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Schlagwort: Audio

Yamaha TW-E7B

In aller Kürze

Bei den Yamaha TW-E7B TWS handelt es sich um die aktuell neusten In-Ears und zugleich auch um das Topmodell der aktuellen Generation. Diese überzeugen mit einem guten Klangbild, einem hohen Output, ihrem soliden ANC und das Design gefällt mir ebenfalls gut. Der Tragekomfort ist gut und sorgt für einen sichereren Halt und die Leichten schwächen bezüglich der Stimmwiedergabe können zum Glück direkt in der App im Equalizer neutralisiert werden. Somit handelt es sich hier um sehr gute In-Ears aus dem Hause Yamaha, die sich jedoch gegen die Top-Modelle von Sony, Sennheiser und Co. behaupten müssen.

Gefällt uns

  • guter Sitz und sicherer Halt
  • solide Akkulaufzeit
  • gutes Bedienkonzept
  • ANC-/ und Ambient-Modus
  • AAC und aptX Unterstützung

Gefällt uns weniger

  • Stimmwiedergabe muss im EQ-feinjustiert werden
  • hohe UVP

Yamaha TW-E7B

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Beim Design der Verpackung setzt Yamaha auf das bewährte Konzept, eine rundum informative Verpackung mit vielen technischen Daten, Bilder und auch farbenfroh. Die eigentliche stabile Hauptverpackung wurde hierbei in eine bedruckte Umverpackung eingeschoben, welche wir uns wie gewohnt zuvor genauer ansehen. 

Direkt an der Front prangt zum einen sehr auffällig das Yamaha Logo und direkt darunter etwas ungewöhnlich groß steht hier zudem die Modellbezeichnung. Diese beiden Segmente nehme den Großteil der Verpackungsvorderseite ein, während darunter dann die beiden In-Ears in der gewählten Farbe abgebildet sind. Zu guter Letzt erwähnt Yamaha noch, dass es sich um True Wireless Earbuds handelt und zeigt bezüglich der Lizenzen hier auch direkt das Bluetooth-/ und Qualcomm-Logo. Die schmale rechte Seite ziert zum einen erneut der Modellname und eine Abbildung der In-Ears, aber dieses Mal zusammen mit dem Ladecase. Außerdem gibt es hier eine kleine Info zur zugehörigen App und anhand vier Symbole wird man simple und einfach über den Lieferumfang informiert.

Zu guter Letzt hält die Rückseite wie von eigentlich allen Herstellern gewohnt, noch einige wichtige Informationen zum Produkt bereit. Hier präsentiert man nämlich einmal ein Bild, welches das Case in der Hand einer Person zeigt und daneben trägt ein Mann einen der In-Ears im linken Ohr. Darunter folgt das klein Gedruckte, was weniger interessant ist, während die Texte über den Bildern mehr Informationen bereit halten. Hier wird man nämlich über die technischen Daten informiert. Dazu zählen Punkte wie z. B. das Advance ANC, Listening Care und Listening Optimizer und zudem werden hier auch Ausstattungsmerkmale wie IPX5, die Akkulaufzeit von 6+16 Stunden usw. erwähnt.

Nach dem Entfernen des Klebestreifens an der Oberseite kann man das komplette Innenleben der Verpackung herausziehen. Hierbei hat man dann einen schwarzen stabilen Karton in der Hand, welcher den Inhalt gut schützt. Direkt auf der Oberseite kommt dann direkt eine schwarze Mappe zum Vorschein, in welcher Yamaha alle Beschreibungen wie z. B. die Kurzanleitung usw. verstaut hat. Entnimmt man diese Mappe, erblickt man direkt darunter einen schwarzen Stoffbeutel, in welchem das Ladecase eingepackt wurde und welches wie üblich direkt auch die beiden Yamaha TW-E7B In-Ears enthält. Damit der Akku nicht durch die Lagerung beschädigt wird, sind die beiden Ladekontakte mit einer Folie isoliert, diese muss selbstverständlich noch entfernt werden.

Direkt über dem Ladecase findet man dann noch eine Abdeckung vor, welche zugleich samt Inhalt entnommen werden kann. In dieser Schachtel hat Yamaha neben dem 20 cm langen USB-C Ladekabel auch die zusätzlichen fünf Größen an Anpassstücke für die Yamaha TW-E7B verpackt.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

In-Ear Kopfhörer

Das Design der Yamaha TW-E7B ist optisch zuerst etwas ungewohnt, denn man setzt hier bei der äußeren Grundform zwar auf eine gewohnte runde Scheibe, jedoch knüpft hier direkt noch eine weitere kleine Scheibe an, welche in die große verläuft. Auf den ersten Blick würde ich das ganze als modern und zeitlos beschreiben, aber diesen direkt ersichtlichen Teil der In-Ears sieht man auch sehr, denn die In-Ears stehen leider etwas weiter aus der Ohrmuschel hervor. Unbequem ist das Ganze jedoch nicht, denn der eigentliche Teil, welcher in der Ohrmuschel sitzt, ist vom Durchmesser kleiner und trägt somit zum bequemen Tragekomfort bei.

Jeder der In-Ears bringt knapp über 7 Gramm auf die Waage und dank des Konzepts des eindrehen ins Ohr sitzen diese bombenfest und absolut sicher. Leider kann es jedoch gerade deswegen dazu kommen, dass nach einiger Zeit die In-Ears an den Ohren etwas leicht drücken, dies muss jedoch nicht unbedingt sein. Dafür wiederum sorgt das Konzept egal bei welchen Bewegungen, ob normal beim Laufen oder sogar beim Sport für einen sicheren Halt. Damit das ANC richtig arbeiten kann, ist es wichtig, dass die In-Ears schon von Grund auf eine vernünftige Abschirmung von den Umgebungsgeräuschen bieten. Dies gelingt bei den Yamaha TW-E7B ganz gut, da Yamaha hier fünf Größen an Silikon-Eartips zum individuellen Anpassen mitliefert. 

Im Prinzip setzt Yamaha hier auf ein Knopf-Design, wenn man dabei nur den Teil betrachtet, welcher im Ohr sitzt. Dieser verläuft dann nach außen hin zu einem zwei Scheiben-Design, bei welchem wie bereits erwähnt, die kleine Scheibe als Exzenter in die große Scheibe integriert wurde. Das Gehäuse wurde aus unterschiedlichen Kunststoffarten gefertigt, denn der Teil, welcher im Ohr sitzt, wurde mit einer Soft-Touch-Oberfläche versehen, welche sich weich anfühlt, während der Teil außen aus einem härteren Kunststoff beseht. Dabei fällt die Außenseite jedoch direkt optisch ins Auge, denn hier wurde z. B. bei meinem weißen Modell nicht auf ein schlichtes weiß gesetzt, sondern man erkennt hier kleine silberne Kunststoffartikel in der Oberfläche, welche diese edler und schöner wirken lassen. Als zusätzlichen Kontrast hat man hier beim weißen Modell die kleine Scheibe in Silber ausgeführt, was die Optik ebenfalls deutlich aufwertet. 

Neben Weiß, der Farbe meines Testgeräts gibt es noch drei weitere Farbkombis, nämlich Schwarz, Beige und Blau. Bei Beige und schwarz sind beide äußere Scheiben in derselben Farbe, während beim blauen Modelle die kleinere Scheibe Braun ist, und bei meinem weißen eben in Silber. Bei allen Modellen ziert selbstverständlich die Front auch das bekannte Yamaha-Logo und zwischen der kleinen Scheibe und dem großen Gehäuseteil sitzt in einer kleinen Aussparung eine versteckte Status-LED, welche dem Nutzer über den Akkustand usw. informiert. Die kleine Scheibe bzw. deren Abdeckung besteht übrigens aus eloxiertem Aluminium und wertet die Haptik noch weiter auf. 

Schaut man sich die Seiten der Yamaha TW-E7B an, erkennt man direkt, dass Yamaha nicht auf eine Touch-Bedienung, sondern auf ein Drei-Tasten-Konzept setzt. Dabei befinden sich zwei Tasten am rechten und eine am linken In-Ear. Um eins vorneweg zunehmen das Konzept der Bedienung gefällt mir dabei sehr gut und warum dies so ist, verrate ich euch wie gewohnt beim Punkt „Bedienung“ ausführlich. 

Wie ich es bereits zuvor erwähnt habe, wurde der innere Teil des Gehäuses aus einem Kunststoff gefertigt, welcher mit einer sogenannten Soft-Touch-Oberfläche versehen wurde. Hier hat Yamaha auch insgesamt je vier Mikros integriert, welche unter anderem bei Telefonaten verwendet werden, aber auch großteils dem ANC dienen. Die In-Ears sind nach der IPX5 Norm gegen Strahlwasser geschützt, sollte euch also ein Regenschauer überraschen, keine Panik, die In-Ears halten das problemlos aus. 

An der Innenseite fällt auf jeden Fall noch die längliche Kerbe an der Seite auf, diese ist wichtig, denn diese sorgt beim Eindrehen der In-Ears ins Ohr für einen sicheren Halt. Somit halten die Yamaha TW-E7B sehr gut im Ohr und fallen auf jeden Fall nicht so einfach heraus. Neben dem Treiberkanal mit dem Silikonanpassstücken findet man hier im Zentrum der vier Ladekontakte einen schwarzen Kreis. Hierbei handelt es sich um einen Annäherungssensor, sodass bei den Yamaha TW-E7B automatisch die Musik angehalten wird, wenn man die In-Ears aus dem Ohr nimmt und wieder fortgesetzt wird, wenn diese wieder im Ohr sind. Außerdem hat Yamaha an den In-Ears selbstverständlich auch eine Seitenbeschriftung aufgedruckt, sodass diese nicht vertauscht werden können.

Die Yamaha TW-E7B können auch einzeln als Mono In-Ear verwendet werden, hierbei muss man sich jedoch im Klaren sein, dass dann die Bedienung je nachdem, welchen In-Ear man nutzt, etwas eingeschränkt ist. Schließlich sind die Tasten an den beiden In-Ears unterschiedlich und je nachdem, welchen In-Ear man verwendet, stehen bestimmte Tasten eben nicht zur Verfügung. In diesem Fall müsste man dann teilweise auf die Steuerung übers Smartphone zurückgreifen. Da bei den Yamaha TW-E7B an beiden Ohrhörern die gleiche Anzahl an Mikrofone verbaut wurden, ist es natürlich ebenso möglich, beide bei Bedarf einzeln für Telefonate zu nutzen.

Ladecase

Das Ladecase der Yamaha TW-E7B ist exakt aus demselben Material wie die Außenseite der In-Ears gefertigt worden. Daher kommt auch diese in dem weißen Look mit den silbernen Pigmenten daher, was dem Case ein hübsches Äußeres beschert. Als klein würde ich das Ladecase wiederum nicht unbedingt einstufen, denn es fällt mit den Maßen von 60 x 40 x 45 mm (L x B x H) nicht unbedingt kompakt aus. Vom Gewicht bringt das Case ohne In-Ears gut 53 Gramm auf die Waage, kein Leichtgewicht, aber auch nicht sehr schwer.

Optisch wäre das Case ohne die spezielle Oberfläche recht schlicht gehalten, denn ansonsten gibt es hier wenig Überraschungen. Die Oberseite des Deckels ziert lediglich ein kleines Yamaha-Logo und über die vier Status-LEDS, welche den aktuellen Akkustand des Case zeigen, gibt es nur noch eine kleine Griffmulde. Letzteres erleichtert das Öffnen des Case, welches wie üblich durch Magnete geschlossen gehalten wird. Zu guter Letzt gibt es an der Rückseite noch einen USB-C Anschluss, über welchen der im Case verbaute Akku wieder aufgeladen werden kann. 

Im Inneren des Case gibt es nichts Atemberaubendes zu sehen, hier findet man die beiden Plätze, in welchen die In-Ears zum Aufladen eingesetzt werden und dabei über je zwei Ladekontakte mit Strom versorgt werden. Zu guter Letzt findet man auch hier im oberen Bereich die dezent klein gehalten Buchstaben, welche einem zeigen, wo welcher In-Ear seinen Platz hat. Der bereits erwähnte Magnetverschluss, welcher das Case verschlossen hält, sorgt dafür, dass auch beim sehr starken schütteln über Kopf nichts herausfällt. Aber auch wenn der Deckel offen ist und man das Case schüttelt, werden beide Ohrhörer dank der magnetischen Sicherung problemlos an ihrer Position gehalten.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der Yamaha TW-E7B und deren Case ist sehr gut, hier habe ich eigentlich absolut nichts zu bemängeln. Die einzelnen Kunststoffelemente gehen sauber ineinander über und auch so fühlt sich hier alles geschmeidig an. Da Yamaha bei den TW-E7B auf physische Tasten setzt, kommt es kaum zu Fehlbedienungen, aber dafür überträgt sich leicht das Klickgeräusch der Tasten, was jedoch nur bei sehr leiser Musik auffällt. Zudem ist es beim Laufen hin und wieder der Fall, dass man beim betätigen der Tasten die In-Ears etwas leicht nachjustieren muss, aber dies war nur zu Beginn der Fall und bei einem richtigen Sitz sollte hier alles sicher im Ohr verbleiben.

Positiv gefällt mir an dem gewählten matten Kunststoff, dass dieser hier bei meinem weißen Modell absolut unempfindlich gegenüber Fingerabdrücke ist, ein Punkt der bei einigen anderen Modellen nicht so gut gelöst wurde.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.2)
FarbeWeiß, weitere Farben: Schwarz, Blau und Beige
Akkuintegrierter, Lithium-Polymer-Akku
Akku Ohrhörer: 6 h (mit ANC)
Akku Ladecase: 16 h
Gesamt somit: bis zu 22 h
Gewicht 68 g (Ohrhörer und Ladebox)
15 g (beide Ohrhörer)
53 g (Ladebox)
MaterialOhrhörer und Ladecase aus Kunststoff
KonnektivitätBluetooth 5.2 Audio-Codec: SBC. Unterstützte Profile: A2DP, AVRCP, HFP, HSP. Fast Pairing von Google wird unterstützt.
TreiberDynamische Treiber mit einer Größe von 10 mm (links und rechts)
Frequenzbereich20 Hz–20 kHz
Treiberempfindlichkeit bei 1 kHz/ 1 mW (dBkeine Angaben
Impedanz (Ohm)keine angaben, aber vermutlich 16 Ohm
LieferumfangYamaha TW-E7B
1 x Silikonanpassstücke in 5 Größen
1 x 20cm USB-C-Ladekabel
1 x Ladecase
Kurzanleitungen usw.
Technische Daten der Yamaha TW-E7B

Tragekomfort

Für einen bequemen und sicheren Halt sorgen bei den Yamaha TW-E7B unter anderem die unterschiedlich großen Ohranpassstücke aus dem angenehmen Silikon-Material. Hier liefert Yamaha insgesamt fünf Größen mit, sodass eigentlich für jeden eine passende Größe enthalten sein sollte. Des Weiteren werden die Yamaha TW-E7B sozusagen in das Ohr eingedreht und verankern sich durch ihre leichte Kerbung im Gehäuse im Ohr. Dies sorgt dafür, dass die In-Ears absolut sicher im Ohr halten und schon von Werk aus eine gute Isolierung bieten. 

Auf jeden Fall rate ich dazu, mehrere Größen auszuprobieren, denn der richtige Halt durch die Silikon-Anpassstücke ist sehr wichtig. Schließlich ist es sonst wie immer bei In-Ears mit Silikon-Anpassstücken der Fall, dass bei zu groß gewählten diese sich nach kurzer Zeit aus dem Ohr herausdrücken, während zu kleine nicht wirklich sicher halten und der Klang sich dann nicht voll und ganz entfalten kann.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Bedienung

Yamaha setzt bei den Yamaha TW-E7B auf eine normale Bedienung mit Tasten, davon befinden sich zwei am rechten und eine am linken In-Ear. Das Konzept mit den drei Tasten finde ich interessant, da man somit im Falle der Yamaha TW-E7B genau weiß, dass man rechts alles bezüglich der Lautstärke und Titelauswahl ausführt und links nimmt man Anrufe an, pausiert die Musik und steuert das ANC.

Obwohl eine App verfügbarer ist, hat Yamaha es nicht vorgesehen, dass man die Tastenbelegung wie bei manchen anderen Herstellern nach den eigenen Wünschen verändern kann. Jedoch ist dies nicht wirklich schlimm, denn ich finde die Tastenbelegung bzw. die Steuerung sehr gut, wie diese von Yamaha festgelegt wurde. Am rechten In-Ear, handelt es sich sozusagen bei der oberen Taste um die Plustaste und bei der direkt daneben um die Minustaste. Daher steuert man hierüber direkt die Lautstärke, ein einmaliges Betätigen erhöht die Lautstärke und mit der anderen Taste wird diese wieder reduziert. Tippt man wiederum zweimal hintereinander auf die Tasten, springt man durch die Plustaste einen Titel vor und die Minustaste sorgt dafür, dass man einen Titel zurückspringt. Die Plustaste bietet ansonsten keine weiteren Funktionen, aber die Minustaste aktiviert durch dreimaliges Tippen den Gaming-Modus. Ist dieser Modus aktiv, wird die Verzögerung zwischen Audio und Video verringert, sodass die Latenz perfekt für das Anschauen von Videos und dem Spielen von Games ausgelegt wird. Zu guter Letzt aktiviert das ca. eine Sekunde gedrückt halten der Minustaste den Sprachassistenten, was bei iOS Devices Siri und bei Android-Geräten der Google Assistant ist.

Kommen wird nun noch zum Multifunktionsknopf am linken In-Ear. Hierüber kann man durch einmaliges Betätigen der Taste die Musik anhalten und beim erneuten Betätigen wieder am zuvor angehaltenen Punkt fortsetzen. Außerdem steuert man darüber auch das ANC, sodass man durch das doppelte drücken von Ambiente Sound, zu Advance ANC und beides Aus wechselt. Dies geschieht hier über die In-Ears immer in der beschriebenen Reihenfolge, aber über die App ist auch ein direktes Wechseln zwischen den Modis möglich. Während eines Telefonats können Anrufe ebenso über den linken In-Ear durch einmaliges Betätigen der Taste angenommen werden und auflegt wird ganz einfach durch eine Sekunde gedrückt halten. Die Lautstärke kann dann wiederum über die beiden Tasten am rechten In-Ear reguliert werden. 

Die Bedienung bzw. das von Yamaha gewählte Konzept gefällt mir so weit sehr gut, denn zu Fehlbedienungen kam es bei mir nicht. Hier muss man jedoch beachten, dass man die In-Ears beim Betätigen zusätzlich neben dem Finger, welchen man zum Betätigen nutzt, noch mit zwei Weiteren unterstützt, denn sonst Drehen die In-Ears aus dem Ohrkanal zu rutschen. Hierfür benötigt man eine recht kurze Gewöhnungsphase und dann hat man aber den richtigen Griff raus und es ist kein Problem mehr.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

Yamaha setzt bei den TW-E7B je In-Ear auf einen recht großen 10 mm Treiber, in der Regel sind hier nämlich meistens 6 mm Treiber verbaut. Hochwertige Audio-Codecs sind, wie man es zu dem geforderten Preis erwarten würde, ebenfalls mit an Bord und so wir neben aptX (Android) auch AAC (iOS) unterstützt. Selbstverständlich ist auch der Standard-Codec SBC mit integriert, aber automatisch wird hier der hochwertigere Codec verwendet. Beim Frequenzgang gibt Yamaha die gewöhnlichen 20 Hz bis 20 kHz an, also genau den Bereich, welchen ein menschliches Gehör in der Regel auch wahrnehmen kann, denn alles, was darüber bzw. darunter liegt, hören sowieso nur die wenigsten unter uns. 

Yamaha verspricht hier ein unvergessliches Hörerlebnis, welches durch hochwertige Komponenten und die einzigartige Technologie des Unternehmens entstanden sei. Doch ist dies auch so? Dies verrate ich euch genau hier in meinem Eindruck des Klangbilds. 

Eins vorne Weg, das Klangbild kann hier in der zugehörigen App noch angepasst werden, jedoch beschriebe ich das Klangbild so, wie es von Werk abgestimmt wurde und vom Hersteller somit auch als gut befunden wurde. Mit dem richtigen sitzt der In-Ears entfaltet sich ein ganz gutes Klangbild, die Bässe sind satt, knackig und bieten einen ordentlichen Tiefgang. Die Mitten und Höhen gehen hierbei jedoch von der Grundeinstellung etwas unter und somit fehlt es beiden etwas an Fülle. Die Mitten sind nämlich etwas diffus und die Höhen leicht vernebelt, aber beides kann man durch den vorhandenen Equalizer gut neutralisieren. Die Raumabbildung gefällt mir gut, denn diese ist weiträumig und bietet eine gute Tiefen- und Breitenstaffelung. Also out of the Box sind die Yamaha TW-E7B etwas schwach, was die Höhen und Mitten angeht, aber angepasst im 5 Band-Equalizer merkt man davon nichtsmehr.    

Die Sprachverständlichkeit der Yamaha TW-E7B ist insgesamt gut. Meine Gesprächspartner haben auf Nachfrage meine Stimme rauschfrei und verständlich wahrgenommen, jedoch wurde ein leichter Hall-Effekt mit übertragen. Dies mag daran liegen, dass die für Telefonate verwendete Mikros recht empfindlich sind, denn auch als ich nebenher den Bericht am Laptop getippt habe, hat man dies durch das Übertragen der Tippgeräusche von der Tastatur gehört. Ich selbst als Hörer mit den Yamaha TW-E7B habe beim Telefonieren jedoch keine Kritik, denn ich konnte meine Gesprächspartner hervorragend verstehen ohne Einschränkungen. 

Die Latenz beim ansehen von Filmen und Videos haben eigentlich inzwischen alle Hersteller im Griff und so konnte ich auch bei den Yamaha TW-E7B keine Verzögerungen zischen dem auf dem Smartphone dargestellten Bild und dem Ton, der über die Kopfhörer wiedergegeben wird, feststellen. In der App kann man hier den Gaming-Modus aktivieren, was für eine bessere Lippensynchronisierung beim spielen dun Filme anschauen sorgen soll, ob man das benötigt, kann jeder dann selbst entscheiden. 

(Klang: 4,5 von 5 Punkten)

App

Die Yamaha TW-E7B können problemlos auch ohne die App genutzt werden, jedoch macht es dennoch Sinn, diese aufs Smartphone (Android oder iOS) zu installieren und auszuprobieren, denn einige Funktionen davon sind recht nützlich.

Headphones Controller
Preis: Kostenlos
Headphones Controller
Preis: Kostenlos

Die Yamaha TW-E7B können problemlos auch ohne die App genutzt werden, jedoch macht es dennoch Sinn, diese aufs Smartphone (Android oder iOS) zu installieren und auszuprobieren, denn einige Funktionen davon sind recht nützlich.

Zum einen wird einem nämlich nur in der App der Akkustand in Prozent angezeigt und außerdem kann man nur darüber die Funktionen „Listening Care“ und „Listening Optimizer“ an-/ausschalten, nach Firmware-Updates suchen und diese dann aufspielen. Zudem kann man auch nur über die App die Sandy-Zeit einstellen, also nach wie langer Zeit ohne zuspielen von Musik usw. der Kopfhörer automatisch ausgeschaltet werden soll usw.  

Dabei gelangt man direkt bei Starten der App auf die Hauptseite, auf welcher einem die beiden In-Ears mit der jeweiligen Akkuanzeige in Prozent für die rechte und linke Seite separat dargestellt werden. Darunter kann man dann direkt auf den 5-Band-Equalizer zugreifen oder aus den fünf voreingestellten Presets ein Passendes auswählen. Direkt unter dem Equalizer folgen dann noch die Möglichkeit, zwischen Ambient Sound, ANC bzw. Off zu wechseln, indem man auf das entsprechend Symbol tippt und danach hat man noch die Option: Listening Care und Listening Optimaler sowie den Gaming Modus zu aktivieren. 

Über das Zahnrad Symbol an der oberen linken Ecke gelangt man dann zum Untermenü, in dem man unter anderem die automatische Abschaltung bestimmen kann, hier steht zur Auswahl: Aus, 5 min, 30 min, 1 Stunde oder sogar 3 Stunden. Direkt darunter ist es zu empfehlen, die Im-Ohr-Erkennung aktiv zu lassen, denn dies bringt den Komfort mit sich, dass die Musik automatisch angehalten wird, wenn man einen der In-Ears aus dem Ohr nimmt und wieder weiterläuft, wenn man diesen wieder einsetzt.

App: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

ANC / Ambient Sound

Die Yamaha TW-E7B wurde mit einem aktiven Noise Cancelling ausgestattet. Hierbei kann man entweder direkt am Kopfhörer oder in der App zwischen ANC, dem Ambient-Sound-Modus oder alles „Aus“ wechseln. Beim Ambient-Sound-Modus werden wie üblich die Außengeräusche um einen herum automatisch über die außen angebrachten Mikrofone in den Hörkanal bzw. die Ohrmuscheln eingespielt, so wie man es von vielen andren Herstellern ebenso kennt. Regulieren lässt sich das ANC jedoch z. B. nicht, also weder über die App noch am Kopfhörer, hier gibt es dann entweder „an“ oder „aus“ mehr nicht.

Das ANC sorgt für eine gute akustische Isolierung von den Umgebungsgeräuschen, was für In-Ears bauartbedingt oftmals schwieriger ist als für Over-Ear Modelle. Sitzt man im Flugzeug, sorgen diese ebenso für eine Ruhephase wie beim Musikhören zu Hause. Hier herrschte schon von Grund auf durch die richtige Wahl der Ohranpassstücke eine gute Isolierung, welche das ANC nochmals etwas, wenn auch nicht extrem hörbar erweitert. Hier konnte ich glücklicherweise nur ein ganz leichtes Grundrauschen wahrnehmen, was jedoch nur dann zu hören ist, wenn keine Musik wiedergeben wird. Hier liefern zwar die teuren In-Ears von Sony bezüglich des ANC eine noch etwas bessere Leistung, aber schlecht ist das von Yamaha hier keineswegs. Beim Aktivieren von Ambient Sound habe ich festgestellt, dass hierbei das Klangbild leicht höhenlästig wird, hier hilft es den EQ in dem entsprechenden Bereich etwas zurückzunehmen und dann passt es auch hier klanglich gut.

Listening Care und Listening Optimizer

Listening Care wirkt unabhängig zur eingestellten Lautstärke, hierbei passt der Kopfhörer in Echtzeit die Musik an die Umgebung an, sodass man nicht wie sonst häufig einfach nur die Lautstärke erhöht, wenn die Umgebung einen stört, sondern der Kopfhörer bzw. dessen Technologie passt gezielt den Bereich an, der darunter leidet. Somit soll der Träger der In-Ears geschützt werden, also daher auch der Begriff Care, denn wenn man einfach nur die Lautstärke erhöht, ist dies nicht gut für das Gehör. Hier konnte ich beim Aktivieren jedoch nur einen minimalen Unterschied feststellen, aber auf keinen Fall verschlechtert sich das Klangbild dadurch.  

Bei Listening Optimizer setzt Yamaha auf die intern verbauten Mikros, welche alle 20 Sekunden die Abdichtung und den Luftaustritt messen. Dabei wird die Wiedergabe in Echtzeit optimiert, sodass die daraus gemessene Abweichungen zwischen Quelle und der tatsächlichen Hörsituation ausgeglichen werden. Veränderungen konnte ich dabei jedoch nicht feststellen, aber da bei mir die In-Ears sehr gut im Ohr sitzen, kann es auch gut sein, dass es hier nichts zu verbessern gibt.

Akkulaufzeit

Bezüglicher der Akkukapazität macht Yamaha bei den Yamaha TW-E7B zwar keine Angaben, aber viel wichtiger sind hierbei die Laufzeit und dazu hat Yamaha, wie es sein muss, auch Angaben gemacht. Der Akku in den beiden In-Ears bietet eine Laufzeit von bis zu 6 Stunden am Stück, bei etwas angehobener Lautstärke und aktivem ANC. Kein Spitzenwert, aber eine Laufzeit, die sicherlich in den meisten Fällen absolut ausreichend sein wird. Je nach Nutzungsverhalten variiert die Laufzeit noch ein wenig nach oben bzw. unten, aber im Großen und Ganze erreicht man hier die angegebenen 6 Stunden.

 Das Case dient wie üblich nicht nur zum Aufbewahren der beiden In-Ears, sondern versorgt diese beim Einsetzen auch automatisch wieder mit Strom. Ist das Case komplett voll aufgeladen, erweitert es die Laufzeit von 6 Stunden um weitere 16 Stunden, sodass daraus ohne zusätzliche Stromquelle eine Laufzeit von bis zu 22 Stunden ermöglicht wird. Insgesamt kann das Ladecase die beiden In-Ears somit fast drei Mal komplett aufladen, dabei zeigen die vier LEDs an der Front des Cases den aktuellen Akkustand in 25 % Schritten an. Leuchten alle permanent ist das Case zu 100 % voll, während bei drei permanent und einer blinkenden noch 75 bis 100 % verfügbar sind. Jede weitere LED, welche ausgeht, zeigt somit an, dass der Akkustand um weitere 25 % gefallen ist. Eine komplette Aufladung der beiden In-Ears im Case dauert knapp 2 Stunden und beim Case sind es knapp 3 Stunden. 

Eine Schnellladefunktion wird hier leider nicht unterstützt. Dafür hat man jedoch eine automatische Play/Pause Funktion integriert, was durch die beiden schwarzen Annäherungssensoren an beiden In-Ears ermöglicht wird. Diese erkenn, wenn einer der beiden In-Ears aus dem Ohr genommen wird und halten dann die Musik an und setzen diese wieder fort, wenn der entnommen In-Ear wieder eingesetzt wird. Des Weiteren kann man wie bereits erwähnt in der App bestimmen, dass die In-Ears automatisch nach der festgelegten Zeit ohne Aktivität bzw. Wiedergabequelle in den Standby-Betrieb übergehen.

Bluetooth

Beim Bluetooth setzt Yamaha auf den Bluetooth-Standard 5.2 mit Fast Pair, welches ein schnelles Verbinden mit kompatiblen Android-Geräten unterstützt. Dabei handelt es sich um das Pedant zur Apple-Technologie, die es ermöglicht, dass direkt durch das Öffnen des Case, die In-Ears mit dem Android Smartphone schnell und einfach gekoppelt werden können. Die Kopfhörer können jedoch nicht nur im Stereo, sondern bei Bedarf auch einzeln im Single-Modus verwendet werden und dabei ist es völlig egal, ob man den rechten oder linken In-Ear bevorzugt. 

Das Koppeln mit einem iPhone ist hingegen wie gewohnt auch nicht sonderlich umständlich, denn dies erfolgt ganz normal über die Einstellungen->Bluetooth und hier wählt man dann, nachdem man die Kopfhörer aus dem Case genommen hat die „Yamaha TW-W7B“ aus. Die Bluetooth-Reichweite hat mir im Test gut gefallen, denn diese war zum einen sehr stabil und zudem auch mit gut 14 Metern indoor mit einigen Wänden dazwischen sehr gut.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Die Yamaha TW-E7B bieten ein gutes Gesamtpaket. Der Klang ist gut abgestimmt, sodass man hier vor allem knackige und präzise Bässe geliefert bekommt. Das ANC macht eine gute Arbeit, auch wenn ich ganz ehrlich zugeben muss, dass es nicht ganz mit den führenden Modellen von Sony und Co. mithalten kann. Der Tragekomfort ist gut, sodass ein sehr sicherer Halt geboten wird und absolut nichts verrutscht und ebenso gefällt mir das Design gut. Dank IPX5-Zertifizierung muss man sich zudem keinerlei sorgen bezüglich eines Regenschauers oder Schweiß machen, was die Yamaha TW-E7B eigentlich zu den idealen Begleitern macht, wäre da nicht der Preis.

Preis/Leistung

Die UVP der Yamaha TW-E7B hat Yamaha nämlich mit stolzen 269,00€ angesetzt, was im Vergleich zur direkten Konkurrenz definitiv etwas zu hoch angesetzt ist. Jedoch sind die In-Ears nun schon ein paar Monate auf dem Markt und so wurde der Preis angepasst und man bekommt diese je nach Farbe für 179€, was natürlich immer noch viel Geld ist, aber ein deutlich passender Preis zur gebotenen Leistung bzw. Ausstattung ist. Die Leistung bezüglich des Klangs, ANC und der Tragekomfort gefällt mir gut und auch das Bedienkonzept weiß zu überzeugen, sodass man, sofern man bereit ist, das Geld auszugeben, gerne einen Blick auf die Yamaha TW-E7B werfen kann.

Yamaha TW-E7B

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://de.yamaha.com/de

Jabra Elite 3

In aller Kürze

Mit den Jabra Elite 3 geht Jabra neue Wege, denn es handelt sich hier um die bisher günstigsten True-Wireless In-Ears des Unternehmens. Damit möchte man nun die Kunden begeistern, die auf der suche nach günstigen In-Ears sind und weniger Wert auf ANC usw. legen, sondern lediglich einen zeitgemäßen Klang bieten. Dies ist Jabra auch sehr gut gelungen, denn die Elite 3 bieten einen guten Sound und ein Transparenz- und Mono-Modus ist ebenso mit an Bord. Schade ist wiederum, dass man auf den hochwertigen Audio-Codec AAC verzichtet hat und es gibt in der App leider keinen anpassbaren Equalizer. Aber insgesamt klingt der Sound schon von Werk aus sehr angenehm und gut.

Gefällt uns

  • guter Klang
  • IP55-Zertifizierung
  • geringes Gewicht
  • AptX-Codec
  • bequemer Sitz
  • Transparenz- und Mono-Modus
  • Schnellladefunktion

Gefällt uns weniger

  • Bedienung im Mono-Betrieb eingeschränkt
  • kein AAC-Codec
  • kein Equalizer in der App

Jabra Elite 3

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung hat Jabra bei den Elite 3 sehr den Elite 85t angelehnt, denn wie schon bei diesen In-Ears, wurde auch die neue Generation in einer deutlich kompakteren Verpackung ausgeliefert. In der Hand hält man hier eine insgesamt recht schlichte und dennoch ausreichend informative Verpackung.

Beim farblichen Design geht man nun auch neue Wege, denn man kommt hier weg vom grau und zeigt die Verpackung in einem Beige, welches jedoch die typischen gelben Logos beinhaltet und auf mehreren Seiten die In-Ears in der gewählten Farbe zeigen. Außerdem hat man sich vom Verpackungskonzept verabschiedet, bei dem eine Hauptverpackung in eine dünnere Umverpackung eingeschoben wurde. Nun findet alles in einer ausreichend stabilen Verpackung seinen Platz und zudem findet man wie gewohnt direkt rund um die Verpackung einige Bilder sowie Informationen zu den Jabra Elite 3.

An der dezent gehaltenen Vorderseite präsentiert Jabra zentral in der Mitte neben den beiden Ohrhörern noch die Modellbezeichnung und das bekannte gelb/schwarze Firmen Logo. Außerdem erwähnt man unten die Ausstattungsdetails der Jabra Elite 3 zu diesen zählen: anpassbares Klangbild, kräftiger Bass und gute Telefonierqualität. Bei anpassbares Klangbild meint man jedoch nur die voreingestellten Presets, denn ein wirklicher Equalizer zum selbst anpassen gibt es hier nicht. An der linken schmalen Seite zeigt man einen kleinen Ausschnitt vom Case, welches hier nur zur hälfte zu sehen ist zusammen mit einem der beiden In-Ears. Hier nutzt Jabra auch direkt die Chance und informiert darüber, dass die Ohrhörer samt Case wie gewohnt in Kopenhagen, dem Firmen-Hauptsitz entwickelt wurden. Rechts gegenüber wiederum informiert man auf Englisch darüber, dass für den Bequemen sitzt der In-Ears 62.000 Ohren vermessen und analysiert wurden, um daraus die perfekte Passform zu entwickeln. 

Zu guter Letzt zeigt Jabra auf der Rückseite die meisten Informationen, denn hier sieht man vor allem den Lieferumfang abgebildet bzw. die In-Ears, das Ladecase und die mitgelieferten Anpassstücke. Direkt darunter listet Jabra die sechs wichtigsten Informationen bzw. Ausstattungsmerkmale der Jabra Elite 3. Dazu zählt unter anderem der kraftvolle Klang mit insgesamt vier Mikrofone fürs Telefonieren. Außerdem darf man die bequeme Passform nicht vergessen, welche zudem dafür sorgt, das trotzt fehlendem ANC eine gute Isolierung erfolgt und bis zu 7 Stunden Akkulaufzeit mit zusätzlichen 28 Stunden beim mehrfachen Aufladen. Direkt am unteren Rand zeigt Jabra noch, dass Google Fast Pair, Alexa built-in, Spotify und Qualcomm aptX integriert wurde. 

Durch das Entfernen der beiden Klebestreifen an den Seiten der Verpackung kann diese von der rechten Seite hinweg nach links aufgeklappt werden. Dabei informiert Jabra im Deckel der Verpackung über die 100 % Nachhaltigkeit der Verpackung, denn diese ist auch 100 % recycelbar und besteht aus FSC zertifiziertem Material. Außerdem wurde bei der verwendeten Tinte auf eine pflanzliche Basis gesetzt. Mit der Verpackung bin ich sehr zufrieden, schließlich besteht in der heutigen Zeit noch immer zu viel aus Plastik, was ich vor allem beim Einkaufen feststelle, es ist einfach unglaublich, wie viel Müll heutzutage täglich anfällt. 

Bevor man die In-Ears und das Case samt Zubehör erblickt, verdeckt diese noch ein bekannter Einleger, welcher einen mit dem üblichen Satz von Jabra begrüßt und zwar „ Welcome to superior Sound“, was auf Deutsch so viel bedeutet wie: Willkommen zum überlegenen Klang. Darunter wird man drauf hingewiesen, die kostenlose App von Jabra herunterzuladen, um auf die Einstellungen der In-Ears usw. zugreifen zu können. Auf der Rückseite des Einlegers ist dann noch eine kompakte Kurzanleitung versteckt.

Unter dem Einleger befindet sich sauber einsortiert im oberen Teil das Ladecase, welche hier von einer Folie umhüllt ist und welches direkt die beiden In-Ears enthält. Damit hier der Akku nicht beschädigt wird, wurden die Lade-Kontakte an den In-Ears wie häufiger üblich ebenfalls mit einer Folie angeklebt. Direkt darunter ist noch eine Aussparung vorhanden, in welchem Jabra die zusätzlichen Größen an Ohranpassstücke verstaut hat. Diese wurden dabei schön sauber in einer Faltschachtel sortiert und beinhaltet in der Etage darunter auch direkt ein kurzes USB-A auf USB-C Ladekabel. Entnimmt man den Einleger samt des  Lieferumfangs, findet man darunter noch die üblichen Sicherheitsinformationen.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

In-Ears

Die Jabra Elite 3 sind von der Optik anders als die bisherigen True-Wireless In-Ears aus dem Hause Jabra. Das Design ist nun rundlicher und minimalistischer gehalten, wenn auch zugleich alles etwas „billiger“ wirkt. Letzteres ist hier auch absolut der Fall, denn mit einer UVP von 79,99€ bzw. inzwischen rund 50€ sind die In-Ears deutlich günstiger als bisher von Jabra gewohnt. 

Nach dem Einsetzen der In-Ears sitzen diese gut und bequem im Ohr und stehen zugleich kaum aus dem Ohr hervor. An der Außenseite zieren beiden In-Ears ein „Jabra“ Logo und wie man hier schon direkt vermutet, handelt es sich hier bei dieser Fläche zugleich auch um eine Multifunktionstaste. Auf die spezielle mattierte und weich anfühlende Beschichtung des Kunststoffgehäuses hat Jabra bei den Elite 3 verzichtet, jedoch fühlt sich der Kunststoff dennoch gut an und durch die Formgebung sitzen die In-Ears dennoch bequem im Ohr. 

Seitlich um das Gehäuse hat Jabra je In-Ear insgesamt zwei Mikros verbaut, davon ist eines nach unten und das andere nach hinten bzw. oben ausgerichtet. Dabei werden die Mikros bei den Jabra Elite 3 nicht nur für das Telefonieren verwendet, sondern dienen auch dafür, die Störgeräusche beim Telefonieren herauszufiltern und die Umgebungsgeräusche bei der HearThrough-Funktion einspielen zu lassen.

Das Gehäuse der Jabra Elite 3 wurde wie bereits bei den Vorgängermodellen aus insgesamt drei Teilen gefertigt. Hierbei setzt man ebenso auf den bereits eingesetzten verkürzter Ohrkanal, welcher rund geformt wurde und mit den bekannten von Jabra als EarGel-Aufsätze bezeichneten Anpassstücke bestückt wurde. Der im Ohr anliegende Teil besteht aus einem Stück und beinhaltet neben dem Ohrkanal auch direkt die beiden Ladekontakte, über welche die In-Ears beim einsetzen ins Ladecase aufgeladen werden. Außerdem ist hier im Gehäuse ein „R“ für rechts bzw. „L“ für Links eingelassen. 

Die große, über die komplette Außenseite verlaufende Taste mit dem Jabra Schriftzug, schließt an beiden In-Ears bündig mit dem Gehäuse ab und ermöglichen ein umfangreiches Bedienen unmittelbar über die In-Ears, ohne das man hierzu das Smartphone zur Hand nehmen muss. Im Bereich der Tasten ist auch noch an beiden Seiten eine nicht direkt sichtbare Status-LED versteckt, die je nach Status kurz aufleuchtet und somit sichtbar wird. Auf den von den Jabra Elite 85t noch verbauten Annäherungssensor muss man hier leider verzichten, denn diesen gibt es leider in diese Preisklasse nicht. Somit wird die Musik hier bei der Entnahme der In-Ears nicht automatisch gestoppt, sondern muss entweder direkt über die In-Ears oder alternativ am Zuspielgerät angehalten werden. 

Jabra bietet die Elite 3 in mehreren Farben an, sodass eigentlich für alle eine Farbe dabei sein sollte, die einem zusagt. Neben Grau, die Farbe meines Testsample gibt es noch Navy Blau, Lila und Beige. Hierbei sind alle Teile der In-Ears in der gewählten Farbe ausgeführt, also auch die Anpassstücke und das Ladecase. Die In-Ears sind nach der Schutzart IP55 geschützt, dies bedeutet, dass diesen Staub und leichtes Spritzwasser (Regen) nichts anhaben kann. Also überrascht euch ein Regenschauer, müsst ihr die In-Ears nicht direkt ablegen und sicher verstauen, da diesen nichts passiert. Dennoch muss man auch beachten, dass IP55 nicht bedeutet, dass man mit den In-Ears Schwimmen gehen kann, denn unter Wasser tauschen würde hier für einen irreparablen Defekt sorgen. 

Ladecase

Beim Material des Lade-Case setzt Jabra auf exakt dasselbe wie auch bei den In-Ears. Somit wir einem hier exakt dieselbe Haptik geboten, aber ehrlich gesagt fühlt sich das Case insgesamt dann doch etwas „billig“ an, was unter anderem an dem etwas klappernd gelagerten Deckel liegt. Im Alltag ist dies jedoch nicht weiter störend und das Case erfüllt seinen Zweck.

Anders als bei den beiden In-Ears, wird hier beim Case kein kompletter Schutz gegen Staub und Wasser geboten. Vor Staub wird es zwar dennoch weitestgehend schützen, aber Spritzwasser kann hier im unglücklichsten Fall vielleicht eindringen und etwas im Case beschädigen. Jedoch ist die Wahrscheinlichkeit aufgrund des eigentlich gut geschlossenen Deckels recht gering. 

Das Case fällt mit den Maßen: 64,15 x 34,6 x 28,47 mm (L x B x H) angenehm kompakt aus und kann somit wunderbar in der Hosentasche oder jeder Handtasche, Rucksack usw. verstaut werden. Vom Design ist das Case sehr schlicht und somit unauffällig gehalten, denn es gibt hier keine Merkmale, welche direkt ins Auge fallen würden. 

Es handelt sich hier rundum um ein schlichtes Ladecase aus Kunststoff mit magnetisch geschlossenem, recht dünn ausgeführten Deckel. An der Front gibt es einen dezent eingelassenen Jabra Schriftzug und direkt darunter eine kleine Status LED. Auf eine Griffmulde für das einfachere Öffnen des Case hat Jabra hier verzichtet, aber mit zwei Händen kann man dies sehr einfach und ohne Probleme öffnen. An der Rückseite ist im Zentrum der USB-C Port platziert worden, über welchen das Ladecase wie gewohnt ganz einfach wieder aufgeladen werden kann. Auf eine Qi-Ladetechnologie muss man hier jedoch verzichten, was mir jedoch aufgrund des Preises schon direkt klar war und ich persönlich vermisse diese Funktion nicht wirklich.

Der Deckel im Case ist weiterhin wie bereits erwähnt mit einem Magneten bestückt, sodass dieser wie bei den Vorgängermodellen das Case wunderbar geschlossen hält und zudem werden auch die In-Ears selbst direkt nach dem einsetzten, in das Ladecase perfekt an ihren Platz zentriert und via Magneten auch genau an dieser Stelle gehalten. Somit kann man bei eingesetzten In-Ears das Case einfach auf den Kopf drehen und nichts fällt dabei heraus.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der In-Ears ist für den geforderten Preis in Ordnung und es handelt sich hier um keinen minderwertigen Kunststoff. Die Übergänge der einzelnen Bauteile gehen sehr sauber zueinander über und auch so gibt es keinerlei Störkanten an den In-Ears.

Beim Ladecase trifft diese Aussage jedoch nicht komplett zu, denn hier war ich von der Haptik, wie ich es schon erwähnt habe, etwas enttäuscht. Das Case erfüllt seinen Zweck voll und ganz, das stimmt zwar, aber es wirkt einfach aufgrund des größeren Spiels im Scharnier, was beim geschlossenen Zustand auffällt etwas „billig“. Hier kann man den Deckel nämlich etwas hin und her bewegen, was zusätzlich zum etwas dünnwandigen Deckel dafür sorgt, dass es sich eben von der Haptik etwas billig anfühlt. 

Man bekommt bei den Jabra Elite 3 zwar „nur“ einen Schutz nach IP55, was bedeutet, dass diese gegen Schweiß, Spritzwasser und Staub geschützt sind, aber dies trifft mehr oder weniger fast nur auf die In-Ears selbst zu. Der Schutz reicht jedoch eigentlich absolut aus, denn Schwimmen geht damit eigentlich niemand und ein überraschend vorbeiziehendes Regenwetter kann diese absolut nichts ab.

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.2)
FarbeDunkel Grau, weitere Farbe: Navy Blau, Lila, Beige.
Akkuintegriert, Lithium-Polymer-Akku
Akku Ohrhörer: 7 Stunden
Gesamtlaufzeit mit aufladen: 28 Stunden
Gewicht 42,6 g (Ohrhörer und Ladebox)
9,2 g (beide Ohrhörer)
33,4 g (Ladebox)
MaterialKunststoff (Ohrhörer und Ladecase)
KonnektivitätBluetooth 5.2 mit aptX/ SBC-Audio-Codec
TreiberTreiber mit einer Größe von 6,0 mm (links und rechts)
Frequenzbereich20 Hz bis 20.000 Hz (Ohrhörer)
LieferumfangJabra Elite 3 True Wireless Kopfhörer (2 Stk.)
Silikonaufsätze: S, M (an Kopfhörern befestigt), L
Ladebox
USB-Typ-C-Ladekabel
Warnhinweise
Technische Daten der Jabra Elite 3

Tragekomfort

Der Tragekomfort der Jabra Elite 3 ist angenehm, da diese mit gerade einmal je 4,6 Gramm pro In-Ear nicht nur sehr leicht sind, sondern auch die Form sorgt für einen bequemen sitzt. Durch die auch ohne ANC vorhandene geräuschisolierende Bauweise sitzen die beiden In-Ears sicher und fest im Ohr, ohne dass hierbei ein Druck entsteht. Der Vorteil dabei ist, dass man die In-Ears sehr lange, also über mehrere Stunden im Ohr haben kann und die versprochene Isolierung von den Umgebungsgeräuschen wird tatsächlich ebenso erreicht. Somit eignen sich die Jabra Elite 3 trotzt fehlende Sport-Bezeichnung bzw. Sport-Einsetzen perfekt für leichte sportliche Aktivitäten wie z. B. Joggen, Laufen und den üblichen Training im Sportstudio. usw. 

Der Lieferumfang an EarGel Aufsätzen ist ausreichend, sodass hier dank insgesamt drei Größen an Anpassstücken eigentlich für jeden etwas dabei sein sollte. Dabei handelt es sich wie üblich um die Größen: S; L; und M, Letzteres ist wie üblich bereits von Jabra auf die In-Ears montiert worden und die Restlichen sind in einer kleinen Verpackung sortiert. Eine feinere Abstufung mit vielleicht 5 Größen an EarGels wäre hier optional sinnvoll gewesen, aber bei mir haben die In-Ears in der Größe M wunderbar gehalten und daher kommen sicherlich viele andere ebenfalls damit klar. 

Der Tragekomfort war bei mir jedoch wie bereits erwähnt sehr angenehm und dies auch während eines längeren Zeitraums. Man bekommt hier erneut einen Sicheren halt geboten, an dem ich persönlich nichts auszusetzen habe. Jabra hat das neue Design erneut wie das Vorgängermodell an Tausenden von Ohren getestet und dies laut eigener Aussage bis zur perfekten Passform ausgearbeitet.

Durch die ohrfüllende Form und die richtige Wahl an EarGels-Aufsätzen decken die Jabra Elite 3 sehr gut den Ohrkanal ab, was dazu führt, das wie bereits erwähnt auch ohne das fehlende ANC eine sehr gute Umgebungsreduzierung erreicht wird.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Bedienung

Beide Multifunktionstasten an den Jabra Elite 3 besitzen einen sehr angenehmen Druckpunkt, welchen man beim Betätigten gut spüren kann. Über diese Tasten lassen sich an beiden Seiten unterschiedlich Befehle ausführen, je nachdem wie lange bzw. häufig man die jeweilige Taste betätigt. Sollte man vielleicht mal gerade nicht wissen, welche Taste hier wann und wie welchen Befehl ausführt, wird einem dies auch wunderbar in der App erklärt, auf die ich im Weiteren Verlauf des Testberichtes noch genauer eingehen werde. Praktisch und für mich persönlich sehr wichtig ist es, dass man alle Befehle direkt über die In-Ears steuern kann, sodass man definitiv das Smartphone in der Hosentasche lassen kann, was leider noch immer nicht bei allen In-Ears so der Fall ist.

Zum Ein- und Ausschalten genügt es wie bei eigentlich allen True Wireless In-Ears, die Ohrhörer einfach aus dem Ladecase zu entnehmen und am Ende wieder genau darin einzusetzen. Das ist definitiv die einfachere Methode und wird in den meisten Fällen gemacht, denn anschließend sind die In-Ears direkt sicher aufbewahrt und werden direkt für den nächsten Einsatz voll aufgeladen. Alternativ kann man zum Einschalten auch an beiden Ohrhörern die Multifunktionstaste kurz gedrückt halten, das Ausschalten erfolgt jedoch nur durch das Ablegen ins Ladecase.

Kommen wir nun zur restlichen Bedienung der Jabra Elite 3, die von Werk ein wie folgt eingestellt ist und in diesem Fall auch so leider nicht personalisiert werden kann. Drückt man die Taste am rechten In-Ear kurz, dann wird die Musik direkt gestartet bzw. bei Bedarf ebenso auch wieder pausiert. Hält man dieselbe Taste wiederum länger gedrückt, dann erhöht man die Lautstärke in mehreren Stufen so lange, wie man diese betätigt hält. Beim doppelten Betätigen hintereinander springt man einen Titel vor und bei dreimaligen Betätigen einen Track zurück.

Über die Taste am linken In-Ear, kann man anders als beim rechten In-Ear durch betätigen und gedrückt Halten die Lautstärke so lange reduzieren, bis einem diese in der jeweiligen Situation passt. Ansonsten steuert man hier über die linken In-Ear noch den HearThrough-Modus, sodass dieser bei einmaligen betätigen an-/ und beim erneuten Drücken ausgeschaltet wird. Betätigt man die Taste wiederum zweimal hintereinander, dann greift man auf den Sprachassistenten zu, in meinem Fall Siri. 

Neben der Steuerung der Musik und des HearThrough kann man direkt über die Jabra Elite 3 auch Anrufe steuern, was hier ebenfalls hervorragend funktioniert. Dabei ist es bis auf die Regulierung der Lautstärke absolut egal, ob ihr die folgenden Befehle am rechten oder linken In-Ear ausführt. Die Lautstärke des Telefonats wird wiederum wie bei der Musiklautstärke am rechten In-Ear erhöht und links reduziert. Drückt man bei einem eingehenden Anruf eine der beiden Tasten einmal kurz, dann wird der Anruf angenommen. Beim zweimaligen Bestätigen beendet man diesen oder nimmt den eingehenden Anruf nicht an. Während des Telefonats kann man zudem bei Bedarf das Mikrofon Stumm-/Lautschalten, wenn man eine der Tasten einmal kurz drückt.

Die Bedienung ist somit insgesamt sehr durchdacht aufgebaut und nach kurzer Zeit sollte man sich hier an die Bedienung gewöhnen. Natürlich haben physischen Tasten ein typisches Problem, und zwar, dass man sich durchs Betätigen von diesen sich die Ohrhörer leicht ins Ohr drückt, was durchaus unangenehm sein kann. Doch da kommt man als Hersteller nicht anders drumherum, als wenn man dann lieber auf eine Touch-Steuerung zurückgreift, jedoch hat auch diese ihre Nachteile, denn damit kommt es sehr häufig zu Fehleingaben usw.

(Bedienung: 4,5 von 5 Punkten)

Klang

Klanglich bieten die neuen Jabra Elite 3 einen modernen Klang, sodass der Bassbereich besonders betont wird, was für einen Hörspaß bei den aktuell angesagten Musiktiteln sorgt. Erzeugt wird der Klang von 6 mm Treibern, von denen an jeder Seite bzw. jedem In-Ears einer sitzt. Ebenso ist der Frequenzbereich, welchen die Jabra Elite 3 abdecken, absoluter Standard, sodass wir hier bei unveränderten 20 Hz – 20 kHz liegen. Bei den hochwertigen Audio-Codecs ist es jedoch so, dass anders wie bisher von Jabra gewohnt alle Apple-User ein den Nachteil habe, denn die Jabra Elite 3 unterstützen nur aptX und den Standard Codec SBC. Somit haben Android-User den verlustfreieren und besseren Klang, ganz anders als die Apple-User, was jedoch nicht heißt, dass hier die Musik schlecht klingt.

Bei Titeln mit kräftigen Bässen kommen die Jabra Elite 3 sehr gut zur Geltung, hierbei zeigen die beiden 6 mm Treiber, dass diese kräftig zupacken können. Dies gelingt sowohl bei mittlerer und auch bei voller Lautstärke hervorragend, ohne dass hier die Tonqualität verloren geht oder etwas verzerrt wird. Dennoch merkt man, dass es sich um keine „teuren“ In-Ears handelt, denn die Trennung vom Bassbereich, den Mitten und Höhen gelingt den Jabra Elite 3 weniger gut, sodass hier der Bass für ein leichtes Durcheinander sorgt. 

Die Mitten halten sich insgesamt bei den Jabra Elite 3 sehr zurück, sind zwar vorhanden, aber stehen kaum im Vordergrund. Die Höhen werden detailreich und sauber wiedergegeben, ohne dabei glasig zu wirken. Klar könnten sowohl die Höhen und Mitten noch etwas mehr in den Vordergrund rücken, aber zum geforderten Preis ist das Klangbild gut abgestimmt und absolut auf einem guten Niveau. 

Jabra hat die Elite 3 insgesamt mit vier Mikros ausgestattet, also an jeder Seite 2 Stück, welche beim Telefonieren dafür sorgen sollen, dass Hintergrundgeräusche nicht mit übertragen bzw. herausgefiltert werden. Dies gelingt diesen im Praxistest jedoch nicht so zuverlässig wie bei den bisher von mir getesteten teureren In-Ears aus dem Hause Jabra. Zwar beklagte sich meine Gesprächsperson nicht darüber, dass diese mich nicht verstehen würde, aber man hörte hin und wieder die Umgebungsgeräusche mit meiner Stimme zusammen und teilweise entstanden hier auch die Artefakte, die etwas stören, aber im Großen und Ganzen ist das telefonieren mit den Jabra Elite 3 gut möglich.Dank des integrierten Transparenzmodus kann man sich beim Telefonieren die eigene Stimme einblenden lassen, was ein natürlicheres reden ermöglicht, denn somit redet man in seinem Umfeld nicht automatisch lauter, was sonst so bei Kopfhörern ohne diese Funktion der Fall sein kann.  

Dank dem neusten Bluetooth 5.2 bieten die Jabra Elite 3 eine absolut geringe Latenz beim ansehen von Videos mit Ton, also damit meine ich die Verzögerung zwischen Ton und Bild beim Ansehen von YouTube Videos usw. Die Verzögerung ist absolut nicht feststellbar, sodass sich die Ohrhörer perfekt dazu eigenen, darüber Filme und Videos anzusehen.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

App

Jabra bietet für sämtliche Kopfhörer egal ob In-Ear oder Over-Ear Modelle, eine App Namens „Jabra Sound+“ kostenlos zum Download an. Prinzipiell könnte man sämtliche Kopfhörer auch unabhängig von dieser verwenden, doch mit der App ist der Funktionsumfang deutlich umfangreicher, da man hier je nach Kopfhörer unterschiedliche Einstellungsmerkmale zur Verfügung gestellt bekommt. Bei manchen Modellen kann man so z. B. die Tastenbelegung ändern, das ANC regulieren oder die individuelle Klanganpassung vornehmen. Außerdem könnt ihr nur so die neusten Firmwareupdates installieren und werdet über die neuen Funktionen informiert. 

Jabra Sound+
Preis: Kostenlos
Jabra Sound+
Preis: Kostenlos

Zum Einrichten wählt man aus einer Auswahl an kompatiblen Produkten das aus der Liste aus, welches man verbinden möchte, in meinem Fall sind es die Jabra Elite 3. Anschließen wird einem sehr verständlich und Schritt-für-Schritt eine Anleitung gezeigt, die einem dabei hilft, die Ohrhörer in den Pairing-Modus versetzt und einzurichten. Ist dies so weit getan und die In-Ears sind erfolgreich eingerichtet, landet man beim Starten der App immer auf der Startseite, auf welcher man alle wichtigen Dinge einstellen kann.

In diesem Menü kann man direkt ganz oben nicht nur die beiden In-Ears sehen, sondern zudem auch den Akkustand der beiden In-Ears und den des Ladecase in einzelnen Prozent-Schritten einsehen. Das bedeutet, dass euch hier der Akkustand der In-Ears zwar zusammen angezeigt wird, jedoch nicht wie häufig angewendet in 10 % Schritten, sondern in genaueren 1 % Schritten. Unmittelbar darunter kann man unter der Einstellungen „Sound -Modus“ bestimmen, ob HearThrough aktiv oder deaktiviert sein soll.

Direkt darunter wird einem leider bei dem günstigsten Modell kein 5-Band Equalizer geboten, sondern man hat nur die Wahl, ein passendes Preset aus insgesamt 6 Stück wählen. Vielmehr wird einem hier bei den Jabra Elite 3 nicht geboten, was unter anderem auch klar ist, denn es handelt sich wie bereits erwähnt um die günstigsten und Funktionsärmsten In-Ears der neuen Serie.

Im nächsten Untermenü mit der Lampe wird man direkt benachrichtig, sofern ein neues Firmware-Update verfügbar ist, was bei mir direkt der Fall war. Außerdem kann man hier die Jabra Elite 3 für die 2-Jahre-Garantie bei Schäden durch Staub und Wasser registrieren. Außerdem kann man hier noch auf die Kurzanleitungen und das online Benutzerhandbuch zugreifen. 

Unter dem Punkt „Über Sound+“ gibt es wenig bis gar nichts zu den Jabra Elite 3 zu sehen, hier dreht es sich, wie man schon vermuten kann, nur um die App, mehr nicht.

(App: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

HearThrough

Jabra hat bei den Elite 3 kein ANC, sondern lediglich HearThrough integriert, was im Prinzip umgekehrt zum ANC funktioniert. Dabei handelt es sich um einen sogenannten Transparenzmodus, bei dem über die an der Außenseite angebrachten Mikrofone an den beiden In-Ears die Umgebungsgeräusche zu euren Ohren durchgelassen werden. Dabei kann dies jedoch nicht wie bei den anderen Modellen in mehreren Stufen reguliert werden, sondern nur an bzw. ausgeschaltet werden. 

Der Transparenzmodus arbeitet so weit ganz gut, jedoch wird das Grundrauschen dabei deutlich angehoben, was gerade bei leiseren Musikpassagen durchaus stören kann. Die durchgelassenen Umgebungsräusche wirken zwar nicht so gut wie bei den hochpreisen Modellen, aber dennoch keineswegs künstlich wie bei anderen billigen Modellen mit dieser Funktion.

Akkulaufzeit

Das Lade-Case der Jabra Elite 3 fällt recht kompakt aus. Somit passt dies problemlos in jede Hosentasche, egal ob Jeans oder Jogginghose. Beim Öffnen des Ladecase wird einem durch die einzelne Status-LED an der Vorderseite direkt der Akku des Ladecase angezeigt und der Status bzw. Akkustand der In-Ears wird ebenfalls durch die jeweilige LED an den In-Ears angezeigt. Dabei ist deren Bedeutung exakt gleich zu den bisherigen Jabra In-Ear, denn eine grüne LED steht für einen vollen Akku, gelb für halb voll und rot für einen niedrigen Akku, sodass man die In-Ears bzw. das Case bald aufladen sollte.

Die Akkulaufzeit gibt Jabra selbst mit bis zu 7 Stunden mit einer vollen Aufladung an. Im Case selbst können diese dann zusätzlich bis zu max. 3-mal komplett aufgeladen werden. Somit kommt man auf max. 28 Stunden Musikspielzeit, was ein guter Wert ist. Bei leicht angehobener Lautstärke von etwa 75 % konnte ich die Laufzeit auch sehr gut erreichen und somit hat Jabra hier nicht zu viel versprochen. 

Das volle Aufladen des Ladecase dauert mit einem 500 mAh Netzteil, welches nicht im Lieferumfang enthalten ist, knapp 3 Stunden. Wireless-Charging wurde bei dem günstigen Preis nicht integriert, ist jedoch auch nicht weiter schlimm, denn das Aufladen des Case geht auch über USB-C absolut in Ordnung. Das volle Aufladen der In-Ears dauert übrigens bis zu 3,5 Stunden. Durchaus praktisch ist jedoch hier die Schnellladefunktion, welche dafür sorgt, dass die In-Ears im Ladecase bereits nach 10 Minuten Ladezeit für eine Akkulaufzeit von 60 Minuten aufgeladen werden.

Bluetooth

Jabra setzt bei den Elite 3 auf das neuste Bluetooth 5.2. Dabei wird stets eine problemlose, schnelle und stabile Verbindung zwischen Zuspielgerät und In-Ears geboten.

Die Verbindung mit Google Fast Pair kompatiblen Android-Devices geht dabei sehr schnell vonstatten. Hier reicht es direkt beim Öffnen des Ladecase auf das Pop-up Fenster, welches am Smartphone erscheint zu tippen und schon ist die Kopplung erfolgt. Alternativ betätigt man beide Tasten der In-Ears für drei Sekunden und versetzt diese dabei in den Kopplungsmodus. Anschließend wie bei allen Kopfhörer über die Bluetooth-Einstellungen, die Jabra Elite 3 suchen und auf diese tippen und schon wird man kurz noch gefragt, ob man diese koppeln möchte. Fortan werden diese bei der Entnahme aus dem Case immer automatisch mit dem entsprechenden Smartphone gekoppelt. 

Möchte man die Jabra In-Ears mit einem weiteren Gerät koppeln, ist dies problemlos möglich, hierzu kann sich jedes Jabra-Produkt nämlich weiterhin bis zu 8 verschiedene Geräte merken. Sobald man wiederum ein 9. Gerät damit koppelt, wird das Gerät gelöscht, welches am wenigsten genutzt wurde. Außerdem können die Jabra Elite 3 eine Multipoint-Verbindung eingehen, was bedeutet, dass diese mit zwei Geräten gleichzeitig eine Bluetooth-Verbindung aufbauen können, während wiederum nur ein Gerät zur Musikübertragung genutzt werden kann.

Sofern man ein zusätzliches bluetoothfähiges Gerät mit den Jabra Elite 3 koppeln möchte, muss man diese zuvor in den Pairing-Modus versetzen. Dazu nimmt man ganz einfach beide In-Ears aus dem Lade-Case und betätigt direkt an beiden Ohrhörern die Multifunktionstaste für 3 Sekunden, bis die Status LED blau aufblinkt. Anschließend werden die In-Ears in den Einstellungen angezeigt und können wie gewohnt mit dem jeweiligen Device verbunden werden.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit den Jabra Elite 3 hat Jabra die günstigsten In-Ears der neuen True Wireless In-Ear Serie vorgestellt. Für eine fairen Preis gibt es hier einen guten Klang, ein Transparenz- und Mono-Modus und eine gute Akkulaufzeit. Auf ANC muss man hier jedoch dann ebenso verzichten wie auf den hochwertigen AAC-Audio-Codec, sodass iOS-Nutzer nur den SBC-Codec Nutzen können. Ich persönlich vermisse hier zudem den Equalizer, um das Klangbild noch etwas zu personalisieren, aber insgesamt klingen die Jabra Elite 3 schon von Werk aus ganz gut.

Preis/Leistung

Die UVP der Jabra Elite 3 ist mit 79,99€ festgesetzt, doch inzwischen hat selbst Jabra die In-Ears auf 59,99€ reduziert. Online sind diese jedoch hin und wieder nochmals etwas günstiger zu haben, sodass man bei Geduld die In-Ears auch schon für 40€ sein eigenen nennen kann. Für den aktuell reduzierten und teils sogar noch niedrigeren online Preis sind die Jabra Elite 3 eine klare Empfehlung und somit aktuell mein Preis-Leistung-Tipp.

Jabra Elite 3

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: Jabra.com/de

JBL Tune 230NC TWS

In aller Kürze

Bei den JBL Tune 230NC TWS handelt es sich um günstige In-Ears, die bequem im Ohr sitzen und zudem noch eine gute Akkulaufzeit bieten. Ganz klar sind wir hier klanglich von einem audiophilen Klang weit entfernt, doch der breiten Masse wird das Klangbild sehr gut gefallen bzw. zusagen. Das Noise-Cancelling ist solide, aber keineswegs eines, welches mit den hochpreisigen Modellen mithalten kann. Mit dem JBL Tune 230NC TWS bekommt man sehr gute True Wireless In-Ears, welche durch ihr Ausstattung überzeugen können, schließlich ist diese zum geforderten Preis meiner Meinung nach fair.

Gefällt uns

  • bequemer Sitz
  • gute Akkulaufzeit
  • Amazon Alexa und Google Assistant unterstützung
  • Umgebungs- und TalkThru-Funktion

Gefällt uns weniger

  • kein aptX und AAC
  • manuelles Ausschalten nicht möglich
  • kein überragendes ANC

JBL Tune 230NC TWS

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Bei der Kopfhörer-Serie „TUNE“ aus dem Hause JBL handelt es sich um keine neue Serie, denn von dieser gab es schon andere In-Ears, sowie On-/ und Over-Ear Kopfhörer. Ein paar Modelle der Serie habe ich bereits in der Vergangenheit ausführlich testen dürfen. Nichtsdestotrotz handelt es sich bei den JBL Tune 230NC TWS um günstige In-Ears, welche aufgrund der Ausstattung sehr interessant sind.

Beim Verpackungsdesign setzt JBL auf die bekannte Farben, nämlich Weiß, Schwarz sowie die orangenen Akzente. Die In-Ears setzt man hierbei wieder gut in Szene, denn diese kann man auf der Rückseite durch ein schon öfters von JBL verwendetes Sichtfenster ganz gut begutachten. Doch wie immer gehen wir die Verpackung erst einmal der Reihe nach durch.

Wie erwähnt ist JBL dem bisherigen Verpackungsdesign absolut treu geblieben. An der Vorderseite präsentier JBL direkt eine große Abbildung der In-Ears und am unteren rechten Rand sieht man sogar etwas kleiner abgebildet das geöffnete Ladecase. Des Weiteren findet man hier natürlich wie gewohnt auch das Firmenlogo und seitlich nach unten verlaufend ziert die Front der Produktname. Unmittelbar darunter erwähnt JBL dann wie gewohnt die wichtigen Funktionen der JBL Tune 230NC, zu denen unter anderem das ANC, perfekte Telefonierqualität und der komfortable Sitz in den Ohren zählen soll. Außerdem erfährt man an der unteren rechten Ecke noch, dass die In-Ears eine max. Akkulaufzeit von bis zu 10 Stunden bieten und das Case zusätzlich nochmals 30 Stunden. Zusammen kommt man so durchs mehrmalige Aufladen auf eine Akkulaufzeit von maximal 40 Stunden.

Die schmale rechte Seite ziert zum einen der Lieferumfang im unteren Bereich, welcher hier durch kleine Skizzen dargestellt wird. Zudem wirbt man über die Möglichkeit, dass man Amazons Alexa oder den Google Assistant direkt über die In-Ears nutzen kann. Zu guter Letzt hält wie gewohnt die Rückseite noch wichtige Informationen bereit. Hier gibt es zum einen nämlich ein direkt auffallendes Sichtfenster, durch welches man die beiden In-Ears, in der Verpackung betrachten kann. Zudem zeigt JBL hier nochmals die In-Ears gemeinsam mit dem Lade-Case und geht auf die vier wichtigen Ausstattungsmerkmale der In-Ears ein. Zu diesen zählt der integrierte JBL Pure Bass Sound, das ANC mit Smart Ambient, die gute Sprachqualität dank insgesamt vier Mikros und dem IPX4 geschützten Gehäuse mit bequemen Tragekomfort.

Nach dem Entfernen des Klebestreifens an der Unterseite kann man das komplette Innenleben der Verpackung an der Unterseite herausziehen. Hierbei hat man eine Kunststoff-Blisterverpackung in der Hand, in welcher an der Unterseite ein Karton-Einsatz gesteckt wurde. In Letzterem hat JBL die üblichen Beipackzettel verstaut, bei der es sich logischerweise auch um die Anleitung handelt, sofern diese überhaupt benötigt werden sollte. Im Blister selbst findet man zentral in Mitte das kompakte Ladecase und direkt darüber die beiden einzeln Eingesetzen In-Ears, welche hier durch einen Klebestreifen gehalten werden, dass diese nicht verrutschen. Im unteren Abschnitt hat JBL dann noch das gewohnte kurze orangene USB-A auf USB-C Ladekabel und die beiden zusätzlichen Größen an Ohranpassstücken verstaut.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

In-Ear Kopfhörer

Die JBL Tune 230NC TWS ähneln von der Größe und dem Design auf dem ersten Blick den JBL Live Pro+ TWS sehr. Die Unterschiede sind hierbei nur minimal, denn die Tune 230NC TWS sind von ihrem „Stiel“ etwas länger und stehen minimal mehr aus dem Ohr hervor, was an dem etwas dicker ausgeführten Aufbau liegt.    

Jeder der In-Ears bringt gerade einmal fünf Gramm auf die Waage und dank des kompakten Designs und der ovalen Knospe schmiegen sich die In-Ears wie von JBL versprochen nahezu in die Ohrmuschel ein. Egal bei welchen Bewegungen, ob normal beim Laufen oder sogar beim Sport stören diese nicht. Damit das ANC richtig arbeiten kann, ist es wichtig, dass die In-Ears schon von Grund auf eine vernünftige Abschirmung von den Umgebungsgeräuschen bieten, was selbstverständlich am besten über die mitgelieferten Silikon-Eartips funktioniert, welche JBL hier in insgesamt drei Größen mitliefert.

Vom Design setzen sich die JBL Tune 230NC TWS aus der Knospenform, an welcher der Treiberausgang sitzt und dem Steg zusammen. Letzteres ist das, was nach dem Einsetzen ins Ohr davon noch herausragt. Hier hat JBL dann auch die nicht sichtbaren berührungsempfindlichen Sensoren integriert, über welche die Steuerung der Ohrhörer erfolgt und zudem versteckt sich in diesem Part auch der wichtige Akku und ein Teil der Mikrofone. Das Gehäuse wurde aus gut anfühlenden Kunststoff gefertigt, dieser sorgt zudem für das entsprechend geringe Gewicht und zudem für die wichtige Robustheit gegen Schweiß und Spritzwasser.

An der Innenseite des „Stiels“ hat JBL je In-Ear die Seitenbeschriftung eingelassen, sodass man hierdurch direkt erkennen kann, welcher In-Ear in welches Ohr kommt. Vertauschen kann man diese jedoch aufgrund ihres Aufbaus nicht, denn falsch eingesetzt würden diese sehr unbequem sitzen und der Klang kommt nicht richtig ins Ohr.

Neben dem von mir getesteten Modell ist schwarz, gibt es die JBL Tune 230NC TWS auch noch in folgenden Farben: Weiß, Blau und Beige. Daher sollte hier für jeden eine passende Farbe dabei sein, in welcher einem die JBL Tune 230NCTWS gefallen sollten. 

Die von JBL inzwischen in so gut wie allen In-Ears integrierte Dual-Connect+ Technologie hat auch hier in die neuen Kopfhörer Einzug erhalten und so ist es möglich, die In-Ears auch einzeln als Mono In-Ear zu verwenden. Daher sind beide Ohrhörer hier in der Lage, sich direkt untereinander oder auch einzeln mit eurem Smartphone zu verbinden. Somit macht es hier auch Sinn, dass JBL an beiden Ohrhörern die gleiche Anzahl an Mikrofone verbaut hat, sodass beide bei Bedarf einzeln für Telefonate genutzt werden können.

Ladecase

Das Ladecase der JBL Tune 230NC TWS ist nur minimal größer als das der Live Pro+ TWS, somit würde ich auch diese als sehr kompakt einstufen. Trotz der ähnlichen Bauweise der In-Ears ist das Case der neueren Tune 230 NC TWS komplett anders ausgeführt als bei den Live Pro+ TWS. Damals lag das Case nämlich flach auf und der Deckel wurde über die komplette Größe des Case geöffnet. Bei den Tune 230NC TWS ist es vergleichbar mit den Apple Airpods Pro, denn hierbei ist das Case eigentlich rundum abgerundet und wird aufrecht gehalten und im oberen Drittel befindet sich der Deckel zum Öffnen. 

Der große Vorteil dabei ist, dass JBL dadurch die Möglichkeit hatte, den Akku im Case größer auszulegen, sodass hierbei die max. Akkulaufzeit verlängert werden konnte. Der Kunststoff, bei dem es sich exakt um denselben wie bei den In-Ears handelt, ist auch hier exakt in der Farbe der In-Ears gehalten und besitzt rundum eine matte Oberfläche. Das Case sieht aufgrund des matten Finishs und dem hochglänzenden JBL Schriftzug sehr ansprechend aus, doch leider ist gerade diese Oberfläche etwas zu anfällig gegenüber Fingerabdrücke.

Das Case kann dank seiner geringen Maße von ca.: 62 x 47 x 30 mm (L x B x H) problemlos in die Hosentasche verstaut werden und bringt gerade einmal 48 g auf die Waage (mit Ohrhörer 58g). Insgesamt ist es relativ schlicht gehalten, während man an der Rückseite das USB-C Kabel zum Aufladen des Akkus einsteckt, wird einem an der Vorderseite an der Griffmulde anhand von drei einzelnen LEDs der Ladezustand anzeigt. Dies geschieht sowohl während des Aufladens, als auch wenn man das Case öffnet. Im Inneren des Case gibt es nichts Atemberaubendes zu sehen, hier findet man die beiden Plätze, in welchen die In-Ears zum Aufladen eingesetzt werden und dabei über je zwei Ladekontakte mit Strom versorgt werden. Zu guter Letzt findet man auch hier, die dezent klein gehalten Buchstaben, welche einem zeigen, wo welcher In-Ear seinen Platz hat, doch wirklich wichtig ist dieser Hinweis nicht, denn man bekommt den Rechten nicht in die Aussparung für den linken In-Ear hinein.

Ein Magnetverschluss, welcher das Case verschlossen hält, sorgt dafür, dass auch beim sehr starken schütteln über Kopf nichts herausfällt. Aber auch wenn der Deckel offen ist und man das Case schüttelt, werden beide Ohrhörer dank der magnetischen Sicherung problemlos an ihrer Position gehalten.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der JBL Tune 230NC ist soweit gut und das Gehäuse der In-Ears wurde ebenfalls gut verarbeitet. Die einzelnen Kunststoffelemente gehen sauber ineinander über und auch so fühlt sich hier alles geschmeidig an. Da JBL hier nicht auf physische Tasten setzt, sondern auf Touch-Sensoren, drückt man sich die In-Ears beim Betätigen nicht unangenehm ins Ohr. Hier habe ich daher nichts zu bemängeln, denn angesichts des Preises stimmt die Verarbeitung der In-Ears absolut.

Das leichte Kunststoff-Case ist mit einer sogenannten Soft-Touch-Oberfläche versehen, welches wie die Kopfhörer selbst ebenfalls matt gehalten wurde. Negativ an dieser matten Soft-Touch-Oberfläche ist jedoch, dass diese je nach gewählter Farbe sehr anfällig gegenüber Fingerabdrücke sein kann. Hat man somit hin und wieder fettige Finger, sieht das Case schnell nicht mehr so schön aus, kann aber mit einem Tuch wieder gereinigt werden.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.2)
FarbeSchwarz, weitere Farben: Blau, Weiß und Beige
Akkuintegriert, Lithium-Polymer-Akku
Akku Ohrhörer: 10 h (ohne ANC) 8 Stunden (mit ANC)
Akku Ladecase: 30 h
Gesamt somit: bis zu 40 h
Gewicht 58 g (Ohrhörer und Ladebox)
10 g (beide Ohrhörer)
48 g (Ladebox)
MaterialOhrhörer und Ladecase aus Kunststoff
KonnektivitätBluetooth 5.2 Audio-Codec: SBC. Unterstützte Profile: A2DP 1.3, AVRCP 1.6, HFP 1.7
Fast Pairing von Google wird unterstützt.
TreiberDynamische Treiber mit einer Größe von 6 mm (links und rechts)
Frequenzbereich20 Hz–20 kHz
Treiberempfindlichkeit bei 1 kHz/ 1 mW (dB105 dB
Impedanz (Ohm)16 Ohm
LieferumfangJBL Tune 230NC TWS
1 x Ohrstöpsel in 3 Größen
1 x USB-C-Ladekabel
1 x Ladestation
1 x Garantie/Warnung (W/!)
1 x Kurzanleitung/Sicherheitsdatenblatt (S/i)
Technische Daten der JBL Tune 230NC TWS

Tragekomfort

Durch ihr sehr geringes Gewicht und den angenehm leichten Sitz bieten die JBL Tune 230NC TWS genau wie die sehr ähnlichen JBL Live Pro+ TWS einen sehr angenehmen Tragekomfort. JBL liefert zum Anpassen der In-Ears zwar weniger Silikon-Eartips mit, aber die drei Größen reichen eigentlich dennoch fürs Anpassen aus.

Die Größen S, M und L sind dabei von den Durchmessern der Tips so ausgelegt, sodass man damit eigentlich alle Ohren abdeckt und ein bequemer sowie sicherer Halt geboten wird. Für sportliche Aktivitäten sind hier bei diesem Modell zwar keine zusätzlichen Absicherungen in Form von Ear-Hooks oder Flügeln vorhanden, aber der Halt ist dabei dennoch sehr gut. Hat man am besten alle Anpassstücke ausprobiert und die gefunden, welche am bequemsten und sichersten sitzen, dann sollte auch der Klang sehr gut passen. Hat man wiederum die zu großen Anpassstücke gewählt, drücken diese sich vielleicht sogar heraus und halten wie die zu kleinen nicht wirklich und zudem entfaltet sich dann auch der Klang nicht wirklich gut.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Bedienung

JBL setzt bei den JBL Tune 230NC TWS auf eine berührungsempfindliche Oberfläche zur Bedienung. Dies hat zwar den Vorteil, dass man sich die In-Ears nicht ins Ohr drückt, wenn man z. B. eine Taste drücken muss, doch einen Nachteil bringt dies dennoch mit sich. Man kann die In-Ears nämlich nicht über die Touch-Funktion einschalten und benötigt so stets das Ladecase, doch dies ist nicht wirklich schlimm im Alltag. Ich bewahre meine In-Ears eigentlich immer im Case auf, sodass ich diese am besten wieder finde und diese auch für jeden Einsatz wieder voll aufgeladen sind. Nachteil am ständigen Einsetzen ins Case ist wiederum, dass der Akku immer wieder geladen wird und dieser somit schneller verschleißen könnte.

Über die JBL Headphones App kann man bei Bedarf die Belegung der Touch-Zuweisung etwas verändern, jedoch hat man hier dann nicht komplett die freie Wahl, sondern kann aus verschiedenen Settings das passende Auswählen. Von Werk aus ist die Bedienung so gewählt, dass man durch das Antippen der linken Oberfläche zwischen ANC und dem Ambient Aware an/aus wechseln kann, während man durch ein zweimaliges antippen die TalkThru-Funktion ein- und ausschalten kann. Die Musiksteuerung erfolgt wiederum am rechten In-Ear, sodass ein einmaliges berühren, die Musik pausiert und ein doppeltes zum Vor- und dreimaliges Antippen einen Musiktitel zurückspringt. Einen eingehenden Anruf kann man bei den JBL Tune 230NC TWS über beide Seiten annehmen, indem man einmal auf einen der beiden In-Ears tippt und möchte man den Sprachassistenten nutzen, muss man eine Seite der In-Ears länger berührt halten.

Von der Werkseinstellung muss man auf eine Lautstärkeregulierung verzichten, doch wenn man in den Einstellungen der App z. B. auf die Wiedergabesteuerung verzichtet, kann man anstelle von dieser die Lautstärke regulieren. Hier hat man also die Wahl zwischen entweder oder und nicht allem, was auch gut ist, denn könnte man alle Funktionen über die In-Ears steuern, würde dies hier durch die ganzen verschiedenen Befehle keiner mehr verstehen und so wie es gewöhnt wurde, ist es sicherlich besser.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

JBL setzt bei den Tune 230NC TWS je In-Ear auf einen kompakten 6 mm Treiber, was häufig zum Einsatz kommt. Hochwertige Audio-Codecs sucht man bei diesem Modell leider vergebens, denn hier wird kein aptX oder AAC geschweige denn die noch hochwertigeren Codes unterstützt. Die klangliche Abstimmung ist hier typisch für JBL, denn die Tune 230NC TWS trumpfen von Werk aus mit einem leicht wärmeren Klangbild auf. Dabei handelt es sich eigentlich um die von JBL gewohnten Klangsignatur, welche so gut wie allen Hörern auf Anhieb am besten gefallen wird, wenn man diese im Vergleich zu einer weniger wärmer abgestimmten Signatur hören würde.  

Die Wiedergabe der Höhen gelingt den Tune 230NC soweit sehr gut. Diese überzeugen mit einer sauber und fast schon luftigen Wiedergabe, welche mir gut gefällt und sind je nach Musikgenre gut auf den Bass abgestimmt. Dennoch muss ich klar zugeben, der Bass steht bei vielen Titeln dennoch ganz klar im Vordergrund. Kurz in einem Satz beschrieben, die Höhen sind für diese Preisklasse gut und stimmen so weit zum Gesamtpaket.

Die Mitten halten sich wiederum in Hintergrund und werden von den dominanten Höhen und noch präsenteren Bässen etwas zurückgedrängt. Dennoch werden durch die Mitten Stimmen beim Anhören von Hörbüchern und beim Telefonieren usw. sauber wiedergeben. Der Fokus liegt jedoch, wie ich es nun schon mehrmals erwähnt habe, deutlich mehr im Bassbereich und bei den Höhen.    

Kommen wir zum vom JBL als „Pure Bass“ bezeichneten Klang bzw. dessen Stärke. Der Bass ist hier definitiv das Highlight und wird druckvoll, knackig sowie energiereich wiedergegeben. Hierbei wird auch ein ordentlicher Tiefgang geboten, welcher eigentlich keine Wünsche offenlässt. Ihr mögt Bass und hört vorrangig Musik, welche davon profitiert, dann sind die JBL Tune 230NC TWS eine gute Wahl. Keineswegs falsch verstehen die Tune 230NC TWS sind keine Bassbetonten In-Ears, aber diese sind dafür gemacht, euch mit warm abgestimmter Klangsignatur „Pure Bass Sound“ zu beschallen.

Die Sprachverständlichkeit der JBL Tune 230NC TWS ist insgesamt gut. Die zahlreichen Mikros sorgen dafür, dass eure Stimme klar und laut aufgenommen werden, sodass die Gesprächspartner euch sowohl klar als auch absolut deutlich verstehen. Kommen um euch herum jedoch mehrere Umgebungsgeräusche hinzu, dann wird die Verständlichkeit etwas eingeschränkt, da die verbaute Software versucht, die Umgebung auszublenden. Das Resultat ist dabei jedoch, dass auch an euere Stimme etwas eingegriffen wird, hierbei empfiehlt es sich dann einfach lauter zu sprechen, damit dies umgangen wird. 

Die Latenz beim ansehen von Filmen und Videos haben eigentlich inzwischen alle Hersteller im Griff und so konnte ich auch bei den JBL Tune 230NC TWS keine Verzögerungen zischen dem auf dem Smartphone dargestellten Bild und dem Ton, der über die Kopfhörer wiedergegeben wird, feststellen. In der App kann man hier unter „Smart Audio &Video“ wählen, ob man den Audio-Modus für den besten Klang oder den Video-Modus für bessere Lippensynchronisierung bevorzugt. 

(Klang: 3,5 von 5 Punkten)

App

JBL bietet inzwischen eigentlich für so gut wie alle neu erscheinenden Kopfhörer eine kostenlose App-Anbindung für iOS und Android Smartphones an, über die man weitere Personalisierung vornehmen kann. Diese trägt den Namen „JBL Headphones“ und steht in den entsprechenden Stores kostenlos zum Download bereit. 

JBL Headphones
Preis: Kostenlos
JBL Headphones
Preis: Kostenlos

Zu den Funktionen zählen unter anderem die Möglichkeit, das ANC zu steuern, das VoiceAware Level zu bestimmen und zahlreiche weitere Dinge. In dem Einstellungsmenü kann zudem bestimmt werden, ob man den am Smartphone integrierten Sprachassistenten nutzen möchte oder alternativ kann man auch sowohl Amazons Alexa und den Google Assistant darüber nutzen und einrichten. Die üblichen Einstellungen wie z. B. der Equalizer stehen hier natürlich auch zur Verfügung und ermöglicht es entweder zwischen einigen voreingestellten EQ-Settings zu wählen oder eigene zu erstellen und diese abzuspeichern.

Außerdem können über die App selbstverständlich wie gewohnt Firmware-Updates installiert werden, oder man kann die automatische Abschaltung aktivieren und bei Bedarf die integrierte Kopfhörer-Suchfunktion verwenden. Dabei gebt der oder beide gewählten Kopfhörer einen permanenten Piepton von sich, der beim Finden der In-Ears sehr hilfreich ist.

App: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

ANC / Umgebung ein-/ausblenden

JBL hat dieTune 230NC TWS wie die Modellbezeichnung schon verrät, mit ANC ausgestattet, was so weit gut ist, aber man sollte hier in dieser Preisklasse kein perfektes ANC erwarten. Schon durch das einstecken der Tune 230NC TWS sorgen die Anpassstücke dafür, dass der Großteil der Umgebungsgeräusche um einen herum herausgefiltert werden. Das ANC ist dabei sozusagen nur noch das kleine i-Tüpfelchen. Es ist schlicht und einfach ein aktives Noise Cancelling das zwar noch etwas mehr Geräusche herausfiltert, aber so gut wie die bekannten Marktführer ist es wie zu erwarten nicht. 

Das Aktivieren des ANC führt zu einem sehr dezent hörbaren Grundrauschen, was bei vielen Kopfhörern mit ANC der Fall ist. Dies ist aber echt nur so minimal, dass man es bei absoluter Ruhe hört. Im Ambient Aware und TalkThru-Modus nimmt dies hingegen deutlich hörbarer zu, sodass man dies bei ruhigen Passagen teilweise schon deutlicher hört und sogar stört. Dies geschieht dadurch, dass die außen verbauten Mikrofone dazu verwendet werden, die Umgebungsgeräusche verstärkt zu einem durchzulassen. Dabei wird der Ton um einen herum über die Treiber eingespielt, was eben funktionsbedingt wie bei vielen anderen Kopfhörer mit dieser Funktion dazu führt, dass ein Rauschen mit übertragen wird.  

Das ANC arbeiten gut, aber wie zu erwarten nur bei sehr tiefen bis mittleren Frequenzen, sodass es Motorgeräusche zuverlässig herausfiltert, aber bei hohen Frequenzen teils sehr Probleme hat. Zudem finde ich es etwas Schade, dass einem beim Wechsel über die In-Ears nicht angesagt wird, welchen Modus man gerade eingestellt hat, sondern dies dann in der App prüfen muss.

Akkulaufzeit

Bei der Energieversorgung der JBL Tune 230NC TWS setzt JBL je In-Ear auf einen 70 mAh großen Akku. Dieser bindet sich hierbei im „Stiel“ und bietet aufgrund dessen etwas größere Ausführung auch mehr Platz für einen größeren Akku. Durch diesen Akku erreicht man bei den Tune 230NC TWS eine Akkulaufzeit ohne ANC von bis zu 10 Stunden und mit ANC von max. 8 Stunden. Ein solider Wert, den ich im Test bei etwas mittlerer Lautstärke und teils aktiven und teils auch deaktivierten ANC ganz gut erreichen konnte. Wie bei vielen Dingen mit Akku hängt die Laufzeit dann jedoch vom persönlichen Nutzungsverhältnis ab und kann noch etwas nach unten oder auch oben gehen. 

Da die Kopfhörer im Case wie üblich nicht nur aufbewahrt werden können, sondern automatisch wieder aufgeladen werden, ist es wichtig, diese hier drin zu verstauen. Dies ist auch nicht wirklich anders möglich, denn sind die In-Ears leer, können diese nur durch das einsetzen und der Anschließenden entnehme aus dem Case eingeschaltet werden. Das Etui mit seinem 750 mAh Akku bietet die Möglichkeit, die In-Ears insgesamt bis zu drei Mal von komplett leer auf voll aufzuladen, sodass man mit ANC auf eine gesamte Akkulaufzeit von ca. 24 Stunden und ohne ANC auf knapp 30 Stunden kommen kann. Daher steht hier auch jeder der drei Balken an der Griffmulde am Lade-Case für eine komplette Aufladung. 

Sofern man die In-Ears spontan aufladen muss, da man diese z. B. vergessen hat, ins Ladecase einzusetzen, dann ist die integrierte Schnellladefunktion durchaus praktisch, denn diese sorgt dafür, dass man innerhalb von gerade einmal 10 Minuten aufladen für gut zwei Stunde Musik hören kann. Wireless Charging unterstützt das Case jedoch leider nicht, aber dies würden vermutlich sowieso nur wenige unter euch verwenden. Eine komplette Aufladung des Case dauert im Schnitt rund 2 Stunden, was so weit ein guter Wert ist.

Leider hat JBL hier bei diesem Modelle keine automatische Play/Pause Funktion integriert, da die dafür benötigten Sensoren nicht verbaut wurden. Dafür wiederum kann man in der App bestimmen, dass die In-Ears nach 15 Minuten ohne Aktivität bzw. Wiedergabequelle in den Standby-Betrieb übergehen.

Bluetooth

Beim Bluetooth setzt JBL auf den Bluetooth-Standard 5.2 mit Fast Pair, welches ein schnelles Verbinden mit kompatiblen Android-Geräten unterstützt. Dabei handelt es sich um das Pedant zur Apple-Technologie, die es ermöglicht, dass direkt durch das Öffnen des Case, die In-Ears mit dem Android Smartphone schnell und einfach gekoppelt werden können. Die Kopfhörer können jedoch nicht nur im Stereo, sondern bei Bedarf auch einzeln im Single-Modus verwendet werden und dabei ist es völlig egal, ob man den rechten oder linken In-Ear bevorzugt. 

Das Koppeln mit einem iPhone ist hingegen wie gewohnt auch nicht sonderlich umständlich, denn dies erfolgt ganz normal über die Einstellungen->Bluetooth und hier wählt man dann, nachdem man die Kopfhörer aus dem Case genommen hat die „JBL TUNE 230NC TWS“ aus. Die Bluetooth-Reichweite hat mir im Test gut gefallen, denn diese war zum einen sehr stabil und zudem auch mit gut 13 Metern indoor sehr gut.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Die JBL Tune 230NC TWS wurden vom Klang her soweit gut abgestimmt, sodass diese der Mehrheit sicherlich gefallen wird, denn ein warmes Klangbild mit kräftigen Bass passt zu der aktuell beliebten Musik absolut. Dazu kommt der Funktionsumfang, welcher zum geforderten Preis absolut fair ist. Schließlich wird einem hier eine umfangreiche App-Anbindung mit Personalisierungsmöglichkeiten geboten und ein bequemer Tragekomfort, welcher die In-Ears zum idealen Alltagsbegleiter macht. 

Vergessen zu erwähnen, sollte ich auch nicht den Schutz gemäß IPX4, denn dadurch kann den kompakten In-Ears weder ein überraschender Regenschauer noch der Schweiß bei einem kleinen Training etwas anhaben. Leider schwächelt das ANC wiederum etwas bei den hohen Frequenzen, die es fast komplett ungefiltert durchlässt, während es in den tieferen Frequenzen solide arbeitet.

Preis/Leistung

Die UVP der Tune 230NC TWS hat JBL bei 99,99€ angesetzt, jedoch sind diese direkt bei JBL und diversen weiteren Online-Shop inzwischen nochmals wesentlich günstiger erhältlich, was diese nochmals mehr interessanter macht. Hier erhält man gut klingenden In-Ears, mit solidem ANC, bei dem man jedoch keine großen Wunder erwarten sollte für das wenige Geld. Es sind klar keine High-End In-Ears, was auch schon die UVP verrät, aber der Mehrheit sagt der Klang absolut zu und für das Geld sind diese einfach gut und eigenen sich auch super als Geschenk.

JBL Tune 230NC TWS

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://de.jbl.com

Teufel Airy Sports TWS

In aller Kürze

Bei den Teufel Airy Sports TWS handelt es sich sportlich orientierte In-Ears, die dank Bügel jederzeit einen absolut sicheren Halt versprechen. Dies ist auch gegeben, aber leider drücken die Bügel nach längerem Musikhören doch ein wenig. Klanglich sind die In-Ears kraftvoll zupackend, was diese so gesehen zu den perfekten sportlichen Begleitern macht. Die Steuerung der Musik gelingt zuverlässig direkt über die In-Ears, aber Nachteile bestehen dennoch. Die Teufel Airy Sports TWS lassen sich nämlich ebenso wie die Real Blue TWS leider nicht in die App einbinden, um diese z. B. Individuell zu personalisieren.

Gefällt uns

  • warmes Klangbild ideal für Sport
  • sicherer Halt im Ohr
  • guter Preis
  • gute Akkulaufzeit

Gefällt uns weniger

  • Tragekomfort könnte besser sein
  • keine Unterstützung der Teufel-App
  • sehr großes Ladecase

Teufel Airy Sports TWS

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Teufel bleibt wie bisher von Eigentlichen allen Produkten gewohnt dem Verpackungsdesign absolut treu. Daher setzt man auch hier auf einen ungebleichten und wenig bedruckten Karton, sodass hier weitestgehend alles nachhaltig gehalten wurde. Die Verpackung wurde wie von True Wireless In-Ears gewohnt, sehr kompakt gehalten, ohne dabei jedoch den Schutz des Produktes zu vernachlässigen. Im Inneren wird nämlich alles sehr gut geschützt. Rundum informieren die Aufdrucke etwas über die technischen Daten und auch über das Produkt, da hier eine Skizze der In-Ears abgebildet wurde. 

Durchtrennt man das Klebesiegel an der Unterseite, kann man die Verpackung öffnen und schon erblickt man direkt das Ladecase. Dieses wurde zum Schutz in einem Kunststoffbeutel eingepackt und enthält im Inneren auch zugleich die beiden True Wireless In-Ears. Damit das Case im Karton nicht verrutscht, befindet dieses sich in einem Einlegeboden, an dem man rechts und links je einen Hohlraum findet. Hier hat Teufel jeweils das Zubehör versteckt, bei welchem es sich zum einen um ein relativ kurzes USB-A auf USB-C Ladekabel handelt und auf der anderen Seite um die zusätzlichen unterschiedlich großen Ohranpassstücke. Diese liefert Teufel in den Größen XS, S und L mit, während die Größe M ist bereits vormontiert wurde. Zu guter Letzt befinden sich unter dem Einsatz noch die üblichen Beipackzettel in Form von einer Kurzanleitung, Sicherheitshinweisen usw.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

In-Ear Kopfhörer

Das Design der Teufel Airy Sports TWS erinnert etwas an die Powerbeats Pro, was hier ganz klar an dem sportlichen Design mit Bügel liegt. Diese besagten Bügel sind hier fest verbaut, können also nicht ausgetauscht werden. Das Design ist somit direkt auffälliger als „normale“ True Wireless In-Ears und angeboten werden diese lediglich in der Farbe Schwarz.

An dem matt-schwarzen Gehäuse der In-Ears hat Teufel das typische Herstellerlogo in Form eines grauen „T“ aufgebracht, welches zugleich das einzige Erkennungsmerkmal ist. Man erkennt hier direkt aufgrund des Bügels deren vorrangigen Einsatzzweck nämlich den Einsatz bei sportlichen Aktivitäten. Ebenso wir bereits von den Teufel Real Blue TWS gewohnt, setzt Teufel hier auf eine berührungsempfindliche Oberfläche, welche sich beim Teufel Logo befindet. Dabei handelt es sich zugleich auch um die einzige Steuereinheit, denn hier setzt Teufel ansonsten auf keine weiteren Tasten, sondern einfach nur auf die beiden Touch-Oberflächen an beiden In-Ears.

Das Auffälligste an den Teufel Airy Sports TWS sind auf jeden Fall die großen Ohrbügel, welche für einen sicheren Halt bei so gut wie allen Bewegungen des Kopfes sorgen. Der Ohrbügel, welcher hier in einem Stück nach oben hinweg und dann in einen etwas flexibleren Bügel übergeht, ist recht starr. Ausgetauscht werden kann hierbei jedoch nichts, außer die üblichen Ohranpassstücke, welche Teufel hier in mehreren Größen mitliefert.

Direkt an der Knospen-Form, welche später im Ohr sitzt, verläuft der schräg verlaufende Ohrkanal, durch welchen der Treiber im Gehäuseinneren seinen Klang ins Ohr überträgt. Ebenso findet man an beiden In-Ears je ein Mikro, welche hier jedoch nur zu telefonieren verwendet wird. ANC ist hier nämlich nicht mit an Bord und somit werden auch keine weiteren Mikros benötigt. Bei dem kleinen Loch an der Außenseite handelt es sich um eine Status-LED, welche z. B. anzeigt, dass sich die In-Ears im Kopplungsmodus befinden usw.

Neben dem Ohrkanal findet man an der Innenseite noch die beiden Ladekontakte, über welche die In-Ears beim Eisnetzen in das Ladecase mit Strom versorgt. Auf dem Ohrkanal sitzen die üblichen Anpassstücke aus antibakteriellem Silikon, diese sorgen für einen sicheren und komfortablen Halt, welcher bei diesem Model von den Ohrbügeln abgerundet wird. Somit ergibt sich hier ein toller In-Ear Kopfhörer perfekt für sportliche Aktivitäten. 

Ladecase

Das Case ist ebenso wie die In-Ears sehr schlicht gehalten. Also exakt dasselbe matt-schwarze Kunststoffgehäuse, angenehm abgerundet, aber deutlich größer, als ich es von den meisten True Wireless In-Ears kenne. Das Ladecase fällt nämlich wie z. B. bei den Powerbeats Pro sehr groß aus, was an den wuchtigen In-Ears liegt, welche darin ihren Platz benötigen. Ansonsten ist das Ladecase jedoch sehr dezent gehalten, denn lediglich ein grauer Teufel Schriftzug an der Oberseite zeigt hier beim genauen hinsehen, dass es sich um ein Teufel Produkt handelt. An der Unterseite hat Teufel das Case wiederum mit der Modellbezeichnung und einigen weiteren Details zum Hersteller und der Leistung des Akkus versehen.

Das Case besteht komplett aus Kunststoff und wurde an der Unterseite leicht abgeflacht. Durch das insgesamt recht flache Design liegt das Case sauber auf und bleibt natürlich auch beim Aufklappen perfekt liegen. An der Front des Ladecase befinden sich unterhalb der Griffmulde drei einzelne LEDs, welche einem den aktuellen Akkustand bzw. Ladestand des Ladecase anzeigt. Hierbei ist das ganze sehr Simple zu verstehen, denn man zeigt damit nicht an, wie viel Prozent das Ladecase noch hat, sondern jede der LEDs steht hier für ein Komplette Aufladung der In-Ears. Leuchten also alle drei LEDs auf, kann das Case die beiden Ohrhörer dreimal aufladen, während bei einer LED nur noch eine komplette Aufladung möglich ist. Ist der Akku schwach, blinkt die linke LED auf und der Akku sollte mit dem passenden Ladekabel direkt aufgeladen werden.

An der Rückseite befindet sich die USB-C Ladebuchse, über welche das Ladecase aufgeladen wird. Die Innenseite des Ladecase wurde wie an der Außenseite aus schlichtem schwarzem Kunststoff gefertigt, davon ist das meiste Matt und alle Vertiefungen sind in Hochglanz ausgeführt. Welchen der Ohrhörer man hier in welche Aussparung einsetzt, ist gekennzeichnet, sodass man direkt weiß, welcher Ohrhörer rechts und welcher links eingesetzt werden muss. Aufgrund der Form können diese jedoch eigentlich sowieso nicht vertauscht werden. Zu guter Letzt finde man in der Vertiefung noch jeweils zwei Ladekontakte, über welche die In-Ears aufgeladen werden und ansonsten gibt es hier nichts weiteres Spannendes zu sehen. 

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der Teufel Airy Shirts TWS ist so weit gut, keineswegs edel oder auffallend hochwertig, sondern einfach solide und für den Preis entsprechend gut. Alles besteht hier aus Kunststoff, macht aber dennoch einen hochwertigen Eindruck und das Case lässt sich dank der dezent gehaltenen Griffmulde gut mit zwei Händen Öffnen.

Durch den Einsatz von Kunststoff ist das Gesamtgewicht angenehm leicht und dennoch passt die Verarbeitung, sodass hier nichts knarzt oder Ähnliches. Die beiden In-Ears bringen durch den Ohrbügel natürlich ein etwas höheres Gesamtgewicht von 16,4 Gramm auf die Waage, dies passt aber so weit noch absolut. Das Ladecase wiederum ist stolze 70,6 Gramm schwer, was insgesamt für ein ordentliches, aber noch akzeptables Gewicht sorgt. Der matte Kunststoff bringt jedoch auch hier wie bei den Real Blue TWS leider den Nachteil mit sich, dass dieser sehr anfällig gegen Fingerabdrücke ist, sodass man gerade wenn man die In-Ears wie üblich auch viele unterwegs nutzt, diese hin und wieder mit einem Tuch reinigen sollte. 

Das Case ist natürlich deutlich größer, als man es von vielen anderen gewohnt ist und somit kann dies zwar in einer Handtasche eine Frau gut verstaut werden, aber in der Hosentasche usw. wird es hier schnell etwas eng. Lobenswert ist auch hier der sichere Schutz nach der Schutzklasse IPX3. Dadurch können den beiden In-Ears ein kurzer Regenschauer nichts ab, jedoch bedeutet dies keineswegs, dass diese wasserdicht sind, sondern eben nur gegen leichtes Sprühwasser.

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5)
FarbeSchwarz
Akkuintegriert, 500 mAh großer Lithium-Polymer-Akku im Case und 60 mAh großer Lithium-Ionen Akku in jedem der beiden Kopfhörern
Akku Ohrhörer: 7 h
Laufzeit mit aufladen im Ladecase bis zu 31 Stunden
Gewicht knapp 100 g (Ohrhörer und Ladebox)
16,4 g (je Ohrhörer)
70,6 g (Ladebox)
MaterialOhrhörer und In-Ears aus Kunststoff
KonnektivitätBluetooth 5 Audio-Codec: SBC, aptX und AAC.
TreiberDynamische Treiber mit einer Größe von 8 mm (links und rechts)
Frequenzbereich12 Hz bis 20 kHz
Treiberempfindlichkeit bei 1 kHz/ 1 mW (dBkeine Angaben
Impedanz (Ohm)keine Angaben vermutlich 16 Ohm
ANC/ Transparenzmodusnicht vorhanden
LieferumfangTeufel Airy Sports TWS
je ein Satz Ohrstöpsel in vier verschiedenen Größen
Ladecase aus Kunststoff
USB-C-Ladekabel
Kurzanleitung + Sicherheitsdatenblatt usw.
Technische Daten der Teufel Airy Sports TWS

Tragekomfort

Bei True-Wireless In-Ears, welche speziell als Sport-Kopfhörer angepriesen werden, ist der sichere Halt sehr wichtig. Dies ist für Teufel natürlich nichts Unbekanntes und somit setzt man bei den Teufel Airy Sports TWS auf einen Bügel, welcher um das Ohr gelegt wird. Hier sorgt die Kombi aus der Bauweise der In-Ears mit Ohranpassstück und Bügel für den absolut festen und somit sicheren Halt, selbst bei schnellen Kopf-/ bzw. Körperbewegungen.

Dennoch muss ich ehrlich sein, der Tragekomfort wird davon leider etwas negativ beeinflusst, denn der Bügel ist recht groß und steif, sodass dieser sich nicht wirklich ideal anpassen lässt. Somit entsteht hier nach einiger Zeit ein dezenter Druck, der zwar nicht stört, aber die Ohrhörer bleiben somit definitiv spürbar, was bei anderen Modellen nicht der Fall ist. Hier finde ich die Variante mit kurzem Bügel, welcher sich in der Ohrmuschel verklemmt bzw. verankert deutlich angenehmer.

(Tragekomfort: 3,5 von 5 Punkten)

Bedienung

Die Bedienung der Musik usw. erfolgt, wie inzwischen bei fast allen True Wireless In-Ears die aktuell auf den Markt kommen, ausschließlich via Touch. Somit sind hier keinerlei Hardware-Tasten mehr verbaut, sondern man setzt auf beiden Seite ausschließlich auf eine berührungsempfindliche Touch-Oberfläche. Dies bringt natürlich den Vorteil, dass sich das Klacken der Tasten nicht ins Gehör überträgt oder diese dabei aus dem Gehör bewegen. Zugleich kann es hier jedoch öfters zu Fehleingaben beim Tippen kommen, aber die Touch-Sensoren haben sich inzwischen gut verbessert und die Bedienung wurde durchdacht gewählt, sodass dies deutlich seltene der Fall ist. 

Genau wie es bereits bei den Teufel Real Blue TWS In-Ears der Fall war, unterscheidet man hier beim Bedienen zwischen einem einmaligen, doppelten und dreimaligen Antippen der Oberfläche. Des Weiteren reagieren diese ebenso auf das ca. eine Sekunde gedrückt halten, wobei hier auf jeder Seite zum Teil auch unterschiedliche Aktionen ausgeführt werden.

Fürs Einschalten der Ohrhörer nimmt man diese wie zahlreiche andere True-Wireless In-Ears ganz einfach aus dem Ladecase heraus und schon werden diese eingeschaltet. Beim Ersten entnehmen sollte man zuerst die beiden Klebestreifen an den Kontakten entferne und den Akku der In-Ears voll aufladen. Danach befinden sich diese direkt voll automatisch im Pairing-Modus und können somit mit dem Smartphone gekoppelt werden.

Sollten diese bereits mit einem Device verbunden geworden sein und ihr möchtet diese mit einem anderen Gerät koppeln, dann haltet die linke und rechte Touch-Oberfläche für 8 Sekunden berührt. Dadurch wechseln diese in den Zwangskopplungsmodus und können somit mit einem neuen Gerät gekoppelt werden. Anschließend verbinden sich die In-Ears wie gewohnt automatisch mit dem bereits verbundenen Gerät, wenn beides eingeschaltet ist und am Zuspielgerät „Bluetooth“ aktiviert ist. 

Durch die neuste Bluetooth-Technologie Version 5.0, ist es eigentlich bei so gut wie allen True Wireless In-Ears der Fall, dass hier beide Ohrhörer auch einzeln genutzt werden können. Somit können auch hier beide Ohrhörer als eigenständiger Master verwendet werden. Dies bedeutet somit auch, dass beide In-Ears direkt mit dem Smartphone kommunizieren und somit Musik empfangen können, während der andere bei Bedarf im Ladecase verbleiben könnte.

Nutzt man wie in den meisten Fällen beide Ohrhörer zusammen, dann sorgt ein einmaliges kurzes Berühren der Touch-Oberfläche dafür, dass die Lautstärke reguliert werden kann. Dabei sorgt ein einmalige antippen der Rechten Seite dafür, dass die Musiklautstärke erhöht wird und dies linke Seite für ein Absenken der Lautstärke. Nutzt man die In-Ears wiederum einzeln, dann kann die Lautstärke nicht reguliert werden. Tippt man wiederum egal ob am rechten oder alternativ auch linken Ohrhörer zweimal hintereinander auf die Oberfläche, dann wird z. B. die Musik direkt angehalten bzw. beim erneuten Betätigen wieder am zuvor angehaltenen Punkt fortgesetzt. Dreimaliges Antippen der rechten Seite ermöglicht es hingegen, dass man zum vorherigen Titel springt und Links springt man einen Titel zurück. Die Titelsteuerung ist dann wiederum im Einzel-Ohrhörer-Modus ebenfalls nicht verfügbar. 

Der Sprachassistenten am Smartphone kann ebenfalls direkt über die In-Ears aufgerufen werden, indem man einen der beiden In-Ears länger, also knapp 3 Sekunden lang berührt hält und ebenso deaktiviert man diesen am Ende genau so wieder. Anrufe können selbstverständlich ebenfalls direkt über die Ohrhörer angenommen werden, was beim eingehenden Anruf durch doppeltes Antippen der Oberfläche am rechten oder alternativ auch am linken Ohrhörer erfolgt. Ebenso beendet man so auch selbst am Ende des Telefonats den Anruf durch das kurze berühren. Kann man im aktuellen Zeitpunkt nicht telefonieren oder Ähnliches genügt wiederum das knapp 3 Sekunden lange berühren einer der beiden Seite und schon wird der eingehende Anruf abgelehnt. 

An für sich bin ich mit der Steuerung sehr zufrieden, hier reagiert alles sehr zuverlässig und präzise, jedoch bin ich mit einem Punkt nicht ganz so zufrieden. Möchte man nämlich die Lautstärke direkt um mehrere Stufen auf einmal regulieren, geht dies leider nicht, denn würde man zweimal hintereinander auf den linken In-Ear tippen, dann wird der Titel angehalten oder man springt einen Titel vor bzw. zurück. Somit muss man zwischen dem regulieren immer ein wenig warten, was mich im Test doch ein wenig gestört hatte.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

Teufel hat die Airy Sports TWS mit einem 8 mm großen HD-Treiber ausgestattet. Damit verspricht Teufel einen hohen, verzerrungsfreien Pegel, welcher von den hoch belastbaren Schwingspulen erzeugt wird. Das Resultat ist ein leistungsstarker Sound mit präzisen Höhen, warmen Mitten und starkem Kickbass. Doch der Reihe nach betrachten wir zuerst mal wie gewohnt die Basis der In-Ears.

Das Herzstück der Teufel Airy Sports TWS ist wie bereits zuvor erwähnt, der an jeder Seite zum Einsatz kommende 8 mm Treiber, dieser bietet wiederum laut Teufel einen Frequenzgang von 12 Hz bis 20 kHz, was so weit sehr gut ist. Bei den verfügbaren Audio-Codecs setzt Teufel auf AAC und aptX, was mir gut gefällt, da somit an allen aktuellen Smartphones ein hochwertiger Audio-Codec geboten wird. Alternativ steht natürlich auch der Standard-Codec SBC zur Verfügung, aber euer Smartphone verwendet automatisch den hochwertigeren Audio-Codec. So viel zu einigen der technischen Daten, doch nun möchte ich meinen persönlichen Eindruck vom Klangbild beschreiben.

Hier hat Teufel klanglich gesehen auch ganz klar alles eingehalten, was man verspricht, denn die Treiber sorgen beim richtigen Sitz der In-Ears für einen sehr druckvollen und warmen Klang. Dieser sorgt definitiv für einen ordentlichen Hörspaß, welcher perfekt für sportliche Aktivitäten abgestimmt wurde. Ein druckvoller und wichtiger Bass präsente Mitten und auch die Höhen wurden gut aufeinander abgestimmt. Die definitiv Bassbetonten, In-Ears Puschen einen beim Work-out auf jeden Fall ordentlich, sodass diese ihrer Bezeichnung Sport auf jeden Fall gerecht werden. Dabei kommt es auch keinesfalls zu einer Übersteuerung, jedoch übertönt der Bass eben ein wenig die anderen Bereiche der Lieder, was man heraushören kann. Von neutralen Kopfhörer kann man hier somit auf keinem Fall reden, aber bei sportlichen In-Ears sollte man dies auch auf keinem Fall anderes erwarten. Aber auf keinem Fall falsch verstehen, auch die Mitten und Höhen werden gut wiedergegeben, sodass ein gutes Klangbild entsteht. Der Einsatz ist aber eben definitiv für den Sport ausgerichtet. 

Teufel hat die Airy Sports an jeder Seite mit einem Mikro versehen, welche in ruhiger Umgebung dafür sorgen, dass eine sehr gute Verständlichkeit gegeben wird. Was ich jedoch bemängeln muss, die Stimmübertragung ist ein wenig zu höhenlästig und somit fehlt es hier am Bass bei der Übertragung. Dies hat mich beim eigentlich bassstarken Klang etwas verwundert, aber dem sei so. Ist man wiederum an einer lauteren Umgebung wie z. B. der Straße mit einem höheren Verkehrsaufkommen unterwegs, dann geht die Stimme beim Übertragen leider etwas unter bzw. verschwindet im Hintergrund. Man wird dabei jedoch dennoch gut verstanden, sodass man über die In-Ears telefonieren kann, aber eben nicht so gut wie an einem stillen Ort.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akkulaufzeit

Bei der Energieversorgung der Teufel Airy Sports TWS verspricht Teufel eine reine Akkulaufzeit von etwas über 7 Stunden. Eine gute Akkulaufzeit, aber keineswegs überdurchschnittlich, denn ich hatte hier bereits In-Ears mit längerer Laufzeit ohne eine zusätzliche Aufladung im Test.

Das zusätzliche Ladecase besitzt einen 500 mAh Akku, welcher die Akkulaufzeit durch mehrmaliges Aufladen (ca. 3x) nochmals erweitert. Somit kommt man insgesamt auf max. 31 Stunden. Im Alltag hat sich die Akkulaufzeit bei leicht angehobener Lautstärke auch genau so bestätigt. Aufgrund der Form der In-Ears fällt das Case jedoch wie bereits erwähnt recht groß aus und ich persönlich finde es zu unbequem, dies in der Hosentasche zu verstauen, denn vor allem beim Sitzen ist es einfach unbequem.

Schade finde ich jedoch nur, dass Teufel immer noch auf eine automatische Play/Pause Funktion verzichtet hat. Dadurch wird die Musik nämlich bei der entnehme der In-Ears aus dem Ohr nicht automatisch gestoppt, sodass hier Akku eingespart wird, sondern man muss die Musik manuell passieren und auch die In-Ears selbst abschalten bzw. dazu ins Ladecase einsetzen.

Bluetooth

Beim Bluetooth setzt Teufel wie aktuell bei eigentlich allen neuen Kopfhörer auf den Bluetooth-Standard 5. Der Vorteile der neusten Version ist hier eine sehr geringe Latenz und der rechte und linke Audiokanal kann jeweils getrennt voneinander übertragen werden usw. Zudem ist diese Version sehr schonend zum Akku und die Reichweite ist ebenfalls top. 

Das Koppeln mit meinem iPhone ist wie gewohnt über die Einstellungen->Bluetooth sehr einfach und schnell erledigt. Die Bluetooth-Reichweite hat mir im Test gut gefallen, denn diese war zum einen sehr stabil und zudem auch mit gut 12 bis 14 Metern indoor sehr gut.

(Ausstattung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit dem Airy SportsTWS hat Teufel ein sehr guten In-Ear Kopfhörer auf den Markt gebracht, welcher speziell für sportlich aktive Menschen gedacht ist und dabei nicht auf ihre Playlist verzichten möchten. Die Verarbeitung ist insgesamt sehr gut, jedoch fällt das Ladecase aufgrund der Ohrbügel sehr groß aus, was stören könnte. Dafür ist die Akkulaufzeit in Ordnung und der Klang ist wie versprochen für Work-outs einfach perfekt. 

Die verbauten Mikros sich ähnlich zu den in den Teufel Real Blue TWS nicht so gut, sodass die eigene Stimme etwas höhenlästig übertragen wird. Was mich jedoch auch hier wieder sehr stark gewundert hat, Teufel hat die In-Ears ebenso wie die Real Blue TWS nicht mit der hauseignen neuen App kompatible gemacht. Darüber könnte man die In-Ears nämlich etwas mehr personalisieren, was hier leider nicht möglich ist.

Preis/Leistung

Die von Teufel festgelegte UVP von 149,99€ war zum Marktstart ein wenig zu teuer, denn kompaktere In-Ears mit einem bequemeren Ohrbügel gibt es hier schon günstiger. Dem hat Teufel inzwischen entgegengewirkt und somit sind die recht neuen In-Ears bereits im Sale und somit sind diese für interessante 99,99€ erhältlich. Dafür bekommt man dann sehr gute In-Ears für sportliche Einsätze im Sportstudio usw. die für das geforderte Geld auch eine solide Ausstattung bieten. 

Teufel Airy Sports TWS

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://teufel.de

Shure Aonic 40

In aller Kürze

Mit dem Shure Aonic 40 hat Shure der bekannte Audiotechnikhersteller, einen neuen kabellosen Over-Ear Kopfhörer für den mobilen Einsatz vorgestellt. Diese überzeugen durch seine vielseitige Möglichkeit, in der App Klanganpassungen vorzunehmen. Ebenso ist ANC mit an Bord, aber dies gehört leider nicht zu den Besten. Hier werden nämlich nur Tieftöne und hochfrequente Störquellen naturalisiert. Packtisch finde ich jedoch, dass man diese platzsparend zusammenklappen kann, die lange Akkulaufzeit sowie die sehr gute Sprachqualität beim Telefonieren.

Gefällt uns

  • guter Klang
  • gute Akkulaufzeit
  • solides Noise Cancelling
  • faltbar
  • USB-Audio
  • umfangreiche App
  • 3D Sound und Headtracking
  •  AAC, aptX und aptX HD-Support
  • Schnellladefunktion

Gefällt uns weniger

  • Umgebungsmodus sorgt für Grundrauschen
  • Klinkenbuchse nur 2,5mm
  • Kopfband nicht so gut gepolstert

Shure Aonic 40

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Shure liefert den Aonic 40  in einer recht informativen Verpackung aus. Diese zeigt zum einen das Produkt und zudem informiert diese über die wichtigsten Funktionen. Die Verpackung ist zum Großteil in Schwarz gehalten, wirkt sehr stabil, sodass das Produkt darin ideal geschützt wird.

An der Vorderseite der Verpackung zeigt Shure den Over-Ear Kopfhörer von der Seite betrachtet. Des Weiteren prangen hier auch der Herstellername sowie die Modellbezeichnung samt Kopfhörer-Art. Daher erfährt man direkt, dass es sich um einen Noise Cancelling Kopfhörer handelt, welcher Studio-Klangqualität in einem mobilen Design kombinieren soll. An der rechten Seite, wo einige Infos zum Kopfhörer in mehreren Sprachen aufgelistet sind, wird auch die Verpackung ganz einfach aufgeklappt.

Hierbei zeigt Shure zum einen direkt in der Mitte den Over-Ear Kopfhörer, welcher hier im Transportcase eingesetzt wurde. Hierfür wurde dieser eingeklappt, was direkt dessen Vorteile zeigt, denn der Shure Aonic 40 kann praktischerweise eingedreht und zusammengeklappt werden. Zudem präsentiert Shure um das Bild zahlreiche Eigenschaften mit zusätzlichen Symbolen zum Kopfhörer. Darunter werden dann noch der Lieferumfang und die wichtigsten technische Daten aufgelistet. 

Klappt man die Verpackung von der rechten Seite nach links hinweg auf, erblickt man zu aller erst das Transportcase, Hier drin hat  Shure das gesamte Zubehör und die Kopfhörer verpackt. Die Innenseite der Verpackung hat Shure nicht ungenutzt belassen, sondern dazu verwendet, über die App zu informieren. Damit man direkt zu der besagten App „ShurePlus“ gelangt, hat Shure hierbei auch den jeweiligen QR-Code hinterlegt. Im großen Teil der Innenseite bzw. des Deckels hat Shure dann noch den kompletten Kopfhörer abgebildet und geht dabei auf die Bedienelemente ein. Unter dem Transportcase versteckt sich dann noch eine große Anleitung, diese wird aber eigentlich nicht wirklich benötigt. 

Im Case findet man dann, wie bereits erwähnt, die Shure Aonic 40, welche hier zusammengeklappt verstaut wurden. Damit man immer direkt Bescheid weiß, wie diese ins Case eingesetzt werden, hat sich Shure etwas einfallen lassen, was jedoch häufiger genutzt wird. Man hat nämlich im Boden die Abbildung des gefalteten Kopfhörer eingedruckt. Im Deckel besitzt das Case ein Netz, in welchem dann noch das USB-A auf USB-C Ladekabel und ein Klinkenkabel verstaut wurden.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Beim Shure Aonic 40 handelt es sich um einen faltbaren Bluetooth-Kopfhörer mit ANC und Umgebungsmodus. Der Kopfhörer wird als mobiler Over-Ear Kopfhörer beworben und dafür ist dieser auch ideal ausgelegt, denn man kann diesen platzsparend verstauen. Dafür hat Shure den Kopfhörer mit drehbaren Ohrmuscheln und faltbaren Gelenken an den Bügeln ausgestattet. Dies sorgt dafür, dass der Over-Ear Kopfhörer platzsparend im Ladecase verstaut werden kann. Wie üblich in dieser Preisklasse hat Shure die Aonic 40 zum Großteil aus solide verarbeiteten und angenehmen anfühlenden mattschwarzen Kunststoff gefertigt.

Für eine Auflockerung sorgen hier lediglich die beiden geschwungenen Elemente, welche vom Klappscharnier zur Ohrmuschel verlaufen, sowie die beiden in die Ohrmuschel eingelassnen Shure Logos. Den Kopfhörer gibt es neben Mattschwarz auch in Weiß, dabei sind die Ohrpolster und das Kopfband nicht mehr schwarz, sondern Beige, der Scharnierbügel ist wiederum auch hier Silber.   

 Die beiden Ohrmuschel sind dann wieder, wie es bei Over-Ear Kopfhörern üblich ist angenehm weich gepolstert und mit einem Kunstleder überzogen. Es handelt sich um ein typisches geschlossenes Modell, sodass Außengeräusche durch die Ohrpolster und einen sauberen Sitz deutlich reduziert werden. Der Vorteil daran ist, dass man bei diesen Modellen ungestört Musik hören kann, da so gut wie kein Ton nach außen bzw. ebenso nach innen gelangt. Dies wäre bei einem offenen Modell nämlich komplett anders.

Die an beiden Seiten beweglich gelagerten Ohrmuscheln bringen einen wichtigen Vorteil mit sich. Man kann diese nämlich um 90° drehen, was beim verstauen im Case von Vorteil ist, aber zugleich machen diese dadurch auch jegliche Kopfbewegung mit. Die wichtigen Elemente, welche regelmäßig beansprucht bzw. bewegt werden, sind, wie man es bei dieser Preisklasse erwarten kann, aus robustem Metall gefertigt worden. Zu diesen zählen unter anderem der Verstellmechanismus des Kopfbügels, welcher schön säuberlich einrastet, die Ohrmuschel-Aufhängung und der innere Kern im Kopfband. 

An beiden Außenseiten der Ohrmuscheln wurde ein metallisches Shure-Logo in den Kunststoff eingelassen und in der Innenseite der gibt es eine rechts und links Beschriftung. Somit weiß man eigentlich immer direkt, wie herum der Kopfhörer aufgesetzt werden muss. Auffallend sind beim Design die Gelenke der Ohrmuscheln, welche hier leicht geschwungen verlaufen, dies verleiht dem Kopfhörer einen dezenten sportlichen Touch und lockert das sonst schlichte Design sehr gut auf. 

Seitlich an den Ohrmuscheln verstecken sich unter dem silbernen Scharnier mehrere kleine Löcher. Dahinter befinden sich die Mikrofone. Diese werden unter anderem fürs ANC genutzt, aber ebenso übertragen diese beim Telefonieren auch eure Stimme. Viel mehr Auffälligkeiten gibt es nicht, die Bedienelemente verteilen sich über beide Ohrmuscheln, doch darauf gehe ich im weiteren Verlauf des Testberichts ausführlich ein.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Der Shure Aonic 40 ist gut verarbeitet, er macht trotz Kunststoff-Gehäuse einen sehr angenehmen, langlebigen und stabilen Eindruck. Die Bügelverstellung rastet so wie ich es mir wünsche, sehr sauber ein und die Polster der Ohrmuscheln ist angenehm gepolstert. Das Kopfband besteht hier bei diesem Kopfhörer nicht aus einem Stoff oder Kunstleder, sondern einem Silikonmaterial, was sich zwar so weit gut anfühlt, aber nicht ganz so angenehm weich gepolstert wurde wie die Ohrpolster. Somit kann je nach Kopfgröße ein leichter Druck entstehen, dies muss aber nicht unbedingt der Fall sein. 

Gut gefällt mir hier zudem, dass man auf keine Touch-Bedienung setz, denn dies funktioniert bei Over-Ears oftmals nicht immer zuverlässig. Die hier von Shure gewählten herkömmlichen Drucktasten reagieren dahingegen sehr genau, bringen jedoch auch ein kleines Nachteil mit sich. Tasten erfordern nämlich meist eine kurze Gewöhnungsphase, sodass man sich erst dran gewöhnen muss, wo genau welcher Knopf ist. Daher ist gerade am Anfang häufiger das Ertasten der Druckknöpfe erforderlich, gelingt aber gut und man gewöhnt sich wie gesagt schnell dran. 

Wie es in der Branche inzwischen üblich ist, besteht der Ohrpolster-Bezug nicht aus echtem Leder, sonder man setzt hier auf ein sogenanntes PU-Leder. Dabei handelt es sich um ein Kunstleder-Imitat, welches sich sehr weich anfühlt und sehr robust ist. Schade ist hier nur, dass die Ohrpolster nicht ausgetauscht werden können und zudem ist die matte Kunststoffoberfläche sehr anfällig gegenüber Fingerabdrücke, Kratzer. Dies kann man auch sehr gut an meinem Testmuster sehen.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtOver-Ear In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.0)
FarbeSchwarz; alternativ auch in Weiß
Akkuintegriert, Lithium-Ionen-Akku
Akku Kopfhörer: 25 h (mit ANC) bei max- Lautstärke, aber regulär gut 38 Stunden.
Ladezeit bis komplett aufgeladen: 2 Stunden
Schnellladefunktion 15min für 5 Stunden ANC wiedergabe
Gewicht 311 Gramm
Materialbis auf die stärker beanspruchten Bauteile (Scharniere und Bügel), komplett Kunststoff.
KonnektivitätBluetooth 5.0 Audio-Codec: AAC, aptX und aptX HD.
Treiber40 mm Treiber (links und rechts)
Frequenzbereichkeine Angaben
Treiberempfindlichkeit bei 1 kHz/ 1 mW (dBkeine Angaben
Impedanz (Ohm)keine Angaben
LieferumfangShure Aonic 40 Over-Ear Kopfhörer
1 x USB-C-Ladekabel
1 x Transportetui
1 x Audiokabel
die üblichen Beipackzettel
Technische Daten des Shure Aonic 40

Tragekomfort

Die Ohrpolster sind wie bereits zuvor erwähnt angenehm weich gepolstert und umschließen die Ohren sauber, sodass ein angenehmer und gleichmäßiger Druck entsteht. Der Sitz ist daher sehr gut und selbst ohne aktives ANC werden schon viele Umgebungsgeräusche durch den geschlossenen Aufbau des Kopfhörers gedämpft. Durch den verstellbaren Kopfbügel passt der Shure Aonic 40 auch auf größere Köpfe und durch das saubere Einrasten verstellt sich hier bei keiner Bewegung etwas. Leider ist jedoch das Silikon-Kopfband weniger gut gepolstert, sondern nur mit einem leichten Luftkissen versehen, sodass es dadurch, dass es auch noch recht schmal ausfällt, weniger angenehm ist. Das Resultat ist hier ein gelegentliches Drücken, was jedoch bei kurzen Haaren eher der Fall ist als bei langen.

Durch die beiden Ohrmuscheln, welche durch ein Gelenk schwenkbar sind und den zusätzlichen Klappenscharnier ausgestattet wurden, können diese platzsparend im mitgelieferten Transportcase verstaut werden. Die Bügelverstellung und die beweglich gelagerten Ohrmuscheln ermöglicht eine ausreichende Möglichkeit, den Kopfhörer an die Kopfform anzupassen. Zugleich ist der Anpressdruck genau passend, sodass sich der Druck durch die weichen Polster sehr angenehm rund um die Ohren verteilt wird.

Mit einem Gesamtgewicht von 311 Gramm gehört der Shure Aonic 40 definitiv nicht zur leichteren Sorte, denn hier hatte ich bereits Kopfhörer mit knapp über 250 Gramm in den Händen. Dennoch muss ich klar sagen, dass man hier das höhere Gewicht im Alltag weder im Rucksack verstaut noch beim Tragen auf dem Kopf merklich spüren kann.

Für Brillenträger würde ich die Shure wie viele andere Over-Ear Kopfhörer weniger empfehlen. Hier kann nämlich zum einen der permanente Druck auf die Brillenbügel etwas unangenehm werden und zudem erreicht man hierdurch ein etwas weniger gutes ANC, da die Kopfhörer dann mit den Polstern nicht mehr sauber den Bereich um die Ohren abdecken. Somit gelangen Geräusche, die man eigentlich nicht beim Musikhören mitbekommen möchte, ungestört ins Gehör, was definitiv nicht gut ist.

Für sportliche Tätigkeit würde ich den Over-Ear Kopfhörer schon allein aufgrund seiner Bauweise weniger empfehlen. Schließlich deckt dieser die Ohren komplett ab und man bekommt kaum noch kühle Luft an die Ohren.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Bedienung

Beim Shure Aonic 40 setzt man auf keinerlei Touch-Bedienung. Also weder auf eine reine Form noch auf eine Hybrid-Nutzung, sondern ausschließlich auf echte Drucktasten. 

An der linken Ohrmuschel gibt es recht wenig Bedienelemente, nämlich nur eins. Dabei handelt es sich aber eher um ein Multifunktionsknopf, welcher mehrere Funktionen ausführt. Zum einen dient dieser als Einschaltknopf, welcher durch ein 2 Sekunden gedrückt halten, den Kopfhörer einschaltet und beim erneuten Betätigten für 2 Sekunden diesen wieder ausschaltet. Schaltet man den Kopfhörer aus und drückt die Tasten dann erneut für 6 Sekunden, versetzt man den Kopfhörer in den Bluetooth-Pairing-Modus, sodass man diesen mit einem neuen Gerät koppeln kann. Während der Wiedergabe führt ein zweimaliges Betätigen wiederum dazu, den Akkustand akustisch abzufragen. 

Die restlichen Anschlüsse und Bedienelemente zur Steuerung der Musik usw. befinden sich wiederum an der rechten Ohrmuschel. Nach unten gerichtet findet man hier direkt nebeneinander die beiden einzigen Anschlüsse und zwar ein USB-C und eine kleine 2,5-mm-Klinkenbuchse. Über den USB-C Port wird zum einen der Akku aufgeladen, aber zudem kann man hierüber den Kopfhörer auch digital verbinden. Das ganze habe ich im Zusammenspiel mit meinem MacBook Pro ausprobiert und dieses hat den Shure Aonic 40 auf Anhieb ohne Probleme erkannt. Alternative besteht auch die Möglichkeit, den Shure Aonic 40 analog mithilfe des Audio-Klinkenkabels mit einem beliebigen Gerät zu verbinden. Bevorzugt wird hier jedoch sicherlich am meisten die kabellose Verbindung per Bluetooth. 

Zum kleineren Durchmesser verlaufend, befinden sich hier weitere vier Tasten, von welchen drei direkt nebeneinander sind und eine weitere leicht versetzt zur Mitte des Kopfhörers. Fangen wird direkt mit den drei zusammenhängenden Tasten an, welche zur Steuerung der Musik dienen. Drückt man die mittlere Taste, wird die Musik pausiert und beim erneuten betätigen wird diese am zuvor angehaltenen Punkt fortgesetzt. Drückt man wiederum zweimal hintereinander, wird der nächste Musiktitel wiedergegeben und ein dreimaliges drücken sorgt dafür, dass der vorherige Titel erneut abgespielt wird. Ist die Musik wiederum bereits ca. 6 Sekunden angelaufen, führt das dreimalige Tippen dazu, dass der eben abgespielte Titel automatisch von vorne wiedergegeben wird. 

Des Weiteren werden über die mittlere Taste auch Anrufe, welche eingehen, angenommen bzw. abgewiesen. Drückt man beim eingehenden Anruf einmal die Taste, nimmt man den Anruf an, während ein zweimaliges Tippen den Anruf ablehnt. Betätigt man die Taste wiederum für 2 Sekunden, dann aktiviert dies den am Smartphone integrierten Sprachassistenten. Die beiden Tasten rechts und links von der besagten Taste sind mit einem Plus und einem Minus versehen. Daher sind diese eigentlich selbsterklärend, denn diese dienen einfach dazu, die Lautstärke auf den gewünschten Pegel anzupassen. 

Bei der einzelnen Taste neben den Steuerungstasten handelt es sich um den Umgebungsmodus/ ANC-Schalter. Hierüber kann man zwischen dem Noise-Cancelling und Umgebungsmodus wechseln, indem das einmal kurz die Taste betätigt. Möchte man die Rausch-/Lärmminderung ausschalten, reicht es, dieselbe Taste für 2 Sekunden gedrückt zu halten und das Mikro wird durch Zweimaliges drücken stummgeschaltet. Die Steuerung funktioniert somit sehr gut und absolut ohne Fehler und ist insgesamt sehr plausibel aufgebaut.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

Wie üblich für Over-Ear Kopfhörer setzt Shure auf einen 40 mm Treiber auf jeder Seite, soweit nichts Außergewöhnliches. Zum Frequenzgang usw. hält sich Shure jedoch leider sehr bedeckt, sodass ich hierzu keinerlei Informationen herausfinden konnte. Ich vermute jedoch, dass wir hier bei den üblichen 20 Hz- 20kHz liegen, was auch absolut ausreicht. Selbst wenn dies höhere oder niedrigere Frequenzen wären, hört man es als Verbraucher definitiv nicht wirklich heraus. Bei den Audiocodecs unterstützt man neben dem Bluetooth-Standard SBC auch aptX sowie aptx HD und das AAC-Format. Der noch hochwertiger LDAC-Codec wird hingegen nicht unterstützt.

Klanglich liefert der Shure Aonic 40 einen neutralen und nahezu unverfälschten Klang, was mir sehr gut gefällt. Lediglich der Bassbereich ist etwas zu sehr angehoben, kann jedoch im Equalizer in der App so abgesenkt werden, dass der Klang an Präzision gewinnt. Prinzipiell kann man den Kopfhörer logischerweise auch komplett ohne die kostenfreie „ShurePlus Play“ App nutzen. Jedoch kann man genau darüber auf alle Funktionen bequem in der App zugreifen bzw. aktiveren und einstellen. Aber wie bereits erwähnt ebenso funktioniert die Musiksteuerung sowie die Steuerung des ANC usw. auch direkt über den Kopfhörer, aber eben nicht so umfangreich. 

Der Bass bietet einen sehr ordentlichen Tiefgang, ist energiereich und punktet mit druckvollen und knackigen Bässen. Die Mitten sind detailreich, von der vor allem die Stimmwiedergabe profitiert, denn hier wir alles sehr natürlich und ohne schrill oder ähnliches zu klingen wiedergegeben. Natürlich profitieren von den detailreichen Mitten aber auch zahlreiche Instrumente wie Gitarren, Streichinstrumente usw. welche sich hier klanglich sehr gut entfalten können.

Zudem punktet Yamaha hier auch bei den Höhen mit einer detailreichen Wiedergabe, die auch filigran sein können, aber hin und wieder auch etwas zur nervös und schrill klingen. Letzteres ist seltener der Fall, aber je nach gewähltem Musikstück bzw. Musik-Genres kommt dies eben vor. So weit wirkt der Shure Aonic 40 als sehr gut klingender Kopfhörer wären da nicht die Höhen. Diese diese sind mir nämlich leider etwas zu zurückhaltend. In dem Hochtonbereich haben diese zwar mehr Reserven, aber im normaleren Bereich fehlt es eben etwas. Aber insgesamt ist dies von mir mehr als Meckern auf hohem Niveau zu bezeichnen.

Die Sprachqualität des Shure Aonic 40 ist sehr gut. Hier sorgt die duale Beamforming-Mikrofontechnik für eine ruhige Umgebung, während man telefoniert, sodass selbst an einem sehr belebten Ort dafür gesorgt wird, dass ihr ungestört reden könnt. Selbst die üblichen störenden Windgeräusche beeinträchtigen die Übertragung eurer Stimme kaum bis Garnichts, was zeigt, das Shure auch ein sehr erfahrener Hersteller von Mikrofonen ist. Auf wünsch können Umgebungsgeräusche zu euch durchgelassen werden, was hier sehr gut gelingt und dies ohne störendes Rauschen oder Ähnliches.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

App

Der Shure Aonic 40 kann wie bereits erwähnt, problemlos auch ohne die App genutzt werden, jedoch macht es dennoch Sinn, diese aufs Smartphone (Android oder iOS) zu installieren und auszuprobieren. Schließlich sind viele der Funktionen, welche in der App geboten werden, nützlich und nur so könnt ihr z. B. das ANC und den Umgebungsmodus regulieren.

Shure PLAY
Preis: Kostenlos
Shure PLAY
Preis: Kostenlos

Der Shure Aonic 40 kann wie bereits erwähnt, problemlos auch ohne die App genutzt werden, jedoch macht es dennoch Sinn, diese aufs Smartphone (Android oder iOS) zu installieren und auszuprobieren. Schließlich sind viele der Funktionen, welche in der App geboten werden, nützlich und nur so könnt ihr z. B. das ANC und den Umgebungsmodus regulieren.

Die App ist sehr übersichtlich aufgebaut und stellt einem eigentlich alle wichtigen Funktionen zur Verfügung. Direkt auf der Startseite „Gerät“ wird einem der Kopfhörer dargestellt und unter dessen Namen sieht man direkt den aktuellen Akkustand in Prozent. Darunter kann man dann direkt zwischen ANC, dem Umgebungsmodus und „Aus“ wählen sowie den jeweiligen Pegel bzw. die Stufe einstellen. Direkt darunter kann man noch zahlreiche weitere Einstellungen vornehmen, angefangen bei der Tastensteuerung. Diese kann jedoch nicht anders belegt werden, sondern wird hier nur genau erklärt, also welche Funktion wie ausgeführt wird. Das Einzige, was man hier aktiveren kann, ist die Stummschaltung durch Zweimaliges hintereinander drücken der unteren Taste an der rechten Ohrmuschel. Darunter folgt das Menü „Anforderungen & Töne, bei dem man die Sprachansage erst mal auf deutsch einstellen kann. Des Weiteren ist es möglich, hier deren Lautstärke zu bestimmen und welche Töne man aktiviert haben möchte. So kann man hier direkt bestimmen, ob man den Ein/Aus Ton hören will, das Bluetooth getrennt wurde und man über einen schwachen Akku informiert wird.

Des Weiteren folgen hier dann noch das Untermenü „USB-Audiomodus“ und „Wann geladen wird“. Bei erstgenannten bestimmt man, ob man hier „Hören“, also die bessere Audioqualität bevorzugt oder „Konferenz“, sodass hier dann das Mikro aktiviert wird, aber zugleich die Audioqualität reduziert wird. Letzteres ist vor allem dann sinnvoll, wenn man ein geschäftliches Telefongespräch über die Kopfhörer erledigen möchte. Beim anderen Untermenü „Wann geladen wird“, bestimmt man, ob der Kopfhörer immer geladen wird oder nur, wenn dieser ausgeschaltet ist. Hier macht es auf jeden Fall Sinn, „Immer“ aktiviert zu lassen. Zudem kann man hier auch bestimmen, dass der Shure Aonic 40 nach 10 Minuten, 1 Stunden, 4 Stunden oder nie automatisch abgeschaltet wird, wenn keine aktive Verbindung besteht. 

Zu guter Letzt folgt hier auf der Startseite noch der Zugriff auf die Bedienungsanleitung in digitaler Form und zudem kann man auf Kurzanleitungen mit Videos zugreifen. Sofern man häufig über die Kopfhörer telefoniert, kann hier zudem aktiviert werden, dass ein Beschäftigungslicht aktiv geschaltet wird, sodass das rote Licht an der Seite direkt darüber informiert, dass man nicht gestört werden möchte.

Wichtig für mich ist das nächste Untermenü „Equalizer“. Hierüber werd einem nämlich ein parametrischer 4-Band Equalizer geboten, der sehr umfangreich eingestellt werden kann. Dabei erfolgt die Darstellung sowohl visuell als auch numerisch. Die hier selbst eingestellten Parameter können dann selbstverständlich auch gespeichert und somit permanent verwendet werden oder man wählt hier aus den zahlreichen vorkonfigurierten EQ-Settings ein passenden aus.  

Im Menü „Musik“ kann direkt auf einen vollwertigen Musikplayer zugegriffen werden, mit den eignen Wiedergabelisten usw. Währen unter „Einstellungen“ zahlreiche Infos zum Produkt zu finden sind.

App: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

ANC/Umgebungsmodus

Der Shure Aonic 40 wurde mit einem aktiven Noise Cancelling (ANC) ausgestattet. Hierbei kann man entweder direkt am Kopfhörer oder in der App zwischen ANC, dem Umgebungsmodus oder alles „Aus“ wechseln. Beim Umgebungsmodus werden wie üblich die Außengeräusche um einen herum automatisch über die außen angebrachten Mikrofone in den Hörkanal bzw. die Ohrmuscheln eingespielt. Das tolle am Shure Aonic 40 ist hier, dass man in der Kombination mit der App auch zugleich die Intensität des Umgebungsmodus in mehreren Stufen regulieren kann und auch beim ANC kann man in drei Stufen regulieren. 

Aktiviert man das ANC, ist mir hier beim Shure Aonic 40, aufgefallen, dass hier leicht das Klangbild verändert wird. Es erfolgt eine leichte, aber definitiv hörbare Anhebung im Bassbereich, was jedoch bei vielen anderen Kopfhörern ebenso der Fall ist und nur wenige Hersteller neutral hinbekommen. Bei der ANC Einstellung „Hell“ werden nur wenige Geräuschquellen um einen herum herausgefiltert, während bei „Normal“ schon ein deutlich spürbares Eingreifen erfolgt. Hierbei werden Tieftöne wie Motorengeräusche, Bahngeräusche, aber auch Stimmen im Hintergrund leicht gedämpft. In der letzten Stufe „Max.“ werden dann zusätzlich auch zum Teil hochfrequenten Geräusche neutralisiert, sodass dies eigentlich die ideale Einstellung im Straßenverkehr ist. Zugleich muss man hier jedoch aber natürlich auch aufpassen, dass man den Straßenverkehr beobachtet, vor allem beim Überqueren von Straßen. 

Der Umgebungsmodus kann wie bereits erwähnt in mehreren Stufen reguliert werden. Insgesamt stehen hierbei 10 Stufen zur Auswahl, welche ein sehr präzises Einstellen ermöglichen, wie stark genau ihr das Umfeld wahrnehmen wollt. Während ihr die Musik pausiert habt, nehmt ihr hier alles sehr gut war also so, als wenn ihr keine Kopfhörer tragen würdet. Auch während der Musikwiedergabe werden jedoch Stimmen durch die Regulierung des Umgebungsmodus durchgelassen, sodass ihr gut euer Umfeld wahrnehmen könnt. Negativ ist mir hier jedoch das funktionsbedingte Grundrauschen aufgefallen, sodass in den hohen Stufen des Umgebungsmodus ein deutlich hörbares Rauschen für ein Manko sorgt.

Zubehör

Shure liefert den Aonic 40 in einem sehr stabilen und hochwertigen Aufbewahrungs-Case aus. Dieses sieht optisch recht hübsch aus und fühlt sich auch hochwertig an. Es wurde rundum mit robustem Kunstleder bezogen und besitzt im Inneren ein Netz, sodass darin wunderbar das Zubehör verstaut werden kann.

An der anderen Seite hat dann wiederum den Kopfhörer im Zusammengeklappten bzw. eingedrehten Zustand seinen Platz. Ein Flugzeugadapter, wie ich es von einigen anderen Herstellern gewohnt bin, liefert Shure hier jedoch leider nicht mit.

(Ausstattung 4 von 5 Punkten)

Bluetooth

Shure setzt beim Aonic 40 auf das zeitgemäße Bluetooth 5.0, mit dem Standard Audio-Codec SBC mit einer niedrigeren Bitrate. Zudem werden auch die hochwertigeren Codecs: AAC, sowie aptX und sogar der noch hochwertigere aptx HD unterstützt. Die Reichweite des Bluetooth liegt bei rund 13 Metern, sodass man das Smartphone problemlos im Zimmer lassen kann, ohne das direkt die Verbindung verloren geht.

Zum Koppeln mit einem neuen Device betätigt man den Power-Button für 6 Sekunden im ausgeschalteten Zustand. Anschließend den Kopfhörer wie üblich in den Einstellungen-> Bluetooth auswählen und schon ist dieser erfolgreich gekoppelt, was auch akustisch durch die Sprachansage „Connected“ mitgeteilt wird.

(Bluetooth: 4 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Beim Aonic 40 verspricht Shure zwar eine maximale Akkulaufzeit von bis zu 25 Stunden bei aktiviertem Noise Cancelling und Nutzen eines hochwertigen Audio-Codec, aber im Alltag ist hier deutlich mehr drin. Dies hat mich dann doch etwas verwundert. Vielleicht gibt Shure hier das Hören mit max. Lautstärke an, aber ich glaube, kaum jemand wird dies permanent am Stück machen.  

Die angegebene Laufzeit hängt natürlich von zwei Faktoren ab, zum einen, wie hoch ihr die Lautstärke eingestellt habt und ob ihr ANC und die anderen Funktionen nutzt. Im Großen und Ganzen kam ich zusammengerechnet auf knapp über 38 Stunden Akkulaufzeit mit aktiviertem ANC und einer etwas leicht angehobenen Lautstärke. Das ist meiner Meinung nach sehr gut und absolut ausreichend.

Sobald der Akku des Kopfhörers leer sein sollte, dauert es für eine komplette Aufladung dank Schnellladefunktion gerade mal 2 Stunden. Hat man es besonders eilig, da man zuvor vergessen hat, den Kopfhörer aufzuladen, sorgt die Schnellladefunktion dafür, dass nach 15 Minuten der Akku für gut 6 Stunden Musikhören aufgeladen wird. Mit aktivem ANC sind es dahingegen immerhin noch 5 Stunden.

(Akkulaufzeit: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit dem Shure Aonic 40 liefert der Hersteller einen Over-Ear Kopfhörer mit interessanten Personalisierungsmöglichkeiten an. Dabei gefällt mir sehr gut der umfangreiche und einfach zu handhabende Equalizer, welcher dafür sorgt, dass man den Klang so anpassen kann, wie es einem selbst am besten gefällt. Das ANC leistet sich jedoch leichte Schwächen, denn es sorgt vorrangig dafür, dass nur Tief- und Hochfrequente-Töne neutralisiert werden, der Rest weniger bis gar nicht. Dafür wiederum ist der Kopfhörer dank der Klappenscharniere perfekt für den mobilen Einsatz gemacht und die Sprachqualität zeigt, das Shure sich mit Mikros sehr gut auskennt.

Preis/Leistung

Der Shure Aonic 40 kann im Test gut überzeugen. Das ANC ist gut, aber kommt dennoch nicht ganz an das vom Sony WH-1000XM4 und Co. heran. Der Funktionsumfang ist wiederum sehr gut, da viele Personalisierungsmöglichkeiten geboten werden und auch der Tragekomfort gefällt mir so weit gut. Die UVP hat Shure mit 249€ festgesetzt, aber inzwischen ist der Kopfhörer bereits je nach Farbe für gut 150€ erhältlich, was diesen sehr interessant macht.

Shure Aonic 40

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://www.shure.com/de-DE

Roberts Beacon 325

In aller Kürze

Mit dem Roberts Beacon 325 hat das Unternehmen aus Großbritannien den ersten Bluetooth-Lautsprecher vorgestellt, welcher mit seinem Retro-Design und den zahlreichen sommerlichen Farben punkten kann. Dieser ist zusammen mit dem Modell Roberts Beacon 335 erschienen und dabei sind sich beide sehr ähnlich, denn der Unterschied liegt hier nur in der Technik, denn beim 335 werden einem zusätzlich noch ein Equalizer geboten und die Möglichkeit, diesen mit einem weiteren Speaker zum Stereo-Paar zu koppeln, was bei meinem Testgerät nicht möglich ist.  

Beim Roberts Beacon 325 handelt es sich um einen tollen Begleiter im gesamten Haus. Gerade aufgrund dessen geringen Gewichts und der kompakte Maße kann dieser sogar gut in einer etwas größeren Tasche verstaut werden und mit insgesamt 12 Stunden bietet dieser eine ausreichend lange Akkulaufzeit. Doch gerade im Outdoor-Einsatz muss man aufpassen, denn anders als viele Konkurrenzmodelle verträgt dieses Bluetooth-Lautsprecher keinen Staub und Wasser. Überrascht hat mich jedoch der Klang, denn dieser ist trotz der kompakten Bauform überraschend gut aber der Preis ist auch etwas höher angesiedelt aber ok.

Gefällt uns

  • schönes Retro Design
  • Akkulaufzeit von 12 Stunden
  • ausgewogenes neutrales Klangbild
  • Bluetooth
  • gute Lautstärke
  • geringes Gewicht

Gefällt uns weniger

  • keine IP-Schutzklasse
  • Preis

Roberts Beacon 325

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Roberts liefert das Beacon 325 in einer lobenswerten Verpackung aus, denn hierbei handelt es sich nämlich um eine vollständig recycelfähige Verpackung aus mehreren zusammengeklebten Kartonage-Lagen. In diesen wurde das Produkt samt Zubehör perfekt eingepasst, was mir sehr gut gefällt, aber wie gewohnt der Reihe nach und daher fangen wir erst einmal mit der Umverpackung an.

Die stabile Verpackung aus Kartonage wurde in eine bedruckte Umverpackung eingeschoben, welche nur dezente Details zum Produkt verrät. So erfährt man hier nur eine ungefähre Größe des mobilen Bluetooth-Lautsprechers, den Hersteller- und dem Produktnamen. Des Weiteren erfährt man aufgrund der Farbe der Verpackung noch die des Gerätes, denn diese sind identisch, aber zudem kann man die Farbe auch an der Unterseite am Siegel erfahren.

Vorne an der Front findet man lediglich die dezente Skizze des Roberts Bacon 325 und zwar ungefähr in dessen Originalgröße. Direkt darunter prangen der Name des Produkts und die Produktkategorie, in diesem Fall „Bluetooth Speaker“. Auf dem Teil, wo man den Name lesen kann, handelt es sich sozusagen um ein Siegel, welches die Verpackung im unteren Teil versiegelt. Somit verläuft dieses von vorne, nach unten hinweg und zur Rückseite und muss vor dem entfernen der Umverpackung erst noch durchtrennt werden. Am unteren Teil findet man die Farbbezeichnung sowie die Info, dass der Roberts Beacon 325 zwar in UK (Vereinigtes Königreich) entwickelt wurde, aber wie fast alle technischen Produkte in China hergestellt wird. An der Rückseite finde man die von Roberts Radio bekannten königlichen Siegel bzw. einmal das des Fürsten von Wales und das Wappen des Königs. Zu guter Letzt lockert die linke Seite noch ein Roberts Logo auf, zusammen mit dem Sichtfenster, welches die mehrmalige Kartonage zeigt. 

Hat man die Umverpackung von der Hauptverpackung getrennt, kommt die meiner Meinung nach tolle und stabile Innere Verpackung zum Vorschein. Hier sind in die Kartonschichten zwei Deckel aufgesetzt, bei denen man schon direkt erahnen kann, dass oben der Bluetooth-Lautsprecher und unten das Zubehör versteckt wurden. Beim Zubehör gibt es so weit nichts Unerwartetes, denn außer ein Netzteil mit festem Hohlstecker-Kabel gibt es hier nur ein paar Kurzanleitungen. Den Lautsprecher umgibt ebenfalls eine Kurzanleitung, welche alle wichtigen Funktionen usw. sehr verständlich erklärt. Dabei muss man jedoch beachten, dass hier sowohl die Funktionen des hier von mir vorgestellten Roberts Beacon 325, als auch die des etwas umfangreicheren Beacon 335 erwähnt werden. Daher trifft nicht alles, was hier in der Anleitung erklärt wird, auf beide Geräte zu. Denn nur der 335 besitzt den zusätzlichen USB-A Port an der Rückseite sowie die 5 einstellbaren EQ-Einstellungen und die Möglichkeit, zwei identische Lautsprecher zu einem Stereo-Paar zu koppeln.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Beim Design bleibt das Unternehmen Roberts sich treu, denn genau wie die großen stationären Radio-Modelle kommt auch der Roberts Beacon 325 in einem hübschen Retro Design daher. Dafür sorgt nicht nur der gewählte Stoff, sondern auch die Rundungen rundum sowie die silbernen Zierelemente. Roberts bietet den Beacon 325 in insgesamt fünf Farben an, darunter Sonnengelb, Altrosa, Anthrazit, Mitternachtsblau und Petrol an, von welchen Letzterem meiner gewählten Farbe entspricht. 

Das Erscheinungsbild ist somit wie bereits erwähnt, typisch für Roberts und kombiniert das moderne Design mit der klassischen Haptik. Der Stoff, mit welchem der Lautsprecher zum Großteil bespannt wurde, sieht schön aus und sitzt fest. Die Farbgebung ist toll, denn hier hat man sich nicht für einen einheitlichen Stoff entschieden, sondern die Fasern sind bei meinem Modell türkis, blau, grau und braun, wobei hier das blau und türkis klar dominanter ist. Leider gibt Roberts keine direkte Auskunft darüber, woher das Material stammt, denn ich kann mir hier sehr gut vorstellen, dass es sich hier vielleicht um einem Stoff aus einer britischen Weberei handeln könnte.

Die Abmessungen des Roberts Beacon 325 belaufen sich auf 9,5 x 9,5 cm und die Höhe beträgt 19 cm. Dadurch würde sich der Bluetooth-Lautsprecher sehr als mobiler Begleiter eigenen, denn das Gewicht ist mit genau 711 Gramm angenehm leicht, aber aufgrund der fehlenden Schutzklassen wird dieser nicht vor Staub oder Wasser geschützt. Daher würde ich diesen als klassischen heimischen Bluetooth-Lautsprecher bezeichnen, der sich super im Büro, in der Küche oder im Schlafzimmer zum abendlichen Hörbuch hören usw. eignet. 

Die Stoffbespannung verläuft nicht rundum, sondern ist jeweils rechts und links kurz unterbrochen, damit diese in diesen Bereichen sauber gespannt werden konnte. Direkt darüber und darunter folgt jeweils eine umlaufende Zierleiste in Chrome-Optik und an der Font wurde das hervorstehende „Roberts“ Logo aufgeklebt. Damit der Lautsprecher einen sicheren Stand besitzt, hat man diesen an der Unterseite wie viele andere Bluetooth-Lautsprecher mit einem rutschhemmenden Gummi versehen. In dem Zwischenraum des Gummis findet man dann neben den Angaben zur Größe des Akkus auch die Modellbezeichnung und eine Rest-Aussparung. Letzteres benötigt man im Normalfall jedoch nicht. An der leicht ausgesparten Rückseite hat Roberts neben dem Ladeanschluss platziert, bei welchem es sich um einen DC 5Volt Anschluss mit Hohlstecker handelt. Direkt daneben ist noch ein AUX-In Port, über welchen man sofern noch vorhanden ein Gerät kabelgebunden anschließen kann. Ich denke jedoch, dass, wenn man sich einen Bluetooth-Lautsprecher kauft, sicherlich am meisten die Übertragung via Bluetooth bevorzugt und nur die wenigsten auf die Variante mit Klinkenkabel zurückgreifen werden.     

Zu guter Letzt befinden sich an der Oberseite im silbernen Element noch die vier einzigen Steuerungstasten. Dabei ist alles absolut selbsterklärend, da bei diesem Modell keine Mehrfachbelegung vorhanden ist. Auf die genaue Steuerung gehe ich dann wie immer separat beim Punkt „Bedienung“ ein.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Bezüglich der Verarbeitung des Roberts Beacon 325 hab ich eigentlich kaum Kritik. Die Verarbeitung ist auf einem guten Niveau, sodass hier der Stoff fest mit dem Gehäuse verbunden wurde, die Tasten bieten einen sehr guten Druckpunkt und das Gewicht ist angenehm leicht. Man könnte hier vielleicht die mangelnde IP-Zertifizierung bemängeln, sodass es bei diesem Gerät keinen Schutz gegenüber Staub und Feuchtigkeit bzw. Wasser gibt. Jedoch denke ich, man entscheidet sich für ein anderes Modell, wenn man einen robusten Bluetooth-Lautsprecher bevorzugt, denn hier handelt es sich mehr um einen modischen und schönen Lautsprecher, welchen man auch gerne mal auf dem Sideboard stehen lassen möchte. 

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Lautsprecher Anzahl1 x45-mm-Neodym-Lautsprecher
zwei passiven Bassradiatoren
Treiber-Durchmesser45-mm Treiber
Gesamtausgangsleistung (RMS)keine Angaben
Gehäuse MaterialKunststoff und Stoff
AnschlussmöglichkeitenKlinkenbuchsen-Eingang 3,5 mm und Bluetooth
Konnektivitätnur Bluetooth
Maße9,5 x 9,5 x 19 cm (TxBxH)
LieferumfangRoberts Beacon 325
Netzkabel mit Hohlstecker
Anleitungen
Technische Daten des Roberts Beacon 325

Bedienung

Die Bedienung des Roberts Beacon 325 ist sehr simple aufgebaut. Über den linken oberen Knopf wird wie das Symbol darauf schon zeigt, der Lautsprecher Ein-/Ausgeschaltet. Ein kurzes Betätigen reicht dabei schon aus und der Startton ist direkt zu hören, sodass der Lauscher mit einem Gerät gekoppelt werden kann. Zum Ausschalten wiederum muss man dieselbe Taste für ca. 2 Sekunden betätigt halten und auch hier bestätigt dies einem der akustische Ton. Über der Taste gibt es auch noch direkt eine kleine Status-LED, welche über den aktuellen Betriebszustand des Lautsprechers informiert. Direkt daneben folgt die Bluetooth-Taste, mit der man durch zwei Sekunden gedrückt halten, den Roberts Beacon in den Bluetooth-Pairing-Modus versetzt, sodass dieser z. B. beim Smartphone in den Einstellungen->Bluetooth gefunden und gekoppelt werden kann. Dabei zeigt auch hier eine kleine, blau leuchtende LED den aktuellen Status an. Leuchtet diese permanent blau, dann ist der Lautsprecher mit dem Gerät erfolgreich gekoppelt und blinkt diese, ist der Pairing-Modus aktiv.

Unter den eben erwähnten Tasten folgen dann noch die beiden lauter und leiser Tasten, mit diesen reguliert man dann logischerweise die Lautstärke. Das länger gedrückt halten führt hier leider nicht dazu, dass man zum nächsten Titel springt, sondern erhöht lediglich die Lautstärke mehrfach. Zwischen den vier Tasten befinden sich dann noch drei einzelne LED, die den aktuellen Akkustand der Batterie bzw. des Akkus anzeigen. Vielmehr gibt es hier nicht und bis auf die Skip-Funktion, sodass man die Musiktitel auch ohne das Smartphone überspringen kann, vermisse ich hier nichts. Wünscht man eine Equalizer Einstellung oder möchte den Lautsprecher mit einem zusätzlichen Beacon koppeln, muss man dann zum etwas teueren Beacon  335 greifen, denn dies wird hier zusammen mit einem etwas größeren Akku geboten.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

Kommen wir nun zum Klang des Roberts Beacon 325. Hierzu macht Roberts wie gewohnt leider keine umfangreichen Angaben, sondern gibt nur bekannt, dass ein einzelner 45-mm-Neodym-Lautsprecher mit zwei passiven Bassradiatoren verbaut wurde. Letzteres wird, wie der Name schon verrät, passiv angetrieben, was hier durch den aktiven 45 mm Treiber geschieht. Dadurch wird ein besserer Klang erreicht, bzw. der Bass und die Mitten werden trotz des kleineren Gehäuses erstaunlich stark wiedergeben. Bezüglich des Frequenzgang usw. gibt man leider nichts preis. Durch den nach vorne gerichteten 45 mm Lautsprecher wird einem hier ein direkter und unverfälschter Klang geboten, welcher mir sehr gut gefällt. Bei der Konkurrenz ist es nämlich aktuell oft so, dass man mehr auf eine breite Stereobühne setzt, sodass eine breite Abstrahlung des Klangs ermöglicht wird. Darunter leidet jedoch leider oft das Klangbild und zudem geben viele einen bassbetonten Klang ab, da dies von der Mehrheit leider so als „guter Klang“ bezeichnet wird. 

Hier beim Roberts Beacon 325 wird einem somit ein ehrlicher und von den Musikliebhabern bevorzugter unverfälschter Klang geboten, sodass es mir persönlich sehr Spaß gemacht hat, damit Rock, Pop, Klassik, Rap usw. zu hören.  

Positiv ist mir auch aufgefallen, dass der Beacon 325 sowohl leise als auch auf der max. Lautstärke ein sehr gutes Klangbild bietet, welches sich nicht wirklich sonderlich verändert, sondern immer sehr konstant und stabil bleibt. Die max. Lautstärke ist dabei sehr gut, sodass man damit auch einen etwas größeren Raum mehr als ausreichend beschallen kann. Jedoch muss ich ganz klar auch zugeben, dass es sich hier um kein Gettoblaster handelt, mit dem man eine Party beschallen kann, aber man kann damit, während man z. B. saugt usw. gut Musik hören, ohne dass man den Lautsprecher von Raum zu Raum mitnehmen muss.

Die Funktion des Roberts Beacon 325 ist daher als Regallautsprecher einzustufen, denn er ist als ein klassischer Direktstrahler zu bezeichnen, also der Klang wird direkt nach vorne abgestrahlt. Der Bass ist zurückhaltend, sodass die klassische Jugend von heute, bei welcher der Dominante Bass ein „guter Klang„ ist, hier eventuell enttäuscht sein wird, denn dies wird einem hier wie erwähnt nicht geboten. Der Bass ist da und hörbar, aber die Klang-Qualität ist eben unverfälscht, und so wie diese eigentlich klingen sollte ausgewogen.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Der Akku im Roberts Beacon 325 ist 2.500 mAh groß, der für eine maximale Musikspielzeit von rund 12 Stunden ausreicht. Im Alltagstest konnte ich diese Laufzeit auf leicht angehobener Lautstärke auch ganz gut erreichen, sodass Roberts hier nicht zu viel versprochen hat. Greift man stattdessen zum „großen Bruder“, dem Bacon 335 und somit dem etwas umfangreicher ausgestatteten Modell, dann werden einem sogar 15 Stunden Laufzeit geboten. Aber selbst die 12 Stunden am Stück reichen eigentlich vollkommen aus und sollte der Akku dennoch unerwartet leere gehen, kann man diesen problemlos, während man Musik wiedergibt, aufladen, denn hierbei wird die Wiedergabe nicht unterbrochen.

(Akkulaufzeit: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit dem Roberts Beacon 325 hat das britische Traditionsunternehmen neben Radios nun auch die ersten beiden mobilen Bluetooth-Lautsprecher vorgestellt. Bei diesem Modell hat mir sehr gut der unverfälscht klare Klang gefallen, der ein warmes und ausgewogenes Klangbild liefert, ohne dass hier zu sehr auf einen dominanten Bass gesetzt wird. Der Lautsprecher sieht gut aus, integriert sich sehr gut in alte und neue moderne Häuser und verleiht so wie die Radio-Modelle eine besondre Note im Haus. Die Verpackung, in welche der Lautsprecher daher kommt, finde ich klasse, da hier alles recht nachhaltig gehalten wurde und somit handelt es sich hier um einen tollen Lautsprecher mit ausreichend langer Akkulaufzeit.

Preis/Leistung

Die UVP des Roberts Beacon 325 hat das Unternehmen bei stolzen 169€ festgesetzt, ein Preis, der sehr stabil ist, denn aktuell bekommt man den Bluetooth-Lautsprecher nirgends günstiger. Hier gibt es zwar andere Bluetooth-Lautsprecher, die vielleicht günstiger sind, aber gerade wenn man auf einen natürlichen, unverfälschten Klang wert legt, sollte man sich dieses Modell genauer anschauen, denn klanglich gesehen gefällt dieser mir sehr gut. Für viele mag dies vielleicht ungewohnt klingen, aber hier kommen die Höhen und Mitten sehr gut zur Geltung, ohne dass der Bass, welcher auch vorhanden ist, zu dominant wirkt. Das Einzige, was hier fehlt, ist die IP-Zertifizierung, denn somit handelt es sich hierbei mehr um einen Lautsprecher, welchen man im Haus mobil nutzt, als einen, den man auch im Garten oder unterwegs zum Skaterpark usw. mitnimmt. Aber hätte man den Lautsprecher nach dem IP-Standard gebaut, würde diesem der Charme fehlen, denn der Stoff hätte anders gefertigt werden müssen usw.

Roberts Beacon 325

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://www.robertsradio.com

Teufel Real Blue TWS

In aller Kürze

Bei den Teufel Real Blue TWS handelt es sich um sehr schlichte True Wireless In-Ears, welche vom Klang überzeugend gut klingen und einen guten Bedienkomfort via Touch-Oberfläche bieten. Was mir persönlich weniger gut gefallen hat, war unter anderem, dass dieses Modell nicht mit der Teufel App für Kopfhörer kompatibel ist. Dies ist meiner Meinung nach in der heutigen Zeit bzw. vor allem bei einer UVP von 150€ eigentlich ein muss. Des Weiteren ist die Akkulaufzeit gut, aber im Vergleich zur Konkurrenz nur mittelmäßig. Wer dennoch über diese Punkte hinwegsehen kann, sollte sich die In-Ears dennoch mal genauer anschauen bzw. probe hören, denn sowohl klanglich als auch vom Tragekomfort und der Bedienung sind diese nämlich sehr gut.

Gefällt uns

  • bequemer Sitz
  • leichte In-Ears
  • ANC und Transparenz-Modus
  • guter Klang

Gefällt uns weniger

  • kein aptX oder LDAC Support
  • Akkulaufzeit eher mittelmässig
  • keine Unterstützung der Teufel-App
  • max. Output könnte noch etwas höher sein.

Teufel Real Blue TWS

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Bei der Verpackung setzt Teufel wie gewohnt auf einen ungebleichten und wenig bedruckten Karton, sodass hier alles schön nachhaltig gehalten wurde. Die Verpackung ist in diesem Fall sehr kompakt, aber dennoch stabil, sodass der Inhalt darin sicher geschützt wird. Rundum informieren die Aufdrucke etwas über die technischen Daten und auch über das Produkt, da hier eine Skizze der In-Ears abgebildet wurde. 

Durchtrennt man das Klebesiegel an der Unterseite, kann man die Verpackung öffnen und dann kommt auch schon direkt das Ladecase zum Vorschein, in welchem die beiden In-Ears bereits eingesetzt wurden. Das Ganze ist dann wiederum in einer schlichten Folie verpackt und wird durch einen Kartonage-Einsatz perfekt geschützt. Entnimmt man den Einsatz, findet man in den zwei Hohlräumen links und rechts das Zubehör, bei denen es sich auf der einen Seite um ein relativ kurzes USB-A auf USB-C Ladekabel handelt und auf der anderen Seite um die zusätzlichen unterschiedlich großen Ohranpassstücke. Diese liefert Teufel in den Größen XS, S und L mit, während die Größe M ist bereits vormontiert wurde. Zu guter Letzt befinden sich unter dem Einsatz noch die üblichen Beipackzettel in Form von einer Kurzanleitung, Sicherheitshinweisen usw.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

In-Ear Kopfhörer

Das Design der Teufel Real Blue TWS ist recht schlicht gehalten und werden von Teufel lediglich in Schwarz angeboten, wie dies aktuell beim Unternehmen bei sämtlichen True Wireless In-Ears der Fall ist. Die Formensprache ist schlicht und kommt ohne die Stiele daher, wie man es z. B. noch von den Teufel Airy True Wireless kennt. Die Form erinnert mich daher sehr an die JBL Tour Pro+ TWS bis auf den Punkt, dass hier keine zusätzlichen Sicherungsgummis vorhanden sind, die für einen noch sichereren Halt sorgen sollen. 

An dem matt-schwarzen Gehäuse der In-Ears hat Teufel das typische Herstellerlogo in Form eines grauen „T“ aufgebracht, welches zugleich das einzige Erkennungsmerkmal ist, denn ansonsten wirken diese sehr unauffällig. Dieses Logo findet sich direkt auf der runden berührungsempfindliche Oberfläche, welches zugleich die einzige Steuereinheit ist, denn hier setzt Teufel ansonsten auf keine weiteren Tasten, lediglich die beiden Touch-Oberflächen an beiden In-Ears. Rund um das runde Plateau an der Außenseite fällt die Form der In-Ears etwas abgeschrägt ab, wobei diese in diesem Fall in die Tropfenform der In-Ears übergeht, was somit nicht gleichmäßig ist, sondern unten breiter wird als oben hinweg. Dies liegt auch daran, dass hier an dem breiteren Rand das Erste von insgesamt drei Mikrofone zu finden ist, welches für das Active Noise Cancelling benötigt wird. Ein weiteres Mikro findet man dann im Gehäuserahmen außen und ist nach unten gerichtet. Dieses Mikrofon ist nicht umsonst nach vorne zum Mund gerichtet, den es wird somit bei Telefonaten verwendet, während die anderen Mikros dafür sorgen, dass die Umgebungsgeräusche um einen herum herausgefiltert werden. Nach oben gerichtet findet man hier zwar ebenfalls eine Öffnung am Rahmen, jedoch sieht dies zwar ebenfalls auch einem Mikro aus, ist jedoch in Wirklichkeit eine Status-LED, welche den Status der Ohrhörer anzeigt.

Das letzte Mikro befindet sich dann noch beim Tragen der In-Ears in der Innenseite der In-Ears und somit ist direkt klar, dass Teufel hier auf die bekannte Technologie von ANC setzt, bei welchem Feedback-Mikrofone an der Innenseite des Ohrs und Feedforward-Mikrofone an der Außenseite platziert wurden. Daher sollen die In-Ears weniger anfällig gegenüber dem genauen Sitz im Ohr sein, da das äußere Mikrofon die eingehende Störgeräusche erkennt, das ganze von der Elektrik dann gegensteuert wird und das innere Mikrofon misst nach, ob bzw. was im Ohr dennoch hindurch kommt und sorgt somit für eine noch bessere Regulierung des fortschrittlichen Hybrid ANC, welches hier zum Einsatz kommt.

Neben dem Mikrofon findet man an der Innenseite noch die beiden Ladekontakte, über welche die In-Ears beim Eisnetzen in das Ladecase mit Strom versorgt werden und zudem ist hier natürlich auch noch der Ohrkanal vorhanden, welche den Klang des Treibers ausgibt und somit in den Gehörgang befördert. Auf dem Ohrkanal sitzen die laut Teufel spezielle Mushroom-Ear-Tips aus antibakteriellem Silikon, diese sorgen für einen sicheren und komfortablen Halt im Ohr. Jedoch muss ich ehrlich zugeben, wirklich speziell sind diese meiner Meinung auch nicht, sondern wie viel anderen Silikon-Ear-Tips als normal zu bezeichnen. Mushroom steht hier logischerweise nur für die Form, da dies einem Mushroom, also Pilzen, sehr ähnlich ist.

Ladecase

Das Case ist ebenso wie die In-Ears sehr schlicht gehalten. Also exakt dasselbe matt-schwarze Kunststoffgehäuse, angenehm abgerundet und lediglich mit einem dezenten grauen Teufel Schriftzug an der Front versehen, sowie der Modellbezeichnung an der Rückseite aber der Reihe nach. 

Das Case besteht aus Kunststoff und wurde an der Unterseite abgeflacht, sodass dieses auf dieser Fläche stehen bleibt, außer man entnimmt beide In-Ears und stellt das Case aufgeklappt hin, dann fällt es aufgrund des Schwerpunkts nach hinten um. An der Front des förmlich abgerundeten Ladecase befinden sich oberhalb des „Teufel“ Schriftzugs drei einzelne LEDs, welche einem den aktuellen Akkustand bzw. Ladestand der In-Ears anzeigt. Hierbei ist das ganze sehr Simple zu verstehen, denn man zeigt damit nicht an, wie viel Prozent das Ladecase noch hat, sondern jede der LEDs steht hier für ein Komplette Aufladung der In-Ears. Leuchten also alle drei LEDs auf, kann das Case die beiden Ohrhörer dreimal aufladen, während bei einer LED nur noch eine komplette Aufladung möglich ist. Ist der Akku schwach, blinkt die linke LED auf und der Akku sollte mit dem passenden Ladekabel direkt aufgeladen werden. 

An der Rückseite befindet sich die USB-C Ladebuchse, über welche das Ladecase aufgeladen wird, und zudem prangt hier wie bereits erwähnt die Modellbezeichnung der True Wireless In-Ears „Real Blue TWS“. Die Innenseite des Ladecase wurde wie an der Außenseite aus schlichtem schwarzem Kunststoff gefertigt, davon ist das meiste Matt und alle Vertiefungen sind in Hochglanz ausgeführt. Welchen der Ohrhörer man hier in welche Aussparung einsetzt, ist gekennzeichnet, sodass man direkt weiß, welcher Ohrhörer rechts und welcher links eingesetzt werden muss. Zu guter Letzt finde man in der Vertiefung noch jeweils zwei Ladekontakte, über welche die In-Ears aufgeladen werden und ansonsten gibt es hier nichts weiteres Spannendes zu sehen. 

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der Teufel Real Blue TWS ist so weit gut, keineswegs edel oder auffallend hochwertig, sondern einfach solide und für den Preis entsprechend wertig. Alles besteht hier aus Kunststoff, macht aber dennoch einen hochwertigen Eindruck und das Case lässt sich dank der dezent gehaltenen Griffmulde gut mit zwei Händen Öffnen. 

Durch den Einsatz von Kunststoff ist das Gesamtgewicht angenehm leicht und dennoch passt die Verarbeitung, sodass hier nichts knarzt oder Ähnliches. Die beiden In-Ears bringen gut 11 Gramm und das Case knapp über 36,2 Gramm auf die Waage, sodass alles zusammen wie bereits erwähnt angenehm leicht ausfällt. Der matte Kunststoff bringt jedoch leider den Nachteil mit sich, dass dieser sehr anfällig gegen Fingerabdrücke ist, sodass man gerade wenn man die In-Ears wie üblich auch viele unterwegs nutzt, diese hin und wieder mit einem Tuch reinigen sollte. 

 Lobenswert ist auch hier der sichere Schutz nach der Schutzklasse IPX3. Dadurch können den beiden In-Ears ein kurzer Regenschauer nichts ab, jedoch bedeutet dies keineswegs, dass diese wasserdicht sind, sondern eben nur gegen leichtes Sprühwasser.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.2)
FarbeSchwarz
Akkuintegriert, 370 mAh großer Lithium-Polymer-Akku im Case und 60 mAh großer Lithium-Ionen Akku in jedem der beiden Kopfhörern
Akku Ohrhörer: 8 h (ohne ANC) 6 Stunden (mit ANC)
Akku Ladecase: 17 h (ohne ANC) 12 Stunden (mit ANC)
Gesamt somit ca.: 25 h bzw. 18 mit ANC
Gewicht 47,4 g (Ohrhörer und Ladebox)
11,2 g (beide Ohrhörer)
36,2 g (Ladebox)
MaterialOhrhörer und In-Ears aus Kunststoff
KonnektivitätBluetooth 5.2 Audio-Codec: SBC und AAC.
TreiberDynamische Treiber mit einer Größe von 12 mm (links und rechts)
Frequenzbereich10 Hz bis 20 kHz
Treiberempfindlichkeit bei 1 kHz/ 1 mW (dBkeine Angaben
Impedanz (Ohm)keine Angaben vermutlich 16 Ohm
ANC/ TransparenzmodusANC und Transparenzmodus mit insgesamt drei Mikrofonen
LieferumfangTeufel Real Blue TWS
je ein Satz Ohrstöpsel in vier verschiedenen Größen
Ladecase aus Kunststoff
USB-C-Ladekabel
Kurzanleitung + Sicherheitsdatenblatt usw.
Technische Daten der Teufel Real Blue TWS

Tragekomfort

Bezüglich des Tragekomforts kann ich mich bei den Teufel Real Blue TWS nicht beklagen, diese haben über mehrere Stunden hinweg sehr bequem im Ohr gesessen. Hier macht sich das geringer Gesicht von gut 5,5 Gramm pro In-Ear positiv bemerkbar und zudem sitzt diese danke der anatomisch bzw. gerundete Form, zusammen mit den Silikon-Ear-Tips sehr bequem im Ohr. Somit stört mir auch nach dem sehr langen Musikhören absolut nichts.

Ebenso wie der bequeme sitzt im Ohr, kann ich mich hier auch keineswegs bezüglich des sicheren Haltes beschweren, denn die Silikon-Tips sorgen hier für den wichtigen Unterdruck, der gering ausfällt, aber dennoch dafür sorgt, dass die In-Ears auch bei leicht hektischeren Bewegungen nicht aus den Ohren rutschen. Der sitzt lässt sich dank insgesamt vier Anpassstücke je Seite ideal an das eigene Ohr anpassen und hier rate ich auch wie immer dazu, sich hierfür genug Zeit zu nehmen und alle durchzuprobieren. Schließlich sorgt die richtige Größe zum einen nicht nur für einen sicheren Halt und einen bequemen Tragekomfort, sondern ebenso hätte hier der inkorrekte sitzt auch Auswirkungen auf das ANC.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Bedienung

Die Bedienung der Musik usw. erfolgt, wie inzwischen bei fast allen True Wireless In-Ears die aktuell auf den Markt kommen, ausschließlich via Touch. Somit sind hier keinerlei Hardware-Tasten mehr verbaut, sondern man setzt auf beiden Seite ausschließlich auf eine berührungsempfindliche Touch-Oberfläche. Dabei unterscheidet man hier beim Bedienen zwischen einem einmaligen, doppelten, dreimaligen Antippen der Oberfläche und zudem reagieren diese auch auf das knapp über eine Sekunde gedrückt halten, wobei hier auf jeder Seite zum Teil auch unterschiedliche Aktionen ausgeführt werden.

Fürs Einschalten der Ohrhörer nimmt man diese einfach aus dem Ladecase heraus und schon werden diese eingeschaltet und befinden sich bei der Ersten, entnehme automatisch im Pairing-Modus und können somit mit dem Smartphone gekoppelt werden. Sollten diesen bereits mit einem Device verbunden geworden sein und ihr möchtet diese mit einem anderen Gerät koppeln, dann haltet die linke und rechte Touch-Oberfläche für 1,5 Sekunden berührt. Dadurch wechseln diese in den Kopplungsmodus und können somit mit einem neuen Gerät gekoppelt werden. Anschließend verbinden sich die In-Ears wie gewohnt automatisch mit dem bereits verbundenen Gerät, wenn beides eingeschaltet ist und am Zuspielgerät „Bluetooth“ aktiviert ist. 

Durch die neuste Bluetooth-Technologie (in, diesem Fall Version 5.2), ist es eigentlich bei so gut wie allen True Wireless In-Ears der Fall, dass hier beide Ohrhörer auch einzeln genutzt werden können. Somit können auch hier beide Ohrhörer als eigenständiger Master verwendet werden. Dies bedeutet somit auch, dass beide In-Ears direkt mit dem Smartphone kommunizieren und somit Musik empfangen können, während der andere bei Bedarf im Ladecase verblieben könnte.

Nutzt man wie in den meisten Fällen beide Ohrhörer zusammen, dann sorgt ein einmaliges kurzes Berühren der Touch-Oberfläche dafür, dass die Lautstärke reguliert werden kann. Dabei sorgt ein einmalige antippen der Rechten Seite dafür, dass die Musiklautstärke erhöht wird und dies linke Seite für ein Absenken der Lautstärke. Tippt man wiederum egal ob am rechten oder alternativ auch linken Ohrhörer zweimal hintereinander auf die Oberfläche, dann wird z. B. die Musik direkt angehalten bzw. bei erneutem Betätigen wieder am zuvor angehaltenen Punkt fortgesetzt. Dreimaliges Antippen ermöglicht es hingegen, dass man zum vorherigen oder nächsten Song in der Playlist springen, dazu tippt man rechts für Vorspringen und links für zurück. 

Der Sprachassistenten am Smartphone kann ebenfalls direkt über die In-Ears aufrufen werden, indem man den rechten In-Ear länger, also knapp 1,5 Sekunden lang berührt hält und ebenso deaktiviert man diesen am Ende genau so wieder. Ebenso gibt es jedoch am linken In-Ear die gleiche Aktion, jedoch ruft man hier nicht den Sprachassistenten auf, sondern reguliert das ANC bzw. den Ambient Sound. Bei jedem knapp 1,5 Sekunden langen halten wechselt man somit durch die unterschiedlichen Funktionen durch: Geräuschunterdrückung (ANC) Ein –> Ambient Sound Ein –> Geräuschunterdrückung (ANC) Aus.

Anrufe können selbstverständlich ebenfalls direkt über die Ohrhörer angenommen werden, was beim eingehenden Anruf durch einmaliges Drücken der Oberfläche am rechten oder alternativ auch am linken Ohrhörer erfolgt. Ebenso beendet man so auch selbst am Ende des Telefonats den Anruf durch das kurze berühren. Kann man im aktuellen Zeitpunkt nicht telefonieren oder Ähnliches genügt wiederum das knapp 1,5 Sekunden lange berühren einer der beiden Seite und schon wird der eingehende Anruf abgelehnt.  

An für sich bin ich mit der Steuerung sehr zufrieden, hier reagiert alles sehr zuverlässig und präzise, jedoch bin ich mit einem Punkt nicht ganz so zufrieden. Möchte man nämlich die Lautstärke direkt um mehrere Stufen auf einmal regulieren, geht dies leider nicht, denn würde man zweimal hintereinander auf den linken In-Ear tippen, dann wird der Titel erneut abgespielt. Somit muss man zwischen der Regulierung immer ein wenig warten, was mich im Test doch ein wenig gestört hatte.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

Bezüglich der Audio-Qualität war ich bei den Teufel Real Blue TWS schon etwas gespannt, denn 12 mm große Treiber sind nicht alltäglich und Teufel verspricht hier einen weiten Frequenzgang, der für präzise Höhen, warme Mitten und für starken Kickbass sorgen sollen. Doch der Reihe nach betrachten wir zuerst mal wie gewohnt die Basis der In-Ears.

Das Herzstück der Teufel Real Bau TWS ist wie bereits zuvor erwähnt, der in jeder Seite zum Einsatz kommende 12 mm Treiber, dieser bietet wiederum laut Teufel einen Frequenzgang von 10 Hz bis 20 kHz, was soweit sehr gut ist. Bei den verfügbaren Audio-Codecs setzt Teufel auf AAC, was vorrangig von iOS Geräten unterstützt wird, jedoch können diesen auch Android-Devices verwenden, jedoch klingt dieser Codec oftmals schlechter als der Standard-Codec SBC und auch keinesfalls so gut wie AAC mit einem iPhone. Daher werden hier die meisten den Standard-Codec aktiv lassen, was meiner Meinung nach absolut ausreichend ist. So viel zu einigen der technischen Daten, doch nun möchte ich meinen persönlichen Eindruck vom Klangbild beschreiben.

Hier hat Teufel klanglich gesehen auch ganz klar alles eingehalten, was man verspricht, denn die großen Treiber sorgen beim richtigen Sitz der In-Ears für ein sehr druckvolles und auf den Hörspaß abgestimmtes Klangbild, welches mir im Test sehr gut gefallen hat. Hierbei haben mich vorne weg die Mitten überzeugt, denn diese geben die Stimmen und Gesang klar und sehr detailreich wieder, sodass diese schön ins Zentrum der Musik gerückt werden. Dies überrascht mich persönlich jedoch ein wenig, denn oftmals zählen gerade die Mitten zu den Schwächen bei In-Ears, da hier der Fokus oft nur auf den Bass oder dann noch etwas auf die Höhen gelegt wird, während die Differenz zu den Mitten verloren geht. Dies ist hier somit nicht der Fall. Ebenso präsentieren sich auch die Höhen mit einer guten und detailreichen Wiedergabe und werden glücklicherweise auch nicht verzehrt, wenn man mal die max. Lautstärke ausreizen möchte. Zu guter Letzt gehören auch noch die Bässe zu den Stärken der Teufel Real Blue TWS, denn diese reichen ordentlich tief hinab und liefern somit ein sattes Bass mit druckvollen und voluminösen Bässen. 

Kurz zusammengefasst liefert Teufel mit dem hier abgestimmten Klangbild wie bereits erwähnt ein Klangbild, welches sich mehr auf den Hörspaß konzentriert und was sicherlich für die Mehrheit auch das besser ist. Schließlich ist das warme Klangbild bei vielen Musikrichtungen, die heutzutage gehört werden, überzeugend und wird für viele einem neutralen Klangbild vorgezogen. Jedoch muss ich ganz klar zugeben, dass es den Teufel Real Blue TWS etwas am max. Output fehlt, denn hier hatte ich bereits lautere In-Ears im Test. Dies sollt ihr jedoch keineswegs falsch verstehen, denn laut sind die Real Blue TWS auf jeden Fall, aber dennoch eben nicht so laut wie andere Modelle. 

Die Sprachverständlichkeit der Kopfhörer ist in Ordnung. Die von Teufel hier eingesetzten Echo- und Geräuschunterdrückung arbeitet zuverlässig, sodass mich meine Gesprächspartner selbst in einer lauteren Umgebung gut verstehen konnten. Jedoch bemängelten meine Gesprächspartner etwas, dass es an der Dynamic bei meiner Stimme gefehlt hat, also Verstehen konnte man mich problemlos, aber eben nicht ganz so klar wie bei anderen Modellen. Dank des hochwertigen Audio-Codec AAC, sowie dem Bluetooth 5.2 Chip liefern die Teufel Real Blue TWS bei der Latenz, also die Verzögerung zwischen Ton und Bild beim Ansehen von YouTube Videos usw. eine sehr gute Arbeit ab, sodass hier keine Verzögerung festgestellt werden kann.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

ANC / Umgebung ein-/ausblenden

Teufel hat die Real Blue TWS mit ANC ausgestattet, was mich etwas verwundert, denn explizit im Namen wird darauf nicht hingewiesen. Denn üblicherweise war es bei Teufel bisher immer so der Fall, dass hier zumindest „NC“ im Produktnamen stand. Beim ANC soll sich hier genauer gesagt um ein hybrid ANC handeln, welches überraschend gut funktioniert. Natürlich sollte man hier aufgrund der Bauweise nicht das ANC wie bei einem Over-Ear Kopfhörer erwarten, welcher eine nahezu vollständige Isolierung von der Außenwelt bietet, aber immerhin das Niveau ist sehr gut.

Das ANC leistet sehr gute Arbeit und blendet die tieferen Außengeräusche (Motoren-Geräusche usw.) um einen herum effektiv aus, während Gespräche und höhere Töne wie bei vielen anderen Modelle dennoch aber auf jeden Fall gedämpfter ins Ohr gelangen. Sehr gut finde ich hier auch, dass das aktive ANC kaum Auswirkungen auf das Klangbild hat und somit wird hier nichts verfälscht. Ich hatte hier bereits Modelle im Test, welche beim aktivieren den Bass deutlich angehoben haben, dies ist hier jedoch nicht der Fall.

Ebenso arbeitet der aktive Transparenzmodus, welcher Stimmen und andere Geräusche z. B. den Verkehr um einen herum verstärkt durchlässt, zuverlässig. Diesen kann man ganz gut nutzen, hinkt aber ein wenig anderen Modellen hinterher, denn hier wird das ganze von einem hörbaren Grundrauschen begleitet, genau so wie beim ANC, was jedoch in Ordnung geht. Störender sind hier jedoch Stimmen diese werden nämlich etwas verzehrt durchgegeben und daher hinkt dieser Modus der Konkurrenz schon ein wenig mehr hinterher.

Akkulaufzeit

Bei der Energieversorgung der Teufel Real Blue TWS verspricht Teufel eine reine Akkulaufzeit von bis zu 8 Stunden (ohne ANC) und mit ANC auf knapp 6 Stunden mit jeweils einer vollen Aufladung. Eine gute Akkulaufzeit, aber keineswegs überragend, denn ich hatte hier bereits In-Ears mit deutlich längerer Laufzeit ohne eine zusätzliche Aufladung im Test und dies egal ob mit bzw. ohne ANC. 

Das zusätzliche Ladecase besitzt einen 370 mAh Akku, welcher die Akkulaufzeit durch mehrmaliges Aufladen nochmals erweitert. Somit kommt man insgesamt auf max. 25 Stunden ohne ANC und auf 18 Stunden mit aktivem ANC. Im Alltag haben sich die Laufzeiten bei leicht angehobener Lautstärke auch genau so bestätigt bzw. teilweise konnte ich sogar etwas länger Musik hören. Das Ladecase ist sehr klein und kompakt, sodass ich es als hosentaschenfreundlich bezeichnen würde und mir somit gut gefällt. 

Schade finde ich jedoch nur, dass Teufel immer noch auf eine automatische Play/Pause Funktion verzichtet hat. Dadurch wird die Musik nämlich bei der entnehme der In-Ears aus dem Ohr nicht automatisch gestoppt, sodass hier Akku eingespart wird, sondern man muss die Musik manuell passieren und auch die In-Ears selbst abschalten bzw. dazu ins Ladecase einsetzen.

Bluetooth

Beim Bluetooth setzt Teufel wie aktuell bei eigentlich allen neuen Kopfhörer auf den Bluetooth-Standard 5 bzw. besser gesagt auf Bluetooth 5.2. Der Vorteile der neusten Version ist hier eine sehr geringe Latenz und der rechte und linke Audiokanal kann jeweils getrennt voneinander übertragen werden usw. Zudem ist diese Version sehr schonend zum Akku und die Reichweite ist ebenfalls top. 

Das Koppeln mit meinem iPhone ist wie gewohnt über die Einstellungen->Bluetooth sehr einfach und schnell erledigt. Die Bluetooth-Reichweite hat mir im Test gut gefallen, denn diese war zum einen sehr stabil und zudem auch mit gut 12 bis 14 Metern indoor sehr gut.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit dem Teufel Real Blue TWS hat Teufel ein sehr guten In-Ear Kopfhörer auf den Markt gebracht, welcher mich in vielen Punkten überzeugen konnte. Die Verarbeitung ist sehr gut, das ANC arbeitest so weit mit Bravour und auch die gute Klangqualität wird wie vom Hersteller versprochen erreicht.  

Zu den Schwächen zählen lediglich die etwas schlechteren Mikrofone, welche die eigene Stimme zum Gesprächspartner verzerrt übertragt. Außerdem ist die Akkulaufzeit zwar gut, aber dennoch eher mittelmäßig im Vergleich zu anderen Modellen einzustufen und die maximale Lautstärke ist gut, aber es sind nicht die lautesten In-Ears. Was mich jedoch sehr stark gewundert hat, Teufel hat die In-Ears nicht mit der hauseignen neuen App kompatible gemacht, was ich mir doch sehr gewünscht hätte. Denn darüber konnte man bisherige Modelle etwas mehr personalisieren, was hier nicht möglich ist.

Preis/Leistung

Die von Teufel festgelegte UVP von 149,99€ war zum Marktstart ein wenig zu teuer, denn andere Hersteller haben hier True Wireless In-Ears mit einer identischen Ausstattung für gut 100€ im Sortiment. Dem hat Teufel inzwischen entgegengewirkt und somit sind die recht neuen In-Ears bereits im Sale und dadurch für interessante 89,99€ erhältlich. Dafür bekommt man dann sehr gute In-Ears die für das geforderte Geld auch eine tolle Ausstattung bieten. 

Teufel Real Blue TWS

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 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://teufel.de

1More Evo

In aller Kürze

Mit dem 1More Evo hat der Hersteller ein neues Flagschiff in Sachen: True-Wireless Kopfhörer. Der chinesische Hersteller liefert ein sehr ambitioniertes Produkt ab und kann durchaus überzeugen. Der Klang ist definitiv ein Highlight und kann auf vielen Ebenen überzeugen. Das Noise-Cancelling ist auf gutem Level aber nicht perfekt. Die üppige Ausstattung gefällt, auch die Qualität kann sich sehen lassen.

Gefällt uns

  • sehr guter Klang
  •  Aktives Noise Cancelling
  •  USB-C
  • Qualität

Gefällt uns weniger

  • Touch-Flächen

1More Evo

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die 1More Evo kommen in einer optisch wie auch haptisch ansprechenden Verpackung daher. Die Verpackungsvorderseite präsentiert die einzelnen Ohrhörer prominent. Dazu kommen das Herstellerlogo, der Kopfhörername und einige wichtige Funktionsmerkmale. Seitlich wird auf die App aufmerksamgemacht, dem Codec sowie der Soundpersonalisierung. Die Rückseite fasst die technischen Daten mehrsprachig zusammen.

Hebt man die die – magnetisch befestigte – Verpackungsoberseite an, sieh man direkt das Ladecase und nett skizziert nochmal Funktionen und Tasten illustriert. Abgerundet wird das ganze durch ein Zitat eines mehrfach prämierten „Sound-Ingenieurs“.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Bei den 1More Evo handelt es sich um sogenannte True-Wireless Kopfhörer, also komplett kabellose In-Ear Kopfhörer.

Es ist klar ersichtlich, dass der Hersteller mit den True-Wireless Kopfhörern etwas besonderes designen wollte und auch hat. Die Touch-Oberfläche ist aus Keramik gefertigt und somit gut gegen unschöne Kratzer gewappnet. Nachteil liegt allerdings auf der Hand bzw. den Fingern: Fingerabdrücke – leider sind diese unvermeidbar und auch sichtbar. Diese Keramikflächen sind in einem Kupferfarbenen Metallic-Ring eingefasst. Die Einzelnen Ohrhörer kommen im Knopfdesign daher und sind nicht zu groß aber auch nicht die Kleinsten, die ich anprobiert habe.

Eine Besonderheit ist die Bauform, wodurch sie einen guten halt besitzen. Auffällig ist auch die ovale Form der Ausgänge, sowie der Silikontips.

Das Ladecase ist mit seinen Abmessungen von 67 x 39 x 29 Millimetern sehr kompakt und besteht rundherum aus Metall und wirkt dadurch sehr edel. Auch die Oberfläche ist positiv anzumerken, da es sich nicht um ein Hochglanzgehäuse sondern ein leicht raues Metallgehäuse handelt. Das verhindert bzw. vermindert zumindest Fingerabdrücke. Durch die kompakten Maße lässt es sich einfach in der Hosentasche verstauen.

Die Vorderseite ist von der kleinen Status LED und der Einbuchtung zum Aufklappen des Cases geprägt. Auf der Rückseite befindet sich der USB-C Anschluss zum Laden. Die Unterseite des Case ist gummiert. Klappt man das Gehäuse auf sieht man unmittelbar die beiden Ohrhörer die magnetisch an Ort und Stelle gehalten werden und auch einfach zu entnehmen sind. In der Mitte befindet sich ein Knopf, der zum Pairen der 1 More Evo verwendet wird.

Anmerken möchte ich noch, dass es die Wireless Kopfhörer auch in weißer Farbe zu erwerben gibt und dies die Problematik mit den Fingerabdrücken etwas mindern sollte.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der Kopfhörer ist auf sehr hohem Niveau. Viele verschieden Materialien werden hier gekonnt und auch sinnvoll gemixt. Das Ladecase ist aus Metall gefertigt und der Klappmechanismus wirkt stabil, aber: die Scharnier ist leider nicht aus Metall gefertigt und könnte so die Langlebigkeit beeinflussen. Ein Ohrhörer wiegt 5,7g. Kein Leichtgewicht, unbequem schwer werden sie aber auch bei längerem Tragen nicht. Das ist kein Leichtgewicht in seiner Klasse. Richtig im Ohr eingesetzt fällt dies aber auch bei längerem Tragen nicht negativ auf.

Ein weiterer kleiner Kritikpunkt ist das fehlende Netzchen in den Silikontips, welches ie Lautsprecher vor Verschmutzung schützen könnte. Einige Premiumhersteller sind schon übergegangen dies einzuführen.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer
FarbeSchwarz
Akkuintegriert, Lithium-Polymer-Akku
Akku Ohrhörer: 48 mAh
Akku Ladecase: 450 mAh
max. Laufzeit Case + Ohrhörer: 28h
Gewicht58,3 g (Ohrhörer und Ladebox)
5,7 g (einzelner Ohrhörer)
46,9 g (Case)
MaterialKunststoff, Metall
KonnektivitätBluetooth 5.2, Klasse 1
unterstützte Profile: HFP, A2DP, AVRCP
Treiberje 10 mm Carbon-Treiber
Noise CancellationAktiv, je drei Mikrofone pro Ohrhörer
Frequenzbereich20 Hz bis 40.000 Hz
Lieferumfang1x 1More Evo
1x Silikon-Ohradapter-Sets (XS/S/M/L)
1x Transport- und Ladecase
1x USB-C Ladekabel
1x Bedienungsanleitung

Tragekomfort

Insgesamt ist der Sitz der 1More Evo gut und stabil. Wie bei vielen True-Wireless Kopfhörern ist es auch hier wichtig die richtige Größe der Silikontips auszuprobieren und zu finden. Die ovalen Schallausgänge sind nicht nur ein optisches Gimmick sondern verhelfen zu einem gutem Halt im Ohr, wie ich finde. Sie werden mit einer Drehbewegung eingesetzt und halten dann ausreichend fest im Ohrkanal.

Durch das IPX4 Rating muss man sich weder um Regentropfen sorgen, noch Angst haben sollte man mal schwitzen. Trotzdem sind die Kopfhörer nicht geschaffen für gröbere sportliche Tätigkeiten. Ein schnelleres „auf die Straßenbahn gehen“ ist aber selbstredend kein Problem.

Bei längerem Tragen, empfand ich die Kopfhörer allerding nicht mehr sehr angenehm zu Tragen, da sie scheinpar in meinen Ohren eine Druckstelle verursachten.

(Tragekomfort: 3,5 von 5 Punkten)

Klang

Der Klang der 1More Evo ist definitiv eines meiner Highlights und ist auch eines der besten, ausgewogensten Sounds die ich von True-Wireless Kopfhöreren bisher hören durfte. Die 10 mm Treiber verrichten gute Arbeit!

Klangtechnisch das Beste kann man ohne aktiviertes ANC aus den Ohrhörern holen. Druckvoller aber präziser Bass. Die Mitten überzeugen durch stimmige Wiedergabe von Stimmen als auch akustischen Instrumenten. Die Höhen kommen excellent zur Geltung ohne zu überzeichnen under schrill zu wirken. Generell fällt der warme Unterton auf überzeugt aber durch die Detailauflösung und die breite Stereoauflösung.

Einen kleinen Wehrmutstropfen gibt es dann leider doch: Bei aktiviertem ANC, verliert der 1More Evo an Klarheit. Das ist auffällig und leider schade. Weiters ist wie bei so vielen ANC Kopfhörern ein Grundrauschen wahrnehmbar. Dies stört im Alltag bei laufender Musik zwar nicht all zu sehr, trägt aber – wenn auch wenig – zur Klangverschlechterung bei.

Selbstverständlich ist es ebenfalls möglich den Klang mittels App auch zu personalisieren. Neben voreingestellten EQ- Profilen, gibt es natürlich auch benutzerdefiniert einstellbare EQ-Profile. Eine weitere Besonderheit stellt das Sound-ID darf. Hier werden verschieden Musikabschnitte vorgespielt und mit einfachen A oder B fragen abgefragt, was besser klingt. so wird schließlich ein Soundprofil erstellt. Ich persönlich finde die Grundabstimmung allerdings sehr gut und sehr wenig bedarf nachzuhelfen. Sound-ID hat im ersten Versuch nicht geholfen – im Gegenteil – den Klang verschlechtert. Auch dürfen natürlich nicht integrierte Mikrofone fehlen. Ganze drei verbaut 1 More pro Ohrhörer. In windstillen Umgebungen, wird hier das Telefonieren zum Genuss und hört sich wirklich gut an.

Wie zuvor angeschnitten ist auch Active Noise Cancelling (ANC) mit an Bord. Die App bietet hierfür verschiedene Modi. Stark, Schwach, Adaptiv oder einen Wind-Modus. Der gewählte Zustand wird seit dem Firmware Update auf V1.02 auch bei einem Neustart gespeichert und automatisch ausgewählt. Zusätzlich gibt es auch den sogenannten Tranzparenzmodus, der im Grunde das Gegenteil vom ANC betreibt und die Außengeräusche verstärkt. Hier gibt es ebenfalls 2 Modi wovon einer alle Außengeräusche weiterreicht und der andere nur die Stimmen verstärkt herein lässt. Das ANC ist auf gutem Level, aber eben nicht perfekt. Die Mikrofone sind da, vielleicht lässt sich hier künftig noch was Softwaretechnisch verbessern.

Zusammengefasst reicht es knapp nicht für die Höchstpunktzahl in Sachen Klang bei einem sonst sehr, sehr gutem Kopfhörer.

(Klang: 4,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akku & Ladecase

Mit aktiviertem ANC verspricht der Hersteller 5,5h Laufzeit während ohne ANC 8h, per Ladung möglich sein sollen. Mit aktivierte LDAC, reduziert sich die Zeit nochmals. Real kam ich auf etwa 4h bei aktiviertem ANC, während ohne aktiviertem ANC auf knapp 7h.

Das Case hat eine Ladekapazität von 450mAh und bietet genug Saft um eine maximale Laufzeit von 28h zu ermöglichen.

Apropos Aufladen: Das Case der 1More Evo wird mittels mitgeliefertem USB-C Kabel aufgeladen. Bei den Ohrhörern dauert es 30 Minuten bis sie im Case wieder genug Power haben.

Bluetooth & Signalqualität

Die Einrichtung der Bluetooth Verbindung ist für User innerhalb weniger Sekunden erledigt und erfordert keiner besonderen Kenntnisse. Während ein Ohrhörer eine direkte Verbindung mit dem Abspielgerät eingeht, verbinden sich die beiden Kopfhörer untereinander noch zusätzlich um so Stereo geschaltet zu sein.

Die 1More Evo setzen auf den modernen und neuen Bluetooth 5.2 Standard und wie zu erwarten, ist die Signalqualität ausgezeichnet. Im Alltag – unterwegs, in öffentlichen Verkehrsmitteln oder im Büro – gab es keinerlei Probleme mit Verbindungsabbrüchen oder Aussetzern. In der Wohnung ist es überhaupt kein Problem. Schwierig wird es lediglich bei sehr weiten Entfernungen >15m als auch wenn Wände dazwischen kommen.

Eine weitere erfreuliche Besonderheit der 1More Evo ist die Multi-Pairing-Funktion, die es erlaubt mit zwei Geräten gleichzeitig gekoppelt zu sein.

App

Selbstverständlich kommt auch der Evo mit einer korrespondierenden App daher. „1MORE MUSIC“ steht sowohl für iOS Geräte, als auch für Android Geräte zum kostenlosen Download bereit.

1MORE MUSIC
Preis: Kostenlos
1MORE MUSIC
Preis: Kostenlos

Vornweg gefällt: Keine Registrierungspflicht und kein Account-Zwang!

Sind die Kopfhörer per Bluetooth mit dem Smartphone verbunden, kann man sie in der App koppeln. Einmal erledigt, sollte dies nicht mehr nötig sein, sobald die Kopfhörer erneut mit dem Smartphone verbunden sind. Die App ermöglicht viele wichtige und sinnvolle Funktionen. Zum einen wäre die Möglichkeit zu erwähnen Firmware Updates durchzuführen.

Auch ist es möglich Die Touchoberflächen zur Musiksteuerung zu personalisieren. Möglich sind hierbei folgende Befehle:

+ Play/Pause
+ Vorheriger- /Nächster Titel
+ Lautstärke erhöhen bzw. leiser machen
+ Sprachassitenz

Weiters ist es möglich die aktive Geräuscheunterdrückung (ANC) mittels App zu steuern. Das selbige gilt natürlich auch für den Equalizer, der sich nach belieben einstellen lässt oder – wie zuvor schon beschrieben – SoundID, welches eine automatische Anpassung durch einen Test durchführt.

Die App wirk hier und da Träge ist aber prinzipiell sehr gut gemacht.

(Ausstattung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

1More ist bekannt für Kopfhörer mit einer guten Preis-Leistung und liefert auch mit dem neuen Spitzenmodell ab. Man verspricht sehr guten Klang durch die Abstimmung eines Sound Experten namens Luca Brignardi. Dies kann ich durchaus bezeugen, da ich mit der Grundabstimmung so zufrieden bin, dass ich kein Feintunig benötige.

Preis/Leistung

1More Evo ist der erste Versuch des Herstellers in das Premiumsegment auch mit Premium-Preisen einzutauchen. Dies lassen sie sich mit 170 EUR bezahlen. Ich finde diesen Preis für das gebotene allerdings mehr als gerecht. Im Grunde handelt es sich um ein sehr rundes Paket mit sehr gutem Klang!

1More Evo

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: global.1more.com/

Roberts Stream 67

In aller Kürze

Mit dem Roberts Stream 67 zeigt das Unternehmen aus Großbritannien ein ähnliches Modell zu dem von mir bereits getesteten Roberts BluTune 300. Hierbei verrät jedoch schon der Name, was bei diesem Modell anders ist, denn zusätzlich zu den im BluTune 300 bekannten Funktionen setzt man hier auch auf WLAN und einen anpassbaren Sound durch mehr Treiber. 

Roberts Stream 67 ist mit DAB+ ausgestattet und kann via Bluetooth mit Musik versorgt werden. Zusätzlich unterstützt das Radio dank der WLAN-Funktion zahlreiche Streamingdienste wie Spotify Connect, Deezer, Amazon Prime Musik und TIDAL. Des Weiteren ist natürlich auch hier ein CD-Laufwerk verbaut, sodass man weiterhin sofern vorhanden die alten CD-Alben wiedergeben kann. Das Einzige auf was man hier gegenüber dem Roberts BluTune 300 verzichten muss, ist die Qi-Ladefähigkeit direkt über das Gehäuse, doch dafür kann man das Smartphone direkt über einen USB-Port an der Rückseite mit Strom versorgen. 

Klanglich hat das recht kompakte Gerät ordentlich etwas drauf und bietet nochmals einen etwas kräftigeren Klang als beim Roberts BluTune 300. Zudem sind alle modernen Verbindungsmöglichkeiten mit an Bord und somit gibt es hier eigentlich nichts, was ich an dem Gerät vermisse.

Gefällt uns

  • hochwertige Materialwahl
  • schönes zeitloses Design
  • Teleskopantenne
  • guter Klang
  • DAB+ und FM-Radioempfang
  • Bluetooth
  • Fernbedienung
  • WiFi

Gefällt uns weniger

  • hoher Preis

Roberts Stream 67

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Roberts liefert das Radio Stream 67 in seiner hübsch gestalteten Verpackung aus, diese ist bei meinem Testprodukt aufgrund des vielen Klebebands zwar nicht mehr ganz ersichtlich, da die Verpackung meines Leihgeräts schon bei einigen Testern war. Roberts präsentiert bei der Verpackung zum einen auf zwei Seiten das Radio und erwähnt an den Seiten anhand der unterschiedlichen Symbole die Funktion bzw. Ausstattung des Stream 67. Farblich kommt die Verpackung wiederum in einem schwarz daher und im Inneren wird alles sicher von Kartonage geschützt. 

Direkt nachdem man den Deckel geöffnet hat, kommt neben dem Handbuch ein kompakt Fernbedienung mit passenden Batterien (war bei mir leider nicht im Paket) und ein Netzkabel zum Vorschein. Unter dem ersten Kartoneinleger findet man dann auch noch direkt das Radio Stream 67, welches von einer Folie umhüllt wird und dank des Verpackungsmaterials perfekt beim Transport geschützt wird.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Beim Design des Stream 67 setzt Roberts optisch auf dasselbe dezente Retro-Design wie bereits beim baugleichen Roberts BluTune 300. Der Formfaktor gefällt mir sehr gut und durch die hochwertige Holzoberfläche wirkt alles sehr edel, zeitlos und zugleich modern. Das Stream 67 gibt es in verschiedenen Farbvarianten, daher hat man hierbei die Wahl zwischen einer Silbernen-Hochglanz lackierten Oberfläche oder alternativ auch zwischen zwei Holzoberflächen, bei welchen naturbelassenes Holz oder Nussbaum zur Auswahl bereitsteht. Letzteres entspricht dabei meinem Testgerät, welche auch beim Roberts BluTune 300 der Fall war.

Durch die klassisch verbaute Teleskop-Antenne an der Rückseite wirkt das Roberts Radio Stream 67 im ausgeschalteten Zustand recht unscheinbar. Schaltet man dieses wiederum ein, erkennt man zum einen das farbige Display, welches dann zugleich direkt zeigt, dass es sich hier von den Funktionen keineswegs um ein Retro-Radio handelt. Des Weiteren gibt es an der Rückseite noch die WLAN-Antenne, wie man es von den alten Fritz-Box-Geräten mit beweglicher Antenne kennt, welche diese Besonderheit noch bestätigen.

Die Materialanmutung des Gehäuses ist sehr schön, denn hier hat Roberts auf ein hochwertiges Gehäuse aus Holz gesetzt. Die Frontplatine beim Roberts Stream 67 ist egal, welches Modell man wählt absolut identisch, sodass Roberts hier an der Front auf eine schwarze Stoffbespannung setzt, welche das Display umgibt und von einem schönen Aluminium-Finish an der Unterseite unterstrichen wird. Diese Front kann bei Bedarf abgenommen werden, sodass man darunter die beiden Front-Treiber erkennen kann. Darunter erblickt man dann eine schwarz/matte Kunststoffoberfläche, in deren Zentrum das hochglänzende Display mit CD-Einzug sitzt.

Alle Bedienelemente hat Roberts direkt an der Oberseite des Radio Stream 67 integriert. Hierüber kann man eigentlich alle relevanten Funktionen direkt am Gerät steuern. Des Weiteren liefert Roberts auch eine aus schwarzem Kunststoff gefertigte Fernbedienung mit, welche einen soliden Eindruck macht und ebenso eine umfangreiche Steuerung ermöglicht. Die Tasten bieten hierbei einen guten knackigen Druckpunkt und das Radio reagiert hier zuverlässig auf die Befehle und führt diese aus. Dank der WLAN-Funktion ermöglicht das Roberts Radio Stream 67 zudem noch eine bequeme Steuerung über das Smartphone. Hierzu muss man sich jedoch die kostenfreie Roberts Undok App aus dem AppStore laden und auch dann bekommt man eine umfangreiche Steuerung geboten.  

An der Rückseite, welche ebenfalls aus dem schwarzen Kunststoff wie an der Front besteht, findet man sämtliche Anschlüsse. Daher befindet sich direkt zentral in der Mitte die auffallende verchromte Teleskop-Antenne und direkt daneben die WiFi-Antenne. Rechts und links daneben sind jeweils die beiden Bassmembrane für den Tieftonbereich und direkt ganz außen die beiden passiven Radiatoren platziert worden. Letzteres soll für einen noch besseren Klang im Bezug des Basses sorgen, was auch gut funktioniert. Unter den beiden Antennen sind dann noch die beiden Klinkenbuchsen verbaut, bei denen es sich um einen AUX-In Port (grüner Ring) zur Musikübertragung handelt und eine Kopfhörerbuchse, wenn man eventuell kabelgebundene Kopfhörer an das Radio Stream 67 anschließen möchte.

Des Weiteren findet man hier in derselben Reihe noch eine Ethernet-Buchse, an der man direkt ein LAN-Kabel anschließen kann, falls man kein WLAN nutzen möchte und zudem ist hier auch noch ein herkömmlichen USB-A Anschluss vorhanden, über den es zum einen möglich ist, Musik auf das Gerät zu übertragen und zugleich wird das Gerät auch mit Strom versorgt. Bei der Ladegeschwindigkeit handelt es sich hier um ein Anschluss mit max. 5 Watt, was nicht rasend schnell ist und somit bei den aktuellen Smartphones mit großem Akku etwas länger dauern kann, aber noch im Rahmen liegt.  

Zu guter Letzt hat Roberts  an der Rückseite noch einige Hinweise aufgedruckt. So wird man hier unter anderem über den Modellnamen des Radios informiert und kann die typischen Hinweise auf den Bluetooth, WiFi und DAB+ Support anhand der Logos erfahren. Damit jederzeit für einen sicheren und festen Stand gesorgt wird, hat Roberts das Radio an der Unterseite mit vier größeren Gummifüßen versehen, somit bewegt sich auch beim höher eingestellten Pegel absolut nichts und das Radio bleibt an Ort und Stelle stehen.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Bezüglich der Verarbeitung des Roberts Radio Stream 67 hab ich am Radio selbst absolut keine Kritik. Hier setzt das Unternehmen auf eine hohe Verarbeitungsqualität und die Materialanmutung passt absolut. Hierbei sorgt das hochwertige Holzgehäuse für eine schöne Haptik und macht das Gerät zu einem Blickfang im Zimmer. Alle vorhandenen Tasten bieten hier einen schönen Druckpunkt und die Drehregler lassen sich sehr gut drehen. Außerdem bietet das kleine Farbdisplay eine hohe Auflösung und auch an Anschlüssen mangelt es hier nicht. 

Kritik gibt es von mir hier nur bezüglich der zusätzlichen Fernbedienung. Dies ist zwar praktisch, sodass man das Gerät auch von der Ferne aus steuern kann, aber bezüglich der Haptik hätte ich mir aufgrund des eigentlich so tollen Designs des Radios und dessen Preises etwas besser gewünscht. Die Fernbedienung besteht zwar aus Kunststoff, was soweit nicht schlimm wäre, denn dies ist bei zahlreichen anderen Produkten auch der Fall, sondern ich beziehe mich hier auf den schwammigen Druckpunkt der Tasten. Hier hatte ich definitiv schon hochwertigere Fernbedienungen in der Hand, daher hätte Roberts dies auch besser hinbekommen können.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Lautsprecher Anzahl2 x Mittel-Hochton-Lautsprecher an der Front
2x Basslautsprecher an der Rückseite
2 x passive Bassradiator an der Rückseite
Treiber-Durchmesserleider keine Angaben
Gesamtausgangsleistung (RMS)keine Angaben
Gehäuse MaterialFurnierholz, Kunststoff und Stoff
AnschlussmöglichkeitenAUX; Klinkenbuchsen-Eingang 3,5 mm; Klinkenbuchsen-Ausgang 3,5 mm Bluetooth, USB-2.0 (5Watt) Anschluss um ein Gerät darüber aufzuladen, Wiedergabe von CDs
KonnektivitätDAB+, FM-Radio, Alarmfunktion, Sleeptimer, WLAN-Internet
Maße16 x 45,5 x 28,5 cm (HxBxT)
LieferumfangRoberts Stream 67
Infrarot-Fernbedienung
Netzkabel
Anleitung
Technische Daten des Roberts Stream 67

Bedienung

Die Kernfunktionen wie die Lautstärkeregulierung, die Senderwahl und Auswahl im Menü erfolgt über die zwei größeren Drehregler aus Kunststoff. Dabei dient der linke Regler rein für die Lautstärkeregulierung, während der Rechte Regler eben als Auswahl-, Sender-Wechsel und Schlummertaste bei aktiviertem Wecker dient. Dies ist so weit auch absolut identisch zum Roberts BluTune 300.  

Zwischen den Drehreglern findet man im vorderen Bereich zwei runde Tasten, dabei handelt es sich links um den Ein-/Ausschaltknopf, welcher zugleich auch dazu dient, das Radio in den Standby-Modus zu versetzt und den Sleeptimer zu aktivieren. Rechts daneben ist dann Modus-Taste (Wiedergabequelle Auswahl), über die man auch den Alarm des Weckers einstellen kann.

Direkt hinter diese beiden Runden Tasten befinden sich dann zwei Reihen mit je fünf Tasten. Hier folgen in der oberen Reihe die Musik-Steuertasten, über welche man ganz recht die Musik stoppen und durch Längeres gedrückt halten, die eingelegte CD auswerfen kann. Links folgt dann die Play-/Pause-Taste, mit welcher die Musik angehalten und beim erneuten betätigen wieder am angehaltenen Punkt weiterlaufen lassen kann. Danach folgen die beiden Titel Vor- und Zurück-Tasten, mit welchen man durch die Musiktitel skippen kann und zugleich dienen diese auch dazu, durch die Sendersuche zu navigieren. Ganz links aussen gibt es dann noch die Shuffle- und Wiederholungstaste, sodass man darüber bestimmen kann, ob die übers Smartphone oder per CD usw. wiedergegebene Titel in einer Reihenfolge abgespielt werden sollen oder per Zufall, also durcheinander abgespielt werden. Zudem aktiviert man durch längeres Betätigen dieser Taste den Bluetooth-Kopplungsmodus. 

Vor den eben erwähnten Steuer-Tasten folgt noch eine weitere Reihe mit fünf Testen, dabei handelt es sich ganz links um die Back-Taste, mit welcher man im Menü zurück navigieren kann und zudem kann man darüber auch das Display dimmen. Direkt daneben folgt die Menü-Taste, mit welcher man in das Menü für die Einstellungen des Radios gelangt. Zentral in der Mitte folgt dann die „Preset-Taste“, durch welche man durch die voreingestellten Presets das passende auswählen kann und links davon folgt die weniger wichtige Info-Taste, gefolgt von der Alarm-Taste, mit welcher man einen Wecker stellen kann, um mit der gewünschten Musik aufgeweckt zu werden usw. 

Neben der Bedienung direkt am Radio selbst ist dies auch problemlos über die bereits erwähnte Fernbedienung möglich. Hierbei muss man bezüglich der Funktionen keine Abstriche machen, denn auch hier ist alles einstellbar, was auch direkt am Gerät möglich ist. Dabei gibt es hier natürlich aufgrund der höheren Anzahl an Tasten eine noch etwas umfangreichere Steuerung, aber wie gesagt, man kann alles wichtiger auch direkt ab Gerät regulieren oder alternativ bei diesem Modell auch über die kostenlos Smartphone App. 

(Bedienung: 4,5 von 5 Punkten)

Funktionen

Beim Roberts Stream 67 handelt es sich definitiv nicht nur um ein langweiliges Radio, sondern um ein funktionsreiches Soundsystem, bei welchem dank WiFi-Unterstützung nochmals etwas mehr Wiedergabequellen ermöglicht werden als beim BluTune 300. Mit dem Stream 67 hat Roberts ein Gerät im Sortiment, welches zahlreiche Wiedergabequellen unterstützt, also sozusagen ein umfangreiches All-In-One Gerät. Hierbei werden zahlreiche Empfangsquellen unterstützt vom herkömmlichen analogen FM-Radio über dem zeitgemäßen DAB+ (Digitalradio), Bluetooth und in diesem Modell sogar WiFi. Beim Wechsel zwischen dem herkömmlichen Radio und dem DAB+ Empfang kann man auch hier direkt feststellen, das DAB+ von der Klangqualität usw. deutlich besser ist und daher sollte man, sofern möglich immer DAB+ dem FM-Radio vorziehen. Man kann insgesamt 30 Radiosender am Radio abspeichern (10 Internetradio, 10 DAB und 10 für UKW bzw. FM), was eigentlich für jeden locker ausreichen sollte. 

Eine weitere Funktion ist das Abspielen von CDs, was mir sehr gut gefällt, denn somit kann ich mit demselben Gerät auch meine alten CDs anhören. Hier gefällt es mir gut, dass der CD-Einschub recht unauffällig an der Front platziert wurde und automatisch die CDs einzieht, während die Ausgabe via Taste an der Oberseite ausgeführt wird. Eine weitere Wiedergabequelle ist der AUX-Anschluss (3,5 mm Klinkenbuchse an der Rückseite) dabei handelt es sich eigentlich auch schon fast um eine Rarität, denn in den letzten Jahren, seit immer weniger Smartphones mit diesem Anschluss ausgestattet werden, wird dieser zugleich auch immer weniger genutzt. Sofern vorhanden, kann man über diesen Anschluss z. B. auch den nebenan stehenden Plattenspieler anschließen oder eben jedes andere Gerät mit einer Klinkenbuchse. 

Ein weiterer älterer, aber immer noch sehr zeitgemäßer Anschluss ist der USB-Anschluss, über welchen dem Roberts Radio Stream 67 ebenfalls Musik zuspielen kann und zugleich das angeschlossene Gerät mit Strom versorgt wird. Die durchaus neben den Radiofunktionen am meisten genutzt Wiedergabequell wird jedoch sicherlich Bluetooth sein, was hier in der Version 5.0 integriert wurde und das zusätzliche WiFi um Spotify Connect usw. nutzen zu können. Bei den Audio-Codecs wird neben dem Standard Codec SBC auch der hochwertige AAC-Codec für alle Apple-Devices unterstützt. 

Dank dem verbauten WiFi-Modul, welches mir beim Roberts BluTune 300 noch gefehlt hat, kann man die für viele unter uns wichtigen Streamingdienste nutzen, zu welchen Deezer, Amazon Music, TIDAL und Spotify Connect zählen. Somit kann man diese direkt mir dem Gerät verknüpfen und somit die eigene Playlist usw. direkt über das Roberts Stream 67 abspielen

App

Neben der klassischen Steuerung direkt am Gerät bzw. über die mitgelieferte Fernbedienung kann man das Stream 67 auch durch das herunterladen der kostenlosen App „Roberts Undok“ erhältlich für Android und iOS, direkt mit dem eigenen Smartphone steuern, doch hierfür muss das Gerät zuerst mit der App verknüpft werden. 

Nachdem man die App gestartet hat, muss man kurz zustimmen, dass die App nach einem verfügbaren Gerät im Heimnetz suchen darf. Danach sollte euch das Radio direkt in der Liste angezeigt werden und es wird alles wichtiger vom Smartphone übermittelt, sodass das Roberts Radio Stream 67 mit eurem Netzwerk zu Hause verknüpft ist. Dabei sieht man auf der Startseite immer direkt, was gerade abgespielt wird z. B. der Internet-Radiosender, unter dem dann auch immer der Künstler zusammen mit dem Musiktitel angezeigt wird. Darunter kann man direkt die Wiedergabe stoppen und per Schieberegler die Lautstärke regulieren. Oben rechts gibt es dann einmal das Ausschaltsymbol des Radios und zudem das Zahnrad, über welches man in das Einstellungsmenü das Radio gelangt. 

Hier kann man dann unter anderem die WLAN-Signalstärke sowie die Software-Version einsehen. Außerdem kann man hier den Sleep-Timer einstellen, auf den Equalizer zugreifen sowie das Datum & die Uhrzeit, die eingestellte Sprache auswählen und die Tonqualität bestimmen. Bei Letzterem hat man die Wahl zwischen gering, normal und hohe Qualität. Über die App kann man natürlich selbstverständlich auch jederzeit auf die vollumfängliche Quellenauswahl zugreifen usw.

(Funktionen 4 von 5)

Klang

Bezüglich der technischen Daten zum Klang des Radio Stream 67 hat sich Roberts hier relativ verdeckt gehalten, genau so, wie ich es bereits beim BluTune 300 feststellen musste. Daher gibt es diesbezüglich keine ausführlichen technische Daten, aber schon beim betrachten des Gehäuses fällt hier natürlich auf, dass bei diesem Modell noch zusätzliche Treiber an Bord sind. Wo man beim BluTune 300 nämlich nur auch Hoch-/Mittel-Töner und die beiden passiven Bassradiatoren setzt, kommen beim Stream 67 zusätzlich noch an der Rückseite zwei aktive Tieftöner zum Einsatz. Dies verspricht auf jeden Fall einen kräftigeren Sound, welcher sich direkt bei den ersten Hörproben auch voll und ganz bestätigt.

Wie bereits beim Roberts BluTune 300 bin ich ebenso beim Roberts Stream 67 begeistert, was man hier trotz des recht kompakten Gehäuses, welches dennoch zahlreiche Technik beinhaltet, so einen guten Klang heraus kitzelt, hätte ich nicht gedacht. Klar gibt es hier noch kompaktere Geräte, aber man muss hier bedenken, dass im Inneren nicht nur die Dinge wie das CD-Laufwerk, Bluetooth-Modul usw. verbaut wurde, sondern auch das Netzteil sitzt im Gehäuse und zudem die Empfangstechnik für WLAN, Radio, DAB+ usw. Hierbei zeigte sich bereits beim BluTune 300, dass das Gehäuse keinen negativen Einfluss auf den Klang hat, denn dieser kann sich auch bei diesem Gerät wunderbar entfalten. 

Bezüglich der Treiber setzt Roberts auf zwei einzelne Stereo-Treiber an der Front, zwei sichtbare passivem Bassradiator an der Rückseite und zudem noch auf ebenfalls zwei Basstreiber an der Rückseite. Die Musik wird dadurch recht breit abgestrahlt, auch wenn ich klar zugeben muss, dass die Stereobühne direkt vor dem Gerät deutlich besser ist als einige Meter neben dem Gerät. Hierfür wurden die Treiber nämlich gerade ins Gehäuse verbaut, sodass der Klang logischerweise mehr frontal als in die Breite geht, nicht, wie man es z. B. von Teufel bei der hauseigenen Dynamore-Technologie kennt, welcher für die breite Stereobühne sorgt. 

Bei der Weitergabe von Radioquellen, egal ob normal oder DAB+, würde ich die unterschiedlichen Presets für die Klanganpassung durch wechseln, um herauszufinden, was einem hier am ehesten zusagt. Ich persönlich habe mich hier für „Musik“ entschieden, da dabei der Bass gut zu Geltung kommt, aber im Vergleich zu „Konzert“ geht hierbei zugleich deutlich der räumliche Klang verloren und die Stimme verliert an wärme. 

Bei der Wiedergabe von CDs merkt man deren höhere Qualität, denn hierbei gefällt mir das Klangbild schon von Werk aus deutlich besser. Der Raumklang klingt bei „Konzert“ realistisch und breit, was mir gut gefällt und auch die Stimmwiedergabe leidet hier keineswegs, sondern wird eindringlich und klar wiedergegeben. Selbst der Bass, der beim Radio Empfang im Modus „Konzert“ verloren ging, ist hier bei der CD Wiedergabe sehr ordentlich, bietet eine gute Dynamik und die Bässe sind eindringlich. Beim Aufstellort des Roberts Stream 67 sollte man jedoch darauf achten, dass man das Gerät nicht mit der Rückseite zu nah an die Wand stellt, denn da hier Tieftöner verbaut wurden, kann dies zu einem negativen Einfluss des Klangbilds kommen, da die Bassmembran durch die Reflexion des Basses mehr schwingen, als dies eigentlich von den Treibern vorgesehen wird. 

Bei der Wiedergabe von Bluetooth und den üblichen Streaming-Diensten wie Spotify Connect zeigt das Roberts Radio Stream 67 seine volle Leistung. Hierbei gefällt mir der Klang sowohl bei der Wiedergabe der Mitten, was sich positiv auf den Gesang und die Gitarrensolos auswirkt, denn diese sind natürlich und klar und gerade die Gitarrensolos packen kräftig zu. Die Bässe werden kräftig mit einem für die Größe des Gerätes ordentliche Tiefgang in den Raum übertragen und auch die Höhen gefallen mir so weit sehr gut. Ganz klar hat das Roberts Stream 67 keine Chance gegen eine umfangreiche Hi-Fi- bzw. Heimkino-Anlage, was schon alleine an der Anzahl der Treiber und das einzelne Volumen der Geräte liegt, aber für seine recht kompakte Größe gefällt mir der Klang, der aus dem Gerät kommt, sehr gut. Neigt man dazu, regelmäßig sehr laut Musik zu hören, sollte man hier zudem beachten, dass hierfür ein All-In-One Gerät weniger dazu geeignet ist, da hier die Treiber, die in einem recht engen Raum aufeinander Treffen sich etwas überspielen und daher gerade die Tieftöner dazu neigen, das typische dröhnen zu erzeugen.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit dem Roberts Stream 67 hat das britische Traditionsunternehmen sehr gut gezeigt, das man Radios heutzutage noch nicht abschreiben sollte, dann hier hat man alle wichtigen Wiedergabequellen integriert. Sodass wir meiner Meinung nach keine Wünsche offenbleiben. Mit dem Roberts Stream 67 hat das Unternehmen genau das Gerät im Sortiment, wie ich mir das Roberts BluTune 300 gewünscht hätte, aber selbstverständlich hat der voll Funktionsumfang auch seinen Preis. Klanglich handelt es sich hierbei um in sehr gutes All-In-One Gerät, welches aufgrund seiner hochwertigen Optik durch die Holzoberfläche und die hohe Verarbeitung rundum überzeugen kann.

Preis/Leistung

Die UVP des Roberts Stream 67 hat das Unternehmen bei stolzen 799,00€ festgesetzt, sodass dieses Modell mit WiFi und besseren Treibern nochmals 300 teuerer ist als das Roberts BluTune 300, bei dem man auf diese erwähnten Extras verzichten muss. Somit handelt es sich hier zwar um ein sehr gutes All-In-One Gerät, aber dies hat aber einen sehr hohen Preis, welchen sicherlich nicht jeder bereit ist zu zahlen. Zwar ist das Gerät im freien Handel je nach Farbe bereits für 629€ erhältlich, dies ist aber immer noch ein sehr ordentliche Preis. Die Optik des Roberts Stream 67 kombiniert sehr schön den retro Charakter mit einer modernen Optik, was mir sehr gut gefällt. Das Display ist sehr ordentlich, sodass darauf alles scharf dargestellt wird und die App funktioniert sehr gut. Ein hochwertiges Hi-Fi Produkt mit zwei separaten Boxen oder ein noch umfangreiches Gerät kann das Radio zwar nicht ersetzen, aber angesichts der kompakten Bauweise usw. ist es ein Top Gerät.

Roberts Stream 67

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://www.robertsradio.com

Klipsch T5 II True Wireless ANC

In aller Kürze

Günstig sind die Klipsch T5 II True Wireless ANC mit einer UVP von 349€ definitiv nicht, aber dafür bieten die In-Ears auch ein sehr gutes Gesamtpaket. Überzeugen konnten mich die In-Ears nämlich mit einem gut abgestimmten und druckvollen Klang, einem guten Noise Cancelling samt sehr gut funktionierenden Transparenzmodus. Von audiophilen Kopfhörer kann ich hier zwar nicht reden, aber für den alltäglichen Einsatz sind diese hervorragend und machen sich hier überdurchschnittlich gut. Klipsch hat hier nochmals etwas größere Treiber als bei den normalen Klipsch T5 II verbaut, sodass sich der Aufpreis aus diesem Grund und dank der höheren Funktionalität absolut lohnt.

Gefällt uns

  • sehr bequemer Sitz
  • leichte In-Ears
  • Case kan via USB-C oder kabellos via Qi aufgeladen werden
  • Case ist sehr hochwertig
  • ANC und Transparenz-Modus
  • sehr guter Klang
  • dank Bragi KI Steuerung mit Kopfbewegung möglich

Gefällt uns weniger

  • kein aptX HD oder LDAC Support
  • ANC reduziert Akkulaufzeit deutlich

Klipsch T5 II True Wireless ANC

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Beim Design der Verpackung hat Klipsch sich an das Vorgängermodell, den Klipsch T5 orientiert. Somit wird hier weiterhin die stabile schwarze Hauptverpackung in eine rundum bedruckte Hülle eingeschoben.

Hierbei wird an der Front eine hochauflösende Abbildung der Klipsch T5 II True Wireless ANC Kopfhörer zusammen mit dem zugehörigen Ladecase gezeigt. Des Weiteren zieren hier natürlich auch die üblichen Dinge die Verpackung wie z. B. der Herstellername und die Modellbezeichnung. Unter der Darstellung der In-Ears und dem Case zeigt Klipsch dann noch das die In-Ears eine Akkulaufzeit von bis zu 7 Stunden + zusätzliche 21 Stunden mit dem Ladecase bieten. Außerdem wird auf das integrierte ANC hingewiesen, dass diese via Bluetooth mit dem Zuspielgerät verbunden werden und es eine App mit dem Namen „Klipsch Connect“ gibt, welche weitere Einstellungen der True Wireless In-Ears ermöglicht.

An der rechten schmalen Seite der Umverpackung erklärt Klipsch auf 6 Sprachen die Besonderheiten der neuen Klipsch T5 II True Wireless ANC Kopfhörer und an der linken Seite zeigt Klipsch die Abmessungen der Ohrhörer und die des Ladecase. Zudem informieren mehrere kleine Abbildungen über den Lieferumfang, welcher in der Verpackung enthalten ist.

Bei der Rückseite gibt es einige Informationen, welche man zum Teil schon an den anderen Seiten erfahren hat, aber zudem gibt es auch ein paar neue Infos bzw. diese sind hier noch etwas ausführlicher erklärt. Ganz oben präsentiert Klipsch erneut eine Abbildung der beiden In-Ears zusammen mit dem geschlossenen Ladecase. Des Weiteren geht man hier nochmals auf Englisch auf die zahlreichen besonderen Eigenschaften der Klipsch T5 II True Wireless ANC ein. Dazu zählen z. B. der IPX4 Schutz (Schutz gegen allseitiges Spritzwasser bzw. Schweiß), die Akkulaufzeit, der legendäre Klang und die Dual Mikrofon Technologie mit ANC und dem Transparenzmodus. 

Um das Innenleben aus der Umverpackung herausziehen zu können, muss man das goldenen Klipsch-Siegel entfernen. Danach kann man den Innenteil einfach durch das hochheben herausrutschen lassen. Daraufhin erblickt man eine schlichte schwarze Verpackung, auf der Folgendes steht: True Comfort, True Performance, True Cancellation und True You. Damit spricht Klipsch alle Vorteile der sogenannten True Wireless In-Ear Kopfhörer mit ANC an. Der Deckel wiederum wird von vorne nach hinten hochgeklappt und ist an der Innenseite mit eine kleinen „True Story“ vom Unternehmen Klipsch bedruckt.

Direkt an der obersten Ebene der Verpackung findet man nach dem Öffnen unmittelbar die hochwertige Produktbeschreibung, welche an der Vorderseite mit dem typischen Klipsch Siegel versehen wurde. Unter dieser wiederum findet man direkt die beiden In-Ear Ohrhörer und das Ladecase, welche hier allesamt in einem Schaumstoff-Einsatz eingesetzt wurde. Direkt darüber befindet sich wiederum das restliche Zubehör unter einer kleinen Kartonage, die nicht nur mit einer Kurzanleitung bedruckt wurde, welche beschreibt, wie man die Kopfhörer einschaltet und mit dem Smartphone verbindet, sondern zudem alle mitgelieferten Ohrtips enthält. Diese sind hier schön säuberlich mit einem System in einem Kunststoffhalter sortiert. Unter diesem Karton hat Klipsch dann noch ein langes doppelseitiges USB-Typ-C Ladekabel und einen USB-Typ-C auf USB-A Adapter verstaut.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

In-Ear Kopfhörer

Auch wenn die neuen Klipsch T5 II True Wireless ANC auf den ersten Blick ihren Vorgängern, den Klipsch T5 True Wireless sehr ähnlich sehen, hat Klipsch das Design rundum etwas verändert, wie beim Klipsch T5 II True Wireless Sport, eben nur ohne die zusätzlichen Ear-Hooks. Die Größe der In-Ears ist etwas kleiner als beim Vorgänger und stehen insgesamt weniger aus dem Ohr hervor. Die Gehäuseform ist weiterhin leicht trichterförmig zum Ohrkanal hin und an der Außenseite oval. Bei den Farben stehen neben meinem schwarzen Modell auch ein weißes und ein kupferfarbenes Modell zur Auswahl.

Die beiden Klipsch T5 True Wireless Ohrhörer würde ich persönlich als kompakt beschreiben, auch wenn es hier klar noch kleinere Modelle gibt. Das Gehäuse setzt sich weiterhin aus mehreren Bauteilen zusammen, Klipsch hat auch hier wie beim Sport-Modell auf die bei der 1. Generation noch verwendete matte Soft-Touch-Oberfläche verzichtet, was jedoch auf die Haptik und den Tragkomfort keinerlei negativen Einfluss hat. 

Die Außenseite ist ebenfalls wie beim Klipsch T5 II True Wireless Sport, sodass auch hier die Außenseite, welche aus dem Ohr herausschaut, sich sehr verändert hat. Wo bei der 1. Generation noch ein komplett über die Außenfläche verlaufenden Bedienknopf verlief, ist es nun ein deutlich kleiner und somit dezenterer Knopf geworden, der jedoch weiterhin mit dem „Klipsch“ Schriftzug versehen wurde. Diesen Bedienknopf umgibt ein dunkelgrauer Rahmen, der im vorderen Bereich eine Unterbrechung vorweist. Darin versteckt sich eine große Status LED, welche aufblinkt, wen man die In-Ears einschaltet und allgemein über den aktuellen Status der Ohrhörer informiert. Am trichterförmigen ovalen Teil der In-Ears befindet sich der exzentrisch nach außen versetze Ohrkanal, an dem der Klang ausgegeben wird und somit ins Ohr gelangt. Hier findet man dann auch neben dem an der Außenseite angebrachten Mikro ein weiteres, welches dem Noise Cancelling dient. Ein weiteres Mikrofon findet man an der Seite des Gehäuses, welches somit zum Mund gerichtet wurde, um die gesprochenen Worte beim Telefonieren zu übermitteln.

Die mitgelieferten Ohrtips werden wie beim Vorgänger nicht am Ohrkanal übergestülpt, wie man es auch von vielen anderen In-Ears kennt, sondern aufgesteckt, sodass es sich hier um spezielle Ohrtips handelt, die mit einem harten, steckbaren Kern ausgestattet wurde, den man beim Tragen jedoch keineswegs spürt. Zu guter Letzt sind Richtung Innenseite neben der Seitenbeschriftung noch zwei Ladekontakte untergebracht, über welche die beiden Ohrhörer im Ladecase mit Strom versorgt werden.

Ladecase

Das Ladecase der Klipsch T5 II True Wireless ANC ähnelt von den Maßen absolut dem des Vorgängermodells, den Klipsch T5 True Wireless. Hier hat sich auf dem ersten Blick nur die Farbe verändert, was jedoch nicht die einzige Veränderung ist. Die Farbe des Ladecase ist bei mir aufgrund der Wahl der schwarzen In-Ears in einem dunklen Grauton gehalten, während das weiße Modell wie beim Vorgängermodell Silber und beim kupferfarbigen eben in Kupfer ausgeführt wurde.

Das Case macht somit wieder einen sehr edlen und hochwertigen Eindruck und besitzt das bereits bekannte Design eines Sturmfeuerzeugs, denn es wird auch genau wie ein solches geöffnet. Durch die Fertigung aus Metall ist das Ladecase mit knapp 91 Gramm natürlich etwas schwerer als eines, welches aus Kunststoff gefertigt wäre. Zudem verkratzt diese Oberfläche etwas leichter, bzw. die Kratzer und Fingerabdrücke sind zum Teil auffälliger als bei einer Oberfläche aus Kunststoff, da die gebürstete Oberfläche eben etwas anfälliger dafür ist. Neu ist die an der Unterseite angebrachte gummierte Oberfläche, welch nicht nur für einen sicheren Stand sorgt, sondern eigentlich dazu dient, das Case auf einer Qi-kompatiblen Ladematte aufladen zu können.

An der Front der Ladebox wurde mit einem Laser neben einem Klitsch-Logo auch das Gründungsdatum und der Firmensitz des Unternehmens „USA“ in die Oberfläche eingraviert. Auf der Rückseite der Box befindet sich ein USB-Typ-C-Anschluss, über welchen der Akku mithilfe des mitgelieferten Ladekabels aufladen werden kann. Wie bereits beim Vorgängermodell hat Klipsch hier auf eine Griffmulde am Gehäuse verzichtet. Dadurch öffnet man das Case entweder mit zwei Händen oder umgreift es mit dem Mittelfinger in der Handfläche, während man den Deckel zwischen Daumen und Zeigefinger nimmt und damit das Case in einer Hand öffnet. Beides ist hier möglich, wobei die erste Methode natürlich die sichere ist, um das Ladecase zu öffnen. 

Die Innenseite des Ladecase wurde aus schlichtem schwarzem Kunststoff gefertigt und an der Deckel-Innenseite mit einem Silikon-Kunststoff versehen. Welchen der Ohrhörer man hier in welche Aussparung einsetzt, ist hier jedoch nicht mehr egal, da man nun die Gehäuseform nicht mehr absolut symmetrisch gestaltet hat. Daher hat Klipsch hier nun auch eine Seitenbeschriftung eingebracht, die durch ein direkt sichtbares rotes und weißes Logo voneinander zu unterscheiden sind. Eine Ladeanzeige, die den Akkustand des Ladecase anzeigt, hat Klipsch auch verbaut, diese ist auf den ersten Blick jedoch nicht ersichtlich, da Klipsch diese direkt an den Rand am schwarzen vorstehenden Kunststoffrahmen versteckt hat.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der Klipsch T5 II True Wireless ANC ist sehr gut, doch das wahre Highlight ist auf jeden Fall das edle Ladecase aus gebürstetem Stahl. Die Übergänge wurden sowohl am Ladecase, also auch an den Ohrhörern sehr gut verarbeitet, sodass man hier für den geforderten Preis eine gute handwerkliche Arbeit geliefert bekommt. Beim Ladecase, welches wie bereits erwähnt sehr schön aussieht, muss man jedoch ein Kompromiss eingehen, und zwar das Gewicht, denn mit knapp 91 Gramm ist dieses ein kleiner Brocken. Der Deckel rastet zwar im geöffneten Zustand weiterhin nicht ein, aber bleibt dennoch an der geöffneten Position stehen, außer man bewegt das Case ruckartig. 

Das Gewicht der beiden In-Ears liegt unverändert bei je 5,5 Gramm, sodass diese weiterhin zur leichteren Sorte der In-Ear Kopfhörer zählen. Lobenswert ist auch hier erneut der sichere Schutz gegen Spritzwasser und Schweiß nach der Schutzklasse IPX4. Dadurch können die Ohrhörer, sofern diese sicher halten, auch problemlos bei sportlichen Aktivitäten getragen werden.

Gut gefällt mir hier, dass Klipsch die Tasten an den Kopfhörern überarbeitet hat, denn diese besitzen nun einen satten Druckpunkt, was mir beim Vorgängermodell nicht so gut gefallen hat. Der USB-C Anschluss ist zudem zeitgemäß und eigentlich auch ein absolutes Muss. Daher bin ich froh, dass Klipsch diesen hier verbaut hat und zudem direkt ein doppelseitiges USB-C Ladekabel inkl. Adapter mitliefert. Somit kann ich das Case direkt über mein MacBook Pro ohne Adapter aufladen oder alternativ auch an einem normalen USB-A Port.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.0)
FarbeSchwarz, weitere Farben: Weiß und Kupfer
Akkuintegriert, Lithium-Polymer-Akku
Akku Ohrhörer: 7 h (ohne ANC) 5 Stunden (mit ANC)
Akku Ladecase: 21 h (ohne ANC) 15 Stunden (mit ANC)
Gesamt somit ca.: 28 h bzw. 20 mit ANC
Gewicht 71,8 g (Ohrhörer und Ladebox)
11 g (beide Ohrhörer)
56,8 g (Ladebox)
MaterialOhrhörer aus Kunststoff, Ladecase aus Metall
KonnektivitätBluetooth 5.0 Audio-Codec: SBC, aptX AAC.
TreiberDynamische Treiber mit einer Größe von 5,8 mm (links und rechts)
Frequenzbereich10 Hz bis 19 kHz
Treiberempfindlichkeit bei 1 kHz/ 1 mW (dBkeine Angaben
Impedanz (Ohm)keine Angaben vermutlich 16 Ohm
ANC/ TransparenzmodusANC und Transparenzmodus mit insgesamt sechs Mikrofonen
LieferumfangKlipsch T5 II Ture Wireless ANC
je ein Satz Ohrstöpsel in 6 verschiedenen Größen
hochwertiges Ladecase aus MEtall
USB-C-Ladekabel
USB-C auf USB-A Adapter
Kurzanleitung + Sicherheitsdatenblatt
Technische Daten der Klipsch T5 II True Wireless ANC

Tragekomfort

Bei den neuen Klipsch T5 II True Wireless ANC handelt es sich um definitiv kompaktere In-Ears, als bei dem Vorgängermodell bzw. der ersten Generation. Wo das alte Modell nämlich noch deutlich aus den Ohren hervorstand, ist diese bei den neuen In-Ears deutlich dezenter gehalten, auch wenn die In-Ears natürlich weiterhin sichtbar sind. 

Klipsch liefert die T5 II True Wireless ANC mit insgesamt 6 paar Ohrtips aus, welch alle oval ausgeführt sind. Dies soll laut Klipsch nicht nur den Tragekomfort verbessern, sondern auch besser abdichten, um somit Umgebungsgeräusche effizienter zu neutralisieren. Dass man hier einen üppigeren Umfang an Anpassstücke mitliefert, ist auch wichtig, denn durch das ANC, bei dem schon die In-Ears selbst gut abdichten müssen, ist eine richtige Anpassung und somit der genau sitzt sehr wichtig. Klipsch setzt hier jedoch weiterhin auf spezielle Ohrtips, welche durch einen festen Kunststoffring, welcher mit dem Silikon-Material verschmolzen wurde, befestigt werden. Daher gibt es hier nicht die wie üblich gewohnte Kerbe im Ohrkanal, über welche die Ohrtips gestülpt werden müssen und zugleich kann man sich dadurch keine sperrten Ohrtips besorgen, geschweige den welche aus Memory-Foam. 

Mit den mitgelieferten ovalen Silikon-Ohrtips bin ich jedoch so weit sehr zufrieden, denn diese sorgen bei der richtigen Größe für einen sicheren halt und auch schon von Grund auf für eine solide Umgebungsabschirmung. Hat man jedoch vor, mit den Klipsch T5 II True Wireless ANC viel Sport zu machen, würde ich von diesem Modell jedoch eher abraten und zu den speziell dafür ausgelegten Klipsch T5 II True Wireless Sport greifen, denn diese halten durch die speziellen Ohrhaken deutlich besser im Gehörgang. Dennoch ist der Tragekomfort der Klipsch T5 II True Wireless ANC sehr angenehm, sodass hier nicht unangenehm drückt und zugleich die In-Ears nicht bei jeder Bewegung nachjustiert werden müssen.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Bedienung

Die Bedienung der Musik usw. erfolgt, wie es für sogenannte True Wireless Kopfhörer üblich ist, direkt über deren Bedientasten. Dafür dienen weiterhin die beiden Tasten an der Außenseite der Ohrhörer, welche eine simple, aber zugleich eine recht umfangreiche Bedienung ermöglichen. Klipsch setzt beim Bedienkonzept auf dasselbe, wie es die anderen Hersteller auch machen, welche lediglich auf eine einzelne Taste je In-Ear setzten. Jede Taste erledigt nämlich mehrere Aufgaben, je nachdem, wie lange und häufig man diese betätigt.

Fürs Einschalten der Ohrhörer hat man bei den Klipsch T5 II True Wireless ANC zwei Möglichkeiten. Die einfachere und komfortablere Methode im Alltag, ist die einfache Entnahme der beiden Ohrhörer aus dem Ladecase. Dabei befinden sich die Ohrhörer bei der Ersten, entnehme automatisch im Pairing-Modus und können somit mit dem Smartphone gekoppelt werden. Eine weitere Möglichkeit, die Klipsch T5 II True Wireless ANC einzuschalten, wäre, dass man die beiden Tasten für jeweils eine Sekunden gedrückt hält. Dies ist jedoch nur dann notwendig, wenn man die Ohrhörer nach dem letzten Musikhören nicht ins Ladecase verstaut hat und stattdessen manuelle ausgeschaltet hat. Letzteres erfolgt durch ein zweimaliges kurzes Drücken und dann für ca. eine Sekunde gedrückt halten der Taste, danach leuchtet die Status-LED an den beiden In-Ears kurz auf und diese werden ausgeschaltet.

Durch die neuste Bluetooth-Technologie ist es eigentlich bei so gut wie allen True Wireless In-Ears der Fall, dass hier beide Ohrhörer auch einzeln genutzt werden können. Somit können auch hier beide Ohrhörer als eigenständiger Master verwendet werden. Dies bedeutet somit auch, dass beide In-Ears direkt mit dem Smartphone kommunizieren und somit Musik empfangen können.

Nutzt man wie in den meisten Fällen beide Ohrhörer zusammen, dann sorgt ein einmaliges kurzes Drücken der Taste am rechten Ohrhörer dafür, dass die Musik angehalten bzw. bei erneutem Betätigen wieder am zuvor angehaltenen Punkt fortgesetzt wird. Ein kurzes Betätigen und für eine Sekunde gedrückt halten, aktiviert wiederum den Sprachassistenten, welcher am Smartphone integriert ist, während ein zweimaliges Betätigten dafür sorgt, dass man zum nächsten Titel springt, während das dreimalige Tippen dafür sorgt, dass man zum Titel davor springt. Auf der linken Seite wechselt man durch ein einmaliges Betätigen zwischen ANC, ANC-Off und dem Transparenzmodus und ein zweimaliges Drücken erhöht die Lautstärke, während ein dreimaliges Betätigen die Lautstärke absenkt. Letzteres ist leider etwas unglücklich gewählt, denn man kann hier die Lautstärke nicht um mehrere Stufen auf einmal regulieren, sondern muss zur schnellen Absenkung der Lautstärke mehrmals die Taste dreifach antippen, was meiner Meinung nach etwas umständlich gewählt wurde.

Anrufe können selbstverständlich ebenfalls direkt über die Ohrhörer angenommen werden, was beim eingehenden Anruf durch einmaliges Drücken der Taste am rechten Ohrhörer erfolgt und beim für eine Sekunde gedrückt halten, legt man am Ende wieder auf. Des Weiteren kann man während des Telefonats auch kurz den Anruf durch Einmaliges betätigen pausieren, kann ebenso darüber das Mikrofon kurz stummschalten und auch zwischen Anrufen wechseln, indem man die Taste zweimal hintereinander drückt. 

Generell spricht gegen die von Klipsch weiterhin gewählte Bedienung via echten Hardware-Tasten nichts, denn gegenüber einer Touch-Bedienung führen diese oftmals zu weniger Fehler bei der Bedienung. Klipsch hat bei den T5 II True Wireless ANC an alle wichtige Funktionen gedacht, sodass man während der Musikwiedergabe das Smartphone eigentlich getrost in der Hosentasche lassen kann (bis vielleicht bei der etwas umständlichen Lautstärkeregulierung). Die beiden Tasten der T5 II True Wireless ANC reagieren gegenüber dem Vorgängermodell deutlich präziser und zuverlässiger beim Betätigen. Dennoch hat die gewählte Bedienung einen Nachteil, denn durch das Drücken der Tasten drückt man sich gleichzeitig die Ohrhörer etwas weiter in den Gehörgang und die Taste überträgt einen dumpfen Ton. Letzteres kann für einige eventuell ein wichtiges K. O. – Kriterium sein, da hier einige sehr empfindlich sind, solltet ihr hierzu zählen, dann rate ich lieber zu einem Modell mit einer reinen Touch-Bedienung zu greifen. 

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

Angesichts ihrer UVP von stolzen 349€ darf man bei den Klipsch T5 II True Wireless ANC einiges beim Thema Klang verlangen und ehrlich gesagt, wurde ich hier auch nicht enttäuscht. Die 5,8 mm große dynamische Treiber besitzen eine ordentliche Grundabstimmung und bieten einen recht ausgewogenen und kräftigen Klang bei einer entsprechenden Lautstärke. Die etwas größeren Treiber gegenüber dem Vorgängermodell bieten exakt denselben Frequenzgang von 10 Hz – 19 kHz und unterstützen bei der Bluetooth-Übertragung den Standard Audio-Codec SBC und die hochwertigeren AAC (für iOS) und aptX (Android). So viel zu einigen der technischen Daten, doch nun möchte ich meinen persönlichen Eindruck vom Klangbild beschreiben.

Klipsch hat mit der neuen Generation der In-Ears die neue Dirac-HD-Funktion integriert, mit welcher das Klangbild deutlich verändert bzw. verbessert wird. Aktiviert man diese Funktion, werden die Höhen und der Bass deutlich angehoben und zugleich auch etwas lauter. Dabei ist dieser Eingriff definitiv nicht neutral, sonder wie erwähnt direkt hörbar, aber zugleich führt diese Funktion auch zu einer raumfüllenden Musikwiedergabe, bei der im direkten Vergleich der Bass deutlich dominanter wirkt und ohne im direkten Vergleich schon fast dumpf. Hat man daher hier einmal Dirac-HD aktiviert, wird man dies auch sicherlich so lassen, da damit das Klangbild einfach nochmals deutlich besser klingt und auch dazu führt, dass man das normale Klangbild nicht mehr wirklich anhören möchte. 

Daher gehe ich bei meiner klanglichen Bewehrung auch auf den Betrieb mit aktivierten Dirac HD ein, da mir dies persönlich besser gefällt. Der Bass bietet einen ordentlichen Tiefgang und überzeugt mit einer druckvollen und energiereichen Wiedergabe. Dabei ist die Kraft des Basses sehr erstaunlich, aber keineswegs zu übertrieben, sodass man hier sagen könnte, dass der Bass absolut dominant und übertrieben rüberkommt. In den Mitten kommen die wiedergegebene Stimmen, der Gesang sehr gut zur Geltung und ebenso profitieren hiervon auch die Gitarren usw. denn diese wirken griffig und werden sehr eindringlich abgespielt. In den Höhen überzeugten mich die Klipsch T5 II True Wireless ANC mit einer detailreichen und sauberen Wiedergabe, aber als luftig würde ich diese wiederum nicht bezeichnen. Ebenso fehlt es der Raumabbildung etwas an Räumlichkeit. 

Die Sprachverständlichkeit der Kopfhörer ist leider weiterhin wie bereits bei den Klipsch T5 True Wireless der 1. Generation etwas mau, denn man kann sich hier zwar mit der Person gut unterhalten, doch die eigenen Worte kommen beim Gesprächspartner doch etwas zu dumpf und blechern an. Dank der hochwertigen Audio-Codecs aptX und AAC, sowie dem Bluetooth 5.0 Chip liefern die Klipsch T5 True Wireless bei der Latenz, also die Verzögerung zwischen Ton und Bild beim Ansehen von YouTube Videos usw. eine sehr gute Arbeit ab. 

(Klang: 4,5 von 5 Punkten)

App

Mit etwas Verzögerung zur 1. Generation der Klipsch T5 True Wireless bietet Klipsch inzwischen eine kostenlose App-Anbindung für iOS und Android Smartphones an, über die man weitere Personalisierung an den In-Ears vornehmen kann.

Klipsch Connect
Preis: Kostenlos
Klipsch Connect
Preis: Kostenlos

Mit etwas Verzögerung zur 1. Generation der Klipsch T5 True Wireless bietet Klipsch inzwischen eine kostenlose App-Anbindung für iOS und Android Smartphones an, über die man weitere Personalisierung an den In-Ears vornehmen kann.

Direkt auf der Startseite der App werden einem die In-Ears inkl. Ladecase in der Farbe angezeigt, welche man gekauft hat. Darüber sieht man direkt, wie viel Akkuladung (Restkapazität in Prozent) jeder der beiden In-Ears noch hat, der Ladestand vom Case muss man wiederum an dessen drei LEDs ablesen. Darunter kann man durch die direkten Verknüpfungen zu den wichtigsten Einstellungen navigieren. Im ersten Menüpunkt gelangt man daher direkt zum Equalizer, wo man entweder aus insgesamt 6 voreingestellten Presets ein gewünschtes auswählen kann oder selbstverständlich auch ein Benutzerdefiniertes erstellen kann. Das nächste Menü führt einen zum ANC/Transparenzmodus, hier kann man den gewünschten Modus wählen und zugleich via Schieberegler die Intensität des Active Noise Cancelling und dem Transparenzmodus regulieren. Ebenso sind sogenannte „Sidekicks“ möglich, bei welchen man bestimmen kann, dass z. B. automatisch ANC aktiviert wird, wenn man Musik hört und der Transparenzmodus aktiviert wird, wenn diese pausiert wird, sodass man sich dann z. B. direkt mit jemandem unterhalten kann usw. Außerdem kann man hier auch aktivieren, dass der Transparenzmodus automatisch beim telefonieren aktiv geschaltet wird, sodass man sich selbst neutraler hört.

Im Menü „Interaktionen“ kann man unter anderem die Tastenbelegung selbst definieren und auf die Gestensteuerung zugreifen bzw. definieren, welche Funktionen man davon aktiv haben möchte und welche nicht. Hier kann man z. B. bestimme, dass beim Zweimaligen mit dem Kopf nicken der eingehende Anruf angenommen wird, während man beim Zweimaligen schütteln, den Anruf ablehnt oder einen Musiktitel vorspringen kann. Diese Gesten können hier auch neu kalibriert werden, sodass die Reaktion genauer wird, in meinem Test im Alltag hat die Gestensteuerung absolut zuverlässig funktioniert, aber natürlich sieht es im Bus oder der Bahn etwas komisch aus, wenn man beim Musiktitel vorspringen jedes Mal den Kopf hin und her schüttelt.

Im Menü „Einstellungen“ dreht sich alles nochmals logischerweise um die Einstellungen der In-Ears, sodass man hier durch Umwege zu den eben bereits erwähnten Untermenüs gelang. Ebenso kann hier auch nach einem Firmwareupdate suchen, aber sollte eines verfügbar sein, wird dies auch automatisch auf der Startseite angezeigt. Der letzte Punkt „Hilfe“ wird dann nur benötigt, wenn man eben Hilfe zum Produkte benötigte, sodass man darüber Hilfevideos und zur Anleitung geführt wird.

App: 3,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

ANC / Umgebung ein-/ausblenden

Klipsch hat die T5 II True Wireless ANC, wie die Bezeichnung schon verrät, mit ANC ausgestattet, was zu dem geforderten Preis natürlich auch absolute Pflicht ist, denn sonst wäre die UVP mit 349€ definitiv zu hoch angesetzt. Das aktivieren von ANC führt auch bei diesem Modell funktionsbedingt zu einem dezenten Grundrauschen, welches sich jedoch absolut im Rahmen hält. Dieses Rauschen wird nämlich schon beim Abspielen von recht leiser Musik problemlos überspielt.  

Einen klanglichen Einfluss hat das ANC kaum bzw. nur ganz minimal, was ich gut finde, denn oftmals hat man hier das Problem, dass bei vielen anderen Kopfhörern das aktivieren von ANC dazu führt, dass der Bass deutlich angehoben wird, was hier eben nicht der Fall ist. Der Transparenzmodus führt ebenso zu einem hörbaren Grundrauschen, da hier die Mikrofone zum Einspielen der Umgebungsgeräusche verwendet werde und daher funktionsbedingt ein Rauschen mit übertragen wird, was jedoch recht human ausfällt. 

Das ANC arbeiten im Alltag gut und das man dessen Intensität in der App anpassen kann, gefällt mir sehr gut, denn nicht jedem gefällt eine absolut hohe Abschirmung und anderen wiederum, somit kann man dies selbst individuell anpassen. Insgesamt 3 Mikrofone je In-Ear sorgen hier für eine sehr gute Arbeit, da diese alle tiefen bis mittleren Frequenzen, zu denen z. B. Motorgeräusche gehören, sehr zuverlässig herausfiltern. Lediglich bei hohen Frequenzen hat das ANC wie viele anderen Kopfhörer mit ANC teils Probleme, alles zuverlässig herauszufiltern. Wichtig für ein gut funktionierendes ANC ist natürlich der richtige sitzt der In-Ears, was durch die große Auswahl an Ohrtips kein Problem darstellen sollte.

Akkulaufzeit

Bei der Energieversorgung der Klipsch T5 II True Wireless ANC verspricht Klipsch eine reine Akkulaufzeit von bis zu 7 Stunden (ohne ANC) mit einer vollen Aufladung, von welcher ich im Alltag knapp unter 5 Stunden mit aktiven ANC erreichen konnte. Weitere 21 Stunden Laufzeit (ebenfalls ohne ANC) erreicht man hier durch mehrmaliges Aufladen im zugehörigen Lademast, welches über den USB-C Ladeanschluss an der Rückseite aufgeladen wird. Dabei kann dieses wie bereits im Punkt „Design“ erwähnt, nicht nur kabelgebunden, sondern auch mit einer kompatiblen Qi-Ladematte aufgeladen werden, wovon Letzteres funktionsbedingt beim Aufladen etwas länger dauert.

Etwas Schade finde ich, dass man in dieser Preisklasse auf eine automatische Play/Pause Funktion verzichtet hat. Dadurch wird die Musik nämlich bei der entnehme der In-Ears nicht automatisch gestoppt, sodass hier Akku eingespart wird, sondern man muss die Musik manuell passieren und auch die In-Ears selbst abschalten bzw. ins Ladecase einsetzen.

Bluetooth

Beim Bluetooth setzt Klipsch wie aktuell bei eigentlich allen neuen Kopfhörer auf den Bluetooth-Standard 5.0. Dadurch ist die Verbindung nicht nur Akku schonend, sonder man kann nach Belieben auch beiden In-Ears einzeln verwenden. Das Koppeln mit meinem iPhone ist wie gewohnt über die Einstellungen->Bluetooth sehr einfach und schnell erledigt. Die Bluetooth-Reichweite hat mir im Test gut gefallen, denn diese war zum einen sehr stabil und zudem auch mit gut 12 bis 14 Metern indoor sehr gut.

(Ausstattung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Der Klang der Klipsch T5 II True Wireless ANC ist dank Dirac HD sehr gut und hat mich mit den druckvollen Bässen überzeugt. Des Weiteren funktioniert der Transparenzmodus ebenso gut wie das Active Noise Cancelling und auch sonst lassen die In-Ears kaum Wünsche offen.  

Bezüglich der Verarbeitung gibt es bei mir hier keinerlei Kritik und die Gestensteuerung hat im Alltag sehr zuverlässig funktioniert. Das einzige, was ich hier etwas vermisst habe, ist die automatische Play-/Pause Funktion bei Entnahme der In-Ears, doch über dies kann ich im Großen und Ganzen hinwegsehen, da ansonsten das Gesamtpaket stimmt.

Preis/Leistung

Definitiv ist die UVP von 349€ nicht gerade wenig Geld, doch hier bekommt man meiner Meinung nach die aktuell besten In-Ear Kopfhörer aus dem Hause Klipsch geboten. Da die In-Ears inzwischen auch einige Zeit auf dem Markt erhältlich sind, hat sich im Preis schon einiges getan, sodass diese nun für knapp unter 220€ erhältlich sind, was die True Wireless In-Ears noch wesentlich interessanter macht. Der Tragekomfort ist sehr bequem, die Akkulaufzeit sehr solide und das Klangbild sowie ANC kann sehr überzeugen.

Klipsch T5 II True Wireless ANC

Zum Angebot bei

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://de.klipsch.com

Nura NuraLoop

In aller Kürze

Mit dem NuraLoop hat der australische Hersteller Nura eine In-Ear Variante des vor einigen Jahren auf den Markt gekommenen Nuraphone vorgestellt. Bei diesen besonderen In-Ears setzt das Unternehmen auf einen direkt zu Beginn durchgeführten automatischen Hörtest, welcher im Anschluss darauf basierende Audioanpassungen vornimmt, die man dann nach Belieben in Prozentschritten hinzuschalten kann. Das Resultat ist ein sehr ausgewogener Klang mit kräftigen Bässen, bei denen man aber dennoch noch die Höhen und Mitten sehr gut wahrnehmen kann. Dank der gut gewählten anatomischen Form und der Haltebügel über die Ohren sitzen die In-Ears sehr bequem im Ohr, sodass diese auch bei hektischeren Bewegungen nicht aus den Ohren fallen können. Das Nackenkabel stört hier schon nach wenigen Minuten nicht mehr und die Bedienung über die Touch-Oberfläche funktioniert problemlos. Dank integrierter Geräuschunterdrückung sorgen die In-Ears hervorragend für Ruhe vor sämtlichen Alltagslärm und daher nutze ich diese In-Ears sehr gerne.

Gefällt uns

  • leichtes Gewicht
  • bequemer Tragekomfort
  • Schnellladefunktion
  • ausreichende Akkulaufzeit
  • ANC
  • ausgereifte Klanganpassung
  • Social Mode

Gefällt uns weniger

  • spezielles Lade- und Audiokabel
  • Nackenkabel beim einsetzen etwas kurz
  • Preis (UVP)

Nura Nuraloop

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Nura setzt bei der Verpackung der NuraLoop auf eine besondere Klapp-Verpackung, welche man so etwas seltener bei Kopfhörern sieht. Doch fangen wir wie gewohnt der Reihe nach an und schauen uns die Verpackung erst einmal von Außen genauer an. Hier wird einem dann zum einen direkt der In-Ear Kopfhörer NuraLoop in voller bracht, jedoch etwas verkleinert dargestellt. Zudem zieren die Front noch das Firmenlogo sowie der Name der In-Ears. Unten links kann man zudem noch den Satz „Music in Full Colour“ lesen, damit möchte Nura darauf hindeuten, dass man den Klang personalisieren kann und dieser somit individuell auf den Hörer abgestimmt werden kann.

An der linken schmalen Seite listet Nura die Vorteile bzw. Ausstattungsmerkmale des NuraLoop auf, zu denen unter anderem der personalisierte Klang, ANC, Bluetooth 5.0 mit aptx HD Support, die Touch-Bedienung sowie der Schutz gegen Schweiß nach IPX 3 und die Akkulaufzeit von bis zu 16 Stunden zählen. Zu guter Letzt werden einem auch auf der Rückseite nochmals die Kopfhörer usw. gezeigt, dieses Mal aber etwas anders dargestellt und es wird kurz erwähnt, was sich in der Box alles befindet.

Klappt man die Verpackung von rechts nach links auf, kann man direkt den In-Ear Kopfhörer sehen, welcher in einem Schaumstoffeinsatz befestigt wurde. Im Deckel links davon findet man eine Kurzanleitung, welche einem kurz und knapp erklärt, dass man die App herunterladen soll und wie die In-Ears eingesetzt werden. Klappt man den Pappdeckel im Deckel auf, verbirgt sich darunter noch ein praktisches Stoff-Case, in welchem der Kopfhörer verstaut werden kann. Entnimmt man wiederum die In-Ears samt Einsatz, befindet sich darunter das restliche Zubehör in kleinen Schachteln. Dabei handelt es sich im oberen Teil um das spezielle Ladekabel, dazwischen findet man alle Ohr-Anpassstücke, sowie Ersatzgitter für den Treiberausgang und im unteren Karton findet man ein ebenfalls spezielles analoges Klinken-Kabel, wenn man herkömmlich via Kabel und nicht über Bluetooth Musikhören möchte.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Bei den NuraLoop Kopfhörern handelt es sich um keine komplett kabellosen In-Ears, sondern beide Ohrhörer sind mit einem Nackenkabel miteinander verbunden. Dieses Kabel dazwischen ist jedoch recht kurz gehalten, aber absolut ausreichend, sodass man das Ganze sehr bequem tragen kann. Zum bei dieser Kopfhörer-Variante gewohnten, lockeren über den Hals hängen bzw. baumeln lassen, wenn man die In-Ears nicht benötigt, ist das Kabel jedoch zu kurz. Somit sollte man die In-Ears bei Nichtgebrauch in dem mitgelieferten Case verstauen, den darin wird alles sicher geschützt. Das Nackenkabel bzw. der Teil, welcher aus den recht groß ausfallenden Ohrstöpseln herausragt, ist zum Teil flexibel und wird beim Anlegen über die Ohren geführt, was für einen sehr sicheren Halt sorgt.  

Zwischen dem Kabel befindet sich ein rundes Kunststoffelement, welches an der Außenseite mit dem Herstellerlogo versehen wurde. Auf der Innenseite wiederum befinden sich insgesamt 7 goldene Kontakte, über welche der Kopfhörer mit dem speziellen Ladekabel ganz einfach aufgeladen wird oder am selben Punkt wird auch das mitgelieferte analoge Klinkenkabel angesteckt. Mit einem Gesamtgewicht von knapp 27 Gramm sind die Kopfhörer recht leicht und tragen sich im Alltag sehr angenehm. Nura bietet die In-Ears lediglich in einer einzigen Farbe an und zwar schwarz, was eigentlich auch eine zeitlose Farbe ist und zudem auch am pflegeleichtesten.

Damit das adaptive Noise-Cancelling richtig arbeiten kann, ist es wichtig, dass die In-Ears schon von Grund auf eine vernünftige Abschirmung von den Umgebungsgeräuschen bieten. Dies schafft Nura hier sehr gut durch die mitgelieferten Silikon-Eartips, welche man in insgesamt drei verschiedenen Größen mitliefert.

Das Gehäuse der In-Ears ist wie bereits erwähnt etwas größer gehalten, doch dies stört im Alltag nicht und bei mir hat hier auch nach längerer Zeit nichts gedrückt. Der Ohrkanal läuft wie oftmals üblich leicht konisch zu und an der Außenseite prangt auf der Touch-Oberfläche, welche aus Kunststoff besteht an jeder Seite ein Nura-Logo. Darüber lässt sich der Nuraloop sehr gut steuern und das tolle dabei ist, man drückt sich die In-Ears bei Bedienen nicht weiter in den Ohrkanal rein. Die Einlässe für die Mikros, welche beim ANC benötigt werden, sind hier nicht direkt ersichtlich, daher vermute ich, dass diese zwischen dem Gehäuse und der Touch-Oberfläche (im Spalt) versteckt sind.

Nura hat den NuraLoop mit einer automatischen Abschaltung versehen, sodass die In-Ears automatisch beim Einsetzen eingeschaltet und bei Ablegen abgeschaltet werden. Ist dies nicht gewünscht, kann dies in der App einfach umgestellt werden.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der NuraLoop In-Ears ist meiner Meinung nach sehr gut. Das Gehäuse der In-Ears zeigt keine optischen Mängel und alle Bauteile gehen ohne störende Kanten ineinander über. Die Ohr-Anpassstücke lassen sich einfach abnehmen und somit durch größere bzw. kleinere austauschen und somit habe ich bei den NuraLoops nichts zu beanstanden, denn auch das gewählte Material fühlt sich angenehm an.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtIn-Ear Kopfhörer mit Nackenband, ANC und Klanganpassung
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5)
FarbeSchwarz
Akkubis zu 16 h
Gewicht 27 g
MaterialOhrhörer aus robustem Kunststoff
KonnektivitätBluetooth 5 Audio-Codec: SBC und AAC, aptx HD.
Treiberkeine Angaben vom Hersteller
Frequenzbereichkeine Angaben vom Hersteller
Treiberempfindlichkeit bei 1 kHz/ 1 mW (dBkeine Angaben vom Hersteller
Impedanz (Ohm)keine Angaben vom Hersteller
LieferumfangNuraLoop In-Ear-Kopfhörer
USB-Ladekabel
3,5-mm-Klinkenkabel
Ohrstöpsel in verschiedenen Größen
Reisebeutel
Technische Daten des Nura Nuraloop

Tragekomfort

Auf den ersten Blick wirken die NuraLoop rein von den Ohrstöpseln natürlich etwas klobiger als andere In-Ears, doch dies bedeutet keineswegs, dass diese nicht angenehm im Ohr sitzen, denn der Tragekomfort ist hier gut. Des Weiteren halten die Ohrhörer dank des Kabels, welches ums Ohr verläuft, absolut sicher im Ohr und verrutschen dabei auch nicht selbst dann, wenn man damit eine Runde Joggen geht. Lediglich für Brillenträger kann es hier etwas drücken, denn je nachdem, wie die Brillenbügel ausgelegt sind, können diese auf die Kabel etwas unangenehmen Druck ausüben. 

Nura liefert zum Anpassen der In-Ears insgesamt drei Silikon-Eartips mit, welche in den Standard-Größen S, M, L und XL enthalten sind (M ist von Werk aus vormontiert). Damit lassen sich die In-Ears ideal den verschiedenen Ohren anpassen und halten wie bereits erwähnt nicht nur sicher im Ohr, sondern gewährleisten direkt schon von Grund auf eine sehr gute Isolierung der Umgebungsgeräusche.

Lediglich aufgrund des kürzeren Kabels ist das schnelle Anlegen der In-Ears gerade zu Beginn nicht so schnell möglich, denn man muss hier oft erst mal schauen, wie herum alles in die Ohren gehen muss und zudem kann man die In-Ears durch das kurze Kabel nicht einfach so über die Schultern baumeln lassen. Der durchaus praktische Magnetverschluss wird hier leider ebenfalls nicht geboten, sodass man die In-Ears wie bereits erwähnt, beim Nichtgebrauch am besten im Softcase aufbewahrt.

(Tragekomfort: 3,5 von 5 Punkten)

Bedienung

Nura setzt bei den NuraLoop In-Ears auf eine berührungsempfindliche Oberfläche zur Bedienung. Dies hat den wichtigen Vorteil, dass man sich die In-Ears nicht ins Ohr drückt, wenn man z. B. eine Taste drücken muss. 

Die Touch-Bedienung gefällt mir sehr gut und lässt sich in der App nach den eigenen Vorlieben frei belegen. Dabei kann man pro Seite (rechts und links) definieren, was beim Einmaligen tippen, dem Zweimaligen tippen und bei der kreisenden Bewegung ausgeführt werden soll. Von Werk aus ist der einmalige Tipp an beiden Seiten mit keiner Aktion verknüpft, ich habe daher hier links gewählt, dass der vorherige Titel gespielt werden soll und rechts der nächste Track. Ein zweimaliges Tippen der linke Seite aktiviert/deaktiviert den Social-Mode, sodass man direkt mit dem Umfeld klar und deutlich reden kann, ohne die Kopfhörer ablegen zu müssen. Durch eine kreisende Bewegung kann man wiederum direkt die Intensität des besagten Modus regulieren, je nachdem, in welche Richtung man mit dem Finger kreist. 

Über die rechte Seite führt ein zweimaliges Antippen dazu, dass die Musik pausiert bzw. fortgesetzt wird oder ein angehender Anruf angenommen werden kann. Durch das Kreisen wiederum reguliert man dann die Lautstärke, was wunderbar klappt und mir so deutlich besser gefällt als ein mehrmaliges antippen. Somit bin ich mit der Bedienung sehr zufrieden und kann dabei keine Kritik äußern, da durch Updates, die erschienen sind, alles anfänglichen Fehler bestens beseitigt wurden.

(Bedienung: 4,5 von 5 Punkten)

Klang

Für einen guten Klang ist es wichtig, dass die NuraLoop richtig im Ohr sitzen, denn nur dann wird ein hervorragendes Klangergebnis für eine lange Spielzeit geboten. Der richtige Sitz wird hier übrigens durch die verbaute Elektronik geprüft, daher auch die automatische An-/Ausschaltfunktion. Der Klang überzeugt mich im Test mit einer kraftvollen und ausgeglichenen Wiedergabe, sodass die In-Ears bei zahlreichen Genres gut klingen. Dies gelingt Nura hierbei vor allem durch die automatische Klanganpassung, welche das Klangbild deutlich verbessert, doch wie das ganze funktioniert, erkläre ich etwas später. Dennoch gehe ich hier bei der Klangbeschreibung direkt auf den veränderten bzw. angepassten Klang ein, denn dieser ist bei den NuraLoop eine besondere Funktion bzw. ein wichtiger Bestandteil.

Bei Rockmusik trumpfen die NuraLoop sehr auf, denn hier überzeugen die In-Ears mit einem hohen maximalen Output und einer dabei gut bleibenden detailreichen Auflösung. Des Weiteren gefällt mir die Stereobühne sehr gut, die mit einer präzisen Wiedergabe punktet und die räumliche Wiedergabe stellt ebenfalls einige andere In-Ears in den Schatten. Der Bass ist recht satt und überzeugt mit einer knackigen Wiedergabe, sodass dieser auch in den tieferen Frequenzen positiv Punkten kann, ohne gleich zu übertreiben. Die Mitten sind griffig und überzeugen mit einer blühenden Klangfarbe, von der zahlreiche Instrumente sowie die Wiedergabe von Stimmen und Gesang profitieren, was mir klanglich dann bei Rock- und Popmusik sehr gut gefällt. Zu guter Letzt überzeugen auch die Höhen mit einer sauberen und strahlenden Wiedergabe, sodass die Abstimmung durch die automatische Klanganpassung sehr gelungen ist und sich auf jeden Fall lohnt, durchzuführen. 

Bei der Sprachverständlichkeit beim Telefonieren habe ich nichts zu beanstanden, denn auch hier bieten die NuraLoop Kopfhörer eine sehr gute Sprachqualität, die für eine saubere Stimmwiedergabe sorgt. Dies wurde durch die letzten Updates sehr gut verbessert, sodass die Störgeräusche um einen herum zuverlässig neutralisiert werden, zu denen z. B. Motorengeräusche von Fahrzeugen und das tiefe Brummen in Zügen usw. zählen. Die Latenz beim ansehen von Filmen und Videos haben eigentlich inzwischen alle Hersteller im Griff und so konnte ich auch bei den Nuraloop keine Verzögerungen zischen dem auf dem Smartphone dargestellten Bild und dem Ton, der über die Kopfhörer wiedergegeben wird, feststellen.

(Klang: 4,5 von 5 Punkten)

App

Nura bietet für die NuraLoop In-Ears die kostenlose zur Verfügung gestellte Nura-App (iOS und Android) an, welche einige Funktionen bietet. So kann man hierüber nicht nur nach Updates suchen und diese installieren, sondern auch den besagten Hörtest für die Klanganpassung durchführen. Des Weiteren kann man in den Einstellungen die Belegung bzw. Funktionen der Touch-Oberflächen anpassen und die Ein-/Ausschaltautomatik aktivieren bzw. deaktivieren.

nura
Preis: Kostenlos
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Preis: Kostenlos

Anpassung an das eigene Gehör 

Gleich zu Beginn, wenn man die App heruntergeladen hat und die Kopfhörer gekoppelt hat, wird man gefragt, ob man ein Audio-Profil zur individuellen Klanganpassung vornehmen möchte. Startet man dies, soll man direkt die In-Ears einsetzen, wobei hierbei auch zugleich bestätigt wird, dass diese jeweils richtig Sitzen, was durch die verbauten Sensoren geprüft wird. 

Anschließend startet der automatische Vorgang der Messung, welchen man visuell am Smartphone mitverfolgen kann. Dabei kommt der besondere Clou zum Zuge, denn in diesem Vorgang Werten die In-Ears durch ihre besonders empfindlichen Mikrofone direkt im Gehörgang die sogenannten optoakustische Emissionen aus. Dabei handelt es sich um Schallsignale, die das Trommelfell beim Hörvorgang selbst ausgibt und somit im Innenohr entstehen und über das Mittelohr und den äußeren Gehörgang nach außen abgestrahlt werden. Diese Schallsignale liegen jedoch bei rund 80 dB und daher ist es aktuell ein Alleinstellungsmerkmal am Markt der Kopfhörer, dass hier die optoakustische Emissionen mit hoch empfindlichen Mikrofonen ausgewertet werden, um den Klang perfekt anzupassen. Im Test funktioniert dies hervorragend und man kann direkt im Anschluss des Vorgangs ein Musikstück ohne und direkt auch mit Anpassung anhören, sodass man direkt den Unterschied der Klang-Anpassungen hören kann, was man hier auch auf jeden Fall heraushören kann. 

Auf der Startseite der App kann man dann direkt zwischen dem neutralen Klang, also ohne Anpassung und dem „personalisierten“ wählen. Bei Letzterem ist es dann zudem noch möglich, den „Immersion Mode“ anzupassen. Hierbei wird der Bass via Schieberegler angehoben, um das Klangbild insgesamt druckvoller wiederzugeben. Damit kann man einen sehr eindrucksvollen Bass, der je nach Musik-Genre auch perfekt zur Geltung kommen kann, hören. Ich persönlich habe den Regler jedoch auf +1 gestellt, denen selbst dann bleibt ein sehr guter Hörspaß mit ordentlich Tiefbass und ein Klangbild, welches mir sehr gut gefällt. 

An der Startseite kann man dann zudem noch weiter Hörprofile zeitgleich einmessen bzw. absichert. Die maximale Anzahl beträgt hierbei bis zu 3 Nutzer, sodass man die Kopfhörer z. B. auch mit anderen Familienmitglieder teile könnte. Der Wechsel erfolgt dann direkt in der App, indem man den entsprechenden gespeicherten Namen auswählt. Hierbei ist es auch von Vorteil, dass man die Hörprofile direkt teilen kann, sodass man dies nicht auf jedem Gerät neu einmessen muss. In der oberen rechten Ecke wird einem dann zudem noch der Akku in Prozent angezeigt.

Über die drei Striche oben links gelangt man ins Einstellungsmenü. Hier kann man zum einen das eigene erstellte Konto einsehen, direkt zur Hilfe und dem Support gelangen, einiges über Nura herausfinden oder auch zu den wichtigeren Geräteeinstellungen navigieren. Bei Letzterem kann man direkt ganz oben die Touch-Bedienung nach den eigenen Vorlieben zuordnen, die Seriennummer und Softwareversion einsehen, nach Software-Updates suchen (aktuelle Version 100254) und die Sprachausgabe auf deutsch ändern. Zu guter Letzt kann hier auch die EU-Lautstärkebegrenzung aktiviert werden, sodass die In-Ears maximale auf eine Lautstärke von 85 Dezibel begrenzt werden oder man kann die Ein-/Ausschaltung von automatisch auf manuell umstellen.

(App: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

ANC / Social-Mode

Nura hat die NuraLoop mit einem Noise Cancelling ausgestattet, welches jedoch in der Intensität nicht reguliert werden kann. Dieses liefert jedoch durch den richtigen Sitz eine sehr gute Isolierung von der Umgebung, welche jedoch zugleich auch von einem dezenten Grundrauschen begleitet wird. Funktionsbedingt haben hier Over-Ear Kopfhörer natürlich weiterhin die Nase vorne, aber dennoch schafft es Nura mit den NuraLoop für einen gut abgeschotteten Raum zu sorgen, in welchem tiefe Frequenzen zuverlässig neutralisiert werden. Somit kann man im Straßenverkehr weiterhin Fahrzeuge wahrnehmen, sofern man die Lautstärke nicht zu hoch eingestellt hat, was hier trotz Kopfhörer für eine gewisse Sicherheit sorgt. 

Beim Social Mode handelt es sich um eigentlich um nichts anderes als um Talk True von JBL, denn hier werden durch die kreisenden Bewegungen der Touch-Oberfläche die Umgebungsgeräusche nach Belieben zu einem durchgelassen. Dabei wird der Lärm bzw. das gesprochene von der Person, die mit einem redet, über die verbauten Mikrofone in den Gehörgang eingespeist, sodass man trotzt angelegten In-Ears eine schnelle Kommunikation führen kann. Hat man diesen Modus jedoch am stärksten eingestellt, wird hier vor allem in einem ruhigen Raum das Rauschen sehr verstärkt, was jedoch bei anderen In-Ears mit dieser Funktion ebenfalls der Fall ist, da dies an der Übertragungstechnologie über die Mikrofone liegt.

Akkulaufzeit

Eine genaue Angabe, wie groß der verbaute Akku in den In-Ears ist, macht Nura hier nicht, aber man gibt an, dass bei vollem Akku eine Akkulaufzeit von bis zu 16 Stunden ermöglicht wird. Diese Laufzeit konnte ich bei angenehmer und ausreichend lauter Lautstärke auch problemlos erreichen und daher hat Nura hier nicht zu viel versprochen. Für diejenigen, welche gerne vergessen, den Akku für den nächsten Tag aufzuladen, dürfte auch die integrierte Schnellladefunktion interessant sein, denn dadurch kann man den verbauten Akku bereits nach 10 Minuten aufladen, für eine Wiedergabezeit von gut zwei Stunden aufladen.

Aufgeladen wird der Akku über ein spezielles Ladekabel, welches man am besten nicht vergessen sollte, bei Reisen mitzunehmen, denn hier findet man sicherlich nicht so schnell ein Ersatzkabel. Hierbei handelt es sich nämlich um kein herkömmliches USB-C-Kabel, welches auch von einem anderen Hersteller genutzt wird, sondern um ein USB-A Kabel mit einem speziellen Pin-Adapter. Dieser befestigt sich dank magnetischer Ausführung automatisch mit dem Port am Nackenkabel und das Kabel ist mit gut 30 cm ausreichend lange. Über eine kleine Status-LED, welche durch den Adapter leuchtet, wird dem Nutzer angezeigt, ob der Akku noch lädt bzw. bereits voll aufgeladen ist. Von komplett leer bis voll, vergehen knapp 2 Stunden eine absolut akzeptable Zeit.

Bluetooth

Beim Bluetooth setzt Nura auf den Bluetooth-Standard 5.0, doch die In-Ears können auch mit dem mitgelieferten Audio-Kabel als kabelgebunden Variante genutzt werden. Auch dieses Audio-Kabel ist wie das Ladekabel sehr speziell, denn dieses wird ebenso über den Magnetverschluss an der Mitte des Nackenbands angeschlossen. 

Das Koppeln mit meinem iPhone war absolut identisch zu sämtlichen anderen In-Ears und gelang somit absolut einfach direkt über die Einstellungen->Bluetooth und hier wählt man dann, nachdem man die Kopfhörer ins Ohr eingesetzt hat, „nuraloop …“ aus. Die Bluetooth-Reichweite hat mir im Test gut gefallen, denn diese war zum einen sehr stabil und zudem auch mit gut 15 Metern indoor überraschend hoch.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Der Sitz im Ohr der NuraLoop ist absolut sicher, hier wackelt und verrutscht kaum was. Der Klang ist nach der Klanganpassung sehr ausgewogen und überzeugt mit einer detailreichen Wiedergabe. Das Verfahren, wie Nura hier die Gehörmessung für die Klanganpassung durchführt, ist aktuell noch weit der Konkurrenz voraus und es macht einfach Spaß damit Musik zu hören, denn auch das ANC und der Immersion Mode wissen zu überzeugen.

Preis/Leistung

Definitiv ist die UVP von 229€ nicht gerade wenig Geld, doch inzwischen sind die NuraLoop In-Ears für knapp unter 160€ erhältlich. Dies ist natürlich für ein In-Ear Kopfhörern, welcher nicht komplett kabellos ausgeführt ist, in der heutigen Zeit immer noch recht viel Geld. Dafür hat man hier aber einen sehr sicheren Halt, bei dem nicht so einfach etwas verrutschen kann, bekommt ein gutes ANC geboten und die Klanganpassung ist erstaunlich gut, sodass hierdurch für jeden Hörer ein perfektes Klangbild eingestellt wird. Wer kein Kabel zwischen den Ohrhörern haben möchte, aber alle anderen Funktionen geboten bekommen möchte, muss daher vielleicht zum recht neuen NuraTrue greifen, doch diese In-Ears sind auch vom Preis zugleich teurer, Testen konnte ich diese persönlich aber leider noch nicht. 

Nura Nuraloop

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: technics.com/de/

Yamaha YH-L700A

In aller Kürze

Mit dem YH-L700A hat Yamaha einen besonderen Bluetooth Over-Ear Kopfhörer im Angebot, der zum einen durch sein komplett anderes Design wie bei der Konkurrenz besticht, aber auch durch die rundum überzeugende klangliche Leistung überzeugen kann. Diese sollte jedoch bezüglich des Preises auch nicht wirklich anders sein, denn den preislich liegt der Kopfhörer nochmals deutlich über dem hervorragenden Sony WH-100XM4 und Bose Noise Cancelling Headphones 700.

Das Noise Cancelling abreitet recht zuverlässig, auch wenn hier die Konkurrenz noch etwas besser ist. Des Weiteren bekommt man hier Funktionen wie z. B. Listening Optimizer, Listening Care und 3D Sound Field geboten, welche sich gut lesen, aber meiner Meinung nach ohne hochwertiges Wiedergabematerial keinen Sinn machen. Dennoch handelt es sich beim Yamaha YH-L700A um einen klanglich, sehr starken Kopfhörer, der technisch und vom Design sehr interessant ist, aber schlichtweg auch zugleich keineswegs günstig ist.

Gefällt uns

  • guter Tragekomfort
  • gute Akkulaufzeit
  • solides Noise Cancelling
  • gutes Klangbild
  • 3D Sound und Headtracking
  • AAC und aptX-Support

Gefällt uns weniger

  • Ohrpolster nicht wechselbar
  • recht hohe Preis

Yamaha YH-L700A

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Yamaha liefert den YH-L700A in einer recht informativen Verpackung aus, welche zum einen das Produkt zeigt und zudem über die wichtigsten Funktionen informiert. Man setzt hier auf eine bunt bedruckte, stabile Hauptverpackung, welche in einer schwarz/grauen Umverpackung mit den besagten Aufdrucken von der Seite eingeschoben wurde. Verschlossen wird das ganze durch ein Yamaha-Siegel aus Karton.

An der Vorderseite der Umverpackung erblickt man einen Teil des Kopfhörers, genauer gesagt einen Ausschnitt, bei dem man die äußere linke Ohrmuschel gezeigt bekommt. Im Hintergrund kann man einen Drummer (Schlagzeuger) erkennen, typisch für Yamaha Audio. Im unteren Rand wiederum kann man den die Modellbezeichnung des Kopfhörers lesen, man bekommt die Siegel Hi-Res-Audio, Bluetooth und aptX gezeigt und neben der Akkulaufzeit mit 3D-Sound von bis zu 11 Stunden und 34 Stunden mit ANC, aber ohne 3D-Sound. Auf Letzteres der integrierten Noise-Cancelling-Funktion wird natürlich ebenfalls hingewiesen. An der Rückseite wiederum wird einem der Yamaha YH-L700A nochmals etwas kleiner, aber dafür ausführlicher dargestellt und man bekommt hier zudem eine Auflistung der Ausstattungsmerkmale und Funktionen gezeigt. 

Zieht man die Hauptverpackung aus der Umverpackung heraus, erblickt man eine farbenfrohe, stabile Aufbewahrung. Diese ist an der Front mit dem Satz „Bring you closer to the Artist“, ein von Yamaha Audio gern verwendeter Slogan, wenn es um Audio Produkte geht. Klappt man die Hauptverpackung, welche magnetisch verschlossen wird von rechts nach links auf, erblickt man direkt einen dünnen Einleger, der einem kurz den Lieferumfang zeigt, wie der Kopfhörer aufgeladen wird und wie das Koppeln funktioniert. Entnimmt man diesen Einleger, findet man darunter das hochwertige Aufbewahrungs-Case, in dem sich der Yamaha YH-L700A befindet. Im Deckel unter der Stofftasche hat Yamaha dann noch der Zubehör verstaut, zu welchem ein ausreichend langes Klinken-Kabel, ein kurzes USB-A auf USB-C Ladekabel und ein Flugzeugadapter zählen. Unter dem Kunststoffeinleger, in welchem das Case liegt, findet man dann noch die üblichen Beipackzettel, welche jedoch im Alltag kaum benötigt werden.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Der Yamaha YH-L700A besteht zum Großteil aus einem solide verarbeiteten und angenehmen anfühlenden mattschwarzen Kunststoff. Der angenehm weich gepolsterte Kopfbügel und die Außenseiten der Hörschalen sind wiederum mit einer schwarz/graue Stoffbespannung versehen worden, was ein wenig den Retro-Look mit sich bringt. Die beiden Ohrmuschel sind dann wieder, wie es bei Over-Ear Kopfhörern üblich ist angenehm weich gepolstert und mit einem Kunstleder überzogen. Vom Design geht Yamaha hier definitiv mal einen etwas anderen Weg, wie man es von den ganzen anderen Herstellern gewohnt ist, denn die Ohrmuscheln sind nicht oval, wie es häufig der Fall ist, sondern äußerlich eher als rechteckig zu bezeichnen.

Beim Kopfhörer handelt es sich um ein geschlossenes Modell, sodass Außengeräusche durch die Ohrpolster und einen sauberen Sitz deutlich reduziert werden. Der Vorteil daran ist, dass man bei diesen Modellen ungestört Musik hören kann, da so gut wie kein Ton nach außen bzw. ebenso nach innen gelangt, was bei einem offenen Modell komplett anders wäre. 

Durch die an beiden Seiten beweglich gelagerten Hörmuscheln, welche zudem jeweils um etwas mehr als 90° gedreht werden können, lassen sich die Kopfhörer nicht nur kompakt verstauen, sondern zugleich machen diese dadurch auch jegliche Kopfbewegung mit. Hierbei ist mir jedoch aufgefallen, dass der Spalt zwischen dem Bügel und den Ohrmuscheln etwas zu gering bemessen wurde, sodass die Ohrmuscheln beim Drehen etwas dezent Quietschen, was man jedoch beim Alltäglichen tragen, keineswegs hört. Damit der Kopfhörer platzsparend im Case verstaut werden kann, können die Ohrmuscheln jedoch nicht nur eingedreht, sonder auch eingeklappt werden.  

Die wichtigen Elemente, welche regelmäßig beansprucht bzw. bewegt werden, sind, wie man es bei dieser Preisklasse erwarten kann bzw. sollte aus robustem Metall gefertigt worden. Zu diesen zählen unter anderem der Verstellmechanismus des Kopfbügels, welcher schön säuberlich einrastet, die Ohrmuschel-Aufhängung und der innere Kern im Kopfband. An beiden Außenseiten der Ohrmuscheln wurde hochwertig ein metallisches Yamaha-Logo in der Stoffbespannung eingebracht und im Übergang vom Stoff zum Kunststoff finde man hier an beiden Seiten einen länglichen Schlitz, in welchem ein dezentes Lochgitter sitzt. Dahinter verstecken sich die Mikrofone, welche unter anderem fürs ANC genutzt werden.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Der Yamaha YH-L700A ist keineswegs billig verarbeitet, er macht trotz Kunststoff-Gehäuse einen sehr angenehmen, langlebigen und stabilen Eindruck. Die Bügelverstellung rastet so wie ich es mir wünsche, sehr sauber ein und die Polster sowie das Kopfband sind wie bereits erwähnt angenehm weich. Gut gefällt mir hier zudem, dass man auf keine Touch-Bedienung setz, denn dies funktioniert bei Over-Ears oftmals nicht immer zuverlässig. Jedoch habe ich gerade bei den Steuertasten, welche an der Außenseite etwas eingelassen wurden, ein Kritikpunkt, denn hierbei fällt es mir etwas schwer, diese immer zu ertasten. Diese hätten nach meinem empfinden definitiv etwas erhabener ausgeführt werden können, sodass diese schneller ertastet werden können. Der Druckpunkt passt wiederum, sodass jeder Befehl durch ein sauberes Klicken bestätigt wird.

Wie es in der Branche inzwischen üblich ist, besteht der Ohrpolster-Bezug nicht aus echtem Leder, sonder man setzt hier auf ein sogenanntes PU-Leder. Dabei handelt es sich um ein Kunstleder Imitat, welches sich sehr weich anfühlt und sehr robust ist. Schade ist hier nur, dass die Ohrpolster nicht ausgetauscht werden können.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtOver-Ear In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.0)
FarbeSchwarz
Akkuintegriert, Lithium-Ionen-Akku
Akku Kopfhörer: 34 h (mit ANC) 11 Stunden (mit ANC und 3D-Sound)
Ladezeit bis komplett aufgeladen: 3,5 Stunden
Gewicht 330 Gramm
Materialbis auf die stärker beanspruchten Bauteile (Scharniere und Bügel), komplett Kunststoff und einigen Stoff Applikationen.
KonnektivitätBluetooth 5.0 Audio-Codec: SBC, AAC und aptX. Unterstützte Profile: A2DP, AVRCP, HFP, HSP
Treiber40 mm Treiber (links und rechts)
Frequenzbereich8–40.000 Hz
Treiberempfindlichkeit bei 1 kHz/ 1 mW (dBkeine Angaben
Impedanz (Ohm)keine Angaben
LieferumfangYamaha YH-L600A Over-Ear Kopfhörer
1 x USB-C-Ladekabel
1 x Transportetui
1 x Audiokabel
1 x Flugzeugadapter
die üblichen Beipackzettel
Technische Daten des Yamaha YH-L600A

Tragekomfort

Durch die Kombination aus weicher Polsterung, sowohl beim Kopfband, als auch der beiden Ohrmuscheln, von denen Letztres nicht nur durch ein Gelenk schwenkbar ist, sondern auch dreh- und klappbare, ergibt sich ein hervorragender Tragekomfort. Zugleich kann durch das eindrehen der beiden Hörer und das zusätzliche einklappen von einem der ganze Kopfhörer platzsparend im mitgelieferten Transportcase verstaut werden. Ist man viel zu Fuß unterwegs, ist es mir ein wenig aufgefallen, dass der Kopfhörer je nach Kopfform und eingestellter Größe auch gerne etwas dazu neigt, nach vorne zu verrutschen. Die Aussparungen für die Ohren ist nicht die Größte, aber noch absolut akzeptabel, als Besitzer von großen Ohren kann es hier je nach Empfinden etwas eng werden, aber wirklich ein unangenehmer Druck ansteht hier dennoch nicht. Ich hatte schon Kopfhörer im Test (Sennheiser HD 4.50 BTNC) die weit aus weniger Platz für die Ohren geboten haben. 

Die Bügelverstellung und die beweglich gelagerten Ohrmuscheln ermöglicht mit insgesamt 13 Raster eine ausreichende Möglichkeit, den Kopfhörer an die Kopfform anzupassen. Zugleich ist der Anpressdruck genau passend, sodass sich der Druck durch die weichen Poster sehr angenehm rund um die Ohren verteilt wird.

Mit einem Gesamtgewicht von 338 Gramm (selbst gewogen, Hersteller gibt 330 Gramm an) gehört der Yamaha YH-L700A definitiv nicht zur leichteren Sorte, denn hier hatte ich bereits Kopfhörer mit knapp über 250 Gramm in den Händen. Dennoch muss ich klar sagen, dass man hier das höhere Gewicht im Alltag weder im Rucksack verstaut, noch beim Tragen auf dem Kopf merklich spüren kann bzw. dass es stört keineswegs.

Für Brillenträger würde ich die Yamaha YH-L700A wie viele andere Over-Ear Kopfhörer weniger empfehlen, denn hier kann zum einen der permanente Druck auf die Brillenbügel etwas unangenehm werden und zudem erreicht man hierdurch ein etwas weniger gutes ANC, da die Kopfhörer dann mit den Polstern nicht mehr sauber den Bereich um die Ohren abdecken. Somit gelangen Geräusche, die man eigentlich nicht beim Musikhören mitbekommen möchte, ungestört ins Gehör, was definitiv nicht gut ist.

Für sportliche Tätigkeit würde ich den Over-Ear Kopfhörer schon allein aufgrund seiner Bauweise weniger empfehlen. Schließlich deckt dieser die Ohren komplett ab und man bekommt kaum noch kühle Luft an die Ohren. Des Weiteren ist hier der Halt nicht 100 % sicher, sodass man den Kopfhörer zwar definitiv nicht verlieren wird, aber er wird je nach Sportart etwas verrutschen, was eine häufige Nachjustierung mit sich bringen würde.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Bedienung

Beim Yamaha YH-L700A setzt man auf keinerlei Touch-Bedienung, also weder auf eine reine Form, noch auf eine Hybrid-Nutzung, sondern ausschließlich auf echte Drucktasten. 

An der linken Ohrmuschel gibt es recht wenig Bedienelemente, nämlich nur eines, welches etwas versteckt ist und einen Anschluss, daher fange ich hier auf dieser Seite an. Beim besagten Anschluss handelt es sich um eine nach unter gerichtete 3,5 mm Klinkenbuchse, falls man den Kopfhörer lieber via Kabel nutzen möchte z. B. an einem Verstärker oder am Smartphone, sofern dieses den Anschluss noch besitzt. Nach hinten gerichtet, unter der beweglich gelagerten Achse der Ohrmuschel findet man zudem dann noch das erwähnte Bedienelement, bei dem es sich um eine gut mit dem Daumen steuerbare ANC-Funktionstaste handelt. Damit kann man zwischen ANC, dem Transparenzmodus und alles „Aus“ wechseln. Das war es auch schon, weiter zur anderen Hörmuschel mit einigen weiteren Anschlüssen und mehreren Steuerungstasten.

Als Anschluss finden wir hier an derselben Position wie an der linken Seite einen USB-C Anschluss, über welchen der Akku im Inneren mit Strom versorgt wird. Bei den Daumentasten gibt es nun direkt zwei Stück, eine also die weiter untere dient zum Ein-/Ausschalten des Kopfhörers und zugleich durch längeres gedrückt halten, um den Pairing-Modus zu starten, damit man den Kopfhörer mit einem neuen Gerät koppeln kann. Direkt darüber ist dies DSP-Raumklang-Taste, mit dieser kann man sozusagen eine Art Equalizer hinzuschalten, dabei wird einem bei jedem Tippen der nun ausgewählte Modus auf Englisch angesagt.

An der Außenfläche der rechten Ohrmuschel gibt es dann noch drei Tasten (spürbare Markierungen), welche in einer kleinen lederartigen Oberfläche eingelassen wurde. Dabei handelt es sich mittig um die Funktionstaste, welche zugleich für mehr Funktionen genutzt wird. Beim Musikhören wird darüber die Musik pausiert und beim erneuten Betätigen wieder am selben Punkt fortgesetzt. Geht ein Telefonanruf ein, kann dieser darüber angenommen werden, aber auch ebenso beendet werden und möchte bzw. kann man grade nicht ans Telefon gehen, genügt es, die Taste 2 Sekunden betätigt zu halten. Zudem kann darüber auch auf den am Smartphone integrierten Sprachassistenten zugegriffen werden. Mit den beiden äußeren Tasten wird dann die Lautstärke reduziert bzw. erhöht. Hier handelt es sich beim Tragen hinten um die leiser und vorne um die lauter Taste. Betätigt man eine der Tasten für ca. 2 Sekunden, springt man bei der vorderen einen Titel vor und bei der anderen einen Musiktitel zurück. 

Die Steuerung funktioniert somit sehr gut und absolut ohne Fehler. Lediglich die Lautstärke muss man so leider durch mehrmaliges Antippen regulieren, denn hält man die Taste länger gedrückt, springt man zum nächsten Titel, aber im Alltag hat das mehrfache Tippen keineswegs gestört.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

Wie üblich für Over-Ear Kopfhörer setzt Yamaha beim YH-L700A auf einen 40 mm Treiber auf jeder Seite, soweit nichts Außergewöhnliches. Den Frequenzbereich, welchen diese Treiber abdecken, soll laut Yamaha bei 8 Hz–40 kHz liegen, dies ist etwas aus der Norm, denn hier liegt schon die Vermutung Nahe, dass der Kopfhörer recht kräftige Bässe bieten kann, schließlich sind es normalerweise meist 20 Hz- 20kHz. Bezüglich der Impedanz macht Yamaha jedoch keine Angaben, ich vermute jedoch, dass wir hier bei den üblichen 16 bis 32 Ohm liegen, sodass hier eine kabelgebunden Musikwiedergabe via Smartphone problemlos möglich ist (sofern euer aktuelles Smartphone noch einen Klinkenanschluss besitzt).

Yamaha wirbt hier beim YH-L700A mit einem Hi-Res-zertifizierten Klang, doch hierauf würde ich definitiv keinen allzu großen Wert legen, denn bei der Bluetooth-Wiedergabe ist Hi-Res aufgrund der hohen Bitrate, welche hierfür benötigt wird, keineswegs möglich. Die maximale Lautstärke des Yamaha YH-L700A ist viel mehr als ausreichend, man kann den Kopfhörer so laut aufdrehen, dass man die Musik selbst ohne das Aufsetzen klar und deutlich versteht, sodass ich es definitiv nicht versucht habe, den Kopfhörer dabei zu tragen, denn dann brauche ich in nächster Zeit sicherlich keinen Kopfhörer mehr testen. Also vom max. Output sind genug Reserven da, und wer es sehr laut mag, ist hier genau richtig.

Bei den Audio-Codecs wird neben dem Standard SBC auch die hochwertigen Codecs AAC und aptX voll unterstützt, sodass alle in den Genuss von verlustfreier Musik kommen können. Prinzipiell kann man den Kopfhörer logischerweise auch komplett ohne die kostenfreie „Yamaha Headphones Controller“ App auf das Smartphone installiert zu haben, nutzen. Man kann darüber dann alle Funktionen bequem in der App aktivieren oder ändern, aber eigentlich kann man das wichtigste wie die ANC-Steuerung, die Klanganpassung usw. direkt am Kopfhörer vornehmen.

Klanglich hat Yamaha den YH-L700A ihr gut abgestimmt, der Kopfhörer kommt mit ordentlich Power daher und in diese entfaltet sich bei gehobener Lautstärke sehr gut, wovon der Kopfhörer mehr als genug Reserven hat. Denn wie bereits erwähnt besitzt der Yamaha YH-L700A einen enorm hohen max. Output. Der Bass bietet einen sehr ordentlichen Tiefgang, ist energiereich und punktete mit druckvollen und präzisen Bässen. Die Mitten trumpfen vor allem bei der Stimmwiedergabe sehr hervor, egal ob beim Gesang oder bei Hörbüchern, doch von den guten Mitten profitieren auch sämtliche Instrumente, egal ob es die Gitarre ist, die Trompeten oder ob es die klassischen Streichinstrumente sind, sie entfalten sich klanglich hervorragend. Zudem punktet Yamaha hier auch bei den Höhen mit einer detailreichen Wiedergabe, die auch filigran sein können, aber hin und wieder auch etwas zur nervös und schrill klingen. Letzteres ist seltener der Fall, aber je nach gewähltem Musikstück bzw. Musik-Genres kommt dies eben vor.

Bei der Stereobühne kann der Yamaha YH-L700A sehr breit, sodass alle Instrumente sehr gut geortet werden können und man voll und ganz ins Musikstück eintauchen kann. Die Raumeffekte sind daher gut hörbar und gefallen mir sehr gut, sodass man kurz und knapp klar sagen kann, Yamaha hat hier vom Klang sehr viel richtig gemacht. 

Beim Telefonieren konnte ich meine Gesprächspartner sehr deutlich und klar verstehen und auch meine eigene Stimme wurde hier sehr verständlich für mein/e Gesprächspartner-/innen übertragen. Ebenso gibt es bei der Latenz keine Kritik, sodass es keine Verzögerung zwischen Bild und Ton gibt, aber dies haben in Zeiten von Bluetooth 5.0 eigentlich alle Hersteller in den Griff bekommen.

(Klang: 4,5 von 5 Punkten)

App

Der Yamaha YH-L700A kann wie bereits erwähnt, problemlos auch ohne die App genutzt werden, jedoch macht es dennoch Sinn, diese aufs Smartphone (Android oder iOS) zu installieren und auszuprobieren, denn ein paar Funktionen davon sind recht nützlich.

Headphones Controller
Preis: Kostenlos
Headphones Controller
Preis: Kostenlos

Zum einen wird einem nämlich nur in der App der Akkustand in Prozent angezeigt und außerdem kann man nur darüber die Funktionen „Listening Care“ und „Listening Optimizer“ an-/ausschalten, nach Firmware-Updates suchen und diese dann aufspielen. Zudem kann man auch nur über die App die Sandy-Zeit einstellen, also nach wie langer Zeit ohne zuspielen von Musik usw. der Kopfhörer automatisch ausgeschaltet werden soll.   

Dabei gelangt man direkt bei Starten der App auf eine Seite, wo einem der Kopfhörer mit der Akkuanzeige in Prozent dargestellt wird. Darunter kann man dann direkt 3D-Sound aktivieren, zwischen den Surround-Modi´s wählen und das Head-Tracking aktivieren bzw. deaktivieren. Tippt man auf dem Pfeil nach rechts, kann man dann noch die Funktion: Listening Care, Listening Optimizer und zwischen ANC usw. wechseln. Im letzten Menü lässt sich dann zudem noch die automatische Abschaltung einstellen, welche von Werk aus bei 30 Minuten steht. Tippt man auf die drei Striche in der linken oberen Ecke, kann man zudem noch nach eventuellen Firmware-Updates suche oder direkt zum Handbuch (online) navigieren.

App: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

ANC/Ambient Sound

Der Yamaha YH-L700A wurde mit einem aktiven Noise Cancelling ausgestattet. Hierbei kann man entweder direkt am Kopfhörer oder in der App zwischen ANC, dem Ambient-Sound-Modus oder alles „Aus“ wechseln. Beim Ambient-Sound-Modus werden wie üblich die Außengeräusche um einen herum automatisch über die außen angebrachten Mikrofone in den Hörkanal bzw. die Ohrmuscheln eingespielt, so wie man es von vielen andren Herstellern ebenso kennt. Regulieren lässt sich das ANC jedoch z. B. nicht, also weder über die App noch am Kopfhörer, hier gibt es dann entweder „an“ oder „aus“ mehr nicht.

Das ANC sorgt zuverlässig für einen ungestörten Musikgenuss, sowohl bim ruhigen daheim chillen, indem hierbei wenig Grundrauschen herrscht, als auch unterwegs, wenn es etwas lauter um einen herum ist. Die Nebengeräusche werden mittelmäßig bis gut herausgefiltert, sodass das ANC auch hier gut arbeitet, aber z. B. die Geräusche der Tastatur oder das sprechen von Sitznachbarn gelangt hierbei weiterhin, wenn auch reduzierter ins Gehör. Das Positive ist, man hat hier beim Tragen kein Unterdruckgefühl, jedoch hat auch dieser Kopfhörer das typische ANC-Problem mit Windgeräuschen, dass diese sich aktuell nicht vermeiden lassen und ein hörbares bzw. teilweise auch störendes Rauschen eingespielt wird.

3D-Sound + Headtracking

Für die 3D Sound-Funktion setzt Yamaha auf sogenannte DSP-Algorithmen. Damit wirkt die Kopfhörersteuerung bzw. die Technologie im Inneren dem eigentlichen Klang des Kopfhörers bzw. des Treibers entgegen. Hier merkt man sehr gut, dass Yamaha auch Verstärker entwickelt, denn dies Technologie kombiniert man hier sogar noch mit dem Headtracking.

Je nach gewählten DSP-Modus verändert sich die Musik mit abgeschaltetem Headtracking schon sehr. Hier wirkt dann je nach Modi die Musik räumlicher und eben kurz gesagt ein wenig mehr dreidimensionaler. Ja, nach Musikquelle macht es hier vielleicht Sinn, eine der Modis „Cinema, Music Video, Drama, Outdoor Live, Audio Room, Concept Hall zu wählen, aber ich bevorzug einen neutralen Klang, so wie dieser von den Treibern wiedergegeben wird und daher habe ich hier das „DSP“ durch längeres gedrückt halten der 3D-Taste abgeschaltet. Nutzt man hier jedoch Dolby Atmos oder 360 Audio-Formate, dann kann das Feature wiederum sicherlich sehr gut funktionieren, aber ich glaube, dies werden die wenigsten nutzen.

Das Headtracking kennen einige unter euch, sicherlich auch von Apples Kopfhörer. Ist diese Funktion aktiv, prüft der Kopfhörer permanent die Ausrichtung des Kopfes über die inter verbaute Beschleunigungssensoren, um somit die Stereomitte parallel zur Kopfbewegung mitzuführen. Dies mag sich zwar sehr toll anhören, aber beim alltäglich Musikhören ist es mehr störend, da z. B. beim schräg liegen, die Musik dann auf einem Ohr präsenter ist als auf dem anderen. Daher ist das Feature schon sehr nice, denn es funktioniert auf jeden Fall aber dann eben nur, wenn man speziell dafür ausgelegte Dateien anhört, sodass man sich damit vielleicht wie bei VR in einer virtuellen Welt bewegt und auch den Klang real nur dort hört, wo dieser herkommt. Im Alltag macht es jedoch nicht wirklich Sinn, diese Funktion zu aktivieren.

Listening Care und Listening Optimizer

Listening Care wirkt unabhängig zur eingestellten Lautstärke, hierbei passt der Kopfhörer in Echtzeit die Musik an die Umgebung an, sodass man nicht wie sonst häufig einfach nur die Lautstärke erhöht, wenn die Umgebung einen stört, sondern der Kopfhörer bzw. dessen Technologie passt gezielt den Bereich an, der darunter leidet. Somit soll der Hörer geschützt werden, also daher auch der Begriff Care, denn wenn man einfach nur die Lautstärke erhöht, ist dies nicht gut für das Gehör. Effektiv schaut es bei mir jedoch so aus, dass bei diesem Modus und einer lauteren Umgebung vorrangig der Bass angehoben wurde, was ich mir so nicht gewünscht habe, daher habe ich diese Funktion deaktiviert.  

Bei Listening Optimizer setzt Yamaha auf die intern verbauten Mikros, welche alle 20 Sekunden die Abdichtung und den Luftaustritt in der Hörmuschel messen. Dabei wird die Wiedergabe in Echtzeit optimiert, sodass die daraus gemessene Abweichungen zwischen Quelle und der tatsächlichen Hörsituation ausgeglichen werden. Veränderungen konnte ich dabei jedoch nicht bemerken, aber da bei mir die Kopfhörer hervorragend sitzen, kann es auch gut sein, dass es hier nichts zu verbessern gibt. 

Zubehör

Yamaha liefert den YH-L700A in einem sehr stabilen und hochwertigen Aufbewahrungs-Case aus. Dieses sieht optisch recht hübsch aus und fühlt sich auch hochwertig an. Es wurde rundum mit robustem Kunstleder bezogen, der Reissverschluss läuft flüssig, genau so, wie es sein soll. Im Inneren findet dann zudem nicht nur der Kopfhörer im eingeklappten und eingedrehten Zustand Platz, sondern auch der komplette Zubehör (Ladekabel, Klinkenkabel und Flugzeugadapter).

(Ausstattung 4 von 5 Punkten)

Bluetooth

Yamaha setzt beim YH-L700A auf das zeitgemäße Bluetooth 5.0, mit dem Standard Audio-Codec SBC mit einer niedrigeren Bitrate und AAC, sowie aptX zwei hochwertigeren Codec, welcher von Apple-Devices (AAC) und Android-Smartphones (aptX) unterstützt wird. Die Bluetooth-Reichweite liegt bei knapp 11 bis 13 Metern, sodass ihr das Smartphone problemlos im Zimmer lassen könnt ohne das direkt die Verbindung verloren geht.

Zum Koppeln mit einem neuen Device betätigt man den Power-Button für 5 Sekunden und daraufhin bestätigt den erfolgreichen Vorgang das blau/rote aufblinken der Status-LED sowie die Stimme über den Kopfhörer teilt einem das ganze ebenfalls mit. Man kann dabei bis zu 8 Geräte mit dem Kopfhörer verbinden, natürlich nicht zeitgleich, aber so, dass sich die Geräte bzw. der Kopfhörer automatisch mit diesen Geräten verbinden. Ab den 9 Gerät wird das älteste Gerät, welches als erstes verknüpft wurde, automatisch gelöscht.

(Bluetooth: 4 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Beim YH-L700A verspricht Yamaha eine maximale Akkulaufzeit von bis zu 34 Stunden bei aktiviertem Noise Cancelling. Aktiviert man hier zusätzlich noch den 3D-Sound-Modus wird die Laufzeit nochmals deutlich reduziert und zwar auf max. 11 Stunden.

Die angegebene Laufzeit hängt natürlich von zwei Faktoren ab, zum einen, wie hoch ihr die Lautstärke eingestellt habt und ob ihr ANC und die anderen Funktionen nutzt oder nicht. Im Großen und Ganzen kam ich zusammengerechnet auf knapp über 32 Stunden Akkulaufzeit mit aktiviertem ANC und einer etwas leicht angehobenen Lautstärke habe aber dabei die zusätzlichen Funktionen wie 3D-Sound usw. allesamt deaktiviert.

Sobald der Akku des Kopfhörers leer sein sollte, dauert es für eine komplette Aufladung knapp 3,5 Stunden. Eine Schnellladefunktion hat man jedoch nicht integriert, was jedoch im Betracht der max. Akkulaufzeit auch nicht wirklich notwendig ist. 

(Akkulaufzeit: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Der Yamaha YH-L700A liefert Yamaha ein Pedant zu den Apple AirPods Max ab, die gut mit diesen mithalten können. Der Vorteil des Kopfhörers aus dem Hause Yamaha ist wiederum, dass man hier nicht an die Hardware bzw. Software von Apple zurückgreifen muss, sondern die speziellen Funktionen mit vielen Quellen nutzen kann.

Die 3D-Klanganpassung ist Yamaha sehr gut gelungen und verbessert den Klang je nach Audio-Quelle sehr gut. Doch dadurch kann die Musik sehr beeinflusst werden, sodass Musiktitel anders wiedergegeben werden, wie man es kennt, aber vielleicht so, wie man es bevorzugt. Das Headtracking ist sehr interessant und würd beim VR sehen sicherlich Sinn machen, aber im Alltag stört es mich leider zu sehr.

Das ANC ist sehr gut gelungen und beeinflusst keineswegs das Klangbild. Dafür wiederum ist das ANC zwar für die meisten Zwecke absolut ausreichend, kommt aber nicht an das der Apple AirPods Max oder des Sony WH-1000XM4 ran.

Preis/Leistung

Der Yamaha YH-L700A kann im Test ganz gut überzeugen. Das ANC ist gut, aber kommt dennoch nicht ganz an das vom Sony WH-1000XM4 und Co. heran. Der Funktionsumfang beim Yamaha YH-L700A ist sehr ordentlich und es wird einem hier klanglich und auch vom Tragekomfort ein sehr guter Kopfhörer geboten.

 Kritik wäre wir jedoch der Preis, denn mit eine UVP von 549€ ist der Kopfhörer nicht günstig, auch wenn dieser inzwischen bei einigen Shops für gut unter 480€ gelistet wurde, was immer noch kein Schnäppchen ist. Am Ende muss man somit für den Kopfhörer, welcher zwar gut klingt und viele Extras bietet, ordentlich in die Tasche greifen, hat aber dafür ein etwas schlechteres ANC als beim günstigeren Modell von Sony usw.

Yamaha YH-L700A

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https:de.yamaha.com