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Autor: Tobias

JBL LIVE 660NC

In aller Kürze

Mit dem JBL Live 660NC hat JBL sozusagen dem aus dem Jahr 2019 stammende JBL Live 650NC einen Nachfolger spendiert. Hierbei handelt es sich, wie die Bezeichnung zum Teil schon verrät, weiterhin um einen Over-Ear Kopfhörer mit Noise-Cancelling aus der „Live-Serie“. Vom Design hat sich hier zumindest auf den ersten Blick wenig verändert, auffallend ist hier nur, dass der Kopfhörer nun fast komplett einfarbig daher kommt, also nur schwarz, wo zuvor noch zusätzlich kupferfarbene Elemente vorhanden waren. 

Unter der Haube hat sich dann wiederum mehr verändert, hier hat man nun die Akkulaufzeit von 30 Stunden ohne ANC auf bis zu 40 Stunden erhöht und zudem wurde die Geschwindigkeit der Schnellladefunktion verdoppelt. Ansonsten hat man den Kopfhörer entsprechen der Zeit angepasst, sodass nun auch USB-C vorhanden ist und man setz ebenso auf den aktuellen Bluetooth 5.0 Standard.

Gefällt uns

  •  Tragekomfort
  •  Akkulaufzeit inkl. Schnelllade-Technologie
  •  angenehmes Gewicht
  •  solides ANC

Gefällt uns weniger

  • weiterhin keine hochwertigen Audio-Codecs
  •  Bedienungstasten zu identisch gestaltet
JBL LIVE 660NC

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung des JBL LIVE 660 NC ähnelt weitestgehend der vom JBL LIVE 650 BTNC. Dies ist so weit auch absolut kein Wunder, schließlich handelt es sich hierbei um ein und dieselbe Kopfhörer-Serie und zudem ist dies hier sozusagen das Nachfolgermodell. 

Genau wie von JBL gewohnt, hat man auch hier die eigentliche stabile schwarze Hauptverpackung von unten in eine rundum bedruckte Umverpackung eingeschoben. An der Vorderseite zeigt JBL wie gewohnt eine Abbildung des Produktes, in diesem Fall dem JBL LIVE 660NC. Natürlich dürfen hier auch die üblichen Dinge wie der Hersteller- und Produktname nicht fehlen. Außerdem erwähnt JBL hier an der rechten Seite nach unten verlaufend die wichtigsten Merkmale des JBL LIBVE 660NC. Zu guter Letzt finde man links unten noch das Bluetooth-Logo, zusammen mit den beiden Logos der Sprachassistenten (Google Assistant und Amazon Alexa), so wie in der rechten Ecke die Info über die max. Akkulaufzeit von bis zu 50 Stunden (ohne ANC). 

Die rechte schmale Seite der Verpackung widmet sich wie gewohnt den Sprachassistenten. Daher werden hier zu jedem der beiden Assistenten (Google und Alexa) ein Beispiel genannt, wie man diesem z. B. sagen kann, dass man die Musik erhöhen möchte usw. Unter diesen Beispielen ist eine Abbildung der linken Außenfläche vom LIVE 660 NC zu sehnen, die auf eine Touch-Oberfläche hinweist. Doch wie auch bei den anderen On-/Over-Ear Kopfhörer der LIVE-Serie dient diese nicht zur Steuerung der Lautstärke und Musik, sondern zum Aktivieren des Sprachassistenten. Dieser muss jedoch zuvor in der App ausgewählt und eingerichtet werden.

Auf der für JBL typischen, in schwarz/grau gehaltenen Rückseite informiert das Unternehmen über die wichtigsten Merkmale des neuen Kopfhörers. Hier bekommt man dann zugleich auch zum ersten Mal den JBL LIVE 660NC komplett dargestellt präsentiert. Natürlich dürfen auch hier dann weder der Name des Unternehmens „JBL“ noch der des Kopfhörers fehlen. Während im linken Drittel der Verpackung einige für JBL wichtige Merkmale des Kopfhörers in Textform aufgelistet sind. Rechts unten wird man dann zudem wieder bezüglich Details zum Akku informiert. Somit erfährt man hier, dass es eine Schnellladefunktion gibt, sodass bereits 10 Minuten aufladen für bis zu 4 Stunden Musikhören ausreichen sollen. Des Weitern informiert JBL, dass die Akkulaufzeit wie bereits an der Vorderseite angegeben mit aktiven ANC für 40 h ausreicht und ohne ANC für 50 h.

Direkt nach dem Durchtrennen der Versiegelung an der Unterseite kann das Innenleben aus der eben beschriebenen Umverpackung herausgezogen werden. Anschließend gibt es bei der Schwarzen stabilen Verpackung noch ein Klebestreifen, welcher durchtrennt werden muss und schon kann der untere Teil nach oben bzw. hinten hinweg aufgeklappt werden. Dabei erblickt man dann direkt den JBL LIVE 660NC, welcher in einem schlichten schwarzen Kunststoffeinleger eingelegt wurde. Des Weitern findet man in einer kleinen Aussparung darunter das typische orangefarbene JBL Ladekabel (USB-A auf USB-C), sowie das 120 cm lange, 2,5 mm auf 3,5 mm Klinkenkabel.  Zu guter Letzt befindet sich unter dem Einleger noch ein Transportbeutel, in welchem sich die üblichen Papierzettel in Form einer Kurzanleitung und verschiedene Hinweise befinden.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Beim JBL LIVE 660NC handelt es sich um das neue „Flaggschiff Modell“ unter den LIVE-Kopfhörern. Dieser kommt als neue Generation bzw. Nachfolger des von mir bereits vor einigen Jahren getesteten JBL LIVE 650BTNC daher. Somit hält man hier erneut einen Over-Ear Kopfhörer mit ANC (active Noise Cancelling) in den Händen, welcher mit der neusten Technik, wie z. B. USB-C und das aktuelle Bluetooth sowie einem verbesserten Akku ausgestattet wurde. 

Gegenüber einem kleineren On-Ear Modell der LIVE-Serie kommt der JBL LIVE 660NC mit deutlich größeren und ovalen Ohrmuscheln daher. Gleichzeitig sind die mit Kunstleder bezogenen Ohrpolster dicker ausgeführt, da diese nicht auf, sondern um die Ohren aufliegen. Somit wird beim Over-Ear Modell das komplette Ohr abgedeckt, was schon von Grund auf für eine bessere Reduzierung der Umgebungsgeräusche sorgt. Soweit nichts besonders, denn dies ist eigentlich bei sämtlichen Over-Ear Kopfhörern gegenüber einem On-Ear Kopfhörer der große Unterschied. 

Das Design des JBL LIVE 660NC entspricht sehr dem Design des  JBL LIVE 650BTNC, sodass JBL hier von der Materialwahl nichts verändert hat und die LIVE-Serie optisch weitestgehend unverändert daher kommt. Beim Gehäusematerial setzt JBL wie gewohnt auf viel Kunststoff, dies sorgt für ein angenehmes Gewicht und ist weiter nicht schlimm, da das Material sich dennoch hochwertig anfühlt. Außerdem setzen zahlreiche andere Anbieter zum Großteil auch bei deutlich teurere Kopfhörer ebenfalls nur auf ein Kunststoffgehäuse. 

Sämtliche Elemente, welche regelmäßig beansprucht und bewegt werden, sind zudem mit Stahl verstärkt, sodass hier einer langen Lebensdauer eigentlich nichts im Wege steht. Zu diesen Elementen zählen unter anderem der Verstellmechanismus des Kopfbügels und der innere Kern im Kopfband. Die Optik des LIVE 660NC erscheint durch das bereits vom Vorgängermodell bekannte Kopfband aus Textilmaterial sportlich, aber zugleich auch modern. Wie üblich prangt das JBL Logo auf den beiden Ohrmuschel-Außenseiten, dieses Mal aber in der Ohrmuschel eingelassen und nicht in Hochglanz, sondern in einem dezenten und hochwertigen matten Look. Außerdem findet man im Zentrum der Kopfbands ebenso das JBL-Logo, welches hier aus einem Kunststoff besteht und aufgedruckt bzw. aufgeklebt wurde.

Ich durfte erneut das mattschwarze Modell testen, welches nun nicht mehr mit den leichten kupferfarbenen Akzenten daher kommt. Dieses Mal sind die entsprechenden Elemente (Ring um die Ohrmuscheln und Kopfband-Ende aus einem leicht helleren grau/schwarz gefertigt worden. Dies sorgt weiterhin für einen eleganten und zugleich zeitlosen Lock, der eigentlich zu jedem Outfit passt. Bevorzugt ihr wiederum lieber andere Farben als ein dunkles grau/schwarz, gibt es den JBL LIVE 660NC noch in weiß und einem dunkleren Blau. Also exakt dieselben Farben wie bereits beim Vorgängermodell. 

 Bei allen drei Farbmodellen sind sämtliche sichtbaren Kunststoffelemente in einem matten Finish ausgeführt. Lediglich der bereits erwähnte schmälere Ring an den Außenseiten der Ohrmuscheln und die Enden der Kopfbügel sind zur Auflockerung des Designs in einer anderen Farbe ausgeführt. Bei Schwarz und Blau ist dies ein leicht hellerer metallic Farbton, während es bei Weiß in einem kontrastreichen Silber gehalten wurde. Somit finde ich das weiße Modell so deutlich besser, als wenn dieses komplett in Weiß daher kommen würde, aber ich persönlich bevorzuge weiterhin lieber dunklere Farben, da ich diese wie bereits erwähnt zu jedem Outfit kombinieren kann.

Die metallische Kopf-Bügelverstellung verfügt über insgesamt 11 Raster, zudem lassen sich die beiden Ohrmuscheln sowohl um 90° drehen, als auch einklappen. Dadurch lässt sich der Kopfhörer bei nicht Gebrauch relativ platzsparend in die mitgelieferte ungepolsterte Aufbewahrungstasche verstauen und nimmt eingepackt in einem Rucksack nicht mehr ganz so viel Platz in Anspruch.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Anders als sein Vorgängermodell empfinde ich den JBL LIVE 660NC hochwertiger, denn dieser fühlt sich insgesamt besser an. Die Ohrpolster sowie das Kopfband sind angenehm gepolstert, sodass ein bequemer Tragekomfort gewährleistet wird.  

Etwas Schade finde ich jedoch weiterhin, dass JBL sämtliche Bedienelemente bzw. Tasten an der rechten Ohrmuschel untergebracht hat. Somit brauch ich selbst nach einer Woche des regelmäßigen Tragens immer noch Zeit, bis ich die richtigen Tasten finde. Hier fühlen sich die Tasten beim Ertasten sehr ähnlich an, sodass ein verteilen auf beide Ohrmuscheln mir persönlich besser gefallen hätte. Somit müsste man nämlich nicht ständig die richtige Taste ertasten, was hier zudem für ein Reibegeräusch sorgt, welches sich beim Musikhören störend im Hintergrund bemerkbar macht. Des Weitern verursachen die Tasten ein Klicken, was zwar soweit als haptisches Feedback sehr gut ist, doch genau eben dieses Klicken überträgt sich in das Innere der Ohrmuschel, sodass man auch dieses beim Musikhören wahrnimmt.

JBL setzt beim Bezug der Ohrpolster wie oftmals in der Branche üblich nicht auf echtes Leder, sonder auf ein sogenanntes PU-Leder. Dabei handelt es sich um ein Kunstleder Imitat, welches sich sehr weich anfühlt und ebenso wie der Textilbezug des Kopfbands eine angenehm weiche Memory-Schaum Polsterung besitz.

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

Shokz OpenRun Pro

In aller Kürze

Schokz ehemals Aftershokz setzt bei seinem Kopfhörer-Sortiment auf die sogenannte Bone-Conduction-Technolgie. Bei dieser Technologie wird der Klang nicht wie herkömmlich direkt über den Ohrkanal ins Gehör übertragen, sondern über die Wangenknochen zum Innenohr geleitet. Der große Vorteil bei Shokz ist, dass hierbei die Ohren frei bleiben, was zu einer deutlich besseren Umgebungswahrnehmung und somit für mehr Sicherheit bei Sport bzw. im Straßenverkehr sorgt. Weiterhin überzeugt dieses Modell mit einem sicheren und vor allem komfortablen Halt, was bei klassischen In-Ears nicht immer der Fall ist.

Dennoch bringen die speziellen Knochenschall-Kopfhörer auch ein paar Nachteile mit sich. Zum einen erreicht man hier bauartbedingt bzw. aufgrund der Technologie keinen audiophilen Klang. Außerdem sorgt bei hoher bzw. max. Lautstärke der Bass für ein dezentes kribbeln am Ohr und die Musik hört man auch etwas stärker als bei herkömmlichen In-Ears im Umfeld.

Gefällt uns

  • sehr angenehmer Tragekomfort
  • sehr geringes Gewicht
  • IP55-Zertifizierung
  • gBone-Conduction-Technolgie (Ohren bleiben frei)
  • mit App kompatible

Gefällt uns weniger

  • Vom Bass nicht so gut wie In-Ears
  • Klang ist auch vom Umfeld hörbar

Shokz OpenRun Pro

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Shokz liefert den OpenRun Pro in einer hübschen Verpackung aus, genau so, wie ich es bereis vom Unternehmen gewohnt bin. Dabei setzt der Hersteller hier erneut auf eine stabile schwarze Hauptverpackung, welche von der Seite in eine dünnere, mit Bildern und Informationen bedruckten Umverpackung eingeschoben wurde.

Auf der Vorderseite ist hier bei meinem Modell eine junge Frau nach ihrem sportlichen Workout abgebildet, welche die Kopfhörer in der Farbe, die ich gewählt habe, trägt. Natürlich darf an der Vorderseite keinesfalls der dezent gehaltene Herstellername an der oberen linken Ecke und der deutlich größer aufgedruckte Name der Kopfhörer „OpenRun Pro“ fehlen. Des Weiteren informiert Shokz direkt unter dem Modellnamen darüber, dass es sich hier um kabellose Bone-Conduction Kopfhörer handelt und oben links zeigt Shokz direkt, dass man auf die Kopfhörer 2 Jahre Garantie gibt. Weiter Informationen zu den Kopfhörern gibt es hier dann noch auf der Rückseite, an der Unterseite widmet man sich nämlich wie üblich nur einigen Details zum Unternehmen.

Neben einer weiteren von der Seite betrachteten Darstellung der Shokz OpenRun Pro erblickt man an der Rückseite selbstverständlich erneut den Hersteller- und Modellnamen.  Jedoch verrät Shokz hier zudem ein paar für das Unternehmen wichtige Ausstattungsmerkmale. Zu diese zählen: Das Open-Eear Design, sodass man weiterhin sein Umfeld wahrnehmen kann, eine verbesserte Basswiedergabe dank Shokz TurboPitch, der im Inneren sitzende Titanrahmen im Nackenbügel, bis zu 10 Stunden Akkulaufzeit, wasserfest nach IP55 und auch die Schnellladefunktion. 

Entfernt man die Hülle von der Hauptverpackung, kann man den Deckel der schwarzen Verpackung abheben. Anschließend kommt direkt ein Aufbewahrungsetui zum Vorschein, welches durch eine zusätzliche Folie geschützt wird. Öffnet man dieses, dann findet man darin direkt das Hauptprodukt und zwar die Shokz OpenRun Pro zusammen mit dem speziellen Ladekabel. Hebt man den schrägen Boden im Karton unter dem Etui an, findet man hier drunter noch zahlreiche Beipackzettel, die so weit dem Standard entsprechen. Wichtig wäre hier der User Guide, indem alles bezüglich der Bedienung usw. erklärt wird. Außerdem finde man hier noch eine Karte mit der Seriennummer, falls man von der Garantie gebrauch machen müsste und ein Zettel, welcher über die Kostenlose Shokz-App informiert. Weiteres Zubehör gibt es hier nicht, wird auch soweit nicht benötigt, einfach die Kopfhörer aufladen und schon kann man nach dem koppeln Musik hören.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Bei sämtlichen Kopfhörern aus dem Hause Shokz handelt es sich um keine herkömmlichen Kopfhörer, denn allen Modellen, welche Shokz im Sortiment hat, bezeichnet man als sogenannten Bone-Conduction Kopfhörer. Der Unterschied gegenüber eines herkömmlichen In-Ears besteht hauptsächlich darin, dass die Kopfhörer hierbei nicht im Ohrkanal stecken, sonder außen direkt vor dem Ohr am Wangenknochen. Dies bringt den Vorteil mit sich, dass beide Ohren frei bleiben und man so auf keinen Fall ein Druckgefühl im Ohr bekommen kann. Der wichtigste Aspekt ist meiner Meinung nach jedoch das Umfeld, denn des nimmt man mit den Kopfhörern aus dem Hause Shokz deutlich besser wahr, sodass ich diese Kopfhörer sehr gerne beim Radfahren usw. verwende.Nachteil daran ist jedoch, dass der Klang anders übertragen wird und sich somit nicht ganz so gut entfallen kann wie z. B. bei tief im Ohr sitzende In-Ears.

Beim Shokz OpenRun Pro setzt Shokz auf einen ca. 3 mm dicken Rahmen aus Titan, welcher beide Transducer (Klangerzeuger) miteinander verbindet. Damit hier ein bequemer Tragekomfort und ein Schutz nach IP55 gegenüber Wasserspritzer und Schweiß gegeben ist, hat Shokz den ganzen Kopfhörer mit einem angenehm anfühlenden Silikon überzogen, welches hier beim beigen farbigen Modell zweifarbig ausgeführt wurde.Dabei setzt man auf den dunkleren Farbton beim dünnen Rahmen sowie bei den Bedienelementen, während der obere Abschnitt am vordern Bereich heller ausgeführt wurde. 

Solltest ihr die Kopfhörer von Shokz bzw. ehemals Aftershokz nicht kennen, fragt ihr euch zu Beginn sicher, wie werden diese getragen und liegen diese wie vor einigen Jahren die In-Ears auf dem Nacken auf? Nein, das ist hier nicht der Fall. Die Shokz OpenRun Pro verlaufen mit ihrem Bügel am Hinterkopf vorbei, stehen dabei jedoch ab, sodass insgesamt ein bequemer Tragekomfort entsteht. Man spürt diese nur durch den leichten Anpressdruck etwas an der Wange direkt vor den Ohren, wo die Klangerzeuger aufliegen. 

Vom dünnen Verbindungssteg aus verläuft der Shokz OpenRun Pro zu zwei dickeren Elementen, welche die Elektronik, Bedienelemente sowie den Akku beinhalten. Diese sind etwas kleiner als z. B. beim Aeropex und belaufen sich auf ca. 30 x 15 x 8 mm (L x B x T). Shokz hat hier wie gewohnt links lediglich den 140mAh Akku versteckt, während man an der rechten Seite die restliche Elektronik in Form von den beiden Steuerungsknöpfe und nach hinten gerichtet den offenen Ladekontakt platziert hat. 

Von dem gerade eben erwähnten beiden dickeren Elementen verlaufen die Kopfhörer wieder etwas dünner über das Ohr, bis diese an zwei dickeren Elemente enden. Diese sind knapp 25 x 15 x 10 (L x B x T) groß und beinhalten die beiden Klangerzeuger bzw. Transducer, die Technologie der Bone-Conduction Klangübertragung. Am linken Transducer findet man nach außen gerichtet die gewohnte Multifunktionalste, über die man die Musik steuern kann, wie das funktioniert, erkläre ich jedoch später beim Punkt „Bedienung“ ausführlich.

Das Design des Shops OpenRun Pro gefällt mir sehr gut, denn hier setzt man auf ein harmonisches zweifarbiges Gehäuse, welches in schlichten, aber zugleich auch in knalligen Farben daher kommt. Shokz bietet hier neben Schwarz auch blau, Rosa und die Farbe meines Testprodukts nämlich Beige an. Bei allen Modellen ist wie bisher von Shokz der vordere Teil in einem helleren Farbton gehalten, während der hintere Teil einen passenden dunkleren Farbton spendiert bekommen hat. Meiner Meinung nach eine weiterhin tolle Idee, was dazu führt, das die Kopfhörer schöner aussehen, als wenn diese nur in einer Farbe ausgeführt wären.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Shokz OpenRun Pro ist so weit sehr gut. Mir ist hier im Test nichts sonderliches Negatives aufgefallen, was ich bemängeln könnte. Die Kopfhörer sind sehr leicht, sind wie erwähnt bequem und nach IP55 gegen Schweiß und Spritzwasser geschützt. Schwimmen kann man somit zwar mit diesem Modell nicht, aber ansonsten ist der Shokz OpenRun Pro für zahlreiche Sportarten bestens geeignet.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

Nanoleaf Lines Starter Kit

In aller Kürze

auf den Markt gebracht, welche nahezu komplett mit den bekannten Funktionen der bisherigen Modelle daher kommt. Anders als bisher setzt man hier aber nicht auf eine direkte, sondern indirekte Beleuchtung, welche jedoch für besonders tolle Lichteffekte an der Wand sorgt. Dafür muss man jedoch auf die bisher gewohnte Touch-Bedienung verzichten und mit den bisherigen Modellen ist das Set ebenfalls nicht kompatible, aber dennoch kann das Set mehr als überzeugen. 

Die Qualität des Sets ist wie gewohnt sehr hochwertig, die Montage und Einrichtung ist einfach und die Gestaltungsmöglichkeiten sind durch Erweiterungen nahezu unbegrenzt. Die Nanoleaf Lines sind wie gewohnt mit zahlreichen Smart Home-Systemen kompatible und auch schon für den Matter-Standard ausgelegt. Negatives gibt es von mir hier eigentlich nicht wirklich etwas zu berichten, doch alles Ausführliche verrate ich euch wie gewohnt im Testbericht.

Gefällt uns

  • modularer Aufbau
  • einfacher Aufbau und Bedienung
  • sehr schöne indirekte Lichteffekte
  • reagiert auf Musik
  • vereinfachtes entfernen der Module

Gefällt uns weniger

  • etwas hochpreisiger

Nanoleaf Lines 60 Grad Starter Kit

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Nanoleaf liefert das Lines Starter Kit in einer länglichen, aber ansonsten im gewohnten Nanoleaf Verpackungsdesign aus. Das längliche Design liegt hier selbstverständlich an den Lines, denn diese haben eben eine längliche Form. Rund um die Verpackung werden dann wiederum wie von den anderen Produkten aus dem Hause Nanoleaf gewohnt zum Teil Produktbilder, Anwendungsbeispiele und weiteren Produktinformationen zu den neuen Panels gezeigt. 

An der Vorderseite der Umverpackung präsentiert Nanoleaf das gewohnte Produktbild, welches die im Starter-Kit enthaltenen Panels ausführlich zeigt. Selbstverständlich findet man hier dann auch Dinge wie den Herstellernamen sowie die Produktbezeichnung. Außerdem wird man darüber informiert, wie viel der Nanoleaf Lines enthalten sind, in diesem Fall 9 Stück, dass diese Screen Mirror, Musik Visualisieren unterstützen und Nanoleaf hier auf eine Backlighttechnologie setzt. Zu guter Letzt sieht man hier in groß auch das „Works with Apple HomeKit“ Siegel, sodass einem direkt klar ist, dass diese direkt mit HomeKit gesteuert und automatisiert werden können. 

An der und unteren Verpackungsseite, sowie an der Rückseite zeigt Nanoleaf erneut mehrere Bilder, bei denen man die entsprechenden Module in verschiedenen Anordnungen und Farben präsentiert. Außerdem wird man hier wie gewohnt noch über die besonderen Funktionen der Nanoleaf Lines informiert und erfährt auch, wie groß diese sind. Die andere schmale Seite nutzt Nanoleaf dazu, die Lichter zusammen mit der “Nanoleaf App“ zu präsentieren und zudem sieht man hier durch die zahlreichen Siegel, mit welchen Assistenten und Dienste die Lines kompatible sind dazu zählen z. B. Apple HomeKit, Google Assistant, Alexa, SmartThings, IFTTT usw. 

Bezüglich der Verpackung muss ich Nanoleaf hier wie bereits bei den restlichen Panels, welche ich von dem Unternehmen getestet habe, sehr loben. Erneut ist dem Unternehmen nämlich bei der Verpackung der Einsatz von umweltfreundlichen Materialien in diesem Fall fast nur Kartonage sehr wichtig, es wird nahezu komplett auf zusätzliche Verpackung verzichtet. 

Befreit man den stabilen Hauptkarton von der Umverpackung und öffnet diesen, findet man direkt zu aller erst einen Pappeinleger. Dieser zeigt, wie die Nanoleaf Lines an der Decke montiert aussehen und an der Rückseite gibt es ein paar Beispiele, was mit den 9 Modulen möglich ist und ein QR-Code als Download-Link zur entsprechenden App (Android und iOS) gibt es auch. Entfernt man diesen Einleger, kommen schon direkt die insgesamt 9 einzelnen Panels zum Vorschein, welche hier schön der Reihe nach sortiert liegen. Diese kann man durch die Laschen des Kartons darunter einfach herausheben und schon gelangt man an die untere Ebene im Karton. 

Hier hat Nanoleaf alles weitere Zubehör in einen gepressten Zellulose-Karton verpackt. Somit findet man hier schön sortiert im oberen Bereich die 9 Steckverbindungen, von welchen an jede bis zu 6 Line Module angeschossen werden können. Direkt darunter sind dann noch die Abdeckung, welche am Schluss über die Steckverbindungen gesteckt werden, verstaut. Das Netzteil findet man unten rechts und daneben ist dann auch noch das längliche Zwischenstück mit der Steuereinheit, welches später mit dem Stecker des Netzteils verbunden wird. Das Netzteil ist inkl. Kabel bis zum ersten Verbindungsstück knapp 4,5 Metern und den passenden EU-Stecker findet man selbstverständlich auch im Karton. Unter dem Netzteil legt Nanoleaf zudem noch ein Ersatzklebestreifen für die Steckverbindungen bei, sofern dieses benötigt werden sollte, von Werk aus sind nämlich alle Verbindungen bereits mit einem Klebestreifen versehen. Nanoleaf legt dem Lieferumfang auch einen individuell platzierbaren länglichen Klebestreifen bei, mit welchem man bei Bedarf das längliche Powermodul an die Wand kleben kann. Die Kurzanleitung hat Nanoleaf natürlich auch mit in die Verpackung gelegt, aber unbedingt benötigt wird diese in der Regel nicht, denn hier wird alles absolut ausführlich in der App erklärt und die entsprechenden QR-Codes, um direkt zur App zu gelangen, findet man auf dem Einleger. 

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Das Nanoleaf Lines Starter Kit besteht in meinem Fall aus insgesamt 9 stabförmige Kunststoff-Panels. Diese sind jeweils rund 28 cm lang und 2 cm breit. Das Gewicht je Panel liegt bei knapp 39 Gramm und die Dicke beträgt knapp unter 1 cm. Verbunden werden die einzelnen Panels mit den neuen Steckverbindungen, welche einfach geklebt oder alternativ auch geschraubt werden können. Ich persönlich bevorzuge jedoch die Klebvarianten, aber nicht immer ist diese möglich und je nach Untergrund muss man daher auf die Schraub-Methode setzen. Über diese Kontakte an jedem Panel und Verbindungsstück werden die einzelnen Panels miteinander verbunden, mit Strom versorgt und somit werden zugleich auch alle Befehle der Steuereinheit übertragen. 

Die neuen Verbindungsstücke gefallen mir sehr gut, da diese eine einfache Montage ermöglichen. Außerdem können diese ohne Panel noch etwas feinjustiert werden und zudem sorgen diese automatisch für den richtigen Abstand zu Wand, sodass der Effekt der indirekten Beleuchtung ermöglicht wird. Dies ist zugleich die Besonderheit der Nanoleaf Lines, denn diese strahlen angebracht gegen die Wand oder Decke und sorgen so für eine ganz besondere Stimmung, die ich sehr besonders finde. Das besondere bei Nanoleaf war schon immer die individuelle Gestaltung, denn je nachdem, wie viele der Panels man hat, sind hier zahlreiche Motive bzw. Effekte möglich, sodass man sich damit seine ganze besonders coole und individuelle Beleuchtung aufbauen kann. 

Durch die neuen Verbinder der Line-Serie ist die Anordnung der weitern Panels wie bereits erwähnt nicht mehr abhängig von der Form der Panels, wie es bei den bisherigen der Fall war. Nun können diese von der Steuereinheit in 6 Richtungen verlegt werden und von da aus von jedem weiteren Verbindungsstück in 5 weitere. Durch die Klebestreifen halten die Panels bzw. Verbindungsstücke sehr gut an der Wand und können sogar wieder entfernt werden, ohne das hier Löcher in der Wand sind. Es lässt sich jedoch nicht vermieden, dass hier ein Teil der Tapete oder Ähnlichem mit an den Klebestreifen hängen bleibt, daher muss man im Anschluss die doppelseitigen Klebestreifen erneuern. 

Die Panels sind wie die bisherigen Nanoleaf Panels, welche ich getestet habe, in weiß gehalten. Dies bedeutet, dass diese im ausgeschalteten Zustand eben in einem neutralen Weiß gehalten sind. Es gibt hier jedoch inzwischen sogenannte  Nanoleaf Line Skin Black Matt, die einfach über die Panels gesteckt werden und somit verwandelt man das mattheiß in ein mattschwarz. Die Abdeckungen in Schwarz für die Steckverbindungen sind hier auch direkt enthalten und das für 15 €, sodass man damit das Starter Kit in schwarz verwandeln kann. 

Die äußere Seite der Nanoleaf Lines ist in mattweiß gehalten, da hier anders als bei den anderen Modellen das Gehäuse betrachtet wird und nicht die Lichteinheit. Die Beleuchtung befindet sich hier an der Innenseite, was man gut an der matten „Milchglas“ Oberfläche erkennen kann. Gut gefällt mir hier bei Nanoleaf, dass weiterhin alle Oberflächen kaum bis gar nicht anfällig gegenüber Fingerabdrücken sind. Das kenne ich bei vielen anderen Produkten anders, aber das ist hier kein Problem. Der Formfaktor der Nanoleaf Lines ist genau wie deren Steckverbindung komplett neu, dies bedeutet zugleich auch bisher ist das Set mit keinen der anderen Generationen kompatible. Positiv finde ich auch den ausgeleuchteten Bereich, denn dieser ist hier bei den Lines sehr groß, sodass die Panels komplett durchgehen beleuchtet werden. Außerdem ist die Ausleuchtung gleichmassig hell.

Bei der Kombination der max. Anzahl an Nanoleaf Lines können max. 18 Lines an ein Netzteil angeschlossen werden. Sollte man mehr zu einem Layout zusammensetzen wollen, ist die Grenze bei bis zu 250 Lines pro Steuereinheit, doch dann benötigt man eben zusätzliche Netzteile für die ausreichende Stromversorgung. Somit bräuchte man hier bei 250 Lines noch 13 zusätzliche Netzteile und eben die entsprechenden Panels, was sehr viel Geld kostet und vor allem muss man dann auch in dem Bereich stolze 14 freie Steckdosen haben. 

Das mitgelieferte 42-Watt-Netzteil steckt nur in der Steckdose und verläuft von hier ab in die längliche Power-Einheit und von dort aus dann wiederum in den ersten Verbindungspunkt. An diesem ist von Nanoleaf bereits die Steuereinheit montiert worden, diese ist jedoch nur aufgesteckt und könnte somit auch an eines der anderen Verbindungsstücke befestigt werden. Das Netzteil umfasst nur ein Netzteil mit Netzstecker und einem Kabel, dazwischen ist noch die längliche Einheit und am Ende eben dann das erst Verbindungsstück. Das Kabel bietet eine Länge von gut 4,5 Metern und sollte daher problemlos ausreichen, um nach der Montage an der Wand oder sogar Decke problemlos die nächstgelegene freie Steckdose zu erreichen.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

An der Verarbeitung des gesamten Nanoleaf Lines Starter Kit gibt es so weit von meiner Seite nichts zu Beanstanden. Die Panels wirken erneut sehr hochwertig und vermitteln sowohl in der Hand als auch montiert an der Wand einen sehr guten Eindruck. Die Montage ist sehr einfach und dank der starken Klebestreifen halten die Panels nahezu auf jedem Untergrund. Sollte man die Nanoleaf Lines jedoch auf einer strukturierten oder porösen Oberfläche wie z. B. Tapeten, Steinen oder einem Putz befestigen wollen, muss man zur Schraub-Variante greifen. Die hierfür benötigten Schrauben sind im Lieferumfang jedoch nicht enthalten und müssen separat erworben werden.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

Google Wifi 2. Generation

In aller Kürze

Mit dem Google Wifi der zweiten Generation, hat Google die Vorgängerversion neu aufgelegt, bei der auf den ersten Blick nur geringe Unterschiede erkennbar sind. Bei der Optik ist das „G“, welches für Google steht, nun in der Oberseite des Gehäuses eingelassen und man hat sich vom damals noch verbauten USB-C Anschluss verabschiedet.Weiterhin setzt Google wie schon einige Jahr auf ein recyceltes Gehäuse, aber ansonsten bleibst eigentlich alles wie gehabt, man erhält hier eine günstigere Alternative zum Nest WiFi, denn Google WiFi ist mit 99€ gut 40€ günstiger als Nest Wifi, bezogen auf den Einzelpack. Dafür muss man jedoch auf einige Funktionen gegenüber dem teureren Modell verzichten und zudem ist die Reichweite etwas geringer. Weitere Details verrate ich euch im Laufe des Testberichts.

Gefällt uns

  • schlichtes Design
  • einfach Einrichtung und Inbetriebnahme
  • Einstellungen auch von unterwegs möglich
  • geringer Stromverbrauch

Gefällt uns weniger

  • Cloud-Zwang
  • kein WiFi 6
  • für ein großes Haus mehre Zugangspunkte notwendig

Google WiFi

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Google liefert die 2. Generation des Google Wifi in einer gewohnten weißen Verpackung aus, die soweit den bisherigen Produkten aus dem Hause sehr ähnlich ist. Hierbei ist die Verpackung wie gewohnt rundum mit Information und Bilder zum Produkt bedruckt. 

An der Vorderseite wird neben dem aktuellen bunten „G“ (Google-Logo) der Name des Produktes und eine Abbildung des Google Wifi zeigt. Hier bei meinem Testgerät handelt es sich nur um ein Google Wifi-Einzelsystem, daher fällt die Verpackung hier deutlich kompakter aus, als z.B. bei zusätzlich erhältlichen Dreiersystem. An der rechten Seite wird einem kurz die Funktion des Google Wifi gezeigt, indem man hier die Abdeckung des Wifi anhand einer Mehrgeschoss-Ansicht zeigt, bei welcher die Abdeckung des Netzwerks in der blauen Kugel gezeigt wird. Des Weiteren wird hier auch direkt darauf hingewiesen, dass je nach Bauweise des Gebäudes mehr WiFi-Zugangspunkte notwendig sein könnten, da die Reichweite z. B. bei massiver Bauweise geringer ist als bei einer Holzständerbauweise. Außerdem erwähnt Google hier auch den Lieferumfang, der jedoch recht überschaubar gehalten wurde, dazu gleich mehr Details.

Die Rückseite zeigt wie bei den Produkten von Google üblich ein flächendeckendes Bild, welches einem das entsprechende Produkt in Verwendung zeigt. So sieht man hier z. B. Google WiFi, wie dieses auf einem schön dekorierten Tisch steht. An der linken Seite erwähnt Google dann nur noch, dass dieses Produkt mit „Hey Google“ funktioniert, was bei Google-Produkten eigentlich so gut wie immer der Fall ist.Zu guter Letzt verrät einem die Unterseite noch einige wichtige technische Daten zum Google WiFi und außerdem erfährt man hier noch die Anforderungen für das System.

Öffnet man den Deckel an der Oberseite, dann erblickt man direkt das Hauptgeräte, den Google WiFi-Router. Diese wurden hier, wie von Google gewohnt sicher in einer Kombi aus gepresster Zellulose und Kartonage fixiert, sodass beim Transport alles sicher an seinem Platz bleibt. Unter diesem Einsatz, welchen man durch die runde Lasche herausheben kann, verbirgt sich das restliche Zubehör. Angefangen bei der kleinen kompakten Kurzanleitung. Darunter ist wiederum ein kleinerer Kartoneinleger, unter dem sich dann das Netzteil mit einem fest angebrachten 2 Meter langen Kabel befindet. Direkt daneben ist ebenfalls noch ein kleiner Karton mit einem Netzwerksymbol hier hat Google das 2 Meter lange Netzwerkkabel versteckt, welches dazu dient, Google Wifi mit dem Modem eueres Internetanbieters zu verbinden.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

zeitlos zu gestaltet. Genau so ist es dem Unternehmen auch beim Google Wifi gelungen, hier erhält man einen runden und zugleich flachen Wifi-Router, welcher im Durchmesser 10 cm und in der Höhe 7 cm einnimmt.Farblich wird das ganze wie von zahlreichen Google Produkten nur in einem matten Weiß angeboten, was jedoch dafür sorgt, dass diese Produkte sich nahezu unauffällig in die Deko im Haus integrieren lassen.

Durch das minimalistisch und zugleich schlichte Design verzichtet Google rundum auf Knöpfe, die das Design unterbrechen würden und auch die wenigen vorhanden Anschlüsse hat man an der Unterseite in einer größeren Aussparung versteckt. An der Oberseite hat Google ein sehr dezent und nur von nahmen ersichtlichen Google-Logo in Form eines „G“ eingelassen und fast schon komplett rundum ziert die runde Seite eine Status-LED, welche je nach Status unterschiedlich aufleuchtet. 

Direkt in der Aussparung hinter dem QR-Einrichtungscode und den Zugangsdaten von Google Wifi findet man drei Anschlüsse nebeneinander. Mittig den Hohlstecker-Anschluss für die Stromversorgung und rechts sowie links daneben befindet sich ein 1-Gigabit-Ethernet-Port. Der linke davon (Grün) von unten betrachtet, bleibt einem jedoch nicht frei zur Verfügung, denn dieser muss mit einem Modem verbunden werden. Über dem Aufkleber mit den Zugangsdaten versteckt sich unterhalb des weißen Kreises der Reset-Knopf, welcher lediglich dazu dient, das System z. B. beim Verkauf oder bei einem Fehler zurückzusetzen. Die Unterseite ist wie üblich mit einem Anti-Rutsch-Gummi versehen, sodass auf nahezu jedem Untergrund bzw. Material eurer Sideboards, Regal oder wo auch immer ihr den Google Wifi aufstellst, ein sicherer Stand gewährleistet wird.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Bezüglich der Verarbeitung des Google Wifi konnte ich so weit nichts Negatives feststellen. Das Gehäuse macht einen sehr soliden und langlebigen Eindruck und alles am Gehäuse geht harmonisch ineinander über. Wunderbarer gefällt mir auch weiterhin der nachhaltige Aspekt von Google, denn wie bereits von anderen Produkten aus dem Hause Google gewohnt, setzt man auch beim Gehäuse des Google Wifi auf recycelten Kunststoff. In diesem Falle soll es sich laut Google bei 49 % der verwendeten Kunststoffteile aus recyceltem Material handeln.

Minimale Kritik könnte ich hier vielleicht am Stromanschluss aussetzten, denn hier hätte man meiner Meinung nach auf einen USB-C-Port setzen sollen, anstelle des Hohlsteckers. Schließlich könnte man so ein eventuell defektes USB-C Kabel, welches ich hier dann auch abnehmbar ausgeführt hätte, deutlich einfacher austauschen, also solch ein seltener verwendeter Hohlstecker. Beim Vorgänger war dies noch so, aber warum man dies nun geändert hat, ist mir leider unerklärlich. 

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

JBL Quantum 350

In aller Kürze

Mit dem JBL Quantum 350 ergänzt JBL das inzwischen recht umfangreiche Arsenal an Headsets für den Gaming-Bereich um ein weiteres preiswertes kabelloses Gaming-Headset. Mit einer UVP 99€ (inzwischen schon bei 74€ erhältlich), ist es das günstigste kabellose Headset der Serie und bietet für den Preis eine gute Klangqualität. Die Akkulaufzeit ist mit knapp 22 Stunden am Stück sehr gut und dank Schnellladefunktion sollte dies auch kaum zum Problem werden. Gut gefällt mir hier die Software, in welcher man den Klang via Equalizer anpassen kann und auch das Mirko überträgt die Stimme sehr gut.  Kritik gibt es hier von mir nur bezüglich der Haptik, denn das Headset wirkt schon etwas billig, aber preislich gesehen ist es dies auch, was aber keines Wegs bedeutet, dass es schlecht ist. Für hochwertigere Modelle, die klanglich eine ähnliche Leistung bieten, zahlt man hier oft das doppelte. Zusammengefasst erhält man mit dem JBL Quantum 350 ein gut gelungenes Headset zum erschwinglichen Preis.

Gefällt uns

  • guter Tragekomfort
  • gutes Mikrofon
  • guter Klang
  • Wireless
  • beim Aufladen nutzbar
  • tolle Software
  • gute Akkulaufzeit

Gefällt uns weniger

  • schlechte Haptik
  • schlichtes Design
  • kein Bluetooth und Klinkenbuchse

JBL Quantum 350

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung des JBL Quantum 350 ist recht groß, sodass diese noch mal um einiges größer ausfällt als bei den Over-Ear aus dem Hause JBL. Beim Design der Verpackung erkennt man wiederum die bekannte JBL Signatur, denn hier findet man direkt die typischen Farben wie z. B. orange mit blau und die bekannten weißen Schriftzüge. 

Direkt an der Vorderseite präsentier JBL das Quantum 350 Headset in voller Pracht, was hier gut gelingt, da man das Headset leicht von der Seite betrachtet abgebildet hat. Am Rand verläuft hier genau so, wie man es auch von den anderen Produkten kennt von oben nach unten der Produktname und unter dem Headset wird man in mehreren Sprachen darüber informiert, dass es sich um ein kabelloses Over-Ear Headset mit Surround-Sound und einem abnehmbarem Mikrofon handelt. Des Weiteren wird hier der JBL Quantum Surround Klang beworben, es wird ausführlich gezeigt, mit welchen Endgeräten das Headset genutzt werden kann und es wird erwähnt, dass man beim Funk-Standard auf 2,4 GHz mit einer geringen Latenz setzt. 

An der rechten langen Seite gibt es zusätzlich zu den bereits an der vorderen Seite gezeigten Infos noch eine Abbildung des Headsets, dieses Mal aber von der Seite betrachtet. Mehr gibt es hier nicht zu sehen, interessanter wird es hingegen wie gewohnt an der Rückseite. Hier zeigt JBL erneut das Headset und geht nochmals etwas ausführlicher auf die besonderen Ausstattungsmerkmale ein. So wirbt man hier mit dem 40 mm Treibern, dem leichten Gewicht und dem abnehmbaren Headset mit Stummschaltung. Unten links gibt JBL dann auch noch Infos zur maximalen Akkulaufzeit, welche bei bis zu 22 Stunden liegen soll und bereits nach 5 Minuten soll das Headset wieder für 1 Stunden aufgeladen sein. 

Geöffnet wird die Verpackung an der Unterseite und anschließen kann man das komplette Innenleben herausziehen. Dabei befindet sich alles in einem gepressten Karton aus Zellulose, was ich sehr gut findet, denn so wird ein Großteil des Verpackungsmaterials durch etwas Nachhaltigeres ersetzt. In dem Einsatz findet man dann das Headset, welches hier durch ein Kunststoffbeutel, in welches dieses eingeschoben wurde, geschützt wird. In der Aussparung unmittelbar darunter findet man dann in einer Folie noch die üblichen Beipackzettel (Anleitung usw.) sowie das Mikrofon, ein USB-A auf USB-C Ladekabel und die zur Verbindung benötigte USB-Dongle.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Das Gehäuse des JBL Quantum 350 ist wie üblich in der Gaming-Branche komplett aus Kunststoff gefertigt worden. Hierbei spürt man auch direkt den Preisunterschied zum JBL Quantum 600, denn es wirkt auf jeden Fall ein ganzes Stück billiger, aber dafür bekommt man hier wie bereits zu Beginn erwähnt ein solides Headset mit Wireless-Funktion. Diese Funktion sorgt eben dafür, dass man bei der Materialwahl bzw. der Materialanmutung als Endverbraucher abstrichen machen muss. Das Headset ist übrigens nochmals um einiges leichter als das große Quantum 600, denn anstatt von 350 Gramm beträgt das Gewicht nur geringe 250 Gramm. 

Das Quantum 350 wird wie der Großteil der Headset-Serie nur in Schwarz angeboten und ansonsten findet man hier nur wenige Akzente. Lediglich die Seitenbeschriftung im Inneren der Ohrmuscheln und das Kabel an der Innenseite des Verstellmechanismus, welches hier zu beiden Ohrmuscheln verläuft, setzt hier geringe Akzente, die jedoch beim Tragen nicht auffallen. Auf eine RGB-Beleuchtung muss in dieser Preisklasse verzichtet werden, alles andere wäre auch überraschend gewesen.

Die Ohrmuscheln sind groß genug ausgeführt und besitzen auch eine gute Tiefe, sodass hier die Ohren nicht eingeklemmt werden bzw. im inneren Netz der Treiberabdeckung drücken. Ebenso ist auch die Polsterfläche am Kopfbügel dick genug, sodass hier auf Dauer ein guter Tragekomfort geben ist. Dabei sind alle Polsterungen mit einem pflegeleichten und schweißresistenten Kunstleder überzogen. Der Kopfbügel ist hier vermutlich nur mit einem Kunststoffband versehen, üblicherweise kommt hier ein robuster Federstahl zum Einsatz. Beim JBL Quantum 350 ist fest vorgegeben, wo das Headset angebracht wird, denn dies kann hier nicht frei angebracht werden, sonder muss am vorgesehenen Anschluss an der linken Seite angebracht werden. Damit man direkt weiß, wie das Headset getragen werden muss, wurden im Inneren auf dem dünnen Stoff der Treiberabdeckung jeweils ein großes „R“ und „L“ eingenäht.

(Design: 3,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Angesichts des Preises und das man hier sogar ein Wireless Headset geboten bekommt, war mir klar, dass JBL irgendwo etwas sparen muss. Beim JBL Quantum 350 ist dies auf jeden Fall die Materialanmutung, denn hier bekommt man ausschließlich Kunststoff geliefert. Vorteil das Gewicht ist angenehm leicht, aber dafür spürt man eben, wen man das Headset in den Händen hält direkt den Unterschied zu einem teureren.

Das Kunstleder der Ohrmuscheln und des Kopfbands besitzen wie bereits erwähnt, eine angenehm weiche Polsterung und dank der beiden Gelenken an den Ohrmuscheln können diese so eingedreht werden. Sodass diese beim Abnehmen flacher beim Transport sind bzw. angenehm Flach mit eingedrehten Ohrmuscheln über die Schulter hängen, können. Beim Schütteln bzw. rütteln klappert hier alles wein wenig, was die „günstigere“ Verarbeitung betätigt, aber dafür bekommt man klanglich und vom Tragekomfort dennoch ein gutes Gerät geliefert. Die Größenverstellung mit einem Raster läuft leichtgängig und Raster hörbar ein und auch das mitgelieferte Zubehör stimmt von der Qualität.

(Verarbeitung: 3,6 von 5 Punkten)

Eve Light Switch

In aller Kürze

Mit dem Eve Light Switch erhält man einen komfortablen Smarthome-Lichtschalter, welcher es ermöglicht, herkömmliche „dumme“ Lichtquellen smart zu machen. Somit ist es hier anders als bei Philips Hue, dass man nicht die Leuchtmittel gegen smarte Produkte ersetzt, sondern ganz einfach nur den einzelnen Lichtschalter. Anschließend kann die Lichtquelle, welche durch den Lichtschalter smart gemacht wurde, ganz einfach über Apple HomeKit oder auch direkt per Siri über einen Sprachbefehl gestreut werden. Man kann sogar Zeitpläne erstellen und so die Leuchten automatisieren, was viel Komfort mit sich bringt und dank Thread ist die Schaltzeit enorm schnell. Eve Light Switch gefällt mir sehr gut, die Installation ist ohne Fachkenntnis jedoch nicht ratsam, denn hier besteht Lebensgefahr und der Preis ist mit rund 100€ nicht gerade günstig, vor allem dann, wenn man das ganze Haus mit zahlreichen Lichtschaltern umrüsten und smart machen möchte. Vorteil bei Eve ist hier jedoch auf jeden Fall, man benötigt hier wie bei allen anderen Produkten aus dem Hause Eve keine zusätzliche Bridge.

Gefällt uns

  • passt in jeden 55-er Rahmen
  • einfache Einrichtung
  • Sprachsteuerung
  • HomeKit
  • Thread (Matter)

Gefällt uns weniger

  • aktuell nur für Apple User
  • Montage erfordert Fachkenntnisse

Eve Light Switch

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Eve System GmbH oder kurz Eve liefert Eve Light Switch in der vom Unternehmen gewohnten stabilen weißen Verpackung aus. Eben genau so, wie es bei eigentlich allen anderen Produkten des Unternehmens der Fall ist. Die kompakte Verpackung hat das Unternehmen, wie ich es inzwischen von den bisher getesteten Produkten gewohnt bin, rundum mit einigen Informationen und einem Produktbild des smarten Lichtschalters versehen.

Direkt an der Front präsentiert Eve wie gewohnt ein Bild des Eve Light Switch und zudem kann man hier auch den Produktnamen sowie die Produktbezeichnung „smarter Lichtschalter“ lesen. Da Eve (noch) ausschließlich Produkte für Apple HomeKit entwickelt und diese somit nur mit Apple-Devices genutzt werden können, ziert die untere linke Ecke genau wie von den anderen Produkten aus dem Hause Eve das typische Siegel “ Works with Apple HomeKit“. Außerdem sieht man rechts unten noch das Siegel „100 % Privacy“ was dafür steht, dass hier auf 100 % Datenschutz gesetzt wird. 

An der rechten schmalen Seite befasst man sich in drei Sprachen mit den Vorteilen des Produktes. Dazu zählt unter anderem, dass weiterhin die manuelle Schaltmöglichkeit gegeben ist, dass bei mehreren Schaltern (Kreuzschaltung usw.) auch die smarte Steuerung ermöglicht wir, sodass hier nur ein Schalter und nicht alle ausgetauscht werden müssen und es wird erwähnt, dass praktische Zeitpläne erstellt werden können. 

Betrachtet man die linke Seite der Verpackung, dann zeigt Eve hier wie gewohnt ein Ausschnitt der eigenen App. Dabei sieht man hier genau das Einstellungsmenü, welches einem nach der Einrichtung direkt zur Verfügung steht. Zum Schluss zeigt Eve wie gewohnt an der Rückseite noch zwei Bilder mit Anwendungsbeispielen. Dabei sieht man bei beiden Bildern das Eve Light Switch montiert wurde und man dabei einfach durch Siri das Licht anschalten kann. Außerdem wird hier auf einige Vorteile und auf die Voraussetzungen zur erfolgreichen Verwendung von Eve Light Switch hingewiesen.

Nach dem Öffnen der Verpackung kann man das komplette Innenleben aus der Verpackung herausziehen und hat einen Karton in der Hand, der mit einem bedruckten Deckel ausgestattete wurde. AAuf diesem Deckel ist Eve Light Switch zu sehen, welches an der Ecke einer Wand anstelle eines herkömmlichen Schalters verbaut wurde. Klappt man wiederum diesen bedruckten Deckel auf, befindet sich in dessen Innenseite eine Kurzanleitung mit dem wichtigen Apple HomeKit Code, über welchen man Eve Light Switch später ganz schnell und einfach über die HomeKit App einrichten kann.  

In dem Karton selbst erblickt man dann direkt alle Bauteile, dabei befinden sich im großen Teil vorne neben dem Montagerahmen (wird nur bei einem einzelnen Schalter benötig) noch das Hauptgerät, welches mit dem Strom und der Lichtquelle verbunden werden muss.  Darüber findet man dann noch die kleine Schalteinheit (ebenfalls mit einem HomeKit Code) sowie die Schaltwippe und das Montage-Material in Form von Schrauben. Zudem liegt hier noch ein kleiner Beipackzettel bei, hierbei handelt es sich um die allgemeinen Sicherheitshinweise. Alles wird hier sicher durch einen Zellulose-Einsatz an Ort und Stelle gehalten, sodass nichts verkratzen oder beschädigt werden kann und für mich sehr wichtig, bei der Verpackung wurde bis auf den kleinen Beutel mit den Schrauben voll und ganz auf Kunststoff verzichtet.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Bei Eve Light Switch handelt es sich wie bereits erwähnt um einen smarten Lichtschalter, bei dem man auf den weiterverbreiteten 55-er Standard setzt. Somit passt Eve Light Switch eigentlich überall da hin, wo man einen herkömmlichen Schalter verbaut hat. Die Leistungseinheit, an welche das zuführende Stromkabel und das Kabel zu Lichtquelle angeschlossen wird, ist von der Bautiefe nicht größer als ein herkömmlicher Lichtschalter und erfordert somit keine tiefere Hohldose. Beim Philips Hue Wand Schalter Modul ist es nämlich anders der Fall, hier sind zum einen smarte Lampen erforderlich und zudem braucht man hier etwas tiefere Hohldosen, da das Modul noch hinter den herkömmlichen Lichtschalter verstaut werden muss. Die Schalteinheit wird dann vorne aufgesteckt und am Schluss wird alles von einem mattweisen Rahmen und einer Schalterwippe abgedeckt. Dabei muss jedoch nicht zwingend der mitgelieferte Rahmen verwendet werden, denn ebenso kann Eve Light Switch bei einem Doppelt- oder Mehrfachrahmen verbaut werden, genau so, wie ich es auch gemacht habe. Je nach Hersteller eurer Schalter könnt ihr auch passende Wippen nachkaufen, doch ich habe hier die mitgelieferte Wippe genutzt, da diese wie unsere normalen Lichtschalter im exakt gleichen mattweiß gehalten ist. 

Die ganze smarte Technik des Eve Light Switch wird dabei von der Blende überdeckt, sodass man hier nicht erkennt, dass es sich um einen smarten Lichtschalter handelt.  Jedoch fällt hier ein kleines Detail auf, was Eve Light Switch von einem herkömmlichen Schalter unterscheidet. Ein herkömmlicher Schalter wippt nämlich und rastet dabei ein, also es gibt immer eine Schrägstellung entweder nach oben oder unten. Bei Eve Light Switch ist dies nicht der Fall, denn hier rastet nichts ein, sonder bei betätigen Klicken die Tasten darunter und der Schalter hat immer die Zentrale Ausgangsstellung. 

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung von Eve Light Switch ist für den Einsatzzweck absolut in Ordnung. Das Gehäuse fühlt sich trotz Kunststoff sehr hochwertig an, ist stabil und somit steht einem langen Einsatz hier eigentlich nichts im Wege. Eine Batterie oder Akku ist für den Betrieb übrigens nicht notwendig, da das Gerät bei der Installation direkt mit Strom versorgt wird.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

Teufel Real Blue TWS 2

In aller Kürze

Beim Teufel Real Blue TWS 2 handelt es sich um eine neue Generation der bereits von mir getesteten Real Blue TWS. Hierbei hat Teufel die Kritikpunkte der Vorgängerversion teils zu Herzen genommen und so ist diese Generation nun auch endlich mit der hauseigenen App kompatible, welche zusätzliche Anpassungen ermöglicht. Außerdem wurde das Klangbild noch weiter verfeinert sodass eine noch höhere Pegelsicherheit erreicht wurde. Die Bedienung via Touch ist wie beim Vorgänger einfach und somit schnell eingeprägt und der Tragekomfort gefällt mir ebenso gut.

Gefällt uns

  • angenehmer Tragekomfort
  • leichtes Gewicht der In-Ears
  • ANC und Transparenz-Modus
  • guter Klang
  • hohes max. Output
  • endlich auch mit App kompatible

Gefällt uns weniger

  • kein aptX oder LDAC Support
  • Akkulaufzeit eher mittelmässig

Teufel Real Blue TWS 2

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Teufel liefert die Teufel Real Blue TWS 2 in einem kompakten und wie gewohnt ungebleichten Karton aus, welcher bezüglich der bedruckten Informationen recht dezent gehalten wurde. Kein Wunder, schließlich findet man allerlei Informationen direkt auf der Homepage von Teufel oder kann sich im Teufel-Store ausgiebig darüber informieren. Daher dient diese Verpackung lediglich dem Schutz beim Transport und zur genauen Indizierung, welches Produkt genau darin enthalten ist. Der Karton bzw. die Verpackung ist sehr stabil sodass, das Produkt darin sicher geschützt wird. Rundum findet man wie gewohnt ein paar wenige Informationen bzw. eine Skizze der In-Ears und ein paar technische Details an der Rückseite. 

 Durchtrennt man den Klebestreifen an der Unterseite der Verpackung, kann man diese aufklappen und findet dann direkt schon das Ladecase. Dieses ist in eine Plastiktüte eingepackt, sodass dies vor Kratzern geschützt wird und enthält wie von den anderen True-Wireless In-Ears aus dem Hause Teufel gewohnt, auch direkt die beiden In-Ears. Damit das Case beim Versand nicht beschädigt wird, ist dies zudem in einen Kartonage-Einsatz eingesetzt worden, der zudem das Zubehör enthält. Hier hat Teufel nämlich in den beiden seitlichen Hohlräumen das Zubehör verstaut, bei welchem es sich auf der einen Seite um ein relativ kurzes USB-A auf USB-C Ladekabel handelt und auf der anderen Seite, um die zusätzlichen unterschiedlich großen Ohranpassstücke. Letzteres liefert Teufel in den Größen XS, S, L und XL mit, während die Größe M bereits vormontiert wurde. Somit ist hier zur noch besseren Anpassung ein zusätzliches Paar Anpassstücke enthalten was dafür sorgt, dass man diese noch genauer anpassen kann. Zu guter Letzt befinden sich unter dem Einsatz noch die üblichen Beipackzettel in Form von einer Kurzanleitung, Sicherheitshinweisen usw.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

In-Ear Kopfhörer

Das Design der Teufel Real Blue TWS 2, hat sich gegenüber dem Vorgängermodell optisch etwas verändert, denn wo zuvor ein etwas kantiges Design herrschte, wurde nun alles schön abgerundet und auch haptisch gibt es mehr Details.  Anders als bisher gibt es die neue Generation nicht mehr nur in Schwarz, sondern auch in Weiß.

Weiterhin setzt Teufel auf das typische Knopf-Design welches genau so auch von zahlreichen anderen Herstellern verwendet wird. Das Gehäuse ist in matt gehalten und an der Außenseite prangt das typische „T“, was hier logischerweise für Teufel steht und eben sämtliche Kopfhörer ziert. Eine sichtbare und spürbare Änderung fällt hier gegenüber dem Vorgänger direkt auf, denn bei der 2. Generation ist das „T“ nicht mehr nur aufgedruckt, sondern im Bereich der Touch-Oberfläche eingelassen. Somit spürt man beim Bedienen bzw. mit dem Finger berühren direkt dieses und weiß, man hat den richtigen Bereich berührt, wo man sich wiederum beim Vorgänger eben nur sicher war, wenn der entsprechende Befehl ausgeführt wurde. Um das Bedienfeld hat Teufel dann noch einen dünnen Hochglanz-Ring eingelassen, welcher das Design zusammen mit der strukturierten Außenseite (Lochmuster) deutlich besser aufwertet als beim Vorgänger. Somit kann ich hier schon direkt bestätigen, die Teufel Real Blue TWS 2 sind vom Design auf jeden Fall hübscher als deren Vorgängermodell. 

Neben dem Bedienfeld findet man exakt wie beim Vorgänger eines der Mikrofone, welches in diesem Fall für das ANC verwendet wird, um die Geräusche in der Umgebung zu erfassen. Des Weiteren ist dieses Mikrofon auch bei Telefonaten wichtig, denn hiermit werden eure Worte erfasst und an den Gesprächspartner übertragen. Etwas seitlich am Gehäuse ist unterhalb des Mikros eine weitere kleine Öffnung jedoch handelt es sich hier in diesem Fall nicht um ein weiteres Mikro, sondern um eine Status-LED. Das zweite Mikro befindet sich wiederum nach oben gerichtet, also direkt gegenüberliegend der Status-LED und ist somit ebenfalls fürs ANC zuständig, für welches insgesamt drei Mikrofone notwendig sind. 

Von der Touch-Oberfläche ab, fällt die Form der In-Ears etwas abgeschrägt ab, wobei diese in diesem Fall in die Tropfenform der In-Ears übergeht, was somit nicht gleichmäßig ist, sondern unten breiter wird als oben hinweg. Dabei ist dies wie bereits erwähnt nicht mehr so abrupt und kantig, sondern harmonisch und schön gleichmäßig abgerundet ausgeführt. Zur Innenseite hinweg gehen die Kopfhörer in eine Hochglanzoberfläche über und genau hier findet man dann auch das dritte und letzte Mikro, welches sich somit beim Tragen der In-Ears in der Innenseite befindet. Somit ist auch direkt klar, dass Teufel hier wie bei ersten Generation auf die bekannte Feedforward-Mikrofone Technologie beim ANC setzt, bei welchem Feedback-Mikrofone an der Innenseite des Ohrs und Feedforward-Mikrofone an der Außenseite platziert wurden. Daher sollen die In-Ears weniger anfällig gegenüber dem genauen Sitz im Ohr sein da das äußere Mikrofon die eingehende Störgeräusche erkennt, das ganze von der Elektrik dann gegensteuert wird und das innere Mikrofon misst nach, ob bzw. was im Ohr dennoch hindurch kommt und sorgt somit für eine noch bessere Regulierung des fortschrittlichen Hybrid ANC, welches hier zum Einsatz kommt.

Das Restliche, was man hier dann noch sieht, ist wiederum absolut identisch zum Vorgänger. Neben dem Mikrofon findet man an der Innenseite noch die beiden Ladekontakte, über welche die In-Ears beim Eisnetzen in das Ladecase mit Strom versorgt werden und zudem ist hier natürlich auch noch der Ohrkanal vorhanden, welche den Klang des Treibers ausgibt und somit in den Gehörgang befördert. Auf dem Ohrkanal sitzen die laut Teufel spezielle Mushroom-Ear-Tips aus antibakteriellem Silikon, diese sorgen für einen sicheren und komfortablen Halt im Ohr.  Jedoch muss ich ehrlich zugeben, wirklich speziell sind diese meiner Meinung auch nicht, sondern wie viel anderen Silikon-Ear-Tips als normal zu bezeichnen. Mushroom steht hier logischerweise nur für die Form, da dies einem Mushroom, also Pilzen, sehr ähnlich ist.

Ladecase

Das Case ist weiterhin wie beim Vorgängermodell sehr schlicht gehalten, aber wurden ebenfalls überarbeitet. In der Größe ist das neue Case weitestgehend identisch, aber beim Design hat sich etwas getan, denn wo das vom Vorgängermodell noch rundum abgerundet war, ist das Neue nun vorne und hinten kantiger ausgeführt worden. Der aufgedruckte Teufel Schriftzug ist an der Front verschwunden und ist nun beim neuen Case in Hochglanz direkt im Deckel eingelassen, also passend zu dem Logo an den In-Ears. Zudem ist die Griffmulde markanter sodass diese insgesamt griffiger ausgeführt wurde und somit wird ein sicheres Öffnen des Case ermöglicht. 

Das Ladecase besteht aus demselben Kunststoff wie auch die beiden In-Ears und wurde an der Unterseite abgeflacht sodass diese auf dieser Fläche stehen bleibt und selbst dann, wenn man beide In-Ears herausnimmt, bleibt es gut stehen. An der Front des Ladecase befinden sich unter der Griffmulde drei einzelne LEDs, welche einem den aktuellen Akkustand bzw. Ladestand der In-Ears anzeigt. Hierbei ist das ganze sehr Simple zu verstehen, denn man zeigt damit nicht an, wie viel Prozent das Ladecase noch hat, sondern jede der LEDs steht hier für ein Komplette Aufladung der In-Ears. Leuchten also alle drei LEDs auf, kann das Case die beiden Ohrhörer dreimal aufladen, während bei einer LED nur noch eine komplette Aufladung möglich ist. Ist der Akku schwach, blinkt die linke LED auf und der Akku sollte mit dem passenden Ladekabel direkt aufgeladen werden. 

An der Rückseite befindet sich die USB-C Ladebuchse, über welche das Ladecase aufgeladen wird, also exakt wie beim Vorgängermodell. Des Weiteren findet man hier auch die Modellbezeichnung der True Wireless In-Ears „Real Blue TWS 2“, welche aufgedruckt wurde. Die Innenseite des Ladecase wurde wie an der Außenseite aus schlichtem schwarzem Kunststoff hergestellt, davon ist das meiste Matt und alle Vertiefungen sind in Hochglanz ausgeführt. Welcher der Ohrhörer man hier in welche Aussparung einsetzt, ist gekennzeichnet, sodass man direkt weiß, welcher Ohrhörer rechts und welcher links eingesetzt werden muss. Zu guter Letzt finde man in der Vertiefung noch jeweils zwei Ladekontakte, über welche die In-Ears aufgeladen werden und ansonsten gibt es hier nichts weiteres Spannendes zu sehen. 

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der Teufel Real Blue TWS 2 empfinde ich ein wenig besser als beim Vorgängermodell, aber hier gibt es definitiv noch einige hochwertiger verarbeitete Produkte. Alles besteht hier zwar wie besagt aus Kunststoff, macht aber dennoch einen hochwertigen Eindruck und das Case lässt sich dank der dezent gehaltenen Griffmulde gut mit zwei Händen öffnen. Beim Öffnen des Case spürt man jedoch einen deutlichen Widerstand zwischen geschlossen und offnen, der zwar beim Vorgänger aus spürbar war, aber keineswegs so stark. Ein flüssiges Öffnen ist somit nicht möglich, aber extrem störend ist es dennoch nicht.  

Durch den Einsatz von Kunststoff ist das Gesamtgewicht angenehm leicht und dennoch passt die Verarbeitung, sodass hier nichts knarzt oder klappert. Das Scharnier des Deckels am Case finde ich nun sogar besser gelagert sodass man das Spiel hier reduziert hat aber dies kann auch der Grund sein warum der Deckel etwas schwerer auf und zugeht. Die beiden In-Ears bringen gut 11 Gramm und das Case knapp über 37 Gramm auf die Waage, sodass alles zusammen wie bereits beim Vorgänger angenehm leicht ausfällt. Der matte Kunststoff bringt jedoch leider den Nachteil mit sich, dass dieser sehr anfällig gegen Fingerabdrücke ist, sodass man gerade wenn man die In-Ears wie üblich auch viele unterwegs nutzt, diese hin und wieder mit einem Tuch reinigen sollte, vor allem dann, wenn man fettige Finger hat. Weiterhin ist das Case wie bei der 1. Generation nach der Schutzklasse IPX3 geschützt, sodass den beiden In-Ears ein kurzer Regenschauer nichts ab kann, jedoch bedeutet dies keineswegs, dass diese wasserdicht sind, sondern eben nur gegen leichtes Sprühwasser immun sind.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

Ecovacs Deebot T10 Turbo

In aller Kürze

Beim Ecovacs Deebot T10 Turbo handelt es sich um das teuerste Modell der Ecovacs Deebot T10 Serie. Hier setzt Ecovacs auf den sehr gut ausgestatteten Saugroboter mit KI gestützter Objekterkennung und hervorragender Saugleistung. Das Besondere beim T10 Turbo ist jedoch, dass Ecovacs hier auf die runden rotierenden Reinigungspads setzt, die hier im Doppelpack zusammen für eine gründliche Reinigung sorgen. Bei den günstigeren T10 Modellen kommt hier nämlich „nur“ das üblich gewohnte Wischtuch zu Einsatz. Ebenfalls ein Highlight ist die Reinigungsstation, hier muss man zwar auf die automatische Entleerung des Staubbehälters verzichten, aber dennoch bietet die groß ausfallende Station einen großen Vorteil bzw. eine Besonderheit. Hierbei werden nämlich nach der Reinigung die Wischpads gereinigt und der Wassertank mit frischem Wasser aufgefüllt und zudem werden diese im Anschluss direkt sobald der Roboter fertig ist, mit Heißluft getrocknet. Insgesamt ein tolles Gerät, was mich im Test sehr durch die Reinigungsleistung, die Navigation und die umfangreiche App überzeugen konnte.

Gefällt uns

  • sehr einfache Einrichtung
  • Hervorragende Saugleistung
  • ausgereifte und fortschrittliche Navigation
  • gute Wischfunktion mit automatischer Reinigung des Wischtuchs
  • Erkennt Hindernisse sehr zuverlässig
  • gute Akkulaufzeit

Gefällt uns weniger

  • mit der Absaugstation etwas laut beim Absaugen und reinigen der Wischtuchs
  • Staubbehälter muss manuell geleert werden
  • sehr hoher Preis
  • keine automatische Anhebefunktion der Wischpads

Ecovacs Deebot T10 Turbo

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Ecovacs liefert den Saugroboter samt Reinigungsstation in einem sehr großen und aufgrund dessen auch in einem schweren Karton aus. Dieser ist wiederum rundum mit einigen wichtigen Details, Bilder und Ausstattungsmerkmalen des Ecovacs Deebot T10 Turbo versehen. Im Inneren findet man dann wie von Ecovacs gewohnt, alle Bestandteile des Lieferumfangs sicher darin verstaut, sodass absolut nichts kaputt gehen kann. Doch wie gewohnt alles der Reihen nach und so schauen wir und doch erst einmal die Verpackung von Aussen an.

Die Verpackung kommt im gewohnten blau,/weis daher und ist rundum mit einigen Details und Bildern zum Produkt versehen worden. Daher geht Ecovacs hier in diesem Fall nicht nur auf den Saugroboter, sondern auch auf die Vorteile der Zusätzlichen hier enthaltenen Reinigungsstation ein. Nachdem man die Verpackung an der Oberseite geöffnet hat, findet man in dem sehr großen Paket alles schön säuberlich verpackt, also genau so, wie ich es von Ecovacs bereits gewohnt bin. An der Oberseite liegt ein großer Quick-Start Guide, welcher einem in wenigen Schritten die Inbetriebnahme zeigt. Darunter findet man dann zum einem in den schmalen Karton den Saugroboter, was man auch sehr gut an dem entsprechenden Symbol erkennen kann. Dieser Karton ist dann wie gewohnt mit einem Transportgriff versehen, sodass man diesen einfacher transportiere kann. Somit könnte man diesen Karton auch zum eventuellen Transport von A nach B nehmen, wenn man diesen z. B. ohne die große Station einem Bekannten vorführen möchte usw. 

Im linken breiteren Teil findet man die sehr große Reinigungsstation, welche hier ebenfalls sicher von Kartonage usw. geschützt wird und ebenso an ihrer sicheren Position gehalten wird. Doch zurück zum Karton des Saugroboters, denn hier drin findet man nicht nur diesen, sondern auch das komplette restliche Zubehör. Dabei handelt es sich zu einem um das Kabel der Reinigungsstation, die beiden rotierenden Wisch-Pads, die beiden noch anzubringenden Seitenbürsten des Roboters. Mehr gibt es hier leider nicht, denn Ersatzteile wie zusätzliche Filter usw. liefert Ecovacs hier nicht mit.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Saugroboter

Der Ecovacs T10 Turbo kommt in einem komplett weißen Look daher, denn ein schwarzes Modell wird hier nicht angeboten. Hierbei hat sich Ecovacs für eine glänzende Oberfläche entschieden, während die Seite in matt gehalten wurde. Neu ist die Klappe an der Oberseite, welche hier keine Klappe mehr ist, denn beim Ecovacs T10 Turbo handelt es sich hier um eine komplette Blende, die leicht abnehmbar ist, da diese nur mit mehreren Magneten an ihrer Position fixiert wird. 

Unter dieser Abdeckung findet man dann aber wie gewohnt den roten Power-Schalter und den WLAN-/Reset-Button. Im Zentrum befindet sich dann natürlich wie gewohnt der runde Turm, welcher wie gewohnt den LiDar-Sensor  beherbergt und im Betrieb permanent rotiert und dabei eine Karte der Räumlichkeiten erstellt. Des Weiteren befinden sich hier im Turm auch drei Mikrofone, welche dazu dienen, eure Sprachbefehle für den integrierten YIKO-Sprachassistenten zu erfassen. Dahinter sitzt dann wie üblich noch der Staubbehälter mit dem Filtereinsatz usw. welcher jedoch meiner Meinung etwas klein ausfällt. Dieser muss bei diesem Modell nach erledigter Arbeit von Hand geleert werden, denn die Reinigungsstation kümmert sich „nur“ um das Frisch-/ und Schmutzwasser bzw. der Reinigung der Wisch-Pads. Neu ist am vorderen Bereich das Feld mit den drei leuchtenden LEDs, hierbei handelt es sich um ein Feld, welches auf Berührungen reagiert. Je nachdem, wie oft man die Taste berührt, führt der Saugroboter unterschiedliche Befehle aus.

Von der Größe nimmt der Saugroboter knapp 36 cm ein und ist mit 10,3 cm nochmals etwas höher als der Roborock S7 MaxV Ultra. Dies ist eigentlich nicht weiter schlimm, aber gerade bei dem Unterfahren einer Couch usw. ist es wichtig, dies zu beachten, dass der Roboter auch bei euch drunter passt. Die Couch ist bei uns jedoch auf keinem Fall ein Problem, aber dafür die Toiletten, denn hier fährt der Saugroboter mit dem Turm gegen den unteren tiefen Teil, sodass er hier nicht komplett drunter durchfahren kann. Das Gewicht beträgt knapp 4,5 Kilogramm, was zwar kein Leichtgewicht ist, aber von 1. in den 2. Stock bekommt man den dennoch problemlos getragen, denn ein Kleinkind ist hier auch nicht sehr viel leichter. 

Die Front nimmt die neue AIVI 3.0-Kameraeinheit mit Nachtsichtsensor ein, welche im beweglichen halbrunden Stoßfänger verbaut wurde. Damit erkennt der Saugroboter zahlreiche Objekte wie Kabel, Mülleimer, verschiedene Möbel, Socken usw. Diese werden dann jedoch nicht wie z. B. bei Roborock im Anschluss der Reinigung in der Karte dargestellt, sondern nur vom Roboter umfahren. Der Stoßfänger, welcher gefedert ist, dient dann wie gewohnt dazu, durch gelegentlich leichtes Anfahren der Kanten im Raum, Tischfüße usw. zu erkennen, sollte dies nicht die Kamera erkennen. Dies ist beim Ecovacs Deebot T10 Turbo jedoch sehr selten der Fall, da hier die Kamera und die zusätzlichen Sensoren die Hindernisse sehr zuverlässig erkennen und beim Navigieren sehr helfen.

Betrachtet man den Saugroboter von der Unterseite, dann findet man hier direkt an der Front die gewohnte Ausgleichsrolle, welche zwischen den beiden noch anzubringenden rotierenden Seitenbürsten sitzt. Diese kommen hier anders als bei Roborock an beiden Seiten zum Einsatz und drehen sich zum Zentrum, sodass der Staub von den Ecken zur Hauptbürste geleitet wird. Direkt am Rand der Unterseite verlaufen dann noch insgesamt sechs Sensoren, von denen zwei ganz vorne und die anderen beiden in der höhe der Antriebsräder sitzen. Mit diesen kann der Saugroboter unter anderem Abgründe erkennen, sodass verhindert wird, dass dieser eine Treppe herunterfährt und zudem erkennt er mit diesen Sensoren auch eventuell vorhandene Teppiche, sodass dabei automatisch beim Befahren die Saugleistung erhöht wird. 

Im Zentrum des Saugroboters befinden sich dann die beiden gefederten Antriebsräder, über welche der Saugroboter eventuelle Höhenunterschiede ausgleichen kann wie z. B. Teppiche. Dazwischen sitzt wie üblich bei einem Saugroboter die sehr wichtige rotierende Haupt-Reinigungsbürste unter einer Abdeckung, welche zum Reinigen wie gewohnt ganz leicht demontiert werden kann. Zu guter Letzt kommt hier noch eine neuere Technologie beim Ecovacs T10 Turbo zum Einsatz, denn der Hersteller setzt hier auf rotierende runde Wischplatten. Diese werden hier ganz einfach magnetisch angebracht und können somit ebenso einfach wieder entfernt werden. Einen Wassertank besitzt der Ecovacs Deebot T10 Turbo jedoch nicht, denn zu Beginn des Waschvorgangs und zwischendurch werden hier die beiden Wischpads direkt von der Station entsprechend nass gemacht. 

Leider kann der Ecovacs Deebot T10 Turbo die Wischpads nicht anheben und so müssen diese beim befahren von Teppichen entfernt werden. Wer auf diese Funktion nicht verzichten kann, muss sich dann das neue T20 Modell genauer anschauen, denn das neuste Modell wurde mit eben diese Funktion ausgestattet. Aufgeladen wird der Ecovacs Deebot T10 Turbo direkt über die beiden Ladekontakte an der Rückseite, mit welcher er nach Beenden der Reinigung zur mitgelieferten Reinigungsstation fährt und auf seine nächste Arbeit wartet bzw. zugleich werden hier die beiden Wischpads gereinigt und getrocknet, dazu aber später mehr.

Reinigungsstation

Die Reinigungsstation, welche Ecovacs bei T10 Turbo mitliefert, entspricht von der Optik der aus der X1-Serie. Diese sieht zum einen stylish aus, ist aber zugleich dennoch sehr groß. Farblich kommt diese wie der Roboter in einem zeitlosen, aber zugleich edlen silber-weißen Design daher. An der Front fährt der Ecovacs Deebot T10 Turbo nach erledigter Arbeit die Rampe rückwärts hoch, sodass dieser nicht nur aufgeladen wird, sondern zugleich wird dieser bzw. dessen Pads gereinigt. Hierfür hat die Reinigungsstation eine große Aussparung, um die beiden Mopp-Platten auszuwaschen und im Anschluss mit Heißluft zu trocknen. Dabei wird das saubere Wasser zum Reinigen verwendet, die Mopp-Platten rotieren über Schmutzabstreifer und das daraus entstehende schmutzige Wasser wird in den entsprechenden Schmutzwasser-Tank gepumpt. Dieser Prozess dauert knapp über eine Minute und die beiden Wischplatten sind im Anschluss sehr sauber. 

Beide Tanks, also Frisch und Schmutzwasser, sind an der Oberseite durch eine große Klappe annehmbar und im Zentrum hat Ecovacs als Trenner ein Zwischen-Fach integriert, in welchem sogar eine Reinigungsbürste versteckt ist. Zum Befüllen und entleeren können beide Behälter geöffnet werden, den Frischwasser-Behälter kann man jedoch auch alternativ über den Befüllstutzen befüllen. Hier beim Ecovacs Deebot T10 Turbo muss man leider auf die automatische Entleerung des Staubbehälters verzichten, sodass hier immer ein händisches entleeren notwendig ist. Dafür wiederum muss man sich bezüglich der Wischplatten keine Gedanken machen, denn hier wird alles voll automatisch gereinigt. Man muss eben nur gelegentlich frisches Wasser nachfüllen und das schmutzige entleeren.

 Die Reinigungsstation nimmt wie bereits erwähnt, etwas mehr Platz in Anspruch und ist diese von der Grundfläche inkl. Rampe ähnlich zum Roborock S7 Max V Ultra bei knapp 40 x 45 cm (Tiefe x Breite). Lediglich bei der Höhe ist diese mit 45 cm noch ein paar Zentimeter höher als die große Station von Roborock. Jeder der Behälter des Ecovacs Deebot T10 Turbo fasst knapp 4 Liter, sodass die Station bezüglich der Mopp-Reinigung einige Wochen laufen kann, ohne dass ihr hier was tun müsst. Beide Behälter sind durch eine Dichtung und Verriegelungsstück verschlossen, sodass hier auch keinesfalls unangenehme Gerüche entstehen können.

An der Oberseite der Reinigungsstation hat Ecovacs direkt noch drei Touch-Bedientasten integriert, sodass man die wichtigsten Dinge auch direkt ohne Smartphone steuern kann. Hierbei handelt es sich nämlich um die Selbstreinigung-Taste, sodass der Roboter die beiden Wischtücher reinigt, eine Start/Pause-Taste, welche selbsterklärend sein sollte und eine Rückruf/ Stopp-Taste. Letzteres bricht den Reinigungsvorgang ab und sorgt dafür, dass der Ecovacs Deebot T10 Turbo wieder zur Station zurückfährt.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der beiden im Ecovacs Deebot T10 Turbo enthaltenen Produkte ist sehr gut, hierbei gibt es von meiner Seite eigentlich keine Kritikpunkte. Die Verarbeitung ist sehr gut und ebenso fühlt sich der Kunststoff sowohl am Roboter als auch bei der Reinigungsstation hochwertig und vor allem langlebig an. Man hat sich hier zum Großteil für einen matten Kunststoff entscheiden, bis auf die Blende an der Oberseite des Roboters. Somit ist dieser eigentlich unempfindlich, was Staub angeht, dennoch muss man die Oberseite und die Front mit der Kamera sowie die Sensoren mindestens einmal wöchentlich vom Staub befreien.

Sämtliche pflegebedürftigen Elemente können sowohl am Roboter als auch an der Station wunderbar ausgebaut und somit einfach gereinigt bzw. ausgetauscht werden. Dies betrifft am Roboter unter anderem den Staubauffangbehälter inkl. Filter, die Haupt- und Seitenbürsten und die beiden rotierenden Wisch-Pads. Bei der Reinigungsstation ist es nur erforderlich, die beiden Wassertanks regelmäßig zu reinigen und die Aussparung, wo der Saugroboter einfährt, mit einem Tuch auszuwischen. Außerdem ist es erforderlich, hin und wieder die Haupt- und Seitenbürsten von Haaren zu befreien. Als praktisch erwies sich die Wickelhilfe an der Rückseite der Station, denn dadurch kann das eventuell zulange Kabel praktisch auf die benötigte Länge reduziert werden.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

Teufel Real Blue NC

In aller Kürze

Mit dem Teufel Real Blue NC hat Teufel nun bereits die 2. Generation des Noise-Cancelling Over-Ear Kopfhörer vorgestellt. Hierbei hat sich das Design gegenüber des Vorgängers deutlich verändert, ist jedoch nicht neu bei Teufel, denn bereits der Teufel Mute BT aus dem Jahre 2017 sah genau so aus und hat mir damals sehr gut gefallen. Kombiniert wir das Design mit neuster Technik, der praktischen Bedienung mit dem Joystick, bekannt vom Teufel Supreme On und weiteren Highlights wie der langen Akkulaufzeit usw. 

Gefällt uns

  • guter Klang
  • sehr gute Akkulaufzeit
  • solides Noise Cancelling
  • faltbar
  • geniale Steuerung
  •  AAC, aptX Support
  • Schnellladefunktion
  • bequemer Tragekomfort

Gefällt uns weniger

  • Transparenzmodus sorgt für Grundrauschen
  • App etwas einfach gehalten
  • keine Smart-Pause-Funktion

Teufel Real Blue NC

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Teufel liefert die Teufel Real Blue NC in der gewohnten Verpackung aus, welche durch ihr schlichtes Äußeres bekannt ist. Somit setzt man auch hier auf die gewohnte ungebleichte Verpackung, welche nur wenig bedruckt wurde. Teufel setzt hier auf ein weitergehend nachhaltiges Verpackungskonzept, bei welchem fast komplett auf Kunststoff verzichtet wurde. Die Verpackung schützt den Kopfhörer hervorragend, denn hier hat man eine ausreichende Polsterung integriert und setzt auf eine Zentrierung, welche das Produkt bzw. in diesem Fall das Transportscase sicher schützen. Auf eine bunt bedruckte Verpackung verzichtet Teufel wie gewohnt, denn hier findet man rund um die Verpackung nur einige technische Daten und eine Skizze, die ein Teil des Teufel Real Blue NC zeigt. 

Somit findet man an der Oberseite hinweg zur Vorderseite die besagte Skizze des Teufel Real Blue NC und zudem sieht man hier natürlich auch den Hersteller und Produktnamen. Links findet man dann noch einen Aufkleber, welcher darüber informiert, welche Farbe des Teufel Real Blue NC enthalten ist und an der Rückseite gibt es ein paar wenige Details zum Kopfhörer. 

Durchtrennt man das Klebesiegel an der Unterseite, kann man die Verpackung öffnen und schon erblickt man direkt das Transportcase, welches zum Lieferumfang des Teufel Real Blue NC gehört. Hier drin hat Teufel dann wie von anderen Herstellern gewohnt, den Lieferumfang direkt mit integriert. Somit findet man hier den Kopfhörer, welcher zusammengefaltet und mit einer eingedrehten Ohrmuschel platzsparend darin verstaut wurde. In dessen Zentrum findet man dann wiederum in einer Polsterung das USB-A auf USB-C Ladekabel und ein Klinkenkabel vor. Zu guter Letzt hat Teufel unter dem Case noch die üblichen Beipackzettel verstaut, zu denen wie üblich eine Bedienungsanleitung usw. gehören.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Beim Teufel Real Blue NC setzt das Berliner Unternehmen wie üblich in der Branche hauptsächlich auf Kunststoff. Ich hatte hier zwar auch schon einige Kopfhörer im Test, die etwas mehr hochwertige Materialien geboten haben, aber zum einen waren die dann nochmals teuerer und ehrlich gesagt, macht der Teufel Real Blue NC dennoch einen wertigen Eindruck. Teufel bietet den Kopfhörer in insgesamt drei Farben an, nämlich in Weiß, einem hübschen Blau und in Schwarz, wovon Letzteres genau meinem Testgerät entspricht. Anders als das schwarze Modell bieten die anderen Farben auch noch ein paar farbliche Akzente, welche hier bei meinem Modell nur schwarz gehalten wurden. Beim weißen Modell kommen hier nämlich auch silberne Akzente zum Einsatz und beim blauen sind diese Akzente an der Ohrmuschel und an den Kopfbügel-Enden in Schwarz gehalten. 

Die wichtigen Elemente, welche regelmäßig beansprucht bzw. bewegt werden, sind wie üblich bei qualitativen Over-Ear Kopfhörern aus Metall gefertigt worden. Dazu zählt unter anderem der Verstellmechanismus des Kopfbügels, welcher schön spürbar einrastet und der innere Kern im Kopfband. Das Kopfband wurde wie die beiden Ohrmuschel mit einem angenehm weichen Material gepolstert, was für einen sehr bequemen Sitz sorgt und zum Schutz und besseren Tragegefühl hat man dieses wie üblich mit einem wertig anfühlenden Kunstleder bezogen. Jedoch muss man auch hier bedenken, dass man wie es bei Over-Ear Kopfhörern üblicherweise der Fall ist, gerade an heißen Sommertagen sehr unter den Postern schwitzt, daher kann ich diese Kopfhörer auch seltene für den sportlichen Einsatz empfehlen. Mit rund 280 Gramm ist der Teufel Real Blue NC zudem für den Sport etwas schwer, aber dennoch gibt es hier einige Leute, die beim Training einen Over-Ear Kopfhörer vorziehen und lieber tragen als ein On-Ear bzw. In-Ear Modell, aber Letzteres sieht man definitiv am meisten. Durch die Klappscharniere und drehbaren Ohrmuscheln kann man den Over-Ear Kopfhörer kompakt zusammenklappen, sodass dieser entweder im mitgelieferten Case oder auch einfach so im Rucksack verstaut werden kann. Das Kopfband kann wie gewöhnlich Individuelle angepasst werden und so bietet man hier eine 10-stufige Bügelverstellung. Diese sorgt wiederum in Kombination mit dem Federstahlkern im Kopfbügel und den weichen Polstern für einen angenehmen Anpressdruck. 

Das Design des Teufel Real Blue NC erinnert mich direkt an den alten Teufel Mute BT Kopfhörer, da hier die Form und das Ohrmuschel-Design nahezu identisch sind. Auffallend ist hier auf jeden Fall das Teufel „T“ an den Ohrmuscheln, welches von einem Ring umgeben ist. Anders als beim Vorgänger, dem Teufel Real Blue NC aus dem Jahre 2020, setzt man bei neuen Modell nicht mehr auf eine Hybriden-Steuerung aus Tasten und Touch. Beim neuen Teufel Real Blue NC hat sich Teufel für die Kombination aus zwei Tasten und dem vom Teufel Supreme On bereits bekannten Joystick entschieden. Auf dessen Vorteile gehe ich wie gewohnt später im Punkt „Bedienung“ ausführlich ein und es sei soviel verraten, ich bevorzuge diese präzise Steuerung jeder Touch-Bedienung. 

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Teufel Real Blue NC ist meiner Meinung nach sehr gut. Der Kunststoff fühlt sich hochwertig an und vermittelt keineswegs einen „billigen“ Eindruck. Die 10-fache Bügelverstellung rastet sauber ein und wie bereits erwähnt tragen die weichen Ohrpolster zu einem angenehmen Tragekomfort bei. Zudem gefällt mir das Bedienkonzept weg von den mit zahlreichen Tasten belegten Ohrmuscheln hin zum präzise steuerbaren Joystick und zwei simplen Tasten, von denen je eine an jeder Ohrmuschel sitzt. Beide Drucktasten haben einen angenehm spürbaren Druckpunkt, der nur ein minimal zu Hörendes klicken ins Innere des Kopfhörers überträgt. Beim Musikhören wird dies daher problemlos überspielt und fällt nicht störend auf. 

Teufel setzt beim Bezug der Ohrpolster und bei den Polsterungen des Kopfbands wie oftmals in der Branche üblich nicht auf echtes Leder, sonder auf ein sogenanntes PU-Leder. Dabei handelt es sich um ein Kunstleder Imitat, welches sich sehr weich anfühlt und sehr robust ist. Sehr gut finde ich hier das Teufel für 14,99€ zzgl. Versand Ersatzpolster inkl. Montageanleitung anbietet, sodass im Fall eines defektes nach der Garantie die Ohrpolster selbst ausgetauscht werden können.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

JBL Reflect Flow Pro

In aller Kürze

Mit den JBL Reflect Flow Pro hat JBL nun eine rundum überarbeitete Pro-Version von der Reflect Flow-Serie vorgestellt. Rundum überbautet bedeutet hier jedoch nicht nur, dass die beiden In-Ears ein neues, modernes und schöneres Design erhalten haben, sondern auch das zugehörige Ladecase ist nun noch kompakter geworden und unterstützt nun auch Wireless Charging. Die Verarbeitung ist sehr gut, der Tragekomfort mit den Ear-Hooks ist bombenfest und nun ist sogar ANC mit an Bord. Abgerundet wird das Ganze von einer IP68 Zertifizierung, sodass diese fortan staubdicht und sogar wasserdicht sind. Somit ist damit selbst schwimmen kein Problem, was die JBL Reflect Flow Pro zum idealen Allrounder für jede Situation macht.

Gefällt uns

  • guter Sitz und extrem sicherer Halt
  • gute Akkulaufzeit
  • ANC
  • Umgebungs- und Talkthru-Funktion
  • Case kan via USB-C oder kabellos via Qi aufgeladen werden
  • Amazon Alexa und Google Assistant unterstützung

Gefällt uns weniger

  • kein aptX und AAC
  • manuelles Ausschalten nicht möglich
  • keine Lautstärkeregulierung

JBL Reflect Flow Pro

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Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Bei der Kopfhörer-Serie Reflect Flow aus dem Hause JBL handelt es sich um keine neue Serie, denn es gab hier 2019 und dazwischen ein paar weitere Generationen. Mit dem Reflect Flow Pro bringt JBL nun die neuste Generation auf den Markt, welche sowohl im Alltag als auch für schweißtreibende Workouts  geeignet ist. 

Beim Verpackungsdesign setzt JBL auf das bereits von den anderen Kopfhörer gewohnte Design, welches rundum durch Texte, Symbole und Bilder ausführlich über das Produkt informiert. Nach dem Aufklappen der Verpackung kann man dann zudem direkt die Produkte (Case und In-Ears) durch ein transparentes Sichtfenster begutachten, doch wie immer der Reihe nach. 

Bei den Farben der Verpackung setzt JBL ebenso auf das gewohnte farbliche Konzept. Daher sind auch hier weiß/orange und graue Farben vorzufinden, also ein typisches JBL Erkennungsmerkmal. An der Vorderseite zeigt JBL direkt in groß die beiden In-Ears und darunter ist in der rechten Ecke das aufgeklappte Case zu sehen. Bei den beiden In-Ears hat JBL nicht ohne Grund das Wasser dargestellt, denn damit möchte man direkt darstellen, dass diese wasserdicht sind. Des Weiteren hat man hier selbstverständlich das Firmenlogo und seitlich nach unten verlaufend den Produktnamen platziert. Direkt darunter erwähnt JBL dann wie inzwischen gewohnt die wichtigsten Funktionen der Ohrhörer, zu denen unter anderem das adaptive Noise Cancelling und Wireless Charging zählen. Die untere rechte Ecke ziert wie von JBL gewohnt die Darstellung der Akkulaufzeit, sodass man hier direkt auf einen Blick sieht, dass die In-Ears eine Laufzeit von bis zu 10 Stunden bieten und das Case diese um zusätzliche 20 Stunden auf insgesamt 30 Stunden erweitert. 

Die schmale rechte Seite zeigt zum einen durch kleine Skizzen den Lieferumfang, welchen einen dann in der Verpackung erwartet. Außerdem wird man darüber informiert, dass sowohl Alexa built-in als auch ok Google mit den JBL Reflect Flow Pro verwendet werden kann. Zu guter Letzt kommen wir nun wie gewohnt noch zur wichtigen Rückseite, denn wie üblich verrät diese einem die meisten Informationen zum Produkt. Hier bekommt man zum einen erneut eine Abbildung der In-Ears zusammen mit dem Ladecase geboten. Des Weiteren informiert JBL hier direkt daneben über die vier wichtigen Ausstattungsmerkmale der In-Ears. Zu diesen zählt z. B. das adaptive Noise Cancelling mit Secure-Fit, welches für einen sicheren Halt sorgt, sowie der Schutz gegen Staub und Wasser.

Klappt man die Verpackung von rechts nach links auf, kann man sowohl die In-Ears, als auch das Ladecase durch das bereits erwähnte Sichtfenster erblicken.  Form einer Kurzanleitung usw. enthalten sind. Hat man hier den Klebestreifen an der Seite entfernt, kann man das Sichtfenster aufklappen und direkt im Zentrum die In-Ears und das Ladecase aus einem Schaumstoffeinsatz entnehmen. Direkt darüber und darunter ist dann noch jeweils eine kleinen schwarze Kartonage vorhanden, bei der man oben das USB-C Ladekabel und unten die unterschiedlich großen Silikon-Anpassstücke und einen zusätzlichen Satz Sicherungsgummis findet. Unter all diesen Einsätzen findet man dann ganz unten in der Verpackung noch eine weitere Hülle, in der die üblichen Beipackzettel in Form einer Kurzanleitung usw. enthalten sind.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

In-Ear Kopfhörer

Das Design der JBL Reflect Flow Pro ist sportlich, modern und zugleich auch absolut alltagstauglich. Beim Formfaktor setzt man hier auf das klassische Knopf-Design, also auf etwas klobigere In-Ears die aber ohne zusätzliches Stäbchen wie z. B. bei den JBL Live  Pro+ auskommen. Mit je 7,5 Gramm pro In-Ear, sind diese zwar nicht die leichtesten ihrer Klasse, aber dennoch angenehm vom Gewicht, dass diese trotzdem bequem und vor allem absolut sicher im Ort halten.Das Design gefällt mit gut, JBL bietet die In-Ears in insgesamt vier Farben an, darunter: Pink, Weiß, Blau und Schwarz. Letzteres entspricht daher genau meinem Testsample, welches mir optisch gut gefällt. Durch die farbliche Auswahl sollte eigentlich für jeden eine passende Farbe welche zusaget dabei sein.

Bei meinem Testgerät in Schwarz wird das Design durch den äußeren silbernen Ring etwas aufgewertet, welcher wiederum bei den anderen Farben in derselben Farbe gehalten wurde wie die In-Ears selbst sind. Hierbei befindet sich an der Außenseite innerhalb des besagten silbernen Rings das bekannte JBL Logo. Zugleich verbirgt sich hier auf dieser Oberfläche auch eine Touch-Fläche, sodass beim JBL Reflect Flow Pro auf eine Bedienung via Touch gesetzt wird. Zusätzliche Tasten gibt es hier bei diesem Modell nämlich nicht. Der rundum laufende silberne Ring ist an zwei Bereichen oben und unten etwas breiter und mit einem länglichen Schlitz versehen, dies dient hierbei nicht nur dem Design. Hierbei handelt es sich nämlich wie von ANC In-Ears gewohnt um die Öffnungen für die Mikros, von welchen hier jeweils oben und unten im Schlitz eines sitzt. 

Seitlich an den In-Ears fällt dann direkt das Erkennungsmerkmal für einen sportlich orientierten In-Ear auf, denn man hat hier sogenannte POWERFINS-Stabilisatoren angebracht, welche in einer Aussparung bündig übergestülpt werden. Diese sind, wenn man genau hinschaut, sogar mit dem Namen der In-Ears versehen. Diese POWERFINS-Stabilisatoren sorgen beim Eindrehen der In-Ears für einen absolut sicheren Halt, sodass hier egal ob im Alltag oder beim Sport alles absolut bombenfest im Ohr hält. An der Innenseite der In-Ears fällt dann vor allem mal der Treiberkanal auf, welche wie gewohnt mit Silikon-Eartips versehen wurde. Damit hier nicht nur der sitzt gut ist, sondern sich auch der Klang richtig entfalten kann, liefert JBL hier insgesamt drei Größen an Silikon-Eartips mit. Damit sollte man diese problemlos anpassen können, was auch wichtig ist, denn da ANC mit an Bord ist, sollten die In-Ears schon von Grund auf gut abdichten. 

Die Innenseite hat JBL mit einem kleinen Wabenmuster versehen, was das sportliche Design unterstreicht und auch wenn man es beim Tragen nicht sieht, beim betrachten der In-Ears schön aussieht. Des Weiteren findet man hier noch drei goldene Ladekontakte, über welche die True-Wireless In-Ears wie üblich im Case mit Strom versorgt werden. Zudem erkennt man hier an der Innenseite noch eine kleine runde Öffnung, in welcher das dritte Mikrofon, welches für ANC benötigt wird, platziert wurde. Dieses misst bzw. erfasst die Geräusche, die unter Umständen dennoch durchs Gehör gelangen würden und sorgt dafür, dass die verbaute ANC-Elektronik das Entsprechenden spiegelbildliche Anti-Rausch -Signal sendet, um diesen frühzeitig entgegenzuwirken. Ein kleines Detail fällt unter Umständen an der Innenseite nicht direkt auf, doch der Clou ist, dass in dem Wabenmuster eine etwas dunklere schwarze Wabe sitzt, in der JBL den Annäherungssensor versteckt hat.  Dieser sorgt wie gewohnt dafür, dass die Musik automatisch angehalten wird, wenn man einen der In-Ear aus dem Ohr nimmt und wieder weiter läuft, wenn man diesen eingesetzt hat. 

Die JBL Reflect Flow Pro können auch einzeln als Mono In-Ear verwendet werden, hierbei muss man sich jedoch im Klaren sein, dass dann die Bedienung je nachdem, welchen In-Ear man nutzt, etwas eingeschränkt ist. Schließlich sind Touch-Oberflächen unterschiedlich belegt und nutzt man nur einen, ist man daher von der Störung direkt über den In-Ear deutlich eingeschränkter und muss öfters das Handy zur Hand nehmen.

Ladecase

Das Ladecase der JBL Reflect Flow Pro wurde wie gewohnt aus Kunststoff gefertigt und liegt gut in der Hand. Hierbei fällt bei diesem Modell direkt die fest integrierte Schlaufe auf, sodass man das Case auch um das Handgelenk oder an einem Gürtel usw. befestigen kann. Zu den kleinen Case gehört das der JBL Reflect Flow Pro jedenfalls nicht, denn es ist mit den Maßen von ca. 70 x 40 x35 (L x B x H) nicht unbedingt kompakt gehalten, aber natürlich auch nicht so groß wie das der Powerbeats oder der Teufel Airy Sports TWS. Vom Gewicht bringt das Case ohne In-Ears gut 62 Gramm auf die Waage, kein Leichtgewicht, aber zugleich auch kein schwerer Brocken.

Optisch ist das Case zwar etwas schlicht gehalten, aber dennoch auch irgendwie etwas auffällig, was an der fest integrierten Handschlaufe liegt. Diese verleiht dem Case meiner Meinung nach einen dezenten sportliche Look und somit kann das Case nicht nur in der Hosentasche, sondern wie erwähnt, auch am Handgelenk getragen werden oder einfach an etwas angebunden werden. Die Oberseite des Deckels ziert wie von JBL gewohnt lediglich ein JBL-Logo, welches hier anders als bisher gewohnt, aber etwas erhaben, also spürbar aufgebracht wurde. An der Front und Rückseite ist das Ladecase abgeflacht, genauso wie an der Unterseite. Somit kann man dies bei Bedarf auf mehrere Seiten auflegen, ganz wie es einem selbst gefällt. An der Vorderseite befindet sich zum leichteren Öffnen des Case eine Griffmulde und direkt darunter eine Akkuanzeige in Form eines Balkens. Während man an der Rückseite neben einem USB-C Ladeanschluss auch einen kleinen Reset-Knopf findet.

Im Inneren des Case gibt es nichts Atemberaubendes zu sehen, hier findet man die beiden Plätze, in welchen die In-Ears zum Aufladen eingesetzt werden und dabei über je drei Ladekontakte mit Strom versorgt werden. Im Zentrum findet man eine kleine Status-LED, diese zeigt einem jedoch nur den Bluetooth-Status an, also ob dieses nach einer Verbindung sucht, bereits verbunden ist oder nicht verbunden ist. Eine Beschriftung, welcher In-Ear wo reinkommt, ist hier nicht notwendig, denn aufgrund der Hacken können diese nicht falsch eingesetzt werden. Zu guter Letzt sorgt wie inzwischen von allen True-Wireless In-Ears gewohnt, der Magnetverschluss, welcher das Case verschlossen hält, dafür, dass auch beim sehr starken schütteln über Kopf nichts herausfällt. Aber auch wenn der Deckel offen ist und man das Case schüttelt, werden beide Ohrhörer dank der magnetischen Sicherung problemlos an ihrer Position gehalten.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der JBL Reflect Flow Pro ist meiner Meinung nach sehr gut. Das Gehäuse der In-Ears zeigt saubere Übergänge, keine Mängel im Bezug zur Fertigung und auch das Case ist ohne Makel. Die gewählten Materialien harmonieren gut miteinander, die In-Ears sind robust und auch das Case würde einen Sturz bis auf ein paar Kratzer bzw. Macken sicherlich überstehen.

Durch den Einsatz von Touch-Sensoren bei der Bedienung drückt man sich die In-Ears beim Betätigen nicht unangenehm ins Ohr. Daher habe ich hier eigentlich nichts zu bemängeln, denn das Gewicht ist insgesamt recht leicht und die In-Ears sind sogar staub und wasserdicht, sodass man damit sogar zeitweise schwimmen bzw. tauchen könnte.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

Nuki Keypad 2.0

Nuki hat mit dem Nuki Keypad 2.0 eine neue Version des praktischen Zubehörs für das Nuki smart Lock vorgestellt, was bei uns täglich im Einsatz ist. Dieses wurde rundum überarbeitet, sodass nicht nur dessen Abmaß deutlich gewachsen sind, sondern ebenso hat man sich für ein anderes Material, eine neue Stromversorgung und viele weitere Dinge entschieden, welche geändert wurden.  Die wohl wichtigste Änderung ist jedoch der hier verbaute Fingerabdrucksensor, welchen ich mit dem Keypad 2.0 lieben gelernt habe und nicht mehr missen möchte. Für mich ist das Nuki Keypad 2.0 eine sinnvolle Erweiterung für das Nuki Smart Lock, sodass man nun anderen Personen auch den Zugriff zum Haus bzw. der Haustür geben kann, indem man diesen wie bei der 1. Generation den Code mitteilt oder nun deren Fingerabdruck speichert.

Nuki Keypad 2.0

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Roberts Revival Petite

In aller Kürze

Mit dem Roberts Revival Petite hat das Unternehmen aus Großbritannien einen kleinen kompakten DAB+/FM-Radio im Sortiment, welcher im gewohnten Retrostil daher kommt. Neben dem Empfang von Radiosendern kann dem Radio jedoch auch Musik via Bluetooth zugespielt werden und dank des verbauten Akkus mit bis zu 20 Stunden Akkulaufzeit kann dieses somit überall eingesetzt werden. Klanglich hat der kleine Speaker einen tollen Klang, was durch den verbauten Bassradiator ermöglicht wird und somit beschallt das Radio z. B. problemlos beim Kochen die Küche usw.

Gefällt uns

  • schönes Retro Design
  • Akkulaufzeit von 20 Stunden
  • ausgewogenes neutrales Klangbild
  • Bluetooth
  • gute Lautstärke
  • geringes Gewicht
  • sehr kompakt

Gefällt uns weniger

  • keine IP-Schutzklasse
  • Preis

Roberts Revival Petite

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Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Roberts liefert den kompakten Roberts Revival Petite in einer schlichten Verpackung aus, welche sich aus einem stabilen Karton und einer bedruckten Umverpackung zusammensetzt. Die stabile Verpackung aus Kartonage ist dabei in die dunkelblaue Umverpackung von der Seite eingeschoben worden und verrät dabei dezente Details zum Produkt. Dies war bei den bisherigen Geräten aus dem Hause Roberts ebenso der Fall und somit bleibt sich das Unternehmen hierbei absolut treu. 

So erfährt man hier an der Front nur eine ungefähre Größe des mobilen DAB+ Radios, denn hier hat Roberts eine Skizze in der Originalgröße des Radios mit dem Herstellernamen aufgedruckt. Den Modellnamen sieht man wiederum an der Unterseite bzw. der schmalen Seite, während die gegenüberliegende Seite mit den bekannten königlichen Siegeln bzw. einmal des Fürsten von Wales und das Wappen des Königs versehen wurde.

An der Rückseite findet man hier dann wie gewohnt den Herstellernamen und darunter erneut den Produktnamen„ Revival Petite“. Des Weiteren informiert man hier wie gewohnt auch über die Produktkategorie in diesem Fall „DAB/DAB+ FM RDS portables Radio mit Bluetooth. Am unteren Teil findet man die Info, dass der Roberts Revival Petite zwar in UK (Vereinigtes Königreich) entwickelt wurde, aber wie fast alle technischen Produkte in China hergestellt wird.

Hat man die Umverpackung von der Hauptverpackung getrennt, kommt direkt ein stabiler Einleger zum Vorschein, welcher wie eine Kurzanleitung bezüglich der wichtigsten Funktionen bedruckt wurde. Entfernt man diesen, kommt auch schon der Roberts Revival Petite zum Vorschein, welcher zum Schutz in ein Baumwolltuch eingewickelt wurde. Damit beim Transport nichts beschädigt wird, hat Roberts in den eigentlich stabilen Karton noch einen weißen gepressten Pappkarton eingesetzt, der dafür sorgt, dass alles an seinem Platz bleibt. Neben dem Roberts Revival Petite findet man in dem Fach darunter noch das lange USB-A auf Micro-USB Ladekabel, eine Radioantenne mit AUX-Stecker und eine gefaltete Bedienungsanleitung.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Beim Design bleibt das Unternehmen Roberts sich treu, denn genau wie die beiden großen stationären Radio-Modelle und der Roberts Beacon 325 kommt auch der Roberts Revival Petite in einem hübschen Retro Design daher. Dafür sorgt nicht nur das gewählte Material, sondern auch die goldenen Akzente und eben die komplette Designsprache des Produktes. Roberts bietet den Revival Petite in insgesamt sechs Farben an, darunter Sonnengelb, Altrosa, Mintgrün, Orange, Schwarz und Mitternachtsblau, von welchen Letzterem meiner gewählten Farbe entspricht. 

Das Erscheinungsbild des Roberts Revival Petite ist daher wie vom Unternehmen gewohnt, typisch für Roberts und kombiniert das moderne Design mit der klassischen Haptik. Das Holz-Gehäuse wurde rundum mit einem Leder bezogen, welches hier bei meinem Modell in Blau gehalten wurde. Zur Auflockerung und zum Erhalt des Retro-Looks hat Roberts hier zudem am vorderen und hinteren Teil je rundum einen goldenen Zierrahmen integriert und an der Unterseite gibt es vier gummierte Füße, welche für einen festen und sicheren Stand sorgen. Hier im Zentrum der Füße hat Roberts dann auch Kunststoffplatte aufgebracht, welche über den Modellnamen, die Batteriegröße sowie über die DAB- und FM-Frequenzen informiert, welche man mit dem Gerät empfangen kann. 

Die Abmessungen des Roberts Revival Petite belaufen sich auf 12,4 x 6,5 cm und die Höhe beträgt 7,3 cm. Das ist ohne den Drehregler gemessen, misst man diesen mit, dann kommt man bei der Tiefe nicht auf 6,5 cm, sondern 7,6 cm. Durch gerade einmal 450 Gramm kann der Roberts Revival Petite auf jeden Fall ach als mobiler Lautsprecher bezeichnet werden, denn das Gewicht und die Maße sind sehr gering bzw. kompakt gehalten. Beachten muss man jedoch, dass dieser aufgrund der fehlenden Schutzklassen nicht vor Staub oder Wasser geschützt wird. Daher würde ich diesen als klassischen heimischen Bluetooth-Lautsprecher bezeichnen, der sich super im Büro, in der Küche oder im Schlafzimmer zum abendlichen Hörbuch hören bzw. Musik hören eignet.

An der Front erwartet uns ein überschaubares und leicht verständliches Bedienkonzept, welches sich aus einem Vier-Tasten-Konzept zusammensetzt und im Zentrum noch ein Drehregler beherbergt. Hierbei hat Roberts diese Elemente alle in Gold gehalten, lediglich der Drehregler ist dann zusätzlich an der Außenfläche noch in Blau gehalten. Direkt darüber befindet sich das schwarze Monochrom-Display, welches alle wichtige Daten visuell für den Nutzer darstellt. Daneben gibt es dann noch ein blaues Lautsprechergitter mit einem goldenen Roberts Schriftzug, hinter welches sich leicht durchschimmernd der 40 mm Treiber versteckt. 

Zu guter Letzt betrachten wir noch die Rückseite. Hier finden wir zum einen ebenfalls ein großes Kunststoff-Lautsprechergitter, hinter dem sich aber in diesem Fall kein aktiver, sondern der passive Radiator befindet. Dieser wird, wie einem die Bezeichnung schon verrät, passiv angetrieben, sprich durch die Schwingungen des Aktiven wird dieser hier in Bewegung versetzt. Weitere Details zum Funktionsprinzip erfahrt ihr dann jedoch wie gewohnt im Punkt „Klang“.  Neben dem Lautsprechergitter hat Roberts beim Revival Petite noch sämtliche Anschlüsse integriert, die sich aber im Rahmen halten. Hier findet man oben den schwarzen Klinkenanschluss, an welchem die sogenannte Wurfantenne, welche im Lieferumfang enthalten ist, angeschlossen werden kann. Darunter folgt dann der herkömmliche AUX-Anschluss in Grün und darunter der Micro-USB-Anschluss, um den integrierten Akku aufzuladen.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Bezüglich der Verarbeitung des Roberts Revival Petite hab ich eigentlich kaum Kritik. Die Verarbeitung ist auf einem guten Niveau, sodass hierbei alles fest ist und die Tasten bieten einen sehr guten Druckpunkt. Die Farbkombis sind sehr gut aufeinander abgestimmt und der Retrolook ist einfach zeitlos und somit lässt sich der Roberts Revival Petite wunderbar in ein Moderne, aber auch in alle anderen Einrichtungsstile integrieren. 

Man könnte hier vielleicht die mangelnde IP-Zertifizierung bemängeln, sodass es bei diesem Gerät keinen Schutz gegenüber Staub und Feuchtigkeit bzw. Wasser gibt. Jedoch würden sich die meisten sicherlich für ein anderes Modell entscheiden, wenn man einen robusten Bluetooth-Lautsprecher bevorzugt. Bei Kauf sollte man eben bedenken, dass es sich hierbei um einen modischen und schönen Lautsprecher handelt, welchen man auch gerne mal auf dem Sideboard stehen lassen möchte.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)