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Autor: Tobias

JBL Tour One

In aller Kürze

Mit dem JBL Tour One hat JBL neben dem In-Ear Modell,  JBL Tour Pro+ TWS, auch ein Over-Ear Modell im Sortiment. Bei diesem Modell setzt JBL ebenfalls den Fokus auf den Business-Sektor und Geschäftsreisende, die damit dank adaptiven Noise-Cancelling ungestört ihre Musik in der Bahn, am Flughafen usw. hören können. 

Im Test hat mich der Over-Ear Kopfhörer mit einer sehr guten Verarbeitung, einer langen Akkulaufzeit sowie durch seine klanglichen Eigenschaften und dem guten Noise Cancelling überzeugen können. Bevorzugt man jedoch eine noch etwas bessere Materialanmutung, dann würde ich empfehlen, vielleicht auch mal einen Blick auf dem JBL  Club One zu werfen, denn dieser Kopfhörer hat mir im kurzen Hands On und Probehören ebenfalls gut gefallen. Lediglich im Bezug der Sprachqualität und den zusätzlichen Funktionen wie dem smarten Sleeptimer und der Alarmfunktion hat der JBL Tour One seine Nase vorn.

Gefällt uns

  • guter Tragekomfort
  • sehr gute Akkulaufzeit / Schnellladefunktion
  • gutes adaptives Noise Cancelling
  • gutes Klangbild
  • Umgebungs- und Talkthru-Funktion
  • AAC-Support

Gefällt uns weniger

  • kein aptX
  • Ohrpolster nicht wechselbar

JBL Tour One

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Beim Verpackungsdesign des JBL Tour One setzt JBL auf das bereits von den bisherigen Kopfhörern gewohnte Design, welches rundum durch Text, Symbole und Bilder ausführlich über das entsprechende Produkt informiert. JBL setzt hier auf eine zweiteilige Verpackung, welche das Unternehmen bisher öfters bei On- und Over-Ear Kopfhörer genutzt hat, sodass man die eigentliche stabile Verpackung in eine bedruckte Umverpackung eingeschoben hat. 

Bei den Farben der Verpackung setzt JBL auf die gewohnten weiß/orange und graue Farben, wobei gerade letztgenanntes die dominanteste Farbe bei dieser Kopfhörer-Serie ist. An der Vorderseite der Verpackung präsentiert JBL eine Nahaufnahme einer Ohrmuschel des JBL Tour One. Diese wurde hierbei in hochganz und leicht erhaben ausgeführt, sodass dieser Teil direkt ins Auge sticht. Zudem findet man an der Front selbstverständlich auch das Firmenlogo und seitlich nach unten verlaufend den Produktnamen platziert. Direkt darunter erwähnt JBL dann wie gewohnt die wichtigsten Funktionen des Kopfhörers, zu denen unter anderem das adaptive Noise Cancelling zählt. In der rechten Ecke erfährt man dann noch direkt, dass der Kopfhörer eine max. Akkulaufzeit von bis zu 50 Stunden bietet, was sehr ordentlich ist.

Die schmale rechte Seite zeigt den Kopfhörer nochmals etwas genauer von der Seite betrachtet und zudem informiert JBL hier darüber, dass es eine zugehörige App für iOS und Android gibt. Zu guter Letzt verrät die Rückseite wie gewohnt die meisten Informationen über den Kopfhörer. Hierbei bekommt man unter anderem den JBL Tour One im vollen Gewand zu Gesicht und zudem listete JBL hier wie gewohnt die vier wichtigen Ausstattungsmerkmale des Kopfhörers auf. Zu diesen zählt das adaptive Noise Cancelling mit Smart Ambient-Funktion, der Smart Audio & Video Mode, Hands Free Voice Control und die hochwertige Gesprächsqualität durch die vier Mikrofone usw. Im unteren Bereich informiert JBL zudem darüber, dass ein Case enthalten ist, man auf einen modernen USB-C Anschluss setzt und dass die Akkulaufzeit mit ANC bei 25 Stunden liegt (ohne 50 Stunden).

Zieht man die Hauptverpackung aus der Umverpackung heraus, kann man an deren Deckel-Unterseite die üblichen Skizzen sehen, welche über den Lieferumfang informieren. Im Innren findet man dann viel Schaumstoff, in dessen Zentrum das schön und ausreichend große Case eingesetzt wurde. In dem Case wiederum befindet sich neben dem JBL Tour One auch dessen kompletter Lieferumfang. Der Kopfhörer ist dabei zusammengeklappt und die Ohrmuschel eingedreht, sodass der Kopfhörer möglichst kompakt darin verstaut werden kann, direkt daneben liegen dann auch sicher verstaut, ein AUX-Kabel, ein Flugzeugadapter und das wichtige USB-A auf USB-C Ladekabel, mit welchem man den Akku des Kopfhörers aufladen kann. Unter dem Case findet man zudem noch eine kleine Hülle, in welcher die üblichen Beipackzettel in Form einer Kurzanleitung usw. enthalten sind.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Beim JBL Tour One setzt man beim Gehäuse nahezu ausschließlich auf Kunststoff, hierbei hatte ich zwar schon andere Kopfhörer im Test, die etwas mehr hochwertige Materialien geboten haben, aber dennoch macht der JBL Tour One einen wertigen Eindruck. Der Kopfhörer wird wie das In-Ear Modell lediglich in einer Farbe und zwar mattschwarz angeboten. Dazu kommen einige Hochglanz-Akzente an beiden Seiten des Kopfbügels und zum Teil auch an den Ohrmuscheln, welche das Design nochmals leicht eleganter wirken lassen.

Die wichtigen Elemente, welche regelmäßig beansprucht bzw. bewegt werden, sind jedoch aus Metall gefertigt. Zu diesen zählen unter anderem der Verstellmechanismus des Kopfbügels, welcher schön säuberlich einrastet und der innere Kern im Kopfband. Das Kopfband wurde wie die beiden Ohrmuschel mit einem angenehm weichen Material gepolstert, welches dann wiederum mit einem wertig anfühlenden Kunstleder bezogen wurde. Dies trägt somit bei, dass sich der Kopfhörer auch nach langer Zeit sehr angenehm trägt und gefällt mir sehr gut. Jedoch muss man auch hier bedenken, dass man wie es bei Over-Ear Kopfhörern üblicherweise der Fall ist, gerade an heißen Sommertagen sehr unter den Postern schwitzt, daher kann ich diese Kopfhörer auch seltene für den sportlichen Einsatz empfehlen.

An beiden Ohrmuscheln wurde recht dezent das JBL Firmenlogo eingelassen und die Bedien- und Anschlusselemente wurden über beide Ohrmuschel verteilt. Die Ohrmuschel können mithilfe der insgesamt 11 Raster in der Länge angepasst werden, zudem lassen sich die beiden Ohrmuscheln sowohl um etwas mehr als 90° drehen als auch einklappen. Dadurch lässt sich der Kopfhörer bei nicht Gebrauch relativ platzsparend in die mitgelieferte Aufbewahrungstasche verstauen und nimmt eingepackt in einem Rucksack nicht mehr ganz so viel Platz in Anspruch.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Der JBL Tour One fühlt sich trotz seines Kunststoffgehäuses recht hochwertig an, denn dieser vermittelt keinesfalls einen billigen Eindruck. Die Bügelverstellung rastet sauber ein und die Polster sind wie bereits erwähnt angenehm weich. Gut gefällt mir hier zudem, dass man nicht alle Tasten auf einer Ohrmuschel-Seite untergebracht hat und diese zudem unterschiedlich ausgeführt hat, denn so wird eine Fehlbedienung zuverlässig minimiert. Die Drucktasten haben einen angenehmen Druckpunkt, der zudem nur ein minimales klicken ins Kopfhörer innere überträgt, dies wird jedoch beim Musikhören problemlos überspielt. 

JBL setzt beim Bezug der Ohrpolster und bei den Polsterungen des Kopfbands wie oftmals in der Branche üblich nicht auf echtes Leder, sonder auf ein sogenanntes PU-Leder. Dabei handelt es sich um ein Kunstleder Imitat, welches sich sehr weich anfühlt und sehr robust ist. Schade ist hier nur, dass die Ohrpolster nicht wie z. B. bei der Club-Serie ausgetauscht werden können.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

Technics EAH-AZ40

In aller Kürze

Die Technics EAH-AZ40 True Wireless In-Ear Buds können im Test überzeugen. Technics ist es hier gelungen, sehr schöne In-Ear Buds mit einem bequemen Tragekomfort zu kombinieren. Die Akkulaufzeit ist mit bis zu 7,5 Stunden gut, aber eigentlich ebenso inzwischen zum Standard-Wert geworden, wie der Funktionsumfang. Möchte man nämlich Noise-Cancelling haben, muss man hier zum 80€ treueren Technics EAH-AZ60 greifen.

Sehr gut gefällt mir hier die App-Unterstützung, sodass man in dieser einen zusätzlichen Funktionsumfang geboten bekommt. Durch die App kann man unter anderem einige Einstellungen wie z. B. die im Equalizer vornehmen und zudem können darüber auch vorhanden Firmware-Updates auf die In-Ears installiert werden uvm.

Gefällt uns

  • sehr leichte Ohrhörer
  • bequemer Tragekomfort
  • Schnellladefunktion
  • USB-C Anschluss
  • lange Akkulaufzeit
  • guter Klang

Gefällt uns weniger

  • kein aptX, aptX HD und LDAC
  • Sprachqualität ist lauterer Umgebung nicht so gut
  • kein ANC

Technics EAH-AZ40

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Bei der Verpackung setzt Technics auf eine haptisch gut anfühlende rechteckige Verpackung, welche ganz einfach von unten nach oben hinweg aufgeklappt wird. Direkt an der Front zeigt Technics einen Aufdruck der beiden In-Ear Buds und zudem kann man hier selbstverständlich auch den Hersteller und Produktnamen (Technics EAH-AZ 40) lesen. 

An der linken schmalen Seite wird man kurz über die verfügbare App zu den In-Ears informiert und da hier als Sprachassistent auch Alexa verwendet werden kann, wird auch daraufhin mit dem entsprechenden Logo hingewiesen. Die restlichen Seiten haben weniger Informationen für euch parat, aber dafür nutzt Technics die Rückseite wie üblich dafür, um über die zahlreichen technischen Merkmale zu informieren. Hierbei wird einem dann zum einen ein weiteres Bild der Kopfhörer geboten, aber dieses Mal sieht man nicht nur die In-Ears, sondern man bekommt diese eingesetzt, in Ladecase gezeigt und nebenan noch das geschlossen Case. Zudem informiert Technics hier über die vier für das Unternehmen wichtigsten Ausstattungsmerkmalen, zu denen die 6 mm Treiber, die Akkulaufzeit von bis zu 7,5 Stunden, die gute Sprachverständlichkeit sowie die sehr gute Gesprächsqualität zählen. Rechts daneben gibt es dann noch einige technische Details bzw. nähere Infos zum Lieferumfang, mehr nicht. 

Klappt man die Verpackung auf, kann man in der Innenseite einen kleinen Begrüßungstext lesen, bei dem einen Technics mit auf die Reise zum besonderen Klang mitnehmen möchte. In der Verpackung selbst findet man dann direkt den kompletten Lieferumfang. Dabei sieht man direkt ganz unten eine Kartonage, in welcher die Ohranpassstücke eingesetzt wurden. Hierbei findet man die Größe XS; S und L, während die Größe M bereits an den Earbuds angebracht wurde. In diesem Einsatz, in welchem man die Anpassstücke findet, versteckt sich dazwischen noch das knapp 20 cm lange USB-A auf USB-C Ladekabel, über welches der Akku der In-Ears aufgeladen werden kann.

Im Zentrum befindet sich ein Papp-Einleger, in welchem das sehr kompakte Ladecase sitzt, welches zudem die beiden In-Ears beinhaltet. Direkt darüber in eine recht dicke Mappe, findet man die zahlreichen Beipackzettel (Anleitungen), welche Technics hier in zahlreichen Sprachen ausgeführt hat.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

In-Ears

Bei den Technics EAH-AZ40 handelt es sich um sehr kompakte In-Ear Kopfhörer, die daher mit je 5 Gramm erstaunlich leicht sind. Neben dem von mir getesteten schwarzen Modell gibt es die Ohrhörer auch noch in einem ebenfalls recht schlichten Weiß und einer etwas ungewohnteren Farbe, nämlich Roségold.  

Der innere Teil der In-Ears, welcher später im Ohr sitzt, ist komplett in Schwarz gehalten, während die nach außen zeigende Seite in einem grau/metallic gehalten wurde. Bei der Bedienung über die In-Ears setzt Technics auf eine reine Steuerung via Touch-Sensoren, welche an beiden In-Ears an der Außenseite mit dem Technics-Logo eingelassen wurde. Hiebei hat man diese Oberfläche beim genauen Betrachten gerillt ausgeführt, was sich nicht nur beim Anfassen etwas besonders anfühlst, sondern auch optisch schön aussieht, da sich dadurch das Licht, welches darauf einfällt, besonders reflektiert wird. 

Weiter Details sie man hier direkt von außen sehen kann, sind die Mikrofone. Davon befindet sich eines in der leicht längliche Kerbe, welche nach vorne gerichtet ist, und eine weitere größere Fläche, welche gelocht ist und bündig abschließt, aber nach oben gerichtet wurde. Während bei den Technics EAH-AZ40 das vordere Mikro dazu genutzt wird, um die gesprochenen Inhalte beim Telefonieren usw. zum Gesprächspartner zu übertragen, wird das nach oben gerichtet aktiviert, wenn man den Umgebungs-Modus nutzen möchte, sodass die Umgebungsgeräusche hinzugeschaltet werden. 

Am inneren Teil der In-Ears, befindet sich der typische kurze und leicht geschwungene Treiber-Kanal und die üblichen drei Ladekontakte, über welche die In-Ears selbstverständlich im Ladecase aufgeladen werden können. Für den sicheren Halt im Case befindet sich im Zentrum eine etwas größere silberne Vertiefung, bei der es sich um das Gegenstück der Magentischen Zentrierung im Ladecase handelt. Des Weiteren findet man hier weitere kleine Löcher, bei denen es sich um ein Spracherkennungs- und ein Talk-Mikro handelt, welche zur verbesserten Gesprächs- und Verständlichkeitsübertragung beitragen. 

Einen festen Master uns Slave In-Ear gibt es bei Technics wie bei vielen anderen Herstellern ebenfalls nicht mehr, sodass hier auf eine separate Signalübertragung zu beiden In-Ears gesetzt wird. Dies bedeutet, dass beide das Audio-Signal übermittelt bekommen, sodass problemlos der linke oder der rechte Ohrhörer auch alleine verwendet werden kann, daher auch exakt dieselbe Anzahl an Mikros usw. an beiden In-Ears.

Ladecase

Das Ladecase ist in einer länglichen, aber recht flachen Form gehalten und lässt sich somit wunderbar in jeder Hosentasche jeden Rucksack oder Handtaschen verstauen. Das Case besteht komplett aus Kunststoff, dies ist in dieser Branche jedoch bei der Mehrheit der Fall und überzeugt daher mit einem geringen Gesamtgewicht. 

Das Case ist sowohl am Boden als auch an der Deckel-Oberseite abgeflacht, sodass hier für einen sicheren bzw. sauberen Stand gesorgt wird. Im abgeflachten Bereich des Deckels hat Technics zugleich direkt das dezente Firmenlogo in den Kunststoff einglasen. Typischerweise findet man die Ladebuchse, in diesem Fall einen zeitgemäßen USB-C Anschluss an der Rückseite, direkt unter dem Scharniergelenk. An der Front wiederum findet man eine recht schmal gehaltene Griffmulde, die das Öffnen des Deckels erleichtern soll. 

Fast schon unscheinbar bzw. nicht direkt auf dem ersten Blick ersichtlich, versteckt sich in der Griffmulde eine Status LED. Diese informiert den Besitzer durch eine Mehrfarbige LEDs jederzeit über den aktuellen Status. Aufgeklappt findet man im Case beide Ohrhörer sicher an ihren Plätzen und werden hier auch absolut sicher gehalten, sodass hier selbst beim geöffneten Case, wenn man dies über Kopf hält, nichts herausfallen kann.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung vom Ladecase und der beiden In-Ear Kopfhörer ist gut und soweit würde ich beides als recht hochwertig einstufen. Definitiv ist das Case in diesem Fall natürlich nicht so hochwertig wie z. B. das Metall-Case der Klipsch T5 True Wireless, aber insgesamt gibt es hier ´beim Ladecase von Technics keine Kritik. Das Case schließt sauber, alle Spaltmaße passen und es wackelt nichts. 

Das Gehäuse der In-Ears wurde wie bei fast allen In-Ear Ohrhörern aus mehreren Teilen zusammengebaut, hier stimmen jedoch die Spaltmaße, sodass alles schön bündig übergeht und auch sehr gut aussieht. Durchaus praktisch finde ich, dass Technics hier auf einen IPX4 Schutz der Ohrhörer setzt (nicht beim Ladecase), dieser schützt diese gegen allseitiges Spritzwasser, was bedeutet, dass diese gegen Schweiß und z. B. einem Regenschauer geschützt sind.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

Google Nest Cam mit Akku

In aller Kürze

Mit der neuen Google Nest Cam mit Akku hat Google eine sehr gute Überwachungskamera im Sortiment, die bezüglich der Objekterkennung aktuell die beste unter den kabellosen Kameras ist. Die Akkulaufzeit von bis zu max. 7 Monaten kann im Test ebenso überzeugen wie die zuverlässige Unterscheidung von Personen, Fahrzeugen, Tieren und sonstigen Bewegungen. Dadurch kann man die nicht gewünschten Benachrichtigungen von erfassten Bewegungen sehr zuverlässig reduzieren. 

Das einzige Manko ist der eigentliche Zwang zum monatlichen Nest Aware Abo für 5€ oder mehr, damit man den vollen Funktionsumfang nutzen kann und die Software erfordert einige Klicks, bis man zur gewünschten Funktion kommt. Dafür wiederum überzeugt die Cam durch ihre gute Bildqualität und die Objekterkennung, welche mich im Alltag sehr überzeugt haben.

Gefällt uns

  • Gute Videoqualität
  • sehr gute Audiowiedergabe
  • top Personen- und Objekterkennung
  • theoretisch ohne zusätzliche Cloud kosten nutzbar
  • drahtloser oder kabelgebundener Betrieb möglich
  • mit Google Nest Hub nutzbar

Gefällt uns weniger

  • App bietet weniger Einstellungsmöglichkeiten als die Konkurrenz
  • Aufnahmen können nicht lokal gespeichert werden
  • Folgekosten bei Cloud nutzung

Google-Store bei Amazon

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Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Google Nest Cam wird in einer rechteckigen Verpackung geliefert, welche rein optisch absolut identisch zu den bisherigen Google-Produkten gestaltet wurde. Somit erhält man hier eine rundum weiße Verpackung, welche mit einigen Informationen zum neuen Produkt aus dem Hause Google versehen wurde.

Angefangen an der Vorderseite bzw. Oberseite der zweiteiligen Verpackung. Hier wird einem direkt eine Abbildung der neuen Nest Cam präsentiert und selbstverständlich prangt hier auch das gewohnte bunte Google-Logo sowie der Produktname. In der linken unteren Ecke wird man dann zudem direkt in mehreren Sprachen darüber informiert, dass es sich hierbei um ein Batterie betreibendes (Akku-Modell) handelt.

An der Seite gegenüber des einfachen Google-Logo kann man sehr viel Text in mehreren Sprachen lesen, bei dem es sich zum Teil um die Produktbezeichnung, den Lieferumfang, die technischen Daten und die Anforderungen der Google Cam mit Akku handelt. Die Seite zur Linken wiederum beschreibt mehrere für Google wichtige Ausstattungsmerkmale der Google Nest Cam mit Akku. Während Google die rechte Seite wie gewohnt dafür nutzt, das gewohnte Anwendungsbild darzustellen, welches das jeweilige Produkt in Aktion zeigt. In diesem Fall sieht man die Google Nest Cam an einer Fassade montiert. Während die Unterseite der Verpackung einem ein Bild zeigt, auf welchem man sieht, wie am Smartphone, welches auf einem Schreibtisch liegt, das Live-Bild der Kamera, die im Garten hängt, gezeigt wird.

Hebt man den Deckel von der zweiteiligen Verpackung ab, kommt direkt die neue Google Nest Cam zum Vorschein. Die Kamera befindet sich hier wie von Google und Nest gewohnt in einem Einleger aus weißem, recyceltem Papier, welches zu einer Art Kartonage gepresst wurde. Diese hält die Kamera samt magnetischem Montagefuß sicher zentriert, sodass beim Versand nichts an der Kamera beschädigt wird. Nimmt man die Kamera dann samt dem Einleger aus der Verpackung heraus, kommt eine kompakte Kurzanleitung zum Vorschein, diese wird jedoch zur Einrichtung nicht benötigt, da die Inbetriebnahme im sehr ausführlichen Umfang auch in der App erklärt wird.

Unter dieser blauen Anleitung hat Google das restliche Zubehör verstaut, bei dem es sich zum einen um das 0,9 Meter lange USB-A auf ein spezielles PIN-Sockel-Ladekabel handelt, mit dem man den integrierten Akku aufladen kann. Im Zentrum liegt dann auch noch ein dazu benötigtes 7,5 Watt Netzteil, was hier noch zum Lieferumfang gehört, was bei einigen neuen Smartphones nicht mehr der Fall ist. Untere diesem Einleger findet man dann im Boden der Verpackung doch das restliche Montagezubehör. Dabei handelt es sich um einen Montagesockel aus Kunststoff und die zur Befestigung benötigten zwei Schrauben mit passenden Dübeln.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Beim Design der Nest Cam setzt Google auf ein modernes und zugleich schlichtes Design. Das Gehäuse der Überwachungskamera ist äußerlich rund gehalten und Google setzt hier auf den vom Unternehmen oft eingesetzten matten weißen Kunststoff. Das weiße Gehäuse und der schwarze Kunststoff an der Front, wo die Kameralinse sitzt, passen wunderbar zueinander und somit sieht die Kamera absolut schick aus.

Google sieht bei der neuen Google Nest Cam einen Einsatz sowohl Outdoor als auch indoor vor. Also man kann die Kamera einfach mit dem Lieferumfang an Montagematerial und Halterung an der Außenfassade oder innen im Haus an eine Wand befestigen. Alternativ kann man natürlich auch für rund 35€ das Nest Cam-Stativ kaufen, welches die Google Nest Cam zur idealen Indoor-Überwachungskamera macht. Diese kann dann z. B. auf einem Möbelstück wie einem Tisch oder Sideboard gestellt werden und somit ideal platziert und ausgerichtet werden. Dabei kann die Kamera über das Gelenk um bis zu 45° geneigt werden und zudem wird diese, sofern das Netzteil angeschlossen wird, permanent mit Strom versorgt.

Die Google Nest Cam ist im Durchmesser 83 cm groß und ebenso lang. Beim Gewicht kommt das gute Stück auf knapp unter 400 Gramm. An der Seite des Gehäuses finde man neben dem vertieften Ladeanschluss ein Stativgewinde, mit welchem die Kamera auch auf einer separaten Halterung befestigt werden kann und direkt davor befindet sich hinter den vielen kleinen Löchern ein Lautsprecher. Über diesen Lautsprecher kann man dann zusammen mit dem Mikrofon, welches an der Front versteckt ist, problemlos mit einer Person vor der Kamera kommunizieren. An der schwarzen Front findet man dann direkt zentral die große Kameralinse und direkt darüber das besagte Mikrofon und eine Status-LED. 

Der Montagefuß, welcher bei der Google Nest Cam enthalten ist, gefällt mir sehr gut, denn Google setzt hier auf eine starke magnetische Verbindung, welche alles superfest zusammenhält, sodass die Kamera nicht mit dem Montagefuß verschraubt werden muss. Durch die runde Form der Kamerarückseite und die gegensätzliche Einbuchtung an der Halterung kann die Nest Cam ideal im Winkel eingestellt werden und hält danach wunderbar an der gewünschten Position. 

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Bezüglich der Verarbeitung hab ich an der Google Nest Cam mit Akku eigentlich nichts zu bemängeln. Diese ist so weit wie von Google gewohnt, sehr gut verarbeitet und ja auch hier setzt Google wie bei den Google Assistant Lautsprechern und der Doorbell großen wert auf Nachhaltigkeit und so bestehen 47 % der Kunststoffteile aus recyceltem Material. 

Die Nest Cam mit Akku ist laut Google witterungsbeständig nach IP54, somit nimmt diese auch dann keinen Schaden, wenn diese von einem Regenschauer getroffen wird. Die Betriebstemperatur liegt zwischen -20 und + 40 C° bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 20 bis 85 Prozent. Hier gibt es jedoch Konkurrenzprodukte, welche bezüglich der max. Temperatur noch ein paar Grad mehr Reserven bieten, doch ebenso gibt es hier auch schlechtere Modelle.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

JBL Tour Pro+ TWS

In aller Kürze

Mit einer UVP von 199€ sind die JBL Tour Pro+ im Vergleich zu den vielen anderen True Wireless In-Ears die JBL anbietet, das aktuell teuerste Modell im Sortiment. Im Test zeigen die In-Ears aber auch, dass diese das aktuell beste Modell aus dem Hause JBl sind, denn diese überzeugen mit einer hohen Verarbeitungsqualität, einem eleganten und zugleich schlichten Design sowie einer guten adaptiven Geräuscheunterdrückung. Sehr praktisch im Alltag erwies sich zudem die automatische Pause-Funktion, durch welche die verbauten Tragesensoren die Musik beim Entnehmen aus dem Ohr automatisch die Musik anhalten und beim Einsetzen wieder fortsetzen. Lediglich die hin und wieder etwas falsch reagierende Touch-Bedienung kann hier etwas nerven, doch dafür bieten die In-Ears einen sehr guten Klang und bequemen Sitzt.

Gefällt uns

  • sehr beqeumer Sitz
  • gute Akkulaufzeit
  • Case kan via USB-C oder kabellos via Qi aufgeladen werden
  • Amazon Alexa und Google Assistant unterstützung
  • Umgebungs- und Talkthru-Funktion
  • AAC-Support

Gefällt uns weniger

  • kein aptX
  • manuelles Ausschalten nicht möglich
  • keine Ladestand-Anzeige an den Kopfhörern
  • teils fummelige Touch-Bedienung

JBL Tour Pro+ TWS

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Bei der Kopfhörer-Serie TOUR aus dem Hause JBL handelt es sich um eine neue Serie, welche sich laut JBL perfekt an Pendler, Geschäftsreisende oder Nutzer im Businessumfeld richtet. Aber selbstverständlich können diese auch problemlos im Alltag verwendet werden, denn dank moderner Technik spricht hier absolut nichts dagegen.  

Beim Verpackungsdesign setzt JBL auf das bereits von den anderen Kopfhörer gewohnte Design, welches rundum durch Text, Symbole und Bilder ausführlich über das Produkt informiert. Nach dem Aufklappen der Verpackung kann man dann zudem direkt die Produkte (Case und In-Ears) durch ein transparentes Sichtfenster begutachten, doch wie immer der Reihe nach. 

Bei den Farben der Verpackung setzt JBL auf die gewohnten weiß/orange und graue Farben und auch sonst ist man der umfangreichen bedruckten Verpackung absolut treu geblieben. An der Vorderseite erblickt man druck das gewohnte Design direkt eine große Abbildung der neuen In-Ears zusammen mit dem geöffneten Case. Des Weiteren hat man hier selbstverständlich das Firmenlogo und seitlich nach unten verlaufend den Produktnamen platziert. Direkt darunter erwähnt JBL dann wie gewohnt die wichtigen Funktionen der Ohrhörer, zu denen das adaptive Noise Cancelling und Wireless Charging zählen. In der rechten Ecke erfährt man dann noch direkt, dass die In-Ears eine max. Akkulaufzeit von bis zu 8 Stunden bieten und das Case zusätzlich nochmals 24 Stunden. Zusammen kommt man daher durch mehrfaches Aufladen auf eine Akkulaufzeit von bis zu maximal 32 Stunden.

Die schmale rechte Seite zeigt zum einen durch kleine Skizzen den Lieferumfang, welchen einen dann in der Verpackung erwartet und man informiert über die App Integration sowie die hervorragenden Telefonier-Eigenschaften, welche die In-Ears bieten sollen. Zu guter Letzt kommen wir noch zur wichtigen Rückseite, denn diese zeigt einem die meisten Informationen zum Produkt. Hier bekommt man zum einen erneut eine Abbildung der In-Ears zusammen mit dem Ladecase geboten. Des Weiteren informiert JBL hier direkt darunter über die vier wichtigen Ausstattungsmerkmale der In-Ears. Zu diesen zählt das adaptive Noise Cancelling mit Smart Ambient-Funktion, ein bequemer Sitz im Ohr sowie der Smart Audio-/ und SilentNow-Modus. 

Klappt man die Verpackung von rechts nach links auf, kann man sowohl die In-Ears, als auch das Ladecase durch das bereits erwähnte Sichtfenster erblicken. Hat man hier den Klebestreifen an der Seite entfernt, kann man das Sichtfenster aufklappen und direkt im Zentrum die In-Ears und das Ladecase aus einem Schaumstoffeinsatz entnehmen. Direkt darüber und darunter ist dann noch jeweils eine kleinen schwarze Kartonage vorhanden, bei der man oben das USB-C Ladekabel und unten die unterschiedlich großen Silikon-Anpassstücke und einen zusätzlichen Satz Sicherungsgummis findet. Unter all diesen Einsätzen findet man dann ganz unten in der Verpackung noch eine weitere Hülle, in der die üblichen Beipackzettel in Form einer Kurzanleitung usw. enthalten sind.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

In-Ear Kopfhörer

Bei den JBL Tour Pro+ TWS handelt es sich um die typischen Earbuds-Design bzw. Form, denn bei diesen In-Ears setzt JBL auf das klassische Knopf-Design, ganz anders als z. B. bei den JBL Live Pro, die mit einem zusätzlichen „Stäbchen“ versehen wurden. Mit je rund 7,5 Gramm sind die In-Ears zwar nicht die leichtesten In-Ears ihrer Klasse, aber immer noch sehr leicht und sitzen zudem sehr bequem im Ohr. Das Design ist recht schlicht gehalten, denn zum einen gibt es die In-Ears nur in Schwarz und zudem lockert die komplett mattschwarze Oberfläche nur ein dezenter Ring auf, der um das komplette Gehäuse verläuft. Dieser Ring ist in einem kurzen Abschnitt etwas breiter, da man hier sehr schön das Wort „Tour“ eingebracht hat, welches logischerweise der Name der Kopfhörer-Serie ist. Ansonsten findet man an der Außenseite ein JBL Logo in Chrom, welches je nach Lichteinfall mehr oder weniger auffallend sichtbar ist. 

Damit das adaptive Noise-Cancelling richtig arbeiten kann, ist es wichtig, dass die In-Ears schon von Grund auf eine vernünftige Abschirmung von den Umgebungsgeräuschen bieten. Dies schafft JBL hier sehr gut durch die mitgelieferten Silikon-Eartips, welche man in insgesamt fünf verschiedenen Größen mitliefert.

Das Gehäuse der In-Ears ist wie bereits erwähnt rund gehalten und läuft nach innen zum Ohrkanal leicht konisch zu. Durch den bereits angebrachten Silikonring, welcher am oberen Abschnitt leicht oval bzw. breiter ausgeführt wurde, erreicht JBL hier einen sicheren Halt und dieser kann bei Bedarf durch ein weiteres kleineres Set etwas angepasst werden. Die Steuerung der Musik usw. erfolgt direkt über die In-Ears, hierfür hat JBL die Außenseite mit einer nicht sichtbaren berührungsempfindlichen Oberfläche versehen, die eine angenehme Steuerung ermöglichen, ohne dass man sich dabei die In-Ears tiefer in den Ohrkanal drücken muss. Jedoch bringt dies zugleich auch einen Nachteil mit sich, aber dazu später im Abschnitt „Bedienung“ weitere Details.

Das Gehäuse wurde aus hochwertig anfühlenden Kunststoff gefertigt, was für das entsprechend geringe Gewicht sorgt und zudem ist dieses Material robust gegen Schweiß und Spritzwasser (IPX4). Eingesetzt in das Ohr, findet man zwei Mikros an jedem der In-Ears an der Außenseite (eines nach oben und eines nach unten gerichtet) und ein weiteres im etwas weiter innen verlaufenden Gehäuseteil, sodass ein recht gutes adaptives Noise Cancelling erreicht wird und zudem werden die insgesamt 6-Mikrofone auch beim Telefonieren genutzt. 

An der Innenseite der beiden In-Ears hat JBL die üblichen drei goldenen Ladekontakte platziert, über welche die In-Ears beim Einsetzen in das Ladecase mit Strom versorgt werden. Außerdem findet man hier auch eine dezente Einprägung, welche darüber informiert, welcher In-Ear ins rechte und welcher ins linke Ohr gehört und man erkennt einen etwas größeren hochglänzenden Punkt, bei dem es sich um einen Annäherungssensor handelt. Dieser dient dazu, dass die Musik sofern in der App eingestellt, automatisch beim entnehmen der In-Ears aus dem Gehörgang angehaltene wird. 

Die bereits öfters eingesetzte Dual-Connect Technologie hat auch hier in die neuen Kopfhörer Einzug erhalten und so ist es möglich, die In-Ears auch einzeln als Mono In-Ear zu verwenden. Daher sind beide Ohrhörer nun in der Lage, sich direkt untereinander oder auch einzeln mit eurem Smartphone zu verbinden. Somit macht es hier auch Sinn, dass JBL an beiden Ohrhörern die gleiche Anzahl an Mikrofone verbaut hat, sodass beide bei Bedarf auch einzeln für Telefonate genutzt werden können.

Ladecase

Das Ladecase der JBL Tour Pro+ TWS ist sehr kompakt gehalten und liegt somit sehr gut in der Hand und findet nahezu in jeder Hosen bzw. Handtasche platz. Das Case besitzt dasselbe Design wie die In-Ears, sodass dieses ebenfalls durch ein mattes Finish überzeugt und durch die hochglänzenden Elemente entsprechend aufgelockert wird. Doch gerade diese hochglänzenden Akzente sind dann zugleich recht anfällig gegenüber Fingerabdrücken, doch da der Anteil im geschlossenen Zustand des Cases recht gering ist, stört dies weniger bis gar nicht. 

Das Case ist etwas größer als das der normalen Apple AirPods, aber durch die Maße von ca. 55 x 50 x 33 mm (L x B x H) noch immer sehr handlich und bringt nicht mehr als 57 Gramm auf die Waage. Insgesamt ist es wie bereits erwähnt, recht schlicht gehalten und kann mit etwas Übung sogar mit nur einer Hand geöffnet werden. Direkt an der Front ist, wie auch bei den Ohrhörern, ein hochglänzendes JBL-Logo eingelassen, welches auch hier je nach Blickwinkel mehr oder weniger sichtbar ist. An der abgerundeten Unterseite wurde der USB-C Ladeanschluss platziert und unmittelbar daneben eine kleine dezente Status-LED sowie ein Pairing-Knopf, über welchen man die In-Ears zurücksetzen und mit einem neuen Gerät koppeln kann. 

Während des Aufladevorgangs kann das Case sicher auf die abgeflachte Rückseite aufgelegt werden, welch zudem gummiert wurde und somit nicht verkratzt. Doch der gummierte Bereich ist hier nicht ohne Grund so ausgeführt, denn das Ladecase kann nicht nur kabelgebunden über ein USB-C Ladekabel aufgeladen werden, sondern alternativ sofern vorhanden auch über in Qi-Ladestation. Geöffnet zeigt das Case rund um die Fläche, in deren Zentrum die beiden Plätze für die In-Ears eingelassen sind eine Hochglanzoberfläche aus Kunststoff und in der Griffmulde wurde dezent der Name der Kopfhörer-Serie eingelassen. Ansonsten gibt es im Case selbst recht wenig Ungewohntes zu erblicken, man sieht hier auf den ersten Blick nur die üblichen drei Ladestifte, über welche die In-Ears im eingesetzten Zustand aufgeladen werden.

Ein Magnetverschluss, welcher das Case verschlossen hält, sorgt dafür, dass auch beim sehr starken schütteln über Kopf nichts herausfällt. Aber auch wenn der Deckel offen ist und man das Case schüttelt, werden beide Ohrhörer dank der magnetischen Sicherung problemlos an ihrer Position gehalten.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der JBL Tour Pro+ TWS ist meiner Meinung nach sehr gut. Das Gehäuse der In-Ears zeigt ebenso keine Mängel bei der Fertigung wie das Ladecase. Alle Bauteile gehen nahezu nahtlos ineinander über und durch den Einsatz von Touch-Sensoren bei der Bedienung drückt man sich die In-Ears beim Betätigen nicht unangenehm ins Ohr. Daher habe ich hier eigentlich nichts zu bemängeln, denn das Gewicht ist insgesamt recht leicht und der Kunststoff fühlt sich sehr angenehm an.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

Roberts BluTune 300

In aller Kürze

Mit dem Roberts BluTune 300 zeigt das Unternehmen aus Großbritannien, dass Radios in der heutigen Zeit immer noch ihre Daseinsberechtigung haben. Schließlich besitzt dieses Radio nicht nur ein gutes aussehen, sondern kann zudem vom Funktionsumfang überzeugen. Roberts BluTune 300 ist mit DAB+ ausgestattet und kann via Bluetooth mit Musik versorgt werden. Zudem muss man sich als Besitzer von CDs nicht von diesen trennen, denn das Gerät besitzt auch ein CD-Laufwerk. Als kleines Highlight hat Roberts an der Oberfläche eine Qi-Ladefläche verbaut, sodass man neben dem Musik hören direkt das Smartphone aufladen kann. 

Klanglich hat das recht kompakte Gerät ordentlich etwas drauf, auch wenn ich hier etwas die fehlende Stereobühne vermisse und die Mitten etwas schwach daher kommen. Zudem unterstützt das Gerät, da kein WiFi-Modul verbaut wurde, kein AirPlay oder Spotify Connect, was sicherlich viele unter euch eigentlich nicht missen möchten.

Gefällt uns

  • hochwertige Materialwahl
  • schönes zeitloses Design
  • Teleskopantenne
  • guter Klang
  • DAB+ und FM-Radioempfang
  • Bluetooth
  • Fernbedienung
  • Qi-Ladefläche

Gefällt uns weniger

  • kein WiFi
  • Mitten etwas zurückhaltend
  • hoher Preis

Roberts-Store

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Roberts liefert das BluTune 300 Radio in seiner hübsch gestalteten Verpackung aus, welche zum Teil auf zwei Seiten das Radio zeigt und zudem an den Seiten anhand von unterschiedlichen Symbolen über die Funktion bzw. Ausstattung informiert. Farblich kommt die Verpackung wiederum in einem türkis/weiß daher und im Inneren wird alles sicher von Kartonage geschützt. 

Direkt nachdem man den Deckel öffnet hat, kommt neben dem Handbuch ein kompakt Fernbedienung mit passenden Batterien und ein Netzkabel zum Vorschein. Unter dem ersten Kartoneinleger findet man dann auch noch direkt das Roberts BluTune 300 Radio, welches von einer Folie umhüllt wird und dank des Verpackungsmaterials perfekt beim Transport geschützt wird.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Beim Design setzt Roberts optisch auf ein leichtes Retro-Design, während man die Form jedoch als zeitlos und modern einstufen kann. Durch die klassische Teleskop-Antenne an der Rückseite wirkt das Roberts BluTune 300 ausgeschaltet recht unscheinbar, aber eingeschaltet erkennt man das farbige Display, welches dann wiederum direkt zeigt, dass es sich hier von den Funktionen keineswegs um ein Retro-Radio handelt. 

Die Materialanmutung des Gehäuses ist sehr schön, denn hier hat Roberts auf ein hochwertiges Gehäuse aus Holz gesetzt. Hierbei hat man zum einen die Wahl zwischen dem aschgrauen Modell, welches meinem Modell entspricht, sowie weiteren Holzarten. Bei meinem Testgerät ist das Holz nicht naturbelassen worden, sondern speziell behandelt worden, sodass dieses so schwarz ist. Dann gibt es noch ein graues Modell mit Kunststoffgehäuse, ein dunkleres Nussbaum-Modell und ein naturbelassnes Holzmodell. Hierbei unterscheiden diese verschiedenen Modelle sich nur vom äußeren Gehäuseteil, während die Front und Rückseite mit einem hochwertigen Aluminium-Finish und schwarzem Kunststoff überzeugt.

An der Front findet direkt unter dem Display, welches von einem breiteren Rahmen umgeben ist ein Einschubfach für CDs und in der gebürsteten Aluminiumleiste wurde rechts unten eine 3,5-mm-Klinkenbuchse integriert. Über diesen Anschluss kann man sofern gewünscht, einen kabelgebundenen Kopfhörer anschließen und die Musik dann darüber für sich alleine genießen. Zudem ziert dis Blende in der Mitte auch das ein Roberts Firmenlogo.

Sämtliche Bedienelemente hat Roberts an der Oberseite des BluTune 300 integriert. Hierüber kann man alle relevanten Funktionen direkt am Gerät steuern. Zudem liefert Roberts, wie bereits zu Beginn erwähnt, auch eine Fernbedienung mit, welche eine bequeme und umfangreiche Bedienung vom Esstisch usw. ermöglicht. Mit dieser besagten Fernbedienung bin ich jedoch nicht ganz so zufrieden, dazu aber im Punkt „Verarbeitung“ weitere Details.

An der Rückseite findet man dann einige weitere Anschlüsse, zentral in der Mitte ist hier direkt auffallen die verchromte Teleskop-Antenne zu finden. Rechts und links daneben findet man dann jeweils einen der beiden passiven Bassradiator. Letzteres soll für einen besseren Klang im Bezug des Basses sorgen. Unter der Antenne findet man dann noch einen AUX-In Port, über den man via 3,5 mm Klinkenkabel die Musik auf den Roberts BluTune 300 übertragen kann und einen herkömmlichen USB-A Anschluss, über den es zum einen möglich ist, Musik auf das Gerät zu übertragen und zugleich wird das Gerät auch mit Strom versorgt. Der USB-Port zwischen AUX-In und dem 5 Watt USB-A Port, dient lediglich als Wartungsanschluss. Also sollte ein defekt vorkommen, kann hierüber der Hersteller beim Einsenden des Radios darauf zugreifen. Zu guter Letzt findet man an der Rückseite noch einige Hinweise, welche aufgedruckt wurde. So wird man hier unter anderem über den Modellnamen des Radios informiert und kann die typischen Hinweise auf den Bluetooth und dab+ Support anhand der Logos erfahren. Außerdem sind hier auch die abgedeckten FM- und DAB+ Frequenzen zu lesen und man findet die Info, dass beim Wireless Charging max. 15 Watt unterstützt werden. 

Für einen sicheren Stand hat Roberts das Radio an der Unterseite mit vier größeren Gummifüßen versehen, welche dafür sorgen, dass das Radio jederzeit sicher steht und sich bei der Musikwiedergabe nicht bewegt.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Bezüglich der Verarbeitung des Roberts BluTune 300 hab ich einheitlich am Radio selbst keine Kritik. Hier setzt das Unternehmen auf eine hohe Verarbeitung und durch das Holzgehäuse vermittelt das Gerät eine sehr gute Haptik. Alle Tasten bieten hier einen schönen Druckpunkt und die Drehregler lassen sich sehr gut drehen. Außerdem bietet das kleine Farbdisplay eine hohe Auflösung und auch an Anschlüssen mangelt es hier kaum. 

Kritik gibt es von mir hier nur bezüglich der zusätzlichen Fernbedienung. Dies ist zwar praktisch, sodass man das Gerät auch von der Ferne aus steuern kann, aber bezüglich der Haptik hätte ich mir aufgrund des eigentlich so tollen Designs des Radios und dessen Preises etwas besser gewünscht. Die Fernbedienung besteht zwar aus Kunststoff, was soweit nicht schlimm wäre, denn dies ist bei zahlreichen anderen Produkten auch der Fall, sondern ich beziehe mich hier auf den schwammigen Druckpunkt der Tasten. Hier hatte ich definitiv schon hochwertigere Fernbedienungen in der Hand, daher hätte Roberts dies auch besser hinbekommen können.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

Teufel Radio One

In aller Kürze

Mit dem Teufel Radio One hat Teufel ein fast schon unscheinbares Radio für den stationären Betrieb mit zahlreichen Funktionen, darunter auch DAB+ auf den Markt gebracht. Dieses siedelt sich ganz klar unter dem Teufel Radio 3sixty an, aber dies bedeutet keineswegs, dass es schlecht ist. Teufel bietet hier eine vielfältige Möglichkeit der Nutzung, sodass man das Teufel Radio One sowohl im Schlafzimmer als Radio-Wecker nutzen kann oder auch um in der Küche, um diese während des täglichen Kochens mit der Lieblingsmusik zu beschallen usw. Hier spricht die gute klangliche Abstimmung für das Gerät, denn trotz recht kompakter Bauweise bietet das Radio One einen satten Bass mit sehr ordentlichen Tiefgang.

Sollte es dann doch vom Funktionsumfang noch etwas mehr sein bzw. möchte man unbedingt die Internet-Radio-Funktion haben, dann kann man auch zum etwas teuereren Teufel Radio 3sixty greifen, das mich im Test ebenfalls sehr überzeugen konnte.

Gefällt uns

  • sehr guter Klang
  • schönes schlichtes Design
  • integrierte Wurfantenne
  • überraschend kräftiger Bass
  • DAB+ und FM-Radioempfang
  • Bluetooth 5.1
  • dimmbares Display

Gefällt uns weniger

  • Menüsteuerung ist etwas langsam
  • sehr Kleien Tasten um den Wecker zu deaktivieren

Teufel-Store

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Teufel bleibt dem schlichten Verpackungsdesign weiterhin treu, sodass auch hier beim Radio One das Produkt direkt in der Hauptverpackung, also ohne unnötig bedruckte Umverpackung ausgeliefert wird. Dies finde ich sehr gut, denn somit wird die Umwelt etwas mehr geschont und zudem schützt die Verpackung das Produkt schon absolut ausreichend, da von Teufel im Inneren immer dafür gesorgt wird, das eigentlich nichts kaputt gehen kann. 

Die Verpackung zieren an der Außenseite neben dem Teufel-Logo und selbstverständlich dem Namen des neuen Produktes auch einige wenige technische Infos an der Rückseite, zu denen unter anderem die Farbe, das Gewicht und die Größe zählen. An der Oberseite hinweg zur Vorderseite erblickt man dann noch ein häufiger von Teufel verwendeter schwarzer Aufdruck, der ein Großteil des Produktes von vorne betrachtet zeigt.

Nach dem Durchtrennen des Klebestreifens an der Unterseite kann man den Deckel der Verpackung nach oben hinweg aufklappen und erblickt direkt die üblichen Beipackzettel in einem gepressten Kartonage-Einsatz. Letzteres sorgt hier dafür, dass der Inhalt der Verpackung perfekt geschützt wird. Dies gefällt mir gut, denn somit hat Teufel sich von dem sonst oft verwendeten Schaumstoff verabschiedet und setzt auf eine nachhaltiger bzw. Umweltfreundlichere Transportsicherung. Unter dem Einleger findet man dann das restliche Zubehör, was in diesem Fall das Netzteil mit Hohlstecker ist und zwei Ersatz-Fußgummis, die einfach durch die vorhanden ersetzt werden können. Der Wechsel geht hier sehr einfach, da diese nur geklebt sind. Natürlich findet man neben dem Netzteil usw. in der Verpackung auch den Teufel Radio One, welches zum Schutz in eine Folie eingepackt wurde, genau so wie auch das Netzteil. Mehr ist in der Verpackung nicht zu finden, denn vielmehr braucht man auch gar nicht dafür, denn man muss Radio nur mit Strom versorgen und schon ist dieser einsatzbereit.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Beim Teufel Radio One handelt es sich um ein recht schlichtes Radio, welches aufgrund des recht schlichten Designs meiner Meinung nach in vielen Bereichen im Haus bzw. in der Wohnung zum Einsatz kommen kann, vorausgesetzt, man hat immer eine freie Stromquelle in der Nähe. Ich habe das Radio z. B. genutzt, um damit unsere offene Küche, während wir darin täglich arbeiten, zu beschallen, aber zugleich macht das Radio sicherlich auch im Schlafzimmer als Radio-Wecker usw. sehr viel Spaß oder man stellt das Radio in dem kleinen Büro, in welchem man arbeitet, auf, sodass auch die Arbeitskollegen was davon haben. 

Das Design des Radio ist sehr aufgeräumt und weiß durch die Stoffbespannung und das hochwertige matte Kunststoffgehäuse sehr zu gefallen. Es gibt das Teufel Radio One in der Farbe meines Testgeräts, nämlich klassisch schwarz oder alternativ auch in einem helleren grau (Light Gray). Beide Farbvarianten haben hier definitiv ihre Daseinsberechtigung, schließlich bevorzugen hier die einen mehr die dunkle und die anderen in einer helleren Farbe. Aufgestellt am Wunschort nimmt das Radio aufgrund dessen leicht schrägen Stand in der tiefe knapp 8 cm ein, was so weit sehr schlank ist. Die Länge beträgt ebenfalls angenehme 24 cm und die Höhe ist mit 9 cm ebenfalls recht flach, sodass das Teufel Radio One auch definitiv auf dem Nachtisch und in der Küche, wo der Platz ebenfalls sehr wichtig bzw. knapp sein kann, wenig Platz in Anspruch nimmt. Das Gewicht liegt mit Netzteil bei rund 780 Gramm, sodass das gute Stück auch vom Gewicht absolut in Ordnung geht, aber weiter auch nicht allzu relevant ist, da es sich hier sowieso um ein stationäres Gerät handelt, welches eine permanente Stromversorgung benötigt. 

Direkt an der Front befindet sich hier der Stoffbespannung in der Mitte ein helles und überraschend großes Segmentschrift-Display, was alle wichtigen Informationen ausreichend groß darstellt. Neben dem aktuell gewählten Sender wird einem hier dann auch das aktuelle Datum und die Uhrzeit angezeigt. Zudem ist die Front noch mit dem hochwertigen metallischen Teufel-Logo versehen worden und an der leicht abgeflachten Fläche am oberen Bereich gibt es versteckte Drucktasten, welche von aufgedruckte Silikon-Zeichen versehen wurde. Direkt nach oben gerichtet sind dann noch weitere Bedientasten integriert worden. Hier findet man in der Mitte ein Multifunktionsknopf, den man drehen und drücken kann und zur rechten und linken gibt es je drei nebeneinanderliegende Tasten zur Navigation und eine Status-LED. Dazu später unter „Bedienung“ weitere Details. 

Die Rückseite ziert ein großes Passivmembran mit einem „Radio One“ Schriftzug. Daneben findet man rechts den Anschluss für das Netzteil und ein Anschluss für einen Kensington MicroSaver. Letzteres werden hier wohl weniger nutzen bzw. benötigen, den dies dient als eine Art der Diebstahlsicherung. Links neben dem Passivmembran findet man dann noch einen USB-A Port, über welchen man z. B. das Smartphone auf dem Nachtisch aufladen kann und einen Line-In (AUX-Anschluss) über welchen man das Teufel Radio One auch via Kabel mit Musik versorgen kann. Zu guter Letzt hat Teufel die Unterseite mit auswechselbaren Gummifüßen ausgestattet, die für einen wirklich festen Stand sorgen. Um diesen zu gewährleisten, sollte man jedoch auf jeden Fall die kleine Schutzfolie an diesen abziehen, sonst rutscht der kleine Speaker durch den passiv angetriebenen Passivmembran schnell umher und fällt im schlimmsten Fall von einem hören Punkt herunter. Zwischen den Füßen hat Teufel zudem eine tolle Idee gehabt, eine sogenannte Wurfantenne zu verstecken. Diese kann somit bei Nichtgebrauch einfach wieder im Gehäuse verstaut werden, was sehr einfach durch das Leichte eindrücken in den vorgesehenen Kabelkanal erfolgt.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Bei der Verarbeitung des Teufel Radio Go hat das Unternehmen aus Berlin wieder einmal sehr gute Arbeit geleistet. Hier gibt es von mir soweit keine allzu große Kritik. Das Kunststoffgehäuse fühlt sich hochwertig an, die Stoffbespannung wurde fest bespannt und auch die Wurfantenne an der Unterseite gefällt mir sehr gut. Die Wurfantenne hat natürlich ihre Vor- und Nachteile, zum einen ist diese somit schnell an der Unterseite unsichtbar versteckt, wenn diese nicht benötigt wird, aber zugleich muss diese dann auch irgendwie bzw. irgendwo für den Empfang verlegt werden. Subjektiv würde zwar sicherlich für viele eine fest verbaute Teleskop-Antenne wie beim Teufel Radio 3sixty besser aussehen, aber ich finde die Umsetzung von Teufel hier sehr gut und das passt meiner Meinung nach sehr gut zum Design. 

Die Tasten an der Oberseite gefallen mir sehr gut vom Druckpunkt, alle Tasten geben hier ein sehr gutes haptisches Feedback an den/die Nutzer-/in. Lediglich bei den vorderen Tasten unter der Stoffbespannung hätte ich das Bedenken, dass sich die aufgedruckten Zeichen mit der Zeit ablösen werden, denn das Material ist hier doch recht dünn. Bei der Stromversorgung setzt man wie auch beim Radio 3sixty auf ein Hohlstecker, dies ist so weit in diesem Fall nicht weiter schlimm, schließlich muss für den Betrieb die Stromversorgung immer gewährleistet sein und somit ist das Kabel immer angeschlossen.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

Huawei Nova 9

In aller Kürze

Mit dem Huawei Nova 9 hat der einstige große Smartphone Hersteller aus China ein neues Mittelklasse-Smartphone vorgestellt. Durch die US-Sanktionen gegen das Unternehmen läuft es jedoch gerade im Smartphone-Sektor nicht mehr so rund wie gewohnt, denn man musste hier sowohl auf die Google-Dienste (Android usw.) verzichten und zudem unterstützen die neuen Geräte nicht das 5G-Netzwerk. 

Von der Verarbeitung und der Ausstattung kann das Mittelklasse-Gerät jedoch dennoch überzeugen, denn man bekommt hier in dieser Preisklasse ein gebogenes OLED-Display geboten und eine gute Quad-Cam. Negativ ist hier jedoch vor allem der bereits erwähnte Punkt bezüglich der Google-Dienste, denn gerade wenn man einen großen Umfang an Apps gewohnt ist und daher auf Android nicht verzichten möchte bzw. kann, ist das Smartphone leider weniger für euch geeignet. Die Einschränkungen sind hierdurch doch recht hoch und somit ist die angepeilte UVP nicht wirklich gerechtfertigt.

Gefällt uns

  • scharfes OLED-Display
  • USB-Typ-C Anschluss
  • 66 Watt Netzteil
  • Dual-SIM und micro-SD-Slot
  • gute Haupt- und Selfie-Kamera
  • gut Verarbeitet

Gefällt uns weniger

  • Makro-Kamera kaum zu gebrauchen
  • nur Mono-Lautsprecher
  • kein 5G
  • keine Google Dienste
  • immer noch wenige Apps

Huawei Nova 9

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung des Huawei Nova 9 entspricht im Großen und Ganze dem, was ich bereits von den früheren Huawei Smartphones gewohnt bin, eine schlichte weiße Verpackung, die mit wenigen Informationen zum Produkt versehen wurde. Direkt auf der Oberseite und an den beiden langen Seiten findet man dabei den Namen des neuen Smartphones „Huawei Nova 9“ und im unteren Abschnitt erwähnt Huawei wie inzwischen gewohnt den hauseigenen AppStore „AppGallery“. Schließlich gibt es hier nicht nur kein Android mehr, sondern auch kein Google PlayStore mehr. Zu guter Letzt ist im oberen Bereich noch eine Art Logo zu sehen, welches „nova“ bedeutet und in dieser Form auch noch direkt am Smartphone zu sehen ist, dazu aber später mehr Details.

Unmittelbar nachdem man den Deckel der Verpackung abgehoben hat, kann man auch schon das neue Huawei Nova 9 erblicken bzw. nicht ganz, denn es wird noch durch eine Papierfolie umhüllt, die das Smartphone wie die frühere Kunststofffolie schützen soll. Schön zu sehen, dass auch Huawei das Thema Nachhaltigkeit nicht egal ist und hier eine gute Alternative zur unnötigen Kunststoffverpackung gefunden hat. Unter dem Einleger mit dem Smartphone findet man dann noch eine Schachtel, in der sich wie üblich das SIM-Tool und die kostenlose transparente Silikon-Hülle befinden. In der untersten Ebene der Verpackung verstecken sich dann zu guter Letzt noch die beiden wichtigen Elemente für die Stromversorgung, nämlich das 66 Watt SuperCharge-Netzteil und das USB-A auf USB-C Ladekabel.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Das Huawei Nova 9 ist gerade in dem von mir getesteten Starry Blue ein sehr schönes Gerät, so wie man es von Huawei gewohnt ist, denn es überzeugt mit dem sehr schönen Farbverlauf an der Rückseite. Die zweite Farbe Black ist hingegen recht schlicht gehalten, sodass dieses Gerät in einem recht schlichten, glänzenden schwarz daher kommt ohne die schönen Farbverläufe.

Betrachtet man das Huawei Nova 9 und das Honor 50, dann fällt hier direkt eine sehr hohe Ähnlichkeit auf, denn beide Geräte sind sich hier rein äußerlich bis auf die Farbe sehr ähnlich. Das ist so weit zwar etwas komisch, da sich Honor eigentlich inzwischen komplett von einstiegen Mutterkonzern losgelöst hat und einen eigenen Weg geht. Schließlich darf Honor noch all dass in ihre Smartphones integrieren, was Huawei nicht mehr darf, denn Huawei wurde hier durch die Sanktionen sehr eingeschränkt. Doch in diesem Testbericht geht es um das Huawei Nova 9, sollte euch das Nova 9 jedoch aufgrund der Kritikpunkte im weiteren Verlauf des Tests nicht zusagen, währe das Honor 50 definitiv eine Alternative.

Das Huawei Nova 9 liegt trotz seiner Größe 160 mm x 73,7 mm x 7,77 mm (H x B x T) recht gut in der Hand, was unter anderem auch an dem geringen Gewicht von 175 g liegt, was man dadurch erreichen konnte, dass die Rückseite nicht aus Glas, sondern Kunststoff gefertigt wurde. An den langen Rändern hin ist sowohl das Display, als auch die Rückseite des Smartphones stärker abgerundet, sodass hier fast schon ein nahtloser Übergang in den sehr schmalen Rahmen übergeht. An den Stirnseiten oben und unten fällt die Rundung dezenter aus und zudem ist das Smartphone hier an den Seiten abgeflacht. Die Vorderseite zeigt im eingeschalteten Zustand die Front-Kamera, welche hier klassisch im Punch-Hole Design integriert wurde. Somit hat man hier im Zentrum immer einen blinden Bereich, der von der Kamera Überdeckt wird. Der Rahmen rund um das Display ist sehr dezent gehalten und absolut gleichmäßig. Hier hat man dann auch wie inzwischen üblich den kleinen und sehr kompakten Annäherungssensor und den Helligkeitssensor verbaut. Die Anordnung der Tasten ist eigentlich ebenso wie ich es von Huawei inzwischen gewohnt bin, sodass man am rechten schmalen Rand gerade noch so die Lautstärkewippe und den Power-Button verbaut hat und an der Unterseite findet man neben dem USB-C Ladenschluss das Einschubfach, in welches sich ein Dual-SIM-Slot befindet. Somit setzt Huawei hier nur auf echte SIM-Karten und keine eSIM und der Speicher kann ebenso nicht erweitert werden.

Auf der Rückseite ist es definitiv die große Kamera-Einheit, welche direkt ins Auge fällt. Hier setzt man auf zwei kreisförmige Einheiten, die durch das Plateau miteinander verbunden sind. Im oberen Kreis, welcher von einem silbernen Ring umgeben ist, findet man die große Hauptkamera und in der Einheit darunter sind dann noch die restlichen drei Linsen der Quad-Cam untergebracht und der LED-Blitz. Die Kamera-Einheit steht knapp über 2 mm vom Gehäuse hervor, daher macht es hier auf jeden Fall Sinn, sich direkt eine Hülle mit zu kaufen, sofern einem die gratis Hülle nicht gefallen sollte, denen sonst wippt das Smartphone auf dem Tisch doch sehr hin und her beim Tippen und zudem wird es dadurch deutlich besser geschützt. Im unteren Bereich des Nova 9 erblickt man dann das bereits von der Verpackung bekannte „nova-Logo“ auch hier noch einmal und direkt darunter prangt noch der Herstellername Huawei.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Huawei Nova 9 ist dem Unternehmen ganz gut gelungen. Das Smartphone ist vom Gewicht recht leicht, doch dies ist vor allem dadurch erreicht worden, dass man hier auf eine Rückseite aus Kunststoff setzt. Diese wurde zwar sehr sauber verarbeitet, sodass ein nahtloser Übergang der einzelnen Materialien erreicht wurde, aber für ein Smartphone zum Preis von 500€ hätte man auch Glas erwarten können.

Schade finde ich auch das Huawei hier auf eine spezielle Zertifizierung, die nachweißt, dass das Smartphone gegen Wasser oder Staub geschützt wird verzichtet hat. Den in der heutigen Zeit bieten dies in der Preisklasse von 500€ sehr viele Hersteller. Ebenso bin ich hier doch etwas enttäuscht, dass man nur auf einen Mono-Lautsprecher setzt, dieser reicht zwar für die meisten Dinge problemlos aus, aber vom Volumen und dem Klangbild hätte es hier nicht geschadet, auf ein Stereo-Lautsprecher (Hörmuschel und Lautsprecher an Unterseite) zu setzen. Auf eine Klinkenbuchse wurde logischerweise verzichtet, diese wird man im noch aktuellen Jahr 2021 nur noch bei wenigen Smartphone-Herstellern sehen.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

devolo Mesh WLAN 2

In aller Kürze

Für viele unter euch dürfte devolo vor allem für die Powerline-Netzwerkgeräte sehr bekannt sein. Jedoch bietet das Unternehmen nun seit einiger Zeit eine besser Alternative an, das devolo Mesh WLAN 2 Set. Dieses Mesh-Kit von devolo ist gerade dann von Vorteil, wenn man ein mehrstöckiges Haus oder Wohnung besitzt, bei der zum Teil schwer durchdringbare Wände bzw. Decken vorhanden sind. Das Set setzt nämlich auf die Powerline-Technologie (Stromleitung), aber kombiniert dies nun noch mit einer komfortablen Mesh-Funktionalität. Dadurch bauen die im Lieferumfang enthaltenen Adapter ein gemeinsames Netzwerk auf und sorgen so für eine stabile WLAN-Verbindung im ganzen Haus.

Wie gut das System bei einem selbst zu Hause funktioniert, hängt jedoch auch hier wieder von einigen Faktoren ab. Gerade bei Altbauten kann des hier teils zu Problemen kommen, da bei der Verlegung der Stromleitungen nicht so sauber gearbeitet wurde. Wenn ihr in eurem obersten Stockwerk kein ausreichend starkes WLAN bekommt und ein LAN-Kabel verlegen aufgrund der Gegebenheit nicht so wie gewünscht verlegt werden kann, sollte man das Set auf jeden Fall ausprobieren. Hier könnte devolo Mesh WLAN 2 für ein stabiles Internet bis unter das Dach sorgen. Bei Nutzern von Plattenspielern würde ich von diesem Produkt jedoch abraten, denn da das Set hier Radiowellen aussendet, kann dies dafür sorgen, dass euer geliebter Plattenspieler gestört wird und die Signale aufnimmt und über die angeschlossenen Lautsprecher wiedergibt.

Gefällt uns

  • gute Netzwerk Reichweite
  • Steckdose an der Front
  • einfache Einrichtung
  • schlichtes Design

Gefällt uns weniger

  • Powerline-Netzwerk kann störanfällig sein
  • hoher Preis
  • Stromverbrauch

devolo Mesh WLAN 2 Multiroom-Kit

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

devolo liefert das neue Mesh WLAN 2 Set, welches ich hier als Multiroom-Kit erhalten habe, in dem bereits vom Unternehmen gewohnten Verpackungsdesign aus. Hierbei hat sich bei der Gestaltung nicht viel verändert, man wirbt eben nur mit neuen Bildern und aktualisierten Daten zum neuen Produkt. Neben dem Multiroom-Kit in dem drei Adapter enthalten sind, gibt es auch das günstigere Set mit 2 Adaptern, was für die meisten zweistöckigen Gebäude ausreichend sein sollte.

Die Hauptseite an der Front ziert eine Abbildung der drei Hauptgeräte des devolo Mesh Wald 2 Multiroom-Kit. Dabei ähneln sich diese Adapter rein äußerlich sehr dem devolo Magic 2 WiFi next Set nur, das hier bei der neusten Technologie alle Adapter 100 % identisch sind. Dies war beim Magic 2 Set davor nicht der Fall, da hier das Hauptgerät noch kleiner und anders von den Anschlüssen war. Wie bereits von den bisherigen Produkten aus dem Haus devolo gewohnt, ziert die Vorderseite neben den Abbildungen des Hersteller- und Produktnamen auch die Info, dass es sich um das schnellste Tri-Band-System seiner Klasse handeln soll. 

An der kurzen Stirnseite zur Linken wird einem kurz der Hinweis gegeben, dass es eine App (inkl. QR-Code Verlinkung) zur einfachen Einrichtung des Systems gibt und rechts bekommt man den kompletten Lieferumfang mit Bildern und Maßen der drei Adapter gezeigt. Direkt darunter wird zudem noch erklärt, mit welchen Geräten das Set kompatibel ist.

Die Rückseite nutzt devolo auch hier wie bereits bekannt, als Auflistung der Vorteile des Produktes und zeigt zudem ein übersichtliches Anwendungsbeispiel. Bei diesem ist ein Haus dargestellt, indem die drei Geräte dafür sorgen, dass das Mesh-Netzwerk im kompletten Haus und sogar im Garten empfangbar sein soll, sodass man damit Internet im ganzen Haus bzw. Grundstück bekommt. Im Vergleich wird einem hier auch die herkömmliche WLAN-Reichweite des Routers angezeigt, welches jedoch in Verbindung mit dem devolo Mesh WLAN 2 deaktiviert werden sollte. 

An dem blauen Teil an der Oberseite der Verpackung erwähnt devolo zudem noch weiter Vorteile des Mesh-WLAN im Vergleich zu einem reinen Betrieb mit einem Router oder einem Repeater. Nach dieser Abbildung spricht dann alles für das System von devolo, aber ob es auch so erzeugt, verrate ich euch im weiteren Verlauf des Testberichtes.

Beim Durchtrennen des Verschlussaufklebers an einer Seite und dem Herausnehmen der schlichten weißen Hauptverpackung konnte ich direkt feststellen, dass hier alles absolut sicher und identisch zu den bisherigen Produkten von devolo verpackt wurde. Nach dem Öffnen des Deckels erblickt man direkt eine Installationsanleitung, welche in mehreren Sprachen geschrieben wurde, darunter selbstverständlich auch in Deutsch. Unter den Beipackzettel kommt dann auch schon den ersten von dreien devolo Mesh WLAN 2 Adaptern zum Vorschein. Dieser ist wie alle anderen Adapter mit einer Folie auf der Vorderseite beklebt, sodass dieses vor Kratzern geschützt wird und zudem ist er in einem Karton-Einleger eingesetzt. Direkt daneben befinden sich dann spiegelbildlich zueignender angeordnet die beiden anderen Adapter und im kleinen Hohlraum dazwischen hat devolo noch das LAN-Kabel verstaut. Mit diesem LAN-Kabel wird später einer der Adapter mit dem bisher verwendeten Router verbunden. Somit ist jedes Gerät in der Verpackung sicher verpackt und bestens vor Beschädigungen geschützt.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Die Adapter des devolo Mesh WLAN 2 Multiroom-Kit sind absolut ähnlich zu denen des Magic 2 WiFi next Multiroom-Kit. Dieses Mal handelt es sich jedoch um drei absolut identische Adapter, was zuvor nicht der Fall war, denn das Hauptgerät, welches zuvor immer mit dem Router verbunden werden musste, war etwas kleiner. Da nun alle Adapter identisch sind, ist es hier beim devolo Mesh WLAN 2 Multiroom-Kit egal, welchen Adapter ihr an dem Router anschließt und welche in den einzelnen Stockwerken verteilt werden.

Somit ist dieses Set hier ideal dafür geeignet, wenn man ein mehrstöckiges Haus mit z. B. drei Stockwerken hat oder ein Haus mit einer großen Grundfläche. Für alle anderen mit nur zwei Stockwerken könnte auch das kleinere Starter Kit mit zwei Adaptern ausreichend sein. Etwas, was man beachten sollte, denn somit wäre das System aufgrund des kleineren Sets etwas günstiger.

Die Adapter des devolo Mesh WLAN 2 Multiroom-Kit sind optisch wie bereits erwähnt den anderen Adaptern ähnlich und somit kommen auch diese hier in einem schlichten weiß daher. Alle drei Adapter sind rund 370 Gramm schwer und von den Maßen 15,2 cm x 7,6 cm x 4 cm (L x B x T) groß. Die Tiefe des Gerätes ist hierbei jedoch ohne Stecker gemessen, da dieser in der Wand sitzt und somit quasi verschwindet. Beim Stecker handelt es sich um ein Schukostecker-Typ F, der für die Stromversorgung dient. Somit wird jeder der Adapter in einen freien Platz in der Steckdose eingesteckt und der Vorteil der Geräte ist hierbei weiterhin, dass der belegte Steckplatz für die Adapter nicht verloren geht, denn jeder Adapter ist hier direkt auch an der Außenseite mit einer freien Steckdose versehen. 

An der Innenseite jedes Adapters befindet sich ein Aufkleber, der unter anderem mit dem Wi-Fi Key und der Modellbezeichnung versehen ist. Am unteren Ende jedes Adapters hat devolo je zwei LAN-Ports untergebracht, somit kann man, sofern man noch im Besitz eines Gerätes mit LAN-Port ist, dieses direkt via Kabel mit einem der Adapter verbinden. Jedoch haben diesen Anschluss immer weniger Geräte, daher braucht man hier auch nicht allzu viele Anschlüsse. Unmittelbar neben den Anschlüssen finde man auch ein kleines Loch, bei dem es sich um den bekannten Reset-Knopf handelt. Dieser sitzt aus Sicherheitsgründen tiefer versteckt und muss mit einer Büroklammer oder Ähnlichem betätigt werden, sodass verhindert wird, dass dieser versehentlich betätigt wird. Des Weiteren sind die Adapter an den Seiten rundum mit Lüftungsschlitzen versehen, sodass darüber die wärme, die im Inneren entsteht, leichter entweichen kann. 

Ansonsten erblickt man an der Front fast wieder das identische Design wie z. B. von den devolo Magic 2 next Adaptern gewohnt. Am unteren rechten Bereich findet man nach oben verlaufend leicht erhaben den Firmennamen devolo und in der linken unteren Ecke ist hier Mesh WLAN zu lesen, sodass man direkt sehen kann, welchen Adapter man hier hat. Zudem sind an den drei Adaptern die bekannten zwei Knöpfe vorhanden, bei denen es sich zum einen um die PLC-Taste handelt (die mit dem Haus). Über diese Taste kann man zum einen eine manuelle Kopplung zu den anderen Adaptern herstellen und zudem informiert diese über eine erfolgreiche Verbindung mit den anderen Adapter. Jedoch informiert diese auch durch unterschiedliches Blinksignal und rotes sowie weißes Aufleuchten über den aktuellen Betriebszustand. Neben der PLC-Taste befindet sich die WiFi-Taste. Mit dieser kann man entweder durch Längeres betätigen, das Wi-Fi abschalten oder durch Kurzes drücken, die WPS-Funktion aktivieren.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des neuen devolo Mesh WLAN 2 Multiroom-Kit ist sehr gut, hier gibt es wie bereits bei den Produkten davor, von meiner seiner her keine Kritik zu äußern. Alle Geräte wurden vom Gehäuse betrachtet zwar nur aus Kunststoff hergestellt, doch dies ist bei Produkten im Indoor-Einsatz und Netzwerkprodukten absolut üblich. Schließlich werden diese ausschließlich im Haus eingesetzt und müssen somit keinen Wettereinflüssen ausgesetzt werden. Somit geht die Verarbeitung absolut in Ordnung und daran ist wie bereits erwähnt nichts auszusetzen.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

Cambridge Melomania Touch

Cambridge hat mittlerweile zwei True Wireless Kopfhörer im Sortiment, die etwas günstigeren Melomania 1+ (bzw. Melomania 1 „ohne Plus“, das ältere Modell) und die neuen Melomania Touch. Die Melomania 1+ habe ich bereits vor kurzem getestet und nun möchte ich euch noch die neuen In-Ears vorstellen. Die Melomania Touch sind optisch sehr ansprechende True-Wireless Kopfhörer, welche wie die Melomania 1 nicht nur gut klingen, sondern auch durch ihre Touch-Bedienung einfach zu bedienen sind und mit einer ausdauernden Akkulaufzeit punkten. Auch hierbei handelt es sich Preislich gesehen um sehr interessante In-Ears, die einen sehr bequeme Tragekomfort bieten und nahezu rundum überzeugen können. Vermissen wird der ein oder andere hier eventuell nur Noise-Cancelling, denn auf dies hat Cambridge hier leider verzichtet, doch dafür fällt der Preis mit unter 140€ sehr gut aus. 

Gefällt uns

  • lange Akkulaufzeit
  • gutes Klangbild
  • IPX4 (Spritzwasserschutz)
  • App-Anbindung
  • Transparenzmodus
  • guter Tragekomfort

Gefällt uns weniger

  • Touch-Bedienung etwas zu empfindlich
  • kein Noise-Cancelling

Camebridge Melomania Touch

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Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung der Cambridge Melomania Touch ist von der Aufmachung identisch zu den Melomania 1+. Der Unterschied liegt hier lediglich bei den Aufdrucken, welche hier logischerweise anders sind, da es sich um einen anderen Kopfhörer handelt. Die Grundfarbe der Verpackung wurde hier um das Modell optisch hervorzuheben nicht weiß, sondern orange/weiß gehalten und rundum gibt es einige Details und Bilder zum Produkt. 

An der Vorderseite findet man wie üblich den Namen des Herstellers und selbstverständlich auch den der Kopfhörer. Zudem informiert Cambridge Audio hier auch über die gesamte Akkulaufzeit in der rechten oberen Ecke und ganz groß ist hier ein Mann zu sehen, der die In-Ears im Ohr trägt. Wie bereits beim Vorgängermodell geht Cambridge auch hier an der linken Seite der Verpackung auf die neue Melomania App ein. Hierbei zeigt man ein kleines Bild von einem Smartphone, welches die Startseite der App zeigt und informiert, dass die App im Google Play Store für Android und Appstore für iOS verfügbar ist. Außerdem wird man noch darauf hingewiesen, dass man hier EQ-Einstellungen vornehmen kann und Firmware Upgrades ausführen kann. Ebenso typische zeigt Cambridge an der rechten Seite der Verpackung weiterhin den für mich von den Vorgängermodellen bekannten Satz„ 50 Years of  Award-Winning Great British Sound in every Pair“. Mit diesem Satz möchte der Hersteller das erwähnen, womit man auch auf der Produktseite wirbt. Die 50 Jahre preisgekrönte britische Tontechnik, welche auch hier in jedem der beiden Ohrhörer zu finden ist.

An der Rückseite fällt direkt die hoch hochglänzende Abbildung auf, welche die beiden Ohrhörer zusammen mit dem Ladecase zeigt. Zudem findet man hier auch einige technische Daten. So erwähnt Cambridge hier unter anderem die vier wichtigsten Merkmale zu den In-Ears, bei denen es sich um die lange Akkulaufzeit von bis zu 50 Stunden, den bequemen Tragekomfort, den einstellbaren Equalizer und den zuschaltbaren Transparenzmodus-Modus handelt. Zudem zeigt man mit entsprechenden Symbolen, dass die In-Ears nach IPX4 gegen Spritzwasser geschützt sind und man informiert darüber, dass diese neben dem Standard Audio-Codec SBC auch aptX und AAC unterstützen.

Klappt man die Verpackung, welche via zwei Magnete verschlossen gehalten wird, von rechts nach links auf, erblickt man auf der linken Innenseite einen Begrüßungstext auf Englisch von dem Cambridge Audio CEO James Johnson-Flint. In der rechten Seite sieht man dann direkt in einem stabilen Einleger die beiden In-Ear Kopfhörer und direkt darunter das dazugehörige Ladecase. Entnimmt man diesen Einleger, findet man in diesem ein seitliches Fach zum Öffnen, indem Cambridge das USB-C Ladekabel und die zusätzlichen Ohranpassstücke und die zusätzlichen Silikonbänder verstaut hat. Letzteres dient hier sozusagen als Sport-Einsatz, denn diese unterschiedlich großen Bänder sorgen für einen sicheren Halt im Ohr. Zu guter Letzt hat Cambridge ganz unten in der Verpackung noch den Quick-Start Guide und die restlichen Beipackzettel verstaut.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

In-Ears

Bei den Cambridge Audio Melomania Touch handelt es sich um ergonomisch geformte In-Ears mit einem abgewinkelten Treiberkanal, welche angenehm leicht sind und in zwei Farben erhältlich sind, nämlich weiß und schwarz. Das Gehäuse der In-Ears ist relativ kompakt gehalten, sodass die beiden In-Ears eingesetzt in die Ohren nur wenig hervorstehen.  

Das Gehäuse der In-Ears besteht eigentlich wie bei so ziemlich allen In-Ears aus Kunststoff, welcher sich hochwertig anfühlt und an der Außenseite in Hochglanz aber innen matt gehalten wurde. Diese äußere Oberfläche sorgt jedoch leider dafür, dass man die Fingerabdrücke drauf sehr schnell sieht, jedoch stört dies im Alltag nicht wirklich. Neben dem Cambridge Audio Logo findet man hier auch eine kleine versteckte Status-LED, welche über den aktuellen Zustand der In-Ears informiert. 

Durch das Kunststoffgehäuse kommen die Melomania Touch auf ein relativ geringes Gewicht von 5,9 Gramm je In-Ear, was nun 1,1 Gramm mehr ist, als bei den Melomania 1+. Anders als bei den Melomania 1+ setzt Cambridge Audio hier auf eine Touchbedienung, daher auch der Name der In-Ears. Je nachdem, ob man die Touch-Oberfläche einmal, mehrmals oder länger berührt hält, führt man unterschiedliche Befehle aus, auf die ich später unter Bedienung noch ausführlich eingehen werden. 

Beide In-Ears besetzten ein Mikrofon, welches im eingesetzten Zustand nach vorne gerichtet ist, also in Richtung des Mundes. Hier werden jedoch nicht beide Mikros nur bei Telefonaten verwendet, sondern ebenso dienen diese auch dazu, bei Bedarf die Umgebungsgeräusche durchzulassen. An der Innenseite findet man neben dem Treiberausgang die Bezeichnung, für welche Seite der In-Ear ist und zudem findet man hier in den kleinen Löchern die goldenen Kontaktpunkte, über welche die In-Ears im Ladecase mit Strom versorgt werden.

Ladecase

Das Lade- und Aufbewahrungs-Case gefällt mir sehr gut, denn hier geht Cambridge einen anderen Weg als viele anderen Hersteller. Zwar handelt es sich hier ebenfalls um ein Case aus Kunststoff, jedoch wurde dies mit einem veganen Kunstleder überzogen. Dies gefällt mir soweit sehr gut, denn somit fühlt sich das Case nicht nur sehr gut an, sonder hat auch die Eigenschaft, nicht so anfällig gegen Kratzer usw. zu sein. Das Gewicht des Case beträgt knapp 55,6 Gramm und zusammen mit den In-Ears liegt das Gewicht bei rund 67,4 Gramm. 

Das Case hat die typische Pillen-Form und und ist recht schlicht gehalten. An der Oberseite hat Cambridge das Firmenlogo eingelassen und für einen sicheren Stand hat man das Case an der Unterseite abgeflacht. An der Vorderseite findet man fünf kleine LEDs, welche die Restkapazität des Ladecase bei dessen Öffnen anzeigen und an der Rückseite ist der USB-C Anschluss verbaut, über welcher der Akku des Ladecase wieder voll aufgeladen werden kann. 

Eine spezielle Einkerbung, um das Case leichter öffnen zu können, hat Cambridge nicht integriert, daher muss das Case sowieso mit zwei Hände geöffnet werden. Das Case hält die eingesetzten In-Ears sicher am Platz. Sodass selbst beim über Kopf heben nichts herausfallen kann. Ebenso wird auch der Deckel magnetisch zugehalten, sodass hier beim Transport nichts herausfallen kann. Apropos Transport dieser ist sowohl problemlos im Rucksack und einer Tasche möglich, aber man kann durch das kompakte Ladecase die In-Ears auch wunderbar in der Hosentasche verstauen.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Bei der Verarbeitung hat Cambridge Audio wieder sehr gut Arbeit geleistet, sowohl das Ladecase, als auch die In-Ears wurden rundum top verarbeitet. Die Materialien wurden alle aufeinander abgestimmt, die Spaltmaße stimmen exakt und die Verarbeitung ist rundum überzeugend. Probleme macht hier nur das Hochglanzgehäuse der In-Ears, welches sich somit zwar angenehm anfühlt, aber eben gerade deswegen etwas anfälliger gegenüber Fingerabdrücke ist. 

Aufgrund des Kunststoffgehäuses erreicht Cambridge mit dem Melomania Touch ein sehr geringes Gesamtgewicht von unter 67,4 Gramm (In-Ears und Ladecase). Des Weitern können die In-Ears problemlos bei einem Regenschauer oder Sport genutzt werden, denn dank IPX4-Zertifizierung, sind diese sowohl gegen Spritzwasser als auch Schweiß geschützt.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

Shure Aonic 215 Gen 2

In aller Kürze

Mit dem Shure Aonic 215 Gen 2 bekommt man klanglich und bezüglich der Tragesicherheit sehr guten True Wireless Kopfhörer geliefert, vorausgesetzt, man kommt mit dem Bügelkonzept klar, was jedoch sicherlich nicht jedem Nutzer gefallen wird. Preislich macht man hier jedoch nicht viel verkehrt, denn die Kopfhörer haben den Vorteil, dass man diese vom TWS-Gehäuse trennen kann, was zum Einen dafür sorgt, dass man weiterhin für die Zukunft gerüstet ist, indem man einfach die In-Ears vom Bluetooth Modul trennt. Zudem könnte man so z. B. bei einem defekt einfach nur das TWS-Modul erneuert und hätte wieder einen neuen Akku in den Kopfhörern. Störend könnte hier jedoch das Ladecase sein, denn dieses ist nicht gerade klein und daher nicht wirklich handlich, doch dafür findet eine Frau es in der vollen Handtasche sicherlich schneller, als ein kleines kompaktes Case.

Gefällt uns

  • sicherer Halt auch bei Sport
  • gute Akkulaufzeit
  • Umgebungsgeräusche-Funktion
  • aptX- und AAC-Support
  • erweiterbar dank MMCX-Anschlüsse

Gefällt uns weniger

  • klobige Bauweise
  • klobiges Case

Shure AONIC 215 Gen2

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung der Shure Aonic 215 Gen 2 ist meiner Meinung nach mal etwas besonders, denn man setzt hier auf eine etwas andere Form von Verpackung, wie man es sonst bei den zahlreichen angebotenen Kopfhörern gewohnt ist. Shure setzt hier nämlich auf eine zylindrische Verpackung, welche an der Front direkt das Produkt präsentiert und an der Rückseite über viele Details und technische Daten informiert. Am runden Abschnitt hat man dann oben eine Schlaufe zum Aufhängen angebracht und unten zwei Gummifüße, sodass ich die Verpackung besser fotografieren kann, bzw. für den eigentlichen Zweck, dass die Verpackung auch im Zimmer oder ähnlichen schön präsentiert aufgestellt werden kann.

An der Vorderseite präsentier Shure eine vergrößerte Abbildung der neuen True Wireless In-Ears und natürlich präsentiert man hier auch das Firmenlogo und den Namen der In-Ears. Zudem beschreibt man mit zwei kurzen Bezeichnungen den Klang, nämlich „klarer Sound und tiefer Bass“ und man informiert über den Bluetooth 5 Support. 

Wirft man einen Blick auf die Rückseite, sieht man dabei erneut einen Teil, welchen man bereits vorne erblicken konnte, nämlich den Herstellernamen und der des Produktes. Zudem listet Shure hier direkt im oberen Abschnitt mehrere Ausstattungsmerkmale auf, und zwar mit Symbolen und englischer Beschreibung. Darunter folgt eine Beschreibung, welche einem kurz zeigt, dass man auf eine Multifunktions-Tasten-Bedienung setzt und wie oft man über das Ladecase die Kopfhörer aufladen kann. Daneben sind dann noch einige technischen Ausstattungsmerkmale zusammen mit dem Lieferumfang zu lesen und darunter wird in mehren Sprachen die genaue Bezeichnung der Kopfhörer beschrieben. 

Sobald man die beiden Klebestreifen an der Rückseite der Verpackung entfernt hat, kann man den Deckel abnehmen und bekommt den Quik-Start-Guide zu Gesicht, welchen man sich zu Beginn natürlich gerne durchlesen kann, um zu erfahren, wie die Bedienung usw. erfolgt. Darunter wiederum kommt dann direkt das große runde Ladecase zum Vorschein und darüber sind die beiden In-Ears eingesetzt. Diese Teile sind dann alle in einem simplen Kunststoffeinsatz eingesetzt und werden beim Transport sicher darin zentriert bzw. gehalten. Unter diesem Einsatz findet man noch einen weiteren, in welchem man dann noch ein weiteres kleinen Handbuch, ein USB-A auf USB-C Kabel und die zahlreichen Ohranpassstücke findet.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

In-Ear Kopfhörer

Betrachtet man die Shure Aonic 215 Gen 2, dürften diese einigen Leser-/innen unserer Testberichte sicherlich bekannt vorkommen. Schließlich sieht das Gehäuse hier sehr dem Shure SE215-BT1 ähnlich, doch beide Modelle sind sich hier beim Gehäuse nicht nur ähnlich, es sind sogar dieselben. Somit stammen die In-Ears aus dem In-Ear- Monitoring Sortiment von Shure, welches hier in diesem Fall dann einfach mit dem neuen drahtlosen Empfänger-Stück verbunden wurde, welches man bei Tragen über das Ohr legt. 

Hier zeigt sich der Vorteil der Technik von Shure, hat man sich hier nämlich zur damaligen Zeit teuere kabelgebundene Kopfhörer des Herstellers gekauft, hat es sich gelohnt, diese nicht direkt zu verkaufen. Schließlich konnte man diese z. B. vor einigen Jahren mit dem Bluetooth-Nackenkabel Bluetooth fähig machen und nun sogar TWS-fähig, also komplett ohne Verbindungskabel ausstatten. Der Clou dabei ist nämlich, dass die Tue Wireless Secure Fit Adapter Gen 2 mit allen Shure Sound Isolating Ohrhörer kompatible sind und zudem selbst vom Nutzer ganz einfach ausgewechselt werden können. Hier hat sich das patentierte abnehmbare Kabel (MMCX-Schnittstelle), welches einfach ersetzt bzw. ausgetauscht werden kann, als sehr gute Lösung gezeigt. 

Das Gehäusedesign der Shure Aonic 215 Gen 2 gefällt mir sehr gut, es gibt die In-Ears in Schwarz und Blau. Beide Modelle sind hierbei teiltransparent, sodass man beim nahen Betrachten wunderbar die inneren Bauteile (Treiber und die feinen Kabel) sehen kann. Die Technologie für die Stromversorgung und die Bluetooth-Technolgie steckt hierbei dann im Aonic-Adapter. Dieser verläuft dann wie ein Bügel um das Ohr, nur dass hierbei das Ende etwas größer ausfällt, als es z. B. bei den Powerbeats Pro der Fall ist. Dies liegt darin, dass eben das Gehäuse der Shure nur auf die Treiber ausgelegt ist und bei den Beats z. B. nicht. Am Ende des Bügels befindet sich ein großer rund zulaufender Kreis, an dem man den Bedienknopf findet, über welche mehrere Befehle ausgeführt werden können. Auf das Bedienkonzept gehe ich im späteren Verlauf des Testberichts noch ausführlich ein. 

Am unteren Abschnitt der In-Ear bzw. des Aonic-Adapters findet man neben den Ladepunkten, über welche die True Wireless  im Ladecase mit Strom versorgt werden, auch die kleinen Öffnungen, in welchen die Mikrofone versteckt sind.

Ladecase

Das Ladecase der Shure Aonic 215 Gen 2 ist keineswegs als kompakt zu bezeichnen. Shure setzt hier nicht auf das typische Case, welches aufgeklappt werden kann und mit Magneten verschlossen gehalten wird, sondern auf ein robustes, hartes Kunststoff-Case, welches rund ist und mit einem Reißverschluss geöffnet und ebenso wieder verschlossen wird. An der Oberseite ist das Shure-Emblem eingelassen und man sieht einen runden Punkt, der einem durch einen kleinen Lupen-Effekt den Ladezustand der In-Ears anhand einer LED anzeigt. An der Unterseite findet man dann wiederum einen USB-C Ladeanschluss und eine eingelassene Akku-Anzeige, welche beim Betätigen des kleinen Batterie-Symbols die Restkapazität des Akkus mit drei daraufhin aufleuchtenden LEDs anzeigt.

Aufgeklappt findet man im Inneren dann die Vorrichtung, in welchem die In-Ears gehalten werden und in dieser Position dann direkt mit Strom versorgt werden, sodass der Akku der In-Ears wieder voll aufgeladen wird. 

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der Shure Aonic 215 Gen 2 ist sehr gut. Wie es bei vielen Kopfhörern üblich ist, wurde hier zwar alles auf Kunststoff gefertigt, jedoch macht hier alles einen hochwertigen Eindruck. Shure setzt bei der Bedienung auf Hardware-Tasten, diese sind hinter dem Ohr integriert, was von Vorteil ist, denn somit drückt man sich die In-Ears beim Betätigten nicht unangenehm tiefer in den Gehörgang. 

Alles wurde wie erwähnt sauber verarbeitet und alle Übergänge gehen sauber ineinander über. Lediglich das Ladecase fällt etwas groß aus, aber es vermittelt dennoch einen sehr soliden und robusten Eindruck. 

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

Nanoleaf Shapes Mini Triangles Starter Kit

In aller Kürze

Mit den Nanoleaf Shapes, hat das gleichnamige Unternehmen Nanoleaf, vor einiger Zeit eine neue Serie der durchaus interessanten und überzeugenden LED-Panels vorgestellt. Dabei hat Nanoleaf dieses Mal mehrere Model auf den Markt gebracht, welche sich von der Größe und der Form voneinander unterscheiden, aber dank der neuen Connect + Technologie dennoch untereinander kompatible sind. Somit kann man alle Module/Formen der neuen Nanoleaf Shapes, welche ich euch nun alle vorgestellt habe, untereinander kombinieren. 

Bei der dritten und zugleich letzten Version der Nanoleaf Shapes welch ich euch nun noch etwas genauer vorstellen möchte, handelt es sich um das Mini Triangles Starter Kit. Diese Module können exakt dasselbe wie die anderen der „Shapes-Serie“ und besitzen somit bereits eine berührungsempfindliche Oberfläche und das Rhythm-Modul ist ebenfalls integriert. Bei den Mini Triangels handelt es sich somit quasi um die kleine Version der normalen Shapes Triangles. Jedoch gilt auch hier erneut, die Module sollte man nur als Deko-Beleuchtung sehen, denn um diese z.B, als Arbeitslicht zu können, bräuchte man deutlich mehr Panels, was aber wenig Sinn macht, da diese nicht gerade günstig sind.

Gefällt uns

  • modularer Aufbau
  • vereinfachter Aufbau und Bedienung
  • sehr schönes Licht
  • reagiert auf Musik und Berührung
  • Connect+ (mit anderen Panels der Serie kombinierbar)
  • vereinfachtes entfernen der Module

Gefällt uns weniger

  • hoher Preis

Nanoleaf Shapes Mini Triangles Starter Kit

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Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Nanoleaf liefert das Shapes Mini Triangles Starter Kit in einer deutlich kleineren Verpackung aus als die Hexagons und die normalen Triangles, da die mini Version deutlich kleiner ist. Die Verpackung hat Nanoleaf rundum mit zahlreichen Aufdrucken versehen, bei welchen es sich zum Teil um Produktbilder, Anwendungsbeispiele und weiteren Produktinformationen handelt.  

Auf der Vorderseite hinweg zur rechten Seite des Nanoleaf Mini Triangles Starter Kit, befindet sich neben einem Produktbild, welches die Panels zeigt, selbstverständlich auch der Herstellername sowie die Produktbezeichnung. Außerdem wird man darüber informiert, wie viel der Module enthalten sind, in diesem Fall 5 Stück, dass diese mit der neuen Connect + Technologie kompatible sind und auf die Apple-HomeKit-Kompatibilität wird ebenfalls mit dem typischen Siegel hingewiesen. 

An der Rück- und linken Verpackungsseite zeigt Nanoleaf mehrere Bilder, bei denen man die entsprechenden Module in verschiedenen Anordnungen und Farben sehen kann. Außerdem erwähnt man hier die Vorteile der Module, weißt zudem nochmals ausführlicher auf die neue Connect+ Technologie hin und die zahlreichen unterstützten Dienste wie z. B. Google Assistant, Apple HomeKit, Samsung SmartThings, Amazon Alexa und IFTTT sind hier ebenfalls aufgelistet worden.

Bezüglich der Verpackung muss ich Nanoleaf wie bereits bei den Vorgängermodulen sehr loben, denn hier wurde erneut alles aus umweltfreundlichem Material in diesem Fall Kartonage gefertigt. Alle Panels liegen in diesem Fall übereinandergestapelt in der Verpackung und werden von zwei Kartonage-Einsätzen an der Position gehalten. Entfernt man die beiden Kartonagen und die Module, findet man unter einem Trennboden noch das restliche Zubehör.

Dabei handelt es sich um einen um ein Netzteil mit einer Kabellänge von knapp 2,5 Metern inkl. einem Stecker-Adapter für die EU- und für UK-Steckdosen. Außerdem liegen im Pakt noch das Steuermodul, 6 Befestigungsklebestreifen und 6 Verbindungsstücke im Lieferumfang bei. Ach ja, die Kurzanleitung fehlt hier selbstverständlich auch nicht, denn auf dieser befindet sich wie bei Apple HomeKit kompatiblen Produkten der entsprechende Code, um die Leuchten mit der App zu verbinden. Diese besagte Anleitung findet man direkt zu Beginn, wenn man den Deckel der Verpackung abnimmt.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Das Nanoleaf Mini Triangles Starter Kit besteht bei meinem Set aus insgesamt 5 dreieckigen Kunststoff-Panels. Alle drei Seiten der Dreiecke sind 11,5 cm lang, sodass ein Panel eine Fläche von 11,5 x 10 cm einnimmt und ein Gewicht von je 40 g auf die Waage bringt. Verbunden werden die Panels über die rundum überarbeiteten und somit neu entwickelten dreiadrigen Kontaktplättchen, über welche dann logischerweise auch die Stromversorgung und die Befehle übertragen werden.

Positiv an den neuen Kontaktplättchen findet ich, dass diese nun nicht mehr in ein Schubfach eingeschoben, sondern ganz einfach von oben an einem der insgesamt 3 Kontaktflächen je Modul eingepresst werden. Somit halten die Kontaktplättchen absolut fest an den Modulen und dadurch wird auch die Montage enorm erleichtert. Durch die dreieckige Form können die Nanoleaf Shapes  Mini Triangles sowohl mit den großen Flächen zueinander oder gedreht zueinander an der Wand befestigt werden. Neu ist hier außerdem die an der Rückseite angebrachte um 360° drehbare Montageplatte, an den später dann auch der doppelseitige Klebestreifen angebracht werden kann. Dadurch können die Panels nämlich nicht nur noch etwas nach der Montage korrigiert werden, sondern noch einfacher entfernt werden. Der doppelseitige Klebestreifen ist nämlich wie erwähnt nur an der Montageplatte befestigt und kann nach dem Entfernen des Panels noch leichter entfernt werden. 

Im ausgeschalteten Zustand erstrahlen auch die Shapes Mini Triangles in einem neutralen weisen Zustand, wie es bereits bei den anderen Panels der Serie der Fall war. Die Oberfläche an der Front ist mit einer matten „Milchglas“ Oberfläche versehen. Der beleuchtete Anteil der Nanoleaf Shapes Mini Triangles Panels ist relativ hoch, sodass hier der Blinde Bereich in den Ecken relativ gering ausfällt.

Bei sämtlichen Panels der Shapes Serie ist es Nanoleaf gelungen, dass die Ausleuchtung deutlich gleichmäßiger ausfällt. Bei der Kombination der max. Anzahl an Nanoleaf Shapes können insgesamt 500 Panels an eine Steuereinheit angeschlossen werden, was ziemlich erstaunlich ist und dies nicht nur im Bezug auf den Preis. Die max. 500 Panels betrifft jedoch nur die maximale Anzahl an Panels, welche eine Steuereinheit versorgen kann, was bei der Stromversorgung jedoch nicht der Fall ist, denn hier wäre ein Netzteil mit 500 Panels schlichtweg überfordert. Daher können hier mit dem mitgeliefert 42 Watt Netzteil, je nachdem, welche Panels angeschlossen werden, deutlich weniger betrieben werden. Hierzu sollte man, sofern man verschiedene Nanoleaf Shapes Panels miteinander kombinieren möchte, auf den Energieverbrauch pro Panel achten und so berechnen, dass die 42 Watt nicht überschritten werden, sonst muss man ein weiteres Netzteil anschließen oder man muss für knapp 50€ das 75 Watt Netzteil kaufen. Möchte man nur die Shapes Mini Triangles betreiben, liegt die maximale Anzahl beim 42 Watt Netzteil bei stolzen 77, da ein Panel nur 0,54 Watt benötigt und wenn man dies mit 77 multipliziert, kommt man auf fast 42 Watt.

Das mitgelieferte 42-Watt-Netzteil wird ebenfalls über einen der Steckpunkte an der Rückseite eingesteckt. Dabei ist es jedoch völlig egal, in welches der mitgelieferten Panels ihr dieses einsteckt. Das Netzteil umfasst nur ein Netzteil mit Netzstecker und einem Kabel. Daher gibt es hier kein zusätzliches Netzteil, welches noch zusätzlich zwischen dem Kabel hängt. Das Kabel bietet eine Länge von 2,5 Metern und sollte daher problemlos ausreichen, um nach der Montage an der Wand die nächstgelegene freie Steckdose zu erreichen.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

An der Verarbeitung des gesamten Nanoleaf Shape Mini Triangles Starter Kit gibt es ebenso, wie bei den anderen Panels der Serie, soweit nicht viel zu kritisieren. Die Panels machen wie bereits von den Vorgängermodellen gewohnt einen sehr hochwertigen und schönen Eindruck. Die Montage ist nun noch leichter, da die neuen Steckverbindungen nun deutlich sicherer halten und dank der Montageplatte genügt nun nur noch ein doppelseitiger Klebestreifen zur Befestigung. Ebenso ist das Stromkabel ausreichend lang und macht wie der Rest des Zubehörs einen sehr guten Eindruck.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)