Autor: Ufuk

Sennheiser PXC 550 Wireless

Sennheiser wurde 1945 als „Labor Wennebostel“ (Labor W) von Fritz Sennheiser gegründet und gilt heute noch als Traditionsunternehmen mit Sitz in Wedemark-Wennebostel bei Hannover, Deutschland. Weltweit beschäftigt Sennheiser aktuell etwa 2600 Mitarbeiter und unterhält weltweit drei eigene Produktionsstandorte: In der Zentrale Wennebostel (Deutschland), Tullamore (Irland) und in Albuquerque (USA).

1956 entwickelte das Labor W das erste Richtrohrmikrofon, 1968 brachte Sennheiser den ersten offenen Kopfhörer der Welt auf den Markt, den HD 414. Dieser erste Kopfhörer sorgte durch damals hohen Tragekomfort, dass das Modell zum Erfolg wurde und die Kopfhörersparte zu einem wichtigen Standbein der Firma Sennheiser wurde.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung ist typisch für Sennheiser und das ist keineswegs negativ gemeint. Auf der Frontseite wird das eigentliche Produkt, der Sennheiser PXC 550 Wireless, großzügig präsentiert. Mit Blick auf den Text wird bereits hier klar, dass Sennheiser den Kopfhörer prominent als Reisebegleiter positioniert. „Upgrade to first class“ und „travel with superior sound and comfort”. Während frontseitig weitestgehend auf Informationen verzichtet wird, werden alle relevanten Informationen, samt der Kompagnon-App an den beiden Seiten abgebildet. Die Rückseite beinhaltet neben, den wichtigsten technischen Daten, auch noch ausgewählte Merkmale des Kopfhörers in verschiedenen Sprachen bereit.

Die Verpackung an sich besteht aus einer stabilen und ausreichend dicken Kartonage. Diese ist durch Beschichtung weitestgehend matt gehalten und besticht durch glänzende Details. Öffnet man den Deckel sieht man zunächst die mitgelieferte Tragetasche, welche passgenau einen großzügigen Schaumstoff geschnitten wurde.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Das Design des Sennheiser PXC 550 Wireless ist hohem Niveau. Der mattschwarz gehaltene Kopfhörer wird kombiniert mit dem Look von gebürstetem Metall. Die schwarze Echtleder-Polsterung rundet das Ganze geschmackvoll ab.

Die Bedienknöpfe des Kopfhörers sind rar. Nur beim näheren Hinsehen entdeckt man am rechten Ohrhörer einen wirklich klein gehaltenen Schieberegler, eine kleine Taste sowie den microUSB-Anschluss zum Laden des Sennheiser PXC 550 als auch ein Anschluss für analoges Audio. Die weiteren Bedienelemente sind im rechten Ohrhörer versteckt. Denn diese werden durch ein Touch-Panel bedient. Mittels Wischgesten kann so die Lautstärke reguliert werden (vertikal), die Musik „geskippt“ oder zurückgespult werden (horizontal) oder es kann mit einem Tipp auf das Panel die Musik pausiert werden oder ein Anruf abgenommen werden.

Im linken Ohrhörer wurde ein NFC-Chip integriert. Ein entsprechendes Smartphone vorausgesetzt, soll so das Paaren vereinfacht werden. Da wir allesamt auf iPhones setzen und Apple bekanntlich seit neuestem auf eine eigene Lösung mit dem W1-Chip setzt, kann diese Funktion nicht näher betrachtet werden.

Die meiner Meinung nach hilfreichste Funktion hat Sennheiser gut versteckt. Der Kopfhörer hat den Ein- und Ausschalter im Drehgelenk des rechten Ohrhörers versteckt. Werden die Kopfhörer also zusammengeklappt. Schaltet sich der Kopfhörer aus. Faltet man ihn wieder aus, schaltet er sich automatisch ein. Schön und praktisch gelöst gelöst!

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Wie es sich für einen hochpreisigen Premium-Kopfhörer gehört sollte es an der Verarbeitung des PXC 550 Wireless nichts zu beanstanden geben. Glücklicherweise gibt der Over-Ear Kopfhörer aus dem Hause Sennheiser wenig Grund zum Kritisieren. Während beispielsweise der Bowers & Wilkins P7 Wireless mehr auf Metall und Lederelemente setzt, besteht der Sennheiser PXC 550 zum größten Teil aus hochwertigem Kunststoff. Der positive Nebeneffekt: das Gewicht mit 227g ohne Kabel (nahezu 100g leichter als der P7) ist extrem angenehm zu tragen und stört auch bei längeren Tragezeiten kaum.

Sehr angenehm ist das hochwertige Leder, welches locker bespannt, die Ohren umschließt und straffer gespannt, den Kopfhörerbügel bestückt. Es hat einen matten Schimmer und ist angenehm weich, die Qualität stimmt sowohl beim verwendeten Leder als auch bei den verarbeiteten Nähten.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

Flexson Standfuß (vertikal) für Sonos Play:5

Flexson ist ein englischer Zubehörhersteller für Produkte der SONOS inc., steht aber in keiner Verbindung zu jener. Die Produkte werden in Großbritannien entwickelt und produziert. Flexson hat sich zum Ziel gesetzt hochwertige Halterungen für SONOS Lautsprecher zu produzieren um das Klangerlebnis – nicht nur in optischer Hinsicht – zu verbessern. So wirbt der Hersteller bei einigen Produkten mit Vibrationsverminderungen oder auch optimaler Höhe der Lautsprecher um eine saubere Klangausbreitung zu erreichen.

Nachdem bereits die horizontale Version, des Lautsprecherständers getestet wurde, wird nun der vertikal ausgerichtete Standfuß, unter die Lupe genommen.

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Verpackung

Die Verpackung kommt schlicht daher. Auf der Frontseite befindet sich großzügig bedruckt der Standfuß samt Lautsprecher-Dummy. Warum hier augenscheinlich ein Dummy verwendet wurde, darüber lässt sich nur spekulieren- es könnte sich aber auch einen simplen Druckfehler handeln. Sowohl die Website, als auch die Verpackung der horizontalen Version, des Standfußes beinhalten originale Versionen des Lautsprechers. Im Grunde geht es aber nur um den Standfuß. Bei der zuletzt getesteten horizontalen Version bemängelte ich, dass der Standfuß auf der Produktverpackung nicht prominenter platziert wurde und das dem Ambiente mehr Platz als nötig zugesprochen wurde. So freut es mich zu sehen, dass nun ein anderer Weg gegangen wird und das eigentliche Produkt im Fokus steht. Was beim Öffnen des Kartons etwas verwunderte war die Kartoneinlage, die auf den ersten Blick vermuten lässt, dass etwas fehlt, dem ist natürlich nicht so. Unter der Einlage befindet sich der Standfuß in seine Einzelteile zerlegt, samt Anleitung und Schrauben, bereit für den Aufbau.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Der Standfuß ist schlicht gehalten und auf das Wesentliche begrenzt. Eine massive Bodenplatte aus Metall, wahlweise mit einschraubbaren Kunststoffnoppen für harte Böden oder Metall-Spikes für Teppichböden, bildet das Fundament, auf den in weiterer Folge die Stange montiert wird. Auf diese wiederum wird die eigentliche Halterung für den Lautsprecher montiert. Apropos Lautsprecher: Dieser sitzt bei diesem Standfußmodel vertikal.

Dies schaut etwas befremdlich aus, da die Bodenplatte des Standfußes quasi doppelt so breit ist wie der vertikalstehende Lautsprecher. Eine quadratische Lösung wäre vielleicht besser gewesen. Design ist ebenso simpel wie clever. Der Aufbau ist selbsterklärend und bedarf keinem extra Werkzeug, lediglich zwei kleine beigelegte Sechskantschlüssel werden benötigt. Erinnert an den Schweden. Besonders gefällt die Kabelführung auf der Rückseite, die für ein aufgeräumteres und eleganteres Gesamtbild sorgt.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

An der Verarbeitung gibt es kaum etwas auszusetzen. Der Standfuß ist komplett aus Metall gefertigt und wirkt wertig und langlebig. Alle Bohrungen sind präzise verarbeitet. Alle Elemente passen problemlos aufeinander, sodass der Aufbau, auch dank der bebilderten Anleitung, zu einem Kinderspiel wird. Wie zuvor erwähnt, wird kein zusätzliches Zubehör benötigt. Mit den beigelegten zwei Sechskantschlüsseln ist der Aufbau binnen weniger Minuten erledigt. 

(Verarbeitung: 5 von 5 Punkten)

Beats Solo³ Wireless

Beats Electronics LLC wurde 2006 in Santa Monica (Kalifornien, USA) von Jimmy Irvine und dem Rapper Dr. Dre gegründet. Seit 2014 gehört Beats Electronics zu Apple, was sich nicht nur an dem auf der Produktverpackung aufgedruckten Namen bemerkbar macht.

Das Unternehmen Beats Electronics ist vor allem mit Kopfhörer und Lautsprechern der Eigenmarke Beats by Dr. Dre bekannt geworden, stellte jedoch auch Lautsprecher für HP und HTC her. Typischerweise optimiert Beats seine Kopfhörer und Lautsprecher besonders für die Wiedergabe von Bässen, was ein einzigartiges Klangbild erzeugt.

Nachdem uns die Powerbeats 3 Wireless bereits sehr gut gefallen haben, wollten wir auch den großen Bruder, die Solo 3 Wireless ganz genau unter die Lupe nehmen. Dieser Kopfhörer ist für uns eine Überraschung in vielerlei Hinsicht.

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Verpackung

Die großen Beats kommen in einer recht schlichten Schachtel, auf der man den Kopfhörer bereits von allen Seiten aufgedruckt sieht. Die Schiebepackung ist vor allem weiß, die Box darunter wurde komplett in schwarz gehalten. Schon hier setzt man auf Farbkontraste, die in ähnlicher Form auch am Kopfhörer wiederzufinden sind.
Hebt man den Deckel des Kartons an, lädt Beats in schwarzen Lettern mit dem Text „CHANGE THE WAY YOU HEAR SOUND“, dazu ein die neuen Kopfhörer zu testen.

Legt man nun erwartungsvoll die Pappabdeckung beiseite, bekommt man nicht den Kopfhörer, sondern nur eine schwarze Stoffhülle mit rotem Beats-Logo zu sehen. Nun kann man entweder die Transporthülle mit dem Kopfhörer einpacken und lospilgern, oder man öffnet ganz aufgeregt den Reisverschluss der sich daran befindet.

Nach diesem Prozess zeigt sich endlich das, worauf man sich schon die ganze Zeit gefreut hat – die Beats Solo 3 Wireless.
Hat sich der Puls wieder beruhigt findet man eine Etage tiefer noch einige Papieranleitungen, Beats Aufkleber und neben einem Karabiner auch ein MicroUSB Kabel.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Die On-Ear-Kopfhörer punkten mit schlichtem, modernem Design. Neben der goldenen Edition bieten auch die Farben Violett und Roségold einen schönen Kontrast durch weiße Elemente am Kopfhörer. Die Farbakzente gehen bis ins Detail, nicht nur die Polsterung und die Innenseite des Bügels sind in weiß gehalten, sondern auch die flexible Verbindung zwischen Gehäuse und „Ohrmuschel“. Hier wird mit Schlichtheit ein schöner Kontrast erzeugt. Die 5 übrigen Farbvarianten wirken dagegen etwas langweilig, da sie vollkommen in einer Farbe gehalten sind. Die „Beats“ Logos werden jeweils durch Hochglanzoptik hervorgehoben, fallen somit trotz gleicher Farbe ins Auge.

Lade- und Aux-Anschluss sind auf der Unterseite der Hörmuscheln angebracht und somit leicht zu erreichen. Wer die Verkabelung auf die Spitze treiben möchte kann auch Laden und gleichzeitig Musik über das Audiokabel hören. Obwohl dies bei einem Bluetooth-Kopfhörer nicht gerade Sinn ergibt, sowohl technisch als auch durch die Positionierung ist es möglich.
Die Bedientasten sind im Bügel, direkt an den Ohren versteckt und lassen sich auch durch ihre Größe leicht und intuitiv bedienen.
Zudem wurde dem Kopfhörer ein separater Ein-/Ausschalter spendiert, der zwar einfach, aber nicht versehentlich gedrückt werden kann, was unabsichtliches Ausschalten effektiv verhindert.

Da die Bügel klappbar sind lässt sich die Größe des Geräts schnell reduzieren und der Kopfhörer im mitgelieferten Transportcase optimal verstauen.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Auf den ersten Blick sind die Beats Solo 3 Wireless solide gefertigt. Der Kopfhörer besteht komplett aus Hartplastik und ist am Kopf und an den Ohrmuscheln mit weichen Materialien ausgestattet. Es fühlt sich dennoch nicht sonderlich stabil an. Vor allem durch die klappbaren Arme wirkt alles etwas wackelig. Die hohe Flexibilität ist bei diesem Kopfhörer zwar sehr positiv anzumerken, man kann sich jedoch leider nicht sicher sein, was das Material aushält und wann es nachgibt. Das Hartplastik ist zudem leider recht empfindlich für Kratzer.
Auch an den Scharnieren sind nach wenigen Wochen bereits Abnutzungsspuren erkennbar.
Der weiche Stoff an den Ohrmuscheln erinnert vor allem vom Aussehen an Leder, fühlt sich aber an wie Gummi. Stoff und Nähte wirken stabil und überstehen auch kräftiges Ziehen und Drücken. Der weiche Stoff über den Treibern sollte bei alltäglicher Behandlung ebenfalls keinerlei Probleme bereiten. Der Gummi, der den Bogen am Kopf polstert, scheint gut verarbeitet. Dieser verschmutzt zwar leicht, lässt sich aber auch gut wieder reinigen.

Zusammengefasst sind wir von der Verarbeitung etwas enttäuscht. Nach den sehr gut verarbeiteten Powerbeats waren die Erwartungen hoch, vor allem bei der Stabilität.

(Verarbeitung: 2,5 von 5 Punkten)

Bowers & Wilkins P7 Wireless

Im  Sommer 2016 wurde auch dem Bowers & Wilkins P7 das Kabel abgeschnitten, somit folgt das P7 Wireless, neben anderen Produkten des Herstellers, einem Trend, den sicher auch die Vorstellung des iPhone 7 ohne Kopfhörerbuchse, beflügelt hat: kabellose Kopfhörer.

Bowers & Wilkins ist einer der bekanntesten und renommiertesten Hersteller von Mittel- bis Hochpreislautsprechern, gerade auch wegen der generellen Beliebtheit von englischem Hi-Fi. B&W entwickelte und produzierte seit der Gründung 1966 viele eigenständige Lautsprecher und technische Details wie die Nautilus, die bekannte 800 Serie oder ihre On-Top Diamantkalotten. Mit der stetigen Erweiterung der Produktpalette seit 2007 erlangte die Marke bei einer breiten Masse Bekanntheit. Dabei sind der Zeppelin, das erste Car Audio System von B&W eingesetzt bei Jaguar und 2010 dann der erste Kopfhörer P5 wichtige Produkte.

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Verpackung

Die Verpackung ist sehr schlicht gehalten und versteht es dennoch eine gewisse Exklusivität auszustrahlen. Gewisse Ähnlichkeiten zu anderen Markenprodukten sind nicht von der Hand zu weisen. Vorder- und Rückseite werden von schönen Detailaufnahmen des Geräts dominiert. Der mit bedrucktem Papier beschichtete Karton und das überzogene Kunststoff-Inlett wirken für die Klasse passend und sind solide.

Nach dem Durchtrennen des runden Siegels, kann die obere Kartonhälfte von der unteren getrennt werden. Die untere Schale ist schräg gehalten und der Kopfhörer liegt in der mit Textil beschichteten Schale. Nach dem herausziehen dieser, durch das integrierte Band, kann die gut verarbeitete Aufbewahrungstasche samt Zubehör entnommen werden. In der Tasche befindet sich ein kleines Plastiksäckchen mit dem USB-Ladekabel und dem Audiokabel für den kabelgebundenen Betrieb, sollte mal der Akku zu Neige gehen. Die Aufbewahrungstasche aus Leder dient als Schutzhülle und wird über die eingenähten Magneten einfach verschlossen.

(Verpackung: 5 von 5 Punkten)

Design

Design und Funktion ist bei diesem Kopfhörer auf hohem Niveau. Das Aluminium, der Chrom und das weiche, schwarze Leder sind optisch, wie auch haptisch, gefühlvoll kombiniert.

Die Bluetooth-Bedientaste befindet sich unten am rechten Hörer. Die Bedienelemente für Lautstärke, Stopp bzw. Play am Rand des rechten Hörers. Die einzigen Kunststoffoberflächen sind die schmalen Ringe an der äußeren Seite der Hörmuscheln, welche kaum auffallen. Vom Rand weg nach innen, wurde auch schwarzes Leder verwendet. Zum Ohr hin ist es perforiert – dieser Teil hält magnetisch, ist also abnehmbar und wird ebenso einfach wieder am Kopfhörer befestigt. Die Außenseite der Hörer besteht ebenfalls aus Leder und zur Aufnahme hin aus Aluminium, wo der Chrombügel mit dem internen Verbindungskabel befestigt ist. Im oberen Bereich des Bügels sind die Chromstreben wieder mit dem feinen Leder bespannt, welches um eine sehr angenehme Polsterung verarbeitet wurde.

Auffällig schön ist die Verbindung der zwei Gelenke, welche vom oberen Drehgelenk zum unteren Gelenk verlaufen. Umgesetzt wurde dies mit zwei Chromstreben, die mit verschiedenen Radien zwischen den Gelenken verlaufen. Das Einzige, was man vielleicht bemängeln könnte ist, dass der Kopfhörer wirklich sehr groß ist. An sich nicht ungewöhnlich für einen Over-Ear Kopfhörer, doch das recht eckige Design (viele Hersteller setzen auf rundes oder ovales Design), lässt den Kopfhörer noch massiver aussehen.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

An der Verarbeitung gibt es im Grunde wenig auszusetzen. Das Gewicht passt sehr gut zu der Größe, trotz der integrierten Elektronik und des Akkus. Vermutlich resultiert dies aus der durchdachten Konstruktion mit den feinen Streben und dem kompakten Gehäuse der Ohrhörer und den hochwertigen Materialien.

Wirklich angenehm und bestimmend für die Haptik ist das schön verarbeitete schwarze Leder. Etwa zwei Drittel der Oberflächen sind damit bespannt. Es hat einen matten Schimmer und ist angenehm weich. Auch wer sich nicht für Leder begeistern kann, wird sich damit anfreunden können. Hier stimmt die Qualität.

Kleiner Kritikpunkt ist, dass der Kopfhörer im zusammengefalteten Zustand etwas wackelig ist, das hätte man bestimmt besser lösen können.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

Beats Powerbeats³ Wireless

Beats Electronics LLC wurde 2006 in Santa Monica (Kalifornien, USA) von Jimmy Irvine und dem Rapper Dr. Dre gegründet. Seit 2014 gehört Beats Electronics zu Apple, was sich nicht nur an dem auf der Produktverpackung aufgedruckten Namen bemerkbar macht. 

Das Unternehmen Beats Electronics ist vor allem mit Kopfhörer und Lautsprechern der Eigenmarke Beats by Dr. Dre bekannt geworden, stellte jedoch auch Lautsprecher für HP und HTC her. Typischerweise optimiert Beats seine Kopfhörer und Lautsprecher besonders für die Wiedergabe von Bässen, was ein einzigartiges Klangbild erzeugt.

Nach dem Erfolg der 2014 vorgestellten Powerbeats 2 Wireless, einem In-Ear Bluetooth-Kopfhörer, der Dank einem Ohrbügel auch für Sportler geeignet war, präsentiert uns Apple 2016 einen auf Apple-Nutzer abgestimmten Nachfolger. Apple verbaut seinen neuen W1 Chip und verspricht neben 12h Akkulaufzeit und verbesserter Klangqualität auch schnelleres Verbinden mit Apple-Geräten.

Wir wollten wissen, ob die neuen Powerbeats³ Wireless durch den Einfluss von Apple wirklich besser geworden sind als der Vorgänger, der zwar 2014 erst kurz nach der Übernahme auf den Markt kam, aber noch ohne Apple-Einfluss entwickelt wurde.

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Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Als Verpackung wurde wieder ein stabiler Karton mit einem durchsichtigen Plastikdeckel gewählt. Für In-Ear-Kopfhörer ist die Verpackung ziemlich groß, jedoch auch stabiler als bei der Konkurrenz. Das Design ist modern und schlicht: Man sieht durch den Deckel direkt auf die Kopfhörer, Aufdrucke auf dem Karton informieren über Spezifikationen und über die Zusammenarbeit mit dem Sportler LeBron James.

Der Plastikdeckel ist zwar völlig im Karton versenkt, durch eine kleine überstehende Lasche aus stabiler Folie lässt dieser sich jedoch problemlos öffnen. Der Kopfhörer ist in einer Kartonhalterung versenkt, so ist er für den Transport auch perfekt geschützt. Hebt man diese Halterung hoch zeigt sich eine weiter Kartonhalterung, die auf der Oberseite die wechselbaren Ohrstöpsel, im Inneren einige Anleitungen und Aufkleber, sowie auf der Unterseite eine Transportbox und das Ladekabel hält.

Aufgrund dieser deutlichen Verbesserung und der generell sehr schön gestalteten Verpackung vergeben wir volle Punktzahl. Im Vergleich zum Vorgänger unterscheidet sich die Verpackung von außen zunächst vor allem dadurch dass im Kleingedruckten als Hersteller nun Apple anstelle von Beats Electronics angegeben ist. Sobald man den Deckel hebt zeigt sich jedoch bereits das neue Innenleben der Verpackung. Die Kartonhalterung für den Kopfhörer wurde verbessert und wirkt robuster, zudem lassen die Innenteile sich deutlich leichter herausnehmen. Bei den Powerbeats 2 Wireless war das Auseinandernehmen der Verpackung immer mit Geduld und etwas Geschick verbunden. Die wechselbaren Ohrstöpsel haben ebenfalls eine neue wiederverwendbare Verpackung erhalten, wodurch diese nach dem auspacken nicht mehr in der Verpackung herumfliegen.

(Verpackung: 5 von 5 Punkten)

Design

Die Powerbeats³ Wireless sind wie die Verpackung schlicht und modern designed. Am linken Ohrhörer befinden sich ein Ladeanschluss, der Ein/Aus-Schalter und eine kleine Status-LED. Der rechte Ohrhörer ist dagegen völlig frei von Bedienelementen. Im Flachkabel, das die beiden Ohrhörer miteinander verbindet, befindet sich eine kleine Fernbedienung mit der sich nicht nur die Musik pausieren oder vorspulen lässt, auch die Sprachsteuerung Siri kann hier aktiviert werden. Ein kleines Mikrofon ist ebenfalls eingebaut, um Telefonate zu ermöglichen. Für den Sport gibt es einen kleinen Kabelclip, womit das Kabel festgezogen werden kann, damit es nicht stören.

Wie auch beim Vorgänger sind die Tasten intuitiv auffindbar, die Fernbedienung ist nun jedoch nicht mehr gummiert, sondern aus Hartplastik, wodurch sie deutlich besser bedienbar ist und nicht mehr so leicht schmutzig wird. Gleiches gilt für das flexible Verbindungskabel, das zwar weiterhin aus einem gummiartigen Material besteht, jedoch eine glatte Oberfläche aufweist.

Die neuen Powerbeats³ sind in 5 verschiedenen Farben erhältlich. Bis auf die weiße Version sind die Bügel und das Verbindungskabel zwischen den beiden Kopfhörern immer in schwarz oder grau gehalten, lediglich das Gehäuse in dem Akku und Klangtreiber versteckt sind, ist der jeweiligen Farbe angepasst. Die weiße Version ist komplett in weiß gehalten. Hat man die Kopfhörer im Ohr sieht man die Farbe jedoch nur noch am Beats Logo.

Der Vorgänger war mit vier neuen, durch Apple hinzugefügten Farben, in insgesamt neun Farben erhältlich. Jedoch war, anders als beim neuen Modell, fast das gesamte Gerät in der jeweiligen Farbe gehalten. Die Farben beim Vorgänger waren sehr kräftig, daher war es bis zur Einführung der neuen Farben schwer sich hier für eine angenehme Farbe zu entscheiden. Die vier neuen an die Apple Watch angelehnten Farben waren deutlich dezenter, von der Gestaltung her jedoch identisch zu den vorherigen.

Insgesamt gefällt mir die neue Farbpalette und die kleinen Verbesserung sehr gut. Vor allem die neue Farbe „Shock Yellow“, die wir im Test hatten, ist sehr knallig und wirkt sportlich. Da die Kopfhörer jedoch vor allem schwarz sind müssen wir hier Punkte abziehen, eine Mischung aus dem neuen und alten Farbdesign wäre schöner gewesen.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung stellt uns deutlich mehr zufrieden als beim Vorgänger. Vor allem die fehlende Gummierung von Kabel und Fernbedienung ist ein deutlicher Fortschritt. Beim Vorgänger waren diese Teile bereits nach wenigen Tagen Nutzung stark verschmutzt und nach einigen Monaten fing das Material an sich zu zerlegen. Die Powerbeats 2 Wireless wurden mir aus diesem Grund sogar auf Garantie getauscht. Beim aktuellen Modell dürfte dies nicht mehr passieren.

Generell ist die Verarbeitung nun auf einem sehr hohen Niveau. Auch Stürze aus Kopfhöhe überleben die Kopfhörer ohne Beschädigung.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

Epson EcoTank ET-4550

Der getestete 4-in-1 Tintenstrahldrucker EcoTank ET-4550 ist ein Produkt vom japanischen Hersteller Epson.

Die Seiko Epson Corporation ist ein Unternehmen, welches sich weltweit zu den größten Herstellern von beispielsweise PC´s, Scannern und Druckern zählen darf.
Weltweit beschäftigt dieses Unternehmen rund 75.000 Mitarbeiter in 94 Tochtergesellschaften.

Epson biete mit dem EcoTank Et-4550 eine Kombination aus Drucker, Scanner, Kopierer und Faxgerät mit integriertem Tintentanksystem an.
Diese Innovation bedeutet im Vergleich zu anderen Tintenstrahldruckern viel mehr Drucke bei weniger Kosten und Aufwand.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Der Drucker wurde in einer sehr großen und stabilen Verpackung aus robustem Karton geliefert.
Der EcoTank-ET 4550 und sämtliche Zubehörteile waren allesamt nochmal in einer Folie verpackt und zudem reichlich durch Styropor gegen Beschädigungen von äußeren Einflüssen geschützt.
In diesem Karton hat jede Komponente einen vorgesehenen Platz, somit hat alles einen festen Sitz, was besonders bei der Druckertinte überaus wichtig ist, andernfalls könnten die Behälter kaputt gehen und die Farbe auslaufen.
Einziger Wermutstropfen: Aufgrund der Verwendung von viel Folien und Styropor wird der Aspekt der Umweltfreundlichkeit ein klein wenig außen vor gelassen.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Designtechnisch ist der EcoTank-ET 4550 ohne großen Abenteuer eher schlicht gehalten und benötigt aufgrund der integrierten Tintentanks wesentlich mehr Platz als ein gewöhnlicher Office-Drucker.
Das Papierfach hätte etwas größer ausfallen können, wurde aber wahrscheinlich absichtlich eher klein gehalten, damit das Gerät nicht noch größere Abmessungen bekommt.

Das Bedienfeld, bestehend aus LC-Display und Druckknöpfen erzeugt leider einen kleinen Kritikpunkt, da dies nicht mehr Stand der Technik ist.
Tintenstrahldrucker in dieser Preisklasse verfügen üblicherweise über Farbdisplay mit resistivem Touchscreen.

Da die Menüführung jedoch sehr intuitiv ist und die Druckknöpfe einen überaus guten Druckpunkt aufweisen, fällt dieser Minuspunkt jedoch nicht so schwer ins Gewicht.

(Design: 3,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Das Gerät macht einen überaus robusten Eindruck, alles sitzt an ihrem Platz, nichts quietscht und alle Fächer und Deckel lassen sich leichtgängig in die vorgesehene Richtung bewegen.
Besonders hochwertig wirken die Auszieh-Konsolen, sie weisen kaum Spiel auf und halten einiges an Belastung stand.
Die eingebauten Tintentanks wirken ebenso widerstandsfähig, da bräuchte es schon einen Gewaltakt um diese Tanks zu beschädigen.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

Netgear Nighthawk R8500 X8

Netgear ist ein Netzwerkausrüster mit Sitz in Kalifornien. 1996 gegründet als Tochtergesellschaft von Bay Networks, ist Netgear heute ein weltweit bekanntes Unternehmen in der Elektronikbranche.

Die Produkte des Unternehmens bauen auf Technologien wie beispielsweise WiFi, LTE, Ethernet oder auch Powerline. Netgear bedient sowohl Business-Anwender oder Service Provider mit leistungsstarken, großen Netzwerken aber auch Privatanwender. Dazu gehören neben Routern auch Hubs, Wireless-Access Points, Netzwerkspeicher sowie Security IP-Kameras. Die Produkte werden weltweit vertrieben und setzen – besonders bei Produkten für Privatnutzer – auf Einfachheit in der Benutzung.

Bei den Wireless-Routern für Privatanwender erfreut sich insbesondere die „Nighthawk“-Serie großer Beliebtheit. Der getestete Netgear Nighthawk R8500 X8 stellte bis vor kurzem das Topmodell der Serie dar und wird per November 2016 vom Netgear R9000 X10 abgelöst.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung ist wahrlich riesig – kaum vorzustellen, dass in selber nur ein Router sitzen soll.
Die Oberseite Präsentiert großzügig das eigentliche Produkt, lediglich der Modelname, der Markenname gesellen sich zur Abbildung. Mit glänzenden Elementen, sieht die Verpackung hochwertig aus, lässt sich durch die reflektierende Oberfläche aber schlecht fotografieren.  Die wichtigsten Daten zum Gerät befinden sich übersichtlich seitlich an der Verpackung, wie auch an der Unterseite.

Es handelt sich um eine sehr robuste Verpackung, sodass nie das Gefühl entsteht, dass der Router durch einen kleineren Sturz beschädigt werden könnte. Nimmt man den Deckel ab kann man sehen, dass dieser innen zusätzlich mit schützendem Schaumstoff ausgekleidet ist. Den Deckel beiseitegelegt sieht man auch schon den Netgear Nighthawk R8500 X8 vor sich und es wird klar: Nicht die Verpackung trügt, es ist wirklich ein sehr großes Gerät. Die externen Antennen sind zusätzlich mit Kunststofffolien geschützt. Einmal den Router aus der Verpackung entnommen, befinden sich im unteren Teil neben Bedienungsanleitungen in Deutsch, Englisch, Französisch und Schwedisch auch noch Garantiekarten. Weiters ist das 19V – 3,16A Netzteil, ein 1,5m langes Netzwerkkabel und eine Treiber- CD beigelegt.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Trotz einschüchternder, ungewöhnlicher Größe, hat der Nighthawk X8 ein eher zurückhaltendes Design bekommen. Das hat mich etwas überrascht, da das ursprünglich vorgestellte Modell eine Wellen-Form auf der Oberseite hatte und somit deutlich futuristischer in Erscheinung trat. Das Design der europäischen Ausführung des X8 verzichtet auf die Wellenform und kommt mit einer flachen Geräteoberfläche.

Der Netgear Router ist rechteckig und verzichtet auf Antennen auf jeder Seite (wie von früheren Modellen bekannt) und begnügt sich mit 4 internen Antennen und 4 externen (sichtbaren), aktiven Antennen. Eine Besonderheit dieser aktiven Antennen: Die Signalverstärker sind direkt in diesen verbaut. Zusätzlich besitzen sie eingebaute LEDs und leuchten im Betrieb blau. Sieht gut aus, doch haben diese High-Tech Antennen den Nachteil, dass sie nicht austauschbar sind. Die Oberseite ist mit Lüftungsschlitzen durchzogen, rund um die Unterseite herum befinden sich ebenso welche. Die Lüftungsschlitze sind unerlässlich, da der Router keinen aktiven Kühler besitzt, also lediglich passiv gekühlt wird. Auf der Oberseite befinden sich auf der linken Seite insgesamt 13 Status-LEDs, welche weiß und orange leuchten. Frontseitig befinden sich Tasten zum Aktivieren der WPS Funktion, zum Abschalten des WLAN. Sowie zum Abschalten der LEDs. Seitlich etwas versteckt unter einer Kappe findet man unter einer Kappe einen USB 3.0 Port, wie auch einen älteren USB 2.0 Port. Rückseitig befinden sich 7 LAN-Ports wovon sich die ersten beiden „Link Aggregation“ beherrschen.

Alles in allem ist das Design einerseits zurückhaltend langweilig, andererseits bringen die aktiven Antennen – die ersten ihrer Art in einem Router –  mit den leuchtenden blauen LEDs ein futuristisches Feeling.

(Design: 3,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Der Netgear R8500 X8 ist sehr solide und gut verarbeitet. An der Verarbeitung des Gerätes gibt es nichts auszusetzen. Es gibt keine scharfen Kanten oder Ähnliches. Die Antennen lassen sich leicht bewegen, sitzen aber wie bereits erwähnt fest am Gehäuse und lassen sich nicht austauschen. Alle wichtigen Ports sind gut erreichbar, wobei ich mich wundere wieso die USB 3.0 und 2.0 Ports seitlich unter einer Klappe versteckt wurden und nicht hinten verbaut wurden, den Platz hätte man dafür finden können. Das Lüfter lose Design ermöglicht ein leises Arbeiten, hat aber auch zur Folge, dass sich der Router an der Oberseite spürbar erwärmt. Ob das die Lebensdauer negativ beeinflusst wird

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

Apple iPhone 7

Der angebissene Apfel. Jeder kennt ihn. Seit Jahren nun ist Apple die wertvollste Marke der Welt und eines der bekanntesten Elektronikkonzerne der Welt – eine beispiellose Erfolgsstory.
1976 in Kalifornien gegründet wurde mit dem von Hand gebauten Apple I ein großer Erfolg gefeiert. Prompt folgte das Nachfolgemodell Apple II und entwickelte sich zu einem Verkaufsschlager. In den 1980er Jahren folgte mit „Lisa“ und „Macintosh“ die Einführung einer grafischen Oberfläche und der Maus. 2001 erschien dann der erste iPod und erweiterte Apples Geschäftsfeld auf einen neuen Produktbereich. Über die Jahre wurde der iPod auch dank geschicktem Marketing zum Kult und wohl beliebtesten MP3 Player überhaupt. Darauf folgend wurde 2003 der iTunes Store eröffnet und war eines der ersten kommerziellen Musik- und Film-Downloadportale.

2007 wurde das Zugpferd des Unternehmens vorgestellt – das iPhone. Es war wohl das erste massentaugliche Smartphone mit lediglich einem Touchscreen zur Bedienung. Das Konzept ging auf und fortan dominierte die Herstellung und Entwicklung von Touchscreen-Smartphones allerlei Hersteller die Verkaufscharts. Bis heute sind über 1.000.000.000 (in Worten: eine Milliarde!) iPhones über die Ladentheke gegangen. Mit der Einführung des AppStore 2008 wurde mit der Zeit der wohl weltgrößte Vertriebsweg für digitalen Content erschaffen. 2010 wurde das iPad vorgestellt ein 9,7“ großes Tablet und wurde von den Medien im Vorab als Flop betrachtet, wurde aber dennoch zum Erfolg.

Das getestete iPhone 7 ist nun die aktuellste Generation der Apple Smartphones und wurde am 07.September 2016 vorgestellt. Der Verkaufsstart war am 16. September 2016.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Apple war seit je her bekannt, wenn es darum geht schlichte, aber sehr ansprechende Verpackungen zu kreieren. Das hat sich auch beim iPhone 7 nicht geändert. Auf der Vorderseite ziert ein geprägter Druck der Rückseite des iPhone 7, in realer Größe, das Cover. Seitlich begnügt man sich jeweils mit dem Schriftzug „iPhone“.
Die Rückseite zeigt die Speichergröße des Smartphones, listet den Packungsinhalt in englischer, deutscher und niederländischer Sprache. Weiter unten werden die Seriennummer und IMEI-Nummer des Smartphones aufgelistet.
Das Auspacken bereitet einem Technikliebhaber Apple typisch viel Freude. Dieses Jahr gibt es eine Besonderheit. So ist nach dem Öffnen des Deckels zum ersten Mal nicht direkt das iPhone zu sehen, sondern eine kleine Kartonage mit Beschreibungs- und Installationskärtchen inklusive dem „SIM-Tool“. Darunter befindet sich schließlich das iPhone 7. Entnimmt man dieses sieht man schließlich den Ladestecker die neuen Earpods mit Lightning-Stecker ein kleines Adapterkabel, 3,5mm Klinke zu Lightning sowie das Ladekabel an sich.

Was etwas schade ist: Apple verzichtet auf ein „Transportcase“ bei den neuen Earpods. Diese sind nicht mehr, wie von vorhergehenden Generationen bekannt, in einem Hardcase verpackt, sondern begnügen sich mit einer einfachen Pappverpackung. Auf dieser ist ebenfalls das besagte Adapterkabel angebracht.

Generell wird man das Gefühl nicht los, dass Apple dieses Jahr etwas an der Verpackungsqualität gespart hat und hier Kostenoptimierung betrieben hat. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Apple veröffentlichte iPhones bis dato im „tick-tock“-Rhythmus, soll heißen: auf ein komplett neues Design, folgte im nächsten Jahr ein sogenanntes S-Modell. Das letztjährige Modell war ein S-Modell, weswegen eigentlich ein großes Redesign hätte stattfinden müssen. Eigentlich. Form und die Abmessungen sind identisch geblieben, das iPhone 7 führt eine schlichtere und stimmigere Rückseite ein. Die Antennenlinien sind jetzt nur noch oben und unten sehr dezent angebracht.
Die Kamera ist nun etwas größer und stimmiger in das Design eingebettet. Sie ragt zwar immer noch über das Gehäuse wirkt aber nicht mehr wie ein Fremdkörper, das ist durchaus schön gelöst. Das getestete Modell hat eines von zwei neuen Farben und nennt sich schlicht und einfach: „Schwarz“. Bei der zweiten Farbe handelt es sich um ein hochglanzpoliertes Schwarz und nennt sich: „Diamant-Schwarz“. Das „Schwarz“ ist hingegen matt und wirklich sehr edel. Das Apple Logo ist ebenfalls schwarz poliert und sieht noch einen Tick edler aus als das reine Edelstahl-Logo vom letzten Jahr.Besonders gut gefällt mir hierbei die passende Einfärbung der Antennenlinien aus Kunststoff. Somit sind diese kaum wahrnehmbar und wirken wirklich stimmig. Übrigens: Für die neuen Farben musste das „Space Grau“ weichen.

Das iPhone 6 – Space Grau im Vergleich zum neuen iPhone 7 – Schwarz:

An der der Vorderseite hat sich nicht viel geändert, die Front-Kamera ist gefühlt etwas größer, selbes gilt für die Ohrhöreröffnung. An der Unterseite bemerkt man, dass der Kopfhöreranschluss fehlt. Stattdessen ist ebenfalls ein Grill eingebohrt. Rein optisch wirkt das symmetriebedingt schön, stößt allerdings medial auch auf große Kritik.

Apple hat es geschafft mit marginalen Änderungen ein noch schöneres Design zu schaffen, als es ohnehin schon war.

(Design: 5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

An der Verarbeitung gibt es Apple typisch nichts auszusetzen. Ein Unibodygehäuse aus Aluminium 7000, das nahtlos in das Gehäuse eingelassene Display mit den abgerundeten Kanten. Unregelmäßigkeiten am Gehäuse oder unsaubere Bohrungen sucht man vergeblich. Sehr edel und haptisch eine gelungene Materialkombination.

Eine willkommene Erneuerung: Das iPhone 7 ist wasserdicht. Die Smartphones sind nach IP67 staub- und wasserdicht. Ein Ausrutscher in die Badewanne sollte dem iPhone nichts ausmachen

(Verarbeitung: 5 von 5 Punkten)

AEG Ergorapido AG35POWER 2in1

Die Marke AEG firmiert heute unter dem schwedischen Elektrokonzern Electrolux. Electrolux führt unter der Marke AEG vielerlei Elektrogeräte: Backöfen, Dunstabzüge, Geschirrspülmaschinen, Kühlschränke, Gefrierschränke, Waschmaschinen, Staubsauger, sowie Kleingeräte wie zum Beispiel Bügeleisen, Toaster, Handmixer uvm.

Seit nun zehn Jahren gibt es die Ergorapido-Serie schon. Laut AEG wurden bis dato 10 Millionen Stück verkauft. Mit dem Ergorapido 2in1 AG35POWER wurde also bewusst auf Bewährtes gesetzt.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung ist vorne mit den wichtigsten Informationen bedruckt. Das Produkt wird großzügig präsentiert und die wichtigsten Funktionen werden kurz aufgelistet. Die Rückseite ist analog bedruckt, jedoch in englischer Sprache.

Ein besonderes Auspackfeeling darf man nicht erwarten – so sind die Einzelteile, die später zusammengesteckt werden, jeweils in Kunststoff eingehüllt und in einem vorgeformten Pappkarton eingelegt. Dazu gesellen sich die Ladestation, eine Bedienungsanleitung sowie ein kleines Garantiebüchlein. 

(Verpackung: 2,5 von 5 Punkten)

Design

Die Farbe wird von AEG liebevoll „Watermelon Red Metallic“ genannt. Ich finde es ist ein dunkleres, weniger aufdringlicheres Rot, wie man es von einer Wassermelone kennt. Das ist durchaus positiv gemeint. Das metallische Rot in Kombination mit silbernen Akzenten gefällt uns gut. Das Design im Ganzen gesehen fällt recht unspektakulär aus. Ein konventioneller Handstaubsauger wie man ihn kennt und beschreiben würde.

Wie sich aus dem Titel wohl erahnen lässt, handelt es sich um ein 2in1-Gerät. Im Klartext bedeutet dies, dass der eigentliche Motor und Sauger entnommen werden kann und so als Akkusauger noch flexibler verwendet werden kann.

Wieder wie vorgesehen eingesetzt, profitiert der Handstaubsauger von einer sehr guten Elektrobürste, samt 4 LED-Lichtern. Was wie eine Spielerei klingt, hat durchaus einen Sinn. Das Licht hilft Staub besser zu erkennen und drüber zu saugen. Besonders praktisch wird dies wenn man beispielsweise unter der Couch saugen will. Apropos Couch: Der Staubsauger hat dank Doppelgelenk eine sehr gute Beweglichkeit. Diese Wendigkeit ist sehr hilfreich.

Das Gerät kann dank freistehender Parkfunktion auch gerne mal stehen gelassen werden. Allerdings muss man darauf achten, dass der Stiel in Richtung Bürste geneigt ist, nur so kann der Ergorapido das Gleichgewicht halten.

(Design: 3,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

AEG legt besonderes Augenmerk darauf, dass der Handstaubsauger „Made in Europa“ ist und dass es sich um „erstklassige Qualität aus Deutschland“ handelt.

Die generelle Verarbeitung des Ergorapido 2in1 macht einen recht guten Eindurck. Zwar besteht dieser größtenteils aus Kunststoff, doch hierbei handelt es gefühlt nicht um billiges Plastik. Das Materialgemisch wirkt auch wegen der Dicke stabil und bruchsicher. Mit knapp über 3 kg kann man den Staubsauger ohne große Mühe auch ohne Rollen von A nach B bringen.

Der Bürstenantrieb macht nun auch bei längerem Betrieb keine Probleme und hat nicht ein einziges Mal blockiert. Die Dichtungen am Schmutzfach machen einen ordentlichen Eindruck – wichtig für eine gute Saugkraft.

Gut gelöst ist ebenfalls der Mechanismus zur Entnahme des Handstaubsaugers. Mit einem Knopfdruck, lässt sich dieser bequem entnehmen und ebenso leicht wiedereinsetzen.

Was etwas besser gelöst werden hätte können: Hat man schwitzige Hände, kann das schon mal eine rutschige Angelegenheit werden, denn der Griff ist weder großartig geriffelt noch gummiert.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

Bowers & Wilkins P5 Wireless

Der hochwertige Wireless Kopfhörer Bowers & Wilkins P5 Wireless ist seit Mitte letzten Jahres erhältlich. Bowers & Wilkins ist einer der bekanntesten und renommiertesten Hersteller von Mittel- bis Hochpreislautsprechern, gerade auch wegen der generellen Beliebtheit von englischem Hi-Fi. B&W entwickelte und produzierte seit der Gründung 1966 viele eigenständige Lautsprecher und technische Details wie die Nautilus, die bekannte 800 Serie oder ihre On-Top Diamantkalotten. Mit der stetigen Erweiterung der Produktpalette seit 2007 erlangte die Marke bei einer breiten Masse Bekanntheit. Dabei sind der Zeppelin, das erste Car Audio System von B&W eingesetzt bei Jaguar und 2010 dann der erste Kopfhörer P5 wichtige Produkte.

TEIL 1

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Verpackung

Die Verpackung ist klassisch gestaltet und erinnert ein wenig an andere hochwertige Konkurrenzprodukte. Vorder- und Rückseite werden von schönen Detailaufnahmen des Geräts dominiert. Der mit bedrucktem Papier beschichtete Karton und das überzogene Kunststoff-Inlett wirken für die Klasse passend und sind solide. Nach dem Durchtrennen des runden Sigels kann die obere Kartonhälfte von der unteren getrennt werden. In der unteren Schale liegt der Kopfhörer in der mit einem Textil beschichteten Schale. Nach dem herausziehen der Schale, was durch das integrierte Band angenehm funktioniert, kann die gut verarbeitete Aufbewahrungstasche mit dem Zubehör entnommen werden. In der Tasche befindet sich ein kleines Plastiksäckchen mit dem USB-Ladekabel und dem Audiokabel für den Betrieb ohne Akku, bzw. ohne Bluetooth-Gerät. Weiters befindet sich ein kleines Info- und ein Sicherheitsbuch in der Hülle. Die Textiltasche dient als Schutzhülle und wird über die eingenähten Magneten simpel geschlossen. 

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Design und Funktion ist beim Bowers & Wilkins P5 Wireless ist auf hohem Niveau. Das Aluminium, der Chrom und weiche schwarze Leder sind gefühlvoll kombiniert. Die Bluetooth-Bedientaste befindet sich am rechten Hörer unten, die Bedienelemente für Lautstärke, Stop bzw. Play am Rand des rechten Hörers. Die einzigen Kunststoffoberflächen sind die schmalen Ringe an der äußeren Seite der Hörmuscheln, welche kaum auffallen. Vom Rand weg nach innen wurde auch schwarzes Leder verwendet, zum Ohr hin ist es perforiert, dieser Teil ist auch abnehmbar und wird über Magneten einfach wieder am KH befestigt. Die Außenseite der Hörer besteht auch aus Leder und zur Aufnahme hin aus Aluminium, wo der Chrombügel mit dem internen Verbindungskabel befestigt ist. Im oberen Bereich des Bügels sind die Chromstreben wieder mit dem feinen Leder bespannt, welches um eine sehr angenehme Polsterung verarbeitet wurde.
Auffällig schön ist die Verbindung der zwei Gelenke, welche vom oberen Drehgelenk zum unteren Gelenk verläuft. Umgesetzt wurde dies mit zwei Chromstreben, die mit verschiedenen Radien zwischen den Gelenken verlaufen. 

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Grundsätzlich ist der Kopfhörer sehr gut verarbeitet. Das Gewicht passt sehr gut zu der Größe, trotz der integrierten Elektronik und des Akkus. Vermutlich resultiert dies aus der durchdachten Konstruktion mit den feinen Streben und dem kompakten Gehäuse der Ohrhörer und den hochwertigen Materialien.
Das einzige auffällige war die polierte Phase am Alu Teil des KH-Gehäuse mit integriertem Bowers & Wilkins Schriftzug, an einer Seite waren hier zwei kleine Macken sichtbar.
Wirklich angenehm und bestimmend für die Haptik ist das schön verarbeitete schwarze Leder. Etwa zwei Drittel der Oberflächen sind damit bespannt. Es hat einen matten Schimmer und ist angenehm weich. Auch wer kein Freund von Leder ist, wird sich nicht daran stören.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

Plantronics BackBeat SENSE

Plantronics ist eines der weltweit führenden Unternehmen für Kommunikationslösungen im professionellen und im Consumer-Bereich. Plantronics-Produkte werden nicht nur in allen amerikanischen Fortune-100-Unternehmen genutzt, sondern insbesondere auch in geschäftskritischen Umgebungen eingesetzt, wie z.B. in der Flugsicherung, in Notrufzentralen und an der New Yorker Börse. Das kalifornische Unternehmen hat in den vergangenen Jahren zunehmend damit begonnen den Lifestyle-Sektor für sich zu entdecken. Neben dem durchaus erfolgreichen Over-Ear Kopfhörer BackBeat PRO und dem kabellosem Sportkopfhörer BackBeat FIT hat der Hersteller auf der IFA einen neuen On-Ear Kopfhörer vorgestellt: den Plantronics BackBeat SENSE.

TEIL 1

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Verpackung

Die Verpackung ist sehr elegant gestaltet und auf das wesentlichste reduziert. Der Kopfhörer wird prominent auf der Vorderseite hervorgehoben dazu ein paar Key-Facts über den Kopfhörer, das wars. Die Rückseite beinhaltet alle weiteren Informationen und Spezifikationen zum Kopfhörer.

Besonders schön gestaltet ist die Innenseite der Verpackung. Da hat sich Plantronics durchaus Mühe gegeben um hier ein Gefühl von Exklusivität zu schaffen.

Die Verpackung verzichtet gänzlich auf Plastiktüten oder anderen Kunststoff. Das ist vorbildlich und umwelttechnisch durchweg positiv zu sehen. Einmal Ausgepackt, ist der Lieferumfang überschaubar. Neben dem On-Ear Kopfhörer befindet sich in der Verpackung noch ein etwas steifes, hellgraues Sleeve für den Transport. In diesem wiederum befindet sich eine kleine Bedienungsanleitung und ein USB-Kabel zum Aufladen der Wireless-Ohrhörer. Dem Kopfhörer liegt zudem ein Kabel mit Fernbedienung bei, sodass sich dieser auch Musik von nicht Bluetooth fähigen Geräten abspielen kann. Das Sleeve selber ist zwar eine nette Beigabe, allerdings lässt sich der Kopfhörer durch die etwas zu kurz geratenen Reißverschlüsse nur schwer verstauen und wieder entnehmen, das ist etwas schade.

(Verpackung : 4 von 5 Punkten)

Design

Ein langweiliges Design kann man Plantronics bei dem BackBeat SENSE wahrlich nicht vorwerfen. Der weiße Kopfhörer besticht mit braunen Lederelementen und schaut so wirklich sehr schön aus.

An den Seiten befinden sich Buttons zur Steuerung. Während die linke Gehäuseseite für die Musiksteuerung zuständig ist kann man mit dem Button auf der rechten Seite Anrufe annehmen. Die Ohrmuscheln und der Kopfbügel sind gepolstert. Ein eingestanztes L und ein R kennzeichnen einerseits die richtige Seite der Ohrmuscheln und lassen andererseits auch den Ton durch.Der Bügel federt sehr gut und lässt sich stufenlos verstellen und sorgt so für hohen Tragekomfort.

 (Design: 5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Das Erste was an diesem On-Ear Kopfhörer auffällt ist das geringe Gewicht. Dieses wird unter anderem dadurch erreicht, dass der BackBeats SENSE fast ausschließlich aus Kunststoff gefertigt ist eine Ausnahme stellt der verstellbare Metallbügel dar, der zur Stabilität beitragen soll. Die Buttons an den Gehäuseseiten sind leicht gummiert, lassen sich gut ertasten und haben auch einen guten Druckpunkt. Was mir leider weniger gut gefällt ist die Lautstärkeregelung, welche durch eine Drehbewegung, die Lautstärke stufenlos auf- bzw. abdreht. Eigentlich nett gelöst ist das Problem, dass eben dieser Schalter etwas wackelig ist. Schüttelt man beispielweise den Kopf, ist das definitiv zu hören. Im Idealfall sollte hier nichts klappern oder wackeln. Die Polsterung der Ohrmuscheln und des Bügels sind zwar angenehm, wirken jedoch sehr dünn und billig. Das spricht nicht für eine lange Lebensdauer. Das Kupfergitter rund um die Bedientasten weißt an einigen Stellen, Innen, türkisgrüne Kupferablagerungen. Auch das sollte nicht sein, tut der Audioausgabe aber natürlich keinen Abbruch.

(Verarbeitung: 3 von 5 Punkten)

TomTom Spark Cardio + Music

Das niederländische Unternehmen TomTom ist eigentlich weltweit führender Anbieter von Navigationslösungen. Wir alle kennen sie, die berühmten TomTom Navis, die in unseren Autos ihre Dienste verrichten. Doch TomTom kann mehr als nur Navis. Der Hersteller versucht sich mit seinen GPS-Lösungen auch im Fitness-Bereich mitzubestimmen. Mit der TomTom Spark – Reihe hat der Hersteller eine vielversprechende Fitness-Uhr auf den Markt gebracht.

Es gibt aktuell vier Versionen der Uhr zum Erwerben: TomTom Spark, TomTom Spark Cardio, TomTom Spark Music und die TomTom Spark Cardio + Music, mit einem zugegeben etwas sperrigen Namen. Die Versionen unterscheiden sich durch ihre Ausstattung, während die einfache Spark nur GPS als Top-Feature unterstützt, kommt die Spark Cardio + Music, sowohl mit einem Pulsmesser, als auch mit eingebautem Speicher für Musik-Dateien daher. Passend zu der Spark Music Version bietet TomTom eigene Bluetooth-Kopfhörer an.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung ist sehr schlicht gehalten und sieht gut aus. Die Uhr, wie auch der Bluetooth-Kopfhörer werden großzügig durch ein Sichtfenster präsentiert.  Die Verpackung ist schlicht gehalten und hat die wichtigsten und nötigsten Informationen aufgedruckt.

Der Verpackungsinhalt enthält nur das Wichtigste: Das Armband samt Cardio + Music Einheit, ein USB Kabel und ein kleines (sehr kleines) Benutzerhandbuch. Analog sieht es bei den In-Ear Kopfhörern aus. Zusätzlich zum Benutzerhandbuch und dem USB-Kabel befinden sich noch zwei weitere Größen der Silikon Ohrstöpsel.

Etwas ärgerlich war beim Auspacken, das Entnehmen der Uhr und der Kopfhörer. Diese waren auf einem Pappkarton angebracht, welchen man mit etwas Mühe oder aber nur durch zerreißen entfernen musste.

(Verpackung : 4 von 5 Punkten)

Design

Die TomTom Spark Cardio + Music besteht aus zwei Teilen, dem austauschbaren Armband und der eigentlichen Einheit. Somit kann das Armband bei Abnutzung oder auf Wunsch in einer anderen Farbe nachgekauft werden. Es werden weiterhin zwei Armbandgrößen angeboten, die da wären: Small und Large, die ihrerseits sehr viele Möglichkeiten an Anpassung bieten – so ist bestimmt für jedes Handgelenk etwas dabei. Beispielsweise würde sich so die Möglichkeit ergeben die Spark mit einer Partnerin bzw. einem Partner gemeinsam zu nutzen – mit verschieden großen Armbändern.

Rein optisch ist sofort klar worum es sich hier handelt – eine Fitness- bzw. Sport-Uhr und dennoch: Trotz Pulsmesser, GPS, integriertem Speicher, ist die TomTom Spark für eine Fitness-Uhr angenehm flach gehalten und lässt sich so auch ganz gut im Alltag tragen. Daran hat natürlich auch TomTom gedacht, so zeigt die Fitness-Uhr permanent die Uhrzeit auf dem Display, was durchaus zu begrüßen ist und definitiv einen praktischen Nutzen hat.

 (Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der TomTom Spark Cardio + Music ist durchwegs gut. Der Hersteller setzt beim Armband auf Silikon, welches zwar nicht das geschmeidigste Silikon ist, das ich bis dato getragen habe, aber dennoch absolut Hautfreundlich ist und angenehm anliegt (andere Hersteller wie z.B. FitBit haben schon gegenteiliges bewiesen). Die eigentliche Tracker-Einheit ist aus Kunststoff gefertigt, fühlt sich aber wertig an. Auch das Display ist aus Kunststoff und nicht aus Glas oder dergleichen. Das ist natürlich insofern positiv, dass sich dadurch eine Gewichtsersparnis ergibt und auch die Bruchfestigkeit höher ist.

Besonders gut gefällt mir, dass die Uhr trotz austauschbarem Armband wie aus „einem Guss“ daherkommt. Hier haben die Designer des Herstellers gute Arbeit geleistet. Die Bedienung der Uhr erfolgt über einen 4-Wege-Knopf der zwar gewöhnungsbedürftig, aber leichtgängig ist. Auch der Ladeadapter ist leicht mit der Uhr zu verbinden und ebenso einfach wieder abzunehmen. Nichts knarzt oder wackelt – das spricht für TomTom.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

Russell Hobbs Performance Pro Standmixer

Die Firma Russell Hobbs stellt viele unterschiedliche Haushaltsgeräte her. Gegründet wurde das Unternehmen 1952 in Failsworth, England. Russell Hobbs Geräte zeichnen sich in der Regel durch gutes Produktdesign und einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis aus.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung kommt in edlem schwarz daher und ist auf das Wesentlichste reduziert. Das gefällt erst mal sehr gut. Beim Auspacken jedoch kommt die Ernüchterung. Vom Premium-Feeling keine Spur mehr. Der Mixer-Behälter, wie auch der Motorblock, sind in zwei Styroporhälften geklemmt. Beim Herausziehen kam es, aufgrund des hohen Gewichtes vom Motorblock dazu, dass eine Hälfte des Styropors riss und der Motorblock unsanft auf dem Tisch landete – zum Glück ohne Folgen für das Gerät. Mit Umweltfreundlichkeit punktet die Verpackung ebenfalls nicht, so wurde relativ viel Kunststoff, wie auch das erwähnte Styropor verwendet. Zumindest ist der Standmixer so, gegen Stöße und ähnliches, geschützt.

(Verpackung: 2 von 5 Punkten)

Design

Rein optisch ist das Gerät wirklich gelungen. Gebürsteter Edelstahl im Kontrast zum schwarzen Gehäuse, das gibt definitiv etwas her. Der Standmixer ist klassisch aufgebaut und setzt sich aus einem Motorblock und einem Mixbecher zusammen. Für die Standsicherheit sorgen vier rutschfeste Füße an jenem Motorblock. Apropos Stand: Wer das Gerät bei sich aufstellen will braucht neben einer Steckdose, vorallem eines: Platz. Mit etwa 44 x 19,5 x 21 cm (H x B x T) ist der Russell Hobbs ein doch wuchtiger Standmixer.  Auf der Unterseite befindet sich eine Aufwicklung für das etwa 90 cm lange Kabel.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Obwohl optisch die Anmutung eines sehr hochwertigen Gerätes suggeriert wird, wurde beim Russell Hobbs Performance Pro Standmixer, fast ausschließlich auf Kunststoff gesetzt. Das hat leider zur Folge, dass bei näherem Handling das Gefühl der Exklusivität wieder verpufft. Während bei einigen Hochleistungsmixern auf einen Mixbehälter aus Glas zurückgegriffen wird, setzt man hier BPA-freien Kunststoff ein. Das hat Vor- und Nachteile. Eindeutiger Vorteil ist, dass Kunststoff bruchsicherer ist als Glas. Weiters ist Kunststoff deutlich leichter als Glas. Ein Nachteil jedoch ist sehr wohl die Temperaturempfindlichkeit von Kunststoff, wie auch die erhöhte Empfindlichkeit gegenüber Säuren und dergleichen.

Der Motorblock ist wahrlich ein Magnet für Fingerabdrücke, das gilt leider für den gebürsteten Edelstahl, wie auch für den Rest.

Die Griffabdeckung aus Kunststoff schaut zwar schön aus, hat unten aber ein kleines Loch, durch welches Wasser in das Innenteil des Griffes gelangen kann. Das ist leider nicht sehr durchdacht. Ebenfalls ein Kritikpunkt stellt der Deckel dar, der nur schwer auf den Mixbehälter aufgesetzt werden kann um vollständig abzudichten.

(Verarbeitung: 2,5 von 5 Punkten)

ASUS RT-AC87U AC2400 Black Diamond

Die Firma ASUS ist ein taiwanischer Hersteller von Computer Hardware. Viele Leser verwenden wahrscheinlich in diesem Moment einen Laptop, der durch das weltbekannte Unternehmen produziert wurde. Neben Notebooks ist ASUS auch für ihre Router bekannt, wie zum Beispiel der ASUS RT-AC87U AC2400 Black Diamond, den wir heute genauer anschauen werden.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Auf den ersten Blick wird man mit Informationen bombardiert. Das eigentliche Produkt ist als kleines Bild dargestellt, dann ist aber rundherum auf der ganzen Verpackung kein Quadratzentimeter mehr frei. Zugutehalten halten muss man ASUS jedoch, dass alle Funktionen, Spezifikationen und auch Vergleiche mit anderen ASUS Routern direkt für den potenziellen Käufer ersichtlich sind.

Das Wichtigste bei einer Verpackung ist jedoch, den Inhalt, das eigentliche Produkt zu schützen. Hier muss man ASUS loben. Beim Unboxing wird einem schnell klar, dass man sich hier Gedanken gemacht hat und mit einem schicken, wie auch logischen Aufbau punkten kann. Erfreulicherweise verzichtet man auf Styropor, das Innenleben besteht aus umweltfreundlicher Kartonage.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

ASUS hat hier wahrlich kein zurückhaltendes Design geschaffen. Der komplett in schwarz gehaltene Router erinnert an ein Raumschiff. Die Form ist auf Geschwindigkeit ausgelegt würde man vermuten, so ist das Gehäuse aerodynamisch perfekt konzipiert. Auch die Front lässt vermuten, dass sich hier Lufteinlässe befinden. Man beschränkt sich jedoch auf die blau leuchtende LED-Leiste, unmittelbar darunter auf der linken Seite befinden sich zwei Knöpfe „LED“ und „WiFi“, mit denen sich die LEDs ein- bzw. ausschalten lassen – selbiges gilt für den WLAN-Knopf. Auf der rechten Seite verbirgt sich unter einer Gummiabdeckung der einzige USB 3.0 – Port. Die sportliche Linie zieht sich auch seitlich fort. Hier befinden sich tatsächlich Lufteinlässe, die für die Kühlung des Inneren verantwortlich sind. Die Seiten und der Deckel präsentieren sich mit einer gummierten, matten Oberfläche. Seitlich neben dem Deckel, getrennt durch Finnen, ragt eine diamantartige-Struktur hervor, die durchaus auch von anderen ASUS Produkten bekannt ist. An der Unterseite hat man zwei Gummifüße platziert, die einen sicheren Stand gewährleisten. Der Router in seiner Gesamtheit sieht wirklich edel aus und ist definitiv ein Hingucker!

Die vier mächtigen Antennen werden auf der Rückseite eingeschraubt. Einmal eingeschraubt können diese in drei Stellungen gebracht werden – 90, 135 und 180 Grad. Neben den Antennen befinden sich – bis auf den USB 3.0 Port auf der Vorderseite – alle Ports auf der Rückseite des Gerätes. Ein USB 2.0-Port, eine WPS-Taste, ein WAN-Port, vier gelb markierte LAN Anschlüsse, eine Reset-Taste, die Power-Taste und schließlich noch der Anschluss für das Netzteil

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Der ASUS RT-AC87U ist sehr gut verarbeitet. Es wird zwar zur Gänze auf Kunststoff gesetzt, dieser ist aber definitiv hochwertig und setzte mit der gummierten matten Oberfläche, wie auch mit den rauen strukturierten Oberflächen definitiv Akzente. Die Antennen lassen sich sauber einschrauben und halten auch in der eingerasteten Position. Alle wichtigen Ports sind gut erreichbar, wobei ich mich wundere wieso der USB 3.0 Port auf die Vorderseite gelegt wurde und nicht hinten oder seitlich verbaut wurde. Das Lüfter lose Design ermöglicht ein leises Arbeiten, hat aber auch zur Folge, dass sich der Router an der Oberseite spürbar erwärmt. Ob das die Lebensdauer negativ beeinflusst wird sich noch zeigen.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

Sonos Play:5

Mit der neuen 3. Generation des Eve Thermo, hat Eve Home dem beliebten smarte Heizkörperthermostat für Apple-User ein Update verpasst. Da es sich nur an Apple-User richtet, ist es für Android-User, welche nicht vorhaben das System zu wechseln, definitiv uninteressant. Doch umso mehr dürfen sich iPhone-Besitzer freuen, denn für diese ist es ein absolut praktische HomeKit Tool. Das tolle ist nämlich, dass man nicht wie bei allen anderen Thermostate eine zusätzliche Bridge benötigt, denn Eve Thermo kommuniziert direkt via Home-Kit bzw. Bluetooth mit euren Apple-Devices. Das Thermostat überzeugt mit einer tollen Optik, sowie einem wertigen Gehäuse. Doch eine kleine Schwäche gibt es, und zwar die Reichweite, denn diese ist in diesem Fall nicht besonders groß. Somit sollten vor allem Hausbesitzer gleich dran denken und die Eve Extend mit kaufen, denn diese erhöht die Bluetooth-Reichweite enorm und sollte den größten Kritikpunkt, die Reichweite ausmerzen.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Schon beim Auspacken fasziniert die sehr bunte aber geniale Verpackung des Sonos. Um zum Inhalt zu gelangen werden jeweils links und rechts zwei Klips eingedrückt, somit lässt sich der Deckel öffnen. Eine nette Spielerei, die gerade beim Transport mittels Tragegriff durchaus ihre Berechtigung hat und eine zusätzliche Absicherung bietet. Auch das Innenleben der Verpackung wirkt durchdacht und nicht allzubillig. Das Unboxing-Erlebnis erinnert etwas an Apple. Kein Wunder beide Firmen haben einen Designanspruch und produzieren wunderschöne Geräte.

(Verpackung : 5 von 5 Punkten)

Design

Wirkte die alte Version vor 6 Jahren noch frisch, passte dieses nicht mehr in die, mit der Play:3, angeschnittenen Designlinie. Das neue Design ist allerdings deutlich abgerundeter und ist viel puristischerer Natur. Es wirkt modern aber doch zeitloser als die alte Version des Multiroom-Lautsprechers. Der neue Play:5 ist so konzipiert, dass er sowohl stehend, als auch liegend positioniert werden kann. Aufgebrachte, kleine Gummifüße schützen die Oberflächen vor Kratzern.

bwohl in der Höhe kleiner, hat das Volumen etwas zugenommen, da Sonos im Gerät mehr Komponenten verbaut. Neben dem in diesem Test gezeigten mattweißen Modell gibt es noch die mattschwarze Variante, beide jeweils mit einem graphitfarbenen Lautsprechergrill. Besonders in der weißen Variante wirkt dieser Kontrast sehr besonders und spannend.

(Design: 5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Eine kleine Besonderheit ist das mittig positionierte SONOS Logo welches in allen Aufstellungsrichtungen lesbar ist. Das Logo hat ebenso hunderte Mikroperforationen um die Ton-Wiedergabe nicht zu beeinflussen. Sonos selber hebt besonders hervor, dass der Lautsprechergrill über 60.000 einzelnen Bohrungen hat um eine perfekte Wiedergabe von Musik zu garantieren.  Eine neue Touch-Oberfläche ersetzt mechanische Tasten. Die ganze matt-weiße Oberfläche ist wie aus einem Guss und wirkt – obwohl aus Kunststoff –  absolut hochwertig. Ein Handschmeichler. Die Verarbeitung ist erstklassig, da gibt es nichts zu bemängeln.

(Verarbeitung: 5 von 5 Punkten)

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