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Schlagwort: Audio

Technics EAH-AZ100

In aller Kürze

Mit den Technics EAH-AZ100 hat Technics die Oberklasse der hauseigenen True-Wireless-Kopfhörer vorgestellt. Diese überzeugen im Test durch hervorragenden Komfort und exzellenten Klang. Das adaptive Active Noise Cancelling (ANC) liefert ebenfalls beeindruckende Ergebnisse und kann locker mit Premium-Kopfhörern von Sony und Co. konkurrieren.

Wenn ihr auf der Suche nach True-Wireless-Kopfhörern mit detailreichem Klang seid, trefft ihr hier die richtige Wahl. Die Verarbeitungsqualität ist hochwertig, und zudem steht euch eine App mit zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten zur Verfügung.

Gefällt uns

  • guter und sicherer Sitz
  • ausreichend lange Akkulaufzeit
  • Case kan via USB-C oder kabellos via Qi aufgeladen werden
  • hervorragendes ANC
  • JustMyVoice Technologie
  • Umfangreiche App
  • IPX4 Schutz (In-Ears)

Gefällt uns weniger

  • manuelles Ausschalten nicht möglich
  • ohne ANC wird der Klang etwas flacher

Technics EAH-AZ60M2

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Genau wie bereits bei den Technics EAH-AZ60M2 ist auch das Design der Technics EAH-AZ100 nun sehr kompakt gehalten. Das gefällt mir gut, denn es reduziert den Verpackungsmüll, ohne dass der gewohnte Lieferumfang darunter leidet. Die stabile schwarze Verpackung ist in einer rundum bedruckten Umverpackung eingehüllt, die einige Details über die neuen In-Ear-Kopfhörer verrät. Im Inneren wurde vollständig auf Kunststoff verzichtet, ein Schritt in die richtige Richtung von Technics.

Die Vorderseite der Verpackung präsentiert sich in einem schlichten Design. Im Zentrum prangt der Herstellernamen, während in der unteren rechten Ecke ein In-Ear-Kopfhörer zusammen mit der Modellbezeichnung abgebildet ist. In kleiner Schrift ist zudem die Bezeichnung „Digital Wireless Stereo-Earphones“ zu erkennen. Weitere Details findet man nicht auf dieser Seite.

Auf der Rückseite gibt es zusätzliche Informationen: Neben dem Namen der In-Ears und des Herstellers ist eine Abbildung der beiden In-Ears im Ladecase zu sehen. Technics hebt hier hervor, dass die In-Ears für Dolby Atmos-Inhalte optimiert wurden. Zudem werden der hochwertige Audio-Codec LDAC und ein Hi-Res-Logo erwähnt, was auf eine exzellente Klangqualität hinweist. Ob diese Versprechen eingehalten werden, zeigt der weitere Testbericht.

Nach dem Entfernen der Umverpackung kommt eine stabile, hochwertige schwarze Box mit dezentem Technics-Logo auf dem Deckel zum Vorschein. Hebt man den Deckel ab, entdeckt man im unteren Bereich das Ladecase, in dem sich die beiden In-Ears befinden, eingehüllt in Papier. Unter dem Case und dem Einlegeboden liegt das restliche Zubehör: Vier zusätzliche Paar Ohrpassstücke in verschiedenen Größen zur optimalen Anpassung an den Gehörgang, die Größe M ist bereits vormontiert. Interessant ist die Kurzanleitung mit Hinweisen zum richtigen Einsetzen der In-Ears und den wichtigsten Touch-Befehlen. Im untersten Fach der Verpackung befinden sich ein kurzes USB-C-Ladekabel sowie die üblichen Beipackzettel und Anleitungen.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

In-Ear Kopfhörer

Die Technics EAH-AZ100 überzeugen durch ihre hochwertige Verarbeitung und das geringe Gewicht von nur 5,9 Gramm pro In-Ear. Dies wird durch das Einsatz von Kunststoff erreicht, der optisch täuschend echt wie Aluminium wirkt. In den Farben Silber, Schwarz und Champagner Gold erhältlich, besticht insbesondere das silberne Modell durch seinen zweifarbigen Look mit Aluminiumoptik und weißgrauer Innenseite.

Dank sechs verschiedener Silikon-Aufsätze bieten die In-Ears eine gute passive Geräuschisolierung, die in Kombination mit dem aktiven Noise Cancelling (ANC) noch effektiver wird. Das tropfenförmige Design sorgt für einen sicheren Halt, selbst bei intensiven Bewegungen. Die Außenseite der In-Ears ist mit einem dezenten Technics-Logo und einer hochwertigen, abgedrehten Oberfläche versehen. Hier befindet sich auch die Touch-Bedienfläche. In den abgerundeten Bereichen sind Mikrofone für das ANC und Telefonate integriert. Ein weiterer Annäherungssensor sorgt dafür, dass die Musik automatisch pausiert, wenn ein In-Ear entfernt wird.

Die Ladekontakte sowie ein Magnet zur sicheren Fixierung im Ladecase befinden sich im Inneren. Technics setzt erneut auf ein flexibles Nutzungskonzept ohne festen Master- oder Slave-Earbud, sodass beide In-Ears auch einzeln verwendet werden können. Insgesamt bieten die EAH-AZ100 ein rundum durchdachtes Design, das Qualität, Komfort und technische Raffinesse vereint.

Ladecase

Das Ladecase der Technics EAH-AZ100 ähnelt auf den ersten Blick dem der etwas günstigeren EAH-AZ60M2. Dennoch gibt es einige markante Unterschiede: Der Gehäusedeckel ziert ein eingelassener Technics-Schriftzug mit goldener Hinterlegung, und die gebürstete Oberfläche verleiht dem Case ein besonders hochwertiges Finish. Mit den Maßen von 69 mm x 36 mm x 27 mm ist das Case sogar minimal kleiner und passt problemlos in jede Tasche.

Eine interessante Materialwahl. Während der Boden aus Kunststoff besteht, wurde der Deckel aus Aluminium gefertigt. Dies sorgt nicht nur für ein geringes Gewicht von etwa 42 Gramm, sondern macht das Case auch unempfindlich gegenüber Fingerabdrücken. Farblich ist das Case perfekt auf die In-Ear-Kopfhörer abgestimmt, in meinem Fall in einem eleganten Silberton.

Praktisch zeigt sich das Design auch in der Formgebung. Sowohl der Aluminiumdeckel als auch der Kunststoffboden sind abgeflacht. Dies gewährleistet nicht nur einen stabilen Stand, sondern gewährleistet auch die Nutzung eines Qi-Ladepads für kabelloses Laden. Eine Griffmulde am Deckel fehlt zwar, dennoch lässt sich das Case mühelos öffnen. Stattdessen informiert eine mehrfarbige Status-LED an der Front über den aktuellen Ladestand. Auf der Rückseite, unterhalb des Klappscharniers, befindet sich der USB-C-Anschluss zum Aufladen des fest verbauten Akkus.

(Design: 5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Technics EAH-AZ100 und das zugehörige Ladecase überzeugen mit einer herausragenden Verarbeitung. Hierbei wird sowohl hochwertig gefertigter Kunststoff als auch Aluminium verwendet. Der Kunststoff der In-Ears, der den klassischen abgedrehten Look aufweist, imitiert Aluminium täuschend echt. Die Spaltmaße der Bauteile sind präzise, sodass keine störenden Kanten oder Übergänge spürbar sind.

Die Touch-Sensoren reagieren zuverlässig, wodurch nach kurzer Eingewöhnungszeit eine intuitive Steuerung möglich ist. Hat man erst einmal die Funktionen verinnerlicht, möchte man das komfortable Bedienkonzept nicht mehr missen. Sowohl die In-Ears als auch das Ladecase sind in der gewählten Farbkombination unempfindlich gegenüber Fingerabdrücken. Dies ist besonders erfreulich, da matte Modelle oft anfällig für fettige Fingerabdrücke sind.

In puncto Wasserresistenz bieten die In-Ears dank IPX4-Zertifizierung Schutz vor allseitigem Spritzwasser. Damit sind sie bestens gegen Schweiß beim Sport und leichten Regen gewappnet. Wichtig zu beachten ist, dass dieser Schutz ausschließlich für die In-Ears gilt und nicht für das Ladecase.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.3)
FarbeSilber, weitere Farben: Schwarz und Champagner Gold
AkkuAkku Ohrhörer: 10 h (ohne ANC) bis zu 12 Stunden (mit ANC) normaler Codec. 8 h (ohne ANC) bis zu 7 Stunden (mit ANC) mit LDAC-Codec
Gesamt mit Ladecase: bis zu 29 h (ohne ANC) bis zu 28 Stunden (mit ANC)
Gewicht 53,8 g (Ohrhörer und Ladebox)
11,8 g (beide Ohrhörer)
42 g (Ladebox)
MaterialLadecase aus Kunststoff, Ohrhörer aus Aluminium und Kunststoff
KonnektivitätBluetooth 5.3 Audio-Codec: SBC, AAC, LDAC, LC3. Leider kein aptX. Unterstützte Profile A2DP, AVRCP, HSP, HFP, TMAP, PBP
TreiberDynamische Treiber mit einer Größe von 10 mm (links und rechts)
Frequenzbereich20 Hz – 40 kHz
Treiberempfindlichkeit bei 1 kHz/ 1 mW (dBkeine Angaben
Impedanz (Ohm)keine Angaben aber vermutlich 16 Ohm
LieferumfangDie beiden Technics EAH-AZ100 In-Ears
1 x Ladecase
1 x Ohrstöpsel in fünf Größen
1x USB-C Ladekabel
1 x Ladecase
1 x Kurzanleitung/Sicherheitsdatenblatt
Technische Daten der Technics EAH-AZ100

Tragekomfort

Die Technics EAH-AZ100 überzeugen durch eine beeindruckende Auswahl an Ohranpassstücken. Insgesamt werden fünf verschiedene Größen mitgeliefert, die von XS bis L reichen. Auf den ersten Blick mag dies verwirrend erscheinen, da dies normalerweise nur vier Größen umfasst. Technics fügt jedoch zusätzlich Varianten zwischen M und L hinzu, um eine noch individuellere Passform zu gewährleisten.

Besonders hervorzuheben ist der sichere Halt der In-Ears, selbst bei sportlicher Betätigung. Ich habe die Technics EAH-AZ100 beim Joggen getestet und festgestellt, dass sie mit den passenden Anpassstücken fest und sicher sitzen. Zwar gibt es speziell für den Sport entwickelte In-Ears, doch auch dieses Modell erfüllt die Anforderungen problemlos.

Durch die ergonomische Bauweise bieten die Technics EAH-AZ100 einen angenehmen Tragekomfort. Obwohl sie im Ohr spürbar sind, verursachen sie keinen unangenehmen Druck und stören nicht im Alltag. Zusätzlich kann der Sitz der In-Ears über eine App überprüft werden. Ein praktisches Feature, das mir empfohlen hat, von der Größe M zu einer kleinere Variante zu wechseln. Dies führte zu einer spürbaren Verbesserung von Klang und Tragekomfort.

(Tragekomfort: 4,5 von 5 Punkten)

Bedienung

Technics setzt bei den AZ100 vollständig auf Touch-Bedienung, ein Trend, der sich bei vielen Herstellern durchsetzt. Diese Methode minimiert Klangbeeinträchtigungen, da einfaches Antippen oder Halten weniger Anpassungen der In-Ears erfordert und keine störenden Klickgeräusche verursacht.

Die Steuerung funktioniert über verschiedene Antipp-Muster: Einfaches Tippen (links oder rechts) pausiert und startet die Wiedergabe oder nimmt Anrufe an. Doppeltippen rechts springt zum nächsten Titel, dreimaliges Tippen zurück. Links senkt Doppeltippen die Lautstärke, dreimaliges Tippen erhöht sie. Eine direkte, mehrstufige Lautstärkeanpassung ist nicht möglich, was im Alltag selten stört.

Praktisch: In der „Technics Audio Connect“ App lassen sich Funktionen individuell anpassen. Wer angerufen wird und nicht sprechen kann, berührt einen In-Ear für 2 Sekunden, um den Anruf zu ignorieren. Rechts sorgt doppeltes Tippen fürs Stummschalten des Mikros, dreimaliges Tippen für aktive Geräuschunterdrückung. Sprachassistenten und Noise Cancelling lassen sich durch längeres Berühren (2 Sekunden) aktivieren – links für den Assistenten, rechts für die Umgebungsgeräuschsteuerung. Moduswechsel werden dabei akustisch bestätigt.

(Bedienung: 4,5 von 5 Punkten)

Klang

Die Technics EAH-AZ100 In-Ear-Kopfhörer zeichnen sich durch ihren 10 mm Treiber in jedem Ohrhörer aus, der zusammen mit der innovativen „Magnetic Fluid Driver-Technologie“ für ein klares und verzerrungsfreies Klangerlebnis sorgt. Diese Technologie nutzt magnetische Flüssigkeit unter der Aluminium-Membran, um Verzerrungen zu minimieren und eine höhere Lautstärke bei gleichbleibender Klangqualität zu ermöglichen.

Ein weiteres Highlight ist die integrierte Akustikkammer, die den Luftstrom optimiert und für eine natürliche Stimmwiedergabe sorgt. Ergänzt wird dies durch den Harmonizer, der die Höhen glättet, wodurch der Klang dynamischer und frei von Verzerrungen bleibt.

Der Frequenzgang von 20 Hz bis 40 kHz übertrifft den Standardbereich, auch wenn das menschliche Ohr nur einen Teil davon wahrnimmt. Im Alltag zeigt sich, dass das Klangbild variiert, wenn ANC oder der Transparenzmodus aktiviert sind: Der Klang wirkt wärmer und bassbetonter.

Mit aktivem ANC überzeugen die Höhen durch Detailreichtum und Klarheit, ohne zu scharf zu wirken. Der Bass ist druckvoll und tief, überlagert jedoch nicht die Mitten, die besonders bei Gesang, Podcasts und Telefonaten glänzen.

Beim Telefonieren profitieren Nutzer von der „Voice Focus AI-Technologie“ und zwei MEMS-Mikrofonen mit Beamforming-Technologie, die die Sprachverständlichkeit auch in lauten Umgebungen verbessern. Selbst bei Wind bleibt die Stimme klar verständlich, was die Technics EAH-AZ100 zu einer ausgezeichneten Wahl für den Alltag macht.

(Klang: 4,5 von 5 Punkten)

App

Genau wie bei den zuvor von mir getesteten Kopfhörern von Technics unterstützen auch die neuen Technics EAH-AZ100 die firmeneigene Technics Audio Connect App. Diese App ist für Android- und iOS-Nutzer kostenlos in den jeweiligen App-Stores verfügbar.

Technics Audio Connect
Preis: Kostenlos
Technics Audio Connect
Preis: Kostenlos

Auf der Startseite der App lässt sich der Akkustand der In-Ears sowie des Ladecases separat ablesen. Direkt darunter befindet sich das Untermenü „Geräuschunterdrückung“, das eine stufenlose Anpassung erlaubt oder auf den adaptiven Modus gestellt werden kann, der sich automatisch an die jeweilige Umgebungssituation anpasst. Dies funktionierte im Alltag erstaunlich gut. Zusätzlich kann man zwischen den Modi „Geräuschunterdrückung“, „Umgebungsgeräusche“ und „Alles Aus“ wechseln.

Im Modus „Umgebungsgeräusche“ stehen zwei Optionen zur Auswahl: „Transparent“ und „Aufmerksamkeit“. Der „Transparente“-Modus überträgt Umgebungsgeräusche über die Mikrofone, ohne die Musik zu unterbrechen. Der „Aufmerksamkeits“-Modus hingegen stoppt die Musik und verstärkt Stimmen sowie Durchsagen, beispielsweise an Bahnhöfen. Im Vergleich zur automatischen Konversationserkennung der Apple AirPods Pro ist diese Funktion weniger präzise, da sie nicht automatisch auf Gespräche reagiert.

Das Menü „Klanganpassung“ ermöglicht die Auswahl vordefinierter Presets oder das Erstellen eigener Klangprofile. Außerdem kann man auf der Startseite „Voice Focus AI“ aktivieren und den Unterschied direkt hören.

Über die unteren Menüs gelangt man schnell zu wichtigen Einstellungen wie der Umgebungssteuerung, dem Equalizer oder detaillierteren Optionen. Dort kann man die Belegung der Touch-Oberflächen anpassen, die Geräuschunterdrückung für den Gesprächspartner (normal oder stark) einstellen, Sprachansagen auf Deutsch umschalten und die automatische Abschaltung zeitlich konfigurieren.

Besonders nützlich ist die Funktion „Bestes Ohrstück wählen“, die mittels Tests ermittelt, ob die richtige Größe der Ohrpassstücke verwendet wird. In meinem Fall empfahl die App Größe S anstelle von M, was den Klang signifikant verbesserte. Daher ist diese Funktion sehr empfehlenswert.

App: 5 von 5 Punkten)

Ausstattung

ANC / Transprenz-Modus

Die Active Noise Cancelling (ANC) Technologie von Technics basiert auf der Dual Hybrid Noise Cancelling Technologie. Diese bewährte Methode nutzt außen angebrachte Feedforward-Mikrofone, die Umgebungsgeräusche erfassen und in Echtzeit von einem digitalen Filter verarbeitet werden. Zusätzlich kommen im Inneren Feedback-Mikrofone zum Einsatz, die verbleibende Geräusche registrieren. Ein weiterer Filter erzeugt ein Gegensignal, um diese Störgeräusche zu neutralisieren.

Das Zusammenspiel von Dual Hybrid Noise Cancelling und adaptivem ANC sorgt für ein äußerst effektives Noise Cancelling. Tieffrequente Geräusche wie das Brummen von Motoren werden nahezu vollständig herausgefiltert. Auch hohe Frequenzen und Stimmen werden deutlich reduziert, wenn auch nicht komplett. Im Test überzeugte das ANC durch seine Leistungsfähigkeit: Selbst beim Tippen auf der Tastatur war das Geräusch stark abgeschwächt. Positiv fällt zudem auf, dass das Grundrauschen des ANC nur dezent wahrnehmbar ist.

Im Umgebungsmodus ist das Rauschen aufgrund der Funktionsweise hingegen stärker präsent, besonders ohne Musikwiedergabe. Dieses Phänomen tritt jedoch auch bei anderen Herstellern auf.

(Ausstattung: 4,5 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

 Technics verspricht bei den In-Ears eine maximale Akkulaufzeit von bis zu 7 Stunden mit aktiviertem Noise-Cancelling (ANC) und LDAC. Ohne LDAC erreicht man sogar bis zu 10 Stunden mit ANC und bis zu 12 Stunden ohne. Diese Werte dürften für den Alltag der meisten Nutzer absolut ausreichend sein.

Natürlich variiert die tatsächliche Laufzeit je nach Nutzungsverhalten. Bei erhöhter Lautstärke und normalem Gebrauch bestätigen sich jedoch die angegebenen Werte. Nach dem Entladen können die In-Ears im Ladecase mehrmals aufgeladen werden, was eine Gesamtlaufzeit von etwa 28 Stunden mit permanent aktivem ANC und bis zu 29 Stunden ohne ANC ermöglicht. Mit dem High-Res-Codec LDAC verringert sich die Laufzeit entsprechend, was je nach Bedarf berücksichtigt werden sollte.

Für den Fall, dass die In-Ears am Vortag nicht ins Ladecase gelegt wurden und der Akku leer ist, bietet Technics eine Schnellladefunktion. Innerhalb von nur 15 Minuten Ladezeit sind die In-Ears bereit für bis zu 90 Minuten Musikwiedergabe mit ANC. Das Ladecase selbst kann sowohl über ein USB-C-Ladekabel als auch über ein Qi-kompatibles Ladegerät aufgeladen werden. Letzteres verlängert jedoch die Ladezeit leicht.

Das vollständige Aufladen der In-Ears dauert etwa 2 Stunden. Das Ladecase benötigt über USB-C rund 2,5 Stunden, während über ein Qi-Ladegerät etwa 3,5 Stunden einzuplanen sind. Werden In-Ears und Ladecase gleichzeitig geladen, verlängert sich die Ladezeit um etwa eine Stunde.

Praktisch ist auch die integrierte Trageerkennung. Dank Sensoren wird die Musikwiedergabe automatisch gestoppt, sobald die In-Ears aus dem Ohr genommen werden, und nahtlos fortgesetzt, wenn sie wieder eingesetzt werden – ein nützliches Feature zur Optimierung der Akkulaufzeit.

(Akkulaufzeit: 4,5 von 5 Punkten)

Bluetooth

Technics setzt beim Bluetooth auf den neuesten Bluetooth 5.3 Standard. Die Technics EAH-AZ100 unterstützen neben dem Standard-Codec SBC auch AAC für Apple-Geräte sowie den hochwertigen Codec LDAC. Dank Multipoint-Technologie können bis zu drei Geräte gleichzeitig verbunden werden.

Das Koppeln erfolgt gewohnt einfach über die Bluetooth-Einstellungen am Smartphone und zeigt sich sehr stabil. Die Reichweite überzeugt mit bis zu 30 Metern im Freien. Auch in Innenräumen, selbst über mehrere Etagen oder durch mehrere Wände, bleibt die Verbindung zuverlässig bestehen.

(Bluetooth: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Die Technics EAH-AZ100 haben mich in vielerlei Hinsicht überzeugt. Mit diesen In-Ear-Kopfhörern muss man keinerlei Kompromisse eingehen, da sowohl der Klang als auch der Tragekomfort und das adaptive ANC hervorragend funktionieren. Aktiviert man den LDAC-Codec, profitiert man von einem detailreichen, dynamischen Klang. Besonders beeindruckend finde ich den Einsatz von Dolby Atmos mit Headtracking beim Ansehen von Filmen – ein echtes Highlight.

Im Alltag erstaunte mich besonders, wie effektiv das adaptive ANC Hintergrundgeräusche neutralisiert. Die „Voice Focus AI“ filtert störende Umgebungsgeräusche heraus und sorgt dafür, dass Gespräche klar und deutlich beim Gesprächspartner ankommen. Zusätzlich bietet die kostenfreie App umfangreiche Personalisierungsmöglichkeiten. Auch die einfache Bedienung per Touch gefällt mir sehr. Erwähnenswert ist zudem die Schutzklasse IPX4, die den Kopfhörern Schutz vor Spritzwasser bietet – ideal für sportliche Aktivitäten oder unerwartete Regenschauer.

Preis/Leistung

Die UVP der Technics EAH-AZ100 hat Technics mit 299 € festgesetzt, nicht gerade wenig Geld, aber dafür bekommt man ein sehr gutes Gesamtpaket geboten. Diese überzeugen in vielen Bereichen – sei es beim ANC, Klang, der Akkulaufzeit oder der umfangreichen App. Preislich hat sich bislang kaum etwas verändert: Sie kosten immer noch rund 290 €. Wie bereits erwähnt, bekommt ihr dafür jedoch sehr hochwertige True-Wireless In-Ears.

Technics EAH-AZ60M2

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: www.technics.com

Jabra Elite 5

In aller Kürze

Mit den Teufel Real Blue TWS 3 präsentiert das Berliner Unternehmen die dritte Generation seiner beliebten True-Wireless-In-Ears. Dabei wurden erneut die Kritikpunkte des Vorgängermodells berücksichtigt und einige Veränderungen sowie Optimierungen vorgenommen. So sind die Kopfhörer nun weniger voluminös, was zu einem höheren Tragekomfort führt. Auch das Active Noise Cancelling soll überarbeitet worden sein. Zudem hat Teufel weiter am Klangbild gefeilt und den In-Ears eine IPX4-Zertifizierung verliehen. Die Bedienung erfolgt weiterhin wie bei den Vorgängergenerationen per Touch, was bereits bei den Vorgängermodellen positiv aufgefallen ist. 

Gefällt uns

  • angenehmer Tragekomfort
  • leichtes Gewicht
  • ANC und Transparenz-Modus
  • gutes Klangbild
  • hohes max. Output
  • staub- und strahlwassergeschützt
  • Ortung via App

Gefällt uns weniger

  • Ambient-Modus nicht überzeugend
  • leichter Druck am Ohr beim bedienen über die Tasten

Jabra Elite 5

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung der Jabra Elite 5 orientiert sich stark an der des Elite 85t, ähnlich wie bereits bei den Elite 3. Auch bei dieser Generation setzt Jabra auf ein deutlich kompakteres Design. In der Hand wirkt die Verpackung schlicht, jedoch bietet sie alle notwendigen Informationen, um einen guten Überblick über die In-Ears zu erhalten.

Daher setzt man beim farblichen Design nun auf bekannten Akzente: Weg vom klassischen Grau hin zu einem eleganten Beige, das durch die typischen gelben Logos ergänzt wird. Die In-Ears werden zudem in der gewählten Farbe auf mehreren Seiten der Verpackung präsentiert. Auch das Verpackungskonzept wurde überarbeitet – anstelle der bisherigen Lösung mit einer Hauptverpackung und einer dünneren Umverpackung, findet nun alles in einer stabilen Box Platz. Wie gewohnt, umrahmen zahlreiche Bilder und Informationen zu den Jabra Elite 5 die Verpackung.

Durch das Entfernen der beiden Klebestreifen an der Unterseite, kann die bedruckte Umverpackung abgenommen werden. Zeiht man nun noch den rechten Klebestreifen von der Seite ab, lässt sich diese von rechts nach links aufklappen. Im Deckel informiert Jabra über die 100 % nachhaltige Verpackung, die vollständig recycelbar ist und aus FSC-zertifiziertem Material besteht. Auch die verwendete Tinte basiert auf pflanzlichen Inhaltsstoffen. Diese umweltfreundliche Gestaltung finde ich besonders positiv, da heutzutage noch immer viel zu viel Plastik verwendet wird, was sich gerade beim Einkaufen bemerkbar macht.

Bevor man die In-Ears und das Ladecase samt Zubehör sieht, wird der Blick zunächst von einem Einleger mit der Begrüßung „Welcome to superior Sound“ (Willkommen zum überlegenen Klang) verdeckt. Dieser weist ebenfalls auf die kostenlose Jabra-App hin, die den Zugriff auf weitere Einstellungen ermöglicht. Auf der Rückseite des Einlegers befindet sich zudem eine kompakte Kurzanleitung.

Unter dem Einleger liegt sauber sortiert das Ladecase, umhüllt von einer Schutzfolie und bereits bestückt mit den beiden In-Ears. Um den Akku zu schützen, sind die Ladekontakte der In-Ears mit einer Folie abgedeckt. Direkt darunter befindet sich eine Aussparung, in der Jabra zusätzliche Ohranpassstücke in verschiedenen Größen verstaut hat. Diese sind ordentlich in einer Faltschachtel sortiert, in der auch ein kurzes USB-A-auf-USB-C-Ladekabel untergebracht ist. Entfernt man schließlich den Einleger und den restlichen Lieferumfang, findet man darunter die üblichen Sicherheitsinformationen.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

In-Ear Kopfhörer

Die Jabra Elite 5 und die Elite 3 ähneln sich vom Design sehr, kein Wunder, es handelt sich hier bei den Elite 5 eben nur um ein besser ausgestattetes Modell. Da Design ist  gegenüber der älteren In-Ears aus dem Hause Jabra rundlicher und minimalistischer, was moderner und zeitlose wirkt.

Beim Tragen überzeugen die Elite 5 mit einem bequemen Sitz, der fest im Ohr liegt, ohne dabei stark hervorzustehen. Auf der Außenseite befindet sich das „Jabra“-Logo, das gleichzeitig als Multifunktionstaste dient. Obwohl Jabra auf die sonst übliche mattierte, weiche Beschichtung des Kunststoffgehäuses verzichtet hat, fühlt sich der Kunststoff dennoch angenehm an. Die ergonomische Form sorgt zusätzlich für hohen Tragekomfort.

Für die Sprachqualität sind jeweils drei Mikrofone pro In-Ear integriert, von denen eines nach unten und das andere nach hinten/oben ausgerichtet ist. Das Dritte Mikrofon sitz direkt vor dem Anpassstück und erfasst somit die Gehäuse im Gehörgang. Diese Mikrofone verbessern nicht nur die Gesprächsqualität, sondern filtern auch Umgebungsgeräusche heraus und ermöglichen die Nutzung der HearThrough-Funktion, um Umgebungsgeräusche gezielt einzublenden.

Das Gehäuse der Jabra Elite 5 besteht  wie beim Elite 3 aus drei Teilen. Der verkürzte, rund geformte Ohrkanal ist mit den bekannten EarGel-Aufsätzen von Jabra ausgestattet. Der ohrnahe Teil des Gehäuses integriert den Ohrkanal und die beiden Ladekontakte, über die die In-Ears im Ladecase aufgeladen werden. Ein „R“ für rechts und ein „L“ für links erleichtern die Zuordnung.

Auf der Außenseite befindet sich eine große Taste mit dem Jabra-Logo, die bündig mit dem Gehäuse abschließt und eine einfache Bedienung direkt über die In-Ears ermöglicht. Versteckte Status-LEDs an beiden Seiten leuchten je nach Gerätestatus kurz auf. Im Inneren befindet sich ein schwarzer Punkt, der als Näherungssensor fungiert und die automatische Pause-Funktion unterstützt. Wird ein In-Ear aus dem Ohr genommen, wird die Musikwiedergabe pausiert, was sehr praktisch ist. 

Die Jabra Elite 5 sind in mehreren Farben erhältlich, darunter Schwarz, Beige und Titanschwarz (Testgerät). Alle Komponenten, einschließlich der Anpassstücke und des Ladecases, sind in der gewählten Farbe gehalten. Mit der Schutzart IP55 sind die In-Ears gegen Staub und Spritzwasser geschützt, was sie unempfindlich gegen Regen macht. Sie sind jedoch nicht für den Einsatz unter Wasser geeignet, da dies zu irreparablen Schäden führen kann.

Ladecase

Jabra verwendet für das Lade-Case das gleiche Material wie für die In-Ears, was eine einheitliche Haptik gewährleistet. Im Gegensatz zu den In-Ears bietet das Lade-Case keinen vollständigen Schutz vor Staub und Wasser. Während es weitgehend staubresistent ist, kann Spritzwasser im ungünstigsten Fall eindringen. Dank des gut schließenden Deckels ist dieses Risiko jedoch gering.

Mit seinen kompakten Maßen lässt sich das Case problemlos in Hosentaschen, Handtaschen oder Rucksäcken verstauen. Sein schlichtes Design sorgt dafür, dass es dezent und unauffällig bleibt, ohne besondere Merkmale, die ins Auge stechen.

Das Ladecase besteht aus einfachem Kunststoff und verfügt über einen magnetischen, recht dünnen Deckel. Auf der Vorderseite ist dezent der Jabra-Schriftzug eingelassen, direkt darunter befindet sich eine kleine Status-LED. Trotz des Fehlens einer Griffmulde lässt sich das Case problemlos mit beiden Händen öffnen. Der USB-C-Anschluss zur Aufladung ist zentral auf der Rückseite positioniert. Qi-Ladetechnologie wird ebenfalls unterstützt, sodass das Case auch kabellos auf einem Qi-Ladepad geladen werden kann.

Der magnetische Deckel sorgt für sicheren Verschluss, während die In-Ears im Inneren durch Magnete perfekt zentriert und fixiert werden. Selbst wenn das Case umgedreht wird, bleiben die In-Ears sicher an ihrem Platz.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der In-Ears ist für den geforderten Preis angemessen, da kein minderwertiger Kunststoff verwendet wird. Die Übergänge der einzelnen Bauteile sind sauber gestaltet und weisen keinerlei Störkanten auf. Anders verhält es sich jedoch beim Ladecase. Hier enttäuscht die Haptik ein wenig, wie bereits erwähnt. Zwar erfüllt das Case seinen Zweck einwandfrei, wirkt aber aufgrund des dünnen Deckel etwas  „billig“.

Die Jabra Elite 5 bieten einen Schutz nach IP55-Standard. Das bedeutet, dass sie gegen Schweiß, Spritzwasser und Staub resistent sind – dies gilt hauptsächlich für die In-Ear-Kopfhörer selbst. Dieser Schutz ist in den meisten Alltagssituationen vollkommen ausreichend. Sie sind zwar nicht zum Schwimmen geeignet, halten jedoch problemlos einem plötzlichen Regenschauer stand.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.2)
FarbeSchwarz, Alternativ auch in Beige und Tintenschwarz
AkkuAkku Ohrhörer: 9 h (ohne ANC) 7 Stunden (mit ANC) bei mittlerer Lautstärke
Gesamtspieldauer mit aufladung im Case rund 36 Stunden ohne ANC, über 28 Stunden mit ANC.
Gewicht 50 g (Ohrhörer und Ladebox)
10 g (beide Ohrhörer)
40 g (Ladebox)
MaterialOhrhörer und In-Ears aus Kunststoff
KonnektivitätBluetooth 5.2 Audio-Codec: SBC, aptX und AAC.
TreiberDynamische Treiber mit einer Größe von 6 mm (links und rechts)
Frequenzbereich20 Hz bis 20 kHz
Treiberempfindlichkeit bei 1 kHz/ 1 mW (dBkeine Angaben
Impedanz (Ohm)keine Angaben vermutlich 16 Ohm
ANC/ TransparenzmodusANC und Ambient-Modus mit insgesamt je drei Mikrofonen
LieferumfangJabre Elite 5
je ein Satz Ohrstöpsel in drei verschiedenen Größen
Ladecase aus Kunststoff
kurzesUSB-C-Ladekabel
Kurzanleitung + Sicherheitsdatenblatt usw.
Technische Daten der Jabra Elite 5

Tragekomfort

Die Jabra Elite 5 überzeugen mit einem hohen Tragekomfort, da sie mit nur 5 Gramm pro In-Ear besonders leicht sind. Ihre ergonomische Form sorgt zudem für einen bequemen Sitz im Ohr. Die Jabra Elite 5 bieten von Grund auf eine gute Geräuschisolierung. Ihre Bauweise sorgt zudem für einen sicheren Sitz, ohne unangenehmen Druck zu erzeugen. Dies ermöglicht ein stundenlanges, angenehmes Tragen, während Umgebungsgeräusche effektiv abgeschirmt werden. Dadurch sind die Jabra Elite 5 ideal für leichte sportliche Aktivitäten wie Joggen, Laufen oder das Training im Fitnessstudio geeignet, auch wenn sie nicht explizit als Sport-Kopfhörer ausgewiesen sind.

Der Lieferumfang der EarGel-Aufsätze ist großzügig gestaltet. Mit drei verschiedenen Größen – S, M und L – findet nahezu jeder die passende Passform. Die mittlere Größe (M) ist bereits vormontiert, während die anderen beiden Größen ordentlich in einer separaten Verpackung sortiert sind. Zwar wäre eine noch feinere Abstufung mit fünf Größen wünschenswert, jedoch bot die Größe M in meinem Fall einen hervorragenden Halt, sodass dies vermutlich auch für viele andere Nutzer zutrifft.

Der Tragekomfort war über längere Zeiträume hinweg sehr angenehm. Die In-Ears bieten einen sicheren Sitz, an dem es nichts auszusetzen gibt. Jabra hat das Design nach eigenen Angaben an Tausenden von Ohren getestet und so optimiert, dass es eine perfekte Passform gewährleistet.

(Tragekomfort: 4,5 von 5 Punkten)

Bedienung

Beim Testen der Jabra Elite 5 fällt sofort der angenehme Druckpunkt der Multifunktionstasten auf. Dieser sorgt für ein präzises haptisches Feedback, das die Bedienung intuitiv gestaltet. Beide Ohrhörer verfügen über eigene Befehle, die je nach Dauer und Häufigkeit des Tastendrucks variieren. Falls Unklarheiten bezüglich der Bedienung auftreten, bietet die begleitende App umfassende Erklärungen, auf die später noch detaillierter eingegangen wird. Eine Bedienung per Touchscreen wäre zwar wünschenswert gewesen, jedoch birgt die Bedienung über Tasten ein geringeres Risiko von Fehlbedienungen. 

Das Ein- und Ausschalten der Jabra Elite 5 gestaltet sich einfach: Entnimmt man die Ohrhörer aus dem Ladecase, schalten sie sich automatisch ein. Beim Zurücklegen in das Case erfolgt das Ausschalten und gleichzeitige Aufladen, was für den nächsten Einsatz eine volle Batterie garantiert. Die werkseitige Bedienungseinstellung lässt sich zwar nicht grundlegend personalisieren, jedoch können aus vorgegebenen Befehlen individuell diejenigen ausgewählt werden, die bei einmaligem, doppelten oder dreifachen Betätigen der Taste ausgeführt werden sollen. Die Standardeinstellung sieht wie folgt aus: Ein kurzer Druck auf den rechten In-Ear-Kopfhörer startet oder pausiert die Musikwiedergabe. Zweimaliges Drücken springt zum nächsten Titel, dreimaliges Drücken zum vorherigen Titel.

Mithilfe der Taste am linken In-Ear-Kopfhörer der Jabra Elite 5 lassen sich die Sound-Modi wechseln, d. h. die aktive Geräuschunterdrückung (ANC) aktivieren oder in den HearThrough-Modus wechseln. Durch zweimaliges Drücken wird der Sprachassistent aktiviert, sodass beispielsweise Siri oder Alexa, je nach App-Verknüpfung, angefragt werden können. 

Auch Anrufe lassen sich direkt über die In-Ear-Kopfhörer steuern. Ein kurzer Tastendruck egal ob am rechten oder linken Ohrhörer nimmt Anrufe an, während ein Doppelklick den Anruf beendet oder abweist. Während eines Gesprächs kann das Mikrofon durch kurzes Drücken einer Taste stumm- oder lautgeschaltet werden.

Die Steuerung ist intuitiv gestaltet, sodass man sich schnell daran gewöhnt. Ein kleiner Nachteil physischer Tasten ist, dass beim Drücken ein leichter Druck auf das Ohr ausgeübt wird, was unangenehm sein kann.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

Die Jabra Elite 5 bieten einen überraschen ausgewogenen Klang. Verantwortlich dafür sind 6 mm Treiber, die in jedem In-Ear integriert sind. Der abgedeckte Frequenzbereich entspricht mit 20 Hz bis 20 kHz dem Standard. In Bezug auf Audio-Codecs wird neben dem Standard auch die Unterstützung hochwertigerer Audio-Codecs wie aptX und AAC angeboten.

Nun zum Klangbild: Die Jabra Elite klingen, wie bereits erwähnt, von Werk aus relativ neutral. Die Höhen sind detailreich und hochauflösend, ebenso die Mitten. Diese sind eindringlich und voll, sodass Gesang und Stimmen sehr gut wiedergegeben werden. Der Bass ist satt, aber kontrolliert, sodass die Kopfhörer mit ihrem guten Tiefenbassbereich überzeugen, ohne übertrieben zu wirken.

Hinsichtlich der maximalen Lautstärke sind die Jabra Elite 5 ebenfalls gut aufgestellt. Die räumliche Darstellung bietet eine gute Tiefen- und Breitenstaffelung. Zudem gefällt die lebendige Dynamik, die wiedergegeben wird. Das Einschalten von ANC sorgt nur für minimale klangliche Veränderungen, die noch im Rahmen liegen. 

(Klang: 4 von 5 Punkten)

App

Die „Jabra Sound+“-App ist eine kostenlose Anwendung, die für alle Jabra-Kopfhörer, egal ob In-Ear oder Over-Ear, zur Verfügung steht. Obwohl die Kopfhörer auch ohne die App funktionieren, erweitert diese den Funktionsumfang erheblich. Nutzer können je nach Modell verschiedene Einstellungen vornehmen, wie zum Beispiel die Tastenbelegung anpassen, das Active Noise Cancelling (ANC) regulieren oder den Klang individuell abstimmen. Zusätzlich ermöglicht die App das Installieren von Firmware-Updates und informiert über neue Funktionen.

Zum Einrichten wählt man aus einer Liste kompatibler Produkte das gewünschte aus, in meinem Fall die Jabra Elite 5. Anschließend wird eine verständliche Schritt-für-Schritt-Anleitung angezeigt, die dabei hilft, die Ohrhörer in den Pairing-Modus zu versetzen und einzurichten. Nach erfolgreicher Einrichtung gelangt man beim Starten der App immer zur Startseite, auf der alle wichtigen Einstellungen vorgenommen werden können.

Im oberen Menübereich werden nicht nur beide In-Ear-Kopfhörer angezeigt, sondern auch der Akkustand der Ohrhörer und des Ladecases in Einzelschritten von einem Prozent. Im Gegensatz zu den üblichen 10%-Schritten erfolgt hier eine präzise Anzeige des Akkustands in 1%-Schritten. Im Menüpunkt „Sound-Modus“ kann der Nutzer festlegen, ob die HearThrough-Funktion oder die aktive Geräuschunterdrückung (ANC) aktiviert oder deaktiviert werden soll. Für beide Funktionen kann die Intensität in jeweils fünf Stufen reguliert werden. 

Direkt darunter befindet sich in den Einstellungen der Jabra Elite 4 ein 5-Band-Equalizer, der beispielsweise bei den ebenfalls von mir getesteten Jabra Elite 3 nicht verfügbar ist. Darüber hinaus stehen dort insgesamt sechs voreingestellte Equalizer-Presets zur Auswahl. Im nächsten Untermenü unten, symbolisiert durch eine Glühbirne, wird man umgehend benachrichtigt, sobald ein neues Firmware-Update verfügbar ist. Zudem kann man hier die Registrierung der Jabra Elite 5 für eine zweijährige Garantie gegen Schäden durch Staub und Wasser vornehmen. Auch der Zugriff auf Kurzanleitungen und das Online-Benutzerhandbuch ist hier möglich. Unter dem Menüpunkt „Über Sound+“, also im rechten unteren Abschnitt der App, finden sich hingegen kaum Informationen zu den Jabra Elite 5. Wie zu erwarten, dreht sich hier alles ausschließlich um die App selbst.

Auf der Startseite im oberen Bereich finden Sie durch Antippen des Zahnradsymbols weitere Einstellungen für die In-Ears. Hier können Sie Firmwareupdates suchen und installieren, Einstellungen der In-Ears vornehmen, die Steuerungen anpassen, die Sprache der Sprachansagen von Englisch auf Deutsch ändern und vieles mehr. Für Spotify-Nutzer ist die Funktion „Spotify Tap“ interessant: Durch zweimaliges Drücken der Taste am linken In-Ear wird die Musik von Spotify direkt gestreamt und automatisch an der Stelle fortgesetzt, an der sie zuvor angehalten wurde. 

(App: 4,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

ANC / Umgebung ein-/ausblenden

Bei den Jabra Elite 5 ist wie ich bereits angedeutet habe auch ANC mit an Bord. Aktiviert man dieses, wird der Bass minimal angehoben bzw. klingt kräftiger und voluminöser. 

Jabra verwendet für sein Active Noise Cancelling (ANC) ein Hybrid-System. Zusätzlich zu den externen Mikrofonen, die Umgebungsgeräusche erfassen, werden weitere Mikrofone im Ohr eingesetzt. Dies ermöglicht ein sehr gutes ANC, das brummende Geräusche wie Motoren- und Lüftergeräusche effektiv eliminiert. Auch Straßengeräusche, die im Alltag im Freien auftreten, werden dadurch effektiv reduziert. Selbstverständlich sollten keine Wunder erwartet werden, da nicht die gesamte Umgebung vollständig leise wird. Für In-Ears ist die Leistung jedoch sehr gut. 

Der Transparenzmodus, bei Jabra HearThrough genannt, funktioniert hingegen anders. Dieser verwendet die Mikrofone an der Außenseite, um diese verstärkt durchzulassen, sodass Sie Ihre Umgebung bzw. den Verkehr etc. wahrnehmen können. Dies funktioniert insgesamt gut, bringt jedoch, wie bei fast allen anderen Herstellern von In-Ears mit dieser Funktion, den Nachteil mit sich, dass ein hörbares Grundrauschen akzeptiert werden muss. Dieses Rauschen ist vor allem bei leiser oder keiner Musikwiedergabe wahrnehmbar. Wird jedoch Musik mit einer Lautstärke von etwa 50 % oder mehr abgespielt, wird das Grundrauschen effektiv überdeckt und stört nicht mehr.

Akkulaufzeit

Das Lade-Case der Jabra Elite 5 zeichnet sich durch seine kompakte Bauweise aus und passt problemlos in jede Hosentasche, unabhängig davon, ob es sich um Jeans oder Jogginghosen handelt. Nach dem Öffnen des Lade-Cases informiert eine einzelne Status-LED an der Vorderseite über den Akkustand des Lade-Cases. Zusätzlich informieren LEDs an den In-Ear-Kopfhörern selbst über den jeweiligen Akkustatus. Die Farbcodierung ist bei allen Jabra Kopfhörern identisch: Grün signalisiert einen vollen Akku, Gelb weist auf einen Akkustand von 50 % hin und Rot bedeutet, dass der Akkustand niedrig ist und ein baldiges Aufladen empfohlen wird.

Die Akkulaufzeit der Jabra-Kopfhörer beträgt laut Hersteller bis zu 9 Stunden (ohne ANC) und bis zu 7 Stunden (mit ANC) bei voller Aufladung. Mit dem Ladecase lassen sich die Kopfhörer zusätzlich bis zu dreimal komplett aufladen, was eine maximale Musikspielzeit von 36 Stunden (ohne ANC) und 28 Stunden (mit ANC) ergibt – ein beachtlicher Wert. In meinem Test bei einer Lautstärke von etwa 70 % konnte ich diese Angabe bestätigen.

Das Ladecase benötigt mit einem 500-mAh-Netzteil (nicht im Lieferumfang enthalten) etwa drei Stunden für eine vollständige Aufladung. Neben dem Aufladen mit einem USB-C-Ladekabel wird auch Wireless-Charging unterstützt, dies dauert jedoch etwas länger. Die In-Ears selbst sind nach etwa drei Stunden vollständig geladen. Praktisch ist die Schnellladefunktion: Bereits zehn Minuten im Ladecase genügen, um eine Akkulaufzeit von 60 Minuten zu erzielen.

Bluetooth

Die Jabra Elite 5 bieten mit Bluetooth 5.2 eine schnelle, stabile und zuverlässige Verbindung zu Ihren Geräten.

Schnelle Kopplung mit Google Fast Pair:

Öffnen Sie dazu das Ladecase. Auf dem kompatiblen Android-Gerät erscheint ein Pop-up-Fenster. Durch Antippen von „Kopieren“ werden die Geräte miteinander verbunden

Manuelles Koppeln:

Die In-Ears befinden sich nach dem Auspacken standardmäßig im Kopplungsmodus. Um eine erneute Kopplung vorzunehmen, halten Sie bitte die Tasten an beiden In-Ears drei Sekunden lang gedrückt, bis die LED blau blinkt. Navigieren Sie anschließend in den Bluetooth-Einstellungen Ihres Smartphones zu den neuen Geräten und wählen Sie „Jabra Elite 5“ aus. Die Kopplung ist nun abgeschlossen. Nach der ersten Kopplung verbinden sich die In-Ears automatisch mit dem Smartphone, sobald sie aus dem Case genommen werden.

Verbindung mit mehreren Geräten:

Es ist eine Speicherung von bis zu 8 Geräten möglich. Beim Koppeln eines 9. Geräts wird das am wenigsten genutzte entfernt. Multipoint-Technologie erlaubt die gleichzeitige Verbindung mit zwei Geräten (nur ein Gerät für die Audiowiedergabe).

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Die Jabra Elite 5 bieten ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis. Sie überzeugen mit einem guten Klangbild und effektiver Geräuschunterdrückung (ANC). Auch die Sprachqualität beim Telefonieren ist einwandfrei. Die App ermöglicht umfangreiche Anpassungsmöglichkeiten und Einstellungen. Die Akkulaufzeit ist ebenfalls sehr gut. All dies wird in einem kompakten Gehäuse verpackt, in dem die In-Ear-Kopfhörer kaum aus dem Ohr hervorstehen. Auch das Ladecase ist sehr kompakt gestaltet.

Preis/Leistung

Der empfohlene Verkaufspreis der Jabra Elite 5 beträgt 149,99 €. Je nach Farbvariante sind diese im Internet bereits zu einem reduzierten Preis erhältlich. Für diesen Preis erhält man hochwertige True-Wireless-In-Ear-Kopfhörer, die durchweg überzeugen. Kritisch anzumerken ist die Bedienung über die Tasten, da diese beim Betätigen leicht in das Ohr drücken. Dies hält sich jedoch im Rahmen und stellt keinen wesentlichen Nachteil dar. 

Jabra Elite 5

Zum Angebot bei

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: Jabra.de

Teufel Real Blue TWS 3

In aller Kürze

Mit den Teufel Real Blue TWS 3 präsentiert das Berliner Unternehmen die dritte Generation seiner beliebten True-Wireless-In-Ears. Dabei wurden erneut die Kritikpunkte des Vorgängermodells berücksichtigt und einige Veränderungen sowie Optimierungen vorgenommen. So sind die Kopfhörer nun weniger voluminös, was zu einem höheren Tragekomfort führt. Auch das Active Noise Cancelling soll überarbeitet worden sein. Zudem hat Teufel weiter am Klangbild gefeilt und den In-Ears eine IPX4-Zertifizierung verliehen. Die Bedienung erfolgt weiterhin wie bei den Vorgängergenerationen per Touch, was bereits bei den Vorgängermodellen positiv aufgefallen ist. 

Gefällt uns

  • angenehmer Tragekomfort
  • leichtes Gewicht der In-Ears
  • ANC und Transparenz-Modus
  • guter Klang
  • hohes max. Output
  • App-Anbindung

Gefällt uns weniger

  • kein aptX oder LDAC Support
  • ANC und Transparenz-Modus nicht die besten

Teufel Real Blue TWS 3

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Teufel Real Blue TWS 3 präsentieren sich in einer kompakten, umweltfreundlichen Verpackung, die ungebleicht ist und somit einen natürlichen Eindruck vermittelt. Auf der Vorderseite der Verpackung ist eine schlichte Skizze der In-Ear-Kopfhörer abgebildet, ergänzt durch das Teufel-Logo. Auf der Rückseite befindet sich ein Aufkleber, der wichtige Informationen wie die Seriennummer sowie Details zur Farbe, aber ansonsten kaum weitern Spezifikationen des Produkts enthält.

Daher erfüllt die Verpackung eine doppelte Funktion: Sie schützt das Produkt während des Transports vor Beschädigungen und erleichtert im Geschäft sowie im Lager die Identifikation des Produkts für den Mitarbeit. Für detaillierte Informationen zu den Teufel Real Blue TWS 3 empfiehlt es sich jedoch, die offizielle Webseite zu besuchen, da dort wie gewohnt umfassende Details bereitgestellt werden.

Nachdem der Klebestreifen an der Unterseite entfernt wurde, lässt sich die Verpackung bequem aufklappen. Im Inneren befindet sich zunächst ein Schaumstoffeinsatz, der ausschließlich dem Transportschutz dient. Wird dieser entnommen, kommt direkt das Ladecase der Teufel Real Blue TWS 3 zum Vorschein, in dem die beiden Tr ue-Wireless In-Ear-Kopfhörer bereits eingesetzt sind.Damit das Case zusätzlich geschützt wird, ist es in Folie eingepackt. Die beiden In-Ears sind an den Ladekontakten mit einem Klebestreifen versehen, um den Akku während der Lagerung zu schützen. Den Klebestreifen müsst ihr direkt entfernen, damit die In-Ears durch das Ladecase aufgeladen werden können.

Damit das Case sicher in der Verpackung liegt, wird es durch einen Karton zentriert gehalten. In dessen seitlichen Hohlräumen befinden sich sowohl das USB-A-auf-USB-C-Ladekabel als auch verschiedene Größen von Anpassstücken. Diese liefert TEUFEL in den Größen XS, S, L und XL mit, während die Größe M bereits werkseitig an den In-Ears angebracht wurde. Zu guter Letzt befinden sich am Boden der Verpackung noch die üblichen Dinge wie Sicherheitshinweise und eine Kurzanleitung.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

In-Ear Kopfhörer

Bezüglich des Designs wurden bei den Teufel Real Blue TWS 3 einige Verbesserungen im Vergleich zum Vorgängermodell vorgenommen. Obwohl weiterhin das Knopf-Design beibehalten wird, erleichtert die optimierte, besser abgestufte Form nun das Herausnehmen aus den Ohren.Die In-Ears sind jetzt nicht mehr nur in Schwarz und Weiß erhältlich, sondern auch in auffälligeren Farben wie Steel-Blue und Misty-Green.

Das Kunststoffgehäuse ist matt ausgeführt und fühlt sich hochwertig an. Das für den Herstellernamen Teufel stehende „T“ ist dezent gestaltet, da es nun als schlichte Hochglanz-Oberfläche in das matte Gehäuse integriert ist. Somit ist die Oberfläche mit dem „T“ nicht nur ein markantes Designelement, sondern auch vollständig als Touch-Oberfläche nutzbar. Umrahmt wird diese von einem dezenten, hochglänzenden Ring, der der Oberfläche des Teufel-Logo nachempfunden ist. Das  Design gefällt mir ausgesprochen gut, da es modern, zeitlos und zugleich hochwertig wirkt.

Bei meinem Testmodell in Misty-Green fallen seitlich die Mikrofone zur Umgebungsumfassung auf. Beide sind, wie bei allen anderen Modellen, in Schwarz ausgeführt. Die Außenseite ist rundum mit einer Fase versehen, die sanft in das leicht gummierte Innere übergeht. Auffallend ist hier der geschwungene Bereich an der Oberseite, welcher als Sicherung dient. Dieser sorgt für einen sicheren Halt, indem er sich leicht im Ohr einhakt. Auf der Innenseite befinden sich neben den beiden Ladekontakten auch ein weiteres Mikrofon sowie der Treiberkanal.

Ladecase

Das Case ist weiterhin schlicht gehalten, wurde jedoch überarbeitet. Es ist nun größer, insgesamt etwas abgerundeter und wirkt dadurch hochwertiger. Zudem gab es technische Veränderungen: Es kann jetzt auch kabellos aufgeladen werden. 

Wie bei den In-Ears ist auch der Teufel-Schriftzug auf dem Deckel des Cases in Hochglanz in das matte Gehäuse eingelassen.Zudem wurde die Griffmulde hier deutlich dezenter gestaltet. Sie ist jetzt nur noch ein schmaler Schlitz, lässt sich jedoch hervorragend mit den Fingernägeln öffnen.Teufel verwendet beim Case denselben Kunststoff wie bei den In-Ears. Der Deckel ist jedoch, wie bereits erwähnt, matt bzw. leicht strukturiert, das Logo darin hochglänzend, und der Rest des Cases ist in einer Kombination aus glatten und matten Oberflächen gehalten.

Die Unterseite des Gehäuses ist abgeflacht, was jederzeit für einen stabilen Stand sorgt. Doch das ist nicht der einzige Vorteil: Im Boden des Case ist nun eine Induktionsspule integriert, die das kabellose Aufladen mit einer kompatiblen Ladematte endlich ermöglicht.An der Front, direkt unter der Griffmulde, befindet sich die Anzeige des Akkustands. Diese besteht aus vier LEDs, von denen jede für 25 % Akkukapazität steht. Leuchten beispielsweise drei der vier LEDs, bedeutet das, dass der Akku noch zu etwa 70 % geladen ist.

Auf der Rückseite, direkt unter dem Scharnier des Deckels, befindet sich ein USB-C-Ladeanschluss. Über diesen lässt sich der Akku wahlweise kabellos oder mit dem mitgelieferten Ladekabel aufladen. Öffnet man den Deckel, erscheinen die beiden In-Ears fest an ihrem Platz, sicher durch Magneten gehalten. Besonders praktisch ist die beleuchtete Seitenbeschriftung, die sofort erkennen lässt, welcher In-Ear in welchen Platz gehört. In der Vertiefung der In-Ears befinden sich die Ladekontakte, die die eingesetzten In-Ears kontinuierlich mit Energie versorgen. 

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der In-Ears ist insgesamt gut. Zwar gibt es sicherlich noch Verbesserungspotenzial, jedoch erhält man hier solide verarbeitete In-Ears sowie ein Ladecase, das einen hochwertigen Eindruck hinterlässt. Die In-Ears sind leicht, sitzen bequem im Ohr und bieten einen sicheren Halt. Auch das Case wirkt zweckmäßig und robust, was den Gesamteindruck der Verarbeitungsqualität positiv abrundet.

Der Deckel öffnet sich mit einer kleinen Rastung. Klappt man ihn nicht bis zu einem leichten Widerstand auf, fällt der Deckel wieder zu. Überwindet man jedoch diesen Punkt, bleibt das Case geöffnet, bis man es aktiv schließt. Durch die Verwendung von Kunststoff für das Case und die In-Ears wird ein leichtes Gewicht gewährleistet. Dies ist bei eigentlich 99 % aller anderen Kopfhörer ebenfalls der Fall. Kunststoff bietet zudem den Vorteil, robust gegenüber Schweiß und Spritzwasser zu sein, entsprechend der Schutzklasse IPX4. Durch den Einsatz von Dichtungen bei den In-Ears ist es Teufel gelungen, diese gegen äußere Einflüsse wie einen Regenschauer zu schützen. Diese Dichtungen sorgen dafür, dass Wasser nicht in die Elektronik eindringen kann, was den Schutz der Geräte verbessert. 

Die In-Ear-Kopfhörer wiegen jeweils 5,8 Gramm, während das Ladecase etwa 46 Gramm auf die Waage bringt. Abhängig von der Hautbeschaffenheit können Fingerabdrücke leicht auf dem Case sichtbar werden, besonders bei fettiger Haut. Glücklicherweise lassen sich diese Spuren problemlos abwischen, sodass sie den Gesamteindruck nicht wesentlich beeinträchtigen.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.3)
FarbeSchwarz, Alternativ auch in Weiß, Dunkelblau und Mintgrün.
Akkuintegriert, 400 mAh großer Lithium-Ionen Akku im Case und 45 mAh großer Akku in jedem der beiden Kopfhörern
Akku Ohrhörer: 9 h (ohne ANC) 6 Stunden (mit ANC) bei mittlerer Lautstärke
Gesamtspieldauer mit aufladung im Case rund 37 Stunden ohne ANC, über 24 Stunden mit ANC.
Gewicht 58 g (Ohrhörer und Ladebox)
11,6 g (beide Ohrhörer)
46 g (Ladebox)
MaterialOhrhörer und In-Ears aus Kunststoff
KonnektivitätBluetooth 5.3 Audio-Codec: SBC und AAC.
TreiberDynamische Treiber mit einer Größe von 12 mm (links und rechts)
Frequenzbereich10 Hz bis 20 kHz
Treiberempfindlichkeit bei 1 kHz/ 1 mW (dBkeine Angaben
Impedanz (Ohm)keine Angaben vermutlich 16 Ohm
ANC/ TransparenzmodusANC und Transparenzmodus mit insgesamt drei Mikrofonen
LieferumfangTeufel Real Blue TWS 3
je ein Satz Ohrstöpsel in fünf verschiedenen Größen
Ladecase aus Kunststoff
USB-C-Ladekabel
Kurzanleitung + Sicherheitsdatenblatt usw.
Technische Daten der Teufel Real Blue TWS 3

Tragekomfort

Der Tragekomfort der Teufel Real Blue TWS 3 ist auch bei sportlichen Aktivitäten überzeugend. Eingesetzt im Ohr sitzen sie sehr gut und bieten selbst bei intensiven Bewegungen einen sicheren Halt. Nichts drückt, verrutscht oder verursacht unangenehmen Druck am Ohr, und somit entsteht nicht der Eindruck, dass die In-Ears aus dem Ohr fallen könnten. 

Durch ihre seitlich erhabene Stelle verankern sich die In-Ears sicher im Ohr und verrutschen nicht. Damit dies jedoch funktioniert, muss aus insgesamt fünf verschiedenen, unterschiedlich großen Anpassstücken das richtige ausgewählt werden. Hier gilt wie immer, sich die Zeit zu nehmen und diese auszuprobieren. Die gewählte Größe sorgt nämlich nicht nur für sicheren Halt, sondern auch für das beste Klangergebnis. Zudem kann nur dann auch das ANC optimal funktionieren.

Die Teufel Real Blue TWS 3 sind bei korrektem Sitz im Ohr deutlich sichtbar, wie auf meinen Bildern zu erkennen ist. Zwar gibt es viele Modelle, bei denen dies ebenfalls der Fall ist, jedoch findet man auch weniger auffällige Alternativen auf dem Markt. Im Alltag hat dies jedoch kaum Einfluss auf den Tragekomfort oder die Nutzung.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Bedienung

Beim Bedienkonzept setzt Teufel, wie mittlerweile der Großteil der In-Ear-Hersteller, auf eine reine Touch-Bedienung. Verschiedene Befehle werden ausgeführt, abhängig davon, wie oft oder wie lange man die Oberfläche antippt oder berührt hält.

Zum Einschalten der In-Ears nimmt man diese einfach aus dem Case. Sie verbinden sich anschließend automatisch mit dem zuletzt gekoppelten Gerät. Sollte dieses nicht in der Nähe sein oder sich im Flugmodus befinden, wechseln die In-Ears nach 60 Sekunden automatisch in den Kopplungsmodus. Alternativ kann der Kopplungsmodus auch manuell aktiviert werden, indem man die Touch-Oberflächen für 1,5 Sekunden berührt.

Durch den Einsatz von Bluetooth 5.3 bei den Teufel Real Blue TWS 3 setzt Teufel auf eine effizientere Technologie, die weniger Strom beim Übertragen verbraucht. Dies führt zu einer verlängerten Akkulaufzeit. Selbstverständlich kann weiterhin bei Bedarf nur ein einzelner In-Ear genutzt werden, wobei jedoch wie bei Vorgänger weiterhin Abstriche bei der Bedienung in Kauf genommen werden müssen.

Wenn beide In-Ear-Kopfhörer verwendet werden, was in der Regel der Fall ist, kann die Musik durch einfaches Antippen der Touch-Oberfläche – unabhängig davon, ob rechts oder links – pausiert und durch erneutes Berühren fortgesetzt werden. Tippt man den rechten In-Ear zweimal hintereinander an, springt er zum nächsten Titel. Die gleiche Aktion am linken In-Ear bewirkt, dass er einen Titel zurückspringt. Während der Musikwiedergabe kann man durch Tippen und anschließendes Berühren und Halten am rechten In-Ear die Musiklautstärke erhöhen. Durch die exakt gleiche Aktion am linken In-Ear wird die Musik wiederum abgesenkt. 

Der Zugriff auf den Sprachassistenten kann bei Bedarf direkt über die In-Ears erfolgen. Zuvor muss der Assistent jedoch über die App ausgewählt und verknüpft werden. Um den Sprachassistenten nutzen zu können, darf währenddessen keine Musik abgespielt werden; diese muss also vorher pausiert werden.

Ich finde die neue Belegung zur Steuerung von ANC und dem Transparenzmodus sehr gelungen. Teufel hat diese Funktionen nämlich getrennt: Tippt man dreimal hintereinander auf den linken In-Ear, aktiviert man den Transparenzmodus, um Umgebungsgeräusche wahrzunehmen. Dieselbe Aktion am rechten In-Ear schaltet hingegen das ANC ein oder aus. 

Anrufe können direkt über die In-Ears gesteuert werden. Um einen Anruf anzunehmen, tippt man zweimal hintereinander auf einen der beiden In-Ears. Möchten man wiederum den Anruf ablehnen, muss man die Touch-Oberfläche für 1,5 Sekunden gedrückt halten. Möchte man den Anruf am Ende des Telefonats Beenden, dann riecht auch hier wieder ein doppeltes Antippen der In-Ears. Während eines Anrufs kann das Mikrofon natürlich jederzeit bei Bedarf stumm geschaltet werden, indem man einmal kurz einen der In-Ears aussen antippen.

Die Bedienung ist durchdacht und reagiert sehr gut. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase lässt sich das Gerät problemlos handhaben. Bei kurzen Haaren funktioniert alles einwandfrei. Nutzerinnen und Nutzer mit langen, offenen Haaren könnten jedoch gelegentlich Fehleingaben erleben, da das Haar das Touchfeld der In-Ears überdecken könnte. Dies könnte dazu führen, dass ein dreifaches Antippen nicht korrekt erkannt wird und stattdessen ein anderer Befehl ausgeführt wird. Dies muss nicht zwingend der Fall sein, ich halte es jedoch für wichtig, darauf hinzuweisen.

(Bedienung: 4,5 von 5 Punkten)

Klang

Teufel setzt auch bei diesem Modell wieder auf einen 12-mm-Treiber, wie bereits bei den Vorgängermodellen. Dennoch wurde das Klangbild spürbar verfeinert, um die Audio-Qualität weiter zu optimieren. Der Hersteller verspricht einen erweiterten Frequenzgang, starke Bässe, warme Mitten und präzise Höhen. Bevor ich das jedoch beurteile, schauen wir uns zunächst die grundlegenden Eigenschaften der In-Ears an.

Das Herzstück der Teufel Real Bau TWS 2 sind weiterhin die beiden besagten 12-mm-Treiber, die laut Teufel ein Frequenzband von 10 Hz bis 20 kHz bieten sollen. Dies entspricht exakt dem Vorgängermodell. Neben dem Standard-Audio-Codec SBC wird erneut der hochwertigere AAC unterstützt, während aptX und aptX HD weiterhin nicht mit an Bord sind.

Klanglich beeindruckt der Bassbereich der Teufel Real Blue TWS 3. Er liefert ein solides und kräftiges Bassfundament, das vielen von euch sicherlich zusagen wird. Besonders bei Genres wie Pop, Hip-Hop und R&B entfalten die In-Ears ihr volles Potenzial und bieten ein tolles, ausgewogenes Klangbild, das aktuellen Musiktrends gerecht wird. Die Mitten sind zwar präsent, jedoch werden sie vom dominanten Bassfundament etwas überdeckt. Dadurch wirken sie tendenziell etwas nüchtern und zurückhaltend.

Die Höhen sind strahlend und klar hörbar, ohne bei maximaler Lautstärke zu verzerren. Dies sorgt für eine detaillierte Klangwiedergabe, die mir sehr gefällt. Im Vergleich zum Vorgängermodell ist die Detailauflösung der In-Ears deutlich gestiegen, was das Raumgefühl merklich verbessert. Insgesamt hat Teufel seine Versprechen gehalten: Der Klang wurde weiter optimiert und klanglich nochmals aufgewertet. Das max. Output ist, wie von Teufel versprochen, sehr gut und bietet auf jeden Fall mehr Reserven, als ich im Alltag benötige.

 Die Sprachverständlichkeit des Teufel Real Blue TWS 3 ist insgesamt sehr überzeugend. Mit insgesamt sechs Mikrofonen – drei auf jeder Seite – wird eine solide und rauscharme Übertragung gewährleistet. Während der Telefonate war die Verständigung klar und deutlich. Lediglich bei gleichzeitigem Sprechen traten leichte Probleme auf, da die Stimmen etwas komprimiert klangen. Abgesehen davon bin ich mit der Leistung sehr zufrieden und habe die Kopfhörer gerne für Telefonate genutzt.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

App

Mit der damals erschienenen 2. Generation hat Teufel die In-Ears-Serie endlich in die hauseigene Teufel Go App integriert. Natürlich hat somit auch die 3. Generation die Integration erhalten. Diese wird von Teufel kostenlos im Google Play Store und App Store von Apple angeboten.

Obwohl die App recht überschaubar gehalten ist, lässt sie einige wichtige Einstellungen zu, sodass es sich auf jeden Fall lohnt, diese auf dem Smartphone zu installieren. Direkt auf der Startseite kann man nämlich auf den wichtigen Equalizer zugreifen. Dabei setzt Teufel jedoch nicht auf einen klassischen Equalizer, bei dem man über 3 oder 5 Bänder einzeln regulieren kann, sondern auf einen parametrischen Equalizer. Hierbei kann man wie in einem Koordinatensystem einen Punkt umherschieben und sieht dabei, welche Musikrichtung man verstärkt. Wichtig ist zu beachten, dass man sowohl die Pegel als auch die Frequenz zugleich verändert; ein einzelnes Regulieren ist hier nicht möglich. Mir gefällt das Konzept jedoch sehr gut, und man findet sich in diesem Equalizer schnell zurecht. 

Auf der Startseite kann man zusätzlich die beiden In-Ears sehen, inklusive des genauen Akkustands jedes einzelnen. Bei Bedarf lässt sich ganz unten direkt die Geräuschunterdrückung regulieren. Wie bereits bei der Bedienung erwähnt, ist dies jedoch auch direkt über die In-Ears möglich. In den Allgemeinen Einstellungen besteht die Möglichkeit, die Touch-Bedienung individuell anzupassen, falls diese nicht den eigenen Vorlieben entspricht. Darüber hinaus lässt sich der Auto-Off-Timer konfigurieren, um die automatische Abschaltung nach einer bestimmten Zeit zu steuern. Besonders empfehlenswert ist die Aktivierung von Smart Pause: Diese Funktion stoppt die Musikwiedergabe automatisch, sobald beide In-Ear-Kopfhörer aus den Ohren genommen werden. Setzt man beide In-Ears wieder ein, wird die Wiedergabe nahtlos fortgesetzt – sei es Musik oder ein YouTube-Video.

(App: 3,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

ANC / Umgebung ein-/ausblenden

Genau wie bei der Vorgängergeneration ist auch bei den Teufel Real Blue TWS 3 ANC mit an Bord. Aktiviert man dieses, bleibt die Qualität des Klangbildes unverändert – ein klarer Pluspunkt. 

Allerdings ist das Active Noise Cancelling (ANC) zwar vorhanden und erfüllt seinen Zweck, indem es tiefe Frequenzen effektiv abschirmt. Dennoch erreicht es nicht das Niveau als branchenführend bezeichnet zu werden. Hohe Frequenzen dringen weiterhin durch, was bei anderen Premium-Herstellern deutlich besser gelingt.

Die passive Abschirmung durch die richtigen Anpassstücke erzielt bereits gute Werte, sodass man effektiv vom Umfeld abgeschirmt wird. Das Active Noise Cancelling (ANC) hingegen trägt hauptsächlich bei tiefen Frequenzen, wie etwa vorbeifahrenden Autos, zur Geräuschreduktion bei. Obwohl das ANC solide ist, gehört es nicht zu den Top-10 der In-Ear-Kopfhörer mit integriertem ANC.

Der Transparenzmodus sorgt für eine zuverlässige Wahrnehmung der Umgebung, indem er Stimmen und andere Geräusche, wie den Verkehr, verstärkt durchlässt. Dies funktioniert insgesamt gut, bringt jedoch den Nachteil mit sich, dass ein hörbares Grundrauschen akzeptiert werden muss. Dieses Rauschen ist vor allem bei leiser oder keiner Musikwiedergabe wahrnehmbar. Im Vergleich zu einigen anderen Modellen, die in dieser Hinsicht fortschrittlicher sind, hinkt Teufel etwas hinterher. Wird jedoch Musik mit einer Lautstärke von etwa 50 % oder mehr abgespielt, wird das Grundrauschen effektiv überdeckt und stört nicht mehr.

Akkulaufzeit

Teufel hat die Akkulaufzeit der Real Blue TWS 3 im Vergleich zur vorherigen Generation optimiert. Statt der bisherigen 55 mAh pro In-Ear-Kopfhörer setzt man nun auf 45 mAh, jedoch mit effizienteren, stromsparenden Technologien. Dies ermöglicht eine verlängerte Musikwiedergabezeit von bis zu 9 Stunden ohne aktive Geräuschunterdrückung (ANC), im Vergleich zu den vorherigen 8 Stunden. Diese Verbesserung ist vor allem der Integration von Bluetooth 5.3 zu verdanken, das deutlich energieeffizienter arbeitet. Somit profitieren Nutzer von einer längeren Akkulaufzeit trotz kleinerer Akkus in den In-Ears. Mit aktiviertem ANC beträgt die Laufzeit etwa 5 bis 6 Stunden, was als solider Wert angesehen werden kann.

Der Akku im Ladecase wurde von 370 mAh auf 400 mAh erhöht. Dadurch lassen sich die In-Ears etwa drei Mal vollständig aufladen. Mit aktivem ANC erreicht man so eine Gesamtspielzeit von etwas über 24 Stunden, während ohne ANC eine Laufzeit von rund 36 Stunden möglich ist. Im Alltag haben sich diese Werte bei moderater Lautstärke weitgehend bestätigt. Das Ladecase bleibt dabei weiterhin kompakt und hosentaschenfreundlich, was es besonders praktisch für unterwegs macht.

Sehr erfreulich ist, dass Teufel nun endlich die Smart-Pause-Funktion integriert hat. Damit wird die Musik oder das Video automatisch angehalten, sobald beide In-Ears herausgenommen werden, und beim Einsetzen nahtlos fortgesetzt. Diese Funktion hatte ich bislang immer vermisst, da sie nicht nur den Komfort erheblich steigert, sondern auch den Akku schont.  

Bluetooth

Durch die Integration von Bluetooth 5.3 wird, wie bereits erwähnt, besonders auf eine sparsamere Stromversorgung Wert gelegt. Zudem erfolgt die Verbindung schneller und stabiler. Bezüglich der maximalen Reichweite bleibt jedoch alles wie gewohnt: Man kann von einer Reichweite von 12 bis 14 Metern sprechen. Im Außenbereich, ohne Hindernisse, ist sogar noch mehr möglich, doch es ist eher unwahrscheinlich, dass jemand so weit von seinem unbeaufsichtigten Zuspielgerät bzw. Smartphone entfernen wird.

Erfreulich ist, dass Teufel im Vergleich zum Real Blue TWS 2 Multipoint nachgerüstet hat. Somit ist es nun möglich, zwei Geräte gleichzeitig mit den In-Ear-Kopfhörern zu verbinden, um nahtlos zwischen diesen wechseln zu können.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit dem Teufel Real Blue TWS 3 startet Teufel nun in die 3. Generation der In-Ear-Serie. Hier wurde erneut weiter getüftelt, um die In-Ears noch weiter zu optimieren. Klanglich wirken diese nun noch etwas filigraner, und die räumliche Klangabbildung wurde aufgewertet, was mir gut gefällt. Des Weiteren ist nun auch Smart Pause integriert, sodass die Musik automatisch bei Entnahme der In-Ears pausiert wird. Das Case kann nun auch induktiv aufgeladen werden. Ebenso wirken die In-Ears hochwertiger und zeitloser und sind nun auch in mehr Farben erhältlich.

Leider ist das ANC zwar gut, aber definitiv nicht als branchenführend zu bezeichnen. Dasselbe gilt auch für den Transparentmodus, der von einem hörbaren Rauschen begleitet wird, was andere Hersteller teils besser hinbekommen.

Preis/Leistung

Die UVP der Teufel Real Blue TWS 3 liegt, wie bereits beim Vorgängermodell, bei 149,99 €. Da die In-Ears jedoch schon eine Weile auf dem Markt erhältlich sind, hat Teufel den Preis inzwischen auf 99,99 € gesenkt. Der ursprüngliche Preis von 149,99 € war sicherlich kein Schnäppchen, zumal es günstigere Modelle mit ähnlicher Ausstattung gibt.

Mit einem Preis von unter 100 € wird das Angebot jedoch deutlich attraktiver. Die Ausstattung und Leistung überzeugen in diesem Preissegment. Teufel setzt jedoch weiterhin auf 12-mm-Treiber, was zu einer weniger kompakten Bauweise führt, daher fallen die In-Ears im Ohr mehr auf als kleinere Modelle.

Besonders hervorzuheben ist das überzeugende Klangbild, die präzise Touch-Steuerung sowie die Möglichkeit zur individuellen Klangoptimierung über den Equalizer in der App.

Teufel Real Blue TWS 3

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://teufel.de

Shokz OpenFit

In aller Kürze

Mit dem OpenFit bietet Shokz nun erstmals eine True-Wireless-Version seiner bisherigen einzigartigen Kopfhörer an.  Es wird zugesichert, dass man bei hervorragendem Tragekomfort problemlos sein Umfeld wahrnehmen kann und die Klangqualität ausgezeichnet ist.  Ich fahre regelmäßig Fahrrad und habe diese Ohrhörer währenddessen ausgiebig getestet. Dabei kann ich eindeutig bestätigen, dass Shokz genau die perfekten Kopfhörer dafür entwickelt hat.  Die Ohrhörer sind kaum spürbar, der Klang ist überraschend gut, und dennoch nimmt man den Straßenverkehr wahr. 

Gefällt uns

  • sehr bequemer und sicherer Tragekomfort
  • leichtes Gewicht
  • Umgebung wird wahrgenommen
  • IP54 Schutzklasse
  • lange Akkulaufzeit

Gefällt uns weniger

  • kein aptX oder LDAC Support
  • Case empfindlich auf Fingerabdrücke

Shokz OpenFit

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Entsprechend der deutlich kleineren True-Wireless Ausführung der neuen Shokz OpenFit, konnte das Unternehmen die Verpackung entsprechend kleiner Ausfuhren. Dadurch erhält man hier eine kleine kompakte Verpackung welche die Kopfhörer samt Ladecase und deren Lieferumfang perfekt schützen. Shokz verwendet die Vorder- und Rückseite, um einige Bilder der Shokz OpenFit sowie einige wenige Details dazu zu präsentieren. 

Auf der Vorderseite präsentiert Shokz neben dem Herstellernamen auch in großer Schrift den Produktnamen. Im Zentrum bekommen wir dann noch eine Aufnahme eines In-Ears gezeigt, der hierbei einmal von vorne und direkt daneben gespiegelt von der Innseite betrachtet werden kann. Wenn wir die Verpackung wenden und die Rückseite ansehen, zeigt Shokz eine Aufnahme der beiden In-Ears im aufgeklappten Ladecase. Außerdem sind hier Angaben zur Farbe, in meinem Fall Schwarz, zum Hersteller und zur 2-jährigen Garantie zu finden. Abschließend führt Shokz noch einige wichtige Ausstattungsmerkmale auf, und zwar in insgesamt sieben Sprachen. Dazu zählen der natürliche Komfort, ein kraftvolles Basserlebnis, dass man dank Open-Ear die Umfeld wahrnehmen kann und einen perfekten sowie sicheren Sitz geliefert bekommen soll. Ob das alles zutrifft, werde ich euch im Verlauf dieses Testberichts verraten. 

Nachdem man den Verpackungsdeckel abgenommen hat, kommt einem auch schon direkt das Ladecase entgegen, das in eine matte Folie eingewickelt ist. Shokz hat in diesem auch gleich die zwei Open-Ear-Kopfhörer platziert, wodurch sie optimal darin geschützt sind. Unter dem aus gepresstem Zellulose-Papier gefertigten Case und Einlegeboden befindet sich eine Kartonage-Mappe, in der neben dem Ladekabel auch die üblichen Beipackzettel aufbewahrt sind. Schließlich folgt darunter noch ein Zettel zur Garantie, samt dem passenden Garantieschein. 

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Open-Ear Kopfhörer

Dank der True-Wireless Ausführung hat Shokz ein gelungenes Design für die Shokz OpenFit geschaffen. Es handelt sich hierbei um moderne Open-Ear-Kopfhörer mit einem Design, das minimalistisch und zugleich zeitlos und elegant ist. Zusätzlich zu dem schwarzen Modell, das ich getestet habe, sind die OpenFit auch in einem ebenso schönen Beigeton erhältlich. 

Shokz hat mit den OpenFit eine neue Klangtechnologie namens DirektPitch entwickelt. Ich werde sie im Punkt Klang natürlich noch ausführlich behandeln, daher bleiben wir vorerst beim Design. Die True-Wireless-Funktionalität der neuen OpenFit bedeutet, dass das zuvor notwendige Nackenbügel-Design weggefallen ist. Dadurch wurde der Tragekomfort erheblich gesteigert. 

Der von Shokz genutzte Delphinbogen-Ohrbügel besteht aus einem 0,7 mm dünnen, flexiblen Memory-Draht, der sich optimal an das Ohr anpasst. Da er mit zweischichtigem Flüssigsilikon überzogen ist, verursacht er auch nach stundenlangem Musikhören keinen Druck.  Die Open-Ear-Kopfhörer wiegen je 8,3 Gramm, was angenehm leicht ist. Dank der IP54-Schutzklasse sind die Shokz OpenFit perfekt vor Regen und Schweiß geschützt.  Dadurch können die Shokz OpenFit beim Joggen, Radfahren und vielen anderen Sportarten problemlos verwendet werden. 

Die Treibereinheit mit der Shokz-Beschriftung befindet sich direkt im Zentrum bei beiden Open-Ears.  Das Unternehmen verwendet erstmals eine Touch-Bedienung, was auch notwendig ist, da Tasten das Design stören und dazu führen würden, dass die Kopfhörer ständig nachjustiert werden müssten. Der Treiber, der den Klang erzeugt, ist nach dem Einsetzen der Shokz OpenFit direkt auf den Gehörgang ausgerichtet. Im Gegensatz zu In-Ears bleibt jedoch der Gehörgang frei, wodurch keine vollständige Abschirmung erfolgt.  Die Aussenseite ist mit einem matten Flüssigsilikon-Material überzogen, während die Innenseite und der Großteil der Treibereinheit aus Hochglanz-Kunststoff  bestehen.    Obwohl dieser gegen Fingerabdrücke anfällig ist, stellt dies kaum ein Problem dar, da die Flächen beim Tragen nicht sichtbar sind.  

Aus dem Treiber heraus verläuft der bereits erwähnte flexible Bügel, der jederzeit für einen bequemen und sicheren Halt sorgt.  Am Bügelende gibt es ein etwas dickeres Ende. An der Innenseite befindet sich die Seitenbeschriftung, und im Inneren ist der Akku für jeden Kopfhörer verbaut. 

Insgesamt bin ich mit der neuen True-Wireless-Ausführung der Shokz OpenFit sehr zufrieden.  Nun haben die Open-Ear-Kopfhörer ein zeitgemäßes, modernes und elegantes Aussehen. Die True-Wireless-Variante macht die neuen Kopfhörer für einige interessanter, die zuvor aufgrund des Nackenbügels der Vorgänger abgeschreckt waren. Dieses Thema wurde nun mit den Shokz OpenFit passe gelöst, und Shokz hat hier hervorragende Arbeit geleistet. 

Ladecase

Wie bei herkömmlichen True Wireless Kopfhörer üblich, kommen auch die neuen Shokz OpenFit mit einem Ladecase daher. Letzten Endes dient dieses nicht nur der Aufbewahrung der Kopfhörer, sondern auch der Wiederaufladung.   

Das Case hat die gleiche Farbe wie die gewählten Shokz OpenFit, also in meinem Fall schwarz. Der Kunststoff hat eine matte Oberfläche und fühlt sich in den Händen angenehm an. Leider ist das Case durch die Oberflächenveredelung etwas empfindlich gegenüber fettigen Fingern, aber man kann es mit einem Tuch relativ schnell wieder sauber wischen. Das Firmenlogo von Shokz ist auf dem Deckel aufgedruckt. An der Unterseite befinden sich einige kleine Informationen zur Akkugröße sowie die Seriennummer, die wiederum nur mit einer Lupe erkennbar ist. 

Des Weiteren ist an der Rückseite ein USB-C-Ladeanschluss zu finden, und an der Vorderseite, unterhalb der Griffmulde, befindet sich eine kleine Status-LED.  Das Ladecase kann neben dem kabelgebundenen Laden auch mit einem kompatiblen induktiven Ladegerät aufgeladen werden.  Beim Öffnen des magnetisch verschlossenen Cases entdeckt man in ihrer entsprechenden Vertiefung die beiden Kopfhörer.  Shokz ist es gelungen, das Case deutlich kleiner zu gestalten, indem diese hier verschränkt gegeneinander eingelegt werden. Andernfalls wäre es vielleicht so groß wie das Case der Beats Powerbeats geworden.  Das Einlegen ist durch das Verschenken vielleicht zunächst etwas ungewohnt, aber für das deutlich kompaktere Gehäuse nehme ich diesen Kompromiss gern in Kauf.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Mir gefällt die Verarbeitung der Shokz OpenFit sehr gut. Die verschiedenen Materialien fügen sich sauber ineinander, es sind keine störenden Kanten vorhanden, und die Open-Ear-Kopfhörer sitzen, wie von Shokz versprochen, äußerst bequem. Die Kopfhörer haben ein angenehmes Gewicht, sodass man sie aufgrund ihres guten Tragekomforts kaum merkt.

Das Case lässt sich mühelos öffnen. Dank der Schutzklasse IP54 sind die beiden Kopfhörer ideal gegen Regenschauer, Staub und euren Schweiß geschützt. Das macht sie perfekt für sportliche Aktivitäten aber auch für den alltäglichen Gebrauch. 

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtTrue-Wireless Open-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.2)
FarbeSchwarz; weitere Farben Beige
Akkuintegriert, 600 mAh großer Akku im Case und 58 mAh großer Akku in jedem der beiden Kopfhörern
Akku Ohrhörer: 7 h
Gesamtlaufzeit ca.: 28 h
Gewicht 73,6 g (Ohrhörer und Ladebox)
8,3 g (beide Ohrhörer)
57 g (Ladebox)
MaterialOhrhörer und Case aus Kunststoff
KonnektivitätBluetooth 5.2 Audio-Codec: SBC und AAC.
TreiberDynamische Treiber mit einer Größe von 18×11 mm (links und rechts)
Frequenzbereich50Hz-16kHz
Treiberempfindlichkeit bei 1 kHz/ 1 mW (dB96dB±2.5dB
Impedanz (Ohm)keine Angaben vermutlich 16 Ohm
Transparenzmodusdurch offen Bauweise immer aktiv
LieferumfangShokz OpenFit
Ladecase aus Kunststoff
USB-C-Ladekabel
Kurzanleitung + Garantiekarte usw.
Technische Daten der Shokz OpenFit

Tragekomfort

Der Tragekomfort, bei diesem hat Shokz ja sehr viel versprochen und ja nach meiner Testphase über mehrere Monate kann ich selbst hier auch nur positives berichten. Der hohe Tragekomfort resultiert nicht nur aus dem geringen Gewicht, sondern auch aus der Form und der gewählten Beschichtung. Die Shokz OpenFit sind auch bei mehrstündigem Tragen kaum zu spüren. Zum perfekten, bequemen Tragekomfort muss man in Bezug auf den Halt jedoch keine Abstriche machen: Der Halt ist äußerst fest, sodass bei zahlreichen sportlichen Aktivitäten nichts verrutscht. Ich musste nicht mal nachjustieren, das ist einfach mega gut. 

Der größte Vorteil liegt für mich jedoch definitiv beim Radfahren mit Helm: Die Open-Ears sitzen bequem, stören nicht, und das finde ich großartig.  Nur wenn ihr, wie ich, dabei eine Brille tragt, kann es je nach Bügeldesign ein wenig störend sein, dass zwei Bügel am Ohr verlaufen. Das könnte für einige von euch unangenehm sein.  Es bleibt also nur auszuprobieren, ob einen Helm und Radbrille stören oder ob man damit – wie ich – problemlos zurechtkommt. 

Shokz hat also viel richtig gemacht, indem es den dünnen und leichten Delphinbogen-Ohrbügel mit einer Silikonbeschichtung entwickelt hat. Das Resultat bietet über Stunden einen angenehmen Tragekomfort und gleichzeitig einen absolut sicheren Halt.

(Tragekomfort: 5 von 5 Punkten)

Bedienung

Beim Bedienkonzept setzt Shokz, wie inzwischen alle Kopfhörerhersteller, nur noch auf Touch und verzichtet somit auf Tasten. Beim Bedienen unterscheidet man hier zwischen einmaligem, doppeltem und langem Antippen der Oberfläche. Doch eins vorne Weg: Man kann alles über OpenFit steuern, aber das „eigentlich“ ist wichtig. Man muss in der App festlegen, was man mit welchem Kopfhörer steuern möchte – zum Beispiel, ob man die Musikauswahl mit Titeln vor und zurück oder eine Lautstärkeregulierung bevorzugt. Beides ist leider nicht möglich.   

Um die Shokz OpenFit einzuschalten, nimmt man sie einfach aus dem Case heraus – genau so unkompliziert, wie man es von allen herkömmlichen True-Wireless-Kopfhörern kennt. Beim ersten Entnehmen werden sie sofort in den Pairing-Modus versetzt. Wurden die Open-Ears bereits mit eurem Smartphone gekoppelt, verbinden diese sich natürlich fortan immer automatisch nach dem Einschalten mit dem zuletzt verbundenen Gerät.

Wenn die In-Ears schon mit einem Gerät verbunden sind und ihr sie mit einem anderen koppeln möchtet, legt die beiden Kopfhörer zuerst ins Ladecase zurück. Dann werden die beiden Touch-Bereiche der Kopfhörer solange gleichzeitig gedrückt, bis die LED vor den Kopfhörern orange und grün zu blinken beginnt. Nach diesem Schritt befinden sich die Shokz OpenFit wieder im Pairing-Modus und können mit einem neuen Gerät verbunden werden.

Bei Bedarf können beide Kopfhörer auch einzeln verwendet werden, jedoch muss man dann bei der Bedienung Abstriche eingehen. Bei der Verwendung beider Ohrhörer, wie es in den meisten Fällen üblich ist, wird die Musik von Werk aus gestoppt, wenn man auf den linken oder rechten Kopfhörer doppelt tippt. Ein einmaliges Tippen und gleichzeitiges Berühren bewirken, dass man mit dem rechten Kopfhörer zum nächsten Titel und mit dem linken einen Titel zurückkippt. Mehr kann man wie es von Werk eingestellt ist nicht über die Shokz OpenFit regulieren.  Es ist hier nur möglich, wie ich schon erwähnte, die Belegung zu ändern – so kann man etwa anstelle der Titelwahl die Lautstärke einstellen oder den Sprachassistenten verwenden. Allerdings muss man dann auf die übrigen Funktionen verzichten. 

Auch eingehende Anrufe lassen sich über die Shokz OpenFit annehmen. Man kann dies annehmen, indem man einfach auf den linken oder rechten Ohrhörer doppelt tippt; am Ende kann man ebenfalls genau so auflegen. Falls telefonieren oder Ähnliches im Moment nicht möglich ist, reicht es aus, eine der beiden Seiten ein wenig länger zu berühren, und der eingehende Anruf wird abgelehnt.  

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

Die Shokz OpenFit sind Open-Ear-Kopfhörer, die es ermöglichen, Umgebungsgeräusche wahrzunehmen, während man Musik hört. Es handelt sich daher nicht um ein abschirmendes Gerät, von dem man audiophilen Klang erwarten könnte. Das Konzept eines Breitbandtöners mit DSP-Unterstützung, der den Richtschall in den Gehörgang strahlt, ist dafür auch nicht gedacht bzw. ausgelegt. 

Das Herzstück der Shokz OpenFit besteht aus einem großen Treiber (18×11 mm) mit einem leichten Verbundmembran, welches aus Kohlefaser und einer Polymersicke hergestellt wurde. Die speziell entwickelte, kuppelförmige Kappe aus Kohlefaser soll laut Shokz 20-mal stärker als eine aus Stahl sein, während sie akustische Schwingungen deutlich präziser wiedergibt. Darüber hinaus nutzt Shokz Bluetooth 5.2 und bietet neben dem Standard-Audio-Codec SBC auch Unterstützung für den Codec AAC. 

Logischerweise ist ANC hier nicht vorhanden, da dies bei einem offenen Kopfhörer überhaupt keinen Sinn machen würde. Shokz verwendet jedoch eine Nebengeräuschunterdrückung, die ausschließlich beim Telefonieren zum Einsatz kommt. Diese soll die Qualität der Gespräche verbessern, indem sie Umgebungsgeräusche mithilfe einer speziellen KI-Software größtenteils herausfiltert. Shokz nennt dies die AI Noise Cancellation-Technologie. Im Test funktionierte sie überraschend gut, was ich nicht erwartet hätte. Im geräuschfreien Haus war alles ausgezeichnet, und selbst beim Radfahren und Spazierengehen konnte man mich noch gut verstehen. Nur beim Radfahren mit höherer Geschwindigkeit und bei gleichzeitig stärkerem Wind lässt die Verständlichkeit etwas nach, sie ist jedoch immer noch zufriedenstellend, weshalb ich weiterhin gut zu verstehen war. 

Aber zurück zum Klang: In der kostenlosen Shokz-App kann dieser noch nach den eigenen Vorlieben mit verschiedenen EQ-Presets oder einem benutzerdefinierten Equalizer angepasst werden, falls nötig. Es überrascht mich dennoch, wie gut das Klangbild der Shokz OpenFit ist, wenn man bedenkt, dass ein Transparenzmodus praktisch ständig aktiv ist, da die Ohrhörer, wie bereits erwähnt, nicht isolierend im Ohr sitzen, sondern davor aufliegen. Das Resultat ist ein ausgewogenes und gut abgestimmtes Klangbild, das mich durch überraschend kräftige Bässe beeindruckt. Klar, der Bass ist hier nicht vergleichbar mit dem von Ohrhörern mit Silikon-Anpassstücken, die bei korrektem Sitz einen echten Druck aufbauen können. Dennoch muss ich sagen, dass ich angesichts der Bauweise sehr überrascht bin. 

Vermutlich werden die OpenFit wegen ihres Open-Ear-Konzepts nicht jedem zusagen, denn viele ziehen sicherlich eine isolierende Bauweise vor, da diese sich einfach bewährt hat. Außerdem möchte man seine Musik, Hörbücher etc. oft in Ruhe und ohne Ablenkung von der Umgebung genießen – das ist mit den OpenFit definitiv nicht möglich. Wenn man beim Joggen, Radfahren usw. nicht isoliert sein möchte, da man den Verkehr um sich herum wahrnehmen will, aber gleichzeitig auch nicht auf Musik verzichten möchte, sind die Shokz OpenFit wiederum die ideale Lösung. In stark befahrenen Gebieten konnte ich, obwohl ich mit dem Rad auf der Straße fuhr, heranfahrende Autos rechtzeitig wahrnehmen. Ebenso hörte man das Hupen der Autos usw. Es ist nicht so, dass man völlig von der Umwelt isoliert wäre – das finde ich hier sehr positiv.  In der Bahn sitzend, sind die OpenFit weniger empfehlenswert, da der Umgebungsgeräuschpegel die Isolierung zu sehr beeinträchtigt. 

(Klang: 4 von 5 Punkten)

App

Im Jahr 2023 entwickelte Shokz mit den OpenRun Pro eine kompatible App, die nun auch mit den Shokz OpenFit verwendet werden kann. Diese ist in den jeweiligen Appstores kostenlos für iOS und Android verfügbar. Wurde der Kopfhörer vorher über Bluetooth mit dem Smartphone verbunden, wird er zuverlässig erkannt und es erfolgt eine Erklärung zur Bedienung.

Shokz
Preis: Kostenlos
Shokz
Preis: Kostenlos

Die App bietet eine gute Übersicht und wirkt insgesamt recht einfach gestaltet. Auf der Startseite wird sofort der Shokz OpenFit in der Farbe präsentiert, die man beim Kauf ausgewählt hat. Zudem wird direkt darunter der Akkustand sowohl der zwei Open-Ears als auch des Ladecases angezeigt. Darunter kann man aus vier vorgefertigten Equalizer-Presets auswählen oder die benutzerdefinierte Equalizer-Funktion verwenden. 

Außerdem besteht die Möglichkeit, gleich darunter bei Bedarf die Multipoint-Paring-Funktion zu aktivieren und die Tastenbelegung zu ändern. Schließlich kann man die Wiedergabe der aktuellen Musik ganz unten steuern oder pausieren. Oben rechts besteht die Möglichkeit, zu einem erweiterten Einstellungsmenü zu gelangen. Allerdings handelt es sich hierbei größtenteils um exakt dieselben Menüs wie auf der Startseite.

(App: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akkulaufzeit

Die Shokz OpenFit Ohrhörer werden mit einem 58 mAh Akku versorgt. Shokz garantiert damit, dass es möglich ist, bis zu 7 Stunden am Stück Musik zu hören. Die Laufzeit variiert jedoch, wie bei allen Kopfhörern, stark in Abhängigkeit von der Lautstärke und weiteren Faktoren. Im Alltagsgeschehen war es für mich möglich, die 7 Stunden auch bei etwas über der durchschnittlichen Lautstärke zu erreichen.

Das Ladecase beinhaltet zusätzlich einen Akku mit 600 mAh, der die Akkulaufzeit durch wiederholtes Aufladen weiter verlängert. Insgesamt kann man also auf bis zu 28 Stunden Musikhören kommen. Das Ladecase ist zwar nicht das kleinste, das ich je in den Händen gehalten habe, aber in Anbetracht der Ausführung mit dem Ohrbügel ist es doch überraschend kompakt. Shokz erreicht dies, indem die Hörer teils übereinander und nicht wie bei anderen Modellen, z. B. den Beats Powerbeats, nebeneinander angeordnet werden. 

Durchaus praktisch ist die integrierte Schnellladefunktion, denn dadurch kann man schon nach nur 5 Minuten Ladezeit die Shokz OpenFit für eine Stunden Musikhören nutzen. Dies musste ich auch einmal nutzen, als ich vergessen habe, das Case als es leer war aufzuladen. Denn ist das Case leer, kann es nicht die Ohrhörer aufladen und so könnte ich nach kurzer Ladezeit die beiden Hörer auf meine Radtour mitnehmen. 

Bluetooth

Beim Bluetooth setzt Shokz, wie viele andere Kopfhörerhersteller auch, auf den Standard 5.2. Die Vorteile dieser neuesten Version sind eine äußerst geringe Latenz und die Möglichkeit, den linken und rechten Audiokanal getrennt zu übertragen usw.  Diese Version ist außerdem sehr akku­schonend und die Reichweite ist ebenfalls ausgezeichnet.

Wie gewohnt, erfolgt das Koppeln mit meinem iPhone über die Einstellungen->Bluetooth sehr einfach und schnell. Im Test hat mir die Bluetooth-Reichweite gefallen: Sie war sehr stabil und betrug indoor gut 13 bis 15 Meter – das war ebenfalls sehr gut.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Die Shokz OpenFit sind die ersten True-Wireless-Ohrhörer von Shokz. Ich finde das Konzept sehr gut, da die Shokz OpenFit durch den exzellenten Tragekomfort beim Sport und im Alltag kaum stören. Ich finde das offene Konzept großartig, weshalb ich die Ohrhörer beim Rennrad- und Mountainbiken sehr gerne verwende. Diese ermöglichen mir, anders als mit herkömmlichen In-Ears, meine Umgebung wahrzunehmen. Dies ist für mich insbesondere beim Rennradfahren auf der Straße von großer Bedeutung. 

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Shokz hier sehr gute Open-Ear-Ohrhörer liefert. Als jemand, der viel Rad fährt, gefallen sie mir gut, da ich sie hauptsächlich dabei benutze. Im Zug, am Flughafen usw. verwende ich weiterhin bevorzugt ANC-Kopfhörer, aber beim Sport sind diese mir einfach zu unsicher, daher nehme ich hier die Shokz. Die ANC-In-Ears schirmen zu sehr ab, sodass ich keine heranfahrenden Autos höre, was viel zu gefährlich ist. Wenn ihr viel Rad fahrt, auch auf der Straße, probiert die Shokz Open Fit aus – ich kann sie dafür definitiv empfehlen.

Preis/Leistung

Der UVP der Shokz OpenFit beträgt 139€, und bisher hat sich der Preis hier noch nicht wesentlich verändert. Meiner Ansicht nach ist der Preis gerechtfertigt: Hier erhält man einen guten Klang, einen tollen Tragekomfort und die Sprachqualität ist ebenfalls zufriedenstellend. Wenn ihr viel Sport macht, regelmäßig joggt oder wie ich oft mit dem Rad fahrt und dabei oft auf der Straße seid, würde ich die Shokz OpenFit auf jeden Fall ausprobieren. Falls ihr, so wie ich, beim Musikhören euer Umfeld trotzdem mitbekommen wollt, ist das genau das Richtige für euch: Ihr hört herankommende Autos rechtzeitig – bei normalen In-Ears ist das aufgrund der Abschirmung nicht möglich und kann eine Gefahr darstellen. 

Shokz OpenFit

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://de.shokz.com

Sonos Arc Ultra + Sonos Sub 4

In aller Kürze

Die Sonos Arc Ultra, das hauseigene Topmodell unter den Soundbars, wurde vor einigen Wochen von Sonos vorgestellt. Dabei änderte Sonos nicht nur die äußere Erscheinung, sondern legte auch viel mehr Arbeit ins Innere, da die Lautsprecher hier neu angeordnet und erweitert wurden. Wie immer bei Sonos ist die Einrichtung unkompliziert, und die Klanganpassungsmessung passt die Soundbar perfekt an eure Räumlichkeiten an. Sonos verspricht hierbei einen eindrucksvoll detaillierten Sound mit beeindruckenden 9.1.4 3D-Audio. Das gute Stück und der ebenfalls neue Sonos Sub 4 Subwoofer wurden von mir getestet.   Ihr habt die Möglichkeit, mein Fazit in unserem aktuellen Testbericht zu lesen.

Gefällt uns

  • tolles und hochwertiges Design
  • raumfüllender, kräftiger Klang auch ohne Sub
  • Klanganpassung Truplay
  • HDMI-ARC und Bluetooth
  • Multiroomfähig

Gefällt uns weniger

  • nur HDMI-Anschluss
  • hoher Preis

Sonos Store auf Amazon

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Sonos Arc Ultra

Die neue Arc Ultra wird von Sonos in einem länglichen Karton geliefert. Die tatsächliche Hauptverpackung war bei mir noch in einem passenden Versandkarton zum zusätzlichen Schutz verpackt, aber ihr bekommt sie direkt im Laden in der bedruckten Verpackung.

Schon damals, als ich selbst einige Sonos-Produkte erworben habe, habe ich das Verpackungsdesign der Produkte immer sehr positiv wahrgenommen.   Darüber hinaus ist Sonos für umweltfreundliche Verpackungen bekannt, und auch bei der Sonsos Arc Ultra verfolgt Sonos das gleiche Konzept. Die Verpackung besteht aus widerstandsfähiger Pappe. An der Oberseite befindet sich ein praktischer Transportgriff, der den Transport zum Einsatzort erheblich vereinfacht. Dadurch lässt sich die Verpackung auch gut aus dem Versandkarton entnehmen. Man kann dann einige Linien um den Griff herum sehen, die den raumfüllenden Klang repräsentieren sollen. Darüber hinaus ist der Großteil der Soundbar auf der Vorderseite des Deckels in Schwarz dargestellt. Auf der gegenüberliegenden Seite kann der Produktname mit einigen kleinen Darstellungsbildern der verschiedenen Seiten betrachtet werden.

Um den Deckel der Verpackung zu entfernen, ist es notwendig, an jedem der langen Enden einen Sicherungsschieber auf die Entriegelung zu schieben. Dann ist es bereits möglich, diesen Deckel zu entfernen. Anschließend wird die Sonos Arc Ultra in einer zusätzlichen schwarzen Stofftasche sicher verpackt erblickt.   Nachdem die Soundbar entnommen wurde, befindet sich darunter ein Karton mit einem aufgedruckten Stecker-Symbol und den ganzen Zentrierungen. Die Set-Up-Anleitung sowie das Netzkabel und ein HDMI-Kabel wurden von Sonos darin eingebettet.

Sonos Sub 4

Genau wie bei der Sonos Arc Ultra wird auch der neue Sonos Sub 4 im identischen Verpackungsdesign Der neue Sonos Sub 4 wird genauso wie die Sonos Arc Ultra im identischen Verpackungdesign geliefert. Auch dieser wird in einem maßgeschneiderten Versandkarton versendet, ist aber hier nicht so leicht zu entnehmen, da beim Sub 4 kein Tragegriff an der Oberseite vorhanden ist. Aufgrund des Gewichts verwendet Sonos hier Griffmulden im Karton, wodurch ein Griff auf der rechten und linken Seite platziert wurde, was einen sicheren Transport ermöglicht. Wie bei der Soundbar ist auch an der Vorderseite der Verpackung ein großer Teil des Sonos Sub 4 in Schwarz abgebildet. Auf der Rückseite ist dann wiederum der Produktname in großem Ausmaß aufgedruckt. Außerdem gibt es hier kleine Skizzen, die den Sub von vorne und von der Seite darstellen.

Das Öffnen der Verpackung von Sonst Sub 4 oben erfolgt durch das Durchschneiden bzw. abreisen des Papierstreifens. Im Zentrum des Styroporeinsatzes befindet sich der Karton, in dem die Kurzanleitung und das Netzkabel verpackt wurden. Wenn der Styroporeinsatz entfernt wird, kann der Sub 4 durch seine mittlere Öffnung ganz einfach entnommen und aus der schwarzen Stoffumhüllung herausgeholt werden.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Sonos Arc Ultra

Bei der Optik werden diejenigen, die die Sonos Arc bereits beim Händler oder sonst irgendwo gesehen haben, feststellen, dass sie der Sonos Arc ähnlich sieht. Hier bleiben viele Einzelheiten unverändert, aber wesentliche Einzelheiten wie die Steuerung haben sich hier geändert.

Die Sonos Arc Ultra hat ein schlichtes und schlankes Erscheinungsbild, das es ermöglicht, sie ohne Bedenken vor dem Fernseher zu positionieren oder auch neuerdings problemlos an die Wand anzubringen.   Aufgrund ihrer etwas breiteren, aber gleichzeitig flacheren Bauweise wirkt die Soundbar sehr elegant und gleichzeitig modern. Das Gehäuse ist aus Kunststoff gefertigt, aber das Matte-Finish macht es keineswegs billig. Stattdessen ist es von hoher Qualität und kann überall gut integriert werden. Es gefällt mir persönlich sehr gut, dass die separate Steuereinheit an der Rückseite untergebracht wurde, was mit den Anschlüssen etwas schöner aussieht. Jedoch bin ich mir sicher, dass die Geschmäcker hier sehr unterschiedlich sind. Es macht mir keinen Ärger, dass die Soundbar jetzt 3,5 cm breiter ist, da sie dabei auch 1,2 cm flacher wurde. Daher hat sie ungefähr die Größe eines 55-Zoll-Fernsehers (ein paar Zentimeter kürzer), daher kann ich ohne weiteres behaupten, dass die Soundbar auch ab dieser Größe optimal passt. Wenn der Fernseher kleiner ist, kann die Soundbar dann aber etwas wuchtig wirken. Es wird empfohlen, sie dann möglicherweise etwas abgesetzt an die Wand zu montieren, also vom Fernseher entfernt, aber letztendlich liegt es bei jedem selbst.

Aber gehen wir nun genauer auf das Design der Sonos Arc Ultra ein. Die längliche Soundbar hat ein gelochtes Design. Das gesamte Kunststoffgehäuse ist also mit vielen kleinen Löchern ausgestattet. Dies trägt zusammen mit dem grundlegenden Design zu einem einfachen Erscheinungsbild bei, das sich tatsächlich ohne weiteres in jedes Wohnzimmer einfügen lässt. Die Arc Ultra von Sonos ist entweder in weiß oder alternativ schwarz erhältlich. Die Soundbar selbst ist dabei vollständig in der ausgesuchten Farbe ausgeführt. Früher wurden hier, insbesondere beim weißen Modell, häufig schöne Akzente gesetzt, indem die Lautsprecherabdeckung schwarz gehalten wurde. Dies würde mir hier aber nicht so gut gefallen, daher alles richtig gemacht Sonos.

So wie die Soundbar später betrachtet wird, unabhängig davon, ob sie steht oder hängt, ist an der Front nur ein dezentes gleichfarbiges Sonos-Logo zu finden, mehr nicht. Alle übrigen Steuerungselemente und Anschlüsse sind hier hinten verborgen. Hier erfolgte eine Änderung im Vergleich zur Sonos Arc, bei der die Steuerung noch auf der Soundbar selbst zu finden war. Um die wichtigsten Funktionen der Musiksteuerung der Soundbar zu steuern, ist nun hinter der Soundbar eine minimal kleinere Leiste für alle wichtigen Touch-Steuerungselemente angebracht. Je nach Funktion sind die Touch-Bedienungsfelder mittig, ganz links oder recht angeordnet, aber nicht alle dicht aneinander. Es gibt keine Beleuchtung der Touch-Tasten. Der Grund dafür ist jedoch, dass sie beim Fernsehen je nach Betrachtungswinkel störend sein könnten. Ich würde es jedoch vorziehen, die Lautstärke sowieso über die TV-Fernbedienung, Sonos App oder Sprache zu steuern, wenn man vor dem Fernseher sitzt, da dies deutlich bequemer ist als immer wieder aufzustehen. 

Jedesfalls hat Sonos alle Anschlüsse, welche hier nicht besonders viele sind, an der Rückseite platziert. Die Aussparung an den Anschlüssen sorgt dafür, dass die Kabel auch dann sauber an ihre Position geleitet werden können, wenn die Soundbar an der Wand angebracht werden sollte. Aber ihr habt sowieso nur einen Netzkabelanschluss, einen HDMI-Port zur Verbindung der Soundbar mit dem TV und einen Netzwerkanschluss. Letzteres ist nur erforderlich, wenn ihr die Sonos Arc direkt über das integrierte LAN-Netzwerk anschließen möchten. 

Ein optische Audio-Anschluss usw. gibt es hier hingegen nicht, mich persönlich stört dies aber nicht, da mit HDMI, WLAN und Bluetooth alles dabei ist, was ich im Normalfall nutze. Hier gibt es jedoch keinen optischen Audio-Anschluss usw., aber das stört mich persönlich nicht, da mit HDMI, WLAN und Bluetooth alles enthalten ist, was ich normalerweise verwende. 

Da alle Sonos-Produkte direkt über das WLAN miteinander verbunden sind, könnt ihr zusätzliche Lautsprecher, sei es die Rear-Speaker oder den Sonos Sub 4 frei im Raum platzieren. Danach alle gewünschten Geräte mit der Sonos Arc Ultra zu einem System verknüpfen und schon funktionieren diese als einheitliches system. Ihr müsst nur darauf achten, dass ihr eine Steckdose in der Nähe für jedes Gerät besitzt. Eine manuelle Bluetooth-Pairing-Taste und ein Schieberegler, um das verbaute Mikro bei Bedarf stumm zu schalten, gehören zusätzlich zum Netzwerkanschluss an der Rückseite hinzu. 

Sonos Sub 4

Gleichzeitig stellte das Unternehmen neben der Sonos Arc Ultra Soundbar auch den Sonos Sub 4, die neueste Generation seines eigenen Subwoofers, vor. Auf den ersten Blick ist kein Unterschied zu erkennen, da die Änderungen nur geringfügig sind. Alles in allem hat sich beim Sonos Sub 4 im Vergleich zum Vorgänger nichts geändert: Nur beim Oberflächenfinish wird nun ein mattes-Finish anstelle von Hochglanz eingesetzt. Da alle neuen Produkte bei Sonos derzeit matt sind, war mir das auch klar: Der Sub 4 in Hochglanz würde da nicht wirklich dazu passen. Wie bei der Sonos Arc Ultra gibt es auch bei der Farbauswahl die Wahl zwischen schwarz und weiß. Bei der Farbe weiß wird das Zentrum, in dem die Treiber sitzen, in schwarz gehalten, was das Design etwas unterstreicht. Trotz der gleichen Abmessungen und der gleichen Leistung auf dem Papier konnte Sonos das Gewicht des Subwoofers im Inneren deutlich verringern, wodurch dieser nur noch 11,70 kg wiegt, anstatt 13,15 kg (Sub 3). 

Konzentrieren wir uns zunächst auf das Äußeren Design. Ich werde mich wie üblich im Abschnitt „Klang“ genauer mit den inneren Details befassen. Für alle, die noch nichts über den Sonos Sub wissen. Es handelt sich um einen fast quadratischen Subwoofer mit 389 x 402 mm (Höhe x Breite) und einer Tiefe von 158 mm. In der Mitte befindet sich ein Aussparung, in der man die beiden gegenüberliegenden Treiber sehen kann. Auf dem ersten Blick fragen sich hier manche sicher wo Sonos hier die sogenannten Bassreflexrohre versteckt hat, denn die Bilder zeigen, dass das Gehäuse selbst auf den ersten Blick keine Öffnungen dafür hat. Diese sind auch in der Mitte angebracht, wodurch es jeweils ein Bassreflexrohr nach oben bzw. unten gibt, das je zu einem der großen Treiber führt. Der Sonos Sub 4 hat genauso wie der Sonos Arc Ultra ein schlichtes Design. Daher ist er sehr schlicht und kann problemlos in jedes Wohnzimmer integriert werden. 

Sonos hat die Unterseite mit rutschhemmenden Gummis versehen, um sicherzustellen, dass der Sub 4 bei jedem Pegel sicher an seinem Platz bleibt. Ich glaube, diese machen ihren Job hervorragend, da verrutscht absolut nichts. Es gibt nur eine Verbindungstaste an der linken Seite, die kurz zum Einrichten betätigt werden muss, und an der Unterseite in einer Aussparung findet man den Anschluss für das Netzkabel und gegebenenfalls für ein Netzwerkkabel. Vorne an der Front des Sub 4 ist nur ein kleiner Sonos-Schriftzug aufgedruckt. So wurde das Design recht clean gehalten. Aber der Sub kann genauso wie die Sonos Arc Ultra und alle anderen Sonos-Produkte auch ohne weiteres über das WLAN als Netzwerklautsprecher oder Subwoofer verwendet werden, wie ich es für meinen Test getan habe. 

(Design: 5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Das Gehäuse des Sonos Sub 4 und der Sonos Arc Ultra sind aus einem widerstandsfähigen Kunststoff gefertigt. Das wirkt auf keinen Fall günstig, da hier beim Drücken nichts knackt und die Spaltmaße sind ebenso perfekt. Hier sind keine Schrauben oder sonstiges zu sehen, daher wirkt alles ordentlich und das Design ist absolut nicht beeinträchtigt. Mir gefällt das Matte-Finish gut, da es sich gut in die bestehenden Möbel integriert, da beide Produkte sehr gut zu Massivholzmöbeln, Hochglanzmöbeln oder matten Möbelstücken passen. Jedoch kann man an meinen Bildern sicherlich teilweise erkennen, dass or allem der Sub 4 besonders empfindlich gegenüber Fingerabdrücken ist. Aber da man beide Produkte normalerweise nicht ständig von A nach B trägt und sie daher nach dem Aufstellen am Einsatzort stehen lässt, macht dies im täglichen Gebrauch keinen großen Probleme. 

Aufgrund der Größe und Leistung sind die Gewichte beider Produkte vollkommen in Ordnung. Beim Anbringen des Sonos Arc Ultra an die Wand müssen Sie sich keine Sorgen machen, denn sowohl eine Massivwand als auch eine Holzständerwand hält das Gewicht von 5,9 Kg ohne Probleme. Schließlich ist es hier auch möglich, einen Fernseher mit Halterung anzubringen, der wesentlich schwerer ist. Sowohl der Sonos Arc Ultra als auch der Sonos Sub 4 sollten mit jeweils 2 Meter Kabellänge keine Probleme haben, die nächste Steckdose zu erreichen. Falls doch, gibt es auch ein 3,5 Meter Kabel im Zubehör-Shop von Sonos.

Sonos bietet in seinem eigenen Online-Shop einige Halterungen an. Dadurch gibt es neben der bündigen Wandmontage auch eine ausziehbare Variante, abhängig davon, was ihr selbst in eurem Haus haben möchten oder brauchen. Da von der Halterung absolut nichts nach der Montage zu sehen ist, sieht das ganze dann schon sehr edel aus und die Montage ist wirklich sehr einfach gehalten.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Lautsprecher-AnzahlSonos Arc Ultra: 14 Stück; Sieben Hochtöner, davon 2 nach oben gerichtet und 5 nach vorne, sechs Mitteltöner, Sound Motion™ und ein Doppelmembran-Tieftöner mit vier Motoren 
Sonos Sub 4: Zwei elliptische, nach innen gerichtete 5 Zoll x 8 Zoll Tieftöner
VerstärkerSonos Arc Ultra: 15 digitale Verstärker der Klasse D
Sonos Sub 4: Zwei digitale Verstärker der Klasse D
System9.1.4 3D-Audio mit Dolby Atmos
MaterialKunststoff
AnschlussmöglichkeitenHDMI eARC, Bluetooth 5.3, Apple AirPlay 2, Kompatibel mit WiFi 6. Verbindet sich über WLAN mit jedem 802.11a/b/g/n/ac/ax-Router im 2,4-/5-GHz-Bereich. 10/100 Port für eine kabelgebundene Verbindung mit deinem Router
Maße/GewichtSonos Arc Ultra:
Höhe: 75 mm
Breite: 1.178 mm
Tiefe: 110,6 mm cm
Gewicht: 5,9 Kilogramm
Sonos Sub 4:
Höhe: 389 mm
Breite: 402 mm
Tiefe: 158 mm
Gewicht: 11,79 kg
LieferumfangSonos Arc Ultra:
Sonos Arc Ultra
2 Meter Netzkabel
1,5 Meter HDMI-Kabel
Kurzanleitung, rechtliche Informationen und Garantie
Sonos Sub 4:
Sonos Sub 4
2 Meter Netzkabel
Kurzanleitung, rechtliche Informationen und Garantie
Technische Daten der Sonos Arc Ultra + Sub 4

Inbetriebnahme

Da die Sonos-Produkte in der von Sonos bereitgestellten App verständlich und schrittweise erklärt werden, ist die Inbetriebnahme und die Einrichtung vergleichsweise unkompliziert. Um die App kommt man bei Sonos auch nicht drumherum, denn nur durch diese könnt ihr die Produkte überhaupt verbinden, einrichten und nutzen. Darüber hinaus erhaltet ihr nur dann auch eine umfangreiche Funktionalität usw. 

Es ist wirklich unkompliziert, die Sonos Arc Ultra mit dem Fernseher zu verbinden. Man steckt einfach das mitgelieferte HDMI-Kabel in die passende Buchse in der Soundbar und steckt das andere Ende am Fernseher an. Da es bei der Soundbar nur eine geeignete HDMI-Buchse gibt, ist es hier total easy, während es beim Fernseher notwendig ist, den HDMI-ARC-Anschluss zu wählen. Dieser Anschluss bezeichnet als „ HDMI ARC“ ähnelt genau einer HDMI-Buchse, lediglich dass nur dieser ein Signal an die Soundbar übertragen kann. Außerdem können die CEC-Steuersignale nur über den ARC-Anschluss verwendet werden. Sobald ihr dann den Fernseher mit der üblichen Fernbedienung anschalten, schaltet sich auch die Soundbar mit Subwoofer automatisch ein. Ihr habt auch die Möglichkeit, die Lautstärke des Fernsehers über die Fernbedienung zu ändern.

Daraufhin muss das Netzkabel an der Soundbar installiert und an eine freie Steckdose angeschlossen werden. Für den Subwoofer gilt hierbei das selbe.   Es ist nicht nötig, den Sonos Sub 4 mit der Soundbar oder dem TV zu verbinden – hier erfolgt die Übertragung nämlich ohne Kabel. 

Sobald die Verbindung hergestellt ist, wird es entweder direkt über die App weitergehen oder ihr habt sofort mit dieser begonnen. Dann wird euch das bisherige hier auch ausführlich erklärt. Wenn die App installiert ist, müsst ihr, falls noch nicht vorhanden, ein Kundenkonto bei Sonos anlegen. Zu diesem Zweck braucht ihr eure E-Mail-Adresse, ein eigens erfundenes Passwort und schließlich euren Vor- und Nachnamen. Anschließend müssen einige Zugriffsrechte getroffen werden. Dann sucht die App bereits nach Geräten in der Nähe. Nach wenigen Sekunden wurde mir hier die Sonos Arc Ultra direkt angezeigt. Danach könnt ihr hier Hinzufügen auswählen, um die Soundbar in die App zu integrieren. Danach müsst ihr euer WLAN-Passwort eingeben, um die Sonos Arc Ultra mit dem WLAN zu verbinden, die Ultra Arc gibt währenddessen einen Audio-Pin ab, der bestätigt, dass es sich um das richtige Gerät handelt. Danach wird sofort gezeigt, dass ein Firmware-Update zur Verfügung steht, das direkt heruntergeladen werden sollte. Im Zuge dessen werden euch einige Ratschläge zur Soundbar gegeben. Schließlich stimmen wir zu, dass die Soundbar mit dem Fernseher verbunden werden soll. Nun kann man direktauch Trueplay verwenden, um den Sound perfekt an die eigenen Räumlichkeiten abzustimmen. Mehr Details dazu finden ihr jedoch unter „Klang“. 

Sobald die Sonos Arc Ultra verbunden und somit konfiguriert ist, ist es möglich, den Sonos Sub 4 direkt mit zu integrieren. Wenn man dazu aufgefordert wird, muss man den linken seitlichen Knopf kurz antippen oder wie ich bei meinem iPhone 15 Pro Max mit der Rückseite ranhalten und dann beginnt auch dessen Einrichtung. Auch dessen Einrichtung wird Schritt für Schritt erklärt und ist total easy. Es ist nicht mehr nötig, die WLAN-Daten anzugeben, da diese nun automatisch von der Sonos Arc Ultra übertragen werden. Anschließend wird das Firmware-Update durchgeführt und alles ist bereit. 

Jetzt klingt alles vielleicht aufwendiger, aber wie bereits erwähnt, erfolgt die Einrichtung sehr schnell, ist unkompliziert und wird hervorragend erklärt. 

(Inbetriebnahme: 4,5 von 5 Punkten)

Bedienung

Wie bereits erwähnt, ist es möglich, die Sonos Arc Ultra direkt an den Touch-Bedienfeldern an der nach hinten verlagerten Leiste zu steuern. In der Mitte ist man in der Lage, neben der Musik zu pausieren und fortzusetzen. Darüber hinaus ist es möglich, einen Musiktitel auszulassen und auch zurückzuspringen. Auf der rechten Seite befindet sich dann die Lautstärkeregulierung. Hier ist es möglich, die Lautstärke in verschiedenen Stufen zu ändern, indem man tippt, oder durch Wischen in die entsprechende Richtung um mehrere Stufen auf einmal. 

Zum Schluss ist es hier noch möglich, den ausgewählten Sprachassistenten über das „Sprechblasen-Symbol“ ganz links zu deaktivieren oder zu aktivieren. An der Rückseite befinden sich dann zwei zusätzliche Bedienelemente: einerseits der Schieberegler, mit dem das Mikrofon deaktiviert werden kann, und andererseits die Bluetooth-Pairing-Taste, die es ermöglicht, die Soundbar falls notwendig über Bluetooth mit einem Gerät zu verbinden. 

Selbstverständlich ist es auch möglich, die Soundbar bequem von der Couch aus zu steuern. Diese Lautstärke kann wie üblich direkt über die Fernbedienung des Fernsehers im normalen TV-Betrieb gesteuert werden. Wenn es darum geht, den Klang noch ein wenig anzupassen, kann man den Bass des Sub 4, sowie die Höhen, Mitten und Tiefen der Soundbar selbstverständlich über die App anpassen. 

(Bedienung: 4,5 von 5 Punkten)

Klang

Kommen wir nun zum wohl bedeutendsten Aspekt einer Soundbar und eines Subwoofers, nämlich zum Sound. Es gibt viele Treiber und Verstärker in der großen länglichen Sonos Arc Ultra, die zusammen einen beeindruckenden 3D-Audioklang liefern. Sonos schafft dies, indem es die Treiber nicht nur nach vorne, sondern auch zu den Seiten und auch nach oben ausrichtet. So arbeitet man also nach dem Prinzip der Klangreflexion. So wird euch beispielsweise der Klang von der Deckseite genauso widergespiegelt wie von den Wänden. Alles in allem werden im Sonos Arc Ultra sieben Kalottenhochtöner verwendet, die für kristallklare Höhen und eine erstklassige Stimmwiedergabe sorgen.

Dafür sind zwei der Hochtöner nach oben ausgerichtet und sorgen für den 3D-Audio-Sound, den ich bereits erwähnt habe. Außerdem sind noch sechs Mitteltöner vorhanden, die eine ausgezeichnete Wiedergabe aller Mitteltöne in alle Richtungen ermöglichen. Aber der neue Sound Motion Tieftöner, den Sonos selbst als den wichtigsten Durchbruch der Soundtechnologie der letzten 100 Jahre bezeichnet, ist die größte Veränderung. Das liegt daran, dass in der Sonos Arc Ultra statt mehrerer deutlich größerer Tieftöner ein flacher Doppelmembran-Tieftöner verwendet wurde. Dessen Besonderheit ist es, dass dies gegenläufig sind und somit entgegensetzt Schwingen. Auf diese Weise ist es Sonos gelungen, trotzt flacher Bauweise einen erstaunlichen Sound zu kreieren. Laut Sonos selbst konnte hier im Vergleich zur Sonos Arc eine doppelte Bassleistung erzielt werden.

Es gibt natürlich den unglaublich detailreichen Klang des 9.1.4 Systems, der sozusagen ein mitreisender 3D-Audioklang bietet, wenn Dolby Atmos-fähige Filme über die Sonos Arc Ultra wiedergegeben werden. Auf dem Papier liest sich das natürlich sehr gut, aber wie war es im Alltag? Natürlich bekommt ihr beim herkömmlichen Fernsehen nicht so viel von dem beeindruckenden Klang mit, da hier einfach nicht das passende Audiomaterial zur Verfügung gestellt wird. Bei Dolby Atmos-Filmen oder Serien wird 3D-Audio nur bei entsprechender Quellen angeboten. 

Selbstverständlich muss hier berücksichtigt werden, dass das Klangerlebnis nicht allein vom ausgewählten Inhalt abhängt, den man wiedergibt, sondern auch von euren Räumlichkeiten, also in den meisten Fällen dem Wohnzimmer. Die Sonos ARC Ultra ist kaum sinnvoll, wenn ihr nur normales Fernsehen, also selbst in HD-Qualität, schaut.   Wenn ihr wiederum einen großen Raum habt, in dem der Fernseher steht und ihr, wie es normalerweise sein sollte, vor der Soundbar sitzt und nicht schräg zu dieser versetzt, Dolby Atmos bzw. 3D-Audio Quelle verwendet, werdet ihr den unglaublich guten Sound der Arc Ultra definitiv bemerken.

Ich war in der Lage, die Sonos Arc Ultra mit der normalen Arc eines Kollegen zu vergleichen. Hier konnte ich im direkten Vergleich deutlich bemerken, dass die neue Arc Ultra noch kraftvoller klingt und dass die Höhen und Mitten nochmals etwas besser erkennbar sind.Ich mag die Sonos Arc schon sehr, aber die Arc Ultra bietet hier nochmals mehr Power.

Die Sonos Arc Ultra passt hervorragend zu Dolby Atmos-Quellen, da die Geräusche bei euch deutlich harmoniereicher zum Bild passen. In einfachen Worten lässt sich sagen, dass wenn hier etwas von rechts nach links im Bild fliegt, wird euch dies auch klanglich so präsentiert. Ohne Dolby Amos wäre dies nicht möglich und genau dies erfüllt mich ständig mit Freude beim Filme schauen. Bei einer so flachen Soundbar bin ich überrascht, was diese hierbei leistet. Ihr bekommt natürlich das beste 3D-Audioerlebnis, wenn ich direkt zur Soundbar gerichtet sitzt. Darüber hinaus kann die Soundbar allein schon recht gut Bass spielen. Für diejenigen, welchen dies nicht genügt, kann der Sonos Sub 4 das Gesamtpaket noch einmal ergänzen und euch natürlich noch mehr im Bassbereich bieten. 

Der Sonos Sub 4 sorgt dafür, dass die wiedergegebenen Bässe aufgrund der großen Tieftöner noch einmal deutlich niedriger werden. Natürlich profitieren davon alle Filme sowie Musik und Spiele davon. Da der Sub 4 nochmals etwas leichter wurde als sein Vorgänger, lässt sich schon vermuten, dass sich hier im Inneren etwas getan hat. Den rein äusserlich hat sich wie  bereits erwähnt nur das Finish geändert.

 Hier hat Sonos einen neuen leistungsstärkeren Quad-Code-Prozessor mit 1,9 GHz eingebaut. Außerdem hat man den RAM von 256 MB auf 512 MB erhöht und den Speicher auf 4 GB hochgesetzt. Daher befindet sich der Sub 4 auf dem gleichen Niveau wie die Sonos Arc Ultra. Diese Bauteile beeinflussen den Klang jedoch nicht, sondern ermöglichen lediglich, dass der Sub 4 als Netzwerklautsprecher ohne Verzögerungen usw. arbeiten kann.  

Das WLAN-Modul, das nun WiFi 6 (802.11a/b/g/n/ac/ax) unterstützt, ist jedoch neu im Sub 4. Dadurch wird hier eine noch schnellere und unterbrechungsfreie Verbindung zum WLAN ermöglicht, die auch mit den anderen Sonos-Multiroom-Produkten kompatibel ist. Es ist ebenfalls von Vorteil, dass der Sub 4 im 2,4 GHz- und im 5 GHz-WLAN gleichermaßen funktionsfähig ist. Der verändert bzw. leichter ausgeführt Innenaufbau des Sub 4 führt zum Schluss, zu einem geringeren Gewicht. Sonos hat hierbei keine Änderungen an den Treibern usw. vorgenommen. Nur deren Aufbau und die etwas anders ausgeführten inneren Bauteile tragen dazu bei, dass der Sub 4 nur noch 11,79 kg wiegen kann.

Genau wie beim Vorgänger sorgen zwei spezielle elliptische Tieftöner mit 5 Zoll x 8 Zoll für den Klang. Laut Sonos sollen diese weiterhin die 25 Hz erreichen, und die beiden verbauten digitalen Klasse-D-Verstärker sollen die Sonos Arc Ultra, die bereits gut klingt, noch einmal deutlich aufwerten. 

Klanganpassung durch Trueplay

Die Sonos-App, die ich in Kürze näher erläutern werde, ermöglicht es, Trueplay zu nutzen, um den Klang der Sonos-Produkte an die eigenen Räumlichkeiten anzupassen.Das Erweiterte Tuning und das schnelle Tuning sind dabei enthalten. Man muss dabei das Smartphone ohne Hülle mit dem Mikrofon wie in der App gezeigt in Richtung der Soundbar bzw. des Fernsehers richten, mehr nicht. Dabei erfolgt die Wiedergabe mehrerer Töne, wodurch das Klangbild an den Raum angepasst wird. 

Das ist zwar schneller und bequemer, aber es ist besser mit dem Erweiterten Tuning die Trueplay Einmessung zu durchlaufen. Dort werden ebenfalls die Töne abgespielt, allerdings muss man dabei mit dem Smartphone in der Hand durch den Raum laufen. Dies wird euch sehr gut zuvor in der App im Video gezeigt. Da die Sonos Arc Ultra und in meinem Fall der Sonos Sub 4 im Pegel so angepasst werden, dass sie im Raum besser klingen, ist das Klangbild nach der Trueplay-Messung nochmals hörbar balancierter. So werden die verschiedenen Treiber entweder mehr oder weniger betont, aber bei Bedarf ist es möglich das Klangbild im Equalizer per App noch feiner zu modifizieren. 

(Klang: 4,5 von 5 Punkten)

App

Kommen wir jetzt zur App, da sie für Sonos Produkte notwendig ist und nicht nur das Steuern und Einmessen mit Trueplay ermöglicht, sondern noch viel mehr. Ihr werdet viele Dinge direkt auf der Startseite sehen. Auf der Startseite wird euch die aktuelle Lautstärke, die Quelle sowie der aktuelle Musiktitel usw. gezeigt.  

Sonos
Preis: Kostenlos+
Sonos
Preis: Kostenlos

Im Abschnitt „Deine Dienste“ zeigt sich Sonos Radio, über das man einige Radiosender streamen kann. Hier habt ihr aber auch die Möglichkeit, euren bevorzugten Streamingdienst wie z.B. Apple Music, Spotify oder Deezer zu verknüpfen.

Im Hinblick auf die Sonos Arc Ultra und den Sonos Sub gibt es hier zusätzlich weitere wichtige Informationen über das kleine Zahnrad. Bei „Dein System“  kann durch das Tippen auf Arc Ultra auf deren Settings zugegriefen werden. Dabei ist es möglich, den Namen des Raumes zu ändern und unter „Produkte -> Arc Ultra“ diverse Einstellungen an der Sonos Arc Ultra vornehmen.  Wischt man weiter nach unten zu „Sound“, kann ganz oben Trueplay eingerichtet werden und die Equalizer der Soundbar und des Subwoofers können hier bei bedarf separat angepasst werden.

Dabei ist es möglich, die entsprechenden Pegel sowohl zu heben als auch zu senken, genauso wie bei einem Equalizer, ganz traditionell. Darüber hinaus ist es in der Anwendung möglich, die Höhenkanäle zu aktivieren, die Lautstärkebegrenzung festzulegen und die Sprachverbesserung einzuschalten.   Letzteres verdeutlicht Dialogo deutlich, abhängig von der gewählten Intensität, aber ich habe dies im Alltag beim normalen Ton gelassen.

(App: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Die Arc Ultra wird von Sonos mit ihrer revolutionären Sound Motion Technologie beworben. Diese soll das Entertainment unvergleichlich lebendig machen wie keine andere Soundbar. Sonos wirbt den Sub 4 ebenfalls damit, dass er die vereinte Kraft des Sonos Sounds bietet, wodurch man jedes Lied und jede Szene noch intensiver erleben kann. 

Schon die Sonos Arc Ultra überzeugt im Test mit einem tollen ausgewogenen, aber zugleich wuchtigen 3D-Sound. Dieser wird mit dem passenden Sonos Sub 4 nochmals perfekt erweitert bzw. ergänzt. Sonos hat damit nicht zu viel versprochen. Das Einmessen in eure eigenen Räumlichkeiten ist dank Trueplay besonders einfach, führt aber zu einem noch besseren Klang, der perfekt passt. Die Sonos Arc Ultra kann nicht nur zur Wiedergabe zu TV-Quellen verwendet werden, sondern auch als Netzwerklautsprecher. Dank Bluetooth kann man die Musik auch jederzeit direkt über das Smartphone streamen. Sofern gewünscht, ist die Sprachsteuerung eine zusätzliche Funktion, die natürlich genutzt werden kann.

Preis/Leistung

Die beiden neuen Produkte von Sonos sind ziemlich teuer, keine Frage. Die Sonos Art Ultra kostet 999€, während der Sonos Sub 4 nochmals 899€ bzw. aktuell (14.12.2024) 809€ kostet. Wenn ihr trotzdem beide Produkte haben möchten, empfehle ich euch, direkt das Sonos Premium Entertainment Set mit Arc Ultra zu erwerben, da hierfür „nur“ 1708 € berechnet wird und hier somit weitere 100€ gespart werden können. Für beides ist es viel Geld, jedoch erhält man damit dann auch eine großartige Soundbar, die im Test sehr überzeugend war und mit dem Sub 4 das Paket perfekt abrundet. Wenn ihr darüber nachdenkt, die Sonos Arc zu erwerben, würde ich persönlichen lieber die  200€ mehr direkt für die Arc Ultra bezahlen. Mit der Sonos Arc Ultra erhaltet ihr die noch deutlich verbesserte Soundbar, die auch ohne Subwoofer sehr gut klingt. 

Sonos Store auf Amazon

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: Sonos.de

Teufel AIRY TWS 2

In aller Kürze

Mit den Teufel AIRY TWS 2 hat Teufel nach rund vier Jahren den Nachfolger der damals ersten True Wireless In-Ears des Unternehmens präsentiert. Da Teufel inzwischen einige weitere TWS-In-Ears im Sortiment hat, konnte man hier Erfahrung sammeln und die damaligen Schwächen der 1. Generation beheben. Die Verarbeitung die mir damals nicht ganz so gut gefallen hat, ist nun besser, denn Teufel setzt nun auf ein komplett mattes Ladecase, nicht mehr auf eines mit Hochglanz-Akzenten. Des Weiteren wurde auch die innere Technik auf den aktuellen Stand gebracht, sodass neben dem Klang, dem ANC auch die Akkulaufzeit verbessert wurde. Selbstverständlich ist dann auch nicht mehr Micro-USB sondern ein USB-C Anschluss verbaut und dies alles bekommt man zu einem Preis unter 100€. Ob sich der Kauf lohnt, erfahrt ihr in diesem Testbericht.

Gefällt uns

  • angenehmer Tragekomfort
  • leichtes Gewicht der In-Ears
  • ANC und Transparenz-Modus
  • IPX4 Schutzklasse
  • mit App kompatible

Gefällt uns weniger

  • kein aptX oder LDAC Support
  • keine automatische Pause bei entnehme

Teufel AIRY TWS 2

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung ist identisch zu den anderen aktuellen True Wireless In-Ears aus dem Hause Teufel gehalten, sodass der Formfaktor immer derselbe ist, lediglich die Drucke auf der Verpackung ist dabei entsprechend zum darin enthaltenen Produkt anders. Somit wird man auch hier wenig über das Produkt informiert, denn alles Wichtige kann man hier direkt auf der Homepage von Teufel auf der Produktseite erfahren bzw. nachlesen. Die Verpackung dient daher lediglich als Schutz bei der Lieferung und damit der Mitarbeiter im Teufel Versandzentrum direkt sieht, ob er euch auch die richtigen Kopfhörer einpackt bzw. im Store aushändigt.

Die Verpackung ist daher auf der Oberseite mit einer Skizze der beiden In-Ears versehen, sowie den Herstellernamen und die Modellbezeichnung findet man hier natürlich ebenso. Zudem ist die schmale Rückseite mit einem Aufkleber versehen, welche direkt über das in der Verpackung befindliche Modell informiert und ebenso steht hier die Farbe, sowie die Seriennummer.

Durchtrennt man den Klebestreifen an der Unterseite der Verpackung, kann man diese aufklappen und sieht zuerst einen schwarzen dünnen Schaumstoff, welcher das Innenleben schützt. Entnimmt man diesen, kommt darunter direkt das Ladecase zum Vorschein, welches durch eine Plastiktüte vor Kratzern geschützt wird. Das Ladecase enthält auch direkt die beiden In-Ears, ganz so, wie man es inzwischen von allen True Wireless In-Ears aus dem Hause Teufel gewohnt ist.

Damit das Case beim Versand nicht beschädigt wird, ist dies zudem in einen Kartonage-Einsatz eingesetzt worden, der zudem das Zubehör enthält. Hier hat Teufel nämlich in den beiden seitlichen Hohlräumen das Zubehör verstaut, bei welchem es sich auf der einen Seite um ein USB-A auf USB-C Ladekabel handelt und auf der anderen Seite, um die zusätzlichen unterschiedlich großen Ohranpassstücke. Letzteres liefert Teufel in den Größen XS, S, L und XL mit, während die Größe M bereits vormontiert wurde. Somit sollte hier ein genaues Anpassen möglich sein, sodass für jeden der ideale Tragekomfort erreicht werden sollte. Zu guter Letzt befinden sich unter dem Einsatz noch die üblichen Beipackzettel in Form von einer Kurzanleitung, Sicherheitshinweisen usw.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

In-Ear Kopfhörer

Das Design hat sich bei den neuen Teufel AIRY TWS 2 gegenüber dem Vorgänger zwar nicht komplett verändert, schließlich handelt es sich weiterhin um ein TWS-In-Ear mit einem sogenannten Stiel. Dennoch sind diese optisch anders, da diese nun kompakter, die Materialanmutung ist besser und das Gewicht wurde ebenfalls reduziert. 

Bei den verfügbaren Farben hat sich ebenfalls viel getan, die 1. Generation gab es damals nur in Schwarz, Silber und Blau, während man bei der neuen Generation deutlich mutiger wurde. Die Teufel AIRY TWS 2 gibt es nun in einem Schwarz, Weiß, Mintgrün, Blau und Rot. Letzteres entspricht dabei meinem Testsample und ich muss ehrlich gesehen, normalerweise bevorzuge ich schwarz, aber das Rot gefällt mir ebenso hervorragend.

Mit einem Gewicht von 4,7 Gramm je In-Ear ist die neue Generation nochmals etwas leichter geworden und durch eine Gesamtlänge (Knospe inkl. Stiel) von knapp 3 cm sind diese angenehm kompakt. Eingesetzt im Ohr, stehen diese zwar kaum hervor, aber dennoch erkennt eine andere Person besser dass ihr In-Ears trägt, als bei reinen „Knospen“ In-Ears. Bei der Länge des Stiels lassen sich die Teufel AIRY TWS 2 gut mit den aktuellen Apple AirPods der 3. Generation vergleichen. Sehr gut ist hierbei, dass Teufel weiterhin auf die sogenannten antibakteriellen Mushroom-Aufsätze setzt, sodass man die In-Ears bzw. deren Sitz im Ohr perfekt dem eigenen Ohr anpassen kann. 

Das Gehäuse der Teufel AIRY TWS 2 ist in einem matten Oberflächenfinish gehalten, sodass diese weitestgehend unempfindlich gegenüber Fingerabdrücke sind. An der Außenseite sieht man exakt wie bei den Vorgängern ein leicht eingelassenes Teufel-Logo in Form eines „T“. Durch das leicht eingelassene Logo spürt man dies beim Ertasten ein wenig besser, was auch gut ist, denn hierbei handelt es sich zugleich auch um die Touch-Oberfläche. Dank des Spritzwasserschutzes nach IPX4, kann den beiden In-Ears ein überraschendes Regenschauer beim Joggen usw. nichts anhaben, ein Punkt, den ich auch sehr wichtig finde.

Oberhalb des Bedienfeldes findet man das erste von insgesamt drei Mikrofone, welche für den Transparenzmodus und das ANC verwendet werden. Das zweite befinden sich weiter oberhalb bei der „Knospe“ also näher zum Ohr gerichtet und das dritte ist direkt unter den Anpassstücken versteckt. Somit sollen die Umgebungsgeräusche zuverlässig erfasst und durch die Elektronik neutralisiert werden, ob dies gelingt, erfahrt ihr im Abschnitt „ANC“. Neben den Mikrofonen fürs ANC usw. ist natürlich auch eines für Telefonate wichtig, dieses befinden sich am Ende des Stiels, was auch die beste Position ist, denn dieser Bereich der In-Ears ist beim Tragen am besten zum Mund gerichtet.

Das Design der Teufel AIRY TWS 2 gefällt mir gut, etwas ähneln diese z. B. den JBL Live Pro 2 was die Größe und Formfaktor angeht. Bei den Teufel AIRY TWS 2 geht der Stiel und die Knospe, also die beiden Bauteile des True Wireless In-Ear harmonisch also flüssiger ineinander über, was mir persönlich ganz gut gefällt. Die Ladekontakte über welche die beiden In-Ears mit Strom im Ladecase versorgt werden hat Teufel wie alle anderen Hersteller bei dieser Bauform von In-Ears am Ende des Stieles untergebracht. Hier findet man neben dem besagten Mikrofon für Telefonate auch jeweils zwei goldene Ladekontakte.

Ladecase

Das Case hat sich gegenüber dem Vorgängermodell ebenfalls verändert. Dieses wurde nämlich zum einen etwas größer, was aber zum einen am größeren Gehäuse der In-Ears liegt und da der Akku im Ladecase ebenso vergrößert wurde. Beides braucht eben mehr Platz und daher auch das etwas größere Ladecase. 

Optisch ist das Case abgesehen der Farbe, je nachdem, welche ihr gewählt habt sehr schlicht gehalten. Mir gefällt dabei sehr gut, dass man nun auf ein komplett mattes Gehäuse setzt, denn dieses mag zwar auf den ersten Blick ein wenig langweiliger aussehen, aber es ist einfach pflegeleichter. Schließlich sieht man auf dem matten Case die Fingerabdrücke nicht so leicht, was bei einem Hochglanz-Case wie z. B. beim Vorgängermodell ganz anders war. Hat man wiederum fettige Finger z. B. vom Essen, dann sieht man diese auch hier auf dem Case.

Das Case ist weitestgehend abgerundet, liegt dadurch gut in der Hand und an der Vorderseite sieht man lediglich im abgeflachten Bereich ein „T“ also das typische Teufel-Firmenlogo. Der Boden des Case ist konkav ausgeführt, also er ist zur Mitte hin nach innen gewölbt. Dies beeinflusst den sicheren Stand beim Abstellen absolut nicht, sorgt aber dafür, dass sowohl der darunter liegende Pairing-Knopf und die USB-C Ladebuchse besser geschützt sind.

Auf eine Griffmulde hat Teufel hier verzichtet, aber dennoch kann man das Ladecase problemlos öffnen. Eine Ladeanzeige mit einzelnen LEDs wie z. B. bei den Teufel Real Blue TWS 2 gibt es hier bei den Teufel AIRY TWS 2 nicht. Hier setzt Teufel auf einen mehrfarbige LED an der Unterseite des Ladecase. Betätigt man die Taste neben dem USB-C Anschluss zeigt euch die LED entsprechend den aktuellen Ladestand an.

Die Innenseite des Ladecase wurde wie an der Außenseite aus schlichtem Kunststoff hergestellt, dabei ist die Farbe weiterhin genau so gehalten, wie man auch die In-Ears gewählt hat. Welcher der Ohrhörer man hier in welche Aussparung einsetzt, ist gekennzeichnet, sodass man direkt weiß, welcher Ohrhörer rechts und welcher links eingesetzt werden muss. Zu guter Letzt finde man in der Vertiefung noch jeweils die Ladekontakte, über welche die In-Ears aufgeladen werden.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der Teufel AIRY TWS 2 ist besser als bei dessen Vorgänger. Grund hierfür ist vor allem die bessere Materialanmutung, denn der Kunststoff fühlt sich hochwertiger an und zudem hat man hier zum Glück auf die besagten Hochglanzoberflächen verzichtet. Diese sahen bei mir immer sehr schnell unschön aus, obwohl ich nicht besonders fettige Finger habe, aber es lies sich im Alltag kaum vermeiden. Es gibt hier zwar einige In-Ears die trotz Kunststoffgehäuse sich noch etwas hochwertiger anfühlen, aber für den Preis unter 100 € geht das hier absolut in Ordnung.

Das Case lässt sich sehr gut öffnen und schließen, die In-Ears halten darin super und sind somit perfekt darin geschützt. Der Deckel ist sehr gut gelagert, sodass hier nichts klappert oder wackelt und einen minderwertigen Eindruck vermitteln würde. Die beiden In-Ears bringen zusammen knapp unter 10 Gramm auf die Waage und das Ladecase wiegt rund 43 Gramm, sodass alles zusammen nicht sonderlich schwer ausfällt. Sehr gut finde ich, dass die beiden In-Ears nach der Schutzklasse IPX5 geschützt sind, sodass diese ein Schutz gegen Strahlwasser aus allen Richtungen bestens geschützt sind. Aber Achtung, dies bedeutet nicht, dass diese wasserdicht sind, sondern das diesen z. B. ein Regenschauer usw. nichts anhaben kann.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.2)
FarbeSchwarz, Weiß, Blau, Mini Grün, Rot
Akkuintegriert, 500 mAh großer Lithium-Polymer-Akku im Case und 45 mAh großer Lithium-Ionen Akku in jedem der beiden Kopfhörern
Akku Ohrhörer: 9 h (ohne ANC) ca. 5 Stunden (mit ANC)
Akku Ladecase: 33 h (ohne ANC) 4 Stunden (mit ANC)
Gesamt somit ca.: 42 h bzw. 20 mit ANC
Gewicht 62,9 g (Ohrhörer und Ladebox)
9,4 g (beide Ohrhörer)
52,5 g (Ladebox)
MaterialOhrhörer und In-Ears aus Kunststoff
KonnektivitätBluetooth 5.2 Audio-Codec: SBC und AAC.
TreiberDynamische Treiber mit einer Größe von 10 mm (links und rechts)
Frequenzbereich10 Hz bis 20 kHz
Treiberempfindlichkeit bei 1 kHz/ 1 mW (dBkeine Angaben
Impedanz (Ohm)keine Angaben vermutlich 16 Ohm
ANC/ TransparenzmodusANC und Transparenzmodus mit insgesamt je drei Mikrofonen
LieferumfangTeufel AIRY TWS 2
je ein Satz Ohrstöpsel in fünf verschiedenen Größen
Ladecase aus Kunststoff
USB-C-Ladekabel
Kurzanleitung + Sicherheitsdatenblatt usw.
Technische Daten der Teufel AIRY TWS 2

Tragekomfort

Der Tragekomfort der Teufel AIRY TWS 2 gefällt mir sehr gut. Die Kombi aus der Form der In-Ears, also Stielform und dem Einsatz von Silikon-Anpassstücken sorgt dafür, dass man die Teufel AIRY TWS 2 problemlos mehrere Stunden am Stück tragen kann. Dabei verrutscht egal ob beim Laufen, Trainieren oder Joggen absolut nichts, sodass ich diese In-Ears auch wunderbar für sportliche Aktivitäten empfehlen kann.

Voraussetzung für den bequemen Sitz ist es hier jedoch wie immer der Fall, dass ihr euch die Zeit nehmt und die unterschiedlichen Größen durchprobiert. Schließlich sorgt die richtige Größe zum einen nicht nur für einen sicheren Halt und einen bequemen Tragekomfort, sondern ebenso hätte hier der falsche Sitzt auch Auswirkungen auf den Klang und auf das ANC.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Bedienung

Beim Bedienkonzept setzt Teufel wie inzwischen eigentlich der Großteil aller In-Ear Anbieter auf eine reine Touch-Bedienung. Dabei ist das Bedienkonzept ähnlich zu den bisherigen In-Ears aus dem Hause Teufel, denn je nachdem, welchen der beiden In-Ears und ob man die jeweilige Touch-Oberfläche einmal, mehrmals oder länger berührt, führt man unterschiedliche Befehle aus.

Das Einschalten erfolgt wie eigentlich bei allen auf dem Markt erhältlichen True-Wireless In-Ears, indem man die In-Ears einfach aus dem Case nimmt. Dabei werden diese direkt aktiviert und in den Bluetooth-Modus versetzt bzw. verbinden sich mit dem zuletzt verbundenen Gerät. Wenn die In-Ears neu sind und nach dem Aufladen aus dem Case herausgenommen werden, gehen diese automatisch in den Kopplungsmodus. Wollt ihr diese aber wiederum mit einem weiteren Gerät verbinden, dann musst ihr an beiden In-Ears für 1,5 Sekunden die Touch-Oberfläche berühren. Dann wechseln diese in den Pairing-Modus und können mit dem gewünschten Gerät gekoppelt werden.

Durch die neuste Bluetooth-Technologie 5.2, profitiert man unter anderem als Android-User von der Fast-Fair Technologie, dazu aber später mehr. Wie inzwischen eigentlich zum Standard geworden, können beide In-Ears auch einzeln verwendet werden, aber ich denke die meisten nutzen zum Großteil wie ich immer beide In-Ears zeitgleich.

Nutzt man wie in den meisten Fällen beide Ohrhörer zusammen, dann sorgt ein einmaliges kurzes Berühren der Touch-Oberfläche dafür, dass die Lautstärke reguliert werden kann. Hier finde ich gut, dass Teufel das lauter und leiser auf verschiedene Seite verlagert hat, so kommt es nicht durch eine ähnliche Steuerung zu Bedienungsfehlern. Ein gedrückt halten der Bedienoberfläche des rechten In-Ear sorgt dafür, dass die Musiklautstärke erhöht wird, während man über den linken In-Ears bei identischem Berühren die Lautstärke absenkt. Die Lautstärke wird hierbei solange angepasst, wie ihr die Oberfläche berührt haltet, also geht dies problemlos in wenigen oder mehreren Stufen auf einmal. Das Ganze ist vielleicht nicht ganz so präzise steuerbar wie direkt über das Smartphone, aber es geht insgesamt doch ganz gut und ist ausreichend.

Tippt man wiederum egal ob am rechten oder linken Ohrhörer einmal auf die Bedienoberfläche, dann wird die Musik direkt angehalten bzw. bei erneutem Betätigen wieder am zuvor angehaltenen Punkt fortgesetzt. Das zweimalige Antippen ermöglicht es hingegen, dass man zum vorherigen oder nächsten Song in der Playlist springen, dazu tippt man rechts für Vorspringen und links für zurück. 

Zu guter Letzt kann man über die In-Ears noch das ANC und den Transparenz-Modus steuern. Über den rechten In-Ear kann man daher durch das dreimalige hintereinander antippen das ANC An-/Ausschalten und über den linken ist es möglich den Transparenz-Modus zu aktivieren bzw. abzuschalten.

Anrufe können selbstverständlich ebenfalls direkt über die Ohrhörer angenommen werden, was beim eingehenden Anruf durch zweimaliges Drücken der Oberfläche am rechten oder alternativ auch am linken Ohrhörer erfolgt. Ebenso beendet man so auch selbst am Ende des Telefonats den Anruf durch das doppelte Antippen einer der beiden In-Ears. Kann man im aktuellen Zeitpunkt nicht telefonieren oder Ähnliches genügt wiederum das knapp 1,5 Sekunden lange Berühren einer der beiden Seite und schon wird der eingehende Anruf abgelehnt. 

Das Bedienkonzept der Teufel ARIY TWS 2 ist recht simple aufgebaut und man hat sich hier recht schnell an die Steuerung gewöhnt. In der Praxis funktioniert so weit alles zuverlässig und daher gibt es hier keine nennenswerte Kritik. 

(Bedienung: 4,5 von 5 Punkten)

Klang

Bezüglich der Audio-Qualität setzt Teufel hier bei den ARIY TWS 2 auf ein 10 mm großen Treiber in jedem In-Ear, was fast doppelt so groß wie beim Vorgänger ist (5,8 mm). Hierbei verspricht Teufel ein üppiges Update gegenüber dem Vorgängermodell. Somit soll nicht nur die Performance des Basses verbessert worden sein, sonder auch die Details sind laut Teufel deutlich verbessert bzw. hochauflösender. Betrachten wir weiter die technischen Daten, dann sieht man auch am Frequenzbereich, dass dieser auf 10 – 20000 Hz erweitert wurde, was die bessere Auflösung und Basswiedergabe soweit bestätigt. Doch kann man dasselbe auch im Alltag also unter realen Bedienungen behaupten, dies verrate ich euch nun durch meinen Eindruck im Alltagstest.

Kurz noch zur Info, bezüglich denjenigen, die Wert auf einen hochwertigen Audio-Codec legen, hier bei den Teufel AIRY TWS 2 wird „nur“ AAC unterstützt. Dies wird zwar vorrangig von Apple-Geräten unterstützt, jedoch können die In-Ears selbstverständlich wie sämtliche anderen In-Ears auch mit Android-Devices verwendet werden, aber hierbei wird dann eben „nur“ der Standard-Codec SBC verwendet.

Den Klang kann man über die von Teufel kostenlos zur Verfügung gestellten App noch etwas feintunen, aber ich beschreibe euch hier das Klangbild, so wie Teufel es für gut befunden hat und somit auch von Werk abgestimmt hat. Angesichts des Preises von unter 100 € liefern die Teufel AIRY TWS 2 ein überzeugendes Klangbild ab, sodass der Bass hier von den neuen fast doppelt so großen Treibern profitiert. Schließlich überzeugt diese mir einer druckvollen Wiedergabe inkl. einem ordentlichen Schub, der bei zahlreichen Musik-Genres sehr gut zu Geltung kommt. Den jüngeren Kaufinteressenten wird dies auf jeden Fall gefallen, denn von dem Bass profitiert die aktuelle Musik in den Charts sehr. Des Weiteren gehören auch die Mitten zu den Stärken der Teufel AIRY TWS 2, denn auch diese sind griffig und überzeugen mit einer guten Klangfarbe. Die Höhen verzerren auch bei einer höheren Lautstärke nicht, aber dennoch mangelt es hier etwas Luftigkeit und ebenso gehen durch die dominanten Mitten und Tiefen Details verloren.

Kurz zusammengefasst liefern die Teufel AIRY TWS 2 ein gut abgestimmtes Klangbild, was sicherlich sehr vielen klanglich sehr zusagen wird. Audiophilen-Personen wird der bassbetonte Klang wiederum nicht zusagen, aber für alle anderen ist es genau das Klangbild, wie es ca. 99 % Kaufinteressenten gefallen wird. Schließlich ist das warme Klangbild bei vielen Musikrichtungen, welche heutzutage gehört werden, überzeugend und wird für viele einem neutralen Klangbild vorgezogen.

 Die Sprachverständlichkeit wurde gegenüber dem Vorgängermodell ebenfalls deutlich verbessert. Durch die insgesamt sechs Mikrofone werden Umgebungsgeräusche während ihr telefoniert erfasst und weitestgehend herausgefiltert, sodass diese gedämpfter übertragen werden. Das Resultat, eurer Gegenüber versteht euch deutlich besser ohne Aussetzer und andere Unterbrechungen. Lediglich hin und wieder wenn es extrem laut um mich herum war, bemängelten meine Gesprächspartner, meine Stimme leicht gedämpft klang, aber verstehen konnte man mich dennoch problemlos aber eben nicht ganz so klar wie in einer leiseren Umgebung.  

(Klang: 4 von 5 Punkten)

App

Die neusten Kopfhörer integriert Teufel inzwischen endlich alle in die hauseigene App „Teufel Headphones“, diese ist kostenlos für den jeweiligen AppStore verfügbar. Die App ist vom Funktionsumfang weiterhin sehr schlicht gehalten. Man kann hier und da ein paar Dinge einstellen und Sachen regulieren, aber insgesamt ist die App sehr kompakt gehalten, sodass diese aber wiederum sehr übersichtlich bleibt, was auch wieder gut ist.

Teufel Go
Preis: Kostenlos
Teufel Go
Preis: Kostenlos

Beim ersten Verbinden unterscheidet sich das Ganze, je nachdem, ob man ein iPhone oder Android-Smartphone besitzt. Während bei iOS-Nutzer das Koppeln ganz normal durch die Entnahme der In-Ears aus dem Case und anschließend verbinden über die Bluetooth-Einstellungen erfolgt, ist es als Android-User etwas einfacher. Sobald Android -User das Case der Teufel AIRY TWS 2 das erste Mal öffnen erscheint direkt ein Fenster worüber ihr die In-Ears schnell und ohne in ein zusätzliches Menü gehen zu müssen mit eurem Smartphone koppeln könnt. Das ganze nennt sich Google Fast Pair und funktioniert hervorragend, ganz so wie es viele Apple-Nutzer z. B. von den AirPods kennen. Dennoch beides macht man in der Regel nur einmal und daher stört es mich als Apple-User nicht, dass ich hier das Ganze über die Bluetooth-Einstellungen koppeln muss. 

Nach dem Koppeln lädt man sich dann am besten direkt die Teufel Headphones App kostenfrei aus dem jeweiligen AppStore herunter. Dies muss man zwar nicht zwingend, aber gerade dann, wenn ihr z. B. den Equalizer nutzen möchtet, geht dies nur über die App. 

Hat man den Teufel AIRY TWS 2 mit dem Smartphone gekoppelt, kann man die heruntergeladene App öffnen und hier dann ebenfalls noch kurz den Kopfhörer verknüpfen. Anschließend landet man direkt auf der Startseite, auf welcher man zu Beginn immer zuerst landet. Hierbei werden euch zum einen direkt die beiden In-Ears in der Farbe, in welcher ihr diese gekauft habt angezeigt und direkt darüber wird euch deren Name sowie der jeweilige Akkustand getrennt angezeigt. Den Akkustand des Case müsst ihr dann leider über die Status-LED an der Unterseite am Case einsehen, dieser wird nämlich nicht in der App angezeigt.

Direkt unter der Abbildung der beiden In-Ears findet man noch zwei Einstellungsmöglichkeiten, bei denen es sich um die Geräuschkontrolle und den Equalizer handelt. Beim Punkt Geräuscherkennung“ gibt es nur ANC, Transparenz oder Aus regulieren lässt sich hier leider nichts, sodass man diese Funktion im Alltag sowieso mehr oder weniger direkt am Kopfhörer mit dem entsprechenden Touch-Befehl regulieren kann.

Viel wichtiger ist hier dann der nächste Menüpunkt „Sound“, denn hier kann man den Klang personalisieren. Anstelle eines 3- bzw. 5-Band Equalizer setzt Teufel hier auf einen parametrischen EQ, bei dem man etwas mehr Gewöhnungszeit benötig, bis man alles eingestellt hat. Dies liegt daran, dass man hier sowohl den Pegel als auch die Frequenz immer zusammen einstellen muss. Hier ist etwas Übung und Probieren angesagt, aber dann lernt man die Vorzüge schnell kennen und kann z. B. den Bass, wenn dieser zu dominant wäre zurücknehmen usw.

In den Allgemeinen-Einstellungen, zu welchen ihr über das Zahnrad auf der Startseite gelangt, können z. B. den Auto-Off-Timer für das automatische Abschalten einstellen und man kann direkt über die App auf die Kurzanleitung zugreifen. Außerdem könnt ihr bei Bedarf die „Multipoint-Verbindung“ deaktivieren, dadurch können die In-Ears aber nur noch mit einem Zuspielgerät zeitgleich verbunden sein. Viel mehr wichtiges gibt es hier nicht zu sehen bzw. Einzustellen.

(App: 3,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

ANC / Umgebung ein-/ausblenden

Teufel hat die AIRY TWS 2 mit ANC und einem Transparenzmodus ausgestattet. Durch die eingesetzten Silikon-Anpassstücke liefern die Teufel AIRY TWS 2 schon von Werk aus eine gute passive Isolierung von der Umgebung. In Verbindung mit dem ANC welches man hier hinzuschalten kann, werden die Umgebungsgeräusche nochmals deutlich besser gedämpft bzw. neutralisiert. Motorengeräusche, Lüfter usw. also tiefe und teils monotone Geräusche werden dabei hervorragend abgeschirmt, während z. B. Stimmen dennoch ins Gehör hindurchgegangen. Das ANC beeinflusst das Klangbild nicht, was mir soweit gut gefällt, hier hatte bereits Modelle im Test, welche beim Aktivieren den Bass deutlich angehoben haben, dies ist hier jedoch glücklicherweise nicht der Fall. Dafür wiederum sorgt das aktive ANC für ein leicht hörbares Grundrauschen, dies wird jedoch im Alltag problemlos beim Musikhören überspielt und stört somit nicht. 

Der Transparenzmodus welcher Stimmen und andere Geräusche z. B. den Verkehr um einen herum verstärkt durchlässt, arbeitet sehr zuverlässig. Diesen kann man ganz gut nutzen, hinkt aber ein wenig anderen Modellen hinterher. Das Ganze wird nämlich auch hier von einem hörbaren Grundrauschen begleitet, was jedoch nur bei leiser und keiner Wiedergabe auffällt. Hört man Musik in mittlerer Lautstärke, wird das Grundrauschen effektiv überspielt. Das Klangbild wird hierbei jedoch auch ein wenig verzerrt, hält sich dabei aber noch im Rahmen.

Akkulaufzeit

Bei der Energieversorgung der Teufel AIRY TWS 2 hat sich gegenüber dem Vorgänger einiges getan, nicht umsonst ist das Case größer geworden. In jedem der In-Ears befindet sich ein 45 mAh großer Akku, welcher eine Laufzeit von bis zu 9 Stunden auf mittlerer Lautstärke und ohne ANC ermöglichen soll. Mit aktivem ANC kommt man hier auf ungefähr 5 bis max. 6 Stunden, ein guter Wert, aber dennoch gibt es hier Modelle die nochmals etwas länger mit ANC usw. am Stück durchhalten.

Dafür wiederum wurde das größer ausfallende Ladecase mit einem 500 mAh großen Akku bestückt, welcher es ermöglicht, die In-Ears darin bis zu viermal vollständig wieder aufzuladen. Somit kommt man insgesamt auf max. 42 Stunden ohne ANC und auf ca. 20 Stunden mit aktivem ANC. Im Alltag haben sich die Laufzeiten bei leicht angehobener Lautstärke auch genau so bestätigt bzw. teilweise konnte ich sogar etwas länger Musik hören. Das Ladecase ist wie beschrieben zwar größer geworden, aber immer noch relativ kompakt und handlich, wenn auch nicht mehr das kleinste.

Leider vermisse ich auch hier bei diesen neuen In-Ears die automatische Play/Pause Funktion. Dies hätte ich mir sehr gewünscht und wird hoffentlich in einer kommenden Generation integriert, denn damit würde die Musik bei der Entnahme der In-Ears aus dem Ohr automatisch gestoppt werden und beim Einsetzen wieder fortgesetzt werden, was meiner Meinung nach viel Komfort mit sich bringt. Dafür wiederum ist eine Schnellladefunktion integriert, etwas wichtiges für die, wo gerne das Aufladen vergessen.

Dadurch ist es möglich, nach rund 10 Minuten Aufladen eine ganz Stunde Musik zu hören ohne aktives ANC aus. Das volle Aufladen der In-Ears im Ladecase dauert dafür insgesamt fast 2 Stunden und das Case benötigt ebenfalls 2 Stunden. Sind aber während des Ladevorgangs die In-Ears zum Aufladen im Case, verlängern sich dessen Ladezeit noch ein wenig.

Bluetooth

Beim Bluetooth setzt Teufel wie aktuell bei eigentlich allen neuen Kopfhörer auf den Bluetooth-Standard 5 bzw. besser gesagt auf Bluetooth 5.2. Der Vorteile der neusten Version ist hier eine sehr geringe Latenz und der rechte und linke Audiokanal kann jeweils getrennt voneinander übertragen werden usw. Zudem ist diese Version sehr schonend zum Akku und die Reichweite ist ebenfalls top. 

Das Koppeln mit meinem iPhone ist wie gewohnt über die Einstellungen->Bluetooth sehr einfach und schnell erledigt. Die Bluetooth-Reichweite hat mir im Test gut gefallen, denn diese war zum einen sehr stabil und zudem auch mit gut 12 bis 14 Metern indoor sehr gut. Mit einem Android-Gerät erfolgt das Koppeln wie bereits zuvor erwähnt über Google Fast Pair, was nochmals um einiges komfortable abläuft, aber da man beides nicht jeden Tag machen muss, stört das herkömmliche Koppeln absolut nicht.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit dem Teufel AIRY TWS 2 hat Teufel die nun 2. Generation des Kopfhörers auf den Markt gebracht, die für unter 100 € erhältlich ist. Teufel wirbt hier damit, dass die AIRY TWS 2 wo immer man es braucht egal ob in der Bahn zu Fuß auf der Straße ein idealer und zuverlässiger Begleiter sind. So weit kann ich diesem auch zustimmen, der Klang ist für den geforderten Preis sehr gut und das ANC ist solide, wenn auch ganz klar nicht das beste, aber für besseres zahlt man in der Regel auch entsprechend mehr. Die Haptik der In-Ears gefällt mir ebenso gut wie das Design und dank IPX4 sind diese gegen Schweiß und Regen bestens geschützt. Dank der App-Anbindung kann der Klang noch ein wenig personalisiert werden und somit kann man das Klangbild noch etwas an die eigenen Vorlieben anpassen.

Preis/Leistung

Teufel hat die AIRY TWS 2 zum Marktstart zum Preis von 99,99 € festgesetzt. Inzwischen sind diese schon einige Zeit auf dem Markt und somit aktuell auf 79,99€ reduziert. Für diesen Preis macht man eigentlich nicht viel verkehrt, das ANC ist gut, der Klang und die Mikrofonqualität passen ebenso und auch der Tragekomfort ist so weit gut. Die App ermöglicht zwar nicht so viele Einstellungen, aber ist somit sehr übersichtlich und die Akkulaufzeit ist für den Alltag absolut ausreichend. Was ich leider vermisse, ist das automatische Pausieren der Musik, wenn man die In-Ears aus dem Ohr nimmt, die haben andere Hersteller in dieser Preisklasse teils integriert.

Teufel AIRY TWS 2

Zum Angebot bei

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://teufel.de

JBL LIVE Flex

In aller Kürze

Mit den JBL Live Flex bietet JBL eine weitere Generation TWS-In-Ears an, die ohne sogenannte Silikon-Anpassstücke daher kommt. Diese ähnelt somit etwas den JBL Tune 220 TWS, aber sehen dabei vom Design nochmals deutlich wertiger aus. Durch den kürzeren „Stab“ an den In-Ears erkennt man dann aber direkt, dass diese mit den etwas teuereren JBL Live Pro verwandt sind. Die Akkulaufzeit hat mir im Test sehr gut gefallen, diese ist ausreichend lange und mehrmaliges Aufladen erweitert diese zusätzlich. Mit an Bord ist ANC, aber durch die fehlenden Silikon-Anpassstücke kann dies weniger gut überzeugen, dafür ist der Klang wiederum wie von JBL gewohnt gut.

Gefällt uns

  • gutes Klangbild
  • lange Akkulaufzeit
  • Case kan via USB-C oder kabellos via Qi aufgeladen werden
  • Amazon Alexa unterstützung
  • IP54 Schutz

Gefällt uns weniger

  • keine hochwertigen Audio-Codecs
  • ANC überzeugt nicht wirklich

JBL Live Flex

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Kopfhörer der LIVE-Serie hat JBL nun schon einige Zeit im Sortiment und regelmäßig gibt es hier komplett neue Modelle oder ein Upgrade auf eine neue Generation. Bei den JBL Live Flex handelt es sich um ein neues Modell. 

Beim Verpackungsdesign bleibt JBL sich hier absolut treu, denn hier liefert man die In-Ears wieder in einer rundum informativen Verpackung mit dem besonderen Sichtfenster an der Rückseite aus. Durch dieses kleine Fenster kann man das Innenleben der Verpackung erblicken und sieht dabei die beiden In-Ears. Doch fangen wir zuerst wie gewohnt an der Vorderseite der Verpackung an. Die Verpackung kommt in den typischen, von JBL verwendeten Farben daher, nämlich weiß/orange/grauen. Zudem befindet sich die eigentliche stabile schwarze Verpackung in der nun beschriebenen bunt bedruckten Umverpackung.

Die Vorderseite der Verpackung nutzt JBL logischerweise dazu, um Die Vorderseite der Verpackung nutzt JBL logischerweise dazu, um das Produkt zu präsentieren, sodass wir hier eine Abbildung der beiden In-Ears zusammen mit dem geöffneten Ladecase sehen. Zudem erblickt man hier natürlich auch das JBL-Logo an der linken oberen Ecke und seitlich nach unten verlaufend kann man die Modellbezeichnung lesen. Die wichtigsten Ausstattungsmerkmale sind wiederum nun nach unten links gewandert, hierbei erwähnt JBL das ANC, Wireless Charging und die perfekte Sprachqualität bei Telefonaten. Zu guter Letzt informiert JBL unten rechts noch wie bisher immer gewohnt über die Akkulaufzeit. Hierbei gibt JBL an, dass mit einer vollen Aufladung 8 Stunden Musik gehört werden kann und durch das Case weitere 32 Stunden ermöglicht werden. Zusammen kommt man so mit mehrfachem Aufladen auf eine Akkulaufzeit von rund 40 Stunden. Also ein sehr ordentlicher Wert, ob dieser auch Im Alltag erreicht wird, verrate ich euch im Abschnitt „Akkulaufzeit“.

Die rechte schmale Seite nutzt JBL zum einen dazu, um anhand kleiner Skizzen den Lieferumfang, welcher bei den JBL Live Flex beinhaltet ist zu zeigen. Des Weiteren zeigt JBL hier die Funktionen der JBL Live Flex, welche in der App angepasst werden können. So kann man neben dem Equalizer z.B auch die Touchbedienung anpassen, sei es in der Intensität oder eben in der Ausführung, welcher Kommandos bei welchem Tippen erfolgen sollen.

Zum Schluss hält sich JBL wie eigentlich fast alle Unternehmen für die Rückseite die meisten Details parat. Hier findet man exakt wie z. B. auch bei den JBL Live Pro 2 ein direkt auffallendes Sichtfenster. Durch dieses kann man direkt ohne die Verpackung öffnen zu müssen die beiden In-Ears sehen. Zudem zeigt JBL hier nochmals die In-Ears gemeinsam mit dem Case und geht auf weitere wichtige Ausstattungsmerkmale der In-Ears ein. Dazu zählt unter anderem das adaptive ANC, der JBL Signature Sound und die der Schutz nach IP54, gegen Spritzwasser und Staub.

Sind die Klebestreifen an der Unterseite entfernt, kann man das komplette Innenleben der Verpackung an der Unterseite herausziehen. Dabei hat man dann eine schwarze stabile Kartonage in der Hand, die im Deckel die Aussparung hat, durch welche man die beiden In-Ears in einer transparenten Verpackung begutachten kann. Nach dem Aufklappen sieht man dann wie bereits von außen betrachtet die beiden In-Ears einzeln verpackt und direkt darunter findet man das zugehörige Ladecase. Dieses wird von einer Folie geschützt und direkt darunter gibt es einen weiteren Karton, in welchen JBL das Ladekabel verstaut hat. Zu guter Letzt findet man in der untersten eben noch die üblichen Beipackzettel in Form von einer Kurzanleitung usw.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

In-Ear Kopfhörer

Bei den JBL Live Flex handelt es sich um In-Ears, welche im sogenannten Steg-Design daher kommen, also wie z. B. die JBL Live Pro 2 und Apple AirPods. Dabei kommen diese aber anders als die JBL Live Pro 2 ohne Silikonanpassstücke daher. Somit resultiert hier leider bedingt daraus, dass diese fehlen, keine so gute Isolierung, als wenn solche Anpassstücke verbaut wären. Ob dafür wiederum das verbaute ANC für die nötige Isolierung bzw. Ruhe sorgt, finden wir im weiteren Verlauf des Tests heraus, bzw. verrate ich euch dann. Jeder der beiden In-Ears wiegt knapp über 5 Gramm, daher sind diese angenehm leicht und dank ihres kompakten Designs sitzen diese so weit gut im Ohr.

JBL setzt bei den JBL Live Flex auf In-Ears, welche sich aus zwei Teilen zusammensetzten, der Knospenform, an welcher der Treiberausgang inkl. der Großteil der Elektronik sitzt und dem kurzen Steg. Letzteres trägt hier zu einem sicheren Halt bei, steht aber anders als kompaktere In-Ears deutlich aus dem Ohr hervor. Die Bedienung erfolgt hierbei nicht über Tasten, sondern wie inzwischen bei zahlreichen Modellen aus dem Hause JBL gewohnt über Touch-Sensoren, die an der Außenseite am Steg integriert wurden. Das Gehäuse wurde aus einem hochwertig anfühlenden Kunststoff gefertigt. Dieser Kunststoff sorgt für ein geringes Gewicht und zudem ist das Gehäuse so gegen Staub sowie leichtes Strahlwasser, also ein Regenschauer und Schweiß bestens geschützt, aber eben nicht wasserdicht.

Das Gehäuse der JBL Live Flex gefällt mir gut, denn hier bei meinem schwarzen Modell harmoniert das Schwarz sehr gut mit den Chrome-Elementen. Die Aussenseite ist dabei in Hochglanz ausgeführt und neben der Status-LED ist hier auch ein Chrome JBL Logo zu sehen. An der Innenseite des „Stiels“ findet man hierbei dann wie bei dieser Art der Kopfhörer oftmals üblich die Ladekontakte, in diesem Fall sind es an der Seite zwei goldene Kontakte. Zudem sieht man hier direkt über den Kontakten noch ein kleines L bzw. R, je manchem, welchen In-Ear man in den Händen hält.

Nach unten gerichtet findet man an jedem der In-Ears ein Mikrofon, welches für Telefonate verwendet wird. Zwei weitere sind dann an der Knospe angeordnet, davon ist ein kleineres nach hinten und das andere nach unten gerichtet. Diese erfassen hierbei die Umgebungsgeräusche und sorgen dafür, dass die Elektronik die entsprechenden Gegensignale erzeugen kann, um die Umgebungsgeräusche zu neutralisieren. Zu guter Letzt gibt es dann natürlich noch den Treiberausgang, welcher den Klang ins Gehör befördert und an der Innenseite der Knospe befindet sich noch jeweils ein Sensor, welcher erkennt, ob ihr die In-Ears tragt oder nicht. 

Neben dem von mir getesteten Modell ist schwarz, gibt es die JBL Live Pro Flex auch noch in folgenden Farben: Silber, Rose und Blau. Daher sollte hier für jeden eine passende Farbe dabei sein. Dual-Connect gehört inzwischen beim JBL zum Standard und so kann man natürlich auch die JBL Live Flex im Stereo-Betrieb und auf Wunsch auch einzeln im Mono Betrieb verwenden. Also entweder den linken oder rechten Kopfhörer einzeln, ganz wie man dies gerade bevorzugt.

Ladecase

Das Ladecase der JBL Live Flex ist sehr kompakt gehalten, sodass dieses wunderbar in die Hosentasche passt und auch in einer Handtasche nicht viel Platz wegnimmt. Das Case ist matt gehalten, das sieht so weit sehr gut aus und gefällt mir. Hierbei ist das Case sehr schlicht gehalten, man findet lediglich auf dem Deckel einen hochglänzenden JBL Schriftzug, welchen man je nach Lichteinfall mehr oder weniger gut sehen kann. Der Kunststoff in Matt ist hierbei etwas anfällig gegen Fingerabdrücke, somit muss man gerade mit fettigen Fingern hin und wieder das Case sauber wischen, da es sonst nicht mehr ganz so schön wirkt. Das Case liefert JBL dabei immer in der Farbe mit, in welcher man die Kopfhörer ausgesucht hat.

Vom Design ist das Case weitestgehend schlicht und zeitlos gehalten und gefällt mir aufgrund dessen kompakten Form ganz gut. An der Vorderseite des Ladecase gibt es eine Griffmulde, welche das Öffnen deutlich vereinfacht und zudem hat JBL hier eine Status-LED in Form von drei Balken integriert, welche den aktuellen Akkustand anzeigen. Aufgeladen wird der Akku entweder über den USB-C Anschluss an der Rückseite oder kabellos über ein Qi kompatibles Ladegerät.

Die Innenseite des Case hat JBL schön gestaltet, hier geht das normale matte Case in eine geriffelte Form über. Dies lockert das Ganze nochmals etwas auf bzw. wertet das Case meiner Meinung nach auf. Neben den beiden Mulden für die In-Ears findet man auch direkt ein Zeichen, wohin welcher In-Ear gehört, aber vertauschen kann man diese eigentlich sowieso nicht. In den Mulden findet man dann die Ladekontakte, welche die In-Ears wieder über den Akku im Ladecase aufladen. Über ein versehentliches Herausfallen der In-Ears muss man sich hier keine Sorgen machen, denn diese sind durch ausreichend starke Magnete bestens gesichert.

(Design: 3,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der JBL Live Flex ist so weit sehr gut. Der Kunststoff der In-Ears und des Ladecase fühlt sich angenehm an und die Übergänge wurde gut verarbeitet. Die einzelnen Bauteile des Gehäuses wurden sauber verarbeitet, sodass es keine unschönen Übergänge gibt. Alles fühlt sich glatt an und beim Abtasten hab ich an meinem Testmuster keine Kanten spüren können.

Da JBL hier nicht auf physische Tasten setzt, sondern auf Touch-Sensoren, drückt man sich die In-Ears beim Betätigen nicht unangenehm ins Ohr. Hier habe ich daher nichts zu bemängeln, denn angesichts des Preises stimmt die Verarbeitung der In-Ears voll und ganz.

Das leichte Kunststoff-Case ist mit einer sogenannten Soft-Touch-Oberfläche versehen, welches wie die Kopfhörer selbst ebenfalls matt gehalten wurde. Negativ an dieser matten Soft-Touch-Oberfläche ist jedoch, dass diese je nach gewählter Farbe sehr anfällig gegenüber Fingerabdrücke ist. Somit sammelten sich bei mir bereits nach einem Tag sehr viele Abdrücke rund um das Ladecase, welche schnell durch leicht fettige Finger entstehen können.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.3)
FarbeSchwarz, weitere Farben: Silber, Rose und Blau
SchutzklasseIP54 Wasser- und staubresistent
Akkuintegriert, Lithium-Polymer-Akku
Akku Ohrhörer: 8 h
Akku Ladecase: 32 h
Gesamt somit: bis zu 40 h
Gewicht 52 g (Ohrhörer und Ladebox)
10,4 g (beide Ohrhörer)
41,6 g (Ladebox)
MaterialOhrhörer und Ladecase aus Kunststoff
KonnektivitätBluetooth 5.3 Audio-Codec: nur SBC. Unterstützte Profile: A2DP 1.3.2, AVRCP 1.6.2, HFP 1.7.2
TreiberDynamische Treiber mit einer Größe von 12 mm (links und rechts)
Frequenzbereich20 Hz–20 kHz
Treiberempfindlichkeit bei 1 kHz/ 1 mW (dB101 dB
Impedanz (Ohm)32 Ohm
LieferumfangJBL Live Flex
1 x USB-C-Ladekabel
1 x Ladecase
1 x Garantie/Warnung (W/!)
1 x Kurzanleitung/Sicherheitsdatenblatt (S/i)
Technische Daten der JBL Live Flex

Tragekomfort

Durch das sehr gering ausfallende Gewicht von gerade einmal 5,2 Gramm je In-Ear und dem Design mit dem Steg sitzen die beiden In-Ears bequem im Ohr. Aufgrund der fehlenden Anpassstücke juckt es hier bei mir jedoch nach ein paar Stunden. Dies merke ich vor allem dann, wenn ich die In-Ears aus dem Ohr genommen habe. Das Einsetzen geht dafür wiederum auf jeden Fall sehr einfach, da man die In-Ears aufgrund fehlenden Anpassstücke nicht ins Ohr eindrehen bzw. drücken muss. Dafür sitzen diese aber dann doch etwas locker und daran muss man sich wie z-B. bei den AirPods von Apple erst gewöhnen.

Hierzu muss ich aber ganz klar sagen, dies ist nur der Eindruck von mir beim ersten Einsetzen gewesen, denn im Ohr kann man hier problemlos denn Kopf schnell hin und her schütteln, ohne dass hierbei etwas verrutscht bzw. nachjustiert werden muss. Somit muss man sich auch bei sportlichen Aktivitäten wie z. B. dem Joggen keine großen Sorgen machen, hier halten die JBL Live Flex auch ohne zusätzliche Sicherungen.

(Tragekomfort: 3,5 von 5 Punkten)

Bedienung

JBL setzt bei den Live Flex exakt bei den JBL Live Pro 2 auf eine berührungsempfindliche Oberfläche zur Bedienung. In den Einstellungen der JBL Headphones App kann bei Bedarf die Belegung der Touch-Zuweisung etwas verändern, jedoch hat man hier dann nicht komplett die freie Wahl, sondern kann aus verschiedenen Settings das bevorzugte auswählen.

Von Werk aus ist die Bedienung so gewählt, dass automatisch bei der Entnahme aus dem Ladecase die In-Ears eingeschaltet werden. Habt ihr diese neu, befinden diese sich auch direkt im Kopplungsmodus und können mit eurem Device gekoppelt werden. Bei der zukünftigen entnähme koppeln diese sich dann automatisch mit dem Gerät. Tippt man den linken In-Ear an, dann kann man hier zwischen ANC an/aus wechseln. Hierbei gibt es kein TalkTrue oder Ambient Aware wie sonst von JBL gewohnt, dies liegt aber daran, da dies auch nicht wirklich notwendig ist, denn man hört die Umgebung bei den JBL Live Flex auch ohne diese gut bzw. kann gut mit der Person reden. 

Die Musiksteuerung erfolgt wiederum am rechten In-Ear, sodass ein einmaliges Berühren die Musik pausiert. Tippt man die Oberfläche doppelt an, springt man einen Titel vor, während das dreimalig antippen dafür sorgt, dass man einen Musiktitel zurückspringt. Einen eingehenden Anruf kann man bei den JBL Live Flex über beide Seiten annehmen, indem man zweimal hintereinander auf einen der beiden In-Ears tippt und möchte man den Sprachassistenten nutzen, muss man eine Seite der In-Ears länger berührt halten.

Bleibt man hier bei den Werkseinstellungen, dann habt ihr nicht die Möglichkeit, die Lautstärke direkt über die In-Ears zu regulieren. Solltet ihr dies jedoch wünschen, dann müsst ihr entweder auf die Umgebungsgeräusche Regulierung oder die Titel-Steuerung verzichtet. 

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

JBL setzt bei den Live Flex je In-Ear auf einen 12 mm Treiber. Die klangliche Abstimmung ist hier typisch für JBL, denn die In-Ears überzeugen durch ein kraftvolles Klangbild, welches jedoch keineswegs übertrieben basslastig wirkt.

JBL hebt bei den Live Flex wie gewohnt den Bass etwas an, dieser zählt dann zugleich auch definitiv zu den stärken der In-Ears. Dabei kommen diese aber keineswegs aufdringlich daher, sondern überzeugen mit einem kontrollierten Schub. Die Höhen entfalten sich trotz der dominanten Bässe gut und sind dabei klar und luftig. Die Mitten sind etwas im Hintergrund und entfalten sich nicht ganz so gut, da hier die besagten Bässe und Höhen im Vordergrund stehen. Die JBL Flex klingen klanglich ungefähr so wie die AirPos meiner Freundin, also insgesamt sehr gut, aber eben nichts, das aus den vielen In-Ears, die ich getestet habe, heraussticht.

Die Sprachverständlichkeit der JBL Live Flex soll ja, wie JBL selbst wirbt, zu den Stärken dieser In-Ears zählen. Dies stimmt zwar, wenn die Umgebung um einen herum leise ist, aber wartet ihre gerade auf die Bahn, wo natürlich auch Züge an euch vorbei fahren oder lauft an einer viel befahrenen Straße, werden eurem Gesprächspartner auch diese Geräusche mit übertragen. Zwar etwas gedämpft, aber teils wurde bei mir nachgefragt, was ich gesagt habe, da im Hintergrund auch vorbeifahrende Autos bzw. Züge zu hören waren. Seid ihr daheim und telefoniert hier sind die JBL Live Flex sehr gut, dann kann man euch klar und deutlich verstehen, aber unterwegs kann selbst der Wind als Rauschen mit übertragen werden und somit stören.

Bezüglich der Latenz, also dem Zeitversatz zwischen wiedergegebene Bild und Ton, habt ihr mit den JBL Live Flex kein Problem. Hier ist alles absolut synchron und somit eignen sich die In-Ears perfekt dazu, um Filme und Serien unterwegs anzusehen.

(Klang: 3,5 von 5 Punkten)

App

Inzwischen haben eigentlich alle neu auf den Markt kommende Kopfhörer aus dem Hause JBL den Zugriff bzw. die Anbindung an die „JBL Headphone“ App. Diese bietet JBL kostenlose für iOS und Android Smartphones an und ermöglicht unter anderem, dass man Einstellungen am Equalizer und einige weitere Personalisierung vornehmen kann.

JBL Headphones
Preis: Kostenlos
JBL Headphones
Preis: Kostenlos

Inzwischen haben eigentlich alle neu auf den Markt kommende Kopfhörer aus dem Hause JBL den Zugriff bzw. die Anbindung an die „JBL Headphone“ App. Diese bietet JBL kostenlose für iOS und Android Smartphones an und ermöglicht unter anderem, dass man Einstellungen am Equalizer und einige weitere Personalisierung vornehmen kann.

Dazu zählt z. B. die Möglichkeit, dass man bei der Bluetooth-Übertragung auswählen kann, ob einem die Stabilität der Verbindung, der Klang oder die Synchronität von Bild und Ton wichtiger ist. Adaptives ANC kann im Untermenü aktiviert werden, aber diese ist von JBL sowieso von Werk aus aktiv und würde ich auch so belassen. 

In dem Einstellungsmenü kann zudem bestimmt werden, ob man den am Smartphone integrierten Sprachassistenten nutzen möchte oder alternativ kann man auch Amazons Alexa einrichten. Die üblichen Einstellungen wie z. B. der Equalizer stehen hier natürlich auch zur Verfügung und ermöglicht es entweder zwischen einigen voreingestellten EQ-Settings zu wählen oder ein eigenes zu erstellen und diese abzuspeichern. Dabei stehen euch insgesamt 6 vordefinierten Presets zur Verfügung oder ihr erstellt ein eigenes individuell von euch angepasstes.

Die Funktion Voice Aware gibt es hier wie von anderen JBL In-Ears gewohnt ebenso aber da die JBL Live Flex keine so gute Isolierung besitzen, benötigt man diese Funktion hier eigentlich nicht unbedingt. Voice Aware dient nämlich eigentlich dazu, dass man die eigene Stimme beim Telefonieren je nach eingestelltem Level selbst hört. Der Vorteile dabei ist, dass man dadurch nicht so laut spricht, wenn man telefoniert, was die ein oder anderen sicherlich kennen, die sich öfters unterhalten, wenn diese Kopfhörer tragen. Hierbei hört man nämlich die eigene Stimme gedämpfter und dadurch redet man, ohne dass es einem bewusst wird lauter. Bei den Live Flex ist dies aber aufgrund der nicht so guten Isolierung kaum der Fall und daher wie erwähnt nicht unbedingt notwendig.

Zu guter Letzt finde ich noch die integrierte Kopfhörer-Suchfunktion sehr nützlich. Dabei gibt der gewählte Kopfhörer, welchen man sucht, einen ausreichend lauten und permanenten Piepton von sich, der beim Finden der In-Ears sehr hilfreich ist.

App: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

Adaptives ANC

Mit dem ANC wirbt JBL hier bei den Live Flex sehr, doch hier muss ich ehrlich sein, wurde ich doch enttäuscht. Es soll sich sogar um ein adaptives Noise Cancelling halten, aber leider bietet dies hier nicht den gewünschten Effekt wie z. B. bei den JBL Live Pro 2 TWS. Dies liegt, wie ich bereits mehrfach erwähnt habe, an den fehlenden Silikon-Anpassstücke, welche eigentlich schon von Grund auf eine sehr gute Isolierung bieten. Ohne diese kann das ANC nicht zuverlässig arbeiten bzw. abdichten, denn durch die Öffnungen im Ohrkanal gelangen zu euch dennoch die Umgebungsgeräusche, wenn auch ein wenig gedämpft. 

Solltet ihr also auf der Suche nach In-Ears mit gutem ANC sein, dann rate ich euch hier zu einem anderen Modell, JBL hat hier zahlreiche weitere Modelle im Sortiment, die hier deutlich besser abschneiden.

(Ausstattung: 2,5 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Bei der Energieversorgung der JBL Live Flex setzt JBL auf einen 54 mAh Akku, welcher für eine Laufzeit von bis zu 8 Stunden sorgt. Diese kann man so im Test auch fast erreichen, aber wie immer hängt dies von eurem Nutzverhalten aus, wie laut hört ihr Musik, welche Genres hört ihr, telefoniert ihr viel usw. Im Alltag hat sich hier aber über längere Zeit gezeigt, dass 7 bis 7,5 Stunden kein Problem sein sollten. Sobald der Akku der In-Ears leer ist, müssen diese wiederum ins Ladecase eingesetzt werden und können darin noch weitere 4-mal voll aufgeladen werden.

Das Case besitzt einen 690 mAh Akku und bietet somit wie bereits erwähnt die Möglichkeit, die In-Ears insgesamt bis zu vier Mal von komplett leer auf voll aufzuladen, sodass man auf eine gesamte Akkulaufzeit von ungefähr 40 Stunden erreichen kann. Sofern man die In-Ears am Tag zuvor vergessen hat, wieder ins Case zu legen und deren Akku komplett leer ist, hat JBL eine Schnellladefunktion integriert. Diese ermöglicht es, dass die beiden In-Ears nach grade einmal 15 Minuten für bis zu 4 Stunden Musikhören (ohne ANC) aufgeladen sind. Mit ANC sind es dann aber eher max. 2 Stunden. 

Neben dem Aufladen via mitgeliefertem USB-C Ladekabel ist es bei dieser Serie auch weiterhin möglich, dass Ladecase induktiv via Qi-Ladematte aufzuladen. Dabei gilt jedoch zu beachten, dass die Ladezeit bei Qi oftmals länger dauert als mit Kabel, sodass die In-Ears mit USB-C bereits nach gut 2 Stunden komplett aufgeladen sind und beim induktiven Laden insgesamt knapp 4 Stunden vergehen.

Am Ladecase hat JBL hier drei Ladebalken integriert, welche einem die Restkapazität des Akkus anzeigen und zudem sieht man hier auch während des Ladevorgangs den Fortschritt. Möchte man die genau Akkukapazität vom Ladecase oder der In-Ears erfahren, ist dies am besten direkt über die App am sinnvollsten. Die automatische Play/Pause Funktion hat JBL automatisch aktiviert, somit wird die Musik automatisch bei der Entnahme der beiden In-Ears aus dem Ohr angehalten und wieder fortgesetzt, wenn man diese einsetzt. Des wird im Alltag sehr zuverlässig von dem nicht sichtbaren Annäherungssensor erkannt und hilft enorm dabei, den Akku zu schonen.

(Akkulaufzeit: 4,5 von 5 Punkten)

Bluetooth

Beim Bluetooth setzt JBL auf den aktuellen Bluetooth 5.3 Standard. Das Koppeln ist wie von Bluetooth gewohnt sehr einfach und sind die JBL Live Flex erst einmal mit eurem Device gekoppelt, verbinden diese sich fortan automatisch bei der Entnahme aus dem Case miteinander. Die Reichweite ist entsprechen gut und es kam hier kaum zu Verbindungsabbrüchen, auch dann, wenn man sich mal vom Erdgeschoss ins Obergeschoss bewegt, unterbrach die Musik nicht.

(Bluetooth: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Die JBL Live Flex überzeugen durch eine gute Passform und einen sicheren Halt im Ohr. Der Klang ist zwar typische für JBL etwas tiefen-betont, aber dies spricht die meisten sowieso an und daher fährt JBL damit eigentlich sehr gut. Das ANC hätte sich JBL hierbei jedoch eigentlich sparen können, denn aufgrund fehlender Anpassstücke überzeugt dies nicht wirklich, bei einem Ventilator funktioniert die Dämpfung nur minimal, sodass hier andere In-Ears deutlich besser abschneiden.

Preis/Leistung

Die UVP der Live Flex hat JBL mit 120 € angesetzt. Dies ist meiner Meinung nach zu hoch gesetzt, denn dafür überzeugen die TWS- In-Ears nicht erwartungsgemäß. Wäre hier ein funktionierendes ANC an Bord, wäre ich hier beim Preis mitgegangen, aber ohne ANC hätte man diese günstiger arbeiten können. Ist euch dann ANC sowieso wichtig, würde ich zu einem Modell mit Anpassstücken raten, denn diese isolieren deutlich besser als die JBL Flex. 

JBL Live Flex

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://de.jbl.com

Teufel Rockster Go 2

In aller Kürze

Mit dem Teufel Rockster Go 2 hat das Berliner-Unternehmen dem beliebten und robusten Bluetooth-Lautsprecher einen überarbeiteten Nachfolger spendiert. Auf dem ersten Blick fallen äußerlich hauptsächlich die neuen Farbvarianten auf, und ebenso setzt man nun auf einen zeitgemäßen USB-C Anschluss. Letzteres muss nicht mehr unter einer Abdeckung versteckt werden, da diese sowieso wasserdicht ist und zudem hat man dem Rockster Go 2 nun vier Gummifüße für einen sichereren Stand spendiert. Neu ist zudem Bluetooth 5.3, sodass auch AAC und Google Fast Pair unterstützt werden. Im Inneren wurde dann zudem noch der Akku vergrößert, sodass nun bis zu 15 Stunden (28 im Eco-Modus) anstatt 12 Stunden Laufzeit ermöglicht werden. Zu guter Letzt ist der mobile Lautsprecher nun nach IP67 geschützt und somit nicht mehr nur wasserdicht, sondern auch staubgeschützt. Insgesamt handelt es sich hier um einen klanglich sehr guten Lautsprecher, welcher mich im Test absolut überzeugen konnte.

Gefällt uns

  • sehr guter Klang
  • lange Akkulaufzeit
  • IP67 (Schutz gegen Staub und Wasser)
  • USB-Soundkarte integriert
  • tolle neue Farben
  • besserer Stand (wandert nicht)

Gefällt uns weniger

  • Akku ist fest verbaut

Teufel Rockster Go 2

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung des Teufel Rockster Go 2 wurde neu gestaltet und ist somit anders als beim Vorgänger. Sozusagen hat man diese den aktuellen anderen Produkten aus dem Hause Teufel angepasst, sodass nun auch beim Rockster Go 2 neben dem Herstellernamen und Produktnamen eine Skizze des Produktes zu sehen ist. Diese. Verläuft hier wie so häufig bei Teufel vom Deckeln hinweg zur Seite, an der man der Verpackung später öffnen kann. An den anderen Seiten findet man zum Teil nur noch wenige Details zum Produkt, sondern vielmehr einiges Logos sowie Angaben zum Gewicht, die Verpackungsgröße und einen Aufkleber mit der Seriennummer.

Anders als beim Vorgänger setzt man hier nicht mehr um eine bunte Produktverpackung, welche in einem zusätzlichen Versandkarton verstaut wurde. Öffnet man nämlich die Verpackung an der Seite, dann erblickt man direkt eine Kurzanleitung und direkt darunter findet man gepresst Kartonschalen, welche den Teufel Rockstar Go 2 perfekt schützten. Damit der Rockster Go 2 zusätzlich geschützt wird, hat Teufel diesen noch in einen Beutel verpackt und direkt darunter befindet sich auch ein USB-C Ladekabel, mit welchem der Akku aufgeladen wird. Die vom Vorgänger bekannte Trageschlaufe ist im Lieferumfang natürlich auch hier wieder enthalten, damit kann dieser sehr gut an einem Rucksack, Fahrrad usw. befestigt werden.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Vom Äußerlichen betrachtet bleibt Teufel dem Vorgänger treu, aber dennoch hat sich hier einiges verändert. Dies sieht man zum einen an der neuen Farbauswahl, denn wo die 1. Generation nur in schwarz mit roten Akzenten verfügbar war, gibt es nun drei Farben. Neben der alten Farbe in schwarz/rot gibt es den Rockster Go 2 nun auch in komplett Schwarz und Grau mit schwarzen Akzenten. Letzteres entspricht hier genau meinem Modell, welches mir persönlich sehr gut gefällt, da es einfach mal eine andere Farbkombi ist, die man so von Teufel nicht kannte, aber hervorragend passt.

Optisch gefällt mir der Teufel Rockster Go 2 genau wie dessen Vorgänger sehr gut. Dies ist aber auch kein Wunder, denn wie erwähnt sind die Unterschiede rein äußerlich bis auf die neu Farben minimal. Im Zentrum des Rockster Go 2 findet man das direkt auffallende und bereits von der 1. Generation gewohnte vertiefte Element mit einem „T“ drauf. Dabei handelt es sich um ein Passivmembran, welches für den Bassbereich zuständig ist, dazu aber unter Klang mehr Details. Beim Gehäuse verwendet Teufel weiterhin Kunststoff, dadurch ist der mobile Lautsprecher mit den Abmaßen von 110 x 210 x 60 mm sehr kompakt und bringt gerade einmal knapp 735 Gramm auf die Waage. Das etwas höhere Gewicht liegt hier am neuen Akku, welche größer ausfällt und für eine noch längere Laufzeit sorgt. An der Ober-, Unter- und Rückseite ist die Oberfläche mit einer Gummierung versehen, dies schützt den Teufel Rockster Go 2 zuverlässig vor Stößen, Stürzen usw. Die Vorderseite ist fast komplett bis auf das Passivmembran mit einem festen engmaschigen Stoffgewebe versehen. Hier darunter verbergen sich direkt neben dem Passivmembran zwei weitere Treiber, welche leicht schräg nach außen ausgerichtet sind.

Zur Auflockerung des grauen Designs befindet sich an Ober- und Unterseite zwischen dem Stoffgewebe und der gummierten Oberfläche eine schwarze Umrandung, beim schwarz/ roten Modell ist dieser Streifen dann wiederum in Rot ausgeführt, genau wie bei der 1. Generation. Die Umrandung verläuft hier jeweils rund um den Lautsprecher und sorgt dafür, dass der Rockster Go 2 nicht komplett einfarbig daher kommt, sonder eben nochmals etwas edler daher kommt. Ein sehr nettes kleines Detail ist das Stoffetikett mit dem Teufel-Schriftzug am linken Rand des Stoffgewebes, solche Details mag ich sehr und genau dieses Detail hat mir bereits beim Rockster Go der 1. Generation sehr gefallen. An der Rückseite lässt sich die im Lieferumfang enthaltene Trageschlaufe anbringen, mit dieser kann der mobile Lautsprecher auch super an einem Rucksack usw. angebracht werden.

Betrachten wir die Unterseite, dann findet man auch an der 2. Generation das zentral in der Mitte befindliche 1/4 Zoll Stativgewinde. Dies hatte Teufel bereits aus der Entwicklung des Rockster Go Prototypen übernommen. Denn für Messvorgänge bei der Klangabstimmung usw. wurde der Lautsprecher immer auf einem Stativ befestigt. Dies hat Teufel dann auch danach so gut gefallen, dass man diese Option der Stativbefestigung auch dem Kunden bieten wollte. Also solltet ihr ein Stativ haben und den Rockster Go 2 daran befestigen wollen, ist dies problemlos möglich. An der Unterseite des Teufel Rockster Go 2 gibt es dann auch eine weitere Neuerung, denn nun hat Teufel vier erhabene Füße angebracht, die für einen deutlich sichereren Stand sorgen sollen, was sich auch im direkten Test bestätigt hat.

Betrachten wir dann die rechte schmale Seite, fällt zum Vorgänger ein weiterer Unterschied auf. Denn hier entfällt nun die kleine Verschlusskappe, welche den Ladeanschluss und die Klinkenbuchse vor eindringendem Wasser geschützt hat. Nun gibt es an derselben Stelle einen direkt zugänglichen USB-C Anschluss, was nicht nur absolut zeitgemäß ist, sondern auch den Akku deutlich schneller auflädt. Dafür wiederum muss man auf die Klinkenbuchse verzichten, aber sind wir mal ehrlich, diese nutzt bei einem Bluetooth-Gerät sowieso keiner mehr und zudem habt ihr an modernen Smartphone auch keine mehr.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Das Gehäuse besteht hier aus einem sehr robusten Kunststoff. Dieser sorgt für eine gute Kombi aus hervorragender Stabilität und dennoch ein gutes Gewicht, welches für einen mobilen Bluetooth-Lautsprecher vollkommen in Ordnung geht. Klar, es gibt hier definitiv kompaktere und noch leichtere Bluetooth-Lautsprecher, aber diese sind klanglich definitiv unterlegen und auch die Akkulaufzeit ist hier deutlich besser.

Dank der gummierten Oberfläche überlebt der Teufel Rockster Go 2 auch problemlos Stürze von geringer Höhe. Das Gehäuse dämpft den Aufprall sehr, sodass der Bluetooth-Lautsprecher keinen allzu großen Schaden nimmt. Kratzer, Dellen bleiben hier aber je nach Untergrund und Höhe nicht aus.

Da es sich wie bereits erwähnt um einen mobilen Bluetooth-Lautsprecher handelt, besitzt der Teufel Rockster Go 2 einen fest verbauten und somit im Gehäuse integrierten Akku. Damit man den Rockster Go 2 auch problemlos am Strand oder in der Dusche nutzen kann, ist dieser nach der Schutzart IP67 zertifiziert. Somit ist die neue Generation nun auch gegen Staub geschützt und kann weiterhin wie der Vorgänger auch ein Wasserbad überleben. Der Rockster Go 2 kann nämlich für max. 30 Minuten bei einer Wassertiefe von bis zu 1 Meter ohne Schaden verwendet werden.

Mein Kritikpunkt beim Vorgänger hat Teufel hier behoben, denn die beiden Knöpfe an der Rückseite habe nun einen spürbaren Druckpunkt. Dies war beim Vorgänger nicht so gut, denn man spürte dabei nicht, ob man die Einschalttaste betätigt, sodass der Lautsprecher ein bzw. Abgeschaltet wird. Außerdem wandert der Rockstar Go 2 nicht mehr wie der Vorgänger auf dem Tisch umher, da Teufel durch die vier Gummifüße die Standfestigkeit deutlich verbessert hat.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Lautsprecher Anzahl2 x 50 mm Breitbandlautsprecher
1 x Passivmembran 70 mm an der Vorderseite
Gewicht735 Gramm
Gehäuse MaterialKunststoff und Stoff
AnschlussmöglichkeitenUSB-C und Bluetooth 5.3
KonnektivitätBluetooth (AAC); USB-C (inkl. USB-Soundkarte)
Maße11 x 21 x 6 cm (HxBxT)
LieferumfangTeufel Rockster Go 2
USB-C Ladekabel
Trageschlaufe
Anleitung
Technische Daten des Teufel Rockster Go 2

Bedienung

Bei den Bedienelementen gibt es am Rockster Go 2 vier Stück an der Oberseite und zwei kleinere Tasten über der Trageschlaufe an der Rückseite. Direkt über den Befestigungselementen, an welchen ihr die mitgelieferte Trageschlaufe festmachen könnt, ist ein Teufel Logo im Kunststoff eingelassen. Unter der Schlaufe wiederum kann man das Modell „ Rockster Go“ lesen und neben dem Teufel-Logo gibt es eine LED Akkuanzeige. Diese zeigt euch z. B. beim Anschalten des Rockster Go 2 den aktuellen Akkustand an, dabei steht jede der insgesamt vier LEDs für je 25 %. Also leuchten drei der vier LEDs, dann ist der Akku noch zu etwas 75% voll. Links neben der Akkuanzeige befindet sich der Ein- und Ausschaltknopf und rechts die Bluetooth-Taste, um das Pairing zu initialisieren. Betätigt man die Power-Taste für 1,5 Sekunden, wird der Rockster Go 2 ein- und ebenso ausgeschaltet. Betätigt man die Bluetooth-Taste ebenso für 1,5 Sekunden nach dem Einschalten, versetzt man den Lautsprecher in den Pairing-Modus, sodass dieser mit einem Zuspielgerät gekoppelt werden kann. Ach ja, ein schönes Detail ist die Beleuchtung der rückseitigen Tasten, denn beide sind im eingeschalteten Zustand beleuchtet, der Powerbutton (weiß) und Bluetooth (blau).

An der Oberseite der Rockster Go 2 sind dann wie gewohnt die Steuerungstasten für die Musik integriert. Dabei befindet sich ganz links die „-“ Taste, mit dieser kann man die Lautstärke in mehren Stufen regulieren. Bei einem Telefonanruf, der beim gekoppelten Smartphone eingeht, kann man durch Betätigen der „-“ Taste den Anruf zudem bei Bedarf abweisen. Bei der Taste rechts daneben handelt es sich um die Play/Pause-Taste. Mit dieser kann man die Musik anhalten oder durch erneutes Betätigen wieder wiedergeben. Zudem nimmt man damit einen Anruf an und nach dem Telefonat legt man damit auch auf.

Bei dem dritten Button handelt es sich um die „+“ Taste. Mit dieser kann man logischerweise die Lautstärke in mehrere Stufen aufwärts regulieren. Nun fragt sich eventuell sein ein oder andere wie ich am Anfang, warum sind die Lauter/Leiser Tasten nicht nebeneinander. Dies hat einen wichtigen Grund, um nämlich einen Titel vor- oder zurückzubringen betätigt man beim Vorspringen die Play/Pause-Taste zusammen mit der „+“ Taste und beim Zurückspringen die Play/Pause-Taste mit der „-“ Taste.

Geändert hat Teufel die letzte ganz rechte Taste, denn wo zuvor die Sprachassistenten-Taste war, ist nun eine Dynamore-Taste. Damit könnt ihr direkt per Knopfdruck entscheiden, ob ihr die Klanganpassung für einen besseren Stereo-Klang nutzen möchtet oder eben nicht.eben kann. Zu guter Letzt folgen noch zwei Tasten zur Klanganpassung und zwar Bass, sowie Dynamore.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

So kommen wir zum eigentlich wichtigsten Abschnitt bei einem Lautsprecher, dem Klang. Dieser war schon beim Rockster Go der 1. Generation, wenn man dessen Größe berücksichtigt, sehr gut und hier hat Teufel nochmals ein wenig nachgelegt.

Weiterhin setzt Teufel auf einen Class-D Verstärker, dieser sorgt dafür, dass ein hohes Output erreicht wird, ohne das hier etwas verzerrt wird. Der Verstärker treibt dann die beiden leicht schräg nach rechts und links angeordneten 50 mm Breitbandlautsprecher aus Aluminium an. Dies hat Teufel wie erwähnt weiter optimiert, sodass man noch etwas mehr aus dem kompakten Gehäuse heraus kitzeln konnte.

Das verwendete Material Aluminium bei den Treibern verschafft auch hier für einen konstanten pegelsicheren Klang. Beiden Breitbandlautsprecher sind etwas schräg eingebaut, sodass schon damit ein möglichst breites Stereo-Klangbild erzeugt wird. Durch die zusätzliche zuschaltbare Dynamore-Technologie kann die Stereobühne nochmals deutlich erweitert werden. Dynamore kann bei der 2. Generation des Rockster Go nun je nach Bedarf hinzu oder abgeschaltet werden, beim Vorgänger war dies noch permanent aktiv.

Zwischen den beiden unter dem Stoffgewebe versteckten Treibern sitzt ein sichtbarer 70 mm großer Passivmembran. Dieser Passivmembran wird, wie der Namen schon vermuten lässt, passiv angetrieben. Somit wird diese nicht von einem Verstärke bzw. von Strom in Schwingung versetzt, sondern durch die beiden daneben befindlichen Breitbandlautsprechern. Der Passivmembran hat ein ähnliches Prinzip wie ein Bassreflexrohr, dieser sorgen für klare und kräftigere Bässen, ohne dabei das von Bassreflexrohren häufig störende Geräusch der Luft, die durch die Öffnung gesaugt wird, zu erzeugen. Teufel setzt hier häufig auf Passivmembrane, diese haben sich inzwischen sehr gut in zahlreichen Produkten bewährt und daher überzeugt das Konzept auch hier bei Teufel Rockster Go 2.

Doch nun die Frage, wie gut ist der Klang des Teufel Rockster Go 2 ist dieser deutlich besser als beim Vorgänger? Teufel den Frequenzbereich beim neuen Rockster exakt wie beim Vorgänger mit  60 bis 20.000 Hz an. Dieser Wert hört sich schon einmal ganz gut an, doch wie schneidet er beim Probehören ab? Hier kann ich Teufel erneut sehr loben, für die sehr kompakten Maße des Rockster Go 2 bringt dieser einen kräftigen Klang zustande, welcher nochmals minimal besser ist. Nach dem Einschalten und dem ersten Probehören meiner Playlist war ich überrascht, wie druckvoll und knackig die erzeugten Bässe des kleinen Speakers sind. Daher macht auch hier das Setup mit den beiden Breitband-Lautsprechern und dem Passivmembran einen hervorragenden Job.

Die Höhen, die der Rockster Go 2 wiedergibt, sind klar und werden sauber wiedergegeben, aber diese sind keinesfalls so dominant wie die Bässe, die definitiv im Vordergrund sind. Dank den griffigen Mitten überzeugt mich im Test auch die Stimmwiedergabe und vor allem Gesang kommt hierbei sehr gut zu Geltung, genau wie Gitarren und die anderen Instrumente, welche von Mitten profitieren. 

Das beste Klangbild bekommt ihr hier natürlich direkt vor dem Teufel Rockster Go 2 geboten, bewegt ihr euch mehr zu einer Seite hin, dann wirkt das Ganze etwas mehr wärmer abgestimmt, was daran liegt, dass der Bass deutlich besser im Umfeld wahrgenommen wird als Mitten und Höhen. Dies ist genau wie bei einem Festival, von weitem hört man vor allem den Bass, den Rest dann mehr und mehr, wenn man näher ran geht. Beim Rockster Go 2 überzeugt mich erneut die Bühnenabbildung, denn diese ist schon ohne Dynamore sehr gut gelungen, wird aber durch dessen Aktivierung nochmal um einiges verbessert.

(Klang: 4,5 von 5 Punkten)

Bluetooth

Die Verbindung beim Rockster Go 2 erfolgt hier ausschließlich über Bluetooth, da bei der neuen Generation die Klinkenbuchse fehlt. Meiner Meinung nach ist dies wie bereits erwähnt auch nicht weiter schlimm, da die Klinkenbuchse kaum genutzt wird. Beim Bluetooth setzt Teufel auf die neuste Version 5.3 und bei den Audio-Codec setzt man auf AAC. Diejenigen, welche ein Android-Smartphone nutzen, kommen zudem dank Google Fast Pair in den Genuss des noch schnelleren Koppelns. Daher entfällt hier das Navigieren in die Bluetooth-Einstellungen usw. denn hält man den Rockster Go 2 neben das Androidgerät, erscheint ein Pop-Up Fenster, wo man das ganze direkt koppeln kann. Als iPhone-User bleibt hier jedoch nur das Navigieren ins Bluetooth-Menü, also wie normalerweise üblich. Fortan verbindet sich der Lautsprecher aber direkt mit eurem Smartphone, daher ist das Ganze auch nicht wirklich umständlicher.

Der kleine Teufel Rockster Go 2 unterstützt Party-Link, sodass zwei oder sogar bis zu 100 Rockster Go 2 miteinander gekoppelt werden können. Verbindet man z. B. zwei Teufel Rockster Go 2 miteinander, spielen diese die Musik automatisch im Stereo-Modus ab. Bei der Reichweite von Bluetooth gibt Teufel keinen genauen Wert an, daher habe ich das Ganze im Freien und im Haus getestet und nachgemessen. Im Außeneinsatz brach die Verbindung zum Rockster Go 2 erst nach ca. 30 Metern ab, dies ist schon einmal ein ganz guter Wert. Im indoor Einsatz hängt die Reichweite wiederum von der Dicke eurer Wände ab. Hier brach bei mir die Verbindung nach knapp 14 Metern ab. Dazwischen befanden sich jedoch zwei dickere Wände.

(Bluetooth: 4,5 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Beim Rockster Go 2 handelt es sich, wie der Name schon verrät, um einen mobilen Bluetooth-Lautsprecher mit verbautem Akku. Der nun 5.200 mAh große Akku bietet eine verbesserte Akkulaufzeit von bis zu 28 Stunden bei mittlerer Lautstärke und aktivem Eco-Modus. Diesen Eco-Modus aktiviert man, indem man die Minustaste und Dynamore-Taste für 1,5 Sekunden gedrückt hält. Dabei wird zum einen der Bass reduziert und die max. Lautstärke abgesenkt, sodass der Akku mehr geschont wird. Aber selbst ohne aktiven Eco-Modus kommt der Teufel Rockster Go 2 auf knapp 15 Stunden bei mittlerer Lautstärke, hierbei gibt Teufel einen sehr realistischen Wert an, denn im Alltag kam ich ebenfalls auf diese Laufzeit.

Aufgeladen wird der Rockster Go 2 nun über einen zeitgemäßen USB-C Anschluss, dies dauert bei einem komplett leeren Akku rund zweieinhalb Stunden, also absolut in Ordnung.

(Akkulaufzeit: 5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit dem Teufel Rockster Go 2 hat das Berliner Unternehmen tatsächlich einen sinnvollen und durchdachten Nachfolger des beliebten Rockster Go auf den Markt gebracht. Wieder einmal überzeugt das gute Stück mit einer sehr guten Materialanmutung und auch die Verarbeitung ist tadellos. Dank seiner Kompaktheit ist dieser ideal für den mobilen Einsatz gerüstet und neben einer sehr guten Akkulaufzeit ist es auch der Klang, der zu überzeugen weiß. 

Dank der Schutzklasse IP67 ist dieser nun für so ziemlich alle Einsätze bestens gewappnet, sodass dieser egal ob am Stand, am Pool oder auch überall sonstiges genutzt werden kann.

Preis/Leistung

Der Preis von 149,99 € (UVP) ist soweit gerechtfertigt, da das gute Stück aber aktuell sogar auf 129,99 € reduziert ist, macht dies den kleine Rockster Go 2 nochmals etwas interessanter. Für dieses Geld erhält man aber auch einen überragend guten mobilen Lautsprecher, welcher sowohl klanglich vom Design und der allgemeinen Ausstattung absolut überzeugen kann. Eine App wie z. B. bei der Konkurrenz (JBL usw.) gibt es hier zwar nicht, aber sind wir mal ehrlich, man benötigt einfach nicht für jedes Gerät eine zugehörige App, wenn die Steuerung direkt am Gerät sowieso am besten funktioniert.

Teufel Rockster Go 2

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unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: teufel.de

Teufel Motiv Home

In aller Kürze

Teufel hat mit dem neuen Motiv Home einen Streaming-Lautsprecher mit integriertem Akku vorgestellt. Klanglich bin ich hier sehr zufrieden, denn angesichts seiner Größe ist er für zahlreiche Musik-Genres bestens gewappnet. Das Besondere beim Teufel Motive Home ist, dass man diesen entweder stationär im Wohnzimmer usw. per Stromversorgung betreiben kann oder dank integriertem Akku auch im Garten nutzen kann. Ein Leichtgewicht bzw. Handlich ist der Lautsprecher jedoch nur bedingt, daher beschränkt sich der Einsatz mehr oder weniger zu Hause im oder ums Haus, aber Achtung, er bietet keinerlei Schutz gegen Spritzwasser und Staub. Dank WLAN-Anbindung kann man die Musik direkt aus dem Internet streamen, ganz ohne zusätzliches Smartphone. Hierbei stehen viele Dienste zur Verfügung wie auch ein Internetradio usw. Ein tolles Gesamtpaket, welches jedoch auch seinen Preis hat.

Gefällt uns

  • sehr guter ausgewogener Klang
  • Klang usw. über App anpassbar
  • WLAN Spotify-Connect, AirPlay 2 usw.
  • Praktische Schnellwahltasten
  • Bereit auch per Akku möglich
  • schönes Design
  • umfangreiche aber überschaubare App

Gefällt uns weniger

  • kein Schutz gegen Staub und Wasser
  • Akku ist fest verbaut

Teufel Motiv Home

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Teufel liefert den Motiv Home in der gewohnten Verpackung aus, welche das Produkt absolut sicher beim Versand schützt und sich rundum recht bedeckt hält. Dies ist aber bei Teufel nicht weiter schlimm, denn als Kunde bestellt man das Produkt hier entweder online und lässt es sich somit direkt nach Hause liefern oder sucht es in einem Teufel Store aus und nimmt es dort mit.

Somit finde man bezüglich der Aufdrucke nur wenige Infos, was enthalten ist. Dies reicht aber aus, dass der Verkäufer bzw. Lagermitarbeiter und ihr selbst genau sehen könnt, was enthalten ist, ohne dass man dafür die Verpackung öffnen muss. Daher findet man hier wie gewohnt an der Vorderseite, wo auch der Herstellername zusammen mit dem Produktnamen zu finden ist, eine Skizzierung der Teufel Motiv Home, welcher hierbei auch auf die Oberseite übergeht. Apropos Oberseite, hier hat Teufel praktischerweise ein Transportgriff integriert, sodass der Lieferbote und ihr selbst das gute Stück besser transportieren könnt.

An der Rückseite findet man neben dem Hinweis, dass hier ein Akku-Gerät enthalten ist, noch ein paar technische Daten zum Lautsprecher und der Verpackung (Größe und Gewicht). Mehr Infos zum Produkt gibt es hier nicht, aber wie gesagte, darüber kann man bzw. hat man sich zuvor auf der Homepage von Teufel informiert. Links und rechts von der Verpackung gibt es mehr oder weniger nur lizenzgebunden Hinweise, sodass Teufel hier auf die Bluetooth, Apple AirPlay und Spotify Integration hinweist, während die gegenüberliegende Seite einen auflistet, über welche Domain-Endung Teufel erreichbar ist.

Geöffnet wird die Verpackung an der Oberseite beim Griff, aber Ächtung dabei ahndet es sich eigentlich um die Front, was auch ich beim Öffnen dann direkt gemerkt hatte. Nach dem Öffnen befindet sich oben wie gewohnt die bekannte Kunststofftüte, in welcher man die Anleitung zum Teufel Motiv Home findet. Diese liegt auf einem in Form gepressten Karton, welcher von oben und unten als zweiteiliges Teil den Teufel Motive Home perfekt vor Schäden schützt. Dazwischen findet man das Prachtstück, den Teufel Motiv Home, welcher hier zudem vor Beschädigungen geschützt wird, indem Teufel diesen in dünner Polsterfolie eingewickelt hat. Unter dem Motiv Home befindet sich dann noch das Ladekabel, welche dazu gebraucht wird, den Akku des Lautsprechers aufzuladen.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Optisch reiht sich der Teufel Motiv Home natürlich der Motiv-Lautsprecher-Serie ein, denn er ähnelt abgesehen von der Größe vom Design seinem kleinen Bruder, dem Teufel Motiv Go. Es handelt sich hier anders als bei der Rockster Serie nicht um einen robusten Lautsprecher, sondern vielmehr um einen hochwertigen und schönen Lautsprecher, welchen man auch gerne so auf dem Sideboard stehen lässt. Rundum ist der Teufel Motive Home von einem festen Stoffgewebe umgeben und vorne an der Front ziert diesen im unteren Bereich ein hervorstehendes Teufel-Logo.

Anders als beim Teufel Motiv Go hat man hier jedoch auf ein Gehäuse aus Kunststoff und nicht aus Aluminium gesetzt. Bei Aluminium wäre der deutlich größere Lautsprecher auch sicherlich einfach viel zu schwer und nochmals deutlich teurer geworden. Einen Schutz nach IP-Zertifizierung gibt es hier jedoch nicht, was den Lautsprecher insgesamt nicht zum Partylautsprecher macht, sondern vielmehr ist dieser dazu ausgelegt, die eigenen vier Wände zu beschallen und dank integrierten Akku kann dieser dabei auch ohne Stromquelle betrieben werden und auch in den Garten z. B. ins Gartenhäuschen mitgenommen werden.

Angeboten wird der Teufel Motiv Home in der Farbe Weiß und Schwarz. Mir persönlich hat letzteres besser zugesagt, aber auch das weiße Modell sieht sehr elegant und schön aus. Ein Display gibt es hier beim Teufel Motiv Home nicht, hier hat man dann entweder für verschiedene Quellen und Status mehrere LEDs an der Front unter dem Gewebe und zudem sind die Quellen-Tasten beleuchtet. Außerdem bietet Teufel hier eine kostenlose App an, über welche der Lautsprecher umfangreich bedient werden kann. Dank drei Favoritentasten ist das Display auch gar nicht erforderlich, denn hat man in der App z. B. den Lieblingsradiosender auf ein der Tasten gelegt, wird dieser automatisch beim Drücken der entsprechenden Nummer gestartet.

An der nach hinten abgeschrägten Kunststoff-Oberseite des Teufel Motiv Home findet man alle wichtigen Bedientasten. Hierüber kann man die wichtigsten Dinge steuern, aber gerade für Internet Radio ist die App unerlässlich, denn nur darüber kann man z. B. entsprechende Sender suchen und auf die drei Favoritentasten legen. Auf die Bedienung gehe ich dann natürlich wie gewohnt im entsprechenden Abschnitt „Bedienung“ ausführlich ein.

An der Rückseite des 40 cm breiten, 16,1 cm tiefen und knapp 16,5 cm Teufel Motiv Home gibt es dann direkt am oberen Teil eine Griffmulde, über welche man den fast 4,5 Kilogramm schweren Lautsprecher recht komfortabel zum gewünschten Ort transportieren kann. Darunter folgen an die wichtigen Anschlüsse wie der zweipolige Stormanschluss, über welchen der Akku aufgeladen wird, sowie ein AUX-In  und USB-A Port. Letzteres dient hierbei als Powerbank-Anschluss, um z. B. das Smartphone während des Betriebes aufzuladen. Weitere Elemente sind hier der Setup- und Knopf, welche zur Einrichtung und Zurücksetzen benötigt werden.

Die Unterseite des Teufel Motiv Home wurde großteils rundum gummiert, sodass eigentlich auf allen Untergründen für einen festen Stand gesorgt wird. Vielmehr gibt es hier eigentlich auch gar nicht zu sehen, den ansonsten wirkt der Motiv Home recht unscheinbar. Auf der Oberseite findet man rechts ins Stoffgewebe integriert das schon von einigen Dynamore-Produkten bekannte Etikett, welches direkt darüber informiert, dass diese Technologie hier integriert wurde. Auf der Oberfläche mit den ganzen Tasten finde man mit etwas Abstand im rechten Bereich den Helligkeitssensor, welcher die Beleuchtung steuert.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Das Gehäuse besteht hier aus einem robusten Kunststoff. Dieser sorgt für eine gute Kombi aus ausreichender Stabilität und dennoch ein gutes Gewicht, sodass der Lautsprecher transportiert werden kann. Handlich wie ein deutlich kleinerer Lautsprecher ist dieser dann natürlich definitiv nicht, sollte man dies wollen, muss man dann eher zum Teufel Motiv Go greifen. Hier ist man dann aber vom Klang und dem Funktionsumfang (WiFi usw.) deutlich eingeschränkter. Dennoch ist der Teufel Motiv Home dank Akku mobil ausgelegt und angesichts seiner Ausstattung und Klangstärke angenehm leicht.

Leider hat Teufel beim Motiv Home auf mögliche IP-Schutzklassen verzichtet, somit wird hier kein Schutz gegen Staub und Wasser geboten. Dies ist leider etwas schade, auch wenn es sich hier klar vom Design her um keinen robusten Lautsprecher der Rockster Serie, aber hier hätte ich zumindest einen Spritzwasserschutz erwartet. So muss man bei einem Regenschauer dran denken, direkt auch den Teufel Motiv Home mit reinzunehmen, sofern dieser nicht überdacht steht. 

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Lautsprecher Anzahl1 x Tieftöner
4x 50,8 mm Breitbandlautsprecher (zwei nach vorne gerichtet und je einer Schräg an der Seite).
2 x passive Bassradiator an der Rückseite
Treiber-Durchmesser1x 127 mm Tieftöner
4x 50,8 mm Breitbandlautsprecher
2 x passive Bassradiator
Gesamtausgangsleistung (RMS)70 Watt
Gehäuse MaterialKunststoff und Stoff
AnschlussmöglichkeitenAUX; Bluetooth; WLAN
KonnektivitätAirPlay 2; Chromecast built in; WLAN; Spotify, TuneIn, TIDAL
Maße16,5 x 40 x 26,1 cm (HxBxT)
LieferumfangTeufel Motiv Home
Netzkabel (Ladekabel)
Anleitung
Technische Daten des Teufel Motiv Home

Bedienung

Den Teufel Motiv Home kann man auf mehrere Arten betreiben, entweder direkt mit einer permanenten Stromversorgung, indem man das beiliegende Strom-/Ladekabel anschließt oder durch den verbauten Akku, der dann eben immer wieder aufgeladen werden kann.

Der Teufel Motiv Home ist nicht ganz so günstig, da es sich hier eben nicht um einen weiteren simplen Bluetooth-Lautsprecher im eleganteren Design handelt. Nein, hier ist ein WLAN-Modul integriert, sodass man damit in den vollen Genuss eines netzwerkfähigen Gerätes kommt, also AirPlay 2, Spotify-Connect, Internet Radio usw. Was hingegen nicht möglich ist, ihr könnt den Teufel Motiv Home mit keinem Raumfeld Gerät nutzen bzw. in das entsprechende Netzwerk einbinden. Vielmehr handelt es sich hierbei um einen mobilen oder auch stationären Bluetooth-Lautsprecher mit WLAN und Akku.

Also kurz gesagt, mit dem Teufel Motiv Home bekommt man einen gut ausgestatteten Streaming-Lautsprecher. Ich bin damit sehr zufrieden, denn so muss ich nicht TuneIn oder eine andere App auf dem Smartphone starten, um das Ganze dann via Bluetooth an den Lautsprecher zu überragen, sondern kann alles direkt über den Teufel Motiv Home erledigen. Hierbei kommt dann auch direkt die „Teufel Home“ App zum Zug, denn über diese kostenlose App kann der Streaming-Lautsprecher umfangreich gesteuert und eingestellt werden. Spotify-User können z. B. den im Standby-Betrieb befindlichen Lautsprecher direkt via Spotify-Connect ansteuern. Während iOS-User auch direkt via AirPlay 2 ihre Musik über den Teufel Motiv Home abspielen lassen können. Alles weitere erfolgt dann entweder direkt über den Lautsprecher selbst oder ebene über die besagte „Teufel Home“ App.

Nun beschreibe ich euch noch die Tasten und deren Funktionen am Teufel Motiv Home. Der Power-Button ganz links sollte eigentlich so weit selbsterklärend sein, darüber wird der Teufel Motiv Home eingeschaltet. Wichtig dabei ist, ausgeschaltet wird der Lautsprecher nicht durch das einmalige Drücken der Taste, denn dies versetzt diesen nur in den Standby-Modus. Ausgeschaltet wird es nämlich durch das 4 Sekunden gedrückt halten, der Power-Taste. Wollt ihr euch den Akku durch die vielen LEDs an der Vorderseite unter dem Stoffgewebe anzeigen lassen, drückt ihr die Taste zweimal hintereinander. Wesentlich genauer wird euch der Akkustand aber in der App angezeigt. 

Neben der Power-Taste befinden sich dann drei LEDs, von welche eine den Status des WiFi anzeigt und der Rest welche Quelle (Spotify oder AUX) aktiv ist. Daneben folgt dann die Source-Taste, mit welcher ihr manuell über den Teufel Motiv Home die Wiedergabequelle wechseln könnt. Das Symbol daneben sollte wiederum selbsterklärend sein, denn darüber nutzt ihr Bluetooth. Im Bluetooth und Wifi-Modus könnt ihr mit den beiden Tasten direkt daneben zum nächsten Titel oder dem davor springen. Direkt im Zentrum folgt dann das vom Teufel Radio One bereits bekannte Lautstärke-Rad. Hier kann man ganz einfach und simple die Lautstärke regulieren, entsprechend ob man das Rad im oder gegen den Uhrzeiger dreht. Über den Knopf im Zentrum des Rades kann direkt die Musk pausiert und durch erneutes Drücken gestartet werden.

Rechts daneben folgen dann die bereits erwähnten 1-3 Tasten, über welche man direkt den zuvor hinterlegten Radiosender, Track, Playlist wiedergeben kann. Zu guter Letzt folgen noch zwei Tasten zur Klanganpassung und zwar Bass, sowie Dynamore.

(Bedienung: 4,5 von 5 Punkten)

App

Die Einrichtung bzw. Einbindung mit eurem WLAN zu Hause ist dank eine Schritt für Schritt Erklärung denkbar einfach und in wenigen Schritten bzw. Minuten erledigt. Das Tolle dabei ist, ihr müsst, sofern ihr zustimmt, dass euer Smartphone die Netzwerkdaten inkl. Passwort übermitteln darf, keine Daten eingeben, alles erfolgt dann automatisch und ist wie erwähnt total einfach gehalten. Anschließend könnt ihr direkt noch mithilfe der Einrichtung Chromecast built-in nutzen. Dabei könnt ihr direkt auswählen, welche kompatiblen Dienste ihr nutzen wollt. Hierbei stehen folgende zur Auswahl: Spotify, TuneIn Radio, Tidal, Deezer und YouTube Music. Anschließend erscheint auch schon die Nachricht, dass die Einrichtung abgeschlossen wurde und wie z. B. bei mir kann dann auch direkt das angezeigte Firmware-Update installiert werden.

Anschließend landet ihr immer auf der Startseite des Teufel Motiv Home, wo ihr oben rechts in einem kleinen Symbol den Lautsprecher seht. Tippt ihr hier drauf, dann seht ihr, was gerade wiedergeben wird und euch wird auch der aktuelle Akkustand angezeigt. Hierbei kann auch schnell und direkt die Musik pausiert werden, aber dies geht auch über die besagte Startseite und direkt am Lautsprecher selbst. Zurück auf der Startseite werden euch oben alle verfügbaren Musikquellen mit entsprechendem Symbol angezeigt und direkt darunter seht ihr die drei Preset-Tasten (Favoriten-Tasten), die ihr frei mit z. B. Radiosendern usw. belegen könnt. Direkt darunter wird euch dann gezeigt, was ihr zuletzt angehört habt.

Unten gibt es dann neben „Home“ der Startseite noch zwei weitere Untermenüs und zwar: Sound und Einstellungen. Im Menü „Sound“ könnt ihr die Tiefen und Höhen mit einem Schieberegler in 6 Stufen ins Plus bzw. Minus regulieren. Des Weiteren gibt es oben auch direkt ein Schieberegler für die Dynamore Technologie, um diese aktiveren oder wieder abschalten zu können. Die Dynamore Technologie aus dem Hause Teufel beeindruckt mich immer wieder, denn damit wird der Klang so angepasst, dass ein deutlich breiterer Stereoklang erreicht wird. Schon in der Vergangenheit zeigte sich, dass dies immer gut funktioniert und so ist es auch beim Teufel Motiv Home, doch ausführlich gehe ich hier im Abschnitt „Klang“ ein.

Zu guter Letzt gibt es dann noch das Menü „Einstellungen“. Hierüber können die Systemtöne de-/aktiviert werden, die automatische LED-Helligkeit kann von Automatik auf Manuel umgestellt werden und man kann den Stand-by-Timer, Auto-Off-Timer und Eco-Modus regulieren bzw. einstellen. So weit die wichtigsten Einstellungen und Funktionen in der App, diese ist übersichtlich gehalten, sodass man sich hier schnell und sehr gut zurechtfindet.

(App: 4,5 von 5)

Klang

Kommen wir nun zu dem interessantesten und zugleich wichtigsten Teil des Teufel Motiv Home, dem Klang. Überraschend finde ich hier die Gesamtausgangsleistung von 70 Watt, denn diese ist für die dennoch kompakten Maße des Teufel Motiv Home sehr gut. Somit bietet dieser eine ordentliche laute Beschallung fürs Wohnzimmer, aber auch für den Garten usw.

Im Zentrum des Teufel Motie Home ist ein 127 mm großer Tieftöner verbaut, welcher von zwei nach hinten gerichtete quadratische Passivmembrane unterstützt wird. Dadurch wird die Bassperformance nochmals deutlich gesteigert und es wird trotz des kompakten Gehäuses eine sehr gute Performance erreicht. Für die Mitten und Höhen setzt Teufel auf insgesamt vier 50,8 mm große Breitband-Lautsprecher, diese sorgen dank Aluminiumschwingspule für einen verzerrungsfreien Pegel und dies auch bei höherer Lautstärke. Davon sind jeweils zwei nach vorne gerichtet und je ein weitere an der rechten und linken Seite, sodass die besondere Dynamore-Technogie erzeugt werden kann. Von den technischen Details betrachtet zeigt das Papier ebenso einen überzeugenden Klang, denn der Frequenzbereich liegt hier laut Teufel bei 40 – 20000 Hz, also rein von den technischen Details betrachtet ein erfreulich ausgewogener Streaming-Lautsprecher.

So viel zu den unterschiedlichen Elementen, die für den Klang sorgen sollen. Doch ob der Klang am Ende nur laut kann oder ob das Ganze auch noch qualitativ überzeugen kann, zeigt sich wie gewohnt im Klangtest. Ich habe den Teufel Motiv Home nun knapp über drei Monat in Betrieb und dabei verschiedene Musikrichtungen angehört.

Überrascht war im auf jeden Fall vom Bass, denn anders als von Teufel gewohnt, klingt dieser hier von Werk aus doch sehr neutral und nicht wie üblich dominierend bzw. fast schon aufdringlich. Hier hab ich dann einfach in den Einstellungen den Bass etwas angehoben, danach wurden mir auch hier ein druckvoller Bass mit gutem Schub geboten. Dabei klingt das Ganze jetzt nicht im Anschluss zu basslastig, es ist noch alles ausgewogen und kommt weiterhin gut zur Geltung, nur eben, der Bass rückt etwas mehr nach vorne. Die Höhen, welche von den Breitband-Lautsprechern erzeugt werden, gefallen mir sehr gut. Hierbei punktet die detailreiche und saubere Wiedergabe, ohne zu verhangen bzw. nervös zu wirken. Die Mitten, welche ebenfalls von den Breitband-Lautsprechern erzeugt werden, sind erwartungsgemäß gut, aber auch nicht überragend, eben neutral und sehr gut für die Stimmwiedergabe bei Radiosender, Gesang usw. Aktiviert man Dynamore, wird die Stereobühne deutlich hörbar erweitert. Ich persönlich habe eigentlich immer mit aktivem Dynamore Radio usw. gehört, war damit sehr zufriedne und finde die Klangerweiterung wieder einmal sehr gut gelungen.

(Klang: 4,5 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Beim Teufel Motiv Home handelt es sich um einen mobilen Streaming-Lautsprecher. Daher ist dieser mit einem wiederaufladbaren Lithium-Ionen-Akku ausgestattet. Teufel verspricht mit dem 5.200 mAh Akku eine Laufzeit von bis zu 15 Stunden bei mittlerer Lautstärke. Ein guter Wert, welcher für den Einsatzzweck im Garten vollkommen ausreichend ist und wenn nicht, kann dieser ja direkt auch in der Nähe mit einer Stromquelle versorgt werden.

Die max. Akkulaufzeit hängt natürlich von vielen Faktoren ab. Dabei spielt die gewählte Wiedergabequelle genauso wie die eingestellte Lautstärke und die Musik, die wiedergegeben wird, eine entscheidende Rolle. Denn eine hohe Lautstärke verbraucht mehr Energie genauso wie Musik, die viele Bässe mit ordentlichem Tiefgang beinhaltet. Im Alltag konnte ich die versprochenen 15 Stunden zwar nicht am Stück testen, aber zusammengerechnet ist dies ein realistischer Wert, welchen man ganz gut erreichen kann. Dreht man die Lautstärke wiederum auf das Maximum, was man hier kaum braucht, dann währe bereits nach 2,5 Stunden der Akku leer, da die vielen aktiven Treiber einfach zu viel Energie benötigen.

Ist der Akku komplett leer, dann dauert eine volle Aufladung fast 3 Stunden, dies geht so weit in Ordnung und das tolle dabei ist ja, ihr könnt den Teufel Motiv Home während des Aufladens weiterhin nutzen, aber seid damit eben an die Steckdose gebunden. Praktisch ist aber auch die Powerbank-Funktion, denn über den USB-A Anschluss könnt ihr auch euer Smartphone mit bis zu 7,5 Watt aufladen.

(Akkulaufzeit: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Laut Teufel handelt es sich beim Motiv Home um ein tragbares Premium-Streamingsystem, welches man dank Akku, den vielen Möglichkeiten des Streaming und dem Sound nicht mehr missen möchte.

Hier stimme ich Teufel auch so weit zu, man erhält hier einen rundum überzeugenden mobilen Lautsprecher, welcher dank Bluetooth und WLAN bezüglich der Wiedergabequelle kaum Wünsche offen lassen sollte. Der Klang ist ausgewogen und hebt man den Bass etwas an, dann überrascht der kompakte Lautsprecher mit einem kräftigen Klangbild, welches bei zahlreichen Musik-Genres Spaß macht. Die Dynamore-Technolgie überzeugt mich hier erneut, denn damit ist das Klangbild des Teufel Motiv Home noch breiter, und lebendiger.

Preis/Leistung

Der Preis von 549,99 € (UVP) ist nicht gerade niedrig, auch wenn Teufel das gute Stück aktuell um 50 € auf 499,99 reduziert hat, ist es immer noch viel Geld. 

Der Preis von 549,99 € (UVP) ist nicht gerade niedrig, auch wenn Teufel das gute Stück aktuell um 50 € auf 499,99 reduziert hat, ist es immer noch viel Geld. Für dieses Geld erhält man aber auch einen überragend guten mobilen Lautsprecher mit WLAN, dem sowohl klanglich als auch vom Funktionsumfang kaum ein anderer das Wasser reichen kann. Über die kostenlose App kann der Klang sehr einfach angepasst werden und ein normal großes Wohnzimmer kann der kompakte Lautsprecher mehr als ausreichend beschallen. Für ein Streaming Lautsprecher mit dieser Ausstattung ist die gebotene Leistung zu dem Preis absolut noch in Ordnung und nicht übertrieben hoch angesetzt.

Mir gefällt es, dass ich hier einfach meine Lieblings-Radiosender auf die Favoritentasten legen kann und dann den Teufel Motiv Home auch von drinnen nach draußen in den Garten nehmen kann, ohne mir Gedanken machen zu müssen, das ich diesen dann direkt mit Strom versorgen muss. Das Smartphone kann dabei sogar im Haus bleiben, denn auf TuneIn und Co. kann der Teufel Motiv Home eigenständig zugreifen. 

Teufel Motiv Home

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: teufel.de

Soundcore Motion 300

In aller Kürze

Mit dem Soundcore Motion 300 hat der Hersteller Anker einen neuen kleinen, aber klangstarken Lautsprecher veröffentlicht. Dieser stellt den kleinsten Bruder des Motion X600 dar – möchte sich also auch mit guter Verarbeitung in die Premiumreihe von Soundcores Bluetooth-Speakern eingliedern. Einen Haken, hat die Geschichte allerdings: Der Motion 300 verzichtet auf den räumlichen Klang, mit dem die größeren Lautsprecher der selben Reihe auftrumpfen können. Allerdings spielt er auch preislich eine ganz andere Rolle und ist deshalb für viele sehr attraktiv. Selbiges gilt für den Klang, der definitiv größer klingt, als der Lautsprecher selbst ist. Hier werkeln 30W Leistung unter der Haube.

Gefällt uns

  • Guter Klang trotz Kompaktheit
  • IPX7 Zertifizierung!
  • Custom-EQ
  • Speakerphone kompatibel

Gefällt uns weniger

  • Gewicht

Soundcore Motion 300

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Vorderseite präsentiert den Soundcore Motion 300 und hebt auch den Tragegurt hervor. Ebenfalls wird beworben, dass Hi-Res Audio Wireless und AAC LC möglich. sowohl kabelgebunden, als auch Wireless zu wiedergeben. Die Rückseite listet die wichtigsten Funktionen, Smart-EQ, Hi-Res Audio, Akkulaufzeit, Wasserfestigkeit, die Konnektivität etc. auf.

An den Verpackungsseiten wird einerseits die Detailreiche Audiowiedergabe, wie auch der abnehmbare Tragegurt beworben. Klappt man die Verpackung auf, sitzt der Bluetooth-Lautsprecher, umwickelt mit Papier, worauf auch die Grundbedienung bedruckt ist. Das ist lobenswert hat man hier offensichtlich versucht auf Kunststoff zu verzichten. In der Verpackung lässt sich sonst nicht allzu viel finden. Ein USB-C zu USB-C Kabel, sowie Kurzanleitungen.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Wie zuvor erwähnt, wähnt sich auch der Soundcore Motion 300 in der Premiumschiene des Der von mir getestete Hi-Fi Lautsprecher hört auf die Farbbezeichnung „Polargrau“. Ebenfalls erhältlich ist er in den Farben „Auroragrün“ und „Mondblau“. Der Bluetooth Lautsprecher ist länglich gebaut und hat einen markanten Tragegriff über die gesamte Breite. Der Griff ist hier ebenfalls aus Metall gefertigt und ist ganz bewusst als Designelement integriert. Dies heißt allerdings auch, dass dieser nicht verstellbar ist und somit das einpacken und mitnehmen etwas klobiger macht. Nach vorne gesehen, hat der Soundcore Motion X600 eine trapezförmige Neigung, welche erlaubt schräg noch oben zu projizieren. Dies geschieht mit dem mittig platziertem runden Treiber. Hier sitzt auch das Soundcore Logo mittig drinnen. Rechts und links befinden sich hier Bedientasten. Rechts findet man die „leiser“-, „Play/Pause“- und „Lauter“-Tasten, während links der die An- und Aus-Schalter neben der Bluetooth-Connect Taste sitzt. Weiters findet man hier die Taste für Spatial Audio , sowie die bereits bekannte „BassBoost“ Taste des Herstellers. Die ganze Oberfläche des Bedienfeldes ist eine leicht gummierte Fläche, die sich angenehm anfühlt.

Die gesamt Front des Lautsprechers besteht aus einem gefrästem Grill aus Metall, welcher abgerundet bis ganz zum Rand ragt. Das sieht sehr gut aus, wie ich finde. Auf der Rückseite wiederum finden wir auch mittig längliche, diagonale Fräsungen, die allerdings nur mittig platzirt sind. Unten links auf der Rückseite findet man schließlich noch unter einer Gummi-Kappe versteckt einen USB-C Anschluss (zum Aufladen), sowie ein Klinken-Anschluss.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Soundcore Motion 300 ist auf gutem Niveau. Die Druckpunkte der Tasten fühlen sich gut an. Während der Lautsprechergrill aus Metall besteht sind die Seiten, aus Silikon und helfen so der Rutschfestigkeit, als auch dem Griff. Apropos Rutschfestigkeit, am Boden, wie auch liegend auf der Rückseite befinden sich Gummifüße, was durchaus praktisch ist. Auch die Nute wo die Trageschlaufe befestigt wird macht einen soliden und sicheren Eindruck. Jedoch gilt: Trotz seiner Kompaktheit, kommt der Lautsprecher auf stolze 780g.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

ArtBluetooth-Lautsprecher
AudioLeistung: 2 x 15 W
KonnektivitätBluetooth-Version 5.3
AkkuKapazität: 3.100 mAh
Wiedergabezeit: 12 Stunden
Ladeoption: USB-C
Zertifizierungnach IP X7
Gewicht 780 g
Amessungen20,0 x 5,0 x 9,3 cm  (Breite x Tiefe x Höhe)
Lieferumfang1 x Soundcore Motion 300
1 x USB-C zu USB-C Kabel
1 x Kurzanleitungen und andere Dokumentationen

Klang

Der Soundcore Motion 300 verwendet zwei Breitbandlautsprecher (Full-Range) mit je 15 W Leistung. Jeder Treiber hat eine Größe von 48 mm. Ebenfalls gesellen sich im Motion 300 zwei Passivstrahler dazu. Auch hier gibt des den für Soundcore typischen Bass Boost Modus der separat per Knopf aktivierbar ist. Dies ist sicherlich eine Geschmacksache, im Grunde wird hier der Equalizer Bass hochgeschraubt. Je nach Musik bringt es mal mehr, mal weniger. Ich würde aber nicht sagen, dass es grundsätzlich nötig ist.

Was unmittelbar auffällt ist, dass ein so kompakter Lautsprecher so viel kraft haben kann. Grundsätzlich klingt er erstaunlich natürlich. Das ist so für einen kleinen Lautsprecher nicht zu erwarten. Auch die Tiefen sind annehmbar. Allerdings merkt man ganz klar, dass es ein Gefälle gibt, je lauter, desto mehr an Klang geht verloren – insbesondere an den Höhen und den Tiefen.

Den besten Klang bekommt man, wenn der Lautsprecher direkt auf den Hörer gerichtet ist. Sehr gute Arbeit leistet aber auch das von Soundcore beworbene SmartTune, die es weiß den Klang automatisch anzupassen.

Sofern die Quelle stimmt, ist Hi-Res Audio auf dem Papier zwar möglich, aber realistisch gesehen, höre ich nicht viel Unterschied. Was bei zwei „All-In-One“ Treibern nicht verwundert.

(Klang: 4,5 von 5 Punkten)

Funktionen

Die Akku Laufzeit gibt der Hersteller mit 13 Stunden an. Das kommt in meinem Test auch ganz gut hin, sofern man nicht in einer höherer Lautstärke hört oder die BassUp Funktion kontinuierlich an hat. In meinem Test kam ich durchwegs auf etwa 9-10 Stunden. Neigt sich der Akku dem Ende nahe, lässt sich dieser mittels USB-C aufladen. Eine Vollladung dauert etwa 5h.

Dann wäre noch die IPX7 Zertifizierung zu erwähnen. Damit sollte der Speaker in der Lage sein, bis zu 1 Meter in der Tiefe noch keinen Schaden zu nehmen. In die Dusche mitgenommen hat es keine Probleme gegeben, allerdings, ist der Lautsprecher auch nicht speziell dafür gemacht im oder auf Wasser für Beschallung zu sorgen. Insofern ist die Zertifizierung als guter Staub- und auch (Spritz-)Wasserschutz zu sehen. Ergo: Fürs Schwimmen oder Tauchen ist er nicht gemacht, aber etwas Regen oder Wasser macht ihm nichts an.

Auf bei Bluetooth setzt man hier auf Bluetooth 5.3. Dies sorgt für eine durchaus stabile Verbindung. Auch Google Fast-Pair ist mit an Bord, was für Android Nutzer einen deutlichen Mehrwert hat. So poppt ein Fenster auch wenn man sich dem Lautsprecher nähert für das schnelle Verbinden. Das wechseln von Endgeräten schnell und einfach möglich ist – ein einfacher Klick generiert ein akkustisches Signal und schon kann ein neues Gerät gepaart werden.

Ein weiterer Pluspunkt ist das eingebaute Mikrofon, dass es erlaubt die Soundcore Motion 300 auch als Freisprecheinrichtung zu nutzen. Die Qualität des Mikrofons ist dabei durchaus gut für gelegentliches telefonieren, aber nicht gedacht als Konferenzlautsprecher.

Hier kommt auch ein sehr interessanter Faktor ins Spiel. Der Soundcore Motion 300 hat ein Gyroskop eingebaut um den Klan entsprechend anzupassen wenn er steht, liegt oder hängt.

Gut zu wissen: Hat man einen zweiten oder eben mehr Soundcore Motion 300 oder einen anderen kompatiblen Lautsprecher der Soundcore Familie, lässt sich das Ganze mithilfe der kostenlosen App verbinden. Bis zu 100 Speaker lassen sich hier in einen Verbund zusammenschließen um eine überdimensionierte Soundkulisse zu generieren.

Apropos App: Mit der kostenlosen App gibt es Möglichkeiten für eigene EQ-Einstellungen. Damit kann der Klang den eigenen Bedürfnissen angepasst und personalisiert werden. Hier ist es auch möglich Firmware Updates – sofern verfügbar – herunterzuladen und direkt auf dem Soundcore Motion 300 zu installieren.

Anker soundcore
Preis: Kostenlos+
Anker soundcore
Preis: Kostenlos

(Funktionen: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Soundcore beweist auch mit dem Motion 300, dass sie Audio können. Für die kompakte Maße, ist der Klang wirklich groß und klar zugleich. Hi-Res Funktionaliät ist mehr Gimmik als Killer Feature. Auch haben die Tiefen und und Höhen in lauten Szenarien ihre Schwächen – trotzdem ist das Meckern auf Hohem Niveau, wenn man die Preisklasse und Größe in der der Lautsprecher konkurriert in Betracht zieht.

Preis/Leistung

Der Hersteller ruft für den Soundcore Motion 300 eine UVP von 89,90 Euro. Hier ist ein Aktionspreis noch nicht miteinberechnet. Die regelmäßigen Aktionen die der Hersteller fährt drücken den Preis des Bluethooth-Lautsprechers noch mehr. Das ist ein durchaus fairen und auch kompetitiver Preis, verglichen mit direkten Konkurrenten. Abgesehen vom unerwartet hohen Gewicht ist es ein sehr empfehlenswerter, „immer-dabei“ Lautsprecher.

Soundcore Motion 300

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unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

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Link zum Hersteller: soundcore.com/de/

Technics EAH-AZ60M2

In aller Kürze

Mit den Technics EAH-AZ60M2 hat Technics nun die zweite Generation der Premium In-Ears auf den Markt gebracht. Diese wurden gegenüber dem Vorgängermodell weiter verbessert, sodass ein noch detailreicher Klang geboten wird. Auch das ANC wurde weiter verbessert, sodass diese meiner Meinung nach auch mit den Top-Modellen mithalten kann und mit rund 7 Stunden Akkulaufzeit am Stück sind kaum Wünsche offen. Abgerundet wird das Ganze von einem kompakten Case, in welchem die In-Ears mehrmals aufgeladen werden können und dank zahlreichen Anpassstücken können die In-Ears perfekt angepasst werden. Plus-Punkte gibt es auch bezüglich der App, denn diese lässt viele Einstellungsmöglichkeiten zu und somit handelt es sich bei den Technics EAH-AZ60M2 um erstklassige True Wireless In-Ears.

Gefällt uns

  • guter und sicherer Sitz
  • ausreichend lange Akkulaufzeit
  • Case kan via USB-C oder kabellos via Qi aufgeladen werden
  • sehr gutes ANC
  • JustMyVoice Technologie
  • Umfangreiche App
  • IPX4 Schutz (In-Ears)

Gefällt uns weniger

  • ANC Klangbild wird etwas dumpfer

Technics EAH-AZ100

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Gegenüber der Generation davor hat Technics die Verpackung der Technics EAH-AZ60M2 komplett überarbeitet, denn nun ist die Verpackung mehr als die Hälfte kleiner geworden. Das finde ich toll und wunderbar finde ich auch, dass man dabei nicht wie bei anderen Herstellern auf den Lieferumfang verzichten muss, sondern wie gewohnt ist der Lieferumfang umfangreich. Dabei befindet sich nun die stabile schwarze Verpackung in einer rundum bedruckten Umverpackung, welche einige Dinge über die neue In-Ears verrät bzw. zeigt. Im Inneren wurde zudem komplett auf Kunststoff verzichtet, also genau der richtige Weg von Technics. 

Die Vorderseite ist sehr dezent gehalten, hier findet man im Zentrum nur den Herstellernamen und in der unteren rechten Ecke wird ein In-Ear zusammen mit der Modellbezeichnung gezeigt. Im sehr klein gedruckten kann man hierbei auch die Bezeichnung „Digital Wireless Stereo-Earphones“ lesen, aber vielmehr gibt es auf dieser Seite nicht zu sehen. Die Unterseite zeigt einige Symbole, aber wichtiger Infos gibt es hier direkt nach dem Aufklappen darunter, denn hier sieht man das Alexa built-in integriert wurde und die In-Ear Made for iPhone/iPad und iPod zertifiziert wurden. Am informativsten ist jedoch wie oftmals bei Produkten die Rückseite, denn neben dem Namen der In-Ears und des Herstellers bekommen wir hier auch direkt eine Abbildung der beiden In-Ears, welche hier im zugehörigen Ladecase eingesetzt wurden, zu sehen. Darunter erwähnt Technics zwei wichtige Ausstattungsmerkmale, nämlich das Duale-Hybrid Noise Cancelling und die Musikspielzeit von bis zu 7 Stunden ab Stück. Neben der Abbildung findet man dann noch zwei interessante Sigel, nämlich das Hi-Res Audio Logo und ein „LDAC“ Logo. Beides zeigt hier schon einmal klar, dass es sich hier um sehr gut klinge In-Ears handeln soll, welche einen hochauflösenden Klang bieten sollen, aber ob dies auch so ist, könnt ihr im weiteren Verlauf des Testberichts nachlesen. 

Entfernt man die Umverpackung, kommt die stabile, wertige schwarze Verpackung mit dem dezenten Technics Logo auf dem Deckel zum Vorschein. Nachdem man dann wiederum den Deckel abgehoben hat, befindet sich im unteren Teil in Papier eingehüllt das Ladecase, in welchem zugleich auch die beiden In-Ears eingesetzt sind. Direkt darüber befindet sich dann ebenfalls ordentlich in einer Pappschachtel verpackt die zusätzlichen 6 großen an Anpassstücke um die In-Ears perfekt eurem Ohrkanal anzupassen. Die Größe M wurde dabei wie oft bereits vormontiert. Interessant ist dabei die Kurzanleitung bezüglich des richtigen Einsetzens der In-Ears und der wichtigsten Touch-Befehle, welche Technics hier aufgedruckt hat. In der untersten Eben der Verpackung findet man dann noch ein kurzes USB-C Ladekabel sowie die üblichen Beipackzettel in Form einer Anleitung usw.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

In-Ear Kopfhörer

Die neuen Technics EAH-AZ60M2 ähneln zwar von der Größe ihrer Vorgänger, aber wirken insgesamt noch etwas hochwertiger. Mit einem Gewicht von knapp 7 Gramm fallen diese zwar etwas schwerer als andere Modelle aus, aber das Ganze hält sich noch absolut im Rahmen und geht so weit in Ordnung. Im Ohr sind die In-Ears zwar spürbar, aber eventuell nur zu Beginn etwas und das legt sich recht schnell. Neben dem von mir getesteten Modell in der Farbe Silber, gibt es die In-Ears noch in Schwarz und Mitternachtsblau. Die beiden letzt genannten Modelle sind einfarbig, während das silberne Modell wie ihr anhand der Bilder gut sehen könnt zweifarbig, nämlich Silber und weiß daher kommen. Diese Kombi gefällt mir persönlich sehr gut, normalerweise bevorzuge ich immer schwarz, aber das äußere Silber wirkt zusammen mit dem inneren weißen Teil sehr elegant und hochwertig.  

Dank zahlreichen Ausführungen an Silikon-Anpassstücke (7 Größen) liefern die beiden In-Ears schon von Werk aus eine solide Isolierung von Umgebungsgeräuschen, aber wirklich für einen Unterschied sorgt dann das hinzugeschaltete ANC in Kombi mit den richtigen Anpassstücken. Mit ihren tropfenförmigen Design halten die Technics EAH-AZ60M2 nach dem leichten Eindrehen in den Ohrkanal sehr gut im Ohr und fallen selbst bei hektischen Bewegungen nicht aus oder müssen nachjustiert werden. 

Die Außenseite sieht mit dem dezenten Technics-Logo in der Mitte und der abgedrehten Oberfläche sehr wertig aus. Hierbei könnt man direkt meinen, dass es sich hierbei um Aluminium handelt, aber hier muss ich euch enttäuschen, denn es ist „nur“ Kunststoff, welcher sich jedoch hochwertig anfühlt. In dieser Außenfläche hat Technics auch direkt die Touch-Bedienoberfläche integriert, welche sich wie bei anderen Modellen über die komplette abgeflachte Aussenseite erstreckt. Im abgeschrägten silbernen Teil, welcher etwas breiter zum Hörkanal hin verläuft, befindet sich an beiden In-Ears eine längliche Öffnung mit Lochgitter, hinter welchen sich eines der wichtigen Mikros befindet, die für das ANC benötigt werden. Diese beiden Mikros werden aber zugleich auch bei Telefonaten verwendet, sodass eure gesprochenen Worte zum Gesprächspartner übertragen werden. Ein weiteres Mikrofon fällt etwas direkter auf, dieses befindet sich ebenfalls im silbernen Teil aber nach oben gerichtet und schließt bündig mit dem Gehäuse ab. Dieses Mikro, welches auch an beiden In-Ears zu finden ist, wird dann wiederum nur für das ANC verwendet und auch um Umgebungsgeräusche einzublenden, je nachdem wie gerade in der App eingestellt. 

Am inneren Teil der beiden In-Ears findet man etwas auffällig den leicht geschwungenen Ohrkanal. Dies ist hierbei auffälliger als beim Vorgänger, da dieser nun nicht mehr ein Bauteil mit dem Innenteil ist, sondern nun wie ein Aufbau darauf aufbaut. Dies liegt vermutlich an der Fertigung bzw. Technik, da man hier beim Aufbau anders vorgehen kann, aber dies ist nur eine Vermutung meinerseits. Im mittleren Teil, welcher das Gegenstück zum äußeren Teil bildet, befinden sich wie von Technics gewohnt die drei kleinen goldenen Ladekontakte, über welche die In-Ears im zugehörigen Ladecase mit Strom versorgt werden. Für einen sicheren Halt im Case und damit alles sauber zentriert wird, befindet sich hier im Zentrum eine weitere größere silberne Vertiefung, bei welcher es sich um den metallischen Teil, also dem Gegenstück zum Magneten im Ladecase handelt. Anders als bei vielen anderen Herstellern ist bei Technics die magnetische Zusammenführung nämlich sichtbar ausgeführt, warum keine Ahnung, stört mich persönlich aber auch nicht wirklich. 

Zu guter Letzt findet man hier dann noch den besagten Ohrkanal mit dem bereits montierten Anpassstück in der Größe M und direkt darunter ist im aufgesetzten Gehäuseteil ein weiteres sehr kleines Mikro versteckt. Diese erfasst wie üblich bei fortschrittlichem ANC die Umgebungsgeräusche, welche in den Ohrkanal trotz guter Isolierung hineingelangen und berechnet so das Gegensignal noch besser, sodass die Störgeräusche nochmals etwas besser neutralisiert werden. 

Exakt wie bereits beim Vorgängermodell hat Technics auch hier Exakt wie bereits beim Vorgängermodell hat Technics auch hier keinen festen Master uns Slave In-Ear vorgesehen. Somit kann man auch hier wie inzwischen bei allen True Wireless In-Ears jeden der beiden In-Ears auch einzelne verwenden, ohne dabei Abstriche bezüglich der Funktionen eingehen zu müssen. Die meisten werden jedoch wie ich großteils immer beiden In-Ears nutzen, aber wie erwähnt, es ist auch problemlos möglich, nur einen davon zu verwenden und den anderen im Case zu belassen.

Ladecase

Das Ladecase der Technics EAH-AZ60M2 ist gegenüber dem Vorgängermodell rein äußerlich betrachtet unverändert. Weiterhin handelt es sich somit um ein längliches Etui mit einer relativ flachen Bauweise. Das Case wurde am Boden und Deckel abgeflacht, sodass es sicher steht und zudem passt es dank den Maßen von 73 mm x 38 mm x 28 mm nahezu in jede Hosentasche und nimmt auch wenig Platz im Rucksack ein. Beim Material setzt Technics wie eigentlich alle anderen Hersteller ebenso auf Kunststoff, dies sorgt zum einen für ein geringes Gewicht von knapp 45 Gramm und zudem ist die Oberfläche absolut unempfindlich gegenüber Fingerabdrücke. 

Das Case hat exakt dieselbe Farbe wie bei den beiden In-Ears, also ist es bei mir beim silbernen Modell in Silber gehalten. Im abgeflachten Bereich im Deckel hat Technics das Firmenlogo in die Kunststoffoberfläche eingelassen, während man an der Rückseite unterhalb des Klappscharniers den USB-C Anschluss findet, über welchen der fest verbaute Akku aufgeladen werden kann. Alternativ ist die Aufladung auch via Qi-Ladegerät möglich. An der Front wiederum findet man eine recht schmal gehaltene Griffmulde, die das Öffnen des Deckels erleichtern soll. 

In dieser Griffmulde wurde eine nicht auf den ersten Blick direkt ersichtliche Status-LED integriert, welche einem z. B. beim Öffnen des Case durch unterschiedliche Farben den aktuellen Akkustand anzeigt. Ist der Deckel des Case geöffnet, finde man im Deckel den Unterschied, denn wo die alte Generation noch dünnwandig ausgeführt war, ist hier nun eine Gegenform zu den In-Ears eingelassen, dass diese noch besser im Case gehalten bzw. geschützt werden. Die beiden In-Ears werden übrigens wie es inzwischen bei allen namhaften Herstellern der Fall ist, sicher an ihrer Position gehalten, sodass auch über Kopf nicht herausfällt. 

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der Technics EAH-AZ60M2 und des zugehörigen Ladecase ist so weit sehr gut. Hier setzt man zwar wie oftmals üblich auf ein Kunststoffgehäuse, aber sowohl der Kunststoff an den In-Ears und dem Case wirken dabei keineswegs billig. Die Spaltmaße der einzelnen Bauteile passen perfekt zueinander, sodass hier ebenso keine störenden Absetze oder Kanten spürbar sind. 

Die Touch-Sensoren reagieren zuverlässig, sodass es nach kurzer Gewöhnungszeit kein Problem mehr ist darüber alles zu steuern, weiß man erst einmal wo was gemacht wird, möchte man die Steuerung nicht mehr missen. Sowohl die In-Ears, als auch das Ladecase sind gut geschützt gegen Fingerabdrücke, was ich gut finde, denn hier hatte ich bereits matte Modelle im Test, die sehr anfällig waren. Genau wie bereits die 1. Generation hat Technics die In-Ears wieder nach dem IPX4 Standard gegen allseitiges Spritzwasser geschützt. Dies bedeutet, dass den In-Ears der Schweiß beim Sport und ein leichter Regenschauer, welcher euch z. B. beim Joggen erwischt nicht schaden kann. Der Schutz gilt jedoch nur für die In-Ears, nicht für das Ladecase. 

Für den geforderten Preis nicht anders zu erwarten, ist die Verarbeitung sehr gut, klar hochwertiger geht immer, aber für den Alltag absolut ausreichend und ich bin hier so weit sehr zufrieden.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.3)
FarbeSilber, weitere Farben: Schwarz und Mitternachtsblau
AkkuAkku Ohrhörer: 7,5 h (ohne ANC) bis zu 7 Stunden (mit ANC)
Gesamt mit Ladecase: bis zu 25 h (ohne ANC) bis zu 24 Stunden (mit ANC)
Gewicht 59 g (Ohrhörer und Ladebox)
14 g (beide Ohrhörer)
45 g (Ladebox)
MaterialOhrhörer und Ladecase aus Kunststoff
KonnektivitätBluetooth 5.3 Audio-Codec: SBC, AAC und LDAC. Lieder kein aptX. Unterstützte Profile A2DP, AVRCP, HSP, HFP
TreiberDynamische Treiber mit einer Größe von 8 mm (links und rechts)
Frequenzbereich20 Hz – 40 kHz
Treiberempfindlichkeit bei 1 kHz/ 1 mW (dBkeine Angaben
Impedanz (Ohm)keine Angaben aber vermutlich 16 Ohm
LieferumfangDie beiden Technics EAH-AZ60M2 In-Ears
1 x Ladecase
1 x Ohrstöpsel in sieben Größen
1x USB-C Ladekabel
1 x Ladecase
1 x Kurzanleitung/Sicherheitsdatenblatt
Technische Daten der Technics EAH-AZ60M2

Tragekomfort

Den Umfang an Ohranpassstücken, welchen Technics bei den Technics EAH-AZ60M2 mitliefert, ist mit insgesamt 7 paar sehr umfangreich. Hierbei gibt Technics die Größen mit XS bis XL an, jedoch unterscheiden sich die Anpassstücke nicht nur vom Durchmesser, sondern teils sind diese auch in der Bauhöhe variierend. Technics deckt somit eigentlich alle bedenklichen Größe an Ohren ab, sodass eigentlich auf jeden Fall für jeden eine passende Größe bzw. Form dabei sein sollte. 

Oftmals steht in der Bezeichnung der In-Ears verschiedener Hersteller nicht, ob diese für den sportlichen Einsatz gemacht sind, aber auch hier bei den Technics EAH-AZ60M2 sieht man schon auf der Homepage des Herstellers einen Mann damit Joggen und zudem hat sich auch in meinem Test im Alltag beim Joggen usw. gezeigt, dass die In-Ears mit den richtigen Anpassstücken sicher im Ohr halten. Hiebei musste ich mir keine Sorgen machen, dass etwas verrutscht und ebenso musste ich daher auch nichts nachjustieren.

Dank der ergonomischen Bauweise und mit den richtig gewählten Anpassstücken sitzen die Technics EAH-AZ60M2 sehr bequem im Ohr, ganz klar sind diese jedoch spürbar, aber bei mir persönlich erzeugten diese keinen unangenehmen Druck oder ähnliches, was mich dabei im Alltag gestört hätte. Ob die In-Ears richtig im Ohr sitzen, könnt ihr entweder selbst entscheiden oder über die App prüfen lassen. Ein nettes Feature, denn bei mir wurde hier anstelle zu M auf die nächsten größeren Anpassstücke geraten, womit der Klang und sitz nochmals deutlich verbessert wurden.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Bedienung

Technics setzt bei den AZ60M2, wie es inzwischen immer mehr Hersteller tun, ausschließlich auch eine reine Touch-Bedienung. Diese Art setzt sich auch immer mehr durch, denn einfaches antippen bzw. berührt halten, beeinflusst den Klang nur minimal, während Tasten oftmals dazu führen, das die In-Ears nachjustiert werden müssen und zudem überträgt sich oft das Klicken ins Gehör. 

Bei Technics ist die Bedienung wie bei zahlreichen anderen Herstellern so, dass unterschiedlich häufiges Antippen und berührt halten zu unterschiedlichen Befehlen bzw. Bedienungen führt. Dies funktioniert im Alltagstest hervorragend, sodass es bei mir zu keinerlei falschen Ausführungen kam, somit von mir hierzu soweit keinerlei Kritik. Praktisch finde ich, dass man die Belegung der Funktionen in der kostenlosen „Technics Audio Connect“ App noch individualisieren kann, somit kann man hier genau bestimmen, welcher Befehl bei wie häufigen Antippen am rechten und linken In-Ear getrennt erfolgen soll. 

Mir persönlich hat jedoch schon die Steuerung von Werk aus gut gefallen, dass ich persönlich hier alles so belassen habe. Von Technics festgelegt wurde hierbei, dass man durch einmaliges Tippen, egal on links oder rechts die Wiedergabe pausiert bzw. durch erneutes Antippen wieder fortsetzen kann. Außerdem kann man einen eingehenden Anruf ebenso durch einmaliges antippen annehmen. Das doppelte Antippen des rechten In-Ear führt wiederum dazu, dass ihr einen Titel vorspringt und durch ein dreimaliges hintereinander antippen springt ihr zum Musiktitel zuvor zurück. Tippt man wiederum den linken In-Ear zweimal hintereinander an, senkt man die Lautstärke ab, während man bei dreimaligen Antippen die Lautstärke erhöht. Dadurch ist es jedoch nicht möglich, die Lautstärke direkt um mehrere Stufen anzupassen, aber dies ist ja eher selten der Fall, denn man passt die Lautstärke ja nur der aktuellen Situation an.  

Werdet ihr gerade angerufen und möchtet bzw. könnt nicht reden, genügt es, einen der beiden In-Ears für rund 2 Sekunden zu berühren, während die Lautstärke wie beim Musikhören über den linken In-Ear reguliert wird. Rechts wiederum sorgt das zweimalige Antippen dafür, dass ihr das Mikro stumm schaltet und ein dreimaliges Antippen aktiviert die Geräuschunterdrückung für den Gesprächspartner. Zu guter Letzt kann man über den linken In-Ears beim zwei Sekunden berührt halten, auf den Sprachassistenten zugreifen und rechts steuert man ebenfalls durch zwei Sekunden halten das Noise Cancelling bzw. die Umgebungsgeräusche. Beim Wechsel wird euch hierbei übrigens mitgeteilt, in welchen Modus ihr nun gewechselt habt.

(Bedienung: 4,5 von 5 Punkten)

Klang

Bei den Technics EAH-AZ60M2 hat das Unternehmen an jedem In-Ear einen 8 mm Treiber verbaut. Als Besonderheit erwähnt das Unternehmen eine intrigierte Akustikkammer, welche den Luftstrom optimieren und so für eine natürliche Stimmwiedergabe sorgen soll. Der zudem von Technics erwähnte Harmonizer glättet zudem die Höhen, was für einen noch dynamischeren Klang sorgt und Verzerrungen vermeiden soll. 

Beim Frequenzgang gibt Technics an, dass hier der Bereich von 20 Hz – 40 kHz unterstützt wird, also etwas umfangreicher wie der Standard, aber hörbar ist dies sowieso nicht für alle, denn das typische menschliche Ohr erfasst ungefähr 16 Hz bis 20 kHz. Im Alltag zeigte sich bei den Technics EAH-AZ60M2, dass sich das Klangbild etwas verändert, wenn man das ANC bzw. die Umgebungsgeräusche einblendet. Dies ist zwar nicht so dominant, wie es schon bei früheren Kopfhörern der Fall war, die ich getestet hatte, aber im direkten Vergleich ist es eben hörbar. Ist ANC oder die Umgebungsgeräusche angeschaltet, dann klingt das Klangbild insgesamt noch etwas wärmen und ist vom Bass dominanter als ohne ANC usw.

Da die meisten sich Kopfhörer mit ANC kaufen, um dieses dann auch selbstverständlich zu nutzen, habe ich mich in meinem Test festgelegt, dass ich euch das Klangbild anhand aktivem ANC bzw. dem Transparenzmodus festlege. Die Höhen sind Technics bei den Technics EAH-AZ60M2 gut gelungen, hier wird so weit alles detailreich und kristallklar wiedergegeben, sodass diese keineswegs zu scharf wiedergegeben werden oder zum Verzerren neigen. Der Bass klingt wiederum knackig, druckvoll und bietet einen guten Tiefgang, ohne dabei die Mitten zu übertönen. Die Mitten halten sich wie bei vielen anderen In-Ears etwas im Hintergrund, dies liegt an den kleinen Treibern, die oftmals so ausgelegt werden, dass die Höhen und Tiefen gut hörbar sind, während die Mitten etwas darin untergehen. Dennoch gefällt mir die Stimmwiedergabe der Mitten gut, sodass man hier, wie von Technics erwähnt von einer natürlichen Stimmwiedergabe profitiert. Dies zeigt sich hier teils bei Musiktiteln, aber vorrangig beim Hören von Hörbüchern oder auch beim Telefonieren. 

Beim Telefonieren mit den Technics EAH-AZ60M2 profitiert man von der „JustMyVoice Technologie“, diese sorgt im Zusammenspiel mit den Mikrofonen für die Stimmerkennung dafür, dass eine sehr gute Sprachverständlichkeit ermöglicht wird. Technics setzt hier auf zwei MEMS-Mikrofone, welche die eigene Stimme sehr gut dank der Beamforming-Technolgie erfassen.  Gebündelt mit der erwähnten „JustMyVoice Technologie“ wird eure Stimme dann verstärkt wiedergegeben bzw. Störgeräusche werden herausgefiltert und so hört euer Gesprächspartner euch sehr gut. Dank adaptiver Störgeräuschunterdrückung und der Stimmerkennung wird dann sogar in einer windigen Umgebung wie bei uns im Feldrand eure Stimme sehr gut übertragen, sodass man kaum Probleme hat, eure Stimme zu verstehen. Dies ist bei vielen anderen In-Ears nicht der Fall und daher sehr gute Arbeit von Technics. 

Nachteil ist hier, dass eure Stimme wenige Sekunden verzögert beim Gesprächspartner ankommt, dies stört bei Gesprächen nicht, aber die Technik benötigt eben Zeit, bis diese die Störgeräusche erfasst, herausgefiltert und dann eben ohne bzw. mit deutlich weniger Störgeräusche übermittelt. Definitiv kann die Technik nicht dafür sorgen, dass ihr im Baustellenlärm klar und deutlich verstanden werdet, aber dennoch lauft ihr z. B. als Fußgänger an einer Baustelle vorbei, ist dies vom Gesprächspartner deutlich weniger hörbaren.

(Klang: 4,5 von 5 Punkten)

App

Genau wie bei den Vorgängermodellen unterstützen auch die neuen Technics EAH-AZ60M2 die hauseigenen Technics Audio Connect App. Anders als Apple In-Ears oder wie bei meinem letzten Test die Google Pixel Buds Pro haben die Technics EAH-AZ60M2 den Vorteil, dass diese auf beiden Systemen also egal ob Android oder iOS im vollen Funktionsumfang ohne Abstrichen verwendet werden können. 

Technics Audio Connect
Preis: Kostenlos
Technics Audio Connect
Preis: Kostenlos

Direkt auf der Startseite der App kann man den Akkustand der beiden In-Ears einzeln und auch den vom Ladecase einsehen. Direkt darunter kommt das Untermenü „Geräuschunterdrückung“ hierüber kann dieses stufenlos angepasst werden und zudem kann man hier auch noch zwischen ANC, Umgebungsgeräusche und alles Aus wechseln. Bei Umgebungsgeräusche kann man dann noch zwischen zwei Modi wechseln, entweder transparent oder Aufmerksamkeit. Transparent sorgt dafür, dass die Umgebung durch die Mikros euch ins Gehör eingespielt wird, aber die Musik wird nicht gestoppt. Aufmerksamkeit wiederum stoppt die Musik und sorgt dafür, das Stimmen und z. B. Ansagen an Bahnhöfen verstärkt eingespielt werden. 

Das nächste Menü ist die Klanganpassung, hier kann man aus ein paar voreingestellten Presets das passende auswählen oder selbst eines erstellen. Als Nächstes folgt dann die Kopfhörer-Finden-Funktion, welche die Möglichkeit bietet, einen Ton über die In-Ears abzuspielen, damit man diese leichter findet. In einer ruhigen Umgebung ist dies kein Problem, aber bei viel Lärm wird es da schon deutlich schwerer, das Geräusch zu hören bzw. zu orten. Für daheim, wenn man die In-Ears verlegt hat, ist die Funktion aber nützlich. Zu guter Letzt gibt es an der Startseite noch die Funktion, um „JustMyVoice“ zu testen. Dabei kann man das ganze aktiv und deaktiviert testen und hört direkt den enormen Unterschied. 

Neben der Startseite kann man auch direkt über die Untermenüs unten zu den wichtigen Einstellungen steuern. So gelangt man neben dem Startfenster direkt auch zur Umgebungssteuerung oder dem Equalizer und ganz rechts zu den ausführlicheren Einstellungen. Die Möglichkeiten sind sehr umfangreich, so kann man hier unter anderem die Belegung der Touch-Oberflächen verändern. Außerdem kann sogar die Geräuschunterdrückung für den Gesprächspartner eingestellt werden, hierbei kann man zwischen normale und stark wählen. Des Weiteren kann man hier die Sprachansagen auf Deutsch umstellen und die automatische Abschaltung kann von der Zeit eingestellt werden. Sehr nützlich finde ich dann aber auch noch die „Beste Ohrstück wählen“, denn hier wird einem durch Tests mitgeteilt, ob ihr die richtige Größe an Anpassstücke montiert habt oder auf welche ihr idealerweise wechseln solltet. Bei mir war dies sehr hilfreich, denn mir wurde zu der Größe L geraten, obwohl ich dachte, M wäre gut. Der Klang war mit L nochmals etwas besser, daher die Funktion auf jeden Fall nutzen.

App: 5 von 5 Punkten)

Ausstattung

ANC / Transprenz-Modus

Bei der ANC Technologie setzt Technics auf die sogenannte Dual Hybrid Noise Cancelling Technologie. Dabei handelt es sich um die oftmals eingesetzte Technologie, bei welcher die außen angebrachten Feedforward-Mikrofone die Umgebungsgeräusche erfassen und das ganze von einem digitalen Filter in Echtzeit verarbeitet wird. Im Inneren sitzen dann die sogenannten Feedback-Mikrofone, welche die Geräusche hier erfassen, die dennoch durchgekommen sind und verbreitet wird das ganze dann von einem weiteren Filter, der entsprechend ein Gegensignal sendet, damit die Störgeräusche neutralisiert werden.  

Diese von Technics eingesetzte Technologie bezüglich des ANC sorgt für ein sehr gutes und effektives Noise Cancelling, welches Geräusche um einen herum sehr zuverlässig neutralisiert. Tiefe und mittlere Frequenzen werden dabei nahezu komplett herausgefiltert, sodass das ANC im Test sehr überzeugen kann. Mit höheren Frequenzen hat das Ganze jedoch etwas mehr Probleme, auch hier merkt man zwar, dass das ANC gute Arbeit leistet, aber dennoch gelangen die ein oder anderen Frequenzen „nur“ abgeschwächt durch, aber dies ist ein Problem, was Bose, Sony und Apple genauso haben. 

Ein störendes Grundrauschen beim ANC gibt es nicht, hier hat man selbst bei absoluter Ruhe, ohne das Musik abgespielt wird kein Rauschen auf dem Ohr. Beim Umgebungsmodus ist dies jedoch funktionsbedingt anders, hier hört man das Rauschen ohne Musikwiedergabe, aber dieses Problem haben alle anderen Hersteller ebenso.

(Ausstattung: 4,5 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Bei der max. Laufzeit verspricht Technics eine Laufzeit von bis zu 7 Stunden mit Noise-Cancelling und ohne bis zu 7,5 Stunden. Eine solide Laufzeit, die im Alltag sicherlich für die meisten absolut ausreichend sein sollte. 

Die Laufzeit ist natürlich von eurem Nutzungsverhalten abhängig, aber bei etwas angehobener Lautstärke und normalen Nutzen sind dies durchaus Werte, die ich so bestätigen kann. Danach müssen die In-Ears wieder ins Ladecase eingesetzt werden und können darin mehrmals aufgeladen werden, sodass man dann auf 24 Stunden mit permanent aktivem ANC und bis zu 25 Stunden ohne ANC kommt. Nutzt man mit einem kompatiblen Gerät den High-Res-Codec LDAC, welcher hier auch unterstützt wird, verringert sich die Laufzeit auf 4,5 Stunden mit ANC, aber dafür hat man eben ein noch besseren Klang. 

Sofern man die In-Ears am Tag zuvor vergessen hat, wieder ins Case zu legen und deren Akku komplett leer ist, hat Technics eine Schnellladefunktion integriert. Diese ermöglicht es, dass die beiden In-Ears nach grade einmal 15 Minuten für bis zu 70 Minuten Musikhören (ohne ANC) aufgeladen sind. Das Case kann übrigens nicht nur mit einem USB-C Ladekabel aufgeladen werden, sondern bei Bedarf und sofern verfügbar über ein kompatibles Qi-fähiges Ladegerät. Hierüber verlängert sich jedoch wie üblich die Ladezeit des Case etwas. 

Sofern man nur die In-Ears auflädt, dauert dies von komplett leer auf voll rund 2 Stunden, während das Ladecase über das USB-C Kabel in 2,5 Stunden voll aufgeladen ist. Wenn man das ganze dann über ein Qi-Ladegerät erledigt, muss man mit rund 3,5 Stunden rechnen. Praktisch und positiv zur Akkulaufzeit wirkt sich übrigens die Trageerkennung aus, denn durch Sensoren wird erkannt, wenn ihr die In-Ears aus dem Oh nehmt und somit wird direkt die Musik angehalten. Sobald man diese wieder einsetzt, wird die Musik dann wieder fortgesetzt.

(Akkulaufzeit: 4 von 5 Punkten)

Bluetooth

Beim Bluetooth setzt Technics auf den neusten Bluetooth 5.3 Standard. Bei den Audio Codecs unterstützen die Technics EAH-AZ60M2 neben dem Standard SBC auch AAC für Apple Devices und den noch hochwertigeren Codec LDAC. Die In-Ears unterstützen eine Multipoint-Verbindung mit bis zu drei Geräten. 

Das Koppeln erfolgt wie gewöhnlich direkt über die Bluetooth-Einstellungen am Smartphone und ist so weit sehr stabil

unterstützen eine Multipoint-Verbindung mit bis zu drei Geräten. Die Reichweite ist im Freien bis zu 30 Meter sehr gut und ebenso Indoor im nächsten Stockwerk im Haus oder über mehrere Räume hinweg ist die Verbindung nicht abgebrochen.

(Bluetooth: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Die Technics EAH-AZ60M2 haben mich überzeugt und dies nicht nur vom guten Klang, sondern auch durch ihr gutes ANC und der besonderen JustMyVoice-Technologie. Hier bin ich einfach sehr erstaunt, welche Hintergrundgeräusche die Technik neutralisiert und wie eure Stimme am Ende an den Gesprächspartner übermittelt wird. Von Störgeräuschen ist hier fast nichtsmehr zu hören, der Unterschied ohne JustMyVoice ist schon enorm. Des Weiteren lässt die kostenfreie App umfangreiche Einstellungen bzw. personalisieren und zudem gefällt mir die einfache Bedienung via Touch. An dieser Stelle möchte ich auch die Schutzklasse IPX4 der beiden In-Ears nochmals erwähnen, denn so muss man sich bei diesen wegen sportlichen Aktivitäten oder einem Regenschauer absolut keine Sorgen machen.

Preis/Leistung

Die UVP der Technics EAH-AZ60M2 hat Technics mit 229 € festgesetzt, nicht wenig Geld, aber dafür bekommt man auch ein sehr gutes Gesamtpaket geboten. Inzwischen sind diese jedoch egal in welcher Farbe für 169 € erhältlich, was war immer noch viel Geld ist, aber die In-Ears nochmals deutlich interessanter macht. Hier erhält man sehr gut klingende In-Ears mit gutem ANC, bekommt eine ausreichend lange Akkulaufzeit und ein handliches Ladecase. Abstriche gibt es hier vielleicht beim Tragekomfort, dieser ist definitiv nicht schlecht, aber man spürt die In-Ears anders als ein paar andere Modelle anfangs deutlich, dies vergeht aber schnell und daher ist es nicht wirklich weiter störend.

Technics EAH-AZ100

Zum Angebot bei

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: www.technics.com

Google Pixel Buds Pro

In aller Kürze

Mit den Google Pixel Buds Pro hat mich Google wahrlich überrascht. Hier hat man sehr gut klingende In-Ears auf den Markt gebracht, die zwar nicht mit den Top-Modellen mithalten können, aber in der Regel sind diese dann auch nochmals etwas teuerer. Für Apple User lohnen sich die In-Ears weniger, da hier nicht das volle Potenzial ausgereizt werden kann, allem voran der fehlenden umfangreichen App. Android User profitieren hier von einer umfangreichen App, die viele Einstellungen und Anpassungen ermöglicht. Die Akkulaufzeit von bis zu 7 Stunden am Stück mit ANC oder 11 Stunden ohne ANC und das anschließende mehrfache Aufladen im Case sorgt für einen Hörspaß, der problemlos über den ganzen Tag ausreicht. Abgerundet wird das ganze durch eine tolle Haptik und einen bequemen Tragekomfort, welcher dafür sorgt, dass man die In-Ears sehr lange ohne ein Drücken oder ähnliches tragen kann. 

Gefällt uns

  • sehr beqeumer Sitz
  • lange Akkulaufzeit
  • Case kan via USB-C oder kabellos via Qi aufgeladen werden
  • Google Assistant Unterstützung
  • Talk-Thru-Funktion
  • Spatial Audio und Erfassung von Kopfbewegungen
  • IPX4 Schutz (In-Ears) IPX2 (Ladecase)

Gefällt uns weniger

  • keine hochwertigen Audio-Codecs
  • manuelles Ausschalten nicht möglich
  • ANC hat bei Wind etwas mehr Probleme also führende In-Ears min ANC

Google Pixel Buds Pro

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Google liefert die Google Pixel Buds Pro in einer sehr kleinen und überschaubaren Verpackung aus. Bei dieser hält sich Google bezüglich Informationen usw. sehr bedeckt. Hier informiert man sich eben vor dem Kauf ausführlich auf der Homepage über die technischen Daten, sodass die Verpackung schlicht und einfach gehalten werden kann. 

An der Vorderseite bzw. dem Deckel der Verpackung findet man direkt eine Abbildung der beiden In-Ears in exakt der Farbe, welche man gewählt hat. Direkt darüber findet man die gewohnt das farbenfroh Google Logo und der Name der In-Ears „Pixel Buds Pro“. Rund um den Deckel gibt es dann wiederum wenig zu begutachten, hier findet man nur noch mal den Namen Google und auf der anderen langen Seite den Namen der In-Ears. An der Rückseite wiederum gibt es zwar auch wie gewohnt viel Text, welcher kleingeschrieben wurde, aber vielmehr als erneut den Namen und ein paar Voraussetzungen wie z. B. ein Android Smartphone mit Android 9 vorausgesetzt, gibt es hier eigentlich nichts zu lesen. 

Nach dem Durchtrennen der beiden Klebestreifen an der Rückseite kann der Deckel vom Rest entfernt werden. Danach erblickt man auch schon direkt das Ladecase der Google Pixel Buds Pro, in welchem zugleich auch die beiden In-Ears eingesetzt sind. Das Case wird hier bestens geschützt, da es sich in einer passgenauen Aussparung aus Kartonage befindet. Entnimmt man das Case samt Einlegeboden, findet man darunter noch die üblichen Beipackzettel und eine kleine Papp-Rolle. Diese Rolle finde ich persönlich interessant, denn hier hat sich Google etwas Simples und zugleich Einfaches ausgedacht, worin die beiden anderen Größen an Anpassstücken sicher verstaut werden können. Dies ist zwar nur ein kleines Detail der Verpackung, aber genau solche Details finde ich toll, da hat sich das Unternehmen etwas einfallen lassen.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

In-Ear Kopfhörer

Die Google Pixel Buds Pro kommen in einer Bohnenform daher und sitzen somit zwar spürbar, aber keineswegs unangenehm im Ohr. Somit verzichtet man hier auf den typischen Stiel, wie es z. B. bei den Apple AirPods der Fall ist. Dank Silikon-Anpassstücke in insgesamt drei Größen liefern die In-Ears schon von Grund auf eine dezente Isolierung von Umgebungsgeräuschen, aber wirklich für einen Unterschied sorgt dann das aktive ANC.

Beide In-Ears bringen exakt 6,1 Gramm auf die Waage und durch die kompakten Maße von ca. 24 x 22 x 22 mm sitzen diese wie bereits erwähnt angenehm im Ohrkanal. Google biete die Pixel Buds Pro in insgesamt 6 Farben an, wobei sich hierbei nur die Außenseite unterscheidet, denn der Rest ist immer schwarz. Bei den Farbvarianten hat man die Auswahl zwischen Charcoal (Anthrazit), Lemongrass (Limmettengrün), Coral (Lachsrot), Bay (Himmelblau), Fog (Babyblau) und Porcelain (Cremeweiß). Letzteres entspricht genau meinem Testmodell und gefällt mir ganz gut, aber auch die anderen Farben sind toll und somit ist sicherlich für jede/jeden eine passende Farbe dabei. 

An der farbigen Außenseite fällt direkt das eingelassene Firmenlogo auf, in diesem Fall als dezentes „G“. Dazu finde man oben und unten noch je zwei schwarze bohnenförmige kleine Gitter, hinter welchem sich die Mikrofone für das ANC verstecken. Unscheinbar wiederum ist dann die Touch-Oberfläche, welche unsichtbar in die farbige Kunststoffoberfläche integriert wurde. Im länglichen Innenteil der In-Ears versteckt sich dann nach außen gerichtet ein weiteres der insgesamt drei Mikrofone und zudem findet man dann an der Innenseite die Seitenbeschriftung sowie die beiden Ladekontakte, über welche die In-Ears im Ladecase mit Strom versorgt werden. 

Zu guter Letzt folgt dann am Ende noch am kurzen Treiberkanal jeweils das Silikonanpassstück, welches Google wie bereits erwähnt in insgesamt drei Größen mitliefert. Dank dem Kunststoffgehäuse sind die beiden In-Ears wie bereits von mir drauf hingewiesen, angenehm leicht und zudem nach IPX4 geschützt, sodass diese gehen Spritzwasser, also einem etwas stärkeren Regenschauer und Schweiß bestens geschützt sind. Wasserdicht sind diese jedoch auf keinen Fall, daher nicht damit schwimmen gehen.

Ladecase

Das Ladecase der Google Pixel Buds Pro ist sehr kompakt gehalten und ähnelt einer Eierform die jedoch flach ausgeführt wurde. Die Maße belaufen sich auch 25 x 50 x 63,2 mm, also sehr kompakt. Das Case zeigt keinerlei Logo oder ähnliches und fühlt sich hochwertig an. Mit rund 62,4 Gramm inkl. In-Ears (ohne 50 Gramm) ist das Case zwar nicht das leichteste, aber dennoch angenehm leicht. Das Case kommt in einem gewohnten weißen Gewand daher, ganz so, wie man es von zahlreichen anderen Google Geräten kennt. 

Der klappbare Deckel wird durch eine schwarze Linie markant hervorgehoben und lockert das sonst so steril wirkende Case deutlich auf. Unsichtbar und nur im leuchtenden Zustand erkennbar hat Google direkt unterhalb des Deckels eine kleine Status-LED integrierte, welche euch den aktuellen Ladezustand darstellt. An der Unterseite findet man den USB-C Anschluss, über welchen das Case aufgeladen werden kann oder alternativ über die Qi-Ladefähigkeit an der Rückseite. Ansonsten gibt es dann an der Rückseite noch eine längliche Taste, die benötigt wird, wenn man die In-Ears manuell koppeln muss. Bei mir an einem Google Pixel Smartphone erschein wiederum direkt das Pop-Up Fenster, über welches ich direkt die In-Ears koppeln konnte, ganz so, wie ich es auch von den Apple AirPods beim iPhone kenne.  

Im Inneren, wo das Case übrigens komplett in schwarz gehalten ist, finden sicher über Magnete gehalten die beiden In-Ears ihren Platz. Das Einsetzen und die Entnahme ist soweit einfach gehalten, trotzt, dass die beiden In-Ears nur wenig aus ihrer Ausbuchtung hervorschauen.  In ihrem Platz findet man dann die beiden Pins, über welche die beiden In-Ears sicher mit Strom versorgt werden und somit für ihren nächsten Einsatz aufgeladen werden.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der Google Pixel Buds Pro ist so weit sehr gut. Der Kunststoff der In-Ears und des Ladecase fühlt sich sowohl von der Haptik als auch bei den In-Ears vom Tragegefühl angenehm an. Die Übergänge der einzelnen Bauteile ist sehr gut, sodass man hier keine störenden Kanten oder ähnliches spüren kann. 

Die Touch-Sensoren reagieren zuverlässig, sodass es nach kurzer Gewöhnungszeit kein Problem mehr ist darüber alles zu steuern, weiß man erst einmal wo was gemacht wird, möchte man die Steuerung nicht mehr missen. Das Gehäuse ist gut geschützt gegen Fingerabdrücke, was ich gut finde, denn hier hatte ich bereits matte Modelle im Test, die sehr anfällig waren. Für den geforderten Preis nicht anders zu erwarten, ist die Verarbeitung sehr gut, klar hochwertiger geht immer, aber für den Alltag absolut ausreichend.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5)
FarbePorcelain, weitere Farben: Coral, Fog, Charcoal, Lemongrass und Bay 
Akkuintegriert, Lithium-Polymer-Akku
Akku Ohrhörer: 11 h (ohne ANC) bis zu 7 Stunden (mit ANC)
Gesamt mit Ladecase: bis zu 31 h (ohne ANC) bis zu 20 Stunden (mit ANC)
Gewicht 62,4 g (Ohrhörer und Ladebox)
12,4 g (beide Ohrhörer)
50 g (Ladebox)
MaterialOhrhörer und Ladecase aus Kunststoff
KonnektivitätBluetooth 5 Audio-Codec: SBC und AAC. Lieder kein aptX
Fast Pairing von Google wird unterstützt.
TreiberDynamische Treiber mit einer Größe von 11 mm (links und rechts)
Frequenzbereichkeine Angaben
Treiberempfindlichkeit bei 1 kHz/ 1 mW (dBkeine Angaben
Impedanz (Ohm)keine Angaben aber vermutlich 16 Ohm
LieferumfangGoogle Pixel Buds Pro
1 x Ohrstöpsel in 3 Größen
1 x Ladecase
1 x Kurzanleitung/Sicherheitsdatenblatt
Technische Daten der Google Pixel Buds Pro

Tragekomfort

Aufgrund der ergonomischen Bauweise und dem geringen Gewicht jedes einzelnen Ear tragen sich diese über den ganzen Tag hinweg sehr angenehm. Hier entsteht kein Druck oder irgend ein anderes unangenehmes Gefühl, welches den Hörgenuss negativ beeinträchtigen würde. 

Zum perfekten Anpassen an euren Ohrkanal liefert Google drei verschiedne Größen an Silikon-Anpassstücken mit. Diese kommen in den Standardgrößen daher und somit sollte eigentlich für jeden/jede eine passende Größe dabei sein. Es handelt sich hierbei zwar nicht explizit um ein Kopfhörer für den sportlichen Einsatz, denn hierfür fehlen schlichtweg zusätzliche Absicherung in Form von Ear-Hooks oder Flügeln. Dennoch halten die beiden In-Ears bei mir selbst beim Joggen sicher im Ohr, ohne das dabei etwas verrutscht ist und ich ständig nachjustieren musste.  

Ob die In-Ears richtig im Ohr sitzen, könnt ihr entweder selbst entscheiden oder über die App prüfen lassen. Für letzteres ist dann auf jeden Fall ein kompatibles Android-Smartphone notwendig, denn als Apple User kann man die App nicht nutzen.

(Tragekomfort: 4,5 von 5 Punkten)

Bedienung

Google setzt bei den Pixel Buds Pro exakt wie bisher von den anderen In-Ears des Unternehmens gewohnt auf eine reine Touch-Bedienung. Durch unterschiedlich häufiges und berührt halten kann man hier an beiden In-Ears verschieden Funktionen ausführen. Die Touch-Bedienung funktioniert hierbei sehr gut, sodass es kaum zu falschen Ausführungen kam und zudem drückt man sich hier anders als bei Tasten nicht die In-Ears ins bzw. aus dem Ohr. 

Über die Google Pixel Buds kann man bezüglich der Bedienung auch ein paar Anpassungen vornehmen, aber die frei Auswahl hat man hier nicht, sondern kann nur bestimmen, mit welchem In-Ear man z. B. das ANC usw. steuern möchte. Von Werk aus ist die Bedienung so gewählt, das ihr durch ein einmaliges Tippen, egal on links oder rechts die Wiedergabe pausiert bzw. durch erneutes Antippen wieder fortsetzen könnt. Außerdem kann man einen eingehenden Anruf ebenso durch einmaliges antippen annehmen. Das doppelte Tippen führt wiederum dazu, dass ihr einen Titel vorspringt und durch ein dreimaliges hintereinander antippen springt ihr zum Musiktitel zuvor zurück. 

Werdet ihr gerade angerufen und möchtet bzw. könnt nicht reden, genügt es, doppelt auf einen der beiden In-Ears zu tippen und ebenso legt man am Ende so auch wieder auf. Hält man den Finger länger auf eine der Touch-Oberflächen, dann aktiviert/deaktiviert ihr das ANC oder sofern eingestellt, greift ihr auf den Google Assistant zu. Sehr gut finde ich, dass man trotz allen Befehlen nicht auf eine Lautstärkeregulierung verzichten muss. Denn dies ist bei einigen anderen Modellen der Fall, was bei Google aber praktisch durch ein Wischen nach vorne bzw. hinten ermöglicht wird. Wischt man mit dem Finger nach vorn, dan wird die Lautstärke zuverlässig erhöht, während ein nach hinten Wischen die Lautstärke absenkt. Nachteil des ganze, man kann nicht mehrere Stufen auf einmal regulieren, sodass man dabei mehrfach wischen muss, aber anders ist dies leider so nicht möglich, wenn man schnell von laut auf deutlich leiser stellen möchte, ist dies übers Smartphone schneller ausgeführt. 

Praktisch finde ich, dass man z. B. in der App definieren kann, dass am rechten Ohrhörer durch längeres Berühren die ANC-Einstellungen geändert werden kann, während am linken der Google Assistant auf euren Befehl wartet. Des Weiteren kann man z. B. bestimmen, ob man alle drei ANC Einstellungen (ANC an Transparenz und alles aus) zur Auswahl haben möchte oder z. B. auf etwas verzichten kann, dann wird dies beim Wechseln der Modi nicht mehr erscheinen.

(Bedienung: 5 von 5 Punkten)

Klang

Google setzt bei den Pixel Buds Pro je In-Ear wie inzwischen oft üblich bei In-Ears auf einen dynamischen 11 mm Treiber. Dieser wurde laut Google selbst entwickelt und sollen unter andere einen vollen Klang mit kristallklarer Anrufqualität bieten. 

Es handelt sich hier klanglich zwar nicht um die besten Ears, die ich bisher testen konnte, aber dennoch sind diese auf einem sehr guten Niveau und können hier mit einem angenehm neutralen Klangbild mit hörbaren Bässen überzeugen.

Die Höhen sind Google bei den Pixel Buds Pro sehr gut gelungen. Diese werden detailreich, sauber und angenehm geschmeidig wiedergeben. Bei keinem Musikgenre neigen diese zu scharf oder verhangen zu wirken, was ich gut finde. Die Mitten sind oftmals bei zahlreichen In-Ears etwas im Hintergrund und so auch bei den Google Pixel Buds Pro. Dies ist keinesfalls negativ gemeint, aber oftmals sorgen die verhältnismäßig kleinen Treiber in-Ears dafür, dass Höhen und Tiefen betont werden, während die Mitten etwas im Hintergrund verschwinden. Dennoch, die Stimmwiedergabe der Google Pixel Buds Pro ist ein einem sehr guten Level, hierbei werden diese sehr natürlich wiedergeben, was sehr wichtig ist. So kommen wir nun noch zum Bass, welches bei den Pixel Buds Pro leicht angehoben wurde, aber keineswegs übertrieben rüber kommt. Bevorzugt man mehr Bass, dann sind die Kopfhörer von JBL, Beats, Teufel usw. vielleicht die bessere Wahl, aber auch die Google Pixel Buds Pro gefallen mir vom Bass gut und sind keineswegs schlecht.

Die Sprachverständlichkeit der Google Buds Pro gefällt mir hier sehr gut. Die Stimmwiedergabe ist sehr natürlich und angenehm, sodass man damit auch wunderbar Hörbücher oder Podcast anhören kann. Beim Telefonieren bin in ebenso sehr zufrieden, denn hier leisten die insgesamt drei Mikrofone je In-Ear dafür, dass eure Stimme klar und deutlich übertragen wird. In einer ruhigen Umgebung funktioniert dies sehr gut, sodass es hier keine Kritik gibt, aber sobald man z. B. draußen unterwegs ist, wo mehr Verkehr ist und der Wind an eine vorbei bläst, dann kommt es zu Problemen bei eurer Stimmübertragung. Hier möchte die Elektronik die vielen Störgeräusche herausfiltern, was großteils auch gut gelingt, aber ebenso wirkt eure Stimme auch nicht mehr ganz so neutral und teils auch etwas abgehackt, da diese mit unter der Filterung leidet. Eure Gesprächsperson nimmt die Geräusche um euch gefiltert wahr, sodass eure Stimme klar in den Vordergrund tritt, aber eben wie beschrieben abgehackt und nicht mehr so neutral klingt.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

App

Bezüglich der App und den Einstellungen darüber haben iOS User das Nachsehen, denn diese gibt es nur für Android Geräte. Daher lohnt sich der kauf der Google Pixel Buds Pro eigentlich nur für alle Android-User, während iOS-Nutzer zu den Apple AirPods greifen sollten, welche mit Google weniger gut harmonieren. Natürlich kann man auch problemlos zu einem neutralen Hersteller greifen.

Google Pixel Buds
Preis: Kostenlos

Nach dem Installieren der kostenlosen Google Pixel Buds App wird euch direkt alles Wichtige erklärt, wie ihr den Google Assistant einrichtet, das Noise Cancelling verändert usw. Ist dies erledigt, bekommt man eine übersichtliche App mit dennoch zahlreichen Funktionen geboten.

Auf der Startseite werden euch oben neben dem Namen der In-Ears auch direkt der jeweilige Akkustand in Prozent vom linken und rechten In-Ear separat dargestellt. Direkt darunter kann man die Aktive Geräuschunterdrückung regulieren und zwar an/aus oder den Transparenzmodus aktivieren. Darunter folgen dann zahlreiche weitere Untermenüs, welche eigentlich darunter kurz und knapp beschreiben, was man damit einstellen kann. Ganz oben „Google Assistant“ kann man alles möglich bezüglich des smarten Assistenten einstellen. Ob Benachrichtigungen, die eingehen, vorgelesen werden sollen, ob Hey Google aktiv sein soll, ein Startton zu Beginn ertönen soll usw. 

Direkt darunter folgt die Funktion „Gerät suchen“. Hier kann man den letzten aktiven Standort der In-Ears einsehen und zudem diese einen Ton abspielen lassen, welchen man beim Orten dazu nutzt, dass diese leichter im Raum gefunden werden können. Danach folg alles bezüglich der „Touchbedienung“, hierüber kann diese einsehen, also welche Geste zu was führt und im separaten Untermenü kann man dann noch die berühren und Halten Funktion personalisieren. Dabei kann man wie schon erwähnt bestimmen, worüber die Geräuschunterdrückung und der Google Assistant gesteuert werden soll. Zu guter Letzt kann dann unter „Ton“ noch alles bezüglich des ANC reguliert werden. Dabei kann man z. B. Einstellen, dass bei einer Unterhaltung automatisch von der Geräuschunterdrückung in den Transparenz-Modus gewechselt wird. Außerdem kann hier auch der Sitz der Ohrhörer geprüft werden und der Equalizer eingestellt werden. 

Des Weiteren gibt es dann noch die Funktion Hörgesundheit und zu guter Letzt „Spatial Audio“, eine interessante Funktion. Hierüber kann man kompatible Medien mit vollerem und ausgewogenerem Klang hören. Dafür ist ein Streaming Dienst wie YouTube, Netflix, Disney Plus notwendig und ebenso muss hierbei entsprechend die Audioquelle mit 5.1 Surround Sound oder höher enthalten sein. Genau wie Apple 3D-Audio ist hier auch die Erfassung von Kopfbewegungen integriert, also bewegt ihr bei einem Film euren Kopf, wird das Ganze deutlich natürlicher klingen und es ist faszinierend, wie sich der Ton beim Bewegen des Kopfes verändert.

Zu guter Letzt gibt es noch die weiteren Einstellungen, wo man nach einem Firmware-Update usw. suchen kann und ganz unten sind direkt Zugriffe auf die wichtigsten Einstellungen, die man direkt darüber per Regler ganz einfach An/Ausschalten kann. Insgesamt eine durchdachte und gut aufgebaute App, in welcher man sich sehr schnell zurechtfindet und alles Wichtige wird einem hier ebenso geboten.

App: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

ANC / Transprenz-Modus

Eine wichtige Funktion der Google Pixel Buds Pro ist das Active Noise Cancelling. Das ANC ist so weit sehr gut, kann jedoch anders als bei einigen gleichpreisigen Modellen nicht in der Intensität reguliert werden. Google gibt an, dass die verbauten Geräuschunterdrückung mit einer Silent-Technolgie abreiten soll. Somit nutzt der verbaute Prozessor Algorithmen und Lautsprecher, um Außengeräusche zu minimieren.

Ohne das z. B. eine Musikwiedergabe stattfindet, ist bei den Google Pixel Buds Pro ein minimales Grundrauschen hörbar. Dies ist jedoch bei zahlreichen anderen Modellen ebenso der Fall und funktionsbedingt. Schließlich möchten die verbauten Mikros die Störgeräusche herausfiltern, was durch ein Gegensignal gelingt und dies äußert sich durch ein leises Rauschen, was jedoch beim normalen Musikhören nicht mehr hörbar ist. Während ich die In-Ears getragen habe und z. B. an diesem Testbericht geschrieben habe, habe ich festgestellt, dass ich die klappernden Tasten wahrgenommen habe und ebenso kommen Stimmen trotzt ANC etwas durch. Dies ist aber nur dann der Fall, wenn ich nur ANC an habe und nichts über die In-Ears wiedergebe. Hört man zusätzlich Musik, wie es dann eigentlich meist der Fall sein wird, nimmt man die Geräusche um einen herum nicht mehr wahr. Das ANC arbeitet zu Hause sehr gut, sodass ich ungestört vom Umfeld Musik genießen konnte. 

Nicht so stark ist das ANC wiederum im Alltag draußen. Hier fällt mir direkt bei und am Feldrand, wo wir wohnen auf, dass der häufige Wind zu Problemen führt. Hier kommt es öfters zum Rauschen und dies ist teils etwas störend, denn andere Hersteller in diesem Preissegment haben dies besser im Griff. Der Transparenzmodus, welcher genau das Gegenteil des ANC bewirken soll, gefällt mir sehr gut. Hier werden die verbauten Mikros der ANC Technologie verwendet, um die Umgebung um euch herum einzublenden. Hierbei finde ich die automatische Unterhaltungserkennung gut. Redet man selbst wenige Wort, dann schalten die In-Ears automatisch vom ANC in den Transparenz-Modus, sodass man sich problemlos unterhalten kann. Kurz drauf, wenn man nicht mehr redet, schalten die In-Ears wieder auf ANC zurück, was alles sehr gut funktioniert.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Bei der max. Laufzeit verspricht Google bis zu 7 Stunden am Stück und zwar bei aktivem ANC. Ohne ANC sind sogar bis zu 11 Stunden möglich, dies sind so weit gute Werte, aber zugleich auch keine Spitzenwerte, siehe z. B. die JBL Live Pro 2. Bei Android User wie z. B. bei einem Google Pixel Gerät zeigt das kleine Pop-Up Fenster kurz zu Beginn die aktuellen Ladezustände des Case und der beiden In-Ears getrennt voneinander an. Die Laufzeit ist natürlich von eurem Nutzungsverhalten abhängig, aber bei etwa mittlerer Lautstärke und normalen Nutzen sind dies durchaus Werte, die ich so bestätigen kann. Danach müssen die In-Ears wieder ins Ladecase eingesetzt werden und können darin zweimal voll aufgeladen werden, ehe das Case selbst wieder aufgeladen werden muss. 

Bei True Wireless In-Ears ist es wie üblich der Fall, dass diese nicht nur im Case aufbewahrt werden, sondern ebenso werden diese dabei wieder voll aufgeladen. Dafür besitzt das Ladecase selbst genau wie die In-Ears einen eigenen Akku. Dieser Akku im Case kann entweder über ein Qi-zertifiziertes Ladegerät aufgeladen werden oder alternativ über ein USB-C Ladekabel, welches jedoch separat erworben werden muss, da es nicht im Lieferumfang enthalten ist. Zusammen mit dem Akku im Case und dem mehrfachen Aufladen, kommt man so auf bis zu 31 Stunden ohne und bis zu 20 Stunden mit aktiven ANC.  

Sofern man die In-Ears am Tag zuvor vergessen hat, wieder ins Case zu legen und deren Akku komplett leer ist, hat Google eine Schnellladefunktion integriert. Diese ermöglicht es, dass die beiden In-Ears nach grade einmal 5 Minuten für bis zu 60 Minuten Musikhören (mit aktiven ANC) aufgeladen sind. Ohne ANC kommt man so wiederum auf rund 2 Stunden. Praktisch und positiv zur Akkulaufzeit wirkt sich auch die Trageerkennung aus, denn durch Sensoren wird erkannt, wenn ihr die In-Ears aus dem Oh nehmt und somit wird direkt die Musik angehalten. Sobald man diese wieder einsetzt, wird die Musik dann wieder fortgesetzt.

(Akkulaufzeit: 4,5 von 5 Punkten)

Bluetooth

Beim Bluetooth setzt Google auf den aktuellen Bluetooth 5 Standard inkl. Google mit Fast Pair. Letzteres ermöglicht dabei ein schnelles Verbinden mit kompatiblen Android-Geräten. Dabei handelt es sich um das Pedant zur Apple-Technologie, die es ermöglicht, dass direkt durch das Öffnen des Case, die In-Ears mit dem Android Smartphone schnell und einfach gekoppelt werden können. Alternativ geht das ganze jedoch auch herkömmlich über die Einstellungen, beides nicht schwer und absolut schnell erledigt. Die Kopfhörer können übrigens nicht nur im Stereo, sondern bei Bedarf auch einzeln im Mono-Modus verwendet werden und dabei ist es völlig egal, ob man den rechten oder linken In-Ear bevorzugt.

(Bluetooth: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit den Google Pixel Buds Pro hat mich Google positiv überrascht. Hier ist Google eine gute Pro-Version gelungen, auch wenn diese nicht mit den Top In-Ears mithalten können. Dennoch überzeugen die Google Pixel Buds beim Hören von verschiedenen Musik-Genres und zudem ist die Akkulaufzeit absolut ausreichend. Schade finde ich wiederum die fehlende App für iOS, denn somit bieten diese für iOS-Nutzer kaum einen Mehrwert, aber genau dasselbe gilt auch für die AirPods bezüglich Android Geräte. Weitere Pluspunkte liefern die Pixel Buds Pro bezüglich ihres Tragekomforts und ihrer Haptik, welche mir sehr gut gefällt. 

Die App für Android Geräte ist sehr umfangreich und dennoch übersichtlich aufgebaut und hierüber werden einem zahlreiche Einstellungen ermöglicht. Für einen Schutz bieten die In-Ears übrigens die Schutzklasse IPX4 (Spritzwasser-Schutz) und das Case IPX2 (Tropfwasser-Schutz).

Preis/Leistung

Die UVP der Pixel Buds Pro hat Google mit 229€ festgesetzt, nicht wenig Geld, aber dafür bekommt man auch ein gutes Gesamtpaket geboten. Inzwischen dies diese je nach Farbe sogar schon für 150 € erhältlich, was diese noch viel interessanter macht. Dabei überzeugt das solide AMC, der bequeme Tragekomfort und die lange Akkulaufzeit. Ich kann die Google Pixel Buds Pro empfehlen, wenn ihr gute alltags In-Ears mit gutem Klang, sehr bequemen Tragekomfort und gutem ANC sucht.

Google Pixel Buds Pro

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://store.google.com/de/?hl=de