Schlagwort: Smartphone

LG V30

LG wurde 1958, als Tochter der Lucky Chemical Industrial Co., unter dem Namen Goldstar Co. gegründet. Anfangs wurden unter anderem Radios, Fernseher, Kühlschränke, Waschmaschinen, Klimaanlagen und Staubsauger produziert. Im Jahr 1995 wurde der Firmenname von Goldstar in LG Electronics umbenannt. LG ist die Abkürzung von Lucky GoldStar. Gelegentlich ist auch die Bezeichnung LGe zu finden, wobei hier das „e“ für Electronics steht. Inzwischen gehört der Konzern zu einer der ganz Großen und bietet Produkte aus den Bereichen Informationstechnik, Unterhaltungselektronik, Mobilfunk, Photovoltaik, sowie Haushaltsgeräte an.

Mit dem Smartphone LG V30 stellte der Hersteller auf der IFA 2017, sein aktuelles High-End Smartphone vor. Diese kommt neben einer Dual-Kamera, einem OLED-Display mit einem 18:9 Format auch noch mit Lautsprecher von B&O daher. Doch wie schlägt sich das neuste Smartphone von LG im Test?

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung des LG V30 ist wie von LG mittlerweile gewohnt sehr schlicht gehalten. Auf der oberen Seite, der komplett in mattschwarz gehaltenen Verpackung ist das V30 Logo in glänzendem Schwarz aufgedruckt. Bei den wenigen Informationen auf der Rückseite handelt es sich nicht großartig um das eigentliche Produkt, sondern vielmehr über den Hersteller. Auf der rechten Seite befindet sich ein großer Aufkleber, der unter anderem über die IMEI-Nummer, S/N-Nummer, Modellbezeichnung, sowie die Farbe und den Speicher des LG V30 informiert. Auf der oberen Stirnseite ist noch ein klassisches LG Logo zu sehen.

Nach dem Öffnen der Verpackung kommt direkt das LG V30-Smartphone in der üblichen Schutzfolie zum Vorschein. Das restliche Zubehör verbirgt sich unter dem Gerät. Beim Lieferumfang gibt es wenige Überraschungen, es ist im wesentliche alles dabei, was man für den täglichen Smartphone-Einsatz benötigt. Ladekabel, Netzteil, SIM-Tool und die üblichen Beilagen. Die Kopfhörer des dänischen Audio-Spezialisten Bang & Olufsen langen bei uns leider nicht dabei, da es sich hierbei um ein Vorab-Gerät handelt, welches nur mit den nötigsten Zubehör ausgeliefert wurde.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Betrachten wir die Front des LG V30, fällt direkt das 6 Zoll große Display auf, welches mit einem 18:9 Formfaktor daher kommt. Geschützt wird das Display übrigens von Gorilla Glas 5. Der Rahmen des LG V30, wurde aus Aluminium gefertigt, die Rückseite besteht wie die Front aus Gorilla Glas 5. Die Farbe meines Testgerätes ist Moroccan Blue und gefällt mir ausgesprochen gut. Erhältlich ist es aktuell auch noch in der Farbe Cloud Silver (D-A-CH).

Die Abmessungen des LG V30 betragen 151,7 x 75,4 x 7,3 Millimeter (LxBxH) bei einem Gewicht von knapp 158 Gramm. Dank dem 18:9 Formfaktor, den sehr schmalen Displayrändern, sowie den abgerundeten Kanten auf der Vorder- sowie Rückseite, ist das LG V30 insgesamt recht kompakt und liegt sehr gut in der Hand. Jedoch empfehle ich es in einer Hülle zu nutzen, da es aufgrund der glatten Rückseite ein wenig rutschig ist.

Kommen wir zu den Bedienelementen. Angefangen bei der linken Seite des Smartphone, finden wir hier die Lautstärke-Tasten. Den SIM- und MicroSD-Slot finden wir direkt gegenüber auf der rechten Seite. Beide Fächer sind mittlerweile wie bei den meisten Android Smartphones zum Standard geworden und in einem kombiniert. So können beim LG V30 eine Nano-Sim-Karte und eine Micro-SD-Speicherkarte eingelegt werden. 

An der Unterseite finden wir rechts neben dem USB-C Anschluss ein Lautsprechergitter und links daneben das Mikrofon für Telefongespräche. Leider gibt es kein Stereo-Lautsprecher, so muss ich ganz klar sagen, dass der Klang bei normaler Lautstärke ok ist, aber im Vergleich zu anderen Smartphones mit Stereo-Lautsprechern etwas blechern klingt und zudem an Volumen fehlt. Schauen wir uns die Oberseite an, dann finden wir hier den Klinken-Anschluss und ein weiters Mikrofon. Das finde ich gut, dass LG bei seinem aktuellen High-End Smartphone noch einen Klinken-Anschluss verbaut. Inzwischen lassen diesen nämlich die meisten anderen Anbieter weg.

Auf der Rückseite befindet sich direkt Mittig im oberen Drittel die Dual-Kamera. Die Linsen sind nebeneinander angeordnet in einem knapp 0,5mm vorstehenden Plateau. Direkt daneben befindet sich ein Mono-LED-Blitz und direkt darunter der Laser-Autofokus. Ebenfalls auf der Rückseite, knapp einen Finger breit unter der Dual-Camera, befindet sich noch ein Fingerabdrucksensor, welcher sehr gut erreichbar ist und zudem als An-/Ausschaltknopf wie bereits bei LG G6 genutzt wird. Die Frontkamera befindet sich links neben der Ohrmuschel. Den Licht- und Annäherungssensor finden wir recht davon.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Sobald man das LG V30 das erste mal in den Händen hält und es einschaltet, fällt einem der sehr schmale Displayrand auf. Er ist natürlich dicker wie z.B. beim iPhone X, Huawei P20 oder beim Asus ZenFone 5, da diese mit. Doch für ein 6,0 Zoll Gerät ist es im Vergleich zu vielen anderen Geräten dennoch handlich, auch wenn es klar ist, dass es durch das 6,0 Zoll Display niemals so handlich sein kann, wie es vergleichsweise mit einem 5,0 Zoll Gerät wäre. Das LG V30 ist IP68-zertifiziert, somit ist es staubdicht und das Untertauchen unter Wasser, bis zu einer tiefe von 1,5 Metern, ist ohne Probleme möglich. Achten solltet ihr jedoch, dass dieser Wert bei klarem Wasser getestet wurde. Bei Salzwasser oder ähnlichem verringert sich der Wert.

Laut den Angaben von LG ist es zudem gegen Schläge gemäß dem US-Militärstandard Mil-STD-810G geschützt. Auf diesen würde ich persönlich jedoch nicht so viel achten. Dabei werden nämlich viele verschiedene Test durchgeführt und wenn das Gerät nur einen Test davon bestanden hat, dann darf es mit diesem Standard bezeichnet werden. Daher ist dies viel mehr ein Marketing. Zumal Glas nie unzerstörbar ist und sehr schnell bei einem Aufprall auf den Boden zerbricht.

Zwar habe ich große Hände, doch das 6,0 Zoll Display kann ich mit einer Hand nur relativ eingeschränkt bedienen. Daher ist die Einhand-Bedienung nicht wirklich möglich. Die Verarbeitung des LG V30 kann sich absolut sehen lassen, auch die Wertigkeit, kann dank dem Aluminiumrahmen, sowie der Vorderseite und Rückseite aus Glas überzeugen. Leider hat man zwar eine Dual-Kamera verbaut, aber keinen Dual-LED Blitz, was sich negativ auf Fotos mit Blitzlicht auswirkt.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

Asus ZenFone Max Plus

ASUSTeK Computer Inc., besser bekannt unter dem Namen ASUS, wurde 1989 von den vier ehemaligen Acer-Mitarbeitern TH Tung, Ted Hsu, Wayne Hsieh und MT Liao, ursprünglich als Acertek gegründet. Das Unternehmen, dessen Firmensitz sich in Taipeh (Taiwan) befindet, bietet unter anderem Netbooks, Desktops, Monitore, WLAN-Router, Mainboards und Mobiltelefone an. Nach den Verkaufszahlen aus dem Jahre 2015 gehörte ASUS zu dem viertgrößten PC-Hersteller weltweit. Heute möchten wir euch ein Produkt aus dem Bereich Mobiltelefone vorstellen.

Mit dem ASUS ZenFone Max Plus bringt der Hersteller das neuste Gerät aus der Smartphone Serie „ZenFone Max“ auf den Markt. Diese Smartphone-Reihe bietet dank ihrem großen Akku eine sehr lange Akkulaufzeit. Doch mit dem neuen ZenFone Max Plus hat ASUS die Reihe dem aktuellen Display-Formfaktor angepasst. So kommt dieses mit einem 18:9 Display-Format daher und besitzt nun ein 5,7 Zoll großes Display. Doch kann das neue ZenFone Max Plus auch im Test überzeugen, dies erfahrt ihr in folgendem Testbericht? 

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung des ASUS ZenFone Max Plus ist sehr schlicht gehalten. Auf der oberen Seite, hinweg zur rechten Seite ist das Gerät einmal von vorne und von hinten abgebildet. Diese liegen beide so übereinander, dass sie ein Herz bilden, wie es auch im neuen Slogan von ASUS bei seinen Smartphones zu sehen ist. Diese sehen wir auf der linken Seite der Verpackung und lautet „ WE (Love) PHOTO“ . Die Verpackung ist übrigens in dem gleichen Farbton gehalten, wie der des ZenFone Max Plus. 

Auf der Vorderseite sehen wir noch den Namen des Smartphones und auf der Rückseite einige Infos zum Unternehmen usw. Zudem befindet sich hier ein großer Aufkleber, der unter anderem über die IMEI-Nummer, P/N-Nummer, Modellbezeichnung, Speichergröße, sowie die Farbe des ASUS ZenFone Max informiert.

Bei der Verpackung handelt es sich um eine Schiebebox, welche in eine Hülle geschoben ist. Nach dem Öffnen der Verpackung kommt direkt das ASUS ZenFone Max-Smartphone in der üblichen Schutzfolie zum Vorschein. Das restliche Zubehör verbirgt sich unter dem Gerät. Beim Lieferumfang gibt es wenige Überraschungen, es ist im wesentlichen alles dabei, was man für den täglichen Smartphone-Einsatz benötigt. Ladekabel, Netzteil, SIM-Tool und die üblichen Beschreibungen.

Nachfolgend ein kurzes Unboxing Video:

Ein mittlerweile immer seltenes mitgeliefertes Zubehör ist auch dabei, es handelt sich um klassische Kopfhörer. Diese werden in Form von In-Ears ebenfalls inkl. drei Paar Ohranpassstücke mitgeliefert. Zudem befindet sich im Lieferumfang noch ein nützliches Zubehör, was ich so von keinem weiteren Hersteller kenne. Die rede ist von dem USB-Power-Adapter. Damit ist es möglich mit dem internen Akku des ZenFone Max Plus ein weiteres Smartphone aufzuladen. Dabei dient das ZenFone quasi als Powerbank.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Betrachten wir die Front des ASUS ZenFone Max Plus, fällt direkt das 5,7 Zoll große Display auf, welches mit einem 18:9 Formfaktor daher kommt. Bei dem Gehäuse des ZenFone Max Plus handelt es sich um ein Aluminiumgehäuse. Das Design meines Testgerätes in der Farbe Sunlight Gold ist sehr unauffällig gehalten. Erhältlich ist es aber auch noch in zwei weiteren Farben, Deepsea Black und Azure Silver.  

Die Abmessungen des ASUS ZenFone Max Plus betragen 152,6 × 73 × 8,8 Millimeter (LxBxH) bei einem Gewicht von knapp 160 Gramm. Dank dem 18:9 Formfaktor und den relativ schmalen Displayrändern, ist das ASUS ZenFone Max insgesamt recht kompakt und liegt sehr gut in der Hand. Jedoch empfehle ich es in einer Hülle zu nutzen, da es aufgrund der glatten Rückseite ein wenig rutschig ist.

Kommen wir zu den Bedienelementen. Angefangen bei der rechten Seite des Smartphone, finden wir die Lautstärkewippe und direkt darunter den Ein-/Ausschaltknopf. Diese besitzt eine geriffelte Oberfläche und sind dadurch sehr gut tastbar. Den SIM- und MicroSD-Slot finden wir auf der oberen linken Seite. Beide Fächer sind mittlerweile wie bei den meisten Android Smartphones zum Standard geworden und in einem kombiniert. So können beim ASUS ZenFone Max Plus zwei Sim-Karten und eine Micro-SD-Speicherkarte gleichzeitig eingelegt werden. 

An der Unterseite finden wir je links und rechts neben dem Micro-USB-Anschluss ein Lautsprechergitter. Dabei handelt es sich aber nicht um ein Stereo-Paar, dies soll nur der Optik dienen wie z.B. beim iPhone. So befindet sich links das Mikrofon und rechts der Lautsprecher. Schauen wir uns die Oberseite an, dann finden wir hier den Klinken-Anschluss und ein weiters Mikrofon.

Auf der Rückseite befindet sich am linken oberen Eck eine Dual-Kamera. Die Linsen sind nebeneinander angeordnet in einem knapp 1mm vorstehenden Plateau. Direkt daneben befindet sich ein Mono-LED-Blitz, was leider aktuell nicht mehr wirklich zeitgemäß ist. Ebenfalls auf der Rückseite ungefähr mittig im oberen Drittel, befindet sich noch ein Fingerabdrucksensor, welcher sehr gut erreichbar ist. Die Frontkamera befindet sich links neben der Ohrmuschel.

(Design: 3 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Sobald man das ASUS ZenFone Max Plus das erste mal in den Händen hält und es einschaltet, fällt einem der relativ schmale Displayrand auf. Er ist natürlich dicker wie z.B. beim iPhone X, Huawei P20 oder beim Asus ZenFone 5. Doch diese sind auch einiges teurer. Durch das 18:9 Format ist das Smartphone nicht wirklich größer als das Asus Zenfone 4, sondern wie bereits erwähnt, wurden lediglich die Ränder am oberen und unteren Rand wesentlich verschmälert. 

Zwar habe ich große Hände, doch das 5,7 Zoll Display kann ich mit einer Hand nur relativ eingeschränkt bedienen. Daher ist die Einhand-Bedienung nicht wirklich möglich. Die Verarbeitung des ASUS ZenFone Max Plus kann sich durchaus sehen lassen, auch die Wertigkeit, kann dank dem Aluminiumgehäuse überzeugen. Leider hat man zwar eine Dual-Kamera verbaut, aber keinen Dual-LED Blitz, was sich negativ auf Fotos mit Blitzlicht auswirkt. Darauf gehe ich aber unter dem Punkt Kamera genauer ein.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

Motorola Moto Z2 Force Edition

Motorola Mobility wurde 2011, gegründet. Das Unternehmen, dessen Firmensitz sich in Illinois in den USA befindet entstand nach der Aufspaltung der Motorola Inc. welche bereits 1928 gegründet wurde. Das Unternehmen fertigte bis dahin Handys, Modems und Set-Top-Boxen. 

Im Jahr 2012 kaufte Google Motorola Mobility für 12,5 Milliarden US-Dollar. Doch bereits ein Jahr später wurde der Bereich Motorola Home, in dem Modems und Set-Top-Boxen gefertigt wurden, verkauft. Fortan fertigte Motorola Mobile nur noch Handys.

Im Jahr 2014 gab Google bekannt, dass man Motorola Mobility für knapp 3 Milliarden Euro an den chinesischen PC-Hersteller Lenovo verkauft hat. Jedoch blieben sämtliche Patente des Unternehmen Motorola in den Händen von Google.

Die moto Smartphones werden mittlerweile ausschließlich unter der Marke Motorola vermarktet. Daher lautet die korrekte Bezeichnung Motorola moto Z2 Force Edition. Motorola (Hersteller) moto (Marke) z2 Force Edition (Modell). Dasselbe gilt auch für sämtliche anderen Smartphones wie z.B. dem Motorola moto x4, Motorola moto g5s, Motorola moto C.

Mit dem Smartphone Moto Z2 Force bringt der Hersteller sein neustes Flagschiff-Smartphone auf den Markt. Dieses kommt als Besonderheit mit einem bruchfesten Display daher. Zudem kann man sogenannte Moto-Mods kaufen, mit denen man verschiedene Funktionen erweitern kann. Das ganze klingt nicht schlecht, doch wie schlägt sich das Smartphone im Test? 

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung des Moto Z2 Force ist sehr schlicht gehalten. Auf der oberen Seite der komplett in rot gehaltenen Verpackung ist das M-Logo, sowie der Name des Gerätes in Silber aufgedruckt. Zudem sieht man, dass dieses mit den Moto-Mods kompatible ist. Bei den wenigen Informationen auf der Rückseite handelt es sich nicht großartig um das eigentliche Produkt, sondern vielmehr über den Hersteller. 

Auf der unteren Seite befindet sich ein großer Aufkleber, der unter anderem über die IMEI-Nummer, P/N-Nummer, Modellbezeichnung, Speichergröße, sowie die Farbe des Moto Z2 Force informiert. Auf der rechten Seite ist erneut der Name „moto Z2 FORCE“ in Silber aufgedruckt. Auf der oberen Stirnseite ist die Oberfläche der Verpackung schräg gestreift. Zudem befindet sich hier ein Klebestreifen mit einem M-Logo, welcher als Siegel dient.

Bei der Verpackung handelt es sich um eine Schiebebox. Nach dem Öffnen der Verpackung kommt direkt das Moto Z2 Force-Smartphone in der üblichen Schutzfolie zum Vorschein. Am unteren Bereich befindet sich eine Lasche, womit sich das Moto Z2 Force sehr leicht aus der Verpackung entnähmen lässt. Das restliche Zubehör verbirgt sich unter dem Gerät. Beim Lieferumfang gibt es wenig Überraschungen, es ist im wesentlichen alles dabei, was man für den täglichen Smartphone-Einsatz benötigt. Ladekabel, Netzteil, SIM-Tool und die üblichen Beschreibungen. Da das Moto Z2 Force ohne Klinke-Buchse ausgestattet ist, befinden sich keine Kopfhörer im Lieferumfang. Dafür aber ein Klinke auf USB-C Adapter. Das erwähnte Sim-Tool und die Beschreibungen befinden sich in einer roten Faltschachtel, auf der das Smartphone aufliegt. 

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Betrachten wir die Front des Moto Z2 Force, wird sofort klar, dass man hier nicht dem Trend des randlosen Displays folgt. Es besitzt ein 5,5 Zoll großes Display mit einem 16:9 Formfaktor. Die große Besonderheit mit dem das Moto Z2 Force auch extra angepriesen wird, ist der Schutz des Displays. Dieses soll laut den Angaben des Herstellers nicht brechen oder springen wenn es z.B. auf den Boden fällt. Diesen Schutz, der von Motorola bzw. Lenovo Shatterschield genant wird, besteht aus einer speziellen Folie, die übrigens austauschbar ist. Auf diese Folie gehe ich später noch einmal genauer ein. 

Da beim Moto Z2 Force das Display 5,5 Zoll groß ist, aber die Display-Ränder relativ dick sind, ist das Smartphone deutlich größer als Smartphones mit einem gleich großen Display im 18:9 Formfaktor. Die Maße betragen 155,8 × 76 × 5,99 Millimeter (LxBxH) und daher ist es nicht wirklich kompakt.

Da es sich bei dem Moto Z2 Force um ein Moto-Mods kompatibles Smartphone handelt, ähnelt die Rückseite sehr den restlichen Moto Geräten. Hier befindet sich im unteren Bereich der Magnetanschluss, welcher das jeweilige Mod sicher hält. Über die Pins um den Anschluss werden die jeweiligen Mods mit Strom versorgt. Das Gehäuse besteht komplett aus Aluminium. Am Rahmen hat dieses eine glatte und auf der Rückseite eine gebürstete Oberfläche. Erhältlich ist das Moto Z2 Force bisher nur in der Farbe Schwarz, ob später noch weitere Farben folgen, ist noch nicht bekannt. Das 5,5 Zoll große Smartphone bringt 143 Gramm auf die Waage. Leider liegt es nicht so gut in den Händen wie ich es von einigen anderen Smartphones kenne. Dies liegt daran, dass sowohl die Front, als auch die Rückseite, nicht am Rand abgerundet sind. Zudem ist es ohne Moto-Mod mit knapp 6 mm einfach sehr dünn. Für mich persönlich ist es sogar das dünnste Smartphone, welches ich bisher in meinen Händen gehalten habe.

Kommen wir zu den Bedienelementen. Angefangen bei der rechten Seite des Smartphone, hier finden wir die Lautstärke-Tasten und direkt darunter den Ein-/Ausschaltknopf. Dieser besitzt eine geriffelte Oberfläche und ist dadurch sehr gut von den gleich großen glatten Lautstärke-Tasten zu unterscheiden. Den SIM- und MicroSD-Slot finden wir auf der oberen rechten Seite. Beide Fächer sind mittlerweile wie bei den meisten Android Smartphones zum Standard geworden und in einem kombiniert. So können auch bei Moto Z2 Force entweder zwei oder eine Sim-Karten und eine Micro-SD-Speicherkarte eingelegt werden. Ein Fingerabdrucksensor befindet sich direkt im Homebutton auf der Vorderseite integriert.

Auf der Rückseite befindet sich ein sehr markantes rundes Plateau. Dieses steht 2mm von der Rückseite hervor. In diesem sind die Dual-Kameralinsen nebeneinander, ein Dual-LED Blitz unten und ein Laser-Autofokus untergebracht. Die Frontkamera befindet sich links neben der Ohrmuschel und auf der rechten Seite gibt es sogar einen Dual-LED Blitz. Als Lautsprecher dient übrigens nur die Ohrmuschel, einen weiteren Lautsprecher gibt es nicht. Zu guter letzt befindet sich an der Unterseite jeweils vorne und direkt auf der Rückseite noch ein Mikrofon und einen USB-C Anschluss. Das Design des Moto Z2 Force ist Geschmacksache, ohne das mitgelieferte Kevlar Shell gefällt es mir nicht so gut, da die Kamera einfach zu weit hervorsteht. Bringe ich das Kevlar Shell an, ist die Rückseite bündig und ich muss sagen dann gefällt es mir persönlich wesentlich besser. 

(Design: 3 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Sobald man des Moto Z2 Force anschaltet, fällt einem direkt der relativ dicke Rand am oberen und vor allem an dem unteren Rand auf. Durch das große 5,5 Zoll Display und die breiten Ränder ist das Smartphone relativ groß und somit weniger für kleine Hände geeignet. Selbst mit meinen relativ großen Händen habe ich Probleme die obere linke Ecke des Displays mit nur einer Hand zu erreichen. Daher ist die Einhand-Bedienung nicht wirklich möglich.

Das Moto Z2 Force besitzt lediglich eine wasserabweisende Nanobeschichtung. Daher verträgt es nur Tropfwasser, mit ihm ins Wasser gehen, solltet ihr definitiv nicht. Dafür erhaltet ihr ein bruchsicheres Display. Wie bereits erwähnt kommt dafür eine austauschbare Folie zum Einsatz. Diese befindet sich wiederum auf einer Kunststoffschicht, direkt darunter zwei Touchscreen-Folien. 

Es gibt jedoch zwei Nachteile an dieser Folie. Zum einen ist diese, damit sie beim Aufprall nicht zerbricht, deutlich weicher als das Display-Glas vielen anderen Smartphones. Aus diesem Grund verkratzt die Folie wesentlich schneller als ein Display welches z.B. mit Gorilla Glas geschützt ist. Dazu reicht es schon leicht z.B. mit einem Schlüssel darauf zu klopfen. Zudem ähnelt die Folie von der Dicke her, sehr an eine Panzerglasfolie, nur ist diese wesentlich scharfkantiger. Fährt man mit dem Finger z.B am Displayrand oder zwischen dem Fingerabdrucksensor entlang, bemerkt man diese deutlich.

Bis auf die erwähnten Punkte mit der Folie und die hervorstehende Kamera auf der Rückseite, bin ich mit der Verarbeitung ansonsten zufrieden.

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

Gigaset GS270 plus

Die Gigaset Communications GmbH wurde im Oktober 2005, als Tochterunternehmen der Siemens AG gegründet. Damals lautete der Name des Unternehmens noch Siemens Home and Office Communication Devices GmbH & Co. KG. Doch im August 2008 wurde das Unternehmen zu 80,2 Prozent an Arques Industries verkauft und das Unternehmen wurde fortan in Gigaset Communications GmbH umbenannt.

Im Jahr 2013 beschäftigte das Unternehmen in Deutschland 1.039 Mitarbeiter. Jedoch musste man sich im November 2015 von 550 Mitarbeitern trennen. Denn der neue Großaktionär „Pan Sutong“ möchte Gigaset zusätzlich zum Telefonhersteller als Smartphonehersteller etablieren und ließ sich im September 2015 bereits die Gigaset-Markenrechte für 29 Millionen Euro  übertragen. Dadurch wandern 85% des Umsatzes, welchen Gigaset an dem Verkauf von Smartphones einnimmt, an Pan Sutong übertragen.

Das erste Smartphone der GS-Familie von Gigaset war das GS160, nur knapp ein halbes Jahr später kam das Gigaset GS170 auf den Markt. Schon wenige Monate später gegen Anfang August 2017 stellte das Unternehmen das Gigaset GS270 und Gigaset 270 plus vor. Das Gigaset GS270 und das GS 270 plus Modell kommen mit einem gewaltigen Akku daher und dies zu einem sehr günstigen Preis, doch kann das Gerät im Test überzeugen? Wir haben und für euch das Gigaset GS270 plus genauer angeschaut.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung des Gigaset ist sehr schlicht gehalten. Auf der oberen Seite der weiß/orange gehaltenen Verpackung ist das Gigaset GS270 plus von vorne und hinten samt Namen gut dargestellt. Bis auf der oberen Stirnseite, sehen wir rundherum ein Gigaset Logo. An der erwähnten Stirnseite befindet sich ein Aufkleber, der unter anderem über die IMEI-Nummer, S/N-Nummer, Modellbezeichnung sowie die Farbe des Gigaset GS270 plus informiert.

Auf der Rückseite sind zudem die wichtigsten Informationen zum Smartphone zu sehen. So sehen wir hier unter anderem die Daten zur Kamera, Display Größe und der Akkukapazität. Zudem ist der Lieferumfang samt kleinen Bildern dargestellt und einige wenige Infos zum Hersteller sind hier ebenfalls zu finden.

Nach dem Öffnen der Verpackung kommt direkt das Gigaset GS270 plus-Smartphone in einer dünnen matten Schutzfolie zum Vorschein. Das restliche Zubehör verbirgt sich unter dem Gerät. Beim Lieferumfang gibt es wenig Überraschungen, es ist im Wesentliche alles dabei, was man für den täglichen Smartphoneeinsatz benötigt. So befindet sich im Lieferumfang ein Ladekabel, Netzteil, SIM-Tool, In-Ear Kopfhörer und die üblichen Papierbeilagen. Zudem ist als kleines Extra eine dünne graue Silikonhülle mit dabei. Das Display ist mit einer Schutzfolie versehen, welche über sämtliche Anschlüsse, Sensoren und Bedienungselemente informiert.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Beim Gehäuse des Gigaset GS270 plus kommt kein Alu zum Einsatz, sondern lediglich ein hochwertiger Kunststoff mit einem Metallic-Effekt-Finisch. Daher sieht es auf den ersten Blick zwar nach einem Aluminium Body aus, ist es aber wie erwähnt nicht. Das merkt man auch schnell, wenn man es in den Händen hält, denn es wirkt durch die Optik zwar wertig, aber dieser Eindruck verfällt dann relativ schnell.

Das 5,2 Zoll große Smartphone bringt 160 Gramm auf die Waage und liegt wie bereits erwähnt sehr gut in der Hand. Dazu trägt die leicht abgerundete Rückseite bei. Kommen wir zu den Bedienelementen: Da merkt man schnell, dass es sich um ein Mittelklasse-Smartphone handelt. Angefangen bei der linken Seite des Geräts, dort finden wir oben links den SIM- und microSD-Slot. Hier finden entweder zwei Simkarten für einen Dualsim-Eisnatz Platz oder eine Simkarte und eine MicroSD-Speicherkarte.

Die Lautstärkewippe und den Power Knopf aus Aluminium finden wir beiden auf der rechten Seite. Super ist, das Gigaset bei dem Preis des Smartphones sogar einen Fingerabdrucksensor auf der Rückseite untergebracht hat, der übrigens sehr gut platziert ist und automatisch im Zeigefinger Bereich liegt.

Zudem befindet sich auf der Rückseite noch eine Single Kamera-Linse die mit 13 Megapixeln auflöst und direkt darunter ein LED-Blitz, sowie der meiner Meinung nach schlecht platzierte Lautsprecher im unteren Bereich. Zu guter Letzt befindet sich an der Unterseite noch das Mikrofon, ein etwas veralteter USB-Typ-B Anschluss und an der Oberseite noch eine Klinke-Buchse. Das Design des Gigaset GS270 plus ist meiner Meinung nach kein besonders Highlight.

(Design: 2,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Gigaset Gs270 plus kann sich absolut sehen lassen, was ich aufgrund des Plastik Gehäuses im Bezug zur Wertigkeit nicht wirklich behaupten kann. Des Weiteren hat Gigaset bei diesem Modell auf eine immer mehr beliebte Dual-Kamera verzichtet. Auch das die Kamera Linse durch die Abrundung der oberen Ecke minimal vorsteht, ist zwar kein störender Punkt, aber das hätte man etwas anders lösen können.

Auch das der einzige Lautsprecher auf der Rückseite platziert wurde, was vor allem blöd ist, wenn das Gigaset auf der Rückseite liegt, mindert diesen Eindruck. Dafür muss ich sehr loben, dass hier ein Fingerabdruck Sensor untergebracht ist, denn diesen möchte ich heutzutage an keinem Smartphone mehr missen. Man muss natürlich auch den UVP Preis des Gigaset GS270/plus berücksichtigen und sich im klaren Sein, dass man hier kein Oberklassen-Smartphone mit Glas oder Aluminium Rückseite erhalten kann.

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

LG Q6

LG wurde 1958, als Tochter der Lucky Chemical Industrial Co., unter dem Namen Goldstar Co. gegründet. Anfangs wurden Radios, Fernseher, Kühlschränke, Waschmaschinen, Klimaanlagen und Staubsauger produziert. Im Jahr 1995 wurde der Firmenname von Goldstar in LG Electronics umbenannt. LG ist die Abkürzung von Lucky GoldStar. Gelegentlich ist auch die Bezeichnung LGe zu finden, wobei hier das e für Electronics steht. Inzwischen gehört der Konzern zu einer der ganz Großen und bietet Produkte aus den Bereichen Informationstechnik, Unterhaltungselektronik, Mobilfunk, Photovoltaik, sowie Haushaltsgeräte an.

Mit dem Smartphone LG Q6 bringt der Hersteller eine etwas abgespeckte Version des LG G6, welches wir bereits für euch getestet haben auf den Markt. Dabei handelt es sich preislich gesehen um ein Mittelklasse-Smartphone, welches mit einem Displayformat von 18:9 wie das G6 daher kommt. Doch wie schlägt sich das Mittelklasse-Smartphone im Test?

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung des LG Q6 ist sehr schlicht gehalten. Auf der oberen Seite der komplett in schwarz gehaltenen Verpackung ist das Q6 Logo in Silber aufgedruckt. Bei den wenigen Informationen auf der Rückseite handelt es sich nicht großartig um das eigentliche Produkt, sondern vielmehr über den Hersteller. Auf der rechten Seite befindet sich ein großer Aufkleber, der unter anderem über die IMEI-Nummer, S/N-Nummer, Modellbezeichnung sowie die Farbe des LG Q6 informiert. Auf der linken Seite ist der Slogan „Life´s Good When You Play More“ aufgedruckt. Mit dem auch das LG G6 angepriesen wurde. Auf der oberen Stirnseite ist noch ein klassisches LG Logo zu sehen.

Nach dem Öffnen der Verpackung kommt direkt das LG Q6-Smartphone in der üblichen Schutzfolie zum Vorschein. Das restliche Zubehör verbirgt sich unter dem Gerät. Beim Lieferumfang gibt es wenig Überraschungen, es ist im Wesentliche alles dabei, was man für den täglichen Smartphone-Einsatz benötigt. Ladekabel, Netzteil, SIM-Tool, Kopfhörer und die üblichen Papier-Beilagen.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Auf dem ersten Blick sieht das LG Q6 zumindest von der Frontseite direkt aus wie das LG G6. Das liegt vor allem an dem 5,5 Zoll großen Display, welches mit einem 18:9 Formfaktor daher kommt. Geschützt wird das Display übrigens von Gorilla Glas 3. Dank dem 18:9 Displayformfaktor und den sehr schmalen Displayrändern, ist das LG Q6 insgesamt recht kompakt und liegt sehr gut in der Hand.

Das es sich wie bereits erwähnt um eine abgespeckte Version des LG G6 handelt, merkt man vor allem auf der Rückseite. Denn das Gehäuse besteht nicht aus Glas oder Aluminium, sondern aus  Plastik, welches wesentlich kratzanfälliger ist. Unser Testmodel in Ice Platinum hat mir persönlich aber dennoch auf Anhieb gut gefallen. Das 5,5 Zoll große Smartphone bringt 149 Gramm auf die Waage und liegt wie bereits erwähnt sehr gut in der Hand. Dazu trägt die leicht abgerundete Rückseite bei.

Kommen wir zu den Bedienelementen. Da merkt man teilweise sehr, dass es sich um ein Mittelklasse-Smartphone handelt. Angefangen bei der linken Seite des Geräts, dort finden wir die Lautstärkewippe und etwas weiter unterhalb den SIM- und microSD-Slot. Anders als bei LG G6 besitzt das LG Q6 keinen Fingerabdrucksensor und so wurde der Power-Button auf die rechte Seite platziert.

Auf der Rückseite befindet sich neben einer Kamera-Linse noch ein LED-Blitz sowie der meiner Meinung nach schlecht platzierte Lautsprecher im unteren Bereich. Dazu unter dem Punkt Verarbeitung mehr. Zu guter Letzt befindet sich an der Unterseite noch das Mikrofon, ein veralteter USB-Typ-B Anschluss und eine Klinke-Buchse. Das Design des LG Q6 ist meiner Meinung nach kein besonders Highlight.

(Design: 2,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Sobald man des LG Q6 anschaltet, fällt einem der relativ schmale Rand rund um das Display auf. Durch das 18:9 Format ist das Display somit nicht breiter, sondern nur etwas länger als bei einem Display im 16:9 Format und lässt sich somit zumindest mit meinen durchaus großen Händen, weiterhin überall gut erreichen. Das LG Q6 ist IP52-zertifiziert und verträgt somit lediglich groben Dreck und Tropfwasser. Also damit ins Wasser gehen, solltet ihr definitiv nicht. Laut den Angaben von LG ist es zudem gegen Schläge gemäß Mil-STD-810G geschützt.

Die Verarbeitung des abgespeckten LG Q6 kann sich durchaus sehen lassen, ganz im Gegenteil zum Eindruck der Wertigkeit. Was hauptsächlich an der Rückseite liegt, denn hier wurde wie bereits erwähnt auf die Verwendung von Glas verzichtet und lieber mit Kunststoff gearbeitet. Des Weiteren hat LG auf der Rückseite auf eine Dual-Kamera und den Fingerabdrucksensor, der auch als Power-Button diente, verzichtet. Auch das der einzige Lautsprecher auf der Rückseite platziert wurde, was vor allem blöd ist, wenn das LG Q6 auf der Rückseite liegt, mindert diesen Eindruck.

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

Huawei P10

Huawei ist ein 1987 gegründeter Telekommunikationsausrüster mit Sitz im chinesischen Shenzhen. Das Ziel war, ein chinesisches Telekommunikationsunternehmen zu schaffen, welches mit ausländischen Wettbewerbern konkurrieren konnte.
Der erste Durchbruch erfolgte nach 6 Jahren (i. J. 1993) mit dem C&C08-Vermittlungssystem, dem damals leistungsstärksten sein Art in China. Schwerpunkt des Unternehmens ist die Entwicklung und Herstellung von Geräten der Kommunikationstechnik. Dazu gehören zum Beispiel Mobilfunk (UMTS, GSM, GPRS,), aber auch xDSL, optische Netzwerke und Endgeräte.
Mittlerweile beschäftigt der Konzern rund 170.000 Mitarbeiter.

In diesem Test geht es um das Huawei P10 – nicht vor allzu langer Zeit, durften wir auch die Lite-Version des P10 testen und sind deshalb sehr gespannt, wie die etwas teurere, aber Hardwaretechnisch besseres Smartphone abschneidet.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die durchaus einfallsreich designte Verpackung beinhaltet beinahe keine Informationen über das Produkt.

Lediglich die Modellreihe und das ein Leica Dualkamera verbaut wurde. Etwas Farbe hätte der Verpackung sicherlich nicht geschadet. Gerade bei der Lite-Version war die Farbmischung sehr ansprechend und hinterließ bereits beim Auspacken einen guten Ersteindruck. Das Öffnen gelingt durch aufklappen der in der Mitte getrennten Oberfläche. Zum Vorschein kommt direkt das Huawei P10 Smartphone, dessen Zubehöre und Papierbeilagen sich direkt darunter verbergen. Das Ladekabel mit dem Netzteil, sowie die Kopfhörer sind in einer weiteren Kartonage gut geschützt.

(Verpackung: 2,5 von 5 Punkten)

Design

Mit den stark abgerundeten Kanten, erinnert das Design an die Konkurrenz Apples Iphone und weicht gegenüber den Vorgängern vom Design her etwas ab. Aber keinesfalls negativ. Die Antennen sind ebenso ähnlich an den Seiten angebracht und stechen nicht direkt heraus.
Erhältliche Farben des Huawei P10: mattschwarz, Silber, Gold und Blau. Die Frontfarbe beim silbernen und goldigen Huawei P10 ist weiß. Beim schwarzen und blaue ist die Front hingegen Schwarz gehalten. Das mattschwarze Design ist für Fingerabdrücke überhaupt nicht anfällig im Gegensatz zu Silber und Gold. Das blaue Design hat eine etwas andere Oberflächenbeschichtung, wirkt etwas matt, was es aber nicht ist. Durch die Beschichtung ähnelt es nach den 3D Bildern bei Lichteinfall. Sieht gut aus und macht ebenso was her. Auf der Rückseite befindet sich das Huawei Logo zentriert. Oben rechts, neben der Kamera wird durch den Schriftzug „Leica“ ersichtlich, welche Kamera verbaut wurde.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

An der Verarbeitung gibt es kaum etwas auszusetzen. Sofern man kann nicht kleine Hände hat, lässt sich das Huawei P10 mit einer Hand sehr gut bedienen.

Auch wenn die Rückseite etwas angeraut ist, besteht immer noch eine erhöhte Gefahr, dass das Handy aus den Händen rutscht. Das Gehäuse ist zum großem Teil spaltenfrei. Die Übergänge vom Aluminiumrahmen zum Display laufen schön über.

Die Positionierung der Funktionstasten…

…sowie die Druckpunkte sind ebenfalls gut gelungen.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

Honor 9

Honor ist die sozusagen die Untermarke von Huawei und ist seit 2013 auch auf deutschem und österreichischem Markt, sowie in manch anderen europäischen Ländern vertreten. Die Zielgruppe sind junge Menschen, mit einem um das Internet herum zentrierten Leben.

Gerade das attraktive Preis-Leistungs-Verhältnis spricht Jugendliche sehr an, da auch gerade diese, wie etwa Schüler oftmals knapp bei Kasse sind. Der Vorgänger Honor 8 war ein guter Erfolg – wie sich der neue flagship schlägt, erfahrt ihr in unserem Praxistest.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung ist sehr schlicht gehalten. Komplett in Weiß mit Schraffierungen aus kleinen Punkten lassen es dennoch nicht völlig langweilig aussehen. Auf der oberen Seite wird mit der silbernen Zahl „9“ das Modell deutlich gemacht. Knapp darunter in kleiner Schrift „Honor 9“. Auf der unteren Seite sind lediglich kurze Herstellerangaben.

Das Innenleben der Verpackung ist mit dem vor kurzem erst getesteten Huawei P10 Lite sehr ähnlich. Es befindet sich darin eine weitere Verpackung, welche das Gehäuse der eigentlichen Verpackung nicht auffüllt, sondern sich noch ein Spalt befindet, wo auch dann das Honor 9 zum Vorschein kommt. Bei der weiteren Verpackung befindet sich das Ladekabel, Kopfhörer der Firma Monster und zu meiner Überraschung eine Schutzhülle aus Hartkunststoff.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Ich persönlich finde das Design des Honor 9 gut gelungen, wie auch sehr ansprechend. Die Kanten sind schön abgerundet. Die vier Antennenstreifen, welche sich jeweils zwei oben auf den Seiten und zwei auf der unteren Seite befinden, gut positioniert und sind wenig erkennbar. Das Highlight des Honor 9 ist die Rückseite. Bei Lichteinfällen bricht sich das Licht durch mehreren Schichten in schöne Streifen und langen Linien, welches für ein ansehnliches und lustiges Spiel sorgt.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Tadellose Verarbeitung wünscht sich heutzutage jeder Kunde, egal ob Mittelklasse oder Top-Model. Exzellente Materialverarbeitung lassen nichts zu wünschen übrig. Das Honor 9 kommt mit einem Aluminiumrahmen und Glasrückseite. Die Spaltmaße sind äußerst gering und das Smartphone wirkt sehr wertig. Das mehrfach beschichtete Glas punktet punkto Design aber nur sehr kurz. Hautberührungen sorgen schnell für unvermeidliche Fingerabdrücke, in dessen Folge das Glas in kürzester Zeit vollgeschmiert wird.

Achtung beim Ablegen des Honor 9 auf rutschigen Oberflächen mit Gefälle. Durch das Glas, kann das Smartphone sehr schnell mal wegrutschen. Es sei denn, man benützt die sich im Lieferumfang befindliche Schutzhülle.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

Huawei P10 Lite

Huawei ist ein 1987 gegründeter Telekommunikationsausrüster mit Sitz im chinesischen Shenzhen. Das Ziel war, ein chinesisches Telekommunikationsunternehmen zu schaffen, welches mit ausländischen Wettbewerbern konkurrieren könnte.
Der erste Durchbruch erfolgte nach 6 Jahren (i. J. 1993) mit dem C&C08-Vermittlungssystem, dem damals leistungsstärksten sein Art in China. Schwerpunkt des Unternehmens ist die Entwicklung und Herstellung von Geräten der Kommunikationstechnik. Dazu gehören zum Beispiel Mobilfunk (UMTS, GSM, GPRS,), aber auch xDSL, optische Netzwerke und Endgeräte. Mittlerweile beschäftigt der Konzern rund 170.000 Mitarbeiter. In diesem Test beschäftigen wir uns mit der Lite-Version des Huawei P10 – eine günstigere und abgespeckte Variante des P10. Generell ist die Lite-Reihe sehr beliebt und ein Bestseller. Ob auch das Huawei P10 Lite die Tradition noch weiterführen kann, erfahrt ihr weiter unten.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Der Verpackungskarton kommt ziemlich einfach daher. Es werden keine Informationen über das Produkt bekannt gegeben. Es sind lediglich das Logo und die Schriftzüge mit „Huawei Design“ und „Huawei PX Lite“ zu sehen.

Vollkommen ausreichend, da man sich die Informationen über das Produkt generell auch im Vorhinein holt. Die Farbenmischung des Streifens auf der Oberseite von Rot zu Blau macht optisch einiges her. Der Deckel abgenommen, staunt man erstmal. In der Verpackung sind zwei Fächer. Im oberen Fach befindet sich eine weitere Verpackung, worin sich das Papierkram befindet. Im unteren erneut eine Verpackung, in der sich die Kopfhörer und Ladegerät befindet. Sehr interessant und kreativ fand ich, dass zwischen den beiden Verpackungen ein Spalt bildet, wo das Smartphone hineingeschoben wurde. Durch die anderen Verpackungen wird das Huawei P10 Lite optimal geschützt.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Die Lite-Variante ist in vier Farben erhältlich: Midnight Black, Sapphire Blue, Pearl White, Platinum Gold. Das Design ist generell durchaus gut gelungen. Die Antennen sind an den Seiten angebracht und daher auch wenig sichtbar.

Unten auf der Vorderseite ist der Markenname zulesen, wie auch auf der Rückseite. Das man aber auf das Huawei Logo verzichtet hat, finde ich etwas schade. Die Größe ist ebenfalls gut gelungen. Mit einer Länge von 14,65 und einer Breite von 7,2 Zentimetern liegt das Huawei P10 Lite wie angegossen in der Hand. In seiner Preisklasse bis 350€ ist das P10 Lite zudem auch eines der dünnsten Smartphone auf dem Markt.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Während das normale P10 aus einem Guss ist, setzte Huawei bei der diesjährigen lite-variante auf Aluminiumrahmen und die Rückseite ist mit einer Glasplatte vorgesehen. Leider ist die Glasplatte für Fingerabdrücke und Kratzer anfällig. Das Huawei P10 Lite wirkt dadurch jedoch keineswegs billig. Die Funktionstasten für Lautstärkeregler und Sperre, sind auf der selben Seite angebracht.

Da hätte ich mir gewünscht, dass diese getrennt gewesen wären, da ich doch ab und an mal gerne die falsche Taste getätigt habe.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

LG G6

LG wurde 1958, als Tochter der Lucky Chemical Industrial Co., unter dem Namen Goldstar Co. gegründet. Anfangs wurden Radios, Fernseher, Kühlschränke, Waschmaschinen, Klimaanlagen und Staubsauger produziert. Im Jahr 1995 wurde der Firmenname von Goldstar in LG Electronics umbenannt. LG ist die Abkürzung von Lucky GoldStar. Gelegentlich ist auch die Bezeichnung LGe zu finden, wobei hier das e für Electronics steht. Inzwischen gehört der Konzern zu einer der ganz Großen und bietet Produkte aus den Bereichen Informationstechnik, Unterhaltungselektronik, Mobilfunk, Photovoltaik, sowie Haushaltsgeräte an. Mit dem Smartphone-Flaggschiff LG G6, das seit April 2017 auf dem Markt ist, versucht der Hersteller, mit dem neuen 5,7 Zoll großen Display, dass mit einem sehr schmalen Rand daher kommt zu überzeugen. Zudem stehen sowohl die Kamera und der Fingerabdrucksensor auf der Rückseite nichtmehr vom Gehäuse hervor. Die restliche Hardware stammt wiederum aus dem vergangenen Jahr, reicht das trotzdem, um sich gegen die Konkurrenz zu behaupten?

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Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung des LG G6 ist sehr schlicht gehalten. Auf der oberen Seite der komplett in schwarz gehaltenen Verpackung ist das G6 Logo in Silber aufgedruckt. Bei den wenigen Informationen auf der Rückseite handelt es sich nicht großartig um das eigentliche Produkt, sondern vielmehr über den Hersteller. Auf der rechten Seite befindet sich ein großer Aufkleber, der unter anderem über die IMEI-Nummer, S/N-Nummer, Modellbezeichnung sowie die Farbe des LG G6 informiert. Auf der linken Seite ist der Slogan „Life´s Good When You Play More“ aufgedruckt. Mit dem übrigens bereits das LG G5 angepriesen wurde. Auf der oberen Stirnseite ist noch ein klassisches LG Logo zu sehen.

Nach dem Öffnen der Verpackung kommt direkt das LG G6-Smartphone in der üblichen Schutzfolie zum Vorschein. Das restliche Zubehör verbirgt sich unter dem Gerät. Beim Lieferumfang gibt es wenig Überraschungen, es ist im Wesentliche alles dabei, was man für den täglichen Smartphone-Einsatz benötigt. Ladekabel, Netzteil, SIM-Tool und die üblichen Papier-Beilagen.

Nun fragt Ihr euch sicherlich, fehlt da nicht noch etwas – ja genau da fehlt etwas, wir haben eine frühe Version des LG G6 zum Testen erhalten. Wenn Ihr euch das LG G6 kaufen solltet, sind natürlich die In-Ear-Kopfhörer und ein Reinigungstuch mit im Lieferumfang dabei.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Mit dem G6 hat sich LG von der Idee des Magic-Slot verabschiedet um sich voll und ganz auf das Smartphone zu konzentrieren. So wurde die erhabene Bauweise der Kamera und des Fingerabdrucksensors entfernt. Dadurch sieht das neue LG Flaggschiff insgesamt stylisher aus. Was direkt nach dem Auspacken ins Auge fällt, ist das 5,7 Zoll große Display, welches mit einem 18:9 Formfaktor daher kommt. Geschützt wird das Display übrigens von Gorilla Glas 3. Das LG G6 besitzt zwar ein größeres Display als sein Vorgänger, jedoch ist es dank dem neuen Display-Formfaktor, kleiner als dieser. Das LG G6 sieht mit seinem matten Aluminiumrahmen und die Rückseite, die aus Gorilla Glas 5 besteht, sehr edel aus. Unser Testmodel in Ice Platinum hat mir auf Anhieb sehr gut gefallen. Das 5,7 Zoll große Smartphone bringt 163 Gramm auf die Waage und liegt sehr gut in der Hand. Dazu trägt die leicht abgerundete Rückseite bei.

LG hat die Positionen der mechanischen Knöpfe beim LG G6 wie bereits beim LG G5 gewählt. So ist auf der linken Seite des Geräts die Lautstärkewippe und direkt in der Zeigefingerreichweite der Power-Button auf der Rückseite, direkt unterhalb der beiden Kamera Linsen zu finden. In diesem ist ebenfalls der Fingerabdrucksensor integriert. Wie bereits erwähnt hat sich LG von der erhabenen Bauweise der beiden rückseitig verbauten Kamera Linsen verabschiedet. Nun sind diese und der Fingerabdrucksensor planeben in dem edlen Gehäuse eingelassen.

Der Akku des LG G6 ist dadurch, dass es nichtmehr modular aufgebaut ist, nichtmehr entfernbar. Zu guter Letzt gibt es auf der rechten Seite den SIM- und microSD-Slot, dieser schließt bündig mit dem Gehäuse ab. Das Design des LG G6 kann mich wirklich rundum überzeugen.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Der Homebutton ist wie bei Samsungs Galaxy S8 auf der Rückseite platziert. Aber zum Glück hat diesen LG wesentlich durchdachter und ergonomischer unter der Kamera platziert. Sobald man des LG G6 anschaltet, fällt einem der schmale Rand rund um das Display auf. Durch das 18:9 Format ist das Display somit nicht breiter, sondern nur etwas länger als beim Vorgänger geworden und lässt sich somit zumindest mit meinen durchaus großen Händen, weiterhin überall gut erreichen. Das LG G6 ist IP68-zertifiziert und verträgt somit ein bis zu 30-minütiges Untertauchen, in einer Tiefe von bis zu 1,5 Metern in normales Wasser. Laut Angaben von LG ist es zudem gegen Schläge gemäß Mil-STD-810G geschützt.

Die Antennen-Durchlässe sind im Gegenzug zum Vorgängermodell nun wesentlich ansehnlicher im Aluminium Rahmen untergebracht. In der Verarbeitung hat LG auf die Punkte, die mir im Vorgänger aufgefallen sind, reagiert und diese beseitigt. Rundum konnte mich die Verarbeitung des neuen LG G6 voll überzeugen, die wenigen Tasten die vorhanden sind haben einen angenehmen Druckpunkt und die Glas-Rückseite schützt das Smartphone vor Kratzern. Jedoch ist diese dadurch logischerweise anfälliger für Fingerabdrücke. Beim Platinum Modell fallen diese, jedoch anders als beim schwarzen Modell so gut wie gar nicht auf.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

LG G5 & Cam-Modul

LG wurde 1958, als Tochter der Lucky Chemical Industrial Co., unter dem Namen Goldstar Co. gegründet. Anfangs wurden Radios, Fernseher, Kühlschränke, Waschmaschinen, Klimaanlagen und Staubsauger produziert. Im Jahr 1995 wurde der Firmenname von Goldstar in LG Electronics umbenannt. LG ist die Abkürzung von Lucky GoldStar. Gelegentlich ist auch die Bezeichnung LGe zu finden, wobei hier das e für Electronics steht. Inzwischen gehört der Konzern zu einer der ganz Großen und bietet Produkte aus den Bereichen Informationstechnik, Unterhaltungselektronik, Mobilfunk, Photovoltaik, sowie Haushaltsgeräte an.

Mit dem Smartphone-Flaggschiff LG G5, das seit April 2016 auf dem Markt ist versucht der Hersteller gleich auf zwei Wegen Käufer von sich zu überzeugen: Einerseits besitzt das Smartphone zwei Rückkameras, eine normale, sowie eine für Weitwinkel-Aufnahmen. Zweitens versteht sich das LG G5 als modulare Revolution, denn es kann ganz einfach durch verschiedene Module erweitert werden.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Der Ersteindruck der Verpackung des LG G5 verrät schon gleich die Besonderheit des Smartphones. Das Design des Kartons ist hübsch, er ist kompakt und wirkt durch das G5 Logo recht elegant. Der limettengrüne Karton wird zu 3/4 verdeckt durch eine weiße Hülle. Durch das Herausziehen kommt auf dem limettengrünen Karton der Aufdruck des Akku-Moduls zum Vorschein, dies ist sehr nett gemacht.

Nach dem Aufklappen des Innenkartons kommt direkt das LG G5-Smartphone in der üblichen Schutzfolie zum Vorschein. Das restliche Zubehör verbirgt sich unter dem Gerät. Beim Lieferumfang gibt wenig Überraschungen, es ist im Wesentliche alles dabei, was man für den täglichen Smartphone-Einsatz benötigt. Ladekabel, Netzteil, SIM-Tool, Passend In-Ear Kopfhörer und die üblichen Papier-Beilagen.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

LG hat in der Vergangenheit schon gezeigt, dass sie Mut zu Neuem haben. Dies haben die Südkoreander bereits mit dem Vorgänger des G5 und einer Lederrückseite bewiesen. Bei dem neuen Flaggschiff hingegen handelt es sich um ein Aluminium-Unibody. Von diesem war ich von der ersten Minute an begeistert. Das 5,3 Zoll große Smartphone bringt 159 Gramm auf die Waage und liegt sehr gut in der Hand. Dazu trägt die leicht abgerundete Rückseite bei.

LG hat die mechanischen Knöpfe auf das Wesentlichste reduziert. So ist auf der linken Seite des Geräts die Lautstärkewippe und direkt in der Zeigefingerreichweite der Power-Button auf der Rückseite direkt unterhalb der beiden Kamera Linsen zu finden. In diesem ist ebenfalls der Fingerabdrucksensor integriert. Etwas seltsam ist die erhabene Bauweise der beiden rückseitig verbauten Kamera Linsen, denn diese unterbrechen das sonst so elegante Design. Da das LG G5 wie schon erwähnt durch Module erweitert werden kann, ist es möglich das komplette Akku-Modul zu entnehmen. Der Knopf dazu befindet sich unten links am Gerät.

Zu guter Letzt gibt es auf der rechten Seite den SIM- und microSD-Slot, dieser schließt bündig mit dem Gehäuse ab. Im Gegenzug zum Kamera Design, gefällt mir das Display das nach oben Abgerundet ist, sehr. Dies lässt das Smartphone edel aussehen. Das Design ist kein Meisterwerk, aber dennoch kann sich das LG G5 sehen lassen.

(Design: 3,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die verchromte Umlaufkante wird an vier Punkten von etwas unschönen Plastik unterbrochen, was ein wenig wie ein Produktionsfehler wirkt. Es handelt sich hierbei um die notwendigen Antennen-Durchlässe.
Das Smartphone liegt sehr gut in der Hand und an der Verarbeitung ist bis auf den erwähnten Punkt nichts zu beanstanden.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

Apple iPhone 7

Der angebissene Apfel. Jeder kennt ihn. Seit Jahren nun ist Apple die wertvollste Marke der Welt und eines der bekanntesten Elektronikkonzerne der Welt – eine beispiellose Erfolgsstory.
1976 in Kalifornien gegründet wurde mit dem von Hand gebauten Apple I ein großer Erfolg gefeiert. Prompt folgte das Nachfolgemodell Apple II und entwickelte sich zu einem Verkaufsschlager. In den 1980er Jahren folgte mit „Lisa“ und „Macintosh“ die Einführung einer grafischen Oberfläche und der Maus. 2001 erschien dann der erste iPod und erweiterte Apples Geschäftsfeld auf einen neuen Produktbereich. Über die Jahre wurde der iPod auch dank geschicktem Marketing zum Kult und wohl beliebtesten MP3 Player überhaupt. Darauf folgend wurde 2003 der iTunes Store eröffnet und war eines der ersten kommerziellen Musik- und Film-Downloadportale.

2007 wurde das Zugpferd des Unternehmens vorgestellt – das iPhone. Es war wohl das erste massentaugliche Smartphone mit lediglich einem Touchscreen zur Bedienung. Das Konzept ging auf und fortan dominierte die Herstellung und Entwicklung von Touchscreen-Smartphones allerlei Hersteller die Verkaufscharts. Bis heute sind über 1.000.000.000 (in Worten: eine Milliarde!) iPhones über die Ladentheke gegangen. Mit der Einführung des AppStore 2008 wurde mit der Zeit der wohl weltgrößte Vertriebsweg für digitalen Content erschaffen. 2010 wurde das iPad vorgestellt ein 9,7“ großes Tablet und wurde von den Medien im Vorab als Flop betrachtet, wurde aber dennoch zum Erfolg.

Das getestete iPhone 7 ist nun die aktuellste Generation der Apple Smartphones und wurde am 07.September 2016 vorgestellt. Der Verkaufsstart war am 16. September 2016.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Apple war seit je her bekannt, wenn es darum geht schlichte, aber sehr ansprechende Verpackungen zu kreieren. Das hat sich auch beim iPhone 7 nicht geändert. Auf der Vorderseite ziert ein geprägter Druck der Rückseite des iPhone 7, in realer Größe, das Cover. Seitlich begnügt man sich jeweils mit dem Schriftzug „iPhone“.
Die Rückseite zeigt die Speichergröße des Smartphones, listet den Packungsinhalt in englischer, deutscher und niederländischer Sprache. Weiter unten werden die Seriennummer und IMEI-Nummer des Smartphones aufgelistet.
Das Auspacken bereitet einem Technikliebhaber Apple typisch viel Freude. Dieses Jahr gibt es eine Besonderheit. So ist nach dem Öffnen des Deckels zum ersten Mal nicht direkt das iPhone zu sehen, sondern eine kleine Kartonage mit Beschreibungs- und Installationskärtchen inklusive dem „SIM-Tool“. Darunter befindet sich schließlich das iPhone 7. Entnimmt man dieses sieht man schließlich den Ladestecker die neuen Earpods mit Lightning-Stecker ein kleines Adapterkabel, 3,5mm Klinke zu Lightning sowie das Ladekabel an sich.

Was etwas schade ist: Apple verzichtet auf ein „Transportcase“ bei den neuen Earpods. Diese sind nicht mehr, wie von vorhergehenden Generationen bekannt, in einem Hardcase verpackt, sondern begnügen sich mit einer einfachen Pappverpackung. Auf dieser ist ebenfalls das besagte Adapterkabel angebracht.

Generell wird man das Gefühl nicht los, dass Apple dieses Jahr etwas an der Verpackungsqualität gespart hat und hier Kostenoptimierung betrieben hat. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Apple veröffentlichte iPhones bis dato im „tick-tock“-Rhythmus, soll heißen: auf ein komplett neues Design, folgte im nächsten Jahr ein sogenanntes S-Modell. Das letztjährige Modell war ein S-Modell, weswegen eigentlich ein großes Redesign hätte stattfinden müssen. Eigentlich. Form und die Abmessungen sind identisch geblieben, das iPhone 7 führt eine schlichtere und stimmigere Rückseite ein. Die Antennenlinien sind jetzt nur noch oben und unten sehr dezent angebracht.
Die Kamera ist nun etwas größer und stimmiger in das Design eingebettet. Sie ragt zwar immer noch über das Gehäuse wirkt aber nicht mehr wie ein Fremdkörper, das ist durchaus schön gelöst. Das getestete Modell hat eines von zwei neuen Farben und nennt sich schlicht und einfach: „Schwarz“. Bei der zweiten Farbe handelt es sich um ein hochglanzpoliertes Schwarz und nennt sich: „Diamant-Schwarz“. Das „Schwarz“ ist hingegen matt und wirklich sehr edel. Das Apple Logo ist ebenfalls schwarz poliert und sieht noch einen Tick edler aus als das reine Edelstahl-Logo vom letzten Jahr.Besonders gut gefällt mir hierbei die passende Einfärbung der Antennenlinien aus Kunststoff. Somit sind diese kaum wahrnehmbar und wirken wirklich stimmig. Übrigens: Für die neuen Farben musste das „Space Grau“ weichen.

Das iPhone 6 – Space Grau im Vergleich zum neuen iPhone 7 – Schwarz:

An der der Vorderseite hat sich nicht viel geändert, die Front-Kamera ist gefühlt etwas größer, selbes gilt für die Ohrhöreröffnung. An der Unterseite bemerkt man, dass der Kopfhöreranschluss fehlt. Stattdessen ist ebenfalls ein Grill eingebohrt. Rein optisch wirkt das symmetriebedingt schön, stößt allerdings medial auch auf große Kritik.

Apple hat es geschafft mit marginalen Änderungen ein noch schöneres Design zu schaffen, als es ohnehin schon war.

(Design: 5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

An der Verarbeitung gibt es Apple typisch nichts auszusetzen. Ein Unibodygehäuse aus Aluminium 7000, das nahtlos in das Gehäuse eingelassene Display mit den abgerundeten Kanten. Unregelmäßigkeiten am Gehäuse oder unsaubere Bohrungen sucht man vergeblich. Sehr edel und haptisch eine gelungene Materialkombination.

Eine willkommene Erneuerung: Das iPhone 7 ist wasserdicht. Die Smartphones sind nach IP67 staub- und wasserdicht. Ein Ausrutscher in die Badewanne sollte dem iPhone nichts ausmachen

(Verarbeitung: 5 von 5 Punkten)

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