Skip to main content

Autor: Tobias

Google Nest Audio

Im Vergleich zu den meisten bisherigen smarten Google-Lautsprechern klingt der Google Nest Audio nicht nur bei Nachrichten und Podcast anhören gut, sondern klingt auch beim Wiedergeben von verschiedenen Musikgenres deutlich besser, auch wen der Bass dennoch etwas zu sehr schwächelt. Das Ganze reicht dann problemlos aus, um ein großes Zimmer zu beschallen, in dem man alleine oder vielleicht zu zweit Musik hören möchte, doch wenn es darum geht, ein großes Wohn-/Esszimmer mit offener Küche zu beschallen, reicht der einzelne Google Nest Audio nicht wirklich aus. Daher sollte man in diesem Fall dann doch lieber direkt zu einem Stereo-Paar greifen, was hier auch problemlos geht oder man sucht sich ein anderes System, welches hierfür besser geeignet wäre.

Dafür überzeugt mich beim Google Nest Audio wieder einmal wie vom Unternehmen gewohnt die sehr einfache Einrichtung und die nahezu selbsterklärende Bedienung des smarten Lautsprechers. Für unter 100€ macht man hier, sofern man einen smarten Lautsprecher mit integriertem Mikrofon kaufen möchte, nicht viel verkehrt vorausgesetzt man kann auf den perfekten Klang verzichten.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Google liefert den smarten Lautsprecher Nest Audio in einer stabilen weißen Verpackung aus, welche im typischen Design daher kommt, wie ich es von den bisher getestet Google Produkten kenne.  

Die Vorderseite der Verpackung, bei der es sich zugleich um den Deckel handelt, wurde zum einen mit dem bekannten bunten Google-Logo versehen und zudem ziert diese eine größere Abbildung des Google Nest Audio leicht schräg betrachtet. Was außerdem auf der Hauptseite von Produkten aus dem Hause Google nicht fehlen darf, ist der Produktname unterhalb des Google-Logos und die Produktbezeichnung etwas unterhalb der Abbildung des Lautsprechers. Die linke Seite zeigt einem lediglich den typischen Befehl, damit der Google Assistant einem zuhört bzw. auf die Anfrage reagiert, nämlich „Ok Google“. An der gegenüberliegenden Seite sind einige Dienste aufgelistet, welche mit dem Google Nest Audio verwendet werden können, dazu zählt z. B. TuneIn, Google Duo, Philips Hue, Ikea Home smart usw. Betrachtet man die Rückseite, wird hier einem wie gewohnt ein vollflächiges Bild gezeigt, auf dem man den Google Nest Audio Lautsprecher auf einem Lowboard stehen sieht. Somit wird einem hierbei wie gewohnt das Produkt in Aktion bzw. in diesem Fall in Bild gezeigt. Zu guter Letzt sind an der Unterseite noch einige technische Anforderungen im Kleingedruckten nachzulesen sowie die Farbe des Gerätes und eine Auflistung des Lieferumfangs.

Öffnet man die Verpackung, erblickt man im Inneren direkt den Google Nest Audio, der sicher in einem perfekt an den Lautsprecher angepassten, gebleichten Kartonage-Einsatz liegt. Somit wird gewährleistet, dass dieser während dem Transport und Versand nicht beschädigt wird. Außerdem befindet sich unterhalb des Nest Audio Lautsprecher eine kleine Kartonage, indem man das 1,50 Meter lange Netzteil mit Hohlstecker-Anschluss vorfindet und direkt unter dem speziellen Einsatz findet man nach dessen Entnahme noch die übliche Kurzanleitung, die Google seinen Produkten beilegt. 

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Beim Design setzt Google wie bereits beim Nest Mini auf eine komplette Stoffummantelung, die zusammen mit einem Großteil des inneren Gehäuses, dem Standfuß und einigen kleineren Teilen im Inneren zu 70 % aus recyceltem Plastik gefertigt wurde. Von außen betrachtet erkennt man als Kunde beim Google Nest Audio jedoch nur die komplette Textilummantelung und die gummierte Standfußfläche, die permanent für einen absolut sicheren Stand des kompakte Lautsprechers sorgt. Trotz der hohen Bauweise mit einer verhältnismäßig kleinen Standfläche und den Maßen von 124 x 175 x 78 mm steht der Lautsprecher absolut unfallsicher, da er mit exakt 1.165 g ein stolzes Standgewicht mit sich bringt. 

Beim Nest Audio hat Google kein Display integriert, sondern lediglich die vom Nest Mini bekannten vier LEDs integriert, welche sich unsichtbar an der Vorderseite auf mittlerer Höhe unter der Stoffummantelung verstecken. Diese dienen wie beim Nest Mini dazu, den Status des Lautsprechers anzuzeigen, zu dem z. B. die Anzeige der Lautstärken-Stufe direkt nach dem Regulieren zählt und außerdem wird darüber dem Nutzer direkt optisch gezeigt, dass der Google Assistant eine Interaktion durchführt. Im vorderen Bereich an der Oberseite des zweiteiligen Stoffgehäuses wurde der Google Nest Audio mit drei Touchbereichen versehen, die man äußerlich durch das Stoffgehäuse nicht sehe kann. Auf deren Funktionsweise werde ich etwas später noch genauer eingehen.  

Rückseitig am Gehäuse gibt es wie allgemein am Google Nest Audio nicht viel zu sehen. Hier findet man lediglich ein kleines, sehr dezentes Google-Logo am rechten unteren Bereich sowie den Anschluss für die Stromversorgung, bei dem man auf einen Anschluss mit rundem Hohlstecker gesetzt hat. Außerdem findet man im obersten Abschnitt den bei jedem mit Mikrofonen und Lautsprechern bestückten Produkt aus dem Hause Google bekannten Stummschalter, bei dem es sich um einen einfachen Schieberegler handelt.

(Design: 3,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Google Nest Audio ist wie von den bisher von mir getesteten Produkten aus dem Hause Google gewohnt, insgesamt auf einem guten Level. Die Stoffummantelung ist fest mit der Gehäuseschale verklebt und macht somit einen wertigen Eindruck, jedoch gibt es außer dieser Ummantelung und den Gummifuß nicht viel Weiteres am Nest Audio bezüglich der Verarbeitung zu bewerten. 

Das Kabel bietet mit der bereits erwähnten Länge von 150 cm eine ausreichende Reserve, sodass man damit eigentlich problemlos die nächstgelegene Steckdose erreichen sollte. Damit der Google Nest Audio nicht so leicht verrutscht bzw. dass für einen sicheren Stand gesorgt wird, hat Google die Unterseite komplett mit einer weißen Gummischicht versehen.

Die Stromversorgung erfolgt via Rund-Stecker, warum Google hier nicht wie bei einigen anderen Produkten auf den besseren USB-Typ-C Anschluss setzt, verstehe ich jedoch nicht wirklich, doch auf die reine Funktion des smarten Lautsprechers hat dies wiederum keinerlei Einfluss.

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

Prêt à Pousser Lilo

In aller Kürze

Beim Prêt à Pousser Lilo handelt es sich um einen sogenannten smarten Indoor-Garten. Dieser gefällt mir von der Verarbeitung und auch so rein optisch sehr gut, da man hier nicht nur ein komplett aus Kunststoff gefertigtes Produkt erhält, sondern eins, bei dem auch Bambus zum Einsatz kommt. 

Mit dem Indoor-Garten ist es mir ohne großen Aufwand gelungen, meine Testpflanzen Minze, Schnittlauch und Basilikum zu schönen und vor allem ertragreichen Pflanzen großzuziehen und dies schon vom kleinen Samen ab. Die Pflanzen werden von Beginn an automatisch mit Licht und „halb automatisch“ mit Wasser versorgt. Halb automatisch daher, da man gelegentlich wieder Wasser nachgießen muss. Ansonsten ist der restliche Aufwand absolut überschaubar, wenn die Pflanzen größer werden, die LED-Leiste in der Höhe anpassen, nach dem Wasser schauen und die Pflanzen regelmäßig zurückschneiden, damit diese größer bzw. mehr Triebe erzeugen.

Das ganze Konzept funktioniert soweit ganz gut, doch von smart kann man hier nicht wirklich reden. Die App liefert zwar Infos, wann man die Pflanze das erste Mal ernten kann bzw. wann diese zurückgeschnitten werden müssen, damit diese sich besser verzweigen, doch dies beruht hier nur auf geschätzte Wert und wird somit nicht über zusätzliche Sensoren überprüft. Außerdem ist das Ganze mit der Anzucht über die Pflanzenkapseln nicht günstig, denn für eine Einheit werden zwischen 3,95€ bis 6,95€ fällig.

Gefällt uns

  • sehr schönes Design und gute Verarbeitung
  • einfache Anzucht
  • gute Ergebnisse
  • schnelles und sicheres Wachstum

Gefällt uns weniger

  • App bitte kaum Mehrwert
  • nicht wirklich smart

Prêt à Pousser Lilo

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Bei der Verpackung von dem smarten indoor Garten Lilo setzt Prêt à Pousser auf eine große ungebleichte Kartonage, welche rundum von einer bedrucken dünnen Umverpackung umhüllt ist. Auf dieser wird vorne groß der Prêt à Pousser Lilo smart Garden abgebildet. Hierbei sieht man auch gut, wie das Ganze später bei einem aussehen wird, denn im abgebildeten Smart Garden sind hier bereits drei Pflanzen zu sehen. Dabei kann man mit diesem Produkt zahlreiche verschiedene Pflanzen anpflanzen bzw. großziehen. Eine kleine Übersicht, was man darin anpflanzen kann, zeigt Prêt à Pousser z. B. an der linken Seite der Verpackung. Die Rückseite zeigt den Aufbau des Prêt à Pousser Lilo bzw. beschreibt hier ausführlich in Englisch, was das Produkt genau ausmacht. Zu guter Letzt zeigt man noch kurz auf der rechten Seite eine Karte von Frankreich und erwähnt, dass es bereits über 70.000 Indoor-Gärtner gibt, die auf Prêt à Pousser setzen.

Nachdem man den inneren Karton der Verpackung herausgeholt und geöffnet hat, erkennt man direkt das Prêt à Pousser hier viel Wert auf Nachhaltigkeit legt. Schließlich besteht das komplette Verpackungsmaterial usw. nicht aus Kunststoff, sondern aus Kartonage. Im oberen Abschnitt kommt direkt die LED-Beleuchtung zum Vorschein, die hier sauber in einem Kartonage-Einsatz eingerastet wurde. Entnimmt man diesen, befindet sich darunter die Bambusbodenplatte mit den drei Töpfen, die hier perfekt eingepasst wurden. Damit diese nicht verkratzen, wurde dazwischen ein feines Papier eingesetzt. Außerdem findet man hier noch den Bambus Stiel, an dem die LED-Beleuchtung befestigt wird, das Netzteil mit dem langen Micro-USB Kabel und eine kurze Anleitung. 

Die drei zum Beginn gewünschten Kräuter werden separat verpackt geliefert, da Prêt à Pousser hier beim Kauf des Prêt à Pousser Lilo nicht vorgibt, welche Pflanzen man beim Starter-Kit erwerben muss, sondern diese kann man sich hier beim Kauf beim Händler direkt selbst heraussuchen. Die Verpackung der Pflanzkapseln ist ebenfalls sehr nachhaltig gehalten. Hier sieht man direkt, welche Pflanze enthalten ist, dass es sich um Bio Produkte handelt und bekommt ein gezeichnetes Bild der Pflanze gezeigt. Öffnet man die Verpackung, befindet sich darin zum einen die Pflanzkapsel mit der Erde und dem Bio-Kunststoffhalter und eine kurze Beschreibung. Diese Beschreibung informiert einen ausführlich über die jeweilige Pflanze, dazu zählen z. B. die benötigte Lichteinstellungen, die durchschnittliche Keimzeit, der Erntebeginn und die Erntezeit.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Prêt à Pousser bietet den smarten Indoor-Garden Lilo nicht wie manch andere Hersteller in mehreren Farben an, sondern lediglich in einem weiß, das jedoch auch zugleich wunderbar und meiner Meinung nach am besten mit dem Bambus harmoniert. Außerdem handelt es sich hier um eine Farbkombi, die eigentlich in jede Küche passt, egal ob Modern, Landhausstil usw.  

Der Aufbau des Prêt à Pousser Lilo ist sehr einfach und nach dem Auspacken aller Teile innerhalb von einer Minute erledigt. Im Basis-Set sind neben der Bambusbodenplatte noch drei Töpfe, ein Bambus-Stiel, das Lichtmodul und ein Netzteil mit separaten USB-A auf Micro-USB-Kabel enthalten. Zusammengebaut gefällt mir das Design sehr gut, da Prêt à Pousser Lilo sehr modern und schön aussieht.

Der Standfuß (Bodenplatte) besteht wie der Stiel für die LED-Beleuchtung aus Holz, in diesem Fall ein robuster Bambus. Die drei Töpfe wiederum wurden aus dickwandigem und sehr robusten ABS-Kunststoff gefertigt, dabei handelt es sich beim äußeren Teil um einen weißen Kunststoff und bei dem inneren Teil dem Schwimmer, indem später die Pflanzkapsel eingesetzt wird um einen braunen ABS-Kunststoff. Die Lampe aus Aluminium wird einfach über den Bambusstiel geschoben und ist dadurch später je nach Wachstum bzw. Höhe der Pflanzen stufenlos über dessen Länge verstellbar.

Direkt an der LED-Lampe befindet sich der Anschluss für die Stromversorgung. Dieses hängt hier jedoch nach dem anbringen einfach von der Lampe herunter, was jedoch weiter nicht stört, da es, wenn die Pflanzen größer sind, sowieso nicht mehr so sehr sichtbar ist. 

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Bei der Verarbeitung des Lilo smart Garden von Prêt à Pousser, gibt es soweit von meiner Seite wenig zu bemängeln. Die Materialanmutung ist sehr gut, denn der Kunststoff macht einen sehr wertigen Eindruck und anders als die Konkurrenz kommt hier sogar Bambus zum Einsatz. Was mir jedoch etwas weniger gut gefallen hat, ist der Kraftaufwand, der notwendig ist, um den Bambus-Stiel in den Halter einzuschieben. Dies bekommt meiner Meinung nach eine Frau nicht so einfach hin, da dieser stärker eingepresst werden muss. Außerdem hängt das bereits erwähnte Kabel für die Stromversorgung einfach so an der Leuchte herunter, was man optisch etwas besser Lössen hätte können, jedoch im weiteren Betrieb absolut nicht stört. Vorteil daran ist wiederum, dass sowohl das Netzteil als auch das Micro-USB Kabel einfach ausgetauscht werden kann, sollte dies jemals eine defekt vorweisen.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

KEF Mu3

In aller Kürze

KEF ist im HiFi Lautsprecher-Bereich eine bekannte Marke und hat nun vor Kurzem auch die ersten Kopfhörer vorgestellt, die neuen KEF Mu3. Dabei handelt es sich um sehr stylische True Wireless In-Ears, die mit einem überzeugenden Gesamtpaket daher kommen. Hier stimmt sowohl die Verarbeitung, der Tragekomfort als auch die klangliche Abstimmung. Zudem wurden diese auch mit einem Noise Cancelling ausgestattet, welches hier für In-Ears eine sehr gute Arbeit verrichtet, ohne dabei den Klang im aktivierten Zustand negativ zu beeinflussen.

Gefällt uns

  • hervorragende Klangabstimmung
  • IPX5-Zertifizierung
  • geringes Gewicht
  • AAC-Codec
  • sehr bequemer Sitz
  • gutes ANC

Gefällt uns weniger

  • keine Appunterstützung

KEF Mu3

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

KEF liefert die Mu3 in einer anthrazitfarbenen rauen Pappschachtel aus, bei der das Unternehmen auf die häufig verwendete hochglänzende Oberfläche verzichtet hat. Dies gefällt mir sehr gut, denn somit handelt es sich um eine nachhaltigere Verpackung, da hier anders als bei vielen anderen Herstellern keine spezielle Kunststoffbeschichtung oder Ähnliches zum Einsatz kommt.

An der Oberseite der Verpackung, also am Deckel, erblickt man zum Großteil einen vergrößerten Ausschnitt der beiden In-Ears, von denen man hier nur einen sehr nahen Teilausschnitt zu sehen bekommt. Des Weitern hat KEF an der linken oberen Ecke das Firmenlogo und über der Abbildung die Modellbezeichnung sowie um was es sich hier genau handelt, aufgedruckt. Außerdem wird hier auch der Designer der In-Ears und des Ladecase erwähnt, denn dies war kein unbekannter, sondern Ross Lovegrove, der schon öfters mit KEF zusammenarbeitete und auch mit weiteren großen Unternehmen der Technologie-Branche. 

Am Verpackungsboden bzw. der Rückseite verrät KEF einige Ausstattungsmerkmale, zu denen die Akkulaufzeit, die Schnellladefunktion usw. gehören. Außerdem wurde auch hier wieder die obere linke Ecke mit dem KEF Logo versehen und unten rechts ist eine Abbildung der beiden In-Ears zu sehen, jedoch nur dezent mit weißen Linien gezeichnet.

Durch das Anheben des Deckels vom unteren Teil der Verpackung kommt eine Mappe aus demselben Material wie die restliche Verpackung zum Vorschein, die mit einigen Sätzen des Unternehmens versehen wurden. Dabei beschreibt KEF, was das Unternehmen ausmacht usw. In dieser Mappe befinden sich zugleich sämtliche Papierunterlagen wie z. B. die Kurzanleitung usw. Nach dem Entfernen der Mappe blickt man in einem besonders designten Einlegeboden aus Zellulosematerial das Ladecase in welchem zugleich auch die beiden In-Ears eingesetzt wurde. Diese hat KEF an den Ladekontakten mit einem Kunststoffstreifen versehen, sodass hier beim längeren Lagern usw. nicht der Akku schaden nimmt oder Ähnliches. Unter dem Einleger wiederum befinden sich oben und unten noch zwei weitere Pappschachteln, in welchen einmal das beiliegende USB-A auf USB-C Kabel von KEF zu finden ist und im anderen die restlichen Silikonanpassstücken. Diese beide Schachteln hat KEF dezent mit einer Beschriftung versehen, sodass man eigentlich beim genauen Hinsehen genau weiß, wo was versteckt ist.  

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

In-Ears

Direkt auf den ersten Blick hat mir das Design der KEF Mu3 besonders gut gefallen. Hier setzte der Industrie- und Produktdesigner Ross Lovegrove, welcher die In-Ears und das Ladecase designt hat, auf ein komplett abgerundetes Design, also auf ein In-Ear Gehäuse, welches komplett ohne Kanten daher kommt. Die silberne hochglänzende Oberfläche vermittelt auf dem ersten Blick zwar, dass man hier auf ein Gehäuse aus Aluminium oder einem anderen Metall setzen würde, doch dies wird einem hier nur vorgegaukelt. Zum einen wäre Aluminium nämlich schwerer und im Ohr als In-Ears sicherlich etwas unangenehm, da diese beim einsetzten, oftmals am Anfang kalt sind.

Farblich bietet KEF die Mu3 nur in einer einzigen, aber zugleich auch einer besonderen Farbe an, nämlich einem hochglänzenden Silber, welches mir persönlich, obwohl ich eigentlich kein Fan von Hochglanzoberflächen bin, sehr gut gefällt, da es absolut unempfindlich gegenüber Fingerabdrücken ist. Das Gehäuse der In-Ears ist für In-Ears mit ANC überraschend kompakt gehalten, denn oftmals erfordern diese aufgrund der umfangreichen Elektronik im Gehäuse etwas mehr Platz, was man hier bei den KEF Mu3 nicht direkt auf dem ersten Blick vermuten würde. Durch diese kompakte Form stehen die beiden In-Ears nach dem Einsetzen kaum aus dem Ohr heraus, auch wenn man diese natürlich dennoch bei kurzen Haaren direkt sehen wird. 

Beide In-Ears wurden absolut gespiegelt ausgeführt, was zugleich bedeutet, dass man jeden davon, egal ob den linken oder rechten In-Ears auch getrennt von dem anderen verwenden kann. Damit dies funktioniert, muss im Inneren nicht nur die entsprechende Empfangstechnologie verbaut sein, sondern beide In-Ears erfordern ein und dieselben Mikrofone. Somit findet man am Gehäuse insgesamt drei kleine Öffnungen, in denen sich die Mikrofone verstecken. Davon ist eines nach dem Einsetzen in die Ohren im Inneren des Ohrkanals und eines an der Außenseite nach hinten gerichtet, welche zusammen für das ANC verwendet werden. Das andere Mikrofon, welches ebenfalls an der Außenseite angebracht ist, befindet sich nach vorne zum Mund gerichtet und dient unter anderem der Telefonie, damit einen der Gesprächspartner dabei gut verstehen kann.

Das Gehäuse der KEF Mu3 setzt sich aus zwei hälften zusammen, dem äußeren Teil mit den beiden besagten Mikros, bei dem man auch die größere runde Multifunktionstaste findet, welche zudem mit einem KEF-Logo versehen wurde und je nachdem wie häufig und lange man die Taste betätigt, verschiedene Befehle ausführt. Auf die ausführliche Bedienung gehe ich jedoch wie gewohnt im Abschnitt Bedienung ausführlich ein. Neben dem Knopf versteckt sich zudem auch eine auf dem ersten Blick nicht direkt ersichtliche Status-LED, welche einem den Status der In-Ears im Bezug auf die Kopplung und den Akku liefert. Der innere Teil der In-Ears, der beim einsetzten ins Ohr in der Ohröffnung sitzt, beinhaltet dann das besagte dritte Mikrofon und die beiden Ladekontakte, über welche die beiden In-Ears im Ladecase aufgeladen werden. Hier findet man zudem auch die Seitenbezeichnung (Rechts und Links) sowie selbstverständlich den Ohrkanal mit den Silikonaufsätzen.

Ladecase

Beim Material des Lade-Case setzt KEF exakt auf dasselbe wie auch bei den In-Ears. Außerdem handelt es sich dabei zudem auch um exakt dieselbe Oberflächenbeschichtung, die eine identische Haptik bietet, die mir sehr gut gefällt. Das Ladecase ist mit den Maßen 33,5 x 62 x 52 mm (H x B x T) angenehm kompakt gehalten, sodass sich dieses aufgrund des geringen Gesamtgewichtes inkl. der In-Ears von 58,4 g sehr gut in der Hosentasche, Handtasche oder Rucksack verstauen lässt.

Das Ladecase besitzt ansonsten da Ross Lovegrove dieses designt hat, dieselbe Optik wie die In-Ears, welches sehr edel und schön wirkt. Auf der Oberseite des Deckels ist eine Vertiefung eingelassen, auf der man des KEF-Logo vorfindet. Rückseitig unterhalb des Deckelscharniers befindet sich die USB-C Ladebuchse, über welche das Ladecase wieder mit Strom versorgt wird und an der Front dient eine kleine Griffmulde zum einfacheren Öffnen des Cases. Unterhalb dieser Griffmulde ist zudem noch eine versteckte Status-LED vorzufinden, welche des Status des Ladecase anzeigt. 

Der Schließmechanismus des Ladecase gefällt mir soweit gut, erfordert jedoch aufgrund der glatten Oberfläche trotz vorhandener Griffmulde das Öffnen mit zwei Händen. Ist das Case jedoch geöffnet, werden die beiden In-Ears so wie es sich gehört, absolut sicher an ihrer Position gehalten und dies selbst dann, wenn das Case geöffnet über Kopf gehalten wird. Im Inneren des Case erblickt man eine matte Oberfläche, welche zwar empfindlicher gegen Fingerabdrücken ist, jedoch stört dies soweit keineswegs. Des Weiteren findet man hier die Unterschrift des Designers Ross Lovegrove.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der In-Ears und die des Ladecase sind absolut tadellos, es gibt hier keinerlei Fehler in den Oberflächen. Selbst die Knöpfe der In-Ears sind absolut bündig mit dem restlichen Gehäuse der In-Ears, was dafür sorgt, dass alles perfekt aufeinander abgestimmt wurde und sich auch so zusammenfügt. Selbst das Ladekabel, welches KEF hier mitliefert, ist kein Standard-Kabel, wie man es von vielen In-Ears kennt, sondern eines mit einer weichen Beschichtung, sowie einem Flachkabel und keiner Standardfarbe in Schwarz, sondern Grau wie das Ladecase und die In-Ears. Dank IPX5-Zertifizierung sind die KEF Mu3 auch für robustere Einsätze gewappnet und bietet somit einen Schutz gegen Schweiß und Spritzwasser.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

Tester gesucht: Jabra Elite 75t

Wir haben ein neues sonnendes Produkt für euch! Eine Leserin bzw. ein Leser hat die Möglichkeit die Jabra Elite 75t auf Herz und Nieren zu testen.

Wir danken dem Hersteller Jabra für die Bereitstellung des Produktes für den testr Lesertest!

Jabra Elite 75t

Zum Angebot bei

Was wird verlangt?

Die Teilnahme an dem Lesertest ist für dich selbstverständlich freiwillig und kostenlos!

Hast Du dich erfolgreich beworben und wurdest du für den Lesertest ausgewählt, werden wir die Jabra Elite 75t kostenlos an deine Adresse zusenden.

Nun hast du 2 Wochen Zeit um das Produkt kennenzulernen und auszuprobieren. Im Anschluss wollen wir und auch andere Leser deine Meinung dazu hören. Deswegen wird verlangt, dass zu einen Testbericht mit min. 400 Wörtern schreibst und auch Bilder dazu machst. Wie du diesen Bericht aufbaust ist gänzlich dir überlassen, Du musst dich nicht an ein bestimmtes Schema halten – solltest aber natürlich über Einrichtung, Funktionen, Vorteile, Nachteile etc. schreiben. Wir erwarten keine geschönten Berichte, Deine ehrliche Meinung ist wichtig.

Dein Beitrag wird auf testr.at veröffentlicht, eine Veröffentlichung auf einer anderen Plattform, Blogs etc. ist NICHT vorgesehen! Die Rechte des Textes und der Bilder übergehen testr.at!

Hast du den Beitrag übermittelt – wie beschrieben innerhalb der Frist (2 Wochen Testdauer) – dann kannst Du die Jabra Elite 75t – selbstverständlich kostenlos – behalten und weiter damit eine Freude haben. Weigerst du dich dich allerdings die Bedingungen zu erfüllen, musst du das Produkt auf eigene Kosten zurücksenden, oder bekommst dieses in Rechnung gestellt!

Wie kannst Du dich bewerben?

Kommentiere unter diesem warum gerade Du der ideale Lesertester für den Jabra Elite 75t wärst. Zusätzlich solltest du auf einer Social-Media-Plattform deiner Wahl (z.B. Facebook) folgendes posten:

Tester gesucht: Jabra Elite 75t

https://testr.at/tester-gesucht-jabra-elite-75t/

#ichbintestr

Hast Du dies gemacht bist du im Lostopf.

Um deine Chancen zu erhöhen kannst Du das selbe Posting auch auf weiteren Social-Media-Kanälen teilen – musst du aber nicht.

Dauer der Bewerbungsphase

Die Bewerbung beginnt mit Sonntag, 11 April 2020 und endet mit Sonntag, 9. Mai 2020 (23:59 Uhr).

Unter allen korrekten Eintragungen werden wir eine Gewinnerin bzw. einen Gewinner ziehen und diesen kontaktieren. Dieser hat dann 48h Zeit um sich zu melden. Sollte keine Rückmeldung kommen, wird erneut gelost. Teilnahmeberechtigt sind alle aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Viel Glück und viel Spaß!

Jabra Elite 85t

In aller Kürze

Die neuen Jabra Elite 85t sind True Wireless In-Ears, welche mit einer sehr guten Verarbeitung und einem sehr bequemen Tragekomfort punkten können. Das Klangbild könnte zwar noch etwas filigraner sein, lässt sich jedoch in der kostenlosen „Sound+“ App perfekt anpassen. Der Preis der In-Ears ist natürlich nicht gerade niedrig, doch dafür bekommt man neben einem Qi-fähigen Ladecase auch ein sehr gutes ANC geboten und eine App, die viele Einstellungen zulässt.

Gefällt uns

  • guter Klang (anpassbar via App)
  • IPX4-Zertifizierung
  • geringes Gewicht
  • AAC-Codec
  • bequemer Sitz
  • gutes Advance ANC

Gefällt uns weniger

  • Bedienung im Mono-Betrieb eingeschränkt

Jabra Elite 85t

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung der neuen Jabra Elite 85t fällt deutlich kompakter und schlichter aus, als von den bisherigen Vorgängern den Jabra Elite 65t und Jabra Elite 75t. Beim Verpackungsdesign wiederum bleibt sich Jabra den typischen Farben treu, denn auch die neuesten True Wireless In-Ears, kommen in der grauen Verpackung daher, welche mit gelben Akzenten versehen wurde. Dabei ist es auch weiterhin so, dass die stabile Hauptverpackung in eine dünnere Umverpackung eingeschoben wurde. Die Umverpackung zeigt dabei wie gewohnt, zahlreiche Informationen über die darin befindlichen Kopfhörer.

An der dezent gehaltenen Vorderseite präsentiert Jabra in der Mitte die beiden Ohrhörer. Außerdem prangt hier in der linken Ecke noch das bekannte gelb/schwarze Jabra Logo und im rechten unteren Bereich die Modellbezeichnung sowie in klein erwähnt, dass es sich um Advance Active Noise Cancellation (Advance ANC) In-Ears handelt. 

An der linken schmalen Seite zeigt man einen kleinen Ausschnitt der Ohrhörer mit dem Case und erwähnt hier, dass man das Produkt in Kopenhagen, dem Firmen-Hauptsitz entwickelt hat. Rechts gegenüber wiederum informiert man darüber, dass in dieser Box ein Produkt enthalten ist, indem man die komplette 150 Jahre Erfahrung hineingesteckt hat usw.

Die Rückseite ist meist die informativste Seite und so ist es auch bei den Jabra Elite 85t der Fall. So sieht man hier zum einen erneut das Herstellerlogo, sowie den Produktnamen und man bekommt zudem eine saubere Übersicht der In-Ears, dem Ladecase und den zusätzlichen ovalen EarGel-Aufsätze gezeigt. Darunter hat Jabra die sechs fürs Unternehmen wichtigsten Merkmale der neuen Kopfhörer aufgelistet, zu denen unter anderem folgenden Punkte zählen: ANC & HearThrough, die 6 Mikrofone mit Windfilter, die 12 mm Treiber, die Akkulaufzeit von 5,5 Stunden + 25 Stunden mit Ladecase usw.    

Durch das Entfernen der beiden Klebestreifen an der Umverpackung, kann man dieses nach oben hinweg entfernen. Darunter kommt eine sehr stabile graue Verpackung zum Vorschein, die man durchs weitere Entfernen eines Klebestreifens an der rechten Seite öffnen kann. Hier weißt Jabra auf der Innenseite des Deckels drauf hin, dass es sich um eine 100 % recycelbare Verpackung handelt und rechts findet man einen Einleger mit dem gewohnten Satz „ Welcome to superior Sound“, was auf Deutsch so viel bedeutet wie: Willkommen zum überlegenen Klang. Darunter wird man drauf hingewiesen, die kostenlose App von Jabra herunterzuladen, um die In-Ears zu personalisieren usw. Auf der Rückseite ist dann noch sozusagen eine kompakte Kurzanleitung versteckt.  

Unter dem Einleger befindet sich ein naturbelassener Einsatz aus Zellulose, indem sich ordentlich im oberen Abschnitt verpackt, das Lade-Case mit den darin befindliche In-Ears befindet. Darunter ist noch ein weiterer Einsatz, indem die zwei zusätzlichen unterschiedlich großen ovalen Paar EarGel-Aufsätze aufbewahrt werden und in der Ebene darunter kann man das USB-C Kabel finden. Unter dem Einleger aus Zellulose findet man dann noch die Sicherheitsinformationen mehr nicht.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

In-Ears

Im direkten Vergleich zu dem Vorgängermodell sehen zwar sowohl die beiden In-Ears, als auch das Ladecase nahezu identisch aus, jedoch sind beide Produkte von der Größe etwas gewachsen. Dies liegt jedoch daran, dass nun in den In-Ears noch mehr Mikrofone verbaut wurden und nun auch doppelt so große Treiber zum Einsatz kommen. Zu guter Letzt wurde auch die Akkulaufzeit erhöht, sodass in beiden Produkten (Case und Ohrhörer) mehr Platz notwendig ist. 

Dennoch stehen die beiden In-Ears nach dem Einsetzen kaum weniger aus dem Ohr heraus und zudem hat das gering höhere Gewicht ebenfalls keinen negativen Einfluss aus das Tragegefühl. Der bereits von den Vorgängern bekannte Steg an den Seiten wurde noch etwas filigraner gestaltet, was man auch gut an den neuen, noch kleineren Löchern für die Mikrofone sehen kann. Die spezielle mattierte und weich anfühlende Beschichtung des Kunststoffgehäuses hat sich bereits bei den Vorgängermodellen durchgesetzt und wurde auch hier bei den neuen Jabra Elite 85t eingesetzt.

Die länglichen Öffnungen an den Seiten, die bei den Vorgängern noch zum Einsatz kamen, sind nun ebenfalls filigraner eingearbeitet geworden, denn nun wurden diese ebenfalls im seitlichen Teil als mehrere kleine Öffnungen integriert. Dabei besitzt jeder In-Ear ein Lochpaar, von denen eines im hinteren Bereich nach oben und eines am unteren Teil integriert wurde, hinter dieser Öffnung sind die wuchtigen Mikrofone versteckt, die z. B. für die zusätzliche HearThrough- und ANC-Funktion genutzt werden. 

Das Gehäuse der Jabra Elite 85t wurde wie bereits bei den Vorgängermodellen aus insgesamt drei Teilen gefertigt. Hierbei fällt mir jedoch im Vergleich zum Vorgänger ein etwas verkürzter Ohrkanal auf, der nun zudem nicht mehr rund, sonder oval geformt wurde genauso wie auch die neuen speziellen EarGel-Aufsätze. Daraufhin folgt der mittlere Teil, der wie gehabt die komplette Technik (Akku, Sensoren, Treiber, Mikrofone usw. beherbergt. Zu guter Letzt folgt der äußere Teil, welcher nicht nur die Mikrofone abdeckt, sondern zugleich auch die Tasten an jedem Ohrhörer an der jeweiligen Position fixiert. Die runde Taste mit dem Jabra Schriftzug, schließt an beiden In-Ears bündig mit dem Gehäuse ab und ermöglichen ein umfangreiches Bedienen über die In-Ears, ohne das man hierzu das Smartphone zur Hand nehmen muss.

True Wireless In-Ears werden wie gewöhnlich über das zugehörige Lade-Case aufgeladen, daher befinden sich an beiden In-Ears, an der Innenseite wie gehabt je zwei goldene Ladekontakte. Außerdem ist weiterhin ein Annäherungssensor verbaut, den man nicht direkt sieht, der jedoch sehr praktisch ist, da dieser dafür sorgt, dass die Musik automatisch gestoppt wird, sobald man einen der beiden Ohrhörer aus den Ohren heraus nimmt.

Bei der Farbauswahl stehen seit kurzem zusätzliche Farben zur Auswahl, denn direkt zum Marktstart waren es nur zwei Versionen. Zur Auswahl steht nun neben „Titanium Black“ der Farbe meines Testgerätes auch noch: Grau, Gold-Beige, Schwarz und Kupfer-Schwarz. Bei dem letzt genannten Modell ist der Biedenkopf an den In-Ears nicht in derselben Farbe wir der äußere Teil des Gehäuses, sondern Kupferfarben. Bei den anderen vier Varianten wiederum ist das komplette äussere Gehäuse und der Bedienknopf in einer Farbe gehalten.

Was ich etwas Schade finde, ist das Jabra erneut auf dieselbe Verbindungstechnologie setzt. Somit kann man zwar wie gehabt die In-Ears auch im Mono-Betrieb verwenden, jedoch hat man hierbei nicht die freie Auswahl wie bei den meisten anderen Anbieter, sondern muss zwingend den rechten In-Ear benutzen. Dies liegt daran, dass nur der rechte Ohrhörer ein Bluetooth-Chip verbaut hat und es sich somit dabei um den sogenannten Master handelt. Der linke In-Ear wiederum, baut mit diesem via NFMI (Near Field Magnetic Induktion) eine Verbindung auf und empfängt darüber die Daten mit einer möglichst geringen Verzögerung, welche ein Mensch nicht wahrnehmen kann.

Ladecase

Beim Material des Lade-Case setzt Jabra auf exakt dasselbe wie auch bei den In-Ears. Außerdem handelt es sich dabei zudem um exakt dieselbe Oberflächenbeschichtung, die eine identische Haptik bietet, welche mir sehr gut gefällt. Anders als das Case und die In-Ears der Active-Modelle, wird hier kein kompletter Schutz gegen Staub und Wasser geboten, sondern „nur“ nach IPX4, was soviel bedeutet, dass ein Schutz gegen das Eindringen von Spritzwasser und Schweiß geboten wird. 

Das Case fällt mit den Maßen: 664,8 x 41,1 x 28,5 mm (L x B x T) etwas größer als das des Vorgängermodells (Jabra 75t) aus, jedoch finde ich das noch absolut im Rahmen und keineswegs negativ. Das Ladecase kann man dennoch als kompakt bezeichnen und es lässt sich wunderbar in der Hosentasche oder Rucksack usw. verstauen.

Das Ladecase besitzt ansonsten exakt dasselbe Design wie gewohnt, sodass es sich um ein rundum schlichtes Ladecase handelt, welches bis auf den ca. 1 mm tief eingeprägten Jabra Schriftzug keine weiteren Erkennungsmerkmale besitzt. Durchaus praktisch ist hier weiterhin der leicht konkav ausgeführte Boden, denn da dieser nun zusätzlich mit einer Qi-Ladetechnologie bestückt wurde, wird dafür gesorgt, dass das Case beim aufstellen sehr sicher steht. Die USB-C Ladebuchse an der Rückseite hat man nun etwas weiter nach oben versetzt, sodass hier ein sauberes anschließen an das beiliegenden USB-C Ladekabel erfolgen kann. Neu und ebenfalls absolut sinnvoll ist der neue Standort der kleinen Staus-LED, denn diese ist von der Rückseite nach vorne gewandert. Dies ist soweit sehr sinnvoll, da man somit den aktuellen Ladezustand jederzeit von vorne einsehen kann, egal ob man das Case via Kabel oder über die Qi-Technologie auflädt. 

Der Schließmechanismus hat mir bereits beim Vorgängermodell sehr gut gefallen, wurde daher unverändert übernommen und überzeugt somit auch wieder bei den Jabra Elite 85t. Hier hält ein praktischer Magnet das Case wunderbar geschlossen und zudem werden auch die In-Ears selbst direkt nach dem einsetzten in das Ladecase perfekt an ihren Platz zentriert und via Magneten auch genau an dieser Stelle gehalten. Somit könnte man bei eingesetzten In-Ears das Case einfach auf den Kopf drehen und nichts fällt dabei heraus.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der In-Ears und die des Ladecase sind mal wieder wie von Jabra gewohnt auf einem sehr hohen Niveau. Alle Einzelteile und Übergänge wurden hervorragend aufeinander abgestimmt, sodass es keine Störkanten gibt und ich bezüglich der Haptik absolut nichts kritisieren kann. 

Man bekommt bei dem nicht Active-Modell zwar „nur“ einen Schutz nach IPX4, was bedeutet, dass diese nur gegen Schweiß und Spritzwasser geschützt sind, doch das reicht eigentlich auch absolut aus. Sollte der Tragekomfort bei euch gut sein und der halt auch noch bei sportlichen Bewegungen sicher sein, spricht daher eigentlich nichts dagegen, dass man die neuen Jabra Elite 85t auch ohne die Bezeichnung „Active“ als Sportliche In-Ears nutzen kann.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

JBL Clip 4

In aller Kürze

Mit dem JBL Clip 4 hat man gegenüber dessen Vorgänger vieles verändert. Dabei betrifft dies vor allem das neue Gehäuse bzw. den neuen Formfaktor und allem voran der komplett überarbeitete Karabinerhaken. Dabei wirkt das mit Stoffmesh überzogene Gehäuse sehr hochwertig und die neue gummierte Rückseite gefällt mir ebenfalls gut. Die Bedienung ist über die angebrachten Buttons einfach gehalten und die Akkulaufzeit mit 10 Stunden kann sich ebenso sehen lassen wie das Klangbild. Klar kann der kompakte JBL Clip 4 keinen vom Volumen überlegenen Lautsprecher ersetzen, doch dafür ist dieser sehr leicht und perfekt für den mobilen Einsatz gemacht.

Gefällt uns

  • staub- und wasserdicht nach IP67
  • robust Bauweise und hochwertig Verarbeitet
  • für seine Größe ein guter Klang
  • USB-C Anschluss
  • gute Akkulaufzeit
  • praktischer Karabiner

Gefällt uns weniger

  • nicht im Stereo-Modus usw. verwendbar

JBL Clip 4

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung des JBL Clip 4 entspricht zwar der typischen JBL Designsprache, jedoch kommt hier anders als bei anderen Lautsprechern an der Vorderseite ein großes Sichtfenster zum Einsatz, durch welches man den Großteil des neuen JBL Clip 4 sehen kann. Ansonsten setzt man rundum auf die typisch von JBL verwendeten Farben: grau, weis und orange und hat die einzelnen Seiten teils mit kurzen Informationen zum Lautsprecher versehen.  

Die Vorderseite zeigt anders als gewohnt kein Bild vom Produkt, sondern man kann dieses wie bereits erwähnt durch ein transparentes Sichtfenster erblicken. Außerdem findet man hier selbstverständlich noch das bekannte JBL Firmenlogo, sowie den Namen „Clip 4“ und man bekommt am unteren Abschnitt den Hinweis, dass JBL hierbei auf die neue Bluetooth 5.1 Technologie setzt, dass der Lautsprecher einen praktischen Karabiner besitzt und eine Akkulaufzeit von bis zu 10 Stunden bietet.  

An der schmalen rechten Seite geht JBL erneut kurz auf den integrierten Karabiner ein, der dem kompakten Lautsprecher auch seinen Namen gegeben hat, denn seit jeher kommt dieser mit einem Karabiner zum Aufhängen daher und wurde lediglich vom Design teils verändert. Die linke kurze Seite zeigt nichts Interessantes zum Lautsprecher, denn hier findet man nur die von jedem Produkte bekannte Seite, die auf den Slogan „Dare to Listen!“ Zu guter Letzt zeigt die Rückseite den JBL Clip 4 in einer etwas kleineren Darstellung. Außerdem erblickt man auch hier das JBL-Logo sowie den Namen Clip 4 und man wird in mehreren Sprachen auf die 10 Stunden Akkulaufzeit und dem IP67 zertifizierten Schutz gegen Wasser und Staub informiert.   

Nach dem Öffnen der Verpackung an der Unterseite kann man den kompletten Inhalt herausziehen. Dabei kommt natürlich ganz oben ein sehr durchdachter Kunststoffeinsatz zum Vorschein, der im oberen Abschnitt den JBL Clip 4 präsentiert und an dem unten Teil ein kleines Fach besitzt, indem man das USB-C Ladekabel versteckt hat. Unter dem Einschub aus Kunststoff befindet sich dann noch eine weiße Mappe, in der man die üblichen Verpackungsbeilagen wie eine Kurzanleitung, Garantieschein und ein Sicherheitsdatenblatt findet.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Gegenüber den JBL Clip 3 hat sich der neue Clip 4 wieder mal sehr verändert. Sodass dieser nun nicht mehr rund wie sein Vorgänger ist, sondern mehr oder weniger oval gehalten wurde. Dabei fällt nun direkt der große gummierte JBL Schriftzug auf, was beim Vorgänger noch eine kleine orangene, ins Gehäuse eingelassene Aluminiumplatte war.  

Der JBL Clip 3 war noch rundlich und nur an der Vorderseite mit dem von JBL bekannten Stoffmesh bezogen. Beim JBL Clip 4 dagegen hat man auf die Kunststoffrückseite verzichtet und diese ebenfalls mit dem Stoffmesh versehen, was dafür sorgt, dass dieser deutlich hochwertigen und stimmiger wirkt. Die Rückseite hat man hier mit mehreren diagonal verlaufenden Gummistreifen ausgestattet, die dafür sorgen, dass der kleine Speaker rutschsicher auf nahezu jeder Oberfläche liegen bleibt. Der neue JBL Clip 4 ist zwar in weniger Farben als der Clip 3 erhältlich, doch unter den insgesamt 7 verschiedenen Farben sollte dennoch jeder eine passende Farbe finden, die einem gefällt. Zur Auswahl stehen hier einfache Farben wie weiß, schwarz, blau, pink, rot und zwei mehrfarbige Modelle dem Grünen (mit violetten und gelben Akzenten) sowie dem blau/pink farbigen Modell.  

Der Karabiner gibt der JBL Clip-Reihe schon seit der 1. Generation ihren Namen und somit hat JBL diesen nun in der 4. Generation nochmals deutlich größer und präsenter ausgelegt, da dieser nun schon als Aluminiumrahmen rund um das ovale Gehäuse verläuft. Durch den noch besser ausgeklügelteren Mechanismus, der dafür sorgt, dass der gefederte Verschluss des Karabiners bis ins Gehäuse eingelassen wurde, gelingt das anbringen des JBL Clip 4 noch einfacher und sicherer. Hier ist das Anbringen ab sofort problemlos nur mit einer Hand möglich, was zuvor nicht in allen Situationen der Fall war. Ab ca. der Mitte an der rechten Seite, geht der Aluminium-Rahmen (Karabiner) in seinen gummierten Teil über, der dann auch zugleich etwas weiter oben in den beweglichen Teil des Karabiners übergeht. Hierbei findet man an der Seite auch die Modellbezeichnung des neuen Clip 4, welche hier leicht erhaben ausgeführt wurde. 

Der alte JBL Clip 3 war an der Unterseite trotz IPX7 noch mit einer Gummiabdeckung versehen, da dadurch nicht nur der Micro-USB-Anschluss, sondern auch die damals noch verbaute 3,5 mm Klinkenbuchse vor Wasser geschützt wurde. Dies ist nun beim JBL Clip 4 nicht mehr der Fall und notwendig, da man sich hier von der 3,5 mm Klinkenbuchse verabschiedet hat und somit nur noch auf eine Verbindung via Bluetooth setzt. Der Micro-USB-Port musste ebenfalls weichen und wurde durch einen zeitgemäßen und wasserdichten USB-C-Anschluss ersetzt. Dabei ist das sehr Praktische, dass dieser komplett freiliegend ist und einem dennoch einen Schutz nach IP67 gegen Staub und Wasser bietet.     

Die Maße des JBL Clip 4 sind von 137 x 97 x 46 und knapp 220 Gramm auf 134,5 x 86,3 x 46 geschrumpft, jedoch ist dieser durch das insgesamt dennoch größere Gehäuse mit 240 Gramm gut 20 Gramm schwerer geworden. Dies kann sich jedoch dennoch absolut sehen lassen, zumal der die Ausgangsleistung beim neuen JBL Clip 4 höher ist und der Akku ebenfalls etwas mehr Leistung bietet.  

Die Tastenbelegung bzw. die Anordnung ist beim neuen JBL Clip 4 identisch zum Vorgänger. So findet man hier an der linken Seite unterhalb des Aluminiumrahmens zwei nicht direkt ersichtliche Bedientasten, bei denen es sich um die Power- und Bluetooth-Taste handelt. Diese Tasten haben meiner Meinung nach jedoch einen etwas weniger guten Druckpunkt als die an der Front. Die Akkuanzeige wurde wiederum dezent als Balken neben der Aussparung für den beweglichen Karabiner integriert und zeigt lediglich an, ob der Akku voll oder bald geladen werden muss.

Die wichtigen Bedienelemente zur Steuerung der Musik findet man beim JBL Clip 4 allesamt an einem Ort beisammen und zwar an der Fron über dem großen JBL-Logo. So handelt es sich hierbei wie bei allen Knöpfen am Clip 4 um eigentlich versteckten Knöpfe unter dem Stoff, welche jedoch in Form von verschiedenen Kunststoff-Symbolen erkenntlich gemacht wurde. Zu diesen Köpfen gehört selbstverständlich die Play/Pause-Taste und ebenso ein „+“ und „-“ Lautstärke-Knopf.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des JBL Clip 4 gefällt mir sehr gut. Hierbei ist die Materialanmutung absolut stimmig und man bekommt einen IP67 zertifizierten Lautsprecher, der vor Staub und Wasser geschützt ist. Dabei gefällt mit persönlich sehr gut, dass man bei dem neuen Modell für diesen Schutz nicht immer drauf achten muss, dass die bekannte Gummiabdeckung geschlossen ist, denn diese kommt hier nicht zum Einsatz, da der USB-C Einsatz im inneren abgedichtete wurde. Somit bekommt man beim JBL Clip 4 einen kompletten Schutz gegen Staub und sonstigen Fremdkörpern und kann den Lautsprecher auch für bis zu 30 Minuten bei einer Tiefe von max. 1 Meter ins Wasser untertauchen.

Der Gewebestoff ist fest mit einer Schale bzw. dem Gehäuse verklebt, sodass sich dieser fest anfühlt, robust wirkt und sich nicht wie bei billigen Geräten bewegen lässt. Schade finde ich jedoch auch hier wie bereits beim JBL Flip 5 und Xtreme 3, dass der Lautsprecher zu schnell auf den Power-Button reagiert. Tippt man hier nur kurz drauf, schaltet dieser sich Ein bzw. Aus, sodass der Lautsprecher im ungünstigen Fall ungewollt bzw. versehentlich angeschaltet wird. Diesem Problem hätte man meiner Meinung nach eventuell entgegenwirken können, indem man das Ganze so geregelt hätte, das 2 Sekunden gedrückt halten den Lautsprecher Ein- und 4 Sekunden wieder Ausschalten oder so ähnlich.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

Klipsch T5 II True Wireless Sport

In aller Kürze

Bei den Klipsch T5 II True Wireless Sport handelt es sich um die Neuauflage der bereits von mir getesteten T5 True Wirless Serie, welche rundum verbessert wurde und fortan auch sehr gut für sportliche Aktivitäten geeignet ist. Beim Design sind sich die Kopfhörer etwas ähnlich, kommen jedoch nun mit noch mehr Silikon-Ohranpassstücken und zusätzlichen Sport-Einsätzen daher. Das Ladecase wurde bei diesem Modell komplett neu entwickelt und so bietet dieses dank Gummidichtung und speziellen Verschluss einen Schutz nach IP 67.  Dabei find ich die Feuchtigkeitsabsorbierendekristalle im inneren des Deckels sehr interessant, denn diese saugen den Schweiß nach dem Sport oder das Wasser von einem Regenschauer auf, sodass die In-Ears keinen Schaden nehmen. 

Punkten können die True Wireless In-Ears weiterhin mit einer Akkulaufzeit von bis zu 8 Stunden am Stück + weitere 24 Stunden mit Ladecase. Die passende App bietet zudem die Möglichkeit, Einstellungen via Equalizer vorzunehmen, den Akkustand der einzelnen In-Ears einsehen usw.

Gefällt uns

  • sehr guter Klang
  • angenehmer Tragekomfort
  • rundum IP67 Schutz (Case + In-Ears)
  • Qi-Ladefähig
  • Transparenz-Modus

Gefällt uns weniger

  • kein Noise-Cancelling
  • hoher Preis
  • großes Ladecase

Klipsch T5 II True Wireless Sport

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Das Verpackungsdesign der neuen Klipsch T5 II True Wireless Sport ähnelt bis auf wenige Änderungen dem der 1. Generation (normales Modell). Somit wurde auch hier die schwarze Hauptverpackung, wie es beim Vorgängermodell der Fall war, in eine bedruckte stabile Hülle eingeschoben.

Auf der Vorderseite der weiß/grauen Verpackungshülle erblickt man wie bei den ersten Klipsch T5 True Wireless eine hochauflösende Darstellung der T5 II True Wireless Sport Kopfhörer zusammen mit dem zugehörigen Transportcase, was hier zusammen mit Wasser gezeigt wird, da Klipsch dabei auf den Schutz gegen Staub und Wasser anspielt. Zudem sieht man selbstverständlich an der Front den Herstellernamen sowie die Produktbezeichnung und Klipsch informiert im unteren Abschnitt auf eine Akkulaufzeit von 8 Stunden + zusätzliche 24 Stunden mit dem Ladecase, dass diese via Bluetooth mit eurem Zuspielgerät verbunden werden und es eine App Namens „Klipsch Connect“ geben soll, welche weitere Einstellungen zulässt.

Die rechte schmale Seite der Umverpackung erklärt in 6 Sprachen einige der Besonderheiten der neuen Klipsch T5 II True Wireless Sport Kopfhörer. Zu diesen zählt erneut die erwähnte Akkulaufzeit, dass diese staub- und wassergeschützt (IP67) sind und einen hervorragenden Tragekomfort dank oval geformten Ohrtips bieten sollen. Ob dies soweit wirklich zutrifft, werdet ihr noch im Laufe des Testberichts erfahren. Zuvor geht es jedoch mit den restlichen Seiten der Umverpackung weiter, denn hier werden noch einige weitere Informationen präsentiert. Die linke Seite z. B. zeigt einem die Abmessungen der Ohrhörer und die des Transport- und Ladecase. Außerdem wird man hier durch kleine Abbildungen über den Lieferumfang informiert.

Zu guter Letzt gibt es auf der Rückseite einige bereits bekannte, aber auch neue Infos zu den Kopfhörern. So kann man hier nicht nur eine neue Abbildung der beiden In-Ear Kopfhörer erblicken, sondern auch eine vom geschlossenen Ladecase. Des Weiteren geht man hier nochmals in Englisch auf die staub- und wassergeschützte Bauweise des Case und der Ohrhörer ein und die speziellen Ohrtips, welche einen hohen Tragekomfort und Geräusche-Isolierung bieten sollen.

Um das Innenleben aus der Umverpackung herausziehen zu können, muss man das goldenen Klipsch-Siegel entfernen. Danach kann man den Innenteil einfach durch das hochheben, herausgleiten lassen. Daraufhin erblickt man eine schlichte schwarze Verpackung, auf der Folgendes steht: True Comfort, True Performance, True Spirit und True You. Damit spricht Klipsch alle Vorteile der sogenannten True Wireless In-Ear Kopfhörer an. Der Deckel wiederum wird von vorne nach hinten hochgeklappt und ist an der Innenseite mit eine kleinen „True Story“ vom Unternehmen Klipsch bedruckt.

Auf der Oberseite der Verpackung findet man nach dem öffnen unmittelbar die hochwertige Produktbeschreibung, welche an der Vorderseite mit dem typischen Klipsch Siegel versehen wurde. Unter dieser wiederum befinden sich direkt die beiden In-Ear Ohrhörer und das Ladecase, welche hier allesamt in einem Schaumstoff-Einsatz eingesetzt wurde. In der oberen Hälfte wiederum befindet sich noch eine kleine Kartonage, die nicht nur mit einer Kurzanleitung bedruckt wurde, welche einem beschreibt, wie man die Kopfhörer einschaltet und mit dem Smartphone verbindet, sondern zudem das restliche Zubehör enthält. Zu diesem zählen die zahlreichen zusätzlichen Ohrtips, ein langes doppelseitiges USB-Typ-C Ladekabel, einen USB-Typ-C auf USB-A Adapter und die zusätzliche Earhooks (Sporteinsätze).

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

In-Ear Kopfhörer

Der Formfaktor der neuen Klipsch T5 II True Wireless Sport Ohrhörer ist dem der Vorgänger sehr ähnlich, sodass es sich auch hier keineswegs um kompakte In-Ears handelt, sondern um ein Modell, welches im Ohr auffallen wird. Die Gehäuseform ist weiterhin leicht trichterförmig zum Ohrkanal hin und an der Außenseite oval. Neu ist hier, dass es diese nun in Weiß einem schönen Grün und Schwarz gibt, wovon das letztgenannte meinem Modell entspricht.

Das Gehäuse setzt sich wie vorm Vorgängermodell bereits gewohnt aus mehren Bauteilen zusammen, jedoch hat Klipsch hier nun auf die damals noch verwendete matten Soft-Touch-Oberfläche verzichtet, was jedoch auf die Haptik und den Tragkomfort keinerlei negativen Einfluss hat. Die Außenseite hat sich sehr verändert, denn wo man beim Vorgänger noch einen komplett über die Außenfläche verlaufenden Bedienknopf hatte, ist es nun ein deutlich kleiner und somit dezenterer Knopf geworden, der jedoch weiterhin mit dem „Klipsch“ Schriftzug versehen wurde. Diesen Bedienknopf umgibt ein dunkelbraunen Rahmen, der im vorderen Bereich eine Unterbrechung vorweist. Darin versteckt sich eine Status LED, welche aufblinkt, wen man die In-Ears einschaltet und allgemein über den aktuellen Status der Ohrhörer informiert. Am Trichterförmigen ovalen Teil der In-Ears befindet sich exzentrisch nach außen versetzt der schräg angebrachte Ohrkanal, an dem der Klang ausgegeben wird und ins Ohr gelangt. Am Gehäuse der In-Ears befinden sich zudem nach vorn zum Mund gerichtet und nach hinten oben ein Mikrofon, von denen das nach vorne gerichtete, die gesprochenen Worte beim telefonieren übermittelt und das nach hinten die Umgebungsgeräusche herausfiltert.

Da es sich hier um sportliche In-Ears handelt, besitzen die Klipsch T5 II True Wireless Sport sogenannte O-Hook, welche in diesem Fall über das Gehäuse gestülpt werden. Hierbei wurde jedoch darauf geachtet, dass dabei die Mikrofone frei bleiben bzw. schlitze vorgesehen sind, sodass die Geräusche dennoch zu diesen gelangen. Die Ohrtips werden wie beim Vorgänger nicht am Ohrkanal übergestülpt, wie man es auch von vielen anderen In-Ears kennt, sondern aufgesteckt, sodass es sich hier um spezielle Ohrtips handelt, die mit einem harten, streckbaren Kern ausgestattet wurde, den man beim Tragen jedoch keineswegs spürt.

Zu guter Letzt sind Richtung Innenseite neben der Seitenbeschriftung noch zwei Ladekontakte untergebracht, über welche die beiden Ohrhörer im Ladecase mit Strom versorgt werden.

Ladecase

Anders als die In-Ear wurde das Ladecase komplett neu entwickelt. Hierbei handelt es sich nun um ein schönes, hochwertiges Ladecase, welches jedoch deutlich größer als das der Klipsch T5 True Wireless ausfällt. 

Beim Ladecase der neuen Klipsch T5 II True Wireless Sport setzt man nicht mehr auf ein edles Edelstahl-Case in einer Zippo-Feuerzeug-Form, sondern auf ein großes Kunststoffgehäuse mit speziellen Verschluss, der dafür sorgt, dass das Outdoor taugliche Ladecase auch immer schön geschlossen bleibt, sodass darin kein Wasser oder Staub eindringen kann. Doch betrachten wird dies der Reihe nach. Das Ladecase besitzt eine transparente Außenhülle, durch welches man ein schwarzes Kunststoffgehäuse erblicken kann, dass an den Seiten ein schönes Wabenmuster besitzt. An der Vorderseite wurde dabei am unteren Teil dezent in derselben Farbe das Klipsch Firmenlogo ausgedruckt. 

Beim Verschluss setzt man auf einen speziellen Klemmverschluss, den der ein oder andere z. B. auch von den alten GoPro Kameras kennt, welche noch mit einem wasserdichten Case ausgestattet waren. Dasselbe Prinzip ist auch hier vorhanden, denn durch den speziellen Verschluss wird der Deckel des Case auf die Gummidichtung im unteren Teil gedrückt, sodass in das Case keine Fremdkörper und Flüssigkeiten eindringen können. Gegenüber des Verschlusses ist ein Metallscharnier im Kunststoff eingepresst und zudem findet man hier auch eine kleine Transportschlaufe im Klipsch Design.  

In der Innenseite des Ladecase findet man im linken Teil die beiden Plätze für die Ohrhörer und direkt darüber ein USB-C Anschluss. Dieser wurde hier aufgrund des Wasser- und Staubschutz in der Innenseite untergebracht, was jedoch einen kleinen Nachteil mit sich bringt, denn somit muss man das Ladecase während dem Laden immer offen haben. Dafür wiederum gibt es eine praktische Lösung, denn das Ladecase kann auch dank Qi-Ladefähigkeit geschlossen auf einem Ladepad aufladen werden. In der rechten hälfte des Case, also dem Deckel, steckt wiederum eine tolle Technologie bzw. Idee, denn hier hat Klipsch unter einem Kunststoffeinsatz die von vielen in Elektronikgeräten-Verpackungen bekannte feuchtigkeitsabsorbierende Kristalle integriert, welche die Restfeuchtigkeit der Ohrhörer einsaugen soll. Somit wird z. B. der Schweiß, der nach dem Training an den Ohrhörer haftet oder die Regentropfen vom Regenschauer problemlos absorbiert, sodass man immer trockene Ohrhörer hat. Als Ladeanzeige des Case dient die LED im Inneren zwischen den beiden In-Ears, welche anhand von drei LEDs den Akkustand anzeigt und die LEDs an den Ohrhörer, welche den Ladezustand der Ohrhörer anzeigen.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der Klipsch T5 II True Wireless Sport ist sehr gut, sowohl die In-Ears, als auch das robuste Outdoor-Ladecase machen einen gut verarbeiteten Eindruck.

Das Ladecase gehört jedoch nicht gerade zu den Kompaktesten und passt somit eventuell nicht in jede Hosentasche hinein, denn vor allem bei einer eng anliegenden Jeans wird es hier sicherlich unbequem. Dafür wiederum bietet dies einen Schutz nach IP67 gegen Staub und Wasser und kann zudem nicht nur via USB-C aufgeladen werden, sondern unterstützt zudem noch das drahtlose aufladen. 

Die Ohrhörer wiederum sind mit 6 Gramm sehr leicht und bieten nun in der neuen Generation nicht mehr nur eine IPX4-Zertifizierung, welche diese nur gegen Spritzwasser schützt, sondern ab sofort eine IP67-Zertifizierung wie das Ladecase, sodass diese staubdicht und gegen zeitweiliges Untertauchen geschützt sind. Weiterhin setzt man wie bei der ersten Generation auf einen USB-TYP-C Ladeport und liefert direkt ein passendes doppelseitiges USB-C Ladekabel inkl. Adapter mit, sodass ich das Case direkt über mein MacBook Pro ohne Adapter aufladen kann.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

JBL Xtreme 3

In aller Kürze

Mit dem JBL Xtreme 3 hat man den großen Bruder des JBL Flip 5 in der nun 3. Generation vorgestellt. Dieser unterscheidet sich von der Form kaum vom Vorgänger, JBL hat hier lediglich am Design etwas Hand angelegt, außerdem wurden leicht modifizierte Treiber verbaut und endlich gibt es einen USB-C Anschluss, sowie Bluetooth 5.1.

Einen drastisch verbesserten Klang sollte man sich hier jedoch nicht erhoffen, dieser ist nur minimal besser als beim Vorgänger, welchen ich bei einem Bekannten Probehören durfte. Erneut kann dieser als Powerbank genutzt werden, wofür man wahlweise den USB-A Anschluss oder den neuen USB-C Anschluss nutzen kann. Weiterhin ist es bei dem großen Portfolio an mobilen Lautsprechern, die JBL anbietet, sehr zu begrüßen, dass man diese untereinander koppeln kann. Hier ärger ich mich jedoch etwas darüber, dass man ständig den Standard verändert, denn zuerst war es die Connect-Technologie, dann Connect+ und nun PartyBoost. Dies wäre ja soweit nicht schlimm, wenn alle Technologie zusammenarbeiten würden, doch dem ist nicht so, denn nur die Lautsprecher mit derselben Technologie können miteinander gekoppelt werden. Ansonsten handelt es sich hier wieder einmal um einen guten Speaker, der dank Tragegurt mit Flaschenöffner perfekt fürs Musikhören im Park, mit Freunden oder auch Daheim geeignet ist. Für diejenigen, die jedoch bereits ein Vorgängermodell oder einen anderen Speaker von JBL besitzen, die nur Connect/Connect+ unterstützen, würde ich vom Kauf abraten, schließlich kann man den neuen JBL Xtreme 3 nicht mit den älteren Modellen koppeln.

Gefällt uns

  • staub- und wasserdicht nach IP67
  • robust Bauweise und hochwertig Verarbeitet
  • guter und pegelsicherer Klang
  • USB-C Anschluss
  • kann als Powerbank genutzt werden
  • gute Akkulaufzeit
  • Tragegurt mit Flaschenöffner

Gefällt uns weniger

  • neue PartyBoost-Funktion nicht mit Connect (+) Produkten kompatible

JBL Xtreme 3

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung des JBL Xtreme 3 entspricht der typischen Designsprache von JBL, da man hier auf dieselben Farben wie bei allen Produkten setzt und ebenfalls wie gewohnt auf die bekannte Aufdrucke rund um die einzelnen Verpackungsseiten. 

Die Vorderseite zeigt dabei wie von allen JBL Produkten gewohnt ein großes Bild des JBL Xtreme 3, der dabei in der Farbe dargestellt wird, die man auch gewählt hat. Dabei wird dieser auf einem neutralen weißen Hintergrund dargestellt, während man an den anderen drei Seiten ebenfalls auf die Grundfarbe des in der Verpackung befindlichen Lautsprecher setzt. Zurück zur Vorderseite, hier findet man noch das bekannte JBL Firmenlogo, sowie den Namen „Xtreme 3“ und man bekommt an einer Ecke den Hinweis auf die neue Bluetooth 5.1 Technologie sowie auf die Akkulaufzeit von bis zu 15 Stunden. 

An der kurzen rechten Seite zeigt JBL ein Teil von zwei JBL Xtreme 3 Lautsprechern, die mit dem JBL PartyBoost-Modus verbunden wurden. Daher geht JBL hier auf dieser Seite in mehreren Sprachen und kurz zusammengefasst auf die neu Verbindungstechnologie ein. Die linke kurze Seite zeigt nichts Interessantes zum Lautsprecher, denn hier findet man nur die von jedem Produkte bekannte Seite, die auf den Slogan „Dare to Listen!“ Hinweist. Anders sieht es wiederum mit der Rückseite aus, denn diese verrät weitere Details zum Produkt. Zu diesen zählt die Powerbank-Funktion, die Akkulaufzeit von bis zu 15 Stunden, der IP67 Schutz gegen Staub und Wasser sowie zu guter Letzt die neue Funktion JBL PartyBoost. 

Nach dem Öffnen des Deckels, an dem sich praktischerweise ein Transportgriff befindet, erblickt man Zellulose-Einsätze, welche den JBL Xtreme 3 sicher im Zentrum der Verpackung zentrieren. Dieser wurden zudem zum Schutz vor Staub usw. in eine Folie eingewickelt. Nach der Entnahme des JBL Xtreme 3 findet man dann noch eine Mappe mit der Kurzanleitung und den restlichen Beipackzetteln. Außerdem ist in den beiden Kartonabdeckung am Boden noch das restliche Zubehör verstaut, zu dem der Tragegurt mit Flaschenöffner gehört, sowie ein Netzteil mit EU-Adapter und dem neuen USB-C Anschluss.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Auf dem ersten Blick ähnelt der neue JBL Xtreme 3 seinem Vorgänger, jedoch erkennt man hier beim genauen Betrachten einige Veränderungen bzw. Dinge, die man meiner Meinung nach verbessert hat bzw. auch musste, da es dafür Zeit wurde. Doch der Reihe nach. Der JBL Xtreme 3 besitzt weiterhin die von JBL gern genutzt Röhrenform (Zylinderform), welche wie auch beim JBL Flip 5 mit einer festen Stoffgeflechtummantelung umhüllt ist. Diese Art von Stoff findet inzwischen bei zahlreichen robusten und wasserdichten mobilen Lautsprechern den Einsatz und daher macht JBL hier nichts verkehrt, den man setzt auf dieses bewährte Material schon seit gut 6 Jahren.   

Der Stoff ist dabei wie gewohnt, bis auf das Camouflage-Modell in derselben Farbe, wie man auch dein Lautsprecher gewählt hat. Insgesamt bietet JBL hier jedoch nur noch in drei Farbvarianten an, einem Schwarz, Camouflage und die Farbe meines Testgerätes in Blau. Die Maße des JBL Xtreme 3 sind 200 mm x 136 mm x 134 mm (B x H x T), vermutlich fragt sich nun der ein oder andere, warum ich hier keinen Durchmesser bei den Maßen angebe, schließlich ist das Gehäuse des JBL Xtreme 3 rund, das stimmt soweit auch, doch durch die beiden Bügel, an denen später der Tragegurt befestigt werden kann, ist der Lautsprecher hier trotzt Abflachung an der gegenüberliegenden Seite gut 2 mm breiter. Beim Gewicht ist der JBL Xtreme 3 selbstverständlich auch nicht gerade ein Leichtgewicht, denn die Treiber und der große Akku haben natürlich ein ordentliches Gewicht und somit bringt der Lautsprecher fast 2 KG auf die Waage. Dies ist wiederum dennoch ein gutes Gewicht, denn der JBL Xtreme 2 war hier immerhin gut 400 g schwerer, was nicht gerade wenig ist.

Der runde Teil des Gehäuses wurde nahezu komplett mit dem festen Gewebestoff umhüllt. Lediglich die beiden seitlichen Öffnungen der Röhre, an denen die beiden beweglichen Passivmembranen untergebracht sind und ein paar weitere Elemente wurden hierbei freigespart, dazu gleich weitere Informationen. An den Seitlichen „Öffnungen“ wurde der Kunststoff, der darum verläuft, gut 1,5 cm hervorstehend ausgeführt, sodass die Passivmembrane perfekt geschützt werden und da diese mit je drei erhabenen Punkten versehen wurden, kann der Speaker optional auch auf diesen Seiten aufgestellt werden. Normalerweise wird dieser nämlich auf die leicht abgeflachte Fläche aufgestellt, die mit den gummierten Linien versehen wurde, sodass der JBL Xtreme 3 selbst auf max. Lautstärke an Ort und Stelle stehen bleibt.  

Durch das große JBL Logo an der Vorderseite sollte eigentlich selbst ein Laie auf Anhieb erkennen, dass es sich hier Lautsprecher von JBL handelt. Dieser Schriftzug gefällt mir optisch sehr gut, da dieser nicht nur in Blau, sondern von der Seite betrachtet Orange hervorgehoben wurde. JBL setzt beim kleinen Bruder dem JBL Flip auf eine typische Transportschlaufe, die hier beim Xtreme 3 aber definitiv zu klein wäre und zudem noch lächerlich aussehen würde. Daher setzt man bei einem deutlich größeren Lautsprecher auf einen stabilen und breiten Tragegurt. Dieser wurde praktischerweise am Verstell-Element mit einem Flaschenöffner versehen, sodass man unterwegs, wenn man sich mit seinen Freunden treffen sollte, sehr elegant die Bierflaschen oder eine Cola-Flasche öffnen kann.  

Etwas hinter der abgeflachten Standfläche befindet sich eine gummierte Klappe, die mit einem dezenten XTREME 3 Aufdruck versehen wurde. Unter dieser einfach zu öffnenden Klappe versteckt sich neben dem neuen USB-C Anschluss, eine USB-A Anschluss über welche man beide die Powerbank-Funktion nutzen kann und eine 3,5 mm-Klinkenbuchse. An der Oberseite findet man zwischen den beiden Befestigungspunkten für den Tragegurt sämtliche Bedienelemente. Diese sind zwar in der Anordnung anders als beim JBL Flip 5, jedoch sind deren Funktionen absolut identisch, da beide Lautsprechergenerationen demselben Stand entsprechen. Im Zentrum befinden sich die Power- und Bluetooth-Taste in einem gummierten Bereich und sind beide von einem Rahmen umgeben. Dieser leuchtet auf, sobald man den PartyBoost-Modus aktiviert, also den Lautsprecher mit einem anderen PartybBoost-fähigen Lautsprecher verbinden möchte. Beide Tasten haben hier einen sehr angenehmen Druckpunkt und sind anders als die restlichen Tasten beleuchtet. Die Akkuanzeige wurde auch hier wie beim Flip 5 als Balken integriert, diesen findet man hier jedoch nicht direkt im Bereich der Bedientasten, sondern unmittelbar an der Front unterhalb des JBL Logos.

Die wichtigen Bedienelemente zur Steuerung der Musik usw. findet man beim JBL Xtreme 3 allesamt in einem Ort beisammen. So handelt es sich hierbei jedoch um eigentlich versteckten Knöpfe unter dem Stoff, welche jedoch in Form von verschiedenen Kunststoff-Symbolen erkenntlich gemacht wurde. Zu diesen Köpfen gehört selbstverständlich die Play/Pause-Taste und ebenso ein „+“ und „-“ Lautstärke-Knopf. Beim vierten Symbol ganz links handelt es sich um den neuen PartyBoost-Modus, welcher nun anstelle des beliebten Connect+ weichen musste. Das dies auch Nachteile mit sich bringt und welche dies sind, erkläre ich euch im weiteren Verlauf des Testberichtes.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des JBL Xtreme 3 ist soweit sehr gut. Man bekommt hier anders als beim JBL Flip 5 keinen IPX7-Zertifizierung, sonder eine IP67. Dazu muss jedoch immer die Gummiabdeckung sicher geschlossen sein, denn sonst würde Wasser durch die Anschlüsse in den Lautsprecher gelangen. Somit bekommt man beim JBL Xtreme 3 einen kompletten Schutz gegen Staub und sonstigen Fremdkörpern und kann den Lautsprecher auch für bis zu 30 Minuten bei einer Tiefe von max. 1 Meter ins Wasser untertauchen.

Der Gewebestoff ist fest mit einer Schale verklebt und am Gehäuse an mehreren Stellen geklipst. Somit lässt sich dieser Stoff nicht wie bei einigen anderen Herstellern hin und her bewegen. Schade finde ich auch hier wie bereits beim JBL Flip 5, dass der Lautsprecher zu schnell auf den Power-Button reagiert. Tippt man hier nur kurz drauf, schaltet dieser sich Ein bzw. Aus, was zwar etwas höheren Druck auf die Taste erfordert, doch im unglücklichen Fall kann diese ungewollt passieren. Dies wird zwar dann nur selten vorkommen, doch man hätte dem Probleme dennoch gut entgegenwirken können, indem man das Ganze so geregelt hätte, das 2 Sekunden gedrückt halten den Lautsprecher Ein- und 4 Sekunden wieder Ausschalten oder so ähnlich.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

Eve Cam

Eve setzt bei sämtlichen Produkten ausschließlich auf Apple HomeKit, daher ist dasselbe auch bei der Eve Cam der Fall und somit lohnt sich diese nur für Apple-User. Dabei greift Eve auf HomeKit Secure Video von Apple zu, sodass die Daten verschlüsselt übermittelt werden, das Speichern der Videos auf der iCloud von Apple ermöglicht wird und einigen weitere Funktionen. Dank HomeKit ist die Einrichtung sehr schnell und einfach erledigt, sodass dies jedem gelingen sollte. Nachteil an der Eve Cam ist die etwas verwaschene Videoqualität und das hierzu mindestens ein iCloud Speicherplan von 200 GB erforderlich ist. Doch das größte Manko ist der Preis von 150 € UVP, denn hier bietet z. B. Logitech mit der Circle View für ein paar Euro mehr eine Kamera an, die zusätzlich ein wetterfestes Gehäuse bietet und Ring ein deutlich günstigeres Modell.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Eve System GmbH oder kurz Eve liefert die Eve Cam in der vom Unternehmen gewohnten stabilen weißen Verpackung aus. Diese hat das Unternehmen natürlich rundum mit einigen Informationen und einem Produktbild der Kamera versehen. 

Direkt an der Vorderseite erblickt man neben einer großen Abbildung der Eve Cam auch den Produktnamen und die Produktbezeichnung „ smarte Innenkamera“. Da Eve ausschließlich Produkte für Apple HomeKit entwickelt und diese somit nur mit Apple-Devices genutzt werden können, ziert die untere linke Ecke der Vorderseite wie bereits von anderen Produkten aus dem Hause Eve das typische Siegel “ works with Apple HomeKit“.

An der rechten schmalen Seite befasst man sich in drei Sprachen mit der Unterstützung von HomeKit Secure Video. Somit werden hier einem die Vorteile des Systems erläutert und das ausschließlich auf diese Speicherung der Aufnahmen gesetzt wird. Des Weiteren ist für eine Eve Cam ein 200 GB Cloud Speicherplan vorausgesetzt, dem jedoch die Aufnahmen der Kamera nicht angerechnet werden, mehr dazu im Laufe des Testberichts. Die Linke Seite zeigt uns relativ wenig, denn hier sieht man lediglich das Übersichtsmenü der App in Verbindung mit der Eve Cam sowie das App-Logo.

Zum Schluss zeigt einem die Rückseite noch wie bereits von den bisher von mir getesteten Eve Produkten gewohnt zwei Bilder mit Anwendungsbeispielen. Dabei wird einmal die montierte Kamera an der Wand im Innenbereich gezeigt und einmal ein Bild, auf dem der Besitzer mit dem Smartphone auf die Kamera zugreift und deren Live-Bild betrachtet. Außerdem wird hier auf einige Vorteile und auf die Voraussetzungen zur erfolgreichen Verwendung der Eve Cam hingewiesen. 

Nach dem Öffnen der Verpackung kann man das komplette Innenleben aus der Verpackung herausziehen und hat einen Karton in der Hand, der mit einem bedruckten Deckel ausgestattete wurde. Auf diesem Deckel ist die Eve Cam zu sehen, wie diese auf einem Regal steht und den Raum, in dem diese steht, überwacht. Klappt man den Deckel auf, befindet sich in dessen Innenseite eine Kurzanleitung mit dem wichtigen Apple HomeKit Code, über den man die Kamera später ganz schnell und einfach über die HomeKit App einrichten kann. In dem Karton selbst erblickt man in der rechten Hälfte die Eve Cam, welche hier an vielen Stellen mit einer Schutzfolie geschützt wird und sicher in einem Zellulose-Einsatz eingesetzt wurde, der diese wunderbar schützt. Daneben befindet sich ein Karton, in dem das Unternehmen das Netzteil mit insgesamt vier Adaptern verstaut hat, wovon für uns lediglich der EU-Stecker wichtig ist. Außerdem mit an Bord ist ein 2,20 Meter langes USB-A auf Micro-USB Kabel, sowie eine Stahl-Montageplatte, die an die Wand gebohrt wird oder geklebt werden kann, sodass die Eve Cam mit ihrem Magnetfuß sauber daran befestigt werden kann.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Die Eve Cam wurde sehr schlicht gehalten, was so weit auch absolut ok ist, schließlich soll eine Kamera von der Bildqualität und weniger mit einem auffälligen Design überzeugen. Jedoch setzt Eve hier auf ein Kunststoffgehäuse, welches z. B. anders als bei der Nest Cam IQ Innenkamera deutlich billiger wirkt. Der große runde Hauptkörper der Kamera mit einem Durchmesser von 60 cm und einer tiefe von knapp 40 cm beinhaltet die komplette Elektronik und setzt sich aus zwei Außenschalen zusammen. Der Rückseite mit den vielen kleinen Löchern, hinter dem sich der Lautsprecher, das Mikrofon und der Reset Knopf versteckt und die Hochglanz Front, die im Zentrum die Kamera-Einheit, die Bewegungssensoren im unteren gräulichen Element beherbergt und die Nachtsicht LEDs sowie eine kleine Status-LED. Die vordere Schale verläuft am unteren Abschnitt zu einem 10 mm breiten, runden Fuß über der sowohl gedreht als auch mit einem Gelenk geknickt werden kann, sodass eigentlich jederzeit einer perfekten Ausrichtung nach der Montage nichts im Wege steht.

Die Stromversorgung der Eve Cam erfolgt über das beiliegende 2,20 Meter lange Micro-USB Kabel und das Netzteil. Dies wird ganz einfach an der Rückseite direkt an der abgeflachten Fläche am Kameragehäuse eingesteckt. Die Eve Cam gehört definitiv zu den leichtesten Indoor Kameras, denn mit gut 100 Gramm ist diese wesentlich leichter als z. B. die Nest Cam IQ Innenkamera, die fast 360 Gramm auf die Waage brachte.

Die besagte Status-LED an der Front zeigt direkt den momentanen Aufnahmestatus an. Leuchtet die LED nicht, dann ist die Aufnahme und das Streaming deaktiviert, da aktuell jemand zu Hause ist und nichts überwacht werden muss. Leuchtet diese Blau, dann ist das Streaming möglich, jedoch wird gerade nicht aufgezeichnet und rot bedeutet Streaming aktiv und Aufnahme erlaubt, da man gerade das Haus verlassen hat und niemand zu Hause ist. 

Der 10 mm Sockel ist mit einem Standfuß, der eine Fläche 65 x 60 mm und in der Höhe 10 mm einnimmt, verbunden. Dieser sorgt zum einen für einen sicheren Stand und wurde an der Unterseite mit einem Gummiring versehen, sodass die Eve Cam zusätzlich noch gegen verrutschen gesichert ist. Für einen bombenfesten halt kann die Eve Cam jederzeit oder vor allem zur Wandmontage auch mit der Stahlplatte montiert werden, sodass diese sich durch den im Standfuß verbauten starken Magneten absolut sicher mit dieser Platte verbindet. Diese Platte kann wahlweise verschraubt werden oder mithilfe des Klebe-Pads auch nur an die gewünschte Fläche geklebt werden. Zu guter Letzt befindet sich an der Unterseite noch der HomeKit-Code, mit dem die Kamera über die HomeKit App eingerichtet werden kann. 

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der Eve Cam ist so weit in Ordnung. Klar wirkt hier die Eve Cam im Vergleich zur Nest Cam IQ Innenkamera, die ich bereits vor längerer Zeit getestet habe, nicht ganz so hochwertig, doch es handelt sich hier bei beiden Geräten um eine reine Innenkamera und die Eve Cam kostet um einiges weniger und ist so weit für den Indoor-Einsatz bestens gerüstet. 

Es wäre hier zwar wünschenswert gewesen, dass man anstelle von Micro-USB auf USB-C setzt, doch einmal angeschlossen stört einen das eigentlich hier nicht mehr, da dann alles so an Ort und stelle bleibt. Bei einem Gerät, welches ich ständig aufladen müsste, wäre dies dann natürlich etwas anderes. Eine Akku-Variante gibt es hier bei der Eve Cam ebenso nicht, da dies bei kaum einer Indoor-Kamera der Fall ist, denen auch hier gilt eigentlich einmal am gewünschten Ort platziert, bleibt die Kamera meist sehr lange dort und eine permanente Stromversorgung ist definitiv besser, als wenn man ständig nachsehen muss, dass der Akku noch voll genug ist und die Kamera nicht ausgerechnet über die Zeit, wenn man mal eine Woche weg ist, abschaltet.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

1More True Wireless ANC

In aller Kürze

Mit den neuen True Wireless In-Ear Kopfhörern EHD9001TA oder einfacher zu merken 1More True Wireless ANC hat 1More eine weiterentwickelte Version der positiv überzeugenden 1More E1026BT-I True Wireless In-Ear Ohrhörer vorgestellt. Diese können mit einer sehr guten Verbindung, einem schönen Design und einer überzeugenden Verarbeitung punkten. Die Passform der Ohrhörer ist trotz klobigerem Design sehr gut, da man die Ohrhörer durch zahlreiche Ohranpassstücke individuell anpassen kann. Sehr gut gefallen hat mir zudem das hochwertige Ladecase, denn dessen Gehäuse wurde aus Aluminium gefertigt und ist somit zudem Qi-Ladefähig.

Gefällt uns

  • 2 Treiber-Aufbau
  • angenehmer Tragekomfort
  • hochwertiges Aluminum-Ladecase
  • Qi-Ladefähig
  • ANC

Gefällt uns weniger

  • keine genaue Akkuanzeige
  • unpräzise Touch-Oberfläche

1More True Wireless ANC

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung der 1More True Wireless ANC In-Ear Ohrhörer ist im Vergleich zu den normalen 1More E1026BT-I True Wireless In-Ear Ohrhörern, die ich bereits getestet habe, deutlich größer geworden. Dabei setzt man jedoch weiterhin auf die typische von 1More gewohnte Verpackung, die auf der Vorder- und Rückseite mit den technischen Daten der 1More True Wireless ANC In-Ear Ohrhörer versehen wurde. 

Die Vorderseite der Verpackung der 1More True Wireless ANC In-Ear Ohrhörer ziert eine vergrößerte Abbildung der beiden In-Ear Kopfhörer. Außerdem ist hier wie von eigentlich jedem Hersteller gewohnt auch das Herstellerlogo, die Modellbezeichnung und im unteren Teil sind einige technische Ausstattungsmerkmale in Englisch zu lesen.

  Weitere Informationen zu den Ohrhörern gibt es zudem noch auf der Rückseite, dabei handelt es sich sogar um sehr viele Informationen. Hier werden nämlich in der oberen Hälfte die für 1More wichtigen Eigenschaften, welche bereits auf der Vorderseite erwähnt wurden, in zahlreichen Sprachen aufgelistet. Des Weiteren sind hier einige technischen Daten wie z.B, das Gewicht, die Maße der In-Ears und vom Case aufgelistet und man kann hier genau erfahren, welche Akkukapazität im Case und in den Ohrhörern verbaut wurde.    

Die Verpackung wird wie bei den ersten True Wireless In-Ear Kopfhörer aus dem Hause 1More von rechts nach links aufgeklappt. Hierbei setzt man beim Verschlussmechanismus erneut auf die bereits bewährten Magnete in der Verpackung, welche diese sicher geschlossen halten. Nach dem Aufklappen erblickt man direkt auf der Innenseite der Verpackung Skizzen der Ohrhörer und von dem Case.

An der rechten Seite der aufgeklappten Verpackung erblickt man ein transparentes Sichtfenster, durch welches man die beiden True Wireless In-Ears und direkt darunter das Ladecase erkennen kann. Das Sichtfenster hat 1More hierbei direkt noch mit einer Kurzanleitung bedruckt, denn hier werden einem alle wichtige Funktionen der Tasten und von der Touch-Oberfläche erklärt. Unter dem Einsatz der Ohrhörer und des Lasecase befindet sich eine kleine Kartonage, in welcher 1More den üppigen Lieferumfang verstaut hat.

Hierbei handelt es sich um das USB-C Ladekabel, 7 Paar Ohranpassstücken, 4 Paar O-Hooks und ein Transportbeutel. Auf den In-Ears selbst sind wie bei vielen Herstellern bereits die Ohranpassstücke und O-Hooks in der mittleren Größe vormontiert. Unter der Kartonage mit den In-Ears und dem Ladecase verbirgt sich zudem noch eine kleine Mappe, in der sich die üblichen Beschreibungen befinden.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

In-Ear Kopfhörer

Bei der Form der 1More True Wireless ANC In-Ear Ohrhörer orientiert sich das Unternehmen an der Grundform der bereits von mir getesteten 1More Stylisch TWS. Auffällig ist hierbei jedoch, dass die neuen In-Ears etwas klobiger ausfallen und nun äußerlich in einer Carbon-Optik daher kommen. Trotz der größeren Form handelt es sich hierbei um relativ kompakt True Wireless In-Ear Ohrhörer, die weniger stark auffallen als z. B. die Apple AirPods. 

O-Das Gehäuse der In-Ear Ohrhörer wurde wie die meisten Modelle aus Kunststoff gefertigt und setzt sich aus mehreren Teilen zusammen, die allesamt sauber zusammengesetzt wurden, sodass hier keinerlei unschöne Übergänge oder störende Kanten zu erkennen bzw. zu spüren sind. Der Gehäuseteil, der später nach dem Einsetzen der In-Ears aus dem Ohr hervorsteht, hat eine ovale (Eierförmige) Form und ist knapp 26 x 18 mm (L x B) groß. Das größere Gehäuse der neuen 1More True Wireless ANC ist notwendig, da man hier nun nicht mehr auf nur einen, sondern gleich auf zwei Treiber setzt. Diese benötigen dementsprechend genau so wie die zusätzlichen Sensoren und das ANC mehr Platz. Vom äußeren Gehäuse ab wird der innere Teil, der in der Ohröffnung sitzt kleiner, bis dieser dann in den typischen, exzentrisch angeordneten Ohrkanal übergeht, der hierbei jedoch auch eine ovale Form besitzt. Damit jederzeit ein sicherer Halt in den Ohren gewährleistet wird, bietet 1More bei den In-Ear Ohrhörern wie beim Vorgänger nicht nur die Möglichkeit, die Ohrtips individuell anzupassen, sondern auch die sehr bewährten O-Hooks.   

Die äußere Carbon-Oberfläche ist wie gehabt gewölbt und beherbergt direkt in Zentrum einen silbernen 1More Schriftzug sowie direkt neben dem „E“ eine runde Status-LED. Neu ist hier die Anordnung des Äußeren kleinen Lautsprechergitter in Rot, welches nun am anderen Ende des Herstellernamens platziert wurde. Dieses beinhaltet fortan nun nicht mehr die Status-LED, sondern „nur“ die Mikrofone für die neue ANC-Funktion. Ein weiteres Mikrofon befindet sich an der Seite der Ohrhörer, welches jedoch vorrangig für die Sprachübertragung beim Telefonieren genutzt wird und eines im Inneren des Ohrkanals. Direkt Gegenüber von dem eben erwähnten Mikrofon für Telefonate befindet sich die bereits von dem Vorgängermodell bekannte Multifunktionstaste, welche zahlreiche Funktionen unterstützt, je nachdem wie häufig bzw. wie lange man die jeweilige Taste gedrückt hält. Auf diese Bedienung gehe ich jedoch etwas später beim Punkt „Bedienung“ ausführlicher ein. Eine weitere Neuerung der 1More True Wireless ANC ist der in der Innenseite verbaute Annäherungssensor, der dafür sorgt, dass die Musik bei der entnehme der Ohrhörer automatisch pausiert und beim einsetzten auf Wunsch fortgesetzt wird. Zudem hat 1More nun eine Touchbedienung integriert, die sich unter der Carbon-Oberfläche versteckt und zum Steuern des ANC dient.

Ladecase

Das Aufbewahrungs- bzw. Lade-Case wurde von 1More von Grund auf neue entwickelt. Somit setzt man nun auf eine komplett neue längliche Form sowie ein Case, welches nicht mehr komplett aus Kunststoff gefertigt wurde, sondern aus Aluminium. Der Vorteil an dem neuen Case ist, dass dieses meiner Meinung nach besser in die Hosentasche passt, hochwertiger wirkt und deutlich unempfindlicher gegenüber Kratzer ist.

Die Materialanmutung ist hier sehr gut und das Ladecase gibt beim Schließen einen satten Ton von sich, der mir direkt bestätigt, dass das Case absolut sicher durch den Magneten verschlossen wird. Das Case ist nun knapp 8 x 2,5 x 4 cm (L x T x H) groß und besitzt an der Rückseite einen modernen USB-C Ladeanschluss. 1More zeigt jedoch, dass einem ein zeitgemäßes Produkt wichtig ist und somit hat man dem Case direkt auch noch eine Wireless-Charging Funktion spendiert, sodass man das Ladecase sofern gewünscht und vorhanden auch über ein Qi-Ladepad aufladen kann.

Das Ladecase muss nun mit zwei Händen geöffnet werden, was weiter jedoch nicht schlimm ist, so ist dies ja bei ziemlich vielen anderen Herstellern ebenfalls der Fall. Direkt unterhalb der länglichen Griffmulde ist eine kleine Status-LED untergebracht, welche anzeigt, ob der Akku des Case geladen wird und ausgeht, wenn dieser voll ist. Die beiden In-Ears werden über die Ladekontakte an der Innenseite geladen und damit der Kontakt nicht unterbricht, halten diese Magnete sicher an der richtigen Position.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der neuen 1More True Wireless ANC ist wieder einmal sehr gut. Hier stimmt die Haptik des Case und der beiden Ohrhörer sowie das Gewicht der einzelnen Komponenten. Endlich gehören die Kratzer, die beim matten Ladecase der ersten True Wireless In-Ear Ohrhörer von 1More noch ein Problem waren, der Vergangenheit an, den das Aluminium-Case ist dahin absolut unempfindlich. Lediglich ein Herunterfallen auf den Boden würde natürlich auch hier einen Schaden anrichten und so würden hier logischerweise schnell Macken oder Kratzer entstehen.   

Das Case und die Ohrhörer fühlen sich rundum sehr gut an und es gibt daran meiner Meinung kaum Kritik. Wünschenswert wäre für mich lediglich eine andere Akkuanzeige, denn z. B. vier einzelne LEDs würden mir hier deutlich einfacher den Akkustand vom Case usw. anzeigen als nur eine einzelne LED. Wenn hier dann jeder der LEDs für 25 % stehen würde, wäre dies meiner Meinung nach die bessere Lösung.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

Teufel Motiv Go

In aller Kürze

Mit dem Teufel Motiv Go hat der Audio-Spezialist aus Berlin einen besonders hochwertigen Lautsprecher vorgestellt. Bei diesem hat man sich jedoch trotz verbauten Akku und der damit eigentlich vorhanden Mobilität mehr oder weniger auf den Einsatz im Haus oder der Terrasse/Balkon konzentriert. Dies liegt daran, dass man hier anstelle von einem unempfindlicheren und vor Stößen geschützten Kunststoff-/Silikon-Gehäuse für eines aus hochwertigem und edlen aussehenden Aluminium entschieden hat. Überrascht hat mich auch ein wenig der Lieferumfang, denn hier liefert Teufel anders als bisher von Teufel selbst, aber auch von vielen anderen Herstellern gewohnt, nicht nur ein Ladekabel, sondern gleich eines mit Netzteil mit. Klanglich hat der doch recht kompakte Lautsprecher auch ordentlich Punkten können und überzeugt mit einem für seine Größe sehr guten Klangbild, was für ein zwei Kanal System bei diesem Volumen mehr als Beeindrucken wirkt.  

Sollte man wiederum einen günstigeren und mehr für den Outdoor-Einsatz geeigneten Lautsprecher in einer ähnlichen Größe suchen, dann kann man sich vielleicht den Teufel Rockster Go anschauen, denn dieser konnte mich im Test ebenfalls positiv überraschen, kostete jedoch auch gut die Hälfte vom neue Teufel Motiv Go.

Gefällt uns

  • geschützt gegen Strahlwasser (IPX5)
  • schönes Design und hochwertig Verarbeitet
  • guter und pegelsicherer Klang
  • Dynamore-Funktion

Gefällt uns weniger

  • keine Tragschlaufe
  • Ladekabel mit Netzteil, jedoch mit seltenem Hohlstecker-Anschluss
  • durch das hohe Gewicht und dem Aluminiumgehäuse nicht wirklich portable.

Teufel Motiv Go

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Von Teufel bin ich es gewohnt, dass die Produkte direkt in ihrer Verpackung versendet werden, also ohne zusätzliche Umverpackung. Dies ist so weiter auch nicht schlimm, denn die Hauptverpackung schützt das Produkt mehr als ausreichend.  

Den Lautsprecher Motiv Go liefert Teufel daher wie bisher gewohnt in dem naturbelassenen Karton aus, an dem rundum wenige Informationen zum Produkt zu sehen sind. Teufel hat die Verpackung nämlich lediglich mit dem Firmenlogo, dem Namen des Produktes sowie den üblichen kurzen Angaben zum Produkt versehen. Dazu zählt auf der Rückseite wie gewohnt das Gewicht sowie die Größe des Teufel Motiv Go sowie dessen Seriennummer und ein Feld, an dem alle verfügbaren Farben aufgelistet wurde, bei dem dann an der Farbe, die man gewählt hat, ein Hacken ist.

Nach dem Aufklappen der Verpackung erblickt man wie von Teufel meist gewohnt, die Bedienungsanleitung. Darunter befindet sich dann ein gepresster Karton-Einsatz, der mir soweit sehr gut gefällt, da man daran merkt, dass Teufel ebenfalls Abschied von Styropor und Kunststoff nehmen will, denn bisher wurde hier oft ein Verpackungsmaterial aus irgendeinem Kunststoffmaterial genommen. Zudem ist dieser Einsatz mit einem dezent eingelassen Teufel-Logo versehen, was zwar nicht wichtig ist, mir persönlich gefallen so Kleinigkeiten dennoch sehr gut.

Nach der Entnahme des besagten Einsatzes kommt das ein wenig Kunststoff zu Einsatz, denn zum einen wurde der Teufel Motiv Go zum Schutz vor Staub und Abrieb des Verpackungsmaterials damit umhüllt und das zusätzlich beiliegende Netzteil mit Hohlstecker. Mehr ist in der Verpackung nicht zu finden, denn vielmehr braucht man auch gar nicht dafür, denn man muss den Lautsprecher nur aufladen, mit dem Smartphone verbinden und dann kann das Abspielen der Musik beginnen.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Beim Teufel Motiv Go handelt es sich anders als bei den Rockster-Lautsprechern um keinen reinen Kunststoff und Silikon-Lautsprecher, der robust sein soll und auch einen gröberen Umgang abhaben kann. Sondern um einen eher eleganten Lautsprecher, bei dem man mit hochwertigeren Oberflächen aus Aluminium und Stoff überzeugen möchte. Somit kann ich den Teufel Motiv Go weniger als portablen Lautsprecher empfehlen, sondern als Lautsprecher für den Einsatz zu Hause, den man vielleicht hier von der Küche raus auf die Terrasse tragen möchte, mehr aber nicht.

Der Rahmen des Teufel Motiv Go verläuft rundum und besteht aus hochwertigem Aluminium, welches hier bei meinem Modell in Schwarz eloxiert wurde. Weiterhin gibt es jedoch noch drei weitere Farben und zwar ein schlichtes Silber sowie die auffälligeren Farben Grün und Blau, was meiner Meinung nach ebenfalls wunderschöne Farben sind. An der Front ziert den 20 x 11 x 6 Zentimeter großen Lautsprecher ein Lautsprechergitter mit einem Kunststoff-Gerüst und einem verklebten Stoffgewebe, welches hier in derselben Farbe gehalten wurde, wie man den Teufel Motiv Go gewählt hat. Hier wurde dann auch im unteren Bereich des Gitters das typische, von den größeren Lautsprechern bekannte Teufel Logo angebracht. 

Die Rückseite zeigt wiederum die für mich bereits vom Teufel Boomster Go bekannte Rückseite aus Kunststoff mit demselben Muster. Jedoch findet man auch hier ein großes Kunststoffgitter, hinter der sich eines der beiden im Inneren verbauten passive Membrane bewegt bzw. darüber die Luft einsaugt und wieder nach außen stößt. Damit der knapp 900 Gramm schwere mobile Lautsprecher während der Musikwiedergabe sauber an seinem Platz stehen bleibt und nicht ungewollt weg hüpft, hat man an der Unterseite zwei längliche Gummifüße integriert, die auf einer ebenen Fläche für einen sehr guten Stand sorgen. 

Anders als bei allen bisher von Teufel angebotenen Lautsprechern besitzt der neue Teufel Motiv Go zwar einen integrierten Akku, der es ermöglicht, diesen überall mit hinzunehmen. Jedoch würde ich dies bei diesem Modell weniger empfehlen, da es keine Möglichkeit gibt, eine Transportschlaufe anzubringen. Außerdem besitzt der Motiv Go „nur“ einen Schutz gegen Strahlwasser nach IPX5-Norm, anstelle der IPX7 Norm, bei der sogar ein kurzzeitiges Untertauchen unter Wasser möglich wäre.

An der Oberseite hat Teufel sämtlich Bedientasten integriert, welche hierbei gummiert sind, sodass darin kein Wasser eindringen kann. Hier hätte ich mir eventuell eine bessere Kennzeichnung der Tasten gewünscht, denn zwar wurde dies von Teufel eigentlich sauber gemacht, doch gerade bei dem schwarzen Modell, welches ich hier bei mit habe, erkennt man auf dem matten Hintergrund die kleinen glänzenden Symbole nicht aus jedem Blickwinkel. Zu guter Letzt verstecken sich auch an der rechten Seite unter einem ebenfalls mit einer Gummikappe versehenen Bereich zwei weitere Anschlüsse, auf die ich dann noch später zusammen mit den Bedientasten im Punkt „Bedienung“ eingehen werden.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Bei der Verarbeitung des Teufel Motiv Go hat Teufel weitestgehend gute Arbeit geleistet. Hierbei handelt es sich um einen schönen Lautsprecher, der mit einem zeitlosen und hochwertigen Gehäuse punkten kann. Lediglich die Rückseite aus Kunststoff ist eher funktionell gestaltet, denn meiner Meinung nach passt diese nicht 100 % zum restlichen Aussehen des mobilen Lautsprechers. Das Gehäuse ist wie bei den meisten Lautsprechern mit einem nach IPX5 oder IPX7 geschützten Gehäuse rein äußerlich betrachtet nur verklebt worden, was bei diesen Geräten eine Reparatur unmöglich macht, da man dabei das Gehäuse zerstören müsste. Das ist zwar sehr schade, dass hier keine Möglichkeit einer Reparatur geboten wird, doch dies ist bei so gut wie allen anderen Herstellern und Produkt-Kategorien der Fall, siehe z.B. auch sämtliche Kopfhörer usw.

Die Kennzeichnung der Bedientasten könnte wie im Punkt „Design“ erwähnt etwas auffälliger sein, geht jedoch soweit noch in Ordnung. Der Druckpunkt sämtlicher Tasten ist zwar auch spürbar, könnte meiner Meinung nach jedoch noch etwas spürbarer sein, denn gerade bei der Play-/Pause-Taste ist dieser etwas schwammiger gelagert. Dies kann jedoch auch gut an meinem Vorserienmodelle liegen und bei dem Teufel Motiv Go, die Teufel den Kunden zusendet, inzwischen behoben sein. 

Der Power-Button wurde glücklicherweise so ausgeführt, dass dieses erst durch längeres Drücken reagiert. Somit wird bewusst verhindert, dass der mobile Lautsprecher ungewollt z. B. im Rucksack eingeschaltet wird. Gleiches gilt auch für das Ausschalten, denn auch hier muss man den Knopf für mehrer Sekunden gedrückt halten. 

Beim Ladenschluss finde ich es etwas Schade, dass man hier nicht auf USB-C gesetzt hat. Immerhin, es ist auch kein Micro-USB Port verbaut, doch durch den hier verwendeten Hohlstecker-Anschluss muss ich nun wieder ein weiteres Ladekabel in meiner Schublade mit sämtlichen Ladekabeln verstauen oder unterwegs mitnehmen. Zwar liefert Teufel hier dann wiederum direkt ein Kabel mit festem Netzteil aus, doch hätte man hier ein langes USB-C Kabel mit in die Verpackung gelegt und dann noch ein separates Netzteil, dann würde mir das deutlich besser gefallen.teil, dann würde mir das deutlich besser gefallen. 

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

devolo WLAN Repeater+ ac

In aller Kürze

Beim neun devolo WLAN Repeater+ ac handelt es sich um ein Produkt, mit dem man das WLAN-Netz in das komplette Haus bzw. in jede Ecke der Wohnung bekommt. Dabei benötigt das Gerät lediglich einen freien Platz in der Steckdose, wobei dieser Platz nicht verloren geht, da es am Repeater selbst eine integrierte Steckdose gibt. Der Repeater verbindet sich wie viel andere Produkte dieser Art via WLAN mit eurem Router und erweitert das Netzwerk an die Bereiche, die zuvor nicht so gut bzw. gar nicht von eurem WLAN-Netzwerk abgedeckt waren. Dabei ist auch praktisch, dass devolo hier an der Unterseite zwei LAN-Port integriert hat, sodass man bei Bedarf hierüber zwei Geräte direkt via LAN-Kabel mit dem Repeater verbinden kann. Die Ausstattung kann sich soweit absolut sehen lassen, denn mit an Bord ist auch das neue WPA3, was für eine noch höhere WLAN-Verschlüsselung sorgt.

Gefällt uns

  • zahlreiche Funktionen zur WLAN Optimierung
  • Steckdose an der Front
  • einfache Einrichtung
  • schlichtes Design
  • WPA3

Gefällt uns weniger

  • eine etwas sperrige Größe
  • eher mittelmässiges WLAN und etwas langsame LAN-Ports

devolo WLAN Repeater+ ac

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Der Lieferumfang des devolo WLAN Repeater+ ac ist relativ überschaubar, daher ist auch die Verpackung dementsprechend etwas kompakter gehalten. Dennoch heißt dies nicht, das devolo nicht im bekannten Verpackungsdesign festhält, denn wie gewohnt ist diese in dem typischen weißen Design gehalten. 

Die Hauptseite an der Front ziert eine Abbildung des Produktes und zwar den devolo WLAN Repeater+ ac, der hierbei etwas kleiner abgebildet wurde, damit man hier auch schön groß den Herstellernamen, die Produktbezeichnung und den gewohnten Satz„ devolo, stoppt die WLAN schwäche“ aufdrucken konnte. Unter der Abbildung wirbt man zudem noch mit der 3-jährigen Garantie, dass der Repeater in Deutschland entwickelt wurde und eine Plug & Play Lösung ist.

An den beiden kurzen Seiten rechts und links wird einem kurz der Hinweis gegeben, dass es eine App (inkl. QR-Code Verlinkung) zur einfachen Einrichtung des Systems gibt und rechts bekommt man den kompletten Lieferumfang mit Bildern und Maßen des devolo WLAN Repeater+ ac gezeigt.

Die Rückseite nutzt devolo auch hier wie bereits bekannt, als Auflistung der Vorteile des Produktes, während man aufgrund der kompakten Verpackungsmaße das bekannte Anwendungsbeispiel nun auf die Oberseite verlagert hat. Bei diesem Beispiel ist die Grundfläche eines kompletten Stocks von einem Haus dargestellt, indem der normale Router und der devolo WLAN Repeater+ ac dafür sorgen, dass euer WLAN im kompletten Haus empfangbar sein soll.

Beim Durchtrennen des Verschlussaufklebers an der Oberseite und dem Herausnehmen aus der schlichten Hauptverpackung erblickt man einen ungebleichten braunen Karton. Nachdem man auch diesen aufgemacht hat, kommt zu aller erst eine Installationsanleitung zum Vorschein und man erahnt unter einer Abtrennung das eigentliche Produkt, den devolo WLAN Repeater+ ac. Unter dieser Abtrennung wieder befinden sich noch die gewohnten Sicherheitshinweise, mehr gibt es im Lieferumfang nicht, denn es wird auch nicht viel mehr benötigt.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Beim devolo WLAN Repeater+ ac handelt es sich vom Design und der Größe um ein nahezu identisches Gerät zu den devolo Magic 2 WLAN-Adaptern. Die Maße sind absolut identisch, sodass auch der devolo WLAN Repeater+ ac 15,2 cm x 7,6 cm x 4 cm (L x B x T) einnimmt und ein Gewicht von knapp 350 Gramm auf die Waage bringt.

Der devolo WLAN Repeater+ ac wird wie die Produkte aus der Magic-Serie ein direkt mit dem Schukostecker-Typ F in einen freien Platz in der Steckdose eingesteckt und somit direkt über diesen mit Strom versorgt. Damit auch hier nicht der Steckplatz in der Steckdose verloren geht, wurde der Repeater mit einer zusätzlichen verfügbaren Steckdose ausgestattet. An der Innenseite befindet sich zudem ein Aufkleber, der unter anderem mit der Modellbezeichnung versehen wurde.

Am unteren Ende des devolo WLAN Repeater+ ac befinden sich zwei LAN-Ports, damit man bei Bedarf ein Gerät wie z. B. einen Fernseher oder eine Konsole direkt über den LAN-Port mit dem Internet verbinden kann. Direkt neben den beiden Anschlüssen ist außerdem ein kleines Loch vorhanden, bei dem es sich um den typischen Reset-Knopf handelt. Dieser sitzt aus Sicherheitsgründen, dass dieser nicht versehentlich betätigt wird vertieft, sodass man diesen mit einer Büroklammer oder Ähnlichem drücken muss. Des Weiteren sind die Wi-Fi-Adapter an den Seiten rundum mit Lüftungsschlitzen versehen, sodass darüber die wärme, die im Inneren entsteht, leichter entweichen kann.  

Soweit ähnelt der devolo WLAN Repeater+ ac absolut den devolo-Magic-Produkten. Lediglich an der Front gibt es minimale Unterschiede, hierbei handelt es sich jedoch nur um die Beschriftung, denn schließlich handelt es sich um ein anderes Produkt. So verläuft hier unten links nicht der graue Schriftzug „MAGIC LAN“, sondern „Repeater“. Der Rest ist mir bereits bestens von den devolo Magic-Adaptern bekannt, denn am rechten Rand an der Front verläuft von unten nach oben leicht erhaben der Firmenname devolo. Außerdem befinden sich an der Front zwei kleine Drucktasten, bei denen es sich zum einen um die PLC-Taste und die WiFi-Taste handelt. Mit dieser kann man entweder durch Längeres betätigen, das Wi-Fi abschalten oder die WPS-Funktion aktivieren.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des devolo WLAN Repeater+ ac ist sehr gut, hier gibt es keine Kritik zu äußern. Der Repeater wurde zwar weitestgehend aus Kunststoff hergestellt, doch dies ist bei Produkten im Indoor-Einsatz und Netzwerkprodukten absolut üblich und machen sämtliche andere Anbieter von solchen Produkten nicht anders. Schließlich werden diese Produkte ausschließlich im Haus eingesetzt und müssen somit keinen Wettereinflüssen ausgesetzt werden. Somit geht die Verarbeitung absolut in Ordnung und daran ist wie bereits erwähnt nichts auszusetzen. 

Sehr praktisch finde ich hier wie bereits unter „Design“ erwähnt, dass man bei diesem Repeater von devolo keinen Steckplatz für einen Stromstecker verliert und man hierüber nicht nur Geräte via WLAN ins Heimnetzwerk einbinden kann, sondern 2 stationärere Geräte problemlos auch via LAN-Kabel anschließen könnte. 

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)