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Schlagwort: Audio

Libratone Zipp 2

Libratone wurde 2009 als kleines Start-up von drei dänischen Designern, die einen gemeinsamen Traum hatten, gegründet. Gemeinsam hatten die drei vor, Lautsprecher für Musikhörer des 21. Jahrhunderts zu entwickeln. Den Designern war klar, dass Ihnen das nur gelingt, wenn Sie Produkte entwerfen, die ohne lästigen Kabelsalat auskommen. So entwickelten die drei Designer ihre ersten drahtlosen Lautsprecher, die mit ihrem kraftvollen Sound und zugleich mit ihrem skandinavischen Design überzeugen konnte. 

Auf das Symbol „Die Nachtigall“ kam das Unternehmen auch das berühmte Werk des dänischen Autors Hans Christian Andersen, dessen Märchen die Idee verkörpert den Klang zu befreien wie Libratone durch seine Produkte. Der Name Libratone erklärt sich auch sehr einfach, denn dieser ist aus zwei englischen Worten zusammengesetzt, „libration“(Befreiung) und „tone“(Ton), was genau sich Libratone auch zum Ziel gesetzt hat, nämlich den Klang zu befreien. 

Inzwischen wird das Unternehmen vom CEO Jan McNair geführt und hat sich durch das seit 2014 in das Unternehmen eingeflossene Kapital und das Know-How der neuen Eigentümer stetig weiter entwickelt. 2015 stellt das Unternehmen seine SoundSpaces Technologie vor, welche es ermöglichte mehrere Lautsprecher ganz einfach miteinander zu verbinden. Damit war es möglich, bis zu acht Lautsprechergruppen mit je bis zu sechs Lautsprecher zu erstellen. 

Ich habe euch im Juli 2017 bereits die zweite Generation der Libratone Zipp Lautsprecher vorgestellt. Zur IFA 2018 hat Libratone eine neue verbesserte Version dieser Lautsprecher vorgestellt. Zu deren größten Neuerung zähl die Unterstützung von AirPlay 2 und der Sprachassistent Alexa hat ebenfalls Einzug in den 360° Lautsprecher erhalten. Zudem hat man etwas den Klang optimiert und die Akkulaufzeit verbessert. Doch kann der neue smarte Libratone Zipp 2 ebenfalls überzeugen? Das erfahrt Ihr in diesem Testbericht.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Das Design der Verpackung von den Libratone Zipp 2 Modellen wurde gegenüber den Vorgängern grundlegend verändert. Diese ist nämlich nun nicht mehr rund, sondern rechteckig. Des Weitern sind auf der Verpackung nun auch die Lautsprecher abgebildet, was beim Vorgänger ebenfalls nicht der Fall war.

So ist auf der Vorderseite der Verpackung direkt der Speaker von der Seite betrachtet dargestellt. Bei der Farbe des abgebildeten Zipp 2 handelt es sich um die gleiche, welche auch der Zipp 2 in der Verpackung hat. So handelt es sich bei meinem Modell um den Zipp 2 in der Farbe Frost Gray (ein hellen Grauton), was man auch an den beiden seitlichen Nachtigall-Logos auf der Verpackung erkennt, denn auch diese besitzen die Farbe des Covers. Auf der Vorderseite steht über der Abbildung des Zipp 2 noch der Firmennamen und darunter der Name des Lautsprechers.

Auf der Rückseite der weißen Verpackung ist der Libratone Zipp 2 erneut abgebildet. Dieses Mal ist dieser aber einmal von vorne und daneben um 180° gedreht abgebildet. Darunter sind die wichtigsten technischen Daten wie z. B. die Akkulaufzeit und die Verbindungsmöglichkeiten zu lesen. Des Weiteren befindet sich darunter noch einige Embleme wie z. B. das Bluetooth Logo, WiFi, dlan usw. Zu guter Letzt informiert die Unterseite darüber, welche Geräte (iPhone) für die Nutzung der verschiedenen Dienste vorausgesetzt wird.

Das Öffnen der Verpackung erfolgt durch einen Aufreißstreifen an der Oberseite. Der Deckel besitzt somit einen Streifen, der durch Sollbruchstellen gezielt abgerissen werden kann. Ist dieser entfernt und die Verpackung offen, erblickt man direkt die von den Vorgänger bekannten runden Beschreibungen. Diese liegen in einem Styroporeinsatz eingelassen, der Einsatz wiederum soll den Libratone Zipp 2 währen des Transports und bei der Lagerung beim Händler vor Beschädigungen schützen. Hat man den oberen Styroporeinsatz inkl. den Beschreibungen entfernt, erblickt man den Libratone Zipp 2 sicher zentriert in einem zweiten Styroporeinsatz. Dieser sorgt ebenfalls für den nötigen Schutz und hält diesen zusammen mit dem oberen in der Mitte der Verpackung zentriert. Neben dem Zipp 2, der zusätzlich in einen Schutzbeutel eingewickelt ist, befindet sich in der Verpackung noch eine Schachtel, die an dem Stecker-Symbol an der Außenseite schon andeutet, dass sich darin das Netzkabel zum Aufladen des Akkus befindet. Öffnet man schließlich den Karton, befindet sich darin das Netzteil und die beiden Stecker-Adapter für die europäische Steckdose und die Britische.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Beim Design des Libratone Zipp 2 hat sich gegenüber dem Vorgänger auf den ersten Blick nichts geändert. Dies war auch gar nicht nötig, denn bereits der Libratone Zipp war mit seiner Zylinderform und mit dem auffälligen Reißverschluss, der es ermöglicht, den Überzug farblich zu ändern ein optisch rundum schönes und zeitloses Gerät. 

Für diejenigen, die noch nicht wissen, warum der Libratone Zipp 2 seinen Namen Zipp hat, dies kommt von dem Reißverschluss. Den Überzug kann man dadurch in sehr kurzer Zeit gegen einen anderen (andere Farbe/Material) austauschen. Die Zahl 2 stammt wie bereits Eingangs erwähnt von der zweiten Version (eigentlich 3. Generation), da gegenüber dem normalen Zipp jedoch kaum etwas verändert wurde, hat Libratone diesen Zipp 2 genannt.

Der Grundkörper des Zipp 2 besteht aus Kunststoff. Die verbauten Treiber sind durch den wechselbaren Überzug aus widerstandsfähigem Stoffgewebe verdeckt. Diesen Überzug gibt es, wie bereits erwähnt in verschieden Farben. So bietet Libratone den Zipp 2 aktuell in der Farbe Frost Grey (die Farbe meines Testgerätes) Stormy Black, Cranberry Red und Pine Green an. Es gibt im Einzelhandel jedoch auch noch weitere Bezüge in anderen Farben und Materiellen z. B. italienische Wolle, diese können für knapp 30 € aufwärts erworben werden. Hier kann man die Überzüge (Cover) des normalen Zipp kaufen, da sich bei diesem gegenüber dem neuen Überzug und Lautsprecher nichts verändert hat. Lediglich der Libratone Anhänger am Reißverschluss ist bei den neuen aus Silikon (Kunststoff) und nicht mehr aus einem Stoffgewebe. So ist auch der neue Zipp 2: 26,1 cm Hoch, hat einen Durchmesser von 12,2 cm und bringt ein Gewicht von 1,5 KG auf die Waage.

Auf der Oberseite ist an der angenehm anfühlenden Kunststoffoberfläche das kleine, kreisrunde Touch-Bedienfeld eingelassen. Diese ist wie bereits beim Vorgänger dem Zipp mit dem typischen Nachtigall-Emblem versehen und das einzige Bedienelement am Libratone Zipp 2. Auf dieses gehe ich unter dem Punkt Bedienung näher ein. Auf der Rückseite, im unteren Bereich sind zudem alle Anschlüsse wie der USB-Port, der Klinke-Anschluss und der Netzanschluss um den integrierten Akku aufzuladen untergebracht. Zudem findet man hier der Ein-/Ausschaltknopf um den Libratone Zipp 2 einzuschalten. Dies geschieht durch kurzes gedrückt halten des Knopfes, bis ein Ton ertönt.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Libratone Zipp 2 ist selbstverständlich wie die des Vorgängers auf einem sehr hohen Niveau. Der Bezug aus dem von Libratone genannten CoolWeave Meshmaterial (Textilstoff) fühlt sich sehr angenehm an und macht einen robusten und somit langlebigen Eindruck. Weiterhin ist die Transportschlaufe aus echtem Leder hergestellt und das Gehäuse ist wie bereits erwähnt aus matt-weißem Kunststoff und unter dem Überzug aus schwarzem Kunststoff gefertigt. Positiv ist auch die gummierte Unterseite, denn diese sorgt für einen sicheren und selbst bei hoher Lautstärke festen Stand.

Kommen wir zu der einzigen direkt ersichtlichen Änderung am Libratone Zipp 2 gegenüber dessen Vorgänger. Es handelt sich hierbei um das Touch-Bedienfeld an der Oberseite. Denn dieses ist nun nicht mehr hochglänzend, sonder ist nun leicht matt und fühlt sich haptisch etwas angenehmer an. Zudem hat man sich hier von dem Chrom Ring darum verabschiedet. Beim Vorgängermodell störte mich noch die hochglänzende Oberfläche des Bedienfeldes ein wenig, denn dieses konnte ich bei Sonnenlicht im Freien durch die etwas störenden Spiegelungen weniger gut ablesen. Beim neuen Zipp 2 ist Libratone auf diesen Kritikpunkt eingegangen und hat hier auf ein wesentlich unempfindlicheres Bedienfeld gesetzt. Dieses kann in der App zudem in der Helligkeit in drei Stufen verändert werden. 

(Verarbeitung: 5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Art360-Grad Full-Room Lautsprecher
KategorieLautsprecher mit integriertem Akku
Farbeweiß/grau (Frost Grey) weitere Farben: Stormy Black, Cranberry Red, Pine Green.
AkkuAkku fest verbaut. Akkulaufzeit reicht für bis zu 12 Stunden Wiedergabe aus
Gewichtknapp 1500 Gramm
MaterialKunststoff
Eingänge/MusikdiensteWLAN-Dualband  (2,4 GHz und 5 GHz), IEEE 802.11 b/g/n/ac; AirPlay 2; DLNA (Android und Windows); SoundSpace Link; Spotify Connect, Alexa,
Bluetooth 4.1 aptX; 3,5mm Klinke-Anschluss; USB-Wiedergabe Eingang/Lade Ausgang.
Treibereinheiten360 Grad-Reflektor; 4-Zoll Neodymium-Tieftöner; 1x 1-Zoll Soft-Dome-Neodymium-Hochtöner; 2x 4-Zoll Niedrigfrequenzradiatoren
Lieferumfang1x Libratone ZIPP 2
1x Netzteil
1x Netzteil Adapter EU
1x Netzteil Adapter UK
Bedienungsanleitungen in mehreren Sprachen

Ausstattung

Eine der großen Besonderheiten der Libratone Zipp-Geräte ist weiterhin, dass diese dank den vielen wechselbaren Bezügen aus CoolWeave Meshmaterial, welche in vielen Farben erhältlich sind, sehr einfach dem eigenen Geschmack angepasst und somit personalisiert werden können. Des Weiteren bietet der Zipp 2 wie bereits sein Vorgänger einen 360° Full-Room Sound, der jedoch laut den Angaben von Libratone noch besser klingen soll. Die Wiedergabefrequenzen liegen jedoch weiterhin bei 50 Hz bis 20 kHz. Was Libratone beim Zipp 2 jedoch ebenfalls verbessern konnte, ist die Akkulaufzeit, denn diese soll nun für bis zu 12 Stunden aktive Nutzung reichen, nicht mehr nur für 10 Stunden. 

An der praktischen Lederhandschlaufe kann der Lautsprecher ganz einfach, an den gewünschten Ort getragen werde und wenn gewünscht z. B. an einem Haken oder ähnliches aufgehängt werden. Für alle Apple-Nutzer dürfte die Integration von AirPlay 2 von Vorteil sein, denn damit kann man ganz bequem die Musik vom iPhone am Zipp 2 wiedergeben und kann zudem mehrer Geräte miteinander koppeln (Multiroom). Wer wiederum kein iPhone besitzt, kann mit der SoundSpace Link Technologie bis zu 6 Lautsprecher miteinander koppeln. Somit kann man die eigene Playlist bequem in mehrere Räumen gleichzeitig abspielen, darauf gehe ich jedoch unter Bedienung noch etwas genauer ein. Übrigens über den vorhanden USB-Port kann man nicht nur Musik abspielen, sondern auch einen eventuell leeren Smartphone Akku wieder aufladen. 

(Ausstattung: 4,5 von 5 Punkten)

Klang

So kommen wir zum wichtigsten Thema beim Test eines Lautsprechers, zum Klang. Dieser war ja bereits beim Vorgänger sehr gut, und konnte mich in meinem Test sehr überzeugen. Dennoch hat Libratone hier erneut Hand angelegt und vor allem den 360° Klang noch einmal verbessert. Doch wie ist dies dem Unternehmen gelungen?

Libratone setzt erneut auf 4“ Niederfrequenzradiatoren, welche passiv, also ohne externe Stromversorgung von dem darüber verbauten und somit nach oben abstrahlenden Tieftöner angetrieben werden. Diese Niederfrequnzradiatoren haben ein ähnliches Prinzip wie Bassreflexröhren, sorgen nämlich für klare und kräftigere Bässen, ohne dabei das von Bassreflexröhren häufig störende Geräusch der Luft, die durch die Öffnung gesaugt wird zu erzeugen. Zudem wäre beim Zipp 2 kein Platz für die Bassreflexrohre, da dieser, wenn er die Luft von unten ansaugt, auf Füßen stehen müsste, was einfach bescheiden aussehen würde. Die beiden Passivmembrane sind sich gegenüber angeordnet und strahlen somit ihren Klang zu den Seiten hinweg ab. Wie bereits erwähnt befindet sich im Gehäuse über den Membranen der 4“ große Neodymium-Tieftöner. Dieser sorgt durch die beiden Passivmembrane für den nötigen Bass und strahlt sein Klang nach oben hinweg. 

Da man mit den bisher erwähnten Lautsprechern nicht wirklich ein gutes Klangbild haben würde (nur Tieftöner verbaut) sind natürlich auch Hochtöner für den Gesang und ein Teil der Instrumente nötig. Hierfür hat Libratone einen 1-Zoll großen Soft-Dome-Neodymium-Hochtöner verbaut, welcher ganz oben unter dem Touch-Bedienfeld sitz und nach unten zu der Basseinheit (Tieftöner usw.) seinen Klang wiedergibt. Dadurch entsteht natürlich keineswegs ein 360° Klang, da die Töne nur gegeneinander gestrahlt werden würden und somit von den jeweils gegenüberliegenden Membran total unterbrochen und verworfen werden würden. Somit hat sich hier Libratone etwas feines einfallen lassen, was man an den Bildern durch die Rote Farbe erkennt.

Dabei handelt es sich um einen sogenannten 360°-Reflektor. Dieser besitzt eine geschwungene Form und dient, wie der Name vermuten lässt als Schall-Reflektor. Somit trifft der Schall bzw. die Töne des Tieftöner von unten gegen den Reflektor und die des Hochtöner von oben gegen den geschwungenen 360°-Reflektor. Dieser zerstreut die Töne gezielt und vor allem gleichmassig rundum nach Außen und sorgt somit, dass der versprochene 360° Klang erzeugt wird. Dies hört sich einfach an, doch die Entwicklung der perfekten Form des 360° Reflektor nimmt sicherlich eine Zeit in Anspruch. Doch Libratone ist es hervorragend gelungen, denn der versprochen Full-Room Raumklang des Libratone Zipp 2 ist noch etwas besser als der des Vorgängers. 

Doch nun die Frage, wie gut ist der Klang des neuen Zipp 2? Generell kann ich sagen, dass das Klangbild von Libratone aus sehr gut abgestimmt wurde. Wem dieses jedoch nicht zusagen sollte, kann dies in der App mit verschiedenen Klangprofilen anpassen. Der Bass des Zipp 2 klingt aufgrund dessen Größe zwar nicht so gut wie bei einem voluminöseren Lautsprecher, doch zum einen handelt es sich schließlich um ein via Akku betriebenen Speaker, der zudem einen 360°-Klang bietet. Aufgrund seiner Größe (Volumen) war ich dennoch überrascht, wie knackig und Präzise dieser den Bass wiedergegeben hat. Aufgrund der beiden Passivmembrane und des 4-Zoll Tieftöners neigt der Zipp 2 jedoch, etwas wärmer abgestimmt zu sein, sodass die Mitten leider etwas kürzer kommen und so etwas an Kraft verlieren. Dennoch bin ich mit der Darstellung von Gesangstimmen sehr zufrieden und diese wurden sehr sauber und ohne Verlust wiedergegeben. Die Höhen wiederum haben mir sehr gut gefallen, sodass diese klar und mit einer ausgewogenen Brillanz überzeugen konnten. 

Das tolle am Zipp 2 ist, dass man dieses Klangbild rund um diesen ziemlich gleichmäßig hört. Dank des 360° Reflektor werden die Töne gleichmäßig abgestrahlt und somit eignet sich der Zipp 2 perfekt, um eine keine Party im Haus oder im Freien zu beschallen. Sollte einem ein Zipp 2 nicht ausreichen, kann dieser ja ganz einfach mit weiteren gekoppelt werden und sogar als Stereo-Paar betrieben werden.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

Bedienung

[appcode appstore id461374277]

[appcode googleplay com.libratone]

Die Bedienung und somit auch die Einrichtung verläuft noch etwas leichter als beim Vorgänger. Der Zipp 2 führt einen nämlich über eine Sprachansage Schritt für Schritt durch die sehr einfache Einrichtung. So weist dieser nach dem Einschalten mit einer Männerstimme (auf Englisch) gleich drauf hin, dass der Zipp 2 mit dem WiFi verbunden werden soll und man hierfür die kostenlose Libratone App aus der AppStore laden soll.

Ist die App erfolgreich geladen, kann man diese wie gewohnt starten. Nun muss man ein Konto bei Libratone erstellen. Ja richtig, den ein oder anderen wird dies eventuell stören, doch man muss lediglich die eigenen E-Mail-Adresse und ein selbst ausgedachtes Passwort festlegen. Ist dies getan, erscheint der Zipp 2 direkt auf der Startseite, sofern ihr diesen bereits eingeschaltet habt. Nun werdet ihr gefragt, ob ihr diesen mit dem Account verbinden möchtet, und müsst anschließend diesen mit dem Wi-Fi-Netz verbinden. Dazu wird einem automatisch das WLAN-Netz mit dem euer Smartphone aktuell verbunden ist angezeigt und ihr müsst lediglich das Passwort eingeben. Ist das alles korrekt, teilt einem die Stimme freundlich mit, das der Zipp 2 erfolgreich mit dem WLAN verbunden wurde und einsatzbereit ist. Sollte man im Freien und somit eventuell ohne WLAN in der Nähe sein, ist dies natürlich kein Problem, denn hierfür hat Libratone den Zipp 2 wie bereits den Vorgänger mit Bluetooth ausgestattet. Somit kann der Zipp 2 auch ohne Einrichten direkt über Bluetooth mit dem Smartphone gekoppelt werden.

Den neuen Zipp 2 kann man bei Bedarf auch mit dem Sprachassistenten von Amazon (Alexa) koppeln. Dies ist natürlich nicht zwingend erforderlich, wer dies jedoch machen möchte, kann das tun und sich einfach mit dem Amazon Konto einloggen und schon dient der Zipp 2 als Echo Alternative. Anschließend kann man durch „Alexa“ sagen, diese mit zahlreichen Fragen löchern. Damit Alexa die Sprachbefehle versteht, ist der Zipp 2 mit 6 Fernfeld-Mikrofonen von Amazon ausgestattet. Amazon stellt allen Herstellern, welche in ihren Speakern die Alexa Spracherkennung integrieren möchten, die passende Hardware (Mikrofone usw.) zur Verfügung. Dies weiß ich von verschiedenen Herstellern, was Amazon daran verdient bzw. was die Sprachsteuerungseinheit für die Hersteller kostet, wird jedoch nicht verraten. 

Man kann den Libratone Zipp 2, wie bereits erwähnt entweder über die App, oder direkt am Touch-Bedienfeld steuern. In der App hat man natürlich den etwas umfangreicheren Funktionsumfang, denn hier kann man nicht nur das Klangbild dem eigenen Geschmack anpassen, sondern auch einen Sleep-Timer einstellen, weitere Geräte verbinden oder auch Updates durchführen. Der Aufbau der App gefällt mir ganz gut, doch für den neuen Zipp 2 braucht man diese eigentlich fast nur noch zum Einrichten und eventuell zum hinzufügen eines weiteren Speakers, denn alles andere geht eigentlich direkt am Zipp 2 selbst.

Daher erkläre ich nun das Touch-Bedienfeld etwas genauer. Dieses wurde um einige weitere Befehle erweitert und besitzt nun sechs Menüpunkte. Durch das lange drücken auf die Mitte des Touch-Bedienfeld erscheinen diese Menü-Punkte. Auf dem obersten Symbol über dem Kopf der Nachtigall, kann man die Mikros deaktivieren, sodass Alexa nicht alles mithören kann. 

Betrachtet man im Uhrzeigersinn das nächste Symbol, handelt es sich hierbei um die Taste, um den Zipp 2 via Bluetooth bzw. mit dem WiFi-Netz zu koppeln. Bei dem Icon rechts unten, also das „d-Symbol mit dem Kreis“ handelt es sich um die Raum-Korrektur Taste. Drückt man diese, teilt einem die Stimme in Englisch mit, das der Zipp 2 nun eine Raum-Korrektur ausführt. Dies dient dazu, dass der Zipp 2 seinen 360° Full-Room-Sound richtig entfalten kann. Beim Einmessen richtet er sich nämlich auf die eventuellen Hindernisse ein, die den Schallweg versperren würden. Einen großen Klangunterschied konnte ich nach der Durchführung jedoch nicht feststellen. Mit der unteren Taste auf 6 Uhr, kann man sich die davor in der App festgelegten Internetradio-Sender oder z. B. auch Playlists, die man als Favorit gespeichert hat direkt mit nur einem Klick auf das Herz-Icon abspielen. Es lassen sich wie bereits beim Vorgänger bis zu sechs Favorit in der Libratone-App speichern. 

  • Einrichtung Zipp 2
  • Koppeln mit dem WiFi
  • Startseite Libratone App
  • Startseite des Zipp 2
  • Einstellungen Zipp 2
  • Klangprofil neutral
  • Klangprofil im Freien
  • Klangprofil im Regal
  • Klangprofil auf dem Tisch
  • Klangprofil auf dem Boden
  • Sprachansage
  • Equalizer 1
  • Equalizer 2
  • Equalizer 3
  • Equalizer 4
  • Equalizer 5
  • Equalizer 6
  • Equalizer 7
  • Equalizer 8
  • Equalizer 9

Das nächste Icon auf etwa 7 Uhr, ist denjenigen, die den alten Zipp schon kennen ebenfalls bekannt. Hierbei handelt es sich um das Sound-Space-Link-Symbol, mit dieser Taste kann man mehrer Zipp Speaker koppeln. Dazu reicht es einfach die Taste am ersten Zipp 2 zu drücken und anschließend an jedem weiteren, denn man damit koppeln möchte und schon verbinden sich diese automatisch miteinander. Mit dem letzten Menü oben links kann man direkt per kurzer Berührung überprüfen, ob die Software des Zipp 2 aktuell ist, daher benötigt man keine App und die Stimme teilt einem gleich mit, ob es ein Update gibt oder eben nicht.  

Somit kann ich ganz klar sagen, dass man mithilfe des neuen Touch-Bedienfelds den Libratone Zipp 2 bis auf die Ersteinrichtung komplett über dieses neue gestaltete Bedienfeld steuern kann. Man benötigt somit die App anschließend kaum noch. Achja die vom alten Modell bekannten Steuerungen sind natürlich auch noch vorhanden. So erhöht man durch berühren des Touchfelds mit dem Zeigefinger und dem kreisen im Uhrzeigersinn die Lautstärke und andersrum wird diese abgesenkt. Die Steuerung der Musik ist weiterhin über das Nachtigall-Touchbedienfeld möglich, doch die Gesten haben sich gegenüber des Vorgängers aufgrund der neuen Untermenü-Punkte verändert. Wo vorher noch Pfeiltasten vorhanden waren, ist nun das Nachtigall-Logo selbst mit verschiedenen Gesten belegt. Tippt man das Logo einmal kurz an, wird die Musik pausiert oder fortgesetzt. Tippt man zweimal hintereinander, dann gelangt man zum nächsten Titel und ein dreimaliges tippen spielt das zuletzt gespielte Lied erneut ab. Falls man einen unerwartet Anruf bekommt oder jemand mit einem reden will, kann man zudem die „Hush“ Funktion nutzen. Diese blendet die Musik kurzzeitig aus, indem man die Hand über das Touch-Bedienfeld legt.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Koppeln und Reichweite

Dank der meiner Meinung nach gut aufgebauten App und der zusätzlichen Sprachansagen des Zipp 2, ist die Einrichtung des Libratone Zipp 2 wirklich sehr einfach und in wenigen Minuten erledigt. Ich persönlich empfehle solange ihr bei euch oder jemand anderen Zuhause seid, die WLAN Verbindung zu bevorzugen, so habt ihr nämlich den vollen Funktionsumfang des Zipp 2. Alternativ könnt ihr natürlich einfach nur Bluetooth oder das neue Airplay 2 nutzen, doch für AirPlay 2 ist es ebenfalls nötig, dass sich euer Smartphone und der Zipp 2 im gleichen WLAN-Netz befinden. Daher bleibt im Freien ohne WiFi natürlich nur Bluetooth übrig. Bei Bluetooth setzt Libratone nicht auf 5.0, sondern 4.1 jedoch mit aptX Unterstützung.

Über WLAN und AirPlay 2 ist die Reichweite natürlich deutlich höher als mit Bluetooth. Bei der Reichweite von Bluetooth gibt Libratone keine genaue Reichweite an, doch in meinem Test unterbrach die Verbindung erst nach knapp 15 Metern. In den eigenen vier Wänden rate ich persönlich daher zur Wiedergabe über WiFi, sobald man unterwegs ist, ist Bluetooth logischerweise die bessere Wahl. 

Dank der bereits genanten SoundSpace-Technologie, ist es möglich, bis zu sechs Speaker ganz einfach über die App miteinander zu verbinden. Somit kann man wie bereits beim Vorgängermodell mehrer Zipp Geräte koppeln, um diese bei einer Party verteilt im Raum aufzustellen oder eben die Musik in mehren Räumen wiederzugeben.

AirPlay 2 bringt gegenüber der alten Version, also AirPlay ebenfalls einige Vorteile mit sich. Auf AirPlay 2 ist Libratone sehr stolz, denn das Unternehmen war eines der ersten die Apples AirPlay 2 Technologie in einem Lautsprecher eingesetzt haben. AirPlay 2 sorgt zum einen für ein besseres Puffern der Titel. So liegt das vorladen nicht nur bei wenigen Sekunden, sonder in der gleichen Zeit wie beim alten AirPlay bei mehren Minuten. So spielt die Musik selbst weiter, auch wenn die Verbindung zum WiFi kurz abbrechen sollte. Ebenfalls neu ist die Multiroom-Steuerung, damit kann man in iOS zum ersten Mal mehrer Lautsprecher ansteuern und die Musik unterschiedlich regeln. Damit kann man die Lautstärke und alles weiter bequem über das Kontrollzentrum von iOS verändern. 

(Koppeln und Reichweite: 4,5 von 5 Punkten)

Akku

An der Akkulaufzeit des neuen Zipp 2 hat Libratone wie bereits erwähnt ebenfalls geschraubt. Die Akkulaufzeit soll nun bis zu 12 Stunden aktive Nutzung ermöglichen. In meinem Test kam ich auf knapp 11 Stunden, doch wie immer hängt die Laufzeit natürlich von der Lautstärke ab und über welche Quelle ihr mit dem Zipp 2 Musik hört. Den je nachdem ob ihr Bluetooth, AirPlay 2 oder WiFi nutz, variiert die Laufzeit. Zudem spielt es auch eine Rolle, ob ihr einen oder mehrer Lautsprecher nutzt.

Sollte der Akku zu neige gehen, könnt ihr den Zipp 2 natürlich auch via Netzteil betreiben. Da dieses jedoch keinen USB-Anschluss, sondern einen Rundstecker ist, muss dieses bei einer längeren Reise natürlich mitgenommen werden, damit man den Akku aufladen kann. Dieses ist natürlich durch das Netzteil deutlich größer als ein einfaches USB-Kabel und somit nimmt es in dem Rucksack, Koffer oder ähnliches etwas mehr Platz ein. Hier wäre natürlich ein Aufladen via USB etwas besser. Mit dem mitgelieferten Ladekabel dauert es knapp 2 einhalb Stunden, bis der Akku wieder von 0 % auf 100 % aufgeladen wurde.

(Akku: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Libratone gibt an, dass der Zipp 2 entwickelt wurde, damit dieser noch beliebter als der Vorgänger wird. Daher hat man die Batterielaufzeit, die Akustik verbessert und zudem AirPlay 2 und den Sprachassistenten „Alexa“ integriert. Weiterhin hat man das von mir damals leicht bemängelte Touch-Bedienfeld verbessert und trotzdem das zeitlose elegante Design beibehalten. 

Ich kann diesem Punkten soweit absolut zustimmen. Viel musst Libratone gegenüber dem Vorgänger nicht ändern und hat somit das Design fast identisch gelassen. Wo andere Hersteller gleich ein komplettes neues Design (Form usw.) entwickeln, hat Libratone beim Zipp 2 genau an den richtigen Stellen nachgebessert und den tollen 360° Lautsprecher wie angegeben Klanglich feiner abgestimmt und für einen noch besseren 360° Full-Room-Sound gesorgt. 

Egal wo der Libratone Zipp 2 hinstellt und auch per Handschlaufe aufhängt, fällt dieser auf und sorgt für einen guten Sound. Da der Zipp 2 weiterhin widerstandsfähig gegen Luftfeuchtigkeit ist, kann dieser auch problemlos ins Badezimmer gestellt werden. Mit unter die Dusche sollte man den Zipp 2 jedoch nicht nehmen, da dieser nicht wasserfest ist.

Preis/Leistung

Der Preis der Libratone Zipp 2 liegt wie bereits beim Vorgänger bei 299,99€ (UVP). Klar ist dies auf den ersten Blick viel Geld. Doch dafür erhält man einen smarten Lautsprecher mit einem ganz guten Klang. Zusätzlich spielt dieser wie bereits der Vorgänger einen 360°-Full-Room Sound, sodass man rund um den Zipp 2 die Musik zu etwa 90 % identisch hört. Da Libratone nun zur bisherigen WiFi, Bluetooth und dlan-Verbindung nun noch das AirPlay auf die neuste Version AirPlay 2 geupdated hat, ist der Libratone Zipp 2 sehr vielseitig einsetzbar. Wer lieber auf eine kabelgebunden Verbindung setzt, ist mit dem Zipp 2 ebenfalls gut bedient, denn an der Rückseite sind weiterhin ein USB- und einen Klinken-Anschluss verbaut. 

Des Weitern wurde nun auch die Akkulaufzeit verbessert, sodass man mit einer Akkuladung bis zu 12 Stunden Musik hören kann und „Alexa“ hat als Sprachassistent ebenfalls Einzug in den Zipp 2 erhalten. Somit ist der neu Libratone Zipp 2 ein würdiger Nachfolger des alten Zipp und wurde genau an den richtigen Stellen verbessert.

Libratone Zipp 2

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

200

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

JBL Everest Elite 150 NC

Die US-amerikanische Firma JBL wurde 1946 in Los Angeles unter dem Namen Lansing Sound Inc. von James Bullough Lansing gegründet. Zuvor arbeitete er bis zu seinem Ausscheiden bei Altec Lansing, da es aber wegen dem Namen Lansing als Produktname einen Rechtsstreit gab, änderte man letztendlich den Namen in James B. Lansing Sound Inc. Daraus lässt sich auch der aktuelle Firmenname JBL ableiten.

Nach dem Suizid von James B. Lansing, übernahm 1949 William Thomas bis zum Jahre 1969 die Geschäftsführung und rettete es aus den finanziellen Schwierigkeiten. Da er jedoch aus privaten Gründen nicht mehr in der Lage war, die Firma weiter zu leiten, fand man mit Dr. Sydney Harman schnell einen idealen Käufer. Seit dem gehört JBL zur Harman-International-Group, zu der unter anderem auch AKG und Harman/Kardon gehören. JBL stellt neben Auto-Lautsprecher auch Heim-Audio und Kopfhörer her.

In diesem Testbericht möchte ich euch einen neuen Bluetooth In-Ear Ohrhörer aus dem Hause JBL vorstellen. Es handelt sich um den JBL Everest Elite 150 NC, welcher wie alle In-/Over-Ear Kopfhörer der Everest-Serie mit adaptiven Noise-Cancelling ausgestattet ist. Zudem handelt es sich dabei aktuell um den teuersten In-Ear Ohrhörer aus dem Hause JBL. Doch kann der JBL Everest Elite 150 NC vom Klang, dem Noise-Cancelling überzeugen und ist er knapp 200€ wert? Das erfahrt ihr in diesem Testbericht.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung ist überwiegend schwarz gehalten, besitzt aber wie alle JBL Produkte die typischen orangenen Farbakzente. Wie bereits beim JBL Everest Elite 750 NC, befindet sich die eigentliche stabile schwarze Hauptverpackung in einer bedruckte Umverpackung.

Auf der grauen Vorderseite ist der In-Ear Ohrhörer groß abgelichtet. Des Weiteren ist an der oberen linken Ecke das orangefarbene Logo des Herstellers „JBL“ und auf der rechten Seite nach unter verlaufend der Name „Everest Elite 150 NC„ aufgedruckt. Zudem erfährt man hier einige besondere Funktionen, z. B. dass es sich um einen kabellosen In-Ear Ohrhörer mit adaptiven Noise-Cancelling handelt, daher auch die Bezeichnung „NC“ im Namen des In-Ears. Außerdem wird auf die Akkulaufzeit von bis zu 14 Stunden mit ANC hingewiesen. 

Auf der rechten Seite der Verpackung ist die rechte Seite der Steuereinheit zu sehen. Des Weiteren wird einem hier im unteren Bereich der Frequenzbereich, die Treibergröße und der Lieferumfang gezeigt. An der orangefarbenen Oberseite befindet sich lediglich eine Aufhängelasche, an dem die Verpackung im Laden aufgehängt werden kann und in vier Sprachen wird hier drauf hingewiesen, dass es sich um wireless In-Ear NC Kopfhörer handelt. Die linke Seite zeigt lediglich in silberner Schrift den JBL-Slogan „Dare to Listen!“ Zu guter Letzt sind auf der Rückseite der Verpackungshülle erneut die JBL Everest Elite 150 NC In-Ears abgebildet. Dieses Mal jedoch von vorne betrachtet und mit dem Slogan „Legendary Sound, Superior Experience“. Zudem ist hier wie bereits auf der Vorderseite das Logo von JBL, der Name der Ohrhörer und die Akkulaufzeit in weißer Farbe zu lesen. Bei der Akkulaufzeit erfährt man nun aber, dass bei aktiviertem ANC die angegeben 14 h Laufzeit möglich sind und ohne ANC bis zu 16 h.

Des weiteren erwähnt JBL auf der Rückseite die wichtigsten Funktionen mit Symbolen und Text. So erfährt man hier unter anderem, dass der Everest Elite 150 NC mit einem legendären JBL Pro Sound ausgestattet sein soll, über ANC verfügt, ein Dual-Mikrofon mit Echounterdrückung besitzt, mit bequemen Ohrtips geliefert wird und für den Transport sozusagen „zusammengeknüllt“ werden könne. Zu guter Letzt sind an der Unterseite noch einige typischen Infos zum Unternehmen JBL zu lesen.

Klappt man die schwarze Innenverpackung nach dem herausziehen aus der Hülle auf, kommt direkt ein hochwertiges Transportetui zum Vorschein. In diesem ist neben dem kompletten Zubehör (Ladekabel, verschiedenen Ohrtips und Sport-Ohreinsätze) , auch der JBL Everest Elite 150 NC Ohrhörer untergebracht. Zudem befindet sich unter dem Etui noch eine Kurzanleitung zum Everest Elite 150 NC.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Den JBL Everest Elite 150 NC gibt es nur in der Farboption Gunmetal (dunkelgrau). Diese Farbe gefällt mir persönlich sehr gut. Es handelt sich beim Everest Elite 150 NC um einen Wireless-In-Ear Ohrhörer, bei dem jedoch beide Ohrhörer mit einem Nackenbügel verbunden sind. Der flexibel Nackenbügel besteht aus einer Kunststoffummantelung, in deren inneren ein dünner Federstahl eingearbeitet wurde. Dadurch springt der 6 mm dicke Nackenbügel nach dem Umformen immer wieder in seine ursprüngliche Form zurück.

An den besagten etwas dickeren Enden sind die Bedienelemente und der größte Teil der Technik untergebracht. Den integrierten Akku kann man per Micro-USB-Buchse aufladen. Diese befindet sich im rechten Teil des JBL Everest Elite 150 NC unter einer Kunststoffkappe. Knapp einen Zentimeter daneben ist eine Status-LED zu sehen. Diese weißt auf den aktuell Betriebsstatus des Elite 150 NC hin. Eine weitere Status-LED findet man direkt gegenüber nach oben zeigend. Die untere LED informiert darüber ob das ANC an ist und über den Status des Akkus. Anhand der oberen Status-LED sieht man, ob sich der Ohrhörer gerade im Kopplungsmodus befindet oder bereits verbunden ist. Betrachtet man die Bedienelemente auf der rechten Seite, erkennt man hier drei einzelne Knöpfe. Der runde 8 mm große Kopf dient, wie das Symbol darauf vermuten lässt, als Ein- und Ausschaltknopf. Direkt davor sind zwei weiter länglichere Knöpfe, welche mit einem Bluetooth-Symbol und einem „S“ versehen sind. 

Der „Bluetooth-Knopf“ dient dazu, den Pairing-Modus zu aktiveren, falls man den Everest Elite 150 NC z. B. mit einem zweiten Gerät verbinden möchte. Bei dem „S“ Knopf handelt es sich um den soggenanten Smart-Button. Dieser kann mit zwei unterschiedlichen Funktionen belegt werden. Von JBL aus ist die Taste mit der Ambient Awareness Funktion belegt. Daher regelt man hier per Knopfdruck wie stark die Umgebungsgeräusche herausgefiltert werden sollen. Durch mehrmaliges drücken des Knopfes kann man so zwischen dem Level Low, High und Off wechseln. In der App direkt kann dies jedoch noch genauer eingestellt werden. In der App kann der Smart-Button auch umprogrammiert werden, sodass man damit das ANC Ein-/Ausschalten kann.

Betrachtet man die Knöpfe am linken Bedienelement, befindet sich hier ebenfalls drei Tasten mit dem gleichen Formfaktor wie auf der rechten Seite. Dabei handelt es sich jedoch um keine besonderen Tasten, sondern um die Play/Pause und leiser und lauter Tasten. Der runde 8 mm Knopf dient dazu, die Musik zu pausieren und bei erneutem betätigen wieder wiederzugeben. Erhält man, während der JBL Everest Elite 150 NC mit dem Smartphone genutzt wird eun Anruf, dann kann dieser durch einmaliges Betätigen der Play-Taste entgegengenommen werden oder durch drücken und 3 Sekunden halten abgelehnt werden. Ebenso kann man bei Gesprächsende den Anruf durch betätigen der Play-Taste beenden und durch zweimaliges drücken Siri / Google Now aktiveren. Mit den beiden Knöpfen mit dem „+“ und „-“ Symbol, kann man die Musik Lauter/Leiser stellen und bei 3 Sekunden drücken einen Titel vor- bzw. zurückspringen. Zu guter Letzt, befindet sich an der Oberseite der Bedienelemente jeweils an der rechten und linken Seite ein Mikrofon mit Echounterdrückung, um Telefonate zu ermöglichen. 

Die Ohrstöpsel baumeln an Kabeln, die direkt vom Bügel kommen und haben eine fixe Länge von ca. 22 cm. Ein Verknoten der Kabel ist durch die Länge nicht wirklich möglich. Bei Kleidung mit Kragen wie z. B. ein Polohemd, kommt es jedoch wie oftmals bei einer Ausführung von In-Ear Ohrhörern mit Nackenbügel dazu, dass dieser am Kabel reibt und unangenehme Störgeräusche auf die Kopfhörer überträgt. Daher würde ich Oberteile mit Kragen lieber vermeiden.

Die Steuerung des JBL Everest Elite 150 NC ist entweder wie bereits erwähnt über die Bedienelemente am Halsbereich möglich oder über das Smartphone. Im Sommer mit T-Shirt usw. ist es problemlos möglich, den In-Ear Ohrhörer an den Bedientasten zu bedienen. Jedoch sehe ich bei der Nackenbügelausführung einen Nachteil, den die Bedienelemente kann man im Winter mit dicker Jacke und einem Schall kaum erreichen. Hier muss man dann die Musik direkt via Smartphone steuern, da dies in dem Fall deutlich komfortabler ist.

Die Ohrhörer selbst haben ein rundes 15 mm großes Gehäuse, welches an der Außenseite abgeflacht ist und mit einem Chrom JBL Logo versehen wurde. Die Grundfarbe der Ohrhörer ist ebenfalls Gunmetal. Für einen bequemen Sitz sind die Ohrstöpsel mit den typischen Ohrtips in verschiedenen Größen ausgestattet. Zudem sorgen die ebenfalls in unterschiedlichen Größen beigelegten Sport-Einsätze für einen sichern halt beim Rennen usw. Diese Sport-Einsätze müssen jedoch genutzt werden, ohne können die In-Ears nicht genutzt werden. Grund hierfür ist eine Haltenase an der Innenseite der Ohrstöpsel, durch welche die Sporteinsätze gegen verdrehe gesichert werden. 

Das Design der JBL Everest Elite 150NC In-Ear-Kopfhörer gefällt mir sehr gut. Zwar wurde dieser lediglich aus verschiedenen Kunststoffen gefertigt, aber dies machen andere Hersteller bei ihren In-Ear Ohrhörer mit Nackenbügel und ANC auch nicht anders. Ein großer Vorteil ist hier das sehr leichte Gewicht und selbst wenn der Ohrhörer einmal herunterfällt, ist dieser sicherlich nicht gleich defekt. 

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des JBL Everest Elite 150 NC gefällt mir sehr gut. Die Übergänge der verschiedenen Materialien sind hervorragend und ich konnte keine scharfen oder unschönen Kanten finden. Das Nackenband liegt sehr angenehm um den Hals und durch das geringe Gewicht sitzt bzw. liegt der Everest Elite 150 NC sehr angenehm um den Hals. 

Die Kabellänge ist mehr als ausreichend. Meiner Meinung nach könnte der Nackenbügel, sowie das Kabel der Ohrhörer jeweils gut 1-2 cm kürzer sein. Jedoch ist es auf keinem Fall so, dass es zu lange ist und stören würde. Hat man den In-Ear Ohrhörer einige Zeit genutzt und sich mit den Bedientasten vertraut gemacht, kann man den Everest Elite 150 NC quasi blind bedienen. Hier gefällt mir sehr gut die ca. 1 mm vorstehende runde Taste links und recht, denn so findet man schnell auch die beiden anderen Tasten.

Das Gewicht ist mit 53 g inklusive Ohrstöpsel (und Kabel) angenehm leicht. Beim Lade-Anschluss hätte man zum aktuellen USB-C Anschluss greifen können und nicht zum alten Micro-USB-Anschluss, doch zum neuen USB-C greifen aktuell leider immer noch nicht viele Hersteller.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

ArtIn-Ear-Ohrhörer
KategorieIn-Ear-Ohrhörer mit Bluetooth 4.1 SBC-Codec
FarbeGunmetal
TrageartNackenbügel, Kabellänge von Nackenbügelenden bis Ohrhörer 22 cm
Gewicht53 Gramm
MaterialNackenbügel aus Kunststoff und teilweise Silikon. Ohrhörer ebenfalls aus Kunststoff.
TönerJeweils links und rechts ein 12 mm Dynamic-Membran
Akkulaufzeitbis zu 16 Stunden; Ladezeit 2 Stunden.
Schalldruckpegel94 db/mW
Frequenzbereich10 Hz – 22 kHz
Lieferumfang1x JBL Everest Elite 150 NC
3 paar Silikon Ohrtips Passstücke (S, M, L)
2 paar Sport-Einsätze (S, M, L)
Micro-USB-Ladekabel
Beschreibung
Transportetui

Tragekomfort

Mit dem Tragekomfort des JBL Everest Elite 150 NC bin ich sehr zufrieden. Hat man die richtigen Ohrtips und Sporteinsätze gefunden, dann halten die In-Ears selbst bei hektischen Bewegungen problemlos. JBL liefert sowohl die normalen Ohrtips als auch die Sporteinsätze in drei Größen S, M, L mit. Ein Paar davon ist bereits vormontiert und dies waren auch genau das richtige Paar, welches ich für den perfekten Sitz benötigt habe. Mit diesen mitgelieferten Ohrtips kann der Everest Elite 150 NC perfekt den eigenen Ohren angepasst werden und dafür rate ich euch unbedingt genug Zeit zu nehmen. Denn bei In-Ears ist es extrem wichtig, dass diese richtig Sitzen. Ein zu kleiner Ohrtip sorgt dafür, dass dieser nicht isoliert und ständig herausfällt. Ist der Ohrtip zu groß gewählt, drückt dieser unter Umständen nicht nur, sondern sitzt nicht tief genug im Gehör und somit bekommt man ein falsches Klangbild. Auf einmal fehlt der Bass total usw. Daher unbedingt 5 oder 10 Minuten Zeit nehmen und die Ohrtips und Sport-Einsätze alle durchprobieren.

In meinen Testberichten zu In-Ear Ohrhörern mit einer Nackenbügel-Ausführung, habe ich bereits oft erwähnt, dass diese Variante einige Vorteile hat. Jedoch hat fast jedes System auch Nachteile, so ist es auch bei der Nackenbügel-Ausführung. Einer der größten Vorteile ist die gleichmäßige Verteilung des Gewichtes über den Nacken. Hierdurch spürt man an den Ohren deutlich weniger Zug, als bei herkömmlichen Ohrhörern. Ein weiterer Vorteil ist, das man jederzeit einen oder beide Ohrstöpsel herausziehen und loslassen kann, ohne sich sorgen machen zu müssen, dass man die Ohrhörer verliert. Praktischerweise hat JBL beim Everest Elite 150 NC einen Magnetverschluss eingebaut. So verbinden sich die beiden Ohrhörer beim herausziehen und hängen lassen automatisch an der Rückseite zu einer Kette. Dies ist zwar sehr praktisch, doch leider hätte man hier eventuell die Funktion integrieren können, dass bei der Verbindung automatisch die Musik pausiert wird. So haben es nämlich bereits einige andere Hersteller, bei ihren Ohrhörer mit Nackenbügel bzw. Kabel gemacht. 

Der Nachteil dieser Nackenbügel Bauform ist unter anderem, dass sich solche Kopfhörer selten für Sport eignen. Es gibt hier zwar Ausnahmen wie z. B. den von mir bereits getesteten JBL Reflect Fit, doch dieser wird auch extra als Sport-Ohrhörer angepriesen. Dies ist beim JBL Everest Elite 150 NC jedoch nicht der Fall. Ich persönlich würde euch, falls ihr nach einem In-Ear Ohrhörer sucht, welcher auch zum Sport genutzt werden kann, zu einem mit einem dünnen Kabel anstelle des dickeren Silikonbands inkl. klobigeren Enden raten. Fürs Sportstudio ist der Everest Elite 150 NC schlichtweg nicht geeignet und dafür auch gar nicht konzipiert. Denn er ist, wie JBL angibt nicht auf schweißresistent und Wasserabweisung geprüft bzw. dafür vorgesehen. 

(Tragekomfort: 4,5 von 5 Punkten)

Klang

Beim JBL Everest Elite 150 NC kommt pro Ohrhörer jeweils ein 12 mm-Dynamikmembran zum Einsatz. JBL wirbt die In-Ears mit „Legendärem JBL Pro Audio Sound“ an. Damit möchte JBL seine über 70-jährige Erfahrung in der Entwicklung der Technik für präzisen und natürlichen Sound in Kinos, Tonstudios und Konzerthallen werben und das genau diese auch in den In-Ears zum Einsatz kommt. Hier sollte man jedoch beachten, dass es sich zwar um verhältnismäßig große Membrane für In-Ear Ohrhörer handelt. Doch diese können bauartbedingt nicht wie z. B. ein Over-Ear Kopfhörer klingen können.  

Betrachtet man die technischen Daten des JBL Everest Elite 150 NC, sieht man zum einen, dass der Frequenzgang von 10Hz bis 22 kHz reicht, somit deckt dieser einen große Frequenzwiedergabe ab. Die Impedanz liegt bei niedrigen 16 Ohm und der Schalldruckpegel bei 94 dB. Soviel zu den technischen Angaben, die sich soweit vielversprechend anhören, doch wie immer sagen diese nichts aus, ob der Ohrhörer am Ende gut klingt oder eben nicht. Daher nun die Frage, wie gut klingt der Everest Elite 150 NC?

Zuerst möchte ich dazu sagen, dass leider kein aptX/aptX HD oder AAC Codec unterstützt werden. Somit verfügt der Everest Elite 150 NC lediglich über die nicht ganz so gute Bluetooth-Übertragung mit dem SBC Codec. Bei einer guten Signalübertragung ist die Soundqualität sehr gut, diese nimmt jedoch bei Hindernissen und steigender Entfernung schnell ab. Bei aptX und ANC ist es wie mit Digitalradio, hier gibt es entweder eine sehr gute Soundqualität Übertragung oder gar keine. Daher finde ich es bei einem fast 200€ teuren In-Ear Ohrhörer etwas Schade, dass hier keiner der besseren Codecs unterstützt wird.

Vom Klang her ist der Everest Elite 150 NC typisch für JBL etwas bassbetonter abgestimmt. Der Everest Elite 150 NC hat jedoch ein ähnliches Problem mit dem ANC wie der von mir bereits getestete Everest Elite 750 NC. Denn auch hier sorgt das aktivere ANC für ein anderes Klangbild, sodass man beim aktiveren eine deutliche Betonung des Basses wahrnimmt. Dies dürfte zwar Liebhaber von Bassbetonten-Kopfhörern gefallen, aber das Ziel sollte eigentlich sein, dass die Ohrhörer bei aktiviertem und deaktiviertem ANC fast identisch klingen. 

Der Klang ohne ANC gefällt mit persönlich deutlich besser. Hier ist das Klangbild sehr ausgewogen, es ist zwar dennoch eine leichte Bassbetonung vorhanden, aber diese weiß zu überzeugen. Nach mehren unterschiedlichen Genres, die ich mit dem JBL Everest Elite 150 NC gehört habe, kann ich beurteilen, dass die Höhen sehr sauber und detailreich wiedergegeben werden. Stimmen klingen natürlich und keineswegs schrill. Die Mitten klingen ebenfalls gut, sind jedoch aufgrund der Bassbetonung etwas zurückhaltend. Der Bass ist ohne ANC druckvoll und sehr präzise, wie gesagt gefällt mir der Kopfhörer ohne ANC klanglich deutlich besser. Aktivere man ANC übertönt der Bass vor allem bei hoher Lautstärke sehr, sodass dieser zu unpräzise wirkt und die Mitten zu sehr überspielt. Abhilfe schafft hier, wenn man in der „My JBL Headphones“ App in den Equalizer Einstellungen änderungen vornimmt und hier z. B. die Bassfrequenz etwas reduziert. Doch JBL könnte hier eventuell auch mit einem Firmwareupdate für die Ohrhörer das Problem automatisch beheben, denn über die App können die Everest Kopfhörer auch geupdatet werden.

Die Geräuschunterdrückung ist beim JBL Everest Elite 150 NC entweder direkt über den Smart-Button oder in der App regulierbar. Man kann hier entweder ANC Ein-/Ausschalten oder bestimmen, wie viel der Umgebungsgeräusche zu einem durchgelassen werden. Man kann die Intensität der Umgebungsgeräusche in der App in vier Stufen einstellen. Das Ganze geht jedoch auch per Smart-Button, hier jedoch nur in drei Stufen. Wechselt man per Knopfdruck das Level der Unterdrückung, sagt einem eine Stimme in englischer Sprache, in welcher Stufe man sich nun befindet.

[appcode appstore id1053136947?l=en]

[appcode googleplay jbl.stc.com]

Umgebungsgeräusche auf hoch geschaltet, lassen die meisten Umgebungsgeräusche durch. Mittel und leicht reduzieren die Umgebungsgeräusche deutlich. Schaltet man die Funktion aus, werden alle Umgebungsgeräusche weitestgehend eliminiert. Vom Noise-Cancelling sind die JBL Everest Elite 150 NC definitiv nicht schlecht, das Noise-Cancelling arbeitet sehr zuverlässig. Kommt jedoch mit dem typischen Grundrauschen daher, was gerade bei leiserer Musikwiedergabe z. B. beim abends leise Musik hören stört. Daher empfehle ich, ANC sowieso bei alle Kopfhörern nur zu nutzen, wenn man in einer lauten Umgebung ist. In einem leisen Raum z. B. zuhause, würde das typische ANC Rauschen zu sehr stören und zudem die Laufzeit der Kopfhörer reduzieren, daher deaktiviere ich es zuhause fast immer und schalte es erst an, wenn ich im Freien in der Stadt unterwegs bin.

Das Telefonieren, mit dem Everest Elite 150 NC funktionierte ohne Probleme. Bei Telefongesprächen werden die beiden Mikrofone, die an den Bedienelementen sind verwendet. In mehrer Telefonaten mit den In-Ears in verschiedenen Umgebungen und Situationen, hat sich keiner meiner Gesprächspartner über Probleme beschwert. Meine Stimme wurde weder verzerrt, noch störten Umgebungsgeräusche von vorbeifahrenden Autos usw. Beim Ansehen von Videos und Filmen konnte ich zudem keine Verzögerungen feststellen.

(Klang: 3,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akku

Laut JBL kann man mit dem Everest Elite 150 NC bis zu 16 Stunden Musik genießen. Schaltet man ANC an, reduziert sich die Laufzeit auf immer noch gute 14 Stunden. Verständlicherweise hängt die effektive Laufzeit der Ohrhörer von mehren Faktoren ab wie z. B. der Lautstärke. In meinen Test habe ich die Kopfhörer eine längere Zeit im Alltag genutzt. Ich kam in meinem Test auf zusammengerechnet ca. 13,5 Stunden. Dabei habe ich jedoch häufig zwischen aktiven ANC und nicht aktiven ANC gewechselt. Für mich persönlich ist die erreichte Laufzeit für einen Ohrhörer dieser Größe und mit ANC ausgestattet eine sehr gute Laufzeit. Wenn der Akku zu Neige geht, muss er über ein micro-USB-Kabel aufgeladen werden. Die Ladezeit beträgt etwas 2 Stunden. 

Bluetooth

Die Einrichtung der Bluetooth-Verbindung ist sehr schnell erledigt und erfordert keine besonderen Kenntnisse. Beim ersten Einschalten befindet sich der JBL Everest Elite 150 NC automatisch im Kopplung Modus. Ist dies nicht der Fall, oder ihr wollt ein weiteres Gerät mit dem Ohrhörer koppeln, dann muss man lediglich für 3 Sekunden den Bluetooth-Knopf an der rechten Seite des Nackenbügels gedrückt halten. Dadurch wird wie bei anderen Bluetooth Geräten auch, die Kopplung initiiert und man kann in den Bluetooth-Einstellungen den Kopfhörer suchen und beide Geräte miteinander koppeln.

In den Räumlichkeiten war die Reichweite mit zwei dickeren Beton-Wänden auf ca. 9 Metern begrenzt. Im freien Feld sind bis zu 15 Metern kein Problem. Dabei müsst ihr jedoch zu dem iPhone schauen und euch mit der rechten Seite des Nackenbügels zum iPhone befinden, denn in der rechten Seite im vorderen Bereich ist die Antenne verbaut. Sobald ich die Kopfhörer angeschaltet habe, hat sich dieser mit meinem iPhone automatisch verbunden.

Zubehör

JBL liefert den Everest Elite 150 NC in einer praktischen und ausreichend großen Transportetui aus. Darin passt nicht nur der Nackenbügel Ohrhörer problemlos rein, sondern man kann zudem noch das Ladekabel und sogar die Ohrtips/Sporteinsätze darin verstauen. Das Transportetui besteht aus einem Kunstleder und macht einen sehr hochwertigen und schönen Eindruck. Im Lieferumfang befinden sich wie bereits erwähnt drei paar Silikon-Ohrstöpsel und drei paar Sporteinsätze. Die wechselbaren Ohrstöpsel sind wichtig um den Kopfhörer für die eigenen Ohren anzupassen.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

JBL wirbt den Everest Elite 150 NC mit seinem legendären JBL Pro Audio Sound, dem adaptiven Noise-Cancelling und einer Laufzeit von bis zu 16 Stunden. Ich kann dem ganzen auch soweit zustimmen, der Klang des Everest Elite 150 NC ist ohne aktiviertes ANC gut. Aktiviert man ANC, ist das Klangbild zu basslastig und leidet von der Qualität sehr darunter. Das Noise-Cancelling arbeitet sehr gut und weiß zu überzeugen. Gerade mit tiefen gleichbleibenden Tönen hat es keinerlei Probleme und eliminiert diese Umgebungsgeräusche hervorragend. Die Verarbeitung und das Design des Everest Elite 150 NC gefällt mir sehr gut.

Preis/Leistung

Mit einem einer UVP von 199€ ist der Everest Elite 150 NC der aktuell teuerste In-Ear Ohrhörer aus dem Hause JBL. Für dieses Geld bekommt man jedoch einen schönen Ohrhörer, welcher eine sehr gute Akkulaufzeit und sogar adaptives Noise-Cancelling besitzt. Wer einen In-Ear Ohrhörer sucht, der auch in der Stadt oder im Flugzeug dafür sorgt, dass man ungestört die Musik genießen kann, ist beim JBL Everest Elite 150 NC genau richtig. Ein Kritikpunkt wäre die fehlende Funktion, dass die Musik automatisch pausiert, wenn die magnetische Zusammenführung der Ohrstöpsel genutzt wird und das kein aptx/aptx HD oder AAC unterstütz wird. Was mich jedoch etwas mehr stört, als die beiden eben genannten Kritikpunkte ist, dass das Klangbild beim aktivierten ANC sich zu sehr verändert. Hier sollte man eventuell per Softwareupdate nachbessern und dafür sorgen, dass das Klangbild beim aktivierten ANC wie ohne klingt. Denn ohne ANC gefällt mir persönlich der Klang deutlich besser, da dieser wesentlich ausgewogener und besser abgestimmt ist.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

200

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Optoma NuForce BE Live5

Die britische Firma Optoma wurde 1992 von SY Chen gegründet. Seit der Gründung hat das Unternehmen einige Pionier-Produkte auf den Markt gebracht. Zu diesen zählen unter anderem der DVD All-In-One Projektor DV10 im Jar 2005 und den weltersten Pico-Projektor PK101, der im Jahr 2008 sogar vom Time Magazin zum „Produkt des Jahres “ gekrönt wurde.
Im Jahr 2014 hat Optoma die kalifornische Audio Marke NuForce übernommen um auch im Geschäftsbereich Audio aktiv zu werden. Hier hat das Unternehmen bereits einige In-Ear-Kopfhörer auf den Markt gebracht, von denen wir bereits über die BE Sport4 und die BE Free8 berichteten.

Heute werde ich ein weiteres In-Ear-Modell der Firma vorstellen. Es handelt sich dabei um die Optoma NuForce BE Live5. Während meiner Testzeit konnte ich herausfinden, dass sich diese Kopfhörer besonders gut im Alltag bewähren. Doch auch bei Workouts machten sie eine gute Figur. Was können diese In-Ears sonst noch? Alles in meinem Testbericht.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung der BE Live5 besteht aus weißem Karton und setzt sich aus zwei Teilen zusammen: Der Schachtel, in der sich der gesamte Lieferumfang befindet, und der Hülle, die diese umgibt. Auf dieser befindet sich vorne ein Abbild der In-Ear-Kopfhörer, das NuForce-Logo, die Modellbezeichnung der Kopfhörer, ein Bluetooth-Siegel und zu guter Letzt das Logo von Optoma. Kippt man die Verpackung um 90 Grad, sieht man einen Sticker mit Barcodes und einige Aufschriften mit Infos zu den NuForce BE Live5. Auf die linke Seite der Karton-Hülle druckten die Hersteller ihr Motto, welches ,,See more. Hear more.“ lautet. Rechts findet man ein AAC-Siegel, ein Logo für Qualcomms aptX-Technologie, den Hinweis, dass hier Schaumstoff-Eartips beiliegen, und ein Bild, das einen Teil des Ohrhörers zeigt.

Wenn man die Hülle oben öffnet, kann man die Schachtel herausziehen, die ich vorher bereits erwähnte. Diese lässt sich wiederum aufklappen, wodurch die Schachtel mit dem Zubehör und den Earbuds zum Vorschein kommen. Letztere befinden sich in einer passenden Form aus weißem Karton, aus der sie ganz einfach entfernt werden können. In der unteren Box aus Karton befinden sich ein Tragetäschchen, in welches Optoma ein microUSB-Kabel, drei verschiedene Paare an Ohraufsätzen aus Silikon (in den Größen S, M, L), zwei verschieden große Aufsätze aus verformbaren Schaumstoff (in den Größen M und L) und drei unterschiedlich große Ohrbügel (in den Größen S, M, L) packte. Unterm Strich überzeugte mich der Umfang der Verpackung besonders, da bei allen In-Ear-Modellen, welche ich bis jetzt nutzen konnte, nicht so viele Ohraufsätze und Ohrbügel mitgeliefert werden.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Die Optoma NuForce BE Live5 gibt es nur in einer Farboption, nämlich Schwarz. Das störte mich persönlich gar nicht, da die Kopfhörer so ziemlich unauffällig sind und trotzdem noch sehr gut aussehen. Eine weitere wichtige Sache: Bei den BE Live5 handelt es sich nur um Wireless-In-Ears, nicht aber um True-Wireless-In-Ears. Das heißt, dass die beiden Ohrhörer mit einem Kabel, welches aus Kunststoff besteht und 580 Millimeter lang ist, verbunden werden, das während der Benutzung im Nacken liegt. Zudem kann man es durch das Festziehen der Kabelführung verkürzen, damit es insbesondere bei Workouts nicht störend herumflattert.

Das Gehäuse der In-Ears besteht größtenteils aus mattem Kunststoff und hat den entscheidenden Vorteil, dass man Paar Eartips seiner Wahl mit den bevorzugten Wingtips gleichzeitig nutzen kann, was nicht bei allen In-Ear-Kopfhörern möglich ist. Vielleicht fiel schon auf, dass die Seiten der Ohrhörer abgeflacht sind. Das hat den Grund, dass man die Kopfhörer magnetisch miteinander an diesen Stellen verbinden kann. Alles in allem sehen die Ohrhörer sehr minimalistisch aus, lediglich ein ,,Nu“-Schriftzug befindet sich auf diesen.

Die Bedienung der Kopfhörer kann entweder über das Smartphone oder über das Bedienelement, welches sich am Kabel befindet, erfolgen. Gleich wie die In-Ears, besteht dieses aus mattem Kunststoff und beherbergt drei verschiedene Buttons, die jeweils doppelt oder dreifach mit Funktionen belegt wurden. Der mittlere Knopf dient als Powerbutton, zum Annehmen von Anrufen und zum Pausieren der Musik, mit dem oberen kann man die Lautstärke erhöhen und einen Song überspringen und mit dem unteren Button lässt sich die Lautstärke verringern und einen Song zurückspringen.

Auf der rechten Seite der Steuereinheit befindet sich der microUSB-Port zum Laden der Kopfhörer, welcher von einer Gummi-Kappe geschützt wird. Leider setzt Optoma hier noch auf den alten Stecker, USB-C wäre für die meisten Nutzer bestimmt besser. Ein weiterer Nachteil ist, dass sich alle drei Knöpfe für die Steuerung sehr schwer erfühlen lassen, da sie sehr tief im Gehäuse des Bedienelementes sind.

(Design: 3,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Bei der Verarbeitung der BE Live5 konnte ich keine Mängel feststellen. Die Übergänge vom Kabel zu den In-Ears und zum Bedienelement sind alle sehr sauber und am Kabel selbst konnte ich keine Abnutzungsspuren feststellen, auch nirgendwo sonst. Dank der IPX5-Zertifizierung sind die Steuereinheit und die Ohrhörer sogar gegen Schweiß, Regen und etwas Wasser geschützt. Und trotzdem wiegt die ganze Konstruktion nur 16 Gramm.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

ArtIn-Ear-Ohrhörer
KategorieIn-Ear-Ohrhörer mit Bluetooth
Farbeschwarz
Gewicht16 Gramm
MaterialKunststoff (IPX5)
Tönerlinks und recht je ein 8 Millimeter Töner
Akkulaufzeitbis zu 8 Stunden Musikwiedergabe mit einer Akkuladung
Impedanz8 Ohm
Frequenzbereich20 Hz – 20 kHz
Lieferumfang1 Optoma NuForce BE Live5 In-Ear-Ohrhörer
1 Tasche
3 Paar Silikon-Ohraufsätze (S, M, L)
2 Paar Schaumstoff-Ohraufsätze (M, L)
3 Paar Ohrflügel (S, M, L)
Micro-USB-Ladekabel
Beschreibungen

Tragekomfort

Für den optimalen Tragekomfort liefert Optoma mehrere Ohraufsätze und Ohrflügel mit. Darunter drei unterschiedlich große Silikon-Stöpsel in den Größen S, M und L, zwei Schaumstoff-Aufsätze in den Größen M und L und drei Ohrflügel in den Ausführungen S, M und L.

Für die perfekte Passform kann man sogar ein Paar der Aufsätze mit einem Paar der Wings gleichzeitig anbringen. Mir persönlich passten die kleineren Schaumstoff-Aufsätze ohne ein Paar der Ohrbügel am besten. Diese können sich nämlich an die Form des Gehörgangs anpassen, wenn man sie vor dem Einführen etwas knetet. Das geringe Gewicht der BE Live5 trägt in meinen Augen aber auch zu dem hohen Tragekomfort bei.

(Tragekomfort: 4,5 von 5 Punkten)

Klang

Weiter mit dem Klang, welchen ich nach meinem eigenen Empfinden beurteilen werde. Meine Meinung kann also von der Meinung anderer Tester abweichen. Gehen wir aber davor noch einige technische Daten durch: In den Kopfhörern gibt es zwei 8-Millimeter-Treiber. Die Impedanz liegt dabei bei acht Ohm und der Frequenzbereich reicht von 20 Hertz bis 20 Kilohertz. Somit werden alle Frequenzen abgedeckt, die das menschliche Gehör wahrnehmen kann. Zusätzlich unterstützen die Kopfhörer noch den AAC-Standard.

Als ich die BE Live5 das erste Mal benutzte, empfand ich den Klang als sehr blechern. Das lag daran, dass ich da noch Ohraufsätze nutzte, die mir nicht perfekt passten. Wichtig ist also, dass man sich am Anfang genug Zeit beim Aussuchen der Ohrstöpsel nimmt. Danach war der Klang aber sehr ausgewogen und klar, wodurch die Kopfhörer für jede Musikrichtung verwendet werden können. Allerdings hatte ich ab und zu das Gefühl, dass die Höhen etwas zu kurz kamen. Für mich aber nicht weiter störend. Eine Optoma-App mit einem Equalizer, mit dem sich dieses kleine Schönheitsproblem ausbügeln lassen könnte, gibt es leider nicht.

Eine aktive Geräuschunterdrückung gibt es auch nicht. Das war für mich persönlich aber gar nicht schlimm. Immerhin dichten die Ohrstöpsel im besten Fall den Hörkanal so ab, dass Außengeräusche kaum noch durchdringen. Das verbaute Mikrofon funktionierte immer so wie es soll. Bei Telefonaten konnten meine Gesprächspartner oft nicht sagen, dass ich über das Mikrofon der Kopfhörer zu ihnen sprach.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akku

Optoma gibt für die BE Live5 eine Akkulaufzeit von bis zu acht Stunden an. In gut 100 Minuten sollen die Kopfhörer dann wieder voll aufgeladen sein. Letzteres traf bei mir auch zu und ist in meinen Augen für In-Ear-Kopfhörer komplett in Ordnung. Leer waren die BE Live5 bei mir allerdings schon nach sechseinhalb bis siebeneinhalb Stunden Nutzungszeit. Auch das ist vertretbar. Geladen wird, wie schon angedeutet, über microUSB.

Bluetooth

Für die Verbindung mit dem Smartphone, dem Tablet oder anderen Bluetooth-Geräten gibt es in den BE Live5 Bluetooth 4.1 mit Qualcomms aptX-Technologie, welche Latenzzeiten so gering wie möglich halten soll, was in der Praxis auch prima funktioniert. Generell war die Bluetooth-Verbindung bei mir immer stabil und es gab nie einen Aussetzer. Allerdings dauerte das Koppeln mit meinen Geräten länger als mit anderen In-Ear-Kopfhörern.

Zubehör

Ganz oben erwähnte ich schon, dass Optoma einiges an Zubehör für die BE Live5 mitliefert. Neben den unterschiedlich großen Ohraufsätzen und Ohrbügeln gibt es auch das microUSB-Kabel zum Laden der In-Ear-Kopfhörer. Das könnte für meinen Geschmack allerdings eine Spur länger sein. Wenn man seine Kopfhörer allerdings immer am Laptop auflädt, reicht die kurze Länge vollkommen aus. Auch gibt es eine kleine Tragetasche für die Optoma NuForce BE Live5. Die harte Außenschale, was das Täschchen sehr robust macht, wurde mit hellem Stoff überzogen. Im Inneren ist genug Platz für die Kopfhörer und das kleine microUSB-Kabel, was ich immer in das kleine Netz gab.

(Ausstattung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Die BE Live5 werden oft als Allround-Kopfhörer beschrieben. Dem kann ich auch zustimmen. Diese In-Ear-Kopfhörer fallen wegen ihres schlichten Designs im Alltag kaum auf. Bei Workouts punktet diese In-Ears damit, dass sie perfekt im Ohr sitzen und gegen Schweiß und Regen geschützt sind.

Preis/Leistung

Optoma ruft für die BE Live5 eine UVP von 99 Euro auf. Das ist aus meiner Sicht auch gerechtfertigt. Dinge wie das Design, den Klang oder die Verarbeitung hat Optoma hier sehr gut hingekriegt. Ich fand lediglich etwas schade, dass es keine App mit einem Equalizer für diese In-Ear-Kopfhörer gibt. Letztendlich muss man also jeder selbst entscheiden, ob die BE Live5 das eigene Geld wert sind.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

200

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Teufel Rockster (2017)

Lautsprecher Teufel GmbH wurde 1980 in Berlin von Peter Tschimmel gegründet. Teufel fertigt HiFi-Komponenten wie Kopfhörer und Lautsprecher. Bekannt ist die Firma als Hersteller kompletter Audiosystem-Komponenten, wie z. B. kompletten Heimkino-Systemen. Der eine oder andere von euch hat sich sicherlich schon einmal gefragt, warum kein Elektronikfachmarkt Teufel Produkte im Sortiment besitzt. Das liegt daran, dass Teufel Produkte im mittleren Preissegment einzuordnen sind. Um die günstigen Preise zu ermöglichen, bietet das Unternehmen ihre Produkte ausschließlich als Direktversender über den eigenen Online-Shop an.

Teufel ist bekannt für seine vielen Produkte im Audiobereich, sei es Kopfhörer, Soundbars oder Heimkino-Anlagen. Es gibt ziemlich alles bei Teufel für den HiFi-Bereich. Heute stelle ich euch das wohl lauteste mit Akku betriebene Produkt von Teufel vor. Der massiv gebaute, per Akku betriebene Lautsprecher Rockster (Modell 2017). Dieser große Bluetooth-Lautsprecher hat mächtig was drauf, doch er kann nicht nur per Bluetooth betrieben werden, sondern auch mit verschiednen Stromversorgungsquellen. Ob mich der Rockster in meinem Test von seiner Lautstärke, vom Klangbild und von der Akkulaufzeit überzeugen konnte und ob es sich lohnt diesen zu kaufen? Das erfahrt ihr in folgendem Testbericht.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Der sehr große Rockster kommt in einer noch viel größeren typischen Teufel Verpackung daher. Da er in einem normalen Postauto viel zu viel Platz wegnehmen würde und zu schwer wäre, wird dieser von Teufel per Spedition geliefert. Die Verpackung ziert an den Seiten neben dem Teufel-Logo, den Namen Rockster noch einige technische Daten zum Lautsprecher, welcher hier mit schwarzer Farbe aufgedruckt sind.

So steht auf einer Seite Teufel, auf einer Rockster und auf zwei weiteren die technischen Daten. Dabei handelt es sich um einige Infos zum Hersteller, aber auch das Gewicht, die Farbe und die Abmessungen sind hier ersichtlich.

Öffnet man die Verpackung, sieht man, dass der Rockster sicher rundherum durch Karton und viel Schaumstoffpolsterung geschützt wird. Dies ist bei dem großen Produkt auch wichtig, denn sonst würde dieser eventuell beschädigt werden. Die Polsterungen halten den Rockster zudem Zentral in der Mitte des Kartons zentriert. Um den Rockster aus der Verlockung zu holen würde ich euch raten zu zweit zu sein, da es somit einfach wird. Es geht zwar auch alleine, aber wie gesagt ihr tut euch zu zweit einfach leichter. Unter dem Rockster befindet sich noch der Zubehör. Dabei handelt es sich um die 4 Rollen (zwei mit Feststellbremse und zwei ohne), zudem befindet sich darin noch der große Akku, ein Stromkabel und eine Bedienungsanleitung

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Der Rockster kommt im typischen schwarz/roten Teufel Design daher. Hier haben die Produktdesigner von Teufel sehr gute Arbeit geleistet. Das stabile Grundgehäuse aus MDF/Multiplex Holz mit der mattschwarzen lackierten Oberfläche ist sehr robust und weiß direkt zu gefallen. Der Rockster ist leicht nach hinten geneigt und auch die Oberseite, an der sich das Mischpult befindet, ist ungefähr 20° abgeschrägt. Dieses 2-Kanal-Mischpult ermöglicht es, die Lautstärke zu regeln, zwischen den beiden Eingangsquellen zu switchen und die Betonung der Höhen, Mitten und Tiefen zu verändern. Das Mischpult wird durch einen schwarz Lackierten mit einem Teufel-Logo eingeprägten Aluminiumdeckel geschützt. Zudem ist es in der Innenseite mit Schaumstoff versehen, sodass man darin das Handy sicher gegen wegrutschen ablegen kann. 

Klappt man den Deckel des Mischpultes auf, wird dieser durch einen Magneten-Band sicher an der Position gehalten. Direkt auf der Vorderseite des schwarzen Lochgitters, welches im 45° Winkel links und recht nach hinten verläuft, prangt ein großen eingeprägtes rotes Teufel Logo. Auf der Rückseite befinden sich sämtliche Anschlüsse in einer leicht vertieften Ebene. Hier können wirklich sehr viele Geräte angeschlossen werden, doch drauf gehe ich später genauer ein.

Da es sich beim Teufel Rockster trotz, seinem stolzen Gewicht von knapp 32 KG um einen mobilen Bluetooth Lautsprecher handelt, besitzt dieser für den einfacheren Transport je links und rechts zwei massive Aluminium-Tragegriffe. An der Unterseite werden nach dem Auspacken direkt die vier Rollen angeschraubt und per Gabelschlüssel angezogen. Dadurch lässt sich der Rockster auf den meisten Oberflächen problemlos von A nach B rollen. In einer Wiese funktionier dies jedoch nicht so gut, hier würde ich den Rockster lieber zu zweit oder alleine tragen.

Die Abmaße des Teufel Rockster sind 87 cm x 58 xm x 47 cm (H x B x T). Rund um die Oberseite und Unterseite verläuft ein Art Bumper, welcher verhindern sollen, dass der Rockster beim wo dagegen stoßen nicht gleich am Gehäuse oder am Lochgitter beschädigt wird. Rund um den „Bumper“ verläuft ein roter Schaumstoffstreifen, welcher das Design auflockert. Unter dem Lochgitter versteckt sich die ganze Kraft des Rockster, hier ist zentral in der Mitte hinter dem Teufel Logo der große 380 mm Tieftonteller verbaut. Direkt darunter befinden sich zwei große Bassreflexrohr und darüber das Hochtonhorn. Weitere Details zu den einzelnen Elementen erwähne ich euch unter dem Punkt Klang genauer. Auch auf die Anschlüsse der Rückseite gehe ich hier noch nicht genauer ein, sondern unter dem Punkt Funktionen.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Das robuste MDF/Multiplex Gehäuse des Teufel Rockster macht einen sehr robusten Eindruck. Dank der sehr stabilen Bauweise und den Stoßschutz rund herum, kann der Rockster problemlos im Kofferraum zum Festival oder zur Veranstaltung transportiert werden. Zudem erleichtern die beiden Tragegriffe einem sehr den Transport. 

Aufgestellt an dem Ort, welcher mit lauter Musik beschallt werden soll, kann der Teufel Rockster, gegen wegrollen mit den zwei Bremsen an den gummierten Rollen gesichert werden. Sofern der stabile klappbare Deckel des Mischpultes geschlossen wird, übersteht der Rockster problemlos eine kurze Bierdusche.

Das einzige, was einem beim Outdoor-Festival Einsatz mit dem Rockster ein Strich durch die Rechnung machen kann, wäre zum einen, dass der Akku leer gehen könnte und man keine Stromquelle zur Verfügung hat, oder es fängt an sehr stark zu regnen. Sollte es zu sehr regnen, könnte der Teufel Rockster nämlich kaputt gehen, denn wasserresistent ist er leider nicht. Es gibt von Teufel zwar eine separat angebotene Regenabdeckhaube, doch diese kann nicht bei der Wiedergabe genutzt werden, da der Rockster sonst überhitzen würde. Diese ist lediglich für den Schutz während des Transportes in einen trockenen Platz gedacht. 

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Artmobiler Bluetooth Lautsprecher
Treibereinen 380 mm Tieftonteller, ein 25 mm Hochtäler mit Hochtonhorn für einen breiten Abstrahlwinkel und einen verzerrungsfreien Pegel und zwei Bassreflexrohre für einen noch tieferen und kräftigeren Bass.
KonnektivitätMikrofon XLR-Eingang; 2x XLR-Ausgang; Klinkenbuchsen-Eingang 3,5 mm; Klinkenbuchsen-Eingang 6,3 mm; Kopfhöhrer-Ausgang 3,5mm; USB-Ladefunktion für Smartphones
AkkuWiedergabezeit: Bis zu 20 Stunden
Ladezeit: Bis zu 6 Stunden
Abmessungen58 x 47 x 87 cm (Breite x Tiefe x Höhe)
Gewicht31,5 Kilogramm
Lieferumfang1 x Teufel Rockster
1 x Stromkabel
1 xAGM Vlies Akku
2x Gummierte Rollen mit Feststellbremse
2x Gummierte Rollen ohne Bremse
4 Unterlegscheiben für Rollen
Bedienungsanleitung

Inbetriebnahme

Der Teufel Rockster kann auf drei verschiedene Arten mit Strom versorgt werden. Zum einen kann man dies direkt mit dem mitgelieferten Netzkabel machen, dieses ist ca. 2 Meter Lang. Da man damit jedoch relativ eingeschränkt wäre, liefert Teufel mit dem Rockster einen großen Akku mit. Dieser wird an der Rückseite in ein Fach eingebaut und sorgt für eine Musikwiedergabe von knapp 21 Stunden, je nach eingestellter Lautstärke. Doch man kann noch eine etwas größere Stromquelle anschließen, nämlich eine 12 V Autobatterie. Hierfür ist jedoch das für knapp 30€ separat erhältliche „Autobatterie-Anschlusskabel Rockster“ nötig. Mit diesem kann man die Laufzeit des Rockster noch einmal deutlich erhöhen.

Den Rockster kann man auch im Stereo Betrieb nutzen. Dazu muss man sich natürlich zum einen entweder zwei große Rockster oder einen Rockster und einen Rockster Air kaufen. Zudem ist für das koppeln beider Geräte das ebenfalls 25€ (5 Meter) bis 30€ (10 Meter) teure XLR-Kabel nötig. Damit bekommt man natürlich noch einmal ein ganz anderes Klangbild, aber selbst ein einziger Rockster reicht auf, um eine richtig große Fläche mit Musik zu beschallen. 

Die Möglichkeit der drei Arten von Stromversorgung gefallen mit sehr gut. Somit kann man daheim in den eigenen vier Wenden leise Musik via Netzkabel hören. Sobald man jedoch ins Freie z. B. auf ein Festival geht, macht natürlich der Akku bzw. die Autobatterie viel mehr Sinn. 

(Inbetriebnahme: 4 von 5 Punkten)

Bedienung

Die Bedienung der Rockster ist denkbar einfach und erklärt sich quasi von selbst. Eingeschaltet wird der Rockster auf der Rückseite an dem großen mit ON/OFF gekennzeichneten roten Knopf. Nun müsst ihr euch für eine der vielen Wiedergabequellen an der Rückseite entscheiden, denn neben Bluetooth gibt es noch weitere Anschlussmöglichkeiten, auf diese gehe ich jedoch im nächsten Punkt genauer ein.

Auf der Rückseite befinden sich im oberen Teil links und recht zwei kleine runde schwarz Knöpfe, unter denen Bluetooth 1 und Bluetooth 2 steht. Somit können mit dem Rockster gleich zwei Bluetooth Geräte gekoppelt werden. Zum koppeln mit dem Smartphone müsst ihr nun z. B. den Bluetooth 1 Knopf kurz betätigen und gedrückt halten, bis die Status-Leuchte darüber anfängt zu blinken. Anschließend an eurem Smartphone „Rockster 1“ suchen, auswählen und schon verbinden sich beide Geräte miteinander.

Nun erkläre ich euch die Bedienung am Mischpult an der Oberseite genauer. Die Drehregler sind hier bis auf den Kopfhörer Regler und den Mix-Regler doppelt vorhanden. Dies liegt daran, dass man am Rockster gleich zwei Eingänge besitzt. Beim Mischpult handelt es sich schließlich auch um ein 2-Kanal-DJ-Mischpult. An diesem können an den ganz beiden Drehreglern ganz links und rechts Außen die Wiedergabequelle ausgewählt werden. Die meisten von euch werden hier Bluetooth verwenden, da sie die Musik dem Teufel Rockster via Bluetooth zuspielen wollen. Direkt darunter sind an beiden Seiten die Musik-Lautstärkeregler untergebracht und im Zentrum die 3-Band-Klangregler. Mit diesen können die Höhen, Mitten und Tiefen dem eigenen Geschmack angepasst werden.

Ganz unten befindet sich noch die sogenannt Crossfader (Überblender). Mit diesem kann man die Quellen miteinander vermischen, sofern man dem Teufel Rockster zwei Quellen zuspielt. Direkt darüber ist ein kleiner Drehregler, welcher die Vorhörfunktion über einen Kopfhörer ermöglicht.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Anschlüsse/Funktionen

Ich habe es bereits ein paarmal erwähnt, dass man den Rockster mit unterschiedlichen Wiedergabequellen betreiben kann. Auf diese gehe ich nun genauer ein, diese zahlreichen Anschlüsse befinden sich allesamt auf der Rückseite.

Channel 1

In der obren linken Ecke auf der Rückseite befinden sich die Anschlüsse für den Channel 1. Hier kann neben Bluetooth, auch ein Medium via Stereo-Anschluss (Cinch-Kabel) angeschlossen werden oder auch ein Instrument mit einem 6,3-mm- Klinkenstecker wie z. B. eine E-Gitarre. 

Channel 2

Gespiegelt auf der rechten Seite ist der Channel 2 Anschluss. Hier kann man ebenfalls das Pairing via Bluetooth mit dem Kanal 2 initialisieren. Des Weiteren kann hier jedoch noch ein Mikrofon mit weiblichem XLR-Stecker angeschlossen werden und an dem Line 2 Steckplatz ein Gerät mit einem 3,5-mm-Klinkenstecker wie z. B. ein MP3 Player.

Ist an beiden Channel z. B. ein Smartphone via Bluetooth verbunden, können verschiedenen Lieder abgespielt werden und direkt am Mischpult zu einem Lied gemixt werden. Man kann jedoch auch ein Mikrofon und eine Gitarre anschließen und somit ein kleines Konzert geben.

Master In

An diesem Anschluss kann der Rockstar via separat erhältlichen XLR-Kabel mit einem weiteren Rockstar bzw. auch Rockstar Air im Stereo-Betrieb genutzt werden. Je nachdem ob der Rockstar als rechter oder linker Speaker genutzt werden soll, müsst ihr das Kabel entweder an R oder L einstecken. Zudem muss dafür der Schieberegler unter „Input Select“ auf Master In geschoben werden. Falls ihr den Rockster alleine nutzt, muss der Regler auf Channel 1/2. 

Operation Mode

Hier kann der Betriebsmodus geändert werden. Dies ist bei einem Stereo-Betrieb mit einem weiteren Rockstar wichtig. So solltet ihr einen der Rockstar auf „R“ und den anderen auf „L“ stellen, damit ihr ein perfektes Stereo-Klangbild erhaltet. Habt ihr nur einen Rockster, dann solltet ihr beide Kanäle wiedergeben und somit den Regler auf Mono schieben.

Darunter befinden sich noch zwei weitere Drehregler, davon regelt der eine die Gesamtlautstärke und der andere die Lautstärke für einen eventuell angeschlossenen Kopfhörer. Zwischen den Reglern befindet sich eine kleine rote LED mit der Bezeichnung „CLIPPING“. Diese dient als Übersteuerungsanzeige.

Power Mode

Mit diesem Regler kann man wählen, ob der Rockster dauerhaft eingeschaltet bleibt oder nach 20 Minuten abschaltet, wenn das Audiosignal ausbleibt. Direkt darunter befindet sich ein 5V/ 1A USB-A Anschluss. Über diesen kann man nicht nur ein Software Update installieren, sondern auch direkt das Smartphone aufladen. 

Battery Status

Hier wird einem, wie der Name schon sagt der Status der Batterie bzw. des Akkus mithilfe drei LEDs angezeigt. Die Erste zeigt an, wenn der Akku gerade per Netzkabel aufgeladen wird. Die zweite zeigt durch verschiedenes Aufblinken an, wie voll der Akku noch ist, das gleiche gilt auch für die dritter LED, nur zeigt diese das ganze für eine eventuell extern angeschlossen Autobatterie an.

Headphones/ Master Out

Wie das Symbol unter dem Anschluss schon vermuten lässt, kann hier ein Kopfhörer angeschlossen werden. Direkt daneben kann das für den Stereo-Betrieb benötigte XLR-Kabel angeschlossen werden. Hierbei handelt es sich jedoch um den männlichen Stecker, hier kommt somit das Gegenstück von dem beim anderen Rockster angeschlossen Kabel an dem Anschluss„ Master In“ rein.

In den letzten beiden Anschlüssen im unteren Bereich können zum einen das separat erhältliche Kabel von Teufel für den Schluss einer Autobatterie angeschlossen werden und das Netzkabel, um den Rockster mit Strom zu versorgen.

Der Funktionsumfang bzw. die Möglichkeiten der Anschlüsse des großen Rockster lassen keine Wünsche offen. Man kann im Prinzip alles daran anklemmen, was man für Party benötigt. Von Gitarre, Gesang über das Mikro, bis hin zum DJ-Mischpult. Am Rockster ist alles für die Party-Musik mit an Bord.

(Anschlüsse/Funktionen: 4,5 von 5 Punkten)

Klang

Kommen wir nun zu dem interessantesten Teil des Teufel Rockster, dem Klang. Teufel setzt hierbei auf ein 2-Wege-System, bei dem ein 25 mm Hochtöner und ein 380 mm Tieftöner eingesetzt wird. Zudem befinden sich unter dem Tieftöner noch zwei nach vorne gerichtete Bassreflexröhren, welche den Bass noch zusätzlich nach unten drücken. 

Angetrieben wird das System von einem 450-Watt starken Class-D-Verstärker, der das System auf einen Maximalschallpegel von 121 dB/1 m bringt. Der neue Rockster gibt einen Frequenzbereich von 45- 20000 Hz wieder. Ein im inneren verbauter 24-Bit /48 kHz digital Signalprozessor sorgt dafür, dass der Rockster nicht nur eine hohe Lautstärke schafft, sondern auch auf für eine qualitativ hochwertige Wiedergabe und ein dynamisches Klangbild.

Der 25 mm Hochtöner ist mit einem quasi unzerstörbaren und Leistungsstarken Hochtonhorn ausgestattet. Dieses sorgt zum einen für eine hohe Sprachverständlichkeit, ein breiten Abstrahlwinkel und zudem für einen verzerrungsfreien Pegel. Der riesige 380 mm Tieftonteller besitzt laut Teufel einen leichten aber sehr verwindungssteifen Membran für tiefe Bässe. Der große Hub von +/- 9,5 mm sorgt für geringe Verzerrungen und die massiven Schwingspulen für eine sehr hohe maximale Belastbarkeit. Die Gesamtausgangsleistung (RMS) liegt bei 440 Watt.

So viel zu den unterschiedlichen Elementen, die für den Klang sorgen sollen. Doch wie ist der Klang, ist dieser qualitativ gut, oder einfach nur laut und mehr nicht? Ich habe den Teufel Rockster nun knapp über einen Monat in Betrieb und dabei verschiedene Musikgenres angehört. Dabei habe ich den Teufel Rockster meistens einfach nur etwas leiser im Hintergrund laufen und gelegentlich, wenn Freunde zu besuch waren, sind wir damit ins freie Feld und haben mal getestet, was der große Rockster so kann.

Der Rockster (2017) bringt mit hohen Lautstärke problemlos Glas zum Vibrieren. Ich habe den Rockster gleich nach dem Auspacken kurz mal im Haus aufgedreht und bei etwas 50 % der Lautstärke, was schon sehr laut war, fing an das Glasbild, welches knapp 4-5 Meter vom Rockster an der Wand hing an zu wackeln. Man kann mit dem Rockster quasi problemlos eine Indoor-Party in größeren Hallen komplett beschallen. Bei Beschallen eines normalen Raumes von etwas 45 m² reicht es locker aus, den Rockster auf 25 % der max. Lautstärke einzustellen. 

Die Musik lauter aufzudrehen geht natürlich auch, aber dann dauert es sicherlich nicht sehr lange, bis der Nachbar klingelt. Dies macht er dann nicht, um mit zu tanzen, sondern sich im Normalfall sich zu beschweren, dass es ihm zu laut ist.

Es gibt zahlreiche Lautsprecher, welche bei Hoher bzw. maximaler Lautstärke dazu neigen die Töne extrem zu verzerren. Dies ist beim Rockster von Teufel definitiv nicht der Fall. Das leistungsstarke Hochtonhorn und der 380 mm Tieftonteller sorgen für ein Verzerrungsfreiers Klangbild.

VViele Bluetooth-Lautsprecher können z. B. bei niedrigerem Klangpegel nicht wirklich überzeugen, sondern fangen erst bei höheren Pegeln an mit ihrem Klang zu überzeugen. Dies ist bei Rockster definitiv nicht der Fall, denn dieser eignet sich auch perfekt für eine dezente Hintergrundbeschallung zu Hause. Daher kann der Teufel Rockster nicht nur laut, sondern auch leise.

Mich konnte der Rockster in allen Klangeigenschaften Überzeugen. Sowohl die Höhen, die Mitten und vor allem der Bass ist der absolute Hammer. Die Höhen und Mitten rate ich jedoch, am Mischpult an beiden Reglern etwas höher zu drehen. Ansonsten gehen diese nämlich unter dem kräftigen Bass etwas unter. Hat man diese beiden Regler etwas hochgedreht, bekommt man mit dem Teufel Rockster einen sehr klaren, brillanten und sehr detailreichen Klang.

Die Bässe haut der Rockster mit ordentlich Druck raus, sodass man diese, wenn man diesen hoch aufdreht, direkt in der Magengrube spürt. Hierbei geht es jedoch keinesfalls an Präzision verloren, denn der Bass übertönt sofern am Regler eingestellt nicht die Mitten und Höhen. Für mich ist der Teufel Rockster der aktuell beste „mobile“ Bluetooth Lautsprecher, auch wenn er natürlich nicht der Günstigste ist. 

Man kann mit ihm problemlos alle Arten von Musik-Genres wiedergeben. Mich persönlich konnte der Rockster in den getesteten Musikrichtung allesamt überzeugen. Ich freue mich schon diesen an Weihnachten im Hintergrund dezent laufen zu lassen und an Silvester ordentlich unsere Party zu beschallen. 

(Klang: 5 von 5 Punkten)

Akku

Beim Rockster handelt es sich um einen mobilen Bluetooth Lautsprecher. Daher ist dieser mit einem wiederaufladbaren Akku ausgestattet. Das aktuelle 2017er Modell schafft laut Teufel anstelle von 8 Stunden(2016-er Modell) nun bis zu 20 Stunden. Das ist eine ordentliche Laufzeit. 

In meinem Test konnte ich die von Teufel angegebene Laufzeit ganz gut erreichen. Hier spiel es natürlich eine große Rolle, was ihr an dem Rockster angeschlossen habt, wie laut ihr diesen eingestellt habt und ob ihr z. B. gleich mit zwei Bluetooth Geräten dem Rockster die Musik zuspielt. Im Normalfall gehe ich jedoch davon aus, dass man nur ein Smartphone koppelt und damit eine Playlist, während der Party wiedergibt. Dabei erreicht der Rockster in meinem Testzeitraum eine Laufzeit von knapp über 19 Stunden. Das ist eine perfekte Laufzeit, die mich absolut überzeugen kann.

Zudem kann man der Teufel Rockster für eine noch länger Laufzeit mit einer 12 V Autobatterie betreiben. Dafür muss man sich jedoch bei Teufel für knapp 30€ das passende Adapter-Kabel mitbestellen. 

(Akku: 5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Teufel wirbt den Rockster mit dem Satz „ Wo er auftaucht, werden alle anderen still“. Dem kann ich absolut zustimmen. Nicht nur das Design des Rockster fällt auf, sondern auch seine größer. Er wird nicht ohne Grund als der lauteste und kräftigste mobile Bluetooth-Lautsprecher angepriesen.

Es gibt auf dem Markt keine anderen mobilen Bluetooth-Lautsprecher, welcher gegen ihn eine Chance hätte. Doch er kann nicht nur laut, sondern selbst im Hintergrund dezent laufend, kann er mit einem guten Klangbild überzeugen. Jedoch kommt er erst bei hoher Lautstärke voll zur Geltung und kann problemlos große Hallen beschallen.

Preis/Leistung

Der Preis von 999,99€ (UVP) ist nicht gerade wenig Geld. Doch dafür bekommt man die absolute Party-Box, mit der man auf jedem Event auffällt. Ob beim Musikfestival, Sport-Turnier oder anderen Veranstaltungen, egal wohin man den Rockster mitnimmt und diesen anschaltet und aufdreht, fällt man auf. Da können andere nebenan ihre Gettoblaster, oder ihre Anlage im Auto anschalten und haben gegen den großen Rockster sicherlich kaum eine Chance.

De Akkulaufzeit von bis zu 20 Stunden sollte problemlos ausreichen, falls nicht kann man mit dem zusätzlichen Adapter-Kabel wie bereits erwähnt problemlos eine 12 V Autobatterie anklemmen und somit die Laufzeit nochmals deutlich verlängern. Die zahlreichen Anschlüsse auf der Rückseite des Rockster lassen keine Wünsche übrig, so kann man von Mikrofon, bis E-Gitarre alles daran schließen. Wer für seine Werkstatt oder seinen Sportverein auf der Suche nach einem lauten und klanglich sehr guten Bluetooth-Lautsprecher ist, sollte zum Teufel Rockster greifen. Wenn sich die kosten durch mehrere Kollegen teilen, dann sind die knapp 1000€ definitiv eine Überlegung Wert. Mit dem Rockster kauft ihr euch nämlich den besten mobilen Bluetooth-Lautsprecher. 

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

200

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Audio-Technica ATH-DSR5BT

Audio-Technica ist ein weltweit agierendes Unternehmen, dessen Hauptsitz sich in Machida einer Stadt in Präfektur Tokio, Japan befindet. Das Unternehmen wurde im Jahr 1962 von Hideo Matsushita in Tokio, Shinjuku-ku gegründet.

Audio-Technica befasst sich mit der Entwicklung, der Vermarktung und dem Vertrieb von Audioausrüstung für verschiedenste Anwendungen. Ursprünglich bekannt für die Herstellung von Tonabnehmersystemen für Plattenspieler, fertigt Audio-Technica heute auch Mikrofone, Drahlossysteme, Mischer, einige Produkte für den Einsatz auf der Bühne, im Studio- und Heimbereich und auch Kopfhörer.

Mit dem ATH-DSR5BT hat Audio-Technica den neusten In-Ear Ohrhörer vorgestellt. Dieser wird um den Nacken getragen, besitzt Hochpräzise D/A Wandler und setzt auf die vom Hersteller selbst entwickelte „Pure Digital“-Technologie. Was es sich mit dieser Technologie auf sich hat, und ob der ATH-DSR5BT im Test überzeugen kann, das erfahrt Ihr in diesem Testbericht.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Wie bei bisher allen von mir getesteten Audio-Technica Produkten, kommt auch der ATH-DSR5BT in einer zum Großteil in Weiß gehaltenen Verpackung daher. Es handelt sich dabei auch hier um eine Pappschachtel, in deren Inneren sich der stabile Hauptkarton befindet. Doch zuerst einmal schauen wir uns die Außenhülle genauer an.

 Auf der Vorderseite ist neben dem Unternehmens-Namen „Audio-Technica“ und dem Firmenlogo der ATH-DSR5BT In-Ear Ohrhörer komplett aufgedruckt. Zudem kann man hier lesen, dass es sich um einen kabellosen Kopfhörer handelt, der mit der Pure Digital Drive-Technologie ausgestattet ist. Des Weiteren erkennt man an den vier Symbolen einige der wichtigen Merkmale des ATH-DSR5BT. Zu diesen gehören unter anderem das integrierte Mikrofon, die Lautstärke-Regelung direkt am Nackenbügel und eine Akkulaufzeit von bis zu 8 Stunden.   

Auf der rechten Seite ist erneut der Name des In-Ear Ohrhörer zu lesen und zudem ist hier ein etwas größerer Ausschnitt der Ohrhörer direkt zu sehen. Unter der Abbildung der Ohrhörer sind noch die Audio Codecs, welche der ATH-DSR5BT unterstützt aufgelistet. Zu diesen gehören die Codecs Qualcomm aptX/aptXHD für Android Geräte und der AAC-Codec, welcher von Apple Geräte genutzt wird. Schauen wir uns nun die linke Seite der Verpackung an, finden wir hier eine weitere ausführlichere Auflistung inkl. Bilder der wichtigsten Ausstattungsmerkmale des ATH-DSR5BT. Zu diesen zählen unter anderem: Die jeweils links und recht verbauten Dual-Treiber (9,8 mm und 8,8 mm), eine Akkulaufzeit von bis zu 8 Stunden, die Musik und Lautstärke Steuerung direkt am Nackenbügel und das verbaute Mikrofon für Telefongespräche. Zudem ist darunter noch der Lieferumfang inkl. Bilder aufgelistet und einige Informationen zum Unternehmen Audio-Technica finden wir hier ebenfalls.

Betrachtet man die Rückseite, zeigt diese in dem grau eingefärbten unteren Bereich die wichtigsten technischen Daten wie z. B. die Größe der verbauten Treiber, das Frequenzband und die Laufzeit usw. In dem oberen Bereich sind in zehn Sprachen darunter Englisch, Französisch, Deutsch und Spanisch drei weitere Merkmale des AHT-DSR5BT aufgelistet. Direkt daneben sind drei Detail-Bilder vom In-Ear Ohrhörer abgebildet.

Öffnet man die Verpackung auf der Oberseite, kann man den schwarzen stabilen Karton herausziehen. Diese wird nicht aufgeklappt, sondern ist an der Oberseite mit einem transparenten Blister-Einsatz versehen. Im Zentrum des Einsatzes ist in silberner Farbe erneut der Name ATH-DSR5BT aufgedruckt. Für den besseren Kontrast und um die Spannung am Produkt aufrecht zu erhalten, wurde dahinter ein schwarzes Stofftuch eingelegt. Sobald diese beiden Abdeckungen entfernt wurden, erblickt man den ATH-DSR5BT an seinem festen Platz fixiert. Leider handelt es sich bei dem Werkstoff, indem der Kopfhörer eingelassen ist nur um einen billigen Kunststoffeinsatz, welcher optisch lediglich durch einen schwarzen Stoff bedeckt wurde. Zwar erfüllt dies seinen Zweck, doch leider passt dies meiner Meinung nach nicht wirklich zu diesem Preissegment. Hebt man den Einsatz samt Kopfhörer an, befindet sich darunter noch eine groß Neopren-Aufbewahrungstasche, in der neben dem Micro-USB Ladekabel auch drei paar Wechsel-Ortips verstaut sind. Des Weiteren befindet sich unter der Tasche noch eine Bedienungsanleitung und weitere Broschüren.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Beim Audio-Technica ATH-DSR5BT handelt es sich um einen kabellosen In-Ear Ohrhörer mit Nackenbügel. Der dünnere Teil (5 mm x 8 mm) des Nackenbügels ist im Kern mit einem Federstahl versehen, dadurch kann dieser auseinandergezogen werden und springt nach dem loslassen wieder in seine Ursprungsform zurück. Damit sich der Nackenbügel bequem trägt, ist dieser mit einem etwas weicheren Kunststoff ummantelt. Der Nackenbügel mündet in zwei dickere Enden (18 mm x 10 mm) aus Kunststoff, welche ebenfalls einen hochwertigen Eindruck machen. Zwischen dem Übergang vom dünnen zum dickeren Teil befindet sich eine dünne Strebe aus dem Federstahl, vor dem sich wiederum eine Aluminiumblende befindet. Dabei handelt es sich um gebürstetes Aluminium, welches mit einem kleinen Audio-Technica Logo versehen ist. Dieses Aluminium Element locker das sonst nur mattschwarze Design auf und verleiht dem In-Ear Ohrhörer einen edlen Look.  

An den beiden dickeren Enden ist die gesamte Technik verbaut. Die Bedienelemente sind über beide Bügelenden verteilt. Um das schöne Design nicht zu verunstalten, hat man die Bedienelemente jedoch in der Innenseite der Enden verbaut. Lediglich der Micro-USB Ladeanschluss befindet sich an der rechten Seite und ist nach unten gerichtet. An der Innenseite des rechten Bügels ist ein Schieberegler verbaut, mit dem der ATH-DSR5BT Ein- bzw. Ausgeschaltet werden kann. Durch den Schieberegler wird ein versehentliches ein oder Ausschalten sehr gut verhindert. Direkt daneben sind drei kleine leuchtenden LED´s, die einem unter anderem den Batteriestand anzeigen. Zudem erkennt man bei der Wiedergabe genau, welchen Codec der ATH-DSR5BT nutzt. Wenn die Linke LED alle drei Sekunden aufblinkt, wird der schlechtere SBC Codec genutzt. Blinkt die Mittlere, dann wird Apples AAC-Codec verwendet und bei der rechten ist es aptX. Leuchtet die rechte LED alle drei Sekunden lila auf, dann gibt der ATH-DSR5BT aptX HD wieder, was für Android Nutzer das aktuell Beste ist. 

Direkt gegenüber auf der linken Seite befinden sich drei weitere Drucktasten. Diese dienen dazu, die Lautstärke der Musik zu erhöhen bzw. zu senken und die Taste in der Mitte ermöglicht es die Musik zu stoppen oder bei erneuten betätigen diese fortzusetzen. Drückt man die Lautstärke Taste „+“ und hält diese für über 2 Sekunden gedrückt, kann man zum nächsten Track springen und um einen Titel zurückzuspringen macht man das Gleiche nur eben bei der „-“ Taste. Die mittlere Taste auf der linken Seite wird auch als Control-Taste bezeichnet, denn mit dieser kann man nicht nur die Musik anhalten und weiterspielen lassen, sondern kann damit auch durch zwei Sekunden drücken SIRI auf dem Smartphone aktivieren und anrufe annehmen oder ablehnen.

Die Ohrstöpsel baumeln an Kabeln, die direkt vom Bügel kommen und haben eine fixe Länge von 18 cm. Die kurze Länge hat einen großen Vorteil, denn dadurch können sich die beiden Ohrhörer nicht wirklich verknoten. Bei Kleidung mit Kragen wie z. B. ein Polohemd, kommt es vor, dass dieser am Kabel reibt und unangenehme Störgeräusche auf die Kopfhörer überträgt. Daher würde ich Oberteile mit Kragen lieber vermeiden oder den Nackenbügel über dem Kleidungsstück tragen, dann wird dieses Probleme nämlich umgangen. Bei einem Jackenkragen, bei dem man den Reißverschluss nicht komplett zumacht, kann es sein, dass man beim Kopf drehen sich einer der In-Ears verheddert und man sich somit eines der Ohrstücke aus dem Ohr „zieht“.

Die komplette Steuerung ist wie bereits erwähnt über die Bedienelemente am Halsbereich möglich. Dies mag zwar mit T-Shirt und Pullover noch gut gehen. Doch beim Tragen einer Jacke ist dies jedoch unpraktisch, da man den In-Ear normalerweise nicht über der Jacke trägt. Dadurch müsste man zum an die Bedienelemente kommen, die Jacke etwas öffnen, was einfach unbequem wäre. Zudem macht dies weniger Sinn, da wie bereits erwähnt der Kragen einer Jacke die Reibungen über das Kabel überträgt.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung und Materialwahl stellt mich beim ATH-DSR5BT von Audio-Technica sehr zufrieden. Der Nackenbügel wurde mit einem weicheren Kunststoff versehen, welcher sich sehr angenehm anfühlt. Des Weiteren setzt das Aluminiumelement mit dem Audio-Technica Logo einen sehr schönen und auflockernden Akzent. 

Kritisierten, könnte ich lediglich die Drucktasten an der Linken inneren Seite. Diese haben zwar einen guten Druckpunkt, aber wenn man z. B. den Ohrhörer schüttelt, merkt man, dass diese etwas wackeln. Dies fällt auch auf, wenn man gegen die Tasten tippt. Diese drei Tasten sind alle drei miteinander verbunden und wackeln schon sehr umher, was für den Preis eigentlich nicht vorkommen sollte. Dies stört zwar nicht unbedingt, aber wenn man schon 399€ für einen In-Ear Ohrhörer bezahlt, möchte man eigentlich so was nicht unbedingt haben.

Loben kann ich wiederum das Gehäuse der In-Ears, denn dies wurde komplett aus Aluminium gefertigt und macht somit einen sehr schönen und hochwertigen Eindruck. Auf der Außenseite der Stöpsel prangt auch hier ein Audio-Technica Logo und als Knickschutz wurde das Kabel aus dem Ohrstöpsel knapp 10 mm verstärkt ausgeführt. 

Das Gewicht ist mit 63 g inklusive Ohrstöpsel (und Kabel) angenehm leicht sind. Beim Lade-Anschluss hätte man zum aktuellen USB-C Anschluss greifen können und nicht zum alten Micro-USB-Anschluss, doch zum neuen USB-C greifen aktuell leider immer noch nicht viele Hersteller. 

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

ArtIn-Ear-Ohrhörer
KategorieIn-Ear-Ohrhörer mit Bluetooth 4.2 aptX, aptX HD, ACC, SBC
Farbeschwarz
TrageartNackenbügel, Kabellänge 18cm
MaterialNackenbügel aus Kunststoff und teilweise Aluminium. Ohrhörer selbst komplett aus Aluminium.
Gewicht63 Gramm
TönerJeweils links und rechts Dual Treiber (9,8 mm und 8,8 mm)
Akkulaufzeitbis zu 8 Stunden; Ladezeit 3 Stunden.
Schalldruckpegel102 db/mW
Frequenzbereich5 Hz – 45 kHz
Lieferumfang1x Audio-Technica ATH-DSR5BT
4 paar Silikon Ohrtips Passstücke (XS, S, M, L)
Micro-USB-Ladekabel
Beschreibung
Transportetui

Tragekomfort

Zunächst einmal gehe ich direkt auf die In-Ears ein. Diese halten mit der Auswahl der richtigen Ohrtips sehr gut in den Ohren. Audio-Technica liefert diese in vier Größen XS, S, M und L mit. Ein paar davon ist bereits vormontiert und dies war auch genau das paar, welches ich benötigt habe. Mit diesen Ohrtips kann der AHT-DSR5BT perfekt den eigenen Ohren angepasst werden und dafür rate ich euch unbedingt genug Zeit zu nehmen. Denn bei In-Ears ist es extrem wichtig, dass diese richtig Sitzen. Ein zu kleiner Ohrtip sorgt dafür, dass dieser nicht isoliert und ständig herausfällt. Ist der Ohrtip zu groß gewählt, drückt dieser unter Umständen nicht nur, sondern sitzt nicht tief genug im Gehör und somit bekommt man ein falsches Klangbild. Auf einmal fehlt der Bass total usw. Daher unbedingt 5 oder 10 Minuten Zeit nehmen und die Ohrtips alle durchprobieren.

Nun zu der Ausführung eines In-Ear Ohrhörer mit Nackenbügel, denn diese hat entscheidende Vorteile. Zum einen lastet kaum Druck oder Zug auf den Ohren, da das Gewicht über den Nacken gleichmäßig verteilt wird. Zudem kann man jederzeit einen oder beide Ohrstöpsel herausziehen, loslassen und einfach baumeln lassen, ohne Angst zu haben, dass man den Ohrhörer verliert. Ein weiterer Vorteil ist der Platz für den Akku, denn dieser ist in den Bügelenden deutlich größer, als wenn dieser direkt in den Ohrhörern oder einer Fernbedienung integriert wäre. 

Die Bauform hat aber auch ihre Nachteile, denn zum einen ist nicht jeder Fan von den Nackenbügeln. Vor allem beim Sport nutzen viele lieber welche, die mit einem dünnen Kabel verbunden sind. Das trifft beim ATH-DSR5BT auch zu, denn für den Sport würde ich diesen nicht wirklich zu 100 % empfehlen. Beim Joggen würde das ganze vielleicht noch gehen, aber im Fitnessstudio würde der Nackenbügel bei einigen Übungen stören. Des Weiteren ist dieser Kopfhörer ein Schönwetter-Kopfhörer, da das Tragen mit beispielsweise einem dickeren Schal fast unmöglich wird.

(Tragekomfort: 4,5 von 5 Punkten)

Klang

Beim ATH-DSR5BT hat Audio-Technica gleich zwei Treiber pro Seite verbaut. Zum Einsatz kommen so genante Dual-Phase Push-Pull-Treiber, die auch das erste Mal in der CKR-In-Ear Ohrhörer-Serie zum Einsatz kamen. Die Dual Phase Push-Pull Treiber bestehen aus zwei gegenüber angeordneten, unterschiedlich große Treiber 9,8 mm und 8,8 mm, die jeweils in entgegengesetzter Richtung schwingen. Dafür werden die beiden Treiber phasengedreht angesteuert. So bewegt sich, während der eine Treiber Luft nach vorne schiebt (Push), der andere zurück (Pull). Dies soll zu einem deutlich lineareren Frequenzgang und zu weniger Verzerrungen führen. 

Audio-Technica hat des ATH-DSR5BT wie ich am Anfang des Testberichtes erwähnt habe mit der Pure Digital Technologie ausgestattet. Nun möchte ich kurz erklären, was es sich mit dieser auf sich hat. Bei herkömmlichen Kopfhörern kommen zum Großteil reine Digital/Analog-Wandler (D/A-Wandler) zum Einsatz, diese führen jedoch nicht selten zu Verzerrungen und zu einem schlechteren Klangbild. Durch den Einsatz eines zusätzlichen Trigence Semiconductor Dnote-Chipsets, wird dies reduziert. Denn die Audiodatei bzw. das Signal durchläuft vom Zuspielgerät bis zum Wiedergabegerät in diesem Fall der ATH-DSR5BT komplett einen digitalen Signalweg. Damit verspricht Audio-Technica einen kristallklaren, natürlichen und vor allem einen detailreichen Klang.

Des Weitern zeigen die technischen Daten des ATH-DSR5BT, dass dieser bei High-Res-Audiomaterial, Frequenzen von 5 Hz bis 45 kHZ wiedergeben kann. Die Impedanz liegt bei niedrigen 10 Ohm und der Schalldruckpegel bei 102 dB. Soviel zu den technischen Angaben, die sich zwar vielversprechend anhören, doch diese sagen nicht aus, ob der Ohrhörer auch gut klingt. Daher nun die Frage wie gut klingt der ATH-DSR5BT wirklich?

Wenn ich es in einem Wort Beschrieben soll, dann kann ich nur sagen: Großartig. Das Klangbild ist total ausgewogen, sodass man sofort nach dem ersten probehören den Unterschied zu günstigeren In-Ears hört und diese auf einmal total langweilig findet. Die Abstimmung ist hervorragend, kristallklare Höhen, eindringliche Mitten und druckvolle präzise Bässe. Dabei drängt sich weder der Bass, die Mitten oder die Höhen in den Vordergrund. Hier hat Audio-Technica sehr gute Arbeit geleistet, hier stimmt vom Klangbild einfach alles, selbst die Raumabbildung ist dank der Pure Digital-Technologie ausgesprochen räumlich und konnte mich mit einer guten Ortbarkeit der einzelnen Instrumente überzeugen.

Dank dem im ATH-DSR5BT verbauten Mikrofon, können wie bereits erwähnt auch Telefonate direkt über den Nackenbügel In-Ear Ohrhörer getätigt werden. Dies funktioniert soweit sehr gut, lediglich die Höhen gehen bei der Übertragung etwas unter, doch im Großen und Ganzen hat sich mein Gesprächspartner auf keinem Fall über Unverständlichkeit oder Störgeräusche beschwert.

(Klang: 5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akku

Laut den technischen Daten ist mit dem ATH-DSR5BT eine Akkulaufzeit von bis zu 8 Stunden möglich. Dies ist jetzt kein Spitzenwert, wenn man diese Laufzeit mit teilweise kleineren In-Ears vergleicht. Doch dies liegt daran, dass im ATH-DSR5BT pro Seite gleich zwei Treiber angetrieben werden müssen. Man hat eben durch die zwei Treiber je Ohrhörer ein hervorragendes Klangbild, aber darunter leidet eben die Akkulaufzeit. Doch meiner Meinung nach gehen die bis zu 8 Stunden in Ordnung, denn ich persönlich hätte kaum die Zeit 8 Stunden am Stück Musik zu hören.

Die Laufzeit eines Kopfhörers hängt verständlicherweise von der eingestellten Lautstärke ab, doch in meinem Test kam ich auf die von Audio-Technica angegeben Zeit sehr gut heran. Leider ist wiederum die Ladezeit von knapp 3 Stunden bei einer Laufzeit von 8 Stunden viel zu lange, dies machen andere Anbieter besser. Hier hätte man eventuell eine Schnellladefunktion integrieren können. 

Praktischerweise zeigt einem der ATH-DSR5BT anhand der drei Status LED´s die Restkapazität des Akkus ungefähr an. Ungefähr, da dies nicht auf den Prozent genau angezeigt wird, sondern ist größeren Prozent-Abschnitten. Leuchten z. B. alle 3 LED´s, dann ist der Akku noch zu 60 % bis 100 % voll. Leuchten dagegen nur noch 2 auf, dann sind es zwischen 30 % und 60 %. Sobald nur noch eine aufleuchtet, dann ist der Akkustand niedriger als 30 % und sollte eventuell bald aufgeladen werden.

Bluetooth

NFC für Android Smartphones ist leider nicht an Bord, daher muss man die Einrichtung der Bluetooth-Verbindung wie gewohnt über die Bluetooth-Einstellungen vornehmen. Dies ist jedoch sehr schnell erledigt und erfordert keine besonderen Kenntnisse. Beim ersten Einschalten befinden sich der ATH-DSR5BT wie eigentlich so ziemlich jeder Kopfhörer automatisch im Pairing-Modus. Ein schnelles Aufblinken der Status-LED´s von rechts nach links und dann wieder nach rechts bestätig, dass der ATH-DSR5BT sich nun im Pairing-Modus befindet. Nun nur noch in den Bluetooth-Einstellungen die In-Ears suchen und schon ist das ganze in knapp einer Minute verbunden.

In den Räumlichkeiten war die Reichweite mit zwei dickeren Beton-Wänden auf ca. 13 Metern begrenzt. Im freien Feld sind bis zu 20 Metern kein Problem. Dabei müsst ihr jedoch zu dem iPhone schauen und euch mit der rechten Seite des Nackenbügels zum iPhone befinden, denn in der rechten Seite im vorderen Bereich ist die Antenne verbaut. Sobald ich die Kopfhörer angeschaltet habe, hat sich dieser mit meinem iPhone automatisch verbunden.

Zubehör

Audio-Technica liefert bei dem ATH-DSR5BT mit einem praktischen und ausreichend großen Transportetui aus. Darin passt nicht nur der Nackenbügel Ohrhörer problemlos rein, sondern man kann zudem noch das kurze Ladekabel und sogar die Ohrtips darin verstauen. Das Etui besteht aus einem Neopren ähnliche Material und schützt den Ohrhörer sicher vor Kratzern und Beschädigungen. Im Lieferumfang befinden sich wie bereits erwähnt vier paar Silikon-Ohrstöpsel. Die wechselbaren Ohrstöpsel sind wichtig um den Kopfhörer für die eigenen Ohren anzupassen.

(Ausstattung 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Audio-Technica wirbt die ATH-DSR5BT unter anderem mit einer kristallklaren drahtlosen Audioübertragung, dem Qualcomm aptX HD und einer Laufzeit von bis zu 8 Stunden an. Diesen Angeben kann ich auch soweit absolut zustimmen. Die Laufzeit von 8 Stunden konnte ich in meinem Test sehr gut erreichen und da der In-Ear Qualcomm aptX HD und Apples Codes AAC unterstützt ist die Übertragung ohne Störgeräusche und Verzerrungen wahrnehmbar. Zudem ist der Klang absolut überzeugend.

Preis/Leistung

Die UVP des ATH-DSR5BT von 399€ hört sich nach verdammt viel Geld an und einige fragt sich sicher wieso der Ohrhörer so teuer ist. Doch dazu kann ich nur sagen, der ATH-DSR5BT ist klanglich aktuell einer der besten In-Ear Ohrhörer auf dem Markt. Wenn man sich andere In-Ear Ohrhörer anschaut, die ebenfalls mit zwei Treibern pro Seite ausgestattet sind, dann liegen diese ebenfalls nah an diesem Preis. Zudem unterstützt der ATH-DSR5BT sämtliche Codecs, sodass man mit eigentlich allen aktuellen Geräte Musik in CD-Qualität wiedergeben kann.

Kritisieren kann ich lediglich die etwas lange Ladezeit von knapp 3 Stunden und die Tasten auf der linken Seite welche etwas zu viel Spiel haben und dadurch leicht klappern. Ohne diese Mängel wäre der Kopfhörer rundum prefekt.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

200

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Beats Studio³ Wireless

Beats (Beats Electronics, LLC) ist ein US-amerikanischer Hersteller von Audiogeräten mit dem Sitz in Santa Monica (USA) und wurde im Jahre 2006 gegründet. Das Unternehmen stellt hauptsächlich Kopfhörer her unter der Eigenmarke Beats by Dr. Dre., benannt nach dem Gründer, dem Rapper Dr. Dre. 

Bekannt wurde die Marke Beats bereits im Gründungsjahr 2006, in dem der erste Prototyp eines Kopfhörers im Musikvideo von Eminems Lied „You Don´t Know“ zu sehen war. Auf den Markt kam der erste Kopfhörer, der Beats by Dr. Dre Studio jedoch erst im Jahr 2008. Beats wurde in den folgenden Jahren durch viel Marketing und dem auffliegt Design zu einer bekannten und beliebten Kopfhörer-Marke. Am 28. Mai 2014 kaufte Apple Inc. für 3,2 Milliarden Dollar Beats Electronics. 

Vor kurzer Zeit habe ich euch die Beats X in der Decade-Collection vorgestellt. Nun möchte ich euch neben dem Beats Solo 3 und den Powerbeats 3 die wir euch bereits vorgestellt haben noch die Beats Studio 3 genauer vorstellen. Dabei handelt es sich um einen Over-Ear Kopfhörer, welcher mit Apples W1-Chip, einer Schnellladefunktion und Pure ANC daher kommt. Doch kann der Beats Studio 3 im Test überzeugen und wie ist der Klang? Ich habe mir für euch den Beats Studio 3 in Schwarz näher angeschaut. Ob dieser im Alltagstest überzeugen können, das erfahrt Ihr in diesem Testbericht.

BEATS STUDIO³ WIRELESS

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung des Beats Studio 3 kommt in einer rechteckigen Form daher. Bei der weißen bedruckten Hülle handelt es sich um eine Pappschachtel, in deren Inneren sich der stabile schwarze Hauptkarton befindet. Doch zuerst einmal schauen wir uns die Außenhülle genauer an.

Betrachtet man die Vorderseite der Hülle, sieht man zu allererst groß abgebildet die linke Seite des Beats Studio 3 Wireless und zwar in der Farbe, in den man sich diesen gekauft hat. Zudem steht der Name des Kopfhörers noch einmal unter der Abbildung und in dem kleinen roten Kasten oben links, ist in weißer Schrift zu lesen, dass dieser mit PURE ANC und einer Akkulaufzeit von bis zu 22 Stunden ausgestattet ist. Schauen wir uns direkt die linke Seite an, ist hier der Kopfhörer komplett betrachtet abgebildet und darüber kann man erneut den Namen Studio 3 Wireless lesen.

  Auf der linken Seite der Hülle, ist neben der Farbe des Beats Studio 3 Wireless noch ein Zitat von dem Gründer Dr. Dre zu lesen und anhand des „Made for iPhone, iPad, iPod“ Siegel, erkennt man sofort, dass die Beats vor allem für Apple Geräte gemacht sind und nur mit diesen Geräten alle Funktionen genutzt werden können.

Betrachtet man die Rückseite, zeigt diese nicht nur erneut einen Ausschnitt des Beats Studio 3 Wireless  und dessen Namen. Sondern auch im unteren Teil den im Lieferumfang enthaltenen Zubehör, dazu aber später mehr. Auf der Rückseite sind nämlich auch noch die wichtigsten technischen Daten des Beats Kopfhörer aufgelistet. So erfährt man hier nicht nur, dass dieser mit Bluetooth und einer Akkulaufzeit von bis zu 22 h ausgestattet ist, sondern auch, dass er PURE Adaptive Noise Cancelling, ein Mikrofon, Steuerung der Musik direkt am Kopfhörer und eine Schnellladefunktion besitzt. Diese ermöglicht es, dass der Beats Studio 3 Wireless nach nur 10 Minuten Ladezeit bereit ist, wieder für 3 h Musik wiederzugeben.

Entfernt man die Hülle von der eigentlichen stabilen Verpackung, sieht man auf dem Deckel der zweiteiligen mattschwarzen Verpackung ein schwarzes Beats Logo. Hebt man den Deckel des Kartons an, lädt Beats in schwarzen Lettern mit dem Text „CHANGE THE WAY YOU HEAR SOUND“, dazu ein die neuen Kopfhörer zu testen. Zieht man diesen Einleger an der roten Lasche heraus, kommt auch schon das hochwertige Transportetui zum Vorschein, in welchem sich auch der Beats Studio 3 Wireless befindet. 

Entnimmt man dies zusammen mit dem Karton, in dem es zentriert ist, kommt darunter eine kleine Mappe zum Vorschein. In dieser befinden sich die üblichen Papierbeilagen und ein Beats-Aufkleber. Direkt daneben ist das Klinkenkabel verstaut. Heben wir die Mappe welche mit dem roten Beats-Logo versehen ist an, findet man darunter noch das Micro-USB-Ladekabel und einen schwarzen Karabinerhaken, welchen man an dem Transportetui befestigen kann. Die Verpackung des Beats Studio 3 Wireless macht einen sehr hochwertigen Eindruck und zudem ist alles an seinem festen Platz verstaut. Hier merkt man sofort, dass Beats inzwischen zu Apple gehört. 

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

eben der von mir getesteten mattschwarzen Variante gibt es den Studio 3 Wireless noch komplett in Weiß, Blau, Rot und Deviant Black-Red (Mischung aus Schwarz und Rot). Des Weiteren gibt es noch die neue Skyline Collection in vier Ausführungen und seid neustem die DJ Khaled Custom Edition.

 Durch sein komplett in Mattschwarz gehaltenes Design ist der Beats Studio 3 Wireless sehr schlicht und modern gehalten. Lediglich die beiden an den Außenseiten der Ohrmuscheln befindlichen „Beats“ Logos und die Enden, an denen sich die Klappenscharniere befinden, sind in Hochglanz gehalten. Dadurch fallen diese direkt ins Auge. Der mattschwarze Kunststoff harmoniert sehr gut mit dem matten Ziegenleder.

Ergänzung im Sinne der Transparenz: Den zum Testzeitpunkt uns vorliegenden Informationen waren dahingehend, dass echtes Leder verwendet wird. Leider wird und wurde das nirgends kommuniziert. Auf eine Besucheranfrage hin wurde mit Beats direkt Kontakt aufgekommen und Klarheit verschafft: Es handelt sich hierbei KEIN echtes Leder und kann somit auch von Veganerinnen und Veganern getragen werden. Das wir es tatsächlich als gutes Leder einstuften, spricht in diesem Sinne für die Qualität dieses Imitats.

Die Anschlüsse sowie Bedienelemente am Beats Studio 3 Wireless sind über beide Ohrmuschel verteilt untergebracht. An der rechten Ohrmuschel befindet sich nicht nur der Micro-USB-Anschluss, sondern auch der Ein-/Ausschaltknopf, der gleichzeitig auch dazu dient, das PURE ANC durch zweimaliges drücken Ein-/ oder auszuschalten. Des Weiteren befindet sich direkt unterhalb des Einschaltknopfes eine Akku-Anzeige, die beim Anschalten mit ihren 5 kleinen LED´s kurz anzeiget, wie voll der Akku noch ist. 

Die Linke Ohrmuschel ist auf dem ersten Blick nur mit einer Klinkenbuchse an der Unterseite ausgestattet, doch es gibt hier noch weitere Bedienelemente, welches+ man nicht sofort sieht. Den unter dem Beats-Logo versteckt sich eine Taste und auch der Ring darum, ist mit zwei Tasten versehen. Diese Steuerung möchte ich euch nun etwas genauer erklären, denn die Beats-Taste ist mit mehreren Funktionen versehen. 

Drückt man diese während der Wiedergabe einmal, dann wird die Musik pausiert und erneutes Drücken setzt diese wieder fort. Um zum nächsten Titel zu springen, drückt man einfach zweimal und um den Titel davor noch einmal wiederzugeben dreimal das b-Logo. Möchte man im aktuellen Titel vorspulen, genügt es, die Beats-Taste zweimal zu betätigen und diese dann gedrückt zu halten, bis man an den gewünschten Abschnitt im Lied gelangt ist. Das gleiche funktioniert auch durch dreimaliges drücken und halten beim Zurückspulen. Zu guter Letzt kann man durch das Drücken des Rings über dem Beats-Logo die Musiklautstärke erhöhen und darunter die Lautstärke absenken.

Weiterhin können eingehende Anrufe ebenfalls sehr bequem am Kopfhörer angenommen werden. Dazu einfach beim eingehenden Anruf auf die b-Taste drücken. Um einen eingehenden Anruf abzulehnen, genügt es, die Taste eine Sekunde gedrückt zu halten. Es ist auch möglich, den Anruf über den Kopfhörer zu beenden, um diesen auf das Smartphone zu verlegen, dazu einfach die b-Taste zweimal betätigen.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Auf dem ersten Blick kann der Beats Studio 3 Wireless von seiner Verarbeitung überzeugen. Zwar besteht dessen Äußeres fast nur aus Kunststoff, doch dieses macht dank der matten Oberfläche einen hochwertigen Eindruck. Zu diesem hochwertigen Eindruck trägt auch dass metallverstärkte Kopfband, die 8-fache Bügelverstellung und das Gelenk zum Falten des Kopfhörers bei.Das die Kopfhörer aus Kunststoff gefertigt sind, hat vor und Nachteile. Zum einen ist der Beats Studio 3 Wireless mit einem Gewicht von 262 Gramm nicht zu schwer. Doch leider verkratzt Kunststoff schnell. Zwar hält sich dies durch die matte Oberfläche in grenzen, aber komplett vermeiden kann man diese nur schwer. Angst haben, dass dieser nach kurzer Zeit total verkratzt ist, muss man jedoch nicht, ich habe den Beats Studio 3 Wireless in meinem Rucksack teilweise mit und ohne Transportetui genutzt und man erkennt die Kratze nur bei genauem betrachten.

Die Beats Studio 3 Wireless setzen auf ein synthetisches Lederimitat, welches sich sehr „echt“ anfühlt. Dieses ist für ein angenehmes Tragegefühl mit Memory-Polsterung gefüttert. Die Dicke der Ohrpolster geht vollkommen in Ordnung, was mir jedoch nicht ganz so gut gefällt, ist der Innenraum für die Ohren. Dieser fällt nämlich nicht besonders groß aus. Des Weiteren kann ich nach gut 6 Wochen noch nicht sagen, wie gut das synthetische Leder der Ohrpolster ist. Dies wird sich erst nach längerer Nutzung zeigen, denn im Netz habe ich gelesen, dass sich manche wegen dem Ablösen eben jener beklagen. Beim Kopfband setzt man leider nicht auf  Kunstleder, sondern auf eine leicht gepolsterte Gummierung, welche jedoch ihren Zweck zufriedenstellend erfüllt.

Ärgerlich als aufgekauftes Unternehmen von Apple ist beim Beats Studio 3 jedoch auch der Verzicht auf einen USB-C oder Lightning-Anschluss. Denn somit muss ich neben dem Lightning und USB-C Kabel für meine Apple-Geräte nun auch noch ein Micro-USB-Kabel mit in den Rucksack packen. Dies hätte man eventuell mit einer neuen überarbeiteten Version ändern können.

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtOver-Ear-Kopfhörer
KategorieOver-Ear-Kopfhörer mit Bluetooth und W1 Chip (für Apple Geräte)
FarbeMattschwarz (weitere Farben: Weiß, Blau, Rot und Deviant Black-Red; Skyline Collection)
Akkulaufzeitbis zu 22 Stunden (Fast-Fuel) Schnellladefunktion; 10 Minuten laden für 3 Stunden Wiedergabe
Gewicht 262 Gramm
MaterialKunststoff
TönerJeweils links und rechts ein Dynamikmembran (vermutlich 40 mm)
LieferumfangBeats Studio 3 Wireless
Micro-USB-Ladekabel
Transportetui
Klinke-Kabel inkl. Fernbedienung
Karabinerhaken
Beschreibungen (inkl-Aufkleber)
Technische Daten des Beats Studio 3 Wireless

Tragekomfort

Der Tragekomfort beim Beats Studio 3 ist ganz gut. Dazu tragt unter anderem die mit Memory-Schaum gepolsterte Ohrpolster bei. Beim Kopfband wurde zwar wie bereits erwähnt auf diese Polsterung durch Memory-Schaum verzichtet, aber der Kopfbügel, welcher komplett mit einer Gummipolsterung versehen ist, sorgt dennoch für ein gutes Tragegefühl. 

Der Innendurchmesser der Ohrpolster beträgt 5,5 cm x 4 cm (H x B). Meine Ohren sind ca. 6 cm hoch, passen aber gut in die Öffnung. Dennoch muss ich sagen, dass die Öffnung definitiv größer sein könnte, denn ich vermisse hier das luftige Gefühl, welches ich bei anderen Over-Ear Kopfhörern, die ich bereits getestet habe, hatte. So beginnt man vor allem im Sommer schnell unter dem Kopfhörer zu schwitzen, was jedoch ein allgemeines Problem von Over-Ear Kopfhörern ist. Nur beim Beats Studio 3 Wireless ist dies eben etwas schneller der Fall. 

Trotz, dass die Ohrmuscheln nicht drehbar sind, passen sich diese dank dem Kugelgelenk den verschiednen Kopfformen sehr gut an. Dieses Kugelgelenk lässt zwar nur eine minimale Anpassung zu, aber es dürfte wie bereits erwähnt für die meisten ausreichen. Der Kopfhörer verfügt über längenverstellbare Bügel, die sich gleichzeitig auf den Druck auswirken, der auf die Ohren einwirkt. Bei Menschen mit einem eher längeren Kopf ist der Anpressdruck daher höher als bei Menschen mit eher kleinem Kopf. Insgesamt gibt es 8 Stufen auf beiden Seiten.

(Tragekomfort: 3,5 von 5 Punkten)

Klang

Beats macht zu den verbauten Treibern des Studio 3 Wireless keine genauen Angaben. Ich vermute jedoch, dass hier wie bei eigentlich fast allen Mittelklasse-Kopfhörer jeweils links und rechts ein 40 mm Treiber verbaut ist. Ich habe den Klangtest in Kombination mit meinem Apple iPhone durchgeführt. Durch den Apple W1 Chip (Bluetooth Chip) soll der Klang beim Beats Studio 3 besonders gut sein. Auf den W1 Chip gehe ich unter „Koppeln und Reichweite“ genauer ein. Doch nun zuerst die Frage, wie ist der Klang des Beats Studio 3 Wireless?

Diejenigen unter euch, welche Beats bereits kennen und eventuell schon den ein oder anderen Kopfhörer probegehört haben wissen, dass Beats immer den Bassbereich etwas übertrieben angehoben hat. Scheinbar möchte Beats dieses Image der Bassdominanz loswerden. Denn im Vergleich zu den bisherigen Beats Studio Kopfhörern klingen die Beats Studio 3 Wireless wesentlich ausgeglichener.

Der Bass beim Studio 3 ist weiterhin kräftig, aber klingt auf keinem Fall übertrieben. So übertönt dieser nicht die tieferen Mitten, was für ein deutlich besseres Klangbild sorgt. Dies gilt jedoch nur für den mittleren und oberen Bassbereich, denn der Tiefenbass klingt leider etwas mager, wodurch es dem Beats Studio 3 etwas an Dynamik fehlt. Was mir beim Beats Studio 3 ebenfalls nicht so gut gefällt sind die mittleren Töne, diese werden zwar neutral wiedergegeben, doch diese werden von einem leichten Unterton belastet. Dabei handelt es sich um einen blechern klingenden Nebenton, der bei genauem Hören auffällt. Bei den Höhen gefällt mir der Beats Studio 3 wiederum, hier werden die Töne ausreichend klar und luftig wiedergeben, auch wenn diese noch etwas detailreicher sein könnten. Bei der räumlichen Darstellung gefällt mir der Beats Studio 3 wiederum ganz gut, hier kann er sehr überzeugen.

Das Telefonieren über den Beats Studio 3 funktioniert ganz gut, dank dem verbauten Mikrofon verstanden mich meine Gesprächspartner ohne Probleme. Aber auch ich konnte alles problemlos verstehen. Falls man jedoch in einer Umgebung ist, bei dem viele Leute unterwegs sind, rate ich durch zweimaliges Betätigen der „b“-Taste das Gespräch auf das Smartphone zu verlagern. Da ansonsten der Gesprächspartner von dem Lärm um einen herum gestört wird. Hier leistet in den meisten Fällen das Smartphone bessere Dienste, da das Mikro direkter zum Mund gerichtet ist. Beim Ansehen von Videos und Filmen konnte ich zudem keine Verzögerungen feststellen.

(Klang: 3,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Dank den sehr weichen Ohrpolstern und dem angenehmen Anpressdruckes, ist die Dämmung der Umgebungsgeräusche bereits ohne aktiviertes PURE ANC ganz gut. Aktiviert man jedoch das adaptive Noise-Cancelling, werden diese Umgebungsgeräusche noch einmal deutlich reduziert. Das von Beats (Apple) eigens entwickelte „Pure ANC“ konnte mich durchaus überzeugen.

Bei PURE ANC befinden sich kleine Mikrofone an der Innen- und Außenseite der Ohrmuscheln, mit denen die Störgeräusche aufgezeichnet werden und phasenversetzt eingespielt werden. Dies soll dafür sorgen, dass das PURE ANC deutlich zuverlässiger arbeitet als Herkömmliches ANC. Dies funktioniert ganz gut, es werden vor allem Frequenzen mit einem geringeren Frequenzband herausgefiltert. Dabei handelt es sich um tiefe Töne (Bass) und Mitten. Während meiner Zugfahrten hatte ich somit eine deutlich ruhigere Atmosphäre als ohne das aktivierte ANC. Aber auch im Flugzeug macht sich das PURE ANC positiv bemerkbar, hier hört man die tiefen und mittleren Töne der Triebwerke kaum noch.

Zubehör

Praktischerweise liefert Beats bei den Beats Studio 3 ein stabiles und sehr schönes Transportetui mit. Die Kopfhörer passen darin jedoch nur durch das Zusammenklappen herein. Die Größe des Etuis ist gut, doch es könnte minimal größer sein, denn durch das lange zusammengeklappte verstauen darin, haben die Poster eine leichte Druckstelle. Diese geht nämlich nicht komplett heraus, sondern bleibt minimal vorhanden.

Im Lieferumfang befinden sich wie bereits erwähnt noch das Micro-USB-Ladekabel, das Klinke-Kabel mit Fernbedienung und ein Karabinerhaken.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

Koppeln und Reichweite

Beats hat alle aktuelle Kopfhörer mit dem von Apple entwickelten W1 Chip versehen. Dadurch erfolgt das Koppeln mit allen aktuellen Apple Geräten auf denen iOS 10, macOS Sierra oder watchOS 3 läuft rasant schnell, wie man es von NFC für Android kennt. Zudem soll der W1 Chip für eine höhere Reichweite und einen geringeren Stromverbrauch sorgen. 

Als iOS-Device Benutzer reicht es, die eingeschalteten Kopfhörer in diesem Fall die Beats Studio 3 Wireless relativ nahe an das iPhone, iPad oder an die Apple Watch zu halten. Automatisch erscheint ein Fenster, welches die Kopfhörer anzeigt und man wird gefragt, ob man die Kopfhörer verbinden möchte. Sobald man nun auf „Verbinden“ tippt, sind die Kopfhörer mit dem iOS-Device gekoppelt. Das praktische hierbei ist, dass ihr die Kopfhörer nicht mit euren weiteren Apple Geräten koppeln müsst. Automatisch werden diese euch auch bei den anderen Geräten in den Bluetooth-Einstellungen angezeigt und ihr könnt innerhalb weniger Sekunden bei der Wiedergabe zwischen den einzelnen Geräten wechseln.

Wer von euch gerne die Beats Studio 3 Wireless kaufen möchte, aber kein iOS-Device besitzt, kann diese dennoch kaufen. Android Nutzer müssen jedoch wie herkömmlich über die Bluetooth-Einstellungen die Beats Studio 3 Wireless koppeln. Dies ist zwar nicht ganz so komfortabel wie mit dem W1 Chip, aber dennoch ist dies ebenfalls schnell erledigt. Dazu einfach den Ein-/Ausschaltknopf für 5 Sekunden gedrückt halten und schon sollte sich der Beats Studio 3 Wireless im Erkennungsmodus befinden, was durch das Blinken der Status-LED bestätigt wird. Nun wie gewohnt in die Bluetooth-Einstellungen eures Gerätes gehen und die Beats Studio 3 Wireless suchen, darauf klicken und schon koppeln sich beide Geräte miteinander.

Die Reichweite der Beats Studio 3 Wireless ist überraschend hoch. Apple gibt an einen Bluetooth-Chip der Klasse 1 verbaut zu haben und dies merkt man auch. Bisher hatte ich noch keinen Kopfhörer in meinem Test, der so eine große Bluetooth-Reichweite bieten konnte. In Räumlichkeiten mit zwei dickeren Beton-Wänden fing die Musik erst ab ca. 25 Metern an zu stocken. Dabei gibt es jedoch einen Unterschied. Wie ich nämlich feststellen konnte, befindet sich die Bluetooth-Antenne in der linken Ohrmuschel. Drehe ich die rechte Ohrmuschel in die Richtung zum iPhone, dann liegt die Reichweite gut 10 bis 12 Meter darunter. Mit der linken Seite zum iPhone zugewendet, ist die Reichweite deutlich höher. Im freien Feld sind bis zu 50 Metern kein Problem, natürlich nur, wenn man mit der linken Ohrmuschel zum iPhone blickt. Auch wenn es leider Unterschiede in der Reichweite gibt, die sehr stark von der richtig zum iPhone abhängig ist, dürfte die Reichweite über 10 Meter im Haus für die meisten völlig ausreichen sein. Sobald ich die Beats X eingeschaltet habe, haben sich diese automatisch mit dem zuletzt verbunden Gerät gekoppelt.

(Koppel und Reichweite: 5 von 5 Punkten)

Akku

Beats gibt beim Studio 3 eine Akkulaufzeit von bis zu 22 Stunden (mit Bluetooth und aktiviertem PURE ANC) an. Ohne aktiviertes PURE ANC beträgt die Laufzeit bis zu 40 Stunden. Diese angeben beziehen sich jedoch nur auf die Verwendung mit einem Apple-Device als Abspielgerät, da nur damit der stromsparenden W1 Chips genutzt wird.

Ich habe den Beats Studio 3 in meinem Testzeitraum eigentlich fast nur mit aktiviertem ANC betrieben. Die von Beats angegebenen 22 Stunden konnte in meinem Test leider nicht ganz erreichen. Ich kam auf knapp 20 Stunden bei 85 % der Lautstärke. Dies ist für mich aber dennoch eine sehr gute Laufzeit, auch wenn diese nicht ganz den versprochenen 22 Stunden entspricht. Nutzt man die Kopfhörer mit einem Android Gerät, liegt die Laufzeit bei gleicher Nutzung etwas niedriger. Hier schaffte der Beats Studio 3 knapp 18 Stunden.

Falls der Akku des Beats Studio 3 kurzfristig leer sein solle, kann dieser dank der Schnellladefunktion die von Beats „FastFuel“ genant wird innerhalb von 10 Minuten wieder für 3 Stunden Musikwiedergabe aufgeladen werden.

(Akku: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Beats wirbt die Beats Studio 3 Wireless mit den Sätzen: Hör die Musik. Nicht den Lärm, Langzeit-Wiedergabe und einer branchenführenden Bluetooth Qualität an. 

Ich kann diesen Aussagen auch soweit zustimmen. Die Akkulaufzeit ist zwar nicht ganz so lange, wie Beats angibt und vor allem ändert sich diese vom Abspielgerät (iOS oder Android abhängig) doch die Laufzeit kann sich dennoch absolut sehen lassen. Vor allem ist der Akku bereits nach 10 Minuten für weitere 3 Stunden Musikwiedergabe aufgeladen. Zudem ist der Akku in 90 Minuten komplett voll aufgeladen. Das PURE ANC arbeitet sehr zuverlässig und konnte im Test überzeugen. Zwar hat es bei Höhen seine schwächen, aber hier schneiden anderen ANC Kopfhörer auch nicht viel besser ab. Des Weiteren hat mir das Design, die Verarbeitung und die Haptik des Studio 3 Wireless  sehr gut gefallen. Die Bluetooth Reichweite hängt zwar von der Richtung, wie man zum Abspielgerät steht ab, doch mit einem Apple Gerät ist diese wirklich sehr hoch und gehört aktuell zu den mir bekannten Kopfhörern mit der größten Reichweite. Der verbaute W1 Chip sorgt für eine einfache Kopplung von Apple Geräten, was die Beats Studio 3 vor allem für Apple User interessant macht.

Preis/Leistung

Die UVP des Beats Studio 3 von 349,95€ (Aktuell je nach Farbe bereits für 250€ zu haben) ist etwas hoch angesetzt. Man bekommt hier zwar sehr schöne und gut verarbeitete Kopfhörer. Die zwar klanglich nicht zu den aller Besten Over-War Kopfhörern gehören. Aber dennoch nicht als schlecht einzustufen sind. Das PURE ANC ist zwar nicht ganz so gut wie beim Bose QC35, aber es filtert die meisten Störgeräusche aus der Umgebung heraus.

Die Beats Studio 3 eigenen sich sehr gut für Apple-User, da diese sich dank dem W1-Chip sehr schnell mit sämtlichen weiteren Apple-Devices verbinden. Des Weiteren dürfen diese von einer komfortablen Bedienung und einer längeren Laufzeit, sowie Bluetooth-Reichweite profitieren. Klanglich bekommt man für das Geld jedoch auf jeden Fall bessere Alternativen.

BEATS STUDIO³ WIRELESS

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://www.beatsbydre.com

Anker Soundcore Flare+

ie Firma Anker wurde im Juli 2011 von Steven Yang gegründet. Seitdem fokussierte man sich auf die Herstellung von Computer-Peripherie und Ladeaccessoires. Das Headquarter befindet sich derzeit in Guangdong, Shenzhen. Mittlerweile ist Anker eine bekannte und durchaus geschätzte Größe in diesem Markt.
Mit der nun (seit 2018) eigenständigen Marke „Soundcore“ hat Anker einen Audioableger und konzentriert sich auf Audioprodukte wie Kopfhörer, Bluetooth-Boxen etc. In diesem Testbericht werde ich mir den Anker Soundcore Flare+ genauer anschauen.

ANKER SOUNDCORE FLARE+

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Es muss angemerkt werden, dass die gesamte Verpackung auf Englisch gedruckt ist. Die Vorderseite präsentiert das Produkt und stellt den 360° Sound in den Vordergrund. Die wichtigsten Funktionen werden ebenfalls aufgelistet.

Die Verpackungsseiten verzichten auf großen Text und stellen Produktfunktionen vor: Zum einen wäre es das farbige-LED Licht des Anker Soundcore Flare+, welches mit dem Rhythmus des abgespielten Songs synchronisiert und leuchtet, zum anderen zeigt die andere Verpackungsseite eine weitere Eigenschaft des Anker Soundcore Flare+: Wasserfestigkeit. Anker verspricht hier einen Schutz von IPX7. Alles in allem handelt es sich um eine gute Verpackung, die auch ausreichenden Schutz für das Produkt bietet.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Beim Anker Soundcore Flare+ handelt es sich um einen sogenannten 360-Grad-Lautsprecher, der also in der Lage ist den Sound rundherum abzugeben. Entsprechend lässt sich auch das Design ableiten. Wir haben eine zylindrische, nach oben hin etwas schmaler werdende Bauform. Der Lautsprecher hat einen schwarz-grauen Stoffüberzug und sieht sehr ansprechend an und fühlt sich auch so.
Unten am Lautsprecher befindet sich der LED- Ring, welcher hinter einer milchig-grauen Kunststoffschale versteckt ist. Diese passt im ausgeschalteten Zustand gut zum Design und wirkt keineswegs wir ein  Fremdkörper.

Auf der Unterseite befindet sich ein Gummiring, der ein verrutschen des Anker Soundcore Flare+ verhindern soll. Auf der Rückseite  befinden sich die Bluetooth-Kopplungstaste, sowie der Power-Button unter diesen – versteckt hinter einer Gummikappe – ein USB Anschluss, ein Micro-USB Anschluss, sowie ein AUX-Anschluss. Oben am Lautsprecher befindet sich eine Trageschlaufe, die beim Transport des Anker Soundcore Flare+ behilflich sein soll.
Zu guter Letzt ist da noch die gummierte Bedienfläche oben am Lautsprecher, die neben Leiser, Lauter, Play-Tasten auch noch je eine Taste für das Licht und für den Bass.

(Design: 3,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Anker Soundcore Flare+ kann durchaus überzeugen und muss sich keineswegs verstecken. Der Stoffüberzug ist sauber verarbeitet und verklebt, nichts franst oder steht aus. Die Druckpunkte der gummierten Flächen sind okay, wenn auch nicht ganz leichtgängig. Ansonsten gibt es verarbeitungstechnisch wenig zu bemängeln.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Lautsprechertyp360° Bluetooth Lautsprecher
AudioTreiber: Zwei 5cm Full Range Treiber + Zwei Passive Radiatoren + Zwei Tweeter
Leistung: 25 W, THD (Total Harmonic Distortion) <= 1%
KonnektivitätBluetooth-Version 5.0
Unterstützt A2DP, AVRCP, HFP Profile sowie SBC
AUX-In
Reichweite: 20m
AkkuWiedergabezeit: 20 Stunden
Ladezeit: 4 Stunden
Ladeoption: Mikro-USB 5V / 2A
Ladeleistung: 5V / 1A
Abmessungen9,9 x 9,9 x 18,3 cm  (Breite x Tiefe x Höhe)
Gewicht853 Gramm
Lieferumfang1 x Anker Soundcore Flare+
1 x Stromkabel
1 x Kurzanleitungen und andere Dokumentationen
Technische Daten des Anker Soundcore Flare+

Klang

Beim Anker Soundcore Flare+ kommen zwei 2-Zoll Treiber zum Einsatz, die ihrerseits je von einem seitlichen passiven Radiator für Bassleistung unterstützt werden, hinzu kommen Tweeter die vorne und hinten werkeln.

Und wie ist der Klang? Ich muss sagen ich war etwas enttäuscht. Der Klang war im ersten Moment etwas Substanzlos, gar blechern. Die Aktivierung der Basstaste bewirkt sehr viel, so klingt es schon viel besser. Obwohl der Lautsprecher ein 360°-Design hat, ist die richtige Aufstellung des Lautsprechers noch wichtiger als Frontstrahler. Das klingt paradox, macht aber klangtechnisch wirklich erstaunlich viel aus.

Die richtige Position vorausgesetzt, verrichtet der Anker Soundcore Flare+ durchaus gute Dienste. Wo es ihm fehlt sind ganz klar die Mitten. Und hier gilt insbesondere je lauter, desto schlechter und rauer klingen diese.

Mit der kostenlosen App gibt es Möglichkeiten für eigene EQ-Einstellungen. Die Einstellungen sind anschaulich und verständlich gestaltet und dürften durchaus hilfreich für den einen oder anderen sein.

Anker soundcore
Preis: Kostenlos+
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Preis: Kostenlos

(Klang: 3,5 von 5 Punkten)

Funktionen

Der Anker Soundcore Flare+ kommt mit einigen interessanten Funktionen daher.
Zuerst das offensichtliche: Es handelt sich um einen Bluetooth Lautsprecher mit beeindruckenden 20h Akkulaufzeit. Dieser Wert kommt ganz gut hin, auch wenn der Dauertest auf niedriger Lautstärke erfolgte.

Die große Akkukapazität macht auch anderweitig Sinn, denn der Anker Soundcore Flare+ ist in der Lage als Powerbank zu dienen und kann so andere Geräte per USB aufladen. Das ist durchaus praktisch zumal es sich speziell um einen portablen Lautsprecher handelt. Apropos Akku: Dieser lässt sich wie üblich per micro-USB Anschluss aufladen. Leider gibt dieser nur 10W her, sodass ein Ladevorgang wirklich sehr lange dauert. Dies gilt es zu bedenken.

Dann wäre noch die IPX7 Zertifizierung zu erwähnen. Damit sollte der Speaker in der Lage sein, bis zu 1 Meter in der Tiefe noch wasserfest zu bleiben. Probiert wurde jedoch lediglich das Abspülen mit Wasser. Dies hat der Anker Soundcore Flare+, wie zu erwarten war problemlos weggesteckt. Allerdings sollte hier klar sein, dass es sich um einen Textilüberzug handelt. Somit kann es bei längerem Kontakt zu aufsaugen von Wasser kommen. Meine Vermutung geht also dahingehend, dass der Trocknungsprozess dann, recht lange dauern könnte.

Ein prominent beworbenes Feature stellt die Licht-Funktion dar. Mittels Button auf der Oberseite, lässt sich die Licht-Funktion des Lautsprechers einschalten. Diese Multi-Color LED sollen aktiv auf die spielende Musik reagieren und im Takt in verschiedenen Farben leuchten. Persönlich empfand ich die „Lichtshow“ viel zu hektisch und übertrieben. Eher wahllos als harmonisch. Allerdings ist das sicher Geschmacksache. Ich persönlich bräuchte generell keine Beleuchtung an einem Bluetooth-Lautsprecher und doch finde ich die passive Beleuchtung in einzelnen Farben – die ebenfalls einstellbar ist – recht angenehm. Auch hier bietet die hauseigene App Einstellungsmöglichkeiten für verschiedene Farben, Effekte usw.

Will man nicht auf Bluetooth setzen, bietet der Anker Soundcore Flare+ ebenfalls einen klassischen AUX-In Anschluss. Somit können auch nicht Wireless-fähige Geräte als Audioquelle dienen.

Gut zu wissen: Hat man einen zweiten Anker Soundcore Flare+, lässt sich das Ganze zu einem Stereopaar verbinden.

(Funktionen: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Ein kräftiger Sound und eine „Rhythmus geladene Lichtershow“ wird versprochen. Während ich den kräftigen und bassgeladenen Sound durchaus – mit Abstrichen – unterstreichen kann, ist die besagte Lichtershow-Funktion, mehr anstrengend als ansprechend. Zum Glück lässt sich diese jedoch problemlos abstellen, oder auf eine einfarbige Beleuchtung umstellen. Abgesehen von diesem Versprechen, dass so nicht überzeugt, überzeugen alle anderen beworbenen Funktionen zuverlässig und gut. Auch die Akku-Laufzeit weiß zu überzeugen.

Preis/Leistung

Der Hersteller ruft für den Anker Soundcore Flare+ eine UVP von 129 Euro. Das zeigt, dass man nicht nur Design und Funktionstechnisch mit bekannten Marken mitspielen will sondern sich auch preislich an diese heranwagt. In Anbetracht der Funktionen, der guten Akkulaufzeit und des durchaus ansprechenden Designs ist der Anker Soundcore Flare+ definitiv eine Überlegung wert.

ANKER SOUNDCORE FLARE+

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Link zum Hersteller: https://www.soundcore.com/de/

Marshall Minor II

Das englische Unternehmen Marshall wurde 1962 in London unter dem Namen Marshall Amplification PLc. von dem Schlagzeugladenbesitzer und Schlagzeuger Jim Marshall gegründet. Der Sitz des Unternehmens ist in Bletchley, Milton Keynes, Buckinghamshire. Bekannt wurde das Unternehmen vor allem durch seine Bass- und Gitarrenverstärker. Diese kommen bis auf wenige Sonderanfertigungen alle in einem schwarz-weißen Design mit den markanten Messingbedienpaneelen und dem großen weißen „Marshall“ Schriftzug.

Seit 2010 produziert Marshall Headphones Kopfhörer und Lautsprecher im typischen Look der Verstärker. Marshall Headphones gehört zu dem schwedischen Unternehmen Zoundindustries und hat von dem Unternehmen Marshall Amplification die Lizenz bekommen, den Markennamen „Marshall“  für diese Produkte zu verwenden.

Vor Kurzem habe ich euch den Marshall Mid A.N.C einen On-Ear Bluetooth Kopfhörer mit ANC vorgestellt. Nun möchte ich euch einen weiteren erst vor wenigen Wochen vorgestellten Kopfhörer aus dem Hause Marshall vorstellen. Es handelt sich dabei um den Bluetooth In-Ear Ohrhörer Marshall Minor II. Neben Änderungen im Design und Tragekomfort unterstützt der Marshall Minor II nun Bluetooth 5 und erstmals aptX. Doch wie gut ist der neue Tragekomfort, ist diese Schlaufe auf Dauer bequem und wie kann der Marshall Minor II vom Klang überzeugen? Das erfahrt ihr in diesem Testbericht.

MARSHALL MINOR II

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die schwarze Verpackung, in welche sich der Marshall Minor II befindet, ist in eine weitere stabile Hülle geschoben, welche mit einigen technische Daten, sowie Informationen über den Ohrhörer bedruckt ist.

Auf der Vorderseite ist der komplett dargestellte Marshall Minor II Bluetooth In-Ear Ohrhörer abgebildet. Darüber kann man neben dem Namen des Unternehmens auch den des In-Ear Orhörer lesen. Des Weiteren erfährt man hier, das dieser einer Akkulaufzeit von 12 Stunden bieten soll. Die Rückseite zeigt uns sechs besondere Funktionen des Marshall Minor II Bluetooth. So erfährt man hier z. B. neben der bereits erwähnten Akkulaufzeit von 12 Stunden, dass dieser Bluetooth aptX unterstützt, eine Magnetzusammenführung besitzt und mit einem Ear-Fit System ausgestattet ist. Zudem ist im unteren Drittel das Frequenzband des In-Ear Ohrhörer abgebildet. 

Betrachtet man die rechte Seite der Verpackung, kann man hier neben den wichtigsten technischen Daten (Wiedergabe-Frequenz, Impedanz usw.) auch eine Liste, des Lieferumfangs sehen. Über dieselben Infos wird man auch auf der linken Seite informiert, hier jedoch nur in Textform und in mehreren Sprachen, darunter auch in Deutsch.

Ziehen wir die schwarze Hauptverpackung aus der Hülle heraus, kommt direkt der Marshall Minor II  Bluetooth zum Vorschein, welcher an einer dünnen Kartonage fixiert ist. Hebt man diese Fixierung samt In-Ear Ohrhörer heraus, befindet sich auf der Rückseite der Kartonage noch das Micro-USB Ladekabel. Zu guter Letzt sind unter der dünnen Kartonage noch eine Kurzanleitung, rechtliche Hinweise und Sicherheitsinformationen verstaut. Verschieden große Ohrtips um den In-Ear Ohrhörer den eigenen Ohren anzupassen, befinden sich nicht im Lieferumfang. Die Ergonomische-Form der fest montierten Ohrtips soll nämlich ähnlich wie bei Apple AirPods bei fast allen Ohren passen.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Die Marshall Minor II kommen im klassischen Marshall Design daher. So besitzen diese ein typisches schwarzes Design mit einigen Messingfarbenden Elementen wie dem Multifunktionsknopf und das Marshall „M“ auf der Außenseite der Ohrhörer. Dieses Design erinnert sehr an die bekannten Marshall Gitarrenverstärker, für die Marshall bekannt war.

Beim Marshall Minor II handelt es sich um die mittlerweile typischen Bluetooth In-Ear Ohrhörer, bei denen die Musik zwar kabellos übertragen wird, jedoch sind beide In-Ear Ohrhörer mit einem 2 mm dünnen Kabel verbunden. Zwischen dem ca. 52 cm langen Verbindungskabel befindet sich eine 40 mm x 9 mm (L x) große 1-Tasten-Fernbedienung. Diese ist mit dem von Marschall bekannten messingfarbenen Multifunktionsknopf ausgestattet, welcher auch im Marshall Mid A.N.C. verbaut ist, zu dessen Steuerung gehe ich später genauer ein. Direkt unterhalb des Knopfes ist etwas vertieft in einem weißen Schriftzug Marshall zu lesen. Zudem befindet sich an der Seite der Micro-USB Ladeanschluss um den Akku wieder voll aufzuladen und eine kleine fast unsichtbare Status-LED, sowie auf der rechten Seite eine kaum erkennbares Mikrofon. Die kleine Fernbedienung befindet sich ca. 6 cm unterhalb vom rechten Ohrhörer und beim Tragen etwa auf der nähe des Endes vom Kieferknochen.

So nun gehe ich auf die Steuerung mit der Ein-Tasten-Fernbdienung genauer ein. Durch das Drücken und 3-sekündige Halten des Multifunktionsknopfes, wird der In-Ear Ohrhörer eingeschaltet, dies wird, bestätig von einem kurzen Gitarrensound. Ein erneutes Drücken und halten schaltet den Ohrhörer wieder aus. Möchte man die Minor II das erste Mal mit dem Smartphone oder einem anderen Gerät koppeln, dann muss man den Knopf nach dem Einschalten noch etwas länger gedruckt halten, bis ein weiterer Ton ertönt. Betätigt man bei Musikwiedergabe den Multifunktionsknopf, dann wird die Musik angehalten und ein erneutes betätigen setzt die Wiedergabe wieder fort.

Durch das Drücken des Knopfes nach rechts gelangt man zum nächsten Titel und nach links einen Titel Zurück. Hält man den Multifunktionsknopf in der Richtung z. B. nach rechts gedrückt, wird der Titel vorgespult, bis man diesen wieder loslässt. Zu guter Letzt kann man natürlich auch die lautstärker der Musik direkt über den In-Ear Ohrhörer steuern, dazu einfach die Multifunktionstaste nach oben für lauter, oder nach unten für leiser drücken. Sollte ein Anruf während der Musikwiedergabe eingehen, wird die Musik pausiert und ihr könnt den Anruf durch einmaliges drücken annehmen oder durch zweimaliges betätigen ablehnen. Ebenso kann Siri durch Zweimaliges drücken aktiviert werden. 

Wie ich bereits erwähnt habe, sind die beiden Öhrstöpsel mit einem ca. 52 cm langen Kabel miteinander verbunden. Die Kabellänge ist gut bemessen, sodass weder beim Tragen eines T-Shirts und auch im Winter mit einem Pullover und Jacke die Kabellänge Probleme macht. Praktisch ist auch die Schlaufe an den In-Ears, bei dem es sich um das Verbindungskabel handelt. Diese kann einfach verändert werden und sorgt für einen festeren halt, dazu aber unter Tragekomfort mehr. Bei Nichtgebrauch kann man die beiden Ohrstöpsel einfach baumeln lassen ohne sich sorgen zu machen, dass die Ohrhörer herunterfallen. Durch die an der In-Ear Außenseite angebrachten Magnete, verbinden sich diese beim Baumeln praktischerweise zu einer Kette.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

An der Verarbeitung der Marshall Minor II konnte ich keine Mängel feststellen. Das Gehäuse der In-Ears und der Fernbedienung besteht aus mattschwarzen Kunststoff und macht einen stabilen Eindruck. Hier knackst oder quietscht beim Drücken nichts. Der messingfarbene Multifunktionsknopf und die ebenfalls gleichfarbigen Außenseiten der In-Ears, welche mit einem „M“ für Marshall versehen sind, verleihen dem Minor II den typischen Marshall Kopfhörer Lock. Das Ganze wird noch durch den Marshall Schriftzug auf der Fernbedienung und den seitlichen Riffelungen abgerundet. 

Das 2 mm dünne Kabel, welches die Kopfhörer miteinander verbindet, macht einen sehr stabilen sowie bruchsicheren Eindruck. Leider liefert Marshall kein Transportetui mit, was zwar bei In-Ears nicht immer erforderlich ist, aber da ich meine In-Ears öfters im Rucksack mit vielen weiteren dingen verstau, wäre ein Etui sinnvoll, denn so werden diese besser. Zudem handelt es sich beim Ladenschluss um einen alten Micro-USB-Anschluss, bei Kopfhörern würde ich mir so langsam wünschen, dass man endlich auch hier standardmäßig USB-C verbaut. Doch dies machen aktuell nur sehr wenige Hersteller. 

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtIn-Ear-Ohrhörer
KategorieIn-Ear-Ohrhörer mit Bluetooth
FarbeSchwarz (weitere Farben: Braun und weiß)
AkkulaufzeitAkkulaufzeit bis zu 12 Stunden
Gewicht 22 Gramm
MaterialKunststoff
TreiberJeweils links und rechts ein 14,2-mm Treiber
Bluetooth5.0 ; aptX (Cd-Klangqualität für Android Smartphones)
Frequenzgang20 – 20.000 Hz
Lieferumfang1x Marshall Minor II
1x Micro-USB-Ladekabel
Bedienungsanleitung und Sicherheitsinformationen
Technische Daten des Marshall Minor II Bluetooth

Tragekomfort

Die gut bemessen Kabellänge des Marshall Minor II lässt zu, dass man diesen sowohl nach vorne vor dem Hals, als auch um den Nacken tragen kann. Ich persönlich bevorzuge die letzt genante Variante, da man beim abnehmen der Ohrhörer diese einfach ohne Gefahr baumeln lassen kann. Zudem verbinden sich beide In-Ears dank dem in der Rückseite verbauten Magneten automatisch zu einer Kette, wodurch man diese selbst bei hektischen Bewegungen nur schwer verliert. Praktischerweise wird beim Verbinden der beiden Ohrhörer auch automatisch die Musik pausiert. 

Das geringe Gewicht von 22 Gramm erreicht Marshall beim Minor II Bluetooth durch den Einsatz von Kunststoff. Dieser macht jedoch wie bereits erwähnt einen hochwertigen und soliden Eindruck. Beim Umlegen der In-Ear um den Nacken fallen diese durch ihr geringes Gewicht kaum auf. Bei dem neuen Minor II setzt Marshall nicht wie viele andere Hersteller auf verschiedene Ohrtips und zusätzlich Sporteinsätze, die für einen zusätzlich sichereren halt sorgen sollen, sondern auf eine andere Art. Marshall setzt auf ergonomischen Ohrtips, die fest verbaut sind und somit nicht ausgewechselt werden können. Für den sicheren halt auch bei sportlichen Aktivitäten sorgt eine Schlaufe am oberen Bereich der beiden Ohrhörer. Bei dieser Schlaufe handelt es sich um das eigentliche Verbindungskabel der beiden Ohrhörer. Das Kabel wird nämlich durch das Gehäuse der In-Ear´s geführt und macht einen Bogen wieder ins innere der Ohrhörer zurück. Dieser dort verlaufende Bogen kann individuell angepasst werden (größere oder kleinere Schlaufe bzw. komplett reduziert werden) und trägt somit sehr zu dem sicheren Halt bei.

Dadurch halten die In-Ear auch beim Hecktischen hin und her schütteln des Kopfes oder bei sportlichen Aktivitäten hervorragend in den Ohren. Leider bin ich jedoch mit dem Tragegefühl nicht zufrieden, anfangs dachte ich, daran muss ich mich erst noch gewöhnen, da dies meine ersten In-Ears mit dieser Schlaufe sind. Doch dem war nicht so. Mit den verscheiden großen Silikon-Ohtips die bei vielen In-Ears im Lieferumfang dabei sind, ist das Tragegefühl meiner Meinung nach einfach deutlich angenehmer. Ohne Schlaufe gefällt mir das Ganze zwar etwas besser, aber dadurch halten sie nicht mehr ganz so gut in den Ohren. Zudem hat mich die Isolierung der Umgebungsgeräusche der In-Ears sehr enttäuscht. Darauf gehe ich gleich im Punkt Klang noch etwas genauer ein. 

(Tragekomfort: 3 von 5 Punkten)

Klang

Marshall hat den neuen Minor II In-Ear-Ohrhörer mit Bluetooth 5 und der aptX-Technologie ausgestattet. Dies soll eine deutlich höhere Musikübertragungsqualität ermöglichen. Da aptX jedoch nur von Android Smartphones unterstützt wird, haben Apple-User hier das nachsehen, denn der von Apple unterstützte Codec-AAC wird nicht unterstützt.

Bevor ich nun auf das Klangbild genauer eingehe, möchte ich noch das Thema mit der Isolierung der Umgebungsgeräusche ansprechen. Die Minor II sind ohne ANC ausgestattet, was eigentlich bei dieser Preisklasse auch gar nicht allzu schlimm wäre. Denn eigentlich Isolieren die unterschiedlich großen Ohrtips schon deutlich die Umgebungsgeräusche. Da diese jedoch beim Marshall Minor II Bluetooth weder aus weichem Silikon sind und noch dazu nicht auswechselbar sind, werden die Umgebungsgeräusche quasi null reduziert. Dies bedeutet, dass man erst bei hoher Lautstärke die Umgebungsgeräusche übertönt. Da aber nicht jeder auf hoher Lautstärke Musik hören möchte, ist dies nicht optimal gelöst. Hier hätte man sich eventuell für eine klassische Ausführung mit anpassbaren Ohrtips entschieden sollen, denn diese würden auch für einen etwas besseren Tragekomfort sorgen. 

Doch nun zum wichtigen Thema bei Kopfhörern, dem Klangbild. Die Frequenzen gibt Marshall mit dem Standard-Frequenzganz von 20 – 20-000 Hz an. Dies ist im Normalfall auch vollkommen ausreichend, denn dies ist das Frequenzband, welches die meisten Menschen hören können. Die beiden speziell abgestimmten 14,2 mm Treiber sollen laut Marshall für saubere Höhen, knackige Mitteltönen und einem ausgewogenen Bass sorgen. Doch wie sieht dies im Test aus?

Die tieferen Töne also der Bass wird typisch für Marshall etwas mehr betont, jedoch nicht so sehr, dass dieser die unteren Mitten total übertönt. Der Bass wird präzise wiedergegeben und klingt sehr sauber und kann durch die druckvolle Wiedergabe überzeugen. Die Mitten sind in Ordnung, aber man erkennt schon an dem Frequenzband, welches auf der Rückseite der Verpackung abgebildet ist, dass diese etwas schwächer abgestimmt sind. Dadurch klingen die Mitten leider etwas verfärbt und verwaschen, könnten daher etwas prägnanter sein. Dasselbe gilt auch für die Höhen, diese könnten noch etwas detailreicher und luftiger klingen. Doch wer mit den Marshall Minor II Bluetooth ausschließlich Genres wie Pop, Hip-Hop und Co. hört, welche ich vor allem beim Training im Alltag abgespeist habe, dem stören diese etwas schwächeren Höhen und Mitten weniger.

Die Gesprächsqualität wehrend Telefonaten ist gut, das in der Ein-Tasten-Fernbedienung verbaute Mikrofon befindet sich nah genug am Mund. Somit konnte mich mein Gesprächspartner klar und deutlich verstehen. Meine Stimme wurde nicht verzerrt, lediglich bei vorbeifahrenden Autos oder in einer Umgebung wo viele Menschen unterwegs sind, machte dies hin und wieder etwas Probleme.

(Klang: 3,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akku

Marshall verspricht mit den neuen Minor II eine Akkulaufzeit von bis zu 12 Stunden, dies ist eine ausgesprochen gute Laufzeit für dessen Größe. Diese angegeben Laufzeit dürfte den meisten problemlos für mehrer Tage musikhören ausreichen, denn im Normalfall hört man auf dem Weg zur Arbeit ca. 1 Stunden Musik. Diese angegeben 12 Stunden konnte ich hochgerechnet auch ziemlich genau in meinem zweiwöchigen Testzeitraum erreichen. 

Beim Aufladen setzt man hier jedoch leider nicht auf eine Schnellladefunktion. Daher dauert eine volle Akkuaufladung 2 Stunden, was zwar nicht die schnellste Ladezeit ist, aber da ich persönlich den Akku meiner Geräte meistens in der Nacht auflade, gehen die 2 Stunden in Ordnung. Geladen wird der Akku über den MicroUSB-Anschluss, an der Seite der kleinen Fernbedienung.   

Die nützliche Funktion, dass die Musik automatisch pausiert wird, wenn man die Kopfhörer baumeln lässt und sich die beiden Rückseiten per Magnet zu einer Kette verbinden trägt ein wenig zum Komfort bei, auch wenn man die Kopfhörer dennoch manuell Ausschalten muss. 

Bluetooth & Reichweite

Beim Marshall Minor II kommt das neuste Bluetooth 5 zum Einsatz. Dies sorgt beim Marshall jedoch lediglich für eine bessere kabellose Datenübertragung, sodass man als Android-User dank aptX eine Übertragung in CD-Qualität erhält. Die Reichweite von bis zu 100 Metern, welche eigentlich mit Bluetooth 5 möglich wäre, nutzt man hier leider nicht, sondern es wird vermutlich auf einen Bluetooth-Sender der Klasse II gesetzt. Daher bleibt die Reichweite des Bluetooth in Räumlichkeiten bei ca. 14 bis 16 Metern (Marshall gibt 10 Meter an) und fängt erst dann an zu stocken. Im freien Feld sind bis zu 32 Metern kein Problem. Sobald ich die Minor II eingeschaltet habe, haben sich diese automatisch mit dem zuletzt verbunden Gerät gekoppelt.

Zubehör

Leider liefert Marshall bei den Minor II kein Transportetui mit. Daher muss man die Kopfhörer beim verstauen so in den Rucksack legen, was ich etwas schade finde, denn ich persönlich verstaue meine Kopfhörer gerne in einer Aufbewahrungstasche. Des Weiteren gibt es keine Ohranpassstücke um die Ohrhörer den eigenen Ohren individuell anzupassen. Es befindet sich lediglich das Ladekabel im Lieferumfang dabei.

(Ausstattung: 3 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Marshall hat mit dem Minor II den Nachfolger der vor sechs Jahren vorgestellten ersten Version vorgestellt. Der Minor II ist ein würdiger Nachfolger und wurde vor allem vom Design und dem Klang deutlich verbessert. Das Klangbild ist zwar nicht das beste, aber für den Preis bekommt man ein durchaus gut klingenden In-Ear Ohrhörer mit dem typischen Marshall Design. Zudem ist er mit dem neusten Bluetooth 5 ausgestattet und aptX für eine Wiedergabe in CD-Qualität von der leider nur Android-User profitieren. Die versprochene Akkulaufzeit von 12 Stunden kann der Marshall Minor II voll und ganz durchhalten. Somit stimmen die auf der Homepage angegeben Werte und die Bilder entsprechen ebenfalls der Realität.

Preis/Leistung

Die UVP des Marshall Minor II von 129,95€ ist für die geboten Leistung leider etwas zu hoch angesetzt. Zwar können sich die In-Ear Ohrhörer von der Ausstattung und den technischen Daten absolut sehen lassen, doch mit einigen Dingen bin ich nicht zufrieden. Zum einen fehlt mir persönlich ein Transportetui und eine Möglichkeit, die Ohrhörer den eigenen Ohren per Silikon-Ohrtips anzupassen, da man bei den Minor II auf die Ergonomischen fest verbauten Tips setzt. 

Hier kommt auch der größte Kritikpunkt die Isolierung der Umgebungsgeräusche. Denn diese ist bei dem Minor II quasi gleich null, lediglich das Hochdrehen der Lautstärke sorgt dafür, das man die Umgebungsgeräusche weniger wahrnimmt, was eigentlich nicht Sinn und Zweck ist. Gut ausgewählte Ohrtips aus Silikon oder Memory-Schaum hätten hier deutlich bessere Isolierung geboten. Damit könnte man deutlich besser in die Musik eintauchen. Wer über dies wegsehen kann, der bekommt mit den Minor II klanglich ganz gute Kopfhörer. Doch wer viel am Pendeln ist und daher oft in der Stadt oder vor allem im Zug unterwegs ist, dem kann ich die Minor II leider nicht empfehlen, hier wird man einfach ständig durch die bekannten Geräusche in Zügen gestört.

MARSHALL MINOR II

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Audio-Technica ATH-ANC700BT

Audio-Technica ist ein weltweit agierendes Unternehmen, dessen Hauptsitz sich in Machida einer Stadt in Präfektur Tokio, Japan befindet. Das Unternehmen wurde im Jahr 1962 von Hideo Matsushita in Tokio, Shinjuku-ku gegründet. 

Audio-Technica befasst sich mit der Entwicklung, der Vermarktung und dem Vertrieb von Audioausrüstung für verschiedenste Anwendungen. Ursprünglich bekannt für die Herstellung von Tonabnehmersystemen für Plattenspieler, fertigt Audio-Technica heute auch Mikrofone, Drahlossysteme, Mischer, einige Produkte für den Einsatz auf der Bühne, im Studio- und Heimbereich und auch Kopfhörer. 

Heute möchte ich euch einen interessanten Kopfhörer von Audio-Technica vorstellen den ATH-ANC700BT. Dabei handelt es sich um einen Over-Ear Kopfhörer mit Active Noise-Cancelling. Als Highlight nennt der japanische Hersteller vor allem die neu entwickelten 40-mm-Treiber, welche für einen klaren, dynamischen und detailreichen Klang sorgen sollen. Doch kann dar neue zur CES 2018 vorgestellte Over-Ear Kopfhörer im Test wirklich so gut überzeugen und wie schneidet er in den restlichen Bereichen ab? Das verrate ich euch im folgenden Test, denn ich hab mir für euch den neuen ATH-ANC700BT in der Farbe mattschwarz genauer angeschaut.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung des Audio-Technica ATH-ANC700BT ist wie eigentlich fast jede Verpackung des Unternehmens zum Großteil in Weiß gehalten. Es handelt sich dabei um eine Pappschachtel, in deren Inneren sich der stabile Hauptkarton befindet. Doch zuerst einmal schauen wir uns die Außenhülle genauer an.

 Auf der Vorderseite ist neben dem Unternehmens-Namen „Audio-Technica“ und dem Firmenlogo der ATH-ANC700B von der linken Seite groß aufgedruckt. Zudem kann man hier lesen, dass es sich um ein wireless Noise-Cancelling Kopfhörer handelt, der Hi-Res Audio bieten soll (nur per Kabel) und zur sogenannten QuietPoint- Serie gehört. Des Weiteren erkennt man an den fünf Symbolen einige der wichtigen Merkmale des ATH-ANC700BT. Zu diesen gehören unter anderem die Touch-Control Oberfläche an der linken Ohrmuschel und eine Akkulaufzeit von bis zu 25 Stunden.   

Auf der rechten Seite ist erneut der Name des Noise-Cancelling Kopfhörer zu lesen und zudem ist dieser hier komplett abfotografiert dargestellt. Des Weiteren sind auf der gegenüberliegenden Seite weitere wichtige Ausstattungsmerkmale aufgelistet, zu diesen zählen unter anderem: Eine Laufzeit von bis zu 25 Stunden (mit ANC), dass bei der Wiedergabe über Kabel Hi-Res Sound unterstützt wird und zwei 40 mm Treiber für einen detailreichen Klang verbaut sind.

Betrachtet man die Rückseite, zeigt diese in dem grau eingefärbten unteren Bereich die wichtigsten technischen Daten, den Lieferumfang und einige Informationen zum Hersteller Audio-Technica.  In dem oberen Bereich der Rückseite sind in mehreren Sprachen (Englisch, Französisch, Deutsch und Spanisch) fünf weitere Merkmale des AHT-ANC700BT aufgelistet. Direkt daneben wird einem an der Darstellung des Kopfhörers gezeigt, dass die linke Ohrmuschel eine Touch-Oberfläche zur Steuerung besitzt, der Kopfhörer faltbar ist und zudem sehr weiche Ohrpolster besitzen soll.

Öffnet man die Verpackung auf der Oberseite, kann man den schwarzen stabilen Karton an der Aufhängelasche herausziehen und diesen ebenfalls aufklappen. Direkt erblickt man den ATH-ANC700BT an seinem festen Platz fixiert. Leider handelt es sich bei dem Werkstoff, indem der Kopfhörer eingelassen ist nur um einen billigen Kunststoffeinsatz, welcher optisch lediglich durch einen schwarzen Stoff bedeckt wurde. Zwar erfüllt dies seinen Zweck, doch leider passt dies meiner Meinung nach nicht wirklich zu diesem Preissegment. 

Hebt man den Einsatz samt Kopfhörer an, befindet sich darunter noch eine groß Aufbewahrungstasche, ein Micro-USB Ladekabel und Klinkenkabel. Des Weiteren befindet sich unter der Tasche noch eine Bedienungsanleitung und weitere Broschüren.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Durch das durchgängige mattschwarze Design ist der ATH-ANC700BT sehr schlich gehalten. Selbst das Hersteller-Logo ist trotz Vertiefung nur bei direkter Betrachtung auf den Außenseiten der Ohrmuscheln erkennbar. Auch harmoniert der mattschwarze Kunststoff sehr gut mit dem matten Proteinleder (Kunstleder).

Die Anschlüsse sowie Bedienelemente am ATH-ANC700BT sind alle an der linken Ohrmuschel untergebracht und dank der Touch-Oberfläche auf das Wesentlichste reduziert. Auf die Touchoberfläche bzw. deren Bedienung gehe ich gleich ein, doch zuvor möchte ich euch die Anschlüsse an der linken Ohrmuschel erläutern. 

So befindet sich direkt neben dem Micro-USB Anschluss, um den integrierten Akku wieder aufzuladen, der ON/Off-Schieberegler. Mit diesem schalten wir ganz einfach den Kopfhörer An/Aus. Direkt daneben befindet sich der 2,5 mm-Stereo-Miniklinken-Anschluss und nebenan noch eine Bluetooth sowie NC Status-LED. Diese LED´s zeigen uns nicht nur den Betriebszustand des Kopfhörers an, sondern auch, ob ANC an bzw. Ausgeschaltet ist. Zu guter Letzt befindet sich etwas über den Status-LEDs noch ein Mikrofon, welches für Telefonate genutzt wird. 

Nun möchte ich euch noch wie versprochen die Touch-Oberfläche näher erklären. Hier können wir unter anderem durch antippen mit dem Finger im oberen Bereich der Ohrmuschel die Lautstärke erhöhen und am unteren Bereich absenken. Leider verändert dies nur die eingestellte Lautstärke des Kopfhörers und nicht die des Smartphones, diese muss daher separat erhöht werden. Also sollte die Musik trotz voller Lautstärke am Kopfhörer zu gering sein, dann muss man noch die Lautstärke des Smartphones erhöhen. Durch das Antippen in der Mitte wird die Musik pausiert und durch erneuten antippen weitergespielt. Legt man den Finger etwas länger auf der Ohrmuschel auf, aktiviert man den Sprachassistenten auf dem Smartphone. Eine Wischbewegung von unten nach oben sorgt dafür, dass die Musik einen Track vorspringt und von oben nach unten einen Titel zurück. Das ANC deaktiviert man ganz einfach durch auflegen der Hand auf die Ohrmuschel und erneutes Auflegen aktiviert dies wieder.

Weiterhin können eingehende Anrufe ebenfalls sehr bequem am Kopfhörer angenommen werden. Dazu einfach beim eingehenden Anruf auf die Mitte der Touch-Oberfläche tippen. Die Gesprächslautstärke kann dann ebenfalls wie die Lautstärke der Musik durch berühren des oberen bzw. unteren Bereiches der Touch-Oberfläche erledigt werden.

Anfangs braucht man bei der Steuerung etwas Übung. Es kommt vor, dass man z. B. statt einen Titel zurück, gleich zwei zurückspringt. Ich hab mir dann angewöhnt, vom oberen Bereich nur bis ca. zum Audio-Technica Logo zu wischen, dann hat dies deutlich besser geklappt. Doch selbst dann kam es leider immer wieder vor, dass ich anstelle des nächsten Titels die Musik pausiert habe. Daher klappt die Bedienung über das Touch-Touch-Bedienfeld nicht immer zu 100 % und braucht anfangs auf jeden Fall etwas Übung. 

Glücklicherweise hat Audio-Technica bei ATH-ANC700BT alle Bedienelemente und Anschlüsse an der linken Ohrmuschel untergebracht, sodass man sich leicht merken kann, dass auch die Touch-Oberfläche auf der linken Seite untergebracht ist.

Die Ohrmuscheln lassen sich etwa um 90 Grad nach innen drehen und somit kann der ATH-ANC700BT sehr schnell und einfach in der Transporttasche verstaut werden. Zudem sind die Ohrmuscheln auch klappbar, wodurch der Kopfhörer bei Bedarf platzsparend in einem Rucksack verstaut werden kann.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Zwar wurde der ATH-ANC700BT zum Großteil aus Kunststoff gefertigt, doch dieser macht unter anderem durch seine matte Oberfläche einen hochwertigen Eindruck. Des Weiteren tragen die metallverstärkten Elemente (der Bügel, die 10-fache Bügelverstellung, das Gelenk zum Falten des Kopfhörers und die Ohrschalenaufhängung) dazu bei, dass der Kopfhörer einen stabilen und langlebigen Eindruck macht. 

Die Fertigung aus Kunststoff hat natürlich auch den Vorteil, dass der Kopfhörer mit einem Gewicht von 250 Gramm zu den leichteren Over-Ear Kopfhörern gehört. Darüber hinaus macht das weich gepolsterte Kunstleder an den Ohrmuscheln und am Kopfband einen sehr guten Eindruck. Dies trifft jedoch leider nicht zu 100 % auf das Innenleben der Ohrmuscheln zu. Zum einen ist nämlich im inneren ein Kunststoffbügel versteckt, welchen man durch die etwas erhabene Stelle im Innenbezug bemerkt. Stören tut diese Erhöhung jedoch nicht, da diese in dem Bereich sitzt, indem diese keinen Kontakt zum Ohr hat. Doch leider ist hier der Stoff teilweise etwas lose angebracht, was zwar nur beim genauen Betrachten auffällt, aber man sicherlich hätte vermeiden können.  

Beim Lade-Anschluss hätte man zum aktuellen USB-C Anschluss greifen können und nicht zum alten Micro-USB-Anschluss, doch zum neuen USB-C greifen aktuell leider immer noch nicht viele Hersteller und wenn dann nur zu ihren Premium-Modellen.

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

ArtOver-Ear-Ohrhörer
KategorieOver-Ear Kopfhörer mit ANC, Bluetooth 4.1 aptX und High-Res Audio (nur bei Kabelübertragung)
FarbeMattschwarz (weitere Farben: Mattgrau)
TrageartOver-Ear Kopfhörer
MaterialHochwertiger Kunststoff
Gewicht250 Gramm
TönerJeweils links und rechts ein 40 mm-Treiber
Akkulaufzeitbis zu 25 Stunden mit Bluetooth und ANC, mit Bluetooth und ANC 30 Stunden und kabelgebunden mit ANC 45 Stunden
Schalldruckpegel98 db/mW (mit ANC) ohne ANC 95 db/mW
Frequenzbereich5 Hz – 40 kHz
LieferumfangAudio-Technica ATH-ANC700BT
1,2 m langer 3,5-mm-/2,5-mm-Stereo-Miniklinkenstecker
USB-Ladekabel (30 cm, USB Typ A / Micro-USB Typ B)
Beschreibung und Kurzanleitung
Transporttasche

Tragekomfort

Der Tragekomfort beim ATH-ANC700BT gefällt mir sehr gut. Dazu tragt unter anderem der mit Memory-Schaum gepolsterte Kopfbügel und die beiden ultra-soften Ohrpolster bei. Des Weitern ist der Kopfhörer wie bereits erwähnt ziemlich leicht, was dazu beiträgt, dass man diese problemlos auch für längere Hörzeiten problemlos nutzen kann. So hatte ich die Kopfhörer problemlos über eine Stunde am Stück auf, ohne das diese mich störten. Zudem sind die beiden Ohrpolster angenehm groß, sodass diese sehr gut das Ohr umschließen und dennoch genug Spielraum bieten, sodass man beim tragen ein luftiges Gefühl bekommt. Dies lässt zwar nach einigen Minuten nach, aber dies ist Over-Ear Kopfhörer bedingt, da es um die Ohren vor allem im Sommer schnell warm werden kann. Ansonsten passt sich der ATH-ANC700BT dank den drehbaren Ohrmuscheln sehr gut dem Kopf an und sorgt somit, dass die Ohrpolster gleichmässig um die Ohren aufliegen.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Klang

Audio-Technica gibt an, bei den ATH-ANC700BT zwei exklusive 40 mm Treiber verbaut zu haben. Diese sollen für eine außerordentliche Audiowiedergabe mit vollem Klangspektrum sorgen. Den Frequenzbereich gibt Audio-Technica mit 5 Hertz bis 40 Kilohertz an. Doch kann der Kopfhörer bei der wichtigsten Eigenschaft dem Klang überzeugen?

Was jedoch leider Klanglich ein großer Unterschied macht, ist ob ihr ANC An- oder ausgeschaltet habt. Bei aktiviertem ANC ist das Klangbild wie folgt: Angefangen beim Bass, dieser klingt ganz gut. Der Bass ist schön kräftig und satt, ohne dabei gleich die Mitten und Höhen zu übertönen. Der Bass klingt dabei sehr natürlich und keinesfalls übertrieben, daher sollten Liebhaber von kräftigen bassbetonten Kopfhörern eventuell zu anderen Kopfhörern greifen. Die Mitten sind sehr ausgewogne und sorgen für eine sehr klare und natürliche Wiedergabe von Stimmen. Dasselbe trifft auch auf die Höhen zu, welche sehr klar und neutral wiedergegeben werden. Die räumliche Darstellung gefällt mir beim ATH-ANC700BT ebenfalls sehr gut und kann überzeugen.

Schaltet man nun das ANC ab, verändert sich das Klangbild etwas. Der Bass wird beim Deaktivieren spürbar angehoben, zwar neigt dieser nicht zum Wummern, aber dennoch übertönt er die Höhen und Mitten deutlich. Das mag vielleicht Geschmacksache sein, denn es gibt einige, die mögen diese Bassbetonung, aber mein Fall ist dies nicht. Des Weiteren gefällt es mir nicht so sehr, dass das Klangbild beim Aktiveren bzw. Deaktivieren von ANC so stark verändert wird. 

Das Telefonieren über den ATH-ANC700BT funktioniert zwar ganz gut, jedoch klingt man durch das eingebaute Mikrofon etwas dumpf. Beim Ansehen von Videos und Filmen konnte ich zudem keine Verzögerungen feststellen.

(Klang: 3,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Dank den sehr weichen Ohrpolstern und dem sehr angenehmen Anpressdruckes, ist die Dämmung der Umgebungsgeräusche bereits ohne aktiviertes ANC ganz gut. Jedoch reduziert dieses das aktivierte Active Noise-Cancelling noch einmal deutlich. Das von Audio-Technica eigens entwickelte „Feedback-Noise-Cancelling“ konnte mich durchaus überzeugen. Vor allem der Bass und teilweise die Mitten werden deutlich herausgefiltert. Während meiner Zugfahrten hatte ich somit eine deutlich ruhigere Atmosphäre als ohne das aktivierte ANC.

Zubehör

Audio-Technica liefert bei dem ATH-ANC700BT eine große Kunstledertasche mit, in welche sich der Kopfhörer dank den drehbaren Ohrmuscheln problemlos verstauen lässt. Im Inneren ist die Tasche mit einem weichen Material versehen, sodass der Kopfhörer nicht verkratzt wird. Neben dem Kopfhörer kann man auch problemlos das Lade- und Klinkenkabel mit in die Tasche legen.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

Koppeln und Reichweite

Da NFC leider nicht mit an Bord ist, müssen auch Nutzer eines Android Smartphones die Einrichtung wie gewohnt über die Bluetooth-Einstellungen vornehmen. Dies ist jedoch sehr schnell erledigt und erfordert keine besonderen Kenntnisse. Beim ersten Einschalten befinden sich die ATH-ANC700BT automatisch im Pairing-Modus. Dies bestätigt einem das schnelle Aufblinken der Bluetooth-LED. Nun nur noch in den Bluetooth-Einstellungen die Kopfhörer mit der Bezeichnung ATH-ANC700BT suchen und auswählen, schon ist das ganze in knapp einer Minute verbunden.

In den Räumlichkeiten war die Reichweite mit zwei dickeren Beton-Wänden auf ca. 13 Metern begrenzt. Im freien Feld sind bis zu 17 Metern kein Problem. Sobald ich den Kopfhörer angeschaltet habe, hat sich dieser mit meinem iPhone automatisch verbunden.

(Koppeln und Reichweite: 4 von 5 Punkten)

Akku

Audio-Technica gibt beim ATH-ANC700BT eine Akkulaufzeit von bis zu 25 Stunden (mit Bluetooth und aktiviertem Noise-Cancelling) an. Ohne aktiviertes ANC beträgt die Laufzeit bis zu 30 Stunden und kabelgebunden aber mit eingeschaltetem ANC bis zu 45 Stunden. Ich habe den Kopfhörer in meinem Testzeitraum eigentlich zu 95 % per Bluetooth und aktiviertem ANC betrieben. Die von Audio-Technica angegebenen 25 Stunden konnte in meinem Test auch erreichen. Dabei hatte ich die Lautstärke jedoch ungefähr auf 70 % eingestellt.

Leider hat Audio-Technica den ATH-ANC700BT nicht mit einer Schnellladefunktion ausgestattet und so dauert eine volle Aufladung des Akkus fast 5 Stunden. Daher ist ein schnelles Laden zwischendurch, um den Akku schnell aufzuladen, nicht wirklich möglich.

(Akku: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Audio-Technica gibt beim ATH-ANC700BT als Highlight die speziell entwickelten 40 mm Treiber an, die mit einem klaren, dynamischen und Detailreichen Klang überzeugen sollen. Zudem wird mit der relativ langen Akkulaufzeit von 25 Stunden (mit aktiviertem ANC und Bluetooth) geworben. 

Klanglich sind die Over-Ear Kopfhörer ATH-ANC700BT nicht schlecht, der Bass ist kräftig und satt, ohne dabei die anderen Töne zu verschlucken. Auch die Mitten und Höhen können mit ihrer Klarheit und neutralen Wiedergabe überzeugen. Schaltet man jedoch das ANC ab, wird leider der Bass zu sehr angehoben. Dadurch wir meiner Meinung nach das Klangbild sehr verändert, was sich vor allem an dem dominanten Bass bemerkbar macht. Dieser übertönt dadurch leider zu sehr die anderen Töne. 

In der Akkulaufzeit konnten mich die Kopfhörer jedoch absolut überzeugen, die angegeben 25 Stunden waren für die ATH-ANC700BT kein Problem. Leider fehlt jedoch die Schnellladefunktion, sodass eine volle Aufladung knapp 5 Stunden dauert.  

Preis/Leistung

Die UVP des ATH-ANC700BT von 219€ geht in Ordnung, die Konkurrenz liegt bei selber Ausstattung im gleichen Bereich oder teilweise sogar darüber. Mir hat besonders das schlichte matte Design, der Klang und die Touch-Bedienung gefallen. Für Letzteres braucht man jedoch etwas Übung und selbst dann kommt es vor allem bei der Funktion der Handauflage, um das ANC ein-/auszuschalten zu Fehlern. Immer wieder kam es vor, dass ich Siri aktivierte, anstelle das ANC zu deaktivieren.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

200

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Beats X

Beats (Beats Electronics, LLC) ist ein US-amerikanischer Hersteller von Audiogeräten mit dem Sitz in Santa Monica (USA) und wurde im Jahre 2006 gegründet. Das Unternehmen stellt hauptsächlich Kopfhörer her unter der Eigenmarke Beats by Dr. Dre., benannt nach dem Gründer, dem Rapper Dr. Dre. 

Bekannt wurde die Marke Beats bereits im Gründungsjahr 2006, in dem der erste Prototyp eines Kopfhörers im Musikvideo von Eminems Lied „You Don´t Know“ zu sehen war. Auf den Markt kam der erste Kopfhörer, der Beats by Dr. Dre Studio jedoch erst im Jahr 2008. Beats wurde in den folgenden Jahren durch viel Marketing und dem auffliegt Design zu einer bekannten und beliebten Kopfhörer-Marke. Am 28. Mai 2014 kaufte Apple Inc. für 3,2 Milliarden Dollar Beats Electronics. 

Zum 10. Jährlingen Jubiläum des ersten auf den Markt gekommen Kopfhörer hat Beats die soggenante „Decade Collection“ auf den Markt gebracht. Diese Collection kommt in einem auffälligen rot-schwarzen Design daher. Erhältlich ist diese Kollektion bei den Kopfhörern Modellen: Beats Studio3 Wireless , Solo 3 Wireless, Powerbeats3 Wireless, Beats X Wireless und urBeats 3. 

Die Beats X sind bereits einige Monate auf dem Markt, doch anlässlich dieser neue DecadeCollection, möchte ich euch die Beats X genauer vorstellen. Dabei handelt es sich um In-Ear Ohrhörer mit einem Nackenbügel, welche mit Apples W1 Chip und einer Schnellladefunktion daher kommen. Doch können die Beats X im Test überzeugen und wie ist der Klang? Ich habe mir für euch die Beats X „Decade Collection “ näher angeschaut. Ob diese im Alltagstest überzeugen können, das erfahrt Ihr in diesem Testbericht.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung des Beats X ist komplett in Schwarz gehalten. Direkt auf der Vorderseite fällt das große Sichtfenster auf, durch welches man die In-Ears fast komplett sehen kann. Zudem lesen wir auf der transparenten Vorderseite den Namen der In-Ears, sowie an der rechten oberen Ecke in roter Schrift, dass es sich hierbei um die 10 jährige Jubiläums Edition (Decade Collection) handelt und das die Beats X eine Akkulaufzeit von bis zu 8 Stunden bieten.

Die linke und rechte Seite der Verpackung zeigt uns neben den Namen „Beats by Dr. Dre noch jeweils ein rotes Beats Logo und ein Zitat vom Gründer Dr. Dre „ SINCE DAY ONE IT´S BEEN ALL ABOUT THE SOUND“. Auf der Rückseite sieht man die Beats X komplett dargestellt, zudem kann man hier die wichtigsten technischen Merkmale lesen. So erfährt man hier nicht nur, dass es sich um Bluetooth In-Ears handelt, sondern dass diese eine Laufzeit von 8 Stunden bieten und dank Schnellladefunktion bereits nach 5 Minuten für 2 Stunden Musikwiedergabe vollgeladen sein sollen. Zu guter Letzt sind an der Unterseite der Verpackung neben der Seriennummer noch die Unternehmensdaten von Apple und die Markenrechte von Beats aufgelistet.

Öffnet man die Hauptverpackung, indem man das Siegel an der Unterseite entfernen und dadurch das Sichtfenster vorne nach oben aufklappt, findet man den Beats X an einem festen Platz in einem Schaumstoff ähnlichen Einsatz untergebracht. Dies sieht sehr ordentlich aus. Zieht man diesen Einsatz an einer Lasche heraus, befindet sich darunter noch der restliche Zubehör. Dieser restliche Zubehör befindet sich allesamt in einer Art großen Mappe. Direkt vorne sind neben den drei paar Ohrtips noch zwei paar Sport-Einsätze in zwei Größen untergebracht. Wenn man diese Mappe umdreht, verbirgt sich dahinter noch ein rotes Silikon Transportetui, in welchem die Beats X verstaut werden können und direkt darunter ein kurzes USB auf Lightning Kabel, mit welchem die Beats X aufgeladen werden. Im Zwischenraum der Mappe befinden sich noch einige Beschreibungen, Anleitungen und ein großer Beats-Aufkleber. Hier ist alles sehr ordentlich an seinem Platz untergebracht, sodass man direkt erkennt, dass Apple das Unternehmen übernommen hat.

Zum Lieferumfang der Ohreinsätze (Ohrtips) gehören ganze vier Paar Ohrgummis (ein Paar ist bereits montiert). Zur Auswahl bei den Ohrtips stehen: Drei Paar Silikon-Tips (In den Größen: 1x XS; 1x S; 1x M und 1x L) und die zwei paar Sport-Ohrtips in zwei verschiednen Größen.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Bei den Beats X handelt es sich um In-Ear Kopfhörer, bei denen die Musik zwar kabellos per Bluetooth übertragen wird, jedoch sind beide In-Ears mit einem Nackenbügel miteinander verbunden. Der flexible Kunststoff-Bügel ist mit 3 x 5 mm sehr dünn gehalten, dieser ist zudem mit einem weichen Kunststoff (Silikon) überzogen. Der flexible Teil mündet in 11 x 6 mm dicke Kunststoff-Enden, welche schwarz lackiert sind. Von hier aus verläuft zu jedem Ohrhörer ein rotes 3 x 1 mm Breites Flachkabel aus Kunststoff. Bei sämtlichen verwendeten Materialien stimmt die Haptik, denn zum einen sind die Beats X dadurch schweißresistent und zudem mit nur 20 Gramm ausgesprochen leicht und somit perfekt für sportliche Aktivitäten geeignet. In den beiden etwas dickeren schwarzen Kunststoff-Elementen ist nicht nur zum Großteil die Elektronik verbaut, sondern auch sämtliche Anschlüsse.

Im Flachkabel, welches die beiden Ohrhörer miteinander verbindet, befindet sich eine kleine 3-Tasten-Fernbedienung aus Kunststoff. Diese befindet sich ca. 12 cm unterhalb vom linken Ohrhörer und beim Tragen ca. auf Kinnhöhe. Diese kleine Fernbedienung besitzt auf der Rückseite ein kleines Mikrofon und bietet eine Volume-Up und-Down sowie Play/Pause Taste. Drückt man den mittleren Knopf etwas länger, aktiviert man auf dem iPhone den Sprachassistenten Siri und kann direkt über die Ohrhörer Fragen stellen, bzw. Befehle ausführen, welche Siri tätigen soll. Drückt man diesen mittleren Knopf doppelt hintereinander, wird ein Track vorgesprungen und bei dreifachem Klicken springt man einen Song zurück. Zudem kann man sogar die Musik vorspulen, indem man ganz einfach nach dem Klick die Taste gedrückt hält. Dann einfach zum gewünschten Punkt Spulen und die Taste wieder loslassen. 

Etwa 7 cm unter der 3-Tasten-Fernbedienung befindet sich eines der beiden dickeren Kunststoffenden. Hier ist der Akku integriert und kann via dem mitgelieferten USB auf Lightning Kabel aufgeladen werden. Wer ein iPhone bzw. iPad besitzt, kann dies natürlich auch mit dem etwas längeren Lightning Kabel aufladen. Auf der gegenüberliegenden rechten Seite befindet sich das gleichgroße Kunststoff-Element, welches an derselben stelle nicht den Lightning-Port besitzt, sondern einen Ein-/Ausschaltknopf mit integrierter Status-LED.

Die Ohrstöpsel baumeln an Flachkabeln, die direkt von den beiden Bügelenden kommen und haben eine fixe Länge von ca. 22 cm. Die Kabellänge ist gut bemessen, sodass weder beim Tragen eines T-Shirts und auch im Winter mit einem Pullover und Jacke die Kabellänge Probleme macht. Jedoch könnte das „Flex-Form“ Kabel gut zwei bis drei cm kürzer sein, denn je nach Größe bildet sich vor dem Hals eine große Schlaufe, welche etwas stören könnte. Bei Nichtgebrauch kann man die beiden Ohrstöpsel einfach baumeln lassen ohne sich sorgen zu machen, dass die Ohrhörer herunterfallen. Durch die an der In-Ear Außenseite angebrachten Magnete, verbinden sich diese beim Baumeln praktischerweise zu einer Kette. 

Das Design des Beats X ist im Großen und Ganzen sehr minimalistisch gehalten. Die Materialien harmonieren sehr gut miteinander und das schlichte Design gefällt mir ausgesprochen gut.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der Beats X ist sehr hochwertig. Ich konnte keine Verarbeitungsfehler bzw. Mängel feststellen. Das Gleiche trifft auch auf den Zubehör zu, welcher ebenfalls einen hochwertigen Eindruck macht. Das Gehäuse der Ohrstöpsel ist zwar aus Kunststoff gefertigt, dies drück das Gewicht der In-Ears jedoch auf sehr leichte 20 Gramm. 

Auch das Flachband-Kabel und das „Flex-Form“ Nackenkabel machen einen sehr stabilen sowie bruchsicheren Eindruck. So kann man die Beats X problemlos in das kleine Silikon-Case verstauen, ohne Angst zu haben, dass man gleich einen Kabelbruch bekommt. Eine der Besonderheiten, bei denen man gleich bemerkt, dass Apple Beats gekauft hat, ist der Lightning-Ladeanschluss, dieser dürfte alle Apple Fans freuen, da die diesen sowieso an ihren iOS-Devices nutzen und somit kein weiteres Kabel in ihrer Schublade oder am Nachtisch verstauen müssen.  

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtIn-Ear-Ohrhörer
KategorieIn-Ear-Ohrhörer mit Bluetooth und W1 Chip (für Apple Geräte)
FarbeSchwarz-Rot „Decade-Collection“ (weitere Farben: Black, Satin Silber)
TrageartNackenbügel, Kabellänge Gesamt: 82 cm
Akkulaufzeitbis zu 8 Stunden (Fast-Fuel) Schnellladefunktion; 5 Minuten laden für 2 Stunden Wiedergabe
Gewicht 20 Gramm
MaterialKunststoff
TönerJeweils links und rechts ein Dynamikmembran
Lieferumfang1x Beats X
4 paar Silikon Ohrtips Passstücke
2 paar Silikon Sport-Ohreinsätze
Lightning-Ladekabel
Silikon-Transportetui
Beats Aufkleber
Beschreibungen
Technische Daten des Beats X

Tragekomfort

Das von Beats als „Flex-Form“ bezeichnete Kabel macht einen robusten und optisch hochwertigen Eindruck. Im Inneren steckt eine Nickel-Titan-Verbindung, welche nicht nur leicht ist, sondern auch eine gute Grundstabilität bietet und dennoch biegsam ist. Dies zeigt sich auch beim Tragen, legt man sich die Beats X um den Nacken, fallen diese durch das sehr geringe Gewicht kaum auf. Mir persönlich gefallen In-Ears mit einer Ausführung mit Nackenbügel ganz gut, denn diese haben einige positive Vorteile. So lastet das Gewicht bauartbedingt nicht so sehr an den Ohren, sonder verteilt sich dank dem weichen Nackenkabel gleichmäßig über den Nacken. Zudem kann man, wie bereits erwähnt einen oder sogar beide Ohrhörer aus dem Ohr entfernen und einfach baumeln lassen, ohne das man gleich Angst haben muss, dass gleich der ganze In-Ear Kopfhörer auf den Boden fällt. 

Da bei den Beats X zudem die soggenanten Wingtips (Sporteinsätze) in zwei Größen mitgelieferter werden, halten die In-Ears auch bei sportlichen Aktivitäten sicher in den Ohren. Somit eigenen sich die Beats X auch perfekt als Sport-Kopfhörer, da diese sicherlich kein Problem mit Schweiß haben und zudem sehr leicht sind. Ich habe die Beats X bei meinen regelmäßigen sportlichen Aktivitäten wie z. B. Radfahren und Joggen getestet. Das Tragegefühl war dabei sehr gut. Ich fahre regelmäßig mindestens eine Stunde Rennrad und jogge ca. 45 Minuten, dabei hatte ich nie ein unangenehmes Gefühl. Eine Kabelzusammenführung, wie ich diese von den meisten anderen In-Ears kenne, gibt es bei den Beats X nicht, vermisst habe ich diese aber auch gar nicht, da mich beim Sport nichts störte und auch keine negativen Geräusche durch die Kabel entstanden sind. 

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Klang

Diejenigen unter euch, welche Beats bereits kennen und eventuell schon den ein oder anderen Kopfhörer probegehört haben wissen, dass Beats immer den Bassbereich etwas übertrieben angehoben hat. Scheinbar möchte Beats dieses Image der Bassdominanz loswerden. Denn im Vergleich zu den bisherigen Beats Kopfhörer klingen die Beats X wesentlich ausgeglichener. So könnte die Beats X nun auch für all diejenigen interessant werden, welche zwar gerne Beats Kopfhörer haben möchten, aber bisher wegen des teils übertriebenen Bassbereich abstand davon genommen haben. 

Genau Angaben zu den verbauten Treibern (Größe) hat Beats bzw. Apple zwar nicht gemacht, doch insgesamt kann ich sagen, dass die Beats X insgesamt durchaus ausgewogen klingen. Bei den meisten Musikgenres und Titeln war ich mit dem Klangbild zufrieden, auch wenn ich festgestellt habe, dass das Raumbild etwas schwach ist und klanglich einige feine Details verschluckt werden. 

Die Höhen, beim Beats X können meiner Meinung nach definitiv noch etwas luftiger Klingen und zeigen gerade bei akustischer Musik ihre Schwächen. Hier geht die Raumabbildung verloren und die einzelnen Instrumente sind schlecht ortbar. Die Mitten können im Großen und Ganzen überzeugen, auch wenn diese je nach Genre teilweise etwas verwaschen klingen. Doch bei Genres wie Pop, Hip-Hop und Co., welche ich vor allem beim Training im Alltag hörte, störte diese Eigenschaft nicht. Der Bassbereich der Beats X ist zwar weiterhin etwas angehoben, aber genau um den richtigen Wert. So kommt genau dann der Druckvolle und knackige Bass daher, wenn er da sein muss und ist auf keinem Fall überzogen oder unpräzise. 

Auch das Telefonieren, mit den Beats X funktionierte ohne Probleme. Bei Telefongesprächen wird das in der 3-Tasten-Fernbedienung verbaute Mikrofon verwendet. Dieses hat einen guten Abstand zum Mund des Trägers und somit konnte mich mein Gesprächspartner klar und deutlich verstehen. Meine Stimme wurde nicht verzerrt, lediglich bei vorbeifahrenden Autos oder in einer Umgebung wo viele Menschen unterwegs sind, machte dies hin und wieder etwas Probleme. Im Großen und Ganzen ging das Telefonieren über die Beats X jedoch ohne Probleme. Beim Ansehen von Videos und Filmen konnte ich zudem keine Verzögerungen feststellen.

(Klang: 3,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akku

Mit einer Akkulaufzeit von bis zu 8 Stunden pro vollgeladenen Akku bietet der Beats X eine ausgesprochen gute Laufzeit für seine Größe. Es gibt zwar das ein oder andere Konkurrenzprodukt, welches noch eine etwas längere Laufzeit bietet, doch die 8 Stunden dürften den meisten locker mehr als einen Tag ausreichen. Ein nützliches und vor allem sehr interessantes Feature ist die von Beats bezeichnete „Fast-Fuel“ Schnellladefunktion. Diese sorgt dafür, dass der Akku bereits nach 5 Minuten Ladezeit wieder für zwei Stunden Musik Wiedergabe ausreicht. Somit kann man schnell zwischendurch den Akku aufladen und somit den Tag überbrücken. 

Bis der Akku komplett aufgeladen ist, benötigt der Beats X knapp 45 Minuten, was ebenfalls sehr schnell ist. Geladen wird der Akku über den Lightning-Anschluss, ein kurzes Ladekabel falls nicht vorhanden, ist wie bereits erwähnt im Lieferumfang enthalten.   

Die von Beats angegeben Laufzeit hängt natürlich von der eingestellten Musiklautstärke ab und was ihr mit den Kopfhörer macht. Wer z. B. viel telefoniert, muss damit rechnen, dass der Akku etwas schneller leer sein wird. Doch in meinem Alltag hat der vollgeladene Akku genau die von Beats angegeben 8 Stunden ausgereicht. Die Lautstärke hatte ich hierbei bei etwa 70- 90 % eingestellt. 

Eine kleine Funktion vermisse ich am Beats X etwas, welche ich mir gerne gewünscht hätte. So schalten sich einige von mir bereits getesteten In-Ears automatisch ab, sobald ich beide Ohrstöpsel aus den Ohren genommen habe. Dies hätte man eventuell bei den Beats X ebenfalls integrieren können, denn dies würde sich nicht nur etwas auf die Akkulaufzeit auswirken, sondern auch auf den Komfort.

Bluetooth

Beats hat alle aktuelle Kopfhörer mit dem von Apple entwickelten W1 Chip versehen. Dadurch erfolgt das Koppeln mit allen aktuellen Apple Geräten auf denen iOS 10, macOS Sierra oder watchOS 3 läuft rasant schnell, wie man es von NFC für Android kennt. Zudem soll der W1 Chip für eine höhere Reichweite und einen geringeren Stromverbrauch sorgen. 

Als iOS-Device Benutzer reicht es, die eingeschalteten Kopfhörer in diesem Fall die Beats X relativ nahe an das iPhone, iPad oder an die Apple Watch zu halten. Automatisch erscheint ein Fenster, welches die Kopfhörer anzeigt und man wird gefragt, ob man die Kopfhörer verbinden möchte. Sobald man nun auf „Verbinden“ tippt, sind die Kopfhörer mit dem iOS-Device gekoppelt. Das praktische hierbei ist, dass ihr die Kopfhörer nicht mit euren weiteren Apple Geräten koppeln müsst. Automatisch werden diese euch auch bei den anderen Geräten in den Bluetooth-Einstellungen angezeigt und ihr könnt innerhalb weniger Sekunden bei der Wiedergabe zwischen den einzelnen Geräten wechseln.

Wer von euch gerne die Beats X kaufen möchte, aber kein iOS-Device besitzt, kann diese dennoch kaufen. Android Nutzer müssen jedoch wie herkömmlich über die Bluetooth-Einstellungen die Beats X koppeln. Dies ist zwar nicht ganz so komfortabel wie mit dem W1 Chip, aber dennoch ist dies ebenfalls schnell erledigt. Dazu einfach den Ein-/Ausschaltknopf für 5 Sekunden gedrückt halten und schon sollte sich der Beats X im Erkennungsmodus befinden, was durch das Blinken der Status-LED bestätigt wird. Nun wie gewohnt in die Bluetooth-Einstellungen eures Gerätes gehen und die Beats X suchen, darauf klicken und schon koppeln sich beide Geräte miteinander.

Die Reichweite der Beats X ist sehr gut, in Räumlichkeiten mit zwei dickeren Beton-Wänden fangt die Musik erst ab ca. 16 bis 17 Metern an zu stocken. Im freien Feld sind bis zu 20 Metern kein Problem für die Beats X, erst darüber hinaus, kam es zu Aussetzern. Sobald ich die Beats X eingeschaltet habe, haben sich diese automatisch mit dem zuletzt verbunden Gerät gekoppelt.

Zubehör

Praktischerweise liefert Beats bei den Beats X ein Silikon-Transportetui mit. Die Kopfhörer passen darin sehr gut hinein, doch da die Beats X dazu neigen, wieder in ihre ursprüngliche Form aufzuspringen, kann es am Anfang vorkommen, dass ein Teil des Kabels aus der Hülle springt. Nach etwas Übung, weiß man aber genau, wie man den Kopfhörer in dieses Etui verstauen muss. Leider zieht die Hülle durch ihr Material sehr gerne Schmutz (Fussel) an, diese können jedoch unter fließendem Wasser abgespült werden.  

Im Lieferumfang befinden sich wie bereits erwähnt vier Ohrstöpsel und zwei paar Sport-Einsätze. Die wechselbaren Ohrstöpsel sind wichtig um den Kopfhörer für die eigenen Ohren anzupassen. Die Sporteinsätze würde ich sicherheitshalber bei allen sportlichen Tätigkeiten nutzen, denn damit halten die In-Ears zusätzlich sehr gut und in Ohren.

(Ausstattung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Beats wirbt die Beats X als perfekter Begleiter für den ganzen Tag. Zudem wird mit einer Laufzeit von bis zu 8 Stunden und der Schnellladefunktion mit dem Namen „Fast-Fuel“ geworben, welche dafür sorgen soll, das man quasi den ganzen Tag lang Musik hören kann.  

Ich kann diesen Aussagen auch soweit zustimmen. Die Akkulaufzeit ist zwar nicht die längste, doch selbst wenn man mal länger als 8 Stunden Musik hören möchte, hat man den Akku bereits nach 5 Minuten für weitere 2 Stunden Musikwiedergabe aufgeladen. Zudem ist der Akku in 45 Minuten komplett voll aufgeladen. Des Weiteren hat mir das Design, die Verarbeitung und die Haptik der Beats X sehr gut gefallen, hier gab es nichts zu Meckern. Die Beats X sind eine gute Alternative zu Apples AirPods, wenn man auf die True-Wireless Funktion verzichten kann und einem somit das Nackenband nichts ausmacht. Der verbaute W1 Chip sorgt für eine einfache Kopplung von Apple Geräten, was die Beats X vor allem für Apple User interessant macht.  

Preis/Leistung

Die UVP der Beats X von 149,95€ (Aktuell dauerhaft reduziert auf 119,95€) ist für die geboten Leistung in Ordnung. Man bekommt hier klanglich ganz gute, wenn auch nicht die aller Besten In-Ear Kopfhörer geliefert. Diese dürften dennoch klanglich, sowie von der Akkulaufzeit für die meisten Nutzer im Alltag vollkommen ausreichen. Zudem besitzen die Beats X wie bereits erwähnt eine Schnellladefunktion und Apples W1 Chip, welcher für alle iPhone und iPad Nutzern von Vorteil ist. Zwar gehört Beats mittlerweile zu Apple, aber die Kopfhörer sind dadurch nicht nur für Apple Nutzer interessant, sondern können problemlos auch von Android Nutzern genutzt werden. 

Beats X

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Skullcandy Hesh 3

Skullcandy Inc. ist ein US-amerikanisches Unternehmen mit dem Sitz in Park City, Utah. Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 2003 von Rick Alden. Das erste Skullcandy-Produkt war 2003 der „Skullcandy portable Link, ein System, bei dem es sich um einen Kopfhörer handelte, mit dem man nahtlos zwischen Musik und Anrufen umschalten konnte. Skullcandy fertigt unter anderem Ohrhörer, Bluetooth-Lautsprecher und Kopfhörer.

Aus der Kategorie Kopfhörer möchte ich euch heute ein Produkt vorstellen. Es handelt sich um den Skullcandy Hesh 3 Wireless, ein kabellos Bluetooth-Kopfhörer, welcher für den schwer umkämpften Preisbereich bis 100€ auf den Markt kam. Ich hab mir für euch den Hesh 3 in der neuen Farbe Psycho Tropical besorgt, wie dieser im Test abgeschnitten hat, erfahrt ihr in folgendem Testbericht. 

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung wurde sehr stylish gestaltet und ist zugleich sehr informativ. Auf der oberen Seite der schwarzen Verpackung ist der komplette Hesh 3 Kopfhörer in Hochglanzoptik aufgedruckt. Des Weiteren ist das Logo zusammen mit dem Namen des Herstellers und des Kopfhörers „Hesh 3“ aufgedruckt. Zudem liest man hier, dass es sich um einen Bluetooth Kopfhörer handelt, dieser eine Laufzeit von bis zu 22 Stunden bietet und zudem eine Schnellladefunktion besitzt. 

Auf der Rückseite ist erneut der Kopfhörer abgebildet und zudem sind hier zahlreiche Informationen über den Hesh 3 zu lesen. So erfährt man hier, dass der Kopfhörer nach 10 Minuten Ladezeit wieder rund 4 Stunden Musik wiedergeben kann. Aber auch das Skullcandy 2 Jahre Garantie auf den Hesh 3 gewährt erkennt man hier sofort. Auf der rechten Seite ist der Kopfhörer erneut von der Seite abgebildet und auf der rechten Seite sind erneut 4 wichtige Merkmale des Hesh 3 zu lesen. Zu guter Letzt sind auf der Unterseite noch zahlreiche Information zum Unternehmen zu sehen. 

Klappt man die Verpackung auf der rechten kurzen Seite auf, merkt man, dass diese elegant per Magnet verschlossen gehalten wird. Aufgeklappt sieht man auf der kurzen Innenseite, wie man den Hesh 3 einschaltet und per Bluetooth mit dem Smartphone koppelt. Auf der rechten Seite ist in einem Kunststoffeinsatz der Skullcandy Hesh 3 eingelassen und im Zentrum dazwischen befindet sich eine kleine Pappschachtel, welche mit dem „ Totenkopf-Logo“ versehen ist. In dieser Schachtel befindet sich der komplette Zubehör (Ladekabel und Klinke-Kabel). Eine Aufbewahrungstasche bzw. ein Transportetui sucht man hier vergebens, denn diese liefert Skullcandy beim Hesh 3 leider nicht mit. 

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Ich habe mir den Hesh 3 in der neuen Farbe „Psycho Tropical“ genauer angeschaut, Skullcandy bietet jedoch noch 5 weiteren Farbvarianten in Schwarz, Rot, Blau, Grau und und der ebenfalls neu erhältlichen Farbe Vice/Gray/Crimson an. 

 Prinzipiell kommt der Hesh 3 in einem klaren und somit schlichten Design daher, sofern ihr diesen in den Standard Farben bestellt. In der Farbe Psycho Tropical, fällt dieser durch sein schwarz/grünfarbenes Zebramuster auf den Ohrmuscheln wesentlich deutlicher auf. Auch die anis-farbenen Skullcandy Totenköpfe fallen an diesem Modell deutlicher auf, als bei dem schlichten schwarzen Hesh 3. Das pasteltürkisene Innenleben der Ohrmuscheln und die lila Farben Metallverstärkung des Kopfbügels runden dieses stylishe Design vollkommen ab. 

Sämtliche Steuer-/Anschlusselemente sind an der rechten Ohrmuschel untergebrachten. So kann man durch drücken und Kurzes halten der mittleren Taste, den Hesh 3 An-/Ausschalten und bei zweimaligen betätigen aktiviert man den Sprachassistenten. Mit den Plus und Minus Tasten kann man nicht nur die Lautstärke der Musik verändern, sondern auch durch längeres drücken einen Track vor- bzw. zurückspringen. Das Überspringen eines Titel klappt ohne Probleme, beim Zurückspringen gelang man jedoch mitten in einem Titel erst zu dessen Anfang und erst durch erneutes drücken und halten kommt man an das Musikstück, welches zuvor wiedergegeben wurde. Dies hätte man eventuell durch doppeltes klicken der mittleren Taste für einen Titel vor und dreifaches für einen Titel zurück besser lösen können. 

Direkt über den Bedientasten befindet sich eine kleine Status-LED, die bei blauem Blinken anzeigt, dass der Kopfhörer mit dem Abspielgerät gekoppelt ist und durch kurzes rotes Blinken zeigt, dass der Kopfhörer erfolgreich abgeschaltet wurde. Neben dem Dreitasten-Bedienelement befindet sich die Micro-USB-Ladebuchse sowie die Klinkenbuchse. Dadurch kann der Kopfhörer auch per mitgeliefertem Klinke-Kabel zum Musik hören genutzt werden, vorausgesetzt euer Wiedergabemedium besitzt diesen. Leider wurde beim Ladenschluss auf den immer mehr verbauten USB-C Anschluss verzichtet, wobei dieser aktuell noch sehr selten bei Kopfhörern zum Einsatz kommt. Zu guter Letzt befindet nach vorne gerichtet an der rechten Ohrmuschel ein Mikrofon, welches für Telefonate genutzt wird, denn eingehende, bzw. ausgehende Anrufe können ebenfalls über den Skullcandy Hesh 3 geführt werden.

Die Ohrmuscheln lassen sich etwa um 90 Grad nach vorne drehen und somit können die Kopfhörer Flach verstaut werden, oder man kann diese zusammenklappen und im Rucksack verstauen. Leider liefert Skullcandy wie bereits erwähnt kein Transportetui mit, in dem der Kopfhörer verstaut werden kann, denn somit wird dieser beim Transport weniger geschützt.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Der Skullcandy Hesh 3 wurde zum Großteil aus Kunststoff gefertigt, dieser macht jedoch zum Großteil einen hochwertigen und somit stabilen Eindruck. Lediglich beim glänzenden Kunststoffelement, bei dem es sich um die Ohrschalenaufhängung handelt, mach ich mir etwas sorgen, denn hier wurde weder die Aufhängung noch das Gelenk aus Metall gefertigt, sodass ich hier meine Bedenken habe, dass dies für die Ewigkeit gedacht ist. 

Wie nun schon einige Male erwähnt, ist im Lieferumfang kein Transportetui dabei und somit muss man z. B. auf Reisen mit dem Zug die Kopfhörer zusammenklappen und im Rucksack mit vielen weiteren Gegenständen verstauen. Hier kann es eventuell passieren, dass ein Gelenk brechen kann oder etwas verkratzt. 

Ansonsten gefällt mir die Verarbeitung sehr gut, die Poster sind angenehm weich und die gummierten Tasten haben einen angenehmen Druckpunkt und lassen sich gut ertasten, sodass man kaum dazu neigt die falsche Taste zu betätigen. Der Bügel ist metallverstärkt und sorgt somit für eine Langlebigkeit.

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtOver-Ear-Kopfhörer
KategorieKopfhörer mit Bluetooth
FarbePsycho Tropical (Schwarz/Grün); weitere Farben: Schwarz, Rot, Blau, Grau und  Vice/Gray/Crimson.
Gewicht 201 Gramm (ohne Kabel)
MaterialKunststoff
TreiberJeweils links und rechts ein 40-mm-Treiber
AkkulaufzeitAkkulaufzeit bis zu 22 Stunden (Schnellladefunktion 10 Minuten Laden für 4 Stunden Musikwiedergabe).
Impedanz32,5 Ohm
Frequenzbereich20 – 20.000 Hz
LieferumfangSkullcandy Hesh 3 Over-Ear Kopfhörer
Micro-USB-Ladekabel
3,5 mm Klinke-Kabel
Technische Daten des Skullcandy Hesh 3

Tragekomfort

Mit 201 Gramm (mit Kabel 214 Gramm) gehört der Skullcandy Hesh 3 zu den leichteren Over-Ear-Kopfhörern auf dem Markt. Dieses geringe Gewicht liegt jedoch auch an dem relativ hohen Kunststoff-Anteil. Die mit Kunstleder bezogenen Ohrschalen sind angenehm weich, jedoch könnte meiner Meinung nach die Öffnung etwas größer sein, da ich jetzt nicht die größten Ohren habe, jedoch waren meine Ohren etwas enger umschlossen, sodass ich hier definitiv kein luftiges Gefühl beim Aufsetzen hatte. Der gerastete Einstellbereich des Kopfbügels ist zwar relativ groß gehalten, jedoch war ich beim ersten Aufsetzen des Hesh 3 überrascht, wie weit ich diesen im Vergleich vieler anderen Kopfhörer verstellen musste. Normalerweise bin ich immer beim zweiten Raster, beim Skullcandy Hesh 3 musste ich diese jedoch auf der drittletzte Raster stellen. Da könnten eventuell die ein oder anderen Menschen Probleme bekommen. 

Dank dem einstellbaren Kopfband welches zwar klein, aber dennoch angenehm gepolstert ist, kann der Tragekomfort positiv überzeugen. Der Anpressdruck ist zwar zugunsten der Reduzierung von Umgebungsgeräuschen etwas höher, doch könnte unter Umständen nach längerem Musikhören bei dem ein oder anderen unangenehm werden. Das gleich gilt auch für Brillenträger, hier drückt der Kopfhörer auf Dauer auf den Brillenbügel und kann hier je nach Bügel und Schmerzempfinden unangenehm werden. 

ANC (aktiv Noise-Cannceling) ist nicht mit an Bord, doch wie bereits erwähnt ist die Reduzierung der Umgebungsgeräusche durch die weichen Polster, sowie den etwas höheren Anpressdruck deutlich spürbar, auch wenn dies ganz klar nicht an ein ANC herankommt. Durch das Gelenk, welches die Ohrmuscheln mit dem Bügel verbindet, passt sich der Skullcandy Hesh 3 quasi an alle Schädelformen bestens an.

(Tragekomfort: 3 von 5 Punkten)

Klang

Beim Klang setzt Skullcandy auf zwei dynamische 40 Millimeter Treiber. Das Frequenzband liegt mit 20 – 20.00 Hz in einem typischen Standard-Bereich, in dem die meisten Over-Ear Kopfhörer im Preissegment bis ca. 125€ liegen.  

IIch habe in meinem Test Genres wie Elektro, Rock, Metal und Pop wiedergeben und konnte direkt feststellen, dass der Bass gegenüber den Höhen und Mitten zwar angehoben wurde, aber dennoch nicht übertrieben klingt bzw. wummert, sondern sich vielmehr im Tiefgang entfaltet und hier sehr präsent ist. Die Höhen sind gegenüber den Mitten ebenfalls etwas betont, sodass diese mich mit ihrem Detailreichtum überraschten und nur in wenigen Musikgenres scharf klingen und etwas verzerren. Die Mitten des Hesh 3 klingen für mich etwas zu verwaschen, was man vor allem bei der Wiedergabe von Gitarrensolos und Gesang feststellen konnte, hier fehlte es etwas an Präsenz. In der Raumabbildung konnte der Hesh 3 wiederum mit einem räumlichen Stereobild überzeugen.

Das Telefonieren mit den Skullcandy Hesh 3 funktioniert per Bluetooth ganz gut, jedoch konnte mich mein Gesprächspartner mit dem im Klinkenkabel verbauten Mikrofon etwas deutlich verstehen, als mit dem im Kopfhörer verbauten Mikrofon. Ist man jedoch in einem lebhaften Umfeld wie z.B. in einem Stadtzentrum, in dem viel Los ist, dann kann einen der Gesprächspartner nur sehr schwer klar und deutlich verstehen.

(Klang: 3,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Leider hat der Skullcandy Hesh 3 kein Noise-Cancelling verbaut, sodass zwar der Straßenlärm um einen herum durch die weichen Ohrpolster und den etwas hören Anpressdruckes deutlich reduziert werden. Jedoch werden die typischen U-Bahn und Zuggeräusche nicht eliminiert und somit könnt ihr hier weniger entspannt in die Musik eintauchen. Ebenfalls ist stärker Wind durch ein etwas nerviges Rauschen hörbar. 

Was ich beim Skullcandy Hesh 3 leider etwas vermisse, ist ein Transportetui. Diesen sucht man hier vergebens, es ist Nichtmal ein einfacher Beutel dabei, in den man den Kopfhörer beim Transport verstauen kann. Dies finde ich etwas Schade.

(Ausstattung: 3 von 5 Punkten)

Koppeln & Reichweite

Die Bluetooth Reichweite des Skullcandy Hesh 3 liegt bei dem Standard Wert von 10 Metern, was sich in meinem Test sowohl In- als auch Outdoor bestätigt hat. Im Freien kam ich teilweise sogar auf eine größere Reichweite von 1 bis 2 Metern und auch im Innenbereich ist die angegeben Reichweite vollkommen in Ordnung. 

Der Kopfhörer kann mit maximal zwei Geräten gleichzeitig verbunden werden und ist in der Lage, die letzten 6 Geräte, mit denen er bereits gekoppelt war zu merken. Sobald ich die Kopfhörer angeschaltet habe, hat sich dieser mit meinem iPhone automatisch verbunden.

(Koppeln & Reichweite: 3,5 von 5 Punkten)

Akku

Der Skullcandy Hesh 3 soll mit vollgeladenem Akku 22 Stunden durchalten. Es gibt zwar Konkurrenzprodukte, die noch etwas länger durchhalten, doch die Laufzeit geht dennoch in Ordnung und reicht locker für mehrere Stunden Training oder Busfahren aus. Skullcandy Hesh 3 ist mit einer Schnellladefunktion ausgestattet, die es ermöglicht, das der Akku bereits nach 10 Minuten wieder für 4 Stunden Musikwiedergabe bereit ist. Aufgeladen wird der Akku das micro-USB Kabel, welches zwar nicht mehr das Aktuellste ist, aber USB-C verbauen leider immer noch zu wenig Hersteller. 

Aber wie sieht es mit der Akkulaufzeit in der Praxis aus? Die von Skullcandy angegeben Werte spiegelten sich auch im Praxistest wieder. Auf dem Weg zur Arbeit hörte ich täglich hin und zurück jeweils knapp 1 Stunde Musik und dies über einen Zeitraum von knapp 2 Wochen. Das sind ca. 20 Stunden Musikwiedergabe, ohne den Akku aufzuladen, erst dann war der Akku leer.

(Akku: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Skullcandy verspricht mit dem Hesh 3 eine kabellose Perfektion. Dem kann ich auch größtenteils zustimmen. Das Design ist zwar bei dem von mir getesteten Skullcandy Hesh 3 in der Farbe Psycho Tropical sicherlich nicht jedermanns Geschmack, doch es gibt ihn ja auch in einem schlichten Schwarz und einigen weiteren interessanten Farben. Von Perfektion würde ich beim Hesh 3 zwar nicht reden, doch für die Preisklasse geht die gebotene Ausstattung und Leistung in Ordnung. Wer auf eine Bassbetonung steht, der sollte sich denn Hesh 3 näher ansehen, denn für all diejenigen ist er genau der richtige Kandidat für relativ wenig Geld. Für alle anderen, die Wert auf hochwertige Materialien (Aluminium usw.) legen oder ANC haben möchten, sollten zu einem anderen Kopfhörer greifen.

Preis/Leistung

In seiner Preisklasse von 99,99€ schneidet der Skullcandy Hesh 3 nicht schlecht ab. Für diesen Preis erhält man einen bassbetonten Over-Ear Kopfhörer, der mit seinem räumlichen Klang und den Höhen überzeugen konnte. In den Mitten klang der Hesh 3 zwar etwas verwaschen, doch dafür bekommt man für unter 100€ einen Bluetooth Over-Ear Kopfhörer, der zudem mit einer Schnellladefunktion ausgestattet ist. 

Kritikpunkte sind lediglich die Mitten die unter der Bassbetonung etwas untergehen, das fehlende Transportetui, sowie die Aufhängung der Ohrmuscheln, welche keinen langlebigen Eindruck macht.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://www.skullcandy.com

Teufel Real Pure

Lautsprecher Teufel GmbH wurde 1980 in Berlin von Peter Tschimmel gegründet. Teufel fertigt HiFi-Komponenten wie Kopfhörer und Lautsprecher. Bekannt ist die Firma als Hersteller kompletter Audiosystem-Komponenten, wie z. B. kompletten Heimkino-Systemen. Der eine oder andere von euch hat sich sicherlich schon einmal gefragt, warum kein Elektronikfachmarkt Teufel Produkte im Sortiment besitzt. Das liegt daran, dass Teufel Produkte im mittleren Preissegment einzuordnen sind. Um die günstigen Preise zu ermöglichen, bietet das Unternehmen ihre Produkte ausschließlich als Direktversender über den eigenen Online-Shop an.

Ich habe euch bereits zwei Kopfhörer der zur IFA 2017 vorgestellten Real Kopfhörer-Serie vorgestellt. Den Real Blue NC (mit Nois-Cancelling) und seinen Zwillingsbruder den Real Blue (ohne Noise-Cancelling). Heute möchte ich euch den dritten Kopfhörer der aktuellen Real-Familie vorstellen, den Real Pure. Dabei handelt es sich um optisch den fast identischen Kopfhörer wie die beiden anderen, jedoch ist dieser kabelgebunden und ohne Noise-Cancelling. Dafür ist er deutlich günstiger wie seine beiden Brüder zu haben. Ob der Teufel Real Pure wie seine beiden Brüder im Test überzeugen konnte, das erfahrt ihr in diesem Testbericht.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung des Real Pure ähnelt bis auf den Schriftzügen mit dem Namen des Kopfhörers der vom Real Blue und Real Blue NC. Im Lieferumfang wurde jedoch der Flugzeugadapter und das Ladekabel entfernt, da dies nicht benötigt wird, da der Real Pure ohne Akku daher kommt. Mit dabei ist jedoch weiterhin das Klinkenkabel inkl. Eintastenfernbedienung, welches bei der kabelgebundenen Version zwingend erforderlich ist.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Das Design des Real Pure ähnelt im Großen und Ganzen, dem seiner beiden Brüder. Lediglich an dem roten Element zwischen den Ohrmuscheln, sowie die beiden schwarzen Teufel Logos auf der Außenseite, sind die Unterschiede, welche man direkt erkennt. Zudem hat man die Bedienelemente reduziert, da es sich um einen rein kabelgebunden Kopfhörer handelt. Daher besitzt dieser keine Knöpfe und die Touch-Oberfläche auf der Ohrmuschelaußenseite wurden ebenfalls entfernt. Das Einzige was der Real Pure an Anschlüssen besitzt, ist der Klinken-Anschluss. Ansonsten ähnelt er sehr seinem großen Bruder dem Real Blue NC, die beiden Lufteinlässe sind in Schwarz gehalten.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Bei der Verarbeitung konnte ich keine besonderen Mängel feststellen. Das Gehäuse wurde zwar wie beim Real Blue NC aus Kunststoff gefertigt, doch dafür ist der Kopfhörer angenehm leicht und wirkt dennoch sehr stabil und robust, sodass diesem auch ein etwas gröberer Umgang nicht viel anhaben kann.

Leider fühlt sich auch hier die Oberfläche am Bügel etwas billig an. Aber keine Angst, zerbrechen tut hier nichts, es ist einfach dünn gehalten und die leicht raue Oberfläche des Kunststoffes vermittelt mir persönlich keinen so angenehmen Eindruck. Dies ist bei teureren Teufel Real Blue NC ebenfalls der Fall.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtOver-Ear-Kopfhörer
Kategoriekabelgebundener Kopfhörer
FarbeSchwarz/rot
Gewicht 235 Gramm (ohne Kabel), mit Kabel 249 Gramm
MaterialHochflexibler Kunststoff
TreiberJeweils links und rechts ein 40-mm-Linear-HD-Treiber mit Neodym-Magneten
Frequenzbereich20 – 20.000 Hz
LieferumfangTeufel Real Pure Over-Ear-Kopfhörer
Transportetui mit Zubehörbeutel
3,5 mm Klinke-Kabel (1,3 m lang)
Kurzanleitung
Technische Daten des Teufel Real Pure

Tragekomfort

Mit knapp 235 Gramm ohne Kabel (mit Kabel 249 Gramm) gehört der Teufel Real Pure zu den leichteren Over-Ear-Kopfhörern auf dem Markt. Der geschlossene Over-Ear-Kopfhörer ist mit einem variablen verstellbaren Kopfbügel ausgestattet, was im Zusammenspiel mit den beiden weich gepolsterten und mit Kunstleder bezogenen Ohrpolstern für einen guten Sitz und Tragekomfort sorgt. Des Weitern sind die Ohrmuscheln angenehm groß, sodass diese die Ohren sehr gut umschließen und beim Tragen ein relativ luftiges Gefühl geben.

Teufel gibt an, dass die weichen Ohrpolster aufgrund des geringen Auflagedruckes auch für Brillenträger geeignet sind. Dies ist jedoch abhängig von den Brillenbügeln und dem eigenen Empfinden. Daher werde Brillenträger unter Umständen nach längerer Zeit merken, dass der Kopfhörer trotz den weichen Polstern etwas stärker auf die Brillenbügel drückt. Dies ist jedoch ein typisches Merkmal von Over-Ear Kopfhörern.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Klang

Teufel gibt an, dass die Real Kopfhörer-Serie so abgestimmt ist, dass diese für jede Musikrichtung uneingeschränkt geeignet sind. Dem kann ich soweit auch zustimmen, denn beim Testhören unterschiedlicher Musikgenres wie Jazz, Hip-Hop, Rock, usw. entpuppte sich der Real Pure als klanglich universal einsetzbar.

Den Frequenzbereich gibt Teufel mit den Standardwerten 20 Hertz bis 20 Kilohertz an. Die beiden links und rechts verbauten 40-mm Treiber mit jeweils einem Neodym-Magnet sollen für eine minimale Verzerrung sorgen. Abgerundet wird das ganze mit einer sehr niedrigen Nennimpadanz von 18 Ohm. So viel zu den technischen Daten, doch wie wirkt sich das ganze auf den Klang aus?

Ich habe den Teufel Real Pure nicht mit meinem iPhone X getestet, da ich kein Freund von Adaptern bin und wegen dem nicht vorhanden Klinken-Anschluss den von Apple mitgelieferten Lightning auf Klinke Adapter nutzen müsste. Somit habe ich den Kopfhörer mit einem iPad Pro getestet und daran direkt mit dem mitgelieferten Klinken-Kabel verbunden. Im Bassbereich ist eine leichte Anhebung festzustellen, sodass dieser wie bereits seine beiden Brüder mit einem druckvollen und gut definierten Bass überzeugen kann. Sowohl in den Mitten und in den Höhen besitzt der Real Pure ein ausgewogenes Klangbild, sodass auch die Höhen klar und natürlich wiedergegeben werden. In der räumlichen Darstellung konnte mich der kabelgebunden Real Pure wiederum nicht ganz so gut überzeugen wie seine beiden Zwillingsbrüder. Die Geräuschdämpfung nach außen würde ich persönlich als sehr gut bezeichnen, die Abschirmung der Umgebungsgeräusche erfolgt jedoch nur durch die Ohrpolster und schwächelt daher ein wenig. 

Das Telefonieren mit dem Teufel Real Pure erfolgt über die im Kabel integrierten Freisprecheinrichtung, deren eingebautes Mikrofon mich leider nicht ganz so überzeugen konnte, denn meine Gesprächspartner beklagten sich teilweise über eine dumpfe Sprachqualität.  

(Klang: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

Der Real Pure ist die kabelgebundene Version der drei Real Kopfhörern. Die Steuerung erfolgt über die im Kabel integrierten Eintastenfernbedienung. Mit der Fernbedienung kann man nicht nur die Musik starten bzw. pausieren, sondern auch einen Titel Vor- und Zurückspringen. Durch längeres drücken der Taste aktiviert man den Sprachassistenten am Smartphone. Leider kann man die Lautstärke nicht über diese Fernbedienung steuern, sondern lediglich über die Lautstärketasten am Smartphone.

TRANSPORTETUI

Der Teufel Real Pure kommt in dem typischen Teufel Transportetui daher. Dieses ist sehr gut verarbeiteten und bietet im inneren Platz für den Kopfhörer selbst und sogar für den Zubehör. Dieses Transportetui kennen wir bereits von dem Teufel Mute BT. In einem kleinen Beutel mit Reißverschluss, der per Klettverschluss an der Innenseite des Etuis befestigt werden kann, findet das mitgelieferte Klinken-Kabel platz.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Teufel wirbt den Real Pure mit einem Klangbild, welches extrem offen und präzise klingt, aber dennoch ein geschlossen System ist. Das Klangbild kann sich absolut sehen lassen, es ist weitestgehend neutral abgestimmt, lediglich der Tiefbass ist etwas angehoben, dieser überspielt jedoch auf keinem Fall die anderen Frequenzbereiche. Wer auf der suche nach einem kabelgebunden Over-Ear Kopfhörer ist, der ein ausgewogenes Klangbild bietet, der kann, beruhig zum Teufel Real Pure greifen.

Preis/Leistung

Teufel hat mit dem Real Pure einen sehr guten kabelgebunden Over-Ear Kopfhörer auf den Markt gebracht. Dieser kann klangtechnisch absolut mit seinen beiden teuren Brüdern dem Real Blue NC und Real Blue mithalten. Der Preis von 119,99€ (UVP), aktuell für 99,99€ im Angebot, ist für das gebotene Klangbild, dem Design und der Verarbeitung gerechtfertigt. Wer auf der Suche nach einem Kopfhörer ist, der einen natürlich Klang mit kräftigen tiefen Bass bietet und auf Noise-Cancelling, sowie Bluetooth verzichten kann, der ist beim Teufel Real Pure genau richtig.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://www.teufel.de