. Zudem erfahren wir, dass der Ultrasone Performance 880 dank patentiertem S-Logic einen natürlichen, räumlichen Klang bieten soll. Auf der linken Seite ist erneut der Kopfhörer von der Seite betrachtet dargestellt.

Entfernen wir den Deckel der Verpackung, kommt direkt das Transportetui zum Vorschein. In diesem befindet sich der Ultrasone Performance 880 inkl. angebrachtem SIRIUS Bluetooth-Adapter. Zum Schutz befindet sich zwischen den Ohrmuscheln ein Stück Schaumstoff. Entnehmen wir das Transportetui und den doppelten Boden, finden wir darunter den kompletten Zubehör. Dabei handelt es sich um ein etwa 3 m langes Kabel mit einem vergoldetem 3,5 mm-Klinkenstecker (ideal für den Studio- und Heimanlagen-Einsatz), aber es gibt auch ein 1,2 m langes Kabel, welches mit einem integrierten Mikrofon und einer Kabel-Fernbedienung ausgestattet ist (ideal für den mobilen Einsatz). Weiterhin im Paket enthalten ist ein vergoldeter 6,3 mm-Schraubadapter und ein Ohrpolster-Set aus Velours-Memory-Foam. Zudem befindet sich in der Verpackung noch eine Anleitung zum Kopfhörer.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Ultrasone setzt beim Performance 880 auf einen Wechsel aus matten und hochglänzenden Elementen. So ist der Kopfbügel sowie die Ohrmuscheln zum Großteil aus mattschwarzem Kunststoff gefertigt. Lediglich die Ohrmuscheln sind ca. zur Hälfte im oberen Teil mit einer Blende aus Metall versehen. An den Bügelseiten prangt prominent das Logo von Ultrasone inkl. Schriftzug. 

Eigentlich handelt es sich beim Ultrasone Performance 880 um einen rein kabelgebunden Kopfhörer. Doch seit 2017 bietet Ultrasone die Performance-Serie auch als Bundle an, bei dem der Hersteller seinen „SERIUS“ Bluetooth-Adapter beilegt. Somit ist dieser dann auch kabellos mit Musik bespielbar. An der linken Ohrmuschel verfügt der Performance 880 über eine 2,5 mm Klinkenbuchse, in die eines der beiden mitgelieferten Kabel oder eben der erwähnte „SIRIUS“ Adapter eingesteckt wird. An diesem Befinden sich auch sämtliche Bedienelemente, die hier unterschiedlich gestaltet sind, um zu verhindern, dass man versehentlich die falsche Taste betätigt.

Bei den Tasten handelt es sich um die wichtigsten, so finden wir direkt neben einem kleinen Mikrofon den runden Ein-/Ausschaltknopf mit einer integrierten Status-LED, diesen drückt man zum Ein-/ bzw. Ausschalten für ca. 5 Sekunden. Direkt daneben ist der Play/Pause Knopf und die Tasten um die Lautstärke zu erhöhen oder zu senken. Durch längeres Drücken der Lautstärke-Tasten springen wir einen Titel vor oder zurück. Die Ohrmuscheln lassen sich etwas mehr als 90 Grad nach innen drehen, ein zusammenklappen ist leider nicht möglich.

Doch der Adapter dient nicht nur zur Steuerung und zur Bluetooth Verbindung, sondern auch der Akku ist in diesem integriert. Dazu aber später unter dem Punkt Akku mehr.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Das Erscheinungsbild des Ultrasone Performance 880 Bundes gefällt mir sehr gut. Die Verarbeitung lässt kaum Kritik zu, der Materialmix aus Metal und dem optisch hochwertig wirkenden Kunststoff vermittelt eine sehr gute Haptik. Zwar lässt sich der Kopfhörer wie bereits erwähnt nicht zusammenklappen, dank den drehbaren Ohrmuschel wird er jedoch relativ Flach und lässt sich somit sehr gut in die beiliegende Neoprentasche verstauen. 

Ich muss jedoch zugeben, als ich den Ultrasone Performance 880 das erste Mal in den Händen gehalten habe, hatte ich durch das geringe Gewicht nicht das Gefühl, einen teuren Kopfhörer in den Händen zu halten. Das bedeutet jedoch nicht, dass er billig wirkt, die Verarbeitung der unterschiedlichen Materialien ist sehr gut. Die Ohrpolster, sowie die Innenseite des Kopfbandes sind sehr angenehm weich.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtOver-Ear-Kopfhörer
KategorieOver-Ear-Kopfhörer mit Bluetooth
FarbeSchwarz
Gewicht 284 Gramm inkl. SIRIUS Bluetooth-Adapter (ohne 274 Gramm)
MaterialKunststoff
TreiberJeweils links und rechts ein 40-mm titanbeschichteter Wandler, betrieben durch je einen Neodym-Magneten
AkkulaufzeitAkkulaufzeit bis zu 8 Stunden im Bluetooth Betrieb
Bluetooth4.0 ; aptX (Cd-Klangqualität für Android Smartphones)
Frequenzbereich7 – 35.000 Hz
Impedanz32 Ohm
Lieferumfang1x Ultrasone Performance 880
1x SIRIUS Bluetooth-Adapter
1x Transporttasche aus Neopren
1x ca. 3 m gerades Kabel mit vergoldetem abgewinkeltem 3,5 mm Klinkenstecker
1x ca. 1,2 m gerades Kabel mit Mikrofon und Fernbedienung mit 3,5 mm vergoldetem und gewinkeltem Stecker
1 Paar Kunstleder – Memoryeffekt
1 Paar Velour-Ohrpolster
1x Ladekabel
Bedienungsanleitung
Technische Daten des Ultrasone Performance Bundle 

Tragekomfort

Das Gewicht des Ultrasone Performance 880 Bundle beträgt 284 g mit Adapter und ohne 274 g. Somit gehört er zu den mittelschweren Over-Ear-Kopfhörern auf dem Markt. Die Ohrpolster aus „Proteinleder“ ein hochwertiges Kunstleder, welche mit Memory-Foam gefüttert sind, sind angenehm weich und umschließen die Ohren sehr gut. Es liegen jedoch auch zwei Velours-Ohrpolster bei, die ein noch besseres Tragegefühl bieten sollen, jedoch dürften diese nicht ganz so gut isolieren. Der Wechsel gestaltet sich leider nicht so einfach, denn die Ohrpolster sind mit dem Treibergehäuse verklebt. Das einstellbare Kopfband ist sehr weich gepolstert und kann beim Tragekomfort positiv überzeugen.

Bei Brillenträgern dürfte der Tragekomfort aufgrund des deutlich höheren Anpressdruckes leiden. Daher werden diese nach einiger Zeit merken, dass die Kopfhörer trotz den weichen Polstern etwas stärker auf die Brillenbügel drücken. Durch die Gelenke, welches die Ohrmuscheln mit dem Bügel verbinden und der verstellbaren Bügelverstellung aus Aluminium passt sich der Kopfhörer jeder Kopfform an.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Klang

Dank einer Ausgangsimpedanz von 32 Ohm kommt der Ultrasone Performance 880 mit quasi jedem Abspielgerät klar. Daher kann er auch an mobilen Geräten mit einer hohen Maximallautstärke überzeugen. Für die Lautstärke ist der Kennschalldruckpegel genauso wichtig wie die Impadenz. Diese liegt beim Ultrasone bei geringen 94 dB und fällt daher ebenfalls positiv aus.

Beim Performance 880 hat Ultrasone links und rechts jeweils einen 40-mm titanbeschichteten Wandler mit je einem Neodom-Magnet verbaut. Diese sitzen in der Hörmuschel nicht mittig, sondern sich nach unter versetzt, was klanglich für deutlich mehr Räumlichkeit sorgen soll. Die Technik wird von Ultrasone S-Logic genannt, dabei tritt der Schall aus dem Kopfhörer nicht direkt in den Gehörgang ein, sondern gelangt über mehrere Reflexionen in das Innenohr. Doch wie ist das Klangbild? Insgesamt ist es sehr ausgeglichen. Der Bass wird sehr tief und druckvoll wiedergegeben ohne dabei zu übersteuern. Erst bei sehr hoher Lautstärke konnte ich eine leichte Verzerrung der Töne feststellen.

Dass es sich bei Performance 880 um einen Kopfhörer handelt, welcher auch für das Studio geeignet sein soll, merkt man auch an Mitten und Höhen, diese werden klar und unverfälscht ohne Überzeichnungen wiedergegeben. 

Ich habe in meinem Test Genres wie Elektro, Rock, Metal und Pop wiedergeben und muss sagen, dass das Ultrasone Performance 880 Bundle bei all diesen Genres sehr gute Arbeit leistet. 

(Klang: 4,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Dank der weichen und sehr gut sitzenden Ohrpolstern ist die Dämmung der Umgebungsgeräusche auch ohne ANC ausgesprochen gut. Dazu trägt auch der etwas höhere Anpressdruck bei. Dieser wird jedoch nicht jedem gefallen, nach gut einer Stunde tragen, musste ich den Ultrasone Performance 880 absetzen, da meine Ohren frische Luft brauchten.

Transportetui

Der Ultrasone Performance 880 kommen in einer großen Neopren-Tasche daher, in welche der Kopfhörer perfekt hineinpasst. Es passt jedoch auch der weitere Zubehör, welcher im Lieferumfang enthalten ist problemlos in die Tasche. 

Der Reißverschluss des Etuis lässt sich sehr angenehm öffnen und es lässt sich bei Verschmutzung sehr gut reinigen.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

Koppeln & Reichweite

Die Verbindung zwischen dem Ultrasone Performance 880 Bundle Kopfhörer und dem Abspielgerät, in meinem Fall das Apple iPhone X erfolgt über Bluetooth. In den Räumlichkeiten war die Reichweite mit zwei Wänden aus Rigips auf ca. 10 Metern begrenzt. Im freien Feld sind bis zu 12 Metern kein Problem. Sobald ich die Kopfhörer angeschaltet habe, hat sich dieser mit meinem iPhone automatisch verbunden. Leider ist jedoch nur die Kopplung mit einem Gerät gleichzeitig möglich, als ich z.B. den Kopfhörer am iPhone nutzen wollte, diesen aber zuvor mit meinem iPad Pro gekoppelt hatte, wunderte ich mich erst, warum kein Ton kommt. Als ich dann die Verbindung mit dem iPad getrennt habe, speilte er problemlos die Musik am iPhone.

(Koppeln & Reichweite: 3,5 von 5 Punkten)

Akku

Wie bereits anfangs erwähnt, befindet sich der Akku nicht in den Ohrmuscheln des Kopfhörers, sondern in dem kleinen und nur 12 g schweren SIRIUS-Adapter. Ultrasone gibt eine Laufzeit von 8 bis 12 Stunden an, und die Ladezeit beträgt lediglich 1 Stunde. Das klingt nach sehr guten Werten. Aber wie sieht es in der Praxis aus? Diese Werte spiegelten sich auch im Praxistest wieder. Aufgeladen wird der Adapter übrigens nicht per micro-USB-Kabel, sondern mit einem Klinke auf USB Kabel.

(Akku: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Ultrasone wirbt beim Performance 880 Bundle vor allem mit einem ausgewogenen Klangbild und der präzisen, detaillierten Abbildung, welche Musiker wie auch Musikhörer erfreuen soll. Ich kann diesen Punkten soweit zustimmen, klanglich gehört den Ultrasone Performance 880 zu dem aktuell besten Kopfhörer seiner Klasse. Dank dem SIRIUS-Adapter kann er zudem per Bluetooth mit Musik bespielt werden und bietet eine ausreichend lange Akkulaufzeit.

Preis/Leistung

Das Design, der Klang und die Verarbeitung konnten mich beim Ultrasone Performance 880 Bundle sehr überzeugen. Zwar besteht der Kopfhörer, sowie der Adapter fast nur aus Kunststoff, doch dafür hat dieser ein geringes Gewicht und bietet ein sehr gutes räumliches Klangbild. Für einen Preis von 469,00€ (UVP) erhält man den Performance 880 inkl. dem 139€ teuren SIRIUS Bluetooth Adapter, falls man auf Bluetooth verzichten kann, dann werden für das Modell ohne den Adapter 379€ fällig.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://ultrasone.com

JBL Everest Elite 750 NC

Die US-amerikanische Firma JBL wurde 1946 in Los Angeles unter dem Namen Lansing Sound Inc. von James Bullough Lansing gegründet. Zuvor arbeitete er bis zu seinem Ausscheiden bei Altec Lansing, da es aber wegen dem Namen Lansing als Produktname einen Rechtsstreit gab, änderte man letztendlich den Namen in James B. Lansing Sound Inc. Daraus lässt sich auch der aktuelle Firmenname JBL ableiten.

Nach dem Suizid von James B. Lansing, übernahm 1949 William Thomas bis zum Jahre 1969 die Geschäftsführung und rettete es aus den finanziellen Schwierigkeiten. Da er jedoch aus privaten Gründen nicht mehr in der Lage war, die Firma weiter zu leiten, fand man mit Dr. Sydney Harman schnell einen idealen Käufer. Seit dem gehört JBL zur Harman-International-Group, zu der unter anderem auch AKG und Harman/Kardon gehören. JBL stellt neben Auto-Lautsprecher auch Heim-Audio und Kopfhörer her.

Aus der letzten genannten Produktkategorie möchte ich euch heute ein Produkt vorstellen. Es handelt sich dabei um den JBL Everest Elite 750 NC, ein Bluetooth Over-Ear Kopfhörer mit adaptiven Noise-Cancelling, bei dem es sich um den aktuell teuersten Ovear-Ear Kopfhörer des amerikanischen Herstellers handelt. Doch kann der JBL Everest Elite 750 NC im Test überzeugen? Das erfahrt ihr in meinem Testbericht.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung ist überwiegend in Weiß/Orange gehalten. Die eigentliche stabile Hauptverpackung ist in eine bedruckte Umverpackung geschoben.

Auf der oberen Seite der zum Großteil weißen Verpackung, ist die linke Ohrmuschel des Kopfhörer zu sehen. Des Weiteren ist das Logo des Herstellers, der Name „EVEREST ELITE 750 NC“ aufgedruckt und das es sich um einen kabellosen Bluetooth Kopfhörer mit adaptiven Noise Cancelling handelt. Für das zuletzt genannte steht auch die Bezeichnung im Namen „NC“ (ANC). Auf der Rückseite ist der Everest Elite 750 NC komplett dargestellt, zudem sehen wir hier erneut den Namen des Herstellers und des Produktes. Des Weiteren sind hier drei besondere Funktionen erwähnt, über die wir neben dem bereits erwähnten ANC auch erfahren, dass man den Kopfhörer über die App ganz einfach updaten und den Klang per Equalizer anpassen kann. Betrachten wir die linke Seite, dann sehen wir auch hier einige der wichtigsten Funktionen mit Symbolen und Text erklärt. So erfahren wir hier unter anderem, dass diese für den Transport dreh- und faltbar sind und eine Laufzeit von 15 Stunden (mit aktiviertem ANC) bieten. Zudem sehen wir die Wiedergabe-Frequenz, das die Dynamic Treiber 40mm groß sind und was im Lieferumfang alles enthalten ist. Auf der Unterseite sind noch einige Infos zum Hersteller zu lesen.

Entnehmen wir die schwarze Hauptverpackung aus der Hülle, und klappen diese nach oben auf, kommt direkt das Transportetui zum Vorschein. In diesem ist neben dem kompletten Zubehör (Ladekabel, Flugzeugadapter und Klinke-Kabel) auch der JBL Everest Elite 750 NC Kopfhörer untergebracht. Zudem befindet sich in der Verpackung noch eine kleine Anleitung zum Kopfhörer.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Der JBL Everest Elite 750 NC ist in den Farben Silber und Gunmetal erhältlich. Auffallend sind die relativ großen Ohrmuscheln, die mit einem großen JBL-Logo versehen sind. Lediglich die silbernen Bedienknöpfe, die Bügelenden aus Aluminium und die JBL Logos auf den  Ohrmuscheln unterbrechen das sonst nur silbergraue Design, was mir sehr gut gefällt. 

Während an der linken Ohrmuschel nur die Anschlussmöglichkeit für das mitgelieferte Klinke-Kabel (3,5mm) vorhanden ist, finden wir auf der rechten Seite neben dem micro-USB Anschluss zahlreiche weitere Bedienelemente. Es handelt sich dabei um 6 Tasten, für die man anfangs etwas länger braucht, um sich an die einzelnen Positionen und Funktionen zu gewöhnen. 

Hier finden wir am Rand auf der Höhe des JBL Logos den Ein-/Ausschaltschieber. Diesen schiebt man zum Ein-/ bzw. Ausschalten einfach für ca. zwei Sekunden nach oben. Direkt links neben der Ladebuchse befinden sich die drei Tasten um die Musikwiedergabe zu stoppen und die Lautstärke zu erhöhen oder zu senken. Durch längeres Drücken der Lautstärke-Tasten springen wir einen Titel vor oder zurück. Der Play-/ und Pause Button dient zudem zur Anrufannahme und zum Aufruf des Sprachassistenten am Smartphone.

Neben der Ladebuchse gibt es noch zwei weitere Knöpfe, so findet man direkt daneben die Taste um das Bluetooth-Pairing zu starten und eine weitere Taste ist über die App mit zwei zur Auswahl stehenden Funktionen programmierbar. Standardmässig ist diese mit Noise-Cancelling An- bzw. Ausschalten belegt, kann aber auch zum Wechseln  zwischen den Noise Cancelling Modi´s genutzt werden.

An der Rückseite jeder Ohrmuschel befindet sich jeweils ein Mikrofon. Auf eine Touch-Oberfläche, wie sie inzwischen viele andere Anbieter bei ihren Kopfhörern anbieten hat JBL verzichtet. Die Ohrmuscheln lassen sich etwas mehr als 90 Grad nach innen drehen und zudem sind diese auch klappbar, wodurch sie sich sehr leicht in das Transportetui verstauen lassen.

(Design: 3,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Auf den ersten Blick sind an der Verarbeitung keine Mängel festzustellen. Das Gehäuse wurde zum Großteil aus Kunststoff gefertigt, dennoch wirken die Kopfhörer sehr stabil und robust, sodass diesen auch ein etwas gröberer Umgang nicht viel anhaben kann.

Die Oberfläche fühlt sich sehr edel und hochwertig an und auch der metallverstärkte 12-stufige Verstellmechanismus des Kopfhörerbügel kann mich überzeugen. Leider bin ich mit der Belegung der Tasten nicht so zufrieden, zu oft habe ich in meinem Test die falsche Taste betätigt, da sich diese ziemlich ähnlich anfühlen. Hätte man diese eventuell auf beide Ohrmuscheln verteilt, hätte man dieses Problem vermeiden können. Die Ohrpolster wiederum kann ich absolut loben, diese sind sehr angenehme groß, sodass die Ohren komplett umschlossen werden. In der Innseite ist zudem ein großes „R und L“ im Stoffeinsatz zu sehen, sodass man sofort erkennt wie er getragen werden sollte.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtOver-Ear-Kopfhörer
KategorieAdaptiver Noise-Cancelling-Kopfhörer mit Bluetooth
FarbeSilber
Gewicht 280 Gramm
MaterialKunststoff
TreiberJeweils links und rechts ein 40-mm-Dynamic-Membran
AkkulaufzeitAkkulaufzeit bis zu 15 Stunden im Bluetooth und ANC Betrieb
LieferumfangJBL Everest Elite 750 NC Over-Ear-Kopfhörer
Transportetui mit Zubehörbeutel
Flugzeugadapter
Micro-USB-Ladekabel
3,5 mm Klinke-Kabel
Technische Daten des JBL Everest Elite 750 NC

Tragekomfort

Mit knapp 280 Gramm gehört der JBL Everest Elite 750 NC zu den mittelschweren Over-Ear-Kopfhörern auf dem Markt. Die Ohrpolster sind angenehm weich und umschließen die Ohren sehr gut. Das einstellbare Kopfband ist zwar nicht so dick gepolstert wie bei anderen Kopfhörer die ich bereits getestet habe, kann aber beim Tragekomfort dennoch positiv überzeugen. Bei Brillenträgern dürfte der Tragekomfort aufgrund des etwas höheren Anpressdruckes etwas leiden. Daher werden diese nach einiger Zeit merken, dass die Kopfhörer trotz den weichen Polstern etwas stärker auf die Brillenbügel drücken.

ANC wird jedoch auch bei Brillenträger nicht schwächer. Dies liegt daran, dass die Polster so weich sind und der Anpressdruck so hoch, dass die Ohrmuscheln dennoch sauber auffliegen. Durch das Gelenk, welches die Ohrmuscheln mit dem Bügel verbindet, passt sich der JBL Everest Elite 750 NC quasi an alle Kopf- und Ohrenformen bestens an.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Klang

Klanglich kann ich ganz klar sagen, dass der Bassbereich beim JBL Everest Elite 750 NC besonders hervorgehoben wird. Dieser ist eigentlich vor allem bei Rock- und Popmusik von Vorteil. Doch leider ist dieser stark angehobene Bass bei Genres wie Hip-Hop und R`n`B von großem Nachteil, denn mir ist aufgefallen, je mehr Tiefbass im Musikstück vorkommt je stärker nimmt man ein unangenehmes Wummern der beiden 40mm-Treiber wahr. Dies fällt vor allem ab einer Lautstärkeeinstellung von über 75% auf. 

Abhilfe schafft hier die App „ My JBL Headphones“ erhältlich für iOS und Android. Hier kann man nämlich dank dem Equalizer, der die Feinabstimmung mit 10 Bänder zulässt diese Bassbetonung reduzieren und als Nutzerprofil absichern. Das Bassproblem wird zwar nicht komplett behoben, doch das Wummern der Treiber wird reduziert.

Beim Everest Elite 750 NC hat JBL links und rechts jeweils einen dynamischen 40-mm Treiber verbaut. Diese sorgen wie bereits erwähnt für einen kräftigen Bass, welcher bei hoher Lautstärke jedoch zu einem Wummern bzw. einer Verzerrung der Töne führt. Ansonsten liefert der JBL Everest Elite 750 NC eine gute Detailauflösung in den mittleren Tönen und klare Höhen.

Der JBL Everest Elite 750 NC bietet wie bereits sein Vorgänger der Elite 700 eine „TruNote Auto Sound Calibration“, womit sich der Klang jedem Träger individuell anpassen soll. Startet man in der App die TruNote Einmessung, dann sendet der Everest 750 NC verschiedene Testtöne zur Ohrmuschel, welche von hier reflektiert werden und von den im Everest verbauten Mikrofonen erfasst werden. Das ganze klingt zwar ganz toll, aber nach der Einmessung konnte ich persönlich nur kleine Unterschiede feststellen, sodass der Kopfhörer anschließend etwas präziser Klang, mehr aber nicht. Abschalten lässt sich diese TruNote Funktion für einen Vergleich jedoch nicht.

Klanglich ist es ein großer Unterschied, ob ihr Noise Cancelling ein- bzw. ausgeschaltet habt. Der übertönte wummernde Bass tritt nur bei aktiviertem ANC auf. Deaktiviert man dies, dann hört man kurz die Ansage „Noice Cancelling Off“ und das Klangbild geht von einer mittleren Betonung auf ein deutlich flacheres Klangbild über. Zwar ist das Wummern besser, aber der Bass fehlt so sehr, dass es sich viel zu blechern anhört. Dasselbe gilt auch für den Kabelbetrieb.

Die Maximallautstärke des JBL Everest Elite 750 NC ist sehr gut, dies liegt vor allem an der geringeren Nennimpadenz von 16 Ohm. Bei aktiviertem Noise Cancelling hört man beim Aufsetzen der Kopfhörer ohne Wiedergabe von Musik oder nur leiser Wiedergabe ein leises rauschen und surren, was sich jedoch sehr in Grenzen hält. Bei alttäglicher Nutzung hört man dies eigentlich kaum, da man Musik normalerweise lauter hört und somit dieses Grundrauschen übertönt wird. 

(Klang: 2,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Dank der weichen und sehr gut sitzenden Ohrpolstern ist die Dämmung der Umgebungsgeräusche schon ohne ANC ganz gut. Aber das Adaptive Noise Cancelling reduziert die Außengeräusche nochmals deutlich. Das verwendete ANC filtert bei den Umgebungsgeräuschen sehr gut das Bass heraus, so hat man während der Zugfahrt oder im Flugzeug eine deutlich ruhigere Atmosphäre und kann sich viel besser auf die Musik konzentrieren. 

In der bereits erwähnten App kann man das Noise Cancelling in vier Stufen einstellen. Mit drei Stufen davon kann man bestimmen, wie viel der Umgebungsgeräusche durchgelassen werden soll. Schaltet man die Funktion aus, werden die Umgebungsgeräusche weitestgehend eliminiert. 

Neben der sehr guten Bluetooth-Reichweite, konnte mich auch die Akkulaufzeit von bis zu 19 Stunden überzeugen. Diese ist jedoch abhängig, auf welche Lautstärke ihr den Everest Elite 750 NC eingestellt habt und ob ihr diesen per Bluetooth, ANC usw. betreibt. Aber selbst wenn man nur auf eine Laufzeit von ca. 13 Stunden bei eingeschaltetem ANC und 75% Lautstärke kommt, ist dies mehr als ausreichend. Leider kann man den Akku nicht selbst wechseln.

Transportetui

Der JBL Everest Elite 750 NC kommen in einem sehr gut verarbeiteten und hochwertigen Transportetui, in welche der Kopfhörer perfekt hineinpasst. In einem weiteren Etui im inneren, welches per Klettverschluss an der Innenseite befestigt ist, sind das mitgelieferte Micro-USB-Ladekabel, der Flugzeugadapter und das Klinke-Kabel verstaut.

Der Reißverschluss des Etuis lässt sich sehr angenehm öffnen und es lässt sich bei Verschmutzung sehr gut reinigen.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

Koppeln & Reichweite

Die Verbindung zwischen dem JBL Everest Elite 750 NC Kopfhörer und dem Abspielgerät, in meinem Fall das Apple iPhone X erfolgt über Bluetooth 4.0. In den Räumlichkeiten war die Reichweite mit zwei Wänden aus Rigips auf ca. 13 Metern begrenzt. Im freien Feld sind bis zu 16 Metern kein Problem, was deutlich mehr Freiheit im Alltag bietet. Sobald ich die Kopfhörer angeschaltet habe, hat sich dieser mit meinem iPhone automatisch verbunden.

(Koppeln und Reichweite: 4 von 5 Punkten)

Akku

Wie bereits erwähnt, kann die Akkulaufzeit des JBL Everest Elite 750 NC durchaus überzeugen. Die Laufzeit gibt JBL mit 15 Stunden bei eingeschaltetem Bluetooth und ANC an. Falls der Akku leer sein sollte, dauert es knapp 3 Stunden, bis dieser wieder voll aufgeladen ist. Bei abgeschaltetem ANC und einer Wiedergabe über Bluetooth hält der Akku knapp 20 Stunden durch. Das sind klingt nach ganz guten Werten.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Diese Werte spiegelten sich auch im Praxistest wieder. Auf dem Weg zur Arbeit hörte ich täglich knapp eine Stunde Musik und dies über einen Zeitraum von knapp 3 Wochen. Danach hatte ich trotz eingeschaltetem ANC immer noch knapp 10% Akku laut der JBL App. Die Lautstärke der Musik hatte ich dabei bei ungefähr 70%.

(Akku: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

JBL wirbt beim Everest Elite 750 NC vor allem mit einem legendären JBL Pro Audio-Sound, einer Laufzeit von bis zu 20 Stunden und dem Adaptiven Noise-Cancelling. Ich kann nicht allen Angaben die JBL macht zustimmen. Die Laufzeit kommt zwar mit 19 Stunden ohne aktivem ANC sehr nah an die angegeben 20 Stunden ran, aber beim Audio-Sound kann man nicht wirklich von legendär reden. Er ist von Haus aus einfach zu bassbetont, sodass man ein starkes Verzerren und Wummern wahrnimmt. Ohne zugeschaltetes ANC ist der Klang wiederum noch schlechter, da dieser dann blechern klingt. Abhilfe schafft hier nur, in der App den Equalizer zu verstellen oder das JBL ein Update bereitstellt, welches dieses Problem behebt. Denn ansonsten bin ich mit dem JBL Everest Elite 750 NC zufrieden. Das Noise-Cancelling arbeitet sehr gut und kann in vier Stufen geregelt werden.

Preis/Leistung

Zwar konnte mich der JBL Everest Elite 750 NC von dem Design, der Verarbeitung und dem gut arbeiteten ANC überzeugen, doch leider enttäuschte er gerade am wichtigsten Kriterium eines Kopfhörers dem Klang. Für einen Preis von 299,00€ (UVP) erwartet man einen sehr guten Klang, doch selbst mit der Veränderung im Equalizer wird dies nur minimal besser. 

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: de.jbl.com

Teufel Radio 3sixty

Lautsprecher Teufel GmbH wurde 1980 in Berlin von Peter Tschimmel gegründet. Teufel fertigt HiFi-Komponenten wie Kopfhörer und Lautsprecher. Bekannt ist die Firma als Hersteller kompletter Audiosystem-Komponenten, wie z.B. kompletten Heimkino-Systemen. Der eine oder andere von euch hat sich sicherlich schon einmal gefragt, warum kein Elektronikfachmarkt Teufel Produkte im Sortiment besitzt. Das liegt daran, das Teufel Produkte im mittleren Preissegment einzuordnen sind. Um die günstigen Preise zu ermöglichen, bietet das Unternehmen ihre Produkte ausschließlich als Direktversender über den eigenen Online-Shop an.

Teufel ist bekannt für seine vielen Produkte im Audio-Bereich, sei es Kopfhörer, Soundbars oder Heimkino-Anlagen. Es gibt ziemlich alles bei Teufel für den HiFi-Bereich. Seit 2018 hat Teufel erstmals ein Radio im Sortiment, welches auf den Namen Radio 3sixty hört. Es handelt sich dabei jedoch nicht nur um ein normales Radio, denn mit an Bord sind FM, DAB+, DLNA, Bluetooth und Spotify Connect. Zudem hat das Radio nicht ohne Grund den Namen 3sixty (360) bekommen, denn dieser bezieht sich auf den Klang. Durch eine raffinierte Technik spielt der Teufel Radio 3sixty ein 360°-Klangbild ab. Das klingt doch alles interessant, doch kann das Teufel Radio 3sixty im Test überzeugen? Dies erfahrt ihr im folgenden Testbericht.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Das Teufel Radio 3sixty kommt wie eigentlich alle größeren Geräte aus dem Hause Teufel in einem sehr einfachen und schlichten Karton daher. Auf dem unter anderem das Teufel Logo, der Name des Produktes und einige technische Daten in schwarzer Farbe aufgedruckt sind.

Auf der Oberseite, sowie der linken Seite, ist groß „Teufel“ aufgedruckt. Zentral auf der Vorderseite ist der Name „Radio 3sixty“ zu lesen. Zu guter letzt befinden sich auf der rechten Seite und der Rückseite noch einige Infos von dem Hersteller, sowie das Gewicht, die Farbe und die Abmessungen des Radio aufgedruckt.

Öffnet man die Verpackung, sehen wir direkt links und rechts eine Schaumstoffpolsterung, welche den Radio 3sixty zentral in der Mitte fixiert und somit sicher beim Transport schützt. Zudem befindet sich der Radio in einer transparenten Kunststofffolie. Im Hohlraum zwischen dem Teufel Radio 3sixty und der Verpackung liegt noch eine Bedienungsanleitung bei, ein Netzteil befindet sich sicher in einem der Schaumstoffpolsterungen verpackt.

(Verpackung: 3 von 5 Punkten)

Design

Beim Design setzt Teufel auf ein modernes und hübsches Design. Das Gehäuse welches eine Quader-Form besitzt ist 28cm breit, 17,5cm hoch und 16cm tief. Damit kann das 2,5 Kg leichte Radio ohne Probleme z.B. in der Küche oder auch im Schlafzimmer auf dem Nachtisch platziert werden.

Das Gehäuse des Radio 3sixty besteht aus einem sehr stabilen ABS-Kunststoff, welches schwarzmatt daher kommt. Lediglich der obere Teil ist mit Stoff bespannt. Unter diesem befindet sich ein Kunststoff-Käfig (Gitter), welcher die beiden nach oben ausgerichteten Treiber schützt. Damit der von Teufel geworbene 360°-Sound entsteht, haben sich die Produktentwickler von Teufel etwas besonderes einfallen lassen. So sind direkt über den beiden 50mm Hochmitteltöner jeweils ein Kegel platziert, sodass der Ton der Töner in alle Richtungen gleichmässig verteilt werden soll. Ob dies auch so gut klappt, verrate ich euch unter dem Punkt „Klang“. Neben diesen beiden Breitbandlautsprechern hat Teufel in dem Radio 3sixty noch einen 90mm Tieftöner (Downfire-Subwoofer) und einen großen Bassreflexkanal verbaut. Diese befinden sich beide an der Unterseite zwischen den mit roten Antirutschgummis versehenen vier Füßen.

Die Front nimmt zum Großteil eine Hochglanz-Acrylglasplatte ein, welche bündig in das matte ABS-Kunststoffgehäuse eingelassen ist. An der Front befinden sich sämtliche Bedienelement, von denen direkt die zwei großen Drehregler für die Lautstärke und der Menü-Navigation auffallen. Direkt zwischen diesen Drehreglern befindet sich das dimmbare Monochrome-Display und rechts davon die Menü- und Back-Taste. 

Da Teufel das Radio 3sixty mit einer großen Anzahl an Funktionen versehen hat, braucht man dafür auch einige Knöpfe, denn man möchte ja möglichst alles direkt am Gerät steuern. Diese Tasten sind direkt unterhalb des Acrylglases in einer Reihe untergebracht. Die einzelnen Funktionen erkläre ich euch unter dem Punkt „Bedienung“ genauer.

Schauen wir uns die Rückseite des Teufel Radio 3sixty an, so sehen wir hier direkt eine schwarze Teleskopantenne, welche eingefahren 16cm und ausgefahren maximal 76cm lang ist. Direkt unterhalb der Antennenbefestigung befindet sich neben dem Anschluss für das Netzteil, noch ein USB-Anschluss und ein Klinkenstecker. Der USB-Anschluss dient als Ladebuchse, um z.B. das Smartphone, Tablet usw. mit bis zu 1,5 Ampere aufzuladen. Zudem befinden sich auf der Rückseite noch ein Teufel-Aufkleber mit der Seriennummer und den Namen des Radio, sowie das dieses Bluetooth und Spotify Connect Ready ist.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Das Gehäuse des Teufel Radio 3sixty wurde aus ABS-Kunststoff gefertigt und macht einen sehr robusten und zudem hochwertigen Eindruck. An der Verarbeitung hab ich nur wenige Kritikpunkte feststellen können, lediglich das Hochglanz Acrylglas ist natürlich anfällig gegen Fingerabdrücke, aber im Normalfall bedient man es ja nur über die Knöpfe und berührt dieses somit selten. Was ich mir für eine eventuelle 2.Generation des Radio 3sixty wünschen würde, wäre die Integration eines Akkus, damit man den Radio auch komplett kabellos überall verwenden könnte.

Das verbaute Display gehört definitiv nicht zu den schönsten, ist aber von der Funktionalität vollkommen ausreichend, was mich persönlich nicht stört. Die an dem Teufel Radio 3sixty montierten Antirutsch-Elemente kann ich nur loben, denn diese machen ihren Job sehr zuverlässig. Selbst bei voll aufgedrehter Lautstärke bleibt des Radio an Ort und Stelle stehen. 

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Lautsprecher Anzahl3 (2x nach oben abstrahlend und ein Downfire-Subwoofer )
Treiber-Durchmesser2 x 50mm ; 1 x 90mm
Gesamtausgangsleistung (RMS)30 Watt
Gehäuse MaterialKunststoff/ Stoff
Anschlussmöglichkeiten3.5mm Klinke, Stromanschluss, USB 2.0, Bluetooth (aptX)
KonnektivitätDAB+, Internet-Radio, FM-Radio, RDS, Spotify Connect
Maße/Gewicht16 x 28 x 17,5 cm (TxBxH)/ 2,5 Kilogramm
LieferumfangTeufel Radio 3sixty
Netzteil
Anleitungen
Technische Daten des Teufel Radio 3sixty

Inbetriebnahme

Nachdem man das Radio 3sixty das erste mal einschaltet, wird man direkt gefragt, ob man den Einrichtungsassistent starten möchte. Mithilfe des rechten Drehreglers wählen wir „Ja“ aus und bestätigen dies mit dem drücken des Reglers. Anschließen wird man gefragt ob man das 12 oder 24 Stundenformat angezeigt bekommen möchte und wählt anschließend aus, ob die Uhr über DAB+, FM oder über das Internet aktualisiert werden soll. Nun beginnt die Einrichtung des Netzwerks. Dazu muss man zuerst die WLAN-Region auswählen und schon beginnt  der Suchlauf nach verfügbaren Netzwerken. Anschließend einfach das eigene WLAN-Netz auswählen und entweder das Passwort umständlich über den Drehregler eingeben, oder über die WPS-Taste (Funktion) sofern an eurem Router vorhanden. Nach wenigen Sekunden solltet ihr die Meldung „Verbindung erfolgreich“ auf dem Display angezeigt bekommen und schon ist die Einrichtung beendet.

(Inbetriebnahme: 4 von 5 Punkten)

Bedienung

Die Bedienung erfolgt nun zum größten Teil über die beiden Drehregler und die einzelnen Tasten direkt am Radio. Eine Fernbedienung oder eine App, über welche man das Radio steuern kann gibt es nicht.

Dies mag zwar in der heutigen Zeit etwas altbacken sein, aber es funktioniert wunderbar und es ist auch mal schön ein Gerät ohne das man ein Smartphone benötigt zu bedienen. Die Knöpfe lassen sich sehr fein drehen und haben allesamt einen sehr angenehmen Druckpunkt. Der Lautstärke-Regler dient wie es der Name schon vermuten lässt zur Änderung der Lautstärke und beim Drücken wird die Musik pausiert (nur bei Bluetooth, Spotify usw.). 

Die untere Leiste mit den vielen Köpfen beherbergt weitere Funktionen. Angefangen ganz Links, hier haben wir direkt den roten Ein-/Ausschaltknopf. Mit der „Source“ Taste daneben kann man zwischen den Wiedergabequellen (FM-Radio, DAB+, Internet Radio, AUX und Bluetooth) wechseln. Die Taste direkt daneben dient dazu, den Paring-Modus (Bluetooth) zu starten. Dazwischen befinden sich die Tasten von 1- 5, diese können wie bereits bei den Teufel One Geräten mit euren Favoriten (Radiosender usw.) belegt werden. Mit den drei Tasten ganz rechts kann man den Wecker stellen und einen Titel vor bzw. zurückspringen.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Funktionen

DAB+ UND FM-RADIO

Das Teufel Radio 3sixty unterstützt nicht nur das klassische analoge FM-UKW-Radio, sondern auch das neue DAB+. Im Menü oder direkt über die „Source“ Taste könnt ihr wie bereits erwähnt zwischen den Wiedergabequellen wechseln. Wählt man das erste mal FM Radio oder DAB+ aus, startet automatisch der Sendersuchlauf. Wichtig ist dabei, dass man vor dem Suchlauf die Antenne ausklappt und auseinander zieht, denn nur so können viele Sender gefunden werden. Ich würde sofern eurer Lieblingssender in DAB+ ausstrahlt immer dies auswählen, die Vorteile gegenüber FM sind, das DAB+ zusätzliche Infos wie z.B. den Sendernamen, Titel und den Interpret des aktuellen Songs auf dem Display anzeigt. Aber der wichtigste Unterschied ist die Klangqualität, denn diese ist in CD-Qualität und somit ist nicht das typische FM-UKW Rauschen zu hören. Dank den 5 Favoriten Tasten, könnt ihr eure Lieblingssender egal ob FM oder DAB+ auf diese legen. Der Empfang ist bei DAB+ und FM-UKW Radio sehr gut, ich konnte sehr viele Radiosender beim Suchlauf finden.

WEB-RADIO

Zu Beginn der Einrichtung hat man das Teufel Radio 3sixty mit dem WLAN verbunden, dies hat auch einen wichtigen Grund, so können darüber nicht nur Updates geladen werden, sondern auch Web-Radio kann man damit empfangen. Teufel setzt dabei auf das Radioportal Frontier Silicon Internet, hierüber können nicht nur Radiosender, sondern auch Podcasts empfangen werden, die Voraussetzung hierfür ist jedoch eine Internetverbindung. Im Web-Radio wird einem eine große Liste an verfügbaren Radio-Stationen unterteilt in Genres (Pop, Rock, Jazz usw.) angezeigt. 

Man kann hier auch Sender bzw. Podcasts suchen, doch dies ist aufgrund der sehr vielen Sender mit einem langen scrollen verbunden. Hier empfiehlt es sich auf jeden Fall, dass ihr eure Lieblingssender  (sofern gefunden) auf die 5 Favoriten Tasten legt, damit ihr nicht jedesmal ewig nach eurem Sender suchen müsst.

SPOTIFY CONNECT

Für all diejenigen unter euch, die einen Spotify Premium Account besitzen, ist natürlich auch Spotify Connect eine sehr praktische Sache. Damit verbindet man sich direkt über das Radio 3sixty mit seinem Account und kann somit direkt von hier die Musik steuern und wiedergeben. Somit spart man sich die Kopplung des Smartphones und des Radio 3sixty über Bluetooth. Voraussetzung ist jedoch wie bereits erwähnt ein Premium Account bei Spotify und das Radio 3sixty muss mit dem Internet verbunden sein.

BLUETOOTH

Falls ihr keinen Spotify Premium Account habt, oder Apple Musik und Co. nutzt, dann könnt ihr die Musik auch direkt über Bluetooth wiedergeben. Die Kopplung geht sehr flott und einfach von statten. Die Bluetooth-Verbindung ist dabei bis auf knapp 12 Metern ohne Unterbrechungen möglich. Android Nutzer dürfen sich freuen, denn wie viele andere Teufel-Geräte unterstützt auch das Radio 3sixty „aptX“. Durch dieses Audio­co­dier­ver­fahren von Qualcomm, ist mit Android-Geräten eine kabellose Wiedergabe in CD-Qualität möglich. Das AAC-Format auf welches Apple bei seinen iOS-Geräten setzt, wird leider nicht unterstützt, somit muss man hier mit einer etwas geringeren Qualität leben.

AUX UND USB

Auf der Rückseite des Radio 3sixty wurden wie bereits erwähnt ein AUX- und USB-Anschluss von Teufel untergebracht. Man kann somit einfach ein beliebiges Abspielgerät via 3,5mm-Klinkenstecker an das Radio klemmen oder direkt von einem angeschlossenen USB-Stick bzw. einer USB-Festplatte Musik wiedergeben. Über USB-Playback werden die Formate WAV, FLAC, MP3, AAC und WMA unterstützt.  

WECKER

Der Teufel Radio 3sixty kann dank einer Wecker-Funktion auch wunderbar im Schlafzimmer genutzt werden. Man kann in der Wecker-Einstellung bis zu  zwei Weckzeiten speichern und dabei festlegen, ob dieser für alle Wochentage, nur die Werktage oder nur fürs Wochenende aktiviert möchte. Wecken lassen könnt ihr euch mit Musik, zur Auswahl stehen Internet-Radio, DAB+ oder FM-UKW (mit Sender-Auswahl) und Spotify Connect, sowie ein herkömmlicher Weckton.

EINSCHLAF-FUNKTION (SNOOZE)

An Bord des Radio 3sixty ist nicht nur ein Wecker, sondern auch eine Einschlaf-Funktion (Schlummern). Damit kann man einstellen, dass sich das Radio nach einer vorgegeben Zeit automatisch ausschaltet. Dabei stehen 15, 30, 45 oder 60 Minuten zu Auswahl, eine freie Zeitangabe gibt es leider nicht.  

Leider versteckt sich diese Option etwas in den Systemeinstellungen und ist daher etwas umständlich zu finden. Einen Schnellzugriff über die Quelle-Taste oder ähnliches gibt es leider nicht.

(Funktionen: 4,5 von 5 Punkten)

Klang

Kommen wir nun zu dem interessantesten Teil des Teufel Radio 3sixty, dem Klang. Teufel setzt hierbei auf ein 2-Wege-System, bei dem zwei Breitbandlautsprecher (Hochmitteltöner) und ein Tieftöner (Downfire-Subwoofer) eingesetzt wird. Zudem ist noch ein nach unten gerichteter Bassreflexkanal verbaut, welcher den Bass noch zusätzlich nach unten drückt. Wie anfangs bereits erwähnt, sind die beiden 50mm Hochmitteltöner nach oben ausgerichtet und mit einem Kegel darüber versehen, damit der Klang gleichmassig in alle Richtungen verteilt wird. Der 90mm Subwoofer ist nach unten gerichtet und soll für eine tiefe und kräftige Musikwiedergabe sorgen. Den maximalen Schallpegel gibt Teufel mit 95 dB an, somit steckt in dem kleinen Radio ordentlich Kraft. Die Gesamtausgangsleistung (RMS) liegt bei 30 Watt.

Soviel zu den unterschiedlichen Elementen die für den Klang sorgen sollen. Doch wie ist dieser und bietet der Radio 3sixty wirklich einen echten 360°-Klang? Ich habe den Teufel Radio 3sixty nun knapp über zwei Monat in Betrieb und dabei verschiedene Musikgenres angehört.

Der Klang, der von dem Radio 3sixty wiedergegeben wird, ist für ein Radio sehr gut, er befindet sich ganz klar auf dem Niveau einer kleinen Stereo-Anlage. Die Höhen werden sehr sauber und klar wiedergegeben. Auch wenn ich ganz klar sagen muss, dass Teufel den Radio 3sixty von Grund auf etwas wärmer abgestimmt hat. So sind der Bass und die tieferen Mitten definitiv dominanter gegenüber den hohen Tönen. Der Bass und die etwas tieferen Töne können bei diesem kleinen Gehäuse durch ihren vollen und kräftigen Tiefgang überzeugen.

Der beworbene 360°-Klang des Teufel Radio 3sixty kann wirklich überzeugen, es macht keinen Unterschied ob man sich vor oder hinter dem Radio befindet. Die maximale Lautstärke ist sehr beeindruckend, mann kann damit sehr gut einen großen Raum beschallen. Im Vergleich zum aktuellen Teufel One, klingt der Teufel Radio 3sixty durch die Anzahl an mehreren Tönern sogar etwas besser.

(Klang: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Der Hersteller bewirbt den Teufel Radio 3sixty als kompaktes Digitalradio mit leistungsstarkem 360-Grad-Sound und umfangreichen Features.

Ich kann diesen Punkten absolut zustimmen. Die maximal Lautstärke ist sehr hoch und zudem kann der 360-Grad-Sound dank Dynamore absolut überzeugen. Mit dem Teufel Radio 3sixty könnt ihr problemlos eine kleine Stereo-Anlage ersetzen. Man kann damit eine große Anzahl an Quellen wiedergeben und dank dem tollen Design macht es in jedem Raum eine gute Figur.

Preis/Leistung

Der Preis von 279,99€ (UVP) ist zwar für ein Radio etwas hoch, doch dafür bekommt man meiner Meinung nach klanglich und funktionell den aktuell besten Radio auf dem Markt. Lediglich eine Integration eines Akkus für eine eventuelle zweite Version wäre von mir persönlich ein Wunsch, damit ich das Radio auch komplett ohne Kabel nutzen könnte. 

Sofern ihr euch überlegt ein Radio mit FM, DAB+, WLAN, Bluetooth usw. anzuschaffen, dann würde ich euch raten das Teufel Radio 3sixty auszuprobieren, bei Nichtgefallen könnt ihr dieses problemlos innerhalb von 8 Wochen zurücksenden.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://www.teufel.de

Sennheiser CX SPORT In-Ear Wireless

Sennheiser wurde 1945 als „Labor Wennebostel“ (Labor W) von Fritz Sennheiser gegründet und gilt heute noch als Traditionsunternehmen mit Sitz in Wedemark-Wennebostel bei Hannover, Deutschland. Weltweit beschäftigt Sennheiser aktuell etwa 2600 Mitarbeiter und unterhält weltweit drei eigene Produktionsstandorte: In der Zentrale Wennebostel (Deutschland), Tullamore (Irland) und in Albuquerque (USA).

1956 entwickelte das Labor W das erste Richtrohrmikrofon, 1968 brachte Sennheiser den ersten offenen Kopfhörer der Welt auf den Markt, den HD 414. Dieser erste Kopfhörer sorgte durch damals hohen Tragekomfort, dass das Modell zum Erfolg wurde und die Kopfhörersparte zu einem wichtigen Standbein der Firma Sennheiser wurde.

Der Sennheiser CX SPORT In-Ear Wireless Kopfhörer ist der neueste  kabellos Kopfhörer aus dem Hause Sennheiser und sieht der Nicht-Sport-Version CX 6.00BT zum Verwechseln ähnlich.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Der kabellose Sport-Kopfhörer wird frontseitig großzügig präsentiert. Sennheiser verzichtet aber sonst auf Ablenkungen. Lediglich der Name und die drei wichtigsten Funktionen (Bluetooth, Akkulaufzeit & Spritzwasserberständigkeit) werden aufgelistet. Verpackungsinhalt, sowie die Möglichkeit der App-Anbindung werden beiden Packungsseiten abgebildet. Die Rückseite beinhaltet neben, den wichtigsten technischen Daten, auch noch ausgewählte Merkmale des Kopfhörers in verschiedenen Sprachen bereit.

Die Verpackung an sich besteht aus einer bedruckten Kartonage. Diese ist matt gehalten und besticht durch glänzende und eingestanzte Details. Beim Öffnen der Verpackung fällt eine großzügig dimensionierte Schaumplatte auf, in welcher die Kopfhörer eingebettet sind. Das sieht cool aus, wäre meiner Meinung nach nicht nötig gewesen.

Im Lieferumfang befinden sich neben dem Kopfhörer vier Ohrpassstücke (XS, S, M, L), drei Ohrhaken (S, M, L), ein viel zu kurzes Ladekabel, ein Neoprentäschchen, ein Ansteckklip und Dokumentationen, sowie eine bebilderte Bedienungsanleitung.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Der Sennheiser CX SPORT In-Ear Wireless ist ein kabelloser Kopfhörer gedacht für Sportler.

Der Verpackung entnommen sieht man eine unkonventionelle Designentscheidung des Herstellers. Der Akku und die Remote sind links und rechts getrennt am Kabel unter den In-Ears befestigt. Was auf den ersten Blick befremdlich wirken mag, hat durchaus einen Sinn, weil durch dieses Design beim Tragen der Zug an den Ohren gleichmäßig verteilt werden soll. Was dann allerdings doch befremdlich erscheint ist, dass der Akku samt Funkteilen wesentlich größer ist als die Remote auf der anderen Seite. Dies hätte man wohl gleichgroß gestalten können.

Weiters fallen die sogenannten Ear-Fins (Ohrhaken) auf, die gleich wie auch die Ohrpassstücke in verschiedenen Größen beigelegt ist und ausgetauscht werden kann. Die Ear-Fins sind wie auch die Remote-Tasten in Neon-Gelb gehalten. Eine sehr auffällige Farbe, die ich aber irgendwie mit Sport verbinden kann. Der Sennheiser CX SPORT hat einen Schlaufen-Clip, der es ermöglicht die Kabellänge zu variieren.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitungsqualität der Sennheiser CX SPORT In-Ear Wireless ist wie wir es von der Firma kennen auf hohem Niveau. Das Kabel ist ausreichend dick und ellipsenförmig um die von Kopfhörern bekannte Knotenbildung zu verhindern.

Die Tasten-Druckpunkte der Fernbedienung des Sennheiser CX SPORT sind angenehm und die Tasten sind genau richtig dimensioniert um angenehm gedrückt und gefunden werden zu können. Weiters sind die kabellosen Sport-Kopfhörer Schweiß- und Spritzwasserbeständig.

Das Gewicht ist mit rund 15g ist angenehm leicht. An den Ohren ist Bauartbedingt kaum ein Gewicht zu spüren da wie zuvor beschrieben, die Entscheidung Akku und Fernbedienung auf links und rechts zu verteilen, dazu beiträgt.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

ArtIn-Ear-Kopfhörer, kabellos
KategorieBluetooth Kopfhörer
FarbeSchwarz/Lime
Unterstützte Codecsapt-X ®, apt-X ® LL, AAC, SBC
Gewicht15,07 Gramm
MaterialKunststoff
Max. Schalldruckpegel112 dB (1 kHz/0 dBFS)
Frequenzbereich17 Hz – 21.000 Hz
Impedanz28 Ohm (passiv), 480 Ohm (aktiv)
Lieferumfang1x Sennheiser CX SPORT
1x Neoprentasche
1x Ladekabel USB-A auf Micro-USB
1x Ear Fins in verschiedenen Größen
1x Ohrstücke in verschiedenen Größen
1x Kurzanleitungen
Technische Daten des Sennheiser CX SPORT In-Ear-Wireless

Tragekomfort

Der Sennheiser CX SPORT sitzt dank der Ear Fins gut und sicher im Ohr. Durch die Verteilung von Akku und Fernbedienung lastet kaum Druck oder Zug auf dem Ohr, da dieses Gewicht intelligent verteilt wird. Trägt man den Sennheiser CX SPORT auf dem Nacken kann man zudem jederzeit einen oder beide Ohrstöpsel herausziehen und loslassen und baumeln lassen, ohne Angst zu haben, dass man sie verliert oder auf dem Boden mitschleift.

In seiner Paradedisziplin als Sportkopfhörer schlägt sich der Sennheiser CX SPORT erfreulicherweise ausgezeichnet. Obwohl ich meine Zweifel an den weichen und sehr biegsamen Ear Fins hatte, schaffen sie es anstandslos den Sennheiser CX SPORT sicher im Ohr zu fixieren und zu halten. Egal ob eher langsame Gym-Sessions oder heftiges Joggen – bei richtiger Einstellung (richtige Größe der Ear Fins und Ohrstücke) – sitzt der Kopfhörer perfekt.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Klang

Kommen wir zum Klang, einem subjektivem Faktor in einem Test. Hat man einmal die passenden Silikonstöpsel für sein Ohr gefunden, kann man sich über deutlich reduzierte Umgebungsgeräusche freuen. Verbindet man den Sennheiser CX SPORT per Bluetooth mit dem iPhone darf man sich durch AAC auf einen hervorragenden Klang freuen. Satter Bass, ausgewogene Mitten und Höhen. Alles klingt stimmig und eindeutig nach Sennheiser.

Der Bass ist für ein In-Ear Headset präzise und druckvoll und bereitet mir Freude, da ich präferiert auf Hip-Hop setze bei meinen Trainingseinheiten.

Allerdings kann der Kopfhörer auch mit klassischer Musik oder Gitarren-Solos bestens umgehen und klarkommen.

Erfreulich ist auch die Qualität des eigebauten Mikrofones, welches durchaus gute Telefonate ermöglicht. Für einen In-Ear-Sportkopfhörer ist das keine Selbstverständlichkeit.

Die Gesamtlautstärke der Kopfhörer ist nicht die Lauteste, die ich je gehört habe. Für Leute mit gesundem Hörorgan, völlig ausreichend wie ich meine.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akku

Theoretisch gibt der Hersteller dem Sennheiser CX SPORT eine Akkulaufzeit von 6 Stunden mit auf den Weg. Diese Zeit kann ich bestätigen und habe ich bei vollständiger Ladung auch erreicht, wobei ich nie bei Maximal-Lautstärke gehört habe. Dies hat sicherlich ebenfalls einen Einfluss auf die Laufzeit. Dennoch würde ich mir eine etwas länger Laufzeit wünschen, so schaffen es auch Kopfhörer mit minimaler Größe, beispielsweise Apple AirPods, die obendrein komplett auf Kabel verzichten, auf eine ähnliche Laufzeit zu kommen.

Wenn der Akku zu Neige geht muss er über ein Micro-USB Kabel aufgeladen werden.
Erfreulicherweise muss man die Quick-Charge Funktionalität hervorheben. Diese ermöglicht es in 10 Minuten genügend Saft für eine Stunde Laufzeit zu bieten.

Bluetooth

Die Einrichtung der Bluetooth Verbindung geht schnell von Händen. Durch das 4 Sekunden lange Drücken der mittleren Taste (Play/Pause) wird wie bei anderen Bluetooth Geräten auch, die Kopplung initiiert.

Solange sich Smartphone und Kopfhörer im selben Raum befinden, ist die Bluetooth-Verbindung exzellent. Kommen Wände oder wirklich großen Entfernungen dazwischen, stockt die Verbindung oder reißt ab.

Positiv ist hier anzumerken, dass es möglich ist sich gleichzeitig mit bis zu 2 Geräten zu verbinden.

Zubehör

Der Sennheiser CX SPORT In-Ear Wireless kommt mit einem kleinen aber praktischen Neopren Transport-Case daher. Es handelt sich hierbei um eine quadratische, durchaus ansehnliche Tasche mit Reißverschluss und einer Trage-/ Befestigungsschlaufe.

Weiters sind wie bereits aufgezählt die Ear Fins und Ohrstücke in verschiedenen Größen und ein viel zu kurzes Ladekabel.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Made to move sagt Sennheiser – im wahrsten Sinne des Wortes. Die angegebene Sporttauglichkeit, Schweißresistenz und gute Klangwiedergabe kann ich aus persönlicher Erfahrung so unterstreichen.

Preis/Leistung

Beim Sennheiser CX SPORT In-Ear Wireless handelt es sich um einen hervorragenden Sport-Kopfhörer mit hervorragender Klangqualität und einem sicheren Sitz im Ohr ohne zu stören.

Die UVP von 130€ sind sportlich – ich finde jedoch gerechtfertigt, können doch viele Sportkopfhörer nicht mit einem ähnlich guten Klang überzeugen. Am Ende wird sich jeder selbst entscheiden müssen.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

150

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Optoma BE Sport4

Die Britische Firma Optoma wurde 1992 von SY Chen gegründet. Seit der Gründung hat das Unternehmen einige Pionier-Produkte auf den Markt gebracht. Zu diesen zählen unter anderem der DVD All-In-One Projektor DV10 im Jar 2005 und den weltersten Pico-Projektor PK101, der im Jahr 2008 sogar vom Time Magazin zum „Produkt des Jahres “ gekrönt wurde. 

Im Jahr 2014 hat Optoma die kalifornische Audio Marke NuForce übernommen um auch im Geschäftsbereich Audio aktiv zu werden. Hier hat das Unternehmen bereits einige In-Ear Kopfhörer auf den Markt gebracht, von denen ich euch bereits die True Wireless In-Ears BE Free8 vorgestellt habe. Nun möchte ich euch ein weiteres Produkt vorstellen. Es handelt sich dabei um den BE Sport4, ein Sport In-Ear Kopfhörer, welcher mit einem großen Umfang an Ohrflügel (Sport-Einsätzen) daher kommt. Doch kann der Optoma NuForce BE Sport4 auch im Test überzeugen? Das erfahrt ihr in meinem Testbericht.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Der Optoma BE Sport4 wird in einer komplett weißen Kartonage geliefert. Direkt auf der Vorderseite, ist einer der beiden In-Ear Ohrhörern von der Seite betrachtet aufgedruckt. Zudem sehen wir hier neben dem Namen der In-Ears, noch den des Herstellers und das es sich um Bluetooth Ohrhörer handelt. 

Die Rückseite der Verpackung zeigt uns die wichtigsten Funktionen der BE Sport4 Ohrhörer. Zudem sind hier noch einmal die In-Ears von unterschiedlichen Winkeln betrachtet mit den drei zur Farbauswahl stehenden Ohrflügel angebracht. Auf der linken Seite lesen wir den Satz „See more. Hear more“ und auf der Unterseite sind noch einige Infos zum Hersteller, dem Modell und die Seriennummer zu lesen.

Ziehen wir das Innenleben der Umverpackung an der Oberseite heraus, befindet sich im Inneren ein weiterer weißer Karton, in welchem die Ohrhörer samt Zubehör verstaut sind. Auf der Oberseite des Deckels steht erneut der Satz „ See more. Hear more.“ Klappen wir diesen auf, findet man die Optoma NuForce BE Sport4 sicher verstaut in einer Pappschachtel. Direkt daneben befindet sich eine weitere Kartonage in der sich eine Aufbewahrungstasche, ein Micro-USB-Ladekabel und die verschiedenen Ohrtips befinden.

Der Lieferumfang ist relativ groß, so gehören zum Lieferumfang ganze 4 Paar Ohrgummis (ein Paar ist bereits montiert). Zur Auswahl bei den Ohrtips stehen: 3 Paar Soft Silikon Ohrpassstücke (In den Größen: S; M und L) und ein paar Spinfit Ohrpassstücke TwinBalde doppelt gummiert. Zudem liegen noch 9 paar Ohrflügel in drei verschiedenen Farbausführungen und Größen (S; M; L) bei. Diese sorgen dafür, dass die In-Ears beim Sport nicht aus den Ohren fallen. 

(Verpackung: 3 von 5 Punkten)

Design

Beim Optoma BE Sport4 handelt es sich um ein Bluetooth Kopfhörer, bei dem lediglich die beiden In-Ears mit einem Kabel verbunden sind. Das Gehäuse der In-Ears  besteht zum Großteil aus schwarz lackiertem Aluminium, der restliche Teil aus grünem Polycarbonat (Kunststoff). Beide Ohrhörer sind völlig frei von Bedienelementen. Im Flachkabel, das die beiden Ohrhörer miteinander verbindet, befindet sich eine kleine drei-Tasten-Fernbedienung, mit der man die Musik pausieren oder Lauter/Leiser stellen, aber auch die Sprachsteuerung kann hier aktiviert werden. Beim Drücken und halten des „+“ oder „-“ Knopfes springt man einen Titel vor bzw. zurück. Auf der rechten Seite der Fernbedienung befindet sich unter einer Schutzkappe der Ladeanschluss, um den Akku mithilfe des Micro-USB Ladekabel wieder aufzuladen. Ein kleines Mikrofon ist ebenfalls eingebaut, um Telefonate zu ermöglichen. Für den Sport gibt es eine kleine Kabelzusammenführung, womit dieses festgezogen werden kann, damit es nicht stört.

Die Optoma BE Sport4 sind in zwei verschiedenen Farben erhältlich. Neben der von mir getesteten schwarz/grün Variante gibt es auch noch eine komplett weiße Version. Mir persönlich gefällt die schwarz/grüne Version sehr gut. Man kann die Ohrflügel in drei verschiedenen Farben auswählen, diese Farbkombis passen meiner Meinung nach für den sportlichen Bereich, für welchen der BE Sport4 gemacht ist sehr gut.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Der Optoma BE Sport4 ist sehr gut verarbeitet. Es gibt nur einen Punkte den ich erwähnen möchte. Die Kabellänge der In-Ears ist etwas zu kurz, so kam es bei mir gelegentlich dazu, dass ich beim Drehen des Kopfes einen der In-Ears aus dem Ohr gezogen habe. Das Kabel ca. 3-4 cm länger auszuführen wäre wesentlich besser. 

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtIn-Ear-Ohrhörer
Farbeschwarz/grün
Akkulaufzeit10 Stunden Musikwiedergabe mit einer Akkuladung
Gewicht15,5 Gramm
MaterialAluminium/ Polycarbonat (IPX5)
TreiberJeweils links und rechts ein 6mm-Dynamikmembran
Impedanz32 Ω (Ohm)
Frequenzbereich20 Hz – 20 kHz
Lieferumfang1x Optoma BE Sport4  In-Ear-Ohrhörer
1x Tasche
3 paar Silikon Ohrtips Passstücke (S;M;L)
ein paar SpinFit (Doppelflansch)
9 paar Ohrflügel (Sport-Einsätze))
Micro-USB-Ladekabel
Beschreibungen
Technische Daten der Optoma BE Sport4

Tragekomfort

Das geringe Gewicht des Optoma BE Sport4 hat einen sehr großen Vorteil, denn somit bemerkt man sie kaum im Ohr. Dank den beigelegten Ohrtips, lassen sich die In-Ears sehr gut dem Ohrkanal anpassen. 

Wie schon das Wort „Sport“ im Namen der Ohrhörer vermuten lässt, handelt es sich bei den BE Sport4 um In-Ears, welche für Leute gedacht sind, welche auch beim Sport Musik hören wollen. Darum gibt Optoma auch 9 paar Ohrflügel mit, welche dafür sorgen, dass diese hervorragend in den Ohren halten. 

Sofern man die passenden Oprpassstücke und Ohrflügel gefunden hat, halten die Ohrhörer hervorragend und sitzen sehr angenehm. Beim Sport störten mich die Kopfhörer weder beim Fahrradfahren oder Joggen. Werden beide In-Ears nicht gebraucht, können diese einfach hängen gelassen werden und mit dem „Magnetverschluss“ verschlossen werden. Die Rückseite des Gehäuses ist nämlich mit einem Magneten versehen.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Klang

Bei den Optoma BE Sport4 kommt jeweils ein 6 mm-Dynamikmembran zum Einsatz. Hier muss man natürlich beachten, dass man nur einen 6 mm Membran links und rechts hat, die bauartbedingt nicht wie z.B. ein Over-Ear Kopfhörer klingen können. Dennoch bin ich positiv überrascht, was diese kleinen In-Ears für eine Klangleistung bieten. 

Die Impedanz liegt bei 32Ohm. Im Test zeigen die BE Sport4, dass diese auch bei der Wiedergabe mit dem Smartphone, eine sehr ordentliche maximale Lautstärke vorweisen können.

Da der Frequenzgang des Optoma BE Sport4, von 20Hz bis 20 kHz reicht, deckt dieser einen normalen Frequenzbereich ab. Der Klang ist sehr ausgewogen, sodass die Höhen, Mitten und Tiefen sehr gut miteinander abgestimmt sind. Dank den neuen Graphene beschichteten Treibern werden die Höhen sehr klar und brillant wiedergeben. Stimmen klingen natürlich und keineswegs schrill. Die Mitten klingen ebenfalls gut, sind sehr präsent und harmonieren hervorragend mit den Höhen. Damit der Bass und natürlich auch die restlichen Töne richtig wahrgenommen werden können, ist ein richtiger Sitz der In-Ears wichtig. Sofern man die passenden Ohrtips und Ohrflügel gewählt hat und die In-Ears richtig eingesetzt hat, werden die Höhen und Mitten sehr gut wiedergegeben, aber auch der Bass klingt sehr satt, aber auf keinen Fall zu dominant. Für einen richtigen Klang solltet ihr euch ca. 10 Minuten Zeit nehmen und die Kombinationen an verschiedenen Ohrtips und Ohrflügel auszuprobieren, denn nur so habt ihr das richtige Klangbild. Sonst kann es sein, dass ihr gar keinen Bass bzw. kaum wahrnehmt. 

Noise-Cancelling ist nicht mit an Bord, aber dies ist meiner Meinung nach bei In-Ears auch gar nicht unbedingt nötig. Durch die Auswahl an verschiedenen Ohrpassstücke, welche Optoma mit den BE Sport4 mitliefert, ist es möglich die Umgebungsgeräusche deutlich zu reduzieren. Telefonieren ist übrigens auch möglich, beim Stehen versteht die Person gegenüber einen sehr gut, sobald man sich jedoch während dem Reden bewegt bzw. rennt, versteht die Person gegenüber einen schlechter, da diese ein Rauschen wahrnimmt. Ich hingegen konnte die Person über die In-Ears ohne Probleme verstehen, alles war klar und deutlich. 

(Klang: 3,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akku

Der Hersteller gibt bei den Optoma BE Sport4 eine Akkulaufzeit von bis zu 10 Stunden an. Ich kam mit einer Laufzeit von knapp 9 Stunden nahezu an diesen Theorie-Wert ran. Diese Laufzeit geht meiner Meinung nach vollkommen in Ordnung. 

Ist die Restkapazität des Akkus niedrig, bekommt man dies beim Anschalten der Ohrhörer per Sprachausgabe mitgeteilt. Aufgeladen wird der Akku über das mitgelieferte micro-USB-Kabel, welches erfreulicherweise sogar Platz in de Tragetasche findet. Dank der Quick-Charge Technologie beträgt die Ladezeit etwas 1,5 Stunden. In ca. 15 Minuten ist der Optoma BE Sport4 wieder für fast zwei Stunden Musikwiedergabe aufgeladen.

Bluetooth

Die Einrichtung der Bluetooth-Verbindung ist sehr schnell erledigt und erfordert keine besonderen Kenntnisse. Dazu einfach 6 Sekunden den mittleren Knopf an der Fernbedienung gedrückt halten, daraufhin fängt die Status-LED an schnell abwechselnd rot und blau aufzuleuchten. Nun die In-Ear Ohrhörer mit dem Namen „BE Sport4“ in den Bluetooth-Einstellungen am Smartphone suchen und beide Geräte miteinander koppeln.

Beim ersten mal koppeln hört ihr nun eine Stimme „Primary Device“ sagen, beim zweiten Gerät sagt die Stimme „ Second Device“ usw. Die In-Ears können sich maximal 5 Geräte merken, mit denen diese sich dann beim Anschalten automatisch koppeln.

Bei der Bluetooth-Reichweite gibt Optoma eine maximale Reichweite von bis zu 10 Metern an. Dies ist eigentlich ein Standardwert, welcher von so ziemlich allen Herstellern bei Bluetooth-Kopfhörern angeben wird. Doch wie sieht es in der Praxis aus? Ich habe das ganze im Freien nachgemessen hier kam ich auf knapp 19,5 Metern, was fast der doppelten Riechweite entspricht. Kommen Wände bzw. andere Hindernisse dazwischen, waren es knapp 14 Meter, was immer noch ein sehr guter Wert ist. Man kann sich daher auch ohne Probleme innerhalb mehrerer Stockwerte im Haus bewegen, ohne das die Verbindung abbricht.

Zubehör

Die Optoma BE Sport4 kommen mit einer kleinen Tasche, welche mit einem Karabiner versehen ist daher, somit kann diese einfach an der Hose befestigt werden. In der Tasche können nicht nur die In-Ears, sondern bei Bedarf sogar die Ohrstücke inkl. Ladekabel untergebracht werden.

Neben der bereits erwähnten Tasche befinden sich auch noch insgesamt 9 paar Ohrflügel (Sport-Einsätze), sowie 4 paar Ohrstöpsel in zwei verschiedenen Ausführungen in der Verpackung. Die wechselbaren Ohrstöpsel sind wichtig um den Kopfhörer für die eigenen Ohren anzupassen. Diese sind sehr gut zusammengestellt

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Optoma wirbt die BE Sport4 als ultimativer Workout-Partner, der gegen Regen und Schweiß (IPX5) resistent ist und zudem dank Quickcharge innerhalb von 1,5 Stunden wieder voll aufgeladen ist.  Ich kann dem ganzen auch soweit zustimmen, der Klang des BE Sport4 ist für einen Sport-Kopfhörer sehr gut. Die Höhen, Mitten und Tiefen sind sehr gut aufeinander abgestimmt. Die Verarbeitung und die Akkulaufzeit konnten ebenfalls überzeugen.

Preis/Leistung

Mich persönlich haben die Optoma BE Sport4 In-Ear- Ohrhörer überzeugt. Der Preis von 99 € ist vollkommen gerechtfertigt. Man bekommt hier klanglich sehr gute In-Ears, die zudem mit einer super Verarbeitung und mit einem schönen sportlichen Design daher kommen. Die Optoma BE Sport4 eignen sich wie der Name schon sagt, für alle die beim Sport Musik hören wollen. Aber auch in der Freizeit oder auf dem Weg zur Arbeit sind die Optoma BE Sport4 ein zuverlässiger Begleiter.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Optoma BE Free8

Die Britische Firma Optoma wurde 1992 von SY Chen gegründet. Seit der Gründung hat das Unternehmen einige Pionier-Produkte auf den Markt gebracht. Zu diesen zählen unter anderem der DVD All-In-One Projektor DV10 im Jar 2005 und den weltersten Pico-Projektor PK101, der im Jahr 2008 sogar vom Time Magazin zum „Produkt des Jahres “ gekrönt wurde. 

Im Jahr 2014 hat Optoma die kalifornische Audio Marke NuForce übernommen um auch im Geschäftsbereich Audio aktiv zu werden. Hier hat das Unternehmen bereits einige In-Ear Kopfhörer auf den Markt gebracht, von denen ich euch heute ein interessantes Produkt vorstellen möchte. Es handelt sich dabei um den BE Free8, ein True Wireless Bluetooth In-Ear Kopfhörer, welcher ohne Verbindungskabel zwischen den beiden Ohrhörer daher kommt. Doch können die Optoma  BE Free8 im Test überzeugen? Das erfahrt ihr in dem folgenden Testbericht.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Optoma BE Free8 werden in einer komplett schwarzen Kartonage geliefert. Direkt auf der Vorderseite, sind die beiden True Wireless In-Ear Ohrhörer von zwei Seiten betrachtet aufgedruckt. Zudem sehen wir hier neben dem Namen der In-Ears, noch den des Herstellers und das es sich im „Truly Wireless Premium Earphones“ handeln soll. 

Die Rückseite der Verpackung zeigt uns die wichtigsten Funktionen der Optoma BE Free8 und zudem das Innenleben eines In-Ears. Auf der linken Seite lesen wir den Satz „See more. Hear more“. Zu guter Letzt sind auf der Unterseite noch einige Infos zum Hersteller, dem Modell und die Seriennummer zu lesen.

Ziehen wir das Innenleben der Umverpackung mithilfe der Lasche auf der rechten Seite heraus, befindet sich im Inneren ein weiterer schwarzer Karton, in welchem die Ohrhörer samt Zubehör verstaut sind. Klappen wir diese Verpackung auf, sehen wir auf der Innenseite des Deckels eine Kurzanleitung mit Symbolen. 

Auf der rechten Seite der Verpackung, findet man die Optoma NuForce BE Free8 und das Ladeetui an einem festen Platz in einem Schaumstoff-Einsatz untergebracht. Das sieht sehr ordentlich aus, hebt man den Schaumstoff-Einsatz an, befindet sich darunter noch eine längliche Schachtel, in welcher ein micro-USB-Ladekabel und die verschiedenen Ohrtips verstaut sind. Ganz unten in der Verpackung befindet sich auch noch eine Kurzanleitung und eine Broschüre mit Sicherheitshinweisen. Bei dem Lieferumfang an Ohrtips stehen drei Größen, zur Auswahl: Die Größen S, M und L.

(Verpackung: 3 von 5 Punkten)

Design

Bei den Optoma BE Free8 handelt es sich wie bereits erwähnt um True Wireless In-Ears, was soviel bedeutet, dass diese komplett ohne Kabel auskommen. Daher ist wie bei eigentlich allen True Wireless Kopfhörern ein Ladeetui nötig, um den Akku wieder aufzuladen, dazu aber später nähere Angaben. Das Gehäuse der In-Ears und des Ladeetuis besteht aus schwarzem Polycarbonat (Kunststoff). Dadurch sind diese nicht nur schweißresistent, sondern mit je 7 Gramm pro Ohrhörer ausgesprochen leicht. Das Gehäuse fällt sehr klein aus, wenn man beachtet, dass darin neben dem Akku auch die Treiber, das Bluetooth-Modul usw. untergebracht sind.  

An der Innenseite der Optoma BE Free8 befinden sich je zwei Kontakte, über welche der Akku aufgeladen wird. Hierfür müssen die beiden In-Ears nur in die Aufbewahrungsbox eingelegt werden und schon werden diese durch den integrierten Akku des Etuis aufgeladen.   

An der Aussenseite, ist die schwarze Hochglanz-Fläche leicht geriffelt, was das Design etwas aufwertet. Über den Streifen ist eine Status-LED angebracht, worüber sich der aktuelle Betriebsstatus ablesen lässt. Somit leuchtet der LED-Steifen weiß, wenn die In-Ears eingeschaltet sind und blinken rot, wenn sich diese im Pairing-Modus befinden. Auf eine Touch-Bedienung hat man verzichtet, zur Bedienung befindet sich an jedem Ohrhörer ein sehr kleiner runder Knopf. Welcher Ohrhörer in das jeweilige Ohr reingehört, ist nicht gleich ersichtlich. Zwar befindet sich an jedem Bedienknopf eine Beschriftung, doch diese ist leider nur bei ganz genauem hinsehen zu erkennen. 

Leider kann man die Musik nicht über die beiden Köpfe am Gehäuse regulieren, dies muss daher direkt über das Smartphone gesteuert werden. Über den linken Kopf kann man durch einmaliges Drücken die Musik pausieren/weiterspielen und durch schnelles zweimaliges Drücken einen Titel überspringen, leider kann man keinen Titel zurückspringen. Ein kleines Mikrofon am linken In-Ear ist ebenfalls eingebaut, um Telefonate zu ermöglichen.

Wie bereits erwähnt steht auch das Ladeetui aus hochglänzendem Kunststoff. Dadurch ist dieses leider sehr empfindlich gegen Fingerabdrücke und zudem sind Kratzer schneller sichtbar. Auf der Oberseite des Etuis befinden sich zwei kleine Status-LEDs, diese zeigen, ob die In-Ears im Case eingelegt sind. Die aktuelle Restkapazität des internen Akkus im Ladeetui erkennt man an drei weiteren Status-LEDs direkt neben dem Micro-USB Ladeanschluss.

Das Design der Optoma BE Free8 In-Ear-Kopfhörer gefällt mir gut. Zwar wurden diese lediglich aus Polycarbonat gefertigt, wodurch man nicht gleich erahnt, dass es sich um 200€ In-Ears handeln könnte. Doch dafür wirkt es sich positiv auf das Gewicht aus. 

(Design: 3,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Trotz dem Kunststoffgehäuse sind die Optoma BE Free8 sehr gut verarbeitet. Es gibt nur zwei Punkte die ich bemängeln möchte. Zum einen ist eine reine Bedienung über die beiden Tasten an den In-Ears leider nicht möglich, da man darüber weder die Lautstärke verändern,  oder einen Titel zurückspringen kann. Zweitens wirkt das Gehäuse der In-Ears und des Ladeetuis durch den schwarzen hochglänzenden Kunstoff etwas billig, auch wenn dies definitiv nicht der Fall ist.

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtIn-Ear-Ohrhörer
KategorieTrue Wireless-In-Ear-Ohrhörer mit Bluetooth
FarbeSchwarz
Akkulaufzeit4 Stunden Musikwiedergabe mit einer Akkuladung; 16 Stunden Akkulaufzeit mit Ladeetui
Gewicht7 Gramm je Ohrhörer
MaterialSchweißresistenter Kunststoff
Treiber Jeweils links und rechts ein 5,8mm-Dynamikmembran
Impedanz32 Ω (Ohm)
Frequenzbereich20 Hz – 20 kHz
Lieferumfang1x Optoma BE Free8 True Wireless  In-Ear-Ohrhörer
1x Ladeetui
3 paar Silikon Ohrtips Passstücke (S;M;L)
Micro-USB-Ladekabel
Beschreibungen
Technische Daten der Optoma BE Free8

Tragekomfort

Das geringe Gewicht der Optoma BE Free8 hat ein sehr großen Vorteil, denn somit bemerkt man diese kaum im Ohr. Dank den beigelegten Ohrtips von SpinFit, lassen sich die In-Ears sehr gut dem Ohrkanal anpassen. Im Ohr halten diese sicher, da das ergonomisch geformte Gehäuse, welches im Ohrkanal anliegt für einen zusätzlichen Halt sorgt. Beim Sport kann ich die In-Ears nur bedingt empfehlen, ein Kabel das unangenehme Nebengeräusche verursachen könnte, gibt es zwar nicht, aber bei zu starken Kopfbewegungen könnten diese eventuell herausfallen.

(Tragekomfort: 3,5 von 5 Punkten)

Klang

Bei den Optoma BE Free8 kommt jeweils ein 5,8mm-Dynamikmembran zum Einsatz. Hier muss man natürlich beachten, dass man nur einen 5,8mm Membran links und rechts hat, die bauartbedingt nicht wie z.B. ein Over-Ear Kopfhörer klingen können. Dennoch bin ich positiv überrascht, was diese kleinen True Wireless In-Ears für eine Klangleistung bieten.

Die Impedanz liegt bei 32 Ohm. Im Test zeigen die BE Free8, dass diese auch bei der Wiedergabe mit dem Smartphone, eine sehr ordentliche maximale Lautstärke vorweisen können.

Da der Frequenzgang des Optoma BE Free8, von 20Hz bis 20 kHz reicht, deckt diese einen normalen Frequenzbereich ab. So kann ich ganz klar sagen, dass diese die Höhen brillant und sehr klar wiedergeben. Stimmen klingen natürlich und keineswegs schrill. Die Mitten klingen neutral, was auf keinen Fall negativ ist. Damit der Bass und natürlich auch die restlichen Töne richtig wahrgenommen werden können, ist ein richtiger Sitz der In-Ears wichtig. Sofern man die passenden Ohrtips gewählt hat und die In-Ears richtig eingesetzt hat, werden die Höhen und Mitten sehr gut wiedergegeben, aber auch der Bass klingt sehr satt. Man merkt aber, dass der Resonanzkörper vergleichsweise klein ist und daher die Bässe nicht ganz so voluminös wie andere In-Ears klingen können.

Noise-Cancelling ist nicht mit an Bord, aber dies ist meiner Meinung nach nicht nötig. Durch die Auswahl an verschiedenen Ohrpassstücken, welche mit dem Optoma BE Free8 mitgeliefert werden, ist es möglich die Umgebungsgeräusche deutlich zu reduzieren. Telefonieren ist übrigens auch möglich, die Sprachqualität ist dank dem verbauten Noise-Cancelling-Mikrofon nur mittelmässig. Der Gesprächspartner kann einen zwar ganz gut verstehen, aber es hört sich nicht überragend an. Ich persönlich konnte die Person über die In-Ears ohne Probleme verstehen, alles war klar und deutlich.

(Klang: 3,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akku

Optoma BE Free8 sollen eine Akkulaufzeit von bis zu 4 Stunden haben. Diese können jedoch in dem Ladeetui bis zu 4-mal aufgeladen werden, somit kommt man mit dem Ladeetui auf eine Laufzeit von bis zu 16 Stunden. Ich kam mit knapp 3 Stunden (einmalige Aufladung) nahezu an diesen Theorie-Wert heran. Dies geht meiner Meinung nach auch vollkommen in Ordnung.

Wenn der Akku zu Neige geht, kann dieser wie bereits erwähnt im Ladeetui aufgeladen werden. Die Ladezeit darin beträgt etwas 2 Stunden. Sollte der Akku des Ladeetuis komplett leer sein, ist dieser innerhalb von etwa 3 Stunden wieder voll aufgeladen.

Leider schalten sich die Ohrhörer nicht automatisch ab, so müssen diese manuell ausgeschaltet werden. Legt man diese jedoch in das Ladeetui ein, dann erfolgt das Ausschalten automatisch. Entnimmt man diese, müssen sie wiederum manuell eingeschaltet werden.

Bluetooth

Die Einrichtung der Bluetooth-Verbindung ist sehr schnell erledigt und erfordert keine besonderen Kenntnisse. Durch das 4 Sekunden lange gedrückt halten des Knopfes am linken Ohrhörer, wird die Bluetooth-Kopplung initiiert. Daraufhin den In-Ear mit dem Namen „BE Free8“ in den Bluetooth-Einstellungen am Smartphone suchen und beide Geräte miteinander koppeln. Drückt man nun für 2 Sekunden den Knopf am rechten Ohrhörer, ist dieser ebenfalls an und beginnt mit der Musikwiedergabe.

Zur genauen Bluetooth-Reichweite hat Optoma keine Angaben gemacht. Ich habe das Ganze aber nachgemessen und kam im Freien auf stolze 25 Meter. Kommen Wände bzw. andere Hindernisse dazwischen, waren es knapp 13 Meter, was immer noch ein sehr guter Wert ist. Man kann sich daher auch ohne Probleme innerhalb mehrerer Stockwerte im Haus bewegen, ohne das die Verbindung abbricht.

Zubehör

Die Optoma BE Free8 kommen mit einem Ladeetui aus schwarzem Hochglanz-Kunstoff daher, in dem wie bereits erwähnt diese nicht nur aufbewahrt werden, sondern auch beim Einlegen aufgeladen werden.

Neben dem bereits erwähnten Ladeetui befinden sich auch noch insgesamt drei paar Ohrtips in der Packung. Die wechselbaren Ohrstöpsel sind wichtig um den Kopfhörer für die eigenen Ohren anzupassen.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Die Optoma BE Free8  werden beworben mit einem kompromisslosen Sound, der kabellosen Freiheit und einer langen Akkulaufzeit von bis zu 16 Stunden inkl. Ladeetui-Aufladung an. Ich kann dem ganzen auch soweit zustimmen, der Klang des BE Free8 ist für deren Größe sehr gut, auch wenn wie bereits erwähnt der Bass etwas präsenter sein könnte. Die Verarbeitung und die Akkulaufzeit konnten ebenfalls überzeugen.

Preis/Leistung

Mit einer UVP von 199,00€  sind die Optoma BE Free8 nicht gerade günstig. Grundsätzlich konnten mich die In-Ears vom Klang sehr überzeugen. Doch diese alleine rechtfertigen den hohen Preis nicht, diesen zahlt man aufgrund der komplett kabellosen Ausführung und der Möglichkeit diese im Ladeetui zu verstauen und darin bis zu 4 mal aufzuladen. Wünschenswert wäre jedoch, dass man die Lautstärke bzw. einen Titel direkt über die Knöpfe an den In-Ears steuern könnte.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Teufel Cinebar Duett

In aller Kürze

Lautsprecher Teufel GmbH wurde 1980 in Berlin von Peter Tschimmel gegründet. Teufel fertigt HiFi-Komponenten wie Kopfhörer und Lautsprecher. Bekannt ist die Firma als Hersteller kompletter Audiosystem-Komponenten, wie z.B. kompletten Heimkino-Systemen. Der eine oder andere von euch hat sich sicherlich schon einmal gefragt, warum kein Elektronikfachmarkt Teufel Produkte im Sortiment besitzt. Das liegt daran, das Teufel Produkte im mittleren Preissegment einzuordnen sind. Um die günstigen Preise zu ermöglichen, bietet das Unternehmen ihre Produkte ausschließlich als Direktversender über den eigenen Online-Shop an.

Teufel ist bekannt für seine vielen Produkte im Audiobereich, sei es Kopfhörer, Soundbars oder Heimkino-Anlagen. Es gibt ziemlich alles bei Teufel für den HiFi-Bereich. Vor einiger Zeit habe ich für euch die kleine Cinebar One+ getestet. Nun möchte ich euch die etwas größere Soundbar, die Teufel Cinebar Duett vorstellen. Diese ist deutlich größer als die Cinebar One, kommt aber mit dem gleichen Subwoofer daher. Kann auch die Cinebar Duett vom Klang überzeugen? Dies erfahrt ihr im folgenden Testbericht.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Bestellt man sich die Teufel Cinebar Duett, umfasst die Lieferung zwei Pakete. In der länglichen Verpackung befindet sich die Soundbar und im wesentlich größeren der dazugehörige Subwoofer. 

Beide Geräte kommen in einem sehr einfachen und schlichten Karton daher. Auf denen unter anderem das Teufel Logo, der Name des Produktes und einige technische Daten in schwarzer Farbe aufgedruckt sind.

Fangen wir bei der Verpackung der Teufel Cinebar Duett an. Auf der Ober-/Unterseite ist groß „Teufel“ aufgedruckt. Auf der langen Seite ist der Name „Cinebar Duett“, einige Infos von dem Hersteller, sowie das Gewicht, die Farbe und die Abmessungen der Soundbar aufgedruckt. Dieselben Infos finden wir auch noch auf der kurzen rechten Seite. Zu guter letzt befindet sich auch auf der linken Seite das Teufel Logo.

Öffnet man die Verpackung, sehen wir direkt einen Styropor-Rahmen, der die Cinebar Duett sicher beim Transport schützt. Zudem liegt in verschiedenen Aussparungen die Bedienungsanleitung, Netzteil inkl. Netzkabel und die Fernbedienung inkl. Batterien. Entnimmt man diesen Styropor-Rahmen, ist die Teufel Cinebar Duett zum zusätzlichen Schutz vor Staub und Kratzern in einen Baumwollbeutel eingewickelt.

Der Subwoofer kommt wie bereits die Teufel Cinebar Duett in einem normalen Karton daher. Wir finden jedoch lediglich auf zwei Seiten Infos zum Hersteller, das Gewicht, die Farbe und die Abmessungen aufgedruckt, mehr nicht. Öffnet man die Verpackung, ist dieser ebenfalls sehr sicher mit einem Styropor-Rahmen beim Transport vor Schäden geschützt. Zudem liegt in der inneren Aussparung die Bedienungsanleitung bei. Entfernen wir den oberen Styropor-Rahmen, können wir den Subwoofer von der Folie in der er sich befindet, befreien und schon erblicken wir diesen.

(Verpackung: 3 von 5 Punkten)

Design

Die Teufel Cinebar Duett ist mit den Maßen 96cm x 8,5cm x 14 cm (L x B x H) nicht nur deutlich größer als die Teufel Cinebar One, sondern mit 2,2 KG deutlich schwerer. Angeboten wird das Soundsystem in der Farbe Schwarz und Weiß. Das Frontgitter ist bei beiden Modellen in Schwarz gehalten. 

Das Gehäuse der Soundbar besteht aus einem sehr stabilen Kunststoffgehäuse, in meinem Fall in Weiß. Die Besonderheit der Soundbar sehen wir an der linken sowie rechten Seite. Hier ist diese leicht schräg, sodass diese nach hinten verlaufend etwa je Seite 3 cm breiter wird. Dieses hat einen wichtigen Grund, denn hier befinden sich bei der Cinebar Duett zusätzlich zu den 6 nach vorne gerichteten Töner noch links und rechts zwei weitere Töner. Diese sind auch leicht schräg untergebracht, um einen wesentlich breiteren Raumklang zu erzeugen. 

An der Front ist zentral hinter dem Meshgitter eine Digitalanzeige untergebracht, welche man nur im eingeschalteten Zustand erkennt. Auf dem Gitter selbst prangt noch ein dezentes Teufel Logo aus Aluminium. Das Display ist sehr praktisch, denn hier kann man direkt das Lautstärke-Level sehen und zudem kann man sich damit durch das Einstellungs-Menü navigieren. Die Bedienelemente an der Cinebar Duett selbst befinden sich mittig an der oberen Kante. Hier ist neben dem Power-Button auch die Tasten zur Lautstärkeregulierung und der Knopf um zwischen den Eingangs-Quellen zu wechseln. Die Soundbar ist im mittleren Bereich 8,5 cm schmal, wird jedoch rechts und links durch die verbauten Treiber breiter.

Auf der Rückseite ist die Teufel Cinebar Duett an den Ecken ebenfalls abgeschrägt, jedoch deutlich schwächer als auf der Vorderseite. Hier befinden sich sämtliche Anschlussmöglichkeiten, welche man verwenden kann, um einen Fernseher oder Computer anzuschließen.

So können wir einen Fernseher, sofern er die Anschlüsse besitzt wahlweise über den 3,5mm-Kininkeneingang, einen optisch-digitalen Toslink (optical) oder über HDMI anschließen. Auf der linken Seite befinden sich die beiden HDMI-Buchsen (Ein- und Ausgang), leider wurde hier die veraltete Version 1.4 verbaut. Dank ARC (Audio Return Channel) genügt ein HDMI-Kabel, um die Teufel Cinebar Duett mit eurem Fernseher zu verbinden. Vorausgesetzt ihr habt an eurem TV eine ARC-Anschluss. Des Weiteren befindet sich auf der Rückseite mittig noch ein USB-Service-Port, dieser dient zur Installation von verfügbaren Firmware-Updates. Zudem befindet sich links und rechts aussen mit einem Abstand von ca. 64 cm Schlüssellochhalterungen um die Teufel Cinebar Duett mit Schrauben an die Wand zu befestigen. Praktisch sind auch die roten Haltegummis, durch diese können die Kabel geführt werden, um die Zuglast zu reduzieren.

Die Unterseite ist an zwei Stellen zusätzlich mit Antirutschgummis versehen, sie gewährleisten einen perfekten Stand auch bei höherer Lautstärke. Des Weiteren finden wir auf der Rückseite einige Vorsichtshinweise und einen Teufel-Aufkleber samt Name der Soundbar.

Kommen wir zu dem Subwoofer, welcher Gesamtpaket des Teufel Cinebar Duett, mit dabei ist. Dieser kommt mit den Maßen 21cm x 40cm x 38cm (B x H x T) und einem Gewicht von knapp 8,6kg daher.

Das Gehäuse des Subwoofers ist aus dickem MDF-Holz gefertigt. Die Abmaße fallen mit 21cm x 40 cm 38 cm (Breite x Höhe x Tiefe) recht kompakt aus. Auf der Front gibt es außer einem kleinen Teufel-Logo weiter nichts zu sehen. An den beiden Seiten und auf der Rückseite sieht man nur schwarz furniertes MDF-Holz. Drehen wir den Subwoofer auf den Kopf, sehen wir hier sämtliche Elektronik. So ist das Netzteil im Inneren des Gehäuses untergebracht. Lediglich das fest verbaute Stromkabel ist hier als Anschlusselement zu finden. Auch die beiden Bedienelemente befinden sich an der Unterseite. Es handelt sich dabei um einen Standby-Knopf und dem Pairing-Button.

Direkt vor den beiden Knöpfen ist der 165mm Subwoofer verschraubt, und da der CB11 Subwoofer mit einem Bassreflex-System arbeitet, ist davor die Plastikhülse untergebracht. Zu guter letzt sind an den vier Ecken noch hochwertige Gummifüße verschraubt, die auch hier für einen sehr guten und sicheren Stand sorgen.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Das Gehäuse der Cinebar Duett wurde zwar nur aus Kunststoff gefertigt, doch dieses macht sie trotz ihrer Größe zu einer sehr leichten Soundbar. Der Subwoofer wurde aus klassischem MDF-Holz gefertigt. Bei der Verarbeitung des Subwoofer und der Teufel Cinebar Duett gibt es wenig zu beanstanden.

Lediglich das etwas kurze Kabel des Subwoofers wäre ein kleiner Kritikpunkt. Zudem finde ich, dass man das Kunststoffgehäuse bei der weißen Variante deutlicher wahrnimmt, als bei der schwarzen. Die an dem Subwoofer und der Soundbar angebrachten „Antirutsch-Elemente“ kann ich wiederum nur loben, denn diese machen ihren Job sehr zuverlässig.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Lautsprecher Anzahl10 (6x Front und 4x Sidefire)
Treiber-Durchmesser8 x 44mm ; 2 x20mm
Gesamtausgangsleistung (RMS)90 Watt (Soundbar) 60 Watt (Subwoofer)
Gehäuse MaterialKunststoff
AnschlussmöglichkeitenHDMI (ARC + CEC fähig), USB (USB2.0 Soundkarte), Optischer Digitaleingang, 3.5mm Klinke, Stromanschluss
KonnektivitätDolby Digital, DTS, Dolby Pro Logic, Dolby Pro Logic 2, Bluetooth 4.0 aptx
Maße/Gewicht14 x 96 x 8,5 cm (TxBxH)/ 2,2 Kilogramm

Cinebar 11 Subwoofer
Lautsprecher Anzahl (Subwoofer1x 165mm
GehäusematerialMDF (schwarz furniert)
KonnektivitätWireless Kopplung mit Soundbar
Maße/Gewicht38x21x40 cm (TxBxH)/ 8,6KG
LieferumfangTeufel Cinebar DUETT
Cinebar 11 Subwoofer
Netzteil inkl. Netzkabel
Fernbedienung (ink. Batterien)
Anleitungen
Technische Daten des Teufel Cinebar Duett

Inbetriebnahme

Die Inbetriebnahme des Cinebar Duett Systems ist in wenigen Minuten möglich. Wie bereits erwähnt, könnt ihr diese wahlweise per 3,5 mm Klinken-Kabel, Optischen Digitaleingang, HDMI-Kabel oder per Bluetooth mit den verschiedenen Endgeräten verbinden. Für meinen Test hab ich die Soundbar per HDMI-Kabel mit dem TV verbunden. Doch dabei solltet ihr etwas beachten.

Möchtet ihr die Teufel Cinebar Duett per HDMI-Kabel mit eurem TV verbinden, sollte dieser über einen ARC-Anschluss verfügen. Er sieht ebenfalls aus wie die normalen HDMI-Anschlüsse, ist jedoch sofern vorhanden mit ARC anstelle von HDMI-1 usw. beschriftet. Nur dieser Anschluss ist in der Lage ein Signal an die Soundbar zu übermitteln. Zudem ist es auch nur über den ARC-Anschluss möglich die CEC-Steuersignale zu nutzen. Diese ermöglichen es, dass sobald ihr den Fernseher mit eurer normalen Fernbedienung anschaltet, auch automatisch die Teufel Cinebar Duett inkl. Subwoofer eingeschaltet wird. Zudem könnt ihr die Lautstärke ebenfalls über diese verändern.

Schließt man die Soundbar z.B. über den Optischen Ausgang (Toslink-Kabel) an, so kann die Fernbedienung des Fernsehers nicht zum Anschalten und zum verändern der Lautstärke genutzt werden. Daher müsste man in diesem Fall immer mit zwei Fernbedienungen arbeiten. Ich würde euch empfehlen immer den ARC-Anschluss zu nutzen, sofern dieser an eurem TV vorhanden ist.

Ansonsten ist wie bereits erwähnt alles ganz einfach. Das Netzteil mit dem Stromkabel der Soundbar zusammenführen und in die Steckdose einstecken. Anschließend noch den Stecker des Subwoofer einstecken und schon verbinden sich beide Geräte automatisch miteinander. Sollte dies nicht der Fall sein, dann gibt es am Subwoofer einen Paring-Knopf und bei der Cinebar Duett gelangt ihr im Menü zum „SUB Paring“. Beide Geräte müssen nicht mit einem zusätzlichen Kabel miteinander verbunden werden, sondern koppeln sich per Funk.

(Inbetriebnahme: 4 von 5 Punkten)

Bedienung

Kommen wir zu der Bedienung über die Fernbedienung der Teufel Cinebar Duett. Denn auch wenn ihr wie ich das Ganze über den ARC-Anschluss betreibt, bleibt es nicht aus, diese hin und wieder in die Hand zu nehmen. Zwischen den verschiedenen Eingangssignalen müsst ihr nämlich mit der Fernbedienung wechseln. Die Steuerung mit dieser ist sehr einfach. 

 Angefangen im oberen Bereich, wo wir links den Ein-/Ausschaltknopf und direkt rechts den Mute-Knopf haben um den Ton schnell Aus- bzw. Einzuschalten. Direkt darunter befindet sich die„ INFO“ und „MENU“ Tasten, die Info-Taste zeigt beim Betätigen Informationen zum Raumklang und Klangbild an. Mit der MENU-Taste gelangen wir in das Einstellungsmenü der Cinebar Duett, welches an deren Display angezeigt wird. Direkt in der Mitte der Fernbedienung befindet sich das große Steuerkreuz mit dem wir die Lautstärke variabel einstellen können und uns durch das Untermenü navigieren können. Bei der Wiedergabe über Bluetooth können wir hiermit auch die Titel überspringen bzw. zurückspringen. In der Mitte des Steuerkreuzes befindet sich der Pause/ Play Knopf.

 Dann habe wir noch die Tasten, um zwischen den verschiedenen Eingangsquellen zu wechseln. Direkt darunter befinden sich wiederum eine „+“ und „-“ Taste, um die Lautstärke des Subwoofers separat zu regeln. Zu guter Letzt befindet sich daneben noch die TONE-Taste, mit der man die Höhen und Bässe manuell einstellen kann. Ganz unten an der Fernbedienung finden wir noch vier Equalizer-Voreinstellungen (Musik, Stimme, Film oder Nacht (Nachtmodus). Oberhalb dieser Equalizer-Tasten befinden sich die DYNAMORE ULTRA-Knöpfe, mit denen man diese in drei Leveln regeln kann (OFF, Wide und Ultra).

(Bedienung: 4,5 von 5 Punkten)

Klang

Kommen wir nun zu dem interessantesten Teil einer Soundbar, dem Klang. In der Cinebar Duett selbst sind acht 44 mm Mitteltöner und zwei 20 mm Hochtöner verbaut. Davon sind an der Front je Seite zwei Mitteltöner und ein Hochtöner verbaut (insgesamt 6), zudem kommen jeweils links und recht an den schrägen Seiten zwei weitere Mitteltöner zum Einsatz. Durch die Anordnung der 10 Töner soll ein wesentlich besseres und vor allem breiteres Klangerlebnis ermöglicht werden, da der Schall der von den seitlichen Tönern ausgeht, von den Seitenwänden zu einem reflektiert wird. Dafür setzt Teufel auf die hauseigene Entwicklung „Dynamore Ultra“. Über die Fernbedienung lässt sich diese wie bereits erwähnt einstellen. Eine Bassreflex-Öffnung wie bei der Teufel Cinebar One kommt jedoch nicht zum Einsatz, da es für Tieftöner in dem Gehäuse kein Platz mehr vorhanden war. Dies ist nicht schlimm, da diesen Part der im Lieferumfang enthaltenen Subwoofer CB 11 übenrimmt. Übrigens Teufel gibt die Leistung der Teufel Cinebar Duett mit 90 Watt (RMS) an.

Beim Subwoofer kommt ein Bass-Reflexgehäuse zum Einsatz, bei dem sowohl der 165mm Töner als auch der Bassreflextunnel in der Unterseite eingebaut sind. Die Ausgangsleistung liegt hier bei 60 Watt (Sinus Leistung) und laut Teufel liefert er einen Schalldruck von 104 dB/1m und die untere Grenzfrequenz liegt bei 33 Hz. Zudem hat Teufel eine 90 Watt starke Digitalendstufe im inneren verbaut.

Soviel zu den unterschiedlichen Elementen die für den Klang sorgen sollen. Doch wie ist dieser? Ich habe die Cinebar Duett nun knapp über zwei Monat in Betrieb und dabei verschiedene Musikgenres angehört bzw. Filme angeschaut. 

Wie bereits erwähnt, fehlt es der Teufel Cinebar Duett im Vergleich zur Teufel Cinebar One etwas an Bass, schaltet man aber den Subwoofer dazu, welcher mitgeliefert wird, dann klingt der Sound für diese Preiskategorie hervorragend.  

Durch die verschiedenen Klangprofile, kann man den Klang zudem je nach Geschmack einstellen, doch dieses kann ich nur bei Filmen empfehlen, bei normalen TV-Betrieb macht es meiner Meinung nach weniger Sinn. Ich persönlich hatte beim Filmen meistens das Klangprofil „Movie“ und zusätzlich Dynamore aktiviert. Hier kann man wie bereits zwischen: Aus, Wide und Ultra wählen. Die Technologie würde ich vor allem bei Filmen immer nutzen, ob ihr euch jedoch für „Wide“ oder „Ultra“ entscheidet hängt von eurem persönlichen Geschmack und eventuell vom Raum in dem die Cinebar Duett zum Einsatz kommt ab. 

Der Klang, der von dem Cinebar Duett System wiedergegeben wird, ist sehr gut. Sowohl die Höhen als auch die Mitten werden sehr klar wiedergegeben. Davon profitieren u.a. auch die Stimmen, welche sehr sauber und deutlich wiedergegeben werden. Zusammen mit dem Subwoofer kommen auch die Bässe sehr kräftig rüber. Hier finde ich es toll, dass man gegenüber der Cinebar One+ den Bass und die Lautstärke mit der Fernbedienung getrennt einstellen kann.

Die bereits unter Bedienung angesprochenen vier EQ-Einstellungen verändern das Klangbild auf Wunsch etwas. Mir ist aufgefallen, dass die Musikeinstellung den kräftigsten Klang bietet, jedoch ist mir bei sehr hoher Lautstärke aufgefallen, dass der Bass zum Teil etwas verzerrt wird, jedoch stelle ich selten den Ton auf so eine hohe Lautstärke ein.

Mir persönlich gefiel die EQ-Einstellung „Movie“ am besten, da hier der Sound etwas breiter Klang. Bei der zuschaltbaren Dynamore Technologie ist mir aufgefallen, dass man bei „Ultra“ zwar noch einen deutlich besseren Stereo-Sound geboten bekommt, als bei „Wide“, doch bei „Ultra“ gehen etwas die Details verloren. 

(Klang: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Teufel wirbt die Cinebar Duett als brachiale Antwort auf all die schlappen Soundbärchen in den akustisch ausgetrockneten Wohnzimmern.

Ich kann diesen Punkten absolut zustimmen. Die Cinebar Duett kann zusammen mit dem Subwoofer in der Mittleren-Preisklasse absolut überzeugen. Das Set beschallt einen Raum wie es bei mir der Fall ist mit knapp 16 qm mehr als ausreichend, Teufel selbst empfiehlt das System bis zu einer Raumgröße von 30 qm. Der Klang, die Verarbeitung und die Inbetriebnahme konnten mich wirklich überzeugen.

Preis/Leistung

Wie bereits erwähnt hat mich das Cinebar Duett System voll und ganz überzeugt. Der Preis von 599,99€ (UVP) ist zwar auf den ersten Blick nicht niedrig. Aber sobald man das Set angeschlossen hat, ist man überrascht, was dieses für einen guten Klang und Leistung bietet. Die Dynamore-Technologie gefällt mir schon bei anderen Produkten sehr gut und konnte mich auch bei der Cinebar Duett absolut überzeugen.

Die Teufel Cinebar Duett ist eine klasse Soundbar ink. Subwoofer für diejenigen unter euch, die ihren schlechten Sound am Fernseher deutlich aufwerten möchten.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Plantronics BackBeat FIT 500

Plantronics ist eines der weltweit führenden Unternehmen für Kommunikationslösungen im professionellen und im Consumer-Bereich. Plantronics-Produkte werden nicht nur in allen amerikanischen Fortune-100-Unternehmen genutzt, sondern insbesondere auch in geschäftskritischen Umgebungen eingesetzt, wie z.B. in der Flugsicherung, in Notrufzentralen und an der New Yorker Börse. Das kalifornische Unternehmen hat in den vergangenen Jahren zunehmend damit begonnen den Lifestyle-Sektor für sich zu entdecken.

Mit dem neuen Plantronics BackBeat FIT 500 hat der Hersteller einen neuen On-Ear Kopfhörer im Angebot, welcher speziell für Sport gedacht ist und mit Schweiß klarkommen soll. Wir schauen uns den Kopfhörer in unserem Test genauer an.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Der Kopfhörer wird in einer knallig türkisen Kartonage geliefert. Sofort lässt sich erahnen worum es sich hier handeln soll: Um eine Kopfhörer konzipiert für Sport – nicht zuletzt, weil selbiges Wort auch auf der Verpackung bedruckt ist.

Die Gestaltung der Verpackung ist weder besonders aufregen, noch schlecht. Entfernt man das türkise, bedruckte Sleeve, befindet sich im Inneren ein schwarzer Karton, in welchem sich der Kopfhörer, samt Zubehör verstaut ist. Die besagten Beilagen beschränken sich auf eine Bedienungsanleitung, einem Quick-Start-Manual, eine Stoff-Hülle, einem viel zu kurzen Micro-USB Ladekabel und einem 2m-Klinkenkabel.

(Verpackung: 3 von 5 Punkten)

Design

Beim Plantronics BackBeat Fit 500 handelt es sich um einen On-Ear Kopfhörer der bewusst auffallend gestaltet ist. Dabei ist nicht die Form die ins Auge sticht, sondern die Lackierung/Bedruckung des Kopfhörers wo das Türkise sehr ins Auge sticht. Das mag wohl nicht jedermanns Geschmack treffen aber schließlich werden die Plantronics BackBeat Fit 500 auch als Sportkopfhörer vermarktet und nicht als Lifestyle-Produkt.

Am Kopfbügel befindet sich eine gute Polsterung aus Memory-Schaum. Auch die Ohrpolster haben eine ausreichende Polsterung und drücken so auch bei längeren Trainingssessions nicht.  Den Bügel kann man verstellen um so einen guten Sitz zu gewährleisten.

Die äußeren Schalen der Ohrhörer bestehen aus mattem Gummi, die aber allzu gerne verstauben. Am linken Kopfhörer befindet sich ein Schalter zum Einschalten bzw. zum Paaren per Bluetooth, sowie ein weiterer Knopf, welcher für die Annahme von Anrufen bzw. für Sprachassistenten am Telefon verwendet werden kann. Zwischen diesen beiden Schaltern befindet sich eine Status-LED. Am rechten Ohrhörer befinden sich die Bedienelemente für die Musik direkt an der Außenschale und können so gut bedient werden, auch der Druckpunkt stimmt.

(Design: 3,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Das Erste was an diesem On-Ear Kopfhörer auffällt ist das geringe Gewicht. Dieses wird unter anderem dadurch erreicht, dass der Plantronics BackBeat Fit 500 fast ausschließlich aus Kunststoff gefertigt ist eine Ausnahme stellt der Bügel zum verstellen des Kopfhörers, dieser besteht aus Aluminium und verstärkt so wohl auch den Kopfhörer insgesamt. Leider wirkt der Kopfhörer durch die Materialwahl auch nicht besonders wertig. Wie zuvor erwähnt sind die Bedientasten auf der gummierten Oberfläche des rechten Ohrbügels. Sie sind leicht gängig und bieten einen guten Druckpunkt. Was mir leider weniger gut gefällt ist die Lautstärkeregelung, die an der Seite angebracht ist. Konsequenter weite hätte man diese auch in das gummierte Bedienfeld geben können.

Die Plantronics BackBeat Fit 500 haben ein P2i – Nanobeschichtung. Die Nano-Beschichtung soll einer IPX2 Zertifizierung gleichkommen und würde bedeuten dass Regen und Schweiß kein Problem für den Kopfhörer darstellen.

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtOn-Ear-Kopfhörer, kabellos
Konnektivität Bluetooth 4.1, 3,5mm Klinke
FarbeTürkis
Unterstützte CodecsCustom SBC Codec, HFP 1.6, HSP 1.2, A2DP v1.2, AVRCP v1.4
Gewicht155 Gramm
MaterialKunststoff
Treiber40 mm mit Bass Tube Design
Empfindlichkeit92 dBPL
Frequenzbereich50 Hz – 20.000 Hz
Impedanz32 Ω (Ohm)
Lieferumfang1x Plantronics BackBeat FIT 500
1x Stofftasche
1x Ladekabel USB-A auf USB-C
1x Audiokabel Klinke 3,5 mm
1x Kurzanleitungen
Technische Daten des Plantronics BackBeat FIT 500

Tragekomfort

Sportkopfhörer sollen vor allem eines sein: Angenehm zu tragen: Mit seinen 155 Gramm ist der Plantronics BackBeat Fit 500 ein Leichtgewicht. Das ist praktisch, da auch bei längerem Hören kein beschwerendes Gefühl beklagt werden kann. Der Kopfbügel passt sich gut an und drückt nicht. Generell lässt sich sagen, dass der Kopfhörer vergleichsweise relativ klein ist. Sie liegen angenehm auf den Ohren, aber das Kunstleder mit dem Schaum vermittelt kein hochwertiges Gefühl. In der Preisklasse, in der der Kopfhörer jedoch vermarktet wird geht das absolut in Ordnung.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Klang

Die Beurteilung des Sounds ist immer etwas Subjektives. Beim Plantronics BackBeat Fit 500 kann man von einem dem Preis und dem Use Case angemessenen Sound sprechen. Die Höhen kommen klar rüber, die Mitten sind gut ausbalanciert. Der Bass ist definitiv vorhanden, wird aber nicht jedermann überzeugen. Ich persönlich finde ihn okay, dass dieser Bauartbedingt nicht sehr satt sein kann ist verständlich, jedoch wirkt er meiner Ansicht nach etwas blass. Als Sportkopfhörer macht der Plantronics BackBeat Fit 500 klangtechnisch durchaus eine gute Figur.

(Klang: 3,5 von 5 Punkten)

Funktionen & Bluetooth

Der Plantronics BackBeat Fit 500 kommt nur mit wesentlichen Funktionen. Da wäre beispielsweise die Multi-point-Technologie zu erwähnen. Diese ermöglicht, dass der Kopfhörer gleichzeitig mit zwei kompatiblen Bluetooth-Geräten gleichzeitig verbunden und ebenso einfach zwischen ihnen gewechselt werden kann. Insgesamt kann sich der Kopfhörer an bis zu 8 gekoppelte Geräte erinnern.

Weiters hat der Plantronics BackBeat Fit 500 ein Mikrofon um  Beispielsweise Sprachassistenten zu nutzen oder zu Telefonieren. Das klappt in leiseren Umgebungen erstaunlich gut und klar. Sobald man sich schneller bewegt oder der Umgebungslärm steigt wird es jedoch schwierig.

Leider fehlen beispielsweise Sensoren, die die Musik anhalten, wenn man den Kopfhörer abnimmt, dies wäre noch eine praktische Funktion gewesen. Weiters fehlt ein Auto-Abschaltmechanismus, man muss den Kopfhörer also immer manuell ausschalten.

Die Akkulaufzeit ist für ein so leichtes Gerät durchaus beachtlich. Die Herstellerangabe von 18 Stunden konnte ich bei meinen Test so bestätigen. Das ist durchaus beachtlich. Es muss aber erwähnt werden, dass nicht bei voller Lautstärke gehört wurde.

(Funktionen & Bluetooth: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Die online präsentierten Produktbilder des Plantronics BackBeat Fit 500 entsprechen durchaus der Realität. Was man in den Händen hält ist ein leichter On-Ear-Kopfhörer mit spezieller Nanobeschichtung. Auch wenn einige Funktionen wie Sensoren oder Noise-Cancelling fehlen, handelt es sich um einen leichten sportlichen Begleiter mit gutem Klang. Was man jedoch kritisieren muss ich die beigelegte Tragetasche, die wirklich in billigster Qualität daherkommt – jede Permanenttragetasche aus dem Supermarkt ist wertiger.

Preis/Leistung

Der Plantronics BackBeat Fit 500 ist ein guter On-Ear Kopfhörer für Sportler. Plantronics ruft für den Kopfhörer eine UVP von 99,99€ auf. Ich finde den Preis für das gebotene  gerechtfertigt. Ein ausgewogener Klang für einen Sportkopfhörer, eine P2i-Nanobeschichtung für Schweiß- und Regenfestigkeit, sowie eine hervorragende Akkulaufzeit.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen