Die britische Firma Optoma wurde 1992 von SY Chen gegründet. Seit der Gründung hat das Unternehmen einige Pionier-Produkte auf den Markt gebracht. Zu diesen zählen unter anderem der DVD All-In-One Projektor DV10 im Jar 2005 und den weltersten Pico-Projektor PK101, der im Jahr 2008 sogar vom Time Magazin zum „Produkt des Jahres “ gekrönt wurde. Im Jahr 2014 hat Optoma die kalifornische Audio Marke NuForce übernommen um auch im Geschäftsbereich Audio aktiv zu werden. Hier hat das Unternehmen bereits einige In-Ear-Kopfhörer auf den Markt gebracht, von denen wir bereits über die BE Sport4 und die BE Free8 berichteten.
Heute werde ich ein weiteres In-Ear-Modell der Firma vorstellen. Es handelt sich dabei um die Optoma NuForce BE Live5. Während meiner Testzeit konnte ich herausfinden, dass sich diese Kopfhörer besonders gut im Alltag bewähren. Doch auch bei Workouts machten sie eine gute Figur. Was können diese In-Ears sonst noch? Alles in meinem Testbericht.
TEIL 1
Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung
Verpackung
Die Verpackung der BE Live5 besteht aus weißem Karton und setzt sich aus zwei Teilen zusammen: Der Schachtel, in der sich der gesamte Lieferumfang befindet, und der Hülle, die diese umgibt. Auf dieser befindet sich vorne ein Abbild der In-Ear-Kopfhörer, das NuForce-Logo, die Modellbezeichnung der Kopfhörer, ein Bluetooth-Siegel und zu guter Letzt das Logo von Optoma. Kippt man die Verpackung um 90 Grad, sieht man einen Sticker mit Barcodes und einige Aufschriften mit Infos zu den NuForce BE Live5. Auf die linke Seite der Karton-Hülle druckten die Hersteller ihr Motto, welches ,,See more. Hear more.“ lautet. Rechts findet man ein AAC-Siegel, ein Logo für Qualcomms aptX-Technologie, den Hinweis, dass hier Schaumstoff-Eartips beiliegen, und ein Bild, das einen Teil des Ohrhörers zeigt.
Wenn man die Hülle oben öffnet, kann man die Schachtel herausziehen, die ich vorher bereits erwähnte. Diese lässt sich wiederum aufklappen, wodurch die Schachtel mit dem Zubehör und den Earbuds zum Vorschein kommen. Letztere befinden sich in einer passenden Form aus weißem Karton, aus der sie ganz einfach entfernt werden können. In der unteren Box aus Karton befinden sich ein Tragetäschchen, in welches Optoma ein microUSB-Kabel, drei verschiedene Paare an Ohraufsätzen aus Silikon (in den Größen S, M, L), zwei verschieden große Aufsätze aus verformbaren Schaumstoff (in den Größen M und L) und drei unterschiedlich große Ohrbügel (in den Größen S, M, L) packte. Unterm Strich überzeugte mich der Umfang der Verpackung besonders, da bei allen In-Ear-Modellen, welche ich bis jetzt nutzen konnte, nicht so viele Ohraufsätze und Ohrbügel mitgeliefert werden.
(Verpackung: 4 von 5 Punkten)
Design
Die Optoma NuForce BE Live5 gibt es nur in einer Farboption, nämlich Schwarz. Das störte mich persönlich gar nicht, da die Kopfhörer so ziemlich unauffällig sind und trotzdem noch sehr gut aussehen. Eine weitere wichtige Sache: Bei den BE Live5 handelt es sich nur um Wireless-In-Ears, nicht aber um True-Wireless-In-Ears. Das heißt, dass die beiden Ohrhörer mit einem Kabel, welches aus Kunststoff besteht und 580 Millimeter lang ist, verbunden werden, das während der Benutzung im Nacken liegt. Zudem kann man es durch das Festziehen der Kabelführung verkürzen, damit es insbesondere bei Workouts nicht störend herumflattert.
Das Gehäuse der In-Ears besteht größtenteils aus mattem Kunststoff und hat den entscheidenden Vorteil, dass man Paar Eartips seiner Wahl mit den bevorzugten Wingtips gleichzeitig nutzen kann, was nicht bei allen In-Ear-Kopfhörern möglich ist. Vielleicht fiel schon auf, dass die Seiten der Ohrhörer abgeflacht sind. Das hat den Grund, dass man die Kopfhörer magnetisch miteinander an diesen Stellen verbinden kann. Alles in allem sehen die Ohrhörer sehr minimalistisch aus, lediglich ein ,,Nu“-Schriftzug befindet sich auf diesen.
Die Bedienung der Kopfhörer kann entweder über das Smartphone oder über das Bedienelement, welches sich am Kabel befindet, erfolgen. Gleich wie die In-Ears, besteht dieses aus mattem Kunststoff und beherbergt drei verschiedene Buttons, die jeweils doppelt oder dreifach mit Funktionen belegt wurden. Der mittlere Knopf dient als Powerbutton, zum Annehmen von Anrufen und zum Pausieren der Musik, mit dem oberen kann man die Lautstärke erhöhen und einen Song überspringen und mit dem unteren Button lässt sich die Lautstärke verringern und einen Song zurückspringen.
Auf der rechten Seite der Steuereinheit befindet sich der microUSB-Port zum Laden der Kopfhörer, welcher von einer Gummi-Kappe geschützt wird. Leider setzt Optoma hier noch auf den alten Stecker, USB-C wäre für die meisten Nutzer bestimmt besser. Ein weiterer Nachteil ist, dass sich alle drei Knöpfe für die Steuerung sehr schwer erfühlen lassen, da sie sehr tief im Gehäuse des Bedienelementes sind.
(Design: 3,5 von 5 Punkten)
Verarbeitung
Bei der Verarbeitung der BE Live5 konnte ich keine Mängel feststellen. Die Übergänge vom Kabel zu den In-Ears und zum Bedienelement sind alle sehr sauber und am Kabel selbst konnte ich keine Abnutzungsspuren feststellen, auch nirgendwo sonst. Dank der IPX5-Zertifizierung sind die Steuereinheit und die Ohrhörer sogar gegen Schweiß, Regen und etwas Wasser geschützt. Und trotzdem wiegt die ganze Konstruktion nur 16 Gramm.
(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)
TEIL 2
bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung
Art
In-Ear-Ohrhörer
Kategorie
In-Ear-Ohrhörer mit Bluetooth
Farbe
schwarz
Gewicht
16 Gramm
Material
Kunststoff (IPX5)
Töner
links und recht je ein 8 Millimeter Töner
Akkulaufzeit
bis zu 8 Stunden Musikwiedergabe mit einer Akkuladung
Impedanz
8 Ohm
Frequenzbereich
20 Hz – 20 kHz
Lieferumfang
1 Optoma NuForce BE Live5 In-Ear-Ohrhörer 1 Tasche 3 Paar Silikon-Ohraufsätze (S, M, L) 2 Paar Schaumstoff-Ohraufsätze (M, L) 3 Paar Ohrflügel (S, M, L) Micro-USB-Ladekabel Beschreibungen
Tragekomfort
Für den optimalen Tragekomfort liefert Optoma mehrere Ohraufsätze und Ohrflügel mit. Darunter drei unterschiedlich große Silikon-Stöpsel in den Größen S, M und L, zwei Schaumstoff-Aufsätze in den Größen M und L und drei Ohrflügel in den Ausführungen S, M und L.
Für die perfekte Passform kann man sogar ein Paar der Aufsätze mit einem Paar der Wings gleichzeitig anbringen. Mir persönlich passten die kleineren Schaumstoff-Aufsätze ohne ein Paar der Ohrbügel am besten. Diese können sich nämlich an die Form des Gehörgangs anpassen, wenn man sie vor dem Einführen etwas knetet. Das geringe Gewicht der BE Live5 trägt in meinen Augen aber auch zu dem hohen Tragekomfort bei.
(Tragekomfort: 4,5 von 5 Punkten)
Klang
Weiter mit dem Klang, welchen ich nach meinem eigenen Empfinden beurteilen werde. Meine Meinung kann also von der Meinung anderer Tester abweichen. Gehen wir aber davor noch einige technische Daten durch: In den Kopfhörern gibt es zwei 8-Millimeter-Treiber. Die Impedanz liegt dabei bei acht Ohm und der Frequenzbereich reicht von 20 Hertz bis 20 Kilohertz. Somit werden alle Frequenzen abgedeckt, die das menschliche Gehör wahrnehmen kann. Zusätzlich unterstützen die Kopfhörer noch den AAC-Standard.
Als ich die BE Live5 das erste Mal benutzte, empfand ich den Klang als sehr blechern. Das lag daran, dass ich da noch Ohraufsätze nutzte, die mir nicht perfekt passten. Wichtig ist also, dass man sich am Anfang genug Zeit beim Aussuchen der Ohrstöpsel nimmt. Danach war der Klang aber sehr ausgewogen und klar, wodurch die Kopfhörer für jede Musikrichtung verwendet werden können. Allerdings hatte ich ab und zu das Gefühl, dass die Höhen etwas zu kurz kamen. Für mich aber nicht weiter störend. Eine Optoma-App mit einem Equalizer, mit dem sich dieses kleine Schönheitsproblem ausbügeln lassen könnte, gibt es leider nicht.
Eine aktive Geräuschunterdrückung gibt es auch nicht. Das war für mich persönlich aber gar nicht schlimm. Immerhin dichten die Ohrstöpsel im besten Fall den Hörkanal so ab, dass Außengeräusche kaum noch durchdringen. Das verbaute Mikrofon funktionierte immer so wie es soll. Bei Telefonaten konnten meine Gesprächspartner oft nicht sagen, dass ich über das Mikrofon der Kopfhörer zu ihnen sprach.
(Klang: 4 von 5 Punkten)
Ausstattung
Akku
Optoma gibt für die BE Live5 eine Akkulaufzeit von bis zu acht Stunden an. In gut 100 Minuten sollen die Kopfhörer dann wieder voll aufgeladen sein. Letzteres traf bei mir auch zu und ist in meinen Augen für In-Ear-Kopfhörer komplett in Ordnung. Leer waren die BE Live5 bei mir allerdings schon nach sechseinhalb bis siebeneinhalb Stunden Nutzungszeit. Auch das ist vertretbar. Geladen wird, wie schon angedeutet, über microUSB.
Bluetooth
Für die Verbindung mit dem Smartphone, dem Tablet oder anderen Bluetooth-Geräten gibt es in den BE Live5 Bluetooth 4.1 mit Qualcomms aptX-Technologie, welche Latenzzeiten so gering wie möglich halten soll, was in der Praxis auch prima funktioniert. Generell war die Bluetooth-Verbindung bei mir immer stabil und es gab nie einen Aussetzer. Allerdings dauerte das Koppeln mit meinen Geräten länger als mit anderen In-Ear-Kopfhörern.
Zubehör
Ganz oben erwähnte ich schon, dass Optoma einiges an Zubehör für die BE Live5 mitliefert. Neben den unterschiedlich großen Ohraufsätzen und Ohrbügeln gibt es auch das microUSB-Kabel zum Laden der In-Ear-Kopfhörer. Das könnte für meinen Geschmack allerdings eine Spur länger sein. Wenn man seine Kopfhörer allerdings immer am Laptop auflädt, reicht die kurze Länge vollkommen aus. Auch gibt es eine kleine Tragetasche für die Optoma NuForce BE Live5. Die harte Außenschale, was das Täschchen sehr robust macht, wurde mit hellem Stoff überzogen. Im Inneren ist genug Platz für die Kopfhörer und das kleine microUSB-Kabel, was ich immer in das kleine Netz gab.
(Ausstattung: 3,5 von 5 Punkten)
TEIL 3
bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung
Beschreibung
Die BE Live5 werden oft als Allround-Kopfhörer beschrieben. Dem kann ich auch zustimmen. Diese In-Ear-Kopfhörer fallen wegen ihres schlichten Designs im Alltag kaum auf. Bei Workouts punktet diese In-Ears damit, dass sie perfekt im Ohr sitzen und gegen Schweiß und Regen geschützt sind.
Preis/Leistung
Optoma ruft für die BE Live5 eine UVP von 99 Euro auf. Das ist aus meiner Sicht auch gerechtfertigt. Dinge wie das Design, den Klang oder die Verarbeitung hat Optoma hier sehr gut hingekriegt. Ich fand lediglich etwas schade, dass es keine App mit einem Equalizer für diese In-Ear-Kopfhörer gibt. Letztendlich muss man also jeder selbst entscheiden, ob die BE Live5 das eigene Geld wert sind.
testr Gesamtwertung
unter Berücksichtigung aller Teilwertungen
200
Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen
Lautsprecher Teufel GmbH wurde 1980 in Berlin von Peter Tschimmel gegründet. Teufel fertigt HiFi-Komponenten wie Kopfhörer und Lautsprecher. Bekannt ist die Firma als Hersteller kompletter Audiosystem-Komponenten, wie z. B. kompletten Heimkino-Systemen. Der eine oder andere von euch hat sich sicherlich schon einmal gefragt, warum kein Elektronikfachmarkt Teufel Produkte im Sortiment besitzt. Das liegt daran, dass Teufel Produkte im mittleren Preissegment einzuordnen sind. Um die günstigen Preise zu ermöglichen, bietet das Unternehmen ihre Produkte ausschließlich als Direktversender über den eigenen Online-Shop an.
Teufel ist bekannt für seine vielen Produkte im Audiobereich, sei es Kopfhörer, Soundbars oder Heimkino-Anlagen. Es gibt ziemlich alles bei Teufel für den HiFi-Bereich. Heute stelle ich euch das wohl lauteste mit Akku betriebene Produkt von Teufel vor. Der massiv gebaute, per Akku betriebene Lautsprecher Rockster (Modell 2017). Dieser große Bluetooth-Lautsprecher hat mächtig was drauf, doch er kann nicht nur per Bluetooth betrieben werden, sondern auch mit verschiednen Stromversorgungsquellen. Ob mich der Rockster in meinem Test von seiner Lautstärke, vom Klangbild und von der Akkulaufzeit überzeugen konnte und ob es sich lohnt diesen zu kaufen? Das erfahrt ihr in folgendem Testbericht.
TEIL 1
Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung
Verpackung
Der sehr große Rockster kommt in einer noch viel größeren typischen Teufel Verpackung daher. Da er in einem normalen Postauto viel zu viel Platz wegnehmen würde und zu schwer wäre, wird dieser von Teufel per Spedition geliefert. Die Verpackung ziert an den Seiten neben dem Teufel-Logo, den Namen Rockster noch einige technische Daten zum Lautsprecher, welcher hier mit schwarzer Farbe aufgedruckt sind.
So steht auf einer Seite Teufel, auf einer Rockster und auf zwei weiteren die technischen Daten. Dabei handelt es sich um einige Infos zum Hersteller, aber auch das Gewicht, die Farbe und die Abmessungen sind hier ersichtlich.
Öffnet man die Verpackung, sieht man, dass der Rockster sicher rundherum durch Karton und viel Schaumstoffpolsterung geschützt wird. Dies ist bei dem großen Produkt auch wichtig, denn sonst würde dieser eventuell beschädigt werden. Die Polsterungen halten den Rockster zudem Zentral in der Mitte des Kartons zentriert. Um den Rockster aus der Verlockung zu holen würde ich euch raten zu zweit zu sein, da es somit einfach wird. Es geht zwar auch alleine, aber wie gesagt ihr tut euch zu zweit einfach leichter. Unter dem Rockster befindet sich noch der Zubehör. Dabei handelt es sich um die 4 Rollen (zwei mit Feststellbremse und zwei ohne), zudem befindet sich darin noch der große Akku, ein Stromkabel und eine Bedienungsanleitung
(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)
Design
Der Rockster kommt im typischen schwarz/roten Teufel Design daher. Hier haben die Produktdesigner von Teufel sehr gute Arbeit geleistet. Das stabile Grundgehäuse aus MDF/Multiplex Holz mit der mattschwarzen lackierten Oberfläche ist sehr robust und weiß direkt zu gefallen. Der Rockster ist leicht nach hinten geneigt und auch die Oberseite, an der sich das Mischpult befindet, ist ungefähr 20° abgeschrägt. Dieses 2-Kanal-Mischpult ermöglicht es, die Lautstärke zu regeln, zwischen den beiden Eingangsquellen zu switchen und die Betonung der Höhen, Mitten und Tiefen zu verändern. Das Mischpult wird durch einen schwarz Lackierten mit einem Teufel-Logo eingeprägten Aluminiumdeckel geschützt. Zudem ist es in der Innenseite mit Schaumstoff versehen, sodass man darin das Handy sicher gegen wegrutschen ablegen kann.
Klappt man den Deckel des Mischpultes auf, wird dieser durch einen Magneten-Band sicher an der Position gehalten. Direkt auf der Vorderseite des schwarzen Lochgitters, welches im 45° Winkel links und recht nach hinten verläuft, prangt ein großen eingeprägtes rotes Teufel Logo. Auf der Rückseite befinden sich sämtliche Anschlüsse in einer leicht vertieften Ebene. Hier können wirklich sehr viele Geräte angeschlossen werden, doch drauf gehe ich später genauer ein.
Da es sich beim Teufel Rockster trotz, seinem stolzen Gewicht von knapp 32 KG um einen mobilen Bluetooth Lautsprecher handelt, besitzt dieser für den einfacheren Transport je links und rechts zwei massive Aluminium-Tragegriffe. An der Unterseite werden nach dem Auspacken direkt die vier Rollen angeschraubt und per Gabelschlüssel angezogen. Dadurch lässt sich der Rockster auf den meisten Oberflächen problemlos von A nach B rollen. In einer Wiese funktionier dies jedoch nicht so gut, hier würde ich den Rockster lieber zu zweit oder alleine tragen.
Die Abmaße des Teufel Rockster sind 87 cm x 58 xm x 47 cm (H x B x T). Rund um die Oberseite und Unterseite verläuft ein Art Bumper, welcher verhindern sollen, dass der Rockster beim wo dagegen stoßen nicht gleich am Gehäuse oder am Lochgitter beschädigt wird. Rund um den „Bumper“ verläuft ein roter Schaumstoffstreifen, welcher das Design auflockert. Unter dem Lochgitter versteckt sich die ganze Kraft des Rockster, hier ist zentral in der Mitte hinter dem Teufel Logo der große 380 mm Tieftonteller verbaut. Direkt darunter befinden sich zwei große Bassreflexrohr und darüber das Hochtonhorn. Weitere Details zu den einzelnen Elementen erwähne ich euch unter dem Punkt Klang genauer. Auch auf die Anschlüsse der Rückseite gehe ich hier noch nicht genauer ein, sondern unter dem Punkt Funktionen.
(Design: 4,5 von 5 Punkten)
Verarbeitung
Das robuste MDF/Multiplex Gehäuse des Teufel Rockster macht einen sehr robusten Eindruck. Dank der sehr stabilen Bauweise und den Stoßschutz rund herum, kann der Rockster problemlos im Kofferraum zum Festival oder zur Veranstaltung transportiert werden. Zudem erleichtern die beiden Tragegriffe einem sehr den Transport.
Aufgestellt an dem Ort, welcher mit lauter Musik beschallt werden soll, kann der Teufel Rockster, gegen wegrollen mit den zwei Bremsen an den gummierten Rollen gesichert werden. Sofern der stabile klappbare Deckel des Mischpultes geschlossen wird, übersteht der Rockster problemlos eine kurze Bierdusche.
Das einzige, was einem beim Outdoor-Festival Einsatz mit dem Rockster ein Strich durch die Rechnung machen kann, wäre zum einen, dass der Akku leer gehen könnte und man keine Stromquelle zur Verfügung hat, oder es fängt an sehr stark zu regnen. Sollte es zu sehr regnen, könnte der Teufel Rockster nämlich kaputt gehen, denn wasserresistent ist er leider nicht. Es gibt von Teufel zwar eine separat angebotene Regenabdeckhaube, doch diese kann nicht bei der Wiedergabe genutzt werden, da der Rockster sonst überhitzen würde. Diese ist lediglich für den Schutz während des Transportes in einen trockenen Platz gedacht.
(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)
TEIL 2
bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung
Art
mobiler Bluetooth Lautsprecher
Treiber
einen 380 mm Tieftonteller, ein 25 mm Hochtäler mit Hochtonhorn für einen breiten Abstrahlwinkel und einen verzerrungsfreien Pegel und zwei Bassreflexrohre für einen noch tieferen und kräftigeren Bass.
Wiedergabezeit: Bis zu 20 Stunden Ladezeit: Bis zu 6 Stunden
Abmessungen
58 x 47 x 87 cm (Breite x Tiefe x Höhe)
Gewicht
31,5 Kilogramm
Lieferumfang
1 x Teufel Rockster 1 x Stromkabel 1 xAGM Vlies Akku 2x Gummierte Rollen mit Feststellbremse 2x Gummierte Rollen ohne Bremse 4 Unterlegscheiben für Rollen Bedienungsanleitung
Inbetriebnahme
Der Teufel Rockster kann auf drei verschiedene Arten mit Strom versorgt werden. Zum einen kann man dies direkt mit dem mitgelieferten Netzkabel machen, dieses ist ca. 2 Meter Lang. Da man damit jedoch relativ eingeschränkt wäre, liefert Teufel mit dem Rockster einen großen Akku mit. Dieser wird an der Rückseite in ein Fach eingebaut und sorgt für eine Musikwiedergabe von knapp 21 Stunden, je nach eingestellter Lautstärke. Doch man kann noch eine etwas größere Stromquelle anschließen, nämlich eine 12 V Autobatterie. Hierfür ist jedoch das für knapp 30€ separat erhältliche „Autobatterie-Anschlusskabel Rockster“ nötig. Mit diesem kann man die Laufzeit des Rockster noch einmal deutlich erhöhen.
Den Rockster kann man auch im Stereo Betrieb nutzen. Dazu muss man sich natürlich zum einen entweder zwei große Rockster oder einen Rockster und einen Rockster Air kaufen. Zudem ist für das koppeln beider Geräte das ebenfalls 25€ (5 Meter) bis 30€ (10 Meter) teure XLR-Kabel nötig. Damit bekommt man natürlich noch einmal ein ganz anderes Klangbild, aber selbst ein einziger Rockster reicht auf, um eine richtig große Fläche mit Musik zu beschallen.
Die Möglichkeit der drei Arten von Stromversorgung gefallen mit sehr gut. Somit kann man daheim in den eigenen vier Wenden leise Musik via Netzkabel hören. Sobald man jedoch ins Freie z. B. auf ein Festival geht, macht natürlich der Akku bzw. die Autobatterie viel mehr Sinn.
(Inbetriebnahme: 4 von 5 Punkten)
Bedienung
Die Bedienung der Rockster ist denkbar einfach und erklärt sich quasi von selbst. Eingeschaltet wird der Rockster auf der Rückseite an dem großen mit ON/OFF gekennzeichneten roten Knopf. Nun müsst ihr euch für eine der vielen Wiedergabequellen an der Rückseite entscheiden, denn neben Bluetooth gibt es noch weitere Anschlussmöglichkeiten, auf diese gehe ich jedoch im nächsten Punkt genauer ein.
Auf der Rückseite befinden sich im oberen Teil links und recht zwei kleine runde schwarz Knöpfe, unter denen Bluetooth 1 und Bluetooth 2 steht. Somit können mit dem Rockster gleich zwei Bluetooth Geräte gekoppelt werden. Zum koppeln mit dem Smartphone müsst ihr nun z. B. den Bluetooth 1 Knopf kurz betätigen und gedrückt halten, bis die Status-Leuchte darüber anfängt zu blinken. Anschließend an eurem Smartphone „Rockster 1“ suchen, auswählen und schon verbinden sich beide Geräte miteinander.
Nun erkläre ich euch die Bedienung am Mischpult an der Oberseite genauer. Die Drehregler sind hier bis auf den Kopfhörer Regler und den Mix-Regler doppelt vorhanden. Dies liegt daran, dass man am Rockster gleich zwei Eingänge besitzt. Beim Mischpult handelt es sich schließlich auch um ein 2-Kanal-DJ-Mischpult. An diesem können an den ganz beiden Drehreglern ganz links und rechts Außen die Wiedergabequelle ausgewählt werden. Die meisten von euch werden hier Bluetooth verwenden, da sie die Musik dem Teufel Rockster via Bluetooth zuspielen wollen. Direkt darunter sind an beiden Seiten die Musik-Lautstärkeregler untergebracht und im Zentrum die 3-Band-Klangregler. Mit diesen können die Höhen, Mitten und Tiefen dem eigenen Geschmack angepasst werden.
Ganz unten befindet sich noch die sogenannt Crossfader (Überblender). Mit diesem kann man die Quellen miteinander vermischen, sofern man dem Teufel Rockster zwei Quellen zuspielt. Direkt darüber ist ein kleiner Drehregler, welcher die Vorhörfunktion über einen Kopfhörer ermöglicht.
(Bedienung: 4 von 5 Punkten)
Anschlüsse/Funktionen
Ich habe es bereits ein paarmal erwähnt, dass man den Rockster mit unterschiedlichen Wiedergabequellen betreiben kann. Auf diese gehe ich nun genauer ein, diese zahlreichen Anschlüsse befinden sich allesamt auf der Rückseite.
Channel 1
In der obren linken Ecke auf der Rückseite befinden sich die Anschlüsse für den Channel 1. Hier kann neben Bluetooth, auch ein Medium via Stereo-Anschluss (Cinch-Kabel) angeschlossen werden oder auch ein Instrument mit einem 6,3-mm- Klinkenstecker wie z. B. eine E-Gitarre.
Channel 2
Gespiegelt auf der rechten Seite ist der Channel 2 Anschluss. Hier kann man ebenfalls das Pairing via Bluetooth mit dem Kanal 2 initialisieren. Des Weiteren kann hier jedoch noch ein Mikrofon mit weiblichem XLR-Stecker angeschlossen werden und an dem Line 2 Steckplatz ein Gerät mit einem 3,5-mm-Klinkenstecker wie z. B. ein MP3 Player.
Ist an beiden Channel z. B. ein Smartphone via Bluetooth verbunden, können verschiedenen Lieder abgespielt werden und direkt am Mischpult zu einem Lied gemixt werden. Man kann jedoch auch ein Mikrofon und eine Gitarre anschließen und somit ein kleines Konzert geben.
Master In
An diesem Anschluss kann der Rockstar via separat erhältlichen XLR-Kabel mit einem weiteren Rockstar bzw. auch Rockstar Air im Stereo-Betrieb genutzt werden. Je nachdem ob der Rockstar als rechter oder linker Speaker genutzt werden soll, müsst ihr das Kabel entweder an R oder L einstecken. Zudem muss dafür der Schieberegler unter „Input Select“ auf Master In geschoben werden. Falls ihr den Rockster alleine nutzt, muss der Regler auf Channel 1/2.
Operation Mode
Hier kann der Betriebsmodus geändert werden. Dies ist bei einem Stereo-Betrieb mit einem weiteren Rockstar wichtig. So solltet ihr einen der Rockstar auf „R“ und den anderen auf „L“ stellen, damit ihr ein perfektes Stereo-Klangbild erhaltet. Habt ihr nur einen Rockster, dann solltet ihr beide Kanäle wiedergeben und somit den Regler auf Mono schieben.
Darunter befinden sich noch zwei weitere Drehregler, davon regelt der eine die Gesamtlautstärke und der andere die Lautstärke für einen eventuell angeschlossenen Kopfhörer. Zwischen den Reglern befindet sich eine kleine rote LED mit der Bezeichnung „CLIPPING“. Diese dient als Übersteuerungsanzeige.
Power Mode
Mit diesem Regler kann man wählen, ob der Rockster dauerhaft eingeschaltet bleibt oder nach 20 Minuten abschaltet, wenn das Audiosignal ausbleibt. Direkt darunter befindet sich ein 5V/ 1A USB-A Anschluss. Über diesen kann man nicht nur ein Software Update installieren, sondern auch direkt das Smartphone aufladen.
Battery Status
Hier wird einem, wie der Name schon sagt der Status der Batterie bzw. des Akkus mithilfe drei LEDs angezeigt. Die Erste zeigt an, wenn der Akku gerade per Netzkabel aufgeladen wird. Die zweite zeigt durch verschiedenes Aufblinken an, wie voll der Akku noch ist, das gleiche gilt auch für die dritter LED, nur zeigt diese das ganze für eine eventuell extern angeschlossen Autobatterie an.
Headphones/ Master Out
Wie das Symbol unter dem Anschluss schon vermuten lässt, kann hier ein Kopfhörer angeschlossen werden. Direkt daneben kann das für den Stereo-Betrieb benötigte XLR-Kabel angeschlossen werden. Hierbei handelt es sich jedoch um den männlichen Stecker, hier kommt somit das Gegenstück von dem beim anderen Rockster angeschlossen Kabel an dem Anschluss„ Master In“ rein.
In den letzten beiden Anschlüssen im unteren Bereich können zum einen das separat erhältliche Kabel von Teufel für den Schluss einer Autobatterie angeschlossen werden und das Netzkabel, um den Rockster mit Strom zu versorgen.
Der Funktionsumfang bzw. die Möglichkeiten der Anschlüsse des großen Rockster lassen keine Wünsche offen. Man kann im Prinzip alles daran anklemmen, was man für Party benötigt. Von Gitarre, Gesang über das Mikro, bis hin zum DJ-Mischpult. Am Rockster ist alles für die Party-Musik mit an Bord.
(Anschlüsse/Funktionen: 4,5 von 5 Punkten)
Klang
Kommen wir nun zu dem interessantesten Teil des Teufel Rockster, dem Klang. Teufel setzt hierbei auf ein 2-Wege-System, bei dem ein 25 mm Hochtöner und ein 380 mm Tieftöner eingesetzt wird. Zudem befinden sich unter dem Tieftöner noch zwei nach vorne gerichtete Bassreflexröhren, welche den Bass noch zusätzlich nach unten drücken.
Angetrieben wird das System von einem 450-Watt starken Class-D-Verstärker, der das System auf einen Maximalschallpegel von 121 dB/1 m bringt. Der neue Rockster gibt einen Frequenzbereich von 45- 20000 Hz wieder. Ein im inneren verbauter 24-Bit /48 kHz digital Signalprozessor sorgt dafür, dass der Rockster nicht nur eine hohe Lautstärke schafft, sondern auch auf für eine qualitativ hochwertige Wiedergabe und ein dynamisches Klangbild.
Der 25 mm Hochtöner ist mit einem quasi unzerstörbaren und Leistungsstarken Hochtonhorn ausgestattet. Dieses sorgt zum einen für eine hohe Sprachverständlichkeit, ein breiten Abstrahlwinkel und zudem für einen verzerrungsfreien Pegel. Der riesige 380 mm Tieftonteller besitzt laut Teufel einen leichten aber sehr verwindungssteifen Membran für tiefe Bässe. Der große Hub von +/- 9,5 mm sorgt für geringe Verzerrungen und die massiven Schwingspulen für eine sehr hohe maximale Belastbarkeit. Die Gesamtausgangsleistung (RMS) liegt bei 440 Watt.
So viel zu den unterschiedlichen Elementen, die für den Klang sorgen sollen. Doch wie ist der Klang, ist dieser qualitativ gut, oder einfach nur laut und mehr nicht? Ich habe den Teufel Rockster nun knapp über einen Monat in Betrieb und dabei verschiedene Musikgenres angehört. Dabei habe ich den Teufel Rockster meistens einfach nur etwas leiser im Hintergrund laufen und gelegentlich, wenn Freunde zu besuch waren, sind wir damit ins freie Feld und haben mal getestet, was der große Rockster so kann.
Der Rockster (2017) bringt mit hohen Lautstärke problemlos Glas zum Vibrieren. Ich habe den Rockster gleich nach dem Auspacken kurz mal im Haus aufgedreht und bei etwas 50 % der Lautstärke, was schon sehr laut war, fing an das Glasbild, welches knapp 4-5 Meter vom Rockster an der Wand hing an zu wackeln. Man kann mit dem Rockster quasi problemlos eine Indoor-Party in größeren Hallen komplett beschallen. Bei Beschallen eines normalen Raumes von etwas 45 m² reicht es locker aus, den Rockster auf 25 % der max. Lautstärke einzustellen.
Die Musik lauter aufzudrehen geht natürlich auch, aber dann dauert es sicherlich nicht sehr lange, bis der Nachbar klingelt. Dies macht er dann nicht, um mit zu tanzen, sondern sich im Normalfall sich zu beschweren, dass es ihm zu laut ist.
Es gibt zahlreiche Lautsprecher, welche bei Hoher bzw. maximaler Lautstärke dazu neigen die Töne extrem zu verzerren. Dies ist beim Rockster von Teufel definitiv nicht der Fall. Das leistungsstarke Hochtonhorn und der 380 mm Tieftonteller sorgen für ein Verzerrungsfreiers Klangbild.
VViele Bluetooth-Lautsprecher können z. B. bei niedrigerem Klangpegel nicht wirklich überzeugen, sondern fangen erst bei höheren Pegeln an mit ihrem Klang zu überzeugen. Dies ist bei Rockster definitiv nicht der Fall, denn dieser eignet sich auch perfekt für eine dezente Hintergrundbeschallung zu Hause. Daher kann der Teufel Rockster nicht nur laut, sondern auch leise.
Mich konnte der Rockster in allen Klangeigenschaften Überzeugen. Sowohl die Höhen, die Mitten und vor allem der Bass ist der absolute Hammer. Die Höhen und Mitten rate ich jedoch, am Mischpult an beiden Reglern etwas höher zu drehen. Ansonsten gehen diese nämlich unter dem kräftigen Bass etwas unter. Hat man diese beiden Regler etwas hochgedreht, bekommt man mit dem Teufel Rockster einen sehr klaren, brillanten und sehr detailreichen Klang.
Die Bässe haut der Rockster mit ordentlich Druck raus, sodass man diese, wenn man diesen hoch aufdreht, direkt in der Magengrube spürt. Hierbei geht es jedoch keinesfalls an Präzision verloren, denn der Bass übertönt sofern am Regler eingestellt nicht die Mitten und Höhen. Für mich ist der Teufel Rockster der aktuell beste „mobile“ Bluetooth Lautsprecher, auch wenn er natürlich nicht der Günstigste ist.
Man kann mit ihm problemlos alle Arten von Musik-Genres wiedergeben. Mich persönlich konnte der Rockster in den getesteten Musikrichtung allesamt überzeugen. Ich freue mich schon diesen an Weihnachten im Hintergrund dezent laufen zu lassen und an Silvester ordentlich unsere Party zu beschallen.
(Klang: 5 von 5 Punkten)
Akku
Beim Rockster handelt es sich um einen mobilen Bluetooth Lautsprecher. Daher ist dieser mit einem wiederaufladbaren Akku ausgestattet. Das aktuelle 2017er Modell schafft laut Teufel anstelle von 8 Stunden(2016-er Modell) nun bis zu 20 Stunden. Das ist eine ordentliche Laufzeit.
In meinem Test konnte ich die von Teufel angegebene Laufzeit ganz gut erreichen. Hier spiel es natürlich eine große Rolle, was ihr an dem Rockster angeschlossen habt, wie laut ihr diesen eingestellt habt und ob ihr z. B. gleich mit zwei Bluetooth Geräten dem Rockster die Musik zuspielt. Im Normalfall gehe ich jedoch davon aus, dass man nur ein Smartphone koppelt und damit eine Playlist, während der Party wiedergibt. Dabei erreicht der Rockster in meinem Testzeitraum eine Laufzeit von knapp über 19 Stunden. Das ist eine perfekte Laufzeit, die mich absolut überzeugen kann.
Zudem kann man der Teufel Rockster für eine noch länger Laufzeit mit einer 12 V Autobatterie betreiben. Dafür muss man sich jedoch bei Teufel für knapp 30€ das passende Adapter-Kabel mitbestellen.
(Akku: 5 von 5 Punkten)
TEIL 3
bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung
Beschreibung
Teufel wirbt den Rockster mit dem Satz „ Wo er auftaucht, werden alle anderen still“. Dem kann ich absolut zustimmen. Nicht nur das Design des Rockster fällt auf, sondern auch seine größer. Er wird nicht ohne Grund als der lauteste und kräftigste mobile Bluetooth-Lautsprecher angepriesen.
Es gibt auf dem Markt keine anderen mobilen Bluetooth-Lautsprecher, welcher gegen ihn eine Chance hätte. Doch er kann nicht nur laut, sondern selbst im Hintergrund dezent laufend, kann er mit einem guten Klangbild überzeugen. Jedoch kommt er erst bei hoher Lautstärke voll zur Geltung und kann problemlos große Hallen beschallen.
Preis/Leistung
Der Preis von 999,99€ (UVP) ist nicht gerade wenig Geld. Doch dafür bekommt man die absolute Party-Box, mit der man auf jedem Event auffällt. Ob beim Musikfestival, Sport-Turnier oder anderen Veranstaltungen, egal wohin man den Rockster mitnimmt und diesen anschaltet und aufdreht, fällt man auf. Da können andere nebenan ihre Gettoblaster, oder ihre Anlage im Auto anschalten und haben gegen den großen Rockster sicherlich kaum eine Chance.
De Akkulaufzeit von bis zu 20 Stunden sollte problemlos ausreichen, falls nicht kann man mit dem zusätzlichen Adapter-Kabel wie bereits erwähnt problemlos eine 12 V Autobatterie anklemmen und somit die Laufzeit nochmals deutlich verlängern. Die zahlreichen Anschlüsse auf der Rückseite des Rockster lassen keine Wünsche übrig, so kann man von Mikrofon, bis E-Gitarre alles daran schließen. Wer für seine Werkstatt oder seinen Sportverein auf der Suche nach einem lauten und klanglich sehr guten Bluetooth-Lautsprecher ist, sollte zum Teufel Rockster greifen. Wenn sich die kosten durch mehrere Kollegen teilen, dann sind die knapp 1000€ definitiv eine Überlegung Wert. Mit dem Rockster kauft ihr euch nämlich den besten mobilen Bluetooth-Lautsprecher.
testr Gesamtwertung
unter Berücksichtigung aller Teilwertungen
200
Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen
Audio-Technica ist ein weltweit agierendes Unternehmen, dessen Hauptsitz sich in Machida einer Stadt in Präfektur Tokio, Japan befindet. Das Unternehmen wurde im Jahr 1962 von Hideo Matsushita in Tokio, Shinjuku-ku gegründet.
Audio-Technica befasst sich mit der Entwicklung, der Vermarktung und dem Vertrieb von Audioausrüstung für verschiedenste Anwendungen. Ursprünglich bekannt für die Herstellung von Tonabnehmersystemen für Plattenspieler, fertigt Audio-Technica heute auch Mikrofone, Drahlossysteme, Mischer, einige Produkte für den Einsatz auf der Bühne, im Studio- und Heimbereich und auch Kopfhörer.
Mit dem ATH-DSR5BT hat Audio-Technica den neusten In-Ear Ohrhörer vorgestellt. Dieser wird um den Nacken getragen, besitzt Hochpräzise D/A Wandler und setzt auf die vom Hersteller selbst entwickelte „Pure Digital“-Technologie. Was es sich mit dieser Technologie auf sich hat, und ob der ATH-DSR5BT im Test überzeugen kann, das erfahrt Ihr in diesem Testbericht.
TEIL 1
Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung
Verpackung
Wie bei bisher allen von mir getesteten Audio-Technica Produkten, kommt auch der ATH-DSR5BT in einer zum Großteil in Weiß gehaltenen Verpackung daher. Es handelt sich dabei auch hier um eine Pappschachtel, in deren Inneren sich der stabile Hauptkarton befindet. Doch zuerst einmal schauen wir uns die Außenhülle genauer an.
Auf der Vorderseite ist neben dem Unternehmens-Namen „Audio-Technica“ und dem Firmenlogo der ATH-DSR5BT In-Ear Ohrhörer komplett aufgedruckt. Zudem kann man hier lesen, dass es sich um einen kabellosen Kopfhörer handelt, der mit der Pure Digital Drive-Technologie ausgestattet ist. Des Weiteren erkennt man an den vier Symbolen einige der wichtigen Merkmale des ATH-DSR5BT. Zu diesen gehören unter anderem das integrierte Mikrofon, die Lautstärke-Regelung direkt am Nackenbügel und eine Akkulaufzeit von bis zu 8 Stunden.
Auf der rechten Seite ist erneut der Name des In-Ear Ohrhörer zu lesen und zudem ist hier ein etwas größerer Ausschnitt der Ohrhörer direkt zu sehen. Unter der Abbildung der Ohrhörer sind noch die Audio Codecs, welche der ATH-DSR5BT unterstützt aufgelistet. Zu diesen gehören die Codecs Qualcomm aptX/aptXHD für Android Geräte und der AAC-Codec, welcher von Apple Geräte genutzt wird. Schauen wir uns nun die linke Seite der Verpackung an, finden wir hier eine weitere ausführlichere Auflistung inkl. Bilder der wichtigsten Ausstattungsmerkmale des ATH-DSR5BT. Zu diesen zählen unter anderem: Die jeweils links und recht verbauten Dual-Treiber (9,8 mm und 8,8 mm), eine Akkulaufzeit von bis zu 8 Stunden, die Musik und Lautstärke Steuerung direkt am Nackenbügel und das verbaute Mikrofon für Telefongespräche. Zudem ist darunter noch der Lieferumfang inkl. Bilder aufgelistet und einige Informationen zum Unternehmen Audio-Technica finden wir hier ebenfalls.
Betrachtet man die Rückseite, zeigt diese in dem grau eingefärbten unteren Bereich die wichtigsten technischen Daten wie z. B. die Größe der verbauten Treiber, das Frequenzband und die Laufzeit usw. In dem oberen Bereich sind in zehn Sprachen darunter Englisch, Französisch, Deutsch und Spanisch drei weitere Merkmale des AHT-DSR5BT aufgelistet. Direkt daneben sind drei Detail-Bilder vom In-Ear Ohrhörer abgebildet.
Öffnet man die Verpackung auf der Oberseite, kann man den schwarzen stabilen Karton herausziehen. Diese wird nicht aufgeklappt, sondern ist an der Oberseite mit einem transparenten Blister-Einsatz versehen. Im Zentrum des Einsatzes ist in silberner Farbe erneut der Name ATH-DSR5BT aufgedruckt. Für den besseren Kontrast und um die Spannung am Produkt aufrecht zu erhalten, wurde dahinter ein schwarzes Stofftuch eingelegt. Sobald diese beiden Abdeckungen entfernt wurden, erblickt man den ATH-DSR5BT an seinem festen Platz fixiert. Leider handelt es sich bei dem Werkstoff, indem der Kopfhörer eingelassen ist nur um einen billigen Kunststoffeinsatz, welcher optisch lediglich durch einen schwarzen Stoff bedeckt wurde. Zwar erfüllt dies seinen Zweck, doch leider passt dies meiner Meinung nach nicht wirklich zu diesem Preissegment. Hebt man den Einsatz samt Kopfhörer an, befindet sich darunter noch eine groß Neopren-Aufbewahrungstasche, in der neben dem Micro-USB Ladekabel auch drei paar Wechsel-Ortips verstaut sind. Des Weiteren befindet sich unter der Tasche noch eine Bedienungsanleitung und weitere Broschüren.
(Verpackung: 4 von 5 Punkten)
Design
Beim Audio-Technica ATH-DSR5BT handelt es sich um einen kabellosen In-Ear Ohrhörer mit Nackenbügel. Der dünnere Teil (5 mm x 8 mm) des Nackenbügels ist im Kern mit einem Federstahl versehen, dadurch kann dieser auseinandergezogen werden und springt nach dem loslassen wieder in seine Ursprungsform zurück. Damit sich der Nackenbügel bequem trägt, ist dieser mit einem etwas weicheren Kunststoff ummantelt. Der Nackenbügel mündet in zwei dickere Enden (18 mm x 10 mm) aus Kunststoff, welche ebenfalls einen hochwertigen Eindruck machen. Zwischen dem Übergang vom dünnen zum dickeren Teil befindet sich eine dünne Strebe aus dem Federstahl, vor dem sich wiederum eine Aluminiumblende befindet. Dabei handelt es sich um gebürstetes Aluminium, welches mit einem kleinen Audio-Technica Logo versehen ist. Dieses Aluminium Element locker das sonst nur mattschwarze Design auf und verleiht dem In-Ear Ohrhörer einen edlen Look.
An den beiden dickeren Enden ist die gesamte Technik verbaut. Die Bedienelemente sind über beide Bügelenden verteilt. Um das schöne Design nicht zu verunstalten, hat man die Bedienelemente jedoch in der Innenseite der Enden verbaut. Lediglich der Micro-USB Ladeanschluss befindet sich an der rechten Seite und ist nach unten gerichtet. An der Innenseite des rechten Bügels ist ein Schieberegler verbaut, mit dem der ATH-DSR5BT Ein- bzw. Ausgeschaltet werden kann. Durch den Schieberegler wird ein versehentliches ein oder Ausschalten sehr gut verhindert. Direkt daneben sind drei kleine leuchtenden LED´s, die einem unter anderem den Batteriestand anzeigen. Zudem erkennt man bei der Wiedergabe genau, welchen Codec der ATH-DSR5BT nutzt. Wenn die Linke LED alle drei Sekunden aufblinkt, wird der schlechtere SBC Codec genutzt. Blinkt die Mittlere, dann wird Apples AAC-Codec verwendet und bei der rechten ist es aptX. Leuchtet die rechte LED alle drei Sekunden lila auf, dann gibt der ATH-DSR5BT aptX HD wieder, was für Android Nutzer das aktuell Beste ist.
Direkt gegenüber auf der linken Seite befinden sich drei weitere Drucktasten. Diese dienen dazu, die Lautstärke der Musik zu erhöhen bzw. zu senken und die Taste in der Mitte ermöglicht es die Musik zu stoppen oder bei erneuten betätigen diese fortzusetzen. Drückt man die Lautstärke Taste „+“ und hält diese für über 2 Sekunden gedrückt, kann man zum nächsten Track springen und um einen Titel zurückzuspringen macht man das Gleiche nur eben bei der „-“ Taste. Die mittlere Taste auf der linken Seite wird auch als Control-Taste bezeichnet, denn mit dieser kann man nicht nur die Musik anhalten und weiterspielen lassen, sondern kann damit auch durch zwei Sekunden drücken SIRI auf dem Smartphone aktivieren und anrufe annehmen oder ablehnen.
Die Ohrstöpsel baumeln an Kabeln, die direkt vom Bügel kommen und haben eine fixe Länge von 18 cm. Die kurze Länge hat einen großen Vorteil, denn dadurch können sich die beiden Ohrhörer nicht wirklich verknoten. Bei Kleidung mit Kragen wie z. B. ein Polohemd, kommt es vor, dass dieser am Kabel reibt und unangenehme Störgeräusche auf die Kopfhörer überträgt. Daher würde ich Oberteile mit Kragen lieber vermeiden oder den Nackenbügel über dem Kleidungsstück tragen, dann wird dieses Probleme nämlich umgangen. Bei einem Jackenkragen, bei dem man den Reißverschluss nicht komplett zumacht, kann es sein, dass man beim Kopf drehen sich einer der In-Ears verheddert und man sich somit eines der Ohrstücke aus dem Ohr „zieht“.
Die komplette Steuerung ist wie bereits erwähnt über die Bedienelemente am Halsbereich möglich. Dies mag zwar mit T-Shirt und Pullover noch gut gehen. Doch beim Tragen einer Jacke ist dies jedoch unpraktisch, da man den In-Ear normalerweise nicht über der Jacke trägt. Dadurch müsste man zum an die Bedienelemente kommen, die Jacke etwas öffnen, was einfach unbequem wäre. Zudem macht dies weniger Sinn, da wie bereits erwähnt der Kragen einer Jacke die Reibungen über das Kabel überträgt.
(Design: 4 von 5 Punkten)
Verarbeitung
Die Verarbeitung und Materialwahl stellt mich beim ATH-DSR5BT von Audio-Technica sehr zufrieden. Der Nackenbügel wurde mit einem weicheren Kunststoff versehen, welcher sich sehr angenehm anfühlt. Des Weiteren setzt das Aluminiumelement mit dem Audio-Technica Logo einen sehr schönen und auflockernden Akzent.
Kritisierten, könnte ich lediglich die Drucktasten an der Linken inneren Seite. Diese haben zwar einen guten Druckpunkt, aber wenn man z. B. den Ohrhörer schüttelt, merkt man, dass diese etwas wackeln. Dies fällt auch auf, wenn man gegen die Tasten tippt. Diese drei Tasten sind alle drei miteinander verbunden und wackeln schon sehr umher, was für den Preis eigentlich nicht vorkommen sollte. Dies stört zwar nicht unbedingt, aber wenn man schon 399€ für einen In-Ear Ohrhörer bezahlt, möchte man eigentlich so was nicht unbedingt haben.
Loben kann ich wiederum das Gehäuse der In-Ears, denn dies wurde komplett aus Aluminium gefertigt und macht somit einen sehr schönen und hochwertigen Eindruck. Auf der Außenseite der Stöpsel prangt auch hier ein Audio-Technica Logo und als Knickschutz wurde das Kabel aus dem Ohrstöpsel knapp 10 mm verstärkt ausgeführt.
Das Gewicht ist mit 63 g inklusive Ohrstöpsel (und Kabel) angenehm leicht sind. Beim Lade-Anschluss hätte man zum aktuellen USB-C Anschluss greifen können und nicht zum alten Micro-USB-Anschluss, doch zum neuen USB-C greifen aktuell leider immer noch nicht viele Hersteller.
(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)
TEIL 2
bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung
Art
In-Ear-Ohrhörer
Kategorie
In-Ear-Ohrhörer mit Bluetooth 4.2 aptX, aptX HD, ACC, SBC
Farbe
schwarz
Trageart
Nackenbügel, Kabellänge 18cm
Material
Nackenbügel aus Kunststoff und teilweise Aluminium. Ohrhörer selbst komplett aus Aluminium.
Gewicht
63 Gramm
Töner
Jeweils links und rechts Dual Treiber (9,8 mm und 8,8 mm)
Akkulaufzeit
bis zu 8 Stunden; Ladezeit 3 Stunden.
Schalldruckpegel
102 db/mW
Frequenzbereich
5 Hz – 45 kHz
Lieferumfang
1x Audio-Technica ATH-DSR5BT 4 paar Silikon Ohrtips Passstücke (XS, S, M, L) Micro-USB-Ladekabel Beschreibung Transportetui
Tragekomfort
Zunächst einmal gehe ich direkt auf die In-Ears ein. Diese halten mit der Auswahl der richtigen Ohrtips sehr gut in den Ohren. Audio-Technica liefert diese in vier Größen XS, S, M und L mit. Ein paar davon ist bereits vormontiert und dies war auch genau das paar, welches ich benötigt habe. Mit diesen Ohrtips kann der AHT-DSR5BT perfekt den eigenen Ohren angepasst werden und dafür rate ich euch unbedingt genug Zeit zu nehmen. Denn bei In-Ears ist es extrem wichtig, dass diese richtig Sitzen. Ein zu kleiner Ohrtip sorgt dafür, dass dieser nicht isoliert und ständig herausfällt. Ist der Ohrtip zu groß gewählt, drückt dieser unter Umständen nicht nur, sondern sitzt nicht tief genug im Gehör und somit bekommt man ein falsches Klangbild. Auf einmal fehlt der Bass total usw. Daher unbedingt 5 oder 10 Minuten Zeit nehmen und die Ohrtips alle durchprobieren.
Nun zu der Ausführung eines In-Ear Ohrhörer mit Nackenbügel, denn diese hat entscheidende Vorteile. Zum einen lastet kaum Druck oder Zug auf den Ohren, da das Gewicht über den Nacken gleichmäßig verteilt wird. Zudem kann man jederzeit einen oder beide Ohrstöpsel herausziehen, loslassen und einfach baumeln lassen, ohne Angst zu haben, dass man den Ohrhörer verliert. Ein weiterer Vorteil ist der Platz für den Akku, denn dieser ist in den Bügelenden deutlich größer, als wenn dieser direkt in den Ohrhörern oder einer Fernbedienung integriert wäre.
Die Bauform hat aber auch ihre Nachteile, denn zum einen ist nicht jeder Fan von den Nackenbügeln. Vor allem beim Sport nutzen viele lieber welche, die mit einem dünnen Kabel verbunden sind. Das trifft beim ATH-DSR5BT auch zu, denn für den Sport würde ich diesen nicht wirklich zu 100 % empfehlen. Beim Joggen würde das ganze vielleicht noch gehen, aber im Fitnessstudio würde der Nackenbügel bei einigen Übungen stören. Des Weiteren ist dieser Kopfhörer ein Schönwetter-Kopfhörer, da das Tragen mit beispielsweise einem dickeren Schal fast unmöglich wird.
(Tragekomfort: 4,5 von 5 Punkten)
Klang
Beim ATH-DSR5BT hat Audio-Technica gleich zwei Treiber pro Seite verbaut. Zum Einsatz kommen so genante Dual-Phase Push-Pull-Treiber, die auch das erste Mal in der CKR-In-Ear Ohrhörer-Serie zum Einsatz kamen. Die Dual Phase Push-Pull Treiber bestehen aus zwei gegenüber angeordneten, unterschiedlich große Treiber 9,8 mm und 8,8 mm, die jeweils in entgegengesetzter Richtung schwingen. Dafür werden die beiden Treiber phasengedreht angesteuert. So bewegt sich, während der eine Treiber Luft nach vorne schiebt (Push), der andere zurück (Pull). Dies soll zu einem deutlich lineareren Frequenzgang und zu weniger Verzerrungen führen.
Audio-Technica hat des ATH-DSR5BT wie ich am Anfang des Testberichtes erwähnt habe mit der Pure Digital Technologie ausgestattet. Nun möchte ich kurz erklären, was es sich mit dieser auf sich hat. Bei herkömmlichen Kopfhörern kommen zum Großteil reine Digital/Analog-Wandler (D/A-Wandler) zum Einsatz, diese führen jedoch nicht selten zu Verzerrungen und zu einem schlechteren Klangbild. Durch den Einsatz eines zusätzlichen Trigence Semiconductor Dnote-Chipsets, wird dies reduziert. Denn die Audiodatei bzw. das Signal durchläuft vom Zuspielgerät bis zum Wiedergabegerät in diesem Fall der ATH-DSR5BT komplett einen digitalen Signalweg. Damit verspricht Audio-Technica einen kristallklaren, natürlichen und vor allem einen detailreichen Klang.
Des Weitern zeigen die technischen Daten des ATH-DSR5BT, dass dieser bei High-Res-Audiomaterial, Frequenzen von 5 Hz bis 45 kHZ wiedergeben kann. Die Impedanz liegt bei niedrigen 10 Ohm und der Schalldruckpegel bei 102 dB. Soviel zu den technischen Angaben, die sich zwar vielversprechend anhören, doch diese sagen nicht aus, ob der Ohrhörer auch gut klingt. Daher nun die Frage wie gut klingt der ATH-DSR5BT wirklich?
Wenn ich es in einem Wort Beschrieben soll, dann kann ich nur sagen: Großartig. Das Klangbild ist total ausgewogen, sodass man sofort nach dem ersten probehören den Unterschied zu günstigeren In-Ears hört und diese auf einmal total langweilig findet. Die Abstimmung ist hervorragend, kristallklare Höhen, eindringliche Mitten und druckvolle präzise Bässe. Dabei drängt sich weder der Bass, die Mitten oder die Höhen in den Vordergrund. Hier hat Audio-Technica sehr gute Arbeit geleistet, hier stimmt vom Klangbild einfach alles, selbst die Raumabbildung ist dank der Pure Digital-Technologie ausgesprochen räumlich und konnte mich mit einer guten Ortbarkeit der einzelnen Instrumente überzeugen.
Dank dem im ATH-DSR5BT verbauten Mikrofon, können wie bereits erwähnt auch Telefonate direkt über den Nackenbügel In-Ear Ohrhörer getätigt werden. Dies funktioniert soweit sehr gut, lediglich die Höhen gehen bei der Übertragung etwas unter, doch im Großen und Ganzen hat sich mein Gesprächspartner auf keinem Fall über Unverständlichkeit oder Störgeräusche beschwert.
(Klang: 5 von 5 Punkten)
Ausstattung
Akku
Laut den technischen Daten ist mit dem ATH-DSR5BT eine Akkulaufzeit von bis zu 8 Stunden möglich. Dies ist jetzt kein Spitzenwert, wenn man diese Laufzeit mit teilweise kleineren In-Ears vergleicht. Doch dies liegt daran, dass im ATH-DSR5BT pro Seite gleich zwei Treiber angetrieben werden müssen. Man hat eben durch die zwei Treiber je Ohrhörer ein hervorragendes Klangbild, aber darunter leidet eben die Akkulaufzeit. Doch meiner Meinung nach gehen die bis zu 8 Stunden in Ordnung, denn ich persönlich hätte kaum die Zeit 8 Stunden am Stück Musik zu hören.
Die Laufzeit eines Kopfhörers hängt verständlicherweise von der eingestellten Lautstärke ab, doch in meinem Test kam ich auf die von Audio-Technica angegeben Zeit sehr gut heran. Leider ist wiederum die Ladezeit von knapp 3 Stunden bei einer Laufzeit von 8 Stunden viel zu lange, dies machen andere Anbieter besser. Hier hätte man eventuell eine Schnellladefunktion integrieren können.
Praktischerweise zeigt einem der ATH-DSR5BT anhand der drei Status LED´s die Restkapazität des Akkus ungefähr an. Ungefähr, da dies nicht auf den Prozent genau angezeigt wird, sondern ist größeren Prozent-Abschnitten. Leuchten z. B. alle 3 LED´s, dann ist der Akku noch zu 60 % bis 100 % voll. Leuchten dagegen nur noch 2 auf, dann sind es zwischen 30 % und 60 %. Sobald nur noch eine aufleuchtet, dann ist der Akkustand niedriger als 30 % und sollte eventuell bald aufgeladen werden.
Bluetooth
NFC für Android Smartphones ist leider nicht an Bord, daher muss man die Einrichtung der Bluetooth-Verbindung wie gewohnt über die Bluetooth-Einstellungen vornehmen. Dies ist jedoch sehr schnell erledigt und erfordert keine besonderen Kenntnisse. Beim ersten Einschalten befinden sich der ATH-DSR5BT wie eigentlich so ziemlich jeder Kopfhörer automatisch im Pairing-Modus. Ein schnelles Aufblinken der Status-LED´s von rechts nach links und dann wieder nach rechts bestätig, dass der ATH-DSR5BT sich nun im Pairing-Modus befindet. Nun nur noch in den Bluetooth-Einstellungen die In-Ears suchen und schon ist das ganze in knapp einer Minute verbunden.
In den Räumlichkeiten war die Reichweite mit zwei dickeren Beton-Wänden auf ca. 13 Metern begrenzt. Im freien Feld sind bis zu 20 Metern kein Problem. Dabei müsst ihr jedoch zu dem iPhone schauen und euch mit der rechten Seite des Nackenbügels zum iPhone befinden, denn in der rechten Seite im vorderen Bereich ist die Antenne verbaut. Sobald ich die Kopfhörer angeschaltet habe, hat sich dieser mit meinem iPhone automatisch verbunden.
Zubehör
Audio-Technica liefert bei dem ATH-DSR5BT mit einem praktischen und ausreichend großen Transportetui aus. Darin passt nicht nur der Nackenbügel Ohrhörer problemlos rein, sondern man kann zudem noch das kurze Ladekabel und sogar die Ohrtips darin verstauen. Das Etui besteht aus einem Neopren ähnliche Material und schützt den Ohrhörer sicher vor Kratzern und Beschädigungen. Im Lieferumfang befinden sich wie bereits erwähnt vier paar Silikon-Ohrstöpsel. Die wechselbaren Ohrstöpsel sind wichtig um den Kopfhörer für die eigenen Ohren anzupassen.
(Ausstattung 4 von 5 Punkten)
TEIL 3
bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung
Beschreibung
Audio-Technica wirbt die ATH-DSR5BT unter anderem mit einer kristallklaren drahtlosen Audioübertragung, dem Qualcomm aptX HD und einer Laufzeit von bis zu 8 Stunden an. Diesen Angeben kann ich auch soweit absolut zustimmen. Die Laufzeit von 8 Stunden konnte ich in meinem Test sehr gut erreichen und da der In-Ear Qualcomm aptX HD und Apples Codes AAC unterstützt ist die Übertragung ohne Störgeräusche und Verzerrungen wahrnehmbar. Zudem ist der Klang absolut überzeugend.
Preis/Leistung
Die UVP des ATH-DSR5BT von 399€ hört sich nach verdammt viel Geld an und einige fragt sich sicher wieso der Ohrhörer so teuer ist. Doch dazu kann ich nur sagen, der ATH-DSR5BT ist klanglich aktuell einer der besten In-Ear Ohrhörer auf dem Markt. Wenn man sich andere In-Ear Ohrhörer anschaut, die ebenfalls mit zwei Treibern pro Seite ausgestattet sind, dann liegen diese ebenfalls nah an diesem Preis. Zudem unterstützt der ATH-DSR5BT sämtliche Codecs, sodass man mit eigentlich allen aktuellen Geräte Musik in CD-Qualität wiedergeben kann.
Kritisieren kann ich lediglich die etwas lange Ladezeit von knapp 3 Stunden und die Tasten auf der linken Seite welche etwas zu viel Spiel haben und dadurch leicht klappern. Ohne diese Mängel wäre der Kopfhörer rundum prefekt.
testr Gesamtwertung
unter Berücksichtigung aller Teilwertungen
200
Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen
Beats (Beats Electronics, LLC) ist ein US-amerikanischer Hersteller von Audiogeräten mit dem Sitz in Santa Monica (USA) und wurde im Jahre 2006 gegründet. Das Unternehmen stellt hauptsächlich Kopfhörer her unter der Eigenmarke Beats by Dr. Dre., benannt nach dem Gründer, dem Rapper Dr. Dre.
Bekannt wurde die Marke Beats bereits im Gründungsjahr 2006, in dem der erste Prototyp eines Kopfhörers im Musikvideo von Eminems Lied „You Don´t Know“ zu sehen war. Auf den Markt kam der erste Kopfhörer, der Beats by Dr. Dre Studio jedoch erst im Jahr 2008. Beats wurde in den folgenden Jahren durch viel Marketing und dem auffliegt Design zu einer bekannten und beliebten Kopfhörer-Marke. Am 28. Mai 2014 kaufte Apple Inc. für 3,2 Milliarden Dollar Beats Electronics.
Vor kurzer Zeit habe ich euch die Beats X in der Decade-Collection vorgestellt. Nun möchte ich euch neben dem Beats Solo 3 und den Powerbeats 3 die wir euch bereits vorgestellt haben noch die Beats Studio 3 genauer vorstellen. Dabei handelt es sich um einen Over-Ear Kopfhörer, welcher mit Apples W1-Chip, einer Schnellladefunktion und Pure ANC daher kommt. Doch kann der Beats Studio 3 im Test überzeugen und wie ist der Klang? Ich habe mir für euch den Beats Studio 3 in Schwarz näher angeschaut. Ob dieser im Alltagstest überzeugen können, das erfahrt Ihr in diesem Testbericht.
Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung
Verpackung
Die Verpackung des Beats Studio 3 kommt in einer rechteckigen Form daher. Bei der weißen bedruckten Hülle handelt es sich um eine Pappschachtel, in deren Inneren sich der stabile schwarze Hauptkarton befindet. Doch zuerst einmal schauen wir uns die Außenhülle genauer an.
Betrachtet man die Vorderseite der Hülle, sieht man zu allererst groß abgebildet die linke Seite des Beats Studio 3 Wireless und zwar in der Farbe, in den man sich diesen gekauft hat. Zudem steht der Name des Kopfhörers noch einmal unter der Abbildung und in dem kleinen roten Kasten oben links, ist in weißer Schrift zu lesen, dass dieser mit PURE ANC und einer Akkulaufzeit von bis zu 22 Stunden ausgestattet ist. Schauen wir uns direkt die linke Seite an, ist hier der Kopfhörer komplett betrachtet abgebildet und darüber kann man erneut den Namen Studio 3 Wireless lesen.
Auf der linken Seite der Hülle, ist neben der Farbe des Beats Studio 3 Wireless noch ein Zitat von dem Gründer Dr. Dre zu lesen und anhand des „Made for iPhone, iPad, iPod“ Siegel, erkennt man sofort, dass die Beats vor allem für Apple Geräte gemacht sind und nur mit diesen Geräten alle Funktionen genutzt werden können.
Betrachtet man die Rückseite, zeigt diese nicht nur erneut einen Ausschnitt des Beats Studio 3 Wireless und dessen Namen. Sondern auch im unteren Teil den im Lieferumfang enthaltenen Zubehör, dazu aber später mehr. Auf der Rückseite sind nämlich auch noch die wichtigsten technischen Daten des Beats Kopfhörer aufgelistet. So erfährt man hier nicht nur, dass dieser mit Bluetooth und einer Akkulaufzeit von bis zu 22 h ausgestattet ist, sondern auch, dass er PURE Adaptive Noise Cancelling, ein Mikrofon, Steuerung der Musik direkt am Kopfhörer und eine Schnellladefunktion besitzt. Diese ermöglicht es, dass der Beats Studio 3 Wireless nach nur 10 Minuten Ladezeit bereit ist, wieder für 3 h Musik wiederzugeben.
Entfernt man die Hülle von der eigentlichen stabilen Verpackung, sieht man auf dem Deckel der zweiteiligen mattschwarzen Verpackung ein schwarzes Beats Logo. Hebt man den Deckel des Kartons an, lädt Beats in schwarzen Lettern mit dem Text „CHANGE THE WAY YOU HEAR SOUND“, dazu ein die neuen Kopfhörer zu testen. Zieht man diesen Einleger an der roten Lasche heraus, kommt auch schon das hochwertige Transportetui zum Vorschein, in welchem sich auch der Beats Studio 3 Wireless befindet.
Entnimmt man dies zusammen mit dem Karton, in dem es zentriert ist, kommt darunter eine kleine Mappe zum Vorschein. In dieser befinden sich die üblichen Papierbeilagen und ein Beats-Aufkleber. Direkt daneben ist das Klinkenkabel verstaut. Heben wir die Mappe welche mit dem roten Beats-Logo versehen ist an, findet man darunter noch das Micro-USB-Ladekabel und einen schwarzen Karabinerhaken, welchen man an dem Transportetui befestigen kann. Die Verpackung des Beats Studio 3 Wireless macht einen sehr hochwertigen Eindruck und zudem ist alles an seinem festen Platz verstaut. Hier merkt man sofort, dass Beats inzwischen zu Apple gehört.
(Verpackung: 4 von 5 Punkten)
Design
eben der von mir getesteten mattschwarzen Variante gibt es den Studio 3 Wireless noch komplett in Weiß, Blau, Rot und Deviant Black-Red (Mischung aus Schwarz und Rot). Des Weiteren gibt es noch die neue Skyline Collection in vier Ausführungen und seid neustem die DJ Khaled Custom Edition.
Durch sein komplett in Mattschwarz gehaltenes Design ist der Beats Studio 3 Wireless sehr schlicht und modern gehalten. Lediglich die beiden an den Außenseiten der Ohrmuscheln befindlichen „Beats“ Logos und die Enden, an denen sich die Klappenscharniere befinden, sind in Hochglanz gehalten. Dadurch fallen diese direkt ins Auge. Der mattschwarze Kunststoff harmoniert sehr gut mit dem matten Ziegenleder.
Ergänzung im Sinne der Transparenz: Den zum Testzeitpunkt uns vorliegenden Informationen waren dahingehend, dass echtes Leder verwendet wird. Leider wird und wurde das nirgends kommuniziert. Auf eine Besucheranfrage hin wurde mit Beats direkt Kontakt aufgekommen und Klarheit verschafft: Es handelt sich hierbei KEIN echtes Leder und kann somit auch von Veganerinnen und Veganern getragen werden. Das wir es tatsächlich als gutes Leder einstuften, spricht in diesem Sinne für die Qualität dieses Imitats.
Die Anschlüsse sowie Bedienelemente am Beats Studio 3 Wireless sind über beide Ohrmuschel verteilt untergebracht. An der rechten Ohrmuschel befindet sich nicht nur der Micro-USB-Anschluss, sondern auch der Ein-/Ausschaltknopf, der gleichzeitig auch dazu dient, das PURE ANC durch zweimaliges drücken Ein-/ oder auszuschalten. Des Weiteren befindet sich direkt unterhalb des Einschaltknopfes eine Akku-Anzeige, die beim Anschalten mit ihren 5 kleinen LED´s kurz anzeiget, wie voll der Akku noch ist.
Die Linke Ohrmuschel ist auf dem ersten Blick nur mit einer Klinkenbuchse an der Unterseite ausgestattet, doch es gibt hier noch weitere Bedienelemente, welches+ man nicht sofort sieht. Den unter dem Beats-Logo versteckt sich eine Taste und auch der Ring darum, ist mit zwei Tasten versehen. Diese Steuerung möchte ich euch nun etwas genauer erklären, denn die Beats-Taste ist mit mehreren Funktionen versehen.
Drückt man diese während der Wiedergabe einmal, dann wird die Musik pausiert und erneutes Drücken setzt diese wieder fort. Um zum nächsten Titel zu springen, drückt man einfach zweimal und um den Titel davor noch einmal wiederzugeben dreimal das b-Logo. Möchte man im aktuellen Titel vorspulen, genügt es, die Beats-Taste zweimal zu betätigen und diese dann gedrückt zu halten, bis man an den gewünschten Abschnitt im Lied gelangt ist. Das gleiche funktioniert auch durch dreimaliges drücken und halten beim Zurückspulen. Zu guter Letzt kann man durch das Drücken des Rings über dem Beats-Logo die Musiklautstärke erhöhen und darunter die Lautstärke absenken.
Weiterhin können eingehende Anrufe ebenfalls sehr bequem am Kopfhörer angenommen werden. Dazu einfach beim eingehenden Anruf auf die b-Taste drücken. Um einen eingehenden Anruf abzulehnen, genügt es, die Taste eine Sekunde gedrückt zu halten. Es ist auch möglich, den Anruf über den Kopfhörer zu beenden, um diesen auf das Smartphone zu verlegen, dazu einfach die b-Taste zweimal betätigen.
(Design: 4 von 5 Punkten)
Verarbeitung
Auf dem ersten Blick kann der Beats Studio 3 Wireless von seiner Verarbeitung überzeugen. Zwar besteht dessen Äußeres fast nur aus Kunststoff, doch dieses macht dank der matten Oberfläche einen hochwertigen Eindruck. Zu diesem hochwertigen Eindruck trägt auch dass metallverstärkte Kopfband, die 8-fache Bügelverstellung und das Gelenk zum Falten des Kopfhörers bei.Das die Kopfhörer aus Kunststoff gefertigt sind, hat vor und Nachteile. Zum einen ist der Beats Studio 3 Wireless mit einem Gewicht von 262 Gramm nicht zu schwer. Doch leider verkratzt Kunststoff schnell. Zwar hält sich dies durch die matte Oberfläche in grenzen, aber komplett vermeiden kann man diese nur schwer. Angst haben, dass dieser nach kurzer Zeit total verkratzt ist, muss man jedoch nicht, ich habe den Beats Studio 3 Wireless in meinem Rucksack teilweise mit und ohne Transportetui genutzt und man erkennt die Kratze nur bei genauem betrachten.
Die Beats Studio 3 Wireless setzen auf ein synthetisches Lederimitat, welches sich sehr „echt“ anfühlt. Dieses ist für ein angenehmes Tragegefühl mit Memory-Polsterung gefüttert. Die Dicke der Ohrpolster geht vollkommen in Ordnung, was mir jedoch nicht ganz so gut gefällt, ist der Innenraum für die Ohren. Dieser fällt nämlich nicht besonders groß aus. Des Weiteren kann ich nach gut 6 Wochen noch nicht sagen, wie gut das synthetische Leder der Ohrpolster ist. Dies wird sich erst nach längerer Nutzung zeigen, denn im Netz habe ich gelesen, dass sich manche wegen dem Ablösen eben jener beklagen. Beim Kopfband setzt man leider nicht auf Kunstleder, sondern auf eine leicht gepolsterte Gummierung, welche jedoch ihren Zweck zufriedenstellend erfüllt.
Ärgerlich als aufgekauftes Unternehmen von Apple ist beim Beats Studio 3 jedoch auch der Verzicht auf einen USB-C oder Lightning-Anschluss. Denn somit muss ich neben dem Lightning und USB-C Kabel für meine Apple-Geräte nun auch noch ein Micro-USB-Kabel mit in den Rucksack packen. Dies hätte man eventuell mit einer neuen überarbeiteten Version ändern können.
(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)
TEIL 2
bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung
Kopfhörer-Art
Over-Ear-Kopfhörer
Kategorie
Over-Ear-Kopfhörer mit Bluetooth und W1 Chip (für Apple Geräte)
Der Tragekomfort beim Beats Studio 3 ist ganz gut. Dazu tragt unter anderem die mit Memory-Schaum gepolsterte Ohrpolster bei. Beim Kopfband wurde zwar wie bereits erwähnt auf diese Polsterung durch Memory-Schaum verzichtet, aber der Kopfbügel, welcher komplett mit einer Gummipolsterung versehen ist, sorgt dennoch für ein gutes Tragegefühl.
Der Innendurchmesser der Ohrpolster beträgt 5,5 cm x 4 cm (H x B). Meine Ohren sind ca. 6 cm hoch, passen aber gut in die Öffnung. Dennoch muss ich sagen, dass die Öffnung definitiv größer sein könnte, denn ich vermisse hier das luftige Gefühl, welches ich bei anderen Over-Ear Kopfhörern, die ich bereits getestet habe, hatte. So beginnt man vor allem im Sommer schnell unter dem Kopfhörer zu schwitzen, was jedoch ein allgemeines Problem von Over-Ear Kopfhörern ist. Nur beim Beats Studio 3 Wireless ist dies eben etwas schneller der Fall.
Trotz, dass die Ohrmuscheln nicht drehbar sind, passen sich diese dank dem Kugelgelenk den verschiednen Kopfformen sehr gut an. Dieses Kugelgelenk lässt zwar nur eine minimale Anpassung zu, aber es dürfte wie bereits erwähnt für die meisten ausreichen. Der Kopfhörer verfügt über längenverstellbare Bügel, die sich gleichzeitig auf den Druck auswirken, der auf die Ohren einwirkt. Bei Menschen mit einem eher längeren Kopf ist der Anpressdruck daher höher als bei Menschen mit eher kleinem Kopf. Insgesamt gibt es 8 Stufen auf beiden Seiten.
(Tragekomfort: 3,5 von 5 Punkten)
Klang
Beats macht zu den verbauten Treibern des Studio 3 Wireless keine genauen Angaben. Ich vermute jedoch, dass hier wie bei eigentlich fast allen Mittelklasse-Kopfhörer jeweils links und rechts ein 40 mm Treiber verbaut ist. Ich habe den Klangtest in Kombination mit meinem Apple iPhone durchgeführt. Durch den Apple W1 Chip (Bluetooth Chip) soll der Klang beim Beats Studio 3 besonders gut sein. Auf den W1 Chip gehe ich unter „Koppeln und Reichweite“ genauer ein. Doch nun zuerst die Frage, wie ist der Klang des Beats Studio 3 Wireless?
Diejenigen unter euch, welche Beats bereits kennen und eventuell schon den ein oder anderen Kopfhörer probegehört haben wissen, dass Beats immer den Bassbereich etwas übertrieben angehoben hat. Scheinbar möchte Beats dieses Image der Bassdominanz loswerden. Denn im Vergleich zu den bisherigen Beats Studio Kopfhörern klingen die Beats Studio 3 Wireless wesentlich ausgeglichener.
Der Bass beim Studio 3 ist weiterhin kräftig, aber klingt auf keinem Fall übertrieben. So übertönt dieser nicht die tieferen Mitten, was für ein deutlich besseres Klangbild sorgt. Dies gilt jedoch nur für den mittleren und oberen Bassbereich, denn der Tiefenbass klingt leider etwas mager, wodurch es dem Beats Studio 3 etwas an Dynamik fehlt. Was mir beim Beats Studio 3 ebenfalls nicht so gut gefällt sind die mittleren Töne, diese werden zwar neutral wiedergegeben, doch diese werden von einem leichten Unterton belastet. Dabei handelt es sich um einen blechern klingenden Nebenton, der bei genauem Hören auffällt. Bei den Höhen gefällt mir der Beats Studio 3 wiederum, hier werden die Töne ausreichend klar und luftig wiedergeben, auch wenn diese noch etwas detailreicher sein könnten. Bei der räumlichen Darstellung gefällt mir der Beats Studio 3 wiederum ganz gut, hier kann er sehr überzeugen.
Das Telefonieren über den Beats Studio 3 funktioniert ganz gut, dank dem verbauten Mikrofon verstanden mich meine Gesprächspartner ohne Probleme. Aber auch ich konnte alles problemlos verstehen. Falls man jedoch in einer Umgebung ist, bei dem viele Leute unterwegs sind, rate ich durch zweimaliges Betätigen der „b“-Taste das Gespräch auf das Smartphone zu verlagern. Da ansonsten der Gesprächspartner von dem Lärm um einen herum gestört wird. Hier leistet in den meisten Fällen das Smartphone bessere Dienste, da das Mikro direkter zum Mund gerichtet ist. Beim Ansehen von Videos und Filmen konnte ich zudem keine Verzögerungen feststellen.
(Klang: 3,5 von 5 Punkten)
Ausstattung
Dank den sehr weichen Ohrpolstern und dem angenehmen Anpressdruckes, ist die Dämmung der Umgebungsgeräusche bereits ohne aktiviertes PURE ANC ganz gut. Aktiviert man jedoch das adaptive Noise-Cancelling, werden diese Umgebungsgeräusche noch einmal deutlich reduziert. Das von Beats (Apple) eigens entwickelte „Pure ANC“ konnte mich durchaus überzeugen.
Bei PURE ANC befinden sich kleine Mikrofone an der Innen- und Außenseite der Ohrmuscheln, mit denen die Störgeräusche aufgezeichnet werden und phasenversetzt eingespielt werden. Dies soll dafür sorgen, dass das PURE ANC deutlich zuverlässiger arbeitet als Herkömmliches ANC. Dies funktioniert ganz gut, es werden vor allem Frequenzen mit einem geringeren Frequenzband herausgefiltert. Dabei handelt es sich um tiefe Töne (Bass) und Mitten. Während meiner Zugfahrten hatte ich somit eine deutlich ruhigere Atmosphäre als ohne das aktivierte ANC. Aber auch im Flugzeug macht sich das PURE ANC positiv bemerkbar, hier hört man die tiefen und mittleren Töne der Triebwerke kaum noch.
Zubehör
Praktischerweise liefert Beats bei den Beats Studio 3 ein stabiles und sehr schönes Transportetui mit. Die Kopfhörer passen darin jedoch nur durch das Zusammenklappen herein. Die Größe des Etuis ist gut, doch es könnte minimal größer sein, denn durch das lange zusammengeklappte verstauen darin, haben die Poster eine leichte Druckstelle. Diese geht nämlich nicht komplett heraus, sondern bleibt minimal vorhanden.
Im Lieferumfang befinden sich wie bereits erwähnt noch das Micro-USB-Ladekabel, das Klinke-Kabel mit Fernbedienung und ein Karabinerhaken.
(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)
Koppeln und Reichweite
Beats hat alle aktuelle Kopfhörer mit dem von Apple entwickelten W1 Chip versehen. Dadurch erfolgt das Koppeln mit allen aktuellen Apple Geräten auf denen iOS 10, macOS Sierra oder watchOS 3 läuft rasant schnell, wie man es von NFC für Android kennt. Zudem soll der W1 Chip für eine höhere Reichweite und einen geringeren Stromverbrauch sorgen.
Als iOS-Device Benutzer reicht es, die eingeschalteten Kopfhörer in diesem Fall die Beats Studio 3 Wireless relativ nahe an das iPhone, iPad oder an die Apple Watch zu halten. Automatisch erscheint ein Fenster, welches die Kopfhörer anzeigt und man wird gefragt, ob man die Kopfhörer verbinden möchte. Sobald man nun auf „Verbinden“ tippt, sind die Kopfhörer mit dem iOS-Device gekoppelt. Das praktische hierbei ist, dass ihr die Kopfhörer nicht mit euren weiteren Apple Geräten koppeln müsst. Automatisch werden diese euch auch bei den anderen Geräten in den Bluetooth-Einstellungen angezeigt und ihr könnt innerhalb weniger Sekunden bei der Wiedergabe zwischen den einzelnen Geräten wechseln.
Wer von euch gerne die Beats Studio 3 Wireless kaufen möchte, aber kein iOS-Device besitzt, kann diese dennoch kaufen. Android Nutzer müssen jedoch wie herkömmlich über die Bluetooth-Einstellungen die Beats Studio 3 Wireless koppeln. Dies ist zwar nicht ganz so komfortabel wie mit dem W1 Chip, aber dennoch ist dies ebenfalls schnell erledigt. Dazu einfach den Ein-/Ausschaltknopf für 5 Sekunden gedrückt halten und schon sollte sich der Beats Studio 3 Wireless im Erkennungsmodus befinden, was durch das Blinken der Status-LED bestätigt wird. Nun wie gewohnt in die Bluetooth-Einstellungen eures Gerätes gehen und die Beats Studio 3 Wireless suchen, darauf klicken und schon koppeln sich beide Geräte miteinander.
Die Reichweite der Beats Studio 3 Wireless ist überraschend hoch. Apple gibt an einen Bluetooth-Chip der Klasse 1 verbaut zu haben und dies merkt man auch. Bisher hatte ich noch keinen Kopfhörer in meinem Test, der so eine große Bluetooth-Reichweite bieten konnte. In Räumlichkeiten mit zwei dickeren Beton-Wänden fing die Musik erst ab ca. 25 Metern an zu stocken. Dabei gibt es jedoch einen Unterschied. Wie ich nämlich feststellen konnte, befindet sich die Bluetooth-Antenne in der linken Ohrmuschel. Drehe ich die rechte Ohrmuschel in die Richtung zum iPhone, dann liegt die Reichweite gut 10 bis 12 Meter darunter. Mit der linken Seite zum iPhone zugewendet, ist die Reichweite deutlich höher. Im freien Feld sind bis zu 50 Metern kein Problem, natürlich nur, wenn man mit der linken Ohrmuschel zum iPhone blickt. Auch wenn es leider Unterschiede in der Reichweite gibt, die sehr stark von der richtig zum iPhone abhängig ist, dürfte die Reichweite über 10 Meter im Haus für die meisten völlig ausreichen sein. Sobald ich die Beats X eingeschaltet habe, haben sich diese automatisch mit dem zuletzt verbunden Gerät gekoppelt.
(Koppel und Reichweite: 5 von 5 Punkten)
Akku
Beats gibt beim Studio 3 eine Akkulaufzeit von bis zu 22 Stunden (mit Bluetooth und aktiviertem PURE ANC) an. Ohne aktiviertes PURE ANC beträgt die Laufzeit bis zu 40 Stunden. Diese angeben beziehen sich jedoch nur auf die Verwendung mit einem Apple-Device als Abspielgerät, da nur damit der stromsparenden W1 Chips genutzt wird.
Ich habe den Beats Studio 3 in meinem Testzeitraum eigentlich fast nur mit aktiviertem ANC betrieben. Die von Beats angegebenen 22 Stunden konnte in meinem Test leider nicht ganz erreichen. Ich kam auf knapp 20 Stunden bei 85 % der Lautstärke. Dies ist für mich aber dennoch eine sehr gute Laufzeit, auch wenn diese nicht ganz den versprochenen 22 Stunden entspricht. Nutzt man die Kopfhörer mit einem Android Gerät, liegt die Laufzeit bei gleicher Nutzung etwas niedriger. Hier schaffte der Beats Studio 3 knapp 18 Stunden.
Falls der Akku des Beats Studio 3 kurzfristig leer sein solle, kann dieser dank der Schnellladefunktion die von Beats „FastFuel“ genant wird innerhalb von 10 Minuten wieder für 3 Stunden Musikwiedergabe aufgeladen werden.
(Akku: 4,5 von 5 Punkten)
TEIL 3
bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung
Beschreibung
Beats wirbt die Beats Studio 3 Wireless mit den Sätzen: Hör die Musik. Nicht den Lärm, Langzeit-Wiedergabe und einer branchenführenden Bluetooth Qualität an.
Ich kann diesen Aussagen auch soweit zustimmen. Die Akkulaufzeit ist zwar nicht ganz so lange, wie Beats angibt und vor allem ändert sich diese vom Abspielgerät (iOS oder Android abhängig) doch die Laufzeit kann sich dennoch absolut sehen lassen. Vor allem ist der Akku bereits nach 10 Minuten für weitere 3 Stunden Musikwiedergabe aufgeladen. Zudem ist der Akku in 90 Minuten komplett voll aufgeladen. Das PURE ANC arbeitet sehr zuverlässig und konnte im Test überzeugen. Zwar hat es bei Höhen seine schwächen, aber hier schneiden anderen ANC Kopfhörer auch nicht viel besser ab. Des Weiteren hat mir das Design, die Verarbeitung und die Haptik des Studio 3 Wireless sehr gut gefallen. Die Bluetooth Reichweite hängt zwar von der Richtung, wie man zum Abspielgerät steht ab, doch mit einem Apple Gerät ist diese wirklich sehr hoch und gehört aktuell zu den mir bekannten Kopfhörern mit der größten Reichweite. Der verbaute W1 Chip sorgt für eine einfache Kopplung von Apple Geräten, was die Beats Studio 3 vor allem für Apple User interessant macht.
Preis/Leistung
Die UVP des Beats Studio 3 von 349,95€ (Aktuell je nach Farbe bereits für 250€ zu haben) ist etwas hoch angesetzt. Man bekommt hier zwar sehr schöne und gut verarbeitete Kopfhörer. Die zwar klanglich nicht zu den aller Besten Over-War Kopfhörern gehören. Aber dennoch nicht als schlecht einzustufen sind. Das PURE ANC ist zwar nicht ganz so gut wie beim Bose QC35, aber es filtert die meisten Störgeräusche aus der Umgebung heraus.
Die Beats Studio 3 eigenen sich sehr gut für Apple-User, da diese sich dank dem W1-Chip sehr schnell mit sämtlichen weiteren Apple-Devices verbinden. Des Weiteren dürfen diese von einer komfortablen Bedienung und einer längeren Laufzeit, sowie Bluetooth-Reichweite profitieren. Klanglich bekommt man für das Geld jedoch auf jeden Fall bessere Alternativen.
ie Firma Anker wurde im Juli 2011 von Steven Yang gegründet. Seitdem fokussierte man sich auf die Herstellung von Computer-Peripherie und Ladeaccessoires. Das Headquarter befindet sich derzeit in Guangdong, Shenzhen. Mittlerweile ist Anker eine bekannte und durchaus geschätzte Größe in diesem Markt. Mit der nun (seit 2018) eigenständigen Marke „Soundcore“ hat Anker einen Audioableger und konzentriert sich auf Audioprodukte wie Kopfhörer, Bluetooth-Boxen etc. In diesem Testbericht werde ich mir den Anker Soundcore Flare+ genauer anschauen.
Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung
Verpackung
Es muss angemerkt werden, dass die gesamte Verpackung auf Englisch gedruckt ist. Die Vorderseite präsentiert das Produkt und stellt den 360° Sound in den Vordergrund. Die wichtigsten Funktionen werden ebenfalls aufgelistet.
Die Verpackungsseiten verzichten auf großen Text und stellen Produktfunktionen vor: Zum einen wäre es das farbige-LED Licht des Anker Soundcore Flare+, welches mit dem Rhythmus des abgespielten Songs synchronisiert und leuchtet, zum anderen zeigt die andere Verpackungsseite eine weitere Eigenschaft des Anker Soundcore Flare+: Wasserfestigkeit. Anker verspricht hier einen Schutz von IPX7. Alles in allem handelt es sich um eine gute Verpackung, die auch ausreichenden Schutz für das Produkt bietet.
(Verpackung: 4 von 5 Punkten)
Design
Beim Anker Soundcore Flare+ handelt es sich um einen sogenannten 360-Grad-Lautsprecher, der also in der Lage ist den Sound rundherum abzugeben. Entsprechend lässt sich auch das Design ableiten. Wir haben eine zylindrische, nach oben hin etwas schmaler werdende Bauform. Der Lautsprecher hat einen schwarz-grauen Stoffüberzug und sieht sehr ansprechend an und fühlt sich auch so. Unten am Lautsprecher befindet sich der LED- Ring, welcher hinter einer milchig-grauen Kunststoffschale versteckt ist. Diese passt im ausgeschalteten Zustand gut zum Design und wirkt keineswegs wir ein Fremdkörper.
Auf der Unterseite befindet sich ein Gummiring, der ein verrutschen des Anker Soundcore Flare+ verhindern soll. Auf der Rückseite befinden sich die Bluetooth-Kopplungstaste, sowie der Power-Button unter diesen – versteckt hinter einer Gummikappe – ein USB Anschluss, ein Micro-USB Anschluss, sowie ein AUX-Anschluss. Oben am Lautsprecher befindet sich eine Trageschlaufe, die beim Transport des Anker Soundcore Flare+ behilflich sein soll. Zu guter Letzt ist da noch die gummierte Bedienfläche oben am Lautsprecher, die neben Leiser, Lauter, Play-Tasten auch noch je eine Taste für das Licht und für den Bass.
(Design: 3,5 von 5 Punkten)
Verarbeitung
Die Verarbeitung des Anker Soundcore Flare+ kann durchaus überzeugen und muss sich keineswegs verstecken. Der Stoffüberzug ist sauber verarbeitet und verklebt, nichts franst oder steht aus. Die Druckpunkte der gummierten Flächen sind okay, wenn auch nicht ganz leichtgängig. Ansonsten gibt es verarbeitungstechnisch wenig zu bemängeln.
(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)
TEIL 2
bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung
Lautsprechertyp
360° Bluetooth Lautsprecher
Audio
Treiber: Zwei 5cm Full Range Treiber + Zwei Passive Radiatoren + Zwei Tweeter Leistung: 25 W, THD (Total Harmonic Distortion) <= 1%
1 x Anker Soundcore Flare+ 1 x Stromkabel 1 x Kurzanleitungen und andere Dokumentationen
Technische Daten des Anker Soundcore Flare+
Klang
Beim Anker Soundcore Flare+ kommen zwei 2-Zoll Treiber zum Einsatz, die ihrerseits je von einem seitlichen passiven Radiator für Bassleistung unterstützt werden, hinzu kommen Tweeter die vorne und hinten werkeln.
Und wie ist der Klang? Ich muss sagen ich war etwas enttäuscht. Der Klang war im ersten Moment etwas Substanzlos, gar blechern. Die Aktivierung der Basstaste bewirkt sehr viel, so klingt es schon viel besser. Obwohl der Lautsprecher ein 360°-Design hat, ist die richtige Aufstellung des Lautsprechers noch wichtiger als Frontstrahler. Das klingt paradox, macht aber klangtechnisch wirklich erstaunlich viel aus.
Die richtige Position vorausgesetzt, verrichtet der Anker Soundcore Flare+ durchaus gute Dienste. Wo es ihm fehlt sind ganz klar die Mitten. Und hier gilt insbesondere je lauter, desto schlechter und rauer klingen diese.
Mit der kostenlosen App gibt es Möglichkeiten für eigene EQ-Einstellungen. Die Einstellungen sind anschaulich und verständlich gestaltet und dürften durchaus hilfreich für den einen oder anderen sein.
Der Anker Soundcore Flare+ kommt mit einigen interessanten Funktionen daher. Zuerst das offensichtliche: Es handelt sich um einen Bluetooth Lautsprecher mit beeindruckenden 20h Akkulaufzeit. Dieser Wert kommt ganz gut hin, auch wenn der Dauertest auf niedriger Lautstärke erfolgte.
Die große Akkukapazität macht auch anderweitig Sinn, denn der Anker Soundcore Flare+ ist in der Lage als Powerbank zu dienen und kann so andere Geräte per USB aufladen. Das ist durchaus praktisch zumal es sich speziell um einen portablen Lautsprecher handelt. Apropos Akku: Dieser lässt sich wie üblich per micro-USB Anschluss aufladen. Leider gibt dieser nur 10W her, sodass ein Ladevorgang wirklich sehr lange dauert. Dies gilt es zu bedenken.
Dann wäre noch die IPX7 Zertifizierung zu erwähnen. Damit sollte der Speaker in der Lage sein, bis zu 1 Meter in der Tiefe noch wasserfest zu bleiben. Probiert wurde jedoch lediglich das Abspülen mit Wasser. Dies hat der Anker Soundcore Flare+, wie zu erwarten war problemlos weggesteckt. Allerdings sollte hier klar sein, dass es sich um einen Textilüberzug handelt. Somit kann es bei längerem Kontakt zu aufsaugen von Wasser kommen. Meine Vermutung geht also dahingehend, dass der Trocknungsprozess dann, recht lange dauern könnte.
Ein prominent beworbenes Feature stellt die Licht-Funktion dar. Mittels Button auf der Oberseite, lässt sich die Licht-Funktion des Lautsprechers einschalten. Diese Multi-Color LED sollen aktiv auf die spielende Musik reagieren und im Takt in verschiedenen Farben leuchten. Persönlich empfand ich die „Lichtshow“ viel zu hektisch und übertrieben. Eher wahllos als harmonisch. Allerdings ist das sicher Geschmacksache. Ich persönlich bräuchte generell keine Beleuchtung an einem Bluetooth-Lautsprecher und doch finde ich die passive Beleuchtung in einzelnen Farben – die ebenfalls einstellbar ist – recht angenehm. Auch hier bietet die hauseigene App Einstellungsmöglichkeiten für verschiedene Farben, Effekte usw.
Will man nicht auf Bluetooth setzen, bietet der Anker Soundcore Flare+ ebenfalls einen klassischen AUX-In Anschluss. Somit können auch nicht Wireless-fähige Geräte als Audioquelle dienen.
Gut zu wissen: Hat man einen zweiten Anker Soundcore Flare+, lässt sich das Ganze zu einem Stereopaar verbinden.
(Funktionen: 4 von 5 Punkten)
TEIL 3
bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung
Beschreibung
Ein kräftiger Sound und eine „Rhythmus geladene Lichtershow“ wird versprochen. Während ich den kräftigen und bassgeladenen Sound durchaus – mit Abstrichen – unterstreichen kann, ist die besagte Lichtershow-Funktion, mehr anstrengend als ansprechend. Zum Glück lässt sich diese jedoch problemlos abstellen, oder auf eine einfarbige Beleuchtung umstellen. Abgesehen von diesem Versprechen, dass so nicht überzeugt, überzeugen alle anderen beworbenen Funktionen zuverlässig und gut. Auch die Akku-Laufzeit weiß zu überzeugen.
Preis/Leistung
Der Hersteller ruft für den Anker Soundcore Flare+ eine UVP von 129 Euro. Das zeigt, dass man nicht nur Design und Funktionstechnisch mit bekannten Marken mitspielen will sondern sich auch preislich an diese heranwagt. In Anbetracht der Funktionen, der guten Akkulaufzeit und des durchaus ansprechenden Designs ist der Anker Soundcore Flare+ definitiv eine Überlegung wert.
Das englische Unternehmen Marshall wurde 1962 in London unter dem Namen Marshall Amplification PLc. von dem Schlagzeugladenbesitzer und Schlagzeuger Jim Marshall gegründet. Der Sitz des Unternehmens ist in Bletchley, Milton Keynes, Buckinghamshire. Bekannt wurde das Unternehmen vor allem durch seine Bass- und Gitarrenverstärker. Diese kommen bis auf wenige Sonderanfertigungen alle in einem schwarz-weißen Design mit den markanten Messingbedienpaneelen und dem großen weißen „Marshall“ Schriftzug.
Seit 2010 produziert Marshall Headphones Kopfhörer und Lautsprecher im typischen Look der Verstärker. Marshall Headphones gehört zu dem schwedischen Unternehmen Zoundindustries und hat von dem Unternehmen Marshall Amplification die Lizenz bekommen, den Markennamen „Marshall“ für diese Produkte zu verwenden.
Vor Kurzem habe ich euch den Marshall Mid A.N.C einen On-Ear Bluetooth Kopfhörer mit ANC vorgestellt. Nun möchte ich euch einen weiteren erst vor wenigen Wochen vorgestellten Kopfhörer aus dem Hause Marshall vorstellen. Es handelt sich dabei um den Bluetooth In-Ear Ohrhörer Marshall Minor II. Neben Änderungen im Design und Tragekomfort unterstützt der Marshall Minor II nun Bluetooth 5 und erstmals aptX. Doch wie gut ist der neue Tragekomfort, ist diese Schlaufe auf Dauer bequem und wie kann der Marshall Minor II vom Klang überzeugen? Das erfahrt ihr in diesem Testbericht.
Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung
Verpackung
Die schwarze Verpackung, in welche sich der Marshall Minor II befindet, ist in eine weitere stabile Hülle geschoben, welche mit einigen technische Daten, sowie Informationen über den Ohrhörer bedruckt ist.
Auf der Vorderseite ist der komplett dargestellte Marshall Minor II Bluetooth In-Ear Ohrhörer abgebildet. Darüber kann man neben dem Namen des Unternehmens auch den des In-Ear Orhörer lesen. Des Weiteren erfährt man hier, das dieser einer Akkulaufzeit von 12 Stunden bieten soll. Die Rückseite zeigt uns sechs besondere Funktionen des Marshall Minor II Bluetooth. So erfährt man hier z. B. neben der bereits erwähnten Akkulaufzeit von 12 Stunden, dass dieser Bluetooth aptX unterstützt, eine Magnetzusammenführung besitzt und mit einem Ear-Fit System ausgestattet ist. Zudem ist im unteren Drittel das Frequenzband des In-Ear Ohrhörer abgebildet.
Betrachtet man die rechte Seite der Verpackung, kann man hier neben den wichtigsten technischen Daten (Wiedergabe-Frequenz, Impedanz usw.) auch eine Liste, des Lieferumfangs sehen. Über dieselben Infos wird man auch auf der linken Seite informiert, hier jedoch nur in Textform und in mehreren Sprachen, darunter auch in Deutsch.
Ziehen wir die schwarze Hauptverpackung aus der Hülle heraus, kommt direkt der Marshall Minor II Bluetooth zum Vorschein, welcher an einer dünnen Kartonage fixiert ist. Hebt man diese Fixierung samt In-Ear Ohrhörer heraus, befindet sich auf der Rückseite der Kartonage noch das Micro-USB Ladekabel. Zu guter Letzt sind unter der dünnen Kartonage noch eine Kurzanleitung, rechtliche Hinweise und Sicherheitsinformationen verstaut. Verschieden große Ohrtips um den In-Ear Ohrhörer den eigenen Ohren anzupassen, befinden sich nicht im Lieferumfang. Die Ergonomische-Form der fest montierten Ohrtips soll nämlich ähnlich wie bei Apple AirPods bei fast allen Ohren passen.
(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)
Design
Die Marshall Minor II kommen im klassischen Marshall Design daher. So besitzen diese ein typisches schwarzes Design mit einigen Messingfarbenden Elementen wie dem Multifunktionsknopf und das Marshall „M“ auf der Außenseite der Ohrhörer. Dieses Design erinnert sehr an die bekannten Marshall Gitarrenverstärker, für die Marshall bekannt war.
Beim Marshall Minor II handelt es sich um die mittlerweile typischen Bluetooth In-Ear Ohrhörer, bei denen die Musik zwar kabellos übertragen wird, jedoch sind beide In-Ear Ohrhörer mit einem 2 mm dünnen Kabel verbunden. Zwischen dem ca. 52 cm langen Verbindungskabel befindet sich eine 40 mm x 9 mm (L x) große 1-Tasten-Fernbedienung. Diese ist mit dem von Marschall bekannten messingfarbenen Multifunktionsknopf ausgestattet, welcher auch im Marshall Mid A.N.C. verbaut ist, zu dessen Steuerung gehe ich später genauer ein. Direkt unterhalb des Knopfes ist etwas vertieft in einem weißen Schriftzug Marshall zu lesen. Zudem befindet sich an der Seite der Micro-USB Ladeanschluss um den Akku wieder voll aufzuladen und eine kleine fast unsichtbare Status-LED, sowie auf der rechten Seite eine kaum erkennbares Mikrofon. Die kleine Fernbedienung befindet sich ca. 6 cm unterhalb vom rechten Ohrhörer und beim Tragen etwa auf der nähe des Endes vom Kieferknochen.
So nun gehe ich auf die Steuerung mit der Ein-Tasten-Fernbdienung genauer ein. Durch das Drücken und 3-sekündige Halten des Multifunktionsknopfes, wird der In-Ear Ohrhörer eingeschaltet, dies wird, bestätig von einem kurzen Gitarrensound. Ein erneutes Drücken und halten schaltet den Ohrhörer wieder aus. Möchte man die Minor II das erste Mal mit dem Smartphone oder einem anderen Gerät koppeln, dann muss man den Knopf nach dem Einschalten noch etwas länger gedruckt halten, bis ein weiterer Ton ertönt. Betätigt man bei Musikwiedergabe den Multifunktionsknopf, dann wird die Musik angehalten und ein erneutes betätigen setzt die Wiedergabe wieder fort.
Durch das Drücken des Knopfes nach rechts gelangt man zum nächsten Titel und nach links einen Titel Zurück. Hält man den Multifunktionsknopf in der Richtung z. B. nach rechts gedrückt, wird der Titel vorgespult, bis man diesen wieder loslässt. Zu guter Letzt kann man natürlich auch die lautstärker der Musik direkt über den In-Ear Ohrhörer steuern, dazu einfach die Multifunktionstaste nach oben für lauter, oder nach unten für leiser drücken. Sollte ein Anruf während der Musikwiedergabe eingehen, wird die Musik pausiert und ihr könnt den Anruf durch einmaliges drücken annehmen oder durch zweimaliges betätigen ablehnen. Ebenso kann Siri durch Zweimaliges drücken aktiviert werden.
Wie ich bereits erwähnt habe, sind die beiden Öhrstöpsel mit einem ca. 52 cm langen Kabel miteinander verbunden. Die Kabellänge ist gut bemessen, sodass weder beim Tragen eines T-Shirts und auch im Winter mit einem Pullover und Jacke die Kabellänge Probleme macht. Praktisch ist auch die Schlaufe an den In-Ears, bei dem es sich um das Verbindungskabel handelt. Diese kann einfach verändert werden und sorgt für einen festeren halt, dazu aber unter Tragekomfort mehr. Bei Nichtgebrauch kann man die beiden Ohrstöpsel einfach baumeln lassen ohne sich sorgen zu machen, dass die Ohrhörer herunterfallen. Durch die an der In-Ear Außenseite angebrachten Magnete, verbinden sich diese beim Baumeln praktischerweise zu einer Kette.
(Design: 4 von 5 Punkten)
Verarbeitung
An der Verarbeitung der Marshall Minor II konnte ich keine Mängel feststellen. Das Gehäuse der In-Ears und der Fernbedienung besteht aus mattschwarzen Kunststoff und macht einen stabilen Eindruck. Hier knackst oder quietscht beim Drücken nichts. Der messingfarbene Multifunktionsknopf und die ebenfalls gleichfarbigen Außenseiten der In-Ears, welche mit einem „M“ für Marshall versehen sind, verleihen dem Minor II den typischen Marshall Kopfhörer Lock. Das Ganze wird noch durch den Marshall Schriftzug auf der Fernbedienung und den seitlichen Riffelungen abgerundet.
Das 2 mm dünne Kabel, welches die Kopfhörer miteinander verbindet, macht einen sehr stabilen sowie bruchsicheren Eindruck. Leider liefert Marshall kein Transportetui mit, was zwar bei In-Ears nicht immer erforderlich ist, aber da ich meine In-Ears öfters im Rucksack mit vielen weiteren dingen verstau, wäre ein Etui sinnvoll, denn so werden diese besser. Zudem handelt es sich beim Ladenschluss um einen alten Micro-USB-Anschluss, bei Kopfhörern würde ich mir so langsam wünschen, dass man endlich auch hier standardmäßig USB-C verbaut. Doch dies machen aktuell nur sehr wenige Hersteller.
(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)
TEIL 2
bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung
Kopfhörer-Art
In-Ear-Ohrhörer
Kategorie
In-Ear-Ohrhörer mit Bluetooth
Farbe
Schwarz (weitere Farben: Braun und weiß)
Akkulaufzeit
Akkulaufzeit bis zu 12 Stunden
Gewicht
22 Gramm
Material
Kunststoff
Treiber
Jeweils links und rechts ein 14,2-mm Treiber
Bluetooth
5.0 ; aptX (Cd-Klangqualität für Android Smartphones)
Frequenzgang
20 – 20.000 Hz
Lieferumfang
1x Marshall Minor II 1x Micro-USB-Ladekabel Bedienungsanleitung und Sicherheitsinformationen
Technische Daten des Marshall Minor II Bluetooth
Tragekomfort
Die gut bemessen Kabellänge des Marshall Minor II lässt zu, dass man diesen sowohl nach vorne vor dem Hals, als auch um den Nacken tragen kann. Ich persönlich bevorzuge die letzt genante Variante, da man beim abnehmen der Ohrhörer diese einfach ohne Gefahr baumeln lassen kann. Zudem verbinden sich beide In-Ears dank dem in der Rückseite verbauten Magneten automatisch zu einer Kette, wodurch man diese selbst bei hektischen Bewegungen nur schwer verliert. Praktischerweise wird beim Verbinden der beiden Ohrhörer auch automatisch die Musik pausiert.
Das geringe Gewicht von 22 Gramm erreicht Marshall beim Minor II Bluetooth durch den Einsatz von Kunststoff. Dieser macht jedoch wie bereits erwähnt einen hochwertigen und soliden Eindruck. Beim Umlegen der In-Ear um den Nacken fallen diese durch ihr geringes Gewicht kaum auf. Bei dem neuen Minor II setzt Marshall nicht wie viele andere Hersteller auf verschiedene Ohrtips und zusätzlich Sporteinsätze, die für einen zusätzlich sichereren halt sorgen sollen, sondern auf eine andere Art. Marshall setzt auf ergonomischen Ohrtips, die fest verbaut sind und somit nicht ausgewechselt werden können. Für den sicheren halt auch bei sportlichen Aktivitäten sorgt eine Schlaufe am oberen Bereich der beiden Ohrhörer. Bei dieser Schlaufe handelt es sich um das eigentliche Verbindungskabel der beiden Ohrhörer. Das Kabel wird nämlich durch das Gehäuse der In-Ear´s geführt und macht einen Bogen wieder ins innere der Ohrhörer zurück. Dieser dort verlaufende Bogen kann individuell angepasst werden (größere oder kleinere Schlaufe bzw. komplett reduziert werden) und trägt somit sehr zu dem sicheren Halt bei.
Dadurch halten die In-Ear auch beim Hecktischen hin und her schütteln des Kopfes oder bei sportlichen Aktivitäten hervorragend in den Ohren. Leider bin ich jedoch mit dem Tragegefühl nicht zufrieden, anfangs dachte ich, daran muss ich mich erst noch gewöhnen, da dies meine ersten In-Ears mit dieser Schlaufe sind. Doch dem war nicht so. Mit den verscheiden großen Silikon-Ohtips die bei vielen In-Ears im Lieferumfang dabei sind, ist das Tragegefühl meiner Meinung nach einfach deutlich angenehmer. Ohne Schlaufe gefällt mir das Ganze zwar etwas besser, aber dadurch halten sie nicht mehr ganz so gut in den Ohren. Zudem hat mich die Isolierung der Umgebungsgeräusche der In-Ears sehr enttäuscht. Darauf gehe ich gleich im Punkt Klang noch etwas genauer ein.
(Tragekomfort: 3 von 5 Punkten)
Klang
Marshall hat den neuen Minor II In-Ear-Ohrhörer mit Bluetooth 5 und der aptX-Technologie ausgestattet. Dies soll eine deutlich höhere Musikübertragungsqualität ermöglichen. Da aptX jedoch nur von Android Smartphones unterstützt wird, haben Apple-User hier das nachsehen, denn der von Apple unterstützte Codec-AAC wird nicht unterstützt.
Bevor ich nun auf das Klangbild genauer eingehe, möchte ich noch das Thema mit der Isolierung der Umgebungsgeräusche ansprechen. Die Minor II sind ohne ANC ausgestattet, was eigentlich bei dieser Preisklasse auch gar nicht allzu schlimm wäre. Denn eigentlich Isolieren die unterschiedlich großen Ohrtips schon deutlich die Umgebungsgeräusche. Da diese jedoch beim Marshall Minor II Bluetooth weder aus weichem Silikon sind und noch dazu nicht auswechselbar sind, werden die Umgebungsgeräusche quasi null reduziert. Dies bedeutet, dass man erst bei hoher Lautstärke die Umgebungsgeräusche übertönt. Da aber nicht jeder auf hoher Lautstärke Musik hören möchte, ist dies nicht optimal gelöst. Hier hätte man sich eventuell für eine klassische Ausführung mit anpassbaren Ohrtips entschieden sollen, denn diese würden auch für einen etwas besseren Tragekomfort sorgen.
Doch nun zum wichtigen Thema bei Kopfhörern, dem Klangbild. Die Frequenzen gibt Marshall mit dem Standard-Frequenzganz von 20 – 20-000 Hz an. Dies ist im Normalfall auch vollkommen ausreichend, denn dies ist das Frequenzband, welches die meisten Menschen hören können. Die beiden speziell abgestimmten 14,2 mm Treiber sollen laut Marshall für saubere Höhen, knackige Mitteltönen und einem ausgewogenen Bass sorgen. Doch wie sieht dies im Test aus?
Die tieferen Töne also der Bass wird typisch für Marshall etwas mehr betont, jedoch nicht so sehr, dass dieser die unteren Mitten total übertönt. Der Bass wird präzise wiedergegeben und klingt sehr sauber und kann durch die druckvolle Wiedergabe überzeugen. Die Mitten sind in Ordnung, aber man erkennt schon an dem Frequenzband, welches auf der Rückseite der Verpackung abgebildet ist, dass diese etwas schwächer abgestimmt sind. Dadurch klingen die Mitten leider etwas verfärbt und verwaschen, könnten daher etwas prägnanter sein. Dasselbe gilt auch für die Höhen, diese könnten noch etwas detailreicher und luftiger klingen. Doch wer mit den Marshall Minor II Bluetooth ausschließlich Genres wie Pop, Hip-Hop und Co. hört, welche ich vor allem beim Training im Alltag abgespeist habe, dem stören diese etwas schwächeren Höhen und Mitten weniger.
Die Gesprächsqualität wehrend Telefonaten ist gut, das in der Ein-Tasten-Fernbedienung verbaute Mikrofon befindet sich nah genug am Mund. Somit konnte mich mein Gesprächspartner klar und deutlich verstehen. Meine Stimme wurde nicht verzerrt, lediglich bei vorbeifahrenden Autos oder in einer Umgebung wo viele Menschen unterwegs sind, machte dies hin und wieder etwas Probleme.
(Klang: 3,5 von 5 Punkten)
Ausstattung
Akku
Marshall verspricht mit den neuen Minor II eine Akkulaufzeit von bis zu 12 Stunden, dies ist eine ausgesprochen gute Laufzeit für dessen Größe. Diese angegeben Laufzeit dürfte den meisten problemlos für mehrer Tage musikhören ausreichen, denn im Normalfall hört man auf dem Weg zur Arbeit ca. 1 Stunden Musik. Diese angegeben 12 Stunden konnte ich hochgerechnet auch ziemlich genau in meinem zweiwöchigen Testzeitraum erreichen.
Beim Aufladen setzt man hier jedoch leider nicht auf eine Schnellladefunktion. Daher dauert eine volle Akkuaufladung 2 Stunden, was zwar nicht die schnellste Ladezeit ist, aber da ich persönlich den Akku meiner Geräte meistens in der Nacht auflade, gehen die 2 Stunden in Ordnung. Geladen wird der Akku über den MicroUSB-Anschluss, an der Seite der kleinen Fernbedienung.
Die nützliche Funktion, dass die Musik automatisch pausiert wird, wenn man die Kopfhörer baumeln lässt und sich die beiden Rückseiten per Magnet zu einer Kette verbinden trägt ein wenig zum Komfort bei, auch wenn man die Kopfhörer dennoch manuell Ausschalten muss.
Bluetooth & Reichweite
Beim Marshall Minor II kommt das neuste Bluetooth 5 zum Einsatz. Dies sorgt beim Marshall jedoch lediglich für eine bessere kabellose Datenübertragung, sodass man als Android-User dank aptX eine Übertragung in CD-Qualität erhält. Die Reichweite von bis zu 100 Metern, welche eigentlich mit Bluetooth 5 möglich wäre, nutzt man hier leider nicht, sondern es wird vermutlich auf einen Bluetooth-Sender der Klasse II gesetzt. Daher bleibt die Reichweite des Bluetooth in Räumlichkeiten bei ca. 14 bis 16 Metern (Marshall gibt 10 Meter an) und fängt erst dann an zu stocken. Im freien Feld sind bis zu 32 Metern kein Problem. Sobald ich die Minor II eingeschaltet habe, haben sich diese automatisch mit dem zuletzt verbunden Gerät gekoppelt.
Zubehör
Leider liefert Marshall bei den Minor II kein Transportetui mit. Daher muss man die Kopfhörer beim verstauen so in den Rucksack legen, was ich etwas schade finde, denn ich persönlich verstaue meine Kopfhörer gerne in einer Aufbewahrungstasche. Des Weiteren gibt es keine Ohranpassstücke um die Ohrhörer den eigenen Ohren individuell anzupassen. Es befindet sich lediglich das Ladekabel im Lieferumfang dabei.
(Ausstattung: 3 von 5 Punkten)
TEIL 3
bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung
Beschreibung
Marshall hat mit dem Minor II den Nachfolger der vor sechs Jahren vorgestellten ersten Version vorgestellt. Der Minor II ist ein würdiger Nachfolger und wurde vor allem vom Design und dem Klang deutlich verbessert. Das Klangbild ist zwar nicht das beste, aber für den Preis bekommt man ein durchaus gut klingenden In-Ear Ohrhörer mit dem typischen Marshall Design. Zudem ist er mit dem neusten Bluetooth 5 ausgestattet und aptX für eine Wiedergabe in CD-Qualität von der leider nur Android-User profitieren. Die versprochene Akkulaufzeit von 12 Stunden kann der Marshall Minor II voll und ganz durchhalten. Somit stimmen die auf der Homepage angegeben Werte und die Bilder entsprechen ebenfalls der Realität.
Preis/Leistung
Die UVP des Marshall Minor II von 129,95€ ist für die geboten Leistung leider etwas zu hoch angesetzt. Zwar können sich die In-Ear Ohrhörer von der Ausstattung und den technischen Daten absolut sehen lassen, doch mit einigen Dingen bin ich nicht zufrieden. Zum einen fehlt mir persönlich ein Transportetui und eine Möglichkeit, die Ohrhörer den eigenen Ohren per Silikon-Ohrtips anzupassen, da man bei den Minor II auf die Ergonomischen fest verbauten Tips setzt.
Hier kommt auch der größte Kritikpunkt die Isolierung der Umgebungsgeräusche. Denn diese ist bei dem Minor II quasi gleich null, lediglich das Hochdrehen der Lautstärke sorgt dafür, das man die Umgebungsgeräusche weniger wahrnimmt, was eigentlich nicht Sinn und Zweck ist. Gut ausgewählte Ohrtips aus Silikon oder Memory-Schaum hätten hier deutlich bessere Isolierung geboten. Damit könnte man deutlich besser in die Musik eintauchen. Wer über dies wegsehen kann, der bekommt mit den Minor II klanglich ganz gute Kopfhörer. Doch wer viel am Pendeln ist und daher oft in der Stadt oder vor allem im Zug unterwegs ist, dem kann ich die Minor II leider nicht empfehlen, hier wird man einfach ständig durch die bekannten Geräusche in Zügen gestört.
Audio-Technica ist ein weltweit agierendes Unternehmen, dessen Hauptsitz sich in Machida einer Stadt in Präfektur Tokio, Japan befindet. Das Unternehmen wurde im Jahr 1962 von Hideo Matsushita in Tokio, Shinjuku-ku gegründet.
Audio-Technica befasst sich mit der Entwicklung, der Vermarktung und dem Vertrieb von Audioausrüstung für verschiedenste Anwendungen. Ursprünglich bekannt für die Herstellung von Tonabnehmersystemen für Plattenspieler, fertigt Audio-Technica heute auch Mikrofone, Drahlossysteme, Mischer, einige Produkte für den Einsatz auf der Bühne, im Studio- und Heimbereich und auch Kopfhörer.
Heute möchte ich euch einen interessanten Kopfhörer von Audio-Technica vorstellen den ATH-ANC700BT. Dabei handelt es sich um einen Over-Ear Kopfhörer mit Active Noise-Cancelling. Als Highlight nennt der japanische Hersteller vor allem die neu entwickelten 40-mm-Treiber, welche für einen klaren, dynamischen und detailreichen Klang sorgen sollen. Doch kann dar neue zur CES 2018 vorgestellte Over-Ear Kopfhörer im Test wirklich so gut überzeugen und wie schneidet er in den restlichen Bereichen ab? Das verrate ich euch im folgenden Test, denn ich hab mir für euch den neuen ATH-ANC700BT in der Farbe mattschwarz genauer angeschaut.
TEIL 1
Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung
Verpackung
Die Verpackung des Audio-Technica ATH-ANC700BT ist wie eigentlich fast jede Verpackung des Unternehmens zum Großteil in Weiß gehalten. Es handelt sich dabei um eine Pappschachtel, in deren Inneren sich der stabile Hauptkarton befindet. Doch zuerst einmal schauen wir uns die Außenhülle genauer an.
Auf der Vorderseite ist neben dem Unternehmens-Namen „Audio-Technica“ und dem Firmenlogo der ATH-ANC700B von der linken Seite groß aufgedruckt. Zudem kann man hier lesen, dass es sich um ein wireless Noise-Cancelling Kopfhörer handelt, der Hi-Res Audio bieten soll (nur per Kabel) und zur sogenannten QuietPoint- Serie gehört. Des Weiteren erkennt man an den fünf Symbolen einige der wichtigen Merkmale des ATH-ANC700BT. Zu diesen gehören unter anderem die Touch-Control Oberfläche an der linken Ohrmuschel und eine Akkulaufzeit von bis zu 25 Stunden.
Auf der rechten Seite ist erneut der Name des Noise-Cancelling Kopfhörer zu lesen und zudem ist dieser hier komplett abfotografiert dargestellt. Des Weiteren sind auf der gegenüberliegenden Seite weitere wichtige Ausstattungsmerkmale aufgelistet, zu diesen zählen unter anderem: Eine Laufzeit von bis zu 25 Stunden (mit ANC), dass bei der Wiedergabe über Kabel Hi-Res Sound unterstützt wird und zwei 40 mm Treiber für einen detailreichen Klang verbaut sind.
Betrachtet man die Rückseite, zeigt diese in dem grau eingefärbten unteren Bereich die wichtigsten technischen Daten, den Lieferumfang und einige Informationen zum Hersteller Audio-Technica. In dem oberen Bereich der Rückseite sind in mehreren Sprachen (Englisch, Französisch, Deutsch und Spanisch) fünf weitere Merkmale des AHT-ANC700BT aufgelistet. Direkt daneben wird einem an der Darstellung des Kopfhörers gezeigt, dass die linke Ohrmuschel eine Touch-Oberfläche zur Steuerung besitzt, der Kopfhörer faltbar ist und zudem sehr weiche Ohrpolster besitzen soll.
Öffnet man die Verpackung auf der Oberseite, kann man den schwarzen stabilen Karton an der Aufhängelasche herausziehen und diesen ebenfalls aufklappen. Direkt erblickt man den ATH-ANC700BT an seinem festen Platz fixiert. Leider handelt es sich bei dem Werkstoff, indem der Kopfhörer eingelassen ist nur um einen billigen Kunststoffeinsatz, welcher optisch lediglich durch einen schwarzen Stoff bedeckt wurde. Zwar erfüllt dies seinen Zweck, doch leider passt dies meiner Meinung nach nicht wirklich zu diesem Preissegment.
Hebt man den Einsatz samt Kopfhörer an, befindet sich darunter noch eine groß Aufbewahrungstasche, ein Micro-USB Ladekabel und Klinkenkabel. Des Weiteren befindet sich unter der Tasche noch eine Bedienungsanleitung und weitere Broschüren.
(Verpackung: 4 von 5 Punkten)
Design
Durch das durchgängige mattschwarze Design ist der ATH-ANC700BT sehr schlich gehalten. Selbst das Hersteller-Logo ist trotz Vertiefung nur bei direkter Betrachtung auf den Außenseiten der Ohrmuscheln erkennbar. Auch harmoniert der mattschwarze Kunststoff sehr gut mit dem matten Proteinleder (Kunstleder).
Die Anschlüsse sowie Bedienelemente am ATH-ANC700BT sind alle an der linken Ohrmuschel untergebracht und dank der Touch-Oberfläche auf das Wesentlichste reduziert. Auf die Touchoberfläche bzw. deren Bedienung gehe ich gleich ein, doch zuvor möchte ich euch die Anschlüsse an der linken Ohrmuschel erläutern.
So befindet sich direkt neben dem Micro-USB Anschluss, um den integrierten Akku wieder aufzuladen, der ON/Off-Schieberegler. Mit diesem schalten wir ganz einfach den Kopfhörer An/Aus. Direkt daneben befindet sich der 2,5 mm-Stereo-Miniklinken-Anschluss und nebenan noch eine Bluetooth sowie NC Status-LED. Diese LED´s zeigen uns nicht nur den Betriebszustand des Kopfhörers an, sondern auch, ob ANC an bzw. Ausgeschaltet ist. Zu guter Letzt befindet sich etwas über den Status-LEDs noch ein Mikrofon, welches für Telefonate genutzt wird.
Nun möchte ich euch noch wie versprochen die Touch-Oberfläche näher erklären. Hier können wir unter anderem durch antippen mit dem Finger im oberen Bereich der Ohrmuschel die Lautstärke erhöhen und am unteren Bereich absenken. Leider verändert dies nur die eingestellte Lautstärke des Kopfhörers und nicht die des Smartphones, diese muss daher separat erhöht werden. Also sollte die Musik trotz voller Lautstärke am Kopfhörer zu gering sein, dann muss man noch die Lautstärke des Smartphones erhöhen. Durch das Antippen in der Mitte wird die Musik pausiert und durch erneuten antippen weitergespielt. Legt man den Finger etwas länger auf der Ohrmuschel auf, aktiviert man den Sprachassistenten auf dem Smartphone. Eine Wischbewegung von unten nach oben sorgt dafür, dass die Musik einen Track vorspringt und von oben nach unten einen Titel zurück. Das ANC deaktiviert man ganz einfach durch auflegen der Hand auf die Ohrmuschel und erneutes Auflegen aktiviert dies wieder.
Weiterhin können eingehende Anrufe ebenfalls sehr bequem am Kopfhörer angenommen werden. Dazu einfach beim eingehenden Anruf auf die Mitte der Touch-Oberfläche tippen. Die Gesprächslautstärke kann dann ebenfalls wie die Lautstärke der Musik durch berühren des oberen bzw. unteren Bereiches der Touch-Oberfläche erledigt werden.
Anfangs braucht man bei der Steuerung etwas Übung. Es kommt vor, dass man z. B. statt einen Titel zurück, gleich zwei zurückspringt. Ich hab mir dann angewöhnt, vom oberen Bereich nur bis ca. zum Audio-Technica Logo zu wischen, dann hat dies deutlich besser geklappt. Doch selbst dann kam es leider immer wieder vor, dass ich anstelle des nächsten Titels die Musik pausiert habe. Daher klappt die Bedienung über das Touch-Touch-Bedienfeld nicht immer zu 100 % und braucht anfangs auf jeden Fall etwas Übung.
Glücklicherweise hat Audio-Technica bei ATH-ANC700BT alle Bedienelemente und Anschlüsse an der linken Ohrmuschel untergebracht, sodass man sich leicht merken kann, dass auch die Touch-Oberfläche auf der linken Seite untergebracht ist.
Die Ohrmuscheln lassen sich etwa um 90 Grad nach innen drehen und somit kann der ATH-ANC700BT sehr schnell und einfach in der Transporttasche verstaut werden. Zudem sind die Ohrmuscheln auch klappbar, wodurch der Kopfhörer bei Bedarf platzsparend in einem Rucksack verstaut werden kann.
(Design: 4 von 5 Punkten)
Verarbeitung
Zwar wurde der ATH-ANC700BT zum Großteil aus Kunststoff gefertigt, doch dieser macht unter anderem durch seine matte Oberfläche einen hochwertigen Eindruck. Des Weiteren tragen die metallverstärkten Elemente (der Bügel, die 10-fache Bügelverstellung, das Gelenk zum Falten des Kopfhörers und die Ohrschalenaufhängung) dazu bei, dass der Kopfhörer einen stabilen und langlebigen Eindruck macht.
Die Fertigung aus Kunststoff hat natürlich auch den Vorteil, dass der Kopfhörer mit einem Gewicht von 250 Gramm zu den leichteren Over-Ear Kopfhörern gehört. Darüber hinaus macht das weich gepolsterte Kunstleder an den Ohrmuscheln und am Kopfband einen sehr guten Eindruck. Dies trifft jedoch leider nicht zu 100 % auf das Innenleben der Ohrmuscheln zu. Zum einen ist nämlich im inneren ein Kunststoffbügel versteckt, welchen man durch die etwas erhabene Stelle im Innenbezug bemerkt. Stören tut diese Erhöhung jedoch nicht, da diese in dem Bereich sitzt, indem diese keinen Kontakt zum Ohr hat. Doch leider ist hier der Stoff teilweise etwas lose angebracht, was zwar nur beim genauen Betrachten auffällt, aber man sicherlich hätte vermeiden können.
Beim Lade-Anschluss hätte man zum aktuellen USB-C Anschluss greifen können und nicht zum alten Micro-USB-Anschluss, doch zum neuen USB-C greifen aktuell leider immer noch nicht viele Hersteller und wenn dann nur zu ihren Premium-Modellen.
(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)
TEIL 2
bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung
Art
Over-Ear-Ohrhörer
Kategorie
Over-Ear Kopfhörer mit ANC, Bluetooth 4.1 aptX und High-Res Audio (nur bei Kabelübertragung)
Farbe
Mattschwarz (weitere Farben: Mattgrau)
Trageart
Over-Ear Kopfhörer
Material
Hochwertiger Kunststoff
Gewicht
250 Gramm
Töner
Jeweils links und rechts ein 40 mm-Treiber
Akkulaufzeit
bis zu 25 Stunden mit Bluetooth und ANC, mit Bluetooth und ANC 30 Stunden und kabelgebunden mit ANC 45 Stunden
Schalldruckpegel
98 db/mW (mit ANC) ohne ANC 95 db/mW
Frequenzbereich
5 Hz – 40 kHz
Lieferumfang
Audio-Technica ATH-ANC700BT 1,2 m langer 3,5-mm-/2,5-mm-Stereo-Miniklinkenstecker USB-Ladekabel (30 cm, USB Typ A / Micro-USB Typ B) Beschreibung und Kurzanleitung Transporttasche
Tragekomfort
Der Tragekomfort beim ATH-ANC700BT gefällt mir sehr gut. Dazu tragt unter anderem der mit Memory-Schaum gepolsterte Kopfbügel und die beiden ultra-soften Ohrpolster bei. Des Weitern ist der Kopfhörer wie bereits erwähnt ziemlich leicht, was dazu beiträgt, dass man diese problemlos auch für längere Hörzeiten problemlos nutzen kann. So hatte ich die Kopfhörer problemlos über eine Stunde am Stück auf, ohne das diese mich störten. Zudem sind die beiden Ohrpolster angenehm groß, sodass diese sehr gut das Ohr umschließen und dennoch genug Spielraum bieten, sodass man beim tragen ein luftiges Gefühl bekommt. Dies lässt zwar nach einigen Minuten nach, aber dies ist Over-Ear Kopfhörer bedingt, da es um die Ohren vor allem im Sommer schnell warm werden kann. Ansonsten passt sich der ATH-ANC700BT dank den drehbaren Ohrmuscheln sehr gut dem Kopf an und sorgt somit, dass die Ohrpolster gleichmässig um die Ohren aufliegen.
(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)
Klang
Audio-Technica gibt an, bei den ATH-ANC700BT zwei exklusive 40 mm Treiber verbaut zu haben. Diese sollen für eine außerordentliche Audiowiedergabe mit vollem Klangspektrum sorgen. Den Frequenzbereich gibt Audio-Technica mit 5 Hertz bis 40 Kilohertz an. Doch kann der Kopfhörer bei der wichtigsten Eigenschaft dem Klang überzeugen?
Was jedoch leider Klanglich ein großer Unterschied macht, ist ob ihr ANC An- oder ausgeschaltet habt. Bei aktiviertem ANC ist das Klangbild wie folgt: Angefangen beim Bass, dieser klingt ganz gut. Der Bass ist schön kräftig und satt, ohne dabei gleich die Mitten und Höhen zu übertönen. Der Bass klingt dabei sehr natürlich und keinesfalls übertrieben, daher sollten Liebhaber von kräftigen bassbetonten Kopfhörern eventuell zu anderen Kopfhörern greifen. Die Mitten sind sehr ausgewogne und sorgen für eine sehr klare und natürliche Wiedergabe von Stimmen. Dasselbe trifft auch auf die Höhen zu, welche sehr klar und neutral wiedergegeben werden. Die räumliche Darstellung gefällt mir beim ATH-ANC700BT ebenfalls sehr gut und kann überzeugen.
Schaltet man nun das ANC ab, verändert sich das Klangbild etwas. Der Bass wird beim Deaktivieren spürbar angehoben, zwar neigt dieser nicht zum Wummern, aber dennoch übertönt er die Höhen und Mitten deutlich. Das mag vielleicht Geschmacksache sein, denn es gibt einige, die mögen diese Bassbetonung, aber mein Fall ist dies nicht. Des Weiteren gefällt es mir nicht so sehr, dass das Klangbild beim Aktiveren bzw. Deaktivieren von ANC so stark verändert wird.
Das Telefonieren über den ATH-ANC700BT funktioniert zwar ganz gut, jedoch klingt man durch das eingebaute Mikrofon etwas dumpf. Beim Ansehen von Videos und Filmen konnte ich zudem keine Verzögerungen feststellen.
(Klang: 3,5 von 5 Punkten)
Ausstattung
Dank den sehr weichen Ohrpolstern und dem sehr angenehmen Anpressdruckes, ist die Dämmung der Umgebungsgeräusche bereits ohne aktiviertes ANC ganz gut. Jedoch reduziert dieses das aktivierte Active Noise-Cancelling noch einmal deutlich. Das von Audio-Technica eigens entwickelte „Feedback-Noise-Cancelling“ konnte mich durchaus überzeugen. Vor allem der Bass und teilweise die Mitten werden deutlich herausgefiltert. Während meiner Zugfahrten hatte ich somit eine deutlich ruhigere Atmosphäre als ohne das aktivierte ANC.
Zubehör
Audio-Technica liefert bei dem ATH-ANC700BT eine große Kunstledertasche mit, in welche sich der Kopfhörer dank den drehbaren Ohrmuscheln problemlos verstauen lässt. Im Inneren ist die Tasche mit einem weichen Material versehen, sodass der Kopfhörer nicht verkratzt wird. Neben dem Kopfhörer kann man auch problemlos das Lade- und Klinkenkabel mit in die Tasche legen.
(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)
Koppeln und Reichweite
Da NFC leider nicht mit an Bord ist, müssen auch Nutzer eines Android Smartphones die Einrichtung wie gewohnt über die Bluetooth-Einstellungen vornehmen. Dies ist jedoch sehr schnell erledigt und erfordert keine besonderen Kenntnisse. Beim ersten Einschalten befinden sich die ATH-ANC700BT automatisch im Pairing-Modus. Dies bestätigt einem das schnelle Aufblinken der Bluetooth-LED. Nun nur noch in den Bluetooth-Einstellungen die Kopfhörer mit der Bezeichnung ATH-ANC700BT suchen und auswählen, schon ist das ganze in knapp einer Minute verbunden.
In den Räumlichkeiten war die Reichweite mit zwei dickeren Beton-Wänden auf ca. 13 Metern begrenzt. Im freien Feld sind bis zu 17 Metern kein Problem. Sobald ich den Kopfhörer angeschaltet habe, hat sich dieser mit meinem iPhone automatisch verbunden.
(Koppeln und Reichweite: 4 von 5 Punkten)
Akku
Audio-Technica gibt beim ATH-ANC700BT eine Akkulaufzeit von bis zu 25 Stunden (mit Bluetooth und aktiviertem Noise-Cancelling) an. Ohne aktiviertes ANC beträgt die Laufzeit bis zu 30 Stunden und kabelgebunden aber mit eingeschaltetem ANC bis zu 45 Stunden. Ich habe den Kopfhörer in meinem Testzeitraum eigentlich zu 95 % per Bluetooth und aktiviertem ANC betrieben. Die von Audio-Technica angegebenen 25 Stunden konnte in meinem Test auch erreichen. Dabei hatte ich die Lautstärke jedoch ungefähr auf 70 % eingestellt.
Leider hat Audio-Technica den ATH-ANC700BT nicht mit einer Schnellladefunktion ausgestattet und so dauert eine volle Aufladung des Akkus fast 5 Stunden. Daher ist ein schnelles Laden zwischendurch, um den Akku schnell aufzuladen, nicht wirklich möglich.
(Akku: 4 von 5 Punkten)
TEIL 3
bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung
Beschreibung
Audio-Technica gibt beim ATH-ANC700BT als Highlight die speziell entwickelten 40 mm Treiber an, die mit einem klaren, dynamischen und Detailreichen Klang überzeugen sollen. Zudem wird mit der relativ langen Akkulaufzeit von 25 Stunden (mit aktiviertem ANC und Bluetooth) geworben.
Klanglich sind die Over-Ear Kopfhörer ATH-ANC700BT nicht schlecht, der Bass ist kräftig und satt, ohne dabei die anderen Töne zu verschlucken. Auch die Mitten und Höhen können mit ihrer Klarheit und neutralen Wiedergabe überzeugen. Schaltet man jedoch das ANC ab, wird leider der Bass zu sehr angehoben. Dadurch wir meiner Meinung nach das Klangbild sehr verändert, was sich vor allem an dem dominanten Bass bemerkbar macht. Dieser übertönt dadurch leider zu sehr die anderen Töne.
In der Akkulaufzeit konnten mich die Kopfhörer jedoch absolut überzeugen, die angegeben 25 Stunden waren für die ATH-ANC700BT kein Problem. Leider fehlt jedoch die Schnellladefunktion, sodass eine volle Aufladung knapp 5 Stunden dauert.
Preis/Leistung
Die UVP des ATH-ANC700BT von 219€ geht in Ordnung, die Konkurrenz liegt bei selber Ausstattung im gleichen Bereich oder teilweise sogar darüber. Mir hat besonders das schlichte matte Design, der Klang und die Touch-Bedienung gefallen. Für Letzteres braucht man jedoch etwas Übung und selbst dann kommt es vor allem bei der Funktion der Handauflage, um das ANC ein-/auszuschalten zu Fehlern. Immer wieder kam es vor, dass ich Siri aktivierte, anstelle das ANC zu deaktivieren.
testr Gesamtwertung
unter Berücksichtigung aller Teilwertungen
200
Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen
Beats (Beats Electronics, LLC) ist ein US-amerikanischer Hersteller von Audiogeräten mit dem Sitz in Santa Monica (USA) und wurde im Jahre 2006 gegründet. Das Unternehmen stellt hauptsächlich Kopfhörer her unter der Eigenmarke Beats by Dr. Dre., benannt nach dem Gründer, dem Rapper Dr. Dre.
Bekannt wurde die Marke Beats bereits im Gründungsjahr 2006, in dem der erste Prototyp eines Kopfhörers im Musikvideo von Eminems Lied „You Don´t Know“ zu sehen war. Auf den Markt kam der erste Kopfhörer, der Beats by Dr. Dre Studio jedoch erst im Jahr 2008. Beats wurde in den folgenden Jahren durch viel Marketing und dem auffliegt Design zu einer bekannten und beliebten Kopfhörer-Marke. Am 28. Mai 2014 kaufte Apple Inc. für 3,2 Milliarden Dollar Beats Electronics.
Zum 10. Jährlingen Jubiläum des ersten auf den Markt gekommen Kopfhörer hat Beats die soggenante „Decade Collection“ auf den Markt gebracht. Diese Collection kommt in einem auffälligen rot-schwarzen Design daher. Erhältlich ist diese Kollektion bei den Kopfhörern Modellen: Beats Studio3 Wireless , Solo 3 Wireless, Powerbeats3 Wireless, Beats X Wireless und urBeats 3.
Die Beats X sind bereits einige Monate auf dem Markt, doch anlässlich dieser neue DecadeCollection, möchte ich euch die Beats X genauer vorstellen. Dabei handelt es sich um In-Ear Ohrhörer mit einem Nackenbügel, welche mit Apples W1 Chip und einer Schnellladefunktion daher kommen. Doch können die Beats X im Test überzeugen und wie ist der Klang? Ich habe mir für euch die Beats X „Decade Collection “ näher angeschaut. Ob diese im Alltagstest überzeugen können, das erfahrt Ihr in diesem Testbericht.
TEIL 1
Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung
Verpackung
Die Verpackung des Beats X ist komplett in Schwarz gehalten. Direkt auf der Vorderseite fällt das große Sichtfenster auf, durch welches man die In-Ears fast komplett sehen kann. Zudem lesen wir auf der transparenten Vorderseite den Namen der In-Ears, sowie an der rechten oberen Ecke in roter Schrift, dass es sich hierbei um die 10 jährige Jubiläums Edition (Decade Collection) handelt und das die Beats X eine Akkulaufzeit von bis zu 8 Stunden bieten.
Die linke und rechte Seite der Verpackung zeigt uns neben den Namen „Beats by Dr. Dre noch jeweils ein rotes Beats Logo und ein Zitat vom Gründer Dr. Dre „ SINCE DAY ONE IT´S BEEN ALL ABOUT THE SOUND“. Auf der Rückseite sieht man die Beats X komplett dargestellt, zudem kann man hier die wichtigsten technischen Merkmale lesen. So erfährt man hier nicht nur, dass es sich um Bluetooth In-Ears handelt, sondern dass diese eine Laufzeit von 8 Stunden bieten und dank Schnellladefunktion bereits nach 5 Minuten für 2 Stunden Musikwiedergabe vollgeladen sein sollen. Zu guter Letzt sind an der Unterseite der Verpackung neben der Seriennummer noch die Unternehmensdaten von Apple und die Markenrechte von Beats aufgelistet.
Öffnet man die Hauptverpackung, indem man das Siegel an der Unterseite entfernen und dadurch das Sichtfenster vorne nach oben aufklappt, findet man den Beats X an einem festen Platz in einem Schaumstoff ähnlichen Einsatz untergebracht. Dies sieht sehr ordentlich aus. Zieht man diesen Einsatz an einer Lasche heraus, befindet sich darunter noch der restliche Zubehör. Dieser restliche Zubehör befindet sich allesamt in einer Art großen Mappe. Direkt vorne sind neben den drei paar Ohrtips noch zwei paar Sport-Einsätze in zwei Größen untergebracht. Wenn man diese Mappe umdreht, verbirgt sich dahinter noch ein rotes Silikon Transportetui, in welchem die Beats X verstaut werden können und direkt darunter ein kurzes USB auf Lightning Kabel, mit welchem die Beats X aufgeladen werden. Im Zwischenraum der Mappe befinden sich noch einige Beschreibungen, Anleitungen und ein großer Beats-Aufkleber. Hier ist alles sehr ordentlich an seinem Platz untergebracht, sodass man direkt erkennt, dass Apple das Unternehmen übernommen hat.
Zum Lieferumfang der Ohreinsätze (Ohrtips) gehören ganze vier Paar Ohrgummis (ein Paar ist bereits montiert). Zur Auswahl bei den Ohrtips stehen: Drei Paar Silikon-Tips (In den Größen: 1x XS; 1x S; 1x M und 1x L) und die zwei paar Sport-Ohrtips in zwei verschiednen Größen.
(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)
Design
Bei den Beats X handelt es sich um In-Ear Kopfhörer, bei denen die Musik zwar kabellos per Bluetooth übertragen wird, jedoch sind beide In-Ears mit einem Nackenbügel miteinander verbunden. Der flexible Kunststoff-Bügel ist mit 3 x 5 mm sehr dünn gehalten, dieser ist zudem mit einem weichen Kunststoff (Silikon) überzogen. Der flexible Teil mündet in 11 x 6 mm dicke Kunststoff-Enden, welche schwarz lackiert sind. Von hier aus verläuft zu jedem Ohrhörer ein rotes 3 x 1 mm Breites Flachkabel aus Kunststoff. Bei sämtlichen verwendeten Materialien stimmt die Haptik, denn zum einen sind die Beats X dadurch schweißresistent und zudem mit nur 20 Gramm ausgesprochen leicht und somit perfekt für sportliche Aktivitäten geeignet. In den beiden etwas dickeren schwarzen Kunststoff-Elementen ist nicht nur zum Großteil die Elektronik verbaut, sondern auch sämtliche Anschlüsse.
Im Flachkabel, welches die beiden Ohrhörer miteinander verbindet, befindet sich eine kleine 3-Tasten-Fernbedienung aus Kunststoff. Diese befindet sich ca. 12 cm unterhalb vom linken Ohrhörer und beim Tragen ca. auf Kinnhöhe. Diese kleine Fernbedienung besitzt auf der Rückseite ein kleines Mikrofon und bietet eine Volume-Up und-Down sowie Play/Pause Taste. Drückt man den mittleren Knopf etwas länger, aktiviert man auf dem iPhone den Sprachassistenten Siri und kann direkt über die Ohrhörer Fragen stellen, bzw. Befehle ausführen, welche Siri tätigen soll. Drückt man diesen mittleren Knopf doppelt hintereinander, wird ein Track vorgesprungen und bei dreifachem Klicken springt man einen Song zurück. Zudem kann man sogar die Musik vorspulen, indem man ganz einfach nach dem Klick die Taste gedrückt hält. Dann einfach zum gewünschten Punkt Spulen und die Taste wieder loslassen.
Etwa 7 cm unter der 3-Tasten-Fernbedienung befindet sich eines der beiden dickeren Kunststoffenden. Hier ist der Akku integriert und kann via dem mitgelieferten USB auf Lightning Kabel aufgeladen werden. Wer ein iPhone bzw. iPad besitzt, kann dies natürlich auch mit dem etwas längeren Lightning Kabel aufladen. Auf der gegenüberliegenden rechten Seite befindet sich das gleichgroße Kunststoff-Element, welches an derselben stelle nicht den Lightning-Port besitzt, sondern einen Ein-/Ausschaltknopf mit integrierter Status-LED.
Die Ohrstöpsel baumeln an Flachkabeln, die direkt von den beiden Bügelenden kommen und haben eine fixe Länge von ca. 22 cm. Die Kabellänge ist gut bemessen, sodass weder beim Tragen eines T-Shirts und auch im Winter mit einem Pullover und Jacke die Kabellänge Probleme macht. Jedoch könnte das „Flex-Form“ Kabel gut zwei bis drei cm kürzer sein, denn je nach Größe bildet sich vor dem Hals eine große Schlaufe, welche etwas stören könnte. Bei Nichtgebrauch kann man die beiden Ohrstöpsel einfach baumeln lassen ohne sich sorgen zu machen, dass die Ohrhörer herunterfallen. Durch die an der In-Ear Außenseite angebrachten Magnete, verbinden sich diese beim Baumeln praktischerweise zu einer Kette.
Das Design des Beats X ist im Großen und Ganzen sehr minimalistisch gehalten. Die Materialien harmonieren sehr gut miteinander und das schlichte Design gefällt mir ausgesprochen gut.
(Design: 4 von 5 Punkten)
Verarbeitung
Die Verarbeitung der Beats X ist sehr hochwertig. Ich konnte keine Verarbeitungsfehler bzw. Mängel feststellen. Das Gleiche trifft auch auf den Zubehör zu, welcher ebenfalls einen hochwertigen Eindruck macht. Das Gehäuse der Ohrstöpsel ist zwar aus Kunststoff gefertigt, dies drück das Gewicht der In-Ears jedoch auf sehr leichte 20 Gramm.
Auch das Flachband-Kabel und das „Flex-Form“ Nackenkabel machen einen sehr stabilen sowie bruchsicheren Eindruck. So kann man die Beats X problemlos in das kleine Silikon-Case verstauen, ohne Angst zu haben, dass man gleich einen Kabelbruch bekommt. Eine der Besonderheiten, bei denen man gleich bemerkt, dass Apple Beats gekauft hat, ist der Lightning-Ladeanschluss, dieser dürfte alle Apple Fans freuen, da die diesen sowieso an ihren iOS-Devices nutzen und somit kein weiteres Kabel in ihrer Schublade oder am Nachtisch verstauen müssen.
(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)
TEIL 2
bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung
Kopfhörer-Art
In-Ear-Ohrhörer
Kategorie
In-Ear-Ohrhörer mit Bluetooth und W1 Chip (für Apple Geräte)
bis zu 8 Stunden (Fast-Fuel) Schnellladefunktion; 5 Minuten laden für 2 Stunden Wiedergabe
Gewicht
20 Gramm
Material
Kunststoff
Töner
Jeweils links und rechts ein Dynamikmembran
Lieferumfang
1x Beats X 4 paar Silikon Ohrtips Passstücke 2 paar Silikon Sport-Ohreinsätze Lightning-Ladekabel Silikon-Transportetui Beats Aufkleber Beschreibungen
Technische Daten des Beats X
Tragekomfort
Das von Beats als „Flex-Form“ bezeichnete Kabel macht einen robusten und optisch hochwertigen Eindruck. Im Inneren steckt eine Nickel-Titan-Verbindung, welche nicht nur leicht ist, sondern auch eine gute Grundstabilität bietet und dennoch biegsam ist. Dies zeigt sich auch beim Tragen, legt man sich die Beats X um den Nacken, fallen diese durch das sehr geringe Gewicht kaum auf. Mir persönlich gefallen In-Ears mit einer Ausführung mit Nackenbügel ganz gut, denn diese haben einige positive Vorteile. So lastet das Gewicht bauartbedingt nicht so sehr an den Ohren, sonder verteilt sich dank dem weichen Nackenkabel gleichmäßig über den Nacken. Zudem kann man, wie bereits erwähnt einen oder sogar beide Ohrhörer aus dem Ohr entfernen und einfach baumeln lassen, ohne das man gleich Angst haben muss, dass gleich der ganze In-Ear Kopfhörer auf den Boden fällt.
Da bei den Beats X zudem die soggenanten Wingtips (Sporteinsätze) in zwei Größen mitgelieferter werden, halten die In-Ears auch bei sportlichen Aktivitäten sicher in den Ohren. Somit eigenen sich die Beats X auch perfekt als Sport-Kopfhörer, da diese sicherlich kein Problem mit Schweiß haben und zudem sehr leicht sind. Ich habe die Beats X bei meinen regelmäßigen sportlichen Aktivitäten wie z. B. Radfahren und Joggen getestet. Das Tragegefühl war dabei sehr gut. Ich fahre regelmäßig mindestens eine Stunde Rennrad und jogge ca. 45 Minuten, dabei hatte ich nie ein unangenehmes Gefühl. Eine Kabelzusammenführung, wie ich diese von den meisten anderen In-Ears kenne, gibt es bei den Beats X nicht, vermisst habe ich diese aber auch gar nicht, da mich beim Sport nichts störte und auch keine negativen Geräusche durch die Kabel entstanden sind.
(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)
Klang
Diejenigen unter euch, welche Beats bereits kennen und eventuell schon den ein oder anderen Kopfhörer probegehört haben wissen, dass Beats immer den Bassbereich etwas übertrieben angehoben hat. Scheinbar möchte Beats dieses Image der Bassdominanz loswerden. Denn im Vergleich zu den bisherigen Beats Kopfhörer klingen die Beats X wesentlich ausgeglichener. So könnte die Beats X nun auch für all diejenigen interessant werden, welche zwar gerne Beats Kopfhörer haben möchten, aber bisher wegen des teils übertriebenen Bassbereich abstand davon genommen haben.
Genau Angaben zu den verbauten Treibern (Größe) hat Beats bzw. Apple zwar nicht gemacht, doch insgesamt kann ich sagen, dass die Beats X insgesamt durchaus ausgewogen klingen. Bei den meisten Musikgenres und Titeln war ich mit dem Klangbild zufrieden, auch wenn ich festgestellt habe, dass das Raumbild etwas schwach ist und klanglich einige feine Details verschluckt werden.
Die Höhen, beim Beats X können meiner Meinung nach definitiv noch etwas luftiger Klingen und zeigen gerade bei akustischer Musik ihre Schwächen. Hier geht die Raumabbildung verloren und die einzelnen Instrumente sind schlecht ortbar. Die Mitten können im Großen und Ganzen überzeugen, auch wenn diese je nach Genre teilweise etwas verwaschen klingen. Doch bei Genres wie Pop, Hip-Hop und Co., welche ich vor allem beim Training im Alltag hörte, störte diese Eigenschaft nicht. Der Bassbereich der Beats X ist zwar weiterhin etwas angehoben, aber genau um den richtigen Wert. So kommt genau dann der Druckvolle und knackige Bass daher, wenn er da sein muss und ist auf keinem Fall überzogen oder unpräzise.
Auch das Telefonieren, mit den Beats X funktionierte ohne Probleme. Bei Telefongesprächen wird das in der 3-Tasten-Fernbedienung verbaute Mikrofon verwendet. Dieses hat einen guten Abstand zum Mund des Trägers und somit konnte mich mein Gesprächspartner klar und deutlich verstehen. Meine Stimme wurde nicht verzerrt, lediglich bei vorbeifahrenden Autos oder in einer Umgebung wo viele Menschen unterwegs sind, machte dies hin und wieder etwas Probleme. Im Großen und Ganzen ging das Telefonieren über die Beats X jedoch ohne Probleme. Beim Ansehen von Videos und Filmen konnte ich zudem keine Verzögerungen feststellen.
(Klang: 3,5 von 5 Punkten)
Ausstattung
Akku
Mit einer Akkulaufzeit von bis zu 8 Stunden pro vollgeladenen Akku bietet der Beats X eine ausgesprochen gute Laufzeit für seine Größe. Es gibt zwar das ein oder andere Konkurrenzprodukt, welches noch eine etwas längere Laufzeit bietet, doch die 8 Stunden dürften den meisten locker mehr als einen Tag ausreichen. Ein nützliches und vor allem sehr interessantes Feature ist die von Beats bezeichnete „Fast-Fuel“ Schnellladefunktion. Diese sorgt dafür, dass der Akku bereits nach 5 Minuten Ladezeit wieder für zwei Stunden Musik Wiedergabe ausreicht. Somit kann man schnell zwischendurch den Akku aufladen und somit den Tag überbrücken.
Bis der Akku komplett aufgeladen ist, benötigt der Beats X knapp 45 Minuten, was ebenfalls sehr schnell ist. Geladen wird der Akku über den Lightning-Anschluss, ein kurzes Ladekabel falls nicht vorhanden, ist wie bereits erwähnt im Lieferumfang enthalten.
Die von Beats angegeben Laufzeit hängt natürlich von der eingestellten Musiklautstärke ab und was ihr mit den Kopfhörer macht. Wer z. B. viel telefoniert, muss damit rechnen, dass der Akku etwas schneller leer sein wird. Doch in meinem Alltag hat der vollgeladene Akku genau die von Beats angegeben 8 Stunden ausgereicht. Die Lautstärke hatte ich hierbei bei etwa 70- 90 % eingestellt.
Eine kleine Funktion vermisse ich am Beats X etwas, welche ich mir gerne gewünscht hätte. So schalten sich einige von mir bereits getesteten In-Ears automatisch ab, sobald ich beide Ohrstöpsel aus den Ohren genommen habe. Dies hätte man eventuell bei den Beats X ebenfalls integrieren können, denn dies würde sich nicht nur etwas auf die Akkulaufzeit auswirken, sondern auch auf den Komfort.
Bluetooth
Beats hat alle aktuelle Kopfhörer mit dem von Apple entwickelten W1 Chip versehen. Dadurch erfolgt das Koppeln mit allen aktuellen Apple Geräten auf denen iOS 10, macOS Sierra oder watchOS 3 läuft rasant schnell, wie man es von NFC für Android kennt. Zudem soll der W1 Chip für eine höhere Reichweite und einen geringeren Stromverbrauch sorgen.
Als iOS-Device Benutzer reicht es, die eingeschalteten Kopfhörer in diesem Fall die Beats X relativ nahe an das iPhone, iPad oder an die Apple Watch zu halten. Automatisch erscheint ein Fenster, welches die Kopfhörer anzeigt und man wird gefragt, ob man die Kopfhörer verbinden möchte. Sobald man nun auf „Verbinden“ tippt, sind die Kopfhörer mit dem iOS-Device gekoppelt. Das praktische hierbei ist, dass ihr die Kopfhörer nicht mit euren weiteren Apple Geräten koppeln müsst. Automatisch werden diese euch auch bei den anderen Geräten in den Bluetooth-Einstellungen angezeigt und ihr könnt innerhalb weniger Sekunden bei der Wiedergabe zwischen den einzelnen Geräten wechseln.
Wer von euch gerne die Beats X kaufen möchte, aber kein iOS-Device besitzt, kann diese dennoch kaufen. Android Nutzer müssen jedoch wie herkömmlich über die Bluetooth-Einstellungen die Beats X koppeln. Dies ist zwar nicht ganz so komfortabel wie mit dem W1 Chip, aber dennoch ist dies ebenfalls schnell erledigt. Dazu einfach den Ein-/Ausschaltknopf für 5 Sekunden gedrückt halten und schon sollte sich der Beats X im Erkennungsmodus befinden, was durch das Blinken der Status-LED bestätigt wird. Nun wie gewohnt in die Bluetooth-Einstellungen eures Gerätes gehen und die Beats X suchen, darauf klicken und schon koppeln sich beide Geräte miteinander.
Die Reichweite der Beats X ist sehr gut, in Räumlichkeiten mit zwei dickeren Beton-Wänden fangt die Musik erst ab ca. 16 bis 17 Metern an zu stocken. Im freien Feld sind bis zu 20 Metern kein Problem für die Beats X, erst darüber hinaus, kam es zu Aussetzern. Sobald ich die Beats X eingeschaltet habe, haben sich diese automatisch mit dem zuletzt verbunden Gerät gekoppelt.
Zubehör
Praktischerweise liefert Beats bei den Beats X ein Silikon-Transportetui mit. Die Kopfhörer passen darin sehr gut hinein, doch da die Beats X dazu neigen, wieder in ihre ursprüngliche Form aufzuspringen, kann es am Anfang vorkommen, dass ein Teil des Kabels aus der Hülle springt. Nach etwas Übung, weiß man aber genau, wie man den Kopfhörer in dieses Etui verstauen muss. Leider zieht die Hülle durch ihr Material sehr gerne Schmutz (Fussel) an, diese können jedoch unter fließendem Wasser abgespült werden.
Im Lieferumfang befinden sich wie bereits erwähnt vier Ohrstöpsel und zwei paar Sport-Einsätze. Die wechselbaren Ohrstöpsel sind wichtig um den Kopfhörer für die eigenen Ohren anzupassen. Die Sporteinsätze würde ich sicherheitshalber bei allen sportlichen Tätigkeiten nutzen, denn damit halten die In-Ears zusätzlich sehr gut und in Ohren.
(Ausstattung: 4,5 von 5 Punkten)
TEIL 3
bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung
Beschreibung
Beats wirbt die Beats X als perfekter Begleiter für den ganzen Tag. Zudem wird mit einer Laufzeit von bis zu 8 Stunden und der Schnellladefunktion mit dem Namen „Fast-Fuel“ geworben, welche dafür sorgen soll, das man quasi den ganzen Tag lang Musik hören kann.
Ich kann diesen Aussagen auch soweit zustimmen. Die Akkulaufzeit ist zwar nicht die längste, doch selbst wenn man mal länger als 8 Stunden Musik hören möchte, hat man den Akku bereits nach 5 Minuten für weitere 2 Stunden Musikwiedergabe aufgeladen. Zudem ist der Akku in 45 Minuten komplett voll aufgeladen. Des Weiteren hat mir das Design, die Verarbeitung und die Haptik der Beats X sehr gut gefallen, hier gab es nichts zu Meckern. Die Beats X sind eine gute Alternative zu Apples AirPods, wenn man auf die True-Wireless Funktion verzichten kann und einem somit das Nackenband nichts ausmacht. Der verbaute W1 Chip sorgt für eine einfache Kopplung von Apple Geräten, was die Beats X vor allem für Apple User interessant macht.
Preis/Leistung
Die UVP der Beats X von 149,95€ (Aktuell dauerhaft reduziert auf 119,95€) ist für die geboten Leistung in Ordnung. Man bekommt hier klanglich ganz gute, wenn auch nicht die aller Besten In-Ear Kopfhörer geliefert. Diese dürften dennoch klanglich, sowie von der Akkulaufzeit für die meisten Nutzer im Alltag vollkommen ausreichen. Zudem besitzen die Beats X wie bereits erwähnt eine Schnellladefunktion und Apples W1 Chip, welcher für alle iPhone und iPad Nutzern von Vorteil ist. Zwar gehört Beats mittlerweile zu Apple, aber die Kopfhörer sind dadurch nicht nur für Apple Nutzer interessant, sondern können problemlos auch von Android Nutzern genutzt werden.
Skullcandy Inc. ist ein US-amerikanisches Unternehmen mit dem Sitz in Park City, Utah. Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 2003 von Rick Alden. Das erste Skullcandy-Produkt war 2003 der „Skullcandy portable Link, ein System, bei dem es sich um einen Kopfhörer handelte, mit dem man nahtlos zwischen Musik und Anrufen umschalten konnte. Skullcandy fertigt unter anderem Ohrhörer, Bluetooth-Lautsprecher und Kopfhörer.
Aus der Kategorie Kopfhörer möchte ich euch heute ein Produkt vorstellen. Es handelt sich um den Skullcandy Hesh 3 Wireless, ein kabellos Bluetooth-Kopfhörer, welcher für den schwer umkämpften Preisbereich bis 100€ auf den Markt kam. Ich hab mir für euch den Hesh 3 in der neuen Farbe Psycho Tropical besorgt, wie dieser im Test abgeschnitten hat, erfahrt ihr in folgendem Testbericht.
TEIL 1
Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung
Verpackung
Die Verpackung wurde sehr stylish gestaltet und ist zugleich sehr informativ. Auf der oberen Seite der schwarzen Verpackung ist der komplette Hesh 3 Kopfhörer in Hochglanzoptik aufgedruckt. Des Weiteren ist das Logo zusammen mit dem Namen des Herstellers und des Kopfhörers „Hesh 3“ aufgedruckt. Zudem liest man hier, dass es sich um einen Bluetooth Kopfhörer handelt, dieser eine Laufzeit von bis zu 22 Stunden bietet und zudem eine Schnellladefunktion besitzt.
Auf der Rückseite ist erneut der Kopfhörer abgebildet und zudem sind hier zahlreiche Informationen über den Hesh 3 zu lesen. So erfährt man hier, dass der Kopfhörer nach 10 Minuten Ladezeit wieder rund 4 Stunden Musik wiedergeben kann. Aber auch das Skullcandy 2 Jahre Garantie auf den Hesh 3 gewährt erkennt man hier sofort. Auf der rechten Seite ist der Kopfhörer erneut von der Seite abgebildet und auf der rechten Seite sind erneut 4 wichtige Merkmale des Hesh 3 zu lesen. Zu guter Letzt sind auf der Unterseite noch zahlreiche Information zum Unternehmen zu sehen.
Klappt man die Verpackung auf der rechten kurzen Seite auf, merkt man, dass diese elegant per Magnet verschlossen gehalten wird. Aufgeklappt sieht man auf der kurzen Innenseite, wie man den Hesh 3 einschaltet und per Bluetooth mit dem Smartphone koppelt. Auf der rechten Seite ist in einem Kunststoffeinsatz der Skullcandy Hesh 3 eingelassen und im Zentrum dazwischen befindet sich eine kleine Pappschachtel, welche mit dem „ Totenkopf-Logo“ versehen ist. In dieser Schachtel befindet sich der komplette Zubehör (Ladekabel und Klinke-Kabel). Eine Aufbewahrungstasche bzw. ein Transportetui sucht man hier vergebens, denn diese liefert Skullcandy beim Hesh 3 leider nicht mit.
(Verpackung: 4 von 5 Punkten)
Design
Ich habe mir den Hesh 3 in der neuen Farbe „Psycho Tropical“ genauer angeschaut, Skullcandy bietet jedoch noch 5 weiteren Farbvarianten in Schwarz, Rot, Blau, Grau und und der ebenfalls neu erhältlichen Farbe Vice/Gray/Crimson an.
Prinzipiell kommt der Hesh 3 in einem klaren und somit schlichten Design daher, sofern ihr diesen in den Standard Farben bestellt. In der Farbe Psycho Tropical, fällt dieser durch sein schwarz/grünfarbenes Zebramuster auf den Ohrmuscheln wesentlich deutlicher auf. Auch die anis-farbenen Skullcandy Totenköpfe fallen an diesem Modell deutlicher auf, als bei dem schlichten schwarzen Hesh 3. Das pasteltürkisene Innenleben der Ohrmuscheln und die lila Farben Metallverstärkung des Kopfbügels runden dieses stylishe Design vollkommen ab.
Sämtliche Steuer-/Anschlusselemente sind an der rechten Ohrmuschel untergebrachten. So kann man durch drücken und Kurzes halten der mittleren Taste, den Hesh 3 An-/Ausschalten und bei zweimaligen betätigen aktiviert man den Sprachassistenten. Mit den Plus und Minus Tasten kann man nicht nur die Lautstärke der Musik verändern, sondern auch durch längeres drücken einen Track vor- bzw. zurückspringen. Das Überspringen eines Titel klappt ohne Probleme, beim Zurückspringen gelang man jedoch mitten in einem Titel erst zu dessen Anfang und erst durch erneutes drücken und halten kommt man an das Musikstück, welches zuvor wiedergegeben wurde. Dies hätte man eventuell durch doppeltes klicken der mittleren Taste für einen Titel vor und dreifaches für einen Titel zurück besser lösen können.
Direkt über den Bedientasten befindet sich eine kleine Status-LED, die bei blauem Blinken anzeigt, dass der Kopfhörer mit dem Abspielgerät gekoppelt ist und durch kurzes rotes Blinken zeigt, dass der Kopfhörer erfolgreich abgeschaltet wurde. Neben dem Dreitasten-Bedienelement befindet sich die Micro-USB-Ladebuchse sowie die Klinkenbuchse. Dadurch kann der Kopfhörer auch per mitgeliefertem Klinke-Kabel zum Musik hören genutzt werden, vorausgesetzt euer Wiedergabemedium besitzt diesen. Leider wurde beim Ladenschluss auf den immer mehr verbauten USB-C Anschluss verzichtet, wobei dieser aktuell noch sehr selten bei Kopfhörern zum Einsatz kommt. Zu guter Letzt befindet nach vorne gerichtet an der rechten Ohrmuschel ein Mikrofon, welches für Telefonate genutzt wird, denn eingehende, bzw. ausgehende Anrufe können ebenfalls über den Skullcandy Hesh 3 geführt werden.
Die Ohrmuscheln lassen sich etwa um 90 Grad nach vorne drehen und somit können die Kopfhörer Flach verstaut werden, oder man kann diese zusammenklappen und im Rucksack verstauen. Leider liefert Skullcandy wie bereits erwähnt kein Transportetui mit, in dem der Kopfhörer verstaut werden kann, denn somit wird dieser beim Transport weniger geschützt.
(Design: 4 von 5 Punkten)
Verarbeitung
Der Skullcandy Hesh 3 wurde zum Großteil aus Kunststoff gefertigt, dieser macht jedoch zum Großteil einen hochwertigen und somit stabilen Eindruck. Lediglich beim glänzenden Kunststoffelement, bei dem es sich um die Ohrschalenaufhängung handelt, mach ich mir etwas sorgen, denn hier wurde weder die Aufhängung noch das Gelenk aus Metall gefertigt, sodass ich hier meine Bedenken habe, dass dies für die Ewigkeit gedacht ist.
Wie nun schon einige Male erwähnt, ist im Lieferumfang kein Transportetui dabei und somit muss man z. B. auf Reisen mit dem Zug die Kopfhörer zusammenklappen und im Rucksack mit vielen weiteren Gegenständen verstauen. Hier kann es eventuell passieren, dass ein Gelenk brechen kann oder etwas verkratzt.
Ansonsten gefällt mir die Verarbeitung sehr gut, die Poster sind angenehm weich und die gummierten Tasten haben einen angenehmen Druckpunkt und lassen sich gut ertasten, sodass man kaum dazu neigt die falsche Taste zu betätigen. Der Bügel ist metallverstärkt und sorgt somit für eine Langlebigkeit.
(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)
TEIL 2
bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung
Kopfhörer-Art
Over-Ear-Kopfhörer
Kategorie
Kopfhörer mit Bluetooth
Farbe
Psycho Tropical (Schwarz/Grün); weitere Farben: Schwarz, Rot, Blau, Grau und Vice/Gray/Crimson.
Gewicht
201 Gramm (ohne Kabel)
Material
Kunststoff
Treiber
Jeweils links und rechts ein 40-mm-Treiber
Akkulaufzeit
Akkulaufzeit bis zu 22 Stunden (Schnellladefunktion 10 Minuten Laden für 4 Stunden Musikwiedergabe).
Impedanz
32,5 Ohm
Frequenzbereich
20 – 20.000 Hz
Lieferumfang
Skullcandy Hesh 3 Over-Ear Kopfhörer Micro-USB-Ladekabel 3,5 mm Klinke-Kabel
Technische Daten des Skullcandy Hesh 3
Tragekomfort
Mit 201 Gramm (mit Kabel 214 Gramm) gehört der Skullcandy Hesh 3 zu den leichteren Over-Ear-Kopfhörern auf dem Markt. Dieses geringe Gewicht liegt jedoch auch an dem relativ hohen Kunststoff-Anteil. Die mit Kunstleder bezogenen Ohrschalen sind angenehm weich, jedoch könnte meiner Meinung nach die Öffnung etwas größer sein, da ich jetzt nicht die größten Ohren habe, jedoch waren meine Ohren etwas enger umschlossen, sodass ich hier definitiv kein luftiges Gefühl beim Aufsetzen hatte. Der gerastete Einstellbereich des Kopfbügels ist zwar relativ groß gehalten, jedoch war ich beim ersten Aufsetzen des Hesh 3 überrascht, wie weit ich diesen im Vergleich vieler anderen Kopfhörer verstellen musste. Normalerweise bin ich immer beim zweiten Raster, beim Skullcandy Hesh 3 musste ich diese jedoch auf der drittletzte Raster stellen. Da könnten eventuell die ein oder anderen Menschen Probleme bekommen.
Dank dem einstellbaren Kopfband welches zwar klein, aber dennoch angenehm gepolstert ist, kann der Tragekomfort positiv überzeugen. Der Anpressdruck ist zwar zugunsten der Reduzierung von Umgebungsgeräuschen etwas höher, doch könnte unter Umständen nach längerem Musikhören bei dem ein oder anderen unangenehm werden. Das gleich gilt auch für Brillenträger, hier drückt der Kopfhörer auf Dauer auf den Brillenbügel und kann hier je nach Bügel und Schmerzempfinden unangenehm werden.
ANC (aktiv Noise-Cannceling) ist nicht mit an Bord, doch wie bereits erwähnt ist die Reduzierung der Umgebungsgeräusche durch die weichen Polster, sowie den etwas höheren Anpressdruck deutlich spürbar, auch wenn dies ganz klar nicht an ein ANC herankommt. Durch das Gelenk, welches die Ohrmuscheln mit dem Bügel verbindet, passt sich der Skullcandy Hesh 3 quasi an alle Schädelformen bestens an.
(Tragekomfort: 3 von 5 Punkten)
Klang
Beim Klang setzt Skullcandy auf zwei dynamische 40 Millimeter Treiber. Das Frequenzband liegt mit 20 – 20.00 Hz in einem typischen Standard-Bereich, in dem die meisten Over-Ear Kopfhörer im Preissegment bis ca. 125€ liegen.
IIch habe in meinem Test Genres wie Elektro, Rock, Metal und Pop wiedergeben und konnte direkt feststellen, dass der Bass gegenüber den Höhen und Mitten zwar angehoben wurde, aber dennoch nicht übertrieben klingt bzw. wummert, sondern sich vielmehr im Tiefgang entfaltet und hier sehr präsent ist. Die Höhen sind gegenüber den Mitten ebenfalls etwas betont, sodass diese mich mit ihrem Detailreichtum überraschten und nur in wenigen Musikgenres scharf klingen und etwas verzerren. Die Mitten des Hesh 3 klingen für mich etwas zu verwaschen, was man vor allem bei der Wiedergabe von Gitarrensolos und Gesang feststellen konnte, hier fehlte es etwas an Präsenz. In der Raumabbildung konnte der Hesh 3 wiederum mit einem räumlichen Stereobild überzeugen.
Das Telefonieren mit den Skullcandy Hesh 3 funktioniert per Bluetooth ganz gut, jedoch konnte mich mein Gesprächspartner mit dem im Klinkenkabel verbauten Mikrofon etwas deutlich verstehen, als mit dem im Kopfhörer verbauten Mikrofon. Ist man jedoch in einem lebhaften Umfeld wie z.B. in einem Stadtzentrum, in dem viel Los ist, dann kann einen der Gesprächspartner nur sehr schwer klar und deutlich verstehen.
(Klang: 3,5 von 5 Punkten)
Ausstattung
Leider hat der Skullcandy Hesh 3 kein Noise-Cancelling verbaut, sodass zwar der Straßenlärm um einen herum durch die weichen Ohrpolster und den etwas hören Anpressdruckes deutlich reduziert werden. Jedoch werden die typischen U-Bahn und Zuggeräusche nicht eliminiert und somit könnt ihr hier weniger entspannt in die Musik eintauchen. Ebenfalls ist stärker Wind durch ein etwas nerviges Rauschen hörbar.
Was ich beim Skullcandy Hesh 3 leider etwas vermisse, ist ein Transportetui. Diesen sucht man hier vergebens, es ist Nichtmal ein einfacher Beutel dabei, in den man den Kopfhörer beim Transport verstauen kann. Dies finde ich etwas Schade.
(Ausstattung: 3 von 5 Punkten)
Koppeln & Reichweite
Die Bluetooth Reichweite des Skullcandy Hesh 3 liegt bei dem Standard Wert von 10 Metern, was sich in meinem Test sowohl In- als auch Outdoor bestätigt hat. Im Freien kam ich teilweise sogar auf eine größere Reichweite von 1 bis 2 Metern und auch im Innenbereich ist die angegeben Reichweite vollkommen in Ordnung.
Der Kopfhörer kann mit maximal zwei Geräten gleichzeitig verbunden werden und ist in der Lage, die letzten 6 Geräte, mit denen er bereits gekoppelt war zu merken. Sobald ich die Kopfhörer angeschaltet habe, hat sich dieser mit meinem iPhone automatisch verbunden.
(Koppeln & Reichweite: 3,5 von 5 Punkten)
Akku
Der Skullcandy Hesh 3 soll mit vollgeladenem Akku 22 Stunden durchalten. Es gibt zwar Konkurrenzprodukte, die noch etwas länger durchhalten, doch die Laufzeit geht dennoch in Ordnung und reicht locker für mehrere Stunden Training oder Busfahren aus. Skullcandy Hesh 3 ist mit einer Schnellladefunktion ausgestattet, die es ermöglicht, das der Akku bereits nach 10 Minuten wieder für 4 Stunden Musikwiedergabe bereit ist. Aufgeladen wird der Akku das micro-USB Kabel, welches zwar nicht mehr das Aktuellste ist, aber USB-C verbauen leider immer noch zu wenig Hersteller.
Aber wie sieht es mit der Akkulaufzeit in der Praxis aus? Die von Skullcandy angegeben Werte spiegelten sich auch im Praxistest wieder. Auf dem Weg zur Arbeit hörte ich täglich hin und zurück jeweils knapp 1 Stunde Musik und dies über einen Zeitraum von knapp 2 Wochen. Das sind ca. 20 Stunden Musikwiedergabe, ohne den Akku aufzuladen, erst dann war der Akku leer.
(Akku: 4 von 5 Punkten)
TEIL 3
bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung
Beschreibung
Skullcandy verspricht mit dem Hesh 3 eine kabellose Perfektion. Dem kann ich auch größtenteils zustimmen. Das Design ist zwar bei dem von mir getesteten Skullcandy Hesh 3 in der Farbe Psycho Tropical sicherlich nicht jedermanns Geschmack, doch es gibt ihn ja auch in einem schlichten Schwarz und einigen weiteren interessanten Farben. Von Perfektion würde ich beim Hesh 3 zwar nicht reden, doch für die Preisklasse geht die gebotene Ausstattung und Leistung in Ordnung. Wer auf eine Bassbetonung steht, der sollte sich denn Hesh 3 näher ansehen, denn für all diejenigen ist er genau der richtige Kandidat für relativ wenig Geld. Für alle anderen, die Wert auf hochwertige Materialien (Aluminium usw.) legen oder ANC haben möchten, sollten zu einem anderen Kopfhörer greifen.
Preis/Leistung
In seiner Preisklasse von 99,99€ schneidet der Skullcandy Hesh 3 nicht schlecht ab. Für diesen Preis erhält man einen bassbetonten Over-Ear Kopfhörer, der mit seinem räumlichen Klang und den Höhen überzeugen konnte. In den Mitten klang der Hesh 3 zwar etwas verwaschen, doch dafür bekommt man für unter 100€ einen Bluetooth Over-Ear Kopfhörer, der zudem mit einer Schnellladefunktion ausgestattet ist.
Kritikpunkte sind lediglich die Mitten die unter der Bassbetonung etwas untergehen, das fehlende Transportetui, sowie die Aufhängung der Ohrmuscheln, welche keinen langlebigen Eindruck macht.
testr Gesamtwertung
unter Berücksichtigung aller Teilwertungen
Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen
Lautsprecher Teufel GmbH wurde 1980 in Berlin von Peter Tschimmel gegründet. Teufel fertigt HiFi-Komponenten wie Kopfhörer und Lautsprecher. Bekannt ist die Firma als Hersteller kompletter Audiosystem-Komponenten, wie z. B. kompletten Heimkino-Systemen. Der eine oder andere von euch hat sich sicherlich schon einmal gefragt, warum kein Elektronikfachmarkt Teufel Produkte im Sortiment besitzt. Das liegt daran, dass Teufel Produkte im mittleren Preissegment einzuordnen sind. Um die günstigen Preise zu ermöglichen, bietet das Unternehmen ihre Produkte ausschließlich als Direktversender über den eigenen Online-Shop an.
Ich habe euch bereits zwei Kopfhörer der zur IFA 2017 vorgestellten Real Kopfhörer-Serie vorgestellt. Den Real Blue NC (mit Nois-Cancelling) und seinen Zwillingsbruder den Real Blue (ohne Noise-Cancelling). Heute möchte ich euch den dritten Kopfhörer der aktuellen Real-Familie vorstellen, den Real Pure. Dabei handelt es sich um optisch den fast identischen Kopfhörer wie die beiden anderen, jedoch ist dieser kabelgebunden und ohne Noise-Cancelling. Dafür ist er deutlich günstiger wie seine beiden Brüder zu haben. Ob der Teufel Real Pure wie seine beiden Brüder im Test überzeugen konnte, das erfahrt ihr in diesem Testbericht.
TEIL 1
Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung
Verpackung
Die Verpackung des Real Pure ähnelt bis auf den Schriftzügen mit dem Namen des Kopfhörers der vom Real Blue und Real Blue NC. Im Lieferumfang wurde jedoch der Flugzeugadapter und das Ladekabel entfernt, da dies nicht benötigt wird, da der Real Pure ohne Akku daher kommt. Mit dabei ist jedoch weiterhin das Klinkenkabel inkl. Eintastenfernbedienung, welches bei der kabelgebundenen Version zwingend erforderlich ist.
(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)
Design
Das Design des Real Pure ähnelt im Großen und Ganzen, dem seiner beiden Brüder. Lediglich an dem roten Element zwischen den Ohrmuscheln, sowie die beiden schwarzen Teufel Logos auf der Außenseite, sind die Unterschiede, welche man direkt erkennt. Zudem hat man die Bedienelemente reduziert, da es sich um einen rein kabelgebunden Kopfhörer handelt. Daher besitzt dieser keine Knöpfe und die Touch-Oberfläche auf der Ohrmuschelaußenseite wurden ebenfalls entfernt. Das Einzige was der Real Pure an Anschlüssen besitzt, ist der Klinken-Anschluss. Ansonsten ähnelt er sehr seinem großen Bruder dem Real Blue NC, die beiden Lufteinlässe sind in Schwarz gehalten.
(Design: 4 von 5 Punkten)
Verarbeitung
Bei der Verarbeitung konnte ich keine besonderen Mängel feststellen. Das Gehäuse wurde zwar wie beim Real Blue NC aus Kunststoff gefertigt, doch dafür ist der Kopfhörer angenehm leicht und wirkt dennoch sehr stabil und robust, sodass diesem auch ein etwas gröberer Umgang nicht viel anhaben kann.
Leider fühlt sich auch hier die Oberfläche am Bügel etwas billig an. Aber keine Angst, zerbrechen tut hier nichts, es ist einfach dünn gehalten und die leicht raue Oberfläche des Kunststoffes vermittelt mir persönlich keinen so angenehmen Eindruck. Dies ist bei teureren Teufel Real Blue NC ebenfalls der Fall.
(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)
TEIL 2
bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung
Kopfhörer-Art
Over-Ear-Kopfhörer
Kategorie
kabelgebundener Kopfhörer
Farbe
Schwarz/rot
Gewicht
235 Gramm (ohne Kabel), mit Kabel 249 Gramm
Material
Hochflexibler Kunststoff
Treiber
Jeweils links und rechts ein 40-mm-Linear-HD-Treiber mit Neodym-Magneten
Frequenzbereich
20 – 20.000 Hz
Lieferumfang
Teufel Real Pure Over-Ear-Kopfhörer Transportetui mit Zubehörbeutel 3,5 mm Klinke-Kabel (1,3 m lang) Kurzanleitung
Technische Daten des Teufel Real Pure
Tragekomfort
Mit knapp 235 Gramm ohne Kabel (mit Kabel 249 Gramm) gehört der Teufel Real Pure zu den leichteren Over-Ear-Kopfhörern auf dem Markt. Der geschlossene Over-Ear-Kopfhörer ist mit einem variablen verstellbaren Kopfbügel ausgestattet, was im Zusammenspiel mit den beiden weich gepolsterten und mit Kunstleder bezogenen Ohrpolstern für einen guten Sitz und Tragekomfort sorgt. Des Weitern sind die Ohrmuscheln angenehm groß, sodass diese die Ohren sehr gut umschließen und beim Tragen ein relativ luftiges Gefühl geben.
Teufel gibt an, dass die weichen Ohrpolster aufgrund des geringen Auflagedruckes auch für Brillenträger geeignet sind. Dies ist jedoch abhängig von den Brillenbügeln und dem eigenen Empfinden. Daher werde Brillenträger unter Umständen nach längerer Zeit merken, dass der Kopfhörer trotz den weichen Polstern etwas stärker auf die Brillenbügel drückt. Dies ist jedoch ein typisches Merkmal von Over-Ear Kopfhörern.
(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)
Klang
Teufel gibt an, dass die Real Kopfhörer-Serie so abgestimmt ist, dass diese für jede Musikrichtung uneingeschränkt geeignet sind. Dem kann ich soweit auch zustimmen, denn beim Testhören unterschiedlicher Musikgenres wie Jazz, Hip-Hop, Rock, usw. entpuppte sich der Real Pure als klanglich universal einsetzbar.
Den Frequenzbereich gibt Teufel mit den Standardwerten 20 Hertz bis 20 Kilohertz an. Die beiden links und rechts verbauten 40-mm Treiber mit jeweils einem Neodym-Magnet sollen für eine minimale Verzerrung sorgen. Abgerundet wird das ganze mit einer sehr niedrigen Nennimpadanz von 18 Ohm. So viel zu den technischen Daten, doch wie wirkt sich das ganze auf den Klang aus?
Ich habe den Teufel Real Pure nicht mit meinem iPhone X getestet, da ich kein Freund von Adaptern bin und wegen dem nicht vorhanden Klinken-Anschluss den von Apple mitgelieferten Lightning auf Klinke Adapter nutzen müsste. Somit habe ich den Kopfhörer mit einem iPad Pro getestet und daran direkt mit dem mitgelieferten Klinken-Kabel verbunden. Im Bassbereich ist eine leichte Anhebung festzustellen, sodass dieser wie bereits seine beiden Brüder mit einem druckvollen und gut definierten Bass überzeugen kann. Sowohl in den Mitten und in den Höhen besitzt der Real Pure ein ausgewogenes Klangbild, sodass auch die Höhen klar und natürlich wiedergegeben werden. In der räumlichen Darstellung konnte mich der kabelgebunden Real Pure wiederum nicht ganz so gut überzeugen wie seine beiden Zwillingsbrüder. Die Geräuschdämpfung nach außen würde ich persönlich als sehr gut bezeichnen, die Abschirmung der Umgebungsgeräusche erfolgt jedoch nur durch die Ohrpolster und schwächelt daher ein wenig.
Das Telefonieren mit dem Teufel Real Pure erfolgt über die im Kabel integrierten Freisprecheinrichtung, deren eingebautes Mikrofon mich leider nicht ganz so überzeugen konnte, denn meine Gesprächspartner beklagten sich teilweise über eine dumpfe Sprachqualität.
(Klang: 4 von 5 Punkten)
Ausstattung
Der Real Pure ist die kabelgebundene Version der drei Real Kopfhörern. Die Steuerung erfolgt über die im Kabel integrierten Eintastenfernbedienung. Mit der Fernbedienung kann man nicht nur die Musik starten bzw. pausieren, sondern auch einen Titel Vor- und Zurückspringen. Durch längeres drücken der Taste aktiviert man den Sprachassistenten am Smartphone. Leider kann man die Lautstärke nicht über diese Fernbedienung steuern, sondern lediglich über die Lautstärketasten am Smartphone.
TRANSPORTETUI
Der Teufel Real Pure kommt in dem typischen Teufel Transportetui daher. Dieses ist sehr gut verarbeiteten und bietet im inneren Platz für den Kopfhörer selbst und sogar für den Zubehör. Dieses Transportetui kennen wir bereits von dem Teufel Mute BT. In einem kleinen Beutel mit Reißverschluss, der per Klettverschluss an der Innenseite des Etuis befestigt werden kann, findet das mitgelieferte Klinken-Kabel platz.
(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)
TEIL 3
bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung
Beschreibung
Teufel wirbt den Real Pure mit einem Klangbild, welches extrem offen und präzise klingt, aber dennoch ein geschlossen System ist. Das Klangbild kann sich absolut sehen lassen, es ist weitestgehend neutral abgestimmt, lediglich der Tiefbass ist etwas angehoben, dieser überspielt jedoch auf keinem Fall die anderen Frequenzbereiche. Wer auf der suche nach einem kabelgebunden Over-Ear Kopfhörer ist, der ein ausgewogenes Klangbild bietet, der kann, beruhig zum Teufel Real Pure greifen.
Preis/Leistung
Teufel hat mit dem Real Pure einen sehr guten kabelgebunden Over-Ear Kopfhörer auf den Markt gebracht. Dieser kann klangtechnisch absolut mit seinen beiden teuren Brüdern dem Real Blue NC und Real Blue mithalten. Der Preis von 119,99€ (UVP), aktuell für 99,99€ im Angebot, ist für das gebotene Klangbild, dem Design und der Verarbeitung gerechtfertigt. Wer auf der Suche nach einem Kopfhörer ist, der einen natürlich Klang mit kräftigen tiefen Bass bietet und auf Noise-Cancelling, sowie Bluetooth verzichten kann, der ist beim Teufel Real Pure genau richtig.
testr Gesamtwertung
unter Berücksichtigung aller Teilwertungen
Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen
Lautsprecher Teufel GmbH wurde 1980 in Berlin von Peter Tschimmel gegründet. Teufel fertigt HiFi-Komponenten wie Kopfhörer und Lautsprecher. Bekannt ist die Firma als Hersteller kompletter Audiosystem-Komponenten, wie z. B. kompletten Heimkino-Systemen. Der eine oder andere von euch hat sich sicherlich schon einmal gefragt, warum kein Elektronikfachmarkt Teufel Produkte im Sortiment besitzt. Das liegt daran, dass Teufel Produkte im mittleren Preissegment einzuordnen sind. Um die günstigen Preise zu ermöglichen, bietet das Unternehmen ihre Produkte ausschließlich als Direktversender über den eigenen Online-Shop an.
Vor Kurzem habe ich mit dem Real Blue NC Teufels neustes Over-Ear Flaggschiff vorgestellt. Dieser kam zusammen mit zwei weiteren Kopfhörern auf den Markt. Heute möchte ich euch den etwas günstigeren Teufel Real Blue vorstellen, dieser ist ebenfalls wie der Real Blue NC klappbar, besitzt einen Touch-Oberfläche mit der die Musik gesteuert werden kann, ist jedoch ohne Noise-Cancelling ausgestattet. Ob der Teufel Real Blue im Test überzeugen konnte, das erfahrt ihr in diesem Testbericht.
TEIL 1
Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung
Verpackung
Die Verpackung des Real Blue gleicht bis auf die Schriftzüge mit dem Namen des Kopfhörers der vom Real Blue NC. Im Lieferumfang wurde zudem der Flugzeugadapter entfernt, das Ladekabel und das Klinkenkabel sind jedoch wie beim Teufel Teufel Real Blue NC dabei.
(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)
Design
Das Design des Real Blue ähnelt bis auf den Schieberegler an der linken Ohrmuschel und den schwarzen Luftauslässen dem des Real Blue NC. Die Bedienelemente sind an der rechten Ohrmuschel untergebrachten und durch die neue Touch-Oberfläche auf das wesentliche reduziert. Die Anordnung der Bedienelemente ist genau identisch zum Teufel Real Blue NC.
(Design: 4 von 5 Punkten)
Verarbeitung
Bei der Verarbeitung konnte ich keine besonderen Mängel feststellen. Das Gehäuse wurde zwar wie beim Real Blue NC aus Kunststoff gefertigt, doch dafür ist der Kopfhörer angenehm leicht und wirkt dennoch sehr stabil und robust, sodass diesem auch ein etwas gröberer Umgang nicht viel anhaben kann.
Leider fühlt sich auch hier die Oberfläche am Bügel etwas billig an. Aber keine Angst, zerbrechen tut hier nichts, es ist einfach dünn gehalten und die leicht raue Oberfläche des Kunststoffes vermittelt mir persönlich keinen so angenehmen Eindruck. Dies ist bei teureren Teufel Real Blue NC ebenfalls der Fall.
(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)
TEIL 2
bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung
Kopfhörer-Art
Over-Ear-Kopfhörer
Kategorie
Kopfhörer mit Bluetooth
Farbe
Schwarz/Grau
Gewicht
254 Gramm
Material
Hochflexibler Kunststoff
Treiber
Jeweils links und rechts ein 40-mm-Linear-HD-Treiber mit Neodym-Magneten
Akkulaufzeit
Akkulaufzeit bis zu 30 Stunden im Bluetooth Betrieb
Frequenzbereich
20 – 20.000 Hz
Lieferumfang
Teufel Real Blue Over-Ear-Kopfhörer Transportetui mit Zubehörbeutel Micro-USB-Ladekabel 3,5 mm Klinke-Kabel (1,3 m lang)
Technische Daten des Teufel Real Blue
Tragekomfort
Mit knapp 254 Gramm gehört der Teufel Real Blue zu den leichteren Over-Ear-Kopfhörern auf dem Markt. Die beiden mit Kunstleder bezogenen Ohrpolster sind angenehm weich und gut belüftet. Zudem sind diese angenehm groß, sodass diese die Ohren sehr gut umschließen und beim Tragen ein relativ luftiges Gefühl geben. Zu dem angenehmen Tragekomfort trägt auch das gut gepolsterte Kopfband bei, welches mich ebenfalls positiv überzeugen konnte.
Teufel gibt an, dass die weichen Ohrpolster aufgrund des geringen Auflagedruckes auch für Brillenträger geeignet sind. Dies ist jedoch abhängig von den Brillenbügeln und dem eigenen Empfinden. Daher werde Brillenträger unter Umständen nach längerer Zeit merken, dass der Kopfhörer trotz den weichen Polstern etwas stärker auf die Brillenbügel drückt. Dies ist jedoch ein typisches Merkmal von Over-Ear Kopfhörern.
(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)
Klang
Teufel gibt an, dass die Real Kopfhörer-Serie so abgestimmt ist, dass diese für jede Musikrichtung uneingeschränkt geeignet sind. Dem kann ich soweit auch zustimmen, denn beim Testhören unterschiedlicher Musikgenres wie Jazz, Hip-Hop, Rock, usw. entpuppte sich der Real Blue als klanglich universal einsetzbar.
Den Frequenzbereich gibt Teufel mit den Standardwerten 20 Hertz bis 20 Kilohertz an. Die beiden links und rechts verbauten 40-mm Treiber mit jeweils einem Neodym-Magnet sollen für eine minimale Verzerrung sorgen. Abgerundet wird das ganze mit einer sehr niedrigen Nennimpadanz von 16 Ohm. So viel zu den technischen Daten, doch wie wirkt sich das ganze auf den Klang aus?
Die Mitten sind sehr ausgewogenen und sorgen für eine natürliche Wiedergabe von Stimmen. Dasselbe gilt auch für die Höhen, welche sehr neutral und klar rüberkommen. Im Bassbereich ist der Teufel Real Blue etwas kräftiger abgestimmt, sodass er mit einem tiefen und satten Bass punkten kann. Die räumliche Darstellung beherrscht der Real Blue ebenfalls sehr gut.
Das Telefonieren mit dem Teufel Real Blue funktioniert ganz gut, jedoch klingt die eingebaute Freisprecheinheit etwas mittelmäßig. Bei Videos oder Filmen konnte ich keine Verzögerungen feststellen.
(Klang: 4 von 5 Punkten)
Ausstattung
Der Teufel Real Blue ist nicht wie der 60€ teurere Real Blue NC mit Noise-Cancelling ausgestattet. Dies ist auch der größte Unterschied der beiden Kopfhörern. Die Bluetooth-Reichweite, sowie die Akkulaufzeit sind sich sehr ähnlich, auch wenn hier der Teufel Real Blue dank der fehlenden Geräuscheunterdrückung etwas länger durchhalten mag. Auch hier gilt jedoch: Leider kann man den Akku nicht selbst wechseln.
TRANSPORTETUI
Der Teufel Real Blue kommt in dem typischen Teufel Transportetui daher. Dieses ist sehr gut verarbeiteten und bietet im inneren Platz für den Kopfhörer selbst und sogar für den Zubehör. Dieses Transportetui kennen wir bereits von dem Teufel Mute BT. In einem kleinen Beutel mit Reißverschluss, der per Klettverschluss an der Innenseite des Etuis befestigt werden kann, findet das mitgelieferte Micro-USB-Ladekabel und das Klinken-Kabel platz.
(Ausstattung: 4,5 von 5 Punkten)
Koppeln & Reichweite
Die Verbindung zwischen dem Teufel Real Blue Kopfhörer und dem Abspielgerät, in meinem Fall das Apple iPhone X erfolgt über Bluetooth. Es handelt sich dabei um Bluetooth 4.1. Mit der Reichweite von knapp 16 Metern erreicht der Kopfhörer mehr, als Teufel angibt. In den Räumlichkeiten war die Reichweite mit zwei Wänden aus Rigips auf ca. 13 Metern begrenzt. Im freien Feld sind bis zu 16 Metern kein Problem, was deutlich mehr Freiheit im Alltag bietet.
Der Kopfhörer kann mit maximal zwei Geräten gleichzeitig verbunden werden und ist in der Lage, die letzten 6 Geräte, mit denen er bereits gekoppelt war zu merken. Sobald ich die Kopfhörer angeschaltet habe, hat sich dieser mit meinem iPhone automatisch verbunden. Er kann sich übrigens mit iOS-, Android-, Blackberry-, Mac-, Linux-, Windows- und Windows-Phone Geräten koppeln.
(Koppeln & Reichweite: 4 von 5 Punkten)
Akku
Die Akkulaufzeit des Real Blue gibt Teufel mit 30+ Stunden an. Falls der Akku leer sein sollte, dauert es knapp 2 Stunden, bis dieser wieder voll aufgeladen ist.
Aber wie sieht es in der Praxis aus? Diese Werte spiegelten sich auch im Praxistest wieder. Auf dem Weg zur Arbeit hörte ich täglich knapp 1,5 Stunden Musik und dies über einen Zeitraum von knapp 3 Wochen. Danach hatte ich immer noch knapp 20 % Akku laut Anzeige am iPhone X. Die Lautstärke der Musik hatte ich dabei bei ungefähr 70 %. Somit kann ich zum Akku sagen, dass mich die Laufzeit absolut überzeugt hat.Mir ist jedoch aufgefallen, dass man, während der Real Blue aufgeladen wird, keine Musik wiedergeben kann. Da ich diesen aber im Normalfall nachts auflade, ist dies für mich kein Problem.
(Akku: 4,5 von 5 Punkten)
TEIL 3
bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung
Beschreibung
Teufel wirbt den Real Blue als der kabellose Bluetooth-Kopfhörer, der den besten Sound seiner Klasse liefert. Das Klangbild ist weitestgehend neutral abgestimmt, lediglich der Tiefbass ist etwas angehoben, dieser überspielt jedoch auf keinem Fall die anderen Frequenzbereiche. Die maximale Lautstärke ist übrigens mehr als ausreichend, sodass ich den Real Blue selten auf maximal Lautstärke stellte. Die Laufzeit über Bluetooth mit bis zu 30 Stunden, kann sich absolut sehen lassen.
Preis/Leistung
Teufel hat mit dem Real Blue einen sehr guten Over-Ear Kopfhörer auf den Markt gebracht. Dieser kann absolut überzeugen. Der Preis von 169,99€ (UVP), aktuell für 149,99€ im Angebot, ist für das gebotene Klangbild, dem Design und der Verarbeitung gerechtfertigt. Wer auf der Suche nach einem Kopfhörer ist, der einen natürlich Klang mit kräftigen tiefen Bass bietet und auf Noise-Cancelling verzichten kann, der ist beim Teufel Real Blue genau richtig.
testr Gesamtwertung
unter Berücksichtigung aller Teilwertungen
Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen
Audio-Technica ist ein weltweit agierendes Unternehmen, dessen Hauptsitz sich in Machida einer Stadt in Präfektur Tokio, Japan befindet. Das Unternehmen wurde im Jahr 1962 von Hideo Matsushita in Tokio, Shinjuku-ku gegründet.
Audio-Technica befasst sich mit der Entwicklung, der Vermarktung und dem Vertrieb von Audioausrüstung für verschiedenste Anwendungen. Ursprünglich bekannt für die Herstellung von Tonabnehmersystemen für Plattenspieler, fertigt Audio-Technica heute auch Mikrofone, Drahlossysteme, Mischer, einige Produkte für den Einsatz auf der Bühne, im Studio- und Heimbereich und auch Kopfhörer.
Aus der letzten Kategorie möchte ich euch heute ein interessantes Produkt vorstellen, denn vor Kurzem hat Audio-Technica neue In-Ear Sportkopfhörer vorgestellt. Ich möchte euch darunter das neue Model den Audio-Technica ATH-SPORT70BT genauer vorstellen. Dabei handelt es sich um einen Bluetooth-In-Ear Kopfhörer, welcher mit einem 9mm Treiber ausgestattet ist und mit einer zusätzlichen Technologie mit dem Namen „Hear-through“, welche es ermöglicht, durch das Antippen des linken Ohrhörer sofort die Umgebungsgeräusche hörbar zu machen.
Doch kann der ATH-SPORT70BT auch mit seinem Klang und weiterem überzeugen? Das verrate ich euch im folgendem Test! Ich habe mir für euch den neuen In-Ear Kopfhörer in der Farbe Schwarz mal genauer angeschaut.
TEIL 1
Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung
Verpackung
Die Verpackung des Audio-Technica ATH-SPORT70BT ist überwiegend in Weiß gehalten. Der Deckel zum Aufklappen auf der Oberseite, der durch zwei Magneten verschlossen gehalten wird, gefällt mir sehr gut. Dieser wird von der rechten Seite hinweg, komplett nach links aufgeklappt. Direkt auf der Vorderseite ist ein Mann abgebildet, welcher den ATH-SPORT70BT trägt. Zudem sehen wir hier neben dem Logo des Unternehmens, den Namen der In-Ears, sowie einige besondere Funktionen, z. B. dass es sich um Sport-Kopfhörer handelt, diese nach IPX5 gegen Spritzwasser und Schweiß geschützt sind und in der Farbe schwarz sind.
Auf der rechten Seite, welche ebenfalls mit aufgeklappt wird, ist erneut der Name des In-Ears zu lesen und zudem sind hier die Ohrhörer komplett dargestellt. Auf der gegenüberliegenden Seite sehen wir weitere wichtige Ausstattungsmerkmale, zu diesen zählen unter anderem, eine Laufzeit von bis zu 6 Stunden, die „Hear-through“ Technologie und die beiden verbauten 9 mm Treiber.
Die Rückseite zeigt uns neben den wichtigsten technischen Daten auch noch den Lieferumfang sowie eine kleine Erklärung zu der besonderen „Hear-through“ Funktion. Klappt man den Deckel auf, sieht man den In-Ear-Kopfhörer durch ein großes Sichtfenster. Auf der Innenseite des Deckels ist zudem noch einmal die Hand des Mannes von der Vorderseite zu sehen, wie diese einen der Ohrhörer in den Händen hält.
Entfernt man das Sichtfenster der Innenverpackung, findet man den Audio-Technica ATH-SPORT70BT an einem festen Platz in einem Kunststoff-Einsatz untergebracht. Hebt man den Einsatz samt In-Ear Ohrhörer an, befindet sich darunter noch eine Aufbewahrungstasche, in welcher der restliche Lieferumfang verstaut ist. Darin findet man ein micro-USB-Ladekabel und die verschiedenen Ohrtips. Unter der Tasche ist noch eine kleine Bedienungsanleitung und weitere Broschüren beigefügt. Bei dem Lieferumfang an Silikon-Ohrtips stehen vier Größen, zur Auswahl: Die Größen XS, S, M und L, zudem liegt ein paar COMPLY-Memoryschaum-Ohraufsätze in der Größe M bei.
(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)
Design
Die ATH-SPORT70BT kommen in einem schlichten und modernen Design daher. Es handelt sich bei den Ohrhörern um eine kabellose Ausführung, bei der lediglich die beiden In-Ears mit einem 2 mm dicken Kabel verbunden sind. Zwischen dem Kabel befindet sich für sportliche Tätigkeiten eine praktische Kabelzusammenführung, womit das Kabel ganz einfach festgezogen werden kann, damit dieses nicht stört.
Zwischen dem gummierten Kabel, welches die beiden Ohrhörer miteinander verbindet, befindet sich eine kleine 3-Tasten-Fernbedienung. Über diese kann man durch Längeres drücken der mittleren Taste die Ohrhörer Ein-/Ausschalten. Ebenfalls kann man die Musik mit dieser Taste nach dem Einschalten pausieren oder wieder weiterspielen. Mit den beiden + und – Tasten kann man nicht nur die Lautstärke verändern, sonder durch Zweimaliges drücken hintereinander der + oder – Taste einen Titel vor oder zurückspringen. Durch das zweimalige drücken der mittleren Taste wird der Sprachassistent auf dem Smartphone aktiviert, in meinem Fall Siri.
Am linken Ohrhörer befindet sich der Micro-USB-Ladeanschluss, ein Mikrofon, welches für Telefonate genutzt wird und auf der Oberseite ist eine kleine Status-LED untergebracht. Des Weiteren regiert die Oberfläche des linken Ohrhörer auf Berührungen, durch die man die Hear-through-Funktion de-/aktiveren kann. Der rechte Ohrhörer ist dagegen völlig frei von Bedienelementen, lediglich für die gerade erwähnte Hear-through-Funktion befinden sich an beiden Ohrhörern ein weiteres Mikrofon.
Die ATH-SPORT70BT können sowohl mit dem Kabel nach vorne zum vorderen Hals-Bereich getragen werden, aber auch ein verlegen um den Nacken ist problemlos möglich. Ich bevorzuge die Variante um den Nacken, da mir persönlich dies beim Sport besser gefällt. Die Kabellänge ist für beide Tragearten ausreichend, wobei ich festgestellt habe, das sich die Fernbedienung bei tragen um den Nacken etwas zu sehr seitlich vom Hals befindet, daher könnte das Kabel hierfür noch etwas länger sein. Das Design der Audio-Technica ATH-SPORT70BT gefällt mir ganz gut. Die Materialien harmonieren sehr gut miteinander und das schlichte Design gefällt mir ausgesprochen gut.
(Design: 4 von 5 Punkten)
Verarbeitung
Die Verarbeitung und Materialwahl stellt mich beim Audio-Technica ATH-SPORT70BT sehr zufrieden. Zwar wurde alles aus Kunststoff gefertigt, doch dies hat den Vorteil, dass die In-Ears insgesamt mit einem Gewicht von 28 g inklusive Ohrstöpsel angenehm leicht sind. Zudem sind diese dadurch nicht nur gegen Spritzwasser und Schweiß geschützt, sondern halten auch problemlos einen Sturz aus Kopfhöhe ohne Beschädigungen aus. Beim Lade-Anschluss hätte man zum aktuellen USB-C Anschluss greifen können und nicht zum alten Micro-USB-Anschluss, doch zum neuen USB-C greifen aktuell leider immer noch nicht viele Hersteller und wenn dann nur zu ihren Premium-Modellen.
(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)
TEIL 2
bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung
Art
In-Ear-Ohrhörer
Kategorie
In-Ear-Ohrhörer mit Hear-through-Fuktion und Bluetooth 4.1 ACC, SBC
Farbe
schwarz (weitere Farben: Rotgold)
Trageart
Ohren-Bügel und Nackenkabel
Akkulaufzeit
bis zu 6 Stunden
Gewicht
26 Gramm
Material
Spritzwasser- und Schweißresistenter Kunststoff
Töner
Jeweils links und rechts ein 9 mm-Membran
Frequenzbereich
20 Hz – 20 kHz
Lieferumfang
1x Audio-Technica ATH-Sport70BT 4 paar Silikon Ohrtips Passstücke (XS, S, M, L) 1 paar COMPLY-Memoryschaum-Ohraufsätze (Größe M) Micro-USB-Ladekabel Beschreibung Transportetuid
Technische Daten des Audio-Technica ATH-SPORT70BT
Tragekomfort
Mit einem Gewicht von 26 g drücken die Kopfhörer nicht und halten dank den Ohrbügeln selbst bei sportlichen Aktivitäten hervorragend in den Ohren. Dank den 4 Paar mitgelieferten Ohrstöpsel in den Größen XS, S, M und L und dem zusätzlichen Paar aus Memoryschaum, können die Audio-Technica ATH-SPORT70BT perfekt an die eigenen Ohren angepasst werden. Zudem sorgt der flexible Bügel, welchen man sich hinter das Ohr klemmt für einen maximalen Halt bei jeder Bewegung. Dieser störte übrigens nicht, als ich die In-Ears zusammen mit einer Sonnenbrille getragen hatte.
Das Verbindungskabel ist ausreichend lang, kann mit der Kabelzusammenführung jedoch auch zusammengezogen werden. Man kann wie bereits erwähnt je nach Vorliebe das Kabel im Nacken oder am Hals tragen. Beim Telefonieren empfiehlt es sich eher, das Kabel am Hals zu tragen, da das Mikrofon sich so näher am Mund befindet. Zum Sport ist es angenehmer, das Kabel im Nacken zu haben, da es dort nicht stört.
(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)
Klang
Die Klangabstimmung des Audio-Technica ATH-SPORT70BT würde ich als warm bezeichnen. Die beiden verbauten 9 mm Treiber, welche Carbon beschichtet sind, geben einen guten und kräftigen Bass wieder. Davon profitieren vor allem Musik-Genres wie Hip-Hop, Pop und EDM (Elektronische Tanz Musik) die man gerade beim Sport sehr gerne zu Motivation hört. Leider geht diese erhöhte Bassbetonung zur Last der Mitten und der Höhen, denn diese gehen dadurch etwas verloren. Wer die Audio-Technica ATH-SPORT70BT zum Rock oder Klassik-Musik hören kaufen möchte, dem kann ich daher davon abraten, denn hierfür eigene sich die In-Ears weniger.
Eine besondere Funktion des ATH-SPORT70BT ist die „Hear-through“-Technologie. Diese ermöglicht es wie bereits erwähnt, durch antippen des linken Ohrhörer das durchlasen der Umgebungsgeräusche. Bei hoher Lautstärke bringt dieses Feature logischerweise kaum etwas, aber bei leiserer Musikwiedergabe hört man die Stimmen um einen herum deutlich besser. Beim aktiveren dieser Technologie wird jedoch automatisch auch die maximale Lautstärke reduziert, tippt man den Ohrhörer wieder an, erhöht sich diese wieder. Das Klangbild bleibt jedoch unverändert.
Auch das Telefonieren, mit den Audio-Technica ATH-SPORT70BT funktionierte ohne Probleme. Bei Telefongesprächen wird das Mikrofon, am linken Ohrhörer genutzt. In mehrer Telefonaten mit den In-Ears in verschiedenen Umgebungen und Situationen, hat sich keiner meiner Gesprächspartner über Probleme beschwert. Beim Ansehen von Videos und Filmen konnte ich zudem keine Verzögerungen feststellen.
(Klang: 3,5 von 5 Punkten)
Ausstattung
Akku
Beim Audio-Technica ATH-SPORT70BT wird eine Akkulaufzeit von bis zu 6 Stunden angegeben. Dies ist jetzt kein Spitzenwert, dürfte jedoch für die meisten Work-outs problemlos ausreichen. Die Laufzeit hängt verständlicherweise von der eingestellten Lautstärke ab. Ich kam bei meinem Test auf eine Laufzeit von knapp 6 Stunden, was dem angegeben Wert von Audio-Technica entspricht und daher in Ordnung ist. Leider ist wiederum die Ladezeit von fast 3 Stunden bei einer Laufzeit von 6 Stunden viel zu lange, das machen andere Anbieter besser. Ob dies sich jedoch Positiv auf die Akkulebensdauer auswirkt, kann ich nach dieser kurzen Testzeit noch nicht sagen.
Bluetooth
NFC für Android Smartphones ist leider nicht an Bord, daher muss man die Einrichtung der Bluetooth-Verbindung wie gewohnt über die Bluetooth-Einstellungen vornehmen. Dies ist jedoch sehr schnell erledigt und erfordert keine besonderen Kenntnisse. Beim ersten Einschalten befinden sich die Audio-Technica ATH-SPORT70BT automatisch im Paring-Modus. Ein schnelles Aufblinken der Status-LED bestätig, dass der ATH-SPORT70BT sich nun im Paring-Modus befindet. Nun nur noch in den Bluetooth-Einstellungen die In-Ears suchen und schon ist das ganze in knapp einer Minute verbunden.
In den Räumlichkeiten war die Reichweite mit zwei dickeren Beton-Wänden auf ca. 10 Metern begrenzt. Im freien Feld sind bis zu 14 Metern kein Problem. Sobald ich die Kopfhörer angeschaltet habe, hat sich dieser mit meinem iPhone automatisch verbunden.
Zubehör
Mit dem Audio-Technica ATH-SPORT70BT wir ein praktisches, kleines Aufbewahrungsetui mitgeliefert. Darin lässt sich dieser problemlos verstauen. Im Lieferumfang befinden sich wie bereits erwähnt vier paar Silikon-Ohrstöpsel und ein paar COMPLY-Memoryschaum-Ohraufsätze in der Größe M. Die wechselbaren Ohrstöpsel sind wichtig um den Kopfhörer für die eigenen Ohren anzupassen. Am liebsten habe ich persönlich die Letzteren genutzt, da diese für mich am bequemsten sind und die beste Isolierung bieten.
(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)
TEIL 3
bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung
Beschreibung
Die Audio-Technica ATH-SPORT70BT werden mit einem Schweiß- und wasserresistenten Gehäuse, den beiden besonders leistungsstarken Carbon beschichteten 9mm-Treibern und der Touch-Steuerung mit „Hear-through-Technologie“ beworben. Diesen Angeben kann ich auch fast allen soweit zustimmen. Lediglich beim Klang bin ich einer anderen Meinung, diese ist zwar leistungsstark, aber nicht besonders. Der Klang geht für einen Sport-In-Ear Kopfhörer vollkommen in Ordnung, aber durch die starke Bassbetonung gehen leider die Mitten und Höhen stark verloren. Das Design der In-Ear, sowie das diese Schweiß- und wasserresistent nach der Schutzart IPX5 sind, bestätigt es, dass es sich dabei um einen guten In-Ear Kopfhörer für sportliche Aktivitäten handelt.
Preis/Leistung
Die UVP des Libratone Track+von 199€ ist zwar nicht gerade günstig, doch dafür bekommt man einen schönen und gut verarbeiteten In-Ear, welcher zudem mit Noise-Cancelling ausgestattet ist. Des Weiteren konnte mich der Track+ klanglich, trotzt kleinen Schwächen, überzeugen. Ich kann den Track+ denjenigen empfehlen, die auf der Suche nach einem In-Ear Kopfhörer mit Noise-Cancelling sind, welche sich nicht nur eignen, um diese in der Freizeit zu tragen, sondern auch beim Sport.
testr Gesamtwertung
unter Berücksichtigung aller Teilwertungen
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