Schlagwort: Smartphone

Huawei P40 Pro+

In aller Kürze

Das Huawei P40 Pro+ wurde im März zwar zusammen mit den Huawei P40 und dem P40 Pro vorgestellt, doch anders wie bei den beiden anderen Modellen, musste man hier einige Monate länger warten. Doch das Warten hat nun ein Ende, denn das Huawei P40 Pro Plus ist ab sofort verfügbar, doch lohnt der Kauf sich? Ein zusätzliches Plus Modell hat bei jedem Hersteller ein größeres Display oder eine besser Ausstattung, oftmals sogar beides. Bei Huawei hat das P40 Pro Plus jedoch dasselbe Display, bessere ausgestattet bezieht sich hier lediglich auf das neue Teleobjektiv in der Kamera, welches einen bis zu 100-fachen Digitalzoom erlaubt, die neu Keramikrückseite und der doppelte Speicher.  Jedoch verlangt Huawei hierfür auch 400€ mehr, was für ein Smartphone ohne Google-Dienste ein sehr hoher Preis ist, zumal meiner Meinung nach das normale Huawei P40 Pro für die meistens absolut ausreichend ausgestattet sein dürfte.

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  • überragende Kamera
  • überzeugendes Design + Verarbeitung
  • rundum überzeugende Hardware

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  • keine Dienste von Google und noch wenig Apps verfügbar

Huawei P40 Pro Plus

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung des Huawei P40 Pro Plus ist soweit absolut identisch zum normalen P40 Pro, schließlich handelt es sich hierbei auch um nahezu das identische Produkt. Daher gibt es auch hier wieder die typischen weiße Verpackung, welche lediglich rundherum mit goldenen Schriftsegmenten in Form des Firmenlogos bzw. mit dem Namen des Produktes versehen wurde. Hierbei darf natürlich ebenfalls nicht der Hinweis auf die Zusammenarbeit bei der Kamera mit Leica fehlen und der Hinweis auf den neuen Huawei „App Store“ alternative, Namens AppGallery.  

Im Inneren der Verpackung verbirgt sich direkt auf der obersten Ebene auf einem stabilen Einlegeboden das neue Huawei P40 Pro Plus, welches zum zusätzlichem Schutz in eine Kunststofffolie eingepackt wurde. Unter diesem wiederum, befindet sich eine Kartonage, in der man eigentlich die üblichen Beschreibungen vorfindet, doch diese waren beim Testgerät nicht dabei. An der Oberseite dieser Kartonage ist jedoch in einem Halter das wichtige SIM-Karten-Auswurfwerkzeug befestigt, ohne dies müsst ihr den SIM-Schacht nämlich mit einer Büroklammer öffnen. Zu guter Letzt findet man im untersten Teil der Verpackung noch das USB-C Ladekabel, ein 40 Watt Schnelllade-Netzteil und In-Ear Kopfhörer mit einem USB-C Anschluss.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Bereits das Huawei P40 Pro (Testbericht) konnte mich vor kurzem vom Design sehr überzeugen. Dem ist es beim neuen Huawei P40 Plus ebenso, denn dieses unterscheidet sich hierbei nur minimal. Rein Optisch liegt der Unterschiede der beiden Modellen nämlich nur bei der Kameraeinheit auf der Rückseite, denn hier ist eine zusätzliche Tele-Linse hinzugekommen und die Anordnung der Sensoren wurde ebenfalls etwas verändert. Der zweite Unterschied liegt am gewählten Material der Rückseite, denn anders als beim Huawei P40 Pro mit Glasrückseite, gibt es beim Huawei P40 Pro Plus eine Rückseite, die mit einer Nano Beschichtung aus Keramik versehen wurde. Hierbei gibt es nun auch keine matten Modelle mehr, sondern ausschließlich zwei Modelle mit einem Hochglanz-Finish und zwar Schwarz und Weiß. Letzteres entspricht dabei auch genau meinem Testgerät. 

Große Vorteile bringt die aktuell noch selten eingesetzte Rückseite aus Keramik beim Smartphones wenig. Die Rückseite fühlt sich im direkten Vergleich mit dem Huawei P40 Pro minimal kühler an. Jedoch gibt es keine besondere Eigenschaften die von der Funktion für das Material sprechen, im Gegenteil, der Werkstoff ist durch das Hochglanz-Finish anfälligere gegenüber Fettfingern und zudem spröder, sowie etwas schwerer.

Der Rest wiederum bleibt wie bereits erwähnt absolut gleich gegenüber dem P40 Pro. Beim Display hat man auch hier die stark abgerundeten Rändern zu den langen Seiten hin gewählt und hat zudem auch die Displayränder im oberen und unteren Bereich mit der wichtigen Rundung versehen. Dies ist soweit ein wichtiges Detail, sodass man beim wischen von oben nach unten nicht über eine störende Kante stößt, sondern nahezu schmeichelhaft über das Display gleitet. In der linken oberen Ecke findet ebenfalls die Punchhole-Notch ihren Platz, welche auch hier deutlich sichtbar und meiner Meinung nach schon etwas Aufdringlich wirkt.

Das dominante Leica-Hauptkamera-Plateau nimmt mit insgesamt 5 einzelnen Kamerasensoren und dem verbauten LED-Blitz eine stolze Fläche von von 46 x 25 mm ein und ist daher etwas größer als die Kamera-Einheit des P40 Pro. Beim Display handelt es sich um genau dasselbe, welches auch im Huawei P40 Pro verbaut wurde, nämlich ein 6,58 Zoll (16,7 cm) OLED-Display. Mit knapp 226 Gramm ist das neue Huawei P40 Pro Plus nochmals etwas schwerer als das P40 Pro, was an einigen leichten Veränderungen gegenüber dem alten Modell liegen muss.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Bereits beim Huawei P40 Pro konnte ich bei der Verarbeitung nicht wirklich etwas beanstanden, und da das P40 Pro Plus nahezu identisch aussieht und bis auf das andere Material der Rückseite identisch ist, gibt es auch hier keine Kritik.

Daher haben wir auch hier die zusätzliche abgerundete Ober- und Unterseite des Displays, welche sich beim täglichen nutzen sehr positiv bemerkbar macht. Die Finger gleiten beim ausführen sämtlicher Wischgesten über das Display deutlich angenehmer vom Rahmen aus, über das Display. Die IP68-Schutzklasse gehört beim Pro Modell jedes Huawei Gerät inzwischen auch zum Standard und so ist auch das P40 Pro Plus nicht nur gegen Spritzwasser, sonder auch gegen Staub und zeitweises Untertauschen ins Wasser geschützt. Genauer gesagt bis zu 1,5 Metern für max. 30 Minuten.

(Verarbeitung: 5 von 5 Punkten)

Huawei P40 Pro

In aller Kürze

Bei der Hardware des Huawei P40 Pro hat Huawei definitiv nicht gespart. Eine hervorragende Kamera, ein tolles Design und eine sehr gute Verarbeitung, dabei zeigt das Unternehmen wieder mal sein können. Doch ein Nachteil hat das Ganze, und zwar der neue Huawei Mobile Service anstelle von Google´s Android. Dieser setzt sich aus mehreren Diensten zusammen darunter auch App Gallery, die Huawei alternative zum Google Play Store. Hier gibt es leider noch nicht den vollen Umfang ans Apps wie von den bisherigen Huawei-Geräten gewohnt war, doch was für einige ein absolutes No-Go sein dürfte, wird manch anderen vielleicht freuen bzw. nichts ausmachen. Wer beim Smartphone viel Wert auf eine überragende Kamera und auch sonst eine rundum überzeugende Hardware sucht, kommt beim Huawei P40 Pro voll auf seine Kosten. Ist man jedoch auf zahlreiche Apps angewiesen, oder gar auf die bisher gewohnten Google-Dienste, sollte man eher zu einem anderen Smartphone greifen.

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  • überzeugendes Design + Verarbeitung
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Huawei P40 Pro

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Wie ich es bereits von den bisher getesteten Huawei Smartphones gewohnt bin, wurde mir auch das neue Huawei P40 Pro in einer typischen weißen Verpackung geliefert, welche lediglich rundherum mit goldenen Schriftsegmenten in Form des Firmenlogos bzw. dem Namen des Produktes versehen wurde. Hierbei darf natürlich auf die Zusammenarbeit bei der Kamera mit Leica nicht fehlen und der hinweiß auf die neuen Huawei „App Store“ alternative, Namens AppGallery.  

Im Inneren der Verpackung verbirgt sich direkt auf der Oberseite das Huawei P40 Pro, welches zum Schutz in eine Kunststofffolie eingepackt ist. Unter diesem wiederum, befindet sich eine Kartonage, in der man ein transparentes Kunststoff-Case zusammen mit den üblichen Beschreibungen findet. Letzteres war bei meinem Testgerät jedoch aufgrund eines Leihgeräts nicht mit dabei. Zu guter Letzt findet man im untersten Teil der Verpackung noch das USB-C-Ladekabel, ein 40 Watt Schnelllade-Netzteil und In-Ear Kopfhörer mit einem USB-C Anschluss.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Schon bei dem Vorgängermodell zeigte Huawei, das man viel Wert auf ein edles und vor allem ein rundum überzeugendes Design legt. Keine Frage, die Qualität des Huawei P40 Pro ist absolut überzeugend.

Erneut setzt man hier auf die stark abgerundeten Ränder zu den langen Seiten hin und hat nun auch noch den Displayrand im oberen und unteren Bereich eine wichtige Rundung verpasst. Dies ist soweit ein wichtiges Detail, sodass man beim wischen von oben nach unten, nicht wie zuvor über eine störende Kante stößt, sondern nahezu schmeichelhaft über das Display gleitet. Spätestens nach dem Anschalten des Displays erkennt man hier einen wichtigen Unterschied, denn wo Huawei beim P30 Pro noch auf ein Tropfen-Notch setzte, ist es nun beim P40 Pro ein sogenannte Punchhole-Notch. Dieser sitzt hier jedoch deutlich sichtbarer und meiner Meinung nach schon etwas aufdringlich in der oberen linken Ecke des Displays. 

Am Edelstahlrahmen sowie der Anordnung der Anschlüsse und Bedientasten, hat sich gegenüber dem Huawei P30 Pro ansonsten kaum was verändert. Das man im Jahre 2020 auf eine herkömmliche analoge Klinkenbuchse und Benachrichtigung-LED verzichtet ist soweit nichts Neues, denn dies ist bei allen anderen Herstellern ebenfalls der Fall. An der Rückseite kommt zumindest bei meinem Testgerät in „Ice White“ und dem schwarzen Modell die gewohnte hochglänzende Glasoberfläche zum Einsatz. Diese gefällt mir bei meinem Testgerät zwar sehr gut, da sich hier der Farbverlauf je nach Lichteinfall in sehr schöne Regenbogenfarben verändert, doch beide hochglänzende Modelle sind extrem anfällig gegenüber Fingerabdrücken. Hier sorgt jedoch eine Hülle, welche die meiste sowieso verwenden werden für Abhilfe. Jedoch gefallen mir persönlich die matten Modelle in Silber und Gold deutlich besser, wobei das goldene nur in Deutschland und somit zumindest aktuell nicht in Österreich erhältlich ist. 

SSehr dominant ist die neue Leica-Quad-Kamera auf der Rückseite im oberen linken Bereich. Dieses Kamera-Plateau nimmt eine stolze Fläche von 45 x 24 mm ein. Dadurch, dass dieses Plateau gut 2 mm aus dem Gehäuse hervorsteht, muss man zumindest ohne eine Hülle, beim Nutzen auf dem Tisch usw. ein stärkeres wippen in Kauf nehmen, was hierbei dann natürlich stören wird, doch dieses Problem hat man ja aktuell bei sämtlichen Smartphone-Herstellern.    

Schauen wir uns nun wie gewohnt, das Smartphone rundum etwas genauer an. Die Front nimmt ein großes Display mit einer Diagonale von 6,58 Zoll (16,7 cm) ein. In der linken Ecke, also innerhalb der länglichen Punchhole-Notch, befindet sich neben der mit 32 Megapixel auflösenden Frontkamera, auch die IR-Tiefenkamera die beide zusammenarbeiten und somit für beeindruckenden Selfie Aufnahmen mit natürlichem Bokeh-Effekt sorgen sollen. Zwischen den beiden Kamera-Sensoren sitzt jedoch auch der Face-Unlock Sensor, der neben dem im Display integrierten Fingerabdrucksensor für die Sicherheit sorgen soll. Face-Unlock arbeitet jedoch nicht wie bei Apple mit eine biometrischen 3-D-Abgleich, sondern lediglich 2D. Über eine Ohrmuschel verfügt das Huawei P40 Pro übrigens nicht, hierfür setzt man wie bereits beim P30 Pro, auf die Huawei Akustik-Display-Technologie. Dabei wird der obere Teil des OLED-Displays, bei dem sozusagen die neue Technologie sitzt, zum Lautsprecher gemacht. Dies gelingt Huawei dadurch, dass man das Display minimal zum Schwingen bringt und somit zur Klangübertragung gebracht wird. Das ganze kennt der ein oder andere auch von den Sony OLED-Fernseher, denn diese besitzen ebenfalls soggenante Aktuatoren, welche das Bild bzw. das Display zum Vibrieren bringen, um den Klang zu übertragen. Die Huawei Technologie funktioniert hier soweit absolut gut, ohne dass man sagen könnte, dass diese schlechter oder besser als eine herkömmliche Hörmuschel klingt. Das Vibrieren des Schalls merkt man übrigens nicht und wird nur beim Telefonieren genutzt. Bei der Musikwiedergabe und YouTube Videos ansehen, wird nämlich leider nur der Mono-Lautsprecher an der Unterseite genutzt.

Durch das sehr große Display kann man das Huawei P40 Pro nicht mehr wirklich als kompakt einstufen, schließlich ist es 158,2 x 72,6 x 8,95 mm (H x B x T) groß und wiegt knapp 209 Gramm. Bei den seitlichen Anschlüssen und Bedienelementen gibt es wie bereits erwähnt keine großen Veränderungen gegenüber dem Huawei P30 Pro.

Sämtliche Bedientasten befinden sich wie von Huawei gewohnt auf der rechten Seite des Smartphones. Dabei handelt es sich zum einen um den kleineren Power-Button und die doppelt so lange Lautstärkewippe. Beide Tasten sind hier bei der Bedienung problemlos als Rechtshänder mit dem Daumen und auch als Linkshänder mit den Zeige- und Mittelfinger erreichbar. 

 An der Unterseite befinden sich neben dem zentral angeordneten USB-C Ladeanschluss, wie üblich rechts der Lautsprecher und links das kleine Mikrofon für Telefonate usw. Außerdem hat sich Huawei aus Platzgründen und zum Großteil wegen den starken Abrundungen der langen Seiten dafür entschieden, hier auch den Hybrid-SIM Slot an der Unterseite zu verbauen. Dies bedeutet, dass man in diesen neben einer Nano-SIM-Karte auch eine Nano-Memory-Card (max. 256 GB) von Huawei einsetzten, kann. Außerdem ist es beim Huawei P40 Pro auch möglich, eine eSIM zu nutzen. Zu guter Letzt findet man an der oberen Stirnseite neben einem weiteren Mikrofon für Video-Aufnahmen, auch noch den von Huawei schon länger genutzten kleinen Infrarotsensor, der sich zum Bedienen verschiedener Geräte nutzen lässt, wie z.B. euer Fernseher usw.

Zum Schluss noch zur Rückseite bzw. der hier befindlichen sehr auffälligen Kamera-Einheit. Hier findet man stolze vier Kamera-Linsen und einen Dual-LED-Blitz, welches alles zusammen eines der Hauptmerkmale des Huawei P40 Pro bilden. Schließlich wissen alle Smartphones-Freaks, dass sich das Unternehmen bei der P-Serie immer auf den Fokus Fotos spezialisiert.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Bei der Verarbeitung des neuen Huawei P40 Pro gibt es nichts zu beanstanden. Gegenüber dem Huawei P30 Pro hat man hier nochmals auf kleine Details wert gelegt, die den täglichen Bedienkomfort nochmals entscheidend verbessern. 

Die abgerundete Ober- und Unterseite des Displays z. B. nimmt man zwar nur, als kleine Veränderung war, doch im täglichen Nutzen merkt man hier direkt den deutlich flüssigeren Bedienkomfort. Schließlich gleitet der Daumen und andere Finger bei den häufig genutzten Wischgesten wesentlich angenehmer vom Rahmen über das Display. Auch sonst konnte mich Huawei beim P40 Pro mal wieder mit einer tadellosen Verarbeitung überzeugen, sodass das Curved Overflow Display an allen Ränder quasi nahtlos in den Rahmen übergeht. Die IP68-Schutzklasse gehört beim Pro Modell jedes Huawei Gerät inzwischen auch zum Standard und so ist auch das P40 Pro nicht nur gegen Spritzwasser, sonder auch gegen Staub und zeitweises Untertauchen ins Wasser geschützt ist. Genauer gesagt bis zu 1,5 Metern für max. 30 Minuten.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

Gigaset GS290

In aller Kürze

Mit dem neuen Gigaset GS290 hat das Unternehmen Gigaset aus Bocholt das neuste „Flaggschiff“ Made in Germany vorgestellt. Dabei handelt es sich um das bisher schönste und Leistungsstärkste Gerät des Unternehmens. Jedoch hat auch diese einige Schwächen. So besitzt dieses ein eher als Mittelklasse einzustufenden Prozessor, sowie eine mehr oder weniger mittelmäßige Kamera. Zu den Stärken zählen wiederum der große Akku mit Schnellladefunktion, kabelloses Laden und sogar NFC. Zwar setzt Gigaset beim Gehäuse auf Kunststoff, doch dies fällt einen auf den ersten Blick nicht auf, da die Verarbeitung des Smartphones sehr gut ist. 

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  • Gute Akku-Leistung
  • schönes Design + Verarbeitung
  • Kopfhörerbuchse
  • USB-Typ-C Anschluss
  • NFC und kabelloses Laden

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  • schwache Hardware
  • mäßige Foto- und Videoqualität
  • keine Kopfhörer im Lieferumfang

Gigaset GS290

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Bei der Verpackung des Gigaset GS290 bleibt das Unternehmen der neuen ökologischen Verpackung treu, die bereits mit dem Gigaset GS195 zum Einsatz kam treu. Bei dieser Verpackung ist dem Unternehmen das Thema Nachhaltigkeit sehr wichtig, sodass man sich nicht nur bei deren Verpackung komplett von Kunststoff distanziert hat, sondern diese zudem aus einem recyclingfähigen Material hergestellt hat. Diese Verpackung mag vielleicht nicht ganz so schön aussehen, wie man es von anderen Produkten kennt, doch die Idee dahinter gefällt mir sehr gut. 

Die Verpackung wurde nämlich auf Basis einer zellstoffbasierten Verpackung aus Graspapier gefertigt. Diese setzt sich aus Altpapier und 30 % schnell wachsenden Grasfasern zusammen. Dabei wird das „Heu“ von heimischen Wiesen aus Deutschland geliefert. Ebenso spart man sich die zusätzlichen Kabelbinder und Folien (bis auf die, auf dem Display) und ersetzt diese z. B. beim Kabel, durch ein Papierband. Smartphone und Netzteil, werden komplett ohne zusätzliche Umverpackung geliefert. So genug zur neun umweltbewussten Verpackung, auch wenn dies ein wichtiges Thema der heutigen Zeit ist. Doch schauen wird uns nun den Rest der Verpackung etwas genauer an. 

Die Verpackung wurde natürlich bedruckt, um einige wenige Infos zum Produkt schon von außen zu verraten. Dabei hat das Unternehmen die gewohnten Farben eingesetzt, neben der Farbe Schwarz, darf daher das typische Gigaset-Orange nicht fehlen. Auf der Oberseite hat sich Gigaset für einen Aufdruck im 1:1 Maßstab, der Konturen des Smartphones inkl. Displayrahmen entschieden. Im Zentrum davon erblickt man dann sinnbildlich für die Darstellung des Displays, den Herstellernamen, die Modellbezeichnung und das „Made in Germany“ Logo. An sämtlichen Seiten wiederum, wird wie ich es bereits von den vergangenen Gigaset-Smartphones kenne, im Zentrum der Name „Gigaset“ präsentiert. Wovon jedoch die obere Stirnseite mit einem Aufkleber versehen wurde, welcher wie üblich über die IMEI 1-/2-Nummer, die Seriennummer, den Modellnamen und dessen Farbe informiert.

An der Rückseite hat sich das Team der Verpackungsentwicklung für dasselbe Gestaltungskonzept wie bereits an der Front entschieden. So wird einem hier die Rückseite des Smartphones ebenfalls im Maßstab 1:1 dargestellt. Dabei sieht man hier neben den äußeren Konturen des Gigaset GS290 auch die Dual-Kamera inkl. Blitz und den Fingerabdrucksensor. Im Zentrum des dabei dargestellten Smartphones erwähnt Gigaset außerdem wie gewohnt einige technische Ausstattungsmerkmale in Text- und Symbol-Form. Außerdem gibt Gigaset hier einige Infos zum Unternehmen und der Materialzusammensetzung der neuen Verpackung bekannt. Direkt nachdem man die Verpackung geöffnet hat, erblickt man in der obersten Ebene das Gigaset GS290. Dieses wurde hierbei lediglich zum Schutz des Displays mit einer matten Displayfolie versehen, welche zudem über die einzelnen Hardwareteile informiert, bzw. zeigt, wo diese verbaut sind. Daher muss diese um das Smartphone nutzen zu können auf jeden Fall entfernt werden, da man sonst nur wenig auf dem Display erkennen kann.

Das restliche Zubehör verbirgt sich unter einem Trennboden, der einen noch zuvor, nachdem man das Gigaset GS290 entnommen hat, über die Zusammensetzung und umweltfreundlichen Vorteile der Verpackung informiert. Seitlich im Trennboden befindet ist an der Aussparung, welche durch eine orangefarbene Kennzeichnung markiert ist, das SIM-Tool, mit dem man später den SIM-Schacht des Smartphones öffnen kann. Unter dem Trennboden wiederum, findet man eine überraschend „umfangreiche“ Bedienungsanleitung in mehreren Sprachen, gefertigt aus 100 % recycelten Papier, welche in einer transparenten Schutzhülle fürs Smartphone eingelegt ist, ein USB-Typ-C Ladekabel und ein 18 Watt Netzteil.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Ich habe bereits einige Smartphones aus dem Hause Gigaset getestet und kann daher auf jeden Fall so viel sagen, dass das Gigaset GS290 das bisher schönste und modernste Smartphone des Unternehmens ist.

An der Front setzt Gigaset auf ein nahezu vollflächiges Display, welches lediglich einen knapp 3 mm Rand an der Ober- und Unterseite besitzt. Die Frontkamera wiederum, wurde in einer so genanten Tropfen-Notch integriert, was typisch für Smartphones aus dem Jahre 2019 war. Der Rahmen wiederum, der auf dem ersten Blick, wie Edelstahl aussieht, wurde „nur“ aus hochglänzendem Kunststoff gefertigt. Hier ist Gigaset der Edelstahl-Look sehr gut gelungen, denn bis auf die Robustheit und dem Gewicht, stellt man hier keinerlei Unterschied fest. Haptisch fühl sich das Gerät hier ebenfalls sehr gut an, denn es ist, wenn man draußen war nicht so kalt wie ein Smartphone mit einem echten Edelstahlrahmen.

Die Rückseite, die es je nach Farbauswahl in Weiß (mein Testgerät) oder auch in Schwarz gibt, besitzt zwar eine Glas Optik, doch hierbei handelt es sich ebenfalls um einen Kunststoff. Dies stellt man hier auch nur dann fest, wenn man auf die Rückseite klopft, oder die Temperatur mit einem Smartphone mit Glasrückseite vergleicht. Ansonsten ist Gigaset die optische Limitierung hervorragend gelungen.

Beim neusten Gigaset GS290 ist es leider immer noch der Fall, dass das verbaute Display weiterhin nicht in den Smartphone-Rahmen integriert wurde, sondern vielmehr aufgesetzt wurde. Dies dürfte jedoch nach dem anbringen eines Cases definitiv nicht mehr stören bzw. auffallen. Die weiße Version schimmert je nach Lichteinfall in einem schönen Regenbogen-Effekt, was man sonst auch von manchen Smartphones mit weißer Glasrückseite kennt. Damit das Smartphone trotz einer ordentlichen Größe kompakt in der Hand liegt, hat Gigaset die langen Seiten des Smartphones an der Kunststoffrückseite stärker abgerundet, dadurch würde ich das Gerät schon gut als Handschmeichler bezeichnen.

Schauen wir und das Smartphone rundum etwas genauer an. Die Front nimmt ein großes 6,3 Zoll Display ein, welches wie bereits erwähnt, mit einer Tropfen Notch (V-Notch) versehen wurde und in einer Auflösung von Full HD auflöst. Im Zentrum der sogenannten V-Notch befindet sich die mit 16 Megapixel auflösenden Frontkamera, über der zudem eine schmale längliche Hörmuschel untergebracht ist. Der Annäherungs- und Umgebungslichtsensor befindet sich etwas links davon im schmaleren Displayrahmen platziert, was man gut an der kleinen Aussparung der vormontierten Display-Schutzfolie erkennen kann. 

 Trotz des relativ großen Displays ist das Gigaset GS290 mit den Maßen 157 x 75,1 x 9,6 mm noch als „kompakt“ einzustufen und bringt mit knapp 190 Gramm ein angenehmes Gesamtgewicht auf die Waage. Bei den seitlichen Anschlüssen und Bedienelementen gibt es soweit keine Veränderungen bei der Anordnung. Der Power-Button befindet sich wie von Gigaset gewohnt rechts etwas oberhalb von der Mitte des Smartphones, sodass man diesen gut als Rechtshänder mit dem Daumen erreichen kann. Direkte darüber befinden sich dieses Mal jedoch keine getrennten Lautstärketasten, sondern wieder wie es schon bei einigen Vorgängern der Fall war, eine einfache Lautstärkewippe. Den SIM-Karten und Micro-SD-Slot findet man bei diesem Modell wie gewohnt direkt auf der linken Seite im oberen Bereich.Hier kann man entweder zwei Nano-SIM-Karten (Dual-SIM) zeitgleich einlegen, oder eine Nano-SIM zusammen mit einer Micro-SD-Speicherkarte, um den internen Speicher um bis zu 256 GB zu erweitern. Zu guter Letzt findet man an der Unterseite, zentral einen modernen zeitgemäßen USB-Typ-C Anschluss zum Aufladen, welcher rechts von einem Mikrofon (für Telefonate) und der 3,5 mm Klinkenbuchse umgeben ist und links von dem Mono-Lautsprecher.

Auf der Rückseite befindet sich eine längliche Dual-Kamera mit einem LED-Blitz, der zwischen den beiden Kamera-Linsen sitzt und ein leicht ovaler Fingerabdrucksensor. Versteckt unter der Kunststoffrückseite befindet sich neben einem NFC-Modul auch eine Induktionsspule, sodass man das Gigaset GS290 als erstes Smartphone aus dem Hause Gigaset kabellos über ein Induktionsladegerät laden kann. 

Wie gewohnt, möchte ich auch noch etwas näher auf den verbauten Lautsprecher eingehen, denn dieser ist für einige ebenfalls sehr wichtig. Der Mono-Lautsprecher bietet zwar eine gute max. Lautstärke, sodass man damit gut in einer etwas lauteren Umgebung zusammen einen Film ansehen könnte, doch im puncto Klangqualität schneidet dieser eher mau ab. So ist beim Klang nicht viel Bass vorhanden und das Klangbild ist nicht so breit, wie wenn ein Stereo-Lautsprecher verbaut wäre. Alternativ kann man dank verbauter Klinkenbuchse jedoch beim Gigaset GS290 weiterhin über einen kabelgebunden Kopfhörer den Ton anhören oder natürlich auch via Bluetooth.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Gigaset GS290 ist wie bei den bisher getesteten Gigaset Smartphones sehr gut. Für den Preis von 269€ bekommt man hier ein modern aussehendes Smartphone, welches zwar dieses mal nicht mit einer Glasrückseite und einem Edelstahlrahmen ausgestattet wurde, doch dennoch kann es mit der Materialwahl und Verarbeitung gut überzeugen. Kunststoff hat nämlich zumindest an der Rückseite den Vorteil, dass dieser je nach Aufprall nicht so schnell zerbricht wie eine Rückseite aus Glas.

Die Tasten an den Seiten wurden natürlich wie der Rahmen lediglich aus Kunststoff hergestellt, jedoch besitzen diese einen sehr guten Druckpunkt und sind zudem weder schwimmend noch klappernd eingebaut.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

Gigaset GS195

In aller Kürze

Mit dem Gigaset GS195 hat das Unternehmen aus Bocholt ein neues „Made in Germany“ Smartphones im Sortiment. Dieses gefällt mir von der Optik sehr gut und macht einen sehr hochwertigen Eindruck. Auch beim großen Display mit Notch, kann das Gigaset GS195 Punkten. Im Alltag macht die verbaute Hardware sicherlich einen guten Job, doch für 199 € sind 2 GB RAM und 32 GB Speicher einfach etwas mager bemessen. Des Weiteren schnitt die Kamera nicht sonderlich gut ab, was zum Teil an den übersättigten Farben und dem zu stark rauschenden Bildern bei schlechten Lichtverhältnissen lag.

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  • Gute Akku-Leistung
  • gutes Design + Verarbeitung
  • Kopfhörerbuchse
  • USB-Typ-C Anschluss

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  • schwache Hardware
  • mäßige Foto- und Videoqualität
  • keine Kopfhörer im Lieferumfang

Gigaset GS195

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Mit dem neuen Gigaset GS195 hat das Unternehmen erneut das Design der Verpackung überarbeitet. Bei dieser neuen Verpackung erkennt man direkt, dass für Gigaset Nachhaltigkeit ein wichtig Thema ist. Dies zeigt einem nämlich zum einen das Material, aus dem diese hergestellt wurde und dass man mit dem nun 3 Smartphone „Made in Germany“ komplett auf Plastik beim Verpacken verzichtet hat. Optisch mag die Verpackung für einige sicherlich nicht so „schön“ aussehen, wie die gebleichten und beschichteten Verpackungen der großen Hersteller. Doch für die Umwelt ist es ein richtiger Schritt. 

Die Verpackung wurde nämlich erstmals auf Basis einer zellstoffbasierten Verpackung aus Graspapier gefertigt. Diese setzt sich aus Altpapier und 30 % schnell wachsenden Grasfasern zusammen. Dabei wird das „Heu“ von heimischen Wiesen aus Deutschland geliefert. Ebenso spart man sich die zusätzlichen Kabelbinder und Folien (bis auf die, auf dem Display) und ersetzt diese z. B. beim Kabel, durch ein Papierband. Smartphone und Netzteil, werden komplett ohne zusätzliche Umverpackung geliefert.

So genug zur neun umweltbewussten Verpackung, auch wenn dies ein wichtiges Thema der heutigen Zeit ist. Doch schauen wird uns nun den Rest der Verpackung etwas genauer an. 

Bei der Wahl der Verpackungsfarben, bleibt Gigaset sich weiterhin treu und so setzt man auch hier auf einige orangenen und schwarzen Farbakzente. Der Verpackungsaufbau ähnelt dem des Gigaset GS110 großteils, somit wird diese ebenfalls von rechts nach links, wie bei einem herkömmlichen Versandkarton geöffnet. Auf der Oberseite hat sich Gigaset für den einen Aufdruck im 1:1 Maßstab, der Konturen des Smartphones inkl. Displayrahmen entschieden. Im Zentrum davon erblickt man dann sinnbildlich für die Darstellung des Displays, den Herstellernamen, die Modellbezeichnung und das „Made in Germany“ Logo. An den Stirnseiten wird wie gewohnt rundherum im Zentrum der Name „Gigaset“ präsentiert. Wovon jedoch die obere Stirnseite mit einem Aufkleber versehen wurde, welcher wie üblich über die IMEI 1-/2-Nummer, die Seriennummer, den Modellnamen und dessen Farbe informiert.

Das Design-Konzept der Front hat das Team der Verpackungsentwicklung (Gestaltung) ebenfalls auf der Rückseite integriert. So wird einem hier die Rückseite der Smartphones ebenfalls im Maßstab 1:1 dargestellt. Dabei sieht man hier neben den äußeren Konturen des Gigaset GS195 auch die Dual-Kamera und den Fingerabdrucksensor. Im Zentrum des dabei dargestellten Smartphones erwähnt Gigaset außerdem wie gewohnt einige technische Ausstattungsmerkmale in Text- und Symbol-Form. Außerdem bekommt man hier einige Informationen zum Unternehmen und der Materialzusammensetzung der neuen Verpackung. 

Nach dem Öffnen der Verpackung kommt auf der Oberseite direkt das Gigaset GS195 zum Vorschein. Dabei bekommt man zugleich das erste und einzige Plastik-Element zu Gesicht, und zwar die Display-Schutzfolie. Diese muss jedoch entfernt werden, da diese zum einen matt ist und nur zum Schutz des Displays beim Transport dient. Zugleich informiert dies jedoch auch über die einzelnen Hardwareteile, bzw. zeigt, wo diese verbaut sind.

Das restliche Zubehör verbirgt sich unter einem Trennboden, der erneut über die Zusammensetzung und umweltfreundlichen Vorteile der Verpackung informiert. Unter dem Trennboden versteckt sich eine überraschend „umfangreiche“ Bedienungsanleitung in mehreren Sprachen, gefertigt aus 100 % recycelten Papier, ein USB-Typ-C Ladekabel und ein 10 Watt Netzteil. Das SIM-Tool wiederum welches zum Öffnen des SIM- und Micro-SD-Schacht benötigt wird, befindet sich seitlich in den Trennboden.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Beim neuen Gigaset GS195 hat Gigaset das Design seiner „Mittelklasse-Smartphones“ deutlich verändert. Wo man bei den bisherigen Smartphones noch auf ein komplettes Aluminium-Gehäuse oder zum Teil auch auf Kunststoff gesetzt hat, kommt nun sowohl an Vorder- als auch auf der Rückseite kratzresistentes 2.5d Glas zum Einsatz. Wer zwar den Begriff 2.5d schon einmal gehört hat, aber bisher nicht wusste, was diese Bezeichnung bedeutet, bekommt hier eine kurze Info meinerseits. Es handelt sich dabei um ein Glas, was zu den Rändern leicht abgerundet ist. Also so wie z. B. bei Apple Smartphones und allen anderen moderneren Smartphones. Diese Rundung sollte man aber nicht mit dem sogenannten Infinity Display aus dem Hause Samsung verwechseln, denn dies ist mehr oder weniger ein 3d Glas (Curved).

Das Display ziert eine Notch, welche der Größe nach, der von den aktuellen Apple iPhone Modellen sehr ähnelt. Hier versteckt sich neben der Hörmuschel, die 8MP Front-Kamera, ein LED-Blitz und der kleine runde Annäherungssensor, sowie Helligkeitssensor. Im unteren Bereich ist der Rahmen mit 13 mm jedoch weiterhin deutlich breiter gehalten. Was etwas Schade ist, denn hier sind keinerlei Sensoren oder ähnliches integriert. Das verbaute Display wirkt weiterhin bei den Gigaset Smartphones nicht in den Aluminium-Rahmen integriert, sondern vielmehr aufgesetzt. Dies dürfte jedoch nach dem anbringen eines Cases definitiv nicht mehr stören. Der Rahmen der die Vorder- und Rückseite fest zusammenhält, besteht wie gewohnt aus Aluminium. Dieser ist bei meinem Testgerät in der Farbe Dark Purple eloxiert, jedoch gibt es auch noch ein schlichteres Modell in einem sogenannten Titanium Grey. Beide Farbvarianten sind hier unter der Glasrückseite mit einem Metallic-Finish versehen.

Aufgrund des 6,18 Zoll Display, dem zusätzlichen Glas und den größeren Akku, kommt das 156,1 x 76,1 x 8,4 mm große Smartphone auf ein Gewicht von knapp 180 Gramm. Dennoch liegt es aufgrund des bereits erwähnten 2.5d Glas ausgesprochen gut in der Hand. Bei den seitlichen Anschlüssen und Bedienelementen gibt es soweit keine Veränderungen bei der Anordnung. Somit findet man wie gewohnt zur rechten, die beiden getrennten Lautstärketasten und etwas darunter versetzt ein gleichgroßer Einschaltknopf. Dieser ist geriffelt ausgeführt, sodass man diesen direkt beim Vorbeistreifen mit dem Finger erkennt. Der SIM-Karten und Micro-SD-Slot findet man bei diesem Modell wieder direkt auf der linken Seite im oberen Bereich. Hier kann man neben zwei Nano-SIM-Karten (Dual-SIM) zeitgleich auch noch eine Micro-SD-Speicherkarte einlegen, um den internen Speicher um bis zu 256 GB zu erweitern.

An der oberen Stirnseite hat Gigaset lediglich die Klinkenbuchse platziert, sodass sofern man noch kabelgebunden Kopfhörer nutzt, diese hierüber anschließen kann. Dieser Anschluss wird ja inzwischen immer seltener verbaut, somit wird es hier sicherlich noch einige freuen, dass zumindest Gigaset den Anschluss noch verbaut. Zu guter Letzt findet man an der Unterseite, zentral einen modernen zeitgemäßen USB-Typ-C Anschluss zum Aufladen, welcher rechts von einem Mono-Lautsprecher und links von einem Mikrofon (für Telefonate) umgeben ist. Die Löcher, welche hier links und rechts neben dem Lade-Anschluss eingebracht sind, gelten dabei nur der Optik bzw. der Symmetrie. Schließlich handelt es sich beim Mikrofon lediglich um ein kleines Loch. 

Die Rückseite kann man soweit eigentlich als unspektakulär bezeichnen. Es ist eben eine große glänzende Glasrückseite, welche ein Gigaset Logo ziert. Auf Wunsch kann diese aber zudem mit einem Aufpreis von 5€ mit max. 26 Zeichen lasergraviert werden. Der Fingerabdrucksensor wurde wie üblich, gut erreichbar im oberen drittel integriert. Lediglich die Dual-Kamera samt LED-Blitz wurde quasi in die linke obere Ecke hineingequetscht, als hätte man sonst keinen Platz gehabt. Doch da dies viele andere Hersteller auch nicht viel besser machen, ist dieser Punkt ein häufiger Fall.

Nun möchte ich wie gewohnt, noch einige Wörter zum Mono-Lautsprecher sagen. Dieser ist von der maximalen Lautstärke zwar gut, doch wie immer, sollte man auch hier beim Gigaset GS195, klangliche keine Wunder erwarten. Musikhören im Bad, ist damit zwar gut möglich, aber einen Film über Netflix, oder ein Video über Youtube anschauen würd ich persönlich meistens mit Kopfhörer bevorzugen. Der Klang ist nämlich was den Tiefgang, also den Bassbereich angeht sehr mager aufgestellt. Hier hören sich Explosionen nicht tief genug an und daher fehlt es hier an Kraft.

Der USB-Typ-C-Ladeanschluss an der Unterseite unterstützt weiterhin wie die bisherigen Gigaset Smartphones die USB-on-the-go (OTG) Funktion. Dies bedeutet, dass man mit dem passenden Kabel ein angeschlossenes Gerät mit Strom versorgen kann. Dabei dient das Gigaset GS195 wie bereits dessen Vorgänger, als Art Power-Bank.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Gigaset GS195 ist wie bereits angedeutet sehr gut. Vor allem angesichts des Preises von unter 200€ kann man sich hier, keinesfalls beklagen. Schließlich bekommt man hier ein modernes Smartphone mit einer Notch, einem großen Display und kratzunempfindlichen Glasrückseite. Doch ein Nachteil hat natürlich die hochglänzende Glasrückseite, denn dadurch sieht man auf der Rückseite ohne eine Hülle, quasi jeden Fingerabdruck.

Bei den Tasten setzt das Unternehmen zwar leider auf Kunststoff, jedoch besitzen diese einen sehr guten Druckpunkt und sind zudem verwicklungsfrei eingebaut. Bei der Notch handelt es sich zwar um keinen kleinere Tropfen-Notch, doch dafür wurden hier einige Sensoren und sonstige Hardware-Elemente verbaut. Das die Kamera auf der Rückseite, knapp 1 mm vorsteht, möchte ich zwar anmerken, doch da es aktuell kein anderer Hersteller besser macht, gilt dies nicht wirklich  als Kritikpunkt.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TP-Link Neffos X20

In aller Kürze

Mit dem Neffos X20 hat Tp-Link ein gutes Einsteiger-Smartphone, mit einem schönen Design und einer sehr guten Akkulaufzeit im Sortiment. Ebenso muss man weder auf einen Dual-SIM + Micro-SD-Schacht verzichten, noch auf eine 3,5 mm Klinkenbuchse. Außerdem sind Bluetooth 5.0, sowie aptX HD mit an Bord, was in dieser Preisklasse zur absoluten Seltenheit gehört. Zu den Schwächen gehören jedoch das nicht so helle Display, die schwache Systemgeschwindigkeit und die eher mittelmäßige Kamera.

Gefällt uns

  • Akkulaufzeit
  •  Bluetooth 5.0
  •  aptX HD
  •  tolles Design
  •  Dual-SIM und Micro-SD

Gefällt uns weniger

  • schwache Systemperformance
  • Display-Helligkeit
  • mäßige Kamera
NEFFOS X20

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Neffos bzw. TP-Link, das Unternehmen, welches eigentlich hinter dem Smartphone Hersteller Neffos steckt, liefert das X20 in einer schlichten, Weiß gebleichten Verpackung aus. Diese Verpackung wurde mit einigen farblichen Akzenten und Informationen bedruckt. Die Verpackung ist wie bei Smartphones üblich zweiteilig ausgeführt. Dies bedeutet, es gibt ein Unterteil, über welches der Deckel komplett gestülpt wurde.

Die Grundfarbe der Verpackung, entsprechen den Grundfarben des Logos vom Unternehmen Neffos und zwar Weiß und Lila. Auf der Oberseite, also dem Deckel, wird man wie üblich über den Namen des Unternehmens und des Produktes informiert. Zudem ist hier eine hochglänzende Abbildung des Neffos X20 zu sehen, bei dem es sich einmal um die komplette Vorderseite und einen schmalen Bereich der Rückseite handelt. Die linke Seite behält neben dem Unternehmens-Namen noch vier Merkmale des Neffos X20 bereit. Zu diesen zählt, das 6,26 Zoll Display, die 13 MP+ 5 MP AI-Dual-Kamera, der große 4.100 mAh Akku und die AI-Face Unlock Funktion. Die Unterseite der Verpackung, welche lediglich in Weiß gehalten wurde, wirkt im Vergleich zu den restlichen Seiten der Verpackung fast schon langweilig. Hier zieren nämlich lediglich drei unterschiedlich große Aufkleber die gebleicht Seite, welche auf die technischen Daten bzw. Ausstattung des Smartphones hinweisen. Den bei Android-Smartphones häufig verwendeten Aufkleber, der mit der S/N-, IMEI1- und IMEI2-Nummer usw. versehen ist, findet man hier an der unteren Stirnseite.

Nach dem Abnehmen des Deckels kommt nicht direkt das Neffos X20 zum Vorschein, sondern eine größere Faltschachtel. In dieser befindet sich unter anderem das SIM-Toll, eine Display-Schutzfolie und die üblichen Beschreibungen (Kurzanleitung, Sicherheitsinformationen usw.). Darunter wiederum versteckt sich dann das wichtigste Gerät, um welches sich hier im Test dreht, das Neffos X20. Dieses ist hier von einer bunten Folie mit den Besonderheiten auf der Vorderseite und einer transparenten Folie auf der Rückseite versehen. Unter einem dünnen weißen Einlegeboden, welchen man durch ein Loch sehr leicht entnehmen kann, versteckt sich zu guter Letzt noch das weiße Micro-USB-Ladekabel und das kompakte 10 Watt Netzteil. Trotz verbauter Klinkenbuchse legt Neffos hier jedoch keine Kopfhörer mit in den Lieferumfang bei.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Das Neffos X20 besitzt die typische Designsprache, welche dem Trend der Android Smartphones des Jahres 2019 entspricht. Hochglänzende Rückseite, Dual-Kamera und eine tropfenförmige Notch im Display. 

Erhältlich ist das Smartphone in insgesamt vier Farben, einem klassischen Schwarz und für diejenigen die es etwas bunter mögen in einem Blau, Rot und dem mehrfarbigen Aurora Purple. Bei allen vier Modellen ist die Rückseite hochglänzend und der Rahmen matt ausgeführt. Es mag zwar aussehen, als wäre der Rahmen aus Aluminium gefertigt, doch dem ist nicht so, es handelt sich hier lediglich um einen Kunststoffrahmen. Dasselbe gilt auch für die Rückseite, welche zwar auf dem ersten Blick nach Glas aussieht, aber ebenfalls aus einem Kunststoff hergestellt wurde. In dieser Preisklasse unter 150€ hätte ich das aber ehrlich gesagt auch nicht anders erwartet und geht daher soweit absolut in Ordnung.

Die hochglänzende Rückseite hat hier jedoch zwei kleine Nachteile die sich jedoch umgehen lassen. Zu den Nachteilen gehören, die hohe Empfindlichkeit gegenüber Fingerabdrücken und diese aufgrund der Ausführung aus Kunststoff sehr leicht verkratzen. Mit dem Verwenden einer simplen und günstigen Hülle kann man diese beiden Nachteile jedoch problemlos umgehen bzw. vermeiden.

Als kompakt kann ich das Neffos X20 nicht wirklich beschreiben, was aber dem große 6,26 Zoll großen Display zu Schulden ist. Daher muss man hier natürlich diesen Kompromiss aufgrund dessen Größen-Faktor eingehen. Hat man kleinere Hände, kann es hier nämlich zum Problem kommen, dass man das Neffos X20 nicht mehr mit nur einer Hand halten kann. Schließlich ist das Gerät 159,7 x 77,3 x 8,55 mm groß und daher nochmals deutlich größer als z. B. mein iPhone X.

Das Display ist trotz einer kleinen Tropfen-Notch, in welcher sich die Frontkamera befindet, rundum von einem Display-Rahmen umgeben. Dieser fällt an der Oberseite und den beiden langen Seiten gleichmäßig aus. Lediglich an der Unterseite ist das sogenannte „Kinn“ etwas breiter gestaltet, da hier zudem der Name „Neffos“ prangt.

Über der kleinen Tropfen-Notch, befindet sich das sehr schmale Lautsprechergitter, bei dem es sich um eine klassische Hörmuschel, die zum Telefonieren genutzt wird, handelt. Einen zweiten Lautsprecher, der als Stereo-Lautsprecher genutzt wird, bitte das Neffos X20 daher nicht. Direkt neben der Hörmuschel versteckt sich im schmalen Display-Rahmen der Annäherungssensor sowie der Helligkeitssensor, welche dazu dienen, das Display z. B. beim Telefonieren abzuschalten und die Helligkeit des Displays automatisch der aktuellen Umgebungsbeleuchtung anzupassen.

An der großen Kunststoffrückseite findet man an der linken oberen Ecke eine längliche schwarze Kamera-Einheit. In dieser länglichen und untereinander angeordneten Einheit, befinden sich neben zwei verschiedenen Kamera-Sensoren, ein Dual-LED-Blitz. Dieses sogenannte Kamera-Plateau steht minimal vom restlichen Gehäuse hervor. Wenige Millimeter neben dem gerade erwähnten Kamera-Plateau, befindet sich ein Fingerabdrucksensor, welcher zur sicheren Entsprechung des Smartphones genutzt wird. Zwar gibt es auch die Möglichkeit das Neffos X20 via Gesicht zu entsperren. Da hierfür jedoch keine besonderen Sensoren, sondern lediglich die normale Front-Kamera genutzt wird, ist dies nicht wirklich sicher. 

Beim Neffos X20 hat das Entwicklerteam, wie bei vielen Android-Smartphones, alle physische Tasten an der rechten Seite angeordnet. Hier gibt es einen kleinen weniger vorstehenden Power-Button und eine ca. doppelt so große Lautstärke-Wippe. Je nach der Größe eurer Hand könnt ihr hier die beiden Tasten als Rechtshänder gut mit dem Daumen erreichen. Jedoch sollte es hier auch für Linkshänder keine Probleme geben, um die beiden Tasten mit dem Zeige- oder Mittelfinger zu erreichen.

An der oberen Stirnseite wurde von Neffos die inzwischen immer seltener verbaute Klinkenbuchse platziert. Wer daher einen kabelgebunden Kopfhörer besitzt und diesen bevorzug, kann diesen hieran problemlos anschließen. Den SIM-Schacht, hat man hier wie oft bei Android-Smartphones in der linken oberen Ecke versteckt. Hierbei handelt es sich um einen 3-Fach Schacht. Das bedeutet, dass hier gleichzeitig zwei Nano-SIM´s und eine Micro-SD-Karte eingeschoben werden können. Daher kann man hierüber jederzeit den internen Speicher mit einer zusätzlichen bis zu 128 GB großen Micro-SD-Speicherkarte erweitern. 

Die untere Stirnseite beherbergt neben dem zentral positionierten Micro-USB-Anschluss zur rechten, einen Lautsprecher und zur linken ein Mikrofon. Letzteres wird hierbei wie üblich für sämtliche Telefonate und Sprachnachrichten genutzt. Der verbauten Mono-Lautsprecher ist für diese Preisklasse absolut in Ordnung. Es fehlt zwar etwas an Bass, doch da hatte ich bereits schlechtere Geräte im Test. Bei sehr hoher Lautstärke neigt der verbaute Lautsprecher jedoch wie so häufig zum starkem verzerren.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Für den geforderten Preis kann das Neffos X20 mit einer guten Verarbeitung überzeugen. Klar muss man hier Abstriche bei dem verwendeten Materialien hinnehmen, doch wir reden hier auch von einem Smartphone mit einer UVP von unter 150€. Da ist der Einsatz von einem Kunststoff-Gehäuse soweit keine Seltenheit. 

Dass man hier auch auf eine IPX-Zertifizierung gegen Wasser und ein Stereo-Lautsprecherpaar verzichten muss, sollt einem daher ebenfalls vor dem Kauf klar sein. Die Übergänge der verschiedenen Materialien, ist sehr gut, sodass hier beim Zusammenbauen auf gleichmäßige Spalte geachtet wurde.

(Verarbeitung: 3.5 von 5 Punkten)

Google Pixel 4

In aller Kürze

Google hat vor einigen Wochen das neue Google Pixel 4 vorgestellt. Dieses kann mich mit seinem guten 90 Hz OLED-Display, der neuen Kamera-Performance, und der schönen Verarbeitung überzeugen. Jedoch gibt es ebenso einige Punkte, die mich im Test enttäuscht haben. Dazu zählen unter anderem der deutlich zu klein Akku, das Display mit dem nicht mehr zeitgemäßen breiten Rand und der nicht erweiterbare Speicher. Von daher ist das Google Pixel 4 ein konkurrenzfähiges Gerät, jedoch keinesfalls das beste Android basierende Device auf dem Markt.

Gefällt uns

  • gutes OLED-Display (90Hz)
  •  gutes Kamerasetup
  •  hochwertige Verarbeitung
  • tolles Design
  • schnelle Gesichtsentperrung

Gefällt uns weniger

  • zu kleiner Akku bei zu hohem Verbrauch
  • Radar-Sensor aktuell nicht ausgereizt
  • keine Speichererweiterung
  • Display-Helligkeit und Design
Google Pixel 4

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Das Google Pixel 4 kommt in einer schlichten zweiteiligen weißen Verpackung daher. Deren Design mich sehr an die Nest-Produkte erinnert. Dies ist soweit auch kein Wunder, schließlich sind Nest und Google inzwischen ein Unternehmen.

Auf der Oberseite der Verpackung wird das aktuelle bunte Google Logo in Form eines „G“ dargestellt. Direkt darunter ist der Name des Smartphones „Pixel 4“ zu lesen und eine große Abbildung des Smartphones. Das abgebildete Gerät hat dabei die Farbe, in welches man dieses bestellt bzw. gekauft hat. An der rechten Seite präsentiert Google das Pixel 4 von der Seite abfotografiert, sodass man hier unter anderem die beiden Tasten gezeigt bekommt. Die Ober- sowie linke Seite wiederum zeigt einem lediglich erneut die Google Logos. Zu guter Letzt ziert die Rückseite eine schöne Ablichtung des Smartphones, mit dem Hashtag „Teampixel“ und die Unterseite zeigt neben dem Lieferumfang, die Farbe des Smartphones, die Speicherkapazität und die Modellbezeichnung. Zudem findet man hier natürlich auch die IMEI1-Nummer usw.

Nach dem Abnehmen des Deckels kommt direkt das Google Pixel 4 in einer Folie verpackt, zum Vorschein. Dieses wird hier von einem recycelbaren Zellulose-Material sicher an seiner Position gehalten. Darunter wieder befindet sich eine kleine Kartonage, in welcher neben dem SIM-Tool, wie üblich auch eine Kurzanleitung und ein Garantieheft verpackt wurde. In der untersten Ebene hat Google im oberen Bereich das USB-Typ-C Ladekabel und ein USB-A auf USB-Typ-C Adapter eingepackt. Zudem befindet sich in der kleinen Kartonage mit dem grau abgebildeten Blitz, das 18 Watt Netzteil mit dem entsprechenden USB-Typ-C Lade-Anschluss. Kopfhörer liefert Google beim Pixel 4 leider nicht mit aus.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Google setzt beim neuen Pixel 4 auf ein schlichtes, aber zugleich elegantes Design. Das von mir getestete Google Pixel 4 kommt in der limitierten Farbe „Oh so Orange“ (ja, so heißt diese Farbe wirklich) daher. Zudem gibt es das Pixel 4 noch in der Farbe „Just Black“ und Clearly White.

Bei allen Modellen kommt ein Aluminium-Rahmen zum Einsatz, die Rückseite ist wiederum wie auch das Displayglas, aus hochwertigem Gorilla Glas 5 gefertigt. Den Aluminium Rahmen hat Google mit einer mattschwarzen Beschichtung versehen, welche mir soweit sehr gut gefällt. Oft stört mich hier bei Hochglanz polierten und Beschichteten Rahmen, dass diese ständig voller Fingerabdrücke sind und durch ihre glatte Oberfläche sehr gerne aus der Hand gleiten. Ebenso froh war ich, dass Google sich auch bei der Glasrückseite für eine matte Ausführung entschieden hat. Diese kommt jedoch nur beim orangenen und weißen Modell zum Einsatz. Beim schwarzen Smartphone ist die Rückseite weiterhin in Hochglanz-Optik ausgeführt. Eigentlich bin ich schon immer ein großer Fan von schwarzen Smartphones. Doch beim Pixel 4 find ich persönlich das matte Weiß und sogar das limitierte orangene Gerät deutlich interessanter. Beim Power-Button unterscheiden sich die Geräte je nach Farbauswahl ebenfalls, wählt man Schwarz, dann ist dieser weiß und bei orange und weiß, ist dieser wiederum orange (hautfarben).

Das Google Pixel 4 liegt wirklich sehr gut in der Hand, sodass ich es wahrlich als richtigen Handschmeichler bezeichnen würde. Das liegt daran, da das kleine Google Pixel 4 mit seinem 5,7 Zoll großen OLED-Display genau die richtige Größe (147,1 x 68,8 x 82 Millimeter) bietet. Durch diese Abmaße kann man als Nutzer das Smartphone problemlos mit einer Hand halten und problemlos bedienen. . 

Der leicht abgerundete Rahmen aus Aluminium erzeugt eine sehr harmonische Übergangsfläche zur Glasrückseite, sowie dem Display. Die beiden Glassegmente sind dabei zu den Rändern minimal abgerundet. Dies sorgt in Verbindung mit der rutschhemmenden organischen Oberfläche am Rahmen und Glas für ein sicheren griff. Das tolle an der weißen und orangenen Farbvariante ist die wirklich sehr gut anfühlende, fast schon als weich zu bezeichnende matte Glasrückseite. Dies fiel mir direkt nach dem Auspacken des Google Pixel 4 ins Auge und hat mir dabei sehr gut gefallenen, auch wenn diese definitiv etwas rutschiger ist, als der Rahmen. . 

Neben dem Google Pixel 4 gibt es noch ein „XL“ Modell. Bei diesem handelt es sich lediglich um ein größeres Gerät, mit mehr Akkukapazität und einem größeren Display (6,2 Zoll). Dieses ist genauso dick, wie das kleine Pixel 4, nimmt jedoch in der Länge 160,4 mm und in der Breite 75,1 mm ein. Dadurch ist dieses nicht mehr ganz so kompakt wie der kleine Bruder, schließlich ist es zugleich mit 193 g knapp 31 g schwerer.

Das Google Pixel 4 unterstützt das Qi-zertifizierte kabellose Laden. Daher kann man das Smartphone durch das einfach auflegen auf ein entsprechendes Ladegerät, aufladen. Hierzu legt man dieses natürlich mit der Rückseite auf das Pad, da die Ladespule am Google Pixel 4 wie üblich auf der Rückseite verbaut ist.

Das OLED-Display des Google Pixel 4 misst eine Bildschirmdiagonale von 5,7 Zoll. Etwas ungewohnt war für mich die breite Stirn an der Oberseite, womit ich den breiteren „Display-Rahmen meine. In den Zeiten, wo fast alle Hersteller auf eine kleine Tropfen-Notch usw. setzen, ist dies ungewöhnlich. Doch diese hat definitiv ihren Grund, weil hier nämlich nicht nur eine Frontkamera und Hörmuschel verbaut wurden, sondern zahlreiche weitere interessante Sensoren auf engstem Raum. Damit ist der breite Rand am Ende zum Großteil eine Geschmacksache und ob ihr von den zusätzlichen Funktionen, gebrauch macht.

 Einen Fingerabdrucksensor gibt es beim Google Pixel 4 nicht. Hier setzt man wie beim iPhone voll und ganz auf die Entsprechung via Gesicht. Dank der sogenannten „Motion Sense“ erkennt das Smartphone, wenn man danach greift, und aktiviert automatisch das Display. Danach genügt ein Blick zum Pixel 4 und schon ist das Smartphone in rasanter Geschwindigkeit entsperrt.

Beim Pixel 4 hat Google sämtliche physische Tasten auf der rechten Seite angeordnet. Hier gibt es einen kleinen farbigen Power-Button und eine doppelt so große Lautstärke-Wippe. Beide Tasten lassen sich als Rechtshänder mit dem Daumen sehr gut bedienen, jedoch haben auch Linkshänder mit dem Zeige- und oder Mittelfinger keinerlei Einschränkungen. An der oberen Stirnseite befindet sich lediglich ein kleines Loch, in dem sich eines der vielen Mikrofone versteckt. Einen Dual-SIM-Karten-Slot gibt es beim neuen Pixel 4 nicht. Google hat hier lediglich an der linken Seite einen Nano-SIM-Karten-Schacht verbaut, der somit lediglich Platz für eine kleine Nano-SIM-Karte bietet. Wer auf zwei Netze angewiesen ist, muss auf die integrierte e-SIM-Karte zugreifen, sofern euer Anbieter diese Funktion anbietet. Außerdem hat man somit beim Pixel 4 leider nicht die Möglichkeit den Speicher via Micro-SD-Karte zu erweitern. Von daher sollt man sich vor dem Kauf genau entscheiden, ob man 64 GB oder doch gleich 128 GB benötigt.

Wie bereits bei den Vorgängermodellen, kommt natürlich auch beim neuen Pixel 4 ein Stereo-Lautsprecher zum Einsatz. Hierfür wir zum einen klassisch der Lautsprecher unter rechts neben dem USB-Typ-C Anschluss genutzt und als zweiter die Hörmuschel. Der Klang ist soweit in Ordnung und ist fürs Games Spielen und Videos anschauen absolut ausreichend. Hier konnte mich das Google Pixel mit einem hohen klanglichen Volumen und einer hohen maximalen Lautstärke überraschen. Bei der max. Lautstärke jedoch neigt das Gerät sehr, das Klangbild zu stark zu verzerren.

Die Rückseite ist soweit sehr dezent gehalten. Bei dem von mir getesteten Modell handelt es sich, wie Google angibt um eine Sonderedition, welche etwas „Bunter“ daher kommt. Regulär sind es wie z. B. beim XL Modell lediglich das Schwarze und weiße Modell. Das auffälligste Merkmal an der Rückseite ist selbst auf dem orangenen Modell zweifelsohne das quadratische Plateau in der linken oberen Ecke des Smartphones. Hier versteckt sich die Kameraeinheit, auf welche ich später im Verlaufe des Testberichts noch näher eingehen werde.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Google Pixel 4 kann ich im Großen und Ganzen als gut bezeichnen. Dennoch hab ich hier ein paar kleine Kritikpunkte zu bemängeln. Zum einen Klappern nämlich die beiden Tasten an der rechten Seite etwas, sobald man das Smartphones in der Hand schüttelt. Mit einem Case von Google oder einer anderen Hülle ist dieses Problem jedoch neutralisiert. Doch dies war noch nicht alles, weiter geht es nämlich beim Power-Button. Dessen Farbe hebt sich beim Organen Modell von der Gehäusefarbe ab. Google hat hier nämlich nicht dieselbe Farbe gewählt, sondern eher einen Hautton, statt der orangenen Rückseite.

Der Aluminiumrahmen mit seiner matten schwarzen Hybridbeschichtung und das Corning® Gorilla® Glass 5 an Vorder-, sowie Rückseite sorgen für ein angenehmes Gefühl in der Hand. Auch die IP68-Zertifzierung sorgt für ein staubabweisendes und wasserbeständiges Gehäuse. Dank der Unterstützung des kabellosen laden via Qi, ist es möglich, das Google Pixel 4 mit einem Ladestrom von maximal 11 Watt aufzuladen. Daher ist dies deutlich schneller als z. B. beim Pixel 3, bei dem max. 5 Watt möglich waren.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

Gigaset GS110

In aller Kürze

Das Gigaset GS110 ist für den Preis von unter 120€ ein gutes Einsteiger-Smartphone. Dieses kann unter anderem mit einem 3.000 mAh Akku überzeugen, welcher sehr einfach ausgetauscht werden kann. Die Verarbeitung und das Design ist für den Preis ebenso gut. Lediglich die etwas schlechte Kamera und der RAM könnte besser sein, denn diese sind leider heutzutage keinesfalls mehr zeitgemäß.

Gefällt uns

  • Gute Akku-Leistung
  • Wechselakku
  • modernes Design und gute Verarbeitung
  • Kopfhörerbuchse
  • USB-Typ-C Anschluss

Gefällt uns weniger

  • Gering Auflösendes Display
  • mäßige Foto- und Videoqualität
  • keine Kopfhörer im Lieferumfang
  • teils langsame Performance
Gigaset GS110

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Farblich bleibt Gigaset den Farben des Logos treu, denn die VFarblich bleibt Gigaset den Farben des Logos treu, denn die Verpackung kommt ebenfalls in den typischen orange/weißen Farben daher. Die Verpackung selbst ist jedoch wie beim Gigaset GS280 anders, als die der ganzen anderen Smartphone-Hersteller. Diese schütz das Smartphone zwar ebenfalls sehr gut, ähnelt vom Material und dem Öffnungskonzept jedoch dem eines üblichen Versandkartons. Es handelt sich hierbei nämlich um eine weiße 1. welligen Kartonage, welche an der Außenseite mit einigen technische Daten und Bilder des Gerätes bedruckt wurde. 

Bevor wir uns den Inhalt näher anschauen, betrachten wir zuvor die Verpackung. Die Oberseite zieren wie üblich den Namen des Herstellers „Gigaset“ und die Modellbezeichnung „GS110“. Des Weiteren ist es hier bei Gigaset noch üblich, das Smartphone von der Vorder- und Rückseite betrachtet abzubilden. An den Stirnseiten wird wie gewohnt rundherum im Zentrum der Name „Gigaset“ präsentiert. An der oberen Stirnseite ist wiederum ein Aufkleber über dieses Logo geklebt, welcher wie üblich über die IMEI 1-/2-Nummer, die Seriennummer, das Smartphone-Modell und dessen Farbe informiert.

Die Rückseite hält wie von Gigaset bereits gewohnt, einen kleinen Auszug der wichtigsten Ausstattungsmerkmale des Smartphones bereit. Daher erfährt man hier z. B., dass es sich um ein 6,1 Zoll Display mit V-Notch (Tropfen-Notch) handelt, es mit Android 9 Pie (Go Edition) bestückt ist und neben einem wechselbaren 3.000 mAh Akku auch noch einen 8-Kern Prozessor besitzt usw. 

Wie bereits vom Gigaset GS280 gewohnt, wird auch das neue GS110 nicht mehr in einer zweiteiligen Verpackung geliefert, sondern in einer einteiligen, welche von rechts nach links aufgeklappt wird. Hat man diese geöffnet, erblickt man das Gigaset GS110 in einer matten Folie verpackt, welches zudem mit einer Displayschutzfolie versehen wurde. Diese Displayfolie ist ebenfalls mit dem Namen des Smartphones bedruckt und informiert über sämtliche Bedienelemente und Anschlüsse am Gerät.

Das restliche Zubehör verbirgt sich unter einem simplen Trennboden. Dabei handelt es sich um den 3.8 V 3.000 mAh Akku mit 11,4 Wh und die separate Kunststoffrückseite des Smartphones, welche nach dem einlegen des Akkus angebracht werden muss. Zudem liegt darunter noch eine Bedienungsanleitung aus 100 % Recycelten Papier, ein USB-Typ-C Ladekabel und ein 10 Watt Netzteil.

Ein SIM-Tool braucht man im Falle des GS110 nicht, da die SIM-Karte seitlich bei geöffneter Rückseite eingeschoben wird. Was wiederum dieses Mal gegenüber den anderen Geräten fehlt, ist ein In-Ear Kopfhörer Paar. Diese hätte Gigaset wie gewohnt trotz des niedrigen Preises beilegen können, auch wenn diese wie üblich nicht besonders gut sind. Doch der Anspruch der Leute von so günstigen Smartphones ist nicht so hoch, daher würden prinzipiell diese „billigen“ Kopfhörer problemlos ausreichen.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Beim Gigaset GS110, hat das Unternehmen gegenüber den bisherigen Smartphones, die ich vom Unternehmen getestet habe einiges geändert. Zum ersten Mal setzt man nämlich beim Display nicht mehr auf einen breiten Balken an der Unter- und Oberseite, sondern hat den Displayrahmen an der Oberseite durch einen deutlich schmäleren Rahmen mit einer Tropfen-Notch (V-Notch) versehen. In dieser kleinen Aussparung befinden sich mittig die kleine Selfie-Kamera und die Hörmuschel.

Ebenso wieder neu aufgelegt hat Gigaset bei diesem Einsteiger-Smartphone die abnehmbare Rückschale und der daraus resultierende wechselbare Akku. Dies finde ich in der heutigen Zeit schon besonders, denn mittlerweile kommen eigentlich soweit mir bekannt ist alle Smartphone mit einem Unibody-Gehäuse daher, bei denen dies eben nicht möglich ist. Daher bekommt man hier mit nur wenig Kraftaufwand die Rückseite entfernt und kann den Akku völlig einfach wie bei den meisten ersten Smartphones wechseln. 

Klar hat die Rückseite, welche man wechseln kann auch Nachteile, denn diese kann somit nicht aus Glas oder Aluminium bestehen. Daher handelt es sich hierbei wie bei den ersten Smartphones von Samsung und Co. um eine Kunststoffschale. Ebenso muss man hier in diesem Fall auf einen Fingerabdrucksensor verzichten, denn diese wäre hier auf der Rückseite unmöglich zu integrieren. Daher hat man sich hier auf das altbekannte Entsperrmuster oder alternativ einer Gesichtsentsperrung festgelegt. Um es vorneweg zu nehmen, kann ich hier jedoch klar sagen, dass diese definitiv nicht so gut und genau wie z. B. Face-ID von Apple ist. 

Von den Abmessungen ist das Gigaset GS110 aufgrund des größeren Displays etwas länger und breiter geworden, wenn man dies mit dem GS280 vergleicht. Wiederum hat es in der breite ein paar Millimeter abgenommen und ist mit 154 Gramm eines der leichtesten Smartphones aus dem Hause Gigaset. Das Display wiederum ist deutlich gewachsen und gehört beim Gigaset GS110 mit 6,1 Zoll zum größten Display, welches das Unternehmen bisher bei seinen Smartphones verbaut hat.

Die neue Smartphone-Generation hat Gigaset nun endlich auch dem aktuellen Trend der ganzen anderen Hersteller angepasst. Somit kommt wie bereits erwähnt die neue Serie mit einer Notch daher. Beim GS110 ist es in diesem Fall ein Tropfen-Notch. Im unteren Bereich ist der Rand (Kinn) zwar verschmälert geworden, jedoch wenn man bedenkt, dass hier nicht verbaut ist, ist dieser mit den knapp 7 mm immer noch relativ breit. Das 6,1 Zoll große Display ergibt bei dessen Form ein 19,5:9 Format, also ist es etwas mehr als doppelt so hoch wie breit. 

Bei der Anordnung der Tasten gibt es gegenüber dem von mir getesteten Gigaset GS280 keinen großen Veränderungen. Daher ist an der rechten Seite wie gewohnt die Lauter-/Leiser Wippe und nur wenige Millimeter darunter der leicht geriffelte Power-Knopf untergebracht. Der SIM-Karten und micro-SD-Slot findet man hier beim GS110 jedoch nicht wie gewohnt links, sondern nun unter der abnehmbaren Polycarbonat-Rückschale. Hier kann man von hinten betrachtet die beiden SIM-Karten oben links in zwei getrennte Steckplätze einsetzen und bei Bedarf den internen Speicher mit einer Micro-SD-Speicherkarte um bis zu 256 GB erweitern. Dieser Steckplatz befindet sich unmittelbar oberhalb des Akkus und ist entsprechend gekennzeichnet. 

Weiterhin hat Gigaset an seinen Smartphones einen AUX-Anschluss verbaut. Damit kann man bei Bedarf weiterhin ein Kopfhörer via Kabel anschließen, sofern man diesen hat, denn Gigaset legt diesen beim GS110 wie bereits erwähnt nicht mit in die Verpackung. An der Unterseite findet man zentral einen modernen zeitgemäßen USB-Typ-C Anschluss zum Aufladen, welcher rechts von einem Mono-Lautsprecher und links von einem Mikrofon (für Telefonate) umgeben ist. Die Löcher welche hier in der Rückschale links neben dem Lade-Anschluss eingebracht sind, gelten dabei nur der Optik, denn diese haben hier wie man bei entfernt Rückseite sehen kann keinerlei Funktion. Das Mikrofon ist nämlich hinter dem kleineren Loch ganz links außen. 

An der Rückseite ist in der oberen linken Ecke ein Single-Kameramodul verbaut. Dabei handelt es sich um eine mit 8 Megapixeln auflösende Kamera mit einer Blende von f/2.8, welche angesichts des Preises nicht anders zu erwarten, von einem Mono-LED-Blitz bei schwachem Licht unterstützt wird. Bei der Frontkamera, welche wie bereits erwähnt in der Notch verbaut ist, setzt Gigaset auf eine 5 Megapixel Linse mit ebenfalls einer Blende von f/2.8. Über der Kameralinse ist wie üblich dann noch eine schmale Hörmuschel und daneben einem Annäherungssensor untergebracht. Dieser dient wie üblich dazu, das Display abzuschalten, sobald man das Smartphones ans Ohr hält. Zudem ist hier direkt daneben auch der Lichtsensor untergebracht, welcher wie üblich die Helligkeit des Displays, automatisch der aktuellen Lichtsituation anpasst.

Nun möchte ich noch kurz zum Mono-Lautsprecher eingehen. Dieser ist von der maximalen Lautstärke zwar laut genug, doch klangliche Wunder solltet ihr hier nicht erwarten. Musikhören im Bad, ist damit zwar gut möglich, aber einen Film über Netflix oder ein Video über Youtube anschauen würd ich persönlich meistens mit Kopfhörer bevorzugen. Der Klang ist nämlich was den Tiefgang, also den Bassbereich angeht sehr mager aufgestellt. Hier hören sich Explosionen nicht tief genug an und daher fehlt es hier an Kraft.

Der USB-Typ-C-Ladeanschluss an der Unterseite unterstützt weiterhin wie die bisherigen Gigaset Smartphones die USB-on-the-go (OTG) Funktion. Dies bedeutet, dass man mit dem passenden Kabel ein angeschlossenes Gerät mit Strom versorgen kann. Dabei dient das Gigaset GS110 wie bereits dessen Vorgänger, als Power-Bank.

(Design: 3,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Gigaset GS110 ist gut. Die Rückseite besteht aus Kunststoff und nicht wie bisher bei den anderen Gigaset Smartphones aus Aluminium. Doch dies hat bei diesem Modell seinen Grund, denn hier wollte man ein Smartphone auf den Markt bringen, welches für Einsteiger geeignet ist und den Vorteil mit sich bringt, dass man den Akku durch die Polycarbonat-Rückseite einfach austauschen kann. Dies hat eben den Grund, dass man beim GS110 den Eindruck hat, dass dieses nicht ganz so wertig wäre, wie dessen Vorgängergeräte. Doch diesen Kompromiss musste man dafür eben eingehen.

Ansonsten kann das Gerät neben einem guten Druckpunkt bei den Tasten ebenso mit einem modernen USB-Typ-C-Anschluss überzeugen. Des Weiteren ist für diese Preisklasse das Display mit 6,1 Zoll und einem Tropfen-Notch sehr positiv. Doch was mir wiederum weniger gefällt, ist das vom Rahmen vorstehende Display. Fällt einem nämlich das Smartphone aus der Hand, knallt dieses mit großer Wahrscheinlichkeit so auf den Boden, dass dabei ordentlich das Display kaputt geht. Klar, dies passiert auch bei den teuereren Geräten, doch hier ist die Wahrscheinlichkeit meiner Meinung nach noch höher. Schließlich steht der Rahmen der Polycarbonat-Rückseite ca. 2 mm zurück und würde beim Herunterfallen sowieso wegfallen. 

Die Kamera auf der Rückseite ist jedoch wie bereits bei den Vorgängergeräten etwas zu weit oben platziert worden. Von daher steht das Modul durch die abgerundeten Kanten rundherum, im oberen Bereich etwas mehr (ca. 1,0 mm) hervor. Im restlichen Bereich steht die Kameralinse bzw. das Glas und der Kunststoff – Rahmen darum knapp 0,5 mm hervor. Wer von euch vorhat sein Smartphone, sowieso immer in einer Schutzhülle zu verwenden, muss sich über diese Eigenschaft keine Gedanken machen. Zumal bei vielen anderen Herstellern die Kamera sogar bis zu 2 mm hervorsteht.

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

Gigaset GS280

Die einzelnen Komponenten von Smartphones sämtlicher Hersteller, werden im asiatischen Markt hergestellt und zudem findet auch hier die Endmontage der Geräte statt. Anschließend werden diese dann über den ganzen Kontinent verteilt und zu den Zuliefern und Endkunden geliefert. So ist dies bei den Komponenten auch bei Gigaset der Fall, doch mit dem GS280 hat das Unternehmen aus Bocholt bereits das zweite Smartphone auf den Markt gebracht, welches man in der Tat im eigenen Werk zusammenbaut. Somit werden die neuen Geräte mit dem früher oft bekannten Satz „Made in Germany“ geworben.

Das neue Gigaset GS280 ist als Nachfolger des eigentlichen Gigaset GS270 Plus anzusehen, da es ebenfalls eine Single-Kamera besitzt und auf den ersten Blick ähnlich ausschaut. Jedoch hat man dieses in einigen Bereichen verbessert. Vor allem der sehr große Akku mit 5.000 mAh klingt sehr vielversprechend. Doch kann das neue Gigaset GS280 mit dem größeren Akku, einem neuen Display und seinem Prozessor im Test überzeugen? Das erfahrt ihr in diesem Testbericht. 

 Gigaset GS280

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Bei den bisher von mir getesteten Gigaset-Smartphones, ähnelten die Verpackungen von der Materialwahl und Verarbeitung sehr dem Mainstream, also dem Großteil alles Smartphone-Verpackungen. Schließlich werden so gut wie alle Verpackungen der Smartphone-Hersteller, in China hergestellt und auf nahezu identischer weiße hergestellt und bedruckt.

Bei der Verpackung des GS280 ist dies jedoch anders, denn die Verpackung wird ebenso wie die Bedienungsanleitung und die Endmontage des Smartphones in Deutschland hergestellt bzw. erledigt. Somit kommt die Verpackung zwar in dem üblichen weiß/orangenen Design daher, jedoch unterscheidet sich die Verpackung von den bisherigen asiatischen Geräten. Es handelt sich um eine Weiße typisch für Versandkarton genutzte 1. wellige Kartonage, welche an den Außenseite mit einigen Infos und technischen Daten bedruckt wurde.

Die Oberseite zieren wie üblich der Name des Herstellers „Gigaset“ und die Modellbezeichnung „GS280“. Des Weiteren ist hier bei Gigaset üblich noch das Smartphone von der Vorder- und Rückseite abgebildet. Zu guter Letzt prangt im unteren linken Rand noch der Satz „ Made in Germany“, denn wie bereits erwähnt, wurde das Gerät in Bocholt zusammengeschraubt. An den Seiten der Verpackung prangt rundum lediglich das Gigaset Logo. An der oberen Stirnseite ist darüber wiederum ein Aufkleber geklebt, der wie üblich über die IMEI 1-/2-Nummer, die Seriennummer, das Smartphone-Modell und dessen Farbe informiert.

Auf der Rückseite sind wie von Gigaset üblich und schon von den anderen getesteten Geräten bekannt, die wichtigsten Informationen zum Smartphone mit Bildern und Text aufgelistet. Somit erfährt man hier anhand der kleinen Bilder, die Daten zur Display-Größe und dessen Format, Akku-Größe, Kamera-Auflösungen, und dem vorinstallierten Betriebssystem. Im Text darunter werden zudem noch zahlreiche weitere technische Merkmale aufgelistet.

Anders wie von anderen Herstellern und Gigaset gewohnt, handelt es sich hier nicht um eine zweiteilige Verpackung, welche nach oben hinweg geöffnet wird, sondern von rechts nach links aufgeklappt wird. Anschließend erblickt man nach dem Öffnen, direkt das Gigaset GS280 Smartphone in einer dünnen transparenten Schutzfolie, welches zudem mit einer Displayschutzfolie versehen wurde. Das restliche Zubehör verbirgt sich unter dem Gerät. Beim Lieferumfang gibt es einige Neuerungen, denn nun setzt auch Gigaset bei seinen Smartphones auf den aktuellen USB-Typ-C-Ladeanschluss. Daher befindet sich logischerweise auch ein USB-Typ-C-Ladekabel im Lieferumfang. Zudem legt man wie üblich in dem Mittelklasse-Preissektor von Smartphones noch ein 18 Watt Netzteil, ein SIM-Tool, In-Ear Kopfhörer mit Silikontips und 1-Tasten Fernbedienung bei, sowie  und die üblichen Papierbeilagen.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Beim Gigaset GS280 handelt es sich um ein klassisches Smartphone, bei dem der Hersteller der bisherigen Designsprache absolut treu geblieben ist. Somit bleibt man auch hier der Materialwahl, beim Gehäuse usw. treu und folgt nicht dem aktuellen Trend, der hochglänzenden Glasrückseiten von den bekannten Hersteller wie Huawei, OnePlus, Apple und Co. Beim Gehäuse des GS280 setzt Gigaset auf eine Mischung aus Aluminium und Kunststoff. Zwar besteht die Rückseite, also das etwas größere eingelassene Element auf dem sich auch der Fingerabdrucksensor befindet aus Aluminium. Doch der Rahmen wiederum wurde aus einem Kunststoff gefertigt. 

Von den Abmessungen ist das Gigaset GS280 etwas größer als das GS270/Plus und daher 152,6 mm x 73,7 mm x 92 mm groß. Im Vergleich, beim Gigaset GS270/Plus betrugen die Maße noch 149,5 x 74 x 8,95 Millimeter (L x B x H). Jedoch war hier auch kein 5,7 Zoll Display verbaut, sondern lediglich 5,2 Zoll. Das Gewicht fällt mit knapp 175 g (selbst nachgewogen) noch gut aus, jedoch ist z. B. das Gigaset GS370 Plus bei gleicher Displaygröße und ähnlichen Abmaßen knapp 30 Gramm leichter.

Der Rand um das Display fällt für die Verhältnisse im Jahre 2019, bei dem der Trend selbst bei Mittelklasse-Smartphones immer mehr richtigen Notch und einem nahezu randlosen Display geht, relativ breit aus. An den seitlichen Rändern ist dieser knapp 2 mm dick, am oberen Rand 10 mm, sowie unten knapp 12 mm breit. Das 5,7 Zoll Display besitzt ein 18:9 Format, daher ist es in der Höhe doppelt so hoch wie in der Breite. 

Der Fingerabdrucksensor ist wie bei bisher allen Gigaset Smartphones nicht an der Vorderseite im Displayrand, sondern zentral im oberen Drittel auf der Rückseite integriert. Dieser lässt sich daher sehr gut sowohl als Rechtshänder, als auch Linkshänder mit dem Zeigefinger erreichen. Betrachten wir nun noch die restlichen Bedienelemente, Kameramodule usw. 

Bei diesen bleibt Gigaset der bisherigen Anordnung wie der Designsprache ebenfalls treu. Daher findet man wie gewohnt an der rechten Seite die beiden getrennten Lauter-/Leiser-Tasten und wenige Millimeter darunter den geriffelten Power-Knopf. Die Knöpfe sind hier allesamt gleich groß, daher hat Gigaset eben diesen Power-Knopf etwas weiter nach unten gesetzt und zur haptischen Unterscheidung geriffelt ausgeführt. An der linken Seite des Geräts findet man wie gewohnt im oberen Drittel den SIM- und microSD-Karten-Slot. Dabei handelt es sich um den von Gigaset bisher oft genutzten 3-Fach Einschub, welcher nicht nur Platz für zwei SIM-Karten bietet, sondern zudem noch für eine MicroSD-Speicherkarte (max. 256 GB).

An der Rückseite ist in der oberen linken Ecke ein Single-Kameramodul verbaut. Dabei handelt es sich um eine mit 16 Megapixeln auflösende Kamera, welche von einem zweifarbigen LED-Blitz bei dunklen Aufnahmen unterstützt wird (kaltes und warmes Licht). Dieser Blitz soll für eine natürlichere Farbwiedergabe bei Bildern mit Blitzlicht sorgen, da es früher bei Smartphones mit lediglich einem weißen LED-Blitz oftmals zu unnatürlichen Hauttönen gekommen ist. Dieser zweifarbige Blitz gehört mittlerweile jedoch schon zum Standard bei fast allen Herstellern und ist somit keine große Besonderheit mehr.

Direkt über dem Display, befindet sich im Rand mittig, die Hörmuschel. Diese wird lediglich zum Telefonieren genutzt und fungiert daher nicht als zusätzlicher Stereo-Lautsprecher. Rechts neben der Hörmuschel befindet sich der Annäherungssensor, dieser dient dazu, dass Display auszuschalten, sobald man das Smartphones an Ohr hält. Zudem ist hier auch der Lichtsensor untergebracht, welcher wie üblich die Helligkeit des Displays, automatisch der aktuellen Lichtsituation anpasst. Links neben der Hörmuschel wiederum ist wie gewohnt die Front-Kamera verstaut, welche in diesem Fall mit 13 Megapixeln auflöst. Auf die genaueren Werte, sowie Qualität der Kamerabilder, gehe ich wie gewohnt unter dem Punkt „Kamera“ genauer ein.

Zum Ersten mal verwendet Gigaset die aktuelle USB- Schnittstelle USB-Typ-C, zum Aufladen des Smartphones. Dies ist sehr gut, denn im Jahre 2019 sollten eigentlich alle Hersteller auf diesen Anschluss setzen, damit man endlich einen einheitlichen Standard bei den neuen Geräten erreicht, der zudem einfacher in der Handhabung (beidseitiges einstecken) und schneller in der Übertragung ist. Links und rechts neben dem USB-Typ-C Lade-Anschluss befindet sich jeweils ein Lautsprechergitter. Unter dem sich links das Mikrofon für Telefongespräche und rechts der normale Mono-Lautsprecher versteckt. Wie bereits erwähnt und in dieser Preisklasse nicht anders zu erwarten, gibt es kein Stereo-Lautsprecher an Bord des Gigaset GS280. Dennoch ist der Mono-Lautsprecher als klanglich klar einzustufen und von der Lautstärke, ist dieser ebenfalls laut genug, um damit z. B. während dem duschen Musik zu hören. Im Tiefgang, also dem Bassbereich, fehlt es dem GS280 jedoch etwas zu sehr, sodass der Lautsprecher zwar zur Wiedergabe von Klingeltönen, Youtube-Videos reicht, aber für Filme definitiv weniger. Die Hörmuschel im oberen Bereich ist klanglich wiederum sehr gut, hier gefällt mir sehr, die maximal Lautstärke und die klare Sprachverständlichkeit.

Der USB-Typ-C-Ladeanschluss an der Unterseite unterstützt USB-on-the-go (OTG). Dies bedeutet soviel, dass man mit dem passenden Kabel ein angeschlossenes Gerät mit Strom versorgen kann. Dabei dient das Gigaset GS280 wie bereits dessen Vorgänger, als Power-Bank. Zu guter Letzt gibt es an der Oberseite des Smartphones noch eine 3,5 mm Klinke-Buchse, um die mitgelieferten oder andere Kopfhörer anzuschließen. 

(Design: 3,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Mit der Verarbeitung des „Made in Germany“ Gigaset GS280 bin ich persönlich soweit sehr zufrieden. Die Rückseite aus Aluminium und der Kunststoffrahmen harmonieren sehr gut miteinander. Sodass man hier kaum einen Unterschied feststellen kann. Auf dem ersten Blick sieht beides hier nach Aluminium aus, erst mit dem Abfahren mit dem Fingernagel stellt man einen Unterschied fest. Bei meinen Aufnahmen via. Kamera fällt der Unterschied jedoch überraschenderweise deutlich mehr auf, wie es in Wirklichkeit ist. Dies muss vermutlich an der Nahaufnahme und dem Lichteinfall liegen.

Die Kamera auf der Rückseite ist jedoch wie bereits bei den Vorgängergeräten soweit oben platziert worden, sodass das Modul durch die abgerundete Kante rundherum, im oberen Bereich etwas mehr hervorsteht. Im restlichen Bereich steht die Kameralinse bzw. das Glas und der Chrom-Schutzring darum knapp 0,5 mm hervor. Wer von euch sein Smartphone jedoch so wie ich vorhat, sowieso immer in einer Schutzhülle zu verwenden, muss sich über diese Eigenschaft keine Gedanken machen. Zumal bei vielen anderen Herstellern die Kamera sogar bis zu 2 mm hervorsteht.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

OnePlus 7 Pro

Vor Kurzem hat das Unternehmen OnePlus sein neustes Smartphone bzw. die neusten Smartphones vorgestellt. Zum ersten Mal hat man somit gleich zwei Geräte vorgestellt. Das kleinere und günstiger OnePlus 7, welches weiterhin mit Tropfen-Notch daher kommt und das neue Premium Gerät, das OnePlus 7 Pro mit einer sogenannten Pop-up Kamera.

Ich habe mir für euch das neue Premium Smartphone OnePlus 7 Pro näher angeschaut. Dieses kommt mit einer sehr guten Ausstattung und der gewohnten schnellen Software daher. Ob sich der Kauf des ab 709€ (UVP) erhältliche Gerät lohnt erfahrt ihr in folgendem Testbericht. 

ONEPLUS 7 PRO

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Bei der Verpackung bleibt OnePlus seinem Design sehr treu. Daher kommt auch das neue OnePlus 7 Pro in einer fast komplett in Weiß gehaltenen Verpackung daher. Diese ist wie üblich mit einer sehr angenehmen Beschichtung versehen. Auch beim neuen Smartphone verrät die Verpackung recht wenig über das Gerät, doch wer möchte hier schon eine mit zahlreichen technischen Daten bedruckte Verpackung haben.

Auf dem Deckel der Verpackung ist dieses Mal nicht die Zahl 6, sondern logischerweise die „7“ zu sehen. Diese steht nämlich, wie soll es auch anders sein, für das OnePlus 7. Diese große Zahl ist etwas vertieft im Deckel eingelassen und mit einer gebürsteten Aluminium Optik versehen. Direkt neben der großen Zahl ist etwas kleiner und schon fast unscheinbar der Schriftzug „PRO“ eingeprägt. Darüber ist im oberen Zentrum das typische rote OnePlus Firmenlogo abgebildet.

  Betrachtet man die linke Seite, kann man hier den Namen des Smartphones OnePlus 7 Pro lesen und auf der gegenüberliegenden Seite den Satz „Go Beyond Speed“. Dieser Satz war dieses Jahr das Motto, mit dem das neue OnePlus 7 Pro in London am 14. Mai 2019 vorgestellt wurde.

Die rote Unterseite der Verpackung ziert wie bei vielen anderen Smartphone-Herstellern der typische Aufkleber. Dieser ist mit den Informationen zur Farbe des Smartphones, die Speicherkapazität und die Modellbezeichnung bedruckt. Zudem findet man hier natürlich auch die S/N-Nummer, IMEI1 und IMEI2 und einige weitere Siegel.

Entfernt man den Decken der Verpackung, kommt eine rote Kartonage zum Vorschein. In dieser befindet sich neben einer transparenten Hülle, der typische Information-Brief, bei dem sich der Gründer Pete bedankt und kurz etwas zu OnePlus schreibt. Des Weiteren liegen hier noch einige OnePlus Aufkleber, eine Art Kurzanleitung, eine Broschüre mit Sicherheitsinformationen, das Sim-Tool und eine Visitenkarte bei.

Unter dieser roten Kartonage liegt das OnePlus 7 Pro sicher zentriert und somit geschützt in der Verpackung. Zum zusätzlichen Schutz ist das Gerät noch in einer matten Folie verpackt. Diese Folie hält jedoch auch einige Informationen bekannt. Genauer gesagt, findet man diese auf der Rückseite. Dort wird einem mitgeteilt das der NFC-Sensor unterhalb der Kamera platziert wurde und wie die SIM-Karte eingelegt wird. 

Unter dem Smartphone verbirgt sich noch der restliche Zubehör, bei dem es sich um ein rotes USB-Typ-C Ladekabel und ein 30 Watt Netzteil handelt. Ein USB-Typ-C auf Klinke-Adapter, legt das Unternehmen ebenso wenig wie In-Ear Kopfhörer bei.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Während es sich bei dem „normalen“ OnePlus 7 im Prinzip um eine aufgefrischte Version des OnePlus 6 T handel. Hat das Unternehmen mit dem OnePlus 7 Pro ein nahezu komplett neues Gerät vorgestellt. Das neue OnePlus 7 Pro ist aktuell in drei Farben erhältlich: Mirror Gray (hochglänzende dunkelgraue Rückseite), Almond (hochglänzende Beige Rückseite) und die Farbe meines Testgerätes Nebula Blue. Hierbei handelt es sich um eine von oben beginnend dunkelblau Farbe, welche nach unten hinweg in einen helleren Blauton übergeht. Bei allen neun Geräten setzt OnePlus wieder auf eine Glasrückseite, welche je nach Modell hochglänzenden oder mit einem matten Finnisch versehen wurde.

Bei Letzteren (auch mein Testgerät) verwendet OnePlus erneut ein spezielles Herstellungsverfahren, bei dem das Glas mit einer milchigen Oberfläche versehen wurde. Diese Oberfläche gefällt mit persönlich sehr gut, denn diese Oberfläche ist nicht nur leichter zu fotografieren, sondern auch deutlich immuner gegen Fingerabdrücke. Hier sind hochglänzende Geräte der ganzen anderen Hersteller, sowie die beiden anderen OnePlus 7 Pro Geräte, die auf hochglänzenden Glasrückseiten setzen deutlich anfälliger. Doch das ganze hat auch einen Nachteil, so neigt meiner Meinung nach das Gerät sehr, aus der Hand zu gleiten. Dies wird jedoch zudem durch die Abgerundete langen Seiten an Vorder-, sowie Rückseite verstärkt. Wie bereits beim OnePlus 6T und dessen Vorgänger verzichtet das Unternehmen trotz des Einsatzes einer Glasrückseite auf die Möglichkeit des kabellosen Ladens. 

Genau wie die meisten anderen Smartphone-Hersteller besteht der Rahmen des OnePlus 7 Pro aus Aluminium, welcher mit einer dickeren hochglänzenden Lackierung versehen wurde. Dieser Rahmen hält wie bei aktuell sämtlichen Smartphones mit Glas Vorder- und Rückseite beide hälften sicher zusammen und sorgt zudem für eine hohe Stabilität. 

Beim OnePlus 7 Pro handelt es sich um das bisher größte Smartphone des Unternehmens. Wer hier wie z. B. ich der Meinung ist, ein aktuelles iPhone XS Max mit 6,5 Zoll oder das Huawei P30 Pro mit 6,47 Zoll sei zu groß, für denjenigen ist das neu OnePlus 7 Pro sicherlich zu groß. Schließlich wurde dies mit einem 6,67 Zoll großen Display ausgestattet. Dies sind in cm stolze 19,64 cm und somit gehört es aktuell zu den größten Smartphones, welche im Jahr 2019 auf den Europäischen-Markt gekommen ist. 

Durch das große Display ist das OnePlus 7 Pro auf ein großes Gerät gewachsen, was sich mit den Abmessungen von: 162.6 mm x 75.9 mm x 8.8 mm selbst für Leute (Männer) mit großen Händen nicht wirklich mit einer Hand bedienen lässt. Jedoch ist der Display Rand rund um das Display wirklich sehr schmal gehalten. An den langen Seiten links und rechts ist dieser lediglich 1 mm und an der Ober- und Unterseite beträgt dieser knapp 2 mm. Wie man nun auf den Bildern sehen kann, ist nicht nur das Display zu den Rändern abgerundet, sondern man hat dem OnePlus 7 Pro eine Besonderheit spendiert, welche so aktuell in wenigen Smartphones verbaut wurde.

Damit meine ich das Display, welches komplett ohne dicken Rahmen und ohne eine Notch, welche einige bei den aktuellen Smartphones stört, bestückt wurde. Durch die fehlende Frontkamera, welch bei herkömmlichen Smartphone wie z. B. auch beim normalen OnePlus 7 im Notch oder Display verbaut ist. Musste natürlich eine Alternative her, an der man die Frontkamera unterbringen konnte und genau hier, hat sich OnePlus für die sogenannte Pop-Up Kamera entschieden. Diese ist im Gehäuse versteckt und fährt nur dann aus, wenn man einen Videoanruf startet, im Kamera-Modus auf die Frontkamera wechselt oder die Entsperrung via Gesicht nutzt

Das Seitenverhältnis der 6,67 Zoll großen Fluid AMOLED Display liegt bei einem aktuell beliebten Seitenverhältnis von 19,5:9. Dadurch ist das Display mehr in der Höhe gewachsen, anstellen in die Breite. Auf die Waage bringt das OnePlus 7 Pro ein Gewicht von immerhin 206 Gramm. Dies ist zwar ein paar Gramm schwerer als z. B. das Huawei P30 Pro, jedoch 2 Gramm leichter als das etwas kleinere iPhone XS Max. 

Der Fingerabdrucksensor ist wie bereits beim Vorgänger dem OnePlus 6T im unteren Viertel des AMOLED-Display verbaut. Hebt man das Smartphone an, oder tippe auf das Display, leuchtet im entsprechenden Teil ein grüner Kreis mit den sogenannten Papillarlinien auf. Der Screen Unlock wurde gegenüber dem OnePlus 6T noch einmal verbessert und so arbeitet diese bis zu 38 % schneller.

Schauen wir uns nun noch die restlichen Bedienelemente und Kameramodule an. Schließlich hat sich hier bei der Anordnung zum Teil ebenfalls etwas verändert. Gleich geblieben ist die Lautstärke-Wippe, welche man wie bereits beim Vorgänger an der linken Seite findet. Der Dual-SIM-Karten-Slot hatte an der linken Seite, aufgrund des schmalen Rahmens keinen Platz mehr. Daher ist dieser nun an die linke Unterseite, direkt neben dem Mikrofon für Telefonate, dem USB-Typ-C-Anschluss und dem Lautsprecher (rechts Außen) gewandert. Hier können jedoch erneut nur zwei Nano-SIM Karten eingelegt werden und keine Micro-SD Speicherkarte. Daher sollte man sich vor dem Kauf genau Entscheiden, wie viel Speicher man benötigt, denn ein späteres erweitern via Speicherkarte ist daher nicht möglich. 

Den Powerbutton hat OnePlus leicht nach oben versetzt platziert, dieser ist jedoch sehr gut, für Rechtshänder mit dem Daumen und Linkshänder mit dem Zeigefinger zu erreichen. Nur weniger Millimeter darüber ist der beliebte „Alert Slider“ zum Festlegen der Benachrichtigungen platziert. Dies ist unter den Android-Smartphones ein Alleinstellungsmerkmal für OnePlus, denn kein anderer Hersteller setzt auf dieses doch so praktische Bedienelement. Schließlich kann man den Regler einfach in drei Stufen verschieben und dabei ganz einfach bestimmen ob das Gerät stumm, lautlos mit Vibration oder mit Ton und Vibration über Anrufe und Benachrichtigungen Informieren soll.   

Zu guter Letzt ist an der Oberseite links noch die eingefahren Pop-Up Kamera zu erkennen und ein weiteres Mikrofon, welches bei Videos für den Stereoklang genutzt wird usw. Viele OnePlus Fans dürfte es freuen, denn endlich gibt es das erste Smartphone mit dem lang ersehnten Stereo-Lautsprecher. Davon befindet sich der eine im unteren rechten Bereich des Smartphones und der zweite, ist wie bei vielen anderen Geräten in der Hörmuschel integriert. Der Klang ist dadurch vor allem beim Spielen von Games und Videos anschauen von Vorteil. Zusammen mit Dolby Atmos wird hier ein sehr zufriedenstellendes Klangbild erzeugt, welches qualitativ gut gelungen ist. Lediglich der Bass fehlt etwas, doch dies ist bei den anderen Smartphones von Apple, Huawei, Samsung und Co. auch nicht merklich besser. Hier kann man aufgrund des schmalen Gehäuses der Geräte keine Wunder erwarten. Für die Beschallung während des duschen reicht das OnePlus 7 Pro jedenfalls vollkommen aus. 

Im oberen Drittel der Rückseite befindet sich die neue Triple-Kamera, welche knapp 2 mm hervorsteht und direkt darunter befindet sich der Dual-LED-Blitz. Zudem ist wie bei OnePlus üblich das Firmenlogo im Zentrum und im unteren Drittel der Schriftzug OnePlus abgebildet.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

OnePlus hat das neue 7 Pro sehr hochwertig verarbeitet. So fühlt sich das Smartphone durch die abgerundete Vorder- und Rückseite, sowie der besonderen matten Glasoberfläche sehr gut an. Zum Schutz setzt OnePlus auf 3D Corning® Gorilla® Glass, dass wie eben erwähnt für einen guten Sitz in der Hand, abgerundet ist.

Die beiden Glassegmente gehen quasi nahtlos in den farbliche verlaufenden Aluminiumrahmen über. Des Weiteren sind die Spaltmaße überall schön gleichmassig und es wurde kein Kunststoff am Gehäuse des Smartphones verwendet. 

Die Abrundungen und die glatten Glasoberflächen, vor allem die Rückseite haben jedoch einen Nachteil, und zwar sind diese etwas rutschig. So sollte man das Smartphone „nackt“ ohne Hülle oder Case immer sicher im Griff haben. Oder man kauft sich eine der schönen Hüllen von OnePlus, welche zwar die schöne Rückseite bedecken, jedoch erhöhen diese den Grip und den Schutz bei einem Sturz.

Zwar hat OnePlus auch beim neuen OnePlus 7 Pro auf das Aufladen des Akkus via Qi-Lademöglichkeit verzichtet, doch dafür besitzt es nun wie bereits erwähnt ein Stereo-Lautsprecher. Eine IP-Zertifizierung, welche nachweißt, dass das OnePlus 7 Pro gegen Staub und Wasser geschützt ist, gibt es zwar erneut nicht, doch laut OnePlus solle es dennoch staub- und wasserfest sein. Laut eigenen Aussagen hat man sich hier lediglich die teueren Kosten für entsprechenden Test gespart, was jedoch nicht bedeutet, dass es nicht wie andere Smartphones mit entsprechenden Dichtungen geschützt sei. Somit sollte das OnePlus 7 Pro ein Wasserdampf vom heißen Duschen genauso gut überstehen wie ein Regenschauer oder ein versehentliches Wasserglas, welches über das Gerät geschüttet wurde. Man sollte hier jedoch beachten, dass zwar versprochen wird, dass das Gerät wasserdicht und staubgeschützt sei. Doch ausdrücklich weißt man auch drauf hin, dass man dennoch für Schäden die durch Wasser entstehen, keine Garantie übernehmen werde.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

Huawei P30 Pro

Huawei ist ein chinesischer Smartphone-Hersteller, welcher im Jahr 1987 gegründet wurde. Der Hauptsitz des Unternehmens ist in Shenzhen, China und der Geschäftsführer ist Ren Zhengfei, welcher das Unternehmen auch gründete. Neben Endgeräten wie Smartphones, Tablets und Notebooks bietet Huawei auch Dienstleistungen für Netzwerk-Infrastrukturen und Cloud-Computing-Lösungen an.  

Seit 2012 vermarktet das Unternehmen auch hierzulande (D und AT) seine Smartphones. Die aktuell bekanntesten Smartphones aus dem Hause Huawei sind: die G-Serie, Y-Serie, Nova-Serie, P-Serie und die Mate-Serie. Bei der P-/Mate-Serie handelt es sich um Highend-Smartphones und bei den anderen um Mittelklasse-Smartphones.

In den letzten Tagen habe ich euch bereits das Huawei P30 und P30 lite in einzelnen Testberichten näher vorgestellt. Da es natürlich auch hier wieder ein zusätzliches Pro-Modell gibt, darf dazu natürlich der Testbericht nicht fehlen. Wie das neue Topmodell des chinesischen Unternehmens im Test abschneidet und ob das angebliche Foto-Wunder mit seiner Quad-Kamera überzeugen kann, erfahrt ihr in folgendem Testbericht.

Huawei P30 Pro

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Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Wie bereits die Verpackung des Huawei P30 lite und Huawei P30, kommt auch das Huawei P30 Pro in einer weißen Verpackung daher.

Die Verpackung ist mit wenigen Infos bedruckt. Lediglich auf der Oberseite und den beiden langen seitlichen Flächen ist der Name des Smartphones „Huawei P30 Pro“ in goldener Schrift zu lesen. Zudem prangt auf der Ober- und den Stirnseiten, das bekannte Huawei Firmenlogo. Zudem wird auf der Oberseite noch erwähnt, dass eine Leica Quad-Kamera verbaut ist. Der weiße Aufkleber an der unteren Stirnseite enthält einen kurzen Auszug der technischen Daten zum Produkt. Dabei handelt es sich wie üblich um den Namen des in der Verpackung befindlichen Gerätes, die Modellbezeichnung, die Farbe, sowie den ROM (Flash-Speicher und den RAM (Arbeitsspeicher).

Nach dem Anheben des Deckels kommt direkt das Huawei P30 Pro zu Vorschein. Dieses befindet sich zentriert in einer dünnen Kartonage und damit es vor Kratzern und Staub Geschütz wird, wurde das Display mit einer Folie versehen und das Smartphone befindet sich zudem in einer Schutzfolie. Unter dem dünnen Einleger befindet sich eine weiße Kartonage, an der das SIM-Tool angeheftet ist und sich im Inneren eine Kurzanleitung und das Garantieheft in zahlreichen Sprachen befindet.

Unter der Pappschachtel befindet sich zudem noch weiterer Zubehör. Bei diesem handelt es sich wie üblich um ein USB-C Ladekabel, und ein 40 Watt starkes Netzteil. Als kleines Bonus legt Huawei trotz fehlenden Klinkenanschluss noch In-Ear Ohrhörer mit einer Drei-Tasten-Fernbedienung und USB-Typ-C-Anschluss bei. Daher kann man die Ohrhörer direkt an dem USB-C Anschluss am Smartphone, ganz ohne extra Adapter betreiben. Die Ohrhörer besitzen keine Ohrtips und lassen sich somit nur bedingt dem eigenen Ohrkanal anpassen. Bei den meisten Nutzern dürfte diese zwar dennoch halten, bieten jedoch kaum eine Reduzierung der Umgebungsgeräusche. 

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Das P30 Pro bietet Huawei aktuell in insgesamt vier Farben an. Neben den drei Farben, in denen auch das Huawei P30 erhältlich ist, gibt es noch die neu Farbe Amber Sunrise. Dabei handelt es sich um einen Farbverlauf je nach Lichteinfall von Rot zu Orange. Weiterhin gibt es jedoch wie bereits erwähnt die Farbe „Black“ ein einfarbiges schwarzes hochglänzendes Gerät und Aurora ein blaues Gerät, welches nach oben hinweg in einen helleren Blauton, bis ins türkis übergeht. Zu guter Letzt ist es natürlich auch noch in der Farbe meines Testgeräts erhältlich, und zwar Breathing Crystal, bei dem die Rückseite je nach Lichteinfall ein Violetten und nach oben hinweg in einen hellblauen bis weißen Farbton übergeht. 

Beim Design setzt Huawei zum Teil auf einen ähnlichen Look, wie es bereits beim Mate 20 Pro der Fall war. So sind nämlich auch beim neuen Huawei P30 Pro, die seitlichen Ränder des OLED-Displays abgerundet und auch die Glasrückseite weißt dieselben Wölbung vor. Dadurch liegt das eigentlich von der Display-Diagonale große Gerät relativ kompakt in der Hand. Jedoch bin ich von diesen abgerundeten Displayrändern in Kombination mit den ebenfalls abgerundeten Glasrückseiten kein allzu großer Fan. Meiner Meinung nach leidet nämlich darunter die Griffigkeit, wodurch das Gerät sehr gerne dazu neigt aus der Hand zu gleiten. Daher rate ich auch hier wie so oft, das Smartphone in eine griffigere Schutzhülle zu stecken. Klar geht dadurch unter Umständen das edle Design verloren, doch nichts ist ärgerlicher, als wenn das Smartphone auf den Boden fällt uns das Glas zerbricht.    

Betrachtet man die Vorderseite, fällt gegenüber den beiden anderen P30 Geräten natürlich direkt ein Unterschied auf, nämlich die gerade erwähnte, an den langen Seiten abgerundete Displayränder. Ansonsten sind sich die Geräte allesamt sehr ähnlich, da auch das Huawei P30 Pro mit einer Tropfen-Notch, in welcher die Kamera versteckt verstaut wurde und es besitzt einen knapp 4 mm hohen Rand unter dem Display (Kinn) und 2 mm umlaufend um das Display.

Der Gehäuserahmen aus Aluminium fällt aufgrund der Abrundungen der Vorder- und Rückseite mit knapp 2 mm sehr schmal aus. An der Oberen- und Untere-Stirnseite ist dieser jedoch so breit wie das Smartphone, abgeflacht und mit einer Fase versehen. Dadurch, dass der Rahmen an den langen Seiten so schmal gestaltet wurde, finde hier lediglich der Einschaltknopf und die Lautstärkewippe an der rechten Seite ihren Platz. An der Oberseite des Huawei P30 Pro gibt es ebenso wenig zu entdecken. Hier befinden sich zwischen den beiden Aussparungen für die Antennen, ein Mikrofon, welches bei Video-Aufnahmen genutzt wird und ein kleiner Infrarot-Sensor, welchen man bereits von dem Huawei Mate 20 Pro kennt. Dieser dient dazu, das Smartphone z. B. als Fernbedienung für den Fernseher usw. nutzen zu können. 

An der Unterseite findet man zwischen zwei weiteren Aussparungen für die Antennen den USB-Typ-C Ladenschluss. Rechts daneben ist unter den fünf Löchern der Mono-Lautsprecher versteckt und links daneben das Mikrofon, welches für Telefonate genutzt wird. Zu guter Letzt ist direkt neben dem Mikrofon der SIM-Karten Slot untergebracht. In den Sim-Karten Slot können entweder zwei Nano-SIM Karten oder eine Nano-SIM und eine NM-card eingesetzt werden. Fall jemand von euch die NM-card nicht kennt, dies ist eine spezielle Speicherkarte, die Huawei zusammen mit der Mate 20-Serie vorgestellt hat. Diese ist so groß wie eine Nano-SIM-Karte und ist somit nicht nur kleiner als eine herkömmliche Micro-SD-Speicherkarte, sondern die Kontakte befinden sich komplett auf der Rückseite wie bei einer Sim-Karte. Unterstütz, wird hier maximal eine NM-card bis 256 GB, aktuell kosten 128GB knapp 49,00€.

Betrachtet man sich die Bilder der Vorderseite des Huawei P30 Pro, fragt sich sicherlich der ein oder andere unter euch, wo Huawei hier die Hörmuschel versteckt hat. Dies kann man ganz einfach beantworten, es gibt keine Hörmuschel und somit auch keinen Lautsprecher-Membran. Damit man jedoch mit dem Smartphone telefonieren, bzw. den Gesprächspartner verstehen kann, setzt Huawei auf die sogenannte Huawei Akustik-Display-Technologie. Dabei wird der obere Teil des OLED-Displays zum Lautsprecher gemacht. Was ganz einfach über ein Modul auf der Innenseite des Displays gelingt. Das Display wird dabei zum Schwingen und somit zur Klangübertragung gebracht. Das ganze kennt der ein oder andere auch von den Sony OLED-Fernseher, denn diese besitzen ebenfalls soggenante Aktuatoren, welche das Bild bzw. das Display zum vibrieren bringen, um den Klang zu übertragen.Die Huawei Technologie funktioniert hier sehr gut, ohne dass man sagen könnte, dass diese schlechter oder besser als ein herkömmliche Hörmuschel klingen. Das Vibrieren des Schalls merkt man übrigens nicht und wird nur beim Telefonieren genutzt. Bei der Musikwiedergabe und Youtube Videos ansehen, wird lediglich der Mono-Lautsprecher an der Unterseite genutzt. Der Klang des Mono-Lautsprechers ist meiner Meinung nach deutlich besser als beim Huawei Mate 20 Pro, aber immer noch nicht so gut, wie ein Stereo-Paar von anderen Geräten.

Das Huawei P30 Pro hat eine sehr längliche Form, und ist somit noch einmal deutlich kompakter als z. B. die P20-Serie und das Mate 20 Pro. Man kann zwar von einem Smartphone mit einem Display von über 6 Zoll nicht mehr wirklich von kompakt reden, doch dennoch wollen viele solch ein großes Display. Mit einem 6,47 Zoll große Display ist das Huawei P30 Pro deutlich größer als das, vom Vorgängermodell dem Huawei P20 Pro und dem Mate 20 Pro. Dennoch ist es kaum größer und hat folgende Abmessungen: 158 x 73,4 x 8,41 mm (L x B x T) bei einem Gewicht von knapp 192 Gramm.

Zwar fehlt auch dem Huawei P30 Pro eine Benachrichtigung-LED, welche sicherlich einige von euch vermissen werden. Doch dafür hat man via Update die Anzeige auf dem Always On Display erweitert. So können hier, sofern ihr dies unter Einstellungen -> Startbildschirm & Hintergrund -> Anzeige stets aktiv einschaltet, neben Uhrzeit, dem Datum und Akku-Stand auch Benachrichtigungen sämtlicher Drittanbieter angezeigt werden. Dies finde ich persönlich deutlich besser als eine ständig blinkende LED. Der Annäherungs- und Helligkeitssensor befindet sich wie bereits beim P30 lite und P30 an der Oberseite, im schmalen Rand oben rechts. 

Neben der Front-Kamera in der Tropfen-Notch vorne, befinden sich beim Huawei P30 Pro eine Quad-Kamera von dem Kamera-Unternehmen Leica an der Rückseite. Dieses Modul befindet sich wie bei allen anderen Smartphones der neuen P30-Serie an der linken oberen Ecke. Dieses längliche Kamera-Plateau, in welchem sich eine Tripple-Kamera befindet, steht wie bei aktuell fast allen Herstellen knapp 2 mm hervor. Das vierte Objektiv befindet sich separat neben dem hervorstehenden Kamera-Plateau und schließt ebenso, wie der Dual-Tone LED-Blitz darüber, bündig mit der Glasrückseite ab. Unterhalb des Blitzes ist noch der (Laserfokus, Phasenfokus, Kontrastfokus und das von Huawei immer genutzte Branding zu sehen.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

An der Verarbeitung des Huawei P30 Pro gibt es nichts zu beanstanden. Die Übergänge zwischen dem Aluminiumrahmen und den beiden Glasseiten geht nahtlos über und somit könnte man vom Tasten fast meinen, dass es aus einem Stück bestehen würde. Der Aluminiumrahmen trägt zudem neben den beiden stabilen Glasseiten bei, dass das Huawei P30 Pro absolut steif ist und sich somit selbst mit etwas höheren Kraftaufwand mit der Hand nicht verbiegen lässt.

Des Weiteren ist das Huawei P30 Pro das einzige Smartphone der neuen P30-Serie, welches nach IP68 vollständig gegen Staub und gegen längeres Untertauchen ins Wasser geschützt ist. Doch hier betont Huawei, dass dieser Schutz nicht dauerhaft ist, da Gummidichtungen nun mal altern und somit spröder werden können. Das finde ich persönlich gut, dass man das extra erwähnt. Schließlich sollte man dies unbedingt beachten, weil es bei jedem Gerät, welches angegeben wird, gegen Staub und Wasser geschützt zu sein, der Fall ist, auch wenn es einzelnen Hersteller vielleicht nicht erwähnen. 

Leider hat man auch beim Pro Modell des Huawei P30 auf ein Stereo-Lautsprecher-Paar verzichtet. Der Klang den Mono-Speaker an der Unterseite ist zwar meiner Meinung nach klanglich noch einmal deutlich besser als der des Huawei Mate 20 Pro. Doch dennoch hört er sich gegen einen Stereo-Lautsprecher immer noch etwas schlechter an.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

Huawei P30

Huawei ist ein chinesischer Smartphone-Hersteller, welcher im Jahr 1987 gegründet wurde. Der Hauptsitz des Unternehmens ist in Shenzhen, China und der Geschäftsführer ist Ren Zhengfei, welcher das Unternehmen auch gründete. Neben Endgeräten wie Smartphones, Tablets und Notebooks bietet Huawei auch Dienstleistungen für Netzwerk-Infrastrukturen und Cloud-Computing-Lösungen an.  

Seit 2012 vermarktet das Unternehmen auch hierzulande (D und AT) seine Smartphones. Die aktuell bekanntesten Smartphones aus dem Hause Huawei sind: die G-Serie, Y-Serie, Nova-Serie, P-Serie und die Mate-Serie. Bei der P-/Mate-Serie handelt es sich um Highend-Smartphones und bei den anderen um Mittelklasse-Smartphones.

Vor wenigen Tagen habe ich euch bereits mit dem Huawei P30 lite das günstigste Gerät der neuen P30-Serie vorgestellt. Nun möchte ich euch ein weiteres Gerät vorstellen, nämlich das Huawei P30, welches mit einer noch besser bestückten Leica-Triple-Kamera ausgestattet ist und nach IP53 geschützt ist. Wie sich das Huawei P30 im Test geschlagen hat, erfahrt ihr in folgendem Testbericht.

Huawei P30

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackungen der neuen Huawei P30-Geräten ähnelt sich bis auf deren Größe und der Beschriftung kaum voneinander. Somit kommt auch das Huawei P30 in einer weißen Verpackung daher, welche lediglich etwas breiter und länger ist. Ebenso steht an der Oberseite und den beiden langen Seiten, wie gewohnt in goldener Schrift der Name des Smartphones und das Huawei-Logo ist hier ebenfalls zu sehen. Der weiße Aufkleber an der unteren Stirnseite enthält einen kurzen Auszug der technischen Daten zum Produkt. Dabei handelt es sich wie üblich um den Namen des in der Verpackung befindlichen Gerätes, die Modellbezeichnung, die Farbe, sowie den ROM (Flash-Speicher und den RAM (Arbeitsspeicher). Auf der Vorderseite prangt im unteren Bereich zudem noch der Hinweis, dass das Huawei P30 mit einer Leica Triple-Kamera ausgestattet wurde.

Direkt nach dem Anheben des Deckels kann man das neue Huawei P30 erblicken. Dieses befindet sich wie üblich in einer Schutzfolie und zudem ist das Display ebenfalls mit einer dünnen Display-Schutzfolie versehen. Unter dem dünnen Einleger befindet sich eine weiße Kartonage, an der das SIM-Tool angeheftet ist und sich im Inneren eine Kurzanleitung in zahlreichen Sprachen und das Garantieheft befindet.

Unter der Pappschachtel befindet sich zudem noch weiterer Zubehör. Bei diesem handelt es sich um ein USB-C Ladekabel, ein 22,5 Watt Netzteil und einem In-Ear-Ohrhörer mit Fernbedienung und Klinken-Anschluss. Bei den Ohrhörer handelt es sich zwar um eine etwas besser Ausführung, als beim P30 lite, doch dennoch sind diese nichts besonderes. So sind nämlich wie bei Apple keine Ohrtips dabei, von daher isolieren die Ohrhörer weniger und halten nicht bei jedem Ohrkanal.

(Verpackung: 3 von 5 Punkten)

Design

Das P30 ist zum Teil in anderen Farben als das P30 lite erhältlich. Neben dem Breathing Crystal, welches der Farbe meines Testgerätes entspricht, gibt es noch das mehrfarbige Aurora und das einfarbige Black. Bei der Farbe Black handelt es sich um ein einfarbiges, hochglänzende Geräte. Beim Aurora um ein blaues Gerät, welches nach oben hinweg in einen helleren Blauton, bis ins türkis übergeht. Bei meiner Breathing Crystal Gerät wiederum ist es je nach Lichteinfall ein Violett, welches nach oben hinweg in einen hellblauen bis weißen Farbton übergeht. Von der Vorderseite fällt auf den ersten Blick kein Unterschied zum günstigeren P30 lite auf. Hier ist lediglich am unteren „Kinn“ ein Unterschied zu erkennen, denn beim P30 ist dieses mit 2 mm halb so breit.

Diejenigen unter euch, welche sich von dem Trend der immer größer werdenden Smartphones genervt fühlen, denen wird das Huawei P30 sicherlich von der Größe gut gefallen. Dank der kleinen runden Tropfen-Noch, in der die Frontkamera untergebracht ist. Hat das P30 trotz eines 6,1 Zoll großen Display ein kompaktes Gehäuse. Mit den Abmessungen von 149,1 x 71,36 x 7,57 mm ist das P30 nicht nur einige Millimeter kleiner und somit kompakter wie das P30 lite, sondern nur minimal größer als das 5,8 Zoll große Huawei P20.  

Über der bereits erwähnten Tropfen-Notch, befindet sich die schmale aber sehr länglich gehaltene Hörmuschel. Andres als beim günstigeren P30 lite, gibt es hier jedoch keine Benachrichtigung-LED. Daher werden diese hier sicherlich einige vermissen. Jedoch musste diese eventuell entfallen, da mit dieser nicht der Schutz gegen Spritzwasser gewährleistet werden könnte. Der Annäherungs- und Helligkeitssensor befindet sich wie bereits beim P30 lite an der Oberseite, im schmalen Rand oben rechts. 

Das angenehm schlanke Seitenverhältnis von 19,5:9 sorgt dafür, dass das 6,1 Zoll große Smartphone dank dem geringen Gewicht von knapp 165 g sehr gut in der Hand liegt. Damit das Gerät möglichst kompakt gehalten wird, muss der Rand um das Display möglichst schmal gehalten werden. Dies ist Huawei beim P30 gut gelungen und so hat man den Wert von 80 % beim P20 auf 85 % (P30) verbessert. Dies gelang Huawei vor allem durch das Integrieren des Fingerabdrucksensors im Display und nicht mehr an den unteren Rand des Smartphones.

Der Rahmen des Huawei P30, welcher die Vorder- und Rückseite zusammenhält, wurde aus Aluminium hergestellt, welchen man mit einer hochglanzpolierten Lackschicht versehen hat. Dies macht soweit ein stabilen und sehr hochwertigen Eindruck, jedoch leidet der Rahmen und die Rückseite, wie alle anderen hochglänzende Oberflächen sehr unter dem Problem Fingerabdrücke. 

Soweit grob zum Design. Doch nun schauen wir uns wie üblich noch genauer die Bedienelemente und die Kameras des neuen Huawei P30 an. Wer hier denkt, die Anordnung der Hardware-Tasten und Einschubfächern sei bei allen Geräten gleich, täuscht sich, denn bei P30 ist z. B, der SIM-Karten-Slot nicht an der Oberseite, sondern an der linken langen Seite. Hier können zwar wie gewohnt bis zu zwei SIM-Karten auf einmal eingesetzt werden, doch wer sich lieber für die Variante mit einer SIM-Karte und einer Speicherkarte entscheidet, sollte deren Format beachten. Beim P30 und P30 Pro (Ausnahme P30 lite) setzt Huawei nämlich nicht auf den herkömmlichen MicroSD-Karten-Slot, sondern auf die Hauseigene „Nano Memory Card“ (kurz NM-Card). Diese wurden mit den Mate 20-Modellen vorgestellt und finden seither in den normalen und Pro-Geräten ihren Einsatz. Der Speicher lässt sich beim P30 aktuell um bis zu 256 GB erweitern. Somit hätte man insgesamt knapp 384 GB Speicherplatz zur verfügung (abzüglich System und vorinstallierte Apps).

An der oberen abgeflachten Stirnseite findet man bis auf die normalen Antennenstreifen, lediglich ein kleines Mikrofon, welches bei Video-Aufnahmen für eine Stereo-Klang Aufnahme sorgt. Auf der rechten Seite befindet sich wie bei vielen anderen Smartphones, die Lautstärke-Wippe und darunter der mit einem roten Markierungsstreifen versehene Ein-/ Ausschaltknopf. Beide Bedienelemente erreicht man hier sowohl als Rechtshänder mit dem Daumen und als Linkshänder mit dem Zeige- oder auch Mittelfinger ohne Probleme. Die Unterseite beherbergt ebenfalls keine besonderen Überraschungen, hier ist zum einen direkt links neben der USB-C Ladebuchse, wie üblich das zweite Mikrofon zu finden, welches zum Telefonieren und bei Aufnahmen genutzt wird. Rechts neben dem Lade-Anschluss ist unter den fünf Löchern ihm Rahmen der Lautsprecher und auf der Seite gegenüber neben dem Sprach-Mikro die Klinkenbuchse, um kabelgebunden Kopfhörer an das Huawei P30 anzuschließen. 

Wer nun hofft, dass wenigsten beim Huawei P30 ein Stereo-Lautsprecher verbaut ist, muss ich leider enttäuschen, denn dieser hat leider in keinem einzigen der neuen P30-Modellen Einzug erhalten. Das finde ich persönlich vor allem im P30 Pro, aber auch hier im normalen P30-Gerät etwas enttäuschend. Der Solo-Lautsprecher im Huawei P30 ist nicht schlecht, doch gerade bei hohen Tönen neigt dieser, etwas blechern zu klingen. Ansonsten kann dieser mich mit der max. Lautstärke positiv überraschen.

Neben der Front-Kamera in der Tropen-Noch an der Front, befinden sich beim Huawei P30 eine Triple-Kamera von dem Kamera-Unternehmen Leica an der Rückseite. Das Kameramodul befindet sich bei allen Geräten der neuen P30-Serie an der linken oberen Ecke. Dieses längliche Kamera-Plateau, in welchem sich eine Tripple-Kamera befindet, steht wie bei aktuell fast allen Herstellen knapp 2 mm hervor. Gegenüber dem günstigeren P30 lite besitzt das P30 einen Dual-LED-Blitz, der direkt unterhalb der letzten Kamera-Linse sitzt. Unterhalb des Blitzes ist noch der (Laserfokus, Phasenfokus, Kontrastfokus und das von Huawei immer genutzte Branding zu sehen. Hier erwähnt man direkt die Triple-Kamera und weißt auf die Auflösung, sowie Brennweiten hin. Im unteren Bereich der Rückseite befindet sich zudem noch das Huawei Logo.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Bei der Verarbeitung kann mit das Huawei P30 sehr überzeugen. Man erhält hier ein gut verarbeitetes Smartphone, welches mit einem stabilen Aluminium-Rahmen und einer versteifenden Glasrückseite daher kommt. Daher schneidet das Huawei P30 in meinem Test, bei dem ich die Verwindungssteifigkeit teste hervorragend ab.

Das Huawei P30 wurde nicht nach IP68 vollständig gegen Staub und gegen das dauerndes Untertauchen ins Wasser geschützt. Sondern lediglich gemäß IP53, gegen Staub und Fremdkörper, sowie Spritzwasser. Dieser Schutz reicht meiner Meinung nach aber ebenso gut aus. Zudem hat man wie bereits erwähnt auf ein Stereo-Lautsprecher-Paar verzichtet. Der Klang den Mono-Speaker an der Unterseite geht im Großen und Ganzen zwar in Ordnung, klingt jedoch, bei hohen Tönen wie erwähnt schnell etwas blechern.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

Huawei P30 lite

Huawei ist ein chinesischer Smartphone-Hersteller, welcher im Jahr 1987 gegründet wurde. Der Hauptsitz des Unternehmens ist in Shenzhen, China und der Geschäftsführer ist Ren Zhengfei, welcher das Unternehmen auch gründete. Neben Endgeräten wie Smartphones, Tablets und Notebooks bietet Huawei auch Dienstleistungen für Netzwerk-Infrastrukturen und Cloud-Computing-Lösungen an.  

Seit 2012 vermarktet das Unternehmen auch hierzulande (D und AT) seine Smartphones. Die aktuell bekanntesten Smartphones aus dem Hause Huawei sind: die G-Serie, Y-Serie, Nova-Serie, P-Serie und die Mate-Serie. Bei der P-/Mate-Serie handelt es sich um Highend-Smartphones und bei den anderen um Mittelklasse-Smartphones.

Heute möchte ich euch das günstigste Gerät der neuen Huawei P30 Serie vorstellen, das P30 lite. Das lite Modell der neuen Serie ist deutlich günstiger als das Pro Modell, hört sich aber auf dem Papier nach einem treuen Alltagsbegleiter an. Doch ist dem wirklich so und lohnt sich der Kauf, oder gibt es bessere Alternativen? Das verrate ich euch in folgendem Testbericht, denn ich habe das Huawei P30 lite nun einige Wochen getestet.

HUAWEI P30 LITE

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TEIL 1

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Verpackung

Wie in den letzten Jahren üblich, liefert Huawei seine Smartphones in einer schlichte, mit wenigen Informationen bedruckten Verpackung aus. Gegenüber der von mir bereits getesteten Mate 20-Serie ist die Verpackung jedoch dieses Mal nicht schwarz, sondern weiß.

 Die Verpackung ist wie bereits erwähnt, mit keinen technischen Daten zum P30 lite versehen. Lediglich auf der Oberseite und den beiden langen Seiten, steht wie gewohnt in goldener Schrift der Name des Smartphones und das Huawei-Logo ist hier ebenfalls zu sehen.

Hebt man den Deckel der Verpackung an, erblickt man direkt das Huawei P30 lite, welches sich in einer Schutzhülle befindet. Zudem ist es von Werk aus mit einer Schutzfolie rundum versehen, doch diese war bei meinem Testgerät bereits von einem anderen Tester entfernt worden. Entnimmt man das Smartphone, kann man an einer Aussparung an der Oberseite den Zwischenboden entnehmen. Dabei handelt es sich um eine weiße Kartonage, in der das SIM-Tool angeheftet ist und sich im Inneren eine Kurzanleitung in zahlreichen Sprachen und das Garantieheft befindet. Eine dünne Schutzfolie, welche für den Schutz des Displays dient, ist dieses Mal bereits von Huawei angebracht worden.

Unter der Pappschachtel mit dem gerade erwähnten Zubehör befindet sich noch der restliche Zubehör. Bei diesem handelt es sich um ein USB-C Ladekabel, ein 18 Watt Netzteil und einem In-Ear-Ohrhörer mit Fernbedienung und Klinken-Anschluss. Bei den Ohrhörer handelt es sich jedoch um eine „billige“ Ausführung, die auf Dauer nicht besonders bequem sind, da diese über keine Ohrtips verfügen.

(Verpackung: 3 von 5 Punkten)

Design

Das neue Huawei P30 lite ist aktuell in drei Farben erhältlich: Peacocks Blue, Pearl White und Midnight Black. Bei dem Weißen und Schwarzen Model handelt es sich um einfarbige, hochglänzende Geräte. Beim Peacocks Blue, ist es ein Lila-Farbton, der nach oben hinweg zu einem türkis-farbigen Farbton übergeht. Auf der Vorderseite kommt es wie mittlerweile alle Smartphones mit einer kleinen runden Notch daher. Dabei handelt es sich um die typische Aussparung im Display, in die Frontkamera untergebracht ist. Direkt darüber befindet sich die sehr schmale aber längliche Hörmuschel und eine darin integrierte Status-LED. Der Annäherungs- und Helligkeitssensor befindet sich ebenfalls an der Oberseite, im schmalen Rand oben rechts. 

 Die Notch ist aufgrund, dass man hier nun nur noch auf eine Single-Kamera anstelle einer Dual-Kamera setzt sehr klein gehalten. Daher wird diese auch sehr gerne Tropfen-Notch genannt. Das Seitenverhältnis fällt mit 19,3:9 angenehm schlank aus und zudem liegt das eigentlich 6,15 Zoll große Smartphone dank dem geringen Gewicht von knapp 159 g sehr gut in der Hand. Der Rahmen des Huawei P30 lite, welcher die Vorder- und Rückseite zusammenhält, wurde aus Aluminium hergestellt, welchen man mit einer hochglanzpolierten Lackschicht versehen hat. Dies macht soweit ein stabilen und sehr hochwertigen Eindruck, jedoch leidet der Rahmen wie alle anderen hochglänzende Oberflächen sehr unter dem Problem Fingerabdrücke. 

Zwar mag es auf dem ersten Blick so aussehen, als würde die Rückseite des Huawei P30 lite aus Glas bestehen, doch dies bleibt nur den beiden anderen P30-Geräten enthalten. Beim Lite-Modell setzt Huawei nämlich auf eine hochglänzende Kunststoffoberfläche, welche mit einer Fett abweisenden Schicht versehen wurde. 

Mit der Größe von 152,9 x 72,7 x 7,4 mm ist das Huawei P30 lite etwas kleiner und somit handlicher als das Mate 20 lite. Beim Display muss man lediglich auf 0,15 Zoll verzichtet und somit bietet das Huawei P30 lite „nur“ ein 6,15 Zoll Display (beim Mate 20 lite) waren es 6,3 Zoll. Bei dem 6,15 Zoll Display handelt es sich um ein IPS-LCD-Display, welches mit einer Auflösung von 2312 x 1080 Pixeln (Pixeldichte 415 ppi) auflöst. Durch den schmalen Rand an der Unterseite und der kleinen Tropfen-Notch, kommt das neue Huawei P30 lite auf einen Screen-to-Body-Ratio-Wert von knapp 90 %.

Soweit zum Design des Huawei P30 lite, kommen wir zu den Bedienelementen, denn diese hat Hauwei etwas anders angeordnet wie bei den bisherigen Geräten. Die Linke Seite ist hier nämlich komplett frei von jeglichen Hardware-Tasten und Einschubfächern. Der SIM-Karten-Slot befindet sich nun nämlich an der flachen oberen Stirnseite. Hier können wie gewohnt entweder zwei Nano-SIM Karten oder eine Nano-SIM und eine bis zu 512 GB große Micro-SD Speicherkarte eingesetzt werden. Doch diese werden aufgrund des großen internen Speichers von 128 GB nur wenige unter euch gebrauchen.

Auf der gegenüberliegenden rechten Seite befindet sich wie bereits bei allen Huawei Geräten, die Lautstärke-Wippe und darunter der Ein-/ Ausschaltknopf. Beide Bedienelemente erreicht man hier sowohl als Rechts- und als Linkshänder problemlos. An der Oberseite ist übrigen noch ein kleines Mikrofon untergebracht, welche z. B. beim Video aufnehmen genutzt wird. Das zweite Mikrofon, welches nicht nur bei Aufnahmen, sondern auch zum Telefonieren genutzt wird, befindet sich an der unteren abgeflachten Fläche, direkt zwischen der USB-C Ladebuchse und dem Lautsprecher. 

Da leider nicht mal das teure Huawei P30 Pro einen Stereo-Lautsprecher besitzt, sucht man diesen natürlich selbstverständlich auch am lite-Gerät vergeblich. So ist der verbaute Lautsprecher zwar im Allgemeinen in Ordnung, jedoch merkt man den großen Unterschied, wenn man es mit einem Smartphone vergleicht, welche solch einen besitzt. Hier kommt es vor allem durch das große Display bei mir gelegentlich beim Video-Clips via YouTube ansehen, dazu, dass wenn ich diese wie gewohnt im Querformat betrachte, oftmals den Lautsprecher mit der Hand bzw. dem Daumen verdecke. Da Huawei beim P30 lite wie bereits erwähnt, im Lieferumfang Kopfhörer mit einem Klinken-Anschluss mitliefert, verfügt das Smartphone logischerweise noch über solch einen Anschluss. Diesen finden wir ebenfalls an der Unterseite auf der linken Seite neben der Ladebuchse.

Auf der hochglänzenden Kunststoffrückseite befindet sich wie üblich die Kamera. Diese ist beim P30 lite jedoch nicht mittig, sonder von hinten betrachtet in der linken oberen Ecke platziert. Das Kamera-Plateau, in welchem sich eine Tripple-Kamera befindet, steht wie bei aktuell fast allen Herstellen knapp 2 mm hervor. Der LED-Blitz ist jedoch nicht in dieser erhabenen Stelle untergebracht, sondern befindet sich direkt unterhalb. Ungefähr zentral zwischen letzter Kamera-Linse und dem LED-Blitz, befindet sich zentral nach rechts versetzt der Fingerabdrucksensor. Dieser hätte nach meinem Empfinden jedoch etwas weiter nach unten gerückt gehört. Unterhalb des Blitzes ist noch das von Huawei immer genutzte Branding zu sehen. Hier erwähnt man direkt die Triple-Kamera und weißt auf die Auflösung, sowie Brennweiten hin. Im unteren Bereich der Rückseite befindet sich zudem noch das Huawei Logo.

(Design: 3,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Bei der Verarbeitung kann Huawei mit dem neuen P30 lite im Großen und Ganzen überzeugen. Einen kleinen Unterschied der Spaltmaße konnte ich jedoch an der Rückseite zum Rahmen feststellen. Hier spürt man einen leichten Versatz der Kunststoffrückseite zum Rahmen. Da ich jedoch davon ausgehe, dass es zum einen nur wenige von euch stören wir und noch dazu die meisten unter Euch das Smartphone sowieso in einer Hülle verwenden, ist dieser Mängelpunkt absehbar. Jedoch gefällt mir ebenfalls nicht so gut der Rahmen des Kamera-Plateaus, dieser ist sehr scharfkantig und daher hätte man sich hier für eine abgerundete Ausführung entscheiden sollen.

Trotz, dass Huawei beim P30 lite auf eine Kombination von einem Aluminium-Rahmen und Kunststoffrückseite setzt, ist das Gerät sehr verwindungssteif. Des Weitern fühlt sich die Kunststoffoberfläche sehr angenehm an und hat zudem den Vorteil, dass diese beim herunterfallen nicht so leicht zerbricht. Dafür ist dieser Logischweise ohne Case deutlich anfälliger gegen Kratzer. Auf ein Stereo-Lautsprecher-Paar und auf eine IP-Zertifizierung, welche das Smartphone vor Staub und Wasser schützt, hat Huawei beim Lite-Modell verzichtet. Der Klang den Mono-Speaker an der Unterseite geht im Großen und Ganzen zwar in Ordnung, klingt jedoch, da diesem etwas an Volumen fehlt etwas blechern. Jedoch kann diese mit einer guten Maximallautstärke überzeugen.

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

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