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Schlagwort: Audio

Sennheiser Ambeo Smart Headset

Sennheiser wurde 1945 als „Labor Wennebostel“ (Labor W) von Fritz Sennheiser gegründet und gilt heute noch als Traditionsunternehmen mit Sitz in Wedemark-Wennebostel bei Hannover, Deutschland. Weltweit beschäftigt Sennheiser aktuell etwa 2600 Mitarbeiter und unterhält weltweit drei eigene Produktionsstandorte: In der Zentrale Wennebostel (Deutschland), Tullamore (Irland) und in Albuquerque (USA).

1956 entwickelte das Labor W das erste Richtrohrmikrofon, 1968 brachte Sennheiser den ersten offenen Kopfhörer der Welt auf den Markt, den HD 414. Dieser erste Kopfhörer sorgte durch damals hohen Tragekomfort, dass das Modell zum Erfolg wurde und die Kopfhörersparte zu einem wichtigen Standbein der Firma Sennheiser wurde.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Bild der Verpackung vor Ort im Sennheiser Store

Da wir beim Ambeo Smart Headset Event das Gerät ohne Verpackung erhalten haben, können wir die originale Verkaufsverpackung leider nicht bewerten. Bei der Präsentation konnte ich lediglich ein Bild der Vorderseite der Verpackung machen. Das Ambeo Smart Headset habe ich auf der „Sound Tour“ im Berliner Senheiser Store in einem Aufbewahrungsetui zusammen mit drei verschieden großen Ohradaptern erhalten. Eine Beschreibung gab es nicht, dies erklärten uns die Mitarbeiter im Store und wir durften das Headset an verschiednen Locations in Berlin selbst ausprobieren.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Das Ambeo Smart Headset ist sehr schlicht und modern designed. Kommen wir gleich zum Punkt, welcher das Ambeo Smart Headset so besonders macht. Beide Ohrhörer besitzen auf der Außenseite jeweils ein Membran aus Stahl, unter denen sich jeweils ein omnidirektionales Mikrofon befindet. Diese können die Umgebungsgeräusche, die aus unterschiedlichen Richtungen kommen aufnehmen. So viel mal vorab dazu, unter dem Punkt Mikrofon gehe ich aber etwas genauer auf diese Funktion ein.

Das Headset kommt mit Ohrbügeln daher, was einen zusätzlichen Halt bietet. Im Kabel, des rechten Ohrhörer befindet sich zudem ein Mikrofon, welches unter anderem fürs telefonieren gedacht ist. Beide Kabel, der beiden Ohrhörer verbindet eine große Fernbedienung. Der Grund der relativ großen Fernbedienung liegt an der Technik, die darin verbaut ist. Wie von einer  Fernbedienung zu erwarten, könnt ihr damit die Lautstärke und die Video-Aufnahme im Kamera App starten bzw. beenden.

Doch was ist an dieser Fernbedienung so besonders? Zum einen könnt ihr mit dem oberen Schieberegler einstellen, ob ihr denn Bass der während der Video-Aufnahme aufgenommen wird, etwas reduzieren wollt. Dies ist besonders bei Konzerten sehr nützlich, da dort oft der Bass-Anteil dominiert. Des Weiteren könnt ihr die sogenannte „Situational Awareness“-Funktion regeln. Damit könnt ihr per Kippschalter bestimmen, ob ihr die Umgebungsgeräusche zu euch durchdringen lassen wollt oder eben nicht. Dazu gehe ich aber unter dem Punkt Noise-Cancelling genauer ein.

Sämtliche Tasten sind intuitiv auffindbar, die Fernbedienung weißt eine leicht gummierte Oberfläche auf, wodurch sie deutlich griffiger ist. Das gleiche gilt auch für sämtliche Kabel, diese sind aus einem gummiartigen Material und weisen eine glatte Oberfläche auf, wodurch diese einfach bei Bedarf zu reinigen sind.

Erhältlich ist das Sennheiser Ambeo Smart Headset nur in der Farbe Weiß. Die Sennheiser und APOGEE Logos sind in einem grauen Schriftzug aufgedruckt.

(Design: 3,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Bei der Verarbeitung, des Sennheiser Ambeo Smart Headset gibt es nichts zu beanstanden. Zwar setzt Sennheiser bis auf die Abdeckung der Mikrofone so gut wie nur auf hochwertigen Kunststoff. Doch dies hat auch einen positiven Nebeneffekt. Denn das Gewicht ist mit knapp 34g wirklich gering. Des weiteren ist es sehr angenehm zu tragen, auch nach längerer Zeit, merkt man dank den Ohrbügeln die Ohrhörer nicht wirklich.

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(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtIn-Ear-Ohrhörer
KategorieIn-Ear-Ohrhörer mit Lightning-Anschluss und 3D-Sound Mikrofon
Farbeweiß/grau
Konnektivitätaktuell nur mit iOS Geräten (mit iOS 10.3.3 oder neuer)
Gewicht34 g
MaterialKunststoff
Tönerjeweils links und rechts ein Töner
Empfindlichkeit112 dB SPL/mW
Frequenzbereich15 Hz – 22 kHZ
Lieferumfang1x Ambeo Smart Heads
Ohradapter-Set (S,M;L)
1x Transportetui
1x Quick Start Guide
Technische Daten des Sennheiser Ambeo Smart Headset

Tragekomfort

Mit nur 34g gehört das Ambeo Smart Headset zu dem leichten Ohrhören. Zwar muss man sich ans anbringen der Ohrhörer mit Bügel erst etwas gewöhnen, dafür haben diese entscheidende Vorteile. Zum einen lastet kaum Druck oder Zug auf dem Ohr, da das Gewicht durch die Ohrbügel angenehm verteilt wird. Zum anderen kann man bei Bedarf die Ohrhörer zum Aufnehmen auch an etwas anderem befestigen und muss diese nicht unbedingt im Ohr tragen.

Es werden drei verschiedene Ohradpater (S; M; L) mitgeliefert, sodass man die Ohrhörer auf die eigenen Ohren anpassen kann. Zudem ist der Bügel, den man sich hinters Ohr klemmt, flexibel, für einen maximalen Halt. Auch mit Brille stört der Bügel kein bisschen. Übrigens das Kabel ist in dem Bügel integriert. Ich musste mich anfangs wie bereits erwähnt an die Bügel gewöhnen, aber hat man die passenden Ohrstücke gefunden, dann bemerkt man die Ohrhörer und den Bügel kaum noch.

Das Kabel ist ausreichend lang und kann bei Bedarf mit dem Kabelclip zusammengezogen werden. Auch nach längerem tragen drückt nichts. Ich persönlich habe die Ohrhörer in meinem Testzeitraum bei meiner täglichen Zugfahrt zur Arbeit knapp 30 Minuten am Stück getragen. Ich konnte anschließend nur feststellen, dass die Ohren spürbar wärmer geworden sind.

(Tragekomfort: 3,5 von 5 Punkten)

Klang

Als Senheiser uns zum „Capture your World“ Event nach Berlin eingeladen hat, bei dem sie uns das neue Headset vorgestellt haben, wusste ich noch relativ wenig über das smarte Headset. Mir war nur bekannt, dass man damit Stereo-Sound aufnehmen kann. Doch wie genau dies möglich sein soll und wie der Klang beim normalen Musik hören klingen wird, war mir zu diesem Zeitpunkt noch nicht bekannt. Da ich nun einige Wochen das Senheiser Ambeo Smart Headset in meinem Alltag ausprobieren konnte, kann ich zum Thema Klang meine Eindruck bekannt geben.

Beim Ambeo Smart Headset liegt die Hauptfunktion nicht unbedingt beim Musikhören, auch wenn das Headset auf den ersten Blick wie normale In-Ear Ohrhörer mit einer etwas groß geratenen Ferbindungen aussehen mögen. Vielmehr ist das Ambeo Smart Headset dazu konzipiert, dass man damit sogenannte 3D-Sounds ink. Video aufnehmen kann. Diese geben einem bei späterer Wiedergabe das Gefühl, als wäre man direkt an diesem Ort, obwohl man das Video zu Hause in den eigenen vier Wenden anschaut.

Dennoch klingt das Ambeo Smart Headset auch beim normalen Musik hören ganz gut, auch wenn ich ganz klar sagen muss, dass die Musik nach meinem Geschmack, nicht ganz so klar und gut wiedergegeben wird. Dafür ist das Headset aber wie gesagt auch nicht wirklich gemacht. Wer wirklich In-Ears für reines Musikhören sucht, sollte ganz klar zu anderen Produkten, welche dafür gemacht sind greifen.

(Klang: 3 von 5 Punkten)

Mikrofon

Doch wie schlägt sich das Ambeo Smart Headset in dem Bereich, für den es gemacht wurde? Dazu gleich mehr, zuvor möchte ich aber noch etwas näher erklären, wie das Ganze funktioniert.

Dazu schließt man das Ambeo Smart Headset einfach per Lightning-Kabel ans iPhone oder iPad an, und schon kann es losgehen. Aktuell ist das Headset nur mit Lightning-Anschluss erhältlich. Etwas später im Jahr 2018 sollen aber auch Anschlüsse für Android Smartphones folgen.
Sobald das Ambeo Smart Headset mit dem iOS-Gerät verbunden ist, wird dies übrigens automatisch erkannt. Somit kann man im Prinzip direkt mit der Video Aufnahme starten.

Dazu gehen wir wie gewohnt in die Kamera App des iPhones. Direkt leuchtet an der Fernbedienung die rote LED, was bedeutet, dass das Sennheiser Ambeo Smart Headset betriebsbereit ist. Wichtig ist, dass ihr das Smartphone beim Filmen quer haltet, damit die Töne auch wirklich korrekt bzw. beim späteren Betrachten des Videos von der korrekten Richtung aufgenommen werden. Ich rate euch dazu, am besten den ganzen Körper ink. Kopf mit dem Smartphone zu drehen, falls ihr während der Aufnahme eine Schwenkung durchführen wollt. Denn da sich die Ohrhörer im Normalfall in euren Ohren befinden, führt es wenn ihr nur das Smartphone beim Filmen bewegt dazu, dass das Bild und der Ton nicht 100% zueinander passen.

Dies stellten wir vor allem bei den ersten Aufnahmen, als wir das Headset zum ersten Mal in Berlin ausprobiert hatten fest. Denn da nahmen wir ein Selfie-Video auf. Beim Betrachten viel uns dann direkt auf, dass die Stimmen aus der falschen Richtung kommen. Denn bei Aufnahmen mit der Frontkamera ist das ganze Video gespiegelt aber der Ton nicht.

Die Tonaufnahmen, die einem mit dem Ambeo Smart Headset von Sennheiser gelingen, sind eine geniale Sache. Wenn man sich die Videos im Nachhinein betrachtet, ist man schnell von den Möglichkeiten, die damit gelingen begeistert. Es ist meiner Meinung nach besonders beeindruckend, wenn man z.B. in der Metropole Berlin Videos aufnimmt und Autos, Züge oder Personen sich um einen herum bewegen. Beim erneuten anhören war ich anfangs überrascht, denn ich dachte in dem Moment, ich bin direkt Live an dem Ort, wo das Video aufgenommen wurde.

Das Tolle ist auch, dass man für erneutes Anhören dies nicht unbedingt über das Ambeo Smart Headset tun muss. Denn sobald das Video einmal damit aufgenommen wurde, könnt ihr es mit Freunden teilen und diese können es mit ihren Kopfhörern ebenfalls im 3D-Sound anhören.

(Mikrofon: 4,5 von 5 Punkten)

Noise-Cancelling

Wie bereits anfangs erwähnt, besitzt das Sennheiser Ambeo Smart Headset eine Noise-Cancelling Funktionalität. Diese von Sennheiser „Situational Awareness“-Funktion genannt, weiß absolut zu beeindrucken. Dann per Wippschalter kann der Nutzer in drei Stufen einstellen, inwieweit die Umgebungsgeräusche zu ihm durchdringen sollen. Wenn man diese so einstellt, dass die Umgebungsgeräusche isoliert werden, hört man wie von den meisten In-Ear Ohren nicht wirklich viel von seiner Umgebung. Dies ist gerade in der Stadt häufig wegen dem Verkehr schlecht. Wenn man die Geräusche durchlässt, ist es gefühlt so, als hätte man die Ohrhörer quasi nicht im Ohr. Daher kann man sich super unterhalten, ohne dass man das Headset abnehmen muss.

(Noise-Cancelling: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

Zubehör

Das Sennheiser Ambeo Smart Headset kommt mit einem Transportetui daher. Dieses Etui wirkt sehr stabil und schützt den Inhalt, das Sennheiser Ambeo Smart Headset sehr gut vor etwaigen Transportschäden.

App

In der SmartHeadset App von Sennheiser und APOGEE, lässt sich die Tastenbelegung der Fernbedienung bei Bedarf verändern. Zudem kann hier die Wiedergabe von Musik, sowie die Einstellungen für Aufnahmen verändert werden. So konnte ich z.B. Mit der Aktivierung des Hi-Fi-Profils im EQ, die Klang Wiedergabe von Musik etwas verbessern. Sofern ein Update für das Headset verfügbar sein sollte, kann dies ebenfalls über die App geladen und installiert werden.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

„Ihre Klangwelt: jetzt endlich in 3D!“. So beschreibt der Hersteller das Sennheiser Ambeo Smart Headset. Das kann ich so unterschrieben. Der Klang der Aufnahmen, die man mit dem Headset erzeugt vermittelt einem, als wäre man unmittelbar live vor Ort. Gerade bei Konzerten ist dies sicherlich eine sehr interessante Möglichkeit. Aber auch beim Filmen, beispielsweise in der Stadt, ermöglicht dies ganz neue Möglichkeiten. Das Headset konnte mich persönlich überzeugen.

Preis/Leistung

Das Sennheiser Ambeo Smart Headset ist ein gut verarbeitetes Headset mit sehr guter Geräuschunterdrückung und der Möglichkeit für 3D-Sound-Aufnahmen, welche im Alltag neue Möglichkeiten ermöglicht, kann überzeugen. Hinsichtlich der gebotenen Leistung und der angepeilten Zielgruppe ist eine UVP von 299 EUR durchaus zu rechtfertigen.
Wer viel mit dem Smartphone filmt oder mit VR experimentiert, und einen 3D-Sound aufnehmen möchte, welcher den Eindruck erweckt mitten im Geschehen zu stehen – für den ist das Ambeo Smart Headset genau das richtige.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Sennheiser HD 4.50 BTNC

Sennheiser wurde 1945 als „Labor Wennebostel“ (Labor W) von Fritz Sennheiser gegründet und gilt heute noch als Traditionsunternehmen mit Sitz in Wedemark-Wennebostel bei Hannover, Deutschland. Weltweit beschäftigt Sennheiser aktuell etwa 2600 Mitarbeiter und unterhält weltweit drei eigene Produktionsstandorte: In der Zentrale Wennebostel (Deutschland), Tullamore (Irland) und in Albuquerque (USA).

1956 entwickelte das Labor W das erste Richtrohrmikrofon, 1968 brachte Sennheiser den ersten offenen Kopfhörer der Welt auf den Markt, den HD 414. Dieser erste Kopfhörer sorgte durch damals hohen Tragekomfort, dass das Modell zum Erfolg wurde und die Kopfhörersparte zu einem wichtigen Standbein der Firma Sennheiser wurde.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung ist typisch für Sennheiser und das ist keineswegs negativ gemeint. Auf der Frontseite wird das eigentliche Produkt, der Sennheiser HD 4.50 BTNC, großzügig präsentiert. Während auf der Vorderseite weitestgehend auf Informationen zum Produkt verzichtet wird, werden alle relevanten Informationen, samt der CapTune-App an den beiden Seiten abgebildet. Die Rückseite beinhaltet neben, den wichtigsten technischen Daten, auch noch ausgewählte Merkmale des Kopfhörers in verschiedenen Sprachen.

Die Verpackung besteht aus einer stabilen und ausreichend dicken Kartonage. Diese ist durch eine Beschichtung weitestgehend matt gehalten und besticht durch einige glänzende Details. Öffnet man die Verpackung, befindet sich im Inneren ein Plastikeinschieber, in welchem der HD 4.50 BTNC, sowie der Zubehör passgenau untergebracht sind.

(Verpackung: 3 von 5 Punkten)

Design

Das Design des Sennheiser HD 4.50 BTNC ist sehr minimalistisch gehalten. Trotz, dass Sennheiser bei dem zum Großteil mattschwarz gehaltenen Kopfhörer auf Plastik setzt, wirkt dieser auf keinem Fall billig. Denn bei dem Plastik handelt es sich um kein billig Plastik, sondern um ein sehr hochwertiges.

Das mattschwarze Design wird lediglich durch ein paar wenige silberne Akzente aufgelockert. Auf auffällige Sennheiser Logos z.B. auf den Ohrmuscheln hat man hier verzichtet. Diese sind nur in Form eines Schriftzuges und Logo auf dem Kopfbügel zu sehen. Beim Klappmechanismus und der Höhenverstellung des Bügels wurde erstaunlicherweise auch auf eine Metallverstärkung verzichtet. Dafür kann ich beim HD 4.50 BTNC das leichte Gewicht, sowie das dieser äußerst unempfindlich gegen Fingerabdrücke ist, loben.

Bei den vorhandenen Anschlüssen handelt es sich um die Üblichen. Sämtliche Bedienelemente sowie Anschlüsse sind an der rechten Ohrmuschel untergebracht. Ganz oben leicht unterhalb des Ohrmuschelgelenkes befindet sich der Ein/Ausschaltknopf, sowie direkt darüber eine Status-LED, die unter anderem zeigt, ob der Kopfhörer Ein- oder Ausgeschaltet ist. Zudem teilt dies auch eine freundliche Frauen Stimme mit. Direkt darunter befindet sich der Play/Pause, Track Vor/ Zurück Schieberegler und direkt daneben die Lauter/ Leiser Wippe.

Dabei muss ich loben, dass die bisher genannten Bedienelemente auch während des Tragens ohne Probleme bedient werden können. Da alle Knöpfe unterschiedlich gestaltet sind, kann man diese sehr einfach mit der Hand erfüllen

Kommen wir zu den Anschlüssen. Beim Sennheiser HD 4.50 BTNC handelt es sich zwar um einen Bluetooth Kopfhörer, jedoch kann auch dieser per 3,5mm Kabel betrieben werden. So findet man an der rechten Ohrmuschel auch ein 3,5mm Klinken-Anschluss, sowie direkt daneben ein Mikro-USB Port zum Aufladen des Akkus. Zu guter Letzt befindet sich an der Außenseite der Ohrmuschel, sowie neben dem Mikro-USB Port ein Mikrofon.

Im linken Ohrmuschel wurde ein NFC-Chip integriert. Ein entsprechendes Smartphone vorausgesetzt, soll so das Paaren vereinfachen. Da wir allesamt auf iPhones setzen und Apple bekanntlich auf eine eigene Lösung mit dem W1-Chip setzt, kann diese Funktion nicht näher betrachtet werden.

(Design: 3,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Bei der Verarbeitung der Sennheiser HD 4.50 BTNC gibt es nichts zu beanstanden. Zwar setzt Sennheiser wie bereits erwähnt so gut wie nur auf hochwertigen Kunststoff. Doch dies hat auch einen positiven Nebeneffekt. Denn das ist mit knapp 238g (ohne Kabel) wirklich gering und ist extrem angenehm zu tragen und stört auch bei längeren Tragezeiten kaum. Angenehm sind auch die relativ dicken Ohrpolster, welche mit einem sehr weichen Memory Ohrschaum ausgestattet sind. Leider besteht die Polsterung des Kopfbügels nicht erwartungsgemäß aus Leder, sondern aus einem weichen Silikon. Was man meiner Meinung nach bei einem Kopfhörer in dieser Preisklasse etwas enttäuschend ist.

(Verarbeitung: 3 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtOver-Ear-Kopfhörer
KategorieOver-Ear-Ohrhörer Kabellos
Farbeschwarz matt
KonnektivitätBluetooth 4.0 und NFC
Gewicht238 Gramm
MaterialKunststoff
TönerJeweils links und rechts ein 32mm Driver
Empfindlichkeit113 dB SPL/mW
Impedanz18 Ω (Ohm)
Frequenzbereich18 Hz – 22 kHz
Lieferumfang1x Sennheiser HD 4.50 BTNC Over-Ear-Kopfhörer
1x Transporttasche
1x 3,5mm Klinkenkabel (1,4 meter lang)
1x Micro-USB Ladekabel
Technische Daten des Sennheiser HD 4.50 BTNC

Tragekomfort

Typischerweise sind Ohrumschließende Over-Ear Kopfhörer nicht für ihr kleines Erscheinungsbild bekannt. Dies gilt natürlich auch für den Sennheiser HD 4.50 BTNC. Allerdings tragen sie sich wie bereits erwähnt dank den Ohrpolstern, welche mit einem sehr weichen Memory Ohrschaum ausgestattet sind, sehr angenehm. Zwar ist mir am Anfang direkt der relativ schmale Freiraum zwischen den Ohrpolstern aufgefallen, daher hatte ich etwas Skeptis, ob meine Ohren hineinpassen und der Kopfhörer angenehm sitzt. Diese Skepsis am Anfang hat sich nach dem ersten Aufsetzen gelegt. Denn der Tragekomfort ist gut.

Auch beim längeren Tragen drückt nichts. Ich persönlich habe die Kopfhörer bei meiner täglichen Zugfahrt zur Arbeit knapp 45 Minuten am Stück getragen, ich konnte anschließend nur feststellen, dass die Ohren spürbar wärmer geworden sind. Dank zwei Gelenke an den Streben und der verstellbaren Höhe schmiegt sich der Kopfhörer ohne Komfortverlust an die verschiedensten Kopfformen an.

Da es sich wie bereits erwähnt um Over-Ear-Kopfhörer handelt, ist der Tragekomfort für Brillenträger ein wenig schlechter. Denn die Ohrmuscheln haben einen etwas stärkeren Anpressdruck welcher einen leichten Druck auf den Brillenbügel ausübt, was auf Dauer unangenehm werden kann.

(Tragekomfort: 3,5 von 5 Punkten)

Klang

Da es sich bei Senheiser um einen Premium Hersteller im Bereich Kopfhörer handelt, war ich anfangs auf den Blick des Preises etwas skeptisch. Denn knapp 200 Euro sind bei Sennheiser noch „günstig“. Jedoch kann ich behaupten, dass Sennheiser beim HD 4.50 BTNC gute Arbeit geleistet hat. Die beiden verbauten 32mm Speaker geben Höhen sehr klar und detailreich wieder. Auch die Mitten kommen sehr neutral rüber, was dazu führt, dass der Gesang und die Stimmen sehr gut dargestellt werden. Zudem ist der Bass ein wenig angehoben, sodass gerade Tief- und Kickbass sehr kräftig wiedergegeben werden.

Ebenfalls ein wichtiger Punkt ist, wie sich die NoiseCancelling Funktionalität schlägt. Diese – bei Sennheiser „NoiseGard“ getaufte Funktionalität – weiß zu beeindrucken. Mittels DSP-Berechnung wird hier ein Antischall berechnet, basiert also auf dem physikalischen Prinzip der Phasenauslöschung. Die Geräuschunterdrückung funktioniert hier relativ gut, aber schon die dicken Ohrpolster allein Filtern einen Großteil der Umgebungsgeräusche heraus. Bei statischem Lärm wie z.B. Motorengeräusche von Autos und bei der täglichen Fahrt mit der Bahn, werden die üblichen Störgeräusche gut eliminiert.  Somit kann man ungestört in die Musik eintauchen.

NoiseGard kann bei Bedarf deaktiviert oder aktiviert werden, dazu einfach gleichzeitig die Lautstärketasten +/- gedrückt halten. Anschließend blinkt die Status LED 3-mal violett. Blöde dabei ist nur, dass die LED beim aktiveren bzw. deaktivieren gleich blinkt. Somit weis man nicht auf Anhieb, ob NoiseGard nun aktiv ist oder nicht. Die maximale Lautstärke ist mehr als ausreichend. Denn wer damit ständig mit voller Lautstärke Musik hört, schadet auf jedem Fall auf Dauer seinem Gehör.

Auch das telefonieren, mit dem Sennheiser HD 4.50 BTNC funktionierte ohne Probleme. Anrufe konnten einfach entgegengenommen werden und man konnte die Gesprächsperson sehr deutlich verstehen. Leider nimmt das Mikrofon deutlich die Umgebungsgeräusche mit auf, was gerade bei Gesprächen im Stadtzentrum, wo viel Los ist, dazu führt, dass man von seiner Gesprächsperson nicht immer deutlich verstanden wird. Beim Ansehen von Videos und Filmen konnte ich übrigens keine Verzögerungen feststellen.

(Klang: 3,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akku

Die Akkulaufzeit der HD 4.50 BTNC gibt Sennheiser mit 19 Stunden bei aktiviertem Bluetooth und NoiseGard an. Bei deaktiviertem NoiseGard sind sogar bis zu 25 Stunden drin. Ich kam bei mittlerer Lautstärke und aktiviertem Bluetooth sowie NoiseGard zusammengerechnet auf knapp 18 Stunden, was sich absolut sehen lassen kann.

Wenn der Akku dann doch zu Neige geht, kann er über das mitgelieferte Micro-USB Kabel am Laptop oder mithilfe des Smartphone-Netzteil aufgeladen werden. Alternativ lässt sich der Sennheiser HD 4.50 BTNC natürlich auch mit dem mitgelieferten Klinkenkabel verwenden. Da leider keine Schnellladefunktionalität integriert ist, dauert der Ladevorgang für den 600mAh großen Lithium-Polymer-Akku etwa zwei Stunden.

Bluetooth

Ist der User im Besitz eines NFC fähigen Smartphones, ist das koppeln innerhalb weniger Sekunden erledigt. Aber auch ohne Gerät mit einer solchen Funktionalität erfordert es keiner besonderen Kenntnisse. Durch das erstmalige Einschalten wechselt der HD 4.50 BTNC automatisch in den Pairing-Modus. Solle dies nicht der Fall sein, dann einfach die Ein-/Austaste für 4 Sekunden gedrückt halten. Insgesamt kann sich der Kopfhörer bis zu 8 Geräte merken.

Solange sich Smartphone und Kopfhörer im selben Raum befinden, ist die Bluetooth-Verbindung bis zu einer Entfernung von knapp 10 Metern exzellent. Kommen Wände oder wirklich großen Entfernungen dazwischen, stockt die Verbindung oder reißt ab.

Zubehör

Der Sennheiser HD 4.50 BTNC kommt mit einem Transporttasche, welche für diese Preisklasse nicht angemessen ist. Die Tasche wirkt sehr billig und ist nicht gepolstert. Somit bietet diese für den Ernstfall absolut null Schutz. Das kann man besser machen!

Auch ist es ärgerlich, dass zudem kein Flugzeugadapter mit im Lieferumfang dabei ist. Lediglich ein Micro-USB Kabel zum Laden des Kopfhörers und ein Klinkenkabel, sowie eine Kurzanleitung und Sicherheitshinweise sind im Lieferumfang dabei.

App

In der CapTune-App von Sennheiser, lässt sich die Höhen- und Bassanhebung manuell justieren. Zudem kann man dort den HD 4.50 BTNC nach seinen individuellen Ansprüchen einstellen. Leider bringt diese App meiner Meinung wenig, da diese Einstellungen nicht auf dem Kopfhörer, sondern nur in der App gespeichert werden. Wenn man also per Apple Musik, Spotify und Co. Musik hört, wird man feststellen, dass die Änderung des EQ in der CapTune-App keine Veränderungen bringen.

(Ausstattung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Innen spektakulär, außen minimalistisch. So beschreibt Sennheiser den HD 4.50 BTNC Kopfhörer. Dem kann ich so absolut zustimmen. Der Klang, die Akkulaufzeit und die Funktionen, mit welchen der Kopfhörer daher kommt, können überzeugen. Zudem ist das Ganze in einem hochwertigen Kunststoff Gehäuse gepackt, welches zeitlos wirkt.

Preis/Leistung

Sennheiser HD 4.50 BTNC gut verarbeiteter, kabelloser Kopfhörer mit guter Geräuschunterdrückung und einer Akkulaufzeit, welche im Alltag völlig ausreichend ist, kann überzeugen. Hinsichtlich der gebotenen Leistung und der angepeilten Zielgruppe ist eine UVP von 199€ durchaus zu rechtfertigen.
Wer viel mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist oder auch oft verreist findet mit dem Kopfhörer seine verdiente Ruhe. Das schlichte mattschwarze Design weis zu gefallen.

Sennheiser HD 4.50 BTNC

Zum Angebot bei

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Jabra Evolve 75

Der Hersteller Jabra, wurde 1983 in Utah gegründet. Das Unternehmen hat sich hauptsächlich auf das Entwickeln und Herstellen von Headsets fürs Büro spezialiert. Zudem dürfte das Unternehmen dem ein oder anderen auch für seine schnurlose Sportkopfhörer sowie dem Jabra Solemate Lautsprecher bekannt sein. Jabra bietet auch Freisprecheinrichtungen für Fahrzeuge an.

Jabra ist Teil der 1869 gegründet GN-Gruppe. Diese Gruppe unternimmt viel dafür, die Kommunikation zu revolutionieren. So hat diese Gruppe z.B. das weltweit erste Seekabel verlegt und damit die telegrafische Verbindung zwischen Ost und West herzustellen.

Diesen Unternehmergeist der GN-Gruppe hat Jabra dazu inspiriert, eigene Grenzen zu überwinden. So hat das Unternehmen z.B. das weltweit erste Mikrofon mit Ultra-Geräuscheunterdrückung, das erste Bluetooth-Headset, sowie den ersten Sport-Kopfhörer mit In-Ear-Herzfrequenzmessung auf den Markt, gebracht.

Beim Jabra Evolve 75 handelt es sich um ein schnurloses Headset mit ANC-Geräuscheunterdrückung, laut Jabra sogar die „Beste“. Ob diese Aussage stimmt und wie das Headset in unserem Test abgeschnitten hat, erfahrt ihr in diesem Testbericht.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung des Jabra Evolve 75 ist schlicht und einfach gehalten. Auf der Außenseite befindet sich mit definierten, schwarzen Linien eine Skizze des Headsets mit seiner Ladestation sowie die Bezeichnung des Produktes. Die Schachtel ist mit einer Stufenform eher ungewöhnlich, aber dennoch ist der markante Absatz das Einzige, was einem auffällt. Bei der Verpackung handelt es sich um einen festen Karton, welcher das Innere gut vor Transportschäden schützt. Auf den anderen Seiten der Verpackung findet man leider kaum Informationen über das Produkt, sondern vielmehr über den Hersteller.

Nach dem Öffnen der Verpackung kommt direkt das Transportetui zum Vorschein, indem sich das Headset befindet. Hebt man das Etui an, befindet sich darunter noch eine Broschüre, mit Warnhinweisen und ein Quick-Start-Guide.

Zu guter Letzt befindet sich im Inneren noch eine kleine Abtrennung. Nehmen wir diese heraus, finden wir darunter noch die Dockingstation.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Das Jabra Evolve 75 ist wie seine Verpackung schlicht gehalten. Es wirkt durch sein schwarzen Grundkörper zwar einfach, doch die orangefarbenen Akzente am Bügel und den Ohrmuscheln, sowie die silbernen Ringe aus Kunststoff an den Ohrmuschelaußenseiten, geben dem Evolve 75 einen sportlichen Touch. Die schwarze Ladestation passt sich diesem Design perfekt an.

Der Großanteil an Bedienelementen ist an der rechten Ohrmuschel angebracht. So finden wir dort auf der Ohrmuschelaußenseite die Lautstärkeregelung. Die Leisertaste ist mit einer fühlbaren Erhebung versehen, die Lautertaste mit zwei. Direkt in der Mitte ist ein Jabra Logo, mit dem Drücken dieser, kann man einen angehenden Anruf entgegen. Auch ganz nett ist das Busylight, daran erkennt ein/e Kollege/in sofort, an dem rot leuchtenden Ring an der rechten sowie linken Ohrmuschel, ob man gerade in einem Gespräch ist oder eben nicht.

Des Weiteren finden wir an der Seite der Ohrmuschel neben der Bluetooth-LED den Ein-/Aus-/Bluetooth Schieberegler. Direkt daneben sind noch die Akku-LED sowie der USB-Ladeanschluss untergebracht. Zu guter Letzt ist an der rechten Ohrmuschel im Bereich des Bügels noch ein Knopf für die Stummschaltung vorhanden.

An der linken Ohrmuschel ist ebenfalls ein Jabra Logo. Drückt man dieses, kann man trotz aktiviertem ANC, lassen sich Ansagen von Kollegen mithören, ohne das Headset abnehmen zu müssen. Zudem ist an der Seite noch ein weiterer Knopf angebracht, mit dem die aktive Geräuschunterdrückung zugeschaltet werden kann.

Da sich die Ohrmuscheln um 90 Grad nach innen drehen lassen, kann das Headset sehr schnell und einfach in dem sehr stabilen Transportetui verstaut werden.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Auf den ersten Blick sind an der Verarbeitung keine Mängel festzustellen. Das Gehäuse wurde zum Großteil aus Kunststoff gefertigt und den Bügel hat man mit einer Gummiummantelung für mehr Griffigkeit versehen. Das Mikrofon lässt sich sehr gut bewegen und bleibt auch stabil in dieser Stellung.

Was ich als kleinen Kritikpunkt erwähnen kann, ist, dass der Verstellmechanismus des Bügels, der beim Hochheben ca. 5 mm Spiel hat. Das ist jetzt nur ein rein optischer Mangel, welcher mit der Funktion nichts zu tun. Aber erwähnen möchte ich es dennoch.

Wie bereits erwähnt sind die Bedientasten an der rechten Ohrmuschel unterschiedlich gestaltet, was das Bedienen ohne Absetzen des Evolve 75 sehr gut ermöglicht.

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Headset-ArtAktiver Noise-Cancelling-Headset mit Bluetooth
AkkuAkku nicht wechselbar, Akkulaufzeit bis zu 15 Stunden Sprechzeit mit ANC Betrieb
FarbeSchwarz/orange/silber
KonnektivitätBluetooth 4.2 oder USB. Dual-Konnektivität mit zwei Bluetooth®-Geräten gleichzeitig möglich
Gewicht177 Gramm
MaterialHochflexibler Kunststoff
TreiberJeweils links und rechts ein 40-mm-Treiber
Lautsprecherbandbreite (Sprachmodus)150 Hz bis 6,8 kHz
Lautsprecherbandbreite (Musikmodus)20 Hz bis 20 kHz
Mikrofonfrequenzbereich150 Hz bis 6,8 kHz
Lieferumfang1x Kurzanleitung
1 x Evolve 75 Headset
1 x Jabra Link 370 USB-Adapter (Bluetooth-Adapter)
1x Lade- und Dockingstation (nur wenn ihr diese im Set dazu kauft)
1 x Reiseetui
1x USB-Kabel
Technische Daten des Jabra Evolve 75

Einrichtung

Die Installation am PC ist denkbar einfach. Dazu den im Lieferumfang enthaltenen Bluetooth-Adapter am PC einstecken und den Regler am Evolve 75 auf die mittlere Stellung schieben. Sehr schnell wird das Headset erkannt und ist sofort betriebsbereit. Man muss keine Treiber oder Software Installieren.

Auch das Koppeln mit dem Smartphone ist dank Bluetooth möglich, dafür muss der Schieberegler nur noch eine Stellung weiter geschoben und für drei Sekunden gehalten werden, da er sich sonst sofort wieder in die Mitte stellt. Auch mit dem Smartphone funktioniert die Kopplung sehr schnell.

(Einrichtung: 5 von 5 Punkten)

Tragekomfort

Beim Jabra Evolve 75 handelt es sich um ein On-Ear Headset. Beim Jabra Evolve 75, bin ich mit dem Anpressdruck zufrieden, es lässt sich auch nach längerer Zeit sehr angenehm tragen. Die Ohrmuscheln sind flexibel gelagert und der Bügel ist verstellbar, somit kann man das Evolve 75 so ziemlich jedem Kopf anpassen.

Jedoch drückt das Headset bei Brillenträger das Ohr gegen den Bügel und diesen dann eben gegen den Kopf. Somit könnte es bei Brillenträgern nach einiger Zeit etwas stören.

(Tragekomfort: 3,5 von 5 Punkten)

Technik

Wie bereits erwähnt, kann das Mikrofon per Knopfdruck stumm geschaltet werden. Jedoch schaltet sich dieses automatisch Stumm, sobald man das Mikro nach oben zum Bügel bewegt. Es lässt sich auf dieser Mute-Stellung mit einem kleinen Magneten, der im Mirko implementiert ist, am Bügel befestigen.

Jabra gibt die Bluetooth Reichweite mit 30 Metern an. Das kann ich so unterschreiben, wobei man auch erwähnen sollte, dass keine Hindernisse, wie Türen oder Wände, dazwischenliegen sollten.
Dank des Bluetooth-Adapters kann das Evolve 75 mit dem PC direkt oder ohne mit dem Smartphone verbunden werden, um auch dort Anrufe entgegen nehmen zu können.

(Technik: 3,5 von 5 Punkten)

Klang

Was die Klangqualität bei der der Sprache, sowie die Mikrofonqualität beim Reden angeht, macht das Jabra Evolve 75 das was es soll, und zwar herausragend. Dank der Lautsprecherbandbreite (Sprachmodus) und der Mikrofonfrequenz von 150 HZ bis 6,8 kHz, kommen die Gespräche sehr klar und deutlich bei einem an. Die Lautsprecherbandbreite bei Musikwiedergabe liegt bei 20 Hz bis 20 kHz.

Im Bereich Musikwiedergabe, spielt das Jabra Evolve 75 nicht in der Oberliga mit, aber dafür ist es ja auch nicht gedacht. Es handelt sich schließlich um ein Headset und nicht um ein Musik-Kopfhörer. Dennoch geht das Evolve 75 meiner Meinung nach, für Musik hören zwischen durch vollkommen in Ordnung. Die Bässe kommen akzeptabel rüber, zudem zeigt das Headset in den hohen Tönen bedingt durch die Frequenzbandbreite seine Schwächen und verliert darin an Kraft.

Für HiFi-Fetischisten eigenet sich das Headset also nicht. Das ANC des Jabra Evolve 75 arbeitet dank vier integrierten Mikrofonen sehr zuverlässig und lässt Störgeräusche, wie z.B. das Reden der Kollegen nebenan fast komplett verschwinden.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

Akku

Die Akkulaufzeit des Jabra Evolve 75 kann mich absolut überzeugen. Die Laufzeit gibt Jabra mit 30 Stunden bei eingeschaltetem Bluetooth und ANC an. Bei der Sprechzeit sind bis zu 15 Stunden drin. Somit dürfte eigentlich eine volle Akkuladung für mindestens 2 Arbeitstage ausreichen. Wenn der Akku leer sein sollte, dauert es knapp 2,5 Stunden, bis dieser wieder voll aufgeladen ist. Eine freundliche Frauenstimme teilt einem gleich beim Einschalten die verfügbare Restakkuzeit mit. Man kann das Evolve 75 Headset einfach per USB-Kabel aufladen, oder wie in unserem Fall in die Ladestation einstecken, sofern man diese für einen Aufpreis dazu gekauft hat.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Die Laufzeit, die Jabra angibt, hat sich bestätigt. Natürlich bin ich beruflich nicht im Callcenter tätig. Aber ich hab das Headset beim Skypen, mit dem Smartphone telefonieren und mit verschiedenen Aufnahmemedien ausprobiert. Natürlich hängt diese Laufzeit von einigen Faktoren ab. Zudem kann man das Headset jederzeit während dem Gebrauch laden, falls der Akku doch einmal leer ist. Leider kann man den Akku nicht wechseln, falls dieser einmal defekt sein sollte.

(Akku: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Jabra wirbt damit, dass das Evolve 75 das beste schnurlose Headset für konzentriertes Arbeiten in offenen Büroumgebungen sei.
Auch, dass es sich mit zwei Bluetooth-fähigen Geräten verbinden lassen kann, sowie mit einer herausragender aktive Gerüscheuntderdrückung wird es angepriesen.

Da kann ich auch absolut zustimmen. Die eigenen Worte sind klar und ungetrübt, was bei Telefonaten wichtig ist. Zudem macht der Akku mit seinen bis zu 15 Stunden Laufzeit auf jeden Fall etwas her. Die Sprachqualität ist wirklich sehr gut, jedoch sollten sich Musikliebhaber nach einer Alternative umsehen.

Zum Punkt mit dem verbinden mit zwei Bluetooth-fähigen Geräten. Meiner Meinung nach ein nette Funktion im Büro, jedoch wird diese Funktion beim privaten Anwender sicherlich selten Einsatz finden. Es ist ein nettes Feature, aber vermissen würde ich es nicht, vor allem durch die spielend leichte Kopplung mit einem anderen Gerät.

Preis/Leistung

Das Jabra Evolve 75 hat mich im großen ganzen bis auf ein paar kleine Kritikpunkte überzeugt. Der Preis von 340€ (UVP) bzw. wie in meinem Fall mit Ladestation für 401€ (UVP) ist jedoch sehr hoch. Somit empfiehlt sich das Headset nur für Anwender die sehr viel Telefonate und Gespräche über Kommunikationsplattformen ausführen.

Auch könnte man für den Preis eventuell erwarten, dass das Headset bei Brillenträger nicht so stark drückt. Vielleicht wäre dabei eine Over-Ear Ausführung etwas besser geeignet.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Shure SE215m+SPE

Shure wurde 1925 in einem kleinen Büro in Chicago von Sidney N. Shure unter dem Namen Shure Radio Company gegründet, da man anfangs Radio-Bausätze verkaufte. Drei Jahre später stieg sein Bruder Samuel mit in das Unternehmen ein, das sich fortan Shure Brother Company nannte.

Kurz darauf beschäftige das Unternehmen bereits 75 Mitarbeiter. Im Jahr 1930 verließ Samuel Shure das Unternehmen wieder aufgrund der damaligen, allgemeinen wirtschaftlichen Depression. Der Firmenname blieb jedoch bis zur erneuten Umbenennung zum Jahre 1999 gleich. Erst dann nannte sich das Unternehmen in den aktuellen Firmennamen Shure Incorporated um.

Doch aufgrund des Zusammenbruchs der Wirtschaft und Börse musste das Unternehmen Mitarbeiter entlassen. Darauf hin änderte Sidney N. Shure sein Unternehmenskonzept komplett. Fortan fertigte das Unternehmen keine Radio-Bausätze mehr, sonder entwickelt Mikrofone und stellte diese selbst her. 1931 kam das erste Shure-Mikrofon auf den Mark und schon am darauf folgenden Jahr mit dem Modell 40D das erste Kondensatormikrofon.

Ebenso versuchte sich das Unternehmen in der Entwicklung neuer Technologien. Besonders bekannt wurde das erste Mikrofon mit Kapsel das 55SH, welches auch unter dem Namen Elvis-Mikrofon weltweit bekannt wurde. Aber das Unternehmen entwickelt auch viele weiter Dinge wie z.B. HiFi-Tonabnehmer, Funkmikrofone, In-Ear-Minitore, Bügel-Kopfhörer und In-Ear Ohrhörer, von denen wir euch heute ein Produkt vorstellen möchten.

Es handelt sich dabei um die Shure SE215m+SPE, dies ist eine Spezial Edition (gerichtet an den Consumer Bereich) der normalen Shure SE215, welche als professioneller In-Ear-Monitor für die Anwendung im Beschallungsgewerbe vorgesehen ist. Der Shure SE215m+SPE kommt zusätzlich mit einer Fernbedienung und Mikrofon im Kabel daher und liefert eine präsentere Basswiedergabe ohne die Details der Mitte und Höhen zu verlieren. Doch ist die auch so? Können die Shure SE215m+SPE auch wirklich überzeugen? Das erfahrt ihr in meinem Testbericht.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung wurde sehr schlicht gehalten und sieht gut aus. Die Ohrhörer selbst werden großzügig durch ein Sichtfenster präsentiert. Auf der Verpackung sind zudem die wichtigsten Informationen über die Shure SE215m+SPE In-Ear-Ohrhörer aufgedruckt. So sind auf der Vorderseite der Name sowie die technischen Details, dass es sich um Einzeltreiber Ohrhörer sowie, dass diese mit einer Fernbedienung und Mikrofon ausgestattet sind, zu erkennen.

Die rechte Seite zeigt ganz klar, dass es auf dieses Produkt 2 Jahre Garantie gibt und welchen Frequenz Bereich diese abdecken. Direkt gegenüber auf der linken Seite ist die Fernbedienung in Originalgröße abgebildet, sowie das Zeichen, dass diese Umgebungsgeräusche isolieren und das Kabel vom Ohrhörer abnehmbar ist. Auf der Rückseite wird einem die Steuerung der Fernbedienung gezeigt, sowie was sich alles im Lieferumfang befindet und einige technische Daten. Zu guter Letzt zeigt die Oberseite noch das „Made for iPhone Siegel“ und die Unterseite einige Informationen über Shure.

Öffnet man die Verpackung, kommt eine Blisterverpackung zum Vorschein in der sich die Shure SE215m+SPE befinden. In dieser sind diese übrigens hervorragend geschützt. Direkt kommt auch eine kleine Tasche mit eine Shure Logo und Karabiner zum Vorschein. In dieser lassen sich die Ohrhörer wunderbar verstauen. Zwar ist diese weich, dafür aber auch zugleich sehr leicht. Zudem befindet sich ein kleiner Zippbeutel im Lieferumfang, in dem sich drei paar Silikonohrpassstücke in den großen S, M und L , sowie ein kleines Reinigungswerkzeug befinden.

Shure liefert aber noch andere Stöpsel aus einem anderen Material mit, die nicht jeder Hersteller anbietet. Bei diesen handelt es sich um drei Schaumstoff-Ohrpassstücke ebenfalls in der Größe S, M und L. Somit dürfte eigentlich für jeden etwas Passendes dabei sein, was für einen Perfekten sitzt sorgt bzw. den eignen Vorlieben entspricht.

(Verpackung: 3 von 5 Punkten)

Design

Das Design der Shure In-Ear-Ohrhörer gefällt mir ausgesprochen gut. Besonders gefällt mir, dass man das Anschlusskabel von den In-Ears entfernen kann. Denn dieser von Shure genannte MMCX-Anschluss, welcher übrigens in mehreren Modellen (vom SE215 bis zum SE846) zum Einsatz kommt, ermöglich es, dass man die Ohrhörer am Anschluss ohne Probleme drehen kann (um 360°). Dadurch kann man z. B. bei einem Defekt einfach nur das Kabel bzw. den jeweiligen Ohrhörer ersetzen, oder man kann das neue Lightning Kabel RMCE-LTG anschließen, wenn man z. B. keine Kopfhörer Anschluss am Smartphone hat.

Am Kabel, unterhalb des rechten Ohrhörer, befindet sich sämtliche Steuerelemente in einer Fernbedienung, die sich beim Tragen auf Halshöhe befindet. Es ist ratsam, die verschiebbare Kabel-Zusammenführung zu nutzen. Denn dadurch klopft die Fernbedienung z. B. beim Joggen nicht ständig störend gegen den Hals.

Mit der Fernbedienung kann man die Musik pausieren oder Lauter/Leiser stellen, auch die Sprachsteuerung Siri kann hier aktiviert werden. Bei zweimaligen drücken des mittleren Knopfes springt man einen Titel vor und bei dreimaligen drücken zurück. Ein kleines Mikrofon ist ebenfalls eingebaut, um Telefonate zu ermöglichen. Die an beiden Kopfhörer aufgedruckten Herstellerlogos, Modellbezeichnung sowie die Beschriftung L und R sind auf dem weißen Ohrhörer von allen Betrachtungswinkeln sehr gut zu erkennen. Wie gut diese Aufdrucke bei häufigen gebrauch halten, kann ich nach knapp 4 Wochen Testzeit leider nicht beurteilen. Bei mir zeigen diese jedoch keine Abnutzungserscheinungen. Zudem sind sämtliche Elemente wie Klinkenstecker Y-Verteiler und Kabel-Zusammenführung mir einem Shure Logo versehen.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung und Materialwahl stellt mich bei den Shure SE215m+SPE sehr zufrieden. Das Gehäuse der Ohrhörer wirkt trotz, dass es aus Kunststoff ist, keines Wegs zerbrechlich oder billig. Auch das Kabel macht unter anderem durch seine Ummantelung aus Gummi und im Ohrhörerbereich durch den eingearbeiteten Draht, sodass dieses sauber um das Ohr gelegt werden kann, einen sehr wertigen Eindruck. Übrigens das Kabel ist laut Shure komplett schweißbeständig und ist dafür konzipiert, den rauen Bedienungen auf der Bühne zu bestehen. Auf den Tragekomfort und wie man die Ohrhörer genau trägt, gehe ich unter dem Punkt Tragekomfort genauer ein.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtIn-Ear-Ohrhörer mit Klinke Anschluss
Kabel-Art und LängeAbnehmbar/127 cm
Farbeweiß
Kabellänge160 cm
Gewicht40 Gramm
MaterialKunststoff
Treiberjeweils links und rechts ein Single Dynamic MicroDriver
Empfindlichkeit107 dB SPL/mW
Frequenzbereich21 Hz – 17 kHz
Impedanz17 Ω (Ohm)
Lieferumfang1x Shure SE215m+SPE In-Ear-Ohrhörer
1x Transporttasche mit Karabiner
3 paar Silikonohrpasstücke (S, M, L)
3 paar Schaumstoff-Ohrpassstücke (S, M, L)
1x Reinigungswerkzeug
Technische Daten des Shure SE215m+SPE

Tragekomfort

Mit knapp 40 Gramm gehören die Shure SE215m+SPE nicht zu den leichtesten In-Ears auf dem Markt. Dies liegt vor allem an dem relativ großen Gehäuse der Ohrhörer, was jedoch bei sämtliche Shure In-Ear-Ohrhörern der Fall ist. Doch sind die Ohrhörer erst einmal im Ohr, merkt man dieses Gewicht überhaupt nicht. Das kann aber durchaus bei jedem anders sein, bei mir jedoch passen die Ohrhörer perfekt.

Natürlich, wenn man die Shure SE215m+SPE Ohrhörer das erste Mal in den Händen hält, muss man erst etwas ausprobieren und fragt sich hä? Wie kommen die jetzt ins Ohr. Aber glaubt mir, dass habt ihr schnell raus und wie gesagt, sobald die Ohrhörer einmal in eurem Ohr sitzen, passen diese, mit der Wahl der richtigen Ohrpasstücke perfekt. Dann merkt ihr nach einiger Zeit gar nicht mehr, dass ihr sie überhaupt tragt.

In den Bildern unter diesen Absatz seht ihr sehr gut, wie man die Ohrhörer trägt. Was übrigens bei sämtlichen Shure In-Ear-Ohrhörer gleich ist. Das Kabel wird oben um das Ohr gelegt und entsprechend hinten an dem Ohrläppchen vorbei wieder nach vorne, zum vorderen Hals Bereich geführt. Hier kommt die oben erwähnte Draht Ummantelung des Kabels zum Einsatz, denn diese ermöglicht das saubere Biegen (verlegen) hinter dem Ohr und sorgt dafür, dass das Kabel die Form in diesem Bereich beibehält.

Dadurch halten die Kopfhörer auch beim Sport wie z. B. beim Joggen zusätzlich noch einmal besser. Wie bereits unter dem Punkt Verpackung erwähnt werden 6 verschiedene Ohrstöpsel mitgeliefert, sodass man die Ohrhörer perfekt an die eigenen Ohren anpassen kann. Die Kabellänge ist mit 1,27 m wirklich ausreichend lang. Beim Joggen konnte ich eigentlich keine nervigen Nebengeräusche, die oftmals durch klopfen des Kabels an den Körper usw. entstehen feststellen. Ich habe aber wie bereits erwähnt die Kabel-Zusammenführung genutzt.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Klang

Beim Shure SE215m+SPE handelt es sich um einen sogenannten Single-Treiber-Ohrhörer. Es gibt bei Shure auch Dreiwege bzw. Vierwege High-Definition Ohrhörer, diese haben dann Treiber, die akkurat getrennte Tiefen, Mitten und Höhen wiedergeben, sind aber entsprechend um einiges teurer.

Ein Blick auf die technischen Daten oben zeigt, dass die Shure SE215m+SPE eine Impedanz von geringen 17 Ohm vorweisen. Dies zeigen sie uns auch im Test, denn die geringe Impedanz sorgt dafür, dass die Ohrhörer auch angeschlossen am Smartphone eine sehr ordentliche maximal Lautstärke vorweisen können.

Bei den Shure SE215m+SPE handelt es sich wie bereits erwähnt um eine bassverstärkte Variante des normalen SE215. Genau diese angehobene Betonung der Tiefen Tönen merkt man auch deutlich. So dürfen diejenigen unter euch, die Fans von Kickbass und Co.  sind, an den Ohrhörer ihre Freude haben. Leider gehen gerade bei Ohrhörer mit nur einem Treiber, wenn der Bass angehoben wird, die Mitten und Hohen etwas unter. Der Mittenbereiche geben die Shure SE215m+SPE im großen ganzen aber noch sauber und gut definiert wieder. Da der Frequenzgang jedoch von 21 Hz bis 17 kHz reicht, ist es kein Wunder, dass die Höhen da nur 17 kHz, etwas schwacher und somit dumpfer klingen und etwas die Brillanz fehlt.

Da beim Shure SE215m+SPE gerade die tiefen Töne besonders betont werden, kann ich sagen, dass besonders die Genres Rock, Metal, Hip Hop, Pop sowie Techno am besten klingen. Da bei diesen Genres meistens ein großer Anteil an Bass vorhanden ist.

Noise-Cancelling ist nicht mit an Bord, aber dies ist meiner Meinung nach auch gar nicht nötig. Denn wie Shure angibt, ist es möglich, durch die relativ große Auswahl an Sound Isolation Ohrpasstücke die Umgebungsgeräusche bis zu 37 dB zu isolieren. Als ich die richtigen in meinem Fall die „L“ Silikon-Ohrpassstücke angebracht habe und mir die Ohrhörer angelegt habe, merkte ich sofort, dass die Umgebungsgeräusche um einiges reduziert wurden.

Telefonieren ist mit den Shure SE215m+SPE übrigens auch möglich und funktioniert ohne Mängel.

(Klang: 3,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Bei der Ausstattung konnten die Kopfhörer ordentlich punkten. Ohne Noise-Cancelling werden Umgebungsgeräusche weitestgehend reduziert, auch die Möglichkeit das Kabel ganz einfach zu entfernen und bei einem defekt auszutauschen sowie, dass die Ohrhörer dank dem speziellen Anschluss um 360 Grad gedreht werden können, sind sehr gutes Features.

Transporthülle

Die Shure SE215m+SPE kommen mit einer gut verarbeiteten Transporthülle daher. Jedoch gibt es keine Wickelhilfe, welche ein Verknoten des Kabels verhindert. Doch eine Wickelhilfe würde zusätzliches Gewicht mit sich bringen und somit würde das stören, wenn man die Transporthülle z.B. mit dem Karabiner an der Hose befestigt. Der Reisverschluss lässt sich übrigens sehr angenehm öffnen.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

Zubehör

Neben der bereits erwähnten Transporthülle, befinden sich auch noch insgesamt 6 paar Ohrstöpsel in zwei verschiedenen Materialien in der Verpackung. Die wechselbaren Ohrstöpsel sind wichtig um den Ohrhörer für die eigenen Ohren anzupassen. Diese sind sehr gut zusammengestellt. Ziemlich raffiniert ist auch das kleine Reinigungswerkzeug, welches Shure jedem Ohrhörer beilegt. Dieses Werkzeug hat vorne eine kleine Öse, ähnlich wie bei einer Nähnadel. Damit kann man sehr einfach die Verunreinigungen entfernen.

(Zubehör: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Shure wirbt vor allem mit einem detailreichen Klang, mit verstärktem Bass und mit der Sound Isolation Ohrpasstücke die bis zu 37 dB der Außengeräusche isolieren. Dem kann ich so auch zustimmen. Wie erwähnt geht der Klang vor allem in den Tiefen und Mitten vollkommen in Ordnung. Auch wenn die Höhen etwas darunter leiden, ist das Gesamtpaket in Ordnung.

Preis/Leistung

Mich persönlich haben die Shure SE215m+SPE In-Ear-Ohrhörer sehr überzeugt. Der Preis von 119,00€ (UVP) ist zwar nicht niedrig, dafür bekommt man aber meiner Meinung nach, von Shure eine sehr gute Qualität geliefert. Die Shure SE215m+SPE sind sowohl für sportliche Tätigkeiten, wie auch für den Alltag sehr gut geeignet.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Sennheiser Flex 5000

Sennheiser wurde 1945 als „Labor Wennebostel“ (Labor W) von Fritz Sennheiser gegründet und gilt heute noch als Traditionsunternehmen mit Sitz in Wedemark-Wennebostel bei Hannover, Deutschland. Weltweit beschäftigt Sennheiser aktuell etwa 2600 Mitarbeiter und unterhält weltweit drei eigene Produktionsstandorte: In der Zentrale Wennebostel (Deutschland), Tullamore (Irland) und in Albuquerque (USA).

1956 entwickelte das Labor W das erste Richtrohrmikrofon, 1968 brachte Sennheiser den ersten offenen Kopfhörer der Welt auf den Markt, den HD 414. Dieser erste Kopfhörer sorgte durch damals hohen Tragekomfort, dass das Modell zum Erfolg wurde und die Kopfhörersparte zu einem wichtigen Standbein der Firma Sennheiser wurde.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Frontseitig wird der Sennheiser Flex 5000 klein präsentiert und dreisprachig erklärt. Diese Trilingualität (Deutsch, Englisch, Französisch) zieht sich durch die ganze Verpackung. Seitlich werden auf der einen Seite die wichtigsten Merkmale aufgelistet und auf der anderen Seite der Verpackungsinhalt. Die Rückseite streicht erneut die wichtigsten Merkmale heraus, dieses Mal jedoch in sieben Sprachen! Darunter werden die wichtigsten technischen Daten aufgelistet.

Die Verpackung an sich besteht aus einer matten Kartonage. Zugute zu halten ist, dass in der Verpackung alles sicher verstaut ist und einen soliden Eindruck macht. Leider jedoch, ist jedes noch so kleine Teil und Zubehör einzeln in eine Kunststofffolie verpackt. Hier hätte man gerne etwas sparsamer sein können.

(Verpackung: 2,5 von 5 Punkten)

Design

Das Design des Sennheiser Flex 5000 ist schlicht und elegant und macht so neben jedem TV, egal ob neu oder älter, eine gute Figur. Im Grunde genommen besteht der Sennheiser Flex 5000 aus zwei Teilen. Zum einen aus dem Transmitter, der an den Fernseher angeschlossen wird und einem kleinen Dongle Receiver, dem kabellosen Empfänger, an den, jeder beliebige Klinkenkopfhörer angeschlossen werden kann.

Neben einem 3.5mm AUX Kabel, fügt Sennheiser auch ein digitales optisches Kabel bei. Erfreulicherweise legt Sennheiser viele verschiedene Ladeadapter bei, die beliebig ausgetauscht werden können, somit kann der Sennheiser Flex 5000 auch auf Reisen mitgenommen werden, was nicht zuletzt auch seiner kompakten Bauweise zu verdanken ist.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Der Sennheiser Flex 5000 gibt optisch einiges her und obwohl zur Gänze aus Kunststoff, hat man hier durchaus das Gefühl eines haltbaren Produktes. Ein mattes Schwarz wird begleitet von „glänzenden“ Tasten, die ihrerseits gut bedienbar sind und einen angenehmen Druckpunkt besitzen.

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Abmessungen & GewichtHörer: ca. 29 mm x 87 mm x 25 mm; ca. 33 g
Sender: ca. 50 mm x 42 mm x 270 mm; 232 g
ImpedanzKopfhörer mit mind. 16 Ohm
AnschlussDigitaleingang: optisch
Unterstützte Datenströme: PCM, 16 – 96 kHz/16 – 24 bit
Analogeingang: 3,5-mm-Stereo-Klinkenbuchse
Eingangsspannungsbereich: 0,15 bis 4,0 Vpk
Audio-Übertragungsbereich15 Hz bis 15 kHz
Frequenz2,4 – 2,48 GHz
Latenz< 60 ms
GeräuschpegelabstandAnalogeingang: typ. 85 dBA bei 1 Veff
Digitaleingang: > 90 dBA
LeistungsaufnahmeBetrieb: typ. 1 W
Standby:≤0,5 W (ohne Ladevorgang)
StromversorgungHörer: eingebauter Lithium-Polymer- Akku BAP 800, 3,7 V, 350 mAh
Sender: 5 V , 600 mA
Betriebszeitbis zu 12 Stunden
Reichweitebis zu 30 m
Technische Daten des Sennheiser Flex 5000

Einrichtung & Bedienung

Installation

Nachdem die Basisstation mit dem etwa 1,5m langen Netzteilkabel an das Stromnetz angeschlossen wurde, wird die Basisstation des Sennheiser Flex 5000 mit einem Tonausgang des zu erweiternden Fernsehers verbunden. Dies kann einerseits über einen analogen Audioeingang mit 3,5mm-Klinkenbuchse oder aber auch mittels optischen TosLink-Eingang geschehen.

Die Anschlüsse auf der Rückseite der Basisstation sind farblich markiert. Sennheiser liefert die passenden Verbindungskabel (Analog & TosLink-Kabel) gleich mit.

Die Stecker dieser sind in gleicher Farbe wie die entsprechenden Anschlüsse der Basisstation, somit ist ein Vertauschen ausgeschlossen.

Bedienung

Die Basisstation dient als Sender für den kleinen kabellosen Empfänger. Das praktische hierbei ist, dass diese gleichzeitig auch als Ladeschale für das Empfangsteil dient – hierbei wird der Empfänger magnetisch angedockt.

An dem Wireless Dongle befinden sich nicht viele Bedienelemente: Ein Plus-Zeichen, ein Minus-Zeichen und eine kleine Taste an der Seite – zu den Funktionen der Tasten gibt es im nächsten Punkt Erklärungen.

Unten ist der 3,5mm-Klinkeneingang angebracht um den mitgelieferten Ohrkanal-Hörer MX 475 oder jeden beliebigen Klinken-Kopfhörer anschließen zu können. Weiters ist Hinten ein Befestigungsclip angebracht, den man beispielsweise an der Kleidung festmachen kann um ein Herausrutschen der Kopfhörer zu verhindern.

(Einrichtung & Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Anwendung & Klang

Für den Wireless-Empfänger gibt Sennheiser eine Akku-Laufzeit von bis zu 12h an. Im Praxistest konnte dieser Wert um etwa 2 Stunden nicht erreicht werden, wobei zu erwähnen ist, dass viel herumexperimentiert wurde.

Das Aufladen funktioniert wie zuvor erklärt durch die Basisstation, die gleichzeitig als Ladeschale dient. Über den Akku-Stand informieren drei LEDs an der Basisstation und zwar während dem Laden, wie auch wenn der Sender nicht an der Station ist.

Sennheiser gibt eine Reichweite des Empfängers von bis zu 30m an. Mangels Platz und sinnvollem Anwendungsszenario konnte dies nicht genau überprüft werden. Was aber durchaus möglich war, ist mit dem kabellosen Empfänger in das Nebenzimmer oder die Küche (beide selber Stock) zu spazieren ohne, dass es zu Verbindungsabbrüchen kommt.

Die drei Taster an der Basisstation (Sender) dienen in erster Linie zum Einstellen der verschiedenen Klangmodi. Deren Einstellung wird durch eine LED visualisiert:

Profil 1: Die Tiefen werden gestärkt und die Höhen werden minimal abgeschwächt.

Profil 2: Moderate Absenkung von Tiefen mit betonteren Höhen.

Profil 3: Senkt den Tiefen-Bereich deutlich stärker ab.

Eine kleine Taste an der Seite des Wireless-Empfängers hat eine große Funktion. Unabhängig von anderen gewählten Funktionen und Presets erlaubt es diese Funktion die Sprachverständlichkeit des Filmes bzw. der Wiedergabe generell zu verbessern. Das Besondere aber ist, dass es sich nicht um einen einfachen Filter handelt. Die Funktion analysiert nämlich durchgehend das Tonsignal und so wird es möglich sehr gut Hintergrundgeräusche zu filtern. In verschiedenen Szenarien gelingt das erstaunlich gut. Beispielsweise wird ein Dialog einer Filmszene, in der im Hintergrund ein Musikstück läuft, deutlich in den Vordergrund gedrängt, dennoch bekommt man die Musik im Hintergrund mit. Ein anderes Beispiel ist ein Fußballspiel, bei dem die Geräuschkulisse des Stadions etwas gedämpft wird, die Stimme des Kommentators aber deutlich klarer und verständlicher wird. Das ist schwierig in Worte zu fassen, weiß aber zu gefallen!

Eine weitere extrem praktische Funktion ist die automatische Angleichung bei großen Pegelunterschieden. Was das bedeutet?

Denken Sie an penetrante Werbeblöcke bei denen man leiser drehen muss, weil es unglaublich laut ist. Oder beispielsweise englischsprachige Actionfilme. Weil hier Dialoge gefühlt sehr leise sind, neigt man dazu tendenziell eine höhere Lautstärke zu wählen. Dies rächt sich spätestens bei rasanten Actionszenen, bei denen der Lautstärkepegel teilweise drastisch steigt. Genau in solchen Fällen greift diese Funktion.

Viele weitere Einstellungen sind möglich dienen unter anderem dem Feintuning: Balance, eine Ladeerinnerung für den Empfänger usw.

Eine besonders praktische Funktion ist es, bis zu vier Empfänger mit der Basisstation verbinden zu können, wobei hierbei jeder Empfänger unabhängige Einstellungen vornehmen kann. (Diese Funktionalität wurde nicht getestet, da keine weiteren Empfänger zur Verfügung standen.)

Weiters ist es möglich mithilfe der Basisstation die Toneinstellungen zu schützen um unbeabsichtigtes Ändern zu verhindern.

Im Lieferumfang befindet sich der Sennheiser MX 475 Ohrhörer. Schon diese Konfiguration liefert annehmbare Ergebnisse, egal ob Musik, Film oder Spielkonsolen.

Allerdings ist anzunehmen, dass man früher oder später auf hochwertigere Kopfhörer umsteigen will. Mit Mittelklasse Beyerdynamics In-Ear-Kopfhörerern die ich ausprobiert habe, bekommt noch mehr aus dem System raus. Will man dann noch weiter gehen kann man mit beispielsweise Sennheiser Momentum Over-Ear-Kopfhörer in ganz neue Klangwelten eintauchen. Passende Audioquelle vorausgesetzt, werden definitiv auch anspruchsvolle Hörer mit dem System Sennheiser Flex 5000 bestens bedient.

(Anwendung und Klang: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Sennheiser verspricht das „Plus“ für den TV-Ton. Einen klaren Klang und optimierte Sprachverständlichkeit und kabellose Bewegungsfreiheit mit dem Kopfhörer Ihrer Wahl.

Dem kann ich völlig zustimmen. Die beworbenen Funktionen sind wirklich tadellos umgesetzt. Interessant finde ich die Tatsache, dass Sennheiser nicht wirklich bewirbt, was das System ebenfalls ausmacht – beispielsweise in einem Haushalt mit Kleinkindern – nämlich den TV-Ton genießen können ohne leiser oder gar stummschalten zu müssen

Preis/Leistung

Das Sennheiser Flex 5000 weiß mit einfacher Handhabung zu überzeugen. Die simple Bedienung geht nicht auf die Kosten der Funktionalität. Drei vorgegebene Profile können nach Belieben erweitert und besser gestimmt werden.

Die Firma Sennheiser gibt eine UVP von 199,00 EUR vor. In Anbetracht der gegebenen Möglichkeiten und der freien Wahl der Kopfhörer, kann man hier von einem guten Preis/Leistungs-Verhältnis sprechen.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Libratone Zipp mini

Libratone wurde 2009 als kleines Start-up von drei dänischen Designern, die einen gemeinsamen Traum hatten gegründet. Gemeinsam hatten die drei vor, Lautsprecher für Musikhörer des 21. Jahrhunderts zu entwickeln. Ihnen war klar, dass Ihnen das nur gelingt, wenn Sie Produkte entwerfen, die ohne lästigen Kabelsalat auskommen. So entwickelten die drei Designer ihren ersten drahtlosen Lautsprecher, der mit seinem kraftvollen Sound und skandinavischen Design überzeugen konnte.

Auf das Symbol „Die Nachtigall“ kam das Unternehmen durch das berühmte Werk des dänischen Autors Hans Christian Andersen, dessen Märchen die Idee verkörpert den Klang zu befreien, wie Libratone durch seine Produkte. Der Name Libratone erklärt sich auch sehr einfach, dieser ist aus zwei englischen Wörtern zusammengesetzt, „libration“(Befreiung) und „tone“(Ton), was genau sich Libratone auch zum Ziel gesetzt hat, nämlich den Klang zu befreien.

Im Jahre 2012 erschien die 1. Generation des Zipp. Nun kam gegen Ende 2015 mit dem Zipp und dem etwas kleinere Zipp mini, die neue Generation der Libratone Zipp Familie auf den Markt. Doch kann die neue Generation der dänischen Lautsprecher ebenfalls überzeugen? Wir haben für euch die „Cloudy Grey“ Variante des Libratone Zipp mini getestet. Wie der kleine Bruder des Zipp im Test abgeschnitten hat, das erfahrt Ihr in diesem Testbericht.

LIBRATONE ZIPP MINI

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung ist wie bereits beim Großen Zipp sehr auffällig gestaltet. Da der Zipp mini wie der Name schon sagt kleiner als der Zipp ist, ist die Verpackung etwas kleiner. Zudem unterscheiden sich diese an der etwas anderen Beschriftung aus dem Grund der minimalen technischen Unterschiede. Dennoch fällt auch die Verpackung des Kleinen Zipp, wenn man diese z.B. im Fachhandel in den Regalen sieht, direkt auf.

Wie bereits erwähnt ähneln sich die beiden Verpackungen zum Großteil, daher ist auch die Verpackung beim Zipp mini vor allem zwecks des hervorragenden Transportschutzes verhältnismassig zum Lautsprecher so groß. Der innere Aufbau mit dem perfekt angepassten Styropor ist auch gleich, daher können auch hier so gut wie keine Schäden beim Transport entstehen. Auf der oberen Seite der grau/weißen Verpackung ist das Logo des Unternehmens auf einem grauen Hintergrund aufgedruckt, dies zeigt auch gleich welche Farbe der Grundkörper des darin befindlich Zipp mini hat an. In meinem Fall handelt es sich um den „Cloudy Grey“.

Wie auch beim Großen Zipp, befinden sich um den runden Teil der Verpackung in großer Schrift der Name des Lautsprechers, sowie die wichtigsten technischen Daten, wie z.B. die Akkulaufzeit und die Wiedergabemöglichkeiten aufgedruckt. Die Unterseite beinhaltet neben den wichtigsten technischen Daten auch noch besondere Merkmale des Lautsprechers.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Das Design des Libratone Zipp mini kann ich als zeitlos und zudem sehr schick beschreiben. Direkt nachdem Auspacken fällt einem der Überzug mit Reißverschluss auf, daher kommt auch der Name des Lautsprechers, denn diesen Überzug kann man in relativ kurzer Zeit gegen einen aus Wolle oder einen anders farbigen Überzug auswechseln. Beim Libratone Zipp mini „Cloudy Grey“ handelt es sich um einen Lautsprecher mit einem matt-weißen Plastik Grundkörper. Es gibt aber auch eine etwas teurere Version, die aus Aluminium gefertigt ist. Durch die Höhe von 22,4cm und einem Durchmesser von 10cm kommt der Zipp mini auf ein Eigengewicht von knapp 1,1 Kg.

Auf der Oberseite befinden sich in einem kleinen runden Touch-Feld sämtliche Bedienelemente (auf dieses gehe ich unter dem Punkt Bedienung näher ein). Auf der Rückseite im unteren Bereich sind sämtliche Anschlüsse wie der USB-Port, der Klinke-Anschluss und der Netzanschluss um den integrierten Akku aufzuladen nebeneinander untergebracht. Zudem ist auch hier der Ein-/Ausschaltknopf zu finden.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Auch beim Libratone Zipp mini kann ich sagen, dass die Verarbeitung auf einem sehr hohem Niveau ist. Beim Überzug handelt es sich um das soggenante CoolWeave Meshmaterial. Dieses fühlt sich sehr angenehm an und macht einen robusten Eindruck. Wer lieber wie bei Zipp der 1.Generation eine Ausführung mit Wolle haben möchte, kann diese separat erwerben und dank dem Reißverschluss ganz einfach gegen die CoolWave Variante austauschen. Die Transportschlaufe ist aus echtem Leder hergestellt und das Gehäuse ist wie bereits erwähnt komplett aus Matt-weißen Plastik gefertigt. Sehr gut ist die Gummierte Unterseite, die auch bei maximal Lautstärke für einen sicheren und festen Stand sorgt.

Was mir persönlich als ganz kleiner Kritikpunkt aufgefallen ist, ist die Beleuchtung des Displays. Steht der Libratone Zipp mini z.B im Freien im direkten Sonnenlicht, erkennt man zwar die Symbole auf dem Touch-Display, jedoch ist von der Beleuchtung, nicht wirklich viel zu sehen. Somit sieht man eben nicht genau, wie laut man den Lautsprecher gerade eingestellt hat. Wiederum ist dies dann in der App sehr gut ersichtlich, dazu aber etwas später mehr.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Art des Lautsprechers360-Grad Full-Room Lautsprecher
Art des LautsprechersLautsprecher mit integriertem Akku
Farbeweiß/grau (Cloudy Grey)
AkkuAkku fest verbaut. Akkulaufzeit reicht für bis zu 10 Stunden Wiedergabe aus
Gewichtknapp 1130 Gramm
MaterialKunststoff
EingängeWLAN-Dualband  (2,4 GHz und 5 GHz); AirPlay; DLNA (Android und Windows);
Bluetooth 4.0 aptX; 3,5mm Klinke-Anschluss; USB-Wiedergabe Eingang/ Lade Ausgang.
Treibereinheiten360 Grad-Reflektor; 3-Zoll Neodymium-Tieftöner;
1-Zoll SoftDome Neoydium-Hochtöner; 2x 3,5-Zoll Niederfrequenztreiber
Lieferumfang1x Libratone Zipp mini
1x Netzteil
1x Netzteil Adapter EU
1x Netzteil Adapter UK
Bedienungsanleitungen in mehreren Sprachen
Technische Daten des Libratone Zipp mini

Ausstattung

Die Besonderheit der Libratone Zipp Familie ist, dass diese dank den vielen wechselbaren Stoff-Bezügen aus Mesh-Material und Wolle, welche in vielen Farben erhältlich sind, sehr einfach personalisiert werden können. Zudem bieten sie einen 360° FullRoom Sound mit einer Klangqualität von bis zu 96kHz/24Bit. Des Weiteren verfügt auch der kleine Libratone Zipp mini über einen integrierten Akku, der erstaunlicherweise ebenfalls je nach Lautstärke eine Laufzeit von 8 bis 10 Stunden ermöglicht. An der sehr praktischen Transportschlaufe, kann der Lautsprecher ganz einfach an den gewünschten Ort getragen und wenn gewünscht z.B. an einem Haken oder ähnliches aufgehängt werden. Anders als bei Libratone Zipp, kann diese beim Überzug Wechsel nicht entfernt werden, daher ist der Wechsel hier ganz minimal schwerer als beim großen Zipp.

Ein weiteres Highlight ist, dass sehr einfache koppeln mehrere Zipp/Zipp mini über die App. Dies ermöglicht unter anderem, Musik in mehreren Räumen abzuspielen. Darauf gehe ich weiter unten genauer ein. Übrigens über den vorhanden USB-Port kann man nicht nur Musik abspielen, sondern auch einen eventuell leeren Smartphone Akku wieder aufladen.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

Klang

So kommen wir zum eigentlich wichtigsten Thema beim Test eines Lautsprechers, zum Klang. Wie ist der? Klanglich kann ich nach meinem Empfinden sagen, dass mich der Sound beim kleinen Zipp mini ebenso wie beim großen überzeugt hat. Klar aufgrund der Größe sind die Treiber im Zipp mini dementsprechend kleiner. Somit ist die maximal Lautstärke sowie der Bass dementsprechend schwächer. Doch dafür zahlt man für den größeren Zipp im Durchschnitt auch fast 100€ mehr. Von dem sehr guten 360° Sound war ich sehr begeistert.

Stellt man den Libratone Zipp mini z.B. in der Mitte eines großen Tisches auf, um den viele Personen sitzen, hört jeder egal ob er vor, hinter oder neben dem Zipp sitzt die gleiche Klangqualität. Dies liegt daran, dass die Töne nach oben und jeweils 180° zueinander an den Seiten angebracht sind. Die Musikgesamtleistung des Zipp mini kann sich trotz kleineren Treibern sehen lassen. Die Gesamtleistung beträgt 60 Watt und reicht somit auf jeden Fall, für das beschallen eines großen Raumes aus. Ich habe zum Test mal die Lautstärke auf max. gestellt und konnte die Musik locker über eineinhalb Stockwerke noch ganz ordentlich hören. Türen waren dabei übrigens alle offen.

(Klang: 3 von 5 Punkten)

Bedienung

Die Bedienung ist wirklich denkbar einfach und wird sehr gut Schritt für Schritt in der App erklärt. Dazu ganz einfach die App aus dem Appstore Laden und ein Konto erstellen. Ja richtig, den ein oder anderen wird dies eventuell stören, doch es wird lediglich nach einer E-Mail-Adresse und ein selbst ausgedachtes Passwort gefragt. Nun wählt man aus den vielen Libratone Produkten, die einem in der App angezeigt werden sein gekauftes Libratone Produkt aus, um dieses einzurichten. Die Produkte werden schön mit Bildern und Namen dargestellt. Ist dieser Schritt erledigt, hat man die Wahl das Ganze über WiFi einzubinden oder wenn kein WLAN vorhanden ist, eine schnelle Kopplung über Bluetooth durchzuführen.

Nun muss man ganz einfach den Lautsprecher anschalten und die Nachtigall für 2 Sekunden gedrückt halten. Schon zeigt der App den Namen des Zipp mini an und die Einrichtung ist so gut wie erledigt. In wenigen Sekunden ist der Zipp mini bei der Einrichtung über WiFi mit dem heimischen Netzwerk verbunden und kann per AirPlay genutzt werden. Die Steuerung kann nach Bedarf über die App oder direkt über das Touchbedienfeld am Zipp gesteuert werden.

Gehen wir nun näher auf das Touchbedienfeld ein. An diesem können wir durch Tippen auf die Nachtigall die Musik Abspielen oder pausieren, direkt daneben können wir Titel überspringen. Durch Berühren und Ausführen einer Kreisbewegung im oder gegen den Uhrzeigersinn ändern wir die Lautstärke. Zudem können wir mit dem Herz Symbol unten durch die zuvor in der App selbst festgelegten Lieblings Radiosender (max. Anzahl 5) wechseln.

Im oberen Bereich ist noch das Soundspace Link Symbol, halten wir dieses gedrückt und besitzen einen weiteren Zipp/Zipp mini können wir diese damit miteinander koppeln. Durch kurzes drücken des Ein-/Ausschalter zeigt einem die Lautstärke Anzeige ungefähr an, wie voll der Akku noch ist. Doch die Lautstärke und wie gut das WLAN-Signal ist, kann man am genausten über die App erfahren. Insgesamt kann ich, sagen das die Bedienung sehr einfach und selbsterklärend ist.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Koppeln & Reichweite

Wie bereits oben erwähnt, funktioniert das Einrichten und das Koppeln dank der App sehr einfach. Die Verbindung zwischen dem Libratone Zipp mini und dem Abspielgerät, in meinem Fall das Apple iPhone 7 Plus erfolgt dabei zum größten Teil über WLAN. Damit ist die Reichweite natürlich dementsprechend größer als über Bluetooth. Bei Bluetooth gibt Libratone eine Reichweite von 10 Metern an, die ebenfalls vollkommen in Ordnung geht. In den eigenen 4 Wänden rate ich persönlich daher zur Wiedergabe über WiFi, sobald man unterwegs ist, ist Bluetooth logischerweise die bessere Wahl.

Dank der bereits genanten Soundspace Technologie, ist es möglich, bis zu sechs Zipp/Zipp mini ganz einfach über die App miteinander zu verbinden. Anschließend erscheinen alle Speaker als ein einziger AirPlay-Empfänger im iOS Kontrollzentrum. Damit kann man sehr einfach einen sehr guten Stereo-Sound mit mehreren Zipp/ Zipp mini Lautsprechern erzeugen.

(Koppeln und Reichweite: 4 von 5 Punkten)

Akku

Die Akku-Laufzeit die Libratone mit 8 bis 10 Stunden angibt, habe ich in meinem Test auf jeden Fall erreicht. Ich hörte eigentlich zum Großteil bei 50% bis 65% der maximal Lautstärke Musik. Wie immer variiert die Laufzeit je nachdem wie laut ihr Musik hört. Wenn der Akku leer sein sollte, dauert es knapp 1 einhalb Stunden, bis dieser wieder voll aufgeladen ist. Leider ist der Akku fest verbaut und kann somit, falls dieser einmal kaputt sein sollte nicht ausgetauscht werden.

(Akku: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Libratone wirbt den Zipp mini unter anderem als moderner Wirless-Sound für Zuhause und mit seiner kinderleichten Einrichtung an. Diesen Punkten kann ich voll und ganz zustimmen. Dank seinem Design, ist es kein Lautsprecher, den man in irgendeiner Ecke verstecken möchte, sondern man möchte das gute Stück seinen Besuchern zeigen. Egal wo der Libratone Zipp mini steht bzw. hängt macht er eigentlich eine gute Figur. Da der Zipp mini zudem widerstandsfähig gegen Luftfeuchtigkeit ist, kann dieser auch problemlos beim Duschen mit ins Bad genommen werden.

Preis/Leistung

Rundum hat mich der Libratone Zipp mini 360° FullRoom Lautsprecher voll und ganz überzeugt. Der Preis von 199,99€ (UVP) ist etwas niedriger als bei großen Zipp, dafür muss man Jedoch etwas auf den besseren Klang verzichten. Des weiteren kommt der Zipp mini mit einem sehr guten Design und einem Akku daher. Ich war zudem ab der ersten Minute Probehören von dem guten 360° Sound begeistert. Der Libratone Zipp mini war in meinem Testzeitraum ständig unterwegs. Morgens beim Frühstück nahm ich ihn mit ins Esszimmer und hörte damit Radio. Mittags nahm ich ihn mit auf den Balkon und hörte da über Apple Music meine Playlist an. Sozusagen hatte der Zipp mini bei mir keinen festen Standort, sondern wanderte im Testzeitraum ständig mit mir daheim rum.

LIBRATONE ZIPP MINI

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Libratone ZIPP

Libratone wurde 2009 als kleines Start-up von drei dänischen Designern, die einen gemeinsamen Traum hatten gegründet. Gemeinsam hatten die drei vor, Lautsprecher für Musikhörer des 21. Jahrhunderts zu entwickeln. Ihnen war klar, dass Ihnen das nur gelingt, wenn Sie Produkte entwerfen, die ohne lästigen Kabelsalat auskommen. So entwickelten die drei Designer ihren ersten drahtlosen Lautsprecher, der mit seinem kraftvollen Sound und skandinavischen Design überzeugen konnte.

Auf das Symbol „Die Nachtigall“ kam das Unternehmen durch das berühmte Werk des dänischen Autors Hans Christian Andersen, dessen Märchen die Idee verkörpert den Klang zu befreien, wie Libratone durch seine Produkte. Der Name Libratone erklärt sich auch sehr einfach, dieser ist aus zwei englischen Wörtern zusammengesetzt, „libration“(Befreiung) und „tone“(Ton), was genau sich Libratone auch zum Ziel gesetzt hat, nämlich den Klang zu befreien.

Im Jahre 2012 erschien die 1. Generation des ZIPP. Nun kam gegen Ende 2015 die neue Generation der LibratoneZIPP Familie auf den Markt. Doch kann die neue Generation der dänischen Lautsprecher ebenfalls überzeugen? Die von uns getestete „Nordic Black“ Variante ist seit März 2017 auf dem Mark, wie sie im Test abgeschnitten hat, das erfahrt Ihr in diesem Testbericht.

Libratone Zipp

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung ist sehr auffällig gestaltet. Wenn man diese z.B. im Fachhandel in den Regalen sieht, sticht diese, durch ihre Größe und dem runden Design sofort ins Auge.

Nachdem Auspacken war mir sofort klar, warum die Verpackung im Verhältnis des Libratone ZIPP so groß ist. Dies liegt vor allem an dem sehr guten Transportschutz. Denn die stabile Verpackung aus Karton schützt diesen hervorragend vor äusserlichen Schäden. Zudem schützt das perfekt an den ZIPP angepasste Styropor, diesen vor sämtlichen Schäden die beim Transport entstehen können. Auf der oberen Seite der grau/weißen Verpackung ist das Logo des Unternehmens auf einem schwarzen Hintergrund aufgedruckt, dies zeigt auch gleich welche Farbe der Grundkörper des darin befindlich ZIPP hat an. Zudem steht diese in Schrift noch unter der Nachtigall in meinem Fall handelt es sich um den „Nordic Black“.

Um den runden Teil der Verpackung sind in großer Schrift der Name des Lautsprechers, sowie die wichtigsten technischen Daten, wie z.B. die Akkulaufzeit und die Wiedergabemöglichkeiten aufgedruckt. Die Unterseite beinhaltet neben den wichtigsten technischen Daten auch noch besondere Merkmale des Lautsprechers.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Das Design des Libratone ZIPP ist zeitlos und zudem sehr schick. Direkt nachdem Auspacken fällt einem der Überzug mit Reißverschluss auf, daher kommt auch der Name des Lautsprechers, denn diesen Überzug kann man in relativ kurzer Zeit gegen einen aus Wolle oder einen anders farbigen Überzug auswechseln. Beim Libratone ZIPP „Nordic Black“ handelt es sich um einen Lautsprecher mit einem Plastik Grundkörper. Es gibt aber auch eine etwas teurere Version, die aus Aluminium gefertigt ist. Durch die Höhe von 26,1cm und einem Durchmesser von 12,2cm kommt der Libratone ZIPP auf ein Eigengewicht von knapp 1,5 Kg.

Auf der Oberseite befinden sich in einem kleinen runden Touch-Feld sämtliche Bedienelemente (auf dieses gehe ich unter dem Punkt Bedienung näher ein). Auf der Rückseite im unteren Bereich sind sämtliche Anschlüsse wie der USB-Port, der Klinke-Anschluss und der Netzanschluss um den integrierten Akku aufzuladen nebeneinander untergebracht. Zudem ist auch hier der Ein-/Ausschaltknopf zu finden.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Lautsprechers ist auf sehr hohem Niveau. Von der, im Vorgänger standardmäßig angebrachten italienischen Wolle, die gerade beim häufigen Transport litt und oft fusselte, hat sich das Unternehmen verabschiedet. Dieser Überzug wurde durch das sogenannte CoolWeave Mesh- Material ersetzt. Dieses fühlt sich sehr angenehm an und macht einen robusten Eindruck. Wem die alte Ausführung mit Wolle besser gefallen hat, kann diese separat erwerben und dank dem Reißverschluss ganz einfach gegen die CoolWave Variante austauschen. Die Transportschlaufe ist aus echtem Leder hergestellt und das Gehäuse ist wie bereits erwähnt komplett aus Matt-schwarzen Plastik gefertigt. Sehr gut ist die gummierte Unterseite, die auch bei maximal Lautstärke für einen sicheren und festen Stand sorgt.

Was mir persönlich als ganz kleiner Kritikpunkt aufgefallen ist, ist die Beleuchtung des Displays. Steht der Libratone ZIPP besipielsweise im Freien im direkten Sonnenlicht, erkennt man zwar die Symbole auf dem Touch-Display, jedoch ist von der Beleuchtung, nicht wirklich viel zu sehen. Somit sieht man eben nicht genau, wie laut man den Lautsprecher gerade eingestellt hat. Wiederum ist dies dann in der App sehr gut ersichtlich, dazu aber etwas später mehr.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Art des Lautsprechers360-Grad Full-Room Lautsprecher
KategorieLautsprecher mit integriertem Akku
Farbeschwarz/Grau (Nordic Black)
AkkuAkku fest verbaut. Akkulaufzeit reicht für bis zu 10 Stunden Wiedergabe aus
Gewichtknapp 1530 Gramm
MaterialKunststoff
EingängeWLAN-Dualband  (2,4 GHz und 5 GHz); AirPlay; DLNA (Android und Windows);
Bluetooth 4.0 aptX; 3,5mm Klinke-Anschluss; USB-Wiedergabe Eingang/ Lade Ausgang.
Treibereinheiten360 Grad-Reflektor; 4-Zoll Neodymium-Tieftöner;
2x 1-Zoll SoftDome Neoydium-Hochtöner; 2x 4-Zoll Niederfrequenztreiber
Lieferumfang1x Libratone ZIPP
1x Netzteil
1x Netzteil Adapter EU
1x Netzteil Adapter UK
Bedienungsanleitungen in mehreren Sprachen
Technische Daten des Libratone ZIPP

Ausstattung

Die Besonderheit der Libratone ZIPP Familie ist, dass diese dank den vielen wechselbaren Stoff-Bezügen aus Mesh-Material und Wolle, welche in vielen Farben erhältlich sind, sehr einfach personalisiert werden können. Zudem bieten sie einen 360° FullRoom Sound mit einer Klangqualität von bis zu 96kHz/24Bit. Desweiteren verfügt der Libratone ZIPP über einen integrierten Akku, der eine Laufzeit je nach Lautstärke von 8 bis 10 Stunden ermöglicht. An der sehr praktischen Transportschlaufe, kann der Lautsprecher ganz einfach an den gewünschten Ort getragen und wenn gewünscht z.B. an einem Haken oder ähnliches aufgehängt werden.

Ein weiteres Highlight ist, dass sehr einfache koppeln mehrere ZIPP bzw. des ZIPP mini über die App. Dies ermöglicht unter anderem, Musik in mehreren Räumen abzuspielen. Darauf gehe ich weiter unten genauer ein. Übrigens über den vorhanden USB-Port kann man nicht nur Musik abspielen, sondern auch einen eventuell leeren Smartphone Akku wieder aufladen.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

Klang

So kommen wir zum eigentlich wichtigsten Thema beim Test eines Lautsprechers, zum Klang. Wie ist der Sound? Klanglich kann ich nach meinem Empfinden sagen, dass mich der Sound absolut überzeugt hat. Klar ist, bedingt durch die Größe können wir nicht von einem Klangwunder reden. Aber dennoch hätte ich persönlich, nicht mit so einer maximalen Lautstärke und einen so guten Bass gerechnet. Weiterhin war ich von dem 360° Sound sehr begeistert.

Stellt man den Libratone ZIPP z.B. in der Mitte eines großen Tisches auf, um den viele Personen sitzen, hört jeder egal ob er vor, hinter oder neben dem ZIPP sitzt die gleiche Klangqualität. Dies liegt daran, dass die Töne nach oben und jeweils 180° zueinander an den Seiten angebracht sind. Die Musikgesamtleistung des ZIPP kommt auf 100 Watt, diese reicht auf jeden Fall, für das beschallen eines großen Raumes aus. Ich habe zum Test mal die Lautstärke auf max. gestellt und konnte die Musik locker über 2 Stockwerke noch ganz ordentlich hören. Türen waren dabei übrigens alle offen.

(Klang: 3,5 von 5 Punkten)

Bedienung

Die Bedienung ist wirklich denkbar einfach und wird sehr gut Schritt für Schritt in der App erklärt. Dazu ganz einfach die App aus dem Appstore Laden und ein Konto erstellen. Ja richtig, den ein oder anderen wird dies eventuell stören, doch es wird lediglich nach einer E-Mail-Adresse und ein selbst ausgedachtes Passwort gefragt. Nun wählt man aus den vielen Libratone Produkten, die einem in der App angezeigt werden sein gekauftes Libratone Produkt aus, um dieses einzurichten. Die Produkte werden schön mit Bildern und Namen dargestellt. Ist dieser Schritt erledigt, hat man die Wahl das Ganze über WiFi einzubinden oder wenn kein WLAN vorhanden ist, eine schnelle Kopplung über Bluetooth durchzuführen.

Nun muss man ganz einfach den Lautsprecher anschalten und die Nachtigall für 2 Sekunden gedrückt halten. Schon zeigt der App den Namen des ZIPP an und die Einrichtung ist so gut wie erledigt. In wenigen Sekunden ist der ZIPP bei der Einrichtung über WiFi mit dem heimischen Netzwerk verbunden und kann per AirPlay genutzt werden. Die Steuerung kann nach Bedarf über die App oder direkt über das Touchbedienfeld am ZIPP gesteuert werden.

Gehen wir nun näher auf das Touchbedienfeld ein. An diesem können wir durch Tippen auf die Nachtigall die Musik Abspielen oder pausieren, direkt daneben können wir Titel überspringen. Durch Berühren und Ausführen einer Kreisbewegung im oder gegen den Uhrzeigersinn ändern wir die Lautstärke. Zudem können wir mit dem Herz Symbol unten durch die zuvor in der App selbst festgelegten Lieblings Radiosender (max. Anzahl 5) wechseln.

Im oberen Bereich ist noch das Soundspace Link Symbol, halten wir dieses gedrückt und besitzen einen weiteren ZIPP können wir diese damit miteinander koppeln. Durch kurzes drücken des Ein-/Ausschalter zeigt einem die Lautstärke Anzeige ungefähr an, wie voll der Akku noch ist. Doch die Lautstärke und wie gut das WLAN-Signal ist, kann man am genausten über die App erfahren. Insgesamt kann ich, sagen das die Bedienung sehr einfach und selbsterklärend ist.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

KOPPELN UND REICHWEITE

Wie bereits oben erwähnt, funktioniert das Einrichten und das Koppeln dank der App sehr einfach. Die Verbindung zwischen dem Libratone ZIPP und dem Abspielgerät, in meinem Fall das Apple iPhone 7 Plus erfolgt dabei zum größten Teil über WLAN. Damit ist die Reichweite natürlich dementsprechend größer als über Bluetooth. Bei Bluetooth gibt Libratone eine Reichweite von 10 Metern an, die ebenfalls vollkommen in Ordnung geht. In den eigenen 4 Wänden rate ich persönlich daher zur Wiedergabe über WiFi, sobald man unterwegs ist, ist Bluetooth logischerweise die bessere Wahl.

Dank der bereits genanten Soundspace Technologie, ist es möglich, bis zu sechs ZIPP ganz einfach über die App miteinander zu koppeln. Anschließend erscheinen alle Speaker als ein einziger AirPlay-Empfänger im iOS Kontrollzentrum. Damit kann man sehr einfach einen sehr guten Stereo-Sound mit mehreren ZIPP Lautsprechern erzeugen.

(Koppeln und Reichweite: 4 von 5 Punkten)

Akku

Die Akku-Laufzeit die Libratone mit 8 bis 10 Stunden angibt, habe ich in meinem Test auf jeden Fall erreicht. Ich hörte eigentlich zum Großteil bei 50% bis 65% der maximal Lautstärke Musik. Wie immer variiert die Laufzeit je nachdem wie laut ihr Musik hört. Wenn der Akku leer sein sollte, dauert es knapp 1 einhalb Stunden, bis dieser wieder voll aufgeladen ist. Leider ist der Akku fest verbaut und kann somit, falls dieser einmal kaputt sein sollte nicht ausgetauscht werden.

(Akku: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Libratone bewirbt den ZIPP unter anderem mit modernem Wirless-Sound für Zuhause und mit seiner kinderleichten Einrichtung an. Diesen Punkten kann ich voll und ganz zustimmen. Dank seinem intelligenten wie auch schönen Design, ist es kein Lautsprecher, den man in irgendeiner Ecke verstauen möchte. Egal wo der Libratone ZIPP steht bzw. hängt macht er eigentlich eine gute Figur. Da der ZIPP zudem widerstandsfähig gegen Luftfeuchtigkeit ist, kann dieser auch problemlos im Badezimmer aufgestellt werden.

Preis/Leistung

Rundum hat mich der Libratone ZIPP 360° FullRoom Lautsprecher voll und ganz überzeugt. Der Preis von 299,99€ (UVP) ist zwar nicht niedrig, aber dafür kommt er mit einem Akku daher. Des weiteren kommt der ZIPP mit einem sehr guten Design daher. Ich war zudem ab der ersten Minute Probehören von dem guten 360° Sound begeistert. Der Libratone ZIPP war in meinem Testzeitraum ständig unterwegs. Morgens beim Frühstück nahm ich ihn mit ins Esszimmer und hörte damit Radio. Mittags nahm ich ihn mit auf den Balkon und hörte da über Apple Music meine Playlist an. Sozusagen hatte der ZIPP bei mir keinen festen Standort, sondern wanderte im Testzeitraum ständig mit mir daheim rum.

Libratone Zipp

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unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Teufel MUTE BT

Lautsprecher Teufel GmbH wurde 1980 in Berlin von Peter Tschimmel gegründet. Teufel fertigt HIFI-Komponenten wie Kopfhörer und Lautsprecher. Bekannt ist die Firma als Hersteller kompletter Audiosysteme Komponenten wie beispielsweise kompletten Heimkino-Systemen. Der ein oder andere von euch hat sich sicherlich schon einmal gefragt, warum es in keinem Elektronikmarkt Teufel Produkte gibt. Das liegt dran, das Teufel Produkte im mittleren Preissegment einzuordnen sind. Um die günstigen Preise zu ermöglichen, bietet das Unternehmen ihre Produkte ausschließlich als Direktversender über den eigenen online Shop an.

Der kabelgebundene Vorgänger Teufel MUTE konnte mit seinem sehr fairen Preis-Leistung-Verhältnis überzeugen. Doch in den Zeiten in denen immer mehr Smartphone-Hersteller auf den Klinken-Anschluss verzichten, muss auch Teufel dem Puls der Zeit folgen. So hat das Unternehmen neben dem von uns bereits getesteten Teufel MOVE BT In-Ear-Kopfhörer, auch die Over-Ear-Kopfhörer Teufel MUTE mit Bluetooth auf den Markt gebracht.Konnten diese ebenfalls überzeugen? Das erfahrt ihr in diesem Testbericht.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung wurde sehr schlicht gehalten.

Auf der oberen Seite hinweg zur Stirnseite der schwarzen Verpackung, ist die Abbildung der Kopfhörer in weißen Umrissen gezeichnet. Des Weiteren ist das Logo des Herstellers und der Name „Mute BT“ aufgedruckt. Auf der Rückseite sind leider kaum Informationen über das Produkt aufgelistet, sondern eher die Infos vom Hersteller.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Beim MUTE BT setzt Teufel auf ein schlichtes und modernes Design. Direkt fallen einem die mit einem großen „t“ versehenen Ohrmuscheln auf. Sämtliche Bedienelemente sind an der linken Ohrmuschel angebracht. So finden wir dort die Leiser-/Lauter Tasten (langes Drücken für Track vor/zurück) und direkt dazwischen Play/Pause, daneben ist ein 3,5mm Klinken Anschluss. Dadurch kann der Kopfhörer auch per mitgeliefertem Klinke-Kabel zum Musik hören genutzt werden, vorausgesetzt Euer Wiedergabemedium besitzt diesen. Viele Hersteller versehen ja wie die meisten von Euch sicherlich mitbekommen haben ihre Smartphones nichtmehr mit einem Klinkeanschluss. Was in Zeiten von Akku schonendem Bluetooth auch kein Problem mehr ist.

Neben dem Klinkeanschluss ist ein Schieberegler untergebracht. Dieser ermöglicht den Wechsel zwischen OFF (Wiedergabe über Klinke), Bluetooth und Bluetooth mit zugeschaltetem ANC (Aktive-Noice-Cancelling). Ebenfalls auf der linken Seite ist der USB-mini-Anschluss unter einer Abdecklippe versteckt. Damit kann man den großen Akku, welcher auf der rechten Ohrmuschel untergebracht ist, aufladen.

Da die Ohrmuscheln sich um 90 Grad nach innen drehen lassen, können diese sehr schnell und einfach in dem sehr stabilen Transportcase verstaut werden.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Auf den ersten Blick sind an der Verarbeitung keine Mängel festzustellen. Das Gehäuse wurde zum Großteil aus Kunststoff gefertigt, dennoch wirken die Kopfhörer sehr stabil und robust, sodass diese auch ein etwas gröberer Umgang nicht viel anhaben kann. Als Besonderes extra hat Teufel dem MUTE BT mit einem Akkufach versehen, somit kann dieser ganz einfach selbst gewechselt werden, falls dieser einmal kaputt sein sollte. Schon bei der Anlieferung muss der Akku selbst eingesetzt werden, somit weiß man genau Bescheid, welcher verbaut ist und wie dieser eingebaut wird.

Leider fühlen sich die bereits erwähnten Bedientasten an der linken Ohrmuschel alle gleich an, was ein Bedienen ohne Absetzen der Kopfhörer erst nach langer Übung ermöglich und selbst dann kommt es vor, dass man anstelle von Lauter die Pause Taste drückt. Aber im Normalfall schaltet man die Kopfhörer an und verändert die Lautstärke über das Smartphone.

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtOver-Ear Kopfhörer
KategorieAktiver Noise-Cancelling-Kopfhörer mit Bluetooth
FarbeSchwarz/Grau
AkkuLi-Ion 660 mAh (wechselbar), Akkulaufzeit bis zu 28 Stunden im Bluetooth und ANC Betrieb
Gewicht240 Gramm
MaterialHochflexibler Kunststoff
TreiberJeweils links und rechts ein 40-mm-Linear-HD-Treiber
Bluetooth4.0 mit aptX-Codec
Lieferumfang1x Teufel MUTE BT Over-Ear.Kopfhörer
1x Transporttasche mit Zubehörbeutel
1x Akku für MUTE BT
1x Flugzeugadapter
1x Micro-USB-Ladekabel
1x 3,5 mm Klinke-Kabel (1,3 m lang)
Technische Daten des Teufel MUTE BT

Tragekomfort

Mit knapp 240 Gramm gehören der Teufel MUTE BT zu den leichteren Over-Ear-Kopfhörern auf dem Markt. Die Ohrpolster sind angenehm weich und umschließen die Ohren sehr gut. Dank dem einstellbaren Kopfband ist der Tragekomfort auch beim längeren Tragen sehr angenehm. Für Brillenträger dürfte der Tragekomfort aufgrund des etwas höheren Anpressdruck etwas leiden. Daher werden diese nach einiger Zeit merken, dass die Kopfhörer trotz weichen Polster etwas stärker auf die Brillen Bügel drücken.

ANC wird jedoch auch bei Brillenträger nicht schwächer. Dies liegt daran, dass die Poster so weich sind und der Anpressdruck so hoch, dass die Ohrmuscheln dennoch sauber auffliegen. Durch das Gelenk, welches die Ohrmuscheln mit dem Bügel verbindet, passen sich die Teufel MUTE BT quasi an alle Kopf- und Ohrenformen bestens an.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Klang

Klanglich haben mich die Teufel MUTE BT doch sehr positiv überrascht. Da müssen sich die Kopfhörer ganz klar nicht vor der teureren Konkurrenz verstecken. Die verbauten 40 mm Speaker bieten ein sehr klaren, aber zugleich durch den druckvollen Bass einen kräftigen Klang. Getestete Genres wie Elektro, Rock, Metal und Pop klangen die Over-Ear-Kopfhörer sehr gut. ANC arbeitet sehr zuverlässig und lässt Störgeräusche wie Motorgeräusche von Autos und Busen fast komplett verschwinden. Auch wenn ich in der Bahn sitze, werden die üblichen Geräusche, die man bei einer Fahrt mit dieser hört zuverlässig eliminiert.

Auch das Telefonieren mit den Teufel MUTE BT funktioniert ohne jegliche Probleme. Bei Videos oder Filmen konnte ich keine Verzögerungen feststellen.

(Klang: 3,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Bei der Ausstattung konnten die Kopfhörer ordentlich punkten. Mit Aktive-Noise-Cancelling werden Umgebungsgeräusche weitestgehend reduziert, sehr gute Bluetooth-Reichweite und stolze 28 Stunden Akkulaufzeit mit angeschaltetem ANC. Mit abgeschaltetem ANC sind laut Teufel sogar bis zu 50 Stunden möglich und bei kabelgebundener Nutzung mit eingeschaltetem ANC bis zu 60 Stunden. Zudem kann der 660 mAh Lithium-Ionen Akku ganz einfach mit wenigen Handgriffen gewechselt werden.

Transporthülle

Der MUTE BT kommen in einer sehr gut verarbeiteten und hochwertigen Transporthülle, in welche die Kopfhörer perfekt hineinpassen. Zudem sind in einem kleinen Beutel, der per Klettverschluss an der Innenseite der Transporthülle befestigt werden kann. In diesem findet das mitgelieferte Micro-USB-Ladekabel, der Klinke-zu-Klinke-Adapter und der Flugzeugadapter Platz. Wenn Ihr den Teufel MUTE BT neu erhaltet, befindet sich in dem Beutel auch noch der Akku und die Abdeckung der rechten Ohrmuschel, welche das Akkufach abdeckt.

Der Reisverschluss der Transporthülle lässt sich sehr angenehm öffnen und sie lässt sich bei Verschmutzung zudem sehr gut reinigen.

(Ausstattung: 5 von 5 Punkten)

Koppeln & Reichweite

Die Verbindung zwischen den Teufel MUTE BT Kopfhörer und dem Abspielgerät, in meinem Fall das Apple iPhone 7 Plus erfolgt wie gewohnt über Bluetooth. Mit der Reichweite von 20 Metern die Teufel angibt hat man nicht zu viel versprochen. In den Räumlichkeiten war die Reichweite mit zwei Wänden aus Rigips auf ca. 15 Metern begrenzt, im freien Feld sind bis zu 20 Metern kein Problem, was deutlich mehr Freiheit im Alltag bietet.

Der Kopfhörer kann mit maximal zwei Geräten gleichzeitig verbunden werden und ist in der Lage, sich die letzten 6 Geräte, mit denen er bereits gekoppelt war zu merken. Sobald ich die Kopfhörer angeschaltet habe, hat sich dieser mit meinem iPhone automatisch verbunden. Er kann sich übrigens mit iOS-, Android-, Blackberry-, Mac-, Linux-, Windows- und Windows-Phone Geräten koppeln.

(Koppeln und Reichweite: 4 von 5 Punkten)

Akku

Wie bereits erwähnt, kann die Akkulaufzeit des Teufel MUTE BT absolut überzeugen. Die Laufzeit gibt Teufel mit 28 Stunden bei eingeschaltetem Bluetooth und ANC an. Wenn der Akku leer sein sollte, dauert es knapp 2 Stunden, bis dieser wieder voll aufgeladen ist. Wie bereits oben erwähnt, hält der Akku bei abgeschaltetem ANC knapp 50 Stunden durch und bei der Nutzung mit Kabel und eingeschaltetem ANC bis zu 60 Stunden. Das sind Werte, die absolut überzeugen können.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Dazu kann ich zu aller erst einmal nur WOW sagen, denn im Praxistest betätigen sich die Laufzeiten die Teufel angibt wieder. So hörte ich auf dem Weg zur Arbeit täglich knapp 1,5 Stunden Musik und dies über einen Zeitraum von knapp 3 Wochen. Danach hatte ich trotz eingeschaltetem ANC immer noch knapp 25% Akku laut Anzeige am iPhone 7 Plus. Die Lautstärke der Musik hatte ich dabei bei ungefähr 75%. Somit kann ich zum Akku sagen, dass mich die Laufzeit und das Feature, dass man diesen wechseln absolut überzeugt.

Auf Nachfrage bei Teufel hat man mir mitgeteilt, dass der Service bereits einige Akkus für eventuell anfallende Reklamationen zur Verfügung hat. Aber es soll auch nichtmehr lange dauern, bis diese auch direkt über die Website bestellt werden können.

(Akku: 5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Teufel wirbt vor allem mit der enormen Akkulaufzeit von 28 Stunden und damit, dass der Akku wechselbar ist. Aber auch damit, dass der MUTE BT mit einem adaptiven Real Time Noise Cancelling ausgestattet ist. In diesen und in vielen weiteren Bereichen konnte mich der MUTE BT vollkommen überzeugen. Der Akku hält wirklich sehr lange durch, und zudem ist der Klang überraschend gut. Somit muss sich der MUTE BT ganz klar nicht vor der Konkurrenz verstecken.

Preis/Leistung

Rundum hat mich der Teufel MUTE BT Over-Ear- Kopfhörer voll und ganz überzeugt. Der Preis von 199,99€ (UVP) ist zwar nicht niedrig aber es gibt durchaus Modelle, die teurer sind und weniger Leistung bieten. Die Teufel MUTE BT sind der perfekte Begleiter für den Alltag und dank ANC für diejenigen, die viel mit dem öffentlichen Verkehr unterwegs sind.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Sennheiser Momentum In-Ear Wireless

Sennheiser wurde 1945 als „Labor Wennebostel“ (Labor W) von Fritz Sennheiser gegründet und gilt heute noch als Traditionsunternehmen mit Sitz in Wedemark-Wennebostel bei Hannover, Deutschland. Weltweit beschäftigt Sennheiser aktuell etwa 2600 Mitarbeiter und unterhält weltweit drei eigene Produktionsstandorte: In der Zentrale Wennebostel (Deutschland), Tullamore (Irland) und in Albuquerque (USA). 1956 entwickelte das Labor W das erste Richtrohrmikrofon, 1968 brachte Sennheiser den ersten offenen Kopfhörer der Welt auf den Markt, den HD 414. Dieser erste Kopfhörer sorgte durch damals hohen Tragekomfort, dass das Modell zum Erfolg wurde und die Kopfhörersparte zu einem wichtigen Standbein der Firma Sennheiser wurde. Im heutigen Test beschäftigen wir uns mit dem Sennheiser Momentum In-Ear Wireless.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Der Kopfhörer wird frontseitig großzügig präsentiert und nimmt gut dreiviertel der Fläche ein. Sennheiser bewirbt die „kabellose Bewegungsfreiheit“, verzichtet aber sonst frontseitig auf Informationen. Während frontseitig weitestgehend auf Informationen verzichtet wird, werden alle relevanten Informationen, samt Verpackungsinhalt an den beiden Packungsseiten abgebildet. Die Rückseite beinhaltet neben, den wichtigsten technischen Daten, auch noch ausgewählte Merkmale des Kopfhörers in verschiedenen Sprachen bereit.

Die Verpackung an sich besteht aus einer Kartonage. Diese ist durch Beschichtung weitestgehend matt gehalten und besticht durch glänzende und eingestanzte Details.

Öffnet man die Verpackung begegnet man einem hochwertig anmutenden Hard-Case für den Transport der Sennheiser Momentum In-Ear Wireless.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Sennheiser Momentum In-Ear Wireless ist ein kabelloser Kopfhörer mit Nackenbügel. Der Bügel mündet in dickeren Ausbuchtungen aus Kunststoff. Auch bei diesem Material stimmt die Haptik. In diesen besagten Enden ist die Technik verbaut. Die Bedienelemente befinden sich allesamt am linken Bügel. Auch der Integrierte Akku kann hier durch einen micro-USB Anschluss aufgeladen werden. Um das Design nicht zu stören wurde dieser Anschluss unter einer Klappe verbaut. Der rechte Bügel dient zum Paaren per NFC (vorausgesetzt das Telefon unterstützt diese Funktion), auch der Vibrationsmotor ist hier verbaut.

Die Ohrstöpsel baumeln an Kabeln die direkt vom Bügel kommen und haben eine fixe Länge von 22 cm. Das kann praktisch, aber auch unangenehm sein. Die kurze Länge hat den Vorteil dass die Kopfhörer Kabeln nicht verheddern können. Hat man allerdings beispielsweise eine Jacke mit aufstehendem Kragen an ist es des Öfteren passiert, dass sich diese  am Kragen verheddern und den Ohrstecker aus dem Ohr „ziehen“.

Die Lautstärke wird mit den + und – Tasten reguliert, bei längerem draufdrücken, dienen diese auch zum vor- oder rückskippen. Die mittlere Taste pausiert oder spielt ab und dient weiters der Rufannahme oder dem Auflegen.

Mit der Anordnung der Bedienelemente habe ich mich nicht ganz anfreunden können. Einerseits ist es für mich als Recht-Händer ungewohnt, dass diese Links angebracht sind und dazu kommt die Tatsache, dass diese Innenseitig angebracht sind. Des Designs wegen wurde hier der Praktikabilität weniger Beachtung geschenkt weswegen es Punkteabzug gibt. Eine elegante Lösung für die nächste Generation wäre beispielswise eine Touch-Steuerung an der Außenseite. Das Sennheiser, das kann haben sie mit dem Sennheiser PXC 550 Wireless bereits bewiesen.

(Design: 3 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Sennheiser Momentum In-Ear Wireless sind sehr hochwertig verarbeitet. Der Nackenbügel ist mit feinem Leder ausgekleidet und mit einem roten Faden zusammengenäht, der einen schönen Akzent setzt. Hier gibt es wahrlich nichts zu bemängeln, ist angesichts des hohen Preises aber auch zu erwarten.

Das Gewicht ist mit genau 51g inklusive Bügel und Ohrstöpsel (samt Kabel) angenehm leicht.

An den Ohren ist Bauartbedingt kaum ein Gewicht zu spüren da der schwerste Teil des Kopfhörers auf dem Nacken liegt. Somit sind Sennheiser Momentum In-Ear Wireless angenehm zu tragen und stören auch bei längeren Tragezeiten nicht.

Apropos leicht: Die Ohrstöpsel selber sind extrem leicht. Das hat mich sehr gewundert und wirkt fast schon Billig – liegt aber wohl an der Tatsache, dass im Gegensatz zu normalen In-Ears die Meiste Technik hier in dem Bügel steckt.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Der Übertragungsbereich des Sennheiser Momentum In-Ear Wireless beträgt 15 Hz bis 22 kHz, das Wandlerprinzip ist dynamisch, geschlossen. Der Schalldruckpegel beträgt 112 dB.

Durch das Bluetooth 4.1 Modul werden die aktuellen Standards wie auch der Codec aptX unterstützt. Der wiederaufladbare Li-Ionen-Polymer-Akku hat eine Kapazität von 170mAh.

Tragekomfort

Die Nackenbügelform hat entscheidende Vorteile. Zum einen lastet kaum Druck oder Zug auf dem Ohr, da dieses Gewicht auf dem Nacken liegt. Zum anderen kann man jederzeit einen oder beide Ohrstöpsel herausziehen und loslassen und baumeln lassen, ohne Angst zu haben, dass man sie verliert oder auf dem Boden mitschleift.

Die Bauform hat aber auch ihre Macken. Einerseits ist dieser Kopfhörer ein Schönwetter-Kopfhörer, da das Tragen mit beispielsweise einem dickeren Schal fast unmöglich wird. Andererseits muss man sich im Klaren sein, dass der Bügel auf nackter Haut sitzt und der Mensch schwitzt. Die Zeit wird Zeigen wie das dem Leder zusetzen wird.

Als Sportkopfhörer eignet sich der Sennheiser Momentum In-Ear Wireless nur bedingt. Während Fahrradfahren noch gut geht, kann man beim Joggen oder anderen schnellen Sportarten getrost auf den Kopfhörer verzichten, den der Kopfhörerbügel springt munter im Takt mit.

Alles in allem ist es eine „noch“ ungewohnte Form für einen Kopfhörer. Das wohl einprägsamste, dass ich gehört habe, während mit diesen Kopfhörern unterwegs war: „Ist das ein Hörgerät?“

(Tragekomfort: 3,5 von 5 Punkten)

Klang

Auch wenn Klang ein sehr subjektiver Faktor ist: Klanglich geht der Sennheiser Momentum In-Ear Wireless keine Experimente ein. Hat man einmal die passenden Silikonstöpsel für sein Ohr gefunden, kann man sich über sehr reduzierte Umgebungsgeräusche und einen klaren Klang freuen. Bass, die Mitten und Höhen, alles klingt neutral, aber stimmig. Der Bass ist für ein In-Ear Headset präzise und druckvoll.

Die Gesamtlautstärke der Kopfhörer ist ausreichend, wenn auch nicht die lautest-mögliche, die ich je gehört habe.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

Austattung

Akku

Theoretisch legt der Sennheiser Momentum In-Ear Wireless eine Akkulaufzeit von 10 Stunden vor. Obwohl ich mit gut 9 Stunden nahezu an die Theorie rankam, würde ich mir dennoch eine längere Akkulaufzeit wünschen. Warum?
Nackenbügelkopfhörer haben in der Regel eine Noise-Canceling Funktion, auf die Sennheiser bei diesen verzichtet. Somit sollte es die doch recht große Bauform erlauben eine deutlich längere Laufzeit zu erreichen. Ich denke an beispielsweise Apple AirPods, welche mit minimaler Größe ebenfalls 6 Stunden Musikspaß bieten.

Wenn der Akku zu Neige geht muss er über ein Micro-USB Kabel aufgeladen werden.
Leider ist keine Schnellladefunktionalität integriert, sodass der Ladevorgang etwa 1,5 h Stunden benötigt.

Bluetooth

Die Einrichtung der Bluetooth Verbindung ist für User eines NFC fähigen Smartphones innerhalb weniger Sekunden erledigt. Aber auch ohne Gerät mit einer solchen Funktionalität erfordert es keiner besonderen Kenntnisse. Durch das 2-3 Sekunden lange drücken der mittleren Taste am linken Bügel, wird wie bei anderen Bluetooth Geräten auch, die Kopplung initiiert.

Solange sich Smartphone und Kopfhörer im selben Raum befinden, ist die Bluetooth-Verbindung exzellent. Kommen Wände oder wirklich großen Entfernungen dazwischen, stockt die Verbindung oder reißt ab.

Zubehör

Der Sennheiser Momentum In-Ear Wireless kommt mit einem hochwertigen Transport-Case daher. Es handelt sich hierbei um ein Hardcase mit passendem Design, ebenfalls mit roten Nähten auf Schwarz. Innen kann der Kopfhörer passgenau eingelegt werden und kann so beim Transport nicht hin und her rutschen.

Wer möchte kann ebenfalls das mitgelieferte Ladekabel und die Ersatz-Silikonstöpsel mittransportieren. Dafür bietet das Case ebenfalls Platz.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Schlankes, elegantes Design schreibt Sennheiser dem Momentum In-Ear Wireless zu. Dem kann ich teilweise zustimmen. Durch den Nackenbügel hat der Kopfhörer doch eine gewisse Größe. Die verwendeten Materialen und die Verarbeitung entsprechen ganz klar der Versprochenen Qualität.

Preis/Leistung

Beim Sennheiser Momentum In-Ear Wireless handelt es sich um einen wirklich hochwertigen und liebevoll verarbeiteten Nackenbügel-Kopfhörer. Die Klangqualität kann sich sehen lassen und auch der Tragekomfort ist gut. Während ich mich an den Bedienelementen gestört habe lernte ich zu schätzen, dass ich jederzeit die Ohrstöpsel herausziehen kann und einfach baumeln lassen kann.

Dennoch finde ich die veranschlagten 199€ für dieses Headset etwas hoch angesetzt. Durch die Bauform könnte man vermuten, dass eine aktive Geräusche-Unterdrückung vorhanden ist, leider ist dies nicht der Fall.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Sennheiser PXC 550 Wireless

Sennheiser wurde 1945 als „Labor Wennebostel“ (Labor W) von Fritz Sennheiser gegründet und gilt heute noch als Traditionsunternehmen mit Sitz in Wedemark-Wennebostel bei Hannover, Deutschland. Weltweit beschäftigt Sennheiser aktuell etwa 2600 Mitarbeiter und unterhält weltweit drei eigene Produktionsstandorte: In der Zentrale Wennebostel (Deutschland), Tullamore (Irland) und in Albuquerque (USA).

1956 entwickelte das Labor W das erste Richtrohrmikrofon, 1968 brachte Sennheiser den ersten offenen Kopfhörer der Welt auf den Markt, den HD 414. Dieser erste Kopfhörer sorgte durch damals hohen Tragekomfort, dass das Modell zum Erfolg wurde und die Kopfhörersparte zu einem wichtigen Standbein der Firma Sennheiser wurde.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung ist typisch für Sennheiser und das ist keineswegs negativ gemeint. Auf der Frontseite wird das eigentliche Produkt, der Sennheiser PXC 550 Wireless, großzügig präsentiert. Mit Blick auf den Text wird bereits hier klar, dass Sennheiser den Kopfhörer prominent als Reisebegleiter positioniert. „Upgrade to first class“ und „travel with superior sound and comfort”. Während frontseitig weitestgehend auf Informationen verzichtet wird, werden alle relevanten Informationen, samt der Kompagnon-App an den beiden Seiten abgebildet. Die Rückseite beinhaltet neben, den wichtigsten technischen Daten, auch noch ausgewählte Merkmale des Kopfhörers in verschiedenen Sprachen bereit.

Die Verpackung an sich besteht aus einer stabilen und ausreichend dicken Kartonage. Diese ist durch Beschichtung weitestgehend matt gehalten und besticht durch glänzende Details. Öffnet man den Deckel sieht man zunächst die mitgelieferte Tragetasche, welche passgenau einen großzügigen Schaumstoff geschnitten wurde.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Das Design des Sennheiser PXC 550 Wireless ist hohem Niveau. Der mattschwarz gehaltene Kopfhörer wird kombiniert mit dem Look von gebürstetem Metall. Die schwarze Echtleder-Polsterung rundet das Ganze geschmackvoll ab.

Die Bedienknöpfe des Kopfhörers sind rar. Nur beim näheren Hinsehen entdeckt man am rechten Ohrhörer einen wirklich klein gehaltenen Schieberegler, eine kleine Taste sowie den microUSB-Anschluss zum Laden des Sennheiser PXC 550 als auch ein Anschluss für analoges Audio. Die weiteren Bedienelemente sind im rechten Ohrhörer versteckt. Denn diese werden durch ein Touch-Panel bedient. Mittels Wischgesten kann so die Lautstärke reguliert werden (vertikal), die Musik „geskippt“ oder zurückgespult werden (horizontal) oder es kann mit einem Tipp auf das Panel die Musik pausiert werden oder ein Anruf abgenommen werden.

Im linken Ohrhörer wurde ein NFC-Chip integriert. Ein entsprechendes Smartphone vorausgesetzt, soll so das Paaren vereinfacht werden. Da wir allesamt auf iPhones setzen und Apple bekanntlich seit neuestem auf eine eigene Lösung mit dem W1-Chip setzt, kann diese Funktion nicht näher betrachtet werden.

Die meiner Meinung nach hilfreichste Funktion hat Sennheiser gut versteckt. Der Kopfhörer hat den Ein- und Ausschalter im Drehgelenk des rechten Ohrhörers versteckt. Werden die Kopfhörer also zusammengeklappt. Schaltet sich der Kopfhörer aus. Faltet man ihn wieder aus, schaltet er sich automatisch ein. Schön und praktisch gelöst gelöst!

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Wie es sich für einen hochpreisigen Premium-Kopfhörer gehört sollte es an der Verarbeitung des PXC 550 Wireless nichts zu beanstanden geben. Glücklicherweise gibt der Over-Ear Kopfhörer aus dem Hause Sennheiser wenig Grund zum Kritisieren. Während beispielsweise der Bowers & Wilkins P7 Wireless mehr auf Metall und Lederelemente setzt, besteht der Sennheiser PXC 550 zum größten Teil aus hochwertigem Kunststoff. Der positive Nebeneffekt: das Gewicht mit 227g ohne Kabel (nahezu 100g leichter als der P7) ist extrem angenehm zu tragen und stört auch bei längeren Tragezeiten kaum.

Sehr angenehm ist das hochwertige Leder, welches locker bespannt, die Ohren umschließt und straffer gespannt, den Kopfhörerbügel bestückt. Es hat einen matten Schimmer und ist angenehm weich, die Qualität stimmt sowohl beim verwendeten Leder als auch bei den verarbeiteten Nähten.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Der Übertragungsbereich des Sennheiser PXC 550 Wireless beträgt 17 Hz bis 23 kHz, das Wandlerprinzip ist dynamisch, geschlossen. Der Schalldruckpegel beträgt 110 dB. Die Impedanz 490 Ohm (aktiv) und 46 Ohm (passiv).

Durch das Bluetooth 4.2 Klasse 1 Modul werden die aktuellen Standards wie auch der Codec aptX unterstützt, weiter gibt es ein am Kopfhörer eine 2,5mm (auf 3,5mm für das Gerät) Klinkenbuchse und einen Mini USB Anschluss.

Tragekomfort

Typischerweise sind Ohrumschließende Over-Ear Kopfhörer nicht für ihr kleines Erscheinungsbild bekannt. Dies gilt auch für den Sennheiser PXC 550 Wireless. Allerdings ist die Ohrpolsterung, sehr weich und angenehm. Auch beim längeren Hören drückt nichts. Selbiges gilt für den Leder-überzogenen Kopfhörerbügel. Durch die zwei Gelenke an den Streben und der verstellbaren Höhe, schmiegt sich der Kopfhörer ohne Komfortverlust an verschiedenste Kopfformen.

(Tragekomfort: 4,5 von 5 Punkten)

Klang

Klanglich geht der Sennheiser PXC 550 Wireless keine Experimente ein. Wichtig zu wissen ist, dass man per Taster am rechten Kopfhörer zwischen verschiedenen EQ-Einstellungen wechseln kann: Aus, Film, Sprache, Club.

Im neutralen Modus kann man von einem unaufdringlichen, aber ausgewogenen Klang – mit sanften Höhen, betonteren Mitten und eher dezenterem Bass – sprechen.
Im direkten Vergleich mit dem BOSE QC 35, ist der Klang natürlicher, muss sich aber klanglich deutlich, dem ebenfalls getesteten B&W P7 Wireless geschlagen geben.

Wichtiger ist es aber wie sich die NoiseCancelling Funktionalität schlägt. Diese – bei Sennheiser „NoiseGard“ getaufte Funktionalität – weiß zu beeindrucken. Mittels DSP-Berechnung wird hier ein Antischall berechnet, basiert also auf dem physikalischen Prinzip der Phasenauslöschung. Die Geräuschunterdrückung funktioniert erstaunlich gut und weiß zu gefallen. Besonders bei statischem Lärm ist die Unterdrückung sehr gut und lässt einen komplett in die Musik eintauchen. Dennoch muss sich der Sennheiser knapp, aber doch dem Bose QC35 geschlagen geben, bei diesem ist die Geräuschunterdrückung noch einen ticken besser. Großer Vorteil beim Sennheiser PXC 550 Wireless ist aber, dass die Intensität per Schieberegler eingestellt werden kann: Aus, Adaptiv, Maximum. In der adaptiven Einstellung lässt sich die Geräuschunterdrückung in der CapTune-App manuell justieren.

Was mich etwas verwundert hat ist die geringe Gesamtlautstärke der Kopfhörer. Diese ist zwar sicherlich Ohrenfreundlicher, aber eben doch leiser als vergleichbare Kopfhörer.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akku

Theoretisch legt der Sennheiser PXC 550 Wireless eine Akkulaufzeit von 30 Stunden vor.

Bei mittlerer Lautstärke und dem NoiseGard auf maximaler Einstellung habe ich ein respektables Ergebnis von knapp 23 Stunden an Laufzeit erreichen können. Beim Dauerdurchlauf ohne NoiseGard und einer Lautstärke von etwa 30% habe ich gar über 30 Stunden herausholen können. Die Herstellerangabe also übertroffen.

Wenn der Akku dann doch zu Neige geht kann er über ein Micro-USB Kabel aufgeladen werden. Alternativ lässt sich der Sennheiser PXC 550 Wireless auch mit dem mitgelieferten Klinkenkabel verwenden.
Leider ist keine Schnellladefunktionalität integriert, sodass der Ladevorgang für den kanpp 700 mAh großen etwa 3h Stunden benötigt.

Bluetooth

Ist der User im Besitz eines NFC fähigen Smartphones, ist das koppeln innerhalb weniger Sekunden erledigt. Aber auch ohne Gerät mit einer solchen Funktionalität erfordert es keiner besonderen Kenntnisse. Durch das 2-3 Sekunden lange drücken des EQ-Knopfes am rechten Ohrhörer, wird wie bei anderen Bluetooth Geräten die Kopplung initiiert.

Sehr erfreulich ist die Tatsache, dass zwei Geräte gleichzeitig mit dem Sennheiser PXC 550 Wireless verbunden werden können. Das ist beispielsweise sehr praktisch, wenn man am Laptop am Arbeiten ist, und bei einem ankommenden Anruf die Kopfhörer nicht abnehmen muss, da der Kopfhörer sowohl mit Laptop, wie auch mit dem Smartphone verbunden ist. Dieses automatische switchen zwischen den Geräten klappt sehr gut. Insgesamt kann sich der Kopfhörer bis zu 8 Geräte merken.

Solange sich Smartphone und Kopfhörer im selben Raum befinden, ist die Bluetooth-Verbindung exzellent. Kommen Wände oder wirklich großen Entfernungen dazwischen, stockt die Verbindung oder reißt ab.

Zubehör

Der Sennheiser PXC 550 Wireless kommt mit einem Transport-Etui, welches für diese Preisklasse nicht angemessen ist. Das Etui wirkt sehr billig und aus einem Neoprenartigem Material. Weiters ist dieses nicht wirklich gepolstert und bietet für den Ernstfall keinen wirklichen Schutz. Das kann man besser machen!

Dafür umso erfreulicher: Ein Flugzeugadapter ist mit von der Partie, dazu kommt ein Micro-USB Kabel zum Laden des Kopfhörers und ein Klinkenkabel samt Fernbedienung.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

App

Die CapTune App von Sennheiser kann in jedem großen AppStore kostenlos heruntergeladen werden und bietet umfangreiche Möglichkeiten.

Einerseits kann die Spracheausgabe der Kopfhörer eingestellt werden. Die bereits beschriebene NoiseGard Funktion kann im adaptiven Modus manuell mittels App justiert werden. Auch beim Equalizer kann sowohl manuell justiert werden oder aber auch mittels eines A-B-Testes in weniger Schritten zum individuellen Sound justiert werden.

Weiters lassen sich individuelle Profile anlegen, praktisch wenn mehrere Personen den Kopfhörer verwenden.

(App: 5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

„Reisen First Class“ wird wohl immer noch vom eigenen Budget abhängen, allerdings muss man sagen, dass Sennheiser in der Tat ein erstklassiges Produkt auf den Markt gebracht hat. Hinsichtlich der hauseigenen NoiseCancelling Funktionalität, oder an der versprochenen Akku-Laufzeit gibt es wenig zu bemängeln. Einziger Punkt dem ich eindeutig widersprechen muss, ist das Versprechen Sennheisers, eines eleganten Transport-Etui!

Preis/Leistung

Sennheiser PXC 550 Wireless gut verarbeiteter, kabelloser Kopfhörer mit sehr guter Geräuschunterdrückung und einer respektablen Akkulaufzeit. Hinsichtlich der gebotenen Leistung und der angepeilten Zielgruppe ist eine UVP von 399€ durchaus zu rechtfertigen.

Wer viel mit Öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist oder auch oft verreist findet mit dem Kopfhörer seine verdiente Ruhe. Die modernen Touch-Funktionalitäten, die gute Qualität der Echt-Leder-Polsterungen und das zurückhaltende mattschwarze Design wissen zu gefallen. Nur sehr laut ist er nicht, der Sennheiser PXC 550 Wireless.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Wavemaster Stax BT

Wavemaster ist ein deutsches Unternehmen, dessen Hauptsitz sich in Bremen befindet. Das Unternehmen wurde 1996 von der C. Melchers GmbH & Co. KG, einem Dienstleistungs-Handelsunternehmen gegründet. Damals umfasste das Sortiment hauptsächlich Multimedia-Lautsprecher für den PC-Markt. Mittlerweile gehört Wavemaster der HMC (Hightech Media Components) GmbH & Co. KG, einer Marketing- und Vertriebsgesellschaft mit Fachkenntnis im Bereich Audiotechnik und Design an. Wavemaster hat sich zum Ziel gesetzt erschwingliche Audioprodukte mit herausragenden akustischen Eigenschaften anzubieten.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Das Stax BT Soundsystem wird in einer kompakten, quadratischen Verpackung geliefert, welche mit den wichtigsten Features bedruckt ist.
So sind auf der linken und rechten Seite kurze technische Informationen aufgedruckt. Auf der Vorder- sowie Rückseite ist das Stax BT System abgebildet.

Auf Plastik wird weitestgehend verzichtet. So sind nur die einzelnen Komponenten mit einer Folie vor Kratzer geschützt. Auch begegnet man im Inneren ausschließlich mit Pappkarton. Die einzelnen Komponenten des Soundsystem liegen in dem passgenauen Pappkarton und sind somit bestens geschützt.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Auf dem ersten Blick fällt das Soundsystem durch sein stylishes und modernes Design auf. Das Design des Wavemaster Stax BT Soundsystem ist in dezentem Grau gehalten und dürfte vom Stil her vor allem Gamer ansprechen. Der Hersteller bezeichnet die Optik als Soft-Black. Netzteil sowie Verstärker sind in dem Holzgehäuse des Subwoofer untergebracht. Die Fernbedienung sowie das Gehäuse der Satellitenlautsprecher besteht aus Kunststoff. Jedoch ist dies bei dieser Preisklasse nicht wirklich anders zu erwarten.

(Design: 3 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die beiden Satellitenlautsprecher haben eine sehr schlanke Bauweise. Sie sind mit einem sehr stabilen Scharnier mit den Metallfüßen verbunden. Durch die Gummifüße, die an der Unterseite der Metallfüße angebracht sind, stehen diese stabil und rutschfest auf dem Tisch. Bei der Kabellänge hat Wavemaster nicht gespart, diese sind ca. 4 Meter lang und sorgen somit für ausreichend Freiheit beim Aufstellen. Dank der Löcher im Metallfuß und dem Gelenk können diese auch ganz einfach an die Wand montiert werden.

Der Subwoofer fällt durch sein Mesh-Gitter aus Metall auf, welches den nach links gerichteten Membran schützt. Die Fernbedienung ist zwar kabelgebunden, jedoch ist diese Kabel ebenfalls lang genug und somit sollte es auch dabei kein Problem bezüglich der Reichweite geben. Wenn man ein Smartphone neben die Boxen des Wavemaster Stax BT legt, hört man wie bei einigen anderen Soundsystemen die typischen Interferenzen.

(Verarbeitung: 3 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Funktion des Produkts

Der Aufbau des Wavemaster Stax BT ist kinderleicht und beansprucht gerade einmal knapp 2 Minuten Arbeit. Die beiden Satelliten-Boxen und der Streamport werden per Kabel an den Subwoofer angeschlossen. Zwar ist das Kabel der Fernbedienung ausreichend lang, jedoch hätte ich mir persönlich für den Anschluss eine kabellose Variante gewünscht.

Ein-/Ausgeschaltet wird das System über die Fernbedienungen. Optional kann das System auch per Netzstecker an der Rückseite des Subwoofer ausgeschaltet werden.

Der Anschluss einer Quelle erfolgt entweder über AUX oder per Bluetooth. Leider ist weder ein Toslink noch HDMI-Anschluss vorhanden. So ist es zum Beispiel ohne einen Audio-Konverter nicht möglich eine PS4 anzuschließen, da diese nur über einen optischen Audioausgang verfügt.

Wie bereits erwähnt ist eine weitere Anschluss Möglichkeit via Bluetooth möglich.
Dazu ist am Streamport ein kleiner Schieberegler vorhanden, der einen Wechsel zwischen den beiden Eingangsquellen ermöglicht. Stax BT empfängt hochwertige Audiosignale mittels A2DP Standard und ist zu allen Geräten ab Bluetooth-Version 2.1 kompatibel. Die Verbindung mit einem iPhone 7 Plus und iPhone 5 SE funktioniere auf Anhieb.

(Funktion des Produkts: 3 von 5 Punkten)

Klang

Es ist schwierig den Sound genau zu beurteilen, da jeder Mensch eine andere Wahrnehmung hat. Was uns aber beim Test auffiel und unsere Meinung repräsentiert:
Ich habe viele Arten von Songs getestet. Lieder von Ed Sheeran als POP, Metallica als ROCK, RNB’s, Rap, Hiphop, Filmmusik, Jazz und noch vieles mehr. Der Sound ist klar und deutlich, was ich in Anbetracht der kleinen Satelliten nicht erwartet hätte. Bei basslastigen Titel kommt der relativ kleine Subwoofer schnell an seine Grenzen. Jedoch dürfte die Klangqualität für den Durchschnittsnutzer vollkommen ausreichen. Die maximale Lautstärke ist durchaus zufriedenstellend.

(Klang: 3 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

„Hochauflösender, räumlicher Stereoklang mit kräftigen Bässen.“, so der Hersteller. Angesichts des Preises und im Vergleich dafür, können wir unbesorgt und mit gutem Gewissen sagen, dass die Angaben zum großen Teil der Wahrheit entsprechen. Auch das Design konnte durch Kleinigkeiten wie die Möglichkeit, die beiden Satelliten an der Wand zu montieren überzeugen. Zwar wirken die sehr schmalen Satelliten sowie der Subwoofer gelegentlich etwas überfordert, leisten aber angesichts des Preises eine gute Arbeit.

Preis/Leistung

Betrachten wir den Preis von knapp 90 Euro erfüllt das Soudsystem seinen Zweck sehr gut und erfüllt so manche Erwartungen. Allerdings bietet Wavemaster das Stax-System auch ohne Bluetooth für knapp 70 Euro an. Hier sollte jeder für sich Abwegen, ob ihm die Bluetooth-Funktionalität 20 Euro Aufpreis Wert sind oder nicht. Bei einer Anschaffung muss man sich auch im Klaren sein, dass dieses Soundsystem klanglich nicht mit bekannten Marken wie Teufel, Bose, oder Harman/Kardon verglichen werden kann, wobei auch diese in einer ganz anderen Preisklasse sind.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Teufel MOVE BT

Lautsprecher Teufel GmbH wurde 1980 in Berlin von Peter Tschimmel gegründet. Teufel fertigt HIFI-Komponenten wie Kopfhörer und Lautsprecher. Bekannt ist die Firma als Hersteller kompletter Audiosysteme Komponenten wie beispielsweise kompletten Heimkino-Systemen. Der ein oder andere von euch hat sich sicherlich schon einmal gefragt, warum es in keinem Elektronikmarkt Teufel Produkte gibt. Das liegt dran, das Teufel Produkte im mittleren Preissegment einzuordnen sind. Um die günstigen Preise zu ermöglichen, bietet das Unternehmen ihre Produkte ausschließlich als Direktversender über den eigenen online Shop an.
Der kabelgebundene Vorgänger Teufel MOVE konnte mit seinem sehr fairen Preis-Leistung-Verhältnis überzeugen. Doch in den Zeiten in denen immer mehr Smartphone-Hersteller auf den Klinken-Anschluss verzichten, muss auch Teufel dem Puls der Zeit folgen. So hat das Unternehmen der ersten Bluetooth In-Ear-Kopfhörer auf den Markt gebracht.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung wurde sehr schlicht gehalten.

Auf der oberen Seite der schwarzen Verpackung ist die Abbildung sowie der Name des In-Ear-Kopfhörer aufgedruckt. Auf der Rückseite sind leider kaum Informationen über das Produkt aufgelistet, sondern eher die Infos vom Hersteller.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Die Teufel MOVE BT sind schlicht und modern designed. Am Kabel ist das Bedienelement angebracht. Damit ist es unter anderem möglich die Kopfhörer an- und auszuschalten, die Musik pausieren, vorspulen oder die Sprachsteuerung Siri aktivieren. Ein kleines Mikrofon ist ebenfalls eingebaut um Telefonate zu ermöglichen. Die an beiden Kopfhörer aufgedruckten Herstellerlogos sind je nach Blickwinkel des Betrachters stärker oder schwächer zu erkennen.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Auf den ersten Blick sind an der Verarbeitung keine Mängel festzustellen. Die Kopfhörer wirken keineswegs zerbrechlich oder billig. Das Gehäuse wurde vollständig aus Aluminium gefertigt und ist dadurch auch gegen mehrere Stürze aus Kopfhöhe etwas mehr geschützt.
Um einen versehentlichen Sturz zu vermeiden, hat Teufel den MOVE BT ein Nackenband spendiert, welches sehr robust ist. Laut Hersteller sollte dies auch Kabelbrüche vorbeugen. Zudem sind die Teufel Move BT nach IP54-Norm zertifiziert, was für Schutz gegen Eindringen von Staub sowie gegen Spritzwasser steht. Aber auch Schweiß macht den Kopfhörern nichts aus, somit kann man diese auch bedenkenlos beim Joggen oder Radfahren tragen. Nach mehrwöchigem Test ist mir folgendes aufgefallen: das Teufel-Logo blätterte mit der Zeit ab.

(Verarbeitung: 3 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Tragekomfort

Mit nur 15 Gramm gehören die Teufel MOVE BT zu den leichtesten In-Ears auf dem Markt. Durch dieses sehr geringe Gewicht drücken die Kopfhörer nicht und halten dennoch sicher in den Ohren. Dies ist beispielsweise Vorteilhat beim Joggen, wo ein sicherer halt wichtig ist. Es werden 4 verschiedene Ohrstöpsel mitgeliefert, sodass man die Kopfhörer auf die eigenen Ohren anpassen kann.
Das Verbindungskabel ist ausreichend lang, bei Bedarf kann es mit dem Fixierclip am Kleidungsstück fixiert werden, um Reibungsgeräusche zu dezimieren. Die einzige Situation, wo auch der Fixierclip nicht viel hilft, ist bei schnellen seitlichen Kopfbewegungen, wie zum Beispiel beim Straßen überqueren. Den da schlägt das Bedienelement leicht gegen den Hals, was sich durch einen dumpfen Ton in den Ohren bemerkbar macht.
Man kann je nach Vorliebe das Kabel im Nacken oder am Hals tragen. Beim Telefonieren macht es keinen großen Unterschied, ob das Kabel am Hals oder um den Nacken getragen wird, da sich das Mikrofon bei beiden Varianten gleich nah am Mund befindet. Beim Sport ist es ganz klar angenehmer das Kabel um Nacken zu tragen, da es dort nicht stört und falls doch einer der beiden Kopfhörer herausfallen sollte, der andere abgesichert ist.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Klang

Klanglich haben mich die Teufel MOVE BT doch sehr positiv überrascht. Oft griff ich zu Over-Ear Kopfhörern, da mir diese meist einen klareren und besseren Musikgenuss geliefert hatten. Aber mit den Teufel MOVE BT macht Musik auch mit In-Ear-Kopfhörern richtig Spaß. Die Kopfhörer bieten ein sehr klaren, aber zugleich durch den druckvollen Bass einen kräftigen Klang. Getestete Genres wie Elektro, Rock, Metal und Pop klangen die In-Ear-Kopfhörer sehr gut.
Noise-Cancelling ist nicht mit an Bord, aber dies ist auch gar nicht unbedingt nötig. Denn dies liegt unter anderem an dem langen und dünnen Ohrkanal, der tief ins Ohr reicht und wenn man die passenden Ohrstöpsel gefunden hat, sitzen diese so gut im Ohr, dass man Umgebungsgeräusche so weit reduziert, dass man kaum noch etwas von der Umwelt wahrnimmt. Das Telefonieren funktioniert ohne jegliche Probleme. Bei Videos oder Filmen konnte ich keine Verzögerungen feststellen.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

Bei der Ausstattung konnten die Kopfhörer ordentlich punkten. Ohne Noise-Cancelling werden Umgebungsgeräusche weitestgehend reduziert, sehr gute Bluetooth-Reichweite und stolze 20 Stunden Akkulaufzeit

Transporthülle

Die MOVE BT kommen in einer sehr gut verarbeiteten und hochwertigen Transporthülle. Die Kopfhörer passen dank Wickelhilfe perfekt hinein. Da die Wickelhilfe aber ein ordentliches Eigengewicht aufweist, wird auch die Transporthülle nicht leichter.

Der Reisverschluss lässt sich sehr angenehm öffnen und lässt sich bei Verschmutzung zudem sehr gut reinigen.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

Kopplen & Reichweite

Die Verbindung zwischen den Teufel MOVE BT Kopfhörer und dem Abspiel-Gerät, in meinem Fall das Apple iPhone 7 Plus erfolgt wie gewohnt über Bluetooth. Mit der Reichweite von 20 Metern die Teufel angibt hat man nicht zu viel versprochen. In den Räumlichkeiten war die Reichweite mit zwei Wänden aus Rigips auf ca. 15 Metern begrenzt, im freien Feld sind bis zu 20 Metern kein Problem, was deutlich mehr Freiheit im Alltag bietet.

(Koppeln und Reichweite: 4 von 5 Punkten)

Akku

Die Akkulaufzeit gibt Teufel mit 20 Stunden an, dabei wird eine Ladezeit von maximal 2 Stunden angegeben. Das sind exzellente Werte. Im Test konnten die Teufel MOVE BT ca. 18 Stunden Musik abspielen, was aber nicht bei voller Lautstärke möglich ist. Vollgeladen ist der Akku wie angegeben nach knapp 2 Stunden. Im Test wurde ein handelsübliches 10-Watt-Ladegerät genutzt. Mit 18 Stunden Akkulaufzeit kann man durchaus zufrieden sein

.(Akku: 5 von 5 Punkten)

Zubehör

Neben der bereits erwähnten Transporthülle befinden sich auch ein Micro-USB-Kabel, sowie insgesamt 4 paar Ohrstöpsel.

Ziemlich raffiniert finde ich das beigelegte Rohr, indem sich die Wechsel-Aufsätze befinden, denn diese dient gleichzeitig auch als Reinigungshilfe der Ohrstöpsel. Dazu einfach alle Aufsätze in das Rohr geben, zur Hälfte mit warmen Wasser füllen, Deckel mit Dichtungsring aufstecken und kräftig schütteln. Durch die antibakterielle Beschichtung sollen die Kopfhörer laut Teufel gereinigt sein, was in unserem Test super funktionierte. Sehr durchdacht und einer clevere Idee.

(Zubehör: 5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Teufel wirbt vor allem mit der enormen Akkulaufzeit von 20 Stunden und mit einer kabellosen Übertragung in HD-Qualität bis zu 20 Metern weit. In diesen und in vielen weiteren Bereichen konnten mich die MOVE BT vollkommen überzeugen. Der Akku hält gefühlt ewig und der Klang ist überraschend gut.

Preis/Leistung

Rundum haben mich die Teufel MOVE BT In-Ear- Kopfhörer voll und ganz überzeugt. Der Preis von 119,99€ (UVP) ist zwar nicht niedrig aber es gibt durchaus Modelle, die teurer sind und weniger Leistung bieten. Die Teufel MOVE BT sind sowohl für sportliche Tätigkeiten wie auch für den Alltag sehr gut geeignet.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen